Selbermach Mittwoch 46 (03.02.2016)

Schreibt.

Advertisements

156 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 46 (03.02.2016)

  1. Das ***GenderGaga***
    des Mittwochs, von Birgit Kelle inspiriert:

    Neben Anne Wizorek, Anne-Mareike Krause und Jasna Strick ist ja noch die Frau des Wikileaks-Mitgründers Daniel Berg, Anke Domscheit-Berg als besonders merkwürdige Feministin bekannt, die sich die Wirklichkeit so dreht, wie es gerade paßt.

    In der letzten Sendung von Anne Will ging es zwar nicht unmittelbar um die Übergriffe an Silvester, sie packte peinlicherweise aber mehrere, teils sehr alte Reklamebroschüren aus, um zu „beweisen“, daß der Sexismus des WHM die Frauen in Europa ununterbrochen unterdrücke.

    Da fragte sogar Anne Will leicht genervt: Wo ist da jetzt der Zusammenhang?

    Zu bewundern ab Minute 36:

    https://daserste.ndr.de/annewill/videos/Misstrauen-Aengste-Verbote-Kippt-die-Stimmung-gegen-Fluechtlinge,annewill4474.html

  2. „Now… the first thing you need to launch Your Own Feminist Video Series, is an idea. You know… something to … suck the fun out of“

    Today: Comedy

  3. „10 Jahre Merkel: Wohlstandsvernichtung wohin man blickt“
    http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/10-jahre-merkel-wohlstandsvernichtung-wohin-man-blickt/
    „Bundeskanzlerin Angela Merkel ist angeschlagen. Die bayerische Schwesterpartei CSU meutert, die Umfragewerte sinken und die ersten Partei-„freunde“ gehen auf Distanz. Plötzlich sind alle schon immer der Meinung gewesen, die Kanzlerin würde die Probleme der Immigration kleinreden und die Leistungsfähigkeit Deutschlands überschätzen. Offensichtlich brauchte es für diese Erkenntnis erst die Ereignisse von Köln. Denn für einen kritischen Beobachter mit ökonomischer Brille ist das „Wir schaffen das“, mit dem die Bundeskanzlerin die Flüchtlingskrise bewältigen will, nur eine recht konsequente Fortsetzung ihrer generellen Wirtschaftspolitik: Die Aufrechterhaltung einer Wohlstandsillusion, in der Konsum vor Investition steht.“

    „EU monetary policy offers a lesson on migration“
    http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/eu-monetary-policy-failure-offers-a-lesson-on-migration/
    „Die Briten schauen bekanntlich sehr kritisch auf die EU und ein Brexit wird bei Fortsetzung des Chaos in der EU immer wahrscheinlicher. Ich halte diesen für einen Gau aus deutscher Sicht, weil mit den Briten eine entscheidende Stimme für wirtschaftliche Vernunft in der EU fehlen würde.“

    • ät Denton:

      „Bundeskanzlerin Angela Merkel ist angeschlagen. “
      – Schön wär´s ja. Leider sitzt die immer noch fest im Sattel und kann sogar die Grenzen bis zur Wahl 2017 offen halten, wie Seehofer befürchtet. Nur 40% wollen ihren Rücktritt. Bei halb-öffentlichen Auftritten in Halle und im Karneval kann sie sich immer noch frei bewegen, ohne daß die Masse protestiert.

      Und sogar Fleischhauer vom Spiegel findet Merkel besser als andere in der Situation:
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-die-lust-am-untergang-fleischhauer-kolumne-a-1073741.html

    • “10 Jahre Merkel: Wohlstandsvernichtung wohin man blickt”

      Gäääähhhnnn!

      Eine Falschmeldung wird nicht wahrer dadurch, dass sie ständig wiederholt wird.

      • Die Energiewende hat den Strompreis mittlerweile verdoppelt. Und was die Asylkrise kosten wird, werden wir sehen.

        Merkel hat bei der 125Jahr-Feier der Rentenversicherung zugegeben, daß „es nicht mehr für alle reichen wird“.

        • „Die Energiewende hat den Strompreis mittlerweile verdoppelt.“

          Keine Ahnung, um wieviel die Kosten gestiegen sind, aber ich bin durchaus der Meinung, dasss Energie verteuert werden müsste.
          Solange 2/3 der Menschen in Deutschland – sorry für die direkte Ansprache – zum Scheißen mit dem Panzer fahren müssen, ist Energie noch zu billig.
          Hier werden die Ressourcen meiner Kinder verballert – aus reiner Faulheit.

          „Merkel hat bei der 125Jahr-Feier der Rentenversicherung zugegeben, daß “es nicht mehr für alle reichen wird”.“

          Na prima, dann müssen wir uns doch doppelt freuen, dass wir junge ausgebildete Menschen kriegen, die die Babylücke ausfüllen.

          Dass die Rentenversicherung nicht für alle reichen wird, wurde schon vor 25 Jahren diskutiert – und von der Politik geleugnet.

          Ich hatte es schon mindestens zweimal geschrieben, dass der Generationenvertrag darauf baut, dass jeder deutsche Erwachsene für seine Alterssicherung zum einen in die Sozialversicherung direkt einzahlt UND zusätzlich mindestens ein Kind aufzieht.
          Wer also in die Sozialkassen einzahlt und keine Kinder in die Welt setzt, bekommt mit Renteneintritt den gleichen Betrag ausgezahlt, wie der Vater zweier Kinder (also ich), obwohl er nur den halben Betrag eingezahlt hat.
          Wo Du hier aber einen Zusammenhang mit den Flüchtlingen konstruieren willst, ist mir noch unklar.

        • ät Carnofis:

          „dasss Energie verteuert werden müsste.“

          – Im Prinzip ja. Allerdings kommt es dabei auf die Energie-Art an. Strom zB ist für Geringverdiener und Familien zu teuer.

          „Na prima, dann müssen wir uns doch doppelt freuen, dass wir junge ausgebildete Menschen kriegen, die die Babylücke ausfüllen.“
          – Welche meinst Du?
          Die 1,5 Mio. der letzten zwei Jahre sind laut Experten nur zu 2,5% sofort im Arbeitsmarkt einsetzbar.

          „Wo Du hier aber einen Zusammenhang mit den Flüchtlingen konstruieren willst, ist mir noch unklar.“
          – Das bisherige Rentenmodell ist nicht durchhaltbar. Daher gab es schon in den 90ern den Vorschlag, auf Steuerfinanzierung umzuschalten.
          Wenn aber ein Großteil der Steuern für Blödsinn (Genderforschung u.v.a) und für Leute rausgeschmissen wird, die niemals eingezahlt haben, funktioniert auch das nicht mehr.

  4. „How Time Preferences Differ: Evidence from 53 Countries“
    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1481443
    „We present results from the first large-scale international survey on time discounting, conducted in 45 countries. Cross-country variation cannot simply be explained by economic variables such as interest rates or inflation. In particular, we find strong evidence for cultural differences, as measured by the Hofstede cultural dimensions. For example, high levels of Uncertainty Avoidance or Individualism are both associated with strong hyperbolic discounting. Moreover, as application of our data, we find evidence for an impact of time preferences on the capability of technological innovations in a country and on environmental protection.“

    Soweit die Theorie, hier die Praxis:
    http://thosewhocansee.blogspot.fr/2015/05/why-re-colonization-future-orientation.html

  5. Theoretisch mag ich Roosh zwar nicht. Aber wie er ständig die ganzen SJW gegen sich aufbringt – zu köstlich. Schon allein deswegen gebührt ihm große Ehre. Irgendwie liegt er dann doch richtig 🙂

    Die deutsche Presse fällt gerade ebenfalls über ihn her: http://www.morgenpost.de/berlin/article207002365/Vergewaltigungs-Befuerworter-ruft-zu-Treffen-in-Berlin-auf.html , http://www.wuerzburgerleben.de/2016/02/03/auch-wuerzburg-frauenfeind-ruft-zum-treffen-auf/ , usw.
    Interessant, wie die die geplante Treffen von Pick-Up-Artist-Freunden framen: „Vergewaltigungsbefürworter“, weiße, heterosexuelle Männer (Roosh würde hierzulande als POC gelten, aber wen interessiert das schon,…)

    • Vor allem dürfte Roosh hier bewusst einen Streisand-Effekt provoziert haben. Der Mann ist in erster Linie Geschäftsmann. Die ganzen SJWs einschließlich der Presse generieren gerade für ihn kostenlose Werbung. Weltweit. Würde mich nicht wundern, wenn diese Treffen gar nicht ernsthaft geplant waren und so gut wie nicht stattfinden, sich am Abend des 6.2. haufenweise Protestler für nichts und wieder nichts den Hintern abfrieren, die Aktion dafür gedacht war um Leute auf seine Webseite zu locken „Feministinnen regen sich drüber auf? Klingt interessant! Muss ich mir mal anschauen…“ und Roosh sich über den Zuwachs auf seinem Bankkonto freut.

      Ist an Ironie nicht zu übertreffen, daß ausgerechnet die SJWs darauf reinfallen. Schließlich haben nicht wenige von denen „irgendwas mit Medien“ studiert. Kommunikationswissenschaften, Sozialwissenschaften, Psychologie und so ein Kram. Die sollten doch eigentlich wissen wie solche Dynamiken ablaufen, daß sie hier die nützlichen Idioten sind die sich komplett vorhersehbar verhalten wenn man weiss welche Knöpfe man drücken muss?

      Da war doch vor einiger Zeit mal an einer US-Uni was, wo in einer Podiumsdebatte einer der Diskutanten zum Publikum meinte „Die anwesenden Feministinnen dürfen jetzt zischeln“, sofort gings mit zischeln los, und er breit grinsend nachsetzte „Brave gehorsame Schlampen!“ („Obedient bitches“)

      • Meiner Einschätzung nach ist Roosh in dieser Hinsicht eher Idealist als Kapitalist. Ist dir bewusst, dass er regelmäßig stundenlange Podcasts zu Gesellschaftlichen Themen fabriziert? Das ist wohl kaum das, was er machen würde, wenn er auf Kohle aus wäre. Klar freut er sich über die momentane Aufmerksamkeit, aber das war nicht so geplant. Die Globalen Treffen sind die logische Folge seines schaffens in den Letzen Jahren.

