Selbermach Samstag 171 (23.01.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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241 Gedanken zu “Selbermach Samstag 171 (23.01.2016)

  1. Der analytische Maskulismus hat in der abgelaufenen Woche weitere Entwicklungsschritte gemacht und hier:

    http://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/01/18/maskulistische-theorie-25-offene-probleme/

    erstmals den Umriß einer maskulistischen Theorie skizziert.

    Darüberhinaus hat der analytische Maskulismus hier:

    http://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/01/20/11-themenfelder-antifeministischer-theorie/

    einen neuartigen, theoretischen Antifeminismus freigelegt, der versucht, auf das gewachsene Bedürfnis nach Aufklärung über die systematischen Schwierigkeiten des Feminismus zu reagieren.

    Am Wichtigsten aber ist die Entwicklung eines anti-poststrukturalistischen, weil aufklärerischen und humanistischen Antifeminismus als moralische Alternative zu dem von Feministen und linken Maskulisten immer in die Kamera gezerrten sog. wüsten Antifeminismus. Denn von Letzterem kann gezeigt werden kann, daß er mit Feminismus im Grunde nichts zu tun hat.

    Stattdessen konnte aus einer auf das Demütigungsverbot zurückgehenden Analyse des Begriffs der Menschenrechte begründenden Menschenwürde erstens ein theoretischer Humanismus und zweitens ein ethischer Humanismus abgeleitet werden.

    Das könnte auch für Nicht-Feministen interessant sein.

    Zusammen erzeugen sie den moralischen Bedarf nach einer der Menschenwürde verpflichteten Theorie, die einen positiven und mit dem feministischen Freiheitsbegriff inkompatiblen Freiheitsbegriff bereitstellt. Diese neuartige, weil von einem moralischen Standpunkt gegen Feminismus argumentierende Theorie heißt humanistischer Antifeminismus:

    http://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/01/22/was-ist-antifeminismus/

    Die Serie wird fortgesetzt.

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich den Feminismus kritisieren, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.freiewelt.net/blog/die-eu-will-kritik-am-feminismus-verbieten-10011488/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    In eigener Sache: Die Nationalbibliothek hat das Inhaltsverzeichnis meines Buches gescannt – ist wohl so üblich. Da ich zumindest noch keine Leseprobe veröffentlicht habe, das hier

    http://d-nb.info/107915440x/04

    vorab für noch unentschlossene potentielle Leser. Die Qualität davon ist nicht berauschend. Die Seitenränder sind übrigens im realen Buch großzügiger.

    Weiter zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    http://www.bz-berlin.de/landespolitik/der-gender-wahn-kostet-berlin-fast-eine-million-euro

    ich bin mal gespannt, wann die erste Bäckereifachschule in „Backendenfachschule“ umbenannt wird. Ich glaube nicht, dass Letzteres durchsetzbar ist. Umso erschreckender, dass sprachlicher Irrsinn ausgerechnet an Universitäten durchgesetzt werden konnte.

    Nun wieder das Übliche:

    Schoppe:

    http://man-tau.com/2016/01/18/1442/

    Wolfgang Wenger:

    http://linker-maskulismus.blogspot.de/2016/01/mein-coming-out.html (Top-Empfehlung!)

    Pelzblog:

    http://www.pelzblog.de/2014/10/borderline-ein-vergleich-der-hoellen/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://nicht-feminist.de/

    Ein weiterer Überblick auf aktuelle Artikel der feminismuskritischen Szene:

    http://nicht-feminist.de/2016/01/jawos-links-am-mittwoch-kw-0203-in-2016/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Themen hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), das Weibchen nervt

    • ät Matthiax, Schreibender 🙂
      :
      BZ: „Denn die Bezeichnung Studenten schließe Studentinnen aus, zudem habe sich der geschlechtsneutrale Begriff Studierende im Uni-Alltag inzwischen durchgesetzt.
      ****Das ist zwar richtig.**** Doch die Umbenennung ist extrem aufwendig!“

      – Hääää? Die konservativ-prollige BZ findet es „richtig“, daß Sprachhygiene angwandt wird? Spinnen die? Da sieht man, wie weit der Wahn schon vorgedrungen ist. Oder da sitzt ein linkes JournalistiX, das/dx weisungsgemäß dagegen bschreibt, aber noch ein bißchen mitgendern will.

      Und daß das Gegendere NUR 1 Mio. kostet, halte ich für wohlwollend. Da wird noch sehr viel mehr verballert; allein für die ganzen Gender-„Dozierenden-dixes“.

      ———————-

      Die haben Dein Werk eingescannt? Hoppla, nicht daß man das jetzt komplett laden kann.

    • ät Matthiax, Schreibender 🙂
      :
      BZ: “Denn die Bezeichnung Studenten schließe Studentinnen aus, zudem habe sich der geschlechtsneutrale Begriff Studierende im Uni-Alltag inzwischen durchgesetzt.
      ****Das ist zwar richtig.**** Doch die Umbenennung ist extrem aufwendig!”

      – Hääää? Die konservativ-prollige BZ findet es “richtig”, daß Sprachhygiene angwandt wird? Spinnen die? Da sieht man, wie weit der Wahn schon vorgedrungen ist. Oder da sitzt ein linkes JournalistiX, das/dx weisungsgemäß dagegen bschreibt, aber noch ein bißchen mitgendern will.

      Und daß das Gegendere NUR 1 Mio. kostet, halte ich für wohlwollend. Da wird noch sehr viel mehr verballert; allein für die ganzen Gender-“Dozierenden-dixes”.

      ———————-

      Die haben Dein Werk eingescannt? Hoppla, nicht daß man das jetzt komplett laden kann.

      • @ Axel

        „Hääää? Die konservativ-prollige BZ findet es “richtig”, daß Sprachhygiene angwandt wird? Spinnen die?“

        Vertreter der Müllstrommedien spinnen häufig, nicht nur, wenn sie zum linken Spektrum gehören.

        „Da sieht man, wie weit der Wahn schon vorgedrungen ist. Oder da sitzt ein linkes JournalistiX, das/dx weisungsgemäß dagegen bschreibt, aber noch ein bißchen mitgendern will.“

        Kann auch sein.

        „Und daß das Gegendere NUR 1 Mio. kostet, halte ich für wohlwollend. Da wird noch sehr viel mehr verballert; allein für die ganzen Gender-“Dozierenden-dixes”.“

        Yepp – alles viel teurer. Für so einen Sch*** hat der Staat natürlich Geld. Er hat nie Geld, aber für die Durchsetzung von staatlich etablierten Ideologien hat er immer Geld, auch richtig viel.

        ———————-

        „Die haben Dein Werk eingescannt?“

        Natürlich nur das Inhaltsverzeichnis. Wobei: Strenggenommen hätten sie selbst dafür mein Einverständnis gebraucht. Steht doch dick drin, dass man das nicht einfach in elektronische Systeme speichern darf.

        „Hoppla, nicht daß man das jetzt komplett laden kann.“

        Also DANN würde ich denen ziemlich aufs Dach steigen. Aber das macht die Nationalbibliothek, an die man als Autor Pfklichtexemplare schicken muss, bestimmt nicht. Die Nationalbibliothek als Raubkopierer? So weit kommt das noch. Dann würde ja der ganze Buchmarkt zusammenbrechen, wenn die das mit jedem Buch dann täten.

        Ich durchforste bereits jetzt schon das Internet regelmäßig auf Raubkopien von meinem Buch. Ich würde da sofort juristisch gegen vorgehen, wenn ich eine finden würde. Das geht halt nicht anders.

        • “ Müllstrommedien “
          – Gute Alternative zur „Lügenpresse“. 🙂

          „Er hat nie Geld, aber für die Durchsetzung von staatlich etablierten Ideologien hat er immer Geld, auch richtig viel.“
          – Merkwürdig, gell? Ein SPD-Mann aus Essen meinte, früher scheiterten Projekte schon mal an 500 EUR. Jetzt, wo die Asylanten da sind, wirft die Stadt plötzlich mit Millionen um sich. Obwohl sie pleite ist.

  3. Hier ein ‚How to‘ „Wie machen ich aus einen größeren Freiheit der Auswahl an Klamotten eine Diskriminierung von Frauen“

    Zusätzlich fühlen hier einige Damen in dem Video das es voll unfair ist, dass Männer essen können was sie wollen und dann einfach nur etwas Sport machen müssen um die Kalorien wieder zu verlieren.

    Traurigerweise ist das was die Frauen da fühlen mal wieder vollkommen entgegengesetzt zu der medizinischen Faktenlage. Die Fettverbrennungsfähigkeit von Frauen ist während sie Sport machen höher, wie die von Männern. Nur wenn sie keinen Sport machen, ist sie eben niedriger.

    Geht dann noch mit anderen First World Problems weiter, wie z.B. das es Männern im Großen und Ganzen scheiß egal vor anderen Leuten an eine Baum zu urinieren. Das ist auch wieder irgendwie unfair gegenüber Frauen, weil die das nicht wollen. Oder das es stark behaarte Männer gibt und Frauen, die auf solche Männer stehen. Es gibt wahrscheinlich für jeden Typ Frau einen Haufen Männer die auf ihn stehen, bloß das sind nicht unbedingt die Männer, die diese Frau sich wünscht.

    Also wie soll man das noch nennen? Neid? Missgunst?

    Und nun stellt euch ein Video vor, in dem eine Gruppe Männer sich beklagt, wie unfair es ist, das Frauen die Allmacht besitzten wenn es um Reproduktive Rechte geht, da Frauen hier, wenn sie wollen, den Willen des potentiellen Vaters, ob er Vater werden will oder nicht, völlig ignorieren können. Die Antwort wäre klar: „Tja, die Natur ist nun mal so.“

    Nicht im Video angesprochen, aber in der Videobeschreibung hinterlegt findet man dann noch „miscellaneous internet stories, annecdotes and experiences“ darüber das „Some women just don’t handle rejection very well“.

    http://www.insidemyshoe.com/why-women-are-so-bad-at-handling-rejection/
    http://jalopnik.com/womans-horniness-causes-plane-to-make-emergency-landin-1519959068
    http://forum.bodybuilding.com/showthread.php?t=161500193
    http://www.emandlo.com/comment-of-the-week-women-cant-handle-rejection-in-bed/

    Auch etwas was von Feministinnen natürlich vollkommen einseitig dargestellt wird. Projektion?

    https://twitter.com/Simulacron2/status/686656991389986822

    ^^

    • Hier ein ‘How to’ “Wie machen ich aus einen größeren Freiheit der Auswahl an Klamotten eine Diskriminierung von Frauen”

      Hehe, auch das war ja wirklich nur eine Frage der Zeit 🙂

        • Ja gestern, und wie Alex richtig bemerkte ist wahrscheinlich die intersektional-feministische Sichtweise von morgen: „Miniröcke sind rassistisch“, da sie die Funktion haben, weiße Privilegien zu signalisieren.
          Männlich dominierte Kleidungsherstellerfirmen, der „male gaze“, die Werbeindustrie und internalisierter Sexismus tragen dazu bei, dass Frauen durch Miniröcke „objektifiziert“ werden.

          Durch dieses Kleidungsstück soll den Männer die „Verfügbarkeit“ des weiblichen Körpers sichtbar gemacht und sie dem „male gaze“ ausgesetzt werden.
          Die Dame von dem Video hier unter mir würde es dann wohl so ausdrücken: Die arme Frau im Minirock ist „wie eine Ware, für jedermann“.

  4. Weil’s so schön war und der Mittwoch schon wieder veraltet ist, gönne ich mir den Doppelpost:

    „Sorry, JETZT REDE ICH …über die WIRKLICHEN Probleme in diesem Land!!! Doitsche Lehrer, die mich nicht für meine Argumente loben. Angst im Dunkeln und Gewalt gegen Frauen an doitschen Universitäten.“

    • Danke für den Hinweis. Habe kurz reingelesen. Wirkt abgestanden – setzt Annahmen voraus, die in aufgeklärter Runde als gestrig abgelehnt werden. Keine Kommentarfreischaltung – offenbar vom Wert der eigenen Produktion nicht überzeugt. Fleissarbeit. Werde mich aber später eingehender damit beschäftigen

      • Werde mich aber später eingehender damit beschäftigen

        Cool, würde das selber machen, aber leider fehlen mir dazu die intellektuellen Muskeln (was nicht heißen soll, dass ich dumm bin).

        • Hallo Wolf,

          ich habe mich kurz an den Text gesetzt, streiche aber die Segel. Es fängt harmlos an, steigert sich leider zum Schlechten. An der Stelle, die die Kritiker von Schwangerschaftsabbrüchen in Horden und Mobs verortet und mit der Aussage schließt:

          „Wir haben weiter oben gesehen, dass der Maskulismus ARNE HOFFMANNs strukturell
          antisemitisch ist.“

          habe ich die Lektüre abgebrochen. Dieser Text ist irrelevant, was die wissenschaftliche Begründung seiner These

          „Über die Nähe des zeitgenössischen Antifeminismus im deutschsprachigen Raum zu Antisemitismus“

          betrifft (die Quellennachweise sind teilweise unlauter) und unzumutbar, was die Form angeht. Erklärend für diesen Missgriff des Autors kann sein, dass er sich an Quellen wie Hinrich Rosenbrock und das dort gebotene wissenschaftliche Niveau orientiert hat. Das Anforderungsniveau, das im männerrechtlichen Bereich vorausgesetzt wird, um mit einer steilen These wahrgenommen zu werden, ist höher.

          Nochmals Danke für deine Aufmerksamkeit, Wolf. Der Feminismus hat, wie es aussieht, theoretisch nichts mehr drauf.

    • @wolf
      „Antifeminismus in die Nähe von Antisemitismus rücken, bzw. gleichsetzen“

      Der Text dürfte von Karin Stögner oder jedenfalls aus ihrem „Haus“ sein …
      http://www.ikf.ac.at/m_stoegner.htm
      … und ist wohl inspiriert und motiviert von einer speziellen Auseinandersetzung mit Arne Hoffmann, wie man an Fussnote 34 erraten kann.

      Zum Aufsatz könnte man meinen, ganz wie zu einem Buch von ihr (Stögners Stil ist halt durchgehend, wie ihr Rückgriff auf die „kritische Theorie“):

      „Die Soziologin Karin Stögner will in ihrer Studie “Antisemitismus und Sexismus” Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Diskriminierungsideologien erörtern. Man enthält bei der Lektüre viele Anregungen und Informationen zu weiteren Reflexionen, indessen fehlt es der Studie an Bodenhaftung und Systematik, wäre doch eine Konzentration auf eine bestimmte Fragestellung bzw. ein besonderes Untersuchungsfeld erkenntnisfördernder gewesen.“
      http://hpd.de/artikel/10949

      Besonders interessant ist, dass der Autor, vermutlich die Stögner, Solanas Hassschrift „Scum“ in Fussnote 47 als „satirisch“ hinstellt (die sicherlich in etwa so „satirisch“ wie „Mein Kampf“ ist).

      Der ganze Versuch einer Analyse vom Antisemitismus im „Antifeminismus“ ist vor allem nichts wert, da er zuerst mal den generellen Antisemitismus der Linken untersuchen oder zumindest berücksichtigen müsste. Aber über diesen geht Stögner lieber hinweg, mit hintangestellten Pseudoeinlassungen wie am Ende der länglichen Fussnote 34:

      „Natürlich ist auch der zeitgenössische Feminismus nicht frei von Antisemitismus, insb. in Form von Antizionismus in seinen poststrukturalistischen Strömungen, vgl. bspw. aktuell Jared Samilow: ….. http://www.haaretz.com/jewish/the-jewish-thinker/.premium-1.694396. Da Hoffmann selbst antizionistische Aktivisten unterstützt (vgl. Fn. 36 u. 47), findet sich hierzu keine Kritik seinerseits.“

      Wahrscheinlich soll Stögners Aufsatz nur dazu diesen eben jene „antizionistische Aktivisten“ ihres eigenen feministischen Lagers runterzureden und auf die bösen „Maskus“ zu deflektieren. Dass sie die nach ihrem Masstäben „strukturell antisemitische“ Haaretz zitiert, ein ausserordentlich israelfeindliche Zeitung und das führende links-politisch-korrekte Blatt für den westlichen Antizionisten, ist an dieser Stelle bezeichnend.

      Meine „Lieblingsstelle“ im Text war übrigens der hier:

      „Arne Hoffmanns Einsatz gegen »Islamophobie« erscheint vor dem Hintergrund seiner Nähe sowohl zu antizionistischen und islamistischen Akteurinnen und Akteuren als auch zu solchen der Neuen Rechten als positiv gewandter »Islamneid« [52], dessen Breiviksche Ausprägung wiederum charakteristisch für den ihm gegenüberstehenden »Flügel« der antifeministischen Männerrechtsbewegung ist. [53]“

      Wenn linke Islam-Apologeten anderen „Islamneid“ vorwerfen…. Dieser Schenkelklopfer war schon das Lesen des ganzen Aufsatzes wert 😀
      Die Festestellung des folgenden Nebensatzes, dass dieser „Islamneid“ in der „Breivikschen Ausprägung“ dann als „charakteristisch“ für den rechten „Flügel“ der „Antifeministen“ sein soll, ist natürlich noch hanebüchener.

