Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 12. April 2016

#TüpischTüpen bei den Weltraumaffen


Responses

  1. Ganz zustimmen kann ich nicht, was das Presseecho angeht. Daß keine Sau darüber berichtet hat war nicht als Fehlschlag des Hashtags zu verstehen, sondern als Sieg. Eines der Ziele war ja auch, die seltsamen Reaktionen der Medien zu zeigen. Totaler und durch die Bank jubilierender Medienhype bei feministischen Hashtags bereits nach wenigen Minuten und Tweets die sich noch im zweistelligen Bereich bewegen, aber bei sich in andere Richtungen bewegenden Hashtags rollt auch nach Stunden bis Tagen und Tweets im vierstelligen Bereich das sprichwörtliche Tumbleweed durch den Newsticker. Bestenfalls taucht mal eine Randnotiz über konservativ bis rechtsradikale Männerrechlter bzw. Nazis auf, die tumb über den allein seligmachenden Feminismus hetzen.
    Das wurde in der Vergangenheit schon mehrfach angesprochen und hat sich mal wieder bewahrheitet.
    Ich sehe das durchaus als einen Sieg – leider einen, von dem niemand etwas erfahren wird. Aber diese Windmühlenkämpfe man ja als jemand, der dem modernden…äh…modernen Feminismus Vernunft und Argumente entgegensetzt, mittlerweile gewohnt.

    • Wer hat eigentlich von den hier mitlesenden was von der Aktion mitbekommen und wie fandet ihr sie?
      Meint ihr solche Aktionen haben Zukunft?
      Hättet ihr Lust bei weiteren mitzumachen?

      @Der Chöne Pernhardt

      Ich denke auch, dass es im Ganzen ein guter Anfang war. Allerdings muss man noch einiges tun, damit es eine gewisse Breite erhält. Wir brauchen da aus meiner Sicht noch mehr Leute, die da aktiv mitmachen wollen für mehr Breitenwirkung

      • Sehr gute Aktion, öfter machen!

        Noch besser fand ich den Hashtag #TheTriggering

        und natürlich weiter feministische Kampagnen kapern und mit falseflag-Posts lächerlich machen.

        Das witzige ist ja, dass Feministinnen zwar über die Rezeption im Mainstream natürlich immer gewinnen, aber auf dem Schlachtfeld selbst (Twitter) jedes Mal gnadenlos untergehen.
        Auch waren umgekehrt ihre Versuche von Hashtag-Hijacks allesamt bemitleidenswerte Flops.

        • @david

          „Auch waren umgekehrt ihre Versuche von Hashtag-Hijacks allesamt bemitleidenswerte Flops.“

          Wobei sie das ja auch gar nicht versuchen würden, denn es würde gleichzeitig bedeuten, den Hashtag anzuerkennen und ihm Raum zu geben

      • Ich persönlich habe die Aktion von Anfang an verfolgt und bin auch relativ früh selbst eingestiegen, aber leider sporadischer als ich es gerne getan hätte. Das hatte einerseits Zeitgründe, andererseits stand ich vor einem inhaltlichen Problem: ich wollte keine erfundenen oder extrem übertriebenen Tweets absetzen, sondern als Gegenpol zu den feministischen Hashtags genau das nicht tun. Also musste immer Substanz dabei sein, und das dann möglichst noch mit einem Augenzwinkern serviert werden. Und es sollte neu sein, zu Recht kritisieren wir ja, daß bei Aktionen wie Aufschrei der gleiche Tweet zig mal wiedergekäut wird. Das alles zu beachten und doch möglichst viel Content zu liefern war nicht so leicht.
        Mit einem Medienecho, insbesondere einem positiven, habe ich nicht gerechnet – und war daher auch nicht enttäuscht, als es ausblieb. Trotzdem mache ich in Zukunft gerne wieder bei sowas mit, denn #tüpischtüpen nehmen notfalls einfach den Weg als Ziel und haben unterwegs ihre Gaudi 🙂
        Um eine Wirkung zu erzielen, die auch jenseits von Twitter bemerkbar ist, bräuchte man nicht nur mehr Leute, sondern wohl auch Leute an den richtigen Schnittstellen zwischen Twitter und anderen Medien. Freiwillige vor, wer macht demnächst ein Praktikum bei SPON oder DRadio?

        Ein spannendes Experiment wäre sicher auch mal eine komplett gefakete Femiaktion, die man nach dem zu erwartenden Medienhype auffliegen lässt. Aber sowas dürfte schwer zu koordinieren und noch viel schwerer „sauber“ zu halten sein.

        • „Um eine Wirkung zu erzielen, die auch jenseits von Twitter bemerkbar ist, bräuchte man nicht nur mehr Leute, sondern wohl auch Leute an den richtigen Schnittstellen zwischen Twitter und anderen Medien. Freiwillige vor, wer macht demnächst ein Praktikum bei SPON oder DRadio?“

          Man sollte vor Allem weniger rumblödeln, einfach nur mal so um zu probieren, wie das ist.
          Es gibt so viel wichtigeres als Twitter Battles über breitbeiniges Ubahnsitzen oder worum es da nun wieder ging und – nochmal – 99% der Leute in der Realität interessiert sowas überhaupt nicht.
          Es ist also völlig sinnlose Zeitverschwendung mit der sich bloß Twitterfeministen und ihre Projektionsflächen beschäftigen.

