Die Arbeit der Männer als deren Machtfaktor vs. andere Lebensplanung von Frauen

Adrian schrieb in einem Kommentar:

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass die Tatsache, dass die meisten Männer arbeiten, als Machtfaktor dargestellt wird, der Frauen unterdrückt.

  • Tatsache ist, dass eine Frau, die einen erfolgreichen Mann ehelicht, immer noch ohne Mühe an seinem Sozialprestige und an seinem Geld partizipieren kann.
  • Der zweite Punkt, der hier geflissentlich übersehen wird, sind Kinder. So gut wie alle Frauen hören spätestens um die 30 ihren biologischen Wecker ticken. Es ist höchst absurd zu behaupten, das Interesse von Frauen bestünde darin, mal schnell ein Kind auszubrüten und sich danach wieder mit Feuereifer in die Arbeit zu stürzen.
  • Drittens ist es nicht möglich, dass Mann und Frau sich in der Mitte treffen, selbst wenn sie es wollten. Wir leben nicht in einer Gesellschaftsordnung, die es Eltern möglich macht, nach der Geburt eines Kindes ihre Jobs auf Teilzeit bei Vollzeitlohn umzustellen. Die Realität ist: einer muss weitgehend aussetzen, der andere weiter arbeiten wie bisher. In der Mitte treffen wäre nur möglich, wenn Männer und Frauen gleichermaßen schwanger werden könnten.
  • Viertens machen Frauen auch weiterhin nichts, um ihr Leben in den Dienst einer Karriere zu stellen. Ihre Studien- und Berufswahl ist weiterhin auf das Endziel Partnerschaft und Kind mit hauptversorgendem Mann ausgerichtet, obwohl sie jede Möglichkeit hätten, etwas anderes zu tun. Doch warum sollten sie?
  • Fünftens leben Frauen wunderbar so wie es momentan ist: Bequemer als Männer, wohlhabender als Männer, gesünder als Männer. Und nebenbei haben sie mit dem Feminismus eine Ideologie an der Hand, die bereit steht, jede ihrer egoistisch-narzisstischen Meckereien tatkräftig zu unterstützen.
  • Sechstens ist es bezeichnend, dass oben eine Welt entworfen wird, in der alle Männer Jobs als Vorstandsvorsitzende haben, die in ihren gläsernen Bürotürmen Strategien entwickeln um die Masse der an die Bürotürme klopfenden Frauen draußen zu halten.
  • Siebtens lässt sich auch an obigem Artikel wunderbar konstatieren, was ein Mann für eine Frau ist: ein Instrument zur Durchsetzung ihrer individuellen Bedürfnisse.

Das wäre also:

  1. Die meisten Frauen sind weniger abhängig, sondern partizipieren an seinem Geld und seinem Sozialprestige („Frau Doktor)
  2. Frauen wollen Zeit mit dem Kind verbringen, sie sehen das häufig als wichtiger an als Karriere
  3. Irgendjemand muss das ganze finanzieren, und wenn die Frau Zeit mit dem Kind verbringen will, dann wird das der Mann sein
  4. Frauen planen ihr Leben auch üblicherweise so, dass es genau auf diese Arbeitsteilung ausgelegt ist
  5. Es geht Frauen auch keineswegs schlecht dabei, Beruf und Karriere ist nicht etwas, was einem per se gut tut und nur ein Vorteil ist.
  6. Die Darstellung der Männer als die die Karriere machen, ist eine Apex Fallacy: Sie unterschlägt, dass die meisten Menschen normale Jobs haben und auch die meisten Frauen keine Karriere gemacht hätten, sondern einen normalen Job gehabt hätten
  7. Sie können ihren Lebensplan weit aus eher dann umsetzen, wenn ein Mann die Erwerbstätigkeit übernimmt

Das sind aus meiner Sicht durchaus gewichtige Punkte, die in der Geschlechterdebatte zu kurz kommen und auch immer wieder dazu führen, dass eine Diskriminierung gesehen wird, wo keine ist.

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60 Gedanken zu “Die Arbeit der Männer als deren Machtfaktor vs. andere Lebensplanung von Frauen

  1. Frauen sind von Natur aus weniger risikobereit als Männer, daher arbeiten sie in angestellten Positionen und zahlen sehr sehr viele Steuern. Das freut den Staat, welcher Arbeit für Frauen glorifiziert.
    Acht bis Zehn Stunden täglich in einem stickigen Großraumbüro zu hocken wird als Erfüllung gefeiert. Das ist ein lächerlicher Mainstream Gedanke welcher besonders von Feministen befeuert wird.

    • „Acht bis Zehn Stunden täglich in einem stickigen Großraumbüro zu hocken wird als Erfüllung gefeiert. Das ist ein lächerlicher Mainstream Gedanke welcher besonders von Feministen befeuert wird.“

      Ist das so? Feministinnen wollen das Frauen Karriere machen, aber davon das sie 40+ h die Wochen arbeiten wollen, ließt man wohl eher selten etwas.

      • Die kommunizierte Zahl ist 32-Stunden, die Frauen sich wünschen. Bei Männern liegt der Wert höher, bei etwa 36 Stunden. Siehe bei allmedinger und Familienministerium.

