Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 29. Februar 2016

„Es müßte einen neuen sexy Feminismus geben“

Die Komikerin Carolin Kebekus hat ein Interview gegeben, in dem es auch um Feminismus ging:

Zunächst wird sie eher zu sich befragt und sagt:

Ich war immer viel mit Jungs zusammen. Ich hatte einen großen Jungs-Freundeskreis. Wenn man da ernst genommen werden wollte als Mädel, da musste man sich schon laut Gehör verschaffen. Sonst war man das kleine Hascherl. Ich war dann schon eher lauter und habe mitgerülpst, um dazuzugehören. Ich wollte nicht das Mädchen sein, ich wollte mit den Jungs auf einer Stufe stehen.

So etwas klingt recht klassisch nach relativ viel pränatalen Testosteron, weswegen sie sich dann unter Jungs wohler fühlt. Es würde erklären, warum sie mit vielem in der klassischen Frauenrolle unglücklich ist.

Ihr Feindbild ist die liebliche, nette, rehäugige Frau.

Feindbild? Ich weiß nicht. Aber Frauen neigen dazu, sich klein zu machen. AufInstagram sieht man das besonders, da sind die Augen riesengroß, die Nase ist ganz weg, wie aus dem Gesicht operiert – das finde ich bedenklich. Es müsste anders sein. Frauen sollten selbstbewusster sein. Zu den eigenen Qualitäten stehen und sie durchsetzen. Das ist schwierig als Frau. Man will nicht zu sehr auf Konfrontation gehen, weil einen sonst die Leute nicht mögen – das ist eine sehr weibliche Sache.

Sie findet also, dass Frauen sich zu sehr anstellen. Damit ist sie eher bei einem Beauvoir-Feminismus: Rollenbilder und nicht bestimmte Privilegien bestimmen das Handeln und Frauen müssen lernen, aus dieser Rolle herauszukommen und „mehr wie Männer zu werden“. Beauvoir hatte in ihrem Buch ja auch angeführt, dass es schlecht für Mädchen ist, wenn sie von Frauen erzogen werden, Männer würden ihnen da mehr Selbstbewußtsein beibringen und sie mehr fördern (sinngemäß)

Sie finden, dass Frauen im Beruf mehr verlangen sollten, mehr Geld vor allem. Sind die Frauen selbst schuld daran, dass sie oft schlechter verdienen als Männer?

Nein, das hat viele Gründe. Es ist nicht damit getan, dass man sich hinsetzt und sagt: „So, ich will jetzt mehr Geld.“

Aber Sie sagen auch, dass Frauen mehr fordern sollten, dass sie aggressiver auftreten müssen – wie Machos. Oder?

Ja, auf jeden Fall. Da schließe ich mich aber mit ein. Mir ist das auch total unangenehm, wenn ich sagen muss: Ich will dasselbe Geld für denselben Job bekommen wie mein männlicher Kollege. Denn ich weiß, der hat die Sendung vor mir gemacht und der hat so viel bekommen – und das will ich auch. Ich habe dann Angst, dass die Leute denken: Jetzt ist sie aber schwierig.

Machen Sie es trotzdem?

Ich lasse es machen. Von einem Mann. Ich bezahle einen Mann dafür, dass er für mich verhandelt. Jetzt ist es raus.

Das ist aus meiner Sicht eine Perspektive, die gar nicht so verkehrt ist: Wenn Frauen wollen, dass sie mehr bekommen, dann müssen sie auch an sich arbeiten und es fordern oder anderweitig sicherstellen, dass sie es bekommen.

Was ist es noch, das gleiche Bezahlung verhindert – außer dem Auftreten?

In meinem Freundeskreis bekommen viele derzeit das erste oder zweite Kind. Bei 80 Prozent bleibt die Frau zu Hause, obwohl sie gerne mehr gearbeitet hätte. Wenn der Mann Elternzeit nimmt, dann fährt man in der Zeit gemeinsam nach Marokko. Ich glaube, dass es so nicht funktioniert. Wie soll der Mann es denn schaffen, selbst zu wissen, wie alles geht, wenn er mit dem Kind nicht auch mal eine Zeit alleine ist?

Das ist also das Haupthindernis für Frauen im Beruf: dass sie den Kindern mehr Zeit widmen als die Männer?

Ich glaube schon. Bis zu einem gewissen Punkt wird man nicht schlechter behandelt. Aber ab der Führungsposition geht es los, dass man sagt: Wenn ich eine Frau für den Posten nehme, dann muss ich damit rechnen, dass sie bald ein Kind hat. Da nehme ich doch lieber den Mann. Da weiß ich, der fällt mir nicht aus.

Da benennt sie aus meiner Sicht das klassische Problem, welches im Geschlechterbereich die meisten Unterschiebe hervorruft und ist damit schon weiter als viele feministische Theorien: Das Baby ist kein Feminist. Wenn sie jetzt noch einbeziehen würde, dass viele Frauen durchaus gerne zuhause bleiben und die Ersatzlösung, das Kind sehr früh in eine Fremdbetreuung zu schicken, wenig attraktiv finden, dann wäre sie aus meiner Sicht noch näher dran.

Also lieber gar keine Kinder bekommen?

Das ist natürlich das, woran meine Generation krankt. Auf keinen Fall abhängig machen von einem Mann, auf jeden Fall deine eigene Schiene fahren, auf keinen Fall schwanger werden, auf gar keinen Fall. Bis dann irgendwann die Frage kommt: Und, wo sind denn jetzt die Kinder? Dann muss man auch noch die Kinder-Erwartungen erfüllen.

Es ist eben in der Tat ein kaum lösbares Problem. Interessant aber, dass sie hier eine weibliche Form von MGTOW anspricht.

Bauen Sie Regale auf?

Ja, ich liebe Regale aufbauen.

Können Sie einparken?

Ich kann sehr gut einparken. Können wir gleich draußen gucken. Manchmal mache ich Fotos davon, wie gut ich einparke. Ich habe sogar schon einmal für einen Mann eingeparkt: „Bitte mach du, ich schaff das nicht.“

Aus meiner Sicht verständlich, dass sie sich über die Vorurteile aufregt, die auf sie nicht zutreffen. Wenn meine Vermutung oben stimmt und sie aber insgesamt auch eher ein „männlicheres Gehirn“ hat, dann sagt das wenig darüber aus, ob auch andere Frauen das könnten. Das Vorurteil, dass Frauen schlechter einparken können, könnte dennoch für den Schnitt richtig sein.

Würden Sie sich selbst als Feministin bezeichnen?

Ja. Aber Feminismus hat so einen schlechten Ruf. Das klingt so unrasiert und ungebumst. Dabei bedeutet es doch nur, dass eine Frau machen kann, was sie will. Ich frage mich: Wie kann man kein Feminist sein? Aber es macht viele Leute aggressiv. Wir haben mal eine Sendung gemacht in „Die Anstalt“ zum Thema Feminismus. Da gab es einen Shitstorm. Die Beschimpfungen, die ich bekomme, nutzen immer dasselbe Argument: Das stimmt alles nicht, es gibt keinen Sexismus – und ich sollte mal lieber ordentlich Geschlechtsverkehr haben. Da denke ich mir dann: Ja, das mit dem Sexismus ist nicht so schlimm, richtig.

Da sieht man mal wieder, dass in dem Thema einfach wahnsinnig viele Fehlinformationen vorhanden sind und aus Vermutungen heraus gearbeitet wird ohne diese weiter zu hinterfragen. Meine Vermutung ist, dass sie sich mit Feminismus in keiner Weise beschäftigt hat und einfach die gebräuchliche Definition genommen hat, dass es da eben um die Befreiung der Frau aus Geschlechterrollen geht. Da sie selbst sich durch den frühen Kontakt mit Jungs davon befreit hat (wahrscheinlich eigentlich: Durch etwas mehr pränatales Testosteron) will sie eben auch das das anderen gelingt und sie will auch nicht von entsprechenden Vorurteilen betroffen sein. Das gerade „männlichere Frauen“ eine Tendenz zum Feminismus entwickeln können hatte ich schon hier und hier näher aufgeführt.

Dann zur Frage, warum auf Feminismus Kritik kommt:

Vielleicht haben manche Männer das Gefühl, dass sie ins Hintertreffen geraten?

Nee, das glaube ich nicht, das stimmt doch auch nicht.

Das ist in etwas anderer Form in der Tat ein häufiger Vorwurf auf feministischer Seite: Ihr wollt ja nur nicht, dass man euch die Privilegien wegnimmt und habt Angst eure Vorteile zu verlieren.

Finden Sie gut, was Alice Schwarzer macht?

Alice Schwarzer hat natürlich sehr viel getan für die Frauenrechte in der Vergangenheit. Aber ich finde, es ist Zeit für einen Feminismus, der ein bisschen offener ist. Es geht heute darum, dass jede Frau machen kann, was sie möchte in ihrem Leben, und dass man nicht immer sagt: Das ist aber nicht gut, man darf nicht so viel Haut zeigen. Es müsste einen neuen sexy Feminismus geben.

Hier merkt man, dass sie eine untheoretische Feministin ist, wie wohl die meisten Promis bei dem Thema. Sie lehnt Schwarzer ab und möchte einen „sexy Feminismus“, den es kaum geben kann. Hierhinter könnte sich durchaus ein moderater Ansatz verstecken, der eben in der Tat nur Gleichberechtigung herstellen möchte und vermeintliche Benachteiligungen abbauen möchte. Für eine intersektionale Feministin wäre ein „Sexy Feminismus“ hingegen glaube ich eher ein Schimpfwort, da Anbiederung an den Mann

 

Advertisements

Responses

  1. „der eben in der Tat nur Gleichberechtigung herstellen möchte“

    Aber die haben wir doch längst. Jeder weiß das.

    • Also meiner Meinung nach haben wir keine Gleichberechtigung. 🙂

      • Die Frauen haben Gleichberechtigung, die Männer nicht.

      • Das ist keine Gleichberechtigung. Frauen haben „Bevorzugung“

        • Das ist eben eine orwellianische Gleichberechtigung, die die Frauen haben, nach tierfarmerischem Vorbild.

