Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 6. März 2016

Hallo Schweiz und Österreich

Die Zugriffsverteilung nach Ländern sieht bei mir in etwa so aus

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Nun sollte man ja meinen die hier behandelten Themen sind auch für  Österreich und die Schweiz interessant.

Wie bekommt man also Leute aus den beiden Ländern in unsere Runde? Oder werden sie nur nicht richtig erfasst?

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Responses

  1. Die haben kein Internet.

  2. Die 51 Zugriffe kommen von mir, aber wenn Adrian weiter so fies zu mir ist, bleib ich auch noch weg.
    Und sag auch nicht, worans liegt. 😉

  3. Ech be doch Schwyzer. Isch das weder nid gnue? Ihr send halt sehr intellektuell, das esch de Schwyzer eifach e chli z’höch. Die händs lieber bodeständig.

    • Übersetzung vom Nord-Alemannen:

      „Ich bin doch Schweizer. Ist das wieder nicht genug? Ihr seid halt sehr intellektuell, das ist den Schweizern einfach etwas zu hoch. Die haben es lieber bodenständig.“

      Nun ja, die Ergebnisse der letzten Volksabstimmung sprechen aber für 58% „Intellektualität“.

  4. Ich versuche eh schon in diversen Foren und Diskussionen von österreichischen Online-Zeitungen auf deine Seite zu verweisen, wenn ich was belegen will. Gut Ding will Weile haben, die Schluchtenscheißer sollten werden durch meine Propaganda schon irgendwann vermehrt hierherströmen 😛

    • Ich hab mir schon gedacht, dass ich deinen Nick von derstandard.at her kenne.
      Das Problem ist meines Erachtens, dass die feministische Nabelschau doch sehr stark um Themen kreist, die der Gefühlslage irgendwelcher Redakteusen/Berufsfeministinnen geschuldet sind – ein Furz von Anne Wizorek wird in Deutschland so behandelt, als sei es ein historischer Atem des Weltfeminismus.
      In Österreich werden die immergleichen Säue (Männergewalt! Sexismus in IT/Naturwissenschaften/Berufsleben/Politik/Film! Sicherheit! Frauenarmut! Pay Gap!) in anderer Reihenfolge durchs mediale Dorf getrieben, deswegen sind die Beiträge auf allesevolution zwar interessant, aber selten aktuell für Österreich relevant.
      Bei uns gibts halt im Augenblick die obligatorische Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen („Geht. Gar. Nicht.“ Gewalt gegen Männer ist hingegen hart, aber fair). Auf dem Sprachrohr der wenigen linksorientierten Österreicher (eben derstandard.at) gibt es zusätzlich die Huldigung an die schmerzensreiche Santa Anita, gewürzt mit dem Größenschluss auf die gesamte IT-Branche, sowie den Soziologen, der erklären darf, wieso Männlichkeit im Grunde böse ist. Nichts, was nicht auch der Herrmann-Böll-Stiftung oder ähnlichen bundesdeutschen Anstalten entsprungen sein könnte, aber halt in anderer, erratischer Reihenfolge.

      • „… ein Furz von Anne Wizorek wird in Deutschland so behandelt, als sei es ein historischer Atem des Weltfeminismus. ….“
        Ich lach mich schlapp, obwohl es leider bittere Realität ist.

        • 🙂

      • Santa Anita?
        Reden wir von derselben Heiligen?

        Ich dachte, die ist schon lange tot, nur zu faul zum Umfallen????

      • @Charms:

        Und an deinen Namen erinnere ich mich im Standardforum (?) glaube ich auch noch 😛

        „In Österreich werden die immergleichen Säue (Männergewalt! Sexismus in IT/Naturwissenschaften/Berufsleben/Politik/Film! Sicherheit! Frauenarmut! Pay Gap!) in anderer Reihenfolge durchs mediale Dorf getrieben, deswegen sind die Beiträge auf allesevolution zwar interessant, aber selten aktuell für Österreich relevant.“

        Ja, es existieren Unterschiede dahingehend.

        Aus meiner Sicht ist derStandard sowieso ein schwer durchideologisiertes Blatt. Ich bin dort eigentlich nur an vorderster Front wegen den Diskussionen im Forum unterwegs.

        Da gefällt mir die Presse umso besser. Die scheinen mir ausgewogener zu berichten.

    • „Schluchtenscheißer“

      Harhar. Den merke ich mir für meine schweizer Freunde.

  5. Von mir gibts teilweise Zugriffe aus Frankreich 🙂

  6. Du musst eben nicht über die Kommunalwahl von Hessen berichten, sondern über die vom Oberwallis. Wann hast du das letzte mal etwas aus der Schweiz oder Österreich gebracht?

  7. Auch auf dem Kuckucksvaterblog sind die Zugriffe aus Österreich und der Schweiz recht gering. Sie liegen seit den letzten zwei Jahren dort im Schnitt zwischen 8-15% derer aus Deutschland. Vorher waren es 3-5%. Auch ich stelle mir die Frage, woran das liegt.

    • Die Schweiz und Österreich haben auch nur 8-15% der Bevölkerung Deutschlands.

