Selbermach Samstag 175 (27.02.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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257 Gedanken zu “Selbermach Samstag 175 (27.02.2016)

    • „Guter Link“?

      Gut sind da allenfalls die 3 differenzierteren Kommentare.

      Bei Onyx ist Hopfen und Malz verloren. Der Blog ist eine intellektuelle Wüste, ich halte nichts davon ihn mit Aufmerksamkeit zu belohnen.

      Dass eine juristische Abtreibung problematisch ist und hier noch keine wirklich repräsentationsfähige, konsistente Position dazu entwickelt wurde, ist aber grundsätzlich richtig und müsste vom Maskulismus mal weiterentwickelt werden.

    • Ich sehe das so: Ein Kind juristisch „abzutreiben“ ist wenn überhaupt nur dann ethisch in Ordnung, wenn die Frau beispielsweise absichtlich die Pille „vergessen“ hat, wie es Lisa Ortgies mal in der Harald Schmidt Show gefordert hat:

      Aber selbst dann kann man sich nichts vormachen, es ist dann das eigene Kind, es ist da und kann nichts dafür.

      Außerdem kann man es der Frau nicht nachweisen. Aber sowas öffentlich zu fordern ist schon ziemlich heftig.

      Interessant an dem Video ist auch die dem weiblichen Klischee entsprechende indirekte Art, wie sich Frau Ortgies ausdrückt.

      Klingt ja alles ganz nett und harmlos. Motto: Pille weglassen, oder so.

    • Danke für den Hinweis, da die Diskussion sonst an mir vorbeigerauscht wäre, Ich hatte mich mit dem Thema auch schon beschäftigt.

      Wir werden geschwängert!

      Anno ‘Dunnemals’, das Imperium war noch jung: Da geschah es einer Magd, dass sie vom lüsternen Gutsherren schwanger wurde. Und sie gebar ein Kind, wurde von allen im Dorf verstoßen und von allen als Hure (aka Flittchen) geächtet.

      Und so ward es (fast) bis heute. Denn die größte Angst der Frau, die war es: Ungewollt schwanger zu werden. Und dann kam er; der Pillenknick!

      Anno 2015 im Post-maskulistischen Zeitalter, da begab es sich, dass die Zeiten begannen, sich zu ändern. Und manche fanden das gut: Endlich bekommt der Mann seine “patriarchalische Dividende” und endlich muss er jetzt mal bluten. Vulgo: So heule dieser doch.

      https://emannzer.wordpress.com/2015/05/13/wir-werden-geschwangert/

      Insofern macht dieser Gedankensalat ja fast schon Zugeständnisse. Unter anderem auch hierzu:

      Ich wurde abgetrieben!

      Ein ziemlich persönlicher Beitrag, der viel in der ich-Form geschrieben sein wird. Einer, der mancher egozentrisch anmuten könnte und dennoch mal das beschreibt, was jeden Tag in diesem Land passiert.

      Genetik bedeuted, dass zwei Menschen sich sexuell vereinigen und etwas Neues daraus entsteht. Diese Vererbungslehre bedeutet aber ebenfalls, dass aus dem natürlichen Prozess von “Mutation und Selektion” etwas Neues und Evolutionionäres entsteht. Quasi eine Art ‘Unsterblichkeit’ auf begrenzte Zeit, denn mit jeder Generation halbiert sich potenzierend die Wahrscheinlichkeit, in seinen Enkelskindern weiter zu leben.

      Aber das soll hier nicht das Thema sein und es geht auch nicht um irgendwelche Diskussionen oder abgehobenen Beiträge zum Thema “Sozialisation” oder ähnlichem.

      Es geht schlicht und einfach um einfach um das hier:

      Abtreibung

      https://emannzer.wordpress.com/2014/12/21/ich-wurde-abgetrieben/

      Offenbar scheint Onyx also ein paar Konzessionen zu machen. Selbst wenn diese nicht besonders überzeugend klingen, so ist sie sich zumindest der Thematik bewusst; immerhin.

      • Ich verstehe auch nicht, warum Leute wie Aranxo oder Leszek das tun. Onyx ist ja auch nicht wirklich an einem Austausch interessiert und ihr Gerechtigkeitssinn entspricht dem eines schwer pubertierenden Teenagers.

  1. Hallo!

    Kürzlich war irgendwo… in der maskulistischen Blogosphäre von einem Fall die Rede, in welchem sich eine Frau intensiv mit dem ganzen Femi-Gedöhns wie „rape-culture“ auseinandersetzte und daraufhin eine Art Angsstörung entwickelte, weil sie hinter jedem Mann einen „potentiellen Vergewaltiger“ witterte. Sie hatte also Angst, vor die Tür zu gehen, wie es Anne Wicorek mal vielen Frauen bescheinigte.

    Dumm gelaufen irgendwie, aber ich finde die verdammte Quelle nicht mehr, obwohl ich sie verwenden will.

    In der Hoffnung, dass vielleicht irgendjemand einen hilfreichen Link kennt, der zur Quelle führt… das wäre echt super!

  2. Ich frage mich, ob die unbeirrbaren Anstrengungen, Frauen in der Arbeitswelt zu fördern, auf ein Phänomen zurückgehen, das man nennen könnte „zwanghaftes Investment auf Grund von vorherigem Commitment“. Damit meine ich folgendes Phänomen:

    „Consider the following scenario: A manager, asked to choose one employee for a promotion, evaluated several candidates arduously, and then selected one individual. Two years after this decision, the manager received information that the promoted employee continually performed below company standards and showed no obvious signs of improvement. If the manager were to evaluate rationally the promoted employee’s performance, the evaluation would be poor and a possible demotion would take place. […] however, the manager is more likely to […] invest additional resources in the failing employee. […] individuals are more likely to invest resources in failing courses of action if they had prior responsibility for an initial decision, than if they did not.“
    (Quelle: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12144-999-1010-6 , erste Seite)

    Könnte man dieses Phänomen übertragen auf die unbeirrbare Förderung von Frauen in der Arbeitswelt? Also etwa so: Seit den 1960er Jahren entschließen sich mehr und mehr Institutionen, Organisationen usw., Frauen in der Arbeitswelt eine etwa gleichgroße Beteiligung zu sichern. Entsprechende Maßnahmen werden beschlossen und nach und nach umgesetzt.

    Im Laufe der Jahrzehnte stellt sich jedoch heraus, daß Frauen in der Arbeitswelt immer noch eine weniger große Rolle spielen (im Vergleich zu Männern). Jetzt müßte man eigentlich überlegen: Woran liegt das? Sind Frauen vielleicht für die Arbeitswelt nicht so ganz geeignet, wollen sie vielleicht (mehrheitlich) in der Arbeitswelt keine so ganz große Rolle spielen, oder …, oder …? Hier müßte also eine ergebnis-offene Analyse ansetzen. (Eine Option wäre Hakims „preference theory“.)

    Aber nein, man hat sich einmal zu diesem Ziel committed „die Mehrheit der Frauen als vollwertige Mitglieder der Arbeitswelt“ und fängt nun an, weiter zu investieren: Neue Programme müssen beschlossen und umgesetzt werden, den Arbeitgebern müssen bestimmte Zwänge auferlegt werden (Einstellung von MitarbeiterInnen usw.). Usw.

    Ergebnis: Auch die neuen Programme und Förderungsmaßnahmen bringen nicht das erhoffte Ergebnis. Also noch mehr Investment in dieselbe Richtung …!

    Weniger freundlich formuliert: Einmal darauf eingestellt, nach Stalingrad zu marschieren, ist eine Umkehr nicht möglich.

    Wäre also die jahrzehntelange Förderung von Frauen zumindest teilweise erklärbar durch dieses allgemeine Phänomen „vorheriges Commitment und unbefriedigendem Ergebnis resultiert in einem zwanghaften (weiteren) Investment“?

    • Denke ich nicht. Auch wenn das Ergebnis nicht befriedigen kann, so sieht man doch schon Fortschritte.

      Und „nicht befriedigen“ meint hier zudem eigentlich nur den Wettbewerb zwischen entwickelten Staaten.

      Aus makroökonomischer Sicht gibt es eh nur eine 100% (Frauenerwerbsquote ) als „befriedigendes“ Ergebnis im Sinne einer maximalen Nutzung der Ressource. Ist aber halt nur ein theoretisches Ziel.

      In de Praxis orientiert man sich eher an Zielmarken, die von anderen Ländern gesetzt werden.

      Nimmt man z.B. den Vergleich Island Deutschland sieht man: Da geht noch was in DE 😉

      http://www.oecd.org/gender/data/full-time-equivalent-employment-rates-by-sex.htm

      Richtig ist allerdings, dass aus rein sexistischen Motiven bisher eher eine „jahrzehntelange Förderung“ betrieben und der parallele Motivator „Fordern“ hier eher vernachlässigt wurde.

  3. Gesellschaftliche Liberalisierung als gefährlicher Selbstläuferprozeß, der zur Selbstzerstörung führt?

    Die Liberalisierung Deutschlands (und Europas) in den letzten 200 Jahren war progressiv und hat große Erfolge gezeitigt:

    Demokratie
    Frauenwahlrecht (usw)
    Rechtsstaat
    Kapitalismus und Wohlstand
    Massenbildung
    Pluralismus…

    Gleichzeitig hat die Liberalisierung atavistische (evolutiv-rückschlagende) Wirkungen, die die Gesellschaft an den Rand des Abgrundes bringen können:

    dominante radikale Ideologien (Gender-Multikulti)
    unkontrollierte Masseneinwanderung
    überbordender Sozialstaat
    Bildungskatastrophe
    Zunahme nutzloser Berufe

    Was denkt Ihr? Führt die Freiheit automatisch zu einem tödlichen Endpunkt, oder wurden auf dem Weg einfach nur Fehler gemacht, die man hätte verhindern können?

    El Mocho hat idZ einmal die Theorie von der „Postdemokratie“ von Colin Crouch erwähnt:
    „Grundthese ist, dass es einen Rückbau tatsächlicher politischer Partizipation gibt zugunsten einer lediglich demonstrierten Demokratie, indem z.B. Wahlen zu einem im Wortsinn formalen und tatsächlich folgenlosem Verfahren werden. “

    https://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie

    • @ Axel

      „Was denkt Ihr? Führt die Freiheit automatisch zu einem tödlichen Endpunkt, oder wurden auf dem Weg einfach nur Fehler gemacht, die man hätte verhindern können?“

      Irgendwo beides. Freiheit muss nicht destruktiv sein. Es kommt immer darauf an, welche Freiheiten es in welchen Hinsichten sind.

      Eine Tendenz wird es leider vermutlich geben, dass freie Gesellschaften weniger Bestand haben als unfreie. trotzdem ist das nicht zwangsläufig so. Freiheiten KÖNNEN auch Gruppenvorteile geben. In kommunistischen Systemen gibt es zu wenig Freiheit für ein gutes Funktionieren der Gesellschaft.

      „Demokratie
      Frauenwahlrecht (usw)
      Rechtsstaat
      Kapitalismus und Wohlstand
      Massenbildung
      Pluralismus…“

      Alles gut, und „selbst“ aus meiner Sicht auch das Frauenwahlrecht. Gut, Kapitalismus ist aus meiner Sicht nicht gut, sondern nur das kleinste Übel. Und Massenbildung? Da kommt es drauf na, wie genau.

      „Gleichzeitig hat die Liberalisierung atavistische (evolutiv-rückschlagende) Wirkungen, die die Gesellschaft an den Rand des Abgrundes bringen können:

      dominante radikale Ideologien (Gender-Multikulti)
      unkontrollierte Masseneinwanderung
      überbordender Sozialstaat
      Bildungskatastrophe
      Zunahme nutzloser Berufe“

      Dominante radikale Ideologien hat es auch in unfreien Gesellschaften gegeben. Ich meine: Nationalsozialismus und Kommunismus, oder auch eine zu radikale Religiosität sind doch in Zeiten entstanden, in denen die Unfreiheit herrschte, gerade auch die Unfreiheit im denken.

      Der Sozialstaat bordet über? Naja, teils/teils. Es gibt trotzdem Menschen, denen trotz Not nicht geholfen wird (teils Obdachlose, Kranke).

      Was die Bildungskatastrophe angeht: Ja, da kann man teils kaum noch hingucken, allerdings ist das glaub ich nicht auf zu große Freiheiten zurückzuführen. Im Gegenteil: Menschen kommen auf die Welt, werden von Eltern/Lehrern/gesellschaft zur Bildung gezwungen und sollen massenweise dann auf dem Gebiet der Bildung was werden. Hierfür schaffen sich viele ihre Nischen, wenn keine für sie da sind. Vorher allerdings waren sie als Schüler/Student ziemlich unfrei, werden auch im Denken oft unfrei gehalten und stehen unter dem Druck, mit Bildung hinterher ihr Geld zu verdienen. Man könnte also meinen, dass sie durch Not und Unfreiheit, auch im Denken, z.B. die Gender-Ideologie erfinden, um sich damit einen „Lebensraum“ zu schaffen. Wenn sie sich dann Lebensräume dieser Art schaffen, dann nur in Wohlstandsgesellschaften, in denen es eine Bildungsexpansion gibt, in denen Kohle für solche Formen von „Bildung“ übrig ist und in denen Bildung als was so Heiliges gilt, dass kaum mal einer hinguckt, ob das überhaupt noch echte Bildung ist.

      Also ich glaube, dass Freiheit – gerade auch Freiheit im Denken – eine ganz wichtige Vorraussetzung ist, damit eine Gesellschaft gedeihen kann. Klar, Freiheit in jeder Hinsicht und unter allen Umständen wird es auch nicht bringen, Narrenfreiheit schon gar nicht.

      Aber die Freiheit haben wir kaum. Sind Schüler beispielsweise frei? Ich finde, sie sind ziemlich unfrei. Sie stehen unter einem oft erheblichen Leistungsdruck und müssen Schulformen besuchen, für die sich viele von ihnen nicht eignen. Sie werden zum Immer-Funktionieren erzogen. Sie müssen in der Bildung nach Regeln von Lehrern und Eltern spielen, was nicht immer gut für sie ist, und sind dabei auch ziemlich in der Rolle von Untertanen. Über den heiligen Bildungserfolg müssen sie dann den Status ihrer Eltern verteidigen, und deren Schichtszugehörigkeit (Und um sowas geht es dabei viel mehr als um die Bildung selbst! Ich sag nur Stichwort Klavierstunde!). Klar: Damit genug von ihnen das heilige Abitur dann kriegen und dann ein ebenso heiliges, pauschal für sinnvoll erklärtes Studium absolvieren können, werden dann die Ansprüche runtergeschraubt (und deshalb, weil Arbeitgeber die Ausbildungslast gerne auf die Schulen und Hochschulen und damit auf den Steuerzahler abwälzen!) – aber das ist aus meiner Sicht alles weit weg von jeglicher Freiheit.

      Vor allem müssen Schüler und Studenten immer „bulimielernen“ statt lernen. Wohlgemerkt: Sie MÜSSEN es. Sie dürfen es nicht selbstbestimmt dahingehend verändern, dass sie von der Bildung richtig profitieren, denn dafür fehlt ihnen die Freiheit.

      Deshalb finden viele Schüler die Schule ja auch scheiße.

      • ät Matthias:

        „Freiheit muss nicht destruktiv sein. Es kommt immer darauf an, welche Freiheiten es in welchen Hinsichten sind“

        – Freiheit hat immer zwei Seiten. Die böse kann zerstörerisch wirken.
        Oder: Selbst wenn die Freiheiten gut funktionieren, passiert es, daß gefährliche Geister, die sonst unterdrückt waren, freikommen und versuchen, ihre Mitmenschen abzuschießen.
        Ich zielte auf beides ab.

        „Eine Tendenz wird es leider vermutlich geben, dass freie Gesellschaften weniger Bestand haben als unfreie.“
        – Bislang war es ja genau andersherum.

        „Gut, Kapitalismus ist aus meiner Sicht nicht gut, sondern nur das kleinste Übel.“
        – Öh, Du Kommi. 🙂 No, soziale Marktwirtschaft ist perfekt. Gibt es da überhaupt Verlierer? Großgrundbesitzer und Ausbeuter, ja. Aber die können mich mal.

        „Nationalsozialismus und Kommunismus, oder auch eine zu radikale Religiosität sind doch in Zeiten entstanden, in denen die Unfreiheit herrschte, gerade auch die Unfreiheit im denken. “
        – Na ja, Adolf kam an die Macht, weil die Weimarer Republik zu „frei“ war. Im Kaiserreich hätte er das nicht geschafft.

        Und die Bolschewisten kamen dran, weil der repressive Zarenstaat im Krieg zusammenklappte.

        „Der Sozialstaat bordet über? Naja, teils/teils. Es gibt trotzdem Menschen, denen trotz Not nicht geholfen wird (teils Obdachlose, Kranke). “
        – Denk mal ans Kindergeld. Kriegen alle! Und Du hast recht: Da, wo es wirklich gebraucht wird, geht das Geld nicht hin.
        Also nicht nur überbordend, sondern auch ungerecht und ineffizient. Doppelt schei…

        „Ja, da kann man teils kaum noch hingucken, allerdings ist das glaub ich nicht auf zu große Freiheiten zurückzuführen.“
        – Politisch, dachte ich.
        Wir haben Koedukation, soziale Durchlässigkeit; da können die Linksspinner nur noch die Standards senken, damit auch As. und andere NIcht-Fähige ihr Abi kriegen.
        Nach dem Sozialen kommt der Sozialismus.

        „Man könnte also meinen, dass sie durch Not und Unfreiheit, auch im Denken, z.B. die Gender-Ideologie erfinden, um sich damit einen “Lebensraum” zu schaffen. “
        – Findest Du? Ich würde das eher unter den destruktiven Effekten subsummieren.
        Wenn „intellektuelle“ Bürgerkinder nicht die Freiheit hätten, sich so nen Schiß auszudenken, sondern schnell lernen und arbeiten müßte wie früher, blieben wir von dem Wahn verschont.

        „Also ich glaube, dass Freiheit – gerade auch Freiheit im Denken – eine ganz wichtige Vorraussetzung ist, damit eine Gesellschaft gedeihen kann. “
        – Unbedingt!
        Dafür braucht es aber gewisse Sachzwänge (Geld verdienen).
        Die gröte Freiheit ist das größte Gefängnis.

        „Sind Schüler beispielsweise frei? Ich finde, sie sind ziemlich unfrei. “
        – Aber sicher. Heute! Gruppendruck zu Ideologien, Gesamtschule, Lerndruck… ein seltsames Wechselspiel aus ideologisch-linken und kapitalistischen Zwängen.

        • @ Axel

          “ – Freiheit hat immer zwei Seiten. Die böse kann zerstörerisch wirken.
          Oder: Selbst wenn die Freiheiten gut funktionieren, passiert es, daß gefährliche Geister, die sonst unterdrückt waren, freikommen und versuchen, ihre Mitmenschen abzuschießen.“

          Tja, die Bösen können mit Unfreiheit gezähmt werden. Aber wenn sie selbst an die Macht kommen, sind die Guten unfrei, was in besonders freien Gesellschaften auch verhindert werden kann.

          „Ich zielte auf beides ab.“

          Ja, kommt halt immer drauf an, worum es genau geht.

