re:publica 2016 – Kübra Gümüşay: Organisierte Liebe

Ein paar Tweets dazu:

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50 Gedanken zu “re:publica 2016 – Kübra Gümüşay: Organisierte Liebe

  1. Interessant auch die Kommentare bei Youtube:

    „Man muss schon unterscheiden zwischen tatsächlichem Rassismus, welcher sich an Menschen richtet, und Kritik an einer Religion. (Zumal wenn sie so viel Unheil anrichtet wie der Islam.) Wer dies vermischt, will nicht diskutieren, sondern manipulieren. Im Übrigen sollte sich die Muslimin daran gewöhnen, dass in Deutschland nicht ihre Religion im Mittelpunkt steht, sondern die Freiheit. Zu dieser Freiheit gehört, den Islam zu kritisieren, sich über ihn lustig zu machen und ausdrücklich auch ihn abzulehnen.“

    „Der krasse Auftritt lenkt total vom Inhalt ab ..sektenmäßige Emo-Folter meets Religioten .. oder ach.. ich bin einfach nur zu unsensibel..“

    „Paradoxer geht es nicht mehr. Die radikal Feministinnen, die auf Twitter alles und jeden, der/die nicht mit ihrer faschistischen Ideologie übereinstimmt, mit ihren digitalen Mob mundtot machen und mit Hass erdrücken, wollen nun einen Persilschein erlangen, durch diese PR-Organisierte-Liebe-Kampagne. „

    • Dasselbe Problem haben wir mit dem Judentum und dessen religiösen Bräuchen. Dort wird penetrant die Antisemitismuskeule von Leuten wie Charlotte Knobloch geschwungen, wenn man die jüdische und muslimische Beschneidung als das bezeichnet, was sie ist – eine perverse, sexualitätsfeindliche Genitalverstümmelung, ein extremer Mißbrauch der Macht der jüdischen Eltern, die bestimmen wollen, wie ihre jüdischen Kinder das Judentum zu leben haben.

      In dieser Hinsicht muß man übrigens gar nicht Religionen per se abwerten oder ablehnen. Auch das Judentum braucht die Aufklärung.

      • „Auch das Judentum braucht die Aufklärung.“ Die jüdische Aufklärung, die Haskala, deren zentrale Figur Moses Mendelssohn war, hat schon im 18. und 19. Jahrhundert Grundlagen für die jüdische Assimilation in Europa und auch für den gesellschaftlichen Aufstieg vieler Juden, gerade im Bildungsbereich, gelegt.

        Es verharmlost die heutige Situation, das mit der Lage des Islam in Europa gleichzusetzen. Ob sich ein Euro-Islam entwickeln kann, der die Traditionen der Aufklärung gleichfalls integrieren kann, ist ja noch gar nicht klar. Das kann Muslime in Deutschland heute sehr wohl vor erhebliche Konflikte stellen, weil die Anforderungen eines weitgehend säkulären Staates und die Anforderungen religiös-islamischer Familien unvereinbar sein können.

        Der islamistische Terror hat offenkundig u.a. die Funktion, diesen Konflikt weiter zu verschärfen, zu vertiefen und europäischen Muslimen die Möglichkeit zu nehmen, zwischen ihrem Glauben und der säkularen europäischen Gesellschaft zu vermitteln. Insofern richtet sich der Terror auch gegen Muslime.

        Die Situation von Juden in Deutschland und Europa ist völlig anders, auch in der Beschneidungsdebatte. Der Holocaust war ja, unter anderem, der größte gezielte Kindermord der Weltgeschichte. Um die jüdische Zukunft zu zerstören, wurden gerade die Kinder gezielt ermordet – in den Jahrzehnten danach waren ganze Geburtsjahrgänge europäischer Juden fast vollständig verschwunden. Wenn nun heute die Rechtsnachfolger der Massenmörder mit dem Anspruch auftreten, die jüdischen Kinder vor ihren Eltern schützen zu müssen – dann kann ich mir schon vorstellen, dass manche Juden das Gefühl haben, im falschen Film zu sein.

