Selbermach Samstag 168 (02.01.2016)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Advertisements

337 Gedanken zu “Selbermach Samstag 168 (02.01.2016)

  1. Zum heutigen Selbermach-Samstag möchte ich mein Buch vorstellen. Ich fand schon länger, dass auf dem deutschen Büchermarkt ein Buch mit diesem Titel fehlte:

    Auf dieser Website

    http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

    sind nähere Informationen zu finden, ebenfalls die Möglichkeit, es direkt bei mir zu bestellen.

    Den Leser erwartet Kritik an den Auswüchsen des Feminismus und der Gender-Ideologie sowie jede Menge Geschlechterbiologie bei Tier und Mensch.

    Feminismuskritischen Bloggern bzw. Bloggern aus Bereichen wie Pick-up, Absolute Beginner, Kritik an der Gender-Ideologie usw. schicke ich bei Bedarf gerne ein kostenloses Rezensionsexemplar zu.

      • @ Emannzer

        „“Liebe Leserinnen und liebe Leser” (Seite 13)“

        Du hast mein Buch? Ich hab das doch kaum jemandem zugeschickt bisher, und über den Handel ist auch noch kein Exemplar gegangen, und der Verkauf über meinen Online-Shop beginnt auch erst ab heute…

        Und ja, ich habe extra nochmal nachgeguckt: Auf Seite 13 und überhaupt mehrfach in dem Buch schreibe ich „Liebe Leserinnen und Leser“. Genauso, wie ich bei einem Vortrag das Publikum mit „meine sehr verehrten Damen und Herren“ ansprechen würde. Kann man doch machen?!?

        Ist doch eine schön „böse“ Zweigenderung! Ist doch gut!

        „Tja, was soll man dazu noch weiter erwähnen.

        “Fan-Boys” schreiben wohl etwas anders …“

        Es darf also nur noch ein generisches Maskulinum geben?

        • Eine indirekfe Antwort, via Monika Ebeling:

          „.. Nun frage ich mich nicht erst seit heute, wie ein Miteinander in der politischen Genderszene aussehen soll? Wenn man politisch etwas bewirken will, braucht man Geld …

        • Was meinst Du denn überhaupt mit dem zitat von Monika Ebeling? Wo ist der Zusammenhang mit dem „liebe Leserinnen und Leser“? Nee, echt, verstehe ich jetzt nicht.

          „Tja, was soll man dazu noch weiter erwähnen.

          “Fan-Boys” schreiben wohl etwas anders …“

          Fan-Boys? Hä?

        • ät Emannzer und Matthias:

          „“Liebe Leserinnen und liebe Leser” (Seite 13)”

          Als Ansprache, um Frauen GEZIELT einzubeziehen, ist das völlig in Ordnung.
          Im allgemeinen Fließtext hingegen, da wäre das fatal.

        • @AxelAE, der schrieb:

          „Im allgemeinen Fließtext hingegen, da wäre das fatal.“

          Das zieht sich leider durch den ganzen Text. Und er schreibt es selbst:

          … überhaupt mehrfach in dem Buch schreibe ich “Liebe Leserinnen und Leser”.

          Was denn nun noch?

        • „Das zieht sich leider durch den ganzen Text.“

          Da hat ein Mitkommentator ein Buch geschrieben und schon wird sich an irgendwelchen Trivialitäten und Banalitäten aufgehangen.
          Ein im Eigenverlag veröffentlichtes Buch hat nunmal oft kein perfektes Lektorat, da muss man nicht jeden Furz auf die Goldwaage legen.

        • @Leszek

          „Ein im Eigenverlag veröffentlichtes Buch hat nunmal oft kein perfektes Lektorat, da muss man nicht jeden Furz auf die Goldwaage legen.“

          Ich habe zwei Bücher lektoriert; beide waren ursprünglich eine visuelle und syntaktische & semantische Katastrophe. Das war harte Arbeit.

          Und keiner dieser beiden Autoren hatte einen Verlag oder Lektor im Hintergrund.

          Deswegen lege ich mitnichten alles auf die „Goldwaage“;
          ganz sicher nicht!

        • @ Emannzer, Axel und Leszek

          Ich selbst finde es halt ganz normal, wenn man z.B. während eines Vortrags nicht nur am Anfang sowas wie „meine sehr verherten Damen und Herren“ oder „liebe Freundinnen und Freunde“ sagt. Es ist halt einfach nur ein unverkrampfter Umgang mit den beiden Geschlechtern.

          Ich finde überhaupt, dass verkrampfte Sprachregeln, wie sie die Vertreter der Gender-Ideologie uns allen aufzwingen wollen, eine unverhältnismäßige Einschränkung darstellen. Wieso sollten wir zusätzlich noch unter Feminismuskritikern, die solche Sprachverhunzungen aus dem Gender-Lager stets ablehnen, uns selbst eine eigene „Polical Correctness“ auferlegen, nach der nur noch das generische Maskulinum erlaubt ist?

          Es sollte in Sachen Sprache und Geschlechter einfach gar keine Einschränkungen geben. Jeder sollte ganz unverkrampft und in seinem Sprachstil reden und schreiben.

          Ja, ich schreibe tatsächlich häufiger „liebe Leserinnen und Leser“, weil ich es so am freundlichsten finde. „Liebe Leser“ wäre natürlich auchvollkommen in Ordnung. Erst bei „Liebx Lesx“ würde ich komisch gucken, nicht deshalb, weil meine geschlechterpolitischen Gegner sich so ausdrücken, sondern weil es schlichtweg aus der Sprache eine Ruine macht.

          Was soll schon daran fatal sein, wenn häufiger „liebe Leserinnen und Leser“ in einem Buch vorkommt? Ich verstehe es nicht, es ist aus meiner Sicht nur normal. Außerdem betone ich halt gerne, dass ich dieses Buch nicht nur für Männer geschrieben habe.

          Leszek bringt es auf den Punkt:

          „Da hat ein Mitkommentator ein Buch geschrieben und schon wird sich an irgendwelchen Trivialitäten und Banalitäten aufgehangen.“

          Verstehen könnte ich Emannzers Einwand, wenn ich auf eine verkrampfte, die Sprache verhunzende Art vorgegangen wäre. An einigen Stellen schreibe ich übrigens im Buch nur deshalb sowas wie „jede/jeder“, weil die entsprechende Stelle sonst fachlich falsch verstanden werden könnte, d. h. so verstanden werden könnte, als würde ich damit nur Männer meinen. Die fachliche Richtigkeit und Unmissverständlichkeit muss aus meiner Sicht in so einem Buch Vorrang vor der Schönheit der Sprache haben.

          „Ein im Eigenverlag veröffentlichtes Buch hat nunmal oft kein perfektes Lektorat, da muss man nicht jeden Furz auf die Goldwaage legen.“

          Man muss in der Tat bei einem 681 Seiten langem Sachbuch mit viel Fachbiologie nicht jede Mücke zum Elefanten hochhypen. Ein hochqualitatives Lektorat allerdings hatte dieses Buch.

        • ät Matthias:

          „Es sollte in Sachen Sprache und Geschlechter einfach gar keine Einschränkungen geben. “

          – Das finde ich aber gar nicht. Gender-Orwell-Neusprech sollte unbedingt verlagsintern oder in der Verwaltung untersagt werden. a. wegen politischer Neutralität, b. wegen der Lesbarkeit, c. wegen grundsätzlich demokratischer Überlegungen.

        • @ Axel

          “ Das finde ich aber gar nicht. Gender-Orwell-Neusprech sollte unbedingt verlagsintern oder in der Verwaltung untersagt werden. a. wegen politischer Neutralität, b. wegen der Lesbarkeit, c. wegen grundsätzlich demokratischer Überlegungen.“

          Gender-Neusprech wäre ja eine Einschränkung. Genau gegen solche Einschränkungen bin ich doch. Denn die Vertreter der Gender-Ideologie wollen ja uns allen solche Sprachregelungen vorschreiben.

          Na gut, man kann deren beknackten Ideen auch gleich verbieten, ist mir auch recht.

          Aber für Otto Normalverbraucher, die sich ja eh keiner Gender-Orwell-Neusprech-Sprache bedienen, sollte es keine Einschränkung geben.

          „Sehr geehrte Damen und Herren“, „liebe Freundinnen und Freunde“, „liebe Leserinnen und Leser“ – das ist alles okay.

          Gut, die übertriebene Version davon, wenn z.B. in der Didaktik und Pädagogik zwanghaft von „Schülerinnen und Schülern“ die Rede ist und das dauernd mit „SuS“ abgekürzt wird, anstatt einfach „Schüler“ zu schreiben, das ist natürlich auch nichts.

          Aber die Sprache ganz normal benutzen, also mal das generische Maskulinum verwenden, mal die weibliche und die männliche Form, je nach Zusammenhang, auch je nach Klang der Sprache an der Stelle, das muss noch möglich sein.

        • ät MatthiaX:

          “ “liebe Leserinnen und Leser” – das ist alles okay. “
          – In Maßen, ja. Aber wenn Du Formulare oder Bücher liest, wo Doppelform laufend sinnlos kommt, nervt das nur. Außer Wizo & Konsorten interessiert das keine Sau.

          „“Schülerinnen und Schülern” die Rede ist und das dauernd mit “SuS” abgekürzt wird, anstatt einfach “Schüler” zu schreiben, das ist natürlich auch nichts. “
          – Interessanterweise kürzen Fanatiker ja gerne ihre Monsterwörter ab. Kennst Du GröFaZ? Größter Führer/Fischer aller Zeitenm, hehe.
          GröWaZ. Na, was heißt das?
          Oder GröHaZ?

          „mal die weibliche und die männliche Form, je nach Zusammenhang, auch je nach Klang der Sprache an der Stelle, das muss noch möglich sein.“
          – Wenn da keine Politik drinsteckt, ja.

        • @ Axel

          „– In Maßen, ja. Aber wenn Du Formulare oder Bücher liest, wo Doppelform laufend sinnlos kommt, nervt das nur. Außer Wizo & Konsorten interessiert das keine Sau.“

          Klar, aber bei mir kommt es ja nicht dauernd sinnlos vor, sondern nur dann, wenn es (aus meiner Sicht) besser klingt, fachlich eher sinnvoll ist, eher automatisch beim Formulieren aus einem heraussprudelt usw. – die genaue Dosis davon ist natürlich letztlich eine Geschmacksfrage.

          „““Schülerinnen und Schülern” die Rede ist und das dauernd mit “SuS” abgekürzt wird, anstatt einfach “Schüler” zu schreiben, das ist natürlich auch nichts. ”
          – Interessanterweise kürzen Fanatiker ja gerne ihre Monsterwörter ab.“

          Das glaub ich auch.

          „Kennst Du GröFaZ? Größter Führer/Fischer aller Zeitenm, hehe.“

          Bzw. Größter Feldherr aller Zeiten. So kenne ich es. Hat Wilhelm Keitel nach dem Überfall auf Frankreich über Hitler gesagt.

          „GröWaZ. Na, was heißt das?“

          Keine Ahnung – Größter Waschlappen aller Zeiten?

          „Oder GröHaZ?“

          Größter Hasaduer aller Zeiten?

          GröBaZ kennst Du?

          „“mal die weibliche und die männliche Form, je nach Zusammenhang, auch je nach Klang der Sprache an der Stelle, das muss noch möglich sein.”
          – Wenn da keine Politik drinsteckt, ja.“

          Steckt ja nicht drin.

        • ät Matthias, Hasardör:

          „Steckt ja nicht drin.“
          – Nee, bei Dir nicht, aber bei Studierenden* der GSGW meist schon. Und die Univerwaltrung…

          „Keine Ahnung – Größter Waschlappen aller Zeiten?“
          – Größte Wizorek aller Zeiten.

          GröHaZ: Größter Hofreiter aller Zeiten.- 🙂

          Gibt ja auch nur jeweils eine(n) – zum Glück.

        • Na ja, wenn man schon reflektiert und drin im Thema ist, sollte man solche Formulierungen bleiben lassen. Ganz bewußt „Liebe Leser“ schreiben. Oder noch besser „Lieber Leser“. 🙂

          Man muß sich nicht dran aufhängen, aber ein bisserl komisch ist es schon, wenn man da sprachlich kein Ausrufezeichen setzt.

      • @ Emannzer

        Ich sehe gerade, dass Du mich falsch zitiert hast. Auf Seite 13 steht nicht

        „Liebe Leserinnen und liebe Leser“,

        sondern

        „liebe Leserinnen und Leser“.

        Zusammenhang:

        „Wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nach diesen Ausführungen noch Zweifel daran hat, dass Frauen…“

        Ich weiß echt nicht, was an der Ausdrucksweise schlecht sein soll.

        • Generisches Maskulinum:

          Liebe Leser

          Ich halte nichts davon, krampfige Sprachregeln zu übernehmen. Das Alles hat nichts mit „Gender-Gaga“ zu tun, den du gerne zitierst.

          Wer ist denn nun gegendert, starr und gender-„gaga“?

        • @ Emannzer

          „Ich halte nichts davon, krampfige Sprachregeln zu übernehmen.“

          Ich auch nicht. Deshalb habe ich mich in dem Buch einfach ganz unverkrampft so ausgedrückt, wie ich es immer tue.

          Es wäre für mich persönlich eine krampfhafte Sprachregelung, aus Prinzip nur noch das generische Maskulinum zu verwenden.

          „Das Alles hat nichts mit “Gender-Gaga” zu tun, den du gerne zitierst.“

          Natürlich nicht. Aber wenn man nicht einmal mehr „liebe Leserinnen und Leser“ schreiben darf, weil heute nicht nur Feministinnen, sondern auch Feminismuskritiker ihre, wenn auch nicht derart weitgehenden, Sprachregelungen haben, dann kann es das aus meiner Sicht auch nicht sein. Ich möchte mich einfach so ausdrücken dürfen, wie ich es immer getan habe.

          „Wer ist denn nun gegendert, starr und gender-“gaga”?“

          Gegendert sind wir beide nicht. Aber starr nur noch oder fast nur noch das generische Maskulinum verwenden müssen, das sehe ich nicht ein.

          Und ich finde, bei so einem Buch sollten vollkommen andere Dinge im Vordergrund stehen, nicht der aus meiner Sicht unverkrampfte Schreibstil, in dem es verfasst ist.

        • Das ist jetzt nicht dein Ernst?

          „… das generische Maskulinum verwenden müssen, das sehe ich nicht ein. (Matthias Rahrbach)

          Könnte ein Fall für das Lektorat sein …

        • @ Emannzer

          „Das ist jetzt nicht dein Ernst?“

          Dieselbe Frage könnte ich Dir auch stellen: Ist es wirklich Dein Ernst, sowas hier groß zu thematisieren, anstatt auf die eigentlichen Inhalte des Buches einzugehen?

          “… das generische Maskulinum verwenden müssen, das sehe ich nicht ein. (Matthias Rahrbach)“

          Das ist bereits aus dem Zusammenhang gerissen. Denn ich schrieb

          „Aber starr nur noch oder fast nur noch das generische Maskulinum verwenden müssen, das sehe ich nicht ein.“

          Bald wird man Vorträge wohl nicht mehr mit „Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren…“ beginnen dürfen.

          „Könnte ein Fall für das Lektorat sein …“

          Auch hier könnte ich Dir genau diese Frage stellen:

          Das ist jetzt nicht dein Ernst?

    • (So, neue Tastatur funktioniert endlich.)

      Was, da hast der Matthias klammheimlich ein Buch geschrieben und sagt nichts davon?!
      Na ja, um ehrlich zu sein, habe ich es schon unterm Weihnachtsbaum gehabt… 🙂

      Die Widmung sagt alles:

      „Gewidmet allen Frauen und Männern, die sich für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den beiden Geschlechtern einsetzen.“

      Ein wichtige Forderung, gerade heutztuage: Ausgewogenheit!

      Der Diskurs in den westlichen Gesellschaften wird immer extremer; linke PCler fordern Unfug wie Gender mainstreaming, den sie selbst eigentlich gar nicht wollen.
      Als Gegenreaktion darauf radikalisiert sich die konservative Bevölkerung, die sich zB in Geschlechterfragen nicht von einigen mächtigen Irren diktieren lassen will, wie sie zu leben hat.

      Matthiasens Buch liefert dafür eine gute Anleitung.

      In Teil I erklärt er detailliert die Grundlagen der Biologie, und zwar eingängig und nicht so verquast wie Kutschera in seinen Interviews.

      Im Teil II stellt er dar, wie sich der Mensch mit seiner programmierten Natur im Umfeld einer Zivilisation verhält, die sein Verhalten modulieren kann.

      Dieses Buch liefert am Ende ein Plädoyer dafür, bei beiden Geschlechter Egoismus anzuerkennen und so darauf zu reagieren, daß ein funktionierendes Miteinander dabei herauskommt.

      Daher ist das Buch nicht nur für Radikalfeministinnen zu empfehlen, sondern auch für härtere Maskulisten, die durch die Erfahrung von Benachteiligung (Scheidung…) einen gewissen Haß auf alle Frauen entwickelt haben. Es gibt nicht DEN „guten“ Mann und nicht DIE „gute“ und „unschuldige“ Frau.

      Außerdem sei daran erinnert, daß Frauen und Männer Söhne und Töchter und andere gegengeschlechtliche Familienmitglieder haben, mit denen sie solidarisch sind. Es macht also gar keinen Sinn, gegen „die Männer“ oder „die Frauen“ zu sein.

      Mein Vorschlag an den geneigten Leser: Macht Reklame für das Buch unseres Verbündeten!
      In maskulistischen Kreisen, in der Partei, in der Ihr seid, in Burschenschaften, in den Kirchgemeinden (besonders wichtig!!!)….

      Matthias, wie sieht´s mit Flugis aus?

      • @ Axel

        Erstmal vielen Dank für Dein konstruktives Posting!

        Ob es Flugblätter geben wird? Früher oder später bestimmt. Einige andere Werbemaßnahmen halte ich für wichtiger, aber ich denke, irgendwann lasse ich auch Flugblätter drucken.

        Kleine Auflagen für Mitstreiter können bei mir jederzeit beantragt werden, die werden dann halt mit dem Farblaserdrucker gedruckt.

        • @ Atacama

          Das ganze Flugblatt oder gleich das ganze Buch?

          Digitale Flyer sind eine gute Idee. Das ganze Buch allerdings wird bis auf weiteres nur als Printbuch erhältlich sein. Wie ich es in Zukunft herausbringe, kann ich natürlich noch nicht sagen.

        • das buch meine ich. besonders wenn du damit geld verdienen willst, wäre es bestimmt nicht verkeht, auch die neuen medien zu nutzen.

        • @ Atacama

          Einerseits ja, allerdings sind die meisten Mitbürger noch nicht so weit, dass sie sich E-Books kaufen. Außerdem gibt es dann noch die Problematik, dass E-Books Steilvorlagen für Raubkopierer sind. Ich kenne mich damit auch noch nicht so aus. Ich weiß noch nicht, wie ich das in Zukunft handhabe.

      • Als nächstes dann bitte Schweiß positivity und bremsspuren positivity.
        Und auch spermaflecken sollten ganz normal sein, kann ja mal was daneben gehen und Selbstbefriedigung ist gesund.

        Alles ganz natürliche Körperflüssigkeiten.

        Darf man nicht abwehrten.

        Man ist das doof. Als ob es irgendwas tolles wäre zu bluten.

        Möchte niemand sehen. Auch Frauen nicht.


        • Als nächstes dann bitte Schweiß positivity und bremsspuren positivity.

