Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 14. Mai 2016

Männerdiskriminierung an der Universität Mainz?

Ein Mitarbeiter der Universität Mainz bringt Kritik vor:

So lag der Anteil der Frauen, die 2014/2015 in Mainz Physik, Mathematik und Informatik als erstes Fach belegten, bei 37 Prozent. Verärgert hat Deis, dass die Uni zugleich nur acht Plätze für den zeitgleich stattfindenden Boy‘s Day – in der Radiologie der Unimedizin – anbot. Insgesamt seien die Männer an Uni und Unimedizin auf dem Rückzug: Zwei Drittel aller Studienanfänger und Absolventen seien weiblich.

Zutritt nur für Frauen

Wenn sich die Uni damit schmücke, pro Jahr zwei Millionen Euro für Gleichstellungsprojekte auszugeben und so zum vierten Mal das Siegel „TOTAL E-QUALITY“ gewonnen zu haben, zeichne sie ein unvollständiges Bild. Denn die Förderung gelte allein Frauen: Das „Büro für Frauenförderung und Gleichstellung“ biete 15 Frauen-Förderprogramme – keines für Männer. Die Uni habe 54 Frauen- und Gleichstellungs- und Projektbeauftragte und sonstige Mitarbeiterinnen in der Frauenförderung, aber keinen für Männerförderung. Selbst Lehramtsstudiengänge oder Fachbereiche wie Philosophie und Kunst, die teils über 80 Prozent weibliche Studierende zählten, leisteten sich Gleichstellungsbeauftragte, die aber nur für Frauen sprächen.

Ungerecht findet Deis, dass aus dem Semesterbeitrag, den männliche wie weibliche Studierende in gleicher Höhe tragen, eine AStA-Frauenbibliothek mit 10.000 Medien und drei festangestellten Mitarbeiterinnen finanziert wird, zu der aber Studenten keinen Zutritt haben. „Wollen wir in Zukunft die männlichen Stimmen an unseren Schulen und in der Kulturlandschaft verstummen lassen?“, fragt er. Im AZ-Gespräch räumt er ein, akademische Lehrstühle seien noch immer nicht gleichmäßig von Frauen und Männern besetzt.

Aktuell hat die Uni einen Frauenanteil von 35 Prozent bei neu berufenen Professoren. Diese Aufteilung werde sich weiter zugunsten der Frauen ändern, meint Deis, denn bei den Promotionen lägen die Frauen schon vor den Männern. Zugleich seien massive Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten: „Durch eine volldigitalisierte Industrie 4.0 gehen bald viele, bislang männlich dominierte Berufsgruppen leer aus.“ Indem die Uni den Boy‘s Day nicht nutze, verpasse die Uni die Chance, männliche Haupt-, Real- und Berufsschüler verstärkt für Verwaltungs- und Pflegeberufe an Uni und Unimedizin zu gewinnen.

Daumen hoch

Kritisch sieht Deis nicht zuletzt die „Richtlinie zum Schutz vor sexueller Belästigung“, die – genauso wie der 16 Jahre Frauenförderplan – überarbeitet gehöre, wenn schon „Gesten“ mit sexuellem Bezug sanktioniert werden sollen („Ich stelle mir die kolumbianische Austauschstudentin vor, die empört in der Beratungsstelle der Uni anruft, weil ihr jemand den „Daumen hoch“ gezeigt hat. In Kolumbien eine äußerst obszöne Geste.“) Mit überall präsenten „Aufklebern zu sexuellem Missbrauch“ schüre die Uni Angst, statt in Zahlen offenzulegen, inwieweit eine Gefahr bestehe.

Was sagt ihr zu seinen Vorhaltungen?

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Responses

  1. E-Q-U-A-L-I-T-Y!

    Listen an believe!

    • E-QUAL-I-T-Y!

    • Aktuell hat die Uni einen Frauenanteil von 35 Prozent bei neu berufenen Professoren.

      Ich finde, das ist ein extrem hoher Wert, der sich nur durch eine inoffizielle Frauenquote, Gruppenzwang, Ideologie erklären läßt.

      Aus meiner Sicht haben Frauen im Schnitt geringere intellektuelle Fähigkeiten. Daher ist es nur natürlich, daß Männer unter normalen Umständen vermutlich 80 % der Professoren stellen würden.

      Jedenfalls müssen uns Gender-Theoretiker erklären, wieso bei angeblich gleichem intellektuellen Potential vor 9432 Jahren die „Geschlechterordnung“ eingeführt wurde.

      Wieso sollte man die wahnsinnig intellektuell interessierten Frauen „auf einmal“ ausschließen?

      PS: Natürlich ist es nur schwer zu ertragen, daß man in unserer Gesellschaft offenbar nicht zu begreifen in der Lage ist, daß die traditionellen Geschlechterrollen seit vielen Jahrtausenden gerade aufgrund einer gewissen biologischen Basis und Vorentscheidung sich derart entwickelt haben.

      Alles andere wäre Nonsens und extrem absurd.

      Wie verrückt ist unsere Gesellschaft eigentlich? Sie kann letztere Behauptung ja gerne infrage stellen. Was sie aber tut, ist, daß Gegenteil als gesetzt zu affirmieren: Also die essentielle Gleichheit von Mann und Frau. Es ist ja gut und schön, daß Frauen die gleichen formalen „intellektuellen“ Rechte bekommen haben.

      Unser Gutmenschen-Irrenhaus meint aber nun genau zu wissen, daß diese rechtliche Liberalisierung nun auch konsequent dazu führt, daß Frauen total heiß sind auf Astrophysik und Erkenntnistheorie und gar nicht abwarten können, sich endlich zu habilitieren.

      Ich hasse linke Ideologie. 🙂 Vor allem deshalb, weil ja durchaus vieles richtig ist, was Linke anstreben. (Bio, Radwege, stärkere soziale und ökologische Leitplanken der Marktwirtschaft). Das alles ist ja schön.

      Traurig ist, daß man als Linker gezwungen wird, schwachsinnigste Ideologien zu unterstützen und eine derartige geistige Selbstentwürdigung erdulden zu müssen.

      • „Jedenfalls müssen uns Gender-Theoretiker erklären, wieso bei angeblich gleichem intellektuellen Potential vor 9432 Jahren die „Geschlechterordnung“ eingeführt wurde.“

        Dafür brauchst Du einen Gender-Theoretiker? Frauen werden schwanger. Dann sind sie aufgeräumt und haben weder Zeit noch Muße, ihre intellektuellen Fähigkeiten zu kultivieren.

        Und vor 9432 Jahren (wie heute noch in den meisten Ecken dieses Planeten) hatten Frauen auch keine Wahl, ob sie lieber das eine oder das andere möchten. Und sie werden diese Wahl auch nie haben. Höchstens sie entwickeln sich evolutionär so weiter, dass sie erfolgreich einen Mann daran hindern können, sie zu schwängern 😉

      • Bist du also der Meinung, daß Frauen die gleichen intellektuellen Fähigkeiten haben wie Männer?

        Oder ist es nicht eher so, daß aufgrund der Spezialisierung durch Schwangerschaft etc. die Männer größere intellektuelle Fähigkeiten entwickelten?

        Ich tippe auf Letzteres.