      Aber was für Ansichten soll man auch von jemandem erwarten…

      der Solanas Manifest als „Satire“ auffassen kann…

      von einem „Fortbestehen patriarchaler Strukturen“ ausgeht (6. Absatz)… und denen die Verantwortung für die „all die weniger schmeichelhaften Zuschreibungen über Männer und Männlichkeit“ zuschreibt, die „zumeist Produkte der bürgerlich-patriarchalen Gesellschaft und keineswegs feministische Erfindungen“ seien.

      Also wäre auch Solanas Schrift als Produkt des Patriarchats zu deuten, wenn sie nicht angeblich „Satire“ wäre! 😀

      Lächerlich auch die läppische Art und Weise der Unterscheidung von „regressiver“ und „emanzipatorischer“ „Kapitalismus-Kritik“. Als ginge der linke Antikapitalismus im Allgemeinen über jenes infantile Weltbild hinaus, welches hier als „regressiv“ bezeichnet wird und welches ganz besonders „regressiv“ und virulent im Feminismus seit den 70ern in Erscheinung tritt.

      • Hilf mir auf die Sprünge: handelt es sich um den Text eines Juden, der gegen die Verschwörungstheorie „Juden ruinieren funktionierende Gesellschaften“ antritt? Seine Verschwörungstheorie wäre dann, dass alle um ihn herum Verschwörungstheoretiker sind, sobald sie den Boden rationaler Kapitalismuskritik verlassen? Wenn ich diesen Boden verlasse, dann identifiziere ich instinktiv die Nachteile des Kapitalismus mit den konkreten jüdischen Personen, was zum Antisemitismus führt? Mein Antifeminismus ist das Ergebnis nicht-rationaler Kapitalismuskritik? Wenn das keine Verschwörungstheorie ist! Wie muss ich mich einordnen, wenn ich die meiste Zeit meines Lebens selbstständig war und kapitalistische Prozesse zu meinem Gunsten ausnutze? Liegt bei mir eine Ich-Spaltung vor? Der Verfasser scheint mir ziemlich dumm zu sein. Er sollte sich mit den Ergebnissen moderner Feminismuskritik vertraut machen. Wenn er davon raunt, Antifeministen würden „das Andere“, was das Weibliche sein soll, fürchten, dann bewegt er sich in einem küchenpsychologischen Begriffsrahmen, der Jahrzehnten überholt ist. Antifeministen fürchten nicht „das Andere“ des Männlichen und dessen Kastration, sondern sie fürchten die Dummheit der feministischen Ideologie, die „das Andere“ der Vernunft ist

        • @quellwerk
          „Hilf mir auf die Sprünge: handelt es sich um den Text eines Juden…“

          Wie kommst du auf diese Idee? Weil da auf dem Blog so ein paar hebräische Buchstaben stehen?

          „… der gegen die Verschwörungstheorie “Juden ruinieren funktionierende Gesellschaften” antritt?“

          Sicher nicht, denn den die Auswürfe gegen die „regressive Kapitalismuskritik“ sollen speziell auf „Antifeministen“ gemünzt werden. Hier benutzt der Autor ganz gewisse faktische Zusammenhänge wie Antisem./Antikapitalismus, Antisem./Misogynie, die dann salopp über die „Antifeministen“ gestülpt werden.

          „Seine Verschwörungstheorie wäre dann, dass alle um ihn herum Verschwörungstheoretiker sind, sobald sie den Boden rationaler Kapitalismuskritik verlassen? …..?“

          Das impliziert sie, weil die „regressive Kapitalismuskritik“ immer auch „strukturell“ antisemitisch sei und in der dementsprechenden Tadition stünde.
          Ganz peinlich an der ganzen Sache ist nur, dass eine Unzahl von Marxisten, Kommunisten und dergleichen „kritischen Linken“ seit jeher ganz *explizit* ausgesprochen antisemitische Agitation betrieben und ganz verstärkt seit den 1970ern. Da war auch der Feminismus immer vorneweg dabei.

          „Mein Antifeminismus ist das Ergebnis nicht-rationaler Kapitalismuskritik?“

          Und vor allem wegen Sexismus, Patriarchat, blah, blah natürlich….
          Der Feminismus ist zum überwiegendem Teil genau im Sinne des Autors „regressiv“ antikapitalistisch, noch nicht bemerkt?
          Der Kapitalismus wird *immer* als System des Patriarchats dargestellt und wie da vor allem die Frauen geknechtet werden sollen (auch mit der Bereitstellung von schikanöser Modevielfalt!). Besonders extrem wird das von der vom Autor offenbar geschätzen Solanas ausgedrückt, die darauf abhebt, dass der Kapitalismus vor allem ein System ist, überflüssige Arbeit zu schaffen, die nur für die Unterdrückung vor allem der Frau dient.

          „Wie muss ich mich einordnen, wenn ich die meiste Zeit meines Lebens selbstständig war und kapitalistische Prozesse zu meinem Gunsten ausnutze? Liegt bei mir eine Ich-Spaltung vor?“

          Nun, theoretisch könnte das schon sein :mrgreen:
          Denn alle diese selbsteingebildeten Salonmarxisten zB wissen durchaus den persönlichen Vorteil zu schätzen (als kommende Elite wissen sie ja um ihren Anspruch gleicher als gleich zu sein), der sich aus „Kapitalismus“ ergeben kann, aber geistig-ideologisch wäscht man sich durch grösstmögliche Distanzierung natürlich rein, wie beim mittelalterlichen Ablasshandel.

        • Danke für die Einschätzung. Meine Frage war ernsthaft gemeint.

          Die Motivlage erscheint mir sehr verworren. Ich denke, ich werde mich doch näher mit dem Text beschäftigen müssen, um den roten Faden zu finden. Wenn dieser Text eine Kritik des Antifeminismus sein soll und er explizit die irrationale Kapitalismuskritik als zentralen Anker nimmt, aber der Feminismus selbst Züge dieser Irrationalität aufweist, dann müsste der Autor Feminismuskritik betreiben. Er stellt sich aber gegen Kritiker der Feminismus. Daraus folgt, dass er den Feminismus nicht ernstnimmt, lediglich insofern, als ihm dieser als Bindeglied zur Kritik des „rückständigen Kapitalismuskritikers“ dient, der sich im Antifeministen niederschlagen soll. Nach dem Grundsatz: „der Feind des irrationalen Kapitalismuskritikers ist mein Freund.“
          Auf der anderen Seite ist der Autor meiner Einschätzung nach nur oberflächlich mit dem Feminismus vertraut. Er kennt sich auf der einen Seite mit dem poststrukturalistischen Feminismus aus, den er anti-jüdisch festlegt und sich dagegen positioniert. Auf der anderen Seite subsumiert er Kritik an Schwangerschaftsabbrüchen als Dämonisierung des Selbstbestimmungsrechts der Frau, was ihm eine Unkenntnis des Konzepts des Reproduktionsinteresses des Mannes bescheinigt. Auch seine Häme bzgl. der These eines Staatsfeminismus ist undifferenziert, weil sie nur angebracht wäre, wenn sich der Antifeminismus institutionalisiert hätte, nicht aber der Feminismus. Die Einsortierung von Scum als Satire zeigt den Widerspruch in der Bewertung von Feindbildern, die einmal strukturell:

          „Juden mit Selbstbestimmungsbestrebungen, sowie Frauen mit Selbstbestimmungsbestrebungen, die … beide historisch auf dem Weg in den Nationalsozialismus miteinander verschränkt worden sind, als »effeminierter Jude« bzw. »maskulinisierte Jüdin« wie als jüdisch verdorbene Frau und die es als Feindbilder nach wie vor zu demaskieren, zu kritisieren und zu bekämpfen gilt.“

          und das andere Mal ein Ausdruck von Witzigkeit sein sollen.

          Möglicherweise liegt hier eine antideutsche Haltung vor, die im Patriarchat als geglaubtes Desiderat des deutschen Antifeminismus das Deutsche prototypisch realisiert sieht und die differenzfeministische Ideologie als Hebel verwendet, um ein Wiedererwachen deutscher Ideologie zu verhindern.

        • „Danke für die Einschätzung. Meine Frage war ernsthaft gemeint.“

          Auch wenn es ernsthaft ist, neige ich ein bisschen zum Ulk. Macht einfachs Leben leichter. Und da du wohl kein „Antikapitalist“ bist, musste ich mal über solche Leutchen ein bisschen lästern.

          „Ich denke, ich werde mich doch näher mit dem Text beschäftigen müssen, um den roten Faden zu finden.“

          Der rote Faden ist einfach der, dass diese progressive Linke, wenigstens in Deutschland, meint, auch den Kampf gegen Antisemitismus irgendwie weiterführen zu müssen. Denn dieser ist ja schliesslich engstens mit der „postnationalsozialistischen Gesellschaft“ (auch so ein absurder Begriff auf dem Aufsatz oben, der Bände spricht) und dem daraus hervorgegangenen linken Antifaschismus verbunden. Das würde ja zu sehr auffallen, wenn man die Meinungen der linken Progressiven der englischsprachigen Welt einfach übernäme. Offene Fanke!

          „Wenn dieser Text eine Kritik des Antifeminismus sein soll und er explizit die irrationale Kapitalismuskritik als zentralen Anker nimmt, aber der Feminismus selbst Züge dieser Irrationalität aufweist, dann müsste der Autor Feminismuskritik betreiben.“

          Das wird ganz einfach ausgeblendet. Typischer Feministenstil, würd ich meinen.

          „Daraus folgt, dass er den Feminismus nicht ernstnimmt, lediglich insofern, als ihm dieser als Bindeglied zur Kritik des „rückständigen Kapitalismuskritikers“ dient ….“

          Die mutmassliche Autorin nimmt Feminismus sehr ernst, dies wird schon durch das Urteil über Solanas als „Satire“ geradezu bewiesen. Ausserdem glaubt sie an das „Patriarchat“, wie indirekt, aber eindeutig, rauskommt.

          Das mit der „regressiven K-Kritik“ wählt sie als Bindeglied, um „linken Antifem.“ mit „rechtem“ verbinden zu könnnen. Das ist wohl der rhetorische Höhepunkt des ganzen Stücks.

          „Auch seine Häme bzgl. der These eines Staatsfeminismus ist undifferenziert ….“

          Das ist ein billiges Zurückwerfen von dem Vorwurf die Idee des „Patriarchats“, also die zentrale Idee des Feminismus, sei eine Verschwörungstheorie. Daraus basteln die Feministinnen dann in bewährter kehr-einfach-den-Spiess-um Manier die angebliche VT zur Allgegenwart des Feminismus.

          Zu diesem Zitat aus dem Aufsatz noch:

          „Juden mit Selbstbestimmungsbestrebungen, sowie Frauen mit Selbstbestimmungsbestrebungen, die … beide historisch auf dem Weg in den Nationalsozialismus miteinander verschränkt worden sind …“

          Hier konstruiert sie was, frei erfunden, ganz nach dem Schema der marxistischen Klassenkampf-Solidarität.
          Dummerweise haben ihre Genossinnen genau jene „Juden mit Selbstbestimmungsbestrebungen“, also vor allem die Zionisten, als „Rassisten“, „Nazis“, „Rechtsextreme“ etc hingestellt und stellen sie nach wie vor so hin und solidarisieren sich mit allen, die sowas behaupten oder gar terroristisch gegen sie vorgehen.

        • Überhaupt reden sie, wenn sie „Antisemitismus“ problematisieren mit gespaltener Zunge. Man schaue sich nur an, wer die ganzen israelfeindlichen NGOs finanziert, die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) scheint da führend zu sein (neben Rosa Lux.):

          „HBS funds NGOs that are active in promoting the Boycotts, Divestment and Sanctions (BDS) movement, accuse Israel of “war crimes” “house demolitions,” “apartheid,” “cultural genocide,” and repeat age-old antisemitic blood libels.“

          http://www.ngo-monitor.org/article/heinrich_boll_stiftung_hbs_

          Diese ganzen Funding-Geflechte für „Antizionismus“ sind genau die gleichen Kandidaten, die auch immer Feminismus sich auf die Fahnen geschrieben haben.

        • Sehe ich auch so. Inkonsequenz wo man hinschaut.

          Ich lese gerade als zusammenfassende Ansicht des Autors mit dem unausprechlichen Namen:

          „Wer es nicht hinbekommt, die Probleme von Männern zu thematisieren, ohne sich dabei ausgerechnet den Feminismus als Feindbild und Wurzel des Übels zusammenzuspinnen, ist antifeministisch. Und Teil des Problems. Die Erosion starrer Geschlechterrollen und die Befreiung von den damit verbundenen Zwängen (auch der Männer!) ist wesentlich ein Verdienst der langjährigen Arbeit vieler Feministinnen und einiger Feministen.“

          Das Ausrufezeichen wirkt naiv und anbiedernd. Es scheint sich um eine Feministin zu handeln, wie du schon vermutet hast. Das ist wirklich eine unausgegorene Suppe, aus unterschiedlichen Motiven und Grundsätze zusammengebraut, aber offenbar nach dem anspruchslosen Geschmack der Autorin. Der obige Satz von ihr fordert die Thematisierung von Männerthemen erstens außerhalb des Feminismus, ohne sich mit ihm zu berühren. Gleichzeitig stellt er zweitens die glückliche Behandlung männerrechtlicher Themen als ein wesentliches „Verdienst der langjährigen Arbeit vieler Feministinnen und einiger Feministen“ fest. Woraus folgt: der Feminismus definiert und löst die Probleme von Männern. Eine andere Sicht würde die Probleme von Männern vergrößern. Wie nennt man so etwas? Kolonialisierung des Geistes? Die Textschreiberin ist in ihren Verschwörungstheorien verstrickt. Als Täterin.

          Danke für das Gespräch. Ich muss jetzt Essen machen. 🙂

    • WTF?
      Irgendwie sieht das danach aus, als ob der/die anonyme Autor/in Arne Hoffmann schlichtwegs ans Bein pinkeln will.

      Anonym auf jemanden namentlich losgehen ist intellektuell unlauter.

      Der Antisemitismusvorwurf gegen Arne beruht im wesentlichen auf seiner nicht näher spezifizierten Kapitalismuskritik, die nicht einmal belegt wird, sowie auf seiner Ablehnung der Beschneidung von Jungen (Der wohl ebenfalls hereinspielende Faktor, dass Arne gerne gegen Islamophobiker vorgeht, wird bezeichnenderweise nicht genannt). Ansonsten wird bei der Begründung, dass Antifeminismus = Antisemitismus auf die Reaktionäre Seite des Maskulinismus verwiesen, zu dem Arne jedoch gem. der Publikation gar nicht gehört.
      Es ist natürlich klar, dass sich im reaktionären Antifeminismus einiges an unappetitlichstem Zeugs angesammelt hat, und man durchaus sagen kann, dass einige dort ein Weltbild vertreten, welches Fremdenfeindlich, Frauenfeindlich und auch ansonsten ziemlich schwachsinnig ist.

      Dann nehme man ein Paar Interviews, in denen Arne die Anwendung der Antisemitismuskeule sowie das Vorgehen des Staates Israel gegen die Palästinenser kritisiert… Und fertig ist der Antisemitismusvorwurf.

      Sehr nett auch der Vorwurf, dass in seiner magisterarbeit „feministische Sprachkritik unberücksichtigt bleibe“
      GRÖHL
      <Heulmodus< der hat mich nicht beachtet

      Und dann wird im Zirkelschluss gezeigt, dass Antifeminismus Antisemitisch ist, weil Antifeminismus Antisemitisch ist.

      Was für ein Haufen pseudowissenschaftlicher Schwachsinn, eingebettet in einen Masse sprachlicher Holzwolle.

      Kopf –> Tischplatte –> Boing!

      LG
      Mike

    • „ob für die Fotos auf den wahlkampfplakaten immer der billigste Fotograf verpflichtet wurde“

      ein Fotograf ist kein Zauberkünstler oder Schönheitschirurg.

  5. Bevormundungs-Feminismus:

    Schweden vs. Polen: Sexismus-Debatte in der Handball-EM

    Ein Schatten liegt derzeit auf den Wettkämpfen der Handball-Europameisterschaft der Herren in Polen. Wird in den Sporthallen an der Weichsel etwa Sexismus propagiert?

    Tobias Karlsson, der Kapitän der schwedischen Mannschaft, legte diesen Verdacht nahe, als er den Auftritt polnischer Cheerleader in einer Pause gewahrte. Der 34-Jährige fühlt sich wohl in die USA der achtziger Jahre gebeamt: „In welchen Jahr befinden wir uns eigentlich?“

    [..]