        Was als „Antisemitismuskeule“ rüberkommt, ist in vielen Fällen Misstrauen – ob es jemandem wirklich um die Beschneidung geht, oder ob sich darin nur alte antijüdische Ressentiments ausdrücken. Ich glaube nicht, dass das Misstrauen jedesmal bloß vorgeschoben ist.

        Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass sich diese Situation verändern wird – die Einschätzung der Beschneidung bei Kinderärzten ist ja so eindeutig negativ, dass die Argumente von Beschneidungsgegnern nicht auf Dauer zu ignorieren sind. Es gibt ja heute schon, m.W. vor allem in den USA, jüdische Beschneidungsgegner. Es ist nur sehr unwahrscheinlich, dass die Änderungen ausgerechnet von Deutschland ausgehen werden – Deutschland wird sie vermutlich irgendwann importieren.

        Jedenfalls ist diese Situation ganz anders als die des Islam in Europa. Ein Aspekt von Gümüşays Rede, den ich dort sehr abstoßend finde, ist das gezielte Verwischen von wichtigen Unterschieden. Muss man ihr ja nicht unbedingt nachmachen.

        • „Ob sich ein Euro-Islam entwickeln kann, der die Traditionen der Aufklärung gleichfalls integrieren kann, ist ja noch gar nicht klar.“

          Es ist sonnenklar, dass es keine „Integration der Traditionen der Aufklärung“ geben wird. Auf allen Ebenen wird den Muslimen klargemacht, dass sie ihren Glauben oder Praktiken nicht ablegen oder vielleicht revidieren brauchen und dass sie nur dabei nicht allzu auffällig sein sollten.

          Dabei ist das Schlagwort vom „Euro Islam“ nur ein dürres Feigenblatt.

          Die Produkte, die dabei zwangsläufig entstehen, sind Figuren wie Gumüsay. In Deutschland läuft das jetzt erst an, wo Briten und grosse Teile der restlichen westlichen Welt sind schon viel weiter in diesem Prozess.

  2. Die offensichtlich aufgesetzten Krokodilstränen zu Anfang stehen in einem idiotischen Kontrast zu der verschmitzen Häme, die allzuviele ihrer verschworenen Mitkultistinnen ausstrahlen…

    Bei 11:00 sieht man das Publikum, das intellektuelle Dunkel-Deutschland, welches sich diese shitshow zur moralischen Erbauung reintut…

    Wem das Motto nicht schon ober-creepy erscheint, dem ist wohl nicht mehr zu helfen….

    http://organisierteliebe.de/

  3. Kübra wäre gerne eine Art migrantische Version von Wizorek. Angesichts des sehr emotionalen, aber umso schlechter argumentierenden Vortrags wäre sie eigentlich auch eine gute Kandidatin dafür. Aber aus folgenden Gründen wird sie m.E. wohl weiter zweite Wahl sein.

    1) Sie ist zu hässlich. Der Kommentar mag jetzt gehässig erscheinen, aber machen wir uns nichts vor. Vordergründig verschreiben sich die politischen Medien natürlich dem feministischen Narrativ vom üblen Lookismus, Agismus, usw. – aber letztlich zwingt der Kampf um die Quote, die wirtschaftliche Existenz dazu, sich doch diesen Dingen zu unterwerfen.

    2) Indem sie ihr Haar mit mit Lumpen bedeckt, bekennt sie sich zum politischen Islam. Damit taugt sie nicht als Vorzeige-Muslima und kommt gerade bei vielen Feministen nicht gut an.

    3) Zum Kopftuch passt dann auch die Lobby-Arbeit, die sie seit Jahren für Millî Görüş und andere vom Verfassungsschutz beobachte islamistische Verbände macht (siehe etwa http://www.migazin.de/2012/03/07/beobachtet/ ). Diese Art von Extremismus darf man natürlich nicht bekämpfen, nur die böse, angeblich extremistische AFD.

