Laurie Penny, die „Fuck Zone“ und „gute Männer sind wie Einhörner“

Laurie Penny hat einen Anti-Valentins-Rant verfasst, den ich in Auszügen sehr interessant finde:

It’s not that I didn’t get upset and frustrated. There were times when I badly wanted a partner, and for much of that time, I felt like I had to choose between having one and being my best self. That self, the self that was dedicated to writing, travelling and doing politics, that had many outside interests and more intense friendships, was not something men seemed to value or desire—at least not in that way. I don’t mean to suggest that I don’t also have gigantic, awkward flaws that make me largely unbearable to be with—just that boys rarely stuck around long enough to find that out. Plenty of them were perfectly happy to sleep with me, but after a little while, when I became a real person to them, when it became more than just sex, they turned mean or walked away.

Finde ich vor dem Hintergrund erstaunlich, dass sie erkennbar nur von sich selbst ausgeht und in keiner Weise darüber nachdenkt, wie sie wohl auf Männer wirkt und was diese an ihr interessant finden könnten. Das Männer ihren Erfolg und ihre politischen Interessen nicht interessant finden ist wenig verwunderlich, wenn sie Aussagen wie

Romantic love is a systemic lie designed to manipulate women into lifelong emotional labour. But I still get butterflies sometimes.

macht oder wenn sie es als Zumutung und zum Schweigen bringen empfindet, wenn man aus Rücksicht auf die Männer nicht mehr sagen darf, dass Männer nun einmal Frauen unterdrücken

These days, before we talk about misogyny, women are increasingly being asked to modify our language so we don’t hurt men’s feelings. Don’t say, “Men oppress women” – that’s sexism, as bad as any sexism women ever have to handle, possibly worse. Instead, say, “Some men oppress women.” Whatever you do, don’t generalise. That’s something men do. Not all men – just somemen.
This type of semantic squabbling is a very effective way of getting women to shut up. After all, most of us grew up learning that being a good girl was all about putting other people’s feelings ahead of our own. We aren’t supposed to say what we think if there’s a chance it might upset somebody else or, worse, make them angry. So we stifle our speech with apologies, caveats and soothing sounds. We reassure our friends and loved ones that “you’re not one of those men who hate women”.
Welcher Mann sehnt sich bei einer derartigen Frau nicht nach einer langen Beziehung?
Es scheint also als würde Laurie weniger in die Friendzone und eher in die Fuckzone kommen. Dazu schrieb ich mal:

Häufig kann es aber genau so gut sein, dass gerade in der Konstellation Mann-Frau auch hier die Attraction nicht hinreichend hoch ist. Er kann sich vorstellen, mit ihr zu schlafen, aber er will sich nicht dauerhaft an sie binden und dafür andere Frauen aufgeben. Sie ist sozusagen schön genug für Sex, aber nicht schön genug für eine Beziehung. Eine andere Variante ist: Sie wäre zwar gut genug aussehend für eine Beziehung, aber ihre Art und Persönlichkeit sind nicht nach seinem Geschmack, so dass er zwar kurze Zeit Sex mit ihr haben kann, ansonsten aber an ihr nicht interessiert ist.

Wer zu häufig in der Fuckzone landet, der sollte gerade als Frau die Auswahl seiner Männer beachten: Es spricht dann einiges dafür, dass die jeweilige Frau zu hoch rangeht oder zu nervig ist für die Klasse der Männer, die sie auswählt. Wenn man gut aussieht, dann ist es eben ein Persönlichkeitsproblem, also quasi im Komfortbereich zu verorten.

Da scheint mir bei Laurie Penny auf jedenfalls die Persönlichkeit ein größeres Problem zu sein, je nach dem welche Männer sie sich aussucht könnte auch Schönheit ein Problem sein.

Laurie Penny

Laurie Penny

 Sie scheint nicht die eigentlich hinreichend bekannte Tatsache zu verstehen, dass Männer Casual Sex aufgrund des stärkeren Sexualtriebs so ziemlich mit jeder für sie einigermaßen passablen Frau haben und das nichts weiter über daraus hinausgehendes Interesse aussagt. Sie scheint auch darunter zu leiden, dass die Männer sie nur für Sex benutzen und darüber hinaus kein weitergehendes Interesse an ihr haben. Sie scheint sich aber nicht bewußt zu machen, warum die Männer es nicht mit ihr aushalten, bis sie „ihre eigentlichen Charakterfehler erkennen können“. Sie scheint also schlicht keinerlei Reflextionsvermögen diesbezüglich zu haben oder aber ihre innere mentale Barriere ist zu stark um sich das bewußt machen zu können.

Auch diese Stelle fand ich interessant:

Nothing frustrates me so much as watching young women at the start of their lives wasting years in succession on lacklustre, unappreciative, boring child-men who were only ever looking for a magic girl to show off to their friends, a girl who would in private be both surrogate mother and sex partner. I’ve been that girl. It’s no fun being that girl. That girl doesn’t get to have the kind of adventures you really ought to be having in your teens and twenties. It’s not that her dreams and plans don’t matter, but they always matter slightly less than the boy’s, because that’s what boys are taught to expect—that their girlfriend is there to play a supporting role in their life.

Das klingt als wolle sie gleichzeitig „echte Männer“, was ich bei Feministinnen immer lustig finde. Gleichzeitig scheint mir hier auch eine gewisse intrasexuelle Konkurrenz durchzuschimmern: Diese „Magischen Mädchen, mit denen man bei seinen Freunden angeben kann“ dürften ja üblicherweise hübsch sein. Es ist eine gewisse Form von „diese anderen Frauen biedern sich bei den Jungs an, indem sie sie umsorgen und für Sex zur Verfügung stehen, statt unabhängig und abenteuerlustig zu sein wie ich“.

Wie wenig sie den Partnermarkt versteht zeigt sich dann auch daran, dass sie meint, dass Männer die Frauen nur als mit „einer Unterstützungsrolle ausgestattet“ ansehen. Die meisten Männer dürften eher sehr bemüht um eine Freundin sein und ihre Beziehung als durchaus sehr wesentlich ansehen.

Dazu passt auch diese Stelle:

Today, whatever else we are, women are still taught that we have failed if we are not loved by men. I’ve lost count of the men who seem to believe that the trump card they hold in any debate is “but you’re unattractive”. “But I wouldn’t date you.” How we feel about them doesn’t matter. Young women are meant to prioritise men’s romantic approval, and young men often struggle to imagine a world in which we might have other priorities.

