Selbermach Mittwoch 49 (24.02.2016)

Da anscheinend keiner gute Seiten kennt ziehe ich ihn mal vor.

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378 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 49 (24.02.2016)

  1. Der schwarze, konservative amerikanische Präsidentschaftskandidat Ben Carson meint, Obama sei kein authentischer Schwarzer:

    „In a Politico podcast, Carson suggested that President Barack Obama was “raised white” and that, unlike his own upbringing in hard-knock Detroit, the nation’s first black commander in chief cannot truly identify “with the experience of black Americans.”

    http://www.thedailybeast.com/articles/2016/02/23/ben-carson-s-desperate-new-black-litmus-test-for-raised-white-obama.html

    Würde ja voll der Rede von den „Persons of Colour“, die alle umfassen, die keine Weißen sind, wiedersprechen.

  2. Zu der #freekesha -Sache könntest du mal einen Artikel machen, da droht die nächste prominente Rape Accusation -Blase zu zerplatzen (welche gab es eigentlich bei uns, seit Türk, Kachelmann, Dall? Steht denen ein echter Fall entgegen?)
    Die ganze Geschichte stinkt sowas von zum Himmel und hat alles, was das MRA-Herz höher schlagen lässt.

  3. Über Return of Kings wurde in diesem Blog ja schon geschrieben. Aber wurde über das Männermagazin von Lt. Dino schon diskutiert?
    Vieles was da steht mag vielleicht irgendwie „richtig“ sein aber besonders aus den Kommentaren der Leser trieft es geradezu von Frauenfeindlichkeit und Verbitterung. Ich erinnere mich wie da jemand sozusagen als Heulsuse hingestellt wurde weil er im Kommentarbereich mal ganz wertfrei geschrieben hat dass eine Gesellschaft die zu wenig Kinder bekommt zusammenbricht. Dies nur mal so als Beispiel für die Verbitterung dort.
    Mir scheint es manchmal dass dort Leute schreiben die lange Zeit von ihrer Partnerin irgendwie ausgenutzt wurden und dann auf einmal „aufgewacht“ sind.
    Könnte man, auch wenn das jetzt wie Schubladendenke aussieht, die Seite Das Männermmagazin als so ne Art deutsche Version von Red Pill einordnen???
    Eines kann ich jedenfalls sagen: The Rational Male ist aus meiner Sicht wesentlich „frauenFREUNDLICHER“ als Das Männermagazin.

    • Red Pill Rage ist eine Realität.

      Ebenfalls, dass manche da nicht wieder rauskommen.

      Und überall gibt es auch Leute, an denen die Phase entweder vorbeigegangen ist oder die sie überwunden haben und daher vernünftig schreiben und denken können.

      Der Vorteil davon, dass Männer sich nicht unter einem Label (wie „Feminismus“) unterordnen, ist ja, dass die normalen „Das ist Quatsch, was du schreibst“ Diskussionen (die wir ja auch hier regelmäßig haben) zur Distanzierung reichen.

      Dass manche Feministinnen geistig davon überfordert sind, dass kaum ein Mann von einer großen Bruderschaft ausgeht, dass sie daher meint, Arne Hoffmann und Breivik sei ja quasi das selbe (i.e. „Mann, der Feminismus nicht gut findet“), steht auf einem anderen Blatt und ist m.E. schon theoretisch nicht zu vermeiden.
      (Was für ein vergurkter Satzbau 😦 )

      Mehr als das interessiert mich nicht, was bei Dino passiert.

    • „Diskutiert“ ist relativ.
      Die – sicherlich auch übertrieben gemeinten – Punkte im Maennermagazin sind wohl in erster Linie als ein Weg zu sehen, wie Mann in der aktuellen Realität in einem worst-case noch die Reste eines menschenwürdigen Daseins mitnehmen kann.

      Die Diskrepanz der Ansprüche von „Weibsvolk“ und der Realität – z.B. am Beispiel Github http://www.danisch.de/blog/2016/02/21/frauen-korrelationen-und-kausalitaten/ – ist eine abstrakte Sicht auf die Unterschiede von Gruppen im Durchschnitt.
      Wenn man nun diese aber auf eine individuelle Ebene projeziert (und dann noch bestätigt wird) ist es doch nicht Verwunderlich, dass man die Verachtung darüber, wie wir als Gesellschaft mit Versagerinnnen umgehen, in entsprechenden Worten ausdrückt.

      Artikel von neulich zB:
      http://www.das-maennermagazin.com/blog/ehemaenner-bekommen-fiktives-einkommen-fuer-mehr-unterhalt-an-die-exehefrau

      Ein Absatz ist frauenfeindlich, der Wahrheitsgehalt des Unterrechtsthemas soll beureilen wer will (Hauptteil) – der Schluss ist die Darstellung seines Lösungsansatzes
      (PS – sollten die Zahlen stimmen: 5000e Netto montasgehalt wäre ordentlich, und auch 770 E „Spassausgaben“ mal einfach so erscheinen mir als Almosen an einen vollwertigenerwachsenen Menschen als recht hoch..)

    • Die Frauenfeindlichkeit bei Dino ist überwiegend performative antifeministische „Diskurs-Frauenfeindlichkeit“. 🙂

      Als unflätiger Verbalflatulenzler habe ich ja durchaus Sympathie für den Humor dort. Mir scheint, daß da manche etwas spießig und verklemmt sind.

      Daß man sich bei MANNdat anders ausdrückt, ist verständlich und auch richtig.

      Aber auch der Eugen hat schon mal das böse Wort von den „Konsumfotzen“ in den Mund genommen. Könnte also auch fast bei Dino kommentieren.

    • Was ich an diesem Mann bewundere, ist, wie er es schafft, so dermaßen alt auszusehen. Ich dachte erst, das sei ein 78 jähriger Rentner. Dann habe ich mal gelesen, dass er erst 48 ist. Wahrscheinlich liegt das an der Glatze und der Brille.

      wobei ich seinen Stil auch wiederum interessant finde, auch wenn er mir nicht gefällt und wie gesagt unglaublich altbacken wirkt. Im Grunde könnte er auch ein klischee-schwuler Schuh-Designer sein und offenbar kokketiert er auch damit und es stört ihn nicht, wenn man ihn dafür hält.

      Allerdings tut er natürlich wirklich nichts anderes, als Ungutes über Frauen zu verbreiten. Das ist doch nichts anderes als Radikalisierung.

      • > Das ist doch nichts anderes als Radikalisierung.
        Stimmt.

        Leider ist doch die Frage, wieso das „Impact“ haben kann.
        (Als ich ihn das erste mal las, dachte ich noch dass er a drummada Schelln nötig hätte – mittlerweile denke ich das bei seinen Texten nicht mehr immer)

        Im Gesamtbild finde ich es wichtig,dass es solche Stimmen gibt.
        So wie die Radab-Fems für „normale Feministinnen“ wichtig sind um als vernünftig dastehen zu können (Duden Definitions Femis) – so denke ich braucht eine jede politische Bewegung*, also auch die MRAen, entsprechende Randpositionen 🙂

  4. „Da anscheinend keiner gute Seiten kennt ziehe ich ihn mal vor.“

    mimimimimimimi

    ^^

    —–

    via Genderama:

    Feminism is about space for women, plain and simple. Feminists are used to not being taken seriously by the patriarchy, and I find that a man who uses his male privilege to speak on behalf of women is no better than someone who actively oppresses women. (…) A man should never voice actively in feminist advocacy, but he can aid the feminist cause.

    Wir sollten das ein für allemal festhalten: „Ein Mann, der sich für Frauen ausspricht, ist nicht besser als ein Mann, der Frauen unterdrückt.“ Und: „Ein Mann sollte niemals aktiv für den Feminismus eintreten.“ So lautet der feministische Wunsch. Ist es denn so schwer, ihn zu erfüllen?“

    Passend dazu das aktuelle Video von Paul Elam zu Hoff Sommers:

    Ich schätze die Arbeit von CHS, wenn es um Redefreiheit geht, wenn sie kritisiert das der Feminismus Frauen jede Verantwortung abspricht oder wenn sie feministische Fake-Studien widerlegt. Aber ich schließe mich auch dem an was Paul Elam sagt. Diese Meinung hatte ich aber schon zuvor. Es gab da mal ein Video von CHS, in dem sie etwas sagte wie, das man das Potential in Jungen wecken muss und es falsch ist Jungen als defekte Mädchen anzusehen und das sie unter der richtigen Führung durch Frauen viel gutes auf der Welt tun können.

    Das ist natürlich kein Männerbild, welches ich vertreten würde. Ich denke nicht das ein Geschlecht das andere brauch umd ein guter oder vollständiger Mensch zu werden.

    Naja und Mädchen brauchen ja anscheinend mal wieder keine besondere geschlechtssensible Erziehung, die dürfen alles sein was sie wollen und Männer brauchen gar nicht erst mit irgendeiner Erwartungshaltung an sie heranreten. Das nennt man dann wohl Augehöghe oder so…

    Bzgl. des Videos hab ich noch einen schönen Kommentar gefunden:

    The speech drew more outrage than I think it deserved. I would say the outrage demonstrated that it needed to be said, or at least that something similar needed to be said. I think it is important that we are distinct from dissident feminists – although I have a lot of time for dissident feminists (Paglia and Roiphe among others). You can’t really call yourself a feminist unless you are gynocentric, nor claim you’re not gynocentric if you call yourself a feminist For example, Roiphe makes no secret of the fact in The Morning After that she is concerned with how feminist extremism is going to impact women’s freedoms – the effects upon men are secondary concerns to her – all that demonstrates is that we have common ground. The policies and disinformation she objects to because they will disempower women are the same policies and disinformation that I’ll object to because they demonize men – good, we have common ground. This doesn’t necessarily mean we will have common ground on everything. I think it was important to set some clear blue water between the MRM and people like CHS and Cathy Young, even though I have a great deal of respect for both of them (possibly more for Cathy Young actually because she doesn’t seem to have the massive PR backing that Sommers benefits from). At max, I think it could be said that dissident feminists are feminists we could work with as allies, where we have goals in common, but not „married“ to because at some point we’ll still disagree. I suppose most of us have read Sexual Personae, and if so most of us probably shouted „no! Camille, no, no no!“ when we read the line „only men rape“. Am I right? Tell me it’s not just me that argues with books. Anyhow, that’s how I feel about dissident feminists – I respect them, I appreciate their efforts, but I expect to have to take issue with them.

    If I have one criticism of Paul’s speech: I thought the use of the word „misandrous“ was harsh – whereas „gynocentric“ was appropriate. Many MRAs (including myself) go to the word „misandrous“ too easily and too quickly, in much the same way as feminists go to the word „misogyny“ – both these words imply hatred, not just sex discrimination. If CHS was saying, as other feminists do, that men are violent or all men conspire to oppress women or men need to be taught not to rape then I would be perfectly happy to say she’s a misandrist. She doesn’t. Granted, she patronises men and views them in a utiltarian manner. That’s not misandry – that’s pretty much par for the course from most women. It would have been more reasonable to say she’s a „female chauvinist“! I think there needs to be some nuance – we can’t use the same word to describe CHS as we use to describe Amanda Marcotte. There’s a difference between hating and underestimating.

    • Verstehe ich das richtig?
      Paul Elam geht gegen Christina Hoff Sommers vor?

      Ich hab mir das Video zwar nicht angeschaut, werde es gleich machen, jedoch ist das meiner Meinung nach ein ziemlich schlechter Schachzug. Erinnert mich schon langsam an dieses feministische „sich gegen Verbündete“ stellen bzw. die abwerten. Hätte nicht gedacht, dass sich das auch irgendwann bei führenden Männerrechtlern wie Elam durchsetzt.

      • Man kann nicht sagen, dass er gegen sie vorgeht. Mehr dass er Zitate von ihr bringt, die belegen, dass CHS das Interesse von Frauen jederzeit vor das Interesse von Männern setzt.

        Das muss m.E. erlaubt sein.

        • „Mehr dass er Zitate von ihr bringt, die belegen, dass CHS das Interesse von Frauen jederzeit vor das Interesse von Männern setzt.

          Das muss m.E. erlaubt sein.“

          Warum?

          Das wäre als Equity-Feministin Etiquettenschwindel.

          Dahinter verbirgt sich aber generelleres. EvoPsych sagt das Frauen instinktiv so „denken“.

          Für „Zivilistionsgestaltung“ aber verhehrend.

  5. Neues aus der ZEIT:
    Überraschenderweise Feminismuskritisch!
    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/06/harald-martenstein-diskriminierung-fluechtlinge-maedchen-jungs
    Über gegenderte Kinderspielplätze, Frauenzonen in Bussen und Diskriminierung…

    http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-02/karen-duve-macht-roman
    Kurzfassung „Karen Duves neuestes Machwerk beleidigt Literatur und Verstand“
    „Die weibliche Akif“ 🙂
    „Die Welt geht unter, und Männer sind schuld…“

    Zitat: „Ohnehin wäre es ein Missverständnis, Macht als einen feministischen Roman zu bezeichnen – jede einigermaßen reflektierte Feministin würde sich gegen das Weltbild, das Karen Duve im flotten Kolportagesound verkauft, zur Wehr setzen. “
    Ja, dann schau mer mal, wo die reflektierten Feministinnen sich so rumtreiben. Die durchschnittliche Radfeministin, für die Männer ja generell scheisse sind, wird sich wohl mit diesem Machwerk gut identifizieren können…

      • @ Christian

        Naja, es ist halt schon eine Abstimmung gegen die Gender-Ideologie bzw. gegen Gender-Mainstreaming. Das finde ich schon gut.

        Gender-Mainstreaming ist halt ohne Diskussion darüber eingeführt worden, regelrecht hinter unserem Rücken. Eine Debatte darüber hat es nie gegeben, also jetzt keine größere, öffentliche Debatte. So gesehen ist so eine Demo gut.

        Partiell ist es natürlich Mist. Der Haken daran ist halt der, dass auch wirkliche Homosexuellenfeinde dabei mit von der Partie sind. Kreationisten findet man so weit ich weiß auch unter diesen Demonstranten. Klar, das ist wirklich Mist.

        Was die Bildungspläne selbst angeht: Ich will nicht einen Sexualkundeunterricht, wie ihn sich tiefreligiöse Menschen wünschen, aber auch nicht einen, wie ihn sich Vertreter der Gender-Ideologie wünschen. Sexspielzeug gehört auch aus meiner Sicht nicht unbedingt in den Unterricht, und „Darkroom“ u.ä. sollte auch nicht z.B. pantomimisch von Schülern gespielt werden. Auch sollte aus meiner Sicht nicht die normale Ehe/Familie nur noch als eine Lebensform von vielen propagiert werden, gleichrangig mit z.B. dem Homo-Paar mit Adoptivkind. finde ich jedenfalls.

        Toleranz und auch Akzeptanz gegenüber Homo- oder auch Trans- und Intersexuellen ist gut, da bin ich auch für, aber man kann as meiner Sicht nicht so tun, als wäre die Normalfamilie mit Vater, Mutter und Kind(ern) nur noch ein Fall von vielen, obwohl es allein schon zahlenmäßig der Normalfall schlechthin ist.

        Ist halt eine zweischneidige Angelegenheit mit der Demofüralle.

        Aber gut, solange es Gender Mainstreaming gibt und Bildungspläne, gemäß derer sogar fächerübergreifend den Schülern die Gender-Ideologie eingetrichtert werden soll und damit auch Fernbilder von der biologischen Wirklichkeit der Geschlechter (z.B. dass es mehr als zwei Geschlechter geben soll usw.), ist es aus meiner Sicht sinnvoll, dagegen zu demonstrieren.

        Klar, besser wäre, wenn da keine Homophoben und keine Kreationisten mit dabei wären.

        • „Naja, es ist halt schon eine Abstimmung gegen die Gender-Ideologie bzw. gegen Gender-Mainstreaming.“

          Es ist irrer Schwachsinn von irgendwelchen Irren, die überhaupt nicht wissen, wovon sie reden.
          Die Rethorik ist keinen Deut sinnvoller oder logischer als die der „Willkommenskultur“; „Bereicherung“ Gutmenschen

          „Was die Bildungspläne selbst angeht: Ich will nicht einen Sexualkundeunterricht, wie ihn sich tiefreligiöse Menschen wünschen, aber auch nicht einen, wie ihn sich Vertreter der Gender-Ideologie wünschen. Sexspielzeug gehört auch aus meiner Sicht nicht unbedingt in den Unterricht, und “Darkroom” u.ä. sollte auch nicht z.B. pantomimisch von Schülern gespielt werden.“

          Will ich auch nicht. Aber die wollen einen sexualkundeunterricht und eine Behandlung von Homosexualität wie in Rußland oder anderen Osteuropäischen Ländern. Wenns nicht so wäre, würden Kuby und von Storch nicht ständig in diese Länder reisen und da auftreten.

          „Auch sollte aus meiner Sicht nicht die normale Ehe/Familie nur noch als eine Lebensform von vielen propagiert werden, gleichrangig mit z.B. dem Homo-Paar mit Adoptivkind. finde ich jedenfalls““

          Und wieso nicht? Wieso ist es nicht „gleichrangig“, ein familienloses Kind aufzunehmen und ihm eine Familie zu geben? In was für einem Rangsystem überhaupt, welche Achsen hat dieses Rangsystem? Lebenswertheit? „Wir sind viel wichtige für die Gesellschaft als ihr und wir brauchen es für unser Ego, dass das offiziell bestätigt wird“?

        • @ Atacama

          „Es ist irrer Schwachsinn von irgendwelchen Irren, die überhaupt nicht wissen, wovon sie reden.“

          Das kann man so auch nicht sagen. Natürlich sind AUCH irre dabei, wie überall.

          „Die Rethorik ist keinen Deut sinnvoller oder logischer als die der “Willkommenskultur”; “Bereicherung” Gutmenschen“

          Finde ich schwer vergleichbar.

          „“Was die Bildungspläne selbst angeht: Ich will nicht einen Sexualkundeunterricht, wie ihn sich tiefreligiöse Menschen wünschen, aber auch nicht einen, wie ihn sich Vertreter der Gender-Ideologie wünschen. Sexspielzeug gehört auch aus meiner Sicht nicht unbedingt in den Unterricht, und “Darkroom” u.ä. sollte auch nicht z.B. pantomimisch von Schülern gespielt werden.”

          Will ich auch nicht. Aber die wollen einen sexualkundeunterricht und eine Behandlung von Homosexualität wie in Rußland oder anderen Osteuropäischen Ländern.“

          Wollen die das wirklich? Auch alle? Klar: Solche Leute werden da auch mit bei sein.

          „Wenns nicht so wäre, würden Kuby und von Storch nicht ständig in diese Länder reisen und da auftreten.“

          Die fahren dahin?

          „“Auch sollte aus meiner Sicht nicht die normale Ehe/Familie nur noch als eine Lebensform von vielen propagiert werden, gleichrangig mit z.B. dem Homo-Paar mit Adoptivkind. finde ich jedenfalls””

          Und wieso nicht?“

          Weil der Regelfall halt was Anderes ist als seltene Ausnahmefälle. Man kann doch nicht so tun, als seien Homo-Paare mit Adoptivkindern vergleichbar oft anzutreffen wie normale Familien.

          „Wieso ist es nicht “gleichrangig”, ein familienloses Kind aufzunehmen und ihm eine Familie zu geben?“

          Je nach genauen Bedingungen ist es gleichrangig. Allerdings beileibe nicht so häufig. Unterrichtsmaterialien, in denen die normale Familie nur eine von 7 verschiedenen Konstellationen sind, finde ich irreführend und nicht kindgerecht. Sowas ist doch Propaganda.

          „In was für einem Rangsystem überhaupt, welche Achsen hat dieses Rangsystem? Lebenswertheit? “Wir sind viel wichtige für die Gesellschaft als ihr und wir brauchen es für unser Ego, dass das offiziell bestätigt wird”?“

          Nee, so denke ich da nicht drüber. Menschen sind alle gleich viel wert. Allerdings kann man nicht Kindern gegenüber die Homosexualität, die Inter- und Transsexualität gegenüber so darstellen, als sei sie etwas vergleichbar alltägliches und häufiges. Das ist einfach schon rein descriptiv falsch.

          Und man sollte Schülern auch nicht predigen, es gebe mehr als zwei Geschlechter.

        • „Gender-Mainstreaming ist halt ohne Diskussion darüber eingeführt worden, regelrecht hinter unserem Rücken. Eine Debatte darüber hat es nie gegeben, also jetzt keine größere, öffentliche Debatte. So gesehen ist so eine Demo gut.“

          Sehe ich auch so, trotz aller Differenzen. Es kann nicht angehen, dass man einem ganzem Land eine Diokrotien überstülpen will, nur weil es aktuell PC-konform erscheint oder den Köpfen von etwas verwirrt wirkenden Ideologen entsprungen zu sein scheint.

          Aber, ein Seitenhieb dennoch: Was meinst du in deinem Buch mit „Zwangsheterosexualität? Das widerspricht doch ein wenig dem, was du oben kommentiert hast.

          Bevor du nun wieder unter der Decke klebst: Das ist nicht provokativ gemeint, sondern eine ernst gemeinte Frage.

          Und, um nun nicht wieder als Störer oder Querulant zu wirken: Ich finde es gut, das auf diese „Demo für Alle“ hingewiesen wurde, bzw. verstehe Christians Einwurf nicht, dass er auf eine Gegen-Demo hinweisen würde.

          Was soll das? Hier wird momentan nur noch über Minoritäten diskutiert, obwohl dieses Land längst andere Probleme hat!?

          Schwule, Lesben, Transen, Eunuchen, Asexuelle und sich keinem Geschlecht zugehörig fehlende, die wittern nun Morgenluft – obwohl sie seit Jahrzehnten intergriert und akzeptiert sind. Aber das reicht ‚denen‘ offenbar nicht, sondern es muss die, Übertreibung, Totale Volkserziehung her?

          Da hatten wir vor 70 Jahren schon mal und das Ende ist bekannt. Was diese Menschen aus dem Versalienlager (LSM..) nicht begreifen:

          Sie schüren Aversionen und polarisieren!
          Ist das volle Absicht – oder nur Extase?

        • Das sehe ich genauso wie matthias: sie treten für die richtige sache ein: sexuelle vielfalt als queerschnittsthema in der schule verhindern und den einfluß der gender-ideologie zurückführen.

          Nachdem sie nun so viel gutes bewirken wollen, müsste man schon gewichtige sachliche argumente vortragen, um diese beurteilung zu relativieren. Mutmaßungen

          „die wollen einen sexualkundeunterricht und eine Behandlung von Homosexualität wie in Rußland oder anderen Osteuropäischen Ländern.“

          und spekulationen

          „Wenns nicht so wäre, würden Kuby und von Storch nicht ständig in diese Länder reisen und da auftreten.“

          reichen ganz und gar nicht. Beleidigungen ersetzen auch keine sachlichen argumente:

          „… Mist“, „irrer schwachsinn“.

          Was genau, außer den rußland-reisen, stört euch denn genau an den zielen der „demo für alle“, atacama und christian?

        • „Wollen die das wirklich? Auch alle? Klar: Solche Leute werden da auch mit bei sein. “

          Die gehen gegen die Eheöffnung auf die Straße und gegen „Frühsexualisierung“ und gegen „Gender“ und vermengen das alles genauso wie unsere irre Regierung Einwanderung und Asyl und illegale Migration vermengt zu einem Brei und unterm Strich gehts immer nur darum, Leuten die „anders“ sind als sie sich das vorstellen, eins rein zu würgen und zu marginalisieren und unterdrücken.
          Die lassen einen zölibatären, allein lebenden Schwulen auftreten und beklatschen ihn als Idealbild. Mehr muss ich persönlich nicht wissen.

          „Die fahren dahin?“

          Schön, dass du dich so verantwortungsvoll informierst über die Bewegung der du hinterher rennst.

          „e nach genauen Bedingungen ist es gleichrangig. Allerdings beileibe nicht so häufig. Unterrichtsmaterialien, in denen die normale Familie nur eine von 7 verschiedenen Konstellationen sind, finde ich irreführend und nicht kindgerecht. Sowas ist doch Propaganda. “

          Warum korrigiert man das dann nicht einfach anstatt eine Grundsatzdem draus zu machen und dann darf man sich als Zuschauer rauspicken, um welches kleine Mosaiksteinchen es angeblich eigentlich geht?

          „Nee, so denke ich da nicht drüber. Menschen sind alle gleich viel wert. Allerdings kann man nicht Kindern gegenüber die Homosexualität, die Inter- und Transsexualität gegenüber so darstellen, als sei sie etwas vergleichbar alltägliches und häufiges. Das ist einfach schon rein descriptiv falsch. “

          Das sehen Kinder schon von selbst, dass das nicht alltäglich ist. Kinder haben nämlich Augen im Kopf und sind nicht blöd.

        • Ich bin auch gegen die öffnungen der ehe, kann und habe das sachlich begründet. Das magst du anders sehen, aber es ist kein irrsinn. Gilt auch für gender und frühsexualisierung. Dein vergleich ist unpassend, atacama, denn sie sind gegen alle drei dinge und wissen sie im gegensatz zu unserer regierung sehr wohl zu unterscheiden.

          An sich kann man nichts dagegen haben zölibatär lebend schwule zu beklatschen. Würde ich auch machen, wenn er etwas vernünftiges von sich gibt. Fordern sie wirklich, dass alle schwule zölibatär leben sollen? Kannst du das belegen?

          Glaubst du wirklich, dass es ihnen nur darum geht leuten, die anders sind, eins reinzuwürgen? Verwechselst du hier nicht ursache und wirkung: bildungsplan –> demo für alle?

        • @Die Wüste (Atacama)

          „Es ist irrer Schwachsinn von irgendwelchen Irren, die überhaupt nicht wissen, wovon sie reden.“

          Meinst du diese Injurien wirklich ernst? Es klingt fast so. Aber du wirkst, als hättest du Schaum vor dem Mund – und der Untergang des Abendlandes stünde bevor.

          Was treibt dich da an?

          „Die Rethorik ist keinen Deut sinnvoller oder logischer als die der “Willkommenskultur”; “Bereicherung” Gutmenschen“

          Weshalb siehst du das so und meinst das beurteilen zu können? Falls du die letzten Tage hier unterwegs warst, dann hast du sicherlich den Disput zwischen Matthias und mir mitbekommen.

          Aber zurück zur „Rhetorik“: Ist es eventuell möglich, dass dich das Thema persönlich berührt. Diese Frage stelle ich übrigens nicht nur dir, sondern auch Christian an dieser Stelle.

          „.. die wollen eine Behandlung von Homosexualität wie in Rußland oder anderen Osteuropäischen Ländern

          Meinst du diesen (persönlich empfundenen) Quatsch wirklich ernst, Atac..?

          Hast du mal reflektiert, dass Schwule und Lesben seit Jahren hier friedlich leben, sich eigene Biotope entwickeln konnten und S/M-Shops für BDSM-Verliebte keine eingeschlagenen Fensterscheiben haben oder seit den 70ern jemals hatten?

          Nein – Denn du statuierst einfach etwas, was du annimmst, unterstellst und vermuttest: Homosexuellen-Hass.

          D.h., du wirfst Anderen etwas vor, was du selbst vice-versa betreibst. Und polarisierst damit. Schade, ich hätte/hatte dich für klüger gehalten. Daher wiederhole ich gerne die Frage von Albert:

          „Was genau, außer den rußland-reisen, stört euch denn genau an den zielen der “demo für alle”, atacama und christian?

          Denn bisher sehe ich weder Schaum vor den Lefzen von Frau Bevervörde und anderen: Sondern ehe bei den Gegnern einer Demo für Alle.

          Warum?

        • Ich finde es eine Frechheit, das Informieren über Homosexualität als „Frühsexualisierung“ zu bezeichnen. Das würde Heteros niemals einfallen.
          Manche Eltern küssen sich sogar in Gegenwart ihrer Kinder.
          Was ich als ich klein war übrigens nicht sehen wollte. meine Eltern haben mich trotzdem frühsexualisiert und es ab und zu getan.

          „An sich kann man nichts dagegen haben zölibatär lebend schwule zu beklatschen. Würde ich auch machen, wenn er etwas vernünftiges von sich gibt. Fordern sie wirklich, dass alle schwule zölibatär leben sollen? Kannst du das belegen?“

          „Glaubst du wirklich, dass es ihnen nur darum geht leuten, die anders sind, eins reinzuwürgen? “

          Absolut, ja.

          „bildungsplan –> demo für alle?“

          Tja ,irgendeine Maßnahme musste aber her, denn für homosexuelle ist das Aufwachsen nach wie vor nicht einfach an vielen Schulen. Die meisten betrifft das halt nicht, deswegen ist es den meisten auch egal, was den Homo und trans teens oder Erwachsenen in Schule und Arbeitsplatz passiert.

        • „Meinst du diesen (persönlich empfundenen) Quatsch wirklich ernst, Atac..?“

          Natürlich.

          „Hast du mal reflektiert, dass Schwule und Lesben seit Jahren hier friedlich leben, sich eigene Biotope entwickeln konnten und S/M-Shops für BDSM-Verliebte keine eingeschlagenen Fensterscheiben haben oder seit den 70ern jemals hatten?“

          Das liegt aber nicht an Kuby und Co.

          „Nein – Denn du statuierst einfach etwas, was du annimmst, unterstellst und vermuttest: Homosexuellen-Hass.““

          Ja, das tue ich. Ich unterstelle, dass sie genau dieselben Ansichten haben wie die Russen. Und ich habe die Entwicklung in Russland gesehen, alles nur für den Kinderschutz. Wie die es halt auch wollen.

          „Warum?“

          Weil du mit demo für alle sympathisierst und deshalb nicht objektiv sein kannst und alles was sie tun verteidigst.

        • Atacama, es geht nicht um informationen zur homosexualität, sondern um einen bildungsplan der ein neues querschnittsthema in der schule etabliert. Was hat das mit küssenden eltern zu tun?

          Ich schau mir gleich das video an, aber es kommt nichts dabei raus. Wenn er von seine persönlichen erlebnisse, erfahrungen und lehren berichtet, kann ich das beklatschen und dennoch jedem schwulen zurufen, dass es nichts an seiner lebensweise auszusetzen gibt. Fordert die demo für alle das zölibat für schwule? Nein, also!

          Nein, es muss keine maßnahme her. Wir können über das für und wieder von zielen und maßnahmen streiten und ringen, um ein best möglichst ergebnis zu erreichen, dass macht meinen standpunkt aber nicht irrsinnig schwachsinnig.

        • „Fordert die demo für alle das zölibat für schwule? Nein, also!“

          Hmmm, wenn eine feministische Demo einen Mann einladen würde, der erzählt, dass er zölibatär lebt, weil er Sex mit Frauen für Vergewaltigung und Unterdrückung der Frau hält, und die Demo das beklatschen würde, würdest Du dann auch sagen, es sei nicht das Zield dieser Demo, dass alle Männer zölibatär leben sollten?

          Natürlich ist die Message dieser Einladung klar: Homosexualität ist abartig, Homosexuelle sollten zölibatär leben, nur Heterosexualität ist gesund und moralisch akzeptabel.

        • Gut, ich finde nicht, dass schwule zölibatär leben sollten. Sollte seine rede schwule dazu aufordern dies zu tun, würde ich an dieser stelle nicht klatschen. Wenn es ihm gefällt, dann ist es gut.

          Jetzt würde ich wissen wollen, ob dies eine offiziele forderung der veranstalter ist. Wäre es so würde ich mir überlegen dies weiter zu umterstützen. wäre es nicht so, dann überwiegen die vorteile bei weitem den schaden, den meine unterstützung leistet.

