Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 9. April 2016

„Bitte bringt euren Söhnen bei Männer zu sein“

Eine Reporterin stellt dar, was ihr an heutigen Männern nicht gefällt:

Aus dem Video:

“Is it just me, or have men gotten really soft these days?”

(…)

“This has nothing to do with sexuality. It has to do with the helplessness of today’s young men. It seems few can change a light bulb let alone fix a flat tire or change oil, and that makes for pretty slim pickings for the females out there looking for a match.

Jewelry is all but dead, and so is manliness. And by the way, wearing a flannel shirt and having a beard doesn’t make you a man if you still can’t change a tire and are scared of the dark.

It seems like millennial men either don’t have jobs or are still using their parents’ credit cards to buy us drinks at the bar…

So whose fault is it? Is it our fault, ladies? Are we getting too strong? Nah, I don’t buy that. See, a real man knows how to handle a strong woman, so this isn’t our problem. Maybe it’s the way boys are raised these days: fatherless homes and no male role models. It’s hard to learn how to be a man with no man around.”

(…)

“Please teach your sons to be men, because the women of the world are tired of the boys.”

Ich glaube mit der Grundaussage würden mehr Frauen übereinstimmen als es viele Feministinnen realisieren wollen. Schön ist natürlich der Satz „Es kann nicht daran liegen, dass Frauen zu stark sind, denn ein richtiger Mann kann eben damit umgehen“. Das mag alles sein, aber vielleicht sehen Männer schlicht keinen Sinn mehr darin für euch Reifen zu wechseln?

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Responses

  1. Schmuck ist tot? Häh? Ist da vielleicht „chivalry“ gemeint? ^^
    Lustiges Video dazu: https://m.youtube.com/watch?v=2mPpEql6ysA

    • Ja, sie sagt „Chivalry“.

  2. Die Liberalisierung im Bereich der Partnersuche und die sich dadurch auflösenden Rollenmuster haben dazu geführt, dass traditionelle Kompetenzen ebenfalls verschwunden sind. Kompetenzen, die bei Männern ihre Rolle als Beschützer/Versorger/Macher festigten und bei Frauen ihre Aufgabe als Mutter und Ehefrau. Das Äquivalent zum Reifenwechsel wäre demzufolge z.B. Kochen und „Wäschemachen“, was nur wenige Frauen heute noch gut können. Und das hat nicht damit zu tun, dass sie nicht „für Männer kochen wollen“ – sie können es auch für sich selbst nicht. Aufgegeben wurden diese Kompetenzen zugunsten eines unverbindlichen Paarungsverhaltens, das hauptsächlich auf optische Merkmale abzielt, sowie der Fähigkeit, eine „Show abziehen“ zu können, also etwas Beeindruckendes vorzutäuschen, abstelle etwas vorzuweisen.

    • @md

      Deine richtige Beobachtung ist m.E., dass „traditionelle Kompetenzen ebenfalls verschwunden sind (…) bei Männern (…) und bei Frauen.“

      Nur würde sich hier kein Mann hinstellen und die verloren gegangene „Weiblichkeit“ von Frauen anprangern, die sich darin ausdrückt, kochen zu können und die Wäsche zu machen.
      Und du hast zu recht festgestellt, dass die Mehrzahl der (jüngeren) Frauen noch nicht einmal für sich selbst kochen kann.

      Aber kein Mann würde sich trauen, „Weiblichkeit“ an *traditionellen* Vorstelllungen einer weiblichen Rolle als „Mutter“ oder „Ehefrau“ überhaupt nur zu *messen*.
      Geschweige denn einen Maßstab einer offensichtlich *traditionellen Weiblichkeit* als unhinterfragbaren Normalzustand von „Weiblichkeit“ zu setzen, am dem sich „Weiblichkeit“ *zu beweisen hätte*.

      Das Äquivalent zur oben getätigten Aussage: „Keinen Reifen wechseln können, kein Mann.“ natürlich:
      „Kein Schnitzel mit Kartoffelsalat kochen können, keine Frau.“
      Sondern ein MÄDCHEN – mit Entwicklungsrückständen zur ECHTEN Weiblichkeit.
      Die – selbstverständlich – Männer definieren.

      M.E. ist das die Essenz dieses Satzes: „Please teach your sons to be men, because the women of the world are tired of the boys.“

      Die real existierenden Männer sind tatsächlich nur „Jungs“ mit von *Frauen beobachtbaren* (Erziehungs-) Defiziten *in* Sachen echter Männlichkeit, die wiederum Frauen *als* echte Männlichkeit definieren.
      Und „echte Männlichkeit“ beweist sich in der Erfüllung von Vorgaben, die Frauen *als* „echte Männlichkeit“ setzen.

      Wenn man in diesem letzten Satz die Geschlechter vertauscht und ihn laut vorliest – was ich rein theoretisch empfehle – ist das selbstverständlich eine patriarchale Anmaßung, die ich hiermit schärfstens verurteile. 😉

      Sie hat keine Kritik an feministischem Gedankengut geschrieben, sondern das ist feministisches Doppeldenk und Doppelmoral in Reinkultur.

      Gruß, crumar

      • Nur würde sich hier kein Mann hinstellen und die verloren gegangene “Weiblichkeit” von Frauen anprangern, die sich darin ausdrückt, kochen zu können und die Wäsche zu machen.

        Oh doch, im Prinzip schon! Aber richtige Männer haben kein Problem richtige Frauen zu bekommen. Und richtige Frauen bekommen wahrscheinlich auch richtige Männer. Daher ist das eigentlich kein Problem.

        • @lh

          Das ist doch Quatsch.
          Wenn das so wäre, dann hättest du doch längst Schnittchen für mich gemacht! 😉

          Gruß, crumar

        • @ Ih
          Ich wäre dann wohl kein richtiger Mann, oder?
          Was sind überhaupt richtige Frauen und Männer? Wodurch zeichnen sich diese aus? Und was sind nicht-richtige Frauen und Männer? Bist Du auch ein Anhänger der multiplen Gechlechter-Therie?

        • @Adrian: Schwule entziehen sich ja diesem Spiel mit der Polarisierung. Da weiß ich nicht, wie Ihr das sehen wollt.

          @Crumar: Im Prinzip geht es vor allem um den Gegensatz. Wenn Du Schnittchen von mir willst, dann wirst Du Deine Männlichkeit so weit aufdrehen müssen, dass ich Angst davor bekomme. Ich bin nicht sicher, ob das Level von Männlichkeit jemals ein Mensch erreicht hat, aber Du bist dafür zweifellos zu sehr Softie.

        • Mir ist es egal, ob mich jemand als richtige Mann sieht, weil es eh ein Wert ist, der von Frauen diktiert wird. Männlich sein heißt, einer Frau zu gefallen. Who cares?

        • @lh

          Ich zitiere mal Adrian mit Hervorhebung: „Was sind überhaupt *richtige* Frauen und Männer? Wodurch zeichnen sich diese aus?“

          Die Antwort bist du schuldig geblieben.

          Und jetzt du: „Wenn Du Schnittchen von mir willst, dann wirst Du Deine Männlichkeit so weit aufdrehen müssen, dass ich Angst davor bekomme.“

          Was ist eigentlich aus den guten alten Zeiten (TM) geworden, in dem bspw. in einer Beziehung so etwas wie gegenseitige Fürsorglichkeit existiert hat???

          Ich konnte dich mit meinem Satz nur so foppen (deshalb auch das Zwinkern), weil ich dir „Schnittchen machen“ als weibliche Kernkompetenz auferlegt habe.

