Selbermach Mittwoch 61 (18.05.2016)

Der 61ste Selbermach Mittwoch. Wenn du die letzten 60 nur mitgelesen hast gibt es keinen besseren Einstieg als heute mal zu kommentieren.

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345 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 61 (18.05.2016)

  1. via Genderama:

    „In einem der ersten Interviews als Frauenministerin mit dem Wiener „Falter“ 2009 hatte sie angekündigt, darauf zu dringen, die Hälfte des Budgets für aktive Beschäftigungspolitik des AMS für Frauen auszugeben und hat diese gleichheitswidrige Maßnahme (denn viel mehr Männer als Frauen sind arbeitslos) auch durchsetzen können. Ihr Anliegen war nicht Gleichberechtigung, sondern Frauenbevorzugung. Dazu bediente sie sich auch einer sehr aktiven Pressemitteilungspolitik, um die öffentliche Meinung aufzuwiegeln. Ihr Hauptkennzeichen war eine faktenwidrige Dramatisierung der Lage der Frauen zum Beispiel in der Lohnfrage, sehr zur Freude der Opposition. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, also mußte die angebliche großdimensionierte „Lohnschere“ immer und immer wieder eingehämmert werden.

    [..]

    Benachteiligungen/Diskriminierungen von Männern konnte sie keine erkennen, wie sie einmal in einem Interview angab.“

    Hier ist sie während ihrer Suche nach möglichen Benachteiligungen/Diskriminierungen von Männern fotografiert worden:

  2. Wieder Genderama:

    „Die fühere radikale lesbische Feministin Hellena Post bittet in einem Offenen Brief die Männer dieser Welt mit Worten um Verzeihung, die wir auch gerne von anderen Feministinnen hören würden:“

    „I’ve got five sons and I want them to grow free and respectful of themselves and each other, and with a sense of purpose and of being who they really are.“

    „I wrote this in 2012, when I’d just lost a beautiful friend to suicide, and it was all very raw. And to be totally honest…….it was this mans death, and his best friends comments to my love, about how the local witchy goddess group had killed him, that really woke me up.“

    http://relatingtomen.com/gender-politics/social-justice/a-note-to-the-menfolk/

    5 Söhne und den Tod eines gutes Freundes brauch es also, damit eine lesbische männerhassende Feministin realisiert das Männer vielleicht doch nicht der Feind sind. Es gibt eine Heilung!

  3. Ich hatte vorhin einen Gedanken, wie man den Unterschied zwischen Nature und Nurture illustrieren könnte.

    Vermutlich ist das viel zu technisch, als dass die durchschnittliche Gender-Tante das nachvollziehen könnte und – wie Vergleiche nun mal so sind, hinkt dieser auch etwas.

    Wie auch immer:

    • „BVV-Mitglied Vollmert begründet die Auswahl des Platzes für Frauen aber nicht vorrangig mit der Größe, sondern vor allem damit, dass das Feld am Gleisdreieck über beleuchtete Parkplätze verfüge“

      Doch bestimmt nur damit die Frauen sich im Dunkel nicht die Füße stoßen. Oder lauern da etwa nicht definierbare Gefahren auf unbeleuchteten Parkplätzen? Also husch-husch Fräuleins, schnell ab nach Hause, denn draußen lauert die Gefahr!

      Und ist dann das Spielen auf den anderen Plätzen für Frauen verboten oder wieder das übliche (steuerfinanzierte) „für alle“ und „nur für Frauen“ Gleichstellungs-Prozedere?

      • Ich denke, daß Frauen dann auch trotzdem auf anderen Plätzen spielen dürfen. Das wird das selbe Spiel sein, wie vor ein paar Jahren mit der Frauensporthalle in Marzahn. Gender Budgeting.

  4. Don Alphonso über den SJW-Ableger vom Spiegel:

    „Denkbare“ Straftaten gegen Rechts bei Bento.de

    „Schon der Teaser des Beitrags auf Spiegel Online stellt die Frage, wann “Backpfeifen“ legitim sind.“

  5. Gereon Asmuth erklärt in einem Kommentar bei der TAZ, wie eine Männerquote dazu führen würde, dass die Löhne in „Frauenjobs“ steigen und mehr Männer in diesen Berufen arbeiten würden.

    Entweder hat Herr Asmuth ein sehr merkwürdiges Männerbild (Mehr Geld = primärer Grund für Jobwahl/Jobwechsel) oder er vertritt die Ansicht des Menschen als Tabula Rasa, bei dem Unterschiede in den Interessen zwischen den Geschlechtern komplett umgeformt werden können, wenn man (oder die „Gesellschaft“) es nur stark genug will.

    http://www.taz.de/Kommentar-niedrige-Loehne-fuer-Frauen/!5301932/

    • Weiter als bis zur Zusammenfassung:

      „Wir brauchen eine Männerquote für Berufe, die als Arbeitsfelder für Frauen gelten.“

      hatte ich gar keine Lust zu lesen.

      Ich kann auch so raten, dieser „Kommentator“ in etwa ausdrückt:
      da die Männer eben den Draht zum Patriarchat mitbringen, wird das Patriarchat die Löhne für alle erhöhen müssen.

      Träumen tut er natürlich von einer Welt, in der allen Leuten befohlen wird, was sie zu tun haben, für´s „Grosse Ganze“.
      Da es darum geht, kann man sich jetzt auch für Männer erwärmen. Der Feminismus hat wohl für´s erste genug Ungleichgewicht geschaffen, dass man sich jetzt auch um die andere Seite „sorgen“ kann. Am Ende kann man alles „quotieren“, was nichts anderes als kommandieren bedeutet.

      • Ich würde mal sagen, mit der Analyse hast du ins Schwarze getroffen! 😉 Im Nachhinein habe ich auch bereut den Artikel gelesen zu haben. Wirklich viel Neues bringt er nicht hervor, nicht einmal auf der negativen Skala. Immerhin scheinen die Kommentare unter dem Artikel nicht sinnbefreit zu sein.

    • Die holen massenhaft sonstwen rein, um die Rentenlüge aufrecht zu erhalten? Nee, glaub ich nicht. Die Sozialsysteme werden erst in Jahrzehnten zusammenbrechen. Bis dahin sind die aktuellen Politiker nicht mehr im Amt.
      Außerdem werden durch die Sozialmigranten die Sozialsysteme schneller abschmieren, was dann sehr wohl auf Mürkel & Co zurückfalllen wird.

      Daher würde ich sagen, daß das Asylchaos rein ideologisch begründet ist. Bzw., aus Mürkels Sicht, taktisch, weil sie die Opposition weiter auseinandernehmen und Beifall von der grünen Presse kriegen kann.

  6. Schadet „Weiblichkeit“ in der Politik dem Land, wenn im Ausland „Männlichkeit“ regiert?

    Eine Interview-Partnerin von Stefan Molyneux meint: “ Ja, wir Europäer verhalten uns wie Mütter.“ (via Petpanther)

    Markus Vahlefeld auch Achgut meint dazu:
    „Der große Strauß des Weiblichen- Das Narrativ, das die überwiegende Zahl der Medienvertreter anerkennen und verbreiten, ist das eines ökologischen, offenen und pazifistischen Deutschlands.

    Der weiße alte Mann hat bekanntlich sein Fett weg bekommen und spätestens seit Frau Merkel an der Macht ist, kommt zu diesem Narrativ noch das des weiblichen Deutschlands hinzu.

    Es ist, zusammengefasst, das Narrativ des Post-Auschwitz-Deutschlands.

    Wer daran rüttelt, am Ökologischen und Weiblichen und Pazifistischen, ist eben wieder voll Prä-Auschwitz und damit gleich mal Nazi.“

    http://www.achgut.com/artikel/wenn_die_kanzlerin_lernt_schweigen_die_lemminge

    • Dazu sagt Molyneux in dem Video oben auch etwas. Erlegt so richtig los (Empfehle sich das einmal anzuhören).

      Wir leben in Meiner Matriarchie mit Guilting Kultur. Angerichtet zum Fressen für eine Patriarchie mit Shaming Kultur.

    • „Schadet „Weiblichkeit“ in der Politik dem Land, wenn im Ausland „Männlichkeit“ regiert?“

      Diese metaphorische Übertragung *kann* ja nur zur Obfuskation von Inhalten dienen, damit man herbeifabulieren kann, was man will….

      • Nicht unbedingt. Im Mittel sind Frauen sozialer und mehr an „Menschlichkeit“ interessiert. Männer mehr an konsequenter Behauptung der Gruppe gegenüber anderen. Beispiel: 75% der Asylhelfer*innen sind Frauinnen.

        Beides hat seine Berechtigung: Das eine stabilisiert die Gruppe nach innen; das andere nach außen. Arbeitsteilung, wie bei der Fortpflanzung an sich.
        Überwiegt ein Element, ist die Gruppe gefährdet.
        Überwiegt das männliche, kommt es zum Krieg und zur Ressourcenverschwendung für Bewaffnung.
        Überwiegt das weibliche, kommt es zur Selbstaufgabe der Gruppe und zur Ressourcenverschwendung für vermeintlich soziale Zwecke (sinnlose Sozialindustrie, wohlhabende Migranten).

        • „Frauinnen“

          Genderistischer als die Genderisten.

          Aber diese Erklärung ist völlig eindimensional. Das werden zwei Gruppen ausgemacht, die wie zwei Pole die Gesellschaft zu einem sehr überausinterpretierten Muster veranlassen, welches ganz holzschnitzartig ist.
          Dieser Molyneux ist ein Schwindler. Die Feminism lol DD hat verschiedene videos dazu gemacht und seine Masche mal dargestellt, hier sind sie

          http://www.youtube.com/channel/UCVRQqUgDRBevsDGOeE1DL3A/search?query=molyneux

        • Ironie macht doch Spaß, Alex*_In.

          Die Erklärung ist eindimensional, weil sie EINEN Aspekt betrachtet. So läuft zB naturwissenschaftliche Forschung.

          In Anbetracht der Mittelwerte weiblichen/männlichen Verhaltens kann man schon sagen, daß wir feministische Schlagseite haben, wenn zB Jungs in der Schule wegen „unsozialen“ (männlichen) Verhaltens mit Ritalin gefüttert werden.
          Da tut es nicht Wunder, wenn auch in der Politik mütterliches Verhalten so ziemlich jedem gegenüber (auch fiesen Machos) gezüchtet wird.

        • Die Darstellung ist ganz einseitig und betrifft nicht etwa „einen Aspekt“ und kann bestimmt nicht wissenschaftlich genannt oder geschimpft werden.

          Die Mittelwerte und deren Konstanz sagen noch längst nichts weiteres auf, wie Molyneux munter fabuliert.
          Mütterliches Verhalten gibt es so nicht und deshalb ist es auch besonders sinnentleert, das auf die Politik zu übertragen.
          In Effekt vertuscht das jeden echten Hintergrund und heftet dem eine bagatelliserende Etikette um. Ist halt männlich oder weiblich. Das ist Entpolitisierung und daher sind Leute wie Molyneux auch das Gegenteil von Aufklärung.

          Diana Davidson hat den schön entlarvt als Dampfplauderer.

        • „nicht magst“

          Es war nur die Rede davon, wie er verallgemeinert und Behauptungen aus der Luft greift. Und klar, *deshalb* mag ich das nicht. Nicht weil ich ihn an sich nicht „mögen“ würde.

        • „Mütterliches Verhalten gibt es so nicht “

          Quatsch. Darf Dich daran erinnern, daß wir kaum noch Kinder kriegen im Westen. Es scheint so, als wenn einige dann ihren Muttertrieb auf vermeintlich „unterdrückte“ und „traumatisierte“ Gruppen lenken.
          Als Kinderersatz quasi.

  7. Zufällige Zitate aus meinem Ordner, gesammelt in verschiedenen Foren:

    „Biological females are generally less capable of thinking than males. The rare female who shows an interest in thinking, particularly in philosophical ideas, is typically driven by a need to impress a male. Genuine interest is extremely rare.

    Such females, being 99.99999%, invariably derail philosophical discussions. They are unable to understand the subtleties of an argument, and draw shallow and false conclusions. When unable to understand the corrections of their errors, they either submit into helpless dependency, or become highly defensive and emotional, or try to invalidate the correction by saying it isn’t important. In fine, the female derails the entire topic into the shallow realm of irrelevant personal remarks, in the hope of creating emotional bonds with males, pressuring them into a position of chivalrous tolerance.

    Thus, the result of allowing females to participate in philosophical discussion, is: the discussion ends, and gossip begins.“

    „I believe that the change from the term chauvinist to misogynist was one of the great propaganda evils of the 20th Century. For me, anyone who uses the term „misogyny“ or „misogynist“ to refer to any intellectual viewpoint that differs from the conventional, or from typical feminist rhetoric – and for no reason beyond this – is a person of low character and no intellectual or moral integrity.“

    „What strikes me most about women is their low sense of self-worth. When they display arrogance or egotism, it usually takes form either in the justification of themselves to others, or in their certainty of some higher moral law that they derive from society. Their self-worth is entirely based on the opinions of others, whereas in men this is not universally the case (although, it usually is). From the moment a female child is born, she is forever being placed in relationship to her physical appearance, as opposed to males where that usually tends to turn into comments about his intelligence after a few years, even if he remains attractive to people. As a result, the male tends to look inward for his self-worth, whereas the female generally doesn’t. Although most women will speak highly of a person’s inner beauty, they only see it as another external appearance (personality). So, basically, women have no appreciation for the qualities of others, beyond the external appearance of them. They appreciate the appearance of their qualities, but not the qualities themselves. A woman enjoys her man’s qualities insofar as it makes him more attractive, because, as a result, it makes her more attractive being with him. She sees him primarily as a fashion accessory, whereas men normally see women primarily as a way of completing the lack in their character, and only secondarily as a fashion accessory.“

    „Imagine you were born into a world where rubbing against trees provided tremendous pleasure, and as a consequence the entire human population was besotted with rubbing against trees. Songs were constantly written about trees, movies were constantly made about human relationships with their trees, magazines constantly had trees on their covers, and so on. And imagine that even the most most capable of men couldn’t rise above this, that even the great men around you, who were otherwise very honest and intelligent, were busily devoting their lives towards uncovering the best techniques for rubbing against trees and so on. You would think that a severe mental illness had taken over the world, would you not? That is essentially how I regard the situation in our own world with respect to sexuality and women.“

    „Man does not have to sublimate his gender in the same way as a woman. His masculinity does not interfere with his mental quest because gender is not an issue with him. Women make their gender their identity. This is a block
    for them. All feminine thought centers around femininity.“

    „…the evidence is all around us. It’s there in the way nearly all women and girls speak – randomly, gushedly, nervously, giddily, incoherently, emotionally. It’s there in the content they focus on – clothes, fashion, furniture, ornaments, children, relationships, boyfriends. It’s there in what they do with their time – their desperation in competing with other women and aping the mediocre aspects of men. It’s there in the music and art they make – bland, narcissistic, self-piteous, victimized, or sometimes the other extreme: loud, brash, sexually-shocking. It’s there in their lack of achievement in the realm of higher matters….“

    „In a very real sense, femininity doesn’t really exist at all, except as a negative entity. It exists to the degree that masculinity is absent in one’s thought-processes, just as darkness only exists to the degree that light is absent.

    Femininity is a lack of order, coherency and purpose. It cannot be „used“ in any way. One can only dive into it in order to escape the realities and threats posed by masculine consciousness, which is what most men do.“

    „I don’t think woman’s sex-mindedness is geared towards having sexual intercourse (the usual idea of mating). Instead, its about an emotional bonding. This is why many older lesbian couples never have sex (called „bed death“).

    I was chatting to a 55yo lesbian nurse the other day, generally quite intelligent, who said „higher consciousness is all about sensuality“. It’s telling. In fact, women generally prefer „sensual“ sex rather than an objective sex focussed on penetration and orgasm (the „quickie“). They want the emotional thrills and „aliveness“ to go on for hours, rather than actually achieve some objective. This sexuality shows as the hugging and stroking, compliments, chatting, pretty decor and clothing, and so on – which women are engaged in all their waking hours. For them, anticipation, romance, dreaming, feelings, having fun, etc. is what counts. Much like three-year-olds at a fun-fair, with ribbons in the wind, „House of Terror“, lucky dip prizes, a fatherly man with a loudspeaker, and the smell of barbecued sausage sandwiches. They don’t want „self vs other“, it all has to be „everyone is my self“.“

    – – – I am presently engaged in a passionate, intimate (and I mean that in every sense of the word, not just the physical…erm, virtual…well, you know what I mean) internet relationship with a wonderful, intelligent and insightful woman and it is very satisfying to both of us. It gives me confidence that what I write on this forum is not merely wishful thinking. – – –

    „That’s definitely one of the charms of woman, and also one of her greatest dangers. She can boost the male ego to such an extent that he can begin to believe in his own fantasies about himself. She can make even the wimpiest of fellows feel like he is a great hero.“

    • „Genuine interest is extremely rare.“

      Bei Männern doch genauso 😀

      „Thus, the result of allowing females to participate in philosophical discussion, is: the discussion ends, and gossip begins.“

      War mir noch gar nicht aufgefallen, dass so überaus viele Philosophen in Wirklichkeit Frauen sind. Dann müssen sie sich wohl verkleidet haben oder transgender sein….

      „What strikes me most about women is their low sense of self-worth.“

      Liegt wohl daran, dass der Schreiber dieser Zeilen es selbst ist, der ihnen einen geringeren Wert beimisst … und der Rest ist Projektion.

      „That is essentially how I regard the situation in our own world with respect to sexuality and women.“

      Ein völliger Sexfeind. Erinnert stark an gewisse Feministinnen.

      • „Bei Männern doch genauso😀“

        Bedauerlicherweise.

        „War mir noch gar nicht aufgefallen, dass so überaus viele Philosophen in Wirklichkeit Frauen sind. Dann müssen sie sich wohl verkleidet haben oder transgender sein….“

        Es sind Frauen die sich ein täuschend echtes Männerköstum überziehen.

        „Liegt wohl daran, dass der Schreiber dieser Zeilen es selbst ist, der ihnen einen geringeren Wert beimisst … und der Rest ist Projektion.“

        Ist es nicht Allgemein bekannt, dass Frauen im Gegensatz zu Männern öfter an niedrigem Selbstwertgefühl leiden?

        „Ein völliger Sexfeind. Erinnert stark an gewisse Feministinnen.“

        Ja, Valerie Solanas zum Beispiel.

        Mehr vom Sexfeind David Quinn ist hier zu lesen: http://geniusrealms.com/geniusnews/sex_sage.htm

        • „Ist es nicht Allgemein bekannt, dass Frauen im Gegensatz zu Männern öfter an niedrigem Selbstwertgefühl leiden?“

          Das wird ihnen ja permanent eingeredet. Von der „Psycho-Industrie“, ein Riesengeschäft. Das war das mit dem „New Age“.
          Soll es da also keinen rein kulturellen Grund für diese Selbsteinschätzung geben?
          Ausserdem kann man das im reallife zur Genüge selbst beobachten.

          Ich würde behaupten, diese „Theorie“ puts insult to injury. Im Grunde das, was die Femis „victim blaming“ nennen.
          Da hätten sie wirklich recht.
          Aber sie sehen ja den Grund für ihre „Unterdrückung“ nicht.

          Überhaupt ist das mit dem „self esteem“ auch so ein Produkt der Pychoindustrie. Wurde weidlich ausgeschlachtet um 2000.

        • Ps kommt aus sehr rechten US Kreisen, das mit dem self esteem, emotional intelligence und wie die ganzen Säue heissen, die unablässig durchs Dorf getrieben werden, in schöner Regelmässigkeit. So dass man es für selbstverständlich hält.

          Gibt es den Begriff Kulturfaschismus eigentlich schon? Genau der wäre hier angebracht 🙂

    • Er schießt bei den meisten Punkten knapp vorbei. Frauen sind nicht einfach schlechtere Männer oder so was, sondern grundlegend anders. Es macht daher keinen Sinn, Frauen mit Männern zu vergleichen. Und dann kann man sie auch schätzen für das, was sie sind.

