Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 13. Februar 2016

Selbermach Samstag 174 (13.02.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.


Responses

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentliche Feminismuskritik üben, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.freiewelt.net/blog/die-eu-will-kritik-am-feminismus-verbieten-10011488/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal eine Meldung in eigener Sache:

    Gestern rief mich eine Buchhändlerin an und fragte mich, wo denn mein Buch bliebe, das sie zweieinhalb Wochen vorher bestellt haben wollte. Ich guckte nach und sagte ihr, dass am fraglichen Tag keine Buchhandlung bei mir bestellt hat. Auch an den Tagen vorher und nachher ist keine Bestellung einer Buchhandlung bei mir eingegangen.

    Sie hat dann gesagt, dass es schon mal vorkäme, dass Bestellungen über KNV bei Klein- und Selbstverlagen schon mal nicht ankommen. KNV ist ein Zwischenbuchhändler („Grossist“), der aber auch Bestellungen an Verlage, die nicht bei ihm im Programm sind, weiterleitet, offenbar als Service für Buchhändler. Jede zweite Bestellung von Buchhändlern, die bislang hier eingegangen ist, kam auch von KNV. Aber halt nicht an dem angegebenen Tag und nicht von dieser Buchhandlung.

    Es hat also jemand vor zweieinhalb Wochen in einer Buchhandlung mein Buch bestellt, und ich habe noch nicht einmal was davon geahnt. Ich habe keine E-Mail bekommen, weder von dieser Buchhandlung selbst, noch von KNV. Und darauf würde ich mich sogar vereidigen lassen!

    Leider kommt es noch doller: Ich habe dann die Frau nach ihrer Adresse gefragt, verstand sie aber schlecht, die Verbindung war nicht besonders gut. Sie wollte mir die Bestellung per E-Mail durchgeben. Ich versicherte ihr am Telefon, dass ich nichts dafür könnte (und das glaubte sie mir offenbar und hielt KNV für den Schuldigen) und dass das Buch am selben Tag noch aus dem Haus gehen würde. Ich beendete das Telefonat im festen Glauben, dass sie mir nun sofort per E-Mail die Adresse ihrer Buchhandlung durchgeben würde.

    Es kam aber keine E-Mail. Auch heute habe ich noch keine E-Mail von ihr bekommen. Ich habe jetzt, da gottseidank ihre Telefonnummer in meinem Display angezeigt wurde, eine Rückwärtssuche auf http://www.das-oertliche.de durchgeführt und weiß nun, welche Buchhandlung das überhaupt ist. Ich fürchte, ich muss da am Montag anrufen und nochmal nachhören…

    Was ich damit sagen will: Wenn ihr mein Buch in einer Buchhandlung bestellt, dann KANN das aufgrund des Verhaltens des Buchhändlers und/oder des Grossisten, von dem sich der Buchhändler beliefern lässt und über den er auch VLB-Bestellungen abwickelt, schief gehen, und zwar aus Gründen, für die ich rein gar nichts kann. Es liegt in solchen Fällen nicht am Verlag und auch nicht daran, dass es ein Selbstverlag ist.

    Wenn ihr das Buch schneller und zuverlässiger bekommen wollt, bestellt es hier

    http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

    bei mir selbst. Ein Buchautor wird nicht die Auslieferung seines eigenen Werkes sabotieren. Ein Buchhändler dagegen wird, wie man hier sieht, u.U. erst nach zweieinhalb Wochen (!) beim Verlag nachfragen, wo das Buch denn bleibt, und der Verleger ahnt noch nicht mal, dass da ein Buch bestellt wurde, da bei ihm keine Bestellung eingegangen ist.

    Ansonsten habe ich übrigens ein paar andere Buchhändler beliefert, teilweise auch KNV-vermittelt, und es ist offenbar gut gegangen. Es kann einem aber generell bei Büchern, die nicht bei Grossisten wie KNV, Umbreit und Libri im Programm sind, passieren, dass Buchhändler (oder ihre Mitarbeiter, Lehrlinge, Praktikanten) einfach behaupten, das Buch sei nicht lieferbar, auch wenn es im VLB als lieferbar ausgewiesen ist. Buchhändler wollen oft deshalb solche Bücher nicht liefern, weil der logistsische Aufwand wesentlich höher ist. Bücher, die beim Grossisten im Programm sind, klicken sie einfach in einem digitalen Katalog an und gehen dann auf „Abschicken“, und es gehen dann alle Bestellungen auf eine Rechnung. Bei Bestellungen über das Verzeichnis lieferbarer Bücher dagegen müssen sie sich jeweils einzeln an den Verlag wenden und kriegen von diesem Buch und Rechnung, was ein höherer Arbeitsaufwand ist.

    Weiterhin kann ich nicht ausschließen, dass es auch Buchhändler gibt, die Feminismuskritik sabotieren. Mir sind aber auch Beispiele bekannt von Büchern, die keine Feminismuskritik enthalten und auch sonstwie nicht brisant sind, die aber von manchem Buchhändler als „nicht lieferbar“ bezeichnet werden, obwohl sie es sind.

    Fazit: Wer mein Buch haben will, ohne lange Wartezeiten und Ärger, einfach bei mir bestellen. Da geht allein schon deshalb viel weniger schief bei, weil weniger Menschen UND weniger Technik am Bestellvorgang beteiligt sind.

    Bestellungen bei Buchhändlern sind nur aus einem Grunde interessant: nämlich um zu checken, was für ein Gesicht der Buchhändler oder eher die Buchhändlerin bei dem Titel macht und ob sie die Krallen ausfährt. Oder ob sie sich weigert, so einen Titel überhaupt zu liefern. Wer irgendwas Unangehmes mit Buchhändlern erlebt (oder auch zuhause mit weiblichen Familienmitgliefern, die einen bei der Lektüre des hochbrisanten Lesestoffes in Flagranti erwischen!, möge mir seinen Erfahrungsbericht über dieses Kontaktformular

    http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de/index.php?id=kontakt

    zuschicken und bitte ein wenig Verständnis dafür haben, dass der Verlag Natur und Gesellschaft für Kratzspuren u.ä. keine Haftung übernehmen kann. Schreiben Sie mir am besten direkt dabei, ob der Erfahrungsbericht veröffentlicht werden darf!

    So, nu weiter im Text:

    Direkt zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    http://www.mz-web.de/karriere/gender-pay-gap-mehrheit-glaubt-nicht-an-gehaltsunterschiede-zwischen-mann-und-frau,20651404,33768574.html

    Gaga ist daran eigentlich nichts, außer die „gender pay gap“ selbst. Schön zu lesen, dass feministische Manipulation offenbar nicht mehr funktioniert.

    Nun wieder das Übliche:

    Schoppe:

    http://man-tau.com/2016/02/07/dasselbe-geschlecht-wie-donald-trump/

    Cuncti:

    http://cuncti.net/gesellschaft/911-juristen-haben-von-sexualstrafrecht-keine-ahnung-polizisten-noch-weniger

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/912-auch-maenner-haben-eine-seele

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/913-wie-gendern-unsere-sprache-verhunzt

    Nicht-feminist:

    http://nicht-feminist.de/2016/02/hillary-clinton-die-feministische-praesidentschaftskandidatin/

    http://nicht-feminist.de/2016/02/clip-interview-mit-anne-wizorek-nach-koeln/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://manndat.de/

    Ein weiterer Überblick auf aktuelle Artikel der feminismuskritischen Szene:

    http://nicht-feminist.de/2016/02/jawos-links-nicht-feministische-links-der-kw-0616/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Themen hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), zwei Männchen konkurrieren um ein Weibchen, Humor als sexuell selektierte, vor allem männliche Eigenschaft

    • ät Matthias, Schreibender:

      Das Gaga: „Obwohl Frauen selbst bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit 7 Prozent weniger verdienen als Männer, glauben 7 von 10 Deutschen, dass bei ihrem Arbeitgeber keine Gehaltskluft besteht.“

      – Natürlich nicht – den Gendermultikulti-Kram glaubt in der Bevölkerung kaum jemand, der nicht selbst zur linksintellektuellen Baggage gehört.
      Die linken Mythen dienen doch nur dazu, eine Gruppenidentität zu schaffen („Wir Intellektuellen – hochmoralisch“) und Themen zu haben, mit denen man abkassieren kann, auch ohne Arbeit.

      Professix!

      • @ Axel

        Das kann man wohl sagen!

  2. Fundgrube jene, die es noch nicht kennen:

    http://www.cultural-misandry.com/mens-rights/

    Vor ein paar Wochen hat einer von Euch über Gewalt geschrieben, die von Frauen ausgeht. Hier noch zwei interessante Links dazu:

    http://ajph.aphapublications.org/doi/abs/10.2105/AJPH.2005.079020

    http://www.cdc.gov/ViolencePrevention/pdf/NISVS_Report2010-a.pdf

    Bottom line: studies have shown that women are more likely to initiate violence. Domestic violence studies show in relationships with non-reciprocal violence (only one party is an aggressor), it’s more than twice as likely to be the woman, and in reciprocal violence relationships (both sides are aggressive to each other) it’s slightly more likely to be the woman.

    • @ Jochen Schmidt

      „studies have shown that women are more likely to initiate violence. Domestic violence studies show in relationships with non-reciprocal violence (only one party is an aggressor), it’s more than twice as likely to be the woman, and in reciprocal violence relationships (both sides are aggressive to each other) it’s slightly more likely to be the woman.“

      Wundert mich nicht. Könnte stimmen. Wundert das hier irgendwen?

      • Nicht wirklich.

        Dazu gibt es zu viele Studien mit vergleichbaren Ergebnissen.

        Und jeder hat ein Familienleben, wo er die Studie testen kann.

  3. Zum Thema PC / „me“-studies:

    Es ist schon 2013 gelaufen, aber Danisch.de hat gerade kuerzlich erst darauf hingewiesen und es erklaert vieles, was in dieser Gesellschaft problematisch ist:

    http://www.danisch.de/blog/2016/02/09/uber-die-vernichtung-der-universitaten-und-den-beitrag-der-presse/

    mit Verlinkung auf

    http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/essay/-/id=9034720/property=download/nid=659852/1grwfi9/swr2-essay-20120123.pdf

    Das ist einer der besten und anspruchvollsten Texte, die ich dazu je gelesen habe und ist aktueller, denn je.

    Nuetzlich fand ich auch vor kurzem: Nicht PC, sondern „me“-studies sind zumindest akademisch das Problem:

    http://induecourse.ca/the-problem-of-me-studies/

    Oder anders gesagt:

    Das Studieren der eigenen Unterdrueckung erzeugt von Anfang an eine gewisse Richtung und ein Gefuehl der Unterdrueckung.

    Das ist auch sehr schoen bei 4thwavers beschrieben:

    „It dawned on me along the way just how liberating it is to be a 4th Wave feminist. I can be concerned with legitimate women’s issues, AND have a healthy and positive view of the world. Can you imagine a 3rd Waver trying to walk home like this? *Every* *single* *little* *shadow* would scare them. Every guy they see that late at night is a potential rape threat. Behind every dark corner is a sexual assault. Every leaf the wind blows rustles on the ground with patriarchy!“

    https://4thwavers.wordpress.com/2015/11/28/life-as-a-4th-waver-vs-a-3rd-waver/

    Das Problem ist meiner Ansicht nach, dass die Beschaeftigung mit der Unterdrueckung einen hilflos fuehlen laesst, daraus wuetend wird und einen gewissen „Hass“ auf die Unterdruecker erzeugt.

    Das heisst nicht, dass es heutzutage keine „echte“ Unterdrueckung mehr gaebe, sondern nur, dass der Fokus eine Rolle bei der Einordnung von Erlebnissen spielt.

    Dazu ist auch die Sichtweise aus „Mental Health“ gut: „Geht es dir mit dieser Sichtweise wirklich besser?“

    https://4thwavers.wordpress.com/2015/09/05/does-feminism-empower-women/

    Zum Thema „mans-plaining“:

    Auch wenn ich finde, dass der Begriff teilweise inflationaer verwendet wird, finde ich das Beispiel von:

    http://www.rolandtichy.de/feuilleton/medien/lanz-weisse-deutsche-maenner-kennen-den-islam-die-muslima-nicht-claro/

    ein sehr gutes.

    Ein Kommentar merkt an, dass Maenner sich gegenseitig auch so behandeln und mans-plainen.

    Das fand ich sehr interessant. Hat das schonmal jemand untersucht?

    Liebe Gruesse,

    Hans

    • „Ein Kommentar merkt an, dass Maenner sich gegenseitig auch so behandeln und mans-plainen.

      Das fand ich sehr interessant. Hat das schonmal jemand untersucht?“

      Ich glaube, vieles was als Mansplainen angesehen wird, ist einfach „eifer des Gefechts“. In einer Diskussin will man sich ja auch einbringen udn wenn der andere gerade (nach persönlicher Meinung) Schwachsinn redet, will man ihn halt möglichst schnell stoppen. Bevor er noch andere Zuhörer verwirren kann. Da wird dann halt mal gestikuliert usw.

      Das „Mansplainen“ im Islam findet auch bei Männern statt. Dieser Ägypter ich vergesse seinen Namen ständig Hamed irgendwas, dem wird ja auch ständig gesagt, dass er keine Ahnung hat und man nicht verallgemeinern darf.
      Nur wenn ne Burkatrulla sich hinstellt und „Dschihand bedeutet Menschlichkeit“ sagt, dann ist das die Erklärung wie der Islam ist usw.

    • „Das fand ich sehr interessant. Hat das schonmal jemand untersucht?“

      @Hans,

      das Thema des feministischen Hetzbegriffs „mansplaining“ kam hier gerade vor ein paar Tagen und man sollte dazu unbedingt dieses Video ansehen:

      Eine feministische australische Senatorin versucht ihren Sexismus während einer Ausschusssitzung abzusondern und bekommt das postwendend von einem couragierten Senator um die Ohren gehauen. Sieh dir mal die Kommentare an, die fast einhellig von dem Senator beeindruckt sind, dann verstehst du, wie diese feministischen Kampfbegriffe bei den Menschen ankommen.

      Das Lustige ist ja, dass man sich nur einmal ein paar Talkshows im Fernsehen ansehen muss (Anne Will, Illner, oder so ein Zeug) dann bekommt man ja ständig sich aggressiv aufspielende Frauen vorgeführt, und Männer, die diese Tiraden über sich ergehen lassen. Also wenn schon, dann eher Womansplaining.

  4. @LH

    „Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland einem islamistischen Anschlag zum Opfer zu fallen, ist immer noch nur etwa so groß wie die vom Blitz erschlagen zu werden. Es gibt einen Haufen größerer Risiken und Angst ist bekanntlich ein sehr schlechter Ratgeber. Angst zerstört das Denken.“

    Es geht doch nicht nur um Bombenanschläge. Es geht auch um generelles Straßenbild. Ausbreitende No-Go Areas, verändertes Straßenbild, bei plötzlich ein paar hunderttausenden bis Millionen Neuhartzern, die den ganzen tag rumgammeln und – seien wir mal ehrlich – die Straftaten werden steigen, sind ja schon und zwar ganz gewaltig.
    Was nützt es denn, wenn keine Bombe hochgeht, du aber immer aufpassen musst, nicht angetanzt, zusammengecshlagen, eingebrochen, auto aufgebrochen usw. zu werden.
    „Nenee das ist nicht so Angst ist ein schlechter Ratgeber“. Es ist (noch) nicht überall so.

    Viele junge gut ausgebildete Menschen werden einfach die Biege machen, ist ja nicht so, als ob es keine Länder mit weniger widerlicher Regierung und niedrigeren Steuersätzen gibt, die einen gerne nehmen.
    Dass dise ganzen jungen, engagierten motivierten usw. die dann einfach so ersetzen können, das wird sich dann zeigen. Du scheinst echt zu denen zu gehören, die glauben, Deutschland, wo alles so bisher einigermaßen gut ineinander griff, so schön sauber und wohlständig- das ist einfach so und bleibt auch so, weil das halt so ist – dem ist aber nicht so.
    Falls du es nicht weißt, Syriern war bis vor Kurzem auch noch ganz ok.

    • Ich frag mich auch jedesmal wo diese kleinen Sonnenscheine leben -die Wahrscheinlichkeit in Deutschland ein Messer zwischen die Rippen zu kriegen ist definitiv höher als vom Blitz getroffen zu werden -und sie steigt beständig.
      Wenn dagegen irgendwann ne Bombe hochgeht war das mit größerer Wahrscheinlichkeit ein Geheimdienst, der uns nochmehr Überwachung „zu unserem Schutz “ verkaufen soll…

    • Ich hatte ja vor Ewigkeiten mal gesagt, dass ich im Grundschulalter bereits mehrfach Erfahrung mit sexuellen Belästigungen im Schwimmbad gemacht habe, immer durch gewisses kulturelles Klientel. Das hat sich bis heute nicht geändert und ist nur noch schlimmer geworden.

      https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=sexuelle+bel%C3%A4stigung+schwimmbad

    • Im Gegenteil. Ich wüsste nicht, wo es in Deutschland (außer vielleicht am Tegernsee?) diese Idylle geben soll, wo alle friedlich sind und man nie aufpassen muss? In der nahen Großstadt hier gibt es mehrere Viertel mit Migrantenanteilen weit höher als alles, was man in Bayern oder dem Osten Deutschlands finden kann. Und ich habe mich da nie unsicher gefühlt. Ich habe allerdings Türkische, Libanesische oder Marokkanische Küche sehr schätzen gelernt.

      Ich bin in der Grundschule von Migrantenkindern zusammengeschlagen worden und hatte danach ein halbes Jahr Schiss vor denen. Dann habe ich mir überlegt, dass Weglaufen keine Lösung ist und beschlossen zurückzuschlagen, nur brutaler. Das hat immerfort für mich funktioniert. Ich habe später einige Male Freunde davor gerettet, von Migranten oder Deutschen zusammengeschlagen zu werden, weil ich damit umgehen konnte und keine Angst hatte.

      Die Welt ist gefährlich, auch Deutschland. Davor weglaufen bringt nichts, man kann aber lernen stärker und klüger zu werden.

      Das kann auch bedeuten, wo hin zu ziehen, wo es sicherer ist, ja. Ich weiß, dass andere Viertel erheblich gefährlicher sind als die Wohlstandsvorstadt hier. Aber ich halte das für ein Schicht- und kein Immigrantenproblem.