          „“Eine Tendenz wird es leider vermutlich geben, dass freie Gesellschaften weniger Bestand haben als unfreie.”
          – Bislang war es ja genau andersherum.“

          Ja, wie gesagt, jeder Fall ist anders.

          „“Gut, Kapitalismus ist aus meiner Sicht nicht gut, sondern nur das kleinste Übel.”
          – Öh, Du Kommi. 🙂 No, soziale Marktwirtschaft ist perfekt. Gibt es da überhaupt Verlierer? Großgrundbesitzer und Ausbeuter, ja. Aber die können mich mal.“

          Perfekt? Das würde ich nicht sagen. Soziale Probleme gibt es überall. Armut auch. Und eben Ausbeuter. Und Neoliberalismus. Und überhaupt übertriebener Materialismus.

          „“Nationalsozialismus und Kommunismus, oder auch eine zu radikale Religiosität sind doch in Zeiten entstanden, in denen die Unfreiheit herrschte, gerade auch die Unfreiheit im denken. ”
          – Na ja, Adolf kam an die Macht, weil die Weimarer Republik zu “frei” war. Im Kaiserreich hätte er das nicht geschafft.“

          Das ist schon ein Argument. Allerdings waren die meisten Leute damals ziemlich unfrei im Denken. Erziehung zielte auf Gehorsam und Unterordnung ab, auf nichtselbstständiges Denken. Freiheit und Demokratie standen nicht so hoch im Kurs wie heute.

          „Und die Bolschewisten kamen dran, weil der repressive Zarenstaat im Krieg zusammenklappte.“

          Tja, mal läuft es so, mal so. Mal retten einem die Freiheit den A***, mal die Unfreiheit.

          „“Der Sozialstaat bordet über? Naja, teils/teils. Es gibt trotzdem Menschen, denen trotz Not nicht geholfen wird (teils Obdachlose, Kranke). ”
          – Denk mal ans Kindergeld. Kriegen alle!“

          Das ist ein gutes Argument. Wenn es nach mir ginge, würden es nicht alle kriegen. Die meisten allerdings schon. Bonzen aber nicht.

          „Und Du hast recht: Da, wo es wirklich gebraucht wird, geht das Geld nicht hin.“

          Eben.

          „Also nicht nur überbordend, sondern auch ungerecht und ineffizient. Doppelt schei…“

          Okay, so kann man es auch ausdrücken.

          „“Ja, da kann man teils kaum noch hingucken, allerdings ist das glaub ich nicht auf zu große Freiheiten zurückzuführen.”
          – Politisch, dachte ich.“

          Politisch gesehen kommt mir der Bildungsbereich generell sehr unfrei vor, auch weil Ideologen dort erfolgreich durch die Institutionen marschiert sind und nun in Top-Down-Stoßrichtung den Ton angeben. Aber okay: Die FREIHEIT der Forschung und Lehre wurde offenbar von einigen Spinnern missbraucht, um ihre Pseudowissenschaft zur Wissenschaft erheben zu können.

          „Wir haben Koedukation, soziale Durchlässigkeit; da können die Linksspinner nur noch die Standards senken, damit auch As. und andere NIcht-Fähige ihr Abi kriegen.“

          Sind das nur die Linksspinner? Okay, federführend dabei sind die schon. Aber es ist auch eine ganze Gesellschaft: Es gibt gerade auch in konservativen Kreisen sehr viele Eltern, die vehement zwei sich widersprechende Standpunkte vertreten: 1. Das dreigliedrige Schulsystem ist gut und richtig, weil sich nicht alle Kinder für jede Form von Bildung eignen und 2. ist das eigene Kind auf jeden Fall fürs Gymnasium geeignet, und gnade ihm Gott wenn nicht. (Wenn es auf der höheren Schule nicht mithalten kann, wird das dann bei solchen Eltern oftmals als „Hochbegabung“ interpretiert!)

          Das eigene Kind muss dann wegen dem Statusdenken seiner Eltern und/oder den Bildungsängsten seiner Eltern aufs Gymnasium. Und wenn alle Eltern so denken, haben wir dann auch zu viele Gymnasiasten/Studenten.

          In den 90er Jahren ging rund ein Drittel aller Schüler aufs Gymnasium. Jetzt sind es zumindest im 5. Schuljahr etwas mehr als die Hälfte. Die Schule, wo ich neun Jahre lang unschuldig (und ohne Gerichtsurteil!) „gesessen“ habe, die hatte damals, so weit ich mich erinnere, etwas mehr als 600 Schüler. Nur 10 Jahre nach meinem Abitur waren es über 1000. Die zahlenmäßige Entwicklung im Studiengang Biologie auf Diplom/Bachelor/Master ist genauso – von etwas mehr als 600 am Anfang meines Studiums auf über 1000 in einem Jahrzehnt.

          Das ist Wahnsinn, das wird nicht gut ausgehen. Wir hatten jetzt vor wenigen Jahren erstmals mehr Studenten im 1. Semester als Azubis im 1. Ausbildungsjahr.

          „Nach dem Sozialen kommt der Sozialismus.“

          Nicht unbedingt. Kommt drauf an, wer das wie macht. Finde ich jedenfalls.

          „“Man könnte also meinen, dass sie durch Not und Unfreiheit, auch im Denken, z.B. die Gender-Ideologie erfinden, um sich damit einen “Lebensraum” zu schaffen. ”
          – Findest Du?“

          Teils schon – ich glaube nicht, dass Ideologen so frei im Denken sind. Die sind entweder indoktriniert worden und vertreten das, was ihnen eingetrichtert wurde, oder rebellieren genau dagegen und vertreten damit zwanghaft das Gegenteil davon.

          Freiheit im Denken ist eine wichtige Vorraussetzung für Unvoreingenommenheit.

          „Ich würde das eher unter den destruktiven Effekten subsummieren.“

          Je nachdem, wie Du das meinst, kannst Du damit auch Recht haben.

          „Wenn “intellektuelle” Bürgerkinder nicht die Freiheit hätten, sich so nen Schiß auszudenken, sondern schnell lernen und arbeiten müßte wie früher, blieben wir von dem Wahn verschont.“

          Weiß ich nicht, ob das immer so ist. Ich denke, die meisten Schüler und Studenten denken eh nicht besonders viel, sondern strampeln sich in einem Strampeln-statt-Denken-Bildungssystem ab, in dem Bulimielernen viel mehr zählt als Erkenntnis. Vielleicht sind sie deshalb anfälliger für Ideologien.

          Klar: So eine Simone de Beauvoir hätte sich ihre Ideen nicht ausgedacht, wenn sie in einem einfachen Beruf hätte arbeiten müssen bzw. man sie von der Bildung ferngehalten hätte.

          Bildung muss halt so gestaltet werden, dass wenn sich jemand bildet, dass das dann nicht in Spinnereien ausartet, sondern in echte Bildung.

          Schnell lernen ist glaub ich eher das Problem. Bulimie-Lernen ist ja meist vom Zwang zur Schnelligkeit geprägt.

          „“Also ich glaube, dass Freiheit – gerade auch Freiheit im Denken – eine ganz wichtige Vorraussetzung ist, damit eine Gesellschaft gedeihen kann. ”
          – Unbedingt!
          Dafür braucht es aber gewisse Sachzwänge (Geld verdienen).“

          Weiß nicht Recht.

          „Die gröte Freiheit ist das größte Gefängnis.“

          Nur, wenn man mit ihr nicht umgehen kann.

          „“Sind Schüler beispielsweise frei? Ich finde, sie sind ziemlich unfrei. ”
          – Aber sicher. Heute! Gruppendruck zu Ideologien, Gesamtschule, Lerndruck… ein seltsames Wechselspiel aus ideologisch-linken und kapitalistischen Zwängen.“

          Jede Menge Zwänge und Unfreiheiten. Und ja: Eine seltsame Mischung aus Konzepten, die sich nicht miteinander vertragen.

        • Nachtrag:

          Das hier

          ist sehenswert. Besonders der School-Prison-Vergleich ist genau nach meinem Geschmack. Okay, Schule mag nicht durchgehend anders organisiert werden können, aber man kann zumindest mehr dafür tun als jetzt, damit sich Schulen stärker von Gefängnissen unterscheiden und damit Unterricht kein Gehorsamstraining ist. Finde ich jedenfalls.

          Vor allem müssen wir vom Bulimie-Lernen wegkommen und Schülern mehr Wahlmöglichkeiten einräumen. Und klar: Die linken Spinnereien (…dass es „Kompetenzen“ statt „Wissen“ heißen muss und blabla) müssen auch weg.

          Kam ich gerade drauf, weil ich oben geschrieben hatte, dass ich neun Jahre lang unschuldig „gesessen“ habe. Naja, immerhin war es offener Vollzug…

        • „Und Neoliberalismus. Und überhaupt übertriebener Materialismus.“
          – Gut, der Konsumwahn, klar. Aber Neoliberalismus ist eindeutig nicht mehr soziale MW.

          „Das ist schon ein Argument. Allerdings waren die meisten Leute damals ziemlich unfrei im Denken….. Freiheit und Demokratie standen nicht so hoch im Kurs wie heute.“
          – Nun ja. Es gab viele Kommis damals. Also nicht sehr wilhelminisch. Aber natürlich sehr ideologisch.
          Daß Demokratie heute hoch im Kurs steht, ist leider nur ein Lippenbekenntnis. Die Politkorrekten, groß an der Zahl im akademischen Miljöh, sind eben NICHT für Demokratie und Freiheit, sondern für eine Diktatur ihrer Ideologie. Ist halt nur nicht mehr an eine Partei gebunden.

          „Sind das nur die Linksspinner? Okay, federführend dabei sind die schon. Aber es ist auch eine ganze Gesellschaft: Es gibt gerade auch in konservativen Kreisen sehr viele Eltern, die vehement zwei sich widersprechende Standpunkte vertreten: 1. Das dreigliedrige Schulsystem ist gut und richtig, weil sich nicht alle Kinder für jede Form von Bildung eignen …“
          – Punkt 1 ist gut. Punkt 2 halbwegs, weil Intelligenz vererbt wird. Außerdem sind vor allem Superlinke natürlich selten bereit, ihre Kinder „inklusiv“ mit Gestörten, Unterschichtlern und Ausländern in die Schule zu schicken.

          „ Und wenn alle Eltern so denken, haben wir dann auch zu viele Gymnasiasten/Studenten.“
          – Früher haben die Lehrer sich durchgesetzt, fertig. Nur in Bayern ist es noch so, dass Eltern ihre Tochter auf die Realschule schicken, weil sie ja eh heiratet und Kinder kriegt. Zumindest besser als eine Karriere als Genderforscherin.

          „In den 90er Jahren ging rund ein Drittel aller Schüler aufs Gymnasium. Jetzt sind es zumindest im 5. Schuljahr etwas mehr als die Hälfte. …“
          – Hätte schon mit mehr gerechnet. Wahrscheinlich brauchen wir jetzt zwei Gymnasialtypen: Eins für Doofe; und eins mit Sonderhürden. Das zweite kann aber nicht staatlich sein; werden linke Politiker nicht zulassen. Läuft dann auf Privatgymnasien für die linke Elite hinaus.

          „Teils schon – ich glaube nicht, dass Ideologen so frei im Denken sind. Die sind entweder indoktriniert worden und vertreten das, was ihnen eingetrichtert wurde, oder rebellieren genau dagegen und vertreten damit zwanghaft das Gegenteil davon.“
          – Absolut richtig –meine ich. Kenne einen Sachsen aus Lepzig, der wegen der Nazis dort zum Antifa-Autonomen wurde – also genau wie ein Nazi.

          „Weiß ich nicht, ob das immer so ist. Ich denke, die meisten Schüler und Studenten denken eh nicht besonders viel, sondern strampeln sich in einem Strampeln-statt-Denken-Bildungssystem ab, in dem Bulimielernen viel mehr zählt als Erkenntnis. Vielleicht sind sie deshalb anfälliger für Ideologien.“
          – Ich würde vermuten, dass gerade die Ideologen eben NICHT leistungsfähig sind. Deswegen studieren sie nichts Ordentliches, wofür man gute Noten braucht, sondern Schnulli wie Soziologie.

          „Bildung muss halt so gestaltet werden, dass wenn sich jemand bildet, dass das dann nicht in Spinnereien ausartet, sondern in echte Bildung.“
          – Das Problem ist die Demokratie an dieser Stelle. Psychologen haben festgestellt, daß gebildete Menschen anfälliger sind für Aberglauben. Hast Du viele dummgebildete Nicht-Denker, sammeln sich die Ideologen in der Soziologie etc an.

          „“Die größte Freiheit ist das größte Gefängnis.”-
          Nur, wenn man mit ihr nicht umgehen kann.

          – Evolutionär sind wir weder auf Wohlstand, noch auf Freiheit ausgelegt. Das muß krachen, wenn zu viele Menschen zu viel haben. Davor hatten Amis schon in den 50ern Angst. 1968 zeigte, daß sie recht hatten.

          Das Video unten finde ich recht merkwürdig. HJ-Einheiten als Beispiel für die Schule? Na ja.

        • @ Axel

          „Gut, der Konsumwahn, klar. Aber Neoliberalismus ist eindeutig nicht mehr soziale MW.“

          Klaro.

          „„Das ist schon ein Argument. Allerdings waren die meisten Leute damals ziemlich unfrei im Denken….. Freiheit und Demokratie standen nicht so hoch im Kurs wie heute.“
          – Nun ja. Es gab viele Kommis damals. Also nicht sehr wilhelminisch. Aber natürlich sehr ideologisch.“

          Yepp.

          „Daß Demokratie heute hoch im Kurs steht, ist leider nur ein Lippenbekenntnis. Die Politkorrekten, groß an der Zahl im akademischen Miljöh, sind eben NICHT für Demokratie und Freiheit, sondern für eine Diktatur ihrer Ideologie. Ist halt nur nicht mehr an eine Partei gebunden.“

          Ja gut, bei DENEN ist es echt nur ein Lippenbekenntnis. Gerade auch bei Feministinnen und den Gendersens.

          „„Sind das nur die Linksspinner? Okay, federführend dabei sind die schon. Aber es ist auch eine ganze Gesellschaft: Es gibt gerade auch in konservativen Kreisen sehr viele Eltern, die vehement zwei sich widersprechende Standpunkte vertreten: 1. Das dreigliedrige Schulsystem ist gut und richtig, weil sich nicht alle Kinder für jede Form von Bildung eignen …“
          – Punkt 1 ist gut. Punkt 2 halbwegs, weil Intelligenz vererbt wird.“

          Ja, aber auch dumme Eltern glauben, sie seien intelligent und ihre Kinder auch. Dann gibt es intelligente Eltern, die die Erbgesetze nicht gut genug druchschauen, und deshalb glauben, ihre Kinder seien zwangsläufig intelligent – sie sind es ja nur vom Erwartungswert her. Und dann gibt es noch viele Eltern, die glauben, Intelligenz hänge nicht oder kaum an den Genen und könne durch Förderwahn hergestellt werden.

          Kinder von letzteren, die nicht intelligent/talentiert genug sind, können einem leid tun.

          Das Doofe ist: Wenn einer wie Sarrazin sagt, Intelligenz sei zu einem großen Teil vererbbar, wird er schnell zum Nazi gestempelt. Und zum Unmensch.

          Auf der anderen Seite ist es menschlicher. Denn wer die Tatsache als solche zulässt, dass Intelligenz zu einem großen Teil erblich ist, der sieht eher ein, dass sein Kind wirklich nicht hochbegabt ist und die tollen Förderprogramme wirklich keinen Zweck haben. Oder – und das ist der Haken – er hält sich selbst für genetisch intelligent und glaubt deshalb, die Mißerfolge seines Kindes seien nur „Faulheit“.

          Weiß auch nicht. Man muss jedenfalls realistische Vorstellungen von der Intelligenz haben, der eigenen, den Erbgesetzen UND vom eigenen Kind.

          „Außerdem sind vor allem Superlinke natürlich selten bereit, ihre Kinder „inklusiv“ mit Gestörten, Unterschichtlern und Ausländern in die Schule zu schicken.“

          Das glaub ich auch.

          „„ Und wenn alle Eltern so denken, haben wir dann auch zu viele Gymnasiasten/Studenten.“
          – Früher haben die Lehrer sich durchgesetzt, fertig. Nur in Bayern ist es noch so, dass Eltern ihre Tochter auf die Realschule schicken, weil sie ja eh heiratet und Kinder kriegt. “

          Immer noch, echt?

          „Zumindest besser als eine Karriere als Genderforscherin.“

          Yes!!!

          „„In den 90er Jahren ging rund ein Drittel aller Schüler aufs Gymnasium. Jetzt sind es zumindest im 5. Schuljahr etwas mehr als die Hälfte. …“
          – Hätte schon mit mehr gerechnet.“

          Kommt noch. Ist bisher ja auch immer mehr geworden. Und Bildung ist schließlich das Allheilmittel.

          „Wahrscheinlich brauchen wir jetzt zwei Gymnasialtypen: Eins für Doofe; und eins mit Sonderhürden. Das zweite kann aber nicht staatlich sein; werden linke Politiker nicht zulassen. Läuft dann auf Privatgymnasien für die linke Elite hinaus.“

          Haben wir schon längst. Also Privatschulen, die mehrere Tausend Euro im Monat kosten. Ich denke, da gehen aber eher Bonzen als Linke hin.

          „„Teils schon – ich glaube nicht, dass Ideologen so frei im Denken sind. Die sind entweder indoktriniert worden und vertreten das, was ihnen eingetrichtert wurde, oder rebellieren genau dagegen und vertreten damit zwanghaft das Gegenteil davon.“
          – Absolut richtig –meine ich. Kenne einen Sachsen aus Lepzig, der wegen der Nazis dort zum Antifa-Autonomen wurde – also genau wie ein Nazi.“

          Yepp.

          „„Weiß ich nicht, ob das immer so ist. Ich denke, die meisten Schüler und Studenten denken eh nicht besonders viel, sondern strampeln sich in einem Strampeln-statt-Denken-Bildungssystem ab, in dem Bulimielernen viel mehr zählt als Erkenntnis. Vielleicht sind sie deshalb anfälliger für Ideologien.“
          – Ich würde vermuten, dass gerade die Ideologen eben NICHT leistungsfähig sind. Deswegen studieren sie nichts Ordentliches, wofür man gute Noten braucht, sondern Schnulli wie Soziologie.“

          Kann gut sein. Aber unabhängig davon haben wir ein Strampeln-statt-Denken-Bildungssystem. Und das ist eine Riesenchance für Ideologen. In einem Bildungssystem der Denker würden solche Leute sofort fliegen.

          „“Bildung muss halt so gestaltet werden, dass wenn sich jemand bildet, dass das dann nicht in Spinnereien ausartet, sondern in echte Bildung.”
          – Das Problem ist die Demokratie an dieser Stelle.“

          Weiß ich nicht. Meine Erfahrung ist: Didaktiker beispielsweise profitieren davon, dass die Demokratie fehlt. In einer offenen Diskussion und ohne diese Macht, die sie haben, während sie schnell auf verloreben Posten. Die Gendersens auch. Klar, teils kann natürlich im Einzelfall auch Demokratie im Bildungssystem den Spinnern helfen, keine Ahnung.

          „Psychologen haben festgestellt, daß gebildete Menschen anfälliger sind für Aberglauben. Hast Du viele dummgebildete Nicht-Denker, sammeln sich die Ideologen in der Soziologie etc an.“

          Tja…

          „““Die größte Freiheit ist das größte Gefängnis.”-
          Nur, wenn man mit ihr nicht umgehen kann.