    Karlsson hatte zweimal für Furore in Polens Medien gesorgt. Zum einen wegen seines Plans, die Regenbogenbinde zu zeigen. Der Schwede glaube, wir seien zurück geblieben und müssten erzogen werden, empörte sich das Boulevardblatt „Super Express“ Anfang Januar. Zum anderen, weil er die Cheerleader kritisierte.

    „Wir fühlen uns nicht als Sexobjekte“, so Aleksandra Wójcik von „Cheerleader Gdynia“, der bekanntesten Formation Polens. Die Sportlerin, die 2004 an den Olympischen Spielen in der Disziplin „Rhythmische Gymnastik“ teilnahm, verweist auf weitere prämierte Sportlerinnen, die den Cheerleadern angehören, und fordert, als Sportlerin von dem Handballer ernst genommen zu werden.

    [..]

    Die Frage, ob Polen aufgrund von Cheerleader-Einlagen bei Sportereignissen in Sachen Gleichberechtigung hintendran ist, scheint so noch nicht beantwortet. Schließlich gibt es in keinem Land Europas so viele Unternehmerinnen wie in Polen. Jede dritte Firma wird in Polen von einer Frau gegründet, auf der oberen Managementebene ist fast jede zweite Position weiblich besetzt. Dies spricht für einen hohen Gleichberechtigungsgrad beziehungsweise Selbstbewusstsein der Polinnen.

    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47193/1.html

    Ach wäre die Welt schön wenn jede/r das machen könnte was er/sie will…

    • „Die Frage, ob Polen aufgrund von Cheerleader-Einlagen bei Sportereignissen in Sachen Gleichberechtigung hintendran ist, scheint so noch nicht beantwortet. Schließlich gibt es in keinem Land Europas so viele Unternehmerinnen wie in Polen. Jede dritte Firma wird in Polen von einer Frau gegründet, auf der oberen Managementebene ist fast jede zweite Position weiblich besetzt. Dies spricht für einen hohen Gleichberechtigungsgrad beziehungsweise Selbstbewusstsein der Polinnen.“

      Wirklich bemerkenswert. Überall dort, wo der feminismus schwach ist, haben wir Belege für starke unabhängige und wirtschaftlich erfolgreich tätige frauen. Wirklich bemerkenswert.

      • Frauen, die was selber hinbekommen, sind ja auch „Old School“ Feministinnen: „Mädels, übernehmt Verantwortung für euch selbst. Wenn ihr Hilfe braucht, findet ihr sie an den Enden eurer beiden Arme. Zieht euer eigenes Ding durch! Qualifikation ist nicht von XX oder XY abhängig. Wenn irgendwer euch unqualifiziert wiederspricht, dann kann er euch mal gernhaben.“

        Mit dieser Art Feminismus kann ich übrigens sehr gut leben. Denn Männer, die was hinbekommen, denken da sehr ähnlich!

        Aus der Sicht der Rad(ab)Feminismusses ist das natürlich Abfall vom Glauben. Denn im Real (Nicht)existierenden Patriarchat ist es ja unmöglich, als Frau eigenständig Erfolg zu haben.

        LG
        Mike

      • Ich möchte nicht zynisch sein, aber ich bin gespannt, was beim Kölner Karneval passieren wird und was darauf für Artikel und Debatten folgen.

        Beim PC-Theater sind im Hintergrund die Kulissen eingestürzt und jeder hat’s gesehen.

        Vor dem Hintergrund, dass tatsächliche Opfer als Rassistinnen und Lügnerinnen beschimpft wurden und werden, von denselben, die sonst nach dem Defma-Prinzip subjektiv erlebte sexuelle Übergriffe betstrafen wollen und bedingungslose Parteilichkeit für mutmaßliche Opfer einfordern,wirkt das alles nicht mehr glaubwürdig.

        • „Beim PC-Theater sind im Hintergrund die Kulissen eingestürzt und jeder hat’s gesehen.“

          Schön beschrieben ^^

        • Der Moralische Offenbarungseid der Social Justice Warriors.

          Die Rad-Fems beziehen alles auf das Universelle Patriarchat, was zwar kompletter Schwachsinn ist, aber wenigstens halbwegs konsequent.

          LG
          Mike

        • .

          Beim PC-Theater sind im Hintergrund die Kulissen eingestürzt und jeder hat’s gesehen.

          Vor dem Hintergrund, dass tatsächliche Opfer als Rassistinnen und Lügnerinnen beschimpft wurden und werden, von denselben, die sonst nach dem Defma-Prinzip subjektiv erlebte sexuelle Übergriffe betstrafen wollen und bedingungslose Parteilichkeit für mutmaßliche Opfer einfordern,wirkt das alles nicht mehr glaubwürdig.

          Oh ja. Interessant ist ja auch der Fall um das 13-jährige Mädchen in Berlin.

          Erst wurde der Fall vorschnell von Rechten genutzt, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Dann gab die Polizei ein kleines Statement ab und inzwischen wird der Fall vor allem von SJW-Seite genutzt, um die Hetze und Lügen der Gegenseite zu demonstrieren.

          Was genau passiert ist, weiß keiner.

          Fakt ist wohl, dass ein 13-jähriges Mädchen 32 Stunden lang verschwunden war und zunächst mal angab, von mehreren Nordafrikanern festgehalten und vergewaltigt worden zu sein.
          Die Polizei sieht „keine Hinweise“, dass die Geschichte stimmt.
          Soweit, so gut.

          Wenn sich die Geschichte als Notlüge einer Ausreißerin entpuppt hat, ist es ja schon seltsam, dass Verwandte des Mädchens wütend durch die Stadt ziehen und auf Kundgebungen (mit NPD-Flaggen, sollte man dazusagen) auftreten. Russische Medien zeigen wütende, teilweise heulende Russen. Die Polizei habe dem Mädchen nicht glauben wollen.

          Keiner weiß wohl, was passiert ist. Aber es gibt gute Gründe, in beide Richtungen skeptisch zu sein.

          Verlogen ist hier aber doch wohl vor allem die Seite, die ständig behauptet Frauen und Mädchen würde von der Polizei nicht geglaubt, sie müssten sich qualvollen Verhören unterziehen und sähen IN DEN MEISTEN FÄLLEN von einer Anzeige ab.
          Genau diese Leute verwenden die gestoppten Ermittlungen nun als FAKT, der die „rechte Lügenpropaganda“ widerlegen würde.

          Vergewaltigungen sind ganz plötzlich wieder nur amtlich festgestellte. Nichts mehr mit „die Mehrzahl der Vergewaltiger kommt ohne Strafe oder gar Prozess davon“.

        • @ David

          „Verlogen ist hier aber doch wohl vor allem die Seite, die ständig behauptet Frauen und Mädchen würde von der Polizei nicht geglaubt, sie müssten sich qualvollen Verhören unterziehen und sähen IN DEN MEISTEN FÄLLEN von einer Anzeige ab.
          Genau diese Leute verwenden die gestoppten Ermittlungen nun als FAKT, der die “rechte Lügenpropaganda” widerlegen würde.

          Vergewaltigungen sind ganz plötzlich wieder nur amtlich festgestellte. Nichts mehr mit “die Mehrzahl der Vergewaltiger kommt ohne Strafe oder gar Prozess davon”.“

          Diesen Fall hatte ich dabei auch im Blick. Auf Twitter gibt es sogar „Dreilochstuten“-Witze aus dem SJW-Milieu (bezogen auf angeblich drei Orte, an denen das ganze stattgefunden haben soll), und das über ein 13-jähriges (!!!) Kind (!!!),

          (verlinke ich nicht, „13 jährige vergewaltigt katholische“ auf Twittersuche eingeben, schauen wer da ein „Like“ verteilt und in der Antwort auf den tweet findet sich die „Dreilochstute“)

          Da tun sich echt Abgründe auf, und das sage ich als jemand, der sich auch schon manchmal heimlich gefragt hat, vielleicht haben die SJWs ja ein bisschen recht, vielleicht bin ich manchmal auch ganz schön sexistisch, ohne es selbst zu merken.

          Von dem Glauben falle ich aber inzwischen echt ab, mit Blick auf solchen moralischen Abschaum.

          „Keiner weiß wohl, was passiert ist. Aber es gibt gute Gründe, in beide Richtungen skeptisch zu sein.“

          Dazu der Tagesspiegel inzwischen:

          „Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird wegen sexuellen Missbrauchs gegen mindestens eine namentlich bekannte Person ermittelt. Dem Vernehmen nach ist das Mädchen „in schlechte Kreise geraten“, sie habe dann der Polizei „verschiedene Versionen präsentiert, um ihr Verschwinden über Nacht zu erklären“. Nach Angaben der Justiz habe es einen „einvernehmlichen Sexualkontakt“ gegeben. Da das Mädchen noch nicht 14 ist, muss wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelt werden. “

          http://www.tagesspiegel.de/berlin/13-jaehrige-angeblich-entfuehrt-und-vergewaltigt-neonazis-und-russen-gemeinsame-demo-vor-dem-kanzleramt/12870386.html

          Vor dem Hintergrund wirkt die Version der Polizei mittlerweile unglaubwürdig, da sie impliziert hat, es habe nachweislich keinen Geschlechtsverkehr gegeben.

          Die Formulierung „keine Entführung“ und „keine Vergewaltigung“ ist zwar mehrdeutig, weil „keine Vergewaltigung“ im engeren Sinne zwar ein „aber möglicherweise sexueller Missbrauch“ erlaubt.

          Für juristische Laien ist der Unterschied zwischen „Vergewaltigung“ und „sexuellem Mißbrauch“ von Kindern eh kaum relevant und im feministischen Diskurs wird normalerweise „rape“ sehr extensiv gebraucht.

          Die Presse hat die Formulierung auch im Sinne von „völlig erfundene Geschichte“ berichtet, die Polizeipressestelle hätte da reagieren müssen, wenn der vorgeschobene „Schutz der Persönlichkeitsrechte des Mädchens“ wirklich von Interesse gewesen wäre.

          Man vergleiche Fall und Berichterstattung auch mal mit der Masterstudentin mit der Matratze in den USA (Sulkowicz) oder mit dem Kachelmann-Fall.

        • heftig…und danke für die Infos!

          Da wurde also wahrscheinlich ein 13-jähriges, sexuell nicht mündiges Kind missbraucht. Und der linke Mob (ich hätte auch nie gedacht, dass ich mit meinem linken Selbstverständnis das jemals so schreiben werde) triumphiert.
          Ekelhaft.

        • „Was genau passiert ist, weiß keiner.“

          Es wäre also gut, nicht zu spekulieren oder sich einer wie auch immer gearteten Mob-Mentalität anzuschließen.

        • „“Was genau passiert ist, weiß keiner.”

          Es wäre also gut, nicht zu spekulieren oder sich einer wie auch immer gearteten Mob-Mentalität anzuschließen.“

          Adrian, kann sein, dass ich dich falsch verstehe, aber ich habe Davids Kommentar insofern ergänzt, dass zumindest bekannt ist, dass die Staatsanwaltschaft wegen sexuellen Mißbrauchs des Kindes ermittelt und die Polizei zuvor versucht hat, den gegenteiligen Eindruck zu erwecken.

          Das ist schon mal außerhalb der Spekulation.

          Mob-Mentalität entsteht unter anderem, wenn Menschen den Eindruck haben, dass Dinge unter den Tisch gekehrt werden.

          Wann soll denn berichtet werden, wenn jemand rechtskräftig verurteilt ist?

          Du erinnerst mich gerade an einen Mitkommentator, der anlässlich der Anschläge von Paris u.a. mich aufgefordert hat, das Spekulieren über den Hintergrund des Anschlags zu unterlassen, weil „man wisse noch gar nichts“.

          Dabei wusste nur er „noch gar nichts“, da sich die Tagesschau et al. dazu entschieden, erst 6 Stunden später die „allahu akbar“ Rufe zu erwähnen, während ich durch France24 und BFMTV eben schon mehr wusste als „gar nichts“.

        • „Wann soll denn berichtet werden, wenn jemand rechtskräftig verurteilt ist?“

          Das wäre vielleicht gar keine so schlechte Idee.

          „wer spekuliert denn?“

          Vielleicht verstehe ich Euch falsch, aber was war die Intention, diese Geschichte hier zu erwähnen?

        • @ Adrian

          „Das wäre vielleicht gar keine so schlechte Idee.“

          Wenn du das extrapolierst, darfst du über gar nichts mehr berichten. DDR-Nostalgie? 😉

          „Vielleicht verstehe ich Euch falsch, aber was war die Intention, diese Geschichte hier zu erwähnen?“

          Wahrscheinlich, weil wir verkappte Nazis sind. Diese Frage wird mir übrigens in letzter Zeit häufig gestellt, und wohl nicht nur mir. Übrigens nur von Deutschen, nicht von Franzosen.

          WIr haben ja nur die Faktenlage geklärt, also eine Diskussionsgrundlage geschaffen.

          Ich wüsste nicht, wie man diskutieren sollte, wenn das Erwähnen von Fakten bereits unter Verdacht gestellt wird. Wenn die Fakten einseitig sein sollten, können sie ggf. ergänzt werden.

          Und unabhängig vom Wahrheitsgehalt des Falles, also ob eine Straftat begangen wurde und von wem, lässt sich feststellen, dass eine sehr merkwürdige Informationspolitik in diesem Fall von der Berliner Polizei verfolgt wurde (s.o.) und dass auf twitter und anderswo Netzfeministen Vergewaltigungswitze reißen oder zumindest liken über mutmaßlich mißbrauchte Kinder, wo doch bisher DEFMA gegolten hat.

        • @ Adrian

          „Vielleicht verstehe ich Euch falsch, aber was war die Intention, diese Geschichte hier zu erwähnen?“

          aber mal eine Gegenfrage: Was stört dich daran, dass die Geschichte hier erwähnt wird?

          Ist ja vom Thema des Blogs nicht abwegig und schlägt auch ziemliche Wellen, in meiner Stadt steht das auch in der Zeitung, mit der Behauptung, die Vergewaltigung sei erfunden, obwohl das offenbar durch die Aussage Staatsanwaltschaft, dass wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt wird, mittlerweile widerlegt ist.

        • Für juristische Laien ist der Unterschied zwischen “Vergewaltigung” und “sexuellem Mißbrauch” von Kindern eh kaum relevant und im feministischen Diskurs wird normalerweise “rape” sehr extensiv gebraucht.

          Naja, der fem. Diskurs hat sowieso ein rad ab. Natürlich ist das für den fem. Diskurs eine Vergewaltigung, er ist stark geprägt vom US-Diskurs und dort nennt man sowas „statutory rape“. Wenn man „jede nicht einverständliche sexuell bestimmte Handlung“ als „Vergewaltigung“ framt dann ist eben eine sex. bestimmte Handlung mit einer nicht zustimmungsberecchtigten Person eine „Vergewaltigung“. Es ist die Intention des fem. Diskurses, die Begrenzung des Mißbrauchstatbestandes auf Kinder/Behinderte/Widerstandsunfähige Personen aufzuheben und auf erwachsene Frauen auszudehnen – um das ganze dann mit dem tradierten Unrechtsempfinden einer Vergewaltigung aufzuladen.

          Das „Volksempfinden“ ist da wohl ganz klar wesentlich differenzierter: Unter einer Vergewaltigung versteht es ziemlich genau die gewaltsame Überwindung eines entgegenstehenden Willens. Dementsprehend hoch ist auch das Unrechtsempfinden. Der sex. Mißbrauch einer 13-Jährigen ist zwar auch mit Unrechtsempfiden aufgeladen, aber wenn die 13-Jährige „frühreif“ ist und den Sex wollte hat ist das eher ein „das macht man aber trotzdem nicht, das könnte dem Kind schaden“ als ein „das ist ein Sexmonster!“

          Derjenige, der eine 13-Jährige mit Gewalt, dazu noch gemeinschaftlich mit anderen Tätern, zu Sex zwingt wird wohl so ziemlich mit dem Maximum an Unrechtsempfinden bedacht.

          Insofern ist es für das „Volksempfinden“ absolut kein irrelevantes Detail, dass die 13-Jährige nicht von mehreren vergewaltigt, sondern offenbar von einem sexuell mißbraucht wurde. Und wenn von der 13-Jährigen auch noch eine gewisse Initiative ausging, wird das „Volksempfinden“ das als stark strafmildernd empfinden.

          Es ist im übrigen auch gar nicht so selten, dass 13-Jährige ausbüchsen und sich auf sexuelle Eskapaden mit Erwachsenen einlassen.

