Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 10. Juni 2016

Familienrichter Jürgen Rudolph, „Vater“ der Cochemer Praxis, über kindgerechte Sorgerechtsverfahren


Responses

  1. Familie ist vorbei. Kommt auch nicht wieder.

    Bespassung und Alimentierung von Frauenleben.

  2. Man vergleiche die formale Hohlheit des Vortrages von Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf mit dem hier vorgelegten Vortrag Familienrichter Jürgen Rudolph a.D. Hier sind seine Stichworte:

    Der Sprecher gibt zu, dass er als Richter jahrelang Unheil angerichtet, Familien zerstört und Kindern Schäden zugefügt hat.
    Es geht nicht mehr um die elterliche Sorge, sie wird nicht verhandelt, sie wird nicht in Frage gestellt.
    Das Familienrecht, so wie es sich darstellt, hat mit der Sache, mit der es sich befasst, nichts zu tun
    Das Familienrecht hat Unheil angerichtet
    Das Familienrecht bringt Kinder in ein Loyalitätskonflikt, was Kindesmißhandlung ist. Ein Kind muss ein Elternteil verraten. Das Gericht zwingt Kinder zum Verrat, begeht also Kindesmißhandlung
    Kinder wollen, dass Eltern zusammenbleiben. Sie geben sich die Schuld, wenn sich Eltern trennen
    Kindheit ist ein Durchgangsstadium.
    Im Streit zwischen Eltern werden Reaktionen aus dem Stammhirn abgerufen. Dem sind Kinder ausgesetzt. Kinder sind Neandertalern ausgeliefert.
    Familie ist kerngeschütztes Phänomen, um das Mauern gebaut sind.
    Mauern können schützen, aber auch die Schwächsten ausgeliefert sein lassen. Ein nicht zu vermeidender Konflikt.
    Kindeswohl ist ein unbestimmter Rechtsbegriff. 50 Juristen geben 50 Interpretation. Es gibt keinen definierten Begriff des Kindeswohls.
    Juristen werden statisch ausgebildet, sie sind nicht in der Lage, die Dynamik der Familienentwicklung nachzubilden, zu verstehen.

    Das Ziel ist:
    1. die Eltern wg. minimaler Belange der Kinder wieder ins Gespräch zu bringen
    2. Elternautonomie herzustellen
    3. dies gegen den Willen der Eltern durchzusetzen

    am Ende nicht eine gerichtliche Entscheidung, sondern eine Entscheidung der Eltern
    Interdisziplinarität als Grundprinzip für das Cochemer Modell
    was ist Interdisziplinarität, wie soll die Umsetzung geschehen
    frühe Intervention ist wichtig, noch keine Elternentfremdung vorhanden, Kinder werden jeden Tag ein Tag älter, entfremden sich mit jedem Tag
    Es geht darum, Elternschaft zu erhalten
    Schnelle Terminierung von gerichtlichen Verhandlungen.

    • Klar hat er recht, liegt richtig.

      Ist aber vorbei.

      Lohnt sich auch nicht mehr drum zu kämpfen.

      Da kommen jetzt Geberationen von Frauen, die man bzgl. Familie -also Vater-Mutter-Kind – abhaken kann. Dazu ein tyrannisches “Recht“ und System gegenüber Vätern und Kindern.

      Geschweige denn verlässliche Beziehungen mit solchen kindisch narzisstischen Egotrullas.

      • *Generationen

      • Deine Einschätzung ist richtig. Mir ging es darum, zu verstehen, warum und wie sich eine Feministin für Väter einsetzt und wie sich das von dem unterscheidet, wenn dies ein Mann wie Jürgen Rudolph macht.

