Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 9. Februar 2016

„Ihr habt nur Angst vor Gleichberechtigung“

Wenn man über Feminismus und Geschlechter diskutiert, dann hört man häufig die folgende Erwiderung:

Ihr habt ja nur Angst vor Gleichberechtigung

Das ist ähnlich wie der Vorwurf, dass Männer nicht auf selbstbewußte, starke Frauen stehen. Es beruht aus meiner Sicht üblicherweise darauf, das die tatsächliche Kritik daran dort gar nicht vorstellbar ist: Dass Männer weit aus eher die dort angestrebte Gleichberechtigung gar nicht für eine solche halten, sondern der Auffassung sind, dass es eine ungerechte Bevorteilung ist.

Männer haben üblicherweise nichts gegen Konkurrenz. Alle Bereiche, in denen es mehr Konkurrenz gibt oder diese eine größere Rolle spielt, haben üblicherweise eine hohe Männerquote.

Ich schrieb dazu mal in einem Kommentar:

Vor Gleichberechtigung haben glaube ich die wenigsten Männer Angst. Eher davor, das man Gleichstellung will, wo ungleich gearbeitet wird.
ZB machen Männer die allermeisten Überstunden, sie setzen weniger aus, sie sind eher bereit für Mehrarbeit, die für einer Beförderung erforderlich ist, einzusetzen.
Sieht man zB hier gut.

Schau für mal die gewünschten Eigenschaften eines Jobs an. Frauen wollen arbeitszeitsbeschränkungen, Männer wollen eine möglichst hohe Bezahlung und die Möglichkeit Risiken eingehen zu können

Oder nimm solche Fragen wie “Unterhalt”. Da gilt der Grundsatz, das wer bisher nicht vollzeit oder gar nicht gearbeitet hat, das in Trennungsjahr fortsetzten kann. Und dafür höheren Unterhalt bekommt.
Ich habe das hier mal dargestellt

Warum überhaupt Unterhalt und nicht nur einen Nachteilsausgleich zB wenn sie beruflich ausgesetzt hat?

Oder Umgang mit den Kindern. Warum zB nicht wie in anderen Ländern das Wechselmodel?

Warum nicht das automatische gemeinsame Sorgerecht für unverheiratete Männer?

Die meisten Männer haben keine Angst vor Gleichberechtigung, sie haben Angst, im Gegenteil: sie befürchten, dass es diese eher beeinträchtigt und ihre Interessen nicht berücksichtigt werden. Zu echter Gleichberechtigung, bei der Frauen zB bei Unterhalt etc auch die Nachteile einer solchen bereit sind zu über nehmen, sind Männer denke ich schnell einverstanden

Es wird auch gerne verwendet in einem Sinne von „ihr wollt keine gleichberechtigten Frauen, ihr wollt in die 50er zurück, ihr wollt Hausfrauen, die nichts zu sagen haben“.

Aus meiner Sicht wollen das die meisten Männer keineswegs. Sie wollen keine Hausfrau, die ihr Tätigkeit vollkommen aufgibt, weil das viel zu riskant ist. Es ist auch wesentlich einfacher mit zwei Verdiensten

 

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Responses

  1. Anfängerfehler: diese Frauen sind weder selbst- bewußt, noch stark.
    Sondern sie sind herzlose, ideologisch ferngesteuerte, verkopfte Marionetten eines geistigen Mainstream.
    Sie haben im Gegenteil KEINE Ahnung, was dieses „Selbst“, dessen sie sich angeblich so bewusst sind, überhaupt ist.
    Und genau deswegen sind sie auch nicht stark.
    Die Vorspiegelung dessen ist trüber Ausfluss des „Animus“ (C. G. Jung), eine eben nicht selbst-, sondern im höchsten Masse übersteigerten, UNbewussten und verdrängten Männlichkeit.
    Googeln hilft. Und
    Wer sich auf Gespräche und tiefere Interaktionen mit übermäßig „männlichen“ Frauen einläßt und diese pflegt, gar Bedürftigkeit nach diesem Austausch zeigt, sollte seine eigene Männlichkeits-/ Weiblichkeits- Anteile überprüfen. Meist korrespndieren ja auch Unausgewogenheiten