        • Alice Miller wäre bestimmt schmollig mit Dir, wenn sie mitbekommen könnte, wie Du ihr hier mal eben die Intellektualität absprichst 😉

          Aber im Ernst: Es wird wohl spekulativ bleiben, inwieweit die intellektuellen Fähigkeiten aufgrund der Spezialisierung bei der Fortpflanzung verkümmern oder inwieweit sie von Geburt an gar nicht erst vorhanden sind.

          Ich tippe allerdings eher darauf, dass sie erst durch den massiven hormonellen Einfluss verkümmern. Und im übrigen die Verteilungskurve – analog zum Kriterium Intelligenz – enger ist.

        • Ich spreche Frauen ja nicht die Intellektualität ab, genauso wenig, wie ich Männern ihre Emotionalität abspreche. Beide Sphären sind aber ganz offensichtlich von unterschiedlicher Wichtigkeit für ein männliches und weibliches Leben:

          http://www.gender-ideologie.de/artikel/die-polaritaet-mann-frau.html

          Ich finde, der Text ist mir ganz gut gelungen. 🙂

        • Dein Text lässt sich auf eine Passage eindampfen:

          „Die Polarität des Mann- und Frauseins ist selbstverständlich nur eine relative. Das heißt, sämtliche menschlichen Eigenschaften finden sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen“

          Und mach mal was gegen Deinen fliegenden Nicknamen-Wechsel. Wie wäre es mit zwei verschiedenen Browsern? Sowas ist doch eher peinlich 😉

        • Ich habe noch ganz andere Nicknamen auf Lager.

          Eine relative Polarität bedeutet, daß Frauen zwar denken und Männer fühlen können, daß es aber eben eine konträre Gewichtung gibt.

          Genau dies führt statistisch dazu, daß Professuren sehr viel eher von Männern wahrgenommen werden.

          Wechsel du mal lieber deinen Hakenkreuz-Avatar, sonst kommt Heiko Maas gleich vorbei.

  2. So oft habe ich bereits diese einseitige Frauenförderung kritisiert (zuletzt hier: https://auschfrei.wordpress.com/2016/05/12/cybermentor-mentorinnen-begeistern-maedchen-fuer-mint/ ).

    Schon ziemlich schizophren, einerseits zu versuchen, junge Frauen, koste es, was es wolle, für ein MINT-Studium zu begeistern, andererseits durch Rape-Warnungen völlig unbegründete Ängste zu schüren, und künstliche Panik und Hysterie zu beschwören.
    Kein Wunder, dass technische Studiengänge ausschließlich für Frauen (https://auschfrei.wordpress.com/2016/04/29/frauenstudiengaenge-fuer-technische-faecher/ ) Zulauf erhalten.

    Und zum Boys‘ Day sag‘ ich jetzt nichts mehr.

    • Die Frage ist, ob es dieselben Akteure sind, die sowas machen.

      Bei den Rape-Warnungen selber stellt sich die Frage, ob wirklich nur Panik und Hysterie geschürt werden soll oder Hass aufgebaut werden soll der dann zu einem geeigneten Zeitpunkt kanalisiert abgeführt werden kann (oder ob es sich einfach nur um strunzdoofe Lesben handelt, die sich dadurch mehr Frischfleisch aus der Hetero-Ecke versprechen)

      Grundsätzlich wäre gegen reine Frauenstudiengänge auch nichts einzuwenden, wenn es mindestens theoretisch analoge reine Männerstudiengänge gibt oder geben könnte.

      Da krankt es vermutlich noch am ehesten, denn ausser katholische Priesterseminare und islamische Imam-Schulen fällt mir gerade nichts entsprechendes ein…

      Aber Dein Argument, dass in reinen Frauenstudiengängen für technische Fächer der eigentliche technische Ausbildungsinhalt zugunsten von Stuhlkreis-Debatten („Sind Extruder dämonisch phallische Instrumente zur Unterdrückung der Frau?“) und Wohlfühl-Wünschen zu kurz kommt, ist m.E. durchaus berechtigt.

      • Von der Männerdiskriminierung einmal ganz abgesehen, gibt es bei reinen Frauenstudiengängen u.a. diese Probleme:
        * Das Niveau dürfte niedriger sein.
        * Die Studentinnen haben keine Gelegenheit, den Umgang mit Männern zu lernen, was später im Beruf unumgänglich ist.
        Folglich wird nicht die nötige Berufebefähigung vermittelt.

        Allgemein scheint man Frauen insgesamt ein niedrigeres fachliches Niveau zuzugestehen, nur um den Frauenanteil zu steigern.
        https://breakpt.wordpress.com/2016/03/26/zwoelfhundertsiebzehn/
        https://breakpt.wordpress.com/2016/03/29/zwoelfhundertachtzehn/

        • „Allgemein scheint man Frauen insgesamt ein niedrigeres fachliches Niveau zuzugestehen, nur um den Frauenanteil zu steigern.“

          Davon mal abgesehen, dass hier die Frauen eigentlich kollektiv beleidig werden — ist das vielleicht nicht nur ein Vorwand, allgemeine Leistungsanforderungen senken zu können?

          Eine angedachte „Reform“ von „Bologna“, die derzeit in Angriff genommen werden soll, zielt zB darauf ab, Noten zu streichen und das auf´s „bestanden/nicht bestanden“ runterzubrechen. Jedenfalls in den „Geisteswissenschaften“.

        • Davon mal abgesehen, dass hier die Frauen eigentlich kollektiv beleidig werden

          Genau das ärgert mich ja dabei besonders.
          Um den Frauenanteil zu steigern, werden die gefördert, die eigentlich gar nichts mit MINt am Hut haben, wobei das Leistungsniveau sinkt, und dieses dann allen anderen Frauen angkreidet wird, die solche Förderungen und Privilegien gar nicht nötig haben.

        • @ Alex
          Na ja, mehr sind Geisteswissenschaften auch nicht wert 🙂

        • „Genau das ärgert mich ja dabei besonders.“

          Das kann ich ja bestens verstehen, der Ärger kommt geradezu reflexartig. Fragt sich nur, ob dieser Reflex so positiv ist für´s Weiterdenken, Ärger irritiert. Also Ärger ausblenden. Was übrig bleibt ist: Leistungsanforderungen, Leistung sollen gesenkt werden.
          Und das kommt einem doch sehr bekannt vor. Und dann erscheint die Gleichstellungspolitik doch nur als ein Aspekt einer grösseren Leistungsfeindlichkeit….

        • „Das Niveau dürfte niedriger sein.“

          Zumindest besteht die Gefahr, dass die weibliche Konsens- und Kuschelsucht die Überflieger ausbremst.

          Andererseits könnten sich auch Freiräume zur Entwicklung ergeben, alleine weil das demotivierende Element des ständigen 2/3/n-ter-sein entfällt.

          BTW – auch wenn es jetzt weniger mit Technik zu tun hat – Die zwei härtesten Knochen in der US-Politik haben ein reines Frauen-College besucht: Madeleine Albright und Hillary Clinton.

          Nimmt man als Prämisse das OECD-Ziel, den Frauenanteil auch im MINT-Bereich zu erhöhen, dann spielt die Qualität ja eher eine untergeordnete Rolle. es geht um die Kennzahl.

