Selbermach Mittwoch 43 (13.01.2016)

Diesmal mit nur 2 Stunden Verspätung!

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146 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 43 (13.01.2016)

  1. John Brodigan “EveryJoe“ hat Ashe Schow (Washington Examiner/New York Post , mutige Anti-Rape Culture pro GamerGate Journalistin) und Milo Yiannapoulos (Breitbart) zu Gast.

    #JeSuisMilo & Cologne

  2. Auch wenn ich nicht verstehe worin die Komplikation besteht, den Selbermachen Mittwoch auf Wochen, Monate, Jahre vorauszuplanen, möchte ich positiv anmerken, dass die Verlinkung auf die Kommentare wieder funktioniert.

  3. „The group of teenagers, aged between 18 and 20 years old were climbing the cathedral steps at approximately 1230 when they were approached by a gang of migrant women. Cologne’s Express reports the gang “went mad” at the girls and chased them, pushing one of the girls down the stone steps.“

    http://www.breitbart.com/london/2016/01/08/cologne-out-of-control-one-week-on-from-migrant-attacks-and-another-teenager-hospitalised-by-gang/

    Als jemand der auch heute wieder lesen durfte das Gewalt gegen Männer ja Schuld der Männer selbst ist und man da deswegen keine Hilfe anbieten muss… was denkt ihr wohl was mir bei dieser Meldung hier durch den Kopf ging?

    • „was mir bei dieser Meldung hier durch den Kopf ging?“

      Nach Lesen des Ausschnitts dachte ich nur, dass der Artikel hätte statt „teenagers“ und „girls“ „women“ schreiben sollen, die waren über 18.

      “The group of teenagers, aged between 18 and 20 years“

      Oder waren da Männer dabei? Ich dachte zuerst an eine reine Männergruppe, doch weiter unten steht, dass es „girls“ (one of the girls) waren. Also bestand die Gruppe nur aus Frauen, die angegriffen wurde – von einer Gruppe von Migrantenfrauen.

      Wenn man das jetzt nach intersek. feministischen Kriterien her sieht, muss man den Migrantnnen #ausnahmslos recht geben, wie fies :mrgreen:

      Ergo: Peinlich, so ein rassistischer Zwischenfall unter Feministinnen 😀

    • hoffentlich passiert das öfter, hoffentlich passiert köln mal mit Frauen als Täter. Dann kann man es wirklich nicht mehr dem whm anhängen.
      Obwohl, ihr habt immerhin für Kolonialisierung, Krieg, Armut und Waffenlieferungen gesorgt was die armen Frauen in eine ausweglose Lage brachten.

      • hoffentlich passiert das öfter,

        Dumm oder so?

        hoffentlich passiert köln mal mit Frauen als Täter.

        Ich schätze, es gäbe wohl mehrere Millionen Männer in D, die sich da freiwillig als Opfer anbieten würden 😀

        • „Dumm oder so?“

          nein, diese Debatte ist so eklig, dass ich mir wirklich etwas derartiges „wünschen“ würde, um sie weiter in die Enge zu treiben. Nach Köln wurde auf männer allgemein ausgewichen, aber wenn es Frauen als Täter sind? Wem will man es dann in die Schuhe schieben?

          „Ich schätze, es gäbe wohl mehrere Millionen Männer in D, die sich da freiwillig als Opfer anbieten würden “

          Du denkst, Männer wollen von Frauen angespuckt werden, wahllos Finger in alle Löcher gesteckt und dazu noch die Handys abgezogen bekommen?
          Ich glaube, du stellst dir das zu sehr wie eine Axe Werbung vor^^

          Es wäre auch noch besser wenn die Betroffenen Frauen wären. Ach ich rede garnicht von so extrem sachen, einfach wenn (es passiert doch sowieso) sich beim Dieben und Klaune auch mal mehr Frauengruppen zeigen würden.
          Naja wobei, dann würde man sagen „Die stehen unter der Fuchtel eines patriachalen Clans und können nix dafür“ es ist zum Mäusemelken.

        • Nach Köln wurde auf männer allgemein ausgewichen, aber wenn es Frauen als Täter sind? Wem will man es dann in die Schuhe schieben?

          Kann ich dir sagen. Man wird dann von „sexueller Gewalt“ im Allgemeinen sprechen und die gleiche Hysterie weiterbetreiben, ist halt die „Kultur sexueller Gewalt“ Schuld. Den tief etablierten Frame, dass Frauen fast immer Opfer und Männer fast immer Täter sind und jeglicher Fokus entsprechend gesetzt werden muss, würde sich durch neue Fakten auch nicht so schnell aufweichen.
          Naja aber ist ja auch quatsch, Frauengewalt in der Öffentlichkeit wird nie ein Massenphänomen werden. Was aber viel mehr anatomische/biologische, als kulturelle Gründe hat.

          Du denkst, Männer wollen von Frauen angespuckt werden, wahllos Finger in alle Löcher gesteckt

          Ich persönlich nicht. Aber: ja! ^^

      • „Obwohl, ihr habt immerhin für …“

        Logisch, da ist das Weltbild gleich wieder eingerenkt und man kann über diesen Einzelfall hinweggehen.

        Und wenn die auch noch verschleiert daherkommen, mit Burkha? Wenn dich da ein Kreis umschliesst und dann holen die alle den Knüppel unter dem Kittel hervor? Man kann sich richtig gruselige Dinge vorstellen.
        Niemand kann wohl Lust auf Mittelalter haben.
        Aber als Zombisplatter „Angriff der islamistischen Feministinnen“ könnte das äh interessant sein. Auftakt: Absturz einer Alien-Sonde bei Bagdad mit dem transformierenden Agens, es breitet sich aus, etc.
        Dass es den noch nicht gibt, muss wohl an der PC liegen´´

    • Warum nicht gleich den Original-Artikel posten?

      http://www.express.de/koeln/raeuberbande-erneut-vorfall-am-hauptbahnhof–gruppe-junger-frauen-attackiert-23404544

      Räuberbande Erneut Vorfall am Hauptbahnhof: Gruppe junger Frauen attackiert

      Generisches Maskulinum ftw 🙂

      Den Mädchen wurde ein Zettel vorgehalten, sie sollten etwas unterschreiben. Sofort wendeten sie sich ab. Die Bande ging wütend auf die Mädchen los, im Gerangel wurde eines der Opfer von der Treppe geschubst, stürzte und zog sich eine Platzwunde zu.

      Was die wohl unterschreiben sollten?

      #ausnahmslos gegen Sexismus?

      oder #schlussmitIslamophobie ?

      Wäre ja schon wichtig zu wissen jetzt.

      • Der Express ist ja richtig informativ:

        „Zwei mutmaßliche Täterinnen wurden von der Polizei ausfindig gemacht und mussten mit zur Wache, konnten kurze Zeit später aber wieder gehen.“

        Dann wird deutlich werden, was das zu bedeuten hat. Sollte der Express berichten.

        Bei dem Zettel denke ich an eine „Spendensammlung“. Die Tour wurde als Sammlung für irgendein Heim gemacht und die potentiellen Opfer gezielt beschämt (von Frauen!). Habe ich selbst erlebt. Um etwas Vergleichbares kann es sich in Köln also gehandelt haben…
        Natürlich ist antirassistischer Aktionismus mit Häschtägs auch nicht ausgeschlossen.

  4. Bereits gepostte, find eich aber interessant:

    Rate Tötungsdelikte

    1. Platz: Honduras
    2. Platz: Venezuela
    3. Platz: United States Virgin Islands (US)
    4. Platz: Belize
    5. Platz: El Salvador

    Außer Platz 3 alles lateinamerikanische Länder. Die meisten Gewaltopfer sind dabei natürlich Männer.

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_intentional_homicide_rate#By_country

    Auch interessant: Vergewaltigungsrate pro 10.00 Einwohner (2010)

    Platz 1: Südafrika
    Platz 2: Botwana
    Platz 3: Schweden (!)
    Platz 4: Nicaragua
    Platz 5: Grenada

    Viele Länder weisen hierfür allerdings keine Statistik aus, auch viele islamische Länder.

    Die Wikipedia erklärt diesen Umstand:

    „This table indicates the number of, and per capita cases of recorded rape by country. It does not include cases of rape which go unreported or unrecorded. It does not specify whether recorded means reported, brought to trial, or convicted. Each entry is based on that country’s definition of rape, which varies widely throughout the world.“

    https://en.wikipedia.org/wiki/Rape_statistics#Rape_statistics_by_country

    • Man rufe sich nochmal Assange, die Umstände wie es dazu kam, dass er glaube ich noch immer in der Botschaft fest sitzt, und das behämmerte Sexualstrafrecht in Schweden in Erinnerung. Dann erklärt sich eigentlich das Ausrufezeichen hinter Schweden.

      • Die Zahlen Schwedens werden aber keinesfalls von übertriebenen Gesetzen aufgeblasen, wie man denken könnte. In Norwegen zB herrschen vergleichsweise gleiche Gesetze und die Raten sind niedriger und es ist auch nicht zu meinen, dass die Norweger das nicht genauso ernst nehmen wie die Schweden.
        Die Zahlen in Europa dürften ohnehin recht vergleichbar sein, vielleicht nur im Süden weniger gut (Religionsproblem).
        Schwedens Raten sind so hoch wegen der Einwanderer. Die Norweger und Dänen zB haben es aber im Griff, relativ gesehen und landen auch nicht auf der Hitlist, aber Schweden (!)

    • „Rate Tötungsdelikte“

      Besonders hoch in ganz Äquatorial-Amerika, Mexico bis runter Südamerika. Es tobten dort so viele Bürgerkriege und Banditentum.
      Habe mal viel von der Dom. Rep. gehört, wie hart und brutal korrupt das Leben in diesem Land gewesen wäre von jemandem, der lange dort gelebt hatte.
      Ich jedenfalls dachte, da fahre ich lieber in den Orient, das ist ungefährlicher (wenn dort nicht gerade Krieg ist) 😉

  5. Rechtsfolgen der Übergriffe von Köln
    Recht und Verbraucherschutz/Ausschuss – 13.01.2016

    Berlin: (hib/PST) Der Rechtsausschuss hat sich ausführlich mit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten befasst. Aus einem Bericht der Bundesregierung, vorgetragen durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Justizministerium, Christian Lange (SPD), entwickelte sich eine zweistündige Orientierungsdebatte.