          🙂

          Schweiß positivity hat doch eine Feministin schon letztens vorgschlagen, wenn ich mich nicht irre.
          Wir Maskulisten könnten ja im Gegenzug für Eichelkäse-Acceptance werben.
          Pickel ausdrücken – Positivity
          Urin – Positivity und Mundgeruch – Positivity dürfen naürlich auch nicht fehlen!

          Möchte niemand sehen. Auch Frauen nicht.

          Gerade Frauen nicht. Wir Männer finden diese demonstrativ menstruierenden Aufschreierinnen und ihre Blutflecken ja meist eher noch ulkig. Die nicht feministisch-gestörten Frauen reagieren darauf weit weniger gelassen.

        • Moment mal, wurden nicht im letzten Jahr einige „Antifems“ noch verspottet, weil sie auf 4chans „free bleeding hoax“ reingefallen waren, der genau diese Kampagne in satirischer Manier vorhergesagt hat??

          Ein Jahr später bereits wieder hat die Reaität die Satire überholt und wir schreiben 2015 – das Jahr der Period Positivity!

          Ist das einfach nur eine zufällige Bestätigung von Poe’s Law oder ist es jetzt schon so, dass Feministinnen ihre Ideen gleich direkt aus der Manosphere beziehen?

        • Diese „Positivy“ Bewegung ist für mich regelmäßig der Grund mich doch eingehender mit den Thesen von Dr. Mobius zu beschäftigen. Dann erinnere ich mich aber daran, dass wirklich nicht jede Frau derart schwachsinnig ist, heutzutage wie im Mittelalter rumzulaufen….

          Und nein. Die Zelebrierungen grundlegender körperfunktionen sind nicht empauernd….so ist das in einer Kultur die alles weibliche hochjezzt, da wird sprichwörtlich aus jeder Scheisse Gold….

        • „Gerade Frauen nicht. Wir Männer finden diese demonstrativ menstruierenden Aufschreierinnen und ihre Blutflecken ja meist eher noch ulkig. Die nicht feministisch-gestörten Frauen reagieren darauf weit weniger gelassen.“

          Meiner Lebenserfahrung nach würde ich die männliche Haltung zur Menstruation als indifferent beschreiben. Klar gibts mal die üblichen Sprüche „Ein wahrer Pirat…“ aber ansonsten ist das ein relativ unbedeutendes Frauending. Es ist einfach wie es ist. Und vor allem ist es keine Magie.

          Tampons stellten eigentlich einen enormen Hygieneschub zu früheren Zeiten dar, als das Blut noch am Bein runterlief. Es ist daher für mich irritierend zu sehen, wenn Menschen freiwillig zivilisatorische Fortschritte rückwärts gehen wollen, weil das man das zu vermeidende Ärgernis nicht sehen kann aber sollte. Richtig irritierend wirds, wenn gleichzeitig Feministinnen Steuerfreiheit für Tampons wollen. Daran sieht man, dass feminismus längst zur Projektionsfläche der individuellen Neurosen und Komplexe von Frauen geworden ist. Feminismus ist das weiblich toxische „Löse mein Problem, aber lass mich leben wie ich will“. Gäbe es feminismus in unserer freiheitlichen westlichen Welt mit hoher sozialee Mobilität ohne Stände- und Schichtenprivilegien und somit ohne freie Lebensentfaltung von Frauen nicht, Frauen würden ihn erfinden! Erst mit Demokratie, gesundheitlichen Fortschritt, Frieden kam der Feminismus.

          Feminismus ist die politisch institutionalisierte Ausrede dafür, dass Frau nicht durchgeknallt ist. Womit ich wieder bei Dr. Möbius wäre. ..

        • Das muss ich präzisieren:

          Feminismus ist die politisch institutionalisierte Ausrede dafür, dass Frau eben doxhnicht durchgeknallt ist. Womit ich wieder bei Dr. Möbius wäre…denn selbstverständlich ist eine blutende Marathonläuferin schwachsinnig. Nicht weil sie blutet, sondern weil das ein politisches Statement sein soll! First World….

        • es gibt halt auch div. (religiöse) Gesetze, die Frauen, die die Regel haben, versch. Orte nicht betreten dürfen. (Manche Orte dürfen Frauen selbst dann nicht betreten, wenn sie nicht die Regel haben).

          Männer hingegen dürfen überall immer hin. Sind Männer etwa „reiner“ als Frauen?

          • Diese regeln sind doof, aber wenn sie das sind folgt daraus nicht, das man Menstruationsblut gut finden muss.

            Zumal sie heute doof sind, weil dabei eben kein Menstruationsblut mehr auf den Boden tropft, weil wir Tampons und binden haben.

            Man kann es genauso ekelig finden wie sonstiges Blut auch oder wie andere Körperflüssigkeiten.

            Warum dieser Ausnahmezustand für Menstruationsblut? Wo wollen wie sonst Blut sehen oder Körperflüssigkeiten von fremden ungehindert ausgeschieden sehen?
            Wenn jemand eigenurin auf dem Sitz im bus neben die trinkt bist du dann auch so begeistert?

        • „Männer hingegen dürfen überall immer hin. “

          Warst du nicht derjenige, der Evochristians „einfaches Weltbild“ und „Verallgemeinerungen“ kritisiert hat?

        • @light
          „Sind Männer etwa “reiner” als Frauen?“

          Ein älteres Semester einer Betriebsrätin liess sich mal drüber aus, dass Frauentoiletten immer viel dreckiger gewesen wären als die der Männer. Vor allem „Bremsspurprobleme“. Hätte ich nicht gedacht, also überraschend komisch. Die Abfuhr hat tatsächlich wohl was bewirkt (ich meine, ich habe nicht nachgesehen lol).

          Du willst aber auf diese religiöse Dimension anspielen, die natürlich lächerlich ist.
          Übertriebene Hygiene ist es ja auch.

        • “Männer hingegen dürfen überall immer hin.”

          Auf Frauenskatrunden sind Männer auch nicht gern gesehen.

          Die Liste liesse sich sicherlich noch verlängern…

  2. Das SZ-Magazin hatte dieser Tage mal wieder eine motzende Feministin wegen Frauen in Führungspositionen.

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/44052

    Das ist grundsätzlich nicht sonderlich interessant. Aber sie behauptet darin gelesen zu haben, dass viele deutsche Großunternehmen für Frauen im Vorstand eine „Zielgröße 0“ haben sollen. Hat dazu irgendjemand Quellen? Oder ist das nur wieder die Legende von der gläsernen Decke in neuem Gewand?
    Ich wage ja kaum zu hoffen, dass sich bei der Großindustrie in Deutschland die Erkenntnis schon durchgesetzt hat, dass es Frauen in Führungspositionen nicht bringen.

    • Den Artkel in der SZ kann man nur noch als Haßpropaganda bezeichnen. Die üblichen Techniken (Emotionalisierung, Kollektivbildung „ihr“ vs. „wir“, zusammenhanglose Fakten usw.) sind leicht erkennbar. Macht 8 von 10 Punkten auf der Goebbels-Skala.

      „… Großunternehmen für Frauen im Vorstand eine “Zielgröße 0” …“

      Das ist durchaus möglich, ändert aber nichts an der Verfassungswidrigkeit des Gesetzes, Details s. hier: Verfassungswidrigkeit
      des Frauenquotengesetzes vom 24. April 2015

    • @Ih
      „dass sich bei der Großindustrie in Deutschland die Erkenntnis schon durchgesetzt hat, dass es Frauen in Führungspositionen nicht bringen.“

      Warum sollen die es nicht an sich bringen? Frauen sind nicht an sich das Problem. Zum Problem wird es nur, wenn Chef-Posten jetzt nach Geschlecht besetzt werden sollen und dabei Frauen bevorzugt werden müssen und dass dabei die Qualifikation notwendigerweise hintanstehen soll.

      Der „Spiegel“ verbreitet auch so ein kollektivistisches Geschwätz einer PR-Tussi:

      „….davon profitieren am Ende alle. Es ist also ein „win-win“ für das Unternehmern und alle Mitarbeiter.“

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frauenquote-maenner-glauben-dass-es-sie-nicht-betrifft-a-1070091.html

      Dass dies den Interessen der Firmen vollkommen konträr läuft und lose-lose erzeugt, ist ja klar. Hier soll als Hauptqualifikation für Chefs fortan „Frau“ gelten.

      Unglaublich, dass die Wirtschaft sich das gefallen lässt und nicht längst klagt, am besten gleich vor dem eur. Gerichtshof für Menschenrechte.

      Das Gleichstellungs-Gesetz schadet nur allen kompetenten Frauen und wird höchstens Vettern- bzw natürlich „Nichtenwirtschaft“ befördern.
      Demnächst wird man an der Frauenquote im Vorstand den allgemeinen Korruptions- und Unfähigkeitsgrad des Unternehmens direkt ablesen können.

      • „Zum Problem wird es nur, wenn Chef-Posten jetzt nach Geschlecht besetzt werden sollen und dabei Frauen bevorzugt werden müssen und dass dabei die Qualifikation notwendigerweise hintanstehen soll.“

        Das Problem haben wir, denn es handelt sich hier um „harte“, qualifikationsunabhängige Quoten.

        Am meisten hat nach meiner Erinnerung die IG Metall darüber gejammert, weil deren Mitglieder weit überwiegend männlich sind und die 30% Frauen für die Arbeitnehmerseite in Aufsichtsräten von mitbestimmungspflichtigen Unternehmen die Frauen erheblich überrepräsentieren, nicht zu reden von dem Problem, überhaupt Frauen zu finden, die für den Job qualifiziert sind.

        „Unglaublich, dass die Wirtschaft sich das gefallen lässt und nicht längst klagt,…“

        Von den Unternehmen der Kategorie 1 (börsennotiert und mitbestimmungspflichtig) wird keines klagen, die können sich das politisch nicht leisten. Außerdem ist es nicht so einfach, gegen eine Hundertschaft politische Juristen in den Frauenministerien zu kämpfen. Zum Vergleich: RWE und EON sind durch die Merkel-Beschlüsse fast ruiniert worden, da sind 2-stellige Milliardenwerte ohne Vorwarnung vernichtet worden, ohne daß bisher Klage erhoben wurde.

        Kleinere betroffene Unternehmen kommen schon eher infrage. Allerdings müßte es auch tatsächlich betroffen sein, solche Fälle werden erst in 2016 aufttreten.

        Am ehesten kann aber ein abgewiesener Bewerber klagen, auch wenn das ein Kampf David gegen Goliath ist.

      • Dieses Interview mit der Europachefin der Beratungsgesellschaft Catalyst ist stellenweise faszinierend. O-Ton der Dame:

        „Zuerst muss man ihnen verdeutlichen, dass sie nicht das Problem sind, sondern das sie zur Lösung beitragen können.“

        Logisch. So wie Pythonschlange Kaa zum Beutetier: „Sei ganz entspannt, Du bist nicht das Problem, aber Du könntest zur Lösung meines Hungerproblems persönlich beitragen“.

        „Außerdem hilft es, Männern weibliche Mentoren an die Seite zu stellen, vor allem auf den unteren Führungsebenen.“

        Klassischerweise hilft ein Mentor eigentlich beim beruflichen Aufstieg, hier soll er (bzw. sie) wohl Trösterin beim Nichtaufstieg oder Abstieg sein. Oder besser beim Wechsel zu einem anderen Unternehmen ohne Frauenquoten.
        Solche Mentorengespräche, wo die Mentorin offiziell als feministische Aktivistin fungiert, dürften richtig angenehm werden. Einer der Kommentatoren auf SPON meinte, bei amerikanischen Unternehmen würde er sich nicht freiwillig ohne Zeugen in einen Raum zusammen mit einer Frau aufhalten …

        „Und drittens immer wieder auf das Prinzip des Fair Play zu verweisen.“

        Logo. Du hast das schlechtere Geschlecht, also ist es fair, wenn statt Dir jemand mit dem besseren Geschlecht befördert wird.

        Das alles ist dermaßen absurd, wer fällt denn auf diese feministische Logik herein?? Falls doch, müßte so jemand eigentlich wegen Dummheit sofort gekündigt werden.

        • @mitm
          „Das alles ist dermaßen absurd, wer fällt denn auf diese feministische Logik herein??“

          Niemand natürlich. Der Spiegel schreibt höchstens fürs dumme Fussvolk und versucht öffentlichen, politischen Druck auszuüben, notdürftig getarnt als Journalismus.

          Frauenquoten werden vermutlich in jenen staatsnahen Unternehmen, die viel Dreck am Stecken haben tatsächlich zum Zuge kommen: du nanntest ja schon Eon und Rwe. Dreck am Stecken, weil die ganze Branche so läuft, es gibt offenbar nirgends „saubere“ Versorger, alles scheint dem alten Vorbild Enron zu folgen (wer sich noch erinnert), da kam der Vorwand mit dem Atomausstieg ganz recht (glaube nicht, dass es das war, was diese Konzerne so in Schierigkeiten brachte).
          Eine andere Sache ist, ob Frauenquoten auch in den „normalen“ Unternehmen, politikferner, implementiuert werden.
          Ich wette, die ignorieren das einfach und schieben es auf die lange Bank 😀 Zahlen sie halt ne Strafe, fertig.

    • Ich wuerde auch gern mal die Quellen zu dem Artikel lesen. Dass es, wie suggeriert wird, offizielle Beschluesse der betreffenden Unternehmen gibt, Frauen nach Moeglichkeit von Aufsichtsratspositionen auszuschliessen, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

      • „Frauen nach Moeglichkeit von Aufsichtsratspositionen auszuschliessen,“

        Die Zielquote ist keine Obergrenze oder ein Ziel, sondern eine Untergrenze in der Begriffswelt dieses Gesetzes.
        D.h. auch bei einer gesetzlichen Zielquote von 0 können Frauen eingestellt werden und sollten es natürlich auch, wenn sie besser als die Konkurrenz sind.
        Der Begriff „Zielgröße“ in den Dokumenten ist irreführend, besser wäre der Begriff „Mindestquote“.

        • „sollten es natürlich auch, wenn sie besser als die Konkurrenz sind.“

          Eine Entscheidung, die – wenn ich das richtig verstanden habe – gehörig erschwert wird durch den Umstand, dass man später diese Stelle nie wieder mit einem Mann besetzen darf.

          Was für Idioten haben dieses Gesetz formuliert?

        • @only_me

          Nicht Idiotie. Die Tücke war Absicht.

          Wann kommt es dazu, dass so etwas endlich begriffen wird?

          Hört man übrigens auch im Zusammenhang mit Groko und Merkel immer wieder. Merkt man Absicht an kommt seit längerem der Aushebler, dass man Einfältigkeit und Dummheit nicht unterschätzen sollte.

          Wird aber aufgrund der Persistenz und Wahrscheinlichkeit langsam unausweichlich hier Lenkung zu vermuten. Und zwar in nicht guter Absicht.

        • @mitm – „…auch bei einer gesetzlichen Zielquote von 0 können Frauen eingestellt werden und sollten es natürlich auch, wenn sie besser als die Konkurrenz sind.“

          So entspricht das auch meinem Verständnis.
          Der Artikel in der SZ stellt es aber so dar, als ob die betreffenden Unternehmen beschlossen hätten, generell keine Frauen in Betracht zu ziehen – „den Frauenanteil im Vorstand … bei »null« festgelegt“.
          Hier handelt es sich offensichtlich entweder um Inkompetenz der Autorin oder um bewusste Hetze. Beides bei derartigen Themen heutzutage ja leider eher die Regel als die Ausnahme.

  3. Und noch ein Highlight: Ein sehr interessanter Kommentar (einer Frau!) zum Thema Shit-Tests und welche Funktion sie für eine Frau haben.

    „The shit test is an emotional outburst to gauge if our problem is caused by or can be resolved by the man.“

    • Wirklich erstaunlich, nicht wahr? Da wird sich medial über die gesamte Bandbreite auf den bösen weißen Mann eingeschossen, das er wirklich nichts gutes in die Welt gebracht hat und jeder Weiße sollte sich schämen weiß geboren zu sein (wie kann man nur), weil irgendwo und -wann man Weiße etwas schlimmes getan haben und Professoren predigen das Weiße kein Recht auf Leben haben und kriegen dafür Standing Ovation …

      … und dann gibt es anscheinend immer mehr Leute die nicht mehr weiß und männlich sein wollen …

    • Das reiht sich da in gleicher Weise ein:

      „Are boys being showed role models of men being „empowered“; their needs and feelings important to be considered? Is male suffering and violation treated as egregiously wrong as female suffering and violation? Are boys shown men who are confident, competent, masterful and who are also respected for being vulnerable? Are boys shown males being loved for who they are rather than given only brief admiration for when they „change“ or sacrifice their bodies? Or are boys primarily shown men in roles of being shamed, of being dangerous, of being mocked or of being beaten or murdered as punishments for their „badness“?

      The consequences go beyond mere entertainment laughs. The incessant derision of males and the promotion of female hostility is having serious repercussions for our culture: Natural boy behavior is pathologized in schools, causing boys to be prescribed mind-altering psychotropic drugs in epidemic numbers. Young men are subverting higher education as campuses have become increasingly hostile to young males, viewing them as sexual predators and obstacles to women. Empirical research has shown that sexual and domestic violence by females against males is equal to or has surpassed male violence against women. While innumerable organizations and campaigns are in place to empower girls and women, and to bring attention to violence against females, there are no such counterparts to empower boys and men and bring attention to violence against males. Most tragically, 80% of all suicide victims are men and boys.“

      http://genderama.blogspot.de/2016/01/vermischtes-vom-4-januar-2016.html

      • was genau haben denn „cisgendered straight identified white men“ getan, dass sie so explizite negative Aufmerksamkeit verdienen?

        • „Rhetorische Frage“?

          Sie werden für alles Böse und Schlechte in der Welt verantwortlich gemacht – real oder imaginär, bis zum Klimawandel.

        • “Cisgendered straight identified white men” sind weiß, deshalb sind sie Rassisten und sie wollen nichts anderes als Männer sein und deshalb sind sie Sexisten.

          Warum sollte man sie nicht schlagen?

  4. Ich war die Woche zum zweiten Mal in Star Wars. Trotz mancher Schwächen gerade um Rey mag ich den film doch. Ich war in Holland, und es lief eine Heineken Werbung, die mich doch ein wenig stutzig gemacht hat. Wir sind wieder bei „heforshe“. Die Ideen bleiben immer die gleichen.
    (Leider finde ich es nicht auf youtube, daher hier. Hat offenbar sogar Preise gewonnen.)
    http://de.adforum.com/award-organization/6650183/showcase/2015/ad/34515005

    Zum anderen hat Kasimir Urbanski einen interessanten Artikel (englisch) geschrieben, in dem er die Widersacher der Star Wars Filme von damals bis heute untersucht. Ich finde den Artikel ganz spannend beschrieben, und es ist definitiv etwas dran. Aber sehr selbst:
    http://www.everyjoe.com/2015/12/29/entertainment/star-wars-newest-villains-social-justice-warriors/#1

    • Wie würde wohl die Heineken Werbung mit vertauschten Geschlechtern aussehen?

      Frauenfeindlich wäre die eh… außer vielleicht wenn da Männer auf der Suche nach Frauen sind, die sie auf Händen tragen können. Also wieder ein Form von HeForShe.

    • Poah. Die Heineken-Werbung … Als ob noch nie ein Mann seine weibliche Begleitung frühzeitig irgendwie heil nach Hause kriegen und ihr dort über der Kloschüssel die Haare aus dem Gesicht halten musste …

  5. Da Eigenwerbung explizit erlaubt ist, verlinke ich mal meinen Blog. Ich erweise gerade meinem Nick Ehre und schreibe allerlei cis-sexistische, transphobe Kackscheisse.