          Können wir vielleicht mal festhalten, dass es außer den rußland-reisen, nichts an den offiziellen zielen auszusetzen gibt. Jetzt können wir uns über die „hidden-agenda“ der aktivisten unterhalten. Es ist doch nicht unredlich gegen den (w)irren bildungsplan zu sein?

        • „Aber die wollen einen sexualkundeunterricht und eine Behandlung von Homosexualität wie in Rußland oder anderen Osteuropäischen Ländern.“

          ich prophezeihe:
          die Annäherung an Putin-land^^ wird über den Iran laufen.

          Erklärung:
          dort sollen m.W.n. weltweit die meisten „geschlechtsangleichenden“ Operationen durchgeführt werden.
          Und wenn „irgendwie weiblichere“/schwule Männer ihr Äußeres derart verändern, dass man sie als Frau liest, gibt es praktischerweise keine Homosexuellen mehr, die man gemäß der Weltreligionen für ihr Begehren verurteilen müsste.
          Sie haben halt kein „männliches Gehirn“, sie werden es mit sich machen lassen.

          Problem gelöst!

        • „Gut, ich finde nicht, dass schwule zölibatär leben sollten. Sollte seine rede schwule dazu aufordern dies zu tun, würde ich an dieser stelle nicht klatschen. Wenn es ihm gefällt, dann ist es gut.

          Jetzt würde ich wissen wollen, ob dies eine offiziele forderung der veranstalter ist. Wäre es so würde ich mir überlegen dies weiter zu umterstützen. wäre es nicht so, dann überwiegen die vorteile bei weitem den schaden, den meine unterstützung leistet.“

          oh man das kommt wieder von dieser Wüstenstom Organisation, die meinen, dass Homosexuelle missbraucht worden sind o.ä und die Sexualität Ausdruck vn irgendwelchen Traumata ist und Leute die das ausleben, sind halt zu unreif oder noch nicht so weit, sich ihrem Trauma zu stellen. Aber wenn du ein schwules Paar siehst, dann weisst du halt, die sind durchgeknallt und versuchen sich erfolglos, gegenseitig zu stabilisieren. Bemitleidenswert eigentlich.
          Aber als Christ muss man ihnen halt mit Takt und Mitleid, aber auch liebevoller Strenge begegenen. Es kann nicht sein, dass man als Bösewicht dargestellt wird, nur weil man ihnen mal die Wahrheit sagt und ihnen da raus helfen will.

          „Können wir vielleicht mal festhalten, dass es außer den rußland-reisen, nichts an den offiziellen zielen auszusetzen gibt.“

          Die Russlandreisen dienen doch zur weiteren Aufhetzung der Russen (endlich hört mal jemand auf einen und man kann seinen Sadismus frei ausleben) und Inspirationssammlung, wie man das auch hier schaffen kann.

          “ Jetzt können wir uns über die “hidden-agenda” der aktivisten unterhalten. Es ist doch nicht unredlich gegen den (w)irren bildungsplan zu sein?“

          Wenn es nur darum ginge, würden sie anders auftreten, andere Rethorik und Inhalte und Redner an den Tag legen.
          Dann würden sie einfach sagen, „Wir finden den Bildungsplan doof, wegen folgenden Sachen. Das wollen wir geändert haben bzw. das ist unser Vorschlag für einen Bildungsplan“ und keine Grundsatzdiskussion und „Demo für alle“ Kopie aus Frankreich (die sich gegen die Eheöffnung richtet).

          Die reden ständig von Ehe und Familie, nicht von Bildungsplan, falls es dir nicht entgangen ist.
          Und ehrlichgesagt haben sie es geschafft, dass ich die Wortkmbination „Ehe und Familie“ mittlerweile tatsächlich als feindlichen und populistischen Begriff empfinde, also genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen wollten.

        • @ Emannzer oder besser: über Emannzer

          „Aber, ein Seitenhieb dennoch: Was meinst du in deinem Buch mit “Zwangsheterosexualität? Das widerspricht doch ein wenig dem, was du oben kommentiert hast.“

          Ein Möchtergern-Seitenhieb. Was ich damit meine? Ich meine damit die Zwangsheterosexualität, die es früher in Deutschland und sonstwo wirklich gab. Zum Beispiel in tiefreligiösen Verhältnissen, auf dem Dorf. Zum Beispiel im Dritten Reich. Zum Beispiel auch danach, als noch der § 175 in Kraft war. Und die Zwangsheterosexualität, die es heute noch z.B. bei wenigen Strenggläubigen gibt, oder bei Rechtsradikalen. Was soll ich denn sonst damit meinen?

          Ich habe in meinem Buch aber auch klargestellt, dass ich das so in der Art meine.

          Emannzer will nur Stimmung gegen mich machen. Motto: Hört nicht auf ihn. Er nimmt Homos in Schutz und ist deshalb selbst halbwegs vergendert. Deshalb schreibt er auch „Liebe Leserinnen und Leser“ blablablubb – also kauft sein Buch nicht!

          Schließlich ist „Liebe Leserinnen und Leser“ ja vergleichbar mit „Liebe Lesx“, „Liebe LeserInnen“, „Liebe Les_erinnen*“ oder „Liebe Lesende“… – klarer Fall von Vergenderung.

          Wie gut „Emannzer“ mein Buch kennt, und schon am Tag der Veröffentlichung kannte, ist übrigens sehr interessant. Man könnte meinen, es seien Raubkopien davon im Umlauf und waren dies schon vor Veröffentlichung.

          Im Buch steht vorne übrigens klar und deutlich drin, dass das Werk urheberrechtlich geschützt ist und dass „jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes“ ohne Erlaubnis des Verlags „unzulässig und strafbar“ ist, und dass dies „insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen“ gilt.

          Ich darf deshalb „Emannzer“ und andere aus seinem Umfeld nachdrücklich daran erinnern, die engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes nicht zu überschreiten – ich hoffe mal, sie haben es auch bisher nicht getan.

          Zuwiderhandlungen dagegen von wem auch immer werde ich mir nicht gefallen lassen, gerade nicht von Leuten, die offenbar gegen mich Stimmung machen wollen – aber gut, ich muss mir Zuwiderhandlungen dagegen auch nicht gefallen lassen. Zum Glück ist die nächste Polizeistation selbst zu Fuß nur wenige Minuten von hier entfernt. Dass ich privat und gewerblich rechtsschutzversichert bin, sei hier nur am Rande erwähnt.

          Es ist also gerade jemanden wie dem „Emannzer“ nur anzuraten, besser nicht noch mehr Indizien dafür zu liefern, dass hier wirklich urheberrechtlich geschützte Texte außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes verbreitet wurden.

          Niemals vergessen: RAUBKOPIERER SIND VERBRECHER!

          • „Man könnte meinen, es seien Raubkopien davon im Umlauf und waren dies schon vor Veröffentlichung. Im Buch steht vorne übrigens klar und deutlich drin, dass das Werk urheberrechtlich geschützt ist und dass “jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes” ohne Erlaubnis des Verlags “unzulässig und strafbar” ist, und dass dies “insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen” gilt.“

            Solche Hinweise sind, wie einem jede Torrentseite deutlich macht, nichts wert.

        • Nachtrag hierzu:

          „“Aber, ein Seitenhieb dennoch: Was meinst du in deinem Buch mit “Zwangsheterosexualität? Das widerspricht doch ein wenig dem, was du oben kommentiert hast.”“

          Es widerspricht eigentlich sogar überhaupt nicht dem, was ich oben geschrieben habe. Denn man kann zugeben, dass es in gewissen Kreisen leider eine Zangsheterosexualität gab und gibt, und gleichzeitig der Meinung sein, dass es falsch ist, gerade Kindern gegenüber so zu tun, als wären Homo-Paare mit Adoptivkind so normal, so häufig und so alltäglich wie normale Familien mit leiblichen Kindern.

        • @Matthias

          Um das jetzt mal endgültig abzuschließen. Ich hatte in einem anderen Selbermachtag lediglich mitgeteilt, dass ich die Formulierung ungewöhnlich und nicht so toll fand.

          Wer es dann skandalierte und immer wieder aufkochte im damaligen Thread, das warst du!

          Was hattest du denn erwartet: Das ich danach reu’mütig kusche und mich entschuldige etwas?

          Nein, ich habe dargelegt, dass ich einen Widerspruch zwischen Titel und Textzitat sehe, Und mit jeder Antwort fühltest du dich bemüßigt, noch ein Brickett zum Wiederaufwärmen und Hochkochen draufzulegen.

          Meinst du, sowas hilft eine Situation zu glätten oder einen gewissen Konsens herzustellen; etwa den, dass mein Erstkommentar nicht als absichtliche Zerstörung deines Buches gemeint war?

          Ich habe das Buch von Andreas Puderbach, „Deutschland, deine Väter“ lektoriert und weiß noch, was für eine Heidenarbeit dieses war. Glaubst du also ernsthaft, ich bin auch Streiterei aus, was dein Buch anbelangt – oder ein Niederreden des Kontextes deiner Überschrift?

          Nein! Denn ich wollte lediglich auf einen empfundenen Widerspruch hinweisen, den ich nach einem kurzen Einblick empfunden habe. Den Skandal wolltest du danach vol evozieren und ließt diese alberne Eskalation überhaupt erst forciert zu – indem du munter weiter heiße Luft in eine Diskussion gepustet hast, die diesen ‚Eklat‘ anfachte.

          Das Fass zum Überlaufen brachte allerdings deine Nötigung, die mir vorliegt und die eindeutig verlangte, Rezensionen durchzulassen, um andere Sites nicht zu verlinken. Pardon, aber das ist für mich eine feministische Vorgehensweise wie die merkwürdigen Block-Aktivitäten oder ähnliches auf Twitter und ähnlich obskuren Seiten wie Facebook.

          Aber es ist erstaunlich zu sehen, dass hier ähnliche Mechanismen unbewusst zu laufen scheinen, die man woanders moniert und kakophoniert.

          Und es scheint ja auch zu funktionieren, einen vermeintlichen ‚Shitstorm‘ zu entfachen bzw. Leute in Schubladen zu packen. Ich sehe da keinen Unterschied zu oben genannten Mechanismen.

          So, nun kannst du dich daran abarbeiten, echauffieren oder sonstwas tun. Aber nimm den (tatsächlich gut gemeinten Hinweis) mit, wenigstens bei Amazon gelistet zu sein, denn seit Wochen stehst du da mit deinem Verlag als „Nicht lieferbar“ bzw. nicht mal mit einem Umschlagbild oder „Blättern im Buch“. Aber das musst du wissen, Matthias.

          Und wenn du dich über zwei Bilder aus deinem Wälzer aufregst, dann fang mal an nachzudenken, wie du gegen Google vorgehst, die alle Bücher von Bibliotheken scannen und welche man per Textindizierter Suche auch finden kann. Beides geht bei den unscharfen Fotos sicherlich nicht.

          Viel Erfolg – und arbeite dich, von mir aus, gerne weiter an mir ab. Aber wunder dich nicht, wenn von mir keine Response kommt.

          @Liebe Leserinnen und Leser: Ich denke, es ist gut jetzt und von meiner Seite alles gesagt. Jedem ist freigestellt, daraus zu basteln oder zu skandieren, was er eben meint, schreiben zu müssen.

          Aber ich bin raus!

        • @ Emannzer bzw. eher über ihn

          „@Matthias“

          fettdruck macht die Anrede nicht höflicher. Ist so ein Erzieher- bzw. Chef-Ton.

          „Um das jetzt mal endgültig abzuschließen. Ich hatte in einem anderen Selbermachtag lediglich mitgeteilt, dass ich die Formulierung ungewöhnlich und nicht so toll fand.“

          Wie soll so ein unbegründetes Argument auf einen Autoren schon wirken, gerade auch deshalb, weil es von einem kam, der das Buch noch gar nicht haben konnte? Und wenn das fast das Einzige war, was an Feedback kam.

          „Wer es dann skandalierte und immer wieder aufkochte im damaligen Thread, das warst du!“

          Zu Recht. Wer „Liebe Leserinnen und Leser“ kritisieren will, braucht zumindest eine bessere Begründung. Ansonsten wirkt das auf mich hochgradig dumm und radikal.

          „Was hattest du denn erwartet: Das ich danach reu’mütig kusche und mich entschuldige etwas?“

          Nein, aber gegen Angriffe unterhalb der Gürtellinie wehre ich mich halt.

          „Nein, ich habe dargelegt, dass ich einen Widerspruch zwischen Titel und Textzitat sehe, Und mit jeder Antwort fühltest du dich bemüßigt, noch ein Brickett zum Wiederaufwärmen und Hochkochen draufzulegen.“

          Ich habe halt auch meine Argumente.

          „Meinst du, sowas hilft eine Situation zu glätten oder einen gewissen Konsens herzustellen; etwa den, dass mein Erstkommentar nicht als absichtliche Zerstörung deines Buches gemeint war?“

          Alles von Dir bisher klingt so, als wolltest Du mich nur madig machen.

          „Ich habe das Buch von Andreas Puderbach, “Deutschland, deine Väter” lektoriert und weiß noch, was für eine Heidenarbeit dieses war. Glaubst du also ernsthaft, ich bin auch Streiterei aus, was dein Buch anbelangt – oder ein Niederreden des Kontextes deiner Überschrift?“

          Es klingt aber danach. Ungeheuerlich ist es übrigens, einfach zu behaupten, mein Buch sei nicht lektoriert. Ungeheuerlich ist es ebenfalls, von einer mangelnden Verfügbarkeit zu sprechen. gerade Du als Blogger hättest Dir ein kostenloses Rezensionsexemplar anfordern können. Aber selbst ohne das ist es sehr leicht verfügbar.

          „Nein! Denn ich wollte lediglich auf einen empfundenen Widerspruch hinweisen, den ich nach einem kurzen Einblick empfunden habe. Den Skandal wolltest du danach vol evozieren und ließt diese alberne Eskalation überhaupt erst forciert zu – indem du munter weiter heiße Luft in eine Diskussion gepustet hast, die diesen ‘Eklat’ anfachte.“

          Ich lasse mir jedenfalls nicht einen klassischen, unverkrampften Sprachgebrauch verbieten.

          „Das Fass zum Überlaufen brachte allerdings deine Nötigung, die mir vorliegt und die eindeutig verlangte, Rezensionen durchzulassen, um andere Sites nicht zu verlinken.“

          Das ist üble Nachrede bzw. Verleumdung. Ich habe schon längst – auch Dir gegenüber – klargestellt, dass ich dem Wolle, NACHDEM er mir gegenüber plötzlich sehr ekelhaft geworden war, geschrieben habe, dass ein Konflikt zwischen ihm und mir für beide Seiten keinen Sinn hat, denn ich kann von z.B. Rezensionen auf seiner Website und er von der Verlinkung bei mir wegen meiner hohen Klickrate profitieren. Und ich habe ihm, nachdem er ekelhaft geworden war, noch dabeigeschrieben, dass ich ihn nur dann verlinkt lasse, wenn er nicht über mich herzieht, was ja bei seinem Ton zu erwarten war.

          Das ist keine Erpressung. Natürlich kann man aus meinen Mails an ihn einzelne Sätze aus dem Zusammenhang reißen und dann so tun, als hätte ich einfach so von mir aus ohne Anlass gute Rezensionen verlangt und mit der Nicht-mehr-Verlinkung gedroht.

          So, wie Du das hier darstellst, kommt es einer glatten Lüge gleich.

          Wenn ein Streit da ist, darf ich drohen damit, dass einer von meiner Website fliegt. Und dann darf ich auch dabei betonen, dass ich Rezensionen bei ihm nur dann verlinke, wenn dort nicht über mich hergezogen wird, so z.B. auchin den Kommentaren dadrunter.

          Buchautoren dürfen sich übrigens generell frei aussuchen, was sie bei sich verlinken, was nicht und was nicht mehr. Jedes Unternehmen darf das.

          „Pardon, aber das ist für mich eine feministische Vorgehensweise wie die merkwürdigen Block-Aktivitäten oder ähnliches auf Twitter und ähnlich obskuren Seiten wie Facebook.“

          Nein, das ist es eben nicht.

          „Aber es ist erstaunlich zu sehen, dass hier ähnliche Mechanismen unbewusst zu laufen scheinen, die man woanders moniert und kakophoniert.“

          Ähnliches wurde aus dem Nicht-feminist.de-Umfeld auch über Arne Hoffmann behauptet, und über Christian, während der Wortschrank-Affäre, in der ich Wolle noch verteidigt hatte. Und diese Behauptungen waren aus meiner Sicht bereits ziemlich daneben.

          „Und es scheint ja auch zu funktionieren, einen vermeintlichen ‘Shitstorm’ zu entfachen bzw. Leute in Schubladen zu packen. Ich sehe da keinen Unterschied zu oben genannten Mechanismen.“

          Du hattest wegen mir unter einem Shitstorm zu leiden? Wo denn?

          „So, nun kannst du dich daran abarbeiten, echauffieren oder sonstwas tun. Aber nimm den (tatsächlich gut gemeinten Hinweis) mit, wenigstens bei Amazon gelistet zu sein, denn seit Wochen stehst du da mit deinem Verlag als “Nicht lieferbar” bzw. nicht mal mit einem Umschlagbild oder “Blättern im Buch”. Aber das musst du wissen, Matthias.“

          Wie gesagt: Wenn ich Amazon beliefere, dann konkurrieren die mit meinem Online-Shop. Ich muss ihnen dann sehr hohe Rabatte einräumen, höhere, als es bei Einzelhändlern üblich ist und so weit ich weiß noch zusätzlich eine Gebühr entrichten. Bekannter wird mein Buch meines Erachtens durch Amazon kaum. Die Werbung mache ich für meine Homepage.

          Und dass Du irgendwas gut meinst, glaub ich Dir nicht. Vermutlich willst Du sogar, dass ich Amazon beliefere und genau dadurch weniger an dem Buch verdiene.

          „Und wenn du dich über zwei Bilder aus deinem Wälzer aufregst, dann fang mal an nachzudenken, wie du gegen Google vorgehst, die alle Bücher von Bibliotheken scannen und welche man per Textindizierter Suche auch finden kann. Beides geht bei den unscharfen Fotos sicherlich nicht.“

          Ja, aber trotzdem ist es nicht schön, ohne Zustimmung des Verlags halbe oder ganze Buchseiten zu fotografieren und rumzureichen, und dann noch offenbar mit der Absicht, gegen mich Stimmung zu machen. Motto: Seht her, er hat ja gar nichts gegen Homosexuelle. Und der will gegen die Gendersens sein? Kauft es nicht!

          „Viel Erfolg – und arbeite dich, von mir aus, gerne weiter an mir ab. Aber wunder dich nicht, wenn von mir keine Response kommt.“

          Von einem wie Dir brauche ich keine Antwort.

          „@Liebe Leserinnen und Leser: Ich denke, es ist gut jetzt und von meiner Seite alles gesagt. Jedem ist freigestellt, daraus zu basteln oder zu skandieren, was er eben meint, schreiben zu müssen.“

          Die feminismuskritische Szene sollte sich überlegen, ob sie sich durch eigene, krampfige und radikale Sprachregelungen lächerlich machen will oder nicht. Einen schlechten Ruf haben wir durch die Müllstrommedien ohnehin schon. Er wird nicht besser dadurch, wenn wir den Medien unnötig Anlässe liefern, uns für radikale Spinner zu erklären.

          „Aber ich bin raus!“

          DAS ist doch schon mal gut!

      • @Christian

        Was findest du denn an dem Mist gut?
        Da würde ich auch eher für die Gegendemo sein

        Du kommst nicht ohne Schmähungen aus.

        Du wirst dich hier sehr schnell unbeliebt machen, wenn du solch eine völlig verständliche Demo diffamierst.

        Kinder sollten nicht zum Objekt von grünem Sexualutopismus werden, der pauschal jede Abartigkeit zum sakrosankten Toleranzobjekt erklärt und dann auch noch Kinder in diese Sache mit hineinzieht.

        Aber Christian gehört vermutlich zu der Fraktion, die alles „Sexuelle“ pauschal naturalisiert – und sei es Fetischismus oder Sadomasochismus.

        Das ist schon erschütternd, daß hier jemand diese Ideologie nicht durchschaut.

        Auf der „Gegendemo“ geht’s übrigens ähnlich ab wie auf Pegida- oder AfD-Gegendemos: totalitäre, autoritäre, völlig demokratieunfähige Personen, aus denen Diktaturen gemacht sind.

        • Kapitän, ich war zwar noch nicht bei so einer veranstaltung und wollte deshalb nicht spekulieren, hatte aber auch so eine ahnung, dass die gegendemo nur aus antifanten grünninen und spezialdemokraten besteht, die sich für ein buntes deutschland und gegegen die diskriminierung von lbgtiiqaxyz und andere minderheiten stark machen. Ist das so?

        • @ Kirk

          „Du wirst dich hier sehr schnell unbeliebt machen, wenn du solch eine völlig verständliche Demo diffamierst.“

          Auweia, nicht, dass der arme Christian dann noch auf diesem Blog gesperrt wird, wenn er sich hier so unbeliebt macht. 🙂

        • … ich habe mir auch schon gedanken über deine absenz gemacht, leszek, und dachte es wäre vielleicht der tatsache geschuldet, dass anarcho-syndikalistische theorien sich nicht mit massenmigration beschäftigen, da ihnen das vokabular dafür fehlt und du deshalb zum aktuellen thema nummer eins nichts sagen kannst.

        • @Alber

          Ja, es ist wirklich schlimm. Junge Grüne rufen dann auch schon mal „Scheiß Kinder“, weil man die aufseiten der Demo ja schützen möchte.

          Ich bin ja selber Grüner. 🙂 Ich habe die seit 1998 gewählt. Auch noch 2013. Jetzt ist aber Schluß. Geistig unabhängig war ich eigentlich schon immer. Und da muß ich eben jetzt die Konsequenz ziehen. Gerade in den letzten zwei Jahren haben sich die Grünen und auch die anderen Linken unwählbar gemacht.

          Dafür gibt es ja jetzt eine Alternative. 🙂

          Hier mal ein Artikel von mir über die typischen Pegida-Gegendemonstranten. Ich kriege da immer die Krise bei diesem Klientel. Diese Leute ruinieren mittlerweile unser Land, weil ihnen die (vermeintliche) Wiedergutmachung des Holocaust und ihre infantilen Schuldkomplexe wichtiger sind als unser Land.

          http://refugees-welcome-blog.de/pegida-gegendemonstranten/

      • ät Matthias, Evochris, Atacama:

        „Was findest du denn an dem Mist gut?“

        – Beifall von der falschen Seite, ja?
        Ich darf in dem Zusammenhang an Emannzers Angriffe auf Matthias erinnern.

        Was ist Euch lieber? Alleine kämpfen, oder mit den Christen zusammen?
        Die „Demo für alle“ kämpft fast ganz allein gegen die Gendergrünen in Stuttgart – und hat Kretschmann und seinen Irren ordentlich eingeheizt.

        Die Irren haben den Bildungsplan laufend ändern müssen und werden nun abgewählt (auch wg. Asylkrise).

        Mal ehrlich, ist das nicht eine anerkennenswerte Leistung? Vor allem für brave Katholiken, die Demos sonst eher anarchistisch finden.

        • Vieleicht missverstehe ich dich ja, Axel AE:

          „– Beifall von der falschen Seite, ja?
          Ich darf in dem Zusammenhang an Emannzers Angriffe auf Matthias erinnern.“

          Denn ich stimme zu, wenn ich ebengleicher Meinung bin. Und Dinge, die ich persönlich nicht so gut finde, die benenne ich bzw. stehe dazu.

          Auf diesen Fall bezogen: Ich bin mit Matthias einer Meinung und habe kein Gefühl, mir eine Blöße zu geben, wenn ich selbiges mache und kundtue.

          Was ich von diesen (w)irren Bildungsplänen halte, das hatte ich ja schon im Blog geschrieben. Hier eine Zusammenfassung mit Sub-Links:

          https://emannzer.wordpress.com/2015/05/27/lutz-der-fruhstecher/

          Die Unterthemen waren:


          – Nieder mit der Familie!
          – ‘Pipimann’ trifft ‘Pipifrau’
          – Silikonpenis mit Führerschein
          – “Mein erstes Kondom” …

          Alles in NRW ausgeheckt bzw. BW. Und alles vehement angegriffen, aber damit kann ich leben.

        • Evochris:

          „Feminismus durch Hardcore-Christen ersetzen?“

          – Strohmann-Argument. Glaubst Du allen Ernstes, daß die Fundis irgendeine Chance hätten, Dein Leben zu bestimmen?
          2016? CHRISTEN?

          Der Zug ist seit 1648 abgefahren.

          Für Ersatzreligionen wie Gender-Multikulti-Antifa hingegen nicht. Die haben gerade ihre Hochzeit. Neben anderen Religionen.

        • was genau ist an Kondom und Silikonpenis problematisch?
          In dem Film Crazy aus dem Jahr 2000 gab es auch eine Szene, wo sie ein Kondom über einen Holzpenis ziehen mussten. Was in Gottes Namen ist daran so schlimm, wenn jeder Junge weiß, welche Größe er braucht und wie man es überrollt und jedes Mädchen das auch weiß?
          Dass man weiß, wie es geht, bedeutet nicht, dass man es automatisch sofort tut und bevor man so weit ist.
          Wenn man aber so weit ist und nihct weiß, wie es geht, bedeutet das nicht, dass man es nicht tut.

          http://www.focus.de/familie/schwanger-werden/skandal-in-bosnien-sieben-schuelerinnen-nach-klassenfahrt-schwanger_id_4356211.html

          „In Bosnien sorgen derzeit sieben schwangere Mädchen für Aufregung. Die Schülerinnen waren schwanger von einer Schulexkursion zurückgekommen und sind erst 13 und 14 Jahre alt. Nun diskutiert das ganze Land über bessere sexuelle Aufklärung.“

        • Christian, die christen, gerade die katholiken, sind viel umgänglicher, als feministinnen, denn sie kennen die beichte, buße und absolution 🙂

        • Emannzer:

          „Und Dinge, die ich persönlich nicht so gut finde, die benenne ich bzw. stehe dazu.“
          – Ach Quark, was hat Matthias denn gemacht? Die Anrede mit den Frauen?

          Wenn wir alle einen Konsens haben, ist es doch prima. Warum dann um Lappalien streite? Du reißt mit dem Arsch ein, was Du mit den Händen errichtet hast.

        • @Axel AE oder (AE)

          „Du reißt mit dem Arsch ein, was Du mit den Händen errichtet hast.“

          Ach ja – weil ich diskret bin und keine Quellen veröffentliche? Oder warum? Ich will und werde das nicht nochmal breittreten – und schon gar nicht hier.

          Die, von allem so gerne berittenen „Liebe Leserinnen und Leser“ sind doch nicht mal das Problem dieses s.g. Sachbuches. Sondern u.a. das, was in ihm steht. Und da sollte man genau hingucken. Mir reichen solche Sequenzen:

          https://emannzer.wordpress.com/wp-admin/upload.php?item=9093

          Oder diese:

          https://emannzer.wordpress.com/wp-admin/upload.php?item=9094

          Das sollte ausreichen, um meine Einstellung dazu einschätzen zu können. Da wird in einem vorauseilendem Gehorsam schon eingeknickt, ohne zu diesen eigenen Themen zu stehen. Sorry, aber das ist Schleimerei. Und ich verstene beim besten Willen nicht, weshalb man keine Kritik an einem Buch äußern darf, dem vor der Veröffentlichung ein Lektorat gut zu Gesicht gestündet hätte.

          Ich habe auch keinen Bock mehr darauf, mich hier als Dolch-Stoßer darstellen zu lassen, nur weil ich einiges aus und in dem Buch sehr kritisch sehe.

          Und ich finde es langsam lächerlich, aus diesen „Liebe Leserinnen und Leser“ einen fortwährenden Skandal zu evozieren, obwohl es damals nur exemplarisch stand!

          Und ja: Ich war kurz davor, es zu kaufen, habe es aber mangels Bezugsmöglichkeiten gelassen. Denn es existiert praktisch nicht, außer auf PI-News oder dem Eigenverlag.

          Aber ich bin sicher: Es wäre ein Verriss geworden, So, wie es auch viele Andere empfinden, mit denen ich darüber sprach.

          Und nun lies bitte die Bildertexte und breche dann dein Kreuz.

        • Ich kann’s nicht lassen und muß „brich!“ sagen. 🙂

          Brich das Kreuz.

          Ich bin ein Rechtschreibtaliban.

          Aber zu den „Hardcore-Christen“. Das ist doch lächerlich. Die bekämpfen das Richtige und kommen nie in die Politik, wollen auch keinen Gottesstaat oder Ähnliches, sind also erstens viel harmloser als die Gender-Taliban, und zweitens sind bei dieser Demo eben nicht nur Fundi-Christen dabei.

          Wäre übrigens ein Fortschritt, wenn der durchschnittliche Moslem dieser Welt so tolerant wäre wie deutsche Fundi-Christen. 🙂

        • Du differenzierst deine kampfgefährten, adrian. Das ist richtig, aber politik ist die kunst des machbaren und um den siegeszug von gender zu verhindern, wärst du sicher bereit auf längere zeit auf den bildungsplan zu verzichten, denn die alternativen und damit verbundenen konsequenzen sind viel schlimmer, oder etwa nicht?

          @emmanzer, hättest du geschwiegen, wärest du ein philosoph gewesen!

        • Lieber Matthias,

          ich habe mir mal die Screenshots von Emannzer angeguckt und muß z.B. sagen, daß Infantizide, also Kindstötungen, massenhaft unter Menschenaffen und höheren Säugetieren vorkommen. Und sie kamen auch lange Zeit noch beim Menschen vor, wie man aus den antiken Mythen oder aus der Geschichte des Herodes erfahren kann.

          Ich bin froh, daß wir diese „Natürlichkeit“ überwunden haben. Meiner Meinung nach fehlt den meisten Biologen völlig das Gespür dafür, auch die Tierwelt zu pathologisieren, kritisch zu betrachten. Auch dort gibt es bereits Perversionen und Pathologien.

          Die Tatsache, daß Homosexualität im Tierreich vorkommt, bedeutet also keineswegs zwingend, daß sie auch biologisch veranlagt ist.

          Wer sich ehrlich mit dem Thema auseinandersetzt, wird bei sehr vielen Homosexuellen pathologische Momente ausmachen können. 🙂

        • „und um den siegeszug von gender zu verhindern, wärst du sicher bereit auf längere zeit auf den bildungsplan zu verzichten“

          Um gegn den Bildungsplan zu sein, muss man sich nicht mit Leuten verbünden, die sich russische Verhältnisse für Homosexuelle wünschen.

        • „Meiner Meinung nach fehlt den meisten Biologen völlig das Gespür dafür, auch die Tierwelt zu pathologisieren, kritisch zu betrachten. Auch dort gibt es bereits Perversionen und Pathologien.“

          Yo, und manche Tiere essen rohes Fleisch und vögeln so, dass alle zuschauen können. Abartig! Hätten die Viecher doch nur Alice Miller gelesen 😀 😀 😀

        • ät Emannzer und Adrian:

          „Sorry, aber das ist Schleimerei. “
          – Was soll denn der Mist? Was steht da drin, was zu kritisieren wäre? Daß Matthias nichts gegen Schwule hat?

          Solche Taktik kann man überflüssig finden oder nicht, meinetwegen einen Geßlerhut, aber das ist kein Grund für Angriffe hier.

          Du regst Dich über Mückenschisse auf, wenn überhaupt.
          Ist Dir aufgefallen, daß Matthias die Argumente der Genderer auseinandernimmt.
          ———————–

          Adrian:

          „Lieber alleine, als mit den Demo-für-alle-Christen.“
          – Du willst Genderschwulenkunde in der Schule, mutmaßlich auch noch übergeordnet. Du bist ein linker Grüner. Und somit auf dem absteigenden Ast. Selbst viele Schwule finden Deinen Gendermist abartig und wählen AfD. Aktuell auf Platz drei bei Homos. Warum wohl?