Mir scheint, sie ist wirklich unfähig eine andere Perspektive als die eigene, geschweige denn eine männliche Perspektive, einzunehmen. Für sie ist es wahrscheinlich unvorstellbar, dass beide Geschlechter regelmäßig danach bewertet werden, wie attraktiv sie für das andere Geschlecht sind und das Beleidigungen üblicherweise gerade den Partnerwert betreffen. Natürlich hören auch Männer häufig, dass sie „keine abbekommen würden“, sie werden als „Wichser“ bezeichnet, sie fühlen sich schlecht, wenn ihre Freunde Freundinnen haben und sie nicht. Und natürlich ist „du bist unattraktive“ oder „ich würde keine Beziehung mit dir wollen“ eine gern genommene Beleidigung, weil sie eben gerade wenn sie von Männern kommt, die mit nahezu jeder Frau schlafen würden, den Partnerwert nachhaltig abspricht. Frauen können damit weitaus weniger beleidigen, weil es ihr Default-Zustand ist: Sie wollen per se nicht mit den meisten Männern schlafen. Ein Mann muss erst besonders gut aussehen oder sich besonders um sie bemüht haben, damit dies der Fall ist. Es ist der Grund, warum man in Bars und Clubs „Ladies Nights“ hat und keine „Boys Nights“: Wenn man Frauen einen Grund gibt in den Klub zu kommen, dann hat man damit den Männern einen Grund gegeben, in den Klub zu kommen. Ihre Vorstellung, dass es dabei dann darum geht, dass Männer Frauen „romantisch bestätigen“, ist aus dieser Sicht eher lebensfremd.

Ich kann mir aber vorstellen, dass es ein wunderbarer Selbstschutz ist: Männer beuten einen in einer Beziehung eben nur aus, sie erwarten, dass sie der Mittelpunkt sind, andere Frauen sind doof genug, das zu machen, aber Laurie eben nicht! Sie lässt sich nicht von den Männern unterdrücken und erlebt lieber Abenteuer!

Vielleicht ist Laurie Penny also auch Feministin, weil sie einfach nicht damit zurecht kommt, dass sie bei Männern nicht ankommt und verarbeitet das auf diese Weise.

Sie führt weiter aus:

“In patriarchal culture,” as bell hooks observes in All About Love: New Visions, “men are especially inclined to see love as something they should receive without expending effort. More often than not they do not want to do the work that love demands.”

Es ist lustig, dass sie sich oben davon freisagt, dass man als Frau Arbeit in die Liebe stecken sollte und anscheinend nicht bereit ist, dafür etwas zu tun und gleichzeitig den Männern vorhält, dass sie ihrerseits nichts tun.

Es erscheint mir angesichts dessen, dass üblicherweise der Mann in der Beziehungsanbahnung weitaus mehr machen muss als die Frau, auch eine typisch unrealistische Verfälschung der tatsächlichen Abläufe. Und auch in einer Beziehung sind es häufig genug die Männer, die versuchen müssen ihre Frau glücklich zu bekommen: Wie gut eine Beziehung läuft bewertet sich eben danach, wie glücklich die Frau ist (A happy wife, a happy life„). Das sich die Männer dabei nicht um Laurie bemühen kann durchaus sein.

Laurie meckert weiter:

 Even the very best and sweetest of men have too often been raised with the expectation that once a woman is in their lives romantically, they will no longer have to do most of the basic chores involved in taking care of themselves. When I’ve spoken critically about this monolithic ideal of romantic love in the past, most of the pushback I’ve received has been from men, some of it violent, and no wonder. Men usually have far more to gain from this sort of traditional arrangement. Men are allowed to think of romantic love as a feeling, an experience, a gift that they expect to be given as a reward for being their awesome selves. That sounds like a great deal to me. I wouldn’t want that challenged.

Puuuh, was für eine verschrobene Sicht. Da sagt sie den Männer Sätze wie

Romantic love is a systemic lie designed to manipulate women into lifelong emotional labour. But I still get butterflies sometimes.

und die widersprechen ihr auch noch! Unvorstellbar, wirklich, die arme Laurie. Dabei ist es doch ganz klar, dass Männer sonst gar nichts machen, sondern sich selbst als Belohnung für alles sehen, während die Frau ackert.

Ich bin weit eher geneigt, dass viele Frauen das Prinzip, dass sie die Belohnung sind, insbesondere ihre gute Laune, weitaus eher umsetzen können als viele Männer

Women, by contrast, learn from an early age that love is work. That in order to be loved, we will need to work hard, and if we want to stay loved we will need to work harder. We take care of people, soothe hurt feelings, organise chaotic lives and care for men who never learned to care for themselves, regardless of whether or not we’re constitutionally suited for such work. We do this because we are told that if we don’t, we will die alone and nobody will find us until an army of cats has eaten all the skin off our faces.

Hier scheint sie die Vorstellung der aufopfernden bürgerlichen Hausfrau, die selbstlos für die Familie werkelt zu beschwören. Immer nur „Care Arbeit“ leistend ohne jemals etwas zurückzubekommen. Und der Mann ist der Pascha im Haus. Und jede Frau die das nicht macht bekommt eben Angst damit gemacht, dass sie einsam stirbt und ihre Katzen sie auffressen.

Natürlich kann man da auch das gegenteilige Bild malen: Der Mann, der sich totarbeitet, damit die Familie gut leben kann, dessen Frau zuhause sitzt und wie Peggy Bundy Fernsehn schaut und Bonbons ist. Man kann dagegen auch das Bild des Mannes stellen, der ganz unter dem Pantoffel seiner Frau steht.

Little boys are told they should “get” girlfriends, but they are not encouraged to seriously consider their future roles as boyfriends and husbands. Coupledom, for men, is not supposed to involve a surrendering of the self, as it is for women. Young men do not worry about how they will achieve a “work-life balance”, nor does the “life” aspect of that equation translate to “partnership and childcare”. When commentators speak of women’s “work-life balance”, they’re not talking about how much time a woman will have, at the end of the day, to work on her memoirs, or travel the world, or spend time with her friends. “Life”, for women, is envisioned as a long trajectory towards marriage. “Life”, for men, is meant to be bigger than that.

Ach, die alte Darstellung, dass es Frauen schwerer haben, weil sie nicht einfach nur auf Arbeit festgelegt sind, sondern eine Wahl haben.

No wonder single girls are stigmatised, expected at every turn to expected to explain their life choices. No wonder spinsterhood is supposed to be the worst fate that can befall a woman. “Spinster” is still an insult, whereas young men get to be fun-loving bachelors, players and studs. There would be serious social consequences if we collectively refused to do the emotional management that being a wife or girlfriend usually involves—so it’s important that we’re bullied into it, made to feel like we’re unworthy and unloveable unless we’re somebody’s girl. Today, we’re even expected to deliver the girlfriend experience in the workplace, as “affective labour”—the daily slog of keeping people happy—becomes a necessary part of the low-waged, customer-facing, service-level jobs in which women and girls are over-represented.

Ist das eigentlich ein „ich bin Single und das darf mir keiner vorwerfen, warum sind alle so gemein zu mir“? Frauen werden bei ihr also in die Beziehung geprügelt, wo sie ausgebeutet werden. Und nur sie widersetzt sich heroisch. Das Frauen einfach so eine Beziehung wollen und das Männer auch genug in diesen machen, dass wird einfach ausgeblendet.

That’s an ideological reason to be single. Now here’s a practical one. The truth is that most men in their teens and twenties have not yet learned to treat women like human beings, and some never do. It’s not entirely their fault. It’s how this culture trains them to behave, and in spite of it all, there are a few decent, kind and progressive young men out there who are looking for truly equal partnerships with women.