        In seinem Forum kannst du die Umfangreichen Planungen und Diskussionen zu dem Meet-up nachvervolgen. Darunter auch diskussionen zu Sicherheitsvorkehrungen gegen SJW. Dass das nötig ist, weiß er seitdem er in Kanada ein par Vorlesungen halten wurde und er persönlich angegriffen wurde.

        • Immerhin retweeted Roosh gerade z.B. folgendes:

          „Promotional marketing event for @rooshv is taking place on the 6th Feb – unpaid volunteers required:“ und ein Link auf eine Facebookseite wo zum Protest gegen die Meetups aufgerufen wird.

          In weiteren Tweets freut sich Roosh gerade wie ein Schneekönig, und verspottet die SJWs ohne sich von den ganzen Drohungen aus der Ruhe bringen zu lassen. Der gießt munter weiter Ól ins Feuer und reizt die SJWs bis zur Weißglut.

          Über die Frage ob das ganze jetzt wirklich finanziellen Hintergrund oder ideellen hat bin ich mir selbst auch tatsächlich nicht ganz sicher. Aber daß bei der Aktion die Reaktionen der SJWs vollkommen bewusst mit einberechnet wurden, vielleicht sogar daß die Proteste dagegen der Hauptgrund für den Meetup-Aufruf waren um Aufmerksamkeit für Roosh weltweit zu generieren, dessen bin ich mir inzwischen sehr sicher.

        • @Christian

          Ich habe mich in der Vergangenheit recht wenig, eigentlich gar nicht, mit PUAs beschäftigt. Kann mir mal jemand erklären, wie die Autorin des TS-Artikels dazu kommt, zu schreiben, Roosh würde Vergewaltigungen bejahen?

        • vermutlich, weil er es gesagt hat
          http://www.rooshv.com/how-to-stop-rape

          „I thought about this problem and am sure I have the solution: make rape legal if done on private property.“

          „Without daddy government to protect her, a girl would absolutely not enter a private room with a man she doesn’t know or trust unless she is absolutely sure she is ready to sleep with him. Consent is now achieved when she passes underneath the room’s door frame, because she knows that that man can legally do anything he wants to her when it comes to sex. Bad encounters are sure to occur, but these can be learning experiences for the poorly trained woman so she can better identify in the future the type of good man who will treat her like the delicate flower that she believes she is. After only one such sour experience, she will actually want to get fully acquainted with a man for longer than two hours—perhaps even demanding to meet his parents—instead of letting a beer chug prevent her from making the correct decisions to protect her body.“

          Soll angeblich Satire sein. Ist aber nicht als solche gekennzeichnet, was bei Roosh und seinen sonstigen Ansichten aber nötig wäre.

    • Ich versuche immer noch durchzublicken was genau er damit bezwecken will.

      Publicity? Ok, man könnte jetzt meinen auch bad publicity is still publicity, aber irgendwo erscheint mir auch diese Art und Weise eine ziemlich zynische dafür zu sein.

      • @slavo

        Ich bespreche den „How to stop rape“ Artikel morgen in einem Artikel.
        Er enthält keine ernsthafte Forderung, Vergewaltigung zu legalisieren.

        Den Artikel ernst zu nehmen ist aber eine gute Art und Weise ihn abzuwerten. Zudem können Feministen so etwas wie Satire nicht verstehen.

        Roosh hatte Treffen seiner Mitglieder und Gesinnungsgenossen durchführen sollen. Mit „make rape legal“ hatte das Treffen nichts zu tun.

        Aber ja: Roosh will provozieren. Er erhält so sehr viele Klicks und sehr viel Aufmerksamkeit. Er kann sich als Kämpfer für das gute darstellen.

        Ihm bleibt auch gar nichts anderes übrig: Was immer er machen will, er wird angegriffen werden, da er seinen Ruf weg hat.

      • Ich beneide ihn um sein Geschäftsmodell: je mehr er auf die Kacke haut, je mehr er den Mainstream provoziert, umso berühmter wird er persönlich und umso mehr Klicks (=Geld) bekommt er auf seinen Websites. Das ist Antifragilität.

        • „Me too“ Sachen bringen es selten. Aber wenn mir was gutes Eigenes in die Richtung einfiele, würde ich es wohl machen.

          Inhaltlich schreibt Roosh allerdings seinen potentiellen Lesern nach dem Mund, habe ich den Eindruck. Um PickUp oder Game geht es da schon lange nicht mehr. Mit „männlichen Selbstmitleid“ und unterkomplexen politischen Analysen lassen sich offenbar mehr Leser ansprechen. Mit derartigem Opportunismus täte ich mich schwer, was vielleicht sogar eine Charakterschwäche ist?

    • Ich war vor zwei Wochen freitags in der Pinte. Habe meinen Zug verpasst und dachte mir: Ein Bierchen ist „Pausenfüllend“. Und so sitze ich dort am Tresen und trinke mein Bier, höre doch tatsächlich seit langem wieder das Wort „Schlampe“ in meiner Gegenwart, drehe mich um:

      Gemischte Gruppe, zwei Typen und zwei Frauen die gerade gehen wobei sie über eine Freundin (?) lästern und die eine Frau sie als „Schlampe“ bezeichnet. Alle lachen, die Typen eher gequält…

      Mal gucken wann ich das nächste Mal wieder das Wort „Schlampe“ höre….

      • Ich würde mal behaupten, der Begriff wird zu locker 80%, eher 90% von Frauen verwendet.
        Von Männern eher, um Frauen zu gefallen, indem sie deren Konkurrenz runtermachen.

        • >>“Ich würde mal behaupten, der Begriff wird zu locker 80%, eher 90% von Frauen verwendet.“

          Das war die Intention meines Beitrags. 🙂

          Stimme zu.

          >>“Von Männern eher, um Frauen zu gefallen, indem sie deren Konkurrenz runtermachen.“

          Ja. Und von einigen wenigen, die in ihrer Männlichkeit verunsichert sind bzw. ohnehin kein gutes Frauenbild haben. In einem Freundeskreis exakt eine Person (nicht repräsentativ) und wenn die sich mal so äußert kommt soziale Kontrolle bzw. Augenrollen.

        • „Kahba“?

          Tatsächlich ist übrigens der Gebrauch von schimpfwörtern sehr interessant. Das wäre vielleicht sogar mal ein Thema hier wert. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei großen Blöcken: Sprachen die eher Exkrement-Orientierte Schimpfwörter benutzen (Wie das Deutsche) oder Sprachen die eher Geschlecht/Sex-orientierte Schimpfwörter nutzen (wie das Englische).

          Sehr interessant…. 🙂

        • in Osteuropa und Arabien (wobei es da eben ein extrem schweres Schimpfwort ist, während es in Osteuropa „normal“ ist (glaub ich)) werden eher die Angehörigen oder die Mutter beleidigt. „Kurwa“, „hurensohn“, „Hundesohn“, „Du sohn eines arschwarzenverseuchten Esels“

          Kahba bedeutet Schlampe/Nutte/usw. auf arabisch. Wo du gerade vom Zug sprichst, ich habe neulich eine Gruppe junge Männer darüber reden hören ob Mädchen x eine Kahba ist. Hat ich wirklich sehr verbreitet, kommend von den Gangsterrappern. Schlampe ist schon fast oldschool. Kahba und Bitch sagt man heute.

        • >>“in Osteuropa und Arabien (wobei es da eben ein extrem schweres Schimpfwort ist, während es in Osteuropa “normal” ist (glaub ich)) werden eher die Angehörigen oder die Mutter beleidigt. “Kurwa”, “hurensohn”, “Hundesohn”, “Du sohn eines arschwarzenverseuchten Esels”“

          Kurwa ist auch im Polnischen ein schweres Schimpfwort. Auch wenn seit dem Zusammenbruch des Sozialismus eine inflationäre Ausweitung stattgefunden hat. In manchen Kreisen ist es mittlerweile Füllwort für „Denk“pausen zwischen 3-5 Wörtern…

          Hier aber auch die Betonung „Hure“. „Sohn einer Hure“ (Ergo NICHT Tochter) ist nicht mit „Schlampe“ gleichzusetzen. Die Abwertung erfolgt hier also über die Tätigkeit der Mutter. Das kann man jetzt in beide Richtungen interpretieren, zentral ist hierbei der Gedanke, dass nur der SOHN einer Hure so beleidigt werden kann. Warum?

          Über die ambivalente Stellung von Huren innerhalb von Frauen brauchen wir uns nicht zu unterhalten…

          >>“Schlampe ist schon fast oldschool. Kahba und Bitch sagt man heute.“

          Sagen lustigerweise Frauen oft auch untereinander. Mal im Spaß mal im Ernst. Ganz schön bitchy nicht wahr?

  6. Ganz was anderes: US-(Vor-)wahlen.

    Sind immer schon spannend, aber dieses Mal wohl mehr denn je.

    Ich muss sagen, ich bin sehr erleichtert über das gute Abschneiden von Rubio. Wurde zwar nur 3. bei der ohnehin eher im Hintertreffen liegenden Partei, aber ich habe so eine Ahnung, dass er der neue Präsident werden wird. Hab mich noch nicht so mit ihm beschäftigt, aber er dürfte erstmal den Loser-Nimbus abgelegt haben, mit Rückenwind ins Rennen starten und ist von den 5 verbleibenden (parteiübergreifend) eigentlich die logische Wahl.

    Trump und Cruz sind absolut kompromisslose Psychos, denen ich ohne weiteres WW3 – Potential zutraue.
    Beide Populisten profitieren momentan von der gesellschaftlichen Spaltung und dem (berechtigten) Frust über die PCisierung des Landes. Auch Carson ist wohl kaum besser, aber ohnehin schon abgeschlagen.
    Selbst die Amis sind wohl nicht mehrheitlich so von Sinnen, eine dieser fragwürdigen Figuren der pragmatischsten Lösung Hillary vorzuziehen.