    Lange wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass die Sachverhaltsaufklärung noch andauere. Klar sei aber, dass es neben Diebstahl und Raub auch „in ganz massivem Umfang“ zu Sexualdelikten gekommen sei. „Erschreckend“ sei zudem das „respektlose Auftreten“ von Tatbeteiligten gegenüber Polizeibeamten. Die Gesellschaft müsse sich damit auseinandersetzen, ob dieses Verhalten mit der Kultur der Herkunftsländer zu tun habe, sagte Lange. Gleichzeitig müsse man aber „alles tun, um nicht zu pauschalieren und der Hetze gegen Flüchtlinge Vorschub zu leisten“ – eine Einschätzung, die von allen Fraktionen geteilt wurde.

    Lange verwies darauf, dass sexuelle Gewalt unabhängig von den aktuellen Geschehnissen ein gesamtgesellschaftliches Problem sei. Ein Referentenentwurf zur Neufassung von Straftatbeständen sei zur Zeit in der Länder- und Verbändeabstimmung. Sein Haus habe ihn bereits im Juli 2015 vorgelegt, zu seinem Bedauern sei er aber erst am 18. Dezember durch das Bundeskanzleramt freigegeben worden. Er hoffe nun auf eine zügige Beratung, um „Frauen und auch Männer bessser vor Übergriffen schützen“ zu können. Das Justizministerium habe zudem, ebenfalls schon vor der Silvesternacht, eine Expertenkommission zur umfassenden Reform des Sexualstrafrechts einberufen, die bis Mitte des Jahres ihre Empfehlungen vorlegen solle. Lange teilte den in der anschließenden Aussprache vorgebrachten Hinweis, dass die Debatte über Köln unabhängig von der über das Sexualstrafrecht sei. Allerdings, so Lange, sei durch Köln das Interesse an einer schnellen Umsetzung gestiegen.

    Breiten Raum in der Aussprache nahm die von der Bundesregierung geplante Senkung des Strafmaßes ein, ab dem eine Ausweisung straffälliger Ausländer möglich ist. Dabei wurde gefragt, ob die Neuregelung mit der Genfer Flüchtlingskonvention vereinbar sei, die eine Ausweisung nur bei „Verbrechen“ erlaube. Lange wies darauf hin, dass die Genfer Flüchtlingskonvention, die „unmittelbar innerstaatlich geltendes Recht“ sei, auch Ausweisungen bei „besonders schweren Vergehen“ erlaube. Er hob zudem den oft übersehenen Unterschied zwischen Ausweisung und Abschiebung hervor. Nach erfolgter Ausweisung müsse zunächst überprüft werden, ob es Abschiebehindernisse gebe. Lägen diese vor, könne die Person im Status der Duldung im Land bleiben.

    Deutlich wurde in der Orientierungsdebatte, dass sich die Strafverfolgung nach den Ereignissen in Köln und anderswo wegen der schlechten Beweislage schwierig gestalten könnte. Dabei zeigte sich ein Konsens, dass die Polizei personell besser ausgestattet werden müsse. Diskutiert wurde auch, eine Strafrechtsbestimmung, welche die Teilnahme an einer Schlägerei auch ohne konkreten Nachweis einer bestimmten Tat strafbar macht, analog auf Vorkommnisse wie in Köln zu übertragen. Lange teilte mit, dass dies von Justizminiser Heiko Maas (SPD) und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) besprochen, aber verworfen worden sei. Damit wollten sich aber nicht alle Ausschussmitglieder zufrieden geben.

  6. köln und kein ende

    nach dem ziemlich guten fischer-beitrag traue ich mir auch nochmal ein paar anmerkungen zu.

    einmal such ich mir meinen aufhänger aus dem boris palmer interview
    http://www.cicero.de/weltbuehne/boris-palmer-nach-koeln-vorfaellen-wir-stossen-die-grenzen-unserer-belastbarkeit/60359

    vorab: ich mag den mann, hab ihn beim von heiner geißler (mag ich auch) moderierten s21-happening^^ damals als äußert sachkundigen, angenehmen redner in erinnerung, bestimmt ist er ein guter bürgermeister.

    jetzte aber, und zwar nur zu diesem teil:

    „Warum sollte die Herkunft von Tätern offen thematisiert werden?

    Da gibt es für mich zwei Gründe: Zum einen die Gefahrenabwehr. Wir müssen ja vermeiden, dass so etwas wieder vorkommt. Dafür ist es wichtig, die Täterprofile zu verstehen, zu kennen und zu benennen.“

    nehmen wir an, min. die hälfte von ihnen waren um asyl bittende, registrierte geflüchtete. ja, ich gebe zu, ich wüsste auch gern wie die hier untergebracht und verpflegt waren zum tatzeitpunkt, und ob sie z.b. über bargeld verfügen konnten oder nicht. absolute armut in einer wohlstands- bzw. korrekter überflussgesellschaft ist schließlich ein starkes diebstahl-motiv, die gefahrenabwehr im politischen sinne erfreulich simpel.

    nb: zwischen weihnachten und neujahr gab es übrigens einen verteilungsstopp

    „Zwischen dem 21. Dezember und dem 3. Januar würden alle neuankommenden Flüchtlinge in den Erstaufnahmestellen oder Landesreinrichtungen bleiben – ohne, wie sonst üblich, direkt an die Kommunen weitergeschickt zu werden. Alle Beteiligten sollten „einmal durchatmen“ können, hatte Innenminister Jäger (SPD) zugesagt. Dafür hatte die Landesregierung knapp 30.000 Unterbringungsplätze vorgehalten.

    Das Konzept habe „sehr positiv“ funktioniert, sagt Benjamin Hahn, Sprecher bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg, am Montag (04.01.2016). Die Lage sei über die Feiertage „sehr entspannt“ gewesen. Knapp 16.000 Flüchtlinge seien in der besagten Zeit – knapp zwei Wochen – nach Nordrhein-Westfalen gekommen.“

    http://www1.wdr.de/themen/politik/fluechtlinge-aufnahmepause-weihnachten-100.html

    ich bin mir noch nicht sicher, ob und wie ich daraus ein argument basteln soll^^, habs aber echt von anfang an im hinterkopf und deshalb jetzt mal erwähnt.

    das zweite zitat, zu dem ich noch was beisteuern will, entnehme ich folgendem text:
    http://patrick-gensing.info/2016/01/09/koeln-sexuelle-gewalt-bricht-aus-wenn-die-zustaende-es-zulassen/

    „Die Ereignisse waren offenkundig ein Gruppen-Gewalterlebnis, wie es sonst nur bei rechtsextremen Pogromen und Hetzjagden zu beobachten war.“

    von denen wir wieviele hundert im letzten jahr min. zu beklagen hatten, na, wer weiß es ungefähr?

    wieviele notunterkünfte wurden – vermutlich seltener von einzeltätern, sondern häufiger von organisierten kreisen – in brand gesetzt, wieviele mordversuche an schutzsuchenden gabs, wieviele davon waren erfolgreich, wievielen personen – wir dürfen annehmen deutsche staatsbürger, überwiegend m – wird dafür bereits der prozeß gemacht, wieviele werden letztlich sanktioniert werden (also so wirklich)?

    und wo bitte bleibt die hundertköpfige, länderübergreifende task-force, oder wer diskutierte auch nur konzepte, wie diese hier-sozialisierten menschen, die keine existenziellen sorgen kennen dürften, dazu gebracht werden könnten, anderen (mittel- und schutzlosen) nicht nach dem leben zu trachten?

    wir – als gesellschaft – haben offenkundig versagt diesen menschen soetwas wie grund- und herzensbildung mitzugeben, und um uns das nicht eingestehen zu müssen, ignorieren wir sie und ihre taten lieber. scheint mir.
    und dass diese schlimmer sind als die vorfälle an silvester (und natürlich auch zum oktoberfest oder an karneval), sollte konsens sein.

    gern würd ich auch noch was sagen zu der mehrmals explizit wie implizit geäußerten behauptung, es wären über 500 frauen schwer traumatisiert worden von den geschehnissen.

    ich wurde ja selbst schon von einer meute eingekesselt und begrapscht – allerdings in einem öffentlichen schwimmbecken, und meine größte sorge war damals, dass ich ertrinke, denn ihr mittel mich wehrlos zu machen war das kollektive unter-wasser-drücken. ist also nicht ganz dasselbe.
    ich weiß, wie vergleichsweise wenig mir das ausgemacht hat, und immerhin war ich da auch höchstens 12 jahre alt. ich frage mich also, was der inhalt der unterstellten traumatisierungen sein könnte bzw. wie sich diese äußern.

    vorstellbar wär für mich ein zeitweiliges, erhöhtes unsicherheitsgefühl am tatort oder aufquellende, rassistische impulse. die seelischen belastung, die eine tatsächliche vergewaltigung bedeutet, wird nur eins der opfer erreicht haben, möcht ich behaupten. und selbst dieses hat gegenüber den „normalen“ opfern den vorteil, dass ihre schilderung nicht groß angezweifelt werden wird. sonst – und das ist ein grund, weshalb auch ich mit dem begriff „rape culture“ sympathisiere – ist die zentrale annahme ja immer, dass das opfer lügt, und die erfahrung, teilweise über jahre immer wieder menschen davon überzeugen zu müssen, dass ihr tatsächlich ein unrecht geschehen ist, re-traumatisiert, hält die anzeigende in diesem grässlichen zustand fest.

    positiv formuliert stehen die heilungschancen bei den betroffenen dieser gewaltnacht „völlig neuer dimension“ ausgesprochen gut. und das ist ja auch was wert.

    so, und jetzt krabbel ich wieder zurück ins bettchen.
    ciao

    • absolute armut in einer wohlstands- bzw. korrekter überflussgesellschaft ist schließlich ein starkes diebstahl-motiv, die gefahrenabwehr im politischen sinne erfreulich simpel.

