Selbermach Samstag 169 (09.01.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

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386 Gedanken zu “Selbermach Samstag 169 (09.01.2016)

  1. Justizminister Heiko Maas (SPD) versucht wieder mal, dem Sexualstrafrecht eine radikalfeministische Schlagseite zu verpassen.

    Während der linke Maskulismus geschlafen hat, haben Nicht-Feminismus und analytischer Maskulismus erfolgreich kooperiert,
    damit das nicht in den dramatischen Nachrichten um Flüchtlinge unbemerkt untergeht:

    http://nicht-feminist.de/2016/01/recht-nach-koeln-verschaerfung-des-sexualstrafrechts/

    http://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/01/08/wenn-mann-nicht-mehr-von-seinem-rechtsbruch-wissen-muss-um-tater-zu-sein-dann/

    Inzwischen hat sich auch Aranita dazu geäußert:
    http://www.aranita.de/blog/2016/01/09/sexualstrafrecht-unschuldsvermutung-wird-zu-schuldzuweisung/

    sowie Hadmut Danisch:
    http://www.danisch.de/blog/2016/01/09/koln-die-spd-und-das-sexualstrafrecht/

    Wie befürchtet, werden die Vorfälle in Köln jetzt von der linken Politik dazu benutzt, eine neue Welle des
    Männer-bashing und der Misandrie anzufachen.

    Zwei Beispiele:

    http://geschichtenundmeer.wordpress.com/2016/01/06/einearmlaenge-warum-das-bloedsinn-ist/
    http://maennerundgefuehle.wordpress.com/2016/01/08/gastbeitrag-was-glaubt-ihr-eigentlich-wer-ihr-seid/comment-page-1/

    Auch Claudia Roth hat – wie auch andere Grüne – die Zeichen der Zeit erkannt:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150753781/Mob-ruft-zur-Jagd-auf-nicht-weisse-Menschen-auf.html

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article206901503/Gruenen-Vize-Alle-Maenner-sind-potenzielle-Vergewaltiger.html

    Weil: Männer taugen immer zum Sündenbock, wenn Kultur- und Religionskritik mit dem postkolonialen Bedürfnis
    nach moralischer Bilanzverschönerung gerade unvereinbar erscheint. Es sind sich offenbar alle einig, daß da
    nun wirklich nichts schiefgehen kann.

      • Dir fehlt der Überblick: Der linke Maskulismus erfüllt durchaus sinnvolle Funktionen und historisch betrachtet war er vermutlich wenig vermeidbar, solange die sog. Nazi-Keule noch Wirkung zeigte und zu viel Extremisten sich als männerbewegt bezeichneten. Inszwischen ist es aber mehr so, daß der linken Maskulismus unter seinem Primat linker Politik leidet, sie engt ihn ein und läßt Arne Hoffmann sich in der Flüchtlings- und Kriminalitätsdebatte winden, daß es einem leid tun kann. Hier besteht einfach Reformbedarf, den du nicht erkennen kannst.

        by the way: Allerdings entwickle ich den analyischen Maskulismus im Moment allein, da niemand sonst mit geeigneter Vorbildung verfügbar ist. Sollte aber jemand dieses hier lesen, bin ich für Vorschläge offen. 🙂

        Ich freue mich übrigens darüber, daß du dich mal wieder als Propagandist feministischer Standpunktideologie geoutet hast. Denn nach deiner Meinung kommt es darauf an, wer etwas sagt.Damit qualifizierst du dich zugleich als Anti-Aufklärer – ein Position, die eigentlich längst auf dem Müllhaufen der Ideengeschichte liegt. Aber das hast du ja eh nicht mitbekommen – sollte es da noch keine biologische Pseudostudie zu geben? 😉

        Nach meiner Meinung kommt es dagegen darauf an, was gesagt wird – was in deinem post aber eine erkennbar untergeordnete Rolle spielt. Aber das macht nicht aus. Erfülle du nur ruhig deine Rolle, dann paßt das schon. 🙂

        • @Kirk

          Die Unterschiede sind schon beträchlich und du kannst sie in der übernächsten Woche auf meinem blog nachlesen.

          Die nächste Woche wird für eine gründliche Feminismus-Diskussion voll benötigt.

    • ät Elmar:
      „Justizminister Heiko Maas (SPD) versucht wieder mal, dem Sexualstrafrecht eine radikalfeministische Schlagseite zu verpassen.“

      Perfide, oder? Der nutzt den PC-GAU dafür aus, das Recht weiter zu ideologisieren, das sich de facto natürlich gegen den WHM richten wird.

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich den Feminismus kritisieren, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.freiewelt.net/blog/die-eu-will-kritik-am-feminismus-verbieten-10011488/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Ein Artikel noch in eigener Sache:

    http://nicht-feminist.de/2016/01/buchvorstellung-warum-frauen-eben-doch-nicht-benachteiligt-sind/

    ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    http://www.queer.de/events_detail.php?event_id=2163

    Da fragt man sich, wann man am anderen ufer endlich versteht, dass die Gender-Ideologie keine Hilfe ist. Denn wenn Geschlecht und sexuelle Orientierung nur gesellschaftlich konstruiert sind, dann kommen wirklich homophobe Menschen logischerweise eher auf die Idee, man könnte Homosexualität „heilen“.

    Nun wieder das Übliche:

    Monika Ebeling:

    http://blog.monika-ebeling.de/auch-maenner-ausgeraubt-und-vergewaltigt/

    Birgit Kelle:

    http://www.focus.de/politik/experten/bkelle/gastbeitrag-von-birgit-kelle-ihr-koennt-mir-nichts-uebergriffe-von-koeln-als-dreiste-ansage-gegen-den-rechtsstaat_id_5197907.html

    http://www.focus.de/politik/experten/bkelle/schreckliche-taten-in-koeln-sexuelle-gewalt-gegen-frauen-warum-der-aufschrei-gegen-die-taeter-nicht-ausblieben-darf_id_5189307.html

    Schoppe:

    http://man-tau.com/2016/01/09/wie-anne-wizorek-sexuelle-gewalt-verharmlost/

    http://man-tau.com/2016/01/06/koln-vom-alptraum-in-die-schutzengraben/

    Cuncti:

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/901-genderdebatte-der-neue-feminismus-als-abkehr-von-der-aufklaerung

    Nicht-feminist:

    http://nicht-feminist.de/2016/01/recht-nach-koeln-verschaerfung-des-sexualstrafrechts/

    http://nicht-feminist.de/2016/01/spd-offener-brief-des-ex-mitglieds-klaus-habel/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.monika-ebeling.de

    Ein weiterer Überblick auf aktuelle Artikel der feminismuskritischen Szene:

    http://nicht-feminist.de/2016/01/jawos-links-am-mittwoch-kw-01-in-2016/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Themen hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), klassische Ehe, Frauen und Logik

  3. Hallo,

    ich würde gern mal die Konsequenzen eines Phänomens diskutieren, daß Mark Twain so umrissen hat:

    „Morals, religions, politics, get their following from surrounding influences and atmospheres, almost entirely; not from study, not from thinking. A man must and will have his own approval first of all, in each and every moment and circumstance of his life-even if he must repent of a self-approval again: but, speaking in general terms, a man’s self-approval in the large concerns of life has its source in the approval of the peoples about him, and not in a searching personal examination of the matter. Mohammedans are Mohammedans because they are born and reared among that sect, not because they have thought it out and can furnish sound reasons for being Mohammedans; […] We know it is a matter of association and sympathy, not reasoning and examination; that hardly a man in the world has an opinion upon morals, politics, or religion which he got otherwise than through his associations and sympathies. Broadly speaking, there are none but corn-pone opinions. And broadly speaking, com-pone stands for self-approval. Self-approval is acquired mainly from the approval of other people. The result is conformity.“

    Sorry für das lange Zitat! Was mich daran interessiert ist folgendes:

    Ein Großteil dessen, was Männerrechtler tun, ist Argumente, Einwände, Belege anzuführen. Dies ist bis jetzt wenig erfolgreich. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Aber ein wesentlicher Grund ist der, daß der Feminismus – wie die meisten Ideologien – gar nicht auf Argumenten basiert. Männerrechtler können die Leute, an die sie sich wenden, mit Argumenten, Einwänden usw. gar nicht erreichen.

    Aber warum quaken sie dann soviel? Quaken ist ja ganz schön, aber es wäre doch besser, wenn man eine effektive Methode zur Durchsetzung seiner Ziele anwenden würde. Wie muß diese Methode (oder mehrere Methoden) beschaffen sein, wenn wir immer unterstellen: Argumente, Meinungen, ja Theorien sind völlig wirkungslos, um irgend jemanden nachhaltig zu beeinflussen, um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern?

    • Die effektivste Methode ist der Führerstaat mit mir als Diktator.

      Wir sind aber schon erfolgreich. Der gesellschaftliche Veränderungsprozeß ist notgedrungen subtil und geht über Generationen. Das ist bei „Sozialgeschichte“ nun mal so. 🙂

      Recht hast du aber wohl insofern, als öffentliche pointierte, provokante und humorvolle Aktionen durchaus einiges bewegen könnten.

      Da besteht noch Potential.

    • @ Jochen Schmidt

      „aber es wäre doch besser, wenn man eine effektive Methode zur Durchsetzung seiner Ziele anwenden würde. Wie muß diese Methode (oder mehrere Methoden) beschaffen sein,“

      Eine Diskussion zu gewaltfreien direkten Aktionen und zivilem Ungehorsam als potentiell sehr wirkungsvolle Methoden für die Männerrechtsbewegung findet sich in den Kommentarsträngen unter diesem Artikel:

      https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/07/14/gastartikel-leszeks-kritik-an-den-thesen-zum-maskulismus/

      „wenn wir immer unterstellen: Argumente, Meinungen, ja Theorien sind völlig wirkungslos, um irgend jemanden nachhaltig zu beeinflussen, um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern?“

      Argumente und Theorien sind m.E. absolut unverzichtbar, um Erfolg zu haben. Dabei geht es auch nicht in erster Linie darum Anhänger des radikalen Feminismus zu überzeugen, sondern alle anderen Mitleser/Mithörer. Argumente und Theorien sind notwendig, aber für sich genommen nicht ausreichend.

      Des Weiteren wäre auf die wichtige Arbeit der der Männerrechtsbewegung nahestehenden Organisationen wie Manndat, Gleichmaß und Agens zu verweisen. Deren politischen Arbeit, Beratungsarbeit und Informationsarbeit ist existenziell wichtig um die Männerrechtsbewegung voran zu bringen.

      Und ein weiteres wichtiges Praxisfeld, das leider bislang noch nicht etabliert wurde, wären gewaltfreie direkte Aktionen.
      Wünschenswert wäre die Bildung gewaltfreier männerrechtlicher Aktionsgruppen, die sich über Theorie und Praxis der gewaltfreien Aktion informieren und konkrete gewaltfreie Aktionen für männerrechtliche Anliegen durchführen und zwar auf eine Art und Weise, die geeignet ist Interesse und Sympathie für die Männerrechtsbewegung und ihre Anliegen in Mainstream und Mehrheitsbevölkerung zu erzeugen.
      Gewaltfreie direkte Aktionen stellen eine empirisch bewährte Praxis dar, um soziale und politische Anliegen auf moralisch vertretbare und sozial verantwortliche Weise bekannt zu machen und Sympathie für diese in der Öffentlichkeit herzustellen. Dies wäre m.E. der nächste wichtige Schritt für die Männerrechtsbewegung.

      Das können die ohnehin überlasteten Aktivisten der der Männerrechtsbewegung nahestehenden Organisationen wie Manndat, Gleichmaß, Agens allerdings nicht auch noch stemmen, diese haben mit der politischen Arbeit, Beratungsarbeit und Informationsarbeit, die sie vollbringen schon mehr als genug um die Ohren.

      Auch eine konstruktive Weiterentwicklung der maskulistischen und integral-antisexistischen Theoriebildung halte ich aber für potentiell wichtig um Erfolg zu haben, denn ohne Theoriebildung kann keine kulturelle Hegemonie erlangt werden. Männerrechtliche und integral-antisexistische Sichtweisen müssen sich längerfristig auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften etablieren, die falschen und einseitigen Theorien des radikalen Feminismus in den akademischen geschlechterpolitischen Diskursen müssen durch eine ausgewogene und um Objektivität bemühte geschlechtsübergreifende Sichtweise ersetzt werden, die sich darum bemüht die berechtigten Anliegen aller Geschlechter (Männer, Frauen, Intersexuelle, Transgender) zu berücksichtigen und die die Ausgrenzung männerrechtlicher Anliegen beendet.

      Im Allgemeinen gäbe es in der Männerrechtsbewegung also m.E. sowohl was die Theorie als auch was die Praxis angeht, etwas zu tun.

        • Na Kirki,

          „Du immer mit deinem linken Theorie-Blech:“

          In den Passagen zur gewaltfreien direkten Aktion in meinem Beitrag geht es allerdings vor allem um Praxis.

          „“gewaltfreie direkte Aktion”. Kannst du auch normales Deutsch?“

          So heißt das nunmal. Ist dir vielleicht nicht bekannt, da du von Aktivismus und Praxis keine Ahnung hast.

          „Du bist wirklich eine schlechte Karikatur.“

          Du solltest besser versuchen etwas dazu zu lernen, Kirki. 🙂

        • @ Emannzer

          „Kannst du das mal definieren?“

          Direkte Aktion bezeichnet das unmittelbare und direkte Eingreifen in ökonomische oder politische Zusammenhänge mittels praktischer Aktionen durch die Betroffenen ohne Stellvertreterpolitik und Machtdelegation mit dem Ziel soziale Probleme zu lösen oder gesellschaftliche Verbesserungen zu bewirken.

          Von gewaltfreien direkten Aktionen spricht man, wenn direkte Aktionen so durchgeführt werden, dass die Ausübung physischer oder psychischer Gewalt gegen Menschen dabei bewusst vermieden wird. Für gewaltfreie Aktionsgruppen impliziert dies in der Regel sogar nicht mit Gewalt zu reagieren falls während einer gewaltfreien direkten Aktion Gewalt gegen die gewaltfreien Aktivisten ausgeübt wird.

          Sachbeschädigungen werden gemäß der Gewaltdefinition, auf die sich gewaltfreie Aktivisten stützen, nicht als Gewalt bewertet, werden aber ebenfalls meist vermieden bzw. sind aus gewaltfreier Perspektive nur unter ganz bestimmten Bedingungen zulässig. Der Friedensforscher und gewaltfreie Aktivist Theodor Ebert, ein Experte für Theorie und Praxis gewaltfreier Aktion, bemerkte hierzu in einem Buch zum Thema:

          “Ob eine Aktion als gewaltfrei zu gelten hat, entscheiden für die gewaltfreien Aufständischen grundsätzlich nicht der Gesetzgeber und die Gerichte. So kann sich Amnesty International, die nach ihrer Satzung nur politische Gefangene betreut, die “Gewalt nicht angewandt oder befürwortet haben”, nicht nach dem Gewaltbegriff der Rechtsprechung des jeweiligen Landes richten. Nach den Intentionen der Gründer dieser Organisation können die von Gandhi oder King angewandten Kampftechniken nicht als gewaltsam bezeichnet werden. (…) Die gewaltfreie Aktion unterscheidet sich von gewaltsamen Methoden der Konfliktaustragung dadurch, dass sie den Gegnern und unbeteiligten Dritten nicht zu schaden, sondern auch ihre emanzipatorische Interessen zu berücksichtigen sucht. Dies verbietet es im Laufe von gewaltfreien Aktionen auf Personen physischen Zwang auszuüben und sie zu verletzen; oder die Ausübung von Dienstleistungen und die Herstellung und Verteilung von Gütern zu verhindern, wenn daraus eine unmittelbar lebensbedrohliche Notlage entsteht. Sachbeschädigungen sind spätestens dann nicht mehr mit einer gewaltfreien Grundhaltung zu vereinbaren, wenn in ihrem Verlauf Personen verletzt werden können. Sie sollten in allen Fällen vermieden werden, in denen der emanzipatorische Charakter der Zerstörung einer breiten Öffentlichkeit nicht unmittelbar einsichtig ist. (…) Bei Go-Ins sind aber zuweilen begrenzte Sachbeschädigungen – wie die gewaltsame Öffnung einer Tür oder das Eindrücken einer Glasscheibe – unvermeidlich. Streng gewaltfreie Gruppen indischer Satyagrahis oder englischer Atomwaffengegner haben in aller Offenheit Stacheldrahtzäune – gewissermaßen Symbole des gewaltsamen gegnerischen Systems niedergerissen. Dies waren aber nicht spontane Zerstörungen einer Menge, sondern sorgfältig geplante Handlungen ausgewählter Gruppen.”

          (aus: Theodor Ebert – Gewaltfreier Aufstand. Alternative zum Bürgerkrieg, Verlag Rombach & Co, 1970, S. 34)

    • „Wie muß diese Methode (oder mehrere Methoden) beschaffen sein, wenn wir immer unterstellen: Argumente, Meinungen, ja Theorien sind völlig wirkungslos, um irgend jemanden nachhaltig zu beeinflussen, um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern?“

      Man muss den Menschen eine andere Ideologie anbieten, mit der sie sich identifizieren können, durch die sie sich besser fühlen und/oder von der sie handfeste Vorteile haben. Wichtig ist auch, dass diese Ideologie gemeinschaftsbildend wirkt, eine klare In- und Outgroup definiert und die Anhänger sozial einbindet; auf den Wahrheitsgehalt kommt es weniger an. Religionen sind da das perfekte Beispiel.

    • Jochen Schmidt,

      „…wenn man eine effektive Methode zur Durchsetzung seiner Ziele anwenden würde. Wie muß diese Methode (oder mehrere Methoden) beschaffen sein,…“

      Gute Frage. Aber sollte man nicht zuerst die Frage stellen: „Was sind eigentlich die konkreten Ziele die man durchsetzen will?“

      Darauf aufbauend wäre dann die nächste Frage: Wie muss die Gesellschaft verändert werden, damit die Ziele, die durchgesetzt werden sollen, auch ein Fundament haben?

      Nach dieser Analyse injiziert man dann mit möglichst subtilen Agitprop-Mitteln über einen längeren Zeitraum jeweils auf der Ebene „Öffentlichkeit“ und der Ebene „Mandatsträger“ die notwendigen Mindset-Fragmente.

      Am Ende dieses Prozesses sind dann die letzten Schritte zur Zielumsetzung dann quasi Selbstläufer, da die Zielumsetzung für alle Beteiligten vollkommen logisch und zwingend, ja geradezu alternativlos erscheinen.

      So weit die Theorie 😉

    • Die sachliche Diskussion mit Feministinnen ist in der Tat ein schwerer Fehler. Nur ihre Forderungen zu erfüllen wäre noch schlimmer. Aber indem man sich nur auf die Diskussion einlässt, anerkennt man bereits eine (Mit-)Verantwortung für das, was die Feministin will.

      Was also tun?

      Heutiger Feminismus ist ein Narzissmus. Es geht Feministinnen nicht wirklich um die Lösung von irgendwelchen Scheinproblemen, sondern es geht 1. um Aufmerksamkeit und 2. um ein positiv besetztes Selbst-Label. Daraus folgt, dass man Feministinnen am besten jede Aufmerksamkeit verweigert und sie stattdessen ignoriert. Vermutlich werden das aber nicht alle schaffen, so dass ggf. „härtere Maßnahmen“ zu ergreifen sind. Hier kann man dabei ansetzen, den Aspekt „positives Label“ zu zerstören. Das Label „Feminismus“ muss zu etwas Negativem werden, mit dem sich niemand assoziieren will.
      In diesem Sinne kann man sich über Feministinnen lustig machen oder deutlich machen, dass das Selbst-Label „Feminismus“ auf einen abstoßend wirkt und man mit solchen widerlichen Leuten nichts zu tun haben will. Dafür muss man sich nicht mal verstellen: Feministinnen kommen bei kaum jemandem positiv an. Das ganze Problem ist, dass sich zu wenige trauen, Feministinnen (und Dritten) deutlich zu sagen, dass man sie für Scheiße hält.

      • Feminismus ist bereits negativ besetzt. Bei der Umfrage des Time Magazin wurde es zum Unwort des Jahres gewählt, bevor es unter Entschuldigungen wieder herausgenommen wurde. Das Problem ist eher, dass Feminismus von oben mit viel Geld angeschoben wird, weil er dem Staat bei seiner Ausbreitung hilft. Sonst wäre wir ihn schon lange los.

      • Die Politik hängt immer der öffentlichen Meinung hinterher. Es gibt nur ein gewisses Potential die Leute top-down zu bearbeiten. Wenn das auf zu viel Widerspruch trifft (wie z.B. aktuell in der Flüchtlingsfrage) dann hört das auf.

        Die Diskreditierung des Feminismus läuft inzwischen ja. Aber solange Feminismus wieder von der Liste genommen wird, ist die Arbeit noch nicht erledigt.

  4. Mit Tricks zur Frauenquote

    Ein heftiges und auch chaotisches Ringen soll es in der Bundesregierung um das Gesetz zur Frauenquote gegeben haben. Wie die SPD-Ministerin Schwesig Verschärfungen hineingeschmuggelt haben soll – eine Innenansicht.

    [..]

    Ständig gab es ein Hauen und Stechen. „Das Kanzleramt legte Wert darauf, den Referentenentwurf vor der Versendung an die anderen Ministerien zu sehen“, berichtet Seibert – „zur Kontrolle, ob der Koalitionsvertrag korrekt umgesetzt und weder über- noch untererfüllt würde“. Erst nach „zahllosen Auseinandersetzungen auf allen Ebenen“ hätten sich die Ressorts von Maas und Schwesig auf einen Text geeinigt, den Schwesig ans Kanzleramt schicken sollte. Doch im letzten Moment ließ sie wohl Verschärfungen hineinschmuggeln. Zur großen Überraschung habe sich nämlich herausgestellt, schreibt Seibert diplomatisch, dass sich in der von ihr versandten Fassung plötzlich sowohl ein „Verschlechterungsverbot“ als auch eine „Besetzungswirksamkeit“ fanden.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/verschaerftes-gesetz-mit-tricks-zur-frauenquote-14004316.html

  5. @Jochen

    „Hierfür gibt es verschiedene Gründe.“

    Tja, die genau sind gesucht. Aus meiner Sicht ist das nicht so einfach und bis die Quelle der Wirkungslosigkeit gefunden ist, lohnt es sich immer zu argumentieren. Aber ich bin natürlich auch für jede Hilfe von deiner Seite dankbar.

    „Aber ein wesentlicher Grund ist der, daß der Feminismus – wie die meisten Ideologien – gar nicht auf Argumenten basiert.“

    Das halte ich für falsch, das Gegenteil ist der Fall: Feminismus wiederholt im Grunde seit 65 Jahren dasselbe Thema, die Verteidigung weiblicher Autonomie gegen männliche Einwirkungen.

    Das Problem ist, daß keiner so genau weiß, was das eigentlich heißt und wie genau das geht. In der Praxis gehen Feministen daher so vor, daß sie alles fordern, was ihnen zu dem Thema einfällt und normalerweise bekommen sie, was sie wollen, weil keiner weiß, mit welchen Argumenten er ihnen die Ansprüche streitig machen könnte.

    Und in dieser Lage ist, ein wenig nachzudenken, die einizige Option.

    „Aber warum quaken sie dann soviel?“

    Es gibt durchaus einige einige Aktivisten, die deine Ansicht teilen wie z.B. Tristan Rosenkranz, Arne Hoffmann oder Kai V. (Hieß er nicht Vogelpfuhl? … sorry). Die Arbeit der Praktiker und die konkrete Hilfe für Männer in Bedrängnis ist wichtig und wird von den Theoretiker in keiner Weise kleingeredet.

  6. „Weiblicher Weitblick

    80 Prozent aller Auto-Kaufentscheidungen sollen einer Studie von Nissan zufolge von Frauen beeinflusst werden. Doch worauf achten Frauen beim Autokauf?

    assen Sie nie Ihre Frau ans Steuer zu Hauptverkehrszeiten“ oder „Frauen können nicht gut ein- und ausparken“ oder „Falls Sie den Rückspiegel einmal als Make-up-Spiegel benutzt haben, so vergessen Sie nicht, ihn vor Fahrtantritt wieder richtig einzustellen.“

    Heute würde sich kein Redakteur trauen, solche Sätze zu schreiben, er würde als Ewiggestriger gebrandmarkt….“

    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/nissan-widmet-weiblichen-kunden-studie-13995639.html

    Da musst ich meist ein bißchen schmunzeln…

    http://www.taz.de/!5266052/

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/margarete-stokowski-ueber-sexualisierte-gewalt-a-1070905.html

    Das ist wohl die allseits bekannte „internalized misogyny“, die alle Strukturen unserer Gesellschaft durchdringt.

    XD

    • Was Du erzählt hast klingt mir Deine Geschichte nicht so, als hätten Dir Trickdiebe unter den Rock gefasst. Ich kenne keine Details zu dem Vorgehen, aber ich würde nicht erwarten, dass die auf ein selbstbewusstes Nein erstaunt reagieren. Der „Trick“ bei der Nummer ist, das Opfer mit anderen Dingen zu beschäftigen. Die Abwehr des sexuellen Angriffs hat für das Opfer Priorität gegenüber der Verteidigung des Eigentums – wie bei Dir wohl auch. Es geht bei dem Trick also darum, den Moment der „Gegenwehr“ zu nutzen um das zu klauen, was man eigentlich will. Und wenn das nicht gleich klappt, macht man weiter bis das Opfer in Panik ist und den Überblick verliert.

      Ich halte es durchaus für möglich, dass Leute aus fremden Kulturen, die frisch hier sind, wirklich keinen Plan haben, wie hier die Gepflogenheiten sind. Unter Umständen meinen die es nicht mal böse, sondern wissen schlicht nicht, wie und wo hier die Grenzen sind. Das ist ja schon unter hier aufgewachsenen nicht unumstritten, siehe z.B. Julien Blanc. Keinerlei Erfahrung mit Alkohol und unverschleierten Frauen wird auch tendenziell nicht hilfreich sein.

      Ich will nicht sagen, dass es unbedingt so war. Aber ich ziehe die Möglichkeit in Erwägung.

      • ät Ih:

        „Ich halte es durchaus für möglich, dass Leute aus fremden Kulturen, die frisch hier sind, wirklich keinen Plan haben, wie hier die Gepflogenheiten sind.“

        – Genau, alles nur ein kulturelles Mißverständnis. Wird sich also bald lösen, wenn den Arabern das GG in ihrer Sprache ausgehändigt wird.

        Zeugenaussagen von betroffenen Mädchen:

        • @Axel: Die von den beiden Frauen im Video beschriebenen Situationen sind mit meiner Situation vergleichsweise „harmlos“, auch da sieht man aber, dass einfachste Gegenwehr gereicht hat, nämlich als der Bekannte dann gesagt hat, die sollen seine Freundin in Ruhe lassen, sind sie gegangen statt irgendwie aggressiv zu werden. Hätte die Frau also selbst bestimmt etwas gesagt und zum Beispiel gedroht, hätten sie die Täter auch in Ruhe gelassen.

          Die Situation der anderen, dass man quasi im Vorübergehen von irgendwem an Brust oder Arsch berührt wird, den man dann nicht zuordnen kann, kommt bei jeder Veranstaltung mit Alkohol und großen Menschenmengen zig mal vor.
          Genau diese Zeugenaussagen zeigen mir wie in der Berichterstattung dramatisiert wird.

          Die Situation, die vom Vater beschrieben wird, kann ich nicht ganz verstehen. Also was sich am Bahngleis abgespielt haben soll…

        • Miria,
          Deine Wirklichkeitsverweigerung und Deine Verharmlosungen und Realtivierungen sind einfach ekelerregend.

          Möchtest Du den Opfern das persönlich ins Gesicht sagen?

          Wie hoch ist denn Moslem-Anteil in Südtirol? Da kann mein seine Illusionen natürlich pflegen.
          Und in Hamburg ab und zu mal Multikulti und exotische Männer in homöopathischen Dosen genießen.

        • @Axel:

          Du scheinst ein Problem mit Textverständnis zu haben!
          Sollte das nicht der Fall sein, warum bemerkst Du dann nicht, dass das, was du hier tust, extrem ekelerregend ist!

          Wenn ich die Gelegenheit habe, mit anderen Opfern zu reden, würde ich denen natürlich sagen, dass es wichtig ist, dich nicht einschüchtern zu lassen und sich zu wehren!

          Aber was du hier gerade machst, ist einfach grausam und du scheinst es nichtmal zu merken!
          Du sprichst hier mit einem Opfer der Übergriffe und redest davon, dass ich das genossen hätte. Eine noch widerliche, ekelerregende Aussage kann ich mir kaum vorstellen!
          Und das geht vermutlich den meisten so.

        • ät Miria und der Ungenannte:

          „den einfach ignorieren“
          – Offenbar nicht, hehe. Vor allem Du antwortest ja mit Vorliebe auf meine Kommentare.

          Miria:
          „dass ich das genossen hätte. “
          – Hä? Daß Du die Pograbscher nicht genossen hast, ist logisch. Aber Multikulti in abstürzenden deutschen Städten genießt Ihr linken Dorfbewohner gerne, solange Ihr die Nachteile nicht in Kauf nehmen müßt.

          Das hast Du auch gar nicht mißverstanden, da bin ich mir sicher. Du WOLLTEST das gezielt mißverstehen, nicht wahr?

          Ansonsten ist Dein Kommentar ziemlich inhaltsleer, weil Du ein schlechtes Gewissen hast.
          Ich bleibe dabei: Dein Text weiter oben ist eine Verhöhnung für die vergewaltigten Frauen.

      • @lh:

        Ich habe ganz ehrlich keine Lau jetzt hier haargenau zu erzählen, was passiert ist. Ich weiß nur, dass es genau das Vorgehen war, was überall beschrieben wird und bin mir daher ziemlich sicher das es eben diese Art Täter war!