          Meine Mutter hat gestern angesprochen, wieso Wehrpflicht oder irgendeine Pflicht nie für Frauen galt sondern nur für Männer und Männer dadurch ggf. später ins Studium einsteigen mussten. Sie fragte, wieso Männer da nie auf die Barrikaden gegagen sind? ja, wieso eigentlich? Ich hatte da auch nicht so drüber nachgedacht.
          Mir hat das zu denken gegeben, ich hatte zwar sleber mal gesagt, dass es vielleicht gut wäre, das zu spiegeln, aber der Umgang mit dem Ganzen im Internet wirkt mittlerweile nur noch wie eine Freizeitbeschäftigung irgendwelcher Blogger.
          Wieso macht man wenn, denn nicht zwischendrin auch mal was ernsthaftes, eine Sammelklage oder…irgendwas ERNSTHAFTES.
          Wenn man sich beschwert, dass Feminismus sich mit Wohlstandsproblemen auseinandersetzt, dann gilt das für die Kritiker, die stunden in Youtube Videos stecken um „36 Fragen an Männer“ zu kontern ja schon dreimal.
          Das ist doch nicht mehr, als nach einem Terroranschlag sein Facebook profil mit „Je Suis irgendwas“ zu flaggen.

        • Uns hat man in der Schule erzählt, die Mädchen würden ihre Leistung für die Gemeinschaft durch Kindererziehung erbringen.

          Hat mir damals als Erklärung gereicht; heute sehe ich das anders.

      • Weiter machen. Dringender PR-Tipp: den Hashtag nicht ändern sondern konsequent beibehalten.

      • Die Breitenwirkung ergibt sich aus der fortwährenden Benutzung.

        • was denn für eine Breitenwirkung und wozu und in Bezug auf was? Das ist nicht mehr als eine Icebucket Challenge.
          In Bezug darauf, dass mehr Leute informiert werden, dass irgendwelche Feministen auf Twitter versuchen, Geschichten von vermeintlichen oder tatsächlichen empörende Erlebnissen posten?

          Und was soll dieser Stream da oben? Ich hab bei Minute 13 wieder ausgemacht. Kommt da außer Waschweibertratsch noch irgendwas sinnvolles?

      • @ Christian

        „Wir brauchen da aus meiner Sicht noch mehr Leute, die da aktiv mitmachen wollen für mehr Breitenwirkung“

        Wer sind denn die Weltraumaffen? Oder ist das geheim? Bist Du dabei?

        • Die Weltraumaffen sind ehemalige GamerGater und beschäftigen sich momentan folgendermaßen:
          „Aufgrund des lausigen Zustands der Medienlandschaft wurde das Projekt „Die Weltraumaffen“ ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag „Gamergate“ probten wir den Medialen Ernstfall. Wir hacken nach bei mangelnder Ethik im Journalismus und decken als Journalisten getarnte Ideologen auf. “
          http://weltraumaffen.com/

          Ist allerdings noch im Aufbau.
          Ich bin auch mehr oder weniger mit reingerutscht und auch hin und wieder im Stream zu finden (wie diesem).

        • „Wir hacken nach bei mangelnder Ethik im Journalismus und decken als Journalisten getarnte Ideologen auf. ”“

          Wenn du da dabei bist. es sollte sicher nachhaken heißen (ohne c) Oder hackt ihr euch irgendwo rein?
          Mangelnde Rechtschreibung schreckt ab.

        • „Wer sind denn die Weltraumaffen? Oder ist das geheim? Bist Du dabei?“

          nein, ich bin nicht dabei. Einiges hat ja Stapel Chips schon gesagt. Ansonsten auch hier: https://twitter.com/weltraumaffen

        • Thx Stapelchips & Evochrissy.

          Da kann man ja gespannt sein, was sich daraus entwickelt.

        • @Stapelchips

          Nunja, ehemalige sind sie ja nicht. Sie bzw. „wir“ (ich bin auf Twitter gerne dabei, war aber noch nicht Teil des Streams) sind immernoch GGer, allerdings nicht mehr aktiv in der Szene, da es zu sehr um Drama usw. ging.

          Mit Chris hat man sogar einen relativ prominenten Ex-Piraten dabei. Jedenfalls war er mir vor GG bereits ein Begriff. Ich weiß aber nicht mehr in welchem Zusammenhang. War es der CCC?

          Grüße,
          BenjyR01

    • Ich halte es für eine falsche Zielvorstellung, eine hohe Massen-Medienpräsens zu erreichen. Für mich ist wichtiger, dass sich Leute, die an dem Thema Interesse haben, informieren können und überhaupt eine Austauschplattform haben.
      Es ist vielleicht sogar kontraproduktiv, sich durch den Fleischwolf etablierter Medienverwurstung drehen zu lassen. Da gibt es, wie die Erfahrung gezeigt hat, nur sehr wenig Spielraum für offene Diskussionen. Will man ein Projektionsobjekt für ein fremdes Narrativ darstellen oder lieber sich um Leute kümmern, die das zu schätzen wissen?
      Bleibt besser so lange unter dem Radar wie möglich, wenn ihr was aufbauen und möglichst wenig Reibungsverluste inkauf nehmen wollt.

