Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 16. Mai 2016

Barbie’s Leben dreht sich um Ken!

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Responses

  1. Man könnte mal evolutionspsychologisch darüber diskutieren, warum Frauen sich so gerne beschweren und beklagen. Das ist bei der holden Weiblichkeit scheinbar Volkssport. Man könnte fast von einer Heul-Olympiade sprechen.

    • Martin van Creveld widmet dem ein ganzes Kapitel, das aber letztlich nur feststellt, dass Frauen weit häufiger und oft sinnlos Therapie machen.

      Dabei wäre das eine wirklich spannende Frage: Stimmt der Eindruck? und Woran liegt das?

      • „Stimmt der Eindruck? und Woran liegt das?“

        Mal ein Tipp: es hängt zusammen mit:

        „dass Frauen weit häufiger und oft sinnlos Therapie machen.“

        • Es hängt zusammen, sicher. Aber nicht kausal; die Therapie ist nur ein Indiz.

          Der Teil, ob und wie sich Jammern als evopsychologischer Vorteil/Strategie erklären lässt, tät mich interessieren.

        • Genau so eine kausale Beziehung würde ich aber annehmen….
          Nebst der ganzen Psychoindustrie, die Frauen immerfort predigt, was ihnen alles zustehen würde, die Barbie Imaginationen in den Medien, Frauenzeitschriften…

          Habe noch keine (neue) Feministin gesehen, die das alles „problematisieren“ würde: das massenmediale reaktionäre priviligierte gynozentrische Bild, welches die Frau als Göttin inszeniert. So sieht doch die Wirklichkeit aus.

          Stattdessen reden andere Vertreterinnen dieses Kultes, nunmehr in Lumpen gehüllt, von der unendlichen Unterdrückung in den allerletzten Kleinigkeiten eines imaginierten Lebens.

          Doch wie könnte man das evolutionstheoretisch erklären?
          Siehe nächsten post.

        • Für die Evolution spielt das nicht die allergeringste Rolle.

          Diese kulturellen Erzeugnisse der menschlichen Gesellschaft stellen nur Modellvorstellungen dar, die gar nichts über deren möglichen Erfolg sagen, obwohl sie ihn versprechen.

          Aber eben nicht auf individueller Grundlage, nur als abgehobenes Idealbild. Und hier ähneln sich gynozentristische Moralvorstellungen und feministische Aufmerksamshkeischerei.

          Psychologisch also: vollkommen durchgedreht.

          Evolutionspsychologisch muss man sich fragen, wie der Bezug des Verhaltens des Menschen zur tatsächlichen Fitness steht. Es ist ja so, dass all diese Idealbilder vermutlich nur dazu dienen, die Menschen „glücklich“ zu machen, jedenfalls die Frauen (darum gehen diese ganzen Star-Darstellungen und Inszenierungen).
          Sie werden den Männern aber nie verzeihen können, dass sie so grosszügig sind.

        • Ich sage ja immer: „Männer dominieren, Frau manipulieren“. Das Jammern ist ein Appell an den Mann, die Mittel zu beschaffen oder Probleme zu lösen. Der Rest ist wahrscheinlich schlechte Gewohnheit.

        • Das „Jammern“ ist die Kehrseite des Glanz und Gloria 😉

    • Na klar hat ständige weibliche Klagsführung einen Zweck: das Männchen dazu zu bringen, Ressourcen für WeibundKind zu generieren und herbeizuschaffen.

    • Interessanter wäre es die Verschossenheit mancher Feministinnen auf gottverdammtes Kinderspielzeug (respektive Disney-Filme) zu untersuchen und die tagein tagaus perpetuierten Mythen, das Spielzeug hätte irgendeinen großen Einfluss darauf (im Sinne von „der Mensch ließe sich dadurch manipulieren“) was das Kind später mal für einen Beruf ausüben wird und wie es sich in bestimmten Situationen verhält.

      • gender geprimt. Die spielen auch jetzt noch mit ihrem Cinderella Schlösschen und jammern über die spitzen Dächer.

        Dieses merkwürdige punk Lied geht darüber, völlig schräg:

    • Anual,

      wenn Du Dich nur existent fühlst, wenn Du von anderen wahrgenommen wirst, dann wirst Du einiges machen um wahrgenommen zu werden.

      Ziel 1 also: Wahrgenommen zu werden
      Ziel 2: Positiv wahrgenommen werden, mindestens von der Zielgruppe von der man wahrgenommen werden möchte.

      Jammern kann hierbei eine durchaus sinnvolle Strategie sein, wenn sich die Wahrnehmung nicht negativ auswirkt.

