Ideologien, Glaubenssysteme und (Selbst-)Betrug (Gastartikel)

Bei den folgenden Artikel handelt es sich um einen Gastartikel von Axel AE:

Glaubenssysteme wie Religionen sind in jeder Gesellschaft des Planeten präsent – und da, wo es sie angeblich nicht mehr gibt, leben sie im Untergrund weiter, wie man früher in der Sowjetunion beobachten konnte oder heute in China.

Daher ist aus evolutionspsychologischen Gründen davon auszugehen, dass Religionen oder andere Kulte auf einer genetisch verankerten neurologischen Struktur basieren, die sich natürlich wie der Rest des Gehirns durch Mutation und Selektion entwickelt haben.

Richard Dawkins als Religionskritiker sieht das etwas anders, weil er behauptet, dass Religionen ein „Mem-Komplex“ seien; also ein System von imitierten Lerneinheiten. Diese Sicht halte ich für eher politisch motiviert und sachlich unglaubwürdig. Warum sollte das menschliche Gehirn zB eine evolvierte Sprachfähigkeit haben, die Religion ist aber nur eine Art Tradition, die sich zudem merkwürdigerweise über Jahrzehntausende erhalten hat? Dawkins’ Theorie riecht mir etwas zu sehr nach dem „unbeschriebenen Blatt“.
Nein, Religionen haben sowohl aus theoretischer Sicht wie aus Erfahrung ihren evolutionären Nutzen. Der wichtigste Aspekt dabei ist nach meiner Ansicht die Gruppenidentität und –Organisation. Sozialpsychologen lehren uns, dass Menschen sich grundsätzlich in symbolischen Gruppen organisieren. Das kann jeder nachvollziehen: Wer hat langjährige Freunde oder gar Partner, die nicht dem eigenen Kulturkreis und dem eigenen sozialökonomischen Milieu entstammen? Ich kenne nicht viele.

Hier kommt die politische Ideologie ins Spiel, über die wir hier seit Jahren in der Gestalt des Genderismus debattieren. In Gesellschaften, in denen die Religion eine immer geringere Rolle spielt, blühen häufig Ideologien als eine Art „Ersatzreligion“. Ein Beispiel dafür sind die Spielarten des Sozialismus, die idR erklärt atheistisch sind. Auch Genderfreunde sind überwiegend unreligiös; die Vertreter in der evangelischen Kirche darf man getrost auch so sehen, weil das Geschlechtergedöns und andere Inhalte wie Antifaschismus die ursprüngliche Lehre weitgehend verdrängt haben. Das Christentum ist hier nur noch eine leere Hülle, die mit aktuellen Überzeugungen gefüllt wurde.

In anderen Kulturen, wo keine alternativen Denksysteme wie Genderismus zur Verfügung stehen, wird die traditionelle Religion zur politischen Ideologie umgeformt, wie wir zB am Islamismus sehen können.

Wo liegen nun die evolutionären-psychologischen Vorteile eines Glaubenssystems für ein eu-soziales Lebewesen wie den Menschen, sei es nun eine Religion oder eine Ideologie?

    1. Glaubensüberzeugungen sind Gruppen-Symbole, oder Erkennungscodes. Wer zu einer Gruppe gehört oder gehören will, muß die Symbole senden. Ob sie inhaltlich sinnvoll sind oder komplett weltfremder Blödsinn, ist dabei irrelevant. Jan Fleischhauer dazu: „Die meisten Linken sind links, weil es die anderen auch sind.“
      Man überlege sich nur einmal, in welcher gesellschaftlichen Schicht zB der Genderismus oder der Multikulturalismus anzutreffen sind. Bei Handwerkern, Bauarbeitern, Frisösen, Rentnern? Eher nicht. Nein, man findet diese Ismen typischerweise bei Kindern der wohlhabenden akademischen Bürgerschicht. Neonazis als Gegenbeispiel findet man im Oberschicht-Milieu fast gar nicht, dafür sehr viel häufiger bei Geringverdienern.
    2. Glaubensüberzeugungen sind nützlich, um ganz eigennützig an Ressourcen heranzukommen. Das kann verschiedenes sein, wie Arbeitsposten, Geld, Sex, Selbstwertgefühl, Anerkennung, Gesellschaft, Macht + Einfluß, und hängt natürlich unmittelbar mit Punkt 1 zusammen.

Evochris hat in diesem Zusammenhang einmal einen Artikel des Harvard Crimson zitiert, der sich mit den „Kriegern der sozialen Gerechtigkeit“ (SJW) beschäftigte:

„Der Social Justice Warrior zeichnet sich dadurch aus, für das Gute zu kämpfen und zieht daraus einen Selbstwert. Um so härter er gegen das Böse kämpft und um so unbarmherziger er sich diesem Kampf widmen kann, zumindest in der Darstellung nach außen, um so mehr kann er sich damit auszeichnen.“

Euch ist bestimmt schon einmal aufgefallen, daß „progressive“ Studenten, die die Welt/den Planeten/die Tiere/die Natur/die Frauen/die Schwulen/die Flüchtlinge/etc. retten wollen, meist nur politisch arbeiten und selber kaum Ressourcen opfern. So fahren Klimabewegte heutzutage sehr wohl Auto, wenn es situationsbezogen bequemer ist; und Multikulturalisten wohnen, wie zB Paul Joseph Watson von „Infowars“ kürzlich bemerkte (oder Fleischhauer schon 2009), selber lieber in angesagten weißen Vierteln.

Das führt zu Punkt.

3.  Glaubensüberzeugungen sind weitgehend irrational, unrealistisch und häufig betrügerisch.

Klingt nicht wirklich nach einem evolutionären Vorteil; aber aus der Sicht des egoistischen Gens hat der Punkt durchaus seinen Nutzen. Andere zu betrügen ist zwar antisozial, verschafft dem Individuum aber zusätzliche Ressourcen. Um die Geschädigten bei Laune zu halten oder zu erpressen, oder um seinen Egoismus zu tarnen, erfindet man irgendwelche Geschichten und Mythen oder begründet eine neue „Moral“.

Da wir Menschen als „Herdentiere“ sehr moralische Lebewesen sind, die Regeln für das Zusammenleben dringend brauchen, lassen wir uns mit moralischer oder pseudomoralischer Argumentation leicht einwickeln oder wenigstens mundtot machen.

Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn der egoistische Gläubige seinen Mumpitz selber glaubt. So beschreibt Robert Trivers in seinem Buch „Betrug und Selbstbetrug“ von 2013, daß die besten Betrüger die Selbstbetrüger sind, weil sie durch selbtsicheres Auftreten leichter überzeugen können. Hinzu kommt, daß schwachsinnige Überzeugungen (Jungfrauengeburt, 1000 Geschlechter) ein „kostenträchtiges Signal“ sind und somit zuverlässig das Mitglied der eigenen symbolischen Gruppe identifizieren.

Aus dieser Perspektive ist es leicht nachvollziehbar, daß religiöse und ideologische Menschen nicht nur weltfremde Konzepte entwickeln, sondern tatsächlich selber daran glauben.

In der Altsteinzeit, aber auch in historischer Zeit mag das erhebliche Vorteile gehabt haben; in unseren heutigen Staatsgesellschaften híngegen können diese Glaubenssysteme enorme Katastrophen zur Folge haben. Man denke an den Dreißigjährigen Krieg: ein Konfessions-Gemetzel. Der erste Weltkrieg: ein militaristisch-sozialdarwinistisch-nationalistisches Gemetzel. Der zweite Weltkrieg: noch mal das Ganze.

Auch heute stehen die westlichen Gesellschaften schon wieder vor so einem Ideologie-Problem: Die akademischen SJWler rangeln untereinander mit ihrem Kampf für „das Gute“ und versuchen den nicht-akademischen Rest der Bevölkerung mit moralischer Erpressung (Ihr seid Rassisten, Sexisten, Klimazerstörer, etc) zu kontrollieren. Das führt einerseits zu einer erheblichen, lange nicht mehr dagewesenen Spaltung der Gesellschaft in oben und unten.

Was sogar noch schlimmer wiegt, ist der massive Umbau der Gesellschaft durch von den SJWlern forcierten Massenzuzug von Kulturfremden, der die innersoziale Solidarität und die finanziellen Systeme des Landes schwer belastet. Es ist zB Katrin Göring-Eckart durchaus zu glauben, daß sie eine „buntere, jüngere und religiösere“ multikulturelle Gesellschaft haben will. Wir wissen aus der (Stammes-)Geschichte allerdings nun, daß solch ideologische Überzeugungen mehr dem Eigeninteresse des Ideologen dienen und der Gläubige nicht weiß, und auch nicht wissen kann, was er da eigentlich tut.

Wer gerne ebenfalls einen Gastartikel schreiben möchte, der findet hier am Ende meine Emailadresse.

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130 Gedanken zu “Ideologien, Glaubenssysteme und (Selbst-)Betrug (Gastartikel)

  1. Glaubensüberzeugungen sind Gruppen-Symbole

    Dem stimme ich voll zu. Religion erwächst m.E. aus unserem Drang einem Führer zu folgen, einem Urvater (eine Art Herdeninstinkt).

    Hinzu kommt noch der Drang alles zu begreifen und zu verstehen, bzw. auf das Wesentliche zu reduzieren.

    Glaubensüberzeugungen sind nützlich

    M.E. ist es nur ein Nebenprodukt des „Herdeninstinkts“, der allerdings nützlich ist, z.B. Attila, Dschingis Khan, 3tes Reich ….

    Was mir bei der Menschheit am meisten Angst macht ist ihr Hang zu Fanatismus und Massenhysterie. Wir alle sind potentielle Nazis, Folterer usw…

    • ät Yeph:

      „unserem Drang einem Führer zu folgen“
      – Ist zumindest häufig. Aber nicht zwingend: Merkel zB ist ja gar nicht verantwortlich für den aktuellen Zeitgeist, sondern hängt sich nur an ihn dran.

      „Wir alle sind potentielle Nazis, Folterer usw…“
      – Ich würde auch da differenzieren: Ein gewisser, vielleicht gar nicht mal so großer Teil der Bevölkerung ist egoistisch-machtgeil-fanatisch.
      In einem Land, wo solche Leute zu viel Macht haben, können sie ihren zerstörerischen Trieb ausleben.