        „Ich halte es durchaus für möglich, dass Leute aus fremden Kulturen, die frisch hier sind, wirklich keinen Plan haben, wie hier die Gepflogenheiten sind.“

        Ich halte es tatsächlich für unmöglich, dass irgendwer der Meinung ist, es gehört zu den Gepflogenheiten, Frauen mit einer Gruppe einzukreisen, zu betatschen und zu bestehlen!

        • @Miria

          Letzter Absatz.

          Volle Zustimmung.

          Versteh diese Argumentation auch nicht. Selbst bei weniger krassen Übergriffen ist eine solche ignorante Einfältigkeit nicht denkbar. Schon gar nicht, wenn man einem anderen eher kulturfremden Land lebt. Da sind die Sinne eher geschärft. Auch beim Dümmsten.

          Die wissen ganz genau was los ist.

          Umso erschreckender ist die Einfalt derer hier so etwas überhaupt in Betracht zu ziehen.

      • Wenn all diese Vorfälle ein dasselbe sind, die Täter immer dasselbe gemacht haben, dann sollten sich Frauen einfach ein Vorbild an Miria nehmen und laut und deutlich nein sagen. Dann ist es ja offenbar gut?

        Ich glaube nicht, dass man all diese Fälle undifferenziert als dasselbe betrachten sollte.

        • @lh:

          Vielleicht solltest du mal meinen Blogartikel lesen, daran weise ich zum Beispiel darauf hin, dass in vielen Berichterstattungen die unterschiedlichsten Arten von Taten undifferenziert miteinander vermengt werden und dass genau das problematisch ist.

          Ich denke tatsächlich, dass es bei ca 50-80% der Fälle wohl mit deutlicher Gegenwehr getan wäre aber niemals in allen Fällen!

          Kurz bevor das mit Silvester bekannt wurde, habe ich noch einen Artikel geschrieben, dass ich nicht verstehen kann, wie Frauen ernsthaft sich aus Angst teilweise nicht mehr alleine auf die Straße trauen oder sogar als Gruppe sich nicht gegen einen einzelnen Belästiger zur Wehr setzen.
          Da hilft einfach sehr oft schon, dich deutlich mit Worten zu wehren.

          Bin darin auch auf das Silvester eingegangen was ich jetzt nicht als so schlimm wahrgenommen habe, da ich die Situation gut bewältigen konnte und mir davon auch nicht den Spaß habe verderben lassen.

        • Ich habe Deinen Text gelesen. Deshalb störe ich mich ja an dem Widerspruch, dass Du einerseits -richtig- sagst, dass man zwischen den unterschiedlichen Vorfällen differenzieren sollte aber Du gleichzeitig sagst, Dein Fall sei wie die anderen gewesen. Das geht logisch nicht zusammen.

        • Miria,

          „einen Artikel geschrieben, dass ich nicht verstehen kann, wie Frauen ernsthaft sich aus Angst teilweise nicht mehr alleine auf die Straße trauen oder sogar als Gruppe sich nicht gegen einen einzelnen Belästiger zur Wehr setzen.“

          Warum fragst Du nicht einfach mal Frauen nach dem „warum“? Also mit hinterfragen, nicht nach der ersten oberflächlichen Antwort aufgeben…

        • @lh:

          Ich habe langsam das Gefühl, du möchtest mich bewusst falsch verstehen oder meine Worte verdrehen…

          Ich habe versucht, die Vorfälle in drei unterschiedliche „Kategorien“ zu unterscheiden:

          – Menschen, die Feuerwerkskörper in die Menge und in Richtung anderer geworfen haben und so bewusst Leute verletzen wollten.

          -„übliche“ sexuelle Belästigungen wie es sie tatsächlich fast überall gibt, wenn viele Menschen und Alkohol zusammenkommen. Zum Beispiel das, was auch von den beiden Frauen im Video, welches Axel gepostet hat, erzählt wird.

          – Einkesseln und sexuelles Berühren von Opfern innerhalb einer Gruppe, um die Opfer zu ängstigen und diese zu bestehlen.

          Der dritte Fall ist es, der dazu geführt hat, dass im Moment überhaupt über die Vorfälle geredet wird. Die beiden ersten Varianten sind üblich an Silvester.
          Und genau das Vorgehen war es auch, mit dem ich in Hamburg zu tun hatte, dass habe ich gesagt.

          Hast du jetzt verstanden, was ich meine oder möchtest du immernoch Widersprüche konstruieren, wo keine sind?

        • @Peter:
          „Warum fragst Du nicht einfach mal Frauen nach dem “warum”? Also mit hinterfragen, nicht nach der ersten oberflächlichen Antwort aufgeben…“

          Wenn ich so etwas in meinem Umfeld mitbekomme, dann mache ich das tatsächlich. Antworten bisher: „Ich bin eben nicht so mutig.“ „Denk mal darüber nach, was alles passieren könnte!“ oder gerne auch „Die xy war mal alleine da und da und dann sind ihr betrunkene Männer entgegen gekommen und die haben sie schon so ganz eklig angestarrt, dass möchte ich nicht erleben!“

          Naja, nicht nach der ersten Antwort aufgeben ist nicht so leicht. Habe meist das Gefühl gehabt, da sind irgendwelche diffusen Ängste, deren Ursprünge die Personen oft selbst nicht kennen.

          Wenn ich das bei fremden Personen mitbekomme finde ich es selbst einfach unhöflich und unangebracht nachzufragen. Daher lasse ich das.

        • Ich zitiere Dich mal:

          „Als ich im Nachhinein vom Vorgehen zuvor genannter Trickdiebe gelesen habe, ist mir klau geworden, dass auch ich fast Opfer war. Der Typ, den ich im letzten Post erwähnt habe, der mir unter den Rock gefasst hat, gehörte vermutlich zu der gleichen Art von Dieben.“

          Demnach gehst Du davon aus, dass Du ein Opfer von

          „Einkesseln und sexuelles Berühren von Opfern innerhalb einer Gruppe, um die Opfer zu ängstigen und diese zu bestehlen.“

          warst. Und daran habe ich Zweifel, weil ich davon ausgehe, dass Täter mit solchen Intentionen sich nicht mit ein wenig böse schauen abschrecken lassen. Jedenfalls nicht, wenn sie das ein paar mal gemacht haben und das Opfer als „interessante Beute“ wegen Wertsachen/Handy/etc. erscheint. Ganz im Gegenteil geht es bei der Diebstahlsstrategie genau darum, es auszunutzen, dass das Opfer seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes richtet.

          Ich nehme daher an, dass man auch bei diesem Einkesseln noch unterscheiden muss zwischen Intentionen, bei denen es um Diebstahl geht und anderen, die sexuelle Intentionen haben.

          Es könnte natürlich auch sein, dass Du so furchterregend bist, dass Du sie tatsächlich in die Flucht geschlagen hast. 😛

        • @lh :

          Sorry, dass ich jetzt mal direkt werde, aber so langsam reicht es einfach!

          Solche Arschlöcher wie du sind der Grund, warum Frauen solche Taten selten anzeigen! Solche Arschlöcher sitzen nämlich auch bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Solche Arschlöcher, die Opfern nicht glauben, Opfer nicht ernst nehmen außer die liegen halb tot im Krankenhaus!
          Solche Arschlöcher wie du sind es, die verhindern, dass es realistische Zahlen über Vorfälle gibt, da nur angezeigte Taten bekannt werden!
          Solche Arschlöcher wie du sind es, die mitverantwortlich sind, dass diese Täter weitermachen, denn verurteilt wird sicher keiner, war ja bestimmt nicht so wie die Opfer sagen. Fragen wir dich mal die Täter. Tja, da stehen nun zehn gegen eins (kein Wunder bei einer Gruppe von so vielen Tätern!)

          Ich weiß nicht, woher du dein großes Wissen nimmst, dass Täter sich so nicht in die Flucht schlagen lassen, aber vielleicht bist du ja auch Gott, der Allwissende?!
          So wie ich dich bisher verstanden habe, warst du werde bei den Vorfällen dabei, noch hast du mit jemandem, der dabei war geredet.
          Aber du sprichst hier einem Opfer seine Erfahrung ab. Warum? Vermutlich einfach, weil du ein Arschloch bist!

        • @lh:

          Ich glaube, du würdest dich wundern: Ich sitze gerade ganz gemütlich in einem Café und trinke einen Tee, da ist sicher nicht viel von Aufregung zu sehen.

          Ich bin eigentlich immer sachlich und freundlich und diskutiere immer gerne, aber meinen letzten Beitrag an dich darfst du einfach als offen, ehrlich und vielleicht auch mal ein kleines bisschen unfreundlich verstehen.

          Und vielleicht solltest du dir mal über den dort genannten Inhalt Gedanken machen, abseits dessen, dass ich dich als Arschloch bezeichnet habe!

        • Dir sollte eigentlich klar sein, dass ich ein „Arschloch“ von einer Frau als Kompliment verstehe?

          Aber in der Sache solltest Du vielleicht verstehen, dass mich Deine Selbstdarstellung als Opfer einen Scheiß interessiert. Ich will nur verstehen, was die Häufung solcher Vorkommnisse in dieser Nacht bedeutet.

        • @lh:

          Wenn es dich nicht interessiert, warum vertrittst du dann mit großer Vehemenz die Meinung, dass es auf keinen Fall so gewesen sein könnte, wie ich sage?

          „Ich will nur verstehen, was die Häufung solcher Vorkommnisse in dieser Nacht bedeutet.“

          Dann solltest du vielleicht meinen Kommentar mit den vielen Kompliemente an dich nochmal lesen, da steckt nämlich schon vieles drin, warum so etwas immer wieder vorkommt!

        • Deine Tatsachenbeschreibungen zweifele ich an keiner Stelle an. Wir differieren nur in der Frage der Bedeutung, der Einordnung in den größeren Zusammenhang.

          Und Übrigens: Meiner hier geäußerten Ansicht bist Du Opfer eines sexuellen Angriffs geworden und ich habe weiter geäußert, dass wir es hier möglicherweise mit so etwas wie einer Rape-Culture (auch wenn das noch nicht „Rape“ ist) zu tun haben. Sexuell frustrierte junge Männer machen viel Scheiße und Frauen antatschen gehört da noch zu den harmloseren Dingen.

          Ich bin nur nicht so blöd zu glauben, dass „Rape Culture!“ schreien daran irgendwas ändert. Und ich fühle mich auch nicht motiviert irgendwelche wildfremden Frauen vor irgendwas zu beschützen. Und ich füge hinzu: Frauen, die mich wegen Rape-Culture beschimpfen würde ich als allerletzte beschützen.

        • @lh:
          „Ich bin nur nicht so blöd zu glauben, dass “Rape Culture!” schreien daran irgendwas ändert.“

          Hat das denn irgendwer behauptet?

          „Und ich fühle mich auch nicht motiviert irgendwelche wildfremden Frauen vor irgendwas zu beschützen.“

          Hat das irgendwer verlangt?

          „Und ich füge hinzu: Frauen, die mich wegen Rape-Culture beschimpfen würde ich als allerletzte beschützen.“

          Ich dachte, du würdest niemanden beschützen?
          Hat dich irgendwer wegen Rape-Culture beschimpft?

        • Ich sage das nur vorsorglich. Dass Frauen nur dann sicher sind, wenn sie das „Eigentum“ eines respektierten Mannes sind, ist der historische Normalfall. So war das wahrscheinlich seit Anbeginn der Zeit. Und ca. 3000km von hier ist das auch heute noch die Regel, wie in weiten Teilen der Welt. Und durch die vielen Umbrüche mit heute noch gar nicht absehbaren Folgen in der Geopolitik, rückt diese Welt näher.

          Ich wundere mich nur, dass ausgerechnet hier, wo es die historische Anomalie gibt, dass Frauen alleine sicher sind auch wenn sie quasi nichts anhaben, über Rape Culture geschimpft wird. Es ist der große, böse, weiße Mann, dass schrecklichste Raubtier auf diesem Planeten, dass den hiesigen Frauen diese Möglichkeiten eröffnet.

        • Miria,

          „Habe meist das Gefühl gehabt, da sind irgendwelche diffusen Ängste, deren Ursprünge die Personen oft selbst nicht kennen.“

          Ja, genau den Eindruck hatte ich auch.

          Und um noch eines draufzusetzen: Die Ursprünge kennen sie nicht nur nicht, sie wollen sie auch gar nicht kennen.

          Sie haben sozusagen Angst davor, sich mit ihren Ängsten auseinanderzusetzen und blocken daher sehr schnell wenn das Nachfragen in die Tiefe geht.

        • “übliche” sexuelle Belästigungen wie es sie tatsächlich fast überall gibt, wenn viele Menschen und Alkohol zusammenkommen. Zum Beispiel das, was auch von den beiden Frauen im Video, welches Axel gepostet hat, erzählt wird.

          Das lässt sich, zwar nicht ständig und durchgehen, jedoch ab und an auf jedem Volksfest beobachten. Auch die unterschiedlichen Reaktionen sind dabei aufschlussreich.

          Werden Frauen im Vorbeigehen betatscht und „ignorieren“ das, fühlt sich oft noch ein Zweiter oder Dritter ermutigt ebenfalls mal hinzulangen. Dreht sich die Frau aber um und haut dem Grabscher direkt das debile Grinsen aus dem Gesicht, ist Ruhe.

          Zuschlagen kann man als übertriebene Reaktion betrachten, wenn eine klare Ansage genauso reichen würde. Es zeigt aber, dass Frauen nicht grundsätzlich wehrlos sind.

          In Köln und anderen Orten gab es aber wohl auch genügend Fälle, in denen nicht einmal ein schlagendes Argument geholfen hätte. Aber auch bei Fällen, in denen das Opfer eingekreist wurde, kann ich mir vorstellen, dass erst gegrabscht wurde um zu sehen ob es sich um ein leichtes Opfer handelt. Bei Gegenwehr wurde dann einfach die Nächste ins Visier genommen.

          Was die Täter angeht, wurden mittlerweile Stimmen laut, die organisierte Trickdiebe als Hauptverursacher ausmachen. Diese hätten den „Sex-Mob“ im Vorfeld eingeladen und später regelrecht aufgepeitscht. Das würde auch erklären warum einerseits von gezielten sexuellen Übergriffen und andererseits von gut organisierten Diebstählen die Rede ist. Wo 10 Leute das Opfer wirkungsvoll ablenken kann man problemlos die Taschen leeren.

          Passend dazu ein Kommentar auf lifestyle-frau zu Gwosdz Entblödung:

          Selbst, wenn du zuviel getrunken hast und für dich die Grenzen schwammig sein sollten, die ich dir als Frau aufzeige – dann macht auch dies dich noch nicht zum Vergewaltiger, solange du gegen mich keine Gewalt anwendest. Muss ich dir eine klatschen, damit du deine Griffel von mir wegnimmst, weil ich das nicht will, dann sind wir quitt. Zum Vergewaltiger wirst du erst, wenn du dieses unmissverständliche NEIN nicht akzeptierst.

    • Deutsche haben in der Regel panische Angst davor, andere Religionen zu kritisieren, wenn die Mehrheit der Anhänger keine weisse Hautfarbe haben. Da wird dann eine Religionskritik ganz schnell als rassistisch gewertet, weil Deutsche zu jedem Zeitpunkt niemals andere Gruppen ablehnen, oder gar kritisieren dürfen, wenn diese keine weisse Haut haben.

      Hat man ein Rückgrat, kann man Religionskritik stehen lassen, auch wenn es daneben vielleicht Nationalsozialisten und echte Rassisten gibt, die Muslime aus dem Grund ablehnen, weil sie keine Europäer sind. Das heisst noch lange nicht, dass dadurch die eigenen Kritik rassistisch wird, nur weil es Vollidioten gibt, die aus völlig anderen Gründen meine Sicht bejahen.

      • “ andere Religionen zu kritisieren, wenn die Mehrheit der Anhänger keine weisse Hautfarbe haben. “

        – Das nennt man den Rotherham-Effekt. Ob Linke die Kritik am Islam erlauben, wenn Europäer die Mehrheit unter Muslimen stellen? Eher nicht, weil es dann keine Linken mehr gibt.

        „nur weil es Vollidioten gibt, die aus völlig anderen Gründen meine Sicht bejahen.“
        – jaja, die berühmte Unterstützung von der falschen Seite.

        • Oh, ein „Nazi“-Comic! 🙂
          Guter Link. Ist der oben Jude? Oder was Östliches? Die Schrift würde auf Hinduismus hinweisen.

          Der Witz ist, daß christliche Hirten sich den linken Kritikern sogar noch anschließen und mithelfen, die westliche Religion zu demontieren.
          An Weihnachten war ich in der Messe und mußte mir eine Predigt anhören, die inhaltlich von einem Antifanten hätte stammen können.
          Jesus war ja auch Flüchtling, Pegida & Co. haben nicht das Recht, sich als christlich zu bezeichnen….

        • “ .. Jesus war ja auch Flüchtling ..“
          Naja, kein Erfolgreicher, sonst wär er nicht als Krimineller einer angemessenen Strafe überantwortet worden.

    • Den Islam kann man nicht wieder loswerden.
      Ist – gemäß christlicher Mythologie – vergleichbar mit nem Seelenverkauf an den lieben Belzelbub.

      Natürlich kann sich ein individuum entscheiden, nicht mehr den Ritualen und sonstigen Hirngespinsten, die zur jeweiligen Zeit von den Auslegern des Islismus getätigt werden, folge zu leisten.

      Ähnlich wie das geboren werden in die jüdische Religion – kommt man auch nicht mehr raus.
      Die Christen kennen bekanntlich die exkommunion, aber aus deren verwirrter Sicht ist das als Strafe von der Führerschaft einsetzbar.
      Dies als Umsetzung individueller Freiheit ist ein völlig neues Konzept und wurde sicherlich in den letzten paar Jahrtausenden der Barbarei niemals vorgesehen.

      Von alledem unabhängig ist natürlich die Mitgliedschaft (und der teilweise Steuereinzug) in den zugehörigen Anstalten des öffentlichen Rechts (hier in Dtl)

      (Disclaimer: Da ich mich nur mäßig mit den Mythen irgendwelcher Hirtenvölker beschäftige, ist es natürlich möglich, dass es bei den oben genannten noch irgendwelche Exit-Optionen geben könnte, derer ich schlicht nicht gewahr bin.)

  7. @ elmardiederichs, @ JC Denton, @ Leszek, @ Peter Müller

    Besten Dank für Eure prompten Antworten, auch für den Link. Sehr lehrreich das Ganze!

    Noch eine Korrektur von meiner Seite: Wenn ich von „quaken“ spreche, dann meine ich das nicht verächtlich oder irgendwie kritisch. Ich bin halt nur so ein Typ, der gerne Klartext spricht.

    Mit meiner Wortwahl wollte ich zum Ausdruck bringen, daß in jedem der Forums-Teilnehmer hier ein Prinz schlummert, der es verdient hat, von einer Märchen-Fee wachgeküßt zu werden. Für eine Märchen-Fee kann man ja auch mal quaken, oder was meint Ihr? 😉

    But you and I, we’ve been through that
    Though this may be our fate.
    So let us not talk falsely now
    The hour is getting late …

  8. Jüngster Aufruf zum #heforshe

    der ziemlich clever in Szene gesetzt wurde um das Video viral werden zu lassen. 😉

    Hagen Grell aus Leipzip, den ich bislang als recht vernünftigen und sachlichen Systemkritiker kennengelernt habe, hat hier einen Oberbock geschossen.

    Umso positiver fand ich einige Kommentare unter dem Video, durch die ich mich vorallem durchgewühlt habe um ein Gefühl dafür zu bekommen wie sich die Dummen der Republik auf beiden Seiten seit der #einearmlänge gegenseitig zerfleischen und damit brav in die Fettnäpfchen derer treten die für diese Entwicklung aktiv verantwortlich sind.

  9. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/kontaktboerse-nur-fuer-weisse-die-mehrheit-bleibt-gerne-unter-sich-14003925.html#GEPC;s6

    Kontaktbörse nur für Weiße Die Mehrheit bleibt gerne unter sich

    Ein amerikanischer Unternehmer betreibt eine Online-Partnervermittlung nur für Weiße. Den Vorwurf, er sei ein Rassist, weist er zurück. Wann wird aus einer Vorliebe Diskriminierung?

    Dazu ein geiler Kommentar auf Facebook:

    Maxine Power

    Ohleck! So viel Planlosigkeit auf einem Haufen. Also: Der Rassismus-Vorwurf kommt daher, dass der Typ, der diese Website ins Leben gerufen hat „schwarze“ und „weiße“ Lebensrealitäten gleichsetzt. Nun gibt es allerdings de facto etwas, das sich Rassismus nennt und mit der Marginalisierung sogenannter Randgruppen einhergeht (bspw Schwarze, Homos, Trans Menschen, etc).
    Wenn schwarze Menschen Parallelstrukturen schaffen – beispielsweise durch ausschließlich schwarze Partnerbörsen – dann um einen Raum zu schaffen, in der sie keiner rassistischen Diskriminierung ausgesetzt sind. Genau das gleiche bei Partnerbörsen füe Homos. Die meisten Räume auf der Welt sind eben dominiert von Weißen oder Heterosexuellen. Wie gesagt: Es geht darum Räume zu etablieren, wo Homophobie, Rassismus, Sexismus etc weniger/gar nicht existieren.
    Dass Weiße sich hinstellen und sagen „Wie machen jetzt das gleiche und schaffen uns unsere weißen Räume“ ist halt mega absurd…

    • Dass Weiße sich hinstellen und sagen “Wie machen jetzt das gleiche und schaffen uns unsere weißen Räume” ist halt mega absurd…

      Warum sollte das absurd sein? Es ist doch nicht so, dass es die einzige Datingseite im Netz wäre. Ebenso wenig werden dadurch andere Angebot auf Modemgeschwindigkeit gedrosselt.

      Rassismus kann es nur dort geben, wo Menschen aufgrund unveränderlicher Merkmale ausgeschlossen werden ohne Alternativen zu Verfügung zu haben oder solche initiieren zu können.

      Wer sich gegen solche Angebote ausspricht ist selbst Rassist. Nur eben gegen weiße Menschen.

    • Ergänzung zum faz-Artikel.

      http://www.alternet.org/sex-amp-relationships/yes-sexual-preference-based-race-racist

      If you say you have a racial preference on your dating profile, you’re very likely to also hold racist beliefs in other areas.

      “For me, the findings of this study are a reminder that even though society and individuals may actively reject racism, racial prejudices are increasingly subtle,” Callander told the Daily Beast last year. “[A]nd they can find their way into even the most private and personal corners of our lives.”

      Das Private soll also politisch sein.

      „I remember the first time I experienced sexual racism masked as “preference”. It was after sending a picture of my face to another person on the internet. He immediately told me, “I don’t like black guys, sorry,” and then signed off. And ever since, I have received a version of those words more times than I’d care to count.“

      „The stock response to someone questioning race-based dating tends to be “it’s just a preference”. It’s not a “preference”; it’s undoubtedly something the person using the phrase hasn’t tried. When people dismiss others solely on their race, they should at least begin being honest and calling their desire what it actually is.“

      „To deny a person based solely on racial and ethnic identity without even getting to know them, instead of giving their numerous non melanin-related aspects a chance, is racism – both on- and offline.“

      Auch dir, mein Sohn, empfehle ich die Kugel.

      • Auch den Schwulen hat man auf diese Weise versucht ordentlich eins einzuschenken, von der feministisch-sjw-Seite aus. Sie würden schwarze Männer meiden, blah, blah, blah

        Es ist unglaublich, wie die angeblich für Emanzipation Stehenden Andere, auch und gerade Homosexuelle (!), hier in ihren *sexuellen Vorlieben* bevormunden wollen.

        Auch hieran erkennt man, dass „Gleichberechtigung“ und „soziale Gerechtigkeit“ für deren Propagandisten nur Chiffren für totalitäres Rumkommandieren sind.

    • Und war der tatsächlich Asylant.

      Wohl doch eher unter den wie wir nun wissen krass mehrheitlichen Scheinasylanten.

      Wobei letzteres noch beschönigend ist. Immerhin ist es Betrug und hat kriminelle Energie. Insgesamt zeigt sich das auch an der fordernd-respektlosen Einstellung und dem Benutzen von Verständnis.

      Und diese charakterlichen Zügen waren bereits im Herkunftsland vorhanden. Diese Verwahrlosung, die zT durch Bevölkerungsanstieg getrieben ist, bildet den Nährboden für die ideologische Gewalt.

      Die nun in ausgesprochen dämlichst dekadent selbstgerechter und selbstherrlich einfältiger Weise natürlich hierher auch noch eingeladen wird.

      • ät Pantherle:

        „Und diese charakterlichen Züge waren bereits im Herkunftsland vorhanden. “
        – Wahrscheinlich? Ein (richtiger) Journalist schrieb neulich, daß wir wegen unseres Multikultiwahns uns hier die Unterschicht aus versagenden Staaten massenhaft importieren.
        Die haben dort nichts zu verlieren, und hier erst recht nichts.
        Zu gewinnen haben sie hingegen alles: Frauen, Geld, Konsum.

  10. Interessante Studie von Jonathan Haidt bezüglich der politischen Aufteilung innerhalb der Sozialpsychologie.

    (Ich glaube er ist mir durch dieses eine Inzest-Fallbeispiel bekannt, dass ich vor ca. einem Jahr in Pinkers „blank slate“ gelesen hab, wo er (Haidt) anhand des Beispiels argumentiert, dass bei moralischen Fragen zuerst die Emotion kommt, dann die Rationalisierung/Rechtfertigung und nicht umgekehrt. In welchem Zusammenhang das genau war und was Pinker mit dieser Tatsache belegen wollte hab ich leider vergessen.

    Hab dazu aber einen Artikel gefunden:
    https://www.psychologytoday.com/blog/experiments-in-philosophy/200804/what-s-the-matter-little-brothersister-action)

    Zurück zum Thema bzw. aus dem Link (ich werde ihn ganz hier reinkopieren):

    „[…] Yoel Inbar and Yoris Lammers conducted a more thorough and anonymous survey of the SPSP email list later that year, and they too found a very lopsided political ratio: 85% of the 291 respondents self-identified as liberal overall, and only 6% identified as conservative.“

    David Buss hat u.a. bei so einer Datenerhebung mitgewirkt.

    „Von Hippel and Buss sent a web survey to the 900 members of SESP and got a response rate of 37% (335 responses). […] Von Hippel and Buss were surveying the members’ views about evolution, to try to understand the reasons why many social psychologists distrust or dislike evolutionary psychology. At the end of the survey, they happened to include a very good set of measures of political identity. Not just self-descriptions, but also whom the person voted for in the 2012 US Presidential election. And they asked nine questions about politically valenced policy questions, such as “Do you support gun control?” “Do you support gay marriage?” and “Do you support a woman’s right to get an abortion?

    […]

    So here are the results, on the political distribution only. (Von Hippel and Buss will publish a very interesting paper on their main findings about evolution and morality in a few months). There are three ways we can graph the data, based on three ways that participants revealed their political orientation.“

    Das Paper bezüglich Evolution und Moral würde mich ebenso interessieren. Man darf gespannt sein, was sie für Ergebnisse offenlegen werden.

    „1) Self descriptions of political identity: 36 to one.

    One item asked “Where would you put yourself on a continuum from liberal to conservative?” The 11 scale points were labeled “very liberal” on the left-most point and “very conservative” on the right-most point. If we do a simple frequency plot (a graph of how many people chose each of the 11 possible responses) we get the following:

    2) Presidential voting: 76 to one.

    Another item asked: “Who did you vote for in the last presidential election (if you are not a US citizen, or if you did not vote, who would you have voted for if you had voted)? The options were: “Obama,” “Romney,” or “Other.” If we do a frequency plot of the 3 possible choices we get this:

    […]

    3) Views on political issues: 314 to one.

    A third way of graphing the viewpoint diversity of these senior social psychologists is by computing an average score across all 9 of the politically valenced policy items. For each one, the 11 point response scale was labeled “strongly oppose” on the left-most point and “strongly support” on the right-most point. I converted all responses to the same 11 point scale used in figure 1 so that “strongly supporting” the progressive position (e.g., pro-choice) was scored as -5 and “strongly supporting” the conservative position (e.g., prayer in school) was scored as +5. That puts the leftists on the left and the rightists on the right of the graph. Here’s the graph:

    […]

    What does this mean?

    However you measure it, and for all samples measured so far, social psychology leans heavily to the left and has very few people right of center. Von Hippel and Buss’s new data confirms the story that a few of us told in a recent paper (Duarte, Crawford, Stern, Haidt, Jussim & Tetlock, 2015) in which we created the graph below, which shows just how fast psychology has been moving to the left since the 1990s. The ratio of Democrats to Republicans (diamonds) and liberals to conservatives (circles) was roughly 3 to 1 for most of the 20th century. But it skyrockets beginning in the 1990s as the Greatest Generation retires and the Baby Boomers take over.

    Why does this matter?

    Most people know that professors in America, and in most countries, generally vote for left-leaning parties and policies. But few people realize just how fast things have changed since the 1990s. An academic field that leans left (or right) can still function, as long as ideological claims or politically motivated research is sure to be challenged. But when a field goes from leaning left to being entirely on the left, the normal safeguards of peer review and institutionalized disconfirmation break down. Research on politically controversial topics becomes unreliable because politically favored conclusions receive less-than-normal scrutiny while politically incorrect findings must scale mountains of motivated and hostile reasoning from reviewers and editors.

    I consider the rapid loss of political diversity, over the last 20 years, to be the second-greatest existential threat to the field of social psychology, after the “replication crisis.” The field is responding constructively to the replication crisis. Will it also attend to its political diversity crisis? Or will it continue to think of diversity only in terms of the demographic categories that most matter to people on the left: race, gender and sexual orientation?

    I don’t mean to single out social psychology. It is the field that I know best, but what we have learned at Heterodox Academy is that this problem, this rapid shift to political purity, has happened to most fields in the humanities and social sciences in just the last 2 decades.

