Werbung und Appelle an die Männlichkeit

Mir sind ein paar Werbespots aufgefallen, die ich ganz interessant finde:

1. Opel mit WLAN

Da Kinder keine Autos kaufen dürfte der Werbespot eher auf erwachsene Männer abzielen. Er stellt recht offensichtlich intrasexuelle Konkurrenz um Signalling dar, und zwar über einen Stellvertreterkampf der Jungen um den cooleren Vater. Dieser coole Vater soll man sein können, auch mit kleineren Geldbeutel als für die Oberklasse. Eben durch etwas, was die Jugendlichen Cool finden. Erst wird durch den Bully cool vorgelegt, dann mit dem WLAN-Opel gekontert, das hübsche Mädchen guckt anerkennend (was in intrasexueller Konkurrenz ja das entscheidende ist, Opel bewirkt preselected by women, es setzt auch schön um, dass man für Frauen attraktiv ist ohne diesen sexuellen Vorteil direkt anzusprechen, er wird auf den Sohn verlagert), Sohn steigt voller Stolz mit Mädchen und Freund an, der Vater ist cool, der Bully steht alleine am Straßenrand. Da hat er eben eindeutig verloren.

2. Mit Check24 riesig sparen

Er ist doppelt so groß, weil er so viel spart. Größer sein als die anderen, besser in der Konkurrenz, dazu eine hübsche Frau, die seinen riesigen Stecker begeistert mit offenen Mund empfängt und ebenso begeistert einführt:

Check24 und der Penisstecker

Welcher Mann hätte diesen Blick und diese Handhabung nicht gern in einer anderen Situation?

Check24 und der Penis Stecker

„Nichts ist schöner für mich als den großen Stecker meines Mannes einzustöpseln“

Es ist fast so als hätten die Macher des Spots kurz überlegt, ob es zu viel ist und dann lieber noch eine Schippe drauf gelegt, falls es zuwenig sein sollte.

Er schneidet ihr dann noch mit seiner Riesenmotorsäge ein Herz zurecht und sie haucht ihm einen Kuss zu. Die Botschaft:

Spare auch du, dann ist deine Frau zufrieden und guckt deinen Penis an, wie diese Frau den Stecker. Du wirst ein Riese sein, besser als alle anderen Männer.

3. Nespresso – What else

 

Die Botschaft hier: Auch du kannst so cool sein, wei George Clooney, egal wie du aussiehst. Du musst dir nur unseren Werbespot merken und den Kaffee trinken, dann wollen dich die schönen Frauen. Du steigst in der intrasexuellen Konkurrenz auf. Wirklich. Es ist egal, dass du etwas dick und nicht so toll wie George bist. Unsere Marke und ihren Werbespot zu kennen ist ein wichtiges Kulturelles Signal für den Mann von Welt. Sei nicht unwissens, sei cool und merke dir, dass es ein toller Kaffee ist, den Frauen mögen. Oder wahlweise: Wenn du weißt, wie man mit unserem Kaffee umgeht, dann wollen andere Männer dich imitieren, weil sie sehen, dass Frauen dich wollen.

 

Sprich:

Die Werbung baut immer noch auf sehr klassische Aspekte auf: Unser Produkt ist ein gutes Signal, welches einen hohen Partnerwert anzeigt. Das wird leichter oder stärker verschlüsselt angegeben, denn die direkte Botschaft „Das Produkt macht dich bei Frauen attraktiv“ würde billig wirken. Deswegen ist es eher der schlaue Sparer, der Vater, der will, dass sein Sohn zu ihm aufblickt und der witzige Kaffeetrinker. Aber die Botschaft wird doch recht zentral positioniert und mit dem Produkt verknüpft.

Man muss keine Titten zeigen, um eine „Sex sells“ Strategie zu fahren.

 

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36 Gedanken zu “Werbung und Appelle an die Männlichkeit

  1. Man muss keine Titten zeigen, um eine “Sex sells” Strategie zu fahren.

    Das ist ja fast wei bei Vater Freud. 😉

    Ist jetzt alles Sex?

    Ist doch klar dass kleine Autos unsexy sind. Mann muss also dagegen angehen.