    • „Religion erwächst m.E. aus unserem Drang einem Führer zu folgen, einem Urvater (eine Art Herdeninstinkt).“

      Das ist eher die Äußerung einer Religion. Tatsächlich sehe ich in einer Religion eher das Bedürfnis, das Unerklärliche erklären zu wollen.
      Der Mensch ist das einzige Wesen, das die Geschehnisse in seiner Umgebung reflektieren kann.
      90% davon folgen einer Ursache-Wirkung-Folge. Wären es 100%, gäbe es keine Götter.
      Sie steigen dort ein, wo die Kausalität auch durch langes Hinstarren nicht erfassbar ist, z.B. Blitz und Donner, Ebbe und Flut, Mondphasen.
      Wenn man für solche Fälle einen Gott einsetzt, dann gibt es die nötige Kausalität, die uns das Gefühl gibt, zumindest in begrenztem Rahmen Einfluss auf die Geschehnisse nehmen zu können.

  2. Der Kommentar ist zeitweise sehr interessant, etwas stört mich aber gewaltig: am Schluss wird dann doch versucht, Dinge durch Assoziation zu vermischen und vernünftige Anliegen wie den Kampf gegen den Klimawandel in Misskredit zu bringen.
    Trotz der Erscheinungsform als Massenphänomen müssen die Ideen analysiert und bewertet werden – schlussendlich sind auch der Glaube an Menschenrechte und Demokratie abstrakt gesehen nichts anderes als ein „Kult“, weil sie auf Axiomen basieren.

        • „vernünftige Anliegen wie den Kampf gegen den Klimawandel“
          – In den 80ern haben – ähnlich wie heute – Grün*ixe und Wissenschaftler den baldigen Tod des „deutschen Waldes“ vorhergesagt. Alles Quatsch, reine Panikmache, um Stimmen, Geld und Platz in den Medien zu kriegen.

          Den „Klimawandel“ würde ich weitgehend auch in dieser Richtung verorten. Eine Geldmaschine; reine Zivilisations-Ablehnung.

        • „In den 80ern haben – ähnlich wie heute – Grün*ixe und Wissenschaftler den baldigen Tod des “deutschen Waldes” vorhergesagt. Alles Quatsch, reine Panikmache, um Stimmen, Geld und Platz in den Medien zu kriegen.“

          Nun, dass Wälder teilweise flächendeckend abstarben und -sterben ist nun mal ne Tatsache, an der man nicht vorbeidiskutieren kann.
          Mag sein, dass die Diskussion teilweise hysterisch diskutiert wurde und teilweise auch in die falsche Richtung führte. Aber die Hände in den Schoß zu legen und zu sagen: „Schau’n mir mal, was passiert!“ wäre ganz sicher falsch gewesen.
          Immerhin hat die Diskussion zu einer massiven Verbesserung unserer Atemluft geführt.
          Noch in den frühen 80ern war die winterliche Luft atemberaubend – im negativen Sinne.

          Ähnlich verhält es sich mit der Klimakatastrophe. Die Ursachen sind noch nicht sicher bekannt. Aber wir können es uns schlicht nicht leisten, einfach weiter zu machen und abzuwarten, bis unser menschlicher Einfluss sich bestätigt, oder nicht.
          Man muss vorsichtshalber vom Wort case ausgehen.
          Wenn sich am Ende herausstellt, dass die Menschheit doch nicht der entscheidende Faktor war, who cares? Dann hat die „Hysterie“ immerhin zu einer ganzen Reihe von technischen Innovationen zur Energieeinsparung geführt.

          Stellt sich dagegen heraus, dass der menschliche Faktor doch entscheidend war, und keiner hat was getan, dann wäre das ein epochales Verbrechen. Wir sollten nicht vergessen, dass die Suppe, die die Industrieländer eingebrockt haben, von den Entwicklungsländern ausgelöffelt werden muss.

          Und dass wir – die Industrieländer – nicht bereit sind, Verantwortung fürs eigene Tun zu übernehmen, sehen wir exemplarisch an den Flüchtlingsströmen aus Syrien.

        • Ja, die armen Syrer, vom bösen Westen unterdrückt. Was können wir dafür wenn die keine vernünftige Staats- und Gesellschaftsform entwickeln können?

        • Ja, die armen Syrer, vom böseMo n Westen unterdrückt. Was können wir dafür wenn die keine vernünftige Staats- und Gesellschaftsform entwickeln können?

        • „Ja, die armen Syrer, vom bösen Westen unterdrückt.“

          Du hast den Text offensichtlich nur quer gelesen.
          Lies nochmal in Ruhe durch, was ich geschrieben habe.
          Dann versuch es ggf nochmal mit einem qualifizierten Kommentar zum Thema.

        • „Lies nochmal in Ruhe durch, was ich geschrieben habe.“

          Okay.
          Die armen Drittweltländer, vom bösen Westen klimaverwandelt und unterdrückt.

        • „Ähnlich verhält es sich mit der Klimakatastrophe. Die Ursachen sind noch nicht sicher bekannt. Aber wir können es uns schlicht nicht leisten, einfach weiter zu machen und abzuwarten, bis unser menschlicher Einfluss sich bestätigt, oder nicht.
          Man muss vorsichtshalber vom Wort case ausgehen.
          Wenn sich am Ende herausstellt, dass die Menschheit doch nicht der entscheidende Faktor war, who cares? Dann hat die “Hysterie” immerhin zu einer ganzen Reihe von technischen Innovationen zur Energieeinsparung geführt.

          Stellt sich dagegen heraus, dass der menschliche Faktor doch entscheidend war, und keiner hat was getan, dann wäre das ein epochales Verbrechen. Wir sollten nicht vergessen, dass die Suppe, die die Industrieländer eingebrockt haben, von den Entwicklungsländern ausgelöffelt werden muss.

          Und dass wir – die Industrieländer – nicht bereit sind, Verantwortung fürs eigene Tun zu übernehmen, sehen wir exemplarisch an den Flüchtlingsströmen aus Syrien.“

          Dann sollte man vielleicht mal anfangen, in Entwicklungsländern jedes Paar nach dem zweiten Kind zu sterilisieren.
          Könnte in Sachen Klima und Flüchtlingsströme hilfreich sein.

          Syrien z.B hatte 1950 4 Millionen EInwohner. Jetzt sind sie bei 23 Millionen.
          So eine Geburtenrate (und die meisten Entwicklungsländer haben das) kann kein Land verkraften. Da wird dann verhungert, rumgeseucht oder halt durch gegenseitiges Abschlachten reinen Tisch gemacht.
          Oder halt geflohen, aber fliehen ist nur dann ok und nachhaltig sinnvoll, wenn man im Flucht-Land nicht genauso weiter macht, wie Zuhause.

        • ät Carnofis:

          „Und dass wir – die Industrieländer – nicht bereit sind, Verantwortung fürs eigene Tun zu übernehmen, sehen wir exemplarisch an den Flüchtlingsströmen aus Syrien.“

          – Typisches linkes und Entwicklungshelfer-Milieu-Argument.
          Tut mir leid, das ist Selbsthaß.

          Die Probleme liegen im Inneren. Die ehemals bettelarmen Südostasiaten haben es auch geschafft,
          Daß Afrikaner und Araber es nicht schaffen, liegt am Islam und am Clansystem. Und vielleicht an anderen Dingen..

          ————-

          War die Luft in den 80ern so viel schlechter? Mh.
          Einigen wir uns darauf, daß ein gewisses Problem mißbraucht wurd, um Politik und Geld zu machen.

        • „Die armen Drittweltländer, vom bösen Westen klimaverwandelt und unterdrückt. “

          Schade, Du hast es immer noch nicht gerafft. Es geht nicht um die Dritte-Welt-Länder, sondern um ein globales Problem, das ALLE Menschen betrifft, also auch DICH.

          „– Typisches linkes und Entwicklungshelfer-Milieu-Argument.
          Tut mir leid, das ist Selbsthaß.“

          Selbe Antwort.
          Die Natur macht keinen Unterschied zwischen Links, rechts, reich, arm, schwul oder hetero, Patriarch oder unterdrückte Frau.

          Mit Deiner Gewohnheit, alles, was auf diesem Globus passiert, in ein Links-Rechts-Schema zu pressen, relativierst Du viel von Deinen Thesen.

          @ Atacama
          siehe:
          https://www.google.de/search?q=geburtenrate+syrien&oe=&safe=active&gws_rd=cr,ssl&ei=Ub3VVojpBcbOPbCnpugO

        • @ Atacama zur Ergänzung

          Für eine mögliche Klimakatastrophe eher relevant wäre das Folgende:
          http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.bpb.de/cache/images/9/52759-1×2-orginal.gif%3FB669F&imgrefurl=http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52758/verbrauch-pro-kopf&h=460&w=590&tbnid=Fv3d0T5nC4j_wM:&tbnh=100&tbnw=128&docid=bPdEbW2zvgP6KM&usg=__JlNRV57F7IUdEgu-UIiH-cGXa0E=&sa=X&ved=0ahUKEwiOvaHA8J_LAhWGig8KHYl1BwEQ9QEIHzAA

          Es ist also albern, erstmal von den anderen zu verlangen, ihre Geburtenrate in den Griff zu kriegen (was eh schon geschieht, wie Du Dich selbst überzeugen konntest)

        • Carno:

          „Mit Deiner Gewohnheit, alles, was auf diesem Globus passiert, in ein Links-Rechts-Schema zu pressen,“

          – Das ist gar keine Aussage. Sind die Afrikaner und Araber nun selber schuld, oder völlig unschuldige Opfer der WHM-Imperialisten?
          Wenn ja, warum geht es Südkorea so prima?

        • „Sind die Afrikaner und Araber nun selber schuld, oder völlig unschuldige Opfer der WHM-Imperialisten?“

          Ich denke, dass die Antwort – bezogen auf mögliche menschengemachte Klimaveränderungen – einfach und eindeutig ist.
          Die „Schuld“ liegt ausschließlich bei den industrialisierten Ländern.

          Letzten Endes ist die Diskussion an sich aber schon absurd. Selbst wenn die bösen Neger und die Islamisten schuld wären, wären wir auch gefordert. Denn wir sitzen nun mal auf demselben Dampfer.

          Ich stell mir vor, wie die Titanic weilands tief in der Nacht durch Nebelbänke im Nordatlantik pflügt und auf den Hinweis hin, dass man durch eisberggefährdetes Gebiet führe, bei unveränderter Geschwindigkeit und Kurs ein wilder Streit ausbricht, wer Schuld wäre, rammte man einen.