    An optimistic ending

    I would like to end by thanking my colleagues. I have been raising a fuss about these issues since 2011. In that time I also moved from the left to the center, politically. I am no longer a progressive. So you might expect that I’ve been ostracized, but I have not. Nothing bad has happened to me. Some of my colleagues believe that the political imbalance is not a problem. But the majority response has been, roughly: “This is really interesting. We really truly value diversity, and we agree with you and your co-authors that diversity of viewpoints is the kind that confers the most benefits on groups. But gosh, how are we going to get more?”

    Was haltet ihr von diesen Ergebnisse? Es wurde ja schon öfters hier besprochen.

  11. Margaret.

    Übrigens ist Milo von einer radikal Feministin angegangen worden, die zu einem Twitter Mitarbeiter Verbindung hat. Nun ist Milo nicht mehr verifiziert (bei einem solch bekannten Journalisten natürlich völliger Quatsch, aber verifiziert scheint auch twittergenehm zu bedeuten). Eine Einschüchterung.

    Daraufhin #JeSuisMilo, das für kurze Zeit in USA Platz 1 trenden war. Viele nenen sich auch Milo etc.

    • Dieser Kommentar:

      „Die Feminismus- und der Gender-Mainstram-Bewegung sitzt auf einem absterbenden Ast.
      Die Zeiten, wo dies noch ernst genommen wurde, sind längst vorbei. Immer mehr Frauen wenden sich vom heutigen femininen Extremismus ab. Das Frauenstimmrecht ist erreicht, die Lohngleichheit auf dem besten Weg und der Rest ist einfach nur Stumpfsinn. Feminismus ist keine Richtung oder Ideologie mehr, sondern einfach nur noch der Deckmantel von frustrierten Frauen die ihre persönlichen Wünsche und häufig ihren beruflichen Werdegang als Frauenrechtlerinnen hinter dieser Worthülse verstecken wollen. Nachdem nun 2 geschlechtergetrennte Toiletten nicht mehr genügen sollen, nachdem jedes männlich klingende Wort anscheinend abgeändert werden muss, nachdem die Feministinnen alles männliche in dieser Welt ausrotten wollten, hat die Feminismus-Bewegung ihren Rückhalt verloren. Wenn ich mit Frauen über Feminismus spreche, äussern sich diese meist negativ dazu. Viele Frauen wollen diese Gleichmacherei gar nicht, sind gerne Frau und schätzen als Pendant die männlichen Männer.
      Wieso derart viele Männer zu diesem Thema schweigen ?
      Für die meisten Frauen ist Feminismus gar kein Thema mehr. Für die wenigen, welche sich noch dafür engagieren, ist jede Diskussion überflüssig, da gemachte, extremistische Meinungen gar nicht diskutiert werden können.
      Für mich persönlich ist der Feminismus sowieso nur schwer zu verstehen. Frauen haben sich beklagt, dass sie die Kinder, also auch die Knaben, ganz alleine erziehen müssten. Dann sind in der Schule der grösste Teil der Lehrer Frauen. Trotzdem sind dann diese extremen Feministinnen nicht mit dem Erziehungsresultat der männlichen Jugendlichen zufrieden.
      Wer macht also die späteren Männer zu diesen unfähigen Kreaturen, welche dann selbst im Erwachsenenalter umerzogen werden sollen ?

    • Also ich lese aus dem NZZ Artikel heraus:

      „Ich will mich zoffen, mich reiben und abarbeiten am mann. Und was machen die Männer? Sie schweigen einfach. Das macht mich wahnsinnig!“

      Um diese Kernaussage herum hat sie einige Plattitüden gruppiert und füllendes Blabla mit dem sichtbaren Bemühen, bloß nie konkret zu werden. Also das genaue Gegenteil von „Weltverbesserer“…

      Das bekommt sie eigentlich ganz gut hin, wenn auch für einen höheren Unterhaltungswert beim lesen ein wenig das Besondere fehlt. Am Ende ist es ein langweiliger Text wie er so oder ähnlich schon hunderte male irgendwo zu lesen war…

  12. Nochmal ne interessante Randnotiz zum neuen Feministin-Totschlagargument „Oktoberfest“, was ich heute schon wieder in meiner Facebook-Timeline vorgefunden habe:

    Googelt man die Meldungen zu den Vergewaltigungen beim Oktoberfest 2014 und 2015, auf die sich momentan so viele Feministinnen berufen, stößt man auf 3 Fälle:

    – Betrunkene Südkoreanerin schläft auf Bank ein und wird zunächst von Algerier, später von Deutschem vergewaltigt.

    – 19 – jähriger Mann (!) wird von 2 Italienern vergewaltigt

    – 24-jähriger Mann (!) wird von 2 Tätern vergewaltigt

    Zu den 20 angezeigten Sexualdelikten (in den Vorjahren waren es weniger) gehören auch „exhibitionistische Handlungen“ und „sexuelle Beleidigungen“.

        • Die beiden Begriffe stammen aus diesem Abschnitt:

          Ein spaßig gemeinter Griff unter den Rock seiner amerikanischen Wiesn-Bekanntschaft endete für einen 20-jährigen Deggendorfer äußerst schmerzhaft.

          Die „Rockbesitzerin“ drehte sich mit samt Maßkrug um und das Trinkgefäß landete wuchtig auf den Kopf des kecken Burschen. Die Amerikanerin hatte bei der Drehung so viel Schwung, dass auch noch ein unbeteiligter Dritter einen Schlag auf die Wange abbekam.

          Es handelt sich um die Straftat einer amerikanischen Frau, nicht eines Mannes. Die Frau hat selbst gar kein Sexualdelikt geltend gemacht.

        • achso, jetzt ahne ich, worauf du abzielst: du willst bedeuten, dass sie den griff unter den rock sicher nicht als sexuelle belästigung empfunden hätte, und ihr in anbetracht dieser nicht-tat dann selbstverständlich auch keinerlei notwehr-recht hätte zustehen müssen gemäß unserer tradition&ordnung.

          das rechtsempfinden der gemeinen, schwanztragenden kartoffel halt

        • Du raffst es wirklich nicht: natürlich hätte sie ein Notwehrrecht IHM gegenüber, wenn sie dies geltend gemacht hätte. Dann hätte die Polizei den Griff wohl kaum in ihrem eigenen Bericht als „spaßig“ bezeichnet, auf welchem Planeten lebst du?
          Sie hat aber weder ihn eines Übergriffs, noch er sie absichtlicher Gewalt bezichtigt. Es wurde aber eine dritte Person verletzt, und daher musste die Polizei diese schiefgegangene Blödelei auch abwickeln.

          So schwer?

          Über dein kaputtes Rechtsempfinden verlieren wir mal besser keine weiteren Worte…

        • du nimmst also an, sie hätte den übergriff genau so wie die polizisten es notierten „spaßig“ gefunden, klar doch.

          und dass der unbeteiligte dritte „schwere körperverletzung“ von ihrer drehung davongetragen hätte, weshalb sie an ort und stelle eine vierstellige summe schmerzensgeld zahlen musste.
          weil ist ja immer so bei einer „blödelei“ ohne vorsätzliche schadenabsicht, klar doch2.

          wie krank kann mann sein?

        • gefährliche körperverletzung steht da, ich weiß
          wurscht

          erinnerte mich auch an den fall, wo die vergewaltigung einer minderjährigen mit freispruch endete und die mutter des opfers eine ebenfalls vierstellige summe an den täter zahlen musste, weil sie ihn geohrfeigt hatte. frauengewalt, opferabo und strafnachlässe vor gericht für frauen, ich kann es nicht mehr hören…

        • erinnerte mich auch an den fall, wo die vergewaltigung einer minderjährigen mit freispruch endete

          Hast du da mal einen Link oder besser ein Aktenzeichen?

          Es gab und gibt Fälle, in denen eine Vergewaltigung als Straftatbestand verneint wird weil keine stattgefunden hat. In einem solchen Fall dürfte jedoch Sexueller Missbrauch von Kindern/Jugendlichen/Schutzbefohlenen greifen. Daher halte ich die Behauptung eines Freispruchs für Tatsachenverdrehung.

          Gab es tatsächlich einen Freispruch hat schlicht die Staatsanwaltschaft ihren Job nicht gemacht. Grobe Fehlurteile, auch vor dem BGH, lassen sich ebenfalls nicht ausschließen. Das ist dann allerdings kein Problem des Strafrechts, sondern menschliches Versagen.

        • Offenbar warst du noch nie auf einem feuchtfröhlichen Fest, wundert mich nicht.
          Natürlich finden da und nicht nur da gegenseitige Berührungen zwischen Meschen, auch unsittliche oder überraschende, zum größten Teil im Rahmen des gegenseitigen Einvernehmens statt.
          Liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass sie den Griff als unspaßig empfand und bloß aufgrund ihrer Überreaktion die Sache runtergekocht hat. Aber der Interpretation, es hätte sich um ein zu ahnendenes Verhalten gehandelt, fehlt so oder so jede Grundlage.
          Natürlich nicht für Feministinnen, die „Übergriff“ mal einfach über den Kopf eines von ihnen bestimmten „Opfers“ definieren.

          dass auch noch ein unbeteiligter Dritter einen Schlag auf die Wange abbekam.

          Natürlich handelt es sich hierbei

          Eine schwere Körperverletzung ist ansonsten ein Offizialdelikt, also unabhängig von Strafanzeige. Hätte sie sich mit dem Griff rechtertigt, hätte das ohnehin nur für den einen verletzten gegolten und wäre gerichtlich zu klären gewesen.
          Von „Schmerzensgeld“ steht da übrigens nichts.

          Ein Griff an den Po ist natürlich KEIN Offizaldelikt, über dessen Rechtsmäßigkeit entscheidet der oder die Berührte.

          Deine geistige Umnachtung lässt sich da wohl wie folgt zusammenfassen:
          Wo kein Kläger, da feministische Scharfrichter.

        • erinnerte mich auch an den fall, wo die vergewaltigung einer minderjährigen mit freispruch endete

          Warst du bei der Tat dabei, oder wie kommst du darauf bei einem Freispruch von einer faktischen Vergewaltigung zu sprechen, Märchentante?

        • @HansG

          ich gebe zu: auch mein erinnerungsvermögen ist nicht perfekt.
          here is what I „know“:

          „Eine Frau, die im Flur des Moabiter Kriminalgerichts den Vergewaltiger ihrer 13 Jahre alten Tochter angegriffen hat, wurde vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Der Vorfall, der nun zur Verurteilung führte, hatte sich am 16. August 2005 vor dem Sitzungssaal 739 abgespielt. Laut Strafbefehl soll die 37 Jahre alte Jasna V. den sieben Jahre jüngeren Christian Z.* (Name geändert) „mit der Hand auf die rechte Gesichtshälfte“ geschlagen haben, „wodurch dieser Schmerzen und eine Rötung am rechten Ohr sowie der rechten Wange erlitt“. Im Strafbefehl nicht erwähnt – weil strafrechtlich nicht relevant – blieb die Tatsache, daß der junge Mann zurückgeschlagen hatte.

          Dem Handgemenge war eine sechs Jahre währende Justiz-Odyssee vorausgegangen. Am 23. August 1999 hatte Christian Z. die zehn Jahre jüngere Susanne V.* in einem stillgelegten Fabrikgelände vergewaltigt. Sie wohnten im gleichen Haus an der Spandauer Gartenfelder Straße und waren befreundet. So war das noch als sehr kindlich geltende Mädchen damals dann auch absolut arglos, als es von Christian Z. zu einem nahegelegenen Fabrikgelände gelockt, ganz plötzlich zu Boden gestoßen und vergewaltigt wurde.

          Anschließend drohte der Täter der Schülerin, sie und ihre Mutter umzubringen, falls sie irgendwo über die Vergewaltigung reden sollte. Das Mädchen – vorher lebensfroh und übermütig, nach der Vergewaltigung nur noch in sich gekehrt – schwieg tatsächlich. Erst fünf Monate später kam die Sache heraus; nachdem sich zeigte, daß die Schülerin schwanger war. Es folgten ein Schwangerschaftsabbruch und eine Strafanzeige gegen den Vergewaltiger.

          Am 27. April 2000 verurteilte das Amtsgericht Tiergarten Christian Z. zu drei Jahren Gefängnis. Er hatte die Vergewaltigung bestritten und ging in Berufung. Im Mai 2001 wurde die Sache vor dem Landgericht Berlin erneut verhandelt.

          Doch Susanne V. wollte nicht noch einmal als Zeugin auftreten. Sie weinte, brach in einem Gerichtszimmer fast zusammen. Die Konsequenz war ein Deal zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht: Christian Z. gestand die Tat und ersparte Susanne V. damit die für sie so qualvolle Aussage. Im Gegenzug bekam er eine verblüffend milde Strafe: zwei Jahre, ausgesetzt auf Bewährung. Nach Protesten in den Medien ging die Staatsanwaltschaft jedoch in Revision, und das Kammergericht wies den Fall zur Neuverhandlung an das Landgericht zurück. Am 16. August 2005 begann dieser neue Prozeß. Jasna V., die nach Aussage ihres Mannes wegen der Vergewaltigung der Tochter „fast zugrunde gegangen“ war, sah den Vergewaltiger an diesem Tag zum ersten Mal wieder. Sie selbst kann nicht mehr sagen, was genau geschah. Sie wurde nach dem Handgemenge sofort in einen Sanitätsraum geführt und hatte stark überhöhten Blutdruck. Im Strafbefehl werden sieben Tatzeugen benannt. Der Redaktion ist jedoch ein weiterer, noch nicht aufgeführter Zeuge bekannt, der unmittelbar neben Jasna V. gestanden hatte. Er hat nach eigener Aussage beobachtet, daß Jasna V. lediglich die Mütze des Vergewaltigers getroffen hat, bevor sie selbst geschlagen wurde.

          Jasna und Sven V. wollen gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. „Aus Prinzip, aber auch aus finanziellen Gründen“, so Sven V. Hätten sie doch für Beratungs- und Anwaltskosten im Laufe der Jahre schon mehr als 10 000 Euro ausgegeben. Und ein Ende scheint nicht in Sicht. Christian Z. war am 1. November wegen der Vergewaltigung zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Sein Verteidiger hat gegen dieses Urteil Revision eingelegt. Es droht also ein weiterer Prozeß.“

          http://www.welt.de/print-welt/article196590/Geldstrafe-fuer-Attacke-gegen-Vergewaltiger.html

          wie der dann ausgegangen ist, k.A. (anzunehmen, er wäre bestraft worden, ist imho aber ziemlich utopisch); Aktenzeichen k.A., sorry.

          aber heeeeftig, das ding, ne?

        • Klingt tatsächlich extrem heftig, die Geldstrafe auch völlig überzogen.

          Vielleicht weiß Christian auch was fundierteres dazu zu sagen. Man könnte vermuten, dass das nicht ganz so schwarz/weiß ist und der Richter vielleicht doch kein derartiger Unmensch.

        • Eine Geldstrafe richtet sich immer nach dem Einkommen des Täters (x Tagessätze mal y Euro pro Tag). Bei Ordnungswidrigkeiten (z. B. Falschparken oder andere Verkehrdelikte) wird dagegen ein fester Betrag fällig (Bußgeld).

          Die Vergewaltigungsgrschichte ist auch etwas seltsam, den für sexuelle Nötigung/Vergewaltigung ist in erster Instanz das Landgericht zuständig. Entweder hat die Zeitung hier nicht korrekt berichtet (keine „echte“ Vergewaltigung), oder es wurde evtl. nach Jugendstrafrecht verhandelt. Da er geständig ist, bereits dreimal verurteilt wurde und Revisionen meistens scheitern, ist ein Freispruch in diesem Fall sehr unwahrscheinlich.

        • „mit der Hand auf die rechte Gesichtshälfte“ geschlagen haben, „wodurch dieser Schmerzen und eine Rötung am rechten Ohr sowie der rechten Wange erlitt“

          Das erfüllt die Definition von Körperverletzung. Die Verurteilung deshalb ist gerechtfertigt. Hinzu kommt, dass der Staat keine Form der Selbstjustiz dulden darf. Ob 1800€ übertrieben sind kann ich nicht sagen, da Geldstrafen in Tagessätzen bemessen werden. Es hängt also vom Einkommen ab. Werden z.B. 20 Tagessätze zu 90€ verhängt ergeben sich 1800€. Bei einem Tagessatz von 10€ (ALGII-Bezug) nur 200€ Strafe.

          Die Mutter hatte sich in der Situation, was ich durchaus verstehen kann, falsch verhalten.

          Im Strafbefehl nicht erwähnt – weil strafrechtlich nicht relevant – blieb die Tatsache, daß der junge Mann zurückgeschlagen hatte.

          Es handelte sich demnach um Notwehr. Daher ist das auch richtig.

          Der Redaktion ist jedoch ein weiterer, noch nicht aufgeführter Zeuge bekannt, der unmittelbar neben Jasna V. gestanden hatte. Er hat nach eigener Aussage beobachtet, daß Jasna V. lediglich die Mütze des Vergewaltigers getroffen hat, bevor sie selbst geschlagen wurde.

          Warum ist der Zeuge der Redaktion bekannt, aber nicht als Zeuge aufgeführt? Sehr undurchsichtig, das Ganze…

          erinnerte mich auch an den fall, wo die vergewaltigung einer minderjährigen mit freispruch endete

          Von einem Freispruch ist da jedenfalls nicht die Rede. Wobei 2-3 Jahre für Nötigung, Vergewaltigung und Sexueller Missbrauch von Kindern tatsächlich sehr mild sind. Da die Delikte in Tateinheit geschahen ist eine Strafe bis 15 Jahre möglich. Insbesondere der Deal mit der Strafe auf Bewährung ist mir unverständlich. Der Deal fand schließlich nicht auf das Betreiben des reumütigen Angeklagten, sondern aufgrund des Zustandes der Hauptzeugin statt.

          Hilfreicher wäre ein Urteil oder Prozessbericht. Die Presse neigt leider dazu die Geschehnisse gerne ein wenig blumig und emotional zu beschreiben…

        • „Das erfüllt die Definition von Körperverletzung.“

          häufiger: beleidigung

          „Wobei 2-3 Jahre für Nötigung, Vergewaltigung und Sexueller Missbrauch von Kindern tatsächlich sehr mild sind“

          nach 6 prozess-jahren! bei einem 13-jährigen opfer, das eine abtreibung vornehmen lassen musste!

          was soll das für ein rechtsstaat sein, bittschön?

        • und klar hätte man diese tätliche beleidigung ausnahmsweise entschuldigen oder gar als gerechtfertigt auslegen können.
          wenn man gewollt hätte.

        • „Die Presse neigt leider dazu die Geschehnisse gerne ein wenig blumig und emotional zu beschreiben“

          den auszug ausm wiesn-polizeibericht oben hattest du aber schon gelesen? dagegen sind die meisten pressedarstellungen ja gold.

        • „“Wobei 2-3 Jahre für Nötigung, Vergewaltigung und Sexueller Missbrauch von Kindern tatsächlich sehr mild sind”

          Wahrscheinlich wurde das Jugendstrafrecht angewendet. Die Höchststrafe beträgt hier fünf Jahre bei Taten, die nicht mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft werden.

        • häufiger: beleidigung

          Aus gutem Grund. Eine Ohrfeige ohne gesundheitliche Schädigung ist keine Körperverletzung.

          und klar hätte man diese tätliche beleidigung ausnahmsweise entschuldigen oder gar als gerechtfertigt auslegen können.

          Hätte vermutlich nichts an der Strafe geändert. Eine tätliche Beleidigung(!) kann mit bis zu 2 Jahren bestraft werden. Das wirkt neben einem Vergewaltigungsvorwurf natürlich absurd. Wobei ich mich höchstens an Haftstrafen auf Bewährung erinnern kann. Üblich sind Geldstrafen.

          was soll das für ein rechtsstaat sein, bittschön?

          Einer, der sich im Rahmen der Gesetze bewegt und mit dem Ziel der Resozialisierung von Straftätern allgemein zu milden Urteilen neigt.

          oder es wurde evtl. nach Jugendstrafrecht verhandelt.

          Das könnte theoretisch auch noch in Betracht kommen. Damit würde sich zumindest die relativ milde Strafe erklären lassen.

        • üblich bei vergewaltigung sind übrigens zwei jahre auf bewährung. also falls überhaupt verhandelt und verurteilt wird, das ist eh die minderheit der angezeigten fälle, die wiederum nur eine minderheit des realen, normalen vergewaltigungsgeschehens in d abbilden.
          wiederhole ich seit jahren (normal auch mit belegen, bin aber jetzt zu müd&faul)

        • den auszug ausm wiesn-polizeibericht oben hattest du aber schon gelesen?

          Wo das Problem? Die Pressemeldung ist doch sachlich. Häufig werden die von Polizisten ohne journalistische Ausbildung verfasst.

          Ich hab schon gelesen, dass du dich an „spaßig“ und „keck“ störst. Nur vielleicht haben die Beteiligten, vom unbeteiligten Opfer mal abgesehen, die Situation als spaßig empfunden?

          Du kommst offensichtlich nicht auf die Idee, dass sich da zwei Menschen gut verstanden, in bierseliger Laune gefeiert haben könnten und sie sich einfach nur erschrocken hat. Nicht jeder Griff unter den Rock ist unerwünscht.

        • „also falls überhaupt verhandelt und verurteilt wird, das ist eh die minderheit der angezeigten fälle, die wiederum nur eine minderheit des realen, normalen vergewaltigungsgeschehens in d abbilden.“

          Tja, noch haben wir in Deutschland ine Rechtsstat wo Unschuldsvermutung herrscht und Beweise entscheidend sind.

          Übrigens: Woher kennst Du denn das „reale, normale vergewaltigungsgeschehens in d?“ Hast Du Informationen die Polizei und Staatsanwälte nicht haben? Oder fühlst Du es einfach nur mit Deiner überlegenen weiblichen Intuition?

        • „üblich bei vergewaltigung sind übrigens zwei jahre auf bewährung.“

          Das wäre zu belegen. Zwei Jahre ist die Untergrenze bei Vergewaltigung, solange keine besonderen Umstände vorliegen, und Strafen höher als zwei Jahre können nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden.

        • „Die Pressemeldung ist doch sachlich.“

          die pressemeldung nicht, das vorgehen der polizisten nicht, und ihr seids auch nicht.

          „Nur vielleicht haben die Beteiligten, vom unbeteiligten Opfer mal abgesehen, die Situation als spaßig empfunden?
          Du kommst offensichtlich nicht auf die Idee, dass sich da zwei Menschen gut verstanden, in bierseliger Laune gefeiert haben könnten und sie sich einfach nur erschrocken hat. Nicht jeder Griff unter den Rock ist unerwünscht.“

          omg. sich erschrocken umdrehen und dabei unbeabsichtigt jemanden ne watschn mitgeben soll also eine per geldstrafe zu ahnende tat sein nach deinem verständnis?

          wer weiß wieviele der mutmaßlich mehr als 500 an silvester geschädigten in wirklichkeit selbst bestraft werden müssten gemäß diesem maßstab

        • die pressemeldung nicht, das vorgehen der polizisten nicht, und ihr seids auch nicht.

          Wenn die ganze Welt voller Arschlöcher ist, könnte es an dir liegen.

          sich erschrocken umdrehen und dabei unbeabsichtigt jemanden ne watschn mitgeben soll also eine per geldstrafe zu ahnende tat sein nach deinem verständnis?

          Die Frau ist vermutlich Touristin. Da ist das Hinterlegen einer Sicherheitsleistung der Normalfall…

          Geldstrafe hat sie mit Sicherheit keine bezahlt. Die kann nur ein Gericht, und nicht die Polizei verhängen.

          wer weiß wieviele der mutmaßlich mehr als 500 an silvester geschädigten in wirklichkeit selbst bestraft werden müssten gemäß diesem maßstab

          Es geht um Körperverletzung an einem UNBETEILIGTEN!

          Davon abgesehen würde grabschen keine fahrlässige Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand als angemessene Notwehr rechtfertigen.

        • „Das wäre zu belegen. Zwei Jahre ist die Untergrenze bei Vergewaltigung“

          die theoretische untergrenze, die allerdings praktisch für knapp 60 % der verurteilten (also in fällen wo polizei, staatsanwaltschaft und richter es als zweifelsfrei erwiesen ansehen, dass eine schwere gewalttat gegen die sexuelle selbstbestimmung – meist – der frau vorliegt, aufgerundet ca. 5% der ursprünglich angezeigten vergewaltigungen/nötigungen) als „strafe“ gewählt wird, beleg-beispiel:

          https://books.google.de/books?id=sdpJKF251awC&pg=PA174&lpg=PA174&dq=bew%C3%A4hrung+vergewaltigung+studie&source=bl&ots=lUWAll-nCK&sig=ayhuPqE-R7JpT-IfUtWqZ8hWMd0&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwialbffvaHKAhUEWRQKHX1_AQM4ChDoAQgrMAI#v=onepage&q=bew%C3%A4hrung%20vergewaltigung%20studie&f=false

          raub führt nicht nur zuverlässiger zur anzeige, verurteilung und pressemeldung, sondern auch ins gefängnis.

          diese realität widerspricht vermutlich eklatant dem rechtsempfinden der – nicht nur, aber insbesondere – weiblichen bevölkerung.

          die taten zu silvester nun waren primär diebstähle, die sexualisierten übergriffe tarnung und beiwerk. demnach – und gerade weil die tätergruppe sich äußerlich vom besorgten bürger so schön deutlich unterscheidet – ist zu erwarten, dass hier im vergleich unverhältnismäßig hohe sanktionen verhängt werden werden. bewährungsstrafen erwarte ich da zumindest keine, DAS gäbe nämlich ein wahres erdbeben an öffentlicher empörung, lässt sich absehen.

        • wo polizei, staatsanwaltschaft und richter
          und gutachter natürlich, das pack wird ja immer mehr…

          ob – so es zu verhandlungen der silvesternacht kommen wird – auch gutachter eingesetzt werden werden, die die glaubwürdigkeit der opferzeugenaussagen einzeln prüfen und gegenprüfen? ich habe so meine zweifel…

        • „die theoretische untergrenze, die allerdings praktisch für knapp 60 % der verurteilten (also in fällen wo polizei, staatsanwaltschaft und richter es als zweifelsfrei erwiesen ansehen, dass eine schwere gewalttat gegen die sexuelle selbstbestimmung – meist – der frau vorliegt, aufgerundet ca. 5% der ursprünglich angezeigten vergewaltigungen/nötigungen) als “strafe” gewählt wird, beleg-beispiel“

          In dem Text steht nichts über die übliche Strafe bei Vergewaltigungen. Die 41% Freiheitsstrafen ohne Bewährung beziehen sich auf Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (das mildere Delikt) zusammen.

          „die taten zu silvester nun waren primär diebstähle, die sexualisierten übergriffe tarnung und beiwerk. demnach – und gerade weil die tätergruppe sich äußerlich vom besorgten bürger so schön deutlich unterscheidet – ist zu erwarten, dass hier im vergleich unverhältnismäßig hohe sanktionen verhängt werden werden. bewährungsstrafen erwarte ich da zumindest keine, DAS gäbe nämlich ein wahres erdbeben an öffentlicher empörung, lässt sich absehen.“

          Die Strafhöhe hängt im Einzelnen ja von verschiedenen Faktoren ab (Einstufung als Diebstahl oder Raub, Tatbegehung, Schaden beim Opfer, Alter des Täters, Vorstrafen, Einzeltäter oder Teil einer Bande, Alkoholisierung… ). Wir werden sehen.

          „ob – so es zu verhandlungen der silvesternacht kommen wird – auch gutachter eingesetzt werden werden, die die glaubwürdigkeit der opferzeugenaussagen einzeln prüfen und gegenprüfen? ich habe so meine zweifel…“

          Ich auch, es gibt ja etliche Zeugen, die nicht Opfer waren sowie Videoaufnahmen. Warum also mit Gutachtern ankommen? Die sind nur sinnvoll, wenn es begründete Zweifel an der Aussage gibt und diese wesentlich für das Verfahren ist.

        • raub führt nicht nur zuverlässiger zur anzeige, verurteilung und pressemeldung, sondern auch ins gefängnis.

          Bei Raub gibt es:
          Beute
          Hehler
          Zeugen
          oft Überwachungsaufnahmen
          viiiiiieel weniger Falschbeschuldigungen

          Dass die Öffentlichkeit da so leicht auf den feministischen Zug aufspringt, liegt daran, dass letzteres tabuisiert wird und kaum Empathie für diese Opfer besteht (siehe Kachelmann, Türk)

          Seit ich mich damit beschäftige, ging mein Kenntnisstand / Schätzung hoch von 3% auf ca. 50%.

      • „und klar hätte man diese tätliche beleidigung ausnahmsweise entschuldigen oder gar als gerechtfertigt auslegen können.
        wenn man gewollt hätte.“

        Da würde mich die juristische Begründung mal interessieren.

        • entschuldigung als affekt-handlung

          Darauf wird nur erkannt wenn die Ursache der Gemütsregung unmittelbar vorausgegangen ist.

          bei der amerikansichen wiesn-besucherin natürlich auch

          Die hat als mutmaßliche Touristin eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Die Gerichtsverhandlung kommt erst später.

        • „am plausibelsten wäre die entschuldigung als affekt-handlung (bei der amerikansichen wiesn-besucherin natürlich auch)“

          Könnte man dann Vergewaltigungen auch als Affekthandlungen entschuldigen, so als plötzlichen Anfall von Geilheit, oder ist die Kontrolle über und Verantwortung für das eigene Handeln nur Männern zumutbar?

        • Neben bemerkt sind Körperverletzung sowie fahrlässige Körperverletzung, Vorsatz kann man bei der Touristin wohl ausschließen, Mischdelikte. Wird also kein Strafantrag gestellt und die Staatsanwaltschaft sieht kein öffentliches Interesse wird das Verfahren eingestellt. Das kann aber die Polizei nicht entscheiden. Die müssen ermitteln.