    Die Frage hier wäre doch eher „Wieso sind Frauen immer noch so sexistisch?“

    Bei Männern ist es eh keine Frage. Sex sells, läuft unbewusst ab, usw. usf… Aber wieso lieben Frauen einen (Mann mit) Truppentransporter? Wieso sind Statussymbole so wichtig? Wieso funktioniert PUA?

    Ist doch lustig: Danisch ärgert sich darüber dass Frauen jetzt auch in Deutschland mit der Burka rumlaufen müssen um nicht belästigt zu werden. Anderseits fragt mann sich wieso junge Frauen wie Huren rumlaufen müssen, allein? abends? in dunklen Strassen? Ist das nicht der Beweis dafür dass sie es können? Die Frage ist aber wieso sie das tun? Findet man so einen angemessenen Partner? Dasselbe gilt übrigens auch für PUA.

    • @yeph:
      „Anderseits fragt mann sich wieso junge Frauen wie Huren rumlaufen müssen, allein? abends? in dunklen Strassen?“

      Wie laufen denn Huren rum?

      Und warum sollten Frauen sich nicht einfach so kleiden wie sie sich wohl fühlen?

      • „junge Frauen wie Huren rumlaufen müssen“

        „Wie Huren“ ist wohl übertrieben, aber sexuell aufge- bis überladen.

        „Und warum sollten Frauen sich nicht einfach so kleiden wie sie sich wohl fühlen?“

        Ob man es will oder nicht, man sendet halt Signale und provoziert möglicherweise Übergriffe.

      • Und warum sollten Frauen sich nicht einfach so kleiden wie sie sich wohl fühlen?

        warum nicht. die interessante Frage ist doch warum fühlen sie sich wohl, wenn sie sich sexy fühlen ?

  2. Erinnert mich spontan an einen Blogeintrag des Zeichners der bekannten ‚Dilbert‘-Cartoons (Scott Adams), der schon vor Jahren folgende durchaus zutreffende Beobachtung machte (aus dem Gedächtnis rekonstruiert):

    „Werbung für Männer ist das einfachste der Welt. Man muss bloss folgende Message rüberkriegen: ‚Wenn ich dieses Produkt konsumiere kriege ich Sex mit einem vollbusigen Supermodel‘

    Frauen lassen sich natürlich nicht so einfach ködern. Frauen sind wesentlich vielschichtiger und komplizierter. Auf Frauen zugeschnittene Werbung muss insbesondere folgende Message rüberbringen: ‚Wenn ich dieses Produkt konsumiere werde ich ein vollbusiges Supermodel‘ “ 😉

      • Ich bin gerade an einem Rechner ohne Sound, deshalb Nachfrage: Ist das der Werbespot mit dem berühmt gewordenen Slogan „Dann klappts auch mit dem Nachbarn“?

        Abseits von Satire (was der Scott Adams Blogeintrag zu einem gewissen Teil natürlich war) ist das jedenfalls eine interessante Ergänzung zum Thema: Werbung für Frauen die vermittelt „Wenn ich dieses Produkt konsumiere, dann kriege ich das Commitment eines Alpha-Mannes“ ?

        Letztendlich genau das gleiche wie in der Männer-Werbung (unser Produkt verschafft dir Vorteile bei der Werbung um einen Partner), aber doch mit gewissen Unterschieden.

        • @RW: genau, das ist die Nachbarwerbung.

          @Evo-Chris: leider gibt’s auch Werbung, wo der Mann als Hampelmann verhöhnt wird und die Frau überlegen souverän lächelnd alles im Griff hat. Zum Glück aber nicht mehr so viel, vielleicht haben sie ja gemerkt, dass das eventuell a bisserl sexistisch sein könnte. Oder sie war aus unerfindlichen Gründen nicht so erfolgreich.

          • @david

            „leider gibt’s auch Werbung, wo der Mann als Hampelmann verhöhnt wird und die Frau überlegen souverän lächelnd alles im Griff hat“

            Das ist ja auch nur ein Egopush in Richtung der Frau, also ein „du bist toll, dir gegenüber sind alle Männer lächerlich (du hättest also auch einen ganz tollen verdient)“ bzw ein „Wir Frauen sind toll, und du bist innerhalb dieser Gruppe ganz besonders toll (intrasexuelle Konkurrenz)“

        • @Christian: > „Wir Frauen sind toll, und du bist innerhalb dieser Gruppe ganz besonders toll (intrasexuelle Konkurrenz)“

          Dazu passend auch der Werbespruch von L’Oreal „Weil ich es mir wert bin“ ?