    Rubio hingegen schon, denn..

    Hillary mag keiner so wirklich. Abgesehen von Rentnern und Feministinnen hat sie wohl bei allen Gruppen miese Sympathie-Werte, sie steht wie niemand sonst für das Establishment. Vor allem junge Wähler scheinen sie komplett abzulehnen. Außenpolitisch würde sie sich sicher sogar klüger anstellen als Obama, von daher könnte man mit ihr aus unserer Sicht leben, zumal der anti-feministische „Backlash“ dann vielleicht umso eher und heftiger kommt.

    Sanders wiederum ist der „Extremist“ der anderen Seite, er hätte auch lediglich gegen Trump eine Chance als „kleineres Übel“ aus Sicht der Mitte. Meine Sympathien hat er. Integrer Mann, wäre ein spannendes Experiment. Allerdings außenpolitisch unbeleckt und mit seinem Idealismus wahrscheinlich hoffnungslos überfordert. Aber wie will er regieren, wie will er gegen weite Teile des Landes und vor allem des Kongresses (v.a. bei Republikanermehrheit) irgendwas durchsetzen?
    In dem Fall wäre dann wieder Rubio die wesentlich pragmatischere Lösung.

  7. Etwas über white privilege:

    Und seht euch das hier an (2014) ab ca. 8:47 min.

    Ich finde es einigermaßen beängstigend was da im Bildungsbereich der USA abgeht. White Privilige-Theorie für Achtklässler? Und was lernen die da? Wenn du privilegiert bist, bist du Weiß. Und das debattieren etwas ist, was nur Weiße tun und deshalb ist sowas schlecht?

    Wen erinnert das noch an das „Brown Eye-Blue Eye Experiment“ von Jane Elliott? Und wenn die Selbstmordraten bei Weißen dann steigen, interessiert das auch weiterhin niemanden die Bohne. Because Equality.

    • In der Zeit ist auch gerade ein Artikel zu den SJWs in Amerika:

      Man könnte den Kampf der Oberlin-Studenten als absurdes Kuriosum abtun. Die Realität ist leider viel ernster. Denn die Sushi-Posse mag zwar ein Extremfall sein; ein Einzelfall ist sie keineswegs. „Problematisch“ ist das Lieblingswort der Campus-Aktivisten – und problematisch finden sie vieles. Innerhalb des letzten Jahres wurden Universitäten in den Vereinigten Staaten von ähnlichen Studentenprotesten regelrecht überrollt.

      Im Februar wurde auf Drängen von Studentinnen der Northwestern University ein Disziplinarverfahren gegen eine Professorin eingeleitet, die erklärt hatte, dass die Missbrauchsangst bei Liebeleien auf dem Campus übertrieben werde.

      Im Mai verlangten Studenten der Columbia University, Professoren müssten sie vor dem traumatisierenden Inhalt von Ovids Metamorphosen warnen.

      Im Oktober löste in Yale eine Psychologin eine Protestwelle aus, als sie sich weigerte, Studenten vorzuschreiben, welche vermeintlich kulturell aneignenden Kostüme sie zu Halloween nicht tragen dürften.

      Wie in Oberlin war der Vorwand für diese Proteste jeweils eine scheinbare Lappalie. Wie in Oberlin zielten die Anführer der Proteste damit auf nicht weniger als eine radikale Veränderung freiheitlicher Normen ab. Falls sie es schaffen, ihre Weltsicht durchzusetzen, werden sie die Grundregeln des Zusammenlebens in einer liberalen Gesellschaft untergraben.

      Einen ersten Erfolg können die Studenten schon jetzt verbuchen: Kritik an den Protesten ist innerhalb amerikanischer Universitäten mittlerweile weitgehend tabu. Niemand will auf der Seite der Unterdrücker, der privilegierten Mehrheit stehen. Insbesondere weiße, männliche, heterosexuelle Professoren können es sich kaum mehr leisten, die Proteste offen zu kritisieren.

      [..]

      Warnende Beispiele habe ich genug. In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Professor, der des Rassismus bezichtigt wurde, weil er die Namen zweier asiatischer Studenten verwechselte. Es gibt eine Professorin, die zur Zielscheibe von Studentenprotesten wurde, weil sie sich gegen die neuen Richtlinien ihrer Uni zur sexuellen Belästigung aussprach. Es gibt eine Professorin, die des Rassismus bezichtigt wurde, weil sie schwarze Studenten angeblich schlechter benotete. Es gibt einen Professor, der am Pranger stand, weil er sich dagegen aussprach, Angehörige ethnischer Minderheiten auch dann aufzunehmen, wenn sie schlechtere Schulnoten hatten.

      [..]

      Für sogenannte microaggressions, die gar nicht böse gemeint sein müssen, werden Studenten und Professoren auf Facebook und Twitter angefeindet. Was als „Mikroaggression“ gilt, ist dabei so vage definiert, dass es vorgebliche Opfer geradezu ermuntert, sich über Lappalien zu echauffieren. So forderte die Präsidentin der University of California Professoren in einem offenen Brief auf, den Gebrauch von Mikroaggressionen zu vermeiden. Ein gut gemeintes Anliegen – doch die Beispiele für die verbotenen Sätze schränken die Meinungsfreiheit des Lehrkörpers eindeutig ein. Denn laut Uni-Verwaltung sind Sätze wie „Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ oder „Ich finde, der qualifizierteste Bewerber sollte den Job erhalten“ nun tabu.

      Auch im Ganzen lesenswert.

      http://www.zeit.de/2016/03/diskriminierung-universitaeten-usa-kulturelle-aneignung-minderheiten-studenten-protest

      Und das alles wofür?

      Daher kämpfen sie nicht für eine Gesellschaft von Gleichen, sondern für eine, in der die Rechte und Pflichten des Einzelnen ganz offen von der Hautfarbe abhängen. Der Unterschied zu der aktuellen Situation ist, dass nicht weiße Amerikaner möglichst viele Rechte genießen und möglichst wenige Pflichten haben sollen, sondern historisch unterprivilegierte Minderheiten wie Schwarze oder Latinos.

      [..]

      Die Gesellschaft, die sie sich erträumen, würde Menschen nicht als Individuen, sondern als Angehörige vorgeblich unterdrückter Minderheiten wertschätzen. Ob eine politische Maßnahme gerecht ist, messen sie daran, ob sie Schwarzen oder Weißen, Frauen oder Männern, Schwulen oder Heteros dient. Selbst die Wahrhaftigkeit einer Meinung hängt für sie letztlich davon ab, ob diese von einer privilegierten (also suspekten) oder unterprivilegierten (also tugendhaften) Person geäußert wird.

      Und als Weißer soll man dann trotzdem freundlich sein…

      „Ich will nicht irgendwelche Debatten führen müssen“, schrieb eine Protestführerin in Yale während der Kontroverse um Halloween-Kostüme. „Ich will über meinen Schmerz reden.“ Immer mehr geben ihr recht. Laut einer Umfrage fordern über die Hälfte der amerikanischen Studenten, ihre Universität solle die Meinungsfreiheit auf dem Campus einschränken. Fast zwei Drittel wollen von ihren Dozenten per trigger warning vor unangenehmen Inhalten gewarnt werden.

      o.Ô

      Ich sehe noch nicht das da irgend etwas gut draus erwachsen wird.

      • „Im Mai verlangten Studenten der Columbia University, Professoren müssten sie vor dem traumatisierenden Inhalt von Ovids Metamorphosen warnen.“

        LOL

        omg wann ist dieser Alptraum endlich vorbei? ich träume von einer einsamen Insel ohne Internet.

      • könnte man nicht mal als Experiment eine rein schwarze Stadt ermöglichen? Und dann mal sehen, wie die das so machen, wenn sie nicht mehr von Weißen gestört werden?

      • Der Zeit-Artikel ist gut geschrieben, aber was ist darin inhaltlich neu?
        Aus dem Bauch heraus geschätzt erscheint seit 1 – 2 Jahren jeden Monat ein ähnlicher Artikel in eine, Mainstream-Medium, so langsam müßte sich der Wahnsinn, der in den USA und scheinbar ähnlich in England abgeht, herumgesprochen haben.

        Vor allem höre ich keine Analysen, wie die absurden Zustände in den USA entstanden sind (mMn ist die feministische Privilegientheorie eine entscheidende Grundlage) und wo wir hier auf ähnliche Zustände zusteuern, und keine Vorschläge, wie wir man das verhindern könnte.

    • Als alter Debattierer (während der Uni im Debattierclub, mehrere Model UN Conferences im In- und Ausland, Rhetorik-Zertifikat) bin ich schon einigermaßen schockiert über die gezeigte Debatten“performanz“ der PoC in dem Video. Ich habe es zuerst für einen Scherz gehalten, aber anscheind ist das kein Fake.

      Wie kann jemand einen Debattier-Wettbewerb gewinnen, der noch nicht mal seine Stimme ansatzweise modulieren kann? Vollkommen unverständlich…

        • das kommt auch in dem video von thunderfoot, oben, das mit Dawkins von @matze gepostet, voll rüber!

          Das ist im overdrive emotionaler Propagandastil und überdies sehr aggressiv.

          Wenn etwas an „Hatespeech“ erinnert, dann das. Und so schnell, da soll man gar nicht mitkommen. Die explizit überkünstelte Sprache leistet dazu das Ihrige!

          So sieht man, wie die Realität aussieht, wenn diese Sozialgerechtigkeitsideen in Praxis umgesetzt werden.

          Sie untersagen nicht die freie Rede, sondern zerstören sie.

          Wenn man sich jetzt 2 und 2 zusammenzählt kann man das auf Europa bezogen auch sehr bedrohlich vorstellen.

      • „Wie kann jemand einen Debattier-Wettbewerb gewinnen, der noch nicht mal seine Stimme ansatzweise modulieren kann?“

        Das ist eine Norm von Weißen Menschen und der wollen die sich nicht unterwerfenn.