  8. In der Schweiz können die Politiker schon nicht ganz so wüst tun wie in anderen Ländern, weshalb die Lage wohl auch nicht ganz so prekär ist wie in Deutschland. In der Schweiz gibt es schnell einmal eine Volksabstimmung mit breiter Diskussion, wenn man zB eine Frauenquote einführen will. Gender Mainstreaming und Staatsfeminismus scheinen nicht ganz so arg zu wuchern. Es gibt auch keine omnipräsenten Feministinnen.

  9. Die Ösis sind einfach traumatisiert von Deutschland. Die wollen lieber ihr eigenes Ding machen, als einem großen Führer Blogwart aus Deutschland zu huldigen.

    Bald kommen alle Zugriffe sowieso nur noch aus Saudi-Arabien, weil alle Deutschen bald dorthin fliehen, freundlich aufgenommen werden und die Saudis eine einzigartige Willkommenskultur installieren.

  10. Schweizer…

    Die haben es nicht so mit den kontroversen Themen – es sei denn, es betrifft die Ausländer oder die EU.

    Und schon gar nicht mit Mann/Frau-Themen.

    Das grosse Schuldthema, das ihnen die Stimme versagen lässt, ist selbstverständlich die Sache mit dem Frauenstimmrecht, welches erst 1971 Gesetz wurde – und im Kanton Appenzell-Innerrhoden sogar erst 1990. Da geht’s den Schweizern mit dem Frauen-Zeugs so wie den Deutschen mit dem Nazi-Zeugs…

    Aber selbst, wenn sie die Stimme erheben wollten – in Blogs u.ä. geht das nun mal nur schriftlich. Und prompt landen sie in der Falle der Diglossie: Sie reden eine andere Sprache, als die, die sie lesen und schreiben. („Sie schwätze anderscht wie das wo sie schriibe oder läset“). Während und kurz nach der Schulzeit sind sie da noch fit, aber mit der Zeit und mit fehlender Übung verschwindet diese Fertigkeit mehr und mehr… Und ab dann haben sie Angst, dass ihre Ungelenkigkeit im schriftlichen Ausdruck den anderen auffällt.

    Aber auch ihr unendlicher Hang zum Konsens widerspricht der Thematik dieses Blogs und seines Themas. Ich habe letztes Jahr nochmals „Mars“ von Fritz Zorn (1977) als auch „Stiller“ von Max Frisch (1954) gelesen – 30 lange Jahre hatte ich diese Bücher nicht mehr in der Hand gehabt. Erschreckend – sie sind genauso aktuell geblieben, wie sie es zur Zeit ihrer Veröffentlichung waren… Bloss keine Konfrontationen!

    • „… dass ihre Ungelenkigkeit im schriftlichen Ausdruck den anderen auffällt.“

      Also, wenn ich die Deutschen sehe mit ihrem schriftlichen Ausdruck, dann bin ich mir nicht so sicher, ob die das wirklich besser können.

      „Die haben es nicht so mit den kontroversen Themen“, „unendlicher Hang zum Konsens … Bloss keine Konfrontationen!“

      So ein Blödsinn. In der Schweiz wird über alles gestritten, egal was. Alpenquerender Tunnel, bedingungsloses Grundeinkommen, Verbot von Minaretten, Abschaffung der Armee, alle Arten von Steuermodellen, Abtreibungen, Lohnbeschränkungen in der Privatwirtschaft usw.

    • „“…Das grosse Schuldthema, das ihnen die Stimme versagen lässt, ist selbstverständlich die Sache mit dem Frauenstimmrecht, welches erst 1971 Gesetz wurde…““

      Was gibt es da zu meckern, was ist daran so schlimm? Ein kleines Detail am Rande: Die Frauenorganisationen der Schweiz waren in ihrer Mehrheit gegen das Frauenstimm- und Wahlrecht. Wir Männer haben es ihnen aber trotzdem geschenkt. Nichts da von heroischem Kampf gegen die Front reaktionärer Männer. Wir hetten nur das ewige Gemeckere satt.

      „“…Sie reden eine andere Sprache, als die, die sie lesen und schreiben. (“Sie schwätze anderscht wie das wo sie schriibe oder läset”). Während und kurz nach der Schulzeit sind sie da noch fit, aber mit der Zeit und mit fehlender Übung verschwindet diese Fertigkeit mehr und mehr… Und ab dann haben sie Angst, dass ihre Ungelenkigkeit…““

      Hier muss ich auf das Äusserstschärfste protestieren!!

      • Das ist eine ganz normale Verteilung. Grundsätzlich lebt in Österreich nur ein Zehntel der Menschen wie in Deutschland. Das würde eine Zahl von rund 150 Lesern aus Ö voraussetzen. Deine Beiträge sind als deutsche Seite aber schlechter in Google Österreich gereiht (weiter hinten) Dadurch werden sie durchschnittlich von weniger Menschen angeklickt was weniger Besucher bedeutet. Den Rest erledigen natürlich noch die eher auf aktuelle Themen Deutschlands ausgerichteten Inhalte. Du könntest übrigens darüber schreiben, dass der österreichische Staatrundfunk (ORF) beschlossen hat, am 8. März alle Beiträge ausschließlich in der weiblichen Forum zu verfassen.


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