  8. Tiffany Gabbay von Ezra Levant’s Rebel Media präsentiert eine Reportage.

    “Christians: The most persecuted people in rhe world.“

    Gegen Ende spricht sie mit Raymond Ibrahim, einem Islam Experten.

  9. Die National Post Kolumnistin Barbara Kay mit Ezra Levant über bizarre Tweets des kanadischen Umweltministers (Justin Trudeaus Progressives Kabinet) die Feminismus mit Climate Change gleichsetzen. Mit Islamophobia hat es ja auch schon jemand gemacht.

    • Das muss wohl die „Ganzheit“ sein.

      All hail Progressivism.

      „Feminismus mit Climate Change gleichsetzen“

      Die setzen einfach *alles* mit ersterem gleich. Das nannte man mal „sich einbringen“ lol

      Hat Canada nicht ernstere Probleme? Die teuren Häuser bespielsweise. Da muss man schon sehr privilegiert sein, dort zu leben. Und das bringt dann so ein Trauerspiel hervor….

  10. „Before I get started, I just wanted to say that we are meeting on stolen indigenous people’s land. That’s really important to acknowledge.“ So declared San Francisco State University race and resistance studies professor Rabab Abdulhadi, at the University of California, Berkeley’s Seventh Annual International Islamophobia Conference in April.

    Abdulhadi’s seemingly disjointed declaration was typical of the post-colonial, „intersectionality“-driven jargon of the entire conference, which sought to link the mythical plight of America’s prosperous, content Muslim population, with the struggles of every oppressed minority known to man. It was also an opportunity for two academic centers at opposite ends of the country to join forces and promote what was euphemistically referred to at the 2015 UC Berkeley conference as „Islamophobia studies.“

    While UC Berkeley Islamophobia Research & Documentation Project (IRDP) director and conference convener Hatem Bazian gave the opening remarks, John Esposito, founding director of Georgetown University’s Prince Alwaleed Bin Talal Center for Muslim-Christian Understanding (ACMCU) and project director of ACMCU’s Bridge Initiative, „a multi-year research project that connects the academic study of Islamophobia with the public square,“ was the undisputed star. …

    ‚Islamophobia Studies‘ Are Coming To A College Near You, And There Won’t Be Any Debate About It

    http://www.campus-watch.org/article/id/15806

    The revolution will not be televised hiess es doch….

  11. via Genderama:

    http://www.abc.net.au/news/2016-05-18/melbourne-university-opens-up-jobs-to-women-applicants-only/7426704

    Das gleiche wurde doch auch schon in GB gemacht, ich glaube Chemie oder sowas. Haben ne Frauenquote eingesetzt. wenn nur drei Frauen sich beworben haben durften sich auch nur 3 Männer bewerben. Da sich trotz dieser Bevorzugung nicht mehr Frauen bewarben, sank die Studentenzahl rapide, das Institut verlor die Förderung und wurde dich gemacht.

    Gratulation Feminismus!

  12. „Männer sind insgesamt deutlich häufiger Opfer von Mord und Totschlag, Raub und Körperverletzung. Frauen sind deutlich häufiger Opfer von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Letztere machen mit 0,8% jedoch nur einen Bruchteil der erfassten Straftaten insgesamt aus. So kommen beispielsweise Körperverletzungen zehnmal häufiger vor. Insgesamt ist das Risiko für Männer, Opfer einer dieser schweren Straftaten zu werden, 1,5-mal so hoch wie das für Frauen. Diese Zahlen widersprechen also deutlich dem Opfer-sind-Frauen-Denken.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/48/48221/1.html

  13. Interessante Beschreibung eines Dialogs zwischen Christopher Hitchens und einem Christen, welches als Buch rauskam:

    The Faith of Christopher
    A touching memoir of Hitch’s last crusade.

    http://www.frontpagemag.com/fpm/262896/faith-christopher-david-horowitz

    „“Of all that can transpire in a bedroom,” begins the New York Times review of Taunton’s book, “nothing can be as titillating to the religious, or those of us who write about them, as a dying man’s conversion. Oscar Wilde’s deathbed baptism remains a coup for the Roman Catholic Church 116 years later, and an embarrassment for those who cherish his legacy of hedonism….The latest controversy about a late-in-life religious turn involves Christopher Hitchens, one of the world’s most prominent atheists. Unsurprisingly, evangelicals have celebrated the book, while some of Mr. Hitchens’s secular friends have winced.”“

    Dass Hitchens kurz vor seinem Tod konvertierte, scheint eine infame Lüge der New York Times Book Rev zu sein….

    „The author of The Faith of Christopher Hitchens never for a moment believed that Hitchens, whom he affectionately refers to as “Christopher,” converted.“

    Bei der New York Times liebt man natürlich nur jene Religion, die die Ungläubigen wirklich konvertieren *will* und hat nur Verachtung und Hass übrig, für die, die das nicht machen.

  14. Nochwas zur Instrumentalisierung von Religion zu politischen Zwecken: diesmal mit biologistischem Spekulieren: Wohlstand würde Religion aussterben lassen und daher wird diese in einer immer fortschrittlicheren Welt irrelevant.

    Article in The Independent says religion will disappear, but for bizarre reasons

    https://whyevolutionistrue.wordpress.com/2016/05/18/more-well-being-equals-less-religion/

    Der Autor bemerkt zwar treffend:

    „Anyway, what struck me about the Independent piece were two things: how a tentative suggestion in a scientific paper got converted into a full-blown explanation in a newspaper (with other hypotheses conveniently discarded), and the weakness of that explanation. Once again, journalists fail to work through the consequences of what they write, and simply print what comes out of an academic’s mouth.“

    schliesst sich dem aber dennoch an, wenn er meint:

    „There’s a simpler hypothesis than all this stuff: that as people become more affluent, their need for religion simply decreases…“

    Ich würde eher sagen, dass gerade gesteigerter Wohlstand dazu führt, dass unproduktiver oder sogar schädlicher Unsinn sich breitmachen kann. Das ist nicht notwendigerweise so, aber eine Möglichkeit.

  15. Boris Johnson wins The Spectator’s President Erdogan Offensive Poetry competition

    „The author of this winning entry is former Mayor of London and chief Brexiteer, Boris Johnson MP.“

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/05/boris-johnson-wins-the-spectators-president-erdogan-offensive-poetry-competition/

    Hier ist das poem:

    There was a young fellow from Ankara

    Who was a terrific wankerer

    Till he sowed his wild oats

    With the help of a goat

    But he didn’t even stop to thankera.

    Haha, köstlich. Der Ziegenbock ist natürlich die EU.

    Dieser Kommentar dazu ist auch gut:

    „I also think Boris should have settled either on ‘goats’ and ‘oats’ or ‘goat’ and ‘oat’. As a classical scholar himself he must know that the rhyme is not wholly perfect and that on such occasions one must find a way around the problem and simply go with the plural both times or not at all.“

    „For myself, I think it a wonderful thing that a British political leader has shown that Britain will not bow before the putative Caliph in Ankara. Erdogan may imprison his opponents in Turkey. Chancellor Merkel may imprison Erdogan’s critics in Germany. But in Britain we still live and breathe free. We need no foreign potentate to tell us what we may think or say. And we need no judge (especially no German judge) to instruct us over what we may find funny.“

  16. #NoPoo Follow-Up, sort of (Anekdote: letzt habe ich in der Schwimmbaddusche bekehrt. Aber ich schwöre: sie sprach mich an!):

    Es gibt ja wirklich Unmengen Blogs und Vlogs von Frauen i.d.R., die ihr Haar mit z.B. Roggenmehl waschen, aber dieses möchte ich nun mal empfehlen:

    Weil sie dort ein Wort nutzt, welches mir völlig unbekannt war („Östrogendominanz“, auch Progesteronmangel), ich verlinke mal das gleichnamige Buch:
    http://www.amazon.de/%C3%96strogen-Dominanz-Die-wahre-Ursache-Wechseljahrsbeschwerden/dp/3938764090

    sowie den seriöst-wirkenden Beitrag auf der ersten Suchseite (Thema Hashimoto &…):
    http://www.dr-schulte-uebbing.de/inhalte/doku/zaenmagazin_progesteron.pdf

    Und weil ich dieser Katharina jetzt auch folge.
    Andere Videos, die ich nett fand:

    Bin gespannt was da noch kommt und wie sie sich entwickelt 🙂

    • Detox & Purify!

      Ja, da kommt ein guter Teil der ganzen Inhumanität her, kultureller Faschismus…

      „Bin gespannt was da noch kommt und wie sie sich entwickelt“

      Paranoia, Übermenschendenken, na das Übliche.

  17. Die mutige Feminstin Phyllis Chesler:

    Israel–not Apartheid; Islam–Nothing but Apartheid

    „Israel has long been accused of being an apartheid nation state–and a state involved in „ethnic cleansing.“

    Pure propaganda! This is a brazen Big Lie.

    The largest practitioner of both gender and religious apartheid in the world is Islam or Islamism.

    Religious apartheid exists when the dominant state religion allows no other religion to exist and flourish. For example, Muslim countries do not allow churches to be built, Christian insignia to be displayed; Muslim mobs and governments destroy existing churches or convert them into mosques.

    Today, living Christians are persecuted, tortured and murdered in the name of Islam all across the Muslim world. Oddly, on April 16th of this year, (for the second time) the Pope offered no solace and no asylum to persecuted Christian; he publicly offered to take in a symbolic number of Muslim refugees into the Vatican.“

    https://phyllis-chesler.com/articles/op-ed-israel-not-apartheid-islam-nothing-but-apartheid

    • Für @Kirk dieses Zitat hier:

      „Es gibt in der klinischen Psychologie eine breite sogenannte „Trauma-Forschung“, die davon ausgeht, dass frühkindliche Erfahrungen von Gewalt oder sexuellen Übergriffen zu schwersten Traumata mit „dissoziativen“ Persönlichkeitsstörungen führen (können). Patienten, die wegen solcher Erkrankungen behandelt werden, decken im Lauf ihrer oft viele Jahre dauernden Therapien solche Traumata auf. Die Störung führt dazu, dass die „Aussagen“ (Zeugenaussagen) dieser Personen nach den Kriterien der heutigen Aussagepsychologie häufig ganz unzureichend (schwankend, widersprüchlich, lückenhaft, vage) sind. Was leitet die Traumaforschung daraus ab? Dass die besonders schlechte Qualität einer Aussage ein Kennzeichen dafür ist, dass die zugrunde liegende Straftat besonders schwer war! Vereinfacht: Je unzuverlässiger und unklarer die Beschuldigung, desto wahrer muss sie wohl sein. Alles klar?

      Damit ist man im Bereich der Religion, des Tischerückens und der Weltverschwörung angekommen. Eine Theorie, die ihre Validität aus systematischer Unbeweisbarkeit ableitet, erklärt sich selbst zu einer Frage des Glaubens. Es kann aber nicht erwartet werden, dass der Rechtsstaat des 21. Jahrhunderts auf der Grundlage von Glauben langjährige Haftstrafen gegen seine Bürger verhängt. Das ist ganz unabhängig davon, ob ein solcher Glaube therapeutisch sinnvoll ist und „heilen“ kann.“

  18. Der alberne Kulturkrieg um den neue „Ghostbusters“ hat gestern auch eine lächerliche neue Wendung bekommen.

    James Rolfe (der „Angry Video Game Nerd“) wurde öfter gefragt, ob er als Fan der Marke den Film sehen und rezensieren wollte, und antwortete darauf mit einem Video, in dem er erklärt, er verspreche sich nichts davon und werde ihn entsprechend auch nicht mit seiner Kinokarte unterstützen:

    Ruhig, gelassen, ohne Polemik oder auch nur Versuche von Comedy, teilt halt einfach mit, dass er nicht in einen Film geht, der ihn nicht interessiert.

    Hat mittlerweile einen gewaltigen, hasserfüllten Shitstorm am Hals, der ihn (gern mit sexistischen Beleidigungen garniert) als Frauenhassender verleumdet. Ganz im Sinne von Sonys Marketingstrategie, den Film rein über Outrage Culture zu promoten.
    Bin mal gespannt, wie es weitergeht. Ich hoffe, Rolfe bleibt aufrecht – und bin da eigentlich ganz optimistisch. Aber es wäre doch schön, wenn die Berichterstattung das hier auch mal bemerken würde, statt nur über das Hatedom zu dem Film zu klagen und Sony nach dem Maul zu reden.

    • ihc werde den Film auch nicht sehen.
      1. weil weibliche Ghostbusters schwachsinn sind, wie z.B ein weißer Shaft
      und
      2. weil der Film offenbar sagenhaft schlecht ist, zumindest suggeriert das der Trailer. Angeblich nehmen doch Trailer immer die besten Szenen, um den Zuschauer zu ködern.
      Und die Bewertungen sprechen auch ne deutliche Sprache^^

      Was ich gerne sehen würde, wäre Expendables nur mit Frauen.

      • Ginge eigentlich alles.

        Wenn Phantasie und gute storys regieren würden und nicht der pädagogische Eifer dieser ansonsten völlig eindimensionalen „Kulturschaffenden“.
        Da brauchen die sich nicht zu wundern, wenn im Kino im wahrsten Sinne des Wortes gähnende Leere herrscht.

      • Die Grundidee weiblicher Ghostbusters fand ich gar nicht schlecht. Dadurch hätte man es gleich ausreichend vom alten Team abgegrenzt, um unabhängig davon zu funktionieren.
        Habe sogar noch recht lange daran geglaubt, dass der Film was taugt, aber sollte dem so sein, verbergen die Trailer es bislang meisterhaft.
        So unaufregende Effekte und so grotesk unkomische Gags kriegt man selten so geballt zu sehen. Werde auch den Teufel tun und da reingehen. Mittlerweile zusätzlich auch aus Prinzip, weil Sonys Strategie, den schon laufenden Kulturkrieg noch für PR anzufeuern nicht unterstützt werden sollte.

        • Nachtrag: Weibliche „Expendables“ wären in der Tat cool, hätten aber wohl das Problem, dass das Projekt automatisch soviel kleiner sein müsste, weil es eben wenig weibliche Action-Veteranen gibt.

          Aber zumindest sähe man dann Cynthia Rothrock mal wieder. 😉

        • @dmj

          „Die Grundidee weiblicher Ghostbusters fand ich gar nicht schlecht. Dadurch hätte man es gleich ausreichend vom alten Team abgegrenzt, um unabhängig davon zu funktionieren.“

          Das Problem daran ist, dass es eine sehr billige Lösung für einen solchen Übergang ist. Statt Charaktere zu schaffen ersetzt man die Figuren durch Frauen.
          Das ist aus meiner Sicht immer eher so eine Art „3.teil Idee“. Terminiator 3 beispielsweise brauchte einen neuen Bösewicht, es viel nichts neues mehr ein, also war es eine Frau. Gibt es glaube ich noch ein paar mal.

          ich glaube das macht es in vielen Bereichen einfach noch billiger und gefällt gerade bei einem solchen Klassiker noch weniger. GHhostbusters lebte im wesentlichen von seinen Charakteren: Von Peter Venkman, der das ganze nicht wirklich ernst nahm und einfach nur mit Tricks Geld verdienen wollte, Raymnond, der irgendwie noch halb ein Kind war und Egon, dem abgehobenen Wissenschaftler. Das hat funktioniert, weil Venkman gute Sprüche parat hatte und den Alphamann gemacht hat, der sympathische Rebell, dem alles egal ist.

          Einen solchen Charakter kann man nicht ersetzen und als Frau wirkt er weitaus weniger. Bisher habe ich in den Trailern auch keinen guten Spruch gehört, ihm Original gibt es Dutzende

          Man lese sich das hier nur einmal durch:
          http://www.imdb.com/title/tt0087332/quotes

        • „Die Grundidee weiblicher Ghostbusters fand ich gar nicht schlecht. Dadurch hätte man es gleich ausreichend vom alten Team abgegrenzt, um unabhängig davon zu funktionieren.“

          Aber warum „muss“ man das denn?
          Das sind doch feste Charaktere mit auch festen Charaktereigenschaften.
          Das ist jetzt nach ewigen Zeiten mal wieder ein/DER Ghost Busterfilm verfilmt worden diesmal mit richtig viel Kohle und Spezialeffekten usw. da erwartet man einfach mal was anderes als sowas. Die Gags sind schlechter als in Scary Movie.

        • @Christian/Atacama:

          Gerade weil die alten Ghostbusters solche markanten Kultfiguren sind, schien mir die Idee gar nicht schlecht: Die gleichen Figuren mit neuer Besetzung müssten sich mit den Originalen 1:1 messen und da stünden die Chancen schlecht. Dadurch, dass es ein explizit anderes Team ist, vermeidet man den Vergleich etwas.

          Nützt natürlich wenig, wenn der Film solch ein Mist ist, wie der Trailer verspricht. Die „XY Movie“-Assoziation kam mir bei der Kotz-Szene auch: Man nimmt einen schon bestehenden Gag eines anderen Films und tut noch etwas Ekelkram dazu. Weiter unten geht kaum.

          Aber wie gesagt, durch die Kulturkampf-Strategie hat Sony ja schon eine ganze Ladung Jubelkritiken in der Tasche, egal, wie schlecht der Film wird.

        • @DMJ

          „Gerade weil die alten Ghostbusters solche markanten Kultfiguren sind, schien mir die Idee gar nicht schlecht: Die gleichen Figuren mit neuer Besetzung müssten sich mit den Originalen 1:1 messen und da stünden die Chancen schlecht. Dadurch, dass es ein explizit anderes Team ist, vermeidet man den Vergleich etwas.“

          Das stimmt, aber das ist auch genau der Grund, warum es nicht selten eine gewisse Ideenlosigkeit nach sich zieht. Gerade wenn man dann versucht, die männlichen Charaktere als weibliche Charaktere nachzubauen.
          wir haben ja wohl wieder einen Wissenschaftler, einen Coolen, einen Dicken, einen schwarzen und eine Sektretärin, nur alles eben mit umgekehrten Geschlechtern.

          Und diese Übertragung hat aus meiner Sicht – soweit man das im Trailer sehen kann – nicht geklappt.

          schon weil sie jetzt alle irgendwie Cool sind:

          könnte etwas galbrush paradox sein
          https://allesevolution.wordpress.com/2015/07/25/galbrush-paradoxon/

          Ein dicker mit kindlicher Naivität geht eben als Mann besser. Ein weltfremder Wissenschaftler, der geradezu asexuell ist auch. Und auch der Rebell, der eigentlich nur trickst um mit Frauen zu schlafen ist so nicht auf Frauen übertragbar. Auch Winston, der das ganze Team erdet und dazu dient, dass die Zuschauer etwas erklärt bekommen, ein Kerl, der anpackt und praktisch denkt, scheint mir hier nicht so nötig zu sein, weil der rest des Teams gar nicht so abgehoben ist.

        • Ja, da scheint man mir dann auch gleich schon falsch abgebogen zu sein. Man hat die Helden durch den Geschlechterwechsel erstmal von den alten Ghostbusters abgegrenzt (gut), um sie dann aber doch wieder nur nachzubauen und damit den Vergleich heraufzubeschwören (schlecht) und es dann allem Anschein nach noch heruntergedummt, indem man sie alle als ach so tough und cool inszeniert.

      • „wäre Expendables nur mit Frauen.“

        Dann lieber Das Dreckige Dutzend, wo am Ende 77% tot sind.

        Wäre auch eine interessante Studie, wie man das verkaufen will, dass 12 Frauen, die sich anfangs nur rebellisch verhalten und alle sowie sich gegenseitig doof finden, zu einem Team zusammengeschweißt werden.

  19. Deeyah Khan : Versteckt islamistische Feministin?

    Hatte vor kurzem eine kurze Unterhaltung mit ihr.

    Linksdrehend und zeigt die typischen Vorwürfe an westliche Männer und Kultur. Redet dann von angeblicher Liebe, die sie verbreiten will etc.

    Vereinnahmt uns aber im appellieren auch als (Mit-) Täter und Grundschuldige.

    Wie alle Linken versteht sie nicht, dass wir nichts mit der Gewalt, die vom Islam ausgeht, zu tun haben. Die war in dieser Weise auch schon vormittelalterlich vorhanden. Trifft nun im Clash von Actio-und Reactio auf die westliche Guilting Kultur auf der auch sie mE mißbrauchend herumreitet.