        • „Könnte man dann Vergewaltigungen auch als Affekthandlungen entschuldigen, so als plötzlichen Anfall von Geilheit,“

          die längste zeit zumindest wurde sie das, stichwort „geschlechtsspezifische situationsverkennung“.

        • Die hat als mutmaßliche Touristin eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Die Gerichtsverhandlung kommt erst später.

          Ah ok. Sowas dachte ich mir auch schon. Die Polizei wird ja wohl kaum das Strafmaß bei einer schweren Körperverletzung festlegen.

          Jedenfalls kann man fest davon ausgehen, dass die Amerikanerin hier keine sexuelle Belästigung und Notwehr geltend gemacht hat. Sonst macht der Polizeibericht keinen Sinn.

        • „die längste zeit zumindest wurde sie das, stichwort “geschlechtsspezifische situationsverkennung”.“

          Na dann: Frauen ohrfeigen und töten ihre Neugeborenen im Affekt, während Männer im Affekt vergewaltigen. Passt doch.

        • potentielle neonatizide jährlich in d: 30-35 (gesichert: max. 18)

          „Kam es zu einer Verurteilung der Mutter, handelte es sich bei der
          Strafart mit nur einer Ausnahme um Freiheitsstrafen. 48,0 % (36) davon waren zur Bewährung ausgesetzt; in nur einem Fall (1,3
          %) wurde eine Geldstrafe verhängt. Im Falle einer verhängten
          Freiheitsstrafe (mit und ohne Bewährung) betrug das Strafmaß
          zwischen 6 Monaten und 8 Jahren (bzw. 96 Monaten); einmal
          wurde eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt. Das am häufigsten im Datensatz verzeichnete Strafmaß (36,6 %; 26) lag
          bei 24 Monaten, am zweithäufigsten (12,7%; 9) wurden Freiheitsstrafen von 42 Monaten ausgesprochen. Im Durchschnitt
          wurden die verurteilten Mütter zu 34 Monaten Haft verurteilt (Standardabweichung 15,7;Glossar); gegen die Hälfte der Frauen wurde eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten verhängt.“

          https://www.polizei.nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/LKA/150129_Neonatizid_Abschlussbericht.pdf

          was ich an dem vergleich völlig unverständlich finde:
          männer vergewaltigen zum eigenen lustgewinn, da gibt es nix zu deuteln. frauen, die ihre neugeborenen töten, sind sicherlich von ihren negativen emotionen in dem moment überwältigt bzw. im bewußtsein getrübt, aber niemand auf diesem planeten kann doch ernstlich glauben, sie täten das aus spaß?!

        • „männer vergewaltigen zum eigenen lustgewinn, da gibt es nix zu deuteln. frauen, die ihre neugeborenen töten, sind sicherlich von ihren negativen emotionen in dem moment überwältigt bzw. im bewußtsein getrübt, aber niemand auf diesem planeten kann doch ernstlich glauben, sie täten das aus spaß?!“

          Männer werden eben so von ihrer Lust überwältigt, da kann man doch eine Vergewaltigung nicht härter bestrafen als die vorsätzliche Tötung eines anderen Menschen, die ja (soweit es überhaupt zu einer Verurteilung gekommen ist!) laut Polizei NRW in fast der Hälfte der Fälle mit einer Freiheitsstrafe auf Bewährung endete. Alles andere wäre unverhältnismäßig, oder etwa nicht?

        • ohne zweifel ist es wahrscheinlicher, dass jeder erfolgreiche und nicht-festgesetzte vergewaltiger zum serientäter werden könnte, denn die vorstellung, frauen würden wiederholt aktiv eine ungewollte, häufig unbetreute und oft auch vor ihrer umgebung versteckte (teilweise gänzlich von ihr selbst unbemerkte) schwangerschaft samtsonders meist schmerzhafter und keinesfalls für ihre eigene gesundheit risikolose geburt herbeiführen, um dieses lebendgeborene dann direkt wieder ins jenseits befördern zu können.

          ja, ich möchte sagen: letzteres bild ist geradezu absurd unlogisch.

          wo nun aber keine wiederholungsgefahr gegeben ist, dürfte (!) die strafe im prinzip gering(er) ausfallen oder auch ausgesetzt werden. nech?

        • „wo nun aber keine wiederholungsgefahr gegeben ist, dürfte (!) die strafe im prinzip gering(er) ausfallen oder auch ausgesetzt werden. nech?“

          Halten wir mal fest: Für dich ist eine Bewährungsstrafe für die vorsätzliche Tötung eines Menschen offenbar keinesfalls ein Grund zur Empörung, zumindest dann nicht, wenn keine Wiederholungsgefahr besteht.
          Damit ist eigentlich schon alles gesagt.


        • männer vergewaltigen zum eigenen lustgewinn, da gibt es nix zu deuteln.

          Und ich dachte immer zum Machtgewinn. So kann man sich täuschen.

      • noch einen, meinte ich natürlich.
        neben der tatsache, dass deutsche polizisten bislang eben eher nicht auf der seite der mutmaßlich-belästigten standen/stehen, wie die gemeine, schwanztragende kartoffel eben auch.

        • ich würd nie behaupten, dass nur schwanztragende kartoffeln arschlöcher sind. der japanische ministerpräsident behauptete bis vor kurzem zum beispiel, den koreanischen zwangsprostituierten des 2. weltkriegs hätte das damals „vielleicht spaß gemacht“. ende letzten jahres aber hat er beschlossen, sich bei den jetzt-noch-lebenden damen aufrichtig zu entschuldigen. und nen schal sollen sie wohl auch kriegen! so toll

        • den koreanischen zwangsprostituierten des 2. weltkriegs hätte das damals “vielleicht spaß gemacht”

          Fällt mir schwer zu glauben, Link bitte. Danke.

        • „Abes Vorgänger, Junichiro Koizumi, hatte vor sechs Jahren sein Bedauern ausgedrückt. Dennoch tut sich Japans Politik bis heute – wie in allen Fragen der Kriegsbewältigung – auch bei diesem dreckigen Stück Geschichte extrem schwer. So wird dementiert, dass die kaiserliche Regierung die Bordelle einrichten und sie militärisch straff führen ließ. Die betroffenen Frauen wurden verleumdet: „Vielleicht hat es ihnen ja Spaß gemacht“, war Krönung der Infamie.“

          http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/288771/print.do

          ich hatte es woanders gelesen damals, ist aber nichtmehr auffindbar.

        • Neben der „gemeinem, schwanztragenden kartoffel“ gibt es ja auch die gemeine schwanzlose Kartoffel. Gerüchten zufolge werden diese schwanzlosen Exemplare allerdings den Schwanztragenden das Schwanztragen niemals verzeihen… 😉

          Übrigens habe ich keine solche Aussage des japanischen Ministerpräsidenten gefunden. Richtig ist allerdings, dass dieses Thema in Japan über Jahrzehnte hinweg sehr stark tabuisiert wurde…

          http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/zwangsprostituierte-in-japanischen-kriegsbordellen-spaete-genugtuung-13987807-p2.html

        • Ist also Blödsinn, dachte ich mir.
          Hätte nämlich wahrscheinlich zu ner neuen Kriegserklärung und Abbruch aller Beziehungen geführt, so eine Äußerung eines Offiziellen.

        • irgendwer hat es gesagt (meine erinnerung behauptet steif und fest es war abe), dafür hab ich ja wohl einen beweis geliefert. allerdings scheint diese meldung ziemlich umfassend rausgesäubert worden zu sein wie anderes auch, woran mann sich lieber nicht erinnern möchte (um den kreis für heute zu schließen erwähne ich nochmal die dokumentation eines übergriffs des herrn flesch, auch wenn der andere ihn betreffende punkt viel ergiebiger zu besprechen wäre)

        • Du hast außer Bullshit nichts geliefert. Jeder mit rudimentärer Ahnung von der politischen Situation weiß, dass es weder Abe noch einer seiner Vorgänger gewesen sein kann. Es wäre ein historisches Ereignis, das heute wohl fast denselben emotionalen Gehalt hätte wie das erlittene Leid selbst.

          Ein zusammenhangsloses Pseudozitat in einer österreichischen Zeitung sagt überhaupt gar nichts, selbst wenn das irgendwelche Revanchisten mal zur Provokation so geabt hätten. Dumme gibt es überall..aber dieses Zitat findet sich nirgends.

          Dein Beharren macht es nur noch peinlicher.

          herrn flesch, auch wenn der andere ihn betreffende punkt viel ergiebiger zu besprechen wäre)

          Was meinst du, den Musiklehrer? Ist es das, was du auf Abe projiziert hast?

        • ich las es im jahre 2007, und da bin ich mir ziemlich sicher.

          So sicher, wie ich 2007 erst 8 Jahre alt war, wie du ja auch glaubst.

          So sicher wie ich mich in deinen PC gehackt habe und dir Schmuck geschickt habe.

          So sicher wie die Pille ein Unterdrückungsinstrument ist.

          So sicher wie bei all dem anderen skurrilen Nonsens, denn du dir aus deinen Fingerchen saugst. 🙂

        • Vor allem kann ich nicht deine aus Sicht eines Japaners ungeheuerlichen Behauptungen verifizieren. Und du auch nicht 🙂
          Das ganze Internet weiß nichts davon.


          nichtmal mehr mich aufregen in diesem jahr.

          Ach, das Jahr ist noch jung 😉

        • „das ganze internet“ weiß aber, dass abe 2007 durch die aussage auffiel, die trostfrauen wären nicht gezwungen worden (161.000 google-suchergebnisse zu „abe denies comfort women“ z.b.).
          was inhaltlich ja ziemlich deckungsgleich ist mit obiger, griffiger formulierung, selbst, wenn er sie nicht so getätigt hat.

        • die trostfrauen wären nicht gezwungen worden (161.000 google-suchergebnisse zu “abe denies comfort women” z.b.).

          Wenn deine eigenen Suchbegriffe nun deine Beweisführung sind, bist du wirklich noch sehr viel dümmer und inkompetenter als ich dachte.

          Wenn du mir konkrete verlässliche Trefferquellen zu solch einer Aussage Abes liefern kannst, wärst du zumindest diesbezüglich teilrehabilitiert.

          Aber war schon lustig gestern mal wieder:

          „japanische ministerpräsident behauptete bis vor kurzem“

          „ich las es im jahre 2007, und da bin ich mir ziemlich sicher.“

          „ist aber nichtmehr auffindbar..scheint ziemlich umfassend rausgesäubert“

          😀

        • Also doch kein Link, wieder Griff ins Klo?
          Ooch, Schade 😀

          Jetzt wird mir aber einiges klarer, wie du mit deiner Recherchetechnik zu deiner kruden Weltanschaaung kommst.
          Du bestätigst deine blühenden Fantasien einfach mit der beeindruckenden Zahl der Googletreffer für Satzfragmente, genial!

          „die Pille unterdrückt Frauen“ hat sogar über 93.000 Treffer, das ist also NOCH wahrer als dein Faktencheck zu Abe!

          besteee! 🙂

          Echt seltsam, dass du mit diesen Fähigkeiten dein Studium damals nicht geschafft hast…

  13. Fundstück:

    Schaut euch vor dem Rest des Videos mal die Frau an bei 4:30.
    Was sagt eure Mimikerkennung dazu? Eher Angst oder eher Ärger?

    Oder eher, dass dieser Ernst Bohner eine Schande für einen Wissenschaftler ist, so wie der ganze Beitrag und diese dilettantischen Studien, die noch die was von einer normalen Stressreaktion und dem social expectancy effect gehört haben?

    Mir hat das Video übrigens eine Freundin geschickt, die sich dabei vor allem bitterböse über das Aussehen der gezeigten „Belästigungs“-Expertinnen ausließ und meinte, der Spruch mit der Hose sei nichts anderes als ein unsubtiles Kompliment. 🙂

    • @David:
      „Was sagt eure Mimikerkennung dazu? Eher Angst oder eher Ärger?“

      Vermutlich beides zusammen und auch noch Schockstarre 😉

      „Mir hat das Video übrigens eine Freundin geschickt, die sich dabei vor allem bitterböse über das Aussehen der gezeigten “Belästigungs”-Expertinnen ausließ und meinte, der Spruch mit der Hose sei nichts anderes als ein unsubtiles Kompliment.“

      Sehe ich genauso wie deine Freundin.

      Lustig auch, dass die vermeintlichen Experten meinen, Frauen können sich nicht gegen sexistische Sprüche im Netz wehren. Ich meine, wert sich wirklich nicht in der Lage fühlt einen Chat zu beenden, hat ein ganz anderes Problem als sexistische Sprüche.

      Bei mir auf der Arbeit sind solche Sprüche auch normal und am der Tagesordnung, ich finde es aber teilweise eher amüsant und mache auch selbst Sprüche oder antworte entsprechend. Finde nichts schlimmes daran, wenn man auch ein bißchen Humor hat. Besonders unter Mitarbeitern auf gleicher Hierarchie Harz so etwas doch nichts mit irgendwelcher Macht zu tun!

      • Man muss sich das mal vorstellen: du nimmst an einem Experiment deiner Fakultät teil, dabei wird in einem Livechat namens „Campus_LoveLink“ willig mit anderen Studenten geflirtet und dabei fällt eine Aussage wie „bei deinem Anblick wird mir die Hose zu eng“ (und das war das Vorzeige-Beispiel).
        Alle Teilnehmerinnen (bis auf eine) setzen den Flirt fort – und diese Psychologen wollen einem erzählen, sie befänden sich in einem Konflikt aus Angst und Ärger?? Oder, wie die optisch stark Benachteiligte hinzufügt: Ekel!

        Die scheinen noch nie was vom social expectancy-bias gehört zu haben, den nun wirklich jede psychologische Studie addressieren muss. Dabei zeigt gerade dieser hier, dass Frauen brav feministische Einstellungen abnicken („ja, in so einem Fall würde ich wütend das Gespräch beenden“; „ja, ich hatte schon Angst als ich diese sexuelle Anspielung gelesen habe“), aber doch ganz anders handeln.

        Wie Menschen sich in Stresssituationen und gegenüber Autorität verhalten, besonders wenn sie einen Job wollen, soll wohl auch große Verwunderung auslösen. Sowas wurde ja noch nie untersucht.

      • „Frauen können sich nicht gegen sexistische Sprüche im Netz wehren. Ich meine, wert sich wirklich nicht in der Lage fühlt einen Chat zu beenden, hat ein ganz anderes Problem als sexistische Sprüche.“

        Nur ein Gedanke: könnte es auch daran liegen, welches Foto dazu eingeblendet wird?

        Dass beim coolen Surferdude-Sportstudent eher weitergechattet wird, als wenn dem Informatikstudenten mit Topffrisur die Hose zu eng wird?

        So als Mann, wenn die Frau sehr attraktiv wäre und „der Chat mit dir macht mich ganz feucht“ kommen würde, wäre ich sicher perplex, aber würde versuchen, das elegant zu umgehen, statt gleich zu beenden.

        But then again, I’m a male.

        • So als Mann, wenn die Frau sehr attraktiv wäre und “der Chat mit dir macht mich ganz feucht” kommen würde, wäre ich sicher perplex, aber würde versuchen, das elegant zu umgehen, statt gleich zu beenden.

          Sowas würdest du „galant umgehen“? Ich dachte du wärst Pickuper? 🙂

        • Naja, wär schon irritierend, so ein Spruch? Das Flirtspiel ist doch eigentlich eine sehr kultivierte Sache und direkte im Gegensatz zu subtilen sexuellen Anspielungen sind gefährliches Terrain, weil man als Mann dann schnell notgeil rüberkommt.

          Also wenn man als Mann dann schreiben würde: „ich kann es kaum erwarten, meine pulsierende Lustgurke hervorzuholen“ o.ä.

          Am besten wäre es vllt., sich einfach für das Kompliment zu bedanken.

    • @david

      Das ist klar als rein ideologiegesteuert zu sehen: Grundannahme: alles ist Macht und Machtbeziehung. Sexismus kann nur das Instrument des Patriarchats sein, um die Frauen nieder zu halten und ist allgegenwärtig und unbezwingbar. Diese Frauen werden aufgefordert sich als Opfer zu sehen und alles unter dem Blickwinkel des Sexismus zu sehen, wehren können sie sich ja nicht….

      Selbstviktimisierung und Erschaffen dieses „Sexismus“, der vordergründig bei anderen beklagt wird, aber das Produkt der eigenen Imagination ist, ist die Folge.

      Die lächerlichen gestellten „Fragen“: „tragen Sie bei der Arbeit einen BH“ gehen völlig an jeder Realität vorbei und schaffen erst jene Parallelwelt, in der Sexismus als ideologisches Konstrukt anfängt zu existieren, in den Köpfen der Feministinnen.

      • Absolut. Es wird meistens peinlich, wenn Psychologen glauben, mit kleinen hochselektiven Stichproben gesellschaftliche Phänomene belegen zu können. Wenn man dann noch hoch ideologisiert ist und nicht mal von Operationalisierung sowie den wirklich gängigsten Validitätsgefährdungen was versteht, kommt sowas bei raus.

    • Ich habe wirklich an keinem der drei psychologischen Institute, an denen ich bisher war, jemanden getroffen der ein derartiges Brett vor dem Kopf hatte wie diese Charlotte Diehl von der Uni Bielefeld. Dass sowas einen Doktortitel in meinem Fach hat, da kann man sich nur in Grund und boden schämen.
      Sie glaubt ernsthaft, dass „sexuell belästigenDE Bemerkungen“ nur ein durch und durch objektiver Tatbestand sein kann.
      Dass die Frauen das in der Flirtline doch anders empfinden und daher weiterchatten, kann nicht sein. Sie verleugnen ihre eigenen Empfindungen, den eigenen Ekel. Aus Angst! Das ist wissenschaftlich erwiesen!

      Trotzdem scheinen Frauen auf diese Übergriffe unvorbereitet.

      Leider. In einer experimentellen Studie von 2009 wurden Studentinnen befragt, wie sie sich verhalten würden, wenn ein Mitstudent ihnen in einem experimentellen Computerchat wiederholt sexuell belästigende Bemerkungen zusendet. Etwa: „Bei deinem Anblick wird meine Hose mir echt zu eng.“ Zwei Drittel der Studentinnen sagten, sie würden den Chat abbrechen. In der realen Situation tat dies aber nur eine von 78 Teilnehmerinnen, alle anderen ließen die wiederholten Belästigungen bis zum Ende über sich ergehen. Die Mehrheit der Frauen schätzt sich optimistisch falsch ein.

      Wie kommt es zu dieser Diskrepanz?

      Ein Faktor ist sicher, dass Frauen, heute, keine Feministinnen sein wollen. Also versuchen sie, sich unfeministisch zu verhalten. Außerdem müssen sie damit rechnen, abgewertet zu werden, sobald sie sich wehren. Auch das ist untersucht: In der Regel werden Frauen, die sich wegen sexueller Belästigung oder sexistischer Diskriminierung beschweren, als Querulantinnen abqualifiziert.

    • Stellt Euch mal dieses Video mit schwulen Männern vor. Das wäre Comedy.
      „Viele schwule Männer unterschätzen die Gefahren sexueller Belästigung“.
      😀 😀 😀

      • “Viele schwule Männer unterschätzen die Gefahren sexueller Belästigung”.

        Natürlich nicht. Sie sind Opfer der ubiquitären verschwulungs-culture!

        – 78% der Männer gaben bei einer Befragung an, dass sie bei derartige Anzüglichkeiten von anderen Männern das Gespräch abbrechen würden

        – Im realen Schwulen-Chat brach nur ein Teilnehmer das Gespräch ab

        ->Männer können sich gegen die Allmacht des Verschwulungsdiskurses nicht wehren! Sie lassen sich regelmäßig zu unzüchtigen sexuellen Handlungen tereiben, die sie gar nicht wollen (können)111!! Das ist damit WISSENSCHAFTLICH erwiesen!!!

      • „Stellt Euch mal dieses Video mit schwulen Männern vor. Das wäre Comedy.“

        Ich spüre verdrängte Angst und Ekel zwischen den Zeilen in deinem Kommentar.

    • David,

      „Was sagt eure Mimikerkennung dazu? Eher Angst oder eher Ärger?“

      Weder noch. Zur Hälfte „Sich geschmeichelt fühlen“, die andere Hälfte ist eine Mischung aus „Bäh, wie primitiv“ und „Typisch Schwanzträger“

      Adrian,

      “Viele schwule Männer unterschätzen die Gefahren sexueller Belästigung”

      So spontan und klischeemäßig hätte ich mal gesagt, dass schwule Männer einen entscheidenden Vorteil haben: Sie können eine scharfe Trennung zwischen asexuellem Alltag und explizit sexualisierten Begegnungen vornehmen. Wenn sie sich im Alltag in der Masse der Heteros bewegen, ist die Wahrscheinlichkeit einer „sexuellen Belästigung“ wohl eher verschwindend gering.

      Wenn Begegnungen mit sexualisierten Kontext in definierten und abgegrenzten Umgebungen stattfinden die leicht zu meiden sind, dann kann es dort per se keine sexuelle Belästigung geben.

      • „Wenn sie sich im Alltag in der Masse der Heteros bewegen, ist die Wahrscheinlichkeit einer “sexuellen Belästigung” wohl eher verschwindend gering.“

        Aber nicht wenn sie sich im Alltag in einer schwulen Umgebung befinden.

        Gehen wir doch mal von einem Chat aus, wie oben. Unter Schwulen wäre eine Aussage wie “bei deinem Anblick wird mir die Hose zu eng” der Beginn einer gepflegten Konversation 😀

        • „Aber nicht wenn sie sich im Alltag in einer schwulen Umgebung befinden.“

          Könntest Du Dir vorstellen, dass ein Schwuler bei ständigem Aufenthalt in so einer Umgebung irgendwann mal genervt ist von Anmachsprüchen?

          „Unter Schwulen wäre eine Aussage wie “bei deinem Anblick wird mir die Hose zu eng” der Beginn einer gepflegten Konversation“

          Wie wäre wohl die Mimik desjenigen beim lesen?

          • „Könntest Du Dir vorstellen, dass ein Schwuler bei ständigem Aufenthalt in so einer Umgebung irgendwann mal genervt ist von Anmachsprüchen?“

            Nein. Weil wir haben einen Mund zum Kontern.

        • Für normale Menschen schon.

          Für Prinzessinnen ist das gleiche natürlich eine himmelschreiende Ungehörigkeit. Die möchten allzeit gepudert und auf Rosen gebettet sein und sind voll genervt von der Vorstellung genervt zu werden 😉

      • Weder noch. Zur Hälfte “Sich geschmeichelt fühlen”, die andere Hälfte ist eine Mischung aus “Bäh, wie primitiv” und “Typisch Schwanzträger”

        Der spontane Affekt ist sehr eindeutig freudige Erregung mit gut zu sehender muskulärer Beteiligung von zygomaticus major und vor allem orbicularis oculi (Augenringmuskel), letzterer ist bei „maskiertem Lächeln“ meist nicht zu sehen, das können nur ca. 10% ansteuern/faken.

        Wie du richtig bemerkt hast, setzt dann nach ca. einer Sekunde eine geringfügige Maskierung durch das „Über-Ich“ ein. („da war doch was…Kamera..Studie…haben mich zu meiner Einstellung ggü. sexuellen Anspielungen befragt“)

        • Exakt, so sehe ich das auch.

          Ich hätte gerne die Mimik gesehen, wenn der Chatpartner geschrieben hätte „Sorry, du siehst scheisse aus. Ich such hier mal eine frau die die Bezeichnung verdient“

          DA hätte man mal studieren können wie Ärger und Abscheu mimisch aussieht *lol*

    • Frau Diehl beruft sich auf eine Studie, die ein gänzlich anderes Forschungsziel hatte. Von den 78 Teilnehmerinnen brach eine außerplanmäßig den Versuch ab, um „unangemessenes Verhalten“ zu melden:

      http://d-nb.info/1000350150/34/

      10.3.7 Other behavioral reactions
      One participant in the harassing remarks condition (out of 78 participants in the harassing conditions, 1.3 percent of the sample) left the cubicle to complain about “inappropriate behavior of the chat partner”, and terminated participation. Her data were not saved because data saving took place after regular termination of the program. This participant was immediately debriefed, had the opportunity to ask questions and received full allowance and the information package. Although demand characteristics might have played a role, this participant (as well as virtually all of the others who finished the experiment) expressed an interest to know more about harassment and wished to learn about the results of the s
      tudy.

      • ..soweit ich das überblicke wurde auch niemand gefragt, wie sie sich verhalten würde

        Sowas nennt man auch „politische Zahlen“ und ich bin froh, dass ich es bisher vermeiden konnte diesen Trash-TV zu finanzieren.

        • Du zahlst immer noch keine Rundfunkgebühren, bist du obdachlos? 😉
          Bei mir flatterte allerdings auch erst vor nem guten Jahr der Brief ein. 18 Euro monatlich für diesen Müll.

        • Die schicken mir vermutlich schon Festsetzungsbescheide, allerdings weiß ich konsequent nichts davon, das jemals einen solcher angekommen wäre. Die Vollstreckungsbeamitin ist unverrichter Dinge wieder abgedampft, nachdem sie gemerkt hat dass sie mich nicht auf die ganz billige Tour einwickeln kann. Und seitdem ist erstmal Ruhe im Karton.

          18 Euro monatlich für diesen Müll.

          Plus das anteilige Sälär für die Frau Diehl.

          Sag mal, ruinert man als Wissenschaftlerin nicht vollständig seine Reputation, wenn man derart offenkundig verfälscht Studien referenziert? Wie ist das denn so in eurer Branche?

        • Haha, du hast ja echt Widerstandsgeist! 😀
          Ich habe dieses Mal schnell aufgegeben, nachdem ich mich damals gegen die GEZ jahrelang tapfer widersetzt habe.


          Sag mal, ruinert man als Wissenschaftlerin nicht vollständig seine Reputation, wenn man derart offenkundig verfälscht Studien referenziert? Wie ist das denn so in eurer Branche?

          Ich schätze mal, die Dame kennt kein Schwein. Sprich, sie hat nicht wirklich sowas wie eine Reputation (kurz nach der Promotion) und kocht da halt in ihrer Gender-Arbeitsgruppe relativ unbemerkt ihr Süppchen. Über diesen „Boner“ werde ich aber mal einen Kollegen ausfragen, der ihn kennen müsste.

          Wenn man sich wirklich einen Namen macht, entweder oder durch Kongress-Vorträge, hochrangige Publikationen, Forschungspreise (kommt für Frau Diehl wohl eher nicht in Frage) oder halt eben medial, richten sich schon auch schnell mal kritische Augen auf einen.
          Populisten wie Manfred Spitzer (soll auf eine kritische Anmerkung zu seinem Medienauftritten bei einem Kongress-Sektempfang mal entgegnet haben: „bischt neidisch“?) oder Gerald Hüther beispielsweise sind unter den Fachkollegen schon ziemlich unten durch, würde ich sagen.
          Aber außer Peer-Review und Kongress-Kommitee gibt es da auch kein wirkliches Korrektiv, Professoren haben eh Narrenfreiheit.
          Ich kann es auch deshalb nicht genau sagen, da unterschiedliche Forschungsbereiche schon sehr getrennt voneinander agieren.

      • ..soweit ich das überblicke waren die „belästigenden“ Sprüche auch absichtlich so gewählt, dass sie auch als Kompliment aufgefasst werden konnten. Es ging nämlich darum zu untersuchen, ob das Empfinden als Belästigung von der Attraktivtät (Aussehen, Einkommen) abhängig ist.

    • Sehe ich das richtig, das da mal wieder nur Sexismus gegen Frauen untersucht wurde?

      Weil gegen Männer gibt es das ja nicht.. richtig?

      Und jetzt sag bitte nicht, dass die Studie festgestellt hat, das hauptsächlich Frauen Opfer sind.

    • „Frau an bei 4:30.
      Was sagt eure Mimikerkennung dazu? Eher Angst oder eher Ärger?“

      Weder noch. Sie denkt irgendwas wie „OMG, wie erbärmlich“. Fremdschämen mit einem Schuss Ärger. Angst aber nicht.

  14. ät Adrian:

    Tipps für Schwule in der Schönen Neuen Welt, nach dem Vorbild von Oberbürger*innen-Meister*in Reker:

    „Wenn Ihr in Problemviertel (Kalk, Vingst, Chorweiler, Bilderstöckchen) oder generell an viel besuchte Orte Kölns (Hauptbahnhof, Fußgängerzone) kommt, VERMEIDET EIN ZU SCHWULES AUFTRETEN. Jetzt nicht fragen, was das denn sei. Das wisst Ihr sehr genau: das geht los mit den viel zu engen T-Shirts und Solarium gebräunter Haut und geht über abgeknickte Handgelenke bis zu Zärtlichkeiten oder Händchenhalten mit Eurem Partner.

    VERZICHTET NACH MÖGLICHKEIT AUF CSDS! Über Homo-Großveranstaltungen wie den CSD muss in Zukunft unter neuer Perspektive nachgedacht werden: Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zahllose brutale Übergriffe Rechtsradikaler und von Pegida sowie den „Besorgten Eltern“ auf diese Veranstaltungen gab, könnten nun auch noch Menschen mit Migrationshintergrund dazu kommen. Politiker aus dem links-grünen Spektrum sagen zwar, dass das extrem unwahrscheinlich ist. Aber das haben sie bei der Vergewaltigung durch Migranten auch schon gesagt.

    GEHT NICHT AUFS OKTOBERFEST!Eines steht glasklar fest, auch wenn es die Bayern und die CSU nicht wahr haben wollten: die meisten sexistischen Übergriffe erfolgen weltweit auf dem Münchner Oktoberfest. Kein Wunder, dass Schwule und Lesben diesem traditionell fern bleiben.

