Selbermach Samstag 177 (12.03.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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151 Gedanken zu “Selbermach Samstag 177 (12.03.2016)

    • Ich hätte auch einen Beitrag zum Thema „Frauen und Geld“ bzw. zum kommenden Equal Propaganda Day, natürlich mit einem gewissen kritischen Unterton: Kampfbegriff „Gender Pay Gap“

      Wobei ich mich frage, was man zu dem Thema heute noch Neues sagen kann, was nicht in den letzten ca. 6 Jahren schon 1000e Male gesagt worden ist. Einen Wendepunkt stellte 2010 die Destatis-Publikation https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/VerdiensteArbeitskosten/Verdienstunterschiede/VerdienstunterschiedeMannFrau5621001069004.pdf;?__blob=publicationFile dar, weil danach eigentlich niemand mehr seriös von einem 23%-GPG reden konnte. Selbst die berühmte Ersatzbehauptung, das bereinigte GPG würde 8% betragen, ist falsch bzw. unterschlägt, daß es nur teilweise bereinigt werden konnte, weil relevante Daten fehlen.

      Nach meinem Eindruck – ich bin da aber nicht völlig sicher – verläuft die argumentative feministische Defensivlinie heute primär an der Stelle, daß man kurzerhand den Unterschied zwischen bereinigtem und unbereinigtem GPG für irrelevant erklärt und so oder so daraus folgert, daß das GPG „Ungleichbehandlungen von Frauen“ beweist und GPG Ergebnis benachteiligender Strukturen ist – die nicht genau benannt werden können und wild herbeiphansiert werden und für die „die Frauen“ rein gar nichts können. Diese Argumentation ist unhaltbar. Ich lasse mich gerne korrigieren, aber ich finde diese benachteiligenden Strukturen nicht, und insb. sehe ich keinerlei Nachweis dafür, daß die bösen Männer „schuld“ an dem GPG sind und dafür kompensatorisch diskriminiert werden dürfen.

      • Ist der Plan von Schleswig nicht typische Frauenberufe aufzurwerten, so dass dort die Löhne steigen?

        http://www.vorwaerts.de/artikel/frauen-gleiche-chancen-beim-entgelt-brauchen

        Dieser Text ist zwar neutral und sagt nichts von Frauendiskriminierung

        http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/acht-euro-weniger-typisch-frau-typisch-schlecht-bezahlt-14118704.html

        aber mir kommte es so vor, dass das jetzt häufiger thematisiert wird und eben auch nicht immer so neutral.

        Mit dem Gender Pay Gap kann man doch kaum noch Fische fangen.

        • @Matze

          Der FAZ-Artikel endet nach einer richtigen Feststellung:

          „Eine Erklärung für die bessere Bezahlung in Männerberufen sei der höhere Anteil von akademischen Abschlüssen, erklärte das DIW. Ein Vergleich der zehn am häufigsten ausgeübten Frauen- und Männerberufe zeige, dass die häufigsten Männerberufe, nämlich Softwareentwickler, Unternehmer und Ingenieur, eine langjährige Qualifikation erfordern, während dies bei den häufigsten Frauenberufen nur auf Sozialpädagoginnen zutreffe.“

          mit einer rotzfrechen Lüge:

          „Obwohl sowohl die Altenpflegerin als auch der Techniker im Schnitt zwölf Jahre in ihre Bildung investierten, erhalte die Altenpflegerin zwölf Euro brutto pro Stunde und der Techniker 18 Euro. Beide Berufsgruppen kämpfen aktuell damit, genügend geeignete Kräfte für ihre offenen Stellen zu finden.“

          Ein Techniker hat zur Grundvoraussetzung eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens ein Jahr berufliche Tätigkeit.
          Die Techniker-Ausbildung dauert bis zum Abschluss dann wenigstens zwei *weitere* Jahre in Vollzeit.
          Das heißt, „Techniker“ ist eine Weiterbildung.
          Eine Altenpflegerin hat ausschließlich und nur diese Berufsausbildung und erst seit dem Jahr 2000 dauert diese Ausbildung drei Jahre, vorher waren es zwei.
          Es gibt also objektive Gründe, warum ein Techniker besser bezahlt wird als eine Altenpflegerin und das liegt u.a. an seiner Qualifikation.

          M.E. wird gerade eine feministische Propaganda gefahren wird, die so aussieht: „Eher von Männern wahrgenommene Tätigkeiten erführen eine höhere Wertschätzung.“
          Übersetzt: es gibt *keine objektiven Gründe* für die schlechtere Bezahlung von Frauen, sondern die gesellschaftliche Wahrnehmung der Tätigkeit ist schuld.

          Diese Wahrnehmung muss nach feministischem Glauben selbst patriarchal strukturiert sein.
          Daher sind in einem Patriarchat Frauen weniger wert, ergo auch die von ihnen verrichteten Tätigkeiten.
          Also muss man seitens feministischer „Forschung“ die gesellschaftliche Wahrnehmung so verändern, dass eine Altenpflegerin gegenüber einem Techniker *ungerechtfertigt* schlechter bezahlt, also diskriminiert wird.

          Wie ich oben schrieb, ist das objektiv kontrafaktischer Unfug, aber feministische „Forschung“ hat ein politisches Ziel (deshalb die Anführungszeichen) und lässt sich daher von der Wahrheit nicht irritieren.

          Ergo wird Propaganda gefahren, deren Ziel es ist, weibliche Tätigkeiten BESONDERS wertzuschätzen, d.h. weibliche dominierte Berufsgruppen mit üppigen Gehaltszuschlägen zu versehen.
          Selbstverständlich auf Kosten der Zahler u.a. von Krankenversicherungsbeiträgen.
          Da diese von den Erwerbstätigen entrichtet wird, kann man sich an zwei Fingern einer Hand ausrechnen, wo die Kosten für die besondere gesellschaftliche Wertschätzung auflaufen werden.

          Gruß, crumar

        • „M.E. wird gerade eine feministische Propaganda gefahren wird, die so aussieht: “Eher von Männern wahrgenommene Tätigkeiten erführen eine höhere Wertschätzung.”
          Übersetzt: es gibt *keine objektiven Gründe* für die schlechtere Bezahlung von Frauen, sondern die gesellschaftliche Wahrnehmung der Tätigkeit ist schuld.“

          und

          „Ergo wird Propaganda gefahren, deren Ziel es ist, weibliche Tätigkeiten BESONDERS wertzuschätzen, d.h. weibliche dominierte Berufsgruppen mit üppigen Gehaltszuschlägen zu versehen.
          Selbstverständlich auf Kosten der Zahler u.a. von Krankenversicherungsbeiträgen.“

          Genauso sehe ich das auch. Ich denke das wird Schlewsigs nächstes Ziel sein und ich bin mir dabei nicht sicher ob Schlewig das mit dem Angebot und der Nachfrage so richtig kapiert hat.

        • @Matze

          Sie werden das m.E. zuerst bei Firmen im kommunalen oder staatlichen Besitz oder dort wo beide relevante Anteile haben durchziehen.
          Wasserbetriebe, Telekom, Bahn, Krankenhäuser usw. usf.
          Von daher können sie auf Marktgesetze scheißen und die zusätzlichen Kosten auf Steuern (vorzugsweise auf Verbrauchsteuern) und Beiträge bzw. Kosten für den Verbraucher abwälzen.

          Dein verlinkter „Vorwärts“-Artikel sagt es mit wünschenswerter Deutlichkeit und bemerkenswerter Blödheit:

          „Frauen dominieren nach wie vor die sozialen und pädagogischen Berufe. Warum aber wird die Pflege von Menschen schlechter entlohnt als die Reparatur einer Waschmaschine?“

          Armselig.
          Weil in der Regel das pädagogische Personal nicht die Schüler einzeln besucht, sondern diese die Schule; also keine Fahrtkosten entstehen?
          Weil Selbstständige in die Kosten ihrer Arbeitsstunde die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungsbeiträge einkalkulieren müssen, die die Arbeitgeber des sozialen Personals von sich aus bezahlen?
          Weil die Vorratshaltung von Ersatzteilen oder Werkzeugen erst einmal finanziert werden muss und ebenfalls in die Kalkulation mit eingeht?

          Das ist nur was mir spontan einfällt, es deutet aber daraufhin, mit welchen manipulativen Tricks in Zukunft gearbeitet werden wird, wenn es um die Vergleichbarkeit von Berufen und deren Bezahlung aussieht.
          Natürlich nur, um „Geschlechtergerechtigkeit“ herzustellen.
          Versteht sich von selbst! 😉

          „Bei Frauenarbeit handele es sich oft um Arbeit, die früher ehrenamtlich verrichtet wurde, erklärte Carola Reimann, Vize-Vorsitzende der Bundestagsfraktion. Heute seien diese Berufe häufig steuer- oder beitragsfinanziert. Das Problem: Ein Anheben des Lohns für diese Beschäftigten müsste über Sozialversicherungsbeiträge oder Zuzahlung der Pflegebedürftigen gegenfinanziert werden.“

          Das ist das generelle Problem der von Frauen dominierten Berufe: sie sind alle auf der Kosten-Seite der Gesellschaft angesiedelt.
          D.h. sie sind auf einen Staat oder Sozialversicherungssysteme angewiesen, der/die Gelder einsammeln und (in ihrem Sinne) umverteilen.

          Es ist übrigens schön, sozialdemokratisches Denken in Reinkultur zu erleben: natürlich werden dann die bspw. Krankenversicherungsbeiträge der Erwerbstätigen steigen – die von den Unternehmern sind ja gedeckelt.

          „Das sei bisher eines der stärksten Argumente gegen die finanzielle Aufwertung dieser Berufe, erklärte sie. Doch Reimann ist zuversichtlich, denn diese Frage hätte auch bei Einführung des Mindestlohns eine Rolle gespielt.“

          Sie hat aber „vergessen“, dass der Mindestlohn bei 8,50 Euro brutto die Stunde liegt und bei den weiblichen Beschäftigten in sozialen oder pädagogischen Berufen von diesem Mickerbetrag keine Rede sein kann. Eine Krankenschwester z.B. erhält ca. 15 Euro brutto die Stunde.

          „Fakt ist: Es wird teurer“, so Reimann.“

          Ich brauche kein Prophet zu sein, um dir zu sagen, *wie* teuer es werden wird und für *wen* es teuer werden wird.
          Ziel wird es sein, den weiblichen Arbeitslohn in weiblich dominierten Berufen auf *mindestens* 17 Euro die Stunde zu treiben.
          Ein existenzsichernder Mindestlohn für Frauen – in *Teilzeit* erarbeitet und vom Steuer- bzw. Beitragszahler finanziert.

          Gruß, crumar

        • „Sie werden das m.E. zuerst bei Firmen im kommunalen oder staatlichen Besitz oder dort wo beide relevante Anteile haben durchziehen.
          Wasserbetriebe, Telekom, Bahn, Krankenhäuser usw. usf.
          Von daher können sie auf Marktgesetze scheißen und die zusätzlichen Kosten auf Steuern (vorzugsweise auf Verbrauchsteuern) und Beiträge bzw. Kosten für den Verbraucher abwälzen.“

          In der freien Wirtschaft wäre das auch nicht möglich, da dann Firmen aus anderen Ländern klagen würden.

          „Eine Krankenschwester z.B. erhält ca. 15 Euro brutto die Stunde.“

          Im Jahre 2012 betrug der Tariflohn für einen Maurer pro Stunde 14,50 Euro brutto

          http://www.hausjournal.net/stundenlohn-maurer

          Männeranteil Maurer: 99,5%

          Hey, but who cares….

        • @Matze

          „Im Jahre 2012 betrug der Tariflohn für einen Maurer pro Stunde 14,50 Euro brutto

          http://www.hausjournal.net/stundenlohn-maurer

          Männeranteil Maurer: 99,5%

          Hey, but who cares….“

          Niemand.
          Weil der Maurer auch nie dafür gelobt werden wird, für die bessere „work-life-balance“ in Teilzeit zu gehen.
          Er hat sehr wahrscheinlich eine Familie, die er ernähren muss.
          Also keine andere Wahl.

          Ich stelle mir gerade VW oder BASF vor und alle Männer, die mit der Produktion betraut sind, weigern sich Vollzeit zu arbeiten.
          Oder Montage auf Teilzeit, Schiff- und Luftfahrt.
          Und alle diese FamilienVÄTER beharren auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
          Pünktlich für das Sandmännchen wird der Zug-, Flug- und Industriebetrieb eingestellt. 😉

          All die netten Tätigkeiten, in „männlich dominierten“ Berufen, deren fragloses Funktionieren seitens des Feminismus stupide vorausgesetzt wird.
          Weil die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ aus deren Sicht kein männliches Problem ist, weil es zudem keine ökonomischen Zwänge gibt und keine Berufe, die es so gut wie unmöglich machen dies zu garantieren.

          Es ist eine bizarre Sicht auf diese Gesellschaft.

          Gruß, crumar

        • Women now have choices. They can be married, not married, have a job, not have a job, be married with children, unmarried with children. Men have the same choice we’ve always had: work, or prison – Tim Allen

        • @crumar
          Dein Rechenbeispiel bezüglich den Gehältern von Technikern und Altenpflegern aufgrund verschieden langer Ausbildungszeiten mag zwar plausibel erscheinen, erklärt aber den Gehaltsunterschied IMHO nicht.

          Vielmehr lassen sich die Lohnunterschiede durch die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage leicht erklären. Offensichtlich herrscht bei den Technikern eine stärkere Nachfrage nach Arbeitskräften im Vergleich zum Angebot als bei den Altenpflegern. Tatsächlich wird eine Technikerin, welche eine annähernd gleiche Leistung erbringt, auch ein ähnlich hohes Gehalt bekommen wie ein männlicher Techniker. Dasselbe gilt auch bei den Altenpflegern.