    Gestern habe ich etwas über „Autogynophilie“ geschrieben – den häufigsten Grund, warum Männer transgendern: https://aufkreisch.wordpress.com/2016/01/01/transsexualitaet-krankheitsbilder/ ( In der Presse wird so gut wie nie darüber geschrieben; wohl aufgrund von politischer Korrektheit. Das ganze ist zu bizarr und man will die Betroffenen nicht stigmatisieren)

    Heute geht’s um böse TERFs und Trans-Feministen: https://aufkreisch.wordpress.com/2016/01/02/von-terfs-und-trans-feministen/
    Die Feministen sind hier gespalten und bekriegen sich teilweise untereinander mit SJW-Taktiken. Ich stelle die Wurzel des Konfliktes dar (nach den Standpunkten von Jeffreys und Serano).

    • „In der Presse wird so gut wie nie darüber geschrieben; wohl aufgrund von politischer Korrektheit. Das ganze ist zu bizarr und man will die Betroffenen nicht stigmatisieren))

      Das ganze ist vor allem ziemlich belegfrei dahingeschrieben. Schon alleine der Begriff homosexueller Transsexueller ist ziemlich absurd.

      • Der Begriff hat sogar einen Eintrag in der Wikiprawda: https://en.wikipedia.org/wiki/Homosexual_transsexual_(term)
        „The specific term homosexual transsexual was coined by Kurt Freund in 1973, and used from 1982 onward by him and others, notably Ray Blanchard, as part of a two-type taxonomy of male-to-female transsexuality. This taxonomy has subsequently evolved into, and is in the present day referred to, as Blanchard’s transsexualism typology. […] The term homosexual transsexual has since been used in publications by a variety of academics, including Benjamin, Freund, Blanchard, and Anne Lawrence, as well as J. Michael Bailey and James Cantor, among others. “

        Ich verwende Begriffe, die allgemein gängig sind, nicht solche, die irgendwelche Minderheiten sich wünschen.

        J. Michael Bailey hat sein verständlich geschriebenes Buch netterweise online gestellt. Die Zensur-Kampagne des Transen-Mobs lief ins Leere: http://faculty.wcas.northwestern.edu/JMichael-Bailey/TMWWBQ.pdf

        • „Der Begriff hat sogar einen Eintrag in der Wikiprawda“

          Ja und? Auf welcher Basis will man die sexuelle Orientierung eines Transsexuellen beurteilen? Auf der Basis seines Hirn- oder Körpergeschlechts?

        • Die Basis der Begriffswahl war natürlich das biologische Geschlecht. Das hat den Vorteil, dass es einfach und objektiv bestimmbar ist – anders als irgendwelche „Geschlechts-Identitäten“. (Intersexuelle sind keine Transsexuelle, solche biologischen Abnormalitäten kann man in diesem Zusammenhang also ignorieren)

          Ein Hirngeschlecht hat man noch nicht entdeckt. Die Hirne von homosexuellen Transsexuellen unterscheiden sich nicht grundlegend von denen von effiminierten Homosexuellen, die nicht transgendern und es auch nie vor hatten; und die von nicht-homosexuellen Transsexuellen nicht von denen von Heterosexuellen, die nicht transgendern. Sobald die Transgenderer natürlich anfangen, Hormone zu schlucken, wirkt sich das auch auf das Gehirn aus – aber das folgt erst nach dem Entschluss zu transgendern.

          Da sämtliche Gedanken und Wünsche irgendwie durch das Hirn realisiert werden, wird sich das Gehirn von Menschen, die transgendern wollen, auch auf eine Weise vom Gehirn derer unterscheiden, die nicht transgendern wollen. Das könnte man natürlich als „Gehirngeschlecht“ bezeichnen. Aber nach der gleichen Terminologie gäbe es dann auch Gehirn-Ethnie oder Gehirn-Spezies. Das scheint mir keine gute Wortwahl zu sein.

  6. „Frankreichs Intellektuelle: „Es fehlt an kritischem Geist““
    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47004/1.html
    „Medien beklagen einerseits ein „geistiges Vakuum“, anderseits einen Rechtsruck der Intelligenzija
    Wo sind sie nur hin, all die kritischen Intellektuellen – in einem Land, in dem einstmals Geistesgrößen wie Jean-Paul Sartre, Albert Camus und andere aktiv in die gesellschaftlichen Debatten ihrer Zeit eingriffen? “

    „Staatskritik, symbolische Macht und Herrschaftsverhältnisse“
    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46885/1.html
    „Der Soziologe Jens Kastner über Staat und Rassismus
    Der Staat prägt Denk- und Wahrnehmungsschemata. Doch wie tief und weitreichend diese Prägungen sind, ist längst nicht jedem bewusst. Der Soziologe und Kunsthistoriker Jens Kastner, verdeutlicht im Telepolis-Interview, was ein kritisches Staatsverständnis umfassen sollte und zeigt auf, dass selbst Anarchisten öfter staatlichen Einflüssen unterliegen als ihnen klar ist. “

    „Krieg der Zukunft schon gestern im Kino“
    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46971/1.html
    „Die Entwicklung letaler autonomer Drohnen ist weit fortgeschritten. Massenkulturell hat man entsprechenden Waffensystemen schon seit langem den Boden bereitet
    Das militärisch geförderte Unterhaltungsprodukt Stealth imponierte schon 2005 mit pseudomoralischen Diskursen über unbemannte Waffensysteme und autonome „elektronische Entscheidungskompetenzen“ „

    • „in einem Land, in dem einstmals Geistesgrößen wie Jean-Paul Sartre, Albert Camus und andere aktiv in die gesellschaftlichen Debatten ihrer Zeit eingriffen? “

      – Sartre & Beauvoir – igitt, die haben den ganzen Irrsinn bei den „Intellektuellen“ doch angefangen.

    • „Stealth“ war reine, vom Pentagon mitfinanzierte, Werbung fürs Militar.
      Natürlich politisch korrekt (wer qualifiziert sich aus Hunderten Topkampfpiloten?
      Eine bildhübsche Püppi, ein Schwarzer[ gibt’s in der Realität schwarze Jetpiloten-ausser in Angola? ] und mit viel Rückenwind ein Quoten Weiß Mann).
      Technisch gut gemacht (von offenkundigem Schwachsinn wie einer Fünfmeter Bunkerdecke im x-ten Stock einen Hochhauses) mal abgesehen, perfekte Luftkampfszenen gegen russische Suchois -alles knallbunt.

      Das System versucht den Faktor Mensch überflüssig zu machen, dahin geht die Entwicklung.
      Keinen Skrupel, keinen Widerspruch -höchstnützlich wenn man eines Tages gegen daß eigene,bewaffnete Volk antreten muss (da kann man Patrioten weis Gott nicht brauchen!) – was funktioniert da besser als seelenlose Roboter -egal ob bei Polizei oder Militär (die Grenze verschwimmt ja gerade,in USA wie Europa)!
      Zur Zeit ist der ganze Hightech Drohnenmist (noch) nur gegen Räuberbanden einsetzbar, ne annähernd gleichwertige Armee, über die nicht vom ersten Tag die totale Luftherrschaft errungen werden kann, putzt den Krempel ruckzuck vom Himmel.

  7. Psychologen sind als Gesellschaftswissenschaftler, auch weil der Frauenanteil enorm hoch ist, häufig linkslastig.
    Ich habe das in Potsdam zum Glück nicht erleben müssen, was aber wahrscheinlich mit den alten ostdeutschen Recken zusammenhängt, die den westlinken Mumpitz nicht mitmachen wollten.

    Das ist aber vorbei: In Leipzig habe ich eine linke Psycho-Studentin getroffen, die vom Thema „Homophobie in der Kirche“ erfüllt war.

    Daher ist dieser Artikel supermutig und äußerst wichtig (via Genderama):
    „http://www.huffingtonpost.de/roswitha-mueller-schenkenbrink/dieser-artikel-wird-sie-beleidigen-und-das-ist-auch-gut-so_b_8856832.html“

  8. „Der „weiße Mann“ befürchtet seinen Niedergang “
    http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-der-niedergang-des-weissen-mannes-1.2798078
    „Populisten leben von der Angst, dass der Westen in der Globalisierung verliert. Wohlstandsfaschismus entsteht und befriedigt die Sehnsucht nach einfachen Lösungen mit Zäunen und Mauern.
    Gastbeitrag von Joschka Fischer

    Auf beiden Seiten des Atlantiks findet ganz aktuell eine alarmierende Rechtsverschiebung in der Politik statt – festgemacht an den Führungsfiguren rechtspopulistischer bis offen rechtsradikaler Parteien – Donald Trump in den USA, Marine Le Pen in Frankreich. Man könnte diesen Namen noch einige weitere, wie den Ungarn Viktor Orbán, hinzufügen, der offen für eine „illiberale Demokratie“ eintritt, worunter man ein völkisch begründetes, autoritär-populistisches Zerrbild von Demokratie verstehen muss, oder auch den Polen Jarosław Kaczyński und seiner Partei Pis.“

    • Will Fischer sich vom neuen Rassismus distanzieren und schreibt daher „weisser Mann“ in Anführungszeichen? Wie er Vieles in Anführungszeichen schreibt: „System“, politische Klasse“. Weil er längst sich diesem zugehörig fühlt?

      Lustig ist ja, wenn er schreibt:
      Wie jeder extreme Nationalismus kommt auch der gegenwärtige ohne „Identitätspolitik“ nicht aus…

      Und dabei „übersieht“, dass die Identitätspolitik längst ein linker Begriff ist und höchstens von der Begründung und Herleitung her von der rechten Variante verschieden.

      „Was macht diese Mischung aus völkischem Nationalismus, Rassismus und Religionskrieg dann gerade heute, in diesen reichen Ländern, so attraktiv, dass man fast von einem neuen „Wohlstandsfaschismus“ sprechen muss?“

      Vielleicht der Wohlstandsfaschismus von links?
      Mit seinem Feminismus, Ökologismus, Antisemitismus (hey, Fischer, was das Anliegen in Tunis bei der PLO damals?) und der neuen identitären Rassenpolitik für die besseren Menschen, die nicht der „Weisse Mann“ sind (PoC und Moslems)…

      „Schwäche und Niedergang der „Welt des weißen Mannes“, wie sie über Jahrhunderte hinweg, scheinbar ganz selbstverständlich, den Globus und die Gesellschaften des Westens beherrscht hatte. Diese Vorherrschaft geht in unseren Tagen definitiv zu Ende, und zwar nicht nur außenpolitisch, sondern auch im Innern der westlichen Gesellschaften.“

      Aber, aber!
      Besagter linker Wohlstandfaschismus ist ein reines Produkt der „Weissen“, vor allem wahrscheinlich der Männer, wie gehabt. Und klar ist der im Dienst einen neuen, progressiven Kolonialismus:

      Oder sind die Vorschriften über CO2-Ausstoss und deren Besteuerung nicht in erster Linie ein Hemmnis für das Wachstum der „Dritten Welt“ (wie Leute wie Fischer das einst nannten, „Trikont“ wahlweise)?

      Und hält der Antisemitismus und der blutrüstige, reaktionäre Islamismus nicht zuverlässig den ganzen Nahen Osten unter der Knute von mittelalterlichen Despoten und sich modern generierenden Despoten?

      Und ebenso der Feminismus, der in der typischen Klassengesellschaft dieser Welt, nämlich Indien, das Zeug hat, die modernisierten Massen zuverlässig im Griff zu halten?

      „Die Zuwanderung bildet die Brücke zwischen Innen- und Außenpolitik, auch deswegen wirkt sie für die neuen Angstnationalisten so bedrohlich.“

      Wenn nicht die kleinen Leute dies mit ihren Steuern und Zwangsabgaben (Krankenkassen) zahlen würden…. Ist letzteres etwa kein ökonomischer „Wohlstandsfaschismus“?

      „dass die Globalisierung eine Zweibahnstraße ist, die für den Westen zweifellos den Verlust seiner globalen Vorherrschaft und einen Transfer von Macht und Reichtum von West nach Ost bedeutet.“

      Das ist Unsinn. Macht und Reichtum sind noch sehr einseitig verteilt. Nicht zuletzt dank der „linken“ Politik, siehe oben.

      Was erzäht uns eigentlich ein „Weisser Mann“, wie er fetter, bonziger, selbstgefälliger und verlogener nicht sein könnte (sein „linken“ grüne Politik), vom Niedergang des „Weissen Mannes“? LOL

      • „Das ist Unsinn. Macht und Reichtum sind noch sehr einseitig verteilt. Nicht zuletzt dank der “linken” Politik, siehe oben.“

        Witzig, dass Fischer selbst den „weißen Mann“ als einheitliche „Volksgemeinschaft“ denkt. Die Lebenswirklichkeit von den Eliten und den unteren Klassen ist doch sehr verschieden, und Herr Fischer – ad personam – lebt sicher nicht in den Banlieues, in denen weiße Autochthone in der Minderheit sind.

        Und der Rassismus und das „völkische“ Selbstverständnis der Zugewanderten (anstelle des Volkes kann ggf. die umma treten) steht dem der Rechtspopulisten in keiner Weise nach.

        Interessant ist ja auch, dass Fischer die Angst des „weißen Mannes“ ja scheinbar durchaus begründet hält, da er dem „weißen Mann“ ja selbst den Untergang prophezeit.

        • Für Fischer und seine Grünen kann der Niedergang des weißen Mannes – Herrscher über Frauen, Nichtweiße und die Natur – gar nicht schnell genug gehen.

        • Glaub ich nicht. Für Fischer war der grüne Linksradikalismus stets nur Mittel zum Zweck – Machterwerb, und heiße junge Frauen.

    • „Auf beiden Seiten des Atlantiks findet ganz aktuell eine alarmierende Rechtsverschiebung in der Politik statt – festgemacht an den Führungsfiguren rechtspopulistischer bis offen rechtsradikaler Parteien“

      – Jo, und warum alarmierend? Ist linksradikal besser als rechtsradikal? Wobei ich ich LePen und Trump eher als Rechtspopulisten bezeichnen würde.
      In Zeiten, in den Gender, Antifa-Tralala und Multikulturalismus zu den künstlich generierten Leitthemen der Politik und öffentlichen Meinung gehören, kann uns eine Neujustierung hin zur Mitte nur gut tun.

      • Marine Le Pen vertritt wirtschaftspolitisch eindeutig linke (klassisch sozialdemokratische) Positionen. Unter ihrem Vater war die FN wirtschaftspolitisch eher liberal ausgerichtet.

        Von daher ist der Wohlstandsweiße nicht die primäre Zielgruppe Le Pens.

        • Da der globale Finanzkapitalismus und die Riesenkonzerne in seltsamer Eintracht mit den ultralinken Politspinnern zusammenarbeiten, eigentlich nur folgerichtig.

          Denn wie sind die Wohlstandsweißen denn drauf? Meist oder überwiegend politkorrekt, oder?

  9. http://www.welt.de/print-welt/article423170/Risiko-Deutschland-Joschka-Fischer-in-Bedraengnis.html

    „Was Fischer betrifft, ist seine Auffassung mit dem Titel seines Buches „Risiko Deutschland“ wohl ebenso knapp wie treffend beschrieben. Zwar hat er – zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Zentrum für Vertreibungen, das er, ein ungarndeutsches Flüchtlingskind, energisch ablehnt – keinen Zweifel an Deutschlands demokratischer Festigung. Aber es bleibt eben beim „Risiko“, das nur durch Westbindung und europäische Integration einzuhegen sei: „Eine deutsche demokratische Linke, die diese beiden historischen Grundbedingungen der bundesrepublikanischen Politik nicht mit Klauen und Zähnen verteidigt, muß von Sinnen sein, denn sie würde nicht nur das Land, sondern auch sich selbst erneut in eine schlimme Gefahrenlage bringen.“ Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden. Die „schlimmen Gefahren“ sind die Leitlinie von Joschkas Fischers Politik; deshalb begründete er die Intervention im Kosovo mit Auschwitz, und vielleicht liegt ihm auch deshalb die deutsche Sicherheit nicht so besonders am Herzen. „

    • Um seine hehren Ziele für Europa zu verwirklichen, muss er aktuell aber wieder einen deutschen Führungsanspruch für Europa befürworten.

      Wie verträgt sich das mit der „Einhegung von außen“ (D-Lands)?

      • Gleich das erste Zitat kam mir verdächtig vor, und siehe da:


        Jürgen Trittin wird in einigen Internetforen folgende Aussage zugeschrieben: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr und das finde ich großartig.“ Jürgen Trittin hat diesen Satz nie gesagt. Es handelt sich um ein frei erfundenes Zitat. Jürgen Trittin behält sich rechtliche Schritte gegen jeden vor, der diese falsche Behauptung weiterverbreitet. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

        http://www.trittin.de/zur-person/

        Bitte solche Quellen besser checken 😉

        • Äh, hab ich das gesagt?

          Ich hab nur das erste gelesen, kurz gegegecheckt und danach kein Interesse mehr gehabt, weiterzulesen.

          Ich hab wahrscheinlich eine sehr ähnliche Meinung über die Grünen wie du, wollte nur daran erinnern, dass man mit seinen Quellen ein wenig aufpassen sollte.

      • Zu dem letzten „Zitat“ von Arif Ünal aus der Wiki:

        „Anlässlich seiner Vereidigung als Abgeordneter stellte er im Namen seiner Fraktion den Antrag, die traditionelle Eidesformel „auf das Wohl des deutschen Volkes“ in „auf das Wohl aller Menschen in NRW“ abzuändern. Ünal begründete den Antrag mit den etwa zwei Millionen Menschen ohne deutschen Pass, die in Nordrhein-Westfalen leben.““
        https://de.wikipedia.org/wiki/Arif_%C3%9Cnal

        Das finde ich persönlich weit angemessener für ein Landesparlament, insbesondere für ein so diverses Land wie NRW. Sag ich jetzt mal in meiner Eigenschaft als Wählerin aus NRW.

        Ich hab nicht jedes Zitat 100% gegengecheckt, aber ich finde es schon auffällig, dass offenbar nur für das erste und letzte Zitat irgendwie nachvollziehbar sind (wenn auch nicht so wie sich die Macher der Seite das wünschen). Die anderen Zitate werden so wie ich das sehe seit Jahren in diversen Kommentarspalten verbreitet, die Grundquelle lässt sich nicht mehr finden.

        Manche davon sind auch ein bisschen überzogen dargestellt, insbesondere
        „Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“ (das ist nicht falsch und auch mEn nicht schlimm)

    • „keinen Zweifel an Deutschlands demokratischer Festigung“

      Die kommen aber, seltsamerweise und insbesondere, wenn man sich die Politik der Grünen iA und Fischers im Besonderen ansieht.

      „Westbindung“ ist wohl nur die Nato als Zweckbündnis für ihn. War da nicht noch was mit westlichen Werten? Die sind wahrscheinlich nach ihm unerwünscht, was er allerdings nie sagen würde.

      „europäische Intergration“ ist zynisch. Hegemonie von den wirtschaftlich starken über die schwachen wäre wohl der treffende Ausdruck.

      „begründete er die Intervention im Kosovo mit Auschwitz“

      Das grenzt an Antisemitismus. Wenn es nicht welcher ist, was bei einem PLO-Unterstützer naheliegt.

      Überaus passend wäre es, wenn Fischer mit Blair durch die Gegend tingeln würde, um Regierungen der Welt nahezulegen weniger Demokratie zu wagen. Als Deutscher gerade wäre man im Ausland, besonders bei den „arabischen Freunden“ schliesslich besonders geschätzt.

