Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 21. Februar 2016

Sargon of Akkad zu Feminismus im Interview mit Dave Rubin

 


Responses

  1. 3 Stunden Skype-Interview, wirkt auf beim reinzappen nicht gerade kurzweilig, zudem scheinen sich beide durchgehend einig zu sein.

    Wer schaut sich sowas an, außer Hardcore-Antifeministen wie Petpanther?

    Ich sehe aus der amerikanischen Youtube-Szene derzeit nur bei Hoff-Sommers, Lauren Southern, Shoenhead und Milo einen wirklichen publizistischen Nutzen. Bezeichnenderweise 3 Frauen und ein Schwuler 🙂 Und letzterer richtet gleichzeitig leider auch viel Schaden an, bei allem Unterhaltungsfaktor.

    • Ich habe die ersten zwei geschaut (eher nebenher gehört) und fand sie sehr interessant. Ich würde sie empfehlen

    • @ david

      „Und letzterer richtet gleichzeitig leider auch viel Schaden an, bei allem Unterhaltungsfaktor.“

      Inwiefern richtet er deiner Ansicht nach Schaden an?

      • kennst du Milo? Dann brauch ich das eigentlich nicht ausführen, oder?

        Er nennt Donald Trump „Daddy“ und provoziert ohne Ende, beispielsweise fragte in einem Poll seine Follower, ob es ihnen lieber sei, dass ihr Kind Krebs habe, oder Feminismus.
        Mehr als die Hälfte entschied sich für ersteres, Hashtag #feminismisCancer

        • Ich glaube nicht, dass er schaden anrichtet. Eher im Gegenteil: er darf aufgrund seiner Homosexualität ganz anders, auch übertriebener und dramatischer agieren.
          Er arbeitet mit klassischen Mitteln wie Übertreibung und statusaufbau, es ist recht interessant.
          Welcher heterosexuelle könnte schon auf den Vorwurf des Rassismus sagen, das er an liebsten mit schwarzen Frauen schläft?
          Wenn Milo sagt, dass er an liebsten schwarze Schwänze in sich hat, geht es irgendwie.
          Er hat etwas von Colbert, wobei er tatsächlich konservativ ist.

        • „Ob es ihnen lieber sei, dass ihr Kind Krebs habe, oder Feminismus.
          Mehr als die Hälfte entschied sich für ersteres, Hashtag #feminismisCancer““

          Mit dem Unterschied, dass Milo mit einem Hashtag mehr Schaden bei der Öffentlichkeitswahrnehmung des Feminismus anrichtet, als alle deutschen Männerrechtler der letzten 20 Jahre zusammen.

          Mit Gamergate wurden spezifisch Strategien benutzt, die eben funktioniert haben (im Gegensatz zu den traditionell linken/rechten Ansätzen, die in Deutschland noch benutzt werden) und haben Feministinnen persönlich definitiv geschadet (Sarkeesian, Quinn, Adria Richards etc.). Genauso ging es den Firmen, die sie unterstützt haben, die teilweise grössere finanziellen Einbussen in Kauf nehmen mussten (Gawker, Kotaku, etc) und somit die Leute, die ihre extremen Ansichten verbreitet haben, gefeuert werden mussten.

          Hier konnte man maximal Nivea einmal davon abhalten, all zu männerfeindliche Werbung zu machen. Davon abgesehen sind die ganzen langen deutschen Texte, wieso Feminismus jetzt konservativ und nicht links ist oder wieso man Feministinnen, die die marxistische Konflikttheorie auf Geschlechterebene verschieben nicht als Marxisten bezeichnen darf, absolute Zeitverschwendung. Daran merkt man maximal, dass der Leidensdruck in Deutschland wohl noch nicht so gross ist, oder aber, dass man es mit ganz anderen Problemen zu tun hat.

        • „kennst du Milo? Dann brauch ich das eigentlich nicht ausführen, oder?“

          Doch führ mal aus. Milo ist der Star der Szene und er schadet überhaupt nicht, im Gegenteil. Sein flamboyes, tabuloses Auftreten, bei gleichzeitiger Darstellung von Fakten und Argumenten ist marktingtechnisch grandios. Als Tucke kann er Dinge sagen, die andere nicht so leicht sagen können. Gerade auch gegenüber Frauen.

        • Ist ja nicht so, dass ich nicht auch heimlich auf ihn abfahren würde 😉 Natürlich ist er großartig und zurecht der Shooting Star der Szene.
          Aber von dem was er so auf Breitbart und Twitter schreibt, kam mir manches schon ziemlich over the top vor, unter anderem die Cancer-Geschichte. Ich dachte eigentlich, du hättest auch deine Probleme mit ihm?
          Bin aber grundsätzlich bereit, mich zu revidieren.

        • „Ich dachte eigentlich, du hättest auch deine Probleme mit ihm?“

          Habe ich ja auch. Aber man muss doch nicht mit jedem 100prozentig übereinstimmen, oder?

        • Nö, so geht es mir ja eben auch.

    • Im Gegenteil.

      Im Gegensatz zu vielen hier bewegen die etwas.