          Sehe ich in der Realität aber nicht so, von daher braucht mich niemand zu ängstigen und ich auch niemanden, um einfach ein Schnittchen herbeizusehnen oder anzubieten.

          Schnittchen? 😉

          Gruß, crumar

        • Ich dachte es wurde deutlich, dass sich meiner Ansicht nach „richtige“ Männlichkeit und Weiblichkeit aus ihrem Unterschied, aus ihrer Polarisierung heraus definieren? „Unrichtig“ in diesem Sinne ist ein Mangel an Polarisierung, ohne über konkrete Eigenschaften sprechen zu müssen.

          Ich bin nicht sicher, ob diese „gegenseitige Fürsorglichkeit“ je existiert hat. Ich glaube eher, da war schon immer und immer noch, dass Menschen Dinge für Leute tun, von denen sie etwas brauchen oder meinen zu brauchen. In Bezug auf Beziehungen haben die gesellschaftlichen Entwicklungen nur dazu geführt, dass Frauen vieles, was sie früher von Männern brauchten, heute nicht mehr brauchen.

          Ich halte Schnittchen-Machen insofern für eine weibliche Kernkompetenz, als es hinreichend anspruchslos ist und meinem Eindruck nach Frauen gerne Dinge für Männer tun, auf die sie stehen. Mir ist im Prinzip egal, wer mir Schnittchen macht, ich selbst bevorzuge allerdings geistig anregendere Tätigkeiten.

        • „Wenn Du Schnittchen von mir willst, dann wirst Du Deine Männlichkeit so weit aufdrehen müssen, dass ich Angst davor bekomme.“

          Warum muss bei dir immer alles mit Druck, Zwang und Angst laufen? Wieso machst du ihm nicht Schnittchen, weil du ihn magst und er nett zu dir ist? Wieso musst du erst Angst haben, um was zu tun?

        • Die Frage ist nicht, warum ich ihm keine Schnittchen mache, sondern allenfalls, warum ich ihm Schnittchen machen sollte?

          Und da Du offenbar gerne hättest, dass ich ihm Schnittchen mache, wirst Du eine Antwort dafür finden müssen. Ich mache ihm keine Schnittchen und dabei handelt es sich weder um eine Unachtsamkeit, noch ein Versehen.

      • „Nur würde sich hier kein Mann hinstellen und die verloren gegangene “Weiblichkeit” von Frauen anprangern“

        Die Szene, für die Return of Kings stellvertretend angeführt werden kann, wird nicht müde, genau das zu tun.
        Der Unterschied besteht lediglich darin, dass diese nicht in den Mainstream Medien fest verankert sind.

        • Und es würde als frauenfeindlich gelten.

        • Es gilt als frauenfeindlich.
          Es gab Petitionen, dass Roosh nicht ins Land gelassen werden darf, als er Treffen mit Gleichgesinnten organisieren wollte.

        • @Adrian @only me – in dieser Reihenfolge

          1. „es würde als frauenfeindlich gelten“.
          Genau das.

          „Die real existierenden Frauen sind tatsächlich nur “Mädchen” mit von *Männern beobachtbaren* (Erziehungs-) Defiziten *in* Sachen echter Weiblichkeit, die wiederum Männer *als* echte Weiblichkeit definieren.
          Und “echte Weiblichkeit” beweist sich in der Erfüllung von Vorgaben, die Männer *als* “echte Weiblichkeit” setzen.“

          So geht mein Satz mit vertauschten Geschlechtern und mein Satz ist die Essenz der weiblichen Aussage einer traditionellen Frau in dem Video.

          In welchem politischen Spektrum hier in D würde sich das ein Mann trauen, öffentlich zu formulieren?

          2. „Die Szene, für die Return of Kings stellvertretend angeführt werden kann, wird nicht müde, genau das zu tun.“

          Aber *seine* Doppelmoral ist mit den Händen zu greifen.
          Er beschwert sich bspw. über die „Schlampen“, die das „Schwanz-Karussell“ reiten und fordert für sich ein „anständiges Mädchen“, während sein Lebensunterhalt und seine gesamte Existenz diese „Schlampen“ voraussetzt.
          Fucking for virginity ist ein Widerspruch in sich.
          Wären die Mädels aber altbacken restriktiv im Umgang mit ihrer Sexualität und existierte die „gute alte Zeit“ (TM) bspw. der 50er noch, in der Sex und Ehe Hand in Hand gingen, dann wäre Roosh *in dieser* ein perverser Finsterling, der *unsere* unschuldigen Frauen und Mädchen (TM) verdirbt.
          Der Komiker beschwert sich permanent über den Zerfall „der“ „westlichen Zivilisation“ ohne zu merken, er selbst – nach seiner Definition – trägt dazu bei.

          Während der von mir zitierte Satz problemlos jedes Mainstream-Medium passieren kann: „Where have all the *good* men gone?“
          Ohne dass auch nur eine Idee aufkommt, wie anmaßend diese Frage und Forderung ist, weil niemand auf die Idee kommt, einfach die Geschlechter zu tauschen.

          Gruß, crumar

        • „Aber *seine* Doppelmoral ist mit den Händen zu greifen.“

          Jupp. Einige in der Szene sind sich dessen sogar bewusst (ich erinnere mich, bei Tucker Max das mal gelesen zu haben).
          Auch bei Männern gibt es halt emsige Rationalisierungshamster, die dann Einstellungen wie „Ich würde ja gerne, aber da es keine dazu notwendigen Frauen mehr gibt, bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als den Untergang voran zu treiben“ oder ähnlich verschrobenes zu Tage bringen.

        • Man kann an Roosh und seiner Ideologie einiges kritisieren. Aber dass ein Mann erstmal sich rumtreibt und etwas für sich aufbaut, bevor er mit einer Frau eine Familie gründet, entspricht durchaus dem traditionellen Weg.

          Jenseits davon ist die Haltung von Roosh und seiner Gang davon geprägt, dass sie traditionelle Vorstellungen mit braven Mädchen bevorzugen würden und sie das auch deutlich sagen, aber in der Praxis muss man eben nehmen, was da ist und das beste daraus machen. Daran ist nichts widersprüchlich, wenn man sich auf die Komplexität des Themas einlässt.

        • RoK ist einfach nur behindert.
          Es gibt zu wenig richtige Frauen, Frauen sollen mal mehr kochen und häuslich sein
          +
          Heiratet bloß nie, das kostet zu viel wenn ihr die immer versorgen müsst. Außerdem sind Frauen eh langweilig, weil die immer nur kochen und drinnen rumhocken. Da sind Nutten besser und kochen kann man ja auch selber
          +
          Frauen sind langweilig und dumm und uninteressante Gesprächspartner. Außerdem sind sie oberflächlich
          +Den Wert einer Frau kann man am Aussehen erkennen.
          + Frauen sind scheiße und wertlos und das musst du auch ausstrahlen, Mann
          + Wieso liebt mich denn keine?
          + Heiratet eine Jungfrau
          + bumst 1056 bis ihr sesshaft werdet und wenn eine Frau nicht sofort mit euch in die Kiste will, jagt sie vom Hof. Wenn sie es tut, ist sie eine Nutte. Entsorgt sie bäldigst

          etc. xD

          Ein Widerspruch jagt den nächsten, aber sogut wie keinem fällt das auf.

