Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 4. Mai 2016

Selbermach Mittwoch 59 (04.05.2016)

Bitte sehr!

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Responses

  1. Über 300 Teilnehmerinnen haben sich für den „Feministischen Juristinnentag“ angemeldet.
    http://www.feministischer-juristinnentag.de/programm-2016.html

    • P.S. Übrigens gefördert vom Bundesministerium für alles außer Männer.

    • „Frauenspaziergänge“

      „Frauenstudiums“ (Dort werden nicht Frauen studiert, das wäre ja dann sogar Wissenschaft ^^)

      „Frauenforschung“

      Der Maler tapeziert die Wand. Die Malerin frauentapeziert die Wand.

      „Frauen als Kundinnen in der Sexarbeit – gibt es das überhaupt? Ja, es gibt sie, und sie sind keine Ausnahme mehr. Was suchen Frauen, wenn sie sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen? Ist dies als Akt der Emanzipation zu lesen? Was bedeutet es für die Annahme, dass „käufliche Liebe“ ein Ausdruck des Patriarchats sei?“

      Tut mir ja leid (nicht!), aber wenn ich sowas lese muss ich lachen.

  2. Trumps kalkulierter Frauenhass:

    https://www.washingtonpost.com/opinions/trumps-calculated-misogyny/2016/04/29/c063a984-0e03-11e6-bfa1-4efa856caf2a_story.html

    Lächerlich. Trump ist zu allen gleich rüpelhaft, aber wenn er es zu einer Frau ist, dann schreien sie: Misogyny! Hat man ihm schon mal Misandry vorgeworfen?

    Aber der Erzfeministin und Extrem-Sexistin Pusch gefällt das natürlich

    http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/hillary-donald-und-die-woman-card/

    und sie iteriert selbstredend den tschenderpäigäp. Aber interessant ist es schon: Wenn man Männer vor der Wahl fragt, ob sie oder die Partnerin mehr verdienen, wählen sie eher Trump, Frauen hingegen eher Hillary.

  3. Hemmungslose Eigenwerbung:

    Aus der losen Reihe, „Blogger schreiben über Zwangsvaterschaft“ heute mal ein Gedankenexperiment zum Thema Zwangsmutterschaft:

    https://emannzer.wordpress.com/2016/05/02/zwangsmutterschaft-mal-angenommen-dass/

    • Im Prinzip ist das ein interessantes Gedankenexperiment. Aber es hinkt eben daran, dass 9 Monate Schwangerschaft ein erheblicher Eingriff in den Körper ist. Den man den allermeisten Müttern auch für immer ansehen wird. Das ist schon eine andere Dimension als beim Mann.

      Die daraus folgende Frage, die sich die Männerrechtsbewegung mal stellen sollte ist, wie man mit diesem, wahre Gleichberechtigung ausschließenden Umstand umgehen will? Es wird niemals möglich sein, Vätern dieselben Rechte wie Müttern zu geben. Man kann nur entweder den Mann über die Frau stellen und so Väterrechte sichern, oder man könnte zumindest die Männer von allen Pflichten entbinden.

      • Da steckt mit Sicherheit ein Problem drin, sehe ich ähnlich, @lh

        Mal ausgenommen, was wäre, wenn die Frau das Kind austrägt, in der Annahme, es wäre ‚ihres‘ und hinterher erfährt, dass sie eben nicht die Mutter ist:

        Es ist ein schwieriges Feld und Thema. Zumal wohl kein Mann (mit Ausnahmen) eine Frau zur Abtreibung zwingen kann, wenn er kein Kind möchte und das vorher auch betont hat.

        Und hier kollidieren dann die Rechte des Kindes u.a. mit dem Thema OptIn-Entscheidung für eine Annahme der Vaterschaft. Dieser Vorschlag sagt ja, dass ein Mann innerhalb einer gewissen Frist entscheiden können sollte, ob er Papa werden möchte.

        Ein Recht übrigens, dass Frauen nun schon seit Jahrzehnten in Form von Abtreibung, Baby-Klappen, anonymer Geburt mit Adoptionsfreigabe haben. Und selbst wenn der Mann das Kind annehmen würde, so hat er keinerlei Chance in diesem Land.

        Und genau hier gibt es ein massives Ungleichgewicht zwischen den Rechten der beiden Geschlechter.

        Leider wird das Thema kaum emotionslos diskutiert, auf „Fisch+Fleisch“ fliegen jedes mal die Fetzen, wenn ein Mann einen Artikel dazu schreibt. Meist kommt die Skandierung aus der feministischen Ecke, wie so oft.

        • Ich würde das Problem noch viel radikaler lösen und Vätern alle Pflichten (und Rechte!) nehmen. Ich bin mir da ausnahmsweise mit Antje Schrupp einig.

          Und zwar nicht, weil ich Männern ihre Kinder nehmen will, auf gar keinen Fall. Aber solange man die Souveränität der Frau über ihren Körper anerkennt, wird man nicht in der Lage sein mit rechtlichen Mitteln Vätern ihre Position wirksam zu sichern.

          Und dann bleibt die Frage der Psychologie: Aus meinem Verständnis von Game und Frauen scheint mir eine Haltung von „nimm mir nicht meine Kinder weg“, „ich werde durch alle Instanzen klagen“, „ich will meine Kinder“ prädestiniert dafür, dass die Frau die Kinder wegschafft. Wenn ich in der Situation wäre und meine Kinder behalten wollen würde, ich würde eher sagen (die individuelle Feinkalibrierung und Subkommunikation spielt dabei noch eine Rolle): „Boah werde ich froh sein wenn ich dich und Plagen nicht mehr sehen muss. Hoffentlich muss ich die nicht die Hälfte der Zeit bei mir haben?“

          Und deshalb denke ich, dass es die beste Basis für eine psychologische Auseinandersetzung wäre, wenn die Mutter zum einen keine rechtlichen Mittel hat, den Vater zu irgendwas zu bekommen (und sie das daher emotional machen muss) und zum anderen Vätern gar nicht die Illusion in den Kopf gesetzt wird, das Problem ließe sich mit Gesetzen lösen.

          Wenn man Männer entpflichten würde, dann müssten Frauen sich wieder um Väter bemühen.

        • @lh

          Ein guter Vorschlag, wie ich finde:

          „Und deshalb denke ich, dass es die beste Basis für eine psychologische Auseinandersetzung wäre, wenn die Mutter zum einen keine rechtlichen Mittel hat, den Vater zu irgendwas zu bekommen (und sie das daher emotional machen muss) und zum anderen Vätern gar nicht die Illusion in den Kopf gesetzt wird, das Problem ließe sich mit Gesetzen lösen.