      • “begründete er die Intervention im Kosovo mit Auschwitz”

        Das grenzt an Antisemitismus.

        Aber nur in der Wahnwelt von Antideutschen / Philosemiten.
        Es war aber natürlich dennoch eine dümmliche Relativierung, das wurde ja auch schon damals so gesehen.

        Womöglich hat es diesen überzogenen Vergleich aber auch gebraucht. Immerhin lag Fischer grundsätzlich mit seiner Haltung zu Yugoslawien richtig, wie Srbrenica gezeigt hat. Wollten aber damals viele nicht einsehen.

        Ich mag Fischer auch nicht, aber diesen Verdienst muss man ihm lassen.

        • „dümmliche Relativierung“

          Nein, nein, viel mehr als das. Vor allem, wenn man die islamofaschistischen Verbündeten von einst derart „hofiert“. Was wieder zur PLO zurückführt und dem Urvater Grossmufti, der da unten rege war (weisst du hoffentlich).
          Soviel auch zu dem „Massaker von Srebrenica“, kennt man alles von den Palästinensern zur Genüge. Aber mal sehen, ob sich da nicht doch der übliche „blowback“ noch zeigt, in Bezug auf Jugoslawien…
          Und ja, das ist das eigentliche „Verdienst“ Fischers. Hätte sich kein anderer so erlauben können.

  10. Aus This year in Supid 2015:

    Vorweg:

    Geek [giːk] (engl. umgangssprachlich für Streber, Stubengelehrter) bezeichnet heute allgemein eine Person, die sich durch großes Interesse an wissenschaftlichen oder fiktionalen Themen auszeichnet, die üblicherweise elektronischer (vgl. Computerfreak) oder phantastischer Natur sind. Seiner Herkunft nach bezog sich der Begriff ursprünglich auf Menschen, die durch absonderliche Taten auffällig waren (vgl. Freak).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geek

    Dann:

    „There’s an unfortunate overlap between geek culture and the “manosphere”. Men who still harbour the low self-esteem often associated with geek culture can be easily sucked in by „meninist“ rhetoric, absurd ideas of Alpha and Gamma maleness, pick-up training, and a toxic attitude to women that has enthroned feminism as its enemy.“

    http://www.independent.co.uk/voices/geek-male-identity-has-been-reduced-to-kylo-ren-impotently-thrashing-a-computer-with-his-sword-this-a6790401.html

    Surprise, surprise. Ist ja nicht so das Geeks zuerst hautpsächlich Männer waren, für die Frauen eher nur Verachtung erübrigen konnten.

    Nun haben Geeks aber die Feuerprobe bestanden, sind jetzt cool (für irgendwen). Nur wollen Feministinnen auch Geeks sein. Was sie stört ist nur noch der männliche Einfluss.

    Wie immer wollen sie sich ins gemachte Nest setzen (vgl. Frauenquote in Aktienunternehmen) und das reicht ja nicht mal. Dann behaupten sie auch noch die Erfinder zu sein und dass das schon immer ihr Ding war.

    Hat jemand nochmal das Bild mit dem Strickmännchen das sowas sagt wie: „I invented this!“ Und ein anderes sagt dann: „Give me that!“ und „I deserve it!“

    • „In 2016 we need a healthy, honest discussion of male identity, one not sidelined and swamped by the fake gurus of “meninism”, so we can actually start to make sense of what it means to be male today.“

      Feministinnen, die mit diesem Artikel zeigen, das es ihnen nur um Männerhass geht, haben da aber nicht mitzureden.

      Und btw. meninism ist eine Parodie auf feminism, die definieren keine neue Männlichkeit oder was auch immer ^^

  11. Vollständig offtopic und ich habe ü b e r h a u p t keinen Schimmer, warum ich das hier poste… dieser Link ist so herrlich sinnlos, dass ich ihn keinem vorenthalten möchte.
    (Nach dem Laden die Maus links und rechts bewegen.)
    (( Nicht verwenden nach unglücklicher Kindheit ))

    • Danke auch für diesen Artikel. Das populärwissenschafte Aufblähen des Stereotype Threats und der auch innerhalb der Sozialpsychologie bestehende sehr fragwürdige Hype dazu stößt mir auch schon länger ziemlich auf. Der Stapels-Skandal mit den 50 gefälschten Studien berührt das Thema ja auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Diederik_Stapel.

      Für viel entscheidender als das Argument mit der Kovariate (dieses gilt ja längst nicht für alle Veröffentlichungen zum Thema) halte ich den offenbar immensen Publication Bias und die fehlende Replikation mit großen Stichproben, auf die ja auch Flore & Wicherts in der jüngsten Übersichtsarbeit (2015) hingewiesen haben:

      The estimated mean effect size equaled − 0.22 and significantly differed from 0. None of the moderator variables was significant; however, there were several signs for the presence of publication bias. We conclude that publication bias might seriously distort the literature on the effects of stereotype threat among schoolgirls. We propose a large replication study to provide a less biased effect size estimate.

      Der Effekt ist ziemlich klein und tritt vor allem da auf, wo es mangelhaftes Sampling (hinsichtlich Stichprobenzahl und Selektion) gibt.

      • @david

        „Publication Bias und die fehlende Replikation mit großen Stichproben, auf die ja auch Flore & Wicherts in der jüngsten Übersichtsarbeit (2015) hingewiesen haben:“

        Interessant. Das scheint folgendes Papier zu sein:

        Flore PC, Wicherts JM
        Does stereotype threat influence performance of girls in stereotyped domains? A meta-analysis.
        J Sch Psychol. 2015 Feb;53(1):25-44. doi: 10.1016/j.jsp.2014.10.002. Epub 2014 Nov 13.
        http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25636259

        Leider nicht frei verfügbar, aber der Abstract ist deutlich genug. Die Autoren:

        P.C. (Paulette) Flore PC
        Promovendus
        TS Social and Behavioral Sciences, Department of Methodology and Statistics
        https://www.tilburguniversity.edu/webwijs/show/p.c.flore.htm

        Dr. J.M. Wicherts
        Universitair hoofddocent
        TS Social and Behavioral Sciences, Department of Methodology and Statistics
        https://www.tilburguniversity.edu/webwijs/show/j.m.wicherts.htm

        Die Literaturliste von Wicherts enthält weitere sehr interessante Titel, z.B.

        Michèle B. Nuijten , Chris H. J. Hartgerink, Marcel A. L. M. van Assen, Sacha Epskamp, Jelte M. Wicherts
        The prevalence of statistical reporting errors in psychology (1985-2013)
        http://link.springer.com/article/10.3758%2Fs13428-015-0664-2

        Dieser Text ist sogar frei verfügbar. Anscheinend treten massenhaft handerkliche Fehler („alarmingly high error rate“) bei statistischen Auswertungen auf, die in Psychologie-Journalen publiziert wurden.

        Als Außenstehender kann man nur schlußfolgern, daß sich die Psychologie und andere Sozialwissenschaften in einem schlimmen Zustand befinden. Ich habe das schon vor einiger Zeit hier als Glaubwürdigkeitskrise der Sozialwissenschaften bezeichnet. Die Publikationen sind offenbar generell unzuverlässig, nicht nur feministische, wo man Absicht vermuten kann, sondern potentiell alle, also auch viele hier auf diesem Blog positiv besprochene.

        • Ich weiß, gerade die Psychologie ist schwer zuzordnen und die Diskussion hatte ich auch schon mit Leszek, aber gerade in diesem Zusammenhang darfst du die Psychologie eigentlich nicht zu den Sozialwissenschaften zählen.

          Die Publikationen sind offenbar generell unzuverlässig

          Nun, durch solch wilde Verallgemeinerungen und Schlussfolgerungen verlässt du selbst gleich mal den Pfad logischer Konsistenz.

          JEDE Forschung ist fehleranfällig, das liegt in der Natur der Sache und ist ziemlich trivial. Und umso komplexer der Gegenstand, umso fehleranfälliger. Die methodischen Standards in der Psychologie sind nach meinem Ermessen sehr hoch, wobei das das sicher schwammig bzw. sehr subjektiv/relativ ist. Nenne mir doch mal ein Studienfach mit besserer forschungsmethodischer Grundausbildung.

          In der von dir zitierten Studie genügt ein einzelner falsch berechneter Freiheitsgrad bei meist etlichen p-Werten in zig Untertests die so pro Studie berichtet werden, und du hast eine „unzuverlässige“ Studie. Bei den Freiheitsgraden vertut man sich schon gerne mal (meist um 1 oder 2), das hängt dann von der Anzahl gerechneter Kontraste, Fehlerkorrekturen, usw. ab. Manchmal müssen Subjects (nach festgelegten Kriterien) ausgeschlossen werden. Das sollte natürlich nicht passieren und im Review eigentlich auch bemerkt werden, aber ein leicht abweichender Freiheitsgrad ändert nur in einem Bruchteil der Fälle auch was am Ergebnis. Das ganze Paper daher zu verwerfen ist Quatsch.

          Natürlich haben solche Studien wie die hier eine wichtige Bedeutung für die Überprüfung eigener Qualitätsstandards, aber man sollte auch nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

        • „aber man sollte auch nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.“

          Richtig, es war auch nicht meine Absicht.

          „Das sollte natürlich nicht passieren und im Review eigentlich auch bemerkt werden, ….“

          Für mich als Außenstehendem sind das aber deutliche Indizien für ein verbreitetes Versagen der Qualitätssicherungssysteme.

          Vielleicht beschreibe ich meine Stimmung besser als Ratlosigkeit und Unsicherheit. Angenommen, ich habe wieder mal eine tolle neue Studie aus der Psychologie, Sozialpsychologie oder benachbarten Feldern, und frage mich, ob ich das glauben und mich darauf verlassen und damit ggf. politische Forderungen glaubwürdig belegen kann. Selbst wenn 95% der Publikationen in Ordnung sind, weiß ich bei der konkret vorliegenden nicht, ob sie nicht gerade zu den 5% minderwertigen gehört. Das meinte ich mit dem Satz „Die Publikationen sind offenbar generell unzuverlässig“ – ich muß immer ziemlich skeptisch sein.

          Hinzu kommen nach meinem Eindruck oft noch unzulässige Verallgemeinerungen der Ergebnisse (entweder durch die Autoren der Studie, die sich natürlich wichtig machen wollen, oder durch ihre „Anpreiser“, denen die Ergebnisse in die Agenda passen). Was man also bräuchte, wäre ein glaubwürdiger Soziologe, der einem erklärt, wie zuverlässig konkrete Studien sind – also eine Art 2. Qualitätssicherungssystem.

          Die unklare Zuverlässigkeit (ist das so besser formuliert?) wäre noch egal, wenn es nur um Debattenthemen in der 7. Etage des Elfenbeinturms ginge, und vermutlich ist das bei den meisten Publikationen (die nie zitiert werden) auch nicht anders. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die Studien, aus denen materielle Konsequenzen gezogen werden, indem auf ihrer Basis Gesetze oder andere Maßnahmen mit realen Auswirkungen entworfen werden.

          Anders herum gedreht wird es zu einer ethischen Frage: wenn man sich Debatten über soziale Probleme und politische Maßnahmen zu deren Lösung ansieht, dann beobachtet man regelmäßig Unterstellungen über die Psychologie oder das Sozialverhalten der Leute („soziale Theorien“), die aus solchen Studien mit unklarer Zuverlässigkeit stammen. Es mag an der Dynamik der Debatten liegen, aber ich beobachte eigentlich nie Selbstkritik dahingehend, daß die unterstellten sozialen Theorien ggf. falsch sind und die politischen Maßnahmen versagen oder unschöne Kollateralschäden produzieren können. Die Konsequenz müßte eigentlich sein, die unterstellten sozialen Theorien umso kritischer zu betrachten, je größer das Risiko von Kollateralschäden ist. So eine risikoorientierte Denkweise sehe ich nirgendwo (kann mein Fehler sein). Jedenfalls macht man sich bei den Psychologen damit auch nicht beliebt, weil man eben prinzipiell erst einmal skeptisch ist.

    • and so on, and so on *sniff* *sniff* *sniff*

      Ich hab so meine Probleme ihm zuzuhören. Ich hoffe mir geht’s nicht als einzigen so.

      • Wegen dem vielen Kokain wird die Nasenschleimhaut trocken. Das ist halt so bei Zizek. Der Vortrag ist aber sehr interessant bzw. beinhaltet interessante Gesichtspunkte. Zizek ist ein Linker, aber anti-PC.

        • Auf Wikipedia steht, er wird „häufig dem Poststrukturalismus zugerechnet, hat sich selbst jedoch mehrfach von dieser Einordnung distanziert.“

          Ohne Fußnote.

          Weiß man wieso er sich davon distanziert? Offensichtlich gibt’s ja Überschneidungen zwischen seinen Theorien und dem Poststrukturalismus.

        • „Zizek ist ein Linker, aber anti-PC.“

          – Man fragt sich, wie das tatsächlich funktionieren soll.
          Unser Leszek hier wendet sich ja auch gegen den pc-Männerhaß, ist aber in Fragen der Rasse und der sexuellen Orientierung voll „tolerant“ und „vielfältig“.

        • Slavo

          „Offensichtlich gibt’s ja Überschneidungen zwischen seinen Theorien und dem Poststrukturalismus.“

          Poststrukturalismus wird ja in der Regel synonym für Derridas Dekonstruktion gebraucht. Das ist wohl so ein innerphilosophischer Disput, dass ihm von Derridarianern vorgeworfen wird, seine eigenen Positionen nicht zu „dekonstruieren“

          Axel

          „Man fragt sich, wie das tatsächlich funktionieren soll.
          Unser Leszek hier wendet sich ja auch gegen den pc-Männerhaß, ist aber in Fragen der Rasse und der sexuellen Orientierung voll “tolerant” und “vielfältig”.“

          Ich weiß jetzt nicht, wie du das genau meinst. Wieso sollte man denn bei Rasse und sexueller Orientierung nicht „tolerant“ und „vielfältig“ sein.
          Was geht es mich an, ob jemand schwul ist oder schwarz.

          Das Problem bei den PC-Linken ist doch eher, dass Doppelstandards gelten: den Konservativen wird vorgeworfen, dass sie ihr Herz für Schwule z.B. erst entdeckt haben, seitdem sie dem Islam Schwulenfeindlichkeit vorwerfen können.

          Das kann man aber genausogut umdrehen, und fragen, weshalb die Grün-Linken plötzlich kein Problem mit Schwulenfeindlichkeit und Frauenunterdrückung etc. haben.

          Ganz abgesehen davon, weshalb Mikroaggressionen wie Schwulenwitze schlimmer sein sollen als Steinigungen.

          Ebensowenig wird thematisiert, dass sich Schwarze, Maghrebiner etc. nicht weniger über Rasse definieren, als es der „weiße Mann“ tut. Es gibt ein ziemlich offenen Rassismus gegen Weiße aus diesen Gruppen, der toleriert wird.

          Dass Leszek eine gewisse Affinität zur Zensur von „gefährlichen“ Meinungen hat, sehe ich durchaus auch so.

          Ich habe aber nicht den Eindruck, dass das bei den Rechten anders ist. Im Moment ist halt der Mainstream eher linkslastig und „rechte Meinungen“ gelten als gefährlich.

          Als es Berufsverbote für Linke gab, haben die Konservativen aber auch nicht auf Meinungsfreiheit gepocht.

        • „Ebensowenig wird thematisiert, dass sich Schwarze, Maghrebiner etc. nicht weniger über Rasse definieren, als es der “weiße Mann” tut. Es gibt ein ziemlich offenen Rassismus gegen Weiße aus diesen Gruppen, der toleriert wird.“

          „Nicht weniger“ ist gut. Es wird im allgemeinen völlig unterschätzt, wie stark Nichteuropäer/-weiße tribalistisch geprägt sind. Ethnozentrismus ist bei denen völlig normal; Rassismusvorwürfe interessieren da nicht. Moralischer und ethnischer Universalismus ist ein weitgehend „weißes“ Phänomen.

          „Dass Leszek eine gewisse Affinität zur Zensur von “gefährlichen” Meinungen hat, sehe ich durchaus auch so.“

          Hier muss ich Leszek mal in Schutz nehmen. Als Meinungszensor ist er mir bisher nicht aufgefallen, nur als Pornozensor. 🙂

        • ät i³:

          „Wieso sollte man denn bei Rasse und sexueller Orientierung nicht “tolerant” und “vielfältig” sein.“

          – In Europa istz das ja längst alles durch. Daher sind solche Parolen überflüssig. Wie Du ja auch andeutest.
          Die Toleranzfreudigen nutzen das Schreckgespenst von umfassendem Rassismus und allgegenwärtigem Schwulenhaß als Ausrede, um Geld und Macht zu bekommen.

          „dass sie ihr Herz für Schwule z.B. erst entdeckt haben, seitdem sie dem Islam Schwulenfeindlichkeit vorwerfen können.“
          – Na ja. Die Islamisten sind ja nicht nur antifeministisch, sondern behasndeln Frauen in einer Weise, wie bei uns selbst im Mittelalter nicht. Daß Konservative jetzt „feminisrisch“ seien, weil sie ein gewisses modernes Verhalten einfordern, ist daher blödsinnig.

          „Es gibt ein ziemlich offenen Rassismus gegen Weiße aus diesen Gruppen, der toleriert wird.“
          – Nicht zuletzt sind SJWler selbst rassistisch – gegen sich selbst gewissermaßen. Zumindest solange man selbst in weißen Vierteln wohnen kann.

          „Ich habe aber nicht den Eindruck, dass das bei den Rechten anders ist.“
          – Jede Gesinnung, sofern sie etwas „deutlicher“ (radikaler) ist, neigt zum Totalitarismus. In der Demokratie bedarf es aber stets des Ausgleichs. Wie solche Fanatismen wie Rassenwahn, und heute PC-Wahn derart dominant werden können, ist wirklich gruselig und erstaunlich.

        • @ JC Denton

          „[…] völlig unterschätzt, wie stark Nichteuropäer/-weiße tribalistisch geprägt sind. Ethnozentrismus ist bei denen völlig normal; Rassismusvorwürfe interessieren da nicht.[…]“

          100 % Zustimmung. Wer das anders sieht, kann m.E. sich noch nie in einem Umfeld mit marginalisiertem weißen Bevölkerungsanteil bewegt haben.

          „Hier muss ich Leszek mal in Schutz nehmen. Als Meinungszensor ist er mir bisher nicht aufgefallen, nur als Pornozensor“

          Vielleicht habe ich das dann falsch bewertet, ich lese derzeit oft nur noch recht oberflächlich hier. My mistake.

        • „“Nicht weniger” ist gut. Es wird im allgemeinen völlig unterschätzt, wie stark Nichteuropäer/-weiße tribalistisch geprägt sind. Ethnozentrismus ist bei denen völlig normal; Rassismusvorwürfe interessieren da nicht. Moralischer und ethnischer Universalismus ist ein weitgehend “weißes” Phänomen.“

          Übrigens ein weiterer Grund, weswegen ich das Thema über das wir hier nicht reden dürfen, nicht so gut bzw. ziemlich risikoreich finde und das Verhalten „der Weißen“ geradezu grotesk.

          Das Verhalten der anderen aber auch, schließlich nehmen sie das Stöckchen dankbar an und treiben jetzt Medien und Politik mit diesem ständigen Hatespeech-Getue vor sich her. Diese Dinge gibt es natürlich wirklich, keine Frage, aber dass sich nur auf den Westen eingeschossen wird in dieser Sache ist sehr auffällig und unsachlich.

          fast jeder kleine Türken-Bengel der einen Nazi nennt, hat ne rote Halbmondflagge überm Bett, darauf kann man wetten.

