Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 15. März 2016

Jan Deichmohle: Die Unterdrückung der Männer

Inzwischen ist auch ein drittes Buch von Jan Deichmohle mit dem Titel „Die Unterdrückung der Männer“ erschienen:

Jan Deichmohle die Unterdrückung der Männer

Jan Deichmohle die Unterdrückung der Männer

Aus einer Presseerklärung:

Heute erscheint das aufsehenerregende Buch „Die Unterdrückung der Männer“, das den Auftakt bildet zu zwei weiteren Büchern, die von Jan Deichmohle im Juwelen-Verlag erscheinen werden.
Der Feminismus hat die Frauen nicht befreit – er hat lediglich die Männer entrechtet.
Weil andere, besser begründete Argumente und Sichten nicht zu Wort kamen, haben sich feministische Prinzipien durchgesetzt und werden als „selbstverständlich“ hingenommen. Viele scheuen sich, etwas Kritisches wie dieses Buch zu lesen, weil sie im Voraus annehmen, es könne nur schlecht und peinlich sein.
Das Gegenteil ist wahr.
Es gibt vorzügliche Argumente gegen feministische Ideologie und Prinzipien. Wer sich gut informiert, wird Feminismus als peinlich erkennen. Vieles ist anders als allgemein geglaubt; meist stellt sich das glatte Gegenteil heute üblicher Überzeugungen als wahr heraus. Dieses Buch ist ein lohnendes Abenteuer im Geiste. Es könnte eine kopernikanische Wende bringen: So wie sich die Sonne nicht um die Erde dreht, so steht nicht „Männermacht“, sondern weibliche Dominanz im Mittelpunkt von Evolution und Leben und bedarf des Ausgleichs.
Feminismus war keine Befreiung zu mehr Gleichheit, sondern eine Unterdrückung zu mehr Ungleichgewicht.
Ich habe bisher keines seiner Bücher gelesen. Kann einer was dazu sagen?

Responses

  1. Gelesen habe ich von ihm auch noch nichts. Soweit ich es aber an bisherigen Klappentexten/Vorstellungstexten von seinen anderen Büchern sehen kann, argumentiert er genau wie ich auch viel mit sexueller Selektion beim Menschen bzw. dass auch beim Menschen das männliche Geschlecht der schärferen sexuellen Selektion unterliegt als das weibliche. Natürlich ist das aus meiner Sicht ein guter Ansatz.

    Ob das Buch (bzw. die anderen Bücher) von ihm fachlich gut ist, weiß ich nicht – wie gesagt: NOCH hab ich von ihm nichts gelesen. Ich lese gerade was anderes – nämlich das Buch von Herrn Prof. Kutschera, das mir sehr gefällt.

    Das Cover mit dem Mann, der von einer Frau durch den Fleischwolf gedreht wird, gefällt mir jedenfalls schon mal.

    Auf dem Buchmarkt ist er zwar ein Konkurrent, aber es ist auch aus meiner Sicht ein Grund zur Freude, dass immer mehr feminismuskritische und genderkritische Bücher erscheinen.

    So wie Prof. Kutschera die Gendersens argumentativ angeht, das ist sowohl argumentativ als auch in seiner deutlichen Ausdrucksweise eine Gangart, die ich so noch nicht bei genderkritischer Literatur gesehen habe.

    Geschlechterpolitisch ist aus meiner Sicht jedes feminismus- und/oder genderkritisches Buch zur Zeit ein Grund zur Freude. Je mehr solcher Bücher erscheinen, desto eher ist der Spuk endlich vorbei.

    Und je mehr solche Bücher gekauft werden, desto vernünftiger wird die Gesellschaft. Außerdem kann man – ich weiß, dieser Hinweis ist nicht ganz uneigennützig – durch den Kauf solcher Bücher indirekt gegen den Feminismus/die Genderei abstimmen.

  2. „Presseerklärung“ 😀

    Also, ich kann jetzt nur über den Blog urteilen, aber da sind die sogenannten Fußnoten kaum mehr als ein pseudowissenschaftliches Feigenblatt, wenn überhaupt.
    Thesen werden als Wahrheiten dargestellt, ohne dass offengelegt wird, wie man denn darauf gekommen ist (insbesondere die These, dass Säuglinge bereits Tage nach der Geburt anfangen, sich am eigenen Geschlecht zu orientieren :D), während andere Thesen mit Hochkarätern wie dem „Express“ belegt werden (natürlich über die Islamisierung der westlichen Welt!!!)

    Ich meine, ernsthaft?
    Manchmal denke ich echt, ihr seid alle dumm oder so was.

    • „Ich meine, ernsthaft?
      Manchmal denke ich echt, ihr seid alle dumm oder so was.“

      Im Film heißt es ja: Dumm ist, wer dummes tut.
      Legt man diesen Maßstab an: Du hast gerade grundlos verallgemeinert. Zumal hier eine Frage danach gestellt wurde, wie die Bücher sind.

      ich darf zudem daran erinnern, dass Kommentare höflich sein sollen.