          Nimmt man ferner die Prämisse, den dazu befähigten Teil der Frauen möglichst umfänglich in hochwertige privatwirtschaftliche Produktionsbereiche
          einzubinden, dann sind allerdings auch keine Überflieger gefordert sondern eher akademische Fleißbienen. Also auch kein Ausschlusskriterium.

          „Die Studentinnen haben keine Gelegenheit, den Umgang mit Männern zu lernen“

          Dieses Argument geht davon aus, dass sich komplett geschlossene Frauenwelten ausbilden, wo höchstens der Hausmeister im Wohnheim männlich ist. Und die Frauen auch aus Verwandtschaftsverhältnissen heraus keinen Kontakt zu Männern haben. Die Frage ist, wie realistisch eine solche Konstellation ist.

  3. Wenn eine Frau sich nicht traut, mit Männern zu studieren, wie groß ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich traut, später mit Männern zu arbeiten?

    Was für jobs die wohl später machen?

    • „Was für jobs die wohl später machen?“

      Welche Jobs??

      Wir leben in einer völlig überregulierten Welt, die jegliche Initiative schon im Ansatz entmutigt und unterdrückt. Eine Welt der Privilegien, in der es nicht mal mehr auffällt, dass anachronistische Absurditäten wie „Frauenförderung“ zu einer „Gleichstellung“ genau jene Diskriminierung darstellen, die man ursprünglich mal ausrotten wollte.

      Da resignieren die allermeisten einfach und werden fatalistisch. Man will sich ja auch die schönen Lebenslügen nicht kaputtmachen, wie dass man als „guter Europäer“, der man schliesslich sein will, die EU schätzen muss, die aber massgeblich für den schleichenden gesellschaftlichen Erstickungstod verantwortlich ist….

      Kann man ja an Griechenland und Spanien etc sehen, wie auch unsere Zukunft am Ende aussehen wird.

  4. „eine AStA-Frauenbibliothek mit 10.000 Medien und drei festangestellten Mitarbeiterinnen finanziert wird, zu der aber Studenten keinen Zutritt haben“

    Das ist natürlich ein ganz klarer Fall von Diskriminierung, der umso schlimmer ist, als dass sie an einer „Bastion des Wissens“ ausgeübt wird und impliziert, dass manche Ideen nur für Frauen zugänglich sein sollen und Männer ausgeschlossen sein sollen.
    Hier verrät die Universität ihre eigenen *universell* seienden Ideale, indem hier sexuell diskriminiert wird. Ausserdem wird die Idee der Demokratie pervertiert, da der Asta ein gewähltes Gremium der Studentenschaft ist. Das sollte man gleich noch mitanbringen, da der Asta sich bestimmt mit dieser „demokratischen Legitimation“ rausreden würde.
    Die Universität müsste aufgefordert werden, diese Diskriminierungspraxis zu beenden. Und mit der Forderung konfrontiert werden jegliche Zusammenarbeit mit dem sexistischen und Asta zu beenden, da es sich um keine demokratische Institution handelt.

  5. Interessant finde ich diesen Passus:

    „Ungerecht findet Deis, dass aus dem Semesterbeitrag, den männliche wie weibliche Studierende in gleicher Höhe tragen, eine AStA-Frauenbibliothek mit 10.000 Medien und drei festangestellten Mitarbeiterinnen finanziert wird, zu der aber Studenten keinen Zutritt haben.“

    Feministinnen insistieren ja darauf, dass Sprache Machtverhältnisse ausdrückt. Wie sind wohl die „Machtverhältnisse“ an der Uni, wenn man sich hier das falsche und ungenaue Deutsch anschaut:

    „Männliche und weibliche Studierende“? Man ist Studierender IN einer Bibliothek. Und was soll das heißen „Studenten haben keinen Zutritt“? Natürlich ist das falsch, denn nur männliche Studenten haben keinen Zutritt.

    An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen. Selbst an den höchsten bildungsinstutionen des landes wird falsches und unpräzises Deutsch eintainiert. Solches eintrainieren kennen wir deutsche sehr gut. Aus unseren totalitären Diktaturen, wo falsches deutsch aufgrund ideologischer Vorgaben gesprochen wurde.

    Ansonsten natürlich alles richtige Punkte. Wenn man sich dann noch überlegt, dass Linke mit Sturmmasken in der Aula der uni mainz sitzen, dann kann man nur mit dem Kopf schütteln, wohin sich unsere geistigen eliten hinbewegen.

    Die Universität als Ort des freien Denkens stirbt immer zuerst in einer unfreien Gesellschaft. Das erste Gesetz, das die Nazis 1933 einführen, war ein Quotengesetz (zum Wintersemester 33/34 an den unis, da jüdische Studenten mit acht Prozent Anteil an den unis gemäß ihrem bevölkerungsanteil überepräsentiert waren. Die gleiche Quotenlogik ist heute wieder en vogue. Das sollte uns eigentlich zu denken geben…

  6. Was denkt man eigentlich so als Frau, wenn man in der Frauenbibliothek sitzt und draus die Neger Männer sieht, die da nicht reindürfen?

    Scheint die Studentinnen in Mainz ja nicht zu stören…

    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2470085/Women-fine-sexism-long-benefits-scientists-reveal.html

    • Es dürfte so sein, dass 99% der Frauen ohnehin nix mit dem „Allgemeinen Studentischen Abschaum“ aka ASTA zu tun haben wollen und den ignorieren. Vor allem, da diese extremistische Minderheit sich „kulturell hegemonial“ in allen Medien aufspielt und jeden Widerstand dagegen entmutigt. — „Ja, Feminismus, der muss doch eigentlich gut sein“ – Denkprozess beendet, wegen *verboten*

      In GB haben sich von der Nationalen Studentenvereinigung NUS jetzt verschiedene Studentenvertretungen konkreter Unis losgesagt, weil deren neue Chefin einfach so extrem wurde, dass es einfach nur noch wehtut.

      • Ist zwar nicht Uni Mainz, aber der Leserbrief des schweizer Lesers:

        http://genderama.blogspot.de/2016/05/vermischtes-vom-14-mai-2016.html

        Der Punkt „at any point I can accuse any man of saying something sexist or touching me in an inappropriate way and he could lose his job and family. He is guilty until proven innocent. Even if he’s found innocent, I would face no repercussions.“ trifft dermassen auf mein Erlebtes zu; wobei der Vorwurf seinerzeit ein anderer war.

        [..]

        Dort traf ich auf eine Mitstudentin, die alles bekämpfte, das nicht ihrem Ideal entsprach. Und ich mit Bauch, Brille, Erfahrung aus dem Leben (Arbeitslosigkeit vor dem Studium) und der als Repetent nicht „den gleichen Aufwand“ im Studium hatte, war bevorzugtes Ziel. Sie startete ein massives Mobbing, welches am Ende im Vorwurf „ich wolle den Studentenjahrgang ermorden“ gipfelte. Bequemerweise machte Fräulein diese Anschuldigung im GENDEROFFICE (dessen Vorsitzende: die oben erwähnte Studiengangleiterin), da sie „nicht wüsste, wie man in so einer Situation reagieren solle“. Es kam, wie es kommen musste: Ich konnte meine Unschuld beweisen, die Mitstudentin verstrickte sich während ihrer Aussage vor dem Konvent (Die Sache ging nie zur Polizei! Heute würde ich mich selber anzeigen – nur damit es eine offizielle Akte gibt) in Widersprüchen. Am Ende der Geschichte: Sie war der Lüge überführt, ich erwiesen unschuldig, und ich wurde über über das Genderoffice zwangsexmatrikuliert (= lebenslang keine Zulassung mehr für Einrichtungen der tertiären Bildungsstufe). Begründung: „als Schutzmassnahme, da die Studentin sich vor einer Racheaktion fürchte“.