  2. Können Sie einparken?

    Ich kann sehr gut einparken. Können wir gleich draußen gucken. Manchmal mache ich Fotos davon, wie gut ich einparke.

    UND

    Rollenbilder und nicht bestimmte Privilegien bestimmen das Handeln und Frauen müssen lernen, aus dieser Rolle herauszukommen und “mehr wie Männer zu werden”

    passt nicht zusammen, denn kindischer und typisch weiblicher gehts nun wirklich nicht ….

  3. Es geht heute darum, dass jede Frau machen kann, was sie möchte … ist auch eher kindisch als emanzipiert. De facto kann jede frau tun was sie möchte, wenn sie es möchte. Z.B. laut losschreien und mit den Fäusten auf den Boden trommeln 🙂

    • und man sieht hier sehr schön, dass nur die Frauen es sind die Frauen daran hindern ….

  4. Hier merkt man, dass sie eine untheoretische Feministin ist, wie wohl die meisten Promis bei dem Thema.

    Das klingt aber niedlich, ganz im Gegensatz zu der Frau Kebekus, die ich im TV gesehen habe: Hass und Beleidigungen allem männlichen gegenüber.

    • Mann kann eine untheoretische Feministin sein, also von feministischer Theorie keine Ahnung haben, und männerhass vertreten

      • Ich fand die ganze Darstellung dieser doch eigentlich sehr verbitterten Männerhasserin zu verniedlichend. Sie will doch nur spielen:

        • @yeph
          Ich sags nicht gerne, aber du kommst deutlich verbitterter rüber als Kebekus.
          Die weint aber bestimmt den ganzen Weg zur Bank über.

        • nee, verbittert ist sie nun wirklich nicht.

          Ich finde sie sehr harmlos und auch eigentlich recht sympathisch.

          Sie hat schon ne zackige Gosch, aber zu gesellschaftlichen oder politischen Themen würde ich mir ne andere Interviewpartnerin suchen.

      • @Christian

        Hier habe ich zwei Aussagen aus dem Text entnommen, nämlich einen Satz von ihr und deine Reaktion darauf, die beide klassisch sind:

        K: „Bis dann irgendwann die Frage kommt: Und, wo sind denn jetzt die Kinder? Dann muss man auch noch die Kinder-Erwartungen erfüllen.“

        C: „Es ist eben in der Tat ein kaum lösbares Problem. Interessant aber, dass sie hier eine weibliche Form von MGTOW anspricht.“

        MGTOW bedeutet die bewusste Artikulation, Einforderung und Umsetzung der individuellen, EIGENEN Bedürfnisse und Interessen.
        Es bedeutet, Verantwortung für (wenigstens) das eigene Leben und dessen Gelingen zu übernehmen.

        Die „weibliche“ Form von MGTOW, die du in ihre Aussage *hineinliest* existiert NICHT.
        In all ihren Aussagen schiebt sie die Verantwortung für die bewusste Artikulation ihrer Interessen von sich und halst dir die Realisierung ihrer, für sich zu erbringenden Arbeit auf.

        Das Problem aus meiner Sicht: DU springst darauf an, weil du darauf trainiert wurdest, diese komplett *weibliche* Sichtweise zu akzeptieren und innerlich zu reformulieren.

        Ich möchte das verdeutlichen:

        „Bis dann irgendwann die Frage kommt: Und, wo sind denn jetzt die Kinder?“

        In diesem verallgemeinernden Sermon ist kein Individuum zuhause, deshalb übersetzt:

        a. WEM kommt die Frage?
        b. WANN kommt die Frage?
        c. WARUM kommt die Frage?

        Das a. weibliche Individuum Kebekus ist b. und c. 35 Jahre alt.
        So langsam kommt sie nicht mehr darum herum sich die Frage zu stellen.
        WO die, nämlich ihre Kinder sind ist keine sinnvolle Frage, denn anscheinend sind sie nicht vorhanden.

        Der Satz aus MGTOW-Sicht reformuliert: „Bis a. MIR dann die konkrete Frage kommt, bis b. WANN und c. MIT WEM ich Kinder haben haben kann und d. WILL.“

        Kebekus problematisiert d. – komplett durchgeschallert – wie folgt:

        „Dann muss man auch noch die Kinder-Erwartungen erfüllen.“

        Hier wieder sinnvolle Fragen an den verallgemeinernden Sermon formuliert:

        WER ist „man“?
        WER hat „Kinder-Erwartungen“?
        Was SIND „Kinder-Erwartungen“ überhaupt?

        Den weiblichen Sermon in Klartext gebracht:

        Kebekus halst noch die EIGENE Ambivalenz gegenüber dem EIGENEN WUNSCH nach Kindern einer diffusen gesellschaftlichen Macht als „Erwartung“ auf, der sie sich – ganz heroisch weiblich-feministisch – stellen muss.
        Haben wir irgendetwas verpasst im aktuellen „Patriarchat“?
        Ist die *Gebärpflicht* eingeführt worden?

        Niemand „erwartet“ von ihr ein Kind zu bekommen, sie kann kinderlos bleiben bis zu ihrem Tod.
        SIE muss sich *für oder gegen* ein Kind ENTSCHEIDEN.

        Weil und warum sie nicht einmal in der Lage ist, die eigene Ambivalenz gegenüber einer ENTSCHEIDUNG zu benennen, zeigt der einleitende Satz, der den „frame“ für ihren „sexy Feminismus“ abgibt:

        „Auf keinen Fall abhängig machen von einem Mann, auf jeden Fall deine eigene Schiene fahren, auf keinen Fall schwanger werden, auf gar keinen Fall.“

        Gedankenspiel: Angenommen Frau K. geht zu einer Samenbank, lässt sich künstlich befruchten und wird vaterlose Mutter; wie viel „deine eigene Schiene fahren“ ist dann noch drin?

        Es ist KEIN Mann involviert und sie muss TROTZDEM ihr Leben ÄNDERN, denn das Kind ist abhängig von IHR.
        Was sie, die sexy Feministin, dem Mann als „Angst vor Abhängigkeit von ihm“ übereignet, ist die EIGENE Angst vor der VERANTWORTUNG gegenüber einem Kind, das von IHR abhängig ist.

        Was sie mit ihrer Aussage macht, ist die KINDLICHE Abhängigkeit zu leugnen und sich an dessen Stelle zu setzen – als Kind.
        Das ist zwar erbärmlich, aber so ist das Problem *feministisch korrekt formuliert*:

        „Angst vor Abhängigkeit vom Mann“, statt in WAHRHEIT: „Angst vor der Verantwortung gegenüber einem abhängigen Kind“.

        Das ist keine MGTOW-Denkweise und es ist nicht einmal ansatzweise emanzipiert.
        Der „sexy Feminismus“ ist einfach ein weiterer Ausredenkalender für Frauen, die Verantwortung für das eigene Leben auf ANDERE zu delegieren und für die Konsequenzen eigener, bewusst getroffener Entscheidungen NICHT verantwortlich zu sein.

        Gruß, crumar

        • wirklich genial analysiert, ich habe mir das abgespeichtert, darf ich doch argumentativ weiterverenden ?

        • @dr caligari

          Entschuldige, dass ich jetzt erst antworte, ich dachte, der Beitrag sei verschwunden.
          Natürlich darfst du das verwenden!

          Gruß, crumar

  5. Wo hat Alice Schwarzer denn was für die Frauenrechte getan? Habe ich da etwas verpaßt?

    Wenn die Kebekus möchte, daß Frauen machen können, was sie wollen, wie sie am Ende sagt, tja, dann müßte sie eben auch zugestehen, daß Frauen nicht einparken und verhandeln können und daß sie lieber beim Kinde sind.

    Diese Selbstverliebtheit, Selbstgerechtigkeit und mangelnde Konsistenz im Denken von Feministinnen ist immer wieder verrückt.

    Wieso ist die Kebekus eigentlich nicht lesbisch geworden bei so viel pränatalem Testosteron?

  6. „Das Baby ist kein Feminist.“

    OMG, das Baby ist gegen Gleichberechtigung, will Frauen das Recht zu wählen wegnehmen und sie an eine Herd ketten und wahrscheinlich ist es auch noch rechts und misogyn.

    😄

    „Wir haben mal eine Sendung gemacht in „Die Anstalt“ zum Thema Feminismus. Da gab es einen Shitstorm. Die Beschimpfungen, die ich bekomme, nutzen immer dasselbe Argument: Das stimmt alles nicht, es gibt keinen Sexismus – und ich sollte mal lieber ordentlich Geschlechtsverkehr haben. Da denke ich mir dann: Ja, das mit dem Sexismus ist nicht so schlimm, richtig.“

    Mit Sicherheit haben Idioten sie beschimpfen, aber mit Sicherheit haben auch viele sachlich argumentiert. Darauf geht sie nicht ein… wie üblich: Es gibt keine sachliche Kritik am Feminismus.

    Kebekus zeichnet ein möglichst schlechtes Männerbild, bei dem Männer so gut wie keine gute Seite haben – aber wenn Männer dann ihren Unmut äußern, sind sie die bösen. Das hat ja schon Methode:

    • Die K. wird sich nicht mit der Kritik an der Anstaltssendung beschäftigt haben, es ist ihr wurst. Ihren Feminismus in seinem Lauf hält kein Argument oder Fakt auf. Komisch oder?

      • In der letzten Sendung der Anstalt wurde das jahrzehntelange leid der über 200 jungen der domspatzen in einem Sinnzusammenhang mit Köln gebracht. O-Ton: „Missbrauch muss deutsch bleiben.“

        Diese Sendung ist für mich gestorben. Das muss man sich mal vorstellen, da leidest du als Kind, als männliches Kind jahrelang und dann wird das geringe Interesse der gesellschaft an deinem leid (DAS ist der skandal!) sogar noch instrumentalisiert um leute zu diskreditieren, die sich bestürzt über Köln gezeigt haben.