        • At JIm:

          „Die Tatsache, daß Homosexualität im Tierreich vorkommt, bedeutet also keineswegs zwingend, daß sie auch biologisch veranlagt ist.“
          – Also sozial konstruiert?

          Homosexualität ist mit niedrigem Druck selektiert.

        • @ Emannzer

          „Das sollte ausreichen, um meine Einstellung dazu einschätzen zu können. Da wird in einem vorauseilendem Gehorsam schon eingeknickt, ohne zu diesen eigenen Themen zu stehen. Sorry, aber das ist Schleimerei.“

          Nö, das ist eine ehrliche und sowohl in moralischer wie pragmatischer Hinsicht sinnvolle Distanzierung von den homophoben Spinnern speziell unter den konservativen Gender-Kritikern.
          Die gibt´s nun mal und dass Matthias diesbezüglich klare Worte findet und seine Form von Gender-Kritik damit nicht in Verbindung gebracht haben will, ist so nachvollziehbar wie richtig.

        • „Du willst Genderschwulenkunde in der Schule, mutmaßlich auch noch übergeordnet.“

          Nein, wie ich bereits des öfteren dargelegt habe, bin ich für die Aufklärung über Homosexualität und homosexuelle Lebensweisen als Teil eines BIldungssystems in einem liberalen-demokratischen Gemeinwesen, welches sich der Würde des Individuums verpflichtet fühlt.
          Umso wichtiger halte ich dieses Anliegen im Hinblick auf unsere Neubürger aus dem Nahen Osten.

          „Du bist ein linker Grüner.“

          Ich bin sicher, eine Menge Leute hier sehen das anders 🙂

          „Aktuell auf Platz drei bei Homos. Warum wohl?“

          Aus Angst vor Moslems.

        • ät Albert und Gendertaliban Adrian:

          „Das ist richtig, aber politik ist die kunst des machbaren“
          – Das wußte ein Bismarck noch. Anderen geht es nur noch um Hypermoral und „Toleranz“, also um Hirngespinste.

          “ die sich russische Verhältnisse für Homosexuelle wünschen.“
          – Ganz sicher? Brave Schwaben? Ist die AfD eine Nazipartei? Muß der Anglergruß „Petry Heil“ verboten werden? Ist Horst Seehofer ein neuer Goebbels? Ist Adrian ein Frauenhasser?

          Du solltest weniger Lügenpresse lesen. taz, Berliner Tagesspiegel und son Schrott. Ich empfehle Gaystream.

        • „Ganz sicher? Brave Schwaben?“

          Gerade die. Immerhin kann man mit schwäbischen Tugenden auch Konzentrationslager betreiben 🙂

          „Ist die AfD eine Nazipartei?“

          Nein.

          „Muß der Anglergruß “Petry Heil” verboten werden?“

          Nein.

          „Ist Horst Seehofer ein neuer Goebbels?“

          Nein.

          „Ist Adrian ein Frauenhasser?“

          Nein. Aber ich gestehe durchaus Momente zu, in denen meine Vorurteile gegenüber Feministinnen Züge des Ressentiments gegenüber Frauen an sich annehmen. Ich versuche das über Polemik zu nuancieren udn vertraue auf meine Companeros, mich zu kritisieren, wenn ich Bullshit labere.

          „Ich empfehle Gaystream.“

          Ich lese Gaystream. Dennoch habe ich eine eigene Meinung.

        • „momentan MUSS ich mich mit diesen leuten verbünden, weil es sonst keine anderen gibt, adrian.“

          Musst Du nicht. Man braucht sich theoretisch mit gar keinem zu verbünden.
          Aber Dir fällt dieses Bündnis ja auch einfacher. Erstens bist Du eh konservativer als ich. Zweitens brauchst Du nicht zu erwarten, dass man Dir unter Christen als Pussificker das Zölibat empfielt und Deine Heterosexualität für problematisch hält.
          Deine Perspektive ist daher anders als meine.

        • Adrix:

          „bin ich für die Aufklärung über Homosexualität und homosexuelle Lebensweisen als Teil eines BIldungssystems in einem liberalen-demokratischen Gemeinwesen,“
          – Im Klartext: Gendersexkunde, pervers.

          Unser Bildungssystem ist liberal und demokratisch? In welchjem Deutschland lebst Du? Ich in dem, wo linke Lehrer und Politiker das Sagen haben und ihren Scheiß in der Schule propagieren.

          „Umso wichtiger halte ich dieses Anliegen im Hinblick auf unsere Neubürger aus dem Nahen Osten.“
          – Ist das eine Provokation mit den Neubürgern? Hast Du sie noch alle?
          Rein taktisch allerdings keine schlechte Idee, um sie zu vergraulen. Würde aber vermuten, daß sie ihrem schwulen Lehrer eher eine reinhauen. In NRW mußte ja schon einer die Schule wechseln.

          „Aus Angst vor Moslems.“
          – Wer hat das zu verantworten? Die CSU?

        • „Mückenschiss“

          Kann man auch so bezeichnen, @Axel AE. Man könnte allerdings auch darüber reden, warum dieses Buch _nirgends_ rezensiert oder besprochen wurde.

          Und man könnte sich fragen, weshalb das so ist und kein Ende findet, da es nie einen Anfang gab. Aber, du magst dich gerne darüber echauffieren und einen ‚Skandal‘ aus etwas machen, welcher niemals einer war.

          Wenn ich so etwas lese, wie „vor mir habt ihr nichts zu befürchten“ und das dem martialischen „nehmt das“ vom selben Autor gegenüberstelle, dann komme ich, ob es dir nun passt oder nicht, ins Grübeln.

          Matthias Rahrbach zeigt die gleiche Inkonsistenz auf, die sich in seine anderen Beiträgen schon zeigten: Er will mit allen „Lieb Kind“ sein und bezieht keine eindeutige Stellung.

          Im Gegenteil,denn er versucht, sich Colllaborateure zu verschaffen, wo es nur irgend geht. Aber: Man muss sich nicht unterwerfen, um eine eigene Meinung zu haben …

          Was ich an seinem Standpunkt kritisiere: Er will es allen recht machen und besteht keinen eigenen. Und das ist eine Ambivalenz, die ich von außen vermute.

          Und ich habe die Schnauze gestrichen voll davon, hier ewig ins Kreuzfeuer zu geraten, nur weil irgendwelche Kombatanden meinen, in sein Feuer springen zu müssen. Es gibt Wichtigeres.

          Insofern: Schönen Abend noch!

        • „Im Klartext: Gendersexkunde, pervers.“

          Es betrübt mich zu erfahren, dass meine Homosexualität das gleiche ist, wie perverse Gendersexkunde.

          „Unser Bildungssystem ist liberal und demokratisch? In welchjem Deutschland lebst Du?“

          Ich sprach von einem liberalen und demokratischen Gemeinwesen.

          „Würde aber vermuten, daß sie ihrem schwulen Lehrer eher eine reinhauen. In NRW mußte ja schon einer die Schule wechseln.“

          Und Du würdest das unterstützen, indem Homosexualität nicht thematisiert.

          „Wer hat das zu verantworten? Die CSU?“

          Wo ist der Zusammenhang?

        • Gerade in einem muslimisch geprägten umfeld würde ich es für außergewöhnlich problematisch halten, schüler zu ermutigen ihre homosexualität als normalität zu leben. Das muss nicht gut gehen.

          An die gutmenschen hier: informiert doch über sexualität in der schule, aber muss es wirklich eine queerschnittsfunktion sein? Geht’s auch um 95% oder 97% kleiner? Abgesehen vom gender-blödsinn, der wäre endlich einmal zurückgedrängt worden. Ein erster erfolg.

        • ät Adrix:

          „Es betrübt mich zu erfahren, dass meine Homosexualität das gleiche ist, wie perverse Gendersexkunde.“
          – Du verdrehst wie ein Grüner, um Moralkeulen schwingen zu können. Schäm Dich.
          Ich hoffe, daß Claudia Roth heute Nacht an Dein Bett kommt und über Dich herfällt.

          „Ich sprach von einem liberalen und demokratischen Gemeinwesen.“
          – Und wo soll das sein? Neuseeland?

          „Und Du würdest das unterstützen, indem Homosexualität nicht thematisiert. “
          – Nicht doch. Ich hätte da ganz andere Ideen. Eine fängt mit „A“ an und endet mit „bschiebung“. „K“ und „nast“ wäre auch was.

          „Wo ist der Zusammenhang?“
          – Die Grünen und Roten sind schuld, denen Du das Wort redest.

        • Emannzer:

          „Man könnte allerdings auch darüber reden, warum dieses Buch _nirgends_ rezensiert oder besprochen wurde.“

          – Ja und? Das Buch ist nicht bei Amazon und Thalia direkt zu kriegen.Dafür muß es erst bekannter werden.
          Dafür könnten wir sorgen. Aber gewiß nicht mit Haarspaltereiwn.

          „Er will mit allen “Lieb Kind” sein und bezieht keine eindeutige Stellung.“
          – Nein, er ist nur nicht so ein reaktionäres Arschloch wie ich oder Du. Damit eigentlich wesentlich salonfähiger.

          „Im Gegenteil,denn er versucht, sich Colllaborateure zu verschaffen, wo es nur irgend geht.“
          – Wo? Bei Arne H? Der hat Reichweite, das muß sein.

          „Er will es allen recht machen und besteht keinen eigenen.“
          – Lies noch mal – ganz langsam – den Titel:

          „Warum Frauen eben doch nicht benachteiligt sind – Eine Abrechnung mit dem männerfeindlichen Radikalfeminismus“

          Wie deutlich soll es denn noch sein? „Frauen sind scheiße“?

        • ät Alberto:

          „schüler zu ermutigen ihre homosexualität als normalität zu leben. Das muss nicht gut gehen.“

          – Tod- und Mordschlag.
          Das wissen die Homos aber auch so.
          Aber selbst wenn es keine Homos gibt, wäre alles Sexuelle in so einer Schule gedeckelt.

          Wer die politische Korrektheit kennengelernt hat, kann damit aber umgehen. Alter Wein in neuen Flaschen…

        • Warum kann Homosexualität eigentlich nicht im Rahmen des ganz normalen Biologieunterrichts thematisiert werden? Wozu braucht man diesen Gender-Quatsch?

          Es lässt sich nachweisen, dass es nicht an einer bösen Verschwörung weißer Männer liegt, dass mehr als 90% aller Menschen Heteros sind, und daran werden irgendwelche Sexspielzeuge im Unterricht auch nichts ändern. Der Sozialkonstruktivismus in Hinsicht auf Sexualität ist eben falsch, und in der Schule sollte nichts falsches gelehrt werden.

          Das hat auch nichts mit der Frage zu tun, ob Schwule heiraten oder Kinder adoptieren können sollten, natürlich sollten sie.

        • @ Emannzer

          Wie schön, dass Du hier einfach Handyphotos von meinem Buch veröffentlichst. Jetzt habe ich sie gespeichert, einzeln und als Screenshot. Und als Website.

          Ich kann mich ja mal erkundigen, ob das überhaupt noch durch das Recht, ein Buch zu zitieren, gedeckt ist.

          Bisher dachte ich nämlich immer, dass einzig alleine der Verlag – also ich selbst in dem Fall – das Recht dazu hat, Leseproben zu veröffentlichen.

          Und übrigens: Es ist riesiger Schwachsinn zu glauben, ich wollte mich bei den Gendersens oder bei Feministinnen einschleimen, mich da lieb Kind machen. Wofür denn?

          Ich mache mich über die hier am laufenden Bande lustig. Im meinem Buch kriegen sie auch ganz schön ihr „Fett“ ab.

          Alles, was ich über Homosexualität geschrieben habe, ist nichts anderes als meine Meinung dazu.

          Auf alles andere hier gehe ich wenn, dann erst heute Abend ein.

          Vorab noch: Thalia habe ich bereits beliefert. Die bieten mein Buch also im „Besorgungsgeschäft“ an.

          Warum mein Buch noch nicht rezensiert ist: Weil es noch nicht lange auf dem Markt ist und Menschen länger brauchen, um es zu lesen. Ich sag nur 681 Seiten, Din-A5-Format, Schriftgröße 11, einfacher Zeilenabstand und eher schmale Seitenränder – und Biologie liest sich nicht immer soooo schnell runter.

          • @matthias

            Darf ich was empfehlen?:

            Kurze Zitate sind Werbung. Wer sie interessant findet, der kauft vielleicht dein Buch. Wer sie nicht interessant findet, für den war das Buch eh nichts.

            Wenn du willst, dann nehme ich sie aber gerne raus

        • @ Christian

          „Darf ich was empfehlen?:

          Kurze Zitate sind Werbung. Wer sie interessant findet, der kauft vielleicht dein Buch. Wer sie nicht interessant findet, für den war das Buch eh nichts.“

          Ja, stimmt auch wieder.

          „Wenn du willst, dann nehme ich sie aber gerne raus“

          Brauchst Du nicht. Du kannst gerne diese beiden drin lassen, auch, damit jeder sehen kann, wie hier andere Leute sowas einfach online stellen, ohne mich vorher zu fragen.

          Wenn da aber noch mehr sowas kommt, wäre es schön, sie wirklich rauszunehmen.

          Ich bin nicht pingelig – die Deutsche Nationalbibliothek hat beispielsweise das Inhaltsverzeichnis gescannt und veröffentlicht, ohne mich um Erlaubnis zu fragen.

          Ich will auch nicht Streit anfangen wegen Photos, die Zitaten gleichkommen.

          Aber wenn ich das Gefühl habe, dass Leute mein halbes Buch abfotografieren und rumreichen oder gar veröffentlichen, dann ist auch bei mir irgendwann Schluss mit Lustig. Zumal es offenbar Leute tun, die mir nur an die Karre wollen.

          Es ist doch so: Ich hab mein Buch hier am 2. Januar veröffentlicht. Reaktionen? Vor allem die von Emannzer. Ungefähr so:

          „Ääääääh mäkelmäkel er hat aber AUF SEITE 13 „Liebe Leserinnen und Leser“ geschrieben moser moser – nee, also so einen durchgegenderten, widersprüchlichen Schund sollte man erst gar nicht lesen…“

          Tja, wie wirkt es schon auf einen Autoren, wenn ein Kritiker A mit so einem Sch*** ankommt und B dabei sogar noch die Seitenzahl AM TAG DER VERÖFFENTLICHUNG nennen kann?

          Das wirkt auf mich natürlch irgendwo erschreckend. So, als hätte einer der wenigen, die das Buch schon vorher hatten, die halbe Männerrechtlerszene mit Raubkopien versorgt. Das Niveau dieser Kritik ist auch erschreckend.

          Und jetzt kommt er sinngemäß an mit „Igitt,guckt euch den an. Der ist ja gar nicht gegen Homos. Und der will ein Gegner der Gender-Ideologie sein? Kauft diesen Schrott erst gar nicht…“

          Dabei geht es in dem Buch gar nicht um Homosexualität, außer am Rande. Aber klar, gerade bei dem Thema hängen sich dann einige an Randaspekten auf.

          Meine versprochene Mail mit Vorschlägen für einen Artikel kommt übrigens noch, vielleicht noch heute. Ich freue mich schon auf die Diskussion. Bin schon mal gespannt, was für einen unterirdischen Sch*** ich mir dann wieder von einigen hier anhören muss. Aber trotzdem können wir gerne eine solche Diskussion führen.

          Hat auch den Vorteil, dass dann jeder sehen kann, welches Niveau einige Leute der feminismus- und genderkritischen Szene haben.

          • @matthias

            Wie gesagt, ich würde mich da gar nicht so aufregen, sofern es kleine Stellen sind. Im Gegenteil: Ich würde selbst gute Stellen ins Netz stellen, denn um so häufiger die Leute merken, dass das Buch lesenswert ist um so eher wollen sie es als ganzes lesen.

            Aus dem gleichen Grund haben Filme Trailer, die einen Eindruck geben sollen.
            Ich würde Leute eher ermutigen, so kleine Schnipsel ins Netz zu stellen, denn so kann über dein Buch geredet werden. Um so mehr es im Gespräch ist um so besser.

        • @ Emannzer

          „Wenn ich so etwas lese, wie “vor mir habt ihr nichts zu befürchten” und das dem martialischen “nehmt das” vom selben Autor gegenüberstelle, dann komme ich, ob es dir nun passt oder nicht, ins Grübeln.“

          Dann verstehst Du die einfachsten Dinge nicht. Mein „Vor mir habt ihr nichts zu befürchten“ ist an die Homosexuellen gerichtet, nicht an die Gendersens. „Nehmt das!“ ist an die Gendersens und an Feministinnen gerichtet, egal, welche sexuelle Orientierung sie haben. Ist das eigentlich so schwer?

          „Matthias Rahrbach zeigt die gleiche Inkonsistenz auf, die sich in seine anderen Beiträgen schon zeigten: Er will mit allen “Lieb Kind” sein und bezieht keine eindeutige Stellung.“

          Nein, aus meinen Postings hier und aus meinem Buch geht sehr eindeutig hervor, dass ich mit Vertretern der Gender-Ideologie und Feministinnen nicht „Lieb Kind“ sein will. Alles, was ich über die Homos geschrieben habe, ist meine echte Meinung dazu. Natürlich eignet die sich dazu, um aufzuzeigen, dass es unangemessen ist, anzunehmen, dass Gegner der Gender-Ideologie und Kritiker des Feminismus automatisch auch was gegen Homosexuelle haben.

          „Im Gegenteil,denn er versucht, sich Colllaborateure zu verschaffen, wo es nur irgend geht.“

          Nein, nicht Collaborateure. Ich finde aber schon, dass es gut ist, viele Mitstreiter zu haben und mehr zusammenzuhalten.

          „Aber: Man muss sich nicht unterwerfen, um eine eigene Meinung zu haben …“

          Wem unterwerfe ich mich denn? Traust Du Dich dazu, eine vergleichbare kritik am Feminismus und an der Gender-Ideologie unter Deinem Klarnamen zu veröffentlichen? DAS soll Unterwerfung sein?

          „Was ich an seinem Standpunkt kritisiere: Er will es allen recht machen und besteht keinen eigenen. Und das ist eine Ambivalenz, die ich von außen vermute.“

          Ich will es nicht allen recht machen, sondern ich äußere meine Meinung, so wie sie ist.

          Vermuten sollte man über mich besser nicht zu viel.

        • @ Axel, Adrian und Leszek

          Vielen Dank für die Schützenhilfe!

          @ Kirk

          „Lieber Matthias,

          ich habe mir mal die Screenshots von Emannzer angeguckt und muß z.B. sagen, daß Infantizide, also Kindstötungen, massenhaft unter Menschenaffen und höheren Säugetieren vorkommen.“

          Steht so in der Art auch in meinem Buch. Kann man bei dem Thema nicht weglassen.

          „Und sie kamen auch lange Zeit noch beim Menschen vor, wie man aus den antiken Mythen oder aus der Geschichte des Herodes erfahren kann.“

          Leider ja.

          „Ich bin froh, daß wir diese “Natürlichkeit” überwunden haben. “

          Ich auch. Ich betone imemr wieder, dass die Natur kein Vorbild für menschliche Gesellschaftsordnungen sein darf. Sie ist ein mörderisches, grausames und kreaturverachtendes System. Leider.

          Was natürlich ist, ist deshalb noch lange nicht gut, kann es aber sein. Was unnatürlich ist, ist deshalb noch lange nicht schlecht, kann es aber sein.

          „Meiner Meinung nach fehlt den meisten Biologen völlig das Gespür dafür, auch die Tierwelt zu pathologisieren, kritisch zu betrachten. Auch dort gibt es bereits Perversionen und Pathologien.“

          Wie viele Biologen kennst Du?

          Ich habe der kritischen Betrachtung der Natur ein ganzes Kapitel gewidmet. Ich sehe bei Tieren und Menschen sowohl natürliches als auch pathologisches Verhalten kritisch.

          Aber trotzdem: Homosexualität ist schon etwas Natürliches. zumindest in vielen Fällen. Aber ob natürlich oder nicht – ich habe unabhängig davon nichts gegen Homosexuelle.

          „Die Tatsache, daß Homosexualität im Tierreich vorkommt, bedeutet also keineswegs zwingend, daß sie auch biologisch veranlagt ist.“

          Weiß ich. Es gibt aber genug Fälle aus dem Tierreich und genug Erklärungen aus der Biologie für Homosexuelität, die dafür sprechen, dass es was ziemlich normales ist, was ziemlich natürliches. Das schließt nicht alternative Erklärungen aus, schon gar nicht für den Einzelfall.

          „Wer sich ehrlich mit dem Thema auseinandersetzt, wird bei sehr vielen Homosexuellen pathologische Momente ausmachen können. :)“

          Ich habe bei Dir den Eindruck, dass Du die Homosexualität pathologisiseren möchtest, um besser was gegen Homos sagen zu können. Und genau das finde ich nicht sinnvoll.

          Übrigens: In meinem Buch geht es kaum um Homosexualität. Ich finde aber, dass sie in einem Kapitel über Biologismus nicht unerwähnt bleiben sollte.

          Denn viele Homo-Hasser machen mit der angeblichen „Widernatürlichkeit“ der Homosexualität gegen Homosexuelle Stimmung. Viele Homosexuelle (nicht Adrian) argumentieren umgekehrt mit der Natürlichkeit der Homosexualität, um sich zu verteidigen, was zwar verständlich ist, aber meist nicht den Hinweis enthält, dass man etwas sowieso nicht für gut oder schlecht erklären sollte, nur weil es natürlich oder unnatürlich ist.

          Und genau deshalb ist Homosexualität ein gutes Thema für ein Kapitel über den richtigen ethischen Umgang mit dem Fach Biologie.

        • „Axel, Adrian und Leszek
          Vielen Dank für die Schützenhilfe!“

          Ich hab doch gar nix gemacht. Ich finde allerdings tatsächlich dass emannzer hier Streit um des Streit willens sucht.
          Ich finds gut, dass Du das Buch geschrieben hast.

        • @ Christian

          „Wie gesagt, ich würde mich da gar nicht so aufregen, sofern es kleine Stellen sind.“

          Na, also sooooo einen Hals habe ich nun auch wieder nicht.

          Als Autor liest man aber lieber vernünftige Kritik und nicht so einen Schmarn wie den, den ich mir von Emannzer hier anhören muss.

          “ Im Gegenteil: Ich würde selbst gute Stellen ins Netz stellen, denn um so häufiger die Leute merken, dass das Buch lesenswert ist um so eher wollen sie es als ganzes lesen.“

          Klar. Nur wie gesagt: Wenn man den Eindruck hat, dass Mitstreiter das Buch schon vor Veröffentlichung ohne Erlaubnis herumreichen, sieht man natürlich rot, gerade dann, wenn eine derart blöde Kritik kommt wie die von Emannzer.

          „Aus dem gleichen Grund haben Filme Trailer, die einen Eindruck geben sollen.“

          Richtig – allerdings werden die Filmtrailer vom Produzententeam selbst veröffentlicht und nicht einfach von Leuten, denen man netterweise den ganzen Film vorher auf DVD geschenkt hat.

          „Ich würde Leute eher ermutigen, so kleine Schnipsel ins Netz zu stellen, denn so kann über dein Buch geredet werden. Um so mehr es im Gespräch ist um so besser.“

          Ja, richtig – zitieren ist überhaupt kein Problem. Photos mit viel Text aber schon grenzwertig. Besonders dann, wenn sie von Plötzlich-doch-Gegnern hinter dem eigenen Rücken rumgereicht werden und dann unterirdische Kritik kommt.

        • @ Adrian

          Der Dank bezog sich hierauf:

          „Yo, und manche Tiere essen rohes Fleisch und vögeln so, dass alle zuschauen können. Abartig! Hätten die Viecher doch nur Alice Miller gelesen“

          Sehr richtig, sag ich nur!

        • Du siehst also den Infantizid bei Säugetieren als ebenso natürlich an wie den Fleischkonsum und schließt Pathologien aus?

          Es gibt bekanntlich auch unter Menschenaffen sexuellen Mißbrauch etc. . Ich sehe darin eine mögliche Ursache für homosexuelles Verhalten, natürlich auch in Instinktdispositionen, die aber an sich heterosexuell sind.

          Man sollte jedenfalls nicht glauben, daß Homosexualität im Tierreich automatisch biologisch veranlagt ist. Und man sollte nicht so billige Polemiken wie die von Adrian goutieren.

          Ich bin ja immer wieder verwundert, wie leicht manche Leute auf die Narrative der Politischen Korrektheit einsteigen.

        • @ Emannzer

          „Und ich verstene beim besten Willen nicht, weshalb man keine Kritik an einem Buch äußern darf, dem vor der Veröffentlichung ein Lektorat gut zu Gesicht gestündet hätte.“

          KURZDURCHSAGE an Emannzer: Dieses Buch ist GANZ NORMAL LEKTORIERT worden. Es ist normal, dass nicht in jedem Buch der Name des Lektoren angegeben ist. Das ist auch bei Büchern „richtiger“ Verlage oft so. Nicht jeder Lektor und nicht jede Lektorin will namentlich mit jedem Buch in Verbindung gebracht werden oder überhaupt bekannt werden.

          Ich betone dabei ausdrücklich, dass es sich um ein echtes Lektorat und nicht um ein reines Korrektorat gehandelt hat.

          Und wenn Du was Anderes darüber behauptest, was Du nicht beweisen kannst, und das, obwohl Du Dich vorher bei mir noch nicht mal erkundigt hast, ob und wiefern das Buch lektoriert worden ist, dann machst Du Dich juristisch angreifbar. Das ist immerhin geschäftsschädigendes Verhalten.

          „Ich habe auch keinen Bock mehr darauf, mich hier als Dolch-Stoßer darstellen zu lassen, nur weil ich einiges aus und in dem Buch sehr kritisch sehe.“

          Du bist aus meiner Sicht auch kein Dolchstoßer, sondern allenfalls ein Zahnstocherstoßer.

          „Und ich finde es langsam lächerlich, aus diesen “Liebe Leserinnen und Leser” einen fortwährenden Skandal zu evozieren, obwohl es damals nur exemplarisch stand!“

          Es ist exemplarisch für DEIN Niveau.

          „Und ja: Ich war kurz davor, es zu kaufen, habe es aber mangels Bezugsmöglichkeiten gelassen.“

          Mangels Bezugsmöglichkeiten? Hat man dafür noch Worte? Das Buch kann in JEDER Buchhandlung über das Verzeichnis lieferbarer Bücher bestellt werden. Und es kann direkt in meinem Online-Shop bestellt werden. In beiden Fällen geht die Bestellung ziemlich direkt an mich.

          Es gibt eben Bücher, die nicht bei Grossisten und auch nicht bei Amazon im Programm sind. Selbstverleger kommen nicht so leicht bei Grossisten rein, und Amazon lohnt sich für mich schlichtweg nicht. Ein Buch wird auch nicht besser dadurch, wenn es dort mit im Programm ist. Und selbst wenn es das wäre:

          Ob ich einen Kunden über KNV, Libri, Umbreit, Amazon, über andere Buchhändler oder direkt beliefere, ändert an dem Buch rein gar nichts. Der Kunde wird in alle diesen Fällen letztlich von mir beliefert.

          „Denn es existiert praktisch nicht, außer auf PI-News oder dem Eigenverlag.“

          Man kann halt nicht überall gleichzeitig Werbung machen und nicht zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt. Und das Buch existiert wie jedes andere auch. Ob Verlag oder Selbstverlag, es gibt in beiden Fällen einen Lagerraum mit Büchern. Und die von „normalen“ Verlagen sind auch nicht alle beim Grossisten im Programm oder bei Amazon.

          „Aber ich bin sicher: Es wäre ein Verriss geworden,“

          Aber natürlich.

          „So, wie es auch viele Andere empfinden, mit denen ich darüber sprach.“

          Ich selbst habe bereits positive Kritiken reingekriegt.

        • @ Kirk

          „Du siehst also den Infantizid bei Säugetieren als ebenso natürlich an wie den Fleischkonsum und schließt Pathologien aus?“

          Ich schließe Pathologien nicht aus, sehe aber den Infantizid bei vielen Tieren, gerade auch bei Säugetieren, als natürlich an. In diesem Zusammenhang betone ich, dass ich mich damit nur der gängigen Lehrmeinung in dem Fach anschließe und dass alles, was natürlich ist, eben nicht automatisch auch gut ist. Die Natur ist leider ein Mord-und-Totschlag-System. Beschwerden darüber sollten nicht bei mir, sondern beim lieben Gott eingereicht werden. Ich war nie dafür, dass es hier auf der Erde so läuft.

          Bei Löwen kommen rund 25% aller Jungtiere durch Infantizid ums Leben, bei Gorillas 40%. Infantizid durch Männchen ist eine ganz natürliche, man könnte sagen: eine schrecklich natürliche Form der intrasexuellen, postkopulatorischen männlichen Fortpflanzungskonkurrenz. Diejenigen Männchen, die Jungtiere anderer Männchen töten, sind können nicht anders, sie sind als Tiere nicht schuldfähig. Beim Menschen kommt es übrigens 100 mal häufiger vor, dass Adoptiv- und Pflegeväter ihre „Kinder“ töten als dass echte Väter ihre genetischen Kinder umbringen – das Tier Mensch ist halt auch ziemlich gefährlich, in dem Fall meist allerdings voll schuldfähig. Generell hört man oft, dass „der Stiefvater“ ein Kind sehr schlecht behandelt hat.

          Über solche Erklärungen für Infantizid kannst Du auch richtige Fachbücher von Professoren der Verhaltensbiologie lesen. Z.B. das von Prof. Peter Kappeler. Der hält Infantizid auch für natürlich. Und niemand kommt auf die Idee, ihm deshalb vorzuwerfen, er würde ethisch mit der Biologie nicht umgehen können oder würde andere Erklärungen pauschal ausschließen, oder würde Infantizid auch noch gut finden.

          Wie gesagt: Ich glaube auch, dass erlittene Gewalt in der Kindheit eine wichtige Ursache dafür ist, dass Menschen als Erwachsene (oder auch schon vorher) für Menschen und/oder Tiere gefährlich werden. Es ist aber eben nicht die einzige Ursache.

          Dass Du immer wieder auf Alice Miller zu sprechen kommst, ist auch aus meiner Sicht sinnvoll. Wie man auch immer im Detail zu dieser Frau steht, in einem hat sie Recht: Schwarze Pädagogik hat mit Sicherheit schon viel Unheil angerichtet. Man sollte aber nicht glauben, dass sich jede Gewalt, jeder Krieg und jede Perversion nur darauf zurückführen lässt.

          „Es gibt bekanntlich auch unter Menschenaffen sexuellen Mißbrauch etc.“

          Ich weiß.

          „Ich sehe darin eine mögliche Ursache für homosexuelles Verhalten, natürlich auch in Instinktdispositionen, die aber an sich heterosexuell sind.“

          Ich will ja gar nicht sagen, dass Du damit in jedem Falle daneben liegst. Es gibt aber trotzdem für Menschen und andere Arten sehr gewichtige andere Erklärungen für homoerotische Veranlagungen.

          „Man sollte jedenfalls nicht glauben, daß Homosexualität im Tierreich automatisch biologisch veranlagt ist.“

          Automatisch nicht, aber die gängigen biologischen Sichtweisen dazu gehen z.B. davon aus, dass z.B. beim Menschen der pränatale Testosteronspiegel beim Männchen zu niedrig und beim Weibchen zu hoch ist, was die Genexpression beeinflusst und damit einen Menschen für immer sexuell „polen“ kann.