          Vor ein paar Wochen war bei Fefe zum aktuellen feministischen Aufkreisch „Warum sind Frauenprodukte teurer als Männerprodukte? Misogynie!“ folgender Eintrag:

          https://blog.fefe.de/?ts=a881584f

          Ganz knallhart gesagt: Frauendrogerieprodukte sind aus genau dem gleichen Grund teurer warum typische ‚Männerautos‘ teurer sind als ‚Frauenautos‘. Bei Frauen kommt halt die intrasexuelle Konkurrenz ‚Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land‘ zum Tragen, und deshalb zahlen Frauen für Kosmetikprodukte mehr als Männer. „Weil ich es mir wert bin“.

  3. Nur glaube ich nicht das diese Werbung funktioniert.
    Mann müsste doch ein kompletter Idiot sein um zu glauben das Kleinwagen/Sparen /Kaffeetabs sexy wirken.
    Hier wird doch aus der Not ne Tugend gemacht -real sinkende Einkommen und Trotzdem den potenten Versorger simulieren -mit Möchtegern Luxus von billigen Expresso Maschinen…lächerlicher Selbstbetrug der nicht wirklich klappen will.
    Mal echt -da muss Mann sich schon selbst vergewaltigten um kleine AutoMöhren und Coolness zusammenzukriegen.

      • > „wenn eine gewisse unterbewußte verknüpfung stattfindet“

        Das ist es halt leider. Über die oben erwähnten Calgonit-Werbung „Dann klappts auch mit dem Nachbarn“ hat damals die ganze Bundesrepublik gespottet. Als der damals zum ersten Mal lief hat keiner geglaubt, daß die damit irgendwie Erfolg haben könnte.

        Das blöde ist nun: Der Werbespruch ist schon längst Allgemeingut geworden. Den kennt jeder. Was bedeutet daß die Message sich im kollektiven Unterbewusstsein verankert hat.

      • Die unterbwusste Verknüpfung Frauen finden Kleinwagen scharf?
        Was bei Bond und nem Austin Martin funktioniert, funktioniert deswegen nicht bei nem Fiat Puta.
        Der Mann der sich aus finanzieller NOTwendigkeit für ein kleines Sparmodell entscheidet ist sich doch voll bewusst das ihm DESWEGEN kein Playmate Schöne Augen macht.
        Wir kaufen Autos ja nicht ausm Bauch wie Weiber die Cellulitiscreme -und WENN dann ists ne geile Karre und Geld spielt keine Rolle.
        Diese Werbung ist also keine echte Werbung im Sinne von KAUF MICH- sondern allenfalls Schadensbegrenzung (mit dem Auto ist dein Image nicht total Scheiße) für komplett Doofe.
        Dieser krampfhafte Versuch den Trend -Klein ist das neue Groß- in die Köpfe zu drücken ist ein Notprogramm

        • @frank

          Es geht um eine positive Verknüpfung. Die kann hier so aussehen „der Wagen ist zwar eher ein Kleinwagen, aber mit WLAN würde man mich schon cool finden“. Dazu hat das Unterbewußtsein zugriff auf die Bilder des Sohnes, der sich freut, des Mädchens, das den Sohn toll findet etc.

          Es wird ein Alleinstellungsmerkmal dargestellt und mit einem gewissen Status verknüpft.