        Denn was ist die Quintessenz solcher Argumentation? Über sexuelle Gewalt hat man sich gar nicht mehr zu empören. Rape culture?

  7. „Die Komikerin Carolin Kebekus …“

    Der ist gut! Wirklich gut! 🙂

    • Man muss schon erwähnen, dass das Comedy sein soll, sonst würde man sie am Ende noch für schlicht vulgär und dumm halten.

      • Naja, sie ist doch jetzt auch nicht schlechter oder besser als all die anderen Barths, Nuhrs, Mittermeiers und Co.

        Das Kirchen-Video oder die Sachen mit Somuncu waren jetzt nicht völlig schlecht.

        Was sehr nervt, dass sie sobald sie oben angekommen ist, nun ständig ganz ernsthaft von TV-Formaten „als Frau“ angefragt wird und ihren Senf dazu gibt, dann auch noch häufig feministisch.

  8. Hey carolin, wie sollen wir die zunehmende politikverdrossenheit bekämpfen?

    Es müsste sexy Politik geben.

    Hey carolin, wie lösen wir den syrienkrieg?

    Es müsste sexy Friedensverhandlungen geben.

    Danke carolin! Du bist die beste, hdgdl! Kuss Schatz! Frauenpower!

  9. Allgemeinmenschlich ist gegen Kebekus nichts einzuwenden. Dass sie sich feministisch nennt, ist nicht überzubewerten … macht man halt so in ihrem sozialen Umfeld. Von der Sorte kenne ich mehrere.

    In der Anstalt-Sendung ging es ihr schätzungsweise nicht um den Feminismus, sonder um eine technisch gut gemachte Bühnen-Umsetzung der Aussage, die Frau ziehe den Kürzeren.

    Kebekus ist kein kein Mannweib, sondern eine recht dynamische Persönlichkeit. Pränatales Testosteron war schon eine gute Vermutung. Sie ist auf keinen Fall so eine Kampfschnepfe wie z. B. Wiezorek oder Tugendfurie.

    Mein Tipp, locker bleiben.

    OT – beim Halbsatz „welches im Geschlechterbereich die meisten Unterschiebe hervorruft“ finde ich die getippfehlerte Unterschiebe ausgesprochen niedlich 😉 – bitte nicht korrigieren!

    • Allgemeinmenschlich ist gegen Kebekus nichts einzuwenden.

      Allgemeinmenschlich ist gegen jeden etwas einzuwenden, der sich Feminist nennt.

      Sie politisiert ganz einfach ihre persönliche Neurose mit einer männerfeindlichen Ideologie.
      Dass sie immer schon lieber ein Mann gewesen wäre, kann man ja aus dem Interview schön rauslesen.

      • Penisneid, David? Ernsthaft?

        • Naja, was heißt Penisneid. Glaubst du ernsthaft es gibt keine Menschen mit einem Geschlechterkomplex, also auch Nicht-Transgender die zeitlebens mit ihrer Geschlechtszugehörigkeit hadern?

          Ich wollte nicht das Mädchen sein, ich wollte mit den Jungs auf einer Stufe stehen.

          Noch deutlicher geht schlecht, oder?

          So als stünden Mädchen, gerade in der Schule, eine Stufe drunter.

          Wie gesagt, wer als „Comedian“ auf die Erwähnung von „Einparken“ sofort bierernst betonen muss, wie toll sie einparken kann und sie sogar von Männern gebeten wird einzuparken, der hat ein Problem.

          Das Thema zieht sich bei ihr ja ständig durch.

          So ganz untalentiert finde ich sie übrigens nicht.

        • Das magt daran liegen, dass bestimmte erstrebenswerte Eigenschaften übermäßig stark mit einem Geschlecht assoziiert werden.
          Und da hilft auch nicht, wenn solche ziemlich normalen Entwicklungsschritte in der Selbstfindung pathologisiert werden und Neurosen unterstellt werden.
          Das ist nichts anderes als Penisneid, was du hier ausmalst.

        • „Das magt daran liegen, dass bestimmte erstrebenswerte Eigenschaften übermäßig stark mit einem Geschlecht assoziiert werden.“

          Zum Beispiel?

        • Ich glaube schon, dass nicht wenige Feministen Penisneid haben. Nämlich den Neid, dass andere Frauen mehr Penisse habend könnten als sie selbst. Immerhin hängt die Lebensqualität einer Frau entscheidend vom Arbeitskräftepotential des Mannes ab.

        • Nein Maren, beim Penisneid geht es lustigerweise tatsächlich um den Penis 🙂
          Ich pathologisiere hier nicht, Neuröschen hab ich übrigens auch.

          Sie löst ihre nur nicht gerade auf sympathische und reflektierte Weise.

        • Nämlich den Neid, dass andere Frauen mehr Penisse habend könnten als sie selbst.

          Ja, diese Form ist auf jeden Fall sehr verbreitet.

          Weswegen man selbst irgendwo gerne so ein „sexy Feminimus“ wäre und „alles machen sollte, was man will“.
          Nur diese Schlampen auf Instagramm sollen sich doch bitte den Männern mal nicht so anbiedern und sich selbst objektifizieren.
          Die Sexualität anderer Frauen ist nämlich unfeministisch, nur die eigene nicht.

        • Meine Fresse.
          Nicht Kebekus ist bösartig, ihr seid es grade. Projektion?

        • Keiner hat Kebekus als bösartig bezeichnet, daher lassen wir das mit der Inflation von Psycho-Vokabeln besser mal an der Stelle. 🙂

          Was ich geschrieben hab, findet sich zwat in ihren Zitaten, sollte aber gar nicht so speziell auf sie bezogen sein.

        • Sie bitcht tatsächlich ziemlich viel gegen feminine, verträglichere Frauen.

          Als bekannte Comedian eine offensichtlich lernbehinderte/intelligenzgeminderte Realperson, die schon in „Frauentausch“ vorgeführt wurde, zu parodieren, war auch nicht gerade ne noble Aktion von ihr:

          Aber Feminismus vertritt halt keine dummen Frauen.

          Ja ich bin ehrlich, die Parodie ist trotzdem lustig. 🙂

        • *feminine, verträglichere Frauen.*

          Ach so nennt man das 😀

        • Zu Nadine Erdbeerkäse:
          Es ist ja nicht so, als würde Nadine nicht auch gehörig austeilen, zumindest in dem Format. Von daher finde ich das schon ok.

        • Also wenn du die in einer Reallife-Episode gezeigte Zickigkeit dieser lernbehinderten Frau nun zur Rechtfertigung heranziehst, dann ist ehrlich gesagt dein wohlmeinender Rant von vor ein paar Tagen nicht mehr so viel wert.

        • „Sie bitcht tatsächlich ziemlich viel gegen feminine, verträglichere Frauen.“

          feminin und verträglich = lernbehindert
          nicht lernbehindert = anstrengend, unweiblich ^^

        • nein, das bezog sich natürlich nicht auf Erdbeerkäse-Nadine.

          Sondern zum Beispiel auf die Instagram-Frauen, deren sexy Fotos aus ihrer Sicht nicht selbstbewusst genug sind.

        • „nein, das bezog sich natürlich nicht auf Erdbeerkäse-Nadine.

          Sondern zum Beispiel auf die Instagram-Frauen, deren sexy Fotos aus ihrer Sicht nicht selbstbewusst genug sind.“

          Naja, selbstbewusst, weiß ich nicht, mag sein, aber doll ist das teilweise wirklich nicht. Ich finde, jede Kritik daran mit „Du bist doch nur neidisch“ abzuwiegeln, ist auch etwas billig. Das findet sich in extrem vielen Debatten „Ich sehe die Asylthematik kritisch“ „Du bist doch nur neidisch bzw. habgierig und willst nicht teilen/hast Angst vor Job-Konkurrenz“ usw.
          Bei vielen stehen da sogar Daten zum Buchen daneben und viele verdienen ihr Geld mit Product Placement oder arbeiten als Escort, posten dann Bilder von sich auf ner Luxus Yacht (die nicht ihnen gehört, auf der sie aber halt mal sind) oder mit Gucci Tüten und dann steht daneben irgendwie sowas wie „Working hard all day long“ oder sowas^^
          so als ob die irgendne normale Arbeit hätten und „wirklich“ arbeiten würden und sich da irgendwas erwirtschaftet hätten und manche „Fans“ liken es und denken „boah, das will ich auch, ich nehm mir das auch Vorbild“. Das regt mich dann auch auf. nicht, dass jemand Bilder knipst und dafür Geld kriegt, sondern, dass das als hach so anstrengende „richtige“ Arbeit dargestellt wird^^

          Es gibt eine Seite, die sich damit satirisch auseinandersetzt.
          https://thedirty.com/

          Und ich schwöre dir Stein und Bein, ich bin nicht neidisch darauf, egal wieviel mehr Schwänze die kriegen^^

          Zumal ich das sicher auch schaffen würde, mit ganz viel Filter, Schminke, Fotoshop und so weiter. Damit würde ich es auch schaffen, dass mindestens 100 Männer am Tag mit mir schlafen würden und ab da braucht man sowieso nihct mehr mit zu zählen.


          https://thedirty.com/gossip/las-vegas/shark-tales-hard-work-is-paying-off-already/

          Männer sind übrigens auch nicht besser bzw. wird „Kritik“ oder Amusemant über bestimmte Männer genauso beantwortet „Du bist nur neidisch, weil ich jeden Tag Supermodels flachlege für umsonst“. Kurz, der Versuch, den „Gegner“ für unmündig und kleingeistig zu erklären.

          „Nik, I wanna silence the haters real quick. Check out how swollen my boy Sharkey is looking? Buff and sexy right? Its crazy, the other day I heard some people referring to him as the Swolly Mammoth because his gains are so fast and massive. So keep hating on my boy while he bangs chicks that other men have to pay to sleep with.“

          xD

        • mal wieder thema verfehlt

        • nö, ich bin recht sicher, dass genau das das Thema und der Hauptkritikpunkt an dem Instagram-Zeug ist.

          guck mal. Ihr Beruf ist „Lifestyle Blogger“ und das Bild zeigt sie beim Arbeiten. Sie arbeitet seit 2 Jahren an ihrem Lifestyle Blog.