    Kontrolliert Eure Blicke! Wenn ihr einen Vollblutaraber minutenlang blickfickt, braucht Ihr euch nicht zu wundern, wenn Sätze kommen wie: „Fick Disch selbst oder isch fick Deine Mutter!“ (Und fangt bitte nicht an zu lachen, wenn sie das von einem Merkzettel ablesen, sonst bleibt‘s nicht bei ner klaren Ansage!)

    Auch für Euch gilt: mindestens eine Armlänge Abstand zu fremden Männern! Hört auf zu glauben, Ihr seid so attraktiv, dass Euch wildfremde Südländer an Bahnhöfen oder in der Fußgängerzone um den Hals fallen! Ihr wisst aufgrund wilder Nächte auf der Schaafenstraße, wie teuer ein neues I-Phone ist, also: Nicht drauf reinfallen!

    Auch wenn es praktisch ist: Cruisen und Poppen am Aachner Weiher oder Herkulesberg ist nicht mehr! Jeder der mit Schwulen Probleme hat, kann im Internet oder im schwulen Reiseführer nachlesen, dass sich dort ganztägig Männer zum Geschlechtsverkehr treffen. Die Bereicherung schwuler Cruisingkultur wird – sollte er sich, zusammen mit seinen „Brüdern“, in die Büsche wagen – nicht sehr erfreulich ausfallen.

    Der einfachste Tipp: denkt drüber nach, ob Ihr wirklich schwul seid. Ihr könnt in Zukunft viele Schwierigkeiten meiden, wenn ihr eure eigentliche heterosexuelle Erfahrung für Euch entdeckt!

    Schaut möglichst viele SM- und Rape-Pornos! Falls Ihr das mit dem Heterowerden nicht hinkriegt, mein ultimativer Pornotipp: bei einem Freund habe ich gesehen, wie unglaublich viele SM-, Hatefucker- und Rape-Pornos es gibt. Bei tumblr hat er mir dann noch gezeigt, wie viele schwule Männer solche Pornos anschauen, mögen, davon geil werden und teilen. Das Tolle dabei, besonders an denen, die in Frankreich und Belgien (!) produziert werden: Die Raper und Sados sind in 85 % aller Pornoproduktionen Araber oder Schwarze. Wenn Ihr das dann toll findet, habt ihr aus der Not eine Tugend gemacht.

    Für die, die diesen Weg gehen wollen, gilt allerdings: Verabschiedet euch von der „Hundezüchtermentalität deutscher Frauen und ihrer sexistischen Männer: mein schwuler Namensvetter Wolfgang Brosche sieht bei den Leuten, die die Sexmobs in der Silvesternacht nicht so toll fanden, eine rassistische Mentalität: ihren Beschwerden liege eine „Hundezüchtermentalität zugrunde, das eine Hündin, einmal von einem Hund gedeckt, der nicht dieselbe Rasse hat, „verdorben“ sei für die weitere Zucht“.

    Falls ihr auch noch so rassistisch denkt, solltet ihr das Ablegen, damit euch das Gerapetwerden nicht zu sehr psychisch belastet. Ihr als queere Gender-Elite Europas kriegt das hin!“

    http://www.gaystream.info/#!Nach-der-Silvesternacht-9-Tipps-Rekerart-f%FCr-schwule-M%E4nner/cjds/5692830f0cf2e94e3fb08010

  15. Wie findet ihr das eigentlich?

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/focus-und-sueddeutsche-zeitung-eine-entschuldigung-eine-rechtfertigung-fuer-titel-a-1071334.html

    Ich weiß, die meisten reagieren wohl mit Belustigung auf solche Empörung, aber der Focus-Titel geht wie ich finde tatsächlich zu weit.

    Natürlich nicht, wie einige Twitter-Twatten kreischten, wegen der „sexistischen“ Abbildung einer „nackten Frau“.
    Sonst wäre ja auch Milo Moires Aktion in Köln heute „sexistisch“.

    Abgesehen davon, dass der nordafrikanische Teint nicht getroffen ist, symbolisieren die „Abfärbungen“ schon Schmutz und Befleckung der weißen Frau.
    Der Focus hätte eine Distanzierung zumindest deutlich nötiger gehabt als die SZ, wo sich die Farbsymbolik imho weniger aufdrängt und auch eher noch im künstlerischen Rahmen bewegt.

    Ich habe nun auch öfters gelesen, waurm denn „immer nur“ von der Gewalt „schwarzer“ Männer gegen weiße Frauen geredet werde, aber nie von der Gewalt weißer Männer gegen WOC.
    Tatsächlich kann ich mich nicht erinnern…hat jemand da denn schon mal drüber gelesen? Wird das wirklich so tabuisiert? Oder kommt es vielleicht auch nahezu gar nicht vor? Ich hab da so meine Vermutung…

    • „…aber nie von der Gewalt weißer Männer gegen WOC.“

      Weiße Männer haben ja im ganzen Universium und auch noch im bösen Star Trek Paralleluniversium DieMacht(TM) und deswegen sind sie Schuld an jeder Form von Gewalt welche WOCs sich vorstellen können zu erleiden.

      • Ich hab diese Kehrtwende eh noch nicht ganz verstanden.

        Nachdem Feministinnen von ihrem früheren Feindbild „Mann“ doch in den letzten Jahren den „WHM“ abgespalten und den Rest exkulpiert hatte, geht man nun zum alten, unspezifischen Feindbild „Mann“ zurück, siehe Claudia Roth, Wizorek, Stokowski?

        Blöd natürlich für den schwulen Mann, der dachte schon er wäre fein raus. Wobei, könnten nicht unter den „Taharrush gamea“-Spaßvögeln nicht auch etliche Schwule dabei gewesen sein?
        Da es bei sexueller Gewalt eh nicht um Sextrieb sondern nur um Macht geht, müssten Schwule ja eigentlich ebenso oft Frauen missbrauchen und vergewaltigen, oder nicht?
        (waren grade ein paar Gedankensprünge drin, ich weiß)

        • „Ich hab diese Kehrtwende eh noch nicht ganz verstanden.“

          Die Kehrtwenden sind so sehr akzeptiert und allgemein, dass es für die Betroffenen keine „Kehrtwende“ sein kann. Der „Anti-rassismus“ war in der Prioritätenliste eben weiter oben als der nach „Gleichberechtigung“, die ohnehin immer eine Privilegierung bedeutet hat. Konsequenterweise versucht man sich jetzt in P. von verschiedenen Minoritäten, die gegen das „System“ in Stellung gebracht werden.

          „geht man nun zum alten, unspezifischen Feindbild “Mann” zurück, siehe Claudia Roth, Wizorek, Stokowski?“

          Die sind es doch, die den „Anti-Rassismus“ jetzt in einen wirklichen Rassismus verwandeln, wenn sie auf den „weissen Mann“ fokussieren. Alice Schwarzer wäre das Beispiel der Kontinuität „Mann an sich“ als Feindbild.

          Und natürlich ist der schwule Mann, da auch Mann, gefährdet und disponibel wie alles in der neuen progressiven Linken, deren Einflüsse bis weit ins „konservative Lager“ reichen.

          „Da es bei sexueller Gewalt eh nicht um Sextrieb sondern nur um Macht geht, müssten Schwule ja eigentlich ebenso oft Frauen missbrauchen und vergewaltigen, oder nicht?“

          Mit genau so einer Behauptung könnten die jederzeit um die Ecke kommen, gut ausgedachtes Beispiel.

    • „aber der Focus-Titel geht wie ich finde tatsächlich zu weit.“

      Wenn man die Frauensiluetten schwarz, die Händeabdrücke weiss gemacht hätte, hätte man sie mit eigenen Waffen geschlagen und auch noch dem Spott aussetzen können 😀
      So smart waren die vom Focus noch nie, dass es ernsthaft rassistisch gemeint gewesen wäre, halte ich demgegenüber für weit hergeholt. Dies wird nur durch jene Ideologie gerechtfertigt, die ohnehin von einem „strukturellem“, also einem kollektiven (!), Rassismus ausgeht.

    • Der Focus-Titel kommt zwar reichlich plump daher, dürfte aber aufmerksamkeitsökonomisch dafür erfolgreich sein. Alleine schon die Thematisierung bei der Konkurrenz inklusive Abbildung ist ja Gold wert.

      Und ich würde mich nicht wundern, wenn der Focus die nächsten Tage ebenfalls eine Distanzierung lanciert, das lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf das Magazin.

      Und zur „Gewalt weißer Männer gegen WOC“: Da gab es doch meiner Erinnerung nach einige Kampagnen von Feministas aller Sorten mit Schwerpunkt auf Sextourismus, Katalog-Bräute, Angebliche Millionen von Zwangsprostituierten aus dem Ausland etc pp…

      Die Fähigkeit zu einem extremem Tunnelblick bis über die Schmerzgrenze hinaus, die Befähigung zu extrem schnellen Kehrtwendungen und zu bewusster Taubheit dürften zwingende Voraussetzung sein, um Feminista zu werden 😉

      Und wegen der Fähigkeit zu schnellen Kehrtwendungen mache ich mir auch gar keine Gedanken darüber was die Feministas später mal machen, wenn ihre Villa Kunterbunt abgebrannt ist. Die schauen schon wo sie bleiben.

      Nicht vergessen: Feminismus ist ein Dekadenzphänomen mit spielerischem Unterhaltungscharakter.

    • Ich finde den focus titel geschmacklos bis obszön, durch die Betonung der Hüfte, die ich erotisierend empfinde. Rassistisch finde ich ihn nicht. Ich erkenne noch nicht mal „schwarze Hände“. Auf einem Bild mit graustufen wie das vorliegende, sieht jeder Abdruck einer Hand (hematome) genai so aus…

      Und selbst wenn es „schwarze abdrücke wären, so sind es abdrücke! Man könnte also auch anders assoziieren: Schmierige Hände zB. Und selbst wenn auf dem titel schwarze Hände zu sehen sind, was wäre dann nicht rassistisch? Weisse Hände? Die haben aber in Köln mehrheitlich nicht zugepackt…

      Was für eine dämliche debatte um ein geschmacklosen titel….

      • Und selbst wenn es “schwarze abdrücke wären, so sind es abdrücke!

        Meine erste Assoziation war: Schmutz.

        Natürlich hat das Klischee der beschmutzten weiblichen weißen Unschuld eine ziemlich rassistische Geschichte (u,a, „white slavery“), aber darauf reitet doch der ganze Diskurs, bis zum Exzess. Jeder versucht, aus diesem in der zweiten Welle reaktiviertem kulturellen Inventar politisches und/oder mediales Kapital zu schlagen.

        Warum soll man die Geschichte unsichtbar machen?

    • „Der Grand Prix werde nun mal an Autoren und Zeichner vergeben, die die Kunstform nachhaltig geprägt hätten – und das seien eben größtenteils Männer. Dennoch werde man die Liste um einige Comic-Schöpferinnen erweitern – ein Schritt, der erneut viel Kritik provozierte. Tags darauf dann die komplette Kehrtwende: Unter dem Titel „Bahn frei für alle Autoren“ erklären die Veranstalter, dass wegen der Kontroverse nun jeder Abstimmende über den Lebenswerk-Preis ganz frei ohne Vorab-Nominierungen einen Favoriten benennen kann – egal welchen Geschlechts.

      Womit die Entscheidung jetzt allerdings erneut in größtenteils männlichen Händen liegt. Denn abstimmungsberechtigt sind alle Comicschaffenden, deren Werk in Frankreich veröffentlicht wurde. Schätzungen zufolge sind 90 Prozent von ihnen Männer.“

      Die checken echt nicht wie das funktioniert. Hautptsache das sind Frauen dabei. Wird schon ne Quote gefordert?

      I deserve this!

  16. Feministinnen unterstellen Frauen, aufgrund rassistischer Motivation Falschaussagen zu begehen:

    „Womöglich sind aber auch Frauen dabei, die gar nicht Opfer geworden sind, sondern aus politischer Überzeugung der Meinung waren, dass die Täter mit Migrationshintergrund oder die Flüchtlinge, die das Chaos auf der Domplatte für sexuelle Übergriffe ausgenutzt haben, abgeschoben gehören. Das hoffen sie womöglich mit einer Anzeige zu beschleunigen.“

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-den-uebergriffen-in-koelner-warum-habt-ihr-keinen-respekt/12810330.html

    Jetzt drehen die völlig durch……

    • Listen and believe

      Danisch:

      „Jahrelang hieß es, die Definitionshoheit darin, was sexuelle Belästigung ist, liegt alleine und ausschließlich beim Opfer. Die betroffene Frau könne alleine entscheiden, wann sie sich vergewaltigt oder sexuell belästigt fühlt, und das müsse man ihr einfach glauben, das dürfe niemand sonst anzweifeln, hinterfragen, Beweise fordern, oder sonst irgendwie relativieren. Das müssen man blind glauben. (Ist sogar Promotionsthema einer Verfassungsrichterin…).

      Jetzt auf einmal ist das alles weg. Die betroffenen Frauen werden nicht gehört, man glaubt ihnen nicht, ach, das ist ja alles noch gar nicht bewiesen. Auf einmal spielen sich Leute wie eben Wizorek, Augstein und so weiter, die alle nicht betroffen sind und nicht dabei waren, als die Auslegungsmonopolisten auf.“

      http://www.danisch.de/blog/2016/01/10/die-definitionshoheit-lag-einmal-beim-opfer-jetzt-nicht-mehr/

      • Und ich wette nach einiger Zeit sind es dann die pösen weißen Männer oder die noch viel pöpöpöseren Maskus die den Opfern in Köln nicht geglaubt haben. Rape Culture!!!

    • Gleich das erste:

      GCSE pupils to be taught that the nation’s earliest inhabitants were Africans who were in Britain before the English

      The Mail on Sunday has discovered that the extraordinary rewriting of our island’s history – the politically correct work of a Marxist academic – will be offered to thousands of history students throughout England from September.

      Its creators claim the course addresses the ‘white male-dominated’ view of history – but it has outraged some of Britain’s most eminent thinkers.

      Booker and Nobel prize-winning novelist V.S. Naipaul said: ‘Once again political correctness is distorting our history and the education of our children.’

      And historian Sir Roy Strong, author of The Story Of Britain, said: ‘This stands history on its head, projecting back on to the past something that isn’t true.’

      [..]

      Professor Alan Smithers, of Buckingham University, a specialist adviser to the Commons Education Committee, said: ‘This seems to be aimed more at indoctrination than education. It is dangerous because a cohesive society depends on an authentic shared view of history.’

      And Campaign for Real Education chairman Chris McGovern said: ‘The country is being sold down the river by the politically correct brigade and national identity sacrificed for minority groups to feel included. It’s pro-immigration propaganda.’

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-3392088/GCSE-pupils-taught-nation-s-earliest-inhabitants-Africans-Britain-English.html

      Die wollen wirklich die Geschichte auf politisch korrekt umschreiben. Jesus ist bald auch eine schwarze lesbische Frau und Dschingis Khan war schwul hat in Wirklichkeit einen Befreiungsfeldzug zur Rettung der weißen Frauen vor dem bösen weißen Mann ausgeführt.

      Und warum machen die das in GB? Damit man Nicht-Weißen Privilegien geben und ein BIld mit dem Weißen als Eindringling aufbauen.

      Alles im Namen von Diversity.

      • Einvernehmlicher Sex oder Missbrauch? Gibt es auch etwas dazwischen?

        Ja, z.B. Sex, den man „eigentlich“ nicht wollte.

        Natürlich ist es mißbräuchlich, eine widerstandsunfähige Person durchzunageln. Allerdings weiß sie selbst nicht mehr, was passiert ist. Damit muss sie leben, so ist das mit dem Alkohol.

        • ..dass sie einen Filmriss hatte heißt nicht, dass sie (für Aaron erkennbar!) Widerstandsunfähig war. Immerhin war sie ja offenbar noch in der Lage, eine Ubahn-Station zu finden. So funktioniert das einfach nicht mit Betrunkenen: Sie haben noch eine ganze Menge Handlungsfähigkeit, und können sicht trotzdem nicht erinnern.

          Sie behauptet einerseits, dass sie kaum noch laufen konnte, andererseits hätte Aaron sie „einfach in eine S-Bahn setzen sollen“. Das klingt für mich ein bisschen widersprüchlich. Aber das Thematisieren solcher Widersprüche ist natürlich victim-blaming.

        • Das Schwierige an Situationen wie der, die ich erlebt habe: Niemand kann genau sagen, wie das Geschehene einzuordnen ist. Ich erinnere mich nur bruchstückhaft. Aaron würde die Nacht vielleicht ganz anders schildern. Vielleicht denkt er bis heute, dass die Küsse einvernehmlich waren, dass ich seine Berührungen genossen hätte. Aber wahrscheinlich hätte er mich dann nicht angerufen, zwei Wochen nach dieser Nacht.

          Das ist auch so eine beliebte (weibliche?) Masche: „ICH verurteile nicht, DU sollst verurteilen! ICH wasche meine Hände in Unschuld..“

          Er könnte auch einfach so angerufen haben. Als er merkte, dass seine Nummer gesperrt war tat er sich in ihrem Umfeld um und erfuhr, dass ihr Freund sich von ihr getrennt hatte. Das tat ihm leid.

    • Der Schlüsselsatz in dem Artikel:

      „Niemand kann genau sagen, wie das Geschehene einzuordnen ist.“

      So ist es wohl. Seine Aussage dazu z.B. fehlt komplett, Zeugenaussagen fehlen…eine Bewertung ist daher unmöglich.

      Das erfreuliche Botschaft am Ende des Artikels:

      „Seit dieser Nacht passe ich auf – auf mich und meine Freunde. Wenn eine Bekannte nicht mehr stehen kann, dann sorge ich dafür, dass sie nach Hause geht. Wenn eine Freundin zu viel getrunken hat, dann bleibe ich bei ihr.“

      So sollte es auch sein.

    • Sie ist fremdgegangen. Oder ist sies nicht? Schließlich hätte der betrunkene aaron javVerantwortung für sie übernehmen müssen und sie in die sbahn setzen müssen. Also ist sie nicht verantwortlich für den Sex. Problem gelöst!

      Wirklich? Nehmen wir mal an, aaron hätte völlig stralle fremdgevögelt. Könnte er sich bei seiner Freundin rausreden, dass nicht er sondern seine Affäre Verantwortung für den sex hat? Nein? Ach na sieh mal an…

      Meinw Einschätzung: Grenzwertig, aber keine vergewaltigung. Eher die weibliche Rationalisierung des fremdgehens. Auch wenn man betrunken ist und weniger mitbekommt, Sex kriegt man bewusst mit. Niemand sonst kann auf Verantwortungslosigkeit beim Alkoholkonsum verweisen (z.B.volltrunkene Autofahrer die menschen umfahren). Achso…stimmt es geht jetzt um unsere edlen Schneeflocken….die sollen natürlich verantwortungslos handeln dürfen.

      • „Aaron wusste, dass ich zu viel getrunken hatte.
        Er hätte mich einfach in eine S-Bahn setzen sollen.“

        Denn als Frau bin ich dazu zu blöd. Ich kann mich nicht alleine in eine S-Bahn setzen…

        Schon mal daran gedacht, dass sie einen auf Opfer macht, weil ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat?

    • Kennt ihr den Film „Die Oberen Zehntausend“ (High Society), in dem Frank Sinatra nicht mit Grace Kelly ins Bett steigt, nachdem sie stundenlang, auch körperlich, mit ihm geflirtet hat, da sie voll wie eine Haubitze war und somit „gelten ja doch gewisse Regeln, nicht wahr?“

      So modern sind unsere Frauen. Passen nahtlos in die High Society. des Vorkriegs-Amerika.

  17. Was würde passieren, wenn Vergewaltigung legalisiert würde?

    Nichts, sagt Akif Pirincci.

    „Wir wollen uns einmal vorstellen, was geschähe, wenn ab 12 Uhr heute Nacht die Vergewaltigung von Frauen straffrei bliebe.

    Na? Nein, nichts würde sich ändern. Das heißt unter normalen Umständen, wie sie hierzulande vor ein paar Jahren geherrscht haben.
    Sobald die Frauen nämlich wüßten, daß sie keinen institutionellen männlichen Schutz (Polizei) mehr genössen, würden sie den Schutz von ihren Freunden, Brüdern, Vätern oder von professionellen Sicherheitsdiensten in Anspruch nehmen.

    Es würde alles auf ein Null-Summen-Spiel hinauslaufen, bei dem die Vergewaltiger genauso oft oder genauso wenig zum Zuge kommen würden wie auch sonst. Exakt auf diesen Effekt beruht der Umstand, weshalb in allen Kulturen die Vergewaltigung geächtet ist.“

    http://der-kleine-akif.de/2016/01/09/freigabe-des-fickviehs/

  18. „Neid als eine Grundlage des Feminismus und der Frauenpolitik

    In diesem Abschnitt möchte ich anhand von ausgewählten Beispielen zeigen, dass Neid eine Grundlage des Feminismus und der feministisch geprägten Frauenpolitik, in Deutschland auch als Gleichstellungspolitik oder Politik des Gender-Mainstreamings bezeichnet, bildet.“

    http://www.freiewelt.net/blog/geschlecht-und-neid-10065014/

    Diese Sichtweise eröffnet auch Perspektiven für die Bekämpfung der Neidkultur, die mittlerweile wesentlich mehr als den Feminismus bestimmt.

    Ist sehr philosophisch und treffend, ein wichtiges Grundmotiv des Feminismus ist schlicht Neid.

    Wie passend als Frau dargestellt von Giotto, der Neid als eine der sieben Todsünden:

    In dem Feuer unter den Füssen, dem Geldsäckel und der Schlange, die gegen sie selbst zurück sich wendet.

    • Das Tim Hunt aus Neid einem feministischen Hexenprozess ausgesetzt wurde, glaube ich nicht so ganz. Ich denke da hat die Dame etwas entdeckt, was ihrer Meinung nach Frauen in irgendwas schlechter gegenüber Männern aussehen lässt, was für sie selbstverständlich frauenfeindlich ist (Anderes herum würde das natürlich gehen.)

      Und hat dann sie ihre Chance gesehen, das Leben eines Mannes zu versauen, und instinktiv zugeschlagen.

  19. Wahrscheinlich wird sich manch so einer von euch jetzt fragen wer mich denn geritten hat (Adrian war’s nicht!), aber kennt das wer von euch, dass wenn man sexuelle Erregung verspürt automatisch deswegen Niesen muss?

    Hab das schon seitdem ich denken kann.

    Meine Ex hat mich früher damit immer verarscht. So zum Beispiel in der U-Bahn, als ich mal aufgrund einer gereizten Nase niesen musste. Sie hielt mir vor das wäre wohl nicht wegen der Nase gewesen, sondern wegen der alten Oma gegenüber von uns. Sie hätte mich nämlich erregt. 🙂

    Hab dazu auch was gefunden:

    http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article2905617/Wie-Niesen-und-Sex-Gedanken-zusammenhaengen.html

    Dieses Phänomen scheint noch ziemlich unbekannt zu sein. Anscheinend betrifft es auch nur wenige Menschen.

    • „aber kennt das wer von euch, dass wenn man sexuelle Erregung verspürt automatisch deswegen Niesen muss?“

      Nee. Ich bekomme dann ne Erektion. Bin halt altmodisch 🙂

  20. Auch nach den massenhaften sexuellen Übergriffen, die es nicht nur in Köln, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt und Bielefeld, sondern bis in bayerische und sächsische Kleinstädte und Märkte wie Traunreut und Kühbach gab, stehen deutsche Politiker unter einem erheblichen Druck schnell Lösungsvorschläge zu präsentieren. Und auch diesmal greifen sie auf Vorschläge zurück, die sie schon lange in der Schublade liegen haben.

    Dazu gehört vor allem eine Änderung des Sexualstrafrechts, die Politiker der etablierten Parteien seit langem fordern. Vor allem Grünen-Politiker wollen den Tatbestand für Vergewaltigungen so ausdehnen, dass es bei seiner Erfüllung vor allem auf das subjektive Empfinden der Frau ankommt und dass diese dem Täter gar nicht mehr signalisieren muss, dass sie mit einem Geschlechtsverkehr nicht einverstanden ist. In ihrer Mainzer Erklärung am Wochenende hat sich aber auch die CDU dafür ausgesprochen, das Sexualstrafrecht zu verschärfen. SPD-Justizminister Maas und die Linkspartei-Vorsitzende Katja Kipping sind ebenfalls dafür.

    Hier ein Bild von Künast mit der Unterschrift:
    „Die Berliner Grünen-Politikerin Renate Künast fiel im letzten Jahr durch besonders umfassende Forderungen in Sachen Sexualstrafrecht auf – als es bei den Berliner Grünen in den 1980er Jahren um den Missbrauch von männlichen Kindern durch grüne Pädophile ging, klang sie ganz anders.“

    Warum ein so breit gefasster Tatbestand rechtsstaatlich problematisch wäre, hat der BGH-Richter Thomas Fischer in seiner Kolumne in der Wochenzeitung Die Zeit im letzten Jahr ausführlich dargelegt. Er sah sich die Fälle, die von „Aktivistinnen“ und Politikern genannt wurden, um eine „Schutzlücke“ zu behaupten, genau an und stellte fest, dass sich die Opfer in diesen Fällen zum Beispiel auszogen, Freundinnen vor die Tür schickten und von sich aus nackt die Beine hochhoben – und dass in keinem der Fälle beweiskräftige Anhaltspunkte dafür vorlagen, dass die angezeigten Männer zwar keine Gewalt, aber rechtswidrigen Druck ausübten.

    Die Fälle in Köln und anderen Städten liegen da ganz anders: Hier gab es nicht nur ein klares physisches Hindern am Verlassen der Tatorte, sondern auch klare Zeichen der angegriffenen Mädchen, dass sie nicht wollten, dass man sie berührt, ihnen die Wäsche zerreißt und Finger in ihre Körperöffnungen steckt: Schreien, Weinen und Wehren zum Beispiel.

    Das Problem ist nicht, dass solche schweren sexuellen Nötigungen nach derzeitiger Rechtslage nicht strafbar wären, sondern, dass man die Täter offenbar nicht hindern konnte, dass bislang nur relativ wenige Verdächtige ermittelt wurden und dass die Beweisführung dem Polizeigewerkschaftsvorsitzenden Rainer Wendt zufolge so schwierig wird, dass er keine harten oder gar keine Verurteilungen erwartet. Die Woche Jugendarrest, zu denen zwei 18 und 19 Jahre alte nordafrikanische „Antänzer“ am ◥Freitag verurteilt wurden (obwohl sich einer davon in seiner Aussage, wo er am Silvesterabend war, widersprach) deuten darauf hin, dass Wendt mit dieser Einschätzung möglicherweise nicht ganz falsch liegt.

    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47079/1.html

    • @matze

      „Vor allem Grünen-Politiker wollen den Tatbestand für Vergewaltigungen so ausdehnen, dass es bei seiner Erfüllung vor allem auf das subjektive Empfinden der Frau ankommt und dass diese dem Täter gar nicht mehr signalisieren muss, dass sie mit einem Geschlechtsverkehr nicht einverstanden ist“

      Da wird denke ich nicht verstanden, dass eine Vorsatztat immer erfordert, dass eben zumindest Eventualvorsatz besteht („wenn der Täter den Taterfolg als Folge seines Handelns ernsthaft für möglich hält und ihn zugleich billigend (im Rechtssinne) in Kauf nimmt und sich damit abfindet“). Wenn er dachte, dass sie einverstanden ist, dann kann keine Verurteilung erfolgen.
      Zur Abgrenzung zur Fahrlässigkeit:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Vorsatz_(Deutschland)#Eventualvorsatz_.28dolus_eventualis.29_und_bewusste_Fahrl.C3.A4ssigkeit_.28luxuria.29

      Problematisch ist die Abgrenzung des Eventualvorsatzes von der bewussten Fahrlässigkeit. Sowohl ein mit Eventualvorsatz als auch bewusst fahrlässig handelnder Täter rechnet nämlich regelmäßig mit der Möglichkeit, die im Gesetz benannten Umstände erfüllen und durch sein Verhalten den Eintritt des tatbestandlichen Erfolgs bewirken zu können.
      Nach herrschender Lehre und ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs handelt ein Täter nicht vorsätzlich, sondern lediglich bewusst fahrlässig, wenn dieser ernsthaft auf den Nichteintritt eines tatbestandlichen Erfolgs vertraut.[6] Dazu gehören nach neuerer Ansicht auch psychische Prozesse der Gefahrverdrängung.[7] In derartigen Fallkonstellationen unterdrückt der Täter mental seine Vorstellung von der Möglichkeit eines Erfolgseintritts.
      Bei der Prüfung von soeben erläuterten Sonderfällen sind sämtliche Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu berücksichtigen. Eine bloß vage Vermutung des Täters getreu dem Motto „Na, wenn schon …“ reicht für eine Bejahung lediglich fahrlässigen Verhaltens nicht aus. Vielmehr wird in jenen Fällen ein Erfolgseintritt als möglich, nicht ganz fernliegend erachtet und zumindest billigend in Kauf genommen (Billigungstheorie zum Eventualvorsatz).
      Aus Sicht des Bundesgerichtshofs ist Eventualvorsatz selbst dann anzunehmen, wenn dem Täter ein Erfolgseintritt an sich zwar unerwünscht sein mag, die Kriterien der Billigungstheorie jedoch erfüllt sind.

      Der Vorsatz ist zu beweisen, es gilt die Unschuldsvermutung. Allein dies erfordert in der Regel zumindest Anzeichen dafür, dass sie nicht wollte und nicht noch eingewilligt hat.

  21. http://www.tagesspiegel.de/politik/messerattacke-in-wismar-zweifel-an-der-darstellung-der-linkspartei/12811638.html

    false assault accusement?
    Der Linke hat sich die Wunden laut Gerichtsmediziner selber zugefügt. Solche Schnittverletzungen gäbe es nicht durch ein abgwehrtes Messer wenn man, wie behauptet, eine dicke Winterjacke trug. angeblich sei 17 mal von einem Mann im Thor Steinar Shirt auf ihn eingestochen worden.