          Wenn man Männer entpflichten würde, dann müssten Frauen sich wieder um Väter bemühen.“

          Gegenseitiges Einvernehmen war schon immer die beste Basis. Und nicht das, was unter „Samenraub“ & Co bisher möglich ist.

          Da dann der Staat für Mutti an die Seite springen müsste (er gebiert sich ja eh als Super-Nanny, habe ich allerdings meine Zweifel, dass diese Entpflichtung für Männer jemals kommen wird.

          Ein Fortschritt wäre ja schon die Pille für den Mann, dann wäre wenigstens Waffengleichheit. Aber die Forschung steckt ja noch in den Kinderschuhen und eine Anfrage von mir dazu blieb & bleibt seit 7 Jahren unbeantwortet vom Gesundheitsministerium.

        • Eine Pille für den Mann würde zumindest die eine Hälfte des Problems lösen und wäre sicherlich ein gewaltiger Fortschritt.

          Aber ich halte die Abschaffung des Väterunterhalts gar nicht für so unrealistisch. Immerhin wird über das BGE inzwischen durchaus ernsthaft diskutiert. Und das könnte tatsächlich eine Sache sein, wo man den Feminismus als „Partner“ gewinnen könnte.

      • @lh
        Schwangerschaft ist kein immenser eingriff in den Körper der Frau, sonder eigentlich der Normalzustand. Nur weil ein paar verrückte Feministinnen immer wieder lügen, das das ja so schwer wäre, muss es nicht der Wahrheit entsprechen.

        • Imion mein Bester! Was macht das Leben?

          Also, die Tatsache, dass wir diesen „Normalzustand“ heute effektiv unterbinden können ist unter anderem Grund dafür, dass Frauen auch mit 40 noch frisch und proper aussehen können.

          Die älteren Frauen in meiner Familie kennen auch noch den Spruch „Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“ (wortwörtlich gemeint)

        • Warst Du schon mal schwanger?

        • @maren
          Meine Oma sah auch nach 5 Kindern noch proper aus.

          @adrian
          Ich brauch nicht Schwanger zu sein, um zu wissen, das das nix weltbewegendes ist. Warum sollte es das auch sein. Das sind 2 Kilo mehr die die Frau tragen muss, und das wars.

        • Ach, @Maren:

          „Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“ (wortwörtlich gemeint)“

          Und jedes Jahr kostet die älteren Menschen auch einen Zahn. So what?

          Du versuchst es immer wieder, Feminismus aus der (nicht immer ehrlichen) Historie zu relativieren. Dabei kommen unsisono die meist gleichen Anwürfe, zumeist bezogen auf eine längst überlebte Vergangenheit.

          Was du anscheinend nicht verstehst, ist, das die Vergagenheit nicht die Zukunft beschreibt – welche aktuell eine komplett andere ist.

          Ich kenne genug Frauen, die Kinder haben – und denen man das nicht ansieht. Selbst alle Zähne waren noch im Mund …

          Es ist leider typisch, für Vertreterinnen wie dich, nie selbst etwas erlebt zu haben, aber dennoch Horrorgeschichten zu repetieren, ohne diese jemals falsifiziert zu haben (vgl. Adrians Frage).

          Und deswegen empfinde ich solche Diskussionen, nicht nur mit dir, mittlerweile als ermüdent, gelinde gesagt.

          Da kommt nichts Konstruktives, aus dieser Ecke!

        • @emannzer
          *Ich kenne genug Frauen, die Kinder haben – und denen man das nicht ansieht. Selbst alle Zähne waren noch im Mund …*

          Ich behaupte mal, dass auch für die Mütter in deiner Bekanntschaft Schwangerschaft kein „Normalzustand“ ist, wie Imion es hier behauptet, also dass sie nicht jedes Jahr ein Kind bekommen haben und die meiste Zeit ihres Lebens nicht schwanger waren. ^^

          *Und deswegen empfinde ich solche Diskussionen, nicht nur mit dir, mittlerweile als ermüdent, gelinde gesagt.*

          Weisst du was richtig ermüdend ist?
          Wenn irgendwelche antifeministischen Spinner um die Ecke kommen und irgendwelche Behauptungen über Dinge anstellen, über die sie mit gutem Willen gerade mal rudimentäre Ahnung haben und mithilfe dieser Behauptungen ihren eigenen irrationalen Frauenhass füttern.

        • Weisst du was richtig ermüdend ist?
          Wenn irgendwelche Feministinnen um die Ecke kommen und irgendwelche Behauptungen über Dinge anstellen, über die sie mit gutem Willen gerade mal rudimentäre Ahnung haben und mithilfe dieser Behauptungen ihren eigenen irrationalen Männerhass füttern.

          Nicht, dass ich Immions Meinung wäre, aber ich kann mich nicht erinnern jemals auch nur einen feministischen Text gesehen zu haben, der das von Dir skizzierte Niveau überschreitet?

        • @marenleinchen
          Das hat nichts mit Frauenhass zu tun, nur deine ewigen, absoluten Übertreibungen und jammereien nerven einfach tierisch. Genauso wie dein Übertreiben der Pille. Wenn man deine Postings liest, müsste man meinen, das 90% der Frauen an irgendwas wegen der Pille leiden.

          Genauso bei der Schwangerschaft, in nur 1% kommt es zu komplikationen, das wars. Und der Rest? Ein bisschen Gewichtszunahme, ui wie schlomm. Ein n paar Tage übelkeit, habe ich auch wenn ich gesoffen habe, na und? Bei der Schwangerschaft, ja ist anstrengend, waren die dreissig Kilometer Märsche beim Bund auch, na und? Riss im Damm, ich habe beim letzten Turnier über dem Auge auch einen Cut gehabt, den mein Gegner dann immer weiter aufgeschlagen hat, also die Hautpartie weiter aufgerissen ist, wie beim Dammriss. Na Und?

          Was ist also jetzt so schlimm an einer Schwangerschaft?

        • *Wenn man deine Postings liest, müsste man meinen, das 90% der Frauen an irgendwas wegen der Pille leiden.*

          Du musst mich verwechseln.

          *Was ist also jetzt so schlimm an einer Schwangerschaft?*

          An einer? Nichts.
          An 20+? Ne Menge. (-> Schwangerschaft = Normalzustand)

        • @marenleinchen
          „Du musst mich verwechseln.“
          Nein, du bist hier immer diejenige die auf Thrombosse etc. herumreitet, als ob das 99% der Frauen betreffen würde.

          „An einer? Nichts.
          An 20+? Ne Menge. (-> Schwangerschaft = Normalzustand)“
          Nein Maren, auch damals haben Frauen nicht 20 Kinder ausgetragen. Erstens, kamen damals die Menschen erst mit 16 in die Pupertät, zweitens kommen noch die Abgänge usw dazu. Sprich, eine Frau hat so zwischen 10 und 15 Kinder ausgetragen, das wars. Und das hat die Frau weit weniger ausgelaugt, als das, was die Männer in den Bergwerken geleistet haben.