      Wenn das so einfach ist… Warum hat Deutschland dann eine Armutsquote von über 15% oder circa 12,5 Mio. von Armut betroffener Menschen? Sind diese Menschen einfach nur zu feige um sich zu nehmen was ihnen möglicherweise zustehen sollte?

      nb: zwischen weihnachten und neujahr gab es übrigens einen verteilungsstopp

      Ich nehme an du beziehst dich auf solche Aussagen:

      Sie leben in unzumutbaren Massenunterkünften. Dazu kommen immer mehr Gewaltausbrüche zwischen Mitgliedern verschiedener Minderheiten, die auf kleinstem Raum zusammengepfercht nebeneinander leben müssen.

      Mir ist schon klar wie er auf die Idee kommt, es handle sich um unzumutbare Unterkünfte:

      Nach dem Abitur an der Freien Waldorfschule Engelberg im Juni 1992 verweigerte Palmer den Wehrdienst und absolvierte seinen Zivildienst beim DRK.

      Verglichen mit Grundausbildung und Wehrübungen halte ich diese Massenunterkünfte für mehr als zumutbar. Es ist also geradezu erstaunlich, dass nicht wöchentlich eine Kaserne von marodierenden Soldaten zerlegt wird.

      ich weiß, wie vergleichsweise wenig mir das ausgemacht hat, und immerhin war ich da auch höchstens 12 jahre alt.

      Du vergleichst also den alltäglichen Wahnsinn (Vor-)Pubertierender mit den Erwartungen an erwachsene Menschen?

      gern würd ich auch noch was sagen zu der mehrmals explizit wie implizit geäußerten behauptung, es wären über 500 frauen schwer traumatisiert worden von den geschehnissen.

      Circa 60% der Anzeigen in Köln beziehen sich nicht auf Straftaten mit sexuellem Zusammenhang. Nebenbei sind unter den über 500 Frauen nicht unerheblich viele Männer. Das lügt sich zurzeit jeder hin wie es gerade passt.

      ist die zentrale annahme ja immer, dass das opfer lügt, und die erfahrung, teilweise über jahre immer wieder menschen davon überzeugen zu müssen, dass ihr tatsächlich ein unrecht geschehen ist, re-traumatisiert, hält die anzeigende in diesem grässlichen zustand fest.

      Ohne Zeugen, wenn es nur Aussage gegen Aussage steht wird es bei jedem Delikt immer Zweifel geben.

      • schau mal nach wie sich die definition von absoluter armut von der für relative armut – die auch schon nicht verharmlost werden sollte – unterscheidet. hartz iv ist bereits menschenunwürdig, keine frage, aber verglichen mit dem was geflüchteten zusteht immernoch besser.

        „Du vergleichst also den alltäglichen Wahnsinn (Vor-)Pubertierender mit den Erwartungen an erwachsene Menschen?“

        nein arschloch, es ging um traumatisierung.

        „Ohne Zeugen, wenn es nur Aussage gegen Aussage steht wird es bei jedem Delikt immer Zweifel geben.“

        so wie ich das gesehen habe, waren die meisten silvester-anzeigenden nichtmal in der lage täterbeschreibungen abzuliefern. das dürfte unter normalen bedingungen (die nicht gegeben zu sein scheinen) noch ordentliche probleme machen, wenn wir den grundsatz in dubio pro reo nicht ausnahmsweise für diese fälle aussetzen wollen.

        • aber verglichen mit dem was geflüchteten zusteht immernoch besser.

          Die Leistungen müssen mit den Leistungen nach SGB-II vergleichbar sein. Wenn diese Leistungen als Sachleistung erbracht werden widerspricht das nicht den Anforderungen und erfüllt auch keine besondere Definition von Armut. Tatsächlich werden zwar unterschiedliche Beträge ausgezahlt, jedoch auch unterschiedliche Leistungen auf Antrag erbracht.

          nein arschloch

          Untervögelt? 😀

          so wie ich das gesehen habe, waren die meisten silvester-anzeigenden nichtmal in der lage täterbeschreibungen abzuliefern.

          Ich habe schon vor einer Woche geschrieben, dass ich deshalb keine nennenswerten Verurteilungen erwarte.

          Dass es zu Vorfällen gekommen ist kann man jedoch nicht als zweifelhaft bezeichnen.

      • „Warum hat Deutschland dann eine Armutsquote von über 15% oder circa 12,5 Mio. von Armut betroffener Menschen? “
        Zunächst muß man sich klarmachen, daß dies bedeutet, daß 15% ein primäres Monatseinkommen von weniger als 60% des Medians des Nettoäquivalenzeinkommens. Das sind 892 Euro im Monat.

        Nun gibt es einige Dinge zu bedenken. EIn Student wird im Laufe seines Studiums leicht in diesen Bereich fallen. Ist aber doch wohl kein Problem.

        Umgekehrt zählt z.B. Kindes- oder Ehegattenunterhalt nicht als Einkommen des Empfängers und wird nicht beim Zahler abgerechnet. Die berühmte Alleinerziehende hat also of mehr Geld zur Verfügung als diese Statistik aussagt.

        Dann ist Armut Einkommensbezogen:
        Wenn also Deine Oma ein Haus am Starnberger See hat, das gut 3-4 Mio Euro wert ist hat, aber 500 Euro Rente bezieht, dann ist sie arm.

        Man muss also aufpassen, dass man diese Zahlen auch korrekt interpretiert.

        • Man muss also aufpassen, dass man diese Zahlen auch korrekt interpretiert.

          Es geht ja nicht um eine bis ins Detail korrekte Interpretation.

          Es ging um die implizite Aussage, dass es doch ganz einfach wäre zu verhindern, dass Asylbewerber in einem Land des Überflusses kriminell werden, indem man ihnen ein großzügiges Taschengeld bezahlt.

          Nach dieser Logik müssten praktisch alle Hartz4-Empfänger einen „guten“ Grund haben um auf Beutezug zu gehen. In letzter Konsequenz alle, die irgendwie weniger als die Reichsten haben.

          EIn Student wird im Laufe seines Studiums leicht in diesen Bereich fallen. Ist aber doch wohl kein Problem.

          Sehe ich auch nicht als Problem. Bei Asylbewerbern scheint ein solcher Zustand hingegen als unzumutbar betrachtet zu werden.

    • vorstellbar wär für mich ein zeitweiliges, erhöhtes unsicherheitsgefühl am tatort oder aufquellende, rassistische impulse. die seelischen belastung, die eine tatsächliche vergewaltigung bedeutet, wird nur eins der opfer erreicht haben, möcht ich behaupten.

      Das ist wohl sehr ins Blaue vermutet, da Menschen individuell völlig unterschiedlich auf solche Erfahrungen reagieren. Auch bei einer tatsächlichen Vergewaltigung entwickeln „nur“ 50% aller Frauen PTSD-Symptome.
      Ob das nun unbedingt und ausschließlich dort der Fall war, wo ein Opfer einen Finger in einer Körperöffnung gespürt hat (könnte das nach aktueller Definition eigentlich auch der Mund gewesen sein?), ist mehr als nur spekulativ.
      Die seelische Belastung ist bei einer gemeinschaftlich begangenen Tat, also mit Auslieferungsgefühl und Kontrollverlust gegenüber einer das auch noch lustig findenden Meute, sicherlich unvergleichbar höher als bei einem Einzelfall, der leicht auf die Person attribuiert werden kann. In dem Punkt liegst du also falsch.

      Ansonsten aber erstaunlich klarsichtig und unmisandrisch, was du da so nachts um vier runterschreibst. Geht’s dir (nicht) gut?

    • Jaja, „selbstkritisch bleiben“, „auch du verhältst dich manchmal sexistisch. Akzeptiere es und arbeite dran!“, „Auch bei mir lässt sich ständig sexistisches Verhalten erkennen.“

      An was mich das sofort erinnert hat:

      Erst letzte Woche hatte ich (Trauerfall in der Verwandtschaft) seit langem mal wieder einen katholischen Gottesdienst besuchen müssen. Die Veranstaltung ging damit los, daß die versammelte Gemeinde erstmal das katholische Schuldbekenntnis gemeinschaftlich aufgesagt hat:

      „Ich bekenne […] dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. […]“

      (https://de.wikipedia.org/wiki/Schuldbekenntnis)

      Als nächstes ist mir dann Rotchina zur wilden kommunistischen Zeit eingefallen, wo Sessions in „Selbstkritik“ gang und gäbe waren.

      Dann noch, daß Manipulation per Schuldgefühle eine der beliebtesten, vielleicht sogar zentralen psychologischen Taktiken narzisstischer Hausdrachen sind. Die berüchtigte manipulative bösartige Schwiegermutter oder Großmutter als archetypische Beispiele. Solche Leute sind Meister darin, schwindelerregende Kafkatraps aufzubauen aus denen kein Entkommen möglich ist, wo alles, aber auch alles was man tut sofort gegen einen ausgelegt wird und man als der schuldige dargestellt wird.

      Das läuft doch alles immer auf das gleiche raus?

      Insofern gibt es zu dieser „Liste mit 10 Tipps“ nur eines zu sagen: Das ist eine Psychosekte.

    • Die 10 Tipps sind echt klasse.
      Nach denen kann jedes Verhalten eines Mannes gegenüber einer Frau sexistisch sein.
      Allein schon die Beispiele: Mann hält Vortrag, Frau moderiert nur. Ich durfte noch nie moderieren, sondern höchstens Vorträge halten. Auf wissenschaftlichen Tagungen ist „Moderieren“ keine Blemberles-Aufgabe, sondern wird von durchaus besseren Leuten mit nicht nur wissenschaftlicher Autorität gemacht. Mann schreibt Text, Frau lektoriert… Umgekehrt würde es wohl heissen, Frau schreibt, Mann verbessert! (Und wieder die Arschkarte gezogen)
      Mann hilft Frauen: Patronizing
      Mann hilft Frauen nicht: Im Stich lassen.

      und
      so
      weiter
      und
      so
      fort

      Diskutieren mit solchen Leuten erübrigt sich wg. Sinnlosigkeit.

