21 Fragen an Feministinnen (im Stil der 36 Fragen an Männer)

Only Me hat sich mal 21 Fragen im Stil der 36 Fragen, die Feministinnen an Männer gerichtet haben (also mit unterstellenden Vorhaltungen) , ausgedacht. Feministinnen (oder auch Frauen allgemein) dürfen diese gerne aufgreifen und beantworten:

1) Warum hasst ihr Dokumentationen über Technologie, Kunst und Architektur? Oder habt ihr nur das Gefühl, ihr müsstet RomComs besser finden?

2) Jeder hätte Gewinn davon,Kant im Original zu lesen. Das ist ein Fakt.

3) Warum schaut ihr euch nur Filme an, in denen Frauen über Männer reden? Ihr könntet doch auch Filme schauen, in denen Männer über Sport reden?

4) Warum geht ihr automatisch davon aus, dass ein Mann in einem Film der Bösewicht ist, nur weil er nicht nett zu einer Frau ist?

5) Warum schaut ihr euch weibliche Comedians an, die Comedy wie vor 40 Jahren machen? Es gibt viele gute männliche Comedians mit neuen Ideen, die man statt dessen sehen könnte.

6) Warum glaubt ihr, Männer seien euch 20 Jahre Versorgung schuldig, nur weil ihr nicht mit Verhütungsmitteln umgehen könnt?

7) Wieso glaubt ihr, ein Mann sei schwul oder ein Schlappschwanz, nur weil er mit euch nichts zu tun haben will?

8) Wieso finden Frauen “Arschloch” sexier als “aufmerksam”?

9) In welcher Welt bedeutet “Lass uns was zusammen machen” automatisch “Aber du zahlst”?

10) Warum behauptet ihr, Frauen könnten alles, was Männer können, dazu noch rückwärts und in Stöckelschuhen, aber dann schafft ihr es noch nicht mal, euren eigenen Computer am laufen zu halten?

11) Warum glaubst du, dass ein Mann dir Aufmerksamkeit und Geld schuldet, nur weil du ihn anlächelst?

12) Wie kommst du auf die Idee, ich würde dich beschützen wollen, wenn du unmotiviert einen Streit mit Fremden vom Zaun brichst?

13) Warum glaubst du, alles Schlechte der Welt ginge von (allen) Männern aus, wenn du deinen Vater, deinen Mann liebst? Oder tust du nur so, als würdest du die Männer in deinem Leben lieben?

14) Wie fühlt es sich an, wenn deine männlichen Kollegen deinetwegen Überstunden schieben müssen, nur weil du von deinem Job überfordert bist?

15) Warum müsst ihr, auch in überfüllten U-Bahnen, immer eure Taschen auf den Sitz neben euch stellen? Und dann das Gestinke. Wieso glaubt ihr “genug Parfüm” ist gleichbedeutend mit “muss man auch 100 Meter weiter noch riechen können”?

16) Warum gelten Frauen als das “gute” Geschlecht, wenn 50% aller Abscheulichkeiten auf der Welt von Frauen begangen werden? Statistisch gesehen ist die gefährlichste Person für ein Kind die eigene Mutter.

17) Wieso kannst du keinen Mann ernst nehmen, der Schwäche zeigt? Außer in ganz eng umrissenen Grenzen, also z.B. wenn er weint, weil das Haus, das er dir eigenhändig gebaut hat, in Eingangsbereich nicht die richtige Farbe hat.

18) Warum musst du eigentlich ständig deine sekundären Sexualmerkmale präsentieren?

19) Warum müssen Frauen eigentich jede Diskussion ins Emotionale ziehen und stehen mit Logik auf Kriegsfuß? Ein guter Syllogismus ist eine schöne Sache.

20) Warum lügen so viele Frauen, wenn es um sexuelle Belästigung geht? Kennt ihr das Sprichwort “Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht” nicht?

21) Warum kriegen Frauen auch nach vielen Jahren, in denen sie hätten üben können, ihre Emotionen zu kontrollieren, die Auswirkungen der mit der Regel verbundenen Hormonschwankungen nicht auf die Reihe?

Ergänzungen sind auch gerne gesehen. Ist ja noch Platz bis 36…

Advertisements

77 Gedanken zu “21 Fragen an Feministinnen (im Stil der 36 Fragen an Männer)

  1. Ich hab mal den Rest geschrieben. (Danke noch mal an Adrian für seine Übersetzungen)

    22) Warum findest du es verwerflich, wenn ein Mann in seinem Profil in einer Partnerbörse seine Körpergröße oder sein Gehalt nach oben abrundet?

    22a) Wir könnten genauso empört reagieren, wenn eine Frau ihr Gewicht nach unten abrundet.

    23) Wieso kommt ihr nicht damit klar, dass Gesetze von den Menschen gemacht werden, die ihr selbst gewählt habt? Die Mehrheit der Wahlberechtigten sind Frauen!

    23a) Wisst ihr etwa nicht, was ihr tut?

    24) Warum finden Frauen den männlichen Körper nicht annähernd so attraktiv, wie Männer den weiblichen Körper? Mögt ihr eigentlich doch keinen Sex an sich, sondern nur das Gefühl der Macht, wenn ihr begehrt werdet?

    25) Wie fühlt es sich an, wenn du irgendwann so alt und unattraktiv bist, dass kein Mann mehr bereit ist, dich – wie in den 20 Jahren zuvor – auf Händen zu tragen?

    26) Wird es dir jemals zu doof, bei jedem Scheitern die Schuld von dir zu schieben, vorzugsweise auf Männer?

    27) Wieso kapiert keine Frau, dass Gleichberechtigung nicht ohne Gleichverpflichtung funktioniert?

    28) Wieso hast du nichts Vernünftiges studiert?

    29) In welcher Welt gibt es Arbeitgeber, denen Rumlabern so viel wert ist wie handfeste Ingenieursleistungen?

    29a) Kennst du die Geschichte aus Kanada, wo vom Staat versucht wurde, Reinigungskräften das selbe Gehalt wie Bauarbeitern zu zahlen und sich in kurzer Zeit so viele Bauarbeiter auf Reinigungsjobs bewarben, dass das Projekt schnell wieder eingestellt werden musste? Überrascht dich die Geschichte?

    30) Wieso sträubst du dich mit jeder Faser gegen die Vorstellung, für den Rest deines Lebens für deinen männlichen Partner finanziell verantwortlich zu sein? Männer machen das seit Jahrhunderten für ihre Frauen. Bist du nicht für Gleichheit?

    31a) Wieso kannst du in Diskussionen nicht mal sachlich bleiben? Wieso fängst du immer an zu zicken?

    31b) Wieso hast du nur Respekt vor Männern, die dir gegenüber regelmäßig Rückgrat zeigen? Ist Konzilianz in deinen Augen keine Tugend?

    32) Warum gehst du nicht dazwischen, wenn Frauen hinter verschlossenen Türen vom Tod aller Männer phantasieren?

    33) Warum hast du solche Angst davor, deine eigenen Privilegien anzuerkennen?

    33a) Es bedeutet ja nicht, dass Du ein schlechter Mensch bist. Du solltest die Privilegien lediglich anerkennen, und etwas dagegen tun.

    • Juhuu noch mehr lustige Fragen ;D

      Hier meine mehr oder weniger ernsten Antworten.

      22.
      A) Die Körpergröße und das Gehalt sind wichtige Kriterien, nach denen Frau sich einen Mann auswählt, da muss das natürlich korrekt sein.

      B) Was du hier so nett abrunden nennst (nebenbei wäre der korrekte Begriff aufrunden), ist einfach eine Lüge und Lügen sind scheisse! Außerdem, wenn jemandem diese Kriterien wichtig sind und sich beim Treffen dann rausstellt, dass gelogen wurde, haben beide nur Zeit verschwendet.
      Und gibt es ernsthaft Partnerbörsen, bei denen das Gehalt angegeben wird?

      23.
      A) Aber durch Wählen haben wir sowieso keine ernsthafte Chance. Die Politiker sind eine eingeschworene Gruppe von zum Großteil weißen, heterosexuellen Männern, da hat man als Frau sich nur eine Chance, wenn man handelt wie die. Dann ist es auch egal wen man wählt.

      B) das ist mir zu lächerlich…

      24.
      A) Männer sind einfach nicht so attraktiv wie Frauen, schon das hässliche Gehänge zwischen den Beinen…
      Frauen sind wunderschön mit weicher Haut und sanften Rundungen, ganz anders als Männer!
      Keine Frau mag Sex mit Männern. Heterosexueller Sex ist immer eine Vergewaltigung und eigentlich gibt es auch sowas wie einen vaginalen Orgasmus gar nicht. Diesen Mythos haben Männer erfunden, damit Frauen mit Ihnen Sex haben.

      B) Ich finde sowohl manche Männer als auch manche Frauen attraktiv. Und ich habe mir auch schon mal einen Table Dancevon einem sehr attraktiven Mann gegönnt.
      Macht begehrt zu werden? Beim Sex gebe ich dir Macht eigentlich ganz gerne ab 😉

      25.
      A) Ich habe das Recht von Männern auf Händen getragen zu werden! Als andere wäre sexistisch!

      B) Alt werde ich wohl irgendwann sein. Aber Attraktivität hat was mit Ausstrahlung zu tun, da mache ich mir ehrlich gesagt wenig Sorgen.

      26.
      A) Was genau ist hier gefragt? Also ich kann mich nicht erinnern, jemals an irgendwas gescheitert zu sein! Wenn dann gab es sicher gute Gründe, für die ich nichts konnte.

      B) Ich schiebe auf niemanden irgendeine Schuld und fände das auch albern.

      27.
      A) Es geht doch jetzt erstmal darum, dass die vergangenen Jahrtausende an Unrecht und Unterdrückung wieder ausgeglichen werden. Da hat sicher kein Mann das Recht irgendwas von einer Frau zu fordern

      B) Aber dem würde ich doch gar nicht widersprechen, außer in dem Punkt, dass das keine Frau kapiert

      28.
      A) Du als Mann hast überhaupt kein Recht irgendwie über mich zu urteilen! Männer sind doch schuld, dass kleinen Mädchen bereits erzählt wird, sie seien mathematisChristian völlig unbegabt. Da ist es dann nur normal, dass eine Frau eher ein Laberfach studiert.

      B) Ich habe Wirtschaftsingeneurwesen Elektrotechnik studiert, denke eigentlich das ist ganz vernünftig.

      29.
      A) Was du hier einfach so als rumlabern bezeichnest, ist oft extrem anspruchsvoll. Viel anspruchsvoller als irgendwo ein paar Schrauben reinzudrehen.

      B) Es ist völlig egal, wie anspruchsvoll ein Beruf ist, Gehalt wird immer nur durch Angebot und Nachfrage reguliert.

      Fortsetzung folgt…

      • „A) Männer sind einfach nicht so attraktiv wie Frauen, schon das hässliche Gehänge zwischen den Beinen…
        Frauen sind wunderschön mit weicher Haut und sanften Rundungen, ganz anders als Männer!“

        EIne Vagina ist an sich gesehen auch nicht hübscher als ein Schwanz, sieht eigentlich sogar ziemlich monströs aus.

        Obwohl hetero, finde ich Männer eigentlich objektiv gesehen schöner als Frauen, weil man die Körperspannung, die Muskeln sehen kann.

        (natürlich nicht bei fettleibigen Männern).

        Der weibliche Körper besteht halt mehr aus Fett.

        Letztendlich sind natürlich beide Geschlechter auf ihre Weise schön. 🙂

  2. Ok, bitte stellt euch hier Mr. Burns aus „The Simpsons“ vor, wie er seine Hände reibt und:

    „Hähähä“

    sagt.

    Das beschreibt meine Gefühle bei der Lektüre dieses Posts. *Thumb up!*

    • Als Aufklärungsphilosoph wird Kant insofern überschätzt als dass alle moderaten Aufklärer überschätzt werden, die Radikalaufklärer waren besser, diesbezüglich stimme ich El_Mocho schon zu. (Allerdings benötigen kulturelle Modernisierungsprozesse trotzdem beides, moderate Aufklärung und Radikalaufklärung.)

      Als Moralphilosoph wird Kant m.E. keineswegs überschätzt, trotz seiner zwanghaften Tendenzen, die in seinem übertriebenen moralischen Rigorismus und seiner Verabsolutierung der Gesinnungsethik zum Ausdruck kamen, war die Ethik von Kant ein großer und wichtiger Schritt hin zur Durchsetzung universalistischer und postkonventioneller Moral.

    • Kant zu lesen ist pure zeitverschwendung.
      Bereits in seinen Präembeln verzapt er Dummschwätz, Falsches und sontigen Unfug – demzufolge ist alles darauf basierende (danachkommende) nicht Wert zu lesen.

      • @ Alex ii

        „Kant zu lesen ist pure zeitverschwendung.“

        Glücklicherweise sehen das viele kluge Leute anders.

        „Bereits in seinen Präembeln verzapt er Dummschwätz, Falsches und sontigen Unfug“

        Und möchtest du diese Aussage auch begründen und belegen?

        “ – demzufolge ist alles darauf basierende (danachkommende) nicht Wert zu lesen.“

        Tatsächlich kannst du das schwerlich beurteilen, wenn du den Rest des Textes nicht gelesen hast. Vielleicht erschließt sich dir der eigentliche und vollständige Sinn der Einleitung ja erst nach Lesen des Textes.
        Zudem folgen wahrscheinlich auch Ausführungen, die von vermeintlichen oder tatsächlichen Fehlern in der Einleitung unabhängig sind. Man kann eine philosophische Schrift oft nicht nicht beurteilen, wenn man nur die Einleitung gelesen hat.

        • Tatsächlich habe ich nichtmal die Einleitung vollständig gelesen.

          ich hörte bei dem Unsinn auf, wo der Wünschelrutengänger sich über die Realität – fehlerhaft – ausließ

          Rund um den Unfug des Raumes und der Zeit (in einem euklidischen Sinn).

          Dies ist falsch.
          Wie es eben gerne falsch ist, wenn ungebildete Wilde über die Realität fabulieren.

    • Kant ist kein Aufklärer, sondern der Totengräber der Aufklärung, zumindest in Deutschland. „Das Wissen begrenzen um dem Glauben Paltz zu schaffen“, „Kritisiert soviel ihr wollt, aber gehorcht.“, dass sind Aussagen, die den Feinden der Aufklärung sehr gut ins Konzept passten. Entsprechend ist die Verbreitung der kantischen Philosophie dann auch politisch gefördert worden.

      • Das ist doch Unsinn.
        Jedes philosophische Buch enthält Probleme und Irrtümer. Daraus folgt nicht, dass das Buch dann auch komplett nutzlos ist. Außerdem ist der philosophisch gebildete Leser in der Regel dazu ausgebildet, eigene Schlussfolgerungen zu ziehen, so dass er über Probleme und Irrtümer hinauskommen kann.

        Ein Philosoph des Formates von Kant lässt sich jedenfalls kaum so apodiktisch aburteilen. Hier braucht es jenseits von Schwarz und Weiß die Offenheit für wichtige Einsichten, auch wenn Kant, wie noch jeder Philosoph, nun einmal Kind seiner Zeit war. Aber der Umgang mit Zeitgeist, also die historisch-kritische Textauslegung gehört ebenfalls zum Instrumentarium des informierten Lesers.

      • @ El_Mocho

        Ich betrachte Kant wie gesagt als Vertreter der moderaten Aufklärung und in diesem Sinne stand er wie die meisten Vertreter der moderaten Aufklärung hinter den Radikalaufklärern zurück, deren Philosophien sehr viel stärker mit modernen Vorstellungen von Menschenrechten, Demokratie und Wissenschaft im Einklang waren.
        Bei vielen Vertretern der moderaten Aufklärung findet sich neben bejahenswertem aufklärerischen Gedankengut auch reaktionärer Müll. So wenig man Letzteres übersehen sollte, sollte man auch Ersteres übersehen.

        Aber Kants tatsächliche Leistungen sehe ich wie gesagt auch eher im Bereich der Ethik und in dieser Hinsicht halte ich ihn für einen wichtigen und dauerhaften Bezugspunkt moralphilosophischer Diskussion.

      • Es ist ja interessant, dass Kants Zeitgenossen beim Erscheinen seiner Werke deren Schwächen und Widersprüche sehr klar sahen und sie auch kritisierten. Friedrich Heinrich Jacobi wies darauf hin, dass das Subjekt mystifiziert und auf gleiche Ebene mit dem gesamten Universum gestellt wird, wenn man davon ausgeht, dass es der Welt die Naturgesetze vorschreibt, und Gottlob Ernst Schulze wies darauf hin, dass man nicht zugleich die Kausalität zu einer Kategorie des Verstandes erklären kann und gleichzeitig behaupten, ein Ding an sich wäre Ursache der Vorstellungen des menschlichen Geistes (was ja das Vorhandensein von Kausalität in der Welt voraussetzt, s. https://de.wikipedia.org/wiki/Gottlob_Ernst_Schulze ). Aber Kants Philosophie setzte sich trotzdem schnell durch und wurde zur Basis des unheilvollen Deutschen Idealismus, dem wir auch Marx (und weniger direkt auch den Faschismus) zu verdanken haben.
        Und natürlich war das ein Prozess, der von Fürsten und Kirchen seiner Zeit begrüßt und unterstützt wurde.

        Dazu schreibt Jonathan Israel:

        „The advantages of Kant’s system for an essentially monarchical-aristocratic society sanctioned by ecclesiastical authority searching for a new kind of moderate Enlightenment moral philosophy based on the divine plan and divine purpose but distinct from morality based on religious authority, on the one hand, and from the quest for human happiness based on equality, the scheme of the radicals, on the other, were
        instantly apparent. First, the moral order and society itself seemed to have become sturdier and more stable through reinstating the primacy of theology over moral and social life by means of a ‘revolution’ confined to the mind. ‘Among all other
        European lands,’ asserted Reinhold, in 1790, ‘Germany is the most disposed towards revolutions of spirit and the least disposed towards political revolutions. …

        Kantianism quickly transcended Germany’s confessional boundaries as well as, from the late 1780s, penetrated Danish-Norwegian cultural space.42 Even if diffused more slowly in Catholic Germany and Austria than in the Protestant north,
        Kantianism was greeted enthusiastically and, again, mainly because philosophy lecturers in South German universities soon judged it the most robust available defence against materialism, determinism, Spinozism, and atheism. The diffusion of Kantianism in the Catholic German-speaking world began just prior to the French Revolution, with the Benedictine Matern Reuss (1751–98), at Wu¨rzburg, in Franconia, among the first—already by 1788—to lecture on Kantianism to Catholic
        students. Intellectually, a parallel bridging process began, slightly earlier, among the Jews of Berlin and Königsberg. …

        In short, Kant’s ‘practical reason’ had the multiple disadvantage of being a tool easily appropriated by theology and by social forces opposed not just to Radical Enlightenment but to all Enlightenment. Kant was an Enlightenment thinker with a marked
        republican, if not democratic, tendency who conceived that the progress of reason working through history would drive the progress of legislation and constitutionality, via separation of powers and the cutting back of princely absolutism. The interests of the majority and the ideal of perpetual peace would eventually gain ground driven by the advance of ‘reason’. But if, at the same time, it is ‘our universal duty to elevate ourselves’ to an ‘ideal of moral perfection’ ultimately fixed and sanctioned by faith and religion then men must, finally, submit to the approval or disapproval of theologians in the sphere of moral action, as Kant’s many Catholic admirers quickly (and enthusiastically)
        grasped, as well as in strictly religious matters; and perhaps even in the sciences and scholarship. …

        Through Kant, God powerfully re-emerged as not just the maker and governor of the universe, and the Creator of all species including the different varieties of men with their varying characteristics, but also what Kant calls ‘the lawgiver of the world in relation to moral laws’.“

        Democratic Enlightenment.Philosophy,Revolution,and Human Rights,1750-1790S. S. 728 ff.

  3. Schon Frage 0) im Original „Wie fühlt es sich an das gleiche Geschlecht wie Donald Trump zu haben “ ist derart bescheuert, daß es schwer fällt, da eine schlagfertige Gegenfrage darauf zu finden.

    Wenn man auf gleichem Niveau bleibt, dann geht eigentlich nur was wie:

    „Wie fühlt es sich an das gleiche Geschlecht wie Beate Zschäpe, Magda Goebbels, oder Imelda Marcos zu haben?“

  4. Ziemlich gute Sachen dabei. Allerdings ist Punkt 2) keine Frage, sondern eine Feststellung und somit nicht beantwortbar.

    Falls only_me nichts dagegen hat, würde ich gerne einen Großteil davon übernehmen, ggf. etwas anpassen und meine 36 daraus machen. Selbstverständlich mit Verlinkung auf den Urheber und hierher, das ist Ehrensache.

    Falls nicht gewünscht, bitte Feedback, denn ich will niemandem seine Idee(n) klauen.

    Der Gedanke an die 36 Gegenfragen gärt übrigens schon ein paar Tagen in mir, auch wenn ich davon ausgehe, das da nichts kommen wird.

    Man könnte es auch als Video, idealerweise mit englischen Untertiteln machen und auf Youtube veröffentlichen. Ich wüsste auch schon jemanden, der dafür bestimmt und gerne sein Gesicht herhält bzw. kenne einen, der den Schnitt und die Untermalung vornehmen würde.

    • „Ziemlich gute Sachen dabei. Allerdings ist Punkt 2) keine Frage, sondern eine Feststellung und somit nicht beantwortbar.“

      Sieh dir das Original an:

      „2) Jeder mag [mir akustisch unverständlich] Jeder mag Beyoncé. Das ist ein Fakt.“

        • Ja, das dachte ich mir. Allerdings ist dann das Ganze als Persiflage anzusehen, was aber die meisten wohl nicht verstehen werden. Allerdings ist es dir auch gut gelungen, @only_me

          Da viele deiner Spiegelungen wesentlich klüger sind, als dieses feministisch ‚Erbrochene‘, tatsächliche Punkte setzen, ist es wohl eine grundsätzliche Entscheidung, ob man den Claim „36 Fragen“ nun (nur) konterkarieren – oder mit tatsächlichen Themen reagierend behandeln möchte.

          Danke für deine Freigabe als Basis. Da steckt viel, sehr viel Futter drin.

  5. via Stadmensch:

    Eine ähnliche intellektuelle Verzweiflung treibt wohl auch »The Amazing Atheist« bei der Besprechung eines Artikels der Hippster-Seite »College Humor« an. Bei denen gab es nämlich neulich einen völlig humorfreien Beitrag von einer gewissen Shea Strauss, die Alltagssprüche auf ihre angeblich unterschwellige Bedeutung gegen Frauen uminterpretiert hatte. So lautet die korrekte feministische Übersetzung für »Du siehst müde aus« wie folgt: »Wieso trägst du nicht mehr Make-Up? Ändere dich für mich, Frau!«. In diesem Stil geht es gleich weiter: »Du siehst ohne Make-Up besser aus« heißt nach Straussscher Übersetzung »Du trägst zu viel Make-Up. Ändere dich für mich, Frau«. Die Tendenz dieses neuerlichen genderistischen Frage-Antwort-Spielchens ist also sonnenklar: Es geht wieder einmal um permanente Empörung, denn egal, was ein Mann zu einer Frau sagt, es ist immer das Falsche. Fragen dieser Gewichtsklasse wie »bin ich zu dick« oder »gefällt dir meine Frisur noch« sind alles mögliche, aber niemals Gegenstand von tatsächlichen Unterdrückungsstrategien seitens der Männer. So kann man nur argumentieren, wenn frau sich selber als Nabel der Welt auffasst. Tatsächlich handelt es sich bei dem Phänomen, dass Frauen ständig meinen, die Gedanken der Männer drehten sich ausschließlich um sie, um eine geradezu epidemische Fehleinschätzung. Die Männer wissen jedenfalls schon seit Jahrtausenden, dass Frauen, denen sie diese Aufmerksamkeit auf Schnuller-Niveau verweigern, zu unberechenbaren Furien mutieren können. Dabei haben die Typen noch Glück, wenn sie nur auf der Couch schlafen müssen.

    Hier der AmazingAtheist:

    • Es gibt einfach zu viele Frauen die nicht verstehen, was ein Mann sagen will. Dabei ist es doch so einfach: Er will das sagen, was er sagt. Stattdessen interpretieren sie ihre überschäumende Fantasie hinein und merken nicht, dass sie die Realität meilenweit hinter sich gelassen haben.

      Schuld ist natürlich der Mann, der nicht zugeben will, was für ein sexistisches Arschloch er ist.

        • Eine Frau ist ein Projektor. Sie kann es sich gar nicht vorstellen, dass ein Mann einfach ohne Doppeldeutigkeit, ohne Intrige, ohne Hintergedanken das sagt, was er meint. Sie meint, da muss er doch noch mehr gemeint haben. In dieser Hinsicht sind sie furchtbar fantasielos.

        • oder lebenserfahren.

          Glaub mir, Männer sind genauso viel oder wenig verlogen wie Frauen, im „Alltag“. Kommt jetzt bitte nicht mit dieser Studie, dass in einem Experiment Leute mit viel Testosteron weniger schummeln oder so^^.
          Und bei ihnen muss man genauso abgleichen, ob „Reden“ und „Handeln“ identisch sind.
          Ich finde es immer lustig, wenn Heteromänner oder schwule mit überwiegend Affären einen über Männer belehren wollen und erklären wollen, wie das läuft, obwohl sie davon überhaupt keine Ahnung haben, außer vielleicht sexuell im Falle von Adrian. Vielleicht seid ihr ja total toll und denkt, dass deshalb alle Männer so sind^^ Aber das ist nicht so.

        • öh bzw natürlich sind nicht alle so. Aber das ist dann einfach (mal wieder) eine typische Überidealisierung.

        • Nun, bei den hier präsentierten Alltagsbeispielen wie „you look tired“ will der Mann tatsächlich einfach sagen, dass sie müde aussieht. Um hier einen Link zur Kosmetik zu machen, muss man wahrscheinlich eine Frau sein, oder bei „she’s pretty in an exotic way“ kommt wohl nur eine Frau auf die Interpretation, sie sei überraschenderweise hübsch, obwohl sie noch nicht einmal weiß sei.

          Männer denken einfach nicht so.

          Oder gibt es welche?

        • „Nun, bei den hier präsentierten Alltagsbeispielen wie “you look tired” will der Mann tatsächlich einfach sagen, dass sie müde aussieht. “

          das glaube ich sofort. Nur so hast du es ja nicht gemeint, zumindest aber nicht formuliert.

          „Um hier einen Link zur Kosmetik zu machen, muss man wahrscheinlich eine Frau sein, oder bei “she’s pretty in an exotic way” kommt wohl nur eine Frau auf die Interpretation, sie sei überraschenderweise hübsch, obwohl sie noch nicht einmal weiß sei.“

          naja dafür denken manche Männer, man beleidigt sie, wenn man sie süß findet und man hält sie für schwul, wenn man sie hübsch findet. Und: es ist nicht verallgemeinerbar.

          „Männer denken einfach nicht so.

          Oder gibt es welche?“
          http://www.vice.com/de/read/forum-bodybuilder-schwul-homoerotik-homophonie

  6. Ich mache dann mal den Anfang und versuche die Fragen zu beantworten. Ich habe allerdings zu jeder Frage zwei Antworten, ihr dürft euch dann aussuchen, welche euch besser gefällt!

    1.
    A) Ich bin eine Frau und dazu noch blond, da sind mir solche Dokumentationen einfach viel zu intelligent!

    B) Eigentlich mag ich Kunst und Architektur, schaue tatsächlich auch gerne mal eine Dokumentation, aber generell schaue ich sehr wenig Fernsehen. Sondern ich gehe lieber direkt die Kunst im Museum anschauen.

    2.
    A)/B) Na dann brauche ich nichts mehr zu sagen, gegen Fakten bin ich wohl machtlos.

    3.
    A) Wer will dem Filme schauen, in denen Männer über Sport reden? Das ist doch laaaaangweilig…

    B) Filme die ich schaue passen selten in eine der beiden genannten Kategorien.

    4.
    A) Na, wenn jemand nicht nett zu einer Frau ist, dann ist das natürlich ein sehr böses Verhalten. Und böses Verhalten = Bösewicht!
    Und da soll nochmal jemand sagen, Frauen können nicht logisch denken.

    B) Wie bereits gesagt, von Filmen und Bösewichten in diesen habe ich eher nicht so den Plan…

    5.
    A) Das ist doch einfach, als Frau bin ich eben mit Frauen solidarisch und da spielt es keine Rolle, ob lustig oder nicht – muss ja nicht alles Spaß machen!

    B) Ich mag tatsächlich einige weibliche und einige männliche Comedians und unterscheide da wenig nach Geschlecht. Ich mag zum Beispiel gerne Abdelkarim oder Enissa Amani.

    6.
    A) Dafür sind Männer doch da!

    B) Wenn zwei Menschen ein Kind bekommen, waren wohl beide leichtsinnig bzw. können nicht mit Verhütungsmitteln umgehen. Und wer Kinder machen kann, kann sich auch darum kümmern!
    Man sollte Verantwortung für sein Handeln nicht am andere abschieben.

    7.
    A) Weil ich die tollste, hübscheste und sowieso beste Person auf der Welt bin. Und wenn jemand nichts mit mir zu tun haben will, dann kann mit dem ja etwas nicht stimmen.

    B) Wenn jemand nichts mit mir zu tun haben will, denke ich meist gar nichts über die Person, sondern sie ist mir schlicht einfach egal.

    8.
    A)/B) Ich verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht…

    9.
    A) In der Welt, in der „Lass uns was zusammen machen“ auch automatisch „lass uns miteinander ins Bett“ gehen bedeutet.

    B) Tut es nicht. Aber manchmal ist es auch ganz schön eingeladen zu werden. Ich bin aber auch ein Mensch, der gerne selbst mal jemanden einlädt.

    10.
    A) Wie heißt es so schön: Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht. Das gleiche gilt natürlich auch für technischen Schnickschnack: Man muss nicht alles können, sondern man muss nur wissen, wer es kann.

    B) Ich schaffe es tatsächlich nicht nur, meinen Computer am Laufen zu halten, sondern mache sich kleine Reisedauer am Auto selbst und baue einen Schrank (besser als die meisten Männer ;))

    11.
    A) Weil Frauen generell die besseren Menschen sind und als solche haben sie es verdient, dass man sich um sie kümmert. Und das bedeutet auch, dass man sie mit der nötigen Aufmerksamkeit und Geld versorgt.

    B) Diese Unterstellung ist einfach mal sehr übertrieben.

    12.
    A) Weil du groß und stark bist und ich die arme schwache Frau.

    B) Ich bin ein sehr harmonieliebender Mensch und streite mich wirklich selten, besonders nicht mit Fremden. Sollte es doch mal dazu kommen, komme ich ganz gut sich alleine klar.

    Rest folgt vermutlich morgen…

    • Und weiter geht’s:

      13.
      A) Ich liebe doch keine Männer, dass wäre ja Kollaboration mit dem Feind wie schon die liebe Alice Schwarzer sagte. Nein, ich tue selbstverständlich nur so als ob, um die bestmöglichen Vorteile zu genießen, die man als Frau haben kann und die Männer in meinem Umfeld auszunutzen.

      B) Kein Mensch auf der Welt denkt wahrscheinlich tatsächlich, dass alles schlechte von Männern ausgeht. Es gibt nette, tolle Männer, die ich mag, und Arschlöcher, mit denen ich nichts zu tun haben will. Aber das gleiche gilt für Frauen ebenso.

      14.
      A) Gut fühlt es sich an. Ich kann meine Zeit weitaus sinnvoller verbringen als mit Arbeit. Und wenn diese dummen Männer das mitmachen, so sind sie doch selber schuld.

      B) Wegen mir muss ganz sicher kein anderer Überstunden machen.

      15.
      A) Das mit den Taschen ist doch logisch: Ich will schließlich nicht, dass sich einer von diesen widerlichen Dreibeinern neben mich setzt und dann vielleicht auch noch übergriffig wird! Das ist einer Selbstschutz.

      B) Ich fahre so gut wie nie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, daher stellt sich die Frage nicht. Und in meinem Auto verteile ich meine Sachen so wie es mir passt.

      16.
      A) So eine Behauptung ist eine haltlose Unterstellung, du hast bestimmt keine Belege dafür, da brauch ich gar nicht drüber reden! Außerdem siehe weiter vorne, es geht schließlich alles böse von Männern aus, da ist es nur logisch, dass Frauen als das Gute gelten!

      B) Weil Frauen seit zig Jahren in der Mehrheit die sozialen Aufgaben wie Kindererziehung und Pflege übernehmen und dies automatisch entsprechend gewertet wird. Warum die Aufteilung so ist, ist historisch betrachtet nochmal ganz anders zu bewerten. Ob tatsächlich die Mutter die gefährlichste Person für das Kind ist, daran habe ich Zweifel

      17.
      A) Weil ein Mann stark sein muss. Er ist schließlich dafür da, mich vor dem Gefahren der Welt zu beschützen. Wie soll das bitte ein jammerndes Häufchen Elend tun?

      B) Ein Mann, der mal Schwäche zeigt, ist einfach menschlich. Allerdings könnte ich jemanden, der immer rumjammert statt etwas zu tun, um die Situation zu verbessern tatsächlich nicht ernst nehmen. Das aber völlig unabhängig vom Geschlecht.

      18.
      A) Wie ich mich kleide geht dich als Mann mal so gar nichts an! Und wenn du es wagst zu schauen oder gar etwas dazu sagst, so ist das sexuelle Belästigung!

      B) Jeder Mensch möchte doch optisch gut aussehen. Und ein tiefer Ausschnitt sieht um einiges besser aus als ein Rollkragenpullover, der auch noch so wirkt als hätte ich mir Melonen unter den Pullover gesteckt.

      Fortsetzung folgt…

      • „Allerdings könnte ich jemanden, der immer rumjammert statt etwas zu tun, um die Situation zu verbessern tatsächlich nicht ernst nehmen. Das aber völlig unabhängig vom Geschlecht.“

        Hey, dann sind wir bezüglich Feminismus offenbar einig?

        • Klar, wenn du mir Argumenten nicht mehr weiter kommst, gibt’s Unterstellungen…

          Was redest du eigentlich mit mir, Frauen nimmst du doch sowieso nicht ernst wie du letztens deutlich zum Ausdruck gebracht hast?

        • Du hast ein völlig unbelegtes Statement gemacht und ich habe es unter Verweis auf Gründe in Zweifel gezogen. Von Dir fehlt hier noch ein Argument?

          Man kann übrigens auch mit Frauen reden, ohne sie ernst zu nehmen. Man sollte dabei nur um Enttäuschungen zu vermeiden nicht mehr erwarten als z.B. von Dir hier kommt.

        • Unter Verweis auf Gründe? Ich zitiere dich mal: „schön klingender Quatsch“, wo haben sich denn da Gründe für deine Zweifel versteckt?

          Natürlich ist mein Statement unbelegt, es ging um meine Meinung, wie soll ich die bitte virtuell belegen…

        • Davor. Ich habe Dein Statement von „völlig unabhängig vom Geschlecht“ unter Hinweis auf den Feminismus in Zweifel gezogen. Diesbezüglich hatte ich schon öfters meine Kritik am Feminismus ausformuliert, dass Feminismus nur immer über Männer jammert anstatt selber was zu tun. Mir schien es, als zielte Only_me’s Frage auf dieselbe Kritik ab.

          Ich bin übrigens immer noch ganz offen für Beispiele eines Feminismus, der nicht nur aus „Männer sollen dies und nicht jenes“ besteht.

        • „Nicht meckern, sondern machen“ ist in der Tat, was ich meine. Bravo. Finde ich gut.

          Ich vermag aber nicht zu erkennen, dass andere Feministinnen diesen Ansatz aufgegriffen oder sich angeschlossen hätten? Es ist „Dein Feminismus“, mit dem Du Dich meinem Eindruck nach sogar ausdrücklich vom sonstigen Feminismus abgrenzen willst? Jedenfalls klingt mir Dein erstes Posting so? Damit stützt es aber eher meine These über den Feminismus als Deine.

    • Und weiter geht’s:

      19.
      A) Logik ist eine Vorgehensweise, die von alten, weißen, heterosexuellen Männern erschaffen wurde. Da ergibt es sich doch von selbst, dass man auch die herrschende Ansicht von Logik überwinden muss, um das bestehende Patriarchat zu überwinden!

      B) Männer und Frauen sind hier IM SCHNITT unterschiedlich im Denken und daher kommt es oft zu Missverständnissen. Ich selbst bin zum Beispiel auch eher der sehr logisch denkende Mensch, was bei meinem letzten Freund schon dazu führte, dass er mir in Diskussionen gerne mal an den Kopf geworfen hat, es müsse einfach nicht immer alles logisch sein.

      20.
      A) Warum belästigen so viele Männer Frauen?

      B) Ich denke tatsächlich nicht, dass hier besonders viele Frauen lügen. Einerseits werden die Frauen, die hier tatsächlich lügen, dies vermutlich tun, da der Vorwurf sexuelle Belästigung oder noch besser Vergewaltigung einen Mann eben gesellschaftlich am ehesten trifft. Und ich persönlich denke, dass das Motiv da vermutlich Rache ist.
      Ein zweiter Punkt könnte aber auch sein, dass einige Frauen eine andere Definition von sexueller Belästigung haben als andere. Das fällt mir immer wieder in Diskussionen und Artikeln zu dem Thema auf. So ist für die eine Person ein kleiner Scherz, was für sie andere bereits unter sexuelle Belästigung fällt.

      21.
      A) Das ist mal wieder üble sexistische Kackscheiße! Diese Behauptung, dass Frauen ein Problem hätten, ihre Emotionen zu kontrollieren. Oft sogar das Frauen während ihrer Tage besonders zickig sind, ist nur ein weiterer Grund, um Frauen nicht ernst nehmen zu müssen.

      B) Menschen, egal ob Frauen oder Männer sind einfach nicht völlig unabhängig von der Biologie und natürlich haben Hormone einen Einfluss.

  7. Wie fühlt es sich an, dass Deine Kollegen Dich aufgrund Deines Geschlechts für wenig kompetent erachten?
    Wieso bestätigst Du das, sobald Gelegenheit dazu da ist?

  8. Frage Null muss natürlich heißen: „Wie fühlt es sich an, dieselbe Haarfarbe zu haben wie Hitler?“

    Mein Deutschlehrer hat mal gesagt, auch wenn Kant auf deutsch geschrieben hat, solle man am besten so tun, als wäre es Latein.
    Der Mitschüler, der das Kantreferat gehalten hat, meinte hinterher, dass das auch wirklich so sei.
    Aber Frauen sind ja angeblich sprachbegabter als Männer, da sollen sie sich mal nicht anstellen.
    Kant selbst war witzigerweise nie verheiratet, hatte aber Schwestern und verfolgte also, möglicherweise unbewusst, eine Fortpflanzungsstrategie wie in matrilinearen Gesellschaften. Welche Feministin könnte was gegen KAnt haben?

  9. Ich hätte da noch ein paar:
    – Mal ganz generell: Warum glaubt Ihr, Männern vorschreiben zu können, wie sie sein und sich verhalten sollten, wenn Ihr genau das entrüstet ablehnt, wenn es von Männern an Euch gerichtet wird? Was hat das noch mit Gleichberechtigung zu tun?
    – Warum sperrt Ihr Euch so gegen Vaterschaftstests? Ist für Euch unerkanntes Fremdgehen mit Kindesfolge vielleicht ein Menschenrecht oder gibts noch nen anderen Grund? Warum glaubt Ihr, dass Ihr ein Recht darauf habt, dass ein Mann unwissentlich Euer Kuckuckskind mit groß zieht?
    – Warum seid Ihr so entsetzt, wenn ein Mann seine Freundin drängt, ein gemeinsam gezeugtes Kind abzutreiben, ihr selber fordert aber ein Abtreibungsrecht ohne jegliches Mitspracherecht des Vaters bis hin zur Geburt? Warum beklatscht Ihr begeistert den Slogan „Mein Bauch gehört mir!“, aber seid dann entrüstet, wenn ein Mann darauf antwortet „Mein Geldbeutel gehört mir!“?

    • „Warum beklatscht Ihr begeistert den Slogan “Mein Bauch gehört mir!”, aber seid dann entrüstet, wenn ein Mann darauf antwortet “Mein Geldbeutel gehört mir!”?“

      Falsche Frage. Die müsste eigentlich lauten: „Warum beklatscht Ihr begeistert den Slogan “Mein Bauch gehört mir!”, aber seid dann entrüstet, wenn ein Mann darauf antwortet “Mein Schwanz gehört mir!”?“

      Ich ziele auf den Fall, wo eine Frau sich mit dem eingefrorenen Samen ihres Ex-Ehemannes schwängern ließ und ihn dann erfolgreich auf Unterhalt verklagte.

  10. Die Frage hab ich vergessen:
    – Sollte das Prinzip „Einvernehmlicher Sex bedeutet nicht Zustimmung zu einer Elternschaft“ nicht für beide Geschlechter gelten?

    • Das kann dir Miria erklären. Sie schreibt in ihrer ernsthaften Antwort oben:
      „Wenn zwei Menschen ein Kind bekommen, waren wohl beide leichtsinnig bzw. können nicht mit Verhütungsmitteln umgehen. Und wer Kinder machen kann, kann sich auch darum kümmern!
      Man sollte Verantwortung für sein Handeln nicht am andere abschieben.“

      • Da scheint mit wirklich ein blinder Fleck bei Frauen zu sein. Ein Kondom kann man sehen, ob die Frauen die Pille genommen hat soweit ich weiß nicht. Oder gibt es da mittlerweile einen PH-Wert-Tester in Form eines Dildos oder sowas? Kurz reinstecken und wenn das Licht grün leuchtet, kann Mann sicher sein nicht leichtsinnig zu handeln und bei roten Licht sollt man sein Penis lieber nicht blank reinstecken. Ansonsten muss man der Frau vertrauen oder ihr, ohne das sie spontan die Lust verliert, erklären das man auf Kondome besteht, weil man ihr eben nicht völlig vertraut.

        • @Matze: Wenn du deinen Schwanz ohne reinsteckst, solltest du dir eben bewusst sein, dass ein Kind entsteht, ganz einfach. Und natürlich bist du dafür genauso verantwortlich wir die Frau! Ich verstehe auch nicht, warum das für Männer anscheinend so kompliziert ist…

        • Dass Männer dafür mitverantwortlich sind, ist eine gesellschaftliche Regelung, die einem entsprechenden politischen Willen folgt. So ähnlich wie das Verbot des Autofahrens für Frauen in Saudi Arabien. Biologisch können wir Männer einfach weggehen und uns weder um Frau noch um Kinder kümmern, genau so wie Frauen Auto fahren können.

        • Genau Matze, was fällt dir ein, den Beteuerungen der Frau, sie würde bereits – für dich unsichtbare – Verhütungsmethoden einsetzen, einfach so zu glauben?
          Deine Frau will noch ein Kind und du nicht? Dann musst du halt jedesmal mit Gummi vögeln, egal ob sie sagt, sie nimmt die Pille oder nicht.

          Gleiches Recht für alle.

          Schließlich ist es ja auch so, dass Frauen volle Verantwortung tragen, wenn sie seinen Schwanz ohne Gummi reingelassen haben und sie schwanger wird. Da gibt es kein Netz und doppelten Boden. Da gibt es keine Pille Danach, oder Abtreibung oder Babyklappe. Die Optionen haben Frauen nicht, eine Schwangerschaft nach dem Akt so einfach abzulehnen.

          Warum sollten Männer die haben?

        • @Miria
          Der Knackpunkt ist aber, dass Ihr Euch das nach der Empfängnis nochmal überlegen dürft, ob Ihr das wirklich wollt.
          Der Standpunkt „Hättest Du eben mal ein Kondom nehmen müssen“ ist nicht wirklich fair, wenn Ihr Euch ein „Hättest Du mal die Pille nehmen müssen“ von Politik, Richtern, Ärzten und Pfaffen nicht mehr gefallen lassen wollt. Was jetzt moralisch richtiger ist, ein Recht auf Abteibung oder eben keines, interessiert mich gerade nicht. Ich will nur gleiches Recht für die Männer.

  11. Muss sagen, die Liste finde ich nicht so wirklich hilfreich.
    – Mir ist klar, dass es eine Persiflage ist (und bei 10 habe ich auch tatsächlich gelacht), aber ich fürchte, das wird vielen nicht aufgehen.
    Während eine Sammlung von Unterstellungen von feministischer Seite als mutig und klug betrachtet wird, stehen die Chancen bei einer anti-feministischen Spiegelung leider höher, als sexistisch missinterpretiert zu werden (obwohl es ja hier sogar nur um eine philosophische Richtung, kein ganzes Geschlecht geht).
    „Unsauber“ ist die Satire zudem, weil ja durchaus ein paar ernster gemeinte Unterpunkte dabei sind, die eben nicht absurd sein sollen.

    Will sagen: Ich fürchte, der Text lässt sich eher von ihren Feinden gegen die männerrechtliche Sache verwenden, als dass er jemanden zum Umdenken bewegen könnte.

    • Es ist klar, dass die Liste falsch verstanden werden kann. Ebenso klar ist, dass Feministen im Zweifelsfall a l l e s gegen dich verwenden; tust du A, bist du ein hasserfüllter Sexist, tust du nicht A, bis du ein benevolenter Sexist.

      Ich hatte überlegt, den Bezug auf die Originalfragen deutlicher zu machen, indem ich diese hinschreibe und dann immer mit dem Satz: „Das ist eine interessante Frage. Während ich drüber nachdenke, hier ist eine Frage für dich:“ die obigen Fragen dahinter zu schieben.

      Das hätts deutlicher aber auch mühseliger gemacht.

      Da die Liste aber wohl nicht von einer geldschweren Medienplattform in einen professionell inszenierten Youtubefilm umgesetzt werden wird, interessiert mich die Innenwirkung mehr als die Außenwirkung.

      • Unter dem Gesichtspunkt der Innenwirkung ist es zweifellos interessant!
        Ich meine, man fragt sich ja schon, ob man die Feministinnen-Fragen nur so kritisch sieht, weil sie aus dem anderen Lager sind, aber ich denke, einen Männerrechtler, der all diese Sachen so vollkommen ernst vorbringen würde, würden ich auch eher skeptisch betrachten.

        Insofern verschaffst du mir zumindest ein gutes Gewissen und verbesserst so die Moral. 😉

  12. Pingback: Kurznachrichten vom 13.02.2016 | Geschlechterallerlei

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s