        • @ Nick

          Ich kann nur noch mal darauf verweisen, was ich oben bereits hinsichtlich der – vorsichtig ausgedrückt – merkwürdigen, missverständlichen Aussage der Polizei und der aus dem Missverständnis, es handle sich um einen komplett erfundenen Vorfall, folgenden Attacken von SJW-Twitterern – die ja eigentlich Definitionshoheit für das angebliche oder tatsächliche Opfer fordern – auf ein 13-jähriges Kind geschrieben habe.

          Der erste Kommentator unter dem aktuellen Tagesspiegel-Artikel bringt es ungefähr auf den Punkt, was ich über den Fall denke:

          „Seltsam
          Am 18. Januar schrieb Herr Pfaffenzeller vom Tsp noch, seiner Sache anscheinend völlig sicher:

          Erfundener Vergewaltigungsfall in Berlin-Mahlsdorf
          Lügengeschichte versetzt Netz in Aufruhr

          (Hervorhebungen von mir)

          Heute schreibt der Tsp dagegen:

          Es gab wohl schon lange keinen Fall mehr, in dem derart unklar ist, was die Wahrheit ist.

          So sicher ist sich der Tsp dann anscheinend doch nicht mehr. Inzwischen musste die Staatsanwaltschaft mindestens einen Mißbrauchsfall zugeben. “

          http://www.tagesspiegel.de/berlin/13-jaehrige-angeblich-entfuehrt-und-vergewaltigt-neonazis-und-russen-gemeinsame-demo-vor-dem-kanzleramt/12870386.html

          Mich hat dann auch etwas unangenehm überrascht, dass Adrian für Meinungszensur im DDR-Stil eintritt.

          Daher Danke an dich, dass du mit Argumenten statt Schweigegeboten kommst. Dein Szenario ist durchaus denkbar.

        • Udo Vetter äußert sich auf dem lawblog zu dem Fall

          „[…] Stattdessen sollten die Ermittler vielleicht mal klipp und klar kommunizieren, dass es sich selbst bei einem unterstellten Einverständnis der 13-Jährigen um eine durchaus schwere Straftat handelt, die schon im Grundtatbestand mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bestraft wird (§ 176 StGB). […]

          Die Ermittler werden sich auch fragen lassen müssen, wieso sie zum jetzigen Zeitpunkt eine Vergewaltigung (§ 177 StGB) ausschließen. Allein der Umstand, dass eine ärztliche Untersuchung keine Gewaltspuren ergibt, schließt Gewalt ja nicht unbedingt aus. Eine Drohung mit „gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben“ hinterlässt ohnehin keine Spuren. Und dann gibt es ja noch die Tatbestandsalternative des Ausnützens einer schutzlosen Lage. […]

          Das von der russischen Regierung geäußerte Unbehagen hat also schon etwas mehr Substanz als eine bloße Verwirrung über den Unterschied zwischen Vergewaltigung und Kindesmissbrauch. Die Fragen aus Russland sind jedenfalls mehr als Propaganda. “

          http://www.lawblog.de/index.php/archives/2016/01/26/nur-ein-kind-in-falschen-kreisen/

    • Bisher höchstbewerteter Kommentar bei reddit dazu:

      „Basically, the plaintiffs were suggesting that those who are accused of a crime and who protest their innocence are calling their accusers liars and are therefore making a defamatory statement.

      In other words, simply for stating that there was another side to the story, the plaintiffs believed he should have been held liable for monetary damages.

      It is already expensive to defend yourself from accusations. These women wanted to set a precedent that would have allowed accusers to bankrupt the accused before any trial even takes place, thus depriving them of any hope of justice. It was rightly struck down.“

      Also die Frau hatte allen Ernstes behauptet, daß wenn ein Mann sich gegen einen Vergewaltigungsvorwurf wehrt, daß das eine Diffamierung als „Lügnerin“ sei, was Rufschädigung sei und daß er deshalb ihr Entschädigung zahlen müsse weil ihre Gefühle dadurch ganz schlimm verletzt seien.

    • 25.000 Kinder – pro Quartal! 99% ohne medizinische/kriminelle Indikation. Lifestyle.
      1 Mio. in zehn Jahren, die wir dringend brauchen.

      Als, ich sehe schon einen gewissen Sinn im grundsätzlichen Abtreibungsverbot.

  6. Déjà vu:

    Schwedische Männer sind wegen der aktuellen Debatte aufgebracht. In den sozialen Medien sagen viele, dass sie unfair herausgehoben werden – und vor allem nicht mit Männern in Verbindung gebracht werden wollen, die Gruppenvergewaltigungen begehen.

    Die folgenden Zitate sind eine Stichprobe aus Medien-Einträgen und Kommentaren:

    Conrad: „Es macht mich wütend, dass Feministinnen behaupten ich würde mich wie diese Barbaren verhalten, einfach nur, weil wir zum selben Geschlecht gehören.“

    Fredrik: „Ich bin nicht leicht vor den Kopf gestoßen, aber ich bin angepisst, traurig und beleidigt, dass ich mit einem anderen Mann als potenzieller Vergewaltiger zusammengeworfen werde. Ich habe mich fast mit einigen meiner weiblichen Freunde verkracht, nachdem sie Männer auf Facebook gedrängt haben „miteinander zu reden“, um zukünftige Vergewaltigungen zu verhindern. Was zur Hölle? Glauben Frauen, dass normale Männer mit ihren Freunden über so etwas reden? Würde ich jemanden kennen, der eine Vergewaltigung begangen hat, würde dieser Bastard sofort bei der Polizei angezeigt werden und hätte dann kein soziales Netzwerk mehr.“

    Jan: „Ich will nicht mit diesen unzivilisierten Menschenfressern gleich gesetzt werden. Sehr beleidigend, dass feministische Schreiberinnen mit dem Finger wegen etwas, das sehr wenige getan haben, auf eine gesamte Gruppe zeigen. Das nennt man kollektive Bestrafung.“

    Willy: „Wenn man den Argumenten der feministischen Debattierer zu den Vergewaltigungsangriffen glauben soll, gibt es nur eine Lösung: Rottet alle Männer aus.“

    Lorentz: „Die Gleichsetzung mit schwedischen Männern ist niederträchtig und grotesk.“

    Johan: „Schwedische Feministinnen leben in einem der am stärksten gendergleichen Länder der Welt. Diese Balance kippt gerade und schwedische Frauen sind auf der Straße nicht mehr sicher. Wofür kämpfen also die Feministinnen? Die Ansichten der Frauen? Nein, sie versuchen auf die furchtsamen, gleichen schwedischen Männer einzutreten. Reden wir mal von Verleugnung und Feigheit.“

    Tommy: „Das ist offensichtlich ein Problem, das wir in der Vergangenheit gehabt hatten, von dem uns gute Erziehung und Geschlechtergleichheit uns befreit haben. Aber zunehmende Immigration, zumeist durch muslimische Männer, schickt uns nicht auf Null zurück, sondern auf minus 500.“

    Mathias: Ich bin dazu erzogen worden Frauen zu respektieren. Ich würde nie eine Hand an eine Frau legen und sie vergewaltigen. Das ist in meiner Seele verwurzelt. Es ist unsere Aufgabe als Männer unsere Frauen vor der Bedrohung zu schützen, der sie ausgesetzt sind.“

    http://de.gatestoneinstitute.org/7286/schweden-afghanen-vergewaltigung

    In jedem westlichen Land dasselbe und immer wieder falsch. Die Feministinnen wollen lieber weiß Männer hassen. Möglicherweise weil sie wissen das diese sich nicht wirklich wehren werden. Noch.

    Naja, möglicherweise läufen das nun europaweit wie mit dem Aufschrei. Die Feminismus-unbelasteten Leute fangen an da mal einen genauerer Blick drauf zu werden und deren Bullshot-O-Meter schlägt dabei bis in den roten Bereich aus.

      • Das ist mal wieder eine Interpretation zum Davonlaufen.
        Die verlinkte Statistik sagt, dass 77% aller Vergewaltigungen durch Ausländer verübt werden. (Hierbei ist auch die diesbezüglich intressante Rechtslage in Schweden mit einzubeziehen) Eine andere verlinkte sagt btw, dass es „nur“ 62 % sind…
        UND ausserdem ist die Verurteilungsquote nicht gerade doll irgendwo so bei 15 %
        (Wie war das mit der Unschuldsvermutung, meine Herrn? Was man für sich selbst in Anspruch nimmt, gilt für ALLE Menschen)

        Danach etwas Rechnerische Bullshit-Science und schon werden 77% aller Vergewaltigungen in Schweden von Muslimen begangen.
        Kopf –> Tischplatte –> Boing!
        Das ist schlicht unlauter.
        Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

        Falsche (Pardon, „Geschöpfte“) Daten schwächen auf Dauer die eigene Position. Aber bei der Quelle ja auch nicht anders zu erwarten.

        • Wenn Du exakte Daten über Vergewaltigungen in Schweden hast, dann mal her damit!

          Wie gesagt exakte Daten, die nicht Dunkelforschung sind.

          Und dann noch bitte Daten über Ausländer und Schweden!

          Wir alle stochern nur in Dunklem, nur wenn es um Übergriffe von offensichtlich Ausländern geht, werden Inländer beschipft, die nichts mit dem Fall zu schaffen haben – in Köln waren keine deutschen Belästiger, mag gefallen oder nicht, ist aber so. – Was bitte soll das, die schwedischen Weicheier, aka Männer, zu beschimpfen? Will man die Gesellschaft spalten? Offensichtlich und ich hoffe inzwischen, daß dies endlich klappt!

        • Der Anstieg der Crime und Rape Rate ist in Schweden so ziemlich in Sync mit dem Anstieg der Immigration.

          Und letzterer wird fast Ausschliesslich durch Migration aus arabischen und Nordafrikanischen Staaten gespeißt.

          Nimmt man hinzu, dass vorher die Rape Rates zurückgingen, deutet eigentlich alles daraufhin wer es hier ist.

          Auch das in Schweden diese Zunahmen durch Leute aus nicht näherer Bekanntschaft gespeist werden, was gerade im Fall von Rape gewöhnlich nicht der Fall ist.

          Ein ähnliches Muster hat sich auch in GB ausgebildet.

          Und hier wird es wohl auch diesen Verlauf nehmen.

        • „ausserdem ist die Verurteilungsquote nicht gerade doll irgendwo so bei 15 %
          (Wie war das mit der Unschuldsvermutung, meine Herrn? Was man für sich selbst in Anspruch nimmt, gilt für ALLE Menschen)“

          Ach, dann werden die aus rassistischen Gründen angezeigt? Muss doch einen Grund geben warum deutlich mehr Muslime angezeigt werden, wie Schweden.

          Mir geht es im übrigen auch nicht darum Muslime als irgendwie böse darzustellen, sondern darum das die linken Politiker und Medien zusammen mit den Feministinnen auch in Schweden versuchen eine Realität zu zeichnen nach der der weiße Schwede genau das gleiche Verhalten gegenüber Frauen zeigt wie der vor wenigen Jahren nach Schweden immigrierte Einwanderer. Du kannst deinen Kopf von mir aus noch den ganzen Tag auf den Tisch hauen, aber das stimmt für den männlichen Schweden nicht, genausowenig wie es für den weißen deutschen Mann stimmt.

        • „Ach, dann werden die aus rassistischen Gründen angezeigt?“

          Ist das auszuschließen? Es ist z. B. relativ wahrscheinlich, dass einige Anzeigen zu Köln Fake sind. Das ergibt sich ganz einfach aus der Dynamik der Vorfälle.

          „das die linken Politiker und Medien zusammen mit den Feministinnen auch in Schweden versuchen eine Realität zu zeichnen nach der der weiße Schwede genau das gleiche Verhalten gegenüber Frauen zeigt wie der vor wenigen Jahren nach Schweden immigrierte Einwanderer.“

          Das ist nun wirklich erstaunlich. Die gleichen Leute, die jedwedes Verhalten von Menschen auf Sozialisation zurückführen, wollen einem ernsthaft weismachen, die Sozialisation eines Mannes in Nordafrika/Naher Osten sei dieselbe wie in Schweden. Vor allem in Bezug auf Frauen, Gewalt und Sexualität. Absurd.

        • „Das ist nun wirklich erstaunlich. Die gleichen Leute, die jedwedes Verhalten von Menschen auf Sozialisation zurückführen, wollen einem ernsthaft weismachen, die Sozialisation eines Mannes in Nordafrika/Naher Osten sei dieselbe wie in Schweden. Vor allem in Bezug auf Frauen, Gewalt und Sexualität. Absurd.“

          Wenn die so weitermachen, werden die sich noch wundern wie sie zu geziemender Kleidung, bis hin zum Kopftuch, sozialisiert werden … 🙂

        • Wie wir aus der Plattentektonik wissen, entladen sich aufgestaute Spannungen in Erdbeben. Im Moment werden gerade enorme Spannungen im Bereich Flüchtlingspolitik, feministisches Männerbashing, universitäre Bildungserosion aufgebaut. Mal schauen, wann und wie sich das entlädt.

        • @adrian
          „Die gleichen Leute, die jedwedes Verhalten von Menschen auf Sozialisation zurückführen, wollen einem ernsthaft weismachen, die Sozialisation eines Mannes in Nordafrika/Naher Osten sei dieselbe wie in Schweden. Vor allem in Bezug auf Frauen, Gewalt und Sexualität. Absurd.“

          Daran sieht man ja deutlich, dass sie lügen und ihre Theorien zur „Sozialisierung“ nur ganz selektiv anwenden wollen, sofern es ihnen in den *antiwestlichen* Kram passt.

        • @ ddbz:

          „Nie, denn selbst Männer wählen feministische Parteien.

          Parteien die ganz offen Männerentrechtung fordern und betreiben.“

          Noch, aber ich denke, der Wind beginnt zu drehen. Alternative Parteien wie UKIP oder der Front National in Frankreich (Le Pen als Präsidentin?) werden immer stärker, die Medien berichteten nicht mehr nur rein feministisch und die Feministinnen bekommen immer mehr Gegenwind. Die breite Bevölkerung sieht sich nicht mehr so ganz toll vertreten durch die Regierungen.

        • „In 1975, the Swedish parliament unanimously decided to change the former homogeneous Sweden into a multicultural country. Forty years later the dramatic consequences of this experiment emerge: violent crime has increased by 300%.

          If one looks at the number of rapes, however, the increase is even worse. In 1975, 421 rapes were reported to the police; in 2014, it was 6620. That is an increase of 1472%.“

          http://www.gatestoneinstitute.org/5195/sweden-rape

        • „Allerorten werden wahlweise verharmlosende „Antanztricks“ von Taschendieben oder die Vergleiche mit dem Kölner Karneval oder dem Oktoberfest bemüht, wo sich angeblich nichts anderes jährlich abspielt, aber angeblich unterschlagen wird, weil es sich bei den Tätern ja bloß um deutsche weiße Männer handelt. Da hilft es auch nicht, wenn die Münchner Polizei Fakten dagegen hält. Beim letzten Oktoberfest mit seinen über 5 Millionen Besuchern kam es zu 20 Anzeigen wegen sexuellen Übergriffen, das schafften die Täter von Köln in einer halben Stunde mit nur 1.000 Mann. Aber wir wollen die Verblendeten nicht mit Fakten belästigen, schließlich wollen diese die „Rape Culture“ des deutschen Mannes endlich tabulos diskutieren.“

          http://wirtschaftswunder.at/2016/01/15/die-boesen-weissen-deutschen/

          Ich frage mich wirklich ob es den Linken wirklich um Hilfe für die Opfer geht oder ob es ihnen wichtiger ist ihrem selbstgewählten Feindbild ein

          http://gifsec.com/wp-content/uploads/GIF/2014/03/Shame-on-you-GIFS.gif?gs=a

          an den Kopf zu knallen, damit diese Abitte leisten und eine möglich Schlechterbehandlung eher über sich ergehen lassen.

        • Etwas Vergewaltigungs-Statistik aus der Schweiz:

          2014 Total Schweizer Beschuldigter: 179
          Total ausländische Beschuldigte: 284

          Ausländeranteil: 24.3%

        • Die Schweiz hat schon immer einen hohen Ausländeranteil gehabt.

          Nur waren das meist keine ungebildeten männlichen Muslime. Im Gegenteil, eher beruflich erfolgreiche, Unternehmer, Schriftsteller, der ganze UN Apparat, …

          Neuerdings haben die auch intensiven Massenzustrom, weniger als die Europäer aber doch auch.

          Wäre jetzt interessant ob die erhöhte Zahl erst kürzlich gegenüber Einheimischen zustande gekommen ist.

        • Stimmt nicht ganz, Pantherle. Zu einem großen Teil waren es italienische Gastarbeiter aus Italien, Tamilen und viele andere und ein paar waren dann auch Unternehmer, Schriftsteller und FIFA-Funktionäre.

        • Na ja.

          Würde dann die erhöhte Zahl erklären.

          Bei solch kleinen Ländern reicht natürlich schon relativ geringere, aber dennoch relativ gesehen intensive Immigration aus, um hohe Ausländeranteile zu erzeugen.