    Ihr Erfolg gründet sich drauf.

    Viele dieser vermeintlichen „Heroinnen“ treiben so ihr Unwesen. ZB auch das feministische UN Women, die uns ja bekanntlich radikalfeministische kulturmarxistisches Gendermainstreaming eingebracht hat.

    (Überhaupt ist die UN jetzt stark islamistisch unterwandert und dominiert. Allein wegen der 56 islamischen Staaten und den Saudis. Letztere führen ja die UN Menschrechtskommission. Und in Kairo haben sie Schariah über Menschenrechte durchgesetzt.)

    Und dann ihr Projekt. Meist typischer anti-Männer schwüle „Opfer“ Femi-Mist.

    http://sister-hood.com/

    Wieder Sisterhood, gegen Männer – insb. dem WHM – und wieder widerwärtig arrogante linke Victimology, die darauf beruht.

    Sie möchten Hilfe und Spucken. Und wie man jetzt erkennen kann ist das auch nur Gelt. In einem anderen Gewand, aber eben genau die gleiche menschliche Mist, den sie meinen anzuprangern.

    Bei Khan nicht ganz so schlimm wie bei den Netzfeministinnen.

    Aber gerade die islamistischen Feministinnen machen hier den Double Down, weil im IsIam wie im Feminismus zur Schau getragene (falsche)Victimology zum aggressiv emotional-psychischen „sozialen“ Manipulationshabitus gehört.

    Probleme wären lösbar, wenn diese „Nummer“ nicht existieren würde und das tatsächlich „inklusive“ wär.

    Ist es aber nicht.

    (Genau so ein Racket sowie sexistisch und rassistisch verlogen wie Diversity etc.)

    Sie ist wohl auch wieder nur jemand der sich damit austobt, Einfluß erlngen möchte, Menschen über aggressives Guilting Kohle abpresst und den eigentlichen „Gegenstand“ nur benutzt.

    Scheinheilig selbstherrliches und dauerunterstellendes Gutmenschtum, dass auch in faschistische Tendenzen hineindreht.

    etc.

    What We Don’t Know About Europe’s Muslim Kids and Why We Should Care | Deeyah Khan

  20. Merkel, das gelöste Rätsel
    H Broder
    http://www.achgut.com/artikel/merkel_das_geloeste_raetsel

    „Das Rätsel ist gelöst. Seit Monaten, genauer: seit dem 4. September letzten Jahres, als Angela Merkel die deutschen Grenzschützer anwies, alle hereinzulassen, die Einlass begehrten, wird darüber spekuliert, was die Kanzlerin zu dieser Entscheidung bewogen hat. War es das Gefühl des Mitleids für die Schutzsuchenden, ein sehr christlicher Impuls? ……“

    “ … sagte die Kanzlerin unter anderem einen seltsamen Satz: „Mit 80 Millionen kommen Sie auch nicht besonders weit in dieser Welt.“ ….

    … heute soll die EU unter deutscher Führung zu einer „schlagkräftigen Truppe“ ausgebaut werden. Weil wir aber nur 80 Millionen sind, brauchen wir Zuwanderung.

    Das ist der neue deutsche Kolonialismus a la Merkel.“

  21. Nachtrag zu Erdogan neulich:

    Die in Eton ausgebildeten britischen Elite-Bullies lassen sich so eine Vorlage auch nicht entgehen. Boris Johnson hat einen Gedichtwettbewerb gewonnen:

    Es sei wunderbar, so lässt die Zeitschrift verlauten, dass ein britischer politischer Anführer gezeigt habe, dass Großbritannien nicht vor dem „vermeintlichen Kalifen in Ankara“ einknicken werde. „Erdogan mag seine Gegner in der Türkei inhaftieren. Kanzlerin Merkel mag Erdogans Kritiker in Deutschland inhaftieren. Aber in Großbritannien leben und atmen wir noch frei“, schreibt Redakteur und Schiedsrichter Douglas Murray. „Und wir brauchen keinen Richter, schon gar keinen deutschen Richter, der uns anweist, was wir lustig zu finden haben.“ Da schlägt das Empire zur Not auch mit Ziegensexlimericks zurück, wenn es die politische Lage verlangt.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/boris-johnson-gewinnt-boehmermann-solidaritaets-gedichtwettbewerb-14241818.html

    • Ja, siehe ein paar threads weiter oben 😉

      Ich weiss nicht, wie man nach dem Lesen des limericks diese Deutung favorisieren kann:

      „Boris Johnson wins poetry prize for goat sex limerick“

      Wohl wenn man der Redefreiheit einen Bärendienst erweisen will, wenn diese ausschliesslich in einen hochgradig beleidigenden Kontext , auf rein persönlicher Ebene, gestellt wird…

      …. und nicht die Anspielung verstehen will, die nahe legt, Erdogan hätte die Saat des Islamismus ohne den Bock (den man hier zum Gärtner gemacht hat) nicht so erfolgreich ausbringen können, nämlich der EU. Das müsste eigentlich jeder wissen, der die Politik der „Europäer“ gegenüber Erdogan, seit er Bürgermeister ist, ein wenig verfolgt hat.
      Und dann bedankt sich der natürlich nicht, wie der Adolf H., nach dem ganzen appeasement.

      Und jeder sollte ja wissen, dass Boris Johnson die EU erst kurz vorher mit Hitler verglich…. Ausserdem war der Chef-Appeaser Brite, Lord Chamberlain, ein friedensbewegter Mann „peace in our times).

      Von einer anderen Verwendung eines anderen Ex-Bürgermeisters, kurz vorher, des grossen EU-Vordenkers, er sei auch „Zionist“ gewesen, die ungleich aufrüttelnder war, erfährt der interessierte Leser in Deutschland lieber gleich gar nichts…

      Wenn die Sonne der Kultur tief steht, wirft die Vergangenheit ganz lange Schatten…. (ganz frei nach Karl Kraus)

      • Ach die ganze Politik dabei ist völlig deprimierend. Mich interessiert nur das Verhalten der diversen Alphatiere unterschiedlicher Sozialisation.

        • Eigentlich stehe ich auch nicht so auf Details.
          Aber diese sagen wirklich viel aus, imho. Wo wir nämlich stehen.

        • Naja, wenn Du mich nach Politik fragst, dann bin ich im Grunde der Meinung, dass die EU der Türkei keinen anderen Weg als die Hinwendung zur islamischen Welt gelassen hat, nachdem man sie in der EU nicht wollte. Und als dann auch noch die Amis mit dem Kurdenstaat kamen, da muss man sich in Ankara gefragt haben, wozu man eigentlich noch Feinde braucht wenn man schon solche Freunde hat.

        • Ja,ja … der Westen ist am Islamismus Schuld. Auch an Erdogan, der AKP, … etc.

          Das sind alles Menschen ohne Eigenverantwortung. Engelskinder, die wachgeküsst werden müssen.

          Deshalb machen die jetzt auch gemeinsame Sache mit Isis.

          „…die EU der Türkei keinen anderen Weg als die Hinwendung zur islamischen Welt gelassen hat, nachdem man sie in der EU nicht wollte.“

          Ist das bereits eine Massenpsychose? Schuldneurotik?

        • Also nein, es bestand nie ein Zweifel zur besonderen Bindung zur Türkei, ob ohne oder mit EU. Allein die Nato-Gemeinsamkeit war entscheidend.
          Ausserdem hat sich die Türkei keiner „islamischen Welt“ angeschlossen, sondern eine ganz eigene Variante „from scratch“ entwickelt. Anschliessend nur an die eigene Vergangenheit als Beherrscher der ganzen Umgebung, als osmanisches Reich.
          Die Iraner kann man nicht ab, mit Syrern und Kurden hadert man.

          Das ist also eine reine osmanische Renaissance. Aided & abetted von Europa, welches den Steigbügelhalter für Erdogan machte. Ein klarer Verrat an der Republik Atatürks, Europa hätte das Militär unterstützen müssen.

          Jetzt gefährdet die Türkei das Nato-Bündnis und könnte zum Sprengsatz werden, zwischen USA und EU.

          Das mit den Kurden ist ein grundsätzlicher Fehler, hier hätte der Westen schon viel, viel früher auf Autonomie drängen müssen. Was allerdings die Ostgrenze der Türkei zu den besonders interessanten Gebieten Irak und Iran gefährdet hätte. Ausserdem waren die Russen schon da und haben längst ihr Bündnis mit den Kurden gemacht.

          Damit jetzt anzukommen ist einfach nur ein weiteres Nadelstechen zur Irritation der Verbündeten, wie es unter Obama geradezu Sport geworden ist. Ich denke, der eigentliche Impuls geht von Europa aus, die Demokraten sind deren Verbündete in den USA.

        • Man muss nicht auf alle Wünsche oder Bedürfnisse von irgendwem eingehen. Aber die Perspektive und strategischen Optionen anderer Mächte sollte man schon verstehen, wenn man nicht überrascht werden will und dann nur schimpfen kann.

        • Erdogan ist Islamist, türkischer Nationalist und Möchtegern-Sultan, der kein Interesse hat, sich den Regeln der EU zu unterwerfen. Das dürfte das Handeln der Türkei vollständig erklären.

        • Erdogan und Türkei werden von den gleichen Kräften der USA unterstützt, die auch Isis unterstützt haben. In der EU sitzen auch Vasallen von denen.

          Und man schaue sich den Aufzug der US Marine in der Ostsee an.

          Geopolitik? Keine eurasische Achse? Teilweise gemeinsame Sache mit Saudis (siehe UN)? Migrationsstrom?

          Verschwörungstheorie, weil alles doch stimmig?

        • Das Verhältnis EU-Türkei ist schon im letzten Jahrtausend in die Brüche gegangen. Erdogan ist meiner Ansicht nach überhaupt nur an die Macht gekommen, weil die laizistischen Kräfte ohne Anschluss an Europa keine Perspektive mehr bieten konnten. Auf der Situation hat der Erdogan seine Karriere aufgebaut.

        • Man kann auch spekulieren, dass bei weiterer Annäherung der Islamisierungsprozess noch schneller gewesen wäre.

          Denn dahinter steht der Irrglaube der “Integration“.

          Wie wir jetzt lernen sind das nämlich als Fatamorganen. Fatalste Fehl- und Selbstüberschätzungen.

        • Man kann in der Tat diskutieren, wo man die Grenze zwischen Europa und der islamischen Welt ziehen will. Aber wenn man sie zieht, soll man sich bitte nicht wundern und vielleicht gewisse Sicherungsmaßnahmen ergreifen. Eine starke Peripherie in die Richtung zum Beispiel.

          Aber die Angst vor der Unterwanderung hier kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. In den umliegenden Großstädten hier leben ziemlich viele Nachfahren von Einwanderern aus der Türkei und das klappt eigentlich wunderbar.
          Und ich wundere mich auch, wie man unsere Gesellschaft und Kultur für so schwach halten kann, dass der Islam irgendwie eine Chance hätte? Und wenn er es hätte, was wäre unsere Kultur dann wert?

        • „In den umliegenden Großstädten hier leben ziemlich viele Nachfahren von Einwanderern aus der Türkei und das klappt eigentlich wunderbar.
          Und ich wundere mich auch, wie man unsere Gesellschaft und Kultur für so schwach halten kann, dass der Islam irgendwie eine Chance hätte? Und wenn er es hätte, was wäre unsere Kultur dann wert?“

          naja das mit der Unterwanderung haben erdogan und diverse politische und geistige Führer in den letzten Jahrzehnten ja nun mehrfach angekündigt.
          Dazu ist das einfach eine Frage der Mathematik, unterschiedliche Geburtenraten und Sozialisationen.

          Ich stelle zumindest auch einen gewissen Antideutschen/weißen Rassismus fest, dazu eine Neigung zu Verschwörungstheorien und Esoterik. Tendenz. Ich sehe das durchaus auch differenziert und bin eben nicht die „Ausländer raus“ Fraktion, das finde ich auch frech dass das jett so unterstellt wird, nachdem man seit Jahrzehnten multikulti hat.

          Dazu ein sozioökonomisches Gefälle. Ich will das jetzt nicht wieder aufzählen, aber es gibt da eine Tendenz dass Türken und Araber öfter ohne Abschluß/Ausbildung/Job sind, in Berlin leben knapp 90% aller Libanesen von Hartz4 .
          Dazu kommt eine mediale Inszenierung eines Schuldkultes. „Ihnen“, den armen, den Moslems, den Palästinensern usw. wurde was weggenommen. Deutschland hat praktisch von ihnen geklaut und steht nur deshalb so gut da. Das kann Antipathie und im Schlimmsten Fall gegenläufige Bewegungen um dieses Unrecht auszugleichen bewirken.
          Dazu das Problem des Geschlechterverhältnisses. Unter 40 haben wir anscheinend ein ungünstigeres Verhältnis als China jetzt.
          Dazu hat Deutschland im Moment nur eine schwach ausgeprägte bzw. negative Identität- Das macht eine Integration oder auch nur ernstliche Sympathie mit dem Aufnahmeland schwierig.
          Wenn ich von außen käme und sehen würde was hier los ist, Panzer für Schwangere, Heiko Maoebbels, wir werden angeführt von Merke, Roth, Käßmann und Göring Eckart. Vergewaltiger und Whirlpoolscheisser kriegen ein Mäppchen in die Hand, statt was hinter die Ohren, dass man das hier aber nicht darf. Das konnten sie ja nicht wissen, schliesslich ist das in Afghanistan bestimmt Standard usw.
          da würde ich auch eher auf Abstand gehen und mir denken, dass es vielleicht besser wäre, sich davon nicht zuviel zu internalisieren.

        • „Und ich wundere mich auch, wie man unsere Gesellschaft und Kultur für so schwach halten kann, dass der Islam irgendwie eine Chance hätte? “

          Deutschland war vor zehn oder fünfzehn Jahren sicher weniger islamisch als jetzt. oder hat man da auch schon über schwarz zu verklebende Schwimmbadscheiben diskutiert?

        • „Einwanderern aus der Türkei und das klappt eigentlich wunderbar“

          Ach, übrigens: die kamen aus einem Land, welches den Islam schon eine ganze Zeit vorher verboten hatte. Atatürk.
          Die Islamisierung von hiesigen Türken geschah sozusagen nachträglich, in Deutschland. Soweit reichte offenbar der Arm vom Erdogan. Hat man alles hier mitgemacht und will es immer noch nicht wissen.

        • Dazu kommt eine mediale Inszenierung eines Schuldkultes. „Ihnen“, den armen, den Moslems, den Palästinensern usw. wurde was weggenommen.

          Das ist die Haltung eines Losers. Wieso sollte ich davor Angst haben? Solche Leute werden niemals die Republik übernehmen.

          Unser Gesellschaft hat natürlich schon Probleme „nach unten“ zu integrieren. Das betrifft aber Deutsche wie Einwanderer. In diesem Land muss man entweder hoch ausgebildet sein oder unternehmerisches Talent haben um zu was zu kommen.

          Und all jene, die das nicht haben, suchen dann eben nach anderen Ideen um ihren Selbstwert zu erhöhen. Erdogan und der Islamismus bieten so etwas an. Aber das ist feel-good Kram für Leute, die sonst nichts zu Stande bringen. Wieso sollte man davor Angst haben?

        • „Ganz ehrlich? Der Islam wird in Deutschland kommen, ob du willst oder nicht. Deine Tochter wird Kopftuch tragen. Sein Sohn wird Bart tragen. Deine Tochter wird einen Bärtigen heiraten. So und wir vermehren uns immermehr. Ihr deutschen kriegt ja keine Kinder. Wenn es hoch kommt zwei Kinder. Wir kriegen sieben bis acht, elhamdullilah. Ok Kollege? Dann nehmen wir uns auch nochmal 4 Frauen und dann sind es 22 Kinder. Ihr habt ein Kind und ein Hündchen und das wars. Kollege, das ist nicht unsere Schuld. Das ist eure Schuld. Weil ihr unsere Länder ausgebeutet habt. Kolonialisiert habt, damit du nen Mercedes fahren kannst und deine Digitalkaera da benutzen kannst, ne? So macht Allah so, dass wir euch erobern, sondern mit Geburtenraten und wir heiraten eure Töchter und deine Tochter wird Kopftuch tragen. So und jetzt kannst du richtig einmal durchdrehen, man sieht schon richtig den Hass in deinen Augen“

          So und mal angenommen (und das ist halt steinzeitislamische scharia denkweise) das kommt so, dann ist doch klar, dass deutschland allein schon aufgrund so einer Geburtenrate+ Führung durch solche feingeistigen, rationalen, weitsichtigen Männer und mit dem Innovationspotential solcher Männer+ Scharia + kollabierender Sozialstaat + Korruption durch Verlagerung zu Clanwesen + Armut + neue Wirtschaftskrise + oh ja, Polygamie, das gäbe viele viele viele Söhne – und zu wenig Bräute^^

        • dass das also nicht so gut für Deutschland wäre. Für ihn und seine Söhne übrigens auch nicht, aber so weit denkt er ja nicht oder eben doch, aber er freut sich, weil er ja im wichtigen Kampf darum fällt, dass deutschland ein neues imaginäres Masskottchen kriegt.

        • Ich hatte in der Oberstufe das Privileg, mit meinem Geschichts-LK den Film Jud Süß in der örtlichen Synagoge zu sehen. Dort wurden Rattenschwärme benutzt, um das Einfallen der Juden in die Stadt Stuttgart zu verbildlichen.

          Nur um mal klarzumachen, wo Atacama sich ideologisch grade befindet. ^^

        • „Ich hatte in der Oberstufe das Privileg, mit meinem Geschichts-LK den Film Jud Süß in der örtlichen Synagoge zu sehen. Dort wurden Rattenschwärme benutzt, um das Einfallen der Juden in die Stadt Stuttgart zu verbildlichen.

          Nur um mal klarzumachen, wo Atacama sich ideologisch grade befindet. ^^“

          Ja. Ich habe mich nämlich in Marens Gehirn gehakt und ihre Erinnerung an dieses Schulerlebnis angezapft, aber um kein Copyright zu verletzen, habe ich Dinosaurier genommen. Ansonsten wollte ich natürlich exakt dasselbe aussagen.

          Der Typ in dem Youtube Video bringt übrigens exakt die von dir genannte Metapher über sich selbst (siehe Zitat) und die selnen. Nur um mal klar zu machen, wo er sich ideologisch befindet.

        • Ach komm, seit wann haben wir Angst vor den Pöbeleien von irgendwelchen Halbstarken? Da nehm ich eher 4 von dessen Töchtern als Harem bevor der eine von meinen bekommt.

        • @maren: An der anderen Stelle warte ich immer noch auf eine Antwort. Oder willst Du etwa mein schreckliches Frauenbild schon wieder bestätigen? Wie soll ich da so je rauskommen? 😛

        • Ich sag mal so, wenn man wollte, könnte man auch Atacamas und petpanthers und natürlich auch Axels Kommentare nehmen und sie veröffentlichen, um zu beweisen, dass Deutsche generell dämliche Rassisten sind, die sich an Verschwörungstheorien klammern um ihrem schalen Leben wenigstens etwas Würze zu geben.
          So ein bisschen Apokalypsegefühl ist ja durchaus nicht unspannend.

        • „Ich sag mal so, wenn man wollte, könnte man auch Atacamas und petpanthers und natürlich auch Axels Kommentare nehmen und sie veröffentlichen, um zu beweisen, dass Deutsche generell dämliche Rassisten sind, die sich an Verschwörungstheorien klammern um ihrem schalen Leben wenigstens etwas Würze zu geben.“

          man kann deinen Kommentar auch dafür nehmen, die These zu stützen, dass sich in diesem Land weniger mit Inhalten als mit Ideologien, unterstellten oder tatsächlichen auseinandergesetzt wird.

        • @ lh

          „Und all jene, die das nicht haben, suchen dann eben nach anderen Ideen um ihren Selbstwert zu erhöhen. Erdogan und der Islamismus bieten so etwas an. Aber das ist feel-good Kram für Leute, die sonst nichts zu Stande bringen. Wieso sollte man davor Angst haben?“

          Frag doch mal ein paar Flüchtlinge, ob man vor dem IS Angst haben sollte.