          Immer diese künstliche Hochstilisierung von Frauen zu Helden, ohne das diese etwas dafür geleistet haben. Das nervt.

        • Ach, liebe Häsin:

          „Weisst du was richtig ermüdend ist?
          Wenn irgendwelche antifeministischen Spinner um die Ecke kommen und irgendwelche Behauptungen über Dinge anstellen, über die sie mit gutem Willen gerade mal rudimentäre Ahnung haben und mithilfe dieser Behauptungen ihren eigenen irrationalen Frauenhass füttern.“

          Weißt du, was richtig ermüdent ist? Gespräche mit dir und deinen Genossinnen darüber – und sowas:

          https://emannzer.wordpress.com/2016/03/03/alice-s-im-gespraech-mit-anne-w/

          Guten Appetit!

        • Also, gegen den Feminismus sein, ist das Eine. Aber deshalb muss man(n) trotzdem keinen Unsinn über Schwangerschaften schreiben.

          1. ist eine Schwangerschaft – sowohl biologisch, als auch medizinisch – ein absoluter Ausnahmezustand, der vom weiblichen Körper einen großen Aufwand an Schutzvorrichtungen für Mutter und Kind verlangt.
          2. denke ich, dass Schwangerschaft etwas ist, worüber wir Männer nun wirklich kein objektives Urteil abgeben können – und es deshalb auch nicht sollten.

        • @carnofis
          Nein, schwangerschaft ist für eine Frau der absolute normalzustand. Früher haben Frauen zwischen10 und 15 Kinder geboren, dazu kommen kommen noch die ganzen abgänge. Das ging soweit, das ein Grossteil der Frauen gar nicht wusste, was die Periode ist, weil sie sie nie hatten, und keinerlei „Schutzvorrichtungen“(was auch immer das sein mag) benötigt.

          Und ja, auch wir Männer dürfen uns ein urteil darüber bilden, wenn Frauen wegen den kleinsten dingen ständig jammern, um mal wieder bessergestellt und bevorzugt behandelt werden möchte.

        • @imion
          Eigentlich ist das ja verlorene Liebesmüh, aber schauen wir uns doch so einen „Normalfall“ mal an:

          Queen Anne, 1702-1714 englische/britische Königin, war im Verlauf ihres Lebens 17mal schwanger. Davon 5 Lebendgeburten, 2 Fehlgeburten und sage und schreibe 10 Totgeburten.
          Die letzten 7 Schwangerschaften, 1693-1700 (Alter der Königin 28-35) waren alles Totgeburten, danach hat sie es dann aufgegeben.
          Sie starb 1714 im Alter von 49 Jahren, ihr Leibarzt schrieb damals an Jonathan Swift, dass er der Meinung war, ihr Tod sei eine Befreiung von einem Leben voller Krankheit und und Tragödien.
          „I believe sleep was never more welcome to a weary traveller than death was to her.“

          Und wir reden hier von der englischen Königin, der top-notch Gesundheitsversorgung zur Verfügung stand. ^^

        • @maren

          Eine Studie mit n=1 ist immer nur sehr eingeschränkt aussagefähig. Es können ja andere Gründe dazu gekommen sein. Es werden verschiedene bei ihr diskutiert:

          http://writedge.com/queen-anne-miscarriages-stillbirths-5-minutes/

          There are various reasons this happened. Many historians agree that her illnesses lead to miscarriages and stillbirths. Medical researchers believe that she suffered from Antiphospholipid Syndrome (APS), which is an immune disorder. Some of the symptoms include recurring miscarriages, pre-eclapmisa and losses of babies later in pregnancy.

          Some believe she may have been rhesus negative, but this is unlikely. The survival rate of later pregnancies decreases considerably with each one. The fact that she was able to have some living children after her first two suggests that it wasn’t the case. It’s also worth noting that her firth baby was stillborn.

          The rapid pace of falling pregnant may not have helped. Doctors often recommend waiting a month or two at least after suffering a miscarriage, and in many cases it is clear that Queen Anne didn’t wait this time. During the Stuart period, it was unlikely there would have been any advice, and she just knew that she had to have children; her sister and brother-in-law had failed to produce children and by 1689 she had become heir to the throne. She needed heirs herself. By having so many pregnancies in such a short space of time, she may not have given her body time to recover.

          It is devastating, and I can’t help but think of the heartbreak and sorrow she would have gone through. She was an extremely strong-willed woman, and this is why she is one of my favorite Stuart monarchs.

        • Widerspricht das meiner These? Sie hatte 17 Schwangerschaften, lt. Imion die normale Rate. Es ist ihr nicht gut bekommen.
          Selbst in dem von dir verlinkten Text wird ja (zu Recht) angesprochen, dass sie ihrem Körper keine Zeit gegeben hat, sich zu erholen.
          Ergo scheint es ja doch kein solcher Spaziergang zu sein, wie Imion unverschämterweise meint. Oder zumindest nicht für jede Frau.

        • @maren

          Es widerspricht insoweit deiner These als das für die Zahl der Totgeburten bei ihr anscheinend besondere Umstände vorlagen, die diese bewirkt haben konnten. Die Kindersterblichkeit war natürlich hoch in der damaligen Zeit, dennoch könnte sie bei ihr ungewöhnlich hoch gewesen sein, ohne das man daraus etwas über die Sterberate anderer Frauen, auch mit schlechterer ärztlicher Versorgung sagen kann.

        • Es geht nicht um die Sterberate der Kinder. Eher um die der Mütter. ^^

        • @maren
          Wie hier schon mehrfach geklärt, kommt es in 1% der Schwangerschaften zu komplikationen. Das es auch vereinzeilt Frauen gibt, die nur Totgeburten und Behinderte kinder haben, kommt vor, hat aber nichts mit der Ärztlichen Versorgung zu tun.

          Desweiteren beweist dein Beispiel mit der Königin eindrucksvoll, das Frauen eben permanent Schwanger gewesen sind.

          Wäre es bei jeder Frau so wie bei deinem Beispiel, dann hätte die Menschheit nicht überlebt.

          Schwangerschaft ist und bleibt nichts besonderes für den Körper der Frau, sondern der Normalzustand, nicht schwieriger als einen Kasten Bier die Treppe hochzutragen.

  4. Stardusk.

    Er spricht mit einem Apostate aus Saudi Arabien. Faszinierendes Gespräch.

    Auch viel Referenzen nach D. Manchmal scheint es als ob er hier lebt.