    4) Und dann ist da noch ihre Haltung zu Israel. Antideutsche und Neokonservative beobachten Gümüşay schon seit Jahren deswegen. Sie sei eine Antisemitin, da sie sich für die Gaza-Flotte unterstütze (https://twitter.com/Nabertronic/status/727480444137148416) und antizonistische/antisemitische Internplattformen (https://twitter.com/Nabertronic/status/727483343021981698). Siehe auch: http://www.achgut.com/artikel/haustuerken_und_andere_sklaven Ich will derartige Vorwürfe nicht kommentieren. Die Israelis und Moslems sollen ihre Probleme gefälligst untereinander lösen, das ist nicht mein Problem. Aber in Deutschland ist natürlich alles, was diesen Themenbreich streift, Autobahn.

    Die deutschen Medien greifen natürlich alles begierig auf, was mit Feminismus und Migrantinnen zu tun hat. Deshalb ist man nachsichtig und Kübra kann sich einer gewissen Aufmerksamkeit sicher sein. Was mich aber interessiert: Wie kommt ihr Mohammed-half-in-der-Küche-Islam denn bei ihren Landsleuten an?

    PS: #organisierteLiebe ist sehr missverständlich. Angesichts des kulturellen Hintergrunds von Kübra denke ich da erst mal an arrangierte Ehen. Die sind unter Türken die Regel ( http://www.cicero.de/berliner-republik/die-politik-traegt-schuld/53197 ) und haben sich bisher – Mohammed sei Dank – als stabiler erwiesen als unsere westeuropäischen Romantik-Ehen.

    • „wird sie m.E. wohl weiter zweite Wahl sein“

      Da verkennst du den Charakter dieses neuen „Feminismus“ als Steigbügelhalter für den Neorassismus und Antisemitismus.

      „Wie kommt ihr Mohammed-half-in-der-Küche-Islam denn bei ihren Landsleuten an?“

      Die redet nur für das rein homegrowne intellektuelle Dunkeldeutschland und wird sich wohl niemals an deutsche Muslime wenden. „Ehrenmorde“ und andere Probleme? Sicherlich alles nur „Islamophobie“ in Gümüşays Weltbild. Dank „critical race theory“.

      „haben sich bisher – Mohammed sei Dank – als stabiler erwiesen als unsere westeuropäischen Romantik-Ehen“

      Tja, bei den drakonischen Strafen ist das auch kein Wunder….

    • „Damit taugt sie nicht als Vorzeige-Muslima und kommt gerade bei vielen Feministen nicht gut an.“

      Hmm, schwer zu sagen. Die sind vielleicht ganz froh wenn da so ein Kopftuch-Mädchen mehr als einen Satz Deutsch am Stück kann und sich dann auch noch als Feministin bezeichnet. Und schauen deswegen gar nicht so genau hin was sie verbreitet.

      Diversity und so…ausserdem dominiert ja eh der Mein-Feminismus-Feminismus, da ist auch Platz für einen Hidschāb-Feminismus

      „Wie kommt ihr Mohammed-half-in-der-Küche-Islam denn bei ihren Landsleuten an?“

      Die hören nicht zu wenn eine Frau spricht, die nicht der eigenen Sippe angehört. Warum auch?

      „und haben sich bisher – Mohammed sei Dank – als stabiler erwiesen als unsere westeuropäischen Romantik-Ehen.“

      Damit hat Mohammed nichts zu tun. Arrangierte Ehen sind im globalen Maßstab die Regel, unabhängig vom religiösen Begründungen.

      Die Stabilität hängt an den äußeren Zwängen die Beziehung formal (!) aufrechtzuerhalten bzw. an den sozialen oder ökonomischen Kosten wenn sie beendet wird.

      • Dann war die „romantische Liebe“ geradezu das Sprengmittel der Gesellschaft.
        Interessant, dass dies im Rittertum erfunden wurde 🙂

        • Du meinst die Minne? Das dürfte weitgehend nur Show gewesen sein, eine Wettbewerbsdisziplin.