  2. Bei diesen Quotenregelungen geht es um das Selbe wie beim Unterhalt. Frau soll das, was sie vom Mann in der Partnerschft bekommt ohne Partnerschaft bekommen. Männer sollen die Arbeit machen, während Frauen durch Quoten in Vorstände kommen und das Prestige und Geld bekommen. In der Ehe ist es das, was du mit „Frau-Doktor“ beschreibst. Die Sache hat im Gegensatz zum Unterhalt den Vorteil, dass der Unterhalt nach der Ehe greift, für die Quote braucht es keine Beziehung, sie greift vorher. Sie ist quasi die nächste Stufe. Ich warte darauf, dass da bald Regelungen kommen, die noch vorher greifen. Beispielsweise sollen an Unis Männer Klausuren für Frauen schreiben in MINT Fächern und Frauen kriegen die Note.

  3. Wer auf einem entspannten Versorgungsposten sitzt kann sich eben nicht vorstellen, was arbeiten fuer eine knechterei sein kann:

    1. Anstrengung durch die Arbeitszeit ist nicht linear – d.h. 8 Stunden Arbeit ist sehr viel anstengender als 4 stunden, und ab 10 stunden beginnt quaelerei.
    2. Je hoeher die Verantwortung/Grundwissen fuer eine Aufgabe desto weniger ist der Mitarbeiter „austauschbar“ – d.h. die Arbeit kann nur schlecht auf andere uebertragen werden und bleibt bei einer Person
    3. Je nach job klasse und verantwortung, wartet jede nicht abgearbeite Aufgabe am naechsten tag und „stacked“.
    4. Je hoeher das Gehalt, desto hoeher auch der Anspruch an den Mitarbeiter mehr leistung zu zeigen und seine arbeit vor anderen dingen zu priorisieren. (e.g. Ueberstunden)
    5. Qualitativ/Quantitative Messbare Arbeitsleistung erzeugt einen sehr viel hoeheren Leistungsdruck im vergleich zu Arbeitszeitbasierte Arbeiten.
    6. Auf dem Punkt erbrachte Leistung (e.g. das MUSS zu diesem Termin fertig sein) ist nicht vergleichbar zum daily grind.

    Meiner Erfahrung nach, beschweren sich insbesondere die Personen, die nie wirklich kompetitive, quantitativ/qualitativ messbare Leistung unter zeitdruck erbringen mussten. (Das ist nicht auf das Geschlechterthema beschraenkt, sondern sehe ich auch haeufig bei beschwerden, was „VP/Directors/Manager“ fuer ein leichtes leben haben.)

    Ich erklaere mir das so, dass Menschen nur die Arbeitsleistung die sie selbst bereits erledigt haben und maximal die Arbeitsleistung eine Hierarchiestufe hoeher verstehen koennen. Sie dazu neigen ihre Arbeitsleistung zu extrapolieren, das was der Vorgesetzte/andere nicht mehr machen muss abzuziehen, jedoch die Zusaetzliche Verantwortung/Aufgaben nicht sehen.

    Insbesondere Geisteswissenschafter/Sozialwissenschaften haben meiner Erfahrung (Berichte von Freunden/Zeitungen) nach, eine wesentlich haertere Umstellungsphase wenn es darum geht einem Job nachzukommen, als beispielsweise Ingineure.
    Ich habe es mir bisher so erklaert, dass zum abschluss eines MINT studiengaengs eine gewisse Leidensfaehigkeit vorrausgesetzt ist, die dann wieder ein kompetetiver vorteil im Berufsleben ist.
    Verstaerkt wird dieser effekt durch den trend arbeiten gleich zu setzen (gleichwertige arbeit) ohne auf die unterschiede einzugehen.

    Das Problem ist nicht auf das geschlechterthema beschraenkt, spiegelt sich in diesem durch die selektion der berufswahl /teilzeit jedoch sehr stark.

    Nach 5 bier hat ein Studienfreund (auch MINT) das ganze mal ganz gut zusammengefasst:
    „Waehrend dem Studium haben die anderen Freunde (andere universitaet/non-MINT) immer erzaehlt was das Studium fuer ein schoenes leben ist. Auch wenn wenn ich sie heute frage, sagen sie das das Studium die schoenste zeit ihres lebens war – und ihr momentaner Job unglaublich anstrengend ist.
    – Dies war fuer mich nie der fall. Die Arbeit hat sehr hohe anforderungen an die arbeitsleistung – aber ist trotzdem kein vergleich zu dem was von uns im Studium verlangt wurde.“

    • Dass ein MINT-Studium anspruchsvoll, und bisweilen auch anstrengend ist, bestreitet wohl niemand. Es gehört auch einiges an Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen dazu.
      Deine Aussage mit der „Leidensfähigkeit“ ist allerdings maßlos übertrieben. Wenn du das wirklich so empfunden hast, war das Studium wohl nicht das richtige für dich.

      • Kann man so sehen – meiner Erfahrung gab es zwei gruppen. Die eine, die ein solides Basiswissen ins Studium mitbrachten, zu der gehörtest wahrscheinlich Du.

        Und die andere gruppe, die … naiv unvorbereitet zum studium kamen und sich vieles selbst beibringen mussten um irgendwie gerade so ueber wasser zu bleiben.