      • Ja klar, ein Schicht und kein Migrantenproblem -wer kennt sie nicht, die Rudel von Svenis und Fabianen, die Einzelne zusammentreten und im Polizeibericht als „Gruppe junger Männer „auftauchen.
        Und im Zeitalter der Flüchtlings Container /Modul Dörfer (von jetzt auf gleich) kannste inzwischen hinziehen wo du willst….

        • Diese Gruppen junger Deutscher gab und gibt es durchaus. Einer davon, mit dem ich mal zu tun hatte, hieß Christian. Den kannte ich zufällig, die anderen nicht.

          Und ja, derzeit gibt es Flüchtlingsunterkünfte überall. Auch hier sind gleich 2 in der Nähe. Bei meinen Eltern (wo ich die letzten Tage war) direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite. Da laufen Gruppen von jungen Männern rum, die es vorher nicht gab. Und weißt Du was? Alles friedlich, keine Probleme.

        • Wenn zB in Berlin 90%der Intensivtäter Migrationshintergrund haben, kannst du hier nicht alles damit relativieren das es AUCH DEUTSCHE (in Deutschland -wie witzig!) gibt.
          Da mittlerweile auch die Polizei zugeben MUSS das Flüchtlinge weit überproportional kriminell sind, weiß ich nicht was dein „alles friedlich, keine Probleme „mir sagen soll…
          Das Wunschdenken bei dir Trumpf ist?

        • „Wenn zB in Berlin 90%der Intensivtäter Migrationshintergrund haben, …“

          Einen Migrationshintergrund hat auch der Türke, dessen Großeltern in den frühen 60er Jahren nach Deutschland eingereist sind.
          Die Diskussion wird leider gern mit solchen Hinweisen geführt, um die Bevölkerung auf die Flüchtlinge aufzuhetzen.
          Der Informationsgehalt (so er denn richtig ist) ist kaum höher, als die Headline „Junge Frau in Köln überfallen – Täter kamen aus dem Osten“, nämlich aus Deutz (für die Ortsunkundigen: Kölner Ortsteil auf der östlichen Rheinseite).

        • Ich sage ja gar nicht, dass es wünschenswert ist möglichst viele aufzunehmen. Ich sage nur es ist besser als die Alternativen. Und es ist bei weitem nicht „die Gefahr“ zu der es einige machen möchten. Wer vor der „Islamisierung Deutschlands“ Angst hat, der scheint mir keine Ahnung von den Qualitäten dieses Landes und den Vorzügen seiner Lebensweise zu haben.

          Und wenn einem klar geworden ist, dass es sowieso unvermeidlich ist, dass eine Menge Flüchtlinge des großen arabischen Krieges kommen werden, dann sollte man die besser integrieren. Das heißt zum einen klare Regeln setzen, aber auch jedem eine Chance geben.

        • Meine Frau ist eine schwarze Kolumbianerin. Sie lebt jetzt das achte Jahr in Deutschland und hat vorher nie etwas mit Islam oder Muslimen zu tun gehabt und auch nichts darüber gewusst.

          Sie hat inzwischen eine intensive Abneigung gegen diese Leute entwickelt, was auch auf ihre Arbeit in einem herkunftsmäßig sehr gemischten Kindergarten zurück geht. Diskriminiert und bedroht fühlt sie sich in Deutschland eigentlich nur von Muslimen.

          Schwarze und Araber hassen sich intensiv (worauf auch viele der Vorfälle in den Flüchtlingsunterkünften zurügehen dürften), noch aus Zeiten der Sklaverei. Die Araber haben schon im achten Jahrhundert in Afrika Schwarze versklavt (Europäer begannen im 15. Jahrhundert damit), dazu gibt es ein interessantes Buch von einem Senegalesen:

          http://www.amazon.de/Der-verschleierte-V%C3%B6lkermord-muslimischen-Sklavenhandels/dp/349804690X

        • @Carnofis

          „..der Türke dessen Grosseltern.. “
          Was belegt das die Integration dieser Gruppe eben bis heute nicht funktioniert.

          @Ih

          „..das es sowieso unvermeidlich ist…“

          Wieso ist das unvermeidlich wiene Naturkatastrophe?
          Weil wir als einziges Land angeblich nicht in der Lage sind die Grenzen zu schließen?
          Für alle anderen Länder in Europa ist das überhaupt nicht UNVERMEIDLICH!

        • „Wer vor der “Islamisierung Deutschlands” Angst hat, der scheint mir keine Ahnung von den Qualitäten dieses Landes und den Vorzügen seiner Lebensweise zu haben.“

          Das ist naiv. Du gehst von der Annahme aus, jeder Mensch hat die gleichen Interessen. Warum aber sieht dann nicht jedes Land aus wie Deutschland? Die europäischen Gesellschaften sind bereits jetzt islamischer als sie es vor ein paar Jahrzehnten waren. Vorteile dieser Entwicklung?

        • @Adrian: Es geht nicht darum ob mehr Muslime in Deutschland leben, sondern welchen Einfluss die muslimische Kultur hier bekommt. Und da kann ich jenseits gewisser Subkulturen, von denen es auch andere haufenweise gibt, nichts erkennen.

          @Frank: Die Alternativen hatte ich vor einiger Zeit schon ausführlich durchdekliniert. „Grenzen zu“ ist eine einfache Scheinlösung, die nur zu mehr und schwereren Problemen führt.

        • @El_Mocho

          Guck dir das mal an.
          Sollte das „Standard“ bei Arabern sein, wird das Geflüchte aus Schwarz-Afrika hierher wohl bald ein Ende haben. Spätestens, wenn die deutschen rassistischen Nazis nichts mehr zu melden haben und nur noch Multikulti zählt. Ob Roth, wenn sie das sehen würde, was dazu sagen würde?

        • „@Adrian: Es geht nicht darum ob mehr Muslime in Deutschland leben, sondern welchen Einfluss die muslimische Kultur hier bekommt. Und da kann ich jenseits gewisser Subkulturen, von denen es auch andere haufenweise gibt, nichts erkennen. “

          Gibt ja auch noch ein paar Kuffar und fleißige Nihct-Kuffar, die den Laden am Laufen halten. Geld ist ein Weichzeichner.
          Guck dir einfach die Hartz4 Raten an, nach 5 Jahren, nach 10 Jahren, dann guck dir die Kriminalitätsentwicklung an und die sozialen Veränderungen.
          Irgendwann kippt ein System. Wie ein See im Sommer. Lass es dir von einem Biologen erklären.

        • Es gibt in der Geschichte kein Beispiel für ein friedliches Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen auf der Basis gleicher rechte. Entweder die Muslime sind eine Minderheit, die gezwungen wird, sich anzupassen (wie etwa in Jugoslawien unter Tito), oder sie beherrschen die Nichtmuslime; es gibt da im islamischen Recht dataillierte Bestimmungen, wie letztere zu behandlen sind.

        • Hat eigentlich jemand eine Theorie, wie eine komplett islamisierte Welt aussehen würde mit Scharia?
          Im Grunde kann das ja nicht funktionieren, weil es niemanden mehr gibt, der DimmiSteuer zahlen kann (gibt ja keine Dimmis mehr) und gibt auch keine Dimmis mehr die man versklaven kann.
          Also funktioniert Polygamie dann nicht mehr. Aber vermutlich splittet man sich dann wieder in verschiedene Untergruppen auf und macht weiter wie bisher. Schiiten und Sunniten vertragen sich ja auch irgendwie nicht.
          Ob der Islam sich dann reformieren würde oder ob wir dann ein einziges globales Somalia hätten?

        • @ Ih
          Warum wäre „Grenzen zu“ eine Scheinlösung? Soweit ich das mitbekomme selektieren fast alle Länder weltweit ihre Einwanderung.

          Massenhafte Einwanderung aus dem islamischen Raum kann ich keinen Vorteil abgewinnen.

        • Die richtigen Probleme werden erst in den Folgegenerationen auftreten. Die Flüchtlinge begreifen sich durchaus noch in gewissem Maße als Gäste (wenngleich das Anspruchsdenken, das ich beispielsweise aus dem Gesundheitssektor so mitbekomme, tatsächlich erschreckend ist). Ihre Kinder werden das nicht mehr tun, und über die Schulen werden wir erfahrungsgemäß auch nur sehr begrenzt Zugriff auf ihre Sozialisation und Integration bekommen.

          Schon die langfristige Integration der türkischen Gastarbeiter, bzw. derer Folgegenerationen war ein mittleres Desaster, dabei stand die unter denkbar günstigen Bedingungen: die kamen tatsächlich zum Arbeiten, haben ehrliches Geld verdient mit deutschen Kollegen – im Grunde optimal! Sie kamen außerdem aus der damals noch viel stärker säkularisierten Türkei, dem gesellschaftlich mit am fortschrittlichsten muslimischen Staat.

          Ein großes Desaster, allerdings eher unbemerkt aufgrund der geringen absoluten Zahl von wenigen Zehntausend Flüchtlingen, war und ist die lntegration der Libanesen:
          http://www.ghadban.de/de/wp-content/data/die-libanon-fluchtlinge2.pdf
          (auch deshalb unbemerkt, weil die Kriminalität dieser kinderreichen Clans heute aufgrund Einbürgerung nicht mehr in die „Ausländerkriminalität“ mit eingeht)

          Das große Problem wird nicht der importierte Terrorismus sein, auch nicht die Kriminalität. Auch Parallelkulturen (wie z.B. die der Sinti und Roma) kann ein Land bis zu einem gewissen Grad aushalten und durchfüttern.
          Eine schnell wachsende Parallelkultur mit extrem hoher Leistungsbezieher/Leistungserbringer-Quote, die die Werte der Restgesellschaft nicht teilt und über der Wahrnehmungsschwelle des Alltags liegt, wird dagegen zwangsläufig ein massives Problem.
          Wer das nicht sieht, der versteht tatsächlich nicht, welche Qualitäten Deutschland hat, woher die kommen und dass sie keinesfalls selbstverständlich sind.

          Wobei auch was die Kriminalität angeht, natürlich 90% der Leute gut reden haben, man sollte immer darauf schauen wer genau da „keine Angst“ hat. Ich bin auch seit ca. 5 Jahren für gewaltbereite junge Männer weitestgehend „unsichtbar“, zum Einen weil ich die impliziten Verhaltensregeln erfasst habe, zum Anderen weil ich aus dem kritischen Altersbereich so langsam raus bin.
          Opfer sind (in beiderlei Sinne) jugendliche/junge Männer und was Belästigungen angeht _attraktive_ Mädchen/Frauen. Wer weder das eine noch das andere ist, oder gleich gar nicht erst in der Stadt wohnt, braucht sich also nicht besonders tapfer fühlen.

        • „Wer vor der “Islamisierung Deutschlands” Angst hat, der scheint mir keine Ahnung von den Qualitäten dieses Landes und den Vorzügen seiner Lebensweise zu haben. “

          Die Qualitäten dieses Landes und die Verzüge seiner Lebensweise sind nicht unabhängig von der Bevölkerung Deutschlands. Wohlstand, Zivilisation und individuelle Freiheit fallen leider nicht vom Himmel.

          „Es geht nicht darum ob mehr Muslime in Deutschland leben, sondern welchen Einfluss die muslimische Kultur hier bekommt. Und da kann ich jenseits gewisser Subkulturen, von denen es auch andere haufenweise gibt, nichts erkennen. “

          Welchen Einfluss die muslimische Kultur hier bekommt, hängt insbesondere von der Zahl der Muslime in Deutschland ab. Der Zusammenhang sollte eigentlich offensichtlich sein.

          „Die Alternativen hatte ich vor einiger Zeit schon ausführlich durchdekliniert. “Grenzen zu” ist eine einfache Scheinlösung, die nur zu mehr und schwereren Problemen führt.“

          „Grenzen zu“ ist eine sinnvolle Lösung, die zwar kurzfristig Probleme bereitet, dafür aber weitaus schwerere Probleme in der Zukunft verhindert.

        • Jedes Land, jede Bananenrepublik (grade die!) der Welt schafft es, seine Grenze zu sichern und selbst zu bestimmen, wer reinkommt. Ansonsten könnte man auch überlegen, keine bedingungsfreien ökonomischen Anreize zu setzen die über dem Medianeinkommen etlicher EU-Staaten liegen – von der Gesundheitsversorgung und sonstigen Leistungen, sowie dem Irrsinn an juristischen Schlupflöchern mal abgesehen.

          Ich dachte bisher, die Mär von der „Alternativlosigkeit“ glauben nur SoWi-Studentinnen.

        • Interessant ist an der Stelle vlt. auch der Vergleich mit den aus Jugoslawien geflüchteten Bosniern Anfang der 90er Jahre (ca. 110 000 waren es während des Jugoslawienkrieges). Von ihnen waren sehr viele Muslime/Bosniaken (kaum praktizierende, dafür waren sie schon während Titos Zeit bekannt, was sich nach dem Krieg jedoch teilweise änderte).

          http://derstandard.at/2000030611094/Warum-die-Integration-der-Bosnien-Fluechtlinge-klappte-und-es-heute

          http://orf.at/m/stories/2292981/2292970/

          Szigetvari will im Standard-Artikel implizieren, dass das theoretisch auch mit muslimischen Flüchtlingen aus dem Nahen Osten reibungslos vonstattengehen könnte, jedoch sprechen da eben durchaus andere Parameter, angefangen von der geographischen Nähe und der gemeinsamen Geschichte (500km bis zu bosnischen Grenze), den „Islam-light“ der Bosniaken (die meisten saufen auch heute noch wie Löcher oder essen Schweinefleisch bzw. haben kein strenges Verhältnis zu ihrer Religion), das Teilen aufgeklärter Werte, wie die der Österreicher, Frauen hatten damals in Jugoslawien schon hart gearbeitet und genossen Gleichberechtigung, eine Ausbildung brachten die meisten auch mit. Analphabetenrate tendierte gegen Null. Viele Bosnier waren in den 70ern schon als Gastarbeiter im Land, wie auch viele Türken, und blieben hier. Genau so kam der ganze Flüchtlingsstrom verteilt über die vier Jahre des Krieges und nicht verstärkt innerhalb eines ganzen Jahres.

          Was ich mich dann frage ist, wieso es Bosnier (aber auch Kroaten oder Serben) besser geschafft haben seit der Gastarbeitergeneration sich hier zu integrieren, als z.B. Türken.

          Als Beleg führe ich hier immer die Integrationsstudie von 2009 an, jedoch ist die anscheinend 404 gegangen.

        • „Als Beleg führe ich hier immer die Integrationsstudie von 2009 an, jedoch ist die anscheinend 404 gegangen.“

          kannst du näher benennen damit man selber suchen kann?

          Außerdem hat die Integration von Türken auch besser geklappt als die von Arabern, Libanesen usw.

        • Also:

          Die Vorstellung, dass jede Bananenrepublik es schaffe, ihre Grenzen zu sichern, ist mehr so eine Klein-Fritzchen-Idee. Tatsächlich ist kaum eine Grenze auf der Welt ernsthaft gegen illegale Überwindung gesichert. Schon weil man dafür je Kilometer Grenze zu jedem Zeitpunkt mehrere Wachposten bräuchte. Das kann sich kein Staat leisten.

          Eine der wenigen Grenzen, die halbwegs gesichert sind, ist z.B. die zwischen den USA und Mexico, wo es einen großen Zaun gibt. Und auch dieser Zaun wird Nacht für Nacht von hunderten überwunden. Alles, was die USA da machen können, ist jede Nacht die Leute wieder einfangen und zurückbringen.

          Dies setzt jeweils voraus, dass das ein Herkunftsland bei der Rückführung mitspielt und es erfordert weiter die Logistik für die Rückführung. Defakto hat die Grenzsicherung schon lange vor Schengen auf solchen Abkommen basiert und es ist die einzig halbwegs realistische Art das zu schaffen. Das Problem hier ist im Augenblick, dass das entsprechende Europäische System (Dublin) zusammengebrochen ist und es darüber hinaus mit den jetzigen Flüchtlingszahlen auch heillos überfordert wäre.

          „Grenzen dichtmachen“ ist daher einer Scheinlösung von Traumtänzern mit Allmachtsfantasien. So einfach ist das nicht. Und es ist auch nicht das wirkliche Problem, denn ein Flüchtling müsste dem Grenzer nur „Asyl“ zurufen, und er wäre drin. Wenn, müsste man das Asylrecht anfassen. Dabei hat man zum einen das Problem, dass diese Dinge über internationale Konventionen abgesichert sind und zum anderen, dass das Asylrecht im Grundsatz eine Ableitung (wie alle Grundrechte) aus der Menschenwürde ist und daher engen Grenzen bestehen, dies ohne Abschaffung des Grundgesetzes einzuschränken. Und um die Leute schnell und ohne Asylverfahren wieder abzuschieben, müsste man zusätzlich die Rechtsstaatlichkeit Deutschlands einschränken. Will wirklich jemand von Euch wegen ein paar Millionen Flüchtlingen diese Bundesrepublik mit ihrem juristischen Fundament abschaffen? Denn darauf liefe das hinaus.

          Was man ggf. noch juristisch (aber nicht unbedingt praktisch) machen könnte, wäre das Problem auf andere europäische Länder an der Peripherie verlagern, die das noch viel weniger verkraften können (Griechenland z.B.). Das liefe dann aber darauf hinaus, Europa dem Zerfall preiszugeben. Auch da solltet Ihr Euch gut überlegen, ob das wirklich besser als ein paar Millionen Flüchtlinge wäre?

          Alles in allem ist nur eine europäische Lösung vernünftig, die leider aufgrund der Vorgeschichte schwierig ist. Das ist das Drama.

          Und auch eine solche Lösung wird – solange man nicht entsprechende Internationale Abkommen kündigen will, womit dann vermutlich jegliche Rückführungsabkommen zusammenbrechen würden – darauf hinauslaufen, syrische Flüchtlinge in Europa aufzunehmen. Der große arabische Krieg ist eine häßliche Sache und ich war sehr dagegen, ihn loszutreten (Irak-Einmarsch) und ihn anzufeuern („Arabischer Frühling“). Aber jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und wir werden wie alle anderen auch mit den Folgen leben müssen, ob sie uns gefallen oder nicht.