      • was denn für ein Thema? Ich dachte, das Thema ist nach wie vor primär
        – Vaterschaftspflichten
        – Scheidung
        – Schule/Bildung
        – bedenkliche Gesetze die implementiert werden sollen.

      • @Atacama

        Ich sehe die Probleme nicht so sehr als wirklich Geschlechter-begründet.
        Geschlecht ist eine quasi willkürlich ausgewählte Kategorie, die zur Grundlage von institutioneller Diskriminierung und zur Beschneidung von Freiheitsrechten herangezogen wird.

        Es hat zwar eine traditionellen und, wer weiß, vielleicht durch Instinkte begründeten Hintergrund, aber letztlich ist es heutzutage nicht mehr mit realen Begebenheiten begründbar, Frauen pauschal so zu bevorzugen.
        Das Thema wird nur gern vorgeschoben, um irgendwelche Schutzgesetze zu etablieren.

        Und es wäre ein Witz, wenn man ausgerechnet die Mechanismen und Institutionen für eine Lösung heranziehen wollte, die für all das erst verantwortlich sind. Es gibt Dinge die Probleme lösen, es gibt Dinge die Probleme machen, dass etwas gleich gut in beiden ist, ist selten.

        Deswegen: KEINE politische Lösung anstreben, das ist m.E. mehr Energieverschwendung als alles andere. Genauso wie für mediale Aufmerksamkeit werben oder ähnliches.
        Die einzige politische Maßnahme, die in irgendeiner Weise positiven Effekt haben könnte, wäre ein Zurückdrehen von politschen Beschlüssen.

        A) Der Staat ist korrupt und langfristig bestrebt jeden Anflug freier Meinungsäußerung zu unterbinden.
        B) Die Öffentliche / veröffentlichte Meinung hat ihren eigenen Bias, deren „Grundwerte“ nicht diskutabel sind („heilige Affen von Benares“)
        C) Besser Du hilfst Dir selbst, als wenn Dir Institutionen „helfen“, denn das überlebst Du möglicherweise nicht.

        Bei den obigen Punkten…

        – Vaterschaftspflichten
        – Scheidung
        – Schule/Bildung
        – bedenkliche Gesetze die implementiert werden sollen.

        … sollte in erster Linie jeder individuell überlegen, was er selbst tun kann, um Probleme damit im vornherein zu verhindern und ansonsten, wenn das Problem schon da ist, auch eher auf Selbsthilfe oder Austausch mit anderen Betroffenen setzen.
        Pflichtzahlungen kann man wie die GEZ als Schutzgeld betrachten, man zahlt und muss sich damit nicht weiter beschäftigen. Sonst beschäftigt man sich, ärgert sich und zahlen muss man dennoch. Die Energie ist woanders besser investiert.
        Durch eigene Entscheidungen verursachte Zahlungen kann man als teures Lehrgeld sehen. Egal, wie man es sieht, es wird sich politisch nichts aus Gründen der Geschlechtergerechtigkeit für Männer ändern zum Positiven, vielleicht aus andern Gründen, aber sicher nicht wenn man unter der Prämisse versucht Politik zu machen.

  2. 453 Aufrufe. Immerhin.

    Aber gute Aktion.

  3. Ich weiß gehört nicht hierher, aber ich bin schwul und darf das.
    Brillanter Rant :
    http://judgybitch.com/2015/05/04/the-wage-gap-is-evidence-that-western-women-are-pampered-coddled-and-spoiled/

    • Wie auch immer sie sich nennt, sie bleibt die lächerlichste, albernste Person, die im Internet wandelt.
      Es kann einem fast leid tun, wie sehr sie sich anstrengt, um den coolen Jungs zu gefallen. Da muss man Trump mögen, sagen dass Frauen nicht wählen sollen, dass man Frauen keine höhere Bildung zukommen lassen sollte, weil sie ja alle nutzlos sind, etc.

      Wohlgemerkt, alles als angeblich politisch aktive, gebildete Frau. Da muss man damit arbeiten, dass man selber ja die einzige gute Frau unter lauter Schlampen ist. Ekelig.

      Mit Gamergate kuscheln (ich erinnere mich an den Tweet, wo sie sich von ihrem Mann in die Zockerwelt einführen lassen wollte, weil wegen Gamergate), und jetzt offenbar mit Alt-Rightern. Weil die so hot right now sind.

      Ich bin ja eine erwachsene Frau, und ich muss sagen, eine andere erwachsene Frau zu sehen, die permanent alle die ihr nicht passen als faggot und whore zu bezeichnen ist einfach… lächerlich.
      So reden 14jährige, die von ihren Eltern Internetverbot bekommen sollten und meinen, sie wären soooo edgy und unangepasst. Lächerlich, lächerlich, lächerlich. Insbesondere ihre catchphrase „Suck it up Buttercup“ löst eigentlich nur Fremdscham aus.
      Sehr ihr wie edgy ich bin? Ich bin so knallhart und cool, bitte sagt mir wie cool ich bin.

      Sie ist quasi Sheera mit umgekehrten Vorzeichen.

      • Hast Du auch ein Argument gegen ihre Kernthese?

        • „Ihre Kernthese“?
          Oh ich bitte dich….

