Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 5. Februar 2016

Roosh und „Vergewaltigungen legalisieren“ bzw „make rape legal“

Gerade will Roosh ein weltweites Treffen von seinen Anhängern in verschiedenen Orten organisieren. Überall rasten deswegen Leute aus, wobei sie sich zur Begründung zum einen auf Pickup als Vergewaltigungsseminare a la Julien Blanc beziehen oder behaupten, dass Roosh vertritt, dass man die Vergewaltigung legalisieren sollte. Das wird auf den Artikel von Roosh „wie man Vergewaltigungen stopt“ gestützt.

1. Wer ist überhaupt Roosh

Ich zitiere mal aus seinem Wikipedia-Eintrag:

Daryush Valizadeh (born June 14, 1979), also known as Roosh V and Roosh Vorek, is an American writer and pickup artist known for his controversial writings on seduction and antifeminism.

Roosh writes on his personal blog and also owns the Return of Kings website where he publishes articles by others on related subjects. Roosh has self-published 15 books, most of which offer advice to men on how to have coitus with women in specific countries. His writings have received widespread criticism, including accusations of misogyny and promotion of rape.

Zu seinen Ansichten heißt es dort:

Roosh was born in the United States in 1979. His parents were immigrants from Armenia and Iran. Roosh graduated from the University of Maryland, College Park in 2001 with a degree in microbiology. He began blogging about his attempts at having sex with women but once his internet anonymity was broken, he turned to blogging and writing full-time as a means to supporting himself,first with the publication of Bang: The Pickup Bible That Helps You Get More Lays (2007) and then with sex-themed travel guides on the countries he visited.

His ideas have been described as „red pill“ (a reference to the movie The Matrix), and as based on „politically incorrect realism“. In a Washington Times Communities interview, he states that feminism has left a legacy of weaker men who are more androgynous. He went on to say that women abstain from having sex with them in preference for „bad boys“.

Roosh advocates adherence to traditional heteronormative roles for men and is against female promiscuity. He says that his rhetoric does not call for violence or hate against women, feminists, or any other group. Roosh encourages men to improve themselves, especially in physique and style, and become more masculine in order to be more attractive to women. In addition, he states that men and women are physically and mentally very different and that much of women’s value comes from their fertility and beauty.

Auf Return of Kings wird dabei ein Konzept der „Neomasculinity“ vertreten, in dem es darum geht, dass Männer eben wieder ganze Männer sein sollen und alle anderen eben schlechte Männer sind. Männerrechtler sieht er als Weicheier, die rumheulen, statt sich zu nehmen, was sie bekommen. Männer sollen eben wieder „Alphas“ werden und Frauen eben schön und weiblich sein. In dem ganzen Konzept zeigt sich auch Verachtung gegenüber „weiblicheren Schwulen“, die in den Kommentaren Schreibverbot haben (wobei er sich mit Nero, also Milo Yiannopoulus gut zu verstehen scheint den Tweets nach.

2. Meine Ansicht zu Roosh

Mir ist Rooshs Auffassung zur Neomasculinity entschieden zu weitgehend und ich halte nichts davon Leute in dieser Form abzuwerten. Natürlich kann es durchaus Vorteile haben, sich als Mann männlich zu verhalten, an seinem Körper zu arbeiten etc. Aber mir ist sein Ansatz zu viel und zu konservativ und ich bin eher der Auffassung, dass jeder auf seine Weise glücklich sein muss (wenn auch nicht jede Weise die gleiche Aussicht darauf hat, glücklich zu machen und es dennoch Häufungen geben wird, die um die klassischen Geschlechterrollen verlaufen).

Einiges, was er zu Pickup geschrieben hat, ist durchaus gut und interessant. Seine Art ist mir aber auch im übrigen viel zu radikal und scheint mir auch sehr stark auf Krawall und Provokation ausgerichtet zu sein. Ich würde auch sagen, dass er Frauenfeindlich ist und viel zu verächtlich über Frauen redet.

3. Was ist ein „Modest Proposal“ nach Jonathan Swift

Den Text, der gerne herangezogen wird um zu belegen, dass Roosh Vergewaltigungen legalisieren möchte ist aus meiner Sicht ein „Modest Proposal„, also eine Form eines satirischen Textes.

Das „Modest Proposal“ geht auf Jonathan Swift zurück, der angesichts Überbevölkerung, Armut und Kriminalität in Irland erst anführte, dass es keine Lösung ist, dass man die Kinder ernährt, weil das nur zu mehr Kindern führt, die dann Versorgung bräuchten. Er hätte sich die Sache gründlich überlegt und wäre zu dem Entschluss gekommen, dass Kinder nicht mehr der Grund für die Armut der Leute sein sollten, vielmehr sollte man diese nutzen, damit die Armut selbst bekämpft wird. Zu diesem Zweck sollten die Kinder geschlachtet und als Nahrung nach London verkauft werden. Ein befreundeter Schlachter habe ihm versichert, dass an einem Baby einiges dran sein, insofern würde sich das durchaus lohnen. Auf diesem Wege könnten die Leute Geld verdienen und würden nicht durch Kinder in die Armut getrieben werden. Er versicherte, dass er nichts davon habe, denn seine Kinder seien schon aus dem passenden Alter heraus und seine Frau könne keine weiteren Kinder bekommen.

Swift überzeichnet dabei diverse damals diskutierte Vorschläge, wie etwa die Armen nach dem Vorbild einer Aktiengesellschaft zu organisieren, oder die Praxis, Menschen als Ressource zu betrachten.

Er wollte also nicht, dass die Babies tatsächlich verkauft werden, sondern er wollte eben die bisherigen Theorien und Vorschläge satirisch überspitzen.

4. Was schreibt Roosh in „Wie man Vergewaltigungen stoppt“

Aus meiner Sicht ist Roosh Text eine spiegelbildliche Umkehrung der feministischen Theorien. Diese sagen, dass man Männer erziehen muss und Frauen gar nichts machen müssen, sondern eben sicher sein müssen, wenn sie nackt durch eine Gruppe von Männern gehen. Es ist nie die Schuld der Frau, es ist immer die Schuld der Rape Culture.

Roosh kehrt dies um, aus meiner Sicht um an der damit bewirkten Absurdität deutlich zu machen, was von solchen übersteigerten Ansätzen zu halten ist.

Sein Umkehrung lautet:

  • Was würde geschehen, wenn Frauen tatsächlich jederzeit damit rechnen müssten, dass Männer sie vergewaltigen, wenn sie mit ihnen alleine sind? Wie würden Frauen ihr Verhalten ändern, wenn sie alleine Schuld wären?

Und diesen Gedanken finde ich – als Gedankenspiel und nicht in dem Sinne, dass er umgesetzt werden sollte – tatsächlich interessant.

Der Text im Einzelnen:

I keep reading in the mainstream media that there is a rape culture in the United States. This issue concerns me since I have a sister who I don’t want to be raped, so I carefully examined the articles on Salon, Buzzfeed, and Huffington Post that were written by professional journalists who pursue truth and justice over mass hysteria and delirium.

Wer diesen Absatz liest, der muss eigentlich sofort erkennen, dass er satirisch ist und nicht damit in Einklang zu bringen ist, dass er tatsächlich schlicht einfach straffrei vergewaltigen will. Denn erkennbar macht er sich dort über professionelle Journalisten lustig, die „Nur die Wahrheit und Gerechtigkeit verfolgen und nicht Hysterie und Fieberfantasien. Angesichts der gegen ihn bestehenden Presse in der Tat nicht ernstzunehmen und schon gar nicht zum Thema Vergewaltigung. Ihm dürfte auch bewußt sein, dass man ihm seine Sorge, dass wir tatsächlich in einer Rape Culture leben, nicht abnimmt.

What I’ve gathered from the words of these future Pulitzer Prize winners is that women are not getting raped by violent offenders while taking a jog in the park or walking through a dark street—they are getting raped by men they already know, especially at college. I learned that if a man and a woman both drink at a party and have sex, she was in all likelihood raped since she could not give full legal consent. This made me confused because a woman who drinks and has sex is not responsible for her actions, but if that same woman gets into a car and drives it into someone else, causing a loss of life, she would be prosecuted and sent to jail. I couldn’t find an explanation for this inconsistency.

Hier gibt er auch in einem hoch ironischen Ton wieder, was er „gelernt“ hat, nämlich das Frauen eher von Männer vergewaltigt werden, die sie kennen und das Frauen ein Vergewaltigungsrisko haben, wenn beide trinken, weil sie dann nicht mehr zustimmen kann. Dann spielt er ebenfalls satirisch Verwunderung, weil man Frauen die Verantwortung abspricht, bei allem was mit Sex zu tun hat, aber nicht bei anderen Gelegenheiten. Er zeichnet das Bild des besorgten Bruders und Frauenliebhabers, der sich informieren will, wie man endlich die Gefahr der Vergewaltigung reduziert und greift innerhalb dieser Rolle das Bild der eigentlich erwachsenen und insoweit für ihre Taten verantwortlichen Frau auf, wohlwissend, dass dies im Widerspruch zu den feministischen Thesen steht.

I also read that men must be taught not to rape, which means that they are all born with the capability to rape and have zero instinct to know that taking a woman with violence is improper. Thankfully, a man only has to be told the phrase “rape is bad” at some point after puberty by an overweight feminist to definitively stop his future brutal and bloody rape career. It’s a miracle that more men have not raped their mothers, babysitters, and sisters before being taught in college that rape is actually not a good thing.

Auch wieder ein sehr satirisch verächtlicher Abschnitt. Er zieht „Teach men not to rape“ durch den Kakao, immer noch in der Rolle des naiven Frauenfreundes, der nur Vergewaltigungen verhindern will. Das er diese Theorien nicht ernst nimmt entspricht dabei den Schilderungen Swifts, der zunächst anführt, dass man mit den bisherigen Lösungen nicht weiterkommt, etwa indem man den Kindern etwas Nahrung gibt.

I knew from an early age that rape was bad, as was all forms of violence, not just against women but men as well. I also knew that killing, stealing, and having sexual interest in relatives was bad. I don’t remember if someone specifically taught me these rules, but I also don’t remember being taught that the sun rises and sets once a day, or that I will go splat if I jump off a tall building. I don’t know of a single man entering adulthood who thought that rape was good and had to be manually taught it was bad in order to stop him from raping, so when journalists and cultural commentators suggest that the best way to defeat rape culture is to teach men not to rape, I couldn’t possibly agree. I saw a different set of problems instead.

Hier führt er ebenfalls überspitzt an, warum er die feministischen Theorien für Blödsinn hält und durch diese Vergewaltigungen nicht gestoppt werden können. Er führt an, dass Männer auch so wissen, dass sie nicht vergewaltigen sollen und dies schlecht ist und das man so etwas eben auch einfach so lernt und versteht. Womit er recht hat. Das Vergewaltigung etwas schlechtes und verbotenes ist wissen in der Tat die meisten Männer. Einigen ist es nur egal. Sie handeln trotzdem.

I saw women wholly unconcerned with their own safety and the character of men they developed intimate relationships with. I saw women who voluntarily numbed themselves with alcohol and other drugs in social settings before letting the direction of the night’s wind determine who they would follow into a private room. I saw women who, once feeling awkward, sad, or guilty for a sexual encounter they didn’t fully remember, call upon an authority figure to resolve the problem by locking up her previous night’s lover in prison or ejecting him from school.

Hier erfolgt die Umkehr: Wenn die eine Lösung nicht geht, dann eben die Verlagerung auf die andere Seite: Was können Frauen machen bzw was machen sie falsch. Es geschieht wohl gemerkt noch immer unter der Anfangsprämise, dass wir überhaupt in einer Gesellschaft mit überbordener Tendenz zur Vergewaltigung haben. Denn das ist sein These: er ist besorgt, wegen der vielen Vergewaltigungen und will sie stoppen. Wenn aber Frauen massenhaft vergewaltigt werden und Erziehung nichts bringt, dann bleibt aus dieser Sicht nur die Frage, wie man Frauen beibringen kann in einer Gesellschaft, in der massenhaft vergewaltigt wird vorsichtiger zu sein.

By attempting to teach men not to rape, what we have actually done is teach women not to care about being raped, not to protect themselves from easily preventable acts, and not to take responsibility for their actions. At the same time, we don’t hesitate to blame men for bad things that happen to them (if right now you walked into a dangerous ghetto and got robbed, you would be called an idiot and no one would say “teach ghetto kids not to steal”). It was obvious to me that the advice of our esteemed establishment writers and critics wasn’t stopping the problem, and since rape was already on the law books with severe penalties, additional laws or flyers posted on dormitory doors won’t stop this rape culture either.

Geht man davon aus, dass Umerziehung der Männer sinnlos sind und Vergewaltigungen so fester Bestandteil des weiblichen Lebens sind, wie es Statistiken für amerikanische Universitäten vorgaukeln, dann bliebe nur der Rückschluss, dass das Verhalten der Frauen unverantwortlich ist. Roosh kehrt den Spieß der Schuldverlagerung auf ein Geschlecht um: Was wäre, wenn wir es nur den Frauen anlasten? Wenn wir anführen, dass sie in dieser Vergewaltigungswelle verantwortung übernehmen müssen, um dem ein Ende zu setzen? Welche drastischen Mittel sind erforderlich, damit Frauen endlich lernen, sich gegen Vergewaltigungen zu schützen? Dass Vergewaltigungen im hohen Masse geschehen und dies zum Wohle der Frauen verhindert werden muss, dass ist nach wie vor der Ausgangspunkt.

I thought about this problem and am sure I have the solution: make rape legal if done on private property. I propose that we make the violent taking of a woman not punishable by law when done off public grounds.

Wo im Feminismus gefordert wird, dass Männer ihr gesamtes Wesen ändern und alles tun um die Rape Culture zu verhindern und zu vermindern, wenn sie nicht schuldig sein wollen, stellt Roosh sein Gegenmodell dar: Die Frauen sollen alles tun, damit sie nicht mehr vergewaltigt werden. Wo Männer erzogen werden sollen, zu erkennen, dass Vergewaltigung böse ist, sollen nunmehr die „dummen Frauen“ lernen, dass sie nicht so naiv sein können bei der herrschenden Vergewaltigungsepidmie. Wo der Feminismus die Frauen komplett aus der Verantwortung nimmt, nimmt Roosh die Männer komplett aus der Verantwortung.

Dies entspricht durchaus dem Modell von Swift: Wo vorher die hungernden Kinder das Problem waren, sind sie jetzt die Lösung. Es gehört dazu, dass die Lösung auf eine Weise umgesetzt wird, die barbarisch ist. Und ebenso wie Swift die damaligen Theorien damit überspitzt überspitzt Roosh die Lösung „es kann nur ein Geschlecht schuld sein“, indem er sie umkehrt.

Das er sich an Swift anlehnt wird dadurch betont, indem er ausdrücklich von „Propose“ spricht.

The exception for public rape is aimed at those seedy and deranged men who randomly select their rape victims on alleys and jogging trails, but not as a mechanism to prevent those rapes, since the verdict is still out if punishment stops a committed criminal mind, but to have a way to keep them off the streets. For all other rapes, however, especially if done in a dwelling or on private property, any and all rape that happens should be completely legal.

Das ist in der Tat ein Ansatz, der dem „verkauft die Kinder als Fleisch“-Ansatz. Es ist die Folge der Umkehrung „Frauen sind nie in der Verantwortung und müssen auch zu ihrem eigenen besten nichts tun um eine solche Tat zu verhindern“ in „Männer müssen nichts machen, sollen die Frauen doch aufpassen“

If rape becomes legal under my proposal, a girl will protect her body in the same manner that she protects her purse and smartphone. If rape becomes legal, a girl will not enter an impaired state of mind where she can’t resist being dragged off to a bedroom with a man who she is unsure of—she’ll scream, yell, or kick at his attempt while bystanders are still around. If rape becomes legal, she will never be unchaperoned with a man she doesn’t want to sleep with. After several months of advertising this law throughout the land, rape would be virtually eliminated on the first day it is applied.

Es ist in der Tat erstaunlich, dass Frauen bei der behaupteten Rape Culture so vertrauensvoll sind. Geht man von dem feministischen Bild aus, welches sich Roosh hier zu eigen macht, dann sollte dies bereits jetzt die Reaktion der Frauen sein – wenn jede dritte Frau vergewaltigt wird und das mit quasi Straflosigkeit, weil fast kein Täter bestraft wird, dann ist es unerklärlich, dass Frauen dass Frauen sich überhaupt mit Männern einlassen und sich nicht bis an die Zähne bewaffnen. Sie müssten nach Möglichkeit Beschützer und Hilfe in ihrer Nähe halten, sie müssten bereits jetzt kaum auf Dates alleine gehen. Sie müssten sich kaum zu einem Mann in die Wohnung trauen, weil sie befürchten müssten vergewaltigt zu werden.

Es ist quasi eine Erziehung der Frauen zur Selbsthilfe, die übertrieben wird, weil die Frauen die bisherige ernste Lage anscheinend nicht ernst genug nehmen. Roosh ist ja immer noch in der Rolle dessen, der eine Lösung für die Vergewaltigungsepidemie sucht.

Without daddy government to protect her, a girl would absolutely not enter a private room with a man she doesn’t know or trust unless she is absolutely sure she is ready to sleep with him. Consent is now achieved when she passes underneath the room’s door frame, because she knows that that man can legally do anything he wants to her when it comes to sex. Bad encounters are sure to occur, but these can be learning experiences for the poorly trained woman so she can better identify in the future the type of good man who will treat her like the delicate flower that she believes she is. After only one such sour experience, she will actually want to get fully acquainted with a man for longer than two hours—perhaps even demanding to meet his parents—instead of letting a beer chug prevent her from making the correct decisions to protect her body.

Auch hier sieht man aus meiner Sicht die Umkehr – wo vorher der Mann in feministischen Seminaren lernen sollte, dass er doch endlich mit dem Vergewaltigen aufhören soll, wird hier der Frau „beigebracht“, dass sie sich selbst schützen soll. Sie soll motiviert werden, ihre Wahl der Männer nach der Gefahr auszurichten, ihn vorher gründlich kennenzulernen, seine Eltern kennenlernen, damit er in einer höheren Verantwortung ist, sie gut zu behandeln. Man kann dies als Gegensatz zu Theorien wie „Enthusiastic Consent“ sehen: Sie muss sich beständig versichern, dass er sie nicht vergewaltigen wird und nur dann, wenn sie sicher ist, dass er sie ganz enthusiastisch liebt überhaupt in einem Raum mit ihm sein.

The benefits of eradicating rape laws would extend to honest men who unfortunately now live in fear over imprisonment in the case the girl they had sex with had a blood alcohol level of 0.04 instead of 0.05 or some other arbitrary, untested,  and made-up value that may imply consent was not fully achieved. There is no more having to guess the interpretation of a woman’s mixed signals or to artificially amp up her base emotions withclownish banter. Because women will never enter a man’s apartment without accepting that sex will happen, he can escort her to his bedroom and romantically consummate a relationship after it was certain he proved himself to be a good and decent man the woman fully trusted. My proposal eliminates anxiety and unfair persecution for men while empowering women to make adult decisions about their bodies.

Auch hier sieht man die Umkehr: wo die Umerziehung der Männer weg von der rape culture sonst die Frauen schützt bringt er jetzt Männer in die absolute Rolle des unschuldigen um so eine Umerziehung der Frauen zu rechtfertigen. Genau so wie ja der Feminismus anführt, das auch Männer davon profitieren, wenn ihnen das vergewaltigten aberzogen wird, profitieren hier Frauen davon, dass sie „endlich lernen, sich gegen Vergewaltigungen zu schützen und selbst zu handeln“. Wo nach der Umerziehung der gute Mann steht, vor dem die Frau endlich keine Angst haben muss, steht hier die gute Frau, die in die Lage versetzt wird, darauf zu achten, dass sie den richtigen wählt.

Ergänzt sei, das Roosh tatsächlich von einen anderenWahlschema der Frauen ausgeht, bei dem diese nicht unmündig sind, sondern einfach auf Bad boys, Alphas, Männer, die eine gewisse Gefährlichkeit ausstrahlen stehen. Er dürfte daher auch diese Meinung, dass es sich um “ Empowerment“ handelt, eben wiederum nur satirisch gebraucht haben, unter Nutzung feministischen Vokabular, um deutlich zu machen, dass er Satire schreibt. Dass man dies als seine ernsthafte Meinung sehen kann, das ist für mich wirklich unverständlich.

It turns out that we don’t need more laws, policies, and university propaganda that treat every man like a criminal and every woman like a mild retardate—we need more common sense that can only come from making rape legal. Such a change will provide a mature jolt to American women who have been babied for too long, who are protected and coddled as if they have no agency or intellect of their own. If a woman is indeed a child then maybe we really need to keep promoting “rape culture” as a way to keep them safe, but if they are actual adults, which is often claimed, then we can start treating them like adults by allowing them to take responsibility for the things that happen to them which are easily preventable with barely a strain of cognitive thought, awareness, and self control.

Hier sagt er ganz deutlich, was der eigentliche Inhalt seines Artikels ist: entweder Frauen sind erwachsen, dann können wir nicht so tun als ob sie keinerlei Verantwortung übernehmen können und diese alleine auf den Mann übertragen, der sich beständig versichern, beständig nachfragen, beständig aufpassen muss. Wir müssen akzeptieren, das Menschen betrunken Sex haben und daraus nicht automatisch eine Vergewaltigung der Frau durch den Mann machen. Wir können nicht ein absurdes system mit kangarohcourts an amerikanischen Universitäten errichten, bei dem Frauen wir kleine Kinder behandelt werden. Es ist das Anerkenntnis, das es risikoreichere Situationen gibt und Frauen diese bewerten sollten, selbst wenn im Falle einer tatsächlichen Vergewaltigung damit die tat nicht entschuldigt ist. Es ist insofern ein angriff auf die feministische these, dass das Handeln der Frau immer irrelevant sein muss und jede Frage, was diese selbst tun kann victim blaming und damit eine Bestätigung der rape culture wäre.

Gegen diese absoluten Theorien kann man durchaus sein, siehe zB die hier zitierten:

Camille Paglia schrieb beispielsweise in “Sexual Personae: Art and Decadence from Nefertiti to Emily Dickinson”:

For a decade, feminists have drilled their disciples to say, “Rape is a crime of violence but not sex.” This sugar-coated Shirley Temple {370} nonsense has exposed young women to disaster. Misled by feminism, they do not expect rape from the nice boys from good homes who sit next to them in class…. These girls say, “Well, I should be able to get drunk at a fraternity party and go upstairs to a guy’s room without anything happening.” And I say, “Oh, really? And when you drive your car to New York City, do you leave your keys on the hood?” My point is that if your car is stolen after you do something like that, yes, the police should pursue the thief and he should be punished. But at the same time, the police — and I — have the right to say to you, “You stupid idiot, what the hell were you thinking?”

Oder McElroy:

The fact that women are vulnerable to attack means we cannot have it all. We cannot walk at night across an unlit campus or down a back alley, without incurring real danger. These are things every woman should be able to do, but “shoulds” belong in a Utopian world. They belong in a world where you drop your wallet in a crowd and have it returned, complete with credit cards and cash. A world in which unlocked Porsches are parked in the inner city. And children can be left unattended in the park. This is not the reality that confronts and confines us

Oder hier die Vorschläge von RAINN, der größten amerikanischen Organisation gegen sexuelle Gewalt, die dort mit Links weiter ausgeführt werden:

Safety Planning
For many people who have been impacted by sexual assault, current and long-term safety can be an ongoing concern.

If Someone is Pressuring You
If you find yourself in in a situation where someone is pressuring you, remember that it’s not your fault. These tips may help you exit the situation safely.

What Consent Looks Like
The laws about consent vary by state and situation, but you don’t have to be a legal expert to understand how consent plays out in real life.

Safety Tips for Traveling
The following tips can help travelers plan for a safe and comfortable trip and may reduce the risk of many different types of crimes, including sexual violence.

Alcohol Safety
Alcohol may make it easier for a perpetrator to commit sexual assault and can even prevent someone from remembering that the assault occurred.

Safe Web Browsing
There are two important safety elements to consider when you’re browsing online: privacy and security.

Meeting Offline
Consider these safety tips when you plan to meet someone offline.

Social Media Safety
Take steps to protect your personal safety with the following social media safety tips.

Staying Safe on Campus
College campuses can give you a sense of security—a feeling that everyone knows each other and watches out for one another. There are perpetrators who take advantage of this feeling of safety and security to commit acts of sexual violence.

Natürlich kann man auch diese Seite übertreiben und es kann hier unsinnige Vorschläge wie „immer eine Armlänge Abstand“ geben. Für die radikalfeministische Seite ist es aber vollkommen unvorstellbar, dass man überhaupt Sicherheitsvorschläge macht oder hier entsprechend über Präventionen nachdenkt. Sogar Selbstverteidigungskurse sind bereits als Victim Blaming bezeichnet worden.

Let’s make rape legal. Less women will be raped because they won’t voluntarily drug themselves with booze and follow a strange man into a bedroom, and less men will be unfairly jailed for what was anything but a maniacal alley rape. Until then, this devastating rape culture will continue, and women who we treat as children will continue to act like children.

Ich sehe gerade bei dem Schlusssatz nicht, wie man das nicht als Satire oder Polemik sehen kann. Nimmt man den Text ernst, dann müsste man davon ausgehen, dass Roosh

  • an eine Rape Culture glaubt
  • sich ernsthaft Gedanken dazu macht, wie man diese bekämpft
  • selbst davon ausgeht, dass Vergewaltigung schlecht ist
  • davon ausgeht, dass Frauen extrem vorsichtig sein werden
  • es Vergewaltigungen erschwert

Man muss also weite Teile des Textes selbst wenn man davon ausgeht, dass er eigentlich nur straffrei vergewaltigen will, nicht ernst nehmen und als Satire in die andere Richtung. Also als Vorspielen von Sorge um dann eine Gesetzesänderung zu erreichen, damit er endlich straffrei vergewaltigen kann.

Was bizarr ist, wenn man davon ausgeht, dass er weltweite Treffen organisiert, an denen die Leute anscheinend trotz bestehender Strafbarkeit bereits mit dem vergewaltigen loslegen sollen und sich anscheinend in einem rechtsfreien Raum sehen. Warum sollte er das in dieser Form ankündigen, wenn er eigentlich nur vergewaltigen will?

Ich finde es in der Tat schwer einen logischen Weg zu sehen, bei dem man den Text ernst nimmt.

5. Das Gedankenexperiment

Wie bereits gesagt finde ich die Frage, was – bei einer rein theoretischen Betrachtung, nein, ich möchte Vergewaltigung nicht straflos stellen, meiner Meinung nach ist der Straftatbestand vollkommen gerechtfertigt – eigentlich passieren würde:

  • würden sich Männer wie die Tiere auf ihre Partnerinnen stürzen?
  • würden Frauen ihr Verhalten ändern? Welche Schutzmaßnahmen würde man erwarten?
  • Würden Männer als Beschützer tätig sein?
  • Würde es mehr oder weniger Vergewaltiger geben?
  • Wie würde es die „Dating Ebene“ verändern?

Und natürlich:

6. Sehen andere das auch so

Roosh wurde nicht etwa von seinen Anhängern gefeiert, weil er endlich fordert, dass Vergewaltigung straffrei wird. Sie feierten ihn, wie man den Kommentaren entnehmen kann, gerade weil es aus ihrer Sicht ein gutes „modest Proposal“ war:

You’ve obviously acquainted yourself with Jonathan Swift. Well done.

Agreed; make this longer and call it „An Immodest Proposal“ (see what I did there?)
And brace for epic shitstorm and outcry.

I was gong to comment that it’s like „A Modest Proposal,“ but serious.

It is satirical in the sense that Roosh is satirizing how feminists prioritize rape above anything else. In essence Roosh is saying he doesn’t prioritize preventing rape above very other single value, but if he did, this is what he would do. Of course to falls apart because what he proposes would not decrease rape.