    • „Wer sich auf Gespräche und tiefere Interaktionen mit übermäßig „männlichen“ Frauen einläßt und diese pflegt, gar Bedürftigkeit nach diesem Austausch zeigt, sollte seine eigene Männlichkeits-/ Weiblichkeits- Anteile überprüfen. Meist korrespndieren ja auch Unausgewogenheiten“

      Ja, grauenhaft, wie kann man nur Leute sein lassen, wie sie sind?
      viele „männlichere Frauen“ sind wunderbare Kumpeltypen, gänzlich unkompliziert, Frauen, mit denen man Pferde stehlen kann. Sehe keinen Grund dafür sie auszuschließen.

      • Da bin ich missverstanden worden.
        Niemand hat die Chance, wen anders zu verändern.
        Will ich die Welt verbessern, kann ich nur bei mir selbst anfangen.
        Zum bEispiel, indem ich mir meiner eigenen weiblichen Anteile bewusst werde und sie nicht mehr im Aussen zu suchen, (Machos) oder wie Antifeministen, zu bekämpfen brauche.

        Indem ich dann weiter meinen focus verschiebe, weg von „Freundschaft“ mit Frauen auf solche mit benefits, oder vllt. sogar mit erotischer „Wucht“, kommt eine besondere Energie in die Beziehungen: KOMPLEMATARITÄT, Ergänzung der spezifischen Stärken, gegenseitige Unterstützung bei Schwächen, Lust, Humor, …
        Alles ist IMHO aufregender als Kumpelbeziehungen, in denen Sex ausgeklammert wird, bestenfalls zur Triebabfuhr dient.

        • @Thomas

          Oh, man kann mit männlicheren Frauen kann man ganz wunderbaren Sex haben, schon weil sie nicht selten einen höheren Sexdrive haben

        • Oh, man kann mit männlicheren Frauen kann man ganz wunderbaren Sex haben, schon weil sie nicht selten einen höheren Sexdrive haben

          Stimmt das überhaupt oder leitest du das schlicht aus deiner Testosteron-Annahme ab? Ich würde spontan meinen, nein, stimmt nicht.

        • @david

          Ich leite es aus meiner Testosteron Annahme und eigenen (statistisch aber sicherlich nicht ausreichenden) „Experimenten“ ab.
          Der Gedanke wäre: Prenatales Testosteron und postnatales Testosteron bewirken „männlicheres Frauen“.
          insbesondere Postnatales Testosteron steigert den Sexualtrieb.
          Ob auch prenatales Testosteron da Veränderungen bewirkt wäre interessant.

        • Du machst (S)experimente mit Mannweibern? Puh, das nenn ich Forschungseinsaz 🙂
          Hast du ihren Testosteronspiegel gemessen?

          Nun ist aber weder der postnatale Testosteron-Spiegel weder ein hinreichend gutes Maß für die „Männlichkeit“ einer Frau, noch für ihren Sextrieb. Der Zusammenhang ist auch ohnehin nicht linear. Androgyn-männliche Frauen haben wohl eher einen geringen Sextrieb, frag z.B. mal bei Lesben nach.

          Ich hab es schon mehrfach erwähnt, dass gerade bei Frauen das Testosteron nur ein untergeordneter Faktor unter vielen ist.

          Ich würde eher sagen, dass besonders weibliche Frauen einen hohen Sextrieb haben.

        • @david

          Natürlich sind die Experimente (der Begriff war natürlich spasshaft gemeint) sehr ungenau.
          Aber Wesen, Beruf und andere Faktoren deuteten zumindest auf einen hohen prenatalen Testosteronspiegel hin.