          – Evolutionär sind wir weder auf Wohlstand, noch auf Freiheit ausgelegt.“

          Das stimmt – aber durch Freiheit und Wohlstand wird das Biest Mensch ungefährlicher.

          „Das muß krachen, wenn zu viele Menschen zu viel haben.“

          Ja, teils schon.

          „Davor hatten Amis schon in den 50ern Angst. 1968 zeigte, daß sie recht hatten.“

          Teilweise, finde ich.

          „Das Video unten finde ich recht merkwürdig. HJ-Einheiten als Beispiel für die Schule? Na ja.“

          Klar, drastische Vergleiche. Aber in vielen stimmt das aus meiner Sicht.

          Das Schlimme ist: Wenn auf Schulen wirklich Gehorsam gelernt wird, gehorchen sie auch eher den Gendersens.

        • „Und dann gibt es noch viele Eltern, die glauben, Intelligenz hänge nicht oder kaum an den Genen und könne durch Förderwahn hergestellt werden. „
          – Alternativ auch durch den Anwalt.

          „Auf der anderen Seite ist es menschlicher. Denn wer die Tatsache als solche zulässt, dass Intelligenz zu einem großen Teil erblich ist, der sieht eher ein, dass sein Kind wirklich nicht hochbegabt ist und die tollen Förderprogramme wirklich keinen Zweck haben“
          – Psychologen sagen: Wichtig ist, daß das Kind glücklich ist. Allerdings zeiugt sich, daß einige Eltern ihren Nachwuchs durchaus wörtlich als Genmaschine sehen, und ihren eigenen Status mit den Kleinen verbessern wollen. Arschlöcher.

          „Immer noch, echt?“
          – Stand mal im Spiegel. Find ich besser als Förderwahn. Was studieren denn Frauen? Meist Gedöns, der dann mit Steuergeldern in Pseudojobs umgesetzt wird. Kinder sind besser. Auch für die Frau, emotional, da bin ich sicher.

          „Kommt noch. Ist bisher ja auch immer mehr geworden. Und Bildung ist schließlich das Allheilmittel.“
          – Ich dachte, Masseneinwanderung und Buntheit??????

          „Haben wir schon längst. Also Privatschulen, die mehrere Tausend Euro im Monat kosten. Ich denke, da gehen aber eher Bonzen als Linke hin.“
          – Hahu, Linke SIND Bonzen. Der linke SPD-Kultusminister in BaWü schickt seine Kinder aufs Waldorf.

          „Kann gut sein. Aber unabhängig davon haben wir ein Strampeln-statt-Denken-Bildungssystem. Und das ist eine Riesenchance für Ideologen. In einem Bildungssystem der Denker würden solche Leute sofort fliegen.“
          – Schon, aber Faule strampeln nicht. Daher vielleicht auch die Privatschulen.

          „Weiß ich nicht. Meine Erfahrung ist: Didaktiker beispielsweise profitieren davon, dass die Demokratie fehlt. In einer offenen Diskussion und ohne diese Macht, die sie haben, während sie schnell auf verlorenem Posten“
          – Ich meinte, eine interne Demokratie, wie bei Wikipedia. Sind in einer Gruppe zu viele Schreihälse, dominieren sie schnell die Linie.

          „Das stimmt – aber durch Freiheit und Wohlstand wird das Biest Mensch ungefährlicher.“
          – Kann auch nachteilig sein. In Köln haben Männer ihre Frauen gegen die Araber nicht verteidigt. Etwas Brutalität MUSS sein.

          „Das Schlimme ist: Wenn auf Schulen wirklich Gehorsam gelernt wird, gehorchen sie auch eher den Gendersens.“
          – Das Gehorchen wurde in den letzten Jahren sehr subtil und sehr effektiv gelehrt. Besser als zu Wilhelms Zeiten mit dem Rohrstock.

    • Ich denke, dass Freiheit, die nicht verantwortungsbewusst behandelt wird, am Ende in Unfreiheit endet.

      Beispiel; Da Gesetz zur allgemeneinen Gleichstellung mag in bester Absicht entworfen worden sein. Herausgekommen ist ein kompletter Murks, der Anwälten Geld in die Tasche spült und in der sich nun jede(r) als Opfer fühlen darf.

      Zweites Beispiel: Gewaltschutzgesetz. Hier wurde die Unschuldsvermutung ausgehebelt und jeglicher Denunziation Tür und Tor geöffnet. Und die Polizei ist seitdem und bis heute darauf geschult, der armen Frau doch erst mal zu glauben – und den Mann der Wohnung zu verweisen.

      Drittes Beispiel: Reisefreiheit. Heute kann man kreuz und quer durch Europa reisen, ohne irgendwo den Pass vorzeigen zu müssen. Das ist ganz bequem, funktioniert aber am Flughafen z.B. nicht. Daher kommen u.a. wohl ‚Flüchtlinge‘ gerne zu Fuß, da das länger dauert, aber keinen Kontrollaufwand macht.

      Somit sperrt Freiheit die Menschen deutlich ein und pfercht sie auch zusammen, egal wohin man sieht. Und sie lädt quasi zu Missbrauch ein.

      Das soll keine Widerrede zur eigenen Freiheit sein. Aber ein Gedankenanstoß, wieviel Freiheit man z.B. gesetzlich verankern muss,

      • “ Da Gesetz zur allgemeneinen Gleichstellung mag in bester Absicht entworfen worden sein. “

        Ich befütrchte, daß genau das nicht geschah. Da steckt schon im Keim der übliche sozialistische Gedanke der Ergebnisgleichheit drin.

        Das ist die Krux mit der Freiheit: Radikale Ideologen, die Macht wollen, spielen sich gerne als „Anwälte“ von Unterdrückten auf.
        In einem Klima, wo Liberalität viel zähglt, lassen sich die Bürger daher gerne verarschen oder erpressen.

        Wer will schon gegen „Minderheiten“ argumentieren?

        Im Kaiserreich zB hätten solche Freiheits“kämpfer“ für irgendwas keine Chance gehabt. Da mußte man schon mit was Handfestem kommen. „Systematische sexuelle Verfolgung“ zu fantasieren, da wäre man ausgelacht worden.

        • „Ich befütrchte, daß genau das nicht geschah. Da steckt schon im Keim der übliche sozialistische Gedanke der Ergebnisgleichheit drin.“

          Tja, Axel AE (wie denn nun?). Da sind tatsächlich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen worden: Das Gewaltschutzgesetz, vor dessen Legitimierung hochkarätige Spezialisten eindringlich bei einer Anhörung im Bundestag warnten – und im Nachhinein recht behalten haben.

          Und eben dieses Allgemeine Gleichstellungsgesetz, AGG:

          (1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:

          1.
          die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,
          2.
          die Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen einschließlich Arbeitsentgelt und Entlassungsbedingungen, insbesondere in individual- und kollektivrechtlichen Vereinbarungen und Maßnahmen bei der Durchführung und Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses sowie beim beruflichen Aufstieg,
          3.
          den Zugang zu allen Formen und allen Ebenen der Berufsberatung, der Berufsbildung einschließlich der Berufsausbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Umschulung sowie der praktischen Berufserfahrung,
          4.
          die Mitgliedschaft und Mitwirkung in einer Beschäftigten- oder Arbeitgebervereinigung oder einer Vereinigung, deren Mitglieder einer bestimmten Berufsgruppe angehören, einschließlich der Inanspruchnahme der Leistungen solcher Vereinigungen,
          5.
          den Sozialschutz, einschließlich der sozialen Sicherheit und der Gesundheitsdienste,
          6.
          die sozialen Vergünstigungen,
          7.
          die Bildung,
          8.
          den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, einschließlich von Wohnraum.

          (2) Für Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch gelten § 33c des Ersten Buches Sozialgesetzbuch und § 19a des Vierten Buches Sozialgesetzbuch. Für die betriebliche Altersvorsorge gilt das Betriebsrentengesetz.
          (3) Die Geltung sonstiger Benachteiligungsverbote oder Gebote der Gleichbehandlung wird durch dieses Gesetz nicht berührt. Dies gilt auch für öffentlich-rechtliche Vorschriften, die dem Schutz bestimmter Personengruppen dienen.
          (4) Für Kündigungen gelten ausschließlich die Bestimmungen zum allgemeinen und besonderen Kündigungsschutz.

          Dazu gibt es übrigens noch ein „Nicht amtliches Inhaltsverzeichnis“: https://www.gesetze-im-internet.de/agg/index.html#BJNR189710006BJNE000300000

          Beim Bund gab es mal eine Dienstanweisung, die ich im Zwangsdienst, da nicht schwanger werden könnend, mir süffisant so vorgetragen wurde:

          „Sei immer ritterlich und höflich zu Behinderten und Frauen“

          Der Referent betonte dabei die Reihenfolge und musste selbst schmunzeln.

          Aber seit dem AGG dürfte das wohl nicht mehr erlaubt sein.Außer vieleicht, es geht um Männer …

  4. Der neo-marxistische Islam-Kritiker Hartmut Krauss hat eine interessante kritische Rezension zu Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ geschrieben:

    Hartmut Krauss – Jenseits von euphorischer Zustimmung und hysterischer Verdammung. Eine rational-kritische Auseinandersetzung mit Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“

    http://www.gam-online.de/text-Jenseits%20von%20euphorischer%20Zustimmung.html

    Vorbemerkung
    1. Demographische Entwicklung, spätkapitalistischer Arbeitsmarkt und Reproduktionsverhalten
    2. Struktur und Beschaffenheit der Armutspopulation im Rahmen des deutschen Sozialsystems
    3. Zur Kritik von Sarrazins erbbiologischer Rechtsfertigungsideologie sozialer Ungleichheit
    4. Erscheinungsformen und Ursachen des Bildungsrückgangs in Deutschland.
    5. Orthodox-islamische Sozialisation als Kernaspekt des Migrations-Integrations-Problems
    Ausblick

    • „Tatsächlich aber waren es nicht Sarrazins tatsächlich kritikwürdige biologistische und eugenische Thesen“

      – Kritikwürdig ist eigentlich alles. Was der Marxist meint, ist klar.
      Tatsächlich hat Sarrazin recht, wie ihm die zitierten Biologen bestätigten.

      Intelligenz ist hochgeradig individuell vererbt. In manchen Gesellschaften wird Intelligenz positiv selektiert (Ostasien, europäische Juden); in anderen durch Verwandtenhochzeit negativ (arabischer Raum).

      Der Marxist schreibt einenRiesentext. Faß doch seine Thesen mal knapp zusammen, wenn Du sie kennst.

      • *Intelligenz ist hochgeradig individuell vererbt.*
        Gratulation, Du kannst zwar lesen, aber so selektiv, dass es stets in deine Agenda passt.

        Wenn man keine Ahnung hat……

        • Glaubste nicht? Informier Dich mal. Heritabilität ist bei Intelligenz bei etwa 2/3. Stärker als bei anderen Persönlichkeitsfaktoren.

        • Ach Axel… Beschäftige dich mal mit Statistik. Und den Möglichkeiten der Förderung durch die Umwelt…
          Und den Forschern zum Thema, die sich damit wirklich auskennen und Thilos polemische Behandlung schlichtwegs in der Luft zerrissen haben.

        • Mike, das Statistikgenie….
          Sarrazin hat zwei Genetiker zitiert, die ihn seine Zitate als korrekt bestätigten. Nicht mitbekommen? Recherchier doch mal.

          Welche „Wissenschaftler“ haben Sarrazins Thesen denn „in der Luft zerrissen“? Naika Fourutan, die linke Sozial“prof’in“? Ou ja, der trau ich alles zu. Nur keine Wissenschaft.

      • @ Axel

        Es gibt in der Intelligenzforschung nicht nur die Meinungen, derjenigen Leute, auf die Sarrazin sich bezog.

        Siehe zum Beispiel das Positionspapier der Intelligenzforscher
        Richard E. Nisbett, Joshua Aronson, Clancy Blair, William Dickens, James Flynn, Diane F. Halpern und Eric Turkheimer –

        Intelligence: New Findings and Theoretical Developments

        https://lesacreduprintemps19.files.wordpress.com/2012/01/intelligencefindingsnisbett.pdf

        Und auch zu der Hypothese der genetisch disponierten höheren Intelligenz aschkenasischer Juden gibt es natürlich wissenschaftliche Kritik:

        R. Brian Ferguson – How Jews Became Smart: Anti-“Natural History of Ashkenazi Intelligence

        http://www.ncas.rutgers.edu/sites/fasn/files/How%20Jews%20Became%20Smart%20%282008%29.pdf

        • ät Genosse L.

          Nisbett sagt mir was. Sein Überblick widerspricht der Verebungstheorie aber nicht wirklich. Er differenziert aus.

          „(a) Heritability of IQ varies significantly by social
          class.“
          – Mh. Bei Bauern findet man eine größere Variabilitätdes IQ als bei Akademikern. Altbekannt, Grund auch (Akademiker haben höhere Schranken).

          „(b) Almost no genetic polymorphisms have been
          discovered that are consistently associated with variation
          in IQ in the normal range.“
          – Dazu mein Bio-Urteil: Kein Wunder. Wir kennen die Sequenz unseres Genoms; die Wörter und Sätze aber noch lange nicht.
          Ein PM hier und da sagt rein gar nichts.
          Bsp. das „Sprachgen“ FoxP2: Es ist das einzig bekannte (oder eines von sehr wenigen). Heißt nicht, daß es noch 100 andere gibt.

          „(d)
          “Crystallized” and “fluid” IQ are quite different aspects of
          intelligence at both the behavioral and biological levels.“
          – Logisch. Die eine Intelligenz ist sehr wissensabhängig; die andere sozusagen von Anfang an da.
          Die „fluide“ Intelligenz dürfte der wichtigere Aspekt bei Studis und Schülern sein. Und genau das ist wichtig bei jungen Migranten.

          „(e) The importance of the environment for IQ is established
          by the 12-point to 18-point increase in IQ when children
          are adopted from working-class to middle-class homes.“
          – Mh. Ein deutscher Prof, sagte mal, man könne seine INtelligenz durch Training steigern.
          Indem man zT Test-Aufgaben büffelt.
          Haha! Die IQ-Tests beruhen darauf, daß man sie eben NICHT gebüffelt hat.

          Ein ähnlicher Effekt dürfte hier gegeben sein: Wenn ein Arbeiterkind in einen Akademikerhaushalt adoptiert wird, wird es im Umgang mit Symbolen stärker trainiert. Dann kann es auch die IQ-Tests besser lösen, unabhängig vom Hirnschmalz.

        • @ Mike

          „Dir ist hoffentlich bewusst, dass Du dir gerade selber den Ast abgesägt hast….“

          Eigentlich nicht.
          Die Intelligenzforscher, deren Positionspapier ich verlinkte, vertreten andere Positionen als die, auf die Sarrazin sich bezog.

        • Nun ja, Axel stimmt doch den Aussagen zumindest teilweise zu.
          Mit der genetischen Disposition bezüglich Intelligenz bleibts halt schwierig. Vor allem, wenn man die in dem Fall anscheinend vorhandene „Regression zur Mitte“ mit einbezieht.

          Daneben bleibt es halt eine relative Binsenweisheit dass bei gleicher Bildung die Verbleibenden Intelligenzunterschiede zum Teilweise auf genetische Faktoren zurückgeführt werden können.
          Sagt man etwa 50 Prozent der Intelligenz seien erblich und 50 Prozent Ergebnis der Umwelt, denken viele Menschen: Wenn jemand einen IQ von 110 hat, dann stammen 55 IQ-Punkte von den Genen und 55 von der Umwelt. Doch das natürlich Unsinn.
          Eine Angabe von 50% Erblich bedeutet, dass 50% der Streuung der Intelligenz in einer Population auf genetische Faktoren zurückzuführen ist.
          Wenn man jetzt also aussagt: Hinteranatolische Zwiebelbauern haben einen geringeren IQ als deutsche Hochschulprofessoren, sagt das wegen der krass unterschiedlichen Umweltbedingungen absolut gar nichts darüber aus, in wie weit dieser Unterschied nun genetisch bedingt ist.
          Wie gesagt: Selektives Lesen ist bei den Sarrazinistas ja weit verbreitet… Kritisches Denken eher weniger.

        • @ Mike

          „Nun ja, Axel stimmt doch den Aussagen zumindest teilweise zu.“

          Alles klar, ich hatte deinen Kommentar fälschlich auf meinen Beitrag bezogen und daher zuerst mißverstanden.
          (Bin gerade unterwegs und war gerade etwas abgelenkt.)

        • „Dir ist hoffentlich bewusst, dass Du dir gerade selber den Ast abgesägt hast…“

          – Dir ist hoffentlich bewusst, dass Du rein gar nichts aussagst, weil Du offenbar nichts auszusagen hast. Sonst würdest Du es ja tun.

          Bistn kleiner Sozialkonstruktivist, gelle? Na, dann büffel mal fleißig Intelligenztestaufgaben. Vielleicht kriegst Du dann plötzlich 150 Punkte und wirst als Einwanderer in Neuseeland genommen.
          Ist aber unwahrscheinlich, weil Linksfühlende meist mit der Wirklichkeit so ihre Probleme haben.
          Mehr dazu nicht von mir; kannst Dich mit dem schlauen Leszek weiter vergnügen.

        • „Wenn man jetzt also aussagt: Hinteranatolische Zwiebelbauern haben einen geringeren IQ als deutsche Hochschulprofessoren, sagt das wegen der krass unterschiedlichen Umweltbedingungen absolut gar nichts darüber aus, in wie weit dieser Unterschied nun genetisch bedingt ist.“

          Dann müsste ja der massenhafte Zustrom von Asylbewerbern aus allen möglichen Ländern, unter ihnen sicher auch einige hinteranatolische Zwiebelbauern, die mit ihren Zwiebelernten unzufrieden waren, die idealen Bedingungen darstellen, dies experimentell zu überprüfen. Bei nunmehr annähernd gleichen Umweltbedingungen liesse sich testen, ob unterschiedliche genetische Ausstattungen sich tatsächlich in einem signifikant unterschiedlichen IQ niederschlagen.

        • ät Zabalo:

          „Bei nunmehr annähernd gleichen Umweltbedingungen ließe sich testen, ob unterschiedliche genetische Ausstattungen sich tatsächlich in einem signifikant unterschiedlichen IQ niederschlagen.“

          – Nein, da sagen die schwerst Linken, daß die „Schutzsuchenden“ ja ganz übel unterdrückt werden und in Massenunterkünfte abgeschoben usw,.
          Daher müssen wir jetzt Inklusion machen und alle Asylkinder, sprachmächtig oder nicht, in deutsche Schulen reinnehmen.

          DANN werden sie Atomphysiker und Raketeningenieure. Einstweilen allerdings schicken die schwerst Linken ihre eigenen Kinder lieber auf Privatschulen; garantiert Zwiebelbauerkinder-frei.
          Beispiel: Andreas Stoch (SPD), Kultusminister in Stuttgart. Seine Kinder gehen in die Waldoof-Schule.