          Es reicht, wenn er denkt, dass es das Auto in der Preisklasse ist, welches ihn am coolsten darstehen lässt

        • Ich weiß schon was Du meinst, ich bestreite nur das das auf der Ebene Funktioniert.
          Ein Kleinwagen ist kein Statussymbol!
          „Alleinstellungsmerkmal dieser Preisklasse „-also für Arme??!
          Das erinnert mich an einen TV (oder Radiobeitrag?) von vor ein paar Jahren.
          Es ging um, glaube ich , ein VW Projekt für ein 6000 € Auto, da wurde gefragt welche Zielgruppe man im Visier hat.
          Antwort :Das Ausland UND DIE JUNGE GENERATION!
          Die hätten nämlich heut andere Statussymbole zB Smartphones blablabla !
          Pah -fürn Arsch -also ob heute ein geiles Auto kein geile Auto mehr ist!
          Generation Praktikum hat schlicht keinen Schotter mehr!
          Meine Generation lebt schon schlechter als meine Eltern, meine Kinder will ich garnicht drüber nachdenken!
          Die fetten Zeiten sind vorbei.
          Als ob son scheiß Smartphone was jeder Flüchtling (nurn Beispiel, kein Versuch das Thema zu installieren) hat DAS NEUE STATUSSYMBOL ist.
          Vielleicht für Vierzehnjährige…

        • Ich sehe aber am Nachwuchs, dass das Auto heute für Jungen und Junge Männer zumindest im urbanen Bereich, am Dorf ist das noch etwas anders, nicht mehr so das Statussymbol ist, wie für die ältere Generation, da ist mehr das neueste Smart-Phone, I-pad etc. angesagt.

          Und einer der der Jüngsten aus unserer Sippschaft hat nur einen geschenkten alten Kleinwagen, und kommt trotzdem bei den jungen Damen gut an. Der sieht halt sehr gut aus, ist fast 1,90 und ein begnadeter „Stecher“, da ist es den Mädchen scheiß egal, selbst wenn er auf einem alten Fahrrad kommt, Hauptsache er besorgt es ihnen.

          Fazit, Statussymbole sind teilweise auch Ersatz.

  4. Was passiert eigentlich, wenn man diese schwachsinnigen Werbespots durchschaut und sie aufgrund ihrer Primitivität ablehnt?

    Sind sie dann wirkungslos?

    Kann nur jedem empfehlen, die Fernseherin abzuschaffen. Dann gibt es auch bald keine Fernsehsenderinnen mehr und wir alle sind zufriedener sowie mental und finanziell reicher.

    Schaff‘ deine Glotze ab und die Frauen werden dich lieben für deinen dickeren Geldbeutel sowie deine nun sprießende geistige Brillanz.

    • @james

      „Was passiert eigentlich, wenn man diese schwachsinnigen Werbespots durchschaut und sie aufgrund ihrer Primitivität ablehnt?“

      Es ist sehr schwer unterbewußte Wertungen abzulehnen. Allerdings kann man sich natürlich bewußt gegen den Kauf eines solchen Autos entscheiden. Die Frage ist, wie viele Leute das machen.
      Waren dir die Werbungen vorher als primitiv aufgefallen?

      • Die unbewußte Wirkung ist ja ein spekulatives Postulat. Mir geht sowas am Gesäß vorbei. Es interessiert mich einfach nicht. Da können noch so viele erotisierende Suggestionen reingebaut werden.

        Deshalb sage ich ja, daß die Werbung Selbstbefriedigung für Werbeagenturen und Unternehmen ist. Sicherlich gibt es auch Werbungen, die zur Klassikerin werden. Aber bei mir funktionieren die garantiert nicht.

        Man muß doch schon ziemlich primitiv sein, wenn die Werbung mit dem WLAN-Opel die Kaufentscheidung beeinflußt.

        Na ja. Mir ist diese Konsumwelt sowieso fremd. Bin in der DDR aufgewachsen. Da hatten wir mehr Freiheiten.

        Waren frei von diesem Konsumterror und durften auch als Akademiker Dialekt sprechen.

        • Vielleicht wirklich eine Frage unterschiedlicher Sozialisation.
          Es gab ja eine wissenschaftliche Untersuchung und ein Buch über die unterschiedliche Wirkung von Werbung auf West und Ost.
          Dabei viel auf, das bestimmte Westwerbung auf Ossis kontraproduktiv wirkte -Zb wurde das Westdeutsche Erfolgsmodell vom dynamischen Managertyp (mit Maßanzug, Hand in der Tasche, Dreitagebart und coolem Blick) vom Ostmann nicht als Vorbild sondern als Schaumschläger /Fassade /Poser angesehen.
          Auf jeder Seite der Grenze hat die jeweilige Propaganda Spuren hinterlassen.