        2. Versuch (reframe)
        Da ich es mir einfach in der Schulzeit gemacht hatte fehlten mir essentielle Voraussetzungen die man fuer das Studium mitbringen sollte (Mathe/E-tech/“lernfaehigkeit“).
        Dies resultierte in einige unangenehme wahrheiten denen ich mich stellen musste:
        a) Das ich keine Ahnung hatte was arbeiten/lernen bedeutete (Zur Schulzeit konnte man mit der „richtigen“ Faecherkombination auch „das buch nur ueberflogen“ haben und gut bis sehr gute ergebnisse erzielen)
        b) Dass ich zusaetzlich zum eigentlichen Stoff eine menge aufzuholen hatte – und es eben nicht unfair/unrealistischer Anspruch war, dass alles zu wissen und anderen eben auch nicht zugeflogen ist (Andere hatten sich nur frueher als ich auf den Hosenboden gesetzt)
        c) Das du nicht aufgibst nur weil es schwer und frustrierend ist, sondern es auch ein zweites und drittes mal probierst.
        d) Eine realistische eigeneinschaetzung ueber erbrachte Leistung. (60% wissen, ist eben nicht ausreichend)

        Vielleicht koennen wir uns auf „Frustrationstoleranz“ einigen?

        • Einverstanden!
          Nicht jedem liegt ein MINT-Studium.
          Ich hake bei solchen Äußerungen halt gerne nach, denn ich halte die Versuche, junge Menschen in MINT zu drängen, obwohl sie von sich heraus kein Interesse hätten, für verfehlt.

    • Nimmt man die Selbstmordrate und den Anteil an Männern die alkohol- oder drogensüchtig hinzu + die Männer die sich trotz Angst oder Depression nicht trauen darüber zu sprechen, relativiert sich das Ganze.

      M.e. gibt es höchstens eine genetische Veranlagung zum Opfermonopol oder zu dem „nie mit seinem Haben zufrieden sein“ bei den Frauen, die diese Statistiken erklärt. Männer beissen auf die Zähne und durch …..

    • @Roland

      „Der Stress setzt ihnen offensichtlich ganz schön zu.“

      Erklärt wird das mit:

      „Women are bearing the brunt of the emotional stressors around us: they’re working, raising the kids, trying to juggle all these issues, getting all these things done, and they’re more likely to reach out and ask for help.“

      *Weil* sie arbeiten etc hätten sie diesen Stress. Schlussfolgerung also: die Männer machen zuwenig, die übliche femi-Leier.

      Glaube eher, dass der „Stress“ durch Lesen solcher toxischen Produkte wie der HuffPo hervorgerufen wird…

    • „Eine von vier Frauen braucht Antidepressiva. Der Stress setzt ihnen offensichtlich ganz schön zu.“

      Mangelnde Auslastung eher. Es ist eigentlich längst Lehrwissen, dass geforderte Menschen zufriedener sind.
      Wenn Du den ganzen Tag chipsfressend vor der Glotze liegst und Dir vorstellst, was Du alles erreichen könntest, wöge der Hintern nicht (schon) so schwer – da muss man/frau doch depressiv werden.

        • „Ich glaube eher, es sind die zu vielen Wahlmöglichkeiten. Da wird den Frauen ständig vorgegaukelt, wie toll sie doch zu sein hätten, während der tatsächliche Leistungsausweis eben recht normal und mittelmässig ist.“

          Wieso sollte das auf Frauen beschränkt sein? Auch wir Männer träumen doch einen auf MadMax, um dann ganz schnöde ein Fließband zu überwachen.
          Dass das nur Frauen deprimiert, spricht eher für sie, denn nur der Trottel ist mit banalen Tätigkeiten zu frustrieren.

        • Oh Mann, 3h Schlaf sind gestern dann wohl doch etwas zu wenig gewesen.
          Korrekt muss es natürlich heißen: „…nur der Trottel ist mit banalen Tätigkeiten NICHT zu frustrieren.“

  4. „gewichtige Punkte, die in der Geschlechterdebatte zu kurz kommen“

    Debatte? Das ist viel eher ein Monolog seitens von Sozial-Möchtegernblockwarten. Mit Hänger in der Vinylplatte: „der mann soll, der mann soll, der mann soll“

    Das Letzte, was die machen ist sich damit auseinanderzusetzen, was die Leute, die sie rumscheuchen wollen, vielleicht auch möchten.

    “ und auch immer wieder dazu führen, dass eine Diskriminierung gesehen wird, wo keine ist.“

    Das ist doch die grundlegende Prämisse der Geschlechter-„Debatten“-Lautsprecher: ALLES ist Diskriminierung.

    „Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass die Tatsache, dass die meisten Männer arbeiten, als Machtfaktor dargestellt wird, der Frauen unterdrückt.“

    Darüber kann man nur insofern erstaunt sein, dass es Leute gibt, die so einen kruden Unsinn, an Wahn grenzend, glauben, nämlich die Prämisse, dass die Männer die Frauen unterdrücken würden.

    Und da einfach *alles* diesem Dogma untergeordnet werden muss, kommt auch so ein anmassender bullshit bei raus, dass Arbeit „ein Machtfaktor“ (!) ist, der „Frauen unterdrückt“.