          Die feministischen Ideologen hingegen nehmen zwei verschiedene Berufe, die unterschiedlich bezahlt werden und etikettieren den einen als typisch ‚männlichen‘ Beruf und den anderen als typisch ‚weiblichen‘ Beruf, worauf sie dann den Unterschied kurzerhand auf den Geschlechterunterschied zurückführen und alle anderen möglichen Ursachen apodiktisch für irrelevant erklären. Sie verkünden also ex cathedra Dogmen und forschen nicht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen.

          Dass eine möglichst langjährige Ausbildung höhere Löhne generiert, ist zwar häufig der Fall, aber keineswegs gesichert. Wer beispielsweise Theaterwissenschaften, Gender Studies, Archäologie, Theologie, Soziologie o.ä. studiert, ist auf dem freien Markt so gut wie aufgeschmissen. So jemand braucht meist den subventionierenden Staat, der ihm Aufträge oder eine Anstellung als Dozent oder in irgendeinem Fachgremium zuschanzt; ansonsten würde er als Akademiker vermutlich weniger für seine Tätigkeit bekommen als ein angelernter Facharbeiter, weil auf dem freien Markt kaum eine Nachfrage nach seiner Tätigkeit besteht – sofern er überhaupt eine Stelle in seiner Studienrichtung findet. Ein Molekularbiologe wird hingegen kaum Probleme haben, zu einem ansprechenden Lohn in der Pharmaindustrie unterzukommen.

        • Die Rechenbeispiele mit den Bruttostundenlöhne diverser Berufe bzw. Branchen sind ganz interessant, letzten Endes aber natürlich nur Einzelfälle.

          Da die meisten Leute in tarifgebundenen Arbeitsplätzen arbeiten und die anderen Arbeitsplätze sich daran orientieren, ist jede Kritik an den Löhnen auch eine Kritik an den Tarifpartnern. Die übergeordnete Frage ist daher eigentlich: gibt es in den Tarifverträgen grobe Konstruktionsfehler? Nach meinem Eindruck nicht. Da steckt jedenfalls viel Erfahrung drin, wieviel wert einzelne Arbeitsleistungen im Vergleich zueinander sind.

          Die feministischen Forderungen nach Angleichung der Tarife in unterschiedlichen Branchen bzw. nach gezielter Anhebung in frauendominierten Branchen sind wieder mal eklatant verfassungswidrig: Art. 9 GG schützt die Gewerkschaften davor, irgendwelchen Ideologen dienen zu müssen.

        • @Maesi

          „Dein Rechenbeispiel bezüglich den Gehältern von Technikern und Altenpflegern aufgrund verschieden langer Ausbildungszeiten mag zwar plausibel erscheinen, erklärt aber den Gehaltsunterschied IMHO nicht.

          Vielmehr lassen sich die Lohnunterschiede durch die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage leicht erklären. Offensichtlich herrscht bei den Technikern eine stärkere Nachfrage nach Arbeitskräften im Vergleich zum Angebot als bei den Altenpflegern.“

          Drehen wir es mal anders herum: der oder die Techniker/in hat bereits einen *Beruf* erlernt, der in der Industrie nachgefragt wird.
          Und in diesem praktische Erfahrung.
          Zusätzlich hat er oder sie in seine oder ihre Weiterbildung investiert, nämlich zwei Jahre Vollzeit oder vier Jahre berufsbegleitend.
          Diese Möglichkeit hätte die Altenpflegerin oder der Altenpfleger *ebenfalls* gehabt, nämlich einen Fachwirt zu machen.

          Offensichtlich haben die letzteren beiden dies nicht getan.

          Der Techniker ist in der Hierarchie das Zwischenglied zwischen einem Ingenieur > Techniker > einem Meister > einem Facharbeiter.
          In dem vorliegenden Fall wird dreist gelogen.
          Die Ausbildung als Altenpflegerin wäre vergleichbar mit einer Qualifikation als Facharbeiterin, mehr nicht.

          Natürlich wird ein Techniker oder eine Technikerin ebenfalls unterschiedlich bezahlt nach mehreren Parametern: in den 5 NBL arbeitend oder nicht, in einem Betrieb mit mehr als 250 Beschäftigten oder nicht, zahlt der Betrieb nach Tarif oder nicht. Nach der Dauer der Berufserfahrung und der Betriebszugehörigkeit, nach der Branche in der er oder sie arbeitet.

          *Diese* Differenzen – Angebot und Nachfrage ist in der Realität ein wenig komplexer – sind um Meilen entscheidender als die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht.
          Die Differenz zwischen der Arbeit bei Audi in Ingolstadt und einem sächsischen, mittelständischen Maschinenbauer sind für eine/n Techniker/in locker 1000 Euro im Monat.

          Noch einmal: das Geschlecht ist im ranking der entscheidenden Faktoren für den Gehaltsunterschied bei „ferner liefen“.
          Ich kann locker „beweisen“, dass bei der Wahl der falschen Branche, einer Berufsanfängerin im Osten der Republik, in einem Kleinunternehmen, welches keinen Tariflohn zahlt, die Technikerin massiv diskriminiert wird.
          Wenn ich „großzügig“ auf zwei Vergleiche verzichte:

          1. Was bekommt ihr männlicher Kollege?
          2. Was bekommt ihre KollegIN bei Audi?

          Zum Feminismus generell:

          „So jemand braucht meist den subventionierenden Staat, der ihm Aufträge oder eine Anstellung als Dozent oder in irgendeinem Fachgremium zuschanzt; ansonsten würde er als Akademiker vermutlich weniger für seine Tätigkeit bekommen als ein angelernter Facharbeiter, weil auf dem freien Markt kaum eine Nachfrage nach seiner Tätigkeit besteht – sofern er überhaupt eine Stelle in seiner Studienrichtung findet.“

          das ist das, ihr Motiv.
          Sie schaffen sich die Nachfrage nach ihrer Qualifikation.
          Selbst.

          Schau dir doch mal an, was die Feministinnen studiert haben.
          Sie brauchen diesen Staat.
          Das haben die „Piraten“ damals nicht begriffen – keiner von den Gründungsmitgliedern war auf die Alimentierung durch eine Tätigkeit im Rahmen einer Partei angewiesen.
          Die dann das Ruder übernommen haben waren es.

          Gruß, crumar

        • @mitm

          „Die Rechenbeispiele mit den Bruttostundenlöhne diverser Berufe bzw. Branchen sind ganz interessant, letzten Endes aber natürlich nur Einzelfälle.“

          Das ist aber leider der Witz.
          Ich veröffentliche hier, was ich Gunnar Kunz gesendet habe; was die determinierenden Faktoren eines Ingenieursgehalts sind:

          „*Betriebsgröße*: Kapitel 5 zeigt, dass männliche Ingenieure deutlich häufiger in größeren Betrieben beschäftigt sind. Ingenieure in Betrieben mit über 500 Beschäftigten verdienten im Durchschnitt knapp ein Drittel mehr als ihre Kollegen
          in Betrieben mit unter 100 Beschäftigten.

          *Branche*: Laut monitorING sind mehr als 50 Prozent aller männlichen, jedoch weniger als 30 Prozent aller weiblichen Ingenieure in Industriebranchen beschäftigt. Ingenieure in der Industrie verdienten bis zu 25 Prozent mehr als in Dienstleistungsbranchen.

          (Anm: Alleine durch diese ungleiche Verteilung stiege das Durchschnittseinkommen aller männlichen Ingenieure um ca. 5% gegenüber den weiblichen, wenn man alle anderen Faktoren nicht berücksichtigt)

          *Führungsposition*: Kapitel 7 zeigt, dass männliche Ingenieure häufiger in Führungspositionen beschäftigt sind. Diese Ingenieure verdienten im Durchschnitt 18 Prozent mehr Lohn und Gehalt im Vergleich zu Ingenieuren ohne Führungsposition.

          *Region des Arbeitsplatzes*: Laut monitorING beheimaten die östlichen Bundesländer (inklusive Berlin) 33 Prozent aller weiblichen Ingenieure, jedoch nur 20 Prozent aller männlichen Ingenieure lag rund 23 Prozent unterhalb des Vergleichswerts der westlichen Bundesländer.

          (Anm: Alleine durch diese ungleiche Verteilung würde das Durchschnittseinkommen aller Ingenieurinnen um ca. 5% sinken, wenn man alle anderen Faktoren nicht berücksichtigt. Aus der Perspektive „Region/NBL“ verdienen 80% aller männlichen Ingenieure, aber nur 67% aller weiblichen 29,9% mehr)

          *Berufserfahrung*: Laut monitorING weisen erwerbstätige weibliche Ingenieure eine deutlich jüngere Altersstruktur auf, was sich in Form geringerer Berufserfahrung negativ auf den Durchschnittslohn auswirkt. Der durchschnittliche Lohn von Ingenieuren mit 20 bis 30 Jahren Berufspraxis liegt 39 Prozent oberhalb des Referenzwerts von Ingenieuren mit einer Berufserfahrung von unter fünf Jahren. („Das Monatseinkommen von Ingenieur/innen mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung beträgt im Schnitt 3.626 Euro, bei 20 bis 29 Jahren Berufserfahrung steigt es auf durchschnittlich 5.037 Euro.“ Das heißt, ein Berufsanfänger erhält 28% weniger. Siehe Quelle nächster Absatz)

          Dann: „Je höher der Abschluss, desto höher der Verdienst. Ingenieur/innen mit Fachhochschulabschluss verdienen im Schnitt 4.228 Euro brutto, ihre Kolleginnen und Kollegen mit Universitätsabschluss liegen bei 4.493 Euro und promovierte Ingenieur/innen kommen durchschnittlich auf 5.345 Euro.“

          Dann: „Je nach Fachrichtung variiert dieses Einkommen zwischen 4.836 Euro bei Elektronik- und Fernmeldeingenieur/innen und 3.709 Euro bei Bauingenieur/innen.“
          http://www.lohnspiegel.de/main/lohnspiegel-spezial/zusatzinformationen/menufolder.2008-04-25.6904528512

          Eine Promotion bedeutet also einen Gehaltszuschlag von 26% gegenüber einem FH-Abschluß.
          Oder letzterer verdient 21% weniger.
          Die Differenz zwischen den zwei genannten Fachrichtungen ist 23% – das bekommt ein Bauingenieur weniger.

          Was der VDI natürlich nicht schreibt: „Tarifbindung zahlt sich aus. In tarifgebundenen Betrieben liegt das Monatseinkommen der Ingenieur/innen mit durchschnittlich 4.778 Euro rund 816 Euro über dem Gehalt (Anm.: 3962 Euro) in nicht tarifgebundenen Betrieben.“ (selbe Quelle)

          Das sind ca. 17% weniger Gehalt für Ingenieure in nicht tarifgebundenen Betrieben – da größere Betriebe in der Regel Tariflohn bezahlen, erklärt sich der Faktor „Betriebsgröße“ ein wenig anders, als ausschließlich über die Größe des Betriebes.
          Sondern hier ist der Organisationsgrad (Stichwort IGM) höher und demnach die Macht der Gewerkschaft als Interessenvertretung.
          Nichtsdestotrotz sind auch die Tariflöhne in den NBL niedriger!

          Dies erklärt zusammen genommen, warum es die Lohndifferenzen zwischen den Geschlechtern gibt, statt die Lohndifferenzen bloß darzustellen und darauf zu setzen, diese würden als „ungerechte Benachteiligung von Frauen“ gelesen.
          Ordnet man zudem alle (individuelle und strukturelle) Faktoren in einem ranking, dann ist der Gehaltsabstand zwischen Männern und Frauen (Faktor Geschlecht) mit 17% am Ende (!!!) dieses rankings.

          Kombiniert man einige dieser Faktoren „intersektional“, dann müsste die Differenz zwischen den Geschlechtern eigentlich wesentlich größer sein. Allein wenn man den höheren Anteil von weiblichen Ingenieuren in den 5 NBL (33% aller Ingenieurinnen arbeiten dort, aber nur 20% aller Ingenieure – Frauen sind in den NBL also als Ings überrepräsentiert) sieht, bedenkt, dass diese in kleineren Unternehmen arbeiten, die dann wiederum eher nicht tarifgebunden sind.
          Sie ist es m.E. nicht, weil große Industrieunternehmen aus dem Westen gerne (junge) Ingenieurinnen einstellen.
          Was die Gehaltsdifferenz der Ingenieurin bei Audi in Ingolstadt im Vergleich mit einem Ingenieur oder einer Ingenieurin in einem kleineren Unternehmen in den neuen Bundesländern ist, das will man lieber nicht wissen.

          Würde nämlich die eigene Ideologie beschädigen.

          Zum Median: Bau-Ing (von dem ich sonst nichts weiß) greifen, der mit 3709 Euro das eine Ende im Gehaltsgefüge und den promovierten Ing (von dem ich sonst nichts weiß), der mit 5345 Euro das andere Ende der Skala bildet. Letzterer verdient 44% mehr als ersterer. Bestimmt finde ich noch einen dritten Wert dazwischen, sagen wir 3962 Euro Gehalt für nicht tarifgebundene Betriebe und das ist dann der Median.

          Fällt mir jetzt ein, der Bau-Ing verdient alle Mali (Ossi, FH, Berufsanfänger, Kleinbetrieb), die oben genannt worden sind, die ich ihm vom Gehalt abziehe und der Dr. Ing. alle Boni (Wessi, E-Ing, 20 Jahre Berufserfahrung, Großunternehmen), die ich auf sein Gehalt sattele, dann wächst deren Gehaltsdifferenz, doch der Median bleibt Median. Das bleibt er auch dann noch, wenn ich das Gehalt des Bau-Ings halbiere und das des Dr. E-Ings verdoppele (und das Geschlecht der Beteiligten auswürfle).