      Und zwar zum Positiven. Gerade Milo.

      Das einige linke Primadonnen das hier nicht mögen kann ich sogar nachvollziehen. Zeigt aber auch wo es tatsächlich blockiert.

      • Ja ja, ist gut, pantherle. 😉

        Du hast mit deiner Label-Diarrhoe sicher auch schon ganz viele überzeugt und bewegt.

        • David
          Bitte höflich bleiben

        • … habe keine “label-Diarrhoe“

          Eher Allergie gegen dieses ständige und mittlerweile extreme linke Labelling und verlogen-arrogante Umkehren. Dient dem In-Outgrouping, Virtuesignalling und das
          ganze hohle zugehörige Geschiß.

          Dieses bigotte Verhalten ist eines der Hauptmomente, die behindern. Feministische und linke Narrative leben von dieser Art Propaganda und sozialer Täuschung.

          Ist offenbar vielen recht charakternah.

        • Ich hatte nicht vor, unhöflich zu werden. Wie kommst du darauf?

        • Label-Diarrhoe ging mir etwas in die Richtung

        • Schon ok.

          Wenn man keine Argumente hat … @David 🙂

        • … habe keine “label-Diarrhoe“

          Eher Allergie gegen dieses ständige und mittlerweile extreme linke Labelling und verlogen-arrogante Umkehren. Dient dem In-Outgrouping, Virtuesignalling und das
          ganze hohle zugehörige Geschiß.

          Sehr geil!

          @Christian: hm, ich glaube du solltest deine Maßstäbe vielleicht nochmal prüfen. „Label-Diarrhoe“ ist eher eine witzig gemeine Bezeichnung für ein Verhalten, was petpanther doch recht offensichtlich zeigt.
          „linke Primadonna“ wäre zum Beispiel eine (harmlose) Beleidigung, die dem zuvorging.

          Dein Blog, deine Regeln. Verstehen muss man sie wohl nicht.

        • Ja, stimmt schon

        • @David

          Vielleicht ‚mal anstelle arrogant-infantilen Dunstes ein Argumentchen?

          🙂

        • @Christian

          Sehe nicht was da stimmt.

          Fängt übrigens oben an. Auch der Ton. Nur zur Erinnerung.

        • Das bezog sich nur darauf, das der Ausdruck an sich nicht so schlimm ist

      • Was die im übrigen eint ist der kulturlibertäre Spirit. Mögen keine Bevormundungen oder ideologisches Gesülze.

        Sargon wie auch Dave gehören dabei eher der linken “classic liberal“ Fraktion an mit der ich auch keine Probleme habe.

        • „Was die im übrigen eint ist der kulturlibertäre Spirit. Mögen keine Bevormundungen oder ideologisches Gesülze.“

          Korrekt.

  2. Falls ich mal Zeit habe, werde ich mir alle Videos anschauen. Sargon hat es ja weit gebracht.

    Witzig an dem ganzen ist übrigens, dass Dave Rubin, man glaubt es ja fast nicht, ein ehemaliger extremer Linker ist, der früher einmal bei den Young Turks gearbeitet hat. Es scheint also auch für die schlimmsten Fälle noch Hoffnung zu geben ;).

    Ich kann seinen Kanal nur empfehlen, auch für Themen ausserhalb des Feminismus etc.

    • „dass Dave Rubin, man glaubt es ja fast nicht, ein ehemaliger extremer Linker ist, der früher einmal bei den Young Turks gearbeitet hat

      Ein extremer Linker war er nie. Ein Linksliberaler, mehr nicht. Ist er auch heute noch. Die „Young Turks“ waren mal ein recht guter Kanal. Bis sie in den SJW-Sumpf abgeglitten sind.

    • Geiles Interview, extrem pointiert (nur manchmal spricht er einfach etwas zu schnell).
      „Crybullys“ ist auch ein guter Begriff. Dieses von ihm beschriebene „Scheiße über die Mauer werfen“ und dann „appeal to authority“, wenn etwas zurückkommt, ist wirklich mit das verachtenswerteste Verhalten, was es gibt. Gab es schon im Kindergarten, dass manche bis zum geht nicht mehr eine erwartbare Reaktion provozieren, um sich nach deren Eintreten dann als armes Opfer zu inszenieren.

      Ist mir am Wochenende auch wieder aufgefallen.

    • Bin darüber auf den Kanal und die Show des Vice-Mitgründers Gavin McInnes gestoßen. Noch so ein extrem charismatisches Arschloch, battelt sich auch mit dem Ginger-SJW (ok battle ist zu viel gesagt, ist arg einseitig und eigentlich nur fies).
      Ziemlich unterhaltsam der Typ, ein guilty pleasure.

  3. Ein Youtube-Kommentar (angepasst):

    Found the quote Sargon was trying to remember:

    My grandmother was an activist in the 60’s for womens rights (you know the ones burning bras). I read the quote out loud to her, and she’s at this moment cursing and calling 3rd-wave „stupid bitches.“

  4. bzgl. Meinungsmache rund um Gamergate:

    Frauen sind Opfer! Immer!


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