        • nö,

          Genau. Ob du das Thema des Gesprächs getroffen hast in das du dich einschaltest, entscheidest du ja wohl immernoch selbst 🙂
          Und mit Asyl hat es sowieso immer alles zu tun.

          Instagram ist ansonsten doch nur ein allgemeines Portal zum Teilen von Fotos. Anscheinend hast du auch nichts besseres zu tun, um die weiblichen Accounts zu durchsuchen und darüber abzuhaten^^
          Ein Mann findet diese entweder bodenlos egal oder hier und da auch mal optisch ansprechend.

        • als

        • „Genau. Ob du das Thema des Gesprächs getroffen hast in das du dich einschaltest, entscheidest du ja wohl immernoch selbst 🙂
          Und mit Asyl hat es sowieso immer alles zu tun.“

          ich entscheide, ob es „meiner Meinung nach“ was damit zu tun hat. Und wenn mir einfach jemand sagt „Thema verfehlt“, dann kann ich doch genauso sagen „Nein habe ich nicht“.


          Instagram ist ansonsten doch nur ein allgemeines Portal zum Teilen von Fotos. Anscheinend hast du auch nichts besseres zu tun, um die weiblichen Accounts zu durchsuchen und darüber abzuhaten^^“

          Nein, ich „durchsuche“ nur „the Dirty“ (und das auch nur heute mal wieder, weil du das Thema angeschnitten hast), einfach weil es unglaublich witzig ist und die Humorrezeptoren in meinem Gehirn dadurch positiv stimuliert werden.

          „Ein Mann findet diese entweder bodenlos egal oder hier und da auch mal optisch ansprechend.“

          Nö, deswegen hat ja auch ein Mann „the Dirty“ erfunden und viele der Leser sind männlich und Roosh setzt sich auch 90% seiner Lebenszeit mit dieser Art Frau und der Kritik daran auseinander. Viele Männer stören sich an solchen Frauen.
          Und, um das ganze abzurunden, wird diesen Männern dann halt gesagt, White Knights zu sein, Christen-Fundis oder „bloß neidisch zu sein“, weil man selber sowas nicht abkriegt usw.

  10. Ich bezahle einen Mann dafür, dass er für mich verhandelt.

    Wie widerlich!
    Sie tut besonders emanzipiert. Die heißen Kastanien lässt sie sich aber dennoch durch einen Mann aus dem Feuer holen.

    • Widerlich? Normal! 🙂

      Leider! 😦

      • „Normal“ und „widerlich“ schließen sich ja nicht zwangsläufig aus.
        Leider ACK.

    • Ich denke, das hat wenig mit dem Geschlecht zu tun. Haufenweise Musiker, Comedians etc. haben Manager, die für sie Gagen verhandeln und Auftritte organisieren.
      Daran ist ueberhaupt nichts widerlich!

      • In diesem Zusammenhang ist es das.

      • Nun, sie schreibt aber ausdrücklich, dass sie dafür (und nur dafür?) einen Mann bezahlt, und zwar, weil sie nicht als schwierig wahrgenommen werden will.
        Das hat IMHO nicht mehr viel mit der Delegation von Verwaltungsarbeiten zu tun.

        Ich würde jedenfalls die Verhandlungen für meine Vergütungen und die sonstigen Bedingungen nicht outsourcen.

        • @breakpoint
          Du bist ja auch, wie einem bei jedem deiner Texte klar wird, keine Künstlerin. 🙂

        • @marenleinchen
          Software Engineering ist ein sehr kreativer Prozess, und durchaus eine Kunst. 🙂

        • „@marenleinchen
          Software Engineering ist ein sehr kreativer Prozess, und durchaus eine Kunst. :-)“

          ja und Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel und der koran ist ein Liebesbrief von Gott an die Menschen.

          Es ist völlig normal, dass Künstler und Entertainer Leute haben, die das machen. Fußballer, Boxer und Schauspieler. Deswegen gibt es PR Agenturen.

        • @Atacama hast du schon mal programmiert? Klingen tut es nicht so.

        • „@Atacama hast du schon mal programmiert? Klingen tut es nicht so.“

          Das muss ich auch nicht, um zu wissen, dass es keine Kunst ist und das Programmierer, im Gegensatz zu (halbwegs erfolgreichen) Künstlern oder Sportlern, deswegen auch meistens keine Berater, Agenten und PR-Manager haben.
          Dann sind auch Ärzte Künstler (es heisst ja auch „Kunstfehler-Prozess“) und Bäcker (die müssen ja auch kreativ sein beim Backen und Dekorieren) usw. Bäcker und es ist total lächerlich, dass Jerome Boateng einen Berater hat und Cindy aus Cindys Backstube nicht. Warum muss hier eigentlich selbst über einfachste, jederzeit nachprüfbare Dinge krampfhaft diskutiert werden. Das ist so anstrengend manchmal 😦

        • Warum muss hier eigentlich selbst über einfachste, jederzeit nachprüfbare Dinge krampfhaft diskutiert werden.

          Weil du dich offenbar sehr leicht auf die Schippe nehmen lässt 😉

          Das ist so anstrengend manchmal

          Also du musst immerhin nicht mit DIR diskutieren!^^

        • „Das muss ich auch nicht, um zu wissen“

          🙂

          Dunning Kruger in Reinkultur.

          Das zeigt schon der Vergleich mit Ärzten (die nichts erschaffen) und Bäckern (die immer das selbe schaffen).

          Vergleiche es lieber mit Spitzenköchen.
          Gourmets werden dir wahrscheinlich widersprechen, dass Kochen keine Kunst sein kann.
          Dass Connoisseure der Programmierkunst nicht im Feuilleton schreiben, sagt mehr über letzteres als über ersteres.

        • „Weil du dich offenbar sehr leicht auf die Schippe nehmen lässt ;-)“

          Das liegt daran, dass die Art wie hier „auf die Schippe genommen wird“ einer Kaffeefahrt der Kreissparkasse Recklinghausen entspricht bzw. nicht als „auf die Schippe nehmen“ wahrgenommen werden kann, oder woran hätte ich merken sollen, dass Anne Nüm das nicht ernst meint. Hat sie dir überhaupt schon gesagt, ob das als Witz gemeint war oder nicht?

        • „Das zeigt schon der Vergleich mit Ärzten (die nichts erschaffen) und Bäckern (die immer das selbe schaffen).“

          Ärzte erschaffen neue Gesichter, Körperbeschaffenheiten, Behandlungsmethoden, Operationsmethoden usw. sehr kreativ
          Und Bäcker erst Recht. EIn Bäcker muss genausowenig jeden Tag dasselbe backen wie ein Programmierer dasselbe porpgrammieren muss.

          „Vergleiche es lieber mit Spitzenköchen.
          Gourmets werden dir wahrscheinlich widersprechen, dass Kochen keine Kunst sein kann.
          Dass Connoisseure der Programmierkunst nicht im Feuilleton schreiben, sagt mehr über letzteres als über ersteres.“

          Ja und? Deswegen ist ein Spitzenkoch trotzdem kein Künstler, sondern „einfach nur“ ein Spitzenkoch. Künstler sind Maler, Musiker, Bildhauer usw. vielleicht noch Schriftsteller, und das wars.
          Sonst kannst du, wie gesagt, alles und jeden als Künstler bezeichnen. Wieso diese inflationäre verwässernde Verwendung von Begriffen? Was ist der Sinn dahinter?

        • Das liegt daran, dass die Art wie hier “auf die Schippe genommen wird” einer Kaffeefahrt der Kreissparkasse Recklinghausen entspricht

          Tumbleweed.gif

          Hat sie dir überhaupt schon gesagt, ob das als Witz gemeint war oder nicht?

          Das muss sie nicht. Es ist für jeden außer dir verständlich, wie es gemeint war. 😉

        • Oh je. Ich erlöse dich mal, das tut weniger weh:

          Ata, es ging darum dass das durchaus ein oft unterschätzter, kreativ-gestaltender Beruf ist. Jeder hier weiß, dass weder „Kunst“ im klassischen Sinne gemeint ist noch dass die einen Agenten bräuchten.

          Mit Smiley + gesundem Menschenverstand lässt sich das eigentlich zuverlässig detektieren und die Diskussion sanft ausschleichen.

        • „Das muss sie nicht. Es ist für jeden außer dir verständlich, wie es gemeint war. ;-)“

          Diese Aussage ist sehr gewagt, in Anbetracht der Tatsache, dass es nachweislich bereits mindestens zwei Personen (Miria und marenleinchen) gibt, die es auch nicht kapiert haben, was auch jederzeit Dritten gegenüber bewiesen werden kann. Ich würde also kein Geld darauf setzen, wenn ich du wäre.

          Ich setze im Übrigen weiterhin darauf, dass Nüm es ernst meinte.

        • Miria und Maren haben dazu gar nichts geschrieben…ach, vergiss es.

        • „Ata, es ging darum dass das durchaus ein oft unterschätzter, kreativ-gestaltender Beruf ist. Jeder hier weiß, dass weder “Kunst” im klassischen Sinne gemeint ist noch dass die einen Agenten bräuchten.“

          Schön, schön.
          Das Problem ist nur, dass es dann gleich noch viel weniger Sinn ergibt, Künstler (dazu zähle ich Entertainer, ob man sie nun gut findet oder nicht) als widerlich zu bezeichnen, weil sie Agenten haben, mit der Begründung, man selber sei ja auch Künstler und hätte sowas nicht – wenn man sich nicht (ist ja völlig klar und nur Idioten kapieren das nicht) wirklich als „Künstler im klassischen Sinne“ betrachtet.

          „Mit Smiley + gesundem Menschenverstand lässt sich das eigentlich zuverlässig detektieren und die Diskussion sanft ausschleichen“

          Gestartet ist man hier

          „Wie widerlich!
          Sie tut besonders emanzipiert. Die heißen Kastanien lässt sie sich aber dennoch durch einen Mann aus dem Feuer holen.“

          Kein Smiley vorhanden und bei mir gehen da auch keine Ironie-Detektoren an.