          „Und man sollte nicht so billige Polemiken wie die von Adrian goutieren.“

          Ach, also ich finde ihn schon oft recht witzig.

          „Ich bin ja immer wieder verwundert, wie leicht manche Leute auf die Narrative der Politischen Korrektheit einsteigen.“

          Meine Sichtweise zur Homosexualität hat mit Political Correctness rein gar nichts zu tun. Es ist einfach meine Meinung.

          Einer, der SOLCHE SACHEN schreibt wie ich, der ist nicht politisch korrekt. Er kann natürlich im Einzelfall schon mit typischen PC-Befürwortern einer Meinung sein.

        • Für Krieg und Gewalt gibt es natürlich viele Faktoren, aber eben nur eine einzige Ursache. Du wirst das vielleicht eher verstehen als andere. Nur ein mißhandeltes Kind wird als Erwachsener beim Eintreten verschiedener Streßfaktoren tatsächlich gewalttätig. Ein liebevoll erzogener Mensch kann mit Streßfaktoren eben konstruktiv umgehen. Das ist so offensichtlich, daß es immer wieder schockiert, wie hier einige Leute auf diese Billig-Theorie rekurrieren. Nach dem Motto: Scheißegal, jedes Individuum kann zum Gewalttäter werden.

          Was weißt du denn z.B. über sexuellen Mißbrauch bei Primaten? Das interessiert mich, darüber weiß ich wenig, und die Primatologen scheinen sich nicht über die Bedeutung im klaren zu sein. Der Blogwart schweigt sich darüber auch aus, obwohl er diese Dinge schon mal ironisch erwähnt hatte im Zusammenhang mit einem Buch über das Leben von Primaten verglichen mit dem des Menschen oder so.

        • ät Mocho:

          „Warum kann Homosexualität eigentlich nicht im Rahmen des ganz normalen Biologieunterrichts thematisiert werden?“

          – Darum geht es nicht. Es geht um Gesinnungs-Verbreitung, „Sozialistischwerdung via Sexualität“ und Frühsexualisierung, wovon sich die Pädophilen in der Gendersezene etwas versprechen.

        • ät Matthias:

          „Bin schon mal gespannt, was für einen unterirdischen Sch*** ich mir dann wieder von einigen hier anhören muss.“

          – Ach was, ist doch nur Emannzer, der Streithammel. Und da er mitbekommen hat, was die meisten anderen von der Streiterei halten, läßt er’s denke ich.

        • „Für Krieg und Gewalt gibt es natürlich viele Faktoren, aber eben nur eine einzige Ursache“

          Das ist absurd. Gewalt ist ein potentielles, wenn auch kostenintensives Mittel zur Aneignung von Ressourcen.
          Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, kämpfende Tiere wurden als Säuglinge gewalttätig missbraucht.

          „Das interessiert mich, darüber weiß ich wenig, und die Primatologen scheinen sich nicht über die Bedeutung im klaren zu sein.“

          Sie gehn halt nicht von einer vorgefassten Meinung aus. Sexueller Missbrauch ist übrigens subjektives Werturteil. Wie will man das objektiv belegen? Bonobis haben zuweilen Sex mit Jungtieren, dennoch gehören sie zu den friedlichsten Primaten überhaupt.

        • Adri:

          „Gewalt ist ein potentielles, wenn auch kostenintensives Mittel zur Aneignung von Ressourcen.“

          – Ja, und die Sexualität steckt dahinter.Wobei das in großen Systemen nicht unbedingt sichtbar sein muß.
          Wilhelm oder Hitler zB waren nicht sexuell motiviert. DEnnoch hat die Selektion in ihren Gehirnen Prozessoren geschaffen, die Kriegsfreundlichkeit begünstigen.

        • @ Kirk

          „Für Krieg und Gewalt gibt es natürlich viele Faktoren, aber eben nur eine einzige Ursache.“

          Glaub ich nicht, dass das nur eine ist.

          „Du wirst das vielleicht eher verstehen als andere. Nur ein mißhandeltes Kind wird als Erwachsener beim Eintreten verschiedener Streßfaktoren tatsächlich gewalttätig.“

          Es sind gerade misshandelte Kinder, die selbst gewalttätig werden, ja. Aber ausschließlich? Glaub ich nicht.

          „Ein liebevoll erzogener Mensch kann mit Streßfaktoren eben konstruktiv umgehen.“

          Er kann es im Durchschnitt viel besser. Es hängt aber nicht nur davon ab.

          „Das ist so offensichtlich, daß es immer wieder schockiert, wie hier einige Leute auf diese Billig-Theorie rekurrieren. Nach dem Motto: Scheißegal, jedes Individuum kann zum Gewalttäter werden.“

          Scheißegal ist es nicht. Menschen können alle sehr gefährlich und gewalttätig werden. Als Kind misshandelte sind sehr viel gefährlicher als andere, da geb ich Dir Recht. Aber wie gesagt: Ich glaube nicht, dass nicht misshandelte völlig ungefährlich sind.

          „Was weißt du denn z.B. über sexuellen Mißbrauch bei Primaten?“

          Nur, dass es ihn da teils gibt.

          „Das interessiert mich, darüber weiß ich wenig, und die Primatologen scheinen sich nicht über die Bedeutung im klaren zu sein.“

          Ich weiß darüber jetzt nicht sooo viel.

          „Der Blogwart schweigt sich darüber auch aus, obwohl er diese Dinge schon mal ironisch erwähnt hatte im Zusammenhang mit einem Buch über das Leben von Primaten verglichen mit dem des Menschen oder so.“

          Weiß ich nicht mehr. Wie gesagt: Auch aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass Kinder nicht misshandelt oder missbraucht werden. Es ist auch wichtig, dass sie von Eltern/Lehrern/Erziehern keine seelische Gewalt erleiden. Ich bin auch z.B. für das bei uns seit 2000 bestehende Verbot, Kinder zu schlagen. Wir sind in diesen wichtigen Punkten sicher nicht weit auseinander.

          Aber ich stoße in Lehrbüchern dennoch dauernd auf kämpfende Tiere, die nie misshandelt wurden und reichlich Parallelen zum Menschen.

  6. „Im ersten Prozess um die Straftaten in der Kölner Silvesternacht hat das Amtsgericht Köln einen Asylbewerber aus Marokko zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Hinzu kommen 100 Euro Geldstrafe, das entspricht 20 Tagessätzen. Der 23-Jährige hatte gestanden, am Silvesterabend um kurz nach 23 Uhr auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs einer Frau das Handy gestohlen zu haben.

    Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Verfahren eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten und zwei Wochen gefordert. Die Verteidigung hingegen plädierte auf eine Geldstrafe.“

    Bekommen hat er beides, nach beinah zwei Monaten U-Haft, obwohl er geständig war und um Entschuldigung bat.
    Muss man nicht verstehen.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-marokkaner-nach-silvester-uebergriffen-zu-bewaehrungsstrafe-verurteilt-a-1079025.html
    &
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-urteile-nach-diebstaehlen-an-silvester-am-hauptbahnhof-a-1079089.html

    „Die Prozesse vor dem Amtsgericht zeigen, wie schwer sich die Behörden mit den kaum zu identifizierenden Kriminellen tun. …

    Sein Mandant heiße gar nicht Khaled B., sondern wohl eher Ahmed M. Er sei auch an einem anderen Tag und in einem anderen Jahr geboren als bislang bekannt – und was die angegebene tunesische Staatsbürgerschaft anbelangt, nun ja, dazu wolle man jetzt lieber nichts weiter sagen. Papiere habe B. jedenfalls keine. „Aber es ist schon ihr Mandant, der da neben Ihnen sitzt?“, fragt die Richterin. …

    In zwei Verfahren werden hintereinander schließlich drei Nordafrikaner zu mehrmonatigen Bewährungsstrafen verurteilt. Sie haben eingeräumt, eine Kamera und ein Handy gestohlen zu haben. Gegen alle drei laufen oder liefen weitere Ermittlungen, es geht um Schwarzfahrten und Ladendiebstähle. Einer der Angeklagten gehörte nach Schilderung eines Opfers auch zu einer Gruppe von Männern, aus der heraus an Silvester Frauen begrapscht wurden. …

    Die aktuellen Urteile gegen Ahmed M., Sami S. und Younes A. sind vergleichsweise hart. Vor wenigen Wochen waren ebenfalls Verdächtige der Silvesternacht für einen Handydiebstahl mit einer Woche Arrest davongekommen. …

    Die Verfahren vor dem Kölner Amtsgericht erlauben einen Einblick in das Milieu nordafrikanischer Straftäter“

    Vor kurzem erst hab ich gerafft, dass nordafrikanisch wohl so wie mitteleuropäisch, asiatisch usw. gebraucht wird. Also als Rassenbegriff, wobei tatsächliches Herkunftsland oder letztlich auch Staatsbürgerschaft verschleiert werden können. Was ausnahmsweise ja auch mal seine Berechtigung haben kann wie hier:

    „Sein Verteidiger berichtet zwar freimütig, der Mandant habe nur bis zum zehnten Lebensjahr die Schule besucht und sei Analphabet, doch aus welchem Land M. stammt, mag Rechtsanwalt Storz nicht sagen.

    Ein Dolmetscher hatte arge Zweifel angemeldet, dass der Angeklagte tatsächlich – wie behauptet – Tunesier ist. Wahrscheinlich handele es sich bei ihm um einen Algerier, heißt es in einem Aktenvermerk, aus dem die Richterin zitiert. …

    Khaled B. alias Ahmed M. weiß angeblich nicht einmal, ob er schon Asyl beantragt hat oder nicht.“

    Wäre das denn aber jetzt als ungewöhnlich anzusehen bei jemanden, der vorgeblich in keiner Sprache lesen und schreiben kann?

    • Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Verfahren eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten und zwei Wochen gefordert. Die Verteidigung hingegen plädierte auf eine Geldstrafe.”

      Bekommen hat er beides, nach beinah zwei Monaten U-Haft, obwohl er geständig war und um Entschuldigung bat.
      Muss man nicht verstehen.

      In der Tat, diese drakonischen Strafen für Kleinstdelikte (oder war es Raub?) riechen nach Willkür, wie sie eigentlich sonst nur Feministinnen für gut befinden.

      Anstatt dass man einfach die Hürden zur Abschiebung aus dem Weg räumt, denn wer hier „Schutz“ und Geld (?) bekommt und dann noch klaut, der sollte rausfliegen.

      doch aus welchem Land M. stammt, mag Rechtsanwalt Storz nicht sagen.

      Ein Dolmetscher hatte arge Zweifel angemeldet, dass der Angeklagte tatsächlich – wie behauptet – Tunesier ist. Wahrscheinlich handele es sich bei ihm um einen Algerier, heißt es in einem Aktenvermerk, aus dem die Richterin zitiert. …

      Khaled B. alias Ahmed M. weiß angeblich nicht einmal, ob er schon Asyl beantragt hat oder nicht.”

      Welch eine Farce.

      • „Hunderte Milliarden Euro schicken Migranten jedes Jahr in ihre Heimat. Inzwischen sind ganze Volkswirtschaften abhängig von den privaten Überweisungen – und Finanzdienstleister wie Western Union machen mit ihnen gute Geschäfte.“

        Das Problem ist, die Heimatländer wollen sie nicht wieder haben. Weil sie hier ja Geld bekommen, das sie dann ins Heimatland schicken können, was eventuell der dortigen Wirtschaft zu gute kommt
        http://www.spiegel.de/wirtschaft/private-ueberweisungen-migranten-ueberweisen-im-jahr-milliarden-a-1012221.html

        „Hunderte Milliarden Euro schicken Migranten jedes Jahr in ihre Heimat. Inzwischen sind ganze Volkswirtschaften abhängig von den privaten Überweisungen – und Finanzdienstleister wie Western Union machen mit ihnen gute Geschäfte.“

        http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/7000-Franken-Sozialhilfe-trotz-Landesverweisen-15051083

        „7000 Franken Sozialhilfe trotz Landesverweisen
        Trotz abgewiesenem Asylantrag blieb ein Afrikaner in der Schweiz, beging Delikte, ignorierte Landesverweise und holte stattdessen seine Familie nach. Einen Job hat er bis heute nicht.“

        Oder sie werden ohne Identitätsnachweis ins Land gelassen und können dann gar nicht mehr weg, weil sie keine gültige Identität haben. Und im Gegensatz zu uns auch nicht dazu gezwungen werden, sich beim Konsulat einen neuen Pass zu holen.

        (editiert: Internierungslager?)

        • Wovon ich die Nase echt gehörig voll habe inzwischen ist diese Instrumentalisierung der Silvesternacht.

          Am ärgsten empörte mich das bei z.B. Roosh oder Milo, als sie „Cologne“ in der Pressekonferenz/einem Fernsehauftritt erwähnten.

          Was nur dann halbwegs verständlich ist, wenn man weiß, dass ausländische Medien die bereits phantasierten „1000 Angreifer“ im Eifer des Gefechts mitunter zu „1000 Vergewaltigungen in der Öffentlichkeit“ verdrehten.

        • Dieses in der Tat völlig überzogene Narrativ hat sich aber tatsächlich im Ausland durchgesetzt, das kann man nicht Roosh und Milo in die Schuhe schieben.

          Dass diese Hysterie um „Gewalt gegen Frauen“ nahtlos am feministischen Diskurs ansetzte bzw ihm schlicht entspringt und daher so weit schwappte, entgeht dir natürlich.

        • „(editiert: Internierungslager?)“

          oh, der Blockwart ist wieder da.

          Schreib doch bitte einfach mal die Regeln auf, mit Worten, die man nicht benutzen darf, damit man auch weiß, an welche Regeln man sich hier halten soll.

          (editiert: weitere Ausführungen dazu wollte ich gar nicht)

          • @atacama

            „Schreib doch bitte einfach mal die Regeln auf, mit Worten, die man nicht benutzen darf, damit man auch weiß, an welche Regeln man sich hier halten soll.“

            Bei dir wäre es sehr einfach: Schreibe nichts mehr zum Thema Ausländer

        • „Bei dir wäre es sehr einfach: Schreibe nichts mehr zum Thema Ausländer“

          Den Gefallen kann ich dir nicht tun. Dazu ist das Thema schlicht zu existenziell wichtig, auch aus evolutionären/biologischen/gender Gründen.
          Hör doch stattdessen einfach auf, die Kommentare hier zu moderieren und hier mitzulesen und poste nur noch Artikel. Und dann machst du die Rollos runter uns hörst Musik und guckst keine Nachrichten mehr, wenn dich das Thema so sehr stresst. So für die nächsten 2 Jahre. Dann ist sowieso alles vorbei, auf die eine oder andere Art.

        • „(editiert: weitere Ausführungen dazu wollte ich gar nicht)“

          Dann benutze keine Fragezeichen, sonst könnten Leute vermuten, du stellst eine Frage und erwartest eine Antwort.

        • Semikolon, Atacama:

          „Wovon ich die Nase echt gehörig voll habe inzwischen ist diese Instrumentalisierung der Silvesternacht.“

          – ???????
          Seit Köln kannst Du täglich, vor allem in der Lokalpresse, von Übergriffen durch Asylanten lesen. Via Facebook ist das einfach.

          Wo ist da die Instrumentalisierung? Tatsächlich bleibt es erstaunlich ruhig in der Mitte, wie Anabel Schunke bei Roland Tichy feststellt.
          http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/die-motte-ist-stimmlos/

        • Das ist so nicht richtig. Es gibt empirische Untersuchungen dazu (Collier zitiert sie), nach denen Migranten im Schnitt 30% ihres Einkommens in die Heimat schicken, das entspricht in ungefähr dem, was sie erwirtschaftet hätten, wenn sie im Land belieben wären. Und es wird mit der Zeit weniger, weil die Bindung allmählich nachlässt.

          Migratiuon nutzt den Herkunftsländern nichts sonder schadet nur in vielfältiger Weise.

        • Mocho:

          „Migration nutzt den Herkunftsländern nichts sonder schadet nur in vielfältiger Weise.“
          – Kommt aufs Land an, würde ich sagen. Albanien, etc, die wollen nichts an Bevölkerung verlieren.

          Die Maghreb-Staaten, Nigeria u.a. hingegen exportieren ihre arbeitslosen Jungmänner, die schon in der Heimat kriminell sind. Denen ist die Emigration recht.

    • Diese Kleinkriminellen scheinen nicht in einer Massenunterkunft bspw. untergebracht gewesen zu sein, sondern schlugen sich vermutlich ohne staatliche Hilfen durch. Die zwei Monate U-Haft und die Prozesskosten sind das, was dieser Staat bislang wohl für sie „leisten“ musste.

      Man errechnete sich im ersten zitierten Fall einen Wert von 5 Euro pro Tag (ein Hartzi hat mehr als 13, ohne die Miete oder so davon decken zu müssen natürlich).

      Ich komm gerad nicht drauf, wie hieß das nochmal, wenn jemandem ohne Grundlage ein Einkommen unterstellt wird?

      • ok, wenn noch nicht mal um Asyl beworben sondern nur illegal zum klauen hier, dann erst recht raus.

        Wenn dich einer von ihnen antatscht, ist das Geschrei über „dieMänner“ aber wieder groß, dann sollen „dieMänner“ auch gradestehen und helfen.

        • das Problem ist ja: wohin?

          Vor etlichen Jahren las ich von der Entscheidung irgendeines europäischen Gerichts, das anmahnte, Deutschland dürfe abgelehnte Asylbewerber nicht länger als zwei Jahre einsperren.
          Für was? Na, dafür, dass sie um Asyl gebeten hatten, ihr Gesuch aber abgelehnt wurde. Das ist zwar eigentlich keine Straftat, wird aber so behandelt. Sind halt „illegale“, sagt sich der Michel.
          Er sagt wohlweislich nicht „illegale Menschen“, auch wenn er es genau so meint. In Wahrheit sind es einfach nur Menschen, die auf Privilegien, die wir unverdient genießen dürfen, verzichten müssen.

        • Für was?

          Sie haben beantragt und wurden abgelehnt. Sie gehen aber nicht freiwillig. Unfreiwillig gegangen werden können sie auch nicht, da sie ihre Identität absichtlich verschleiern oder weil ihr Heimatland die Aufnahme verweigert.

          Insbesondere kann eine solche „Haft“ in der Regel schon dadurch beendet werden, dass sich der Inhaftierte freiwillig zur Ausreise bereit erklärt.

          Er sagt wohlweislich nicht “illegale Menschen”

          Natürlich nicht. Es handelt sich um Menschen, die sich unberechtigt, also illegal in Deutschland aufhalten.

          In Wahrheit sind es einfach nur Menschen, die auf Privilegien, die wir unverdient genießen dürfen, verzichten müssen.

          Das trifft leider auf einige Milliarden Menschen weltweit zu. Und jährlich kommen ca. 80 Millionen hinzu.

        • “ In Wahrheit sind es einfach nur Menschen, die auf Privilegien, die wir unverdient genießen dürfen, verzichten müssen.“

          Niemand hindert die daran, in ihren Ländern eine vernünftige Politik zu betreiebn, aber sie müssen ja unbedingt nach den Vorstellungen irgendwelcher Wüstennomaden aus dem Frühmittelalter leben. Es hindert sie auch niemand daran, sich zu organisieren und die politischen Verhältnisse im Land zu verändern, aber jeder will ja nur seine eigene Haut retten.

          Wenn alle fliehen kann man den Krieg nicht gewinnen.

        • Ich lehne den Begriff „unverdient“ in der Form auch ab, wobei „verdient“ ja mehrere Bedeutungen hat.

          Ich bin nicht nur Teil einer Gesellschaft, die sich diese Standards erarbeitet und tagtäglich daran arbeitet (ok, momentan eher an deren Erosion), sondern diese Gesellschaft und ihre Werte sind auch ein Teil von mir. Ich bin ein „gewaltfreier“, ausgebildeter und leistungsbereiter Mensch, weil wir uns hier gegenseitig so sozialisieren in unserer gewalt-ächtenden Bildungs- und Leistungsgesellschaft.

          Gut, bei so manchen Leuten, die sich aushalten lassen und außer Misandrie nichts leisten, lässt sich über das „verdient“ sicher streiten.

        • „Insbesondere kann eine solche “Haft” in der Regel schon dadurch beendet werden, dass sich der Inhaftierte freiwillig zur Ausreise bereit erklärt.“

          Haft ohne Anführungszeichen, es ist genau das.
          Für den abgewiesenen Asylbewerber stellt sich die Frage, wohin er gehen solle, ja genauso. Aus seiner Perspektive gab es einen starken Fluchtgrund, sonst will ihn auch keiner, hier wird er nicht integriert, sondern inhaftiert (meist länger als zwei Jahre, war ja wie gesagt nur eine freundliche Mahnung des Gerichts damals).

          Im Durchschnitt suchen diese Menschen 17 Jahre nach einem Ort, wo man sie sein lässt.

          Sowas würd ich mit Freude Nazis gönnen, die Notunterkünfte anzünden, z.B., aber nicht diesen weitestgehend unschuldigen Zivilisten.

          „Das trifft leider auf einige Milliarden Menschen weltweit zu. Und jährlich kommen ca. 80 Millionen hinzu.“

          Wer es bis hierhin geschafft hat, darf meinetwegen gern bleiben (Deutschkurse, schnelle Einbürgerungsverfahren usw.).

          Wer hier geboren wurde, dem sollte unter allen Umständen unsere Staatsbürgerschaft zuerkannt werden.
          Wäre ein Anfang.

          Lebtest Du, El_Mocho, nicht auch im Exil? Was willst Du behaupten was Dich vertrieben hätte, wenn man fragen darf, und welche Hürden musstest Du überwinden, um in Deiner Wunschheimat sesshaft werden zu dürfen?

          „diese Gesellschaft und ihre Werte sind auch ein Teil von mir.“
          Ehrlichkeit ist bewiesenermaßen kein Wert, den Du verinnerlicht hast. Wem mag dafür eine Teil-Schuld zukommen? Deiner Mutter, Deinem Vater, oder Beiden?


        • Ehrlichkeit ist bewiesenermaßen kein Wert, den Du verinnerlicht hast.

          Auf diesen Beweis warte ich bis heute. 🙂 Natürlich vergebens, was erwartet man auch schon von ner Falschbeschuldigerin?

          Achja, Sarkasmus zählt wie schon gesagt übrigens nicht, aber für den Unterschied bist du wohl nicht neurotypisch genug, wohl ein Grund (von vielen) für deinen Schlamassel.

        • Selbst in deiner wirklich amüsant verzerrten Version ist ja keiner zu finden, wenn man eben sarkastische „Geständnisse“ auf deine abstrusen Vorwürfe und Verdächtigungen (ich sei eine 16-jährige Transe, die sich in deinen Rechner gehackt hätte, zudem noch identisch mit Olli Flesch oder Aurelie 🙂 ) nicht als „Lüge“ zählt.

        • Klar wird er und kann er hier gerne wieder durchfeudeln, nachdem du es mal wieder nicht lassen konntest, damit anzufangen.
          Es wäre doch trotzdem amüsant, wenn du bis zu seiner Rückkehr einen einzigen Beweis hier abliefern könntest.
          Ups, kannste nicht? 🙂

        • So lange Sheeras Agitation hier steht, werde ich ja sicherlich auch im gleichen Maße darauf eingehen dürfen, ansonsten halt beides löschen:


          Ehrlichkeit ist bewiesenermaßen kein Wert, den Du verinnerlicht hast. Wem mag dafür eine Teil-Schuld zukommen? Deiner Mutter, Deinem Vater, oder Beiden?

          Dass ich unehrlich sei, ist eine nach wie vor unbewiesene Unterstellung. Ich erinnere mich spontan nicht, als „david“ auch nur einmal gelogen zu haben.

        • „Ich erinnere mich spontan nicht, als “david” auch nur einmal gelogen zu haben.“

          Nichtmal die Aussage Du seist Diplom-Psychologe möchtest Du trotz kürzlicher gegenteiliger Feststellung samt Entschuldigungsfloskel als Lüge betrachten?
          Ja, so kenne ich Dich.

        • Man ich habe echt wenig Lust ewig lange Kommentare nach Passagen zu durchsuchen, in denen ihr euren Kindergarten macht.

          Kann ich verstehen, ich hätte es an deiner Stelle halt definitiv anders gelöst.
          Mich nervt es ja selbst nicht weniger, aber so lange du ihr immer wieder was durchgehen lässt ist das die fairere Lösung, wenn ich auch darauf reagieren darf.
          Denn einseitige Agitation und dann meine Antworten sperren, finde ich inakzeptabel.

          Nichtmal die Aussage Du seist Diplom-Psychologe möchtest Du trotz kürzlicher gegenteiliger Feststellung samt Entschuldigungsfloskel als Lüge betrachten?
          Ja, so kenne ich Dich.

          Ich hingegen tue mir ehrlich gesagt bei dir viel schwerer damit, Dummheit von bewusster Manipulation zu unterscheiden. Sarkasmus deuten hingegen beherrsche ich wohl etwas besser.

          Also dann mal los, hast ja jetzt freie Fahrt:

          Benötigt werden zwei sich widersprechende Aussagen, von denen eine keine ironische Bestätigung deiner repetitiven Hirngespinnste ist. Ich bin gespannt 🙂

          • „Denn einseitige Agitation und dann meine Antworten sperren, finde ich inakzeptabel“

            Es war aus meiner Sicht keine einseitige Agitation, ich habe schlicht ihren Kommentar übersehen. Und natürlich kann sie zu anderen Themen weiterhin schreiben.

        • Da du dir ja zu 100% sicher bist, liefern zu können, wäre es doch eine Möglichkeit vorher festzulegen, dass ich dich bei Versagen ein dummes, falschbeschuldigendes Miststück nennen darf, was hältst du davon?
          Hast ja eh nichts zu befüchten, oder? 🙂

        • Es war aus meiner Sicht keine einseitige Agitation, ich habe schlicht ihren Kommentar übersehen. Und natürlich kann sie zu anderen Themen weiterhin schreiben.

          Es wäre auch nicht mein Vorschlag gewesen, sie ganz zu sperren.
          Es ist halt schon auffällig, dass du nur bei bei ihr ständig was übersiehst. Selbst die ständige Provokation in Form von Werbung für ihren kümmerlichen Hateblog, der mir (dem „Psycho“) gewidmet ist, und den sie jetzt durch „seriöse“ Artikel aufzuwerten versucht.

          Dann lieber ganz lassen, auch wenn es alle hier nervt.

        • david, ich kann da gar nicht versagen, ich hab auch schon massig geliefert.

          Aber nur mal so als kleines Zusatzgeschenk noch an Dich: mehr als einmal hast Du behauptet, Deine Wegwerfadresse nun stilllegen zu wollen und eine neue zu nutzen. Die Mail mit der Bitte um „Friedensverhandlungen“ vor genau einer Woche erreichte mich aber natürlich wieder von dort. Sowas würd ich aber nur einen Meinungsumschwung nennen wollen, zumal bei jemandem, der sich so viele widersprüchliche Aussagen geleistet hat wie Du.
          Ich bin sicher nicht pingelig, aber was zu weit geht, geht zu weit.

        • Oh, DAS ist jetzt dein „Beweis“? Da hätte ich selbst dir mehr zugetraut 🙂

          david, ich kann da gar nicht versagen, ich hab auch schon massig geliefert.

          Ja, Gründe für deine Einweisung vielleicht.

          nun gut:
          mehr als einmal hast Du behauptet, Deine Wegwerfadresse nun stilllegen zu wollen und eine neue zu nutzen

          Hab ich sogar hier erklärt: ich hab die Mailadresse stillegen wollen, weil mich dein irres Gespamme (alter falter sind da kranke Mails dabei) genervt hat und ich mir langsam Sorgen gemacht hatte. Dann hab ich sie halt doch für zwei bis drei Kontakte weiterverwendet, denen ich auch nicht meine echte geben wollte. Lüge? Fail

          Die Mail mit der Bitte um “Friedensverhandlungen” vor genau einer Woche erreichte mich aber natürlich wieder von dort.

          Nachdem du mal wieder einen Heulkrampf zu haben schienst und es unprovoziert eskaliert hast, fragte ich dich einmalig nach einem Vorschlag, wie man einen halbwegs tauglichen Waffenstillstand erreichen könnte, der Eskalationen reduziert. Bin ja nicht ich, der dann wieder weinen muss.
          Okay, Waffenstillstand war dir halt so pussymäßig, du willst halt lieber weiter provozieren und verlieren. Kampfgeist haste.

          der sich so viele widersprüchliche Aussagen geleistet hat wie Du.

          I keep waiting.

        • @david
          Also dass Semikolon einen an der Murmel hat, ist ja seit längerem nicht mehr zu übersehen.
          Du selber bist aber auch schon seit längerem nicht mehr in der Position, dich hier über sie zu erheben, oder zu beklagen, dass dir Unrecht angetan wird.
          Dieser Streit läuft schon seit Ewigkeiten, und du, der angebliche Diplom-Therapeut, weißt offenbar nicht, wie du damit umgehen sollst.

          Du beklagst dich laufend über ihre klar erkennbaren Stalkertendenzen, wirfst ihr aber immer wieder Stöckchen hin, wie jetzt das mit dem Kampfgeist um sie dann 3 Kommentare weiter wieder zu beschimpfen.
          Zudem, wenn man bedenkt, dass man sicherlich einiges bei ihr diagnostizieren könnte, finde ich deine permanenten Abwertungen einfach widerlich. Sie ist nicht deine Patientin, klar. Aber auch eine Krankenschwester außer Dienst würde sicherlich keinen Rollifahrer umschubsen, weil der gemein zu ihr war.
          Menschlich mehr als scheiße.

          Du kommst sowas von unsouverän rüber, du eskalierst die Situation immer und immer wieder, als ich den Strang hier gelesen hab, musste ich mir echt an die Stirn fassen, wie unmöglich dein Verhalten ist.
          Ja, es wird mit zweierlei Maß gemessen. Das ist auch völlig korrekt und richtig so, immerhin trägst du dein Therapeutensiegel oft genug vor dir her wie eine Monstranz. Da sollte man auch ein gewisses Verhalten erwarten können.
          Und das auch nichtmal speziell von einem Therapeuten, von einem erwachsenen, geistig klaren Menschen.

          Kurz: Du hast dir selber jegliche Grundlage entzogen, über ihr „irres Gespamme“ zu jammern, wenn du ständig den Kontakt zu ihr suchst. Das ist „Stalkerumgang 101“, ach was sag ich, „Menschenumgang 101“.

          Mir persönlich fällt es zunehmend schwerer, dich und dein teilweise sehr rechthaberisches Klugscheißern ernstzunehmen. Unddas liegt nicht an Semikolons ach so schlimmer Schmierenkampagne, sondern an deinem unsouveränen, gemeinen und unprofessionellen Verhalten dabei.

        • @maren:

          Das ist mir größtenteils schon auch bewusst. Ich kippe viel Öl ins Feuer, ich bin gemein und am allerwenigsten bin ich professionell ihr gegenüber (habe aber online auch ausdrücklich nicht diesen Anspruch).
          Ich weiß das und ich bin nicht glücklich damit. Wirklich nicht, bei allem immer wieder sichtbaren sadistischen Genuss. Ich gebe zu, es hat was eine Person ständig scheitern zu sehen, die so sehr deinen Tod wünscht und das auch sagt.

          Neben schlechten Charakterzügen und einer vielleicht tatsächlich fanatischen, schon irrationalen Verachtung ihres Weltbilds (nicht ihrer Person! um die finde ich es _teilweise_ sogar äußerst schade) stecken dahinter schon auch noch ein paar Gründe, die du vielleicht nicht weißt. Die ich aber besser nicht ausführe, denn das wäre auch nur wieder Öl ins Feuer.