          Ausserdem konnte und kann mann ja lieben wen oder was er will, muss ja nicht die angeheiratete Alte zuhause sein…

        • Es hat also auch als „Arrangierte Ehe“ angefangen. Aber es war dieses Ideal zu dieser Zeit, was viel später eine weltweite Moral wurde, die romantische Liebe.
          Scheint ganz spontan entstanden zu sein, im Mittelalter. Die Antike scheint diese Idee nicht zu kennen.

        • Wenn du den Untergang der westlichen Ehegemeinschafen auf das Rittertum oder die idee der romantischen Liebe (was nicht heissen soll, dass die funktioniert oder ich das gut finde…) zurückführen willst, dann suschst du viel zu weit. No Fault Divorce und Verhütung sind hier die Hauptursachen, das ist statistisch gar nicht anzweifelbar. Vorher hat man sich auch nicht scheiden lassen, auch wenn die Ehen nicht arrangiert waren.

        • Das gefällt mit ja selbst nicht so, wenn ich ehrlich bin. Aber das Ideal oder die Idee der romantischen Liebe ist vor allem eben ein Ideal. Das heisst nicht, dass man nach ihr leben kann oder sogar in ihr aufgehen. Aber wie das mit Idealen so ist: ihnen rennt man hinterher, man scheitert an ihr. Ist ja auch das Thema der Romantik iA btw!

          Als logische Altenative, die das beste dieser romantischen Liebe nimmt und auf eine stabilere Grundlage stellt ist die partnerschaftliche Liebe. Davon sprach übrigens auch die Badinter als Begründung einer modernen Beziehung unter Gleichen. Bei letzterer wird auf Charakter und andere wesentliche Eigenschaften des Partners geschaut, während die romantische Liebe sich eher nach Aussehen und anderen fahrlässigen Kriterien richtet. Und deshalb sind diese Beziehungen dann auch so instabil.

          „Scheidung ohne Schuld“ und Verhütung sehe ich nicht als Ursachen für diese Instabilität.

          Insofern möchte ich schon polemisieren, dass es die unterentwickelten Ideale der Ritter schuld sind… Auch die Bezeichnung „Weisser Ritter“ ist hier viel treffender als man oberflächlich so meinen würde….

  4. Eine weitere Athletin der Opfer-Olympiade. (schnief) Wenn sie sich in dem Land nicht wohl fühlt, warum geht sie dann nicht in die Türkei? (schnief) Natürlich darf man den Islam in Frage stellen. (schnief) Leider merkt sie nicht, von welcher Seite aus am meisten Hass herkommt. (schnief) Leider ist sie völlig in ihrem Opferschema gefangen. (schnief) Der Grund, warum diese Leute keine Kommentare mehr lesen, ist, weil sie weder eine abweichende Meinung noch – Göttin bewahre – Kritik aushalten können. (schnief) Hoffentlich verwechselt der Gerichtsmediziner ihre Schockstarre nicht mit ihrem Ableben. (schnief)

  5. Derzeit ist (oder war?) sie (und ihr Mann) an der Oxford Said Buisiness School. Der Stifter und „Philanthrop“ Wafic Said ist ganz interessant, ein alter Artikel im Spectator macht das deutlich:

    „Wafic Said is an exotic import, but a friend of Britain for 50 years. He has given roughly £100 million to philanthropic causes in this country, including founding and funding the Said Business School at Oxford.“

    http://www.spectator.co.uk/2012/01/the-road-from-damascus/

    Eine wilde Geschichte, Waffen, Saudi-Arabien, die „neoliberale“ Politikelite GBs. Besonders vielsagend der Schluss (das ist von 2012):