          Und das Smiley war mMn lediglich eine freundliche Ermahnung, dass man doch selber auch ein Künstler ist als Programmierer (womit deine Behauptung, „man“ sei sich bewusst, dass Programmieren keine „Kunst im klassischen Sinne“ ist, ad absurdum geführt wird). Just sayin‘.

        • „Miria und Maren haben dazu gar nichts geschrieben…ach, vergiss es“

          Doch, haben sie. Du bist nur offenbar nicht gewillt, zwei Zentimeter höher zu scrollen

          Miria schrieb on 29. Februar 2016
          at 12:38 nachmittags

          „Ich denke, das hat wenig mit dem Geschlecht zu tun. Haufenweise Musiker, Comedians etc. haben Manager, die für sie Gagen verhandeln und Auftritte organisieren.
          Daran ist ueberhaupt nichts widerlich!“

          und maren schrieb 29. Februar 2016
          at 1:37 nachmittags

          „@breakpoint
          Du bist ja auch, wie einem bei jedem deiner Texte klar wird, keine Künstlerin. :)“

          Du scheinst echt aus Prinzip zu widersprechen.

        • Oh man…

          Gestartet ist man hier

          Ja und das war längst abgeschlossen.

          Also in letzter Zeit…ich weiß ja nicht.


        • Ja und das war längst abgeschlossen.“

          xD

          wieso? Weil die Striche, die hier Diskussions-Unterstränge voneinander abgrenzen, danach aussehen?

          Inhaltlich war da gar nichts abgeschlossen und genau das Thema „Kunst, Programmieren und Berater“ war auch das Thema über das danach (auch von uns jetzt) besprochen worden ist.
          „Ja aber da war so ein grauer Querstrich, also darf man aus dem Bereich darüber nichts mehr zitieren“ oder wie?
          Vielleicht sollte der Blogwart dann wirklich mal Verhaltensregeln anpinnen.

          Zumal Anne Nüm SELBER Bezug auf diesen Strang (auf mirias Posting) genommen hat und damit einen neuen Strang gestartet hat. Nachzulesen hier

          n 29. Februar 2016
          at 1:28 nachmittags

          „Nun, sie schreibt aber ausdrücklich, dass sie dafür (und nur dafür?) einen Mann bezahlt, und zwar, weil sie nicht als schwierig wahrgenommen werden will.
          Das hat IMHO nicht mehr viel mit der Delegation von Verwaltungsarbeiten zu tun.

          Ich würde jedenfalls die Verhandlungen für meine Vergütungen und die sonstigen Bedingungen nicht outsourcen.“

          Sie hat sich also selber auf ein „bereits abgeschlossenes Thema“ berufen und damit eine neue Diskussion begonnen, an der man sich aber nicht beteiligen und aus der man nicht zitieren darf, weil das Thema abgeschloßen ist. Dir ist schon klar, dass das zutiefst paradox ist?

          „Also in letzter Zeit…ich weiß ja nicht.“

          finde ich auch.

        • ich hake übrigens nur deshalb so vehement nach, weil ich Schulmeisterlichkeit nicht mag (auch wenn ich sie selbst manchmal an den Tag lege), nicht weil ich streitsüchtig bin^^

        • der Vollständigkeit halber:

          Schulmeisterlichkeit nicht mag (auch wenn ich sie selbst manchmal an den Tag lege)

          Keine Sorge, kommst nicht so rüber 😉 Eher meist etwas wirr..

          Aber ich mach gerne nochmal den Erklärbär:

          1. Anne ist der Meinung, emanzipiert sein und einen Mann seine Geschäfte regeln lassen, stehe im Widerspruch.
          Sie sagte sie würde das an deren Stelle (!) nicht so machen.
          2. Kann man so sehen, aber Miria, Maren und ich (s.u.) haben widersprochen, da recht normal
          3. Maren verstieg sich dabei zu der Spitze, dass sie halt ja eben nicht an der deren Stelle sei, da künstlerisch unbegabt
          4. Anne (die sich natürlich nicht ernsthaft für ne Künstlerin hält und auch in nem ganz normalen Unternehmen arbeitet) konterte und wies augenzwinkernd darauf hin, dass ihr Job zumindest auch nicht so ganz unkünstlerisch sei.
          5. Atacama rafft es nicht und plappert sich mal wieder um Kopf und Kragen
          6 Besserwisser david kann auch mal wieder die Finger nicht still halten und versucht es mal wieder vergeblich, ihr das klar zu machen
          7. repeat-schleife

        • „Besserwisser david kann auch mal wieder die Finger nicht still halten und versucht es mal wieder vergeblich, ihr das klar zu machen“

          Das könnte ich genauso sagen, denn du kapierst es ja auch nicht, sondern bestehst daraur, Recht zu haben. Ich finde auch, dass ich Recht habe und ich finde, dass ich das auch immer begründe, wieso ich das so sehe.

          Ich finde, du bist dir deiner Sache zu sicher, denn es ergibt nach wie vor keinen Sinn, so wie du es erklärst. Weil Anne Nüms Aggressivität dann keinen Sinn machen würde. Wenn du also unbedingt Recht haben willst, dann hab bitte auch Recht und behaupte es nicht nur.

          Man bezeichnet Menschen nämlich meistens nicht als widerwärtig mit Ausrufezeichen wenn man das „ironisch“ meint.

          Und Smileys bedeuten auch nicht immer was dahingehend, ob etwas ernst gemeint ist oder nicht. Die hier benutzen schließlich auch Smileys während sie sich Hurensohn nennen

          http://meinrap.de/2013/03/21/tweef-re-reloaded-pa-sports-vs-massiv/

          http://www.b-stadt.com/item/massiv-vs-pa-sports-streit-beef-eskaliert

          „Maren verstieg sich dabei zu der Spitze, dass sie halt ja eben nicht an der deren Stelle sei, da künstlerisch unbegabt“

          Nein, Maren „verstieg sich“ „zu der Spitze“ (ich vermute nach wie vor, sie hat den „Witz“ und die Ironie von Anne einfach nicht verstanden, wobei Anne bisher nicht mal gesagt hat, ob sie es ernst meinte oder als witz. Gestützt wird meine Beweisführung noch dadurch, dass Maren weiter unten eine kurze smileyfreie Erläuterung des Berufsbildes des „Beraters“ gab), dass Anne Nüm keine Künstlerin ist, weswegen es unsinnig ist, sich auf dem Gebiet der Public Relations und Verträge mit „Künstlern“ (Fußballstars, Helene Fischer, Mario Barth, Pablo Picasso) zu vergleichen.

          Damit hat sie nicht gesagt, dass Anne Nüm künstlerisch unbegabt ist. Das klingt jetzt wieder wie eine Unterstellung, um mich als unglaubwürdig darzustellen, wenn du anfängst, einfach Sinngehalt von Aussagen eigenmächtig zu verändern.

    • Das Berufsbild nennt sich Agent oder Manager.
      Das sind Leute (teilweise auch Frauen), die besonders gut verhandeln können und sich daher diese Fähigkeit von Leuten bezahlen lassen, die es nicht so gut können oder keine Lust/Zeit dafür haben.

      Ähnlich wie bei nem Restaurant, wo ich Leute bezahle, die besser kochen können als ich.

      (Diese Erläuterung ist einmalig kostenfrei)

      • Warum erklärt uns K. in diesem Feminismusgespräch nicht, daß sie wenn sie ins Auto einsteigt oder aussteigt, nach ihrem tollen Einparken, vorher die Tür aufmacht? Ist doch in diesem Zusammenhang bestimmt auch ganz doll wichtig! Oder redet die einfach nur so daher?

        PS: Kost‘ auch nix … 🙂

      • Okay. Dieses Weibchen ist so privilegiert, dass sie es sich leisten kann, andere dafür zu bezahlen, damit sie sich nicht für den Beruf einbringen muss, den sie machen will.
        BOING!!!

        • Jeder Künstler hat einen Agenten. Das weißt du, da bin ich mir sicher.
          Das jetzt Frau Kebekus vorzuwerfen ist heuchlerische Scheinempörung.

        • Ich hab keinen Agenten.

        • Was soll aber ihre Bemerkung in diesem Zusammenhang und was hat das Geschlecht von dem da zu suchen?

        • Sie wollte klug, frech und gewitzt klingen.

      • Ich versteh nun auch nicht das Problem damit, dass sie nen Agenten hat.

        Ob man dann allerdings in der Position ist, so rumzujammern dass man es ja ach so schwer hat so als Frau, ist doch fragwürdig.

        • Wo tut sie das denn in dem Interview?

        • Aber am Anfang war das schon ein Mittel, um die Leute dazu zu bringen, dass sie mir zuhören. Wenn ich früher auf die Bühne gegangen bin in so kleinen gemischten Shows, dann war das immer ganz besonders: Ein Mädchen, oh, jetzt kommt ein Mädchen! Gleichzeitig war die Erwartung immer null. Die haben gedacht: Jetzt kommt die Frau, und die erzählt, dass sie nicht einparken kann. Da habe ich gesehen, dass das Publikum aufgestanden ist und sich ein Bier geholt hat. Ich hatte immer das Gefühl, ich muss besonders laut sein, damit die sitzen bleiben und merken, dass ich auf derselben Stufe bin wie die Jungs.

          Frauen müssen ja immer besonders gut gewesen sein, um irgendwo hinzukommen. Ein Mann werden die Shows bei nur halbem Talent und Einsatz nachgeschmissen.

        • @ david

          Vielleicht hatte sie damals eine Agentin und der neue Mann verhandelt mit dem Publikum wegen dem Sitzenbleiben … 🙂

          #jungensstufe

        • Ja, in ihrer Branche schon. Das deckt sich ja auch mit den Erfahrungen anderer Comediennes, z.B. Tina Fey.
          Aber die nehmen das bestimmt alle ganz falsch wahr, man WEISS ja schließlich, das Frauen nicht lustig sind. 😀

        • so rumzujammern

          Wo tut sie das denn in dem Interview?