        • >>“Das ist eine Norm von Weißen Menschen und der wollen die sich nicht unterwerfenn.“

          Ja. Eloqutio halten die wohl auch für eine perverse Sexpraktik, die die Frau erniedrigt, weil sie vor IHM kniet…. 😀

    • ist das nicht arg ad hominem?

      Wie kann Merkel da überhaupt so isoliert sein? Die Partei und mehr noch die Opposition finden doch mehr als Gefallen daran.

      Leiden die alle auch nur unter „Narzissmus“, diesem moralischen? Sicherlich ist das so, aber eine hinreichende Erklärung?

      Immerhin geht der Merkel ihr Job sicherlich nicht am Arsch vorbei, sondern nimmt ihn ernst. Und wie schon gesagt, alle „Fehler“ sind breit konsenzgetragen, die Energiewende, die Einwanderung jetzt.

      • Hi @Alex. Grundsätzlich bin ich gegen ad hominem und in diesem Fall hatte ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wie weit das in eine Grauzone geht.

        Allerdings betreibt Frau Merkel eine Politik, die ich nicht gutheißen kann bzw. will. Und da die ganze Bevölkerung davon betroffen ist bzw. sie die Verursacherin, kommt man nicht umhin, dass auch so zu benennen.

        Und zerkaute Fingernägel kenne ich nur von Menschen, die z.B. Borderline haben oder andere persönliche Probleme. Insofern ist es ein Aufhänger für den Artikel gewesen, der sich mehr auf den Psychologen konzentriert.

        Und klar, du hast recht, die meisten Politiker sind narzissistisch und meist recht prätentiös. Es ist ein großes Schaulaufen der Eitelkeiten und dem Aufdrücken einzelner Ideologien auf eine Gesamtkonstellation.

        Klar nimmt Merkel ihren Job ernst. Und sie wird dabei begleitet von Abnickern, da sie standhafte Personen um sich herum, ähnlich wie Kohl, rundum abgesägt hat.

        Da wir leider keine Opposition haben (vgl. dazu auch das sehenswerte Interview von Prof. Höhler.

        Letzendlich eine Grauzone oder uniforme bzw. monochrome Sache.

        Falls du magst, poste ich deinen Einwurf unter den Artikel bzw. kanst du ihn auch gerne dort hineinkopieren.

        • @emanzer
          „Und zerkaute Fingernägel kenne ich nur von Menschen, die z.B. Borderline haben oder andere persönliche Probleme.“

          Das kenne ich von welchen, die „unter Spannung stehen“, aber sonst „normal“, jedenfalls ohne „persönliche Probleme“, dafür aber abstrakte. Also Leute, die was erreichen wollen bzw Ehrgeiz haben.
          Auf Merkel passt Narzissmus auch gar nicht, hier machst du mE den Fehler den allgegenwärtigen moralischen Narzissmus Merkel zuzuschieben. So meine ich auch das ad hominem und nicht auf das Persönliche zielen, um der Person zu schaden. Du siehst: auch ich habe Spass mit Doppeldeutigkeiten.

          Kohl hingegen kann man gut einen Narzissten nennen, der an seiner eigenen Bedeutungsfülle ersoffen ist. Das hat die Merkel doch wohl eher immunisiert, sollte man meinen.

          In Merkel jetzt eine Sündenböckin zu suchen, ist grundverkehrt. Jedes Land hat die Politiker, die es verdient und bei Merkel trifft das sicherlich zu.

          „Falls du magst, poste ich deinen Einwurf unter den Artikel …“

          Diese Gedanken sind selbstverständlich zu benutzen!

          Ausserdem darfst du nicht vergessen, dass auch die Kirchen voll hinter dem Ganzen stehen. Obwohl man vordergründig meinen müsste, es ginge gegen ihre Interessen.

          • Hi @Alex. Ich habe noch mal nachgedacht und aus dem Ausrufe- ein Fragezeichen in der Überschrift gemacht. Vielen Dank für deine Einwände diesbezüglich und ich hoffe, es ist so etwas klarer.

            Hinsichtlich deines letzten Absatzes über die Kirchen: Volle Zustimmung, speziell die evangelische tut sich nicht nur in diesem Thema negativ hervor, sondern u.a. auch bei Feminismus, Gender-Mainstreaming und Co.

            Deshalb habe ich diesen Verein u.a. vor einigen Jahren schon verlassen. Es trifft ja keine Armen …

      • Mit Merkel stimmt was nicht.

        Es ist aber mE eher ihre SED-nahe Vergangenheit und ihre seltsamen Verbindungen zu den Coudenhove-Kalergi/Monnet Kreisen.

        Auch die Transatlantik-Nummer stört mich. Das sind eigenartige Kreise, die da in den USA dort die Fäden ziehen. Alles nicht koscher.

        Rest der Groko ist eh korrupt und verkauft uns aus.

      • ät Alex und Emannzer:
        „Immerhin geht der Merkel ihr Job sicherlich nicht am Arsch vorbei, sondern nimmt ihn ernst. Und wie schon gesagt, alle “Fehler” sind breit konsensgetragen, die Energiewende, die Einwanderung jetzt.“

        – So kann man es auch sagen. Im Klartext: Merkel ist machtgeil und interessiert sich nicht fürs Volk oder die CDU.

        Der „breite“ Konsens in Sachen Ernergiewende beruht auf der Panik nach Fukuschima 2011. Das nennt man unsachliche Emotional- oder Hysterie-Politik. Heute würde sie damit nicht mehr punkten.

        Und die Asylentscheidung hatte mit Sicherheit KEINEN breiten Konsens, sondern wurde von der Presse inkl BILD durchgepeitscht. Die paar Dutzend Willkommensklatscher an den Bahnhöfen waren alles Linksintellektuelle oder Schülerchen, die man leicht manipulieren kann.

  8. In Bezug auf einen Telepolis-Artikel, den ich hier auch schon verlinkte:

    Der Feminismus beispielsweise kann per Definition nicht männerfeindlich sein.[..]

    Dass der Feminismus sich nicht gegen Männer richtet (wie hier behauptet), ist das genaue Gegenteil von dem, was feministische Lautsprecher der letzten Jahrzehnte verkündet haben. Was waren wir Tüpen nicht schon alles: Potenzielle Vergewaltiger (alle), die Bevölkerungsgruppe, die man am besten auf 10 % reduziert für ein friedliches Miteinander, eine »Krankheit namens Mann« (Spiegel), laut Cornelia Pieper (FDP) »halbe Wesen« – es wurde kaum ein Attribut ausgelassen, mit dem man nicht auch seinen ärgsten Feind entmenschlichen könnte. Das ist nicht nur eine »Zumutung«, es ist eine Kriegserklärung. Die Absurdität solcher ihrem inneren Wesen nach faschistoiden Kampagnen kann man übrigens leicht erkennen, wenn man nur einmal die Rollen vertauscht. In diesem Brachialkontext einen Ausdruck von »Chancengleichheit« zu sehen, zeugt von grenzenloser Egomanie, von einer grundsätzlichen Unfähigkeit, Menschen außerhalb des eigenen Gedankenmiefs überhaupt wahrzunehmen. Nein, auch nicht die feministische Erlaubnis, dass Männer Röcke tragen dürfen (s.o.), reißt es nicht raus. Schon die Diskussion darüber ist reine Zeitverschwendung. Von allen typisch männlichen Problemen und Sorgen sind Röcke sicherlich nicht das dominierende Element für die Beurteilung männlicher Lebensqualität. Das ist Puppenhaus-Niveau.

    [..]

    Schon der gedankliche Ansatz, dass Männer sich feministischen Ideen anzudienen hätten, offenbart eine infantile Einseitigkeit, die kaum zu ertragen ist. Oder wie sonst soll man z.B. den jüngsten feministischen Fragenkatalog an Männer auf Buzzfeed verstehen (eine der vielen Antworten darauf finden sich übrigens hier oder auch hier)? Da heißt es z.B. »Wie fühlt es sich an, dasselbe Geschlecht wie Donald Trump zu haben?«. Wie bitte? Die Frage ist so unfassbar dumm, dass einem die Worte und jede Contenance ausgehen. Wie fühlt es sich denn an, dasselbe Geschlecht wie Eva Braun oder Magda Goebbels zu haben? Empörung? Empörung – zu Recht! Kommen wir also auf dieser Ebene überhaupt zu irgendeiner weiterführenden Konklusion bei der Beurteilung des zwischenmenschlichen Miteinanders? Ach was! Selbst Kaffeekränzchen haben mehr geschlechterpolitische Relevanz als so ein zweckfreies Geplapper.

    Vor allem: Kann mal jemand diesen Pullertruden stecken, dass die Zeiten, in denen Frauen pausenlos Forderungen an Männer richten, vorbei sind? Schließlich plustern sich Feministinnen doch ständig damit auf, wie unglaublich emanzipiert, unabhängig und selbstbewusst sie sind. Eigenständigkeit ergibt sich aber doch nicht daraus, dass man von anderen Leuten permanent Garantien fürs eigene Lebensglück einfordert. Aber je emanzipierter sich Frauen aufspielen, desto greller werden ihre Forderungen – das ist die Essenz aus den vielen »Skandalen«, die Feministinnen auszumachen glauben; wie etwa »frauenfeindliche« Hemden bei renommierten Wissenschaftlern, »frauenfeindliche« Witze bei wissenschaftlichen Symposien (Tim Hunt), das Dirndl-Gate oder sonstiger banaler Scheißdreck. Selbst bei den hässlichen Ereignissen in Köln, als es tatsächlich mal massenhafte Belästigungen gegen Frauen gab, ging es viel mehr ums ideologische Ausschlachten (#ausnahmslos) als um die konkrete Aufklärung eines konkreten Anlasses. Frauenfeindlicher geht es eigentlich gar nicht.

    Nicht zuletzt: Für die wilden Thesen, dass es doch auch »gemäßigte« Feministinnen gäbe, dass »der Feminismus früher einmal notwendig war« oder »der Feminismus doch auch für Männer da ist« (s.o.) fehlt mir persönlich jede Geduld. Ich habe schlichtweg keine Lust, im Jahr 2016 über die angeblich so furchtbaren 1950er (oder noch früher) nachzudenken. Das ist ungefähr so spannend wie eingewachsene Fußnägel. Als hätten wir dieses Genöle nicht ebenfalls schon zigfach rauf und runter diskutiert.