        • ät Carno:

          „Ich denke, dass die Antwort – bezogen auf mögliche menschengemachte Klimaveränderungen – einfach und eindeutig ist.“

          – Wieviele „Klimaflüchtlinge“ gibt es denn? Millionen?

          „Selbst wenn die bösen Neger und die Islamisten schuld wären, wären wir auch gefordert.“
          – Klimakatastrophe gibt es nur im Windspargel-Land BRD.

          Im Ausland gibt es den IS (USA schuld), Bürgerkriege, Mißwirtschaft, Clanwirtschaft, islamistische Unterdrückung weiter Bevölkerungsteile, Rechtsunsicherheit, Diktatur, etc.

          Das sind innere, hausgemachte Probleme, für die „wir“ nichts können. Die müssen das selber ändern. Es geht. Siehe Südkorea, Malaysia, Singapur.

          „bei unveränderter Geschwindigkeit und Kurs ein wilder Streit ausbricht, wer Schuld wäre, rammte man einen.“
          -Es gibt ja keinen Streit.
          Die „Elite“, CDUSPDGRÜN, sagt pauschal, wir seien schuld und müssen die – ganz pauschal – „Kriegsflüchtlinge“ aufnehmen.

          Außerdem werden wir dadurch bereichert und bunt. Deutsche müssen zur MInderheit werden.

        • „Die “Schuld” liegt ausschließlich bei den industrialisierten Ländern.“

          Nö, nimm doch mal Beispiel Tahiti oder die Osterinsel.
          Soweit ich weiß, haben die da alles komplett in Eigenregie gerodet, ganz ohne „uns“.

          „Außerdem werden wir dadurch bereichert und bunt. Deutsche müssen zur MInderheit werden.“

          Stimmt, das wurde und wir ja auch immer wieder gesagt in den letzten Jarhren.
          Gysi ist froh, dass Nazis sowieso wenig Kinder kriegen. Özdemier will 2030 die Türkei bei den Problemen mit der deutschen Minderheit am Mittelmeer beraten und irgendein Politiker (leider finde ich es einfach nicht mehr, aber ich schwöre Stein und Bein), hat gesagt, dass wir doch netter sein müssen, weil bald sind wir ja eine Minderheit und wie wollen wir denn dann, dass mit uns umgegangen wird?^^
          Also lieber schon mal das Kartzbuckeln üben sinngemäß.

          Dafür wird Erika Steinbach (die ich wirklich nicht mag, ich „verteidige“ sie also nicht aus Sympathie) jetzt für ein humoristisches Bild wegen „Hetze“, „Rassismus“ und dem üblichen Kram angegangen. Es begründet aber niemand, WAS daran rassistisch ist und WIESO es schlimm ist, so ein Bild zu posten, weil es doch das ist, was dringend gewünscht ist.

        • ät Atacama:

          Du hast wohl den Diamond gelesen? 🙂

          „Gysi ist froh, dass Nazis sowieso wenig Kinder kriegen. Özdemier will 2030 die Türkei bei den Problemen mit der deutschen Minderheit am Mittelmeer beraten“
          – Da sieht man, daß Linke überhaupt nicht vollständig zurechnungsfähig sind.
          Die haben einen fanatischen Antifa-Unsinn in der Birne, der sich einzig auf die 12 Jahre bezieht. Danach oder davor gibt es für die nichts Relevantes.

          „Dafür wird Erika Steinbach“
          – Die ist zwar revisionistisch, hat aber keine Chance, das durchzusetzen. Deswegen ist sie ungefährlich. Ansonsten muß man sagen, daß die Rechte, egal, ob CSU/AfD-bürgerlich oder härter, meist deutlich näher an der Realität ist als jeder Linke, sei ersiees SEDler, Grün* oder Sozi.

  3. 1. Glaubensgemeinschaften wird es immer geben, weil es a.) Gene dafür gibt und b.) diese Gene einen Selektionsvorteil darstellen.
    2. welchen Glauben diese Gemeinschaften haben, ist unwichtig, Hauptsache es ist nichts, was durch Evidenz erkennbar wäre, denn wenn jeder beliebige Mensch von alleine daran glauben würde, könnte es nicht als Corporate Identity dienen. Einfache Daumenregel: je unglaubwürdiger, desto besser.
    3. alles, was Axel nicht glaubt, glauben andere nur aus Gründen der Corporate Identity.
    😉

  4. Ich halte Glaubenssysteme lediglich für eine Nebenfolge kindlicher Erziehung und unserer Angst vor der eigenen Vergänglichkeit.

    Es ist evolutionär von Vorteil, wenn ein Kind einem Erwachsenen (einer Autorität) alles glaubt, was dieser sagt. „Geh nicht ins Wasser, sonst wirst Du von Krokodilen gefressen“ lässt sich als Kind nicht vom Satz “ Wenn man Ziegenhoden verpulvert und schnupft bleibt man gesund“ unterscheiden. Es wäre evolutionär nachteilig, wenn Kind diese Aussagen hinterfragt, weil es eben tatsächlich Krokodile im Wasser gibt.

    Diese Sozialisation überträgt sich logischerweise auch in Erwachsenenleben, zumal unser Gehirn nicht auf die Komplexität der Welt eingestellt ist, wir Hordentiere sind und damit einen Hang zur Autorität haben, sowie die einzigen Lebewesen sind, die mit ihrer eigenen Sterblichkeit konfrontiert werden.

    • „Diese Sozialisation überträgt sich logischerweise auch in Erwachsenenleben,“
      – Das ist dann aber eben KEINE Sozialisation, sondern programmiert.

    • „Diese Sozialisation überträgt sich logischerweise auch in Erwachsenenleben, (…)“
      Nee, hier würde ich widersprechen, dafür gibt es nämlich den Akt der Pubertät, in dem alles was vorgekaut wird nicht mehr geglaubt sondern prinzipiell hinterfragt wird. (hab ich grade zu Hause;-)

      „(…)wir Hordentiere sind und damit einen Hang zur Autorität haben(…)“
      Teilweise, einerseits richtig, uns verlangt es m.E. schon nach Führung. Aber auch bei Herdentieren wird das Leittier, wenn es Schwäche zeigt, ganz schnell mal ausgetauscht, so dass uns als Menschen oftmals auch der Widerspruch zu vorgegebenen Meinungen und Ansichten im Blut liegt, einfach um die Grenzen und die Fähigkeiten der Herdenführung auszutesten.
      Und diese dann ggf. zu ersetzen bzw. in der Hierarchie aufzusteigen.

  5. Ich halte die Interpretation von Dawkins aussagen für falsch.

    Richard Dawkins als Religionskritiker sieht das etwas anders, weil er behauptet, dass Religionen ein „Mem-Komplex“ seien; also ein System von imitierten Lerneinheiten. Diese Sicht halte ich für eher politisch motiviert und sachlich unglaubwürdig.

    Die Religion selber – die Rituale, die konkrete Lehre, die Gebote – sind ganz offensichtlich ein Mem-Komplex, und nichts angeborenes: die eigene Religion korelliert nicht mit den Genen, sondern mit der Kultur, in der man aufwächst. Ein von Evangelikalen Adoptiertes Kind jüdischer Eltern wird nicht spontan mit 13 eine Bar Mitzvah haben.

    Warum sollte das menschliche Gehirn zB eine evolvierte Sprachfähigkeit haben, die Religion ist aber nur eine Art Tradition, die sich zudem merkwürdigerweise über Jahrzehntausende erhalten hat? Dawkins’ Theorie riecht mir etwas zu sehr nach dem „unbeschriebenen Blatt“.

    Absolut nicht. In „The God Delusion“ sagt Dawkins ziemlich direkt, dass der Hang zu Religion etwas angeborenes ist. Er führt aber auch aus, dass er das ganze für komplexer hält als dass es ein „Religionsgen“ gibt, und vergleicht es mit der Motte, die in die Kerze fliegt: es gibt nicht das „in-die-kerze-fliegen-gen“, und man darf nicht „ziel“ mit „ursache“ verwechseln und annehmen, dass in einer Flamme Verbrennen ein evolutionärer Vorteil ist.

    Das ist ein Fehler, der hier

    Der wichtigste Aspekt dabei ist nach meiner Ansicht die Gruppenidentität und –Organisation.

    imho gemacht wird: Hier wird genau das verwechselt: der Evolutionäre Vorteil ist die Gruppenidentität, die Religion ist wie Patriotismus ein Mem, was darauf reitet.
    Sichtbar daran, dass du (auch historisch) Gruppenidentität auch ohne Religion findest.

    Sieht man aber mal von dieser „Umkehr“ ab, sieht dawkins das nicht groß anders. Er hat zwar nicht die Gruppenidentität im Fokus, aber letztlich nennt auch er Evolutionäre Vorteile, die er im Zusammenhang mit Religion sieht:

    Der Confirmation Bias und die Hörigkeit gegenüber Eltern. Im Zweifelsfall vor einem nichtexistenten Tiger wegzurennen ist nicht so schlimm wie vor dem existenten nicht wegzurennen, und kinder, die auf „spiele nicht mit den krokodilen“ hören, haben mehr nachkommen.

    Am Beispiel der Cargo Cults zeigt er dann auf, dass es nicht viel mehr brauch als diese zwei Aspekte.

    • ät Keppla:

      „Die Religion selber – die Rituale, die konkrete Lehre, die Gebote – sind ganz offensichtlich ein Mem-Komplex, und nichts angeborenes“

      – Na sicher. Es ist wie mit der Sprache: Es gibt eine Oberfläche (zB deutsch), aber eine darunterliegende „Faculty“, wie Chomsky herausfand. Und die gibt allen Sprachen eine Grundstruktur vor (Rekursion).

      „und vergleicht es mit der Motte, die in die Kerze fliegt: es gibt nicht das “in-die-kerze-fliegen-gen”, und man darf nicht “ziel” mit “ursache” verwechseln “
      – Nun gut. Aber wieso gibt es dann Religionen? Wieso soll der Buddhismus nur eine „Philosophie“ sein?

      „Hier wird genau das verwechselt: der evolutionäre Vorteil ist die Gruppenidentität, die Religion ist wie Patriotismus ein Mem, was darauf reitet.“
      – Eine interesannte Idee.
      Allerdings: Viele Gläubige entwickeln erst einen Glauben, und gehen anschließend in Gruppen. Ich kenne einen, der in einer Nazi-Umgebung aufwuchs und linksradikal wurde. Er ging erst später im Studium in eine linke Umgebung.