          Mann muss nur oben C. Kebekus durch Dieter Nuhr ersetzen und Mann durch Frau. Nur Rumgejammere …. Rabääähhh … die Welt ist nicht so wie ich sie haben möchte … schluchz ….

        • Ja, in ihrer Branche schon.

          Quatsch. Es gibt halt schon auf unteren Ebenen bei Talentwettbewerben nahezu keine Frauen, die sich trauen. Wenn eine auch nur minimal lustig ist, ist die schneller nach oben gespült als sie „Benachteiligung“ kreischen kann.
          Bei uns fielen mir spontan Cindy aus Marzahn, Gale Tufts (wtf?!), Mirja Boes, Cordula Stratmann ein – allesamt zum Erbrechen unlustig! Auf der Habenseite gäbe es Martina Hill (nur Sketche) und mit Abstrichen Engelke und Kebekus.
          Dann noch ein paar wie Köster, van Sinnen, Kuttner, Schöneberger, die aufgrund von Originalität ihre Berechtigung haben.
          Das sind Deutschlands lustigste Frauen.

          Du gehörst auch dazu, wenn du jetzt sagst, die hätten mehr Talent gebraucht als ihre männlichen Kollegen um da hinzukommen.

          Warum bricht einem denn da so ein Zacken aus der Krone, um die ganz offensichtliche Tatsache festzustellen, dass es um ein Vielfaches mehr lustige Männer gibt? Ist doch wirklich albern das abzustreiten.
          Vielleicht liegt es ja an der Sozialisation, wer weiß.

          Der amerikanische Markt hat sicher auf beiden Seiten mehr zu bieten, u.a. Sarah Silverman. Tina Frey kenne ich peinlicherweise gar nicht, hat aber viele Views, ich geb ihr ne Chance.

          Das deckt sich ja auch mit den Erfahrungen anderer Comediennes, z.B. Tina Fey.
          Aber die nehmen das bestimmt alle ganz falsch wahr

          Ein paar Frauen sind sich einig, mehr Erfolg verdient zu haben und mindestens genau so gut, aber benachteiligt zu sein?

          Eine solch schlagende Beweisführung habe ich wirklich nie zuvor gehört, das muss also stimmen.

  11. Psssst, Kebekus, ich verrate Dir ein Geheimnis. Du kannst – wie alle anderen auch – bereits machen was Du willst. Du muss natürlich – wie alle anderen auch – dann mit den Konsequenzen Deiner Handlungen klar kommen.

    • Sie möchte aber, dass auch andere Frauen so handeln wollen scheint mir

      • Ich habe keine Ahnung was sie will. Wie soviele Frauen offenbar mal dies, dann mal das – alles ist nicht so ganz perfekt, und irgendwie liegt an allen anderen.

      • Sie möchte die Welt so wie sie ihr gefällt, wie ein kleines Kind halt. Dass jemand der sich nur mit Jungs rumtrieb nicht weiss was sie fühlen ist ein weiteres Armutszeugnis.

    • Naja, das ist der übliche, feministische Punkt.
      Sie will offizielle Erlaubnis haben zu machen, was sie will, alle anderen aber lieber nicht, sonst wollen die noch was, was sie nicht will, was die wollen sollen.

      • Und was Kbekus auch nicht kapiert ist, dass Männer die gleiche Klage anstimmen könnten: Wenn ich mich für x entscheide, kommt y zu kurz. Und nicht jedem gefällt, wenn ich x mache.

        Duh! That’s life!

        Das Problem ist, glaube ich, allerdings, dass nicht wenige Frauen den gegenteiligen Anspruch haben, weil sie in der Tat so erzogen worden sind: Als kleine verwöhnte Prinzessinnen. Und unsere heutige Gesellschaft – Du als Frau kannst alles, und das auch noch besser als Männer, aber schuld haben immer die anderen – macht die Situation eben nicht besser.

  12. „Ich will dasselbe Geld für denselben Job bekommen wie mein männlicher Kollege. Denn ich weiß, der hat die Sendung vor mir gemacht und der hat so viel bekommen – und das will ich auch.“

    Ich hoffe ich verstehe das jetzt falsch, aber sie will nicht das gleiche Gehalt wie das was der männliche Kollege AM ENDE bekommen hat, oder?

    • Und wenn eine Frau mit eigener Show immernoch 23% weniger verdient als ein Stefan Raab, ist Gender Pay Gap bei gleicher Arbeit mal wieder nachgewiesen.

    • doch, doch, das will sie.
      komm hier nicht mit Ökonomie oder so nem patriarchalischem Scheiß

    • Ich vermute, dass sie meint, wenn Kollege x dieunddie Einschaltquote erreicht hat und y Euronen Gage bekam, dann will sie die auch.
      Also das Geld UND die Quote.

      Und ihr ist sicher klar, dass Mario Barth und Dieter Nuhr und so ihre Gagen vermutlich auch nicht persönlich verhandeln, sondern dafür einen Agenten haben. Oder vllt. auch eine Agentin.
      Insofern ist „ich lasse einen Mann diese Arbeit tun“ augenzwinkernd gemeint.
      Also „augenzwinkernd“, nicht: „Darf die Carolin auch sooo viel Geld bekommen, büddebüdde, die gibt sich doch so toll Mühe?“ *wimperklimper

      Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich das Preisverhandeln auch von externen Mitarbeitern erledigen lassen.

    • Unabhängig von Anfang oder Ende wäre der interessante Messwert wohl: zieht sie vergleichbar viele Zuschauer, und hat ihr Auftraggeber Alternativen.

      Ich habe den Eindruck, dass das Konzept „Gehaltsverhandlung“ von vielen Menschen massiv Missverstanden wird, insbesondere in der Genderdebatte.

      Es wird so dargestellt, als wäre es entweder eine Frage der Fairness („mein Job ist mindestens so anstrengend wie…“), des Auftretens („Frauen müssen Aggressiver verhandeln“) oder irgendwelcher „Argumente“ wie Ausbildung, Betriebszugehörigkeit, Tarifen, etc.

      Kurz, es wird geglaubt, durch den Dialog (Vorstellungsgespräch, Gehaltsverhandlung, etc) hätte man das System vollständig beschrieben.

      Das ist imho Naiv. Die wirklich interessante Frage ist: warum sollte dein Gegenüber so handeln, wie du willst?

      Sagen wir, man tritt Aggressiv auf, und der Auftraggeber nennt immer noch den gleichen Preis, was dann? Noch aggressiver werden? WARUM sollte er einen anderen Preis nennen? Wo ist die Kausalkette? Dass jemand, der glaubt „weil ich die luft anhalte und auf den boden stampfe kriege ich mehr Gehalt“ irgendwie als „Schwierig“ gilt, ist nicht überraschend.

      Der letztlich interessante Punkt ist, wie viel es den Verhandlungsteilnehmern Wert ist, ein „Fuck You“ zu vermeiden. Und das hat Gründe ausserhalb des Gesprächs.
      Beim Auftraggeber ist die natürliche Obergrenze der Gewinn: wenn es mehr kostet, als mittelbar erwirtschaftet wird, gibt es nur die Option „fuck you“.
      Alles darunter ist eine Frage des Optimismus bezüglich der Alternativen. Und diesen Optimismus kann man versuchen, im Gespräch zu manipulieren.

      „Aggression“, etwas differenzierter „Opposition“ zeigt dem Verhandlungsgegner (ja, oft eben nicht „Partner“), dass man klar seine eigenen Interessen vertritt, und im zweifel eben zum „Fuck You“ bereit ist, wenn die nicht getroffen werden.
      Es Demonstriert dem Gegenüber die Abhängigkeit von der eigenen Leistung.

      Demonstrieren, wer wen braucht, nicht Argumentieren, ist der Kernpunkt.
      Dass das mit einem feministischen Mindset, was als zentrales und nahezu einziges rhetorisches Element die Anklage hat dass man *ihnen* nicht nützlich genug ist, und eigene Nützlichkeit als Sünde („zum Objekt gemacht“) sieht, nicht sonderlich leicht fällt, ist nicht verwunderlich.

      • „Ich habe den Eindruck, dass das Konzept “Gehaltsverhandlung” von vielen Menschen massiv Missverstanden wird, insbesondere in der Genderdebatte.

        Es wird so dargestellt, als wäre es entweder eine Frage der Fairness (“mein Job ist mindestens so anstrengend wie…”), des Auftretens (“Frauen müssen Aggressiver verhandeln”) oder irgendwelcher “Argumente” wie Ausbildung, Betriebszugehörigkeit, Tarifen, etc.“

        Den Eindruck hab ich mitunter auch. Er ist TV-Komiker, sie ist TV-Komikerin, warum sollen die nicht das gleiche verdienen?

        You are doing it wrong!

    • Ich hoffe ich verstehe das jetzt falsch, aber sie will nicht das gleiche Gehalt wie das was der männliche Kollege AM ENDE bekommen hat, oder?

      Jeder ist genervt von diesen Quotenfrauen aber die fühlen sich benachteiligt….

      • War Pussy-Terror von Kebekus nicht ein totaler Flop! Wäre sie keine Frau und würde man nicht krampfhaft versuchen, Quoten zu erfüllen und Frauen zu puschen, würde Kebekus eine unter Tausenden sein, die kaum aus der Masse auffallen würde.

        Weibliche Comedians sind in der Regel auch nicht besonders witzig. Es mag Einbildung sein, aber bei weiblichen Comedians sind die Themen irgendwie eindimensional, ausgelutscht, nichts Besonderes und immer mit einem krampfhaften gesellschaftskritischen erzieherischen Unterton (Feminismus, Wir armen Frauen, Männerbashing, Kampf gegen Rechts, …), der letztlich den Spaß raubt killt.