      • > „Diskutieren mit solchen Leuten erübrigt sich wg. Sinnlosigkeit.“

        Ich sehe eher, daß solche Leute gerade vom aktuellen Feminismus irgendwann vom Irrsinn ihrer Einstellung überzeugt werden.

        Unter den Feministinnen macht seit einiger Zeit die Runde, daß solche männlichen links-aktiven Superfeministen bewusst oder unterbewusst das ganze deshalb machen weil sie sich bei den Frauen anbiedern und eine ins Bett kriegen wollen. Gab wohl schon einige Vorträge in entsprechenden Kreisen zu dem Thema.

        „Schaut her, ich bin so ein Nice Guy, ich bin voll ‚aware‘ wie sexistisch ich sein kann, und ich denke den ganzen Tag darüber nach was ich falsch gemacht habe und wie ich mich bessern kann! Kriege ich jetzt meine Belohnung?“

        Sexy, wirklich sehr sexy… (das war jetzt sarkastisch gemeint) Ne, ernsthaft, hier kann ich wirklich voll und ganz nachvollziehen, wenn solche Typen von den Frauen als ‚creepy‘ angesehen werden.

        Und da ja die Frau im Feminismus immer die Definitionsmacht hat wann ein Typ ein „Creeper“ oder ein „Rapist“ ist, werden diese Leute irgendwann ein paar sehr schmerzliche Erfahrungen machen, und von den Feministinnen in hohem Bogen zum Teufel gejagt werden. Denn auch eine Feministin kann dauerhaft nicht aus ihrer Haut und sich mental dazu zwingen, diese Art von Mann attraktiv zu finden.

        Wir müssen mit denen eigentlich gar nicht diskutieren. Das fliegt denen schon so um die Ohren, ganz automatisch. Wir brauchen bloss genug Popcornvorrat. Bis dahin dürfen diese Leute sich gerne in Selbstgeißelung ergehen und damit ihre Chancen bei den Frauen ins weit negative katapultieren; während ich bei meiner Partnerin und ein paar ausgesuchten weiteren Frauen weiterhin den je nach Situation dosiert freundlich-sexistischen und dominanten Alpha spiele, zum beiderseitigen Wohlergehen.

    • Hahaha, die Kommentare von dem Wladek Flakin:

      „Mensch, so viele traurige und verängstigte Männer hier…“

      „Warum habt ihr so viel Angst davor, eure Privilegien zu hinterfragen? Das macht nicht den Eindruck, als wärt ihr in eurer Männlichkeit besonders sicher.“

      „Und leider heulen an dieser Stelle sehr, sehr viele Männer rum. Wenn ihr damit aufhören würdet, wäre ich euch sehr dankbar!“

      Wer will nochmal Geschlechterrollen abbauene? ^^

  7. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charlie-hebdo-empoert-mit-karikatur-zu-totem-fluechtlingskind-alan-kurdi-a-1071922.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter#ref=rss

    Charlie Hebdo haut wieder Quality-Zeugs raus.

    „Das Magazin hat sich unter dem Thema „Migranten“ den ertrunkenen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi vorgenommen. „Was wäre aus dem kleinen Alan geworden, wenn er überlebt hätte?“, steht sinngemäß über der Zeichnung. Die Antwort: „Ein Hinterngrapscher in Deutschland.“ Neben der Überschrift ist eine eingekreiste Zeichnung des toten Jungen am Strand zu sehen. Darunter, wie er sich in drei Schritten zum Erwachsenen entwickelt und schließlich mit ausgestreckten Händen hinter einer schreienden Frau herläuft.“

    Letztes Jahr noch „Je suis Charlie“ schreien, Satire gegen den Islam und den Propheten verteidigen und jetzt einen auf betroffen machen.

    Jetzt wird sich zeigen wo die Doppelmoralisten zu finden sind. :^)

    • Diese Zeichnung ist einfach unfassbar. Ich habe selten so etwas gesehen. Wie kam der Typ nur auf sowas? Diese Zeichnung ist so tiefgründig, so gut. Wenn Deutsche Autos bauen können, dann können Franzosen richtig gut karikieren.

    • „Darunter, wie er sich in drei Schritten zum Erwachsenen entwickelt….“

      Wie kann man nur auf diese Interpretation kommen, wenn man die Zechnung betrachtet?! Es ist ganz klar, dass die *zwei* männlichen Verfolger in keinem unmittelbaren Bezug zum ertrunkenen Flüchtlingsjungen stehen. Die dritte Person ganz hinten (wohl der erste angebliche „Entwicklungsschritt“ ist überdies eine weitere flüchtende Frau…

      „….Verteidiger der Zeitschrift argumentieren, damit karikiere „Charlie Hebdo“ das Denken der Rassisten.“
      http://genderama.blogspot.de/2016/01/vermischtes-vom-13-januar-2016-zum.html

      Genau, das antiweisse rassistische Denken der Feministinnen wird aufgezeigt — es sind ja (zwei) eindeutig „Weisse Männer“, die hier die Frauen verfolgen! (-> Oktoberfest!!)

      Wem *das* nicht auffällt, an dem der ganze Gag doch vorbei 😀

      Dass dem Spiegel das überhaupt nicht gefallen kann, ist klar.

  8. In den letzten Tagen wurde ja ein Bild gezeichnet, als wäre eine mexikanische Schauspielerin die große Heldin hinter der erneuten Verhaftung des weltgrößten Drogenbosses „El Chapo“ Guzman.

    Nun die Details:

    Hauptsache er schaffte es, die Frau seiner Träume zu treffen, mit der er seit 2012 sporadisch Kontakt hielt. Die Darstellerin und der Drogenboss hatten, so zumindest zeigt es der jetzt bekannt geworden SMS-Verkehr, eine gegenseitige Schwäche füreinander. Sie wurde dem Chef des Sinaloa-Kartells zum Verhängnis. Die Kurznachrichten zeigen einen säuselnden, umsorgenden und flirtenden Drogenbaron. Und eine Schauspielerin, die sich darauf einlässt.

    SMS zwischen „Papá Olvidado“ und „M“

    Die Tageszeitung „Milenio“ veröffentlichte am Mittwoch lange Teile des Nachrichtenaustausches der beiden zwischen dem 25. September und dem 9. November 2015. Er lief zum Teil über Guzmáns Anwalt Andrés Granados, zum Teil war er verschlüsselt und mit Pseudonymen versehen. Nach Angaben eines hochrangigen Behördenmitarbeiters ist der SMS-Wechsel authentisch.

    „Du bist das Beste in dieser Welt. Wir werden sehr gute Freunde sein. […] Vertraue mir, dass es dir gut gehen wird. Ich werde dich besser schützen als meinen Augapfel.“

    Getarnt als „M“ antwortete del Castillo in dem gleichen liebevollen Ton: „Ich bin überwältigt davon, dass du mich beschützen willst, mich hat noch nie jemand beschützt. Danke! Ich habe kommendes Wochenende frei.“

    Am 10. Oktober hatten die beiden neue Pseudonyme gewählt, die Zeitung zitiert Guzmán als „1“, del Castillo als „Ermoza“:

    Ermoza: „Ich schlafe nicht mehr viel, seit ich dich gesehen habe, ich bin aufgeregt wegen unserer Geschichte… Es ist wahr. Es ist das einzige, woran ich noch denke…“

    1: „Weißt du, ich bin aufgeregter wegen dir als wegen der Geschichte, meine Freundin.“

    Ermoza: „Hahaha, gut zu wissen. Ich werde ganz rot, mein Freund ;).“

    Hier ein Foto des Typen(rechts):

    „El Chapo“, aktuell mit der wesentlich jüngeren Emma Coronel in dritter Ehe verheiratet, soll insgesamt 18 Kinder mit 7 Frauen haben.

    • „Vertraue mir, dass es dir gut gehen wird. Ich werde dich besser schützen als meinen Augapfel.”“

      Shittest mit Kuchengabel, wenn er schläft^^

      der sieht aber echt aus wie ne Figur aus einem Entenhausenroman mit weniger Muskeln und mehr Körperfett als ich. Diese Oberverbrecher sehen immer so harmlos aus.

  9. Der in Zusammenarbeit von misandrischen Netzfeministinnen (u.a. „Tugendfurie“) allen Medien und auch feministischen Politikerinnen (Schwesig u.a.) gepushte „Aufschrei“-Abklatsch #ausnahmslos entwickelt sich zum totalen Flop.

    Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass die Grand Dame der deutschen Twitter-Szene, die von allen Medien als solche gefeiert wird, dort gerade mal lumpige 14,8 Tsd Follower hat?
    Das ist doch auf Twitter eigentlich NICHTS,

    Der Ur-Tweet von #ausnahmslos hat aber noch nicht mal 100 Retweets und Likes.

    Trotzdem wurde uns das von ZDF und Co. schon als gigantische, hoch relevante Netzkampagne verkauft, noch nicht mal ne halbe Stunde (!) nachdem sie in die Welt gesetzt wurde.

    • „Trotzdem wurde uns das von ZDF und Co. schon als gigantische, hoch relevante Netzkampagne verkauft“

      Nun ja, ZDF und Co. sind quasi Staatsmedien. Was erwartet man da?

      • 71 Retweets sogar nur 😉
        15.000 sind aber doch auch nicht so viel für Deutschlands wahrscheinlich bekannteste Twittererin nach Sascha Lobo.

        Das mit dem Spamschlucker passiert in letzter Zeit öfter, oder?

        • @david

          Nein, richtig viel ist es absolut gesehen nicht.
          Sascha Lobo ist da mit 300.000+ sicherlich eine andere Hausnummer.