      „Im Zweifelsfall vor einem nichtexistenten Tiger wegzurennen ist nicht so schlimm wie vor dem existenten nicht wegzurennen, und kinder, die auf “spiele nicht mit den krokodilen” hören, haben mehr nachkommen.“
      – Dem stimme ich zu. Aberglaube ist eindeutig ein Überlebensvorteil, auch ohne Grüppchen. Allerdings ist anzunehmen, daß evolvierte Eigenschaften auch psychologisch umgewidmet werden (wie die Fischflosse).

      • Nun gut. Aber wieso gibt es dann Religionen? Wieso soll der Buddhismus nur eine “Philosophie” sein?

        Diese Frage ist imho bereits beantwortet: aus dem gleichen Grund, warum es z.B. Patriotismus gibt. Und ich sehe nicht, in wiefern Buddhismus da irgendeine sonderrolle verdient.

        Dass Menschen (vereinfacht) ungefragt Traditionen verbreiten und sich in Gruppen organisieren schafft ein optimales „biotop“ für Meme, die das „nutzen“ können.

        Allerdings: Viele Gläubige entwickeln erst einen Glauben, und gehen anschließend in Gruppen.

        Das „viele“ ist imho ein selektion Bias, weil wir in einem weitestgehen irreligiösem Land leben.
        Wenn du aber mal auf die Zahlen guckst ist der primäre erfolgsfaktor von Religion die Religiöse Erziehung.
        Warum hat man sonst bei etwas, was erwiesenermaßen nicht genetisch übertragbar ist, sonst so homogene Populationen? Warum ist Südamerika Katholisch, warum der Nahe Osten Muslimisch? Zu diesem Thema spottet Dawkins immer so schön: „Ist es nicht ein wunder, dass du von allen nicht nur die einzig richtige Religion gefunden hast, sondern dass es glücklicherweise auch noch zufällig die ist, die dir deine Eltern vermittelt haben, und die in deinem Land verbreitet ist?“

        Die paar, die tatsächlich aus sich heraus gläubig werden, und diesen Glauben dann irgendwo finden, sind imho durchaus interessant (war zwar imho auch unnötig bejubelnd, aber „Nero“ hatte da neulich mal einen Link, der diese Form der Religiösität mit „Dopaminjunkietum“ in Verbindung brachte), aber absolut nicht das, was das Massenphänomen Religion ausmacht.

        Ich kenne einen, der in einer Nazi-Umgebung aufwuchs und linksradikal wurde. Er ging erst später im Studium in eine linke Umgebung.

        Ich kenne auch jemanden, der Katholisch aufwuchs, und dabei im stillen Atheist wurde, bevor er es später auch nach aussen trug.
        Rausreisser und Fluktuationen gibt’s immer, teilweise auch mit krassen Auswirkungen (Martin Luther z.B.).
        Aber die Mem-Hypothese behauptet ja nicht eine Allmacht der Religion, sondern versucht lediglich einerseits die „Trägheit“ im Verhältnis zu anderen Ideen (2000 Jahre sind schon ne Hausnummer für eine mäßig erzählte Anthologie), bei gleichzeitiger Austauschbarkeit (wie gesagt: adoption) zu erklären.

        • ät Keppla:

          „Dass Menschen (vereinfacht) ungefragt Traditionen verbreiten und sich in Gruppen organisieren schafft ein optimales “biotop” für Meme, die das “nutzen” können.“

          – Ich halte die Memtheorie für sehr vage. Es ist zudem unklar, wie ein Mem über Jahrzehntausende „vererbt“ werden soll. Die Oberflächensprache wie „deutsch“ wird erlernt, klar. Aber die Sprachfähigkeit oder der Glaubens-Prozessor?

          „Das “viele” ist imho ein selektion Bias, weil wir in einem weitestgehen irreligiösem Land leben.
          Wenn du aber mal auf die Zahlen guckst ist der primäre erfolgsfaktor von Religion die Religiöse Erziehung.“
          – Ich meinte nicht nur Religion, sondern alle möglichen Glaubenssysteme.

          Die Erziehung ist für die Oberfläche entscheidend, zB Christentum. Wenn Du aus nem atheistischen Elternhaus kommst und buddhistisch wirst, muß etwas anderes angenommen werden.
          Interessanterweise bezeichnet sich ja die Mehrheit der Deutschen als irgendwie gläubig.

          „Warum ist Südamerika Katholisch, warum der Nahe Osten Muslimisch?“
          – Interessante Frage. Stabile Bevölkerung (ethnisch), stabile Institutionen? Keine Störung durch Wohlstand und Sozialsystem?

          „Aber die Mem-Hypothese behauptet ja nicht eine Allmacht der Religion, sondern versucht lediglich einerseits die “Trägheit” im Verhältnis zu anderen Ideen (…)“
          – Eine gute Differenzierung. Dennoch: Memplexe/Meme (=Oberfläche) sind normalerweise heftigen Änderungen unterworfen. Zum Beispiel indogermanisch: http://www.hubert-brune.de/sprachgeschichte.html

          Die Grundlage hingegen, Sprechfähigkeit, Glaubfähigkeit,…, ist erstaunlich stabil.

  6. Was sogar noch schlimmer wiegt, ist der massive Umbau der Gesellschaft durch von den SJWlern forcierten Massenzuzug von Kulturfremden, der die innersoziale Solidarität und die finanziellen Systeme des Landes schwer belastet

    Das wirkt mir doch arg alarmistisch.

    Zum einen hatten wir schonmal so einen „forcierten Massenzuzug von Kulturfremden“, damals halt nur mit der „Agenda“ der Konservativen, die die Gastarbeiter ins Land holte. Und auch heute haben wir die CDU, die die Grenzen aufhält, nicht etwa eine Rot/Grüne Regierung. Das ganze den „SJW“ zurechnen zu wollen scheint mir mehr dem aktuellen „kritischen“ Zeitgeist geschuldet zu sein.

    Ich weiß jetzt nicht, wie man „innersoziale Solidarität“ messen will, aber jenseits eines „früher war alles besser“ höre ich heute sehr viel öfter Verständnis für beispielsweise HartzIVler als früher, wo man die Arbeitslosen noch regelmäßig in Lager wünschte.

    Und ich will jetzt sicher nicht in den (imho arg naiven) Chor „Alles toll, überall chancen, wir werden Reich“ der „gutmenschen“ einstimmen, aber imho wird das arg aufgebauscht.

    Hätten wir Heteros in den letzten X jahren mehr als 1.4 Kinder Pro Frau gehabt hätten wir jetzt auch ne ganze Menge Menschen, die erstmal nur nehmen (Kita, Schule, Wohnung, etc), und bei denen wir auch kaum glauben könnten, dass sie alle später mal Chirurgen oder KI-Experten werden, und nicht einfach nur arbeitslos.

    Klar, es ist nochmal eine andere Herausforderung bei Menschen, die effektiv Analphabeten sind.

    Aber ernsthaft: „wir“ haben es selbst unter nahezu optimalen, und kaum reproduzierbaren Bedingungen (exportüberschuss, krisenfreiheit) kaum geschafft, den Staat am Laufen zu halten.
    Da sind 2% – von mir aus total „schlechte“ – mehr an bevölkerung einfach nicht das Problem.

    • „Da sind 2% – von mir aus total “schlechte” – mehr an bevölkerung einfach nicht das Problem.“

      Worin liegt der Vorteil einer Massenmigration aus islamischen Drittweltländern?

    • Dieses Land wird ärmer werden, es wird soziale, ethnische und religiöse Spannungen geben, die Kriminalität wir ansteigen, das Leben für Frauen, Homos und Juden wird härter werden. Das ist meine Voraussage.

      • Das Leben wird noch härter wenn Steuerzahler erstmal das Land verlassen, weil keine Lust mehr. Man wird nur aufs unmenschlichste bepöbelt,in die Tasche gegriffen und dann weiter gepöbelt. Wer hat dazu schon ewig Lust.

      • Sagen wir jeder einzelne der behaupteten Millionen wäre rassistischer und sexistischer religiöser fanatiker. Sagen wir, es sind zwei Millionen.

        Wie können diese dann 2% der Bevölkerung können das leben für die genannten gruppen Signifikant schlimmer machen?

        Nochmal: ich sage nicht, alles toll.

        Ich halte das ganze nur für eine überzogene Panik, die ich sonst nur bei der verschwörung zur „Gay Agenda“ sehe.

        • Mehrere Untersuchungen über die Einstellung von Muslimen im Westen haben ergeben, dass um die 25 Prozent von ihnen einen mit dem liberalen, demokratischen Rechtsstaat inkompatible Gesinnung hegen.
          Bei zwei Millionen wären das 500.000 Menschen.

        • „“…Wie können diese dann 2% der Bevölkerung können das leben für die genannten gruppen Signifikant schlimmer machen?…““

          WENN diese zwei Millionen tatsächlich alles religiöse Fanatiker der übelsten Sorte wären (was so natürlich nicht zutrifft), dann wären die schon imstande, das gesamte Land zu destabilisieren.

        • „Wie können diese dann 2% der Bevölkerung können das leben für die genannten gruppen Signifikant schlimmer machen?“

          Schau Dir den Zerfall des Libanon an. Schau Dir Malmö an. Die französischen Banlieus.

        • Rund um mich herum sind 5 kleine Asylheime mit meist jungen Kerlen. Im Sommer wird es lustig werden. Meine Waffe ist schon bestellt.

        • „WENN diese zwei Millionen tatsächlich alles religiöse Fanatiker der übelsten Sorte wären “

          – Abwarten. Ermittler in den Heimen beschreiben diese als Brutstätten von Islamismus & Terror.
          Viele enttäuschte junge Männer, die keinns Sex, keine Häuser und Autos kriegen, sind äußerst anfällig für Fanatismus.

          Gunnar Heinsohns Theorie: Sind Ressourcen knapp, lohnt sich der Kampf (mit symbolischen Gruppen).

        • ät Evochris:

          „Es wird nichts passieren, wofür du eine Waffe brauchst“
          – Ich lebe noch vergleichsweise idyllisch im Osten.

          Ich rechne aber damit, irgendwann meinem biologischen Auftrag nachkommen zu müssen, und Frauen meiner Gruppe gegen Neandertaler verteidigen zu müssen.

        • http://www.n-tv.de/panorama/Haftbefehl-gegen-zwei-Fluechtlinge-erlassen-article17110821.html

          14 und 34. Ist ja ein toller Einfluß durch den 34 jährigen.