        • …es könnte auch an deinem geradezu sprichtwörtlichen Leseverständnis liegen… 😉

        • „…es könnte auch an deinem geradezu sprichtwörtlichen Leseverständnis liegen…😉“

          Das denke ich nicht. So schwer ist das ja auch nicht zu erfassen.

        • @lh und @Atacama

          1. „Aber dass ein Mann erstmal sich rumtreibt und etwas für sich aufbaut, bevor er mit einer Frau eine Familie gründet, entspricht durchaus dem traditionellen Weg.“

          Nenn´ mich strukturkonservativ, aber für das „aufbauen“ nutze ich gewöhnlich andere Körperteile als Roosh. 😉

          Außerdem „treibt er sich nicht herum“, sondern sein *Ziel* ist es, systematisch und länderbezogen Frauen flach zu legen, um dann darüber Bücher zu schreiben, die er verkauft.

          2. „Ein Widerspruch jagt den nächsten, aber sogut wie keinem fällt das auf.“

          Ja, merkwürdig, oder?

          Hier z.B.:

          „To conclude, giving young women free reign (sic!) over their sexuality is as damaging and moronic as letting children free reign (sic!) over their own life development. For women to think that they can defy biology and do as the men do is completely asinine and damaging to themselves and the society as a whole.“

          http://www.returnofkings.com/76414/8-ways-women-destroy-themselves-and-everyone-else-by-sleeping-around

          Lassen wir das dümmliche biologische „Argument“ beiseite, dann beruht der „Erfolg“ von Roosh und Konsorten auf der selbstbestimmten Sexualität derjenigen jungen Frauen, mit denen sie Sex haben wollten und hatten.

          Hätte die Gesellschaft diese jungen Frauen in ihrer Sexualität eingeschränkt und diese nur unter dem Banner der Ehe erlaubt, dann gäbe es *weder* PUA *noch* Roosh.

          Die traditionelle Gesellschaft, in der die Biologie Platzanweiser für erlaubtes Verhalten spielt, würde *sein* Verhalten *ebenfalls* ahnden.

          Scheint er aber nicht begreifen zu wollen.

          Gruß, crumar

    • „Das Äquivalent zum Reifenwechsel wäre demzufolge z.B. Kochen und “Wäschemachen”, was nur wenige Frauen heute noch gut können.“

      Daher hab ich so eine großartige Mutter (Jahre in der Küche im Restaurant gearbeitet) die mir Kochen beigebracht hat. Die Waschmaschine kann ich auch selbst bedienen. Bügeln kann ich auch. Meine Mutter ist es auch, die den Großteil der Hausarbeiten (Reparaturarbeiten) macht, was ich auch von ihr gelernt habe. Mein Vater hingegen hat zwei linke Hände.

      Typisch jugoslawisch-sozialistische Sozialisation, eben. Da bekamst nichts geschenkt, auch nicht als Frau.

      Ich frage mich also langsam: Wofür bräuchte ich theoretisch eine Frau an meiner Seite, wenn sie nicht einmal das zusammenbringen kann, was ich selbst ohnehin machen könnte. Ausgenommen für’s Schnacksln und für’s Anschauen ist die Durchschnittsfrau also für nichts geeignet. Ich komme ihr also entgegen wenn ich sage, dass ich einfach meine Ansprüche etwas nach oben setzen werde: ich suche also eine Frau, die nicht nur gut im Bett ist und nach was brauchbarem aussieht, sondern auch eine gewisse Intelligenz mitbringt, einen Intellekt, den man als herausfordernd betrachten kann.

      Dass ich überhaupt Ansprüche stelle, damit kommen scheinbar manche weiblichen Exemplare überhaupt nicht klar (selbst erlebt). Sie wünschten es sich, dass ich mich einfach auf das an ihnen beziehe, was sie am besten zu können scheinen: sich wie beim Fasching anmalen, Körperöffnungen zeitlich zur Verfügung stellen und ihre Präsenz komplimentieren.

      Ohne mich, hehe.

      • Genau diese Frage stellen sich tatsächlich emanzipierte Menschen, die lieber in sich selbst investiert haben, um autonom zu leben, anstelle sich an den Wünschen des gegenüber auszurichten. Leider scheinen viele Mädchen/Frauen nicht die Möglichkeiten der Freiheit zu nutzen, wenn man bedenkt, wie populär T-Shirts mit Aufschriften wie „bitch“ sind. Schon gar nicht verstehen die meisten, dass Freiheit nur mit Verantwortung gelebt werden muss, da alles andere zu einer Destabilisierung der Gesellschaft führt. Grundsätzlich hat bei *beiden* Geschlechtern eine Infantilisierung stattgefunden.

      • „Ich frage mich also langsam: Wofür bräuchte ich theoretisch eine Frau an meiner Seite“

        Es gab mal – vermutlich vor deiner Zeit – einen Werbespot im Fernsehen, in dem verschiedene Menschen durch kaltes Herbstwetter oder gar Schneegestöber stapfen, um durchnässt und durchgefroren zu Hause anzukommen, wo bereits eine heiße Suppe auf sie wartet. Mit dem Spruch aus dem Off: „Etwas Warmes braucht der Mensch.“

        Eine Partnerin, die diese Wärme nicht nur nehmen, sondern auch geben mag, ist es jedenfalls Wert.

        Eigentlich weiß das jeder, aber es gibt nicht mehr all zu viele Frauen, die sich daran auch in anstrengenden Zeiten erinnern können. (Jedenfalls nicht in meiner Generation)

        Schönwetternette findste allerdings überall.

        • „Eine Partnerin, die diese Wärme nicht nur nehmen, sondern auch geben mag, ist es jedenfalls Wert.“

          Absolut. Hat der Mann „die Richtige“ und stammt dieses Urteil nicht aus dem Mund der Frau als eine Selbstbeschreibung, sondern aus dem des Mannes, so glaube ich, kann sich die Frau sicher sein, dass dieser Mann viel für sie geben würde. Hat der Mann nun noch ein gewisses Selbstbewusstsein und weiß, was er selbst wert ist und in der Lage ist in einer Beziehung bestimmte Dingen mit ihr auszuhandeln, so glaube ich, steht einer glücklichen Beziehung nichts im Weg.

          „Eigentlich weiß das jeder, aber es gibt nicht mehr all zu viele Frauen, die sich daran auch in anstrengenden Zeiten erinnern können.“

          Heutzutage haben wir das Privileg bei Schlechtwetter sofort den nächstgelegenen Unterschlupf zu suchen. Wenn man sich dann noch vor Augen führt, wer in den meisten Fällen das Weite sucht (Scheidungsrate bspw.), dann weiß man ca. wer vermehrt Unterschlupf sucht.

          Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das an den Beziehungs-/Problemlösungskompetenzen der Leute einfach so spurlos vorbeigeht. Wenn also mal wieder von der Generation „Beziehungskrüppeln“ gesprochen wird, wie vor ein paar Tagen in der Welt (oder Zeit?), dann wäre ich mir fast sicher, dass man beim näheren Betrachten die Problematik größtenteils bei Frauen feststellen könnte. Das soll jetzt kein Pauschalvorwurf sein. Man kann es als veränderter, nicht-feministischer, politunkorrekter Blickwinkelwechsel betrachten.

  3. Ist jetzt nur meine Erfahrung, aber meistens wollen Frauen doxh eher einen Mann, der unmännlich und devit ist, dafür aber grißzügig. Ein Mann, der seine Meinung vertritt, wird dich eher aussirtiert.

    • Du hast echt seltsame Erfahrungen gemacht.