        • @ lh

          „Und all jene, die das nicht haben, suchen dann eben nach anderen Ideen um ihren Selbstwert zu erhöhen. Erdogan und der Islamismus bieten so etwas an. Aber das ist feel-good Kram für Leute, die sonst nichts zu Stande bringen. Wieso sollte man davor Angst haben?“

          Frag doch mal ein paar F-linge, ob man vor dem IS Angst haben sollte. Sind doch alles Loser.

        • @ lh

          „Ach komm, seit wann haben wir Angst vor den Pöbeleien von irgendwelchen Halbstarken? Da nehm ich eher 4 von dessen Töchtern als Harem bevor der eine von meinen bekommt.“

          Wieviele Brüder und Cousins hast du?

        • Ich kenne einige spanische Familien, die (die Eltern) in den 60er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind. Keine besonders gebildeten Leute, ursprünglich Fischer aus Galizien oder Bauern aus Andalusien, sind dann hier hängen geblieben. Die Kinder und Großkinder sprechen akzentfreies Deutsch, letztere kein Spanisch mehr. ich hab mal einen der Jungs gefragt, ob er sich mehr als Deutscher oder als Spanier sieht: „Ich bin Deutscher“ war die Antwort.

          So funktioniert Integration, ohne besondere Kurse oder Maßnahmen, einfach durch die Zeit.

          Warum ist das bei Türken bzw. Muslimen anders?

          Weil der Islam es nicht zulässt; weil er ein ständiges Sich-Abgrenzen gegen andere fordert. Anderes Essen, andere Kleidung, keine Mischehen, keine gemeinsamen Klassenausflüge, und der Schwiegersohn kommt aus dem heimatdorf nach Deutschland.

          Ich glaube auch nicht, dass die unsere Gesellschaft übernehmen könnten, aber sie werden immer Fremdkörper bleiben und es wird immer Konflikte mit ihnen geben.

          Dagegen sollte man durchaus etwas unternehmen.

        • Der Punkt ist, dass Angst manipulierbar macht. Ihr schaut den halben Tag solche Videos, lest entsprechende Seiten, wählt möglicherweise entsprechende Parteien. Alles, was die tun müssen, ist Eure Angst zu füttern und es klingelt bei denen in der Kasse. Ihr werdet benutzt, nicht anders als Erdogan Loser-Türken benutzt.

          Seit Ihr Euch nicht zu schade dafür, Euch so für die Interessen anderer benutzen zu lassen?

        • Die Islamisierung findet statt, hat bereits stattgefunden. Moslems haben uns bereits diktiert, was wir an Karikaturen zu bringen haben. Wir hatten in Europa dutzende Terroranschläge, natürlich islamisch. Wir diskutieren darüber, Schweinefleisch in Kantinen zu verbieten. Öffentliche Schwimmbäder in Kreuzberg werden zu nicht-islamischen No-Go-Zonen. Die Konflikte steigen. Wir reden über Respekt vor dem Kopftuch und einer idiotischen Religion als handele es sich beim Islam um eine Ethnie.Und in dem Ostberliner Bezirk, der noch vor fünf Jahren kopftuchfrei war, sieht man immer mehr islamische Frauen mit Kinderwagen. Und währenddessen schwärmt unsere politische Elite von Multikulti, den wir allerdings bereits seit Jahrzehnten mit Iralienern, Griechen und Ostasiaten haben. Was uns aber jetzt blüht ist ein Monokulti, eine islamische Gesellschaft, eine Gesellschaft in der, wie überall wo Moslems das Sagen haben, der Verfall und die Repression zunehmen werden.

        • Wir ziellos und bescheuert D. agiert, sieht man ja an der schlichten Tatsache, dass wir noch immer kein Einwanderungsgesetz, mit klaren Einwanderungskriterien, haben. Deutschland dürfte weltweit einzigartig sein, als hochproduktives Industrieland, dessen Bildungssystem das höchste Kapital sein müsste, das aber dennoch massenweise Sozialfälle ins Land importiert. Das ist Irrsinn.

        • Wenn es denn wenigstens etwas nützen würde; aber nein, die Bedingungen in den Herkunftsländern werden durch die Massenflucht natürlich schlechter, nicht besser.

          Paul Collier sagt irgendwo: Die Alternative ist protestieren oder emmigrieren. Die schlechten Verhältnisse werden zementiert, da Unzufriedene das Land verlassen und damit gewissermaßen Druck aus dem Kessel genommen wird und Veränderungen unterbleiben. Die Geldsendungen der Flüchtlinge an ihre Familien entsprechen im Schnitt 30% ihres Einkommens in D, das ist ungefähr das, was sie auch erwirtschaftet hätten, wenn sie im Land geblieben wären. Über die Folgen für uns haben wir ja schon gesprochen.

          Nutzen haben eigentlich nur die Flüchtlinge, die es nach D schaffen, d.h. die, die genug Geld für die Schlepper haben und jung und stark genug sind, um die Reise zu überstehen. Das nenn ich mal natürliche Auslese; die wirklich Armen, die eigentlich Anspruch auf Solidarität hätten, bleiben daheim in der Scheiße sitzen, und kein Linker verschwendet einen Gedanken an sie. Hauptsache, man weiß, dass man selber zur moralischen Elite gehört.

        • *die Bedingungen in den Herkunftsländern werden durch die Massenflucht natürlich schlechter, nicht besser.*

          In den Klassen meiner Nachhilfekinder sind Kinder, die schon seit Jahren nicht mehr zur Schule gegangen sind, weil es in ihrem Herkunftsorten (z.B. Aleppo) nur noch Trümmer gibt.
          Würdest du da bleiben?

        • „Dass es oftmals keine Alternative zur Flucht gibt.“

          Aber es gibt Alternativen zur Flucht nach Europa.

          Saudi Arabien hat z.B Zelte mit Strom, Kanalisation und Küche für 3 Millionen Leute. Die stehen schon fertig parat. Aber keiner sitzt da drin.
          In Serbien hat man ihnen ein Stück Land zur Verfügung gestellt zur Ansiedlung, einzigde Bedingung: Selbstversorgung.
          Zahl derer die das angenommen haben: Null.

        • Nun ja, ich habe das ja früher auch alles geglaubt von den armen Flüchtlingen usw. und das auch so nach außen vertreten. Mir hat dann mal ein älterer Kollege gesagt: „Nach dem Krieg sah´s hier genauso aus, und wir konnten nirgendwo hin.“

          Und der hatte natürlich vollkommen recht; wenn alle die Flucht ergreifen, kann man den Krieg nicht gewinnen.

        • @maren. Warum sind die Kinder aus Aleppo seit Jahren nicht mehr zur Schule gegangen? Warum ist im Mittleren Osten ständig Krieg? Warum finden Machtwechsel dort immer nur durch Gewalt statt? Warum herrschen dort Korruption und religiöser Fanatismus und in Europa nicht?

          Was können wir dagegen tun? Nichts, wenn man mich fragt; das können die Leute dort nur selber ändern. Tun sie aber nicht; entweder sie schließen sich den Tyrannen an, oder sie fleihen nach Europa.

          Die müssten wirklich mal über sich nachdenken und ihr Verhalten ändern. Die Franzosen haben ja 1789 auch nicht auf einen besseren König gewartet (fliehen konnten sie eh nicht), sondern die Revolution gemacht.

        • „90 Milliarden wird und das alles offiziell kosten (Inoffiziell also deutlich mehr). Und wozu? Damit wir uns Sozialfälle, Religionskonflikte und höhere Kriminalität heranzüchten. DIe Terrorgefahr wird natürlich auch steigen.“

          Abgesehen von den Religionskonflikten haben wir das alles auch bekommen, als wir unsere Brüder und Schwestern aus der DDR in unsere Arme geschlossen haben.
          Und das Ganze hat uns bisher über eine Billion Euro gekostet.
          Da können wir die 90 Mrd gut verschmerzen.

          Zumal es nicht den geringsten Hinweis auf die von Dir geschilderten Gefahren gibt.

          Wir haben bei uns im Dorf auf etwa 200 Einwohner etwa 50 Flüchtlinge.
          Und immer noch wurde keine Frau ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt, oder unter Androhung von Schlägen zum Tragen der Burka genötigt.
          Stattdessen grüßen die Terroraspiranten sonntags morgens freundlich und möbeln alte Fahrradwracks wieder auf.

          Diese Schwarzmalerei ist wirklich nur noch krank.

        • Syrer.

          Ich glaube nicht, dass nur „unsere“ Syrer friedfertig sind.
          Den Auserwähltheitswahn hab ich schon lange abgelegt.
          Bei 1 Mio Flüchtlingen bleibt es nicht aus, dass auch ein gewisser Bodensatz Trash mitkommt.

          Wenn man aber Eure Auslassungen liest, könnte man glauben, dass sich der gesamte fundamentalistische Islam auf den Weg nach Deutschland gemacht hat.

          Belassen wir’s dabei.
          Eure Welt ist nicht meine Welt.
          Ich bin Humanist – nicht nur Feministinnen gegenüber.
          Deutsch sein ist für mich keine Auszeichnung, sondern eine Tatsache meiner Geburt, an der ich nichts ändern kann. Deutschland ist ein Land mit Normen, die ich im Großen und Ganzen befürworte.
          Und das sehe ich gerade durch hackenknallende Hurra-„Patrioten“ über die Wupper gehen.
          Besonders solchen, die biergeschwängert von „Sozialschmarotzern“ dröhnen und selbst doch von der Stütze leben, also genau zu der kritisierten Gruppe gehören.

        • „Stattdessen grüßen die Terroraspiranten sonntags morgens freundlich und möbeln alte Fahrradwracks wieder auf.“

          Na mal schauen was sie tun, wenn alle Fahrräder repariert sind.

        • „Deutsch sein ist für mich keine Auszeichnung, sondern eine Tatsache meiner Geburt, an der ich nichts ändern kann. Deutschland ist ein Land mit Normen, die ich im Großen und Ganzen befürworte.
          Und das sehe ich gerade durch hackenknallende Hurra-„Patrioten“ über die Wupper gehen.
          Besonders solchen, die biergeschwängert von „Sozialschmarotzern“ dröhnen und selbst doch von der Stütze leben, also genau zu der kritisierten Gruppe gehören.“

          Denke nicht dass das jetzt unser Problem ist und zu unseren Problemen gehört.

          Pseudolinke, neoliberale Feindbildclichees mit zugehöriger (Selbst)Leugnung für „positive“ Identität schon.

        • @ Carnofis

          „Eure Welt ist nicht meine Welt.“

          Hattest du nicht mal erklärt, dass Migration noch nie Probleme verursacht hat? Sollte ich das richtig in Erinnerung haben, dann leben wir in der Tat in verschiedenen Welten.

        • Wer sich weiter informieren möchte:

          In einem sechsteiligen Videovortrag äußert sich Orientalist, Volkswirt und Systemanalytiker Dr. Hans-Peter Raddatz zur Problematik des Islam im Kontext der freiheitlichen Gesellschaft. Der Islam, der die soziale Entwicklungsstufe des Säkularismus weder erreicht hat, noch von ihren Voraussetzungen her jemals erreichen kann oder wird, gerät zwangsweise in Konflikt mit einer aufgeklärten Gesellschaft, die die Trennung von „Staat“ und „Religion“ vollzogen hat.

          http://paxeuropa.de/hintergruende/hintergrund-videos/der-islam-auf-dem-vormarsch-videovortrag-von-dr-hans-peter-raddatz/

        • Danke Carnofis. Ich weise noch darauf hin, dass die Ausgaben des einen immer das Einkommen des anderen sind. Wenn der deutsche Staat 95 Mrd. für die Flüchtlinge ausgeben würde (ich glaube nicht alles davon ist allerdings in Deutschland), dann sind das 95 Mrd. die in die Taschen deutscher Arbeitnehmer, Unternehmer und Vermieter fließen – und danach von dort weiter. Das Geld ist keineswegs weg.

          Trotzdem will ich an der Stelle anmerken, dass es für die Frage des Willkommenheißens natürlich einen Unterschied macht, inwiefern „die Neuankömmlinge“ Konkurrenz, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt, sind. Gut ausgebildete Akademiker sind davon in der Regel nicht betroffen, weshalb diese selten Aversionen haben.
          Für andere Teile der Bevölkerung gilt das aber nicht und die entsprechende Abwehrreaktion muss man durchaus ernst nehmen. Trotzdem sage ich auch denen: Das Problem wird sich für sie persönlich viel besser lösen lassen, wenn sie nicht ihre Zeit mit dem Ausbrüten von Angst verbringen, sondern stattdessen dafür sorgen, dass sie selbst im Leben weiterkommen. Das wird bei halbwegs realistischer Betrachtung immer mehr bringen, als auf irgendwen zu schimpfen.

        • „Ich weise noch darauf hin, dass die Ausgaben des einen immer das Einkommen des anderen sind. Wenn der deutsche Staat 95 Mrd. für die Flüchtlinge ausgeben würde (ich glaube nicht alles davon ist allerdings in Deutschland), dann sind das 95 Mrd. die in die Taschen deutscher Arbeitnehmer, Unternehmer und Vermieter fließen – und danach von dort weiter. Das Geld ist keineswegs weg.“

          Genau. Und wenn die einen dafür bezahlt werden, Gräben auszuheben und die anderen, sie wieder zuzuschütten, dann fließt das Geld danach von dort weiter. Das Geld ist also keineswegs weg.
          Wer mehr wissen möchte, sollte sich über Opportunitätskosten und die Broken Windows-Fallacy informieren.

        • Viel Neoliberales hier.

          @lh

          Da schwingt sehr viel Verdrängungsarroganz mit.

          Gütigerweise dann doch die Verständnis für die Abwehrreaktionen gewisser Teile der Bevölkerung?

        • Parable of the broken window

          https://en.wikipedia.org/wiki/Parable_of_the_broken_window

          Bastiat’s original parable of the broken window from Ce qu’on voit et ce qu’on ne voit pas (1850):

          Have you ever witnessed the anger of the good shopkeeper, James Goodfellow, when his careless son has happened to break a pane of glass? If you have been present at such a scene, you will most assuredly bear witness to the fact that every one of the spectators, were there even thirty of them, by common consent apparently, offered the unfortunate owner this invariable consolation – „It is an ill wind that blows nobody good. Everybody must live, and what would become of the glaziers if panes of glass were never broken?“

          Now, this form of condolence contains an entire theory, which it will be well to show up in this simple case, seeing that it is precisely the same as that which, unhappily, regulates the greater part of our economical institutions.

          Suppose it cost six francs to repair the damage, and you say that the accident brings six francs to the glazier’s trade – that it encourages that trade to the amount of six francs – I grant it; I have not a word to say against it; you reason justly. The glazier comes, performs his task, receives his six francs, rubs his hands, and, in his heart, blesses the careless child. All this is that which is seen.

          But if, on the other hand, you come to the conclusion, as is too often the case, that it is a good thing to break windows, that it causes money to circulate, and that the encouragement of industry in general will be the result of it, you will oblige me to call out, „Stop there! Your theory is confined to that which is seen; it takes no account of that which is not seen.“

          It is not seen that as our shopkeeper has spent six francs upon one thing, he cannot spend them upon another. It is not seen that if he had not had a window to replace, he would, perhaps, have replaced his old shoes, or added another book to his library. In short, he would have employed his six francs in some way, which this accident has prevented.

        • Wer nicht mal die Unterschiede zwischen Micro und Macro versteht und den Staat mit einem Unternehmen gleichsetzt, der sollte von VWL schweigen. Nach dem Herrn Bastiat gab es noch 150 Jahre wissenschaftlichen Fortschritts (wobei er mit seinem Beispiel nicht unrecht hat, es ist nur nicht auf den Staat übertragbar).

          Dem Staat ist Geld nie knapp (das macht er selbst), sondern allenfalls Ressourcen wie Arbeitskräfte, Rohstoffe, Energie. Alles 3 ist in Deutschland gerade nicht knapp, erst recht nicht im Rest Europas.

          Wenn man die Bedenken von Teilen der Bevölkerung ernst nimmt, geht es auch nicht um Güte, sondern um das Anerkennen berechtigter Interessen. Eine kluge Linke muss das ernst nehmen, wie z.B. Lafontaine und Wagenknecht das ja auch formuliert haben.
          Aber aus Sicht des Individuums mit all seiner beschränkten Macht halte ich eine Reaktion, die nur daraus besteht sich in Ängsten zu ergehen, trotzdem für sehr dysfunktional.

        • Da schwingt sehr viel Verdrängungsarroganz mit.

          Wenn Du mit dem Auto einem Hindernis ausweichen musst: schaust Du auf das Hindernis oder den Weg vorbei?
          Wenn Du ein Kaninchen wärst und da ist eine Schlange: schaust Du auf die Schlange oder auf Deinen Fluchtweg?

        • Vor allem lass ich mir nicht vom Wolf erzählen er sei ein gutmeinendes Schaf.

          Das Micro-Macro Gerede ist Unsinn.

          „Wenn Du mit dem Auto einem Hindernis ausweichen musst: schaust Du auf das Hindernis oder den Weg vorbei?
          Wenn Du ein Kaninchen wärst und da ist eine Schlange: schaust Du auf die Schlange oder auf Deinen Fluchtweg?“

          Das noch mehr. Vor allem bei mir.

        • @ lh

          „Wer nicht mal die Unterschiede zwischen Micro und Macro versteht und den Staat mit einem Unternehmen gleichsetzt, der sollte von VWL schweigen. Nach dem Herrn Bastiat gab es noch 150 Jahre wissenschaftlichen Fortschritts (wobei er mit seinem Beispiel nicht unrecht hat, es ist nur nicht auf den Staat übertragbar).
          Dem Staat ist Geld nie knapp (das macht er selbst), sondern allenfalls Ressourcen wie Arbeitskräfte, Rohstoffe, Energie. Alles 3 ist in Deutschland gerade nicht knapp, erst recht nicht im Rest Europas.“

          Du hast mal wieder nicht verstanden, worum es geht. Der Staat kann für jeden Schwachsinn Geld ausgeben; das macht diesen Schwachsinn aber nicht automatisch volkswirtschaftlich sinnvoll. Außer natürlich in einer Traumwelt, in der Staatsausgaben keine Opportunitätskosten haben.

          „Wenn Du mit dem Auto einem Hindernis ausweichen musst: schaust Du auf das Hindernis oder den Weg vorbei?
          Wenn Du ein Kaninchen wärst und da ist eine Schlange: schaust Du auf die Schlange oder auf Deinen Fluchtweg?“

          Dafür muss ich das Hindernis und die Schlange aber erstmal wahrnehmen, statt so zu tun, als existieren sie nicht.

        • Du hast mal wieder nicht verstanden, worum es geht. Der Staat kann für jeden Schwachsinn Geld ausgeben; das macht diesen Schwachsinn aber nicht automatisch volkswirtschaftlich sinnvoll. Außer natürlich in einer Traumwelt, in der Staatsausgaben keine Opportunitätskosten haben.

          Im Prinzip ja. Aber die Frage ist, ob ungenutzte Arbeitskraft (die als solche schlicht verfällt) wertvoller oder sinnvoller ist, als der Zweck der möglichen Ausgabe?

          Dafür muss ich das Hindernis und die Schlange aber erstmal wahrnehmen, statt so zu tun, als existieren sie nicht.

          Wir reden drüber, also wissen wir wohl beide, dass es da ist? Wir müssen nicht nachmessen, ob das Hindernis 1oo cm oder 110 cm hoch ist.

        • @lh

          „Aber aus Sicht des Individuums mit all seiner beschränkten Macht halte ich eine Reaktion, die nur daraus besteht sich in Ängsten zu ergehen, trotzdem für sehr dysfunktional.“

          Guter Neolib.

        • Im Prinzip ja. Aber die Frage ist, ob ungenutzte Arbeitskraft (die als solche schlicht verfällt) wertvoller oder sinnvoller ist, als der Zweck der möglichen Ausgabe?

          Das ist übrigens keine ganz rhetorische Frage. Ungenutzte Arbeitskraft erfüllt den Zweck, den Preis von genutzter Arbeitskraft zu senken.