    @alex

    ich habe mal gehört dass Neid sich evolutionär teilweise gehalten hat, weil neidische Menschen vielleicht dem jenigen das wegnehmen was er hat weil sie es wollen, wodurch sie dann einen Vorteil haben. z.B man nimmt jemandem sein Wildschweinfell weg sodass man den Winter übersteht, während er vielleicht erfriert.

    Ich bin eher mal mißgünstig, vorzugsweise bei Personen die ich für echt mies halte, z.B IS gönne ich absolut keine Erfolge und kein Öl-Geld usw. weil ich sie einfach für scheisse halte, aber das hat ja nichts mit neid zu tun weil ich ja nicht ihren Platz einnehmen will.

    • @ata

      „ich habe mal gehört dass Neid sich evolutionär teilweise gehalten hat“

      Es wäre erstmal zu prüfen, ob Neid überhaupt eine primäre menschliche Gemütsregung ist, die einem nachvollziehbarem Zweck dient. Oder ob Neid nicht einfach eine menschliche Besonderheit ist, die eben keinen direkten Bezug zu irgendeiner „Natur des Menschen“ hat.
      Die klügsten Beobachter des Neides scheinen sich einig, dass Neid ein kontraproduktives Gefühl ist, welches üblicherweise selbst-destruktiv ist. Ist das alles nur wertender Moralismus von Anti-Neid Aposteln oder ist auch rein materialistisch gesehen was dran?
      Ich halte Neid für eine sehr ineffiziente Strategie, sich materielle Güter zu verschaffen und von vorn herein selbst-behindernd. Das ist kein Zero-Sum Spiel, sondern tendiert dazu ein lose-lose zu sein. Daher auch die Verdammung als „Todsünde“, also als grundlos Böses.

  22. Ich habe gerade ungeheuerliches rausgefunden!

    „women rape men more often than men rape women“ hat 57 MILLIONEN Google-Treffer! Das MUSS stimmen!! Probiert es selbst aus!

    Dankt nicht mir, dankt muddasheera

  23. „Das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen hat der Kölner Polizeiführung nach Darstellung von Innenminister Jäger keine Anweisung gegeben, nach der Silvesternacht die Herkunft von Tatverdächtigen zu verschweigen. Der Kölner Polizei macht Jäger zudem schwere Vorwürfe.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ralf-jaeger-es-gab-keine-schweige-anweisung-an-die-polizei-14007925.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    „„Trotz mehrfacher ausdrücklicher Aufforderung durch das Ministerium“ habe der wenig später von Jäger abgesetzte Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers sich erst am Freitag öffentlich dazu geäußert und es damit versäumt, „das entstandene Bild der Vertuschung frühzeitig oder wenigstens nachhaltig zu korrigieren“.“

    Ah, der soll also komplett eigenmächtig gehandelt haben und sogar noch *gegen* alle Aufforderungen. Wer´s glaubt…..

    Nach einer politischen Grundregel jedoch kann man jetzt aber glauben, dass die Lügen des Ex-Polizeipräsi vom Innenministerium genau so gewollt waren:

    Denn man sollte ja nichts glauben – bis es offiziell abgestritten wird :mrgreen:

    „Never Believe Anything Until It Is Officially Denied“
    http://quoteinvestigator.com/2015/08/07/believe/

    Im Artikel findet sich auch schon die nächste wahrscheinliche Vertuschung….

    „Laut dem Bericht gibt es bisher keine Erkenntnisse darüber, dass die Übergriffe in Köln – wie etwa von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) für möglich gehalten – im Vorfeld geplant und abgesprochen waren. „Dass es bundesweit – wie auch in anderen europäischen Staaten – zu vergleichbaren Straftaten gekommen ist, lässt eher darauf schließen, dass die Delikte nicht zeitlich oder hierarchisch organisatorisch vorgeplant wurden.““

    …. nämlich, dass die Taten nicht organisiert gewesen wären („zeitlich oder hierarchisch organisatorisch vorgeplant“), was natürlich vollkommen absurd erscheint.

  24. „2016: Die Probleme bleiben die alten“
    http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/2016-die-probleme-bleiben-die-alten/
    „Über die Feiertage konnte man eine wahre Flut an interessanten Nachrichten und Analysen lesen, die ich, nun, nachdem die meisten Leser aus dem Urlaub wieder zurück sind, nach und nach vorstellen und kommentieren werde. Dabei bleiben die Kernthemen die alten: Überschuldung, schwaches Wachstum, ungelöste Eurokrise, falsche Wirtschaftspolitik, Selbstüberschätzung Deutschlands (vor allem durch die hiesigen Politiker), wirtschaftlicher Niedergang – kurz: die Eiszeit in der Weltwirtschaft. Hinzu kommen dann Themen wie die politische Antwort auf die Flüchtlingskrise, die die oben genannten Probleme verkennt und verstärkt. Es wird dabei schwer sein, immer etwas Neues zu finden, weil sich die bekannten Themen nur weiter verstärken und verschleppen.“

    • Diese chinesische Geistergrossstadt ist auch nicht neu, aber die Bilder von Raphael Olivier sind überwältigend:

      See Stunning Photos of Ordos, China’s Creepy Modern Ghost Town

      „The images, taken by Shanghai-based photographer Raphael Olivier and shared at Creative Boom, depict a strange modern ghost town, a would-be utopia rapidly constructed for a population of one million that failed to materialize.

      The city, in the Inner Mongolia region, takes its name from ordo, the Mongolian word for crowd and the root for the English word „horde.“ But while the city was constructed under the old „if you build it, they will come“ motto, the teeming masses have never made their way to Ordos.“

      https://news.artnet.com/art-world/stunning-photos-ordos-china-400154

  25. Direkt aus dem femininistischen playbook, verbreitet vom islamophilen Spiegel:

    „Der Zentralrat der Muslime klagt seit den Übergriffen in Köln über eine immer größere Feindseligkeit, massenhafte Drohanrufe und Pöbelmails. Der Verband spricht von einer neuen Dimension des Hasses.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-folgen-muslime-beklagen-neue-dimension-des-hasses-a-1071400.html

    „….es im Islam eine große Sünde, Frauen zu belästigen oder gar zu vergewaltigen.“ (Vorsitzende Aiman Mazyek)

    • “….es im Islam eine große Sünde, Frauen zu belästigen oder gar zu vergewaltigen.” (Vorsitzender(!) Aiman Mazyek)


      Warum es nach islamischem Recht völlig in Ordnung ist, Kriegsgefangene als Sexsklavinnen zu halten

      Unlängst führte der ägyptische Rechtsgelehrte Sheikh Muhammad Abdullah Nasr aus, warum die als bedeutendste islamische Hochschule der Welt geltende al-Azhar-Universität sich nicht zu einer Verurteilung des Islamischen Staates (IS) durchringen kann: Da sie in großen Teilen dieselben Inhalte lehre, die auch der IS predige, müsste, so Nasrs Conclusio, sie sich letzten Endes selbst als „unislamisch“ bezeichnen, wenn sie die Praktiken der Terrormiliz kritisieren wolle. Ein Beispiel für die weitgehenden Übereinstimmungen bot Al-Azhar-Professorin Suad Saleh im ägyptischen Fernsehen: selbstverständlich sei es nach islamischen Recht völlig in Ordnung, weibliche Kriegsgefangene als Sexsklavinnen zu halten:“

      http://www.mena-watch.com/warum-es-nach-islamischem-recht-voellig-in-ordnung-ist-kriegsgefangene-als-sexsklavinnen-zu-halten/

      Hier der Spot von Memri:

      #5252 – Al-Azhar Professor Suad Saleh: In a Legitimate War, Muslims Can Capture Slavegirls and Have Sex with Them
      http://www.memritv.org/clip/en/5252.htm

        • natürlich ist das legitim. Und das witzige,in einer polygamen Gesellschaft muss es immer kriege geben, wo sollen denn sonst die Frauen herkommen bzw. gibt es viel zu viele unzufriedene Männer.
          „Ach es läuft nicht so mit Frauen“ ist ja nochmal was anderes als „Es gibt keine, es ist ein Reise nach Jerusalem Spiel, nur das nicht 10 Stühle und 11 Leute da sind, sondern 3 Stühle und 11 Leute“.
          Klar braucht es da sowas. Der König so, bevor er selber weg-gemeutert wird weil er mit 10 frauen da rumsitzt: „Hey Jungs ich hab ne Idee, geht doch einfach ins Nachbardorf und holt euch da welche“
          Wenn man Sex einfach „wegrationalisiert“, weil er „pervers“ oder „unmoralisch“ ist oder „Ich behaupte das, damit ich alles für mich horten kann“, dann….wird es eben manchmal schräg.

          Deswegen sind polygame Gesellschaften ja auch so scheiße.

          Es gibt eine afghanische Künstlerin, im Grunde auch „nur“ so Performancekunst, sie hat keinen neuen David aus einem Marmorblock gehauen, oder so aber trotzdem mutig wie ich finde.
          Sie hat sich einen Eisenharnisch in Frauenform also mit Brüsten usw. schmieden lassen und außen angezogen. Sie war also komplett begkleidet, aber hatte eine weibliche Silouette an.

          Die Männer (es waren fast nur Männer draußen) sind schier durchgedreht, kann natürlich auch ne Kombi gewesen sein aus „Sex“ + „Oh, da passiert was bei uns im Viertel. Eine Kamerateam, eine komische Frau und eine Menschentraube, nichts wie hin da“, aber vermutlich wird da auch viel „sexuelle Verwirrung“ gezeigt.
          Ich sage ja nicht dass wir mit unseren Linksgrünen geschichten so toll sind, aber Gesellschaften, die so sind, sind doch ziemlich gestört oder nicht?
          Ich meine, das würden hier doch nicht mal pubertätsverwirrte 12 jährige machen, wenn ihr Lieblingspornostar nackt eine Autogrammstunde gibt, da echt so wie Gänseküken hinter Konrad Lorenz her zu rennen und das da sind Erwachsene xD
          Wie kann das denn sein, wenn polygame Gesellschaften ein Männerparadies sind, dass 40 järhige hysterisch werden, wenn sie einen brustförmigen harnisch sehen, getragen von einer Frau die hier vermutlich in dem Aufzug (Ökoklamotten, keine freie Haut, Hornbrille. Sie trägt ja keine Schminke, High Heels usw.) nicht als „aufreizend gekleidet“ deklariert werden würde.

          Was ich schön fand, dass am Ende der Doku eine Demonstration von ein paar Männern gezeigt wurde, die sich aus Solidarität Burkas angezogen haben.
          Ich finde, das sind Länder, die „Feminismus“, zumindest die anfänge davon, wirklich mal brauchen könnten, weil es da um Frauenrechte nicht all zu gut bestellt ist (neben anderen Dingen) stattdessen werden die in Ruhe gelassen mit diesem Scheisse, der ihnen selbst ja auch nicht gut tut und hier wird alles bis zum Exzess getrieben.

        • ja aber das ist evolutionär verständlich weil bla, weil wenn jetzt ein mann sagen würde „Ok ich erlaube meiner tochter einen freund zu haben, dann würde ja jeder meine familie verachten deswegen geht das nicht.“ und Christian so „Das muss man verstehen, aus evolutionärer Sicht ist es verständlich, dass man kein Outgrouping für sich will“ und dann geht es alles so weiter.

  26. Kommentar aus Israel zu Köln:

    „…. nobody is going to tell me that opposing the mass migration of a population known to hold anti-Semitic hostility in percentiles ranging from the mid-70s to the mid-90s is racist toward those people.“

    elderofziyon.blogspot.co.il/2016/01/gang-raped-in-cologne-mike-lumish.html

    „There is no question but that right-leaning parties throughout Europe are going to benefit politically from the criminal-like negligence of the various mainstream European leaders, such as Angela Merkel. The sad thing is that most Europeans objecting to the opening of the immigrant floodgates are not racist, nor particularly right-wing. European political figures, who are invested in the policy, will encourage people to think upon those who object as „racists“ if not „neo-Nazis.“

    In this way Europe is undermining its liberal, democratic nature going forward.

    This is true for two reasons. The first is that the immigrants do not share those liberal, democratic values and seem generally unwilling to assimilate. …. The second reason is that it becomes much harder to uphold humanitarian values when faced with people who emphatically do not share such values. …“

    Diese Israelis haben natürlich schon lange einschlägige Erfahrungen damit, von den westlichen progressiven Linken als „Nazis“ verleumdet zu werden….

    • Auch natürlich vom Spiegel begeistert begrüsst:

      „Die Kampagne fordert unter anderem mehr Beratungsstellen für Frauen und bessere Sensibilisierung von Polizei, Justiz und Medien für das Thema sexuelle Gewalt.“

      „Zu den 300 Erstunterzeichnern des Appells gehörten auch Manuela Schwesig (SPD), Grünen-Politikerin Claudia Roth oder Linken-Chefin Katja Kipping. Auch die Netzaktivistin Kübra Gümüsay, Autorin Laurie Penny und Musikerin Inga Humpe sind dabei.“

      „Liebe Leserinnen und Leser,
      im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf SPIEGEL ONLINE finden Sie unter diesem Text kein Forum. Leider erreichen uns zu diesem Thema so viele unangemessene, beleidigende oder justiziable Forumsbeiträge, dass eine gewissenhafte Moderation nach den Regeln unserer Netiquette kaum mehr möglich ist. Deshalb gibt es nur unter ausgewählten Artikeln zu diesem Thema ein Forum. Wir bitten um Verständnis.“

      Der Oberunsympath vom Spiegel, der Chef höchstdaselbst, von heute:

      „Die vergangene Woche hat uns mehr über die Deutschen gelehrt als über die Migranten. Es gibt einen neuen Rassismus des guten Gewissens. Die Opfer von Köln sind längst Nebendarsteller.“

      Rassismus nach Köln: Lust der Angst

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/koeln-wenn-sexismus-und-rassismus-sich-treffen-kolumne-a-1071403.html

      „Kultureller Hochmut gegenüber dem Islam verbindet sich mit der Abwehr des eigenen Sexismus. Das ist eine brisante Mischung. Überraschend ist, wie anfällig die Deutschen sind. Die Frauen von Köln sind dabei längst Nebendarsteller. Schlimmer: Sie werden zum zweiten Mal missbraucht.“

      „Denn die wahre Lehre von „Köln“ hat viel weniger mit grapschenden und stehlenden Ausländern zu tun als mit den Deutschen selbst: Sie können sich ihrer selbst nicht so sicher sein wie sie bisher geglaubt haben. Bis weit in die Kreise hinein, die sich selbst für liberal halten, hat sich ein Rassismus mit gutem Gewissen verbreitet. Es sind nicht die notgeilen Muslime, die wir fürchten müssen. Sondern uns selbst.“

      „“Köln“ erlangt solche Wucht, weil sich hier Rassismus und Sexismus treffen. Das Münchner Magazin „Focus“ hat das ungewollt illustriert: Das Titelbild vom vergangenen Wochenende zeigt eine nackte blonde Frau. Sie ist von den Abdrücken schwarzer Hände gezeichnet. In diesem Bild wird der Körper der blonden Frau zwar gegen die schwarze Bedrohung verteidigt – bleibt aber für den weißen Mann verfügbar. Die Opfer von Köln werden hier zum zweiten Mal missbraucht.“

      „So sieht es aus, wenn Sexismus und Rassismus sich treffen.“

      Nein, Herr Augstein! Sehen Sie in den Spiegel, dann wissen sie, wie es aussieht, wenn Feminismus, Rassismus *und* der Antisemitismus sich zur heiligen Trinität der progressiven Linken zusammentun.

      • Es sind nicht die notgeilen Muslime, die wir fürchten müssen. Sondern uns selbst.

        Warum? Begründungen sucht man vergeblich.

        Nur weil da jenseits der bekannten Fakten etwas zusammengesponnen und behauptet wird erschließt sich daraus noch keine Schlussfolgerung.

        Selbst unter der Annahme, dass Grünen-„Experte“ Michael Gwosdz mit seiner Behauptung Recht hätte und alle Männer potentielle Vergewaltiger wären, erschließt sich kein Zusammenhang zu den mutmaßlichen Tätern der „Taharrush gamea“ an Silvester. Ein Phänomen, das in der westlichen Kultur bisher praktisch unbekannt war.

        Die damit verbundene Behauptung, dass nur aufgrund latenten Rassismus den Opfern sexualisierter Übergriffe plötzlich geglaubt werden würde ist hingegen absurd. Viel mehr beweisen die Ereignisse, dass den Opfern entgegen bisheriger Behauptungen geglaubt wird. Zumindest dann, wenn die Übergriffe keine objektiven Bagatellen darstellen und sich durch Prinzessinallüren äußern.

        • „zusammengesponnen und behauptet“

          So geht Journalismus heute offenbar (wieder). So vor 100 Jahren hatte das die letzte „Blütezeit“. Wer denkt denn heute noch rational oder schert sich gar um sowas wie „Werte“, die „eigenen“ gar noch?

          „kein Zusammenhang zu den mutmaßlichen Tätern der “Taharrush gamea” an Silvester.“

          Du brauchst keinen logischen Zusammenhang, wenn du einen ganz neuen Zusammenhang herstellen, bzw in Beton giessen, willst. Darum geht es Augstein. Die Realität ist offenbar das, was er und seine Zeitschrift als solche erkannt hat – und die bietet er jetzt feil.

          „Die damit verbundene Behauptung, dass nur aufgrund latenten Rassismus den Opfern sexualisierter Übergriffe plötzlich geglaubt werden würde ist hingegen absurd.“

          Oh, wie überaus gerne sie das behaupten würden! Oder gleich die Opfer als rassistisch motivierte Falschbeschuldigerinnen darstellen. „Dummerweise“ haben sie sich selbst den Weg dazu versperrt und sie wagen den ganz offenkundigen logischen Bruch (noch?) nicht.

          Peinlich genug ist es, dass die Verharmlosungen (Reker, Polizeipräsi) in Tateinheit mit den Verbrechen zu Sylvester tatsächlich die Definition der feministischen „rape culture“ teilweise erfüllen würden — nur müssten sie ihre eigene politische Seite angreifen. Also schweigen sie lieber, die Heuchler. Und frönen ihrem anti-weissen Rassismus, noch schlimmer.

  27. Systematische sexuelle Übergriffe schon vor einem halben Jahr in Schweden, dort bis jetzt offenbar unter den Teppich gekehrt:

    „The Cologne sex assault on New Year’s Eve, where groups of Arab and North African men groped more than a hundred German women, has shocked Europe this last week. But a very similar incident, with a large number of perpetrators and victims, took place in the Swedish capital last summer. That incident however was silenced by large Swedish newspapers and media companies, despite repeated attempts from police officers to contact journalists. This is how leading Swedish newspaper Dagens Nyheter tried to cover up a politically inconvenient sex assault story………“

    „On Saturday August 15th, the nationally acclaimed and outspoken feminist artist Zara Larsson headlined the youth festival ‘We Are Sthlm” with a crowded concert in Kungsträdgården in central Stockholm. Thousands of young people were in attendance to take part in the event during the last summer nights of the year.
    But for an unknown number of young girls the festival soon became a nightmare. Hordes of young men pressed against young girls, fondled and tried to cop a feel over and under skirts, pants and shirts. There were severe sexual assaults happening right in front of the stage, where artists such as Larsson and rapper OIAM performed.“

    http://nyheteridag.se/exposing-major-pc-cover-up-in-sweden-leading-daily-dagens-nyheter-refused-to-write-about-cologne-like-sex-crimes-in-central-stockholm/

      • Dank links-progressiver Protektion, insbesondere auch der Feministinnen! Insofern wäre das voll zutreffend:

        “Kopenhagen kommt ja nicht von irgendwoher, sondern aus der Gesellschaft heraus”

        Aus einem ganz gewissen Teil der Gesellschaft, insbesondere von den Grünen und den Sozialisten und den Kirchen natürlich auch.

      • Da kann kein Zweifel drüber bestehen, wenn man sich mal mit Schweden ein wenig beschäftigt hat….

        Gatestone hat heute:

        Germany Just Can’t Get It Right

        „How can you explain why Germany, which in the 20th century had such a gigantic anti-Semitism problem, would import so many people from those areas of the world which now have the same gigantic anti-Semitism problem?“

        Alte Wahlverwandtschaften?

        „The police water cannons were not in evidence on New Year’s Eve to break up the migrant gangs committing violent crimes against women. Instead they were used to break up a lawful demonstration of people opposed to such violent attacks on women.“

        Ok, dann hätte man auch alle Unbeteiligten weggespült…

        http://www.gatestoneinstitute.org/7201/germany-migrant-policy

        „The late Robert Conquest once laid out a set of three political rules, the last of which read, „The simplest way to explain the behavior of any bureaucratic organization is to assume that it is controlled by a cabal of its enemies.“ This rule comes in handy when trying to understand the otherwise clearly insane and suicidal policies of Chancellor Merkel’s government in Germany. These policies only make sense if the German government has in fact been taken over by a cabal of people intent not on holding Germany together but on pulling it entirely apart. Consider the evidence.

        There can be few other explanations for why Chancellor Merkel’s government last year let in more than one million people (about 1.5% of the current German population) without having any idea of who they were, where they came from or what they think. ….“

        • Ist gar der IS menschlicher als die SPD? 😀

          Wohl kaum. Aber offensichtlich näher am Menschen dran. Näher an unterdrückten und verleugneten Wünschen und Bedürfnissen. Und sei es nur als Sub­s­ti­tut.

        • Was sollen denn solche blödsinnigen Vergleiche? Die Greueltaten der IS willst du da nicht wirklich als vergleichbar betrachten?

          Was sollen denn solche blödsinnigen Vergleiche? Die Frage stell dir mal besser selbst.

          Wenn die Terrororganisation IS prozentual mehr Zulauf durch Frauen hat als die SPD muss es doch irgendwas geben, dass attraktiv wirkt. Das Beispielt gilt jetzt zwar nicht für Deutschland, jedoch für Frankreich mit dem gleichen Wertesystem. Ausgerechnet Frankreich, dem Mutterland der freien westlichen Gesellschaft.

          Weltweit haben eine signifikante Zahl Menschen Probleme mit Alkoholmissbrauch. Niemand kann dem objektiv etwas Gutes abgewinnen. Hält aber die Betroffenen nicht davon ab Alkohol als Subtitut für etwas, das in ihrem Leben fehlt zu missbrauchen.

          Folglich halte ich es für denkbar, dass die verübten Gräueltaten als das geringere Übel im Vergleich zu den bisherigen Zuständen betrachtet werden.

          Dein implizites Denkverbot ist für mich daher nur ein weiteres Beispiel dafür, dass nicht sein kann was nicht sein darf.

          Da bestehe ich aber auf einer Armlänge Abstand, mindestens!

          Ich bevorzuge eine dicke Mauer als Abstandsmarkierung. Besser noch eine Mittelmeerlänge Abstand.

    • sorry, hier passt es viel besser, nochmal:

      See Stunning Photos of Ordos, China’s Creepy Modern Ghost Town

      “The images, taken by Shanghai-based photographer Raphael Olivier and shared at Creative Boom, depict a strange modern ghost town, a would-be utopia rapidly constructed for a population of one million that failed to materialize.

      The city, in the Inner Mongolia region, takes its name from ordo, the Mongolian word for crowd and the root for the English word “horde.” But while the city was constructed under the old “if you build it, they will come” motto, the teeming masses have never made their way to Ordos.”

      https://news.artnet.com/art-world/stunning-photos-ordos-china-400154

  28. „There was something inevitable about Milo Moire’s naked protest in response to the New Year’s Eve sex attacks in Cologne — in the name of, natch, feminism. Moire stood in the square outside Cologne’s Cathedral, utterly clothesless except for a pair of red trainers. She held a placard that said ‘Respect us! We are not fair game even when we are naked!’ Moire is of course just another attention-craving narcissist, although in her defence it should be said that she does have an impressive pair of (fake?) breasts.

    According to her Wikipedia entry, Moire places ‘herself at the interface of art and pornography’. ….

    …. And you can’t help wondering if such an act only serves to tell refugees that yes, our women are butt naked and fair game. Don’t worry about the sign. Come on over!“

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/01/is-this-naked-feminist-porn-artist-really-the-best-advert-for-western-values/

    • Zur Frage „Repräsentiert Milo Moire mit diesem Auftritt westliche Werte?“ von mir ein klares Ja. Mehrere sogar:

      Individualismus als Ideal: Sie steht alleine da

      Selbstverwirklichung: Sie tut es nicht, um nicht hungern zu müssen, sondern als Ausdruck ihrer selbst. Könnte genausogut was ganz anderes machen.

      Hedonismus und Dekadenz: „interface of art and pornography“ bedient es perfekt

      Kapitalismus: Sie verdient Geld mit ihrer Performance

      Rational/Wissenschaftlich: Sie weiss genau was Sie tut, als diplomierte Psychologin mit den Schwerpunkten Kognition, Wahrnehmung und Neuropsychologie

      Arroganz: Sie scheisst ganz bewusst auf die universalistische Definitionen von Respekt. Normalerweise ist Respekt etwas, was im Gefolge von Macht daherkommt. Respekt ist hinterfragbar und wird auch permanent hinterfragt. Respekt ist also darauf angewiesen, jederzeit seinen Schulterschluss mit Macht demonstrieren zu können. Respekt bekommt man nie geschenkt.

      Wenn sie in der Form (nackt, also ungeschützt) also Respekt einfordert, dann signalisiert sie damit, Macht in der Hinterhand zu haben. Das kann gutgehen, wenn sie denn welche hat. Oder der gegenüber denkt, dass sie welche hat.

      Und kann schiefgehen, wenn der Gegenüber zur Überzeugung gelangt, dass sie nur blufft…

      http://images.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&source=imgres&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjFm8TWyKLKAhVCFywKHQc9BHsQ5hMIBTAA&url=http%3A%2F%2Fimages.fotocommunity.de%2Fbilder%2Fhaustiere%2Fkatzen%2Fkann-karate-4278f061-f84b-4cef-8edb-c49df8fbbbf0.jpg&usg=AFQjCNFtJ7Ejjog_e5cpatTZRQqq60L3Mg

      OK, ich gebs ja zu; Viel interessanter als mein Geschwafel ist ja die Frage: Sind die Titten denn nun biologisch-dynamisch oder steckt da ordentlich Silikon drin? (Ich denke letzteres)

      😉

      • Viel interessanter als mein Geschwafel ist ja die Frage:

        Warum ist das Schild auf Deutsch?

        Ich habe so meine Zweifel, dass die mutmaßlichen Täter verstehen was da steht.

        • „Warum ist das Schild auf Deutsch?“

          Weil es ja ein allgemeines, deutsches Problem ist, das mit der Übergriffigkeit. Behaupten jedenfalls die Feministinnen, die was zu melden haben, #ausnahmslos.

          Irgendwie an „Arber“ zu denken wäre ja „rassistisch“.

    • „Viel interessanter als mein Geschwafel ist ja die Frage“

      Sie wird als Narzisstin bezeichnet. Das muss sie sein, wenn sie sich so zur Schau stellt, an einem Verbrechensort.
      Oder nimmst du die „aufklärerische Pose“ ab? Ist das nicht Ausbeutung des Leids anderer? Und dann eventuell noch mit Silikon, spielt aber eh keine Rolle.

      Hey, und ich bin wirklich kein Feind von Kapitalismus oder Individualismus. Aber musste dieser geschmacklose Auftritt sein? War es das denn mit der Modenschau?

      Sie redet nur für sich und ihre Rolle.

      Aber wunderbar, soll doch jeder das machen, was ihm gefällt. Muss sich dann aber was anhören können, was ihr gar nicht gefällt.

      Und wo sind eigentlich die moslemischen Frauen, die sollten doch als allererstes aufbegehren. Warum sieht man nur priviligierte weisse Frauen? Die noch rassistisch zu den weissen Männern werden? Oder eine zynische Selbstdarstellung in Szene setzen?

      • Narzisstin? Keine Ahnung (Eher nicht, ich tippe mal auf weibliche Exhibitionistin – also mit Lustgewinn als Bonus).

        Aufklärerische Pose? Nein.

        Das was sie macht, ist ihr Geschäftsmodell, davon lebt sie. Das ist keine Bürokauffrau aus Köln-Mühlheim die aus spontaner Empörung ein Zeichen setzt.

        Und insofern „beutet“ sie sicher die Aufmerksamkeit aufgrund anderer Ereignisse aus. So wie sie ja auch mit Trieben und Instinkten anderer Menschen spielt. Ihr Geschäftsmodell halt.

        „Warum sieht man nur priviligierte weisse Frauen?“

        Die haben halt die komfortabelste Ausgangslage für sowas. Für andere kann sowas ungemütlich werden.

  29. „New York City Puts Lives at Risk With Muslim Group Legal Settlement“

    http://www.algemeiner.com/2016/01/11/new-york-city-puts-lives-at-risk-with-muslim-group-legal-settlement/

    „the New York Police Department (NYPD) will settle a lawsuit filed by Muslim activist groups is unsettling and confounding. ….

    The original suit, brought by several Islamist activist organizations, including the Muslim Students Association and the Muslim Foundation, accused the NYPD of violating their civil rights through a program that included surveillance and intelligence gathering of the Muslim community in New Jersey.

    It was tossed by US District Judge William J. Martini in February 2014. Then, the Third US Circuit Court of Appeals reinstated the lawsuit last October.

    …. Mayor Bill De Blasio and Police Commissioner William Bratton have acquiesced to demands that the police treat this select community with kid gloves. …..was made based on political correctness rather than well-established law enforcement practices. ….most disheartening. … backbone.“

    Appeasement All Around and abound, AAA+

  30. Eine sehr eindringlicher Erlebnisbericht vom Tahir Platz zur Revolution in Ägypten 2011. Die Täter wollten das Opfer, eine Reporterin, geradezu zerreissen. „60 minutes“ von 2012.