      • Vielleicht ist das gar nicht so seltsam, weil das korrespondierende Verständnis von Weiblichkeit, daß die Frauen praktizieren, nicht eindeutig ist?

        • Wieso verbrämt jemand eine Aussage eigentlich als Sinnieren über Eventualitäten?
          Soll damit die Reaktion: „Nee, zu unwahrscheinlich. Lenk nicht ab“ nahegelegt werden?

        • Das habe ich leider nicht verstanden.

        • Dann sind wir quitt, ich konnte deiner Frage auch keinen Sinn entringen.

        • Ah, ok – hier noch mal die verbesserte Version:

          Meine Grundidee ist immer dieselbe, es gibt tiefe emotionale Asymmetrien zwischen den Geschlechtern: Die meisten Männer ahnen das, die wenigsten wollen das wahr haben, und ansonsten herrscht großes Rätselraten.

          Meine – auf Kommentarlänge vereinfachte – Vermutung dazu ist die, daß Frauen ein – indivduell variierendes – Verständnis eines Ideals von Weiblichkeit in ihrem Leben entwickeln und als Leitprinzip in ihrem Leben dominant. Für Männer bedeutet das, daß sie in den meisten Fällen von Frauen benutzt werden, um dieer Weiblichkeitsvorstellung Leben einzuhauchen, sie zu realisieren, und nur selten, weil sie geliebt werden. Das gilt vor allem an, wenn die Frauen klug genug sind, um den Mann als Versorger nicht zu brauchen.

          Offenbar kann Weiblichkeit so ausgelegt werden, daß sie Überlegenheit im Vordergrund steht. Dann wird ein devoter Mann präferiert. Oder sie wird so ausgelegt, daß die bestätigendee Bewertung präferiert wird. Dann wird vor allem ein Mann gesucht, der sich von Frauen nichts sagen läßt, wenn nur dessen Bewertung ist gültig.

          so in etwa ….

        • elmar,

          „Meine – auf Kommentarlänge vereinfachte – Vermutung dazu ist die, daß Frauen ein – indivduell variierendes – Verständnis eines Ideals von Weiblichkeit in ihrem Leben entwickeln und als Leitprinzip in ihrem Leben dominant.“

          Noch etwas einfacher:

          Frauen wählen aus den von der Gesellschaft angebotenen Rollenmuster – idealerweise nach dem Baukastenprinzip – aus und wählen entsprechend dann den Mann, welcher am besten zu diesem zusammengepatchten Rollenmuster passt.

          Die Auswahl an Rollenmustern ist dabei durch Herkunft der Frau und durch Rücksichtnahme auf ihre Peer-Groups eingeschränkt.

          Beides sind entscheidende Kriterien welche das Selbst(wert)gefühl der Frau beeinflussen.

        • @Peter Müller

          „welcher am besten zu diesem zusammengepatchten Rollenmuster passt.“

          Dieser Formulierung könnte ich auch zustimmen. Die Frage ist immer: Wie sieht das im Detail aus? Ich hab da auch noch keine kluge Antwort.

          „Die Auswahl an Rollenmustern ist dabei durch Herkunft der Frau und durch Rücksichtnahme auf ihre Peer-Groups eingeschränkt.“

          Ja, könnte gut sein. Aber wie genau funktioniert das alles? Und wie können wir das nachweisen, ohne auf unsere irgendwue subjektiven Erfahrungen angewiesen zu sein?

          „Beides sind entscheidende Kriterien welche das Selbst(wert)gefühl der Frau beeinflussen.“

          Ja, könnte gut sein. Allerdings muß ich zugeben, daß diese Art von Wertmessung für mich immer noch unverständlich ist.

        • „Wie sieht das im Detail aus?“

          Das lässt sich ja dann im Einzelfall gut beobachten, wenn man eine hinreichend gute Beobachterposition hat. „Frau auf Männersuche“ ist Stoff für unendliche viele Tragikomödien.

          „Und wie können wir das nachweisen, ohne auf unsere irgendwue subjektiven Erfahrungen angewiesen zu sein?“

          Ich denke, es ist schon längst durch gefühlte zwei Millionen Studien zum Thema nachgewiesen.

          „Allerdings muß ich zugeben, daß diese Art von Wertmessung für mich immer noch unverständlich ist.“

          Du bist ja auch keine Frau 😉 Stell Dir einfach mal vor, Du würdest Dich als leeres Gefäß fühlen, welches für sich wert- und bedeutungslos ist. Du hast keinen autonomen Bezug zu Dir selber. Erst wenn andere das Gefäß mit etwas füllen, fühlst Du ein Sinn, eine Bedeutung, Dich selber.

          Sehr abstrakt und zweideutig noch dazu (*fg*) aber eine bessere Beschreibung fällt mir gerade nicht ein.

          😄

        • @Peter Müller

          „ist Stoff für unendliche viele Tragikomödien.“

          Ich weiß immer nicht, ob ich das glauben kann oder ob das männermanipulierende Propagandascheisse ist.

          „Ich denke, es ist schon längst durch gefühlte zwei Millionen Studien zum Thema nachgewiesen.“
          Ok, dann hab ich das verpeilt, vergessen, übersehen, verkackt. Beispiel?

          „Sehr abstrakt und zweideutig noch dazu“

          Ich versteh schon – aber ich kann mir das überhaupt nicht erklären.

      • @only_me ich merks gerade, seit ich mich nicht mehr ausnutzen lasse. Da finde ich garkeinen Anklang mehr bei Frauen.

        • @Truth,
          Der Tonfall macht die Musik. Sich nicht ausnutzen zu lassen an sich hat noch keine Frau abgeschreckt.
          Aber das erzählt Christian dir ja auch schon zur Genüge.

    • @truth

      vielleicht schaust du dich hier mal um.
      http://www.tagthesponsor.com/

      oder du musst ganz ganz reich werden und dann selber ein Sponsor werden. Dann kannst du diese Frauen für dich tanzen lassen^^

      • Ach Atacama. Die Seite ist doch Fake. So billig bist wohl nur du.

        • Hä?
          nein, die Seite ist kein Fake. Da geht es primär um Instagramhuren, die so tun, als wären sie keine Huren bzw. um Frauen, denen es nur ums Geld geht, also der Typus, an den du ständig gerätst. Ich dachte, ich tue dir einen Gefallen, wenn du siehst, dass die auch mal ihr Fett weg kriegen.

        • Ich dachte das ist ein Witz die Seite.

  4. Ich finde es je nach Stimmungslage ermüdend oder lustig, darüber zu lesen, oder zuzuhören, welche Erwartungen Frauen an Männer haben. Dass diese Erwartungen notorisch widersprüchlich sind, finde ich kein Problem – dass unterschiedliche Frauen unterschiedliche Erwartungen haben, ist ja keine große Überraschung.

    Seltsamer wird es schon, wenn dieselbe Frau in kurzen Abständen widersprüchliche Erwartungen formuliert, so wie z.B. Jessica Valenti („Furchtbar: Keine Frau kommt durch eine Stadt, ohne dass Männer ihr hinterherpfeifen!!“ – „Warum, verdammt nochmal, pfeift mir eigentlich keiner mehr hinterher??“) Aber das gibt es ja auch umgekehrt.

    Was aber tatsächlich seltsam ist: Jede dieser gern öffentlich formulierten Erwartungen an Männer kommt wie eine ultimative Aufforderung daher. Als ob ein Mann zwangsläufig ein Versager (Frauenfeind/ Softi/ Chauvi/ Weichei/ Bübchen/ alter Sack/ etc.etc.) wäre, wenn er sie nicht bedient.