    Wer sowas meint, der hat nicht alle Tassen im Schrank und ist sicherlich kein ernstzunehmender Diskussionspartner.

    Diese Ansichten stehen auch gar nicht zur Diskussion, sondern werden aus allen medialen Kanälen massenmedial zur Beschallung der Bevölkerung eingesetzt.

    Na, nur gegen einen Teil der Bevölkerung, nach sexistischen und rassistischen Kriterien ausgesucht und daher im besten Sinne des Wortes diskriminiert….

    Diese Leute, die unablässig von Diskriminierung schreien — die sind es, die alles in Bewegung setzen wollen, dass überhaupt diskriminiert wird!
    Ihnen würde absolut niemand zuhören, wenn dies nicht von unseren tollen neutralen und so menschenfreundlichen Medien tagein- tagaus den Menschen *aufgedrückt* werden würde.

    Rechtsruck? Genau das IST er doch: überall Möchtegernblockwarte, die ins Kleinste hinein den Menschen ihre Lebensgestaltung *aufdrücken* wollen und eine wahnhafte Verschwörungstheorie flotieren, nach dem der Mann die Frau unterdrücken würde…

    Ob das wohl die „geistig-moralische Wende“ Kohls ist, die jetzt unter „seinem Mädel“ Merkel langsam zum Fruchten kommt?!

    Warum wollen wir uns diesen faschistoiden Griff nach der Freiheit der Bürger *sachlich* aufgreifen, was uns nur zu Untertanen machen kann?

    Adrians Erwiderungen:

    „Tatsache ist, dass eine Frau, die einen erfolgreichen Mann ehelicht, immer noch ohne Mühe an seinem Sozialprestige und an seinem Geld partizipieren kann.“

    Ist doch einfach eine freie Entscheidung…. bisher“!

    Aber das wollen sie ja auch ändern, die Herrinnen Sozialkonstrukteurinnen.
    Soll ja keine Frau mehr „unproduktiv“ Hausarbeit machen. Alle an die Arbeitsfront! Nur Arbeit macht frei!

    „Es ist höchst absurd zu behaupten, das Interesse von Frauen bestünde darin, mal schnell ein Kind auszubrüten und sich danach wieder mit Feuereifer in die Arbeit zu stürzen.“

    Warum sind die Kinder überhaupt so ein Gegenstand des staatlichen Interesses? Sicherlich muss der Staat einen besonderen Rahmen für den gesetzlichen Schutz der Kinder geben, aber wie ist die ganze weitere Einmischung gerechtfertigt? Kinder zu bekommen und zu haben, ist eine der grössten persönlichen Freiheiten der Eltern. Aber gerade hier setzt der Blockwart natürlich an, um die Freiheit zu untergraben…
    Der Staat hat schicht gar nicht dafür zu sorgen, was eine „Vereinbarkeit“ von Beruf und Nachwuchs angeht, was über die Grund-Organisation einer Infrastruktur hinausgeht. Hier droht eine Vereinnahmung der Kinder zu staatlich politischen Zwecken. Und *das* sollte das Thema von Menschenrechtlern sein, die den Umständen gemäss sich als „Männerrechtler“ bezeichnen können, wenn man von „Rechten“ reden will. (Die Möchtegerntotalitaristen reden hier freilich demagogisch immer von ganz, ganz anderen „Rechten“, wohl weil sie die Idee der ersteren so hassen).

    • „Drittens ist es nicht möglich, dass Mann und Frau sich in der Mitte treffen, selbst wenn sie es wollten.“

      Wo sie sich „treffen“ sollte doch im Wesentlichen diesen beiden überlassen bleiben. Es sind die Blockwarte, die dies verhindern wollen und Vorschriften erlassen wollen.

      „Wir leben nicht in einer Gesellschaftsordnung, die es Eltern möglich macht, nach der Geburt eines Kindes ihre Jobs auf Teilzeit bei Vollzeitlohn umzustellen.“

      Nicht unsere „Gesellschaftsordnung“, sondern freie Verhandlung zwischen den Eltern und die es betrifft, sollte dieses Verhältnis bestimmen und kein allmächtiger Staat!

      „Die Realität ist: einer muss weitgehend aussetzen, der andere weiter arbeiten wie bisher. In der Mitte treffen wäre nur möglich, wenn Männer und Frauen gleichermaßen schwanger werden könnten.“

      Die Blockwarte interessiert die Realität gar nicht, nur ihre eigene Realität, die sich in Vorschriften und in einem ihr-sollt/ihr-müsst erschöpft.

      „Viertens machen Frauen auch weiterhin nichts, um ihr Leben in den Dienst einer Karriere zu stellen.“

      Sie *können* es aber, wenn sie wollen. Und das ist alles, worauf es ankommt. Willst du sie etwa auch an die Arbeitsfront schicken?

      „Ihre Studien- und Berufswahl ist weiterhin auf das Endziel Partnerschaft und Kind mit hauptversorgendem Mann ausgerichtet, obwohl sie jede Möglichkeit hätten, etwas anderes zu tun. Doch warum sollten sie?“

      Das sollte nichts anderes als eine persönliche Entscheidung sein. Man kann sich auch für die Armut entscheiden und vom Notwendigsten leben, auch das ist eine Wahl, die man respektieren sollte.