Anscheinend haben noch nicht einmal seine Anhänger die Auffassung vertreten, dass es ernst gemeint war.

7. Sollte es daher ein „Make Rape Legal“-Treffen geben?

Die Zeitungen und Nachrichten überschlugen sich mit der Schlagzeile, dass es eine Treffen von „Make Rape Legal“-Aktivisten geben sollte und es wurde ein Bild gemalt, bei dem diese wikingergleich vergewaltigend und brandschatzend durch die Städte ziehen wollten.

Tatsächlich wurde zu keinem Zeitpunkt von der Seite von Roosh irgendetwas in Richtung „Make Rape Legal“ in Verbindung mit dem Treffen gesagt. Tatsächlich war das ganze eher als eine Art „Kaffekränzchen“ oder ein Stammtisch gedacht.

8. Was hat Roosh selbst dazu gesagt

I’ll state once again: the „How To Stop Rape“ article was satire. Neither me or my supporters want rape to be legalized. The media is lying.

Bereits 4 Tage nach dem er den Artikel herausgebracht hat, hat er bereits ein Video gemacht, in dem er ausdrücklich klarstellt, dass es ein Gedankenexperiment (3:35) war:

Er führt aus, dass aus seiner Sicht jeder Vorschlag, mit dem man zwar eine Absenkung von Vergewaltigungszahlen erreichen, aber nicht mehr Männer verfolgen würde, aus seiner Sicht sofort zu Hass gegen den Vorschlagenden führen würde. Die eigentlichen Vergewaltigungszahlen seien egal, wichtig sei nur, dass man Männer dafür verantwortlich machen könnte. („Treat men like criminals, treat women as childs“)

In diesem Video führt er auch noch einmal aus, dass er es nicht ernst meinte, sondern es Satire als Gedankenexperiment war.

Inzwischen ist auch der Artikel selbst überschrieben mit:

Note: The following article was published as a satirical thought experiment. It’s conclusion is not to be taken literally. 

Ich vermute er freut sich im übrigen über die Zugriffe:

Was da glaube ich nicht verstanden wird:

Roosh will provozieren. Er wird seine Texte immer so gestalten, dass die mit Feindbild etwas daran aufhängen können. Er hat es geschafft, dass er weltweit bekannt ist und in Zeitungen erwähnt wird. Sein von Werbeeinnahmen lebender Blog hatte bei 40.000 Zugriffen die Stunde knapp eine Million Zugriffe am Tag.

Der Versuch, Roosh mit Dreck zu bewerfen, ist vollkommen sinnlos, weil er es als heroischen Kampf reframed.

 

 

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Responses

  1. Ich finde das Mediacoverage mal wieder super. Laut Journalistinnen gäbe es jetzt plötzlich eine weltweite „Pro-rape“ Bewegung. Hat niemand zuvor etwas gehört, aber egal, die Hysterie zählt. Statt sich einen halben Tag hinzusetzen und zu recherchieren, wird einfach alles für bare münze genommen. Und die unbedarften Menschen, insbesondere Frauen wird Angst gemacht: Waaas? Es gibt vergewaltigungsbefürworter? Oh mein Gott.

    Passt wunderbar zum rape culture Konzept. Frauen in einem Status der Angst halten. Es gibt keine rape culture. Es sind Feministinnen die diese rape culture, diesen Kult um vergewaltigungen aufrechterhalten um Frauen zu verängstigten, damit sie ihre Ziele erreichen.

  2. Paranoia ist eine typische Eigenschaft von Gutmenschen und Ideologen.

    Das sieht man bei Roosh und ihm seiner Vergewaltigungssatire. Das sieht man auch bei der Reaktion von diesem Rosenbrock auf eine Hitlersatire auf meinem Blog, wo er einen flapsigen Spruch von „Adolf, dem Männerrechtler“ tatsächlich ernst nahm. 🙂

    Da sieht man schön, wie dumm diese Leute sind. Wie kleine Kinder. Ist ja auch aktuell mit Frauke Petry und ihrem „Schießbefehl“ so. Boris Palmer hat Ähnliches bereits gesagt, ist aber ein Guter, weil nicht in der AfD, sondern bei den Grünen.

    Die Paranoia ist auch beim Blogwart zu erkennen, der beim Thema Alice Miller sofort zur Homosexualität umschwenkt, obwohl Miller das gar nicht interessiert. Vielleicht nimmt der Blogwart ja irgendwann mal ein Buch von ihr zur Hand, statt seiner Paranoia zu frönen.

    • „Die Paranoia ist auch beim Blogwart zu erkennen, der beim Thema Alice Miller sofort zur Homosexualität umschwenkt, obwohl Miller das gar nicht interessiert.“

      Die Verbindung hast Du hergestellt.

    • Willst du den „Begriffsstutz“ des Monats gewinnen?

      Ich habe Alice Miller nie mit Homosexualitätserklärungen in Verbindung gebracht und immer wieder erklärt, daß sie dieses Thema nicht interessiert.

      Wenn es dann mal um Alice Miller geht, also um Traumatisierungen in der Kindheit, die nahezu 100% der Menschen erfahren haben, kommt der Autor dieses Blogs meist sofort mit dem Homo-Thema.

      Das ist paranoid.

      Ist auch leicht erklärlich, da für den Blogautor die Naturalisierung von Homosexualität ganz oben auf der politischen Agenda steht. Sämtliche Schwachstellen seiner Theorien dazu interessieren ihn nicht.

      Es gibt durchaus nicht wenige Leute in unserer Bewegung, die bei bestimmten Themen sehr paranoid reagieren. Stichwort: Islam, Regugees, „Rechtsextremismus“ oder eben Homo. 🙂

      • Stichwort Kindesmissbrauch.

      • https://www.google.de/search?q=site%3Aallesevolution.wordpress.com+kirk+Homosexualit%C3%A4t+alice+miller&oq=site%3Aallesevolution.wordpress.com+kirk+Homosexualit%C3%A4t+alice+miller

        • Was willst du damit sagen?

      • „Wenn es dann mal um Alice Miller geht, also um Traumatisierungen in der Kindheit“ …. dann erklärst du Homosexualität mit eben dieser Traumatisierung.

        Der „Begriffsstutz“ gebührt ganz dir selbst, lieber Kirk.

        • Du bist begriffsstutzig.

      • Das Niveau hier ist ja wirklich atemberaubend schlecht.

        • Dann geh doch 🙂

        • Sag ich ihm schon die ganze Zeit

        • Sag‘ lieber, was du mit obigem Google-Such-Link genau zum Ausdruck bringen willst, und schalte bitte noch den einen Kommentar beim Rosenmontags-Posting frei.

          Danke.

          Es gibt auf diesem Blog auch Kommentatoren, die das NIveau heben. Zuletzt z.B. diese Sharkhotep-Frau oder wie die hieß.

          Die hatte den Begriff der Transzendenz verstanden und hat ähnliche Erfahrungen mit der Vogel-Strauß-Haltung des Blogwartes gemacht wie ich.

          Manche Leute haben eben größte Angst vor Wissenschaftlichkeit.

        • @james

          Deine Kommentare sind gegenwärtig zu häufig Beschimpfungen oder Abwertungen von Personen. Solche Kommentare von dir werde ich nicht mehr freischalten. Bitte pass deine Kommentare an oder finde dich damit ab, dass sie gelöscht werden.

  3. […] Einen sehr gut recherchierten Artikel zu einem weiteren Fall von Hysterie über einen Pick-up-Artist findet man auf Alles Evolution. […]

  4. Von der Struktur her ist es zwar klar ein „Modest Proposal“, aber seine Forderung ist eigentlich nicht sonderlich radikal. Kein Vergleich mit dem Essen von Babies.

    Denn wie Du richtig sagst geht es bei dem Vorschlag darum, Frauen Verantwortung übernehmen zu lassen. Und nicht mit Typen nach Hause zu gehen, mit denen man keinen Sex will, ist ohnehin durchaus vernünftig (und wird ohnehin von vielen Frauen praktiziert) und es lässt Frauen genug Möglichkeiten ihre Integrität zu wahren.

    Wenn man sich aber umgekehrt anschaut, was Männer längst machen müssen, um nicht in die Fänge der RapeCulture-Hysterie und „Vergewaltigungsopfern muss man immer glauben“ (was anscheinend sogar einige Frauen hier vertreten?) zu geraten, dann sind Männer längst in einer ähnlichen Situation: In vielen beruflichen Situationen müssen Männer seit vielen Jahren darauf achten, nie alleine mit Frauen in einem Raum zu sein um nicht dem Risiko ausgesetzt zu sein, dass eine Frau, die sich davon etwas erhofft, eine Falschbeschuldigung lostritt.

    Rooshs „Modest Proposal“ ist in Wirklichkeit weniger radikal gegenüber Frauen als der Mainstream gegenüber Männern.

  5. Und wurde schon jetzt schon irgendwo behauptet das MRAs Vergewaltigung legalisieren wollen?

    Ich hab auch schon Texte nicht als Satire erkannt, aber wer schon mal ein bißchen von feministischer Theorie gehört hat, kann diesen Text gar nicht anders verstehen. Obwohl, selektive Wahrnehmung ist für einige Ideologen ja das täglich Brot.

  6. @ Christian Ich halte von Roosh, auch politisch, nichts, will aber auf ihn selbst gar nicht näher eingehen – sondern darauf, dass ich mitbekommen habe, wie vollkommen aussichtslos es ist, auf Twitter und anderswo darauf hinzuweisen, dass sein Vorschlag in der Swift-Tradition satirisch gemeint war.

    Einmal ganz abgesehen davon, dass natürlich auch Swift ein dead white male ist – sowohl Dein Text als auch der von Roosh sind einfach viel zu lLANG. Es hat schon einen guten Grund, warum Twitter DAS Medium des heutigen Feminismus ist: Alles, was sich nicht in 140 Zeichen sagen lässt, ist ohnehin irgendwie verdächtig.

    Heutige feministische Positionen sind in den allermeisten Fällen einfach auf Bestätigung von bereits Bekanntem angelegt. Rape Culture? Feministisch ist es nicht, ernsthaft zu diskutieren, ob das ein angemessener Begriff ist – das allein wäre eigentlich schon im Ansatz Zeichen für einen „Masku-Troll“ oder „Antifem“. Feministisch ist es, die Wirklichkeit zu scannen, um Bestätigungen für das Konzept zu finden. Und so eine Bestätigung hat Roosh nun einmal geliefert.

    Ein derart auf selbstbezügliche Bestätigung des Bekannten angelegtes System braucht keine langen Worte, sondern kann immer mit 140 Zeichen auskommen. „Denken“ heißt in diesem Kontext ja immer nur, erneut auf etwas zu verweisen, was eigentlich ohnehin schon alle wissen.

    Wenn man aber schon alles durchschaut hat, dann kann übermäßiges Grübeln (d.h. zum Beispiel, einen Text von mehr als 140 Zeichen zu schreiben) nur in eine Abweichung von der Wahrheit führen, die man eigentlich schon erkannt hat. Das ist wohl auch ein Grund, warum etwa Wizorek bei Twitter sehr erfolgreich wurde, ihr Buch aber hauptsächlich von Gegnern gelesen wurde – ihre politischen Freunde wussten ja ohnehin immer schon, was drinsteht.

    Daher ist es auch völlig sinnlos, die Welle stoppen zu wollen, die Roosh – sicherlich kalkuliert – losgetreten hat. Die Doppelbödigkeit einer Satire, die man nur verstehen kann, wenn man zwei verschiedene Gedanken gleichzeitig im Kopf haben kann: Die passt nicht zu einer Weltsicht, in der ein kurzer klarer Gedanke jederzeit ausreicht, um die Welt angemessen darzustellen.

    Es muss sicher niemand Mitleid mit Roosh haben – solange er nicht persönlich und körperlich angegriffen wird, wird er von der Situation gewiss profitieren.

    • Feministisch ist es, die Wirklichkeit zu scannen, um Bestätigungen für das Konzept zu finden.

      Ja, der real existierende Feminismus scheint in einer Art ständigen Futtersuchmodus zu sein. Und wenn die Meute etwas erwitttert (und getwittert) hat, setzt ein Wettbewerb ein, bei dem es darum geht wer den größten Schwanz Zeigefinger hat.

      Confirmation-Bias wäre ein purer Euphemismus dafür. Das ist in solchen Konzepten wie „rape culture“ oder „patriachy“ systematisch angelegt, es lässt sich so vollkommen beliebig in allem ein Ausdruck Satans finden.

      • die real existierende manosphere aber auch. Auf jeden Twitter Pups wird irgendein neuer Hashtag erfunden, siebenhundert Videos, fünfundert Podcasts wo irgendwelche Leute darüber reden, was sie davon halten usw. Woraufhin die Feministinnen wieder antworten usw. Und das alles überweiegend bei Twitter und Youtube.
        Ich gehe izwschen davon aus, dass „man“ deshalb nicht damit aufhört, weil man Geld damit verdient. Gilt für beide Seiten inzwischen.

        • Die von dir unter allerlei Verrenkungen hergestellte Pseudosymmetrie ist immer wieder amüsant.

        • und? ich hab trotzdem Recht.
          Ich bin durchaus in der Lage, zu recherchieren, Blogs, Artikel und Kommentare und Argumentationen zu studieren und daraus schlüsse zu ziehen und meiner Meinung nach ist, der, der solche Parallelen nicht sieht, ein Blindfisch.

        • die real existierende manosphere aber auch.

          Dass es durchaus hier und dort äquivalente Konzepte zu „rape culture“ und „patriarchat“ gibt, die eben regelrecht dazu auffordern überall und in allem einen Ausdruck Satans zu sehen, bestreite ich nicht, allerdings ist es wohl eher deinem blinden Wunschdenken geschuldet wenn du meinst, diese Konzepte würden einen vergleichbaren Resonanzboden finden.

          der, der solche Parallelen nicht sieht, ein Blindfisch.

          Christliche Fundamentalisten sind auch immer der Meinung, dass sie etwas sehen was „die ganzen Blindfische“ nicht sehen.

        • Ich finde es auch gar nicht falsch, eine „Symmetrie“ zu sehen – allerdings keine zwischen der Manosphere und dem Staats- und Netzfeminismus, da sind „Resonanzboden“ und politischer Einfluss doch zu unterschiedlich. Aber zwischen Roosh und Netzfeministinnen….

          In meinen Augen ist Roosh – spätestestens, seitdem ich einmal einen Text von ihm über den angeblich verderblichen Einfluss jüdischer Intellektueller auf die westliche Kultur gelesen habe – einfach ein selbstverliebter Dummschwätzer, der wenig Ahnung hat und der sich gerade deshalb für einen großen Durchblicker halten kann. Verglichen mit dieser Erwartung fand ich seinen jetzigen Text, soweit er einfach nur feministische Männerbilder karikiert, überraschend treffend und stellenweise sogar witzig.

          Gerade dort aber, wo der „Immodest Proposal“ beginnt, entgleitet der Text – da stimme ich ganz dem zu, was Nick weiter unten formuliert. Bei Swift war der Vorschlag, Babies zu essen, deutlich erkennbar eine Überspitzung der herzlos-technokratischen englischen Irland-Politik. Was aber sollte Roosh überspitzen? Mit viel Wohlwollen könnte das höchstens als Karikatur des Glaubens angesehen werden, alle sozialen Probleme hätten eine einfache gesetzliche Lösung – aber das hätte Roosh dann tatsächlich erbärmlich schwach präsentiert.

          Mein Eindruck ist eher, dass er mit seinem Vorschlag durchaus kokettiert, dann aber versucht, im letzten Moment noch die Kurve zu kriegen und ihn als Satire einzupacken. Immerhin – von Solanas und ihren Fans unterscheidet ihn die Einsicht, dass so etwas ausdrücklich als Satire ausgegeben werden muss.

          Insgesamt hat Roosh damit sehr viel Ähnlichkeit mit Netz- und Twitterfeministinnen. Auch er hat wie sie ein sehr gutes Gespür dafür, wie er Aufmerksamkeit erzeugen kann – auch er lässt sich dabei nicht durch Bedenken oder Skrupel stören hinsichtlich der Positionen, die er bezieht – und auch er ist deutlich substanzloser, als er das selbst für möglich hält.

          Roosh-Masculinity und Netzfeminismus sind eine Paarung, die beide Seiten verdient haben. Eine dysfunktionale Beziehung, die sich aber für beide Seiten durch die hergestellte Aufmerksamkeit lohnt.

        • Klar gibt es auch so einige Parallelen zwischen Maskulismus und Feminismus, das abzustreiten wäre quatsch.

          In vielen Kernpunkten aber halt überhaupt nicht, aber dazu müsste man halt schon inhaltlich mitkommen und nicht an der Oberflächenstruktur (Anzahl Youtube-Videos) verhaften.

          Dass Maskulismus kommerziell lukrativ wäre, ist schonmal hanebüchener Unsinn.

          Und gerade im hier diskutierten Punkt ist es eben (mal wieder) völlig falsch, da asymmetrisch: „Maskus“ analysieren und prüfen im Unterschied ja tatsächlich feministische Argumente in aller Ausführlichkeit, lesen deren Theorien und Bücher.
          Man könnte sich eher drüber lustig machen, dass sie das tatsächlich tun.

        • @ David „Man könnte sich eher drüber lustig machen, dass sie das tatsächlich tun.“ Das stimmt. Und dabei geht es nicht mal nur um Argumente oder Theorien, sondern noch um den größten Blödsinn, den Feministinnen im Netz verkünden.

          Ich hab mir zum Beispiel mal die Mühe gemacht (!), aus den 36 Fragen an Männer, die hier gerade so diskutiert wurden, einfach einmal herauszuschreiben, was die Frauen dort über Männer denken und von ihnen halten.

          Eine solch komprimierte Ladung an ressentimentgeladenem, ahnungslosem Quatsch habe ich kaum jemals gelesen. Und trotzdem setzen wir uns gleich reihenweise damit auseinander… Umgekehrt aber warten Männer fast rührend darauf, dass doch bitte irgendwann mal einer ihrer Kommentare oder Texte von Feministinnen ernsthaft gelesen werden könnte, ohne dass die ihm blindlings und ungelesen Frauenfeindschaft, Vergewaltigungswünsche oder Breivik-Nähe unterschieben.

        • Schön wär’s! Ich bin ja nur auf YouTube aber „hunderte“ Kontravideos? No way…ein bis drei im höchstfall…wenn was wichtiges ist natürlich auch mehr, aber das sind dann nicht mehr nur MRAs…

      • „… setzt ein Wettbewerb ein, bei dem es darum geht wer den größten (Schwanz) Zeigefinger hat.“

        Den Vergleich finde ich richtig Klasse! 🙂

    • „Es muss sicher niemand Mitleid mit Roosh haben – solange er nicht persönlich und körperlich angegriffen wird, wird er von der Situation gewiss profitieren.“

      Es gibt ein Video, wo Roosh in Kanada von einer kleinen Gruppe hysterischer Frauen mit männlicher Unterstützung genötigt wird, sich ein den Hauseingang eines Hauses zurückzuziehen. Die Frauen haben ihn erkannt, zuerst Bier über dne Kopf gekippt und mitten in einem Ausgehviertel „Vergewaltiger“ und ähnliches gekreischt.

      Ich finde dieses Video richtig gruslig, weil es Mob-Mentalität vom Feinsten ist. So haben früher Progrome und Lynchmorde begonen.

      • Alta Falta und das nur wegen Sachen die er sagt und schreibt.

        Oder hat ihn schon jemand wegen irgendwas was er getan hat angezeigt?

        Ich weiß nur das es ihn gibt und das was ich heute gelesen habe.

      • Es ist gruselig, auch wegen der Selbstgerechtigkeit des Mobs. Arne Hoffmann hat ja gerade heute einen Text verlinkt (auch von Alex unten zitiert), der wieder mal Fantasien zur Auslöschung aller Männer verbreitet.

        Dieses Mal auf der kanadischen Seite „Feminist Current“, die passenderweise gleich auf der Titelseite einerseits die Auslöschungsphantasie präsentiert und andererseits klarmacht, dass Roosh natürlich „not welcome in Ottawa“ sei. Die eigene Gewaltgeilheit entdecken diese Typen immer nur in anderen.

        http://www.feministcurrent.com/2016/02/03/we-need-a-mandemic/

    • Ein derart auf selbstbezügliche Bestätigung des Bekannten angelegtes System braucht keine langen Worte, sondern kann immer mit 140 Zeichen auskommen. „Denken“ heißt in diesem Kontext ja immer nur, erneut auf etwas zu verweisen, was eigentlich ohnehin schon alle wissen.

      Wenn man aber schon alles durchschaut hat, dann kann übermäßiges Grübeln (d.h. zum Beispiel, einen Text von mehr als 140 Zeichen zu schreiben) nur in eine Abweichung von der Wahrheit führen, die man eigentlich schon erkannt hat. Das ist wohl auch ein Grund, warum etwa Wizorek bei Twitter sehr erfolgreich wurde, ihr Buch aber hauptsächlich von Gegnern gelesen wurde – ihre politischen Freunde wussten ja ohnehin immer schon, was drinsteht.

      Daher ist es auch völlig sinnlos, die Welle stoppen zu wollen, die Roosh – sicherlich kalkuliert – losgetreten hat. Die Doppelbödigkeit einer Satire, die man nur verstehen kann, wenn man zwei verschiedene Gedanken gleichzeitig im Kopf haben kann: Die passt nicht zu einer Weltsicht, in der ein kurzer klarer Gedanke jederzeit ausreicht, um die Welt angemessen darzustellen.

      Perfekt auf den Punkt gebracht!

  7. 1. Roosh ist ein Depp. Konstruktive Lösungen intressieren ihn offensichtlich nicht. Sinn und Zweck seiner Auftritte:

    Lösung: Ned amol ignorieren

    2. Wenn man denText von Roosh als Satire sieht, dann sollte man auch Solanas Scum oder „10% Männeranteil sind genug“ oder „Sperrt alle Männer zur Umerziehung in Lager“ auch als Satire ansehen.
    (Hinterher etwas als Satire zu deklarieren, nachdem man selber die Scheisse in den Ventilator geschaufelt hat, hat stets ein Geschmäckle)

    Mit den entsprechenden Konsequenzen… ich möchte den Scheiss nie wieder als Argument gegen den Feminismus sehen…. 🙂

    • Kannst du mal kurz sagen, was roosh vertritt, wenn man den Text vollkommen ernst nimmt, also keinerlei Satire?

      • Kurzfassung:
        Männer sind öfters zipfelgesteuerte, unzurechnungsfähige Triebtäter, also müssen Frauen selber für ihre Sicherheit sorgen…
        oder anders formuliert.
        Frauen dürfen und können Männern niemals trauen, denn es handelt sich öfters um zipfelgesteuerte, unzurechnungsfähige Triebtäter….

        Woher kenn ich das blos….

        https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2016/01/22/maenner-sind/

        Könnte es sein, dass sich das Männerbild von el Vollpfosten Roosh und dass des Rad-ab-Feminismus gar nicht so sehr unterscheidet?

        Grübelnde Grüße
        Mike

        P.S. ich gebe zu, dass meine Anmerkungen zu „Satire im Radfeminsmus“ schon ein bissle provokant war 🙂

        Drum ja auch der 🙂 dahinter

        • „Könnte es sein, dass sich das Männerbild von el Vollpfosten Roosh und dass des Rad-ab-Feminismus gar nicht so sehr unterscheidet?“

          Natürlich nicht, wenn er eine Satire schreibt, in dem er so tut als löse er ein Problem, welches nur RadFems in dieser Heftigkeit sehen.

          Tatsächlich schreibt er aber zur Abgrenzung:
          I knew from an early age that rape was bad, as was all forms of violence, not just against women but men as well. I also knew that killing, stealing, and having sexual interest in relatives was bad. I don’t remember if someone specifically taught me these rules, but I also don’t remember being taught that the sun rises and sets once a day, or that I will go splat if I jump off a tall building. I don’t know of a single man entering adulthood who thought that rape was good and had to be manually taught it was bad in order to stop him from raping, so when journalists and cultural commentators suggest that the best way to defeat rape culture is to teach men not to rape, I couldn’t possibly agree. I saw a different set of problems instead.

        • „Könnte es sein, dass sich das Männerbild von el Vollpfosten Roosh und dass des Rad-ab-Feminismus gar nicht so sehr unterscheidet?“

          Nicht wenn man davon ausgeht, dass sein Männer- und Frauenbild letzlich darauf hinausläuft, dass Männer die Arbeit für Frauen zu erledigen haben, einschließlich der Drecksarbeit selbstredend, während Frauen sich in einer tumben Weiblichkeit suhlen dürfen.

        • aber mal ganz ehrlich: Das in dem speziellen Beitrag präsentierte Männerbild von Roosh ist von dem seiner übrigen Beiträge nicht wirklich weit weg… halt überspitzt.
          Der Unterschied zum Radfeminismus ist nur, dass Er sein Männerbild super findet.

          @ Christian: Selbstabgrenzungen kann man viel schreiben, es kommt drauf an, was man ansonsten von sich gibt…
          Ich glaube ihm übrigens, dass er mit seinem Beitrag provozieren wollte, was dieser Attention Whore ja auch bestens gelungen ist.
          Dem gehts doch blos darum, von seiner Website zu leben.

          LG
          Mike

    • Wenn man denText von Roosh als Satire sieht, dann sollte man auch Solanas Scum oder “10% Männeranteil sind genug” oder “Sperrt alle Männer zur Umerziehung in Lager” auch als Satire ansehen.

      Wenn man Solanas als Satire lesen will: Was sollte sie denn durch Übertreibung kritisieren? Denkbar wäre allenfalls, dass sie feministische Tendenzen zu Männerhass kritisiert.

      Bei diesen „Satiren“ fehlt es an einer auch nur denkbaren Distanz. Die kriegen offenbar selbst solche Vollpfosten wie Roosh hin.

    • Nein.

      Er ist sicher kein Depp.

      Ob man ihn nun mag sei dahingestellt. Er möchte männliches Selbstbewusstsein auf Realität und der Wahrheit basieren, die er meint im Mating und Ressourcen Trugspiel der Frauen zu sehen: Mann hat die Aufgabe damit souverän umzugehen und sich nicht beirren zu lassen (“Neomasculinity“), was auch gesellschaftlich dann tragend wird.

      Die Argumente 1. und 2. deuten daraufhin, dass du sehr blue-pill mäßig unterwegs bist.

      Aufmerksamkeit möchte er sicher. Daraus macht er ja keinen Hehl. Im Gegenteil.

      Und Solanas Text war nicht als Satire gemeint. Ist nur hinterher mit den Hashtags so verbrämt worden. Die sollen übrigens per Kafkafalle provozieren, sind also von der Motivation her bösartig.

      Roosh’s Satire hat natürlich auch den Sinn einer Provokation. Möchte etwas offenlegen, aber nicht in bösartiger Motivation wie die Killallmen Hashtags, die genau dem oben angesprochenen Trugbild, das in diesem Falle tatsächlich eine Unterwerfungsabsicht enthält, entsprechen.

      Viele fallen darauf herein. Vor allem die Gleichheitshallizunierer, die an den Regenbogen glauben wie die Multikultigläubigen. Böses Erwachen folgt, wenn Realität eintritt und deutlich zeigt, dass die Absichten anderer ganz und gar nicht auf dieser Linie liegen. So lieb und nett man auch ist, es wird als Schwäche gesehen.

      Vielleicht hat EvoPsych Antworten auf dieses allzu menschliche, aber nicht besonders friedliche Verhalten, das sehr universell zu sein scheint.

      • Er ist sicher kein Depp.

        Oh doch, er ist ein ziemlicher Depp. Er kriegt keine Satire hin.

      • Vielleicht kriegt er keine in herkömmlicher Sicht hin. Geschenkt.

        Aber es erscheint mir so oder so eigentlich eher ziemlich gerissen, weil er weiß, dass er Entscheidendes berührt.