          Nehmen wir mal an, die Integration dieser Massen klappt „wider erwarten“ nicht und es gibt mal einen Versorgungsengpass, was im Pirnzip nur eine Frage der Zeit ist, was denn dann wenn du keinen Hauch von Homogenität mehr hast und kaum noch gesellschaftliche Bindung?

        • Ich versuche mal, Dir das ernsthaft zu erklären Atacama:

          Für Männer ist es wichtig, in ihrem Umfeld einen gewissen Status zu genießen, weil sie das attraktiv für Frauen macht. Das ist ungefähr so wichtig für Männer, wie es für Frauen wichtig ist schön zu sein.

          Das Problem ist, dass es Status in der Gesellschaft natürlich nicht geschenkt gibt, sondern der ganzen Härte der sexuellen Konkurrenz unterliegt. Da geht es buchstäblich um die Frage, ob man(n) Sex und Kinder hat oder nicht. Diejenigen, die innerhalb der Regeln der Gesellschaft zu keinem Status kommen, tendieren daher dazu, sich alternative Gesellschaften, „Tribalismus“, zu suchen, um daraus einen Status und ein Selbstbewusstsein zu ziehen. Der Status wirkt zwar in der Regel nur auf Frauen aus der selben alternativen Gesellschaft, aber das Selbstbewusstsein wirkt auch darüber hinaus.

          Die Notwendigkeit zu diesem „Tribalismus“ ist umso größer, je schwerer es ist innerhalb der allgemeingesellschaftlichen Statushierarchie ist, nach oben zu kommen. Je undurchlässiger die gesellschaftlichen Schichten, umso größer der Antrieb zur Bildung von Sub-Gesellschaften. Und für Migranten aus einem fremden Kulturkreis ist die Bildung einer Subkultur wahrscheinlich besonders verlockend. Es ist allerdings auch für diese ein Ego-Buffer, der mehr den eigenen Selbstwert als die eigenen Interessen schützt.

          Man kann daher sagen, dass dieser „Tribalismus“ auch die Folge der Ausgrenzung ist. Aber durch den Verzicht darauf löst sich das Problem auch nicht einfach auf, die Statuskonkurrenz bleibt immer. Dass diese Dinge aktuell brennend werden, hängt auch damit zusammen, dass die Wirtschaft für die Masse der Menschen schon seit langer Zeit weitgehend stagniert. Es kommt schon seit den ’80er Jahren immer weniger bei der breiten Masse an. Dadurch verliert die Gesellschaft an Durchlässigkeit und die Wirtschaft wird immer weniger geeignet, die Statusdifferenzierung darzustellen. Deshalb müssen sich die Ausgeschlossenen andere Wege suchen.

        • du redest mal wieder am eigentlichen Inhalt vorbei. Mir ist klar, „wieso“ jemand sich eine Flagge aufhängt, welche Motive das sein können.

        • ich will damit nur sagen (und nein, ich habe WIRKLICH nichts gegen Türken), dass es einen blinden Fleck gibt, „Nationalbewusstsein“ oder „Rassenbewusstsein“ oder das, was man dafür hält, wird kritisiert, soweit es als „weiß“ geframed wurde. alles andere hingegen wird toleriert bis geschützt (vorm bösen weißen)

        • Und ich habe Dir erklärt, warum das bei anderen toleriert wird: nämlich weil es bei den anderen die Kompensation einer Schwäche ist. Und es ist durchaus sinnvoll, dem Schwächeren immer „etwas abzugeben“ um ihn ruhig zu stellen. Es wäre allerdings sinnvoller, andere Dinge zuzugestehen.

        • „Moralischer und ethnischer Universalismus ist ein weitgehend “weißes” Phänomen.“

          – Würde sagen, ein typisches Problem der westlich-PROTESTANTISCHEN (germanischen?) Länder. Mit einigen kleinen Ausnahmen wie die DACH-Länder mit hohem Katholikenanteil.

          Rein katholische oder orthodoxe Länder wie Polen oder Italien sind weitgehend oder sogar völlig resistent gegen den zersetzenden PC-Wahn.

          Habt Ihr ne Idee, wie das kommt?

          Eine Kulturwissenschaftlerin (nicht-bekloppt) meinte mal zu mir, daß die Evangelen wesentlich offener für staatliche Intervention und aktuelle politische Ideologien seien.
          Beispielsweise war unser Kaiser Wilhelm ja gleichzeitig der „Papst“ in der evangelischen Kirche Preußens.

        • „Und ich habe Dir erklärt, warum das bei anderen toleriert wird: nämlich weil es bei den anderen die Kompensation einer Schwäche ist. Und es ist durchaus sinnvoll, dem Schwächeren immer “etwas abzugeben” um ihn ruhig zu stellen. Es wäre allerdings sinnvoller, andere Dinge zuzugestehen.“

          das ist mitnichten eine „Unterschicht“ Sache. es ist eher von dir rassistisch anzunehmen, dass „Ausländer“ = Unterschicht sind und man muss ihnen gönnerhaft was „zugestehen“.
          Davon abgesehen darf der arbeitslose deutsche Ronny das nicht bzw wird nicht s in Ruhe gelassen mit seiner Fahne und seinem übersteigerten „Patriotismus“.

        • ät Adri:

          Lach nur. Wie ist denn das mit dem Po?

          ät Atacama:

          „dass “Ausländer” = Unterschicht sind und man muss ihnen gönnerhaft was “zugestehen”“
          – Tatsächlich ist es von den Linken natürlich rassistisch und herablassend, Ausländer als Unterschichtler zu sehen.
          Allerdings treffen sich Wunsch und Wirklichkeit, weil Immigranten tatsächlich zuallermeist mittellos und bildungsfern sind.

  12. Zwei Soziologie-Professoren kommen nach intensivem Studium der Datenlage zu einem Schluss, der allen – außer eben lebensfernen Feministen – offensichtlich ist: Vergewaltiger geht’s um Sex, nicht Macht: http://quillette.com/2016/01/02/to-rape-is-to-want-sex-not-power/

    Unter Schwulen gibt’s danach genauso viele Vergewaltiger wie unter Heterosexuellen. Warum beschweren die sich nicht über die in der Schwulen-Szene grassierenden „rape culture“? Und wer verschwört sich bei denen gegen wen? Muskulöse Machos gegen schamhaarondulierte Tunten? Das Patriarchat kann diesmal nicht seine Finger im Spiel haben, oder?

    • Auf den Artikel wollte ich auch grade hinweisen. Interessant, dass 15-jährige Jungs einem höheren Risiko sexueller Angriffe ausgesetzt sind als die 40-jährigen Frauen, welche ständig davon schreiben, Jungs aber dabei außen vor lassen.

      • Bei der Sache mit den 15-jährigen bin ich sehr skeptisch. Da müsste man schon einen Blick in die Ursprungs-Texte werfen und schauen, ob sie Definitionen von „sexual assaults“ angewendet haben, die psychologisch sinnvoll sind – oder ob sie sich alleine auf das stützen, was der Gesetzgeber vorgibt. Ich vermute letzteres. Das ganze bezieht sich ja auf die USA und deren puritanische Gesetze. In Deutschland kann ein 19-jähriger mit einem 15-jährigen ganz legal Sex haben (selbst ich könnte das, wobei für mich strengere Regeln gelten als für den 19-jährigen.) In den USA dagegen gibt es dafür in manchen Staaten kräftig Ärger. Relativ normales Verhalten unter Jugendlichen ist dort kriminalisiert.
        Deshalb werden vermutlich auch die Frauen am häufigsten mit 15-jährigen erwischt. Ein paar Monate später und die gleichen Aktivitäten wären vollkommen legal.

        • Ja, aber manchmal will man mit jemand ganz bestimmtes Sex. Jemand, der besonders geil ist oder der zufällig gerade als beste Option verfügbar ist. Und ein paar wenige finden Sex noch schöner, wenn das Opfer eigentlich nicht will. Das geben sie zwar nicht zu, aber wenn man ihnen verschiedene Arten von Videos (u.a. eben Vergewaltigungsvideos) zeigt und dabei ihre Erektion misst, spricht die eine andere Sprache.

        • Und gerade wenn man es gewohnt ist, Sex besonders leicht zu bekommen und dass die sexuellen Impulse wenig durch Hemmnisse begrenzt werden, kann auch eine Desensibilisierung für die Grenzen anderer die Folge sein. Zumal Schwule sich wohl vom (feministischen) Täter-Diskurs wenig angesprochen fühlen müssen und Jungs wohl im allgemeinen auch nicht durch den Opfer-Diskurs angesprochen, also auch nicht für Gefahren und das Setzen eigener Grenzen sensibilisiert werden.

          Es geht ja bei „Sex“ nicht um einen absoluten Bedarf, den man schlicht decken muss um nicht vergewaltigen zu müssen.

  13. http://www.queer.de/detail.php?article_id=25323

    „Der Junge wurde demnach von einem Gebäudedach in der ostsyrischen Stadt Deir ez-Zor in den Tod gestoßen. Er soll wenige Tage zuvor im Haus eines bekannten IS-Anführers aufgegriffen worden sein und mit ihm eine Beziehung unterhalten haben

    Laut Ara soll das Scharia-Gericht auch für den IS-Anführer die Todesstrafe gefordert haben. Die Terrororganisation habe aber entschieden, ihn an die Front im Irak zu versetzen. Der Mann war zuvor unter anderem mit einem antisemitischen Video bekannt geworden.“

    Tja, der andere lebt noch, weil er höher im Rang ist. Und wahrscheinlich hatte der 15 jährige im Zweifel wenig Widerspruchsmöglichkeit, trotzdem wird er getötet. Wahrscheinlich hat er den älteren verführt sodass der andere zu sündhaftem Tun verleitet wurde.

    • Fast allesamt hochrangige Al-Qaida-Funktionäre, mein Mitleid hält sich in Grenzen. Weniger meine Verwunderung darüber, dass all die, die seit Monaten behaupten, die Saudis finanzierten und unterstützten diese Terroristen, nun plötzlich ganz pikiert aufschreien.

      • @david
        „hochrangige Al-Qaida-Funktionäre“

        So werden die wohl aus PR/PC-Gründen für den Westen genannt. Tatsache ist, dass hingerichet wird, wer sich gegen das Herrscherhaus wendet (oder dem das unterstellt werden kann). Predigen kann man dort in Saudi-Arabien alles, nichts ist zu extrem.

        „Prominent Saudi Journalist: Extremism, Takfir Are Everywhere In Saudi Arabia, And The Authorities Are Doing Little To Stop This“
        http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/8910.htm

        „So far, despite our awareness of all the dangers of takfir and despite the shameful crimes that the country has witnessed, we [Saudis] have not found in all this a logical and intellectual justification for approving a law that would criminalize sectarianism, racism, takfir and everything that weakens [our] national unity. Even the Shura Council [the Saudi Parliament] ducked [the issue] with ridiculous and ludicrous excuses.“

        Die saudische Gesellschaft erscheint als islamistische Überwachungsgesellschaft als ein „1984“:

        „Consequently, many men and women have become preoccupied with [scrutinizing] others – their neighbors, acquaintances and friends – [and asking]: Is he Sunni or Shi’ite? Does he observe the non-obligatory fasts? Does he pray the [supererogatory] Duha prayer? How does he or she dress? Does he watch movies and [television] series? Does he shave his beard? Does she style her eyebrows? Does he do this? Does he do that?“

        • So werden die wohl aus PR/PC-Gründen für den Westen genannt.

          Was ist das denn schon wieder für eine Verschwörungsthese, kannst du die belegen?
          Keine Frage, Saudi-Arabien richtet auch Regimegegner wegen bloßer Meinungsäußerungen in hoher Zahl hin und da ist vor allem auch al-Nimr dazuzuzählen. Dass er als Schiit Teil der Hinrichtungswelle war, ist wohl eine Konzession an die Bevölkerung, da die anderen Hingerichteten alle Sunniten sind.

          Aber al-Qaida und ISIS gehören eben auch zu diesen erklärten Regimegegnern und haben Terroranschläge durchgeführt.
          Al-Zahrani, der bedeutendste der Al-Qaida-Leute, hat seine Beteiligung an den Taten niemals abgestritten, sondern bis zuletzt verteidigt. Al-Dhubaiti z.B. war an einem Angriff auf BBC-Journalisten beteiligt.

          Es liegt mir eigentlich fern, dieses furchtbare Land zu verteidigen. Aber Saudi-Arabien ist für die westlichen Medien inzwischen das, was für den Durchschnitts-Antisemiten Israel oder die CIA ist: verantwortlich für alles Böse im Nahen Osten.

          Was soll eigentlich der gemeine Saudi denken, der sich monatelang angehört hat, sein Land stecke hinter ISIS und al-Qaida – und wenn es dann demonstrativ hart gegen die durchgreift (aus menschenrechtlicher Perspektive natürlich zu hart, klar), sich die nächsten Gleichsetzungen SA = IS anhören darf.
          Saudi-Bashing ist ja schon lange Mainstream. Währenddessen wird die Außenpolitik des schiitischen Zwillings (Iran) zunehmend aggressiver und gleichzeitig salonfähiger.

          Die nächsten Tage wird man dann wieder in allen Zeitungen das linke Gewimmer über die bösen Waffenexporte als noch tiefere Wurzel allen Übels lesen dürfen.

        • ups…das passt hier natürlich gar nicht.

          Sollte nur ein random-Einzelpost sein. Die süße Regendelfin haut sowas fast täglich raus.

        • Sehr schwierig das.

          Al-Nimr’s Hinrichtung durch die Saudis ist ein extremer Affront gegen Iran. Den Saudis war das bewusst.

          Ein politischer “Akt“.

          Neben der Unmenschlichkeit der Exekutionen im Allgemeinen.

          Zizek oben hat u.a. (neben dem Sniffing) bedeutet, das sich da mafia-artige bzw. tribal Interessen hinter einem unseligen ebenfalls destabilisierenden und herrschaftsorientierten “kulturmarxistischem Argumentationsspektrum“ verstecken.

          Geht nur bei hinreichender Dekadenz und medialer Korruption.

          Und letztere ist insbesondere in westlichen Ländern mit ihren supranationalen Rechtsstaatshintertreibungen bereits recht ausgeprägt.

          Eine weltweit miteinander “schachernde“ Elite, die sich hinter ideologischen Fassaden versteckt.

          Mit hinreichend vielen dummen wie verschlagenen Frauen (Feminismus, …) und sich anbiedernden Männern (Progressivismus, …) hat man da ein leichtes Spiel, da entscheidend Stabiles (Ehrlichkeit in Bezug auf Rollen, Familie, …, anstelle von Respekt vor eher Misandrie und Rassismus gegen WHM, …) gebrochen wird.

        • @david
          „Was ist das denn schon wieder für eine Verschwörungsthese, kannst du die belegen?“

          Das liegt so nahe wie A und B. Damals hatten Bush & Co Al Quaida als Hauptfeind im Krieg gegen Terror personifiziert und auf dieser Linie fahren die Saudis seitdem. Ansonsten ist es bestimmt sicher zu raten, dass es um Regimekritik geht am Königshaus, die hier per Todesstrafe unterdrückt wird.
          Übrigens halte ich die Gefahr eines IS-Putsches in SA für real und könnte mir das als das Ereignis von 2016 vorstellen, mit US Intervention.
          Dass von SA massive Unterstützung des IS ausgeht, kein Widerspruch zur Feindschaft des Königshauses gegen IS Aktivitäten in SA. Die saudischen Verhältnisse sind keinesfalls klar geordnet, die Führungsschicht dünn.

          Und die Sauds sind ja die Freunde der Bushs et al., traditionell. Eine andere US Linie (um die Demokraten) favorisiert Iran, daher die negative Stimmung gegen SA in letzter Zeit. Man sieht die alte Aramco-Connection unwichtiger werden. Deshalb…

          „wird die Außenpolitik des schiitischen Zwillings (Iran) zunehmend aggressiver und gleichzeitig salonfähiger.“

          Was natürlich noch schlimmer ist als der Schulterschluss mit SA.

        • @ petpanther

          „Zizek oben hat u.a. (neben dem Sniffing) bedeutet, das sich da mafia-artige bzw. tribal Interessen hinter einem unseligen ebenfalls destabilisierenden und herrschaftsorientierten “kulturmarxistischem Argumentationsspektrum“ verstecken.“

          Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt, Zizek ist selbst Marxist.

  14. Warum Gender Mainstreaming der Durchschnittsfrau nichts nutzt
    von BIRGIT KELLE

    „Sind sie etwa gegen die Gleichberechtigung der Frau?
    Wollen Sie die Frauen an den Herd zurückschicken oder gleich ganz ins Mittelalter?“ – das sind nur zwei der häufigsten Reaktionen, wenn jemand wagt, die neue Staatsreligion Gender zu kritisieren.


    WAS WIRD IM NAMEN VON GENDER TATSÄCHLICH GETAN?
    Der Gegenbeweis könnte jedoch so einfach sein, würde man sich einfach nur anschauen, was im Namen von Gender Mainstreaming tatsächlich getan wird.

    Wenn man also nicht auf die wohlformulierten Texte zurückgreift, die überall zum Thema nachzulesen sind, sondern auflistet, was unter dem Stichwort Gender tatsächlich gefordert oder gar umgesetzt wird..

    Mussten wir uns bislang mit den übermütigen Forderungen eines Geschlechtes herumschlagen, ist heute die Vielfalt der Geschlechter daraus geworden.
    Mehr Geschlechter, mehr Forderungen, mehr Lehrstühle, größere Opfergruppen – noch mehr Geldvernichtung. “

    http://wirtschaftswunder.at/2015/12/16/warum-gender-mainstreaming-der-durchschnittsfrau-nichts-nutzt/

  15. Wollte Euch das nicht vorenthalten. Es ist das Thema Migration.

    (Falls der Blogmaster etwas dagenhat kann es ja wieder gelöscht werden. Darauf hingewiesen hab ich dann aber.)

    Es ist Luzi Stamm, ein Abgeordneter der schweizerischen Volkspartei, der hier spricht. Er hält einen Vortrag von wie ich finde außergewöhnlicher Klarheit und mahnt seine Bürger nicht ihren demokratischen Souverän aus den Händen zugeben.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Luzi_Stamm

  16. Herzliche Einladung zum Symposium »Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften« am Samstag, den 23. Januar 2016, 10.00 – 18.00 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle in Stuttgart. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

    Es erwarten Sie herausragende Vorträge renommierter und fachlich versierter Experten:

    Univ-Prof. Dr. ****************Axel Meyer (Evolutionsbiologe), *****************

    Dr. Jakob Pastötter (Sexualwissenschaftler),

    Prof. Dr. Dr. Raphael Bonelli (Neurowissenschaftler und Psychiater)
    und

    Univ-Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Philosophin, Sprach- u. Politikwissenschaftlerin).

    http://genderundsexualpaedagogik.com/

  17. Sieht so aus, als sei „Anti-Kulturmarxismus“ in unserem Nachbarland jetzt offizielle Regierungspolitik:

    Unter der Vorgängerregierung sei ein bestimmtes Politik-Konzept verfolgt worden, sagte er [der polnische Außenminister Witold Waszczykowski]weiter. „Als müsse sich die Welt nach marxistischem Vorbild automatisch in nur eine Richtung bewegen – zu einem neuen Mix von Kulturen und Rassen, eine Welt aus Radfahrern und Vegetariern, die nur noch auf erneuerbare Energien setzen und gegen jede Form der Religion kämpfen. Das hat mit traditionellen polnischen Werten nichts mehr zu tun.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-01/medienreform-polen-kritik-eu-kommission

    Ob der Begriff nun gut gewählt und die Analyse richtig oder falsch ist, spielt keine große Rolle. Aber den offenbar stattfindenden Kulturkampf kann kaum leugnen? Mir passt ja keine der beiden Seiten so richtig.