          Aber ich habe es sicher verdient, mal den Kopf gewaschen zu bekommen, wie ich mit einer offensichtlich leidenden Person, mag sie noch so ätzend sein und darum betteln, umgehe. Da ich dich und gerade deine Einschätzungen zu zwischenmenschlichen Dingen sehr schätze (ich glaube du hast trotz Feminismus das Herz am rechten Fleck), nehme ich das als hilfreiche Rückmeldung zur Kenntnis und auch an.

          Die „Monstranz“ trifft mich auch ein wenig. Ich weiß, ich bin ein unsäglicher Klugscheißer und halte mich mit Wissen selten zurück, aber ich bin mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt mal explizit meinen Beruf genannt habe. Schon klar, musst jetzt nicht suchen, ich weiß dass ich da zumindest klare Andeutungen gemacht habe. Jedenfalls wäre es mir lieb, wenn das nicht vor allem von anderen ständig zum Thema gemacht würde.

          Ich werde mal wieder in mich gehen und versuchen, mein Verhalten diesbezüglich zu verbessern.
          Wie oft hab ich mich schon geärgert, geantwortet zu haben.
          Naja, ich werde es realistischerweise auch in Zukunft nicht ganz lassen können.

          Aber danke.

        • Ich glaube ein Punkt ist auch, dass sie durch ihre große sprachliche Begabung immer bei mir kurzfristig den Eindruck erweckt, auf Augenhöhe zu sein.
          Damit das Gefühl, mit gleicher Kraft zuschlagen zu dürfen.
          Dass es ein ungleicher und damit unfairer Kampf ist, wo einer Kopfschutz trägt und der andere nicht, kommt mir meist zu spät, verflüchtigt sich dann wieder bei der nächsten Provokation.

          Nochmal: ich gelobe Besserung.

        • Ich bin jetzt inner Zwickmühle:

          Einerseits froh, dass endlich mal jemand auf david einredet, andererseits war der erste Impuls natürlich aufgrund des Einstiegs und der Spitzen gegen mich ein simples:
          Fresse, Marenleinchen!

          Aber wer weiß, vielleicht sehen wir den Beginn einer Entwicklung…

        • Ich bin jetzt inner Zwickmühle

          Bei dir bin ich auch immer inner Zwickmühle zwischen „sie kann halt nicht anders“ und „das kann man doch nicht so stehen lassen“.

          Maren scheint mir mittlerweile gelernt zu haben, dass das Erstere eigentlich die klügere Wahl ist, und weil sie nun mal das Lehrerinnen-Gen hat kann sie es eben nicht lassen, das auf David zu externalisieren (so nennt man das bei den Psychoklemptnern, glaube ich mich zu erinnern) und eben belehrend tätig zu werden. Ironischerweise war sie sonst immer diejenige, die sich mit Vorliebe und Verve auf die allerschrägsten Vögel eingeschossen hat.

          Aber sie hat wahrscheinlich nicht ganz Unrecht, David lässt auch in meinen Augen bzgl. Sheera nicht nur eine professionell erforderliche Distanz missen. Aber warum sollte er dazu per se besser in der Lage sein, weil er von Beruf Psychoklemptner ist? Das finde ich eine sachlich etwas befremdliche Ansicht von diesem Beruf, die mir historisch aus der Rolle des Pfarrers gewachsen zu sein scheint.

        • Bei dir bin ich auch immer inner Zwickmühle zwischen “sie kann halt nicht anders” und “das kann man doch nicht so stehen lassen”.

          Ja das trifft es.
          Und irgendwann hat das bei mir eine sehr schräge Eigendynamik gewonnen, das sehe ich natürlich und hinterfrage mich schon auch. Irgendwie hat sie mal was geweckt und seitdem nehm ich sie wesentlich ernster als ihr und als angemessen wäre.
          I’ll try harder.

          Ach und das von Maren war schon in Ordnung, bei ihr versteh ich deinen Beißreflex übrigens nicht, Nick. 😉
          Aber ja, ich glaube Maren bringt ihren beruflichen Hintergrund doch wesentlich öfter ein als ich.

          Und mal ganz ab von dieser bescheuerten Fehde: Diese in der Tat etwas seltsame Erwartung, ich müsste privat wie eine Art Pfarrer-Klischee auftreten und doch gefälligst das Wohlergehen aller anderen als Erstes im Sinn haben, ist mir übrigens nur im Netz (und fast ausschließlich von hier und auf Nachbarblogs postenden Frauen vorgetragen) begegnet. Im echten Leben eigentlich nie.
          Ein ganz übles Rollenkorsett ist das:-)

        • *weil sie nun mal das Lehrerinnen-Gen hat kann sie es eben nicht lassen, das auf David zu externalisieren (so nennt man das bei den Psychoklemptnern, glaube ich mich zu erinnern) und eben belehrend tätig zu werden. *

          Tja, ich verdien halt mein Geld mit dem, was ich am besten kann und was mir am Herzen liegt. 😀

          *Aber warum sollte er dazu per se besser in der Lage sein, weil er von Beruf Psychoklemptner ist? Das finde ich eine sachlich etwas befremdliche Ansicht von diesem Beruf, die mir historisch aus der Rolle des Pfarrers gewachsen zu sein scheint.*

          Aber David wurde ja nicht einfach so ernannt, er hat eine entsprechende Ausbildung genossen. Und die sollte eigentlich einschießen, wenn er sich in einer entsprechnenden Situation befindet. Ähnlich wie ein Allgemeinarzt, der auch weiß, wie er sich bei einem Unfall zu verhalten hat, wenn er nicht im Dienst ist.

          *Diese in der Tat etwas seltsame Erwartung, ich müsste privat wie eine Art Pfarrer-Klischee auftreten und doch gefälligst das Wohlergehen aller anderen als Erstes im Sinn haben*

          Ok, cool. Dann kann ich ja privat, wenn ich meiner großen Nichte bei den Hausaufgaben helfe, ihr die Grammatik komplett falsch erklären und sie nebenbei noch ein bisschen runtermachen. Werd ich ja nicht für bezahlt und irgendwo muss ich ja auch mal Mensch sein dürfen und Dampf ablassen. Und dass das allem widerspricht, dass ich in Ausbildung und Berufserfahrung gelernt hab, ist ja irrelevant, ich bin ja privat unterwegs.

          *Ein ganz übles Rollenkorsett ist das:-)*

          Ich hab mir sagen lassen, dass Gebäudereiniger nicht schlecht verdienen. Aber das knallt natürlich nicht so laut wie Therapeut. 🙂

        • @maren: ich glaube der Vergleich hinkt gewaltig und hängt auch mit einer falschen Vorstellung davon zusammen, was man in so einer Ausbildung alles lernt bzw überhaupt jemals lernen kann.

          Das ist eher so, wie wenn der Neurologe plötzlich nen Kaiserschnitt machen soll 🙂

          Aber ja, in gewisser Weise hast du schon recht. Allerdings stimmt das mit dem Dampf ablassen ja auch ein bisschen. Warum auch nicht?
          Ich hatte auch oben die Sache mit Sheera davon ausgenommen. Das sollte mir in der Tat nicht passieren, mich da so verstricken und auf ein solches Niveau runter zu lassen.
          Mein ohnehin anonymer „Ruf“ auf so nem ohnehin sehr rauen Blog ist mir irgendwie zu unwichtig geworden und die Selbstkontrolle war dann wohl zu schwach.

        • Und irgendwann hat das bei mir eine sehr schräge Eigendynamik gewonnen, das sehe ich natürlich und hinterfrage mich schon auch. Irgendwie hat sie mal was geweckt und seitdem nehm ich sie wesentlich ernster als ihr und als angemessen wäre.
          I’ll try harder.

          Ich verstehe halt nicht, warum du (so mein Eindruck) so viele „Aktien“ an ihr zu haben scheinst. Aber so wirklich ein Urteil kann ich mir da natürlich auch nicht erlauben. Mein Instinkt sagt mir aber, dass du dich vollkommenen unnötigerweise viel zu sehr befangen lässt. Man kann auch mal darauf vertrauen, dass das Offensichtliche offensichtlich ist. Wenn selbst Maren das sagt 😉

          Ach und das von Maren war schon in Ordnung, bei ihr versteh ich deinen Beißreflex übrigens nicht, Nick.

          In meinen Augen ist gerade sie halt allzu oft selbst diejenige gewesen, die sich reichlich engagiert auf diejenigen eingeschossen hat, die unübersehbar einen an der Murmel haben. Gut, das hat sie sich etwas abgewöhnt. Aber deshalb schuldet man ihr doch nicht eine Gelobigung einer Besserung.

        • @Maren:
          Aber David wurde ja nicht einfach so ernannt, er hat eine entsprechende Ausbildung genossen.

          Er hat eine Ausbildung genossen und soll deshalb stets und ständig unbefangen sein von jeglichen irdischen Schwächen des Menschseins? Das meinte ich ja mit dem Pfaffen-Vergleich.

          Nach meinem Verständnis sollte er in erster Linie gelernt haben, wann er zu Befangen ist um therapeutisch tätig zu sein, und das, was du von ihm offenbar erwartest geht für meinen Geschmack schon reichlich in diese Richtung: Du erwartest nämlich, dass er eine Diagnose stellt.

          Ähnlich wie ein Allgemeinarzt, der auch weiß, wie er sich bei einem Unfall zu verhalten hat, wenn er nicht im Dienst ist.

          Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Von einem Unfallbeteiligten Arzt kann man eben nicht erwarten, dass er fachlich angemessene Hilfe leistet.

          Ok, cool. Dann kann ich ja privat, wenn ich meiner großen Nichte bei den Hausaufgaben helfe, ihr die Grammatik komplett falsch erklären und sie nebenbei noch ein bisschen runtermachen.

          Ich staune, dass du als angehende Lehrerin offenbar den 1631 BGB nicht kennst. Oder meinst du, ich dürfte meiner Nichte Unsinn erzählen und sie runtermachen, weil ich nicht in den Genuß einer pädagogischen Ausbildung gekommen bin?

          Wenn es um den Beruf einer Lehrerin geht, müsstest du nach meiner Auffassung es zumindest hinterfragenswürdig finden, wenn deine eigene Nichte bei dir in der Klasse sitzt.

        • Nach meinem Verständnis sollte er in erster Linie gelernt haben, wann er zu Befangen ist um therapeutisch tätig zu sein, und das, was du von ihm offenbar erwartest geht für meinen Geschmack schon reichlich in diese Richtung: Du erwartest nämlich, dass er eine Diagnose stellt.

          Ja. Ethisch problematischer ist (war) sicherlich, überhaupt Ferndiagnosen auch nur anzudeuten, als diese NICHT zu stellen und einem anonymen Internetnutzer eine Krankenrolle „vorzuenthalten“, die dieser ohnehin nicht will.

          Wie sich das bei hoher Augenscheinlichkeit verhält, hat mich vielleicht in der Bewertung überfordert.

          So oder so wäre es sehr oft küger gewesen, die Finger still zu halten.

    • Ich glaube inzwischen übrigens, dass der nicht-namentlich genannte Handydieb mit den 100 Euro=20 Tagessätzen einfach nur anwaltlich scheiße vertreten wurde, weil dieser sonst Freispruch hätte fordern müssen.

      Und was dürfen wir jetzt eigentlich an Einsatz erwarten von den Bewährungshelfern, die diesen Männern doch zur Seite gestellt werden sollten/müssten?

      • Und was dürfen wir jetzt eigentlich an Einsatz erwarten von den Bewährungshelfern, die diesen Männern doch zur Seite gestellt werden sollten/müssten?

        Warum sollten Bewährungshelfer zu Seite gestellt werden? Wurden den Führungsaufsicht angeordnet?

        Führungsaufsicht dient der Besserung und Sicherung. Ob eine Resozialisierung überhaupt in Betracht gezogen wird ist jedoch fraglich wenn er keine Bleibeperspektive hat.

        • „Warum sollten Bewährungshelfer zu Seite gestellt werden?“

          Weil diese Verurteilten realistisch betrachtet allein nicht zurechtkommen dürften. Sie scheinen obdach- und mittellos zu sein, dazu noch ohne Sprachkenntnisse.

          Selten dürfte es Fälle geben, wo der Einsatz von engagierten Bewährungshelfern sinniger wäre um erneute Kleinkriminalität verhindern zu können.

        • Sie sind eben auch leichte Opfer für Andere…

          btw, weil noch nirgens erwähnt:

          Was an der Silvesternacht mich jetzt entsetzte, waren die Beschreibungen von Polizisten-Gruppen, die einfach nur zusahen und nicht einschritten.

          Ich habe mir dazu aber sagen lassen, es käme auf den Wortlaut des Einsatzbefehls an, ob die den Job für den sie nach Ansicht der Zivilbevölkerung bezahlt werden auch machen dürfen oder halt nur blöd rumstehen „müssen“, während neben ihnen die Opfer heulen und zetern.

        • >>> Was an der Silvesternacht mich jetzt
          >>> entsetzte, waren die Beschreibungen
          >>> von Polizisten-Gruppen, die einfach
          >>> nur zusahen und nicht einschritten.

          Wieso entsetzt Sie das? Was hätten die Polizisten den machen sollen? Wir haben doch gelernt, dass Waffeneinsatz bei bloßen Grenzüberschreitungen unverhältnismäßig ist. Da haben ein paar Personen die Grenzen der Frauen überschritten und dagegen konnte die Polizei dann halt auch nichts weiter machen. Genauso wie es alle Nicht-AfD Wähler sich das wünschen!

        • Man bekommt schon zunehmend den Eindruck, ohne Polizei und Justizapparat stünden wir besser da, granted.

          Dann könntest du doch mal aufhören permanent sehr ladylike an diese Autoritäten zu appelieren, meinste nicht?
          Gelingt dir aber ja noch nicht mal hinsichtlich ständigen Appellen an den Blogwart, doch bitte dich arme Frau zu schützen.

        • >>> Man bekommt schon zunehmend den Eindruck,
          >>> ohne Polizei und Justizapparat stünden
          >>> wir besser da, granted.

          Inwiefern stünde man dann besser da?

          Sie wissen schon, dass das Gewaltmonopol des Staates die Rechtfertigung dafür ist, dass der Bürger seine Streitigkeiten nicht direkt im Wege des Faustrechtes ausübt. „Polizei und Justizapparat“ stünden daher nur diejenigen besser da, die keinen Hauch von Hemmungen haben, auch skrupellos seine Wünsche brutal und gewaltsam durchzusetzen und sich einen eigenen mafiösen Sanktionsapparat aufgebaut bekommt.

          Frauen wären mit Sicherheit wieder die größten Plärrer über solche Zustände. Sie müssten dann nämlich wieder den Männern in die Hintern kriechen, wenn sie sich einen Beschützer wünschen. Von daher ist es immer ziemlich erheiternd, wenn Frauen so einen Quatsch schreiben.

          Aber keine Sorge, der „Polizei und Justizapparat“ kollabiert so langsam, so dass Sie die von Ihnen für besser befundenen Zustände immer mehr zu spüren bekommen werden. Denn es fehlt schlicht das Personal, um die Straftaten noch angmessen verhindern und verfolgen zu können. So stellt z.B. eigentlich die Einreise ohne gültigen Ausweis eine Straftat dar, die von Amtswegen zu ermitteln und zu verfolgen wäre. Heute stand in der Welt, dass 77% ohne Ausweise einreisen. Also wird das Gesetz faktisch nicht mehr angewendet. Wenn Strafermittlungsbehörden Strafgesetze nicht mehr anwenden, so dürfte das vermutlich Rechtsbeugung bzw. Strafvereitelung im Amt, so dass die nächsten flächendeckenden Straftaten in Betracht kommen. Und so bewegen wir uns in einer rechtsstaatlichen Abwärtsspirale. Denn wie bei jedem Dammbruch wird es immer schwieriger gegenanzukämpfen, bis irgendwann alles zusammenbricht oder radikalste Maßnahmen ergriffen werden. Aber noch sind wir dabei, die Dammschützer nicht nur nicht zu unterstützen, sondern auch noch Steine in den Weg zu legen. Denn man hält es ja für nicht verhältnismäßig, seine Gesetze, Werte und Grenzen notfalls auch mittels Waffen zu sichern. Und so wird es vermutlich auch zunehmend Probleme geben, noch Polizisten zu finden, die ihren Kopf hinhalten werden, wenn sie im Zweifel auch noch auf die Fresse bekommen und man ihnen nicht die Mittel in die Hand gibt, um die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen. Wieso sollte die Polizei bei einer größeren Gruppe von Täter auch ihr eigenes Leben riskieren, wenn doch nur ein paar Frauen begrapscht und beklaut werden? Da braucht man doch nur einen provozierenden Täter mal nicht sanftmütig genug anzupacken und schon kann der Beschützer ernste Probleme bekommen. Wer seine Beschützer so schlecht behandelt, bekommt halt auch nur noch schlechten Schutz! Das ist doch eine ganz einfache Rechnung!

          Warum beschweren Sie sich also, wenn die Polizei daneben steht und nicht mehr eingreift, wenn Frauen begrapscht und bestohlen werden. Das ist doch genau der Zustand, der nach ihrem Eindruck besser sei; nämlich ein Zustand ohne „Polizei und Justizapparat“, wo die Stärkeren die Regeln bestimmen und jedes Opfer sich selber überlassen bleibt. Wer der StaatsGEWALT nicht erlaubt, den Gesetzesbrechern überlegen zu sein und die Einhaltung der Gesetze auch notfalls mittels GEWALT durchsetzen zu dürfen, der wünscht sich halt eine zahnlose Gänseblümchentruppe, die sich im Einsatz nur selber in Gefahr bringen würde.

          Von daher können Sie doch glücklich sein, dass zunehmend genau die Zustände eintreten, für die Sie sich einsetzen.

        • „Warum beschweren Sie sich also, wenn die Polizei daneben steht und nicht mehr eingreift, wenn Frauen begrapscht und bestohlen werden“

          Weil ich nicht weiß, wofür die dann bezahlt werden, ganz einfach.
          Nur „Präsenz zeigen“ wäre lächerlich, wenn man Diebe nicht festhalten dürfte. Das darf aber doch sogar jeder private Sicherheitsdienst z.B., nur durchsuchen und Personalien feststellen usw. fällt in das Hoheitsgebiet der Polizei.

          Und bevor jetzt wieder der Vergleich zu den eilig aufgestockten, imho völlig überflüssigen Grenzschützern kommt: „illegale Einwanderung“ ist wie ich meine ein Opferloses Verbrechen. Aus der Perspektive der Menschen im Alter von 0-106 Jahren gedacht, die nicht selten tausend und mehr Kilometer zu Fuß unterwegs waren, ist es sowas wie Notwehr.

          Das Land, in dem wir wohnen, ist in seiner Gänze selbstverständlich nicht irgendjemands Eigentum, und müsste schon gar nicht gegen Unbewaffnete Schutzsuchende verteidigt werden. Wie kann man das nur glauben?

          Seit heute mag ich unseren Justizminister übrigens wieder ein bißchen mehr.
          Warum?

          Darum:

          http://www.rp-online.de/politik/deutschland/heiko-maas-bayerns-klagedrohung-ist-nicht-viel-mehr-als-heisse-luft-aid-1.5792036

        • >>> Weil ich nicht weiß, wofür die dann
          >>> bezahlt werden, ganz einfach.

          Ja, erst die Probleme großzügig einladen und ins Land holen und die Probleme lösen sollen dann wieder andere.

          >>> Nur “Präsenz zeigen” wäre lächerlich,
          >>> wenn man Diebe nicht festhalten dürfte…

          Merh als festhalten erlaubt man den Polizisten ja nicht. Und das funktioniert halt nur, wenn auf 2-3 Täter 10-20 Polizisten zur Verfügung stehen. Das funktioniert aber nicht, wenn auf bis zu 1000 potentielle Täter nur 100-200 Polizisten zur Verfügung stehen. Dann begeben sich die Polizisten selber in Lebensgefahr, denn die Täter halten sich nicht unbedingt an Verhältnismäßigkeitserwägungen gebunden, wenn diese nichts (z.B. berufliche Existenz) zu verlieren haben. In solchen Situationen führt eine Verhältnismäßigkeitsprüfung halt dazu, dass es schlicht unverantwortlich wäre, das Risiko einer Eskalation einzugehen, weil Täter, die nichts zu verlieren haben und in der Überzahl sind, noch ganz andere Dinge tun könnten. Solange diese Täter „nur“ grapschen und rauben, ist es halt das geringere Übel und man sollte in solchen Situationen die Täter nicht zu schlimmeren Taten reizen.

          Und im Rahmen der Rechtsgüterabwägung steht das Leben und die Gesundheit der Polizisten zudem deutlich über den Rechten der Frauen, nicht begrapscht werden zu wollen.

          >>> Das Land, in dem wir wohnen,
          >>> ist in seiner Gänze selbstverständlich
          >>> nicht irgendjemands Eigentum, und
          >>> müsste schon gar nicht gegen
          >>> Unbewaffnete Schutzsuchende verteidigt
          >>> werden. Wie kann man das nur glauben?

          Genauso sind Frauen nicht unser Eigentum! Wieso sollten wir sie also unter Einsatz unserer Gesundheit bzw. Leben die Rechte der Frauen verteidigen? Zumal man dann hinter auch noch die Gefahr besteht, dass ein Gericht die Hilfen bzw. die Verteidigung vielleicht nicht für verhältnismäßig anssieht, was möglicherweise zur Abwehr von ein bißchen Grapscherei nicht gerechtfertigt sein könnte? Wieso sollte man also etwas verteidigen, was einem nicht gehört und einen auch noch selber in Gefahr bringt?

          Zumal die Frau möglicherweise auch noch zu denjenigen gehörte, die es gerade unterstützen, dass diese Menschen ins Land geholt werden. Soll sie doch mit den von ihr selbst geförderten Problemen selber zurecht kommen und nicht andere in Gefahr bringen.

          >>> Seit heute mag ich unseren
          >>> Justizminister übrigens wieder ein
          >>> bißchen mehr.

          Verstehe ich das richtig, dass Sie den Justizminister noch mehr mögen, weil er sich noch mehr dafür einsetzt, nichts zu machen und Probleme nicht zu lösen?

          Ich finde es im Übrigen sehr faszinierend, live in der Geschichte mit anzuschauen, weshalb es in der Menschheitsgeschichte wohl noch nie eine Kultur gegeben hat, in denen Frauen sich lange an der Macht halten konnten und auch nie eine frauendominierende Kultur sich dauerhaft durchsetzen konnten. Frauen zersetzen und zerstören die eigenen Kulturen, wenn man ihnen die Macht dazu gibt und schwenken auch noch „Welcome“ Flaggen dabei, weil sie offenbar schlicht nicht in der Lage sind, die Folgen des eigenen Tuns nicht abschätzen können. Erst produzieren Frauen Probleme, um dann danach wieder zu plärren, dass andere ihre Probleme lösen sollen. Doch, wenn der Bogen einmal überspannt wird, werden halt irgendwann die anderen keine Lust mehr haben, ihren Kopf für die von den Frauen hinzuhalten.

          Meiner Meinung muss man daher wirklich kein Prophet mehr sein, um vorherzusagen, dass die westlichen Kulturen mit starken Frauenrechten gerade einen absurden kulturellen Selbstmord hinlegen bzw. die Grundlagen dafür schaffen, dass westlichen Werte durch stärkere Kulturen überrollt werden.

          Hier mal ein Link, der Ähnliches prognostiziert:

          Und da Frauen sich immer nur als Opfer sehen und die eigene Verantwortung für ihre Lagen nicht erkennen und da Männer sich für diese Frauen nicht mehr in ausreichender Zahl unter Einsatz des eigenen Lebens einsetzen werden, wird der Tod der hiesigen Kultur mit den westlichen Werten (z.B. Gleichberechtigung) nicht mehr aufzuhalten sein. Interessant wird nur noch sein, wie schnell das passieren wird.

        • Weil diese Verurteilten realistisch betrachtet allein nicht zurechtkommen dürften. Sie scheinen obdach- und mittellos zu sein, dazu noch ohne Sprachkenntnisse.

          Nicht nur selbst verschuldet, sondern zusätzlich provoziert. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Jeder, der hier her kommt hat eine Bringschuld zu erfüllen.

          Was an der Silvesternacht mich jetzt entsetzte, waren die Beschreibungen von Polizisten-Gruppen, die einfach nur zusahen und nicht einschritten.
          Das Konzept nennt sich Deeskalation und wurde vor allem von den Grünen, also Willkommensklatschern vorangetrieben. Schließlich hat sich der Staat, also das Schweinesystem gefälligst zurück zu halten und nicht durch zu starkes Eingreifen zu provozieren.

          Man bekommt schon zunehmend den Eindruck, ohne Polizei und Justizapparat stünden wir besser da, granted.

          Faustrecht statt Rechtsstaatlichkeit? Ich könnte damit, wenn auch ungern, leben. Du auch?

          “illegale Einwanderung” ist wie ich meine ein Opferloses Verbrechen. […] sowas wie Notwehr.
          Es handelt sich um Unerlaubte Einreise und ist nicht einmal ein Verbrechen, sondern lediglich ein Vergehen. Notwehr gegen was? Gegen die unmenschlichen Bedingungen in Österreich? Gegen das Schweinesystem? Na dann ist abschießen ganz klar ebenfalls nur Notwehr…

          Das Land, in dem wir wohnen, ist in seiner Gänze selbstverständlich nicht irgendjemands Eigentum, und müsste schon gar nicht gegen Unbewaffnete Schutzsuchende verteidigt werden. Wie kann man das nur glauben?

          Das Land ist Staatsgebiet des deutschen Volkes und ist selbstverständlich gegen Bedrohungen von außen zu verteidigen. Auch die Bedrohung der Öffentlichen Ordnung und des Sozialen Friedens ist eine Bedrohung.

          Asylbewerber, Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsmigranten, die sich den gesetzlichen Regeln vollumfänglich unterwerfen stellen keine Bedrohung dar. Dem Rest muss mit voller Härte die Grenze aufgezeigt werden. Wie kann man nur etwas anderes glauben?

          Ja, das gilt letztendlich auch für Ereignisse wie an Silvester. Nur will das, außer irgendwelchen „dumpfen Nazis“ doch keiner?

        • „>>> Weil ich nicht weiß, wofür die dann
          >>> bezahlt werden, ganz einfach.

          Ja, erst die Probleme großzügig einladen und ins Land holen und die Probleme lösen sollen dann wieder andere.“

          Zunächst will ich festhalten:
          3 der Tatverdächtigen sollen im letzten Jahr eingereiste Asylbewerber gewesen sein, 3 Deutsche, der Rest irgendwas dazwischen^^

          Und dann gehört es eben zum selbstgewählten Job der Polizisten, Handtaschendiebe o.ä. zu stellen. Daran ist nichts ungewöhnlich belastendes auszumachen.

          „Merh als festhalten erlaubt man den Polizisten ja nicht. Und das funktioniert halt nur, wenn auf 2-3 Täter 10-20 Polizisten zur Verfügung stehen.“

          Du willst mich doch verarschen.

          „Das funktioniert aber nicht, wenn auf bis zu 1000 potentielle Täter nur 100-200 Polizisten zur Verfügung stehen.“

          Die Anzahl der Polizisten übertruf die der Tatverdächtigen (um das wievielfache ist mir leider nicht bekannt). Man habe es geschafft, den Bahnhofsvorplatz friedlich zu räumen kurz vor Mitternacht, hieß es in der (falschen?) Pressemitteilung. So arg kann die „Unterbesetzung“ (Lokal-, Landes- und Bundespolizeitruppen) nicht gewesen sein, es sei denn man meint, einem Polizisten wäre seine Arbeit nur zumutbar als Teil der Hunderschaft.

          „Solange diese Täter “nur” grapschen und rauben, ist es halt das geringere Übel und man sollte in solchen Situationen die Täter nicht zu schlimmeren Taten reizen.“

          Das ist ein interessanter Standpunkt, den Du da hast.
          Mal sehen, wann ich den gegen Dich verwenden werde^^

          „Und im Rahmen der Rechtsgüterabwägung steht das Leben und die Gesundheit der Polizisten zudem deutlich über den Rechten der Frauen, nicht begrapscht werden zu wollen.“

          Das ist natürlich eine vollständig inakzeptabele Ansicht. Polizisten sind bewaffnet, weil es ist ihr JOB ist, die Zivilbevölkerung zu schützen. Das haben sie sich so ausgesucht.

          „Genauso sind Frauen nicht unser Eigentum!“

          Herzlichen Glückwunsch zu dieser Erkenntnis.

          „Wieso sollten wir sie also unter Einsatz unserer Gesundheit bzw. Leben die Rechte der Frauen verteidigen?“

          Du bist Polizist? Und möchtest nur für Männer Deinen Arsch hinhalten? Soso…

          „Soll sie doch mit den von ihr selbst geförderten Problemen selber zurecht kommen und nicht andere in Gefahr bringen.“

          Ich halte viel vom Verursacherprinzip. So wünschte ich mir z. B. sehnlichst, dass man allen Rüstungskonzernen den Großteil der Wiederaufbaukosten für Kriegszerstörte Städte aufbürdete. Vielleicht^^ gingen sie daran pleite, dann hätten wir fast gewonnen.

          „Verstehe ich das richtig, dass Sie den Justizminister noch mehr mögen, weil er sich noch mehr dafür einsetzt, nichts zu machen und Probleme nicht zu lösen?“

          Klares nein. Ich finde den Artikel nur sehr gelungen.
          Allerdings wundere ich mich gerad, dass ich seinen Namen erfolglos auf der Liste zum Abstimmungsverhalten der SPD zum Asylpaket II gestern suche:

          http://www.abgeordnetenwatch.de/verschaerfung_des_asylrechts_asylpaket_ii-1105-786—abstimmungsverhalten-p_10.html#abst_verhalten

          Vielleicht kann mir ja jemand verraten, was der Grund dafür sein könnte.

          „Mein Mitleid hält sich in Grenzen.“

          So ist das wohl bei Leuten, die keine Not kennen und unfähig sind, sich in die Position eines Unterpriviligierten zu versetzen.

          „Das Konzept nennt sich Deeskalation“

          Bullshit.

          „Faustrecht statt Rechtsstaatlichkeit? Ich könnte damit, wenn auch ungern, leben. Du auch?“

          Ich wüsste nicht, wo ich vom Rechtsstaat bisher profitiert haben sollte, aber natürlich war das ein Scherz und ich möchte Polizeiwachen und -streifen z.B. erhalten sehen. Die hypothetische Möglichkeit, den Notruf wählen zu können, ist schon was Wert.

          „Es handelt sich um Unerlaubte Einreise und ist nicht einmal ein Verbrechen, sondern lediglich ein Vergehen.“

          Also sowas wie Falschparken?
          Danke für die Richtigstellung, ich hätts mir fast denken können…

          „Notwehr gegen was?“

          Die unmenschlichen Lebensbedingungen in der Heimat, stupid.
          Idealerweise finde ich sollte man Asylbewerbern die Regionen Europas in hübschen Werbebroschüren z.B. vorstellen und sie wählen lassen, wo sie am ehesten leben wollen, aber ich versteh schon, dass das in der gegenwärtigen Situation exorbitant utopisch klingt.

          „Gegen die unmenschlichen Bedingungen in Österreich? Gegen das Schweinesystem? Na dann ist abschießen ganz klar ebenfalls nur Notwehr…“

          Menschen mit Existenznöten erschießen wegen sowas wie Falschparken? Das willst Du nicht geschrieben haben.

        • >>> Das ist ein interessanter Standpunkt, den Du da hast.
          >>> Mal sehen, wann ich den gegen Dich verwenden werde^^

          Keine Sorge! Im Rahmen der Abwägung, zwischen Gefahren für Leib bzw. Leben und bloßen Begrapschen, werde ich Leib und Leben 100% immer den Vorzug geben. Sie können ja gerne die Ansicht haben, dass das Bedürfnis der Frau, nicht begrapscht werden zu wollen, über dem Recht aller anderen steht, nicht getötet werden zu wollen.