  5. Black Pigeon Speaks über “Diversity“.

    Ua gern genommene feministische Doktrin.

    • Lauren über Diversity.

      (Sie muß immerhin Justin Trudeau ertragen)

    • Sieht so aus, als würden Soziologen auch sinnvollen Research machen. Möglicherweise liegt das daran, dass sie nicht zur Genderfraktion gehören.

  6. Heute etwas zu den Mordfällen in Höxter:

    http://www.welt.de/vermischtes/article155027095/Was-der-Psychiater-zum-Horror-von-Hoexter-sagt.html

    Interessant ist vor allem dieser Satz:

    „Ich habe schon Frauen gehört, die gesagt haben: „Für mich wäre es der ultimative Kick, mit einem Mörder zu schlafen.““

    Hybristophila halt – Frauen stehen oft auf den bösen Wolf unter den Männern. Da gibt es viele Beispiele für. Verhaltensbiologisch ist es leicht erklärbar.

    Was die anderen Aussagen dieses Interviews betrifft, da weiß ich nicht, ob ich da in jedem Punkt zustimmen kann. Z.B. das hier

    „Sexualität und die Lust, andere zu quälen, haben dieselbe psychosoziale Wurzel.“

    irritiert eher. Sexualität hat eine biologische Wurzel. Und zwar eine andere, als die Lust am quälen. Letztere haben nicht soooo viele Menschen wie eine Sexualität, trotzdem könnte auch Lust am Quälen verhaltensbiologische Wurzeln haben. Diese Wurzeln können zwar bei bestimmten Menschen auch verknüpft sein mit der Sexualität, aber dass die Sexualität, die fast jeder hat, dieselbe Wurzel hat wie die Lust am Quälen, die nur bestimmte Menschen haben, kann ich mir nicht vorstellen. Dass Lust am Quälen eine psychosoziale Wurzel hat, mag sein, aber die Sexualität auch? Inwiefern denn? Das ist doch ein Trieb. Okay, auch die Sexualität mag durch psychosoziale Faktoren beeinflusst werden. Aber vom Grundsatz ist sie etwas, was auch Tiere haben, und bei denen spricht niemand von irgendwelchen „psychosozialen“ Wurzeln.

    • Dazu der vor Jahren in Kanda stattgefundene Fall von Karla Homolka & Paul Kenneth Bernardo.

      Die Medien scheinen nicht zu recherchieren. Insbesondere hier die Rolle von Homolka.
      Karla Homolka


      Karla Leanne Homolka (* 4. Mai 1970 in Port Credit, Ontario) ist eine kanadische Serienmörderin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Paul Kenneth Bernardo mehrere junge Mädchen vergewaltigte und tötete. Die beiden wurden als Ken and Barbie of Murder and Mayhem bekannt und lieferten der kanadischen Presse einen spektakulären Gerichtsprozess.“

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Karla_Homolka

      • *Die Medien scheinen nicht zu recherchieren. Insbesondere hier die Rolle von Homolka.*

        Was sollten sie auch dazu recherchieren?
        Es gibt also auf 2 verschiedenen Kontinenten midestens 2 böse Frauen. Zusammenhang?

      • Schlimm. Nicht war?

        🙂

    • „Sexualität und die Lust, andere zu quälen, haben dieselbe psychosoziale Wurzel.“

      Hat er vielleicht gemeint, bei DIESEM Exemplar hätten sie dieselbe psychosoziale Wurzel?

  7. Blithering Genius mit zwei interessanten Videos. Eins als Antwort auf Sargon.


    • Sag mal woher nimmst du eigentlich die Zeit, immer so nen arschvoll Videos zu gucken? Das mein ich ganz ernst.

      • Wahrscheinlich hört Petpanther das nebenbei beim Kochen, Bügeln, Geschirrspülen? So mache ich das nämlich.

  8. Der Gadfather im Gespräch mit Bruce Bawer (Literaturkritiker etc.)

  9. Auf dem Orwell 2.0 Anhänger Treffen der “Progressiven“ re:publica #rpTen

    Die islamistische Feministin Kübra Gümünsay über

    #OrganisierteLiebe

    (Mischung aus Nordkorea, Islamismus und romantisierten marxistischen Feminismus)

    • Solange Hamed Abdel-Samad und Sabatina James in Deutschland 24/7-Polizeischutz benötigen, habe ich keine Lust, mir so etwas anzuhören.

      OK, auf Twitter vertreten Leute andere Meinungen als Frau Gümünsay. Schlimm. Mir kommen die Tränen.

  10. Guter Artikel, verlinkt von Genderama:
    https://www.psychologytoday.com/blog/more-mortal/201605/when-safe-spaces-become-danger-zones

    Sehr bemerkenswert dieser Kommentar:

    „After finishing college at a top-5 public University (in US) in 2010 it became very clear that there was more going on than just misguided political group think. There is something unabashedly conspiratorial at the root of all this malfeasance. I took an introduction to anthropology class in my last year to fulfill my „diversity“ requirement for my BS in a heavily mathematical science. They were spinning scientific data and omitting anything contradictory to the idea that we are all equal and everything is a social construct. Any of my attempts during the discussion section to refute or challenge this obvious bias were met with the you’re a white male so your opinion is invalid retort. Not just from the students, but often from the teacher as well. The teacher encouraged the other students to ridicule me when I presented my liberal views (yes liberal!!, not even conservative… just western humanism/individualism). I ended up not going to class and getting a C- (by far my lowest grade.) Little did I know that being a white male with a C- in an indoctrination camp class would make it nigh impossible for me to get into grad school at the same school as my undergrad. Meanwhile they are admitting women and blacks who aren’t as mathematically advanced as I was in high school. It’s a truly sickening situation when I think about all the psychological damage that was inflicted on me and undoubtedly inflicted on many others like me at the very university which claims to be all about truth and critical thinking. Or when I consider how many talented young minds, which happened to be housed in a man of Asian or European heritage, who will never have a chance to be a part of graduate science academia because they had to move on with their lives after recognizing the magnitude of the bias stacked against them. Now the hard science programs at my university are full of women and minorities who are totally unsuited to their positions. They are unable to produce scientifically so they end up being obligated to teach and the cycle worsens each and every year. These people due to their feelings of inferiority are then often attracted to this pervasive (on campus at least) ideology and thus it spreads to the hard sciences.The only possible outcome is the downfall of the Western tradition of education or a complete shift in the paradigm of credential peddling and reeducation that the universities are currently engaged in. I don’t know how it happened but there is a clear ideological cabal of totalitarian leftists who have infested many of the formerly greatest institutions in the world. They seem to only hire the like-minded and they actively ostracize and demote dissent. The only progress they care about is the destruction of the American „patriarch“ aka the family unit and the removal of the inherently imperialist/white-supremacist notions of individual liberties and meritocracy. Oh well, here’s to a future of free education via the internet superior to anything remaining in those once hallowed halls.“

  11. Der Papst.
    Meine Damen und Herren: dieser Papst…
    ein Revolutionär und – guck an – Feminist (?)

    Wie ich meine nun nur noch ganz knapp davon entfernt – ähnlich dem Dalai Lama – zu verkünden, dass wenn es nach ihm ginge auch eine Frau seine Nachfolge antreten könnte.