    Ich glaube, vielen Männern ist durchaus klar, dass ihre Erwartungen an Frauen eine Menge mit ihnen selbst zu tun haben und nicht allein mit den Frauen. Es wäre eine schöne Diskussionsgrundlage, wenn Frauen wie Tomi Lahren (bei der ich übrigens am Anfang fand, dass sie sich wie ein Roboter anhört, was wiederum ganz gut zum Kontext passt) das umgekehrt auch einräumen könnten.

    • Schoppe,

      ich denke, solche Texte würden einfach nicht funktionieren, sie würden gar nicht erst entstehen, wenn sie nicht in diese pseudo-imperativen Form verfasst würden.

      Bei einer selbst-kritisch reflektierten Vorgehensweise würde sich frau beim Verfassen derart schämen, dass sie das ganze selber in den Papierkorb befördert.

      Insofern werte ich das kleinkindlich-trotzige „Macht was ich will!“ einfach als (typisch) weiblicher Denkblockade-Mechanismus der ihr erst so etwas ermöglicht.

      Die Gesellschaft goutiert dies allerdings auch, indem sie so etwas bei Frauen einfach durchgehen lässt. Wie ja schon in den Kommentaren oben geschrieben, wäre das umgekehrt voll neben der Spur und würde alle nur empören.

    • @Schoppe:
      „Ich glaube, vielen Männern ist durchaus klar, dass ihre Erwartungen an Frauen eine Menge mit ihnen selbst zu tun haben und nicht allein mit den Frauen. Es wäre eine schöne Diskussionsgrundlage, wenn Frauen wie Tomi Lahren (bei der ich übrigens am Anfang fand, dass sie sich wie ein Roboter anhört, was wiederum ganz gut zum Kontext passt) das umgekehrt auch einräumen könnten.“

      Aber das ist doch ganz normal, dass Erwartungen nicht aus dem Nichts kommen! Ich habe gewisse Erwartungen an einen Mann, mit dem ich eine Beziehung eingehen würde. Diese hängen aber nicht damit zusammen, was irgendwo geschrieben steht oder gesellschaftlich gerade angesagt ist. Sondern damit, was ich für ein Mensch bin und welche Art von Mensch ich persönlich brauche, um glücklich zu sein. Und ich denke, dass sehen wohl die meisten Frauen so.

      • Ich denke Du irrst teilweise. Gesellschaftliche Vorstellungen können sehr wirkungsmächtig sein. Und Frauen sind ja berühmt dafür, nicht zu wissen, was sie eigentlich wollen.

        • @Adrian:

          Ich bin mir ziemlich sicher dass ich weiß, was ich will. Es gibt sicher Menschen, bei denen das nicht so ist, aber unabhängig vom Geschlecht.

          Und natürlich streite ich nicht ab, dass auch gesellschaftliche Vorstellungen Einfluss haben können, aber denke, dass diese eher gering ist.

  5. Ich find inzwischen die Denkschablone „Are we getting too strong?“ lustig.

    Als ob es heute mehr starke Frauen gäbe als früher.
    Als Frauen noch ganze Haushalte schmissen, ihrem Mann Rückendeckung gaben und auch in harten Zeiten treu waren.

    Stattdessen gibt es mehr sinnlose Frauen. Können keine Verantwortung für ihr Tun übernehmen, brauchen Safe Spaces und haben keinen Schimmer mehr davon, was ein männlicher Mann von einer Frau brauchen könnte. Außer Sex, aber auch der soll sich bitte auf die Frau fokussieren.

    Man sagt, Selbsterkenntnis sei der erste Schritt zur Besserung. Bin gespannt wann der erste Schritt ansteht.

    • Sie verwechselt einfach „starke“ Frauen mit überemotionalisierte Zicken, die denken, ihre Meinung sei die einzig richtige auf dieser Welt, weswegen sie auch nur bei Hauch einer Kritik zusammensacken wie meine Hoden bei kaltem Wetter.

    • @only_me:
      „Als ob es heute mehr starke Frauen gäbe als früher.
      Als Frauen noch ganze Haushalte schmissen, ihrem Mann Rückendeckung gaben und auch in harten Zeiten treu waren.“

      Das hängt vielleicht einfach davon ab, wie man starke Frauen definiert. Eine Frau, die immer das macht, was der Mann will und keine eigene Meinung hat gehört für mich definitiv nicht zu der Kategorie.

      • @Miria,

        ich bin erschüttert, dass du „Seine Aufgabe in einem Team erfüllen“ gleich setzt mit „Keine eigene Meinung haben“.

        Da Frauen im Schnitt deutlich schlechter in Teamsportarten sind als Männer, muss ich aber davon ausgehen, dass du damit repräsentativ bist.
        Frauen fällt Arbeitsteilung einfach schwer, weil sie immer das Gefühl haben, dass sie wegen der unangenehmen Arbeiten, die zu ihrem Job dazugehören, voll benachteiligt werden. Der andere muss diese Arbeiten schließlich nicht machen.

        E voila: Feminismus.
        Gleichberechtigung ist, wenn Frauen im Geschlechterdeal keine Pflichten haben, die von ihnen Stärke erfordern würden.

        • @only _me :
          „ich bin erschüttert, dass du “Seine Aufgabe in einem Team erfüllen” gleich setzt mit “Keine eigene Meinung haben”.“

          Komisch, kann mich gar nicht daran erinnern, dass getan zu haben… Hast du da einen Beleg?

          Dein ganzer Kommentar hat nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe…
          Ich weiß nicht ob das nun absichtliche Provokation sein soll oder tatsächlich ein sehr merkwürdiges Missverständnis. Zu deinen Gunsten gehe ich mal von zweitem aus.

        • „Dein ganzer Kommentar hat nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe“

          Das ist ausschließlich dann möglich, wenn dein Kommentar nicht mit dem zu tun hatte, was ich vorher geschrieben hat.

          Gehen wir zu deinen Gunsten mal davon aus, dass du mich nicht verstanden hast. Find ich gut.

    • „ich find inzwischen die Denkschablone “Are we getting too strong?” lustig.

      Als ob es heute mehr starke Frauen gäbe als früher.
      Als Frauen noch ganze Haushalte schmissen, ihrem Mann Rückendeckung gaben und auch in harten Zeiten treu waren.“

      100 Punkte ! Frauen sind heute nicht zu stark, sondern zu infantil, zu doof.
      Sie verwechseln überzogenes Ego, Allmachtsfantasien, überzogenes Anspruchsdenken, Verweigerung von Verantwortung mit Stärke.
      über 100 Jahre Feminismus und Weiberverwöhnung- und Vergötterung haben in vielen weiblichen Köpfen unglaubliche geistig-moralische Verwüstungen angerichtet. Und diese Frauen erziehen dann schlimmstenfalls auch noch alleine Kinder. Wahnsinn !

  6. Ich kann immer noch nicht einsehen, inwiefern eine Frau das Recht hat, darüber zu bestimmen, was Männlichkeit ausmacht.

    Das ist einfach nicht ihre Sache, sondern es ist die der Männer.

    Wenn die Frauen dann mit der Entscheidung der Männer über eigene Männlichkeit nicht zufrieden sind, ist das schade, aber mehr auch nicht.

    • Im Prinzip bin ich ganz bei Dir, dass Männer sich nie von Frauen sagen lassen sollten, was Männlichkeit ist. Aber das kommt nicht daher, dass sie das nicht bestimmen würden. Das tun sie genau wie Männer bestimmen, was weiblich ist. Das ist nämlich jeweils der Attraktion erzeugende Gegenpol.