          Und wenn ihr das mal sacken lasst, dann versteht Ihr vielleicht auch, warum man Euch die Ideen von VWL in den Kopf gesetzt hat, die ihr da offenbar habt.

        • „Im Prinzip ja. Aber die Frage ist, ob ungenutzte Arbeitskraft (die als solche schlicht verfällt) wertvoller oder sinnvoller ist, als der Zweck der möglichen Ausgabe?“

          Die Frage ist, ob Staatsausgaben an anderer Stelle nicht sinnvoller sind. Fällt dir etwa nichts besseres ein, für das man 95 Mrd. Euro ausgeben kann, als die Versorgung und Betreuung von Migranten? Würdest du weitere Einwanderung befürworten, damit wir noch mehr Geld dafür ausgeben können? Immerhin fließt das Geld von da aus weiter.

          „Wir reden drüber, also wissen wir wohl beide, dass es da ist? Wir müssen nicht nachmessen, ob das Hindernis 1oo cm oder 110 cm hoch ist.“

          Bis jetzt hast du immer nur die Existenz des Hindernisses bestritten.

        • @ lh

          „Das ist übrigens keine ganz rhetorische Frage. Ungenutzte Arbeitskraft erfüllt den Zweck, den Preis von genutzter Arbeitskraft zu senken. “

          Du meinst, es gibt eine Verschwörung der Unternehmen, Leute nicht einzustellen, obwohl die Unternehmen dadurch ihren Gewinn steigern würden?

          „Und wenn ihr das mal sacken lasst, dann versteht Ihr vielleicht auch, warum man Euch die Ideen von VWL in den Kopf gesetzt hat, die ihr da offenbar habt.“

          Ich würde mal gerne wissen, wer dir die Ideen von VWL in den Kopf setzt. Ach was, ich kann´s mir eigentlich schon denken.

        • „Trotzdem will ich an der Stelle anmerken, dass es für die Frage des Willkommenheißens natürlich einen Unterschied macht, inwiefern „die Neuankömmlinge“ Konkurrenz, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt, sind.“

          Erstmal wurden wegen ihnen viele tausend deutsche Arbeitslose in _nutzlosen_ Stellen untergebracht, ich denk dabei vorrangig an Grenzpolizisten und Bamf-Mitarbeiter.

          Diese – mit ziemlicher Sicherheit Nicht-Akademiker – waren und sind mit die ersten Krisen-Profiteure: eine bezahlte Anstellung für sie, die bestenfalls darin besteht, direkt Macht über Leben und Tod Anderer auszuüben, bei gleichzeitig null eigenem Risiko.

          Sowas hat nichtmal der IS zu vergeben.

        • Fällt dir etwa nichts besseres ein, für das man 95 Mrd. Euro ausgeben kann, als die Versorgung und Betreuung von Migranten? Würdest du weitere Einwanderung befürworten, damit wir noch mehr Geld dafür ausgeben können? Immerhin fließt das Geld von da aus weiter.

          Das muss man differenziert betrachten. Am liebsten würde ich einen Weltraumaufzug bauen lassen und Saturn-Monde besiedeln. Oder irgendsowas. Aber realistisch betrachtet haben wir gar nicht genug Leute, die dafür die nötigen Fähigkeiten haben. An der Stelle würde man daher tatsächlich wertvolle privatwirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B. Leute dazu zu bringen, im Internet auf Dinge zu klicken, verdrängen.
          Ich würde auch lieber Geld für Autobahnen ausgeben. Aber das spielen ja die Ökos nicht mit. Oder für Glasfaserkabel an jedes Haus. Aber die Telekom ist ja jetzt privatisiert.
          Und dann ist einfach irgendwie Geld in den Binnenmarkt zu hauen und dem die Verteilung zu überlassen angesichts des Fähigkeitsprofils der unausgelasteten Arbeitskräfte gar keine schlechte Idee.

          Bis jetzt hast du immer nur die Existenz des Hindernisses bestritten.

          Nein, ich habe immer auf den Weg vorbei gezeigt. Meine Position ist, dass „das Problem“ managebar ist.

          Du meinst, es gibt eine Verschwörung der Unternehmen, Leute nicht einzustellen, obwohl die Unternehmen dadurch ihren Gewinn steigern würden?

          Ja. Genau zu der sehr merkwürdigen Tatsache gibt es ein berühmtes Paper von Kalecki, was ich leider grad nicht suchen kann, weil gleich eine Frau kommt. Aber es ist tatsächlich so. Den Unternehmern ist es nach Kalecki wichtiger, die Arbeiter klein und machtlos zu halten als ihre Gewinne zu steigern.

          Ich würde mal gerne wissen, wer dir die Ideen von VWL in den Kopf setzt.

          Verstehen wollen, warum die Börde wo hin geht und sehr viel nachdenken und lesen.

        • „Wenn der deutsche Staat 95 Mrd. für die Flü ausgeben würde (ich glaube nicht alles davon ist allerdings in Deutschland), dann sind das 95 Mrd. die in die Taschen deutscher Arbeitnehmer, Unternehmer und Vermieter fließen – und danach von dort weiter. Das Geld ist keineswegs weg.“

          Dann zahl mir doch bitte ein sechsstelliges Jahresgehalt als Blogposterin. Ich werde das Geld dann auch wieder in den Kreislauf bringen und für Freude bei Einzelhändlern und Immobilienmaklern sorgen, versprochen.

          „Wenn man die Bedenken von Teilen der Bevölkerung ernst nimmt, geht es auch nicht um Güte, sondern um das Anerkennen berechtigter Interessen. Eine kluge Linke muss das ernst nehmen, wie z.B. Lafontaine und Wagenknecht das ja auch formuliert haben.
          Aber aus Sicht des Individuums mit all seiner beschränkten Macht halte ich eine Reaktion, die nur daraus besteht sich in Ängsten zu ergehen, trotzdem für sehr dysfunktional.“

          Was soll immer dieses Angstgerede? Das ist einfach nur Logik. Und Angst habe ich in dem Sinne nicht, ich finde ein Abwracken Deutschlands nur halt scheisse und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen damit dann zufrieden sind. Ich finde eher, das Unterstellen von Angst, ist mal wieder nur ein rethorischer Trick, damit die Leute nicht mehr sagen, was sie denken. Schliesslich will keiner ein ängstliches Weichei sein.

        • @Ih
          „…weise noch darauf hin, dass die Ausgaben des einen immer das Einkommen des anderen sind.“

          Schon mal von der „broken window fallacy“ gehört oder davon, dass es einen Unterschied zwischen Investition und Konsum gibt?

          „Dem Staat ist Geld nie knapp (das macht er selbst) ….“

          Ausser er gehört dem Euro an oder hat eine andere Fremdwährung.

          „Ungenutzte Arbeitskraft erfüllt den Zweck, den Preis von genutzter Arbeitskraft zu senken.“

          Verständlicher gesagt: ein Überangebot an Arbeitskraft senkt den Preis. Aber Merkel hat mit der SPD vor der Grenzöffnung noch den Mindestlohn eingeführt. Dürfte die Integration stark hemmen. Und auch den sonstigen Arbeitsmarkt schädigen.

        • @Alex: Selbst wenn man wegen des Euros noch die Handelsbilanz berücksichtigen möchte bedeutet das nur, dass Deutschland sehr viel Raum auch nur bis zum gesunden Ausgleich hat.

          @Atacama: Wegen mir nenn es nicht Angst, sondern die Erwartung eines Abwrackens Deutschlands. Ich finde genau diese Erwartung irrational und unbegründet. Ein Zerbrechen des Euro wäre für Deutschland viel schlimmer.

        • wäre ganz toll, wenn wir so abgewirtschaftet sein werden wie GB oder Frankreich. Alles andere als einen „gesunden Ausgleich“. Gesünder wäre es, wenn die beiden Aufschwung hätten. GB bekommt ihn vielleicht bald, durch den Austritt 😀

          „Ein Zerbrechen des Euro wäre für Deutschland viel schlimmer.“

          Das wäre nicht schlimm, D könnte jederzeit eine Währung machen. Mit dem Euro beherrscht D die Eurozone aber und hat kein Interesse daran. Auch daran nicht, dass andere ausscheren.

        • Die Briten sind nicht im Euro. Hast Du Dir mal durchgedacht, was bei einem Euro-Austritt Deutschlands passieren würde? Vielleicht sollte ich das mal nachzeichnen:

          Einen Exportüberschuss zu haben bedeutet, Forderungen gegen das Ausland aufzubauen. In Deutschland passiert das vor allem über das Bankensystem. Wenn jetzt plötzlich bei all den Forderungen in „ausländischem Euro“ die Bank den Deutschen „Neue Mark“ schulden würde und dafür auf der anderen Seite nur Forderungen hätte, die auf „Neue Lira/Drachme whatever“ lauten, dann sind die Banken Toast und müssten vom deutschen Staat gerettet werden. Diesmal auch ernsthaft. Das würde die deutsche Staatsverschuldung dramatisch ansteigen lassen.

          Dem entgegen würde aber zunächst die Kapitalflucht nach Deutschland arbeiten, welche die Zinsen in Deutschland tief in den negativen Bereich drücken würde. Das würde den Bankbilanzen zunächst helfen und all die Staatsschulden auch billig machen. Aber nur solange die Zinsen fallen. Wenn das mal aufhört, machen die Banken weiter Verluste wegen der „Neuen Lira“ und gleichzeitig funktioniert ihr Kerngeschäft – Kreditschöpfung – bei negativen Zinsen nicht mehr.

          Außerdem würde der Anstieg der „Neuen Mark“ in etwa bis dahin gehen, wo die deutsche Exportindustrie aufgrund mangelnder preislicher Konkurrenzfähigkeit so viel weniger verkauft, dass kein Exportüberschuss mehr bleibt. Das sagt jedenfalls die Theorie flexibler Wechselkurse und beim Zusammenbruch des EWS passierte das auch so in etwa. Das bedeutet, dass dann in der deutschen Exportindustrie Überkapazitäten in der Größenordnung von 10% des BIP bestehen würden. Das gäbe Massenentlassungen und Massenarbeitslosigkeit und zwar diesmal der gut ausgebildeten Fachkräfte, Ingenieure und so. Mit anderen Worten das, was die deutsche Mittelschicht noch ausmacht. Das wäre viel destabilisierender für dieses Land als Millionen von Migranten.

          Man bekäme also: Ein marodes Bankensystem, was keine Kredite mehr vergeben kann. Deflation und Massenarbeitslosigkeit und gigantische Staatsverschuldung. Deutschland hätte dann die japanische Krankheit auf Crack.

          Warum nochmal sollte man die AfD wählen?

        • „Hast Du Dir mal durchgedacht, was bei einem Euro-Austritt Deutschlands passieren würde?“

          Hmm, soweit ich mich erinnere war D. auch ohne den Euro Exportweltmeister und stärkste Volkswirtschaft in Europa.

        • Ganz genau.

          Das ist alles mehr oder weniger eingebildet. Die klassischen EU “Argumente“.

          D fährt besser und GB auch.

          Vielleicht profitieren Großkonzerne. Alle anderen nicht. Was mit den Zinsen passiert wäre abzuwarten. Erwarte da eher Normalisierung.

        • Leider nein. So einen Exportüberschuss kann man nur in einem System mit fixierten Wechselkursen aufbauen. Das war zuerst Bretton-Woods und später das EWS (das war der virtuelle Vor-Euro) und danach der Euro. Dazwischen, wenn so ein System zusammengebrochen war, gab es immer heftige Krisen und Arbeitslosigkeit, wie zuletzt Mitte der 90er nach der Krise des EWS. Und da hatte Deutschland auch keinen Exportüberschuss mehr und musste danach wieder in der nächsten Fixierung „Lohnzurückhaltung“ spielen, um wieder einen zu bekommen.

        • @ lh

          „Das muss man differenziert betrachten. Am liebsten würde ich einen Weltraumaufzug bauen lassen und Saturn-Monde besiedeln. “

          Ah, da denkt jemand zukunftsorientiert, gefällt mir. Ich würde allerdings mit einer Mond- oder Marskolonie anfangen. Eine Unterwasserbasis könnte man auch mal ausprobieren.

          „Ich würde auch lieber Geld für Autobahnen ausgeben. Aber das spielen ja die Ökos nicht mit. Oder für Glasfaserkabel an jedes Haus. Aber die Telekom ist ja jetzt privatisiert. Und dann ist einfach irgendwie Geld in den Binnenmarkt zu hauen und dem die Verteilung zu überlassen angesichts des Fähigkeitsprofils der unausgelasteten Arbeitskräfte gar keine schlechte Idee. “

          Dann wäre es am einfachsten, jedem Bewohner Deutschlands 1000 Euro in die Hand zu drücken. Abgesehen davon fallen mir da noch ein paar andere Dinge ein: Die Bundeswehr braucht dringend neue Ausrüstung, die Infrastruktur eine Erneuerung, die Pflege mehr Personal und die Forschung mehr Mittel. Die europäische Grenzsicherung und die Versorgung von Flüchtlingen in der Türkei und anderswo kostet natürlich auch Geld.

          „Nein, ich habe immer auf den Weg vorbei gezeigt. Meine Position ist, dass „das Problem“ managebar ist.“

          Ich habe dich bisher so verstanden, dass es kein Problem gibt. Ich verzichte jetzt mal auf entsprechende Zitate von dir.

          „Ja. Genau zu der sehr merkwürdigen Tatsache gibt es ein berühmtes Paper von Kalecki, was ich leider grad nicht suchen kann, weil gleich eine Frau kommt. Aber es ist tatsächlich so. Den Unternehmern ist es nach Kalecki wichtiger, die Arbeiter klein und machtlos zu halten als ihre Gewinne zu steigern.“

          So berühmt kann das Paper nicht sein. Es stimmt natürlich, dass Unternehmen Vollbeschäftigung nicht mögen, weil es ihre Verhandlungsposition schwächt und sie höhere Löhne zahlen müssen. Daraus kann man aber keine Verschwörung ableiten, unter Verzicht auf zusätzlichen Gewinn Beschäftigung zu verhindern.

          „Verstehen wollen, warum die Börde wo hin geht und sehr viel nachdenken und lesen.“

          Viel nachdenken und lesen ist immer gut. Ich lese z. B. gerade folgendes Buch:
          http://www.amazon.de/Entstehung-Wohlstands-Evolution-Wirtschaft-antreibt/dp/3636030868/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1463836033&sr=8-2&keywords=beinhocker+origin
          So weit sehr interessant, u. a. werden dort die Ergebnisse von Computersimulationen dargestellt, welche die reale Wirtschaft schon ziemlich gut abbilden.
          https://en.wikipedia.org/wiki/Sugarscape

        • @ lh

          Ist dein Szenario für einen Euro-Austritt genau so realistisch wie deine Vorhersagen für den Fall von Grenzschließungen auf dem Balkan (Failed States, IS vor Wien)?

        • „Was soll immer dieses Angstgerede? Das ist einfach nur Logik. Und Angst habe ich in dem Sinne nicht, ich finde ein Abwracken Deutschlands nur halt scheisse und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen damit dann zufrieden sind. Ich finde eher, das Unterstellen von Angst, ist mal wieder nur ein rethorischer Trick, damit die Leute nicht mehr sagen, was sie denken. Schliesslich will keiner ein ängstliches Weichei sein.“

          Ach, in den Deutschland darf man Angst vor allem möglichen haben: Atomkraft, Gentechnik, Fracking, Klimawandel, Glyphosat, Chlorhühnchen, TTIP, Rechtsruck, Zerfall der EU, Euro-Austritt, privatem Waffenbesitz und vielen anderen Dingen. Aber vor dem Islam oder unbegrenzter Masseneinwanderung darf ein besorgten Bürger natürlich keine Angst haben, die stehen nicht auf der Liste der zulässigen Ängste, wie sie von unseren politischen und medialen Eliten beschlossen wurde.

        • Nein. Die ökonomischen Zusammenhänge im Eurosystem sind deutlich weniger komplex und weit besser vorherzusagen.

          Nichts desto trotz weise ich Dich darauf hin, dass Frau Merkel schon ihre Gründe hatte dem Herrn Erdogan in den Arsch zu kriechen.

        • „Nein. Die ökonomischen Zusammenhänge im Eurosystem sind deutlich weniger komplex und weit besser vorherzusagen. “

          Ich würde das glatte Gegenteil behaupten. Die Welt außerhalb des Euros hat nämlich auch noch ein Wörtchen mitzureden.

          „Nichts desto trotz weise ich Dich darauf hin, dass Frau Merkel schon ihre Gründe hatte dem Herrn Erdogan in den Arsch zu kriechen.“

          Was Frau Merkel tut, kann ich nur noch sehr bedingt nachvollziehen. Vielleicht brauchte sie nur einen kurzfristigen politischen Erfolg?

          P.S.: Da wartet noch ein Kommentar von mir auf die Freischaltung.

        • @Ih (Wirtschaft etc)
          „Die Briten sind nicht im Euro.“
          Schon klar, das dürfte den Austritt erleichtern.
          Eine Kopplung der Währungen indirekt durch EU Gesetze dürfte trotzdem erheblich sein.

          „Hast Du Dir mal durchgedacht, was bei einem Euro-Austritt Deutschlands passieren würde?“

          Sicher, ein spannendes Szenario. Sicher aber, dass eine Stützung der Banken durch die Öffentlichkeit gar nicht notwendig sein muss, die kann man alle hopps gehen lassen. Neue können wie Pilze aus dem Boden schiessen, mit dem „Grundkapital“ neu emitierter D-Anleihen.
          Das einzige, was verloren geht, sind die Forderungen von D gegenüber so einigen Ländern der Eurozone. Aber die sind ja ohnehin uneinbringbar oder glaubst du an Wunder?

          „Dem entgegen würde aber zunächst die Kapitalflucht nach Deutschland arbeiten….“

          Nein, die wäre ausserordentlich stabilisierend. Bitte nenne es nicht „Flucht“, das ist so wertend, und objektiver „Fluss“…
          Ansonsten spekulierst du weiter als sei D weiterhin im Euro, was natürlich nicht passt.

          „würde der Anstieg der „Neuen Mark“ in etwa bis dahin gehen, wo die deutsche Exportindustrie aufgrund mangelnder preislicher Konkurrenzfähigkeit“

          Ja, das ist ein selbst-stabilisierendes System, welches dafür sorgt, dass sich keine Unglichgewichte etablieren können, so wie jetzt im Euro-System. Dafür kommt für die Exporte aber auch wirklich was zurück und nicht nur fadenscheinige Zahlungsversprechen. Letztere und nicht ein System unter einer souveränen Währung werden für dein Szenario sorgen:

          „Das gäbe Massenentlassungen und Massenarbeitslosigkeit und zwar diesmal der gut ausgebildeten Fachkräfte, Ingenieure und so.“

          „Man bekäme also: Ein marodes Bankensystem, was keine Kredite mehr vergeben kann. Deflation und Massenarbeitslosigkeit und gigantische Staatsverschuldung. Deutschland hätte dann die japanische Krankheit auf Crack.“

          So ungefähr das haben wir *jetzt*. Im übrigen ist es nicht so, dass die Banken keine Krediten mehr vergeben könnten, viele sind einfach nicht korrupt genug, Zahlungsunfähigen Geld hinterherzuschmeissen.

          „Warum nochmal sollte man die AfD wählen?“

          Ganz, ganz sicher nicht, weil die eine vernünftige Wirtschaftspolitik machen würden.

        • Eine Kopplung der Währungen indirekt durch EU Gesetze dürfte trotzdem erheblich sein.

          Das birgt schon auch Risiken. Aber die sind längst nicht so schlimm, als wenn in Bankbilanzen mit alle dem Leverage sich plötzlich Währungsrisiken manifestieren, wo vorher keine waren.

          Ansonsten sind wir uns ja weitgehend einig. Ich denke auch, dass wir schon eine Art japanische Krankheit haben, aber bislang treffen die Folgen vor allem den Rest Europas.

          Grundsätzlich könnte man schon sagen, dass es ohne den Euro besser wäre, ja. Aber das Kartell von Exportindustrie und Banken hat immer schon seit dem Ende von Bretton-Woods auf einen Peg hingearbeitet um dieses gemeinsame Geschäftsmodell des Exports betreiben zu können.