        • Was die Freiheiten betrifft hat Kirk schon recht -es waren nur andere Freiheiten.
          Wir waren in dem Sinne so frei das das die Wende erst möglich machte.
          Wir waren so frei (ich nicht, ich war damals bei der Armee) das Hunderttausende auf die Strasse gehen konnten und sich nicht (wie heute) unterm Lügensystem krümmen müssen.
          Keine Autorate, kein Kredit zwang uns ins Hamsterrad -wer sollte uns rausschmeissen -aus der Arbeit, aus der Wohnung -pah wie denn?
          Insofern warn wir frei

        • Dank an Frank. 🙂

          Das ist aber psychologisch zu sophisticated für jemanden wie den Blogautor. Der ist ein typischer Wessi, sehr materialistisch eingestellt.

          Für ihn ist es vermutlich auch zu hoch, von einer Dialektik von Freiheit und sozialer Sicherheit zu sprechen. Die pathologische „Freiheit“ des Westens führt sich selbst ad absurdum. Besonders gut sichtbar in den USA oder GB.

          Es fehlten ja tatsächlich Freiheiten im Osten, für die wir auf die Straße gegangen sind. Wir wußten nur nicht, wieviel Freiheiten die DDR trotz allem bot und was wir verlieren würden.

          Ein Migranten- oder Arbeiterkind, das in der Grundschule keine Empfehlung für’s Gymnasium bekommt und schon dort den Leistungsdruck einer ignoranten Risikogesellschaft spürt, fühlt sich wohl nicht so frei.

          Auch die Kinder nicht, die den Leistungsdruck in den Probeklassen auf dem Gymnasium spüren und ihn dann durch Mobbing weitergeben.

          Man könnte noch vieles erzählen. Ich sage immer: Wessis sind sozial amputiert. Die sind in der Hinsicht verkümmerte Menschen.

          Ein Freund von mir, der nicht über so viel ausgiebige West-Erfahrung verfügt wie ich, sagt immer: „Mehr Schein als Sein.“

          Die Gesellschaft wird sich erst weiterentwickeln, wenn auch die Wessis die spezifischen Pathologien ihrer Gesellschaft erkennen.

        • Na ja. Mir ist diese Konsumwelt sowieso fremd. Bin in der DDR aufgewachsen. Da hatten wir mehr Freiheiten.”

          Nein, da hattet ihr weniger Freiheiten.
          Ihr hattet vielleicht auch weniger Auswahl, das ist aber keine Freiheit

          Da muss ich noch mal einhaken, das stimmt so nicht, es waren nicht mehr oder weniger Freiheiten, es waren aber andere Freiheiten, die heute fehlen.

          Der Zwang zur Selbstvermarktung war nicht so groß, das ist eine nicht zu unterschätzende Freiheit.
          Die westliche Konsumgesellschaft ist da schon ein ganz schöner Zwang, den der dahinein sozialisierte aber oft nicht mehr wahrnimmt.
          Im „Sozialismus“ gab es die Balz und dann das Leben, in der Marktwirtschaft wird das ganze gesellschaftliche Leben zum Balzplatz, das bekommt den Frauen nicht, sie werden zu viel verwöhnt und bekommen überzogene Ansprüche und auch ein überzogenes Selbstwertgefühl, weil sie von hinten und vorne erzählt bekommen, wie toll sie sind. Das die Erben des Sozialismus, die Linken auch ganz schon feministisch, tja wie soll man sagen, verblödet ? sind, ist wieder eine andere Geschichte.

    • Kann nur jedem empfehlen, die Fernseherin abzuschaffen. Dann gibt es auch bald keine Fernsehsenderinnen mehr und wir alle sind zufriedener sowie mental und finanziell reicher.

      Damit verbaut man sich „Kulturelle Teilhabe“. Ich kann seit Jahren nicht mehr mitreden wenn es um die aktuellen blödesten oder witzigsten Werbespots geht. 😉

  5. Unter diesem Gesichtspunkt mag ich die Werbung für diese günstige Geländewagen Marke mit den Statussymbolen.

    Und bei Autowerbungen und sexuellem Subtext, finde ich die hier gut.

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