        • Also nicht. Hab ich mir gedacht 🙂

        • Lustig. Erst gestern formuliert Christian

          Ist das nicht eine herrliche Herabwürdigung? “die will doch nur Sex und biedert sich deswegen an”. Das ist ja ein alter feministischer Gedanke, der auch kürzlich von Gloria Steinem vorgebracht wurde. Es ist ein “der will sich ja nur beim Feind einschleimen und sich die Vorteile unserer Unterdrücker sichern, dabei müssen wir rebellieren”. Es bedient auch ein klassisches “der Mann als Feind” mit dem man sich nicht verbünden sollte.

          und schon heute liefert Maren den Nachweis, dass das wirklich das wichtigste Argument gegen weibliche Antifeministinnen ist.

          Ob Maren insgeheim auf Christian steht und sich bei ihm einschleimen will, indem sie ihm so recht gibt?

        • Wo lieg ich denn bei ihrer Beschreibung deiner Meinung nach falsch, hm?

        • ich finde aber, dass es wirklich ein bisschen wie der Gegenpart zu diesem emn comic über männliche Feministen wirkt.
          Zumal sie ja selber eine „western woman“ ist.

          @only_me

          in dem Zusammenhang ein Äpfel und Birnen Vergleich.
          Insbesondere mit der Schlußfolgerung im letzten Satz des Zitates.

        • Man kritisiert sie nur, weil man nicht will, dass sie sich mit dem Feind verbündet. Das ist ja dann doch schon ein etwas heftiger Vorwurf, oder findest du nicht?

        • Nein, man kritisert sie, weil sie Feministen sind, und Feminismus dumm ist.

        • „Sie ist quasi Sheera mit umgekehrten Vorzeichen.“
          Manchmal wüsst ich irgendwie schon gern, was der Auslöser war für den Beginn Deiner Hetze. Datiert das noch auf Roslin zurück?

        • @ Maren

          „Wo lieg ich denn bei ihrer Beschreibung deiner Meinung nach falsch, hm?“

          Lässt sich nicht sagen, denn Du hast nicht EIN Argument gebracht … ausser Geschimpfe und persönliche Angriffe war nix, trotzdem Du erwachsene Frau sein willst. 🙂

        • @Maren,

          wo liegst du denn richtig? Wo weist du denn nach, dass sie nicht wirklich ihre Meinung sagt, sondern sich nur anschleimen will?

          -> Dein Beitrag ist Gezicke.

          @Atacama,
          es ist nicht überraschend, dass du die Ironie im letzten Absatz nicht durchschaust.

        • *Wo weist du denn nach, dass sie nicht wirklich ihre Meinung sagt, sondern sich nur anschleimen will*

          Sagen wir mal so: Es mag ein Zufall sein, dass sie stets auf den Zug aufspringt, der grade im Trend ist. Erst AVFM, wo diese mehr und mehr in Bedeutungslosigkeit versanken die Versuche, sich mit Gamergate gutzustellen, und nun Trump, Yiannopolous (mit Betteleien um einen Job^^) und die White Pride-Crew der Alt-Righter.

          Wobei ihr Engagement daraus besteht, ständig Leute auf Twitter aufs Übelste zu beleidigen und dann laut und aufmerksamkeitsträchtig zu jammern, wenn man wieder einmal geblockt wurde, weil free speech und so.

          Aber ich muss mich tatsächlich korrigieren, sie ist nicht die lächerlichste Person im Internet. Ihre Follower sind noch viel lächerlicher, weil sie diesen mehr als transparenten Versuch, Internetfame zu erreichen, nicht durchschauen.

        • Hast Du denn bereits ein Argument gegn ihre Kernthese im von mir verlinkten Beitrag gefunden?
          Kleine Hilfestellung. Die Kernthese lautet:
          Der Gender Pay Gap belegt die gesellschaftliche Privilegierung von Frauen, weil sie finanziell gesichert durchs Leben kommen, ohne sich dafür, wie Männer auf Arbeit und Karriere konzentrieren zu müssen.

        • @maren

          „Erst AVFM, wo diese mehr und mehr in Bedeutungslosigkeit versanken die Versuche, sich mit Gamergate gutzustellen, und nun Trump, Yiannopolous (mit Betteleien um einen Job^^) und die White Pride-Crew der Alt-Righter.“

          Gewisse Gemeinsamkeiten kann man da ja auch inhaltlich durchaus bilden oder nicht?

        • Nanana, lass das man nicht den Leszek hören, dass Trump und das Superdupermännerrechtliche AVFM Schnittmengen haben sollen.
          Ich würde es als Abwärtsspirale bezeichnen. ^^

          Aber ernsthaft Christian, du bist doch eigentlich nicht so ganz doof, findest du es nicht ein bisschen fishy? Dass eine Kanadierin sich auf einmal auf den amerikanischen Wahlkampf konzentriert? Dass sie auf einmal Zocken „lernen“ will, wegen GG?
          Es stinkt nach clickbait.
          Das sind momentan kontroverse Themen auf Twitter, aus denen sich stets eine Menge Drama generieren lässt. Das Wort, was das am besten beschreibt ist Pandering.