    „What does Wafic Said think about the Arab Spring? ‘It was long overdue. The fear has lifted.’ He hates Islamist fundamentalism, but believes that power can educate: ‘Let the Muslim Brotherhood take over in Egypt! If they do, they’ll find out they can’t abrogate the Camp David Agreement. They promise prosperity, but whoever comes to power cannot solve Egypt’s economic problems. They will have to become like Turkey, a country which has an Islamic government, but one in which people are allowed to live and let live.’“

  6. Erinnert mich alles an Orwells „Ministerium für Liebe“.
    Und natürlich sind sämtliche Kritiker „organisierter Hass“.
    Ich finde kaum noch zugang zu irgendwas in den Mainstreammedien. Keine normalen Gespräche oder Denkweisen, anscheinend wird überhaupt nicht mehr gedacht, nur noch „gefühlt“ und alles ist immer nur auf Emotionen und vermeintliche Moral getrimmt.

    Naja, ich bin mal gespannt, wie liebevoll so ein Liebesmovement mit unliebsamen umgeht.

    • „@zdfaspekte @kuebra Muß man eigentlich immer »Haß« sagen, wenn man »Kritik« meint? (ca. 17./18. min.)“

      genau.
      Aber ja, natürlich muss man das, weil damit die eigene Position sehr viel schlagkräftiger wird und man den Gegner besser ruhigstellen kann, wenn man aus ihm per se ein monströses Monster mit Vernichtungswunsch macht. Alles nur billige Manipulation, aber funktioniert offenbar.

      • Wenn man völlig in dieser Ideologie gefangen ist, dann muss man tatsächlich Hass sagen. Nicht obwohl man Kritik meint, sondern weil man es tatsächlich für Hass hält. In ihrem Denken ist das noch nicht einmal übertrieben, sondern einfach die korrekte Beschreibung der Realität.

        Weil sie Kritik für gar nicht möglich halten, für nicht einmal denkbar. Sie sind so sehr auf Aufrechterhaltung ihres Weltbild getrimmt, dass sie es mit jedem zur Verfügung stehenden Mittel verteidigen müssen gegen ihre Kritiker aka Hasser. Und aufrechterhalten müssen sie es, weil sonst ihr ganzes Weltbild und ihre Identität zusammenbricht, und wer kann das schon ertragen.

        Wenn dir das wie eine radikale Sekte vorkommt, könntest du recht haben.

        • „Wenn dir das wie eine radikale Sekte vorkommt, könntest du recht haben.“

          Na, die Parallelen liegen auf der Hand.

          Wenn du glaubt, Menschen seien nichts anderes als ein soziales Produkt und was sie denken kann nur Mittel zum Zweck davon sein, dann bleiben nur noch die Gefühle als Währung zwischen den Menschen und den grundsätzlich falschen, überkommenen Menschen kann nur der Hass zugeschrieben werden. Denn Rationalität und Vernunft sind nicht existent.

          Dass diese Adepten der Social Justice Kultes zuerst jede Menschlichkeit aufgaben, indem sie die Vernunft und den Verstand prinzipiell verneinten, das sehen sie natürlich nicht.

          Und so wird jeglicher Ausdruck des „richtigen Lebens im Falschen“ zu einem Akt der Liebe…

    • Die „Mainstream-Medien“ kannst du getrost umbenennen in „Mainstreaming-Medien“.

      Es ist doch nur konsequent von unseren ultimativen Doppeldenk-Ideologen die politische Organisation des Hasses als „organisierte Liebe“ verkaufen zu wollen. Und darin wäre auch was Wahres: wer organisiert hasst, der muss sich bedingungslos hingeben können. Und das ist dann leicht mit Liebe zu verwechseln.

      • „wer organisiert hasst, der muss sich bedingungslos hingeben können. Und das ist dann leicht mit Liebe zu verwechseln.“

        Erinnert mich an das organisierte Verbrechen. Die geben sich ihrer Croud, Bande, Firma, chapter ect. auch total hin….

    • Naja, ich bin mal gespannt, wie liebevoll so ein Liebesmovement mit unliebsamen umgeht.