          Aber im feministischen Bereich ist sie damit glaube ich durchaus führend für Deutschland und das mit Abstand.
          (im Vergleich zum „maskulistischen Bereich“ sowieso, da sind die Followerzahlen sehr gering und wenn dann mit einem weit aus ungünstigeren Verhältnis zwischen Gefolgten und Folgenden)

          Ich habe es so eingestellt, dass ein paar Kommentare zur Flüchtlingskrise erst manuell freigeschaltet werden müssen, dadurch entsteht vielleicht der Eindruck. Der Spamfilter selbst hat aber auch so seine Phasen, das ist richtig.

      • Ja gut Christian, sie mögen in diesem Bereich viele Follower haben. Die Frage ist doch eher: Wie relevant sind sie? 15k mag sich in absoluten Zahlen viel anhören, nur ist es im Vergleich dazu, dass sie zum Netzwerk von Regierung und ÖR zählt, recht wenig. Ausserdem habe ich noch kein Twitter-Audit von ihr gesehen, wer weiß wieviele User überhaupt echt sind. Diese Leute sind nicht bekannt dafür ehrlich zu sein.

  10. http://www.focus.de/regional/bayern/fluechtlingskrise-landrat-schickt-bus-voller-fluechtlinge-zum-kanzleramt_id_5210070.html

    „Wir schaffen das nicht!“, mit diesen Worten soll der Landshuter Landrat Peter Dreier der Bundeskanzlerin in einem Telefonat gedroht haben, ihr einen Bus mit Flüchtlingen nach Berlin zu schicken, wie „Die Welt“ online berichtet. Damals – am 26. Oktober 2015 – soll Dreier gesagt haben: „Wenn Deutschland eine Million Flüchtlinge aufnimmt, entfallen rechnerisch auf meinen Landkreis 1800. Die nehme ich auf, alle weiteren schicke ich per Bus weiter nach Berlin zum Kanzleramt.“
    „Wenn Sie Busse zu mir schicken, müsste ich die eigentlich nach Griechenland zurückschicken“

    Jetzt ist wohl der Zeitpunkt gekommen, an dem für Dreier die Belastungsgrenzen seines Landkreises ausgeschöpft sind. Rund 2100 Flüchtlinge seien inzwischen in Landshut untergebracht, sagte ein Sprecher des Landrats zu FOCUS Online.

    Heute um 9 Uhr ist ein Bus mit rund 31 Flüchtlingen Richtung Berlin gestartet. „Ursprünglich hatten 50 Personen Interesse angemeldet, gekommen sind dann aber doch weniger“, so der Pressesprecher. Der Landrat selbst würden nicht im Bus mitfahren. „Er kommt mit seinem Dienstwagen nach.“

  11. Die HoneyBadgers diskutieren den religösen Aspekt des Feminismus

    (..die zeitgenössische Entstehen von so etwas bzw die Empfänglichkeit dafür das geht wohl noch über den Feminismus hinaus …)

    Darin gibt es eine Passage, wo sie Hillary etc. ins Visier nehmen. Dann auf den Aspekt von ideologisch immunisierten Eliten bzw. Regierenden kommen.

    (-> Hannah Wallen ab 1:59:20)

    Eigentlich eine gefährliche Entwicklung.

    Und trifft offenbar günstigerweise auf immer noch gutgläubige Menschen. Allerdings zeigen sich offenbar erste Risse durch dann doch kognitive dissonannte Realität.

  12. „Sex, Asyl und die Männerbombe“
    http://www.mena-watch.com/sex-asyl-und-die-maennerbombe/
    „Wenn in Istanbul ein (mutmaßlich) syrischer IS-Selbstmordattentäter ein Dutzend Europäer in die Luft jagt oder wenn Dschihadisten in Paris ein Massaker anrichten, dann dämmert langsam auch den schlichteren Gemütern am alten Kontinent, dass zwischen der westlichen Politik im Nahen Osten und der Sicherheitslage der Europäer ein Kausalzusammenhang besteht. Europa und der Krisenbogen ums Mittelmeer wachsen enger zusammen, als das vielen bewusst ist.
    Dass dies nicht nur unter dem Aspekt des Terrors ein ziemlich heftiges Problem ist und noch werden wird, sondern geeignet ist, Europa auf viel fundamentalere Art und Weise zu destabilisieren, ja im schlimmsten Fall zu „libanonisieren“, hat jüngst die US-Autorin Valerie Hudson in einem ziemlich großes Aufsehen erregenden Artikel für das amerikanische Magazin Politico behauptet. Ihre steile, aber durchaus plausible These: Nicht nur durch Bomben und Granaten, sondern durch, im englischen Original: Sex.“

    „Das archaische Frauenbild bedroht uns alle“
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150929502/Das-archaische-Frauenbild-bedroht-uns-alle.html
    „Autorin Güner Balci kritisiert antiquierten Nationalstolz von Migranten. Frauenfeindlichkeit von Muslimen sei auch im Islam begründet. Die Deutschen warnt sie vor zu viel Integrationsoptimismus.“

  13. „Auseinandersetzen statt Abschotten“
    http://www.deutschlandradiokultur.de/luegenpresse-auseinandersetzen-statt-abschotten.1005.de.html
    „Die deutsche, die europäische Gesellschaft drohe sich unversöhnlich zu spalten, so wie es die „Tea-Party-Bewegung“ in den USA bereits vorführe. Der Vorwurf „Lügenpresse“, so der Musiker und Politologe Ofer Waldman, sei dafür ein Warnsignal.“

    „Wir müssen streiten, nicht spalten“
    http://www.deutschlandradiokultur.de/debatte-nach-gewalttaten-in-koeln-wir-muessen-streiten.1005.de.html
    „Wie sollen wir damit umgehen, dass rechte Positionen gesellschaftlich akzeptiert werden, obwohl wir sie nicht teilen? Der Rechtsextremismus-Experte Olaf Sundermeyer rät zu einer harten und ehrlichen Diskussion.“

      • Der linke Mainstream hat wohl erkannt, dass der „rechte Ungeist“ nach Köln nicht mehr mit der üblichen Methode („Nazi!“, „Rassist!“, „Faschist!“, „Pegidiot!“ usw.) zurück in die Flasche gesteckt werden kann.

    • das mit der Lügenpresse ist kein Vorwurf, sondern ein bereits von der Lügenpresse zugegebener Fakt.

      Alles Gelaber was jetzt von denen kommt, Seehofer, CDU die plötzlich Sachen sagt die noch vor zwei Wochen „AFDNAZIRASSISTWILLEINKZBAUEN“ waren usw. Alles Lüge, Lüge, Lüge.
      Seehofer, der der sich gegen Merkel wehrt, hat versucht, die letzten Oktober angekündigte Aktion des Landshuter Landrates unter der Hand zu verhundern usw. alles in einen Sack stecken, ich glaube keinem von denen noch einen Meinungsumschwung. Wenn, dann nur aus Opportunismus, weil ihnen die Felle davon zu schwimmen drohen. Ekelerregend.

      Und die Spaltung kommt ganz einfach daher, dass jeder, der diese Sachen angekündigt hat, den Gorilla der jetzt auf der Schaukel sitzt, den Elefant, der im Raum steht, als AFDNAZIRASSISTWILLEINKZBAUEN deklariert worden sind. War man nicht dafür, war man rechts.
      Exakt daher kam die „Spaltung“, jetzt, wo sie merken dass „Wenn du nicht dafür bist….“ nicht mehr wirkt, versuchen sie es diplomatisch und wollen doch mal sachlich drüber reden. Ich könnte kotzen.

      • “ Wer nicht Pegida oder AfD will, hat keine politische Heimat. Es gibt nur Merkel oder Merkel – und die Grenzen bleiben offen. Ein Gastbeitrag “

        Genau so ist es. Und daher kommt die Spaltung. Ich weiß nicht, was mir mehr Angst macht, dass „die da oben“ das nicht kapieren und auch nicht kapieren, dass SIE das angeleiert haben durch ihren Umgang mit Kritikern oder, dass „die da oben“ das wirklich nicht kapieren, was bedeuten würde, dass wir von politischen oder überhaupt Autisten reagiert werden.

    • Das sollen jetzt versöhnliche oder zumindest konstruktive Töne sein?

      „Um die Spaltung abzuwenden müssen wir den Rechtsrückern klare Grenzen aufzeigen – ohne sie dabei auszugrenzen.“

      Es geht weiter ums Belehren statt ums Argumentieren. Leider haben die Grünlinken in der letzten Zeit nicht besonders an ihren Argumentationskünsten gefeilt.

      Wenn es bisher genügt hat, den Diskussionsgegner als Feind zu markieren, um eine Diskussion siegreich zu beenden, wird man kaum jemanden, der gewohnt ist, in feindlich gesonnenem Umfeld seine Argumente zu verteidigen, argumentativ schlagen können.

      Es sind auch eine Menge vormals oder immer noch Linke und Linksliberale von ihren „Freunden“ in die rechte Ecke gedrängt worden. Die werden die linke Szene oder die linken Parteien nie mehr sehen wie früher.

      Und da ging es meist nicht um Rassismus oder Pauschalurteile über F…linge. Sondern z.B. darum, vor den Terroranschlägen von Paris vorherzusagen, dass sich wahrscheinlich auch Terroristen im F…tlingsstrom befinden.

      Und als es dann passiert ist: „Na, freust du dich, dass deine Vorurteile jetzt bestätigt sind?“

      „Frankreich, wo Nationalisten in zerrissenen Gesellschaften die Freiheit einschränken“

      Darf ich mal erfahren, wo und wie in Frankreich „Nationalisten“ „die Freiheit einschränken“?

    • ->“Habe der Frau unsere Vorratshaltung überlassen und sie einen Einkaufszettel schreiben lassen.
      Also ein bisschen gewundert hab‘ ich mich schon, aber bei drei von sechs Positionen ist die Interpretation als Mengenangabe sehr plausibel und nur bei einer sehr unplausibel“

  14. Der kleine Denunziant vom Süddeutschen Beobachter

    „Ich würde es mir und ihnen jedenfalls wünschen, schrieb ich gestern, dass sie “vom IS nach Rakka eingeladen werden, um zu erfahren, was Rape Culture bedeutet”.