        Und das ist das was Feministinnen etablieren: Jede Frau kann jeden Mann einfach durch eine Anschuldigung sozial vernichten. Siehe USA, Kanada, GB, und Schweiz. Die weibliche Gleichstellungspolizei ist bis in den Wahnsinn hinein parteiisch und vollständig empahtielos gegenüber Männern/Jungen.

        • Es gibt Fälle, da sollte man auch einfach mal Klagen. Gegen die Uni und sie auch.

        • „Heute würde ich mich selber anzeigen – nur damit es eine offizielle Akte gibt“

          Das ist *der* Rat in dieser Situation! Es handelt sich um krasses Unrecht, welches hier geschah und sollte sofort angezeigt werden, der Umweg über Selbstanzeige sollte das „aktenfest“ machen. Eigentlich sollte schon eine Anzeige wegen der Anmassung eines widerrechtlichen Pseudo-„Gerichtsverfahrens“ möglich sein. Hier wurden doch allgemeinste Menschenrechte verletzt!

          Und dieser schockierende Vorfall fast in Sichtweite der Rütliwiese…

          https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCtli

      • „In GB haben sich von der Nationalen Studentenvereinigung NUS jetzt…..“

        siehe noch hier:
        Second University Leaves UK’s National Student Union After Anti-Zionist President Elected

        http://www.thetower.org/3363-second-university-leaves-uks-national-student-union-after-anti-israel-president-elected/

        „Newcastle University Students’ Union (NUSU) said on Thursday that it will sever ties with the National Union of Students (NUS), just days after Lincoln University announced that it will also be breaking away from NUS. The body last month elected Malia Bouattia, who among other things has called for boycotts of Israel and support for violent Palestinian “resistance,” and opposed condemning the Islamic State.“

  7. Finde diese Frauenförderung voll ok. Männer, die sich da aufregen, sind auch eher arm. Klar können Steuern nicht gerecht verteilt werden. Im ZDF kommen auch nicht nur Comicverfilmungen und ich zahle Rundfunkgebühren. Wenn Männer da solche Probleme mit Frauen haben, können sie diese ja aus dem Privatleben streichen. Mit den Richtlinien zur sexuellen Belästigung will die Regierung das ja offenbar. Damit sind nur Prostituierte noch legal. Die sollte Mann nutzen.

    • „Finde diese Frauenförderung voll ok. Männer, die sich da aufregen, sind auch eher arm. “

      Dem ist zuzustimmen!

      Solange Männer Parteien wie die der – Menschlichen Gesellschaft- wählen, haben sie genau das verdient …

  8. LOL

    Also:

    „Wird Geld ausgegeben, steckt meist eine Frau dahinter: 70Prozent der globalen Konsumausgaben werden von Frauen getätigt.“

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/510110/Studie_Frauen-geben-mehr-fur-Konsum-aus-als-Maenner

    w€€€€€€€ >> m€€€

    Und? Dieser Vergleich zählt wohl wieder nicht?

    • „Usually the official creed is to pretend that affirmative action is something different from racial discrimination. In adopting its codes, the American Bar Association hilariously demonstrated that the two are the same.“

      Aus dem Code:

      „“It is professional misconduct for a lawyer to:… (g) harass or discriminate on the basis of race, sex, religion, national origin, ethnicity, disability, age, sexual orientation, gender identity, marital status or socioeconomic status in conduct related to the practice of law.“

      und dann die Ausnahme:

      „…“Paragraph (g) does not prohibit conduct undertaken to promote diversity.““

      Mit anderen Worten, „Diversity“ ist eine Allzweckwaffe zur Gerechtfertigung von Diskriminierung und Belästigung (!) nach jeglichen identitären Kriterien, nach der „American Bar Association“.

      Ist natürlich längst allgemeine Selbstverständlichkeit geworden, das ist das Wesen aller „political correctness“….

  9. Ist doch überall so. Frauen werden gepampert bis zum geht nicht mehr. Der volkswirtschaftliche Output ist gering. Der Staat vernachlässigt seinen männliche Jugend. Der Preis wird langfristig hoch sein, denn keine Gesellschaft überlebt unzufriedene Männer.

    • Das ist unseren Staatslenker.I.nen aber wurst …

      • Sollte ihnen aber nicht.

        • Warum nicht?

          Sie haben genau damit persönlichen Erfolg.

          Es geht den meisten Politikern nicht um den Staat oder die Gemeinschaft … wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.

        • Sie haben damit eben keinen Erfolg.

        • Könnte ja auch absichtlich & vorsätzlich sein. Eine Politik, die Irrationalismus und Hass katalysiert.

        • Glaub ich nicht. Ich denke es ist ein Selbstläufer, der von der unschuldigen Ananhme ausgeht, dass Frauen halt benachteiligt sind und dass man dagegen etwas tun müsse.

        • „Sie haben damit eben keinen Erfolg.“

          Doch, haben sie … Das Gehalt und die Rente der Frauenminsterin würde auch ich nicht ablehnen.

          Auch ich wäre für eine Buchstabenzählerquote!! Verlass Dich drauf .

        • „Das Gehalt und die Rente der Frauenminsterin würde auch ich nicht ablehnen.“

          Ich schon.

        • „Ich schon.“

          Bist ja auch keine Politikerin …

          Allein die Existenz dieses Ministeriums schlägt dem Fass den Boden weg.

          Was machen diese Spinner den lieben langen Tag eigentlich?

        • Das frage ich mich bei allen Ministerien..

        • Steht aber hier:
          http://www.bmfsfj.de/

          Unseres Bundesfamilienmutti ist neulich bei uns in Berlin Bus gefahren.

        • „Das frage ich mich bei allen Ministerien..“

          Ditto

        • Dem einzigen Ministerium, dem ich momentan Wichtigkit bescheinige ist das Verteidigungsministerium. Wenn Russland demnächst das Baltikum angreift, wäre es schön zu wissen, dass Deutschland innerhalb der NATO in der Lage ist, zu kämpfen.

        • „Unseres Bundesfamilienmutti“

          Macht nix als Unsinn und verdient damit Geld, hat also persönlichen Erfolg — in der richtigen Arbeitswelt würde NIEMAND diesen Unsinn kaufen ….

        • “ Wenn Russland demnächst das Baltikum angreift, ….“

          Russland oder Putin?

          Mann, hast Du fertig ….

        • Du wirst sehen. Dass Putin einen Teil eines souveränen Staates besetzt und annektiert, hat vor ein paar Jahren ja auch keiner vermutet.

        • Wir wollen das nicht hoffen, aber es wäre interessant, Mutti und von der Leyen zu beobachten, wenn wirklich ein ernsthafter Angriff auf deutschen Boden erfolgen würde.