      Und immerhin, eigener Shop für T-Shirts auf der Youtube-Seite verlinkt und dann noch dieses:

      „Links, die mit ° gekennzeichnet sind, sind „Affiliate Links“. Kommt über solch einen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen natürlich keine Mehrkosten und wo ihr die Produkte kauft bleibt weiterhin euch überlassen. Danke für eure Unterstützung! :)“

      Geld verdienen mit Jammern über das frausein: Ich denke, das Mädel hat den Feminismus verstanden 😄

  2. Mal eine kurze Zwischenfrage: Wer ist das? Denkt die sich das, was sie labert, selbst aus oder steckt dahinter einer Marketing-Firma wie bei BibisBeautyPalace und ähnlichen Kanälen?

  3. „ich hab dann mal so überlegt, was mich zu dieser Zeit geprägt hat, was ich mir gern angeguckt hab, was so meine Welt geformt hat und das war eindeutig Disney, … google ich mal, was in den 90ern für Disney Filme rauskamen…. 1991, da bin ich geboren … mein allerliebster Lieblingsfilm in meiner Kindheit …“

    Immer das Gleiche, die feministischen Unsinnsideen von der Stange werden als „experience“ verkauft.
    Glaubt hier irgendjemand, dass das nicht nicht nach Skript 08/15 geht?

  4. Über Birne Kohl und Schröders Haare wurde auch hergezogen. Diese Tante nix wiss … 🙂

  5. Ich finde es ja als Mann schwerst sexistisch, dass sich das Angebon von Matell hauptsächlich an Mädchen richtet und auch so vermarktet wird. Ken ist nur die Nebenfigur und Ergänzung, für ihn gibt es auch ungleich weniger Assecoires.

    So habe ich mich als Junge davon nie angesprochen gefühlt und dadurch wichtige soziale Kompetenzen nicht erlernen können.

    • Immerhin konntest du lernen, dass das Barbie Scheidungsset viermal so teuer ist wie Barbies Ponyhof oder Barbies Tennisset oder Barbies Schönheitssalon.

      • SCHEIDUNGSSET! Erst habe ich Scheidensekret gelesen. Das muss diese toxisch-patriarchale Männlichkeit sein.

    • „Ken ist nur die Nebenfigur und Ergänzung, für ihn gibt es auch ungleich weniger Assecoires.“

      Genau. Ken, also das männliche, ist die Abweichung von der weiblichen Norm, von Barbie eben. Ken wirs vollkommen objektifiziert. Als etwas inszeniert, das man benutzen kann. So wird Jungen eine limitierende Geschlechterrolle präsentiert, die im Matriarchat zur Beherrschung von jungen eingesetzt wird. Man wird nicht als Junge geboren, man wird zum Jungen gemacht.

      Gib mir eine Flasche rotwein, und ich schreib dir ne 80-Seiten-thesis für den örtlichen genderlehrstuhl.

    • Könnt‘ über diesen Schwachsinn kotzen. Schlimm?

      Wir brauchen wieder mehr maskulinen Spirit. Und keine Auseinandersetzung über so etwas. Da stehen jetzt ganz andere “vor der Tür“.

  6. Bestimmt der Lieblingssong der Tussi vom video:

    „… imagination, life is your creation …“

    “ …This will bring you down to your childhood.“

  7. Interessanter Weise macht die „Gegenseite“ Disney ja für das Propagieren von BluePill Phantasien verantwortlich.

  8. Aha, ich muss nur an die Diskussion um Schröder Haarfärbung denken. und Birne Gesichtspsysiognomie.

    • Gazprom-Schröders nicht-gefärbte Haare, ja 🙂

      Eine Viertelmillionen mein ich hätt er damals vor Gericht erstritten für den Fall, dass nochmal jemand behauptet seine Haare könnten getönt gewesen sein. Damit ging er in die Geschichte ein als vermutlich eitelster Staatsmann des späten 20. Jahrhunderts/neuen Jahrtausends, noch vor Erdogan und Berlusconi 🙂

      Inzwischen lassen die ergrauten Schläfen des nun Über-70-jährigen es aber augenscheinlich werden, dass das tatsächlich nur eine „üble Verleumdung“:

      Trotzdem…

  9. Am Anfang war das Mädel eigentlich auf der richtigen Fährte. Sie braucht einen Mann, weil ihr biologischer Daseinszweck in Kinderkriegen besteht. Aber dann kickte die Ideologie ein und sie hat sich hoffnungslos verrannt.

  10. Feminismus ist mittlerweile nichts weiter als der Kampf gegen weibliche intrasexuelle Konkurrenz Die 1432…

    Und trotzdem werden auch in Zukunft frauen Männer belohnen, die Status haben, Stärke bewiesen und Ressourcen haben. Und diese Männer werden auch zukünftig von Frauen Schönheit und Weiblichkeit fordern. Und so setzen sich die Geschlechter auch zukünftig gegenseitig durch intrasexuelle Konkurrenz in einen intersexuellen Wettbewerb. Und warum? Nein…nicht Kultur! Its evolution, stupid!

    Aber vielleicht erfinden die Feministinnen ja etwas, dass frauen endlich von der Bürde des schönseins befreit, indem mann dann auch die fetteste feministin attraktiv findet. Nur auf eines dürfen wir dann ewig warten, nämlich das frau genau so wahllos zu werden hat. Nein. Nein. Es soll natürlich auch dann DER richtige sein….das ist auch etwas was männliche Feministen nicht verstehen. An die Mumu darf natürlich nur der männliche erfolgreiche statushohe Typ…

    Special snowflake…

  11. Der „Boyfriend“ ich brech ab. Echt Klasse die Anglizismen gepaart mit dem Öko-Tonfall.

  12. Ist es tatsaechlich so, dass Barbie alles FUER Ken macht?

    Wenn ich mich an die Barbie Kassetten von meinen Schwestern erinnere, war es vielmehr so, dass Barbie alles macht was irgendwie spassig ist (Barbie bekommt ein Pferd, spielt tennis, etc) – und Ken nur als Randfigur/support auftaucht.
    Sozusagen, als „ausrede“ um ihr Konsumverhalten zu rechtfertigen und etwas weiblichen Statuskampf in die Geschichten zu bringen.
    (War aber um 1980-1988, kann daher sein, dass sich die geschichten ueber den lauf der zeit veraendert hatten)

    Viel interessanter finde ich, dass Barbie nie fuer ihren Konsum arbeiten musste (zumindest in meiner Erinnerung) sondern die InteressenObjekte immer von irgendjemanden geschenkt/geliehen bekam oder „gefunden/gerettet“ wurden.

    Auf der anderen seite musste das He-Man auch nie, auf wundersame art erschienen immer die neuen Freunde/Geraete die er zum bekaempfen des neuen Gegnertyps brauchte…

    Trotzdem ist es auffaellig:
    – HE-Man: Objekte/Spielfiguren werden neu eingefuehrt, die er braucht um etwas zu tun (Gegner bekaempfen)
    – Barbie: Objekte/Spielfiguren werden neu eingefuehrt um… hmmm.

    Wobei es natuerlich auch mit der erzaehlstruktur zusammenhanegt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Junge sich fuer „HE-Man hat nen neuen Mantel damit er zum AbschlussBall gehen kann“ begeistert haette.

  13. Ich glaube, ihr Hauptproblem ist nicht, dass sich Barbie’s Leben um Ken dreht (wobei ich mich frage, warum „Barbie“ die weitaus bekanntere Figur ist als „Ken“) – sondern, dass sich nicht die ganze Welt um SIE dreht.

    Außerdem: „Barbie’s Pferderanch“, „Barbie’s Wohnmobil“, „Barbie’s Beautifarm“, „Barbie’s Dies-und-Das“ – aber wann mal „Barbie’s Büro“, „Barbie’s Tierarzt-Praxis“, „Barbie als Friseuse“, „Barbie als Krankenschwester“, „Barbie beim Putzen“? …

    Dann auch noch das typische „Von-sich-auf-andere-Schließen“ (hab den Wortlaut nicht mehr haarklein auf der Pfanne) … aber „was krass blablabla, dass Frauen immer hübsch sein müssen“ – Wo genau hat die das gehört? Wie genau hat die das erfahren? Wie kommt die auf die Idee, sich das nicht bloß einzubilden?

    Filterbubble, vielleicht?

    Irgendwie habe ich dann sehr schnell das Interesse verloren. Ja. Madame. Dich würde ich als „hübsch“ einordnen. Ist aber nicht das Wichtigste. Hab‘ Dich trotzdem weggeklickt.

    @david: Ich finde es ja als Mann schwerst sexistisch, dass sich das Angebon von Matell hauptsächlich an Mädchen richtet und auch so vermarktet wird. – Waren die Masters-Of-The-Universe-Figuren nicht auch von Matell? (Wobei ich dazu anmerken muss, dass diejenigen, die mit dem Kack gespielt haben, zu meinen Grundschulzeiten generell eigentlich eher in die Ecke „Spacken“ einsortiert wurden …)


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