„Feminismus geht es um Gleichberechtigung“ (Schadensbegrenzung im Feminismus)

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12 Gedanken zu “„Feminismus geht es um Gleichberechtigung“ (Schadensbegrenzung im Feminismus)

  1. Glaube der Grund warum ständig „Feminismus geht es um Gleichberechtigung“ wiederholt wird ist die Vorstellung, dass der Vorwurf Feminismus würde Männer ausschließen (oder schlimmeres) nur auf einem Missverständnis beruht. Ein Teil mag den Anteil bewusst ignorieren der dies direkt oder indirekt vermittelt, aber vielen wird das überhaupt nicht richtig bekant sein. Entsprechend ist die erste Schlussfolgerung wer das glaubt hätte schlicht einen falschen Eindruck.

    • „vielen wird das überhaupt nicht richtig bekant sein.“

      Natürlich, das sind alles Nachrichtensprecherinnen von „Big Sister“.
      Roboterhaft ziehen sie ohne Verständnis immer die gleiche Gebetsmühle ab und das script scheint nicht besonders originell zu sein.
      Ausserdem geht es nach Schema F im „Intersektionalismus“, aber so wirr, dass man sich wundern kann, um welche Kleinigkeiten extrem erbittert, welche entscheidenen Widerspruchlichkeiten aber vollkommen ignoriert werden, so dass es vom Zusammenhang her so platt rüberkommt wie ein ganz schlechtes youtube video.
      Eigentlich müsste dieser Irrsinn sich von selbst neutralisieren. Die Doppelmoral, die dort auftaucht ist ungeheuerlich.

      Das ist reine Doppelmoral. Dialektische Doppelmoral, die phrasenhaft Befehle geben will. Und die kleinste KJleinigkeit berücksichtigt, wenn es angebracht wird, dass das „Persönliche zum Politischen“ gemacht werden kann. Das ist ultimativer Faschismus. Politischer als das Persönliche kann es gar nicht werden.

      Sagt mal jemand stopp und erklärt das zu einem zynischen Sozialexperiment …. und dann auch noch so billig aus „die Welle“ entlehnt. Peinlich, peinlich. Die grosse postmoderne Verirrung.

  2. Wenn es um Gleichberechtigung ginge, hieße es Egalismus. Es heißt aber Feminismus, also geht es um Frauen. Das kann, muß aber nicht mit Gleichberechtigung einhergehen. (Es gibt Musiker, die Briefmarken sammeln, trotzdem bezeichnet „Philharmonist“ etwas anderes als „Philatelist“.)
    Das Prinzip, Begriffe umzudeuten, ist nicht neu. Die Kirchen behaupten auch gern, bei Religion ginge es um Moral, und dann werden Religionslosen moralische Defizite unterstellt (das Wort „gottlos“ ist sogar als Synonym für „unmoralisch“ in die Alltagssprache eingegangen). Nach dem gleichen Schema wird jedem, der sich nicht zum Feminismus bekennt (oder diesen gar ablehnt), unterstellt, gegen Gleichberechtigung zu sein.

  3. Dem Feminismus geht es natürlich um Gleichberechtigung.

    Genauso wie es im Kommunismus genauso um die Schaffung einer gerechten Gesellschaft geht in der jeder sich frei entfalten kann.

    Und den Religionen geht es ja schießlich um Frieden und Spiritualität.

    So, das war meine Portion Sarkasmus für heute.

    Gerade die rabulistische Taktik „Wie kannst du gegen Feminismus sein? Bist du etwa gegen Gleichberechtigung, du Sexist, du?“ war z.B. in der DDR äquivalent ebenfalls sehr beliebt. Damals hiess das ungefähr so: „Wie kannst du gegen den Sozialismus sein? Bist du etwa gegen den Frieden?“

    Noch zum Abschluss ein kleiner Konter falls eine Feministin einem mit dem „Dictionary“ Argument ankommt: Die Wörterbuchdefinition von „Rabid“ aus dem Oxford Dictionary hervorkramen. Da steht als illustrierendes Beispiel „Rabid Feminist“. Was ein sehr gut gewähltes Beispiel ist, weil jeder sofort weiss was gemeint ist. Klar sind Feministinnen tollwütig und hysterisch. Steht so im Wörterbuch drin…

      • wie schon so manches andere. auch Bedeutungsverschiebungen, etc.
        Die machen nichts anderes als das.

        dumbing down

        Das Verdummen hat System und ist gewollt. Wie anders kann man Leute mit dieser absolutistischen Ideologie auch anders beherrschen?
        „Gewollt“ ist aber eher als Tragik zu verstehen als bewusst. Sie sind ja überzeugt, mit der Sprache eine neue Realität schaffen zu können. Sonst folgt die Sprache ja der Verwendung. Aber sie bilden sich ein, diese vorgeben zu können.
        Auch das war doch in der DDR so.

      • Was ja auch irgendwie witzig oder besser typisch ist: Für die Definition von Feminismus verweisen Feministinnen immer aufs Dictionary:

        „noun
        1.
        the doctrine advocating social, political, and all other rights of women equal to those of men.
        2.
        (sometimes initial capital letter) an organized movement for the attainment of such rights for women.“

        http://www.dictionary.com/browse/feminism?s=t

        ABER wenn es um die Definition von Vergewaltigung geht, dann ist das was im Dictionary drin steht nicht mehr ausreichend:

        „noun
        1.
        unlawful sexual intercourse or any other sexual penetration of the vagina, anus, or mouth of another person, with or without force, by a sex organ, other body part, or foreign object, without the consent of the victim.“

        dann brauch man eine neue feministische Definition, nach der eigentlich alles Vergewaltigung ist:

  4. Hier noch eine Breitseite gegen den Feminismus von Sargon:

    http://www.youtube.com/watch?v=O-PefbhDySE

    vor allem gegen das Ende, wo er deren komplette Lügenhaftigkeit blossstellt. Ausgerechnet, die MRAs verteidigend, die jetzt (wen wundert es) mit Trump verteufelt werden, weil der vorschlug, dass Männer die Benachteiligte seien. Und das geht in weiten Kreisen als „Frauenfeindlichkeit“ durch.

    Man glaubt es nicht mehr, in welcher Zeit man lebt und welche Fanatiker sich im Westen breitgemacht haben. Der Oberstratege-Professor von Harvard mit seinem SIegestaumel kommt auch im Beitrag oben vor. Erinnert der nicht voll an Dr. Mabuse?!

  5. Pingback: „Wer gegen Feminismus ist, ist gegen Gleichberechtigung“ als falsches Dilemma | Alles Evolution

  6. Pingback: „Wenn ihr Frauen gegen den Feminismus seid, dann geht zurück in die Küche und wählen dürft ich auch nicht mehr“ | Alles Evolution

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