        • Na, sie werden garantiert nicht nach Frauen in Kampfeinsätzen rufen. Sondern an Männer appelieren, ihre Pflicht zu tun.

        • „es ist ein Selbstläufer“

          Tja, die alte Frage Dummheit oder Bösartigkeit. Soll man ja immer erst Dummheit annehmen, weil Intelligenz weniger zu unterstellen ist.
          Das wäre aber schon ein sehr bemerkenswerter Fall von Dummheit im Zuge eines „Udssr-Traumas“ (wie du ja immer annimmst), wenn die „progressive Linke“ einfach so zu den Inhalten des Neofaschismus gefunden hat, mit der „Identitären Politik“.

        • Liberal gesinnte Menschen haben immer die Gemeinsamkeiten von Rechten und Linken betont. Insofern überrascht das nicht.

        • „Dass Putin einen Teil eines souveränen Staates besetzt und annektiert, hat vor ein paar Jahren ja auch keiner vermutet.“

          Du nich viel wiss

        • Das ist eine blödsinnige Argumentation.

          Fakt ist: Die Krim ist ein völkerrechtlich anerkannter Teil der Ukraine

          Fakt ist: Russland hat die Krim besetzt und annektiert.

          Fakt ist: Ob die Menschen damit einverstanden sind, ist irrelvant. Die Besetzung von Österreich und des Freistaates Danzig durch die Nazis sind schließlich auch nicht damit legitimiert, dass in beiden Regionen die Bevölkerung damit einverstanden gewesen ist.

          Fakt ist: Es ist nicht legal, mal eben ein Land zu besetzen und dann, wenn man es besetzt hat und es kontrolliert, eine Abstimmung zu starten, ob die Bevölkerung damit einverstanden ist.

        • „Wenn Russland demnächst das Baltikum angreift, wäre es schön zu wissen, dass Deutschland innerhalb der NATO in der Lage ist, zu kämpfen.“

          Muss man da nicht konstatieren: „Bedingt abwehrbereit“?

          Und ich weiss auch nicht so recht, ob Russland die einzige Gefahr ist, die aus dem Osten droht….

        • Du meinst die Türkei?

        • „Fakt ist: Die Krim ist ein völkerrechtlich anerkannter Teil der Ukraine

          Fakt ist: Russland hat die Krim besetzt und annektiert.“

          Nix ist Fakt

          Du kannst mir bitte den Völkerrechlichen Teil mal genau darstellen?

        • Natürlich kann ich das:

          Budapest Memorandum
          https://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum

          Resolution 68/262 der UN-Generalversammlung
          https://de.wikipedia.org/wiki/Resolution_68/262_der_UN-Generalversammlung

        • Folgt man Krone-Schmalz‘ Argumentation dürfte Österreich Südtirol besetzen und, nach zustimmender Abstimmung der dortigen Bevölkerung, annektieren.
          Oder Deutschland einen Teil Belgiens. Oder die Niederlande Flamen. Oder Frankreich Wallonien.

        • Oder Dänemark Südschleswig.
          Oder Deutschland Nordschleswig.
          Oder Schweden Åland.

        • Oder Russland Teile oder alles von Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldawien, Kasachstan, Turkmenistan, Tadschikistan, Usbekistan, Aserbaidschan, Georgien, Armenien.

          Oder sogar (Ost-)Deutschland, immerhin gibt es hier eine recht starke deutsch-russische Minderheit, die sehr prorussisch ist, wie der „Fall Lisa“ gezeigt hat.

        • Adrian, lieber Freud

          Erstens kann die UN nichtmal einfach das Völkerrecht abschaffen und auch hat Russland oder Putin nicht hunderte Militärstützpunkte rund um die Welt, wie es die USA haben, zumal auch keine Drohnenmorde von Putin angeordnt bekannt sind …

          Der Feind der Freiheit ist Obama, nicht Putin!

          Drohennmorde ohne Gericht, Weiterbeteiben der Folterbude auf Kuba, Nichtanerkennen des internationalen Gerichtshofs in Den Haag, Überwachung der Bundeskanzlerin durch die NSA , Femengerichte an Us Unis — usw.

          Können wir gerne weiter treiben …

        • „Erstens kann die UN nichtmal einfach das Völkerrecht abschaffen“

          Die UNO ist das Völkerrecht:
          https://de.m.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerrecht

          „Der Feind der Freiheit ist Obama, nicht Putin!“

          Deshalb ist Russland ja auch ein Leuchtturm der Demokratie und Menschenrechte, reißen sich die Menschen darum, nach Russland einzuwandern.

          „Drohennmorde ohne Gericht, Weiterbeteiben der Folterbude auf Kuba, Nichtanerkennen des internationalen Gerichtshofs in Den Haag, Überwachung der Bundeskanzlerin durch die NSA“

          Unrecht macht Unrecht nicht legal.

        • „Folgt man Krone-Schmalz‘ Argumentation dürfte Österreich Südtirol besetzen und, nach zustimmender Abstimmung der dortigen Bevölkerung, annektieren.
          Oder Deutschland einen Teil Belgiens. Oder die Niederlande Flamen. Oder Frankreich Wallonien.“

          Du bist doch mit dem Völkerrecht gekommen ….

          Man kann es gut oder schlecht finden, aber sich nicht moralisch entrüstet darauf berufen, was dort nicht zu finden ist.

        • Völkerrecht ist nicht dasselbe wie Demokratie. Du hast schlicht keine Ahnung wovon Du sprichst.

        • „Völkerrecht ist nicht dasselbe wie Demokratie“

          Habe ich wo behauptet?

          „Die UNO ist das Völkerrecht:“

          Auch die können Gesetze nicht rückwirkend ändern … wenn ja, widersprechen sie ihren eigenen Grundsätzen …

        • „Habe ich wo behauptet?“

          Du berufst Dich auf Krone-Schmalz deren wesentliche Argumentation die der prorusssichen Abstimmung ist.

          Aber bitte: Warum ist Deiner Meinung anch Russlands Annektion der Krim völkerrechlich legal?

          „Auch die können Gesetze nicht rückwirkend ändern … wenn ja, widersprechen sie ihren eigenen Grundsätzen …“

          Welche Gesetze hat die UNO rückwirkend geändert?

        • @ Adrian

          „Unrecht macht Unrecht nicht legal.“

          Du bekämft den falschen Feind!

          Nicht Putin ist das Problem, sondern Obama und Konsorten.

        • Das finde ich nicht. Ich lebe lieber in den USA als in Russland. Und die Mehrheit der Menschen auch. Sieht man ja an den Einwanderungsbewegungen.

        • „Du berufst Dich auf Krone-Schmalz deren wesentliche Argumentation die der prorusssichen Abstimmung ist.“

          Das ist nicht ihre Argumentation. Sie ist neutral und bescheibt nur die Sachlage, mehr nicht.

          Die Behauptung einer Anexion ist einfach unhaldbar.

          Was denkst Du eigentlich? Ich kann nicht für Krone Schmalz reden (allein ihr Doppelname nervt mich), noch bin ich ein Putinfreund (auch kein Merkelfreund … allein, daß sie die Homoehe nicht schon längst ermöglichte …)

          Wie gesagt, DU bist mit dem Völkerrecht gekommen

        • „Wie gesagt, DU bist mit dem Völkerrecht gekommen“

          Und das Völkerrecht sagt, dass es ein Annektion ist. Dass Russland das Völkerrecht und seine eigenen bilateralen Verträge gebrochen hat.