          Kein Mensch muss sein Leben aufs Spiel setzen, um vergleichsweise viel harmlosere Taten zu verhindern.

          >>> Das ist natürlich eine vollständig inakzeptabele Ansicht.
          >>> Polizisten sind bewaffnet, weil es ist ihr JOB
          >>> ist, die Zivilbevölkerung zu schützen.
          >>> Das haben sie sich so ausgesucht.

          Dann gehören Sie ja zu denjenigen, die es für zulässig erachten, dass bloße Grenzüberschreitungen mittels Waffengewalt abgewehrt werden dürfen. Nicht wenige hielten eine solche Ansicht in den letzten Tagen für menschenverachtend.

          >>> Also sowas wie Falschparken?

          Nein, eher so etwas wie Eindringen und rechtswidriges Übernachten in Ihrer Wohnung.

          Und ich bin mir sicher, dass Sie dann wieder es nicht in Ordnung finden würden, wenn die Polizei nur daneben steht und nicht einschreitet, weil die Person in Ihrer Wohnung ja nur aus Existenznot Ihre Grenzen überschritten hat.

          >>> Menschen mit Existenznöten erschießen wegen sowas wie Falschparken?

          Wer redet denn von „erschießen“? Sie fordern doch in Bezug auf die Abwehr der Taten von Köln das Gleiche wie die AfD in Bezug auf die Grenzen; nämlich den Einsatz von Waffen. Wollen Sie wirklich, dass man Ihre Forderung nach Waffeneinsatz genauso demagogisch als Forderung nach „erschießen“ der Antänzer darstellt? Sind Sie wirklich dafür, dass die Polizisten die Antänzer hätten erschießen sollen?

        • allen Rüstungskonzernen den Großteil der Wiederaufbaukosten für Kriegszerstörte Städte aufbürdete.

          Nach der Logik müsste man Messer- und Kettensägenhersteller vermutlich auch regelmäßig wegen Beihilfe zum Mord einsperren? Es sind nicht die Rüstungskonzerne, die in kriegerischen Akten Städte zerstören.

          So ist das wohl bei Leuten, die keine Not kennen und unfähig sind, sich in die Position eines Unterpriviligierten zu versetzen.

          Die sind so unterprivilegiert, dass es seit Monaten kaum noch andere Themen gibt. Die sind so unterprivilegiert, dass sie ohne größere Probleme Bett, Kleidung, Essen und medizinische Behandlung inklusive Zahnersatz bekommen wenn sie nur danach fragen. Not sieht, auch in Deutschland, anders aus.

          Also sowas wie Falschparken?

          Nein. Falschparken ist eine Ordnungswidrigkeit, auf die nur ein Bußgeld erhoben wird. Gefängnis also nur als Zwangsmaßnahme zur Durchsetzung der Bußgeldzahlung in Betracht kommt.

          Menschen mit Existenznöten erschießen wegen sowas wie Falschparken? Das willst Du nicht geschrieben haben.

          Hab ich ja nicht. Ich halte Schusswaffengebrauch als letztes Mittel zum Schutz der öffentlichen Ordnung, des sozialen Friedens sowie der nationalen und europäischen Sicherheit für angemessen.

  7. Habe ehrlich gesagt keine Lust, den hier verlinkten Artikel von AVFM (der wohl auch dort zu Protesten geführt hat) zu lesen, aber werfe ihn hier mal ein:

    Denn in den Twitter-Kommentaren heißt es „If you were to switch out the names and pronouns, it’d read like a Jezebel article.“
    Könnte also was zum guten alten Thema der Ähnlichkeit aller Extremisten sein.

    • @DMJ

      Sehe ich anders.

      Sehe eher dich und auch die Chrisses der Welt in dieser Rolle, wenn überhaupt.

      Immer wieder erstaunlich, Projektion und “Denken“ in vermeintlichen Symmetrien.

      Hab auch über Elams Video nachgedacht. War sogar verärgert drüber.

      Dann aber, was er sagt bzw anführt stimmt bei Überprgüfung.

  8. Kirche brennt, Migranten johlen

    … und behindern die Feuerwehr!

    Kommt einem das gerade bekannt vor? Das dürfte es in etwa, nur dass akutell & momentan ein Wohnheim ausgebrannt ist – und die Politik nebst Medien es seit Tagen rauf und runter peitschen.

    Vorab: Beides ist nicht gutzuheißen, aber hier geht es um einen Vorfall aus dem Jahr 2013 in Hannover/Garbsen und die Unterschiedlichkeit beider Brände in der öffentlich medialen und politischen Behandlung.

    Weiter hier: https://emannzer.wordpress.com/2016/02/23/kirche-brennt-migranten-johlen/

    • „Zwei Jugendbanden tyrannisieren Garbsen nahe Hannover. Mal werden Müllcontainer angezündet, mal Mehrfamilienhäuser. Jüngst sogar eine Kirche.“

      Boa, das ist unglaublich.

      Aber es ist ja bekannt: Asylantengewalt wird von der Presse eher marginal behandelt, weil sie nicht ins Weltbid paßt.
      Das Weltbild vom bösen, weißen Mann, und dem Edlen Wilden.

      Nicht vergessen – jedes Oktoberfest ist schlimmer als Silvester 2015 in Köln.

      • @Axel (AE)

        „Aber es ist ja bekannt: Asylantengewalt wird von der Presse eher marginal behandelt, weil sie nicht ins Weltbid paßt.

        Ich kam heute ins Gespräch mit einer Mitarbeiterin von Tertia, die Integrationskurse anbietet (neumöbliert und vollausgestattet).

        Ihre Zusammenfassung war ansatzweise vernichtend!

        Sie will da wieder weg und erträgt diese ‚Flüchtlinge‘ nicht meht. Und dabei warf sie mal voller Inbrunst Teddy-Bären. Ihr Fazit:

        – Nur Forderungen
        – Anmaßendes Auftreten
        – Beschimpfungen und Ausrasten
        – Erwartungshaltungen von A bis Z

        Das wird nicht gut gehen, wenn selbst diese „Refugees-Welcome“-Jublerinnen das nun am eigenen Leib mitbekommen.

        Da kann Genderama mit Aura-Portrait unterm ländlichen Apfelbaum noch so sehr gegen anschreiben. Aber es ist und bleibt eines:

        Ein Desaster!

        Und unser Medien machen und mischen mit der Politik munter mit, wie ich in meinem Artikel aufzeigen wollte.

        • ät Emannzer:

          „Sie will da wieder weg und erträgt diese ‘Flüchtlinge’ nicht meht. Und dabei warf sie mal voller Inbrunst Teddy-Bären. Ihr Fazit:

          – Nur Forderungen
          – Anmaßendes Auftreten
          – Beschimpfungen und Ausrasten
          – Erwartungshaltungen von A bis Z“

          Eine häufige Beobachtung:
          http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-aufdringlich.html

          Etwa 90% der Ankömmlinge sind so. Haben wir hier eine Vorauswahl getroffen, oder sind ALLE Menschen in den Ländern so?

          Eine Frage: Wurde die Tertia-Tussi schon sexuell belästigt?

          • „Eine Frage: Wurde die Tertia-Tussi schon sexuell belästigt?“

            Da hat sie nichts von gesagt @Axel (AE). Allerdings baggern die in meinem Umfeld schon gewaltig die Frauen an, zumal die nicht zu wissen scheinen, dass es eine Rotlichtzone ist.

            PS und OT: Kleine Bitte – Lass uns diese Streiterei sein um das Buch von MR. Ich will ihm nicht schaden, aber bin mit manchem nicht einverstanden. Und es so hochzukochen, bedurfte es wohl nicht nur mir.

        • ät Emannzer:

          “Sie will da wieder weg und erträgt diese ‘xxx’ nicht meht. Und dabei warf sie mal voller Inbrunst Teddy-Bären. Ihr Fazit:

          – Nur Forderungen
          – Anmaßendes Auftreten
          – Beschimpfungen und Ausrasten
          – Erwartungshaltungen von A bis Z”

          Eine häufige Beobachtung:
          http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-aufdringlich.html

          Etwa 90% der Ankömmlinge sind so. Haben wir hier eine Vorauswahl getroffen, oder sind ALLE Menschen in den Ländern so?

          Eine Frage: Wurde die Tertia-Tussi schon sexuell belästigt?

        • „Da hat sie nichts von gesagt @Axel (AE). Allerdings baggern die in meinem Umfeld schon gewaltig die Frauen an“

          – Wo ist das – so ungefähr? Westdeutschland, Metropolennähe? Berlin?

          Ein Journalist meinte, der Sommer 2015 war für lange Zeit der letzte schöne.
          2016 wird ein Sommer, in dem man die üblichen Aktivitäten, Freibad, Park, Innenstadtflanieren, nicht mehr unbeschwert genießen kann.
          Zumindest nicht ohne größere Gruppe und Waffen.

          • „Ein Journalist meinte, der Sommer 2015 war für lange Zeit der letzte schöne.

            2016 wird ein Sommer, in dem man die üblichen Aktivitäten, Freibad, Park, Innenstadtflanieren, nicht mehr unbeschwert genießen kann.“

            Das fing leider 2015 schon an, hier in meiner Großstadt und im Schwimmbad.

            Es lief zwar niemand in Burkini herum, aber man bekam einen Eindruck davon, was ‚invasive Prozesse‘ sein können.

            Ich lag mit meinem Kind in einem eher schon dicht gedrägteren Familienbereich.

            Irgendwann kam jemand, ohne Kind, und legte sich mittenrein, was auch ok ist. Allerdings muss man im Hinblick auf das Kommende erwähnen, dass ca. 100m weiter ein großes Areal völlig frei war.

            Um es kurz zu machen:

            – Er war nur die Vorhut und reservierte seinen Bereich

            – Innerhalb von einer halben Stunde kamen ca. 40 Personen dazu, die sich ringsum ihn verteilten und jeden kleinen Spalt ausnutzten

            – Die meisten davon waren keine(!) Kinder sondern in Summe mindestens zwei Generationen

            – Danach flüchteten fast alle Familien entnervt in die grüne Zone, wo massenhaft Platz für die Neuankömmlinge gewesen wäre

            – Und fast alle fluchten oder waren entsetzt über diese Rücksichtslosigkeit bzw. Land-Einnahme.

            2015 war nur ein Fanal dessen, was 2016 bekonnen hat mit dem Kölner Hbf, der Bielefelder Diskothek und aktuell den Vorkommnissen in einem Kieler Einkaufszentrum.

            Die letzten guten Zeiten waren die in den 80er und 90ern. Auch wenn man dabei Helmut Kohl ertragen musste und mit Gerhard Schröder nicht ahnte, dass es alles nur noch viel schlimmer werden wird.

            Das neue Jahrtausen hat in jeder Hinsicht keinen guten Start hingelegt und die Gegenwart gibt dieser Einschätzung recht:

            – „Gedöhns“ aka Gender Mainstreaming
            – Allgemeines Gleichstellungsgesetz
            – Gewaltschutzgesetz mit Wohnungsverweis
            – Rentenkürzungen ohne Ende
            – Mehrwertsteuererhöhung um 3 Prozent
            – Energiewend übers Knie gebrochen
            – Dämmschutzwahn und Verordnungen
            – Griechenlandrettung als Fass ohne Boden
            – EZB und Vernichtung von Vermögen
            – Negativzinsen im Gesundheitsfond
            – Massenflutung durch Kulturfremd & teils Analphabeten
            – und so weiter und so fort …

            Nein, 2015 war kein gutes Jahr. Ebensowenig wie die Dekade davor!

            Als die USA vor einigen Jahren für 2020 bürgerkriegsähnliche Zustände voraussah, hielt ich das für Utopie.

            Mittlerweile wird diese sukzessive Realität.

        • „Etwa 90% der Ankömmlinge sind so. Haben wir hier eine Vorauswahl getroffen, oder sind ALLE Menschen in den Ländern so?“

          Das ist die Elite.

          Im Herbst hieß es nämlich

          http://blog.zeit.de/herdentrieb/2015/10/22/fluchtlinge-nutzen-mehr-als-sie-kosten_8966

          „Ökonomisch war selten etwas so sinnvoll wie Angela Merkels “Wir schaffen das” von Anfang September, während ihr peinlicher Bittgang zum türkischen Autokraten aus ökonomischer Sicht unnötig und sogar kontraproduktiv war. Unser alterndes Land braucht auf Jahrzehnte hinaus Zuwanderer, wenn es seinen Lebensstandard halten will, wenn nicht immer weniger Erwerbstätige eine immer größere Zahl von Alten versorgen sollen.

          Ich halte die Flü für ein unerwartetes und höchst willkommenes Geschenk. Ein paar arme Länder treten einen Teil ihres “Humankapitals” an eines der reichsten Länder ab, ohne etwas für die “Investitionskosten” zu verlangen, also die Kosten für die Erziehung und Ausbildung der meist jungen Menschen, die zu uns kommen. Wir sollten uns für dieses Geschenk erkenntlich zeigen, auch finanziell, wenn es die Umstände eines Tages zulassen.“

          Schade, dass ich nicht all diese Artikel gesammelt habe. Die jetzt wiederzufinden, wird viel schwieriger. Vielleicht mache ich das noch und veröffentliche ein „Best of Bullshit“.

          • Vielleicht mache ich das noch und veröffentliche ein “Best of Bullshit”.

            Gute Idee sogar, Atacama. Wenn ich so sehe, was du als Repository dieser Gesellschaft inpetto hast, dann dürfte es ein Selbstläufer werden.

            Etwas Rahmenhandlung als Klammer darum herum, schon landest du wahrscheinlich einen Bestseller.

            Mach es, denn den multimedialen Überblick dazu traue ich dir locker zu.

            Nur Mut 😉

        • Es spottet jeder beschreibung, atacama! Es gab mehr als 1.000 strafanzeigen, vollendete vergewaltigungen, weit mehr als 500 belästigungen in köln und in clausnitz wurde gepöpelt und eine handgreifliche, staatsgewaltliche maßnahme vollzogen.

          Wenn man die reaktion der gutmenschen oder linken – regressiv kann man sich sparen – auf diese rechtlose und unfreie situationen vergleicht, muss man ihnen komplette realitätsverweigerung konstatieren. Wenn das keine einseitige berichterstattung, meinungsmache, ja manipulation ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

        • Die „Welt“ aktuell:

          Im Einkaufszentrum vom Männer-Mob bedrängt

          Tatort Kiel: Zwei Dutzend Männer mit Migrationshintergrund belästigen Mädchen beim Einkaufen stundenlang, einige Festgenommene greifen Polizisten an. Die Bürger sind sauer, die Politik alarmiert.

          [..] Rund zwei Dutzend Männer mit Migrationshintergrund haben am frühen Donnerstagabend drei Mädchen in einem Einkaufszentrum in der Kieler Innenstadt in Angst und Schrecken versetzt.

          Die 15, 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen, so berichtet es die Polizei in der schleswig-holsteinischen Hauptstadt unter Berufung auf ihren bisherigen Kenntnisstand, seien zwar am Ende nicht körperlich angegangen worden. Aber allein die Vorstellung, 20 unbekannten Männern ausgeliefert zu sein, von ihnen über fast zwei Stunden lang belästigt, belauert, verfolgt, gefilmt und bedrängt zu werden, reicht ja schon aus, um zu verstehen, dass die Mädchen – wie es hieß – nach dieser Attacke psychologisch betreut werden müssten.

          [..] Die 19 und 26 Jahre alten Männer wurden daraufhin vorläufig festgenommen; in der Folge setzten sich die Verdächtigen auch auf dem Polizeirevier heftigst zur Wehr. Die Rede ist von massiven Beleidigungen, Bedrohungen und Körperverletzungen.

          Mal sehen, wie darüber weiter berichtet wird – und vor alle: Wie kritisch unter Benennung von Ross und Reiter.

          Na denn, es ist ja alles supergut, ne?

        • … und diese aktionen sind evo-bio-psych völlig verständlich. Bei 80 millionen und unter berücksichtung der alterpyramide gibt es im alter von 20-40 jahren ca. 10 millionen deutscher, vielleicht weniger männer in deutschland. Jetzt kommen 1 million mannliche muslime hinzu. Das ist eine gewaltige verschiebung, des bei unser spezie üblichen geschlechterproporzess, der solche taten zumindest teilweise erklärt.

        • interessant. Es wird sich nicht mal mehr Mühe gegeben, es im Schutz der Dunkelheit oder einsamen Unterführungen zu machen. Das wird kackfrech am hellichten Tag in der Öffentlichkeit gemacht, anscheinend sogar auf Privatgrund (Restaurant, wo man als Gast ja eigentlich sicher sein sollte).
          Und Polizisten sind bloß noch ärgerliche Spielverderber bzw. haben kein Recht, einen zu stören und werden mit der größtmöglichen Aggression beantwortet, in der Hoffnung, dass sie beim nächsten Mal gleich umdrehen, zumindest, wenn es nur ne Zweimann-Streife ist.

        • „und diese aktionen sind evo-bio-psych völlig verständlich. Bei 80 millionen und unter berücksichtung der alterpyramide gibt es im alter von 20-40 jahren ca. 10 millionen deutscher, vielleicht weniger männer in deutschland. Jetzt kommen 1 million mannliche muslime hinzu. Das ist eine gewaltige verschiebung, des bei unser spezie üblichen geschlechterproporzess, der solche taten zumindest teilweise erklärt.“

          Es erklärt aber nicht, wieso sich da erst ein Mob ansammeln kann und niemand einen Zwischenstop in der Notaufnahme einlegt und niemand für sowas abgeschoben wird.
          Es gibt halt nie Konsequenzen, ich schätze, das ist auch eine gewichtige Erklärung.
          Wenn Regeln nur aus Spaß da sind, halten sich nunmal nur sehr gutwillige Individuen daran.

        • Genau, atacama. Unsere nationalhymne beginnt mit den worten „einigkeit und recht und freiheit“ und die sind fantastisch: ohne recht gibt es keine freiheit, freiheit ist das ziel und eingigkeit das mittel. Dagegen kann „the land of the free and the home of the brave.“, „god save the queen“ abstinken. Und auf einmal gilt das recht nichts, oder viel weniger, als bisher und all dass wegen der migranten und dem asylrecht. Das sollte so nicht sein.

        • http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8106354/-das-sind-keine-menschen–das-sind-verbrecher-.html

          „Wer unverhohlen Beifall klatscht, wenn Häuser brennen, und wer Flüchtlinge zu Tode ängstigt, handelt abscheulich und widerlich.“

          Ähnlich äußerte sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). „Das sind keine Menschen, die sowas tun. Das sind Verbrecher“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

          Darf man als deutscher eigentliche anderen Menschen das Mensch-Sein absprechen? Antwort: Ja, wenn es Ossis sind^^

        • http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8106354/-das-sind-keine-menschen–das-sind-verbrecher-.html

          „Wer unverhohlen Beifall klatscht, wenn Häuser brennen, und wer Flüs zu Tode ängstigt, handelt abscheulich und widerlich.“

          Ähnlich äußerte sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). „Das sind keine Menschen, die sowas tun. Das sind Verbrecher“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

          Darf man als Deutscher eigentlich anderen Menschen das Mensch-Sein absprechen? Antwort: Ja, wenn es Ossis sind. ^^

        • … nach 40 jahren ddr sind ossis menschenverachtenede nazis 😜 weil sie artikulieren, dass sie die zahl der migranten massiv reduziert sehen wollen, und vergessen dabei, dass das kennzeichen der nazis, ideologen, fanatiker, extremisten – also gläubigen jeder couleur – eben das verbot der freien meinungsäußerung ist, die sie eben fordern – die nazis, die!

        • ät Atacama:

          „Unser alterndes Land braucht auf Jahrzehnte hinaus Zuwanderer, wenn es seinen Lebensstandard halten will, “

          – Thilo Sarrazin dazu:

          (sinngemäß) Die demografische Lücke kann durch Zuwanderung geschlossen werden, aber nicht durch irgend eine.
          Da besonders gebildete und intelligente Frauen kaum noch gebären, brauchen wir Deutschen besonders schlaue Einwanderer, nur um den Stand zu halten.

          Da die Einwanderer in Deutschland aber hauptsächlich Prekarier aus dem muslimischen Raum kommen, tun wir exakt das Gegenteil dessen, was nötig wäre.

        • ät Emannzer:

          „- “Gedöns” aka Gender Mainstreaming
          – Energiewende übers Knie gebrochen
          – Massenflutung durch Kulturfremde & teils Analphabeten
          ………“

          Alles Hirnfürze von arbeitsscheuen Radikalen. Wir haben den weltfremden Spinnern unser Land übergeben.

          Die Schwimmbadgeschichte hab ich nicht ganz verstanden. Wollten die in der Nähe der Kinder sein, oder wollten die nur die Schweine-Kartoffeln verscheuchen.

        • ät Alberto:

          „Bei 80 millionen und unter berücksichtung der alterpyramide gibt es im alter von 20-40 jahren ca. 10 millionen deutscher“

          – Sollen 15 Mio. sein. Problem: Auch darunter sind schon etwa 3,5 Mio. Migranten.
          Also 11,5 Mio. Kommt gut hin.

          Wenn unsere Wirtschaft schwächer wird, werden wir keine schlauen Migranten mehr anlocken können. Ein Teufelskreis; bzw. ein Selbstläuferprozeß Richtung Levantisierung.

    • ich glaube, das solche Vorschläge die Eskalationsschraube nur noch weiter hoch drehen, eben weil es so eindeutig ist, wie sehr mit zweierlei Maß gemessen wird und wie wenig Realitätssinn vorliegt.

      • Es steht (leider) zu befürchten Atacama. Und ich befürchte, obwohl sonst eher Optimist, mittlerweile das Schlimmste.

        Die Situation ist mittlerweile derartig hochgekocht und eskaliert, dass ich mittlerweile nur noch denke: Wann hat dieser Alptraum ein Ende?

        Ich befürchte allerdings, dass er gerade begonnen hat, wie z.B. das Befeuern durch die Medien (siehe deine Links) munter dabei ist, weiter Öl ins Feuer zu gießen, damit Wasser es keinesfalls löschen kann.

        Im Nachhinein ist es immer noch entsetzlich, mit ansehen zu müssen, wie über das Abfackeln einer Kirche berichtet wird und wie sehr man den Applaus vor dem Flüchtlingsheim zu skandalisieren sucht.

        https://emannzer.wordpress.com/2016/02/23/kirche-brennt-migranten-johlen/

        Es ist zum Auswandern …

        • „Es ist zum Auswandern …“

          Wenn Du die realistische Option hast, solltest Du das vielleicht machen. Hier läuft nämlich gerade erst das Praeludium 😉

          Wobei, ein Problem beim Auswandern ist halt üblicherweise der „vom Regen in die Traufe kommen“ Effekt…

    • http://www.taz.de/!5021293/

      „Die Palästinenser hatten gestanden, im vergangenen Sommer Brandsätze auf die Synagoge geschleudert zu haben. Sie hätten damit die Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt lenken wollen. Das Gericht glaubte den Beteuerungen der Angeklagten, sie hätten keine Menschen gefährden wollen. Das Gebäude war zur nächtlichen Tatzeit menschenleer. Auch gebe es keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat. „

  9. „The Importance of Physical Strength to Human Males“
    http://www.cep.ucsb.edu/grads/Sell/%282012%29%20Importance%20of%20physical%20strength.pdf
    „Fighting ability, although recognized as fundamental to intrasexual competi-
    tion in many nonhuman species, has received little attention as an explanatory variable
    in the social sciences. Multiple lines of evidence from archaeology, criminology,
    anthropology, physiology, and psychology suggest that fighting ability was a crucial
    aspect of intrasexual competition for ancestral human males, and this has contributed to
    the evolution of numerous physical and psychological sex differences. Because fighting
    ability was relevant to many domains of interaction, male psychology should have
    evolved such that a man’s attitudes and behavioral responses are calibrated according to
    his formidability. Data are reviewed showing that better fighters feel entitled to better
    outcomes, set lower thresholds for anger/aggression, have self-favoring political atti-
    tudes, and believe more in the utility of warfare. New data are presented showing that
    among Hollywood actors, those selected for their physical strength (i.e., action stars) are
    more likely to believe in the utility of warfare.“
    „Upper-body strength in adult males is a crucial variable that appears to have
    impacts on a wide range of mental mechanisms that were designed by natural
    selection at a time when personal physical aggression was far more common and
    individual differences in fighting ability were far more relevant for the resolution
    of conflicts, the deployment of anger and aggression, the calibration of political
    attitudes, and the consequences of warfare. Despite the steady decline in physical
    aggression and violent deaths that have accompanied Western civilization, the
    human mind is still designed for ancestral environments (Tooby and Cosmides
    1990), and this is evidenced by many lines of research. Sex differences in body size
    and strength, perceptual and spatial abilities, and physiological systems still show
    combat design in adult men. The existence of assessment mechanisms in the minds of
    men and women that track and respond to cues of upper-body strength also testify to
    the importance fighting ability had for our ancestors. And finally the persistence of
    associations between upper-body strength and psychological and behavioral variables
    in modern men shows how powerful the selection pressures were: physically stronger
    men have been shown to feel more entitled to better outcomes, to set a lower threshold
    for the triggering of anger and physical aggression, to have more self-favoring attitudes
    about income redistribution, and to believe more in the utility of warfare.“

  10. „Your Brain Is Hardwired to Snap“
    http://news.nationalgeographic.com/2016/02/160207-brain-violence-rage-snap-science-booktalk/
    „When you look at the subject of aggression there is no more important factor than gender. Something like 90 percent of the people in prison for violent crimes are men. Men have different brains than women, which comes from our different roles during evolution, when the brain was formed. Men had a role of being aggressive, which makes no sense for a woman because a woman was not endowed with the physical strength of a man, who probably outweighs her. But although 90 percent of those in jail are men, 90 percent of people who have been awarded medals by the Carnegie Institute for heroism are also men. In a quarter of those cases, these are men who gave up their lives and died in an instant to do something heroic, often for a stranger. So the rage circuit is good and bad. It’s a double-edged sword.“

    • Du sprichst über den „gender-self-sacrificial-hero-gap“, denton? Kann soziale konstruktion so etwas bewirken oder bedarf es dazu der hormone und gene? Letzteres wäre mir viel lieber, aber es gibt ja auch den „gender-dschihadisten-gap“ oder ist das etwas anderes?

    • was ist Intersektionalität? Ich kann es mir in etwa ableiten aus dem lateinischen, aber kannst du es trotzdem nochmal erklären, was es „heute“ bedeutet?

      • ät Ata:

        „Schnittmenge“. Also nicht nur Weiblichkeit als Opfer, sondern gleichzeitig auch Rasse, Klasse, Kultur, Religion….

        Üppige Verpackung, dürftiger Inhalt: Hier wird einfach Genderfeminismus mit Antifa gemixt als brandneu ausgegeben.

        Die Zahnpasta-Industrie macht es genau so.

        • ah ok, dachte ich mir.
          Das ist dann dieses, „Wer hat rechter? Der schwarze, schwule behinderte oder die weiße muslimische transsexuelle feministin, die außerdem unter Fatshaming leidet?“, ja?

        • „er schwarze, schwule behinderte oder die weiße muslimische transsexuelle feministin, die außerdem unter Fatshaming leidet?”, ja?“

          – Äh, solche Fragen bitte richten an:
          lann.hornscheidt@hu-berlin.de

          Aber Vorsicht:
          „Wenn Sie mit Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen wollen, verwenden Sie bitte respektvolle Anreden, die nicht Zweigeschlechtlichkeit aufrufen.
          Bitte vermeiden Sie zweigendernde Ansprachen wie „Herr ___“, „Frau ___“, „Lieber ___“, oder „Liebe ___“. Es gibt nicht die eine richtige und gute Anrede, sondern es bedarf respektvoller neuer Anredeformen“

          Meine Vermutung: Im Zweifel ist die Rasse prioritär. Also der schwule Neger.

  11. Ich habe ja kürzlich mal Kate del Castillo erwähnt, die Schauspielerin die eine amouröse Verbindung zum meistgesuchten Fiesling unterhielt, dem brutalsten und gefürchtetsten Drogenboss Mexikos, „El Chapo“ Guzman

    Ich behaupte nun keinesfalls, dass Frauen mehrheitlich hybristophil sind. Auch nicht, dass sie Brutalität an sich anziehend finden.

    Aber wenn mann brutal und rücksichtslos ist, muss er sich zumindest – fast unabhängig vom Aussehen – keine Sorgen um seine Wirkung auf und seinen Erfolg bei Frauen machen.

    Hier nun seine Ehefrau, Emma Coronel:

    „I am afraid for his life,“ said Emma Coronel of her husband — imprisoned drug lord Joaquín „El Chapo“ Guzmán.

    „I’ll follow him wherever because I am in love with him,“ she said.

    Hernández asked Coronel about El Chapo’s relationship with telenovela actress Kate del Castillo, who brokered the infamous Sean Penn Rolling Stone interview that was released the day after his January capture, with whom he exchanged several flirtatious mobile phone messages.

    „At no time did I feel jealous of Kate,“ said Coronel.

    Wenn Männer doch das „interne Männerproblem“ Vergewaltigung doch bitte mit ihren Geschlechtsgenossen lösen können, wäre es doch mal an der Zeit, wenn Frauen ihr Bully-admirer Problem mal zusammen angehen würden. Beschämung wäre der erste Schritt.

    • hab ich doch schon. Ich habe dir gesagt, dass ich ihm eine Kuchenkabel ins Auge rammen würde wenn er schläft, um zu sehen, ob seine schwülstige Ankündigung, mich so gut zu schützen, wie seinen Augapfel der Wahrheit entspricht. Mehr kann ich nicht tun.

      • wenn du dich für Kartelle interessierst, würde ich dir einen guten Zweiteiler Roman-Thriller empfehlen, der auch gut recherchiert ist, das Sinaloa Kartell bildet das Hauptthema.

        „Tage der Toten“ und „Das Kartell“ von Don Winslow, falls du es noch nicht gelesen hast. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.

        • Sehr gut ist auch „La Reina del Sur“ von Arturo Perez Reverte, deutsch: Königin des Südens. List, Berlin 2004, ISBN 3-548-60433-1

          Beschreibt wie ein Frau zur Kartellchefin wird.

        • hast du die von mir genannten gelesen?
          SPOILER:

          Darin wird eine Ex-Schönheitskönigin beim Schmuggeln erwischt, kommt in den Knast (in Mexiko kommen teilweise auch Frauen in den Männerknast) und wird die geliebte des ebenfalls einsitzenden Kartellchefs.
          sie wird außerdem seine Beraterin und darf zum Selbsterhalt ein eigenes kleines Netzwerk aufbauen. Er heiratet dann eine junge Frau um Stammhalter zu zeugen. Seine junge Frau wird monate lang ncht schwanger und schläft dann heimlich mit einem ihrer Bodyguards, von dem sie gleich Zwillinge eingesetzt bekommt, was ihr Ehemann natürlich nicht weiß, der aufgrund seiner Schreckensherrschaft niemals mit so einem Verrat rechnen würde. Seine Geliebte wird schließlich von ihm schwanger und bevor sie ihm das sagen kann, wird sie von einem feindlichen Kartell ermordet. Seine erste Tochter starb im Jugendalter in Buch 1 an einer Krankheit. So starb der Boss der Bosse ohne eigenen Nachwuchs.
          Wenn man es genau betrachtet, liest sich das wie ne mexikanische Telenovela^^ ist aber wirklich gt geschrieben

    • Man gucke sich die beiden Grazien und den Typen an und stelle sich vor, das sei der Klempner aus der Favela nebenan.

