Selbermach Mittwoch 51 (09.03.2016)

Oh, der 51. Selbermach Mittwoch, auch eine gute Zeit für schlaue Kommentare

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124 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 51 (09.03.2016)

  1. Women Who Make First Move in Online Dating Are Rewarded, Study Finds

    „The company studied a random sample of 70,000 users who had logged in at least three times within the same month. It found that women who sent the first message were 2.5 times more likely to receive a response than men who did the same. And the men the women contacted were more “attractive,” as determined by how other users rate the men’s profiles for both looks and content.“

    Und doch gibt man sich dann weiterhin dem Spiel hin und regt sich über Männer und ihren Avancen auf 😀

  2. Wem nutzt die Frauenquote?

    Wie uns Arbeitspolitik als Feminismus verkauft wird

    Vor rund einem Jahr feierten Politikerinnen die Verabschiedung einer Frauenquote, allen voran Familienministerin Manuela Schwesig. Während diese Maßnahme so gut wie niemandem nutzt, auch nicht der Mehrheit der Frauen, äußert sich in der Begründung deutliche Männerfeindlichkeit. Zudem wird die Unterdrückung von Frauen kollektiviert, die von Männern individualisiert. Der Feminismus begann früher als Emanzipationsbewegung, ist heute aber in großen Teilen Arbeitspolitik geworden. Mit Blick auf Trends der Demografie und Wohlstandsverteilung ist das nur logisch.

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    Aletta Jacobs (1854-1929) war eine niederländische Feministin der „ersten Welle“ (ca. 1850-1940).

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    Über das Leben und Wirken dieser beeindruckenden Frau habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben (◥Aletta Jacobs – A Dutch Feminist). Mir geht es hier um ihre Voraussage, mit der sie sich – leider – geirrt hat: Sobald Frauen wählen dürften, würden sich keine Kriege mehr finanzieren lassen.

    Im Deutschland der Gegenwart hat gerade die erste Verteidigungsministerin der Geschichte eine Aufstockung des Wehretats ◥angekündigt: 130 Milliarden zusätzlich sollen in den kommenden zehn Jahren für die Bundeswehr ausgegeben werden. Man muss also nicht erst die ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin bemühen, um Frauen in Machtpositionen zu finden, die sich für die Rüstung starkmachen.

    Männer bräuchten also, das lernen wir von der Familienministerin in offizieller Funktion, mindestens drei Frauen, um, wenigstens gelegentlich, vernünftiger zu sein als sonst. Das muss freilich noch nicht sehr vernünftig sein. Man führe sich nur vor Augen, wie Männer „sonst“ so sind. Eine Ausnahme stellen laut Schwesig die Abgeordneten des Bundesrats dar. Bei denen reiche nämlich schon eine Frau.

    Merke: Sexistische Beleidigungen von Männern sind okay, sogar im öffentlichen Amt. Merke außerdem: Männer im Bundesrat sind irgendwie besser. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie so lange mit Frauen wie der Familienministerin zusammenarbeiten, die ihnen die Unvernünftigkeit ausgetrieben haben. Ein Chef müsste für die Bemerkung, seine Mitarbeiterinnen bräuchten mindestens drei Männer, um gelegentlich vernünftiger zu arbeiten als sonst, heutzutage wohl seinen Posten abgeben.

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    In ihrer Rede zum letzten Weltfrauentag kam die Ministerin auch kurz auf Männer zu sprechen, vor allem als Väter. Ihr geht es um eine Gleichstellungspolitik für Frauen und Männer. Darum müsse man aber nicht dort, so Schwesig, wo Frauen diskriminiert würden, „krampfhaft“ nach Diskriminierungen von Männern suchen.

    Allerdings geht die Gleichstellungspolitik, wie oben festgestellt, von Diskriminierungen auf dem Karriereweg aus. Neben dem Geschlecht kennt beispielsweise das Grundgesetz noch Benachteiligung oder Bevorzugung wegen der Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, religiöser oder politischer Anschauung und des Glaubens (Artikel 3, Absatz 2 GG). In der Praxis wird aber nur nach dem Frauen-Männer-Verhältnis geschaut.

    Von der Familienministerin brauchen Männer keine Unterstützung zu erwarten. Schwesig stellt nämlich fest:

    „Warum gibt es denn in Kitas oder Altenpflegeeinrichtungen so wenige Männer? Nicht, weil Männer diskriminiert würden. Sondern weil Männer nicht in Jobs gehen, die für schwierige Arbeitsbedingungen geringe Bezahlung bieten.“

    Männer sind selber schuld

    Um es zusammenzufassen: Wo Frauen möglicherweise benachteiligt würden, liege dies an diskriminierenden Strukturen und/oder männlicher Unterdrückung; wo Männer möglicherweise benachteiligt würden, liege es an deren eigenen Ansprüchen.

    Dabei dürften die im Bau-, Logistik-, Reinigungs- oder Sicherheitsgewerbe, die als Leiharbeiter (70% Männer)2 oder wissenschaftliche Mitarbeiter mit halber Stelle eingesetzten Männer mit Einkommen im Bereich der Armutsrisikogrenze aufhorchen. Mit anderen Worten: Unterdrückung von Frauen wird kollektiviert (Schuld der anderen!), Unterdrückung von Männern wird individualisiert (selber schuld!).

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    Gescheiterte Bildungspolitik

    Eine Alternative zur Quote von oben wäre eine Ermächtigung der Menschen von unten. Es wurde oft gesagt, dass Bildung den gesellschaftlichen Aufstieg ermöglicht.

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    Dass es inzwischen um die schulischen wie akademischen Leistungen von Jungen und jüngeren Männern schlechter bestellt ist, weiß auch die Familienministerin. 60% der Schulabbrecher sind Männer.3 Um Schwesig hier ein letztes Mal zu zitieren:

    „Obwohl heute Abiturienten in der Mehrzahl Frauen sind, obwohl diejenigen, die einen Studienabschluss haben, vor allem Frauen sind, und obwohl Frauen heute höchste Leistungsbereitschaft zeigen, merken sie, dass sie nicht in Führungsetagen ankommen, weil es die sogenannte gläserne Decke gibt…“
    -Rede vor dem Bundesrat, 6.2.2015

    Die obere „gläserne Decke“ wird jetzt per Gesetz für einige Frauen durchbrochen. Die untere gläserne Decke für Männer wird kommentarlos übergangen und damit zementiert. Aber nur in einer Gesellschaft mit gleichen Chancen für alle geht es gerecht zu. Wenn ein Teil, aufgrund welcher Diskriminierung auch immer, auf der Strecke bleibt und deshalb Aussicht auf geringere oder keine soziale Teilhabe hat, dann wird das auch für alle anderen ein Problem.

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    Diskriminierung wird vorgeschrieben, nicht abgeschafft

    Der frappierendste Punkt ist aber, dass wir am Anfang mit einem wahrscheinlich diskriminierenden System angefangen haben – und am Ende ein System haben, das mit Sicherheit per Gesetz diskriminiert.

    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47625/1.html

    Warum bringt die Zeit nicht mal sowas? ^^

    • „Während diese Maßnahme so gut wie niemandem nutzt, auch nicht der Mehrheit der Frauen, äußert sich in der Begründung deutliche Männerfeindlichkeit.“

      Wenn das mit der Frauenquote konsequent umgesetzt wird, bedingt das auch eine noch konsequentere Frauenförderung auf allen vorgelagerten Stufen bis runter zum Kindergarten. Das wird langfristig enorme Auswirkungen auf Männer und Frauen haben.

  3. Langsam kommt die Kritik am radikalen Feminismus (der derzeit am lautesten ist) in Fahrt:

    – Meike Lobo’s Artikel in der ZON
    https://volksverpetzer.de/2016/03/weshalb-ich-mich-schaemen-muss-eine-feministin-zu-sein/
    http://genderdings.blogspot.de/2016/03/guter-feminismus-gegen-schlechten.html

    Auch wenn Adrian dargestellt hat, dass der ZON Artikel immer noch viele Narrative unreflektiert uebernimmt, so spricht die Reaktion der noch radikaleren doch Baende :D.