      Das Problem mit Äußerungen von Frauen ist nur, dass sie nicht Willens und in der Lage sind, „Männlichkeit“ anhand eines absoluten Maßstabes zu beschreiben. Sie werden wissentlich oder nicht immer nur davon reden, wie sie einen Mann, den sie ohnehin schon als männlich empfinden, lieber hätten, was sie von dem wollen. Und das ist für einen orientierungssuchenden Mann eben meistens genau das Falsche.

      • @lh

        „Das tun sie genau wie Männer bestimmen, was weiblich ist. Das ist nämlich jeweils der Attraktion erzeugende Gegenpol.“

        Klar, da ist natürlich eine Wechselwirkung, die ich in meinem ersten Kommentar ignoriert habe, weil ich einfach nur das feministische „Männer sind mir egal“-Prinzip für Männer wiederholt habe – was letztlich Quatsch ist.

        „Das Problem mit Äußerungen von Frauen ist nur, dass sie nicht Willens und in der Lage sind, “Männlichkeit” anhand eines absoluten Maßstabes zu beschreiben.“

        Ja – viel besser, als das, was ich im Kopf hatte. Wenn ich deinen Gedanken jetzt aufnehme und weiterführe, dann würde ich sagen:

        Frauen sind nicht willens, daß zu tun, weil das für einen Mann bedeutet würde, nicht mehr unter Druck zu stehen, der Frau und ihren Ansprüchen zu müssen. Wenn nämlich eine Frau genau sagt, was sie will, bekommt sie es und kann sich daher nicht mehr rationalerweise weigern, zu kooperieren, mit dem Mann zu schlafen und so weiter.

        Wenn sie aber flexibel ihre Ansprüche anpaßt, an die Fähigkeiten des jeweiligen Mannes und immer ein wenig mehr für ihre sozialen Kooperationsbereitschaft fordert, als der Mann im Moment zu leisten in der Lage ist, dann passieren zwei Dinge:

        1. Die Beziehung bleibt in einer Artr Dauerbedrohungssenario stecken.
        2. Der Mann ist immer damit beschäftigt, das Schlimmste abzuwehren.
        3. Die Frau steht immer im Mittelpunkt, bekommt dauernd Aufmerksamkeit und es wird immer mehr und immer mehr getan, um ihr einen guten Grund zu geben, in der Beziehung zu bleiben.
        4. Was ein guter Grund ist, wird individuell an die Weiblichkeitsvorstellungen der jeweiligen Frau angepaßt.
        5. Die Frau dominiert in dieser Beziehung in jedem Moment, es ist eine Methode der sozialen Herrschaft durch Vorspiegeln guter Trennungsgründe seitens der Frau
        6. Diese Pseudo-Trennungsgründe kann man daran erkennen, daß sie inhaltlich nicht mit den persönlichen Lebenszielen der Frau zusammenhängen.
        7. In einer so gearteten Hetero-Beziehung kommt es niemals dazu, die Träume des Mannes zu erfüllen.
        8. Der Mann ist nur Dienstleister für die Frau.

        Beispiel:

        Frau: „Ich will großzügigen, starken Mann, wo ich mich als Frau fühlen kann.“

        Mann kramt, wurschtelt, macht: „So großzügig? So stark? Dieses Gefühl.“

        Frau: „Nein, großzügiger und stärker. Noch nicht ganz das richtige Gefühl, aber so ähnlich.“

        Und manche Männer machen solche Späßchen ihr Leben lang mit.

        • „Frauen sind nicht willens, daß zu tun, weil das für einen Mann bedeutet würde, nicht mehr unter Druck zu stehen, der Frau und ihren Ansprüchen zu müssen. Wenn nämlich eine Frau genau sagt, was sie will, bekommt sie es und kann sich daher nicht mehr rationalerweise weigern, zu kooperieren, mit dem Mann zu schlafen und so weiter.“

          Zustimmung.

        • Frauen sind nicht willens, daß zu tun, weil das für einen Mann bedeutet würde, nicht mehr unter Druck zu stehen, der Frau und ihren Ansprüchen zu müssen.

          Nein. Es gibt 2 Gründe: Zum einen fehlt es den meisten Frauen (Anwesende natürlich ausgenommen!) dafür tatsächlich an Denkfähigkeit. Zum anderen aber geht es aber um Selektion: Ein Mann, dem frau sagen muss, was ein Mann ist, ist wie ein Hund, den man zur Jagd tragen muss. Frauen selektieren nach Männern, die da von selber drauf kommen.

          Wenn sie aber flexibel ihre Ansprüche anpaßt, an die Fähigkeiten des jeweiligen Mannes und immer ein wenig mehr für ihre sozialen Kooperationsbereitschaft fordert, als der Mann im Moment zu leisten in der Lage ist, dann passieren zwei Dinge:

          Nein auch das nicht. Frauen selektieren nach Männern, die sich nicht an ihre Ansprüche anpassen, sondern deren Ansprüchen sie sich anpassen müssen. Das Fordern ist nur ein Test, ob er stark genug ist sich nicht darum zu scheren.

          Diese Dinge sind ganz einfach, wenn man sich an traditionelle Rollenvorstellungen und biologische Gegebenheiten hält: Frauen selektieren zwar in Bezug auf Sex, aber in Bezug auf Commitment sollten das die Männer tun. Das ist es, was Frauen von Männern wollen und Männer tun gut daran, dabei mindestens ebenso anspruchsvoll zu sein wie Frauen in Sachen Sex. Es ist nicht Aufgabe der Frau, die Bedingungen einer Beziehung zu setzen. Das sollte unbedingt der Mann tun. Und dann hat er mit all dem nie ein Problem.

        • Na ja … nach diesem vielversprechende Start soll wieder jeder Erkenntnisfortschritt durch Biologismus abgetötet werden.

          Und es ist mir auch viel zu konservativ, i.e. zu wenig an den Fakten orientiert.

          Sorry, aber da bin ich raus.

        • beef = Du hast von Biologie weniger Ahnung als ich. Und das, obwohl ich Physiker, Mathematiker und Philosoph bin.

          Mach dich schlau zum essentialistischen Genbegriff und dem ENCODE-Projekt. Du wirst das brauchen.

        • Das ist schon deswegen lustig, weil du noch nicht einmal sauber darlegen kannst, warum das bestimmte aussagen von dir belegen soll 🙂

        • Schau mal bei Tante Wiki.
          Du sagst doch immer, daß du ei neueste Forschung verstehst und im Griff hast.
          Dann zeig mal was du kannst. 🙂

        • Na ja … nach diesem vielversprechende Start soll wieder jeder Erkenntnisfortschritt durch Biologismus abgetötet werden.

          Und es ist mir auch viel zu konservativ, i.e. zu wenig an den Fakten orientiert.

          Für mich sind Biologismus und Konservativismus dabei nur Erklärungen, warum etwas funktioniert. Der „Wahrheitsmaßstab“ dabei ist allein, ob es funktioniert oder nicht, warum auch immer. Und das tut es, ganz im Gegensatz zu den ganzen sozialkonstruktivistischen Ideen.

        • @lh

          Die Alternatie zum Biologismus ist nicht der verrückte Sozialkonstruktivismus.

          Die Alternative zur Demokratie ist nicht der Stalinismus.

          Da gibt es schon noch Optionen. 😉

          Ich mach das grade auf meinem blog.