      Würden die ihn auch nur mit dem Arsch ansehen, wenn das so gewesen wäre?
      Und da behaupte noch einer, dass Frauen kein Interesse an Macht und Geld hätten und ähnlich großes an attraktivem Äußeren des Mannes.

  12. Ich bin gestern beim zappen über die talkrunde „gewalt gegen flüchtlinge – wie rassistisch ist deutschland“ gestolpert

    http://www.phoenix.de/content/phoenix/tv_programm/phoenix_runde/1041813

    Anke Plättner diskutiert u.a. mit
    – Oliver Malchow (Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei)
    – Antje Hermenau (Politikberaterin, ehem. Politikerin der Grünen in Sachsen)
    – Prof. Hans Vorländer (Politikwissenschaftler TU Dresden)
    – Maximilian Popp (Der Spiegel)

    Kein wunder, dass sich die spiegelauflage im sinkflug befindet. Das realitätsferne gutmenschen-geschwafel fand ich kaum erträglich, da nur herr malchow einen bezug zur realität herzustellen wusste. frau hermenau mühte sich.

    Geht es nur mir so, dass ich die frage nach den chancen für eine europäische lösung nicht mehr hören kann? Wenn es nicht merkel und die eu-bürokraten gäbe, hätten wir eine europäische lösung. Alle anderen 27 eu-staaten sind sich einig. Die gesine will andere länder, mittels geld dazu bewegen vernunft anzunehmen! Kipping fordert, dass sich merkel und gabriel hinstellen und sagen, dass trotz der flüchtlinge die sozialversicherungsbeiträge nicht steigen werden und die pensionen nicht gekürzt werden, dann wäre alles anders.

    Am schluß fand ich herrn vogtländers aussage, dass es nichts bringt sich gegenseitig als nazi und rassist oder gutmensch zu beschimpfen ermutigend.

    • Gibt es eigentlich links der Nationalzeitung eine Gazette, die Deiner Kritik standhält?

      Zum Artikel in Spektrum:
      „Die Wirkung dieses Effekts demonstrierten sie mit einem kleinen Onlineexperiment. Sie ließen 116 Versuchspersonen beiderlei Geschlechts schätzen, wie viel sie für eine Amazon-Gutscheinkarte im Wert von 100 Dollar zu zahlen bereit wären. Einmal wurde der fiktive Anbieter dieser Karte „Alison“ genannt, einmal „Brad“. Das Ergebnis: „Brad“ hätte seinen Gutschein im Schnitt für 87,42 US-Dollar losschlagen können, „Alison“ nur für 83,34 Dollar.“

      Ich dachte immer, Alison sei ein Männername ?!.

      Durchgelesen wird vieles doch sehr relativiert, was die reißerische Überschrift suggeriert.
      Immerhin können die Ergebnisse des Versuchs mit dem 100-$-Gutschein wohl nicht relativiert werden und sind Grund zum Nachdenken.
      Ein Männer-Bashing kann ich aus dem Artikel auch nicht erkennen.

      • „Durchgelesen wird vieles doch sehr relativiert, was die reißerische Überschrift suggeriert.“
        – Tja, wenn sie gezwungen sind, wenigstens etwas wissensachaftlich zu sein, kommt die Wahrheit schnell heraus.

        „Gibt es eigentlich links der Nationalzeitung eine Gazette, die Deiner Kritik standhält?“
        – Sie heißt Junge Freiheit.
        Und: Nein, zur Zeit kaum. Die WELT mit Stefan Aust mausert sich gerade wieder zu einer journalistischen Publikation.

        Alle anderen, einschl. Focus und FAZ machen Gender-Prop und Antifa-Gedöns.

  13. „Most Americans reject the label of feminist, with many thinking feminists are ‚too extreme'“

    Steven Pinker sagte es ja schon im „Unbeschriebenen Blatt“.

    Hier aber noch mal;:
    https://today.yougov.com/news/2016/02/23/less-than-third-women-feminists/

    Frauen in Deutschland haben eher Probleme mit linken Ansichten und Agenden:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article150758016/Deutsche-decken-sich-massenhaft-mit-Pfefferspray-ein.html

    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20678042_Pfefferspray-ausverkauft-Frauen-bewaffnen-sich.html

  14. Sagt mal, kennt ihr den Film oder das Buch „the Road“? Ich habe den nur einmal gesehen und will ihn auch nie wieder sehen. Aber könnte das nicht irgendwie als Film mit „manosphere“ Hintergrund betrachtet werden?
    Die Mutter verlässt die Familie und Vater und Sohn müssen sich alleine durch eine mehr als lebensfeindliche Welt kämpfen.

    das sehr amerikanische Road to Perdition würde ich auch da einkategorisieren.

  15. Wurde vlt. schon von wem hier gepostet.

    Knapp einstündiges, sehr informationsreiches Video vom Gadfather über PC, micro-aggressions, SJWs, trigger warnings und free speech censorship.

    Fand ich sehr gut.

  16. Erneut eine innerfeministische Kritik am postmodernen Gender/Queer-Feminismus in der linken Zeitung Jungle World:

    http://jungle-world.com/artikel/2016/08/53556.html

    Die feministische Perspektive der Autorin ist leider nicht mit männerrechtlichen Perspektiven vereinbar, ist nicht integral-antisexistisch, sondern typisch einseitig feministisch, davon abgesehen enthält der Artikel aber trotzdem einige treffende Kritikpunkte am (vulgär-)poststrukturalistischen, politisch korrekten Gender/Queer-Feminismus sowie an der politisch korrekten Linken:

    Queerfront der Partikularitäten von Melanie Götz

    http://jungle-world.com/artikel/2016/08/53556.html

    Aus dem Artikel:

    „Fight back? Der gehypte Postfeminismus verfällt in Schockstarre, wenn bestimmte Konstellationen nicht in sein Weltbild passen. Sein Scheitern liegt im eigenen antiaufklärerischen Potential begründet.
    Gerade weil es bei Sexismus und sexualisierter Gewalt um alte Themen des Feminismus geht, ist die Kritik am gehypten »neuen« oder »jungen« Netz-Queer-Lifestyle-Interventionsfeminismus à la #ausnahmslos so schonungslos. Die antiuniversalistische, kommunitaristisch aufgeladene Relativierung, die ihm eigen ist, bedingt den fundamentalen, selbstverschuldeten Bruch mit allem, was progressiv oder eman­zipatorisch noch bedeuten könnte. Dem »alten«, liberal-bürgerlichen Feminismus ist immerhin zugute zu halten, auf pragmatische Weise universalistisch zu agieren, weil er weibliche Emanzipation einfordert, ohne auf partikulare kulturelle oder religiöse Befindlichkeiten reflexartig mit ideologischem Artenschutz zu reagieren.“

    Bereits in einer vorherigen Ausgabe der Jungle World hatte es eine feministische Kritik am intersektionalen Gender/Queer-Feminismus gegeben, die an dieser Stelle auch noch mal verlinkt sei:

    An der Realität vorbei. Der intersektionelle Feminismus scheitert an der Erklärung für die Ereignisse von Köln von Hannah Wettig:

    http://jungle-world.com/artikel/2016/06/53480.html

    • interessant, danke.

      Mir ist die jungle world zwar auch unsympathisch geworden, aber da kommen wenigsten noch vernünftige Impulse aus der Linken.

  17. Der neo-marxistische Islam-Kritiker Hartmut Krauss äußert sich kritisch zur AFD und kommt zu dem Ergebnis, dass diese mit aufklärerisch-menschenrechtlicher und humanistisch-universalistischer Islam-Kritik nichts am Hut hat. Zwar äußert er an einer Stelle des Artikel leider trotzdem ein gewisses Verständnis dafür, wenn islamkritische Personen sich aus rein wahltaktischen Gründen der AFD zuwenden, weil sie sonst keine Alternative sehen – insgesamt macht er aber deutlich, dass diese Partei nicht die Erhaltung der kulturellen Moderne und ihrer Errungenschaften im Sinn hat und dass menschenrechtlich-aufklärerische Kräfte sich stattdessen an der Stärkung einer fortschrittlich-menschenrechtlichen Islamkritik beteiligen sollten.

    Hartmut Krauss – AfD, nationalistischer Kulturrelativismus und „Islampolitik“

    http://www.gam-online.de/text-AfD%20Kulturrelativismus.html

    Aus dem Artikel:

    „Zum Teil aufgrund medialer Zuschreibungen, aber auch infolge von (verzweifeltem) Wunschdenken angesichts fehlender Wahlalternativen wird die AfD als „islamkritische Partei“ wahrgenommen. Doch entgegen vielfacher illusionärer Verkennung und falsch projizierter Hoffnungen vertreten die „neurechten“ AfD-Vordenker gar keine wissenschaftlich fundierte menschenrechtlich orientierte (emanzipatorische) Islamkritik. Ihr Basiskonzept ist vielmehr eine ethnopluralistische, im Grunde unkritische Haltung gegenüber dem Islam aus dem Geist eines nationalistischen Kulturrelativismus. Dessen Credo lautet: „Wir haben eigentlich nichts gegen den Islam. Wir wollen ihn nur nicht hier in Deutschland.“ Dabei steht der ethnopluralistische Kulturrelativismus im direkten Gegensatz zum multikulturalistischen Kulturrelativismus. Dessen Grundposition lautet wiederum: „Wir haben nichts gegen fremde Kulturen wie dem Islam. Deshalb befürworten und verteidigen wir auch seine ausübungsfreie Existenz in Deutschland“.
    Was diese beiden äußerlich gegensätzlichen Positionen des nationalistischen und multikulturalistischen Kulturrelativismus vereint, sind zwei grundlegende Dogmen:
    1. Kulturen, die prinzipiell als homogen und undialektisch strukturiert unterstellt werden, dürfen nicht „vom Standpunkt außerhalb“ kritisch analysiert, verglichen und bewertet werden. Demgegenüber wird die Menschheit in inkommensurable, absolut differente und deshalb gleichberechtigte Kulturen – unabhängig von ihrer realen Beschaffenheit – zerstückelt, wobei das individuelle Subjekt seiner jeweiligen fatalistisch vorgegebenen Herkunftskultur unentrinnbar ausgeliefert bzw. unterworfen sein soll.
    2. Den Menschenrechten bzw. allgemeinmenschlich-emanzipatorischen Wertmaßstäben kommt keine universelle Gültigkeit zu. Vielmehr werden diese grundlegenden Orientierungen als „kultureller Imperialismus“ der westlichen Moderne verworfen und damit die jeweiligen Kulturen gegenüber kritischer Reflexion immunisiert.
    Der „rechte“ Ethnopluralismus sowie der „grüne“ Multikulturalismus fügen sich damit nahtlos dem Postmodernismus und dessen „Affekt gegen das Allgemeine“ ein. Letztendlich geht es um die (arbeitsteilige) Negation einer aufklärungshumanistischen Leitkultur durch globalkapitalistische und nationalistische Kulturrelativisten, religiöse Fundamentalisten sowie orthodoxe (Mehrheits-)Muslime im Besonderen.“

    • Dialektischer Unsinn.

      Der Islam ist die brutalste Theokratie, die je existiert hat.

      Den Nationalsozialismus darf man wegen dem Holocaust nicht relativieren. In Sachen Gefährlichkeit aber wohl den noch überflügelnd.

      Islam ist ausschließlich auf Ausdehnung aus. Das „Herz“ bildet Jihad. Ziel ist letztlich Eliminierung des Kafirs. Wo immer sie sich etabliert wird es schwarz, Kultur hört auf, nur noch Scharia und natürlich weiterer Jihad.

      Es existieren viele Schuld- und Verharmlosungsnarrative und eklatante Geschichtsverfälschungen. Vor allem letzteres ist seltsam.

      Das eigenartigste wohl sind moderate Moslems, die sich nicht distanzieren. Nirgends. Sie wissen’s auch insgeheim. Und auch sie werden Opfer.

      Die die sich hier tun werden von einer vereinnahmenden und verdrängenden linken Sozialromantik verleumdnet.

      Grund ist bei allen Angst zusammen mit dem nur weiter schwächenden Versuch so Souveränität zu gewinnen.

      Und diese Angst ist auch berechtigt. Wer sich jetzt auf dem Planeten und auf der Zeitachse anschaut was passiert kann davor nicht mehr wirklich die Augen verschließen.

      Es läuft auf eine entweder-oder Konfrontation hinaus, wenn nicht eingedämmt werden kann. Jeder weiß das eigentlich.

      • Ich muss auch sagen ich halte den Islam für eine der größten Katastrophen der Weltgeschichte. Eine Milliarde Menschen gefangen im Weltbild des frühen Mittelalters, schauerlich!

        • Yup.

          Wir kämen damit klar, d.h. Befriedung etc., wenn nicht diese verzerrenden Dummköpfe wären und sich der Westen ehrlich damit konfrontieren könnte.

          Letzteres läuft offenbar schon mehrere Jahrhunderte falsch. Pfaffen nicht ganz unschuldig dran.

        • „Eine Milliarde Menschen gefangen im Weltbild des frühen Mittelalters, schauerlich!“

          So in etwa dürfte das Statement der Moslems vor 700 Jahren über die Christen gelautet haben.

        • ät Mocho und Pantherle:

          „Der Islam ist die brutalste Theokratie, die je existiert hat. “

          – Ich denke es ist wie bei den Wikingern: Sie waren nicht brutaler, nur erfolgreicher als die anderen.

          Wenn die Mohammedaner ihren geistigen Höhenflug im Frühmittelalter nicht 400 Jahre später beendet hätten, wären sie vielleicht so ähnlich wie wir heute.

          Es gibt Stimmen, die das aus theologischen Gründen verneinen, weil der Islam grundsätzlich fortschrittsfeindlich sei.

          Mh. Es wäre zu klären, wieso es zu dem Rückfall oder Stillstand der mohammedanischen Zivilisationen um 1200 (?) kam.
          Zu viel Macht? Zu wenig innere Rangeleien, die den Fortschritt fördern (wie in Europa)? Zu un-individuell?

          Eigentlich nicht: Die Araber fetzen sich bis heute untereinander. Und recht individuell sind sie; von der Clanstruktur mal abgesehen,

        • „Wenn die Mohammedaner ihren geistigen Höhenflug im Frühmittelalter nicht 400 Jahre später beendet hätten, wären sie vielleicht so ähnlich wie wir heute.“

          welchen geistigen Höhenflug?

        • welchen geistigen Höhenflug?

          Mathematik und Medizin waren im Orient vergleichsweise weit fortgeschritten und modern, während in Europa der Aderlass das Äquivalent von Aspirin darstellte.

        • Das auseinander zu sortieren überlasse ich gerne Anderen.

          Wenn die Wikipedia hier richtig liegt gibt es allerdings schon Hinweise auf einen nennenswerten Anteil der Araber:

          Ein Zentrum für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung entstand in wenigen Jahrzehnten in der im Jahr 762 gegründeten Stadt Bagdad.

          Die führende Stellung in den Wissenschaften ist noch heute an der arabischen Vorsilbe al- bei grundlegenden Fachbegriffen wie Algebra, Alchemie, Alkohol und Alkalien erkennbar.

        • Ja, großartige Leistung der Muslime, dass die auf Papyrus geschriebenen Texte der Griechen im warmen, trockenen Orient besser erhalten blieben als im feuchten, kalten Europa. In ägypten werden heute noch häufig texte aus römischer zeit gefunden. Und die gesamte muslimische Philosophie baut auf Aristoteles und andere griechische und römische Autoren auf..

        • ät Atacama, Mocho:

          „Ja, großartige Leistung der Muslime, dass die auf Papyrus geschriebenen Texte der Griechen im warmen, trockenen Orient besser erhalten“

          – Ein Argument. Daß die Mohammedaner um 700 die griechischen Texte noch gelesen haben, war ja immerhin etwas.
          Etwas weiterentwickelt haben sie es auch: Die arabische Medizin war um 1000 Weltspitze.
          Ob die schiitischen Perser oder die sunnitischen Araber die eigentlichen Efinder waren, weiß ich nicht zu klären.

          Bagdad war jedenfalls einige Jahrhunderte lang die funkelnde arabische Hauptstadt.

          In Andalusien gab es im Mittelalter schon Straßenlaternen.

          Diese Argumentlein kommen natürlich immer gerne von den Multikultis.
          Dazu kann man nur sagen: Das ist Vergangenheit, mindestens 500 Jahre her. Heute haben die Araber ihre Technologie 1:1 aus dem Westen übernommen.
          Bildungs-orientiertheit gibt es in Afrika und dem Nahen/mittleren Osten kaum.
          Jedes Jahr kommen etwa so viele Bücher auf dänisch heraus wie auf arabisch (es gibt nur 4,5 Mio. Dänen).

          Heißt: Die Muselmanen stecken im Frühmittelalter fest und werden zu 99,9% aller Erfahrung nach auch in Europa da nicht herausfinden können.

          Nur die Perser, die haben es aus eigener Kraft geschafft. Selbst die Mullahs konnten die Gesellschaft nicht vollständig rücktransferieren.

        • „Und die gesamte muslimische Philosophie baut auf Aristoteles und andere griechische und römische Autoren auf..“

          Die Moslems würden sagen, Aristoteles gründet sich indirekt auf dem Islam. Allah hat das erfunden.

        • „…Aristoteles gründet sich indirekt auf dem Islam. Allah hat das erfunden.“

          – Wenn manche 1000 Geschlechter für real halten, ist auch das denkbar.

        • Dr. Warner beantwortet viele dieser Fragen.

          Und die Antwort lautet nicht so wie ihr hier die falschen Narrative nachplappert.

          Der Islam war keine schöpferische Kraft. Das Gegenteil ist richtig.

    • ät Genosse Leschek:
      und Adri

      „zur AFD und kommt zu dem Ergebnis, dass diese mit aufklärerisch-menschenrechtlicher und humanistisch-universalistischer Islam-Kritik nichts am Hut hat“
      – Ach echt, ein Linksextremist findet, daß die AfD nicht zivilisiert sei.

      „gar keine wissenschaftlich fundierte menschenrechtlich orientierte (emanzipatorische) Islamkritik. “
      – Wissenschaft? Die AfD ist eine politische Partei. Die gucken, was täglich passiert, was es kostet, wer da kommt, was „der“ will. Da brauch man keine Wissenschaft; allenfalls ein bißchen Statistik.

      Obwohl, bei der Menge an Hiobsbotschaften, die täglich (!) reinkommt, erübrigt sich auch das.

    • „Wir haben eigentlich nichts gegen den Islam. Wir wollen ihn nur nicht hier in Deutschland.“ … Dabei steht der ethnopluralistische Kulturrelativismus im direkten Gegensatz zum multikulturalistischen Kulturrelativismus. “

      Nur, dass dieser „ethnopluralistische Kulturrelativismus“ kein Konstrukt ist, dass in der aktuellen rechten Politik eine Rolle spielt, sondern in erster Linie eine künstliche Erweiterung linker Fehleinschätzungen auf rechte Positionen, damit sie nicht die ganze Schuld alleine tragen müssen. Es lässt sich einfacher argumentieren, wenn man Kulturrelativismus beiden politischen Seiten unterstellen kann, wobei man aber nebenbei übersieht, dass die politische Rechte gar nicht in der Lage ist, kulturrelativistische Aussagen zu treffen.

      Die AFD oder jede beliebige andere rechte/nationale Bewegung hat sehr wohl etwas gegen den Islam, denn sie findet den Islam prinzipiell minderwertig und verachtenswert, egal ob er in Deutschland oder in Ägypten ist, genau wie alle stark nationalistischen Strömungen in anderen Ländern alles ausser der eigenen Leitkultur ablehnen. Der Zustand, bei dem sich alle Länder auf die eigenen ethnischen Grenzen zurückziehen (i.e. der fiktive Ethnopluralismus, bei dem sich Staaten gegenseitig lobend in ihrer eigenen Burg verkriechen und aufrüsten) ist dabei sowieso nur die Vorstufe, das Luftholen vor der Katastrophe, bevor die eigenen Ansprüche zwangsweise im Gemetzel und Krieg enden.

      Für die meisten real existierenden rechten Positionen kann es gar keinen Kulturrelativismus geben, denn es gibt in einem binären Kulturverständnis gar keinen Grund fremde Kulturen zu relativieren, ganz im Gegenteil. Es ist witzig, wenn gerade linke Positionen versuchen rechten Bewegungen eine Relativierungskapazität und Formbarkeit zu unterstellen, die so rein gar nichts mit der starren und rückwärtsgerichteten Ideologie zu tun hat, die sich wirklich nicht bewegt hat.

      • ät toxic:

        „Die AFD oder jede beliebige andere rechte/nationale Bewegung hat sehr wohl etwas gegen den Islam, denn sie findet den Islam prinzipiell minderwertig und verachtenswert“

        – Boa, das ist ja richtiges ZEIT-Niveau. Hätte ich von Dir nicht erwartet.
        Wenn die Musels nicht massenhaft bei uns einwandern und sich derart daneben benehmen würden, würden „die Rechten“ (=Nazis?) sich überhaupt nicht groß mit ihnen befassen.

        Abgesehen davon: Natürlich gibt es bessere Kulturen und schlechtere.
        Wer das nicht wahrhaben will, schaue sich nur an, in welche Richtung migriert wird.
        In den „sexistischen“ und „imperialistischen“ Westen wollen MIllionen; in den islamischen Raum fast niemand, außer ein paar ISlern.

        DAS ist eine Aussage; uns nicht irgendwelches relativistisches Gefasel von linken Studenten oder ZEITlern, die selber ums Verrecken nicht zum „Edlen Wilden“ in den „sinnenfrohen“ Orient gehen wollen.

        Der „rechte“ AfD-Nachbar ist denen zehn mal lieber als der konservative Araber.

        • Ich wohne nicht in Deutschland und die genaue politische Einschätzung, ob die AFD dort weit rechts ist, ist für mein Argument relativ egal (und mir persönlich eben auch relativ egal); richtig ist, das nationalistische Bewegungen andere Kulturen ablehnen, weil sie nicht der eigenen Leitkultur entsprechen, ist relativ trivial überprüfbar. Der springende Punkt ist hierbei, dass sie den Islam nicht inhaltlich ablehnen, weil er eine menschenverachtende und barbarische Ideologie ist (was er ist), sondern weil nationalistische Bewegungen sich nur durch die Distanz zur Ethnie/Kultur/Rasse definieren und durch nichts anderes.

          I.e. „genuin“ rechte würden den Islam auch ablehnen, wenn er die oben erwähnten Eigenschaften nicht hätte, wovon Leszeks Argument aber eben nicht ausgeht.

        • ät toxic:

          „richtig ist, das nationalistische Bewegungen andere Kulturen ablehnen, weil sie nicht der eigenen Leitkultur entsprechen, ist relativ trivial überprüfbar.“

          – Immer noch ZEIT-Niveau.
          AfDler und Pegidianer seien ALLES Nationalisten, die alle Ausländer scheiße fänden.
          Lustigerweise hat die AfD einige Schwule und Ausländer in ihren Reihen, zB Bystron und Tassis.
          Bei Pegida-DD hab ich mal einen mulattischen Ordner gesehen.

          Aber das sind ja nur Tarnungen, nicht wahr? Merkwürdig nur, daß die Ausländer da mitmachen….

      • @ toxicvanguard

        Du hast keine Ahnung von den Unterschieden zwischen alt-rechten und neu-rechten theoretischen Positionen, oder?

        In dem Text von Hartmut Krauss ist u.a. ein Artikel von einem AFD-Ideologen verlinkt, der verdeutlicht, worauf sich die Kritik von Hartmut Krauss bezieht (2. Link). Lies ihn dir einfach mal durch.

        • Ich persönlich würde nicht den Fehler machen, rechtsradikale Strategien wie den Ethnopluralismus als einen vorläufigen Endpunkt und gewolltes Produkt zu sehen. Medial ist es einfach so, dass eine ethnopluralistische Argumentation (Was du als neu-rechtes theoretisches Ziel sehen würdest) knapp an der Grenze schrammt, was du politisch noch sagen darfst (natürlich Im Gegensatz zu alten, tatsächlich rechtsradikalen Positionen).

          Ich würde aber nun aus ethnopluralistischen Aussagen, die nur gemacht werden, um nicht direkt straffällig zu werden, keineswegs eine kulturrelativistische Komponente sehen, weil es sich bei solchen Phrasen “Islam und der Westen sind gut, solange sie sich nicht im gleichen Land befinden” um Wahlpropaganda Im klassischen Sinn handelt. Das dient schlussendlich nur der Homogenisierung des eigenen Landes um die klassischen Demarkationslinien und Abschottungspolitik wieder aufzubauen, die in Europa immer und mit physikalischer Gewissheit in die Katastrophe geführt haben. Solchen Aussagen wie im Artikel dienen bei “echten” rechtsradikalen nur als temporäre Stellvertretung für die Dinge, die sie nicht sagen dürfen. Aus politischem Opportunismus dann Kulturrelatvismus zu machen, der nur temporär ist, weil die eigentlich gewollten Kernaussagen verboten sind, nur damit beide Seiten sich gleich geirrt haben, halte ich für nicht sinnvoll.

          Dem Rest des Artikels (http://www.gam-online.de/text-AfD%20Kulturrelativismus.html) würde ich zustimmen, auch wenn eine solche Argumentation natürlich von der real existierenden Linken als rassistisch, ausländerfeindlich und damit auch als rechtsradikal eingestuft werden würde. Das ist aber natürlich zu erwarten.

        • @toxic

          Das sind alte Narrative und Geister.

          Nichts davon ist wo heutzutage tatsächliche Gefahren liegen.

          Beispiel TTIP.

          Es ist eben genau nicht mehr so, das Gefahren von vornehmlich von der Existenz von Nationalstaaten ausgehen. Bei Aufweichung eröffnet sich für einige wenige über zentralistisch-ideologische Methoden inkl. Propaganda Vereinnahmung. Der Schutz der Verfassungen und subsidaren Gemeinschaften ist nicht mehr gegeben.

          Hier haben gleich auf mehreren Ebenen ganz grundsätzliche Verschiebungen stattgefunden.

          Für viele ist der eingefahren ideologisierte Blick was Gut und Böse sei allzusehr verstellend.

          Und das eröffnet Möglichkeiten, weil das Augenmerk auf völlig falschen “Dingen“ aus alter Zeit liegt. Viel an weiterer Instabilität rührt von hier. Wir erleben das gerade.

        • @ petpanther

          Bei dem was ich beschreibe, geht es ja nicht um meine Meinung, sondern um die Einschätzung der vordergründig ethnopluralistischen Begehren von Rechtsradikalen durch linke Positionen und wie diese dort mit einem Verweis auf Kulturrelativismus arbeiten – nur hat das mit meiner eigenen Einschätzung von real existierenden Problemen eben rein gar nichts zu tun, aber trotzdem kann man verstehen, wieso andere dann diese Schlüsse ziehen. Ich habe z.B. nie eine Aussage gemacht, dass Gefahren primär von Nationalstaaten ausgehen, sondern nur gesagt, dass die im Artikel vorhandene Annahme, bei der Ethnopluralismus nun der Kulturrelativismus von Rechtsradikalen sei, bei echten Nationalsozialisten z.B. relativ schwer nachzuweisen sei, weil alle ihre ethnopluralistischen Aussagen nur dazu dienen, nicht sofort politisch isoliert zu werden. Ein echter Nationalsozialist denkt niemals, dass Juden, solange sie nur nicht in seinem Land leben, eine gleichwertige Kultur aufbauen können.

        • Ein argumentatives feuerwerk, toxic, aber was willst du damit sagen?

          Ethnopluralisten sind logisch zwingend ethnozentristen, auch nationalisten genannt. Die hypothese, dies sei dem kulturrelativismus geschuldet, fällt occams razer zum opfer.

          Dann hältst du fest, dass der ethnoplularismus bisher in europa immer zu krieg geführt hat. Das gilt aber auch für den sonnenschein und den regen, der war schon immer da, genauso wie es in europa bisher immer ethnoplularistische staaten gegeben hat. Man kann noch weiter argumentieren, aber daraus die platte konsequenz zu zuziehen, dass ethonplularismus böse ist, finde ich wenig überzeugend. Siehst du das so?

          Da du bei deinen erläuterungen häufig, rechte politische bewegungen, wie afd, nazis, nationalisten angeführt hast, hatte ich den eindruck, dass du damit ausdrücken möchtest, dass der ethnozentrismus eine rechte einstellungen zur folge hat. Das ist ein unzulässiger umkehrschluß. Nicht jeder ethnozentriker ist ein nazi.

        • @ Albert

          „Ethnopluralisten sind logisch zwingend ethnozentristen, auch nationalisten genannt. Die hypothese, dies sei dem kulturrelativismus geschuldet, fällt occams razer zum opfer.“

          Nö Albert, der Begriff Ethnopluralismus bezeichnet eine bestimmte, innerhalb des politischen Spektrums der Neuen Rechten, relativ bekannte und einflussreiche Ideologie, die sich ausdrücklich gegen moralischen Universalismus und universelle Menschenrechte richtet und die rechtes Gedankengut ausgehend von einer kulturrelativistischen theoretischen Grundlage zu begründen versucht.

          Der Ethnopluralismus ist FAKTISCH in seinen theoretischen Grundlagen kulturrelativistisch und es handelt sich auch nicht um die einzige Ideologie im Spektrum der Neuen Rechten, die eine kulturrelativistische theoretische Grundlage aufweist, kulturrelativistische Ideologien sind innerhalb der Neuen Rechten generell verbreitet. (Das heißt nicht, dass zwangsläufig alle Gruppen und Individuen innerhalb der Neuen Rechten kulturrelativistisch argumentieren, aber einige bekannte tun dies ganz eindeutig.)

          Das Argument, diese kulturrelativistischen rechten Argumentationen seien eigentlich nur vorgeschoben und rein strategisch zu verstehen, um sich dadurch von der „alten Rechten“ abzugrenzen, mag in manchen Fällen zutreffen, andererseits sollte man m.E. aber auch berücksichtigen, dass Ethnopluralismus etc. mehr so ein Ding von sogenannten Rechts“intellektuellen“ ist und die rechten Ideologen, die sich sowas ausdenken da ja durchaus eine gewisse „theoretische Arbeit“ (wenn man es denn so nennen will) in diesen Kram investieren, insofern würde ich nicht unbedingt dogmatisch davon ausgehen, dass die ihre kulturrelativistischen Ideologien eigentlich alle nicht wirklich ernst nehmen. (Ich setze „Intellektuelle“ und „theoretisch“ hier mal bewusst in Anführungszeichen, denn im Ergebnis handelt es sich schon um ziemlich abstruse pseodo-intellektuelle Gedankengebäude. Sie haben aber – das muss man ihnen schon lassen – trotzdem immer noch mehr intellektuelles Niveau als die rechten Anti-Kulturmarxismus-Spinner, letzteres fällt mehr in die Sparte „rechte Ideologie für Ungebildete oder Dumme“.)

          Wie auch immer: Ob die zeitgenössischen kulturrelativistischen Theorien innerhalb der Neuen Rechten nun ernst gemeint sind oder nur aus rein strategischen Gründen konzipiert werden, um sich dadurch vom schlechten Image traditionell-rechter Ideologien besser abgrenzen zu können – kritikwürdig sind sie so oder so.

          Der linke Islam-Kritiker Hartmut Krauss hat mit seiner Kritik am Ethnopluralismus auf der inhaltlichen Ebene also Recht. Selbstverständlich bedeutet die notwendige Kritik am Ethnopluralismus und anderen kulturrelativistischen Theorien der Neuen Rechten nicht, dass nicht auch klassisch-rechte Ideologien weiterhin kritisiert werden müssen, denn auch diese haben ja leider noch Anhänger im rechten Spektrum.
          (Und Hartmut Krauss lehnt natürlich beides entschieden ab.)