    We didn’t start the fire.“

    http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=346&cHash=0318eabe9fd89c2432f8525449b0c91a

    • „“Der Feminismus beispielsweise kann per Definition nicht männerfeindlich sein.[..]“

      Da weiss man gleich, dass aus dünner Luft gegriffen irgendwelche willkürlichen Behauptungen geschwungen werden….

      So haben die Hetzer immer argumentiert: die Verfolgung einer Gruppe dient der Gruppe auch noch eigentlich…. es ist ja nur zu „ihrem Besten“.

    • >>“Der Feminismus behauptet, dass Männer […] selbst nach Mitternacht und in dunklen Seitengassen fähig sind, Frauen, sogar schöne, unvergewaltigt ihrer Wege gehen zu lassen.“

      DANKE Feminismus! Danke!

      Ein Satz vor dem zitierten:

      >>“Der Feminismus beispielsweise kann per Definition nicht männerfeindlich sein.[…] Der Feminismus, der eine Welt der Chancengleichheit und Partnerschaftlichkeit einfordert, unterstellt – und darin liegt seine Perfidie -, dass Männer sehr wohl dazu in der Lage sind, in einer solchen Welt zu leben.“

      Oh man, was für ein Traktat.

      Ich soll noch dankbar dafür sein, dass der Feminismus behauptet ich könnte nachts einer Frau begegnen ohne sie zu vergewaltigen….oh man…

      PS: „Behauptet“ – Als ob in der Vor-Feministischen Zeitrechnung gegenteiliges Verkehrsmeinung gewesen wäre. Perfider manipulativer Sprachtrick zur Verschleierung, dass man SELBST dieses horrende Männerbild vom „zwanghaften“ Vergewaltiger erst eingeführt hat…

      • Eine Sekunde, haben wir das Gleiche gelesen? Ich meine nur diesen Satz hier:

        „Der Feminismus, der eine Welt der Chancengleichheit und Partnerschaftlichkeit einfordert, unterstellt – und darin liegt seine Perfidie -, dass Männer sehr wohl dazu in der Lage sind, in einer solchen Welt zu leben.“

        Also, um zu rekapitulieren: der Feminismus sei hinterhältig, indem er Männern andichten würde, sie könnten in einer „Welt der Chancengleichheit und Partnerschaftlichkeit“ leben….

        Das ist dann Ultra-Feminismus. Auch alle Feministinnen sind also auf der Seite des „Patriarchats“… Einfach nur paranoid.

    • An dieser Stelle auch einmal ein herzliches Dankeschön für deine Glossen lieber Stadtmensch. Ich lese sie immer wieder mit Freude!

      🙂

  9. „unfortunately, this is not a joke“

    TV-media in Finland teaches citizens how to protect women from being raped

    Die Armlänge Abstand mit *Jeditrick*!

    Jenseits der Realität. Jede Frau kann sich da genauso gruseln wie alle anderen. Oder auch 😀

  10. Feuilleton Welt:

    „Kultur Kulturelle Aneignung
    15:41
    Sind Coldplay und Beyoncé die neuen Kolonialisten?

    In ihrem Video „Hymn for the Weekend“ sind Coldplay in Indien unterwegs. Beyoncé tritt sogar als Bollywood-Schönheit auf. Dürfen die das? Das Netz ist außer sich über den kulturellen Missbrauch.“

    „Der Begriff taucht vor allem im anglofonen Raum auf, cultural appropriation, wenn privilegierte Gruppen kulturelle Symbole marginalisierter Gruppen aufgreifen.“

    Der Artikel hätte ruhig hintergründiger sein können.

  11. „Now, I’m not an atheist and I’m no fan of Professor Dawkins’ atheistic stance, but his views regarding the strange love that many of today’s “feminists” have towards Islamism are hard for anyone except a perverse blinkered leftist/”pernicious feminists” to fault. On Twitter Dawkins has fought his corner convincingly, and includes this very pertinent tweet (video of Islamists disrupting a speech by an Iranian-born British feminist in the linked article) ……

    (Dawkins): “ Dear @NECSS this is the kind of thing being satirised by the „Feminists Love Islamists“ vid for which you banned me“

    As for that strange love that “pernicious feminists” the Western world over have for the Muslim abusers of their sex, here’s the correct response, hurled by the genuine feminist Ann-Marie Waters of the UK-based Mothers against Sharia at a bunch of foolish Danish women in Copenhagen who were there to heckle her speech that warned of the burgeoning encroachments of Islam on the culture and polity of Europe:

    Der ganze restliche Post ist auch hochinteressant.

    http://elderofziyon.blogspot.co.il/2016/02/richard-dawkins-freedom-of-speech-and.html

  12. „Kolumne Dumme weiße Männer: Kartoffelstärke für Deutschland“
    http://www.taz.de/Kolumne-Dumme-weisse-Maenner/!5274884/
    „In den AfD-Parteibüros versammelt sich in diesen Tagen ein ganz besonderer Bodensatz der deutschen Gesellschaft: weiße Männer. 80 Prozent der AfD-Mitglieder sind weiße Männer, 90 Prozent ihrer WählerInnen sind weiße Männer. Wer weiße Männerkultur sucht, wird also dort auch fündig: zwischen Goldverkäufern, Schulden-nicht-Zurückzahlern, mutmaßlichen Scheingehälter-Abrechnern, rassistischen Reproduktionstheoretikern und N-Wort-Sagern.“

    • 17 % der deutschen wahlberechtigten Männer würden AfD wählen, aber nur 2% der Frauen.
      Das zeigt doch, was das für eine widerliche Partei ist. Männliche Wähler sind doch zweitklassig, wenn überhaupt.

      Daher sind zB die Grünixes viel besser, weil die von etwa 60% XX gewählt werden.

      Ich bin für eine neue 5%-Hürde. Nicht insgesamt 5%, sondern Parteien, die weniger als 5% der **weiblichen** Wähler für sich begeistern, kommen ab sofort nicht mehr ins Parlament!

    • Ein „ganz besonderer Bodensatz“ seien also „weisse Männer“.

      Nun, das ist mal offener Rassismus.

      Aber „mutmaßliche Scheingehälter-Abrechner“… Da quillt schon der Schaum aus dem Mundwinkeln vor lauter Geifern raus.

      • Aber ein bisschen Realsatire darf es dann doch sein:

        „90 Prozent ihrer WählerInnen sind weiße Männer.“

        Werden da auch ein paar Prozent Frauen zu Männern erklärt, oder wie soll ich diesen Satz verstehen?

    • Die müssen doch auch Männer in der Redaktion haben bei der taz oder? Wie können die solche Artikel einfach hinnehmen?
      Wenn irgendwo nur der Hauch von Sexismus gegen Frauen sein könnte, bekommen sie alle gleich Schnappatmung, aber wenn es darum geht Männer pauschal schlecht zu reden, dann gibt es kein Halten mehr. Wie kann denen das nicht auffallen?

    • Weiße Männer als einen Bodensatz der deutschen Bevölkerung zu bezeichnen. Radabfeminismus.

      Die „Kolumne Dumme weiße Männer“ ist frauenfeindlich, weil sie Frauen unsichtbar macht. Es gibt ja keine „Kolumne Dumme weiße Frauen“.

      • Ist das wissenschaftlich erforscht? Normalerweise sind (Teil-) Ausländer eher entspannt, sofern sie sich nicht als Linksintellektuelle sehen.

    • „Die drei Mädchen waren kurz nach 23 Uhr in eine Gaststätte am Bahnhof gekommen und hatten den Anwesenden berichtet, sie seien „um ihr Leben“ gerannt, um 300 Asylbewerbern zu entkommen, die sie angeblich verfolgt und belästigt hätten.“

      xD
      Ich wäre erst mal vor die Tür gegangen und hätte gefragt, wo der Mob ist, vor dem man sich noch so eben gerade in die nächste Kneipe retten konnte. Die können sich ja schlecht alle in Luft aufgelöst haben.

      „Bei der Befragung der Mädchen blieben diese zunächst nicht nur bei der Version, von zahlreichen Asylbewerbern verfolgt worden zu sein, sie beschuldigten auch zwei Passanten, die gerade zufällig dort zu Fuß unterwegs waren, bei dem angeblichen Übergriff dabei gewesen zu sein.“

      xD

      „Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen hatten die Jugendlichen zuvor bei einer nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft Einlass begehrt, der ihnen vom anwesenden Sicherheitspersonal verweigert worden war. “

      Ok?
      1. Was wollen die da und 2. wenn sie da nicht reinkommen wegen der Security, hauen sie die Insassen in die Pfanne? Wenn sie die Insassen eigentlich besuchen wollen, wieso verunglimpfen sie sie dann so?

      • “ “um ihr Leben” gerannt, um 300 Asylbewerbern zu entkommen, die sie angeblich verfolgt und belästigt hätten.” “

        Absurd. Wollten die dadurch ihren Marktwert hochpushen?

        „sie beschuldigten auch zwei Passanten, die gerade zufällig dort zu Fuß unterwegs waren, bei dem angeblichen Übergriff dabei gewesen zu sein.

        Die Polizei nahm die Männer deshalb bis zur Aufklärung der Sache vorläufig fest.“

        2 Männer wurden einfach mal so ihrer Freiheit beraubt. Ein Finderzeig und eine offentsichtlich ungalubwürdige Beschuldigung einer Frau reichen.

        Kann mir mal jmd. ein Beispiel nennen, wo einfach nur die Anschuldigung eines Mannes reichte, das eine Frau festgenommen wurde?

      • ät Adri & Atacama:

        Trittbrettfahrer gibt es immer. Leider wird diese Tatsache nun benutzt, um zB die hohe Zahl der Anzeigen von Köln (>>1000) allgemein als Falschbeschuldigungen abzutun.