 Nein, im Feminismus hassen wir Männer nicht, wir beklagen nur, dass sie Frauen eben nicht als Menschen behandeln können und wir sagen sogar, dass es nicht vollständig ihre Schuld ist. Wir gestehen sogar zu, dass es ein paar ganz wenige Männer gibt, die nicht ganz schlecht sind. Wie kann man nur immer wieder behaupten, der Feminismus habe etwas gegen Männer? Wir halten euch nur vor, dass ihr eben scheiße seid, weil ihr es seid, aber ihr könnt euch ja bessern. Ich wundere mich ja wirklich, warum Männer keine Beziehung mit ihr wollen.

The trouble is that there aren’t enough of them for all the brilliant, beautiful, fiercely compassionate women and girls out there who could really do with someone like that in their lives. Those men are like unicorns. If you meet one, that’s great. You might think you’ve met one already—I’ve often thought so—but evidence and experience suggest that a great many unicorns are, in fact, just horses with unconvincing horns. If you don’t manage to catch a real unicorn, it doesn’t mean there’s anything wrong with you. Either way, you should have a plan B.

„Der Grund warum ich Single bin ist, dass es einfach kaum gute Männer gibt, das kann man mir doch wirklich nicht vorwerfen! Wie Einhörner sind sie, quasi nicht existent. Wirklich, es liegt an den Männern! Nicht daran, dass mich keiner gut genug für etwas ernsteres findet“

Ich finde mit Laurie Penny gewinnt die These, dass Feminismus ein Kampfmittel der intrasexuellen Konkurrenz unter Frauen ist, durchaus an Gewicht.

Frauen und ihr Mitwirken an den Geschlechterrollen

Beim „Good Men Projekt“ gibt es eine interessante Erkenntnis einer Frau

I live in a house full of men: little men, big men, young men, and old men. Between my husband, four sons and all their friends, I have men of all shapes and sizes roaming through my house all the time. Not long ago, I started sharing what I’ve learned from observing all these men on a blog I called Boys Cry Too.

My goal was to convince everyone that teaching boys not to cry has a multitude of unhealthy side effects and we should stop. Shortly after my first few posts went live though, my husband looked at me and said, “What you’re saying on your blog is great, but you don’t really mean it.”

I desperately want an emotionally intelligent spouse who can converse intimately with me about our most vulnerable feelings. Except when I don’t.
I was startled and asked what he meant. He continued, “When you wake me up in the middle of the night because you heard a noise that made you nervous, the last thing you want to hear is that I’m scared too.”

I was speechless, and I’m rarely speechless; but he was right.

I desperately want an emotionally intelligent spouse who can converse intimately with me about our most vulnerable feelings. Except when I don’t. Sometimes what I really want is a fearless, superhero who will walk through the house at four o’ clock in the morning and confront whatever strange noise I may have heard while I stand at the top of the stairs holding the phone.

I want sons who will talk about their feelings and make compromises instead of pummeling each other, but I also want them to defend themselves if someone picks on them at school. I want them to be peacemakers, but not pushovers. I want them to be obedient, and independent, confident, yet introspective. And since I’m being honest, I’ll just go ahead and say it: I want them to kick ass out on the field.

I want my husband to help with the dishes, change diapers, and fold laundry; but I’m more physically attracted to him when he comes inside sweaty from a day of manual labor. I hate guns, but I’m glad my husband knows how to use one. Sometimes I want him to hug me when I’m crying and other times I’d prefer he just make me laugh.

Women are too. Women’s contradictory expectations are actually helping in many ways to perpetuate the stereotypes men struggle against.
When my husband pointed all this out to me, I was stunned. Here I was championing the softer side of boys every day on my blog, but in real life I was often communicating a desire for the exact opposite. I was a classic case of saying one thing and doing another, but blissfully unaware of my hypocrisy.

Das ist eigentlich eine Erkenntnis, zu der man durchaus leicht kommen kann. Es ist erstaunlich, dass sie in der Geschlechterdebatte auf Seiten des Feminismus so vollkommen untergeht.

„Frauen wird oft vorgeworfen sich zum Opfer zu machen“

Slavo weist auf eine interessante Stelle in einem Artikel hin:

“Feministinnen wird oft vorgeworfen, sie würden sich – und andere Frauen gleich mit – zu bloßen Opfern machen: Opfer der Umstände, des Patriarchats, einzelner Männer, egal. Natürlich ist kaum eine Frau und überhaupt kaum ein Mensch ein komplettes Leben hindurch passiv und hilflos in diesem Sinne.”

“Es scheint verlockend zu sein, Frauen, die über ihr Leid sprechen, komplettes Opfertum zuzuschreiben und dann “dem Feminismus” vorzuwerfen, er forciere das. Das Frauenbild, das dahintersteckt, ist vielleicht nicht das frischeste. Leslie Jamison schreibt in ihrem Essay-Band “Die Empathie-Tests”: “Wann immer wir über verwundete Frauen sprechen, laufen wir Gefahr, ihr Leiden nicht als einen Aspekt weiblicher Erfahrung, sondern als konstitutiven Bestandteil von Weiblichkeit an sich zu betrachten – möglicherweise sogar als das raffinierte Moment ihrer Vollendung.” Jamison schreibt auch über die Angst einiger Frauen, “unter keinen Umständen Opfer zu sein”. Das kann es doch aber auch nicht sein, erklärt sie, denn die strikte Abgrenzung von Opfern und Nichtopfern funktioniert am Ende nie: “als wären wir nicht alle komplizierte Mischwesen aus Wunden, von denen wir nicht lassen können, und anderen, die wir eben haben”.”

Das ist auch eine klassisch feministische Argumentation. „Wir laufen Gefahr X so und so zu sehen. Statt dessen sollten wir es lieber anders sehen“. Der Hinweis auf die Gefahr ersetzt da mitunter das Argument. Hier wird noch einfach eine bestimmte vage Aussage nachgeschoben.

Die eigentliche Frage: „Sehen Frauen sich eher als Opfer, weil die Frauenrolle Opfer sein erlaubt“ wird nicht beantwortet. Statt dessen wird vage darauf verwiesen, dass man das doch irgendwie alles gar nicht bestimmen kann und es jedenfalls weibliche Erfahrungen abwerten würde.

Es wird einfach abgelehnt, dass man hier eine Entscheidung treffen kann und damit bleibt irgendwie die weibliche Erfahrung im Raum, als unwiderlegbar.

„Lieber männlicher Geflüchteter“

Gerade wird sich über diesen Text aufgeregt:

 

Lieber männlicher Geflüchteter,

vermutlich in meinem Alter. Vermutlich ein paar Jahre jünger. Ein bisschen älter.

Es tut mir so unfassbar Leid!