          Aber wir sind nunmal im Euro, vielleicht auch, weil dieses Kartell mit seiner Präferenz für Neoklassische Theorien nie wirklich verstanden hat, was das bedeutet. Und daher wäre rauszugehen sehr sehr teuer.

          Es wäre besser die Ungleichgewichte im Euro zu beseitigen, nicht zuletzt weil man dafür das Wohlstandsniveau der Deutschen heben müsste. Die Alternative zum Euroaustritt sind höhere (Real-)Löhne in Deutschland.

        • @ lh

          Ein Euro-Austritt Deutschlands wird uns natürlich eine Anpassungskrise bescheren. Die Exportindustrie würde schrumpfen (bei Reallohnerhöhungen allerdings auch), aber es wird auch wieder mehr in Deutschland investiert. Sollten Banken tatsächlich in Gefahr geraten, könnten sie mit frisch gedrucktem Geld gerettet werden. Also: Kurzfristig wird es ungemütlich, langfristig aber besser als mit Euro in seiner jetzigen Form.

        • Unser globales Finanzsystem ist eh ziemlich im Arsch. Wir werden so oder so eine Krise bekommen, wenn das Schuldenkartenhaus zusammenfällt.

        • Bei Reallohnerhöhungen würde die Exportindustrie nicht so viel an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Bei dem Weg ginge es darum, den hohen Exporten mehr Importe zur Seite zu stellen. Die Absatzvolumina könnten dabei auf einem ähnlichen Wachstumspfad bleiben.

        • @Ih
          „Es wäre besser die Ungleichgewichte im Euro zu beseitigen, nicht zuletzt weil man dafür das Wohlstandsniveau der Deutschen heben müsste. Die Alternative zum Euroaustritt sind höhere (Real-)Löhne in Deutschland.“

          Höhere Löhne sind eigentlich reine Angelegenheit zwischen Arbeitgebern/-nehmern. Wenn da keine höheren Ergebnisse erzielt werden, dann verhandelt die -nehmer-Seite zu schlecht oder die Geber-Seite hat schlicht nichts zu vergeben. zB weil die Zahlungen aus den Exporten nicht gewährleistet erscheinen….
          Wer also sollte die höheren Löhne erzwingen? Der Gesetzgeber? Oder indirekt über den öffentlichen Dienst mit einer saftigen Erhöhung? Da freuen sich die klammen Gemeinden und Länder sicherlich ungeheuer drüber.

          Übrigens ignoriert man die „Ungleichgewichte im Euro(raum)“ ganz bewusst, jeder Staat für sich, kein Ausgleich. Damit hat man ganz klar einem Staatscharakter der EU eine Absage erteilt.

          Früher oder später muss das daher scheitern. Vielleicht gibt es ja vorher noch einen Rettungsversuch mit einem „Euro 2“, um sich der ekligen Verschuldungslage zu erledigen (vor allem die ausgefallenen oder gestressten Privatkredite, nebenbei auch die Staatsverschuldung).

        • @ lh

          „Bei Reallohnerhöhungen würde die Exportindustrie nicht so viel an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Bei dem Weg ginge es darum, den hohen Exporten mehr Importe zur Seite zu stellen. Die Absatzvolumina könnten dabei auf einem ähnlichen Wachstumspfad bleiben.“

          Kommt drauf an, wie sehr die Löhne erhöht werden. Und natürlich, wie die Situation in anderen Ländern aussieht. Das macht ja solche Prognosen so schwierig. Du machst es dir da sehr einfach.

          So, ich kopiere jetzt mal eine entschärfte Fassung meines Kommentars hier rein, den der werte Blogbetreiber noch nicht freigegeben hat:
          „Das muss man differenziert betrachten. Am liebsten würde ich einen Weltraumaufzug bauen lassen und Saturn-Monde besiedeln. “

          Ah, da denkt jemand zukunftsorientiert, gefällt mir. Ich würde allerdings mit einer Mond- oder Marskolonie anfangen. Eine Unterwasserbasis könnte man auch mal ausprobieren.

          „Ich würde auch lieber Geld für Autobahnen ausgeben. Aber das spielen ja die Ökos nicht mit. Oder für Glasfaserkabel an jedes Haus. Aber die Telekom ist ja jetzt privatisiert. Und dann ist einfach irgendwie Geld in den Binnenmarkt zu hauen und dem die Verteilung zu überlassen angesichts des Fähigkeitsprofils der unausgelasteten Arbeitskräfte gar keine schlechte Idee. “

          Dann wäre es am einfachsten, jedem Bewohner Deutschlands 1000 Euro in die Hand zu drücken. Abgesehen davon fallen mir da noch ein paar andere Dinge ein: Die Bundeswehr braucht dringend neue Ausrüstung, die Infrastruktur eine Erneuerung, die Pflege mehr Personal und die Forschung mehr Mittel. Die europäische Grenzsicherung und die Versorgung von F-lingen in der Türkei und anderswo kostet natürlich auch Geld.

          „Nein, ich habe immer auf den Weg vorbei gezeigt. Meine Position ist, dass „das Problem“ managebar ist.“

          Ich habe dich bisher so verstanden, dass es kein Problem gibt. Ich verzichte jetzt mal auf entsprechende Zitate von dir.

          „Ja. Genau zu der sehr merkwürdigen Tatsache gibt es ein berühmtes Paper von Kalecki, was ich leider grad nicht suchen kann, weil gleich eine Frau kommt. Aber es ist tatsächlich so. Den Unternehmern ist es nach Kalecki wichtiger, die Arbeiter klein und machtlos zu halten als ihre Gewinne zu steigern.“

          So berühmt kann das Paper nicht sein. Es stimmt natürlich, dass Unternehmen Vollbeschäftigung nicht mögen, weil es ihre Verhandlungsposition schwächt und sie höhere Löhne zahlen müssen. Daraus kann man aber keine Verschwörung ableiten, unter Verzicht auf zusätzlichen Gewinn Beschäftigung zu verhindern.

          „Verstehen wollen, warum die Börde wo hin geht und sehr viel nachdenken und lesen.“

          Viel nachdenken und lesen ist immer gut. Ich lese z. B. gerade folgendes Buch:
          http://www.amazon.de/Entstehung-Wohlstands-Evolution-Wirtschaft-antreibt/dp/3636030868/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1463836033&sr=8-2&keywords=beinhocker+origin
          So weit sehr interessant, u. a. werden dort die Ergebnisse von Computersimulationen dargestellt, welche die reale Wirtschaft schon ziemlich gut abbilden.
          https://en.wikipedia.org/wiki/Sugarscape

      • @ El_Mocho

        „Warum ist das bei Türken bzw. Muslimen anders?
        Weil der Islam es nicht zulässt; weil er ein ständiges Sich-Abgrenzen gegen andere fordert.“

        Ja, dieses Abgrenzen ist ein wesentlicher Punkt. Ich möchte dies noch etwas präzisieren.
        Der Hauptgrund für die Integrationsschwierigkeiten eines Teils der Muslime in Deutschland liegt m.E. nicht so sehr daran, dass der orthodox-konservative Islam eine archaische Repressionskultur darstellt – das ist bei anderen Religionen auch der Fall und trotzdem funktioniert die Integration besser – sondern es scheinen spezifisch die traditionell-islamische Intoleranz, die islamische Überlegenheitsideologie und die für moderne Gesellschaften dysfunktionale Einstellung zur Aggression (die Einstellung, dass auf vermeintliche „Ehrverletzungen“ mit aggressiver Selbstbehauptung reagiert werden müsse) zu sein, die die Integrationsschwierigkeiten bei Muslimen wesentlich verursachen.

        Man kann, ausgehend von meinen bisherigen Kenntnissen des migrationssoziologischen Forschungsstandes zur Integration von Muslimen, zwei zentrale Faktoren benennen, die wenn sie beide vorhanden sind, eine sehr positive Prognose für die Integration von Muslimen ermöglichen und wenn beide fehlen leider größere Integrationsschwierigkeiten vorprogrammieren, das sind die beiden Faktoren: moderne/aufgeklärte/liberale Sozialisation/ Einstellung UND Bildungsorientierung.

        Ein Beispiel für gelungene Integration von Muslimen stellt ein größerer Teil der Schiiten aus dem Iran dar. Die schiitischen Einwanderer aus dem Iran waren zu größeren Teilen säkular-demokratisch orientierte Personen mit hohem Bildungsstand und das hat sich bei ihnen auch nach Einwanderung in Deutschland so gehalten. Ein Aspekt, wo bei dieser Gruppe m.W. noch ein Integrationsdefizit besteht, ist der Kontakt zu Deutschen, der noch etwas zunehmen könnte, aber davon abgesehen machte die säkular-demokratische Einstellung plus starker Bildungorientierung die Integration in Deutschland für dieser Einwanderer relativ leicht.
        Dieser Befund ließe sich sicherlich generalisieren, Muslime mit aufgeklärter/demokratischer/liberaler Grundhaltung und starker Bildungsorientierung sind gut integrierbar.

        Handelt es sich um muslimische Einwanderer mit geringerem Bildungsstand, aber mit moderner/aufgeklärter/liberaler Einstellung funktioniert die Integration ebenfalls. Ein Beispiel hierfür sind die türkisch-alevitischen Einwanderer in Deutschland, die zwar zu großen Teilen aus weniger gebildeten Schichten stammten, aber in ihrer Theologie/Religionsphilosophie ausdrücklich die kulturelle Moderne (Menschenrechte, Demokratie, Aufklärung) bejahen. (Die Aleviten in der Türkei sehen sich größtenteils als eine muslimische Konfession, in Deutschland gibt es auch einen Teil Aleviten, der sich als eigenständige Religion sieht, aber auch hier sieht sich die Mehrheit der Aleviten als muslimische Konfession).

        Schwieriger gestaltet sich die Integration bei Muslimen, die orthodox-konservativ sozialisiert sind, also die kulturelle Moderne nicht bejahen. Handelt es sich trotzdem um gebildete Personen, dann ist es zumindest potentiell möglich, dass sie im Laufe der Zeit lernen können kritisch über das ansozialisierte prämoderne Weltbild hinauszudenken und ihre Weltsicht zu modernisieren, es kann aber ebenso passieren, dass ein gebildeter orthodox-konservativ sozialisierter Muslim stattdessen seine kognitiven Fähigkeiten dazu verwendet die prämodern-religiöse Weltsicht pseudo-intellektuell-rationalisierend zu legitimieren.
        Wie vielen orthodox-konservativ-sozialisierten Muslimen mit gutem Bildungsstand es gelingt ihre Weltsicht zu modernisieren und wie viele trotzdem in dem mittelalterlichen Weltbild verharren, darüber ist mir leider keine Untersuchung bekannt.

        Kommen orthodox-konservativ-islamische Sozialision und Bildungsferne zusammen, dann ist dies quasi eine Garantie für Desintegration (natürlich nicht in jedem Einzelfall, aber in der Mehrheit der Fälle). Bei dieser Konstellation werden die Menschen von klein auf in das prämodern-archaische Weltbild hineinsozialisiert und können aufgrund des Mangels an Bildung in ihrer Sozialisation noch nicht mal die kognitiven Fähigkeiten erwerben, die es ihnen potentiell erleichtern könnten, kritisch darüber hinaus zu denken. Die Integrationsschwierigkeiten von Muslimen in Deutschland hängen wesentlich damit zusammen, dass ein größerer Teil der muslimischen Einwanderer ursprünglich in diese Kategorie fällt: orthodox-konservativ-islamische sozialisierte Personen aus bildungsfernen Schichten.

        Insgesamt ließe sich aus diesen Befunden also relativ sicher die folgende Empfehlung in Bezug auf Integrationschancen bei Muslimen schließen:
        Türen auf für Muslime mit säkular-demokratischer/aufgeklärter/liberaler Einstellung (in islamischen Ländern leider noch eine Minderheit), Türen zu für orthodox-konservative Muslime, insbesondere, wenn ein geringer Bildungsstand hinzukommt.

        • Leszek hat im Prinzip schon recht, aber seine Analyse ist noch unvollständig. Nicht nur der konservative Islam und ein vormodernes Weltbild sind das Problem, wesentlich ist auch der Umstand, dass die Einwanderer tribalistischer/ethnozentrischer/kollektivistischer sind als Europäer, während die deutsche Gesellschaft hier einem negativen Nationalismus anhängt, der eine Integration/Assimilation erschwert, weil er als Schwäche angesehen wird, die man durch ständige Forderungen ausnutzen kann. Die eigene Identität wird dagegen weiter gepflegt; es besteht ja auch kein Anreiz, sie aufzugeben. Wie gut die Integration letztlich gelingt, hängt auch schlicht von der Zahl der Einwanderer ab.

        • Keine oder nur die notwendigsten Sozialleistungen würde m. E. schon reichen. Es hat ja seinen Grund, warum die Migranten hauptsächlich nach Deutschland und Schweden kommen.

        • „Keine oder nur die notwendigsten Sozialleistungen würde m. E. schon reichen. Es hat ja seinen Grund, warum die Migranten hauptsächlich nach Deutschland und Schweden kommen.“

          Aber da könnte die Büchse der Pandora schon offen sein. Damit kann man jetzt nicht mehr aufhören.
          Es gab schon den Fall, dass ein Heim sich praktisch weigerte, trotz Vorgabe auf Sachleistungen umzusteigen, weil man wohl mit negativen Reaktionen rechnete. Was natürlich wiederum verständlich ist, aber dennoch…
          Allerdings wird ein Aufrechterhalten den Sogeffekt aufrechterhalten. Bis es irgendwann aufgrund bloßer Masse nicht mehr weiter geht. Und dann hat man eine viel größere unzufriedene Menge. Sehr verzwickt.

        • Ok, bei 8 Mio deutschen Männern 20-34 rechnet er erstmal alle mit Migrationshintergrund raus, sodass nur „echte“ Deutsche verbleiben? Das ist rassistisch.
          Ich frage mich, muss ich als Frau auch nen Ariernachweis erbringen, oder reicht es wenn ich blond bin?
          Da ist es fast schon witzig, wie er später im Video Krokodilstränen über die bösen Antisemiten vergießt

          Auch diese Aufrechnung Flüchtlinge: Militärstärke ist widerliche Hetze.

          „Germany will no longer be German within a generation“
          Naja, wenn man so eine Ariervorstellung hat… Aber selbst dann nicht….

          So eine tendenziöse SCHEISSE!
          Guckt Christian sich das eigentlich an?

        • Aber irgendwas muss es doch geben, was Deutsche von Nichtdeutschen unterscheidet, oder?

          Erzähl mal einem Iraner, zwischen ihm und einem Türken oder Iraker gäbe es keinen Unterschied.

        • “Auch diese Aufrechnung Flüchtlinge: Militärstärke ist widerliche Hetze.“

          Die meisten sind Migranten. Und recht gewaltbereit. Derzeit gut zu beobachten in Calais.
          Sie bringen auch die Konflikte mit her.

          Die Beiträge sind faktenbasiert.

        • „Naja, wenn man so eine Ariervorstellung hat… Aber selbst dann nicht….“

          Liebe Maren, dieser Schwachsinn, diese beständigen Nazi-Vorwürfe ziehen nicht mehr. Du perpetuierst hier beständig die Anschauung, der Menschen überhaupt erst nach rechts treibt: Ängste nicht ernst nehmen, Zweifel negieren, negative Erscheinungen lächerlich machen. Und das alles mit der kaum verholenen Freude darüber, dass Deutschland bald nicht mehr wiederzuerkennen sein wird.

        • Lieber Adrian, ich hör auf die Nazikeule zu schwingen wenn ich keinen Grund mehr dazu bekomme.

          *Du perpetuierst hier beständig die Anschauung, der Menschen überhaupt erst nach rechts treibt: Ängste nicht ernst nehmen, Zweifel negieren, negative Erscheinungen lächerlich machen.*

          Was für Zweifel und Ängste soll ich denn ernstnehmen, hm?
          Dass sich die Flüchtlinge erheben und Deutschland mithilfe von Knüppeln und Steinschleudern übernehmen, so hunnenmäßig?

          *Und das alles mit der kaum verholenen Freude darüber, dass Deutschland bald nicht mehr wiederzuerkennen sein wird.*

          Ohje, du auch? Das ist ja wie bei den Körperfressern hier.

        • „Was für Zweifel und Ängste soll ich denn ernstnehmen, hm?
          Dass sich die Flüchtlinge erheben und Deutschland mithilfe von Knüppeln und Steinschleudern übernehmen, so hunnenmäßig?“

          Dass es zu einer schrittweisen Aufweichung des liberalen Pluralismus und eine Transformierung hin zu einer islamischen Gesellschaft kommt. Und das ist eine nicht unrealistische Perspektive, denn westliche Gesellschaften sind bereits jetzt islamischer als vor 10, 20, 50 Jahren. Und keine islamische Gesellschaft ist global eine gutes Beispiel für eine Gesellschaft in der man leben will. Finde ich zumindest.

        • „Lieber Adrian, ich hör auf die Nazikeule zu schwingen wenn ich keinen Grund mehr dazu bekomme“

          Ja, es kann nur Nazi sein, Bedenken wegen einer Religion zu haben, die überall dort, wo sie sich ausbreitet zu Unterdrückung, Repression und Verfall führt.

        • Am sinnvollsten wäre es wohl, Deutschland in zwei Hälften zu teilen: Die eine kann sich dann für ihre „Toleranz“ und „Weltoffenheit“ feiern und sich den Segnungen einer millionenfachen Einwanderung von mehrheitlich unqualifizierten, tribalistischen, konservativ-muslimischen jungen Männern hingeben, während die andere nur solche Leute hereinlässt, die wahrscheinlich ein positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Nach zehn Jahren schauen wir dann mal, wie es so aussieht bei Maren, Sheera und lh auf der einen und Adrian, Atacama und El Mocho auf der anderen Seite…

        • *Nach zehn Jahren schauen wir dann mal, wie es so aussieht bei Maren, Sheera und lh auf der einen und Adrian, Atacama und El Mocho auf der anderen Seite…*

          Auf der anderen Seite (Atacama et.al.) wird sich die Gesellschaft sicherlich auch sehr schnell in 2 Teile gliedern:
          Die, die YouTube-Weltuntergangs-Verschwörungsvideos produzieren und die, welche diese dann gucken.

        • „Auf der anderen Seite (Atacama et.al.) wird sich die Gesellschaft sicherlich auch sehr schnell in 2 Teile gliedern:
          Die, die YouTube-Weltuntergangs-Verschwörungsvideos produzieren und die, welche diese dann gucken.“

          Gut möglich. Ich kann mir schlimmeres vorstellen. 🙂

        • Ezra Levant of TheRebel.media catches up with Dan Park. The Swedish artist and provocateur is once again in trouble with authorities, this time for a cartoon satirizing the „migrant rape epidemic.“

          Some of his work is crude and some is thought provoking. Of course, Park is a leftist. I think everyone in Sweden is.

          Dan Park made some posters about Muslim migrants and was invited to exhibit his work in an art gallery. What happened next?

          He was jailed.

        • „Die, die YouTube-Weltuntergangs-Verschwörungsvideos produzieren und die, welche diese dann gucken.“

          Auf eurer Seite braucht ihr solche Videos nicht zu produzieren, da reicht es, aus dem Fenster zu gucken.

        • Ich würde gerne wohnen, wo Maren wohnt. Offenbar gibt’s da Probleme mit muslimischen Migranten nur in verschwörungstheoretischen Youtube-Videos. Hach 🙂

          Das ist übrigens nicht böse gemeint, sondern wirklich mein aufrichtiger Neid.

      • Die Furcht und das Misstrauen vor Männern, die Unterstellung alle Männer /Trans wollen Mädchen und Frauen missbrauchen, die Unterstellung, Männer würden sich als Frauen ausgeben um Mädchen und Frauen zu missbrauchne, fällt Euch gar nicht auf, oder? Ist wie bei Schwulen vor ein par Jahrzehnten.

        • Warum muss das überhaupt zu einem Gesetz werden?