          Und das mit der wasserrutsche war schon bei mir damals ein Problem – immer dasselbe Klientel. Ich glaube da auch nicht immer an totale untervögelung. Neulich als ich dass sogar Prostituierte betroffen sind und an die kommt man anders ran als durch übergriffe. Es wird in vielen Fällen doch auch was mit dem Frauenbild zu tun haben.

        • Krass, das ist das Schwimmbad, in welches ich auch einmal die Woche schwimmen gehe.

          Auch, wenn ich dort eigentlich nur schwimme und nur sehr selten rutsche, fand die Rutschen eigentlich immer ganz witzig. Man rutscht da nämlich auf einem Gummireifen grob geschätzt 200 Meter durch eine dunkle Röhre, in der man nahezu nichts sehen kann und daher in jeder Kurve auch nicht weiß, wie man seinen Körpergewicht verlagern muss, um sauber durch die Kurven zu kommen. Und so passiert es dann nicht selten, dass man sich in den Kurven auch gerne mal um 180Grad auf dem Reifen dreht, weil man seinen Körper falsch verlagert. Und dann rutscht man halt rückwärts auf dem Reifen durch die Röhren und verliert völlig seine Orientierung im Dunkeln, so dass man erleichtert ist, wenn man wieder im Hellen ist. Ich fand das eigentlich immer recht spaßig!

        • Es wird eine schleichende Islamisierung stattfinden wie zB in den neuislamisierten südostasiatischen Ländern.

          Hier bedarf es dazu der Hilfe linksdekadenter steigbügelhaltend ignoranter Gutmenscharmleuchter. Aber die ist ja gut gegeben.

          In Kanada gerad gut zu beobachten. Auch Schweden.

          In keinem der islamisierten Länder überlebte die Ursprungskultur. In allen Fällen war eine vertrauensgebende tolerante Kultur vorhanden, die ihr Untergang war.

        • „“…– Abwarten. Ermittler in den Heimen beschreiben diese als Brutstätten von Islamismus & Terror…““

          Das halte ich nun für total überzogene Panikmache.

          Selbstverständlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Flüchtlingsstrom auch von IS und ähnlichen Fanatikern benutzt wird, um ihre Leute einzuschleusen. Das macht Flüchtlingsunterkünfte aber noch lange nicht zu Brutstätten von Terror.

        • @xyz

          Das war nicht in DEM Bad aber das ist egal. man liest es regelmäßig und zwar egal, von wo, ob München oder Flensburg Und mich irritiert es, dass exakt diese Probleme schon damals bestanden – und seitdem immer noch bestehen oder sogar schlimmer geworden sind.
          https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=bel%C3%A4stigung+wasserrutsche

          Bei uns war es so, dass die ins Wasser gesprungen sind und dann „versehentlich“ auf einen drauf gesprungen und einen angefasst haben beim Vorbeischwimmen.
          Oder sie haben einen verfolgt, wenn meine Freundinnen und ich woanders hingegangen sind um Ruhe zu haben. Was sowieso das aller ekelhafteste ist, Trieb hin oder her, einen Menschen, der demonstrativ seine Abneigung oder sein Desinteresse bekundet, demonstratv zu verfolgen. z.B. wenn der andere sein Badetuch nimmt und woanders hingeht, ihm nachlaufen und sein Badetuch direkt kante an kante neben dem des anderen ausbreiten und das wiederholt. Da kommt man dann in den Bereich, wo ich davon ausgehe, dass da noch andere Motive reinspielen als „bin halt geil“. Besonders in einer Welt, die pornografisch, sexuell und sexdienstleistungsmäßig so frei ist, wie unsere. In dieser Gesellschaft KANN man unter halbwegs normalen Umständen (will sagen, man ist nicht mit nem Peniskäfig eingesperrt an einem Ort ohne Internet und das für 6 Jahre) gar nicht so sexuell ausgehungert sein, dass man komplett unkontrolliert wird. Meiner Meinung nach.

          Oder sie haben als Gruppe gearbeitet. Warten bis Gruppe von kleinen Mädchen an die Wasserrutsche kommt, dann drängelt sich mindestens einer vor und rutscht los, bleibt dann bewusst in der Rutsche stecken, dann lässt man die Mädchen rutschen und dann rutscht der Rest der Gruppe nach.
          Die Mädchen stecken dann fest, weil es ja nicht weiter geht und von hinten kommen weitere und was in der Rutsche passiert, das sieht kein Mensch. So war das bei uns und zwar mehrfach. Und heute ist es noch exakt genauso wie man liest. Und es waren immer Schwarzköpfe.

        • ät Atacama und Peter:

          Fünf Serben vergwaltigen 15jährige und schmeißen das leblose Mädchen bei Kälte in den Innenhof.: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/hamburg-polizei-sucht-gruppenvergewaltiger/
          ————————

          „Selbstverständlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Flüchtlingsstrom auch von IS und ähnlichen Fanatikern benutzt wird, um ihre Leute einzuschleusen“

          – Was soll denn diese Bagatellisierung? Es ist absolut sicher und bereits nachgewiesen, daß IS-Terrors unter den „Flücxxx“ sind.
          Abgesehen von dem erfolgten Nachweis, daß etliche „Fl.“ Vergewaltiger, Serieneinbrecher, Mörder, Schläger usw.

          Findet man unter Deutschen höchstens noch bei Antifas und Rockern.

      • „“…das Leben für Frauen, Homos und Juden wird härter werden. Das ist meine Voraussage…““

        Weisst Du, wo das Problem liegt? Es fehlt an „Zivilcourage“. Jedes Problem wird an staatliche Organe delegiert, in diesen Fällen an die Polizei, im Irrglauben, dass die es schon richten werden.

        Das Naive an der deutschen Willkommenskultur ist, dass sie im Glauben operieren, es gäbe da keine Konflikte auszutragen, Konflikte, die sie weder fähig noch gewillt sind, auszuhalten und auszutragen. Was übrig bleibt ist Anbiederei. Wie sollen solche Leute Kultur und Werte vermitteln?

        Die deutsche Willkommenskultur ist offensichtlich eine Kompensationshandlung, eine Art moralische Wiedergutmachung, um sich von der NS-Vergangenheit reinzuwaschen. Ein immer wiederkehrendes Muster in der BRD. Eine Art säkulare Beichte, der Wunsch nach Vergebung – obwohl die Schuldigen fast alle tot sind. Ist ja auch schon ein Weilchen her.

        Ein nüchternes Abwägen aller Argumente findet kaum statt. Zwischen naivem Gutmensch und Nazi gibt es nichts. Schwarz oder weiss. Grau gibts nicht.

        Das Problem der Deutschen ist, dass sie sich selbst nicht trauen. Stets lauert der „neue Hitler“ um die Ecke, der durch das dumme Volk an die Macht gespült wird.

        80 Millionen sollten sich mal auf die Couch legen. Eine andere Möglichkeit seh ich nicht.

        • Pjotr:

          „Es fehlt an “Zivilcourage”“
          – Heißt? Selbstjustiz?
          Und wie willst Du privat Clans bekämpfen? Mit dem Obstmesser?

          „Das Naive an der deutschen Willkommenskultur ist, dass sie im Glauben operieren, es gäbe“…..
          – Das Irrsinnige ist, daß die Linken an den „Edlen Wilden“ glauben. Im Gegensatz zum „sexistischen“ WHM.

          „Die deutsche Willkommenskultur ist offensichtlich eine Kompensationshandlung, …, um sich von der NS-Vergangenheit reinzuwaschen.“
          – Kann sein. Zumindest, wenn grüne Lehrer und „Journalisten“ ihren Schülern laufend Antifa reinhämmern.

          Glaub aber trotzdem nicht so recht dran. Was kann ich für meinen NSDAP-Opa?
          Glaube eher, daß die naiven Helfer mit dem pc-Distinktionsgewinn gelockt werden, wie die WELT es ausdrückte.

          Genau wie das Bekenntnis zu Frauenrechten: Blabla, wirklich was machen muß man gar nicht. Nur die „richtige“ Gesinnung äußern.

        • Den Christen sagt das imho auch kaum einer.

          Der Papst spricht vorm Bundestag.
          Zu „ethischen“ Themen wie Abtreibung, Flüchtlingspolitik, etc. sieht man in Talkshows regelmäßig einen Vertreter der Kirchen, und keiner fragt mal prinzipiell, was die Beisteuern könnten, was nicht auf „mein unsichtbarer freund sagt…“ rausläuft.
          In EinsLive kriegen die Kirchen einen kostenlosen Propagandaplatz.

          Ja, „die Linken“ kritisieren die Christen. Big Deal. Merkel ist auch bei den Charlie-Hebdo-Solidaritätsbekundungen (bzw bei der kleinen stage-demo der Regierungsmitglieder) mitgelaufen.
          Der Interessante Punkt ist nicht, was gesagt wird, sondern wie gehandelt wird.

          Und, von einigen Kollektiven Aussetzern des Gesunden Menschenverstandes wie der Beschneidungsdebatte mal abgesehen, habe ich schon den Eindruck, dass der Rechtsstaat, was Religion angeht, hier recht gut funktioniert.

        • „Den Christen sagt das imho auch kaum einer“

          Die nimmt aber auch kaum einer ernst. Und sie produzieren keine Terroristen aus ihren Reihen.

        • @ Adrian

          „Und die Affenliebe der Linken zum Islam ist schon auffällig.
          Kulturmarxismus halt.“

          Ein Schwuler, der „Kulturmarxismus“ durchs Netz brüllt, ist wie ein Schwarzer, der dies mit einem Schlagwort des Ku-Klux-Klans tut.
          Ein erbärmliches Schauspiel.

          Aber wie auch immer: Ich werde deine Werbung für eine antisemitische, homophobe und antilinke rechte Ideologie, deine Verhöhnung der Opfer von Breivik und deine Versuche die Männerrechtsbewegung in den Dreck zu ziehen zukünftig bekämpfen.
          Wir beide sind jetzt ideologische Gegner, schauen wir mal wie sich das entwickelt.

        • Wann erzählt eigentlich jemand dem Leszek, dass seine Bedeutungsbelegung des Wortes nicht mehr aktuell ist?

          Er tönt immer mehr wie ein Feminist, der darauf beharrt, dass „Feminismus“ gleichbedeutend mit „Gleichberechtigung“ ist und sonst nichts.