Vor fast einem Jahr habe ich die Hölle gesehen, aus der du geflohen bist. Ich war nicht direkt am Brandherd, aber ich habe die Menschen in dem Flüchtlingslager in Südkurdistan besucht. Habe alte Großmütter gesehen, die sich um zu viele elternlose Kinder kümmern müssen. Ich habe die Augen dieser Kinder gesehen, einige haben ihr Leuchten nicht verloren. Ich habe aber auch die Kinder gesehen, deren Blick leer und traumatisierend war. Ich habe mir von ca 20 ezidischen Kindern in ihrem Matheunterricht arabische Schriftzeichen zeigen lassen und weiß noch, wie ein kleines Mädchen angefangen hat zu weinen, nur weil ein Stuhl umfiel.

Ich habe einen Hauch der Hölle gesehen, aus der du geflohen bist.

Ich habe nicht gesehen, was davor geschehen ist und auch deine strapaziöse Flucht habe ich nicht miterleben müssen.

Ich bin froh und glücklich, dass du es hierher geschafft hast. Das du den IS und seinen Krieg hinter dir lassen konntest und nicht im Mittelmeer ertrunken bist.

Aber ich fürchte, du bist hier nicht sicher.

Brennende Flüchtlingsunterkünfte, tätliche Angriffe auf Refugees und ein brauner Mob, der durch die Straßen zieht.

Ich habe immer dagegen angekämpft, dass es hier so ist.

Ich wollte ein offenes Europa, ein freundliches. Eins, in dem ich gerne leben kann und eins, in dem wir beide sicher sind. Es tut mir Leid.

Für uns beide tut es mir so unglaublich Leid.

Du, du bist nicht sicher, weil wir in einer rassistischen Gesellschaft leben.

Ich, ich bin nicht sicher, weil wir in einer sexistischen Gesellschaft leben.

Aber was mir wirklich Leid tut ist der Umstand, dass die sexistischen und grenzüberschreitenden Handlungen die mir angetan wurden nur dazu beitragen, dass du zunehmendem und immer aggresiverem Rassismus ausgesetzt bist.

Ich verspreche dir, ich werde schreien. Ich werde nicht zulassen, dass es weiter geschieht. Ich werde nicht tatenlos zusehen und es geschehen lassen, dass Rassisten und besorgte Bürger dich als das Problem benennen.

Du bist nicht das Problem. Du bist überhaupt kein Problem.

Du bist meistens ein wunderbarer Mensch, der es genauso wie jeder andere verdient hat, sicher und frei zu sein.

Danke, dass es dich gibt – und schön, dass du da bist.hier

Man regt sich auf, weil sie kurz davor eine Anzeige erstattet hat, weil sie drei Männer ausländischer Herkunft vergewaltigt haben sollen.

Nun wird dieser Text so interpretiert, dass sie sich damit bei den Tätern entschuldigen will. Aus meiner Sicht eine gänzlich falsche Auslegung.

So wie ich das sehe entschuldigt sie sich nicht bei den Tätern sondern bei anderen Flüchtlingen dafür, das die Tat ihrer Vergewaltiger nun genutzt werden wird einen Generalverdacht gegen alle männlichen Flüchtlinge zu begründen. Sie stellt klar, dass sie wegen der Tat gegen sie nicht andere männliche Flüchtlinge unter einen Generalverdacht stellt.

Was ist daran bezüglich des betonens der Unschuld anderer Männer zu kritisieren? Die männlichen Flüchtlinge haben ganz überwiegend niemanden vergewaltigt.

Ist das nicht grundsätzlich genau die Haltung, die wir gerne von Frauen hätten?

Ein Text einer vergewaltigten Frau

„Liebe Mann an sich, du bist toll, es tut mir leid, dass die Taten einzelner Männer gegen mich nun mehr von Feministinnen genutzt werden um eine Rape Culture zu behaupten.

Ich verspreche dir, ich werde schreien. Ich werde nicht zulassen, dass es weiter geschieht. Ich werde nicht tatenlos zusehen und es geschehen lassen, dass Feministinnen und Sexisten dich als das Problem benennen.

Du bist nicht das Problem. Du bist überhaupt kein Problem.

Du bist meistens ein wunderbarer Mensch, der es genauso wie jeder andere verdient hat, sicher und frei zu sein.

Danke, dass es dich gibt.

wäre ein großartiger Text. Es erscheint mir hilfreich, hier die Argumente, die man gegen ihren Text bringt in übertragener Form gegen meine Umformulierung vorzubringen und zu schauen, wie sie da klingen.

Natürlich ist der obige Text dennoch ein großartiges Beispiel für Doppeldenk. Denn sie schafft es gleichzeitig einen Generalverdacht gegen die deutsche Gesellschaft einzubringen und diese für alles verantwortlich zu machen, das alte Märchen der von weißen errichteten Rape Culture und überhaupt der Schlechtigkeit der weißen Welt.

Ihre Beschränkung auf männliche Flüchtlinge und ihre Verklärung andere Kulturen sowie die Verteufelung der westlichen Welt, das alles ist ihr durchaus vorzuwerfen.

Das sie nicht alle männlichen Flüchtlinge für die Tat Einzelner verantwortlich macht allerdings nicht.

Selbermach Samstag 174 (13.02.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

„Männer wählen schlaue statt schöne Frauen“

Ein Artikel macht gerade die Runde, der interessante Theorien zur Partnerwahl aufstellt:

In the current sociocultural framework for understanding mating preferences, we propose that gender roles affect sex differences and similarities in mate preferences. Gender roles, in turn, are shaped by the unequal division of labour between women and men. As a consequence, mating preferences and choices should converge across the sexes as the weakening of this division puts the sexes in more similar social roles in their societies. To evaluate these assumptions, we review relevant findings from three domains that show variability in gender roles:
(a) cross-cultural variability related to differences in societies‘ division of labour,
(b) historical variability related to temporal changes in the division of labour, and
(c) individual variability in gender attitudes that reflects the gradual and uneven spread of shifts toward gender equality throughout each society.
The bringing together of multiple lines of evidence puts the sociocultural framework on a new and more secure foundation.
Leider habe ich die Studie nicht im Volltext gefunden, wenn sie jemand zuschicken könnte, dann wäre ich sehr interessiert.
Etwas mehr Hinweise gibt die diesbezügliche Presseerklärung:
Intelligenz über Schönheit? Bisher galt die Vermutung, dass Männer biologisch darauf programmiert sind, bei der Partnersuche vor allem auf schöne Gesichter und Rundungen anzusprechen. Eine neue Studie zeigt, dass sich die Gesetze der Partnerwahl mit der zunehmenden Gleichstellung von Männern und Frauen verändern.
Mit der Gleichstellung von Männern und Frauen verändern sich auch die Kriterien in der Partnerwahl.
Trotz Hindernissen auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter zeigen neuere Studien, dass Männer heute bei der Partnerwahl tatsächlich Intelligenz zunehmend vor Schönheit stellen. Zu diesem Schluss kommen Marcel Zentner, Professor am Institut für Psychologie der Uni Innsbruck, und seine Kollegin Alice Eagly, Professorin für Psychologie an der Northwestern University (USA), nach einer extensiven Analyse von Studien, die sich mit gesellschaftlichen Einflüssen auf die Partnerwahl befasst haben. „Wir sichteten und analysierten hunderte von Studien aus verschiedenen Disziplinen. Sie zeigen, dass die Partnerpräferenzen von Frauen und Männern mit unvermuteter Schnelligkeit auf Fortschritte in der Gleichstellung reagieren“, sagt Marcel Zentner. Dieses Ergebnis rührt an den Grundfesten einer verbreiteten Theorie, wonach unsere Partnerpräferenzen evolutionsbiologisch festgeschrieben sind. Frauen brauchen Männer mit Ressourcen zum Großziehen ihrer Kinder. Männer hingegen möglichst viele fruchtbare Frauen. So können beide die größtmögliche Zahl von Nachkommen hinterlassen. Doch einige Evolutionsbiologinnen und -biologen argumentieren heute anders. Unsere Vorfahren hätten sich ständig wechselnden Umwelten mit neuen Anpassungsproblemen stellen müssen. Den Überlebensvorteil hatten also diejenigen, die flexibel auf Veränderungen in der Umwelt reagieren konnten. Das evolutionsgeschichtliche Ergebnis sei die dem Menschen eigene Flexibilität. „Dieselbe Flexibilität erlaubt es dem Menschen auch, seine Partnerpräferenzen den gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen“, meint Alice Eagly von der Northwestern University. „Wie Vertreterinnen und Vertreter soziokultureller Ansätze schon lange vermutet haben, werden Partnerinnen und Partner vor allem danach ausgewählt, wie sehr sie in einen bestimmten Lebensentwurf hineinpassen. Und Lebensentwürfe werden durch die zunehmende Gleichstellung der Geschlechter maßgeblich geprägt“, so die Psychologin. Dass Partnerpräferenzen und Gleichstellung eng zusammenhängen, wiesen Zentner und Eagly auf drei sich gegenseitig ergänzende Arten nach.
„Flexibel reagieren können“ ist eine interessante Sache. Es ist aber etwas, was Evolution nur sehr schwer verwirklichen kann. Der Dodo beispielsweise wäre in einer Betrachtung mit dem Wissen um die Zukunft sicherlich besser dran gewesen, wenn er seine Flugfähigkeit behalten hätte. Er wäre dann flexibler gewesen. Wir wissen, dass das der Evolution vollkommen egal war. Sie stellt den lang anhaltenden momentanen Vorteil in den Vordergrund.
Und da ist es beim Menschen nicht anders: Die Evolution kann nicht planen, dass wir irgendwann einmal eine Zukunft haben, in der Ernährung keine Rolle mehr spielt und wir uns auf andere Aufgaben konzentrieren müssen. Sie kann nur die Situationen verwerten, die in der Vergangenheit dazu führten, dass sich bestimmte Gene angereichert haben. Und da war es eben immer so (das baue ich schon für Elmar ein), dass man Eier teurer verkaufen konnte als Sperma und zudem die Kosten des Sex schnell bei der Frau verblieben. Wenn die Frau keine Unterstützung eines Partners benötigt hätte, dann hätten wir wie andere Menschenaffen auch keine Notwendigkeit gehabt eine Liebeschemie zu entwickeln. Wir hätten auch einfach ohne Bindung Sex haben können. Liebe macht eigentlich nur dann Sinn, wenn man sich bei der Aufzucht des Nachwuches unterstützt. Damit wird die Fähigkeit zur Unterstützung bei der Aufzucht des Nachwuchs natürlich ein relevantes Partnerwahlkriterium.
Das ist übrigens unabhängig davon, dass auch die Frau sich an der Ressourcenbeschaffung beteiligt. Evolutionsbiologische Modelle gehen nicht davon aus, dass die Versorgung alleine Sache des Mannes ist. Sie gehen nur davon aus, dass Versorgereigenschaften neben anderen Anzeichen für genetische Qualität sexy sind.
Vorstellungen ändern sich
Zunächst untersuchten Zentner und Eagly kulturübergreifende Studien. „Diese zeigen, dass das geschlechtstypische Präferenzmuster, wie Frauen sind von Einfluss und Reichtum angezogen und Männer von Jugend und Schönheit, mit zunehmender Geschlechtergleichstellung der Länder dahinschmilzt“, erklärt der Wissenschaftler. So ist die Präferenz von Frauen für solvente Männer in Ländern mit relativ niedriger Gleichstellung wie Korea oder die Türkei doppelt so stark ausgeprägt wie in Ländern mit relativ hoher Gleichstellung wie Finnland oder den Vereinigten Staaten. In Finnland sind Bildung und Intelligenz der Partnerin oder des Partners für Männer bereits wichtiger als für Frauen.
Hier müsste man sich natürlich die konkreten Studien anschauen. Eine Studie dazu hatte ich mal hier verlinkt. Daraus eine interessante Grafik:
Geschlechtsunterschiede in der Partnerwahl

Geschlechtsunterschiede in der Partnerwahl

Das zeigen sich trotz aller Unterschiede in der Gesellschaft ganz erhebliche Geschlechterunterschiede und diese verlaufen insoweit durchaus stereotyp. Man sieht, dass gerade „Good looks“ große Unterschiede beibehält.