          „Ich würde eher sagen, dass besonders weibliche Frauen einen hohen Sextrieb haben.“

          Woraus würdest du das herleiten?

        • @ C @ david
          Wunschdenken 🙂

    • Definiere „übermäßig Männlich“
      Was verstehts Du darunter?

      Intressiert
      Mike

      • Mike,
        ich spreche in diesem Zusammenhang von „spezifischer“ Männlichkeit, die eben intrapersonal wie im Dialog mit entsprechend spezifisch stärkerer Weiblichkeit korrespondiert und harmoniert.
        zB.: Eine Frau mit großen männlichen Anteilen (starkem Animus, Emanze) sucht und findet einen entsprechenden Mann mit starken weiblichen Anteilen (Anima- ne Pussy, eine weissen Ritter).
        Machos und Frauenversteher setzen sich deswegen (so wie hier) stark mit Weiblichkeit auseinander, weil ihnen ihr eigener Weiblicher Anteil so fremd ist. Und, so lange sie ihn im Aussen (bei Schlampen oder Feministinnen) suchen, auch fremd bleibt.
        Wie man an der offenen oder unterschwelligen Verachtung beider Gruppen, auch hier, immer wieder lesen kann.

        Erwähnte ich bereits, dass C. G. Jung den Schlüssel hat, zu unseren männlichen Anteilen? Ins Schloss stecken, die Tür öffnen, hindurch gehen, und sich umschauen, das muss man allerdings noch selbst.

        • „Ins Schloss stecken, die Tür öffnen, hindurch gehen, und sich umschauen, das muss man allerdings noch selbst.“

          Klingt mehr danach, als könnte man sich C.G. Jung gleich sparen und alles selbst machen.

        • Du meinst, White Knights bekommen Blowjobs von Feministinnen? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen.

          Und wieso sollten besonders maskuline Männer, die sich besonders mit Weiblichkeit auseinandersetzen wollen (weil ihnen das fehlt?) sich besonders an Feministinnen reiben, denen die Weiblichkeit auch fehlt? Da passt was mit Deiner Logik nicht?

        • Äh…
          Ich bin Geowissenschaftler, ich hab nur Steine im Kopf, also bitte in einfacher Sprache….
          Wenn ich dich jetzt richtig Verstanden habe, dann sind in meinem Näheren Fachgebiet die Kolleginnen eigentlich nur „Männliche“ Frauen. Wenn frau mit dem Hammer zwischen den Zähnen ins Gelände läuft, dann gehört das sozusagen zum Charakterbild…
          Aber die Jungs, die die Anschleppen, sind doch sehr stark unterschiedlich.

          Könnte es sein, dass Du ein bissle zu sehr generalisierst?

        • “ White Knights bekommen Blowjobs von Feministinnen? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen.“ – unsinn. Was ich meine, und mit der Anima/ Animus- Idee Jung’s auch ziemlich klar glaubte darstellen zu können:
          White Nights und Feminsitinnen haben GAR KEINEN hetero- Sex. Laubwürdig?
          Was mich hier, geline gesagt, bei vielen Beiträgen kirre macht, ist diese völlige Ahnungslosigleit bei der Inzerpretationen sozialwissenschaftlicher Aussagen. Konkret: die sprachlichen Verrenkungen, wenn es um den banalen Satz geht: die Statistik sagt nichts über den Einzelfall- ein Einzelfall widerlegt keine Statistik.
          Noch konkreter: ich stelle die These auf: Testosteron- reiche Männer haben (statistisch, wahrscheinlich!) besseren Sex mit östrogen- geladenen Frauen.
          Und dann kommenn diese Hobby- Logiker- und Dilettanten mit dem Satz, am besten gewürzt mit einer eigenen Erfahrung, wie oben: Lesben blasen weisse Ritter.
          Aaaaarrrggghhh!