      • sicher schon, aber es wird als „Randphänomen“ immer noch intakte Familien geben, ebenso nicht durchgeknallte Frauen, Die Frage ist, wie wird sich die Gesellschaft insgesamt verändern und welcher Druck entsteht daraus auf das Privatleben.
        Man hat als normaler Mensch, schon manchmal den Eindruck in einer einem immer fremder werdenden Kultur zu leben. Und man merkt auch, wie die eigenen normalen Frauen, also nicht nur eigentliche Frau/Freundin, sondern auch Verwandte oder Bekannte, die man sich ja nicht aussuchen kann teilweise anfällig für das zersetzende Gift des Feminismus sind und eine starke Hand und manche Diskussion erforderlich sind, um den Familienfrieden zu sichern.

    • Interessant, wie wenig hier im Blog familienrechtliche Belange interessieren.
      Zeigt, dass hier vorwiegend recht junge, kinderlose Männer schreiben. Ansonsten wäre die Resonanz weit größer.

      Ich habe Rudolf zum ersten Mal vor 12 Jahren – damals noch aktiver Familenrichter – in Eupen/Belgien auf einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion erlebt.
      Ebenso erschütternd, wie seine Berichte über juristisch missbrauchte Kinder (O-Ton: „Die Familienjustiz misshandelt Kinder!“), waren die Reaktionen der anwesenden deutschen Familienrichter, die unisono der Meinung waren, dass sein Cochemer Modell (unter dieser Bezeichnung firmierte es damals noch) auf andere Gerichtsbezirke nicht übertragbar sei.

      „Da kommen jetzt Geberationen von Frauen, die man bzgl. Familie -also Vater-Mutter-Kind – abhaken kann. Dazu ein tyrannisches “Recht“ und System gegenüber Vätern und Kindern.“

      Diese Einschätzung teile ich überhaupt nicht.
      Als Eltern sind Männer und Frauen immer noch in derselben Rolle, wie vor 5.000 Jahren. Und diese Rolle füllen sie mehr oder weniger gut aus.
      Schwierig wird es immer dann, wenn der Staat perverse Normen in die Familien drückt und z.B. aus unterhaltstaktischen Gründen Väter entsorgt und zu Sozialkassen demontiert.
      Oder Mütter mit dem Nimbus der allein heiligenden Erziehungsfähigkeit umgeben, während Väter ihre Töchter sexuell missbrauchen und ihre Söhne in einer Art Wochenendseminar zu kleinen frauenunterdrückenden Paschas erziehen.

      Besonders in den letzten drei Jahren beobachte ich aber, dass eine junge Richtergeneration die Möglichkeiten, die sich durch die Strasbourger Urteile (Zaunegger, Görgülü, u.a.m.) ergeben, bemerkenswert progressiv zur Stärkung väterlicher Rechte nutzt.
      Die einzigen Hemmschuhe sitzen in Karlsruhe, aber ich bin zuversichtlich, dass sie die Richtung in Stärkung der Elternrechte nicht mehr lange werden aufhalten können.

      • „Interessant, wie wenig hier im Blog familienrechtliche Belange interessieren.
        Zeigt, dass hier vorwiegend recht junge, kinderlose Männer schreiben. Ansonsten wäre die Resonanz weit größer.“

        Wäre durchaus mal interessant zu ermitteln. Aber bei familienrechtlichen Themen und langen Videos ist es natürlich auch immer schwerer was dazu zu schreiben.

        • „Aber bei familienrechtlichen Themen und langen Videos ist es natürlich auch immer schwerer was dazu zu schreiben.“

          Da magst Du recht haben. Ich hab auch meine Schwierigkeiten, mir Videos zu Themen, die mich weniger interessieren.

          Das relative Desinteresse ist aber auch nicht nur hier augenfällig. Selbst in den einschlägigen Foren ist es still geworden.
          Immerhin konnte man vor 10 Jahren im Elternforum des VAfK im Schnitt 100 Postings pro Tag verzeichnen. Heute ist es vielleicht eines pro Woche.
          Das Schweigen werte ich mal als ein positives Indiz 🙂 .


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