        • Der übliche Sermon also, der einem schon tagtäglich aus ÖR und sonstigen Leitmedien sowie sämtlichen rotgrünen Politikern entgegenschallt. Natürlich obligatorisch garniert mit der Irak-Invasion als vermeintlicher Wurzel allen Übels. Gähn.

          Ich spiel das Ping-Pong mit dem Naivitäts-Vorwurf trotzdem noch ein weiteres mal zurück:
          Es stimmt natürlich, dass Deutschland realistischerweise keine 100%ige Grenzsicherung erreichen kann, so wie auch die USA das nicht können.
          Nur, warum versuchen die USA und so ziemlich alle Staaten überhaupt, wenn es doch ohnehin nicht geht? Weil es natürlich graduell schon geht. Die Grenzsicherung ist seit je her die Variable, die über 90% der potentiellen illegalen Übertritte entweder präventiv oder aktiv verhindert.
          Ohne die nach vor stattfindenden Maßnahmen zur Sicherung der EU-Außengrenzen sprechen wir über ein Vielfaches an Flüchtlingen. Grenzsicherung ist nach wie vor Allerorten das Nonplusultra, neben Regulation von Pull-Faktoren.
          Wie schafft es beispielsweise das wunderschöne Spanien, mit der Gibraltar-Meerenge, Ceuta-Exklave in Marokko, zig Inseln und riesiger andalusischer-Küste, nahezu gar keine illegalen Einwander abzubekommen? Wie schaffen es die Saudis und die anderen reichen Sunnitenstaaten, ihre Glaubensbrüder aus den Nachbarstaaten fernzuhalten? Komischerweise halten sich nicht nur die Grenzübertritte, sondern auch die Grenztoten sprichwörtlich in selbigen. Was ist mit den steinreichen Schweizern und Luxemburgern?
          Ungarn und Co bauen nicht Zäune, weil deren Regierungsvertreter dumme Traumtänzer sind, sondern gerade weil sie es nicht sind.
          Man muss überhaupt nicht alle Flüchtlinge aufhalten. Man muss nur dringend dem Eindruck entgegenwirken, dass die Chancen sehr gut sind, mit egal welcher Herkunft in ein Asylverfahren in Deutschland zu kommen. Werden diese Chancen nicht mehr als hoch wahrgenommen, ebbt das Ganze sehr schnell wieder ab, da sich die Leute zweimal überlegen, ihr ganzes Vermögen in Schlepper zu investieren. DIE und deren Preise sind momentan mit das wichtigste Nadelöhr.
          Ansonsten gibt es noch die australische Methode, aber das führt zu weit. Man bräuchte letztlich nur einen kleinen Küstenabschnitt irgendwo auf südlicher/südöstlicher Mittelmeerseite, an der man die Insassen nicht-gemeldeter Boote absetzt, die Boote werden selbstverständlich zerstört.

          Es ist relativ problemlos möglich, nicht von illegalen Einwanderern überrannt zu werden, und das ist auch nach wie vor die Realität der allermeisten in Frage kommenden Staaten.

        • Dass Spanien keine Illegalen über die Meerenge abbekommen würde, ist nichtmal ein Gerücht. Die haben sehr wohl das Problem, trotz eines Zaunes.

          Grenzsicherung funktioniert im Wesentlichen dadurch, dass man zu großes Wohlstandsgefälle an der Grenze vermeidet. Wenn es jenseits der Grenze auch schon schön ist, müssen die Leute nicht rüber. Diese Zäune und die Probleme mit illegalen Übertritten gibt es überall da, wo die Grenze ein großes Wohlstandsgefälle darstellt.

          Europa mit den Dublin-Abkommen war im Prinzip auch so konstruiert: Die Länder der Peripherie sollten die Flüchtlinge „abfangen“, damit sie nicht nach Deutschland durchreisen müssen. Nur: Als Ergebnis von Merkels Euro-Politik (die Variante der AfD wäre noch viel katastrophaler gewesen) findet sich Südeuropa in einer wirtschaftlichen Situation, die mit der großen Depression vergleichbar ist. Welcher Flüchtling würde in ein Land wollen, wo die Arbeitslosigkeit bei 20% und die Jugendarbeitslosigkeit bei 50% liegt? Deutschland hat es versäumt sich eine leidlich starke und attraktive Peripherie zu erhalten, sondern diese aus nationalistischen Motriven an den Rand des Zusammenbruchs heruntergewirtschaftet. Und dann ist eben der „Grenzschutz“ durch die Peripherie weg und alle Flüchtlinge wollen durch nach Deutschland und Skandinavien. Die südlichen Länder müssen nichts machen um sich vor Flüchtlingen zu schützen, weil sie dank deutscher Hilfe ohnehin völlig unattraktiv für Flüchtlinge sind.

        • Es wird ja immer dümmer, du erreichst das Niveau einer unterdurchschnittlichen Linkspartei-Politikerin…fehlen nur noch ein paar infantile „Game“-Begriffe, die du noch einstreuen könntest.

        • Bitte höflich bleiben!

        • @David: Ich vermag nicht zu erkennen, wie der Verzicht auf Argumente zu Gunsten von Beleidigungen Deine Intelligenz oder die Deiner Position belegen soll? Oder versuchst Du Dich da gerade in „Game“?

        • Aber es spricht in der Tat Bände über den deutschen Konservativismus, dass ausgerechnet die Linken die einzigen sind, die verstehen, wie man ein Imperium baut – mit einem „guten Hegemon“ nämlich.

        • Der Verzicht auf weitere Argumente ist ja gerade das Resultat davon, dass du sie „nicht zu erkennen vermagst“.
          Du bist auf kaum eines eingegangen und stellst nur weitere irre linkspopulistische Thesen auf die mit der Realität nichts zu tun haben – oder warum höre ich nicht täglich von der „Gibraltar-Route“. Wieso höre ich nichts von den Flüchtlingsmassen in der Schweiz, Luxemburg, (England)? Warum will und schafft es so ziemlich jeder nach Deutschland, aber keiner in die viel reicheren Länder wie Kuwait, VAE, Saudi-Arabien? Soll ich dir ernsthaft noch alle angrenzenden armen und reichen Länder aufzählen, auf die deine Osmose-Theorie nicht zutrifft?

          Wenn du dich mit dem Thema mal etwas intensiver befasst hast, können wir weiterreden, so ist es Zeitverschwendung.

        • Die „Gibraltar-Route“ gibt es. Die wurde nur aus den Nachrichten verdrängt. Und von Syrien aus ist das auch ein ziemlicher Umweg. Der Flüchtlingsstrom nimmt natürlich immer die einfachste Route, weswegen die Blockade des einen Weges nur zur Verlagerung auf andere führt.

          Die Verhältnisse in den reichen Öl-Staaten und deren Politik gegenüber Flüchtlingen kenne ich tatsächlich nicht. Aber zum einen bedeutet ein Reichtum des Landes noch lange nicht, dass dieser Reichtum auch Flüchtlingen zu Gute kommt. Ich vermute die werden keine Rechtsprechung über einen Anspruch auf das Existenzminimum haben?

          Zum anderen aber sind die Golfstaaten von Nord-Syrien aus ähnlich weit entfernt wie wir hier. Nur dass dazwischen ziemlich viel lebensfeindliche Wüste und im übrigen der IS stehen.

          Nicht zuletzt gehe ich aber auch davon aus, dass Syrer überwiegend nicht unter streng-islamischen Verhältnissen wie in Saudi Arabien leben wollen, sondern viel lieber in Europa mit seiner säkularen Kultur. Die kommen nicht um Europa zu islamisieren, sondern um sich selbst zu säkularisieren.

          Aber Du hast Recht: Solange Du nur pseudo-Argumente bringst, hat die Diskussion wenig Sinn.

        • Schau mal hier, wie die spanische Polizeit recht erfolgreich Migranten abwehrt: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/mauretanien-spanische-polizei-100.html

        • Auch wenn ich meine Probleme mit lhs Frauenbild habe, so gebe ich ihm in der politischen Bewertung der Flüchtlingspolitik weitgehend recht – abgesehen von der Behauptung, dass Deutschland für die wirtschaftlichen Zustände in den Mittelmeerländern sei.

          Adrian warf oben ein: „Massenhafte Einwanderung aus dem islamischen Raum kann ich keinen Vorteil abgewinnen.“

          Offensichtlich muss immer noch und wieder betont werden, dass wir nicht einem „Einwanderungs“problem gegenüber stehen, sondern dass an unsere Grenzen FLÜCHTLINGE anklopfen, die in ihrem Heimatland unmittelbar an Leib und Leben bedroht sind.
          Ich will mich gar nicht auf die Menschenrechtskonvention zurückziehen, sondern mehr auf die moralische Pflicht, fliehende Menschen vor ihren Verfolgern zu schützen. Merkel hat somit sehr recht, wenn sie immer wieder darauf hinweist, dass es für diese Menschen keine Beschränkungen geben KANN.

          Dass andere Staaten sich an diese Konventionen nicht halten, ist eine Rechtfertigung, selbst auch die Menschenrechte auszusetzen. Und der Verweis auf Gibraltar und die USA verfängt sowieso nicht, weil es sich dort in der Summe NICHT um Flüchtlinge, sondern genau um die Einwanderer geht, die hier in der politischen Debatte mit den Flüchtlingen in einen Topf geworfen werden.

          Ich versteh wirklich nicht, was daran so kompliziert ist.

        • 1. Ist das sowieso eine eher schwierige Fluchtroute mit 800km Atlantik nur um dann auf einer Insel zu sitzen, von der man nicht weiterkommt.
          2. Sind derzeit eben andere Routen günstiger, weswegen all die Nordafrikaner nun über die Türkei und die Balkanroute kommen. Das ist aber immer nur eine Verlagerung, so wie der Zaun der Ungarn die Flüchtlinge nur auf eine andere Balkan-Route verdrängt hatte (und sie nach deren Schließung es nun wieder über Ungarn versuchen).

        • „Offensichtlich muss immer noch und wieder betont werden, dass wir nicht einem “Einwanderungs”problem gegenüber stehen, sondern dass an unsere Grenzen FLÜCHTLINGE anklopfen, die in ihrem Heimatland unmittelbar an Leib und Leben bedroht sind.“

          Das gilt nur für die Syrer und evtl. auch für Iraker (z.Z. angeblich etwa 20%), aber es gibt keinen Grund, warum wir hier Pakistaner oder Marikkaner aufnehmen sollten. Die Annahme erscheint mir höchst naiv, ich glaube vielmehr, dass viele (wenn nicht die meisten) kommen, weil es eben noch nie so einfach war wie nach der Einladung von Frau Merkel. Und jedes mal, wenn sie wieder im Fernsehen sagt, dass es keine Obergrenze gibt, machen sich wieder huderttausende auf den Weg.

          Und was die Menschenrechte betrifft, seit wann gibt es ein menschenrecht, in Deutschland zu leben?

        • „… aber es gibt keinen Grund, warum wir hier Pakistaner oder Marikkaner aufnehmen sollten.“

          Ich wüsste nicht, dass es hier einen nennenswerten Dissens gibt.

          „Und was die Menschenrechte betrifft, seit wann gibt es ein menschenrecht, in Deutschland zu leben?“

          Du hast es immer noch nicht verstanden. Die Menschen FLIEHEN, sie verlassen also vorrangig ein Land, in dem sie an Leib und Leben gefährdet sind.
          Die allermeisten – bestimmt auch aus kulturellen Gründen – wollen hier nicht „leben“, sondern erstmal ÜBERLEBEN, um danach in ihre Heimat, somit auch ihren Kulturkreis, zurückzukehren.

          Sollten tatsächlich massenhaft Syrer überraschenderweise in Deutschland verbleiben wollen, wenn die gefährdenden Umstände beseitigt sind, dann – UND ERST DANN – kann/muss man sich Gedanken über eine Rückführung machen.

        • Ich versteh wirklich nicht, was daran so kompliziert ist.

          Das liegt daran, dass es in mehrerlei Hinsicht falsch ist und eine Aufnahmepflicht keinesfalls besteht.

          Nicht nur kommen die Einwanderer aus den sicheren angrenzenden Herkunftsländern wie z.B. Österreich, sie sind auch bereits in Ländern gestartet, in denen sie keinesfalls „verfolgt“ werden, auch wenn die Verhältnisse in der Türkei, Libanon, Jordanien sicher unschön sind, wo die meisten die letzten Jahre verbracht haben.

          Die Situation in Syrien hat sich seit 2013/2014 nicht so wesentlich verändert, wer etwas anderes behauptet hat, hat keine Ahnung von Weltpolitik.
          Vor allem für die anderen Einwanderer nicht. Im Gegenteil, extreme Armut ist weltweit im absoluten Sinkflug.
          Massenweise junge Leute nach Europa zu lassen führt aber eher dazu, dass die Zurückgebliebenen dort, wo Erstere gebraucht werden und wo man billiger mehr Menschen nachhaltiger helfen könnten, vor die Hunde gehen.

          Zurück zu Syrien: ich bin ein Freund des syrischen Volkes, ich war von Anfang an dafür, Syrer aufzunehmen. Wenn der Zuzug geregelter abliefe, würde ich auch 3 Millionen reinlassen.
          Eine der Voraussetzungen dafür wäre, wesentlich aktiver an einer syrischen Perspektive zu arbeiten. Schon seit Jahren und insbesondere Momentan findet das Gegenteil statt. Die Türkei, Russland und wie man so hört selbst die Amerikaner bombardieren die letzten Hoffnungsträger eines zukunftsträchtigen syrischen Staates, wir „ernten“ quasi wortlos deren Früchte.

          Die meisten syrischen Flüchtlinge sind recht unproblematisch und haben im Grunde den Wunsch, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Dass sie freiwillig hier wären und sich „säkularisieren“ wollen würden, ist für die meisten gesprochen tatsächlich ausgemachter Quatsch. Die allerwenigsten wollen im Westen leben, sonst wären sie schon viel früher gekommen, nicht erst 4 Jahre nach Kriegsbeginn.
          Ein Problem ist, dass neben Pseudosyrern (mit gefälschten Pässen) mit ihnen auch etliche IS-Anhänger, Schabiha-Schergen und andere Kriegsverbrecher unkontrolliert ins Land kommen.
          Selbst in Syrien ist bei weitem nicht jeder „verfolgt“, das Land besteht ja nicht nur aus Frontlinien. Wie man die vielen Kriegsdienstverweigerer aus von der Regierung kontrollierten Gebieten benennt bleibt einem selbst überlassen, ich habe Verständnis dafür und bin auch für deren Asylschutz. Auch viele Kurden fliehen aus bisher sicheren Gebieten in Syrien und Irak.

          Das Hauptproblem aber sind die Ströme von Migranten, die nichtmal im engeren Sinne als Flüchtlinge zu bezeichnen sind. Die Mehrheit wird selbst unter der stattfindenden Ausklammerung von Dublin ja abgelehnt, weil sie eben NICHT verfolgt sind.

          Ich frage mich ja schon, wie die Asyl-Dogmatiker argumentieren würden, wenn die Grenzen in 5 Jahren immernoch so offen wären (werden sie nicht sein, das ist völlig klar) oder der Strom plötzlich auf 1 Mio/Monat anwächst.
          Diese kognitive Dissonanzreduktion würde ich gerne sehen, das geb ich zu 🙂

        • Da mein Beitrag nicht durchkam, nochmal kurz:


          Du hast es immer noch nicht verstanden. Die Menschen FLIEHEN, sie verlassen also vorrangig ein Land, in dem sie an Leib und Leben gefährdet sind.

          Nein, die Flüchtlinge kommen alle nicht direkt aus Syrien. Mehr als die Hälfte kommt nicht mal ursprünglich aus Syrien.

          Das ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen.

        • Offensichtlich muss immer noch und wieder betont werden, dass wir nicht einem “Einwanderungs”problem gegenüber stehen

          Kannst du gerne betonen. Aber belege das bitte auch mit Zahlen.

          FLÜCHTLINGE anklopfen, die in ihrem Heimatland unmittelbar an Leib und Leben bedroht sind.

          Alles Flüchtlinge! Alle!
          http://www.az-online.de/altmark/kloetze/afghanen-wollten-nicht-aussteigen-6118644.html

          Du hast es immer noch nicht verstanden. Die Menschen FLIEHEN, sie verlassen also vorrangig ein Land, in dem sie an Leib und Leben gefährdet sind.

          Das kann man unumwunden als bodenlose Frechheit gegenüber unseren Nachbarn aus Österreich bezeichnen.

          Bereits die Türkei ist ein sicheres Land, solange es sich nicht um Kurden handelt.

          Sollten tatsächlich massenhaft Syrer überraschenderweise in Deutschland verbleiben wollen, wenn die gefährdenden Umstände beseitigt sind, dann – UND ERST DANN – kann/muss man sich Gedanken über eine Rückführung machen.

          Ich bevorzuge einen Staat der fähig ist zu agieren, statt nur zu reagieren.

        • „Offensichtlich muss immer noch und wieder betont werden, dass wir nicht einem “Einwanderungs”problem gegenüber stehen, sondern dass an unsere Grenzen F-LÜCHTLINGE anklopfen, die in ihrem Heimatland unmittelbar an Leib und Leben bedroht sind.“

          Offensichtlich muss immer noch und wieder betont werden, dass „F-lüchtlinge“, bevor sie an der deutschen Grenze anklopfen, etliche sichere Länder durchquert haben. Auch in der Türkei und im Libanon werden sie nicht bedroht oder politisch verfolgt. Wir stehen also sehr wohl einem Einwanderungsproblem gegenüber, dass noch wesentlich größer werden wird, wenn auf eine Grenzsicherung verzichtet wird.

          „Ich will mich gar nicht auf die Menschenrechtskonvention zurückziehen, sondern mehr auf die moralische Pflicht, fliehende Menschen vor ihren Verfolgern zu schützen. Merkel hat somit sehr recht, wenn sie immer wieder darauf hinweist, dass es für diese Menschen keine Beschränkungen geben KANN.“

          Fliehenden Menschen kann auch außerhalb Deutschlands und Europas geholfen werden. Ist auch viel billiger und erreicht auch diejenigen, die sich die Reise nach Deutschland nicht leisten können oder gesundheitlich dafür nicht in der Lage sind.

          „Ich versteh wirklich nicht, was daran so kompliziert ist.“

          Ich auch nicht, und dabei ist es doch so einfach: Es gibt keine F-lüchtlinge an der deutschen Grenze, weil in unseren Nachbarländern weder Krieg noch politische Verfolgung herrscht. Das gleiche gilt im Grunde auch für die EU-Grenzen.