  2. Ihr habt ja nur Angst vor Gleichberechtigung

    Wir haben lediglich Angst vor Falschbeschuldigungen und Gesetzen die diese begünstigen:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3435317/Tried-sex-crime-brushed-past-film-star-rush-hour.html

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A8-2015-0163&language=DE

    so wie vor gefälschten Statistiken.

  3. „Ihr habt ja nur Angst vor Gleichberechtigung“

    Klingt für mich nach einer Projektion von Feministinnen. Es scheinen doch eher die Feministinnen zu sein, die Angst haben, dass der Staat oder Hilfsorganisationen für Männer genausoviel machen, wie für Frauen. Stichwort Opfermonopol.

    • Feminismus ist, neben Gleichstellung, ein anderes Wort für Ungleichberechtigung.

      Kann sich noch jemand erinnern wie sie sich gegen eine Geschlechterquote wehrten und auf einer reinen Frauenquote bestanden?

    • Das kann man am besten daran erkennen, dass Feminist.I.nnen Angst davor haben, mit Kritiker des Feminismus eine offene Diskussion zu führen.

      Würde man eine Diskussion führen, würde jedermann erkennen, dass hinter dem Feminismus nur machtstrebender Dogmatismus steckt.

  4. Öhm… wer tut denn irgendwas gegen Gleichberechtigung? Wer sagt denn irgendwas gegen Gleichberechtigung? Ich kenne keinen Männerrechtler, nicht einmal einen anti-Feminist, der jemals auch nur ansatzweise etwas gegen Gleichberechtigung gesagt oder getan hätte.

    Daher würde ich diese Aussage erst einmal mit einem [citation needed] beantworten.

    „Vor Gleichberechtigung haben glaube ich die wenigsten Männer Angst. Eher davor, das man Gleichstellung will, wo ungleich gearbeitet wird.“

    Das scheint ja nun auch ein tief verwurzeltes Bedürfnis nach Fairness zu sein. Da gab es ja z.B. dieses Experiment mit den Affen, wo sie für gleiche Aufgaben einmal Weintrauben und einmal Gurken bekommen haben, und wenn sie ungleich „bezahlt“ werden, dann flippen sie total aus.

  5. Ich bin mir gar nicht mal Sicher ob ich Gleichberechtigung will muss ich gestehen.
    Allgemein: Es müsste dann ein Wahlrecht auch für Neugeborene geben, Jeder Mensch müsste das Recht haben (oder eben nicht das Recht haben) jemand anderen anzuklagen und zu verurteilen. Jeder Mensch hätte das Recht Autofahren zu dürfen usw.
    Ich denke, dass man sich Gewisse Rechte erst verdienen muss (Ausbildung zum Polizisten, Führerschein, Jurastudium, usw.) oder entsprechende Voraussetzungen mitbringen muss (Alter).

    Auch wenn es um das Geschlecht geht möchte ich nicht vollständige Gleichberechtigung. Zum Beispiel müssten wir dann nämlich Müttern gewisse Schutzrechte wegnehmen.

    Ein weiterer Punkt ist, das Gleichberechtigung per se nicht gut ist. Man könnte ja ein Gesetz erlassen, dass jedem Menschen erlaubt Menschen des anderen Geschlechtes abzuknallen. Im Rahmen von Gleichberechtigung ist das vollkommen legitim, ist aber ansonsten… na ja…
    Gleichberechtigung kann und darf nicht das einzige Kriterium sein.

    • „Zum Beispiel müssten wir dann nämlich Müttern gewisse Schutzrechte wegnehmen.“

      Warum?

      • Ich frage mich, warum sollten Mütter besondere Schutzrechte haben? Schutzrechte bis zum Tod? Und was ist mit noch nicht aber bald Müttern, – Schwangeren?

        • „Ich frage mich, warum sollten Mütter besondere Schutzrechte haben?“

          Weil Sie Kinder aufziehen, also Menschen, die nicht selbst für sich sorgen können.

