Ghostbusters (2016)

 

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62 Gedanken zu “Ghostbusters (2016)

  1. Ich denke das wird ähnlich laufen wie mit dem neuen Star Wars, welcher von der Story auch nur ein Abklatsch von Episode IV ist.

    http://www.hypable.com/star-wars-the-force-awakens-parallels/

    The Wooly Bumblebee hat da schon viele Änhlichkeiten zu den alten Ghostbuster-Filmen gefunden.

    Hollywood hat einfach keine neuen Idee. Avatar war eingentlich auch nur Pocahontas ein halbes Jahrtausend später:

    Das gleiche könnte man auch mit „Last Samurai“ mit Tom Cruise machen.

  2. Ein Film, den die Welt so dringend braucht wie Toy Story 4.

    Wahrscheinlich visuell gut, hoffentlich in der Handlung nicht so hohl wie Green Lantern, so originell wie Anne Wizorek, auch nicht schlimmer als Transformers.

    Nur zu.

    • Ach, das sind vier Frauen! Ich dachte, das sind zwei, und wollte schon herumalbern, daß ich sehnlichst auf einen geschlechtergerechten Ghostbusterinnen-Film gewartet habe.

      Die dicke Schokokuß-Frau habe ich nicht als Frau erkannt, und den weiblichen Egon-Spengler-Verschnitt auch nicht.

      Der feministische Shitstorm ist diesem Film schon sicher. Motto: Warum heißt der Film nicht „Ghostbusterinnen“? 🙂 🙂 🙂 🙂

      Findige Produzenten sollten gleich eine Trash-Version machen. Ghostbusterinnen im Irak machen IS platt. Und zwar mit Schweinefleisch-Plasma aus der Haram-Kanone.

      Irgendwie bin ich gerade gut drauf.

    • Politisch korrekt kann ein Film 2016 nur sein, wenn mindestens 100% aller Hauptrollen weiblich besetzt sind. Erst recht, wenn es um Quantenphysik und Ingenieurzeugs geht.

  3. Mal sehen ob er an den Witz der Originale ran kommt. Ich fürchte aber, es ist wie mit allen Fortsetzungen, bei denen die Darsteller ausgetauscht wurden.

  4. Ich wäre mal für Titanic mit vertauschten Geschlechtern:

    Rose opfert ihr Leben um Jack auf der Tür im kalten Atlantik treibend zu retten.

    Lasst uns fröhlich dekonstruieren!

    Im ernst: Ist das der ernst von Hollywood? Statt neue Geschichten zu erzählen einfach einen müden Abklatsch mit anderem Geschlecht? Oh man…daran sieht man es, political correctness ist dee Tod der Kunst.

    • Kann mir jemand den Zusammenhang zwischen ausgestreckter Zunge und „Frauenpower“ erklären? Irgendwie scheint der zu existieren, ich nehme aber immer nur einen Ausdruck vollendeter Verblödung wahr.

      • Kali, die indische Göttin des Todes, der mütterlichen Liebe und der Frauenpower wird üblicherweise dargestellt mit min. vier Armen, von denen min. einer einen Schädel und einer einen Säbel hält, einem dritten Auge oder einer Krone auf der Stirn, div. Arm- und Beinreifen, struppigen Haaren, die ihr bis zu den Knien reichen, eine Schädelgirlande, die ihr bis zu den Knien reicht (zwei der Schädel bedecken ikonographisch geschickt meist ihre Brustwarzen), einer Art Baströckchen aus Menscharmen, das ihr mal _nicht_ zu den Knien reicht, und _mit herausgestreckter Zunge_.
        Wobei ich auch die Erklärung kenne, die herausgestreckte Zunge sei das Zeichen ihrer Verlegenheit, weil sie gerade auf ihren Mann herumtrampelt.
        Ist klar.

        Auf die Ghostbusterinnen freue ich mich.
        Wetten, dass ich keine Frau finde, die mit mir darein will, außer evt. einer Cousine von mir?

      • ich glaube, es ist eher, weil es irgendwie als vulgäre, rebellische Geste gilt, was „Mädchen“ „nicht machen“.
        Pfeiffen durfte man ja auch nicht früher.

  5. Ich muss zugeben, ich hab schlimmeres erwartet. Aber mehr als seichte Unterhaltung erwarte ich trotzdem nicht.

    Bill Murray kann man nicht ersetzen.

  6. Ein weiteres Problem ist, dass, neben dem Wissenschafts- und Businesszeug, lustige Frauen und Frauen, die die Welt retten einfach unglaubwürdig ist. Das deckt sich alles nicht mit den Erfahrungen in der realen Welt.

  7. Gibt es aktuell eigentlich auch irgendwelche Filme, die unter maskulistischen Gesichtspunkten interessant sind ? Komisch, dass hier fast ausschliesslich irgendwelche frauenlastigen Filme oder ähnliches feministisches Zeug vorgestellt wird.