      • Das einzige, was der will, ist Aufmerksamkeit:
        Einfach Rumtrollen.

        Und es gibt eine ganze Menge sehr gerissener Volldeppen 🙂

    • ..wobei seine Satire durchaus ein ziemlich übles Geschmäckle hat, eigentlich müsste man sie als eine Kritik an der Position, dass Frauen mitverantwortlich dafür seien nicht vergewaltigt zu werden, lesen. Eine Kritik, für die Roosh nun nicht gerade bekannt ist.

      Die Analogie zu Jonathan Swift haut nicht ganz hin.

      Was würde geschehen, wenn Frauen tatsächlich jederzeit damit rechnen müssten, dass Männer sie vergewaltigen, wenn sie mit ihnen alleine sind? Wie würden Frauen ihr Verhalten ändern, wenn sie alleine Schuld wären?

      ..wirkt eben ziemlich herbeigezogen. Es ist zuviel der tatsächlichen Überzeugungen Roosh’s in seinem Text. Eine gute Satire würde eher etwa auf die Tendenz abstellen, die Veranwortung für unter Alkoholeinfluß gewollten Sex zu negieren und ihn im Nachhinein als Vergewaltigung zu deuten.

      Auch ihm fehlt es also offenbar an einer klaren Distanz zu seinem „proposal“.

      • Finde die kursiv gestellten Suggestivfragen eigentlich recht überzeugend.

        Sie sind richtig gestellt und sehr schwer zu entkräften.

        • Finde die kursiv gestellten Suggestivfragen eigentlich recht überzeugend.

          Das sind die Prämissen der „rape culture“, ja. Man kann, wenn man partout will, seinen Text so deuten dass er diese Prämissen aufs Korn nimmt. Ich finde aber leider wenig Grundlage dazu in seinem Text.

          Sein Proposal ist genau das, was der vorherrschende Feminismus als „gesellschaftliche Realität“ behauptet: „Date rape“ sei praktisch legal. Findet Roosh das auch? Sicher nicht. Er kritisiert tatsächlich, dass Frauen entverantwortlicht werden. Sein Proposal erscheint als Konsequenz aus dieser Kritik.

          Wenn es eine Satire sein soll: Treibt er seine eigenen Ansichten auf die Spitze?

          Er scheint mir tatsächlich eine Satire zu schreiben gewollt zu haben, allerdings hat er das offenbar nicht so hingekriegt. Ein erbärmlich schlechter Text.

        • Aus meiner Sicht ist es eine Umkehr: bei ihm ist eben das andere Geschlecht in der Verantwortung. Und das in sehr übertriebener Form

        • Würd ich gar nicht widersprechen.

          Das kann man jetzt drehen und wenden. Er trifft den entscheidenden “Punkt“.

          Stilistisch ist der Text sicher kein Meisterwerk. Aber darum geht es ihm wahrscheinlich auch nicht.

        • @Christian

          Als Umkehrung sehe ich das nicht, eher Verantwortungsübernahme für den Umgang mit den Mating und Ressourcen Trugbildern (ggf Shittesting) der Frauen.

        • Aus meiner Sicht ist es eine Umkehr: bei ihm ist eben das andere Geschlecht in der Verantwortung. Und das in sehr übertriebener Form

          Es wirkt halt nur wenig satirisch, wenn man weiß dass er:

          This made me confused because a woman who drinks and has sex is not responsible for her actions, but if that same woman gets into a car and drives it into someone else, causing a loss of life, she would be prosecuted and sent to jail.

          ..ernsthaft (und durchaus berechtigt) kritisiert.

          Er kriegt keinen Bruch hin von dem, was er ernst meint und dem, was er meint als Satire geschrieben zu haben.

      • Ich glaube nicht, das er das nicht hin bekommt, ich glaube eher, das er etwas haben wollte, über das auch Feministen aufregen werden und ihm Klicks bringt, wo aber kritische erkennen, das es Satire ist.

        Das erlaubt ihm ganz neomasculinitymässig auf die anderen herab zu schauen

        • Das kann sein. Wissen tue ich das auch nicht.

          Er hat ein ziemlich großes Ego. Das ist nicht zu übersehen.

        • ich glaube eher, das er etwas haben wollte, über das auch Feministen aufregen werden und ihm Klicks bringt, wo aber kritische erkennen, das es Satire ist.

          Das ist gut denkbar, ja. „Wobei kritische, wenn sie partout wollen, es als Satire lesen können“ wäre aber passender.

          Es ist in meinen Augen keine Satire, sondern eher eine infantile Provokation. „Seht her, wie PHÖSE ich sein kann!!“

        • ..er meint auf Alpha machen zu können, indem er ohne Sinn und Verstand gegen Regeln verstößt. Und lässt sich dafür von seiner Jugendgang als Held abfeiern.

          Das ist genau das, worauf unser neues vice-squad gewartet hat.

        • „Und lässt sich dafür von seiner Jugendgang als Held abfeiern.“

          Funktioniert ja sicherlich auch. Ich wette, ein paar seiner Anhänger haben sich schon Tarnfleck und Natodraht und Astronautennahrung gekauft, weil sie jetzt voll so die gesellschaftlichen Parias sind, die von der Regierung gejagt werden und was voll besonderes und so^^

      • Nick, darf ich dir einen virtuellen Drink ausgeben?
        Schöne Analyse

      • *wobei seine Satire durchaus ein ziemlich übles Geschmäckle hat, eigentlich müsste man sie als eine Kritik an der Position, dass Frauen mitverantwortlich dafür seien nicht vergewaltigt zu werden, lesen. Eine Kritik, für die Roosh nun nicht gerade bekannt ist.*

        Na Hallelujah.
        Wäre Roosh Feminist, wäre es eine gute Satire. Er feiert da so ziemlich jedes Maskuklischee ab, dass es gibt, vom daddy government über den „richtigen“ Vergewaltiger in der dunklen Gasse bis zu „Frauen müssen lernen Verantwortung zu übernehmen“. Er lässt auch ab seinem Proposal die übertriebene Ironie (damit es auch alle verstehen, dass er Journalisten und Gesocks scheiße findet ^^) fast komplett fallen.

        Und wenn es eine Satire ist, was und wen satiriert sie? Mit der Kernaussage könnte es ausschließlich Antifeministen satirisch darstellen, da diese die einzigen sind, welche jemals in Ansätzen diese Argumentationen verfolgen.
        Das Problem ist, dass Roosh und seine Jünger diesen Standpunkt im Allgemeinen vertreten, das lässt sich jederzeit nachlesen.
        Es lässt ja auch tief blicken, dass selbst von den anwesenden „Gemäßigten“ der/die ein oder andere diese Argumentation ernsthaft in Erwägung zu scheinen zieht.

        Es ist also keine Satire, höchstens eine Polemik (deren Sinn, abgesehen vom Trollfaktor, sich einem allerdings nicht erschließt).
        Zudem ist „Ihr Trottel, das ist voll Satire, ihr seid alle nur nicht schlau genug das zu verstehen“ die billigste und durchschaubarste Ausrede die es geben könnte.

        • „Und wenn es eine Satire ist, was und wen satiriert sie?“

          Die Rape Culture-Panik. Eine Kultur in der es als diskussionswürdig gesehen wird, dass es Vergewaltiugung sei, wenn sie betrunken Sex hat. Das get doch aus dem Text ziemlich eindeutig hervor.

          „Es ist also keine Satire, höchstens eine Polemik (deren Sinn, abgesehen vom Trollfaktor, sich einem allerdings nicht erschließt).“

          Mir erschließt sie sich sofort.

          „Zudem ist “Ihr Trottel, das ist voll Satire, ihr seid alle nur nicht schlau genug das zu verstehen” die billigste und durchschaubarste Ausrede die es geben könnte.“

          Verstehe ich nicht. Soviele Frauen studieren Lieratur- und andere Laberwissenschaften und dennoch kennen sie die Grundlagen von Polemik und satirischer Überspitzung nicht 🙂

        • Wo lässt sich das denn nachlesen?

        • “Frauen müssen lernen Verantwortung zu übernehmen”

          Und das ist es doch, was dich an dem Text so richtig ankotzt, nicht wahr? Denn so war Feminsimus nicht gedacht. Das war nicht vorgesehen.

        • *Die Rape Culture-Panik. Eine Kultur in der es als diskussionswürdig gesehen wird, dass es Vergewaltiugung sei, wenn sie betrunken Sex hat. Das get doch aus dem Text ziemlich eindeutig hervor.*

          Nein tut es eben nicht.

          *Verstehe ich nicht. Soviele Frauen studieren Lieratur- und andere Laberwissenschaften und dennoch kennen sie die Grundlagen von Polemik und satirischer Überspitzung nicht*

          Immerhin verstehe ich, dass Satire und Polemik eben nicht dasselbe sind. Sie sind so ziemlich das Gegenteil voneinander.

          *Und das ist es doch, was dich an dem Text so richtig ankotzt, nicht wahr? Denn so war Feminsimus nicht gedacht. Das war nicht vorgesehen.*

          Das werde ich mit jemanden, der sich als Feminismuskritiker sieht, aber inzwischen tatsächlich fast nur noch ausgemachte Frauenverachtung produziert, sicherlich nicht besprechen.

        • „Nein tut es eben nicht.“

          Aha. Ich zitiere:
          „I keep reading in the mainstream media that there is a rape culture in the United States. This issue concerns me since I have a sister who I don’t want to be raped, so I carefully examined the articles on Salon, Buzzfeed, and Huffington Post that were written by professional journalists who pursue truth and justice over mass hysteria and delirium.

          What I’ve gathered from the words of these future Pulitzer Prize winners is that women are not getting raped by violent offenders while taking a jog in the park or walking through a dark street—they are getting raped by men they already know, especially at college. I learned that if a man and a woman both drink at a party and have sex, she was in all likelihood raped since she could not give full legal consent. This made me confused because a woman who drinks and has sex is not responsible for her actions, but if that same woman gets into a car and drives it into someone else, causing a loss of life, she would be prosecuted and sent to jail. I couldn’t find an explanation for this inconsistency.“
          http://www.rooshv.com/how-to-stop-rape

          „Das werde ich mit jemanden, der sich als Feminismuskritiker sieht, aber inzwischen tatsächlich fast nur noch ausgemachte Frauenverachtung produziert, sicherlich nicht besprechen.“

        • @Maren:

          Ganz abgesehen davon, dass die Katalogisierung als „Satire“ für seinen argumentativen Punkt ziemlich irrelevant ist, solltest Du vielleicht erst zur Kenntnis nehmen, was Satire ist. Ich zitiere mal die deutsche Wikipedia dazu:

          „Es gibt annähernd so viele Bestimmungen der satirischen Schreibweise, wie es Satiriker gibt, und keine Bestimmung trifft auf die Gesamtheit der Satiren zu. Ihre Gegenstände, Mittel und Funktionen wandeln sich im Laufe der Geschichte. Es ist daher unmöglich, sie scharf von der Komik, der Parodie und der Polemik zu trennen.“

        • Wäre Roosh Feminist, wäre es eine gute Satire.

          Nein, auch dann wäre es eine vor Dämlichkeit strotzende „Satire“. Aber mir ist durchaus bewußt, dass so manche Feministin fast wortgleiches abliefern könnte.

          Vor Dämlichkeit strotzend deshalb, weil sie die totale weibliche Hypoagency als Prämisse bestätigte.

          Zudem ist “Ihr Trottel, das ist voll Satire, ihr seid alle nur nicht schlau genug das zu verstehen” die billigste und durchschaubarste Ausrede die es geben könnte.

          Das ist als Einwand mehr als lächerlich, wenn man #killallmen als Satire durchgehen lässt. Und das ist eben in den Medien, die jetzt hysterisch #aufkreischen der selbst gesetzte Standard.

        • „Vor Dämlichkeit strotzend deshalb, weil sie die totale weibliche Hypoagency als Prämisse bestätigte.“

          Erklär mal bitte.

        • Die Rape Culture-Panik. Eine Kultur in der es als diskussionswürdig gesehen wird, dass es Vergewaltiugung sei, wenn sie betrunken Sex hat. Das get doch aus dem Text ziemlich eindeutig hervor.

          Man kann es so lesen, ja. Aber er gibt nach meiner Einschäzung wenig Hinweise darauf, dass er es so meint.

          Das Grundproblem ist die feministische Entgrenzung des Begriffes „rape“ und er tut wenig dafür, dieses Problem zu addressieren.

        • Das eigentliche Problem ist doch, dass Dinge wie „Yes means Yes“ und „allen Vergewaltigungsopfern muss geglaubt werden“ keine Satire sind. Oder habe ich das was falsch verstanden?

        • Erklär mal bitte.

          Wenn es eine feministische Satire wäre, würde sie z.B.:

          This made me confused because a woman who drinks and has sex is not responsible for her actions, but if that same woman gets into a car and drives it into someone else, causing a loss of life, she would be prosecuted and sent to jail. I couldn’t find an explanation for this inconsistency.

          ..durch den Kakao ziehen. Also letztlich behaupten dass eine Frau, die aufgrund von Alkohol zu Sex zustimmt nicht verantwortlich für ihre Entscheidung ist. Womit die Satire Abgründe an feministischer Dämlichkeit aufgrund einer vermeintlichen weiblichen Hypoagency offenbaren würde.

          Aber, wie gesagt: Zuzutrauen wäre eine solche unfreiwillige Selbstironie unserem neuen vice-squad allemal.

        • Oder habe ich das was falsch verstanden?

          Ja, du hast was falsch verstanden: Sowas ist immer dann und nur dann eine Satire, wenn die grundsätzliche „Gutheit“ des real existierenden Feminismus für solche Leute wie Maren nicht mehr zu verteidigen ist, ohne dass der manchmal doch funktionierende Kopf aufgrund von kognitiven Dissonanzen platzt.

        • Keine Sorge, Nick, ich habe das sehr gut verstanden. Ich bin das Arschloch, das sagt, Frauen sind wie kleine Kinder und man sollte nichts davon ernst nehmen. Allenfalls das Gegenteil von feministischen Ideen kann man in Erwägung ziehen.

          Und gerade weil weibliches „Denken“ so ist, wie es ist, platzen ihnen die Köpfe dabei nicht.

        • Und gerade weil weibliches “Denken” so ist, wie es ist, platzen ihnen die Köpfe dabei nicht.

          Wenn der Kopf nicht funktionieren würde musste man solche Dissonanzen nicht wegbasteln.

        • @nick
          „Das Grundproblem ist die feministische Entgrenzung des Begriffes “rape” und er tut wenig dafür, dieses Problem zu addressieren.“

          Genau diesbezüglich setzt sein satirischer „bescheidener Vorschlag“ ein, Vergewaltigungen im privaten Rahmen zu „legalisieren“ (was auch schon eine Übertreibung ist, denn er hätte eigentlich schreiben müssen, dass dies nicht mehr strafbar sein solle). Dem feministisch „entgrenzten“ Begriff „rape“ antwortet Roosh also mit einer entsprechenden „Eingrenzung“ der Gesetzlichkeit durch die Privatheit des Tatorts.

          Und wir sollten ja nicht vergessen, dass das US Privatrecht auch solche Ungeheuerlichkeiten wie die Anklage von angeblicher Vergewaltigung im rein privaten Rahmen vor den college „kangaroo courts“ zulässt, wobei die staatliche Justiz gar nicht zuallererst einzuschalten ist. Roosh verspottet mit seinen Auslassungen auch diesen völlig korrupten Umgang mit dem Recht.

        • Genau diesbezüglich setzt sein satirischer “bescheidener Vorschlag” ein, Vergewaltigungen im privaten Rahmen zu “legalisieren”

          Dass man das mit sehr viel gutem Willen so lesen kann bestreite ich nicht. Es ist ja die einzige Möglichkeit das aufzulösen, wenn man nicht davon ausgeht dass Roosh das ernst meint.

          Aber so viel hintergründige Intention traue ich ihm nicht zu, ich denke eher er wollte nur was gaanz doll phöses sagen.

        • @nick
          „Dass man das mit sehr viel gutem Willen so lesen kann bestreite ich nicht.“

          Gegenüber Roosh habe ich ehrlich gesagt gar keinen „guten Willen“…
          Ich stimme dir aber voll und ganz zu, dass die Satire nicht gut ist, ihr fehlt einfach zu sehr der feine, überlegene Spott.
          Daher finde ich auch die Reaktion auf den „Vorschlag“ viel interessanter als den selbst.

    • Aktuelle Satire alá Scum:

      http://www.feministcurrent.com/2016/02/03/we-need-a-mandemic/

      via Genderama

      • „The human herd must be culled, and it’s time for buck season.“

        Ganz klar keine Satire, sondern unverhohlene Massenmord-Phantasie: „… I’ve decided the Earth needs a Mandemic.“

        Die Autorin der Massenmord-Phantasie:

        „Lori Day is an educational psychologist, consultant and parenting coach with Lori Day Consulting in Newburyport, MA.“

        Wer veröffentlicht sowas?

        „Feminist Current is Canada’s leading feminist website“
        http://www.feministcurrent.com/about/

        Die Obermacherin der site, Meghan Murphy, ist überall mit dabei:

        „You can find more of her writing in Truthdig, The Globe and Mail, the Georgia Straight, Al Jazeera, Ms. Magazine, AlterNet, Herizons, The Tyee, Megaphone Magazine, Good, National Post, Verily Magazine, Ravishly, rabble.ca, xoJane, Vice, The Vancouver Observer, and New Statesman. Meghan is also a contributor to Freedom Fallacy: The Limits of Liberal Feminism.

        Meghan has appeared on CBC radio, Sun News, The Big Picture with Thom Hartmann, BBC Radio 5, and Al Jazeera English, as well as many other media outlets.“

        Ist das den grossen Zeitungen keine Meldung wert? Wäre doch ungleich interessanter als Rooshs „Vorschlag“ , oder?

        „Führende kanadische Feministinnen-Website sehnt eine Reduktion der männlichen Weltbevölkerung herbei“ oder so ähnlich.

        • Herzallerliebst ist die Liste der Probleme an deren Meinung nach alleine Männer Schuld sind.

          Air and water pollution

          Overpopulation

          FGM

          Exploitation of fossil fuels

          Clubbing of baby seals

        • “Herzallerliebst ist die Liste der Probleme an deren Meinung nach alleine Männer Schuld sind.”

          Im feministischen Grashütten-Matriarchat gibt es diese Probleme ja auch nicht. Wie so vieles andere auch…

        • Man zeige mir eine Männerbewegung, Organisation, oder auch nur einen Mann, der jemals einen Genozid an Frauen diskutiert hätte.

        • Elliot roger ^^

        • „Elliot roger ^^“

          Zitier mal die Stelle

  8. Es geht um konsenualen Sex, also Sex, der auf übereinstimmenden Willenserklärungen beruht, wie auch ein Vertrag.
    Wie wir aus dem Supermarkt wissen, kann ein Vertrag auch durch schlüssiges Handeln entstehen: Ich lege die Ware an der Kasse auf das Band. Die Kassiererin nimmt den Kaufpreis entgegen. Das auf das Band Legen war das Angebot, die Bearbeitung des Vorgangs durch die Kassiererin die Annahme, die Übergabe der Ware und des Geldes das Erfüllungsgeschäft.
    Es wäre jedem klar, dass meine Klage, die Kassiererin habe mich durch den Bezahlvorgang so unter Druck gesetzt, dass ich mich zur Bezahlung und Annahme der Ware gezwungen gesehen hätte, also eine Nötigung vorlag.
    Um was es Roosh V geht ist, den Leuten klar zu machen, dass Handlungen Aussagen beeinhalten. Wenn ich durch meine Handlung den Eindruck erwecke, zu Intimitäten bereit zu sein, dann wecke ich Erwartungen.
    Wie soll mein Intim-/Geschäftspartner meinen entgegengesetzten Willen erraten, wenn ich falsche Signale setze.
    Und darum ist der Vorschlag von Roosh V sinnvoll und keineswegs satirisch.
    Es müssen klare Regeln definiert werden, ab wann die Bereitschaft zu Sex als gegeben gesehen werden kann. Dann wissen beide Parteien, woran sie sind. Damit sind Straftaten wie Nötigung oder Körperverletzung nicht vom Tisch, aber Vergewaltigung.
    So stehe ich auf dem Standpunkt, dass es innerhalb einer langfristigen Intimbeziehung und insbesondere innerhalb einer Ehe keine Vergewaltigung geben kann, weil Sex die Basis, das Kerngeschäft einer Intimbeziehung ist.
    Selbstverständlich kann es Nötigung oder Körperverletzung geben, was entsprechend zu ahnden ist.
    Selbstverständlich kann jeder der Parteien die Intimbeziehung kündigen, z.B indem er vor zuständiger Stelle die Bereitschaft zu Sex kündigt.
    Ab diesem Zeitpunkt werden die Partner behandelt wie Fremde.
    Regelungen bei denen es als Vergewaltigung gilt, wenn einer der Partner mitten im Koitus keine Lust mehr hat, und der andere darauf nicht sofort den Vorgang abbricht, halte ich für pervers.
    Vergewaltigung ist ein ernsthaftes und schwerwiegendes Verbrechen. Man verhöhnt die Opfer, wenn man es für mißlungene Intimkontakte gebraucht.

    • Korrektur:
      Der Satz muss heißen:
      Es wäre jedem klar, dass meine Klage, die Kassiererin habe mich durch den Bezahlvorgang so unter Druck gesetzt, dass ich mich zur Bezahlung und Annahme der Ware gezwungen gesehen hätte, also eine Nötigung vorlag, völliger Unsinn ist.

    • Es müssen klare Regeln definiert werden, ab wann die Bereitschaft zu Sex als gegeben gesehen werden kann.

      Es ist schon aus menschenrechtlichen Erwägungen heraus unverzichtbar, dass man sich nur dann einer Straftat schuldig gemacht haben kann wenn, man bewußt eine klare Regel verletzt hat. Das ist die zentrale Voraussetzung für Schuld.

      So ist ja auch unser Strafrecht gesetzt: Der Staftatestand der Vergewaltigung ist erst dann erfüllt, wenn der Wille des Opfers mit Gewalt überwunden wird. _Das_ ist die Grenze.

      Roosh’s Provokation verfehlt dieses Thema allerdings komplett und ist wenig hilfreich bis kontraproduktiv bei der Verteidigung dieses Menschenrechtes.

      • ..das „Argument“ der Radabfems ist, dass man doch „Only Yes means Yes“ als klare Regel definieren könne und so jedes Nichteinhalten dieser Regel als Straftat definieren könne.

        Das entspricht allerdings nicht den üblichen sozialen Gepfogenheiten. Das ist, als würde man von der Supermarktkassiererin verlangen, dass sie sich vor dem Kassieren eine ausdrückliche Willenserklärung über den Kauf der Waren einholt. Wenn sie sich eine solche ausdrückliche Willenserklärung nicht einholt, macht sie sich des Raubes strafbar.

        Der Kern eines solchen Straf“rechtes“ ist die Durchsetzung einer Sexualordnung. Der „Rechtsbruch“ besteht nicht mehr darin, das Recht des Sexualpartners verletzt zu haben, es besteht darin, gegen eine top-down verordnete Sexualordnung verstoßen zu haben.

        Man führt das Sittenstrafrecht wieder ein.

    • So stehe ich auf dem Standpunkt, dass es innerhalb einer langfristigen Intimbeziehung und insbesondere innerhalb einer Ehe keine Vergewaltigung geben kann, weil Sex die Basis, das Kerngeschäft einer Intimbeziehung ist.

      Sehe ich genauso.
      https://auschfrei.wordpress.com/2016/01/15/abweichende-lust-in-beziehungen/

      • Der Straftatbestand heißt ja auch mittlerweile sexuelle Nötigung. Der Unrechtsgehalt liegt dabei nicht mehr in der Verletzung einer Sitte – in „illegitimen Sex“ – sondern in der gewalttätigen Nötigung zu Sexuellen Handlungen. Das ist (und war schon immer) auch in der Ehe strafbar, und das durchaus zu recht.

        Das schmeckt dem Sittendezernat natürlich nicht, weil ihm so die Existenzberechtigung genommen wird.

        Man versucht nun, Schutzvorschriften für Unmündige zu bemühen. „Sexueller Mißbrauch widerstandsunfähiger Personen“ (§179 StGB) soll nun auf unsere Frauen ausgedehnt werden, weil sie nicht in der Lage sind sich selbst zu schützen. Man kann schließlich nicht von Frauen erwarten, dass sie in der Lage sind zu versuchen, sich ungewolltem Sex körperlich zu entziehen.

        Damit hätte man sein Sittenstrafrecht wieder. Mit der Definition eines „Mißbrauchs“ hat man eben eine strafbewehrte Definition eines „legitimen“ Gebrauchs.

        • sondern in der gewalttätigen Nötigung zu Sexuellen Handlungen. Das ist (und war schon immer) auch in der Ehe strafbar, und das durchaus zu recht.

          Hmm…

          [24. November 1973/28. November 1973–5. Juli 1997]
          1§ 177. Vergewaltigung. (1) Wer eine Frau mit Gewalt oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben zum außerehelichen Beischlaf mit ihm oder einem Dritten nötigt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.
          (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
          (3) Verursacht der Täter durch die Tat leichtfertig den Tod des Opfers, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.

          Übersehe ich etwas, oder kannst du „schon immer“ auch belegen?

        • @HansG:

          Übersehe ich etwas

          Ja, den §240 StGB

        • blockquote>Ja, den §240 StGB
          Kurz mal nachschaun…

          [1. Oktober 1995]

          § 240. Nötigung
          (1) [1] Wer einen anderen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe, in besonders schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. [2] Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt.
          (2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
          (3) Der Versuch ist strafbar.

          Worauf willst du hinaus? Die Hürde der Verflichkeit bestand ja auch noch.

        • Das Zwingen der Ehefrau zu Sex wurde durchaus als verwerflich angesehen.

        • Und die Körperverletzung oder Freiheitsberaubung gegenüber der Ehefrau war meines Wissens auch immer schon strafbar.

        • Das Zwingen der Ehefrau zu Sex wurde durchaus als verwerflich angesehen.

          Ja sicher. Wenn die Zwangshandlung, z.B. Körperverletzung für sich schon strafbar war. Am Kragen packen und/oder festhalten dürfte jedoch kaum ausreichen um als verwerflich zu gelten.

          Die Forderung nach ehelichem Sex dürfte selbst heute kein Richter als verwerflich ansehen.

        • Es muss ja auch in der Ehe nicht jeder „Zwang“ oder „Machtmissbrauch“ strafrechtlich hart sanktioniert werden!

          Eine Frau, die trotz erklärten Nein aus Angst vor möglichen Konsequenzen (z.B. Trennung) mitmacht, ist letztlich auch nichts anderes wie ein Mann, der mit der Frau zusammen ins Theater geht, Kinder bekommt oder heiratet, weil sie ansonsten wegen angeblich nicht ausreichender Wertschätzung riesen Dramen veranstaltet und der Mann dieses aus purer Angst lieber zu vermeiden versucht, indem er gegen seinen eigentlich klar erklärten Willen trotzdem mitmacht.

          Solche Frauen sollte man vielleicht auch wegen Nötigung anzeigen, wenn diese ein einmal erklärtes Nein nicht akzeptieren und weiter Dramen veranstalten oder mit Konsequenzen (z.B. Trennung) drohen.

          Vielleicht sind das aber auch alles nur ganz normale zwischenmenschliche Grenzaustestungen, mit denen freie Bürger normalerweise eigenverantwortlich umzugehen haben, soweit man sie nicht für Kleinstkinder hält.

        • Am Kragen packen und/oder festhalten dürfte jedoch kaum ausreichen um als verwerflich zu gelten.

          Ich finde es halt merkwürdig, dass der feministische Diskurs offenbar nicht in der Lage war, ein entsprechendes „Skandalurteil“ des BGH zu präsentieren.