    • „Als müsse sich die Welt nach marxistischem Vorbild automatisch in nur eine Richtung bewegen – zu einem neuen Mix von Kulturen und Rassen, eine Welt aus Radfahrern und Vegetariern, die nur noch auf erneuerbare Energien setzen und gegen jede Form der Religion kämpfen. Das hat mit traditionellen polnischen Werten nichts mehr zu tun.”

      Genau. Ein echter Pole isst Fleisch, fährt Auto, heizt mit Steinkohle und glaubt an den allmächtigen unsichtbaren Zauberer im Himmel 🙂

      • Ich mag Sojawurst, Fahrrad, Gott und Atomkraft.
        Und Anti-Kulturmarxismus.

        Könnte sein, daß in 30, 40 Jahren Osteuropa paradoxerweise die Führung in Europa übernimmt, weil der Westen sich zu Tode toleriert und alternativ-energiert hat. Ian Morris meinte in so einem Zusammenhang einmal, daß Nachteile (wie Kommunismus) in bestimmten Situationen zu mächtigen Vorteilen werden können.
        Der Kommunismus in den slawischen Ländern bspweise hat dazu geführt, daß Polen & Co der Über-Wohlstand und die 68er Revolte erspart geblieben sind, die schwachsinnigen Ideologien in den westlichen Ländern zur Durchsetzung verholfen haben.

    • ät Ih und Adrian:

      „Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski hat die Kritik am neuen Mediengesetz seiner Regierung zurückgewiesen.
      Unter der liberalen Vorgängerregierung habe das öffentlich-rechtliche Fernsehen einen Linkskurs eingeschlagen und habe eine bestimmte politische Ideologie vertreten.“

      – Was er sagt, kennen wir doch von ARD, ZDF & Co.?
      Scheint, als hätten rotgrüne Journalisten auch in Polen nach der Meinungsmacht im Fernsehen gegriffen.

      Die Notbremse der nationalkonservativen Regierung könnte man nun als „Einschränkung der Meinungsfreiheit“ bezeichnen.
      Aber was ist die Politkorrektisierung der Medien bei uns? Meinungsvielfalt?
      Wenn radikalfeministische und multikulturalistische Ansichten sogar in der Tagesschau vertreten werden?

      Denkt nur mal an die ARD-Propaganda für die EU-Studie vor einem Jahr, die besagte, daß Frauen in Europa „mindestens einmal im Leben Opfer sexueller Belästigung“ würden.

      Warum gerade in Schweden dieses Phänomen besonders häufig sein, wurde natürlich verschwiegen.

      • Und Du glaubst, dass die neue Regierung nun eine „ausgewogene“ (Wasser immer das sein soll) Medienberichterstattung fördert?
        Jede staatliche Einflussnahme auf Medien ist abzulehnen.

        • „Jede staatliche Einflussnahme auf Medien ist abzulehnen.“

          – Jede ideologische aber auch. Abgesehen davon: Machen maischberger & Co. nicht Reklame für die Regierung?

          Das ist das Vertrackte an der Politischen Korrektheit: Sie ist ein Ungeheuer ohne Kopf, eine Art Nanowaffe, die sich in den Gehirnen der Akademiker breitgemacht hat.

          Wenn ich das richtig sehe, hat die Regierung in Warschau aber nur das Recht, die Intendanten zu bestimmen.
          Wenn die Journalistixes linksfühlend sind, und der Intendant nationalkonservativ, könnte sich das ausgleichen.

          Ich würde mir ehrlich gesagt so etwas von der CDU-Regierung wünschen: Daß sie die irren Linksintellektuellen mit ihrer Gender- und Antifa- und Multikultipropaganda aus den Medien vertreiben.

          • @axel AE

            „Ich würde mir ehrlich gesagt so etwas von der CDU-Regierung wünschen: Daß sie die irren Linksintellektuellen mit ihrer Gender- und Antifa- und Multikultipropaganda aus den Medien vertreiben.“

            Finde ich auch immer erstaunlich, mit welcher Einfachheit du häufig die Aufhebung von Grundrechten wie etwa der Pressefreiheit forderst.

            Das eine Regierung sich nicht in die Presse einzumischen hat ist aus deiner Sicht kein Wert?

            Du begreifst schon die Gefahr, die daraus entsteht, wenn eine Regierung so etwas kann?

        • *Ich würde mir ehrlich gesagt so etwas von der CDU-Regierung wünschen: Daß sie die irren Linksintellektuellen mit ihrer Gender- und Antifa- und Multikultipropaganda aus den Medien vertreiben.*

          Das ist die CDU, nicht die NSDAP.
          Brauchst du ein Grundgesetz auf Arabisch?

        • Das ist die CDU, nicht die NSDAP.
          Brauchst du ein Grundgesetz auf Arabisch?

          Bei dem hilft wohl weder ein arabisches, noch ein deutsches. Eine Perspektive zur Integration in die deutsche Wertegemeinschaft ist kaum vorhanden.

        • „Jede staatliche Einflussnahme auf Medien ist abzulehnen.“

          Jede staatliche Beteiligung ist abzuehnen. Die quasi-staatlichen Sender wäre wirklich was was privatisiert gehört (von der Zwangsfinanzierung mal ganz abgesehen).

          Natürlich muss deren Tätigkeit bzw deren Funding transparenter werden, sowas wie „Citizen Kane“ oder Berlusconi wäre keinesfalls positiv. Wie auch die anderen Meinungsmacher durch die Öffentlichkeit kontrolliert gehören. Israel scheint da ein interessantes Gesetz zur Offenlegung der Finanzierung der ausländischen NGOs auf den Weg bringen zu wollen.
          Wenn Medien tatsächlich eine „vierte Gewalt“ ausüben könnten, wäre das ein Fortschritt. Kann man aber wohl eher nur von träumen.

      • Wie das mit den Medien funktioniert hat Ester Vilar eigentlich schon gut beschrieben: servile Betas setzen den Femininen Imperativ in Szene. Das ist schon ein Problem, aber lösen kann man das nicht über einen Top-Down-Approach aus den Medien. Ernsthafte Chancen zur Gegenwehr sehe ich eher durch Aufklärung der Männer, die sich dann von diesen Medien abwenden.

    • @ Petpanther

      Na Petpanther,
      was bringt dich heute mal wieder dazu antisemitischen Dreck zu verbreiten, die Opfer von Breivik indirekt zu verhöhnen und die Männerrechtsbewegung in Verruf zu bringen?

      • Weder antisemitisch noch irgendwas.

        Falscher linker Assoziierungsschmier, den wir hier weiter ertragen müssen.

        Leszek, geh mal woanders hin Blockwart machen. Du bist mit deinem Blödsinn ein Hindernis für eine Entwicklung.

        🙂

        • Immer dieselbe Leier, Antisemitismus, Nazi, blabla, und dann noch diese billige Moral-Emotionalität („Opfer verhöhnen“).

          Dabei sind es doch gerade die Ultralinken, die mehr oder minder verdeckt judenfeindlich sind bis auf die Knochen und Terroropfer mittelbar verhöhenen, wo sie nur können (Paris).

        • @ Petpanther

          „Weder antisemitisch noch irgendwas.“

          Doch, doch, Petpanther. Die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie ist antisemitisch

          https://www.splcenter.org/fighting-hate/intelligence-report/2002/ally-christian-right-heavyweight-paul-weyrich-addresses-holocaust-denial-conference

          und fungierte außerdem als Legitimierungsideologie für die Morde von Breivik

          http://www.hintergrund-verlag.de/texte-stellungnahmen-al-qaida-fuer-christen-und-antimarxisten-anders-breivik-und-die%20reaktiven-folgen.des%2011.-september-2001.html

          Zudem steht diese irre rechte Ideologie natürlich in völligem Widerspruch zu den humanistischen Anliegen, Werten und Prinzipien der Männerrechtsbewegung.

          Und in wissenschaftlicher Hinsicht ist die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie eindeutig falsch.
          Political Correctness, Multikulturalismus, Gender Studies, Critical Whiteness und Identity Politics haben ideengeschichtlich mit der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule nichts zu tun, sondern sind entstanden aus einer einseitigen, selektiven und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption und Interpretation des französischen Poststrukturalismus (und dieser wiederum geht ideengeschichtlich wesentlich auf eine bestimmte Interpretation von Nietzsche und Heidegger zurück).
          Und dies ist auch nachweisbar und belegbar, siehe das ausgezeichnete Buch des Politikwissenschaftlers Mathias Hildebrandt „Multikulturalismus und Political Correctness in den USA“

          http://www.bol.de/shop/home/suche/;jsessionid=9C63516975A062B3C379517115746077.tc5p?sq=hildebrandt+multikulturalismus&sswg=ANY&timestamp=1451860345650

          Solltest du mal lesen, Petpanther, enthält sogar Belegquellen und hält Standards wissenschaftlichen Arbeitens ein, was bei deinen rechten Verschwörungsideologen ja nie der Fall ist.

          Zur zweiten und dritten Generation der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule und dem was diese tatsächlich vertreten – in der Regel ganz andere Dinge als die verlogenen rechten Anti-Kulturmarxismus-Spinner behaupten – gibt´s übrigens auch ein gutes Buch:

          Muharrem Acikgöz – Die Permanenz der kritischen Theorie:

          http://www.bol.de/shop/home/suche/?sq=permanenz+der+kritischen+theorie&sswg=ANY&timestamp=1451860884491

          „Falscher linker Assoziierungsschmier, den wir hier weiter ertragen müssen.“

          Irrtum Petpanther, belegbare Fakten.
          Vergiss nicht: Ich bewege mich nicht nur seit Jahren innnerhalb der radikalen Linken und weiß aus Erfahrung, dass es keine „Kulturmarxisten“ gibt (also was die rechten Anti-Kulturmarxismus-Spinner darunter verstehen), ich kann auch auf wissenschaftliche Literatur zu meinen Aussagen verweisen und zwar solche, die Standards wissenschaftlichen Arbeitens einhält und Überprüfbarkeit gewährleistet.

          „Leszek, geh mal woanders hin Blockwart machen.“

          Nö, ich bleibe hier, freu dich lieber, dass ich dir stets dabei behilflich bin mehr Medienkompetenz und wissenschaftliches Denken zu erlernen und dich moralisch weiterzuentwickeln.

          „Du bist mit deinem Blödsinn ein Hindernis für eine Entwicklung.“

          Unsinn, ohne Leute wie mich würden Leute wie du die Männerrechtsbewegung gnadenlos gegen die Wand fahren und an Fortschritt für Männerrechte wäre nicht zu denken.

        • … Leszek ist wie üblich anmassend, behauptend und das als “wissenschaftlich“ verkaufen wollend.

          “Linker“ Stuß zur Dominanz. Auch ein Männlichkeitssurrogat. Bigotte und dekadente beherrschen wollende Pseudomoral, die uns alle mittlerweile in existentielle Probleme stürzt und zunehmend totalitär wird.

          Thorium’s Abhandlung oben im Video erklärt es ziemlich gut.

          Und dieser unehrliche Unsinn ist auch einer männerrechtlichen Bewegung sehr abträglich.

          Sie sollte frei davon sein.

        • @Leszek

          „Zur zweiten und dritten Generation der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule und dem was diese tatsächlich vertreten….“

          Judith Butler zB. Es mag dir ja nicht gefallen, aber der Adorno-Preis an sie zeichnet sie als herausragende Vertreterin der „kritischen Theorie“, des Adornoismus ;), aus.

          Genau so sind diejenigen die neuen „kritischen Theoretiker“, die Videospiele und Kinofilme „gendermainstreamen“, die ganzen Pädagogen, die die „toxische Maskulinität“ verdammen und verbannen usf.

          Wenn man die als „Kulturmarxisten“ bezeichnet (wie es in den USA üblich ist), dann hat das mit der benannten antisemitischen Verschwörungstheorie nichts zu tun. Letztere ist, wie üblich von den einschlägigen Extremrechten, draufgesetzt.

          Der „kulturelle Marxismus“ leitet sich einfach aus der Programmatik der „Kritischen Theorie“ ab, die eben *kulturell* wirksam sein wollte (-> mit dem „Marsch durch die Institutionen“), um ihre marxistischen Vorstellungen von der Revolution durchzusetzen:

          „Aufgrund des „Verblendungszusammenhangs“ (/Adornos Schwurbelbegriff von der angeblichen Unreflektiertheit sozialer Realitäten und Gewissheiten/) ist nicht mehr das Proletariat das revolutionäre Subjekt, sondern der vereinzelte Theoretiker, der seine Aufgabe in gezielter kritischer Analyse gesellschaftlicher Bedingungen sieht, um die Hoffnung auf eine Revolution aufrechtzuerhalten, wo sie praktisch unmöglich wurde.“

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Theorie

          Der „kritische Theoretiker“ ist also das neue „revolutionäre Subjekt“, der Arbeiter quasi abgelöst:

          „Als Illusion wird die marxistische, sich als wissenschaftlich begreifende, Analyse des Proletariats als revolutionäres Subjekt an sich betrachtet. Vielmehr umfasse das „eigentliche“ Proletariat gesellschaftlich isolierte und unterdrückte Randgruppen. Diese Gedankengänge konnten viele klassische Marxisten nicht nachvollziehen.“ (auch Zitat aus link oben)

          Insofern ist die kritsche Theorie kein echter Marxismus mehr, eben „kultureller Marxismus“. Auch dies hier dürfte einem Marxisten die Haare zu Berge stehen lassen:

          „Methodologische sowie analytische Grundlage ist die Verwendung einer an Hegel orientierten Dialektik.“ (auch Zitat aus link oben)

          Die dann weiter Irrationalität in den „kulturellen Marxismus“ brachte (neben der „Psychoanalyse“, die keinesfalls als Wissenschaft gelten kann).

          Am bemerkenswertesten finde ich aber, dass genau jene „Dialektik der Aufklärung“ — der Fall in die voraufklärerische Barbarei „des Geistes“ — durch die „kulturell kritischen“ Protagonisten der progressiven Linken mit ihren Hexenjagden auf kulturelle Exponenten des Nicht-Erwünschten vollzogen wurde, die als geistige Enkel der „kritischen Theorie“ anzusehen sind. Und dass diese jetzt dabei sind, genau jene 1984-mässige „Kulturindustrie“ zu schaffen, die Adorno/Horkheimer so verdammt hatten.

          Aber ich seh schon: wie Nietzsche, so wird man die Säulenheiligen der Frankfurter Schule in Schutz nehmen, sie hätten das alles ja gar nicht gewollt oder beabsichtigt.

          Schöner wäre es natürlich, wenn die kritische Theorie auf die realen gesellschaftlichen Zustände heutzutage angewendet würden, die „Verblendungszusammenhänge“ durchleuchtet, etwa wie Feminismus und Islamophilie zur Restauration reaktionären Gedankenguts beitrugen. Vielleicht kommt das ja noch, eigentlich läge es nahe und die kritische Theorie erweist sich doch noch als Vorantreiber von positiveren gesellschaftlichen Verhältnissen…

        • @ Alex

          Du hast dich nie ernsthaft mit marxistischer, neo-marxistischer, anarchistischer oder poststrukturalistischer Theorie beschäftigt, oder?
          Dann gehen wir das Ganze mal einzeln durch.

          „Judith Butler zB. Es mag dir ja nicht gefallen, aber der Adorno-Preis an sie zeichnet sie als herausragende Vertreterin der “kritischen Theorie”, des Adornoismus ;), aus.“

          Wenn ich von Vertretern der 2. und 3. Generation der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule spreche, dann sind damit Personen gemeint, die mit ihrem wissenschaftlichen und philosophischen Werk tatsächlich in der Tradition der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule stehen, was auf Judith Butlers eindeutig nicht zutrifft. Diese steht in poststrukturalistischer Tradition. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass ihr die Stadt Frankfurt 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis verliehen hat.

          Wie man sieht, gab es unter den bisherigen Preisträgern auch mehrere andere, die nicht in der Tradition der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule stehen, aber auch solche, die dieser durchaus zuzurechnen sind:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor-W.-Adorno-Preis#Preistr.C3.A4ger

          In der Tradition der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule zu stehen, ist also kein notwendiges Kriterium um diesen Preis erhalten zu können.

          Judith Butler knüpft in ihrer Theoriebildung an die poststrukturalistische Theorie-Tradition an, einen erwähnenswerten Bezug zur Frankfurter Schule gab es in ihrem Werk m.W. nur einmal, in ihrem Buch „Kritik der ethischen Gewalt“ knüpft sie u.a. auch an Überlegungen Adornos in seiner Moralphilosophie an. Auch dadurch fällt Judith Butler aber nicht in die Tradition der Kritische Theorie der Frankfurter Schule, denn dazu sind die Unterschiede in beiden Philosophien viel zu groß, genauso wenig wie ich, falls ich mich in irgendeiner Frage positiv auf Adorno beziehe oder an Überlegungen von ihm anknüpfe, deswegen schon Adorno-Marxist wäre, denn dazu sind die Unterschiede zwischen Adornos Philosophie und meiner politischen und philosophischen Weltsicht einfach zu groß.

          „Genau so sind diejenigen die neuen “kritischen Theoretiker”, die Videospiele und Kinofilme “gendermainstreamen”, die ganzen Pädagogen, die die “toxische Maskulinität” verdammen und verbannen usf.“

          Nein, kritische Theoretiker im Sinne der Frankfurter Schule sind nur solche Personen, die dieser philosophischen Tradition auch tatsächlich angehören, von dieser ausgehen, in wesentlicher Hinsicht an diese anknüpfen und deren Theoriebildung weiterentwickeln.

          Vertreter und Anhänger anderer linker Strömungen, z.B. poststrukturalistischer Theorien, sind keine kritischen Theoretiker im Sinne der Tradition der Frankfurter Schule.

          Speziell in den USA kommt es manchmal vor, dass auch Vertreter und Anhänger anderer linker Strömungen ihre jeweilige Theorietradition gerne als eine kritische Theorie der Gesellschaft bezeichnen. Damit ist aber keine Herkunft dieser anderen linken Theorieströmungen von der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule gemeint, vielmehr wird damit der Anspruch signalisiert, dass die Kritische Theorie der Frankfurter Schule nicht die einzige Form einer kritischen Theorie der Gesellschaft darstellt, dass es also andere mit ihr konkurrierende linke Strömungen gibt, die ebenfalls für sich beanspruchen gesellschaftskritisch zu sein, auch wenn sie sich aus anderen ideengeschichtlichen Quellen entwickelt haben.

          Der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule sind aber nur solche Personen zuzurechnen, die auch tatsächlich dieser Theorietradition angehören. Zu versuchen ihr Personen und deren Ansichten oder Handlungen zuzurechnen, die in Wahrheit anderen linken Theorietraditionen angehören, ist Propagandalüge und Falschbeschuldigung.
          Nebenbei gesagt sind außerdem heutzutage nicht alle Vertreter und Anhänger der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule Marxisten, manche sind auch einfach nur linksliberal.

          „Wenn man die als “Kulturmarxisten” bezeichnet (wie es in den USA üblich ist),“

          Es ist in den USA nicht allgemein üblich das zu tun, sondern es ist speziell und primär in konservativen/rechten Kreisen üblich: in konservativen, rechtskonservativen, neu-rechten, rechtsliberalen und rechtsradikalen Zirkeln – nicht in allen, aber in manchen.