Danach befassten sich Zentner und Eagly mit Studien zu Geschlechtsrollenbildern von Individuen. Hier zeigte sich, dass die traditionellen geschlechtstypischen Partnerpräferenzen vor allem bei Personengruppen anzutreffen sind, die ein konventionelles Geschlechtsrollenbild haben. Je progressiver dieses Bild ist, desto geringfügiger ist auch der Geschlechtsunterschied in den Partnerpräferenzen der untersuchten Personengruppen.
Das mag absolut sogar stimmen: In einer gleicherberechtigteren Gesellschaft spielt „Kann die Frau gut kochen“ einen geringeren Unterschied und auch Altersunterschiede gehen zurück und Bildungsabschlüsse werden wichtiger. Gerade bei sehr ungleichen Gesellschaften kann evtl auch ein Geschlecht seine Präferenzen wesentlich deutlicher durchsetzen. Das ändert aber nichts daran, dass bestimmte Partnerpräferenzen nach wie vor starke Unterschiede aufweisen.
Schließlich weisen die Autorin und der Autor in der Analyse historischer Trends nach, dass Änderungen in Geschlechterrollenbildern parallel zu Änderungen in Partnerpräferenzen verlaufen. In vielen Nationen ist die klassische Arbeitsteilung, bei der Männer erwerbstätig sind und Frauen den Haushalt bestreiten, schon lange überholt.
Letzteres ist auch kein Bestandteil evolutionärer Theroien. Dennoch kann Status, Vermögen, Versorgereigenschaft eine wichtige Rolle spielen. Wenn Frauen nach wie vor einen Mann wollen, der zumindest genauso viel, besser mehr verdient als sie dann spielt sein Beruf für die Frauen eben eine wichtigere Rolle, selbst wenn Männer keine Hausfrau mehr wollen.
Einkommen und Bildung der Frau spielten vor 75 Jahren bei der Partnerwahl kaum eine Rolle, während heute immer mehr Männer diese Eigenschaften als sehr bedeutsam einschätzen.
Das verstößt nur nicht gegen evolutionär entwickelte Rollen. Es ist nur eine Verlagerung bestimmter Eigenschaften, während andere bestehen bleiben. Eine blöde Frau war denke ich zu keiner Zeit attraktiv, wenn auch ein Verhalten, welches darstellte, dass sie die Position ihres Mannes nicht respektiert, durchaus anderes bewertet wurde und auch in der intrasexuellen Konkurrenz bedeutsam sein konnte.
„Die Gleichstellung wirkt wie eine Art Hebel“, beschreibt Marcel Zentner die Ergebnisse im Fazit. „Wird er nach oben gedrückt, verkleinern sich die Unterschiede in den Partnerpräferenzen zwischen Männern und Frauen, egal ob der Hebel bei der Kultur, der Person, oder dem Tempo gesellschaftlicher Entwicklungen angesetzt wird.
Er verkleinert sich in einigen Bereichen, indem andere Merkmale mehr betont werden.
Dies bedeutet nicht, dass diese Unterschiede ganz verschwinden würden oder dass biologische Faktoren keine Rolle spielten. Feststellen lässt sich jedoch, dass gesellschaftliche und psychologische Faktoren Partnerpräferenzen weit mehr prägen, als wir bisher vermutet haben.“ In früheren Zeiten war es für Frauen sinnvoll, Männer zu bevorzugen, die für sie und die Kinder aufkommen konnten und umgekehrt für Männer, Frauen auszuwählen, die vor allem gebären und kochen konnten. „Doch in der heutigen Umwelt, in der oft beide Eltern für ein befriedigendes Auskommen arbeiten müssen, suchen Männer gebildete Frauen mit guten Gehaltsaussichten“, zeigt sich Alice Eagly überzeugt. „Umgekehrt müssen Männer sich nicht zwingend der Vermögensvermehrung widmen. Ihre Erfolgschancen steigen bei Frauen, wenn sie ihr Aussehen pflegen und auch im Haushalt eine gute Figur abgeben.“
Aus meiner Sicht eine Verkennung der Lage: Männer suchen immer noch hübsche Frauen, aber eben solche, die mit ihnen in Bildung etc mehr Gemeinsamkeiten haben. Gehaltsaussichten sind ein Bonus, aber ich vermute mal, die meisten Männer finden das nach wie vor nicht entscheidend, wenn ihr Gehalt zumindest okay ist.
Eine Grafik, die das aus meiner Sicht gut verdeutlicht:
Einkommen Ehegatte

Einkommen Ehegatte

Hier sieht man, dass hochbegabte Frauen keineswegs einen Partner akzeptierten, der wesentlich weniger verdiente, im Schnitt verdiente trotz der Hochbegabung der Mann mehr. Lediglich die sehr Hochbegabten hatten Probleme Männer mit ebenso hohen Gehalt zu finden. Die Männer gingen problemlos mit Frauen Ehen ein, die weit weniger verdienten (man darf vermuten: Dafür aber besser Aussahen)

Und natürlich waren hübsche Männer zu allen Zeiten begehrt. Es ist ein klassisches Partnerwahlkriterium. Es wirkt demnach auch heute noch. Es ist aber durchaus mit Status (und natürlich mit Game) zu einem gewissen Teil ersetzbar, was sich auch nicht geändert hat. Natürlich hat die sexuelle Befreiung dazu beigetragen, dass weibliche Partnerwahl überhaupt in dieser Hinsicht wirksamer wurde, was eine Betonung dieser Merkmale durchaus attraktiver macht.

Ich bin nach wie vor am Volltext des Artikels interessiert. Dann könnte man sehen, wie sie ihre Meinung begründen.

Hillary Clinton und der Feminismus

Hillary Clinton als Präsidentschaftskandidatin ist in vielerlei Hinsicht sehr interssant:

1. Die erste weibliche Präsidentin und weibliche Wähler

Hillary Clinton setzt nach allem was ich höre sehr darauf, dass sie als Frau die erste weibliche Präsidentin wäre und fordert darüber Frauen auf, endlich einmal Frauen in eine, insbesondere diese Machtposition zu heben. Es ist nach einigen Berichten ein nicht geringer Teil ihrer Wahlkampfposition das sie eine Frau ist.

In den Parteiinternen Vorwahlen für die Wahl des dortigen Kandidaten konkurriert sie mit Bernie Sanders, einem älteren Kandidaten, der sehr links ist und im Gegensatz zu Clinton, die ja mit diversen Parteispenden großer Unternehmen und dem Netzwerk ihres Mannes an den Start geht, eher als Vertreter des Volkes gilt.

Dabei scheint Sanders, der vorher als krasser Aussenseiter gehandelt worden ist, nunmehr eifrig Boden gut zu machen und es gilt durchaus als wahrscheinlich, dass er sich in den Vorwahlen gegen Clinton durchsetzt (und dann wahrscheinlich gegen Trump antritt).

Eine interessante Grafik ist in diesem Tweet enthalten:

Clinton Sanders Frauen

Clinton Sanders Frauen

Wie man sieht gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen den Generationen: Die Frauen ab 40 stehen etwas mehr auf Clintons Seite, während jüngere Frauen bis 40 sehr deutlich in Sanders Lager stehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass gerade die älteren Frauen eher noch als die Jüngeren eine weibliche Präsidentin wollen und ihnen, da schon verheiratet, mit Kindern und ausgesorgt der Sozialstaat vielleicht auch weniger wichtig ist, sie also insofern konservativer sind als die jüngeren Frauen, denen der linkere Ansatz von Sanders besser gefällt.

2. Was sagt das über feministische Theorie aus?

Eigentlich sollte man meinen, dass die jüngeren Frauen die feministischeren sind. Sie sind mit weit weniger strengen Rollen groß geworden, für sie ist die Forderung nach Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit.

Nimmt man aber gleichzeitig die Theorien, dass die Frauen nach wie vor unterdrückt sind und wir in einer Rape Culture leben, die durch weiße alte Männer verursacht ist, dann wäre Sanders quasi als alter weißer Mann deren Repräsentant.

Zudem sagt die feministische Theorie auch immer wieder, dass man das Patriarchat eben daran erkennen kann, dass überall weiße alte Männer an der Spitze sind und es Frauen bräuchte um Politik für Frauen zu machen.

Es wird immer gerne darauf verwiesen, dass Vorbilder enorm wichtig sind und insofern Frauen die Probleme von Frauen am besten lösen können, zumindest sofern sie nicht selbst Sexismus internalisiert haben.

Den amerikanischen Frauen bis 40 scheint das aber relativ egal zu sein. Sie gehen anscheinend davon aus, dass ein Mann ihre Position wesentlich besser vertreten kann als eine Frau.

Das finde ich auch nicht ungewöhnlich, ich hatte dazu schon in dem Artikel „Frauen, die Männer als Vertreter von Fraueninteressen wählen“ geschrieben, dass das Geschlecht recht wenig darüber aussagt.

Aber es verstößt meiner Meinung nach gegen einige Grundlagen der feministischen Theorie: Wer die Umsetzung von Fraueninteressen nur am Frauenanteil festmacht, der unterschlägt, dass es im Interesse von Frauen liegen kann, Männer zu wählen.