        • @Axel

          Naja, der von Mike gebrachte Vergleich der Intelligenz hinteranatolischer Zwiebelbauern mit der von deutschen Professoren ist ja eigentlich sowieso schon im Ansatz Blödsinn. Viel sinnvoller wäre es, die Umweltbedingungen von vornherein möglichst konstant zu halten und hinteranatolische Zwiebelbauern logischerweise mit deutschen Zwiebelbauern zu vergleichen. Wenn sich hier ein deutlicher Unterschied in der Intelligenz zwischen beiden Gruppen zeigen sollte, ist dies schon ein gewichtiges Argument für einen signifikanten genetischen Anteil daran.

          Komisch, dass Mike seinen Blödsinn hier so mühelos unterschieben kann.

        • „Hinteranatolische Zwiebelbauern haben einen geringeren IQ als deutsche Hochschulprofessoren, sagt das wegen der krass unterschiedlichen Umweltbedingungen absolut gar nichts darüber aus, in wie weit dieser Unterschied nun genetisch bedingt ist.“

          Stimmt. Sarrazin hat allerdings auch nicht behauptet, dass solch ein Unterschied genetische Ursachen hat.

          „Viel sinnvoller wäre es, die Umweltbedingungen von vornherein möglichst konstant zu halten und hinteranatolische Zwiebelbauern logischerweise mit deutschen Zwiebelbauern zu vergleichen. Wenn sich hier ein deutlicher Unterschied in der Intelligenz zwischen beiden Gruppen zeigen sollte, ist dies schon ein gewichtiges Argument für einen signifikanten genetischen Anteil daran.“

          Nicht wirklich. Wenn schon müsste man in Deutschland geborene Menschen hinteranatolischer Abstammung mit Deutschen vergleichen.

        • ät Zabalo:

          „Viel sinnvoller wäre es, die Umweltbedingungen von vornherein möglichst konstant zu halten“

          – Wurde alles schon gemacht, seit langer Zeit. Es bestätigt sich immer wieder: Die Erbkomponente bei der Inter-ligenz ist höher als bei allen anderen Persönlichkeitseigenschaften.

          Daß das h2-Maß für den Laien schwer faßbar ist, ist ungünstig. Wir müssen warten, bis konkrete Ergebnisse zu Intelligenz-Genen , Allelen, Varianten, Schaltmustern oder was immer vorliegen.
          Heißt aber nicht, daß nicht längst klar ist, wie der Hase läuft. Bestimmte Einwanderergruppen (aktuell: alle) haben nicht die benötigte Intelligenz und Bildungsleistung und werden unsere demografische Katastrophe nicht aufhalten, sondern deutlich vorziehen.
          Mal ganz abgesehen von der Kriminalität u.a.

  5. Liebe Leserinnen und Leser, zum heutigen Selbermach-Samstag will ich Ihnen einfach nur das hier

    http://manndat.de/genderama/die-top-10-genderamabeitraege-der-woche-kw08.html

    http://man-tau.com/2016/02/27/gewalt-gegen-jungen-ist-okay-bitte-spenden-sie-jetzt/

    http://man-tau.com/2016/02/21/lernen-eine-triggerwarnung/

    http://www.danisch.de/blog/2016/02/27/professoren-in-angst-bewaffnete-genderisten/

    und als Tipp des Tages das hier

    http://blog.monika-ebeling.de/

    empfehlen, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.freiewelt.net/blog/die-eu-will-kritik-am-feminismus-verbieten-10011488/). Wie üblich distanziere ich mich von allem, empfehle es aber als lesenswert weiter.

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Themen hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit “biologistischen” Argumenten “trollen” will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch “offline” (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden “supitollen” Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale “supitolle” Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe “Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern” (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Musik, Kreuzung zweier Lieder – man könnte meinen: „sexuelle“ Fortpflanzung von Musikstücken

    Wenn die beiden „Eltern“-Lieder hier wider Erwarten nicht bekannt genug sind, verlinke ich sie noch extra.

    • ät Mattgias:

      Texas-Gendermassaker 🙂 :
      „In den USA besteht nun die Gefahr, dass der Lehrer von den Schülern erschossen wird. “

      – Hihi. Wobei sich die Frage stellt, WELCHE Studenten mit der Wumme im Seminar sitzen. Linke Gender-Antifas? Eher nicht. Die wissen gar nicht, wie rum man eine Automatik halten muß.

      Und es stellt sich die Frage, bei WELCHEN THemen die Waffe gezückt wird. Meine Vermutung: Gendergedöns, Antirassismus-Deiwörßiti-Tralala.

      Weißte was, Matthias? Das haben die Konservativen ausgeheckt, um den linken Propagandisten an der Uni das Maul zu stopfen. 🙂

      Nebenbei: Auch in Deutschland und Österreich werden gerade die Waffenläden leergekauft…..

      • @ Axel

        „– Hihi. Wobei sich die Frage stellt, WELCHE Studenten mit der Wumme im Seminar sitzen. Linke Gender-Antifas? Eher nicht. Die wissen gar nicht, wie rum man eine Automatik halten muß.“

        Und was ist, wenn sie es doch wissen?

        „Und es stellt sich die Frage, bei WELCHEN THemen die Waffe gezückt wird. Meine Vermutung: Gendergedöns, Antirassismus-Deiwörßiti-Tralala.“

        Eben. Und zwar von den Linken. Bzw. den Gendersens. Glaub ich aber jetzta uch nicht wirklich. Höchstens mal, dass eine davon austickt.

        „Weißte was, Matthias? Das haben die Konservativen ausgeheckt, um den linken Propagandisten an der Uni das Maul zu stopfen. :-)“

        Weiß nicht.

        „Nebenbei: Auch in Deutschland und Österreich werden gerade die Waffenläden leergekauft…..“

        Und das macht mir bald Angst. Pfefferspray soll so gut gehen wie noch nie. Tja…

        • ät Matthiasine:

          „Und was ist, wenn sie es doch wissen?“
          – Mh, ein paar RAF-Typen vielleicht. Die meisten Bürgerkinder sind schon aus ideologischen GRünden nicht waffentechnikaffin.

          „Und das macht mir bald Angst. Pfefferspray soll so gut gehen wie noch nie.“
          – Nur die Spitze des Eisberges. Gerade Frauen (!) kaufen Gaswaffen, was das Zeug hält. Das könnte man als demokratische Abstimmung versteh, liebe Merkels und Linksintellektuelle….
          Hier, die hab ich mir grade zugelegt:
          http://www.sportwaffen-schneider.de/popup_image.php/pID/32552

          5 Heime um mich rum; und zusätzlich einzelne Wohnungen, die für ein Heidengeld ans die Stadt vermietet werden. Ich freue mich schon auf den Sommer: Park und Spielplatz gleich um die Ecke….

  6. Der Scharlatan und Demagoge Hadmut Danisch hetzt mal wieder gegen Soziologen, obwohl er – wie jeder weiß, der seinen albernen Blog eine Zeit lang verfolgt hat – absolut keine Ahnung von Soziologie hat:

    http://www.danisch.de/blog/2016/02/27/soziologenwillkur/

    Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, dass es unter Feminismuskritikern und Männerrechtlern immer noch Leute gibt, die sich hin und wieder auf diesen Schwachkopf positiv beziehen.

      • @ Christian

        „Diese abwertenden pauschalen Bezeichnungen machen aus meiner Sicht deine Kritik eher schwächer.“

        Wer wie Hadmud Danisch grundlos andere Menschen beleidigt und ganze wissenschaftliche Disziplinen polemisch abwertet, von denen er nichts versteht, der muss damit leben, dass auch mal Polemik zurückkommen kann.

        „Zumal du keine inhaltliche sachliche Kritik bringst.
        Wenn er das falsch sieht, dann sag doch einfach, was er falsch macht.“

        Es gibt von mir viele Beiträge, in denen ich erklärt und begründet habe, warum kenntnisfreie und undifferenzierte Abwertungen der Soziologie falsch sind.

        Siehe z.B. in diesem Strang:

        https://allesevolution.wordpress.com/2015/09/10/die-konkurrenz-zwischen-sozialbegruendeten-geschlechtertheorien-und-der-biologie/

        Oder in diesem:

        https://allesevolution.wordpress.com/2015/09/19/selbermach-samstag-154-19-09-2015/

        Oder hier:

        https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/02/16/gastartikel-leszek-und-die-soziologie/

        „Zumal sich die Soziologie bei Geschlechtsthemen in der tat nicht mit Ruhm bekleckert hat. Ich meine sogar du hattest bereits zugestimmt, dass es keine soziologische Theorie außerhalb der ssst gibt, die Geschlechter betrifft oder?“

        Würde sich Danisch auf Kritik der Geschlechtersoziologie oder der Gender Studies allgemein beschränken und würde er bei dieser Kritik auch wissenschaftlich vorgehen und auf homophobe Äußerungen sowie irrationale antimarxistische und antisemitische Verschwörungstheorien verzichten, würde ich ihn wohl kaum kritisieren.

      • ät Evochris und Leszek:

        Danisch: „Ein zentrales, geradezu konstitutierendes Element des Feminismus/Genderismus ist und war es, Menschen in Gruppen einzuteilen, die Welt als Kampf zwischen diesen Gruppen anzusehen und Rechte und Gerechtigkeit als Kollektivansprüche zu sehen. “

        – Da der Genderfeminismus an der Uni vor allem bei Sozios zu finden ist (Leugnen sinnlos – es ist allseits bekannt), sagt Danisch doch etwas Konkretes.
        In der Tat sind die Soziologen und Politilogen bei den linken Ideologien ganz vorne mit dabei.: Multikulti, Gender, Antifa – dort gehäuft zu finden.

        Spinnereien dieser Aret sind in anderen Disziplinen (MINT) kaum noch zu finden. Die Rassebiologen zB sind ausgestorben.

        Insofern hat Danisch mehr Ahnung von der Soziologie, als den den Soziologen lieb sein kann.

        Ich denke. Leszek, das ist der Hauptantrieb für Deien Zorn. Es ärgert Dich, daß er Euch entlarvt.

        • „““…Ein zentrales, geradezu konstitutierendes Element des Feminismus/Genderismus ist und war es, Menschen in Gruppen einzuteilen…“

          Wie sollte eine Soziologie operieren, die vollständig auf derlei Kategorisierungen verzichtet? Das ist völlig unmöglich. Eine andere Frage ist, ob die Kategorisierungen geeignet sind, um Muster sozialer Interaktionen zu analysieren.
          Die Kategorisierungen setzen bereits eine Theorie oder zumindest eine vage Vorstellung der Abläufe sozialer Interaktionen voraus. Es ist deshalb unsinnig, eine apolitische Soziologie zu verlangen. Das ist Mumpitz, das nur jemand fordern kann, der sich nie Gedanken gemacht hat, welche Fragen an die Soziologie gestellt werden. Deren Antwort kann nun mal nicht 43 lauten.

        • ät Pjotr:
          „Wie sollte eine Soziologie operieren, die vollständig auf derlei Kategorisierungen verzichtet?“

          – Sicher, Klassifizierungen sind nötig. Das ist aber nicht der Punkt. Sondern der hier:
          „die Welt als Kampf zwischen diesen Gruppen anzusehen und Rechte und Gerechtigkeit als Kollektivansprüche zu sehen.“

          Soziologie als fortgesetzter Marxismus mit anderen Mitteln (Klassismus, Gender, Diskriminierungsforschung, blabla).

          „Es ist deshalb unsinnig, eine apolitische Soziologie zu verlangen.“
          – Es ist NOTWENDIG. In dem Sinne, daß der Soziologe gefälligst seine sozialistischeGesinnung aus seiner Forschung heraushält.
          Was bekanntermaßen meist NICHT klappt.

        • Zunächst: der von Leszek verlinkte Artikel (http://www.danisch.de/blog/2016/02/27/soziologenwillkur/) hat mit Soziologie nichts zu tun. Seine Überschrift sowie sein erster Satz („Soziologie ist, immer willkürlich das zu behaupten, was man gerade braucht. Und heute was anderes als gestern.“) sind völlig unbegreiflich, wenn man den Rest des Artikels betrachtet (im Wesentlichen geht es da um eine Kritik an Feminismus und Gender-Mainstreaming).

          Dieser Befund stützt Leszeks negative Bewertung (etwas polemisch: „absolut keine Ahnung von Soziologie“).

          Und doch hat Axel (AE) da einen wichtigen Punkt: Wenn die Soziologie tatsächlich so wenig von Danischs Kritik an Feminismus, Genderismus usw. berührt wird – wie können wir dann erklären, daß so viele Soziologen beim Feminismus, Genderismus u. dgl. ganz vorne mitmischen und sich mächtig engagieren? Müßten sie auf Grund der Methodik ihres Fachgebietes nicht (weitgehend) gefeit sein vor derartigen Verirrungen?

          Tja, gute Frage …

        • „Und doch hat Axel (AE) da einen wichtigen Punkt: Wenn die Soziologie tatsächlich so wenig von Danischs Kritik an Feminismus, Genderismus usw. berührt wird – wie können wir dann erklären, daß so viele Soziologen beim Feminismus, Genderismus u. dgl. ganz vorne mitmischen und sich mächtig engagieren? Müßten sie auf Grund der Methodik ihres Fachgebietes nicht (weitgehend) gefeit sein vor derartigen Verirrungen?“

          Wer soziale Phänomene wie geschlechtsspezifisches Verhalten untersucht, neigt dazu, auch soziale Ursachen für sie anzunehmen. Damit kennt man sich ja aus.

        • „Warum es in der Soziologie nicht mehr Kritik an den Gender Studies gibt, wurde Axel schon mehrfach erklärt.“

          Weil Soziologie keine Wissenschaft sondern linke Ideologie betreibt?

        • @ Adrian

          „Weil Soziologie keine Wissenschaft sondern linke Ideologie betreibt?“

          Nein, das behaupten nur Leute, die keine Ahnung von Soziologie haben und die Motivationen hinter solchen falschen Behauptungen sind ideologische, persönliche oder politische, keine wissenschaftlichen.

        • @ Leszek
          Wir braucehn wohl kaum darüber zu diskutieren, dass die neueste Gegnerschaft gegen Wissenschaft, Rationalismus, Individualismus und freie Rede aus der Linken kommt, oder?

          Linke sind heute kulturrelativistische, Moslemliebende, heterophobe, misandrische, rassistische, zensurgeile, autoritäre Esoteriker.

        • Ergänzung:

          „Linke sind heute kulturrelativistische, Moslemliebende, heterophobe, misandrische, rassistische, zensurgeile, autoritäre Esoteriker.“

          All das ist natürlich Folge des traditionellen linken Gegnerschaft gegen Liberalismus und die westliche-kapitalistische Welt.

        • @ Adrian

          „Wir braucehn wohl kaum darüber zu diskutieren, dass die neueste Gegnerschaft gegen Wissenschaft, Rationalismus, Individualismus und freie Rede aus der Linken kommt, oder?“

          Also was „neuere“ weltanschauliche Strömungen angeht, die sich objektiv gegen den Fortbestand der kulturellen Moderne und ihrer Errungenschaften richten, wären wohl auch noch unter Anderem zu nennen: die Neue Rechte, rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologen, zeitgenössische religiöse Fundamentalismen in ihren verschiedenen Varianten sowie der Neoliberalismus.
          Dies alles bildet zusammen mit dem politisch korrekten (Vulgär-)Poststrukturalismus und dessen negativem Einfluss innerhalb der Linken ein ideologisch zwar widersprüchliches, aber in ihrer Frontstellung gegen den Fortbestand der kulturellen Moderne vereintes Konglomerat.

          „Linke sind heute kulturrelativistische, Moslemliebende, heterophobe, misandrische, rassistische, zensurgeile, autoritäre Esoteriker.“

          Manche ja, andere nicht. Die Linke besteht aus einer Vielzahl von Strömungen und Unterströmungen, die sich z.T. beträchtlich unterscheiden können.
          Wie viele Linke kennst du denn persönlich?

          „All das ist natürlich Folge des traditionellen linken Gegnerschaft gegen Liberalismus und die westliche-kapitalistische Welt.“

          Nein, es ist primär Resultat einer falsch angelegten (Anti-)Diskriminierungstheorie, die speziell unter den soziokulturellen Bedingungen der USA aus einer einseitigen, selektiven und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption des französischen Poststrukturalismus entstanden ist, die mit Kapitalismuskritik nicht viel zu tun hat.

        • Ich kenne nicht viele Linke persönlich, weil ich sie nicht ertragen kann. Eben darum. Entweder sie reden über die Zumutungen des Kapitalismus während sie im Café und mit IPhone herumspielen, oder sie schwafeln über ihre Liebe zu Putin, dem Islam und ihre Aversion gegen die westliche Gesellschaft.
          Überspitzt aber im wesentlichen wahr.

        • Jendenfalls ist die soziologie, im gegensatz zu allen anderen wissenschaften frei von jeder meinungs-diskriminierung, adrian. Sie ist ein safe-space gegen realität für jede gutmenschen-distopie oder *-ismus schwachsinn. Wo sonst kann man sich ungestört über 1.000 gender unterhalten ohne eine einweisung in die geschlossene anstalt befürchten zu müssen, leszek?

          Vielleicht ist es dieses „wissenschaftliche“ alleinstellungsmerkmal der soziologie, dass ihren anspruch auf wissenschaftlichkeit konterkariert.

        • „Manche ja, andere nicht. Die Linke besteht aus einer Vielzahl von Strömungen und Unterströmungen, die sich z.T. beträchtlich unterscheiden können.“

          Diese meinetwegen eingestandenen theoretischen Papiertiger mögen zwar real sein, haben aber in der westlichen Realpolitik keinerlei Fuss fassen können. Wenn Adrian also sagt, dass die Linke offen kulturrelativistisch, rassistisch und heterophob ist, dann eine korrekte Zustandsbeschreibung, die sich sehr einfach überprüfen lässt. Dass dir das nicht gefällt, weil dir wichtig ist, dass das Label „Links“ weiterhin für „gut, gerecht und moralisch integer“, ist bei dir ein rein persönliches Problem, bei dem du immer wieder einen riesigen Textschwall produzierst, der zwar moralisch sicherlich vertretbarer wäre, als das was die Linken nun tatsächlich machen, aber an der Realität nichts ändert.

          Du musst dich halt einfach irgendwann damit abfinden, dass die „regressive“ Linke es moralisch unmöglich gemacht hat, „links“ als ein positives, nicht menschenfeindliches Label zu begreifen. Daran änderst du nichts, wenn du immer und immer wieder gegen blosse sprachliche Zuschreibungen ankämpfst, solange die regressive Linke ihre politischen Ziele durchsetzt und Wahlen gewinnt.

          Sinnvoller wäre es also, wenn du deine Energie darauf verwenden würdest tatsächlich regressive linke Positionen anzugreifen, denn die mögen die meisten hier auch tatsächlich nicht und richten Schaden in der realen Welt an.

        • Also ich muß mich über die hiesige Expertise in Sachen Soziologie doch sehr wundern. Soweit mir bekannt ist, wurde die Soziologie von Leuten wie Max Weber, Georg Simmel und Werner Sombart begründet. Auch Leute wie Nietzsche zählen dazu (wenngleich Nietzsche kein Wissenschaftler war …). War Luhman nicht auch Soziologe?