          Ansonsten hat David eigentlich schon alles gesagt. Grenzsicherung funktioniert, wenn man bereit ist, die (auch politischen) Kosten dafür zu tragen. Man wird zwar nicht jeden abhalten können, aber wenn die Leute sehen, dass ihre Erfolgschancen praktisch null sind, wird sich fast niemand mehr auf den Weg machen. Die Menschen in Afrika und Asien sehen aber, was im Moment möglich ist, und wenn jedes Jahr nur ein paar Millionen aufbrechen (das Bevölkerungswachstum gibt das ohne weiteres her), dann war´s das für das reiche und zivilisierte Deutschland, wir wir es heute kennen.

        • Da Einkommen bzw. Wohlstand zu 75% vom Land abhängen, in dem man lebt, dürfte für viele ein Bürgerkrieg im eigenen Land die Chance im Leben sein. Nur unter solchen Bedingungen haben sie nämlich ein Recht auf Aufnahme, was zu nutzen dann clever ist.

          In Bezug auf Syrien würde ich mir auch keine Illusionen darüber machen, dass die Leute anschließend zurück gehen. Der Krieg dort wird nicht schnell vorbei sein und je länger die Leute hier leben, umso schwerer wird es sie wieder zurückzuschicken. Nach 5 Jahren haben die hier Kinder geboren, die nie etwas anderes gesehen haben.

          Und sie ins Nachbarland zurück zu schicken, verlagert das Problem nur ins Nachbarland. Dazu hatte ich oben schon was geschrieben. Das ist kein tragfähiges Modell und der Zusammenbruch der Dublin-Regelungen ist ja auch nicht vom Himmel gefallen.

        • Und sie ins Nachbarland zurück zu schicken, verlagert das Problem nur ins Nachbarland. Dazu hatte ich oben schon was geschrieben. Das ist kein tragfähiges Modell und der Zusammenbruch der Dublin-Regelungen ist ja auch nicht vom Himmel gefallen.

          Ich gehe davon aus, dass Deutschland die Entscheidung durch die Visegrád-Staaten abgenommen wird. Das wird das Problem natürlich nicht lösen, wenn die Leute dann einfach Richtung Italien weiterziehen. Allerdings scheint sich Italien deutlich williger zu zeigen Hilfe anzunehmen und auch anzufordern.

          Das Scheitern von Dublin kann man Griechenland durchaus teilweise in die Schuhe schieben. Teilweise deshalb, weil sich die EU nicht für die Probleme interessiert hat als Griechenland noch seinen Aufgaben weitgehendst nachgekommen ist. Aktuell aber zeigen die Griechen jedoch kaum nennenswerten Bemühungen um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen und lehnen Hilfe aus der EU ab. Es besteht im Moment ja auch kein Grund dazu. Bisher funktioniert es für Griechenland gut genug einfach ein Transitland zu sein.

          Wenn, und das halte ich für realistisch, die Grenzen zu Griechenland weitgehend dicht gemacht werden wird sich die Situation natürlich ändern und Konsequenzen in Griechenland erzwingen.

          Der Status quo ist ebenfalls kein tragfähiges Modell, sondern bestenfalls ein Ausnahmezustand. Die merkelsche Variante vom Aussitzen und Scheinpolitik betreiben wird daran aber nichts ändern können.

        • Ich gehe davon aus, dass Griechenland inzwischen dazu eine Art Trotzhaltung entwickelt hat und ich habe dafür großes Verständnis. Der griechische Staat kann ja nichtmal mehr die Versorgung der eigenen Bevölkerung halbwegs sicherstellen und hatte zudem unmögliche Vorgaben was die Verringerung der Staatsbediensteten und der Einhaltung von Budgetzielen betrifft. Ohne genug Beamte dafür kann Griechenland natürlich auch seine Grenzschutzaufgaben nicht mehr erfüllen.

        • Auch das ist jeweils falsch. Griechenland hat sehr wohl Hilfe angeboten bekommen, diese jedoch lange Zeit abgelehnt.
          Inzwischen gibt es aber eine Kehrtwende, man richtet Hotspots ein und hat die Registrierungsquote der Flüchtlinge von irgendwas unter 5% auf über 70% gesteigert.

          Wie man für ein Land Verständnis haben kann, das maßgeblich von europäischer Solidarität abhängig ist und dann (bisher) nicht mal den Mindestanforderungen an seine eigene Verantwortung zu dessen Stabilität nachkommen will, ist mir schleierhaft.

        • Thema Hotspots:

          http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise-hotspots-fuer-fluechtlinge-wirkungslos-14070201.html#GEPC;s3

          Hast Du eine Quelle zu einem europäischen Angebot an Griechenland mehr Beamte zur Registrierung von Flüchtlingen einzustellen? Ich habe davon noch nie was gehört.

        • Ich gehe davon aus, dass Griechenland inzwischen dazu eine Art Trotzhaltung entwickelt hat und ich habe dafür großes Verständnis.

          Bis zu einem bestimmten Punkt habe ich ebenfalls vollstes Verständnis für die Griechen. Man kann schließlich nicht behaupten, die EU, allen voran Deutschland hätte es ihnen in der jüngeren Vergangenheit besonders einfach gemacht.

          Was hätte Griechenland alleine schon groß machen können? Die Seegrenze aus eigener Kraft dicht machen geht sowieso nicht ohne einen Militärkonflikt mit der Türkei zu riskieren. Internationale Gewässer gibt es zwischen den Ländern nicht.

          Die Registrierung, Aufnahme und Versorgung der Menschen von Griechenland ohne Hilfe zu verlangen ist bestenfalls ein schlechter Witz.

          Das Verständnis fehlt mir allerdings an der Stelle, an der sich Griechenland mit der aktuellen Situation mehr oder weniger anfreundet und die bisher versagte Hilfe praktisch ablehnt. Dieses Verhalten ist nicht weniger erpresserisch als die Drohung Griechenland praktisch aus Schenken auszuschließen.

          Dublin-III hat sich als untauglich erwiesen und ist zweifelsfrei gescheitert. Genau deshalb ist es dringend notwendig dafür Ersatz (Dublin-IV) zu schaffen. Und da gehört es auch dazu, dass sich Deutschland solidarisch mit dem Rest der EU zeigt.

          Wenn es das Ziel ist, die EU-Außengrenzen zu sichern muss das auch als EU-Projekt verstanden werden. An dieser Stelle sind dann wieder Länder wie Griechenland, Italien oder Spanien gefragt. Entweder sie bekommen eine akzeptable Grenzkontrolle alleine hin oder müssen akzeptieren, dass EU-Personal und Material dafür eingesetzt wird.

          Das drängendste Problem sind ja nicht einmal die Menschenmassen, sondern die Tatsache, dass man bei vielen nicht weiß wer sie sind, wo sie herkommen und wie man sie im Zweifelsfall wieder loswerden kann oder gar Kenntnis davon hat, dass sie sich überhaupt im Land befinden.

          Oberstes Ziel muss schlicht und ergreifend sein, die EU handlungsfähig zu machen. Dem Treiben zuzusehen und einfach zu sagen, die kommen so oder so schafft nur vollendete Tatsachen, die sich später kaum noch ändern lassen.

        • Im Prinzip hätte ich es auch für eine gute Idee gehalten, die gesamte Sicherung der Außengrenzen aus den Händen der jeweiligen Staaten zu nehmen und der Gemeinschaft zu übertragen. Wieso auch sollte ein Land, das zufällig eine bestimmte geographische Lage hat, das alleine Schultern. Ich war recht verwundert, dass die Griechen so was nicht bereitwillig angenommen haben. Aber beim Verlust der Souveränität und derartiger staatlicher Kernaufgaben bestehen dort wohl inzwischen gewisse Empfindlichkeiten, nachdem ihnen so viel demokratischer Spielraum praktisch genommen wurde. Da müsste Europa erstmal wieder Vertrauen aufbauen.

        • Auch das ist jeweils falsch. Griechenland hat sehr wohl Hilfe angeboten bekommen, diese jedoch lange Zeit abgelehnt.

          Aber erst als aus dem griechischen Problem ein europäisches wurde.

          Italien hat den Job deutlich besser hinbekommen, auch wenn die Bilder aus Lampedusa sicher nicht schön waren. Aber auch Italien hatte mehrfach nach EU-Hilfe gefragt und wurde ignoriert.

          Von Österreich könnte man jetzt nicht behaupten, dass sich dort keiner bemüht hat. Ganz im Gegenteil wurde viel Engagement gezeigt. Trotzdem läuft da nach wie vor einiges schief. Viele werden registriert, weiter geschickt und anschließend werden die Daten einfach gelöscht. Verständlich deshalb, weil sie sonst nach Dublin-III zurück geschickt werden könnten. Unverständlich, weil es die Situation nicht verbessert.

        • Hast Du eine Quelle zu einem europäischen Angebot an Griechenland mehr Beamte zur Registrierung von Flüchtlingen einzustellen?

          Quelle habe ich gerade auch keine. Ich meine aber, es ging darum, ähnlich wie in Italien Beamte über Frontex abzustellen.

          Da müsste Europa erstmal wieder Vertrauen aufbauen.

          Sicher. Nur muss Griechenland eben auch klar sein, dass Europa, und da gibt es eben noch viel mehr als Deutschland, das Spiel nicht ewig mitspielen wird. Aus Trotz notwendige Maßnahmen zu unterlassen bzw. zu boykottieren muss zwangsläufig zu Konsequenzen führen.

          Die Hot-Spots kommen einfach viel zu spät. Die europäische Asylpolitik bestand in den letzten Dekaden in erster Linie aus Vogel-Strauß-Politik. Die Konflikte im Nahen Osten gibt es ja nicht erst seit 2015.

        • @lh

          „Im Prinzip hätte ich es auch für eine gute Idee gehalten, die gesamte Sicherung der Außengrenzen aus den Händen der jeweiligen Staaten zu nehmen und der Gemeinschaft zu übertragen. Wieso auch sollte ein Land, das zufällig eine bestimmte geographische Lage hat, das alleine Schultern. Ich war recht verwundert, dass die Griechen so was nicht bereitwillig angenommen haben. Aber beim Verlust der Souveränität und derartiger staatlicher Kernaufgaben bestehen dort wohl inzwischen gewisse Empfindlichkeiten, nachdem ihnen so viel demokratischer Spielraum praktisch genommen wurde. Da müsste Europa erstmal wieder Vertrauen aufbauen.“

          Das habe ich shcon vor ca 6 Monaten gesagt bei dieser Wehrpflicht Diskussion. Wenn man Militär in den einzelnen Nationalstaaten runterfährt, muss man es halt an den Außengrenzen hochfaren. Wenn man eine EU sein will, braucht man halt eine EU Armee. So einfach ist das. Es sei denn, man ist so blöd und denkt, man lebt auf einem eigenen Planeten und da kann nie was von Außen kommen, es geht nur um innereuropäisches Gekuschel.

      • @ lh

        Ich muss jetzt nochmal meinen Maskulistenwitz erzählen (den ich zwar auch aus einem anderen Zusammenhang geklaut habe, aber egal), daran musste ich nämlich schon bei unserer letzten Debatte denken:

        Wieviel Maskulisten braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?

        Antwort: Keinen. Maskulisten haben keine Angst vor der Dunkelheit.

        (Und des weiteren zur Erklärung: Du hast zwar keine Angst, aber Licht hast du trotzdem nicht)

      • „der Bosniaken (die meisten saufen auch heute noch wie Löcher oder essen Schweinefleisch bzw. haben kein strenges Verhältnis zu ihrer Religion), das Teilen aufgeklärter Werte, wie die der Österreicher, Frauen hatten damals in Jugoslawien schon hart gearbeitet und genossen Gleichberechtigung, eine “

        hehe, die Erfahrung habe ich auch gemacht^^
        Gerade das mit dem Schwein hat mich sehr überrascht. Kein Vergleich zu Arabern.
        Ich glaube, das liegt ganz einfach an der Geographie. Da wo man Schweine easy halten kann, da wird es halt auch mal getan.
        Der Islam kommt ja nicht von dort, sondern aus der Wüste.
        Deswegen glaube ich auch nicht, dass das Schweineverbot von „gott“ kommt.

      • Ich hab leider nur noch die Kurzbeschreibung zur Studie gefunden. Sie wurde im Jahr 2009 gemacht.

        https://www.bmbf.gv.at/schulen/unterricht/ba/studien_allg_migration.html

        „Integration in Österreich

        Studie der GfK Austria im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres, 2009

        Befragt wurden 2.000 Migraten/innen zu den Themen: Integrationsbewusstsein, Zugehörigkeitsgefühl, religiöse Orientierung, Einverständnis mit und Sichtweise der österr. Gesellschaft, Verhältnis Staat und Religion, Demokratie und Meinungsfreiheit, Medienverhalten, Benachteiligung u. a. Im Vergleich dazu wurde auch die Sichtweise der österr. Bevölkerung eruiert.“

        Vor allem im Bezug zur Säkularisierung, Religiösität, Frauenrechten gab es in der Gruppe der Türken die meisten Ausreißer.

        Wenn man auf den Link klickt, so geht er 404. War eine pdf-Datei.

        http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Service/Integrationsstudie.pdf

  5. „Strafende und belohnende Religionsvorstellungen als evolutionärer Vorteil“
    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47378/1.html
    „Religiöse Vorstellungen haben sich in allen Kulturen entwickelt. Waren sie ein evolutionärer Vorteil, der die Bildung von Gruppen über den bloßen Familienverband hinaus beförderte? Ein Team aus Ethnologen und Psychologen aus den USA, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, Dänemark und Tschechien hat diese Hypothese nun nicht anhand religiöser Schriften und Erzählungen überprüft, sondern mit Befragungen und Tests.“

    „Verhängnisvolle Neandertaler-Gene“
    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47392/1.html
    „Der Neandertaler verschwand vor Zehntausenden Jahren endgültig aus der Weltgeschichte, aber er hinterließ seine genetischen Spuren in der Menschheit, die bis heute nachwirken. Erbanlagen, die zu Depression, Hautproblemen oder Nikotin-Abhängigkeit führen können, aber auch durch eine Stärkung des Immunsystems vor Infektionen schützen.“

    • Hab einen Link in Erinnerung, in dem es darum ging, dass in kargen Landschaften, in denen das Leben härter als anders wo zuging, die Götter innerhalb menschlicher Gesellschaften, die dort lebten, weitaus strenger waren und dadurch auch die gesell. Regeln bzw. die Strafen.

  6. Ein interessanter Bericht über Pädophile:

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=55539

    Vor allem ab Minute 36:20 sehr interessant da dort auch mal klargestellt wird das nicht nur Männer Kinder missbrauchen.

    Wie war das liebe Feministinnen? Frauen tun so etwas nicht?
    Gibts bei Frauen nicht (Alice Schwarzer).

    Von wegen.

  7. Ich und sicher viele andere auch habe es immer schon geahnt, jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen: „Je mehr weibliche Chefs eine Firma hat, desto höher ist der Gewinn.“

    Damit dürfte die leidige Diskussion ein für allemal vom Tisch sein. Eine Frauenquote hilft allerdings dummerweise nicht weiter.

    Hier zum nachlesen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frauen-in-fuehrungspositionen-erhoehen-firmengewinn-a-1076687.html

    und die Studie: http://www.iie.com/publications/wp/wp16-3.pdf

    • Und warum funktionierte das nicht bei Yahoo?…

      Hohe Mitarbeiterzufriedenheit wirkt sich so gut wie immer positiv auf ein Unternehmen aus. Alphabet bzw. Google steht in dem Ruf überdurchschnittlich viel Wert auf zufriedene und gesunde Mitarbeiter zu legen und gilt als das derzeit wertvollste Unternehmen weltweit.

    • ohne die Studie jetzt gelesen zu haben:
      es ist scheinbar eine weltweit angelegte Studie. Ist es dann nicht klar, da es vor allem die wirtschaftlich starken Länder sind, die in der Gleichberechtigung und dem Geschlechterbild „weiter“ sind, es so aussieht, als hätte der Frauenanteil Einfluss auf den Gewinn?
      Ich meine die Studie widerspricht sich doch fast, wenn es einerseits heißt, dass mehr Frauen den Gewinn steigern, aber Frauenquoten nichts bringen.

      • „Ich meine die Studie widerspricht sich doch fast, wenn es einerseits heißt, dass mehr Frauen den Gewinn steigern, aber Frauenquoten nichts bringen.“

        Nein, das ist kein Widerspruch. Ich denke, dass in der im SPIEGEL vorgestellten Studie ein Aspekt verschwiegen wurde.
        In D sind Frauen traditionell weit überdurchschnittlich über das Unterhaltsrecht abgesichert, haben also eine vergleichsweise geringe Motivation, sich über eigene Berufstätigkeit inc. Karriere abzusichern.
        Da es schlicht kaum karriereorientierte Frauen gibt, kann jede, die es drauf anlegt, mit einem steilen Aufstieg rechnen – auch der Bruch.
        In anderen Ländern können Frauen nicht darauf bauen, von ihren (Ex-)Ehemännern bis zur Rente ausgehalten zu werden. Sie sind also motivierter, sich auch über eine Karriere selbst abzusichern. In den Ländern gibt es daher auch einen größeren Pool an qualifizierten Frauen, die für den Führungsjob geeignet sind.

        Das Ganze hat also wenig mit besonderen Fähigkeiten von Frauen an sich was zu tun, als mit dem Pool an qualifizierten Frauen.

        • Ich halte das für die übliche Feministinnen Propaganda, die – wie so oft – mit der Realität weniger zu tun hat. Ich glaube den ständigen feministischen Lobpreisungen inzwischen jedenfalls nicht ein einziges Wort mehr. Dafür haben sich in der Vergangenheit einfach zu viele Behauptungen von Feministinnen als unwahr herausgestellt.