          D.h. es ist prima, das der Median robust gegenüber Extremwerten ist, aber damit verschleiert er auch Differenzen, die erst zu erklären wären. Im leider verloren gegangenen Artikel war das m.E. das Ziel.
          Es wurde so getan, als gäbe es „die“ homogene Berufsgruppe der Ingenieure/innen mit ebensolchem Gehalt und die existiert (s.o.) nicht.“

          Gruß, crumar

      • Das Perfide ist ja, dass der Gender Pay Gap in absoluten Zahlen durchaus existiert, was zur Folge hat, dass Männer mehr Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen.
        Bereinigt von allen Einflüssen wie Arbeitszeit, Qualifikation, etc. geht jedoch der Unterschied – wie bereits von mir in meinem Blogparadenbeitrag erwähnt – im statistischen Rauschen unter.

  1. Zum heutigen Selbermach-Samstag will ich Ihnen Folgendes zum Lesen empfehlen, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.freiewelt.net/blog/die-eu-will-kritik-am-feminismus-verbieten-10011488/). Wie üblich distanziere ich mich von allem, empfehle es aber als lesenswert weiter.

    http://agensev.de/content/frauenquote-nutzen-f%C3%BCr-wenige-papierkram-f%C3%BCr-viele

    http://man-tau.com/2016/03/12/wie-die-zeit-den-feminismus-rettet-und-ihn-dabei-aus-versehen-versenkt/

    http://www.danisch.de/blog/2016/03/12/20-jahre-gender-dauer-feuer-wirkungslos/#more-12623

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/10/%C3%B6sterreich_theologe_bef%C3%BCrwortet_breitere_gender-debatte_/1214418

    Top-Empfehlung des Tages:

    http://genderama.blogspot.de/2016/03/vermischtes-vom-12-marz-2016.html

    Hier geht es um die AfD und ihr Ansinnen, die Beschneidung von Jungen zu verbieten, und andere ihrer männerpolitischen Forderungen. Offenbar ist diese Partei vergleichsweise männerfreundlich, befürwortet aber die Wiedereinführung der Wehrpflicht.

    GENDER GAGA DER WOCHE:

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/DDB-Worldwide-begeht-Internationalen-Frauentag-2016-mit-einem-quot-Gender-Blackout-quot-4771387

    Gaga ist daran, dass Frauen schon längst nicht mehr bei der Jobvergabe gegenüber Männern benachteiligt werden, sondern sogar bevorzugt.

    und als Surf-Tipp des Tages das hier

    http://manndat.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Themen hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit “biologistischen” Argumenten “trollen” will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch “offline” (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden “supitollen” Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale “supitolle” Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe “Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern” (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), irre „bildungs“-Pläne in den Schulen

      • Danke für Deinen Link!

        In diesem Artikel stehen diverse „Klöpse“ drin, z. B. daß die Beschneidung „bewährt und komplikationsarm“ sei. (Das wird zwar im Artikel nicht explizit behauptet, aber als Äußerung stillschweigend übernommen).

        Ebenso wird übernommen, daß der betreffende Programm-Entwurf der AfD „islam-kritischen Passagen“ enthalte (was falsch ist, weil der Islam, als religiöses System, eben gerade keine Beschneidung vorsieht).

      • @ Semikolon

        Danke auch von mir für den Link, meiner war halt nicht mehr up to date.

        Da sind wirklich fürchterliche Klöpse drin. Okay, ich weiß nicht, weshalb AfD-Politiker für oder gegen Beschneidung sind. Klar kann es sein, dass es auch Befürwortern eines Verbotes nicht um die betroffenen kleinen Jungen geht.

        Schlimm finde ich aber, dass wenn es einem um die betroffenen Kinder geht, dass einem dann so schnell wie bei dem Thema „Antisemitismus“ und eine Feindlichkeit gegenüber dem Islam vorgeworfen wird. Es KANN einem ja wirkich mal um die betroffenen Kinder gehen.

        Charlotte Knobloch: „Ganz offensichtlich träumt die AfD von einem Deutschland, in dem jüdisches Leben keine Zukunft hat. Anders ist dieser perfide Griff in die unterste Schublade des Populismus und Antisemitismus kurz vor einem wichtigen Wahltag nicht zu erklären.“

        Jüdisches Leben hat also keine Zukunft ohne die Genitalverstümmelung kleiner, jüdischer Jungen. Die haben es dann zwar besser und empfinden Sex als Erwachsene nicht mehr so wie ein Schwerhöriger Musik, aber haben keine Zukunft mehr – tolle Logik.

        Es gibt zwar Juden, die sich selbst gegen die Beschneidung kleiner Jungen engagieren wie die hier

        http://www.jewsagainstcircumcision.org/

        aber auch egal – wer gegen Beschneidung ist, muss ja was gegen Juden und/oder Muslime haben. Wobei: Klar kann es sein, dass Politiker dabei wirklich nur Interesse an bestimmten Wählerstimmen haben wollten bzw. wirklich „im Trüben fischen“ wollten.

        Die Beschneidung ist ein gutes Beispiel dafür, dass es bei Entscheidungen, bei denen es eigentlich um Kinder bzw. das Kindeswohl geht, in Wahrheit gar nicht um die Kinder, sondern um etwas ganz anderes geht. Um Traditionen, um Politik, um die Frage, ob man Antisemit ist oder was gegen Muslime hat, ob man religionsfeindlich ist oder nicht usw. – die vor Schmerzen schreienden Kinder, ihre Infektionen, ihre Traumatisierung, ihre sexuellen Probleme als Erwachsene später interessieren kaum einen.

        Das ist wie im Bildungssystem und überhaupt rund um die Bildung, da entscheiden Erwachsene auch oft über Kinder, geben vor, dass es ihnen um das Wohl der Kinder geht, und in Wahrheit geht es ihnen um die Durchsetzung ihrer Ideale (Achtung Hierarchietierinstinkte!) oder um ihren Status (Achtung Hierarchietierinstinkte!), wenn dann ein Kind z.B. ein Musikinstrument lernen muss und dafür von seinen Eltern oder einem davon unter Druck gesetzt wird.

        Was die Beschneidung angeht: Solange ein Eintreten für ein Beschneidungsverbot sofort als antisemitisch/islamophob/populistisch gewertet wird, wird es noch sehr lange um die betroffenen Kinder nicht gehen.

        • „Charlotte Knobloch: “Ganz offensichtlich träumt die AfD von einem Deutschland, in dem jüdisches Leben keine Zukunft hat.“

          – Die Alte hat doch nen Schuß. Die AfD ist neben der CSU die einzige Partei, die Juden effektiv vor dem Islamismus schützen kann.

        • Ja, aber deshalb wird es ein solches Verbot in Deutschland nie geben, weil jüdische Organisationen dagegen sind.

        • „“…Ganz offensichtlich träumt die AfD von einem Deutschland, in dem jüdisches Leben keine Zukunft hat…““

          Ich übersetze das mal: Mit Vorhaut ist kein (männliches) jüdisches Leben möglich ..

          Ich sag es ja immer wieder: Religion ist Gift für das Hirn.

        • Komisch, dass sogar das Beschneiden von Pudeln (Kupieren) verboten ist.
          Offensichtlich rangieren Jungs da im Schutzwert noch unter Tieren.
          Hoffentlich wenigstens vor Pflanzen.
          Oder hab ich da schon was verpasst.

    • „GENDER GAGA DER WOCHE:
      http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/DDB-Worldwide-begeht-Internationalen-Frauentag-2016-mit-einem-quot-Gender-Blackout-quot-4771387

      Uiuiui, was lese ich denn dort:
      „… soziale Kampagne und ein Aufruf zum Handeln verbirgt, die das Engagement von DDB zur Förderung von Geschlechtergleichheit bei DDB …“

      Das gibt aber Ärger mit der Diversity-Beauftragten, wenn auf einmal alle gleich sind. Wo doch außerdem angeblich gemischte Teams viel erfolgreicher sind ….

      • Der Genderwahn ist doch völlig widersprüchlich. Ziel ist jedenfalls der Einheitsmensch, oder so. Solange man selber dann zu den Besseren gehört.

    • ät Matthias:

      Ups, die AfD-Beschneidungssache hast Du ja auch schon. Unten noch mal.
      Man muß sagen: Die AfD ist einfach die modernste Partei, die sich um die Probleme kümmert, statt nur irgendwelchen Moralmüll zu predigen und neue Probleme zu schaffen.

      „Talent hat kein Geschlecht“ – haha, und warum wollen Frauen dann keine Machtjobs und nicht Ingenieur studieren?

  2. SJWs wollen beweisen dass die Hautfarbe beim Verkaufen über Ebay eine Rolle spielt. Dafür haben sie eine Studie durchgeführt deren Ergebnis
    schon vorher fest stand und bei der nur noch die nötigen „Beweise“ gefunden werden sollen. Um das Ergebnis zu beweisen haben sie auf Ebay mit zweit Fake-Accounts Baseballkarten verkauft, die auf deren Foto entweder von einer Hand mit heller oder dunkler Hautfarbe gehalten wurden (I.d.R. werden die wohl gar nicht von einer Hand gehalten, weil sich fettige Finger auf Papier nicht so gut machen).

    TL;DR hat es sich ma an geschaut:

    Aus der Studie (Seite 10):

    III. Empirical Results

    Consistent with Jin and Kato’s (2006) data on eBay baseball card auctions, most of the cards we put up for sale (370 of 394 cards, or 94%) attracted one or more bids at or above our starting price. Such a high success rate is unsurprising in light of our low starting price. Among the 24 cards that did not attract any bids, 11 were held by the African-American hand, while 13 were held by the Caucasian hand. An additional 36 cards, while successfully auctioned, were never paid for by the winning bidder – a not-uncommon occurrence on eBay. These cards, too, were almost evenly divided by seller race (16 held by the African-American hand and 20 by the Caucasian hand).

    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1934432

    Man sieht: Der Account mit der dunklen Hand hat mehr Verkauf und wurde öfter bezahlt -> Rassismus gegen Schwarze (gegen Weiße gibt es das ja nicht) ^^

    Nein, die Studie stellt fest das weiße Hände im Schnitt $0.80 höhere Preise erzielen. Der Fehler ist nur: Beide Accounts haben nicht die GLEICHEN Karten verkauft!

    Was die Studie also in Wirklichkeit feststellt ist das deren Macher nicht wissen wie Ebay oder Handel im Allgemeinen funktioniert. XD

  3. In den letzten Tagen wurde medial ja häufig über den fünften Jahrestag der Katastrophe in Japan berichtet. Erschreckend fand ich, wie oft „Fukushima“ synonym mit der Gesamtkatastrophe verwendet wurde, zumindest teilweise offenbar ganz gezielt. Im Inforadio Berlin-Brandenburg habe ich dazu bspw. drei verschiedene Meldungsversionen dazu gehört, und alle drei hatten eins gemeinsam. Nämlich dass nicht ausdrücklich gesagt, aber doch suggeriert wurde, die Opfer seien durch den Atomunfall entstanden; Formulierung etwa. „…war es nach einem Erdbeben zu einem Tsunami gekommen, der eine Kernschmelze im AKW Fukushima auslöste. Japan gedenkt heute der Zehntausenden Opfer…“

    Ausgerechnet die Zeit hat zu diesem Thema einen recht sachlichen Bericht veröffentlich:
    http://www.zeit.de/wissen/2016-02/fukushima-jahrestag-atomkraft-tsunami/komplettansicht
    Dort wird deutlich gemacht, dass die eigentliche Katastrophe selbstverständlich der Tsunami war. Fakt ist, dass durch den Störfall im AKW (ohne dass ich diesen und dessen Folgen kleinreden will) bisher kein einziger Mensch nachweislich gestorben ist und auch die langfristigen gesundheitlichen Folgen wohl begrenzt sein werden.
    So schlimm der Unfall natürlich trotzdem war, ist es geradezu irrwitzig, auf welche Weise dieser Störfall, der in Deutschland mangels Tsunamigefahr offenkundig nicht eintreten kann und dessen Folgen überschaubar blieben, dazu verwendet wurde, um bei uns einen überstürzten Atomausstieg durchzuprügeln. Unabhängig davon, wie man zur Atomkraft steht, ist das m.E. eines der extremeren Beispiele für manipulative Berichterstattung und deren Einfluss auf weitreichende politische Entscheidungen.

    • „Fakt ist, dass durch den Störfall im AKW (ohne dass ich diesen und dessen Folgen kleinreden will) bisher kein einziger Mensch nachweislich gestorben ist und auch die langfristigen gesundheitlichen Folgen wohl begrenzt sein werden.“

      Auf die Diskussion, wieviele hundert oder tausend Menschenleben der Super-GAU bereits gekostet hat, will ich mich gar nicht einlassen, aber das hier fänd ich allgemein wissenswert:

      „Unter den mehr als 50.000 evakuierten Menschen scheint die Wut zu wachsen. Nach einer Umfrage gehen 38 Prozent davon aus, nicht mehr zurück zu können, 14 Prozent meinen, es könnte noch mehr als 20 Jahre dauern. Nur 22 Prozent hoffen, in 5 Jahren wieder in ihrer kontaminierten Heimat leben zu können. Jetzt schon wollen 25 Prozent nicht mehr zurück, da sie glauben, dass es zu Lebzeiten nicht mehr möglich sein wird. …

      Noch ist auch die lange geplante Eiswand um die Reaktorgebäude nicht hergestellt, mit der verhindert werden soll, dass weiterhin Grundwasser in die Gebäude eindringt und kontaminiertes Wasser ins Meer abfließt. Über 1500 Rohre, die bis 30 Meter in den Boden reichen, werden mittels eines neu errichteten Kühlkraftwerks mit Kühlflüssigkeit vollgepumpt. Mit -30 Grad Celsius soll dann der Boden gefroren werden. Im März will man damit beginnen, aber bis der Boden so gefroren sein wird, wird es noch bis zu 8 Monate dauern. Geplant war eigentlich, dass die Eiswand im März stehen sollte. Noch also wird weiterhin mit dem durch die Gebäude laufenden Grundwasser auch Plutonium und andere radioaktive Substanzen ins Meer gespült. Und niemand weiß bislang, ob die Eiswand auch das leisten wird, was man von ihr erhofft. …

      Unklar ist noch, wie das radioaktiv verseuchte Wasser entsorgt werden soll, das in Tanks um die Anlage gespeichert wird. Die Reaktoren müssen ständig gekühlt werden, was dafür sorgt, dass immer mehr hoch radioaktiv belastetes Wasser gesammelt werden muss. Ungefähr eine Million Tonnen belastetes Wasser wurde in die über 1.100 Tanks gefüllt, bald dürfte der Platz ausgehen, wie sich auch auf einem Foto sehen lässt, das Asahi Shimbun am 12. Februar veröffentlicht hat. während die Versuche, das Wasser zu säubern, um es ins Meer zu abzulassen, nicht mit den Mengen Schritt halten können. Zudem können nicht alle Isotope ausgefiltert werden, das „gesäuberte“ Wasser, das bereits tonnenweise ins Meer gepumpt wurde, enthält weiterhin das radioaktive Tritium, nach Angaben von Tepco zwischen 330 und 600 Becquerel. Nach der Zeitung will Tepco weitere 20 Tanks aufstellen, um die 30.000 Tonnen an radioaktiv belastetem Wasser zu speichern, die im Laufe des Jahres noch anfallen werden. Schon mehrmals sind Tanks leck geschlagen.