        • @ Leszek

          Watt denn, Schwule müssen schwule Meinung haben und welche das ist bestimmst Du? 🙂

          Adrian grillt bestimmt auch kleine Katzenkinder, da ist er wahrscheinlich schlimmer als der Breivik (warte schon länger auf Deinen Freund aus dem Norden hier)

          Aber sonst geht’s noch ganz gut?

        • Leszek ist ein ziemlich verbiesterter Linksradikaler. Er hängt an dem Glaubenssystem und will es nicht infrage stellen.

          Lustig ist immer, wie er sich über Danisch oder jetzt Adrian aufregt. Das ist ja jetzt wirklich noch eine Steigerung. „Ich werde dich bekämpfen!“. Und deine Ideologie auch! 🙂

          Mann, Leszek, komm mal runter von deinem Trip.

          Ich verrate dir ein Geheimnis: Es geht schlicht um Humanisierung unserer Welt – fernab von begrifflichem Ballast und geschwollenen Theorien.

          China ist heute ein ganz anderes und besseres Land als 1989, als die Panzer rollten. Und trotzdem ist es formal noch eine Diktatur. Neben vielen anderen Dingen ist dort z.B. die Prügelstrafe für Kinder in Erziehungsheimen vor ein paar Jahren abgeschafft worden. Das Arbeitslagersystem wohl auch. Jedenfalls sollte es.

          Wir Westler sind da ein bißchen autistisch und beweihräuchern uns selbst mit dem Wort „Demokratie“.

          Letztlich geht es um eine Humanisierung des Lebens.

          Wer glaubt, jetzt bereits die künftigen politischen Systeme bis in alle Einzelheiten zu kennen und zu wissen, daß nur der Anarchosyndikalismus die Erlösung bringt, der ist wohl ein Fanatiker mit einem Glaubenssystem.

        • Engels über Schwule:

          „‚Guerre aux cons, paix aux trous-de-cul’(Krieg den Mösen, Friede den Arschlöchern,Verf.), wird es jetzt heißen. Es ist nur ein Glück, dass wir persönlich zu alt sind, als dass wir noch beim Sieg dieser Partei fürchten müssten, den Siegern körperlich Tribut zahlen zu müssen. Aber die junge Generation! Übrigens auch nur in Deutschland möglich, dass so ein Bursche auftritt, die Schweinerei in eine Theorie umsetzt und einladet: introite usw. Leider hat er noch nicht die Courage, sich offen als das zu bekennen, und muß noch immer coram publico ‚von vorne’, wenn auch nicht ‚von vorne hinein’, wie er aus Versehen einmal sagt, operieren. Aber warte erst, bis das neue norddeutsche Strafgesetz die droits de cul (Rechte des Arsches,Verf.) anerkannt hat, da wird es ganz anders kommen. Uns armen Leuten von vorn, mit unserer kindischen Neigung für die Weiber, wird es dann schlecht genug gehen.“

          http://homment.com/2q8Jk2muDe

        • „deine Werbung für eine antisemitische, homophobe und antilinke rechte Ideologie, deine Verhöhnung der Opfer von Breivik und deine Versuche die Männerrechtsbewegung in den Dreck zu ziehen“

          „Wir beide sind jetzt ideologische Gegner, schauen wir mal wie sich das entwickelt.“

          Wenn es Dir Spaß macht. Ich hege keinerlei Antipathie gegen Dich. Auch wenn Deine totalitären Züge und Deine ideologische Borniertheit allzu deutlich sind.

        • ät Leszek und Adrian, der schwule Nazi 🙂 :

          „Wir beide sind jetzt ideologische Gegner, schauen wir mal wie sich das entwickelt.“

          – Mannmann, Leszek, ist das jetzt Realsatire? Du bist ja vom Breivik abhängig wie der Antifa-Spinner vom Adolf.

          Ich sage Dir was: Breivik und Adolf sind Arschlöcher, sind aber tot oder praktisch tot. Wir haben andere Probleme; die Du als schwerst Linker aber wahrscheinlich viel harmloser einschätzt.

          Neben den „Fachkräften“ würde ich die Connewitzer S-Antifa als unser Hauptproblem betrachten.

        • ät Mocho:

          „Der erste, der einen Pisse-Mohammed ausstellt, bekommt von mir eine Flasche Schampus.“

          – Piss-Christ: Boa, was ist das ein schmieriges „Künstler“-Arschloch.
          Kritisiere Deine Kultur, kack, menstruier und piß noch irgendwo drauf, und schon hast Du ein „provokantes“ Kunstwerk.

          Sogar schon 1987! Da war der Wahn von heute also schon da.

    • ät Keppla:

      „Zum einen hatten wir schonmal so einen “forcierten Massenzuzug von Kulturfremden”“
      – Zurückhaltende Gastarbeiter, die Geld bringen statt zu kosten, sind etwas völlig anderes als der Zustrom von islamistischen Sozialmigranten in Millionenstärke.

      „Und auch heute haben wir die CDU, die die Grenzen aufhält, nicht etwa eine Rot/Grüne Regierung.“
      – Ist paradox. Aber Merkel u.a. haben sich der pc-Presse völlig angepaßt. Christlich-konservative Politik machen sie nicht mehr.

      „Hätten wir Heteros in den letzten X jahren mehr als 1.4 Kinder Pro Frau gehabt hätten wir jetzt auch ne ganze Menge Menschen, die erstmal nur nehmen … und bei denen wir auch kaum glauben könnten,“
      – Deutsche Kinder werden später zum größten Teil echte Fachkräfte, weil zur Anstrengung erzogen. Die Realität bei den Mohammedanern sieht völlig anders aus.

      „Da sind 2% – von mir aus total “schlechte” – mehr an bevölkerung einfach nicht das Problem.“
      – Das ist Realitätsverleugnung. Unser Staat ist gestreßt genug; da führt uns die dazugekommene Kriminalität und Arbeitsverweigerung an den Abgrund.

      • Lol die Zuwanderung damals und damals gab’s schon genug Probleme, bestand aus konkret von der Wirtschaft bestellten Leuten, die sich nach dem niedergelassen ans Band gestellt haben.
        Und der allgemeine Wohlstand war nicht vorhanden. Da kam niemand mit Auto, Haus, Yacht und zwar dalli FORDERUNGEN.

        • Zum einen ist relativ egal, was wer fordert. Wen kümmerts?

          Zum anderen kann ich mich sehr wohl daran erinnern, dass den ach-so-tollen Wirtschaftshelfern damals genau der gleiche Vorwurf gemacht wurde: die kommen doch nur für das (damals übrigens deutlich höhere) Arbeitslosengeld, tun nichts, produzieren die ganze Zeit Kinder und übervölkern Deutschland.
          Heute verlassen mehr Türken Deutschland als Nachkommen.

          Nochmal: ich behaupte nicht, das alles total toll wird. Ich gebe mich nicht der illusion hin, dass das, was in Marxloh die letzten 40+ Jahre nicht geklappt hat, diesmal in 5 minuten mit Gewinn klappt.

          Ich frag mich nur, wie man das Problem so groß sehen kann, und z.B. der Fakt, dass „wir“ auch ohne die Zuwanderung und mit einem Massiven Exportüberschuss in ein Europa, was im sich im Grunde nur gebückt hat, keinen ausgeglichenen Haushalt hinbekommen haben, auf einmal vergessen ist.

        • Ich sorgt mich nicht um einen ausgeglichenen Haushalt. Sondern wegen einer Libanonisierung des Westens. Den Import von religiösem Fanatismus und Terror.

        • ät Adri:

          „Sondern wegen einer Libanonisierung des Westens. Den Import von religiösem Fanatismus und Terror.“
          – Zusammenbruch der Sozialsysteme, Abschaffung des Landfriedens, Wohnungsnot, extreme Kriminalität, Mobbing der Kinder+ ZUsammenbruch des Schulsystems….

      • „Die Zurückhaltenden Gastarbeiter“ wurden damals mit ziemlich genau den gleichen befürchtungen gesehen wie heute die Syrer. Und dass sie „Geld bringen“ haben die Lohngedumpten, die auf einmal mit – wie heute – effektiven analphabeten, die kein deutsch konnten – auch anders gesehen.

        Und wenn Merkel heute keine Konservative Politik macht, muss man halt sagen: haben sie dann damals in den 60ern, bevor es die SJW gab, auch nicht gemacht.

        Nochmal: unabhängig wie man dazu steht, das Phänomen jetzt auf den Moralischen Verfall durch die SJW zu schieben verkennt, dass es nichts neues ist.

        Und auch „Unser Staat ist gestreßt genug“ ist exakt mein Punkt: jetzt auf den Tropen zu zeigen, von dem man meint, das er das Fass zum überlaufen bringt, verkennt die letzen 70 jahre, die uns in diese Situation gebracht haben.

        • ät Keppla:

          „Und dass sie “Geld bringen” haben die Lohngedumpten“
          – Bitte keine linken Märchen. Die Gewerkschaften haben gleichen Lohn durchgesetzt.
          Pirinccis Eltern haben einen sonnigen Lebensabend in der Türkei verbracht.

          „muss man halt sagen: haben sie dann damals in den 60ern, bevor es die SJW gab, auch nicht gemacht.“
          – Unsinn. Die CDU wird erst seit 2015 als Mitte-links-Partei gesehen.

          „unabhängig wie man dazu steht, das Phänomen jetzt auf den Moralischen Verfall durch die SJW zu schieben verkennt, dass es nichts neues ist.“
          – Gut, den „Verfall“ gibt es immer irgendwie aus Sicht solcher spießiger Reaktionäre wie mir.

          Aber: Es gibt auch harte Fakten. Als da wären:
          – Genderprofessuren
          – keine rechten Zeitungen mehr (außer JF)
          – unkritisches Staatsfernsehen
          – keine AKW
          – Asyljubel wie bei Jogis Jungs nach der WM
          – Antifa- Pogrome (OK, RAF war schlimmer)
          – Millionen „Flxxxx“ in einem Jahr, die in jedem Ort verteilt werden
          – Unterwerfung unter islamistische Forderungen
          – „Nazi“-Beschimpfung für jeden und alles
          -…

          „verkennt die letzen 70 jahre, die uns in diese Situation gebracht haben.“
          – 1968, das sehe ich schon.