      • Also, nach einer 5minütigen Recherche fand ich heraus, dass die einzige Amazonrezension von Wolle Pelz ist und der erste Googletreffer zu Wikimannia führt. Das dürfte (auch ohne ein Überfliegen des Blogs) einen Eindruck vermitteln.
        Eigentlich fehlt nur noch eine positive Rezension durch die AFD um das unheilige Triumvirat vollständig zu machen.

        Natürlich dann gefolgt von dem kompletten Unverständnis, warum denn nun in aller Welt die männerrechtliche Bewegung so schlecht dargestellt wird, immerhin ist sie ja total links und wissenschaftlich und unbiased und alles.

        Da kann man sich schon ab und an nur an den Kopf packen, von daher sei mir meine Unhöflichkeit verziehen. ^^

        • #MeinMaskulismus ist ganz anders 🙂

        • @maren

          Das ist also ein negatives Autoritätsargument, lang ausformuliert „Was wolle und wikimania gut finden kann nur Müll sein“. Das ist eben im wesentlichen „wenn Hilter die Musik von Wagner mochte, dann kann sie nur schlecht sein“

          Der Vorwurf ist auch nicht, dass du Deichmohles Buch kritisierst: Das steht dir natürlich frei. Eine sachlich fundiertere inhaltliche Kritik würde ich sogar begrüßen. Sondern das du aus einem Artikel, in dem es darum geht, wie das Buch ist, gleich herleitest, dass es alle mögen und deswegen – obwohl du den Inhalt nicht kennst – dumm sind.

        • Christian, du bist doch ein medienkompetenter Mensch des 21. Jhdts, nehme ich an. Was zum Geier soll der Artikel?

          Und ja, wenn sowohl Hitler als auch Wagner daran liegt, mit ihrem Werk Antisemitismus zu verbreiten, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine inhaltliche Verbindung.

        • Das Konzept ein Buch ergebnisoffen zur Diskussion zu stellen erscheint dir unvorstellbar. Wo genau besteht da dein Verständnisproblem?

        • Mal ganz davon abgesehen: Wenn ich Hitler (zu Recht) scheiße finde, werde ich alles was er anpreist mit ein bis zwei Kilochen Salz nehmen und ausgesprochen skeptisch sein.

        • Dann wirst du zugeben, das es als alleiniges Argument sehr schwach ist. Und zum Inhalt kannst du anscheinend gegenwärtig wenig sagen. Richtig?

        • Vielleicht noch mal zum Verständnis: ich kenne sein Buch nicht. Vielleicht ist es Müll. Vielleicht ist es gut. Vielleicht sind bestimmte Thesen gut, andere Müll. Ich würde gern mehr darüber wissen. Also stelle ich einen Artikel dazu ein und Frage, ob es jemand gelesen hat und etwas zu seinen Thesen sagen kann. Dann bilde ich mir eine Meinung.
          Du ordnest aber sogleich alle der hier lesenden als Idioten ein, weil ich einen solche Anfrage machte.

        • Gib auf! Wenn Frauen es nun einmal so fühlen, dass es so sei, dann ist es so!

          Das Fordern nach nachvollziehbaren Argumenten ist doch nur eine Form von patrichaler Unterdrückung.

          Und, wenn Hitler Frauen mochte und sogar mit einer zusammen war, dann muss man Frauen gegenüber mit größter Vorsicht begegnen.

        • Kritik an Feminismus = Antisemitismus und Deichmohle = Hitler.
          Kritische Kompetenz feministischer Lehrerinnen im 21. Jahrhundert 😛

        • „Und, wenn Hitler Frauen mochte und sogar mit einer zusammen war, dann muss man Frauen gegenüber mit größter Vorsicht begegnen.“

          😀 😀 😀

        • @Maren: Ich finde deine Art zutiefst verlogen. Du kennst das Buch nicht, verurteilst es aber trotzdem. Da frage ich mich, warum ich überhaupt feministische Werke wie „Unsagbare Dinge“ einer gefeierten Feministin lese, wenn das überhaupt nicht notwendig ist.

          Aber der Witz ist: Dein Fall ist verallgemeinbar. Femis wenden grundsätzlich keine inhaltliche Kritik an, sondern (ver-)urteilen auf Grundlage von Vermutungen und Strohpuppen. Ein weiteres gutes Beispiel hierfür das EMMA-Dossier über die bösen Maskulisten, welches fast ausschließlich ad personam arbeite – man erfährt mehr über den persönlichen Hintergrund der Angefeindeten als über deren inhaltlichen Thesen.

        • *Kritik an Feminismus = Antisemitismus und Deichmohle = Hitler.
          Kritische Kompetenz feministischer Lehrerinnen im 21. Jahrhundert*

          Ich darf vielleicht darauf aufmerksam machen, dass nicht ich es war, die Hitler in die Diskussion miteingebracht hat.