          Im Prinzip braucht man sich doch nur logisch zu fragen, aus welchem Grund weibliche Chefs einen höhren Gewinn einspielen sollten. Leisten diese etwas mehr als Männer (Stichwort: Überstunden, work-life-balance)? Übernehmen Frauen etwas die schwierigeren Jobs? Arbeiten Angestellte etwas lieber unter weiblichen Chefs und sind daher motivierter? …

          Nahezu alles kann man mit einem klaren Nein beantworten. Vereinfacht kann man sagen, dass Frauen eher für Unfrieden sorgen. Frauen machen im Durchschnitt häufiger krank, verursachen höhere Gesundheitskosten, machen kaum Überstunden, wälzen unangenehme Arbeiten immer auf andere ab, plärren ständig herum, …

          Mir fällt nicht ein vernünftiger oder nachvollziehbarer Grund ein, inwiefern ein weiblicher Chef irgendetwas damit zu tun haben sollten, dass diese Unternehmen erfolgreicher sein sollten.

          Ich denke, es ist eher umgekehrt. Je größer und erfolgreicher ein Unternehmen wird, desto mehr sind diese Unternehmen an die staatlichen feministischen Behinderungen gebunden (z.B. Quoten, Gleichstellungsbeauftragte, …). Während es bei einem kleinen Betrieb eher nicht weiter auffällt, wenn Bewerber primär nach Sympathie ausgesucht werden, müssen Großbetriebe eher Schadensersatzklagen nach dem AGG fürchten.

          Aufbauen tun die Großbetriebe aber auch in der feministischen Neuzeit im Wesentlichen die Männer. So sind Facebook, Google, Microsoft, Apple, Amazon, … sicher nicht aufgrund zu großen weiblichen Einfluss so groß geworden. Frauen kommen in der Regel erst dann, wenn das Nest bereits erfolgreich gebaut wurde und sie an den Rosinen partizipieren wollen. Und um nicht in den feministischen Shitstorm zu geraten bzw. Schadensersatzklagen zu vermeiden, sind dann diese erfolgreichen Unternehmen auch gezwungen, Frauen zu fördern.

          Die Unternehmen sind aber nicht erfolgreicher, weil sie einen hohen Wert auf Frauenförderung legen, sondern sie legen einen hohen Wert auf Frauenförderung, weil sie (aufgrund männlicher Vorarbeit bzw. Risikobereitschaft) so erfolgreich sind.

          Betrachtet man dann hinterher nur das Ergebnis, dass in den erfolgreichen Unternehmen Frauenrechte besonders gefördert werden, bauen Feministinnen dann wieder ihre nächste Verdummungsthese, dass Frauen für den Erfolg maßgeblich seien.

          Wie gesagt, Frauen stehen eigentlich für nahezu nichts, was für einen unterneherischen Erfolg wichtig ist (hohe Einsatzbereitsschaft, Teamgeist, verantwortungsvoller Machtgebrauch, Risikobereitschaft, Opferbereitschaft, Visionen, erfinderische Neugierde bzw. Ehrgeiz, …), so dass es schon äußerst verwunderlich wäre, wenn Frauen tatsächlich ursächlich für einen höheren Erfolg wären.

          Ich kann jedenfalls nicht einen einzigen Ansatz sehen, der den Erfolg dieser Unternehmen mit irgendwelchen Eigenschaften von Frauen begründen könnten, so dass ich bei solchen Artikeln inzwischen nur noch von der üblichen schmierigen Feministinnen-Propaganda ausgehe, um Frauen als die angeblich tolleren Menschen an den Mann zu bringen. Und so ein unseriöses Marktgeschrei hat man in der Regel nur nötig, wenn das Produkt eine reine Mogelpackung ist.

          Die einzige Erklärung, weshalb Frauen vielleicht erfolgreicher sein könnten, ist dass sie selten etwas risikieren und Standard liefern. Wer nichts wagt, der gewinnt auch nichts (bzw. kaum) und wer etwas wagt, kann auf die Nase fallen. In Krisenzeiten werden daher sicher eine mehr Männer negative Bilanzen aufweisen, so dass Frauen dann im Schnitt besser dastehen. So hatte ich das z.B. mal bei Aktien gelesen, dass Frauen angeblich im Durchschnitt weniger riskieren bzw. Standardwerte wählen würden, so dass diese in der Krise bzw. bestimmten Zeiten im Durchschnitt besser als Männer dastehen, da diese aufgrund ihrer höheren Risikobereitschaft in diesen Zeiten durchschnittlich mehr verlieren. In guten Zeiten sind es dann aber auch in der Regel wieder nur die Männer, in denen sich ihr höheres Risiko auszahlt. Denn nur, wer etwas wagt, kann auch gewinnen.

        • „… so dass ich bei solchen Artikeln inzwischen nur noch von der üblichen schmierigen Feministinnen-Propaganda ausgehe, …“

          Immerhin wird die These ja auch in dem Artikel relativiert.
          DAS war für mich das eigentlich Neue. Vor einigen Jahren hätte der SPIEGEL, im Gleichschritt mit den anderen Medien, einfach nur die Studie gebracht, mit einer reißerischen Überschrift versehen und kritiklos die holde Weiblichkeit gebauchpinselt.

          Aber in dem obigen SPIEGEL-Beitrag wurde diesmal auch den Kritikern der Studie Raum gegeben, ohne sie gleich als Vertreter des Patriarchats lächerlich zu machen.

          Ich beobachte einen ziemlich zügigen Paradigmenwechsel nach den Silvester-Ereignissen in Köln. Immer wieder bestritten, weiß doch jede Redaktion, dass an dem Vorwurf voreingenommener Berichterstattung etwas dran war – Stichwort „Lügenpresse“.
          Und gerade in Sachen Feminismus herrscht wirklich bis dato eine absurd kritiklose Einstellung.
          Demnächst kommt wieder der Equal-Pay-Day, dann der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen …

          Schau’n wir mal, ob dazugelernt wurde, oder ob wieder dieselben plumpen Statistiken verbreitet werden.
          Besonders das ZDF preschte hier traditionell besonders eifrig vor.

    • Die Kausalität ist hächstwahrscheinlich andersrum: Firmen mit hohen Gewinnen leisten sich eher Frauen im Board.

  8. Bei der Jungle World gibts nen Artikel zum intersektionalen Feminismus

    „An der Realität vorbei“

    http://jungle-world.com/artikel/2016/06/53480.html

  9. Ich bin es ja schon gewohnt, daß Arne Hoffmann in der Öffentlichkeit die Diva gibt. Aber DAS geht nun wirklich zu weit

    http://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/02/13/being-arne-hoffmann-bezahlt-mich-ein-rant/

    • Ach herrje… deine Lieblingsbeschäftigung scheint ja das Dreck werfen auf die bösen gemäßtigen oder linken Maskus zu sein. Ist es eigentlich sehr aufregend, dass diese Angriffe fast vollständig unerwidert bleiben?

    • „I am holier than you…“
      Ich glaube nicht, dass das weiterhilft!

    • Finde ich auch unglücklich formuliert von Hoffmann, aber kein Grund die Keule rauszuhalten.

    • Also: Ich fand den Artikel passen und empfand diese ‚Drohung‘ von Genderama ziemlich daneben. Mich berührte sie peinlich, denn viele schreiben und posten unentgeldlich.

      Das hat nichts mit „Dreck werfen“ zu tun, sondern ist ein klares Feedback – nicht mehr und auch nicht weniger.

      Man sollte sich also überlegen, wer da die „Keule“ schwingt.

      Derjenige, welcher ein Kommunikationsverbot androht, oder der Blogger, welches kritisch und auf den Post bezogen reflektiert.

      • Arne schuldet uns auch nicht. Wenn er unentgeltlich keine Lust mehr hat, dann ist es sein gutes recht nicht mehr zu bloggen. Obwohl es natürlich schade wäre.

        Geld macht man mit so etwas nur, wenn man dadurch ins Gespräch kommt und zu Talkshows etc eingeladen wird. Das ist als maskulist natürlich schwerer als als feminist.
        Auch ein Grund warum ich nicht verstehe warum Arne nicht bei twitter ist: da kann man leicht ins Gespräch kommen, leicht retweetet werden, leichter auf sich aufmerksam machen außerhalb der eigenen filterblase, zB in dem man Politikern und Journalisten folgt.

        Interessante Frage, wie man sonst damit Geld verdienen kann:

        An seiner stelle würde ich den blog auf eine eigene Adresse über tragen (oder übertragen lassen, wegen seo) und dann dort Werbung schalten. Evtl verbunden mit der bitte da drauf zu klicken, damit man die Seite unterstützt. Dann würde ich links auf seine Bücher gut sichtbar im sidebar positionierten und ab und zu immer wieder daraus zitieren. Dann würde ich einen Paetron link schalten, auch wenn man da nicht zu viel erwarten sollte

        Bezahlmodelle werden bei genderama nicht klappen, sie klappen auch sonst im Netz kaum.
        Allenfalls könnte Arne einen genderama Förderverein gründen, hat die Mädchenmannschaft glaube ich auch.

  10. Zum Jian Ghomeshi Fall.

    Diane Davidson und JohntheOther.



  11. Theryn berichtet von Östrogen Behandlung.

  12. Mercedes unterstützt Veterans.

    Der Auftritt war allerdings … schaut selbst.





    Könnte jetzt jede Menge dort posierende Pornsternchen posten …
    Letztes Video zeigt James Deen, der von Stoya (eine Pornodarstellerin, Rough Sex) der Vergewaltigung falschbeschuldigt wurde.

    • *Letztes Video zeigt James Deen, der von Stoya (eine Pornodarstellerin, Rough Sex) der Vergewaltigung falschbeschuldigt wurde.*

      Woher weißt du denn, dass es eine Falschbeschuldigung war?

      • Falschbeschuldigung ist natürlich falsch, da die Behauptung weder erwiesen noch widerlegt ist. Üble Nachrede ist es jedoch trotzdem.

        • Wenn petpanther Stoya als Falschbeschuldigerin bezeichnet, auch. Und üble Nachrede wäre es nur wenn´s nicht stimmt.
          Üble Nachrede ist übrigens auch, wenn James Deen sagt, Stoya hätte das nur gesagt, weil sie eifersüchtig auf seine neue Freundin ist oder so.

          Da aber Stoya nicht die einzige ist, wo sich Deen ziemlich übergriffig gezeigt haben soll, neige ich dazu eher ihr zu glauben.

        • Solche mißbräuchlichen Behauptungen in dieser Form zerstören die Glaubwürdigkeit echter Opfer.

        • Wenn petpanther Stoya als Falschbeschuldigerin bezeichnet, auch.

          Ja.

          Und üble Nachrede wäre es nur wenn´s nicht stimmt.

          Dann wäre es Verleumdung. Für Üble Nachrede reich es wenn die behauptete Tatsache nicht erwiesen wahr ist.

          Üble Nachrede ist übrigens auch, wenn James Deen sagt, Stoya hätte das nur gesagt, weil sie eifersüchtig auf seine neue Freundin ist oder so.

          Eher nicht. Eine solche Aussage ist nicht geeignet um sie verächtlich zu machen. Ihre Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen ist nicht strafbar.

          Da aber Stoya nicht die einzige ist, wo sich Deen ziemlich übergriffig gezeigt haben soll, neige ich dazu eher ihr zu glauben.

          Das widerspricht sich ja nicht. So weit ich weiß hat Stoya jedoch nur die Vorwürfe erhoben ohne Anzeige zu erstatten. Ebenso hat Deen kein Geständnis abgelegt.

          Vorwürfe zu erheben steht ihr natürlich zu. Zumindest dann wenn sie auch an einer Klärung interessiert wäre. Danach sieht es jedoch nicht aus.

    • Die übliche Rape Schmier Hoax …

      Siehe auch unten den Jian Ghomeschi Fall. Karen erklärt ihn ziemlich gut.

      ZB.

      http://www.dangerandplay.com/2015/11/29/how-we-know-the-stoya-rape-accusation-against-james-deen-is-a-hoax/

      • Mike Cernovich?
        Mister „Ich bin seit 2 Jahren (registered 2013) offiziell Anwalt und hab schon während des Studiums alles erreicht, wurde in drölfzig Zillionen Veröffentlichungen zitiert, bin in echt Millionär und Mark Zuckerberg hat Angst vor meiner Power, weil ich so total viel schlauer bin als ALLE und im Übrigen rede ich ungern über mich selbst“ ?

        Ja, das ist natürlich ein Argument…

        • @maren

          Sind diese Angaben über sein leben den falsch?
          Sonst wäre einiges davon ja in der tat durchaus beeindruckend

        • Sagen wir es mal so, es lässt sich weder beweisen noch widerlegen. Aber nachdem ich ihn mal gegoogelt habe und nichts gefunden habe, was diese Erfolge belegen würde (ein Millionen-Dollar Fall z.B. dürfte ja irgendwo auftauchen, ebenso wie eine Verbindung zu Zuckerberg und Sandberg), dafür aber eine Seite, wo er seine Expertise zu Säften ausbreitet oder diverse, mehr als merkwürdige Stunts in Verbindung mit GG, wo er nicht gerade auftritt wie ein gesettelter erfahrener Anwalt mit nem Arschvoll Erfahrung.
          Eher wie ein zutiefst verunsicherter Mensch mit narzisstischen Zügen, der sich permanent von der Welt ungerecht behandelt fühlt und nicht die geringste Fähigkeit zur realistischen Selbsteinschätzung hat und Lautstärke mit Autorität verwechselt.

          Dazu noch dieser komische Gorillakram, der Testosteron steigern soll… Wie den irgendjemand ernst nehmen soll,der sie noch alle beieinander hat, ist mir wirklich schleierhaft.

        • Quatsch.

      • Ja.

      • Hier ist noch einmal Diana Davidson mit dem Ghomeschi Fall. Auch eine Hoax.

        Ähnliche Muster, ähnlicher Scheinkram. Immer wieder Eifersucht. Wie auch bei Stoya.

        Colluding, nur Diskeditierungen und Schmier.

        Auch die Verteidiger der Falschbeschuldigerinnen. Wie auch hier gut zu sehen ist.

        Es sind immer die gleichen Verhaltensmuster. Und echte Fälle sind meist still. Da verkriechen sich dann die entrüsteten AufmantlerInnen. Nix zu gewinnen, abzukeifen, …

  13. Gerade eben geht die Meldung durch die Medien, dass man vor hat, männliche Kücken nicht mehr nach der Geburt zu töten.

    Dafür scheint Energie und der Wille vorhanden zu sein. Geht es um männliche Kinder mit ihren ganz eigenen Problemen, bspw. Beschneidung, interessiert es plötzlich wenige. Die sind ja nicht so süß :-))

    Zugegeben, ich verbinde gerade zwei Sachen miteinander, die wenig gemein haben, aber irgendwie mich doch etwas fragend zurücklassen.

    Ahja: mich kümmern männliche Kücken einen Scheiß.

  14. „Bundeskanzlerin Merkel hat sich heute mit der international renommierten Menschenrechtsanwältin Amal Clooney getroffen, um über die Flüchtlingskrise zu sprechen. Clooney kam in Begleitung ihres Mannes, einem Schauspieler.“

    „Einem Schauspieler“ xD
    Ich finde ihn ja auch nicht toll, aber das war echt ein Tiefschlag falls das Absicht war.

    „Dafür scheint Energie und der Wille vorhanden zu sein. Geht es um männliche Kinder mit ihren ganz eigenen Problemen, bspw. Beschneidung, interessiert es plötzlich wenige. Die sind ja nicht so süß :-))“

    Tjo, bin da schon mit vielen Männern aneinander geraten. Ist nicht so, dass die das alle so kritisch sehen. Von „besser aussehen“, „Länger können“ und „Religionsfreiheit“ alles schon gehört.

    Ich finde es aber auch gut, dass die Küken nicht mehr geschreddert werden. Wobei das natürlich nur ein kleiner Tropfen ist. Ich finde, man sollte irgendwie auch etwas Respekt vor Tieren zeigen.

  15. „einem Schauspieler“ Es mag ja sein dass die gedankliche Rollenumkehr manchmal Situationen erhellen kann, aber hier verdunkelt sie eher. Die Tagesschau-Darstellung wurde auf Facebook wie auf Twitter begeistert weiter gereicht, aber sie ist nicht stimmig. Die Situation wäre ja für die Tagesschau selbst keine Meldung wert gewesen, wenn sich nicht GEORGE Clooney mit Merkel getroffen hätte. Wäre die Situation tatsächlich so, wie die Meldung es behauptet – dann gäbe es die Meldung gar nicht.

    Auch das Bild ist entsprechend ausgesucht. George Clooney spricht, die Frauen hören zu. Mag ja sein, dass die Situation nicht allgemein so war – aber DAS ist eben das, was die Tagesschau an ihr interessiert.

    Was also soll dann der Gag auf der Tagesschau-Facebook-Seite sein? Der Mann gestaltet die Situation – aber seine Frau verkauft sie so, als ob sie im Mittelpunkt stünde? Wenn ich eine Frau wäre, sähe für mich „Empowerment“ vermutlich irgendwie anders aus.

    Aber ich will mich da gar nicht weiter einmischen. 🙂

    • Ich erinnere mich an feministisches Gezicke bei der Oscar-Verleihung 2015, als Amal immer als die „Frau von George Clooney“ bezeichnet wurde und die Feministinnen sich darüber empörten, Amal habe nun wirklich genug selbst geleistet, um nicht als „Anhängsel“ dazustehen.

      Wie immer unlogisch, da nicht erklärt werden konnte, was diese Frau sonst, anders als als Anhängsel, auf der Oscar-Verleihung zu suchen hätte.

      Die Retourkutsche wäre nicht ganz so billig, wenn Clooney sich nicht auch vor der Ehe schon nach Kräften versuchte in die Politik einzumischen.

    • „Wie immer unlogisch, da nicht erklärt werden konnte, was diese Frau sonst, anders als als Anhängsel, auf der Oscar-Verleihung zu suchen hätte.“

      Hat sich schon ein Masku darüber aufgeregt, dass Kevin Federline immer „der Ex von Britney Spears“ ist und nicht ein Rapper, dessen Exfrau ebenso Popmusikerin ist.

      Auch Frau Merkels Ehemann soll ja ein fachlich angesehener Wissenschaftler sein, ist er aber jemals jemand anders als Bundeskanzlerinnengatte?

      Und Grace Kelly war auch nach als Fürstin von Monaco Grace Kelly.

      Ein müder Gag der tagesschau.

    • ich fand die Betitelung einfach witzig „ein Schauspieler“. George Clooney ist ja doch irgendwie ein bisschen bekannter als das. Das ist so als würde man sagen „Auch zu Gast, Bill Gates. Ein Computertüftler“

      • Das ist ja nicht alles. George kennt praktisch jeder. Amal… Wer? Ebenso ist Bill selbst Apple-Jüngern ein Begriff. Melinda nicht zwangsläufig.