      Wenn bestimmte Frauen oder solche in bestimmten Kontexten von „Liebe“ und „Empathie“ reden, dann zieht es mir immer die Eier zusammen.

      Merke: Wenn sie Deinen Schwanz blasen will, dann könnte es Liebe sein. Alles andere sollte man(n) meiden.

  7. Gerade unter dem Video kommentiert:
    Der organisierte Hass hat viele Namen, nicht nur „Rassismus“ und „Sexismus“, sondern auch „Islam“, „Feminismus“ und „Antifaschismus“. Aber G. sieht halt nur den Splitter im Auge des anderen.
    Insofern war das eine Hassrede.

    • „Der organisierte Hass hat viele Namen“

      Zitat:

      „Unsere Zeit wird man einst das Jahrhundert der intellektuellen Organisation des Hasses nennen. … Am Anfang hatten diese Systeme die Aufgabe, jeweils für ihre Passion zu versichern, sie sei die Agentin des Guten auf Erden und ihr jeweiliger Gegner der Geist des Bösen. Heute indessen will jede Passion diese Lehre nicht nur auf politischer Ebene verankert wissen, sondern auch auf moralischer, intellektueller und ästhetischer: … sie verfechten jeweils spezifische Arten von Moralität, Intelligenz, Sensibilität, Literatur, Philosophie und Kunstverständnis. …. Das heutige Zeitalter ist im Kern das Zeitalter des Politischen.“

      Immer wieder muss ich an Julien Bendas „Verrat der Intellektuellen“ erinnern, geschrieben 1927, Ergänzungen 1946, sein geistesgeschichtlicher Essay über den Weg in die Katastrophen der Weltkriege.

      Man erkennt, wie der Sexismus den Nationalismus abgelöst hat, als Treiber der „politischen Leidenschaften“, wobei die Vertreter des ersteren das zweite als Bannfetisch hochhalten. Sich aber dabei nur noch schlecht selbstparodierend.

      Zum Hass gehört auch immer die Dummheit oder extreme Engstirnigkeit in der Auslegung von Doktrinen oder Glaubenssätzen.

    • Wie kann dieser Goergen (der Autor) schreiben:

      „London ist wohl jene europäische Metropole, in der Hautfarbe und Religion am wenigsten zählen, obwohl es ähnliche Probleme damit hat wie überall. …“

      … wenn es der neue Bürgermeister selbst ist, der tatsächlich ein Hautfarbenproblem hat:

      http://www.politics.co.uk/news/2016/03/30/sadiq-khan-there-are-too-many-white-men-on-transport-for-lon

      via

      https://therationalists.org/2016/05/08/this-week-in-stupid-08052016/

    • Man wird abwarten müssen, was passiert, aber schön wäre es nicht. Ich kenne Khan und die Londoner Verhältnisse nicht, aber in einem Land, in dem Kindsmissbrauch durch Muslime aktiv nicht untersucht wird, scheint alles möglich.

      • Machen wir den potentiellen Asylanten aus England und Schweden und andersowo doch ein swap-Angebot. Alle Neuankömmlinge der letzten 30 Jahre gegen die Flüchtlinge, die aus diesen Ländern drohen. Mal eine ganz andere Flüchtlingskrise erscheint auf einmal möglich.

        Die jüdischen Briten und Franzosen jedenfalls waren die ersten Flüchtlinge (aber wenig beachtet), so gesehen.

      • upps hatte im letzten post das Unwort schlechthin unbefangen verwendet, nun im „memory hole“ Nirvana. Aber nicht schad drum.

    • Kaum Bürgermeister von „Londonistan“ greift er nach der Macht in der Labour Partei:

      „The new Mayor of London attended the meeting straight from having his first meeting with Corbyn. While the Labour leader’s spokesman described this as a ‘warm and friendly’ affair, Khan did not hold his punches with his rousing speech to MPs.