          @christian
          Also ist es unterschwellige Werbung? Weil mit anderen Büchern machst du das ja nicht.
          Zu Recht. Es gibt immerhin Amazonrezensionen. Und ich halte dich auch nicht für so inkompetent, dass du nicht weiß, wie man etwas googelt.

          @Y
          *Ich finde deine Art zutiefst verlogen. Du kennst das Buch nicht, verurteilst es aber trotzdem.*

          Was soll daran verlogen sein? Wo lüge ich denn da?

          *Ein weiteres gutes Beispiel hierfür das EMMA-Dossier über die bösen Maskulisten, welches fast ausschließlich ad personam arbeite – man erfährt mehr über den persönlichen Hintergrund der Angefeindeten als über deren inhaltlichen Thesen.*

          Das ist Politik. Das mag dir gefallen oder nicht, es mag unredlich sein oder nicht, aber so ist das Spiel nun mal. Wobei ich die EMMA nie gelesen habe.

          *Dein Fall ist verallgemeinbar. Femis wenden grundsätzlich keine inhaltliche Kritik an, sondern (ver-)urteilen auf Grundlage von Vermutungen und Strohpuppen.*

          Du, meine Lebenszeit ist begrenzt, von daher überlege ich schon, für was ich sie verwende. Und ein von Wikimannia und Pelz gefeierter Antifeminist mit strunzdämlichen Thesen wie o.g. (Säuglinge wissen noch nichtmal, dass jemand nicht einfach verschwindet, bloß weil er die Hände vor´s Gesicht hält) scheint mir wie ziemliche Zeitverschwendung.

          Aber es ehrt mich natürlich, dass mein kleiner Kommentar so viel Entrüstung auslöst.
          Oder du/ihr seid einfach echt dünnhäutig 😀

        • Es ist eher teil eines neuen plans mehr auf solche Bücher im allgemeinen einzugehen. Es werden Artikel zu weiteren Büchern folgen. Ob es Werbung ist oder nicht hängt davon ab, was über die Bücher gesagt wird.

        • @adrian
          Im Übrigen ist Wikimannia in dem Szenario Hitler. Deichmohle ist Wagner. Also bitte…

    • „Thesen werden als Wahrheiten dargestellt, ohne dass offengelegt wird, wie man denn darauf gekommen ist“

      Listen and believe…

      ^^

  3. Lustig.

    Jetzt saß ich schon bei Goebbels und man findet noch Steigerungen. 😀

    Ein Artikel von Jan Deichmohle, der gerade Feministen gefallen wird. 😀 😀

    http://nicht-feminist.de/2016/03/jan-deichmohle-rechtlos-und-diskriminiert-die-vergewaltigung-des-rechts/

    Ich poste gerade nur, weil Jan Deichmohle aus der Reihe der Autoren extrem herausfällt und ich ihn auch persönlich sehr schätze.

  4. „Der Feminismus hat die Frauen nicht befreit – er hat lediglich die Männer entrechtet“

    Die ganze Mär von der Unterdrückung der Frau wäre ein einziger Lacher, wenn es nicht so traurig wäre.
    Mal ganz allgemeiner Tipp:
    Ich kann nur raten bei Analyse aller Dinge, auch des Feminismus die simpelste älteste billigste und beste aller wissenschaftlichen Methoden anzuwenden.
    Das einfache zweckfreie Beobachten, kein recherchieren, kein experimentieren, kein Messen einfach nur anschauen.

    Und da fällt einem auf.
    Feminismus entstand in einer Kultur, und in dieser wiederum in einer gesellschaftlichen Schicht, in der Frauen überaus verwöhnt wurden, mehr als zuvor und woanders.
    Zum zweiten fällt auf, dass es eine Entwicklung gab, die zeigt dass das übliche Herrschaftssystem Reiche Mächtige versus Arme Machtlose zunehmend durch ein zweites Herrschaftssystem überlagert wird: Frauen versus Männer.
    Und hier komme ich zu meinem Tipp zur Beobachtung.
    Dem genauen Beobachter fällt auf, das die angebliche Emanzipation nichts weiter ist als das Symbole und Privilegien, die ursprünglich mit Herrschaft verbunden waren, von herrschaftlichen zu weiblichen umgedeutet werden.
    So zum Beispiel war es früher ein herrschaftliches Privileg, viel Aufwand um Kleidung und körperlichen Luxus, Schmuck usw. zu treiben, heute gilt das als weiblich. Es war mit Herrschaft verbunden von übermäßiger schwerer gefährlicher Arbeit befreit zu sein, heute ein weibliches Privileg.

    Das nur als simple Beispiele. einfach nur genau hinsehen was passiert, als Fremder, als Zuschauer und man wird sehen, das in der menschlichen Gesellschaft fast nichts so ist, wie es (vom Feminismus) offiziell dargestellt wird.


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