      Zwar konnten aus den Abklingbecken bereits viele Brennstäbe entfernt werden, aber in die drei Reaktoren, in denen sich eine Kernschmelze ereignet hat, ist noch niemand eingedrungen. In den drei Reaktoren sollen sich um die 1500 Gebinde mit jeweils 60 Brennelementen befunden haben, in Reaktor 3 auch MOX-Brennelemente, die mehr Plutonium als die normalen enthalten. Tepco kann nur schätzen, wie es im Inneren aussieht und wie weit sich die Kernschmelze in den Boden gegraben hat. …

      Das Problem ist, dass nicht einmal Roboter in die Behälter eingebracht werden können, in denen die Kernschmelze stattgefunden hat. Nach einem Bericht von Reuters „sterben“ sie auch an der radioaktiven Strahlung, die im Inneren herrscht. Tepco hat danach versucht, mit Robotern, die schwimmen sowie mit Hindernissen in Tunnels und Röhren umgehen können, nach den geschmolzenen Brennstäben zu suchen. Doch Naohero Masuda, der für Tepco die Stilllegung leitet, berichtete, dass die Strahlung, wenn sie den Reaktorbehältern nahe kommen, ihre Verdrahtung zerstört und sie damit lahmlegt. Es seien Roboter eigens für jeden Reaktor gebaut worden. Nach Masuda dauere es zwei Jahre, einen solchen Roboter mit einer einzigen Funktion zu entwickeln. Der letzte Roboter hat, bis er außer Gefecht gesetzt wurde, nur unscharfe Bilder geliefert.“

      http://www.heise.de/tp/artikel/47/47659/1.html

      • Danke für Deine Info!

        Für mich ist nicht so ganz nachvollziehbar, wie Hugor davon sprechen kann, daß ein radioaktiver „Störfall“ wie in Fukushima in Deutschland „überschaubare Folgen“ haben würde.

        Ich bin hier doch geneigt, Hugor einen mehrjährigen Aufenthalt in Fukushima zu verordnen. Wir können dann in den 10 Jahren gerne noch mal über „überschaubare Folgen“ an ihm und seinen Nachkommen diskutieren – allerdings in einem atomfreien Land.

      • @Semikolon & Jochen Schmidt – ich bleibe dabei, im Verhältnis zu der Panik, die bezüglich dieses Störfalls gemacht wurde, sind die tatsächlichen Folgen begrenzt.

        Mal Hand aufs Herz – was ist schlimmer: 20.000 Tote durch den Tsunami oder 50.000 aufgrund des Störfalls Evakuierte, die nicht wissen, ob und wann sie in ihre Heimat zurückkehren können?

        „Für mich ist nicht so ganz nachvollziehbar, wie Hugor davon sprechen kann, daß ein radioaktiver “Störfall” wie in Fukushima in Deutschland “überschaubare Folgen” haben würde.“

        Deine Schwierigkeiten, diese Aussage (sei sie nun richtig oder falsch) nachzuvollziehen, können daher rühren, dass ich soetwas gar nicht geschrieben habe. 😉

        Letztlich geht es mir aber, wie gesagt, sowieso mehr um die Art und Weise, wie über die Katastrophe berichtet wurde und wird. Habt ihr auch dazu eine Meinung?

        • „Für mich ist nicht so ganz nachvollziehbar, wie Hugor davon sprechen kann, daß ein radioaktiver “Störfall” wie in Fukushima in Deutschland “überschaubare Folgen” haben würde.“

          Der Ausfall der Kühlung wie in Fukushima hätte in Deutschland die gleichen Konsequenzen wie der Unfall von Harrisburg/Three Mile Island: praktisch keine (vom Reaktor-Totalschaden mal abgesehen). Wasserstoff-Rekombinatoren und gefilterter Druckentlastung sei dank.

          „Letztlich geht es mir aber, wie gesagt, sowieso mehr um die Art und Weise, wie über die Katastrophe berichtet wurde und wird. Habt ihr auch dazu eine Meinung?“

          Die allermeisten deutschen Medien/Journalisten sind stramm anti-atom eingestellt; entsprechend ist die Berichterstattung. Das gleiche bei Fessenheim: Da wurde eine Betriebsstörung mit anschließendem (zugegebenermaßen ungewöhnlichen) Abfahren des Reaktors zur selbstverständlich vertuschten Fast-Katastrophe hochgeschrieben. Ob hier gelogen wird oder einfach nur Inkompetenz im Spiel ist, vermag ich nicht zu entscheiden.

        • „Der Ausfall der Kühlung wie in Fukushima hätte in Deutschland die gleichen Konsequenzen wie der Unfall von Harrisburg/Three Mile Island“

          – Noch nicht einmal das: Moderne Reaktoren kommen mit passiver Kühlung aus (hatten wir schon mal, gell?).
          Der grün-esoterische Atomausstieg hat dafür gesorgt, daß die Forschung stehen geblieben ist und nur noch alte Gurken am Netz sind, die tatsächlich hochgehen können.

          Was grüne Politik mit der Umwelt/Natur so macht, nennt man „Garaus“.

          Hier, zweite Hälfte: http://www.rolandtichy.de/meinungen/joschkas-waldschrat-winfried-kretschmann-will-noch-mal/

        • Als Ergänzung:
          „5 Jahre Fukushima – die mediale Kompetenzschmelze“
          http://www.rolandtichy.de/feuilleton/medien/5-jahre-fukushima-die-mediale-kompetenzschmelze/
          „Fakten, wen stören schon Fakten, wenn das heiße Herz in die Tasten greift? Aus über 18.000 Opfern eines Tsunamis, verursacht durch ein Seebeben, werden schnell 18.000 Atom-Tote. Wenn es gegen die Kernkraftwerke geht, zeigt der Qualitätsjournalismus seine stärksten Seiten. “

          „Supernanny im Atom-Einsatz. Die deutschen Medien im Kinderzimmer von Nachbars Kernenergie“
          http://nuklearia.de/2016/03/12/supernanny-im-atom-einsatz/
          „In diesem Frühjahr jähren sich die Reaktorunfälle von Fukushima und Tschernobyl zum fünften bzw. dreißigsten Mal. Das ist Anlass für eine erhöhte Aufmerksamkeit unserer Medien für das Thema Kernenergie. Hinzu tritt die Diskussion um den Zustand der Kernkraftwerke in Belgien und Frankreich, welche uns in den vergangenen Wochen und Tagen begleitet hat Leider müssen wir konstatieren, dass bis tief hinein in die Kreise der öffentlich-rechtlichen Qualitätsmedien eine Ausnahme von der ansonsten selbstverständlichen Selbstverpflichtung auf journalistische Sorgfalt und Vorurteilsfreiheit zu gelten scheint. Diese Ausnahme ist die Berichterstattung über die Kernenergie. Eine Bestandsaufnahme.“

        • @JC Denton – vielen Dank für die Links!

          Den Tichy-Artikel kann man ja geradezu als Referenz dafür vormerken, wie wir von Politik und Medien für dumm verkauft werden. Der Deutschlandfunk gibt sogar ausdrücklich zu, wider besseres Wissen zu berichten…

          Beim zweiten Link finde ich die Beurteilung der Autorin: „würde eine derartige latente wie manifeste Vorurteilsbewirtschaftung und ein solch schlampiger Sprachgebrauch sich bei ARD, DLF und WDR in der Berichterstattung über andere Gegenstandsbereiche breitmachen – diese Journalisten wären zu Recht fachlich und ethisch erledigt.“ doch sehr optimistisch. Meinem Eindruck nach hat sich die Ideologie mittlerweile auf sehr vielen Gebieten gegenüber sachlichem Journalismus durchgesetzt.

  4. Ich denke, so allmählich wird es höchste Zeit, daß ich in diesem Forum mal einen Schwank aus meinem Leben zum Besten gebe …

    Vor einigen Wochen mußte ich mein Auge operieren lassen. Es begann damit, daß eine Operationsschwester mich für das Unvermeidliche präparierte: Sie desinfizierte mein Auge. Aus Verlegenheit und wohl auch einer gewissen Besorgnis heraus begann ich ein Gespräch mit der guten Fachkraft und fragte sie dabei, ob das denn eigentlich soo gesund wäre, wenn Frauen sich beinahe Tag für Tag ihre zarten Augen schminken …?

    Sie hielt darauf eine fundierte Antwort parat: „Ach … darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.“

    Diese beherzte Auskunft der Operations-Schwester hat mir sofort eingeleuchtet: Wer an seinen Lichtern rumfummelt, muß gucken und pinseln. Gedanken sind dabei nicht wirklich zielführend. Beflügelt von dieser unverhofften Einsicht, begann ich, weitere Erkundigungen einzuholen: Auge des Gesetzes – Schneeblindheit – Hellseherei … Sie kam schnell zum Wesentlichen, indem sie erzählte, früher habe sie immer Wimpern-Extensions getragen. Die Erinnerung an diese Zutat hat sie geradezu befeuert: Da steht man morgens auf, schwärmte sie, schaut in den Spiegel und denkt: JA, das bin ICH !

    Ich muß zugeben: Mit soviel Empowerment hatte ich nicht gerechnet. Fast hätte ich vergessen, daß in wenigen Augenblicken ein Arzt sich meines Augapfels bemächtigen würde … Dennoch sind mir die Worte dieser wackeren Schwester eine Lehre geblieben. Am nächsten Morgen nahm ich all meinen Mut zusammen und trat vor den unbarmherzigen Spiegel. Ich sah keine Wimpern-Extensions und dachte: JA, das bin ICH !

  5. Sog. “Positive Diskriminierung“ ist bisher die bösartigste “Idee“

    Es eröffnet die Welt beliebiger Willkür und beerdigt den Rechtsstaat “for good“.

    Wird verharmlost.

    ZZt hat D einen Justizminister, der dem entsprechen möchte.

    Das ist alles kein Spiel mehr.

  6. Der Glaube an strafende Götter fördert prosoziales Verhalten:
    „Moralistic gods, supernatural punishment and the expansion of human sociality“
    http://www.nature.com/nature/journal/v530/n7590/full/nature16980.html
    „Since the origins of agriculture, the scale of human cooperation and societal complexity has dramatically expanded1, 2. This fact challenges standard evolutionary explanations of prosociality because well-studied mechanisms of cooperation based on genetic relatedness, reciprocity and partner choice falter as people increasingly engage in fleeting transactions with genetically unrelated strangers in large anonymous groups. To explain this rapid expansion of prosociality, researchers have proposed several mechanisms3, 4. Here we focus on one key hypothesis: cognitive representations of gods as increasingly knowledgeable and punitive, and who sanction violators of interpersonal social norms, foster and sustain the expansion of cooperation, trust and fairness towards co-religionist strangers5, 6, 7, 8. We tested this hypothesis using extensive ethnographic interviews and two behavioural games designed to measure impartial rule-following among people (n = 591, observations = 35,400) from eight diverse communities from around the world: (1) inland Tanna, Vanuatu; (2) coastal Tanna, Vanuatu; (3) Yasawa, Fiji; (4) Lovu, Fiji; (5) Pesqueiro, Brazil; (6) Pointe aux Piments, Mauritius; (7) the Tyva Republic (Siberia), Russia; and (8) Hadzaland, Tanzania. Participants reported adherence to a wide array of world religious traditions including Christianity, Hinduism and Buddhism, as well as notably diverse local traditions, including animism and ancestor worship. Holding a range of relevant variables constant, the higher participants rated their moralistic gods as punitive and knowledgeable about human thoughts and actions, the more coins they allocated to geographically distant co-religionist strangers relative to both themselves and local co-religionists. Our results support the hypothesis that beliefs in moralistic, punitive and knowing gods increase impartial behaviour towards distant co-religionists, and therefore can contribute to the expansion of prosociality.“

    • ät Denton:

      Mensch, das kann docj keiner lesen.

      Hier:
      „Seit den Anfängen der Landwirtschaft hat das Ausmaß der menschlichen Zusammenarbeit und gesellschaftlichen Komplexität dramatisch zugenommen.

      Diese Tatsache stellt Herausforderungen an die evolutionären Erklärungen von Prosozialität, weil die gut erforschten Mechanismen der Zusammenarbeit, die auf genetischen Verwandtschaft basieren, bei großen Zahlen nicht mehr greifen.

      Um zu erklären, wie diese rasche Expansion der Prosozialität sich entwickelt hat, haben die Forscher mehrere Mechanismen vorgeschlagen. Hier konzentrieren wir uns auf eine zentrale These: kognitive Darstellungen von alleswissenden Göttern, die interpersonale soziale Normen verlangen und deren Verletzung sanktionieren.“

      – Würde meinen Gastbeitrag von neulich ergänzen. Religionen haben sich entwickelt, um große Menschenzahlen zu disziplinieren.