        • @maren

          Das sie mit einem Thema, welches sie interessiert, nämlich Männerrechte, auch erfolgreich sein will oder Geld verdienen will, bedeutet nicht, dass sie das Thema nicht interessiert. Es entwertet auch ihre Aussagen nicht per se, selbst wenn sie die aus reiner Profitgier betreiben würde. Denn Profitgier kann problemlos damit einhergehen, dass man guten Content erstellen möchte, weil man so eben eher als kompetent wahrgenommen wird.

        • Ok, mach doch jetzt mal folgendes: Geh auf Twitter und schau dir ihre Tweets an. Mal gucken, ob du dann immer noch von männerrechtlichem Engagement und Kompetenz sprichst.

          Ich warte so lange hier.

        • Machen wir es doch lieber umgekehrt: sag doch mal konkret, was du inhaltlich gegen ihren letzten Artikel sagst.

        • Ich weiß nicht, was da aktuell der Stand ist. Aber war sie nicht mal offizielle Social-Media-Beauftragte von AVFM? Ich dachte mir immer, dass es ein Traumjob sein muss, auch noch dafür bezahlt zu werden, Feministen zu trollen.

        • „Machen wir es doch lieber umgekehrt: sag doch mal konkret, was du inhaltlich gegen ihren letzten Artikel sagst.“

          Gute Idee.

        • Der letzte Tweet ist cool 😀

        • in dem ersten Tweet macht sie ein Wortspiel mit seinem Namen
          Im zweiten Tweet antwortet sie auf jemanden, der auch zu aggressiv ist.

          Der Kommentar davor ist:

          @mistaphill how about you answer MY question instead of being a typical angry dicktard with the brain of an incest redneck mother boner.

          Aber noch mal: Selbst wenn sie so diskutiert: Was ändert das am Inhalt ihrer dann sachlich geschriebenen Artikel?

          Du scheinst mir da immer noch die „wem man eine Verfehlung nachweisen kann, dem kann man insgesamt ablehnen und braucht den Inhalt dessen, was man ablehnt nicht mehr zu prüfen, es reicht vollkommen andere damit nicht in Verbindung stehende Elemente abzulehnen“-Ansatz zu befürworten. Der macht nur absolut keinen Sinn

        • Ja. Tut mir echt leid, aber da ist es wie bei Roosh oder Heartiste oder anderen Beispielen.
          Wenn jemand von Haus aus bigott und bösartig ist, dann beschäftige ich mich auch nicht mehr mit seinen Inhalten. Was für grandiose Einsichten soll man auch erwarten?

        • @maren

          Wenn du sagst, dass du sie aus Prinzip nicht liest, dann ist das natürlich deine Sache.
          Wenn du sagst, dass sie unrecht haben muss, weil sie an anderer Stelle unrecht hat und deswegen alles von ihr doof sein muss, dann ist das hingegen vergleichsweise unintelligent.

          Was genau ist denn nun deine Aussage? Du scheinst immer für das zweite zu argumentieren

        • Es ist quasi so, als würde ich irgendwelche Schriften von Valerie Solanas oder Andrea Dworkin empfehlen.
          Es ist völlig egal, ob und wie gemäßigt sie da rüberkommen, sie haben verbrannte Erde hinterlassen und ich müsste mir EINIGES anhören, würde ich den Text auch nur diskussionswürdig finden.

          Was sag ich, ich musste mir hier schon einiges anhören bei Texten, die eventuell irgendwie den beiden zugeordnet werden KÖNNTEN, wenn man das auf eine bestimmte Art interpretiert.

          Man isst eben kein Gemüse aus einem radioaktiv verseuchten Garten.

        • Wenn du mir einen rationalen Text von dworkins zeigen kannst habe ich kein Problem darüber zu diskutieren.
          Wobei ich auch sonst kein Problem damit hätte, es ist ja dann eine gute Gelegenheit nachzuweisen, warum man es für falsch hält.

          Ich liebe Früchte aus einen verseuchten Garten, sonst könnte ich ja hat keine feministischen Texte besprechen.

        • Ich soll mich tatsächlich „inhaltlich“ damit auseinandersetzen, wenn ein offensichtlicher Troll herausposaunt, dass Frauen ausser ihrer Fähigkeit Kinder zu bekommen komplett nutzlos sind und den ausschließlich männlichen Steuerzahler Geld kosten.

          Hmmmm…. Nö.

        • @ Maren
          Check your privileges.

        • Und auch schon wieder jemand, der „Satire!“ schreit

        • @maren

          Ich sehe es nicht. Was genau ist das schlimme an diesen Tweets?

          Und wie soll das andere Inhalte von ihr entwerten?

        • Christian, deine Offenheit in allen Ehren, aber die Frau will (ernsthaft? zumindest so lange wie sie nicht dafür belangt werden kann) Frauen das Wahlrecht absprechen.
          Da seh ich das ähnlich wie weiland Helmut Schmidt:

          Mit bigotten Arschlöchern wird nicht diskutiert.

        • @maren

          Du musst ja auch nicht mit ihr diskutieren.

          Das entwertet aber immer noch nicht von ihr an anderer Stelle vorgebrachte Argumente.
          Der “wem man eine Verfehlung nachweisen kann, dem kann man insgesamt ablehnen und braucht den Inhalt dessen, was man ablehnt nicht mehr zu prüfen, es reicht vollkommen andere damit nicht in Verbindung stehende Elemente abzulehnen”-Ansatz ist eben falsch.