        • Hach ja, da sagen ja doch noch Leute was dazu:
          @Buchstabenzähler: ich habe keine besseren Zahlen. Aber um sinnvolle Aussagen zu machen, braucht man bessere Zahlen! Solange diese nicht existieren, heisst das prinzip GIGA: Garbage in, Garbage out.

          @ petpanther: dazu hast Du natürlich Zahlen. oder etwa nicht…

          @ Matze: Menschen werden aus unterschiedlichsten Gründen angezeigt. Und zu dem Anstieg der Vergewaltigungzahlen in S: Da spielen sicher verschiedene Faktoren herein. Unter anderem die sehr weite Fassung des Vergewaltigungsbegriffes in Schweden, sowie eine stark erhöhte Anzeigebereitschaft.

          Ko0rrelation =| Kausalität… oder ich beweise dir so einiges… z.B. dass Kopfläuse Fieber senken können…

    • “ In den sozialen Medien sagen viele, dass sie unfair herausgehoben werden – und vor allem nicht mit Männern in Verbindung gebracht werden wollen, die Gruppenvergewaltigungen begehen.“

      – Die Wizo-Krause-Strategie eben. Da die edlen Wilden die Edle-Wilde-Theorie krachend widerlegen, wird praktischerweise auf die ganze bösartige Männlichkeit umgelenkt.
      Wer differenzieren will, wird schnell „rassistisch“ gemacht“

      Um Roß und Reiter nicht nennen zu müssen, werden dann WHM für die Verbrechen der MoC verantwortlich gemacht.

      http://www.danisch.de/blog/2016/01/07/die-heuchler-vom-zdf-heute-journal/

  7. Die abnehmende Lust von Frauen in Beziehungen tauchte zuletzt immer mal wieder in den Kommentaren auf. Hier ist Rollo zu einer der Ursachen:

    „One of the reasons sexual frequency declines for women after a romantic commitment is that the urgency of sex that was necessary prior to the commitment is replaced with the agency of sex being a reward / reinforcer within that LTR. In single, uncommitted, non-exclusive life, sex, while being very enjoyable, becomes a proving ground for most women. In essence, it’s the free samples before the buy, and its urgency is fueled not only by (hopefully) genuine attraction, but also the at least subconscious knowing that she is in a sexual marketplace of competition. It’s one of the few times in life when a woman must qualify for a man’s approval.“

    „This then is the contrast for committed sexual interaction. The dynamic now shifts from qualification sex to utility sex. Now before anyone jumps to conclusions, yes, sex is still enjoyable, it can still be passionate, and she can definitely want it, but the impetus shifts. Sex is now a tool. In her uncommitted sex life it was a tool for qualification; in her LTR life it’s a tool for compliance.“

    Was also tun?

    „You must find ways to, subtly, return back to the state of competition anxiety she had in the beginning. I emphasize subtly, because, as with most everything else female, doing so overtly will be met with hostility, resentment and at best, obligated compliance.“

    „What is needed is incremental reassertion of yourself as the primary AND that her sexual agency, while still welcomed, is not a motivator for your own decisions.“

    http://therationalmale.com/2011/09/13/rewriting-the-rules/

  8. Feministinnen hassen Männer nicht.

    Listen and believe!

    • Genau, Romantik ist eine Erfindung der Männer, damit Frauen paarungsbereit sind.
      Biologie gibt es nicht, Gefühle sind eine soziale Konstruktion.

      Wieso hat Penny dann Schmetterlinge im Bauch?
      Wieso verlieben sich lesbische Frauen?
      Wieso schwule Männer?
      Gibt es Gene?
      Ist der Mensch ein Lebewesen?
      Ist Evolution real?

      Könnte es sein, daß Penny dumm ist und nur Unfug erzählt?

    • Die Vorstellung, dass in erster Linie die Frau emotionale Arbeit mit dem Mann hat widerspricht dermaßen konsequent meinen Erfahrungen, dass ich mich jedes Mal frage, wie jemand so was behaupten kann, ohne rot zu werden.

      Aber es gibt ja auch die Möglichkeit, dass meine Erfahrungen (Er hört ihr stundenlang zu, streckenweise lediglich aus einer Art Gefühl von Verpflichtung, behält aber seine Sachen für sich, da sie ja eh schon so viel Probleme hat) nicht repräsentativ sind.

      Wie ist es denn hier bei den Männern, die eine dauerhafte Partnerin haben? Verbringt ihr mehr Zeit damit, dass sie erzählen ihren Alltag verarbeitet oder damit, dass ihr erzählend euren Alltag verarbeitet?

      • Deiner Erfahrung schließe ich mich an. Aber ich vermute, sie meint mit „emotional labor“ eher „als Liebesobjekt zur Verfügung stehen und dabei leidlich freundlich sein“.

        • Wie jetzt, du hast Langzeitbeziehungen? Wofür das denn? Und lässt dich dabei noch so erbärmlich betaisieren, hörst stundenlang zu?
          Jetzt bin ich aber enttäuscht. Ich dachte mit PU wäre das kein Problem mehr und die Frauen sind dann dauergeil vor Angst, von ihrem Alpha-Imitat verlassen zu werden.

        • Naja, wie mir meine promovierte Psychologin hier neulich eröffnete, braucht sie als Frau einen Mann, der ihr die Welt erklärt. Insbesondere auch ihre eigenen Gefühle. Für mich war das keine neue Erkenntnis. Was meinst Du, wo all meine „Küchenpsychologie“ herkommt?

          Aber in Deinem Fall macht mir all dieser Hass wirklich Sorgen. „PUA-Hate“ war die Heimat von Elliott Rodgers, erinnerst Du Dich? Gib uns bitte ein Zeichen, bevor was Schlimmes passiert, ja? Dieser Hass ist hormonell bedingt und kommt von blauen Eiern. Hast Du es mal mit Masturbation probiert? Liebe Deinen Schwanz!

        • Auch ad hominem will gelernt sein, du Sensibelchen. ^^

          Aber gibt nicht auf, auch ich hab wunde Punkte. Einfach weitersuchen 😉

        • Ich bin noch unschlüssig ob Du wirklich an PUA-Hate leidest, wie Christian meinte oder ob Du einfach nur einen Narren an mir gefressen hast? Es schmeichelt mir ja, keine Frage. Aber so nötig habe ich es nicht.

      • Naja, Männer sind doch gefühllose Roboter, die nie über ihre Gefühle reden. Von daher können es doch nur Frauen sein, die sich die Gefühlsprobleme von anderen anhören.

        Das klingt jetzt vielleicht etwas widersprüchlich, aber

        Listen and believe! ^^

      • keine Sorge, du bist völlig normal. 😉

        Ich erlebe das in meinem Bekannten- wie auch Patientenkreis nahezu nie anders. Es wird zumindest hauptsächlich IHR (Arbeits-)Alltag besprochen, fast ausschließlich wiederum IHRE Probleme, Unsicherheiten, Ängste, Sorgen (Vorsicht, hier einen Ausgleich schaffen zu wollen, dürfte meist schwer ins Auge gehen!).

        Sollte mann ihr allerdings nicht übel nehmen, sondern schlicht als serienmäßige Grundausstattung akzeptieren.

        Die wirkliche „emotionale Arbeit“ besteht aber darin, all die Projektionen, plötzlichen Stimmungswechsel, Wutanfälle und sonstiges Drama aufzufangen, auszugleichen, zu erden, sprich: IHRE Emotionen zu regulieren.
        Das macht für den Mann, vor allem die weniger Dauerstress-Resistenten, wahrscheinlich durchaus das eine oder andere Jahr des Life expectancy gaps aus.

        Habe schon einige Studien und Vorträge gesehen, die dies nahe legen (beziffern kann man es sicher nicht so leicht).

        Man kann das schon lernen. „emotionale Arbeit“ bleibt es aber allemal.

        Mann kann es aber durchaus anders haben, wie eine kleine Subgruppe zeigt: selbstunsicher/dependente Frauen mit Verlustängsten. Allerdings sind die meist eher wenig attraktiv.
        Dann doch lieber das Standard-Modell mit all seinen Macken.
        Die hat mann ja selbst auch, meist in nicht geringerem Maß.

        Oder Single bleiben. Oder schwul werden.

      • Wird der Begriff „emotionale Arbeit“ von Frauen nicht als Euphemismus verwendet, um die Dressur und Erziehung der von ihr eingefangenen Männchen zu beschreiben?

        Man ist ja schon fast geneigt, dies als Arbeit zu bezeichnen… 😉

      • Gerade eben beobachtet:

        Meine Oma, also die Mutter meines Vaters, hat vor paar Tagen einen Tumor innerhalb ihrer Gebärmutter diagnostiziert bekommen. Er scheint aggressiv zu sein, sie ist jetzt auf Untersuchungen, mein Vater ist deshalb selbst ziemlich aufgeregt und man sieht es ihm förmlich an, dass es ihn emotional mitnimmt. Er hatte zwar nie ein besonders gutes Verhältnis zu ihr, jedoch ist und war meine Oma immerhin seine leibliche Mutter, weshalb er nicht einfach mal so behaupten kann, dass sie ihm vollkommen am Arsch vorbei gehen würde.

        Was macht meine Mutter?

        Labert ihn die letzten zwei, drei Tage durchwegs mit ihren Problemen auf der Arbeit zu. Wie dumm bestimmte Mitarbeiter, Vorgesetzte und ihre Kunden seien, dass sie nicht mehr weiter weiß und wie sie mit so einem Druck umgehen soll. Ich habe ihr oft zugehört und festgestellt, dass das oftmals hausgemachte Probleme sind und sie, mit einer etwas stärkeren „Mir scheiß egal“-Haltung, die ein oder andere Stresssituation beseitigen könnte.

        Nun ist also mein Vater der, der sich ihre Probleme anhören muss. Nicht, dass sie in dieser Situation aus Respekt ihm und seinen Gefühlen gegenüber sich einfach mit ihrer besten Freundin trifft und das ihr mitteilt, so muss mein Vater jetzt als emotionaler Steigbügel dienen, vollkommen wurscht, dass er gerade einer der größeren Stressereignisse im Leben eines Menschen durchmacht (das womögliche Ableben eines Familienmitglieds). Genauso scheint sie anscheinend keine Anstalten zu machen ihm ein offenes Ohr anzubieten.

        Ich versuche in dieser Situation jetzt für ihn da zu sein. Das Verhalten meiner Mutter finde ich sehr egoistisch. Für das angeblich „sozialere/empathischere Geschlecht“ ein katastrophales Beispiel.

      • Schon passiert. Beim #GiveYourMoneytoWomen-Hashtag ging es genau darum:

        „Women were banding together to demand payment for all the emotional work we do that goes completely unpaid—the exhausting work of being a tolerant, gentle, nurturing, listening woman in our relationships with men, at all times. Women put up with a lot of bullshit, and we have a science-backed term for it: Emotional labor. And as with any kind of labor, women are now ready and eager to get paid.“

        http://www.vice.com/read/give-your-money-to-women-its-simple-284

        „The specific hashtag developed when I went to go visit Yeoshin, and being in person with her to discuss the exploitation of women on a broad spectrum. This came in the days following anger at the “wife bonus,” and we just started talking about all types of uncompensated labors, in the form of sexual labor, emotional labor, physical labor, educational labor [particularly what we’ve provided in a number of ways digitally], all of this is without monetary return. It was a Friday and I decided that men didn’t need to recommend us for a #FollowFriday, they needed to demonstrate their appreciation by making a payment to our PayPal accounts. “Give your money to women” was explicitly said out loud and we agreed that needed to be the hashtag. “Put up your PayPals, ladies!!!” followed as the initial tweet, and then it just exploded.“

        https://modelviewculture.com/pieces/giveyourmoneytowomen-the-end-game-of-capitalism

      • Ich meine, irgendeine Irre hat das tatsächlich schon gefordert. Natürlich in einer Zeitungskolumne, dieser „Journalismus“ füllt so manche Blätter heute.

        Beachte auch dies, die werden das bestimmt auch noch fordern:

        http://care-revolution.org/

        „Langfristig streben wir neue Modelle von Sorge-Beziehungen und eine Care-Ökonomie an, die nicht Profitmaximierung, sondern die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum stellt ….“

        Bläht das BIP, so dass diese Ökonomisierung vielleicht sogar als Option gesehen wird.

        Natürlich ganz ähnlich und parallel dazu auch die Kampagne mit dem „bedingungslosen Grundeinkommen“.

  9. Welchen Einfluß haben Frauen auf die politische Kultur eines Landes?
    Ändert sich grundlegend etwas, wenn Frauen gleichberechtigt wählen und mitbestimmen?

    Der Theorie nach ja, weil Frauen, zumindest die ohne viel Testosteronhintergrund, sozialer und gefühliger sind (und naiver).

    Was sagt die Praxis?

    Genau das:

    „Zuspruch findet die AfD fast ausschließlich bei Männern. Während nur zwei Prozent der wahlberechtigten Frauen derzeit AfD wählen würden, sind es bei den männlichen Bundesbürgern 17 Prozent. Umgekehrt ist das Geschlechterverhältnis bei den Regierungsparteien. 40 Prozent der Wählerinnen würden ihr Kreuz bei CDU/CSU machen (Männer 32 Prozent), 30 Prozent bei der SPD (Männer 20 Prozent).“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sonntagsfrage-afd-weiter-hoch-in-der-waehlergunst-14031174.html

      • Nicolaus Fest dazu:

        „Jenseits der tagespolitischen Fragen scheinen derart intellektuell beschämende Auftritte nicht wirklich geeignet, an den Segen von Frauenquoten zu glauben.

        Urteilt man nach Tiefe und Gehalt ihres Vortrags, können fachliche Gründe bei der Karriere Hassels keine große Rolle gespielt haben; wichtiger waren vermutlich Geschlecht und Gesinnung.
        Womit man dann möglicherweise auch eine Antwort auf die Fragestellung des eigentlich angekündigten Vortrags hat.“

        http://nicolaus-fest.de/

        • Der Absatz davor gehört m.E. dazu:

          Den Vortrag hält Tina Hassel, Chefredakteurin des ARD-Hauptstadtbüros, das angekündigte Thema lautet ‚Zur Veränderung des Hauptstadtjournalismus unter dem Vorzeichen europäischer Krisen’. Hierzu allerdings buchstäblich kein Wort, der Vertrauensverlust gerade des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen Gründe sind Hassel keine Erwähnung wert. Stattdessen spricht sie derart engagiert über die Alternativlosigkeit der Merkelschen Flüchtlings- und Europapolitik, dass später ein Zuhörer fragt, ob sie als „Journalistin oder Politikerin gesprochen habe“. Journalistisch gesehen eine freundliche Hinrichtung, das Attest völliger Distanzlosigkeit. Thema verfehlt, Beruf verfehlt, setzen.

          „freundliche Hinrichtung“ 😀

  10. Der kluge, und leider verstorbene Marcel Reich-Ranicki:

    „„Anständige Menschen arbeiten um des Ruhmes oder Geldes wegen; unanständige wollen die Welt verändern und die Menschen erlösen.“

  11. Sweden: The Downfall of Wallström?
    http://www.gatestoneinstitute.org/7292/wallstrom-downfall

    „Sweden’s Foreign Minister Margot Wallström is in trouble again. This time it has nothing to do with her hostile statements towards Israel. Rather, it concerns the apartment she rents in central Stockholm — an arrangement that could lead to charges of bribery and standing trial. The National Anti-Corruption Unit has decided to open a preliminary investigation into the circumstances surrounding an apartment she obtained through the biggest labor union in Sweden, Kommunal. …..“

    Die bodenlose Heuchelei, die in Schweden zu herrschen scheint, kommt in diesem kleinen Skandal deutlich zum Ausdruck:

    „Kommunal, with more than half a million members who work in municipalities, county councils and the private sector, is the biggest labor union in Sweden. The union calls itself „the engine of the welfare state.“ Around 80% of its members are women in low-income jobs such as assistant nurses, nannies, cleaners and bus drivers. Together, they pay over one billion kronor ($116 million USD) in membership fees per year.

    One of the details that has emerged, which upset Kommunal’s members, was that on several occasions there had been a nude cabaret in the Metropol Palais. Kommunal has, for many years, campaigned against prostitution and pornography. In 2005, the union decided that all conference facilities it visits must be absolutely „porn-free.“ If a hotel had cable TV with pornography available, Kommunal would not stay there. „We want to safeguard human dignity,“ its decision stated, „and to show pornographic movies in hotels and conference centers is a humiliation of both women and men. It also creates a bad working environment for the employees.“

    Meanwhile, in the union’s own restaurant, Metropol Palais, naked women were dancing to loud music and flowing champagne. One of the attractions was the famous porn star Puma Swede. In the union’s restaurant, she performed naked; to attract people to the show, she wrote on her company’s website: „I will be at Bubbles & Brunch on Saturday to party and I will bring dildos, woo hoo. Good if you get horny while you are partying!““

    • Arbeitest du nicht als Statistiker im Gesundheitswesen? Da hätte ich von dir eigentlich eine andere Ansicht erwartet.