          Ich meine: Wenn mein Kunde mir Geld schuldet und ich ihm deshalb am Kragen packe und ihm das geschuldete Geld aus der Tasche nehme, dann ist wohl ganz klar die Verwerflichkeit des §240 StGB erfüllt, obwohl ich durchaus ein Recht auf das Geld habe, oder nicht?

        • @Nick: gutes Beispiel.

          Aber gibt es umgekehrt bestätigte Verurteilungen nach §240 für ungewollten ehelichen Sex?

        • Aber gibt es umgekehrt bestätigte Verurteilungen nach §240 für ungewollten ehelichen Sex?

          Keine Ahnung, das hat meines Wissens bisher niemand erforscht.

          In einem Entwurf zur Änderung des §177 StGB von 1995 heißt es lediglich, dass der Strafrahmen des §240 StGB geringer sei und dass die Strafmöglichkeit des §240 „nie in das Bewußtsein der Bevölkerung gedrungen“ sei. Von einer Strafbarkeitslücke ist nicht die Rede:

          http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/13/001/1300199.pdf

        • Wenn mein Kunde mir Geld schuldet und ich ihm deshalb am Kragen packe und ihm das geschuldete Geld aus der Tasche nehme, dann ist wohl ganz klar die Verwerflichkeit des §240 StGB erfüllt, obwohl ich durchaus ein Recht auf das Geld habe, oder nicht?

          Verwerflich ist die Tat deshalb, da du zwar ein Anrecht auf das Geld hast, den Anspruch nach der Rechtsordnung jedoch nicht ohne staatliche Hilfe durchsetzen kannst.

          Aber gibt es umgekehrt bestätigte Verurteilungen nach §240 für ungewollten ehelichen Sex?

          Gibt es. Leider ist das LG-Urteil nicht frei verfügbar. Daher nur der BGH zur Revision:
          https://www.jurion.de/Urteile/BGH/1982-10-26/1-StR-537_82

        • Verwerflich ist die Tat deshalb, da du zwar ein Anrecht auf das Geld hast, den Anspruch nach der Rechtsordnung jedoch nicht ohne staatliche Hilfe durchsetzen kannst.

          Ja, aber mein Anrecht auf Sex durfte ich doch auch vor 1998 nichteimal mit staatlicher Hilfe durchsetzen.

          Vor 1976 konnte ich zwar deshalb meiner Frau die Schuld am Scheitern der Ehe zuschieben, aber heute ist es ja so dass ich sowieso in dem Sinne „Schuld“ am Scheitern der Ehe bin, dass ich Unterhaltspflichtig bin.

          Gibt es. Leider ist das LG-Urteil nicht frei verfügbar. Daher nur der BGH zur Revision:

          Immerhin stellt der BGH fest, dass das Zwingen zum ehelichen Geschlechtsverkehr grundsätzlich strafwürdig ist. Dass der Revision stattgeben wurde begründet er damit, dass das Verhalten der Ehefrau nicht schlüssig erklärt wurde, der BGH sah also nach meiner Lesart eher ein Beweiswürdigungsproblem zum schweren Fall.

        • danke @beide, das klärt diese Sache endlich mal für mich auf.
          Wie zu erwarten war nicht zugunsten des feministischen Narrativs.

        • Ja, aber mein Anrecht auf Sex durfte ich doch auch vor 1998 nichteimal mit staatlicher Hilfe durchsetzen.

          Ein Anrecht durchzusetzen ist nicht verwerflich.

          Wenn ich jemand Hausverbot erteile und ihn gegen seinen Willen vor die Türe setze würde man das kaum als Nötigung verurteilen.

          Im Falle des Schuldners eben nur deshalb, weil du dir damit quasi die hoheitliche Aufgabe eines Gerichtsvollziehers angemaßt hättest.

          aber heute ist es ja so dass ich sowieso in dem Sinne “Schuld” am Scheitern der Ehe bin, dass ich Unterhaltspflichtig bin.

          Klar. Also lieber gleich zu außerehelichem Sex greifen. Ist auch nicht mehr teurer.

          Immerhin stellt der BGH fest, dass das Zwingen zum ehelichen Geschlechtsverkehr grundsätzlich strafwürdig ist.

          Nötigung ist natürlich strafbar; auch unter Ehepartnern.

          Wie schon erwähnt. Wenn daran etwas Verwerfliches gefunden werden kann. Möglicherweise finde ich noch was. Ich bezweifle jedoch, dass es zu nennenswerten Verurteilungen kam, nur weil jemand seinem unwilligen Eheweib ein wenig Feuer unterm Hintern gemacht hatte.

          Selbst in der aktuellen Version wird für Nötigung eine erhebliche Qualität des Zwangsmittels gefordert.

          Dass der Revision stattgeben

          Sehe ich in diesem Fall so wie du. Es ist schwer einzusehen, dass ein schwerer Fall vorliegen soll wenn das Opfer die Möglichkeit hatte sich nach dem ersten Fall zu entziehen.

          Wie zu erwarten war nicht zugunsten des feministischen Narrativs.

          Das Narrativ von den grün und blau geschlagenen schutzlosen Frauen stimmt natürlich nicht.

        • @HansG:
          Ein Anrecht durchzusetzen ist nicht verwerflich.

          Ich wage zu bezweifeln, dass man dabei das Gewaltmonopol des Staates mißachten darf, weil man auf etwas ein Anrecht hat.

          Wenn ich jemand Hausverbot erteile und ihn gegen seinen Willen vor die Türe setze würde man das kaum als Nötigung verurteilen.

          Da steht dir ja auch anerkannt ein Notwehrrecht zu.

          Wie schon erwähnt. Wenn daran etwas Verwerfliches gefunden werden kann.

          Soweit ich das einschätze wurde das auch vor 1998 grundsätzlich als verwerflich angesehen. Es mag aber gut sein, dass man in Zeiten, in denen man es normal fand Kinder mit Rohrstöcken zu mißhandeln auch nicht gerade zimperlich war, wenn es um das Verhältnis Erwachsener untereinander ging. Man müsste es tatsächlich mal genauer untersuchen.

          Ich finde es halt wie gesagt merkwürdig, dass da keine skandalösen Urteile kursieren, in denen ein Gericht feststellt dass eine Ehefrau es eben erdulden muss wenn ihr man sie mit „angemessener Gewalt“ zwingt. Da war doch eine ganze Generation an 1970er-Feministinnen am Thema dran.

          Selbst in der aktuellen Version wird für Nötigung eine erhebliche Qualität des Zwangsmittels gefordert.

          So wie ich das mitgekriegt habe genügt bereits die Androhung einer Dienstaufsichtsbeschwerde.

          Sehe ich in diesem Fall so wie du. Es ist schwer einzusehen, dass ein schwerer Fall vorliegen soll wenn das Opfer die Möglichkeit hatte sich nach dem ersten Fall zu entziehen.

          Ich habe es so verstanden: Das Tatopfer hat die Aussage verweigert. Das Tatgericht hat die mehrfache Wiederholung als Beweis für den schweren Fall herangezogen. Der BGH war damit nicht zufrieden, weil das Tatgericht sich nicht mit der anhand des Verhaltens des Tatopfers naheliegenden Möglichkeit auseinandergesetzt hat, dass es die Tat als nicht schwerwiegend erachtet habe.

          Damit hat der BGH nach meiner Lesart nicht gesagt, dass eine Einzeltat kein schwerwiegender Fall sein könne. Das Tatgericht habe eben nur nicht rechtsfehlerfrei die Schuld des Angeklagten festgestellt.

          Meine Fresse, damals scheint der BGH sich selbst noch ernst genommen zu haben, im Gegensatz zu heute – aber der Einzelfall kann natürlich täuschen und vielleicht gab es damals tatsächlich einen starken Bias pro Ehemann, der sein Anrecht mit Gewalt durchsetzt.

        • dabei das Gewaltmonopol des Staates mißachten

          Du drehst dich im Kreis. Das wäre klar verwerflich.

          Verwerflich kann entweder das Nötigungsmittel sein oder der angestrebte Zweck oder beides.

          Letztendlich könnte natürlich sowohl Zweck als auch Nötigungsmittel als nicht verwerflich betrachtet werden, im Gesamtbild jedoch trotzdem eine verwerfliche Tat vorliegen.

          Verwerflichkeit ist stark moralisch belegt.

          Es mag aber gut sein, dass man in Zeiten, in denen man es normal fand Kinder mit Rohrstöcken zu mißhandeln auch nicht gerade zimperlich war, wenn es um das Verhältnis Erwachsener untereinander ging.

          Darauf will ich hinaus.

          Ich finde es halt wie gesagt merkwürdig, dass da keine skandalösen Urteile kursieren, in denen ein Gericht feststellt dass eine Ehefrau es eben erdulden muss wenn ihr man sie mit “angemessener Gewalt” zwingt.

          Mal auf die Suche machen. Würde mich nämlich brennend interessieren wie das genau zu bewerten ist.

          Die Geschichte von der Arbeit nur mit Erlaubnis des Ehemanns ist ja auch nur ein Hoax. Allerdings wohl einer, der damals tatsächlich so geglaubt wurde.

          Ich habe es so verstanden: Das Tatopfer hat die Aussage verweigert.
          Ersatzweise wurde der vernehmende Richter zusammen mit dem polizeilichen Protokoll in die Verhandlung eingebracht:

          Die Rüge geht fehl. Die Ergebnisse jener richterlichen Vernehmung durften durch die Vernehmung des Richters in die Hauptverhandlung eingebracht werden

          Soweit die Revision mit der Sachrüge den Schuldspruch angreift, ist sie im Sinne von § 349 Abs. 2 StPO unbegründet. Zwingt ein Ehegatte den anderen zum Geschlechtsverkehr, so kann das Nötigung sein

          Dass Nötigung vorliegen kann wurde also bestätigt.

          Dadurch, daß sie das nicht tat, kann in dem Angeklagten die Vorstellung entstanden sein, sie nehme die einzelnen Vorfälle doch nicht so schwer; ihr Widerspruch gegen geschlechtliche Kontakte verlor dadurch beträchtlich an Gewicht.

          und

          Ihre Weigerung durfte er nicht mit Gewalt brechen; deshalb wird er bestraft. Eine in besonderem Maße beleidigende oder Geringschätzung verratende Gesinnung liegt darin indes noch nicht ohne weiteres.

          Das Gericht stellt also fest, dass Nötigung vorliegt, jedoch nicht fehlerfrei festgestellt wurde, dass diese besonders schwer war.

          Meine Fresse, damals scheint der BGH sich selbst noch ernst genommen zu haben, im Gegensatz zu heute – aber der Einzelfall kann natürlich täuschen und vielleicht gab es damals tatsächlich einen starken Bias pro Ehemann, der sein Anrecht mit Gewalt durchsetzt.

          Könnte interessant sein ein wenig Recherche zu betreiben.

        • Verwerflichkeit ist stark moralisch belegt.

          Ja, natürlich. Aber hier hat der BGH offenbar eine Verwerflichkeit anerkannt. Man müsste halt wissen, was sich hinter „Der von der Strafkammer festgestellte Sachverhalt rechtfertigt die rechtliche Bewertung“ verbirgt.

          Darauf will ich hinaus.

          In einer Gesellschaft, in der körperliche Gewalt breit akzeptiert ist, ist es eben wohl kaum ein Merkmal des „Patriarchates“, wenn das an Frauen nicht vollkommen spurlos vorbeigeht – Auch wenn Frauen dabei im Schnitt vielleich öfter den Kürzeren ziehen, weil sie eben oft körperlich unterlegen sind. Im Gegenteil: Ein besonderer Schutz ist ein Ausdruck „patriarchaler Verhältnisse“.

          Das „Recht der mäßigen Züchtigung“ der Ehefrau wurde 1812 abgeschafft. Körperstrafen beim Militär und das Züchtigungsrecht des Meisters gegenüber Lehrlingen meines Wissens erst in den 1950ern. Die Zulässigkeit von Körperstrafen an Kindern erst zur Jahrtausendwende.

          Da muss man sich nicht wundern, wenn nicht gelernt wurde Konflikte gewaltfrei auszutragen und selbstverständlich wirkt sich das auf die Privat- und Intimssphäre aus. Dazu braucht es kein „Patriarchat“

          Könnte interessant sein ein wenig Recherche zu betreiben.

          Ja. Es ist nur nicht ganz einfach, weil die Quellen meistens nicht online zugänglich sind. Sekundärquellen muss man mit .. etwas Vorsicht genießen, weil sie meistens entweder mit viel „Engagement“ von radabfeministischen Aktivistinnen verfasst worden oder aber zumindest vom Geist der großartigen und historisch einmaligen Frauenbefreiung der 1970er geprägt sind.

        • was sich hinter “Der von der Strafkammer festgestellte Sachverhalt rechtfertigt die rechtliche Bewertung” verbirgt.

          Das ergibt sich aus der Tateinheit mit Körperverletzung. Diese stellt an sich eine Straftat dar, womit das Nötigungsmittel in der Regel als verwerflich anzusehen ist. Davon abzugrenzen ist, wie du schon angemerkt hast, Notwehr, die Körperverletzung nicht rechtswidrig stellt.

          Da muss man sich nicht wundern, wenn nicht gelernt wurde Konflikte gewaltfrei auszutragen und selbstverständlich wirkt sich das auf die Privat- und Intimssphäre aus.

          Welche Ironie. Da wird seit Dekaden darauf hingewirkt, dass Konflikte möglichst immer gewaltfrei auszutragen sind. Und gerade jetzt finden sich Beschwerden, dass Gewalt zum Schutz der Frauen an Silvester nicht zum Einsatz kam.

          Wobei das ja längst nicht alles ist. Wird im Zuge einer Notwehrhandlung übertrieben, drohen empfindliche Strafen. Je nach Gericht wird die Grenze sehr eng gesteckt.

          Sekundärquellen muss man mit .. etwas Vorsicht genießen

          Leider… Verwertbare Informationen zum bereits angesprochenen Hoax zur Erlaubnis der Arbeit sind praktisch kaum zu finden. Ein erster einfacher Ansatz ist es natürlich Belege für den behaupteten Sachverhalt zu suchen. Da stößt man auch seltener auf Widerstand.

        • Welche Ironie. Da wird seit Dekaden darauf hingewirkt, dass Konflikte möglichst immer gewaltfrei auszutragen sind. Und gerade jetzt finden sich Beschwerden, dass Gewalt zum Schutz der Frauen an Silvester nicht zum Einsatz kam.

          Feminismus selbst ist eben praktisch nicht in der Lage, Menschen jenseits von Geschlecht zu betrachten. Wenn man den Komplex „Gewalt an Frauen“ komplett aus dem Gesamtkomplex „Gewalt“ herauslöst, ist das ja auch fast unmöglich.

          Wird im Zuge einer Notwehrhandlung übertrieben, drohen empfindliche Strafen. Je nach Gericht wird die Grenze sehr eng gesteckt.

          So wie ich das, auch direkt aus meinem Umfeld, mitgekriegt habe ist das Notwehrrecht praktisch komplett unberechenbar. Da kann man schnell ohne Weiteres für ein paar Jahre in den Bau landen, weil man sich nicht zusammenschlagen lassen wollte. Wenn das Recht nicht zum Rechtsempfinden der Strafkammer passt, wird das Recht eben passend gebeugt – wogegen es praktisch keinen Schutz gibt. Andererseits gibt es den Neonazi, dessen Tötung eines Rentners als „Notwehr“ durchging, weil der Rentner doch seinen Dackel aud ihn gehetzt habe.

          Ich habe meinen Glauben an unseren „Rechtsstaat“ fast vollständig verloren. Unsere Justiz produziert Verurteilte, anstatt Straftaten zu verfolgen. Wer erst in der Mühle ist, wird nicht so leicht wieder herausgelassen.

          Eine Frau müsste mir _sehr_ nahestehen und nicht alleine in ihrer „Sexualehre“ bedroht sein, bevor ich Nothilfe leiste. Zum Risiko, durch den Angreifer selbst verletzt zu werden kommt eben noch das einer Strafverfolgung, und wenn die Sache eskaliert wird das schnell mal eine gefähliche Körperverletzung oder gar ein versuchter Totschlag.

        • Verwertbare Informationen zum bereits angesprochenen Hoax zur Erlaubnis der Arbeit sind praktisch kaum zu finden.

          Ein „nicht“ kann man halt schwer beweisen. Die Rechstlage ist aber sehr eindeutig:

          – der Arbeitsvertrag einer Ehefrau wurde mit der Ehefrau alleine geschlossen

          – es gab mal eine Regelung, derzufolge der Ehemann ein Gericht anrufen konnte, damit dieses Gericht den Arbeitvertrag kündigt. Dann musste er allerdings das Gericht davon überzeugen, dass die Berufstätigkeit seiner Frau mit der Ehe unvereinbar war

          – mit Art. 3 GG war diese Regelung hinfällig. Art. 117 GG sah eine Übergangsfrist bis zum 31.3.1953 vor, spätestens ab dem Zeitpunkt war das entsprechende Gesetz nichtig. Die Gerichte haben entsprechend entschieden.

          Was mich brennend interessieren würde ist, ob überhaupt jemals ein Ehemann eine solche Kündigung angestrebt hat. Es erscheint mir sehr weltfremd anzunehmen, dass nennenswerte Zahl von Ehemännern dies jemals auch nur in Erwägung gezogen hat. Genau das war ja auch schon anfang des 20. Jhd. intendiert: Es sollte eine eine recht hohe Hürde für den Ehemann geschaffen werden, damit dieser keinen Mißbrauch treibt.

        • ..die Ehefrau war also, und das war schon Anfang des 20. Jhds ganz bewußt so gestaltet worden, in diesem Punkt eben nicht der Willkür des Ehemannes ausgeliefert. Vielmehr konnte allenfalls ein Gericht befinden, dass ihre Berufstätigkeit nicht mit ihren Ehepflichten vereinbar war.

          Sicher, das ist aus heutiger Sicht fragwürdig genug, aber es war eben bei weitem nicht so, wie der fem. Diskurs es sich zurechtlügt: Die Ehefrau musste ihre Ehepflichten erfüllen. Solange ihr nicht nachgewiesen wurde, dass sie diese aufgrund ihrer Berufstätigkeit nicht erfüllte konnte sie Arbeiten, wie es ihr beliebte.

    • Sehr gut ausformuliert und differenziert!
      Danke dafür.

  9. Das Schweizer 20 Minuten mit starkem feministischem Einschlag hatten auch wieder mal einen leicht hysterischen Anfall wegen Roosh: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/27081938

  10. hahaha ich habe erfahren, dass es mittlerweile einen neuen Teil von „I Spit On Your Grave“ gibt, der auf dem ersten aufbaut und den ich mir deshalb angeguckt habe. Der ist unglaublich unfreiwillig komisch^^ und erinnert extrem an diese „SCUM Manifest“ Feminismus oder so und der Teil zeigt mir auch, dass meine Ambivalenz der Protagonistin gegenüber doch irgendwie angebracht war^^
    Die Handlung ist völlig sinnlos, im Grunde tauchen einfach nur alle 5 Minuten an jeder Ecke „missbräuchliche“ Männer auf (z.B taucht immer an der selben Stelle im Park die selbe Männergruppe auf und umringt sie), sie tauchen in Tiefgaragen und dunklen Straßen auf und bei Männern, die freundliche Annährungsversuche machen, wird jede noch so harmlose Ansprache mit Bedrohungen und Beleidigungen ala „Ist das ein Schwanz oder eine Klitoris“ oder „Ach? Du willst mich kennenlernen?? Wieso fragst du nicht Brigitte, die holt dir sicher einen runter!“ beantwortet xD Sie wird jedenfalls mindestens halb so oft angegangen, wie eine amerikanische Campus Insassin.
    Das ist echt als hätten Ami-Campus-Feministen sich das Drehbuch ausgedacht. Ein Film den man mit viel Bier gucken sollte.

    Der Mann am Ende des Trailers hat sogar extra noch von sich aus gesagt, dass er kein Vergewaltiger ist und wollte auch gar nichts weiter Böses xD
    Allein der Trailer ist so doof und plakativ, dass ich mich wegschmeissen könnte. Weinendes Mädchen „Was soll ich denn jetzt machen?“ – Schnitt – „Jemand muss doch was tun, jemand muss ihn doch aufhalten!!“ – Schnitt – Mann, der sich hektisch auf eine Frau auf speckiger Matratze in finsterer Garage stürzt.

    Und noch was gelernt: „Gib einer Frau einen Fisch – und sie kocht damit ein Essen für ihren Ehemann. Gib einer Frau gift, ihren Mann zu vergiften und sie muss nie wieder kochen“ xD

    Echt, das ist natürlich wieder OP aber irgendwie passt es ja doch.

    Roosh halte ich für ziemlich durchgeknallt. Bin kein Arzt oder so, aber irgendwie….

    • Quark.

      Diese Filme sind wohl durchgeknallter als Roosh es jemals sein kann. Wenn überhaupt.

      Zeigt die schwülstige Scheinheiligkeit des ganzen “Themas“ von weiblicher Seite.

      Können ihren eigenen Shit nicht bzw nie zugeben. Schlimmer als das allzu menschliche Vorhandensein.

      • es gibt auch eine Szene, da verfolgen sie einen alten betrunkenen Mann zu sich nach Hause, reißen ihm kreischend von hinten die Hose runter als er nach seinem Schlüssel sucht und der Mann fängt vor Schock an zu weinen, bricht zusammen und pinkelt sich ein xD

  11. Leider wird etwas Entscheidendes nicht verstanden.
    Deutungshoheit hat der „Feminismus“.
    https://mpartei.wordpress.com/2016/02/04/killallmen-ist-satire-aber-makerapelegal-ist-voellig-ernst-gemeint-sicher/
    Und das zu missachten, ist gefährlich. Es könnte diesen Geschlechterrassisten die nächste Möglichkeit eröffnen, Kritik wirksam einzudämmen.

  12. Es sollte doch eigentlich selbstverständlich sein, dass man nur dann mit einem Mann in dessen Wohnung geht, wenn man Sex zumindest billigend in Kauf nimmt.
    Insofern habe ich überhaupt kein Problem mit Roosh’s Proposal – selbst wenn man es ernst nimmt.
    Straftatbesände wie Körperverletzung oder Freiheitsberaubung gelten ja weiterhin.
    Allerdings müsste es eine rechtlich bindende Möglichkeit geben, Sex im Vorfeld auszuschließen, um auch anders motivierte Besuche möglich zu machen.
    Dies wäre wesentlich praktikabler, als im Nachhinein einen Nachweis liefern zu müssen, dass es einen Consent zum Sex gegeben hat.

    • @breakpoint

      „Es sollte doch eigentlich selbstverständlich sein, dass man nur dann mit einem Mann in dessen Wohnung geht, wenn man Sex zumindest billigend in Kauf nimmt.“

      Also das würde ich keineswegs so sehen. Eine Frau kann sich natürlich mit einem Mann als Freund treffen ohne das sie Sex will oder davon ausgehen muss, dass es dazu kommt.

      • Genau das meinte ich ja mit „anders motivierten Besuchen“.
        In diesen Fällen kann sie sich’s ja vorher schriftlich bestätigen lassen, dass kein Sex beabsichtigt ist.

        • ich habe aber keine Lust, jedes Mal bestätigen zu müssen, dass kein Sex beabsichtigt ist. Denn das ist ja wohl in den meisten Fällen selbstverständlich.
          Im Gegenteil könnte es zu extrem häufigen gegenseitigen „Sexuellen Verletzungen“ kommen oder denkst du, man freut sich, wenn man ständig solche Zettel in denen schwarz auf weiß „NEIN!! DENK NICHT MAL DRAN SONST KNAST!“ steht, obwohl man überhaupt nichts gesagt hat.

          Wenn schon, fände ich die Consent-Sache dann immer noch besser, einfach weil es positiver ist.
          Man gibt einen Zettel auf dem steht, dass man Sex ok fände und der Rest ergibt sich.
          Oder man macht es einfach wie bisher, vor dieser Rape Culture. Ich meine, macn macht rum, zieht sich aus, keiner schreit und tobt, irgendwie ging das doch auch mal nonverbal oder?^^

        • ich habe aber keine Lust, jedes Mal bestätigen zu müssen, dass kein Sex beabsichtigt ist

          Männer haben auch keine Lust, sich jedes Mal bestätigen zu lassen, dass Sex erwünscht ist.

          Consent-Sache dann immer noch besser, einfach weil es positiver ist.
          Man gibt einen Zettel auf dem steht, dass man Sex ok fände und der Rest ergibt sich.

          Nö, einfacher und praktikabler (unter der Voraussetzung, dass man die Wohnung des anderen freiwillig betritt) wäre Sex, falls nicht gewollt, ausdrücklich auszuschließen.
          Oder man geht eben gar nicht erst in die Wohnung.

          Oder man macht es einfach wie bisher, vor dieser Rape Culture. Ich meine, macn macht rum, zieht sich aus, keiner schreit und tobt, irgendwie ging das doch auch mal nonverbal oder?^^

          Das ist der Idealzustand. Scheint seit Feministinnen sich einmischen aber leider nicht mehr überall zu funktionieren.

        • „Denn das ist ja wohl in den meisten Fällen selbstverständlich.“

          Nicht wenn Du nach nem Date mit nem Mann in seine oder Deine Wohnung gehst.

          Verstehen Frauen überhaupt irgendwas von Männern?
          Hinweis: Wenn er mit Dir auf ein Date geht, malt er sich bereits aus, mit Dir evenetuell Sex haben zu wollen. Ein Mann stellt sich Sex mit jeder Frau vor, die er halbwegs attraktiv findet, und sei es, dass er sie das erste Mal sieht.

        • So sympathisch mir Rooshs politisches Ansinnen ist, den konkreten Vorschlag finde ich ganz schlecht. Es ist nicht im Interesse von Männern, psychologische oder formale Hürden für Zweisamkeit mit Frauen zu schaffen. Es ist viel besser, wenn Frau den (berechtigten) Eindruck hat, dass sie Kontrolle über sexuelle Aktivitäten hat und sich ganz in Sicherheit fühlen kann. Dann lässt sie sich viel eher darauf ein und öffnet sich auch leichter. Und wenn die Chemie (also die unter anderem durch Game erzeuge Anziehung) stimmt, dann eskalieren Frauen auch ganz von selbst.

        • Es ist viel besser, wenn Frau den (berechtigten) Eindruck hat, dass sie Kontrolle über sexuelle Aktivitäten hat

          Das sehe ich in dieser Pauschalität nicht so.
          Es kann gerade auch den besonderen Kick ausmachen, die Kontrolle nicht zu behalten.

        • @Anne: Natürlich, das sehe ich schon auch. Und bei der jetzigen Regelung, die weder Yes-means-Yes noch Roosh ist, ist das ja auch ohne weiteres möglich. Ich sage aus eigener Erfahrung sogar, dass es ein noch größerer Kick sein kann, wenn Sex ausdrücklich gegen den eigenen Willen passiert (ich verstehe allerdings, wenn sich jemand dafür zu unsicher ist).

          Aber was mich von Dir mit Deinen sehr männer- und sexualfreundlichen Ansichten (finde ich gut!) interessieren würde: Findest Du Männer „spielen“ zu selten mit diesem Kick des Kontrollverlustes bei der Initiierung von Sex? Würdest Du Dir das öfter wünschen (Kontrolle hast Du ja darüber logischer Weise nicht)?

        • Komplexes, schwieriges Thema, das ich in einem Kommentar jetzt nicht differenziert genug darstellen kann und will.
          Vielleicht macht Christian ja mal einen eigenständigen Post dafür.

        • Das Thema ist wahrscheinlich wirklich zu komplex. Aber es ging mir natürlich auch darum zu sehen, wie weit Du bereit bist in die Richtung Deines vorigen Kommentars zu gehen. Du bist ja quasi die einzige Frau hier, die so was auch nur zugibt. 😉

        • ich weiß nicht genau, was ihr damit meint. Nach dem wie drum herum geredet wird wohl was eher „extremes“. so wie in der Serie the Shield, ein Charakter (David Aceveda) erlebte einen sexuellen Mißbrauch, beobachtet dann auf Überwachungskamera eine Vergewaltigung und das triggert ihn sexuell auch wegen seiner eigenen Erfahrung und er hat von da an den Fetisch selber Vergewaltiger zu sein und bezahlt eine Edelhure dafür.