  12. lol

    „Widerstand ist zwecklos“

  13. Neue Kampagne zu Geschlechtskrankheiten. Vielleicht bin ich inzwischen hyper-sensibilisiert, aber ich finde die Männerdarstellungen – Fotostrecke Bild 1 und Bild 4 – negativ/abwertend. Umgekehrt undenkbar.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/juckt-s-gib-aids-keine-chance-kampagne-wird-abgeloest-14215936/plakate-wie-dieses-sollen-den-14216004.html

    • Du bist hypersensibilisiert.

      Der von dir wahrgenommene Aspekt ist zwar da, aber nur fürs trainierte Auge sichtbar.

      • 🙂

    • Ich finde die jetzt nicht speziell männlich/ weiblich abwertend.

      Viel schlimmer ist natürlich, dass hier die Diversity in den Bildern mit Sexszne zu kurz kommt.

  14. kann es sein, daß das Patriarchat eine Macke hat?

    Ich meine hier die Website.

    • Bei mir scheint alles normal?

      • Bei mir nicht, sehe nur ͸eckige Klammern seit [„Alles Evolution] Richard Dawkins und Steven Rose“

        Kein Link, kein Name des Beitrags …

        • Bei mir ist auch alles normal. (Vielleicht mal den Cache leeren?)

        • Wie?

          Beide Browser haben das Problem, selbst nach Rechnerneustart. (opera/Firefox)

          Aufgefallen ist mir schon, daß ich „Lügenpresse.de“ nicht aufrufen kann.

          Kann es sein, daß mich mein Povider zensiert?

        • Die eckigen Klammern sind leer. Safari, iOS

        • Habe dasselbe Problem. Wurde irgendwas geändert?

        • Eckigen Klammern bleiben leer.

          Schrifttyp gewählt, den nicht jeder lesen kann? Warum?

        • Um es klar zu sagen, so wie es jetzt ist, ist die Seite „Das Patriarchat“ für mich nicht nutzbar, denn es werden mir weder neue Beiträge angezeigt, noch Links.

          System Mint Linux.

          Letzer angezeigter Beitrag „[Alles Evolution] Richard Dawkins und Steven Rose“, danach nix mehr …

        • Unter Windows kann ich mit Opera Developer und VPN an die Seite derzeit gar nicht laden. Mit VPN aus oder anderen Browsern läuft alles einwandfrei.

        • Vielleicht brauchen wir eine Frauenquot für Blogeinrichtungen, dann klappt das! 🙂

        • Ach Du meinst nicht „hier die Webseite“ sondern die andere. Die geht bei mir auch nicht.

    • Der patriarchats-Verteiler scheint immer noch defekt zu sein. 😦
      Da sieht man wieder mal, wie sehr man heutzutage von der Technik abhängt.

    • Sach mal, wie lange ist Christian denn mit dem patriarchalnen Bollerwagen unterwegs?
      Wahrscheinlich reihert er grad beim Nachbarn in die Rabatten. Was eigentlich die volle moralische Unterstützung jedes aufrechten Maskulisten verdient 🙂

    • bei https://criticisingfeminism.wordpress.com/ genau das selbe

  15. „Neues aus der Presse“:

    FAS, 01/05/2016, Rubrik: „VOLKES STIMME“
    (offenbar basierend auf einer ‚Umfrage“ des Instituts für Demoskopie Allensbach)

    Text:
    „Die Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt, dass Männer im Beruf bevorzugt werden, selbst wenn Frauen gleich viel leisten: [Zahlen] […]
    Nur jeder fünfte deutsche siehst gleiche Chancen für Männer und Frauen, Daran hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten kaum etwas geändert.

    Fettgedruckt: „Keine Chancengleichheit“

    Fragestellung: „Haben Frauen heute im Beruf bei gleicher Leistung dieselben Chancen wie Männer?“
    Antworten (Balkendiagramme):
    Gesamt: 20% Ja, 51% Nein
    Frauen: 13% Ja, 64% Nein
    Männer: 28% Ja, 36% Nein
    (Rund 1400 Befragte, über 16)

    Diskussion:
    (13+28) / 2 = 20,5
    (64+36) / 2 = 50
    Da 50 < 51 ist, müssen geringfügig mehr Frauen als Männer betrachtet worden sein, dies ist aber relativ gering, daher ist keine Manipulation durch die Auswahl der Geschlechtszugehörigkeit zu erwarten.

    Fragestellung:
    Offenbar fehlt hier eine wesentliche Antwortmöglichkeit;
    Mindestens 36% der Männer und immerhin noch 23% der Frauen wollten die Frage nicht mit Ja oder Nein beantworten.
    (Randnotiz: Wenn einBefragter der Meinung ist, dass Frauen bevorzugt würden, wie sollte/ würde er wohl hier antworten?)

    Auswahlkriterium der Befragten:
    Wer wurde befragt, waren die befragten Kompetent genug eine Aussage zu tätigen, oder sollte hier nur das "Gefühl" der Bevölkerung erfasst werden?

    Textwirkung:
    * "überzeugt"
    Es wurde eine Frage gestellt, es ist nicht ersichtlich, dass die Überzeugungsstärke mit der man die Antwort gab erfasst wurde oder gar einfloss.
    * "die Mehrheit"
    Bei 51% zwar formal korrekt, aber durchaus unpassend, wenn 51% errechnet wurden. Üblicher Sprachgebrauch wäre "[Rund] Die Hälfte"
    * "Daran hat sich … geändert"
    Dies geht aus den Zahlen nicht heraus; Kritischer ist mE aber hier, dass nicht klar war ob sich
    a) an der Realität wenig geändert hat
    b) am Gefühl der Bevölkerung wenig geändert hat
    [c) an der medialen Darstellung wenig geändert hat]

    Entsprechend ist dieser Satz nicht informativ, sondern rabbulistisch.

    Fazit:
    Diese (in der Rubrik immer knapp gehaltene Form) Darstellung ist eher so gewählt, um eine Wertung weiter zu transportieren, als Information darüber zu liefern, wie die Realität aussieht bzw. wahrgenommen wird.