  31. SpOn benennt mit journalistischer sprachlicher Präzision die Schwäche der jetzt diskutierten Änderungen des sexualstrafrechts:

    http://m.spiegel.de/panorama/justiz/a-1071445.html

    „Welche Lücken bleiben nach der möglichen Reform?

    Auch nach dem neuen Gesetzentwurf muss die Frau vor Gericht rational begründen, warum sie sich nicht gewehrt hat.“

    Man muss sich zwar auch nach heutigem Recht nicht wehren, damit etwas als Vergewaltigung qualifiziert wird. Nur muss man es eben äußern. Irgendwie. Und irgendwie muss dieser entgegenstehende Wille gebrochen werden oder man ist schutzlos. Richter sind auch nicht lebensfremd und prüfen sehr genau die Beweise. Das ist eines der höchsten rechtsprinzipien (freie Beweiswürdigung). Dieses soll Richtern genommen werden. Indem die richterliche Prüfung gar nicht mehr erfolgen muss. Es reicht eben die irrationale Begründung des Opfers.

    Das wird noch lustig an deutschen Gerichten. Und es wird sich etwas verändern in der Gesellschaft. Freie rechtfertigungsfreie Sexualität war mal. Das Bild der selbstbestimmten Frau, war mal. Frau ist Kind, völlig irrational eben. Bald übernehmen wieder Männer wieder das Kommando und verwalten Sexualität wie vor 200 Jahren. Frauen sind einfach nicht zu einem erwachsenen umgang dazu in der lage. Das ist unser frauenbild, frauen konnen nicht rational sexualitat leben, das können nämlich nur Männer. Unsere Sexualmoral wird sich den der Mullahs annähern. So funktioniert der Import dieser patriarchalen Strukturen aus dem arabischen Raum. Durch die Hintertür durch unsere eigene Anpassung. Weil wir es eben so wollen.

    Ich glaube es ist Zeit hollebeque zu lesen…

    • „Vieles von dem, was Frauen aus der Silvesternacht in Köln geschildert haben, wäre bisher nicht zu erfassen“, sagt die Berliner Strafrechtlerin Tatjana Hörnle.

      Da lügt sie. Das fällt derzeit unter das Antragsdelikt Beleidigung.

      Aus dem Referentenentwurf der dem Artikel zugrunde liegt:

      2. aufgrund der überraschenden Begehung der Tat zum Widerstand unfähig ist
      oder
      3. im Fall ihres Widerstandes ein empfindliches Übel befürchtet,

      Nr. 2) Hilft auch nicht gegen Grabscher. Strafbare sexuelle Handlungen müssen im Hinblick auf das geschützte Rechtsgut von erheblicher Bedeutung sein.

      Selbst unter der Annahme einer überraschenden Situation ist diese nur solange gegeben bis der Überraschungsmoment vergangen ist. Spätestens dann kann dieses Merkmal nicht mehr greifen. Daher bleibt nur die Frage ob es in diesem kurzen Moment bereits zu erheblichen Handlungen kam.

      Nr. 3) Greift nur dann, wenn die Befürchtung deutlich erkennbar gemacht wurde. Ansonsten gilt §16 StGB Abs. 1:

      (1) Wer bei Begehung der Tat einen Umstand nicht kennt, der zum gesetzlichen Tatbestand gehört, handelt nicht vorsätzlich. Die Strafbarkeit wegen fahrlässiger Begehung bleibt unberührt.

      Fahrlässigen Missbrauch gibt es nicht.

      Auch nach dem neuen Gesetzentwurf muss die Frau vor Gericht rational begründen, warum sie sich nicht gewehrt hat.

      Diese Lücke wird sich nur mit einem pauschalen stechenden Generalverdacht beseitigen lassen.

  32. Das Wort „Gutmensch“ ist offensichtlich zum Unwort des Jahres 2015 gewählt worden.

    Nach 2014 mit „Lügenpresse“ wundert mich das irgendwie nicht.

    • „Das Wort “Gutmensch” ist offensichtlich zum Unwort des Jahres 2015 gewählt worden.“

      Eine gute Wahl! 🙂
      Schade nur, dass es so lange gedauert hat, dass der bescheuerte rechte Kampfbegriff „Gutmensch“ endlich den ersten Platz erhält. (Im Jahre 2011 war er übrigens schonmal dabei gewesen, hatte damals aber nur den zweiten Platz erhalten.)

      • @leszek

        Das Problem ist, dass es für den Begriff einen Anwendungsbereich gibt. Er beschreibt Leute, die meinen Gutes zu tun, es dabei aber übertreiben, so das sie intolerant und ungerecht werden.

        Solange man dafür keinen besseren Begriff findet wird es sich eben halten.

        • ganz genau. Gebt einen anderen Begriff (wie z.B. im englischen Sprachraum jetzt SJW) frei für das was damit benannt wird, und ihr müsste euch nicht mehr über diesen „historisch verbrannten“ Begriff ärgern.
          Darum geht es aber ohnehin nicht. Die Linke will halt nicht, dass es überhaupt einen Begriff für die weitverbreitete Naivität und Verlogenheit in ihrem Milieu gibt. Das sieht man schon daran, dass alle möglichen Versuche, Begriffe zu etablieren, wie „PC“, „Manipulation“, „Propaganda“ oder selbst Rassismus-Distanzierungen („Ich bin kein Rassist,“…) durch die linksliberale Meinungselite als stereotyp „rechts“ markiert, als Kampfrhetorik diskreditiert und moralisch aufgeladen werden. Die Diskursmacht wird genutzt, um jegliche sich gegen jegliche Angriffe auf diese Weltanschauung zu immunisieren und Kritiker zu beschämen.

          Noch funktioniert das sehr gut. Der „Rechts“-ruck ist aber in vollem Gange, auch gerade deshalb, weil immer mehr Menschen, die sich selbst dem liberalen Spektrum zuordnen, für kleine Abweichungen abgestraft werden und plötzlich selbst diese Stigmatisierung erleben dürfen.
          Ich durfte mir letztens anhören, meine gewählte Formulierung „was nicht sein darf, kann nicht sein“, sei „schwerbelastet“.

        • @ Christian

          „Das Problem ist, dass es für den Begriff einen Anwendungsbereich gibt. Er beschreibt Leute, die meinen Gutes zu tun, es dabei aber übertreiben, so das sie intolerant und ungerecht werden.“

          Das ist wohl etwas stark vereinfacht dargestellt.
          „Gutmensch“ ist heutzutage der zentrale Kampfbegriff der politischen Rechten quer durch das polititisch rechte Lager (konservativ, rechtskonservativ, neu-rechts, rechtsliberal, rechtsradikal) und sein Anwendungsbereich erstreckt sich im Allgemeinen auf alles Mögliche, was diesem Lager aus irgendwelchen Gründen nicht gefällt.

          Zudem gibt es keine eindeutig und allgemein anerkannte Definition des Begriffs, die Bedeutung der Zuschreibung „Gutmensch“ kann je nach Sprecher variieren, er kann unter Anderem die Unterstellung von Naivität (im Sinne von „gut gemeint, aber schlecht gemacht“) beinhalten aber auch den der Heuchelei, Verschlagenheit und Scheinheiligkeit oder den des Fanatismus und Radikalismus. Die Bedeutung kann also beträchtlich variieren.

          Übereinstimmend ist nur die mit dem Begriff stets einhergehende argumentfreie irrationale-Über-Ich-Funktion: „So darfst du doch nicht denken, sonst bist du ein Gutmensch.“

          „Solange man dafür keinen besseren Begriff findet wird es sich eben halten.“

          Ich habe den Eindruck, dass zunehmend mehr Menschen von diesem argumentfreien rechten Kampfbegriff genervt sind.

        • „Die Bedeutung kann also beträchtlich variieren.“

          Ich meine der Begriff „Gutmensch“ implizierte ursprünglich, dass es ohnehin nichts Gutes gäbe oder überhaupt geben könnte.

          Wenn er nur Heuchelei meinen würde, bei Leuten, die das Gute nur vorschieben, wäre das schon anders. Natürlich kann man jetzt den Begriff so verstehen und erweitern, wenn man will, aber das halte ich nicht für klug und habe meine Abneigung gegen den Begriff.

          Die „Gutmenschen“ kann man auch viel besser als Heuchler oder bigott bezeichen. Das ist zwar recht konservativ, aber man geht dem Fettnapf des moralischen Relativismus aus dem Weg, nichts könnte an sich „gut“ sein.

    • Diese “Unwort des Jahres“ Nummer ist mittlerweile linke Tabuisierungspropaganda.

      Unser grundsätzliches Problem: Linksdekadente Herrschafts-PC, in der sich auch Rassismus etc. wiederfindet. Hier sitzt es und hier versteckt es sich.

    • … das was früher ultrarechts war, ist heutzutage dort im sog. “Progressiven“.

      Stalin und Hitler sind wie zwei konkurrierende Zigarettenmarken der Gegner der Nichtraucher ist, die Demokratie.

      • @ petpanther

        „… Kulturmarxismus ist der Klammerbegriff dafür.“

        Nein, „Kulturmarxismus“ ist ein rechter Kampfbegriff, der für eine widerwärtige und irrationale rechte Verschwörungstheorie steht, die u.a. an die antisemitische Verschwörungstheorie von der jüdisch-marxistischen Weltverschwörung anknüpft.
        Der Kampf gegen die antisemitische und homophobe rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie sollte jedem demokratisch, freiheitlich und humanistisch gesinnten Menschen ein Anliegen sein.

      • Quatsch.

        Und Antisemitismus ist ebenfalls massiv dort verortet. Alles mit der “progressiven“ Anti-Masche“ verdeckt, die in eigenartig eigentümlicher Weise mit dem Islam als “schutzbedürftig“ fraternisiert.

        Das ist auch der Grund warum es vielen Juden es hier langsam zu gefährlich wird.

        • @ petpanther

          „Quatsch.“

          Kein Quatsch:

          https://www.splcenter.org/fighting-hate/intelligence-report/2002/ally-christian-right-heavyweight-paul-weyrich-addresses-holocaust-denial-conference

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_B._MacDonald

          Besonders widerwärtig ist auch das hier:

          http://www.amazon.com/Work-All-Ages-Ongoing-Biblical/dp/0984631208/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1452602132&sr=8-1&keywords=the+work+of+all+ages

          „Und Antisemitismus ist ebenfalls massiv dort verortet.“

          Gibt´s für die Behauptung auch Belege?
          Nein, keine Belege? Wenig verwunderlich, dass es mal wieder keine Belege für deine Behauptung gibt, denn bei der Kritischen Theorie ist die Analyse, Kritik und Bekämpfung von Antisemitismus ein zentrales Thema.

          „Alles mit der “progressiven“ Anti-Masche“ verdeckt, die in eigenartig eigentümlicher Weise mit dem Islam als “schutzbedürftig“ fraternisiert.“

          Gibt´s dafür auch Belege?
          Mir ist kein einziger Text von einem Anhänger der Kritischen Theorie bekannt, in dem orthodoxer Islam (oder gar Islamismus) in Schutz genommen würden.
          Es gibt aber durchaus Schriften von Anhängern der Kritischen Theorie in denen orthodoxer Islam und/oder Islamismus aus aufklärerisch-menschenrechtlicher Perspektive kritisiert werden:

          http://www.amazon.de/Islam-Islamismus-muslimische-Gegengesellschaft-Bestandsaufnahme/dp/300024512X/ref=sr_1_6?s=books&ie=UTF8&qid=1452602917&sr=1-6&keywords=hartmut+krauss

          http://www.amazon.de/Gabriels-Einfl%C3%BCsterungen-historisch-kritische-Bestandsaufnahme-Religionsgeschichte/dp/3894846011/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1452602952&sr=1-1&keywords=gopal

          http://www.amazon.de/Feindaufkl%C3%A4rung-Reeducation-Kritische-Postnazismus-Islamismus/dp/3924627932/ref=sr_1_sc_1?s=books&ie=UTF8&qid=1452602982&sr=1-1-spell&keywords=kritische+theoie+islamismus

        • @Leszek
          “Und Antisemitismus ist ebenfalls massiv dort verortet.”
          — „Gibt´s für die Behauptung auch Belege?
          Nein, keine Belege?“

          Praktisch die ganze Linke ist antisemitisch, unter dem Schleier „Israelkritik“ und Liebe zum Islam.

          Nimm dein Idol Chomsky, nur zum Beispiel:

          http://www.discoverthenetworks.org/individualProfile.asp?indid=1232

          Dagegen ist die antisemitische Interpretation vom „Kulturmarxismus“ ein unbedeutender Klacks.

          Darauf so rumzureiten und dabei den mittlerweile ungleich verbreiteteren Antisemitismus der Linken zu decken @Leszek stellt vermutlich jene „Anschlussfähigkeit“ des linken Maskulismus her, die so wichtig ist, oder?

        • @ Alex

          „Praktisch die ganze Linke ist antisemitisch, unter dem Schleier “Israelkritik” und Liebe zum Islam.“

          Aber nur in deiner zu Schwarz-Weiß-Denken und Verabsolutierungen neigenden privaten Wahrnehmung bzw. in deiner liberalen antilinken Propaganda.
          Faktisch hast du keine Ahnung von den verschiedenen Strömungen und Positionen innerhalb der Linken.
          Die meisten deiner antilinken „Kritiken“ sind falsch, mal teilweise falsch, mal vollständig falsch, es wäre allerdings viel Arbeit wollte man alle falschen Behauptungen in deinen Beiträgen diesbezüglich regelmäßig korrigieren.

          „Nimm dein Idol Chomsky, nur zum Beispiel:“

          Noam Chomsky, dessen Werk ich größtenteils schätze, äußert sich bei seinen Kritiken an der israelischen Politik manchmal zu undifferenziert. Hintergrund ist, dass er dazu neigt die analytische Perspektive, die seinen zu großen Teilen zutreffenden Kritiken an der Außenpolitik der USA zugrundeliegt, auch bei der Analyse der Politik Israels anzuwenden, was aber der Komplexität des Nahostkonflikts nicht angemessen ist.
          Chomsky hat außerdem keine Sympathien für orthodoxen Islam oder Islamismus und ist übrigens selbst jüdischer Herkunft.

          Des Weiteren: Eine von dem US-amerikanischen rechtskonservativen antilinken Ideologen David Horowitz eingerichtete Seite ist nicht gerade eine seriöse Quelle, der man ohne Gegenrecherche alles glauben sollte, was da steht. Horowitz sind schon zahlreiche Fehler nachgewiesen worden:

          https://en.wikipedia.org/wiki/David_Horowitz#Controversy_and_criticism

          „Dagegen ist die antisemitische Interpretation vom “Kulturmarxismus” ein unbedeutender Klacks.“

          Nicht wenn versucht wird diesen Müll in eine soziale Bewegung einzuschleusen, der man selbst angehört.

          „Darauf so rumzureiten und dabei den mittlerweile ungleich verbreiteteren Antisemitismus der Linken zu decken @Leszek stellt vermutlich jene “Anschlussfähigkeit” des linken Maskulismus her, die so wichtig ist, oder?“

          Unterstellungen ersetzen keine Argumente.
          Und selbstverständlich bin ich der Ansicht, dass es Aufgabe seriöser Männerrechtler, Feminismuskritiker und Gender-Kritiker ist Versuche der Einschleusung antisemitischer Ideologien (oder anderer menschenfeindlicher und irrationaler Ideologien) zurückzuweisen und solche Ideologien zu kritisieren.

        • „Noam Chomsky, dessen Werk ich größtenteils schätze, äußert sich bei seinen Kritiken an der israelischen Politik manchmal zu undifferenziert.“

          Chomsky hat Holocautleugner verteidigt und macht keinen Hehl daraus, dass er Israel abgrundtief hasst. Wie so viele Gallionsfiguren der Linken der letzten Jahrzehnte.

          „ist übrigens selbst jüdischer Herkunft.“

          Das ist übrigens typisch und wird damit am besten erklärt, dass Antisemiten eben „koscheren Antisemitismus“ wünschen (Broder).

          „Horowitz sind schon zahlreiche Fehler nachgewiesen worden“

          Die Dinge über Chomsky habe ich aus den verschiedensten Quellen über viele Jahre auch so, teilweise detaillierter, gelesen. Das passt also. Auch ein Horowitz und seine Leute sind natürlich nicht perfekt, da könnte ich auch was zusammensuchen. Im übrigen mag der sich als konservativ sehen, was dem Koordinatensystem der USA zu verdanken ist, für mich ist es ein Linker. Die Demokraten (die Partei) sind für mich dagegen viel weniger links.

          „Nicht wenn versucht wird diesen Müll in eine soziale Bewegung einzuschleusen, der man selbst angehört.“

          Du wirst dich damit abfinden müssen, dass diese neue Linke eben auch etwas Marxistisches an sich hat, auch wenn sich die Bedeutung stark geändert hat.

          Leider habe ich die Sache noch nicht weiter erforscht, die story des Begriffs, inwiefern jetzt von Lind geprägt. Ist aber abgespeichert!

          „Aufgabe seriöser Männerrechtler, Feminismuskritiker und Gender-Kritiker ist Versuche der Einschleusung antisemitischer Ideologien (oder anderer menschenfeindlicher und irrationaler Ideologien) zurückzuweisen“

          Auf jeden Fall, nicht nur der Genannten. Das geht einfach jeden an.

        • „Chomsky hat Holocautleugner verteidigt und macht keinen Hehl daraus, dass er Israel abgrundtief hasst.“

          Er hat nicht Holocaustleugner verteidigt, sondern die freie Meinungsäußerung. Dass er das Leugnen des Holocaust abscheulich findet, hat er ausdrücklich gesagt.

          Im Prinzip hat er die von der US-Verfassung garantierte Form der Meinungsfreiheit verteidigt gegenüber der restriktiveren europäischen Form.

        • „Im Prinzip hat er die von der US-Verfassung garantierte Form der Meinungsfreiheit verteidigt gegenüber der restriktiveren europäischen Form.“

          Tja, wenn man das so sehen will…

          Seinerzeit habe ich mir das detailliert reingezogen und kann nur sagen, dass ich Chomsky nicht abnehme, es wäre ihm um das hehre Ideal der Meinungsfreiheit gegangen. Seine einschlägig bekannte Haltung zu Israel passt auch dazu, die man nur als Versuch der Delegimation dieses Landes auffassen kann. So geht er ja auch gegen die USA vor.
          Dafür verteidigte er jede Unmenschlichkeit bis zum Letzten, wie Kambodscha.
          Leute wie Chomsky sind mMn einfach nur völlig vom politischen Hass zerfressene Wahnsinnige.
          Er verkauft sich aber sehr geschickt und daher gilt er als „grosser Intellektueller“.

    • Wann spätestens erfahren wir, dass es mit der kulturellen Hegemonie des Feminismus vorbei ist? Wenn „Sexist“, „Masku“ oder „Schmerzensmänner“ zum Unwort des Jahres gewählt werden.

  33. „Sechs Gründe, warum 2016 ein rabenschwarzes Jahr wird“
    http://www.welt.de/wirtschaft/article150890376/Sechs-Gruende-warum-2016-ein-rabenschwarzes-Jahr-wird.html
    „China, Saudi-Arabien, die Flüchtlingskrise. Zwölf Tage ist das Jahr erst alt, doch schon jetzt scheint klar: 2016 wird zum Schreckensjahr für die globale Ökonomie – aus sechs Gründen“

    „An China hängt die Weltwirtschaft“
    http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/an-china-haengt-die-weltwirtschaft/
    „China hat den Punkt verpasst, an dem man die Schulden noch hätte unter Kontrolle bringen können. Aus der Misere herauswachsen dürfte auch nicht gehen. Erwartet wird:
    – eine Abwertung der Währung – bto: was bekanntlich den (tödlichen) Export von Deflation in die Welt bedeutet;
    – Banken-Rekapitaliserung mit Berichtigung der Forderungen;
    – möglicherweise hohe Inflation – bto: wobei mir unklar ist, wie diese ohne Vertrauensverlust in Geld funktionieren soll.
    Das Risiko eines „credit crunch“ ist demnach hoch. „The only uncertainty is timing and potential triggers of such instabilities.““

    • „Multi-decade reductions in Oil usage from shift to solar, batteries and nuclear will have geopolitical impacts on OPEC nations “
      http://nextbigfuture.com/2016/01/multi-decade-reductions-in-oil-usage.html
      „People have mainly been looking at the shift to electric cars over the next few decades in terms of an overall environmental impact. This would slow climate change by reducing emissions and air pollution. However, there is an interesting geopolitical impact.
      * current near term forecasts of oil prices see oil possibly going to $20 per barrel
      * OPEC has a relatively business as usual forecast where oil does not reach $95 per barrel until 2040
      * $50-60 per barrel oil might not return until 2017-2019
      * there is an overall global decrease in oil demand and reduced growth in oil demand with the reduced economic performance in China and the World
      * there are many predictions of a massive shift to electric cars, solar and batteries between 2020 and 2050. This could be translated into scenarios where the shift to electric transportation increases by 1 to 3% per year
      * A technology shift away from oil usage would reduce oil demand and reduce the revenue and prices for oil producing countries
      * there would still be oil usage and there is an offsetting effect where the overall world economy can double in size over 20-40 years
      * oil being mostly removed from transportation usage could further weaken the long term oil pricing outlook“

      • joa, sehr viele Länder die total auf Öl angewiesen sind, weil sie es anders nicht hinkriegen, haben ne Mordsgeburtenrate. Ich frage mich, was mit Nigeria passiert, wenn das Öl alles ist oder nicht mehr klappt.
        Es heisst immer, man könne/wolle keine Mauer/Zäune bauen, aber was ist denn die Alternative? Ich meine jetzt nicht nur die paar 5 Millionen die vielleicht dieses Jahr kommen, sondern mittelfristig?

        • „Es heisst immer, man könne/wolle keine Mauer/Zäune bauen, aber was ist denn die Alternative? Ich meine jetzt nicht nur die paar 5 Millionen die vielleicht dieses Jahr kommen, sondern mittelfristig?“

          Ein neuer Kolonialismus: Der Westen übernimmt zusamen mit China die Kontrolle über die „failed states“ oder Länder mit unkooperativen Regimen.

          Wird aber nicht passieren. Bleibt also nur noch eine hohe Mauer zur Symptombekämpfung.

      • „current near term forecasts of oil prices see oil possibly going to $20 per barrel“

        An solchen bärischen Kommentaren merkt man irgendwie, dass der Boden jetzt drin ist, bei so 40 $ (-30).
        Würde mich nicht wundern, wenn 2016 200$ sehen würde. Viel weniger als 20$.

        Also: Tanks!vollmachen!jetzt!

        „there are many predictions of a massive shift to electric cars, solar and batteries between 2020 and 2050.“

        Bestimmt nicht.

        • „An solchen bärischen Kommentaren merkt man irgendwie, dass der Boden jetzt drin ist, bei so 40 $ (-30).
          Würde mich nicht wundern, wenn 2016 200$ sehen würde. Viel weniger als 20$.“

          Ja, das ist die entscheidende Frage: Befinden wir uns am Boden eines Zyklus oder bleibt der Ölpreis dauerhaft unten? Für das erste würde die momentane wirtschaftliche Schwäche Chinas sprechen, für das zweite das „grüne Paradoxon“ (H.-W. Sinn): In Erwartung zukünftiger Klimaschutzmaßnahmen versuchen die ölproduzierenden Länder noch so viel wie möglich davon aus dem Boden zu holen, weil man später nichts mehr damit verdienen kann. Ergebnis: Ein dauerhaft niedriger Ölpreis mit entsprechend klimaschädlichem Mehrverbrauch.

        • Also, wenn die „Lehre“ vom Kontraindikator richtig ist, deutet alles darauf hin, dass wir unmittelbar an einem wichtigen Tiefpunkt stehen, alle Zeitungen überbieten sich mit Negativprognosen:

          http://www.welt.de/finanzen/article150917210/Zehn-Dollar-Oel-steuert-auf-historischen-Absturz-zu.html

          Subunterschrift:
          „Der Absturz des Ölpreises findet kein Ende. Nun prophezeit der erste Experte ein Niveau von zehn Dollar je Fass. Dreieinhalb Gründe sprechen dafür, dass es wirklich bald so kommt.“

          „Zu Wochenbeginn sind die Ölkontrakte für das Jahr 2020 unter die Marke von 50 Dollar gefallen.“

          Die „Prognose“ ist wohl die forward-Kurve:

          Absolute Traumpreise, jetzt, glaube ich.

          „(H.-W. Sinn): In Erwartung zukünftiger Klimaschutzmaßnahmen versuchen die ölproduzierenden Länder noch so viel wie möglich davon aus dem Boden zu holen, weil man später nichts mehr damit verdienen kann.“

          Echt? Das hat der Sinn gemeint und damit die „niedigen“ Preise erklärt… Ich würde mal reine Spekulation annehmen, die jetzt in eine gegenläufige, zu negative Reaktion umgeschlagen ist…. Sicherlich ist noch die Rivalität USA-Saudi-Arabien im Spiel, aber das Politische wird mMn gerne überschätzt.

    • „Was viele nicht wissen: jedes Einführen in den Körper des Opfers, egal welchen Körperteils oder Objekts (also auch z.B. des Fingers), ist – wenn dies mit Gewalt oder der Androhung einer solchen für Leib oder Leben geschieht – ausreichend, um wegen Vergewaltigung verurteilt zu werden. Mit anderen Worten, wenn es den Täter sexuell anturnt, seinem Opfer mit Gewalt oder unter Drohung mit Schlägen etc. den Finger in die Nase zu stecken, stellt auch dies nach deutscher Rechtslage eine Vergewaltigung dar, die mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden kann.“

      Dann sollte es ja kein prinzipielles Problem sein, die „Grabscher“ so abzuurteilen… und die Beteiligten, die die Flucht des Opfers verhindern.

  34. Bat Ye’or (Tochter des Nils)

    Europa und das kommende Kalifat

    Der Islam und die Radikalisierung der Demokratie

    http://www.hintergrund-verlag.de/texte-rezensionen-bat-yeor-europa-und-das-kommende-kalifat-der-islam-und-die-radikalisierung-der%20demokratie.html

    „Salafisten wollen den Zusammenbruch Europas“

    Frankreichs wohl bekanntester Soziologe Gilles Kepel analysiert in seinem Buch die „Terroristen der dritten Generation“. Was Frankreich falsch gemacht hat und was Deutschland daraus lernen kann.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article150853516/Salafisten-wollen-den-Zusammenbruch-Europas.html

    • „Der Islam und die Radikalisierung der Demokratie“

      #ausnahmslos das gleiche Ziel des Feminismus, der Linken und auch von Rechten:

      „Herstellung eines unkritisch-proislaischen Klimas in der westlichen Öffentlichkeit, den Medien, im Bildungssystem etc ….

      … Ausrottung von Islamkritik zu fordern, die im Stile einer groß angelegten globalen Demagogiekampagne mit „Islamophobie“ und „Rassismus“ gleichgesetzt wird.“

      „Der Bericht zielt darüber hinaus explizit ab auf die umfassende Gewinnung und Instrumentalisierung westlicher Regierungsinstitutionen, Medien, Parteien, Journalisten, „Islamwissenschaftler“ etc. als willfährige Bündnispartner im Kampf gegen „Islamophobie“ und setzt damit unverhohlen auf die ja durchaus sehr erfolgreiche Rekrutierung proislamischer Quislinge in Europa – ein Modell, das bereits von den nach Weltherrschaft strebenden Nazis erfolgreich praktiziert wurde.“

      Das Proislamische ist übrigens eine Erfindung der Nazis und Neonazis!

      Und genau das ist wohl der kleinste Nenner aller Islamophilie:

      „…. Hans-Peter Raddatz merkt hierzu an: „Die Formulierung ‚Feinde Allahs und des Glaubens‘ mag für sich allein gesehen noch nicht über die Menschenverachtung der Nazi-Doktrin hinausgehen, doch ist es nach Auskunft der Autorin die zweibändige Massierung der Androhung von Gewalt und Vernichtung, die keinen Vergleich mit den Praktiken des Dritten Reichs zu scheuen braucht. Die Aussage lässt insofern die Nazis hinter sich, als sie von einer ‚Kulturorganisation‘ kommt, die mit der Vernichtung Israels die Shoa vollenden will.““

      Ich meine übrigens Bat Yeor sei Christin, koptische.

  35. Immer diese israelhassende Feministin aus Schweden, wo man sich diese Person als Aussenministerin leistet:

    To Margot – A Message From Israel

    Schweden – Land mit den meisten Vergewaltigungen in der westlichen Welt, an 2. Stelle weltweit!

  36. Offtopic aber kurios:

    „In Indien ist Öl billiger als Wasser

    Der dramatische Rückgang der Preise für Öl, Kohle, Gas und Erz führt zu Kapriolen: In Indien, wo Millionen von Menschen kein Trinkwasser haben, ist ein Liter Rohöl inzwischen billiger als eine Flasche Wasser. Der Liter Öl kostet, theoretisch heruntergerechnet vom Weltmarktpreis für ein Barrel (159 Liter), derzeit 12,50 Rupien. Der Liter Mineralwasser in der Plastikflasche am Straßenstand kostet hingegen mindestens 15 Rupien.“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/in-indien-ist-oel-billiger-als-wasser-14010521.html

  37. „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Mehr als jede zweite Frau im Silicon Valley betroffen

    Verschiedene Diskriminierungen

    Wie die Autorinnen weiter auflisten, haben 84 Prozent der Befragten angegeben, ihnen sei schon einmal gesagt worden, dass ihr Auftreten zu aggressiv sei. Fast die Hälfte sei schon einmal aufgefordert worden, Aufgaben zu übernehmen, die männliche Kollegen nicht übernehmen müssten. Das zeige, wie schwierig es für Frauen ist, die richtige Balance zwischen zu zurückhaltend und zu harsch zu finden. Zwei Drittel hätten sich weiterhin aufgrund ihres Geschlecht bereits von wichtigen sozialen Events ausgeschlossen gefühlt. Ganze drei Viertel seien in Vorstellungsgesprächen nach ihrem Familienleben oder ihrem Familienstand befragt worden. Sogar 88 Prozent haben demnach angegeben, dass sie es erlebt hätten, dass Fragen an anwesende männliche Kollegen gerichtet wurden, auch wenn sie eigentlich an sie hätten gehen müssen.