          Wie man angesichts dieser Tradition die Soziologie allgemein mit „Gender/Multikulti“ gleichsetzen kann (Axel AE), sie als „Totengräber der Wissenschaft“ diffamieren kann (derdiebuchstabenzaehlt), als „safe-space gegen realität“ (Albert) u. dgl. mehr, das entsetzt mich. Ich dachte eigentlich, in dem hiesigen Forum würde man ernsthaft diskutieren …

          Entsetzen hin oder her, derartige Aussagen rechtfertigen Leszeks Verdikt “absolut keine Ahnung von Soziologie”.

        • „““…Linke sind heute kulturrelativistische, Moslemliebende, heterophobe, misandrische, rassistische, zensurgeile, autoritäre Esoteriker…“““

          Heterophob? Hättest Du an dieser Stelle nicht eben so gut homophil schreiben können/sollen/dürfen? Hmmmm…

        • Jochen, es geht um den aktuell miserablen zustand der soziologie im mittel. Der zustand ist zutiefst erbarmungswürdigt und rechtfertigt diese beschreibung.

          Vor 2-3 tagen hat eine politolgin im dlf angeregt den flüchtlingen zu erlauben eigene städte, „neu-damaskus oder neu-allepo zu bauen“ um so die integration zu befördern.

        • @ Albert, @ derdiebuchstabenzaehlt

          Ja, das muß man wohl so zugeben, den „den aktuell miserablen Zustand der Soziologie“. Ist wirklich zum Heulen. „Vom [ehemals] Gehabten haben wir [aktuell] nix.“

        • Eigentlich merkt man hier schön, weshalb Soziologie keine Wissenschaft ist sondern nur Ideologie, Demagogie und BullshitBlaBla ist.

          Macht einmal ein Gedankenexperiment:
          Stellt euch vor, ihr würdet zu einem Physiker sagen, die Physik sei keine Wissenschaft.
          Als erstes würde er etwas über wissenschaftliche Methode (Experimente in seinem fall) erzählen, dann würde er Dir einen kurzen Vortrag über aktuelle Forschung, vieleicht am Cern, geben – und schließlich vieleicht noch einen Ausblick in die Zukunft, welche Forschungsfelder er persönlich im Aufwind sieht.

          Sicherlich käme er kaum auf die Idee zu erwähnen, dass Newton ganz toll gewesen war 🙂

          Nun mach ein weitere Gedankenexperiment, und denke an einen Informatiker – du wirst ähnliches erwarten: Parallel Algorithmen,

          Nun stell Dir ein drittes Gedankenexperiment vor, stell Dir vor, Du fragst eine Soziologin, weshalb die Informatik eine Wissenschaft sei – nun wirst Du irgendwas über Frau Lovelance hören.

          Und – um die Kette zu schließen:
          Stell Dir vor, Du sprichst mit einer Dumpfbacke über Physik, dann wird Dir erzählt, dass E=mc^2 eine sexistische Gleichung wäre.

      • Soziologen fühlen sich ähnlich missverstanden, wie der Verrückte, der sich für Napoleon hält..

        Oder sie halten es wie sciencefiles und unterteilen in soziologen, die (noch) „wissenschaftlich“ arbeiten, und die größere mehrheit.
        (Anführungszeichen von mir – der größte Coup der Geisteswissenschaften war ihre Wirrungen als „wissenschaftlich“ zu deklarieren..)

        Mir wurde auch schon mehrfach versichert (sogar von vertrauenswürdigen Personen), dass es Philosophen gäbe, die tatsächlich was drauf hätten.

        Immer im Hinterkopf behalten: Es sind die Geistes“wissenschaftler“ die vor Verzückung die Entarteten Bücher verbrennen – und das passiert nur weil sie keine wissenschaftliche Strenge haben.
        Entsprechend sind dort auch die Genderistas zu hause.

        (Wobei man durchaus der Fairness halber anmerken muss, dass selbst Naturwissenschaftlicher nicht vor der Ideologie gefeit sind, aber die Realität (bzw. Beweisstrenge) als Maßsstab schützt doch vor vielen Wahnvorstellungen)

        • „Mir wurde auch schon mehrfach versichert (sogar von vertrauenswürdigen Personen), dass es Philosophen gäbe, die tatsächlich was drauf hätten.“

          – Stimmt tatsächlich. Nicht vergessen: Gunnar Heinsohn und Colin Crouch sind SOZIOLOGEN! Oder ähnliches.
          Ein paar Juwelen gibt es auch bei denen.

          Ich denke, die Schnulli-Fächer ziehen akademische Lumpenproletarier magisch an, die zu faul für was Richtiges sind und ihre Gesinnung studieren wollen, was linke Profs ermöglichen.
          Die wirklich Begabten und Interessierten geraten dadurch in die Minderheit, existieren aber trotzdem.

        • Die Frage zur Bewertung der Ernsthaftigkeit einer wiesenschaftlichen Disziplin wird aber – und hier kommt dann die Danische Demagogik durch – nicht durch die (wohl) existierenden Begabten hergestellt, sondern durch den Schmodder, der innerhalb der Disziplin toleriert wird.

          Und nach diesem (definiertem) Kriterium ist die Soziologie keine Wissenschaft sondern schlicht Bullshit.

    • @ Adrian

      „Du klingst manchmal schon wie Kirk“

      Tatsächlich?
      Na ja, allerdings habe ich bezüglich der Nutzung polemischer Stilmittel klare Kriterien, wann dies gerechtfertigt sein kann und wann nicht.

        • @ toxicvanguard

          „Nicht wirklich, lebenserhaltener Monismus trifft es viel eher.“

          Na ja, einseitig nur von einem bestimmten Standpunkt aus denken ist ja nun doch mehr deine Spezialität.
          Ich bin Anhänger multiperspektivischen und disziplinen-übergreifenden Denkens.

        • @ Leszek

          Ich bin Anhänger multiperspektivischen und disziplinen-übergreifenden Denkens.

          Du meinst in deinem linken Kaleidoskop, wo alle Farben gleich sind, aber manche sind gleicher?

          Aber lassen wir die Polemik ruhen; wo unterscheidet sich deine Meinung denn ausserhalb der Geschlechterfrage denn von dem soziologischen „Mainstream“?

        • „Ich bin Anhänger multiperspektivischen und disziplinen-übergreifenden Denkens.“

          … kennts aber außer linken ideologien und der soziologie keine anderen disziplinen, geschweige den perspektiven, @leszek. Dass ich ein glühender anhänger der bayern bin, sagt halt nicht über meine fußballerischen fähigkeiten aus.

    • @Leszek:

      „Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, dass es unter Feminismuskritikern und Männerrechtlern immer noch Leute gibt, die sich hin und wieder auf diesen Schwachkopf positiv beziehen.“

      Weil er abseits von Soziologie Ahnung zu haben scheint?

      Ich erinnere mich sogar an deine Worte, wo du ihm Wissen in anderen Gebieten, außer der Soziologie, durchaus zusprichst bzw. ihn dahingehend auch nicht abwertest, was ja auch zulässig und fair von dir war.

  7. ab nächster Woche beginnen Veranstaltungen zum Frauentag in Thüringen.
    http://frauenkampftagthueringen.blogsport.de/

    so Sachen wie:
    Lesungen von Anke Domscheit-Berg
    feministische Perspektiven auf die Einwanderungsgesellschaft
    ist Game of Thrones eine feministische Serie?
    alles rund um Gender und Job
    Psychiatriekritischer Empowermentworkshop für Frauen und Transpersonen*
    Lesung und Gespräch mit Laurie Penny (!)
    Feministische Perspektiven im europäischen Judentum
    „Aber ich fühle mich schlank halt einfach besser“
    Psychische Krankheiten – Bin ich das? Workshop für Mit*Betroffene
    (Un_)Möglichkeit von Heterobeziehungen
    „Kritik des Staatsfeminismus oder: Kinder, Küche, Kapitalismus“
    30 Jahre Schwarze feministische Bewegung in Deutschland. Schwarze Frauen in Selbstorganisation
    Tender to all Gender?! – Körper und Geschlecht beim Roller Derby
    Literarischer Kaffee & Kuchen

    ich bin immer wieder erstaunt, wo alles angeblich ne feministische Sichtweise nötig ist.
    ich war mal in München auf nem linken Kongreß, da gabs einen Workshop zu „feministischer Drohnenkritik“ – ärgert mich bis heute, daß ich da nicht hingegangen bin.

      • Sogar Laurie Penny kommt nach Weimar. Ob es dafür Geld gibt? Die würde doch sonst nicht ins verschlafene Thüringen kommen.

        Hab die Zettelchen in Erfurt schon rumfliegen sehen.
        Ist ne Riesen-Aktion in etlichen Städten: Erfurt, Weimar, Jena, sogar Eisenach (!).

        Wieviele Thüringer*innen mögen da kommen? Pro Treff vielleicht 20, wenn überhaupt.
        Allein die Flugis müssen teuer gewesen sein. Broschüren in bunt, mit mehreren Seiten und Grafiken.

    • *prust*

      Da fehlt nur noch der Tagesordnungspunkt:

      Feministische Flatulenzen und das Auslösen eines Orkans durch Anuskontraktion im Kontext frauensensitiver Implosionen durch Kontraktionen der logopädisch wichtigen Mundmuskulatur.

      Oder so …

      Vielen Dank für diesen Veranstaltungshinweis, @bollschewist. Die werden da bestimmt im kleinen Kreis ganz dolle viel Spaß miteinander haben,

      Anschließend gibt es bestimmt eine FlauschCon, die die Piraten sicher gerne unterstützen, da die wissen, wie man Geld für Nichts verbrät …

      • „Feministische Flatulenzen und das Auslösen eines Orkans durch Anuskontraktion im Kontext frauensensitiver Implosionen durch Kontraktionen der logopädisch wichtigen Mundmuskulatur.“

        – Werde ich vorschlagen! 🙂

    • „““…Psychische Krankheiten – Bin ich das? Workshop für Mit*Betroffene…“““

      Also diesen Programmpunkt finde ich gut gewählt. Es scheint ein ganz kleiner Rest Realitätsbezug vorhanden zu sein.

  8. Laurie Penny hat ein Buch geschrieben (Überraschung)
    allerdings diesesmal mit Kurzgeschichten….
    Und die Zeit hat eine dieser künstlerisch höchst wertvollen Storys abgedruckt.
    http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-02/laurie-penny-toetungsglas-babys-machen
    .
    .
    also… ich find L.P. ja irgendwie witzig.
    .
    .
    ehrlich
    .
    .
    Das ist echt schon hohe Kunst, für sowas Verleger und Übersetzer zu finden….
    und das Ganze noch unter „Feminismus“ zu vermarkten….
    Doch, das hat was…
    .
    .
    Ich bin mir blos nicht sicher, ob sie das Feministische System stützt oder verarscht.

    Mike

    • Und immer noch warten wir auf das erste von Frauen selbst gegründete Unternehmen in den Top.., ja wieviel eigentlich, Top 3000? Oder 10.000?

      • Gut das ist noch mal eine andere Baustelle. Viel witziger finde ich, dass wirtschaftsfremde Feministinnen auf den Einwurf „Es sind nicht genügend qualifizierte frauen da“ ernsthaft entgegnen, dass 25 jährige Absolventinnen die besseren Noten haben (und das vor allem durch die Wahl von besonders noteninflationierten Studiengängen).

        Haha…der Artikel gibt einen schönen Einblick was wirklich zählt für eine topposition. Gute Noten waren bezeichnenderweise nicht auf der Agenda der frauenunterdrückenden weissen Männer bei der Commerzbank, die unbedingt eine Frau als Vorsitzende haben wollten….was für Unterdrücker….

    • Der „Demagoge“ (Leszek) Danisch hat sehr treffend analysiert: Die Soziologen der Uni Köln sind einfach nur stramme Linksradikale, die pauschale Gruppenbeschuldigungen und „Differenzierungen“ nutzen, wie es ideologisch gerade paßt.

      Die Feindgruppe WHM verfolgt systematisch sexuell Frauen; die Opfergruppe muslimischer Asylant hingegen gibt es so gar nicht und muß im Einzelfall betrachtet werden.

      Bravo, Informatiker! Techniker und richtige Wissenschaftler können die Welt viel besser beschreiben als anarchistische, genderistische und sonstwie politkorrekte Schwafelogen.

    • Samad redet seit Jahren gegen die Wand. Wie die Verblendeten trotzdem eine Willkommenskultur ausrufen können, ist mir schleierhaft.

    • Sehr interessant. Ganz ehrlich: wie viele fake Kreuzchen sind da wohl zustande gekommen? Nicht nur von linken Studenten, die ein Interesse an #campusrassismus haben, sondern auch an Leuten, die das nicht ernstnehmen? Ich glaub och hätte auch mitgemacht und bei den haarsträubendsten Dingen angekreuzt.

      Ausserdem: was ist an der Aussage :Internationalisierung bedroht deutsche Werte“ rassistisch? Schreibe statt „Werte“ „Sozialstaat“ und du hast eine genuin linke Position. Globalisierungsgegner.

      Eine Umfrage die mehr Teilnehmer hat, als das manche Fraktionen in das stupa gewählt werden. BTW: wo sind die rassistischen Vereinigungen? Jaja…komm ASTA ist gut.

  9. Wer sich als MGTOW oder wie oder was auch immer, gedenkt sich aus der verweibernden Gesellschaft zurückzuziehen, und ein weitgehend autarkes Leben zu führen, wo die Frauen den ihnen gebührenden Platz einnehmen, und dazu eventuell im Internet unter Krisenvorsorge Spannbauer Survivel-Artikel ordern möchte, dem dies hier als Warnung:
    (Ich denke man darf darauf hinweisen, da es ja öffentlich gemacht wurde, wenn auch zunächst nur unter den Kunden und Geschäftspartnern):

    Sehr geehrte Kunden,

    ich – Gerhard Spannbauer, Gründer, Initiator und Hauptansprechpartner dieser und anderer Seiten – muss Ihnen leider mitteilen, dass ich mit dem Shop spannbauer-krisenvorsorge.com nichts mehr zu tun habe.

    Nach der Scheidung von meiner ex-Frau Sissi Spannbauer hat sie eine rechtliche Konstellation genutzt, um mir dieses Projekt aus der Hand zu nehmen (außer die Domains, die sich weiter in meinem Besitz befinden).

    Darüber hinaus hat sie einen unsäglich destruktiven Rosenkrieg angezettelt, den ich nicht nachvollziehen kann.
    Es könnte sein, dass meine Ex Frau – sie heißt nach ihrer Heirat mit einem Amerikaner nun Elisabeth Smith – sie mit dem Versuch anschreibt, mich anzuschwärzen. Eine unsägliche Geschichte in die Sie eigentlich nicht involviert sein sollten; sei dem so, so können Sie sich Ihren eigenen Reim darauf machen.

    Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass speziell der Shop nicht mehr unter meiner Verantwortung läuft und die enorme Lieferverzögerung aufgrund von organisatorischen Fehlern der jetzt Verantwortlichen passiert ist. Sollten Sie zulange auf Ihre Ware warten oder keine Antwort auf Ihre Kontaktversuche erhalten, so liegt das alleine in der Verantwortung von Sissi Smith.

    Bitte geben Sie mir ungefähr zwei Wochen Zeit; ich werde die Krisenvorsorge wieder aktivieren und Ihnen einen Partner präsentieren, der die Ware umgehend liefert. Weder toleriere ich die miserable Bestellabwicklung noch kann ich hinter dem jetzigen Geschäftsgebaren stehen. Es tut mir leid, dass ich Sie davor nicht schützen konnte.

    Ich werde nun alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um einen Bezug von der „Smith Krisenvorsorge“ bzw. „Krisenvorsorge & Sicherheit UG von Frau Rodriguez (die Tochter meiner Ex) zur „Spannbauer Krisenvorsorge“ zu verhindern.

    Ich verbleibe mit bedauerlichen Grüßen

    Gerhard Spannbauer

    PS: Ich habe dazu gelernt; beim nächsten Mal werde ich einen umfangreichen Ehevertrag abschließen und das rate ich Ihnen auch. Wie ich nun unsanft erfahren musste, können sich Personen schlagartig extrem verändern und jede Linie verlieren.

    Poplar Drive 38 CM!3 1YU Brentwo, 00000, Hong Kong, United Kingdom
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  10. Ah ja…
    Wikipedia:
    „Spannbauer wurde als Sohn einer schwäbischen Arbeiterfamilie geboren. Nach dem Besuch der Hauptschule absolvierte Spannbauer eine Berufsausbildung zum Tischler. Von 1999 bis 2014 vermarktete er Garagenimmobilien als Geschäftsführer der Spannbauer Garagen GmbH.[3] Am 3. Dezember 2014 ging die Firma in die Insolvenz.[4]

    Spannbauer befasste sich nach eigenen Angaben ab ca. 2005/2006 mit dem Fiatgeldsystem und der US-amerikanischen Immobilienblase. Er ist überzeugt, dass die „Schuldenpyramide“ zusammenbrechen wird. Er veröffentlichte mehrere Bücher im Kopp Verlag.

    Spannbauer betreibt heute (muss wohl heissen: hat betrieben, der Säzzer) einen Internetshop zur Krisenvorsorge, auf welchem er anrät, sich durch Erwerb von Notfallnahrung und Waffen zur Selbstverteidigung auf eine schwere Wirtschaftskrise vorzubereiten, um notfalls ein Jahr lang ohne Wasser- und Stromversorgung überleben zu können.“

    So sieht wahrer Maskulisismus aus!

    Intressanterweise sind die Internetshops zur Krisenvorsorge, auf denen Haltbare Nahrungsmittel zu geradezu unverschämten Preisen angeboten werden, in der letzten Zeit wie Krokusse aus dem Boden geschossen.

    Es dürfte preiswerter sein, sich einen Pressure Canner zu besorgen.
    Ich geh dann mal Marmelade einkochen…

  11. „SINGLE women will refuse to date a good-looking man if they discover he earns less than them, a new survey claimed yesterday.

    [..]

    However men were less concerned with cash – as 96 per cent of them told researchers they were not bothered if they female date was a bigger earning high-flyer.

    (Männer haben Angst vor starken Frauen…blablabullshit)

    [..]

    As 41 per cent of women admitted they would definitely refuse a second date with a man if he „expected them“ to also chip in for the restaurant bill.“

    http://www.express.co.uk/life-style/life/640467/Rich-decline-date-men-earn-less-good-looking-dating

    Frauen wollen Männer, die mehr Geld verdienen als sie selbst, und beklagen sich dann über den Gender Pay Gap und wollen dabei auch nicht akzeptieren, das dieser sich aus unterschiedlichen persönlichen Entscheidungen und Prioritäten von Männern und Frauen ergibt.

    Aber ein kultureller Wandel kann natürlich nur gelingen, wenn man ausschließlich Männer umerzieht.

    I don’t think so

      • Nicht wirklich. Schoppe schrieb da letztens ja auch schon etwas zu:

        Tatsächlich erwarten 72% der befragten Frauen in der Studie von Allmendinger 2013, dass der Partner “viel Geld verdient” (ich hatte zu der Studie selbst mal was geschrieben, http://man-tau.com/2013/10/09/was-frauen-wollen-und-manner-wollen-sollen/ ). Dass Männer weitgehend für das Familieneinkommen sorgen, ist nicht einfach nur eine Erwartung reaktionärer unemanzipierter Familienväter, sondern auch und wohl vor allem eine Erwartung, mit der Väter bei ihren Partnerinnen konfrontiert sind.

        https://allesevolution.wordpress.com/2016/02/26/die-wenn-man-uns-laesst-vaeter/#comment-230382

        und auch das hier:

        Meine Erklärung: Tendenziell bereiten sich Männer schon vor der Geburt von Kindern und schon bei ihrer Berufswahl darauf vor, einmal mit ihrem Einkommen eine Familie ernähren zu müssen, während für viele Frauen die Voll-Berufstätigkeit eine Durchgangsstation auf dem Weg zur Mutterschaft ist.