      „Fünftens leben Frauen wunderbar so wie es momentan ist: Bequemer als Männer, wohlhabender als Männer, gesünder als Männer.“

      Wenn das so ist: dann weil die Männer es zulassen oder weil diese Frauen eben so existieren können. Dagegen ist nicht das Geringste einzuwenden. Einen Sozialstaat aber, der dieses unterstützt. ist nicht gerecht. Denn hier werden Privilegien vergeben, was undemokratisch und illiberal ist. Die Lebensentscheidungen von Individuen können nicht kollektiviert privilegiert werden, jedenfalls nicht in einer Gesellschaft, in der *Gleichberechtigung* herrschen soll!

      „Und nebenbei haben sie mit dem Feminismus eine Ideologie an der Hand, die bereit steht, jede ihrer egoistisch-narzisstischen Meckereien tatkräftig zu unterstützen.“

      Der ist massgeblich am Erhalt und Ausbau des ungerechten Sozialstaat-Systems interessiert. Ist ja schliesslich auch die Vorstufe zu ihrem totalen Vormundstaat. Die „Meckereien“ interessieren damit verglichen, gar nicht.

      „Sechstens ist es bezeichnend, dass oben eine Welt entworfen wird, in der alle Männer Jobs als Vorstandsvorsitzende haben, die in ihren gläsernen Bürotürmen Strategien entwickeln um die Masse der an die Bürotürme klopfenden Frauen draußen zu halten.“

      Das ist ihr eigenes Bild, von ihrem eigenen Utopia. Am besten schon Realität geworden in der EU Verwaltung, wo auch alles so schön gläsern ist….

      Die Sainte-Chapelle des New Age
      http://www.bifff-berlin.de/NA5.htm

      All hail Goddess Gaia!

      „Siebtens lässt sich auch an obigem Artikel wunderbar konstatieren, was ein Mann für eine Frau ist: ein Instrument zur Durchsetzung ihrer individuellen Bedürfnisse.“

      Was ebenfalls aus der Utopie unserer „Schönen Neuen Welt“ler stammt…

      So sieht der „Sieg der Progressiven“ aus, den sie anstreben. Und „Frauen“ dafür verantwortlich zu machen, wird nicht zur Niederlage dieser menschenfeindlichen Utopie beitragen.

  5. Adrian hat in allen Punkten recht. Kluges Kerlchen.

    Einen Punkt möchte ich besonders hervorheben, weil er immer wieder untergeht, und mir dennoch so regelmäßig begegnet, dass ich schon eine systematische Wahrnehmungsstörung dahinter vermute.

    Apex fallacy.

    Jedesmal, wenn ich von weiblicher Seite – und das läuft durchgängig von der Frauenzeitschrift bis zur „elaborierten“ Feministin – eine Behauptung über „die Männer“ lese, bin ich gezwungen, je nach Behauptung zu ergänzen: gilt für die oberen zehn Prozent, die oberen fünf Prozent, die oberen zwei Prozent…

    Die große Streuung aller Eigenschaften innerhalb der als homogen gesetzten Gruppe „der Männer“ scheint Frauen völlig zu entgehen.

    Stattdessen starren sie wie gebannt auf die Alphas, scheinen nur diese wahrzunehmen.

    Selektive Wahrnehmung, rigide biologisch gebahnt.

    • Dabei finden sie die große Streuung sofort wichtig, sobald es um Unterschiede zwischen Männern und Frauen geht.

      Es ist also nicht so, dass sie nicht darum wüssten. Die unteren 80% sind nur irgendwie keine Menschen.

      • Das könnten Frauen den Männern in Bezug auf unattraktive Damen auch vorwerfen. Ich denke wir alle neigen dazu, beim Gedanken an das von uns sexuell bevorzugte Geschlecht, an die sexy Exemplare zu denken.

        • @ Adrian

          Sicher. Wenn ich geil bin, denke ich nur an die attraktiven Exemplare.

          Ich weiß aber sehr wohl zu entscheiden, wann Schluss mit „geil“ ist.

          Bei gesellschaftspolitischen Themen, Themen der Einkommensverteilung, der Lebensgestaltung, der medizinischen Versorgung und Hilfestellung versuche ich, die Interessen aller mitzudenken und zu berücksichtigen.

          Auch die von Lieschen Müller an der Registrierkasse.

          Und ja, das ist ein selten hässliches Exemplar.

        • Ah, das „Die machen das aber auch!!“ Argument.

          In gleichem Maße?

          Um in der Kategorie „sexy“ zu bleiben: Ist es egal, dass Frauen nur jeden zehnten Mann sexy finden, Männer aber jede zweite Frau?

          Es geht ja aber nicht nur um „sexy“. Es geht darum, welche Teilmengen in den verschiedenen Kategorisierungen schlichtweg nicht auftauchen.

          Mal schauen, welche Frauenbilder permanent in unseren Fokus gerückt werden:
          • Frauen, die in Abhängigkeit leben, weil sie zu Hause bleiben.
          • Frauen, die gern reich und berühmt wären, aber von der gläsernen Decke gehindert werden.
          • Frauen, die reich und berühmt sind.
          • Frauen, die Angst haben, dass ihnen irgendwas passieren könnte.
          • Frauen in jeder Variation von Notlage.
          • Frauen, die zu dick (oder sonst unansehnlich) sind, um einen Partner zu finden, der sie versorgt.
          • Frauen, die zu anspruchsvoll sind, um einen Partner zu finden.