        • Die Mutterschutzrechte gelten – wenn ich das richtig im Kopf habe – von 6 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Entbindung.
          In dieser Zeit dürfte die Schwangere bzw. Wöchnerin körperlich ziemlich eingeschränkt sein.

          Selbstverständlich sollte man diese Schutzrechte jedoch auch schwangeren und stillenden Männern gewähren.

        • „Selbstverständlich sollte man diese Schutzrechte jedoch auch schwangeren und stillenden Männern gewähren.“

          Eben.

        • „Weil Sie Kinder aufziehen, also Menschen, die nicht selbst für sich sorgen können.“

          Dafür braucht’s keine Mütter.

          Ausserdem gibt es keine Pflicht dies zu tun, für Mütter.

          Es kommt auch mal der Tag im Leben einer Mutter, da sind die Kinder keine Kinder mehr ….

        • Sophisterei.

        • Art 6 (4) GG „Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.“

          § 1591 BGB: „Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.“

        • Ich argumentiere nicht mit dem GG.

        • Der Schutz (Subvention), den Mütter in Deutschland genießen, also Dauer des vollbezahlten Mutterschutzes, Elternzeit, Kündigungsschutz, Erziehungszeit, Rentenvergünstigung, Teilzeitanspruch, großzügig (wahrgenommenes) Berufs“verbot“ – ist übrigens weltweit einmalig in diesem Ausmaß.

          Nicht, dass ich dass jetzt so groß torpedieren wollen würde. Aber auch ein Privileg was Null wertgeschätzt wird, stattdessen noch viel lauteres Gejammer als sonstwo.

    • Ich denke da wirfst du ein paar Dinge durcheinander. Es hat durchaus Sinn Rechte an andere Dinge zu knüpfen, z.B. an Pflichten. Der Richter braucht das Recht andere verurteilen zu können, sonst kann er seinen Job nicht machen. Und er wird entsprechend vorbereitet, damit er das gut macht. Dabei hat aber trotzdem jeder und jede die Möglichkeit ein Jurastudium zu machen und sich zum Richter vereidigen zu lassen.

      Ebenso gilt das für den Führerschein. Jeder darf einen Führerschein machen, da gibt es keine Einschränkung. Wenn jeder einfach fahren dürfte, dann gäbe das ein ziemliches Chaos.

      Der Mutterschutz wäre auch wieder ein Aufgabenbezogenes Recht, und als solches durchaus OK. Wobei ein Elternschutz, also für beide, sicherlich die schönere Option ist.

      Gleichberechtigung heißt gleiches Recht für alle. Beschränkungen können durchaus Sinn haben, müssen aber auch dann gleich gelten, und dürfen nicht Gruppen von Menschen ausschließen. Alter sehe ich da übrigens unter sinnvoll, nicht unter Gruppe von Menschen. Jeder Mensch wird irgendwann das entsprechende Alter erreichen, und ist vorher ggf nicht reif genug die Tragweite gewisser Aktionen oder Entscheidungen abzuschätzen.

      • Das ist genau mein Punkt.

        Ich habe nicht das Recht Recht zu sprechen wie ein Richter. Daher bin ich mit ihm nicht Gleichberechtigt. Und das ist auch gut so. Absolut. Das selbe gilt für Führerschein usw.

        Er hat aber genauso wie ich, das Recht dieses Recht zu erwerben.
        In diesem Punkt sind wir dann wieder Gleichberechtigt.

        Wir sind Gleichberechtigt darin, das Recht zu erwerben unterschiedliche Rechte zu haben.

        Das selbe gilt für Alter usw. Ich gehe völlig konform damit, dass Menschen eines bestimmten Alters noch nicht wählen können sollen/dürfen. Diese haben dann dieses Recht, das andere haben eben nicht.

        Deshalb bin ich nicht per se pro Gleichberechtigung.

        • @stapel

          „Ich habe nicht das Recht Recht zu sprechen wie ein Richter. Daher bin ich mit ihm nicht Gleichberechtigt. Und das ist auch gut so. Absolut. Das selbe gilt für Führerschein usw.“

          Über den Punkt sind wir uns doch alle einig. Das ist aber mit Gleichberechtigung nicht gemeint. Da geht es um die generelle Chance, zu etwas mit bestimmten für alle gleichen Voraussetzungen zugelassen zu werden, es geht eben nicht um Gleichstellung.

          Wie wäre es, wenn wir da zur allgemeinen Definition zur Gleichberechtigung zurückkehren, sonst macht es das nur komplizierter

        • „Wie wäre es, wenn wir da zur allgemeinen Definition zur Gleichberechtigung zurückkehren, sonst macht es das nur komplizierter“

          Ja bitte. Man muss nicht jede Umdefinition von Menschen mit Brüsten mitmachen.

        • Der Duden definiert gleichberechtigung als „Gleiche Rechte“
          http://www.duden.de/rechtschreibung/Gleichberechtigung

          Google so:
          der Zustand, dass auf bestimmten Gebieten gleiche Rechte für bestimmte Personengruppen herrschen.
          https://www.google.de/search?q=definition+gleichberechtigung&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=Se65VqmmFPPe6QSh2YJw

          Und Wikipedia schlußendlich:
          Gleichberechtigung bezeichnet die Gleichheit verschiedener Rechtssubjekte in einem bestimmten Rechtssystem.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichberechtigung

          Welche dieser Definitionen steht im Wiederspruch zu meiner Aussage? Nicht eine Einzige. Aber selbst wenn wir die „gemeinte Gleichberechtigung“, also die zischen den Geschlechtern, nehmen, habe ich darauf ja schon Bezug genommen. Ich möchte nicht, dass wir Müttern den Mutterschutz wegnehmen und ich sehe keinen Sinn darin diesen auf Männer zu erweitern.

        • @stapel

          Wirklich, es ist eine sinnlose Diskussion, weil wir uns über das, was du diskutieren willst, ja einig sind. Der einzige Unterschied ist eine andere Definition.

          Der wesentlich Unterschied ist, dass du eine absolute Gleichberechtigung ansprichst, die auch keine besonderen Prüfungen akzeptiert und wir eine grundlegende Gleichberechtigung, die durchaus individuelle Differenzierung nach Leistung möglich sein lässt.

  6. Tut rmir leid, aber der Vorwurf ist genauso dämlich wie die Vorhaltungen einiger ex-Freundinnen: „Du willst doch nur ein Mäuschen.“ Nur weil man nicht jede Idee seiner Partnerin einen nicht gleich in ehrfürchtiges Nicken mündet heist nicht dass Mann eine Ja-Sagerin an ihrer seite haben will, sondern vielmehr das Frau offensichtlich einen solchen Mann an ihrer Seite will, damit er ihr überall zustimmt. nein manchmal sind auch die Ideen von Frauen doof, und meist stellen frauen das ganz schnell fest,w enn sie sich von einer kritischen Nachfrage den Wind aus den Segeln nehmen lassen.

    Um es mal ganz klar zu sagen: Es gibt nichts besseres für einen selbstbewussten Mann als eine selbstbewusste Freundin, denn jedes Gespräch mit einer nicht selbstbewussten Frau ist ein Minenfeld, welches Männer gerne vermeiden würden.

    Was wäre es für ein Segen für einen Mann, wenn seine Frau fragt: „Kann ich das Tragen schatz?“ wenn er einfach „nur wenn du deinen Hintern gerne etwas dicker aussehen lassen möchtest als er ist“ antworten könnte ohne drei Monate Liebesentzug befürchten muss, weil sie sich eigentlich gerade in diese Hose verliebt hat, und vorgeheuchelt bekommen möchte, dass sie großartig und grazil darin aussieht. Eine selbstbewuste Frau würde sich die Hose trotzdem kaufen, weil sie vermutlich auch weiß, dass Männer auf den ganzen Make-up- Figur- und Klamottenkram weniger Wert legen als ihre hystrionischen Freundinnen, die sich an gehässigen Bermerkungen Ihr eigenes Ego füttern.

    Genauso wie beim Selbstbewustsein verhält es sich mit Gleichberechtigungen. Männer stehen eigentlich drauf, wenn Frauen aus den von Vergangen Generationen von Feministinnen erkämpften Rechten ein gleichberechtigtes Leben aufbauen, denn einem Mann, der selber selbstbestimmt sein Leben an der Seite einer Frau gestalten möchte gibt es nichts besseres, als wenn der Familiäre Wohlstand einzig und allein von seinem Gehalt abhängt und seine Frau sich neben ihm immer wie ein Opfer gebährt.

  7. Das sind halt die üblichen Lügen der Feministinnen. Wann hat von denen jemals eine Aussage, Statistik oder Selbstbeweihräucherung gestimmt? Ich kenne jedenfalls nicht einen einzigen Mann in meinem Umfeld, der gegen Gleichberechtigung wäre? Das ändert aber nichts daran, dass man trotzdem oder erst recht diejenigen für Arschlöcher hält, die sich nur die Rosinen herauspicken wollen und dieses auch noch dreist als Gleichberechtigung bezeichnen. Wer den Gender-Pay-Gap angleichen möchte, macht sich halt selber nur noch zur widerlichen Witzfigur, wenn er in Bezug auf den Gender-Death-Gap oder Gender-Prision-Gap nur Victim-Blaming (= Männer sind selbst verantwortlich) betreibt. Und wer gleiche Verteilung im Haushalt für selbstverständlich hält, sollte auch nicht so widerlich dreist sein, in Bezug auf die Finanzen in der Beziehung etwas anderes als die gleiche Verteilung zu erwarten und wegen nicht ausreichender Wertschätzung schwerst beleidigt sein, wenn der Mann dann auch die Rechnungen teilen möchte. Und das Problem vieler Kindergarten-Feministinnen der heutigen Tage ist halt, dass sie das Wort Gleichberechtigung missbrauchen und sie in Wahrheit nur asoziale Arschlöcher sind.

  8. Wer an die Ungleichheit von Mann und Frau glaubt, für den kann Gleichberechtigung nur darin bestehen, dem höherwertigen Geschlecht Privilegien als angemessene Besserstellung, bzw „Gleichstellung“, einzuräumen.

    Lediglich gleiche Rechte für beide Geschlechter? Welch ein Ungerechtigkeit bliebe da bestehen! Die Gleichheit lediglich gesetzlich zu ermöglichen sei ungenügend, die Gleichheit muss aktiv herbeigeführt werden und zwar durch Besserstellung der angeblich Benachteiligten…

    Ein höchst erstaunlicher Winkelzug war das, die Gleichberechtigung unter dem Vorwand der Gleichberechtigung auszuhebeln und als Prinzip damit abzuschaffen.

    Glückwunsch an den Feminismus. Dem ist es gelungen, was all den Reaktionären seit der demokratischen Revolution versagt blieb: die Idee der Gleichberechtigung madig und abgeschmackt zu machen und ein System der „natürlichen Ungleichheit“ als gesellschaftlich wünschenswert darzustellen.

    Die Unhaltbarkeit biologisch aussehender Argumentation um das „Recht des Stärkeren“ wurde durch ein rein moralisches Argument vom „Recht des moralisch Überlegenen“ ersetzt, was einen entscheidenen Vorteil mit sich brachte. Nun durfte die Begründung einer etwaigen Höherwertigkeit rein mit subjektiven Moralvorstellungen begründet werden.

    • Ungleichheit bedeutet in keinster Weise, dass irgendwas höherwertiger als das andere wäre.