        Wirkliche Selbstironie ist bei Frauen meistens auch nicht vorhanden. Wenn z.B. Mario Barth die Geschlechter überzeichnet, dann mit dem Unterton: „Ja, Männer und Frauen sind so primitiv und prollig und das ist toll, weil man so herrlich darüber lachen kann und ich finde das toll, genau so ein Assi zu sein!“ . Wenn hingegen ein weiblicher Comedian die Geschlechter überzeichnet, dann eher mit dem Unterton: „Männer sind ja so peinlich und daneben und die Frauen, die die Geschlechterrollen mit sich machen lassen, sind ebenfalls Vollidioten, während ich der tolle Checker bin.“

        Würde es die Frauenquoten nicht geben, gäbe es Tausende, die viel witziger als Kebekus sind. Von daher ist es in der Tat witzig mit anzuschauen, dass die Quotenfrauen immer noch heulen, dass sie trotz Pamperung benachteilgt seien.

  13. > Aber Sie sagen auch, dass Frauen mehr fordern sollten, dass sie aggressiver auftreten müssen – wie Machos.

    Ich glaube, dass Frauen es in der Regel irgendwie nicht verstehen, worauf es bei Verhandlungen wirklich ankommt: Respekt.

    Ich war mit ein paar Mädels mal in China auf einem Markt für nutzlosen Dekomüll, setzte mich auf den erstbesten Stuhl und rauchte. Nach einer Weile kam eines der Mädels, so eine biestige ich-bin-besser-als-ihr-Schnepfe und „handelte“ mit der Verkäuferin des Standes gegenüber den Preis für zwei nutzlose Flaschenüberzüge aus. Also, eigentlich schrie sie die Verkäuferin nur zwanzig Minuten lang an. Auf Englisch, was die Dame ganz offensichtlich nicht verstand. Sogar mit „Argumenten“. Mit hochrotem Kopf und sichtlich genervt stürmte sie dann mit ihrem Erweb davon, sehr zur Erleichterung der Verkäuferin.

    Nachdem solch Dekomüll für Teile der Verwandtschaft ein „schönes“ Mitbringsel sind, ging ich also zur Verkäuferin und meinte (auf Chinesisch, ich meine, man fährt nicht nach China, ohne wenigstens ein bisschen Chinesisch zu sprechen) „Ich nehme da auch zwei“
    Freude.
    „Ich zahle aber nur die Hälfte.“
    Erstaunen. „Aber deine Freundin hat gerade 50 bezahlt!“
    „Das ist _nicht_ meine Freundin, und ich habe dagesessen und _kein Wort gesagt_.“
    Mit einem herzlichen Lachen bekam ich noch ein T-Shirt geschenkt.

    • “ dass Frauen es in der Regel“

      „Ich war mit ein paar Mädels mal in China „

      • Ist doch völlig korrekt. Erst wird eine persönliche Meinung dargestellt („ich glaube“) und diese dann mit seinen persönlichen Lebenserfahrungen begründet. Jeder kann sich dann entscheiden, ob diese sich mit den eigenen Lebenserfahrungen decken oder nicht! Und es entspricht auch meiner Lebenserfahrung, dass Frauen anders als Männer verhandeln.

        Es ist halt ein anderer Erklärungsversuch als: „Die Welt ist frauenbenachteiligend und deswegen bekommen Frauen geringere Löhne!“

        Und dass es bei Vertragsverhandlungen naheliegender auf die Art des Verhandelns als auf das Geschlecht ankommt, sollte auch keine bahnbrechende Feststellung sein. Denn ernsthaft zu glauben, Männer würden bessere Verhandlungsergebnisse erreichen, weil die Gesellschaft Männern die Leistungen hinterherwerfen würden, ist schon ziemlich geistesgestört. Denn bei Vertragsverhandlungen leisten beide Vertragspartner in der Regel immer nur so viel wie nötig, um die gewünschte Gegenleistung zu erhalten. Das ist bei Männern exakt genauso. Wenn daher ein Geschlecht bessere Ergebnisse erreicht, so liegt die Vermutung nahe, dass dieses Geschlecht sich bei Verhandlungen offenbar im Durchschnitt etwas anders verhält. Und Shitlord bringt dafür halt ein Beispiel, welche Unterschiede im Verhandeln er in seinem Leben festzustellen glaubt.

        Ich halte den Erklärungsversuch von Shitlord jedenfalls um Welten substantiierter und nachvollziehbarer als „Frauen werden ja so etwas von benachteiligt im Leben“ (obwohl sie quasi überall nur bepampert werden)“

        >>> ”dass Frauen es in der Regel”

        Mensch, muss ich mir den Gag verkneifen.

        • er benutzt eine Anekdote (über rotgesichtige, 30 Minuten aggressiv mit einer Person, die die Sprache nicht versteht diskutieren usw.), um seine Vermutung zu belegen, dass es Frauen in Gehaltsverhandlungen an Respekt mangelt. Währenddessen er, als Mann, natürlich ganz cool und nicht aggressiv sitzen blieb und deswegen gleich dieselbe Leistung zum halben Preis bekommen hat.

        • @ Ata

          Danke für die Erklärung … ich hätte die Geschichte sonst nicht verstanden … ehrlich! 🙂

        • @Atacama: Ganz ehrlich, du kannst mit ja jeden Mist unterstellen, den du dir frei ausdenkst, aber wenn du mir widersprechen willst, wäre „ich glaube deine Geschichte nicht“ wirksamer als die logisch fehlerhafte Unterstellung eines Fehlschlusses, den ich, wie dir xyz ja schon erklärt hat, nicht begangen habe.

          Ich glaube dir auf der Stelle, dass Frauen irgendwie diskriminiert werden, sobald du mir auch nur _ein_ Lieschen Müller nennst, das im gleichen Job wie Peter Meier _weniger verdient_ – bei sonst identischen Voraussetzungen. Kannst Du aber nicht, weil die dümmliche Verschwörungstheorie, dass irgendein „Patriarchat“, was Frauen benachteilige, auch nur existieren würde, noch nichtmal mit _einer einzigen Person_ belegbar ist. Ich hingegen _kenne_ sogar eine Person, die _für_ meine These spricht, ich kenne übrigens sogar mehrere, aber das sind keine lesenswerten Storys. Und ich kenne auch Frauen, die sich _nicht_ so verhalten, deswegen schreibe ich ja „in der Regel“.

          Aber danke dafür, dass Du live illustriert hast, warum Frauen – besonders Feministinnen – nicht verhandeln können. Unsinn reden kann jeder Idiot. Dein erster Post beinhaltete nichtmal eine Aussage, das _ist_ respektlos. Und _das_ war mein Punkt.

          Ich gehe aber nicht davon aus, dass du das verstehst, du kannst ja einfach den Stempel „Macho-Sexist“ nehmen. Dazu ein kleiner Hinweis: Männer haben diesen Stempel in der Regel nicht, aber wir haben einen fetten „IDIOT“-Stempel. Geschlechtsneutral.

          Abgesehen davon möchte ich anmerken, dass das nur zwanzig Minuten (nicht „30“) waren und ich nicht nur „dieselbe Leistung zum halben Preis bekommen“ habe, sondern auch noch ein T-Shirt.

          Da meine Frau findet, du implizierst, dass ich dem Mädel helfen hätte können (stimmt) oder sollen (warum?): Welchen Grund hätte ich dafür? Das ist ne ganz emanzipierte, selbständige, eigenverantwortliche Kotzkuh. Ich kümmere mich um _meine_ Frau. Warum sollte ich mich um widerliche, respektlose und dumme Leute kümmern?

        • „Ganz ehrlich, du kannst mit ja jeden Mist unterstellen, den du dir frei ausdenkst, aber wenn du mir widersprechen willst, wäre “ich glaube deine Geschichte nicht“
          Ich muss dir nichts unterstellen, es steht ja schwarz auf weiß und für jeden nachprüfbar da

          und ich glaube dir die Geschichte, aber die Schlußfolgerung bzw. „Beweisführung“ nicht.

          Denn so wie du das aufgebaut hast, wirkt es so, als kämst du zu deiner Conclusio auf Basis deiner Erfahrung in China.
          Denn wozu sonst bringst du diese Anekdote, zumal als einzige Untermauerung deiner These.
          Faktisch bedeutet das: Männer verhandeln besser/respektvoller als Frauen, weil ich (Mann) in China mal ganz chillig rumsaß, während eine Frau respektlos war und danach habe ich die Ware billiger bekommen (Beweis: Männer sind respektvoller) um 50%.
          Etwas dürftig.
          Zumal statistische Häufungen ja nicht zu Beurteilungen führen dürfen, weil das Sexismus wäre. Vergleiche auch: männlichen Anteil an Vergewaltigungsrate.

          Mal ehrlich, „Hört mal Leute, ich muss euch jetzt mal was über Männer erzählen. Ich war nämlich heute mit einem Mann da und da und er hat das und das gemacht, womit bewiesen ist, dass Männer das machen“, damit würde ich hier keine zwei Meter weit kommen und das weißt du auch. Also stell dich mal nicht doof.
          Und stell dich vor Allem nicht doof und tu so, als würde es um „Gender Pay Gap“ gehen.

        • Im Grunde unterstellst du mir alles mögliche und meine nicht begeisterte Reaktion nimmst du gleich als weitere Bestätigung. Gemeinsamkeit Nummer 4532 mit dem feminismus.

          Und natürlich beinhaltet mein posting eine Aussage. Die Aussage ergibt sich aus der Gegenüberstellung. Comics ohne Text können auch aussagen haben

        • @Atacama: „Und stell dich vor Allem nicht doof und tu so, als würde es um “Gender Pay Gap” gehen.“

          Es geht darum, dass sich Frauen in der Regel – also insgesamt – anders verhalten als Männer. Und das sollte man natürlich nicht an einem Einzelbeispiel festmachen, das wäre dumm, aber meine _gesamte Lebenserfahrung_ zeigt mir – und xyz seine eigene auch – dass Frauen die Bedeutung von Respekt in Verhandlungen nicht so richtig begreifen. In der Regel. Das merkt man auch an dir, da du mir unterstellst, ich würde es durch das Einzelbeispiel als belegt ansehen. Oder Schlüsse für „alle“ Frauen ziehen. Beides tue ich nicht.