    • Ach, es ist ja doch auch immer schön, dass in jedem feministischen Text ein herzlicher Lacher steckt.

      Der Kampf der feministischen „Szene“ ist ein David der Neuzeit, der, anstatt Goliat anzugehen, dauernd gegen sich selbst kämpft.

      Feminismus, die kleine, schmächtige Bewegung, mit nichts als ihrer Redlichkeit als Steinschleuder gewappnet (plus natürlich Vertretern in allen Ministerien und Universitäten und Behörden und und und, plus instinktiver Rückendeckung der meisten Männer), die sich todesmutig dem Goliath der fiktiven patriarchalen Monster stellen.

      Was für ein Bild.

    • Meike Lobo hat an der Red Pill gelutscht.
      Die Erkenntnis lautet: Der Rad(ab)Feminismus tut nichts für Frauen, sondern schadet ihnen im Kern. (Sag ich doch schon seit Jahren)
      Das ist doch schon mal was.
      jetzt müsste ihr blos noch dämmern, dass Männer auch reale Probleme haben können.

  4. Von der Leyen darf ihren Doktor-Titel nun doch behalten.

    Finde ich persönlich grenzwertig nach dem, was man vorher über die Arbeit erfahren hat. Auch die Formulierungen „…vorwiegend nur in der Einleitung…“ und wissenschaftlich trotzdem wichtig sind, Einladungen nach dem Motto so schlimm ist plagiieren ja nicht…

    • Die Entscheidung ist durchaus vertretbar.
      Ich sehe das mal aus dem naturwissenschaftlichen Blickwinkel:

      1. Die Plagiate betrafen die Einleitung, bei den wissenschaftlichen Untersuchungen sowie den Schlußfolgerungen wurde eben nicht plagiiert. Das heisst es wurde eigenständig geforscht, und die Resultate eigenständig ausgewertet. Ein signifikanter Unterschied zu v. Guttenberg und anderen, denen der Doktortitel zu Recht aberkannt wurde.
      2. Die Promotionsarbeit wurde ja bereits vor der Zuerkennung des Titels von zwei Leuten (theoretisch) gelesen und bewertet. Diesen sind die Plagiate nicht aufgefallen.
      3. Es wurde ja auch festgestellt, dass die Arbeit Mängel aufweist, die Universität hat aber entschieden, dass diese Mängel nicht zum nachträglichen Entzug des Titels ausreichen.
      Ein „Freibrief zum Plagiat“ ist nicht enthalten, denn heute wären diese Mängel ein Grund, die Arbeit zur Nachbearbeitung und Mängelbeseitigung zurückzugeben.

      Ein weiteres Problem für mich persönlich liegt darin, dass es anscheinend zwei schwerste Verbrechen hierzulande gibt: Bei der Doktorarbeit plagiieren und Mord.
      Beides verjährt nicht.

      LG
      Mike

      • Doch, die Urheberrechtsverletzungen, Meineide, etc verjährt, sogar recht schnell.

        Das ständige unrechtmäßige Tragen eines Titels, oder die Verseuchung der wissenschaftlichen Bibliothek wird ja von den Plagiatoren (kein Verbrechen, erschießen wär aber m.E. angemessen) nicht gestoppt bzw. gereinigt.

        Daher ist es zwingend notwendig, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft sich die Mühe macht, Selbsthygiene zu betreiben, und die schwarzen Wölfe aus ihrer Mitte zu vertreiben.

        (allgemein gesprochen, nicht auf den aktuellen Fall bezogen)

        • Ja, Alex, die allgemeinen Urheberrechtsverletzungen und so sehr wohl, aber halt nicht bei (den meisten) Promotionsleistungen, da die meisten Promotionsordnungen keine Verjährungsvorschriften aufweisen. Darin liegt btw ein großer Gegensatz zu den Diplom- und Magisterstudienordnungen, die solche Fristen aufweisen.

          Die Entseuchung der Bibliotheken wird übrigens sehr wohl gewährleistet, sobald die wissenschaftliche Fälschung auffliegt. Und ein Wissenschaftler, dem Fälschung nachgewiesen wird, ist in der Scientific Community erledigt. Bestenfalls nimmt ihn niemand mehr ernst, schlimmstenfalls (was der Normalfall ist) verliert er seinen Job und wird nirgends mehr in der Forschung oder auf einem verantwortlichen Industrieposten eingestellt. (Endet als Taxifahrer oder Burgerwender beim Schachterlwirt)

          Bei der vdL Arbeit fragte ich mich:
          1. Kann man das Schummeln in der Einleitung als lässliche Sünde auffassen, wenn die eigentliche wissenschaftliche Arbeit in Ordnung ist? (Ich finde, kann man…)
          2. Soll man an medizinische Doktorarbeiten, die ja üblicherweise nur zur Titelerlangung dienen, die gleichen Maßstäbe anlegen wie an die Arbeiten aus anderen Fachbereichen?
          Theoretisch ja, Praktisch ist es aber anders. In der Scientific Community nimmt kaum jemand eine Durchschnittliche medizinische Doktorarbeit ernst. Das ist meistens zu dünn, was gebracht wird.
          Das ist systemimmanent und gehört eigentlich dringend abgestellt. Solange jedoch beim Arzt der Dr-Titel „einfach dazugehört“ obwohl die allermeisten Ärzte diese Promotionsleistung ungefähr genauso dringend brauchen wie einen Gartenzwerg im Vorgarten, wird sich daran nichts ändern, insbesondere wenn so die hohen Herrschaften billige Arbeitsleistungen für ihre Metastudien bekommen….
          Aber gut…

          Eins ist jedenfalls sicher:
          wäre Frau vdL nicht prominent, hätte sich niemand für diese Arbeit intressiert… und bei einem „normalen“ Arzt wäre das Titelentzugsverfahern vermutlich ohne große Prüfung zu den Akten gelegt worden.

          Ich mag VdL nicht (—nicht druckreife und nicht jugenfreie Beschimpfungen einfügen—) aber gleiches Recht für alle.
          In diesem Falle schon ein bissle blöd, zugegebenermaßen.

          LG
          Mike

      • Naja, es wäre eben einfach zu schön gewesen, wenn man diese unsägliche Gestalt auf diese Weise nun endlich losgeworden wäre, nachdem sie sich ja schon zahlreiche Schweinereien hat zuschulden kommen lassen, ohne dass es für sie irgendwelche Konsequenzen gehabt hätte. Vom Versuch Internetzensur einzuführen bis zur schamlosen Konspiration mit der Opposition, als sie ihrer eigenen Partei bei der Abstimmung zur Frauenquote in den Rücken fiel und danach grinsend im Bundestag sass – über alle Unverschämtheiten sind Medien und auch ihre Partei nachsichtig hinweggegangen. Wo ein Wulff wegen 2 Euro fünfzig medial gehetzt und schliesslich hingerichtet wurde, hat man ihr für alles und jedes einen Freibrief ausgestellt, Frau halt. Manchmal stolpern solche Gestalten eben über verhältnismäßig geringfügige Dinge, man denke an Frau Schwarzgeld. Schade, dass es hier nicht geklappt hat.

      • „Bei der Doktorarbeit plagiieren und Mord.“
        Verjährung beginnt erst, wenn ein Sachverhalt bekannt wird.
        D.h. wenn einPlagiatsverdacht besteht und geprüft wird kann die Verjährung beginnen.

  5. Darin zu sehen ein Ausschnitt aus einer TV-Show, in der der Moderator farbige Menschen fragt:

    „What percent of White community is racist?“

    Eine muslimische Frau: „I think 99.9%.“

    Ein schwarzer Mann: “ I think 100%.

    Frage an den gleichen Mann:

    „What percent of black community is racist?“

    Seine Antwort: „I would say 100%, too. But let me say this: Blacks can not be racist.“

  6. Wer öfter mal bei Genderama vorbei schaut, weiß das Feministinnen dabei sind, wie in 1984 und dem Ministerium für Wahrheit, Wikipedia umzuschreiben. Die machen das auch öffentlich, anders als einige Konzerne mit Dreck am Stecken haben, weil sie wie immer völlig überzeugt sind, dass ihr Handeln richtig ist.

    Nun darf man annehmen, dass die Feministinnen bei dem Eintrag zu „Feminism“ ordentlich mitgemischt haben und diese dort zu findende Definition dem entspricht, was alle Feministinnen glauben. (Muss doch so sein, sie verweisen ja selbst immer wieder auf Definitionen in Lexikas, wenn sie beiweisen wollen das es bei Feminismus nicht um Männerhass geht.)

    Sargon hat sich nun angeschaut, was demnach alle Feministen glauben:

    1. Patriarchy Thoerists

    2. Biology Denialists

    3. Marxists

    • Alt und immer wieder schön.
      Vor allem, wenn man sich an den Hintergrund erinnert: Am Rande des Slutwalks, der ja frei zur Schau getragene sexuelle Körpermerkmale feiert, holt ein Mann seinen Lümmel aus der Hose und plötzlich ist es ü b e r h a u p t nicht mehr egal oder OK, in welchem Aufzug ein Mensch sich präsentiert.

      • Beim Slutwalk geht es ja um die Freiheit der Frauen, ihre sexuell triggernden Körpermerkmale in jeder erdenklich Form präsentieren zu können, ohne deswegen angebalzt zu werden (bzw. nur vom „Richtigen“ im „richtigen“ Moment mit dem „richtigen“ Anbalzritual)…

        Ich bezweifle, dass die teilnehmenden Frauen auch nur im geringsten analoge Rechte des Mannes fordern oder vertreten würden.

        • „Ich bezweifle…“

          Ein berechtigter Zweifel, wenn man sich den Film anschaut.
          Feminismus steht übrigens für „Gleicheit“ und „Gerechtigkeit“.

        • „Feminismus steht übrigens für “Gleicheit” und “Gerechtigkeit”.“

          Gleichheit und Gerechtigkeit aus der Perspektive der Frau 😉

        • „Fair ist, was ich jetzt grad will, weil ich es will.“

          Was aus der Perspektive der Betroffenen auch vollkommen schlüssig und logisch ist.

          Guter Link von Dir, er zeigt die Fallstricke eines unreflektierten Idealismus schön plakativ aus.

  7. Anita Sarkeesian, die in den letzten Jahren von Spendengeldern gelebt hat, die ihr gespendet wurden, um Dinge zu tun, die sie letztenendes nicht gemacht hat, sammelt wieder Spendengelder.

    Starting today, we’re doing something new: a video series called Ordinary Women: Daring to Defy History.

    Wagemutig der Geschichte trotzen?

    Thunderf00t sagte es bereits in dem Video oben. Sarkeesian hat eine halbe Millionen Dollar erhalten, um geplante 12 Videos zu machen und hat davon nur 3 (!) Videos gemacht – in 4 Jahren. Sie hat nichts erreicht und nichts erschaffen. Das einzige was sie gemacht hat, ist die Arbeit von Künstlern und Kreativen zu kritisieren.

    Da bin ich mal gespannt, was aus diesem Projekt wird.

    • Sarkon befasst sich auch damit:

      Er verweist auch auf die Spendenkampagne von Amazing Atheist:

      „Extraordinary People: Daring To Actually Help Women“

      Hat z.Z. auch immerhin schon $21301 erreicht.

      Sarkeesian hat $200000 Spendengelder erhalten und bisher $12000 Productionskosten angegeben (6%) und nun will sie wieder Geld sammeln, wieder $200000, für ein neues Projekt, obwohl das alte noch nicht mal bis zu Hälfte abgeschlossen ist.

      Genial!

    • Dazu fand ich ja auch den Spiegel Artikel sehr bezeichnend. Man nimmt dort den Auftakt des Verfahrens zum Anlass den Mann in das schlechteste Licht zu rücken, das man finden kann.

      Besonders krass finde ich, dass alles was er „böses“ gemacht hat natürlich absolut wahr ist und Fakt. Aber dann ist die rede von „angebliche Suizidgedanken“. Weil sowas passiert ja nur einem Menschen mit Gefühlen und so, aber doch nicht einem Monster wie Hogan.

      Ernsthaft, der ganze Artikel ist tatsächlich auf Gawker Niveau für mich. Da gab es zwar schon den ein oder anderen Artikel, der unterdurchschnittlich war, aber der schießt, gerade im Zusammenhang, den Vogel ab.

      http://www.spiegel.de/panorama/leute/hulk-hogan-absturz-einer-wrestling-legende-a-1081396.html

      • Auf n-tv war gar ein Beitrag, dass es um Pornoseiten ginge.

        Völlig abwegig.

        Und ja, Spiegel ähnelt langsam Gawker. Liegt and der gleichen Besetzung … Hipsterredakteure

        Größtenteils wertlos und eigentlich eher schädlich.

  8. Zum heutigen Selbermach-Mittwoch kann ich dieses abschreckende Beispiel von radikalfeministischer Propaganda empfehlen:

    http://www.euractiv.de/section/entwicklungspolitik/news/gender-gap-report-frauen-in-deutschland-verdienen-immer-noch-wesentlich-weniger/

    „Weltweit wird es bis zur vollständigen Gleichstellung von Mann auf Frau in Arbeitswelt, Bildung und Politik nach Ansicht des Weltwirtschaftsforums (WEF) noch mehr als 100 Jahre dauern. Wenn nicht endlich das Tempo der Angleichung bei Einkommen, Bildung und Aufstiegschancen anzieht, werde dieses Ziel weltweit wohl erst im Jahr 2133 erreicht, warnt der „Global Gender Gap Report 2015“.“

    Gleichstellung und Gleichberechtigung wird in solchen Artikeln natürlich auch nicht unterschieden, oder endlich mal drauf aufmerksam gemacht, dass man schon von der blanken Logik her nur eines von beiden haben kann.

    Wer was Vernünftiges dazu lesen will, dem kann ich das hier

    http://de.wikimannia.org/Lohndiskriminierung

    empfehlen.

    Das hier

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/anna-dahlstroem/vorzeigeland-schweden-eine-familienpolitik-die-kinder-psychisch-krank-macht.html

    ist auch sehr interessant. Da kann man sehen, wo es hinführt, wenn man davon ausgeht, dass Frauen genauso sind wie Männer, dass sie in allen Hinsichten gleich sind und gleich sein müssen (Dass sie gleichwertig sind, bestreitet kein Mensch.) wie Männer, und dass die Mutter für ihre Kinder exakt genauso wichtig ist wie der Vater und exakt die gleiche Bedeutung für ihre Kinder hat.

    Warum schaden Krippen kleinen Kinder? Ganz einfach: Menschen sind Säugetiere. Bei Säugetieren ist in der Natur der Verlust der Mutter für ein Junges normalerweise ein Todesurteil. Das „wissen“ solche Tierkinder. Trennt man bei einem Säugetier Muttertier und Junges, kriegen beide Panik, besonders das Junge.

    Deshalb haben, wie ich auch in meinem Buch ausführe, Krippenkinder oft Cortisolspiegel, die so hoch sind wie bei Managern – und nehmen dadurch Schäden, werden antisozialer, werden nicht selten psychisch krank.

    Ein z.B. zweijähriges Kind versteht Sätze wie „Die Mama kommt ja heute abend wieder“ nicht, wenn es in der Krippe abgeliefert wird und ihr hinterherschreit und -weint. Es wird instinktiv bedingte Todesängste empfinden, weil das „Muttertier“ nicht mehr da ist. In der Natur wäre das der sichere Tod.

    Und genau DAS haben Feministinnen, Gender-Ideologen und Krippenbefürworter nicht im Hinterkopf.

    Es ist schade, dass ausgerechnet Schweden so stark feministisch geprägt ist und dadurch Kindern offensichtlich so geschadet hat. Schweden hatte 1979 als erstes Land das Schlagen von Kindern verboten. Ich finde so ein Verbot im Grundsatz sehr richtig, auch wenn man Eltern nicht wegen einem Klaps schon einbuchten muss.

    In diesem interessanten Video, auf das ich neulich stieß, Näheres dazu:

    • Vielleicht hattest Du den Punkt in Deinem Blog (mir ist das rosa zu unlesbar – daher nur überflogen)

      Ein intelligenter Mensch (auch ein Arbeiterkind) wird sich die Hilfe holen, die er benötigt. Selbst wenn es eine mehrstündige Knigge Beratung ist.

      (Ich glaube tatsächlich, dass es für mittelmäßige Arbeiterkinder schwerer ist als für mittelmäßige „Bürgertumskinder“ – allerdings bin ich so arrogant, dass ich mir denke, dass (kognitiv) mittelmäßige Menschen für die Gesellschaft einfach wurscht sind – mittelmäßige gibt es (Überraschung!) halt genug)

        • „Ja, ich habe genau das erwähnt, dass man auch als Arbeiterkind lernen kann, was nötig ist. “

          Das ist schon richtig. Aber das Bürgersöhnchen, oder gar der Spross des Managers saugt das, was das Arbeiterkind mit 25 Jahren lernen muss, schon mit der Muttermilch auf.

          Ich bin Arbeiterkind und kann Vieles von dem nachvollziehen, was sie beklagt. Allerdings hab ich kein Verständnis dafür, sich aufs Jammern zu beschränken, erst recht nicht, die anderen für die eigenen Mängel auch noch zu beschimpfen.

          Eines von mehreren Problemen, mit dem ich mich als Kind herumplagen musste, war das fehlende Selbstverständnis, dass Bildung wichtig ist. Meine Großeltern mütterlicherseits besaßen einen ausgeprägten Standesdünkel als Arbeiter und – ja tatsächlich – sahen mit Verachtung auf das Bildungsbürgertum. Entsprechend wurde mein Ansinnen, eine höhere Schulbildung (mittlere Reife) anzustreben, immer wieder kritisiert, und die Aufnahme meines Studiums war schlicht nur noch ein Sakrileg.

          Ich erinnere mich noch amüsiert an meine ersten Gehversuche in einer Gesellschaft, für die ich nicht ausgebildet wurde. Nach Antritt meiner Berufslaufbahn wurde ich auf eine mehrtägige Fachveranstaltung geschickt, zu der an einem Abend ein gemeinsames Essen im „Goldenen Saal“ eines Luxushotels gehörte.
          Zutiefst verunsichert ob der geballten Prominenz schlängelte ich mich gleich an den anderen durch an den letzten leerstehenden Tisch auf der anderen Seite des Saal – und landete genau dort, wo sich die ganzen Koryphäen der Branche und ein, zwei Geschäftsführer plazierten.
          Der Abend wurde herrlich, zum einen, weil ich sah, dass auch ein Prof. Dr. Dr. von herzerfrischender Normalität sein konnte (er kam mit dem Mountainbike, das er am schmiedeeisernen Zaun am Eingang neben dem Türsteher ankettete 😀 ) und dass man auch als Geschäftsführer nur mit Wasser kocht.
          Die Erfahrung war für mich sehr motivierend.
          Später hab ich selbst schon vor solchen Leuten Vorträge gehalten und versuch heute, unsicheren jungen Berufseinsteigern möglichst locker und entspannt entgegenzutreten.

        • @carnofis:
          „Eines von mehreren Problemen, mit dem ich mich als Kind herumplagen musste, war das fehlende Selbstverständnis, dass Bildung wichtig ist. Meine Großeltern mütterlicherseits besaßen einen ausgeprägten Standesdünkel als Arbeiter und – ja tatsächlich – sahen mit Verachtung auf das Bildungsbürgertum“

          Das finde ich tatsächlich sehr ungewöhnlich. Obwohl meine Eltern beide auch nicht zum sog. Bildungsbürgertum gehörten, haben sie immer gesagt, dass Schule und Bildung wichtig ist. Oft auch mit dem Nebensatz, damit wir es später mal besser hätten.

        • Diese Verachtung fürs Bildungsbürgertum kenne ich allerdings auch. Die hatten dann selbst Studenten verinnerlicht. Ich habe solche Studenten unterrichtet, die eigentlich ziemlich antiintellektualistisch eingestellt waren, herkunftsbedingt. Da ich aus der Provinz komme, kannte ich als Student auch genügend Leute, die Uni für vollkommenen Mumpitz und für eine schlechte Ausrede für Faule hielten. Es gibt auch Leute, die berichten, dass ihre Eltern nicht wollten, dass die Kinder studieren. Das ist dann schon ein echtes Hemmnis.

        • „Da ich aus der Provinz komme, kannte ich als Student auch genügend Leute, die Uni für vollkommenen Mumpitz und für eine schlechte Ausrede für Faule hielten.“

          Genau das war ja ein Hauptantrieb für mich, später zu studieren.
          Mein Großvater schimpfte immer, Studenten würden nur in den Kneipen herumlungern, Hasch rauchen und demonstrieren.
          Das erschien mir als eine geeignete Lebensperspektive, verglichen zu der meines Vaters, der seine 6-köpfige Familie zeitweise mit einer 60h-Woche durchbringen musste.
          Ich hatte mich zwar damals schon gewundert, dass man für solch ein Leben später sogar mehr Geld bekam, als für Schwerarbeit, aber – who cares?
          Als ich dann wirklich studierte, merkte ich schnell, dass ich einer plumpen Falschmeldung aufgesessen war. Und heute kann ich rückblickend sagen, dass ich in meinem ganzen Leben nicht so viel (nicht unbedingt hart) gearbeitet habe, wie während meines Studiums.
          Hab es trotzdem nie bereut 🙂

        • „Das finde ich tatsächlich sehr ungewöhnlich. Obwohl meine Eltern beide auch nicht zum sog. Bildungsbürgertum gehörten, haben sie immer gesagt, dass Schule und Bildung wichtig ist. Oft auch mit dem Nebensatz, damit wir es später mal besser hätten.“

          Nee, besonders meine Großmutter hatte da einen sehr ausgeprägten Proletarierstolz. Nur, wenn man sein karges Geld als Arbeiter im Schweiße seines Angesichts verdient hatte, war man ein ehrlicher Mensch.
          Was sie aber nicht daran hinderte, strenger CDU-Anhänger zu sein.
          Auch gepflegte Tischsitten waren ihr ein Gräuel, was sie uns öfter missbilligend vorwarf. Insofern war sie schon ein sehr merkwürdiges Unikum.

          Für sie muss der Schwiegersohn – mein Vater – von einem anderen Planeten eingeflogen sein, denn meine Großeltern väterlicherseits waren exakt das, was sie zutiefst verachtete – altes Großbürgertum mit Hausangestellten 😀 .
          Beide Großväter waren nie Auto gefahren: der eine nicht, weil er sich keinen Führerschein leisten konnte (geschweige denn, ein Auto), der andere nicht, weil er Zeit seines fortgeschrittenen Berufslebens einen Fahrer hatte.

    • Das ist anscheinend von Jasna aka Tugenfurie.
      warum die keinen Job bekommt, kann man im Internet bei ihr selbst nachvollziehen…

      • @Mike:

        Ja, das ist richtig. Ich wollte mich mit meinem Artikel aber nicht an der Person Jasna abarbeiten. Besonders, da Argumente wie die Netzwerke und entsprechendes Verhalten durchaus häufiger als Argumente zu hören sind, warum Arbeiterkinder es so schwer hätten.

        • Netzwerke und Verhalten sind in der Tat gängige Erklärungen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch triftig ist. Natürlich sind das keine 100-Prozent-Faktoren in dem Sinne, dass das Fehlen von Netzwerken auch mit Sicherheit zur Arbeitslosigkeit führt. Es ist also möglich, dass man trotzdem einen Job bekommt. Aber zumindest statistisch zeigt sich, dass die Wahrscheinlichkeit für solche Leute kleiner ist, einen Job zu bekommen in Bereichen, wo es auf Netzwerke und Verhalten ankommt. Insbesondere Deutschland ist ein Land, wo Herkunft sehr wohl eine Rolle spielt bei den Aufstiegschancen.

          Dabei muss man freilich Branchen oder Bereiche unterscheiden. Konzernvorstände entstammen meist Familien von Reichen oder Konzernvorständen. Die Politik dagegen ist ein klassischer Aufsteigerbereich. Hier kann das Arbeiterkind sehr viel besser Karriere machen als anderswo. Wissenschaft ist ebenfalls relativ offen. Und dann ist das natürlich noch disziplinabhängig. Ingenieure entstammen sehr oft Nicht-Akademiker-Haushalten. Bei Germanisten und anderen Geistes- oder Sprachwissenschaften vermute ich mal eine gewisse bildungsbürgerliche Dominanz. Entsprechend dürfte dann die bildungsbürgerlich geprägte Konkurrenz größer sein auf dem Arbeitsmarkt.

          Im übrigen kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen, wie schwer es ohne fehlenden Stallgeruch ist, sich zu etablieren. Ich bin kein Arbeiterkind, das vorweg. Stallgeruch ist ja nicht immer nur eine Frage von Arbeiter vs. Bildungsbürger. Aber ich habe selber erlebt, in einem bestimmten Bereich nicht den richtigen Stallgeruch zu haben und das mündete in starker Ablehnung der Kollegenschaft.

        • @Lomi:
          „Netzwerke und Verhalten sind in der Tat gängige Erklärungen.“

          Natürlich. Aber diese Faktoren sind nicht so eindeutig Am die Herkunft gekoppelt wie viele anscheinend glauben.

        • In der Tat. Es ist kein streng kausaler Zusammenhang. Es hat mehr mit Wahrscheinlichkeit zu tun. Ich schätze, Frau Stricks Problem ist eher der Abschluss in Germanistik. Als Informatikerin hätte sie deutlich bessere Chancen. Ich weiß das als Soziologe, weil das ein ähnlich arbeitsmarktferner Abschluss ist ^^

        • Klar: Wer den sozialen Aufstieg will wird Ingenieur.
          Wenn Frauen (sozusagen als vollwertige Menschen) was werden wollen, werden sie auch MINTler (etwa in aufstrebenden Staaten wie dem Iran).

          Bei Versagern ist das natürlich anders:
          Die einen bekommen den Allerwertesten gepudert, weil papi die Kohle hat (kann man natürlich die Neiddebatte führen..)
          Die anderen müssen sich in nem Sch(w)eißjob abrackern (in der Hoffnung, dass sie ihren Kindern mehr ermöglichen können – oder weil es halt so ist)

          Und wieder andere Jammern auf Twitter über die Ungerechtigkeit der Welt, weil niemand sie als bezauberndes Individuum ihrer Selbstwillen mit Geld zuscheißt (Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufälliger Natur und vom Verfasser ausdrücklich nicht geplant)

          [ Man verzeihe mir bitte die drastische Arbeitsweise – ich als Absolvent der Orchideen-igsten Disziplin der MINTler bin da mittlerweile zu wenig Toleranz gegenüber den Orchideen der Orchideenfächer fähig. Aber ich habe auch ne 45-50h Woche meist. Und in meiner „Freizeit“ sitz ich in der Weiterbildungs“tretmühle“ (Mit und ohne Zertifikat) ]

          Aber eigentlich bin ich glücklich – nur verständnisarm *hr hr

    • Auch ich stamme aus keiner Akademikerfamilie. Meine Eltern hatten gerade eben so viel Einkommen, dass ich kein Bafög bekam.
      Trotzdem hatte ich nach meinem Abschluss kein Problem, eine Anstellung zu finden, und auch später nicht, mich in Akademikerkreisen zu bewegen.
      Lediglich Smalltalk fällt mir schon schwer. Ob das mit einem anderen Background besser wäre, ist die Frage.

      Frau Strick ist ja nun wirklich stark vernetzt – wenn auch nicht unbedingt in dem Sinne, den Arbeitgeber schätzen.
      Kein Arbeitgeber mit etwas Verstand wird jemanden wie Frau Strick einstellen, die bekannt ist für ihre Querulanz und Hetzerei.

    • Aus dem Beitrag:

      „Ich bin auch aus einer nicht-akademischen Familie, verfüge über europaweite Beziehungen und Netzwerke und weiß mich auf Veranstaltungen, „auf denen Leute mit Sektglas in der Hand herumstehen“, angemessen zu verhalten!
      Was habe ich jetzt anders gemacht?
      Ich habe mich gebildet, hatte Interesse an unterschiedlichsten Themen, habe verschiedene internationale Veranstaltungen aus meinem Bereich noch während des Studiums besucht, außerdem Kurse wie beispielsweise einen zum Thema Business-Knigge, der an der Uni angeboten wurde.
      Und wahrscheinlich war auch ein günstiger Zufall, dass meine Hobbies (Reiten und Segelfliegen) auch eher von Akademikern geteilt wurden und ich so einen Großteil der Zeit eben in einem entsprechenden Umfeld verbracht habe.
      Aber alles war meine Entscheidung, meine Verantwortung, meine Wahl. Eltern, die eben keine Akademiker sind, verhindern schließlich nicht den Kontakt mit anderen Menschen.“

      Das käme viel überzeugender rüber, wenn man nicht wüsste, dass Du Dein Studium nicht abgeschlossen hast, sondern auf eine Tischler-Lehre umgestiegen bist und Deinen Azubi-lohn durch Prostitution aufbesserst.

      Damit bist Du doch am ehesten sowas wie Arbeiterproletariat, oder wie lautet der schicke, zeitgemäße Begriff für diesen Unterschichts-Stand?

      • ist mal wieder Krabbenkorb? 🙂

        Ist natürlich ärgerlich, wenn ein anderes Arbeitermädchen trotz Studienabbruch was aus sich macht.

        • Wenn das „was“ z.B. Nutte ist, hat man die Arbeiterklasse im Allgemeinen wohl nicht verlassen und wird das auch nur noch schwerlich hinkriegen m.M.n.

        • was ich ja auch gar nicht dramatisch finde, normale Arbeiter sind – anders als die „Elite“ – ziemlich unverzichtbar für eine Gesellschaft (das gilt aber nicht für Nutten).

        • „Das käme viel überzeugender rüber, wenn man nicht wüsste, dass Du Dein Studium nicht abgeschlossen hast, sondern auf eine Tischler-Lehre umgestiegen bist und Deinen Azubi-lohn durch Prostitution aufbesserst. “

          Ja und?
          Who cares?
          Macht es sie zu einem schlechteren Menschen?
          So langsam sollten wir doch die Zeit überwunden haben, wo man Menschen auf die Weise stigmatisieren kann, oder?

          Abgesehen davon – relativiert das Mirias Erfahrungen im akademischen Milieu?

          „was ich ja auch gar nicht dramatisch finde, normale Arbeiter sind – anders als die “Elite” – ziemlich unverzichtbar für eine Gesellschaft “

          NORMALE Arbeiter scheinen in unserer durchtechnisierten Gesellschaft die einzige verzichtbare Klasse zu sein. Jedenfalls sind die Zahlen seit mindestens 30 Jahren rückläufig.

          Was verstehst Du unter „Elite“?
          Gehört jeder, der studiert hat, in diese Kategorie? Dann halte ich die These für sehr gewagt, hängt doch gerade die deutsche Wirtschaft wie kaum eine andere vom technologischen Vorsprung gegenüber anderen Ländern ab. Und die Garanten für diesen Vorsprung sind nun mal die Hochschulabsolventen.

        • „Macht es sie zu einem schlechteren Menschen?“

          Ich würde sagen es passt schon zu ihr. Nicht bloß optisch, sondern gerade auch intellektuell.

          „relativiert das Mirias Erfahrungen im akademischen Milieu?“

          Es wirkt bloß lächerlich auf mich.

          „NORMALE Arbeiter scheinen in unserer durchtechnisierten Gesellschaft die einzige verzichtbare Klasse zu sein. Jedenfalls sind die Zahlen seit mindestens 30 Jahren rückläufig.“

          Der Arbeiterstolz hat sicher gelitten unter dem Segen des technischen Fortschritts. Trotzdem bleib ich bei meiner Aussage.

          „Was verstehst Du unter “Elite”?
          Gehört jeder, der studiert hat, in diese Kategorie?“

          Ganz sicher nicht.

        • Wenn das “was” z.B. Nutte ist,

          Ja, lass es raus, deine ganze.. ähm „Sorge“ um Sexarbeiterinnen, die du so gerne von ihrem „Schicksal“ erlösen würdest.

          ziemlich unverzichtbar für eine Gesellschaft (das gilt aber nicht für Nutten).

          „Nutten“ wurden bisher von kaum einer Gesellschaft als verzichtbar empfunden. Sie sind es wohl weniger als erwerbsuntätige Hausfrauen mit grade mal 1,3 bis 2 Kindern.

          Es wirkt bloß lächerlich auf mich.

          Dass sie als Dropout immer noch mehr beruflichen Erfolg hat, oder was jetzt genau?

  9. Eine Betrachtung des Artikels in der „Zeit“ zum Weltfrauentag unter besonderer Berücksichtigung des Niederang einer Ideologie:

    https://emannzer.wordpress.com/2016/03/08/frauentag-feministische-selbstdemontage/

    Der Artikel wird ja durchaus kontrovers betrachtet und beide Seiten haben ihr Für und Wider. Die entsprechenden Links dazu bzw. Ergänzendes zur Quote der Suizide bei Männern findet man am Ende.

    Danke an dieser Stelle an @only_me, der auf einen Analyse durch @Adrian und ihm selbst hier hingewiesen hatte.

  10. Erstaunlich: Karen Straughn macht Quellenangaben!

    u.a. zu der Dissertation, die belegt, dass Männer, die nicht aktiv Frauen bevorzugt behandeln, als Frauenfeinde wahrgenommen werde.

    Der Abstract:

    Although there is a reliably positive association between hostile (HS) and benevolent sexism (BS), lay
    perceptions of this association have not been directly tested. I predicted that people perceive an illusory negative association between men’s HS and BS attitudes because lay theories expect men to have univalent attitudes toward women. In Study 1, I manipulated the target’s gender and responses on a subscale of the Ambivalent Sexism Inventory (high HS, low HS, high BS, or low BS). The low BS male target (compared to high BS male target) was judged to be higher on HS, less supportive of female professionals, less good of father and husband, and more likely to perpetrate domestic violence. Ratings of the low BS male target were as equally negative as those of the high HS male target. In Study 2, low BS male targets were judged to be low in hostility towards women only if they explicitly stated that their low BS was motivated by egalitarian values, otherwise men’s low BS was assumed to indicate misogyny. Implications of the misconception of BS in men and future directions are discussed

    https://uwspace.uwaterloo.ca/bitstream/handle/10012/6958/Yeung_Amy.pdf

      • So hab ich es in Erinnerung. Hab schon mehrfach versucht rauszufinden, wo die Quelle von etwas ist, das sie erwähnt. Zum Beispiel erzählt sie in einem frühen Video, dass Kanada mal versucht hat, Putzfrauen genauso zu bezahlen wie Bauarbeiter, damit aber aufhörte, als ganz viele Bauarbeiter auf Reinigungsfachkraft umschulen wollten.
        Keine Ahnung, ob das irgendwo belegt ist.

      • Das ist schon alles belegt. Sie liest sehr viel und kennt sich sehr gut aus (was, wer,wo, …).

        Ist aber faul und schludrig mit der Admin. Hat sie mehrfach gesagt. Ist sie nicht der Typ für. Verdirbt ihr den Spaß dran.

        Man kann vielleicht nicht alles haben. Wär aber natürlich schon ganz gut. Vielleicht gibt es ja welche die hinterherarbeiten.

  11. Heute bei Genderama:

    „„Immer noch sind strukturelle geschlechterspezifische Unterschiede in unserer Gesellschaft fest verankert. Selbst wenn Frauen und Männer vor dem Gesetz gleich behandelt werden, sind sie strukturell nicht gleichberechtigt. Daher ist ein gleichstellungsorientierter Inhalt von politischen Maßnahmen ein wesentlicher Bestandteil einer wirklichen Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter,“ erklärt NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar über die Arbeit zu ihrem heute im Europaparlament angenommenen Bericht.

    Das Europäische Parlament hat nach und nach Strukturen im Bereich des Gender-Mainstreaming aufgebaut. Das Gesamtbild, das sich durch eine Umfrage ergeben hat, ist jedoch fragmentiert und mangelnde Interaktion scheint die Wirksamkeit des Systems zu schwächen. Ziel des Berichts war es, Maßnahmen vorzuschlagen um die derzeitigen Strukturen im Bereich des Gender-Mainstreaming zu stärken und effizienter zu gestalten, wozu auch die Schaffung eines soliden interinstitutionellen Netzes gehört.“

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160308_OTS0209/neos-bericht-ueber-gender-mainstraming-im-europaeischen-parlament-mit-grosser-mehrheit-angenommen

    Kriege hier beim Lesen nur ich das Gefühl, dass das wichtigste für die Gender-Leute die feste Verankerung von Gender-Moneystreaming in den politischen Strukturen ist.

    – Was genau haben die denn erreicht, wodurch es Frauen, alleine um die geht es ja, messbar besser geht?

    – Wie haben sie das erreicht?

    Wenn man diesen Text ließt – überall werden Frauenpolitiker eingesetzt, deren Zuständigkeit wird überall erweitert – dann erscheint einem im Kopf doch automatisch ein einziges Wort:

    Patriarchy!

    ^^

    • Auch aus genderama:
      “ (…) Die Entschließung besagt, dass politische Maßnahmen und Verfahren im Bereich Asyl und die Prüfung von Asylanträgen geschlechterspezifische Fragen berücksichtigen müssen, und dass geschlechtsspezifische Formen der Gewalt und Diskriminierung, z.B. Vergewaltigung, sexuelle Gewalt, Verstümmelung weiblicher Genitalien, Zwangsverheiratung oder häusliche Gewalt berechtigte Gründe sein sollten, in der EU Asyl zu suchen. “

      Hier muss ich mich ja fragen:
      Werden Mädchen diskriminiert, weil sie nicht verstümmelt werden dürfen?
      Jungs bekommen natürlich wieder eine extra-wurst mit extra gesetz.

      Scheiß Patriarchat.

  12. Ok, ich hatte schon lange die Vermutung, jetzt frage ich aber mal:

    Wer von euch ist Luc Mugarik im derStandard Forum?

    Ich bin langsam überzeugt davon, dass er irgendwer von euch ist. 😀

  13. „The first standard argument against men’s human rights is that men have no problems and should check their privilege. Second, addressing men’s problems is a misogynistic attack on women. Third, men’s problems are real, but feminism is for men too, so men’s advocacy is redundant. Fourth, women’s problems are worse, so men’s should be ignored.“

    http://cccadvocate.com/3701/opinion/mens-issues-not-an-attack/

    „The men’s rights movement is worse than misogynist; it’s competition. If their gender relations monopoly breaks, feminists may have to start keeping their promises, or even share their countless billions in donations and government funding.

    Most men like helping women. It appeases that cloud of hormones our brains release at the sight of a neotenous face. But when suicide is the leading killer of men under 50 in the U.K. it’s time to rethink things.

    Men have problems. The U.S. Centers for Disease Control and Prevention say men are 80 percent of suicides. The Bureau of Labor Statistics said that 92 percent of workplace deaths are men. Law professor Sonja Starr says men receive 63 percent longer sentences than women for the same crime. California, Kansas and Tennessee forced male rape victims, abused as young as 12, to pay child support.

    No one cares about the well being of men, men least of all. Evolution says protect women and children first. Men’s rights are a hard sell; they violate our instincts. People resist the idea of male victims and especially female victimizers.“

  14. Ihr habt doch hoffentlich die „Sandy Beaches“-Affäre mitbekommen?

    View story at Medium.com

    Ein frustrierter Schreiberling hat sich unter obigem Pseudonym bei der (vermutlich ja hier ausreichend bekannten und verachteten) Website „The Mary Sue“ eingeschlichen und Blödsinnsartikel ohne jede Recherche verfasst, die aber – wohl, da ideologisch auf Linie und weil als Clickbait zu gebrauchen – genommen und gelobt wurden.

    • „Ein frustrierter Schreiberling hat sich unter obigem Pseudonym bei der (vermutlich ja hier ausreichend bekannten und verachteten) Website “The Mary Sue” eingeschlichen und Blödsinnsartikel ohne jede Recherche verfasst, die aber – wohl, da ideologisch auf Linie und weil als Clickbait zu gebrauchen – genommen und gelobt wurden.“

      Wieso erinnert mich das so an die Sokal-Affäre? 😀

    • Das ist wirklich immer wieder erstaunlich, wie viele Leute glauben genau zu wissen wie das mit dem Wahlrecht für Frauen ablief, die aber in Wirklichkeit kaum einen Ahnung haben und sich alles nur so zurecht legen damit Frauen möglichst unterdrück aussehen.

  15. Frage an Leszek zur Opt-Out-Elternschafts-Diskussion:

    siehst Du den direkten Zusammenhang und bejahst Du die Notwendigkeit, falls man an den Regelungen drehen würde, auch den – allen! – Kindern (endlich) eine bedingungslose Scheidungsmöglichkeit (von ihren Elternteilen) gewähren zu müssen?

    plus dezente Eigenwerbung: https://psychosimnetz.wordpress.com/
    die ich damit begründen möchte, dass man dort auch ein bißchen mehr zu diesem und nahverwandten Thema finden kann 🙂

  16. Feminismus-Kritik: Nichtig? Wichtig!

    Eine Kolumne von Margarete Stokowski

    Feministinnen regen sich über alles auf und gern auch über Nichtigkeiten – so der Vorwurf. Doch auch Kleinigkeiten sind wichtig, denn sie sind Bausteine der großen Ungerechtigkeit.

    Das Geilste, was Antifeministen sich in ihren feuchtesten Träumen ausdenken können, sind Frauen, die sich gegenseitig bekämpfen und beschimpfen. Männer, die Feminismus kritisieren, okay – das ist wenig faszinierend. Umso enthusiastischer werden Frauen beklatscht, die es ihren, ähm, Geschlechtsgenossinnen mal so richtig zeigen: Es wirkt wie der Super-GAU des Feminismus, wenn nicht mehr nur Männer ihm vorwerfen zu übertreiben, sondern auch Frauen. Am besten: zum Frauentag. Woohooo.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/feminismus-kritik-kolumne-von-margarete-stokowski-a-1081558.html#js-article-comments-box-pager

  17. During a two-day trial in Lehigh County Court this week, jurors heard from the boy, now 14, who took the witness stand and awkwardly described Warris performing oral sex on him in the living room of her Dixon Street home.

    Warris is the mother of a friend of the boy, who often went to the Warris home after school to play basketball and video games, prosecutors said.

    The jury also heard an audio recording of Warris‘ confession to Allentown police Detective John Buckwalter, and saw a string of Facebook messages Warris sent to the teen that included vulgar phrases in Spanish interspersed with cartoon characters.

    Warris denied the charges. On the witness stand Tuesday she admitted flashing her breasts at the boy and her own son, but said she did it as a joke. She also admitted sending sexually explicit messages to the boy.

    Warris told the jury that the boy was the aggressor and that she put her mouth on his genitals in attempt to stop his attack. She said her confession to police was coerced.

    http://touch.mcall.com/#section/-1/article/p2p-86160514/

    Jaaaa, Mann steckte Penis in Vagina um den Angriff der Frau zu stoppen…

    • Ich sage es erneut: Heterosexuelle Männer tragen eine erhebliche Mitverantwortung für dieses bizarre Bild der Frau als Unschuldsengel und für die Exzesse des Feminismus.

      • „Heterosexuelle Männer tragen eine erhebliche Mitverantwortung für dieses bizarre Bild der Frau als Unschuldsengel und für die Exzesse des Feminismus.“

        Beim ersten stimme ich zu, beim zweiten denke ich eher es handelt sich bei den Exzessen um ein gegenseitiges fraueninternes Hochschaukeln von Stimmungen bis hin zur Hysterie. Da braucht es keine Männer, nur Projektionen auf den Mann. Im Gegenteil, reale Männer im sozialen Nahfeld wirken hier wohl eher erdend.

        Interessant finde ich ja, dass dieser Dualismus „Die Frau als Hure oder Heilige“ sich durch so ziemlich alle Kulturkreise zieht und es tatsächlich rein auf die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen ankommt, welche der beiden Zerrbilder das dominierende Mem in der Gesellschaft ist.

    • „Jaaaa, Mann steckte Penis in Vagina um den Angriff der Frau zu stoppen…“

      Mann versucht erfolgreich seinen Penis einzusetzen, um sich Frau auf 30cm Abstand zu halten. Arglistig lässt die Täterin die Abwehr ins Leere laufen.

    • Weiß jemand was ihre Quelle für die Behauptung ist, das wenn Männer für Verbrechen mit der gleichen „Härte“ wie Frauen bestraft werden würden, 5 von 6 eingesperrten Männern frei sein würden?

      Das ist m.M.n. ein ziemlich gutes Argument gege die feministische Behauptung, dass Verbrechen männlich ist und der dazu passenden Forderung Frauen niemals einzusperren.

        • Danke für den Link:

          Do men really commit more crime?

          The answer is probably “yes,” for all the reasons brought up way back at the beginning. Men are pushed by society to be violent, aggressive, dominant, which unsurprisingly results in more violence. Men are told that they must provide, and many attempt to do so at the cost of their safety and freedom. To a degree, women don’t commit crimes simply because they don’t have to: men will do it for them. Women rarely need to commit violence: men will do it for them. Women rarely need to break the law to provide for themselves: men will do it for them. The wives of the Mafia are just that….the wives. They share in their husbands’ gains but not their crimes, and why would they do otherwise when they can get almost all the benefit with almost none of the risk?

          Regardless, that isn’t even close to justifying the numbers we’ve seen. Even just accounting for the bias we’ve got solid numbers on we can see that our incarceration rates are off by a factor of three. Certainly, that’s bad enough to be unconscionable. However, the fact that with perfectly reasonable numbers we can put things near par, giving us literally thirteen times as many men behind bars as should be? That’s utterly horrifying, and the only thing more horrifying is the fact that nobody seems to give a shit. If this were happening to women, there’d literally be rioting in the streets….but to men?

          Nobody cares.

        • Nun, wir wissen ja, wie sehr mit zweierlei Maß im Familienrecht gemessen wird.
          Umgangsvergehen – begangen zu 90% von Frauen – werden trotz Strafbarkeit faktisch nicht verfolgt, während Unterhaltsvergehen – zu über 90% begangen von Männern – mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgt werden.

          Schon vor 10 Jahren konnte mir niemand die folgende Diskrepanz erklären: jährlich sollen im Schnitt 1.000 Väter wegen Unterhaltsvergehen an ihren Kindern einsitzen.
          5% der Unterhaltspflichtigen waren damals Mütter. Eine Hamburger Studie zeigte, dass Mütter unter vergleichbaren Bedingungen noch deutlich weniger Bereitschaft zur Übernahme der Barunterhaltspflicht zeigten. Demnach hätte man meinen sollen, dass bei Gleichbehandlung vor Gericht in Unterhaltssachen etwa 50 Frauen wegen der entsprechenden Vergehen einsitzen müssten.
          Bis heute aber konnte mir kein einziger Beleg für eine einsitzende Mutter beigebracht werden.

          Auf meinen Vorschlag, Mütter, die hartnäckig den 14-täglichen Umgang hintertreiben würden, einfach mal zur Mahnung übers Umgangswochenende einzukerkern, reagierte ein Richter entrüstet: „Eine Mutter im Gefängnis? Was sollen denn da die Kinder denken?“

          Was soll man da noch weiter zu sagen?

    • Ja, das ist wirklich geil:

      Schwarze kriegen längere Strafen wie Weiße. Wir nennen das Rassismus.

      Männer kriegen, im Vergleich zu diesem Hautfarbe-Gap, 5 mal längere Strafen wie Frauen. Wir nennen das „Benevolent sexism“.

      Und diesen Sexismus wollen Feministinnen dann auch noch vergrößern!

    • Equality nur solange sie Frauen nützt. Beispiel 1967:

      The Swedish government said Tuesday it would abolish affirmative action at universities since the practice has resulted in unjust advantage.

      STOCKHOLM, January 12, 2010 (AFP) – The Swedish government said Tuesday it would abolish affirmative action at universities since the practice has resulted in male students being given admissions priority for several popular programmes.

      „The education system should open doors — not slam them in the face of motivated young women,“ Higher Education Minister Tobias Krantz wrote in an article in Sweden’s leading daily Dagens Nyheter.

      The government has allowed universities to practice affirmative action since 2003 in order to encourage an equal number of men and women at the country’s universities.

      http://arhiva.dalje.com/en-world/sweden-to-abolish-affirmative-action/289636

      Wenn Frauen die Mehrheit der Opfer bilden (und wenn sie es nicht tun einen aber nur sie interessieren)

      -> Problem

      Wenn Männer die Mehrheit der Opfer bilden

      -> kein Problem, selber Schuld

      Wenn Frauen irgendwo unterrepräsentiert sind, wo es Geld oder Prestige zu gewinnen gibt

      -> Problem, Frauenanteil muss erhöht werden

      Wenn Männer irgendwo unterrepräsentiert sind, wo es Geld oder Prestige zu gewinnen gibt

      -> kein Problem, Frauen sind einfach besser

  18. Seht euch mal an was die 2. Frau von rechts bei 1:52 min auf ihrem Schild stehen hat:

    „MRAs say are dogs that need to be trained“

    LOL, was für eine Projektion! Wie eigentlich alles, bei dem Feministinnen uns erklären wollen was die Motivationen hinter den Handlungen von Männern sind. Bei dem ganzen „Man up“, HeForShe, das was „Plan“ als Jungenhilfe ansieht, „Teach boys to respect women“, „Teach boys not to rape“, Männer sollen sich mit ihrer toxischen Männlichkeit auseinandersetzen und was nicht noch alles – ohne vergleichbare Programme von MRAs die Frauen auch irgendwie nicht als fertige Menschen ansehen – ist dieses „MRAs say are dogs that need to be trained“
    der blanke Hohn.

    Es scheint nicht möglich dagegen mit Logik, Fakten, Statistiken oder Einzelbeispielen zu argumentieren. Deren Wahrheit ist fest und unverrückbar.

    Das Video selbst handelt von einem weiteren Beispiel, wie Feministen mit dreckigen Methoden jemandes Reputation vernichten wollen, weil dieser sich für Humanismus, aber gegen Feminismus ausgesprochen hat.

  19. Glaubt ihr würde man mehr Erfolg mit Frauen haben, wenn man sich antifeministisch oder feministisch gibt?

    Grund wieso ich mich das gerade Frage: Auch FB diskutiere ich oft zu feministischen bzw. gender-technischen Themen, hab ein paar geile Puppis als Freunde, mit denen ich seit kurzer Zeit auch schreibe und die ich gerne näher kennenlernen will. Bin kurz davor mir einen Zweitaccount zu machen und dort die ganzen Diskussionen zu verlagern, da ich glaube, dass wenn man sehen würde, dass ich mich so erbittert mit Feminismus außeinandersetze das womöglich bei manchen den Eindruck hinterlässt, ich sei „irgendwie komisch“ 😀

    • Noch dazu verstehen die meisten Nüsse vom tatsächlichen Feminismus und leben einem „Mein-Feminismus-Feminismus“ hinterher bzw. sind durchtränkt mit allen nur erdenklichen feministischen Mythen.

      Da kann ein „Ich bin gegen Feminismus“ schnell zu einem „Ich bin gegen Frauen“ umgewandelt werden.

    • Du gibst dir deine Antwort ja schon selbst.

      Gegen Feminismus zu sein, ist (noch) nicht cool.
      Den Verdacht-von-Frauenfeind auf erfolgreiches Asshole-Game umzubiegen dürfte nicht einfach sein. Schon gar nicht, wenn du in den Diskussionen mit Feministinnen Emotionen zeigst, statt diese nur auszulachen.

  20. 4thwavers – Ein Blog mit einer unglaublich positiven Einstellung mit tollem anti-feministischem Material zu Patriarchat und viel zu EMPOWERMENT – von einer Trans-Frau – ist das Geld fuers Essen ausgegangen:

    https://4thwavers.wordpress.com/2016/03/11/help-a-researcher-today/

    Gefragt werden 600 $ (nicht Riesen-Unsummen wie fuer Anita S. etc.).

    Es waere toll, wenn ein paar hier auch so 1-2 $ Spenden koennten :).

    Das soll keine Werbung sein und ich werde auch selbst spenden, aber ich finde die Anfrage mehr als vernuenftig und auch bescheiden.

    Danke!

  21. Feminismus entspricht im Denken so ziemlich dem übelsten Rassismus.

    Wenn man sagt, dass man sich unter Ausländern nicht wohl fühlt und deswegen extra Deutschenparkplätze, Deutschenschwimmzeiten, Deutschenhäuser, … fordert, würde man wohl als übelster Rassist bezeichnet werden.

    Wenn man hingegen sein Unwohlsein an anderen biologischen Kriterien anknüpft und statt Deutsche = Frauen und statt Ausländer = Männer sagt, dann ist das plötzlich keine verwerfliche hetzende Rassentrennung mehr.

    Feminismus ist letztlich nichts anderes als hätte Hitler im 3. Reich ein „jüdisches Patriarch“ herbeifantasiert und einfach zur unumstößlichen Wahrheit erklärt, um dann damit alle Bevorzugungen der Arier damit begründen zu können und der Bevölkerung im Wege der Propaganda einzuhämmern, dass die Ungleichbehandlungen bzw. Rassentrennungen gerecht und notwendig seien, um die Benachteilugungen der Arier auszugleichen.

    Und wie bei den Nazis wird die hetzende Ideologie mittels Aufpassern wie den Gleichstellungsbeuaftragten, Antidiskriminierungsstellen, Gender-Studies, … tief im System in allen Bereichen fest verankert, die letztlich nur üblen Etikettenschwindel betreiben, da diese in Wahrheit die Besserstellung der neuen Arier auf Kosten aller anderen sicherstellen sollen.

    • Mist: Das sollte eine Antwort auf den Beitrag von Matze oben sein.

      >>> Schwarze kriegen längere Strafen wie Weiße.
      >>> Wir nennen das Rassismus. …
      >>> Und diesen Sexismus wollen Feministinnen dann auch noch vergrößern!

  22. Es ist ja bekannt, dass nach dem Aufkommen des Internets und der Internetpornographie die Vergewaltigungsrate sank.

    Welche Schlüsse ließe das bezüglich der Anzahl der Vergewaltiger und der Beweggründe zur Vergewaltigung zu?

    Einerseits scheint es ja ersichtlich, dass der Sex an sich das Ausschlaggebende war und somit das beliebte feministische Argument, Vergewaltigung wäre nur mit Macht gekoppelt, schmälert.
    Andererseits: hieße das im Umkehrschluss, dass falls wir ab morgen uns entschließen würde Pornographie wieder zu verbieten, die Vergewaltigungsrate in den nächsten Jahren wieder hoch gehen würde?

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