  13. Hier ein hochinteressanter Artikel von dem amerkinaischen Philosophen Michael Walzer: https://www.dissentmagazine.org/article/islamism-and-the-left

    „Judith Butler makes a similar mistake when she insists that “understanding Hamas [and] Hezbollah as social movements that are progressive, that are on the left, that are part of a global left, is extremely important.”16 She said that in 2006 and then repeated it with interesting amendments in 2012: Hamas and Hezbollah belong to the global left because they are “anti-imperialist,” but she doesn’t support every organization on the global left, and she specifically doesn’t endorse the use of violence by those two. I am grateful for that last amendment, but the left identification was as wrong in 2012 as it was in 2006—usefully wrong, perhaps, since it helps explain why so many leftists support or won’t actively oppose groups like Hamas and Hezbollah. The only thing that makes these organizations “leftist” is that they are fighting against Israel, which stands in here for imperial America.

    The postmodernists haven’t done any better than the anti-imperialists with regard to Islamist zealotry. Remember Michel Foucault’s apology for the brutality of the Iranian revolution: Iran doesn’t “have the same regime of truth as ours.”17 This version of cultural relativism has become a commonplace, as we can see in the case of Azar Nafisi, the author of Reading Lolita in Tehran, a lovely account of cultural subversion in an Islamist state. In exile in the United States, Nafisi told an interviewer in Boston: “I very much resent it in the West when people from—maybe with all the good intentions or from a progressive point of view—keep telling me, ‘It’s their culture.’ . . . It’s like saying, the culture of Massachusetts is burning witches. . . . There are aspects of culture which are really reprehensible. . . . We shouldn’t accept them.”18 Those well-intentioned and progressive people were probably advocates of a radical multiculturalism, which might well allow the burning of witches so long as it didn’t happen in Massachusetts.

    The strongest postmodern defense of Islamic radicalism comes from Michael Hardt and Antonio Negri, who argue that Islamism is itself a postmodern project: “The postmodernity of fundamentalism has to be recognized primarily in its refusal of modernity as a weapon of Euro-American hegemony—and in this regard Islamic fundamentalism is indeed the paradigmatic case.” And again: “Insofar as the Iranian revolution was a powerful rejection of the world market, we might think of it as the first postmodern revolution.”19 Is it cruel of me to point out how eager the Iranians are these days to rejoin the world market?“

    • Interessanter Artikel. Was Ich da interessant finde: Die selben Gestalten, die in Deutschland den Islamismus verteidigen, sind es, die Putin vorwerfen, „Mittelalterlich“ zu denken, weil der Traditionen bewahren will. Heuchler hoch 10, diese Linken.

        • Ja. Und Ihr könnt nichts dagegen machen.

          Ich war mal Liberal aber irgendwann habe Ich 2 Dinge gemerkt:

          1. Liberalismus ist ziemlicher Schwachsinn
          2. Es bringt nichts für mich, diesen Schwachsinn zu unterstützen.

        • Man kann ja Traditionen bewahren wollen, aber wieso man dafür den reinen Machtpolitiker Putin, dem Traditionen total am Arsch vorbei gehen, solange sie nicht dem Machterhalt dienen, gut finden sollte, erschließt sich mir nicht.

        • Ich fand Putin eigentlich immer gut; sein bestimmtes, selbstbewusstes (männliches?) Auftreten gefiel mir schon immer. Außerdem habe ich bei ihm den Eindruck, dass er nicht eine Marionette von irgendwelchen Superreichen ist wie die meisten unserer Politiker.

          Inhaltlich ist seine Politik natürlich völlig inakzeptabel.

      • ich finde, Traditionen um der Traditionen willen und zwar „genauso“ wie annodazumal weil Baum auch ziemlich bescheuert. Auch wenn ich es nicht verkehrt finde, sich ein bisschen „kulturelle Identität“ oder meinetwegen auch „völkische“ zu bewahren durch entsprechende Beschäftigung, sofern man kein totaler Cosmopolit ist/sein will.

        Putins Herz schlägt vermutlich nicht halb so doll für „Traditionen“ wie er tut, zumal es schon fast unerträglich zynisch ist, sexuelle Orientierungen oder Liebesgefühle als „traditionell“ und „untraditionell“ zu unterteilen und zu brandmarken. Er ist bloß anders opportunistisch als Merkel und versucht halt, mächtige hardlinder Kräfte im Land zu sich ins Boot zu holen (Machtkonzentration) indem er der Kirche und irgendwelchen Spinnern nach dem Mund redet.

  14. Schon davon gehört? http://m.oe24.at/welt/Vergewaltigungs-Fans-planen-Demo-in-Wien/222696882

    Was Ich da besonders lustig finde: Dieselben Netzfeministinnen, die die Vorfälle von Köln relativierten, regen sich jetzt darüber auf, dass Leute angeblich „Vergewaltigungs Flashmobs“ planen.

    Haben diese Feministinnen nicht vor ein paar Monaten noch genau sowas Abscheuliches relativiert und gemeint, dass sei alles nicht so schlimm?

    Besser kann man deren Doppelmoral auch nicht zur Schau stellen.

  15. „Höchste Zeit: Ein britisches Auktionshaus richtet eine eigene Sektion für die Werke von Künstlerinnen ein und lenkt so den Blick auf ein erstaunliches Ungleichgewicht in der Kunstwelt.“

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/auktionen/auktionshaus-bonhams-mit-sektion-fuer-kunst-von-frauen-14048464.html

    Das ist mal sexistisch und ungerecht! Die Werke von Spitzen-Künstlerinnen werden für kleines Geld gehandelt:

    „…. Die Zuschläge für die Werke von Frauen, was die Gegenwartskunst betrifft, hätten noch nicht einmal die Marke von zehn Millionen Dollar passiert, während der Kollege Francis Bacon bereits jenseits der hundert Millionen Dollar notiert wurde. …

    …. Im Jahr 2012 stammten nur 6,5 Prozent der Werke in Auktionen von Künstlerinnen. Von den Losen oberhalb einer Million Dollar waren nur drei Prozent von Frauen. Nur neunzehn unter den fünfhundert teuersten Künstlern waren 2014 weiblich. …..

    ….den Zusammenhang zwischen Gender, dem sozialen Geschlecht einer Person, und dem Preis für ein Kunstwerk kann auch der Begriffsstutzigste nicht übersehen.“

    Da müssen unbedingt gesetzliche Quoten (mindestens 50 %) für Künstlerinnen her, wenn auktioniert werden soll und faire price ceilings, die der sexistischen Verramschung der weiblichen Kunst einen Riegel vorschieben!

      • Ich denke, Erfolg mit Kunst hat nur sehr wenig mit Können oder besserer Kunst zu tun, sondern mehr mit Ehrgeiz, es mit der Kunst auch schaffen zu wollen. Es reicht eben – wie in der normalen Arbeitswelt auch – üblicherweise nicht aus, einfach nur gut in seinem Job zu sein, sondern man muss quasi nach Dienstschluss ständig netzwerken, präsent sein, Werbung für sich machen, sich ein Image aufbauen, Risiken eingehen, …, um sich von der Masse der nur „guten“ Arbeiter abzusetzen.

        So eine Idee wie Facebook werden tausende Leute gehabt haben. Erfolg wird man dennoch mit so einer Idee nur dann haben, wenn man bereit ist, Risiken einzugehen, Förderer zu suchen, zu verhandeln, durchzuhalten, … und auch in Kauf nimmt, richtig auf die Fresse bekommen zu können bzw. in der Gosse zu enden.

        Und wie die „Sportarten“ Schach, Pokern, Dart, … zeigen, scheint die Bereitschaft, „mehr“ als der Durchschnitt zu leisten (Training, Risiko, Ehrgeiz, …) im Durchschnitt und in der Spitze eher eine männliche Eigenschaft zu sein. Denn Schach, Pokern, Dart, … dürften nach meiner Einschätzung nicht durch sonstige grundsätzliche biologische männliche Eigenschaften begünstigt sein; eher im Schach sogar im Gegenteil, wenn man die Behauptung glauben möchte, dass Frauen angeblich besser im Multitasking und im Überblicken von Lagen seien.

        Und dasselbe dürfte auch für die Kunst gelten. In der Masse ist Kunst wohl eher eine weibliche Tätigkeit, doch sind die wenigsten Frauen bereit, diesbezüglich das „mehr“ zu leisten und ins Rampenlicht zu streben bzw. größere Risiken einzugehen.

        Und, wenn z.B. bei 100 Leuten (80 Frauen:20 Männer) 5 Leute (1 Frau:4 Männer) bereit sind, größere Risiken einzugehen und hohe Leistungsbereitschaft zu zeigen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es ein Mann sein wird, der sich letztlich aus den 100 Leuten an der Spitze durchsetzen wird. Denn, wer nichts wagt, der gewinnt in der Regel auch nicht. Es werden in diesem Fall als logische Folge aber auch mehr Männer sein, die auf die Fresse bekommen werden (Obdachlose, Suizidraten, Drogenabhängige, …).

        So war mir letztens mal aufgefallen, dass selbst in den typischen Frauenbereichen, wo Frauen eigentlich viel besser wissen sollten, was ihnen gefällt, trotzdem offenbar Männer die prägenden Köpfe sind. Betrachtet man z.B. den Bereich von High-Heels, so hörte ich mal etwas von Manolo Blahnik, Christian Louboutin, … und auch ansonsten im Schuhbereich, ein wohl stark weiblich geprägter Markt, sind trotz aller Gleichberechtigung und sogar Frauenbevorzugungen trotzdem auch heute noch die Firmengründer großer Betrieb wie z.B. Zalando, Tamaris, Sarenza … männlich (wenn ich das nach einer kurzen Google-Recherche richtig überblicke).

        Die Bereitschaft, sich nicht nur ins gemachte Nest setzen zu wollen, sondern Risiken einzugehen, scheint nicht unbedingt eine typisch weibliche Eigenschaft zu sein. Frauen fallen da eher mit Forderungen auf, über Quoten ohne besonderen eigenen Einsatz am Erfolg anderer partizipieren zu wollen.