        Natürlich gibt es auch umgekehrte Beispiele. Kaley Cuoco z.B. dürfte den Meisten etwas sagen. Ryan Sweeting hingegen überwiegend nur Tennis-Fans.

    • Genau wie bei diesem doofen Bono, wieso glaubt man eigentlich immer, irgendwelche Popstars oder Musiker seien besonders kompetent in politischen Fragen?

  16. Bei ARTE gibts ne angenehm unemotionale Doku über Pickup von Itlern/Ingenieuren:

    „Love & Engineering“

    [video src="http://arte.gl-systemhaus.de/am/tvguide/default/047086-000-A_SQ_1_VA_02177081_MP4-2200_AMM-Tvguide.mp4" /]

    Achtung, nur ein paar Tage online – also rechtzeitig runterladen.

  17. http://islieb.de/periode/

  18. Ich weiß nicht, ob das schon hierher durchgedrungen ist, ich bin heute/gestern erst auf Slate Star Codex darauf gestoßen:

    Aus der beliebten Kategorie „Die Gesellschaft haßt Frauen“:

    http://slatestarcodex.com/2016/02/12/before-you-get-too-excited-about-that-github-study/

    Es geht um folgende Studie (Man beachte das ‚Not Peer-Reviewed‘ ganz oben auf der Seite):

    https://peerj.com/preprints/1733v1.pdf

    Ich werde im folgenden versuchen, gebrachte Zitate zu übersetzen, muß dazu aber sagen, daß Wissenschaftsenglisch nicht gerade zu meinen Stärken gehört, Korrekturen sind also erwünscht.

    Alexander Scott verlinkt auf folgende Berichte hierzu:

    http://www.donotlink.com/framed?852084

    Zitat: „A new research report shows just how ridiculously tough it can be to be a woman programmer, especially in the very male-dominated world of open-source software“

    „Ein neuer Forschungsbericht zeigt, wie nachgerade lachhaft hart es sein kann, ein weiblicher Programmierer zu sein, insbesondere in der stark männlich dominierten Welt der Open Source Software“

    http://www.donotlink.com/framed?852083

    Zitat, direkt aus der Überschrift: „Women Code Better Than Men But Only If They Hide Their Gender, Study Suggests“

    „Studie deutet an, daß Frauen besser programmieren als Männer, aber nur, wenn sie ihr Geschlecht verbergen“

    https://broadly.vice.com/en_us/article/women-are-better-at-coding-than-men

    Zitat, bzw. die Überschrift: „Women Are Better at Coding than Men“

    „Frauen programmieren besser als Männer“

    Zitat, bzw. der Anreißer: „Despite misogynistic suggestions that women have no place in STEM, new research shows that women’s code is actually viewed more favorably by their peers—as long as their gender is kept concealed.“

    „Entgegen misogynistischer Einflüsterungen, daß für Frauen kein Platz in den MINT-Fächern sei, zeigt eine neue Untersuchung, daß von Frauen erstellte Programme von ihren Peers tatsächlich positiver betrachtet werden – so lange ihr Geschlecht verborgen bleibt.“

    Noch’n Zitat: „If feminism has taught us anything, it’s that almost all men are sexist. As this GitHub data shows, whether or not bros think that they view women as equals, women’s work is not being judged impartially. On the web, a vile male hive mind is running an assault mission against women in tech.“

    „Wenn uns der Feminismus irgendwas gelehrt hat, dann daß beinahe alle Männer sexistisch sind. Wie diese GitHub-Daten zeigen, wird, unabhängig davon ob Bros/Macker (?) denken oder nicht, daß sie Frauen als gleichwertig betrachten, weibliche Arbeit nicht unvoreingenommen beurteilt. Im Netz führt eine widerwärtige männliche Schwarmintelligenz ein Sturmkommando (?) gegen Frauen im Technologiesektor durch.“

    Alex Scott betrachtet das alles und kommt zu folgendem Schluß:

    „So, let’s review. A non-peer-reviewed paper shows that women get more requests accepted than men. In one subgroup, unblinding gender gives women a bigger advantage; in another subgroup, unblinding gender gives men a bigger advantage. When gender is unblinded, both men and women do worse; it’s unclear if there are statistically significant differences in this regard. Only one of the study’s subgroups showed lower acceptance for women than men, and the size of the difference was 63% vs. 64%, which may or may not be statistically significant. This may or may not be related to the fact, demonstrated in the study, that women propose bigger and less-immediately-useful changes on average; no attempt was made to control for this. This tiny amount of discrimination against women seems to be mostly from other women, not from men.

    The media uses this to conclude that “a vile male hive mind is running an assault mission against women in tech.”“

    „Also, rekapitulieren wir noch einmal. Ein nicht Peer-Reviewtes Paper zeigt, daß von Frauen vorgebrachte Anfragen häufiger akzeptiert werden als solche von Männern. In einer Untergruppe bringt das Offenlegen des Geschlechts Frauen einen größeren Vorteil; in einer anderen Untergruppe bringt das Offenlegen des Geschlechts Männern einen größeren Vorteil. Wenn das Geschlecht offengelegt wird schneiden sowohl Männer als auch Frauen schlechter ab; es ist unklar, ob in dieser Hinsicht statistisch signifikante Unterschiede bestehen.Nur eine der Untergruppen der Studie zeigt eine geringere Akzeptanz für Frauen als für Männer, und die Größe der Differenz beträgt 63% zu 64%, was statistisch signifikant sein mag oder auch nicht. Dies mag oder mag auch nicht mit der Tatsache zusammenhängen, daß, wie die Studie aufzeigt, Frauen im Durchschnitt größere und weniger unmittelbar nützliche Änderungen vorschlagen; es wurden keinerlei Anstalten gemacht, hierauf zu kontrollieren. Dieses geringe Maß an Diskriminierung gegen Frauen scheint überwiegend auf Frauen zurückzugehen, nicht auf Männer.

    Die Medien bringt dies zu dem Schluß, daß „eine widerwärtige männliche Schwarmintelligenz ein Sturmkommando gegen Frauen im Technologiesektor durch[führt].““

    Alexander Scotts Fazit:

    „Every time I say I’m nervous about the institutionalized social justice movement, people tell me that I’m crazy, that I’m just sexist and privileged, and that feminism is merely the belief that women are people so any discomfort with it is totally beyond the pale. I would nevertheless like to re-emphasize my concerns at this point.“

    „Wann immer ich sage, daß die institutionalisierte Social Justice-Bewegung mich beunruhigt, sagen die Leute mir, ich sei verrückt, daß ich einfach sexistisch und privilegiert sei, und daß Feminismus schlicht der Glauben sei, daß Frauen Menschen sind, jegliches Unbehagen hiermit folglich völlig inakzeptabel sei. Ich möchte dennoch an dieser Stelle noch einmal meine Bedenken unterstreichen.“

    Und *ich* möchte abschließend unterstreichen, daß ich da ganz bei Alexander Scott bin.

    • Sehr schön.
      Hätte ich eine Zitatensammlung, würde ich mir seine Zusammenfassung einrahmen.

    • Der Mann heißt übrigens Scott Alexander, nicht Alexander Scott. Ironischerweise stand ich eine zeitlang unter dem Eindruck, er wäre eine Frau, was mir vielleicht bei einem Scott Alexander passieren kann, nicht aber bei einem Alexander Scott.

  19. Wo ich hier grad schonmal poste: Auf diesen Text habe ich schon lange mal hinweisen wollen:

    https://magazin.spiegel.de/digital/?utm_source=spon&utm_campaign=inhaltsverzeichnis#SP/2015/41/139095833

    Ja, es ist leider nur der Anfang frei erhältlich. Echt schade, denn es ist einer der faszinierendsten Texte, die ich lange Zeit habe lesen dürfen.

    Es ist sensationell zu sehen, wie ein Text, von dem man erst glaubt, er würde Sexismus gegen Männer zum Thema haben doch wieder den korrekten Spin erhält und uns erklärt, weshalb die Werbung, die auf die Frage „Gibt’s für 0,99 Euro Salat, der auch Papa schmeckt?“ die Antwort „Ja. Fleischsalat“ gibt, durch und durch frauenfeindlich ist.

    Einmal wird hier nämlich das Klischee bedient, es sei quasi naturgegeben, daß Frauen sich brav von Grünzeug ernähren und damit zugunsten der Männer auf kräftigere Nahrung verzichten. (oder so ähnlich, ich greife auf meine Erinnerungen zurück)

    Zum anderen (und das folgende hat sich förmlich in mein Gedächtnis eingebrannt) ist ja wohl klar, welche Assoziationen das Wort „Fleischsalat“ auslöst: Nein, nicht die in einer vollgekrümelten Handtasche ausgelaufene Sonnenmilch, die die Autorin ja selbst erwähnt, sondern….Trommelwirbel…Frischfleisch! Ja, dieses abgestandene, abgesoffene Gammelfleisch, das so tot ist wie es überhaupt eben geht ohne direkt wieder aufzuerstehen, weckt definitiv und quasi zwingend die Assoziation „Frischfleisch“! Weshalb diese Werbung – gerissen wie das Patriarchat nunmal ist – hintenrum Rape Culture und weibliche Prostitution propagiert und perpetuiert.

    Wie die Frau darauf kommt, fragt ihr? Nun, sie hatte unlängst ein Buch mit dem Thema ‚Ernährung und Gender‘ gelesen, und danach wurden ihr gar die Augen geöffnet. (Hammer Nagel anyone? Oder zumindest Übereifer der Neubekehrten?)

    Besonders beeindruckend aber ist die Stringenz der Logik, mit der sie begründet, daß es in dieser Werbung überhaupt *nur* um *Frauen* gehen *kann*: Wo ein „Papa“ ist kann ja wohl nur eine einzige andere Person als Gegenstück existieren, das sagt uns ganz, ganz zwingend die Logik. Und diese Person ist natürlich, und jetzt alle im Chor: Ja,…nein! Nicht Sohn oder Tochter! Nein, *selbstverständlich* nicht Tante oder Onkel. Oder Oma oder Opa. *Natürlich* auch nicht der schwule Nachbar oder wer auch immer, Leute, wir bewegen uns hier auf feministischem Grund, also kann ja, wenn die männliche Form *ausgesprochen* wird in Wirklichkeit nur die weibliche *gemeint* sein.

    Also, nochmal: Ja, es kann neben „Papa“ *nur* und ganz allein „Mama“ existieren, ist doch klar!

    Das unterstreicht für mich zwei Punkte, die ich schon seit einer ganzen Weile vermute:

    1. Für alle Frauen, egal wie jung oder alt, ganz egal wie oft oder ob überhaupt je niedergekommen, gilt aus feministischer Sicht immer und überall: „Wir sind Mutti!“ (Ansonsten wüßte ich auch nicht, wie man von „Mama“ auf „Frischfleisch“ kommen kann, in der patriarchalischen Logik sind das 2 grundverschiedene Dinge.^^)

    2. Aus der Sicht erschreckend vieler Frauen sind Kinder keine eigenständigen Personen sondern einfach quasi eine Fortsetzung ihrer selbst. (Deshalb kann man die in der Logik der Autorin auch einfach ignorieren.)

    Übrigens dürfte jetzt auch klar sein, daß die Forderung „KillAllMen“ natürlich frauenfeindlich ist (#NotMyFeminism), bedeutet diese doch in letzter Konsequenz, daß Frauen *wieder einmal* gezwungen sind den Mist hinter den Männern wegzuräumen, womit das sexistische Klischee von der Frau als Putzkraft und Haushaltsperle perpetuiert wird. Allerdings stammt diese Interpretation von mir, und da ich ein Mann bin mag ich mich da täuschen.

    • Man könnte an killallmen auch als frauenfeindlich ausmachen, dass die Aufgabe überhaupt wieder den Frauen zugeschoben wird.

      Nun mal im Ernst: Frauen überlassen es Männern seit Jahrtausenden (bisher) geduldig, sich gegenseitig auszulöschen. Und was ist? Nichts ist. Es gibt immer noch ganz viele Männer.

      Wenn eine Aufgabe richtig gelöst werden soll, müssen das immer immer immer Frauen machen!

      Wenn das nicht fauenfeindlich ist…

      • Bedenke bitte, daß, auch wenn Frauen vielleicht keine Engel sind, Völkermord denen aber per se zuwider ist, die waren ja auch alle schon gegen Hitler, schon dessen Mutter wollte ja abtreiben, durfte aber nicht, weil alte weiße Männer über ihren Körper bestimmten.

        Nein, KillAllMen wäre natürlich ein Projekt, mit dem die männlichen Allies ihre Ergebenheit für die Sache der Frauenrechte unter Beweis stellen könnten. Der letzte würde sich sogar freiwillig das Leben nehmen, allerdings müßte seine Leiche dann immernoch entsorgt werden. Selbst wenn er vorher sein eigenes Grab geschaufelt hätte müßte das ja noch von irgendwem zugeschaufelt werden, und irgendwo wären bestimmt auch noch Blutflecken. Bleibt alles an Frauen hängen, wie eigentlich immer, wenn Männer mal im Haushalt helfen wollen. Mindestens eine Frau müßte dann also als Putzfrau tätig werden, und weit und breit kein Mann, der ihr das bezahlt!

  20. http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24467

  21. Ich habe mich über diesen Artikel in der Zeit aufgeregt:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-02/feminismus-maenner-sexismus-gleichberechtigung-vorteile-lebensqualitaet

    Meine Meinung dazu findet ihr hier:

    http://nur-miria.blogspot.it/2016/02/deutschland-braucht-mehr-feministen.html?m=1

    • „Meine Meinung dazu findet ihr hier“

      Sehr gut gekontert.
      Lesenswert.

  22. Es gibt mehrere Wege, wie man das interpretieren kann:
    Er ist ein Loser, ein Creep, ein Sexist, ein Vergewaltiger, eine Mangina.
    Früher hätte man ihn vmtl. nur „nett“ genannt.
    http://abcnews.go.com/US/high-school-senior-buys-valentines-day-flowers-834/story?id=36896236

    Ich finde es eher albern.

    • Interessant wäre, wie er bei Frauen ankommt. Es wirkt denke ich eher needy

      • Warum sollte das needy wirken?

        Ich finds irgendwie cool!

        • Es ist sexistisch, denn es berücksichtigt nur Frauen, und das unabhängig davon ob sie überhaupt Single sind.

        • @Adrian: Das vielleicht, aber Blumen zu verschenken, da darf doch wohl jeder noch selbst entscheiden, wem er Blumen schenkt!

          Und warum ist es relevant, ob die Frau Single ist? Er hat sich davon ja nichts versprochen..

        • „Das vielleicht, aber Blumen zu verschenken, da darf doch wohl jeder noch selbst entscheiden, wem er Blumen schenkt!“

          Selbstverständlich!!! (!)

          „Und warum ist es relevant, ob die Frau Single ist? Er hat sich davon ja nichts versprochen.“

          Er wollte social brownie points sammeln. Und wird ab morgen von allen Jungs an seiner Schule gehasst werden. Bad luck 🙂

  23. via Genderama

    Presidential candidate former Secretary of State Hillary Clinton’s campaign has expanded its team by bringing on a writer whose has previously written that those accused of sexual assault should automatically be treated as guilty, regardless of the actual evidence brought against them.

    [..]

    Maxwell has previously written sexual assault allegations should always be believed, regardless of the evidence, while downplaying any harm that may occur from false accusations.

    http://dailycaller.com/2016/02/12/hillary-campaign-hire-says-those-accused-of-sexual-assault-should-automatically-treated-as-guilty/

    Sie schrieb „those“. Das gilt dann auch für Frauen? Mann kann also Frau der Vergewaltigung beschuldigen und die wird erstmal als schuldig angesehen.

    Aber nee, später heißt es dann:

    “The accused would have a rough period,” she said. “He might be suspended from his job; friends might defriend him on Facebook. In the case of Bill Cosby, we might have to stop watching his shows, consuming his books or buying tickets to his traveling stand-up routine. But false accusations are exceedingly rare, and errors can be undone by an investigation that clears the accused, especially if it is done quickly.

    Aber er verliert ja nur seinen Job, seine Freunde auf FACEBOOK (!), halb so wild, er atmet ja noch und kann Steuern bezahlen. Aber so was ist ja natürlich

    „exceedingly rare“:

    „The Delhi Commission of Women (DCW) has come out with startling statistics showing that 53.2% of the rape cases filed between April 2013 and July 2014 in the capital were found ‚false‘.

    The report says that between April 2013 and July 2014, of the 2,753 complaints of rape, only 1,287 cases were found to be true, and the remaining 1,464 cases were found to be false.“

    http://www.dnaindia.com/india/report-53-rape-cases-filed-between-april-2013-and-july-2013-false-delhi-commission-of-women-2023334

    „In 40 % aller Sorgerechtsstreitigkeiten wird der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs erhoben. 95 % der in Sorgerechtsstreitigkeiten erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs erweisen sich als falsch“

    http://www.anwalt.de/rechtstipps/falsche-verdaechtigung-und-falschbeschuldigung-bei-vergewaltigung-und-sexuellem-missbrauch_059664.html

    „So gehen Aussagepsychologen davon aus, dass mindestens 30 Prozent der im Sexualstrafrecht erhobenen Beschuldigungen falsch sind, also jemand zu Unrecht verdächtigt wird.“

    http://www.sexualstrafrecht.hamburg/sexualstrafrecht/falschbeschuldigung-falsche-verdaechtigung-bei-vergewaltigung-und-sexuellem-missbrauch/

    usw.

    „errors can be undone“

    Jay Cheshire

    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/11905639/Teenager-falsely-accused-of-rape-commits-suicide.html

    Stephen McLaughlin.

    https://www.highbeam.com/doc/1G1-69740808.html

    Keith Beattie

    https://www.highbeam.com/doc/1G1-109626588.html

    Ian Adams

    http://www.guardian-series.co.uk/news/1996190.highams_park_my_life_has_been_ruined_by_rape_allegation_letter/

    Daniel Devennie

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1280926/Student-cleared-rape-emerges-second-man-committed-suicide-falsely-accused-woman.html

    Graham Smith

    http://www.huffingtonpost.co.uk/2014/08/14/dad-jumped-to-his-death-after-being-wrongly-accused-of-child-abuse_n_7355176.html

    Tom Acton

    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/10494643/Schoolboy-feared-to-have-killed-himself-after-being-falsely-branded-a-rapist-on-Facebook.html

    Steven Rudderham

    http://www.huffingtonpost.co.uk/2014/08/14/dad-driven-to-suicide-by-facebook-trolls-over-false-paedophile-claims_n_7365834.html

    Philip Prynn

    http://www.plymouthherald.co.uk/Plymouth-landlord-set-accused-rape-inquest-hears/story-20878052-detail/story.html

    Luke King

    http://www.ibtimes.co.uk/false-rape-claim-drove-rugby-player-luke-king-suicide-1472457

    Garry Parnell

    http://www.thestar.co.uk/news/doncaster-salesman-upset-over-false-sex-assault-allegations-in-a1-m-suicide-tragedy-1-6819708

    Undo das mal.

    Aber besser so, als das einer Frau nicht GEGLAUBT wird. Und solange es nur Männer trifft.. who cares.

    Das empathische Geschlecht.. LOL!

    • Die Feministinnen können so stolz auf sich sein….

      Und so gut wie niemand von denen spricht sich dagegen aus. Da werden Leben und Familien zerstört, aber wehe jemand wagt es der Anschuldigung einer Frauen nicht bedingungslos zu glauben. Victimblaming, reproduction of rape culture und sonst noch was. Alle die schön Buzzwörter, die jede Diskussion vorzeitig beenden sollen.

      Widerlich.

      Und dann noch behaupten das dieser Feminismus irgendetwas gutes für Männer im Sinn hat.

  24. Wie der Mann zu sein hat

    https://dampfbloque.wordpress.com/2016/02/14/wie-der-mann-zu-sein-hat/comment-page-1/#comment-1300

    • „Er sollte keinen Bart haben, denn Bärte sind pieksig und sehen zu wild aus. Aber einen Bart sollte er schon haben, denn die sehen so männlich aus.“

      Da hat sich Mann doch schon was ausgedacht:

      ^^

  25. Auch via Genderama:

    „A 2013 Huffington Post/YouGov poll showed that only 23 percent of women and 16 percent of men consider themselves feminists“

    http://www.pbs.org/newshour/making-sense/column-why-millennial-women-dont-want-to-call-themselves-feminists/

    und vor kurzem hatten wir hier ja das nur 7% der Briten sich als Feministen sehen.

    https://allesevolution.wordpress.com/2016/01/18/nur-7-der-briten-sehen-sich-als-feministen/

    Wäre mal interessant wie es da z.Z in DE oder den skandinavischen Ländern aussieht.

  26. Männerrechtler Ralf Bönt in der WELT (Aust, Du bist ein Held):

    “ Wir brauchen eine neue Männlichkeit

    Unser Nachwuchs muss beide Elternteile als Vorbild haben. Aber Vätern unehelicher Kinder wird der Zugang erschwert. Deshalb sollte die leibliche Vaterschaft in unserem Rechtssystem aufgewertet werden.“

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article152154646/Wir-brauchen-eine-neue-Maennlichkeit.html

    • Leider kann man keine Textpassagen kopieren, um sie zu kommentieren.

      Die Nachricht aus der EU stimmt freudig und Bönts Beitrag trifft weitgehend meine Meinung.

      Leider aber bleibt er auch in der „Men’s world“ stecken, als einer Welt, die von Männern nach ihren Wünschen gestaltet wurde.

      Tatsächlich dürfte das wohl eher nur die halbe Wahrheit sein. Die wenigsten Männer treten in dieser Welt gestaltend auf, aber fast alle Väter werden mehr oder weniger energisch von ihren Frauen zum Anschaffen geschickt, ob direkt, oder mithilfe der Roben.
      Eine wirklich gelebte Vaterschaft wäre also nur denkbar, wenn Väter auch ein wirksames Mitspracherecht kriegen würden, wie sie ihre Vaterschaft ausgestaltet wissen wollen.
      Da fragt man aber wohl besser nicht nach, das Ergebnis könnte volkswirtschaftlich beunruhigend sein.
      Für die Feministinnen wäre es das sowieso, lebt es sich doch ganz gut mit der Mär, Männer würden ihre Frauen über die Mutterschaft versklaven.

  27. Zur Abwechslung ein bisschen Deutsche Gerichtsgeschichte zum nachdenken:

    Wer die Ehre einer Frau – sei es auch mit ihrem Einverständnis und also insoweit straffrei – antastet, verletzt zugleich die des Ehemannes. Diese Auffassung wurzelt in der deutschen Auffassung der Familie. Der Schimpf, den ein Mitglied erleidet, trifft die Gemeinschaft. Ihn abzuwehren sind die männlichen Familienmitglieder und besonders der Ehemann als das Haupt der Familie berufen. Daß diese Auffassung auch heute noch im deutschen Volke lebt, dafür lassen sich zahlreiche Beweise finden.

    13. Februar 1936, Reichsgerichts zu Leipzig

  28. Astrophysiker Neil de Grasse erklärt die Gravitationswelle, die Einstein schon 1918 voraussagte, als er sah dass seine Gleichungen Wellenlösungen zulassen.

  29. Via Danisch

    https://www.asta.tu-darmstadt.de/asta/de/tutorien/ws1516#4

    „Beginnend bei Goethes Kritik an Newtons Optik werden wir uns über die phänomenologischen und marxistischen Einwände gegen ein scheinbar objektives, interessenloses Wissen über die feministische Kritik bis hin zu Nancy Cartwright (nicht die Synchronsprecherin von den Simpsons, sondern die Philosophin!) vorarbeiten, deren Hauptwerk auch die leitende Frage dieses Tutoriums vorgibt, nämlich: Können Naturgesetze lügen?“

    Geisteskrank.

    • „Geisteskrank.“

      Eigentlich nicht. Typisch sozpäd-verschwurbeltes Intellektuellendeutsch, aber im Grundsatz nicht zu beanstanden.

      Die eigentliche Absicht der Autoren findet sich im Absatz davor.
      Hier unterstellen sie Naturwissenschaftlern in Frageform allgemein die folgenden Aussagen:
      „Was entgegnet man schon, wenn gesagt wird, dass die Genetik bestimmt, dass Migrant_innen eine geringere Intelligenz aufweisen? Dass menschliches Verhalten evolutionär und nicht gesellschaftlich geprägt ist? Dass der Mensch sein Gehirn und neurologisch gesehen der menschliche Wille nicht frei ist? Dass am CERN doch nur um der bloßen Erkenntnis willen gearbeitet wird? Dass es psychologisch klug und der menschlichen Natur angemessen ist, konstruktiv mit zwischenmenschlichen Konflikten umzugehen?“

      Ich kenne keinen seriösen Wissenschaftler, der Migrant_innen aufgrund der Genetik eine geringere Intelligenz attestiert, oder menschliches Verhalten nur auf evolutionäre Prägung zurückführt.

      Dass der Mensch sein Gehirn …? (vergessen hat? verloren? Was will mir der Autor da sagen?).

      Vielleicht geht da ja mal einer hin und hört sich an, wie der AStA Darmstadt Naturgesetze widerlegt.
      Vermutlich mit Hilfe von Marx und Cartwright.

      • Vielleicht geht da ja mal einer hin und hört sich an, wie der AStA Darmstadt Naturgesetze widerlegt.

        Wozu? Naturgesetze sind Gesetze. Gesetze werden von Menschen gemacht und sind damit sozial konstruiert. Also kann man sie auch dekonstruieren. 😉

  30. Thunderf00t mal wieder über Anita

    Die ist echt ein lebender Bullshit-Generator. Würde mich mal interessieren was deren Anhänger so denken wenn sie sehen wie Thunderf00t Sarkessian in Echtzeit widerlegt.

    • @matze
      „Würde mich mal interessieren was deren Anhänger so denken wenn sie sehen wie Thunderf00t Sarkessian in Echtzeit widerlegt.“

      Dazu müssten es erst einmal Anhänger von Anita tatsächlich sehen

      • Tun sie doch. Die wollten ihn doch doxxen, weil er diese Videos über Sarkessian macht. Für die sind das alles eindeutig Hass-Videos.

        Aber diese Kognitive Dissonanz die die beim sehen aufbringen müssen.. ist mir unbegreiflich.

    • Hier Christian hast du ja ein gutes Beispiel

      wie sie ganz off wieder einmal lügt.

      Aber wie sie das bei der UN definiert hat, ist es Online-Harrasment wenn eine Lügnerin als Lügnerin bezeichnet wird.

      • offen*

  31. This Week in Stupid

    http://therationalists.org/2016/02/14/this-week-in-stupid-14022016/

    Sargon fragt: Wann war das letzte mal das Feminismus etwas gutes gemacht hat?

    • Der scheint ja wirklich noch nicht viel rumgekommen zu sein. Dreht man die Legende um, ist es häufiger richtig als so. Der erste Kommentator hat vielleicht nicht ganz unrecht mit seiner Kritik 😉

      • warum? schwarze (wozu ja irgendwo auch Abouriginees zählen) sind die am schlechtesten bezahlten Prostituierte und die am schlechtesten bezahlten Pornodarstellerinnen.
        Trotzdem ist so eine Skala natürlich Quatsch, selbst wenn es Tendenzen geben mag.

        Dass Frauen in Russland „mittelmäßig“ sind, im Gegensatz zu uns, glaube ich nun allerdings nicht^^

        • Nein, die Aborigines sind von den Schwarzen weiter entfernt als wir, wenn man schon die Großrassen herbeizitieren möchte.
          Welcher Teil der Frauen in Prostitution und Pornoindustrie landet, dürfte sehr selektiv sein. Wenn es danach geht, wären Amerikanerinnen und insbesondere Kalifornierinnen wohl weltweit unschlagbar.

          Aber die Relationen sind insgesamt eben völliger Quark. Vor allem im Iran, Lateinamerika (Kolumbien! Brasilien, Ecuador), Südostasien (Indonesien!), Osteuropa, Eritrea und Äthiopien würde er Augen machen. Italien und Südspanien (nicht etwa wie eingezeichnet Katalonien, sondern umgekehrt) sind wohl generell eine eigene Liga, wie auch die Kalifonrierinnen innerhalb Amerika. Die Skandinavierinnen hingegen sind wesentlich unattraktiver als ihr vorauseilender Ruf. Und Britinnen above average ist ja wohl ein Witz.
          Bei Deutschland stimmt meinem Geschmack nach zumindest das Binnenverhältnis.

        • Dass Frauen in Russland “mittelmäßig” sind, im Gegensatz zu uns, glaube ich nun allerdings nicht^^

          Deutschland ist doch ziemlich „bunt“. ^^

          Im Süden perfekt, im Norden schön und im Osten sowie Mitteldeutschland immer noch attraktiv.

          Im Westen Russlands sollen die Frauen doch ebenfalls schön sein. Abzüge gibt es erst im asiatischen Teil.

        • „Und Britinnen above average ist ja wohl ein Witz.“

          Ja, ich war schon eine Weile in England. Aber die Männer sind auch nicht so doll, also jetzt rein knallhart von der Optik her. Aber sie sind oft ganz cool und ich liebe den britischen Akzent.

          Bei den Männern würde ich fast sagen, dass Nordafrikaner die Nase vorne haben optisch.

      • Das mit den Schwarzen stimmt aber, david.
        bei ok cupid gibt es viele Datensätze und auch da kommt keine ethnische Gruppe so schlecht weg, wie schwarze Frauen.

        • allerdings mögen schwarze Frauen auch niemanden anders als Schwarze^^
          Also die selektieren auch stark.

          Lol und weiße Frauen mögen nur weiße Männer^^
          Das ist doch aber mal nett, bei allem medialen Hetzen gegen Weiße Männer, oder?
          Im Grunde sind weiße Männer die beliebteste Rasse zumindest bei okcupid.

        • Das mit den Schwarzen stimmt aber, david.

          Das mit Schwarzen und Aboriginees? Nein, stimmt nicht.
          Das weiße Männer schwarze Frauen im Schnitt weniger attraktiv finden, sicher.

          Ich war sehr überrascht, wie viele schwarze Göttinnen ich in Afrika getroffen habe, wirklich weit mehr als erwartet. Aber ja, im Schnitt wahrscheinlich dann doch deutlich unattraktiver.
          Gilt aber halt nicht für Lateinamerika und Asien.

          Und die Präferenzen von Frauen sind leider wohl stark mit dem sozioökonomischen Status konfundiert, daher würde ich darauf nicht zu viel geben.

      • Die Daten sind ha nicht von ihm.

        Ist erst einmal egal wer’s präsentiert. Scheint aus einem Peer Review Psychology Journal zu sein.

        • die Quelle steht da doch: anecdotal evidence etc

          Das Bild stammt meines wissens nach von 4chan.

    • Kolumbianerinnen sind horrible und deutsche Frauen sind beautiful? ich lach mich scheckig!

      • 🙂

        Die pickeligen Emanzen aus Norwegen als „absolute perfection“ zu beschreiben finde ich fast noch witziger.

  32. http://www.taz.de/Kolumne-Mittelalter/!5269865/

    „Gefragt, ob er die Sache mit dem Rechteextremismus nicht zu deutschzentriert sehe, sagte Roth dann noch etwas so Naheliegendes wie Verdrängtes: Deutschland ist das Land des Holocaust.

    Wer hierzulande für Pegida auf die Straße geht, wer AfD wählt, wer Hasskommentare in sozialen Medien schreibt, wer Unterkünfte für vertriebene Menschen anzündet, der tut das in der Nachfolge des industriellen Massenmords an den Juden. Das muss man wissen.“

    xD

    ist das eigentlich noch Meinung oder schon Verleumdung?

    • ist das eigentlich noch Meinung oder schon Verleumdung?

      Das dürfte schon als Volksverhetzung durch Verharmlosung des Holocaust durchgehen.

  33. Das plötzliche Ableben, und insbesondere die Umstände bzw Umgang da herum, des Supreme Court Richters Scalia schlägt hohe Wellen.

    1986 von Reagan ernannt stand er für ein Bollwerk der freien Rede.

    Und das Obama nun noch kurz vor seinem Amtsende einen linksregressiven dort einsetzen könnte läßt nun die Theorien blühen.

      • Nette Verschwörungstheorie.

    • Nicht zu vergessen stand er für die Strafbarkeit von Homosexualität und die Hinrichtung nicht eindeutig überführter Häftlinge.

      • Ich hatte mich schon gewundert, stand Reagan doch nicht gerade für Liberalismus.

    • Ach ja, ein rassistischer Theokrat war er auch noch.

      • Ja, ja und auch sonst ein Ungeheuer.

        Linker Unterstellungs- und Dämonisierungsschwachsinn.

        Auf jeden Fall ist am Umgang mit dem Fall was faul. Und das wirft dann die Frage auf warum?

        • „Linker Unterstellungs- und Dämonisierungsschwachsinn.“

          Soll das eine Widerlegung sein? Hast Du Dir denn Scalias Urteile und Urteilsbegründungen mal zur Gemüte geführt? Wenigstens das Video geschaut?
          Vmtl. nicht.

          „Und das wirft dann die Frage auf warum?“

          Psst, ein Geheimnis: Obama hat ihn kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft umbringen lassen, um eine kuulturmarxistische Lesbo-Feministin auf die Richterbank zu setzen, mit dem Ziel Amerika zu zerstören.

        • Obama bzw seine Admin hat auch Isis ausgerüstet. Und ein bisschen mitgerührt.

    • Kyle analysiert:

      • Er mag keine Homo’s.

        Ist es das 🙂

        • Würde das nicht genügen?

  34. Es liegt was in der Luft.

    Mir kommt das auch komisch vor.

    https://twitter.com/wiemanindenwald/status/699316981611302914?s=09

    • Es könnte sein, dass die Kontrolle auf Geldbewegungen vorbereitet wird im Angesicht eines möglichen Kollapps bzw. um komplett zentralwirtschaftlich zu verdecken. Mit Negativzinsen, dh Flucht vor dieser Enteignung zu unterbinden.

  35. Das hier schon durch?

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mysterioese-flucht-die-befreiende-macht-der-liebe-14071786.html

    • „Nach den Angaben des ehemaligen Mitinsassen hat Kiko die Wärterin um den Finger gewickelt. Der Syrer habe sich als Opfer geriert und darüber gejammert, wie sehr er bis heute unter der Flucht aus seiner alten Heimat leide. „“

      Kennst du den Film „Pain and Gain“?
      Da gibt es doch die Szene, wo der Schwarze zum Arzt geht, weil er keine Erektion mehr kriegen kann, wegen Steroiden. Die Arzthelferin sieht ihn dann weinen und steht auf Schwarze und sagt irgendwie sowas wie „Es gibt nichts Heißeres als einen großen schwarzen Mann, der weint“.
      Manche Frauen sprechen halt irgendwie an auf die Kombination von „Gefährlichkeit“ und „Verletzlichkeit“. Ich schätze, das ist so eine Art Pferdeflüsterin-Syndrom, dass man halt die eine ist, die zu ihm durchdringt und er sich ändert oder so ein Kack.
      Aber mach daraus jetzt bitte kein „Sieht ihr? Frauen stehen auf Vergewaltiger“ oder so^^

      Und sie hat auch gleich angefangen, sich mit dem Koran zu beschäftigen? omg was ist das bloß für ein Scheiß. Soll sie doch gleich mit ihm nach Syrien rüber machen.

      • In seinem Fall könnte man das unter „wounded warrior“- oder vulnerability-game einsortieren. Wenn er nicht wirklich darunter leidet, sondern nur so tut und sie es glaubt, wirkt es umso besser.

      • „Soll sie doch gleich mit ihm nach Syrien rüber machen.“

        Da ist sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits, wenn man den schweizer Medien glauben darf…

        „Aber mach daraus jetzt bitte kein “Sieht ihr? Frauen stehen auf Vergewaltiger” oder so^^“

        Breivik soll sich laut dem Artikel in 20 Minuten übrigens gar nicht mehr vor Verehrerinnen retten können. Wärter hatten von hunderten von Briefen von Frauen gesprochen…

        Gewaltbereitschaft korreliert sicherlich nicht negativ mit der Anzahl an Sexpartnern; das Beispiel hat von Scott Alexander hat Christian auch schon einmal hier gebracht; dort hatte er einen Psychologen, der selber mit 45 noch nie in einer Beziehung war und einen Patienten, der regelmässig Frauen krankenhausreif geschlagen hat und eine Affäre in der aktuellen Ehe mit seiner Exfrau hatte (die er auch misshandelt hat) und deshalb bei ihm in Behandlung war.

        Das natürlich ohne moralische Wertung, aber die Einschätzung des Ehemanns ist wohl sehr nahe dran.

        • ja und? Nicht repräsentativ.
          Es gibt auch millionen Leute mit Fußfetisch oder Windelfetisch.

        • Mich beeindruckt es nicht beonders, wenn man als Mann in der Lage ist, eine Frau physisch zu überwältigen, zumal, wenn im individuellen Fall das körperliche Gefälle nicht klein ist.
          Und ich halte Frauen, die deswegen auf „Uuh, er ist ja so stark“ schielen für ziemlich dämlich, weil das nichts über das Wirken im Außen aussagt.
          Wenn ich auf sowas Wert legen würde, würde ich eher darauf achten, wie er sich auf der Straße mit anderen Männern „verkauft“ prügeltechnisch als bei einem Ehestreit mit mir^^
          Einen Mann danach zu selektieren, ob er in der Lage ist, einen zu verhauen, ist ja nun…äh…naja, kann man natürlich machen, jeder wie er mag.

          „Das natürlich ohne moralische Wertung, aber die Einschätzung des Ehemanns ist wohl sehr nahe dran.“

          Sicher, einer Frau mit solchen Bedürfnissen kann ein normaler Mann natürlich nicht gerecht werden. Ist dann halt auch die Frage, ob/wieso man das wollen sollte und ob man wirklich zum Vergewaltiger o.ä. werden will, nur um seine Freundin (eventuell) zu beeindrucken.

        • „Wenn ich auf sowas Wert legen würde, würde ich eher darauf achten, wie er sich auf der Straße mit anderen Männern “verkauft” prügeltechnisch als bei einem Ehestreit mit mir^^“

          Du bist hier sicher lange genug um zu wissen, dass ein hohes Gewaltpotential evolutionär sicher nicht primär bei Frauen gut ankommt, weil Frauen es mögen, wenn ein Mann sie zusammenschlägt, sondern weil es neben Durchsetzungsvermögen vor allem die Chance steigert, dass er anderen Männern gegenüber auch schnell und entschieden Gewalt anwendet; hier dürfte sich ein Gesamtpaket durchgesetzt haben, bei dem der positive Selektionseffekt (Gewalt gegen Kontrahenten) den negativen übertrumpft (Gewalt gegen die Frau/Nachkommen).

          „Ist dann halt auch die Frage, ob/wieso man das wollen sollte und ob man wirklich zum Vergewaltiger o.ä. werden will, nur um seine Freundin (eventuell) zu beeindrucken.“

          Das sollte nie ein Mann tun und mit solchen Frauen sollte man auch keine Bindungen eingehen, das ist natürlich klar.

          „Nicht repräsentativ.“

          http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2890736/Is-going-war-attracting-women-Violent-conflict-men-biological-benefit-attracting-females-study-finds.html

          Je nach Auslegung schon; reproduktiver Erfolg war und ist in einigen Population sehr wohl an die Gewaltbereitschaft gekoppelt (siehe Yanomami und weniger drastisch bei der schwarzen Bevölkerung in Amerika.) Die Anzahl an Sexualpartnern bei straffälligen Männern ist auch in Europa überdurchschnittlich hoch.

        • ich bin lange genug hier, um zu „wissen“, das laut Studien, „ich“, also Frauen, genauso gewalttätig wie Männer sind und die meisten häuslichen Aggressionen von Frauen ausgehen. Frauen ihre Männer als öfter schlagen als umgekehrt.

          Insofern erschließt sich mir das nicht. Naja, bei mir hat sich evolutionär wohl eher Logik durchgesetzt. Ich würde in dem Fall also einfach beobachten, wie sich ein Mann benimmt und dann versuchen die Aufmerksamkeit des gröbsten Grobians zu erreichen oder ich würde, nachdem ich die Aufmerksamkeit eines ggf interessanten Mannes erreicht habe, ihn in einen Konflikt mit einem anderen Mann verwickeln und dann schauen, wie er reagiert. Aber wie gesagt, jeder wie er mag.

          „Je nach Auslegung schon; reproduktiver Erfolg war und ist in einigen Population sehr wohl an die Gewaltbereitschaft gekoppelt (siehe Yanomami und weniger drastisch bei der schwarzen Bevölkerung in Amerika.) Die Anzahl an Sexualpartnern bei straffälligen Männern ist auch in Europa überdurchschnittlich hoch.“

          Vielleicht weil sie mehr testosteron haben und Männer mit mehr Testosteron einen höheren Trieb und eine höhere Neigung zur Promiskuität haben?

    • Schöne Geschichte, da steckt viel drin.

  36. Gab es eigentlich schon mal einen Artikel über die „Pink Tax“?
    Scheint in Deutschland noch kein großes Thema zu sein – aber man(n) kann darauf wetten, dass auch hierzulande Feministinnen irgendwann darüber rumjammern werden, um sich noch unterdrückter zu fühlen.

    Ausgangsthese:
    Identische Produkte und Dienstleistungen sind teurer für Frauen als für Männer.

    Realität:
    Die verglichenen Produkte und Dienstleistungen sind natürlich nicht identisch.

    Fazit: Feministen lügen.

    Der TL;DR analysiert das sehr gut:

    • Ich hatte das mal anlässlich eines sehr dummen Tumblr-Beitrags aufgegriffen, aber nicht annähernd so sorgfältig recherchiert wie tl;dr.

      Dass die Produkte tatsächlich unterschiedlich sind, finde ich eigentlich weit weniger interessant, als dass Frauen es sich leisten können, scheinbar identische Produkte zu höherem Preis zu kaufen, nur weil sie rosa sind.
      Das spricht für ein Leben im Überfluss, nicht für ein Leben in Unterdrückung.

      • „Das spricht für ein Leben im Überfluss, nicht für ein Leben in Unterdrückung.“

        Korrekt. Esther Vilar hatte auch hier recht.

        • Zu diesem Thema ist eigentlich alles gesagt: Feministinnen verstehen nichts von Ökonomie, also von Absatztheorie, preisbereitchaften, irrationalem Konsumverhalten sowie von emotionalen Zusatznutzen der über den Kernnutzen hinausgeht.

          Ich sehe die höhere preisbereitschaft bei jeder meiner Freundinnen. Ich kaufe ein duschgel für 1,65 je 250 ml. Meine freundin ist bereit für ihres 1,97 zu zahlen. Fair enough kommt hinzu: meines nutze ich auch für die Haare, sie ihres nicht. Also wird noch ein Shampoo für 2,50 gekauft. Hier ist frau also schon beim doppelten. Dann natürlich kommt noch eine Spülung für die Haare hinzu, ca. 2 Euro. Gut ich habe kürzere Haare als sie, aber allein für körperreinigung ist schnell beim dreifachen. Und ao geht das überall weiter.

          Unternehmen schöpfen die preisbereitschaft natürlich ab. Würden frauen sich ökonomisch bei körperreinigung verhalten, gäbe es die haar+Körper duschgels auch für frauen. Die gibt es aber komischerweise nur für Männer. Malr privilege by OWN CHOICES!

        • Ich sehe das bei meiner Freundin oft, dass sie selbst ohne jegliche Kenntnis und Erfahrungswerte über die Unterschiede/Inhaltsstoffe von Konkurrenzprodukten mindestens das mittlere Preissegment wählt. Das billigste Duschgel KANN gar nicht gut sein, warum wäre es sonst so billig?
          Wer Frauen die Produkte zu billig anbietet, macht also gleich einen doppelten Fehler.

      • Frauen es sich leisten können, scheinbar identische Produkte zu höherem Preis zu kaufen, nur weil sie rosa sind.

        Oft sind sie es ja nicht einmal. Meine Schwester hat vor Jahren als Schülerin immer meine gebrauchten Klingen recycelt. Für mich waren die Dinger aufgebraucht und für sie funktionierten sie immer noch besser als die teureren Klingen für ihren Ladyshaver.

        Nebenbei erinnert mich das an eine Gegebenheit, bei der ich den Ladyshaver einer Bekanntschaft mit neuer Klinge benutzt hatte um mich zu rasieren. Jeder Einwegrasierer liefert ein besseres Ergebnis…

        • hmmm, tl;dr verweist auf Berichte der Hersteller, die dokumentieren, mit welchem Aufwand die Entwicklung der Rasierer für Frauen verbunden sind.

          Es kann ja sein, dass die Bemühungen nicht erfolgreich sind, aber die Hersteller versuchen nach Kräften, speziellen Lösungen für die Eigenheiten weiblicher Körper zu erschaffen.
          Der Preis hat also mindestens zwei Gründe: zum einen können und mögen sich Frauen den Preis augenscheinlich leisten und zum anderen steckt auch mehr Entwicklungsaufwand drin.

        • Es kann ja sein, dass die Bemühungen nicht erfolgreich sind, aber die Hersteller versuchen nach Kräften, speziellen Lösungen für die Eigenheiten weiblicher Körper zu erschaffen.

          Das glaube ich sogar ungesehen. Nur sollte einem natürlich auch klar sein, dass die Hersteller das nicht aus reiner Nächstenliebe machen, sondern weil sie damit ihren Umsatz steigern können.

          Von hinten her gedacht gilt also auch, wenn Frauen die Preise nicht zahlen würden, könnte sie niemand verlangen.

          Das hört ja nicht bei Rasierern auf. Selbst Fertigmischungen für profane Dinge wie Pfannkuchen lassen sich verkaufen. Oder ein 1,5kg Sack Putz kostet im Baumarkt unter Umständen mehr als der gleiche Putz im 25kg Sack.

        • ganz ehrlich, Männerrasierer sind besser und billiger, weil die für männliche Bartstoppeln konzipiert sind. Da kann weibliches Beinhaar nicht mithalten, dafür geht dann alles glatt und es gibt keine Stoppeln.
          Am Besten ist aber, man macht sich Zuckerpaste auf die Beine, dann hat man Wchen lang Ruhe.

          Könnte man eigentlich auch einem Mann das Gesicht auf diese Weise enthaaren, auch wenn es wehtut? Damit hätte ein Mann, der keinen Bart will ziemlich lange Ruhe.

        • Könnte man eigentlich auch einem Mann das Gesicht auf diese Weise enthaaren, auch wenn es wehtut? Damit hätte ein Mann, der keinen Bart will ziemlich lange Ruhe.

          Ja, geht. Wird selten auch von heterosexuellen cis-Männern gemacht.

  37. Frauen sind immer benachteiligt?! (via LTO)

    Um der Todesstrafe zu entgehen, hat sich eine vietnamesische Gefangene von einem Mithäftling Sperma gekauft – im April soll ihr Kind zur Welt kommen. Schwangere und Mütter von Kindern unter drei Jahren dürfen in Vietnam nicht hingerichtet werden. Wie die Zeitung Thanh Nien unter Berufung auf Ermittler am Dienstag berichtete, wurden nun vier Wärter suspendiert.

    • Ein nicht sehr neuer oder origineller Trick.
      Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Bonny

    • Einen solchen Fall kenne ich auch aus Laos, wo eine britische Touristin wegen eines Drogendelikts hingerichtet werden sollte.

      Einen Skandal kann ich darin aber nicht erkennen. Es wäre schließlich noch größeres Unrecht (die die Todesstrafe ohnehin ist), zusätzlich unschuldiges ungeborenes Leben hinzurichten. Und dass jemand sich (im wahrsten Sinne) an jeden Strohhalm klammert um zu überleben, ist auch sehr menschlich.
      Außerdem versucht man diesem Schlupfloch ja offenbar vorzubeugen.

      • Das für sich alleine genommen ist natürlich verständlich und auch richtig. Nur ändert es letztendlich die Konsequenzen grundlegend:

        Wenn die Todesstrafe gegen eine Schwangere oder Mutter eines Kindes unter drei Jahren verhängt wurde, muss sie dem Gesetz zufolge in lebenslange Haft umgewandelt werden.

        Man könnte darüber streiten, ob lebenslange Haft (wörtlich genommen) in dem Fall besser ist. Eine objektive Ungleichbehandlung stellt es trotzdem dar. Vater zu werden schützt mit Sicherheit nicht vor Vollstreckung.

      • Es stimmt, dass die Todesstrafe verachtenswert ist. Ich lehne sie entschieden ab.

        Aber genauso grenzenlos ist meine Verachtung gegenüber dieser Frau. Das Kind wird hier vollkommen instrumentalisiert und ausgenutzt. Die Perspektive nur geboren worden zu sein, damit Mutti der Todesstrafe entgeht, von gekauften Sperma eines Mithäftlings. Was für ein Leben wird dieses Kind erleiden müssen. Das ist entsetzlich.

        • Äh, hallo? Vom Drogenschmuggel abgesehen (eine solche Anzeige kann auch durch Pech, Unachtsamkeit am Flughafen oder wahrscheinlich akute Geldnöte+unmoralisches Angebot bedingt sein) hat die Frau nichts schlimmeres getan, als schlicht ohne Verhütung Sperma in sich aufzunehmen.
          Das tun Millionen Frauen tagtäglich (mit exakt gleichsamer Schuld des Besamers) aus weitaus dümmeren Gründen, als das eigene Leben zu retten. Der Mithäftling hat das identische Ereignis für Geld mitverantwortet und wird nicht verachtet?

          Ja, das Kind kann nichts dafür dass seine leiblichen Eltern unverhältnismäßige Hafstrafen bekommen haben, keine Liebesbeziehung unterhalten und sich wohl auch nie um es kümmern werden können. Vielleicht wird es sie niemals kennenlernen. Es wird wohl bei Adoptiveltern aufwachsen, womöglich sogar bei Deutschen (zumindest suchten die früher oft in Vietnam). Unter verkorksten Umständen zur Welt zu kommen, macht beileibe noch kein verkorkstes Leben.

        • Warum wird das leben des Kindes unbedingt schrecklich?

          Ich finde es sehr menschlich leben zu wollen. Es wäre sogar menschlich noch Nachwuchs zeugen zu wollen bevor man stirbt. Machten ja genug Soldaten auch.

          Es schließt noch nicht mal aus, dass sie das Kind liebt und es sicherlich auch gerne länger als Mutter betreuen wurde

  38. (Femists hate feminists.)

    „Hot Feminist.“

    Polly Vernon: ‚All the attention came from women telling me how stupid my book was‘

    When Hot Feminist was published, Polly Vernon expected some contention – but not the sustained barrage of hate it produced on Twitter and elsewhere

    http://www.theguardian.com/books/2016/feb/16/polly-vernon-hot-feminist-all-the-attention-came-from-women-telling-me-how-stupid-my-book-was?CMP=Share_iOSApp_Other

    • Coole Anti-Werbung. Die Republikaner lassen sich echt was einfallen. 😀

      • Rapepulikaner bitte!

      • Das ist keine Kampagne der Republikaner, das sind die beiden heißesten MRA-Mädels! Die werden sich den Ulk auch ganz alleine ausgedacht haben^^

    • Lauren und Shoe.

      Mit Raute zum Schluß!

      • #MakeWomenLegalAgain

        #HillarysVag2016 (Sargon’s Vorschlag)

  39. Denn Schwe­sigs Haus ar­bei­tet lang­sam. Lan­des­mi­nis­te­ri­en war­ten oft mo­na­te­lang auf Ant­wort aus Ber­lin, An­fra­gen der Op­po­si­ti­on wer­den spä­ter be­ar­bei­tet als ei­gent­lich vor­ge­schrie­ben. Für vie­le Mit­ar­bei­ter ha­ben die Ver­zö­ge­run­gen eine Er­klä­rung: Schwe­sig ist zu häu­fig nicht zu er­rei­chen, will aber bei al­lem mit­ent­schei­den.

    https://magazin.spiegel.de/SP/2016/6/142514191/

    Jaja, die Scheiß-Anwesenheitskultur, in der man nicht mal ein Ministerium mit Teilzeistelle führen kann. Man sollte die Arbeitszeit für alle gesetzlich auf 15 Stunden begrenzen, vor allem für Spiegel-Redakteure!

  40. Lustig, Leute die Sarkessian verteidigen wollen, widerlegen sie. ^^

  41. Schwarze überhöhen ihre Innovationkraft um Weiße doof aussehen zu lassen… Problem ist bloß das es eine Realität gibt.

    Aber ändert man die Hautfarbe von eine paar Erfindern und tut so als ob die Weißen, die meist doch einen ziemlich wichtigen unt teilweise den wesentlichen Anteil an den anderen genannten Erfindungen hatten, nicht existierten, dann ist dieses MTV-Video korrekt.

    NEXT!

    Vor allem: Wie dumm! Das Jahr hat 12 Monate. Es gibt einen „Black History Month“ in den USA. Wenn jetzt jemand einen „White History Month“ haben will, heißt das nicht automatisch das man den „Black History Month“ abschaffen oder das was Schwarze erreicht haben, unsichtbar machen will. Aber MTV will es so vermitteln.

  42. Interessant, vor allem aber brisant:


    Dass der moderne Europäer ein bis vier Prozent seines Erbguts dem Neandertaler verdankt, ist seit einigen Jahren bekannt.

    Viel ist es nicht, was der Neandertaler in unserem Erbgut hinterlassen hat – das wenige aber hat es in sich. Das Risiko, von Nikotin abhängig zu werden, werde ebenso von Neandertaler-Erbgut beeinflusst wie das für Depressionen, berichten Forscher im Fachmagazin „Science“.

    Insgesamt sei eine überraschend große Zahl der Abschnitte mit psychiatrischen oder neurologischen Effekten verbunden.

    „Eine Nacht mit einem Neandertaler war ein kleiner Preis, um Tausende Jahre Adaption zu gewinnen“, kommentiert Capra.

    Interessant wäre aus seiner Sicht ein Vergleich mit Krankheitshäufigkeiten von Menschen ohne Neandertaler-Erbgut – etwa Afrikanern.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mensch-neandertaler-gene-beeinflussen-gesundheit-a-1077055.html

    Ein bis vier Prozent „artfremde“ Gene, die zur Anpassung an den nördlichen Lebensraum, aber auch Krankheitsrisiken beitrugen…


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