Geschlechterunterschiede in der Lebenserwartung, häuslicher Gewalt, Selbstmord und tödlichen Arbeitsunfällen

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4 Gedanken zu “Geschlechterunterschiede in der Lebenserwartung, häuslicher Gewalt, Selbstmord und tödlichen Arbeitsunfällen

  1. „But but but but Dr. Saad, we live in a society that hates women….just hates them. Chloe Angyal told me so.“

    Was soll man dazu noch sagen. Wenn es um Geschlechterpolitik geht, kümmert sich man lieber darum das Männer „at least“ 50% der Hausarbeiten machen oder wie unfäir es ist das 0,03% der Männer in Vorständen sitzen, aber nur 0,01% der Frauen.

    Und weil es in diesem Video ums Sterben geht:

    Im Zusammenhang mit der exzessiven Gewalt in Ciudad Juárez verkommt der Feminizid zum Kampfbegriff. Der dort tobende Drogenkrieg wird zum Krieg gegen die Frauen stilisiert. Dabei berichtet die Autorin Janette González Hernández für das deutsche Lateinamerika-Magazin Quetzal von 3.100 Morden im Jahr 2010, davon 306 an Frauen, und bezeichnet dies als „Feminicidio“. González beruft sich ihrerseits auf María de la Luz Estrada vom Observatorio Ciudadano Nacional de „Feminicidios“.

    306 von 3.100 Ermordeten, also knapp 10%, reichen für Frau Marrufo und die Heinrich-Böll-Stiftung aus, um die „geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen in Ciudad Juarez“ als Feminizid zu klassifizieren! Die fast 2.800 Opfer, die keine Frauen sind, spielen aus feministischer Perspektive offensichtlich keine Rolle.

    http://manndat.de/feministische-mythen/ein-mordsgeschaeft-frauenpreise-der-heinrich-boell-stiftung.html

  2. Ist zwar OZ, aber zum Stichwort „Femizid in Juarez“ verweise ich nochmal auf ein älteres Fundstück von mir zu „Diana la cazadora“, die feministische Rächerin von Juarez;


    Ungute Blüten treibt der Feminismus jedoch auch in Lateinamerika…

    Ich komme darauf, weil der mexikanische Supreme Court dieser Tage angeordnet hat, dass alle Mordfälle an Frauen künftig als mögliche “Femizide” zu behandeln seien.

    Als Hintergrund muss man wissen, dass dieser Begriff im Zusammenhang mit Mexiko (insbesondere der Grenzstadt Juarez) schon seit vielen Jahren durch feministische Publikationen (auch bei uns) geistert, auch die UN und andere Organisation sprechen gerne vom mexikanischen “Femizid”, bzw. dem “Femizid in Juarez”.

    2007 wurde in Mexiko das “General law on women’s access to a life free of Violence” erlassen, durch das unter dem Deckmantel von “equality and nondiscrimination” Menschenrechte gegendert werden.

    http://www.summit-americas.org/brief/docs/Law_on_access_to_a_life_free_violence.pdf

    Statistische Untersuchungen zeigen jedoch, dass dieser “Femizid” ein Mythos ist. Der Anteil weiblicher Mordopfer liegt nur bei ca. 10% liegt (weit niedriger als in den USA) und iist durch andere Faktoren besser erklärbar. Auch verteilen sich Morde innerhalb von Paarbeziehungen in den Industriestaaten annähernd gleich auf Männer und Frauen.

    Diese Auswertung erschien 2014:
    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1112308

    Hier ein älterer Datensatz im Volltext:
    http://texascenter.tamiu.edu/PDF_BR/V7/v7-Albuquerque.pdf

    Auch noch in diesem Zusammenhang interessant ist ein Beispiel einer feministisch motivierten Mord-“Serie” (nur 2 bekannte Opfer) und ihre mediale Bewertung.

    Eine selbsternannte Rächerin, “Diana cazadora de choferes”, erschießt 2013 wahllos zwei Busfahrer in Juarez, nachdem 10 bis 20 Jahre vorher Busfahrer im Verdacht gestanden hatten (einer davon starb vor seiner Verurteilung im Gefängnis), hinter einer langen Serie von Morden und Vergewaltigungen zu stecken.

    Diana die Busfahrer-Jägerin, so nennt sie sich im Bekennerschreiben:

    You think because we are women we are weak, and maybe we are,” the message says. “But only to a certain point…. We can no longer remain quiet over these acts that fill us with rage.

    “And so, I am an instrument who will take vengeance.

    Von Feministinnen wird sie in sozialen Netzwerken als Heldin gefeiert, feministische Organisationen und teilweise auch internationale Medien stimmen mit ein, während Busfahrer Angst hatten, zur Arbeit zu gehen:

    http://www.elconfidencial.com/mundo/2013-09-09/venganza-en-ciudad-juarez-la-policia-busca-a-una-heroina-asesina-de-violadores_26228/

    Women’s advocates say they wouldn’t be surprised if someone finally had taken long-denied justice into her own hands.

    “I have no way of knowing if this is true,” Imelda Marrufo, coordinator of a network of women’s organizations, said in a telephone interview from Ciudad Juarez.

    “But if it is confirmed, remember, we are talking about a victim , someone who was raped [darauf gibt es keinerlei Hinweise!!] and has probably lived with such a lack of justice that she has no hope that whoever did that to her will ever pay for the crime.

    “Like so many women in Ciudad Juarez.”

    Women’s right advocates, however, have been quick to point out that authorities didn’t appear nearly as interested when it was female bodies that were turning up. “Women here have been 100-percent disposable because of the situation of the city, the culture and the inaction of the police, and women have had enough,” Marisela Ortiz, an activist who fled across the border to El Paso in 2011 because of a series of death threats, told the Guardian.

    http://www.latimes.com/world/la-fg-wn-mexican-border-city-avenger-20130903-story.html

    (…)
    Es gab zwei Facebook-Profile mit tausenden von Likes und anscheinend sogar einen Film, in dem “Diana” als legitime Rächerin dargestellt wird, die Opfer als perverse Triebtäter.
    http://eltoque.com/texto/diana-la-cazadora-de-choferes-la-catarsis-de-la-impunidad

    (…)

    Nochmal zur Erinnerung: Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass es sich um Selbstjustiz gehandelt hätte. Weder gibt es Verdachtsmomente gegen die ermordeten Busfahrer, noch behauptet die anscheinend ca. 50-jährige Täterin in ihrer Bekennermail, selbst Opfer gewesen zu sein. Sie sieht sich schlicht als Rächerin aller von Gewalt betroffenen Frauen und die Busfahrer als repräsentativ für Sexualstraftäter.
    Die Serie an Fällen von verschwundenen und vergewaltigten sowie ermordeten Frauen war außerdem in den 90ern und dauerte bis Anfang 2000er, die Tat von Diana passierte jedoch 2012.

    Dennoch wird die Mörderin von Feministinnen (Zitat oben) als “Victim” bezeichnet.

    • „Feminists and SJWs by nature cannot fight against any issue that actually exists. To do so would require that they present an actual plan to address the issues, which they never do.“

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