    • Ich fand „Milo und Mars“ erfrischend. Kein guter Film, aber die Matriarchaten auf Mars sind die Bösen.

      On Mars, the female babies are nursed by robots while the male babies are dumped in the junkyard under the command of Supervisor. They research Earth and finds that the boy Milo is raised by his Mom with love and discipline. The Martians come to Earth and abduct Mom, to use her brain to instruct the robots about how to raise children. However, Milo sneaks into the spaceship and comes to Mars. He meets Gribble, a young man that behaves like a child and together with the hippie Martian Ki and Gribble’s friend Wingnut, they try to rescue Mom and bring her back to Earth. But Supervisor will give her best efforts to stop Milo and his friends.

      Die Szene, die hier mit „They research Earth“ angedeutet wird, ist auch kurz und lustig: Lauter überforderte alleinerziehende Mütter.

      Lustig auch die feministischen Reaktionen auf den Film:

      Berkeley Breathed’s 2007 kids‘ book Mars Needs Moms had a sweet but sharp point: Love your mother-or aliens will. But between page and screen some nasty gender politics entered this story….What’s offensive is that the twisted dictator behind the deadly brain-sucking plot is the Supervisor, a vicious caricature of a feminist who thinks men are stupid and raising kids is a waste of a woman’s time.

      Voll die Karikatur, ey 🙂

      Nebenbei ein Lehrstück, dass Feminismus für exakt Nichts steht, da es kein Thema gibt, bei dem sie sich einig sind; eine andere schreibt:

      Mom and kid reaffirm their love for each other while Dad is nowhere in sight. (He’s not dead, just away on business.)

      ….Certainly it’s the right way to go when visiting the Mars of this cool story, a wittily conceived planet of curvy female soldiers and sidelined males, ruled by a splendidly screechy old crone called the Supervisor.

  8. Dieses „maskulistische Filmkritik“-Ding finde ich sehr schwierig.

    In vielen Fällen, gerade bei „Mad Max“ zum Beispiel, scheint mir das in eine Richtung zu gehen, die eigentlich typisch für Feminismus (eben feministische Filmkritik) ist, nur eben spiegelbildlich.

    Männer oder Frauen jammern, dass sie in einer fiktionalen Geschichte „falsch“ dargestellt werden

    Will man etwa den Kunsterzeugern vorschreiben, welche Eigenschaften ihre Charaktere haben sollen, oder welchen Markt sie bedienen sollen?

    Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Filme voller „sexistischer Klischees“ stecken, von unselbstständigen Frauen und bösartigen Männern. Manchmal spiegelt es die gesellschaftliche Vergangenheit, wieder, manchmal die gesellschaftliche Realität, manchmal hält es dieser auch den Spiegel vor, manchmal ist vielleicht der Drehbuchautor ein fieser Sexist, oder er hat sich dabei was gedacht, oder er hat sich dabei gar nichts gedacht und all das ist auch gut so.

    Sowohl bei künstlerischem Anspruch als auch bei mega-kommerziellen Filmen wäre ein Anspruch auf „Klischeefreiheit“ oder irgendeine Vorgabe der „Repräsentation“ doch grotesk: erstens weil die Deutung der angeblich so pädagogischen Botschaft jedem, einschließlich dem Kunstschaffenden, selbst überlassen sein sollte, zweitens weil doch auch überhaupt nichts dagegen spricht einen Film zu machen für ein Publikum, das sich offenbar mehr weibliche Lead-Charaktere wünscht.

    Natürlich steht es denen, die sich als Zielgruppe nicht angesprochen fühlen, ebenfalls frei subjektive Werturteile zu treffen wie die, dass mit einer weiblichen Actionheldin nicht viel anfangen können. Eben weil es noch viel weiter hergeholt scheint, als männliche Actionhelden ohnehin schon sind.

    Man muss denke ich entscheiden zwischen subjektiven Präferenzen („ich mag keine Filme, wo irgendein hilfloses Blondchen von so nem Über-Mann gerettet werden muss“ oder „ich mag keine Filme mit ach-so-taffen Powerwummen, die der Männerwelt in den Arsch treten“) und politisierender Kritik.

    Für mich persönlich war Mad Max unter den besten Filmen des vergangenen Jahres (hinter „Victoria“), ich fand ihn von vorne bis hinten grandios, gerade auch das weiblich-emanzipatorische Motiv. Das Wissen, was die geflohenen Frauen bei einem Scheitern ihrer Mission Furchtbares erwartet, hat den Film ja erst so spannend gemacht.