          Dass man beim Sex mal Kontrolle abgibt, finde ich ziemlich normal und ich lasse mich auch mal „festhalten“ in irgendeiner Weise, aber auf irgendwelche krassen Fixiersachen oder Vergewaltigungssrollenspiele o.ä. Ich habe auch keine Vergewaltigungsfantasien. Vielleicht, weil der Gedanke an Gegenwehr mit einer Person die mir gefällt und die, da es eine Fantasie ist, mich auch nicht mit irgendwas anstecken kann, als Sexfantasie nicht erschließt und der Gedanke an Unfähigkeit, eine unerwünschte Person abzuwehren und dann vergewaltigt zu werden gleich noch viel weniger Sinn macht^^ Insofern bringt das mir nichts.
          Ich finde an Sexfantasien oder pornovorlieben übrigens nichts Schlimmes und vor Allem will man (ich) das meiste gar nicht wirklich ausprobieren. Und wenn doch, solange es einvernehmlich ist, sollen Leute von mir aus Entführungen und sonstiges nachspielen, wenn es sie glücklich macht. Nur ob das was darüber aussagt, dass die sich freuen würden, wenn man sie „wirklich“ entführen würde, würde ich auch anzweifeln.

          Ich glaube im Übrigen, dass vieles, was als Vergewaltigungsfantasie bezeichnet wird (man hat ja an 50 shades of grey gesehen, was alles schon als „hoch frivol“ gilt), ist bei Licht betrachtet einfach nur die Fantasie einer etwas wilderen Zusammenkunft ist.

        • Ich glaube Anne meinte ursprünglich nur den Fall, wo der Mann initiiert und eskaliert und die Frau „mitgerissen“ wird und gar nicht dazu kommt sich zu fragen, ob sie das jetzt eigentlich will oder ob sie sich wehren sollte. Da geht es mehr um einen subjektiven als einen objektiven Kontrollverlust.

          Aber ich frage mich schon, wie weit man es in die Richtung treiben könnte. Meine persönlichen Erfahrungen mit Aufwach- oder Vollrausch-Sex, aktiv und passiv, sind sehr positiv gewesen. Und das waren Fälle, die man als Vergewaltigung hätte begreifen können, jedenfalls wenn man aus einer Beziehung keine Generalermächtigung ableiten will (was ich aber tue).

    • „Insofern habe ich überhaupt kein Problem mit Roosh’s Proposal “

      lol

      „Straftatbesände wie Körperverletzung oder Freiheitsberaubung gelten ja weiterhin.

      Achso und was, wenn ich vergesse, den Distanzierungs-Wisch zu unterschreiben oder im Grunde finde, dass der ok ist, dann, wenn es losgeht, es aber nicht mehr denke und nein sage und mich wehre und er verpasst mir eine? Ist es dann gerechtfertigte Notwehr seinerseits (wegen des neuen Gesetzes) oder Körperverletzung, womit die Vergewaltigungserlaubnis sinnlos wäre, denn was bringt es denn, vergewaltigen zu dürfen, aber nicht körperverletzen zu dürfen (um die Vergewaltigung ggf durchführen zu können)

      • Wenn du an der Supermarktkasse „vergisst“ zu bezahlen, ist das auch deine eigene Verantwortung.

        was bringt es denn, vergewaltigen zu dürfen, aber nicht körperverletzen zu dürfen

        Wenn keine Körperverletzung oder sonstige Gemeinheiten dabei sind, wo ist dann überhaupt das Problem?

        • „Wenn keine Körperverletzung oder sonstige Gemeinheiten dabei sind, wo ist dann überhaupt das Problem?“

          Wenn keine Körperverletzung oder sonstige Gemeinheit dabei ist, ist kein Zwang dabei und somit vmtl. einvernehmlich, sofern die andere Person nicht geistig behindert ist o.ä.

          Ich hätte insofern ein Problem damit, dass das die Consent-Situation, nur andersherum, wäre. Ich habe keine Lust, ständig klarstellen zu müssen, dass ich keine Vergewaltigung wünsch, wenn ich zu irgendwem nach Hause gehe. Man ist ja nicht immer nur besoffen nach einer Diskonacht bei Männern in der Wohnung.

          Und was heisst überhaupt „Privatgrund“. Meine Wohnung ist doch auch Privatgrund.

        • Ich habe keine Lust, ständig klarstellen zu müssen, dass ich keine Vergewaltigung wünsch, wenn ich zu irgendwem nach Hause gehe.

          Glaubst du, Männer haben Lust, jedesmal vorher einen ausdrücklichen Consent einholen zu müssen, bevor es zu Sex kommt?

          Meine Wohnung ist doch auch Privatgrund.

          Wenn ich Roosh richtig verstanden habe, gilt das Proposal nur für die eigenen vier Wände.
          Wenn du also einen Mann in deine Bude lockst .. viel Spaß! 😉

        • Mein Körper ist Privatgrund. ^^

        • Darf er von mir aus gerne bleiben.

        • „Darf er von mir aus gerne bleiben.“

          lmao

        • „Und was heisst überhaupt “Privatgrund”. Meine Wohnung ist doch auch Privatgrund.“

          Übrigens betritt man in den USA besser keinen Privatgrund ungefragt. Man könnte sich eine Kugel einfangen und von seiten des Besitzers ist es immer Notwehr und so sieht dann die Rechtsprechung dort auch regelmässig aus….

        • „Glaubst du, Männer haben Lust, jedesmal vorher einen ausdrücklichen Consent einholen zu müssen, bevor es zu Sex kommt?“

          Nö aber ich habe noch weniger Lust, es vorher sagen zu müssen, wenn ich keine Vergewaltigung wünsche. Zumal das ja auch schon fast wieder eine Beleidigung gegenüber dem Mann wäre, denn man gibt damit ja zu, dass man ihm das zutrauen würde.
          Außerdem finde ich nicht, dass Consent ausdrücklich sein muss. Wie gesagt, wenn man knutscht und sich auszieht und anfasst und so weiter, wird man doch eigentlich merken, ob die andere Person „dabei“ ist.

          „Wenn ich Roosh richtig verstanden habe, gilt das Proposal nur für die eigenen vier Wände.
          Wenn du also einen Mann in deine Bude lockst .. viel Spaß! ;-)“

          Achso, naja, ich schätze, da hat man dann so die Situation, nach der Kneipe noch einen Kaffee trinken bei ihm oder ihr vor Augen.
          Aber man ist doch zu ganz vielen anderen Gründen bie Männern in der Wohnung, zum Reden, zum Lernen, um was vorzubereiten, um Fußball zu gucken oder so. Das ist doch bescheuert.
          Außerdem dann müsste man sich immer fragen „Mein Kommilitone Thomas, mit dem ich eine Seminararbeit schreibe, den ich schon seit 2 Jahren kenne, muss ich dem das jetzt immer sagen, wenn ich zum Vorbereiten zu ihm komme? Soll ich besser nie wieder in seine Wohnung?“ usw.

        • Außerdem finde ich nicht, dass Consent ausdrücklich sein muss.

          Was diesen Punkt betrifft, haben wir hier wenigstens einen Konsens gefunden.

        • „Darf ich meine Hand unter dien Hemd auf deine rechte Brust legen?“
          „Ja“
          „Darf ich etwas zudrücken?“
          „Ja“
          usw. Das ist logischerweise ganz größer Bullshit.

        • “Mein Kommilitone Thomas, mit dem ich eine Seminararbeit schreibe, den ich schon seit 2 Jahren kenne, muss ich dem das jetzt immer sagen, wenn ich zum Vorbereiten zu ihm komme? Soll ich besser nie wieder in seine Wohnung?”

          Man muss Rooshs Vorschlag zu Gute halten, dass er den armen, ausgenutzten Beta-Orbitern, die sich Hoffnungen machen, eventuell auch etwas ersparen würde.

    • Straftatbesände wie Körperverletzung oder Freiheitsberaubung gelten ja weiterhin.

      Das ist halt der springende Punkt: Der Straftatbestand der Vergewaltigung ist eigentlich nicht „Sex, den ich nicht wollte“, sondern „Sex, zu dem ich mit Gewalt gezwungen wurde“.

      Der feministische Diskurs versucht, auf Biegen und Brechen die Definition „Sex, den ich nicht wollte“ durchzusetzen und aus dieser Sicht ist Rooshs Proposal eben kaum kritisierbar.

      Insofern ist der feministische #aufkreisch mindestens genauso lächerlich wie Rooshs Proposal.

      • @nick

        Eine Definition von Vergewaltigung mit „Sex, den ich in dem damaligen Moment erkennbar nicht wollte“ wäre aus meiner Sicht auch nicht wirklich schlimm. Es würde nicht viel ändern.
        Was der Feminismus will ist aber anscheinend reines wollen

        • Es würde nicht viel ändern.

          Es würde der in unserem Rechtssystem ohnehin schon praktisch unüberprüfbaren richterlichen Beweiswürdigung noch mehr Unüberprüfbarkeit hinzufügen, und damit eine große Rechtsunsicherheit mit sich bringen.

          Was wären denn die Anknüpfungstatsachen? „Beim Flirten in der Disko hat die Geschädigte klar gesagt, dass sie nicht mit dem Angeklagten geschlechtlich verkehren wolle“?

          Es geht hier immerhin um ein schweres Verbrechen.

        • @nick

          Es kommt immer auf den Zeitpunkt der Tatbegehung an. Der Staat müsste also beweisen, dass sie nicht wollte und er das wusste. Dazu muss dargelegt werden, woran er das festgemacht haben soll, also bestimmte objektive Anzeichen dafür. Diese müssen bewiesen werden. Dann muss das Gericht noch nachweisen, dass er das auch so gesehen hat.

          Da wird immer die Frage kommen „warum haben sie sich den nicht gewehrt, wenn sie das nicht wollten?“ und wenn sie dann sagt „weil ich starr vor Angst war“ dann wird man widerlegen müssen, dass er das als „duldung“ ansehen konnte. Auch dazu wird sie was schildern müssen.

        • Da wird immer die Frage kommen “warum haben sie sich den nicht gewehrt, wenn sie das nicht wollten?”

          Da wird die Nebenklage sofort darauf hinweisen, dass es die Intention des Gesetzgebers war, nicht mehr auf ein sich Wehren abzustellen. Die Geschädigte müsse sich gar nicht wehren, damit der objektive Tatbestand erfüllt sei, es genüge ein entgegenstehender Wille.

          Das Problem ist, dass dann der objektive Tatbestand „Sex“ ist. Es wird nicht mehr ein konkreter Tatablauf verhandelt, sondern das, was im Kopf des Angeklagten vorging. Und da hat das Gericht eben einen fast beliebigen Spielraum.

          Es ist ja jetzt schon so, dass Feststellungen zum subjektiven Tatbestand kaum überprüfbar sind, bei einer entsprechenden Strafrechtsänderung käme es nur noch auf den subjektiven Tatbestand an.

          „In dubio pro reo“ ist eine Entscheidungsregel, und keine Beweisregel.

        • @Nick

          „Die Geschädigte müsse sich gar nicht wehren, damit der objektive Tatbestand erfüllt sei, es genüge ein entgegenstehender Wille.“

          Das ist richtig, aber darauf zielt die Frage auch nicht ab. Die Frage ist, warum sie es nicht gemacht hat und warum er dann nicht auch von einer Duldung ausgehen konnte.

          Versuch das mal konkret zu schildern ohne das es absolut merkwürdig klingt.

          Ich hatte dazu schon mal kurz hier was geschrieben:
          https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/26/orale-vergewaltigung-und-beweisfragen/

          In dubio pro reo ist eine Entscheidungsregel, aber für eine Verurteilung braucht man nunmal etwas, woran man es festmachen kann und das muss bewiesen werden.

        • Auch dazu wird sie was schildern müssen.

          Eine Falschbeschuldigung angenommen: Dazu wird sie viel leichter „was schildern“ können als zu einem konkretem Tatverlauf.

          Das Gericht muss eben eine kommunikative Interaktion beurteilen, und das ist praktisch unmöglich.

        • aber für eine Verurteilung braucht man nunmal etwas, woran man es festmachen kann und das muss bewiesen werden.

          -> „Zur vollen Überzeugung des Gerichtes schilderte die Nebenklägerin, dass sie dem Angeklagten ihren entgegensteheden Willen bekundet habe“ – Fertig ist der „Beweis“.

          Nun erkläre mir bitte, wie du das in einer Revision angreifen willst.

        • ..natürlich _kann_ ein Gericht Zweifel an der Schilderung der Angeklagten haben und es unglaubwürdig finden, dass sie es dabei belassen haben will „nein“ zu sagen. Es gibt aber keinen einklagbaren Rechtsanspruch auf ein zweifelndes Gericht.

          Du magst durchaus recht haben, wenn man davon ausgeht dass das Gericht „sauber“ arbeitet. Aber einem nicht „sauber“ arbeitendem Gericht kann in der Praxis nichts entgegengesetzt werden.

          Wenn es um einen objektiven Tathergang geht, muss das Gericht eine erheblich höhere Unrechtsschwelle überwinden als wenn es „nur“ darum geht, „festzustellen“ was in den Köpfen der Beteiligten passierte.

        • Aber auf ein Gericht, welches nach den üblichen beweisregeln vorgeht. Ansonsten gibt es für Berufung oder die Revision

          Versuch mal einen Sachverhalt zu schildern, der stimmig klingt und ganz ohne anknüpfbaren Sachverhalt auskommt.

          Auch Richter werden nicht gerne verarscht.

        • Aber auf ein Gericht, welches nach den üblichen beweisregeln vorgeht.

          Die StPO kennt keine Beweisregeln.

          Ansonsten gibt es für Berufung oder die Revision

          Eine Berufung fällt aus, wenn die Anklage aufgrund des möglichen Strafrahmens nicht mehr vor dem Amtsgericht verhandelt wird und die Revision beitet praktisch keinerlei Rechtsschutz gegen ein Gericht, welches sein Urteil „dichtschreibt“. Und ein Gericht hat jetzt schon einen fast beliebigen Spielraum dabei, nahezu jedes beliebige Urteil „dichtzuschreiben“.

          Der Spielraum wird nicht kleiner dadurch, dass es nur noch um innere Tatbestände der Beteiligten geht.

        • Auch Richter werden nicht gerne verarscht.

          Der Rechtstaat ist nicht dadurch gegeben, dass man alleine auf die „gute Welt“ der Richterschaft baut.

      • Der feministische Diskurs versucht, auf Biegen und Brechen die Definition „Sex, den ich nicht wollte“ durchzusetzen und aus dieser Sicht ist Rooshs Proposal eben kaum kritisierbar.

        Eben. Und wenn das freiwillige Betreten der Wohnung als impliziter Konsens gelten würde, würde das vieles vereinfachen.
        Sex als Default, und wem das nicht passt, bleibt eben draußen.

        • Letztlich ist das ja die ähnliche Begründung wie bei heimlich abgesetzten Verhütungsmitteln oder Kuckuckskindern; also niederträchtige Taten, die der Staat ja auch nicht für bestrafungswürdig hält (und sogar noch vollumfänglich unterstützt: z.B. Verbot von heimlichen Vaterschaftstests).

          Da sagt man dann ja auch immer großzügig, dass man halt nicht mit der Frau verkehren oder sich halt anderweitig selber schützen soll.

          Aber der so schlimm frauenunterdrückende Gesetzgeber traut Frauen offensichtlich nicht zu, wie Erwachsende eigenverantwortlich wie ein Mann mit Widrigkeiten des Lebens umgehen zu können. Wie oben schon jemand anders sagt, bleibt die Körperverletzung oder Freiheitsberaubung ja auch bei einer etwaigen Abschaffung der Vergewaltigung immer noch strafbar, so dass die wirklichen schlimmen Taten ja nicht straflos sind.

          Letztlich würden somit nur die ganzen lächerlichen „Vergewaltigungen“ wegfallen, in denen die Frau behauptet, Nein gesagt zu haben, dann aber doch letztlich mitmacht. Und bei diesen Fällen sollte es zumindest erlaubt sein, darüber nachzudenken, ob dieses wirklich ein Bereich des hart sanktionierten Strafrechtes sein sollte. Denn nicht jede zwischenmenschliche Unzulänglichkeit oder Niedertracht oder Ausnutzung von Macht muss strafrechtlich geahndet werden, wenn die „Opfer“ einfach nur zu blöd sind, entsprechend des eigenen Willens auch zu handeln oder sich selber eigenverantwortlich vor diesen Situationen zu schützen.

          Da erscheint mir das Unterjubeln von Kuckuckskindern (= genauso Ausnutzung von Macht) jedenfalls erheblich mehr Unrecht und folgenreicher. Und, wenn der Gesetzgeber solches Unrecht schon nicht für strafwürdig betrachtet, weil Strafrecht auch nicht für jedes zwischenmenschliche Unrecht sanktionieren muss, dann sollten die „Vergewaltigungen“, in denen die Frau jederzeit hätte eigenverantwortlich handeln (z.B. einfach weggehen) können, erst recht nicht strafwürdig sein. Denn im Vergleich erscheinen diese Grenzüberschreitungen als geradezu lächerlich und normale Grenzaustestungen einer jeden zwischenmenschlichen Beziehung.

          Oder aber man müsste das Unterjubeln von Kuckuckskindern bzw. heimliche Absetzen von Verhütungsmitteln genauso hart wie eine Vergewaltigung bestrafen, wenn man keine eklatant gesetzlichen Wertungswidersprüche haben möchte. So macht sich der Gesetzgeber jedenfalls nur noch lächerlich und unglaubwürdig, wenn er nur in einem Bereich jedes kleinste Nichtbeachten von Willen super hart zu bestrafen versucht und in anderen Bereichen selbst super harte finanzielle Folgen für nicht strafwürdig erachtet.

          Entweder muss beides ähnlich strafbar sein oder beides nicht! Zumindest, wenn man wirklich ernsthaft nach Gleichberechtigung streben würde und dieses nicht nur aus purer Verarschung vorgaukelt!

        • ich finde auch, dass das strafbar sein muss.

    • „Es sollte doch eigentlich selbstverständlich sein, dass man nur dann mit einem Mann in dessen Wohnung geht, wenn man Sex zumindest billigend in Kauf nimmt.“

      Das sehe ich auch so.

      • Warum das denn?

        Wieso sollte das Betreten einer Wohnung eine Vergewaltigung legitimieren? Wie kann man nur so einen Müll reden?

        • Nicht Vergewaltigung. Das Einverständnis zum Sex. Tut mir leid, ich halte das so. Bin aber nur ein freakiger Homo 🙂

        • Wieso sollte das Betreten einer Wohnung eine Vergewaltigung legitimieren? Wie kann man nur so einen Müll reden?

          Der Müll ist die nur allzu logische Konsequenz aus der systematischen feministischen Entgrenzung des Vergewaltigungsbegriffes.

        • Ich schließe mich dem Votum an.

          @ david

          Ich denke, dass hier stillschweigendes Einvernehmen herrscht, dass nicht in jedem Fall jede Frau damit rechnen muss, flachgelegt zu werden, wenn sie eine Junggesellenwohnung betritt.
          Hier müssen entsprechende Umstände zusätzlich vorhanden sein.
          Das da wäre z.B. ein gemeinsamer Abend in der Disco, oder einem Restaurant, der in der Wohnung endet.

          Die Studentin, die tagsüber zum Ablesen des Stromzählers in die Wohnung kommt, dürfte da nicht drunter fallen.

        • @carnofis

          vielleicht einfach nur eine sprachliche sache:

          Sie muss nicht damit rechnen, dass er sie vergewaltigt oder zum Sex zwingt oder ihr IN-die-wohnung-kommen als Einverständnis auslegt

          Sie muss durchaus damit rechnen, dass er sich gut vorstellen kann mit ihr Sex zu haben und das vielleicht für einen positiven Verlauf des Abends halten würde

        • Sie muss damit rechnen dass sie in eine Situation kommt, in der sie deutlich machen muss dass sie keinen Sex will.

        • und an dem Punkt sind wir doch. Oder soll jetzt ein Gesetz implementiert werden, dass, wenn ein Mann einer Frau ein Angebot macht, das ihr nicht gefällt, dass das dann Vergewaltigung ist? xD

        • Oder soll jetzt ein Gesetz implementiert werden, dass, wenn ein Mann einer Frau ein Angebot macht, das ihr nicht gefällt, dass das dann Vergewaltigung ist? xD

          Es geht hier darum, dass eine Frau nicht wirkungsvoll Sex zustimmen kann, wenn sie betrunken ist. Das ist nach US-Recht teilweise „statutory rape“.

          Man sollte meinen dass sie, wenn sie a) betrunken ist und sich b) in die Wohnung eines Verehrers begibt, durchaus eine gewisse Verantwortung hat wenn es zu Sex kommt, den sie vielleicht im nüchternen Zustand nicht wollte.

          Von Widerstandsunfähigkeit im Sinne unseres §179 StGB reden wir dabei nicht, die Formel „if she’s too drunkt to drive a car, she’s too drunk to have sex“ ist die Devise.

          Ich habe wenig an unserer derzeitigen Rechtslage auszusetzen, außer dass Sexualstraftaten nach meiner Auffassung unverhältnismäßig hart bestraft werden. Bei Köperverletzungen muss man schon jemand halb tot prügeln, um eine vergleichbare Härte des Gesetzes anzutreffen.

    • I beg to dissent:

      Wenn Frau mit einem Mann in dessen Wohnung geht, dann hebt dies „das Spiel“ auf eine weitere Stufe. Aber es ist kein konkludentes Handeln, welches Sex implizit erlaubt. Eigentlich erlaubt es nur die Frage „Poppen?“ (Frage ist extrem kurz gefasst). Und selsbt wenn es zu konsensualem Sex kommt, wie gehts weiter?

      Beispiel: Frau geht mit Mann in Wohnung, beide haben wilden Sex miteinander, dann mag Frau nicht mehr, Mann will aber weitermachen, Frau mag DEFINITV nicht mehr..
      wo ist jetzt die Grenze: bei der ersten Nummer, der zweiten, der dritten…?

      Es gilt natürlich auch umgekehrt: Frau nimmt Mann mit in ihre Wohnung, um ihm ihre Modelleisenbahn(*) zu zeigen.
      Als nun die Dame ihm zeigt, wo er seine „Modelleisenbahn“ in den Tunnel fahren lassen soll, ist Mann etwas entsetzt, denn er ist 2. Vorsitzender des Modelleisenbahnvereins Hinterpfuteufel, ausserdem schwul und in einer glücklichen eingetragenen Partnerschaft…
      hat er jetzt in Sexuelle Aktivitäten mit der Dame eingewilligt?

      Wie wärs, wenn wir das einfach etwas erwachsener angehen…
      Mann und Frau in jeweiliger Wohung: Eine/r macht weitergehende Avancen, wenn Zustimmung: Ab in die Kiste, wenn Ablehnung, dann halt nicht….
      Alles andere wäre Vergewaltigung, und das will doch keiner hier, oder?

      Es entbindet natürlich niemanden von seiner Verantwortung. Aber Verantwortung ist nicht gleich Schuld. Wenn ein Mädel mit 15 besoffenen und zugekoksten Rockern in ihr abseits gelegenes Clubhaus fährt, dann ist das unverantwortlich. Die Schuld an den dann möglicherweise folgenden Taten liegt imho aber alleine bei den Tätern.

      LG
      Mike

      * das ist jetzt ein Mcguffin, OK

      • Frau mag DEFINITV nicht mehr..

        Eine Möglichkeit wäre es, die Wohnung zu verlassen.
        Wenn er sie daran hindert, so ist das Freiheitsberaubung.
        Das gilt eigentlich von Anfang an. Wenn er Sex will, sie nicht, steht es ihr frei zu gehen. Und warum sollte sie auch bei einem fremden Mann in der Wohnung bleiben, wenn er gerade Sex von ihr will, sie aber nicht?

        Zur Modelleisenbahn: Erzwingen kann sie das nicht, aber versuchen.

        wenn Ablehnung, dann halt nicht

        Womit es auch keinen Sinn mehr hätte, weiter in einer fremden Wohnung zu verweilen, sh.oben.

        Grundsätzlich sollte man sich halt vorher schon gut überlegen, zu wem man in die Wohnung geht.
        Es ist ganz einfach: Wenn ich mit jemandem bestimmt keinen Sex will, gehe ich eben nicht alleine mit in seine Wohnung.

  13. Hatte den Text damals schon mal gelesen, danke für deine Analyse, im Nachgang fällt mir auf der Text ist eigentlich echte Spitzen-Satire. Preisverdächtig.

    Ist natürlich klar im amerikanischen College-Rape-Wahn zu verorten, den es hier Gott sei dank noch nicht gibt.

    Erschreckend ist mal wieder wie wenig sich journalisten tatsächlich noch mit dem „handwerkszeug“ ihrer Zunft beschäftigen, solide Recherche , Analyse und Interpretation. Der Berliner Tagesspiegel verviel in Schnappatmung ob der „Vergewaltigungsbefürworter (sic!)“ die sich in der Stadt treffen wollten.

    Dann mal zu Roosh selbst, für mich waren sachen wie „15 reasons why you dont get laid“ damals eine Offenbarung, weil der sehr schön direkt formulierte, fast gar keine der PUA Abkürzungen verwendete oder „lay-reports“ veröffentlichte.

    Das heutige ROK ist leider eine Ansammlung von ganz komischen Kerlen. PUA Sachen die es woanders schon besser gab, Work Out Tipps, kruder Verschwörungstheorie Kram( die Kommentare sind voll von Leuten die ernsthaft an die jüdische Weltverschwörung glauben) und Sachen über den Zustand der Republikaner Partei. ich schau da ab und zu mal rein, weil es immer mal wieder einen lustigen nicht Mainstream Artikel gibt.

    Ach ja, nicht jeder der da schreibt ist halt ein roosh und der ist irgendwie auch ein gutes Stück abgedreht seit seinen reinen PU Zeiten. Und die ganze homophobie und Frauenverachtung die da teilweise durchtropft find ich scheisse, zu so nem treffen bekämen mich keine zehn pferde (auch wenn ich ein gewisses morbides interesse hätte zu sehen wie die vertreter von neo-maskulinität in deutschland aussehen. meine vermutung übergewichtige typen mit pferdeschwänzen oder komischen hüten wegen kahlköpfigkeit)

    aber die alten roosh sachen würd ich jedem jungen mann empfehlen der mit seinem sex leben unzufrieden ist.

  14. Ich dachte, wenn Vergewaltiger sich an einem großenPlatz treffen, dann müsse man „eine Armlänge Abstand“ halten und das Problem sei gelöst. 😉

    Jetzt meinen die werten Netzfeministinnen, das reicht also doch nicht. Komisch.

    • weil Roosh halb „weiß“ ist (armenisch ist nicht bunt genug). Das mit der Armlänge funktioniert nur bei richtig bunten Menschen, nicht bei „uns“.

  15. Und so eine Frage: Arbeitet das Gender Lager in Deutschland nicht selbst Jahrelang mit einer Gruppe zusammen, die Vergewaltigungen legalisieren wollte?

    Den Grünen. 😉

    OK. Die wollten niemanden vergewaltigen, der älter als 10 ist, aber trotzdem.

    • „Und so eine Frage: Arbeitet das Gender Lager in Deutschland nicht selbst Jahrelang mit einer Gruppe zusammen, die Vergewaltigungen legalisieren wollte?

      Den Grünen. 😉

      OK. Die wollten niemanden vergewaltigen, der älter als 10 ist, aber trotzdem.“

      Sehr gut!!! 😉

      PS: Man nennt sowas zwar Sippenhaftung, aber darin sind die Netzfems ja unser großes „Vorbild“. 🙂

  16. Schöne Analyse. Bisschen lang, aber schöne Analyse. Sollte aber eigentlich jeder selbst drauf kommen, der nicht vollkommen merkbefreit ist.