          „ dann hat das mit der benannten antisemitischen Verschwörungstheorie nichts zu tun.“

          Es hat nicht nur damit zu tun, sondern stellt eine direkte und unmittelbare Anknüpfung an diese antisemitische Verschwörungstheorie dar, die hilft sie zu legitimieren aufrecht zu erhalten und zu verbreiten.

          Und zusätzlich dazu stellt es eine Propagandalüge und Falschbeschuldigung dar.
          Du möchtest sicherlich auch nicht, dass man dir oder der politischen Tradition, der du dich zugehörig fühlst, Dinge unterstellt, die du bzw. diese politische Tradition in Wahrheit gar nicht vertritt und die stattdessen von anderen Personen, die anderen weltanschaulichen Traditionen angehören, vertreten werden, oder? Dann lass solche Falschbeschuldigungen auch bei anderen.

          „Letztere ist, wie üblich von den einschlägigen Extremrechten, draufgesetzt.“

          Nein, das Kulturmarxismus-Konzept und die damit zusammenhängende Ideologie und Verschwörungstheorie entstammt der politischen Rechten. Sie hat dort ihre Quelle. Der konkrete politische Ursprung dieser Ideologie liegt bei einigen US-amerikanischen rechtskonservativen Ideologen, die dem sogenannten Paläokonservatismus zuzurechnen sind:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4okonservatismus

          Genauer ausgearbeitet wurde die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie in dem rechtskonservativem Think Tank „Free Congress Foundation“. Von dort aus wurde diese rechte Verschwörungstheorie dann versucht in der US-amerikanischen Rechten zu verbreiten, insbesondere durch die Schriften von William S. Lind.
          Es handelt sich eindeutig von ihren Ursprung her um eine rechte Ideologie.

          Der Rest folgt später. Ich gehe jetzt erstmal essen.

        • Guten Hunger gehabt hoffentlich. Der Text ist interessant, wie du abgrenzt. Doch diese „Schulen“ und Ideologiekomplexe sind nicht so einfach zu fassen. Natürlich beruft sich die gesamte Linke der westlichen Welt traditionell auf Marx und weil es so viele Spielarten davon gibt und eine Entwicklung und völlige Fortentwicklung der alten Ideologien wie dem klassischen Marxismus, der ja für sich beansprucht, der alleinige Erbe der Aufklärung zu sein. Was ein sehr anmassender Anspruch ist, vor allem wenn er wissenschaftlich begründet daherkommt.

          „nur solche Personen zuzurechnen, die auch tatsächlich dieser Theorietradition angehören.“

          Dann sind die Zusammenhänge aber vernebelt. Denn neue Ideologien tendieren immer dazu, sich radikal neu zu erfinden. Insofern machen auch transdisziplinäre Betrachtungen Sinn. Bei den Progressiven ist es ja auch so, dass sie mit aufkläerischem Maximalanspruch Politik machen wollen. Und dass dies zum modernen Politikanspruch geworden ist.

          „die dem sogenannten Paläokonservatismus zuzurechnen sind“

          Also soll der Begriff „Kulturmarxismus“ eigens dafür geprägt sein, diese notorische Idee zu verbreiten, durch „Free Congress Foundation“? Letztere ist mir kein Begriff. Lind schon, der ist so einer und Erfolg hat er offenbar gehabt.

          Was mich aber an „Paläokonservatismus“ stört, ist dass „Neokonservativismus“ das dialektisch definierte Gegenteil dazu als demokratische Gegenstück von „Kulturmarxismus“ diente. Die „neocons“ sind gemeint, die besonders während des Irakkriegs angefeindet worden sind. Im US Diskurs überigens viel dominanter als diese Kulturmarxismus-Kampagne.

          Die Verwendung von Kluturmaxismus:
          „Es ist in den USA nicht allgemein üblich das zu tun, sondern es ist speziell und primär in konservativen/rechten Kreisen üblich“

          Es hat sich aber weit daraus verbreitet und ist bei vielen (unreflektiert), da passend erscheinend, in Verwendung. Dieses Thorium-Video von PP war exemplarisch.

  18. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte:

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/schlechtere-noten-als-maedchen-sind-jungen-schulverlierer-a-1059134.html

    Jungs in der Schule benachteiligt? Hm, könnte man meinen, aber stimmt gar nicht! Spiegel-Faktencheck!
    Mädchen früher ganz dolle unterdrückt, Jungs heute aber nur auf den ersten Blick leicht benachteiligt.
    Forscher haben herausgefunden, das könnte an defektem X-Chromosom liegen, aber wir wollen ja nicht biologistisch sein. Dazu fragen wir den besten und neutralsten Bildungsforscher den es gibt, nämlich Marcel Helbig aus der Arbeitsgruppe der Feministin Allmendinger, wo man männliche Benachteiliung schon immer mit Taschenspieler-Tricks wegerklärt. Also liegt es wahrscheinlich doch daran, dass Jungs Bildung uncool finden, möchten halt lieber prügeln. „Vorherrschendes Männlichkeitsideal“ Schuld, da Männer glauben sich um nichts bemühen zu müssen.

    • @david

      „“Vorherrschendes Männlichkeitsideal“ Schuld, da Männer glauben sich um nichts bemühen zu müssen.“

      Dabei ist es ja gerade das „vorherrschende Männlichkeitsideal“, welches verlangt, dass man sich bemüht und später versorgen kann.

      Ich wette auch, dass man das in einer anderen Publikation als Argument dann findet, wenn es dort dienlich ist.

      • @Christian
        Diese ewigen Verallgemeinerungen. Dein Blog wäre viel seriöser, wenn du nicht so oft diese banalen Oberflächlichkeiten immer und immer wieder reproduzieren würdest.

        “ “vorherrschende Männlichkeitsideal”, welches verlangt, dass man sich bemüht und später versorgen kann.“
        Was ist denn mit den Frauen, die selbstständig sind und niemals von einem Mann versorgt wurden und auch niemals werden?

        Was ist mit den wsl seltener aber dennoch existierenden Fällen, dass Frauen Männer versorgen?

        Und der ganz häufig eintretende Fall, dass Frauen alte Menschen pflegen, also in einer nicht monetären Form VERSORGEN?

        das „vorherrschende Männlichkeitsideal“: was ist mit all den Männern, die eine Drogenkarriere einschlagen, oder jene, die sich um ihre Kinder nicht kümmern und die Mutter mit der Erziehung allein lassen? (ja ich weiß, das gibts auch alles umgekehrt, nur ist es eben nicht richtig, dass es ein „Männlichkeitsideal“ ist, die Frau zu versorgen. Das ist zu einseitig, da gibt es unzählige andere Spielarten auch.

        Du tust ja geradezu so, als ob die meisten Frauen nicht arbeiten würden und sich nur von ihrem Mann aushalten lassen würden. So ist es natürlich nicht. Frauen dürfen seit ein paar Jahrzehnten endlich arbeiten und wollen oft auch Single sein und nicht von einem Mann abhängig sein (ja stimmt, das gibt es umgekehrt auch, nur ist es eben nicht richtig, dass es ein „Männlichkeitsideal“ ist, die Frau zu versorgen.)

        Dein Weltbild ist so einfach und durchdrungen von Oberflächlichkeiten und Verallgemeinerungen, die du meinst, mit den Wörtern „ja, aber ich mein IM SCHNITT“ einfach so legitimieren zu können. Das ist zu wenig, Christian.

        • „Was ist denn mit den Frauen, die selbstständig sind und niemals von einem Mann versorgt wurden und auch niemals werden?

          Was ist mit den wsl seltener aber dennoch existierenden Fällen, dass Frauen Männer versorgen?

          Und der ganz häufig eintretende Fall, dass Frauen alte Menschen pflegen, also in einer nicht monetären Form VERSORGEN?‘

          Es geht hier um partnerwshl nach evolutionär entstandenen Kriterien. In dieser Hinsicht sind neuere Tendenzen relativ egal.
          Versorgen hat hier auch nichts mit pflegen zu tun in dem Zusammenhang.

          Ob ein gewisser teil Frauen das anders macht ist auch recht egal, es ist eine Frage von hauptstrategie und Nischenselektion im evolutionären Zusammenhang bzw wird erst durch die heutige Zeit ermöglicht.

          Hast du dich schon mal mit den evolutionären kosten des sex und daraus abzuleitenden partnerwahlkriterien beschäftigt? Sonst gehen viele Erläuterungen hier ziemlich an dir vorbei

        • „das “vorherrschende Männlichkeitsideal”: was ist mit all den Männern, die eine Drogenkarriere einschlagen, oder jene, die sich um ihre Kinder nicht kümmern und die Mutter mit der Erziehung allein lassen?“

          Dann müsste man auch so argumentieren: „Schlankheitsideal? Was ist mit all den dicken Frauen? Wenn es dicke Frauen gibt, kann Schlankheit ja kein vorherrschendes Ideal sein…“

        • @light
          „nur ist es eben nicht richtig, dass es ein “Männlichkeitsideal” ist, die Frau zu versorgen“

          ABer sicher ist das ein Männlichkeitsideal. Das negative und abschreckend wirkende und moralisch verdammende Gegenbild hast du gezeichnet:

          „was ist mit all den Männern, die eine Drogenkarriere einschlagen, oder jene, die sich um ihre Kinder nicht kümmern und die Mutter mit der Erziehung allein lassen?“

          Oder sich gar noch umbringen! Der Gipfel des Egoismus.

        • @erzählmirnix @christian

          Dennoch ist es kein „Männlichkeitsideal“, eine Frau mal zu versorgen. Ich arbeite als Mann doch nicht darauf hin, irgendeinen Menschen, auch keine Frau, mal zu versorgen und in meine Abhängigkeit zu bringen.

          Und wer versorgt da überhaupt wen? Weiblicher Hausarbeit wird eben noch immer gesellschaftlich weniger Wert zuerkannt. Selbst wenn der Mann 100% des Geldes in die Partner_innenschaft bringen sollte: die Frau arbeitet genauso, zuallererst versorgt sie den Mann, somit verrichtet sie die zur Reproduktion der Arbeitskraft notwendigen Tätigkeiten.

          Was macht die „klassische Hausfrau“? Sie arbeitet den ganzen Tag, bekommt aber kein Geld dafür: Emotionale Arbeit, Waschen, Putzen, Kochen, Tisch servieren, Kleider flicken, das Servieren des Essens und das Lächeln dazu, Kinder bekommen, aufziehen, Betreuung von Alten und Kranken etc.

          Folglich ist der Haushalt ein Ort , an dem Produktion stattfindet – allerdings nicht Produktion materieller Waren, sondern Produktion von Arbeiter_innen für den Arbeitsmarkt.

          @christian

          „Es geht hier um partnerwshl nach evolutionär entstandenen Kriterien. In dieser Hinsicht sind neuere Tendenzen relativ egal.
          Versorgen hat hier auch nichts mit pflegen zu tun in dem Zusammenhang.“

          Du schreibst 2x dass das was ich schreibe egal ist, denn es geht ja um ganz etwas anderes, nämlich um „evolutionären kosten des sex und daraus abzuleitenden partnerwahlkriterien“.

          Dein Hauptgebiet ist Evolutions-Biologie. Nur kannst du mit Biologie nicht gesellschaftliche Prozesse und schon gar nicht geopolitische Ereignisse erklären. Du tust es trotzdem. Denn man sieht, wie sehr du dich wieder mal vom Thema abgewichen bist, um halt irgendwie wieder deine Evolutionsbiologie hinein zu bringen, ohne dass sie dazu passt.

          Es ging grad um „Benachteiligung von Jungen“ und genawas du über „vorherrschende Männlichkeitsideale“ schreibst, stimmt einfach nicht, wie oben argumentiert.

          „partnerwshl“ ändert sich mit gesellschaftlichen Normen, Anforderungen, Organisation von Arbeit und des alltäglichen Lebens, ist also nichts, was einmal so festgeschrieben ist und daher immer so sein wird.

        • Schrecklich diese Genderverwirrung heute. Da muss eine Frau einen Mann auf einen Logikfehler aufmerksam machen. Inklusive Demütigung durch überlegene Rhetorik.

          • Nicht das konkrete Ereignis, aber sehr gut, warum es generell passiert.

            Gewalt untereinander, kämpfe, Kriege, das alles gibt es übrigens auch bei Affen, insbesondere Schimpansen. Der Grund ist meist intrasexuelle Konkurrenz und sexuelle Selektion.

            Eine gute Darstellung findest du bei „der Affe in uns“ und bei (noch besser) David geary male/female

        • @Lightyear

          Du hast einen sehr langen Text geschrieben, der sicher einige wahre Punkte beinhaltet. Leider haben diese nichts mit der Frage zu tun. Das Männlichkeitsideal welches hier diskutiert, bzw. von dir in Frage gestellt wird, hängt nicht davon ab, ob Hausfrauenarbeit wertvoll ist, daher war dieser gesamte Abschnitt im wesentlichen Derailing.

          Klar besteht ein gesellschaftliches Ideal des gut verdienenden Mannes, der eine Familie versorgen kann. Parallel dazu besteht auch das Ideal einer Frau, die nicht darauf angewiesen ist, diesen Versorger zu brauchen, sondern ebenfalls arbeitet. Aber das Eine schließt das Andere nicht aus.

          • „Klar besteht ein gesellschaftliches Ideal des gut verdienenden Mannes, der eine Familie versorgen kann. Parallel dazu besteht auch das Ideal einer Frau, die nicht darauf angewiesen ist, diesen Versorger zu brauchen, sondern ebenfalls arbeitet“

            Wobei die Versorgereigenschaften bzw das abstrakte potential dazu bei Frauen in die Partnerschaftswahl einfließt, selbst wenn sie sich alleine versorgen wollen und können.

            Ich hatte hier mehrere Studien dazu, auch solche, in denen es darum geht, das selbst reiche Frauen entsprechende Männer bevorzugen.

            Eine sexuelle Selektion auf einen Mann mit Versorgerpotential macht auch Sinn evolutionär gesehen, Versorgung des Kindes und der schwangeren ist wesentlicher Grund für unsere Paarbindung

        • @Lightyear

          EvoPsych kann dann wohl auch nicht deine Phantasterei erklären?

          Dein einfaches testesterongesteuertes Männlichkeitsgetue. Du möchtest so gern der eine Gute sein … 🙂

          Das steckt hinter der progressiven Aggro-Masche, die im Vergleich zu allen anderem Brunft- und Statusgehabe in Punkto Destruktivität und Verlogenheit den Vogel abschiesst.

          Siehe zB unten der bigotte Progressivclown von Sargon beschrieben.

        • @ lightyear

          „Weiblicher Hausarbeit wird eben noch immer gesellschaftlich weniger Wert zuerkannt.“

          Seitdem immer mehr Männer Singles sind erkennen sie halt wie wenig mühselig Hausarbeit ist.

          Du solltest echt mal Esther Vilar lesen, damit sich Deine perspektive einrenkt 🙂 :

          „Natürlich verheimlicht die Frau dem Mann, daß sie selbst im Vergleich zu ihm so gut wie nichts tut. Tatsächlich beschäftigt sie sich ja unentwegt mit irgend etwas. Sie sagt nur, alles, was sie tut, sei im Vergleich zu seiner Arbeit minderwertig. Sie suggeriert ihm, daß die schwachsinnigen Vergnügungen, denen sie sich im Lauf des Tages hingibt (Bügeln, Kuchenbacken, das Heim verschönern), für das Wohl der Familie notwendige Arbeiten seien und daß er sich glücklich schätzen könne, eine Frau zu haben, die ihm diese niedrigen Dinge abnimmt. Der Mann, der ja nicht ahnen kann, daß einer Frau solche Beschäftigungen tatsächlich Spaß machen, wird sich glücklich schätzen. […]

          Männerarbeit ist meist schwer, Hausarbeit immer leicht. Mit den Maschinen, die der Mann dafür erfunden hat, erledigt sich die Arbeit zum Beispiel für einen Vier-Personen-Haushalt mühelos in zwei Vormittagsstunden. Alles, was die Frauen sonst noch tun,
          ist überflüssig, dient ihrem Vergnügen und zur Erhaltung der idiotischen Statussymbole ihrer Clique (Spitzengardinen, Blumenbeete, Hochglanzpolitur): Wenn sie es als Arbeit bezeichnen, so ist das nichts weiter als eine unverschämte Zwecklüge.

          Hausarbeit ist so leicht, daß sie in psychiatrischen Heilanstalten traditionell von jenen Schwachsinnigen erledigt wird, die zu keiner anderen Tätigkeit mehr taugen. Wenn sich die Frauen beklagen, daß sie für diese Arbeit nicht noch extra Geld bekommen (sie fordern nicht viel, nur etwa den Lohn eines Automechanikers!), dann ist das nur ein weiterer Beweis dafür, wie attraktiv diese »Arbeit« für sie ist. Solche Forderungen sind außerdem kurzsichtig, denn sie könnten dazu führen, daß die Frauen eines Tages tatsächlich als Arbeitskraft bewertet und angemessen belohnt würden. Das würde dann offenbaren, wie sehr sie auf Kosten der Männer über ihre Verhältnisse leben.“

        • Lightyear mal wieder im Gender-Modus „Was ist, darf einfach nicht sein“.

          Aber nur eines, da ich diese intellektuellen Verwirrungen nicht unkommentiert lassen kann:

          >>“Und der ganz häufig eintretende Fall, dass Frauen alte Menschen pflegen, also in einer nicht monetären Form VERSORGEN?“

          Lieber Lightyear. In einem modernen Sozialstaat ist NICHTS nicht-monetär. Eine Ehefrau die ihren dementen Ehemann „versorgt“ hat Anspruch auf seine Altersrente. Nach dem Tod des Ehemanns hat sie sogar Anspruch auf eine Rente wegen Tod so called Witwenrente, bei der großen Witwenrente (Der Regelfall) immerhin 60 Prozent des Rentenniveaus des Verstorbenen.

          Man kann sich ausmalen, welche HORRENDEN monetären Transfers hier über den Sozialstaat stattfinden, wenn man bedenkt das Frauen Altersrenten von weniger als 50 Prozent von Männern erreichen.

          Diese feministische Erzählung, dass in Deutschland Frauen bzw. Menschen im haushaltnahen Bereich OHNE irgendeine monetäre Vergütung tun MÜSSEN, ist einfach schlicht weg eine verkürzte Darstellung.

          Ja umd das Vorweg zunehmen: JA, Reich wird so keine Frau, es reicht aber um zu leben. 5 Jahre länger als der Ehemann übrigens…im Schnitt (!)….

        • @alex

          warum nicht einfach sachlich bleiben? Gibt ja schließlich auch Mütter, die sich niedersaufen, sich nicht um ihre Kinder kümmern, oder sich umbringen, weil sie mit der ganzen Situation nicht umgehen können.

          @Erzählmirnix

          Ich habe URSPRÜNGLICH auf dieses Zitat von
          @Christian
          geantwortet.
          „Dabei ist es ja gerade das “vorherrschende Männlichkeitsideal”, welches verlangt, dass man sich bemüht und später versorgen kann“

          Was genau ist da Derailing, wenn ich darauf schreibe, dass es mehr als dieses eine Männlichkeitsideal gibt und dass es oberflächlich ist, wie er es darstellt?