  16. Stefan Molyneux mit Vox Day (ua “All SJW lie“).

    Trotz des reisserischen Titels (Molyneux macht das in letzter Zeit).
    Sehr interessantes Gespräch. Anfangs Free Trade etc. … bis ca 30:00

  17. Hat wer von euch die eine Studie parat, wo nachgefragt wurde, wie viele Frauen schon einmal „nein“ gesagt haben, obwohl sie „ja“ gemeint haben?

    Ich erinnere mich sehr gut, dass ich hier auf AE mal so eine gelesen habe.

  18. Wie hoch bzw. niedrig schätzt ihr die Dunkelzahl im Fall von Vergewaltigung?

    Ich lese desöfteren von horrende Zahlen in dem Bezug, die als Tatsache angenommen werden, obwohl sie ja nur eins sind: Schätzungen. Dass es ein Dunkelfeld gibt, ist klar. Wie tief es aber ab der Spitze des Eisbergs hinunterreicht würde natürlich jeden von uns interessieren.

  19. Gestern abend durch Zufall eine Dokumentation über Frauen in Saudi-Arabien im TV entdeckt. Darin meinten zwei Frauen (eine jung, die andere schon älter), dass sie gar nicht mit Männern gleichgestellt werden wollen, weil sie dann auch deren Verantwortung übernehmen müssten und ihre Privilegien verlieren würden. Sie sind ja schließlich Frauen… 🙂

    • Man sieht, die haben Feminismus nicht verstanden. Dem geht es ausschließlich um gleiche Rechte.

    • Zum Glück sind die westlichen Frauen schon viiiiiieeel weiter. Sie haben verstanden, dass man alle Rechte der Männer übernehmen kann und gleichzeitig die eigenen Privilegien noch massiv ausbauen.

  20. „Wie vermehrt man Intelligenz?“
    blogs.faz.net/planckton/2016/05/05/wie-vermehrt-man-intelligenz-1597/

    Hier versucht jemand, Sarrazin wegen dessen Aussagen zur Erblichkeit der Intelligenz ans Bein zu pinkeln, versteht aber dummerweise selbst nicht so richtig, was IQ-Tests und Heritabilität aussagen (abgesehen davon auch er auch vom Rest des Themas wenig Ahnung). Typischer Journalist also.

    • Soweit ich sehen kann, ist die Kritik an der Verwendung des Begriffs „Erblichkeit“ zum Teil formal richtig, jedenfalls bei den Original-Autoren. Allerdings ist das kein Punkt, der den bösen „Eugenikern“ wie Herrnstein und Jensen nicht bewusst gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Der kroatische Wissenschaftsphilosoph Neven Sesardić hat ein ganzes Buch dazu geschrieben, wie die moralisch Erleuchteten regelmäßig mit solchen Begriffen herumspielen, um den unbedarften Leser in die Irre zu führen: „Making sense of heritability (Erblichkeit)“ ( siehe http://emilkirkegaard.dk/en/?p=3961 )

      Aber so wie Preise für die DNA-Sequenzierung derzeit fallen, hat die peinliche Trickserei demnächst ein Ende. Innerhalb der nächsten 15 Jahren wird man die genetischen Grundlagen von Intelligenz hinreichend genug verstanden haben, um Vergleiche zwischen Bevölkerungsgruppen (Ethnien, Klassen, usw.) machen zu können. Und da die Chinesen und andere ebenfalls in die Forschung involviert sind, wird es der westlichen Elite nicht gelingen, die Ergebnisse unter Verschluss zu halten 🙂

      Die Frage, inwieweit der Intelligenz-Unterschied zwischen Ober- und Unterschicht, Weißen und Schwarzen, oder sonstigen Gruppen genetisch oder anderweitig bedingt ist, ist ohnehin primär aus wissenschaftlicher Sicht interessant und weniger von praktischer Bedeutung.

      Politisch und ökonomisch interessant ist einzig die Frage, inwieweit es gelingen kann, den Unterschied aus der Welt zu schaffen. Und da sind alle Versuche gescheitert, selbst die maximal invasiven. Koreanische Kriegswaisen, die in europäisch-stämmige Familien vermittelt wurden, entwickelten sich bezogen auf ihre gemessene Intelligenz prächtig, Kinder von Afroamerikaner oder Aborigines, die adoptiert wurden, nicht. Das gleiche Ergebnis zeigt sich bei der Unterscheidung zwischen Ober- und Unterschicht. Der IQ der Adoptivkinder gleicht dem der biologischen Eltern oder biologischen Geschwistern, nicht dem der Adoptiveltern oder deren leiblichen Kindern. Wenn selbst eine Adoption den Unterschied nicht aus der Welt schaffen kann, wie soll dann ein Regierungsprogramm daran etwas ändern können? Pures Wunschdenken.

      • „Die Frage, inwieweit der Intelligenz-Unterschied zwischen Ober- und Unterschicht, Weißen und Schwarzen, oder sonstigen Gruppen genetisch oder anderweitig bedingt ist, ist ohnehin primär aus wissenschaftlicher Sicht interessant und weniger von praktischer Bedeutung.“

        Stimmt.
        Ist aber zu kurz argumentiert. Trotz mangelnder praktischer Bedeutung verbirgt sich hinter dieser Frage eine Menge sozialer und politischer Sprengstoff.
        Ich habe für mich schon in meinem Studium beschlossen, bestimmte Dinge von vornherein nicht zu erforschen, wenn eben die praktische Bedeutung zu gering, die politische (oder militärische; das war in den 80ern von größerer Wichtigkeit) dagegen zu groß ist.

      • „Soweit ich sehen kann, ist die Kritik an der Verwendung des Begriffs „Erblichkeit“ zum Teil formal richtig, jedenfalls bei den Original-Autoren.“

        Ja, das stimmt schon. Fragt sich nur, wie relevant sie ist.

        „Allerdings ist das kein Punkt, der den bösen „Eugenikern“ wie Herrnstein und Jensen nicht bewusst gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Der kroatische Wissenschaftsphilosoph Neven Sesardić hat ein ganzes Buch dazu geschrieben, wie die moralisch Erleuchteten regelmäßig mit solchen Begriffen herumspielen, um den unbedarften Leser in die Irre zu führen: „Making sense of heritability (Erblichkeit)““

        Sesardic hat auch ein oder zwei kurze Artikel zum Thema geschrieben, die sehr zu empfehlen sind.