          Die Trans-Leute sollten doch einfach machen können, was sie wollen, fallen ohnehin nicht grossartig auf. Schert doch praktisch niemanden.

          Wie kannst du das vergleichen mit „wie bei Schwulen vor ein par Jahrzehnten“?! Das ist ja völlig daneben.

        • Unisex benachteiligt Männer, denn Frauen sind langsamer. Das unterdrückt Grossveranstaltungen, die Klowagen etc

          Daneben war die Wahlfreiheit, die jetzt unterdrückt werden soll – der Transgenders – mit dem Zwang unter Rassengesetzen gleichzusetzen. Das verharmlost letzteres.

          Irgendwo ist es auch „homophob“, denn diese Männer, die eigentlich Frauen sein wollen, sollten genauso dezent das Männerklo benutzen können. Und das will man unmöglich machen. Und macht noch viel Wind um nichts darum und ziegt noch denunziatorische Vergleiche.

          Die Unisextoilette ist nur eine weitere Schikanen-Variante.

        • Habe ich die Debatte falsch verstanden? Was soll denn nun gesetzlich verankert werden?
          Ich habe kein Problem mit Uni-Sex. Das Abendland geht deshalb für mich nicht unter. In Homo-Clubs pinkeln u. kacken z. B. alle Geschlechter gemeinsam.

        • „In Homo-Clubs“

          Logisch, dass es da Unisextoiletten geben muss 😀
          Anders wäre das eine Zumutung.

        • Warum? Eine Trennung würde dem Sexualtrieb von Schwulen nur entgegenkommen. Und warum sollten Lesben Freude an Schwänzen und Schwule Freude an Mösen haben?

        • Du stellst ja Fragen….
          In erster Linie kommt mir die Unisextoilette aber als selbstbewusstes statement von Homos vor. Dann brauch man auch nicht zu überlegen, wo man hingeht.

        • Und genau deshalb verstehe ich den Aufruhr nicht. Ich halte das für ein Symptom einer spießigen, prüden Gesellschaft, wie es die Amis nun mal sind.

        • Es nervt sich nicht mehr frei bewegen zu können und selbst beim Urinieren mit irgendwelchen drangsalierenden Tussen zu tun haben zu müssen.

          So clownisch find ich das nicht. Bist du da blöd verblindet? Uncool.

        • Wieso bin ich verblödet wenn es mich nicht stört? Und wenn ne Tussi mich drangsaliert werde ich sie zurechtweisen und ihr sagen, dass ich kein Hetero bin den sie dressieren und rumkommandieren kann 🙂

        • Siehst Du Toiletten demnach als letztes Refugium der Männer vor den Zumutungen der Weiblichkeit?
          So gesehen, verstehe ich das 🙂

        • @adrian

          Ist mir doch völlig egal, wie irgendwelche Unternehmen oder Einrichtungen ihre Klos organisieren….
          Sollte auch einem Gesetzgeber den Leuten überlassen. Die Obama-Regierung ist es, die sich in dieser Frage als vollkommen anti-liberal erweist (wie so häufig).

    • Schwachsinn. Leute die sowas schreiben haben vermutlich noch nie eine transsexuelle Person gesehen.

      Eher noch sind es die Republikaner die Männer in Damentoiletten zwingen wollen. Google mal nach Buck Angel.

    • „Schon ein halbes Dutzend Smartphones in den Händen halbwegs wehrhaft aussehender Kerle wäre eine taugliche Distanzwaffe bei Übergriffen. Nicht perfekt, dafür unblutig“

      Sollte doch gar nicht als Beweismittelzulässig sein, wegen „Schutz der Persönlichkeitsrechte Dritter“. Dehalb auch keine Kameras in Autos.

      Wenn´s um die höchst eigene Verteidigung geht, dann kommen die Politiker auf einmal mit dem Datenschutz…

      „Jeder hat so ein Ding bei sich. Wenn das nächste Mal Frauen belästigt werden, mischt euch ein, Männer, zieht, schießt. Bilder.“

      Da wird dann höchstens der Bildermacher abgeurteilt. Ganz tolle Idee.

      Wie war denn das mit dem Polizei-Versagen bei Köln. Wohl Schwamm drüber?!

    • die immer mit ihrem „unblutig“. wenn mir sowas passiert, ist mir das doch egal, ob der sich verletzt.
      Wieso muss man bitte noch Rücksicht auf jedemanden nehmen, der sich in den Kopf setzt, einen anzugreifen? Versteh ich nicht. Das ist für mich in jeder Hinsicht zu hoch, weil das irgendwelche Urinstinkte anspricht.
      Jemand, den man nicht kennt, der sonst welche weiteren Absichten haben könnte, neben dem, was er sowieso gerade tut, oder Krankheiten, den soll man, während man versucht, sich zu schützen, noch seinerseits „schützen“, damit er sich nichts (zu sehr) tut. das ist gaga

    • Das ist doch ein sehr gutes Zeichen. Ich kann mich auch nicht prügeln, da ich nie geschlagen wurde als Kind. Ich bin Muslimen völlig wehrlos ausgesetzt und werde nie Frauen beschützen können.

      Und das ist auch gut so!

      Viel wichtiger ist es, die Gewaltaffinität des muslimischen Kulturkreises nicht mehr zu leugnen, da in diesem das autoritäre Erziehungsparadigma noch fröhliche Urständ feiert. Was glaubt ihr denn, woher all die südländischen Schläger herkommen. Sind die alle zu Hause gestreichelt worden.

      Hier liegt das eigentliche Problem: Die umfassende kulturelle Rückständigkeit des Islam endlich zum gesellschaftlichen Thema machen.

      So verteidigt man gekonnt unsere Frauen! 🙂

    • So viel zum „ich trage mein Kopftuch freiwillig“.

      Immer wenn ich solche Aussagen höre denke ich mir, wie viele Optionen ihr ursprünglich zustanden und ob beide Entscheidungen gleich innerhalb der Familie oder des Bekanntenkreises gewürdigt worden wären.

      Mir scheint, als ob dadurch Wahlfreiheit suggeriert wird, obwohl die eigentlich zu keinem einzigen Zeitpunkt gegeben war, und wenn, dann nur unter etwaigen Benachteiligungen innerhalb der Community, der Peer-Group bzw. der Familie.

    • könnte auch psychologisch sein.
      Weil im Grunde liegt es nciht in der Natur junger Mädchen, sich zu „schmücken“ und zu zeigen, wie es ja generell in der Natur von Teenagern liegt, Explorativ zu sein, gemeinsam Bier am Badesee zu trinken usw.
      Wenn man das alles nicht macht, also im Grunde seine besten Jahre verpasst, vielleicht schmerzt das irgendwie auch, besonders wenn man sieht, dass so unzüchtige Jugendliche es irgendwie oft gar nicht so schlecht haben, dann muss man es wenigstens irgendwie madig machen, schlecht reden und darauf verweisen, dass man selber ja viel besser ist und es richtig macht? oder bin ich einfach zu westlich, um mir vorstellen zu können, wie toll das ist und die Mädels meinen es nur gut?^^

      • „Weil im Grunde liegt es nciht in der Natur junger Mädchen, sich zu „schmücken“ “

        da fehlt ein „nicht“ für dem Schmücken.

      • Das ist eine gute Analyse, Atacama. Hoffen wir darauf, daß der Blogwart sie nicht löscht. Deine Analyse zeigt wenigstens, daß du ein bißchen tiefenpsychologischen Sachverstand hast, der den meisten hier abgeht.

        Ich denke, daß die muslimischen Minderwertigkeitskomplexe noch viel weitergehen und daß gerade die Kinder, die im Westen aufwachsen, besonders geplagt sind und über islamischen Chauvinismus unbewußt, die autoritäre und lebensfeindliche Erziehung ihrer Eltern verteidigen.

        Die westliche Lebensweise offenbart indirekt, die Lebensfeindlichkeit der elterlichen Einstellungen. Deshalb muß sie bekämpft und abgewertet werden.

    • In der Diskussion hier in D geht es immer nur um die Frauen, die Hijab tragen wollen und dafür diskriminiert werden, nie um die, die ihn nicht tragen wollen und dafür diskriminiert werden. Was natürlich daran liegt, dass letztere nicht laut werden, weil sie sonst Ärger mit Familie, Imam usw. bekommen.

      Dabei dürften sie wohl zahlreicher sein, wenn man nicht grade ien quasi-biologische Verhüllungsbedürfnis bei Frauen annehmen möchte.

      • „Was natürlich daran liegt, dass letztere nicht laut werden, weil sie sonst Ärger mit Familie, Imam usw. bekommen.“

        Die werden damit verraten und verkauft. Wie bei der Rassensegregation. Somit macht auch Sinn, dass die Linken Moslems als andere „Rasse“ begreifen wollen. Die sie ja angeblich bevorzugen, aber in Wirklichkeit damit völlig abwerten (keine agency, alle müssen „Moslem“ sein).

        Der linke Rassismus von heute hofiert die Opfer von morgen.

        Erinnert schon stark an die paradoxe Versessenheit von Antisemiten sich einen „Alibijuden“ zu halten.

        Und manche halten diese Islamophile für eine „Islamisierung“. Sie denken einfach nicht weit genug….

  22. Skeptor wirft kurz die Kettensäge an:

    Bizzaro Germany

    Well, Skeptor, it´s simple. The first time the German approach was to gain strength by national unity. Since that failed now Germans try the exact opposite. Merkel suggested that 80 million Germans are not enough, you got to boost this number by any means to be successful.
    And after all, what a marvellous way to reimport a huge number of Hitler & „Protocols“ fans in the name of tolerance and understanding.

    • Genial gemacht.

      “Germany is ruining Europe for the third time in just over a century“

      Kommentar von EdgyptionSphinx.

      So sieht man uns.

      Und die Gutmenschdeppen meinen man würde uns für ihre Idiotie schätzen.

  23. „Er reiste für den Islamischen Staat nach Syrien, bereute es bitterlich und starb mit gerade mal 17 Jahren: Die Geschichte des Hamburger Bilal berührt. Am 27. Mai findet in der St. Pauli-Kirche nun eine christlich-muslimische Trauerfeier für den Teenager statt.“

    http://www.mopo.de/hamburg/17-jaehriger-bilal—–trauerfeier-fuer-getoeteten-is-kaempfer-24081104

    Finde ich persönlich abartig, wie hier offensichtlich ein Täter zum Opfer gemacht wird. Hat sich aus Selbstmitleid vom IS distanziert und kriegt jetzt ein protestantisches Ehrenbegräbnis.

    • Interessanter Telepolis-Artikel dazu:

      http://www.heise.de/tp/artikel/48/48290/1.html?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed

      „Die Botschaft sei eine Warnung an andere Jugendliche, um sie vor der Ausreise zu warnen, hieß es in vielen Medien. Der Hamburger Verfassungsschutz zieht in Betracht, dass ihm dieses Video zum Verhängnis und er deswegen umgebracht wurde. Eine ausdrückliche Warnung ist in dem Video indes nicht zu erkennen. Bilal gibt darin seine Enttäuschung über die Situation in Raqqa kund. So beschreibt er z.B., dass viele Versprechen nicht eingehalten wurden, selbst die Religionsausübung sei bisweilen schwierig, und junge Dschihad-Kämpfer würden ohne Ausbildung an die Front geschickt – mitunter sogar ohne begleitende Militär-Eineinheiten. Die nächste Enttäuschung wird ihn vermutlich nach seinem Tod ereilt haben – als er feststellen musste, dass das mit den 72 Jungfrauen im Paradies auch gelogen war.“

      • Das sollen die unter sich ausmachen, niemand hat ihn gezwungen, dort mitzumachen. Wie sagt der Engländer: You made your bed, now lie in it.

        Was mich stört, ist das, was die evangelische Kirche da an Verehrung abzieht. Ein anonymes Begräbnis im Beisein der engsten Angehörigen wäre OK.

        In Frankreich wäre so etwas undenkbar, das ist quasi eine Verhöhnung der Opfer des IS.

        • Ich habe die Deutschen als nicht besonders menschlich erlebt nach den Attentaten in Frankreich und Belgien.

          Wer Täter und Opfer verwechselt oder gleichstellt, dem fehlt das moralische Empfinden.

          Sorry, dass ich das so offen sagen muss.

        • „eine Verhöhnung der Opfer des IS.“

          Ganz genau das ist es. Nach Paris dachte ich genauso schlecht über die christlichen Kirchen wie über den Islam, der das zuliess.
          Es aber auch noch zu übertünchen, mit Liebe und Barmherzigkeit, das ist der Gipfel.

          „dem fehlt das moralische Empfinden.“

          Oder er verwirrt es bewusst und verharmlost. Als Christ lässt man sich auch schlachten. Ist doch ein „heiliger Krieg“?

          Da werden die Gefallenen in allen Ehren beigesetzt. Die, die wieder auferstehen sollen, angeblich, nach ihrem Totenkult.

          Wie überaus schändlich!

        • Das habe ich auch gleich so gesehen, dass das eine unglaubliche Entschuldigung ist beide Religionen gleichzusetzen.

          „Only someone who is either very ignorant or hostile to Christianity can make such a claim. … One expects such ahistorical multicultural drivel from a clueless atheist ….“

          Meine Ergänzung in ()

          „Christianity’s duty to (Muslim) Europe is one of service. Christianity’s contribution to a culture is that of Christ in the washing of the feet.“

          Kommt mir eher wie das „Waschen der Hände“ vor, was der Papst hier den Gläubigen empfiehlt.

          „That’s why all Christian denominations have traditionally held that being Christian far transcends “the washing of feet.”“

          Insbesondere der Sinn für Gerechtigkeit fehlt oder ist ins Gegenteil verkehrt.

          „Christ declares “Beware of false prophets. They come to you in sheep’s clothing, but inwardly they are ravenous wolves. By their fruit you will recognize them.”

          Social Justice Warriors!

        • Ich musste mich mal drüber amüsieren, dass der als Imperator von Star Wars persifliert wurde. Der sah dem schliesslich tatsächlich ähnlich.

  24. Opferabo and Unterrichtsstoff und Lernziel:

    In der Welt erschien gestern ein Artikel Deutschland, wo sind nur all deine Frauen? von einer finnischen Journalistin, die mit einem Stipendium für zwei Monate in Deutschland arbeitet. Zum dem Artikel wäre einiges zu sagen, hier will ich nur auf das Video direkt unter der Überschrift eingehen. Text unter dem Video:

    Weniger Lohn für gleiche Arbeit. So ergeht es immer noch vielen Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Laut Statistischem Bundesamt liegt die Gehaltslücke bei gut 21 Prozent.

    Also zu 97.345 Mal die 23%-GPG-Lüge.

    Noch härter kommt es im Video: Diese Lüge ist offizieller Unterrichtsstoff an einer Schule und der Glaube daran somit notenrelevant, besser kann Indoktrination nicht implementiert werden.

    Ein junges Mädchen names Fenja, ca. 10 Jahre alt, wiederholt den Lehrstoff brav und zeigt, daß sie ihn gut verstanden hat, und zwar durch einen Analogieschluß auf die Noten: das ist so ähnlich wie wenn Mädchen schlechtere Noten als Jungen „trotz des gleichen Bemühens“ bekämen. Dem armen Kind hat scheinbar noch niemand verraten, daß sie als Mädchen statistisch von ungleicher Benotung profitiert.

  25. Justin Trudeau unter Beschuss, weil er aus Versehen ein Weibchen mit dem Ellenbogen berührte statt eines Männchens. Weibchen ist nach Trauma zwar wohlauf, aber der Furour ist rieisig.

    Man mag dem ehemaligen Boxer und Türsteher und Neu-Feministen nun zufrufen:

    „Es ist 2016, Justin!“

    Egal wie SEHR du dich als feministischer Muster-Allies gibst, sobald irgendwas irgendwie falsch eingeordnet wird, wirst du fallen gelassen wie die sprichwörtliche heiße Kartoffel.

  26. Auch in Ägypten:

    Egyptian media continues publishing antisemitic conspiracy theories

    http://elderofziyon.blogspot.com/2016/05/egyptian-media-continues-publishing.html

    „I reported earlier this month that Egypt’s most popular newspaper, Al Ahram, published an antisemitic article by Ali Gad claiming that the Talmud contains plans for Jewish world domination.

    It turns out that the article was the first of a series. Part two was last week, saying that Judaism wants to destroy ethics and all other religions.

    Part 3 was just published. In this article, Ali Gad brings more evidence to his theories. He quotes from a book called Talmudic Blueprints about how Jews are taking over the world.“

    „These bizarre theories are simply normal discourse for a major Arab newspaper.“

      • Die Ausgestaltung und der Bogen der Ideologie, die dort gesponnen wurde, sind aber recht einzigartig. Stechend programmatisch und wie auf der Achterbahn mit Logik und Begriffen umgehend, wird die gesamte Absurdität hier sichtbar, die dieses „Denken“ ist.

        • @ Christian

          Petpanther betreibt wieder mal antisemitische, homophobe und antilinke Lügenpropaganda und versucht männerrechtlichen Anliegen zu schaden.
          Möchtest du ihn nicht wenigstens mal kritisch ermahnen, wenn du dich schon nicht dazu durchringen kannst von der Vorstellung einer m.E. dysfunktionalen unbeschränkten „liberalen Kommentarpolitik“ Abstand zu nehmen und solchen Müll zu löschen.

        • @Leszek
          Dieser tweet macht doch einen guten Punkt: Wenn sich „sekularer Humanismus“ auf Willkürlichkeit gründet, dann kommt notgedrungen so eine Übermenschen-Weltanschauung zum Zug, für die die „Macht“ alles ist. Das kann „Humanismus“ eben auch bedeuten bzw so kann man das auch hinstellen.

        • @petp.
          allein, das Wort in den Mund zu nehmen, ist antisemitisch und allgemein menschenfeindlich.
          Das hat Leszek dir doch nun schon oft genug erklärt.

          Dass die meisten Menschen, die das Wort verwenden, damit lediglich jene Idioten meinen, die ihren Unsinn mit Vokabeln von Marx garnieren, spielt keine Rolle.
          Die Bedeutung eines Wortes liegt nicht in seinem Gebrauch, sondern in Leszeks Definition.
          Akzeptier das doch endlich.

        • @ petpanther

          „Wo ist da eigentlich Antisemutismus (…)?“

          Das weißt du doch, Petpanther.
          Die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie ist eine Neuauflage des klassisch-antisemitischen Wahnkonstrukts von der jüdisch-marxistischen Weltverschwörung, erfunden als Propagandastrategie in dem rechtskonservativen Think Tank „Free Congress Foundation“ und popularisiert durch unwissenschaftliche rechte Propagandaschriften ohne Belegquellen von dem paläokonservativen Ideologen William S. Lind um durch die Verknüpfung zweier klassischer Feindbilder der politischen Rechten – des Marxisten und des Juden – in antikommunistischen und/oder antisemitischen rechtskonservativen und rechtsradikalen Zirkeln zu mobilisieren.