      Interessanterweise wurde der erste Tempel in Göbekli Tepe kurz vor der Erfindung der Landwirtschaft errichtet.
      Religionen gab es also schon vor der Landwirtschaft. Das zeigen die mystischen Kunstwerke, die ab etwa 40.000 v Chr. in Europa entstanden, als der moderne Mensch einwanderte.

      Damals nahm durch bessere Technologie die Bevölkerung bereits deutlich zu. Die Menschen nutzten bereits Gräser (Getreide) als Nahrungsquelle.
      Als das natürliche Futter nicht mehr ausreichte, hatte man alles bereits, was man für Landwirtschaft brauchte: kultivierbare Pflanzen und Religionen.

      Ich würde allerdings nicht zwingend auf strafende Gottheiten abheben. Der Buddhismus zB kennt keine Götter, diszipliniert durch Buddhas Regeln aber trotzdem.

      Wir Menschen sind moralische Wesen, was heißt, daß Moral uns ins Erbgut geschrieben ist (siehe Marc Hauser). Zudem lernen wir Regeln leicht. Darauf kann eine Religion aufbauen.

    • Die merken auch gar nichts mehr. Bin nicht bei FB und habe daher auf der Seite mal ne Korrektur angeregt.

      Und wie war das noch? Die Gesellschaft ist frauenfeindlich wegen sowas:

      Lächerlich

  7. Ich hab einen FB-Feed speziell für Zeitungen, darunter sind ca. 50 deutschsprachige mitdabei. Von Lokalzeitungen bis zu den größeren, bekannteren.

    Beim Durchscrollen in den letzten Tagen frage ich mich nun, ob ich denn der Einzige bin, der vor den morgigen Wahlen in gewissen Bundesländern Deutschlands eine Art einheitliche mediale Welle der Heraufbeschwörung eines möglichen vierten Reichs durch die AfD wahrnimmt?

    Entweder leide ich an Wahrnehmungsstörung, oder es wird ziemlich einseitig gegen die AfD gewettert.

    • Das machen sie schon seit Wochen so, es wird immer bizarrer. AfD = Nazis, sie zünden auch die Flüchtlingsheime an und wollen syrische Kinder erschießen. Natürloch alles ohne irgendwelche Belege. Und es wird offen dazu aufgefordert, sie nicht zu wählen (Sascha Lobo, Heute-Show), alles müsste man das nicht den Wählern überlassen. Wenn ein Jornalist dazu auffordern würde, nicht CDU zu wählen, was gäbe das für ein Geschrei.

    • Nein, das nehme ich ganz genauso wahr. Schon seit längerem kommt kaum eine mediale Erwähnung der AfD ohne eine klare Abwertung aus (oft genug ohne Substanz oder sogar kontrafaktisch), aber zuletzt hat sich das noch einmal erheblich verschärft.
      Man mag über die AfD denken, was man will, aber in der Art und Weise, in der gegen eine demokratische Partei mediale Kampagnen laufen, die deutlich zeigen, dass weder die Medien noch die anderen Parteien auch nur ansatzweise an Sachdiskussionen interessiert sind, liegt m.E. eine viel größere Gefahr für unsere Demokratie, als die AfD es darstellen könnte, selbst wenn die gegen sie erhobenen Vorwürfe korrekt wären.

    • Selbst FAZ und WELT verdammen die AfD. Nur die Junge Freiheit nicht.
      Interessenat: WELT und FAZ stürzen ins Bodenlose, die JF gewinnt 12% jährlich.

      Könnte es sein, daß Leser und „Journalist“ sich da ein wenig auseinander gelebt haben?

      Ich hoffe, daß meine Partei („C“DU) morgen/heute vom AfD-Wähler einen Arschtritt verpaßt kriegen, der sich gewaschen hat.
      Die Prognose lautet auf 1/3 Verlust für die CDU-Funktionäre (Arschkriecher bei M.). Hoffentlich nutzt es was, und Merkel und ihre Rektaldiener werden endlich abserviert, damit die CDU wieder konservativ wird.

    • Ich habe immer mehr den Eindruck, dass zwar in einer formalen Demokratie leben, aber die Wähler eigentlich keinen Einfluss mehr auf die wirklich wichtigen Entscheidungen haben. da sich die politischen Parteien inhaltlich kaum noch unterscheiden, können die Entscheidungen getroffen werden in Absprachen zwischen Politik und mächtigen ökonomischen Gruppen, unterstützt von einem Dauerfeuer praktisch aller Medien (auch der Privaten, über ihre Eigentümer). Die Linke (von der SPD bis zur Antifa) ist völlig mit eingebunden, da sie (nach dem Abtritt des Marxismus) über keine rationale Analyse der Realität mehr verfügt und nur noch an bestimmte moralische Fetische (Antirassismus, Antiimperialismus, Feminismus usw.) gebunden ist, deren Durchsetzung mit den klar wahrgenommenen Interessen der Mehrheit der Menschen in Deutschland im Wiederspruch steht und Wiederstand erzeugt.
      Das erzeugt natürlich ein soziales Konfliktpotential.

      • Mocho:

        Die Postdemokratie eben, die Du mal mit Wiki verlinkt hattest.
        Ob das ein reiner Zeiteffekt ist?
        Der einzelne Bürger läßt es sich gutgehen und wird der Politik entwöhnt.
        Derweil professionalisieren sich Interessensverbände, Fanatiker und die Industrie, um ihren Einfluß zu mehren.

        Interessanterweise arbeiten einige dieser Profis trotz inhaltlicher Gegensätze de facto zusammen.

        Bestes Beispiel: Bildungsabbau. Die Großindustrie (NICHT der Mittelstand) will mäßig gebildete Jasager, die überall das gleiche NIveau haben.
        Die Grünroten wollen angeblich „Gerechtigkeit“ für alle und machen aus deer Schule eine Minimal-Anstalt, damit auch Behinderte, Verrückte und Asylanten mit dem deutschen Durchschnitt in eine Klasse gehen (und randalieren) können.

        Die eigenen Kinder werden auf exklusive Privatschulen geschickt.

        Es ist wohl, wie Orwell meinte: In Wirklichkeit geht es um oben und unten. Wer Zugriff auf die Macht hat, will sich und die eigene Gruppe an die Spitze befördern und alle anderen zurück in den Bauernstand früherer Zeiten.

        Wir haben aber zum Glück heute mehr demokratische Ressourcen als in früheren Zeiten, wo die Elite der Meinung war, ihren Schwachsinn durchzusetzen (1914, 1939….)

        • *Die Grünroten wollen angeblich “Gerechtigkeit” für alle und machen aus deer Schule eine Minimal-Anstalt, damit auch Behinderte, Verrückte und Asylanten mit dem deutschen Durchschnitt in eine Klasse gehen (und randalieren) können.*

          Das waren noch Zeiten, als die in noch in ihren Kliniken und Wohnheimen im Nirgendwo streng von uns Normalen getrennt wurden, was Axel?

          *In Wirklichkeit geht es um oben und unten. Wer Zugriff auf die Macht hat, will sich und die eigene Gruppe an die Spitze befördern und alle anderen zurück in den Bauernstand früherer Zeiten.*

          Und bei dir merkt man täglich deine Frustration darüber, dass du eben nicht oben bist und auch nicht das Zeug dazu hast, oben zu sein. Daher brauchst du wenigstens die Abgrenzung zu den, ich zitiere, „Behinderte[n], Verrückte[n] und Asylanten“, um dich wenigsten IRGENDWEM überlegen fühlen zu können.
          Erbärmlich.

        • ät meine Lieblings-Maren:

          „Das waren noch Zeiten, als die in noch in ihren Kliniken und Wohnheimen “
          – Besser gesagt: Wo sie von Fachpersonal angemessen gepflegt wurden. Oder findest Du es gut, wenn Gymnasial-Chemielehrer sich um ADHS-Kranke und Behinderte kümmer sollen? Wem ist damit gedient?

          „dass du eben nicht oben bist und auch nicht das Zeug dazu hast, oben zu sein. “
          – Nein, ich bin kein Genderprofessor oder berufloser Grüner im Bundestag. Und stolz darauf.

          Übrigens ein Strohmann, daß ich was gegen Behinderte/Verrückte hätte.
          Andersherum wird ein Schuh draus: Leute wie Du sind gegen B/V, weil Ihr sie in eine unpassende Lerneinrichtung stecken wollt. Unmd das nur, um Eure Ideologie umzusetzen.

        • Bei der Inklusion geht es in erster Linie darum, möglichst viele Förderschulen zu schließen und Arbeitsplätze abzubauen. Die Lehrer können ja auf Deutsch für Ausländer umschulen und Flüchtlinge unterrichten.

        • Mocho:

          Nur Wirtschaft? Nee, da ist auch was Ideologisches dabei. Alles gleichmachen, Ist beim Geschlechte so, und in der Schule auch.

  8. Lese grade „A Time Travellers Guide to medieval England“ von Ian Mortimer. Kein gewöhnliches Geschichtsbuch, sondern aufgebaut wie ein Reiseführerfür jemand, der ins England des 14. Jahrhunderts reisen will.

    Darin heißt es zur Stellung der Frau in der mittelalterlichen Gesellschaft:

    „There are many great advantatges to being a woman. When the king issues writs to summon an army, it is the men who have to risk their lives and fight, no the women. … While a man may legally beat his wife, she may accuse him in church of cruelty for beating her too much, and have the court to mend him his ways. But no man could take his wife to court for this – for husband beating – as no court will sympathise with a man so feeble that he cannot defend himself against his own wife. … If a husband and wife turn to crime and if they commit a hanging offence, only the husband hangs. His wife simply has to plead that she was obeying her husbands orders.“ S. 56ff.

    Ganz so furchtbar unterdrückt war die Stelung der Frau im Mittelalter also auch nicht.

    • „Ganz so furchtbar unterdrückt war die Stelung der Frau im Mittelalter also auch nicht.“

      „Unterdrückt“ ist eh ein fürchterlich moralisierender Begriff aus dem Kindergarten. Er entspringt in diesem Kontext auch nur dem Kopfkino der Frauen, die damit versuchen, ihre Gefühle zu rationalisieren.

      „If a husband and wife turn to crime and if they commit a hanging offence, only the husband hangs. His wife simply has to plead that she was obeying her husbands orders.”

      Das würde ich nicht als gängige Rechtspraxis im MA ansehen, da galt schon eher mitgefangen, mitgehangen.

      Und eine Frau am Galgen zappeln zu sehen dürfte für die anderen Frauen einen höheren Unterhaltungswert gehabt haben als bei einem Mann am Galgen. Hinrichtungen im MA waren Showevents, dienten auch der Volkserziehung und waren deswegen als Attraktion gestaltet.

    • Ich hatte letztes Jahr einen Wochenendkurs „Korrekte Quellenanalyse“ bei einem Prof fürs Mittelalter belegt.
      Irgendwann kam im Kurs die Frage der Stellung der Frau im frühen Mittelalter auf und ob Frauen tatsächlich rechtlos gewesen seien.

      Der Prof dazu: gesetzlich waren die Frauen rechtlos, wurden aber im Gegenzug auch besonders geschützt. Schon das Anfassen(!) ihres Arms gegen ihren Willen konnte ein todeswürdiges Vergehen sein.

      Ich wüsste nicht, dass Männer irgendwann in der Geschichte einen ähnlichen Schutz genossen – von Monarchen abgesehen.

  9. Angesichts der These, dass vollständige Logik-Inkompetenz der weibliche Pol zum (männlichen) Autismus sei, muss man davon ausgehen, dass es ein paar Tausend Frauen in Deutschland gibt, die bei dieser Schlagzeile:

    etwas denken wie „Das Patriarchat ist schuld“ oder so.

    Bei dem Gedanken musste ich recht herzlich schmunzeln.

    ©

      • Ich meine das relativ ernst.

        Seit einigen Jahren, mindestens seit Sheldon in der Big Bang Theory, wird vermehrt mit dem Begriff „Aspergers“ um sich geworfen, um Männer zu charakterisieren, die mit der (instinktiven) Wahrnehmung der Emotionen anderer Schwierigkeiten haben.

        Ich habe wenig Zweifel, dass es das auch in einem breiten Spektrum gibt, von „Ich krieg nicht immer mit, wie es meinem Gegenüber geht“ bis zu „Gefühlsäußerungen sind mir ein komplettes Rätsel“.

        Die (von Anna hier gestern wiederholte) These wie gesagt ist, dass es das weibliche Gegenstück gibt, also dass es (wohl nicht zu knapp) Frauen gibt, die im ganzen Leben nicht nachvollziehen können, dass A=>B und ¬B=>¬A äquivalent sind.

        Viele davon landen im Feminismus, weil sie sich von all den anderen – meist Männen -, die Logik wichtig finden, ausgegrenzt und unterdrückt fühlen. Fühlen können sie ja 😉

        Das bedeutet aber – und darauf wollte ich hinweisen – , dass der Artikel aus dem Postillion schlichtweg über die geistigen Kapazitäten so mancher Frau hinweg geht, vermutlich auch so mancher, mit der du schon mal diskutiert hast.

        So wie ein Asperger nicht zwischen Angst und Wut unterscheiden kann, kann eine entsprechende Frau nicht den Unsinn in einer vererbten Unfruchtbarkeit erkennen.

        Das ist die These.

        • das erinnert mich an den Film „Hot Shots 2“, wo der General John Rambo in dem Buddhisten Kloster besucht hat und die CIA Frau mitbkommt.
          Charlie Sheen/Rambo sagt dann „Sie können keine Frau hier mit hochbringen! Diese Männer haben ewige fleischliche Enthaltsamkeit gelobt, so wie ihre Väter und ihre Vorväter vor ihnen“

        • Streng genommen ja.
          So wie ich stutzte, als ich bei Wikipedia las, dass der Sohn von Papst Alexander VI das Fürstentum Ferrara erhalten sollte.
          Da verlassen wir aber das Feld der Logik.