        • „Das finde ich nicht. Ich lebe lieber in den USA als in Russland.“

          Schönes Argument —- für nix.

        • Es ist eine Argumentation dafür, dass ich die USA nicht als Gegner sehe. Wovon Du mich überzeugen wollest.

        • „Und das Völkerrecht sagt, dass es ein Annektion ist.“

          Nein, tut es eben nicht!

        • Ich habe es Dir doch mit Quellenangaben belegt.

          Aber bitte. Noch mal: Warum sagst Du, das es kein Völkerrechtsbruch ist?

        • Ich brauche Dich nicht überzeugen, daß die USA unser Gegner ist.

          Allein die Überwachung durch die NSA spricht Bände ….

        • Das sehe ich nicht als problematisch.

        • „Fakt ist: Die Krim ist ein völkerrechtlich anerkannter Teil der Ukraine“

          Ist es da nicht ein Problem, dass die Udssr ein Unrechtsstaat war?

        • @ Alex
          Worauf willst Du hinaus?

        • „Das sehe ich nicht als problematisch“

          Denke ich mir … so wie ich mit Putin und Russland nicht Deine Probleme habe.

        • Dann zieh doch hin. Wir würden alles was davon haben 🙂

        • Und ist es nicht äh „problematisch“, dass die UN Israel zur Rückgabe des Golan auffordert?

          http://www.unwatch.org/un-human-rights-council-circulates-5-anti-israel-resolutions-vote-next-week/

        • Nicht grundsätzlich. Israel würde sehr viel glaubwürdiger dastehen, wenn es das tun würde.

          Aber worauf willst Du hinaus?

        • „Worauf willst Du hinaus?“

          Die Krim der Ukraine zuzuschlagen war doch ein Akt des Dikatators Chrutschow. Wäre das völkerrechtlich bindend?

          Kann die Sowjetunion als ein Gestalter der „Selbstbestimmung der Völker“ anerkannt werden….? Das ist doch alles eine ziemliche slippery slope.

          Und wie war das mit Kosovo?

        • „Die Krim der Ukraine zuzuschlagen war doch ein Akt des Dikatators Chrutschow. Wäre das völkerrechtlich bindend?“

          Das vielleicht nicht, aber das Budapest Memorandum war es.

          „Und wie war das mit Kosovo?“

          Da dessen Unabhängigkeit von einer Mehrheit der UNO-Staaten anerkannt wird, ist es weit weniger problematisch als die Krim.

          Der Kosovokrieg war ein Fehler.

        • „Aber bitte. Noch mal: Warum sagst Du, das es kein Völkerrechtsbruch ist?“

          Habe ich nicht gesagt. Es ist nach Völkerrecht keine Anexion …

          Zumal sich das Völkerrecht widerspricht ….

          Ist Deine geliebte USA illegal?

          https://de.wikipedia.org/wiki/Sezessionskrieg

          Oder gar, wo sie sich vom Mutterland GB befeiten? Sollten sie nicht einfach Kolonie bleiben, da völkerrechtlich festgeschrieben?

        • „Ist Deine geliebte USA illegal?“

          Nein.

          „Oder gar, wo sie sich vom Mutterland GB befeiten? Sollten sie nicht einfach Kolonie bleiben, da völkerrechtlich festgeschrieben?“

          Selbstbestimmungsrecht der Völker ist Teil des Völkerrechts. Aber nicht dass ein Staat einen anderen besetzt und einen Teil davon annektiert.

        • „Es ist nach Völkerrecht keine Anexion …“

          Natürlich ist es das. Noch mal: Österreich kann nicht einfach in Südtirol marschieren, es besetzen und danach eine Volksabstimmung abhalten um den Anschluss zu sanktionieren. Schon gar nicht, wenn sich Österreich zuvor völkerrechtlich dazu verpflichtet hat, die Grenzen Italiens zu repektieren.

        • „Israel würde sehr viel glaubwürdiger dastehen, wenn es das tun würde.“

          Der Golan geriet unter Komtrolle Israels als reine Folge eines heimtückischen und barbarischen Angriffskriegs.
          Überdies: Syrien hat nie einen überzeugenden Friedenvertrag präsentiert, der es vielleicht plausibel machen könnte, dass dieses für Israel strategisch entscheidene Gebiet (3/4 Israels ist vom Golan hochgradig verwundbar) an Syrien abgetreten werden könnte.
          Deine Idee des Gewinnens von „Glaubwürdigkeit“ kommt einer Aufforderung zum Selbstmord gleich.
          Was kann das noch mit Völkerrecht zu tun haben?

        • Ich hab ja nichts dagegen. Von mir aus könnte Israel den gesamten Nahen Osten besetzen.

          Ich möchte nur dafür plädieren, dass ein Staat nicht einfach den Teil eines anderen Staates annektiert ohne vorher angegriffen worden zu sein.

        • „Dann zieh doch hin. Wir würden alles was davon haben“

          Bezweifel ich — wir hätten auch nix davon wenn Du nach den Amis zögest. 🙂

        • Aber ich hätte was davon.

        • „Das vielleicht nicht, aber das Budapest Memorandum war es.“

          Chrutschows Akt kann also durch dieses „Memorandum“ gerechtfertigt werden, völkerrechtlich? Das halte ich nicht für geeignet, da hier keine echte Selbstbestimmung vorliegen kann.

          „Da dessen (Kosovo) Unabhängigkeit von einer Mehrheit der UNO-Staaten anerkannt wird, ist es weit weniger problematisch als die Krim.“

          Erst einmal: Recht kann nicht wirklich mit Mehrheitsentscheidungen begründet werden. Aber es ist ja praktisch, solange „unsere“ Seite profitiert.
          Und ob die Menschen dort unten von dieser „Freiheit“ der Unabhängigkeit profitiert haben, möchte ich auch mal bezweifeln.

          „Der Kosovokrieg war ein Fehler.“

          Wieso war es ein „Fehler“? Ist das mit dem Golan auch so ein „Fehler“?

        • „Chrutschows Akt kann also durch dieses „Memorandum“ gerechtfertigt werden, völkerrechtlich?“

          Ja, natürlich. Wenn Russland dies selbst unterzeichnet. Und selbst wenn nicht, gibt es das einem Land nicht das Recht in ein fremdes land einzumarschieren um es zu besetzen und zu annektieren.

          „Wieso war es ein „Fehler“?“

          Weil zuvor kein Angriff auf ein Nato-Land stattfand.

          „Ist das mit dem Golan auch so ein „Fehler“?“

          Der Golan wurde auf Grund eines Verteidigungskrieges besetzt. Also eher nicht.

        • @ddbz
          „Ist Deine geliebte USA illegal?“

          Manche, diese „progressiven Linken“ „argumentieren“ dann gerne mit den Indianern….
          Wenn der Sukzessionskrieg „problematisch“ sein sollte, kannst du die Grenzen ganz Europas in Frage stellen, was natürlich auch sehr „progressiv“ wäre. Und da dies überhaupt zur Idee des Völkerrechts führte, das gleich mit.