    Dieser Satz wiederum brachte den SZ-Reporter und früheren Israel-Korresponenten Thorsten Schmitz dermaßen in Rage, dass er sich heute früh gleich hinsetzte und einen Brief an DIE WELT schrieb:

    Man könnte meinen, Schmitz sei ein Mann, der meinen Text nur deswegen missverstanden hat, weil er ihn mit den Augen eines bekennenden Feministen gelesen hat. …. Dem ist aber nicht so. … Er hat noch eine Rechnung mit mir offen. ….“

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_kleine_denunziant_vom_sueddeutschen_beobachter

    „Süddeutscher Beobachter“ 😀

  15. Seht euch mal diesen männlichen Feministen an:

    Keine Ahnung wer die Frau ist, aber wie er sich verhält… da musste ich gleich hieran denken:

    Als ob er auf Messers schneide balanciert und ganz genau aufpassen muss nicht falsches zu sagen.

    Aber Sargons Vorschlag am Ende ist großartig, dass sollte man mal auch in DE machen.

    • Auf der Zunge zergehen lassen:

      Feministinnen und SJWs erfinden sowas wie Mikroaggressionen (wie manspreading), um behaupten zu können, das Frauen im Westen ständig unter Gewalt leiden.

      Sie definieren wie blöd an der Definition von Vergewaltigung rum, so das Sex mit ener betrunkenen Frau zu haben, automatisch eine Vergewaltigung ist, nur um möglichst viele Vergewaltigungsopfer zu generieren und dann behaupten zu können das die Gesellschaft frauenfeindlich ist und alle Männer böse sind.

      Für diesen riesigen Haufen Bullshit, den Feministinnen, noch zusammen mit ihren anderen Lügen, immer wieder neu aufschichten und dann verteidigen, werden sie zurecht kritisiert.

      Und die Kritiker werden dann u.a. als Rape Apologist beschimpft, wenn sie bei einer nachweislichen Falschbeschuldigung der Täterin nicht mehr glauben und auch bei anderen Fällen die zu unrealistisch sind, zumindestens ernste Zweifel haben.

      Und nun kam Köln, wo Frauen die Strumpfhosen runtergerissen und Finger in die Körperöffnungen gesteckt wurden und die Linken zusammen mit den Feministinnen versuchen das kleinzureden. Wer ist hier eigentlich der Rape Apologist? (Wieso gewinnt man nur immer wieder den Eindruck, das soviel von dem was Feministinnen Männern nachsagen eine Projektion ist?)

  16. in der „Kulturzeit“ auf 3Sat kam gestern ein relativ guter Bericht über die Eregnisse von Köln und deren mediale Aufbereitung. Darin kommt auch Birgit Kelle zu Wort (die als „konservative Kolumnistin“ bezeichnet wird), und Antje Schrupp erklärt, warum sie den Rassismus in Deutschland für ein wesentlich schwerwiegenderes Problem hält als sexuelle Übergriffe irgendwelcher Migranten (ab min. 06:15) .

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=56422

    Durchaus sehenswert.

  17. Bei Genderama stehen in letzter Zeit häufig so kuriose Dinge.
    „Ein beliebter Vorwurf meiner Vorgängergeneration an meine lautete „Mit euch kann man auch keinen Krieg gewinnen“. Derartige Formulierungen sind heute natürlich politisch höchst unkorrekt. „Mit euch kann man keine nationale Herausforderung meistern“ trifft es aber gut.“

    Was für ein passender Vergleich.
    Merkel bricht einen (metaphorischen) Krieg vom Zaun, und Arne beschwert sich, dass viele nicht willfährig mitmachen.

    • Das haben die schon lange so gemacht, die Opfer verhöhnt. Die ganze „Opferkultur“ mit ihrer selbstsüchtigen Selbstbezüglichkeit ist ein einziger Hohn.

  18. „Bei Genderama stehen in letzter Zeit häufig so kuriose Dinge.“

    Die regelmässigen Entschuldigungen für den Islam finde ich besonders „kurios“.

    „3. …. In dem „Zeit“-Artikel Junge Männer wollen keine Paschas mehr sein beschäftigt sich Andrea Backhaus gründlicher und differenzierter mit der Wirklichkeit: ….“

    http://genderama.blogspot.de/2016/01/vermischtes-vom-15-januar-2016.html
    http://www.zeit.de/politik/2016-01/tahrir-gewalt-frauen/komplettansicht

    Natürlich ist der Artikel der Zeit eine der üblichen Islam-Apologien, wie man sie von „linker“ Seite her sattsam kennt: selbstverleugnerisch, Intellektuell unredlich, aber dafür mit umso grösserer scheinheiliger moralischer Überlegenheit.

    Alles sei vor allem „Tradition“ und hätte „weniger mit Religion“ zu tun, als ob der Islam nicht die lange Grundlage aller Tradition in den islamischen Ländern wäre.
    Grotesk die „Beweisführung“, die in Hinsicht auf das Wirken von Tradition gegeben wird:

    „In Ägypten gibt es auch Christinnen, die nur mit Erlaubnis ihrer Männer das Haus verlassen und ihre Haut stets bedeckt halten. Weibliche Emanzipation und sexuelle Selbstbestimmung zählen auch in vielen koptischen Familien zu den größten Tabus.“

    Die Christen in Ägypten sind eine verschwindene Minderheit, die stark verfolgt ist und ihre Daseinsberechtigung nur als ultra-angepasste Bürger zweiter Klasse findet. Darüber kann man sich nicht nur bei der ägyptischen Koptin Bat Yeor aufklären lassen. Dass Christen sich ganz ähnlich wie Moslems in Ägypten verhalten, hat ausschliesslich mit dem Islam zu tun und eine Erklärung dies sei „Tradition“ ist eine die Realität vollkommen verdrangende, wenn nicht lügnerisch, auf jeden Fall intellektuell vollkommen unredlich (letzteres ist sowieso typisch für die „Zeit“).

    Natürlich hat die Autorin daher kein Problem links-ideologische Wolpertinger wie „säkulare, radikale feministische Muslimin“ zu imaginieren, die schon immer „Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit“ gefordert hätten.

    Vielleicht aus feministischem Missverständnis übersieht sie natürlich die starke Position der *an den Islam angepassten Frau*, die in der Familie, der eigentlichen Machteinheit in der arabischen Welt, einen nicht unerheblichen Einfluss hat und zB eine praktisch gleichberechtigte Kraft darstellt, wenn es um das Urteil bzw sogar Vollstreckung der sogenannten „Ehrenmorde“ geht, nach denen die Keuschheitsgebote des Islam verletzende Familienangehörige traditionell hingerichtet werden müssen.

    Dabei wird der „islamische Feminismus“ zu einer weiteren Art der Apologie der völlig repressiven islamischen Sexualmoral.

    Einer der abschliessenden Behauptungen des unsäglichen „Zeit“-Artikels ist:

    „Die kulturelle Ahnungslosigkeit hat sich zu einer gefährlichen Hysterie gesteigert, die Lebensrealitäten ausblendet und Differenzierungen verhindert.“

    Genau dies hat vor allem der linke Kulturrelativismus mit seiner Begeisterung geleistet, der jetzt vor allem damit auffällt die systematischen Probleme a la Köln runterzureden und zu vertuschen.

    Und klar, der „Weisse Mann“ ist immer in den Blickpunkt zu nehmen, #ausnahmslos, an erster Stelle ….

    „Nötig wäre vielmehr eine Debatte über den Umgang mit Körperlichkeit, Tabus und (Doppel-)Moral. Hier. Und auch in arabischen Ländern. ….“

    …. und nur „auch“ in „arabischen Ländern“.

    Weiterhin kann man sich nur wundern, dass genderama-Arne die „Frage, ob manche Vergewaltigungsvorwürfe bezüglich der Kölner Silvesternacht auch erfunden sein könnten“ als „tabuisiert“ hinstellt, wo sie eigentlich nur überflüssig und gar neo-rassistisch ist.
    Aber man wird ja wohl mal sagen dürfen, dass das, was der IS macht, mit rape culture und Islam gar nichts zu tun hat…

    Und was die „Medienhysterie“ betrifft, so bin ich bei der Diskussionen um „Zombieapokalypsen“ sofort dabei 😉 Eine regelrechte Kulturkritik ist hier denkbar: „Es fällt ja auf, dass sich Weltuntergangs-Filme und –Serien schon seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen.“ — ja, sehr interessant. Der progressive Absolutheitsanspruch trägt ebenfalls vergleichbare apokalyptische Züge und vielleicht mag die Identifikation mit dem auf das Jenseits ausgerichten Islam genau jenes Bedürfnis nach Todessehnsucht entsprechen, welches man als guter Apokalyptiker so empfinden muss. Der „Klimawandel“ freilich bietet auch eine nette Variante, wobei die eine die andere nicht ausschliesst, im Gegenteil.

    Aber hat das was mit „Männlichkeit“ zu tun?:

    „Zeigt sich auch hier eine Besorgnis erregende Erodierung der Männlichkeit? Das Unvermögen in Kategorien von „Das wird hart, aber da müssen wir jetzt durch!“ zu denken? Ein beliebter Vorwurf meiner Vorgängergeneration an meine lautete „Mit euch kann man auch keinen Krieg gewinnen“. Derartige Formulierungen sind heute natürlich politisch höchst unkorrekt. „Mit euch kann man keine nationale Herausforderung meistern“ trifft es aber gut.“

    Der Wahnsinn von gestern, dem Faschismus oder Kommunismus nachzulaufen, ist vor allem mit der Liebe zum Islam von heute zu vergleichen. Mit „Männlichkeit“ oder einer Krise derselben hat das alles irgendwo nichts zu schaffen….