      He said that the party could still secure a win in 2020, describing the current Government as ‘reminiscent of the Major years in the 1990s’. In order to win, he said the party ‘cannot afford to miss any open goals’. In a thinly-veiled attack on ideologically-minded socialists, he said ‘there is no such thing as glorious defeat’ before adding that it was time ‘to prove through action rather than words, that Labour can be trusted to govern and that in power, we can change lives for the better’.“

      http://blogs.spectator.co.uk/2016/05/sadiq-khan-boosts-party-morale-as-corbyn-forgets-his-lines-at-plp-meeting/

      Adrian würde vermutlich sagen, er packt die Labour-Leute mit ihrem Kommunismus Trauma.

      • Die Labour Party hat auch ein gravierendes Problem mit Antisemitismus, dass auf immer mehr Muslime unter den Mitgliedern zurückzuführen ist:

        „In recent days, the Labour Party has been embroiled in a furious dispute over the attitudes of some members toward Jews. Two leading figures, Naseem Shah, a member of Parliament for a Bradford constituency, and Ken Livingstone, a former London mayor and a member of Labour’s National Executive Committee, were suspended from the party for what were condemned as anti-Semitic remarks. Ms. Shah had suggested in a social media post that Israel be “relocated” to the United States, while Mr. Livingstone had tried to defend her by claiming that Adolf Hitler had been a Zionist.“

        • Der Antisemitismus hat sich über deren Ideologie eingeschlichen. Das machte sie dann empfänglich für Muslime, die genau zu dieser Ideologie passen. Wäre das fundamental anders, dann trieben sich jetzt in der Labour Partei mMn säkularisierte Moslems rum, die an ihrer Reigion und denen damit verbundenen Vorurteilen kein gutes Haar lassen würden…

        • Das sollte man eigentlich erwarten, dass eine Linke Partei solche Muslime anzieht, die mit ihrer Ausrichtung übereinstimmen. Aber im Rahmen des Multikulturalismus kommt es eben anders.

    • „VollpfostInnen“

      Inhaltlich teile ich Ihren Vortrag nicht, was wenig überraschend ist. Aber ich schaue immer auch auf die Redeleistung. Und was soll ich sagen, so etwas schlechtes sehe ich selten, aber immer häufiger bei den SJW.

      Warum wirkt sie lächerlich? Weil sie mit dem Pathos anfängt. Das sollte man nie tun. Sie wäre viel glaubwürdiger, wenn sie die klassische aristotelische Reihenfolge einhalten würde. Aber die flennt einfach schon direkt am Anfang los, statt erstmal Ethos zu entwickeln.

      Das ist einfach Kindergartenniveau, jeder rhetoriktrainer bekommt da nur ein mitleidiges lächeln ins Gesicht. Und so etwas wird bei einem Redner-Event wie der re.publica zugelassen. Der allgemeine Verfall der debattenkultur ist überdeutlich….

        • Aber das ist doch so ein Projekt von einem Grünen und nicht etwa mit Debattenkultur zu verwechseln.
          Dazu sind „weiße heterosexuelle Cis-Männer“ schliesslich ebenfalls befähigt!

        • Genau. Was ich damit sagen möchte: Die haben so viel Zeit (kein geregelter Job ect.), aber die haben einfach überhaupt nicht den Willen besser zu werden. Das einzige was sie können ist die buzzword verseuchte Rabulistik.

          Ich vermute hier ein Motivationsproblem. Die wissen selber, dass das quatsch ist, wovon sie reden. Sie sind selbst nicht überzeugt, sondern machen diesen SWJ Kram nur, weil sie sonst nicht wüssten, was sie produktiv leisten könnten.

        • „Sie sind selbst nicht überzeugt, sondern machen diesen SWJ Kram nur, weil sie sonst nicht wüssten, was sie produktiv leisten könnten.“

          Ein Selbstläufer. Und sie wissen wirklich nicht was sie tun, nämlich die Realität vollkommen verzerren. Oder wollen es nicht wissen, da es ja „Quatsch“ ist. Wieviele machen da mit, weil sie das für einen schlechten Scherz halten?

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