  10. http://ef-magazin.de/2016/03/13/8564-behaviorismus-gender-und-andere-hirnwaescher-skinners-erben

    Heute wurde auf eigentümlich Frei meine Abrechnung mit der Gender Ideologie veröffentlicht. Ich sehe Gender in Tradition des Behaviorismus und denke, die Annahme, der Mensch sei ohne Natur beliebig sozial konstruierbar, öffnet Tür und Tor für Kindesmisshandlung. (Weil jede Abweichung von der durch die Bildungspläne verordnete Norm nicht mehr toleriert werden kann, da man sich einbildet, als Lehrer alles korrigieren zu können.).

    • klar, gilt andersherum aber genauso.
      „Gender“ bezeichnet ja erstmal nur das soziale Geschlecht/Geschlechtsrollen, nicht mehr und nicht weniger. Mit Erziehung zu einem festgesetzten Ideal hat das erstmal nichts zu tun. Das kann man damit natürlich machen.
      Das kann man aber auch als Gendergegner (und das passiert auch und zwar seit Jahrhunderten), indem man eben als Lehrer, der den angeblichen Naturzustand des Mannes und der Frau kennt (echte Männer/Frauen sind so und so aka müssen so und so sein) und Abweichungen davon sanktioniert. In diese Richtung wird aber komischerweise so git wie nie kritisiert und darüber macht sich auch niemand sorgen, obwohl diese Richtungen und die Misshandlungen die daraus erwachsen nicht nur eine Theorie sind, sondern zigtausendfach bereits angewendet wurden und werden.

      • “Gender” bezeichnet ja erstmal nur das soziale Geschlecht/Geschlechtsrollen, nicht mehr und nicht weniger. Mit Erziehung zu einem festgesetzten Ideal hat das erstmal nichts zu tun.

        Ach so, und ich dachte das „aufbrechen von sozialen Rollen“, der Kampf gegen „strukturelle Unterdrückung“, das finden der „Genderidentität“ die jeder für sich festlegen kann hätte etwas mit dem Begriff „Gender“ zu tun. My bad. Gut dass du klargestellt hast, dass „Gender“ ein rein deskriptiver, analytischer Begriff ist, der sicher in keiner Weise dazu benutzt wird in irgendeine Richtung Politik zu machen. Ich werds mir merken und nächstes mal wenn es ein Missverständnis in darüber gibt auf deine Erklärung referenzieren.

        indem man eben als Lehrer, der den angeblichen Naturzustand des Mannes und der Frau kennt (echte Männer/Frauen sind so und so aka müssen so und so sein) und Abweichungen davon sanktioniert. In diese Richtung wird aber komischerweise so git wie nie kritisiert und darüber macht sich auch niemand sorgen

        In welcher Welt lebst du denn? Glaubst du irgendjemand könnte es sich heutzutage auch nur ansatzweise leisten zu einem Mädchen „denk dir nichts bei der schlechten Note, Frauen sind halt schlechter in Mathe, Vergiss das Informatikstudium, das ist nichts für dich. Aber als Friseurin wärst du sicher toll“ zu sagen. Er würde in der Luft zerfetzt werden. Deine Aussage „In diese Richtung wird aber komischerweise so git wie nie kritisiert und darüber macht sich auch niemand sorgen“ ist nicht ansatzweise nachvollziehbar. Im Gegenteil, in diese Richtung wird seit Jahrzehnten massiv kritisiert und es gibt ganze Ministerien die sich nur darüb er Sorgen machen.

        • „Ach so, und ich dachte das “aufbrechen von sozialen Rollen”, der Kampf gegen “strukturelle Unterdrückung”, das finden der “Genderidentität” die jeder für sich festlegen kann hätte etwas mit dem Begriff “Gender” zu tun. “

          Klar ht es das. Aber der Begriff „Gender“ meint eben erstmal nur das.
          Was man politisch daraus macht, steht auf nem anderen Blatt. Du weißt ja, was aus „Antirassismus“ und „Islamophobie“ gemacht wurde und was da heute alles zu zählt.

          Und der letzte Satz stimmt ja auch. Es kann jeder eine Geschlechtsidentität für sich festlegen. Meine ist halt weiblich, weil ich das so empfinde. Wenn ich sie als männlich empfinden würde, würde ich sie als männlich festlegen. Gar nicht so schwer eigentlich.

          „Glaubst du irgendjemand könnte es sich heutzutage auch nur ansatzweise leisten zu einem Mädchen “denk dir nichts bei der schlechten Note, Frauen sind halt schlechter in Mathe, Vergiss das Informatikstudium, das ist nichts für dich. Aber als Friseurin wärst du sicher toll” zu sagen.“

          Klar kann man das sagen, aber ich würde den Satz erstmal als sexistisch ansehen.

          und dasselbe würden auch die meisten Männer sagen, wenn man einem kleinen Jungen der schlecht in Mathe ist, sagt: „Du, fürs Informatikstudium wird es wohl nicht reichen, aber als Klomann wärst du sicher toll“

          Friseur ist nunmal ein extrem krisenanfälliger Beruf mit einem extrem übersättigten Markt und mit einem gewissen Ruf. Wenn man da nicht gerade Promifriseur ist, kann man da schnell Probleme bekommen. Insofern würde ich hinter der Empfehlung zu so einem Beruf, als Reaktion daruf, schlecht in Mathe zu sein, bis auf weiteres eine versteckte Beleidigung wittern.

    • Find ich auch eigenartig. Vielleicht …

      Zb Grün passt mit Spießigkeit, Obrigkeitsgläubigkeit. Man begreift wohl auch nicht wie ideologisch die eigentlich sind.

      S21. Schwache CDU. Viel naive Landfrauen. Und Krätschmann, der katholische Festigkeit vermittelt. So als ehem. Kommunist.

    • Es sind wohl primär zwei Faktoren:

      a) Kretschmann – die perfekte massenmediale Landesvaterfigur, gab es in BW seit MP Teufel nicht mehr. Er alleine dürfte 2/3 der Stimmen gebracht haben.

      b) die Grünen in BW sind mehrheitlich „grün-lackierte schwarze“ um es mal plakativ zu formulieren. Da gibt es nur wenig Unterschiede.

      Die ideale Konstellation dürfte wohl jetzt eine grün-schwarze Regierung sein. Da könnte die CDU Partei-Elite in der Regierung das Phänomen Kretschmann aussitzen und in 5 Jahren wieder übernehmen.

      Vielleicht schaffen sie es in den 5 Jahren sogar mal, präsentable (und für den Wähler anziehende) Vorzeigefiguren aufzubauen 😉

      • ät Peter:

        „die Grünen in BW sind mehrheitlich “grün-lackierte schwarze”“
        – Na ja. Gender-Bildungsplan, Inklusion?

        „Die ideale Konstellation dürfte wohl jetzt eine grün-schwarze Regierung sein. “
        – Hoffe, daß die CDU in der Koalition genügend Rückgrat besitzt, den größten Unfug in Bildung und Öko aufzuhalten.

        • Die Kultusminister im Kretschmann-Kabinett waren bisher von der SPD…

          Inklusion dient übrigens (irgendwo hier wurde das schon erwähnt) in erster Linie dem Kosten bei den Schul- und Sozialträgern einsparen. Ausserdem ist es auch ökonomisch sinnvoll, z.B. Inselbegabungen nicht irgendwo wegzusperren und versauern zu lassen, sondern zu schauen inwieweit sie sich in Wirtschaft und Gesellschaft integrieren lassen.

          Auch wenn es unbestritten kein Selbstgänger ist und auch in Einzelfällen schwierig.

          „Hoffe, daß die CDU in der Koalition genügend Rückgrat besitzt, den größten Unfug in Bildung und Öko aufzuhalten.“

          Du verwechselst mal wieder Realpolitik mit Wahlplakaten oder markigen Sonntagssprüchen…

        • „Die Kultusminister im Kretschmann-Kabinett waren bisher von der SPD“
          – Heißt das, daß die Grünen den Kram ablehnen?

          „Inklusion dient übrigens in erster Linie dem Kosten bei den Schul- und Sozialträgern einsparen.“
          – Glaubst Du das jetzt ernsthaft? Bei Sozialisten?

          „Inselbegabungen nicht irgendwo wegzusperren und versauern zu lassen,“
          – Fachgerechte Förderung ist „versauern“? Das Gegenteil ist der Fall: Die Lerngeschwindigkeit normaler Kinder ist viel zu hoch für Sprachunkundige oder Behinderte. Mit besonderen Schulen hilft man ihnen viel besser.
          Was habt Ihr eigentlich für eine Vorstellung von Sonderschulen? Elektroschocks, Kellergewölbe, herumstreunende Ratten?

          „Du verwechselst mal wieder Realpolitik mit Wahlplakaten oder markigen Sonntagssprüchen…“
          – Für heute gilt das, leider. Früher hat die CDU aber konservative Politik gemacht. Das würde heute als „afd-mäßig“ gegeißelt.

        • „Heißt das, daß die Grünen den Kram ablehnen?“

          Die Kretschmann-Grünen sehen dies vermutlich als Gedöns an, für das sie sich nicht aus dem Fenster hängen würden. Zumal ja hier für den eigentlichen grünen Fetisch „Frauenförderung“ eher wenig bei rumkommt…

          „Glaubst Du das jetzt ernsthaft? Bei Sozialisten?“

          Was für Sozialisten meinst Du denn jetzt schon wieder? Kann es sein, dass Du noch Wahlprogramme der SPD von 1913 auf dem Nachttisch liegen hast? Spätestens seit Schröder sind die Sozis voll auf Linie.

          „Mit besonderen Schulen hilft man ihnen viel besser.“

          Und stigmatisiert sie genauso gut, wenn nicht sogar viel besser.

          „Früher hat die CDU aber konservative Politik gemacht. Das würde heute als “afd-mäßig” gegeißelt.“

          Wann war früher? Und was ist „konservativ“ in diesem Kontext? Meinst Du mit dem Bezug zur AfD damit das weinerliche „Es soll alles wieder so sein wie früher, nur besser“?

          Auch hier wieder: Markige Parolen auf Adenauer-Wahlplakaten sind keine Dokumente der realen Politik.

  11. das ist mittlerweile Mainstream-Musik. Also jedenfalls keine undercover IS Mukke. Für mich ein „interessanter“ Fall, weil man seinen Weg in die Radikalisierung sehr gut mitansehen konnte.
    Aber halt doof, dass das ein Rapper ist mit einer gewissen Reichweite.

    • Einer der großen Gegner des Darwinismus. Er macht Darwin für praktisch alles schlimme verantwortlich, das im 20. Jahrhundert passiert ist. dabei inhaltlich völlig platt, alles abgeschrieben von amerikanischen Kreatioinisten.

  12. „Imagine if Men’s Rights Activists, Gamergaters, climate change deniers, and garden variety racists all got together, borrowed a page out of Beyoncé’s book and decided to get in a formation of their own. Together. All at once.“

    http://fusion.net/story/278628/the-triggering/?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=socialshare&utm_content=theme_top

    Was ich bisher noch nirgendwo gesehen habe, ist irgendein Hinweis warum MRAs mit zu den dümmsten und schlimmsten Menschen auf diesen Planeten gehören. Sie kritisieren Feminismus, also sind sie sowas wie Nazis.
    Beweise, Kausalität – brauchen wir nicht. Wir wiederholen das solange, bis alle das glauben.

    Wenn es überhaupt um irgendwas geht, dann darum ein Feinbild aufzubauen und diese alle durch Dämonisierung zu Persona non grata zu machen.

  13. Vor kurzem ist von irgendwoher diese Debatte um bereute Mutterschaft aufgekommen, nach der manche Mütter zugeben es zu bereuen, dass sie Kinder bekommen haben, da es „nicht mit ihrer Identität zusammenpassen würde“.

    http://www.haz.de/Nachrichten/ZiSH/Hannover-anderswo/Ticketverlosung-zu-der-Lesung-Regretting-Motherhood-von-Orna-Donath

    „Darf eine Mutter zugeben, dass sie es bereut hat, Kinder bekommen zu haben? Wer das tut, gilt als „kaltherzig“ oder sogar „Rabenmütter“. Mit ihrem Buch „Regretting Motherhood: Wenn Mütter bereuen“ löste die israelische Soziologin Orna Donath eine heftige Diskussion aus. Es geht den Frauen dabei nicht um negative Beziehungen zu ihren Kindern. Viele sagen ganz klar, dass sie ihre Kinder sehr lieben. Doch durch die Mutterschaft haben sie ihre eigene Identität verloren. Die Soziologin denkt, dass Frauen zur Mutterschaft gedrängt werden. Zu einem erfüllten glücklichen Leben gehören Kinder.“

    Nüchtern gefragt: Was genau ist es, dass solche Frauen wie Orna Donath dazu bringt zu behaupten, sie hätten ihr Mutter-Dasein bereut?
    Verlorene Identität klingt mir irgendwie zu kurz gegriffen. Mich würde das echt interessiere, was in den Köpfen solche Frauen vorgeht.

    • Nach Ockhams Rasiermesser dürfte es wohl so sein:

      So wie es feminine Männer gibt, gibt es auch maskuline Frauen. Und diese Attributierungen sind keineswegs immer äußerlich erkennbar.

      Entsprechend ist dann auch die Mutterschaft für maskuline Frauen kein erstrebenswerter oder anzustrebender Zustand.

      Vielmehr sorgt hier Gruppendruck oder mehr oder weniger massive gesellschaftliche /soziale Sanktionen bei Verweigerung der Mutterschaft dafür, dass hier Frauen Kinder gebären, die dies eigentlich nicht wollen.

      Orna Donath stellt ja richtigerweise fest, dass bereits das Reden darüber ein Tabubruch ist.

      Daher ist es von außen nicht ersichtlich, wie viele Frauen hier betroffen sind und es kann schon der Eindruck entstehen, dass das primäre Streben einer jeden Frau darin besteht zu gebären.

  14. http://www.inspiredgirl.me/why-men-cant-win-an-argument-with-a-woman/

    Aus der Perspektive einer emotionalen Frau geschrieben, die das rationale Vorgehen ihres Mannes nicht versteht und sich davon verletzt fühlt.

    „Of course this is really simplistic. But the same thing happens with bigger issues. I say something like “it feels like we have been fighting all week.” And I want him to respond to my fear and upset about that. But he responds with something like “we got in only 1 fight, and had 2 small disagreements, what are you talking about?” This leaves me feeling discounted and angry that he is focusing on the details and not listening to what I was trying to say. He is angry that I am exaggerating.

    We wind up in an argument about how much we are arguing. He is angry and wanting to prove his point that we didn’t argue that much. I am fighting to not fight about it and for him to get that I feel upset and distant. For me, it FELT like we were arguing all week, so even if he had a video tape proving how many times we actually fought (which he would LOVE to have!), he still wouldn’t ‘win’ because I still FELT like we fought all week.

    Auch WENN sie nicht die ganze Woche über gestritten haben, so würde er trotzdem nicht recht haben, da es sich für sie so ANGEFÜHLT hat, als ob sie eine Woche lang sich gezofft haben.

    Frauen sind irrational, es gibt keinen Grund sie in die Politik zu lassen. [Adrianmodus /off]

    • Ich hab das gelesen und wusste dann ca 10 sec nicht was meine Meinung dazu ist… und dann ist das Lachen sowas von aus mir herausgeborchen.

      XD XD XD

    • Hab eine sehr schönen (allgemein gültigen) Kommentar darunter gefunden:

      Debating is a stress test for ideas, that evaluates their merit.
      If an idea can’t stand the test of a debate it is must be modified or abandoned.
      A hatred for debating is equivallent to a hatred for truth.
      When someone wins a debate, that does not mean that someone else loses. People who debate with an open mind always win, even if they lose, because their bad ideas have been cured by superior ones.
      Everyone is a winner during a debate, that’s one of the greatest things about it.

  15. Zwei Zitate zum gleichen Thema.

    Arne zitiert – anscheinend zustimmend – die Zeit:

    Klarer Wahlsieger in Baden-Württemberg ist der Grüne Winfried Kretschmann, in Rheinland-Pfalz ist es Malu Dreyer von der SPD. Beide haben Merkels Flüchtlingspolitik gestützt – während sich Guido Wolf und Julia Klöckner im Wahlkampf-Schlussspurt von Merkel abgesetzt haben. So etwas schätzen CDU-Leute nicht, heißt es. Der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte erklärt am Abend im ZDF, es zeige sich ein paradoxes Verhalten. Wer Merkel stärken wollte, habe sich bei Kretschmann und Dreyer besser aufgehoben gefühlt

    Andrew Hammel nimmt Bezug auf diese Theorie:

    The CDU is trying to spin its defeat by arguing that the candidates who tried to distance themselves from Merkel’s policy did poorly, while the ones who embraced it did well. This argument can safely be ignored. The vast majority of voters neither know nor care which local CDU politician said something nice or less-nice about Merkel. This sort of information is considered important by lazy reporters copying quotes from newsfeeds, but is rightly ignored as irrelevant static by most voters. It’s irrelevant because these trivial verbal spats will have no influence at all on national policy.

    Ich fang an, mich zu fragen, ob man bei allen Aussagen auf Genderama vorsichtig wegen Scheuklappendenken sein muss.

  16. via Danish:

    „Das BMFSFJ beteiligt sich an dem Projekt „Anonymisiertes Bewerbungsverfahren“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Bitte vermeiden Sie Angaben, die Rückschlüsse auf Ihr Alter, Ihr Geschlecht, Ihren Familienstand, Ihre Religion oder Ihre Herkunft zulassen. Im Hinblick auf § 8 BGleiG (Förderung von Frauen) können Sie auf freiwilliger Basis Ihr Geschlecht angeben.“

    http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/ausschreibungen,did=223746.html

    Danisch dazu:

    Bitte bewerben Sie sich anonym und neutral, damit niemand bevorzugt oder benachteiligt werden kann, aber wenn Sie Frauenbevorzugung wollen, können Sie das dann dran schreiben.

    http://www.danisch.de/blog/2016/03/14/bmfsfj-anonyme-frauenforderung/

    Ist doch genial!

  17. http://www.rp-online.de/nrw/panorama/klage-gegen-polizei-bewerber-zwei-zentimeter-zu-klein-aid-1.5834582

    „Weil ein Bewerber für den Polizeidienst knapp zwei Zentimeter zu klein ist, hat die Polizei ihn abgelehnt. Gegen diese Entscheidung klagt der 30-Jährige vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Er findet es ungerecht, dass Frauen in NRW nur 1,63 Meter, Männer aber 1,68 Meter groß sein müssen.“

    Auch wir in Österreich haben vor paar Jahren, ich glaube 2011 oder -12 war es, die Mindestgrößenanforderung abgeschafft. Sie lag bei denselben Größen wie in Deutschland. Es wurde auch damit argumentiert, dass man niemand deswegen diskriminieren dürfte. Ich finde eine Mindestgröße, vor allem beim Exekutivdienst, macht schon irgendwo Sinn.

    Ich selbst plane ja mich bei der Polizei zu bewerben. Was mich eher erstaunt sind die unpackbar niedrigen Standards, die man bei der Eingangsprüfung (vor allem Sport) zu erbringen hat. Da wären für Männer ein 3km-Lauf innerhalb 13:50min, 20 Liegestütze, 100m Schwimmen in 01:50min und ein Parkourlauf. Wirklich ein Witz, weswegen bei dem Sporttest ja auch nicht mehr richtig ausgesiebt wird, das passiert dann bei der WEGA bzw. bei den EKO Cobra Anwärtern, sondern bei dem schriftlichen Test bzw. bei der psychologischen Begutachtung. Beim schriftlichen Test (Grammatik, Diktat, Intelligenztest) fallen sogar 40% der Bewerber durch, was irgendwo auch traurig ist.

    • „Ich finde eine Mindestgröße, vor allem beim Exekutivdienst, macht schon irgendwo Sinn.“

      Ja, klar. Aber warum dann zwei Mindestgrößen? Der durchschnittliche spanische Mann ist auch 7 cm kleiner wie der Durchschnittsmann aus DE. Soll der jetzt auch ne eigene Mindestgröße bekommen?

      Es gibt ja auch keine unterschiedlichen Bewertungsmaßstäbe bei z.B. den sprachlichen Fähigkeiten, wo ja Frauen in der Regel etwas besser zu sein zu scheinen.

    • Einen Gerechtigkeitsinn fürs Arschloch.

      „Der Richter machte Umstände geltend, die auch in Deutschland oft angeprangert werden. Auch hier ist die Gleichheit zwischen Mann und Frau nicht gegeben. Mehr noch: Wie Zahlen des Statistischen Bundesamts bestätigen, wird in Deutschland so drastisch wie in wenigen anderen Ländern Europas bei der Bezahlung nach Geschlecht unterschieden. Um 22 Prozent bleiben die durchschnittlichen Stundenlöhne von Frauen hinter denen der Männer zurück.“

      Das ist doch jetzt ein Witz, oder?

    • But he said Mrs Morris ’needs adequate maintenance‘ because sacrificing her career had left her with a ‚low earning capacity… in her middle fifties with rusty skills.'““

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-3491641/Businesswoman-dumped-career-conventional-housewife-laugh-high-flying-ex-divorce-judge-awards-500-000-fortune.html

      Sie entscheidet sich gegen eine Karriere und ER muss dafür bezahlen

      Am besten der Kommentar eine Laura:

      „Young women avoid marriage like the plague you will expected to be an unpaid domestic slave. So many divorced women live in poverty. All men care about is money and their next conquest. I will never be a housewife.“

      Realitiätsverlust?

      • „Realitiätsverlust?“

        Was ist den „Realität“?
        Wenn ich glaube, dass oben über den Wolken ein alter, graubärtiger Herr sitzt und auf mein Wohl achtet, dann ist das Realität – meine.

        Anyway.

        Das, was dort täglich wiederholt wird, trotz genauso häufiger Dementies, IST Realität.
        Der Realitätsverlust wäre eher bei uns zu suchen, wenn wir erwarteten, dass die Fakten endlich mal zur Kenntnis genommen werden.

        • Es gibt halt nur wenig was so zuverlässig funktioniert wie die männliche Schwanzsteuerung XD

          Das ermöglicht es Frauen erst, sich eine eigene Kuschelecke einzurichten aus der heraus sie jedwedes Unbill wortreich beklagen kann…

    • Selber schuld! Wer eine Frau heiratet, muss halt immer damit rechnen, dass diese einen eiskalt wie eine Weihnachtsgans ausnehmen wird. Es ist doch allgemein bekannt, dass Frauen schon ihr morgentliches Aufstehen als harte zu vergüntende Arbeit empfinden und dass Frauen ihre selbst gewünschte Lebensverwirklichung ohne eigene Erwerbsarbeit als einen Verzicht zu Gunsten des Ehemannes bzw. als ihre Versklavung verkaufen werden. Da haben Frauen überhaupt keinen Hauch von moralischen Bedenken oder Skrupel, sich selbst dann noch als armes Opfer zu verstehen und zu verkaufen, auch wenn sie es tatsächlich selber war, die keine andere Rollenverteilung akzeptiert hatte und sich tatsächlich lediglich ein faules Leben ohne eigene Erwerbsarbeit auf Kosten des Partners finanzieren lassen ließ.

      Wer daher heutzutage immer noch so saudämlich ist und Frauen ein faules Leben ohne eigene Erwerbstätigkeit finanziert, der muss halt für seine eigene Dummheit bluten.

  18. http://ageofshitlords.com/woman-gets-boyfriend-no-longer-a-feminist-2/

    Quintessenz:

    Frau kriegt einen Freund, ist daraufhin keine Feministin mehr.

    “Finding a boyfriend cured my crippling loneliness, but left me feeling like a very bad feminist.”

    „However, she goes on to say that having a boyfriend made her feel like she was a “bad feminist”. This woman was 36 years old, had never had a boyfriend, and when she finally discovered how to have fun, her first instinct was to feel guilty.

    Finally, she states that she has spoken to several women and most of them had confided in her that they too had gone through a similar situation. Like herself, having an active social life made these women feel guilty.“

    Wie war das noch mal mit Adrians Theorie? Feministinnen sind heute deshalb feministisch (ergo: hysterisch), weil sie keine Kinder haben bzw. keinen Freund, aus denen sie Freude schöpfen können? Sich in ihrem Frau-sein nicht bestätigt fühlen und die Schuld beim Mann suchen?

    Ich komme langsam zu der Überzeugung, dass man diese Hypothese prüfen sollte, Indizien dafür scheint es zu geben.

    Das einzige was sie brauchen ist einen Freund, der ihnen ab und an die Löcher stopft und sie in ihr Frau-sein bestätigt. Das kann übrigens nur wer negativ interpretieren, der selbst ein gestörtes Verhältnis zu seiner eigenen Sexualität bzw. Geschlecht hat.

    • Bezeichnend übrigens auch, dass sie wegen ihren eigenen Verlangen und Gefühlen Scham empfindet, weil es offensichtlich gegen einen ungeschriebenen feministischen Kodex verstößt. Sie lässt sich mit dem Feind ein.

      Das sind Abgründe.

    • @slavo

      „Wie war das noch mal mit Adrians Theorie? Feministinnen sind heute deshalb feministisch (ergo: hysterisch), weil sie keine Kinder haben bzw. keinen Freund, aus denen sie Freude schöpfen können? Sich in ihrem Frau-sein nicht bestätigt fühlen und die Schuld beim Mann suchen? Ich komme langsam zu der Überzeugung, dass man diese Hypothese prüfen sollte, Indizien dafür scheint es zu geben. Das einzige was sie brauchen ist einen Freund, der ihnen ab und an die Löcher stopft und sie in ihr Frau-sein bestätigt. Das kann übrigens nur wer negativ interpretieren, der selbst ein gestörtes Verhältnis zu seiner eigenen Sexualität bzw. Geschlecht hat.“

      Was wäre denn mit der Gegentheroie:
      MGTOW und Männerrechtler brauchen einfach nur eine Frau, die sie liebt und für die sie da sein können, bzw die sie ausgiebig „das loch stopfen lässt“ um es mit deinen Worten zu sagen, dann überwinden sie auch ihre Einstellung gegenüber Frauen/ihre Verbitterung

      • Das würde ich dann doch etwas differenziertes sehen. Die Motive sind andere. Ich erkenne bei bestem Willen nicht, was jemanden heute dazu bringt zu behaupten, Frau sei benachteiligt oder diskriminiert, ausgenommen man schluckt nur jedwede mögliche feministische Lüge und bezieht sich auch auf diese.

        Wenn Männerrechtler behaupten, es bestünde eine gesetzliche Ungleichbehandlung des männlichen Geschlechts und diese auch belegen können, wovon ich überzeugt bin, dann ist das doch etwas anderes, da ja ihr Motiv unmittelbar klar ist und an bestimmte Tatsachen festgemacht werden kann.

        Bei MGTOWs mag es aber vlt. zutreffen. Ihre Einstellung basiert einerseits auf rationalem Kalkül nach der Kosten/Nutzen Rechnung, z.B. in Bezug auf die Ehe, oder speißt sich aus ihren negativen Erfahrungen mit Frauen, ob selbstverschuldet oder nicht sei jetzt einerlei, wobei das natürlich auch ein Grund sein kann, der zum Rückzug aus der Ehe führt. Aber ja, auch hier glaube ich, dass „die Richtige“ durchaus ihre Wirkung auf MGOTWs hinterlassen könnte.