          Natürlich kann man gleichzeitig ohne Probleme dagegen sein, Frauen das Wahlrecht abzusprechen.
          Ihre Argumente dafür halte ich auch nicht für stichhaltig (natürlich nicht)
          http://judgybitch.com/2016/02/08/three-reasons-whywomenshouldnotvote/

        • ich kapier solche Frauen nicht. Ich kriege da den selben Vibe wie bei solchen klischee männlichen Feministen.
          Ich teile auch mal gegen (einzelne) Frauen aus oder auch mal generell, aber das da…?

          @Adrian

          „Der Gender Pay Gap belegt die gesellschaftliche Privilegierung von Frauen, weil sie finanziell gesichert durchs Leben kommen, ohne sich dafür, wie Männer auf Arbeit und Karriere konzentrieren zu müssen.“

          Ganz einfach, Männer haben Arbeitsamkeit und Karrieremotivation bei Frauen die letzten hunderttausend Jahre nicht gouttiert. Hättet ihr ja machen können, dann gäbe es jetzt auch mehr weibliche Donald Trumps. Nur Karrierefrauen für die Fortpflanzung nehmen und alle anderen unbemannt wegsterben lassen. Ist aber irgendwie nicht passiert.
          Es ist also völlig gaga, so zu tun, als hätte man keine Ahnung von Evolution und Biologie, so wie du es gerade tust.
          Dazu kommt der geringere Testosteronpegel, Testosteron ist ein wichtiger Faktor beim „Macher-Sein-Wollen“ (muss nicht in jedem Fall aber halt oft). Davon abgesehen konzentrieren sich die meisten Männer da auch nicht drauf, sondern bummeln einfach ihren 9 to 5 job ab.
          Männer müssen sich übrigens auch nicht auf Arbeit und Karriere konzenzrieren wenn sie nicht wollen. In Deutschland leben Libanesische Männer zu 90% von der Stütze und haben doppelt so viele Kinder, wie sie im Libanon haben, obwohl sie sie nicht ernähren können. Wo ist da der Unterschied zu einer Frau?
          Keiner muss das, wir könnten einfach alle kündigen und zum Arbeitsamt gehen, wenn wir wollen. Also?

        • „@Atacama,
          es ist nicht überraschend, dass du die Ironie im letzten Absatz nicht durchschaust.“

          welcher letzte satz?

        • @Ata

          >>“Ganz einfach, Männer haben Arbeitsamkeit und Karrieremotivation bei Frauen die letzten hunderttausend Jahre nicht gouttiert. Hättet ihr ja machen können, dann gäbe es jetzt auch mehr weibliche Donald Trumps. Nur Karrierefrauen für die Fortpflanzung nehmen und alle anderen unbemannt wegsterben lassen. Ist aber irgendwie nicht passiert.“

          Weil Männer nicht schwanger werden.

          Männer wollen Kinder, am liebsten mit einer gesunden Partnerin. Aber nur Frauen können schwanger werden, während der Schwangerschaft und Aufzucht fällt die Frau aus. Außerdem ist sie grundsätzlich schwächer, leistet körperliche Arbeit nicht in dem Ausmaß. Das Ziel ist also auch hier Arbeitsteilung, die Familie wird vom Mann VERsorgt und von der Frau UMsorgt. Klassisches Team also, perfekte Arbeitsteilung. Warum sollten Männer also „Karrierefrauen“ bevorzugen? Im Familienverbund ist es eine Fehlallkokation.

          Tatsächlich aber wird Männern „ihre Karriere“ (Obwohls eigentlich für Männer uninteressant ist) immer wichtiger. Grund: Der stabilisierende Faktor der 1zu1 Beziehung seit der Seßhaftigkeit des Menschen fällt weg. Männer sehen, dass kulturelle Normen wie Unterhalt sie verpflichten, gleichzeitig aber auch neue kulturelle Normen zu einer „Flügelhaftigkeit“ von Beziehungen führen. Da ist keine Stabilität mehr drin. Daher achten Männer auch zunehmend auf ihren Verdienst. Oder aber sie zahlen eben für längeres Ledigsein mit Ende 30 den Junggesellsen-Aufschlag an eine jüngere Frau, die eben keine Karriere sucht, sondern den Versorger. Damit sie wiederum umsorgen kann.

          Inwiefern das Modell: Sie Karriere Er Hausmann mehrheits- und zukunftsfähig ist wird sich zeigen. Ich glaube viele Frauen verrennen sich da ungesund ins Muttersein bei gleichzeitiger maximaler beruflicher Auslastung. Arbeitsteilung hat seinen Zweck. Aber hier dürften wahrscheinlich wieder Frauen erst durch eigenes Erfahren lernen, statt durch Argumente. Wir Männer schauen den Pauer-Ladies dabei gern zu…

        • @teardown

          musst du mir nicht erklären, ich bin hier schon ei paar Jahre. Aber manche Leute scheinen das zu vergessen, wenn sie über das weniger an weiblicher Arbeitskraft und das Weniger an technischen Innovationen, Firmengründungen usw. lästern.