    Meine 2 cents zum Thema: http://wp.me/p5hGPc-eq

  17. Zu der ganzen Berichterstattung fällt mir da nur noch eines ein: Lügenpresse.

    • Echt abstrus: Ein Mann, der entschieden kein Männerrechtler ist und sich von dieser Bewegung abgrenzt, schreibt eine Satire über die Legalisierung von Vergewaltigung.
      Was macht unsere Qualitätspresse daraus? Männerrechtler fordern Legalisierung von Vergewaltigung.

      • auch in der „Welt“ kommt die Feministin, eine Hannah Lühmann, aus dem Loch gekrochen:

        http://www.welt.de/kultur/article151856987/Warum-will-dieser-Mann-Vergewaltigung-legalisieren.html

        „Mehr negative Eigenschaften kann man gar nicht haben: Der amerikanische Blogger Valizadeh ist Frauenhasser, Antisemit und Vergewaltigungsaktivist. Ein Gedankenexperiment über die Boshaftigkeit.“

        „….Die Idee dahinter: Kein Nein einer Frau ist ein ernst gemeintes Nein, und wenn Frauen klar wäre, dass, sobald sie das Privatanwesen eines Mannes betreten, dieser Mann mit ihnen tun darf, was auch immer er will ….“

        „Die Idee geht auf einen Blog-Eintrag aus dem Februar des letzten Jahres zurück, von dem Valizadeh schon seit längerer Zeit behauptet, er sei als Satire gemeint gewesen, was es irgendwie besser macht, aber irgendwie halt auch überhaupt nicht, spätestens dann, wenn man an seinen Jüngerkreis denkt. …..“

        Zu letzterem schrieb Lühmann vorher:

        „Wir lebten bis vor Kurzem im Zeitalter der Postideologie, also hat man sich zum Zwecke der Jüngerkreisetablierung eine nicht offensichtlich ideologisch markierte Gruppe gesucht: männliche Loser, die keinen Sex kriegen.“

        Besonders interessant ist das hier, was zeigt, dass Lühmann sich wirklich für Roosh interessiert:

        „Ach so, und weil man nicht nur misogyn ist, sondern auch antisemitisch (wir erinnern uns an das Grundvorhaben, der schlechteste Mensch der Welt zu werden), veröffentlicht man hin und wieder Artikel, die Titel tragen wie „Der schädliche Einfluss des jüdischen Intellektualismus und Aktivismus auf die westliche Kultur“.“

        Ah ja, dieser gewisse Artikel, hatten wir ja.
        Wäre schön, wenn auch die Welt mit dieser Genauigkeit zB den Antisemitismus der Palästinenser und der Feministinnen und anderer Linker darstellen würde, aber dazu scheint man bei der Welt nicht so unbedingt bereit zu sein….
        Dazu fällt mir dann auch nur noch „Lügenpresse“ ein.

    • Ich war Recht erstaunt, als ich zu dem Thema das hier fand:

      https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2016/02/04/neo-masculinists-cancel-worldwide-meetups-over-fears-of-feminist-mobs/

      Wie WaPo ist zweifellos ein Mainstream-Medium und das ist ein recht ausgewogener, fairer und journalistisch einwandfreier Artikel. Als Reaktion auf Rooshs Provokationsintention ist damit nicht unbedingt zu rechnen gewesen.

  18. „In dem ganzen Konzept zeigt sich auch Verachtung gegenüber “weiblicheren Schwulen”, die in den Kommentaren Schreibverbot haben“

    Echt? Wie erkennt er die?

    „(wobei er sich mit Nero, also Milo Yiannopoulus gut zu verstehen scheint den Tweets nach.“

    GIbt es irgendjemanden, der sich nicht mit diesem Clown versteht 🙂

  19. Spiegel Online veröffentlicht Wasserstandsmeldung zum ersten Karnevalstag. 200 Anzeigen, 22 Anzeigen wegen Sexualdelikten, 1 wegen Vergewaltigung. Spiegel Online zur Vergewaltigung:

    „Der zweite Fall betrifft eine Frau, die am frühen Freitagmorgen auf dem Heimweg niedergeschlagen und „offenbar auch vergewaltigt wurde“, wie Temme sagte. Im diesem Fall ist laut Polizei ein 17-jähriger Tatverdächtiger festgenommen worden. Er und die Frau werden vernommen.“

    Einzeltäter, abseits des Karnevalsgeschehens.

    1 Anzeige in 24 Stunden für bestimmt mehrere Hunderttausend feiernde Menschen in Köln.

    Komisch. Müsste das in der rape culture nicht mehr sein? Laut Feministinnen allein an einem Oktoberfesttag ja ca. 20 Vergewaltigungen Dunkelziffer…

    Wie wenig doch anscheinend passiert….

  20. Hier ein unfreundlicher Artikel über Roosh, der mir nicht ohne weiteres reframebar erscheint:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3432531/Pictured-pick-artist-center-international-pro-rape-storm-t-shirt-shorts-door-mother-s-home-lives-basement.html?ito=social-twitter_dailymailus

    Steht in einem britischen Revolverblatt, also braucht das alles nicht zu stimmen. Behauptet wird jedenfalls, er wohne BUCHSTÄBLICH bei seiner Mutter im Keller, und es gibt mehrere Fotografien eines Schluffis, der jetzt nicht direkt als „International Man Of Drowning In Pussy“ rüberkommt.

    • Roosh hat das ja nur geleugnet, er hat nur behauptet reich zu sein, im Gegenteil.

      Er hat die letzten Jahre in anderen Ländern verbracht und als Englischlehrer und über den Verkauf seiner Bücher Geld verdient.

      Ob er zuhause in nicht formellen, sondern bequemen Klamotten rumläuft finde ich auch eher egal.

      Das mache ich auch nach Feierabend

    • Wenn Du glaubst, Anzug und formelles Gehabe würde Dir mehr Sex bringen als so ein bequemes Outfit, dann solltest Du nochmal ein paar RedPill Sachen lesen.

      Richtige PUAs disqualifizieren ihre finanziellen Möglichkeiten absichtlich gegenüber ihrer „Beute“. Denn wenn Frau glaubt, dass da eh kein Geld zu holen ist, hat sie auch keinen Grund den Sex zurückzuhalten um davon etwas abzubekommen. Wer Sex will muss zusehen in die „Lover“ und nicht in die „Provider“ Kategorie zu kommen.

      • Mein Reden. Deswegen glaube ich auch nicht daran, dass Statussymbole Männer wirklich attraktiver machen. Es zieht nur Leute an, die davon profitieren wollen. Die würden das vielfach auch dann machen, wenn man den Mann durch einen x beliebigen anderen ersetzen würde.

        • Das Problem bei „Statussymbolen“ ist, dass die meisten davon längst nicht teuer genug sind, um das Geld so aufregend zu machen, dass alles andere in den Schatten tritt. Meistens wird man doch vor allem kommunizieren, dass man es nötig hat, Statussymbole rumzuzeigen, was dann sehr schädlich wirkt.

          Aber wenn die Statussymbole eine 90m Yacht oder ein Privatjet sind, dann vermute ich, funktionieren die ganz alleine, egal was man sonst macht. Ein „sexy Loser“ mit Game und ZFG wird trotzdem aufregender sein und mehr emotionalen Eindruck hinterlassen.

        • ja klar, aber ich rede jetzt von Sachen die vielleicht auch 0,5% der Normalmenschen erreichen können theoretisch.

          Wobei mich das auch wieder abschrecken würde. Wenn mich ein Mann mit Privatjet und 90 Meter Yacht ansprechen würde, würde ich automatisch davon ausgehen, dass er einen Snuff Film mit mir drehen (lassen) will oder so^^ Denn wieso sonst sollte so jemand mich ansprechen, wenn do jemand jederzeit irgendwelche Topmodels flachlegen kann. Außerdem würde mich so ein Lebensstil nicht reizen.
          Außerdem sieht Bernie Ecclestone immer noch aus wie Bernie Ecclestone auch mit Yacht und irgendwann muss man ja mit ihm Sex haben. Ich habe meinen Opa mal nackt gesehen als Kind, das hat mir gelangt^^ Nicht dass Frauen besser aussehen, aber…

          Denkst du echt, dass Statussymbole denselben Effekt haben können wie „richtige“ psyhsische/emotionale Anziehung?

        • Meine Güte, ist das alles hier unübersichtlich geworden.

          Ich denke, dass eine Frau psychische/emotionale Anziehung zu einem Mann empfindet, der ihr das bietet, wonach sie sucht oder dessen „Angebot“ sie so verlockend findet, dass sie es jetzt will, ohne das vorher gewusst zu haben. Gefühle sind nur Ausdruck eines biologischen Programms, was evolutionär daran gestählt wurde, was Frau beim Überleben und gute Kinder produzieren hilft.

          Meistens werden heute Frauen Geld im Sinne von „ein bisschen Wohlstand“ nicht so dringend brauchen, dass sie es wichtiger finden als die richtigen Gene, ausgedrückt in der Persönlichkeit des Mannes. Und obwohl ich davon profitiere, bin ich nicht so sicher ob das clever ist.

          Aber wenn ein Mann so überwältigend reich ist, dass er wirklich eine ganz andere Welt eröffnet, der Märchenprinz, der Aschenputtel ins Schloss führt, in ein neues Leben, dann wird das vermutlich schon eine recht starke Anziehungskraft haben. Und die wird nichtmal „kalt gespielt“ sein müssen, sondern ich vermute, Frau wird das dann auch genau so empfinden können und irgendeine passende Erklärung dafür finden, was an dem so toll ist.

          Das dürfte allerdings eine sehr theoretische Überlegung sein. Nach dem, was ich so höre und sehe, ist es recht leicht als sehr reicher Mann große Selbstsicherheit zu haben. Und dann gibt es ja auch genug andere Gründe, warum der Mann so toll ist.

      • Wer Sex will muss zusehen in die “Lover” und nicht in die “Provider” Kategorie zu kommen.

        Diese falsche Dichotomie ist übrigens auch so ein Pickup-Mythos.

        • ich denke mal, Pick Up vereinfacht da einfach zu stark. Es wird halt „typisch männlich“ versucht, nach schnellen, einfachen Lösungen (anstatt dieses schwuchtelige Herumdiskutieren) zu finden zumal man ja auch was verkaufen will.
          Ich denke aber, lh hat Recht, wenn er sagt, dass, um sexuelles „Begehren“ gegenüber einem Mann zu empfinden, das Finanzielle usw. eher nebensächlich ist, besonders wenn man sich noch nicht lange kennt.
          Nehmen wir einfach das Klischee einer jungen Miss Irgendwas, die einen ältlichen, aber freundlichen und wohlständigen Millionär heiratet. Er kriegt dafür eine junge Begleiterin, sie Geld.
          Aber das heisst doch nicht, dass sie ihn automatisch auf einer archaischen biologischen Ebene „geil“ findet, so wie sie vielleicht den Gärtner mit den tollen Oberarmen, der die Hecken schneidet mit dem tollen Lächeln scharf findet überspitzt ausgedrückt.

          Dass Männer in Kategorien „Versorger“ und „Liebhaber“ eingeteilt werden, ist natürlcih Quatsch. Manche sind ja auch nichts von beidem 😀 Ok Scherz, aber so läuft es jedenfalls mMn überwiegend eher nicht, das ist viel zu vereinfacht zumal ich einfach nicht glauben kann/will und das auch nicht so beobachtet habe, dass die Mehrheit der Frauen wirklich so berechnend ist und Männer, die nicht so attraktiv gefunden werden ausnutzt.

          Ich sehe das etwas differenzierter, wobei ich oft einfach nur vom Aussehen/Eindruck gehe, weil man ja die meisten Männer die man „sieht“ nicht näher kennen lernt.
          Bei manchen sehe ich eher das was sie „können“ bzw Persönlichkeit als ihre äu0eren Qualitäten, weil sie da eben nicht so viel mitbekommen haben, aber ich finde auch viele nicht mens health covermodel Männer gut, bei manchen ist es andersherum. Bei manchen ist beides toll, bei manchen beides scheisse und alles dazwischen^^

        • Aktuelles Foto:
          https://goo.gl/9xX3uX

          Nach dem doxxing befindet sich aktuell wohl ein Mob vor seinem Haus und die Polizei habe ihm geraten, Washington zu verlassen. Quasi sämtliche Staaten und Städte wollen Einreisen und Auftritte verhindern, hierbei soll auch Strafrecht angewendet werden auf Leute, die ihm zuhören möchten.

          Der treffende Begriff für eine Gesellschaft, die SO auf eine einzige angebliche Vergewaltigungsbefürwortung (reminder: Titel und Ausgangspunkt war „how to STOP rape“) eines Individuums reagiert, ist ganz klar: „rape culture“.

          Madness.

        • sollte hier hin:

          Aktuelles Foto:
          https://goo.gl/9xX3uX

          Nach dem doxxing befindet sich aktuell wohl ein Mob vor seinem Haus und die Polizei habe ihm geraten, Washington zu verlassen. Quasi sämtliche Staaten und Städte wollen Einreisen und Auftritte verhindern, hierbei soll auch Strafrecht angewendet werden auf Leute, die ihm zuhören möchten.

          Der treffende Begriff für eine Gesellschaft, die SO auf eine einzige angebliche Vergewaltigungsbefürwortung (reminder: Titel und Ausgangspunkt war “how to STOP rape”) eines Individuums reagiert, ist ganz klar: “rape culture”.

          Madness.

        • pfffff.
          ganz unten eigentlich.

        • „Nach dem doxxing befindet sich aktuell wohl ein Mob vor seinem Haus und die Polizei habe ihm geraten, Washington zu verlassen. Quasi sämtliche Staaten und Städte wollen Einreisen und Auftritte verhindern, hierbei soll auch Strafrecht angewendet werden auf Leute, die ihm zuhören möchten.“

          Krank. Ich kann Roosh ja wirklich nicht leiden, aber dieses zu den Leuten nach Hause kommen ist zum Kotzen.
          Das finde ich auch scheiße am deutschen Internet, dass man immer ein Impressum angeben muss, das heisst, jeder weiß, wer man ist und wo man ist. Kann, je nach Thema, heutzutage lebensgefährlich sein.

          Und dieses Aufregen und Hochpushen ist auch voll bescheuert. Ich finde Roosh eher albern und nervig als dass ich ihn als ernstliche Gefahr für die öffentliche Ordnung wahrnehmen würde, weswegen man am Besten ein SWAT Team schickt.

          Besser stehen tut ihm aber das

    • @sparbier

      Will Farell hat in „Wedding Crashers“ aber auch bei seiner Mutter gewohnt und trotzdem jede Menge Frauen abbekommen – mit Beerdigungs-Game 😀

  21. Ich hab vor 2 Tagen dessen Website gelesen. Bei einigem, was Roosh schreibt, muss Ich sagen, das ist überraschend vernünftig.

  22. Laut meinen Recherchen und dem, was man mir zugeschickt hat, wird Roosh auch zu einer Silicon Valley Ideologie namens „Dark Enlightenment“ zugerechnet.

    Diese Ideologie basiert formell auf dem Liberalismus meint aber im Sinne der Bücher von Hans Hermann Hoppe, der Liberalismus sei durch die Betonung von Demokratie und Gleichheit gescheitert. (Viele meinen auch, es sei deshalb angebracht, zur Monarchie zurück zu kehren. Deshalb auch der Titel der Website: „Return of Kings“)

    Um das zu lösen schließen sich die meisten Vertreter Traditionalistischem Gedankengut a la Julius Evola und Rene Guenon an, Dort wird behauptet, die Moderne zerstöre Familien, Moral, Sitten etc. und würde de Facto im Stalinismus münden. (Und Liberale seien de Facto scheinheilige Leute, die nur auf Geld aussind und den Stalinisten helfen würden. )

    Im Gegensatz zu den Traditionalisten kommt beim Dark Enlightenment viel Biologie, Eugenik etc. ebenfalls mit rein. Die meinen, die Welt würde nicht mehr den Instinkten des Menschen entsprichen und müsse wieder kompatibler mit der Biologie werden.

    Die Gesellschaft sei angeblich degeneriert, weil man die Biologie ausser Acht ließ gegenüber einer politisch korrekten „Alle sind Gleich“ Ideologie.

    (Und sehr viele aus dem Bereich meinen auch, man müsse sich die gesellschaftliche Oberschicht quasi durch Eugenik heranzüchten.)

    Hier mehr Info: http://www.vocativ.com/culture/uncategorized/dark-enlightenment-creepy-internet-movement-youd-better-take-seriously/

    Ich muss sagen, mit vielen Dingen im Dark Enlightenment gehe Ich konform. Aber das Ganze mit der Eugenik finde Ich ein klein wenig ungut.

    • „Dort wird behauptet, die Moderne zerstöre Familien, Moral, Sitten etc“

      • Die Behaupten das wirklich. Lies mal Evola. (oder die ganzen rechten Identitären Gruppen bei uns. Die labern das Selbe.)

        • Ich brauche Evola nicht zu lesen. Ich kenne diese Aussagen seit ich zurückdenken kann. Zu meiner Zeit klang das alles noch so:
          „Wenn es gesellschaftlich akzeptiert ist, dass Männer miteinander Sex haben, wir die Familie zerstört werden, weil dann alle Männer miteinander Sex haben wollen.“

        • „Lies mal Evola.“

          Dazu kann ich nur wieder feststellen, dass offensichtlich keine Idee schwachsinnig genug ist, um nicht doch einen Haufen Anhänger zu finden.

          Man kann eigentlich nur hoffen, dass die breite Masse der Bevölkerung resistent genug ist.
          Aber 1933 zeigt, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch die höchste Zivilisation in Monaten in die soziale Steinzeit zurückfällt.
          Wobei ich damit nicht die Steinzeitkulturen beleidigen will.

        • “Dort wird behauptet, die Moderne zerstöre Familien, Moral, Sitten etc”

          Stimmt ja auch. Die Moderne in Form des Individualismus erlaubt es den Menschen, sich aus traditionellen Bindungen zu befreien und eigene Wege zu gehen (üblicherweise in einer anonymen Großstadt). Aus rechter Sicht ist das natürlich keine gute Entwicklung, weil sie das Funktionieren einer scheinbar harmonischen Ordnung untergräbt. Nun sind nicht alle Menschen gleich gut geeignet, mit der neu gewonnenen Freiheit umzugehen. Der Verlust an sozialer Kontrolle hat insofern auch tatsächlich negative Auswirkungen auf die soziale Ordnung. Wichtig ist hier, ein paar feste Leitplanken zu haben, so dass die Gesellschaft nicht allzusehr aus dem Ruder läuft. Im Allgemeinen ist die Moderne aber ein großer Schritt nach vorne.

          “Lies mal Evola.”

          Da gibt es weit interessantere Autoren.

        • @ JC Denton
          Nur weil Familien heute anders strukturiert sind, ist das kein Beleg für ihre Zerstörung.

        • @ Adrian

          Wenn du von einer konkreten, unveränderlichen Familienstruktur ausgehst, schon. Das ist eben eine typische konservative Schwäche, an Strukturen festzuhalten, statt sich zu überlegen, wie deren Zweck am besten erfüllt wird.

    • Du hast übrigens immer noch nicht die diversen Dir gestellten Fragen zu Moral beantwortet. Ich wäre an den Antworten sehr interessiert.

    • „Die Gesellschaft sei angeblich degeneriert, weil man die Biologie ausser Acht ließ gegenüber einer politisch korrekten “Alle sind Gleich” Ideologie.“

      Das ist natürlich alles neofaschistisch. Die hassen jegliche Idee der Gleichheit als solche, auch wenn sie nur so tun als ginge es ihnen nur um die übliche „Gleichmacherei“.

    • Mal ganz blöd gefragt: Unter welchem Stein bist Du eigentlich hervorgekrochen?

  23. Rooshs Kampf gegen hysterische SJWs übt schon einen heroischen Sex-Appeal aus, dem man sich kaum entziehen kann. Er ist ein brillanter Provokateur mit messerscharfer Eloquenz – und durch die überzogenen, teilweise lynchmobartig-primitiven Reaktionen kann er sich glaubhaft als Opfer inszenieren.

    Aber so sehr ich Christians Analyse zustimmen könnte und so verführerisch die Feind-meines-Feindes-Logik auch ist: der Typ IST halt ein mutmaßlicher Vergewaltiger, das stellt auch den fraglichen Artikel in ein anderes Licht.

    Ich habe inzwischen einige zitierte Passagen aus seinen Büchern gelesen, in denen er seehr stark mit „grey rapes“ kokettiert. Auch wenn die Formulierungen wohlweislich die formale Erfüllung (regionaler) juristischer Tatbestände wohl vermeiden, dürften sie bei Jedem mit einem Rest an Empathie und Anstand Abscheu erregen.

    Fairer Journalismus würde nicht behaupten, Roosh sei ein „Vergewaltigungsaktivist“. Trotzdem sollte man nicht in die Falle tappen, ihn über Gebühr zu verteidigen.

    • @david

      „Ich habe inzwischen einige zitierte Passagen aus seinen Büchern gelesen, in denen er seehr stark mit “grey rapes” kokettiert.“

      Die von „weh hunted the mamoth“?

      Er nimmt zB hier zu einer der Schilderungen stellung:

      http://www.rooshv.com/the-accusation-that-im-a-rapist-is-a-malicious-lie

      While walking to my place, I realized how drunk she was. In America, having sex with her would have been rape, since she couldn’t legally give her consent. It didn’t help matters that I was relatively sober, but I can’t say I cared or even hesitated.

      I won’t rationalize my actions, but having sex is what I do. If a girl is willing to walk home with me, she’s going to get the dick no matter how much she has drunk. I’ll protect myself by using a condom (most of the time), but I know that when it comes to sex, one ounce of hesitation or a feeling of morality will get me nothing.

      In this quote, which was taken out of context, I admit to sleeping with a girl who appeared more inebriated than me, and nothing more. My exaggerated “I’m a nonstop sex machine” bravado, which I always incorporate into my sex writing, is irrelevant. Now let’s put the quote in full context and see how the story continued:

      I woke up first in the morning and looked over at her. I fully expected to be greeted by a beast, but I was pleasantly surprised that she actually looked better. I studied her face in the morning light and concluded that it was magnificent. She was the hottest Icelandic girl I had gotten with, and definitely in the top 10% of my all-time bangs. I pulled the covers down and examined her flawless creamy skin and her perfectly proportioned body with big tits and round ass. My dick was getting hard again and I gently poked her with it, fully expecting the typical awkward after-sex Icelandic vibe, but instead I was greeted with, “So you want to fuck again?”

      Yes please!

      Two more times we went, and by the end of it I had no semen left. Then we started to get to know each other. First we exchanged names, then ages, then professions. I’m pretty sure that guys know more about the prostitutes they fuck than I do about the Icelandic women I got with.

      • okay, interessant!

        Aber waren da nicht noch mehr Passagen, was ist z.B. mit dieser hier? Auch out of context?

        • @david

          Könnte gut die gleiche Szene sein

        • Nein?

        • Stimmt, das ende passt nicht:

          Hier ist der ganze Text:

          http://www.rooshv.com/i-dont-want-you-to-get-raped

          I was walking home from a coffee shop when I noticed a girl crossing the street in a path that would collide with mine.

          “What’s that building there?” she asked, in a thick accent that made it clear she wasn’t Icelandic. She pointed to a large glass structure that was being constructed. I had asked myself the same question two weeks before, curious enough to research the answer on the internet.

          “It’s the new theater house,” I said. “They’ll hold plays and shows there. Are you a tourist?”

          “Yes. I’m here for two weeks.”

          “Your accent is different… it sounds Russian.”

          “Yes, how did you know?”

          I nodded. “Where I come from, there are a lot of Russians. Their accent is easy to spot.”

          It was her first day in Reykjavik and she was eager to learn about the city. It was only a couple days after I had fucked the Icelandic girl from the street, so I couldn’t believe I might get my Russian flag in the exact same way.

          I said, “I’m actually about to walk by the center square on my way home. If you want, I can show you a couple of spots.” She was eager, so we started walking.

          The first place I showed her was my day hangout. “This is the bookstore I spend a lot of time in. I like it because they close late at ten o’clock. A lot of the other coffee shops close much earlier.” We walked inside and went into the café, where we talked for almost an hour about Iceland, Russia, and America; a cultural conversation that comes easy with other foreigners. Her English was good, but she had to talk slowly, and I slowed down so she’d understand me.

          I got a better picture of her body once she took off her coat. She was extremely thin, making her seem taller than her 5’10” height, with light brown hair that came all the way down to her stomach. Her cheekbones gave a slightly hollow look to her eyes. I had trouble identifying any obvious physical flaws. She was generic and void of anything unique, but pretty close to perfection. She had the ideal proportions to be a runway model, and with the right makeup and clothing I knew she would blow away most girls.

          After some time chatting, I wasn’t convinced she was genuinely interested in me. Even though she had approached me, the interaction had almost a professional feel to it. Did she just want to practice her English? Was she trying to tap my head for information on Iceland? We exchanged email addresses after I told her of a bar I was going to the next night.

          She didn’t show up at the bar, emailing me to say she couldn’t find it. I invited her to a small rock concert a couple days after that, but she didn’t even reply. I was going to give up on her forever, since I never reinitiate contact with a girl who doesn’t reply to one of my messages, but I still had a long way to go before understanding Russian women. For research purposes I decided to probe the situation and see if she’d react the same way that an American woman would (with radio silence).

          I sent her an email that said: “Did you leave Iceland already?” Of course I knew she hadn’t.

          She wrote back quickly, asking if I wanted to go for a walk, apologizing that she hadn’t replied previously due to internet trouble. The plan was to meet in the same bookstore at eight on Friday night.

          By that time I had been in Iceland for three weeks. After I got my flag, I became temporarily disinterested in Icelandic girls because their personalities were so cold. While they look marginally better than American girls, have silkier hair, and aren’t as fat, it felt like I’d been talking to rocks. It was hard to draw them out in any sort of fun conversation since they didn’t socially respond the way women in other countries would. They didn’t seem to be curious about other cultures or other people and they had nothing remotely interesting or funny to say. I was ready to conclude that their specialty is getting trashed, acting silly on the dance floor, and fucking.

          The consequence of dealing with socially withdrawn people is that you become socially withdrawn yourself. It got so bad for me that I’d go for two or three-day stretches without even having a conversation with another human being. I’d talk to myself out loud at home, just to hear the sound of my voice. Combined with the five hours of weak sunlight a day, I felt like I was in a social isolation chamber. I started to get nervous that Iceland was infecting me with some type of antisocial virus, and that I was losing my bubbly nature.

          The Russian girl showed up a half-hour late. She wore knee-high boots, a short skirt paired with black leggings, and a leather jacket over a black shirt. We sat at a table and talked about ourselves.

          “So what do you do?” I asked.

          “I’m a model.”

          “Interesting. How long have you been doing that?”

          “Four years, since I was fifteen. I’m considered an old model now and probably won’t do it much longer. These days they recruit girls starting at twelve.”

          “That’s weird—a girl that young doesn’t look like a woman.”

          “Well, with makeup and clothing they make them look much older. I look completely different when I’m on a job.”

          I became curious about seeing photos of her glammed up, later making a strong effort to add her as a Facebook friend.

          “So what are you going to do afterwards?” I asked.

          “I’m in school now and currently teach runway walking to girls. In Russia, you have to work very hard to get anywhere, so I’m trying to secure a good future. There’s no time to hang out just to hang out. When I spend time with someone, there has to be some sort of exchange.”

          That confirmed something I’d heard from guys who had dated Russian women: “They are always playing some sort of angle.” I didn’t know what she wanted to get from me, but I was hoping for it to be cock.

          A café was holding a little concert featuring a Brazilian singer from Rio. I wanted to stop by and see if there was a Brazilian community in Reykjavik I could snake my way into. The Russian agreed to come.