    Wenn die Frauen sexuelle Belästigungen gemeldet hatten, waren 60 Prozent unzufrieden mit dem weiteren Fortgang der Ereignisse. 39 Prozent hätten die Belästigungen aus Angst um ihre Karriere gar nicht gemeldet. Zusätzlich zu den prozentualen Ergebnissen haben die Autorinnen auch anonyme Beiträge von Befragten online gestellt. Berichtet wird da unter anderem von einem Klienten, der angebotene Produkte nur kaufen wollte, wenn die Vertreterin des Herstellers sich auf seinen Schoß gesetzt hätte. Erzählt wird auch von einem Kollegen, der vor allem gegenüber Frauen Wutanfälle bekommen hat, was vom Chef aber abgetan worden sei. Angedeutet wird aber auch, dass sich die Situation in den vergangenen Jahren verbessert hat.“

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sexuelle-Belaestigung-am-Arbeitsplatz-Mehr-als-jede-zweite-Frau-im-Silicon-Valley-betroffen-3069137.html

    Ob es da wohl auch eine Studie zu den Erfahrungen der Männer gibt?

    • Ein Kommentar:

      Vermutlich komme ich jetzt misogyn rüber, aber egal

      Ich möchte eigentlich nur noch kotzen.

      „Demnach haben 60 Prozent der Befragten angegeben, schon einmal Ziel „unerwünschter sexueller Annäherungen geworden zu sein“ “

      Es stellen sich mir spontan folgende Fragen:

      Annäherung nur von Männern?
      Von den 200 befragten Frauen keine einzige Lesbe dabei?
      bzw
      Gilt eine „unerwünschte Annäherung“ Frau->Frau auch?
      Wissen das die Männer in allen Fällen auch?

      Sonst müsste man ja Angst haben sich im Tal des Silikons 🙂 in der Cafeteria neben eine Frau zu setzen, auch wenn nirgends sonst ein Platz ist. Verhältnisse wie in der Grundschule?

      „Wie die Autorinnen weiter auflisten, haben 84 Prozent der Befragten angegeben, ihnen sei schon einmal gesagt worden, dass ihr Auftreten zu aggressiv sei.“

      Vorwärts, rückwärts und seitlich gelesen kann ich hier keine „Sexuelle Belästigung“ erkennen.

      „Das zeige, wie schwierig es für Frauen ist, die richtige Balance zwischen zu zurückhaltend und zu harsch zu finden. “

      Hallo??? Für Frauen??? Das zeigt IMHO nur, wie schwierig es für Normaldenkende ist die Balance zu finden was man einer Frau sagt, damit diese nicht umgehend losflennt.

      „Zwei Drittel hätten sich weiterhin aufgrund ihres Geschlecht bereits von wichtigen sozialen Events ausgeschlossen gefühlt.“

      Ich fühle mich aufgrund meines Geschlechts tagtäglich verarscht, weil ich ja nur ein primitiver Mann bin und das unergründliche Wesen der hochkomplexen Frauen nicht verstehe. Angeblich.

      „Erzählt wird auch von einem Kollegen, der vor allem gegenüber Frauen Wutanfälle bekommen hat, was vom Chef aber abgetan worden sei.“

      Das war dann wohl ich.

      „Nur rund 17 Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer hätten diese jedoch auch als sexuelle Belästigung eingeschätzt.“

      Angeblich soll man in den USA ganz vorsichtig sein ob man einer Frau (galant) die Tür aufhält, weil das auch schon als sexuelle belästigung interpretiert werden kann und wird. Ich kann es immer noch nicht glauben, aber hab schon mehrere unabhängige Bestätigungen. Sorry, aber da fällt einem doch nix mehr zu ein.

      Versteht mich nicht falsch, ich bin sehr wohl für Gleichberechtigung und ich kann es nicht ausstehen, wenn Mat(s)chos, Muslime oder Möchtegernmänner irgendwelche Frauen unterdrücken, anmachen oder einfach nur depsektiv behandeln.

      Aber gerade weil ich für Gleichberechtigung bin, sehe ich nicht ein, warum ich mit einer Gleichberechtigten(!) umgehen sollte wie mit einem labilen immerzu flennenden Kind was auf einem Pulverfass sitzt.

      K-EX

    • @matze
      aus heise:
      „Anlass für die Umfrage war den Autorinnen zufolge die Debatte um die Diskriminierungsklage der ehemaligen Reddit-Chefin Ellen Pao.“

      Zu dieser Sache ist sehr sehenswert:
      Chairman Pao and the Ministry of Truth
      http://www.youtube.com/watch?v=bDyCMGEN_As

      Die Unseriösität der „Umfrage“ und der Autorinnen („darunter zwei Forscherinnen von der Universität Stanford“) liegt auf der Hand…

      Passt auch zur neuen Politik von heise (der stellv. Chef kotze sich neulich dementsprechend aus).

      Wie diese Ergebnisse wohl zustande kommen:

      „Zwei Drittel hätten sich weiterhin aufgrund ihres Geschlecht bereits von wichtigen sozialen Events ausgeschlossen gefühlt.“

      Aber hey, ist California nicht der fortschrittlichste und feministischste Staat?

      „Sogar 88 Prozent haben demnach angegeben, dass sie es erlebt hätten, dass Fragen an anwesende männliche Kollegen gerichtet wurden, auch wenn sie eigentlich an sie hätten gehen müssen.“

      „Everything is sexism ….“

  38. Ich habe nur sehr oberflächliche Statistikkenntnisse, also stelle ich die Frage in die Runde:

    Arne „beweist“ in seinem heutigen Vermischten, dass Flüchtlinge harmlos sind.

    Die aktuellsten Zahlen aus 2014 belegen: Es gab bundesweit 47.000 Sexualdelikte. 1462 Fälle davon waren von Flüchtlingen begangene Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung (darunter unter anderem Kindesmissbrauch). Darunter waren 404 Vergewaltigungen.

    Was sagt dieser Absatz ohne Bezugsgrößen? Sind in den 1462 auch Migranten und Migrationshintergründler? Vermutlich nicht.

    2014 gab es rund 160000 Asylanträge (https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html). Möglicherweise ist das die Bezugsgruppe.

    Dann kommt etwa ein Verstoß auf 108 Flüchtlinge und etwa ein Verstoß auf 850 Nicht-Flüchtlinge (ich bin grob schätzend von 40Mio Erwachsenen ausgegangen).

    Ist das die Message, die Arne intendiert: Flüchtlinge begehen 8 Mal mehr sexuelle Übergriffe als Einheimische?

    Oder wo ist mein Denkfehler?

    • Das hat mehrere Probleme. Sind das Anzeigen, oder festgestellte Straftaten? Lassen sich die Täter unter Flüchtlingen überhaupt mit einer annähernd vergleichbaren Aufklärungsquote ermitteln? Die Bezugsgrößen sind wie du sagst unklar. Es gab schon 2014 363000 Menschen, die Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz bezogen haben.

      Allerdings tricksen die Medien gerne mit dem Begriff „Asylbewerber“, weil dann die anerkannten Flüchtlinge schon rausfallen, deren Antrag bewilligt wurde. Und was mit den noch Unregistrierten ist, weiß man auch nicht, die sind ja formal ebenfalls keine Asylbewerber.

      Laut diesem Artikel beziehen sich die oben genannten Zahlen aber ohnehin auf 2015, wo wir ja von ca. 1 Mio reden müssen:

      http://www.huffingtonpost.de/2016/01/13/kriminalitaet-fluechtlinge_n_8967094.html

      Was aber auffällt: Unter den Sexualdelikten ist der Anteil der §177-Straftaten deutlich erhöht. 404 Vergewaltigungen sind ja fast ein Drittel der Sexualdelikte.

      Mit den Zahlen kann man letztlich nicht viel anfangen.

      • „Welch ein Zahlenmorast“
        Das ist keine Frage der Zahlen, sondern einer klaren Abgrenzung der Begriffe um zu verstehen, welche person unter welchem Label gezählt wird.

        Das hat mit den Zahlen nichts zu tun, sondern mit geistiger Verarbeitungskapazität, Genauigkeit und korrektem Wiedergeben von Definitionen.

    • Was sagt dieser Absatz ohne Bezugsgrößen? Sind in den 1462 auch Migranten und Migrationshintergründler?

      Flüchtling ist per Definition nur ein anerkannter Asylbewerber. Menschen unter subsidiärem Schutz, Geduldete, Ausreisepflichtige, (noch) nicht anerkannte Asylbewerber, Unregistrierte sowie Migrationshintergründler fallen nicht darunter.

      Laut „Spiegel Online“ fielen Serben, Kosovaren und Mazedonier bis zu viermal häufiger auf, als es ihr Anteil an der Gesamtzahl der Asylbewerber erwarten ließe.

      Ob Migranten kriminell werden liegt auch daran, ob sie eine Chance auf ein Bleiberecht haben. Wer absehbar sowieso wieder gehen muss hat wenige Gründe sich an die Regeln zu halten.

    • Welch ein Zahlenmorast…… 😦

      Da halte ich mich lieber an:

      „5. Sexismus im Alltag: Was haben Sie schon erleben müssen? fragt Spiegel-Online.“

      Arne dazu:

      „Diese Darstellung ist falsch, und zwar in einer Art, die für unsere Leitmedien leider typisch ist. Betrachtet man nämlich die von Spiegel-Online zitierte und verlinkte Studie (die zumindest in dieser Online-Präsentation nur wenige Seiten umfasst), entdeckt man dort in einem Balkendiagramm, dass die tatsächlichen Zahlen genau umgekehrt sind: 56 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen haben schon einmal „eine der im Gesetz genannten Belästigungssituationen selbst erlebt“.

      Die Betroffenenzahl ist bei Männern HÖHER. Das ist nur für den gesamten feministischen Machtapparat, bei Ministerin Schwesig angefangen, einfach kein Thema. Dieser Machtapparat sind die „Experten“ – wenn wir Männerrechtler auf dieses Missverhältnis hinweisen, sind wir die „Radikalen“.

      Es gibt unter dem Spiegel-Online-Artikel keine Kommentarmöglichkeit, mit der man auf die Falschdarstellung darin hinweisen könnte.“

      http://genderama.blogspot.de/2016/01/vermischtes-vom-13-januar-2016.html

      Also, eine „Verwechselung“ hätte ich jetzt am wenigsten erwartet. Aber man lernt nie aus.

          • erste Version nach Genderama

            Tatsächlich werden Frauen immer wieder Ziel von sexueller Belästigung, etwa am Arbeitsplatz. Eine Studie für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes vom vergangenen März zeigt das deutlich: Insgesamt haben 56 Prozent der Frauen schon einmal in ihrem Berufsleben eine Situation erlebt, die gesetzlich als sexuelle Diskriminierung gilt, und 49 Prozent der Männer.

            Neue Version:

            Tatsächlich werden Frauen immer wieder Ziel von sexueller Belästigung, etwa am Arbeitsplatz. Eine Studie für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes vom vergangenen März zeigt das deutlich: Insgesamt hat rund die Hälfte der Arbeitnehmer schon einmal in ihrem Berufsleben eine Situation erlebt, die gesetzlich als sexuelle Diskriminierung gilt. Darunter fallen alle unerwünschten Annäherungen, die sexueller Natur sind und sich an eine bestimmte Person richten. Viel häufiger als Männer allerdings werden Frauen dabei angefasst. Ganz gleich, wen es trifft: Die Verursacher sind überwiegend Männer.

            Schon interessant, dass er den vermeintlichen Umstand, dass mehr Frauen Belästigung erfahren, wichtig fand, nach Hinweis darauf, dass es falsch ist, aber auf eine andere Statistik ausweicht, nach der Frauen häufiger unerwünscht angefasst werden

          • nunmehrige Version:

            Tatsächlich werden Frauen immer wieder Ziel von sexueller Belästigung, etwa am Arbeitsplatz. Eine Studie für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes vom vergangenen März zeigt das deutlich: Insgesamt hat rund die Hälfte der Arbeitnehmer schon einmal in ihrem Berufsleben eine Situation erlebt, die gesetzlich als sexuelle Diskriminierung gilt. Darunter fallen alle unerwünschten Annäherungen, die sexueller Natur sind und sich an eine bestimmte Person richten. Unterm Strich sind Männer (56 Prozent) häufiger betroffen als Frauen (49 Prozent), allerdings werden Frauen dabei deutlich öfter angefasst. Ganz gleich, wen es trifft: Die Verursacher sind überwiegend Männer.

            Seine Reaktion

            Finde ich als Reaktion gut. Den Eingangssatz könnte man noch ändern, aber das ist eine andere Sache

            Habe noch mal darauf hingewiesen

          • macht vielleicht auch noch einmal deutlich, dass soziale Medien einiges bewirken können, weil man einen direkten Bezug herstellen kann und es öffentlich ist. Man kann Leute ansprechen, hat quasi die „Empfangsbestätigung“ direkt in der Hand, diese fühlen gerade wenn es retweetet wird einen gewissen Zugzwang.

            Ich vermute mal, dass die Genderamaverlinkung einem Autoren bei Spiegel online nicht auffällt oder haben die eine Artikelstatistik?

            (zum Thema soziale Medien)

          • ist noch mal geändert worden:

            Jetzt:

            http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/sexismus-im-alltag-was-haben-sie-schon-erleben-muessen-a-1071567.html

            Tatsächlich werden Menschen jeden Geschlechts immer wieder Ziel von sexueller Belästigung, etwa am Arbeitsplatz. Eine Studie für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes vom vergangenen März zeigt das deutlich: Insgesamt hat rund die Hälfte der Arbeitnehmer schon einmal in ihrem Berufsleben eine Situation erlebt, die gesetzlich als sexuelle Diskriminierung gilt. Darunter fallen alle unerwünschten Annäherungen, die sexueller Natur sind und sich an eine bestimmte Person richten. Unterm Strich sind Männer (56 Prozent) häufiger betroffen als Frauen (49 Prozent), allerdings werden Frauen dabei deutlich öfter angefasst. Ganz gleich, wen es trifft: Die Verursacher sind überwiegend Männer.

        • Aus der letzten geänderten Version:

          „Die Verursacher sind überwiegend Männer.“

          56 % der Männer haben „Annäherungsversuche“ erlebt, die grössenteils bzw „überwiegend“ von anderen Männern ausgingen, also mal platt gedacht von homosexuellen Männern?

          Das halte ich für vollkommen unrealistisch. Oder will man uns hier unterschieben, dass sich ein grosser Teil das einbildet und „homophob“ sei?

          Dann würde das stattsam bekannte ideologisch-progressive Weltbild ja wieder stimmen….

        • Bei der Bewertung der Aussage „Die Verursacher sind überwiegend Männer.“ ist die Tatsache, daß es überwiegend Männer seien nicht die richtige Referenz.

          Denn wenn man die Aussage überprüfen möchte ob Männer besonders sexistisch sind, reicht dies nicht aus.
          Wenn z.B. in einem Unternehmen 100 Männer und eine Frau arbeiten und ein Mann eine Frau belästigt, dann ist die Aussge, dass Männer überwiegend sexistisch seien eigentlich irreführend, denn unter der Annahme, daß von 100 personen eine sexistisch ist,läßt den Frauen in dem unternehme ja gar keine Chance sexistisch zu sein.

          Darüber hinaus ist das zählen von Personen für diese Aussage eigentlich irreführend.
          Man müßte dies ja machen wie bei Verkehrsunfällen und Medikamententests: Man muss die Zeit, in der eine person dem Risiko ausgesetzt ist betrachten.
          Die korrekte Referenz wäre also die Begegnungszeit zwischen Mann und Frau.

          Ansonsten möcht eich noch einmal herausheben, daß vieles was Frauen als sexistisch empfinden Männer nicht notwendigerweise auch wenn sie betroffen sind, es als solches nicht wahrnehmen.

          Ein schlagendes Beispiel hat Christian ja mit seinem Posting über das Verschicken von Genitalfotos gebracht…

      • Ich hoffe nur, Maskulisten übernehmen jetzt nicht das feministische Opfernarrativ, wie schröcklich und traumatisierend und entwürdigend es doch sei, mal ungefragt an der Hintern gefasst zu werden.

      • Irgendwie ist es immer das selbe wenn es um irgendeine Studie geht bei dem Frauen voll die Opfer sein sollen.

        Bei Studien zu Vergewaltigungen werden die Frauen nicht gefragt ob sie schon mal vergewaltigt wurden, sondern ob sie schon mal Sex hatten während sie betrunken waren, oder ob sie Sex hatten und das danach bereut haben und das wird dann unter Vergewaltigung abgelegt. Mitunter haben die befragten Frauen nach dieser „Vergewaltigung“ noch weiterhin Sex mit ihren „Vergewaltiger“.

        Bei Studien zu Gewalt werden Männer einfach gar nicht nach ihren Gewalterfahrungen gefragt, so das gar nicht festgestellt werden kann ob Frauen davon überhaupt übermäßig häufig davon betroffen sind.

        Bei den Studien zu Online-Belästigungen hat, soweit ich mich erinnere, auch noch keine festgestellt das Frauen häufiger Opfer werden. Außer vielleicht bei Studien in denen gefragt wurde, wie oft sie schon mal als „Schlampe“ oder „Votze“ beschimpft wurden. Überraschenderweise kriegen Frauen das öfter an den Kopf geworfen. Wörter wie Wichser, Weichei, usw. benutzt im Internet niemand!

        Und wenn es um die Berufswelt geht, scheint auch alles erstunken und gelogen.

        Deswegen ist das auch feministische Wissenschaft und nicht einfach Wissenschaft.

  39. Nochmal Offtopic:

    „Als sein Sohn mit dem Krebs kämpfte, machte sich US-Vize Joe Biden finanzielle Sorgen.“

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/usa-barack-obama-bot-joe-biden-finanzielle-unterstuetzung-an-a-1071721.html

    Er, Vize-Präsident der USA, und der Sohn, Generalstaatsanwalt des Staates Delaware, haben beiden zusammen nicht genug verdient um Krebs behandeln zu lassen?

    WoooooooÔt?

    Wie soll das dann ein Normalsterblicher bezahlen?

    Ist das ne Ente oder ist das amerikanische Gesundheitssystem so dermaßen absurd teuer?

    • Das soll abartig teuer sein, eine einzige Abzocke. Unter dem Strich scheint die Medizin viel teurer geworden zu sein, jedenfalls für die Leute, die noch was verdienen.
      Es ist auch masslos kompliziert, mit gestaffelten Beiträgen, je nach Leistungsumfang.
      Wirklich durchgestiegen bin ich nie, da müsste man regelrecht zum Experten mutieren und so gross war mein Interesse jedenfalls nicht.
      „Nachhaltigkeit“ sieht aber bestimmt anders aus….

    • Linksdekadente Gutmenschkorruption deckelt den Corporatismus ab.

      Eine Art Crony Capitalism der Sozialismus braucht.

      Dort wo mehr Markt notwendig werden wird unter Vorwänden (zB SocJus) zum begünstigten Corporate-Zugriff unnötige Regulatien eingezogen und wichtige Regularien entfernt.

      Dort wo weniger Markt angezeigt wäre wie hier, wird eben falls conträr agiert, so dass wieder Crony Corporatism begünstigt wird.

      Crony Corporatism, ideologisches Rent-Seeking und Totalitarismus gehen offenbar Hand-in-Hand.

  40. Anthony Glees hebt seine Hände und baut eine Zuschauergalerie über einem Hörsaal: „Da oben haben sie gesessen, und ich musste mitten unter ihnen hindurch.“ Sie, das waren die Studenten, von denen er sich bedroht fühlte. „Rassist!“ und „Islamhasser!“ hatten sie gebrüllt, und Glees, Professor für Politikwissenschaften, wusste einen Moment lang nicht, wie er unbeschadet aus dem Saal kommen sollte. „Mir war wirklich mulmig zumute“, erinnert er sich.

    Jetzt sitzt der Professor in einem Polstersessel in einem holzvertäfelten Café in Oxford, nicht weit von dem College, an dem er studiert hat. Glees kennt viele Universitäten, in Britannien und in Deutschland. Nach mehr als vierzig Jahren im Dienst der Wissenschaft überblickt er ganze Epochen von Hochschulkultur. Was sich heute an den britischen Universitäten abspiele, sagt Glees, erinnere ihn am ehesten an Frankfurt zum Ende der sechziger Jahre, als niedergebrüllt wurde, wer nicht ins Weltbild der Studenten passte. „Aber damals waren wenigstens die Professoren auf der anderen Seite – heute werden die Studenten von ihren Dozenten oft noch angeheizt.“

    Glees, ein Fachmann für innere Sicherheit, hatte auf einem Podium in der University of London gesessen, ein paar Wochen ist das her, und gleich zwei Sünden begangen: Zuerst verteidigte er die staatliche Organisation „Prevent“, die versucht, junge, extremismusgefährdete Muslime zu deradikalisieren. Etwas später beklagte er, dass der Botschafter Israels trotz vieler Bemühungen von keiner Universität im Königreich mehr eingeladen werde, aus Angst vor Protesten. Aus Sicht der Studenten war das Maß damit voll. Tumulte brachen aus. Glees hat so was nicht zum ersten Mal erlebt. „Wir werden alle eingeschüchtert“, sagt er.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/politische-korrektheit-bedroht-die-freie-rede-13994595.html

    Go, SJWs! Wer andere Leute nur durch Einschüchterung und Angst „überreden“ kann, der muss einfach zu den Guten gehören.

    • Der Journalist Brendan O’Neill spricht von einer „no platform policy“, einer Strategie also, mit der die Studentenführer das Auftreten von Leuten, die nicht dem vorherrschenden „Gruppendenken“ entsprächen, systematisch verhinderten. O’Neill hat dies am eigenen Leib erfahren. Im vergangenen Jahr sollte er in britischer Debattenmanier ein Plädoyer für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch halten. Ein Kollege war für die Gegenrede gebucht. Vor der Veranstaltung äußerten sich Feministinnen empört darüber, dass zwei „Personen ohne Gebärmutter“ über dieses Thema diskutierten, und 300 von ihnen drohten, „Instrumente“ mit in den Saal zu bringen. Daraufhin sagte das Christ Church College in Oxford die Veranstaltung ab.

      Immer gleich diese Gewalt… tztztztz

    • Zu besichtigen sind erstaunliche Koalitionen. Am Goldsmith Institute in London musste die iranische Menschenrechtlerin Maryam Namazie kurz vor Weihnachten ihren Vortrag über „Apostasie, Blasphemie und freie Meinungsäußerung im Zeitalter des IS“ unterbrechen, weil ihr Studenten der „Islamischen Gesellschaft“ den Projektor abgestellt hatten. Namazie hatte sich gegen die Verfolgung von Bloggern und inhumane Bestrafungen in einigen islamischen Ländern ausgesprochen. Ihre Kritik hatte den „safe space“ der muslimischen Studenten verletzt – die wiederum von der Fraktion der Schwulen und Lesben unterstützt wurde, die eigentlich keinen Ehrenplatz im Weltbild gläubiger Muslime haben.

    • wie wäre es wenn man Studenten die zu viel Krawall machen einfach zwangsexmatrikuliert?

      Und in Hamburg sollen Schüler nicht mehr alleine zu schule dürfen. Natürlich blöd, wenn man weit weg muss, arbeiten muss, kein Auto hat, nur ein auto hat, alleinerziehend ist.
      Wann fängt denn nun endlich die Integration an? Nicht mehr allein zu schule können, ist ja nun eher eine „Eigenintegrationsleistung“ oder?

      http://www.bild.de/regional/hamburg/sexuelle-belaestigung/eltern-sollen-kinder-nicht-mehr-allein-zur-schule-schicken-44123408.bild.html

      „„Wir senden ein fatales Signal aus, wenn Männer, gleich welcher Nationalität, damit durchkommen.““

      „gleich welcher Nationalität“ (jaja, nicht dass irh weißen denkt, ihr würdet davon kommen, ihr seid genauso gemeint!“)

      http://www.bild.de/regional/hamburg/bundesgerichtshof/bagatellisiert-kuss-attacke-44108566.bild.html

      Was bringt es eigentlich, wenn die Kinder alleine zur Schule gehen, wenn die Täter auf den Shculhof können/dürfen oder gar „in“ der Schule wohnen, gab ja mehrere Heime in Schulen xD
      Fragen über Fragen.

      „Abdi S. quatschte laut Polizei eine 10-jährige Schülerin des Gymnasiums Ohlstedt an, in ihrem Schutzraum, dem Schulhof. Er erschlich ihre Telefonnummer, küsste ihre Hand – und das völlig überrumpelte Mädchen schließlich sogar auf den Mund.

      Denn: Nachdem Beamte des PK 35 am Wentzelplatz den Afrikaner aufgreifen konnten, als er sich am Freitag dem Mädchen schon wieder nähern wollte, gestand der die Tat in Beisein eines Dolmetschers beim Landeskriminalamt. Die Ermittler gaben die Sache als sexuellen Missbrauch eines Kindes (sechs Monate bis zehn Jahre Haft) an die Staatsanwaltschaft weiter.

      Und dort stufte nicht einmal einen ganzen Werktag später ein Dezernent der Abteilung 72 (Sexualstraftaten) den Fall zur „Beleidigung“ (maximal zwei Monate Haft) herab. Das bestätigt eine Sprecherin gegenüber BILD.“

      ..

      Der so „schwärmende“ 23-Jährige ist demnach selbstverständlich auf freiem Fuß. Keine Straftat, keine Haftgründe.“

    • In den Unternehmen, die sich „Diversity“ auf die Fahne geschrieben haben, ist also die allgemeine Unzufriedenheit besonders hoch:

      „Was aber stieg, war die Unzufriedenheit innerhalb der dominanten Gruppe der Belegschaft, bei den weißen Männern also. Die fühlten sich allein durch die Existenz der Diversity-Programme nicht mehr hinreichend geschätzt.“

      Ein Zusammenhang liegt nahe, aber ob der ursächlich bedingt ist, wage ich zu bezweifeln.

      In einem Unternehmen, welches sich nach kontraproduktiven Regeln freiwillig ausrichtet, wird wohl auch die allgemeine Unternehmenskultur schon rückgratlos, unverantwortlich und korrupt sein. Damit haben „Diversity“ und „Frauenförderung“ natürlich nichts zu tun. Sowas wird dann nur benutzt, um nach aussen hin positiv zu erscheinen.

      Dann ist ja auch verständlich:

      „Angehörige von Minderheiten glauben der Studie zufolge schlichtweg nicht daran, was die Unternehmen in ihren Hochglanzbroschüren versprechen. Sie glauben nicht, dass es in Diversity-freundlichen Unternehmen weniger Diskriminierung gibt als anderswo.“

      Natürlich sind da auch viele dementsprechend progressiv Indoktrinierte dabei, aber im Grossen und Ganzen werden die schon recht haben…

      Und natürlich das typisch Progressive: Wenn´s nicht klappt — dann Anstrengungen verdoppeln:

      „Die Forschergruppe rät angesichts dieser Ergebnisse aber nicht dazu, die Programme jetzt komplett abzuschaffen. Es bedürfe jedoch offenkundig mehr Zeit und Mühe, um ihren Sinn allen Beteiligten zu erklären. Zudem müssten die Programme wirkungsvoller und besser nachprüfbar werden; sie müssten mehr sein als reine „Schaufensterdekoration“.“

      Was lernen wir daraus? Auch die FAZ ist munter dabei „Gleichstellung“ als irgendwie positiv hinzustellen. Immerhin noch mit ein paar kritischen Untertönen.

  41. fast ausnahmslos ignoriert:

    Palestinian Children Wear Suicide Belts to Celebrate Fatah’s Anniversary

    „The actions of both Hamas and Fatah seemingly violate the United Nations 1989 Convention on the Rights of the Child. The convention defines child soldiers as combatants under the age of 15; the images from Fatah’s celebrations show masked children who appear to be under 15.“

    http://blog.camera.org/archives/2016/01/palestinian_children_wear_suic.html

    Aber wir wissen ja, *die* dürfen das. Weil sie ja nur „Frieden“ wollen.

    Nochmal über die schwedische Aussenministerin, die ja ein besonders eklatanter Fall ist, der aber gewissermassen repräsentativ für die gesamte westliche Politik stehen kann:

    “ „Wallström portrays Abbas as a pacifist who has denounced terrorism. He might condemn terrorism when it is French citizens who are killed, but when it is Israelis being killed there are no problems. He has not condemned a single one of the murders of 20 Israelis during the last few months. On the contrary, many of the Palestinian Authority and Fatah leaders have glorified the killers. A member of the Fatah Central Council told Palestinian TV in October that he congratulates all those who have carried out the attacks. He is proud of them, and thought that knife attacks should be taught in Palestinian schools. Your own ‚golden boy‘ Mahmoud Abbas said in September, regarding the violence against Israelis, that ‚We bless every drop of blood spilled in Jerusalem‘, and we know that every Palestinian assassin apprehended by Israel is rewarded by the Palestinian Authority. So how can Wallström claim that he denounces terrorism, when he is actually rewarding it with money from the Swedish taxpayers?

    „Wallström is either ignorant about Abbas‘ celebrations of and rewards to murderers, or she is lying. Neither alternative is very flattering. I would therefore like to ask two questions: Is Wallström aware of the praising of terrorism? Is Wallström aware of the rewards paid to terrorists? Yes or no?““

    http://www.gatestoneinstitute.org/7135/sweden-wallstrom-disaster

    Ihre Antwort und ihr weiteres Handeln lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass Wallström lügt. Sofern man ihr zubilligen möchte noch ganz dicht zu sein.

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