        Genauso legen Frauen schon mit ihrer Partnerwahl fest, wer später zu Hause bleibt und wer dadurch eben nicht die für Feministinnen so lebenerfüllende Karriere macht.

        Der Gender Pay Gap wird daher auch nicht verschwinden.

      • Aber nicht für Frauen! Aus den Kommentaren:

        Gokuisdabest Jan 3, 2016

        This feminist article is unusual in the sense that it distinguishes between white men and men of colour. Why? Is it an attempt to get men of colour on your side or something? You have to know that won’t work. Besides, the most polluting countries are America, India and Mexico. Mexico city especially. Women also have more freedom in the west than in other cultures.

        So again, I’m not sure why the distinction along race is being made when feminists typically divide by gender. Divide and conquer tactics?

        ranasrule 18 hours ago

        @Gokuisdabest „Women also have more freedom in the west than in other cultures. „. If you believe that I really feel sorry for you. Being physically free but psychologically hostage to a culture that objectifies women isnt my idea of „freedom“.

        OMGCat 17 hours ago

        @ranasrule @Gokuisdabest It’s a shame that while women are being killed with rocks for being raped, you can post on a forum about being „psychologically hostage“ while you vote, drive, and wear whatever you want. But hey, to hell with the brown skinned women in 3rd world countries right?

        „Being physically free but psychologically hostage to a culture that objectifies women isnt my idea of „freedom“.

        physically free: 8 von 10 getöteten sind Männer, nur Männer werden für Militärdienst zwangsverpflichtet

        hostage to a culture that objectifies women:

        http://elitedaily.com/life/culture/okay-to-objectify-men/1106317/

        http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/11395576/Men-are-now-objectified-more-than-women.html

    • Also ich muss sagen, die Linke hat sich, nach dem Zusammenbruch und vollständigen scheitern des „realexistierenden Sozialismus“ wirklich weiterentwickelt. Aus dem Hauptfeind „Kapitalist“ ist mittlerweile jeder „weisse Mann“ geworden. Toll!

      Neues label, alter Ansatz. Ganz ganz merkwürdige Entwicklung. Im Gegensatz zu früher konnte man wenigstens noch sagen: Dann mach doch rüber. Heute geht das nicht mehr, denn gerade in den reichsten und freiesten Gesellschaften grassiert die hetze gegen weisse Männer. Besonders schizophren: auch weisse linke Männer sagen, der weisse Mann ist das grundübel, die Geißel der Menschheit. Ich verstehe das überhaupt nicht.

      Aber vermutlich kann man das auch nicht verstehen. Feminismus, intersektionalität und Marxismus als Wohlstandskrankheiten in einer multiopolaren Welt in der der Westen an Einfluss verliert. Vorauseilende Unterwerfung einer apathischen politischen linken, die angesichts des weltgeschehens vor dem Scheiterhaufen ihrer ideale steht? Die merkt das eben die Welt nicht durch multikulturalismus, affirmative Action und gutmenschlicher Toleranz und offene grenzen besser wird, sondern schlechter?

      Es ist sehr merkwürdig. In den warmen Universitätsstuben wird über Twitter und Internet gegen die weissen Männer gehetzt, während in den afrikanischen und arabischen Gesellschaften sich steinzeitliche fundamental religiöse Islamisten breitmachen, die weder gleichberechtigung buchstabieren können, noch irgendeinen pfefferling darauf geben. Die schmeißen homosexuelle von den Dächern, steinigen frauen die Fremdgehen und bilden Kinder zu dschihadisten aus, die jeden töten der freie Meinungen äußert. Und bei uns im Westen ist der weisse Mann die größte Bedrohung für die welt?!?

      Man glaubt es kaum…aber es ist wahr. Geisteskrank!

      • Teardown,

        kann es sein, dass Du eine etwas stark vorgefilterte Sicht auf „Linke“ hast?

        Ich assoziiere den Begriff eher mit sowas die Syriza (hihi), Podemos, Attac, Occupy/Blockupy, Via Campesina, PGA, BUKO etc pp.

        Die spielen dann aber wirklich in einer anderen Liga als die verwöhnten Mittelschicht-Prinzesschen die mit ihren Smartphones auf Twitter und Co. Maulheldentum inszenieren…

        Selbst frauenfetischistische „linke“? Bewegungen wie „One Billion Rising“ nötigen mir da mehr Respekt ab.

        Aber was sollen die Prinzesschen denn sonst machen? Meist zu dumm um intellektuell herauszustechen, meist zu hässlich um als Gute-Laune-Deko populär zu werden und keinen Bock darauf als Versicherungskauffrau die Zeit bis zur Mutterschaft zu überbrücken… Twitter und Co. geben da wenigstens ein bisschen kuschelige Gruppenatmosphäre und das Surrogat von „ich bin wichtig“

  12. “ Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden? “
    Mag bescheuert sein, aber in Anbetracht der menschenverachtenden „Hilfs“reklame (vgl Post von Herrn Schoppe)
    – ich stehe gerade vor der Überlegung eine kleine Spende an Unicef zu tätigen:
    Kann ich das guten Gewissens machen, oder sind die ähnlich menschenverachtend wie obige Orga?

    Und generell:
    Gibt es einen Überblick über (größere) Hilfsorganisationen und deren Bewertung ob es aus humanistischen Gesichtspunkten sinnvoll sein kann diese zu unterstützen?

      • Besten Dank 🙂

        Habe kurz über den Jahresbericht 14 von Unicef geschaut, und nur bzgl einer speziellen Aktion in Nigeria wurden Mädchen gesondert gegenüber Jungen gefördert – sonst hieß es zumindest immer“Kinder“.
        Muss reichen

        (Hintergrund: Werbeaktion, bei der man entweder einen irrelevanten Betrag sich auszahlen lassen kann, oder dieser verdoppelt an Unicef gespendet werde
        Daher war die Frage: 6 Bier für mich oder ne Spende 🙂 )

        • (Hintergrund: Werbeaktion, bei der man entweder einen irrelevanten Betrag sich auszahlen lassen kann, oder dieser verdoppelt an Unicef gespendet werde
          Daher war die Frage: 6 Bier für mich oder ne Spende 🙂 )

          Höchstwahrscheinlich keine einfache Werbeaktion, sondern eine Studie. Aber pssst 😉

    • Eine Übersicht kenne ich nicht, aber ich wüsste nicht warum man ausgerechnet Unicef spenden sollte, wo es doch unzählige Projekte gibt, die Spenden wesentlich effizienter für gute Zwecke einsetzen?

      Die Unicef hat ja sogar einmal das Wohltätigkeitssiegel aberkannt bekommen, da sie Provisionszahlungen an „Ehrenamtliche“ verschwiegen haben und soweit ich weiß auch generell einen recht hohen Verwaltungskostenanteil haben (außerdem machen sie sehr viel Werbung, was man auch kritisch sehen darf).

      Dass die UN eine vom Genderfeminismus durchsetzte Institution ist, dürfte ja auch hinlänglich bekannt sein. Auch Praktikanten bekommen da erstmal eine schwachsinnige Awareness-Schulung (finanziert mit deinem Spendengeld), wie ich neulich erfahren durfte.

      Organisationen für die ich spende sind MSF, DKMS (allein sich typisieren lassen kann dazu führen, dass du einem konkreten Menschenquasi alleine das Leben rettest) und die Neven-Subotic-Stiftung.
      Würde immer empfehlen sich mit den Empfängern vertraut zu machen, ansonsten fließt dein Geld in irgendein bodenloses Fass einer Verwaltung, Auffangbecken für SJWs (das sind viele „NGOs“ nunmal) oder z.b. auch in horrende Arztgehälter.

  13. Seht euch dieses 5 sec Video an

    [video src="http://badspot.us/img/Daycare.webm" /]

    und wenn ihr Lust habt danach noch dieses hier

    CRAZY!

  14. Interessanter Gedanke von Nicolaus Fest:

    „Kreuzberg und Bautzen: Gentrifizierungsproteste

    In Berlin-Kreuzberg wehren sich viele Linke gegen die sogenannte ‚Gentrifizierung’ ihres Viertels, also gegen den Zuzug von Menschen, die eine Änderung der Sozialstruktur befürchten lassen.

    Aufkleber erklären Schwaben und Touristen zu unerwünschten Personen, Bürgerinitiativen kämpfen um den Erhalt ihres soziokulturellen Milieus.

    Doch es gibt auch radikalere Maßnahmen: So werden immer wieder Fenster luxussanierter Wohnhäuser zerstört, Fassaden beschmiert oder Fäkalien in den Räumen verschüttet – dies alles unter verständnisvoller Beobachtung von SZ, taz, Tagesspiegel oder RBB.

    Was aber unterscheidet diese Zerstörungen von den Brandstiftungen in Tröglitz, Bautzen und anderswo, außer dass die dort geplante Gentrifizierung deutlich radikaler wäre, sowohl prozentual als auch kulturell?“

    http://nicolaus-fest.de/kreuzberg-und-bautzen-gentrifizierungsproteste/

    • Das kann man fast schon als genial bezeichnen. 🙂

      Wie bist du denn auf den Link gekommen?

      Gentrifizierung – Refugeefizierung. 🙂

      „Ja, also wir im Viertel hier wehren uns gegen die Refugeefizierung. Wir zünden keine Autos an, sondern designierte Asylheime.“

      Da würde mich mal interessieren, wieviele der Brandanschläge auf nicht bewohnte Heime verübt werden, wieviele von Refugees selbst verursacht werden.

      Die übelste Verlogenheit ist ja aktuell Steinbachgate. = „rassistisch, Hetze“ und was weiß ich. Die Leute drehen wirklich durch. Da sieht man schön, daß es nur darum geht, möglichst schnell Denunziationsvokabeln abwerfen zu können – wie Farbbeutel. 🙂

      • ät Jim:

        Kennst Du Fest nicht? Neben Tichy einer der Blogs, die den Journalismus von den Zeitungen wie FAZ, Spiegel etc. übernommen haben.

        Gute Wortschöpfung – Refugeefizierung.
        „Wir zünden keine Autos an, sondern designierte Asylheime.“- Wobei man sich fragt, wo der Unterschied ist. Brandstiftung an Sachen ist beides.
        Aber die Besitzer/Bewohner sind in einem Fall „Dreck“, im anderen „Engel“.

        „wieviele von Refugees selbst verursacht werden.“
        – Neulich ein Matratzenbrand, absichtlich. Aber designierte Heime? Glaub ich nicht. Damit sie in bessere kommen?

        „Da sieht man schön, daß es nur darum geht, möglichst schnell Denunziationsvokabeln abwerfen zu können“
        – Politik gibt es nicht mehr, Journalismus auch nicht. Zumindest bei Linken.

  15. Noch mal Fest u.a. über Gender:

    „Geschickter ist daher die neue Form des Sozialismus:

    Die Politik lässt die Wirtschaft ohne offensichtlich direkte Einflußnahme arbeiten, installiert aber für die Versorgung von Klientel und Parteifreunden völlig unproduktive, allein mit Steuergeldern finanzierte Nebenwirtschaften

    Ferner die Zertifizierungsbranche,

    weite Gebiete des staatlich bestellten Gutachter-Unwesens,

    mindestens ein öffentlich-rechtlicher Sender,

    die völlig überflüssige Bankenkontrolle Bafin

    sowie viele der staatlich geförderten NGOs;

    an den Universitäten sämtliche Genderprofessuren.

    Und, und, und. “

    Quelle s.o.

  16. Eklat bei Flüchtlingskonferenz Hamburg
    Frauen ergreifen das Wort

    Eine Demo stürmte den Saal: 120 Frauen waren vom „Women‘s Space“ zum Hauptsaal gelaufen, um sich das Wort zu nehmen.

    Der „Women‘s Space“ soll einen sicheren Raum für Frauen auf dem Kampnagel-Gelände darstellen – liegt aber hinter den Gebäuden und ist nach der Meinung einiger Aktivistinnen zu klein, zu abgeschieden und zu unbequem. Außerdem gebe es dort keinen Strom. „Women‘s space is everywhere!“ – „Der Raum für Frauen ist überall!“, riefen die Aktivistinnen, als sie zum Hauptsaal zogen.

    Sie kritisierten auch die Organisation der Konferenz. Die wütenden Frauen setzten sich auf die Bühne zwischen und neben die Podiumsteilnehmer und nahmen einem Sprecher der Lampedusa-Gruppe das Mikrofon weg. Frauen sollten überall Platz haben und Gehör finden, anstatt in eine kleinen Extra-Abteilung gesteckt zu werden, forderten die Aktivistinnen.

    „Männer dominieren die Konferenz“, kritisierte die Black-Rights-Aktivistin Mamoushka, die aus London angereist war. „Uns Frauen wird das Wort nicht erteilt, da haben wir es uns genommen“, sagte sie.

    http://www.taz.de/Eklat-bei-Fluechtlingskonferenz-Hamburg/!5282015/

    Feminismus 2016.

  17. Gender-Propaganda in der FAS:

    “ „So teuer ist es, eine Frau zu sein“, erläutert uns Nadine Oberhuber, die knallhart recherchiert hat, dass „ein Rasierer für Frauen deutlich mehr als einer für Männer“ kostet.

    „Warum nur lassen sich die Frauen so etwas gefallen?“, schreibt die Satire-Zeitung im Ton empörter Gender-Anklage.“

    Schlimm, schlimm. Diese Unterdrückung. Frauen, kauft Euch Männer-Rasierer!

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/der-sonntagsleser/die-wams-deutlich-mehr-am-puls-der-zeit/

  18. Liest euch das durch und sagt mir eure Meinung.

    http://www.zeit.de/2016/06/junge-frauen-karriere-familie-sabine-rueckert?utm_content=zeitde_redpost_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_term=facebook_zonaudev_int&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost.link.sf

    Auszüge:

    „Ich fürchte, das ist gerade für Frauen eine falsche Fährte. Denn: Sie suchen vergeblich, liebe Leserin. Ihre zweite Hälfte gibt es nicht. Sie ganz allein sind die Kugel: rund und schön. Niemand muss Sie vervollständigen, verteidigen oder Ihnen gar Bedeutung verleihen. Sie können sich natürlich mit anderen Kugeln auf unbestimmte Zeit zusammentun. Muss aber nicht sein. Rollt jede Kugel in ihre eigene Richtung, ist das genauso gut.“

    „Märchen, Jugendliteratur, Girls-Serien, Werbung, Collegefilme – alles zielt darauf ab, junge Frauen auf die Lebenslüge der ewigen Liebe einzustimmen und einzutrimmen. Das nennt man Konditionierung. “

    „5. Lieber schön geschieden als schlecht verheiratet

    Früher war nicht nur alles besser, da waren auch die Männer noch treu, und die Ehen hielten. Ja, früher in der guten alten Zeit, da starb man noch im Kindbett, und der Mann überlebte locker drei Gattinnen – und war jedes Mal untröstlich.

    „Heute überleben wir Frauen. Aber alles hat seinen Preis. Der Ehemann bleibt nicht mehr unbedingt bis zum bitteren Ende bei Ihnen, manchmal geht er noch, wenn Sie glauben, er könne gar nicht mehr laufen.

    Das gilt aber umgekehrt auch für Sie. Sie sind ihm ebenfalls nichts mehr schuldig.Machen Sie, was Sie wollen. Sie haben die Qual der Wahl. Weder Moral noch Finanzen, noch die Angst vor dem Jüngsten Gericht fesseln Sie an jemanden.

    7. Die Falle des Feminismus

    Keine Frage: Der Feminismus ist eine gute Sache. Er hat die Gesellschaft zugunsten der Frauen revolutioniert. Das muss man ihm lassen.

    Trotzdem: Der gegenwärtige Feminismus kann für Frauen auch zur Falle werden. Er führt sie nicht unbedingt in die Freiheit und zu mehr Selbstbewusstsein, sondern oft in den dauerhaften Opferstatus. Man kann nicht immer die anderen (am liebsten die Männer) verantwortlich machen für alles, was einem an Zurückweisung widerfährt oder an Vorhaben misslingt. Ich suche in den feministischen Debatten inzwischen die Antwort auf die Frage: Woran bin ich eigentlich noch selbst schuld?

    Zur Selbstbestimmung gehört die Selbstverantwortung. Von der ist mir zu wenig die Rede.

    Natürlich bin ich nicht selbst schuld, wenn ich vom „Sexmob“ angegangen werde. Aber ich bin schuld, wenn ich darüber schweige und den Übergriff nicht anzeige. Natürlich bin ich nicht selbst schuld, wenn der Partner mich verdrischt, aber ich bin schuld, wenn ich bei ihm bleibe, weil er auch für mich sorgt und ich mir das demütigende Leben mit Bequemlichkeit versüßen lasse. (Kinder sind keine Entschuldigung, sondern Vorwand! Sie leben ohne die Gewalt des Vaters und mit einer stolzen Mutter besser.)

    Frauen haben nicht immer recht. Viele von ihnen sind zu leicht zu beeindrucken, manche umschwirren die Männer wie Putzerfische den Hai. Frauen bauen Mist und unterwerfen sich. Zu viele Frauen glauben, es sei wichtig, einen Mann zu haben, und hoffen, er bliebe, wenn sie ein Kind von ihm bekämen (und vom nächsten und übernächsten Mann auch). Das alles ist kein „Frauenschicksal“, sondern die Folge von Einfalt und mangelndem Selbstwertgefühl. Manchmal verstellt der Feminismus diesen harten, befreienden Blick auf die Frau.

    Ich erkenne einerseits eine Egozentrikerin, anderenfalls eine Frau, die es wagt auszusprechen, dass Frauen Selbstverantwortung zu übernehmen haben. Oag.

    • „Früher war nicht nur alles besser, da waren auch die Männer noch treu, und die Ehen hielten.“

      Genau, das Problem sind die Männer von heute…

    • „Rollt jede Kugel in ihre eigene Richtung, ist das genauso gut.“
      Hurra, keine Unterhaltszahlungen mehr!

      „Früher war nicht nur alles besser, da waren auch die Frauen noch treu haben nicht 40% aller Ehen geschieden (80% von jeder zweiten Ehe). Ja, früher in der guten alten Zeit, da starb man noch auf dem Schlachtfeld oder im Beruf, und die Frau überlebte locker drei Gatten – und war jedes Mal untröstlich“

      „Natürlich bin ich nicht selbst schuld, wenn der Partner mich verdrischt, aber ich bin schuld, wenn ich bei ihm bleibe“
      Alternativ: Natürlich bin ich nicht selbst schuld, wenn der Partner mich verdrischt, aber ich bin schuld, wenn ich damit anfange, auf ihn einzudreschen, körperlich wie psychisch.

      Aber immerhin, so etwa 15% Erkenntnis, das ist ein Anfang.

  19. Hat jemand gestern den Tatort gesehen? Hübsches, chronisch verlogenes Mädchen treibt zwei Männer in den Tod, einen davon durch fälschliche Beschuldigung einer Vergewaltigung. Auch sonst viele unfeministische Elemente, sie wird geil als ihr Freund beichtet, dass er ihren Stiefvater ermordet hat, den sie der Vergwaltigung beschuldigte, und fordert von ihm einen weiteren Mord.