        • @ keppla

          „jetzt auf den Tropen zu zeigen, von dem man meint, das er das Fass zum überlaufen bringt, verkennt die letzen 70 jahre, die uns in diese Situation gebracht haben.“

          Für Axel fängt die deutsche Historie erst vor 25 Jahren an. Die Zeit davor kennt er nicht.
          Die 6 Mio Türken, die seit den 60ern in die BRD-West eingewandert sind, zuzüglich der Millionen Portugiesen, Spanier und Italiener, die sich heute weitgehend lautlos integriert haben, zu ignorieren, können wirklich nur hochgradig politisch Durchideologisierte. Das hat mit Objektivität nichts mehr zu tun.

        • Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem älteren Spanier, der in den 60ern als Gastarbeiter nach deutschland gekommen ist. Er ist stinksauer über die massenhafte Flüchtlingsaufnahme. „Wir hätten uns damals nie so benehmen können wie diese Leute.“

          Ich denke schon, dass das völlig unterschiedliche Phänomene sind.

        • @El Mocho

          „Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem älteren Spanier, der in den 60ern als Gastarbeiter nach deutschland gekommen ist. Er ist stinksauer über die massenhafte Flüchtlingsaufnahme. „Wir hätten uns damals nie so benehmen können wie diese Leute.“ “

          ich sprach neulich auch mit einer BPoC, die meinte, dass sie bei ihrer Mutter war und diese wie sie es nannte „geradezu AfDartige Thesen“ vertreten hätte, was ihr etwas peinlich war. Sie sei, obwohl selbst Einwanderin strikt gegen Flüchtlinge, gerade musliminische. Allerdings ist die Mutter auch sehr christlich.

        • ät Mocho, Evochris und Willkommenskultur-Hasen:

          „Die 6 Mio Türken“
          – Machen zunehmend Probleme. Werden immer religiöser. Erdowahn ist bei denen sehr beliebt. Glaubste nicht, zieh nach Wedding/Neukölln.

          „Millionen Portugiesen, Spanier und Italiener“
          – Europäische Katholiken. Ist dieser Vergleich jetzt ernst gemeint?
          Nebenbei: Irgendwann läuft ein Faß auch über; egal, welche Flüssigkeit reingekippt wurde.

          ———————–
          Mocho: „“Wir hätten uns damals nie so benehmen können wie diese Leute.” “
          – Hätten sie auch gar nicht, als europäische Christen.

          EC: „ich sprach neulich auch mit einer BPoC“
          – Was ist denn das????? B-Person of color?
          (EC: Danke fürs Löschen!)
          —————-

          Fazit: Nur volksdeutsche Linke und in das linke Miljöh integrierte Ausländer wie Hayali oder Ranganathan Y. sind ideologisch.

          Genau das meinte ich: Gehörst Du zu einer Gruppe, übernimmst Du automatisch ihre Symbole. Gleich, ob das kompletter Irrsinn ist oder nicht.

          Unsere Stammesentwicklung hat uns gefährliche Eigenschaften mitgegeben, die unter estimmten Umständen tödlich sein können. NIcht nur individuell; sondern auch gesellschaftlich.

          —————

          Die integrierten nicht-linken Ausländer sind so bodenständig wie normale Deutsche und denken daher weitgehend unideologisch-rational.
          ————–

          Hinweis: Die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, die einen schwulen MIgranten im Parlament sitzen hat.
          Der AfD-Chef von Bayern ist Asylant (Petr Bystron).

          Und der hier ist auch interessant:
          http://www.alternative-rlp.de/afd-veranstaltungen/achille-demagbo-in-baumholder

      • Keppla liest zu viel Genderama. 🙂

        Lies doch einfach mal ditte hier:

        Geld, Häuser und Autos versprochen

        Die große Mehrheit der Rückkehrer sind junge Männer. „Die Gründe für die Rückkehr sind vielfältig“, sagt Thomas Mania, Inspektionsleiter der Bundespolizei im Flughafen Tegel. „Manchen versprach man Geld, Häuser und Autos, was sie nicht bekamen. Andere klagen über lange Bearbeitungszeiten deutscher Behörden. Einigen ist das Wetter zu kalt. Andere haben schlicht Heimweh.“

        So wie der 21-jährige Hamzi. „Ich kann nicht mehr, es wurde einfach zu viel“, sagt er. „Selbst das Essen zu Hause fehlt mir.“ Drei Monate lang habe er Geld vom Amt bekommen, seit drei Monaten nichts mehr. Im Sommer kam er und wohnte seitdem in einer Unterkunft am Messegelände.

        Das sind die Artikel, die ein gewisser bekannter MRA konsequent übersieht. Stattdessen bastelt er sich einen zu Tränen rührenden Idealflüchtling, den nur Merkel durch Robin-Hood-artigen Rechtsbruch retten kann und der ständig zu Unrecht eines Verbrechens verdächtigt wird. 🙂

        http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fluechtlinge-iraker-fliegen-enttaeuscht-zurueck-nach-hause-23620370

  7. „““…Daher ist aus evolutionspsychologischen Gründen davon auszugehen, dass Religionen oder andere Kulte auf einer genetisch verankerten neurologischen Struktur basieren, die sich natürlich wie der Rest des Gehirns durch Mutation und Selektion entwickelt haben…“““

    Der Mensch hat die kognitive Fähigkeit, sich Abstraktes und Irreales vorzustellen. Das ist eine notwendige Voraussetzung für Religion. Religion und Glaubenssysteme ergeben sich zwangsläufig aus der genannten kognitiven Fähigkeit.

    Um Religion oder etwas allgemeiner Glaubenssysteme zu verstehen, ist es i.m.h.o am sinnvollsten sich zu fragen, welche Funktionen sie erfüllen. Der Text verweist auf eine wesentliche Funktion: „Glaubensüberzeugungen sind Gruppen-Symbole, oder Erkennungscodes. Wer zu einer Gruppe gehört oder gehören will, muß die Symbole senden.““ Religion kann das Band sein, das aus vielen Individuen eine Gemeinschaft herstellt. Der Verweis auf die Linken hättest Du Dir aber sparen können. Quasireligiöse Glaubenssysteme sind kein Spezifikum der Linken.

    Als Karl der Grosse Sachsen unterworfen hatte und sich einer Vielzahl sächsischer Stämme und Stammesfürsten gegenüber sah, war eines seiner ersten Bestrebungen, die Sachsen zu christianisieren. Ganz offensichtlich mit dem Zweck, sie dauerhaft ins Reich einzugliedern, indem eine gemeinsame christliche Identität erzeugt wurde. Es gäbe viele ähnliche Beispiele, wo die Religion die Standarte symbolisiert, unter der sich die Menschen sammeln. Und Kooperation in grösserem Massstab hat ohne Zweifel evolutionäre Vorteile gegenüber Konkurrenten, die als Individuen oder nur in Kleingruppen operieren.

    Viele Religionen bieten (behaupten) zudem die Möglichkeit, ewiges Leben zu erlangen. Damit wird die grosse narzisstische Kränkung, die der Mensch erfährt, sein Wissen um die eigene Sterblichkeit, geheilt – sofern man denn daran glaubt.

    Die ganze Diskussion krankt aber etwas an der Vagheit der Begriffe.

    • Pjotr:

      „Religion und Glaubenssysteme ergeben sich zwangsläufig aus der genannten kognitiven Fähigkeit.“

      – Nein, typische „unbeschriebenes-Blatt“-Theorie. Wir haben Module im Geist, die einige Dinge bewirken, andere nicht.
      Ein Assoziierer könnte auch streng rational sein wie ein Vulkanier.

      „Quasireligiöse Glaubenssysteme sind kein Spezifikum der Linken.“
      – Selbstverständlich. Ein Kennzeichen aller Radikalen.

      „Damit wird die grosse narzisstische Kränkung, die der Mensch erfährt, sein Wissen um die eigene Sterblichkeit, geheilt – sofern man denn daran glaubt. “
      – Na ja, klingt logisch. Ist aber Logik ohne Beweis.

      „Die ganze Diskussion krankt aber etwas an der Vagheit der Begriffe.“
      – Das ist wichtig. Welcher Begriff im besonderen?

      • …“““– Nein, typische “unbeschriebenes-Blatt”-Theorie. Wir haben Module im Geist, die einige Dinge bewirken, andere nicht.
        Ein Assoziierer könnte auch streng rational sein wie ein Vulkanier…““

        Eine weitere wichtige Funktion der Religion ist es, fundamentale Fragen zu beantworten wie „gab es einen Anfang von allem“? Offensichtlich kann nur ein intelligentes Wesen solche Fragen überhaupt aufwerfen. Die einfachste Antwort ist: Es gab da einen, der alles erschaffen hat, der allmächtig ist. Et voila. Schon haben wir den (monotheistischen) Gottesgaluben. Sobald diese Frage gestellt wird, ist diese Antwort eine naheliegende. Nicht die Religion an sich ist das Grundlegende, das sich im Gehirn nachweisen lässt, sondern die kognitiven Fähigkeiten, die zwangsläufig zu religiösen Vorstellungen und Glaubenssystemen führen.
        Die Erklärung „ein allmächtiger Gott hat alles erschaffen“ ist für den Höhlenbewohner mit seinem beschränkten Wissen übrigens nicht irrational, sondern die (beste) Erkläruing, die ihm möglich ist.

        • „“gab es einen Anfang von allem”“
          – Die „wissenschaftliche“ Erklärung der Welt fällt auf, stimmt.
          Aber sind wir Menschen wirklich so wißbegierig? Na ja, ich kenne viele, die Scheiß wie Gender glauben, weil es ihnen nützlich ist; und trotz daß die Realität ihnen etwas anderes sagt.

          Ich würde in der Erklärungssuche eher die Konstruktion einer Gruppenrealität sehen.

          Zusätzlich könnte man annehmen, daß Geschichten über die Vergangenheit, die zum Teil erstaunlich realistisch sind (zB die Sintflut), der Gruppe Wissen an die Hand geben, um sich zurechtzufinden.

          Man muß die Welt nicht komplett verstehen, um eine Handlungsanleitung zu haben.

          „Die einfachste Antwort ist: Es gab da einen, der alles erschaffen hat, der allmächtig ist. Et voila. Schon haben wir den (monotheistischen) Gottesgaluben“
          – Das ist sehr spät aufgetaucht. Echnaton war glaube ich der erste.

          „sondern die kognitiven Fähigkeiten, die zwangsläufig zu religiösen Vorstellungen und Glaubenssystemen führen.“
          – Das ist Deine Sicht.
          Ich halte das für unwahrscheinlich. Nimm den heutigen aufgeklärten Menschen: Wir haben mehr als genug Wissen.
          Trotzdem erfinden viele Schwachsinn, völlig entgegen der erfahrbaren Realität (Gender, Multikulti).