      Ich kann das Geflenne um „Diskriminierung beim Blutspenden“ nicht mehr hören.

      Es gibt unendlich viele Kriterien, die einen von bestimmten Dingen ausschließen. Man braucht ne bestimmte Körpergröße, um Achterbahn zu fahren, ein bestimmtes Höchstalter, um adoptieren zu können bzw. eine künstliche Empfängnis bezahlt zu bekommen und und und. Vieles davon beruht auf schlichten Häufungen und Risikofaktoren, nicht auf kategorischer Logik.

      Schwule haben nunmal statistisch ein viel höheres Risiko für Geschlechtskrankheiten. Wenn deren Konserven nun häufiger oder genauer getestet werden müssen, oder aber die Sicherheit der Konserve für den Empfänger reduziert und seine Gesundheit damit bedroht ist, sind die Spenden eben unrentabel.
      Eine Konserve kostet inklusive Lagerung glaub ich eh schon 500€.

      Als ob es da ein Motiv für Diskriminerung gäbe. Diese kommt doch offensichtlich durch reinen Pragmatismus zustande.

      Was machen eigentlich die armen Leute, wenn sie ihr „Menschenrecht auf Blutspenden“ erreicht haben? Wäre ja blöd, wenn ihnen die Ungerechtigkeiten ausgehen, gegen die sie demonstrieren können.

      • „Schwule haben nunmal statistisch ein viel höheres Risiko für Geschlechtskrankheiten. Wenn deren Konserven nun häufiger oder genauer getestet werden müssen, oder aber die Sicherheit der Konserve für den Empfänger reduziert und seine Gesundheit damit bedroht ist, sind die Spenden eben unrentabel.
        Eine Konserve kostet inklusive Lagerung glaub ich eh schon 500€.

        Als ob es da ein Motiv für Diskriminerung gäbe. Diese kommt doch offensichtlich durch reinen Pragmatismus zustande.“
        Das wäre durchaus ein Argument.

        Die Frage ist: Wie hoch ist das zusätzliche Risiko?
        Die Antwort: Es gibt dazu keine Aussage. Zumindestens habe ich dazu keine gefunden.
        Allenfalls Plausibilitäten. EIn Beispiel:
        Wenn man von 2% der männlichen Bevölkerung ausgeht, dann sind also auf 100 000 Blutspender männlichen Geschlechts 2 homosexuell. Das AIDS-Risiko ist bei homosexuellen Mänern etwa 3 mal so hoch wie bei heterosexuellen Männern, jedoch infizieren sich auf 100 000 Männer pro jahr ca 4 Männer(etwas weniger), daß heißt 3 davon sind homosexuell einer heterosexuell.
        Daß heißt aber insgesamt, daß a priori die zusätzliche Risikolast jenseits des Promillebereichs liegt.
        Solche schönen Dinge wie Hepatitis C usw. sind weniger gruppenspezifisch, manche , wie z.B. HPV Viren oder Chlamydien sogar bei Heterosexuellen häufiger als bei Homosexuellen. Was solls also.

  12. zwischenstand in pornoland:

    „The Adult Video News Awards are the biggest event in the porn world, which is why it made sense when it was announced in December that they’d be hosting a panel discussion on consent. The panel was reportedly set to feature Stoya, the performer who accused ex-boyfriend James Deen of rape. And now, Fusion reports, it’s been quietly canceled with little explanation.

    The consent panel was set to take place on Saturday, January 23. The description from AVN read:

    Consent Degrees: Yes, No and Everything in Between (1-2 p.m.)

    Adult performers of all gender orientations operate in a world where they must create the illusion of ecstasy even though sometimes they may not always be having a good time. We’ll bring together a group of experts and industry veterans to discuss how the adult community can work to make sure performers—particularly young newcomers—are comfortable about speaking up if they’re not really down with what’s happening on and off set.

    The Wrap reported in December that Stoya would participate in the panel, but she tweeted recently that she’s chosen not to attend AVN at all this year: …

    Fusion reports that they flew to Las Vegas to cover the panel, still listed on the AVN Awards schedule, only to find when they arrived that it’s been scrapped, per a spokesperson.

    Even without Stoya’s participation, it does seem like a discussion about consent and safety in porn might’ve been a fine idea right about now. Fusion’s Cleo Stiller notes that Deen is also in Las Vegas, meaning he’s likely planning to attend AVN himself. He’s nominated for numerous awards; however, one of the hosts this year is Joanna Angel, yet another ex-girlfriend who has accused him of being violent and sexually abusive during their relationship“

    http://jezebel.com/the-avn-awards-scheduled-and-then-quietly-canceled-a-pa-1754479367

    alles wie gehabt, bitte gehen sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen…

    • story?
      die industrie versagt (wie könnte sie auch nicht?), sie zieht sich zurück (ich vermute mal komplett aus der branche), für ihn läufts weiter spitze.

      klar ist das keine news, nur deshalb erwähnenswert, weil der eine oder andere (ich eingeschlossen) die leise hoffnung hatte, ihr und ihren kolleginnen würde geglaubt werden zumindest.
      auch egal

      • ihr und ihren kolleginnen würde geglaubt werden zumindest

        „glauben“ is nich!

        Entweder es ist belegbar oder es hat nicht stattgefunden.

        listen and believe ist eine klerikal-faschistische Tugend…

  13. Aus der Grundeinstellung „Man soll Leute ja versuchen ernst zu nehmen“ heraus ein Beispiel aus meinem Tumblr, wie schwer es Frauen heutzutage haben.

    Deutlich über 10.000 Stimmen! 90% Zustimmung, dass Catcalling gleichsam die Pest von heute sei.

    Sollten wir also nicht sofort unsere männliche Perspektive ändern und Catcalling als gesellschaftszerüttendes Problem endlich ernst nehmen?

    Sicherheitshalber google ich noch mal kurz, wer Alexis Isabel ist.

    Alexis Isabel Moncada, otherwise known as @feministculture on Twitter, is arguably one of the biggest teen feminists online. With over 60,000 followers on both her accounts combined (@feministculture and @lexi4prez), she has certainly inspired a wide audience at the young age of sixteen.

    Ich glaub, ich bleib vorerst doch bei meiner Vermutung, dass so manches junge Mädchen Schwierigkeiten hat, das Verhältnis von Macht und Verantwortung auf die Reihe zu kriegen. Was aber auch bedeutet, dass Feminismus auf absehbare Zeit nicht aussterben wird. Was sonst könnte sich mit der Message „Du bist toll, die anderen sind scheiße“ messen?

  14. Offtopic

    Einfach nur krank:

    Denn plötzlich kommt wieder ein Thema auf den Tisch, das längst abgehakt schien. Angesichts von IS, Al-Kaida und weltweiter Terrorbedrohungen plädieren etliche republikanische Präsidentschaftskandidaten für eine Aufweichung des strengen Folterverbots, das Präsident Barack Obama 2009 als eine seiner ersten Amtshandlungen erlassen hatte.

    Donald Trump, Immobilienmilliardär und laut Umfragen der momentan aussichtsreichste Bewerber des rechten Lagers, würde zum Beispiel als Präsident die verbotene Verhörmethode des simulierten Ertränkens, Waterboarding genannt, wieder einführen.

    Auch Jeb Bush, Ex-Gouverneur von Florida, Favorit des Partei-Establishments und Bruder des Folter-Präsidenten George W. Bush, will Waterboarding als Verhörmethode nicht grundsätzlich ausschließen. Und Chris Christie, Gouverneur des Bundesstaats New Jersey, hält das simulierte Ertränken sowieso nicht für Folter.

    Noch weiter geht Marco Rubio, Senator aus Florida und momentan auf Platz drei der republikanischen Hitliste. Er sagt, es sei so gut wie alles erlaubt, um aus Terrorverdächtigen wichtige Informationen herauszupressen.

    Vor exakt sieben Jahren, im Januar 2009, hatte Präsident Obama bestimmte brutale und vom CIA angewandte Verhörmethoden untersagt, weil sie im Sinne des Gesetzes Folter seien und darum strikt verboten. Dazu zählen seither neben Waterboarding auch Schlafentzug und sexuelle Erniedrigung.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-01/wahlen-usa-vorwahlen-iowa-terror-donald-trump-folter

    Dort wird zum Großenteil nur noch durch Angst regiert.

    • Augenscheinlich werden kulturelle Errungenschafen nicht zwingend mit exportiert.
      In Europa wurde die Folter wegend des damit verbundenen moralischen Bankrotts ab dem 17. bis Ende des 18. Jahrhunderts abgeschafftt (vom kulturellen Sprung in die germanische Vorzeit im III. Reich abgesehen).
      In seiner „Cautio Criminalis“ kritisierte Friedrich Spee von Langenfeld im Zusammenhang mit den damaligen Hexenprozessen schon 1630, dass es ihm ein Leichtes wäre, selbst dem Papst unter der Folter ein Bekenntnis zur Zauberei zu entlocken.

      Augenscheinlich müssen die Amis erst eine Unzahl von unschuldigen Menschen physisch und psychisch zerbrechen, bevor sie einsehen, dass diese Regel auch in God’s own Country valid ist.
      Als Einzelne sind mir Amis sympathisch, als Volk unheimlich.

      • @carnofis

        So wenig ich (natürlich) für Folter bin:

        Sie wurde im wesentlichen als Beweismittel zum Nachweis abgeschafft und da ist sie in der Tat auch vollkommen ungeeignet. Das werden die Amerikaner auch so sehen.

        Hier geht es um Folter zur Informationsbeschaffung in einem „krieg“. Da kann es wahrscheinlich durchaus effektiv sein.
        Quasi eine Jack Bauer Problematik

        • „Hier geht es um Folter zur Informationsbeschaffung in einem “krieg”. “

          Das setzt voraus, dass der Folterer WEIß, dass der Gefangene um diese Informationen weiß. Diese Unterscheidung hat man – soweit ich korrekt informiert bin – weder in Abu Ghreib, noch in Guantanamo vorab getroffen.
          Dort wurde in sadistischer Absicht gefoltert. Und genau diese Absicht kann man nicht vermeiden, wenn man Folter – zu welchem Zweck auch immer – zulässt.

          Auch im Mittelalter galten eigentlich recht strenge Regeln für die Folter, um dem Missbrauch vorzubauen.
          So durfte eine Folter nicht wiederholt werden, wenn sie kein posititves Ergebnis (also Geständnis) erbracht hatte.
          Dieses Gebot umging man einfach, indem man die Folter eben nicht beendete, wenn der Gefolterte halbtot in Bewusstlosigkeit fiel, sondern sie unterbrach und danach fortsetzte.

    • „Say it loud: I’m an equity feminist and I’m proud!“

      Warum sollte man das tun?

      „To do otherwise is to align with misogynists, or worse still, gender feminists.“

      Ach so, entweder mit denen oder man mit dem „Feind“. Die übliche politische Polarisierung. Entweder bist du mit uns oder mit dem Feind.

      „As an “equity feminist” (Sommers, 1994), I believe that women should have the full civil and social equalities that are afforded men. Equity feminism … is solely a sociopolitical desire for men’s and women’s legal and social equality.“

      Warum ist er so unehrlich, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die „civil equalities“, also die Gleichheit vor dem Gesetz Fakt ist und sogar schon Männer benachteilt?
      Und es einzig und allein auf die Gleichstellung noch ankommen kann … die aber die Ursache für alle Geschlechter- *diskrimnierende* Politik heute ist….

      Aber warum sind die gender fems die Schlimmsten? Weil sie lediglich die psychologischen Spekulationen des Autors ablehnen eine „untenable conception of human nature“ haben? Nur darauf scheint es hinauszulaufen. So schlecht können die also gar nicht sein, der Autor scheint ja auch ihre Bereitschaft dazuzulernen nicht auszuschliessen.

      Eine tiefere Auseinandersetzung mit dem gender fem. scheint der Autor nicht wollen, insbesondere wäre zu sagen, dass dieser die *Ungleichheit* will, Diskriminierungen per Gesetz durchsetzen möchte und damit die Gleichheit vor dem Gesetz abschaffen möchte.

      Daraus folgt, dass auch dieser „equity feminism“ nicht anderes will, als eine Besserstellung der Frau per Gesetz und die Gleichheit vor dem Gesetz nicht für das Wesentliche der Gelichheit hält, sondern als ein Hindernis auf dem Weg in eine „Gleichheit“ *durch* das Gesetz.

      So macht überhaupt auch die Begriffsrettung Sinn…

      „….. for far too many years, feminism has been a dirty word. This is shameful.“

      Oder mit anderen Worten: der gender feminismus hat sich unmöglich gemacht, wir brauchen ein neues label, um die Besserstellung der Frau voranzutreiben. Wer da nicht mitmacht „schliesst an die Misogynen an“…

      • @alex

        Man kann aus allem ein Feindbild erschaffen, wenn man das möchte.

        Equity Feminismus zu unterstützen ist aber ein durchaus guter Ansatz. Er geht davon aus, dass es wesentlich leichter ist, eine interne Opposition zu starten als „gegen Feminismus“ zu sein. Denn das kann zu leicht als frauenfeindlich gelablet werden.

        Lies den Text doch einfach noch mal unter diesem Gesichtspunkt.

        Dann könnte man es nämlich auch durchaus anders sehen.

        Beispielsweise könnte man anführen, dass man natürlich Gleichheit für beide Geschlechter will und dann untersuchen, welches Geschlecht Nachteile hat.

        Du liest „Feminismus“ und dichtest gleich ungerechtigkeiten hinein. Das ist sehr unnötig.

        • „Man kann aus allem ein Feindbild erschaffen, wenn man das möchte.“

          Ich nehme den Typen von „psychology today“ nur bei seinem eigenen Wort und analysiere nur was er eigentlich politisch will.

          „Equity Feminismus zu unterstützen ist aber ein durchaus guter Ansatz. Er geht davon aus, dass es wesentlich leichter ist, eine interne Opposition zu starten als “gegen Feminismus” zu sein. Denn das kann zu leicht als frauenfeindlich gelablet werden.“

          Der Autor labelt doch schon alle, die den Feminismus nicht unterstützen wollen, als „frauenfeindlich“. Entweder ist man equity oder gender fem. oder eben bei den Misogynen.
          Wie kann es gut sein, den „equity feminism“ zu unterstützen, wenn der Autor durch Auslassung und indirekt also, aber dennoch klar macht, dass er eine weitere „Gleichstellungspolitik“ anstrebt?

          Ich halte diese „Gleichstellungspolitik“ für frauenfeindlich.
          Ich nehme dem Feminismus, ob gender oder sonstwas, iA auch nicht ab, dass er sich überhaupt „für Frauen“ einsetzt. Diese sind nur Mittel zum Zweck die Gleichstellung vor dem Gesetz auszuhebeln, was übrigens längfristig extrem gefährlich ist für Frauen und auch „Minoritäten“.
          Diese Leute vom Feminismus et al. wollen eine andere Gesellschaft — eine unfreie und von oben diktierte, in der Leute nach Geschlecht, Rasse und ähnlichen Kategorien sortiert und danach behandelt werden sollen. Ob ihnen das klar ist oder nicht, finde ich eigentlich erstmal nicht weiter interessant.

          „Du liest “Feminismus” und dichtest gleich ungerechtigkeiten hinein. Das ist sehr unnötig.“

          Nach meiner Meinung ist eine soziale „Gleichstellung“ ungerecht und kann auch nur Ungerechtigkeit schaffen. Ich finde es hochgradig perfide, dass dies ausgerechnet im Namen der Gerechtigkeit geschehen soll.

  15. „Freiburgs Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD) kündigte an, einen runden Tisch einzurichten, bei dem mit den Betreibern über die Reaktion gesprochen werden solle. Seiner Ansicht nach ist das Zutrittsverbot für Asylbewerber rechtswidrig. „Es gilt das Diskriminierungsverbot. Man darf nicht eine Personengruppe pauschal ausschließen“, sagte von Kirchbach.“

    „Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck, nannte solch ein Clubverbot klar rechtswidrig. „Niemand muss im Rechtsstaat für die Fehler anderer eintreten. Sonst wäre Diskriminierung Tür und Tor geöffnet“, sagte Beck.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/fluechtlinge-freiburg-disko-verbot-kritik

    Welche gesetzliche Grundlage ist das eigentlich, die „Clubs“ und Diskos etc, also *privaten Entitäten* untersagen würde, gegen bestimmte Menschengruppen zu diskriminieren? Kann es sein, dass das reines Wunschdenken ist, welches hier bei SPD und Grünen (wen würde es wundern?) durchscheint?!