          Für alle diese Arten von Frauen gibt es mediale und politische Aufmerksamkeit.

          Die einzigen Frauen, die da nicht auftauchen, sind Frauen wie Anne Nühm, die es aber auch nicht benötigen, weil sie ihr Leben selbst in den Griff kriegen.

          Schauen wir uns im Gegenzug an, von welchen Männern wir immer wieder hören:
          • Gewalttätige Männer.
          • Reiche, mächtige Männer.

          Das war’s so ziemlich.
          Hilfsbereite, rettende, geniale, normale, notleidende, benachteiligte Männer gibt es nicht, das sind bestenfalls „Menschen“ oder „Kinder“.

          Das scheint mir schon eine gewaltige Schräglage zu sein, wie viele Männer routinemäßig ausgeblendet werden im Vergleich zu den wenigen Frauen, die keine Beachtung finden.

        • Das scheint mir schon eine gewaltige Schräglage zu sein, wie viele Männer routinemäßig ausgeblendet werden im Vergleich zu den wenigen Frauen, die keine Beachtung finden.

          Ich nehme an dass Du nicht erwartest dass Männer die gleiche Aufmerksamkeit bekommen?!

          Es wäre einfach nur schön wenn die Frauen sich dieses Missverhältnis eingestehen würden: Viele Frauen denken jedoch, dass Männer lediglich da sind um ihnen zu dienen. Dann ab 40 plötzlich …. … 😉

        • „Es wäre einfach nur schön wenn die Frauen sich dieses Missverhältnis eingestehen würden“

          Es wäre schön, wenn Männer sich dieses Missverhältnisses bewusst wären.

    • „Die große Streuung aller Eigenschaften innerhalb der als homogen gesetzten Gruppe „der Männer“ scheint Frauen völlig zu entgehen.“

      Dein Fehler. Die meinen und denken das so: Männer sind alles Männer, fertig. Dann anzukommen und sagen „die Männer sind doch nicht alle so“ ist kein Einwand, sie zerreden dich, du hast verloren.
      Wenn du irgendwas sagst, was nicht auf Linie ist, bist du der Feind für die. Niemals aber ein Gesprächspartner.

        • Wieso „leider“?

          Die Verrücktheit anderer muss man sich nicht zum Massstab machen und daran leiden.
          Eine Auseinandersetzung bleibt einem aber nicht erspart, hier sollte man aber möglichst sparsam sein.
          Sollen einem diese …. den Spass am Leben verderben?!?
          Ich glaube, diesen zu zeigen, ärgert sie über alles 😀

        • „Leider“ ist ein Ausdruck des Bedauerns, nicht des Leidens.

          Geb dir also vollkommen recht, was die persönliche Lebensführung betrifft.
          Wäre da nicht die winzige Kleinigkeit, dass die Verrücktheit anderer gesellschaftliche Realitäten schafft, die Männer diskriminieren.

        • Wenn ich bedauer, dann leide ich auch, mag mein Ausdruck auch nicht leidend sein.

          Diese Männerfeindschaft ist wirklich ein interessantes Phänomen, kulturell gesehen. Und vor allem, dass es diese Verrücktheit schafft sie hervorzubringen.
          Daraus zu folgern die Welt sei verrückt ist aber vermessen. Leider ist es ja so, dass es zudem vielen bewusst ist.
          Also müssen die immer lauter schreien, bis die Stimme versagt.

      • „Die meinen und denken das so: Männer sind alles Männer, fertig.“
        Das kann man jetzt aber nicht so auf alle Frauen verallgemeinern.
        Und auf „den“ Feminismus ebenso wenig, denn „den“ Feminismus gibt es nicht! Das sollten die Männer sich endlich mal merken!

        • Natürlich gibt es „den“ Feminismus. Der macht sich bloss besonders glibbrig und versucht sich damit jeder Kritik zu entziehen. Und das gehört zum Feminismus untrennbar dazu.

          Feminismus = Glaube an die Überlegenheit der Frauen, innerlich. Dogma nach aussen hin von der immerwährenden Unterdrückung der Frau.

          Kann man natürlich nicht mit Hausieren gehen. Und Vorteil: die Wege das auszudrücken sind praktisch unbegrenzt.