          Mystische Glaubenssysteme haben wahrscheinlich eigene Prozessoren, die genetisch angelegt sind. Wie diese physisch aussehen, und ob dies Mehrfunktions-Prozessoren sind, wissen wir noch nicht.

          Es gibt aber Menschen, die dieses Merkmal sehr stark ausprägen; andere weniger.

          So gibt es nmM zwei Grundtypen von Denkern an der Uni: Den offenen Realitätsforscher; und den Ideologen, der schon mit festgefügtem Weltbild antritt.

        • @ Peter

          „Die Erklärung “ein allmächtiger Gott hat alles erschaffen” ist für den Höhlenbewohner mit seinem beschränkten Wissen übrigens nicht irrational, sondern die (beste) Erkläruing, die ihm möglich ist.“

          Genauso sehe ich es auch.

          @ Axel

          „Man muß die Welt nicht komplett verstehen, um eine Handlungsanleitung zu haben.“

          Das ist richtig, aber nicht die Frage. Der Mensch MUSS die Welt nicht verstehen, er WILL es aber.

          „Das ist sehr spät aufgetaucht. Echnaton war glaube ich der erste.“

          Echnaton war der erste, der versucht hat, in Ägypten einen Monotheismus zu installieren. An irgendeine Form der Genesis hat man seit Menschengedenken geglaubt.
          Sogar die australischen Aborigines haben eine – vielleicht sogar gottlose – Vorstellung von den Dingen, die die Welt zusammenhalten.
          Mir fällt kein Fall ein, wo ich jemals von einer nichtreligiösen Kultur gelesen hätte, und sei sie noch so primitiv gewesen.

          „Nimm den heutigen aufgeklärten Menschen: Wir haben mehr als genug Wissen.“

          Das würde nur stimmen, wenn das Wissen jedem Menschen vollständig zur Verfügung stände. 95% der Menschen begnügen sich aus verschiedenen Gründen mit Teilwissen, das sie durch Glauben ergänzen. Du bist ein prima Beispiel dafür.
          Die Fakten sprechen gegen Probleme durch Migration, Du aber GLAUBST an das Ende der abendländischen Kultur und unterscheidest Dich von Priestern allenfalls dadurch, dass Du Deinen Glauben als Wissen zu verkaufen suchst.

          „So gibt es nmM zwei Grundtypen von Denkern an der Uni: Den offenen Realitätsforscher; und den Ideologen, der schon mit festgefügtem Weltbild antritt.“

          Und Du würdest Dich welchem zuordnen?
          (OK, ich geb’s zu, das war nur ne rhetorische Frage)

        • ät Carno:

          „Der Mensch MUSS die Welt nicht verstehen, er WILL es aber.“
          – Na ja. Viele Studis, die ich kenne, geben sich mit wirren Erklärungen zufrieden.
          Angebote, die Realität besser zu erfassen, werden abgelehnt.
          (Biologie — Gender).

          „Mir fällt kein Fall ein, wo ich jemals von einer nichtreligiösen Kultur gelesen hätte, und sei sie noch so primitiv gewesen. “
          – Richtig. DAher würde ich sagen, daß uns der Glaube genetisch reinprogrammiert ist.

          „95% der Menschen begnügen sich aus verschiedenen Gründen mit Teilwissen, das sie durch Glauben ergänzen.“
          – Siehe oben. Die Gruppensymbole sind wichtiger; oder die Leute sind schlicht zu dumm und zu faul (Asylprekarier; Linksradikale).

          „Und Du würdest Dich welchem zuordnen?“
          – Naturwissenschaftler sind grundsätzlich eher auf der realistischen Seite zu verorten.
          Es gibt allerdings eine kleine Zahl Konformisten, die sich dem Zeitgeist-Wahn anschließen.

        • „Das ist richtig, aber nicht die Frage. Der Mensch MUSS die Welt nicht verstehen, er WILL es aber.“

          Das glaube ich nicht. Ich glaube, Menschen, die irgendwas verstehen und ergründen wollen, sind die absolute Minderheit.

          Ich habe mal gehört, das hätte was mit Stabilisierung zu tun. Die meisten Menschen sind „Schafe“ ohne viele große Interessen und Leute, die aus der Reihe tanzen, haben immer eine Problemstellung, allerdings sind es diese Menschen, die die „Menschheit“ bzw ihre Gesellschaft dann auch wirklich voran bringen oder „relevantes leisten“. Man braucht aber eine breite „Mittelmasse“, weil eine Gesellschaft zu viele Mozarts und Gallileos irgendwie nciht aushält oder so. Ich weiß aber nicht mal mehr, wer das gesagt hat.
          Deswegen ja auch Religion. Weil man damit die Welt total leicht verstehen kann und wenn nicht, sagt man einfach „Muss ich nich verstehen, hauptsache Gott tuts“. Aber das hat natürlich wieder wenig mit „Welt-Verstehen“ zu tun.

        • „Ich glaube, Menschen, die irgendwas verstehen und ergründen wollen, sind die absolute Minderheit.“

          So extrem sehe ich das nicht, will aber nicht ausschließen, dass Du recht hast.

          Mein Eindruck ist, dass der durchschnittliche Mensch nur für eine kleine überschaubare Welt gebaut ist, in der Ordnung herrschen muss.
          Mein eigener Vater war so ein Exemplar.
          Er hat alles in seinem Leben bis zur Groteske ritualisiert.
          Ich dagegen bin das exakte Gegenteil, ein Graus für jeden Terroristen, der meine Gewohnheit ausspähen wollte. Das einzige Ritual, das ich akzeptiere, ist das tägliche Zähneputzen.
          Deshalb fühl ich mich in F&E pudelwohl.

        • „Mein Eindruck ist, dass der durchschnittliche Mensch nur für eine kleine überschaubare Welt gebaut ist, in der Ordnung herrschen muss.“

          – So funktionierte die Steinzeit ja auch.
          Und so sieht man es selbst bei „Gebildeten“: Es gibt die bösen Nazis, und die guten Linken; es gibt die sexistischen Männer und die Opfer-Frauen, es gibt die weißen Imperialisten, die die Dritte Welt ausbeuten; und es gibt die PoC, die an nichts schuld sind und ausgebeutet werden.

          Starres Schwarzweißdenken, das in der komplexen Industriewelt in die Katastrophe führt, wenn die „Denker“ zu viel Macht haben.

  8. http://www.fr-online.de/politik/indonesien-indonesien-verfolgt-homosexuelle,1472596,33896394.html

    super, jetzt fangen die Indonesier auch noch an. Auf die habe ich mal relativ roße Stücke gehalten und ich war überrascht, dass Islam und Säkulär doch irgendwie funktionieren kann, zumindest wenns mit Asiaten ist.
    Aber scheinbar hab ich mich geirrt.

    „Die 2008 gegründete, weltweit einzige Koranschule für Transsexuelle, so die Begründerin, war ins Zielkreuz der Extremistengruppe „Islamische Jihad-Front“ (FJI) geraten. „Wir haben die Schule geschlossen, um Sicherheit und öffentliche Ordnung zu wahren sowie die Gefühle der Öffentlichkeit zu schonen“, lautete die Begründung der Behörden.

    Die 40 Schülerinnen müssen nun nach einer neuen Bleibe suchen in einem Land, in dem seit Januar eine Hetzkampagne durch Regierungsvertreter und religiöse Organisationen gegen die sogenannte LGBT-Minderheit tobt.

    Zuletzt verlangte die als gemäßigt geltende islamische Organisation Nadlatul Ulama (NU), in der etwa 50 Millionen Moslems organisiert sind, die Lesbierinnen, Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen per Strafrecht zu verfolgen. „Wir brauchen ein neues Gesetz, das die Rehabilitierung dieser Leute zu normalen Menschen vorsieht“, hieß es in einem offiziellen Schriftsatz der Organisation.“

  9. @ Axel

    Interessanter Artikel.Besonders der Missbrauch von Religionen, Weltanschauungen und Ideologien von Individuen, die sich Vorteile verschaffen wollen, kommt gut zum Ausdruck.

    Das hier

    „Auch Genderfreunde sind überwiegend unreligiös; die Vertreter in der evangelischen Kirche darf man getrost auch so sehen, weil das Geschlechtergedöns und andere Inhalte wie Antifaschismus die ursprüngliche Lehre weitgehend verdrängt haben. Das Christentum ist hier nur noch eine leere Hülle, die mit aktuellen Überzeugungen gefüllt wurde.“

    spricht mir besonders aus der Seele.

  10. Die Logik ist andersrum:

    Eine hohe Verbreitung und Akzeptanz von Wahvorstellungen öffnet den menschlichen Geist für weitere Wahnvorstellungen.
    Die Vermeidung von Wahnvorstellungen minderst insgesamt die Menge der Verrückten.

    Entsprechend kann man beobachten, dass in der ehemaligen DDR insgesamt weniger menschen der institutionalisierten religiösen Wahnvorstellungen anhängen, und auch weniger Menschen sonstigen Wahnvorstellungen, insb. „Aberglaube“ nachhängen (je relativ).

    Eine sehr durchsetzungsstarke Wahnvorstellung (etwa die im Südosten) ist ja monotheistisch, also von Intoleranz durchsetzt. Da sie durchsetzungsstark ist, bleiben hier andere Wahnvorstellungen entsprechend unterdrückt bzw. weniger verbreitet ausfallend.

    • „dass in der ehemaligen DDR insgesamt weniger menschen der institutionalisierten religiösen Wahnvorstellungen anhängen“

      – Das Stichwort ist „Institution“. Richtig beobachtet.
      Aber was sagt das aus? Sind wir Ossis deshalb weniger gläubig als Karteileichen-Christen im Westen?
      Und nicht vergessen: Umfragen ergeben eine erstaunliche Glaubensbereitschaft im Volke; unabhängig von der katholisch-protstantischen Polit-Neokirche.

      • Kann genausogut umgekehrt sein, weil der DDR-Führung Religion suspekt war, sind die Karteileichen alle ausgestiegen, und nur der harte Kern ist übrig geblieben. Dann wären Ostdeutsche, die in einer Kirche sind, überzeugte Gläubige. Jedenfalls die älteren.
        Andrerseits, ein ehemalige Pastor und eine Pastorentochter, beide aus dem Osten, sind unser Staatsoberhaupt bzw. Regierungschefin. Die Ausrufung zum protestantischen Gottesstaat steht aber trotzdem noch aus.

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