        „Aber so wie Preise für die DNA-Sequenzierung derzeit fallen, hat die peinliche Trickserei demnächst ein Ende. Innerhalb der nächsten 15 Jahren wird man die genetischen Grundlagen von Intelligenz hinreichend genug verstanden haben, um Vergleiche zwischen Bevölkerungsgruppen (Ethnien, Klassen, usw.) machen zu können. Und da die Chinesen und andere ebenfalls in die Forschung involviert sind, wird es der westlichen Elite nicht gelingen, die Ergebnisse unter Verschluss zu halten“

        In China läuft gerade ein Forschungsprogramm zur Untersuchung der DNA von Hochbegabten (Der Betreiber dieses Blogs berichtet gelegentlich über Fortschritte: http://infoproc.blogspot.de/). Unter Verschluss lassen sich die Ergebnisse sicher nicht halten, im Verleugnen ist unser politisch-mediale Elite aber ungeschlagen. Es wird noch lange dauern, bis diese Erkenntnisse allgemein akzeptiert sein werden.

        „Die Frage, inwieweit der Intelligenz-Unterschied zwischen Ober- und Unterschicht, Weißen und Schwarzen, oder sonstigen Gruppen genetisch oder anderweitig bedingt ist, ist ohnehin primär aus wissenschaftlicher Sicht interessant und weniger von praktischer Bedeutung.“

        Er ist von immenser praktischer Bedeutung, besonders in den USA (Affirmative Action).

        „Politisch und ökonomisch interessant ist einzig die Frage, inwieweit es gelingen kann, den Unterschied aus der Welt zu schaffen.“

        Dazu hilft es enorm, die Ursache des Unterschieds zu kennen.

        „Wenn selbst eine Adoption den Unterschied nicht aus der Welt schaffen kann, wie soll dann ein Regierungsprogramm daran etwas ändern können? Pures Wunschdenken.“

        Das ließe sich schon ändern, mit einem großangelegten Eugenik-Programm. Wird aber nicht passieren.

  21. Guckt mal hier:

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/studentin-gibt-millionen-nach-versehentlichen-kredit-aus-a-1090940.html

    Passt gut unter die Überschrift:

    „Frauen sind die besseren (beliebige Tätigkeit), Folge 968241, heute: Aufrichtiger Umgang mit Geld“

    Wofür hat sie es ausgegeben?

    „Eine australische Bank hat einer Chemiestudentin einen Überziehungskredit in Millionenhöhe eingeräumt, versehentlich. Die junge Frau investierte das Geld in Schuhe, Handtaschen und Appartements.“

    • Bin ich froh, dass sie das Geld investiert hat und nicht einfach verpulvert. Die Investmentbanken werden sich um sie reißen, ihre Zukunft ist gesichert.

      Wer nicht weiß, wie er sein Geld anlegen soll, setzt sich am besten mit diesem Investmentprofi in Verbindung. Die weiß schon, was man damit anstellen kann.

    • Tante Wiki über die Forschung von Harry Harlow:

      Harlow untersuchte anfangs vor allem das Erinnerungsvermögen von Affen, u. a. mussten seine Testtiere in Schubladen bestimmte dort versteckte Gegenstände finden, also die richtige von mehreren Schubladen öffnen.
      International bekannt wurde er, als er ab 1957 Rhesusaffen-Babys dazu benutzte, um an ihnen die Grundlagen der Mutter-Kind-Bindung zu erforschen. In Experimenten zeigt Harlow junge Rhesus-Äffchen, die ohne ihre Mutter in einen Käfig gesetzt werden, in dem sie die Wahl zwischen zwei Attrappen haben: einer aus Draht nachgebildeten, Milch-spendenden „Ersatzmutter“ und einer gleich großen, mit Stoff bespannten „Ersatzmutter“, die aber keine Milch spendet. Die Äffchen hielten sich bei der Milchspenderin stets nur zur Nahrungsaufnahme auf, kuschelten sich aber ansonsten auf die stoffbespannte Attrappe.
      Dies war damals durchaus eine Neuigkeit auch für Psychologie und Kinderpsychologie, da es nicht nur in den USA besonders gegenüber männlichem Nachwuchs weit verbreitet die Gewohnheit gab, Umarmungen und anderen intensiven Körperkontakt zu vermeiden. Zugleich zeigten diese Experimente auf, dass die von Vertretern des Behaviorismus an Ratten und Tauben mit Hilfe von Futterbelohnung bewirkten Verhaltensänderungen nicht ohne weiteres auf Primaten übertragbar sind und dass sie schon gar nicht als allgemein gültige Strategie der Verhaltensformung angesehen werden können, denn die behavioristische Vorgehensweise blendet sämtliche Emotionen als irrelevant aus.
      In anderen Experimenten wurden junge Äffchen in unterschiedlicher sozialer Umgebung aufgezogen:
      einige Tiere völlig isoliert,
      andere nur mit ihrer Mutter, und
      wieder andere mit Müttern und gleichaltrigen Spielgefährten.
      Äffchen, die ohne Spielgefährten heranwuchsen, wirkten später oft ängstlicher als ihre Artgenossen, die mit Gleichaltrigen herangewachsen waren – und völlig isoliert aufgezogene Tiere waren später derart verhaltensgestört, dass sie oft zur Aufzucht eigener Jungen nicht mehr fähig waren.
      Harry Harlow wies auf diese Weise nach, dass soziale Bindungen für die emotionale Entwicklung der Primaten extrem wichtig sind. Der britische Psychoanalytiker und Psychiater John Bowlby hielt Harlow zugute, dass er die Bindungstheorie „gerettet“ und alle Welt davon überzeugt habe, wie wichtig die Eltern-Kind-Beziehung sei.[1]

      • War Harlow nicht der Typ, der auch die jungen Äffchen jedesmal mit einem Elektroschock „bestrafte“, wenn sie die Nähe ihrer Stoff“mutter“ suchten?
        Wenn ich mich recht entsinne, sind die armen Viecher verrückt geworden.
        Eigentlich so naheliegend, dass es eines solchen Experimentes nicht bedurfte.
        Leider aber werden solche Experimente noch immer – diesmal aber als Menschenversuche – durchgeführt.

        • Von Elektroschock weiß ich nichts (was nicht viel bedeutet), aber wenn ich mich recht entsinne, wollte er zeigen, dass den Babyäffchen die Nahrung wichtiger war als der Körperkontakt mit der Mutter, nur haben sich die Äffchen nicht an seine Vorstellung gehalten.

  22. Feministinnen werde nicht müde zu betonen, wieviel der Wirtschaft verloren geht, wenn diese nicht auf die enormen weiblichen schlummernden Reserven zurückgreifen.

    Es ist beruhigend zu sehen, dass die SNP hier mit gutem Beispiel vorangeht.

  23. Schon etwas älter aber gut:

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/was-ist-dran-am-phaenomen-maternal-gatekeeping-wer-zuerst-die-windel-riecht/12989458.html

    Stellt natürlich auch die These auf den Kopf, das Männer Biologisch bedingt die Versorger sein wollen.

    • Warum?