    Schon alles ziemlich heftig. beim Spiegel wird darüber diskutiert:

    http://www.spiegel.de/forum/kultur/moerderpaerchen-im-kino-diese-killer-haben-den-tatort-inspiriert-thread-425986-3.html

    • Ist aber im Tatort schon länger üblich. Viel mehr weibliche Täter als realistisch wäre.

      Sonst könnte man ja auch kaum die ganzen suppertaffen 25-jährigen Komissarinnen verkaufen, die jeden Bösewicht mit Superkräften zur Strecke bringen 🙂

      Arne hat mal berichtet dass es eine Agentur gibt die einiges an Rundfunkgebühren fürs Gendern der Drehbücher erhält.

  20. #ausnahmslos mit Fotogalerie!

    Voll intersektionell!

    Herzlichen Dank an alle, die hier zu sehen sind! Für all diejenigen, die am Freitag keine Zeit für ein Foto hatten, wird…

    Posted by AStA Uni Köln on Monday, January 25, 2016

    • Wieso hab ich das Gefühl, dass ich allein durch Betrachten der Gesichter, egal ob bei Mann oder Frau, schon vorausahnen kann, dass es sich hierbei um Feministinnen, White Knights oder Antifler handeln könnte?

      Ehrlich jetzt, wären die Pappschilder leer und würde man mir abwechselnd Gesichter zeigen bei denen ich entscheiden müsste, ob sie gewisse Ideen vertreten, so könnte ich das mit bis zu 70-80%iger Wahrscheinlichkeit voraussagen.

      Bei den Typen fehlt fast jeglicher maskuliner Antlitz, typischer Kumpeltyp, die Frauen hingegen sind reiner Durchschnitt, denen man die Selbstbewusstlosigkeit förmlich ansieht.

      Ich erinnere mich an eine Studie aus Norwegen oder Finnland (?), bei der man Leuten Politikergesichter vorgehalten hat und die dann raten durften, welche Politik sie fahren. Also ob eher links oder rechts orientiert. Die Befragten schienen dabei auch eine ziemlich gute Intuition gehabt zu haben.

  21. Völlig ernst gemeinte Trigger-Warnung! (video wird bald off sein)
    Das was diese Frau in Moskau in der Hand hält ist ein abgetrennter Kinderkopf. Allahu akbar!

    • mich schockt oder ängstigt das nicht. Mich macht es nur aggressiv und wütend.

      Islam ist scheinbar die ideale Lösung für alle „Misfits“. Wenn einem normaler Amoklauf/Suizid zu peinlich ist, konvertiert man halt vorher und schon ist jede irsinnige Tat einfach Ausdruck von glühender Religiosität, jedenfalls bei der eigenen Gruppe.
      Die wird jetzt auf jeden Fall wieder ohne Ende Lob dafür kriegen.

      ohne Islam wäre sie einfach nur ein verrücktes Monster.

      Dummerweise hindert Islam vermutlich auch daran, sich Hilfe zu holen oder ein Problembewusstsein zu entwickeln.

      • Ist das nicht witzig?^^
        Wahrscheinlich hat er vorher jeden als Nazi beschimpft, der sich gegen eine Unterkunft in seiner Nähe ausgesprochen hat.

        Aber bei ihm hört es jetzt dann doch so langsam auf mit der Toleranz, wo ihm ein Acker voller Kuhscheiße weggenommen werden soll^^

        am heftigsten ist sein Ausdruck von reflektivem Erstaunen auf dem Gesicht, offenbar war es ihm vorher nicht möglich, sich da hinein zu versetzen, es brauchte so lange, bis es ganz konkret schwarz auf weiß ihn und sein Leben betrifft.
        Ist das nicht irgendwie auch gruselig?

  22. via danisch

    Die zwei Jugendlichen kamen sich näher, doch nicht mit dem gewünschten Ergebnis: Offenbar konnte der junge Mann seine Bekanntschaft „nicht wunschgemäß sexuell befriedigen“, heißt es im Bericht der Polizei unter der Überschrift „Kennenlernen ohne Happy End“.

    Die 18-Jährige war darüber so erbost, dass sie Gegenstände auf ihren Lover warf und ihn massiv am Hals kratzte. Außerdem biss sie ihn in eine Brustwarze und diverse andere Körperstellen. Zusätzlich soll sie den jungen Mann auch noch gewürgt haben.

    Der Angegriffene wehrte sich, wodurch die junge Frau ebenfalls Verletzungen am ganzen Körper erlitt, wie die Polizei schreibt. Gegen sie ermitteln die Beamten wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Den Mann erwartet hingegen ein Verfahren wegen einfacher Körperverletzung.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/18-jaehrige-beisst-und-kratzt-17-jaehrigen-nach-enttaeuschender-liebesnacht-a-1079910.html

    Sagt mir bitte das jemand einen Fall kennt, bei dem eine Frau sich gegen eine sie angreifenden Mann gewehrt hat und dann angezeigt wurde.

    Weil so rum ist das ja schon langweilig:

    http://www.theblaze.com/stories/2014/08/30/she-was-caught-on-camera-beating-him-with-a-metal-pole-but-hes-the-one-in-jail-after-cops-refused-to-look-at-the-video/?utm_source=twitter&utm_medium=story&utm_campaign=ShareButtons

    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/crime/12061547/How-male-victims-of-domestic-abuse-often-end-up-getting-arrested-themselves.html

    Das Patriarchat ist wirklich großartig!

    • „Nicht nur die Biologie macht Frauen zu Frauen und Männer zu Männern“, sagt Schmitz. Biologische Prozesse seien nämlich von sozialen nicht zu trennen, diese stünden vielmehr in permanenter Wechselwirkung.“

      Wobei die Wechselwirkung im Verständnis dieser Leute immer nur in eine Richtung statt findet.

    • Mein Einwurf, dass Intelligenz zu einem bestimmten Grad vererbbar ist, wurde nach dem dritten Posten noch immer gelöscht, hab dabei noch geachtet nicht abfällig zu werden.

      Echt zu geil. Dreckskinder.

      Wenn es etwas auf der Welt gibt, dass ich extrem hasse, dann ist es meine sachliche Meinung zu einem bestimmten Thema zu zensieren. Da krieg ich solche Knoten am Hals.

  23. Jetzt haben wir den Salat: Feministinnen haben schon vor ein paar Jahren rausgefunden das jeder der geboren wurde seine Mutter vergewaltigt hat:

  24. Vor allem für Frauen war das Heiraten einst eine Möglichkeit, sozial in höhere Schichten aufzusteigen. Das verschafft den Kindern dann entsprechende Vorteile, weil die Durchlässigkeit der Gesellschaft oft nicht sehr ausgeprägt ist und der Tellerwäscher, der zum Millionär durch harte Arbeit, Zufall oder krumme Geschäfte aufsteigt, eine Ausnahme bleibt.

    Gegenwärtig scheint die soziale Mobilität nach Studie in den westlichen Ländern allgemein wieder geschrumpft zu sein. Die Reichen bleiben unter sich. Eine Rolle könnte dabei auch spielen, dass sich auch das Heiratsverhalten verändert hat, wodurch wohl am stärksten die Schichten durchmischt werden. Frauen und Männer, die heiraten, gehören offenbar zunehmend derselben sozialen Schicht an. Damit wächst auch durch das Heiraten die Ungleichheit in der amerikanischen Gesellschaft, sagt die Soziologin Christine Schwartz von der University of Wisconsin-Madison.

    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47564/1.html

  25. http://www.vice.com/de/read/lgbt-stammesmitglieder-im-kolumbianischen-amazonas-423

    Ein Bericht über LGBT Ureinwohner.

    Dort gibt es bei manchen Männern eine Tendenz, feminine Gender-Rollen auszufüllen.
    Dieses Phänomen gibt es kulturübergreifend und Männer, die Frauenrollen einnehmen. Und nach wie vor sagt jeder Gegner, der jeweilige politische oder ideologische Gegner sei Schuld an dieser Unnatürlichkeit und Dekadenz. Und niemandem fällt was auf^^

    Wie kann denn ein Dschungelindianer dekadent und wohlstandsverwahrlost sein?

    https://vice-images.vice.com/images/content-images-crops/2016/02/25/a-new-paradise-the-transgender-tribes-of-the-columbian-amazon-body-image-1456429371-size_1000.jpg?resize=*:*&output-quality=

    https://vice-images.vice.com/images/content-images-crops/2016/02/25/a-new-paradise-the-transgender-tribes-of-the-columbian-amazon-body-image-1456429403-size_1000.jpg?resize=*:*&output-quality=

    https://vice-images.vice.com/images/content-images-crops/2016/02/25/a-new-paradise-the-transgender-tribes-of-the-columbian-amazon-body-image-1456429441-size_1000.jpg?resize=*:*&output-quality=

    https://vice-images.vice.com/images/content-images-crops/2016/02/25/a-new-paradise-the-transgender-tribes-of-the-columbian-amazon-body-image-1456429508-size_1000.jpg?resize=*:*&output-quality=

    https://vice-images.vice.com/images/content-images-crops/2016/02/25/a-new-paradise-the-transgender-tribes-of-the-columbian-amazon-body-image-1456429519-size_1000.jpg?resize=*:*&output-quality=

  26. Auf Avoiceformen verlinkt:

    Enthält die knappste und präziseste Definition von Feminismus, die ich seit langem gehört habe:

    Feminismus ist die Idee, dass Männer Frauen hassen. Damit Männer aufhören, Frauen zu hassen, sollen Frauen sich bei Männern beschweren, an ihnen rumnörgeln und viel jammern.
    (Feminism is the wacky idea that men hate women. They are misogynists. In order to stop men from hating women, women should complain and moan and nag them. Sounds like a great plan.)

  27. via Christian

    „Weiße Personen finden es voll rassistisch, Kartoffeln genannt zu werden. Wissen die überhaupt, was Rassismus bedeutet?“

    „Und überhaupt, ist es nicht eigentlich voll rassistisch, weiße Deutsche als „Kartoffeln“ zu bezeichnen? Bei Fahrkartenkontrollen wurde jedenfalls noch nie wer härter drangenommen, weil sie_er als Kartoffel aufgefallen ist. Oder anders gesagt: Wenn es weißen Menschen schlecht geht oder sie unterdrückt werden, dann kann das an allem Möglichen liegen (Klasse, Gender, schlimme Trennung), aber sicher nicht daran, dass sie weiß sind.

    Und das wiederum ist keine Frage der Hautfarbe, sondern ein Set an Privilegien, die eine Konstruktion „der Anderen“ ermöglichen. Helle Haut ist nur eines von vielen weißen Privilegien, die aber auch People of Color haben können. Und weil Unterdrückung ein System ist, das von oben nach unten (oder auch horizontal) funktioniert, aber eben nie von unten nach oben, können weiße Leute in Deutschland keinen Rassismus erfahren.

    Vielleicht ist es beleidigend, Kartoffel oder Mayo-Gesicht genannt zu werden. Diskriminierend ist es sicher nicht.“

    http://www.taz.de/!5276559/

    Schön das das mal geklärt wurde. Ich darf mich also aufgrund meiner Hautfarbe und Herkunft beliebig beleidigen lassen, weil ich in einem Land aufgewachsen bin in dem die meisten Menschen sich diese beiden Eigenschaften mit mir teilen.

    Es ist als ob sie sagen will: Jemanden muss ja Rassismus treffen und da ist es am besten wenn es die Weiße trifft.

  28. Im jüngsten Prozess angestrengt von Kachelmann gegen die mutmaßlich von ihm geschädigte Ex-Geliebte scheint noch nicht Alles verloren, immerhin will man am nächsten Verhandlungstag (13.4.) zwei Zeugen hören:

    http://www.focus.de/regional/frankfurt-am-main/prozesse-olg-laedt-zeugen-im-kachelmann-schadenersatzprozess_id_5326250.html

    Was heute verhandelt wurde, lässt sich diesem Beitrag leider nicht entnehmen. Aber zum letzten Prozesstag immerhin ist mir noch was untergekommen:

    http://ifgbsg.org/ich-bin-hier-immer-noch-der-chef-im-ring/

    Wo bleibt der #aufschrei, wenn man ihn braucht?

    • @semikolon

      Im Artikel heißt es:

      Bei der Zeugenvernehmung werde es um die Frage gehen, ob Kachelmann für sämtliche Kosten, die er als Schadenersatz geltend macht, persönlich legitimiert ist und die Kosten für die Gutachten selbst getragen hat, mit denen er sich im Strafprozess verteidigte.

      Es geht also nicht mehr um die Frage ob sie haftet, sondern um die Höhe

      • Lass mir die Hoffnung auf einen fairen Prozess, die Unschuldsvermutung und ein halbwegs glückliches Ende.

        Die Unschuldsvermutung. Die zumindest müsste Euch nun doch auch am Herzen liegen, wenn es Euch nicht nur darum gegangen wäre, dass potentielle Vergewaltiger nichts zu befürchten haben müssen in diesem Staate.

        • @semikolon

          Das Zivilverfahren kennt keine Unschuldsvermutung, sondern nur Beweislasten.

          Die Unschuldsvermutung gilt im Strafrecht

          Es erstaunt mich aber, dass du vorgibst, dass sie dich interessiert.
          Du bist ja unfähig sie ihm zuzugestehen

        • Öhm, klar.

          Für einen mutmaßlichen Vergewaltiger gilt die Unschuldsvermutung, weshalb er freizusprechen ist, wenn von Gutachtern der Verteidigung nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann, dass sie sich die ihm angelasteten Verletzungen selbst zugefügt haben könnte.

          Für die mutmaßlich Geschädigte, die nun die Kosten der Gutachter der Verteidigung abdecken solle laut ihm, dem gierigen, erfolgsverwöhnten Klagehansel, gilt die Unschuldsvermutung aber nicht, wie konnte ich das vergessen?
          Vermutlich hat es mich verwirrt, dass er mit seiner Klage bereits einmal abgewiesen wurde. Hast Du dazu zuuuufällig die richterliche Begründung oder wüsstest, wo und wie die zu ermitteln wäre?

          • @semikolon

            Strafverfahren: Der Staat gegen den Bürger mit dem Ziel der evtl Bestrafung des Bürgers. Es gilt die Unschuldsvermutung.
            Beachte bitte das der Staat kein Verfahren gegen sie eingeleitet hat, sie also auch nicht verurteilt hat

            Zivilverfahren: Bürger gegen Bürger mit dem Ziel der Durchsetzung bestimmter Forderungen. Es gibt Beweislasten, aber keine Unschuldsvermutung

        • Du verstehst offenbar nicht den Unterschied zwischen Zivilrecht und Strafrecht.

          wenn es Euch nicht nur darum gegangen wäre, dass potentielle Vergewaltiger nichts zu befürchten haben

          Ja, es ist essenziell wichtig und rechtsstaatlich, dass wir „potentiellen Vergewaltiger“ diesbezüglich nichts zu befürchten haben, solange wir keine tatsächlichen Vergewaltiger sind.

          wenn von Gutachtern der Verteidigung nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann, dass sie sich die ihm angelasteten Verletzungen selbst zugefügt haben könnte.

          Ich kann es nur immer wiederholen: die Gutachter waren allesamt der Ansicht, dass es sich wohl um Selbstverletzungen handelte, selbst unabhängige Gutachter (und auch die Bezahlten hätten ja einen Ruf zu verlieren).
          Was natürlich ins Bild passt, wenn die Falschbeschuldigerin ja auch noch nachweislich andere Beweise gefälscht hat, gelogen hat und sowieso die Verletzungen erst vorher googeln musste.

        • @Semikolon
          Ja, so wäre das halt, wenn die Vergewaltigungsgeschichte so wenig glaubwürdig ist, dass sie die Richter nicht überzeugt.

          Auch hatten wir Ihnen schon mal erklärt, dass in Zivilverfahren und Strafverfahren unterschiedliche Anforderungen an den Grad der Gewissheit gestellt werden. Während in Zivilverfahren ein hoher Grad an Wahrscheinlichkeit ausreicht, dürfen im Strafverfahren keine Zweifel bestehen. Sehr anschaulich war das damals in den Verfahren gegen O. J. Simpson. So gab es im Strafverfahren zwar eine hohe Wahrscheinlichkeit, aber noch Restzweifel, so dass er im Strafverfahren wegen des Doppelmordes freigesprochen wurde. Im Zivilverfahren gegen O. J. Simpson reichte hingegen der hohe Grad der Wahrscheinlichkeit für die Verurteilung aus, um O. J. Simpson zu Schadensersatzzahlungen zu verurteilen. Die scheinbar widersprüchlichen Urteile sind Folge der unterschiedlichen Anforderungen an den Grad der Gewissheit in den verschiedenen Verfahren. Und das gleiche Prinzip gilt auch in Deutschland, so dass das in Deutschland ebenfalls denkbar wäre.

          Unterstellen wir mal, dass eine Vergewaltigung zwar hoch wahrscheinlich, aber nicht zweifelsfrei war, dann wäre strafrechtlich in dubio pro reo freizusprechen gewesen. Würde das Opfer dann zivilrechtlich auf Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld klagen, könnte die hohe Wahrscheinlichkeit hingegen ausreichen, so dass der strafrechtlich freigesprochene Täter zivilrechtlich trotzdem verurteilt werden könnte.

          Claudia D. hätte somit ihrerseits Kachelmann auf Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld verklagen können und dann hätte Kachelmann der strafrechtliche Freispruch oder die Unschuldsvermutung auch nichts mehr geholfen. Hätte Claudia D. Kachelmann zivilrechtlich verklagt, läge die Beweislast bei Claudia D. Sie hätte dann nachweisen müssen, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit vergewaltigt worden ist. Der Grad der Zweifelsfreiheit wie im Strafverfahren wäre nicht erforderlich, so dass es bereits ausreichend wäre, dass der Richter den behaupteten Sachverhalt für sehr wahrscheinlich hält. Kann aber Claudia D. nicht einmal diesen (geringeren) Grad der Gewissheit nachweisen, hätte sie auch zivilrechtlich die Klage verloren.

          Wenn Kachelmann hingegen umgekehrt Claudia D. auf Schadensersatz verklagt, liegt die Beweislast in Bezug auf die Voraussetzungen für den Schadensersatz nunmehr bei Kachelmann. Nun muss also Kachenmann einen Sachverhalt beweisen und den Richter überzeugen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Sachverhalt vorliegt, der ihn zum Schadensersatz berechtigt. Würde das Gericht zu dem Ergebnis gelangen, dass eine Vergewaltigung nicht unwahrscheinlich war, würde Kachelmann seine zivilrechtliche Klage verlieren.

          Wenn Kachelmann daher zivilrechtlich gewinnen sollte, kann man daraus grundsätzlich folgern, dass die Behauptungen von Claudia D. so wenig überzeugend sind, dass das Zivilgericht überzeugt davon ist, dass keine Vergewaltigung stattgefunden hat. Aber vielleicht lässt das Zivilgericht diese Frage auch einfach offen, weil der Schadensersatzanspruch in Bezug auf die Gutachterkosten möglicherweise auch bereits alleine schon deshalb berechtigt sein könnte, weil Claudia D. offenbar zumindest in Teilbereichen des Sachverhaltes gelogen hat und möglicherweise alleine aufgrund dieser Lügen ein Gutachten notwendig geworden war. Aber, wie das Gericht urteilen wird, müssen wir halt abwarten.