      • Das stimmt natürlich an sich, also rein logisch.
        Im konkreten Fall, wie so häufig, ist mit der Ungleichheit auch eine Höherwertigkeit untrennbar verknüpft.
        Letztere wird zwar moralisch begründet, aber eigentlich ist wird die Ungleichheit als essentialistisch gedacht — oder wie sollten Frauen „empathischer“, „besser“, „ausgewogener“ und „friedfertiger“ (um mal ein paar solcher Werturteile herauszugreifen) sein, wenn sie nicht irgendwie „von Natur“ aus so wären…
        Aber sie wissen ja offenbar ganz gut in welches Fahrwasser sie sich da begeben haben und halten den Ball ganz, ganz flach. Noch.

  9. Ich habe Angst vor narzisstisch gestörten Frauen, die meinen alle hätten nur Angst vor ihrer einzigartigen Großartigkeit.

    • I like you 🙂

  10. „Du hast doch nur Angst!“
    Oh cool, wenn ich jetzt ja sage, dann kriege ich doch meinen eigenen Safe Space, ja?
    Und ihr helft mir, all die zu Shitstormen, die sagen, meine Angst wäre etwas anderes als berechtigte Reaktion von Unterdrückung, ja?

    • Dafür müsstest du dich erst als transsexuelle Lesbe identifizieren, weil du sonst aufgrund deines Geschlechts keinen Safe Space kriegst…

      • Das stimmt doch nicht. Frau sein reicht völlig aus.

        • Ich habe aus reinem Mitgefühl ihm eben eine Lösung gegeben, bei der er sich nicht einer Geschlechtsumwandlung unterziehen muss, sondern sich einfach geistig als Frau identifiziert, die auf Frauen steht.

    • Mir ist schon klar, dass die Safe Spaces ungleich zugestanden werden.

      Exakt das ist ja der Punkt: würde der Sprecher es ernst meinen mit dem „neuen Mann“, mit „Gefühle zeigen dürfen“, „nicht stark sein müssen“, kurz: würde er kein Heuchler sein, könnte er „du hast doch Angst“ gar nicht verwenden.

  11. […] Christian von AllesEvolution hat anscheinend mal wieder eine traumatisierende Diskussion mit einer Feministin gehabt, die glaubt aus seiner kritischen Haltung dem Feminismus gegenüber eine männliche Angst vor gleichberechtigten Frauen interpretieren zu müssen. […]

  12. Zu der beliebten Floskel, Männer hätten Angst vor „starken Frauen“ habe ich mal einen ganzen Artikel geschrieben, in welchem ich herausarbeite, dass sogenannte „starke Frauen“ Aggression mit Selbstbewusstsein verwechseln:

    Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, den viele Feministinnen, genauer: Verbiesterte Emanzen nicht kapiert haben: Aggression ist ein Symptom, welches im totalen Gegensatz zu einer starken Persönlichkeit steht.

    http://der-juengling.blogspot.de/2015/03/selbstbewusstsein-vs-aggression-oder.html

    • „Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, den viele Feministinnen, genauer: Verbiesterte Emanzen nicht kapiert haben: Aggression ist ein Symptom, welches im totalen Gegensatz zu einer starken Persönlichkeit steht.“

      genau das ist der Punkt und trifft auch auf Männer zu. Das zeigt im Übrigen auch, das Frauen, die ja meist Männer mit größerem Aggressionspotential bevorzugen (das natürlich eher gegen andere Männer als gegen sie gerichtet sein sollte) im Grunde gar keine wirklich selbstbewussten Männer wollen, weil die sich eben nicht so leicht für weibliche Interessen instrumentalisieren lassen, sondern eher aggressiv dominante.

      Ich kenne Frauen, die sind nun wirklich so was von nicht dominant, und trotzdem haben sie ein Selbstbewusstsein, das sie es gar nicht nötig haben, auf alles mit Aggression zu reagieren, wie es rollenverunsicherte Emanzen scheinbar müssen.

      Man sieht das auch an Tieren, auch die werden nur aggressiv, wenn sie verunsichert oder in die Enge getrieben werden.


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