      • Weil es zeigt, das es die Mütter sind, die die Väter daran hindern, Vater zu sein, anstatt nur Zahlesel. Darum dreht sich eigentlich alles in dem Artikel, hast du den gelesen?

        • @imion

          und das bedeutet evolutionär was? Bestand die Lage, wie sie du dort vorfindest, über den evolutionär relevanten Zeitraum?

        • @chris
          Das Väter die Kinder erzogen haben? Ja, über tausende von Jahren.

        • @imion

          und das sie sie demnach auch mit versorgt haben?

        • @christian
          Ja, mit versorgt, wie die Mutter.

  24. Die Anführerinnen der Fat Acceptance Bewegung scheinen anti-kapitalistisch zu sein (kein Anhnung, ob das stimmt). Die Ironie dahinter ist, das sie fett sind weil es Kaptialismus gibt.

    ^^

    • „The real irony is that fat acceptance is a movement based on not actually moving.“

  25. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/warum-gibt-es-so-wenige-chefaerztinnen-14217787.html#GEPC;s6

    „Warum gibt es so wenige Chefärztinnen? Weil sich viele Frauen auch in der Medizin zu wenig zutrauen, hieß es in einer Diskussion in Frankfurt über die Karrierechancen in Kliniken.“

    „Viele Frauen setzten sich keine Ziele, kritisierte Elke Jäger, Chefärztin am Frankfurter Nordwestkrankenhaus. Sie machten sich zu wenig Gedanken darüber, was sie eigentlich wollten, ergänzte Marion Haubitz, Chefärztin am Klinikum Fulda. Vor leitenden Posten schreckten sie zurück. „Dabei macht Karriere glücklich.“ Spätestens im praktischen Jahr sollten sich Studenten auf eine Fachrichtung festlegen, forderte Alexandra Henneberg, niedergelassene Neurologin. Die drei Universitätsprofessorinnen raten Studentinnen, eine Zeit ins Ausland zu gehen. Außerdem seien Promotion und Habilitation für die Karriere hilfreich. Wegen des Ärztemangels hätten Frauen heute beste Chancen im Beruf, meinte Haubitz. An den Universitäten sei jedoch eine Frauenquote nötig.

    Zugunsten der Karriere auf Kinder zu verzichten sei nicht nötig, waren sich die Teilnehmerinnen einig, die bis auf Hasselblatt-Diedrich und Uta Bierther, Ärztin in Weiterbildung, alle zwei bis drei Kinder aufgezogen haben. Es gebe Möglichkeiten, die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. „Gerade Frauen mit Kindern haben gezeigt, dass sie gut organisieren können, und sind ideal für Chefarztposten geeignet“ sagte Jäger. Von Teilzeitarbeit riet Monika Buchalik, Vizepräsidentin der Landesärztekammer, jedoch ab. Sie selbst habe als Hausärztin mit eigener Praxis zwei Kinder aufgezogen. Statt dessen empfahl sie Müttern, Haushaltshilfen einzustellen, um sich auf den Beruf zu konzentrieren. „Sie verdienen mehr, als sie dafür ausgeben müssen.“ Viele scheuten die Kosten oder wollten die Kinder nicht abgeben. Ein Kitaplatz reiche für die Betreuung aber nicht aus, warnte Haubitz.“

    Ja klar, ich meine, immerhin kann man gleichzeitig die Erziehung der Kinder übernehmen während man mehrstündige Operationen anordnet und sie durchführt.

    • Scheint auch keine auf die Idee zu kommen, den Vater den Hauptanteil der Erziehung zu überlassen. Verdient der vielleicht noch mehr als diese Chefärztinnen? Oder wurde der schon entsorgt, weil er es nicht tut? ^^

      • Frauen könnten so ein entspanntes Leben haben und ihre Ziele verfolgen. Irgendwie wollen sie es nur nicht. Und ich darf kein Hausmann sein, wo ich untedrückt werden kann und finanziell von der Frau abhängig bin 😦

        Stellt sich die Frage, ob das ihre Ziele sind oder doch eher die Ziele, die man ihnen durch eine kleine ideologische Minderheit vorgibt.

  26. Das alte Schema: Mann wird der Vergewaltigung angeklagt, verliert sofort Job.

    Jetzt ist er freigesprochen worden.

    http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/FCZSpieler-Cabral-freigesprochen/story/30754804

    „Cabral, mit bürgerlichem Namen Adilson Tavares Varela, kann aufatmen. Der Newcastle Crown Court hat den FCZ-Mittelfeldspieler freigesprochen. Im wurde vorgeworfen, am 25. Januar 2015 eine Frau vergewaltigt zu haben. Vor Gericht beteuerte er stets seine Unschuld.

    Cabral wurde noch in der Tatnacht verhaftet. Sein Vertrag mit dem AFC Sunderland, für den er lediglich zweimal gespielt hatte, wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Nach einer Leihe bei Genoa wechselte Cabral im Sommer zum FC Zürich.“

  27. „Während manche Feministinnen behaupten, halbnackte Frauen in der Werbung würden das weibliche Geschlecht herabwürdigen, werden die Betrachter auf der sexuellen Ebene angesprochen. Dementsprechend sollten sich Männer einmal überlegen, warum ihnen über den Weg sexueller Reize Autos, Mobilfunkverträge, Internetdomains, ja förmlich alles verkauft wird – und was für ein Menschenbild diejenigen haben, die ihnen diese Werbung tagtäglich servieren.

    Die Initiative zum Verbot sexistischer Werbung könnte man also auch so verstehen, dass der Durchschnittsmann von cleveren Marketingexperten nicht länger als triebgesteuertes Wesen ausgebeutet werden soll. In diesem Sinne kann man Minister Maas nur komplimentieren, jetzt per Gesetz ein würdigeres Menschenbild in die Werbung einführen zu wollen. Das dürfte auf diesem Gebiet wohl der genialste Einfall sein, seitdem Papst Pius IV. vor rund 450 Jahren malerische Nacktheit hinter Feigenblättern verschwinden ließ.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/48/48134/1.html

    • interessante Sichtweise, ist was dran. Noch besser wären Männer aber beraten, wenn sie erkenn würden, das nicht nur die Werbeindustrie, sondern vor allem die Frauen selbst es sind, die ihnen mit dem unverbindlichen Sexversprechen glauben alles mögliche Abschwatzen zu können.

  28. […] Slavo weißt auf einen interessanten Bericht dazu, warum es so wenig Chefärztinnen gibt, hin: […]

  29. oh mein Gott^^
    Kleinkind verteidigt seine Oma mit einer Eisenstange gegen die Polizei. Die Körpersprache ist wie bei einem Erwachsenen das ist so süß^^
    Vermutlich die Reinkarnation von Dschingis Kahn.


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