          “Maybe we can go to a bar after the concert,” I said. “I know a couple nearby.”

          “I don’t drink,” she said.

          “Really? But… you’re Russian.”

          “Are you saying all Russian people are drunks?” She wasn’t smiling.

          I wanted to say yes, but I could sense it was a touchy subject. Maybe her father was an alcoholic and had beaten her mother when she was a little girl.

          “No, but the Russians in Washington DC are hard partiers. You’re honestly the first Russian person I’ve met who doesn’t drink. That’s like meeting an American who doesn’t like cheeseburgers and french fries.” I smiled.

          “I can drink Coca-Cola, juice, water, and hot chocolate.” At that moment I noticed her necklace. It had a pendant of the Virgin Mary. My hope of sex was fading.

          We killed some time in the bookstore before the start of the concert, talking a lot about her life in Russia. For being only 19 years old, she had a lot of interesting opinions on the things she had experienced, offering them at will without me having to drag it out of her. She asked follow-up questions to my own opinions and even had a sense of humor that kept me laughing, something most girls I meet are incapable of doing. The funniest thing she told me was, “Reykjavik feels like the Russian countryside instead of a capital city. I’m expecting a cow to walk by any second now.”

          The more laughs and stories we exchanged, the more I felt my social nature coming back. Even though I hadn’t been in Iceland long, I had almost forgotten how rewarding human interactions can be. I was a little upset to know that my new friend was leaving in only two days.

          I was more upset that she wasn’t a drinker. I’ve only fucked one other girl who was a non-drinker in my life. That girl wasn’t hard to get into the sack, but it did take longer than normal. I gave myself a 10% chance of fucking the Russian, a low number, but enough for me to pursue matters.

          In heavy snow we walked to the concert venue. The Brazilian singer performed and almost brought a tear to my eye, not because I could understand what she was saying (though I’m sure it was about love and heartbreak), but because I knew I could have been in Brazil instead, spending less money to be with wonderful women who were sexy, feminine, and eager to please me.

          After the show, the singer came up to me and the Russian. “Thank you for coming,” she said, greeting me with a double cheek kiss. “Where are you from?”

          “I’m from America, though I lived in Rio for a while. That’s why I wanted to come tonight. Do you live here now?”

          “Yes. I’m trying to move permanently to Iceland. I came with my daughter and we have a nice life here.”

          Is she fucking crazy? Exchanging Rio for this? Then again, she was in her 40s, and forty years of anything wonderful will make it stop being wonderful. I also couldn’t discount the fact that Brazilians really like blue-eyed white people.

          The singer engaged the Russian girl by asking questions and patiently waiting for her labored responses. She spent only three minutes talking to us, but the interaction was so pleasant that afterwards I was glowing. In one day the Russian girl and Brazilian singer had made me feel more human than any Icelander had. It was that night that I knew I’d never return to Iceland.

          When it was time to leave the café, I looked at the Russian girl and said, “My socks are wet from snow getting into my shoes. Do you mind if we stop by my apartment one block away so I can change them?” She didn’t mind. My plan was to make my move once there.

          I walked in, but she stayed outside in the freezing cold, waiting for me to change my socks. I gave her an “Are you serious?” look. She reluctantly came inside, but not any farther than the door mat.

          “Are you going to change your socks?” she asked after I had opened my laptop.

          “Are you in a rush? I mean, what do you want to do now?”

          “Well, I have an excursion tomorrow morning, so I should be getting home.”

          “You sure you don’t want to hang out more?”

          “No. I should go.”

          “Well, then, I guess I don’t need to change my socks after all. Let me walk you to the street corner and point you in the right direction.”

          I wasn’t upset or bitter about her decision, since I had seen it coming a mile away. She gave me a nice hug at the intersection but lingered afterwards as if she wanted to keep chatting.

          I said, “You seem like you want to hang out some more. Do you want to go to a bar? We don’t have to chill in my apartment.”

          “No, no. I really must go.” She leaned in to give me a kiss on one cheek, then the other. I held onto her and she smiled, then we kissed on the lips for a few seconds.

          “Why don’t you come back inside for fifteen minutes?” I asked. “We can listen to some music.”

          “No, I shouldn’t,” she said, then turned and walked away.

          I went back home, slightly discouraged but feeling good about the night. I was content with staying in, but with only two good nights to go out in Reykjavik during the week, I’d have to take advantage of both. I watched some old episodes of Seinfeld on my computer while drinking a fair amount of scotch before heading out the door at three.

          I went to Bakkus near my apartment, not motivated to talk to Icelandic girls. Time flew and the bar lights came on. Realizing I had absolutely no prospects, I started approaching in earnest.

          First girl, nothing. Second girl, nothing. Then I noticed a girl who was the friend of another girl I had approached on my first night out. I had barely exchanged three words with her, so I wasn’t sure if she’d remember me, but she did. That was surprising since she was now drunk out of her mind and holding onto the wall for support. I was inebriated myself, but nowhere near the way she was.

          Her friends had ditched her and left her all by her lonesome. She desperately looked for them, fiddling with her phone, but they were all gone. I couldn’t believe my luck.

          “I guess I’ll walk you home,” I said. She didn’t say anything. Once she started walking I followed her.

          Five minutes into the walk she fell into the snow, hiking up her skirt so that I could see her stockings almost all the way up to her pussy. Helping her get back on her feet confirmed that her body was the real deal, like a little ballerina with a big ass (my ideal type).

          “Look at you, falling all over the place,” I said. “You’re a mess.”

          “Fuck you!” she said. “You don’t have to walk me home!”

          “It would be cruel to leave you because another man might try to do something to you. I don’t want you to get raped.”

          “No one rapes anyone in Iceland,” she said.

          “You sure you want to test that out right now? You can’t even walk straight.”

          “Whatever, you’re such an asshole!”

          I didn’t know if she was joking or flirting. She kept telling me to leave and I kept saying it was my duty as a man to make sure she got home safe. I said, “I have a sister who’s a couple years older than you. I’d want a guy to walk her home as well.” That was the first time I had leveraged a family member in the hope of building enough trust to get laid. I couldn’t decide if it was tight game or pure evil.

          Then she grabbed my hand. For balance? For intimacy? I didn’t know, but I did know I wasn’t going to fuck her. I’ve never fucked a girl in her parents’ home while they were sleeping, and while there’s a first time for everything, I wasn’t counting on it. On the other hand, I did have to piss like a racehorse.

          When we got to her place, I asked, “Can I use your bathroom?”

          “Yeah, whatever.” Her speech was like an American girl. It turned out that she actually lived on the East Coast for a few months.

          I took a leak in her bathroom, which was decorated like a ski lodge with various woodsy knickknacks and little troll figurines. I came out to find her in the kitchen, warming up a huge pot of chicken soup.

          “Do you want some?” she asked.

          “No, I’m good.”

          “Thanks for walking me home,” she said, in what was her kindest statement of the night.

          “You’re welcome,” I said. “Can I take off my shoes?”

          “Yeah, go ahead.”

          She was talking loud, as if no one was home, but I did notice a shut door that I assumed was her parents’ bedroom. I sat down on the couch while she messed with the soup. Eventually she sat down next to me, putting her legs over mine. Her wet feet were tiny and I compared them to my hands, which were a few inches larger. I went into horny creep mode and started rubbing her legs while talking. She placed a hand on my arm.

          “Tell me something about you,” she said.

          “What do you want to know?”

          “Anything, I don’t care.”

          “My life is pretty shallow,” I said.

          “Why?”

          “Because I’m never somewhere long enough to put down roots. I just go from place to place, and even if we were to be perfect for each other, it still wouldn’t work because I’m leaving soon.”

          She leaned closer and said, “That’s sad.”

          Then I kissed her. She tasted like beer and cigarettes, but now with my hands exploring her body I got more aroused in five seconds than I had with the Russian girl all night. Without saying a word, she got up, poured out a bowl of soup, and went into her room. I followed her.

          It went so fast in her bedroom that even I felt weird. Clothes ripped off. “Do you have a condom?” Jam the dick inside. Barely any kissing. I was too drunk to feel anything and she was too drunk to produce much in the way of lubrication, so after five minutes we stopped having sex, if that’s what you want to call it, and lay on our backs. She fell asleep and started snoring. Her soup went untouched.

          I took a short nap and when I woke up, her alarm clock said eight a.m. I figured it would be a good idea to leave in case her parents woke up early, so I ducked into the bathroom, threw the condom into the toilet, and flushed. It wouldn’t go down. I flushed again, but still nothing. I wanted to protect her honor (more like get rid of the evidence), so I fished it out the toilet and wrapped it in half a roll of toilet paper. I went back to the room and put it in my coat pocket along with the condom wrapper. Then I got dressed and left while she slept.

          The next day, I heard a knock on my window. It was the Russian. I thought, “Yes! She wants to fuck! Two bangs in one weekend!” But no. She sat next to the door with her coat and scarf on, shying away whenever I got close. I tried to go caveman at the end but she just kept saying, “When you come to Moscow, I’ll show you around!”

          Two weeks later I went to Bakkus again. After last call I stood outside in front of the bar, looking for targets, when the Icelandic girl I had fucked walked out with a guy in the same way I had walked out with her. She was so drunk that he was holding her arm so she wouldn’t fall over.

          Ich habe mal die strategischen Auslassungen markiert. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich so ein Text verändert, wenn man ihn im Original liest.

        • Der rechte Text ist insofern „out of context“ als dass man ihn gar nicht lesen kann. Und der erste soll jetzt beweisen oder nahe legen, dass er ein „mutmasslicher Vergewaltiger“ *ist*?

          Wo ist also der Punkt von „Limmy“?

        • bissle:
          http://www.rooshv.com/i-dont-want-you-to-get-raped
          „“Yeah, whatever.” Her speech was like an American girl. It turned out that she actually lived on the East Coast for a few months.

          I took a leak in her bathroom, which was decorated like a ski lodge with various woodsy knickknacks and little troll figurines. I came out to find her in the kitchen, warming up a huge pot of chicken soup.

          “Do you want some?” she asked.

          “No, I’m good.”

          “Thanks for walking me home,” she said, in what was her kindest statement of the night.

          “You’re welcome,” I said. “Can I take off my shoes?”

          “Yeah, go ahead.”

          She was talking loud, as if no one was home, but I did notice a shut door that I assumed was her parents’ bedroom. I sat down on the couch while she messed with the soup. Eventually she sat down next to me, putting her legs over mine. Her wet feet were tiny and I compared them to my hands, which were a few inches larger. I went into horny creep mode and started rubbing her legs while talking. She placed a hand on my arm.

          “Tell me something about you,” she said.

          “What do you want to know?”

          “Anything, I don’t care.”

          “My life is pretty shallow,” I said.

          “Why?”

          “Because I’m never somewhere long enough to put down roots. I just go from place to place, and even if we were to be perfect for each other, it still wouldn’t work because I’m leaving soon.”

          She leaned closer and said, “That’s sad.”

          Then I kissed her. She tasted like beer and cigarettes, but now with my hands exploring her body I got more aroused in five seconds than I had with the Russian girl all night. Without saying a word, she got up, poured out a bowl of soup, and went into her room. I followed her.

          It went so fast in her bedroom that even I felt weird. Clothes ripped off. “Do you have a condom?” Jam the dick inside. Barely any kissing. I was too drunk to feel anything and she was too drunk to produce much in the way of lubrication, so after five minutes we stopped having sex, if that’s what you want to call it, and lay on our backs. She fell asleep and started snoring. Her soup went untouched.“

        • @tom174

          Wenn sie vorher Suppe kocht, er vorher etwas fummelt, sie sich noch unterhalten und sie dann voraus ins schlafzimmer geht ist es eine vollkommen andere Geschichte

        • jup.

        • Warum kann man ihn nicht lesen, bei mir geht das?

          Hier sind noch mehr Zitate:
          http://www.wehuntedthemammoth.com/2015/08/14/are-roosh-vs-bang-books-how-to-guides-for-date-rape/

          Natürlich bräuchte es den Kontext und noch mehr Informationen, um klar sagen zu können dass es sich um sexuelle Nötigung/Vergewaltigung bzw. nicht-konsensuelle Handlungen handelt.

          Aber er kokettiert wie ich finde schon deutlich mit „grey rape“, insofern fehlt es ihm schon an Glaubwürdigkeit, wenn er sich nun doch zu sexueller Selbstbestimmung bekennt.

        • @david

          Auf das eine Beispiel dort habe ich ja bereits bezug genommen.

          Man sieht ja, dass strategisch weggelassen und verschlimmert wird.

        • @david

          „Aber er kokettiert wie ich finde schon deutlich mit “grey rape”, insofern fehlt es ihm schon an Glaubwürdigkeit, wenn er sich nun doch zu sexueller Selbstbestimmung bekennt.“

          Aus meiner Sicht kein sehr logischer Satz. Weil jemand mehr als andere in die graue Zone gehen, also etwa durchaus Sex mit Betrunkenen haben etc müssen sie nicht gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung sein.
          Schon gar nicht müssen sie natürlich Vergewaltigungen legalisieren wollen.

          Was sagst du denn zu den Weglassungen?


        • Ich habe mal die strategischen Auslassungen markiert. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich so ein Text verändert, wenn man ihn im Original liest.

          Krass, in der Tat! Sie hat ihn also freundlich reingelassen und noch eine Suppe gekocht.
          Es wird nicht klar, wer nach dem Kondom fragt, aber entweder war sie es oder sie hat ihm eines gegeben. Also nix mit rape.

          Bleiben jetzt überhaupt noch Zitate übrig?

          Schon extrem perfide, jemanden mit solcher Zitatschändung quasi zum Vergewaltiger machen zu wollen.

        • @david
          „Natürlich bräuchte es den Kontext und noch mehr Informationen ….“

          Also, diese Mammutjäger sind wohl eine der extremsten und verlogensten Femisites, die es überhaupt gibt. Wird wohl wirklich sinnlos und unproduktiv sein, deren Behauptungen nachzugehen.

        • Ja, aber gerade das macht es doch sehr produktiv, wie Christian zeigt.
          Ich wäre auch fast drauf reingefallen, mit Kontext stellt sich das nach und nach als Lüge und Verleumdung heraus.

        • hier auch etwas interessantes:

          Ich glaube ja, dass es für die meisten Männer und Frauen echt kein Problem wäre, wenn sich in einer intakten Beziehung der Freund oder eben die Freundin an sie ranmacht. Allenfalls hätten sie das Gefühl, dass er sie in Ruhe lassen soll, weil sie müde sind.

        • @Christian: er sagt ja in dem Text „I dunno“ (don’t know), und das ist selbstverständlich richtig. Man weiß es schlicht nicht.

          Es KÖNNTE strafrechtlich relevant sein, aber dazu muss die Frau es ja auch erstmal so empfinden und zur Anzeige bringen.

          In den allermeisten Beziehungen dürfte es ein gewisses Einverständnis darüber geben, dass sexuelle Handlungen grundsätzlich erlaubt sind, bis man anderweitiges deutlich macht.
          Die wenigsten werden es grundsätzlich ablehnen, mit Sex geweckt zu werden.
          Wenn ich meiner Freundin erzählen würde, ich hätte an ihr während ihres Vollrauschs sexuelle Handlungen vorgenommen, würde sie mir wahrscheinlich in gespielter (und erregter) Empörung auf die Hand klappsen, aber sicher nicht zum Staatsanwalt rennen.

          Einfach pauschal von „Rape“ sprechen, ist realitätsferner Schwachsinn (der das das schreibt ist laut Eigenaussage Autist btw.)

        • @david

          „In den allermeisten Beziehungen dürfte es ein gewisses Einverständnis darüber geben, dass sexuelle Handlungen grundsätzlich erlaubt sind, bis man anderweitiges deutlich macht.
          Die wenigsten werden es grundsätzlich ablehnen, mit Sex geweckt zu werden.
          Wenn ich meiner Freundin erzählen würde, ich hätte an ihr während ihres Vollrauschs sexuelle Handlungen vorgenommen, würde sie mir wahrscheinlich in gespielter (und erregter) Empörung auf die Hand klappsen, aber sicher nicht zum Staatsanwalt rennen.“

          Ja, das würde ich auch so sehen.

          „Einfach pauschal von “Rape” sprechen, ist realitätsferner Schwachsinn (der das das schreibt ist laut Eigenaussage Autist btw.)“

          Ach ja? Interessant.
          Dann wäre ja Pickup ideal für ihn 😉

        • „Wenn ich meiner Freundin erzählen würde, ich hätte an ihr während ihres Vollrauschs sexuelle Handlungen vorgenommen, würde sie mir wahrscheinlich in gespielter (und erregter) Empörung auf die Hand klappsen, aber sicher nicht zum Staatsanwalt rennen.“

          Die Frauen mögen verschieden sein. Aber ich habe das tatsächlich mal bei einer meiner Freundinnen gemacht, nachdem ich sie vorher aus dem Auto ins Bett tragen musste, weil sie zu nichts mehr in der Lage war. Wo ich sie dann ausgezogen hatte, bekam ich noch Lust auf nen Quickie und bin einfach drauf. Ich hätte nicht mal gedacht, dass sie sich am nächsten Morgen daran erinnern kann. Aber weißt Du was? Sie war völlig begeistert und hat den halben Tag davon geschwärmt wie geil sie das fand.

        • Dann wäre ja Pickup ideal für ihn ;-)<

          Hehe, empfehl es ihm doch mal 😉

          Finde es immer wieder interessant wenn Leute mit ihrer Autismus-Diagnose hausieren gehen und dann „NTs“ über zwischenmenschliche Graubereiche aufklären wollen. Gibt es auf Twitter häufiger.

        • Zur Info:

          Der „Mammutjäger“ ist David Futrelle. Der netzbekannteste feminisstische Männerhetzer und Propgandist. Geht auch auf Nicht-Feministinnen los.

          Immer mit übelsten Verdrehungen und Unterstellungen.

          Eines der letzten Targets seines Schmiers war Cassie Jaye, Regisseurin des Dokumentarfilms The Red Pill Movie.

        • Bei dem kann man es sich schwer verkneifen: Die Hoffnung, seine Wiener, die er selbst wohl nur noch im Spiegel sehen kann, vielleicht doch noch wenigstens in eine fette Borderlinerin reinzustecken stirbt zuletzt.

        • ^^ Hate Crime!

          Bei solchen Typen wird man übrigens immer bei der Mutter-Beziehung fündig. Diese Leute wollen unbewußt die Lügen, Zumutungen und den emotionalen Betrug durch ihre Mütter in der Kindheit verteidigen.

        • ach, die weglassung, dazu wollt ich auch noch was anmerken.

          warum wird nicht klar, wer nach dem kondom gefragt haben soll und ob eins benutzt wurde?

          ich meine: weil der satz nachträglich in die handlung eingebaut wurde, damit er nicht als ganz so übles arschloch dasteht.

          lesen wir die stelle nochmal:

          „It went so fast in her bedroom that even I felt weird. Clothes ripped off. “Do you have a condom?” Jam the dick inside. Barely any kissing. I was too drunk to feel anything and she was too drunk to produce much in the way of lubrication,“

          also er will trotz gummi und obwohl er selbst dem vollrausch nahe war wortlos gemerkt haben, dass sie null erregt war. pah!

          „so after five minutes we stopped having sex,“

          doppel-pah! ich glaub nicht an fünf minuten und nicht daran, dass er – gerad noch total horny – ohne abspritzen gestoppt hätte

          „if that’s what you want to call it,“

          nope, i would wanna call it rape, actually

          „and lay on our backs.“

          ach, sie lag also nicht eh bereits auf ihrem rücken? pah!

          „She fell asleep and started snoring.“

          keinerlei wortwechsel mehr?

          schrieb er eigentlich, ob er direkt danach nach hause gegangen ist? normalerweise hätte er ja dableiben wollen müssen, damit man am nächsten tag noch einen versuch hätte starten können. wenn meine annahmen richtig sind, war ihm das aber schlicht zu heikel nach der nummer. das immerhin wär aus seiner sicht dann auch irgendwie verständlich.

        • ach, ich hab gerad erst gesehen – ungern lese ich von so einem fatzken freiwillig mehr als unbedingt nötig -, dass er ebenfalls eingeschlafen war und bevor sie aufwachte noch einen regelrechten kampf mit dem kondom ausgetragen haben will („to get rid of the evidence“), bevor er ging. aber natüüüürlich.

          wichtigster teil um ihn einschätzen zu können:

          „I was more upset that she wasn’t a drinker. I’ve only fucked one other girl who was a non-drinker in my life. That girl wasn’t hard to get into the sack, but it did take longer than normal.“

          scheinbar wirklich ein serientäter, vor dem die öffentlichkeit geschützt werden muss.

        • fraglich ist jetzt, ob und wie ihm ermöglicht werden könnte zu verstehen, warum wir ihn als gemeingefährliches subjekt betrachten und ob er von allein überhaupt in der lage ist, sein verhalten zu ändern.

          und natürlich, warum christian zum beispiel meint ihn als „verführer“ trotz allem verteidigen zu müssen.

          ich meine
          roosh’s basic pick-up routine sieht doch wohl ungefähr so aus:
          1. find a drunk girl to walk home
          2. crawl over her whether she’s passed out or not
          3. run forrest, run

          klingt vielleicht lustig, ist es aber wirklich gar nicht.

        • (jaja, Deppenapostroph…)

        • Worin besteht eigentlich der Beweis, dass die ganze Geschichte nicht frei erfunden ist ? Das einzige, was hier wirklich bewiesen ist, ist dass die Geschichte von bestimmten Leuten sinnentstellend zitiert worden ist.

        • der besteht in meinen augen in dem faktum, dass es nun wirklich keine geschichte zum angeben ist (sie wollte nichtmal, dass er sie nachhause begleitet, go away asshole usw.).
          frei erfunden könnten die dialoge und die kondomgeschicht‘ sein.
          stimmen wird wiederum, dass er in seinem leben erst mit einer frau sex hatte, die auch mit sicherheit von sich aus welchen mit ihm haben wollte (weil: siehe erster satz).

        • Ich sprach von Beweisen und nicht von Mutmaßungen. Gut möglich, dass das ganze von vorne bis hinten ausgedacht ist.

          Zustimmen würde ich dir allerdings, dass der enorme weibliche Alkoholkonsum grundsätzlich ein Problem darstellt, dadurch wird die Steuerungsfähigkeit noch mehr herabgesetzt. Denkst du, dass man Frauen generell den Konsum von Alkohol untersagen, bzw. ihnen nur unter Aufsicht ihrer Ehemänner gestatten sollte ?

        • man könnte alkohol komplett verbieten (ich würd wie unten erwähnt auf jeden fall dafür sorgen wollen, dass er seine stellung als gesellschaftlich-priviligiertes rauschmittel verliert) und ansonsten bleibt uns im wesentlichen nur der ansatz:
          teach men not to rape!

    • Realität ist das, was über bleibt, wenn man die eigenen Befindlichkeiten von der Summe der Informationen abzieht.— Misha Anouk (@misharrrgh) 5. Februar 2016

      //platform.twitter.com/widgets.js

      Ist der Typ also realitätsfern?
      Der agiert anscheinend nur auf der Ebene eigener Befindlichkeit.

    • Noch einmal:

  24. View story at Medium.com

    Leset und lachet. Lachet in das Gesicht dieses Mannes.

    • „Vergewaltigungstrainer“ xD

    • „Pick up artists“ sind also „Vergewaltigungstrainer“.

      #ausnahmslos

      Schön zu sehen, dass die Feministen noch da sind und die wahre „rape culture“, die offenbar immer „weiss“ sein muss, fest im Auge haben.
      Ich rate mal, dass dieser Roosh kein Moslem ist, denn mit denen gibt es ja schliesslich nie ein echtes Problem.

    • Ich würde das „Hate Spech“ nennen.

  25. folgende imho derzeit gültige kurzformel würd ich gern diskutieren, passt auch zum thema:

    er hat was getrunken, bevor es zu sex kam, den sie als ungewollt anzeigt -> er ist vermindert schuldfähig

    sie hat was getrunken, bevor es zu sex kam, den sie als ungewollt anzeigt -> sie ist vermindert glaubwürdig

    beide haben was getrunken, bevor es zu sex kam, den sie als ungewollt anzeigt -> das kann ja nur ein missverständnis gewesen sein

    möchte jemand den standpunkt einnehmen, das würde bei uns nicht so gehandhabt (pi mal daumen)?

    • Ja möchte ich, ist Blödsinn.

      • welcher der punkte denn d.m.n.?

        • Was soll das denn überhaupt sein, „Sex, den sie als ungewollt anzeigt“?
          Insofern der „Sex“ nicht schon währenddessen durch beide als ungewollt erkennbar ist, sprechen wir ja wohl kaum von Vergewaltigung, sondern schlicht von Sex. Und der ist nur bei bestimmten Alterskonstellationen strafbar, dann wiederum recht eindeutig.

        • dann ersetze es gedanklich durch „sexuelle handlungen, die sie als nötigung/vergewaltigung anzeigt bzw. beschreibt und von denen er einvernehmlichkeit behauptet“
          ist halt länger, meint aber dasselbe

          also: 1 und/oder 2 und/oder 3?
          oder favorisierst du, wenn du nochmal drüber nachdenkst, doch lieber einen standpunktwechsel?

        • „er hat was getrunken, bevor es zu sex kam, den sie als ungewollt anzeigt -> er ist vermindert schuldfähig“

          >> Nein, ist er nicht.

          „sie hat was getrunken, bevor es zu sex kam, den sie als ungewollt anzeigt -> sie ist vermindert glaubwürdig“

          >> Ja, ist sie.

          „beide haben was getrunken, bevor es zu sex kam, den sie als ungewollt anzeigt -> das kann ja nur ein missverständnis gewesen sein“

          >> Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Missverständnis gewesen ist, ist höher als eine sexuelle Nötigung/Vergewaltigung.

        • Punkt 1 halte ich für Unsinn, hast du dafür denn auch nur einen Beleg?
          Bei Punkt 2 und 3 hängt es stark vom Einzelfall ab, schätze ich.

          Sicher ist aber wohl, dass bei sexuellen Handlungen unter gleichsam Betrunkenen ER so ziemlich das volle Risiko trägt.
          Oder willst du das abstreiten?

        • „Nein, ist er nicht.“
          de jure – aktuell – sehr wohl.

          „Ja, ist sie.“
          warum sollte das so sein?

          „Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Missverständnis gewesen ist, ist höher als eine sexuelle Nötigung/Vergewaltigung.“
          willst du als schwuler frauenhasser woher wissen?


        • de jure – aktuell – sehr wohl.

          Dann nenn doch mal bitte einen Fall von sexueller Nötigung, in dem eine Schuldminderung aufgrund von Alkohol angewendet wurde.

          Kannste nicht? Och.

        • also ich hab gelernt, dass, wer sich freiwillig betrinkt (festhalten und Trichter in den Mund wie in Lammbock ist was anderes) selbstverantwortlich für das Trinken ist und deshalb nicht vermindert schuldfähig.
          Sonst kann man ja auf Drogen eine ganze Kaffefahrtbelegschaft umfahren und dann sagen, man war nicht schuld, weil auf Drogen^^

        • “Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Missverständnis gewesen ist, ist höher als eine sexuelle Nötigung/Vergewaltigung.”
          willst du als schwuler frauenhasser woher wissen?

          Er hatte sicher schon mit sehr viel mehr Männern Sex als du, Mutti.

        • „warum sollte das so sein?“

          Weil Alkohol negative Auswirkungen auf die Urteilskraft hat, und nicht wenige Frauen schon im nüchternen Zustand Schwierigkeiten haben zu wissen, was sie wollen.

          „willst du als schwuler frauenhasser woher wissen?“

          Weil Alkohol negative Auswirkungen auf die Urteilskraft hat und Vergewaltigung ein seltenes Verbrechen ist.

        • @Atacama. Kann schon durchaus schuldmildernd wirken. Allerdings dürften keine Fälle bekannt sein im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung oder Vergewaltigung.