          Und natürlich dürfen statistische Häufungen zu Beurteilungen führen. Wenn Du beobachten würdest, dass die meisten Männer Frauen vergewaltigen, wäre die Annahme, dass Männer in der Regel Vergewaltiger sind, vollkommen gerechtfertigt. Davon trifft sie immer noch nicht auf jeden Mann zu – deswegen „in der Regel“, aber es ist halt ein absurder Vergleich, da – nehme ich an – die meisten Männer, die du kennst, keine Vergewaltiger sind.

          Du unterstellst mir ganz konkret eine unzulässige Generalisierung, die ich nicht mache. Ich kenne sogar Frauen, die sehr viel besser verhandeln können als viele Männer, die ich kenne – mich eingeschlossen. Nimm z.B. die chinesische Verkäuferin in dem Beispiel. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die die Ausnahme sind, nicht die Regel. Mehr habe ich nicht geschrieben.

          Das ist als (mögliche) Erklärung für das (behauptete) schlechtere Verhandlungsergebnis von Frauen _besser_ als irgendwelche herbeifantasierte „Diskriminierung“ oder ein „Patriarchat“ oder sonstwas.

          Und ja, ich rede hier über Themen. Konkret: Frauen und Verhandlungsergebnisse.

          Wir können auch gerne über Vergewaltigungen reden, aber ich denke, dass das der falsche Thread ist. Und bring bitte Argumente und unterstell mir keine logical fallacies, wo keine sind. Denn selbst gegen logical fallacies kann man argumentieren, ohne sie aufzudecken: Nimm mal das feministische „alle Männer sind potentielle Vergewaltiger“. Ich weiß nicht, was die „Logik“ dahinter sein soll, aber die Aussage ist schon sachlich falsch, da etwa 5% der Männer impotent sind. Damit ist die Aussage nur noch widerlich. So diskutiert man nicht. Das ist respektlos.

        • >>> Faktisch bedeutet das: Männer verhandeln besser/
          >>> respektvoller als Frauen, weil ich (Mann) in
          >>> China mal ganz chillig rumsaß, während eine Frau
          >>> respektlos war und danach habe ich die Ware
          >>> billiger bekommen (Beweis: Männer sind
          >>> respektvoller) um 50%.

          Nein, das, was er sagte, habe zumindest ich wie folgt verstanden: Shitlord erklärt sich den Umstand, dass Frauen im Durchschnitt weniger erreichen, auch damit, dass Frauen im Durchschnitt bei Verhandlungen weniger respektvoll mit dem Vertragspartner umgehen. Um dieses nachvollziehbarer bzw. „bildlicher“ zu machen, hat er ein Beispiel für seine These gebracht, damit man sich vorstellen kann, was Shitlord meinte. Das bedeutet nicht, dass man aufgrund eines Erlebnisses eine Schlussfolgerung gezogen hat, sondern dass man lediglich ein Beispiel für eine These gebracht hat.

          Jeder kann dann für sich selber entscheiden, ob er ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder nicht bzw. ob er die These für nachvollziehbar hält oder nicht.

          Und, wenn man sich anschaut, wie Feministinnen argumentieren, dann könnte man durchaus zustimmen, dass der Respekt für andere fehlt und man sich nicht wundern braucht, dass Feminismus zunehmend einen immer schlechteren Ruf hat. Denn mir erscheint es schon ziemlich asozial, sich selber immer nur als Opfer und den anderen immer als Täter darzustellen bzw. die eigenen Nachteile als Folge einer Unterdrückung und die Nachteile des anderen für selbst verschuldet zu halten bzw. vollkommen auszublenden.

          >>> “Hört mal Leute, ich muss euch jetzt mal was über
          >>> Männer erzählen. Ich war nämlich heute mit einem
          >>> Mann da und da und er hat das und das gemacht,
          >>> womit bewiesen ist, dass Männer das machen”,
          >>> damit würde ich hier keine zwei Meter weit
          >>> kommen und das weißt du auch. Also stell
          >>> dich mal nicht doof.

          Wenn man es so asozial formulieren würde, würde man in der Tat keine 2 Meter weit kommen. Wenn man es aber so formuliert: „Ich glaube Männern fehlt …, so habe ich z.B. folgendes erlebt …“, dann wird man auch 2 Meter weit kommen, wenn man etwas berichtet, was andere auf ähnliche Art auch schon mal erlebt bzw. wahrgenommen haben.

          Wenn ich erklären würde, dass alle Männer potentielle Vergewaltiger seien, weil es jährlich ein paar hundert Fälle auf ca. 40 Millionen Männer gibt, dann überzeugt das in der Tat nur Vollidioten.

          Wenn man aber erklären würde, dass man glaubt, dass Männer allgemein größere Schwierigkeiten als Frauen haben, an Sex zu gelangen, was z.B. auch daran zu erkennen sei, dass deutlich mehr Männer als Frauen bereit sind, für Sex Geld zu bezahlen oder eben auch zu vergewaltigen, dann ist das eine These, über die jeder nachdenken kann, ob diese sich mit seinen eigenen Lebenserfahrungen decken bzw. ob man diese schlüssig findet.

          >>> Und natürlich beinhaltet mein posting
          >>> eine Aussage. Die Aussage ergibt sich
          >>> aus der Gegenüberstellung.

          Auf mich wirkte das eher wie ein krampfhafter Versuch, unbedingt angebliche Widersprüche aufdecken zu wollen, um den Gegenüber zu erziehen.

          Nur widersprachen sich die gegenüberstellten Sätze halt eben nicht, weil es ganz Normal ist, dass man zu einer Regel bzw. These nur Einzelbeispiele anführt. Denn hätte Shitlord angefangen, seine möglicherweise tausend Beispiele zu benennen, die ihn in seinem Leben letztlich zu der Schlussfolgerung gelangen ließen, hätte es nur gelangweilt. Wenn Shitlord eine These aufstellt, die andere ähnlich erleben, reicht ein Beispiel völlig aus, um Menschen zum Nachdenken zu bewegen bzw. die These plausibel zu machen. Wenn hingegen eine These aufgestellt wird, die andere so nicht erlebt haben, dann hätten auch 1000 Beispiele daran nichts geändert.

  14. „Nee, das glaube ich nicht, das stimmt doch auch nicht.“

    Jetzt stelle ich mir vor, wie sie bei der Aussage dasitzt und sich beide Hände vor die Augen hält…

    Also witzig ist sie ja schon 😄

    • ich glaube gerne, dass das stimmt, also die Anekdote, aber nicht den Schuss, der daraus gezogen wird. Und noch weniger, dass Anekdoten als Beleg für irgendwelche Sachen gelten.
      Besonders keine so derart plumpen.

      • Welche Anekdote? Mein Zitat bezog sich auf ihre Antwort auf die Frage „Vielleicht haben manche Männer das Gefühl, dass sie ins Hintertreffen geraten?“

        und ihre Antwort war ein klassisches Hypergamie-Zeichen.

        Dieses Bestreben der Frau, „sich am Mann abzuarbeiten“ und dabei nicht siegreich sein zu dürfen, da der Sieg selber die totale Niederlage für die Frau darstellen würde.

        Ist vielleicht ein bisschen philosophisch formuliert, aber dahinter steckt ein echtes Dilemma, wenn es aus der privaten Sphäre (wo es oft ein verspätetes „Tochter rebelliert gegen Papa“ ist) in die gesellschaftliche Sphäre gelangt.

        Auf jeden Fall fand ich den Spruch zusammen mit meiner Vorstellung wie sie dies mit theatralischer Gestik koppelt, einfach urkomisch…

        • achso, ich dachte, du beziehst dich auf mich. Es hätte vom Kontext gepasst.

  15. An dieser Stelle mal eine interessante Überlegung, die ich im Gespräch mit einer Feministin anstellte (bzw. eher andersherum – sie gab den Anstoß, mit der ersten Hälfte der These, ich habe mir später den zweiten Teil dazu gedacht):

    Wäre Mario Barth mit seinem Geschlechterklischee eine Frau, wäre er nicht der erfolgreichste Komiker Deutschlands, sondern das Publikum würde stöhnen. Dafür wäre eine Maria Barth Liebling der Kritiker, welche ja jetzt stöhnen.

    • Nur mal Off-topic, aber ist Mario Barth wirklich noch der erfolgreichste Komiker Deutschlands?

      • @matze

        Wer könnte denn noch erfolgreicher sein?

        • Hm.. ja. gute Frage. Vielleicht habe ich „erfolgreich“ etwas zu sehr mit „gut“ vermischt.

      • Ein Artikel von 2011:

        Der Mario-BarthSender RTL steht allerdings geschockt vor den Quoten zur neuen, der fünften Staffel „Willkommen bei Mario Barth“. Die ersten beiden Folgen seit dem 17. Juni verfolgten in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen 1,39 Millionen, das entspricht einem Marktanteil von 13,9 Prozent. Ausgabe drei am Freitag hat die Stimmung noch verschlechtert: 1,27 Millionen Zuschauer, 13,5 Prozent Marktanteil, ein neuer Tiefpunkt. Staffel vier hatte im Schnitt 2,98 Millionen Zuschauer, ein Marktanteil von 29,3 Prozent, das war bisher Rekord, auch davor konnten Barth und Gäste den gegenwärtigen RTL-Marktanteil von 18,9 Prozent im jungen Publikum locker schlagen. Der Sender rätselt über die Gründe für den Absturz, zumal sich am Konzept nichts geändert hat.

        „Wir machen doch das selbe wie immer und ständig! Wieso wollen Leute das nicht mehr sehen?“

        Beim deutschen Publikum eine berechtigte Frage.

        • Mario Barth ist für mich ein besonders sichtbares Beispiel für Fremdschämen.
          Nach 6 bis 7 Bier finde ich den vielleicht auch zum Brüllen.

  16. Hier das neue feministische Postergirl über moderne Männer und schlanke Frauen, hochgeladen von der Nutzerin „Frauenpower“:


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: