Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 9. März 2016

„Wenn er weniger verdient gibt es kein zweites Date“

Im „Express“ fand sich ein Artikel zu einer Umfrage einer Dating App:

Sixty per cent of the 2,000 women surveyed by London dating app The Inner Circle admitted refusing a second date with a guy – after finding he had a lower salary than them.

However men were less concerned with cash – as 96 per cent of them told researchers they were not bothered if they female date was a bigger earning high-flyer.

Den Originalartikel der Datingseite konnte ich leider nicht finden. Zudem heißt es in dem Artikel:

When it comes to going Dutch, 75 per cent of women admitted offering to pay towards a first date meal. But only half of men looking for love said they expected the offer to split the expense from their female date. And men that do suggest ‚going halves‘ may be doing it at their own risk, the independent research uncovered. As 41 per cent of women admitted they would definitely refuse a second date with a man if he „expected them“ to also chip in for the restaurant bill.

David Vermeulen, the founder of The Inner Circle – an invitation-only dating site – said: „The moment the bill arrives on a first date can always be a very tricky situation.

„I may be from the Netherlands, but I would never ‚go dutch‘ on a date. It’s just not the done thing where I am from.

Going dutch“ bedeutet, dass jeder für sich selber zahlt

Da hätten wir also:

  • 60% der befragten Frauen würden nicht mit einem Mann auf ein zweites Date gehen, wenn er weniger verdient als sie
  • 75% der Frauen würden bei einem ersten Date anbieten zu zahlen, 50% der Männer würden das auch erwarten, 41% der Frauen würden nicht auf ein zweites Date gehen, wenn er erwarten würde, dass sie auch etwas zahlt.

Das sind schon recht hohe Zahlen, die Frage wäre natürlich, wie repräsentativ sie sind.

Das konnte ich über die Dating App herausfinden:

The Inner Circle is a selective dating app that connects ambitious, like-minded people.

The Inner Circle started in 2013 as a response to a real life problem we faced when searching for a date. As entertaining as it can be to go through endless profiles, swiping left or right aimlessly, the reality is that the majority of profiles and matches are random and unappealing. It doesn’t represent what we are truly searching for. We decided therefore that quality matters, not quantity.

We found that singles with similar backgrounds and interests are more likely to hit it off. To ensure real people are able to meet like-minded singles, we personally curate and approve each member. This ensures that compatibility and mutual interests prevail. Does this take time? Yes. Is it worth it? Absolutely!

That we’re not your next typical dating app is shown through our exclusive events we host around the world on a monthly basis. In the most sought after locations, we bring online dating to the offline, ensuing that your matches are real, genuine and brought to life.

We’re proud to have created a unique platform that ensures the right people are introduced to each other. So far thousands of members have been successfully matched, and we are just getting started. Get ready to be amazed

Klingt etwas nach einer Dating App für Reich und schön oder zumindest „besser situiert“. Insofern wäre die Frage, ob da die Frauen nicht gerade entsprechend selektiert sind, eben solche, die einen ambitionierten, besser gestellten Mann haben wollen. Das würde die Umfrageergebnisse insofern nicht repräsentativ machen. Dennoch würde immerhin ein deutlicher Geschlechterunterschied übrig bleiben.

 

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Responses

  1. Klingt etwas nach einer Dating App für Reich und schön

    Ich denke das wichtigste Wort hier ist admitted (haben zugegeben). Die anderen haben es nicht zugegeben, was nicht heisst dass die Mehrheit nicht doch nach oben heiratet, wenn es denn möglich ist : https://pjmedia.com/drhelen/2015/8/27/date-onomics/ why educated women can’t get dates

    Es ist einfach so offensichtlich und das kann nur daher kommen, dass mehr als 50% der Frauen es wollen. Viele sind ja „glücklich“ verheiratet. Die sind nicht bei Elite-dings.de … 😉 Wo sind echte Statistiken dazu? Nur in den USA?

    • Das wird nicht verkündet am Weltfrauentag aber dies: http://www.swr.de/marktcheck/warum-frauen-mehr-bezahlen-muessen-teil2/-/id=100834/did=16852428/nid=100834/lj9hn6/index.html (Realität – gegen reine Rosinenpickerei)

      • immerhin ein rationales Fazit in dem Artikel:
        „Da bleibt wohl nur: ab und zu mal das Männerprodukt kaufen.“

        Auch als Erklärung wird im Wesentlichen angeführt, dass Frauen das Pinke den Mehrpreis anscheinend schlichtweg wert ist.

        Nur die Schlussfolgerung, dass sich so ein Kaufverhalten nur jemand leisten kann, der keine finanziellen Probleme hat oder der dumm ist, das kommt nicht explizit.

        • dass Frauen das Pinke den Mehrpreis anscheinend schlichtweg wert ist

          Wer stundenlang im Baumarkt rumläuft um ein Frauenprodukt zu finden (eine pinke Bohrmaschine) betreibt m.E. Desinformation. Ich fand bisher keine Frauenprodukte im Baumarkt. Das hat nichts mit Frau oder Mann zu tun, sondern mit der Bereitschaft einen Preis zu bezahlen. Wer kauft denn die ganzen Kinkerlitzchen für die Angebetete?

          (unten bitte löschen!!! sorry)

        • Ob die Expertin (erste Obermeisterin) Sandra Wolf jetzt mal ihre Meinung zu Frauenquote überdenkt?

          „Die Obermeisterin

          Sandra Wolf hält eine Frauenquote in der Wirtschaft für sinnvoll, …“

          http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/frauentag-die-weibliche-seite-des-handwerks/150/3091/325058

          Pinke Akkuschrauber, ich fass es nicht. 🙂

        • Als wenn die durchschnittliche Frau (der durchschnittliche Mensch?) Probleme hätte, gleichzeitig an widersprüchliche Ideen zu glauben…

          Weltbilder sind Kippfiguren.

        • Uiii, wie süß… Delfine! ^^

        • Witzig, das sehen sonst nur Kinder 🙂

        • Ich frage mich tatsächlich, wieso die Autorin davon ausgeht, dass ein Produkt in Pink, sich automatisch an Frauen richtet und nicht einfach an Menschen, die Pink mögen?

          Ja, ich fänd eine pinke Bohrmaschine toll und würde sie wahrscheinlich kaufen, wenn es sonst keinen Unterschied zu einem technisch hochwertigen Produkt gibt.
          Aber doch nicht, weil ich eine Frau bin, sondern weil ich Pink mag.

          Sind es nicht eher die eigenen Vorurteile der Autorin, die sie vermuten lassen, dass die pinke Bohrmaschine sich automatisch an Frauen richtet?

        • „Sind es nicht eher die eigenen Vorurteile der Autorin…“
          Ich würd ja sagen, das sind empirisch gestützte Nachurteile, das Pink in erster Linie von Frauen als Farbe geschätzt wird.

        • Aber im Rahmen der Diskussion ist das ein sehr gutes Argumtent 🙂

        • „Die Inhaberin eines Maschinenbaubetriebes mit 21 Mitarbeitern in Oppenweiler bei Stuttgart …“

          Das ist ja gleich bei mir um die Ecke.

          „Vor mehr als drei Jahren wurde sie von ihren meist männlichen Kollegen im Rems-Murr-Kreis gefragt, ob sie nicht als Obermeisterin kandidieren möchte. “

          Was soll uns diese Nachricht nun sagen? Wir Männer unterdrücken Frauen doch, wo wir nur können und hindern sie an jeder Form von Karriere.
          Da muss also irgendeine Niedertracht hinter stecken, die wir als Leser hier noch nicht durchschaut haben.

          Ich werde mich wohl mal auf mein Fahrrad schwingen und mir ein Bild von der Frau vor Ort machen. Wahrscheinlich bettelt sie mich auf Knien an, sie von dem Amt zu befreien …

        • „Witzig, das sehen sonst nur Kinder“

          Du hast nur schmutzige Gedanken im Kopf ^^

          Zu der Farbe Pink hatte TL;DR mal was:

          “It’s really a story of what happened to neutral clothing,” says Paoletti, who has explored the meaning of children’s clothing for 30 years. For centuries, she says, children wore dainty white dresses up to age 6. “What was once a matter of practicality—you dress your baby in white dresses and diapers; white cotton can be bleached—became a matter of ‘Oh my God, if I dress my baby in the wrong thing, they’ll grow up perverted,’ ” Paoletti says.

          [..]

          For example, a June 1918 article from the trade publication Earnshaw’s Infants‘ Department said, “The generally accepted rule is pink for the boys, and blue for the girls. The reason is that pink, being a more decided and stronger color, is more suitable for the boy, while blue, which is more delicate and dainty, is prettier for the girl.” Other sources said blue was flattering for blonds, pink for brunettes; or blue was for blue-eyed babies, pink for brown-eyed babies, according to Paoletti.

          In 1927, Time magazine printed a chart showing sex-appropriate colors for girls and boys according to leading U.S. stores. In Boston, Filene’s told parents to dress boys in pink. So did Best & Co. in New York City, Halle’s in Cleveland and Marshall Field in Chicago.

          Today’s color dictate wasn’t established until the 1940s, as a result of Americans’ preferences as interpreted by manufacturers and retailers. “It could have gone the other way,” Paoletti says.

          So the baby boomers were raised in gender-specific clothing. Boys dressed like their fathers, girls like their mothers. Girls had to wear dresses to school, though unadorned styles and tomboy play clothes were acceptable.

          When the women’s liberation movement arrived in the mid-1960s, with its anti-feminine, anti-fashion message, the unisex look became the rage—but completely reversed from the time of young Franklin Roosevelt. Now young girls were dressing in masculine—or at least unfeminine—styles, devoid of gender hints. Paoletti found that in the 1970s, the Sears, Roebuck catalog pictured no pink toddler clothing for two years.

          “One of the ways [feminists] thought that girls were kind of lured into subservient roles as women is through clothing,” says Paoletti. “ ‘If we dress our girls more like boys and less like frilly little girls . . . they are going to have more options and feel freer to be active.’ ”

          http://www.smithsonianmag.com/arts-culture/when-did-girls-start-wearing-pink-1370097/?no-ist

          Die Feministinnen von heute regen sich auf über ‚Probleme‘ deren Ursache in dem liegen was Feministinnen von früher als fortschrittlich diktiert haben.

          Schon irgendwie komisch.

        • „Du hast nur schmutzige Gedanken im Kopf ^^“

          Wie macht tl;dr immer?
          fftfftfftfftfftfftfftfft
          🙂

        • Wer sagt denn überhaupt, dass „schwarz“ eine Männerfarbe sei? Ich kenne einige Frauen, die kaufen nahezu ausschließlich nur schwarze Klamotten. Ich kenne jedenfalls viel mehr Frauen als Männer, die schwarz als ihre Farbe ansehen, so dass schwarz dann wohl auch eine Frauenfarbe ist.

          Farben sind vielen Männern nämlich ziemlich egal, soweit die Gegenstände ihre Funktion erfüllen. Ob die Bohrmaschine blau, grün, rot, orange, schwarz, grau, gelb, … ist, dürfte nur wenige Männer wirklich ernsthaft interessieren.

          Wenn pinke (und im übrigen auch die blauen) Kopfhörer bei Saturn € 155,99 kosten, brauchen Frauen somit nicht zum „Männerprodukt“ greifen, sondern kaufen sich einfach das für alle hergestellte Standardprodukt. Die blauen „Männerkopfhörer“ kosten im Übrigen so viel wie die pinken Kopfhörer!

          Im Übrigen dürfte es auch eine ganz einfache Erklärung dafür geben, weshalb die Produkte, die vom Standard abweichen, etwas teurer sind. Zum einen ist die Herstellung kleinerer Serien in der Herstellung teurer. Zum anderen ist es einfach die Folge von Angebot und Nachfrage. Wenn Frauen eher als Männer bereit sind, für speziellere Produkte einen höheren Preis zu zahlen, dann richtet sich der Markt und der Preis danach. Denn der Markt verlangt immer den Preis, den es meint, verlangen zu können, völlig unabhängig davon, welches Geschlecht der Käufer hat. Und selbst, wenn der Markt erkennt, dass Frauen eher bereit sind, einen höheren Preis als Männer für speziellere Produkte zu bezahlen, so hat das rein überhaupt gar nicht mit einer Frauenbenachteiligung zu tun, sondern alleine damit, dass Frauen mehr Geld für solche Produkte ausgeben.

          Und dass Frauen mehr Geld für solche Produkte ausgeben, dürfte auch eine Folge davon sein, dass (a) Frauen mehr wert auf Optik legen und (b) Frauen nicht selten auch das von den Männern verdiente Geld ausgeben und daher einen anderen Bezug zum Geld haben. Und, wenn der Mann es bezahlt, braucht die Frau ja auch nicht so auf den Preis zu achten. Denn dann wird es halt wichtiger, dass die Bohrmaschine farblich auch zum Lippenstift passt.

        • „(b) Frauen nicht selten auch das von den Männern verdiente Geld ausgeben und daher einen anderen Bezug zum Geld haben.“

        • Ich sehe gerade, dass die pinken Kopfhörer bei Saturn € 149,00 und die blauen Kopfhörer sogar € 159,99 kosten.

          http://www.saturn.de/de/product/_beats-solo2-1846042.html
          http://www.saturn.de/de/product/_beats-solo2-1846043.html

          Aber die frauenspeichelleckende Lügenpresse wird trotzdem weiter nur Frauenbenachteiligungen herbeifantasieren.

          Und geht man mal in die Abteilungen von Kaufhäusern, wird einem vielleicht auffallen, dass gefühlt 90% der Waren bzw. insbesondere Klamotten sich an Frauen richten und die Herrenabteilung irgendwo in einer kleinen Ecke ohne besondere Auswahl versteckt wird. Und es kommt hinzu, dass Frauen auch kein Problem haben bzw. negativ angeguckt werden, wenn Frauen Männerkleidung kaufen. Wenn Frauen Herrenklamotten tragen, ist dass gesellschaftlich in der Regel überhaupt kein Problem. Umgekehrt können Männer aber nicht auf Frauenwaren ausweichen. Wenn Männer Frauenkleidung (z.B. Röcke) tragen, schießen sie sich gesellschaftlich an den Rand und auf dem Partnermarkt ins Abseits. Frauen können somit aus nahezu 100% auswählen, während Männer nur aus einem viel kleineren Rahmen auswählen können.

          Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass auch in Partnerschaften das „gemeinsame“ Geld zu 80% von Frauen ausgegeben bzw. entschieden wird, was gekauft wird. Und da der Markt sich nun einmal im Wesentlichen nach den Entscheidern ausrichtet, ist der Markt somit nachvollziehbarerweise im Wesentlichen auf Frauen und deren Bedürfnisse ausgerichtet.

          Man muss daher schon völlig gehirngewaschen und verblödet sein, um trotz der ganzen Frauenvorteile auf den Markt und Ausrichtungen insbesondere auf die Bedürfnisse der Frau trotzdem noch eine Frauenbenachteiligung sehen zu wollen.

          Das ist ungefähr so, als würde ein Lottomillionär darüber heulen, dass er im Vergleich zu Bettlern es so schrecklich schwer im Leben habe, da der Bettler sich ja viel weniger Sorgen machen müsse, sein Hab und Gut zu schützen. Zu solchen Aussagen ist man nur in der Lage, wenn man völlig geistig verblödet alle Vorteile des Lottomillionärs ausblendet und nur eine pathologische isolierte Betrachtung von Einzeldingen vornimmt.

  2. Dabei reden Frauen immer von den bösen Männern, die EXTRA arme Frauen nehmen, um sie zu kontrollieren. Diese Schweine.

  3. Richtig schlimm finde ich es nicht … die Mädels setzen halt ihre Prioritäten. Kann ich mich drauf einstellen.

    • Es ist nciht schlimm aber sehr sehr heuchlerisch. Das sollte man wissen, wenn man ein junger Mann ist, pure Mathematik: Grösse x Brieftasche = Marktwert 😉

      • Ah, komm,

        so altruistisch sind wir Männer nun auch nicht.

        Bei uns heißt es eben Größe x Brust = Marktwert.

        Und Männer heucheln auch, dass sie mehr Wert auf innere Werte legen.
        Da kann ich nur sagen 😀 😀 😀

        • @Carnofis

          Hier muss ich ein Lanze für uns Männer brechen.

          1. Ist unsere Attraktion zu Schönheit unübersehbar.
          2. Ist unsere Einschätzung zur Attraktivität fair

          3. bei einer langfristigen Partnerin möchte kein Mann eine „leichtes Mädchen“, legt also Wert auf innere Werte.

        • Man sollte nicht den Fehler machen, umgekehrt nun die Männer zu „besseren Menschen“ zu erklären. Das Problem ist ja, dass es die Legende des „Besseren Menschen“ in Abhängigkeit vom Geschlecht überhaupt gibt, derzeit bezogen auf Frauen. Ein solcher Geschlechterdeterminismus ist unrealistisch und falsch.

        • Ah, komm,

          so altruistisch sind wir Männer nun auch nicht.

          Bei uns heißt es eben Größe x Brust = Marktwert.

          Und Männer heucheln auch, dass sie mehr Wert auf innere Werte legen.
          Da kann ich nur sagen

          Warum sollte es „altruistischer“ sein, auf „innere Merkmale“ zu stehen als auf äußere Merkmale?

          Ich denke nicht, dass Männer so viel Wert auf die Größe der Brust legen, aber wenn dann ist das doch ein Teil einer Person, oder nicht? Wenn ich eine großbusige Frau (hab da eigentlich ehrlich keine Präferenz, kleinere sind völlig ok) oder eine große Blondine mag, stehe ich doch immernoch auf Eigenschaften AN ihr? Ich habe auch kein Problem damit, wenn eine Frau mich scharf findet.

          Ein Problem hätte ich als Mann aber schon, wenn eine Frau mein geerbtes Vermögen, meinen Gehaltsscheck oder meinen Sportwagen (ok, hab ich beides nicht) „an“ mir mögen würde, was ja eigentlich Attribute sind, die außerhalb meiner Person liegen.

          Der Vergleich zwischen Aussehen und Besitz hinkt gewaltig.

        • „Ich denke nicht, dass Männer so viel Wert auf die Größe der Brust legen, …“

          Sollte doch nur ne Metapher dafür sein, dass Männer auf weibliche Attribute achten – während ihre Brieftasche faktisch irrelevant ist. Ausnahmen bestätigen die Regel.

          Klar ist die Größe der Brust nicht DAS Kriterium und reißt auch nichts mehr raus, wenn der Rest scheiße aussieht.
          Aber eine „bild“hübsche Frau hat einen gigantischen Marktwert an sich. Sie braucht keine weiteren Eigenschaften oder Fähigkeiten – erstmal. Wenn die Beziehung länger halten soll, so gewinnen andere – innere – Werte mehr und mehr an Bedeutung.
          Aber in der Kennenlernphase sind sie völlig wurscht.

          Und der Urweltschrat wird im Zweifelsfall die schönste erreichbare Frau geraubt haben, nicht die mit den höchsten inneren Werten.

          „Ein Problem hätte ich als Mann aber schon, wenn eine Frau mein geerbtes Vermögen, meinen Gehaltsscheck oder meinen Sportwagen (ok, hab ich beides nicht) “an” mir mögen würde, was ja eigentlich Attribute sind, die außerhalb meiner Person liegen.“

          Klar, da hätte ich auch meine Probleme mit. Aber das wäre eben MEIN Problem, während die Frau schlicht einem archaischen Muster folgt.
          Ich finde diese Muster auch überhaupt nicht verwerflich, auch wenn ich selbst nicht in der Liga mitspielen kann, wo die Models spielen. Es ist nur ebenso heuchlerisch, wenn eine Frau sagt, dass ihr Status und Einkommen eines potentiellen Partners egal sind, wie ein Mann, der angeblich auf das Aussehen einer Frau nicht achtet.

          Nochmal zurück zu den Brüsten. Geh mal zu Galeria Kaufhof und guck Dir die Abteilung für BH an. Die ist fast so groß, wie die für die gesamte Männerkonfektion.
          Allein das dürfte Beleg für die eminente Wichtigkeit dieser Körperteile für den Marktwert der gesamten Frau sein.
          Oder glaubst Du im Ernst, dass die Frauen sich an einem Wäschestück entzücken, das 95% des Tages nicht sichtbar ist? 😉

        • „bei einer langfristigen Partnerin möchte kein Mann eine “leichtes Mädchen”, legt also Wert auf innere Werte.“

          Stimmt. Aber unter den Partnerinnen mit den inneren Werten möchte er die Schönste 🙂

        • Mal ab von den Brüsten: klar, ohne Frage priorisieren Männer Äußerlichkeiten sehr stark.
          Du siehst das ja auch wertfrei, wie ich auch.

          Warum Männer da teilweise unehrlich sind? (so unehrlich sind sie da gar nicht, die meisten Komplimente zielen wohl immernoch aufs Aussehen einer Frau)
          Na weil der frühe feministische Diskurs uns eingeredet hat, Attraktivität nicht mehr an Attraktivität zu messen, sondern an „inneren Werten“, die angeblich nicht nur innen, sondern auch höher(wertig) sind.
          Weil Frauen versucht wurde beizubringen (nicht alle fallen darauf rein), dass ein „guter Mann“ sich mehr für ihre Mathenote und ihre Tugendhaftigkeit (Keuschheit?) als für ihren BMI und die Körbchengröße interessieren müsste.

          Von dieser Hierarchie, dem angeblichen Primat innerer Werte kann und darf man sich frei machen. Die Attraktivität einer Person kann alle ihre Eigenschaften betreffen, vor allem auch „äußere“ (auch wenn die nicht immer die besten Prädiktoren funktionierender Beziehungen sein mögen).
          Man keine jemanden auch lieben, weil der Sex unglaublich ist, die Brüste unvergleichlich und die Person ansonsten hoffnungslos naiv.

          Ich kann zwar an eine. Menschen auch seinen Ehrgeiz, seine Disziplin und Kompetenz lieben, die ihm einen hohen Status und möglicherweise ein gutes Gehalt verschafft.
          Aber ich kann ihn nicht FÜR seinen Lohnsteuerbescheid, seine Eigentumswohnung und seinen luxuriösen Lebensstil lieben, denn das sind eben keine persönlichen Eigenschaften.

          Insofern ist das durchaus ein großer moralischer Unterschied, ob ich auf Frauen mit großen Brüsten oder auf Männer mit großer Brieftasche stehe.
          Eine Frau, die dich aufgrund deines Einkommens und Besitzes liebt, für die bist du von vornherein ersetzbar und nur Mittel zum Zweck.
          Diese Frauen gibt es zwar (zuhauf), aber ich weigere mich, diese Partnerpräferenzen als normal oder überhaupt legitim zu betrachten.
          Gut, das stört keine, da ich ohnehin nicht reich bin (und bereits eine Frau habe, die deutlich mehr verdient).

          Ich finde es sogar tendenziell misogyn, dies als für Frauen evolutionär normtypisch zu behaupten und somit wertfrei als Standard zu betrachten, wie in manchen Ländern (China z.B.) längst der Fall. Die meisten Frauen hier sind nämlich tatsächlich dazu fähig, sich ganz real in Männer (Körper+Geist) zu verlieben.

          „Gold digger shaming“ ist jedenfalls nichts, was man abschaffen sollte. Das ist weder im Interesse von besitzenden, noch von nicht-besitzenden Männern.

        • „Eine Frau, die dich aufgrund deines Einkommens und Besitzes liebt, für die bist du von vornherein ersetzbar und nur Mittel zum Zweck.“

          Jeder Mann ist für jede Frau ersetzbar und nur Mittel zum Zweck. Egal weshalb sie ihn liebt, die Frage ist allenfalls wie leicht ersetzbar.

          Illusionen an der Stelle können böse enden.

        • Zwischen „ersetzbar“ und „unersetzbar“ besteht natürlich ebenso ein Kontinuum wie zwischen Instrumentalität und „echter Liebe“.

          Wir Menschen neigen aber aus evolutionären Gründen dazu, Bindungen mit einer Stabilität einzugehen, die weit über die Funktionalität für kognitiv zugängliche Lebensziele hinausgeht.
          Zudem über kulturelle (traditionelle) Normen (Treue) wieder zu einer Art Selbstzweck werden und sich dadurch stabilisieren. Hinzu kommen Marktrestriktionen auf verschiedenen Ebenen.

          Weswegen Menschen sogar oft weitaus länger in Beziehungen bleiben, als es ihnen selbst gut tut.

          Daher lohnt es sich je nach Gesellschaft durchaus sehr, seine Partner nach der Fähigkeit (oder „Schwäche) für authentische menschliche Bindungen „auszuwählen“ (was auch schon wieder zu sehr nach rational choice-Ansatz klingt).

          Das Redpill/Pickup-Modell ist da sehr unterkomplex.

        • Bei Männern mit großer Brieftasche bleiben ja noch die an die Person gebundenen Werte. Aber was ist, wenn frau sich die Haare blond färbt? Der Mann, der darauf abfährt, liebt offenbar wirklich nur die „inneren“ Werte. Oder eben die Farbe.

        • „Die meisten Frauen hier sind nämlich tatsächlich dazu fähig, sich ganz real in Männer (Körper+Geist) zu verlieben.“

          Unbestritten.
          Aber sie verlieben sich eben nicht „unter Wert“.
          Pretty Woman ist ein neuer Aufguss von Aschenputtel, oder unzähligen anderen Märchen ähnlicher Struktur.
          Die Geschichte kann man uns auch völlig problemlos verkaufen, Pretty Man dagegen hätte keine Chance – wie im wirklichen Leben.
          Hier wurden mal Nummern für die Attraktivität von Frauen benutzt. Vielleicht ein wenig respektlos, aber geeignet, um darzustellen, wie die Mechanismen funzen.
          Du wirst mir keine „10“er-Frau (Spitzenmodel) mit einem „4“er-Mann (Sachbearbeiter im Klärwerk) zeigen. Diese Paarung gibt es schlicht nicht, und wenn doch, dann wäre sie extrem labil und würde sofort zerfallen, wenn die Frau einen „8“er kriegen kann.
          Deshalb sind ja verhältnismäßig viele „10“er-Frauen solo.

          In der jeweiligen Liga gibt es aber keinen Grund, warum sich keine stabilen und wirklich ehrlich liebevollen Paarungen finden sollten.

        • ich finde ja, bei Männern sind große Brüste am wichtigsten.

          „“Gold digger shaming” ist jedenfalls nichts, was man abschaffen sollte. Das ist weder im Interesse von besitzenden, noch von nicht-besitzenden Männern.“

          dann wirst du diese Seite sicher mögen

          „About us

          Welcome to the age of the sponsorette, where no one has breakfast at Tiffany’s and a 9 to 5 job is an urban legend. What is a sponsorette, you ask? It’s a women who is put on a pedestal, typically through social platforms such as Instagram, by men who ogle them and women that idolize and aspire to be just like them. Typically found on a beach, martini in hand, on a Tuesday at 3 PM, they seem to be living the life we all want. The question we are all dying to know, however, is, „Who takes these pictures?“ The answer? Their sponsors.

          A sponsor is a wealthy male, that typically falls into one of three categories: Larry, the hedge fund CEO ; Mohammed, the sheik: or Jamal, the basketball player. Sadly, the glitz and glamour of a sponserettes lifestyle comes with a price tag. Whether it’s being flown to Dubai by Mohammed to be shit on by him and his fellow sheiks, or flying to Vegas with Larry the CEO, these women are being paid for pussy. These sponsorettes are glorified prostitutes with malnourished brains and nothing to offer but two holes and a large derrière. Don’t get me wrong, there’s nothing wrong with having a sugar daddy, as it’s beneficial to both parties. But all of a sudden, there is a surge of women with small waists and disproportionate butts that have 50k + followers on Instagram, with booking info in their bios. Booking what? Pussy. The problem here is, is that these sponsorettes put on a facade that they are signed models, fitness chicks, bartenders, real estate agents, marketing executives, or some obscure form of employment. Don’t models have agents? Don’t fitness chicks actually work out? How does a weekend bartending gig finance private jets? Don’t real estate agents and marketing executives actually work, not lay under a cabana on a different island ever week? They might as well start putting their rates in their bios as well, because they won’t be fooling anyone much longer. We have nothing against prostitution, but we are against women who sell pussy and put down those who actually work to make a decent living. We are against fraudulent hoes, pretentiousness, and bigotry. We look down upon and expose hoes that pretend they built their accomplishments by working hard and not laying on their backs. Hence, why we don’t take submissions of strippers and pornstars, as these women will not try to fool you. They’re upfront with what they do, unlike sponsorettes.
          We all know what you did for those red bottoms and LV purse. We know you paid for the FHM magazine shoot to use as a credible back story for you flourishing „modeling career“. We know what #blessed means and most importantly, we know who took all those pictures of you, alone on a beach, on a jet, on a yacht. Remember, #TagTheSponsor“

          http://www.tagthesponsor.com/about-avenue/

        • „ich finde ja, bei Männern sind große Brüste am wichtigsten.“

          Das ist so nicht richtig.
          Sie sollten harmonisch zum gesamten Habitus der Frau passen.
          Und „handlich“ sein.
          Es gibt durchaus eine Grenze, ab der die Größe zunehmend abstoßend wirkt, wenn wir mal von irgendwelchen Fetischisten absehen.