          Und das versuchte Lind dann auch:

          https://www.splcenter.org/fighting-hate/intelligence-report/2002/ally-christian-right-heavyweight-paul-weyrich-addresses-holocaust-denial-conference

          Antisemitisch ist die absurde und natürlich komplett unbelegte Behauptung eine Gruppe jüdischer Marxisten habe – bewusst und beabsichtigt natürlich – einen Plan zur Zerstörung der westlichen Kultur entworfen, der jetzt von der zeitgenössischen Linken umgesetzt würde.
          Antisemitisch ist die Behauptung von der Übernahme der Medien in Hollywood durch die marxistischen Juden der Frankfurter Schule.
          Antisemitisch ist die die Behauptung, die Frankfurter Schule habe ihre Forschungen zur autoritären Persönlichkeit – in Wahrheit eine bedeutende wissenschaftliche Leistung – durchgeführt, mit der Absicht die westliche Zivilisation zu zerstören. (Im Zeitalter von Faschismus, Stalinismus, Nationalsozialismus und Holocaust kann es ja auch keine andere Motivation für jüdische Sozialwissenschaftler geben Forschungen zur Entstehung und Struktur autoritärer Persönlichkeiten durchzuführen als das Bestreben die westliche Zivilisation zu zerstören, nicht wahr? Sind eben Juden, die können ja keine andere Motivation haben.)

          https://theredphoenixapl.org/2011/08/26/debunking-william-s-lind-cultural-marxism/

          Noch stärker eingebunden in Elemente klassisch antisemitischer Verschwörungstheorien wurde die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie dann von der antisemitischen Organisation Barnes Review (bei denen Lind persönlich eine Rede gehalten hatte):

          http://www.amazon.com/Work-All-Ages-Ongoing-Biblical/dp/0984631208/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1463819856&sr=8-1&keywords=work+of+all+ages

          Manchmal verbindet sich die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie auch mit einem offen biologistisch begründeten Antisemitismus, ein Vertreter dieser Variante ist Kevin B. MacDonald (von dessen Theorien sich auch einige Evolutionäre Psychologen klar distanziert haben):

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_B._MacDonald

          Der Begriff „Kulturmarxismus“ ist zudem erkennbar inspiriert durch den Begriff „Kulturbolschewismus“, der bereits in der NS-Propaganda eine Rolle spielte.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturbolschewismus

          „Wo ist da eigentlich (…) Homophobie?“

          Das weißt du doch ebenfalls, Petpanther.
          Die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie ist von Ideologen und Propagandisten aus dem Spektrum des Paläokonservatismus

          https://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4okonservatismus

          entwickelt worden, die sich u.a. auch gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen wenden. Und das kommt in Linds Schriften auch deutlich zum Ausdruck.

          Hier ärgert sich Lind darüber, dass homophoben Äußerungen heutzutage in der Öffentlichkeit häufiger widersprochen wird:

          „Aber was geschieht heute mit Amerikanern, die die Vorstellung haben, (…) DASS HOMOSEXUALITÄT MORALISCH FALSCH IST? Wenn sie in der Öffentlichkeit stehen, dann müssen sie mit endlosen scheinheiligen Entschuldigungen durch den Dreck kriechen.“

          Über die aus seiner Sicht bessere, weil konservativere Zeit in den 50er Jahren schreibt er:

          „Die meisten Männer behandelten Frauen wie Damen und die meisten Frauen widmeten ihre Zeit und Anstrengung dem Verschönern unseres Zuhauses, der Erziehung ihrer Kinder und der Hilfe ihrer Gemeinden mit gemeinnütziger Arbeit.
          Wenn dann die Kinder nachmittags nach Hause kämen und ihren Eltern erzählten, daß sie durch einen Metalldetektor gehen mußten, als sie in das Gebäude wollten, daß sie von einem anderen Kind lustiges weißes Pulver bekommen haben und das sie gelernt haben, DASS HOMOSEXUALITÄT NORMAL UND GUT SEI, dann würden die Eltern das nicht begreifen.“

          „Aber das wichtigste ist, das jene, die die Politische Korrektheit bekämpfen wollen, sich nach den althergebrachten Regeln unserer Kultur verhalten müssen und nicht nach den neuen Regeln, die die kulturellen Marxisten niedergeschrieben haben. Damen sollten Ehefrauen und Heimchen sein, nicht Polizisten oder Soldaten, und Männer sollten Damen immer noch die Türen aufhalten. Kinder sollten nicht außerhalb der Ehe geboren werden. OFFENE HOMOSEXUALITÄT SOLLTE GEMIEDEN WERDEN.“

          „Wenn heutzutage die Kulturmarxisten etwas vorhaben wie Homosexualität zu “normalisieren”, dann argumentieren sie nicht philosophisch für ihren Standpunkt. Sie strahlen Fernsehshow um Fernsehshow in jedes amerikanische Heim aus, in der der scheinbar einzige normale Mann ein Homosexueller ist (die Schlüsselpersonen der Frankfurter Schule verbrachten die Kriegsjahre in Hollywood).“

          Homophob ist natürlich auch die von Anhängern der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie gerne geäußerte Propagandalüge, es ginge bei der Bejahung von Gleichberechtigung für Homosexuelle im Ehe- und Adoptionsrecht in Wahrheit darum „die Familie zu zerstören“.

          Nur noch mal zur Information: In Wahrheit haben die Mehrheit der bekannteren Mitglieder der ersten Generation der Frankfurter Schule leider selbst Homosexualität pathologisiert, Marcuse war diesbezüglich die einzige positive Ausnahme. Auch Wilhelm Reich, der kein Mitglied der Frankfurter Schule war, wiewohl Lind dies behauptet, pathologisierte leider Homosexualität:

          http://schwule-nazis.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9&Itemid=12

          http://linke-buecher.de/texte/Psychologie/Homophobie-der-68-er-Ursachen-die-Kritische-Theorie.html

          Aber das alles weißt du ja schon lange, Petpanther.

        • Ihr Linken mit Eurem überspannten und närrischen Ideologien und Euren Auswüchsen in Sachen Genderismus und Feminismus und Antifaschismus werdet jedenfalls dafür sorgen, dass sich immer mehr Menschen nach der guten alten Zeit der 50er zurücksehen.

          Wenn selbst ich als liberalistischer Hippie beim Gedanken an eine AFD-Regierung nur mit den Schultern zucke muss was mächtig schief laufen.

        • Könnt ihr nicht mal mit dem Kulturmarxismus aufhören?
          Das ist einer Erfindung der amerikanischen Rechten, die es so nie gegeben hat. Die Frankfurter kritische Theorie hat nur entfernt mit Marx zu tun, und das, was damit bezeichnet wird, ist viel eher auf dem Mist der Franzosen um Foucault herum gewachsen.

          Man sollte diesen unexakten Begriff vermeiden. Die Amis verstehen die europäische Kultur halt nicht besonders gut.

        • Im Übrigen wirst Du den Begriff nich wegbekommen. Er ist einfach zu gut, zu griffig, zu linguistisch perfekt zur Beschreibung einer radikalen, spinnerten Linken, deren Poltik im Kleinen tatsächlich dazu führen könnte, Grundpfeiler der westlich-liberalen Welt zu zerstören (Meinungsfreiheit, Pluralismus, Rationalität und wissenschaftliches Denken).

        • @Lezek, @El_Mocho: Was wäre denn ein besserer Begriff für diese kulturelle Linke, die deren Gegner mit „Kulturmarxismus“ meinen?

        • „Nur noch mal zur Information: In Wahrheit haben die Mehrheit der bekannteren Mitglieder der ersten Generation der Frankfurter Schule leider selbst Homosexualität pathologisiert“

          Könnte man deshalb nicht auch den Kulturmarxismus als homophob framen? Bist Du homophob, Leszek?

        • Ja, aber irgendwie sehe ich den Sinn nicht. Es ist ein etabliertes Wort mit einer mittlerweile anderen Bedeutung als von ihm kolportiert. Und ich habe es ja hier nur als Reaktion verwendet.

        • @ Ih

          Ein m.E. guter und treffender Begriff für die politisch korrekte (vulgär-)poststrukturalistische Linke ist „regressive Linke“.

          @ Adrian

          „Im Übrigen wirst Du den Begriff nich wegbekommen.“

          Ich denke, da täuschst du dich. Der rechte Kampfbegriff „Kulturmarxismus“ wird sich in Europa wahrscheinlich nicht in nennenswerter Weise verbreiten, denn die damit verknüpfte rechte Ideologie ist für Europäer sehr leicht als Lügenpropaganda zu durchschauen.

          In Deutschland passiert es ja sogar manchmal, dass sich Vertreter der politischen Rechten auf Zitate von Mitgliedern der Frankfurter Schule positiv beziehen, diese entkontextualisieren und versuchen sie für sich zu instrumentalisieren (was natürlich auch scheiße ist).

          „Er ist einfach zu gut, zu griffig, zu linguistisch perfekt zur Beschreibung einer radikalen, spinnerten Linken, deren Poltik im Kleinen tatsächlich dazu führen könnte, Grundpfeiler der westlich-liberalen Welt zu zerstören (Meinungsfreiheit, Pluralismus, Rationalität und wissenschaftliches Denken).“

          Vielleicht solltest du dich einfach einmal selbstkritisch mit deinem undifferenzierten Hass auf Linke auseinandersetzen.

        • @ Adrian

          „Könnte man deshalb nicht auch den Kulturmarxismus als homophob framen?“

          Bei einigen Vertretern der ersten Generation der Frankfurter Schule gab es homophobe Tendenzen, wie in den oben dazu verlinkten Texten ja auch dargestellt.

          „Bist Du homophob, Leszek?“

          Das denke ich nicht.
          Ich bin außerdem Anarchist, kein Marxist.

        • Eve ist über all dem erhaben.

          Es sollte nicht sein das hier ein einzelner allen anderen seine agendamäßig geladenen “Definitionen“ aufzwingt und sich dabei gar opfermäßig, moralisch überlegen gibt und so zB Zensur erzwingen möchte.

          Das machen Feministen, Islamisten, Marxisten, … etc. Das haben sie gemein.

          Und dann injezieren sie zusätzlich zur Abwehr man solle nicht kategorisieren. Aber genau das tun sie beständig. Als Reaktion erfolgt dann eine Polarisierung die sie wiederum benutzen.

          Das ist wie Salpetersäure in eine Gemeinschaft kippen, die alles Organische auflöst. Aus eigenem Interesse und machtversessenem Social Engineering, das dann möglich wird.

        • @ Petpanther

          „Eve ist über all dem erhaben.“

          Offensichtlich nicht. Sonst würde Eve den rechten Kampfbegriff „Kulturmarxismus“ ja nicht verwenden.

          „Es sollte nicht sein das hier ein einzelner allen anderen seine agendamäßig geladenen “Definitionen“ aufzwingt“

          Dummerweise für dich sind meine Definitionen in wissenschaftlicher Hinsicht korrekt. Daher gibt´s ja auch nie ernsthafte Gegenargumente von dir.

          „und sich dabei gar opfermäßig, moralisch überlegen gibt“

          Als wenn mit den Diskursstrategien der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologen nicht genau das versucht würde.

          „und so zB Zensur erzwingen möchte.“

          Aber Petpanther, es ist doch langes Erfahrungswissen auf diesem Blog, dass nie Argumente und Belege in der Sache bei diesem Thema von euch folgen. Ihr mißbraucht nur Christians Blog und seine „liberale Kommentarpolitik“ um eure Lügen-, Hetz- und Dämonisierungspropaganda zu betreiben und bringt die Männerrechtsbewegung dadurch in Verruf. Euch auf diesem Blog bei diesem Thema zu „zensieren“ wäre eine gute Sache.

          „Das machen Feministen, Islamisten, Marxisten, … etc. Das haben sie gemein.“

          Ich könnte mir vorstellen, dass Crumar und ichichich das anders sehen. Ohnehin hast du aber keine Ahnung von Marxismus und Marxisten. Des Weiteren bin ich kein Marxist.

          „Und dann injezieren sie zusätzlich zur Abwehr man solle nicht kategorisieren.“

          Ha, ha, geil. Ausgerechnet ich soll also gesagt haben, man sollte nicht kategorisieren.
          Doch, Petpanther, Kategorien sind für geisteswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Arbeit sehr wichtig – aber um Objektivität bemüht und wissenschaftlich fundiert sollten sie schon sein.

          „Aber genau das tun sie beständig.“

          Nur eben aus einer um Objektivität bemühten Haltung, Petpanther.
          Das ist nunmal etwas anderes als mit Kategorien zu lügen.

          „Als Reaktion erfolgt dann eine Polarisierung die sie wiederum benutzen.“

          Ja, Petpanther, ich weiß, du möchtest gerne Lügenpropaganda betreiben, aber nicht dafür kritisiert werden. Leider hast du Pech, ich werde es trotzdem kritisieren.

          „Das ist wie Salpetersäure in eine Gemeinschaft kippen, die alles Organische auflöst.“

          Der arme kleine Petpanther will Lügenpropaganda gegen Linke betreiben, sieht es aber als ganz schwer „gemeinschaftsauflösend“ an, wenn er daraufhin von Linken kritisiert wird.

        • Ihr beide kommt zu keinem Ergebnis, weil jeder dem anderen nur Schlechtes unterstellt. Leszek versteift sich auf seine Definition und merkt nicht wie viel Spaß es macht ihn zu provozieren. Und seine Vorwürfe (homophob, rechts) perlen ab, weil diese inflationären Vorwürfe exakt der Grund sind, warum der Begriff „Kulturmarxismus“ gegenüber der regressiven Linken überhaupt so beliebt ist.

        • Ich habe erhebliche Zweifel ob die Eigenschaftszuschreibung „regressiv“ nennenswert präziser und treffender ist. Immerhin wird Marx nicht beleidigt, aber ist das wichtig?

        • „Die Amis verstehen die europäische Kultur halt nicht besonders gut.“

          Sonst würden sie das, viel treffender, als Kulturfaschismus bezeichnen. Der halt mit marxistischer Rhetorik daherkommt, was für viele den oberflächlichen Schluss nun mal sehr nahelegt, dass es irgendein Marxismus sein müsste.
          „Regressive Linke“ finde ich auch nicht so überaus gut, denn was ist denn das „Regressive“, der Inhalt auf den sich das bezieht? Wohin wollen diese Linken denn zurück? Das ist doch nicht so unwesentlich.

        • Marxistische Rhetorik? Meines Wiisens ist von Klassen, Produktivkräften, Dialektik, Revolution usw. eigentlich heute nicht mehr die Rede.

          Mit „regressive Linke“ anstatt Kulturmarxismus wäre ich einverstanden.

        • @Mocho
          „Marxistische Rhetorik? Meines Wiisens ist von Klassen, Produktivkräften, Dialektik, Revolution usw. eigentlich heute nicht mehr die Rede.“

          Von Klassen schon, aber nur ganz am Rande.
          Es ist das Grundschema von Social Justice, welches überall an die marxistische Dialektik von Proletariat-Bourgeoisie anzuknüpfen scheint und dies zu reproduzieren scheint in Frau-Mann, Schwarz-Weiss, etc pp. Wie im Marxismus ist der Konflikt immer fundamental und der Gewinner parktisch durch die Geschichte festgelegt.

          Aber wie schon gesagt, das ist nicht besonders tief gedacht.

          Was diese Linke heute vom Marxismus ganz erheblich und fundamental unterscheidet sind einmal die extrem wichtige Bezugnahme auf „Gerechtigkeit“, die der Marxismus gar nicht kannte bzw ablehnte (Marx sprach vom „metaphysischen Phantom“) und dann die Vorstellung von der Allmacht des Willens, der die Geschichte schreibt (mit der Folge zB, dass alle Wissenschaft nur ein Konstrukt zur Machtausübung ist).

          Letztere beide Punkte sind aber zentral für den Faschismus gewesen, die „Gerechtigkeit“ unter den „Rassen“ oder „Völkern“ und die Allmacht des Willens sowieso.

      • „Vielleicht solltest du dich einfach einmal selbstkritisch mit deinem undifferenzierten Hass auf Linke auseinandersetzen.“

        Scharfe Kritik als Hass zu framen ist ein typisches Instrument der regressiven Linken zur Unterbindung von Debatten.

        • Nur „Scharfe Kritik“? Jede Abweichung wird als „Hass“ gesehen, nach dem Motto „das Sein bestimmt das Bewusstsein“. Und das Sein, welches sie angreifen, imaginieren sie sich als das Reich des Bösen schlechthin. Jede Reaktion dieses „Feindes“ kann nur ein Ausdruck des Hasses sein, per definitionem geradezu.

    • „My attempt to humanize a real problem..“

      Da ist er wieder, der Humanismus (s.o.). Denn nichts, was menschlich ist, kann doch falsch sein, oder?

      Das will er mit der Organisation der Pädophilen erreichen:

      „creating an environment where we can all work together to end child sexual abuse.“

      Wobei dies doch schon die Gesetze regeln…. Kann es sein, dass ihm diese Gesetze nicht passen oder er diese abschaffen will? Erinnert ziemlich an die Partei der Grünen und ihre „Entkriminalisierung“.

      „With regard to angry respondents to my article, the greatest amount of flak has come from the far right, who smeared Salon ….“

      Man muss wohl kaum von der „far right“ sein, um „Salon“ als Extremistenplattform verabscheuen zu können, just sayin´

      „the fact is, most child molesters aren’t even pedophiles anyway. They are situational offenders“

      Und dann behauptet er Pädophile und Kinderbelästigen seien 2 ganz verschiedene Paar Schuhe, und hätte nichts damit zu tun, dass diese Täter Kinder attraktiv finden würden:

      „These are people who abuse kids for a variety of reasons that have nothing to do with attraction“

      Das ist er wohl, der entscheidene Satz? @slawo

      Ist wohl nur ein anderer Ausdruck des feministischen Glaubenssatzes, dass Vergewaltingung Ausdruck reinen (a priori männlichen) Machtstrebens ist und keinesfalls auf sexueller Attraktion beruht.

      Aus diesem Lager kommt der Autor ja auch, wie sein Jargon verrät.

    • Männliches Selbstbewusstsein fängt für die meisten Mitte 20 an, da Männer Human Doings und nicht Human Beings sind. Das erklärt die Altersgruppe bis 24
      Und danach sind die Frauen ein ziemlich gutes Spiegelbild. Unsere Gesellschaft hat der Grafik zufolge nicht nur ein Problem mit Männlichkeit, sonden auch mit Weiblichkeit.

      Wieso gibt es eigentlich noch keine Twitteraktion, das respektlose „Weib“ vollständig zu bannen? Man könnte doch genauso gut von fraulich oder – noch vornehmer – von dämlich reden?

      • Unsere Gesellschaft hat der Grafik zufolge nicht nur ein Problem mit Männlichkeit, sonden auch mit Weiblichkeit.

        Oh ja! Jedes Mal, wenn ein junges hübsches Ding versucht, stimmlich einen gelangweilten Alpha-Bass zu imitieren, stirbt eine Erektion.
        Neulich sah ich Fahrenheit 451 von 1966. In dem Film wird der Vorspann vorgelesen, weil Text ja verboten ist. Und ich fragte mich sofort, warum es keine Frauen mehr gibt, die so sprechen.

      • Die Grafik ist nicht überraschend sondern relativ logisch zu erklären, berücksichtigt man, dass wir ein einer freien Gesellschaft mit eirnm hohen Maß an Individualismus leben.

        Erstens ist die Frage ziemlich offen: Was ist Männlichkeit? Was ist Weiblichkeit? Das wird vmtl. jeder irgendwie anders beantworten. Und viel wird es gar nicht interessieren. Ich würde mich irgendwo in der Mitte einordnen.

  27. Die brazilianische (Ex-)Präsidentin scheint ja eine Ausgeburt von Korrumpiertheit zu sein, aber dies war mir ganz neu:

    „Back in the late 1960’s the Castro regime had been among the mentors and financiers of the Brazilian guerrilla (terror) group Revolutionary Armed Vanguard Palmares (VAR Palmares.) As a prominent member of this terrorist group, in 1970 Dilma Rousseff was captured, tried, convicted and jailed.“

    http://www.frontpagemag.com/fpm/262902/protesters-burn-che-guevara-t-shirts-humberto-fontova

    Es geht auch um kubanische Ärzte, die wohl weniger „Schulmedizin“ als Voodoo und Ju-Ju praktizieren:

    „…. the judge referred to the Cuban doctors as “Witch Doctors and Shamans. We cannot accept doctors who have not proven that they are doctors.”“

    • Ami-Propaganda; kubanische Ärzte genießen in Südamerika hohes Ansehen. es ist bestimmt nicht alles schlecht, was aus Kuba kommt. Auch wenn die Kubaner z.Z. massenhaft versuchen, über Panama und Kolumbien in die USA zu gelangen.

      Und in den 60er Jahren herrschte in Brasilien ein ganz üble Militärdiktatur, die mit den USA kooperierte, genau wie in Chile, Argentinien usw. Die Amis haben jede beschissene Diktatur in Lateinamerika unterstützt, und sind deshalb dort immer noch unbeliebt.

      • „Die Amis haben jede beschissene Diktatur in Lateinamerika unterstützt“

        Ohne Frage, das ist die andere Seite.

        Kubanische Ärzte kann ich selbst nicht beurteilen, ich weiss nur, dass in vielen Ländern Südamerikas der pure Obskurantismus herrscht.

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