    • „Weiterhin kann man sich nur wundern, dass genderama-Arne die “Frage, ob manche Vergewaltigungsvorwürfe bezüglich der Kölner Silvesternacht auch erfunden sein könnten” als “tabuisiert” hinstellt, wo sie eigentlich nur überflüssig und gar neo-rassistisch ist.“

      Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass einige Vorwürfe erfunden, zumindest aber übertrieben sind. Wir reden hier immerhin von Gruppendynamik, Tribalismus, Parterschaftseziehungen und Medienrummel.

      • „Ich halte es durchaus für wahrscheinlich…“

        Kann man sich schon so denken, warum nicht. Vor allem ist im Einzelfall bestimmt nicht klar auseinanderzuhalten – für die Betroffenen selbst – was sexueller Übergriff und was Diebstahl war.
        Aber dies als Argument aufzubringen oder gar noch ein Fass dazu aufmachen (nicht von Arne natürlich, aber vom berüchtigten tagesspiegel-Artikel, den der Broder so treffend angepflaumt hat) geht zu weit.
        Die ganze Szene vor allem auf sexuelle Übergriffigkeit hin zu interpretieren ist jedoch stimmig, denn das fand offenbar systematisch statt und ist für den effizienten Diebstahl „am Fliessband“ doch sehr und prinzipiell kontraproduktiv.

  19. Dalia Mogahed: Mainstreaming Islamic Oppression
    Sharia advocate goes on the Daily Show to explain why Islamic oppression of women is, hey, really cool.
    http://www.frontpagemag.com/fpm/261475/dalia-mogahed-mainstreaming-islamic-oppression-robert-spencer

    „Dalia Mogahed, formerly Barack Obama’s adviser on Muslim affairs, appeared on Trevor Noah’s sinking-like-a-stone Daily Show last week, to explain to a worshipful Noah and an adoring audience that the hijab represented nothing more or less than the “privatization of women’s sexuality” – and who on earth but the most benighted lout could possibly be against that? ….

    “The privatization of women’s sexuality.” A well-constructed and extraordinarily clever phrase, to be sure. With it, Mogahed suggests that the only people who could possibly object to women wearing hijabs are those who want to objectify women as sexual commodities. In this, we glimpse the subtle manipulation by which Islamic supremacists such as Mogahed have co-opted and silenced feminists whom one might otherwise have expected to have stood up against the Sharia oppression of women. ….“

    Es scheint eher so, als hätten die Feministinnen und anderen „Progressiven“ diese Deutung den Islamistinnen geradezu in den Mund gelegt.

    „Mogahed added on the Hizb ut-Tahrir show that we have erroneously associated Sharia with “maximum criminal punishments” and “laws that… to many people seem unequal to women.” “Seem unequal”? The next time a young man is brutally murdered by his family to cleanse the family “honor,” call my office. Until then, the fact is undeniable: the path to Mogahed’s “privatization of women’s sexuality” is littered with the mangled bodies of those women and girls whose sexuality was deemed insufficiently privatized. For Mogahed and Noah so glibly to gloss over that fact was tantamount to dancing on their graves.“

    Das Kopftuch als feministische Insignie im Islam….

    Das folgt ganz der abartigen feministischen Dialektik von der freiwilligen Selbstviktimisierung a la … das Patriarchat ist so übermächtig, dass man seiner „Deutungsmacht“ nur durch die konsequente und freudige Bejahung der verliehenen Attribute (wie Kopftuch) entkommt.

      • Auf keinen Fall sollte man diese Probleme jetzt islamisieren, es handelt sich schließlich nicht um importierte Phänomene!
        Abgesehen davon dass es bis jetzt nur stereotype Mutmaßungen sind, die vom Aussehen der Täter auf eine angebliche Herkunft schließen.

        Vor allem fände ich die Heuchelei wirklich unerträglich, wenn sich jetzt auf einmal Leute über Steinigungen beschweren, nur weil die Täter ihre rassistischen Klischees erfüllen. Bisher hat die alltägliche Gewalt gegen LGBTs schließlich auch keinen interessiert, also braucht man jetzt auch kein Fass aufmachen
        Die nun wahrscheinlich folgende Instrumentalisierung ist widerlich!
        Ich bin und war schon immer #ausnahmslos gegen Gewalt, egal mit welchen Waffen und egal welche Männer es waren.

    • Krass. Selbst wenn das nur eine „symbolische Handlung“ war.

      Es dürfte leider schwer fallen, eine Tötungsabsicht zu beweisen. Und das werden die Täter wiederrum wohl als Schwäche des Rechtsstaates auffassen. Sie dürften es ja gewohnt sein, dass man bei sozial geächteten Taten kurzen Prozess macht.

      • Alternative Quellen: http://www.queer.de/detail.php?article_id=25377 , http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3222010
        Die Täter waren polizeibekannte, delinquente Jugendliche mit einschlägigem Migrationshintergrund. Bisher ist ihnen nicht allzu viel passiert; und auch jetzt sitzt nur einer der drei Täter in Untersuchungshaft. Die anderen sind wieder bei Mama und Papa, da noch minderjährig.
        So wie es sich anhört, ist „Steinigung“ aber wirklich übertrieben. Nicht jeder der mit Steinen wirft, will den Angegriffenen gleich töten.


        • So wie es sich anhört, ist “Steinigung” aber wirklich übertrieben. Nicht jeder der mit Steinen wirft, will den Angegriffenen gleich töten.

          Da hast du wohl Recht, war wohl eher wie Nick sagt eine „symbolische Handlung“. Wird wohl auch nicht um Flüchtlinge gehen.
          Dürfte trotzdem ziemlich hochkochen, der Fall.

        • Ah, wobei:
          Die beiden Geschädigten wurden laut Polizeibericht „auf unflätigste Art und Weise auf Arabisch beschimpft“. Da die 50-Jährige der arabischen Sprache mächtig gewesen sei, habe sie auf die Beleidigungen entsprechend geantwortet.

        • Die anderen sind wieder bei Mama und Papa, da noch minderjährig.

          Die Justiz will es einfach nicht begreifen: Gerade bei Jugendlichen muss die Reaktion des Staates unmittelbar spürbar sein. Ein Jugendlicher kann wenig damit anfangen, dass ihm wohl in zwei Jahren ein Prozess droht.

          Man wartet lieber, bis der Jugendliche richtig schwere Straftaten begeht.

        • Grundsätzlich gäbe es dafür ja den Jugendarrest…ich musste leider auch schon am eigenen Leib erfahren, was für ein Witz das Jugendstrafrecht ist.
          Ich hatte recht wenig abgekriegt, mein Freund wurde von einer Meute, der sein Gesicht nicht gepasst hatte, noch am Boden liegend krankenhausreif getreten. Helfen konnte ich nicht.
          Alles keine unbeschriebenen Blätter gewesen, aber alle kamen mit Bewährung davon.

        • aber alle kamen mit Bewährung davon.

          Für das Mindset vieler Jugendlicher ist das eine art Freispruch, mit dem man sich auch noch stolz brüsten kann.

      • ..eine gefähliche Körperverletzung dürfte es aber auf jeden Fall werden und hier muss die Justiz tatsächlich mal zeigen, wo der Hammer hängt. Sonst muss man sich nicht wundern, dass manche ein von der Sharia zu füllendes Machtvakuum zu erkennen meinen.

        • ..außerdem ist es eine Falschbeschuldigung, weil sie als LGBT ein besonderes Motiv haben, die alltägliche Gewalt gegen LGBT zu islamisieren. Oder so.

    • ich finde es perfide, dass man lgbt schutz „anbietet“ und ihren Verfolgern auch und sie dann noch ins gleiche Heim steckt teilweise. Das ist so derbe krank. Den Tätern würde ich sagen „Hol dir deinen Pass und steig ins Flugzeug, sonst Kopfschuss“ und gut.

      Oder ich würde sie einfach ohne Pass am Strand von Lybien rauswerfen oder irgendwonin Afrika. So als ob das jemanden interessieren würde. Sie kommen ja auch ohne Pass hierher. Dann können sie auch ohne Pass wieder raus.
      Zur Not in ne Bananenkiste mit Luftlöchern und auf ein Frachtschiff rauf mit Ziel Dakar oder so.

      Auch würde ich bei Wiederholungstätern den deutschen Teil der Doppelstaatsbürgerschaft aberkennen und sie in ihr Heimatland abschieben. Und das dürfte schon etwas zwacken, denn so sehr sie sich auch als „Nicht Deutsch“ (das wo sie her kommen) definieren, dorthin wollen sie dann lieber doch nicht in den meisten Fällen, besonders nicht, wenn die Familie hier in Deutschland lebt und sie nicht mehr hier leben dürfen.

      • Jetzt ist in Köln ein Deutscher mit Migrationshintergrund, Merdan, von drei „Nafris“ (Nordafrikaner) Nafris und Mufls, ist das nicht süß?, angegriffen und sie haben drei mal mit einem Klappmesser auf ihneingestochen, zweimal ins Bein, einmal in die Brust, er hat aber überlebt. Am Bein wenn da ne Schlagader verletzt wird….

        http://www.express.de/koeln/horror-ueberfall-wieder-gewalt–koelner–22–am-rheinufer-niedergestochen-23414496

        Wie wird das jetzt im Hinblick auf Rassismus verwurstet?

        • Wie wird das jetzt im Hinblick auf Rassismus verwurstet?

          Dazu müsste man ermitteln, wie hoch a) das BIP der jeweiligen Herkunftsländer ist und b) aus welcher der exakt drei Einkommensklassen „Unterschicht“, „Mittelschicht“ und „Oberschicht“ die Großeltern der Parteien kommen.