      • „Was wäre denn mit der Gegentheroie:
        MGTOW und Männerrechtler brauchen einfach nur eine Frau, die sie liebt“

        So weit ich das mitkriege, ist das vor allem für MGTOW vollkommen korrekt und entspricht dem Selbstbild. Quasi alle MGTOW, die ich auf youtube gehört habe, haben versucht, mit Frauen eine Beziehung zu haben und sind lediglich wieder und wieder gescheitert.

        MGTOW kommt von der Beobachtung, dass eine Frau,
        – die dich liebt,
        – dir nicht im Problemfall die Kinder wegnimmt,
        – dich nicht bei einer Scheidung in die Armut treibt,
        – die dich nicht letztenendes als disposable ansieht,
        – die nicht glaubt, du schuldest ihr was allein dafür, dass sie da ist
        für einen normalen, durchschnittlichen Mann so erreichbar wie ein Einhorn ist. Dass selbst, wenn eine aussieht, als sei sie NAWALT, das Risiko zu groß ist.

        Nur wenige der MGTOW, die ich kenne, sind so verbohrt, darauf zu beharren, dass sie keine Beziehung wollen. Sondern nur, dass sie keine Beziehung unter den gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wollen, die den destruktiven weiblichen Neigungen keinerlei Zügel anlegt.

        Wenn geschiedene Frauen dem Ex-Mann nicht die Kinder per Fingerschnipps entziehen könnten/dürften, gäbe es auch keine Väterbewegung.

      • Die Frau in dem Text hat schlechte Vorurteil gegenüber Männer und ändert die als sie mit einem zusammen ist.

        Die Mtgows sind i.d.R. mit Frauen zusammen gewesen und haben sich erst dann zu Mtgows entwickelt.

        Zumindestens war das in der Anfangszeit wahrscheinlich so. Heute könnte ich mir auch vorstellen das junge Männer sich durch das beeinflussen lassen was man im Internet so alles aufschnappen kann.

  19. 2010 arbeiteten weibliche Erwerbstätige im Durchschnitt 30,6 Stunden und damit 9,5 Stunden weniger als ihre männlichen Kollegen.

    http://www.heise.de/tp/news/Die-Arbeitszeiten-der-Frauen-und-die-der-Maenner-2003147.html

    Bei durchschnittlich 252 Arbeitstagen pro Jahr sind das ca. 50 Arbeitswochen x 9,5 h macht 475 h pro Jahr, die Frauen weniger Arbeiten. Das wären dann 475 h / 30,6 h/Woche = 15,5 Wochen.

    Der Equal Work Day wäre demnach am 20. April. Solange müssten Frauen noch arbeiten, um auf die gleiche Stundenzahl zu kommen wie Männer.

    I am cold and I am hard and my name…is Reality

  20. Kann mir das wer erklären? Ich blicke hinter das System dahinter nicht durch.

    Ca. 75% der Steuerleistung werden durch Männer erwirtschaftet, der Rest offensichtlich von Frauen. Frauen als Gruppe verdienen im Schnitt weniger als Männer als Gruppe, also wenn man alle Berufsgruppen zusammenmischt, um ca. 20-25% weniger.

    Woraus setzt sich die Steuerleistung noch zusammen, wenn nicht nur von der Lohnsteuer, sodass Männer überproportional mehr an der Steuerleistung beitragen als Frauen?

    • @slavo

      Ein paar Vermutungen:

      Die 20-25% beziehen sich auf Arbeitnehmer. Selbständige und Unternehmer werden überwiegend Männer sein. Inwieweit Männer noch eher Vermieten oder andere Einkommensarten nutzen wäre interessant. Gewerbesteuer wäre teilweise auch nur sehr schwer Männern oder Frauen zuzuordnen.

    • Der Steuersatz wächst progressiv. Die ersten 8652 Euro (Steuerklasse I) haben Steuersatz 0, dann geht es mit 14% weiter und für den 53666ten Euro + alle weiteren zahlt man 42 ct EK-Steuer + Soli + Kirchensteuer. Details s.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteuer_%28Deutschland%29#Mathematische_Eigenschaften_der_Steuerfunktion

      „Frauen … um ca. 20-25% weniger.“
      Die legendären 23% beziehen sich auf den Stundenlohn. Der Unterschied der **durchschnittlichen Monatseinkommen** ist deutlich größer, ca. 50%, denn das die Differenz (Quotient, genaugenommen) der Stundenlöhne mal Quotient der Arbeitszeiten (Frauen im Schnitt 32, Männer 39 nach meiner Erinnerung).

      Du brauchst Nachhilfe im GPG…
      ich schreibe gerade an einem Text dazu, – am 19.03. ist übrigens EPD – hier dieser: http://maninthmiddle.blogspot.de/p/gender-pay-gap.html,
      Kommentare + Verbesserungswünsche bitte dort als Kommentar eintragen (Kommentare sind freigeschaltet), ich danke schon mal vorab allen Kommentierern, werde die Kommentare aber nach ein paar Tagen alle verstecken und im stillen Kämmerlein nachdenken, was ich daraus mache. Keine Garantie für kurzzeitige Reaktionen.

      • Destatis basiert seine Untersuchungen hierzu auf den Bruttostundenlohn inklusive abgerechneter Überstunden. Unbezahlte Überstunden sind nicht inkludiert. Es werden nur Vollzeitstellen betrachtet, d.h. mit 18 oder mehr Stunden die Woche. Bei Teilzeitstellen verdienen Männer 25% weniger als Frauen ! (s. auch 3. Gender -Datenreport der Bundesregierung).

        EInige Problem der Bereinigung des GPG nach der Methode des Destatis.
        1. Die unerklärte Variation der Teilregressionen ist 25% bzw 28 %. Damit ist dieser statistische Fehler größer als die zu erklärende Größe – wie mißt man eigentlich mit einem 25 -cm skalierten Zollstock 22 cm aus?
        2. Es ist seit den 70er Jahren etabliert, daß man den Vorbehaltslohn einbeziehen muß, d.h. den Lohn den man jemandem bieten muß, daß er am Arbeitsmarkt als Anbieter (= Arbeitnehmer) auftritt. Dieser ist nicht 0 und steigt mit dem Einkommen des Ehepartners. Das Mittel der Wahl ist hier eine Regression mit zensierten (d.h. unbeobachteten) Verteilungen. Tut man das nicht überschätzt man die Effekte.(s. Berndt, E. „The theory and Practice of Econometrics – Classic and Contemporary“ Kapitel 11.)

        Das es nicht getan wurde liegt vermutlich an dem wirklich erheblichen (!) rechentechnischen Aufwand, sofern überhaupt ein zufriedenstellende Datengrundlage vorlag.

        • @Dummerjan: danke für die Blumen 😉

          „Methode des Destatis. 1. Die unerklärte Variation der Teilregressionen ist 25% bzw 28 %. Damit ist dieser statistische Fehler größer als die zu erklärende Größe – …“

          Verstehe ich nicht. Was ist mit „25% bzw 28 %“ gemeint? Die Oaxaca-Blinder-Dekomposition unterstellt von vorneherein einen unerklärten Anteil, dessen Größe zusammen mit den „erklärenden“ Anteilen geschätzt wird (soweit ich die Dekomposition verstehe – um sie ganz zu verstehen, muß man mindestens 3 Semester deskriptive Statistik studiert haben…). Das ist nicht zum verwechseln mit einen Schätzfehler der Effekstärken der Einflußfaktoren, der liegt m.W. „nur“ bei 0.1 – 0.5 %

          Ich habe diverse, tw. erhebliche Kritik an der Oaxaca-Blinder-Dekomposition gefunden, davon nur ein Teil an den mathematischen Methoden, die wichtigen Kritikpunkte betreffen fehlende oder unzulässig interpretierte Daten. Mich da einzuarbeiten übersteigt leider mein Zeitbudget bei weitem. Liest hier ein Diplommathematiker mit, der Zeit und das dringende Bedürfnis hat, die Risiken und kulminierten Fehler mal verstädnlich darzustellen? 😉

          „2. Es ist seit den 70er Jahren etabliert, daß man den Vorbehaltslohn einbeziehen muß, …“

          Ich verstehe nicht ganz, ob das für die Lohngerechtigkeit bzw. die Angemessenheit von Lohndifferenzen eine Rolle spielt. Denn die Löhne müßten ja eigentlich alle höher sein als der Reservationslohn.

      • @mitm

        Wo man dich gerade mal hier hat: Wie wäre es mit einer neuen Form der Navigation für deinen Blog? Ein Sidebar mit einer Übersicht über die neusten Artikel, einer Schlagwortwolke etc würde da die Übersichtlichkeit glaube ich sehr erhöhen
        (es wäre sogar platz für eine Blogroll 😉

        Trotz des gegliederten Aufbaus lädt dein Blog jedenfalls mich nicht zum stöbern ein, auch die Darstellung über die mobile Seite ist eher ungünstig.

        • „Ein Sidebar mit einer Übersicht über die neusten Artikel,…“

          den Sidebar hatte ich früher, fand ihn aber speziell für kleinere Bildschirme zu platzraubend. Viele meiner Seiten sind relativ lang geworden, und es schien mir günstiger, wenn man die ganze Fenster oder sogar Bildschirmbreite für den Text ausnutzen kann, z.B. wenn man die Schrift größer stellen will. Die Gliederung habe ich deshalb unter den Titel verschoben.

          „Schlagwortwolke“

          Dazu müßte ich erst mal alles verschlagworten 😉 Dazu sind viele Seiten wiederum zu überfüllt. Viele haben 5 – 10 DIN A4-Seiten Umfang, da hilft ein einfacher Hinweis nicht mehr, daß Schlagwort X auf Seite Y vorkommt. Eventuell mache ich mal ein Stichwortverzeichnis.

          „auch die Darstellung über die mobile Seite ist eher ungünstig“

          Sag mal genauer, was Du meinst bzw. wie es besser sein könnte.
          Du meinst http://maninthmiddle.blogspot.de/?m=1 ? Gefällt mir (im Firefox) auch nicht, die Gliederung ist dort verschwunden und ich habe keine Ahnung, wie ich sie bei der simplen Layoutvorlage angezeigt bekomme. Außerdem weiß man leider nie, welche Variante für welches Betriebssystem und welchen Browser generiert wird.

        • @mitm

          Es kann sein, dass es nur ich bin, aber ich finde die Orientierung trotz klarer Gliederung schwierig. Ich dachte ich teile das einfach mal mit. Klar, ich bräuchte eigentlich auch mal ein neues Theme und finde irgendwie keins, welches mir gefällt, aber ich finde Sidebars wie bei mir sehr praktisch. Bei einem Blog will ich die letzten Artikel sehen, wenn ich ihn neu besuche, damit ich sehe, was in letzter Zeit geschrieben worden ist. Ein Buch mit Inhaltsverzeichnis erschlägt einen eher. Ich will auch am liebsten die letzten 10 Kommentare sehen, falls kommentiert wird, damit ich sehe, ob kommentiert wird und auch, falls ich selbst kommentiere, ob jemand auf meinen letzten Kommentar geantwortet hat. Ich will auch gerne über schlagwörter oder Kategorien einen Überblick bekommen und schnell auf für mich thematisch interessante Artikel springen zu können.

          Wenn die Gliederung unten ist, dann sehe ich sie erst gar nicht, gerade bei langen Texten.

          Ich selbst finde auch eine Blogroll durchaus wichtig. Zum einen gibt man Leuten, die einen verlinken etwas zurück. Zum anderen nehmen einen verlinkte Blogger auch immer wieder war, weil man in ihrer Statistik auftaucht. Gerade wenn ein Blog häufiger auftaucht, ohne mich direkt zu verlinken schaue ich immer nach, was da den höheren traffic auslöst und es weist einen häufig auf interessante Artikel hin.

          Wie gesagt: Das mögen andere anders sehen. Es ist natürlich auch geschmackssache

        • „… ich finde die Orientierung trotz klarer Gliederung schwierig.“

          es ist inzwischen etwas überladen. ich gehe noch mal in mich, wie man es übersichtlicher machen kann.
          Am Rande: bis vor kurzem erlaubte die Blogger-Software maxmal 20 Seiten (warum auch immer, die Programmierer hatte schlechte Laune gehabt vermutlich). Deswegen habe ich relativ lange Seiten. Ich bin gerade dabei, die zu großen Seiten in kleinere aufzuteilen. Aber das dauert noch etwas.

          „Ein Buch mit Inhaltsverzeichnis erschlägt einen eher.“

          Mein Blog ist weniger ein Blog und mehr ein Buch, das ist richtig. Oder ein Versuch, der Wikipedia punktuell Konkurrenz zu machen 😉 Oder der Versuch, meine Gedanken zu sortieren, indem ich aufschreibe, was ich verstanden habe. Die Blogposts sind eher Nebensache, die Hauptsache sind die Seiten. Deswegen gibt es auch wenig Texte zu aktuellen Anlässen. Insofern weckt der Begriff Blog bei mir falsche Erwartungen.

      • @mitm:

        Jetzt wird mir so einiges klar. Danke, mitm!

        Deine Seite scheint unglaublich viel herzugeben. Ich glaube ich weiß, was ich heute Abend noch machen werde. 🙂

    • Einige Basidaten:
      http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2014-01-31-datensammlung-zur-steuerpolitik-2013.pdf?__blob=publicationFile&v=7

      Schwere Kost.
      2009 haben bei der Lohnsteuer Männer 102.306.942.000 Euro bezahlt, Frauen jedoch 48.811.196.000 (auf Tausend Mio gerundet Tabelle 2.7.9). Dies entspricht 67% /33 %.

      Dies ist aber nur die einbehaltene Lohnsteuer. Andere Einkommensarten sind darin vorerst nicht enthalten und auch schwer ausrechenbar.

      Die gender tax gap berägt demnach 47%, d.h. für jeden Euro den ein Mann ein zahlt, zahlen Frauen 47 Cent ein. In Bezug auf die Steuereinnahmen wird also die unbereinigte gender pay gap überproportional ausgeglichen. (Ich müßte das noch mal durchdenken – hab aber keine Zeit dazu… Kritik ist also willkommen).

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