3. Die Gegenmaßnahmen

Es ist auch interessant, was dann kritisiert worden ist.

Zunächst wurden beklagt, dass bestimmte männliche Anhänger von Bernie Sanders zu aggressiv auftreten würden und es wurde dafür der Begriff „Bernie Bros“ gebildet, wobei man „Bros“ wohl als klassische feministische Abwertung sehen kann, es geht aus meiner Sicht etwas in Richtung „Macker“.

An endless flow of original content produced by a candidate’s loyal supporters should be a campaign’s dream — the virtual equivalent of millions of homemade Bernie signs dotting the lawns of American voters. Recently, however, those same supporters have drawn criticism for the tone and direction of their fandom, which both Clinton’s campaign and the media have characterized as sexist. In her endorsement of Clinton, columnist Joan Walsh described this vitriolic subculture as “the Berniebot keyboard warriors.” But the rest of the Internet knows them better as Bernie Bros.

The Bernie Bros have become enough of an issue that Sanders himself addressed them during a Sunday interview on CNN’s “State of the Union. “It’s disgusting,” he said. “Anybody who is supporting me and who is doing sexist things, we don’t want them. I don’t want them. That is not what this campaign is about.”

Man darf davon ausgehen, dass die meisten „BernieBros“ eher links sind, aber anscheinend hindert das die Mackerbezeichnung nicht.

Dann hat die bekannte Feministin Gloria Steinem interessantes gesagt:

The other night, Steinem, 81, told comedian Bill Maher that millennial women are flocking to Vermont Sen. Bernie Sanders instead of former Secretary of State Hillary Clinton in the Democratic presidential contest because, basically, they want dates. Eventually, she implied, they will come to their senses.

“They’re going to get more activist as they get older,” Steinem said, implying that a vote for Sanders is not an activist vote. “And when you’re young, you’re thinking ‘Where are the boys?’ The boys are with Bernie.”

“Now if I said that — ‘Yeah, they’re for Bernie cause that’s where the boys are’ — you’d swat me,” Maher said.

“No, I wouldn’t,” replied Steinem. Um, maybe not, but everyone else would.

On Sunday, recognizing the disservice she has done to her candidate, Steinem posted a non-apology on Facebook: “In a case of talk-show Interruptus, I misspoke on the Bill Maher show recently, and apologize for what’s been misinterpreted as implying young women aren’t serious in their politics.”
That was no misinterpretation. That was exactly what she implied. And that was exactly what she meant. She is wrong, of course, but that’s exactly what she intended to say.

Meine These ist, dass Feministinnen immer abfällig über Frauen reden werden, wenn diese Entscheidungen treffen, die nicht ihrer Ideologie entspricht, sofern sie darauf direkt angesprochen werden. Dieses „Frauen sind unmündig“ ist ein sehr fester Bestandteil feministischer Theorie, der zwar so nicht ausgesprochen wird, aber in vielen Teilen enthalten ist.

Ein Beispiel ist der „verinnerlichte Sexismus

Verinnerlichter Sexismus ist eine unfreiwillige Reaktion auf Unterdrückung, die ausserhalb der eigenen Gruppe entsteht und dazu führt, dass Mitglieder der Gruppe sich selbst und gegenseitig verabscheuen und für die eigene Unterdrückung verantwortlich machen – anstatt zu erkennen, dass diese Meinungen durch das unterdrückerische, sozio-ökonomisch-politische System konstruiert werden.

(…)

Die Folgen, sich diese Rolle zu Eigen zu machen, sind ein enormes Reservoir an Selbsthass. Kein wirklich wahrgenommener oder hingenommener Selbsthass, die meisten Frauen würden das leugnen. Er kann sich dadurch ausdrücken, sich in seiner eigenen Rolle unwohl zu fühlen, als Gefühl der Leere, als Taubheit, Unruhe oder lähmende Ängstlichkeit. Es kann sich auch in einer Verteidigung der eigenen Rolle äußern. Aber er existiert, oft unterbewusst, vergiftet ihr Dasein, entfremdet sie von sich selbst und ihren eigenen Bedürfnissen, lässt sie auf andere Frauen wie eine Fremde wirken. Es folgt der Fluchtversuch: Identifikation mit dem Unterdrücker,, durch ihn leben, Status durch seine Macht und seine Errungenschaften erlangen. Und dadurch, sich nicht mit anderen “leeren Hüllen” zu identifizieren, wie sie selbst es sind. Frauen identifizieren sich nicht mit anderen Frauen, die ihre eigene Unterdrückung, ihren zweitrangigen Status, ihre eigenen Selbstzweifel widerspiegeln. Eine andere Frau damit zu konfrontieren ist letztendlich die Konfrontation mit dem eigenen Selbst, das man vermeiden wollte. Und in diesem Spiegel wissen wir, dass wir das, zu dem wir gemacht wurden, nicht wirklich lieben und respektieren können.

Oder Anita Sarkeesian, bei ihren Ausführungen, dass es im Feminismus nicht darum geht, was Frauen wollen, sondern, was sie frei macht:

First of all, the choice arguments are fundamentally flawed because they assume a level of unmitigated freedom for women that simply doesn’t exist. Yes, we make choices, but these are shaped and constrained by the unequal conditions in which we live. It would only make sense to uncritically celebrate choice in a post-patriarchal world.

Ein anderes Beispiel, dass auch häufiger kommt, ist, dass die Frauen sich eben an die Männer anbiedern wollen und deswegen gemeinsame Sache mit dem Patriarchat machen. Diese greift Gloria Steinem hier auf.

Aus dem oben verlinkten Artikel heißt es dazu:

The idea that women become more radicalized as they age and men become more conservative is an article of faith for Steinem-era feminists. Steinem has often said that girls refuse to call themselves “feminists” because they don’t want to compromise their ability to get a date on Saturday night. What she told Maher was simply a 2016 version of something she’s been saying for decades.

Ordnet man das in ältere feministische Diskussionen ein, wie die Unterdrückung der Frau durch die Zwangsheterosexualität und ihre Einordnung in die Gesellschaft lediglich als Partnerin eines Mannes, dann macht das Argument innerhalb dieser feministischen Sicht durchaus Sinn. Sie hat es eben nur an der falschen Stelle gebracht.

Die Politikerin Madeleine Albright appellierte wie folgt an die weiblichen Wähler:

(On Saturday, apparently competing with Steinem for worst campaign surrogate, former Secretary of State Madeleine Albright made a similarly obnoxious gaffe. Addressing young women in New Hampshire, she said, “Young women have to support Hillary Clinton. … And just remember, there’s a special place in hell for women who don’t help each other.”

Also schlicht das, was die feministische Theorie so durchaus hergibt: Frauen müssen zusammenhalten und Frauen unterstützen.

Herrlich finde ich, was Clinton zu diesen Bemerkungen gesagt haben soll:

Clinton compounded the insults on Sunday, when she was asked about Steinem and Albright on “Meet the Press.” “Good grief,” she declared disingenuously. “We’re getting offended by everything these days. People can’t say anything without offending somebody.