        Vor kurzem hatte doch mal der Vorstand des Zahnarztverbandes Niedersachsens ernsthaft eine Männerquote gefordert und Vorstandsvorsitzende war eine Frau, die nicht unbedingt im Verdacht stand, frauenfeindlich zu sein. Hintergrund war, dass Frauen inzwischen im Schnitt die besseren Abiturnoten haben und daher auch viel mehr Frauen als Männer Zahnmedizin studieren können, da diese über den numerus clausus die Studienplätze erhalten. Folge ist, dass trotz eigentlicher Überversorgung von Zahnärzten, die Zahnarztversorgung auf dem Land nicht mehr gewährleistet werden kann, da Frauen im Schnitt viel weniger bereit sind, sich selbständig zu machen bzw. auf dem Land eine Einzelpraxis zu übernehmen. Frauen wollen als Angestellte ins MVZ, am Besten noch in Teilzeit. Und auf dem Land lassen sich nuneinmal eher nur Einzelpraxen wirtschaftlich betreiben. Nach einer Kinderpause sollen zudem angeblich nur noch ca. 30-35 der Zahnärztinnen auch wieder in ihrem Beruf arbeiten. Über eine Männerquote erhoffte man sich somit, dass die Versorgung auf den Land sichergestellt werden kann, weil Männer eher bereit sind, sich hier selbständig zu machen.

        http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/890459/zahnmedizin-maenner-verzweifelt-gesucht.html

        Das ist meiner Meinung nach letztlich alles nur eine logische Folge des tatsächlich wahren „Patriarchs“, nämlich die Folge des unterschiedlichen Partnerwahlverhaltens der Geschlechter. Während Männer von Frauen in der Partnerwahl gnadenlos aussortiert werden, wenn der Mann nicht „stark“ und möglichst erfolgreich ist und der Mann daher von den Frauen „gezwungen“ wird, ehrgeizig und leistungsbereit zu sein, um der Frau zu gefallen bzw. sie auch nur halten zu können, haben Frauen dieses nicht nötig.

        Wer nämlich nicht unter Druck steht, wird auch nicht zu Höchstleistungen getrieben! Wieso sollte eine Frau auch im Schach nächtelang trainieren und Strategien entwickeln oder die Risiken einer größeren Firmengründung eingehen, wenn sie doch als Frau auch gar nichts Besonderes leisten braucht, um trotzdem auf dem Partnermarkt immer noch gute Chancen zu haben?

        Meiner Meinung nach sind Männer nur deshalb überall an der Spitze (z.B. Schach, Pokern, Dart, Vorständen, …), weil Frauen auf dem Partnermarkt extreme Vorteile haben und durch ihre Auswahlmöglichkeiten den Luxus besitzen, schwächere Männer (als sie selbst) gnadenlos aussortieren zu können, wodurch Männer gezwungen werden, möglichst irgendwo erfolgreich zu sein bzw. Stärke zeigen zu können, um seine eigenen Chancen zu erhöhen bzw. überhaupt erst Chancen zu haben.

        • Die Frage bleibt, was „bessere“ Kunst ist. Es ist zum einen das echnische Können, aber das spielt in dieser Liga irgendwiie auch nur beschränkt eine Rolle.
          Wichtiger scheint aktuell zu sein, eine Nische zu finden, die man als Künstler bewirtschaftet.
          Keith Haring(https://de.wikipedia.org/wiki/Keith_Haring) macht es beispielhaft vor, wobei es ein Zusammenspiel zwischen dem künstlerischen Impetus und dem Kunstmarkt/Marketing ist, die am Ende den Marktwert machen.
          Aber das Risiko muss man erst mal eingehen, „sein“ Ding kompromisslos zu machen. Insofern ist die entsprechende Risikobereitschaft schon sehr männlich konnotiert. Hinzu kommt, daß Männer eben nur selten die Option hatten durch Heirat aussteigen zu können, wenns nicht klappt.
          Erfolglosere Künstlerinnen können immer noch heiraten. Erfolglose Künstler werden nicht geheiratet.

        • ät xyz und Adrian:

          Stimmt. Picasso zB soll sehr genau gewußt haben, was die Stunde geschlagen hat und hat entsprechend gehandelt.

          „Ich würde als Grund ebenfalls die sexuelle Fortpflanzung ausmachen.“
          – Logisch, eine Frau hat sexuell keinen Gewinn, eine besonders gute Künstlerin zu sein, eher im Gegenteil, weil sie dann möglichen Partnern über ist.

          „Könnte das daran liegen, dass Frauen schlechtere Kunst machen? Ist das denkbar?“
          – Außer Frida Kahlo fällt mir tatsächlich keine ein, die was Schönes gemacht hat.
          Wer außer einem Mann würde so etwas zustande bringen:

      • Oh ja! Ich und meine (männlichen) Freunde brauchen dringend dieses feministische coaching. Nachts wenn wir um die Häuser ziehen müssen wir immer diese schönen Frauen vergewaltigen die uns begegnen. Feminismus behauptet ja, dass wir das nicht müssen. Wir wissen nur nicht wie!!

  16. Heute auf heise news: „Sexismus-Klage gegen Yahoo“

    „Die Klage erhebt zudem den Vorwurf, dass zumindest einmal einem Mann gekündigt wurde, während eine Frau mit derselben Note befördert worden sei. Generell würden Männer häufig sofort hinausgeschmissen, während das Unternehmen Frauen Zeit gebe, sich anderswo einen Arbeitsplatz zu suchen.
    Vorwurf: Diskriminierung von Männern

    Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter hätten hochrangige Yahoo-Manager gezielt nach Frauen gesucht, und sie bisweilen auch dann eingestellt, wenn sie schlechter qualifiziert waren als männliche Bewerber. Eine von Marissa Mayer eingestellte Managerin habe Führungspositionen im Redaktionsbereich zu 87 Prozent mit Frauen besetzt. Der Frauenanteil bei hochrangigen Journalisten sei in nur drei Jahren von weniger als 20 Prozent auf über 80 Prozent gesteigert worden.“

    Das klingt nach ganz schön rauen Verhältnissen. Ich mal gespannt, ob da noch was folgt. Wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten, wirft das ein neues Licht auf die ganze „Sexism in Tech“-Debatte.

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sexismus-Klage-gegen-Yahoo-3093589.html

    • Und das Ergebnis dieser glorreichen Managementleistung ist, dass an Yahoo nur noch die Alibaba-Beteiligung Wert hat, auf die sie keinen Einfluss hatte.

    • Der Artikel ist so dermaßen überdämlich, ich kann’s nicht einmal in Worte fassen.

      „Was heißt Matriarchat?

      Der Zeitraum der Jungsteinzeit ist die Epoche der Entwicklung der Ackerbautechniken durch Frauen, der voll entfalteten matriarchalen Sozialordnung und der frühesten Stadtkulturen in verschiedenen Kontinenten. In diesen Zeitraum fallen ebenso die großen Besiedlungsbewegungen, die von den ersten matriarchalen Ackerbauzentren ausgingen und zur weltweiten Verbreitung dieser weitentwickelten Gesellschafts- und Kulturform führten.

      Gegenüber dem üblichen abschwächenden und veschleiernden Sprachgebrauch sind diese Gesellschaften ausdrücklich als „Matriarchate“ zu bezeichnen. Matriarchate sind Gesellschaftsordnungen, die in allen ihren Zügen von Frauen geschaffen, geprägt und getragen wurden. Sie können in keinem Fall mit „Patriarchaten“ – nur mit umgekehrtem Vorzeichen – parallel gesetzt werden, da sie die heute allgemein verbreiteten Herrschaftsstrukturen wie soziale Hierarchie, Befehlsgewalt einer Minderheit, die sich auf einen Erzwingungsstab stützt, Privateigentum, Kolonialismus und Missionierung, hervorgegangen aus Eroberungskriegen, nicht kannten. Diese Herrschaftsstrukturen setzten erst mit Beginn der frühpatriarchalen Entwicklungen (ca. 2000 v. Chr.) ein und festigten sich mit der weiteren Ausbreitung des Patriarchats.“

      Diese Definition ist so dermaßen schwammig, dass man damit theoretisch sogar ein Patriarchat als Matriarchat bezeichnen könnte. Aber ok, merken wir uns diese Definition einfach mal.

      Dann wird behauptet, dass die Matriarchatsforschung deshalb so schlecht voran geht, „wegen seiner patriarchatskritischen und systemsprengenden Tendenz ein Tabu-Thema.“

      Patriarchatskritisch = absolut jede Kritik
      Es ist kein Tabuthema, sondern einfach nur nonsense ohne Hand und Fuß.

      „Andererseits mangelt es in der Forschungsgeschichte zum Matriarchat trotz guter Einzelstudien einer klaren Definition und Analyse der Grundstrukturen dieser Gesellschaftsform.“

      Also doch keine klare und einheitliche Defintion. Was den/die Autor/in nicht davon abhält blind zu definieren, was ein Matriarchat sein soll.

      Und jetzt kommt’s wieder:

      „So breitete sich klassisches Matriarchat mit Ackerbaukultur und Megalithbau..(Kunst des Großsteinbaus) auch in ganz Europa aus.“

      Also ist das (klassisches) Matriarchat -> Ackerbaukultur und Megaltihbau. Ich frage mich gerade wer denn das Megalith abgebaut hat? Wer es denn bearbeitet hat?

      „Heute wird die Matriarchatsforschung immer stärker von feministisch orientierten Wissenschaftlerinnen vorangetrieben.“

      Ha!

      „So wird die Stadtsiedlung Çatal Hüyük in Anatolien (Türkei) mit den umliegenden Schwesterstädten auf 7000 datiert. Andere Stadtsiedlungen im Vorderen Orient wie Cayönü (Osttürkei), Muraibit (Syrien) und Jericho (Palästina) gelten als noch älter, sie werden auf 9000 angesetzt. Die älteste Stadtkultur Mesopotamiens (Sumer) ist eine Nachfolgekultur der anatolisch-palästinensischen Stadtkultur und entwickelte sich erheblich später. Noch später entstand unter dem Einfluss der anatolisch-palästinensischen und der sumerischen Stadtkulturen die erste Stadtkultur am Nil (Altägypten). Im Einflussbereich dieser Kulturen wurde dann der östliche Mittelmeerraum besiedelt, wovon die Minoische Stadtkultur auf Kreta von ihrem jungsteinzeitlichen Beginn bis zu ihrem Untergang (1600 v. Chr.) die längste Lebensdauer aufzuweisen hat, dank ihrer Insellage. Alle diese verschiedenen Stadtkulturen waren seit ihrem Beginn klassisch-matriarchal.