    • oh man es gab schon immer Clubs wo bestimmte Leute nicht rein durften, man nennt das Hausrecht.
      Und wenn ich clubbesitzer wäre, wäre mir „Diskriminierung“ herzlich egal, ich würde dann einfach überleben wollen. Wenn keine Gäste mehr kommen, zumindest keine zahlungskräftigen und/oder weiblichen, dann geht man pleite.Aber immerhin hat man niemanden diskriminiert.

      Und die Typen sind aber auch selten hohl wenn sie nicht kapieren,d ass das nicht folgenlos bleibt, sich so zu benehmen und sei es, dass es dann eben keine Minröcke zum Angucken und Feiern mehr gibt. Damit hat man ja auch nichts gewonnen.

      • @atacama

        Ein Anspruch kann sich aus AGG ergeben:
        https://openjur.de/u/357685.html

        5.

        Einen rechtfertigenden sachlichen Grund nach § 20 AGG für eine Diskriminierung hat die Beklagte weder ausreichend vorgetragen noch ist ein solcher ersichtlich. Sie hat insbesondere nicht ausreichend dargelegt und gegebenenfalls unter Beweis gestellt, dass dem Kläger wegen seines jugendlichen Alters auf jeden Fall der Zugang zur Diskothek aus sachlichen Gründen verweigert worden wäre. Der Vortrag, bei vollen Räumen werde Minderjährigen frühzeitig bzw. rechtzeitig vor 24 Uhr der Zutritt verwehrt, wenn mit einer hohen Besucherzahl gerechnet wird, bezieht sich nicht auf den konkreten Fall.

        6.a)

        Nachdem eine Diskriminierung des Beklagten wegen seiner Hautfarbe in Kombination mit seinem Geschlechts feststeht bzw. nicht widerlegt ist, besteht der erstinstanzlich zugesprochene Unterlassungsanspruch nach § 21 Abs. 1 Satz 2 AGG.

        b)

        Daneben kann der Kläger nach § 21 Abs. 2 Satz 3 AGG eine angemessene Entschädigung wegen des Nichtvermögenschadens in Geld verlangen. Für die Bemessung der Höhe des Entschädigungsanspruchs gelten die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zum Ersatz des immateriellen Schadens bei Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (vgl. Bauer/Göpfert/Krieger AGG 3. Aufl. § 21 RN 13). Die Entschädigung ist so zu bemessen, dass sie dem Benachteiligten Genugtuung für die durch die Benachteiligung zugefügte Zurücksetzung verschafft. Zudem muss die Entschädigung nach den europarechtlichen Vorgaben abschreckende Wirkung haben. Dieser Gesichtspunkt hat allerdings keinen Vorrang vor den anderen für die Bemessung der Entschädigung im Einzelfall zu berücksichtigenden Kriterien (Bauer/Göpfert/Krieger a.a.O.). Folge dürfen daher nicht – unter Berücksichtigung der übrigen Bemessungskriterien – überhöhte Ansprüchen sein. Generalpräventive Erwägungen dürfen nicht dazu führen, dass die Diskriminierung zu einem Geschäft für den Benachteiligten wird. Uferlosen Entschädigungsansprüchen nach dem AGG ist dadurch vorzubeugen, dass bei der Festsetzung der Entschädigung das Verhältnis zur Höhe von Schmerzensgeldansprüchen wegen einer Körperverletzung oder einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gewahrt wird (Bauer/Göpfert/Krieger a.a.O. § 15 RN 36).

        Bei der Höhe des Schmerzensgeldes ist zu berücksichtigen, dass dem Kläger auf diese Weise der Aufenthalt in einer Diskothek an diesem Abend verwehrt wurde. Der Hinweis auf vier andere Diskotheken, die in R. an diesem Abend geöffnet hatten, hilft hier nicht. Welche für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnete Diskothek der Kläger aufsuchen will, bleibt seiner Entscheidung überlassen. Die Beklagte trägt im Übrigen selbst vor, dass sich der Kläger angesichts seines damaligen jugendlichen Alters nur bis 24 Uhr in einer Diskothek aufhalten durfte. Nachdem der Kläger gegen 22 Uhr um Einlass in die Diskothek der Beklagten begehrt hatte, verblieb ihm kaum Zeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine andere Diskothek anzufahren und dort noch einen nennenswerten Teil des Abends zu verbringen. Die Zurückweisung des Klägers am Eingang der Diskothek, weil er ein Jugendlicher mit schwarzer Hautfarbe ist, stellt einen erheblichen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Klägers dar.

        Ein solches Verhalten musste der Kläger entgegen der Auffassung des Landgerichts nicht entschädigungslos hinnehmen. Die Genugtuungsfunktion des Schmerzensgeldanspruchs verlangt bei einer solchen erheblichen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts die Zuerkennung eines Schmerzensgeldes. Das AGG will gerade auch vor einer Diskriminierung bei den Massengeschäften des täglichen Lebens schützen (vgl. § 19 Abs. 1 AGG und oben unter Ziff. 1 b)). Eine Demütigung, die im Alltag geschieht und nach dem AGG verboten ist, muss deshalb nicht entschädigungslos hingenommen werden. Im Übrigen ist hier eine Diskriminierung des Klägers Gegenstand, die entgegen der Auffassung des Landgerichts nicht jedem anderen Menschen alltäglich widerfahren kann, sondern im konkreten Fall nur dunkelhäutige männliche Jugendliche betroffen hat. Eine Diskriminierung, die jedem Menschen in gleicher Weise widerfahren kann und ihn damit gleichsam wahllos trifft, würde hier dem AGG nicht unterliegen (vgl. § 1 AGG).

        Im Hinblick auf die generalpräventive Funktion ist zu berücksichtigen, dass die Beklagte Menschen mit schwarzer oder dunkler Hautfarbe nicht generell vom Besuch ihrer Diskothek ausschließt. Dies belegen schon die vorgelegten Bilder. Es ist daher nicht festzustellen, dass die Diskriminierung zur generellen Geschäftspolitik der Beklagten gehört. Etwas anderes hat aber zumindest zeitweise für den Abend des 5.11.2010 gegolten, so dass eine abschreckende Wirkung im Hinblick auf die Beklagte jedenfalls bedingt erforderlich ist.

        Die Beklagte steht hier nicht stellvertretend für andere Betreiber von Diskotheken, die möglicherweise eine andere Geschäftspraxis üben.

        Nachdem hier die Abschreckungswirkung zwar zu berücksichtigen ist, aber nicht im Vordergrund steht, bestimmt die Genugtuungsfunktion vorrangig die Höhe des Schmerzensgeldes. Mit der Zurückweisung des Klägers wegen seines männlichen Geschlechts und seiner schwarzen Hautfarbe wurde die Missachtung gegenüber der Persönlichkeit des Klägers in einer erheblichen Weise zum Ausdruck gebracht. Die vom Kläger verlangte Entschädigung von mindestens 5.000,- EUR ist jedoch angesichts des Gewichts des Vorfalls unter Einbeziehung generalpräventiver Überlegungen überzogen und auch unter Berücksichtigung zugesprochenen Schmerzensgelds für die Missachtung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts eines Menschen in anderen Fällen unverhältnismäßig. Der Senat hält unter Würdigung aller Umstände eine Entschädigung nach § 21 Abs. 2 S. 3 AGG von 900,- EUR für angemessen. Damit ist auch ein Abschreckungseffekt verbunden, weil dies dem Eintritt von 150 zahlenden Gästen an dem besagten Abend entspricht.

        7.

        Die Kostenentscheidung ergibt sich aus den §§ 91, 92 Abs. 1, 97 Abs. 1 ZPO. Ob die Kosten des Beistands angesichts der Vertretung des Klägers durch den anwaltlichen Prozessbevollmächtigten erforderlich im Sinn des § 91 Abs. 1 ZPO waren und von der Beklagten anteilig zu erstatten sind, ist eine Frage des Kostenfestsetzungsverfahrens (vgl. Bauer / Göpfert / Krieger a.a.O., § 23 RN 15).

      • „oh man es gab schon immer Clubs wo bestimmte Leute nicht rein durften, man nennt das Hausrecht.“

        Tja, scheint seit 2006 mit dem „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz“ nicht mehr zu gelten, wie ich indirekt aus chris Urteilspost entnahm:

        „Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.“
        http://dejure.org/gesetze/AGG/1.html

        Im „Anwendungsbereich“ steht ganz versteckt unten und zuletzt:

        „8. den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, einschließlich von Wohnraum.“

        Die „Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen“ bestrifft das also. Also jeder, der ein Geschäft hat zB darf nicht diskriminieren, zB wegen „ethnischer Herkunft“.

        Und jetzt zur Doppelmoral:

        Dann müssten doch solche events hier widerrechtlich sein, nach AGG:

        http://www.ladies-only-festival.de/faq.html

        „Was ist das Ladies Only Festival?

        Das Ladies Only Festival ist das erste Workshop-Festival Europas exklusiv für Damen. An drei Tagen werden mehr als 170 Workshops und Seminare in den Bereichen Fitness, Tanz, Gesundheit, Beauty und Wellness angeboten. Shows und Parties bei zwei Abendveranstaltungen runden die Festivaltage ab. Premiere war im Januar 2014. Das nächste Festival findet vom 08.-10.01.2016 statt.

        Für wen ist das Festival gemacht?

        „Exklusiv für Damen! …..

        Übrigens: Männer haben zwar als Besucher keinen Zutritt, sind aber zur Durchführung des Festivals hinter den Kulissen unverzichtbar. Deshalb werden Ihnen hin und wieder Trainer, Festivalorganisatoren sowie Mitarbeiter des Europa-Park begegnen. Aber soweit es uns möglich ist, machen wir Workshops und Abendveranstaltungen zur „männerfreien Zone“!“

        Und die hier machen das:

        „Gutmann Events GmbH & Co. KG
        Tanzschule Gutmann GbR
        Kaiser-Joseph-Str. 270
        D-79098 Freiburg“

        Klar, wieder mal Freiburg :mrgreen:

        Was sagt „Freiburgs Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD)“ wohl dazu? Sollte auch hier „ein runder Tisch einzurichten“ sein „bei dem mit den Betreibern über die Reaktion gesprochen werden solle.“, wenn ein paar Männer Tickets erwerben wollen? Wäre das „Zutrittsverbot“ für Männer auch „rechtswidrig“, seiner Meinung nach? und “Es gilt das Diskriminierungsverbot. Man darf nicht eine Personengruppe pauschal ausschließen“….

        Man hat fast Lust das auszuprobieren!

        • @Alex

          Du vergleichst zwei unterschiedliche Ausgangssituationen. Der normale Betrieb ist in der Regel immer ein Massengeschäft, daher ohne Ansehen der Personen. Deshalb ist es für Diskotheken auch problematisch ohne Verstoß gegen das AGG ein „Geschlechterungleichgewicht“ zu beseitigen obwohl sachliche wirtschaftliche Gründe vorliegen.

          „Ladys-only“ fällt unter Motto bzw. Themen-Events und ist deshalb ausdrücklich kein Massengeschäft. Die persönlichen Eigenschaften der Besucher spielen ausdrücklich eine wichtige Rolle. Es findet also immer ein Ansehen der Person statt.

          Relevant wäre aber eine grundsätzliche Anerkennung des Mottos innerhalb der Gesellschaft. „Biodeutsch-only“ dürfte diese Voraussetzung in der Regel nicht erfüllen.

        • @Hans
          „ausdrücklich kein Massengeschäft“

          Im Gesetz geht es um ….

          „die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen“

          … wo niemals diskriminiert werden darf.

          Das hat nichts mit „Masse“ oder „Klasse“ zu tun. Daher darf es laut Gesetz keine *öffentlichen* Veranstaltungen geben, bei der Männer nicht zugelassen sind.

          „„Biodeutsch-only“ dürfte diese Voraussetzung in der Regel nicht erfüllen.“

          Wenn du recht hättest, müsste dies möglich sein, wenn es „ausdrücklich kein Massengeschäft“ wäre…..

          Die „grundsätzliche Anerkennung des Mottos innerhalb der Gesellschaft“ kann dabei keine Rolle spielen, oder steht das im Gesetz?

        • Das hat nichts mit “Masse” oder “Klasse” zu tun.

          § 19 AGG:

          (1) Eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität bei der Begründung, Durchführung und Beendigung zivilrechtlicher Schuldverhältnisse, die
          1. typischerweise ohne Ansehen der Person zu vergleichbaren Bedingungen in einer Vielzahl von Fällen zustande kommen (Massengeschäfte) oder bei denen das Ansehen der Person nach der Art des Schuldverhältnisses eine nachrangige Bedeutung hat und die zu vergleichbaren Bedingungen in einer Vielzahl von Fällen zustande kommen oder
          2. eine privatrechtliche Versicherung zum Gegenstand haben,

          ist unzulässig.
          […]

          Das AGG stellt ausdrücklich auf alltägliche Massengeschäfte ab.

          Die “grundsätzliche Anerkennung des Mottos innerhalb der Gesellschaft” kann dabei keine Rolle spielen, oder steht das im Gesetz?

          Nicht wörtlich. Das „Typisch“ im obigen Paragraphen stellt aber genau darauf ab. Eine Veranstaltung kann daher eine sachliche Einschränkung vornehmen. Nur dürfte es praktisch unmöglich sein solche Gründe für „bio-deutsch“ zu finden.

          Wenn ein Barber-Shop nur Männer bedienen will lässt sich das sachlich begründen. Wenn ein Festival-Veranstalter die ganz natürlichen Annäherungsversuche vermeiden will ist dies ebenso sachlich.

          Nach „Herkunft“ lässt sich dennoch sachlich eingrenzen. Ein Straßenfest kann z.B. Besucher auf Anwohner und persönliche Freunde dieser Anwohner begrenzen.

        • @Hans
          „Eine Veranstaltung kann daher eine sachliche Einschränkung vornehmen.“

          Das ist im Einzelfall sicherlich denkbar. In solch einem Fall wird es wohl ohnehin keine „fachfremden“ Interessenten geben…

          „Wenn ein Barber-Shop nur Männer bedienen will lässt sich das sachlich begründen.“

          Klar, weil man keine nötigen Werkzeuge hat oder sowas. Dann geht das einfach nicht und niemanden wird das aufregen (ausser natürlich Verrückte, die einem solchen Haarschneider doch neulich die Schaufensterscheibe einschmissen…).

          „Wenn ein Festival-Veranstalter die ganz natürlichen Annäherungsversuche vermeiden will ist dies ebenso sachlich.“

          Das hingegen ist sicherlich nicht sachlich, schon da verallgemeinert wird und Leuten kollektiv Dinge unterstellt werden, hier „Anmachversuche“. Sachlich wäre auch nicht, dass dort nur Inhalte präsentiert würden, die nur Frauen interessieren würden. Auch nicht, dass man „unter sich“ sein will.

          Das ist willkürlich, kann nichts Sachliches sehen. Fände ich gut, wenn du dein Argument nochmal untermauern würdest!

          Um nochmal auf ein Zitat von oben zu kommen, nachdem ich die Wichtigkeit mit dem „Massengeschäft“ verstanden habe:

          „Ladys-only“ fällt unter Motto bzw. Themen-Events und ist deshalb ausdrücklich kein Massengeschäft.“

          Diese Veranstaltung ist sicherlich ein Massengeschäft, schon da sich das Angebot eigentlich an jedermann wendet, also vollkommen öffentlich ist. Bei dem Beispiel deines „Straßenfests“ trifft es sicherlich zu, dass dies kein Massengeschäft sein muss.

        • “Ladys-only“ fällt unter Motto bzw. Themen-Events und ist deshalb ausdrücklich kein Massengeschäft.”

          Diese Veranstaltung ist sicherlich ein Massengeschäft, schon da sich das Angebot eigentlich an jedermann wendet, also vollkommen öffentlich ist.

          Der Begriff Massengeschäft ist irreführend. Gemeint sind damit, wie schon erwähnt, Geschäfte ohne Ansehen der Person. Also ein Angebot, dass sich von Anfang an, an jede interessierte Person richtet.

          Wird gem. § 20 AGG durch ein Angebot ein Vorteil an eine definierbare Personengruppe gewährt, bei dem von Anfang an kein Interesse an einer Gleichbehandlung aller potentiellen Interessenten besteht, handelt es sich nicht mehr um ein Massengeschäft. Der Unterschied ergibt sich daraus, dass der Vorteil entweder einer Gruppe gewährt wird oder niemandem.

          Jugend- oder Seniorenrabatte fallen z.B. darunter. Aber auch Veranstalltungen wie U-30 bzw Ü-30 Party sowie „Ladys-Night“.

          Das gezielte Ansprechen bestimmter Kundenkreise kann ausdrücklich als sozial erwünscht betrachtet werden.

          Das hingegen ist sicherlich nicht sachlich, schon da verallgemeinert wird und Leuten kollektiv Dinge unterstellt werden, hier “Anmachversuche”.