        • Kann jemand nochmal die Stelle zitieren, wo Maren ein themenbezogenes Argument gegen den von Adrian verlinkten Text liefert?

        • Die Stelle hieß: “ Oh ich bitte dich….“ – garniert mit Augenrollen und weiblichem Schmollmund.

        • es ist deshalb schwachsinn, weil das für Männer keinen deut anders aussieht

          Ein mann, der keine lust zum arbeiten hat, kann auch einfach Hart4 kassieren.

        • Und eine Frau kann sich einen Freund suchen oder heiraten.

        • „Und eine Frau kann sich einen Freund suchen oder heiraten. “

          nö. Zumal „Freund“ ja nicht ausreicht.
          Dazu muss es ja einer sein, der a. heiraten will, und/oder b. ernähren will und c. ernähren KANN und d. Bock darauf hat, einem anderen Menschen einen lebenslangen urlaub zu finanzieren.
          Denkst du ernsthaft, dass das so einfach geht?

        • Für Frauen ist es zumindest einfacher als für Männer. Finde mal ne Frau die nen Mann versorgt und mitfinanziert.

        • ein nicht unerheblicher Teil der Männer, die ich treffe, waren/sind keine reichen Männer. wenn man sich von denen „ernähren“ ließe und Alleinverdienertum von ihnen erwarten würde, müsste man ganz schön knapsen. Von daher völliger Quatsch.
          Es gab doch mal die Statistik, dass die Mehrheit der Frauen durchschnittlich aussieht, ein paar wenige sehr hübsch udn ein paar wenige….nicht so. Bei Männern gilt das auch fürs Karrieremachen und Geldverdienen. Also mal wieder eine völlig populistische, realitätsblinde Aussage von dir.

        • Natürlich Atacama. Böser Adrian! Ganz böse!

        • „Für Frauen ist es zumindest einfacher als für Männer. Finde mal ne Frau die nen Mann versorgt und mitfinanziert.“

          Auch da unterschlägst du biologische und soziologische Faktoren, auch wechselseitig, die so eine Konstellation erschweren. Teardown hatte es dir doch erklärt gestern. Scroll einfach hoch.

          Wobei das unter Moslems (Marrokanern) in Holland durchaus häufiger vorzukommen scheint, also zumindest dass die Frau mehr verdient als der Mann.

          „Natürlich Atacama. Böser Adrian! Ganz böse! “

          Naja, populistisch halt. Ich traue dir jedenfalls zu, dass du diese Zusammenhänge eigentlich verstehst und dich absichtlich doof stellst. Um Populismus zu betreiben.

        • Ich verstehe die Zusammenhänge sehr wohl: Frauen sind es im Westen gewohnt, versorgt und umsorgt zu werden. Es besteht für sie keine zwingende Notwendigkeit, sich auf Arbeit und Karriere zu konzentrieren.

      • „die will doch nur Sex und biedert sich deswegen an“

        Haha. „Der will doch nur Sex und biedert sich deswegen an“ ist ganz im Gegenteil der übliche saublöde „lila Pudel“-Vorwurf an Feministen.

        • Nein Margret. „Lila Pudel“ bedeutet nicht dass jemand Sex will, woher hast du das?

          Diese Unterstellung gegenüber Feministen mag ja durchaus verbreitet sein (und trifft wahrscheinlich auch in gewisser Weise zu), aber warum merkst du nichtmal JETZT, dass diese Unterstellung von beiden Seiten gemacht wird?

          Im übrigen denke ich nicht, dass der Vorwurf auf weibliche MRAs zutrifft. Keine der mir Bekannten (mit Profilfoto) würde irgendwelche politischen Ansichten benötigen, um an Sex zu kommen.
          Bei männlichen Feministen stellt sich die Frage halt schon eher mit gewisser Berechtigung.

          Bei judgybitch kann man sich wohl darauf einigen, dass sie ein provozierender Troll ist.
          Ich kann Blödsinn wie #whywomenshouldnotvote auch nichts abgewinnen. Aber es sollte doch allgemein verständlich sein, dass das nicht bierernst gemeint ist, sondern eben auch nur Feministinnen provozieren soll, ähnlich wie z.B. Julie Bindels Vorschlag, Männer in Camps zu stecken.

      • Also wenn Du gerne mit den „coolen Jungs“ befreundet wärst, dann fängst Du das echt falsch an.

    • Hartz IV ist sicher auch ein Privileg in ihrer Auslegung, was im Vergleich zu Arbeitslosen in Ländern ohne Sozialsystem sogar noch stimmte. Nur würde halt niemand ernsthaft behaupten wollen, dass Langzeitarbeitslose gegenüber hiesigen Arbeitnehmern priviligiert wären, weil sie so sorgenfrei lebten.

      Ich finde es aber lustig, dass jetzt plötzlich der Pay-Gap scheinbar wieder als Tatsache anerkannt wird, von dem mann sonst bemüht ist ihn so klein wie möglich zu rechnen.

      Man sollte die Dame mal fragen ob sie der Ansicht ist, dass jemand der Vollzeit erwerbstätig ist ein Einkommen verdiente, von dem er oder sie sich und den Nachwuchs durchbringen kann, das ist ja leider nicht gesellschaftlicher Konsens. Als Feministin meine ich sogar, dass das auch mit einer halben Stelle möglich sein müsste, denn, wir erinnern uns: nicht Alle Menschen können ununterbrochen über Jahrzehnte 40 und mehr Wochenstunden außer Haus erwerbsarbeiten, das gibt weder der Arbeitsmarkt, noch das Leben selbst her.