        • Ja. Aber die Frage der Begründung oder Herleitung ist beinahe müßig. Wichtig ist nur: Funktioniert es? Erlaubt es überprüfbare Vorhersagen und gibt einem so Werkzeuge an die Hand um zu bekommen, was man(n) will? Der Rest sind intellektuelle Sandkastenspielchen.

        • @lh

          „Funktioniert es?“

          Klar. Das wird mal ausführlich checken müssen.

        • Biologie hin oder her. Auch Frauen haben die Kapazität, Doppelmoral zu erkennen und ihr Ansprüche der Realität anzupassen und eine angemessenen Umgang mit Männern zu pflegen.

        • „Auch Frauen haben die Kapazität, Doppelmoral zu erkennen und ihr Ansprüche der Realität anzupassen und eine angemessenen Umgang mit Männern zu pflegen.“

          So ist es.

        • Ich weiß nicht genau, was Du meinst? Aber moralische Konsistenz ist meinem Eindruck nach keine für Frauen wesentliche Kategorie.
          Und beim Rest können sich Frauen wahrscheinlich ungefähr so sehr anpassen, wie Männer bei fetten Frauen mit blauen Haaren einen hochbekommen.

        • „Zum anderen aber geht es aber um Selektion: Ein Mann, dem frau sagen muss, was ein Mann ist, ist wie ein Hund, den man zur Jagd tragen muss. Frauen selektieren nach Männern, die da von selber drauf kommen.“

          Korrekt. Ich hab den Fehler früher leider immer gemacht, das zu tun, was sie von einem verlangt. Gott sei Dank lernt man ja daraus. Zumindest im Optimalfall.

  7. Fuck off, Bitch!

    • Der Klassiker passt hier irgendwie:

      „Cool story babe and no go make me a sandwich.“

  8. Ihr Hilfeschrei lässt sich ja mit folgenden Worten zusammenfassen: „Versorgt mich, beschützt mich, tragt mich auf Händen“ – die üblichr weibliche Anspruchshaltung einer modernen „strong woman“ also.

    • Immer daran denken, was Frau meint, wenn sie „männlich“ sagt.
      Esther Vilar:

      „Alle Eigenschaften eines Mannes, die der Frau nützen, nennt sie männlich, und alle, die ihr nicht nützen und auch sonst niemandem, nennt sie weibisch. Der äußeren Erscheinung eines Mannes wird deshalb nur dann Erfolg bei den Frauen beschieden sein, wenn sie
      männlich ist, das heißt, wenn sie ganz auf den einzigen Daseinszweck des Mannes, die Arbeit, abgestimmt und dermaßen gestaltet ist, daß er jeder Aufgabe, die man ihm stellen könnte, jederzeit nachkommen kann.“

      Obige Dame verkörpert diese Weisheit sehr deutlich. Auch für sie ist „Männlichkeit“ eindeutig gleichzusetzen mit „Nützlichkeit für die Frau“

      • “Alle Eigenschaften eines Mannes, die der Frau nützen, nennt sie männlich, und alle, die ihr nicht nützen und auch sonst niemandem, nennt sie weibisch.

        –Der äußeren Erscheinung eines Mannes wird deshalb nur dann Erfolg bei den Frauen beschieden sein, wenn sie
        männlich ist, das heißt, wenn sie ganz auf den einzigen Daseinszweck des Mannes, die Arbeit, abgestimmt—-

        und dermaßen gestaltet ist, daß er jeder Aufgabe, die man ihm stellen könnte, jederzeit nachkommen kann.”

        Hervorhebung von mir.
        Daran sieht man, das dieses Weiber-Verhalten nicht rein biologisch ist, sondern eine wesentliche sozial-kulturelle Komponente hat.
        Denn dieses von Vilar beschriebene Phänomen des äußeren Erscheinungsbildes hat sich (in der europ. Kultur) erst im Laufe des 19. Jh. herausgebildet.
        Ein aufgeputzter barocker Mann wurde vollkommen ernst genommen als Mann, ebenso wie z.B. ein schmuckbehangener Indianerkrieger. Erst die moderne europäische Frau hat es geschafft den Mann von einem zwar in einer Geschlechterrolle steckenden, aber doch ganzheitlichen Menschen, auf einen reinen auf seine Funktionalität für die Frau reduzierten Nutzgegenstand zu reduzieren.

        Wem’s gefällt, viel Spass

    • @Adrian

      Ja und zwischendurch nicht vergessen, dass die vom Mann versorgte, beschützte und auf Händen getragene Frau ein Muster und ein leuchtendes Vorbild einer „unabhängigen Frau“ (TM) ist.

      Die Frauen wollen sich nicht ändern, sondern *unsere Wahrnehmung* ihrer Handlungen und Ansprüche soll sich ändern.
      Ich schaue dir tief in die Augen, wedele mit den Händen, Adrian, und du sprichst mir nach: „Konservativ ist das neue Progressiv!“

      Siehste, geht doch?!

      Gruß, crumar

      • „Die Frauen wollen sich nicht ändern, sondern *unsere Wahrnehmung* ihrer Handlungen und Ansprüche soll sich ändern.“

        Ja, gut dass ich mich mit dem Mist nicht auseinandersetzen muss.
        Ich glaube ich eröffne mein Rekrutierungsbüro wieder. Will jemand wechseln?

        🙂

        • „Will jemand wechseln?“

          Hab ich schon oft drüber nachgedacht. Aber als ich dann verführt wurde, hat es einfach nicht richtig geklappt … Kacke.

        • Das Problem dürfte nicht einzig beim wollen sondern auch beim können liegen. Denn anders als die Genderista behauptet ist die Sexualität nicht änderbar sonst hätten ja die ganzen Umerziehungslager bzw. versuche schon mal Erfolg haben müssen.

  9. Youtube-Kommentar:

    What the fuck are you doing on the internet, woman? Get back in the fucking kitchen. What the fuck is wrong with women nowadays? They’ve lost all of their femininity.

    Archaic, right?

    ^^

  10. Feminismus wird plötzlich doof, wenn eigene Vorteile schwinden.

  11. „Wechsel‘ deinen Reifen doch selbst, du blöde Kuh“
    Ich dachte diese ganzen starken Frauen brauchen keinen Mann, weil sie alles selbst und noch viel besser können, als das andere steinzeitliche Geschlecht?
    Einen Reifen zu wechseln erfordert (von LKWs mal abgesehen) nicht so viel Kraft, dass es einer Frau nicht zuzumuten wäre. Klar, man wird im Normalfall etwas schmutzig, aber so dramatisch ist das auch wieder nicht.
    Ich glaube auch die meisten Männer können nach wie vor Reifen wechseln, nur haben die eben keine Lust sich mit so einer „starken“ Frau abzugeben, die sich im Wesentlichen über ihre Ansprüche definiert und nur Nehmen will und nicht Geben (Ja, bloße Existenz und sich zu einem gesponserten Date herabzulassen ist KEIN Geben).
    Einfach diese Frauen links liegen lassen, dann bügelt die Evolution den Irrweg des Feminismus in wenigen Generationen wieder aus.

    • Ich persönlich kriege i.d.R. die Radmuttern nicht gelöst beim Reifenwechsel. Ist blöd, aber ist so.

      • Einfach auf den angesetzten Schlüssel draufsteigen und wippen, dann klappt es auch, wenn du eine 45kg-Frau bist. Bitte sehr 🙂
        Allerdings sollte man im Nicht-Pannenfall beim Anziehen bei den modernen Turbomotoren mit viel Drehmoment einen Drehmomentschlüssel verwenden.