          Im Gegenteil. Anmachversuche liegen in der Natur der Sache sobald man es mit gemischten Gruppen zu tun hat. Was sich im kleinen Rahmen von z.B. einem Arbeitgeber noch reglementieren lässt wäre in der Größenordnung eines Festivals nicht mehr zu leisten.

          Ebenso könnte die Durchführung einzelner Workshops, z.B. im Bereich Fitness erschwert oder verunmöglicht werden.

          Man könnte z.B. argumentieren, dass die Einschränkung zum persönlichen Schutz bzw. zum Schutz der Intimsphäre der Teilnehmerinnen dient.

          Ein ähnliches Beispiel wäre Frauen- bzw. Herrentag in der Sauna. Viele Saunen bieten mittlerweile nur noch Frauentage an. Schlicht, weil das Interesse an Herrentagen oft verschwindend gering und daher nicht wirtschaftlich ist.

          Das ist willkürlich, kann nichts Sachliches sehen.

          Das steht dir natürlich zu. Du kannst selbstverständlich versuchen ein Ticket zu kaufen und bei Verweigerung vor Gericht ziehen. Das Gericht überzeugen, dass sachliche Gründe für die Ungleichbehandlung vorliegen muss letztendlich der Veranstalter.

          “Wenn ein Barber-Shop nur Männer bedienen will lässt sich das sachlich begründen.”

          Klar, weil man keine nötigen Werkzeuge hat oder sowas. Dann geht das einfach nicht und niemanden wird das aufregen

          Einen Damenbart wird man dort wohl problemlos rasieren können.

          Letztendlich wird man jedoch argumentieren können, dass sich die Angebote nur an Männer richten, da sie auf männliche Bedürfnisse zugeschnitten wurden und eine angemessene Dienstleistungsqualität gegenüber Frauen nicht garantiert werden kann. Zudem möchte man einen Rückzugsraum schaffen, in dem Männer ihren Gedanken freien Lauf lassen können. Die Einschränkung würde damit dem Schutz der Intimsphäre gelten.

  16. „Frauen zeigen sexuelle Übergriffe nur selten an“
    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Frauen-zeigen-sexuelle-Uebergriffe-nur-selten-an,dunkelfeldstudie116.html
    „Frauen werden häufig Opfer von sexuellen Übergriffen, doch nur in den wenigsten Fällen bringen sie diese auch zur Anzeige. Das ist das Ergebnis der zweiten Dunkelfeldstudie des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen, die am Montag in Hannover vorgestellt wurde. Nach der auf einer Befragung basierenden Studie wurden 2015 nur 5,9 Prozent aller Sexualdelikte angezeigt, sagte LKA-Präsident Uwe Kolmey. „Das ist bemerkenswert und deutet auf eine Bagatellisierung bei den Opfern hin.“ Rund 1,5 Prozent der 40.000 Befragten hatten angegeben, Opfer von sexuellen Übergriffen geworden zu sein.“

    • Diese offensichtliche Feministin Klecina vom „Fauennotruf Hanover“
      http://www.frauennotruf-hannover.de/wir.php
      verlangt im Interview, dass die Angeklagten im Prozess ihre Unschuld beweisen müssen, also „Beweisumkehr“ (bei 4:50)!

      „Feministische Gesellschaftsanalysen bilden den Hintergrund unseres Selbstverständnisses. Die Wurzel der autonomen Frauen- und Mädchenprojekte ist die Frauenbewegung mit ihren politischen und gesellschaftskritischen Analysen. Die gesellschaftliche, rechtliche, soziale, ökonomische und politische Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zum Nachteil von Frauen bildet nach wie vor den Nährboden für Gewalt gegen Frauen und Mädchen.“

      Das Ganze ist natürlich als e.V. organisiert.

      Und trotz dieser sicherlich mehr als aufmerksamen Unterstützung von femististischen Weltverbesserinnen sollen nur 5,9 % der „Sexualdelikte“ angezeigt werden?!

      Weil die Betroffenen das als Bagatelle ansehen? Oder weil ihnen nicht geglaubt wird (was ich für eine völlig unsinnige Annahme halte, die Polizei ist mE mehr als entgegenkommend und hört zu!), was Klecina uns weis machen will?

      Die niedrigen Zahlen der Anzeige kommen wohl zustande, weil jede ungewollte Berühung schon als Sexualdelikt gezählt wurde…

    • Erst jetzt einen Blick in die Studie geworfen und direkt das gefunden:

      Sexualdelikte:
      * Ich wurde gegen meinen Willen sexuell bedrängt (z. B. begrabscht).
      * Jemand hat mich sexuell missbraucht oder vergewaltigt.
      * Mein (Ex-)Partner/ Meine (Ex-)Partnerin hat mich sexuell missbraucht oder vergewaltigt.

      Richtig dramatisch wird es wenn man sich die Tabellen genauer ansieht:
      Anzeigequote Sexualdelikte Männer total: 0,0

      Noch ein anderes Schmankerl:
      Mit steigendem Bildungsniveau steigt das Risiko Opfer zu werden deutlich:
      Gesamt – Frauen – Männer
      0,6 / 0,8 / 0,4 – Kein Abschluss / Haupt- oder Volksschule
      1,7 / 2,8 / 0,4 – Realschulabschluss / POS
      2,3 / 4,3 / 0,5 – Fach-Abitur, Fach- / Hochschulabschluss

      Mit der Anzeigenquote verhält es sich ein wenig anders:
      11,0 / 16,0 / 0,0
      3,0 / 3,0 / 0,0
      3,0 / 5,0 / 0,0

      Rückschlüsse darf jeder selbst ziehen.

      Der Studie zufolge wird am häufigsten in Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern Anzeige erstattet. In Orten über 100.000 Einwohner gar nicht.
      Gesamt – Frauen – Männer
      5,0 / 7,0 / 0,0 < 20.000 EW
      4,0 / 4,0 / 0,0 20.000 bis 100.000 EW

  17. Und nun zu etwas ganz Anderem: einem „Feminismus“ der ganz anderen Art:

    http://www.womenshooters.com/

    „the world´s first firearms publication for women“

    „More Women Buying Handguns And Many New Models Debut in 2016

    No doubt about it, increasing numbers of women, including a lot of Millenials, are showing a growing interest in gun ownership and the shooting sports.

    As you might expect, the firearms industry has taken notice, and many gun manufacturers will be including new and modified designs popular with women at the 2016 Shooting, Hunting and Outdoor Trade (SHOT) Show in Las Vegas January 19-22. ….“

    http://www.womenandguns.com/?p=2330

    „…more people are coming in droves to responsible firearms ownership.”

  18. Islam-Apologie, full retard. Natürlich vom Spiegel 😀 Sexualität und Islam:

    „Mohammed war in gewisser Weise Feminist“

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexualitaet-im-islam-interview-mit-shereen-el-feki-a-1072533.html

    Ein Interview von Eva Thöne mit Shereen El Feki

    „… wuchs als Tochter eines Ägypters und einer Britin in Kanada auf und studierte Immunologie. Später arbeitete sie als Journalistin u.a. für den Sender Al Jazeera, außerdem für die Uno. …..“

    Die UN, klar! Die scheint fast ausschliesslich aus solchen Leuten zu bestehen.

    „El Feki: ….. Tatsächlich hat der Islam aber auch Potenzial für gleichberechtigtes Leben. Islamische Feministinnen weisen seit Jahren immer wieder darauf hin.

    SPIEGEL ONLINE: Haben Sie ein Beispiel für dieses Potenzial?

    El Feki: Das geht zurück bis zum Propheten Mohammed, der von starken Frauen umgeben war. Er äußerte sich auch sehr klar zu Sex, sagte etwa, dass auch die Frau den Geschlechtsverkehr genießen solle. In gewisser Weise war er Feminist. …..“

    😀

    „Das Interview mit Shereen El Feki ist der erste Teil einer Gesprächsreihe von SPIEGEL ONLINE, in der Perspektiven auf Islam und Sexualität beleuchtet werden.“

    Keine Verdrehung ist denen zu blöd! Das, was Spon hier abzieht hat wirklich das geistige Niveau von crackpot-Neonazi-Propaganda erreicht. Glückwunsch, Herr Augstein!

    • „Er äußerte sich auch sehr klar zu Sex, sagte etwa, dass auch die Frau den Geschlechtsverkehr genießen solle. In gewisser Weise war er Feminist. …..”

      Vielleicht hätte mal jemand Mohammed sagen sollen, dass jeder GV Rape ist.

      • Hey, Adrian.
        beantwortest du noch meine Frage oben:

        „aber mal eine Gegenfrage: Was stört dich daran, dass die Geschichte hier erwähnt wird?“

        Ich habe dir deine Frage beantwortet, nachdem du mir und/oder David „Spekulation“ und „Mob-Mentalität“ vorgeworfen hast.

        Finde ich sehr unhöflich, dass du im Gegenzug meine Gegenfrage nicht beantwortest.

        Der Fall ist übrigens gerade Top-Thema bei SPON.

        • „Du wirst es überleben.“

          Das nächste Mal werde ich dir auch nicht mehr antworten.

          Ich finde es aber sehr aufschlussreich, dass du ganz offen für das eintrittst, was du anderen unterstellst: eine umfassende Pressezensur, die im völligen Widerspruch zu den von dir angeblich so hochgehaltenen liberalen Werten steht.

          Du bist halt im Herzen noch ein Polizeistaatfan, der an der DDR nichts auszusetzen hat als die leeren Regale. 🙂

          Du kannst nicht gleichzeitig den lässigen Typen und den Zensor spielen.

          Erst mit dem erhobenen Zeigefinger: „He, das ist ja total unverantwortlich, dass du diesen Tagesspiegel-Artikel verlinkst“ und dann „du wirst es überleben, dass ich mit dir nicht diskutiere“

          Also, natürlich kannst du das, aber man merkt halt, dass du nicht der lässige Typ bist, als der du dich aufspielst.

          😀

        • „Ich finde es aber sehr aufschlussreich, dass du ganz offen für das eintrittst, was du anderen unterstellst: eine umfassende Pressezensur, die im völligen Widerspruch zu den von dir angeblich so hochgehaltenen liberalen Werten steht.“

          Erinnern wir usn an den Dialog:

          Du: “Wann soll denn berichtet werden, wenn jemand rechtskräftig verurteilt ist?”

          Ich: „Das wäre vielleicht gar keine so schlechte Idee.“

          Wo ist das der Ruf nach Pressezensur? Pressezensur wäre es, wenn ich dafür eintrete, dass der Staat/die Behörden der Presse verbieten, über etwas zu berichten. Ich plädiere dagegen für Mäßigung in der Berichterstattung. Das tue ich insbesondere unter Berücksichtigung dessen, wie über die Presse Falschinformationen suggeriert, und damit Vorverurteilungen geschürt werden können.

        • „Das tue ich insbesondere unter Berücksichtigung dessen, wie über die Presse Falschinformationen suggeriert, und damit Vorverurteilungen geschürt werden können.“

          Ach komm.

          Die Falschinformationen und Vorverurteilungen (des Kindes) in der Presse haben Dich nicht die Bohne gestört, gestört hat Dich, dass ich und David über die Falschinformationen diskutiert haben und über die schäbigen Attacken auf das Kind auf twitter.

        • @ ichichich
          Ich denke, Du hast ein falsches Bild von mir. Selbstkritisch gestehe ich zu, dass ich Eure Debatte wohl ein wenig missverstanden habe und dadurch harscher klang, als ich es anderweitig gewesen wäre. Das tut mir leid.

          Ich reiche Dir (und David) die Hand zum Frieden.

        • Heute nicht, aber ich wünschte, Frauen wären häufiger so unkompliziert (das ist nicht auf den Diskussionsstil bezogen 😀 ).

      • „dass jeder GV Rape ist.“

        Wenn jeder GV rape ist, dann ist das doch alles kein Problem mehr? Dahin führt nämlich diese relativistische Logik.
        Oder übersehe ich hier etwas?

  19. http://derstandard.at/2000029795424/Heimischen-Forscherinnen-bleibt-Erfuellung-des-Kinderwunsches-oft-versagt?ref=rss

    „Heimischen Forscherinnen bleibt Erfüllung des Kinderwunsches oft versagt.

    44 Prozent der 40- bis 45-jährigen Wissenschafterinnen kinderlos obwohl sich die Mehrzahl Kinder wünschen würde“

    […]

    „Als Gründe, die es im Wissenschaftssystem erschweren, sich den Kinderwunsch zu erfüllen, identifizierten die Demografinnen ungünstige berufliche Bedingungen, wie befristete Verträge oder geringe Vereinbarkeit von Familie und Beruf, starke persönliche Karriereorientierung und Beziehungen, in denen der Partner aber nicht am gleichen Ort wohnt.“

    Inwiefern der nicht zu erfüllende Kinderwunsch an der Hypergamie der Frau scheitert wäre auch interessant herauszufinden.

    http://www.oeaw.ac.at/vid/download/WP2011_01.pdf

  20. #WomenNotObjects

    Nimm etwas was allen passiert und mach daraus eine Frauenproblem. Willkommen in Feminismus, der für ALLE Geschlechter da ist.

  21. Pingback: Emotionale Arbeit | Alles Evolution

    • der Islam ist so selten blöd. Erst polygamie, dann Jungfrauenwahn, dann Verbot von Jugendfreundschaften und Kontakt zwischen den geschlechtern, dann Verbot gleichgeschlechtlicher Sexualität, dann Femizid was das Geschlechtsverhältnis noch verschärft, dann Pornoverbot, dann wundern, wenn die Leute durchknallen und es auf den Westen schieben.
      Kein Wunder, dass es auf Youtube unzählige Videos von Marines gibt, die Musels beim Ziegenficken gefilmt haben^^

      • Atacama,

        die besser Bestückten sollen sogar Kamele dafür nehmen, sagt man XD

        Aber mal im Ernst: Ein Blick ins Geschichtsbuch zeigt Dir sofort, dass fast alle von Dir aufgezählten Regeln auch im Abendland bis vor nicht allzu langer Zeit existierten.

        Die Polygamie war zwar nicht regulativ verfasst, aber Du kannst ja mal googeln, was ein Kegel ist…

        Femizid ist weniger ein kulturelles Erscheinungsmuster im türkisch-arabischen Kulturraum (mehr ein Phänomen auf dem indischen Subkontinent bzw, im fernen Osten.)

        Also alles in allem eine Konfliktlinie zwischen Tribalismus und Individualismus.

        Und letzterer ist auch hier kein in Stein gemeißelter, ewiger Zustand.

  22. http://derstandard.at/2000029838860/Doskozil-will-Wehrdienst-Verlaengerung-pruefen-lassen

    Der neue SPÖ Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil will die Verlängerung der Grundwehrdienstzeit prüfen lassen. Bislang geht man sechs Monate in’s Heer. Das wurde 2005 bei einer Reform beschlossen. Damals wurde es von acht auf sechs Monate verringert. Nun, aufgrund der Flüchtlingskrise, will man es wieder auf acht Monate erhöhen.

    Auch eine Möglichkeit die Jungwähler, vor allem die Burschen, zu verlieren, liebe SPÖ. 🙂

    Obwohl, die pilgern eh langsam zu den Blauen. Nachher will man dann natürlich nicht gewusst haben wieso und weshalb und ja aber alles Nazis und so. 😦

    In den Kommentaren wird, wie auch bei der Volksbefragung vor paar Jahren, darauf hingewiesen, wieso man nicht einfach die restlichen 50% der Bevölkerung verpflichtet zwecks Gleichberechtigung. Oder die Bahnhofsklatscher und Teddybärschmeißer.

    Bester Kommentar:

    „wenn sie einen säugling durch ihre harnröhre gedrückt haben, reden wir über gleichberechtigung, ok?“

    😀 😀 😀

  23. Eine interessante Infografik zur Toodesstrafe in den USA:

    http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/outlook/death-penalty/

    Insgesamt wurden seit 1977 1,385 Menschen hingerichtet darunter 14 Frauen.
    Die meisten Opfer der Hingerichteten aber auch die meisten hingerichteten waren weiß, gefolgt von Schwarzen, genauer
    „Thirty-four percent (477) of those executed were black, while blacks make up 13 percent of the U.S. population. Fifty-six percent (774) were white, compared with 63 percent of the population.“
    56% waren weiß,
    34% waren schwarz.

    Die Todesstrafe ist also eine Strafe, die primär an weißen Männern zwischen 20 und 60 Jahren vollzogen wird.

    #blacklivesmatter?
    #whitelivesdontmatter!

  24. via Christian

    Es ist ja nicht nur so, dass sie alles was ihnen nicht gefällt und jede Kritik an ihrer Position als Hatespeech einstufen und dann zusammen mit allem was sie als sexistisch bzw- rassistisch ansehen (White Christmas) verbieten wollen… nee, ihren Hass auf WHM, den verteidigen sie auch noch.

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