        • Kann schon durchaus schuldmildernd wirken. Allerdings dürften keine Fälle bekannt sein im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung oder Vergewaltigung.

          BGH 2 StR 73/02

          2. Das Landgericht hat angenommen, daß der Angeklagte bei Begehung der Tat eine Blutalkoholkonzentration von maximal 3,6 0/00 aufwies und sich – bei im übrigen voll vorhandener Einsichtsfähigkeit in das Unrecht seines Tuns – im Zustand erheblich verminderter Steuerungsfähigkeit (§ 21 StGB) befand. Die Strafe hat die Kammer dem gemäß §§ 21, 49 Abs. 1 StGB gemilderten Strafrahmen des § 177 Abs. 2 StGB entnommen; eine weitere Strafmilderung nach §§ 46 a, 49 Abs. 1 StGB hat sie abgelehnt.

        • „Dann nenn doch mal bitte einen Fall von sexueller Nötigung, in dem eine Schuldminderung aufgrund von Alkohol angewendet wurde.“

          das problem ist, dass alkohol bei vergewaltigungsanzeigen sehr sehr häufig eine rolle spielt – in schweden mein ich gar in 80 % der fälle – und sich die schuldminderung in der endbegründung dann häufig liest als „sie hat sich nicht genug gewehrt“.

          einem besoffenen klar zu machen, dass man nicht will, und zwar so, dass es auch ganz eindeutig bei ihm ankommt, ist generell eben auch schwieriger (ganz zu schweigen von der herabgesetzten aggressions-hemmschwelle, die so ein opfer einplant)

          „Er hatte sicher schon mit sehr viel mehr Männern Sex als du, Mutti.“

          er ist aber keine frau und hatte auch noch nie sex mit einer, genau wie du 😉
          – was offensichtlich fuchst, sonst liefe die diskussion entspannter –
          daher kann er nur für die materie irrelevantes beitragen

        • BGH; 3 StR 479/03

          Strafrahmenmilderung bei schwerer Vergewaltigung in zwei Fällen und Nötigung: Alkoholbedingt erheblich verminderte Schuldfähigkeit infolge selbstverordneter Trunkenheit eines Alkoholkranken

          Orientierungssatz
          1. Zwar soll eine Strafrahmenmilderung in der Regel schon dann nicht in Betracht kommen, wenn die erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit des Täters auf verschuldeter Trunkenheit beruht (vergleiche BGH, 27. März 2003, 3 StR 435/02, NJW 2003, 2394). Voraussetzung für die Versagung der Strafmilderung ist allerdings, daß dem Angeklagten der Alkoholkonsum uneingeschränkt vorwerfbar ist.

          2. Dies ist u.a. dann nicht der Fall, wenn der Täter alkoholkrank oder alkoholüberempfindlich ist (vergleiche BGH, 27. März 2003, 3 StR 435/02, NJW 2003, 2394). Eine Alkoholerkrankung, bei der die Alkoholaufnahme nicht als schulderhöhender Umstand zu werten ist, kann vorliegen, wenn der Täter den Alkohol aufgrund eines unwiderstehlichen oder ihn weitgehend beherrschenden Hanges trinkt, der seine Fähigkeit, der Versuchung zum übermäßigen Alkoholkonsum zu widerstehen, einschränkt (vergleiche BGH, 31. Oktober 1984, 1 StR 654/84).

        • also ich hab gelernt, dass, wer sich freiwillig betrinkt (festhalten und Trichter in den Mund wie in Lammbock ist was anderes) selbstverantwortlich für das Trinken ist und deshalb nicht vermindert schuldfähig.

          Leider hast Du das nicht ganz richtig gelernt. Die Schuldminderung ist dann ausgeschlossen, wenn das Betrinken nicht nur freiwillig war, sondern mit dem Vorsatz erfolgte danach z.B. eine Kaffeefahrt umzufahren oder auch zu vergewaltigen. Die „actio libera in causa“ versperrt nur den Schuldausschluss wenn es eine Vorverlagerung der Schuld gab, also die Tatentscheidung noch nüchtern erfolgte.

          Davon abgesehen ist für die Diskussion noch wichtig, zwischen der völligen Schuldunfähigkeit (bei der nicht mehr wegen Vergewaltigung, sondern nur noch nach § 323a StGB bestraft werden kann, ganz raus kommt man also nie) und der Schuldminderung wie Hans sie anführt zu unterscheiden. Letzteres führt nur zu einer Reduzierung des Strafmaßes.

          Und wenn man halbwegs systematisch und ohne Geschlechterdiskriminierung bleiben will, dann müsste man eigentlich umso mehr Schuldminderung wegen Alkohol zugestehen, wenn man gleichzeitig meint, dass alkoholisierte Frauen nicht mehr einwilligen können. Entweder man erwartet von Leuten auch unter Alkohol vernünftige Entscheidungen, oder man kann sie auch nicht bestrafen, wenn sie unter Alkohol Dummheiten machen.

        • @HansG: Für mich ist das anstrengend. Kannst du das kurz zusammenfassen?
          also gab es hier eine Strafmilderung, bezüglich der Vergewaltigung? Wurde die dann nicht kassiert?
          Würdest du sagen das ist so üblich?

          In dem Fall müsste ich mich wohl revidieren.

          Finde das grundsätzlich sehr schwierig mit der Strafmilderung, auch bei Autounfällen und Gewalttaten.

        • Und wenn man halbwegs systematisch und ohne Geschlechterdiskriminierung bleiben will, dann müsste man eigentlich umso mehr Schuldminderung wegen Alkohol zugestehen, wenn man gleichzeitig meint, dass alkoholisierte Frauen nicht mehr einwilligen können. Entweder man erwartet von Leuten auch unter Alkohol vernünftige Entscheidungen, oder man kann sie auch nicht bestrafen, wenn sie unter Alkohol Dummheiten machen.

          Das stimmt natürlich.

        • „er ist aber keine frau und hatte auch noch nie sex mit einer, genau wie du“

          Ich werde auch eine Teufel tun. Ist ja mittlerweile lebensgefährlich. Entweder Frauen werden schwanger oder zeigen einen hinterher wegen Vergewaltigung an.

        • Himmel, wenn ich mir vorstelle so ne Themen unter Männern:

          Hans: „Hey, David ich war gestern mit Christian im Bett. Und wir beide waren alkoholisiert. Wurde ich vergewaltigt?“

          Absurd!

        • 😀

        • Andererseits ist mir ja eh nicht zu trauen:

        • Haha! 🙂

          Krass, ich konnte noch nie annähernd so gut sexuelle Belästigung nachempfinden wie bei diesem gif. Kann es mir kaum ansehen.
          Ich wurde schon ein paar mal von Schwulen begrapscht und fand es nie schlimm, aber in dem Fall hätte es in roher Gewalt geendet.

        • „wenn man halbwegs systematisch und ohne Geschlechterdiskriminierung bleiben will, dann müsste man eigentlich umso mehr Schuldminderung wegen Alkohol zugestehen, wenn man gleichzeitig meint, dass alkoholisierte Frauen nicht mehr einwilligen können.“

          nicht mehr einwilligen _müssen_
          (halb-)komatös daliegen reicht als angenommene zustimmung zu sex
          enthusiastische consent-bekundungen gelten als realitätsfremd
          aber gewehrt haben muss sich die frau unter allen umständen erfolglos, bitte mit deutlich-sichtbaren spuren
          sonst ist es eher keine vergewaltigung
          in unserem rechtssystem
          scheiß drauf, wie es der frau tatsächlich geht hinterher

        • also gab es hier eine Strafmilderung, bezüglich der Vergewaltigung? Wurde die dann nicht kassiert?

          Vom LG Köln wurde Strafmilderung gewährt. Die Revision, mit dem Ziel weiterer Strafmilderungen wurde vom BGH verworfen.

          Würdest du sagen das ist so üblich?

          Bei maximal 3,6‰ hätte man ggf. auch von <a href="https://www.strafrecht-bundesweit.de/info-recht-verhalten-strafverfahren/schuldfaehigkeit-promille-grenzen-bak-wert-im-strafrecht/"Schuldunfähigkeit ausgehen können. Dann wäre jedoch eine Bestrafung nach § 323a Vollrausch; möglich gewesen.

          Ab 3,0 Promille wird regelmäßig von der Schuldunfähigkeit ausgegangen. Aber auch hier kann im Einzelfall die Vermutung der Schuldunfähigkeit widerlegt werden.

          Ich habe den Eindruck, dass Alkohol bei solchen Fällen deutlich geringer strafmildernd wirkt als z.B. bei Fällen von Körperverletzung.

          Finde das grundsätzlich sehr schwierig mit der Strafmilderung, auch bei Autounfällen und Gewalttaten.

          Da müssen schon erhebliche Blutalkoholmengen vorhanden sein um überhaupt eine nennenswerte Rolle zu spielen. Außerdem spielen im Einzelfall weitere Faktoren eine Rolle. Bei Alkoholikern wird regelmäßig eine höhere Toleranzgrenze angenommen. Bei Wiederholungstätern kann Alkohol sogar verschärfend wirken, da der Angeklagte aus der Vergangenheit hätte wissen müssen, dass er die Kontrolle verlieren könnte.

        • (halb-)komatös daliegen

          3,6‰ reichen dafür aus. Straffrei kommt man damit trotzdem nicht zwingend weg. Das Verhältnis bei der Beurteilung sollte schon gewahrt bleiben.

        • 3,6 ist schon ne verdammte Hausnummer. Finde eine Strafmilderung dennoch unangemessen, einfach aus Prinzip.

          Bei Wiederholungstätern kann Alkohol sogar verschärfend wirken, da der Angeklagte aus der Vergangenheit hätte wissen müssen, dass er die Kontrolle verlieren könnte.

          Auch interessant. Ist also alles mal wieder sehr viel komplexer, als unsere Moralunternehmerin einem weismachen will.

        • ist die grenze für mann und frau eigentlich dieselbe?
          ich bin mir z.b. sicher, dass ich als beinah-kleinwüchsige erheblich weniger vertrage als sagen wir mal der durchschnittsmann, wie würde diesem umstand rechnung getragen werden?

        • @ david
          „Ich wurde schon ein paar mal von Schwulen begrapscht und fand es nie schlimm, aber in dem Fall hätte es in roher Gewalt geendet.“

          Ich hoffe ich muss mich nicht distanzieren 🙂

        • http://gifsec.com/wp-content/uploads/GIF/2014/03/Facepalm-GIFS-1.gif?gs=a

        • @Semikolon
          Wenn ich mich nicht täusche, bedeutet Promille = prozentualer Anteil des Alkohols im Körper der jeweiligen Person. Hat eine Person aufgrund geringerer Größe oder Gewicht weniger Blut, reicht somit weniger Alkohol um einen höheren Promillegehalt zu erreichen. Wenn eine Frau 0,8 Promille hat entspricht das somit 0,8 Promille beim Mann, da beide im Verhältnis zu ihrem Körper einen entsprechenden Alkoholgehalt haben und bei ähnlicher Alkoholfestigkeit ähnliche Ausfallerscheinungen haben dürften.

        • wie würde diesem umstand rechnung getragen werden?

          Ganz sicher sollte dann zumindest eine Teilschuld auf die Ärzte übertragen werden, die an deinem Zwergenwuchs Schuld sind.

          (kein Witz, die glaubt das wirklich!)

        • mag sein, dass dir die frage dumm erscheint, aber ich weiß wirklich nicht, ob 3 promille bei der durchschnittsfrau dasselbe maß an kontrollverlust veruracht wie beim durchschnittsmann.
          ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass es eine stringente formel gibt, die es erlaubte, jeden einzelfall diesbezüglich objektiv zu beurteilen, auch wenn die bemühungen – siehe alkoholiker-diskussion oben – in die richtung gehen mögen.

          auch denke ich, dass nicht immer sofort nach der tat eine blutentnahme erfolgt, sondern der blutalkoholwert häufig auch geschätzt wird aufgrund der konsumierten (speisen?&)getränke. sofern die angaben da halbwegs korrekt sind, ist dieser angabe auch halbwegs zu vertrauen, aber inwiefern die wehrfähigkeit gelitten haben mag m.e.n. eben nicht hinreichend festgestellt.

        • @Semikolon: Dein Problem ist, dass Du nicht verstehst, was eigentlich Vergewaltigung ist und wie Strafrecht funktioniert. Dann ist klar, dass Du lauter Dinge vermischen musst und Angst vor dem bekommst, was Du nicht verstehst. Wenn Dich das Thema so beschäftigt, mach Dir einfach mal die Mühe diese Sachen halbwegs fachlich korrekt zu verstehen, dann musst Du auch keine Angst mehr haben.

        • Wenn das Ausgangsthema und die Fangfragen mal wieder nicht ergiebig waren, bastelt man halt ins Blaue hinein irgendeine neue Verschwörungstheorie, deren Opfer man sein könnte. Kleinwüchsige Frauen werden durch die Promille-Messung benachteiligt oder so.

        • kannst du die frage beantworten iiiiiiihhhhhh?
          nein? dann fresse.

        • Ich hab eine Freundin, Anfang 30, trinkt Bier wie ein Loch.

          Sie hat öfters gemeint und sieht es auch als unkaputtbares Faktum an, dass etwas, das man unter Alkoholeinfluss tut (vorausgesetzt man weiß noch was man tut) genau das ist, was man in einer Situation wollte.

          Ziemlich rape-y von ihr.

        • aber ich weiß wirklich nicht, ob 3 promille bei der durchschnittsfrau dasselbe maß an kontrollverlust veruracht wie beim durchschnittsmann.

          Die Straßenverkehrsordnung sieht das zumindest so. 😉

          ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass es eine stringente formel gibt, die es erlaubte, jeden einzelfall diesbezüglich objektiv zu beurteilen,

          Gibt es natürlich nicht. Ob und in welchem Maße sich Alkohol auf ein Urteil auswirkt wird vom Richter immer im Einzelfall entschieden. Es haben sich im Laufe der Zeit einfach Richtwerte etabliert.

          aber inwiefern die wehrfähigkeit gelitten haben mag m.e.n. eben nicht hinreichend festgestellt.

          So lange jemand nicht gezielt gegen dessen Willen abgefüllt wurde ist Alkohol eben nur selten eine Entschuldigung.

          Solange eine Frau sich selbst betrinkt und noch Reaktion zeigt dürfte eben keine Widerstandsunfähigkeit vorliegen. Moralisch betrachtet dürfte Sex mit dieser Frau heikel sein, jedoch dient das Strafgesetz nach moderner Ansicht ausdrücklich nicht dazu Moralvorstellungen durchzusetzen.

        • Also: xyz oben hat Recht was den Promille-Wert angeht. Derselbe Promille-Wert bei Mann und Frau bedeutet dieselbe Intoxikation, aber nicht notwendig dieselbe Menge getrunkenen Alkohols.

          Schätzungen aufgrund verspäteter Messungen sind recht präzise, weil der Abbau von Alkohol im Körper (in Promille) sehr konstant und auch weitgehend gleich bei unterschiedlichen Menschen ist. Daher kann man von einer Messung ganz gut zurückrechnen.

          Aber vor allem: 3,6 Promille ist richtig viel. Ungeübte Trinker fallen lange vorher um oder können jedenfalls nicht weitertrinken. Ab ca. 3 Promille besteht ernsthafte Gefahr daran zu sterben. Viele werden schon bei 2,5 Promille bewusstlos. Bei 3,6 Promille kann eigentlich nur ein schwerer Gewohnheitstrinker noch irgendein Nötigungsmittel einsetzen.

        • „Schätzungen aufgrund verspäteter Messungen sind recht präzise, weil der Abbau von Alkohol im Körper (in Promille) sehr konstant und auch weitgehend gleich bei unterschiedlichen Menschen ist.“

          wiki ->
          Bei Männern findet sich eine leicht erhöhte Aktivität der gastrischen Alkoholdehydrogenase im Magen, mit der Folge einer geringfügigen Beschleunigung des Alkoholabbaus.

          also müsste es unterschiedliche tabellen für mann und frau zum rückrechnen geben, oder haben wir da noch nur die männliche norm?

        • ach so, und:

          „Einige Volksgruppen vertragen kaum Alkohol. Dies ist beispielsweise bei einigen Asiaten der Fall. Durch eine genetische Entwicklung haben etwa 50 % der chinesischen, japanischen und vietnamesischen Bevölkerung wenig von dem alkoholabbauenden Enzym AlDH. Sie setzen den Acetaldehyd somit viel zu langsam um und die Folge ist eine sehr viel stärkere Alkoholwirkung im Vergleich zur übrigen Bevölkerung. So kommt es dann zu einer heftigen Reaktion des Körpers, wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Herzklopfen.“

          http://www.chemieunterricht.de/dc2/r-oh/alk-frage.htm

        • also müsste es unterschiedliche tabellen für mann und frau zum rückrechnen geben, oder haben wir da noch nur die männliche norm?

          Nein, wie beim BMI wird auch beim Zurückrechnen des Promille-Gehalts das Geschlecht berücksichtigt.

          Und jetzt ist auch wieder gut mit diesem albernen Derailing. Wen juckt denn dieser Mist?

          Wenn es um eine Beurteilung vor Gericht geht, dürfte ohnehin ein Mediziner hinzugezogen werden, der weiß das dann schon einzuschätzen.

        • Wen juckt denn dieser Mist?

          Das ist wichtig wenn man irgendwie doch eine Erklärung braucht, dass eine arme zarte Frau von einem Schlückchen Sekt zurechnungsunfähig wird, während ein Mann als gewöhnlicher Berufsalkoholiker mindestens 1-2 Fässer Bier nebenbei wegputzt ohne auch nur zu schwanken.

        • folgende situation ist nicht unwahrscheinlich:

          durchschnittsmann – 1,80 m/80 kg – geht mit durchschnittsfrau – 1,65 m/65 kg – essen und sie teilen dabei eine flasche wein,
          anschließend begibt man sich woanders hin, trinkt sagen wir mal zwei cocktails und zwei bis drei bier

          ->
          er befindet sich mit etwa 1,6 promille im rauschstadium,
          sie sich hingegen mit 2,6 im betäubungsstadium
          (und ich wär bereits bei über 3,5 angelangt)
          und das jetzt wirklich nur steng nach formel von
          kenne dein limit

        • Wir haben‘s verstanden. Deine Durchschnittsfrau ist voll wie der Pfaffe nach der Sonntagspredigt. Der böse Durchschnittsmann hat ihr die Cocktails und Biere nicht untersagt und ist deshalb dafür verantwortlich?

        • wir stellen uns weiter vor, sie hat bereits bemerkt, dass sie nicht mehr herrin ihrer sinne ist und will deshalb schnellstmöglich nach hause/sich langmachen und schlafen. alleine durch die straßen ziehen ist unter solchen umständen nicht unbedingt die allererste wahl, aber da ist ja dieser nette mann mit dem man den abend verbracht hat, und der bietet großzügig sein geleit an… usw.

          antwort auf deine frage: er ist unter diesen bedingungen (beide haben gleichviel getrunken, unterscheiden sich aber in ihrer konstitution merklich) nicht dafür verantwortlich, wieviel sie trinkt, aber ihm kann abverlangt werden, dass er erkennt, wenn sie betäubt oder gelähmt wirkt und dann die finger von ihren primären und sekundären geschlechtsteilen lassen.
          #ausnahmslos*

          *grauzone: sie fängt damit an.
          ^^

        • Solange sie in der Lage dazu ist, Widerstand zu leisten, müsste sie Widerstand leisten damit es als Sexualdelikt strafbar wird. Wenn sie noch überlegen kann, wie sie nach Hause kommt und ob sie das Angebot annehmen kann, dann würde ich das tendenziell annehmen.

          Und wenn wir da nicht schon raus wären, hinge die Strafbarkeit dann auch noch davon ab, ob er erkennen konnte, dass sie nichtmal mehr Nein sagen konnte. Wenn er ihr ein Angebot gemacht hat, ging er erkennbar davon aus, dass sie kommunikations- und einwilligungsfähig war. Sonst hätte er es einfach gemacht und nicht gefragt. Also ging er nicht von Widerstandsunfähigkeit aus. Und dann kann er es probieren.

        • Nur Frauen können so untervantwortlich daherreden.

          Hey Semikolon, schreib doch mal an die EU Gesundheitsbehörde, die müssen ihre Alkoholkampagne umbenennen: Kenn IHR Limit!

        • na DAS ist doch mal ein konstruktiver vorschlag, teardown, da sehe ich auch über den eingangssatz glatt hinweg
          😀

        • wir stellen uns weiter vor, sie hat bereits bemerkt, dass sie nicht mehr herrin ihrer sinne ist und will deshalb schnellstmöglich nach hause/sich langmachen und schlafen.

          Vernünftige Einsicht.

          alleine durch die straßen ziehen ist unter solchen umständen nicht unbedingt die allererste wahl,

          Absolut.

          aber da ist ja dieser nette mann mit dem man den abend verbracht hat, und der bietet großzügig sein geleit an… usw.

          Was, zumal unter Alkoholeinfluss als konkludente Handlung verstanden werden könnte. Man sollte unbedingt so was wie Taxis erfinden…

          aber ihm kann abverlangt werden, dass er erkennt, wenn sie betäubt oder gelähmt wirkt und dann die finger von ihren primären und sekundären geschlechtsteilen lassen.

          Klar, verlangen kann man viel. Du darfst selbstverständlich mit dem Zeigefinger wedeln und dich moralisch empören. Vielleicht könnte auch der Pfarrer im ZDF eine mitreißende Predigt vorbereiten.

          Man könnte ihr natürlich auch ganz zivil abverlangen, dass sie erkennt wann sie genug hat und vorher #ausnahmslos mit dem Komasaufen aufhört, um sich nicht in eine Situation zu bringen, die falsch verstanden werden könnte.

          Vielleicht sollte man Frauen einfach den Konsum von Alkohol verbieten, wenn sie qua Geschlecht unfähig sind ihre eigenen Grenzen zu erkennen.

        • ich hatte ja extra das beispiel gebracht in der hoffnung, dass dann klar würde, wie schnell es – je nach konstitution – gehen kann, dass man bzw. frau sich „ins koma“ säuft.

          trotz dass ich schon ein weilchen den umgang mit dem einzigen, kulturell akzeptierten rauschmittel übe, ist es mir bis heut nahezu unmöglich, im stadium zwischen „ich merk goar nix“ und „is mir übel“ länger als vielleicht 30 minuten zu verbleiben. klassischerweise häng ich spätestens einige stunden nach dem umfallen auch überm klo, da mein magen nach einer alkoholvergiftung (ist es doch immer wenn man was merkt, nich?) min. 12 std. lang rein gar nichts mehr bei sich behalten will, i.d.r. nichtmal wasser.

          es wäre mir sehr sehr angenehm, wenn öffentlich/gesetzlich kiffen dem alkoholkonsum min. gleichgestellt wäre, aber is halt noch nicht.

          in bezug aufs thema: die feministische alternative zu der jetzt-gültigen default-einstellung „sex war immer gewollt“ wäre das gegenteil, wo ermittelt würde, wodurch sich die zustimmung konkret ergeben haben soll. find ich realitätsnäher, daher vernünftiger und erscheint mir sogar als narrativ stärker „sex-positiv“.

  26. Ich kannte bis zum gestrigen Tag, als das durch die Medien ging, diesen Mann noch gar nicht. Wie viel Prozent von anderen Lesern hier kannte ihn vorher? Wieviel prozent der feminismuskritischen Szene in Deutschland kannte ihn?

    Solche Zugriffszahlen wie der hätte ich hier

    http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

    jedenfalls auch gerne.

    • @matthias

      Dann musst du mal ein paar provokante Stellen aus deinem Buch als Leseprobe ins Netz stellen. Und ein paar Feministinnen darauf aufmerksam machen

    • Ja, das mit dem feministischen Shitstorm ist doch seit Proteinworld die neuste Werbestrategie 😀

    • matthias, du müsstest das doch wissen:
      hat derselbe anteil alkohol im blut im schnitt dieselben folgen auf mann und frau?

      • >>> hat derselbe anteil alkohol im blut
        >>> im schnitt dieselben folgen auf
        >>> mann und frau?

        Warum sollten bei Frauen z.B. 1 Promille im Verhältnis zu ihrem Körper grundsätzlich andere Wirkungen als bei einem Mann haben?

        Letztlich sagt der Promillegehalt aber nicht viel, sondern wie gewöhnt ein Körper mit Alkohol ist. Ein normaler Nichttrinker soll angeblich 2 Promille aufgrund der Nichtgewöhnung kaum erreichen können, weil der Körper vorher kollabiert. Ein Kollege erzählte mir hingegen aus seinem Referendariat bzw. seiner Strafrechtsstation. Dort hatte er einen Falll, da hatte eine Frau bei der allgemeinen Polizeikontrolle 3,5 Promille und war bis zum Pusten/Bluttest nicht aufgefallen. Sie fuhr mit dem Auto ohne Auffälligkeiten, konnte mit dem Polizisten ohne Auffälligkeiten sprechen und war völlig normal und unauffälig. Sie musste lediglich routinemäßig pusten und da war man völlig baff. Die Frau war halt schwerste Alkoholikerin und hätte eher Ausfall- bzw. Entzugserscheinungen bei 0,00 Promille. Das sind sogenannte Pegeltrinker.

        Und deshalb ist der Promillegehalt auch nur ein Anhaltspunkt und das Gericht muss stets am konkreten Fall seine Überzeugung bilden, welchen Einfluss der Alkohol auf die Einsichtsfähigkeiten gehabt haben könnte.

        Den einzigen Nachteil, den kleine und dünne Menschen haben, ist somit, dass sie weniger trinken dürfen um einen höheren Alkoholgehält im Verhältnis zu ihrem Körper erreichen!

        • Unterschiede gibt es durchaus:
          http://www.kenn-dein-limit.info/promille-bei-frauen.html

          Inwieweit das im Strafrecht Berücksichtigung findet, weiß ich nicht.

          Man darf davon ausgehen, dass eine patriarchale Verschwörung dahintersteckt 🙂

        • Ja, Gott war schon ein mieser ungerechter Sexist, als er den Menschen schuf! Aber, es hat ja auch Vorteile, wenn man schneller höhere Promillewerte erreicht, weil dann wir der Abend nicht so teuer. Denn wie sagte ein Philosoph: „Halb betrunken ist rausgeschmissenes Geld“. Dass Frauen schneller besoffen sind, hat Gott im Übrigen nur gemacht, damit mit der Abend für Männer nicht so teuer wird, denn die müssen das ja in der Regel bezahlen.

        • Unterschiede gibt es durchaus:
          http://www.kenn-dein-limit.info/promille-bei-frauen.html

          Du Biologist! 😀

  27. @Christian:
    du sollltest die Sache mit den böswilligen Auslassungen aus Rooshs „Vergewaltigungen“ im Artikel ergänzen. Das ist ja fast das relevanteste.

  28. […] Vorschlag, Vergewaltigungen (auf privatem Gelände) zu legalisieren, wird bereits von Genderama und Alles Evolution genügend verarztet. Martin Domig hat dazu einen hübschen Comic […]

  29. […] Schoppe schreibt interessantes dazu, wie im Feminismus die Welt wahrgenommen wird: […]

  30. Roosh’s Pressekonferenz jetzt auf YouTube.

  31. […] Panik löste auch die Fake-Nachricht aus, dass Roosh quasi Frauen für Vogelfrei erklärt hat und sich Gruppen von Vergewaltigern überall auf der Welt […]

  32. […] Ähnlich wie z.B. Christian seinen Twitter-Kanal „Das Patriarchat“ nennt oder wie Roosh V sich für die Legalisierung von Vergewaltigungen ausspricht. Doch die humorlose Ernsthaftigkeit, mit der er seinen Standpunkt untermauert, lässt […]

  33. […] das Bett eines Mannes betrifft, so gehe ich mit dem modest proposal von Roosh konform: Wenn ich es mit einem Mann ablehne, Sex zu haben, gehe ich nicht alleine mit ihm in seine […]


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