        • „ich finde ja, bei Männern sind große Brüste am wichtigsten.“

          Ich kann jetzt keine Studie oder so zitieren. Aber so lebensweltlich gesehen ist das Quatsch.

          Große Brüste sorgen vor allem für eins: Aufmerksamkeit. Sie sind faszinierend, also gucken alle Männer. Aber die Partnerwahl wird sicherlich nicht durch die Körbchengröße entschieden. Denn was sind große Brüste letztlich gegen ein unsympathisches Gesicht? Entsprechend hieß es mal irgendwann im TV, dass Männer gar nicht zuerst auf den Busen schauen, sondern ins Gesicht.

          Ich bezweifle keineswegs die Erkenntnisse über Attraktivität und dergleichen. Aber wir reden ja über die Wahl von Partnern in langfristigen Bindungen, oder? Da spielt dann – zumindest bei einigermaßen erwachsenen Männern doch einiges mehr eine Rolle, nicht nur der Körper. Vielleicht gilt das auch nur für mittelalte Säcke wie mich, die – aus Erfahrung klug – eben auch auf gewisse Persönlichkeitsmerkmale achten. Das Eingehen einer Beziehung ist nun einmal auch eine Entscheidung, die teilweise auch ganz rational getroffen wird. Es ist schließlich nicht so, dass wir nur blind irgendwelchen Triebimpulsen hinterherjagen und ungerichtet wie Billardkugeln aufeinanderprallen.

        • „Große Brüste sorgen vor allem für eins: Aufmerksamkeit.“

          So, wie eine Furunkel auf der Nase, oder ein Holzbein auch.

          Sind die Brüste normalgroß, werden sie auch nicht mehr beachtet, als der Rest der Frau.

        • „Entsprechend hieß es mal irgendwann im TV, dass Männer gar nicht zuerst auf den Busen schauen, sondern ins Gesicht.“

          Ist zumindest bei mir so.
          Und da ich mich für relativ normal halte, scheint mir diese Brust-und Busenfixiertheit von Männern mehr eine feministische fixe Idee.

        • omg, jetzt habe ich mal einen schlechten Witz gemacht und ihr habt ihn nicht nur nicht verstanden, nein, ihr habt ihn auch noch falsch falsch verstanden^^

        • (Grübel, grübel)

          OK, ich glaub, ich hab’s verstanden.

          Der war aber nun wirklich extrem hintergründig 😀
          Da musst Du wirklich ne Triggerwarnung beistellen.

  4. dass Frauen das Pinke den Mehrpreis anscheinend schlichtweg wert ist

    Wer stundenlang im Baumarkt rumläuft um ein Frauenprodukt zu finden (eine pinke Bohrmaschine) betreibt m.E. Desinformation. Ich fand bisher keine Frauenprodukte im Baumarkt. Das hat nichts mit Frau oder Mann zu tun, sondern mit der Bereitschaft einen Preis zu bezahlen. Wer kauft denn die ganzen Kinkerlitzchen für die Angebetete?

  5. Schlimm, dass die Männerwelt nicht in der Lage ist, den komplett nachvollziehbare Wunsch von Frauen nach Gleichberechtigung und bevorzugter Behandlung zu erfüllen.

    • Es wäre ein Gemetzel

  6. 1. Frau akzeptiert nur besser verdienende Männer als Partner
    2. Frau bleibt zu Hause, wenn die Kinder kommen
    3. Frau arbeitet weniger –> verdient weniger und ist seltener Chef
    4. Feministinnen beklagen die Diskriminierung der Frau. Amen.

    • 5. Die Politik steigt darauf ein und erlässt Gesetze zur Privilegierung der Frau.

      • Stimmt, das wichtigste habe ich vergessen…

    • Das ergibt nur dann einen Sinn, wenn wir ein Kollektiv „Die Frauen“ annehmen. Das gibt es aber genauso wenig wie „Die Männer“. Feministinnen einerseits und Frauen mit Affinität zu besserverdienenden Männern andererseits haben möglicherweise kaum Schnittmengen.

      • Wollen wir wetten?

        • Um was?

        • Wenn ich gewinne, ziehst Du Dich aus 🙂
          Wenn ich verliere, zieht uepsilonniks sich aus 🙂

        • Was hast Du davon, wenn ich mich ausziehe? Siehst Du doch gar nicht 😉

        • Sagst Du. Hehe 😀

        • Und woher willst Du wissen, ob ich nicht ein kleiner, bierbäuchiger Glatzkopf bin? ^^

        • Dann muss ich damit leben 🙂

        • Ich fühl mich voll belästig… #Aufkreisch

        • Adrian mußte sich als Kind vor seiner Mutti ausziehen.

        • Jeder musste das als Kind. Wie soll man sonst gewickelt werden?

        • Jeder musste das als Kind. Wie soll man sonst gewickelt werden?

          Aber ich habe meiner Mutter dafür ins Gesicht gepisst.

        • “ Jeder musste das als Kind. Wie soll man sonst gewickelt werden? “
          Aber mit 34?

    • Die Lösung des Problems wäre Männern durch Steuergeschenke immer soviel Geld zu schenken, dass sie mehr Geld haben als deren Partnerin.

      – Frauen und Männer verdienen dann durch die gleiche Arbeit gleich viel Geld -> Feminismusforderung erfüllt.

      – Männer haben dann mehr Geld zur Verfügung als die Partnerin -> Frauenforderung erfüllt.

      😄

      • Also mit den Vorschlag bin ich völlig selbstlos zum Wohle der Gesellschaft höchst einverstanden. Matze for President!

      • Brilliant. Das wäre tatsächlich die Lösung.

      • Problem: Aus der statistischen Erhebung des verfügbaren Einkommens würde hervorgehen, dass Männer mehr Geld haben als Frauen…

        • Dann müssen wir jemanden von 4chan oder so überreden, das er eine neue Twitter-Aktion start, nach der Frauen zur Bekämpfung des Patriarchat auf die Abschaffung aller Statisken bestehen sollten und so indirekt politischen Druck ausüben.

  7. woher weiss man das denn beim ersten Date, wieviel der andere verdient. Ich verstehe speziell in der heutigen Zeit diese Denkweise nicht. Ein Klemptner verdient vielleicht weniger als eine „Gleichstellungsbeauftragte“, aber ich finde seinen Job trotzdem wichtiger und handfester und aus meiner Sicht haben Leute, die meinen, die Gleichstellungsbeauftragte sei deshalb irgendwie „besser“ oder wichtiger, einen Denkfehler.

    • „woher weiss man das denn beim ersten Date, wieviel der andere verdient.“

      Das weiß „man“ nicht (also frau), das wird aber bei genau diesem Date abgeklopft.
      Die ziemlich erste Frage wird sein (und sei es sinngemäß): „Und was machst du so beruflich?“
      Wenn die Gleichstellungsbeauftragte durchschnittlich aussieht und sich selbst auch so einschätzt, dann könnte der Klempner durchaus interessant sein.
      Aber für ein Top-Model wäre bei „Klempner“ dieses Date das letzte mit ihm. Die Selbsteinschätzung ihres Wertes liegt bei „Millionär oder mehr“, mindestens „Geschäftsführer eines Großkonzerns“.

      Und besagter Millionär würde sich gar nicht erst auf ein Date mit einer durchschnittlich aussehenden Gleichstellungsbeauftragten einlassen, weil er weiß, dass er aus seiner Position heraus das Beste kriegen kann, was die Natur an weiblichen Menschen geschaffen hat.

      • „Das weiß “man” nicht (also frau), das wird aber bei genau diesem Date abgeklopft.
        Die ziemlich erste Frage wird sein (und sei es sinngemäß): “Und was machst du so beruflich?”“

        Ja, aber wenn der eine nicht gerade Klomann ist, weiß man das doch trotzdem nicht. Wenn mir jemand sagt, er hat BWL studiert, dann kann er in irgendeinem Großraumbüro absitzen oder im Chefsessel,

        „Aber für ein Top-Model wäre bei “Klempner” dieses Date das letzte mit ihm. Die Selbsteinschätzung ihres Wertes liegt bei “Millionär oder mehr”, mindestens “Geschäftsführer eines Großkonzerns”.“

        Das ist aber eine dumme Denkweise, 1. verkleinert man künstlich extrem die Auswahl und 2. ist es (mMn) nicht mal zwingend ein/der Indikator für gute Gene.
        Wobei dann auch wieder die Frage ist, was das ist. Hat ein fitter, aber dümmlicher Mann „bessere gene“ oder ein weniger fitter, kränklicherer, der aber dafür den Scheibenwischer erfunden hat um mal zwei extreme gegenüber zu stellen.
        In Game of Thrones gab es ja den Charakter Littlefinger, unglaublich gewitzt und finanziell, politisch erfolgreich, aber bei Frauen nicht.
        Ich glaube, dass „Geld“ da nicht unbedingt der stabilste „Marker“ ist.

        „Und besagter Millionär würde sich gar nicht erst auf ein Date mit einer durchschnittlich aussehenden Gleichstellungsbeauftragten einlassen, weil er weiß, dass er aus seiner Position heraus das Beste kriegen kann, was die Natur an weiblichen Menschen geschaffen hat.“

        ja, eben. Dadurch wird die Auswahl nochmal superduper viel kleiner, weil man die alle noch abziehen muss.

        • Das ist aber eine dumme Denkweise,

          Nicht, wenn frau in erster Linie darauf aus ist, ihren Lebensstandard zu steigern und nicht mehr arbeiten zu müssen.
          Dann ist das sogar sehr klug.

          Und genau darum geht es.

        • aber doch nur wenn es klappt^^

        • aber nur wenn es klappt^^

        • „Ja, aber wenn der eine nicht gerade Klomann ist, weiß man das doch trotzdem nicht. Wenn mir jemand sagt, er hat BWL studiert, dann kann er in irgendeinem Großraumbüro absitzen oder im Chefsessel“

          Wenn Du zwischen zwei Männern wählen kannst und der eine Klomann ist und der andere BWL-Absolvent, dann wählst Du den BWL-Absolventen, da gibt es keine zwei Meinungen.

          „Das ist aber eine dumme Denkweise…“

          Mag sein, aber als archaisches Muster schert es sich nicht um Klugheit.

          „1. verkleinert man künstlich extrem die Auswahl“

          Das gilt nur für Frauen. „10“er Männer haben den Jackpot und können unter allen Frauen von 1 bis 10 wählen.
          Frauen dagegen müssten sich „unter Wert“ verkaufen, was sie nur sehr begrenzt oder gar nicht tun. Also bleiben sie Single.
          Schau Dich mal unter den „10“er Frauen um, sie SIND überdurchschnittlich oft Single.

          „2. ist es (mMn) nicht mal zwingend ein/der Indikator für gute Gene.“

          Seit den 70ern wissen wir, dass Schönheit bei Frauen DURCHSCHNITT ist, also genau nicht das Extrem, was wir intuitiv vermutet hätten. Eine Frau, bei der alle Körperproportionen harmonieren, hat sehr wahrscheinlich bestes Genmaterial, ist also heiß umworben.
          Ähnliches gilt für Männer. Ein Manager, wenn er nicht gerade Papas nur Erbe antritt, ist ein Alpha-Tier, das sich gegen zahlreiche Nahrungskonkurrenten durchsetzen und Rudel anführen kann und dem eigenen Nachwuchs eine hohe Überlebenschance garantiert.
          Ein hohes Einkommen korreliert in der modernen Gesellschaft in aller Regel mit einem hohen Status, also mit besagten Durchsetzungsfähigkeiten.
          Also bestes Genmaterial.

        • „Wenn Du zwischen zwei Männern wählen kannst und der eine Klomann ist und der andere BWL-Absolvent, dann wählst Du den BWL-Absolventen, da gibt es keine zwei Meinungen.“

          Naja ok, Klomann ist schon etwas….^^
          aber Klempner, wieso nicht?

          „Mag sein, aber als archaisches Muster schert es sich nicht um Klugheit.“

          trotzdem blöd, weil ich finde, dass Frauen, die es tatsächlich schaffen, aus eigener Kraft und IQ Chefin eines respektablen Unternehmens oder gute Ärztin o.ä zu werden, kurz richtige Akademikerinnen, sich fortpflanzen „sollten“, vielleicht sogar „eher“ als „dumme“ Frauen.
          Allerdings ist es bei hochintelligenten Menschen ja auch auf Männerseite oft eher mau mit der Reproduktion.

          Ich kenne (über drei Ecken) ein schwules Pärchen, die haben vor Kurzem mit Leihmutter ein Kind bekommen, die haben die Eizellenspenderin auch nach Ausbildung (war an einer US Elite Uni) ausgewählt und der Vater des Kindes ist meines Wissens ein erfolgreicher Ingenieur.

        • „Seit den 70ern wissen wir, dass Schönheit bei Frauen DURCHSCHNITT ist, also genau nicht das Extrem, was wir intuitiv vermutet hätten. Eine Frau, bei der alle Körperproportionen harmonieren, hat sehr wahrscheinlich bestes Genmaterial, ist also heiß umworben.
          Ähnliches gilt für Männer. Ein Manager, wenn er nicht gerade Papas nur Erbe antritt, ist ein Alpha-Tier, das sich gegen zahlreiche Nahrungskonkurrenten durchsetzen und Rudel anführen kann und dem eigenen Nachwuchs eine hohe Überlebenschance garantiert.
          Ein hohes Einkommen korreliert in der modernen Gesellschaft in aller Regel mit einem hohen Status, also mit besagten Durchsetzungsfähigkeiten.
          Also bestes Genmaterial.“

          Und da bin ich eben nicht so unbedingt 100% sicher, besonders bei Männern nicht.
          Weil seien wir mal ehrlich, viele Männer, die in Gefängnissen sitzen, wären in anderen Zeiten oder auch heute, nur in anderen Regionen, ganz anders davor.

          In Sin City wurde doch über den Charakter Marv (dargestellt von Mickey Rourke) gesagt: „Die meisten Menschen denken, Marv sei irre, dabei wurde er bloß 500 Jahre zu spät geboren. Er hätte sich pudelwohl gefühlt, wenn er auf einem antiken Schlachtfeld Gesichter mit einer Streitaxt hätte zerschmettern können“
          Da würde sich dann vielleicht der Bankmanager mit seinem Aktenköfferchen einpieseln. Vielleicht würde er das sogar schon, wenn man ihn in ein sibirisches Holzfäller-Camp steckt.
          Oder nehmen wir den guten alten IS in Syrien, wenn man da als Mann besonders gut und eifrig Köpfe abschneidet oder schlimmeres, wo man hier lebenslang in Sicherheitsverwahrung kommen würde, wird man wahrscheinlich ganz gegenteilig besonders bevorzugt bei Beförderungen und bekommt vielleicht mehr Frauen zugeteilt. Weil man „bestes Genmaterial“ hat? Vielleicht hat man nur einen IQ von 70 und die Eltern waren bis auf 20 Generationen Geschwister.

        • „Und da bin ich eben nicht so unbedingt 100% sicher, besonders bei Männern nicht.
          Weil seien wir mal ehrlich, viele Männer, die in Gefängnissen sitzen, wären in anderen Zeiten oder auch heute, nur in anderen Regionen, ganz anders davor.“

          Vielleicht der beste Einwand, der die Richtigkeit und Aktualität der These belegt.
          Der Ursprung des Statusses(?) ist bei Männern völlig egal.

          Blätter nochmal zurück zu – Selbermach-Mittwoch letzte Woche? – dem Beitrag mit dem Gangsterkönig und Drogenbaron in Kolumbien (Namen hab ich vergessen).
          Der sieht so gewöhnlich aus, dass er selbst bei uns in keiner Großstadtstraße auffallen würde. Dennoch hat er zwei Frauen, die man guten Gewissens beide als „10“er einstufen kann.
          Warum?
          Weil er Macht, Status und Geld hat.

          Wäre mal interessant, eine Bildergalerie der Frauen der schweren Jungs in unseren Knästen aufzustellen. Da würden wir 5er und 6er uns wohl auch die Augen reiben.

        • Zu Sin City kann ich nichts sagen, kenn ich nur dem Namen nach (dachte eigentlich, das sei ein Computer-Spiel).

          „Oder nehmen wir den guten alten IS in Syrien, wenn man da als Mann besonders gut und eifrig Köpfe abschneidet oder schlimmeres, wo man hier lebenslang in Sicherheitsverwahrung kommen würde, wird man wahrscheinlich ganz gegenteilig besonders bevorzugt bei Beförderungen und bekommt vielleicht mehr Frauen zugeteilt.“

          Also, zugeteilt worden zu sein, wäre kein Kritikpunkt an einer Frau.

          Ich kann mir ansonsten ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen, dass ein solcher Halsabschneider auf Frauen anziehend wirkt.
          Andere Menschen köpfen ist ja auch nicht unbedingt mit Status verbunden, das kann auch ein sehr rangniedriger Mitkämpfer, der allenfalls durch seine ausgeprägt sadistische Mordlust aufgefallen ist.
          Positive Aufmerksamkeit würde aber wohl leider der erfahren, der dem Henker die Opfer zuteilt und die Mordaufträge erteilt – siehe besagtem Drogenbaron.
          Wer von den beiden moralisch der Schlimmere wäre, ist aus der Ferne nicht zu beurteilen.
          Aber die Partnersuche unterwirft sich eben keiner Moral.


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