        • Allerdings sollte man im Nicht-Pannenfall beim Anziehen bei den modernen Turbomotoren mit viel Drehmoment einen Drehmomentschlüssel verwenden.

          Mit etwas Gefühl draufsteigen und nach 50km sicherheitshalber nochmal tut es für mich seit Jahren.

        • „Einfach auf den angesetzten Schlüssel draufsteigen und wippen, dann klappt es auch, wenn du eine 45kg-Frau bist.“

          Nein. Weiß ich weil bin ich und ich habs wirklich oft schon so probiert. Aber damit bin ich ja auch nicht die „Durchschnittsfrau“.

        • nach fest kommt ab. also genauso wie lh machen, mit GEFÜHL, sollte ja für Frauen kein Problem sein.

    • Die Frage ist auch gar nicht geschlechtsabhängig, ob man bestimmte Dinge kann, sondern hängt eher damit zusammen, ob man weiß wie es geht oder das schon öfter gemacht hat.

  12. Die Frau behauptet, Frauen seien natürlich ganz unschuldig an unmännlichen Männern, vielmehr fehlten diesen die Vorbilder, Väter und so.

    Na ja. Wenigstens beweist sie einmal mehr, wie schlicht viele Frauen doch sind. Die vaterlose Gesellschaft ist ein Produkt von egozentrischen, männerhassenden Frauen und der Gesellschaft, die diese Väterfeindlichkeit stützt.

    Viele getrennte Mütter versuchen ja den Kontakt ihrer Kinder zum Vater zu vereiteln.

  13. Ich denke auch, dass viele Frauen gerne einen männlichen Mann hätten. Die Definition von männlich ist im übrigen nicht eine, die von Frauen entschieden wird, sondern eine, die darstellt, was jahrzehntelang als männlich galt und meist auch noch heute darunter verstanden wird. (sowohl von Männern als auch von Frauen).

    Und ebenso glaube ich auch, dass viele Männer eine weibliche Frau suchen, weiblich ist hier im gleichen Sinn zu verstehen wie zuvor männlich.
    Männer wollen eine Frau, die ihnen die Wäsche wäscht und sie Zuhause mit dem frisch gekochten Essen erwartet – gerne auch mal um Mitternacht, nachdem er mich unterwegs war (aufgewärmt schmeckt eben nicht)

    Diese beiden Typen von Man und Frau passen wunderbar zusammen, aber das Problem ist, dass medial so getan wird, als wären männliche Männer und weibliche Frauen ein Auslaufmodell von gestern. Das verunsichert und verweichlicht die Männer, ebenso wie es Frauen aufstachelt,, alles weibliche als unterdrückend zu empfinden.

    Disclaimer: Ich rede hier nicht davon, dass alle Männer und Frauen so sind, sondern einige bis viele. Und es ist auch in meinen Augen völlig in Ordnung, wenn man eben nicht so leben will!

    • „Männer wollen eine Frau, die ihnen die Wäsche wäscht und sie Zuhause mit dem frisch gekochten Essen erwartet – gerne auch mal um Mitternacht, nachdem er mich unterwegs war (aufgewärmt schmeckt eben nicht)“

      Und wenn ein Journalist das so öffentlich formulieren würde, würde nichts weiter passieren…

      • @Matze:
        „Und wenn ein Journalist das so öffentlich formulieren würde, würde nichts weiter passieren…“

        Das würde ich nicht behaupten. Aber auch wenn eine Frau sagt, dass sie einen starken Mann will, der für die sorgt und die beschützt, wird das medial jetzt nicht unbedingt positiv aufgenommen.

        Was die meisten Leute aber irgendwie nicht merken ist, dass die medial suggerierte Sichtweise nicht zwangsläufig die der Mehrheit ist.

    • Kannst Du kochen ? Es gibt vieles, was aufgewärmt erst richtig gut schmeckt !

      • @Dr.caligari:
        „Kannst Du kochen ? Es gibt vieles, was aufgewärmt erst richtig gut schmeckt!“

        Ja, ich kann kochen (wobei in erster Linie das, was ich auch gerne esse).
        Eventuell gibt es auch unterschiedliche Geschmäcker, aber nur mal aus Neugier, was schmeckt aufgewärmt erst richtig gut?

  14. Wenn man sich das mal anschaut geht es wieder um Dienstleistungen der Männer.“few can change a light bulb let alone fix a flat tire „. Männer sollen hier wieder schuften.
    „don’t have jobs or are still using their parents’ credit cards to buy us drinks at the bar…“ Aha Kohle sollen sie imvestieren und viel Geld haben. Die bösen Männer tun nicht genug für Frauen ist hier die Kernaussage. Falls sich hier wer aufregt, es steht hier so.

    • Es ist ein gängiges Muster.

      • Ich weiß, hier wird aus mir aber immer ein paranoider Spinner gemacht, weil ich die Wahrheit witzig auf den Punkt bringe.

  15. Ich bin ja immernoch der Auffassung, dass ein gewisses Handwerkliches Grundwissen einfach zum Leben gehört, und zwar für alle, unabhängig vom Geschlecht. Ich finde es generell erschreckend, wie oft Leute meiner Generation (~30) oft lachend und selbstironisch, ja beinahe sogar stolz verkünden, dass sie sowas ja überhaupt nicht können. Frauen wie Männer. Je jünger die Leute werden, so kommt es mir vor, ist das sogar noch verbreiteter.

    Dazu hatte ich ja am Mittwoch schonmal etwas geschrieben. In kurz: Gerade bei Männern die sich selbst als Feministen oder Social Justice zugeneigt beschreiben, scheint es sehr verbreitet zu sein, keinerlei Handwerkliche Fertigkeiten zu haben, und das stolz zu verkünden. Als wären diese Fertigkeiten in sich schon „toxische Männlichkeit“.

    Und genau das ist doch, zumindest denke ich das, ein großer Punkt hier. Wenn irgendwie unterschwellig immer mitschwingt, dass männlich sein was schlechtes ist, und Handwerken ist typisch männliches Interesse, dann braucht es nicht viel um die Punkte zu verbinden. In extremen Formen der Tumblr Genderistas geht das ja teilweise so weit, dass man so gut es geht versucht sein „Geschlecht“ so zu definieren, dass man bloß kein Junge/Mann mehr ist, und wenn man halt Drachen und Wölfe mit ins Spiel bringt. In abgeschwächter Form kann dies, gesamt-gesellschaftlich, sicherlich zu einer Abkehr von „typisch männlichen“ Aktivitäten und Interessen führen.

    Erinnert mich mal wieder an das Paper zum Thema „Mädchen bestimmen das Klassenklima“ (http://www.juraforum.de/wissenschaft/aggression-im-klassenzimmer-maedchen-sind-meinungsfuehrer-514066). Wenn es in einem solchen Kontext funktioniert, warum nicht auch auf einer größeren Ebene? Im Endeffekt scheinen Jungen und Männer sehr dadurch gesteuert zu sein, was Mädchen/Frauen wollen. Wird das auf unbewusster Ebene kommuniziert, scheint das zu funktionieren. Auf bewusster Ebene könnte es sein, dass es zu Unstimmigkeiten kommt, wenn Frau (kollektiv) kommuniziert zu wollen, was sie gar nicht will, einfach weil es z.B. gut klingt. So wird dann der Wunsch nach dem Softie formuliert, der aber dann in der Realität keine Resonanz verspührt.


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