        • „Selbstbestimmungsrecht der Völker ist Teil des Völkerrechts. Aber nicht dass ein Staat einen anderen besetzt und einen Teil davon annektiert.“

          Gab Abstimmung auf der Krim.

          Usa war Staatsgebiet des GB.

          Nebenbei ist BEIDES Völkrrecht ,,,,

        • „Gab Abstimmung auf der Krim.“

          Irrelvant.

        • „Aber ich hätte was davon.“

          Dann mach es doch! Wer hindert Dich?

        • Geld und Qualifikation.

        • „Wenn Russland dies selbst unterzeichnet.“

          Russland hätte also die Macht Akte der Sowjetunion zu legitimieren? Kann ich nicht nachvollziehen.

          „gibt es das einem Land nicht das Recht in ein fremdes land einzumarschieren um es zu besetzen und zu annektieren.“

          In Hinsicht und Reaktion auf eine existenzielle Bedrohung schon, siehe Nazireich und auch Golan.

        • „Russland hätte also die Macht Akte der Sowjetunion zu legitimieren? Kann ich nicht nachvollziehen.“

          Ja, Russland ist der Rechtsnachfolger der Sowjetunion.

        • Russland wird nicht das Baltikum (also die NATO) angreifen. Putin ist nicht so blöd, wegen drei kleinen, ziemlich unwichtigen Ländern den Dritten Weltkrieg zu riskieren. Und selbst wenn es nicht zum Dritten Weltkrieg kommt, wären die Konsequenzen für Russland äußerst unangenehm.

        • @Adrian

          „Noch mal: Österreich kann nicht einfach in Südtirol marschieren, es besetzen und danach eine Volksabstimmung abhalten um den Anschluss zu sanktionieren. “

          Deine rräume haben nix mit Völkerrecht zu schaffen.

          Die Krimkiste war nach diesem Recht eben keine Anexion …

          Egal ob sie richtig, moralisch oder wünschenswert

          Du verstehst meinen Punkt nicht! Ich bin kein Putinfreund, nicht wie Du ein Amiftreund bist,,, Ich bin Kritiker beider Systeme, sowohl des Systems Putin als auch des System Obama.Noch mal: Österreich kann nicht einfach in Südtirol marschieren, es besetzen und danach eine Volksabstimmung abhalten um den Anschluss zu sanktionieren. einffach g

          Obama ist gefährlicher, weil er mehr Macht hat.

        • „Ja, Russland ist der Rechtsnachfolger der Sowjetunion.“

          Quelle?

        • „Russland ist der Rechtsnachfolger der Sowjetunion.“

          Das würde aber Russland nicht in die Lage versetzen, ein mögliches Unrecht von der Sowjetunion zu legitimieren. Unrecht bleibt Unrecht.
          Ich fürche, das Völkerrecht ist gar nicht geeignet diese Frage zu klären. Man müsste auf hier tatsächlich auf diese Utopie hoffen, dass die Grenzen dort eines Tages tatsächlich überflüssig werden.

          Ach und @ddbz
          „Obama ist gefährlicher, weil er mehr Macht hat.“

          Was ist das für ein seltsames Argument? Ist immer der mit Macht gefährlich, nur weil er Macht hat? Obama ist ausserdem nicht die USA, der ist ohnehin bald weg. Zum Glück, denn seine destabilisierende Aussenpolitik ist ja noch katastrophaler als die von GW Bush, allein das Iran appeasement….

        • „Obama ist gefährlicher, weil er mehr Macht hat.“

          „Was ist das für ein seltsames Argument“

          Einfach, weil ich zB mit meinen komischen Ansichten nicht landen kann, einfach weil ich diese Macht nicht habe … was glaubst Du wie blöd Du gucken würdest wenn ich der oberste USAler wäre!! 🙂

        • „Einfach, weil ich zB mit meinen komischen Ansichten nicht landen kann, einfach weil ich diese Macht nicht habe …“

          Und ich dachte, die höchste Macht geht von „Ansichten“ aus.

        • @Adrian: Ist die DDR auch von der BRD besetzt? Wenn nicht, warum?

        • Weil die Bundeswehr nicht in die DDR einmarschiert ist, und dessen Parlament besetzt hast um eine Abstimmung zur weiteren Zukunft der DDR zu erzwingen.

      • „die Gemeinsamkeiten von Rechten und Linken betont. Insofern überrascht das nicht.“

        Natürlich, „Hufeisen“ etc. Ich habe immer gedacht, dass die liberalen Werte viel weiter in „der Linken“ verbreitet sind. Das könnte mein Denkfehler sein.

        • Es gibt viele Linke, die liberale Werte hoch halten. Sozialdemokraten und Linksliberale waren hier mal führend. Selbst unser Leszek als Radikal-Anarchist hält liberale Werte hoch (obwohl diese zwangsläufig schnell untergehen würden, wenn sich seine Gesellschaftsform durchsetzen sollte).

          Das Problem der Linken besteht in zwei Pukten

          1) Ihr Sozialismus-Trauma. Sie sind bis heute nicht in der Lage, die Verbrechen der linken Gründungsideologie – des Sozialismus/Kommunismus – anzuerkennen und aufzuarbeiten. Eine historisch-kritische Analyse fehlt hier vollkommen.

          2) Ihr kulturmarxistisches Denken im Rahmen des dialektischen Materialismus und ihre ausschließliche Fokussierung auf Machtstrukturen. Poststrukturalismus ist eine zwangsläufige Folge marxistischen Denkens unter den Bedingungen einer liberal-kapitalistischen Wohlstandsgesellschaft,

        • „Es gibt viele Linke, die liberale Werte hoch halten.“

          Ach, ehrlich? Scheint meist über Lippenbekenntnisse nicht hinauszukommen. Wenn dann liberale Ideen in der Tat missbraucht werden, um völlig antiliberale Positionen zu rechtfertigen (schönes Beispiel mit der „Diversity“ oben), dann weiss man was mit dem „Hochhalten“ gemeint ist: sie werden so hochgehalten, dass keiner mehr rankommt (um mal so einen alten 68er Spruch anzubringen).

          „Eine historisch-kritische Analyse fehlt hier vollkommen.“

          Die geht mMn nicht nur was den „Sozialismus/Kommunismus“ betrifft.

          „kulturmarxistisches Denken im Rahmen des dialektischen Materialismus“

          Mal ganz klar gesagt: dieser lächerliche Pseudomarxismus hat mit Marxismus nicht das geringste zu tun und ist davon völlig abgehoben. Vor allem ist das kein Materialismus mehr, sondern purer Idealismus. Hegel ist hier viel eher als Pate auszumachen als sein Schüler Marx.

    • „Der volkswirtschaftliche Output ist gering.“

      In der Tat werden die fehlallokationen immer deutlicher. Man will sich jetzt bis 2020 die Integration von Flüchtlingen mit jährlich 20 mrd leisten (Die Länder sagen 30 mrd sind notwendig). Man braucht diese ja als Arbeitnehmer in der vergreisenden Gesellschaft. Gleichzeitig tut man mit mrd Aufwand alles dafür, frauen in die hochqualifizierten stellen zu drücken. Die einzige Gruppe, die quasi von sich aus das Rückgrat der dt. Wirtschaft stellt, der weisse Mann, wird gegängelt wo es nur geht.