          Aus der Formel:

          Partei1/Partei2 = BIP1/BIP2 + Klasse1/Klasse2

          ..ergibt sich ein Verhältnis, das eine eindeutige Aussage darüber zulässt, welche Partei rassistischer Täter und welche als Opfer von Rassimus zählt. ( >1: Partei1; <1: Partei2; =1:es handelt sich nicht um eine rassistische Straftat)

        • ..unsinn, ich war grad durch Privilegen reflektieren abgelenkt:

          Partei1/Partei2 = BIP1*Klasse^-1/(BIP2*Klasse2^-1)

        • „Wie wird das jetzt im Hinblick auf Rassismus verwurstet?“

          „Dazu müsste man ermitteln, wie hoch a) das BIP der jeweiligen Herkunftsländer ist und b) aus welcher der exakt drei Einkommensklassen “Unterschicht”, “Mittelschicht” und “Oberschicht” die Großeltern der Parteien kommen.“

          Warum so kompliziert, wenn es auch einfach geht? Natürlich sind die Deutschen/Weißen schuld!

        • “ Warum so kompliziert, wenn es auch einfach geht? Natürlich sind die Deutschen/Weißen schuld! “

          Ah komm, nur weil dich das bisserl Burchrechnung überfordert musst du doch nicht mit so ner platten Einstellung ankommen..

  20. „Nach den Köln-Übergriffen fordert Alice Schwarzer eine Islam-Debatte ohne politische Korrektheit. Sexuelle Gewalt könne auch Terrorwaffe sein. Das Kopftuch sieht sie als „Flagge der Islamisten“.“
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article151065691/Kalaschnikows-Sprengguertel-und-jetzt-die-sexuelle-Gewalt.html

    „Die Welt: Woher rührt dieses Tabu?

    Schwarzer: Dieses Muster kenne ich als Feministin seit Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre, damals in der Form vom Hauptwiderspruch und Nebenwiderspruch. Bevor deutsche Frauenrechtlerinnen früher auch nur das Wort „Frau“ aussprachen, gab es erst mal einen langen Diskurs über den Hauptwiderspruch, den Klassenkampf. Erst dann wurde das Machtverhältnis zwischen Frauen und Männern angesprochen. Und dann stand man in der Linken sofort als sogenannte bürgerliche Frauenrechtlerin am Pranger. Das war das Totschlagargument.

    Die Welt: Was den Klassenstandpunkt nicht ändert …

    Schwarzer: Was den Klassenstandpunkt absolut überordnet. Von Klassen redet heute niemand mehr. Trotzdem haben wir heute bei den Grünen, in der linken Szene und in einer gewissen Internetszene eine ähnlich groteske Situation in der Feminismus-Debatte: Jetzt gilt der Rassismus als Hauptwiderspruch. Und wieder sollen wir die Klappe halten und nicht über unsere Probleme als Frauen reden – egal, welcher Hautfarbe oder Ethnie wir sind.

    Die Leugnung des Geschlechterwiderspruchs hat inzwischen in der Szene, die sich heute selbstgerecht als Hüterin des Antirassismus versteht, groteske Ausmaße angenommen. Und genau das ist rassistisch! Weil man mit diesem Argument verhindert, dass wir die Fremden, die zu uns kommen, ernst nehmen als Menschen wie wir. Die sind in Wahrheit nämlich gar nicht so fremd und könnten durchaus auch dazulernen.

    Aber für diese Szene bleiben sie die schönen Wilden sozusagen. Der Fremdenhass ihrer Eltern schlägt bei ihnen um in eine in Wahrheit nicht minder verachtende Fremdenliebe. Fremdenhass und Fremdenliebe sind ja nur zwei Seiten ein und derselben Medaille. …..“

    und auch interessant:

    „Schwarzer: Bereits vor 20 Jahren hat ein Kölner Polizist zu mir gesagt: Frau Schwarzer, 70 bis 80 Prozent aller Vergewaltigungen in Köln gehen auf das Konto von Türken. Ich war entsetzt und habe geantwortet: Das müssen Sie unbedingt öffentlich machen! Denn auch ein Türke wird ja nicht als Vergewaltiger geboren. Das hat ja Gründe. Was ist los bei denen? Was können wir tun?

    Doch es kam die klare Ansage: „No way, das ist politisch nicht opportun.“ Und genau diese Art politischer Correctness verschleiert die Verhältnisse. Reaktionärer geht es nicht. ……..“

    „Wir müssen der seit 25 Jahren ungebremst laufenden islamistischen Agitation endlich etwas entgegensetzen. Und lernen, stolz zu sein auf das, was wir so hart errungen haben: Rechtsstaat, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter.“

    Ihre Idee (nicht zitiert, war auch nicht ausführlich) mit der Übergriffigkeit als „softe“ Terrorwaffe ist sehr bedenkenswert, wenn es auch (glaub ich) keine Beweise dafür gibt.

    • „Und lernen, stolz zu sein auf das, was wir so hart errungen haben: Rechtsstaat, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter.”“

      Da sag ich mal: Bravo, Alice!

      • „Da sag ich mal: Bravo, Alice!“

        – Na ja, sie ist eine nützliche Idiotin, weil sie jüngere Genderfeministixes bloßstellt. Man kann schon fast froh sein, daß die Muslime gezielt Frauen angriffen, weil das bei rechts wie links massive Abwehrreflexe hervorruft, die die politische Korrektheit beseitigen könnten.

        Wizo, Krause & Co. machen sich gerade sehr schön unmöglich. Anschließend wird auch niemand ihre „feministischen“ Tiraden hören wollen.

    • Haltet den Dieb!

      Es war der (u.a. Alice Schwarzers) Radikalfeminismus mit seiner Frauenfrage als Hauptwiderspruch, von dem diese Form des „Antirassismus“ sich hat inspirieren lassen.

      Wo kam nur die Idee her, dass a) die Unterdrückung der Frau der Prototyp jedweder Ugleichheit sei, also: nach eben diesem selben Mechanismus funktioniert und b) dass dieser Mechanismus sich vor allem in „kulturellen Normen“ manifestiere – der Kampf sei also vor allem ein Kultureller?

      „Und lernen, stolz zu sein auf das, was wir so hart bekämpft haben: Rechtsstaat, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter. Und endlich die Verwendung des Unwortes „Unschuldsvermutung“ strafbar machen“

      • „Sexismus=Prejudice + Power“? Hat uns‘ Alice doch noch nie unterstützt. Niemals nicht waren auf Männer umgerubelte SS-Witze sexistisch, da kam niemals nicht Frauenfreude auf.

        Deshalb hat es niemals nicht auch nur entfernt etwas mit Alice‘ Feminismus zu tun, wenn man muslimische Täter in Schutz nimmt, weil sie doch zu einer unterdrückten Gruppe gehören.

        Meine Fresse, ist die so dämlich oder hält die uns für so dämlich?

      • @nick
        „Es war der (u.a. Alice Schwarzers) Radikalfeminismus mit seiner Frauenfrage als Hauptwiderspruch, von dem diese Form des “Antirassismus” sich hat inspirieren lassen.“

        Neben dem Feminismus gab es noch zwei weitere Formen von „Widersprüchen“, nämlich den der Schwarzen gegen die Weissen und der des Antizionismus. Alle drei scheinen zusammenzuhängen und sind vielleicht parallel zueinander und gleichzeitig (Mitte/Ende der 60er) entstanden. Alle scheinen sie erheblich vom Kommunismus beeinflusst zu sein, wenn nicht ausschliesslich kommunistisch.

        Besonders interessant fand ich dies:

        „I remember a few days after I arrived in California, going to a mass meeting and listening to an Afro-American agitator called Stokely Carmichael, ranting on about what he labelled (this was just after the 1967 Six-Day war) “kosher fascism”. He actually referred to „white Israel“’s oppression of the „coloured“ Palestinians!“

        Robert Wistrich: Anti-Semitism and Multiculturalism: an uneasy connection, 2006
        http://sicsa.huji.ac.il/pprobert.pdf

        Interessant ist der Zeitpunkt: Mit dem 6-Tage-Krieg legte die UdSSR eine Kehrtwende zu Israel hin, von freundlich zu feindlich.

        Carmichael war Kommunist und führender „Black Power“-Mann, der für seinen schwarzen Rassismus („Antirassismus“) und Antisemitismus bekannt wurde. siehe auch:
        http://www.discoverthenetworks.org/individualProfile.asp?indid=1516

        In/neben der „Black Power“ Bewegung gab es auch viele schwarze Moslems, die „Nation of Islam“.

        Der ganze Kram hängt also zusammen und das dürfte der Grund sein, warum die feministischen Kader auch so bereitwillig und konzertiert abtauchen, wenn ein wichtigeres Interesse in den Vordergrund tritt. Wie jetzt Islam gegen Frauenrechte.

        Und natürlich ist Frau Schwarzer nicht zu trauen, auch wenn sie so schöne Sachen sagt wie in diesem Interview. Kann ja sein, dass sie für den nächsten Schlag nur credibility tanken will…

        Wenn ich mir die Emma so anschaue, bin ich mir auch nicht so sicher, ob die islamkritische Haltung nicht nur geschickte Maske ist.

  21. http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-01/frankreich-medikamententest-biotrial-tod-touraine

    “ Nach Angaben Touraines befinden sich sechs von den insgesamt 90 bis dahin gesunden, männlichen Probanden in Behandlung, nachdem sie in der privaten Klinik in Rennes das neue Schmerzmittel in unterschiedlichen Dosen verabreicht bekommen hatten. Der portugiesische Pharmahersteller Bial hat den Wirkstoff des Mittels entwickelt. Bei den Opfern handele es sich um Männer, die das Medikament mehrfach zu sich genommen hatten. „Wir wissen zu diesem Zeitpunkt nicht, wo die genauen Gründe des Unfalls liegen“, sagte Touraine. Der nun als hirntot eingestufte Mann sei am Sonntag in die Klinik gekommen. Begonnen hatte die Studie am 7. Januar.

    Die sechs Patienten seien zwischen 28 und 49 Jahren alt, sagte Edan. Einer von ihnen sei in weniger kritischem Zustand, werde aber ebenfalls im Krankenhaus in Rennes behandelt. Ein Gegenmittel, um die Auswirkungen des verwendeten Medikaments rückgängig zu machen, gibt es nach Angaben des Chefneurologe nicht. “

    Diese Sexisten testen Medikamente einfach nicht an Frauen!

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