        • Leszek, wenn jemand an ethnopluralismus glaubt, dann muss er zwingend unterschiede der ethnien anerkennen. Und darin hast du recht, ein ethnozentralist glaubt an die überlegemheit einer ethnien und ist damit zwingend ein ethnopluralist, aber nicht notwendig umgekehrt.

          Das sind logische konsequenzen unserer gesprochenen sprache und deren allgemeinen verständnisses. daran ändern deine zitate linker gutmenschen nichts.

          Leszek, bitte nimm zur kenntniss, dass ich die vielehe kritisiere, weil ich die vielehe für gesellschaftsschädlich halte. Das hat mit dem islam nur in so weit zu tun, als der islam die vielehe propagiert. Deswegen halte ich den islam in diesem aspekt für gesellschaftsschädlich. Das hat nichts, gar nichts, also wirklich überhaupt nichts mit kulturrelativismus zu tun, weil deine argumentation occams razor zum opfer fällt.

          Linke gutmenschen, also auch dein herr kraus, haben leider fast nie recht, weil recht haben sich an der realität und nicht an deren vermeintlichen utopien orientiert.

  18. Noch einmal ad Kölner Silvesternacht von Nils Pickert:

    Geistiger Tiefflieger par excellence.

    http://derstandard.at/2000031706763/Der-windelweiche-Mann

    „Was sich jedoch über die Jahre immer mehr zugespitzt hat, ist die Debatte über die eigene Männlichkeit. Und daran kann, Sie ahnen es schon, wieder einmal nur der Feminismus schuld sein.“

    “ Feminismus soll aber auch ganz dezidiert daran schuld sein, dass wir gesellschaftlich nicht mehr wehrhaft genug sind.“

    „Aber so einfach ist das nicht. Hegemoniale Männlichkeit ist unteilbar. Sie lässt sich nicht auf partielle Durchsetzungsfähigkeit beschränken. Wer sie auffordert, in den richtigen Momenten zu beschützen, der lädt sie zugleich dazu ein, in den falschen zuzuschlagen. Wer Gefahrenabwehr als männlich begreift, muss damit rechnen, dass Unschuldige verteidigen sich genauso männlich anfühlt wie Unterkünfte für Geflüchtete anzünden. Statt also darauf zu hoffen, dass ein mit einer Gewaltvollmacht ausgestattetes männliches Geschlecht nur die Handlungsaufträge annimmt, die wir für richtig halten, sollten wir dazu kommen, gesamtgesellschaftlich aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Damit niemand, wirklich niemand sich dadurch in seiner Geschlechtsidentität bestätigt fühlt, dass er Gewalt gegen andere einsetzt.“

    • Lasst euch das einmal auf der Zunge zergehen:

      Der Typ tut tatsächlich aus Notwehr heraus handelnde Menschen, bzw. vor weiterem Übel beschützende Menschen (aka Zivilcourage) in ein und demselben Atemzug mit dem Verbrennen von Asylheimen nennen. Meiner Meinung nach gibt es nichts demoralisierendes als solche Aussagen. Unter aller Sau. Wenn jemand ein Beispiel braucht um zu beweisen, dass unsere Gesellschaft heute von innen heraus ausgehölt wird und immer mehr Leute wegschauen, anstatt einzugreifen, dann möge er ihm diesen Artikel zeigen.

      Als ob Menschen nicht unterscheiden könnten wann es angebracht ist Gewalt anzuwenden und wann nicht. Pickert scheint nicht zu wissen, dass man Gewalt positiv sowie negativ verwenden kann.

      „Statt also darauf zu hoffen, dass ein mit einer Gewaltvollmacht ausgestattetes männliches Geschlecht nur die Handlungsaufträge annimmt, die wir für richtig halten, sollten wir dazu kommen, gesamtgesellschaftlich aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Damit niemand, wirklich niemand sich dadurch in seiner Geschlechtsidentität bestätigt fühlt, dass er Gewalt gegen andere einsetzt.“

      HAHAHAHAHAHA

      Nette Utopie. Ich will sehen, wann meine Freundinnen im selben Maß für mich einspringen wenn es zu einer Schlägerei kommt wie meine Freunde. Es wird von Frauen sowie von Männern verlangt, dass das Männer übernehmen.

      • Dann noch das Bild:
        Mode statt Maskulinismus: Ben Stiller und Owen Wilson als Männermodels in „Zoolander 2“

        Hä??

        Fast immer wenn ich Artikel aus Österreich lese, bin ich froh, dass die Verblödung hier doch noch nicht so fortgeschritten ist.

      • Äh…

        Wie kommt Pickert auf den Gedanken, ich sei gewillt, von ihm (und der von Leuten wie ihm dargestellten Gesellschaft) einen Handlungsauftrag annehmen?

        Weiß er nicht, dass eine Folge des vor allem von Frauen gelebten Turbo-Individualismus der von Männern gelebte Schlachtruf „FUCK YOU“ ist?

      • „Der Typ tut tatsächlich aus Notwehr heraus handelnde Menschen, bzw. vor weiterem Übel beschützende Menschen (aka Zivilcourage) in ein und demselben Atemzug mit dem Verbrennen von Asylheimen nennen.“

        Und damt hätte er auch Recht, wenn JC Dentons Artikel stimmt, der besagt, dass „Heldentum“ und „Verbrechertum“ sehr dicht beieinander sind bzw. dieselben Gehirnareale dafür verantwortlich sind.

        Und damit hätte er auch dann Recht, wenn die Beschwerden die viele Männer u.a. hier immer wieder äußern, Ernst gemeint wären, die ungefähr darin bestehen, widersprüchliche Rollenvorgaben („Hä? Ich soll auf der Straße Feinde abwehren, aber die Frau selber will nicht verprügelt werden? Wie soll man das verstehen?“) zu kritisieren.

        http://news.nationalgeographic.com/2016/02/160207-brain-violence-rage-snap-science-booktalk/

        “ But although 90 percent of those in jail are men, 90 percent of people who have been awarded medals by the Carnegie Institute for heroism are also men. In a quarter of those cases, these are men who gave up their lives and died in an instant to do something heroic, often for a stranger. So the rage circuit is good and bad. It’s a double-edged sword.“

        „Nette Utopie. Ich will sehen, wann meine Freundinnen im selben Maß für mich einspringen wenn es zu einer Schlägerei kommt wie meine Freunde.“

        Frauen sind von Körperkraft und Knochenstruktur her auch nicht so ideal dafür geeignet. Ich glaube, als Frau endet man schneller wie Tugce als als Mann, einfach weil man weniger einstecken kann. Außerdem hat man als Frau keine besonderen evolutionären Vorteile wenn man das tut oder wird man von dem Mann den man rettet als Ehefrau akzeptiert?
        edenfalls eher, als wenn man es nicht tut? Schreiben Männer in ihr Dating-Profil bei Elite Partner: „Suche Frau mit kräftigen Armen und Schwarzem Gürtel in Karate, die mir im Kampf zur Seite steht“? Vermutlich nicht, sonst wären Frauen schon längst darauf selektiert worden oder nicht?
        Vermutlich eher im Gegenteil, der Mann verliert sein Gesicht, weil er von einer Frau gerettet werden muss, der andere Mann verliert sein Gesicht, weil er von einer Frau besiegt worden ist (das heisst, damit würde man gleich zwei Männer auf einen Streich demütigen) und die Frau stirbt mit 17 weil sie sich irgendwann dem falschen in die Faust wirft oder einen Schlag in den Bauch kriegt, der weitere Familienpläne auf Eis legt. Irgendwie ein lächerlicher Einwurf von dir.

        http://image.slidesharecdn.com/boxingquotesslideshow-141006130558-conversion-gate01/95/7-awesome-boxing-quotes-to-get-you-through-the-day-7-638.jpg?cb=1412685905

        Gibt es weitere Unklarheiten?

        • Übrigens bin ich gleich wieder angepfiffen worden, als ich neulich die Frau kritisierte, die bei „Nachts Geräusch hören, aufwachen, Angst haben“ ihren Mann alleine vorschickt ohne mit ihm zu kommen.
          Männer würden es nämlich mögen, solche Sachen selber zu erledigen und man greift andernfalls ihre Männlichkeit an.

        • Dass man Gewalt zu positiven/negativen Zwecken verwenden kann, darauf hab ich ja schon hingewiesen. Was es zu etwas positives/negatives macht wird wohl immer Interpretationssache bleiben. Pickert geht hier aber so weit und stellt Frauen verteidigen in dieselbe Ecke mit Asylunterkünfte verbrennen. Man kann also sagen es seien zwei Seiten derselben Medaille, aber doch nicht, dass das ein und dieselbe wäre.

          „Frauen sind von Körperkraft und Knochenstruktur her auch nicht so ideal dafür geeignet.“

          Eh, ist ja auch meine Meinung. Pickert sieht es nur anscheinend etwas anders wenn er davon phantasiert, dass man „gesamtgesellschaftlich aktiv werden soll“ und ja nicht Männer dieses Feld überlässt, da man sonst „Genderidentitäten verfestigt“. Hier phantasiert er hochgradig.

  19. Sagenhaft dämliches Interview von Carolin Kebekus:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/komikerin-carolin-kebekus-ueber-feminismus-14081868.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    In dem gut sichtbar wird, was Feministinnen oft erst zu Feministinnen macht: Minderwertigkeitskomplexe als Frau! Kebekus hält Männer für die überlegenen Menschen und wollte schon immer lieber einer sein. Das ist eigentlich die tatsächliche, feminismus-induzierte „internalisierte Misogynie“.

    Ich war dann schon eher lauter und habe mitgerülpst, um dazuzugehören. Ich wollte nicht das Mädchen sein, ich wollte mit den Jungs auf einer Stufe stehen.

    Ich hatte immer das Gefühl, ich muss besonders laut sein, damit die sitzen bleiben und merken, dass ich auf derselben Stufe bin wie die Jungs. Ich will nicht, dass die sagen: Für eine Frau ist die lustig. Ich will genauso lustig sein wie ein Typ.

    Können Sie einparken?

    Ich kann sehr gut einparken. Können wir gleich draußen gucken. Manchmal mache ich Fotos davon, wie gut ich einparke. Ich habe sogar schon einmal für einen Mann eingeparkt: „Bitte mach du, ich schaff das nicht.“

    • „Ich kann sehr gut einparken. Können wir gleich draußen gucken. Manchmal mache ich Fotos davon, wie gut ich einparke. Ich habe sogar schon einmal für einen Mann eingeparkt: „Bitte mach du, ich schaff das nicht.““

    • Sich „Comedian“ nennen und dann auf die Frage nach dem Einparken ohne jede Selbstironie mit „ich kann ja wohl einparken, echt! besser als ein Mann kann ich einparken!“ antworten, ja das zeigt wahre Souveränität als Frau.

    • „Minderwertigkeitskomplexe als Frau! Kebekus hält Männer für die überlegenen Menschen und wollte schon immer lieber einer sein. Das ist eigentlich die tatsächliche, feminismus-induzierte “internalisierte Misogynie”.

      Halte ich für eines der wichtigsten Handlungsmotive bei Feministas, wenn nicht sogar das alles entscheidende.

      Klingt jetzt platt, plakativ und sogleich kommt einem Freuds Penisneid in den Sinn. Aber es passt einfach zu gut 😉

  20. THE WAGE GAP… muhahahahaha

    Julie Bindel: Der Gender Pay Gap hat mich nie wirklich interessiert.

    Milo: Nicht überraschend das sich eine Lesbe nicht dafür interessiert.

    BOOM!

    ^^

    • Diese Diskussion ist so nervig. Es ist so offensichtlich, dass das Geschlecht, das Spaß daran hat, sich anzumalen und tonnenweise Schuhe und Handtaschen zu kaufen, nicht die gleichen Lebensziele verfolgt, wie das Geschlecht, das Spaß daran hat, mit ner Flasche Bier in der Hand Fußball zu schauen und Modellflugzeuge zu basteln.

    • Es ist wirklich nicht überraschend, dass sich eine Lesbe nicht so für den Wage-Gap interessiert, denn Lesben verdienen ca. 33% mehr als Hetero-Frauen und damit auch mehr als der durchschnittliche Mann. Konsequenterweise müsste man also zu dem Ergebnis gelangen, dass die Gesellschaft und auch die Männer von einem lesbischen Geheimbund unterdrückt werden.

      • Ja, leider spricht Milo das nicht an, weil das so ziemlich der Sargnagel der gesamten feministischen Argumentation ist.

        Lesbische Frauen verdienen im Schnitt mehr als heterosexuelle Frauen; schwule Männer im Schnitt weniger als heterosexuelle Männer. Die Gründe sind offensichtlich, wenn man etwas von Heterosexualität versteht. Was Milo und ich tun 🙂

        • „Lesbische Frauen verdienen im Schnitt mehr als heterosexuelle Frauen“

          weil sie wesentlich seltener Kinder haben.

          „schwule Männer im Schnitt weniger als heterosexuelle Männer“

          weil sie wesentlich seltener Kinder haben.

          Man kann aber natürlich auch unnötig komplizierte Ersatz-Erklärungen suchen.

          • Ich suche keine. Diese Erklärungen sind korrekt. Natürlich kommt noch dazu, dass Schwule keine Frauen mitversorgen müssen und Lesben keine Männer haben, von denen sie sich mitversorgen lassen können.

        • weil sie wesentlich seltener Kinder haben.

          Das ist halt nur ein Grund, erklärt den Gap aber bei weitem nicht allein.

          Wie läuft eigentlich die Suche nach meinen „notorischen“ Lügen? Schon was präsentierbares? 🙂

        • >>>>>> “Lesbische Frauen verdienen im Schnitt
          >>>>>> mehr als heterosexuelle Frauen”

          >>> weil sie wesentlich seltener Kinder haben.

          Und warum verdienen dann lesbische Freuen auch noch mehr als Männer? Denn wenn, Frauen angeblich 22% weniger als Männer verdienen und Lesen 33% mehr als Frauen, dann verdienen Lesben auch mehr als Männer.

          Wenn es aber richtig wäre, dass die Gesellschaft Frauen unterdrückt, dann ließe sich das kaum erklären. Lesben sind vielmehr der Beweis dafür, dass das Merkmal „Frau“ beim Gehalt tatsächlich irrelevant ist bzw. Frauen sogar eher besser bezahlt werden.

          Und es zeigt, dass der Gender-Pay-Gap zwischen Männer und Frauen lediglich die Folge von eigenverantwortlichen Entscheidungen ist. Und, dass jeder, der diesbezüglich Vorteile für Frauen fordert, Frauen für untauglich hält, eigenverantwortlich handeln zu können.

        • Eben, es gibt ja auch den orientation gap zwischen Männern, der zeigt dass Mutterschaft keinesfalls der Grund ist.

          Aber für sheera ist das glaube ich ein bisschen „zu komplex“

        • „Lesbische Angestellte verdienen in Deutschland 11% mehr als heterosexuelle Frauen mit vergleichbarer Bildung und Berufserfahrung, in den USA sogar 20%, weltweit sind es im Durchschnitt 12%. Das ergab ein Gehaltsvergleich, der an der Anglia Ruskin University in Cambridge erhoben wurde. Auch wenn es Länder gibt, in denen es keine Unterschiede gibt (z.B. Frankreich und Schweden) oder sich das Gefälle umkehrt und Heterofrauen mehr verdienen (z.B. Australien und Griechenland), ist dieses überraschende Ergebnis deutlich genug, um nur zufällig zu sein. …

          Die Gründe für das Plus auf lesbischen Gehaltskonten sollte man also eher in der Bevorzugung von als „männlich“ geltenden Verhaltensweisen und Strategien und der nach wie vor ungleichen Bezahlung so genannter Männer- und Frauenberufe suchen. Das zeigt sich auch darin, dass Schwule sowohl in Deutschland als auch im weltweiten Durchschnitt 9% weniger als Heteromänner verdienen (möglicherweise aber immer noch mehr als Lesben – über die tatsächliche Höhe der Gehälter sagt die Studie nichts).“

          http://www.l-mag.de/news-1010/lesben-verdienen-mehr-als-ihre-hetero-kolleginnen.html

        • Letztlich wird keiner die Zahlen genau wissen, da ich mich ohnehin frage, wie man das ermitteln möchte.

          Gemäß den folgenden Links sind es jedoch 33% Unterschied.

          http://www.fr-online.de/wirtschaft/einkommen-lesben-verdienen-mehr,1472780,30992712.html
          http://www.watson.ch/Wirtschaft/International/722352588-Achtung!-Lesben-verdienen-33-Prozent-mehr-als-andere-Frauen

          Und auch die von Ihnen benannten 11% „bei vergleichbarer Bildung und Berufserfahrung“ liegen im Übrigen über den 7%, die Männer nach Destatis bei gleicher Qualifikation (aber noch vor der Herausrechnung, dass Frauen verstärkt nur Teilzeit arbeiten und Lücken in der Biografie haben) mehr als Frauen verdienen.

          Auch nach Ihren Zahlen verdienen somit Lesben mehr als Männer.

        • Die Links beziehen sich auf dieselbe Studie aus Australien.
          Australien wiederum will die Länderübergreifende Studie als ein Beispiel für die Ausnahme von der Regel (in dem Fall also: Heterofrauen verdienen mehr als Lesben) ausgemacht haben.
          Weiß man jetzt nicht, was man glauben soll, wenn man ehrlich ist.
          Aber das ist ja oft so, damit muss man sich halt abfinden.

        • Letztlich sind die genauen Zahlen auch egal, denn sie zeigen trotzdem alle, dass das Geschlecht nicht ursächlich für das Gehalt ist, sondern das eigene eigenverantwortliche Verhalten (Berufswahl, Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, …).

          Und letztlich genau das sagen auch die Zahlen von destatis für Deutschland aus. Wenn man alle Arbeitnehmer, also auch die Verkäuferin ohne Ausbildung mit dem Bauingenieur, vergleicht, beträgt der Pay-Gap angeblich 22% (2014). Frauen wählen halt im Durchschnitt weniger qualifizierte, weniger benötigte („Orchideenfächer“) und weniger anstrengende bzw. gefährliche Berufe (vgl. Arbeitsunfälle, Lebenserwartung, …).

          Bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit kann destatis nur noch einen Gehaltsunterschied von 7% feststellen. Als mögliche Gründe für den Gehaltsunterschied nennt destatis ausdrücklich „vermutlich die Unterschiede in den Erwerbsbiografien“ und das Frauen häufiger „Teilzeit“ arbeiten. In den 7% stecken daher noch eine Reihe von Ursachen, die überhaupt nicht mit einer Geschlechterdiskriminierung zu tun haben (Vollzeit Teilzeit / Betriebszugehörigkeit / unterbrochene Biografie / Überstunden work-life-balance / unterschiedliche Bereitschaft, lange Arbeitswege in Kauf zu nehmen).

          Mit anderen Worten: Einen Gender-Pay-Gap gibt es nur, weil Frauen nicht bereit sind (und nicht nötig haben), den gleichen Ehrgeiz wie Männer zu zeigen. Denn aufgrund der unterschiedlichen Partnerwahlverhalten der Geschlechter können die Geschlechter völlig unterschiedliche Lebensentscheidungen treffen. So haben Frauen Möglichkeiten, die Männer im Regelfall nicht haben. Die Frau braucht keinen beruflichen Ehrgeiz zu entwickeln, weil dieses auf ihre Attraktivität auf dem Partnermarkt keine maßgebliche Rolle spielt. Die Frau hat somit die relativ freie Wahl, ob sie beruflich ehrgeizig sein möchte oder aber sich einen ranghöheren Partner sucht, der sie mitversorgt. Männer haben diese Wahl in der Regel nicht, da diese in der Regel keine Frau finden werden, die bereit ist, den Mann mitzuversorgen. Ein Mann, der nicht ehrgeizig ist und sich eine Versorgung durch die Frau wünscht, zerstört seine eigene Attraktivität auf dem Partnermarkt.

          Der Gender-Pay-Gap ist somit nicht die Folge einer gesellschaftlichen Benachteiligung der Frau, sondern die Folge von Vorteilen auf dem Partnermarkt. Denn die Frau braucht nicht beruflich zielstrebig zu sein, sondern kann auch andere Prioritäten setzen (work-life-balance).

          Dass bei einer geringeren Zielstrebigkeit (Berufswahl, Ehrgeiz, Überstunden, …) geringere Löhne die Folge sind, ist geradezu logisch und auch gerecht. Da erscheinen 7% schon ziemlich lächerlich und legen eher den Verdacht nahe, dass Frauen sogar eher übervorteilt werden.

          Und darauf deuten ja auch die 11% hin, die nach der Untersuchung Lesben bei „vergleichbarer Bildung und Berufserfahrung“ mehr als Frauen verdienen sollen, denn Männer verdienen bei vergleichbarer Ausbildung ja nur 7% mehr. Demnach verdienen Lesben mehr als Männer.

          Wer daher in Bezug auf den Gender-Pay-Gap immer noch die angeblichen Ursachen in einer frauenunterdrückenden Gesellschaft herbeifantasieren möchte, macht sich nur noch selber lächerlich. Aber Feminismus hatte ja noch nie den Ehrgeiz, seriös und inhaltlisch korrekt zu sein.

        • Es ist doch wirklich absurd das ein Schwuler und eine Lesbe, die zustäzlich ja noch eine Frau und damit eine Minderheit ist (die die Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung bildet) der Grund sind das sich STUDENTEN vorauseilend in einem Save Space einquatieren.

          Und bei Genderama ließt man das ssich diese Studenten wegen Hausarbeiten beschweren, die sie aufgrund ihres ziellosen Aktivismuses nicht mehr bewältigen können.

    • Julie Bindel wird von Milo als eine der guten Feministinnen bezeichnet.

      Bindel war diejenige die meinte man sollte Männer in eine Art von Camps stecken damit Frauen in Frieden leben können (in den Häusern die fast ausschließlich von Männern gebaut wurden)

      http://theothermccain.com/2015/09/06/guardian-columnist-julie-bindel-says-put-all-males-in-some-kind-of-camp/

      Wenn das schon die „guten Feministinnen“ sind…

      It won’t, not unless men get their act together, have their power taken from them and behave themselves. I mean, I would actually put them all in some kind of camp where they can all drive around in quad bikes, or bicycles, or white vans. I would give them a choice of vehicles to drive around with, give them no porn, they wouldn’t be able to fight – we would have wardens, of course! Women who want to see their sons or male loved ones would be able to go and visit, or take them out like a library book, and then bring them back.
      I hope heterosexuality doesn’t survive, actually. I would like to see a truce on heterosexuality. I would like an amnesty on heterosexuality until we have sorted ourselves out. Because under patriarchy it’s sh–.
      And I am sick of hearing from individual women that their men are all right. Those men have been shored up by the advantages of patriarchy and they are complacent, they are not stopping other men from being sh–.
      I would love to see a women’s liberation that results in women turning away from men and saying: “when you come back as human beings, then we might look again.”

      Hat Seminkolon nicht auch schon mal sowas geschrieben wie das sie in Männern keine Menschlichkeit erkennt?

    • Julie Bindel: Der Gender Pay Gap hat mich nie wirklich interessiert.

      Milo: Nicht überraschend das sich eine Lesbe nicht dafür interessiert.

      BOOM!

      Echt RICHTIG gut, äußerst prägnant und überzeugend. Deutschland braucht einen Milo.

  21. Ich habe GNTM gestern nicht gesehen und auch davor nie gesehen. Zu Protokoll möchte ich geben, dass ich der kleinen Minderheit von Männern angehöre, die kurze Haare bei Frauen lieber leiden mögen, als lange (ja, peinliche Begegnungen mit Lesben – Check!), aber das schien mir doch passend für hier:

    http://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/tv-film/germanys-next-topmodel/gntm-kim-schockt-honey-reaktion-empoert-twitter-31377806

    Er gewinnt sicher keinen Preis dafür, taktvoll und diplomatisch auf eine unerwartete Situation zu reagieren, aber wenn die zitierten Twitterer wirklich eine größere Gruppe sind, scheint mir da doch ein gewisser Beigeschmack von Female Entitlement im Spiel zu sein.

      • Das erinnert mich an das Tennisball-Rausploppen in „Fack ju Göhte2“.

        Atacama, was sind Küchengewichte? Kann man die wo dranhängen?

        Bei Männern sind solche Kunststücke schon länger bekannt.
        Die britische „Sun“ hat schon vor 10 Jahren Arsch-Hammer-Wettbewerbe mit Bauarbeitern gemacht.

        Also: schwerer Bauhammer zwischen die Arschbacken und halten. Wer am längsten durchhält, gewinnt.

  22. „When Diversity Becomes A Problem.“

    Ben Shapiro sollte mit fadenscheinigen Begründungen mit seinem Vortrag „When Diversity Becomes A Problem.“ an der CSULA gehindert werden.

    Der linksprogressive Uni Präsi hatte seinen Talk abgesetzt. Die organisierende YAF blieb trotzdem dabei. Schließlich fand er mit großem lauten Mob vor dem Eingang statt.

    Hier die Tonaufnahme des Events.

  23. Vor einiger Zeit wurde bei uns in Wien eine Vorabstudie angekündigt, da es hieße, dass islamische Kindergärten (ja, so etwas haben wir hier) in Wien ideologisch durch Fundamentalisten unterwandert wären.

    Nun liegt der Endbericht vor.

    Aus der Aslan-Studie ging folgendes hervor:

    http://derstandard.at/2000031845861/Studienautor-Salafisten-und-Islamisten-dominieren-Wiener-Kindergartenszene

    Vier Betreibergruppen

    Was ist das zentrale Ergebnis aus Aslans Sicht? „Intellektuelle Salafisten und politische Islamisten sind die dominierenden Gruppen in der islamischen Kindergartenszene in Wien.“ Das habe die Analyse der Betreiber von islamischen Kindergärten und Kindergruppen in Wien eindeutig gezeigt, sagt Aslan. Diese zwei von insgesamt vier Gruppen, die sich schon im Rahmen einer vorab veröffentlichten, ersten Exploration, die er bereits in einem STANDARD-Interview Ende Jänner genannt hatte, seien jene, von denen „nicht zu erwarten ist, dass sie ihre ideologische Linie in ihrer Arbeit im Kindergarten zurückstellen“.

    Die beiden anderen Gruppen subsumiert Aslan unter „Wirtschaftsunternehmen“, die den Kindergarten als finanziell lukrative Firma verstehen und führen, und dann gebe es noch eine kleine „Alternativgruppe“, die sich um bessere pädagogische Arbeit als die anderen bemühe und die gefördert werden müsste, sagt Aslan.

    Entmündigen und einschüchtern

    Die Gruppe der „intellektuellen Salafisten“ umschreibt der islamische Religionspädagoge als „wichtige theologische Gruppe, die die Kinder entmündigen und mit veralteter Pädagogik einschüchtern will“. In der Studien-Zusammenfassung heißt es dazu im Punkt „Religiöse Bildung/Erziehung“, dass „vielfach Religionsunterricht angeboten“ werde, Eltern würden ihre Kinder sogar wieder abmelden, „wenn sie die erwartete religiöse Erziehung nicht bekommen“. Islamische Feste werden gefeiert, ob Feste anderer Religionen gefeiert oder auch nur erwähnt werden, hänge von den Pädagoginnen ab.

    Aber, so schreibt Aslan: „Pluralitätsfördernde Impulse kommen oft zu kurz. In der religiösen Erziehung bestimmen traditionelle Bilder die Erziehung der Kinder, es wird beispielsweise mit strafenden und belohnenden Gottesbildern gearbeitet. Dabei werden Kinder mit einem veralteten Sündenverständnis eingeschüchtert, und es wird ihnen die Entwicklung zur Mündigkeit genommen. Die eigene Religion wird mitunter vor anderen Religionen und Weltanschauungen aufgewertet.“

    „Wenig Offenheit“

    Generell konstatiert Aslan, dass es „wenig Offenheit“ bei den islamischen Kindergärten gab, am Forschungsprojekt teilzunehmen. Ja vielmehr sei die Forschungsarbeit nach Veröffentlichung der ersten Ergebnisse zusätzlich erschwert worden, indem einige Kindergärten oder -gruppen ihre Internetpräsenz gelöscht und Daten so unzugänglich gemacht hätten. Darum habe man auch „weniger Kindergärten als erhofft“ untersuchen können. In die Analyse eingegangen sind 71 Kindergärten und 56 Kindergruppen, die als „‚islamisch‘ identifiziert worden sind“, heißt es im Bericht.

    Im Hinblick auf die Betreiber steht in der Studie: „Es ist aufgrund des bisherigen Standes der Analyse davon auszugehen, dass salafistische bzw. islamistische Organisationen in der Kinderbetreuung nicht so einfach auf ihre politischen Ziele verzichten können. Die in der Studie kurz angeführte Darstellung der Ideologie der Vereine bzw. dieser Akteure schlägt sich zweifellos auf die Pädagogik nieder.“

    […]

    Sprachförderung prekär

    Zum Unterpunkt „Sprachförderung“ steht im Endbericht, dass „die deutsche Sprache sehr unterschiedlich gefördert“ wird. In einem islamischen Kindergarten wünschte man sich dafür mehr Unterstützung durch das zuständige Magistrat in Wien. „In einem anderen Kindergarten ist den Kindern die Verwendung der Muttersprache untersagt und sie werden angehalten, Deutsch zu sprechen.“

    Die meisten islamischen Kindergärten seien „in der Regel ethnisch und national homogen zusammengesetzt“, ist zu lesen. Was bedeutet: „In diesen Gruppen ist die Förderung der deutschen Sprache eine besondere Herausforderung für die Kindergärten. Es ist in diesem Umfeld fast unmöglich, ein Gefühl für die deutsche Sprache zu entwickeln.“

    Das sind erste Erkenntnisse. Darauf aufbauend plant man bis Mai 2017 eine großangelegte Studie.

    • Hab‘ kein Vertrauen in solche „Studien“. Man will „bestimmte Ergebnisse“.

      Meine Wahrnehmung:

      Beim allen islamischen Angelegenheiten ist bisher immer Drang auf Nichtintegration zu verzeichnen. Treten gern als Opfer auf. Und das betrifft tatsächlich immer nur die. Keine anderen Religionen verhalten sich so. Weltweit.

    • Wobei ich islamische Kindergärten und Schulen befürworte.
      Die einheimische Bevölkerung (auch die schwule) würde dadurch nachhaltig geschützt und können in Ruhe lernen, ohne gemobbt zu werden.

      Die Mohammedaner-Bildungseinrichtungen müßte man natürlich unter scharfe Aufsicht durch VerfSchutz und Staatsschutz stellen. Am besten mit gesetzlicher Deckung: Wird ein salafistischer Lehrer erwischt, gibts einen Heimflugticket auf Staatskosten. Einfaches Ticket natürlich.

      Bei Staatsbürgern ggfls Knast wegen Volksverhetzung.

  24. Ich geh mal 86 Jahre rückwärts und zitiere den Text eines Liedes von Siegfried Arno:

    Wenn die Elisabeth
    nicht so schöne Beine hätt
    hätt se viel mehr Freud
    an dem neuen, langen Kleid.
    Doch da sie Beine hat,
    tadellos und kerzengrad
    tut es ihr so leid
    um das alte kurze Kleid.
    Das kann man doch verstehen
    beim Gehen
    beim Drehen
    kann man jetzt nichts mehr sehen
    und niemand weiß Bescheid.

    Hach, damals… damals gabs noch Liedtexte!

    Dagegen heute:

    Popular music lyrics are dumb. No really, I’m not just saying that. As easy as it is to mock the quality of lyrics today, there’s some real science behind looking at how dumb they truly are.

    Am Rande: Man könnte zum „Arno“ Fan werden.

    Denn da gibt es auch noch den großen Peter Arno:

    und natürlich den gleichnamigen Fluss

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