Weiblicher intrasexuelle Konkurrenz = internalisierte Frauenfeindlichkeit, Männliche intrasexuelle Konkurrenz = Toxische Männlichkeit

Ist das die Kurzformel für die feministische Theorie?

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43 Gedanken zu “Weiblicher intrasexuelle Konkurrenz = internalisierte Frauenfeindlichkeit, Männliche intrasexuelle Konkurrenz = Toxische Männlichkeit

  1. Passt. Aufgrund von internalisierte Frauenfeindlichkeit soll man Frauen fördern/bevorzugen und aufgrund von toxische Männlichkeit wird Männern/Jungen jede richtige Hilfe verwehrt.

    Die einzige Hilfe für alle Probleme, die Feministen Männern/Jungen anbieten, lautet: check deine Privilegien, überdenke mal dein männliches Rollenmodell und lerne Frauen zu respektieren. Siehe Hilfe von „Plan Deutschland“ für Jungen in Kinderarbeit. Hat man das gemacht, ist die Kinderarbeit doch gleich viel besser.

    Und die Frauen auf dem Partnermarkt erwarten das du mehr Geld mit nach Hause bringst wie sie und stark bist um sie zu beschützen.

  2. Toxische Maskulinität ist meinem Eindruck nach eher männliche Dominanz. Feminismus hat zwar etwas gegen weibliche intrasexuelle Konkurrenz, aber gar nichts gegen männliche, im Gegenteil. Und insofern gibt das auch nicht „Feminismus in Kurzform“ wieder.

      • Die Fähigkeit Frauen davon abzuhalten, ihre destruktiven Seiten auszuleben. Die destruktiven Seiten von Frauen wiederum könnten ein evolutionäres Fitnessprogramm sein.

        • Mir scheint das ist beim Menschen deutlich komplizierter. Mit einem einfachen Selektionsmodell kann man nicht überzeugend erklären, warum mehr als 20% des selektierenden Geschlechts kinderlos bleiben.

          • „Mit einem einfachen Selektionsmodell kann man nicht überzeugend erklären, warum mehr als 20% des selektierenden Geschlechts kinderlos bleiben.“

            1. beide Geschlechter selektieren
            2. Wären sie denn unter evolutionär relevanten Bedingungen, also ohne Verhütungsmitteln, kinderlos?

        • es gibt durchaus Frauen, die schlicht keine Kinder wollen und es gibt Frauen, die zu stark selektieren (die Geschichte von der 40 jährigen Sekretärin, die nach wie vor auf den/einen Firmenboss wartet weil ein Bürokaufmann nicht reicht) und Frauen, bei denen es aus anderen Gründen nicht funktioniert, psychisch, körperlich, ich vermute, Rollstuhlfahrerinnen werden es auch nicht so leicht haben etc.
          Und dann gibt es ja auch tote Frauen. Nicht jedes Mädchen das geboren wird, lebt lange genug um sich fortzpflanzen. Ich denke, da kommt man locker auf 20%

        • „Mit einem einfachen Selektionsmodell kann man nicht überzeugend erklären, warum mehr als 20% des selektierenden Geschlechts kinderlos bleiben.“

          Weil das „Kopfkino“ von Ideen, Werten allemal bestimmender ist als ein einfacher Sexualtrieb, der sozusagen viel zu indirekt auf Kinder abzielt. Nur so als Ergänzung zum post atacamas drüber…

        • @Christian:

          Die 20% sich nicht fortpflanzender Frauen gab es lange vor Verhütung. Ginge es nur darum, den besten zu Verfügung stehenden Partner zu selektieren, würde ich erwarten, dass nur ca. 1-3% der Frauen, die das Fortpflanzungsalter erleben, sich nicht fortpflanzen.

          Es gibt also vermutlich noch andere Faktoren, die zum Beispiel zu Überselektion führen. Die Frage dabei ist nicht, ob es das gibt (das lässt sich einfach empirisch feststellen), die Frage ist wozu das dient, welchen evolutionären Zweck es hat. Und dafür braucht man ein komplizierteres Selektionsmodell für den Menschen.

        • Bevor dieses interessante Thema erörtert wird, wäre es erst einmal gut, belastbare Zahlen vorzulegen, wieviel Frauen und Männer sich nicht fortpflanzen und wie diese Werte bei (uns nahestehenden) anderen Tierarten aussehen.

          Die einzige Zahl, die ich jemals dazu gehört habe war: etwa 1/3 aller Orcaweibchen (Orcinus orca) pflanzt sich niemals fort.

    • „Feminismus hat zwar etwas gegen weibliche intrasexuelle Konkurrenz, aber gar nichts gegen männliche, im Gegenteil.“

      Ja und Nein. Im Sinne weiblicher Sexualität hat Feminismus natürlich nichts gegen männliche intrasexuelle Konkurrenz. Eine Emma Watson sucht sich natürlich den erfolgreichen Muskelmann und nicht etwa den feministischen Andreas Kempter. Das hält Emma Watson aber nicht davon ab, gleichzeitig nach mehr männlichen Kemptern zu rufen.

      Man muss hier also trennen, und zwar zwischen den (unbewussten/bewussten) Imperativen weiblicher Sexualität auf der einen und der feministischen Ideologie auf der anderen. Feminismus fordert den sich selbst negierenden Mann, findet den aber irgendwie nicht sexy. Man kann das als Fitnessgedanken auffassen, das ist sogar eine interessante Perspektive, so wie übersteigerte Männlichkeit auch ein Fitnessprogramm sein kann.

      Den Kern des Zweizeilers sehe ich darin, dass der Gender Feminismus ein wohlbekanntes menschliches Phänomen ist. Es ist der Wahn wider die Natürlichkeit. Es ist ein Machbarkeitswahn. Solche hatten wir schon häufiger in der Geschichte.

      Ende des 19. Jahrhunderts z.B. Technik könne die Natur beherrschen. Dieser Traum liegt buchstäblich auf dem Grund des Atlantiks, nämlich dort wo die unsinkbare Titanic untergegangen ist. In den 1960er hatten wir die gleiche Situation. Die Kybernetik. Alles ist steuerbar, Erfolg ist planbar. Der Mensch kann alles beherrschen. In der WiPo sehen wir das am gescheiterten Stabilitätsgesetz, in unseren Städten an den anorganischen und daher sozialen Problemvierteln.

      Und so ist der Genderismus für mich nur alter Wein in neuen Schläuchen. Der Traum den Mensch frei biologischer Imperative zu formen. Dieser ist nämlich unbeschriebenes Blatt….alles ist Kultur, nichts ist Natur, alles ist machbar und alles ist gleich.

      Und so wie alle Vorgänger wird der Genderismus auch scheitern. Der Mensch ist ein ganz kleines Licht. Er sollte sich zurückhalten bei Dingen, die er nicht versteht. Und vermutlich auch nie verstehen wird. So wie Emma Watson nicht versteht, warum sie Ideologietreue feministische Männer nicht attraktiv findet.

      Its nature stupid!

      • Mir scheint es nicht sinnvoll, Feminismus an dem zu messen, was er sagt oder von sich selbst glaubt. Alle Erfahrung mit Frauen zeigt, dass diese Dinge eher im Bereich Tarnung und Täuschung anzusiedeln sind. Im Zweifel ist das, was sie sagen, eher unwahr als wahr. Ich beurteile Feminismus daher -genau wie Frauen ansonsten auch- danach was sie tun.

        Wenn feministische Ideologie das eine verkündet, dann ist das nicht anders, als was eine individuelle Frau mit dem Kopf denkt, was sie will, während ihre Pussy (die einzig relevant ist) etwas ganz anderes denkt und sagt.

        Und wenn man das so sieht, dann sind feministische Verurteilungen von Catcalling, Manspreading, Sexismus etc. eben keine Verbote, sondern des Tests der männlichen Selbstsicherheit. Die Frage ist, ob sich ein Mann davon verunsichern lässt. Und das ist dann quasi (faktisch-tatsächlich) eine Verschärfung der männlichen intrasexuellen Konkurrenz und keineswegs eine Ablehnung.

        • Das ist nicht alles falsch. Falsch ist aber wohl, Feminismus als einzigen großen Shittest aufzufassen und zu beschreiben.

          Vor allem angesichts der Lesbizität der Feministinnen.

          Das ist eine Verharmlosung des Feminismus und unterstellt irgendwelche libidinösen Hintergründe, wo keine sind.

        • Nein, nur den gesunden Menschenverstand und die Agitprop für politischen Lesbianismus. Nicht zuletzt der sexuelle Mißbrauch als Hintergrund des Lesbentums, der zu den obskuren Vorstellungen über männliche Sexualität führt, welche diese Frauen tatsächlich in der Kindheit erlebt haben – durch den mißbrauchenden Vater.

          Daher ja auch der schöne Begriff des Patriarchats, nicht der Androkratie bspw.

          Schwarzer – Lesbe.
          Butler – Lesbe.
          Schrupp – halb Lesbe.
          Lantzsch – Lesbe.
          Hark – Lesbe
          Hornscheidt – irgendwas, nur nicht hetero

          Frag‘ Leszek, der wird dich mit „Argumenten“ overkillen.

        • @Ih
          „Und wenn man das so sieht, dann sind feministische Verurteilungen … eben keine Verbote, sondern des Tests der männlichen Selbstsicherheit. Die Frage ist, ob sich ein Mann davon verunsichern lässt. Und das ist dann quasi (faktisch-tatsächlich) eine Verschärfung der männlichen intrasexuellen Konkurrenz und keineswegs eine Ablehnung.“

          Also kurz gesagt, der Feminismus würde die „intrasex. Konkurrenz“ unter Männern befeuern und stärken.
          Du meinst also, weil wegen der „Verbote“ ein Teil der Männer jetzt hyperaufdringlich werden würde und der andere besonders vorsichtig und zurückhaltend, würde diese Polarisierung als „Verschärfung der intrsex. Konk.“ zu interpretieren sein…. hmmm.
          Ist es nicht aber so, dass diese Rebellen, die sich betont über die angeblich gesetzten Normen hinwegsetzen, ebenfalls recht erfolglos sind? Weil sie im Allgemeinen und ohne allen Feminismus iA auch als negativ empfunden werden.

        • @Alex

          „Ist es nicht aber so, dass diese Rebellen, die sich betont über die angeblich gesetzten Normen hinwegsetzen, ebenfalls recht erfolglos sind? Weil sie im Allgemeinen und ohne allen Feminismus iA auch als negativ empfunden werden.“

          Nein, Alex. Weil Frauen nämlich nur darauf warten, dass ein Mann ihren Shit Test ignoriert. Weil negative Reaktion durch Frau immer nur ein Test ist. Und je negativer wir reagieren, desto erregter sind wir eigentlich indirekt. Weisst du?

        • @Alex: Hyperaufdringlich ist ja gar nicht nötig. Einfach weitermachen wie bisher ohne sich einschüchtern zu lassen reicht völlig aus. Wenn sich die Masse der Kerle dank Aufschrei und Co nicht mehr trauen, bist Du damit schon der König.

          Im Übrigen kann ich Deinen Eindruck der Erfolglosigkeit von Rebellion gegen solche Normen nicht teilen. Das hat vorher schon funktioniert und es tut es immer noch.

        • @Kirk: Es ist durchaus denkbar, dass es Aspekte des Feminismus gibt, die sich aus dem Lesbianismus erklären lassen. Nur sind diese für mich sowieso irrelevant, weil mich Lesbierinnen nicht interessieren. Weder will ich was von denen, noch bin ich bereit denen irgendwas zu geben. Und dann kann ich sie und alle damit zusammenhängenden Aspekte von Feminismus auch einfach ignorieren.

        • „Weisst du?“

          😀

          „Wenn sich die Masse der Kerle dank Aufschrei und Co nicht mehr trauen, bist Du damit schon der König.“

          Das ist mir zu simplizistisch.

        • Wenn auf Selbstsicherheit selektiert wird, dann ist Selbstsicherheit zu zeigen ein Vorteil. Das ist nicht simplizistisch, das ist einfach.

        • „Wenn auf Selbstsicherheit selektiert wird, dann ist Selbstsicherheit zu zeigen ein Vorteil. Das ist nicht simplizistisch, das ist einfach.“

          So jedenfalls im unterkomplexen Lehrbuchmodell.

        • Um mich zu kontern müsstest Du jetzt noch sagen, wie es Deiner Meinung nach richtig aussieht, bzw. wie Du die Sache besser interpretierst? Das habe ich da unten nämlich getan.

        • Das habe ich an keiner Stelle gesagt. Im Übrigen wäre ich ja schon froh, wenn es zum Thema „Frauen verstehen“ auch nur ein unterkomplexes Lehrbuch geben würde, was zumindest manches (wenn auch nicht alle wichtigen Details) erklären kann.

  3. „Ist das die Kurzformel für die feministische Theorie?“

    Den „intrasexuelle Wettbewerb“, ich nenne das schlicht „Neid“, stellt der F. implizit immer als „internalisierte Misogynie“ hin, um seinem zentralen Verschwörungsmythos und Dogma vom „Patriarchat“ zu folgen.

    Der erste Teil ist also stimmig und eine brauchbare „Kurzformel“, aber der zweite nicht so recht:

    Der intrasexuelle Wettbewerb zwischen Männern wird für den F. aber zu einem Paradoxon. Vom Dogma des „Patriarchat“ her betrachtet, sollte es diese Konkurrenz nicht geben, sondern vielmehr ein stillschweigendes Übereinkommen, eine Verschwörung aller Männer. Diese Idee taucht auch häufig genug auf, ausgedrückt in „gläsernen Decken“, „old-boys-networks“ etc. und dominiert die feministischen „Narrative“.

    Aus propagandistischen Gründen wird die „reine Lehre“ aber auch gerne vernachlässigt, wenn Männer zum Feminismus überredet werden sollen, „patriarchy hurts men, too“. Aber um das rein männliche Konkurrenzverhalten schert man sich sonst nicht, ignoriert es und stellt es gleich in den Kontext „Misogynie“, denn jegliche Männlichkeit ist für den F. gleich Misogynie und „toxisch“ sowieso.

    Insofern ist die zweite Gleichsetzung von „Yeyo“ zwar nicht falsch, aber viel weniger prägnant als die erste. Das hat er natürlich der Pointe wegen gemacht, hier eigentlich unzulässig zu verallgemeinern.

    Eine „Kurzformel für die feministische Theorie“ wäre eher:
    Egal mit welcher Lüge, es ist nachzuweisen, dass die Frauen die besseren Menschen wären.

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