      „Auf der Ebene der Ökonomie sind die matriarchalen Kulturen der Jungsteinzeit gekennzeichnet vom Ackerbau, der von einfachem Gartenbau (Stammeskulturen) bis zu weiträumigem Ackerbau mit technisch weitentwickelten Bewässerungsanlagen (Stadtkulturen an den großen Strömen) reicht. Alle Erfindungen, die zum Ackerbau und den damit verbundenen Dauersiedlungen geführt haben, wurden von Frauen gemacht.

      Die neuen Ackerbaumethoden schließen folgende Erfindungen ein: Bodenbearbeitung mit Hacke und Pflug, Bewässerungssysteme, Wasserbau, Pflanzenzucht, Domestikation von Tieren. Der mit dem Ackerbau verknüpfte Hausbau brachte folgende Neuerungen mit sich: Bau verschiedenartigster Typen von Häusern bis zum großen Sippenhaus (bis 100 m Länge), Töpferei, Weberei, Kochkunst von Speisen und Medizin, Konservierungskünste.“

      Einfach so postuliert. Ohne Beweise.

      „Sie spiegeln die matriarchalen Werte der Heiligkeit der Natur, der Achtung vor dem Lebendigen und der Integration zwischen allen Mitgliedern der Gesellschaft. Denn bezeichnenderweise wurden Männer in Matriarchaten auf allen Stufen des sozialen Lebens geachtet und kulturell wie gesellschaftlich beteiligt, im Gegensatz zu patriarchalen Gesellschaften späterer Epochen, wo Frauen prinzipiell ausgegrenzt und diskriminiert wurden. Matriarchale Werte sind die Egalität zwischen den Mitgliedern der Verwandtschaftsgesellschaft ohne Gleichmacherei, die Fähigkeiten und Erfahrungen nicht berücksichtigt; ferner die Herrschaftslosigkeit und strikter wechselseitiger Austausch von Geben und Nehmen, was keine Hierarchie und keine Klassen aufkommen lässt. Auch diese Werte müssen als „Erfindungen“ bzw. Entwicklungen von Frauen betrachtet werden, denn sie stammen aus ihrer grundsätzlich mütterlichen und lebensbejahenden Einstellung zur Welt und zu den Menschen.“

      HAHAHAHAHAHAHAHAHA

      • Die (Selbst)Beweihräucherungen von Frauen steht in einem auffälligen Kontrast zu ihren gesellschaftlichen Errungenschaften auf den Gebieten der Politik, Wissenschaft und Kunst.

      • Ich finde nicht mehr wessen Matriarchatstheorie das war. Aber danach gingen die Matriarchate unter, weil im vorderen Orient eine größere Dürre herrschte und die Nahrung knapp wurde. „Natürlich“ verließen zuerst die Männer Häuser und Äcker um sich draußen in der Wildnis durchzuschlagen und die Vorräte Frauen und Kindern zu lassen.

        Was die großen weisen Frauen anscheinend nicht bedacht hatten war, dass ein Mann ohne die Last von Familie und mit nichts zu verlieren das schrecklichste und mächtigste Raubtier auf diesem Planeten ist: Er muss nur 2 Dörfer weiter gehen, wo auch keine Männer mehr die Frauen beschützen, dort alles totschlagen, was ihm nicht passt und die Vorräte nehmen. Man tut sich mit ein paar anderen zusammen und geht auf größere Beutezüge … und schwups haben wir ein wunderschönes Patriarchat.

        Nach allem was ich über Frauen weiß, halte ich diesen Ablauf für durchaus plausibel. Matriarchate machen mir keine Sorgen.

        • „Matriarchate machen mir keine Sorgen.“

          Sowohl das als auch das korrespondierende Patriarchat sind romantische und antimoderne Erfindungen. Mythologie, geschaffen von Geschichtenerzählern. Und dann vom Feminismus genutzt. Derzeit hält man den Ball aber sehr flach, weil die Ergebnisse allzu lächerlich und unhaltbar sind. Bis ca. 2000 wurde das Thema ausgereizt, dann lieber unter den Teppich gekehrt.
          Immer wieder unglaublich, wenn man sich vergegenwärtigt, wie verlogen die sein müssen.
          Aber keine Sorge, das Rumspinnen mit dem angeblichen Matriarchat kommt bestimmt mal wieder.

    • wenn dich das interessiert, lies doch mal as Buch „Die Göttin im Stein“. In der Beschreibung liest sich das mit sehr feministischen Anklängen (logisch aber, Matriachat usw. hat der Feminismus ja auch die Finger drin), es ist aber keine „feministische“ Story mMn, sondern einfach eine Erzählung.
      Da geht es um eine matriarchische Gesellschaft, in der (soweit ich erinnere) Bruder und Schwester die Familie leiten und die Kinder erziehen und sie leben überwiegend vom Ackerbau.
      Dann fällt ein anderer, kriegerischer, patriachaischer Stamm dort ein, die Söhne des Himmels und wollen ihr Gebiet ausbreiten.
      Ist natürlich auch nicht wissenschaftlich, aber interessant und irgendwie nachvollziehbar geschrieben.
      Die „feindlichen“ Männer bekommen auch Ich-Perspektive-Kapitel.

      http://www.gabriele-beyerlein.de/book_goettin.htm

  17. Böhmermann nimmt sich den Schweiger-Tatort vor 😀

    „“Wie eine Diskussion auf Facebook- nur in echt“ – Apotheken Umschau“ ^^
    Irgendwie mag ich diese Art von flachem Humor.

    Toll auch sein Gesichtsausdruck beim Panzerfaustabfeuern.

  18. MTV verteidigt PC-Culture:

    PC-Culture erweitert den Wortschatz und fördert dadurch „the Freedom of Speech“ indem z.B. neue Wörter wie „Mansplaining“, „microagression“ und „cisgender“ hinzugefügt werden. Mehr Wörter -> Mehr Redefreiheit?

    Und schon am Anfang:

    0:00 Is PC culture destroying freedom of speech? Nope

    0:30 Political correctness is avoiding words that…. blah blah blah

    KABOOM goes the irony meter.

    Sargon hat es sich angesehen ^^

    Er musste, um die mentale Doopeldenk-Gymnastik darstellen zu können, sogar das Layout seines Videos anpassen. ^^

    • Auch dazu:

      Lustig:

      Mansplaining ist ein substantivisches Portmanteauwort aus man (Englisch: Mann ) und explaining (Englisch: erklären)

      Womansplaining ist ein substantivisches Portmanteauwort aus woman (Englisch: Frau ) und complaining (Englisch: beschweren)

      ^^

    • „Mehr Wörter -> Mehr Redefreiheit?“

      Das ist Orwellesk. Die elende Lügnerin hat nicht nur Sargon, auch zB der Skeptor dekonstruiert und die Widersprüchlichkeit und faktische Falschheit der PC Apologie nachgewiesen.

  19. Was passiert, wenn man die Realität ausschließlich in Form von Symbolen und Zeichen in postmoderner Manier interpretiert?

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/missdeutung-koeln-als-literarisches-phaenomen-14052578.html#GEPC;s6

    „Slavoj Žižek, der im „Spiegel“ die Überfälle der Silvesternacht in Anlehnung an Bachtins Literaturtheorie als „Karneval der Underdogs“ beschreibt – eine Deutung, die man teilen mag oder nicht –, hat versucht, seine Thesen argumentativ eng an das Ereignis zu binden. Die Bewegung weg von den Tatsachen dagegen lässt sich paradigmatisch in der #ausnahmslos-Kampagne der Netzfeministinnen ausmachen, die Köln zum Symbol für sexuelle Gewalt im Allgemeinen erheben wollten. Noch weiter gingen Dagmar Dehmer und Andrea Dernbach im „Tagesspiegel“, als sie die Übergriffe als „symbolisches ,Gespräch‘ unter Männern“ deuteten, auf das ältere weiße Männer mit „Urangst“ reagierten und fremdenfeindliche Frauen in Köln mit falschen Anzeigen. Da wurde aus dem Sprachspiel schon Unterstellung. Es mag Karneval in Köln sein. Aber die Silvesternacht ist weder eine Vorlage für postmoderne Signifikantenflucht noch für sprachliche Maskeraden.“

    • „Der moderne Mann hat in Köln versagt“

      Halt die Fresse, Springerpresse.

      Was sollen die perfiden Beschämungsversuche? Hier:

      „Die Männer haben ihren Frauen Silvester nicht geholfen.“

      Das ist von dem selben Kaliber, wie die Verlautbarung von den Grünen, Männer sind (pauschal!) potentielle Vergewaltiger als Reaktion auf Köln.

      Gewaltverharmlosungen von rechts und links. Wie sie sich doch gleichen!

    • In den Kommentaren erwarten einige Frauen das Männer sie zu beschützen haben und somit ihre eigene Gesundheit hinter die der Frauen stellen…

      Tja, solange Sexismus sich positiv für Frauen auswirkt, können sie gut damit leben… da brauch Frau dann auf einmal keine Equality mehr.

  20. Ein Video über feministische Projektion:

    Frauen sind ganz häufig Opfer von online harrasment. Wer die Täter sind? Lieber nicht so genau drauf schauen. Bestimmt Männer. Das glauben die schon. ^^

  21. Hiernach kann man eigentlich nichts zu einer Transgenderperson sagen was mit Transgender zu tun hat, ohne als transphob zu gelten. Wer z.B. zu einer Transperson sagt: „Ich hab kein Problem mit Transpersonen.“ der meint in Wirklichkeit: „Ich hab ein Problem mit Transpersonen.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s