  6. Hallo Leute, traurige Nachrichten: Meine Freundin hat mich vor ein paar Tagen verlassen. Wir waren schon zusammen gezogen und jetzt ziehe ich aus. Ihre komische Mutter hatte mir in letzter Zeit sowiso immer wieder vorgeworfen dass ich „zu arm“ sei für ihre Tochter. Auf dem Papier verdiene ich tatsächlich nicht mehr als meine Ex, aber dass ich Hauseigentümer bin so nebenbei mit Mieteinnahmen war der „Schwiegermutter“ dann auch egal. Sie will für eine Tochter, obwohl die übergewichtig ist und auch sonst Schönheitsmängel und vor Charakter her nicht immer ganz einfach, einen reichen feinen Pinkel haben. Und da das Töchterchen, obwohl schon Mitte 30, immer auf die Mutter hört, ist es nun vorbei mit der Beziehung.
    Ich persönlich habe sicher nicht alles richtig gemacht. Aber mir wurde nie ein Fehler verziehen. Stattdessen faselte die Mutter was von Gleichberechtigung und machte ihren Lebensgefährten vor versammelter Mannschaft zur Sau. Ich habe dieses wahre Wesen der Mutter erst nach und nach erkannt, sonst wäre ich schneller weg gewesen.
    Was sich manche Mütter aus der Babyboomer Generation denken ist absolut abgedreht.
    Hinzu kommt dass sie behauptet kein Geld zu haben um ihre Tochter zu unterstützen, somit wird der Effekt dass ein reicher Mann her muss noch verstärkt.
    Töchterchen muss sogar Schulden machen während ihre Mutter mit allem Sauss und Brauss in den Urlaub fliegt.

    Ist schon abgedreht was man so für Leute kennenlernt. Am Anfang habe ich mich von denen blenden lassen, deswegen bin ich mit der Frau ja auch zusammen gekommen.

      • Ja also eigentlich bin ich froh dass es vorbei ist. Auch wenns finanziell einen Schaden von ein paar Hundert Euro gibt. Wäre ich mit der Frau zusammen geblieben, deren ganze Familie hätte mich kaputt gemacht.
        Und es hätte heftig gekracht…… irgendwann ganz heftig….

        An Anfang haben die ihre fiesen Eigenschaften noch verbergen können. Aber irgendwann fällt die Maske.
        Von Kinderkriegen hatte meine Ex ja auch schon gesprochen. Gott sei dank ist es nicht so weit gekommen. Die hätten mein eigenes Kind gegen mich aufgehetzt so wie die drauf sind!
        Ich schreibe ganz bewusst „die“ weil meine Ex keine eigene Meinung hat. Erstens fällt der Apfel nicht weit vom Stamm (auch wenns erst anders aussieht) und zweitens hat sie keine eigene Meinung (hört immer auf die durchgeknallte Mutter und tut aber so als ob sie stark und unabhängig ist…).
        Die Mutter verarscht ja sogar ihre Tochter indem sie ihrer Tochter erzählt sie könne ihr kein Geld geben und erwartet aber von der Tochter totalen Gehorsam letztendlich. Und ich weiss dass ihre Mutter viel Geld hat. SIe hat mehrere EInkommen und wohnt in einem Haus das seit hundert Jahren der Familie gehört (stammt von ihrem verstorbenen Mann….).
        Dies mal so als Hintergrund.
        Das härteste war dann dass meine Ex mir vorwarf ich wäre ein Muttersöhnchen. Dabei ist sie selber das weibliche Pendant dazu….

        Ich hab von Beziehungen vorerst die Nase voll…. aber wer weiss, aus Spaß kann ich mich ja mal wieder in meiner LieblingsPartnerBörse im Internet anmelden und mal sehen ob da noch mehr so komische Leute rumspringen.
        Tut mir leid jetzt der derbe Schreibstil. Bin noch etwas schockiert von der Erlebnissen der letzten Wochen….

        Nur weil ich ein kleines Familienunternehmen habe, glaubten die wohl ich würde das Geld horten. Aber dass ich nur deswegen erfolgreich bin weil ich sparsam und fleißig bin, das wollen die nicht sehen.
        Naja, jetzt komme ich endlich wieder dazu an meiner historischen S Klasse weiter zu arbeiten….

        • „Das härteste war dann dass meine Ex mir vorwarf ich wäre ein Muttersöhnchen.“

          😀
          Feministinnen neigen auch zur Projektion…

          Sowas?

          Alter, das Leben könnte echt härter sein 😀

        • „jetzt komme ich endlich wieder dazu an meiner historischen S Klasse weiter zu arbeiten….“

          Irgendwie schwant mir was, wieso du überhaupt an die geraten konntest…

  7. Um mich nicht zu wiederholen nun mal nur dieser Punkt:

    Die Annahme, Frauen partizipierten am Sozialprestige eines Mannes, ist im Allgemeinen (Frauen wie Anne Nühm – so sie real ist – außen vor) eine Apex Fallacy: sie unterschlägt, dass knappe 90 % der Frauen (inklusive Mütter) auch selbst erwerbsarbeiten und deren Männer häufig ebenso ganz normale Jobs haben. Es fällt mir überdies sehr sehr schwer zu glauben, in diesem Jahrtausend würde sich irgendeine Frau noch „Frau Doktor“ nennen lassen, wenn sie den Titel nicht auch selbst erworben hat. Oder das irgendjemand sie von sich aus so anspräche, nur weil sie mit einem Doktor verheiratet ist.
    Das ist 1950er-Denke.

    • „deren Männer“ meint natürlich: falls sie einen Lebenspartner haben mit dem sie zusammenwohnen und -wirtschaften.
      Und das ist ja auch kein zwangsläufiges Muss mehr, Alleinerziehende sind mindestens so häufig wie Hausfrauen, in Städten wie Berlin gibt es sie sogar sehr viel häufiger.