      So wird man vielleicht den output halten können, es wird halt nur sehr viel teurer. Irgendwie hat man sich geeinigt, dass diejenigen die hier im Deutschland ökonomisch den kostengünstigsten impact haben, irgendwie ruhig geistig verarmen sollen. Und natürlich soll dann diese „buntere“ Gesellschaft auch in der Wirtschaft widergespiegelt werden. Der sargnagel auf die Motivation weisser Männer ist dann das Quotendenken. Längst wandern die besten Köpfe aufgrund mangelnder Aufstiegschancen ab, oder reduzieren ihre Leistung.

      Wie soll denn die Traumgesellschaft der linken aussehen? Weisse biertrinkende beschäftigungslose Männer finanzieren dann nicht mehr durch Lohnsteuern den staat, der immer mehr Geld für seine pampermaßnahmen braucht. Wer soll das finanzieren? Germanistinnen und Flüchtlinge, denen man erstmal alphabetisieren muss?

      Natürlich braucht es die Kreativität und die Köpfe aller. Aber wir bewegen uns in Richtung USA in der keine Gruppe in den letzten Jahrzehnten so sozioökonomisch verarmt ist, wie die weisse mittelschicht. Die Folgen sind längst drüben sichtbar: Radikalisierung der politik (man feiert einen Schwätzer wie trump), Zusammenbruch der gesellschaftlichen kohäsion und vollkommene überschuldung, weil man über seine Verhältnisse und von der Substanz lebt. Der Westen baut ab. Stirbt in diversity, während monoethnische und autoritäte Gesellschaften die Verhältnisse an sich reißen.

      Wer meriokratie als „patriarchal männlich“ abqualifiziert, wem Repräsentanz wichtiger ist als Leistungsbereitschaft, der schafft sich sein eigenes Grab. Im Inneren, durch eine wachsende Anzahl an desintegrierten jungen Männern, die die Gesellschaft destabilisieren, wie im äußeren, durch autoritäre Staaten wie China die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen und werden.

      Die Welt wird nicht untergehen. Wir werden sie bloß nicht mehr wiedererkennen. In fünfzig Jahren wird es bestimmt noch feminismus geben, die frage ist dann halt nur, ob gleichberechtigung überhaupt noch in dt. Großstädten gelebt wird, wenn sich die „Werte“ auch hier festgesetzt haben, die in den failed states Nordafrikas das öffentlich-freiheitliche Leben zum erliegen bringen. Heutzutage scheinen gender-Toiletten die medienschaffenden mehr zu elektrisieren, als die schleichende Radikalisierung steinzeitlicher Islamisten die mit ihrer Ideologie immer mehr Köpfe infizieren. In Bangladesh haben sie einen buddhistischen Priester zerhackt. Juden fliehen (wieder!) aus Frankreich. Man muss schon sehr borniert sein, um hier keinen Zusammenhang herzustellen. Das wird noch ein böses diversity erwachen geben. Die frage ist nur wann.

      • Ich gebe Dir vollkommen recht. Es ist eine absurde Politik.

      • „Die frage ist nur wann.“

        Wenn das Geld ausgeht. Das macht die konkrete Beantwortung der Frage aber auch nicht einfacher.

  10. Extra für @Adian

    „Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts). Hätte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen müssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht. War dessen Handeln also völkerrechtsgemäß? Nein; jedenfalls seine militärische Präsenz auf der Krim außerhalb seiner Pachtgebiete dort war völkerrechtswidrig. Folgt daraus nicht, dass die von dieser Militärpräsenz erst möglich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein.“

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html

    • „Folgt daraus nicht, dass die von dieser Militärpräsenz erst möglich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein.““

      Ja. Offensichtlich.

      • Nein eben nicht. Das Militär hatte keinen Einfluß auf die Abstimmung, sondern ermöglichte diese nur, indem es das ukrainische Militär in ihren Karsernen hielt.

        Du hast keine Ahnung …

        • Das russische Militär marschiert in ein anderes Land ein und besetzt dieses um ein Abstimmung zum Anschluss an Russland zu ermöglichen.

          Wenn das legal sein soll, war Hitlers Anschluss Österreichs auch legal.

        • Das russische Militär ist nicht einmaschiert.Du redest Unsinn!

          Deinen Hitler kannst Du behalten!

          Du machst Putin nicht zum Hitler, eher den Drohnenmörder Obama

          Die USA sind Drohenmörder, nicht die Russen ….

          Obanma ist ein Mörder, Putin nicht!!

        • Nebenbei hat die Völkergemeischaft den Anschluß Östereichs anerkannt! Also war es rchtens!?

        • „Das russische Militär ist nicht einmaschiert.“

          Ach ja richtig, das waren Soldaten vom Planeten Mars.

        • Es waren keine Marssoldaten, sie sind aber auch nicht einmaschiert, wie Du behauptest hast!

        • „Nebenbei hat die Völkergemeischaft den Anschluß Östereichs anerkannt! Also war es rchtens!?“

          Und die heutige Völkergemeinschaft erkennt die russische Annexion nicht an. Zu Recht.

        • „Es waren keine Marssoldaten, sie sind aber auch nicht einmaschiert, wie Du behauptest hast!“

          Ach ja richtig, die haben nur die Grenze überquert und ein Gebiet eines anderen Landes besetzt. Macht man halt so.

  11. Als Student der Uni Mainz kann ich den Artikel, in Rahmen meines Wissens, voll und ganz unterschreiben! Gerade die teure Existenz der AStA Frauenbibliothek ohne ein Pendant für Männer beziehungsweise Zugang für diese zu derselben ist ein Skandal, mit dem sich aber leider nur die LHG befasst hat, ohne dabei auf weitere Resonanz zu stoßen.

    Was die Gleichstellungsbeauftragten angeht, ist mir aus einer Berufungskommission ein Satz einer solchen, der unter vier Augen gesprochen wurde, von einer Kommilitonin zugetragen wurde, warum die studentischen Vertreter denn Mann und Frau und nicht zwei Frauen entsandt hätten, man müsse doch die Frauen stärken.

    Auch was die Vergabe der HiWi-Stellen angeht, werden dort Frauen klar bevorzugt. Das Verhältnis dreht sich dann nur seltsamerweise bei den WissMits… Wobei es auch eine Professorin gibt, bei der man sich als man gar nicht zu bewerben braucht.
    Gut, ihre Mütter wurde damals vor dir Wahl Gebährmutter im Einmachglas oder lediglich eine befristete Stelle gestellt, aber das ist ja kein Grund, heute Männer zu diskriminieren.

    • „kein Grund, heute Männer zu diskriminieren“

      Der wäre viel eher auf eine Gedankenwelt zurückzuführen, die „dem Feind“ natürlich so weit wie es nur eben geht vorenthalten werden muss, wie diese Bibliothek.

    • Danke für dieses Feedback.

      So etwas müßte noch viel öfter auch von anderen Studenten kommen.

      Das muß alles an die Öffentlichkeit. Nichts ist so überzeugend wie die unmittelbare Anschauung.

      Siehe Refugees-Welcome-Psychose. 🙂


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