      • Der pay Gap existiert natürlich, aber die Ursachen sind andere als von Feministen behauptet.

        • Hat judgybitch denn z.B. einen Erklärungsansatz dafür, weshalb Männer je nach Branche in Teilzeit weniger noch verdienen als Frauen in Teilzeit?

          http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/teilzeitjobs-top-branchen-fuer-teilzeit-maenner/11693362.html

          Das muss in dem Fall dann wohl ihre Priviligierung gegenüber den Kolleginnen beweisen^^

        • Es ist zumindest kein Beleg für Unterdrückung. Darum geht es.

        • Es ist ein hübsches Indiz für die Wirkmacht von Rollenbildern und die Plumpheit dieser Janet, meine ich.

          Man darf nicht vergessen: historisch gab es das offen-vertretene Prinzip des „Familienlohns“ für Männer (unabhängig davon ob sie eine zu versorgen hatten) und des „Individuallohns“ für Frauen (auch dann wenn sie allein Kinder unterhalten mussten), das ganze Konzept Vollzeiterwerbsarbeit geht weiterhin davon aus, dass der Arbeitnehmer entweder keine Angehörigen zu pflegen hat oder seine Verantwortung outsourcen kann.

          Zu sagen: lebt einfach so (asozial) wie der ideal-typische Mann, dann habt ihr auch Chancen auf gleiche Entlohnung, ist keine Lösung, sondern das Problem.

        • Inwiefern lebt der idealtypische Mann asozial?

        • Der idealtypische Mann lebt nur für die Arbeit und muss sich um Nichts kümmern was man „Leben“ nennt. Anderenfalls wären die ganzen Wochen(end)pendler, die vielen Geschäftsreisenden, die auf Montage usw. nicht denkbar (die halte ich tendenziell übrigens für arme Schweine, auch wenn sie das selbst nicht so sehen sollten).

        • Himmel, Du bist so doof.

        • Nicht falsch verstehen: in Maßen ist das sicher lustig, mitunter sieht man so auch was von der Welt (Flughäfen, Bahnhöfe und Hotels wenigstens…), kommt sich wichtig vor und wird noch richtig gut bezahlt dafür. Aber das ist grotesk ineffizient, führt zu Problemen und ist auch schlicht und ergreifend unehrlich.

      • Semikolon

        „Nur würde halt niemand ernsthaft behaupten wollen, dass Langzeitarbeitslose gegenüber hiesigen Arbeitnehmern priviligiert wären, weil sie so sorgenfrei lebten.“

        Sie wären privilegiert, wenn sie eine – eben privilegierte – Gruppe wären, die Hartz 4 erhielten und die Arbeitnehmer bei Entlassung KEIN Hartz IV bekämen.

        Hartz IV bekommen aber Langzeitarbeitslose ebenso wie Arbeitnehmer nach ihrer Entlassung, daher gibt es keine privilegierte Teilgruppe.

        Wenn teilzeitarbeitende oder arbeitslose Männer (darum geht es wohl, nehme ich an) für Frauen aufgrund mangelnden Status unattraktiv sind, während teilzeitarbeitende oder arbeitslose Frauen leicht den männlichen Versorger finden, entspricht die Position der Männer eher dem o.g. fiktiven Beispiel, in dem der Arbeitnehmer bei einer Entlassung kein Hartz IV bekäme.

  4. Ich habe keinen Twitter Account und habe durch Genderama von der Aktion erfahren. Habe dann eine Weile mitgelesen und mich köstlich amüsiert. Ich war tatsächlich drauf und dran mich bei Twitter anzumelden um mitzumachen, aber dafür bin ich der Plattform an sich doch noch zu abgeneigt.

    Immerhin habe ich dadurch die Weltraumaffen kennengelernt. So yay. 🙂

    • @paul

      „Ich war tatsächlich drauf und dran mich bei Twitter anzumelden um mitzumachen, aber dafür bin ich der Plattform an sich doch noch zu abgeneigt.“

      Warum?

      • Mehrere Gründe. Ich halte die Plattform nicht für sonderlich geeignet zu diskutieren, weil man eben sehr begrenzt ist in dem was man schreiben kann. Ich habe teilweise in Foren mit 5000 Zeichen Begrenzung Probleme alles zu sagen, was ich will in einem Post. Die Posts werden damit meistens so kurz, dass man nicht wirklich Argumente unterbringen kann, sondern höchstens Standpunkte. Das verhärtet die Fronten eigentlich mehr als alles andere.

        Es ist sicher toll um Dinge zu organisieren, Nachrichten an viele Leute rauszusenden oder um eine Art online-Demo zu machen und virtuelle Transparente hoch zu halten. Nichts anderes ist #TüpischTüpen ja auch. Und ich finde solche Aktionen super. Aber ich weiß auch, dass ich mich, würde ich mich da anmelden, auch im klein-klein der Abgründe von Twitter verlieren würde. Da bleibe ich lieber bei meinen Leisten.


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