Das sollte eigentlich auch der letzen intersektionalen Feministin deutlich machen, dass sie keineswegs eine der ihren ist. Anscheinend ist ihr gar nicht hinreichend bewußt, dass alles aber auch wirklich alles problematisch ist.

4. Relativierungen

In dem verlinkten Artikel ist noch ein interessanter Absatz dazu, warum man als intersektionale Feministin Clinton ablehnen kann, obwohl sie eine Frau ist:

Let me back up for a moment and acknowledge that it’s perfectly possible that millennial women are being swayed against Clinton by sexist forces that permeate our culture so insidiously we don’t even recognize them anymore. No one is totally immune to the conservative — and sexist — drumbeat against Clinton, which has been pounding in the background of our national political soundtrack for two-and-a-half decades: She is shrill, she is dishonest, she is corrupt, blah, blah, blah.

But it’s also possible, and far more likely, that they may simply dislike her for lots of valid reasons: her coziness with Wall Street, her $675,000 in Goldman Sachs speaking fees, her vote in favor of the Iraq war, her collusion against women who accused her husband of sexual improprieties, and, just maybe, her inability to understand why Steinem and Albright’s remarks were offensive.

And they may find in Sanders an idealistic, authentic politician who abhors the toxic influence corporations have on our political institutions and thinks college educations should be free.

But they are certainly not flocking to Sanders because they want a date.

They all have Tinder for that.

Man kann also Clinton insbesondere als Vertreterin der „herrschenden Klasse“ und auch, weil sie sich sonst unfeministisch verhalten hat, ablehnen und eben auch, weil sie intersektionalen Feminismus nicht versteht.

Dass Sanders das dennoch besser verkörpert als eine Frau ist eine interessante Sache und ich kann mir vorstellen, dass man das als Argument durchaus noch häufiger bringen kann.

Interessant auch ein Artikel bei der Mädchenmannschaft:

Und auch wenn Steinem mittlerweile auf Facebook sagte, dass sie das alles so natürlich nie gemeint hätte – die Aussage hat ihre Runden gemacht. Und sie ist auf verschiedenen Ebenen gefährlich (und passt allzu gut in – nicht nur US-amerikanische – Vorstellungen, wie Frauen zu Politik zu verorten sind). Zum einen spricht sie sehr vielen ‚jungen Frauen‘ (wer auch immer genau damit gemeint ist) ihre politische Eigenständigkeit ab; die Aussage ist zum anderen hetero_sexistisch und paternalistisch. Sie wiederholt ein klassisches Bild von Frauen, die keine eigenen Meinungen haben und ausschließlich im Bezug auf Männer handeln.

Ich finde die Aussage interessant, weil sie für das klassische Zwidenken im Feminismus steht. Man darf Frauen nicht ihre eigene Meinung absprechen. Aber alle konkreten Meinungen von Frauen, die uns nicht gefallen, sind Ausdruck des internalisierten Sexismus und der Rollen, die ihr Denken prägen.

21 Fragen an Feministinnen (im Stil der 36 Fragen an Männer)

Only Me hat sich mal 21 Fragen im Stil der 36 Fragen, die Feministinnen an Männer gerichtet haben (also mit unterstellenden Vorhaltungen) , ausgedacht. Feministinnen (oder auch Frauen allgemein) dürfen diese gerne aufgreifen und beantworten:

1) Warum hasst ihr Dokumentationen über Technologie, Kunst und Architektur? Oder habt ihr nur das Gefühl, ihr müsstet RomComs besser finden?

2) Jeder hätte Gewinn davon,Kant im Original zu lesen. Das ist ein Fakt.

3) Warum schaut ihr euch nur Filme an, in denen Frauen über Männer reden? Ihr könntet doch auch Filme schauen, in denen Männer über Sport reden?

4) Warum geht ihr automatisch davon aus, dass ein Mann in einem Film der Bösewicht ist, nur weil er nicht nett zu einer Frau ist?

5) Warum schaut ihr euch weibliche Comedians an, die Comedy wie vor 40 Jahren machen? Es gibt viele gute männliche Comedians mit neuen Ideen, die man statt dessen sehen könnte.

6) Warum glaubt ihr, Männer seien euch 20 Jahre Versorgung schuldig, nur weil ihr nicht mit Verhütungsmitteln umgehen könnt?

7) Wieso glaubt ihr, ein Mann sei schwul oder ein Schlappschwanz, nur weil er mit euch nichts zu tun haben will?

8) Wieso finden Frauen “Arschloch” sexier als “aufmerksam”?

9) In welcher Welt bedeutet “Lass uns was zusammen machen” automatisch “Aber du zahlst”?

10) Warum behauptet ihr, Frauen könnten alles, was Männer können, dazu noch rückwärts und in Stöckelschuhen, aber dann schafft ihr es noch nicht mal, euren eigenen Computer am laufen zu halten?

11) Warum glaubst du, dass ein Mann dir Aufmerksamkeit und Geld schuldet, nur weil du ihn anlächelst?

12) Wie kommst du auf die Idee, ich würde dich beschützen wollen, wenn du unmotiviert einen Streit mit Fremden vom Zaun brichst?

13) Warum glaubst du, alles Schlechte der Welt ginge von (allen) Männern aus, wenn du deinen Vater, deinen Mann liebst? Oder tust du nur so, als würdest du die Männer in deinem Leben lieben?

14) Wie fühlt es sich an, wenn deine männlichen Kollegen deinetwegen Überstunden schieben müssen, nur weil du von deinem Job überfordert bist?

15) Warum müsst ihr, auch in überfüllten U-Bahnen, immer eure Taschen auf den Sitz neben euch stellen? Und dann das Gestinke. Wieso glaubt ihr “genug Parfüm” ist gleichbedeutend mit “muss man auch 100 Meter weiter noch riechen können”?

16) Warum gelten Frauen als das “gute” Geschlecht, wenn 50% aller Abscheulichkeiten auf der Welt von Frauen begangen werden? Statistisch gesehen ist die gefährlichste Person für ein Kind die eigene Mutter.

17) Wieso kannst du keinen Mann ernst nehmen, der Schwäche zeigt? Außer in ganz eng umrissenen Grenzen, also z.B. wenn er weint, weil das Haus, das er dir eigenhändig gebaut hat, in Eingangsbereich nicht die richtige Farbe hat.

18) Warum musst du eigentlich ständig deine sekundären Sexualmerkmale präsentieren?

19) Warum müssen Frauen eigentich jede Diskussion ins Emotionale ziehen und stehen mit Logik auf Kriegsfuß? Ein guter Syllogismus ist eine schöne Sache.

20) Warum lügen so viele Frauen, wenn es um sexuelle Belästigung geht? Kennt ihr das Sprichwort “Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht” nicht?

21) Warum kriegen Frauen auch nach vielen Jahren, in denen sie hätten üben können, ihre Emotionen zu kontrollieren, die Auswirkungen der mit der Regel verbundenen Hormonschwankungen nicht auf die Reihe?

Ergänzungen sind auch gerne gesehen. Ist ja noch Platz bis 36…