        • „Sehr anschaulich war das damals in den Verfahren gegen O. J. Simpson. So gab es im Strafverfahren zwar eine hohe Wahrscheinlichkeit, aber noch Restzweifel, so dass er im Strafverfahren wegen des Doppelmordes freigesprochen wurde. Im Zivilverfahren gegen O. J. Simpson reichte hingegen der hohe Grad der Wahrscheinlichkeit für die Verurteilung aus, um O. J. Simpson zu Schadensersatzzahlungen zu verurteilen.“

          Muhahaha.

          Damit dieser Vergleich aufginge, hätte allerdings der „if I did it“-Autor O. J. Simpson die Toten Ronald Goldman und Nicole Brown Simpson post mortem erfolgreich auf Schadensersatzzahlungen verklagen müssen.

          Aber wer stört sich schon an solchen „Details“…

        • An der Stelle hatte ich das Lesen deines Kommentars eingestellt.
          Es ist mir absolut unbegreiflich wie man meinen kann, sie hätte eine Chance gehabt ihn „zivil“ auf Schadensersatz zu verklagen, wenn die Richterbank sich nichtmal dazu überwinden konnte ihn eines Verbrechens zu verurteilen. Soweit ich weiß, kann ein Opfer als Nebenklägerin sich den Weg ja nicht aussuchen, die Staatsanwaltschaft erhebt die Klage und hätte bei einem aussichtsreichen Verfahren (wie dieses anfänglich eines war) in einem Abwasch gleich auch die Schmerzensgeldzahlungen fordern müssen. Oder nicht?

        • Ehrlich gesagt hatte ich beim O.J. Simpson-Fall damals auch den Eindruck, es ginge um eine Situation mit Seltenheitswert.
          Als hätte man den Freispruch wegen Restzweifel zurücknehmen wollen, weil man sich insgeheim doch recht sicher war, dass er es wahrscheinlich getan hatte.

          Wenn Kachelmann mit seiner Forderung jetzt durchkäme, wär das ebenfalls was Neues. Etwas grässliches Neues.
          Der muss aufgehalten werden, überhaupt gar keine Frage.

        • Hast Du die Begründung für die Einstellung der exakt-selben Klage Kachelmanns denn gefunden?
          Wieviele Anläufe könnte er bei einem erneuten Scheitern denn noch nehmen?

        • O.J. Simpson wäre mir jetzt spontan auch nicht als leuchtendes Beispiel für einen funktionierenden Rechtsstaat eingefallen. Ohne mich damit genau befasst du zu haben: da lief doch einiges schief, oder?

          Der Fall Kachelmann ist insofern ein Skandal, dass hier nicht nur die Presse in beispielloser Weise, sondern auch Staatsanwaltschaft und Gericht der Vorverurteilung gegen Kachelmann erlegen sind, ohne dass letztere für ihre Befangenheit grade stehen mussten.
          Das Nachkarten in der Urteilsbegründung (des einzig möglichen und selbstredend korrekten Urteils: Freispruch), was das Gericht offenbar benötigte um die eigene Haut zu rette, sollte nochmal durch die Fakten nicht gedeckte Zweifel an Kachelmanns Unschuld säen und grenzte in der Formulierung an üble Nachrede.

        • Der Mannheimer Prozess und das niederträchtige Zweifelsäen des Gerichts ist natürlich auch ein Grund für den ersten verlorenen Zivilprozess:

          Die Zivilkammer habe „nicht mit der erforderlichen Sicherheit feststellen können“, dass die Ex-Geliebte Claudia D. ihn wissentlich falsch beschuldigt habe, hieß es zur Begründung.

          Zwar sind die Zivilrichter nicht an die Feststellungen ihrer Kollegen gebunden – aber, wie der Vorsitzende Richter Gerold Kurz am Montag sagte, „nicht so frei, dass wir ohne triftigen Grund diese Erkenntnisse unter den Tisch fallen lassen können“. Um die Frankfurter Richter davon zu überzeugen, sich gegen die Kollegen aus Mannheim zu stellen, hätte Kachelmann also schon etwas Besonderes aus dem Hut zaubern müssen.

          Man muss schon sehr empathielos sein um nicht nachvollziehen so können, dass er sich und seinen beschädigten Namen von der Mannheimer Skandal-Urteilsbegründung befreien will.
          Vollkommen nachvollziehbar.

        • „Beachte bitte das der Staat kein Verfahren gegen sie eingeleitet hat, sie also auch nicht verurteilt hat“

          Richtig, sie ist nichtmal Angeklagte, sondern immernoch – auch als Beklagte – mutmaßlich Haupt-Geschädigte.

          „Stell dir doch einfach mal vor, dass seine Version richtig ist.“

          Das hielten die Richter aber für unwahrscheinlicher als den Vorwurf der Vergewaltigung.

          „Dann ist es doch nur gerecht, wenn sie zahlt.“

          Im Grunde wirft man ihr nun einen versuchten bzw. leichtfertig in Kauf genommenen Suizid vor, nich? Würden dafür keine mildernden Umstände geltend gemacht werden?

        • „Hast du das Aktenzeichen der ersten Instanz?“

          Die Frage ging an Dich oder alternativ halt: wie bzw. wo findet man sowas denn raus?

        • @Semikolon
          Ich gebe es langsam auf. Das erscheint mir langsam wirklich so, als würde man jemanden Matheregeln erklären wollen, der sich vehement weigert, überhaupt auch nur zu lernen, was Zahlen sind.

          Und auch, wenn Sie es nicht glauben wollen, aber der Fall O. J. Simpson lässt sich mit den unterschiedlichen Anforderungen erklären, die in den unterschiedlichen Verfahrensarten an den Grad der Gewissheit von Nachweisen gestellt werden. Wenn es hoch wahrscheinlich ist, aber eben nicht zweifelsfrei, dass jemand der Täter war, dann ist er strafrechtlich freizusprechen und kann trotzdem zivilrechtlich verurteilet werden.

          Wenn Ronald Goldman und Nicole Brown falsche Spuren gelegt hätten, damit ein Unschuldiger einer Straftat verdächtigt wird, dann wäre eine Schadensersatzklage von O. J. Simpson gegenüber den Erben von Ronald Goldman und Nicole Brown genauso denkbar gewesen. Problem ist nur, dass anders als im Fall Kachelmann die Opfer (Ronald Goldman und Nicole Brown) wohl nichts Vorwerfbares in Bezug auf die Verdächtigung eines Unschuldigen getan haben. Auch bestand anders als im Fall Kachelmann wohl eine hohe Wahrscheinlichkeit (wenn auch nicht zweifelsfrei), dass O. J. Simpson trotz des strafrechlichen Freispruches trotzdem der Täter gewesen sein könnte (was für eine zivilrechtliche Verurteilung ausreicht), während im Fall Kachelmann offenbar eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass Claudia D. gelogen hat und Kachelmann tatsächlich unschuldig ist.

          Wenn vom Verletzten im Strafverfahren kein Adhäsionsantrag (§ 404 StPO) gestellt wird, wird das Strafgericht im Übrigen auch NICHT über zivilrechtliche Ansprüche miturteilen, so dass diese in getrennten Verfahren zu behandeln wären. Wenn das Strafgericht den Täter (wie im Fall Kachelmann) freispricht, würde das Gericht auch einen gestellten Adhäsionsantrag ablehnen und über die etwaigen zivilgerichtlichen Ansprüche ebenfalls NICHT mit urteilen. Dem Verletzten steht dann immer noch der Zivilrechtsweg offen, da über den zivilrechtlichen Anspruch ja nicht entschieden worden ist.

          Das alles ändert jedoch nichts daran, dass in Zivilverfahren und Strafverfahren unterschiedliche Anforderungen bestehen und ein etwaiges ungerechtes Verfahren zu Lasten von Claudia D. bisher NICHT ersichtlich ist. Wenn Claudia D. der Überzeugung wäre, dass trotz des strafrechtlichen Freispruches die Nachweise ausreichen, von einer hohen Wahrscheinlichkeit ihrer Vergewaltigung auszugehen, hätte sie zivilrechtlich gute Chancen. Reichen die Nachweise hingegen nicht aus oder erscheint es sogar hoch wahrscheinlich, dass Claudia D. gelogen hat, dann würde sie auch zivilrechtlich keine Chancen haben. Und danach sieht es im Fall Kachelmann wohl aus.

        • >>> Hast du das Aktenzeichen
          >>> der ersten Instanz?

          Ich glaube, es müsste folgendes Aktenzeichen sein: 2-18 O 198/12 (LG

          Frankfurt).

          Das Berufungsverfahren beim OLG Frankfurt hat wohl folgendes

          Aktenzeichen: 18 U 5/14

          Zumindest ad hoc kann ich das Urteil der ersten Instanz leider nicht frei zugänglich finden. Das Landgericht war aber nach Berichten wohl davon ausgegangen, dass der beweisbelastete Kachelmann nicht ausreichend nachgewiesen habe, dass Claudia D. wissentlich falsch ausgesagt habe. Zwar gäbe es forensische Erkenntnisse von Sachverständigen, die sich mit der Darstellung von Claudia D. nur schwer in Einklang bringen ließen, ohne diese indessen mit vollständiger Sicherheit ausschließen zu können. Auch habe das Landgericht angeblich im Rahmen ihrer Beweiswürdigung berücksichtigt, dass Claudia D. „zu verschiedenen Punkten des Randgeschehens im Strafverfahren nachweislich falsche Angaben gemacht hat“.

          http://raheinemann.de/lg-frankfurt-kein-schadenersatz-fuer-joerg-k/

          Wenn man den Satz liest: „ohne diese indessen mit vollständiger Sicherheit ausschließen zu können“, liegt der Verdacht nahe, dass das Landgericht (1. Instanz) die zivilrechtlichen Erfordernisse an die Gewissheit eines Beweises überspannt hat.

          Denn anders als im Strafverfahren reicht im Zivilverfahren eine geringere Gewissheit in Bezug auf den zu führenden Nachweis aus. In Zivilverfahren reicht bereits ein hoher Grad an Wahrscheinlichkeit aus, der Zweifeln ausreichend Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (vgl. BGH 17.02.1070, III ZR 139/67).

          Und es gibt nach Aussagen der Anwälte von Kachelmann in dem Zivilverfahren angeblich auch neue Gutachten und Beweismittel, die die vorsätzliche Falschbelastung durch Claudia D. belegen sollen.

          http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=392

          Wenn man nun sieht, dass das OLG Frankfurt sogar schon die Beweisaufnahme zur Schadenshöhe vornimmt (was normal nur dann zulässig ist, wenn das Gericht nach dem bisherigen Verfahrensstand die Schadensersatzpflicht für berechtigt hält), so dürfte das vermutlich darauf hindeuten, dass das Landgericht in der 1. Instanz die Anforderungen in Bezug auf das Beweismaß überspannt hat und tatsächlich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass Claudia D. vorsätzlich gelogen hatte.

          Denn, wenn die Berichte über das 1. instanzliche Urteilen stimmen sollten, waren ja auch schon die diesbezüglichen Ausführungen ziemlich vernichtend für Claudia D. (= „zu verschiedenen Punkten des Randgeschehens im Strafverfahren nachweislich falsche Angaben gemacht“ / forensische Erkenntnisse lassen sich nur schwer mit Darstellung von Claudia D. in Einklang bringen).

        • Interessant, danke. Da kann man sich also doch noch eine berechtigte Hoffnung auf die Vernunft der Gerichte machen, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

        • Zumindest ad hoc kann ich das Urteil der ersten Instanz leider nicht frei zugänglich finden.

          Das sollte sich unter pressestelle@lg-frankfurt.justiz.hessen.de anfordern lassen.

          Entscheidungen, die Sie hier nicht finden, können Sie bei der jeweiligen Dokumentationsstelle anfordern. Grundsätzlich ist dabei die Angabe des entscheidenden Gerichts und des Aktenzeichens erforderlich.

  29. Ist zwar ein Werbefilm für Volleycam, aber interessanter Vergleich einer professionellen Tennisspielerin mit einem geübten männlichen Amatuer:
    viel Spass.

  30. Bei der 10. min sagt er dass das nahezu nutzlos und gefähliche Viagra für Frauen auf Druck von Frauenrechtsorganisationen auf den Markt gebracht wurde, von dieser hier:

    http://eventhescore.org/ ,

    in dem sie mit dem Vorwurf der Misogynie Druck auf pharmazeitische Unternehmen ausgeübt haben.

    Was überhaupt möglich ist, spielt für die gar keine Rolle. Daran erkennt man das es sich um eine Ideologie handelt. Und die Krönung ist noch das sie die Leute bedrohen, damit die machen was sie wollen.

    • Ich hätte ihm den Bart komplett abrasiert und ihm „this is what a radikal feministic gay loving islamistic Imam looks like“ ins Gesicht tätowiert, solange die Narkose hält.

    • Im Grunde zeigt das Bild aber die ganze Groteskheit des Islam. Der will rumlaufen „genau wie damals“, weil das damals bei Mohammed wohl so war. Und auch Lebensregeln wie damals^^
      Und sobald er krank wird, switcht er einfach, wechselt in eine verhasste Parallelwelt und geht in ein modernes Krankenhaus und legt sich mit seinem Bart und seiner Aufmachung wie aus dem Jahre 600 in einen High Tech Operationssaal^^
      ein Islamist mit OP-Hemd, das ist einfach albern.

      Er hat übrigens rheumatoide Arthritis.

      „Ahmet Mahmut Ünlü trägt Vollbart, Turban und eine lange Robe. Seine Ansichten sind antimodernistisch. In einer Predigt nach dem Erdbeben von Gölcük vom 17. August 1999 mit mehr als 17.000 Toten erklärte Ünlü, dieses Erdbeben sei durch Gott befohlen worden. Dieser habe damit die Lasterhöhlen, die Wucherer, die Prostitution und die Ehebrecher treffen wollen. Die gestorbenen Muslime erklärte er mit der Notwendigkeit von Märtyrern. Gott habe Märtyrer gewollt, deshalb hätten Muslime sterben müssen.“

      xD

      Naja, für die Nummer haben ihn die Türken sogar in den Knast gesteckt, aber das ist auch schon ewig her, da war wahrscheinlich noch mehr Geist von Attatürk übrig.

      Wieso kann er dann nicht einsehen, dass Allah will, dass er Rheuma hat und dieses Los einfach mal annehmen? Oder wieso kann er das nicht als gerechte Strafe für zu ungesundes, reichhaltiges Essen oder so ansehen und es mannhaft ertragen anstatt sich gleich vor einer Frau auf den Rücken zu legen und ein Fass aufzumachen, nur wegen „ein bisschen“ Gelenkschmerzen und vielleicht deformierten Händen, und da dann gleich die eigenen moralischen Prinzipien über den Haufen zu werfen. Wieso lässt man überhaupt in seinem Körper rumpfuschen? Krankheiten sind doch sowieso vom Satan, eine Prüfung Gottes oder so. Wie will man da mit westlicher Medizin verabreicht durch imkompetente Frauen überhaupt gegen an kommen?
      Dabei hat er laut wikipedia sogar ein Buch verfasst mit dem Titel
      „Her bir uzuv icin şifa ayetleri [Für jedes Organ heilende Koranverse]“
      Wieso hat er das Buch nicht benutzt um sein Immunsystem von seiner Autoaggression zu heilen?
      Und wahrscheinlich wird es keinen Journalisten oder TV Show Anrufer geben, der ihn das fragt.

  31. Ich bin der erste, der sich der Tatsache bewusst ist, dass ich nur einen sehr kleinen Teil des Internets auf meinem Schirm habe. Ach was „klein“: winzig!

    Daher die Frage in die Runde: Kennt irgendjemand hier einen Blog oder Channel von einer Frau, auf der solche Filme zu sehen sind?

    Wenn nein, dann sollte man den Genderstudies Leuten Bescheid geben, dass hier der Grund liegt, warum so wenig Frauen STEM machen.

  32. Ich gehe gerade mit mir selbst in’s Gericht und stelle fest:

    Ich würde bei den Präsidentschaftswahlen in den USA Trump wählen und mir seinen Sieg auch wünschen.

    Aus einem einzigen Grund: Nicht weil mir seine Wahlversprechen so gefallen (welche sind das eigentlich?), sondern einfach nur, damit ich die ganzen entsetzten Gesichter und Artikel danach bestaunen kann. Und weil er ziemlich outspoken ist und sich einen feuchten Dreck darüber scherrt, was andere über ihn denken.

  33. http://www.breitbart.com/national-security/2016/03/01/8-year-old-yazidi-girl-sets-self-on-fire-to-stop-islamic-state-jihadists-from-raping-her/

    „German doctor Jan Ilhan Kizilhan, treating Yazidi victims of the Islamic State (ISIS/ISIL/IS), tells the Agence France-Presse he has treated an 8-year-old girl who set herself on fire to stop jihadists from raping her.

    “IS sold her eight times during the 10 months she was held hostage, and raped her hundreds of times,” he said. “This is one of the cases I always have in my mind.”

    The fire burned 80 percent of her body, and Kizilhan said the girl lost her nose and ears. „

  34. Boey, wie kann man das überhaupt durchhalten mit diesem Tüpen ne 3/4-Stunde lang zu diskutieren?

    Immer dasselbe mit diesen SJWs:

    – lassen einen nicht ausprechen
    – geben keine konkreten Antworten
    – versuchen immer schnell das Thema zu wechseln wenn es unbequem wird und die Argumente des Gegenübers überzeugend sind

    – und sie unterstellen dem Gegenüber genau das was sie, und nur sie, selbst gerade machen

    Das ist wirklich ein Problem. Man kann gar nicht mir den Reden, nicht diskutieren und sie sind auch in keiner Weise bereit dazuzulernen. Wenn man denen zeigt warum der Gender Pay Gap nicht das aussagt, was sie behaupten das er aussagt, dann hindert sie es trotzdem nicht daran diese offentsichtliche Lüge weiter zu verbreiten.

  35. Neues von Emma Sulcowicz:

    http://www.latimes.com/entertainment/arts/culture/la-et-cm-emma-sulkowicz-los-angeles-coagula-emmatron-20160228-story.html

    Sulkowicz is present at Coagula Curatorial. If the name is unfamiliar, it’s because she’s better known as “Mattress Girl,” the Columbia University student who in 2014 began carrying a mattress on campus to protest the university’s refusal to expel the student she accused of rape.

    The performance became a highly visible flashpoint in discussions of campus sexual violence. Sulkowicz graduated last spring and her first solo outing, titled simply “Self-Portrait,” is a frank response to this media attention.

    No mattresses are in sight, only Sulkowicz and an uncannily life-like sculpture of her, “Emmatron,” standing on matching white pedestals. Empty pedestals are placed before artist and artwork, and visitors are invited to step up to talk with them.
    You may speak to Sulkowicz about anything you like, but if you stray into mattress territory, she will direct you to “Emmatron,” who “speaks” (although her lips don’t move) through an iPad app loaded with preset questions and answers of which Sulkowicz has grown tired. However, at the well-attended opening Saturday night, viewers wanting to learn more about “Mattress Performance” were out of luck: The recorded answers were difficult to hear amid the babble of conversation, rendering “Emmatron” effectively mute.

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