    Dann gibt es aber halt auch den Fall, und das kenne ich durchaus bzw. kann es nachvollziehen, dass man sich durchaus „als Zielgruppe angesprochen“ fühlt und eine polititsche Botschaft dabei mitschwingt.
    Wenn, wie Arne mal berichtet hat, eine von Gebührengeldern finanzierte Agentur dafür zuständig ist, den Tatort durchzugendern und die Kommissar-Stellen quotiert – hauptsache in jeder Folge kommt eine 25-jährige Superfrau vor, die den übelsten Zuhälter problemlos überwältigt – dann beleidigt das nicht nur meinen Verstand, sondern hat auch etwas von ideologischer Manipulation. Man bekommt das Gefühl, die Fiktion solle die Wahrnehmung der Realität vorgeben, auf dass diese sich dadurch verschiebe und ändere.
    Nun ist der Tatort sicher nicht durch und durch feministisch (es gibt auch viel mehr weibliche Mörder, als realistisch wäre), aber diese politische Steuerung wäre schon ein Ansatz für eine maskulistische Filmkritik, die ich vielleicht teilen kann.

    Bisher fehlt mir aber jeder Ansatz eines objektiven Kriteriums dafür, wann solche Kritik berechtigt sein kann, und wann sie eher ein Angriff auf die Kunst an sich, oder schlicht infantiles Opferdenken ist.

    Man müsste dafür also sinnvolle Kriterien finden, wann maskulistische oder dann auch feministische Kritik legitim ist.
    Ist ein Wandel der Charakterrollen Folge einer organischen Veränderung und Anpassung an die Zielgruppe, oder findet künstliche Beeinflussung statt, werden Geschichten politisch korrekt angepasst?

    Gerade für Genres wie Games, Comics oder Comic-Verfilmungen, wo ja von feministischer wie auch aus der manopshere in den letzten Jahren die meisten hitzigen Debatten dazu aufflammten, kann ich das zum Beispiel überhaupt nicht beurteilen. Im Zweifel halte ich lieber die Klappe.

    Robin hat übrigens dazu einen recht bescheuerten Rant geschrieben – ein Rückfall in alte Tage, bei der ihr vorhandener Verstand aussetzt und schäumendem Hass weicht:

    https://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2016/02/29/maennertraenen-to-the-max-und-fehlende-vorbilder/

    Da merkt sie auch nicht mal, dass sie kontextabhängig im Grunde alle oben ausgeführten Perspektiven teilen kann, ja sogar die Kritik am Einfluss feministischer PC im Film („spricht mich bedeutend mehr an als ein weiblicher Charakter, den man nur eingeführt hat weil “weibliche Repräsentation und so”„)

    • „In vielen Fällen, gerade bei “Mad Max” zum Beispiel, scheint mir das in eine Richtung zu gehen, die eigentlich typisch für Feminismus (eben feministische Filmkritik) ist, nur eben spiegelbildlich. “

      Ach, fällt es dir auch langsam auf?

      • Mir fällt es da auf, wo es konkret der Fall ist. Das habe ich schon immer kritisiert und auch nie abgestritten.

        Ich denke nicht, dass ich deine „analytischen“ Fähigkeiten dazu brauche, wo du nun wirklich gar keinen Durchblick hast.

        • Du könntest ja einmal an einem Beispiel darlegen, wo Maskulismus und Feminismus spiegelbildlich argumentieren.

          Bis jetzt hast du ja nicht gerade überzeugend unter Beweis gestellt, dass du das kannst.

        • nein ich will nicht.
          Diskussionen mit dir sind nervig. Du sagst einfach immer nur, dass der andere (in dem Fall ich) keine Ahnung hat und ignorierst einfach alles an Begründungen oder Argumenten, was man bringt und sagst dann, es seien keine da. Mag ich nicht. Zumal du ja sowieso den Durchblick hast und ich nicht. Insofern weißt du ja sowieso schon alles, was du wissen musst und brauchst also keine Diskussionen.

          Und bei dem Thema ist es auch mehr die Summe an Einzelinformationen, die mich zu dem Schluß kommen lässt. Ich finde die Argumentationsstruktur und die Themen über die sich beschwert werden halt sehr oft ähnlich, genau wie die Vorwürfe, die dem anderen „Lager“ gemacht werden.

          Ich habe halt ab und zu mal mit gelesen auf Frauenseiten, Männerseiten und irgendwann ging es halt los, dass mir das auffiel. Und hier in den Kommentaren ist es mir auch schon oft aufgefallen. Kann ja sein, dass du eine andere Wahrnehmung hast oder zu anderen Schlüssen kommst.

  9. Ich empfehle den Kommentar von Thunderf00t.

    Man kann darüber diskutieren, ob es fair ist, den Science-Gobble-Dee-Gook auf dem Whiteboard genauer anzuschauen.

    Oder man kann, wie ich, laut auflachen.

    • Es gibt für mich einen bedeutenden Unterschied zwischen weiblichen und feministischen Personas Dramaticas:

      Erstere sind einfach nur Frauen, um die herum eine Stroy erzählt wird, hab ich kein Problem mit. Letztere hingegen sind ein politisches Statement, welches Frauen z.B. als Unterdrückte einer bösen Männerherrschaft darzustellen versucht.

  10. Pingback: Kleiner Jahresrückblick: Themen 2016 und was war sonst noch los | Alles Evolution

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