      • Semikolon spricht hier einen richtigen Punkt an, daher muss man das ganze etwas präzisieren: Falls sie einen Lebenspartner haben, partizipieren Frauen recht häufig vom Sozialprestige und vom Geld ihres Mannes.
        Im Unterschied zu Alleinerziehenden, welche recht häufig nur mehr vom Geld des (Ex-)Mannes profitieren.

        Danke Semikolon für den Hinweis, es ist immer gut wenn man bei solchen Dingen genau ist…

    • „Die Annahme, Frauen partizipierten am Sozialprestige eines Mannes, ist im Allgemeinen eine Apex Fallacy“

      Das ist streng genommen korrekt.

      Was ist aber relativ häufig gibt: Die Frau, die relativ (zu ihrem Mann) wenig dazuverdient, sich aber darin sonnt, wenn eine Bekannte zu ihrem (vom Manne finanzierten) Haushalt sagt: „Schön hast du es hier.“

    • Ja, „Frau Doktor“ ist außer Mode.
      Es gehört dennoch nach wie vor zu den ersten Beschreibungen einer „Frau Doktor“ zu sagen: „ihr Mann ist Arzt!“

      Frauen heiraten nach wie vor überwiegend „nach oben“ und dann sind sie auch „oben“. Diese 50er-Denke ist leider auch nach wie vor 2016er-Denke von Frauen. So viel geändert hat sich da nicht. Nur dass sie heute meist in Teilzeit ein bisschen zuverdient.
      Frauen wohnen im Schnitt kein Stück schlechter als Männer, haben keinen schlechteren Lebensstandard oder schlechteren Status. Sie sind praktisch genau gleich auf die sozialen Milieus verteilt. Da sie eben partizipieren.
      Kann ich voll und ganz bestätigen als Mann einer weiblichen Ausnahme, die „nach unten“ geheiratet hat. Derzeit sehr spürbar bei der Wohnungssuche.

      • „Diese 50er-Denke ist leider auch nach wie vor 2016er-Denke von Frauen.“

        gerade beim Zappen „entdeckt“: die ARD Serie „Vorstadtweiber“, voll ge-gender-mainstreamed bis zur völligen Handlungslosigkeit: die transportiert das auch als safe habor inmitten einer hedonistischen Welt, in der alle möglichen Klischees Wirklichkeit geworden sind – blasiert bis zum Anschlag.

        Nun, bei solchen gesellschaftlichen Inszenierungen? Das Ganze ist als Lebenswirklichkeitsmatrize rüberkommend, mit dem schwachen Humor, der ein wenig Selbstironie beim geneigten Zuschauer auslösen kann.

        Aber zum Glück kann man weiterzappen.

        Es hat ausserdem schrecklich an Ärtzeserien und Schlimmeres erinnert. gender ist dort, wo es hingehört 😀

  8. Ich glaube eine 40 h Woche oder Karriere machen ist auch für viele Männer nicht ideal.
    Aber der gesellschaftliche Druck ist halt für Männer stärker in diese Richtung zu gehen. Besonders von Seiten der weiblichen Partner her. Kenne einige Fälle wo das so war.

  9. Mein Wagen ist in W126, also der „reift“ noch sozusagen. Hat paar Kratzer und neulich brauchte er paar Reparaturen und mehrere Werkstätten die unfähig waren sind damit überfordert gewesen. Die ganze Familie hat sich dann über den Wagen lustig gemacht und die Schwiegermutter hat mich ausgelacht und ihn als Schrottkiste bezeichnet.

    Ich muss echt aufpassen an was für Frauen ich gerate. Gerade bei Finya sind Mädels unterwegs die so tun als ob sie eine nette Partnerin sein wollen, willig und genügsam. Aber bei genauem Hinsehen sieht man dass selbst die übergewichtigen unter den Weibern da einen reichen tollen Mann haben wollen der deutlich ÜBER ihrem SMV steht.
    Und wenn das dann nicht klappt dann setzen die sich aufs Sofa, fressen Chips und schmollen.
    Ich spreche aus Erfahrung, habe dort so einige Frauen kennen gelernt.

    Auf den ersten Blick sind die irgendwie alle ganz nett und gehen brav arbeiten…. auf den zweiten oder dritten Blick schwer vermittelbar….

    So ähnliche Erfahrungen haben da auch andere gemacht.

    Naja, ich werde mich dennoch wohl irgendwann wieder bei Finya anmelden und mich da durchwühlen. Oder doch besser bei einem F*ckportal? Vielleicht.

    Tut mir leid jetzt das Off Topic aber das ist eben das was mir gerade einfällt. Was ich hier schreibe hat in so fernwas mit dem Thema hier zu tun als dass sich diese Frauen bei Finya oftmals in einer permanenten Opferrolle befinden und sich in ihrer Deprimiertheit suhlen und dabei auf den Prinzen warten.

    • Ich habe mit Portalen, bei denen die Frauen (auch) bezahlen müssen bessere Erfahrungen gemacht als mit kolo Portalen.

      Kolo nimmt frau das gern als Ego-Boost mit („Sooo viele Zuschriften!“). Aber wenn sie dafür blechen muss, nimmt sie es ernster.

      Aber bis dahin kann ja auch Tinder herhalten 🙂

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