        • „Weiblicher Hausarbeit wird eben noch immer gesellschaftlich weniger Wert zuerkannt.“

          Welcher Wert wird denn „männlicher Hausarbeit“ zuerkannt? Als Singlemann muss ich ja die Hälfte der Hausarbeit einer „klassischen Hausfrau“ neben der Erwerbsarbeit nebenbei machen. Waschmaschine füllen, kochen, putzen ….
          Das wird nie als heldenhafte Aufopferung thematisiert – gilt natürlich für die Singlefrau genauso.

          Die „klassische Hausfrau“ ist im Gegenzug von der Erwerbsarbeit befreit (soviel zum Thema „unbezahlt“).

          Soll kein Hausfrauenbashing sein, aber Singlehaushalte sind doch inzwischen ziemlich verbreitet und dort ist nie die Rede von „Doppelbelastung“, als ob Hausarbeit dort nicht anfallen würde.

        • Wie EMN bereits schreibt:
          Das Ideal ist, dass Mann in der Lage ist, eine Familie (zu deren Gründung im evolutionärem Sinn eine Frau dazugehört) zu versorgen.
          Es geht um Potenz und nicht darum, nutzlose Weibsbilder (insb. nicht ohne Gegenleistung) auszuhalten.

          Um dies auf die eigentliche Fragestellung zurückzuführen:
          Jungs, also einer größeren Mehrheit, ist recht klar, dass sie was anständiges lernen müssen, um einen ordentlichen Job bekommen zu können. Dies spiegelt sich entsprechend auch in der Berufswahl nieder.
          (Und ist auch der Grund, weshalb Frauen in weniger wohlhabenden Gesellschaften ohne Femischismus entsprechend ernsthafte Studienfächer (zB Ing) wählen: Gesellschaftlicher Aufstieg und Auskommen)

          Daher gilt:
          * Jungs (X%) erkennen die Notwendigkeit, ein akzeptables Auskommen zu erwirtschaften
          –> Haben „Männlichkeitsideal“
          * Jungs (Y%) wählen einen Beruf, mit dem sie ein akzeptables Auskommen erwirtschaften können.
          –> Handeln gemäß obigem Ideal.

          Entsprechend ist das Argument – auch losgelöst von zusätzlichen evolutionären Gründen – sinnvoll.
          Evolutionäre Gründe mögen mit dafür verantwortlich sein, dass obige Kette von Motivation zu Handlung tatsächlich auch relevant ist.

          @EMN
          Tatsächlich bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich ein gesellschaftliches Ideal ist, dass eine Frau sich selbst versorgt.
          Sicher haben – gerade Junge – Frauen diesen Anspruch an sich selber, aber ich persönlich bin noch skeptisch, wie das dann aussehen wird, wenn diese Damen in den Renteneintritt kommen.

          In meinem Umfeld ist bisher auch eher die Beobachtung, dass sich die Prioritäten nach den Kindern recht zügig verschieben.
          Bzw. Frau findet dann (erstmal) ihre Selbstverwirklichung in der Rolle der Mutter, und nicht mehr als Sozialpädagogin.
          Wie es dann später aussehen wird (Menopause, resp. wenn die Kinder ausm Haus sind), kann ich in meiner Generation noch nicht absehen (zu jung)

        • Lightyear: Was ist denn “Genderverwirrung”?
          Und wo genau ist dein Argument für.. äh.. was genau meinst du?

          Du hast da gerade ein schönes Beispiel geliefert, was am „Equalismus“ faul ist:
          Du argumentierst wie eine typische Feministin/Frau: mit diffusen Appellen an Emotionalitäten. Dein Argumentationsstil ist darauf angelegt, ein ungutes Gefühl darzustellen, an Verantwortung von Mächtigeren zu appellieren und Hilfe bei der Bewältigung des Gefühls zu suchen.
          erzaelmirnix argumentiert dagegen mit Logik, in knapper prägnanter Sprache und mit einer gewissen belehrenden Attitüde, die mit der Nutzung derart überlegener Fähigkeiten eben einhergeht. Ihre Inhalte sind auch gerne provokant.

          Im Prinzip alles schön und gut: Wir sehen, dieser Geschlechterrollentausch ist scheinbar durchaus möglich. Aber schau Dir mal an, wie unterschiedlich die Reaktionen der Anderen sind. erzaelmirnix macht das und gewinnt dadurch Respekt bei Männern. Wir denken, sie sei eine von uns und das ist vertrauenerweckend (Vermutlich macht sie es deswegen und da ist sie dann ganz Frau). Aber hast Du schon mal bemerkt, dass Du aus Deinem weiblichen Stil große Wertschätzung gezogen hättest? Bei irgendwem? Man muss Dir ja lassen, dass Dich Opposition nicht wirklich stört und Du den Gegenwind wahrscheinlich schon genießt (da bist Du übrigens ganz Mann).

        • „Soll kein Hausfrauenbashing sein, aber Singlehaushalte sind doch inzwischen ziemlich verbreitet und dort ist nie die Rede von “Doppelbelastung”, als ob Hausarbeit dort nicht anfallen würde.“

          Hinzu kommt ja, dass selbst erwerbstätige Männer mit Nur-Hausfrauen zu Hause nicht die Füße hochlegen. Warren Farrel hat mal eine Auflistung gemacht, was erwerbstätige Männer zu Hause für Arbeiten verrichten. Darüber wird natürlich auch nie gesprochen:

          Reparaturen am und im Haus, Schneeschaufeln, Anstreichen, Möbel transportieren und umstellen, Betten, Kinderspielzeug und Zelte zusamenstecken, alles im Zusammenhang mit Grillen, vom Einkauf über die Zubereitung bis zur Reinigung, Chauffeurdienste, alles im Zusammenhang mit Fahrzeugen vom akuf über die Wartung und Reinigung bis zu leichten Reparaturen, Briefwechsel mit Behörden, Rechnungen, Steuererklärungen, alles im Zusammenhang mit Gartenarbeit vonAnpflanzen über Rasen mähen bis hon zum Zäune reparieren und streichen…
          (Auflistung nach Arne Hoffmann: „Sind Frauen die besseren Menschen“)

          • Interessanterweise wird die Tätigkeit, die der Mann nach einer Trennung nun selbst übernehmen muss, als kochen, waschen, putzen, einkaufen, auch beim Unterhalt nicht angerechnet. Man könnte ja zB anführen, das er auf eine halbe stelle reduzieren kam und alles andere überobligatorische Tätigkeit ist, weil er ja diese pflichten auch über nimmt.

            Statt dessen wird einfach si getan als wäre das nichts. Eine unglaubliche Abwertung der Tätigkeiten einer Hausfrau

        • @tear

          Schau die Beschäftigungszahlen an, die krankensteuerabgabefähig oder auch nicht sind. Pflegestufe Soundso ist wohl ein nicht unerheblicher Teil des deutschen Rentenwesens und der Volkswirtschaft.

          Mal von den ganz persönlichen Erschaftsgeschichten abgesehen. Das müsste doch jeder aus seinem Umfeld kennen. lol

          Sozialtransfers gross und klein. Wieso sollen Renten auf den Lebenspartner denn übertragbar sein?

          Ist das nicht voll sozial ungerecht?!

          Die Rentenkassen sollten das verwalten, was rein kam, für die von denen das rein kam. Einfachste soziale Gerechtigkeit.

          Versteht heute niemand mehr 😀

        • @ Ih

          du bringst keine Argumente, sagst aber, dass erzählmirnix besser in dieses maskuforum passt, weil sie besser an die hier herrschende Meinung angepasst ist; ich hingegen argumentiere gegen euch und das gefällt dir natürlich gar nicht. Ich entschuldige mich hier nicht, dass ich eine Meinung hab und diese vertrete und sogar argumentieren kann (im Gegensatz zu manch anderen hier, die hauptsächlich schimpfen, oder versuchen, mich lächerlich zu machen, wenn ich argumentiere).

          Auch dein Schwarz/weiß denken funktioniert nicht „Du argumentierst wie eine typische Feministin/Frau“. Sei doch einfach sachlich und argumentiere inhaltlich, anstatt „emotionalität“ zu kritisieren. (das ist ganz schwer für „Männer“, gell, dass sie auch mal emotional sind. Was für ein Klischee, das du hier aufmachst.)

        • @Alex ii

          >>“Tatsächlich bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich ein gesellschaftliches Ideal ist, dass eine Frau sich selbst versorgt.
          Sicher haben – gerade Junge – Frauen diesen Anspruch an sich selber, aber ich persönlich bin noch skeptisch, wie das dann aussehen wird, wenn diese Damen in den Renteneintritt kommen.“

          Selbstversorgung meint im Grunde nach wirklich die Selbstversorgung, also die Versorgung mit dem Nötigsten. Nur wenige Frauen werden auch in Zukunft aufgrund ihres Studien- und Berufswahlverhaltens mehr als rudimentären „Wohlstand“ erlangen. Im hoffnungslos frauenüberlaufenden sozialen Bereich bist du (Vollzeitstelle vorausgesetzt!) nach zehn Jahren bei einem Einkommenskorridor von 2800-3300 Euro brutto (letzteres bei Führungskräften mit Budget- und Personalverantwortung -> High of the mountain!). Dann ist aber auch Schluss. 3300 Euro brutto sind NUR knapp über 2000 Euro netto. Familientauglicher Wohnraum in Großstädten dürfte so gefüllt bei 900 Euro Miete+NBK beginnen (70 m² + Energie und Telefonie). 1100 Euro sind knapp über der Pfändungsfreigrenze, finanziere damit mal ein bis zwei Kinder. Wie soll das gehen? Es geht nicht. Allein kann man davon gewiss relativ auskömmlich leben, viel mehr ist nicht drin…“Selbstversorgung“ eben…keine Fremdmitversorgung…

          Weitere Argumente gegen dieses angebliche Umdenken bei Frauen: Pension Gap: Frauen liegen bei 48 Prozent dessen was Männer im Schnitt beziehen, dennoch interessieren sie sich weniger für ihre Altersvorsorge. Frauen sparen auch seltener. Frauen wissen weniger über den Finanzmarkt Bescheid und sind seltener auf ihm aktiv.

          Das klingt mir irgendwie nicht nach Menschen, die sich „Selbstversorgen“ wollen/können und nicht doch irgendwo eine diffuse Versorgungsmentalität internalisiert haben. Klar, fragst du Frauen sagt dir das keine. Aber soziale Erwünschtheit heißt nicht, dass es auch tatsächlich so gesehen wird…

        • @light
          „warum nicht einfach sachlich bleiben?“

          Waren die sterotypischen Anti-Männlichkeits-Bilder, deren du dich so hingabst und gleichzeitig das komplementäre Versorger-Ideal abgetan hast. Das war nicht sachlich, ganz und gar nicht. Sondern primitiv männerfeindlich.

        • Sorry Lightyear, aber EMN hat tatsächlich dein Schlachtschiff versenkt. Zeige Größe und erkenne an, dass du da Murks geschrieben hast…

        • @adrian
          „Darüber wird natürlich auch nie gesprochen:“

          Du hast die ganzen Alltäglichkeiten vergessen 😉

          Staubsaugen, Putzen, Fenster, Böden reinigen, Geschirr und Wäsche, Einkäufe, Kochen.

          Und in allem kann man richtig gut sein! Haushalt kann allround sehr anspruchsvoll sein und das haben auch die Frauen natürlich erkannt und wollen möglichst viel abwälzen. Als Mann muss man sich davon aber möglichst emanzipieren und eben dem Erfüller / Versorger-Ideal versagen. Ist halt team Arbeit, eine Beziehung 🙂

        • @light: Im feministischen Jargon deraile ich natürlich. Aber weißt Du, die richtige Antwort auf derartige weibliche Emotional-Argumentationen besteht eben darin, sich nicht darauf einzulassen, sondern die Führung „zum Richtigen“ zu übernehmen.

          Wie gesagt schätze ich Deine oppositionelle Haltung. Ich mag Widerspruch viel lieber. Aber Dein Argumentationsstil lässt argumentieren nicht zu, weil er nicht auf Logik und wirklichen Argumenten basiert, sondern sich um die Erringung emotionaler Dominanz dreht. Deshalb macht es auch überhaupt keinen Sinn, mit Frauen zu argumentieren, wenn sie so ankommen. Man kann sie da allenfalls emotional rausleiten oder die Verantwortung für ihr schlechtes Gefühl schlicht ablehnen.

          Dein inhaltlicher Punkt interessiert mich allerdings überhaupt nicht. Ich versuche nur, Dich darauf hinzuweisen, dass Du aus Deinem Talent zum Willen zu provozieren, Widerstand zu suchen, in einem „männlichen Rollenbild“ einiges mehr machen könntest. Für Dich.

          Ich sage übrigens nicht, dass erzaelmirnix besser an die Meinung hier angepasst ist, ich sage dass sie durch den Stil in Denken und Argumentieren Sympathien erregt.

        • @Teardown
          “ Selbstversorgung meint im Grunde nach wirklich die Selbstversorgung, also die Versorgung mit dem Nötigsten “

          Das wär doch bereits mal ein Aufhänger für ein Mißverständnis.

          Für mich ist Selbstversorgung, sich selbst für ein angenehmes (menschenswertes) Leben zu versorgen.
          Also vieles, was deutlich über das (selbst weit gefasste) Nötigste hinausgeht.

          Ich habe bisher immer unterstellt, dass das von meinen Freundinnnen ähnlich gesehen wurde..

          Interessant ist mE auch, dass Du dann von dem Schritt der Selbstversorgung sehr schnell auf die Familienversorgung (2Kinder) übergehst, die für eine Frau aus den Orchideenbereichen schwer zu stemmen sei.

          Tatsächlich verstehe ich Dich fast schon so, dass Du einen (unbewussten) Anspruch der Frauen (an die Gesellschaft?) unterstellst, dass die Lebensentwürfe (Große Wohnung, 2 Kinder) eher fremdfinanziert werden (weshalb auch trotzdem die Orchideenberufe ergriffen werden).

          Übrigens:
          Ich kenne eine Frau, die zwei Kinder durch Putzen (legal) und Sozialhilfe (insb. Wohnraum) stemmt.
          Aber die bildet sich auch nebenher als Erzieherin weiter (nahegelegte Berufsförderungsmaßnahme vom Amt).
          Glitzerzeug kauf sie sich allerdings nicht.

    • Auch wie immer schön:
      Der Hinweis, dass es mehr extrem unterdurchschnittliche Jungs gibt.

      Die Logische Konsequenz, dass es entsprechend auch mehr überdurchschnittliche Jungs als Mädchen geben _muss_ (unter der Beobachtung, dass Int. im Durchschnitt gleich ist), und dies entsprechend bei den Noten die besonders Begabten ausgleichen müsste, wird natürlich gerne verzichtet.

      Aber was solls.
      Quoalitätsjournalismus, Spiegel, Menschenverachtung

      • Das ist wirklich der perfideste Part. Man schneidet eine biologische Argumentation an („Einiges scheint auf biologische Ursachen hinzudeuten. So kommen zum Beispiel mehr Jungen als Mädchen mit einer – mehr oder weniger starken – geistigen Behinderung zur Welt und scheitern daher auch häufiger in der Schule. Forscher machen dafür Defekte auf dem X-Chromosom verantwortlich.“), die in jedem anderen Zusammenhang die eigene Kündigung zufolge hätte, aber wäscht sich dann doch gleich wieder die Hände mit „nicht zu einfach machen“. Dann macht man es sich erst richtig einfach und kommt wieder auf die übliche Argumentationsfigur: „traditionelle männliche Rollenbilder“.

        Wobei die Frage wäre, warum für den Fall, dass dies stimmt, die These Jungs=Schulverlierer als „Mythos“ entlarvt wäre? Wäre es nicht gerade dann unsere Aufgabe, bei der Sozialisation von Jungs nachzuhelfen, ihnen etwas anzubieten, was lernen wieder „cool“ macht?

        Ein defektes X-Chromosom kann Erklärungen für mehr männliche Sonderschüler, oder unbeschulbare geistig Behinderte sein. Einen Überhang weiblicher Abiturienten mit den Heterosomen zu erklären, funktioniert aber ja gerade nicht, ganz im Gegenteil.
        Hatten wir ja neulich schon.

        • Der größte Witz ist ja: All die gebildeten Frauen haben der Gesellschaft bislang nicht viel gebracht. Wir haben eine aufgeblähte öffentliche Bürokratie und steuern auf eine totale Pussifizierung der Hochschullandschaft nebst immer sinnloseren Studienfächern zu.

        • Das wird auch so weitergehen. Bis zum Kollaps. An dem dann natürlich auch wieder andere, sprich Männer, Schuld sind.

          Sie waren immer für Reproduktion zu Versorgende, für “Binnenwirtschaft“ zuständig in Erwartung, das Ressourcen von der “Außenwirtschaft“ verantwortlich zur Verfügung gestellt werden.

          Ausnahmen bestätigen die Regel.

          Die darin enthaltene Verantwortungslosigkeit ist in Linie mit Sozialismus, in der Dekadenzform mit Bolschewismus, der sich in Misandrie zeigt und dem von neoliberal elitärer Seite natürlich das Wort geredet wird. Schaltet Konkurrenz aus.

          Beides verpilzt verlogen narzisstisch den versorgenden Stamm, vernichtet die “Außenwirtschaft“, wenn es eine per Dekadenz zerfallende Kultur zulässt.

          Ist auch in der Migrationsproblematik erkennbar.

        • ät Adri und Pantherle:

          „Pussifizierung“ ist gut. 🙂
          Wenn sie wenigstens noch fleißig gebären würden, wäre es ja in Ordnung mit der „Binnenwirtschaft“.
          Aber wenn immer mehr Frauen „Karriere“ in der Soziologie und anderen Pussifächern machen wollen, kostet unsere Gesellschaft das gleich mehrfach Ressourcen.

          Die Uni Bamberg hat dazu was Schönes:

          „Zum Sommersemester 2014 sind an der Universität Bamberg 13.169 Studierende eingeschrieben, davon sind 5.058 männlich und 8.111 weiblich . “
          38,4% Männer.
          Fächerangebot in Bamberg:
          – Geistes- und Kulturwissenschaften (GuK)
          – Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (SoWi)
          – Humanwissenschaften (Huwi)
          – Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI)

          Also die meisten Fächer Blümchen.

          https://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/studierende_sommersemester_2014/

        • Mit Pussifizierung meine ich allerdings nicht nur Laberwissenschaften, sondern den gesellschaftlichen Diskurs in denen weibliche Emotionen Argumente ersetzen. An Unis besonders ausgeprägt.

        • ät Adri:

          „sondern den gesellschaftlichen Diskurs in denen weibliche Emotionen Argumente ersetzen.“

          – Du meinst, Moralisierung und Gefühligkeit, statt kühler Kalkulation?

          Da fällt mir eine gewisse Angela ein, die eigentlich nicht sehr weiblich ist, aber nach dem Unfall eines miserabel gebauten AKW am anderen Ende der Welt bein uns sofort unsere recht sicheren Meiler abschaltete.
          Von der aktuellen Sache ganz zu schweigen.

          Hat sich ja gelohnt: TIME – „Person of the year“.

        • @david
          „Ein defektes X-Chromosom kann Erklärungen für mehr männliche Sonderschüler, oder unbeschulbare geistig Behinderte sein.“

          Genau so wird das verwendet, auch im Aufsatz, der diesem verlinkten Pamphlet vom „Berlin-Institut“ (als einziges) zugrundeliegt:

          http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26161736

          Ziemlich halbgare Sache, gab es da nichts Besseres?!

          Das Berlin-Institut spekuliert:
          „Dass Jungen überproportional häufig zu den schwächsten
          Schülern gehören beziehungsweise Förderschulen besuchen, könnte sich somit zumindest teilweise mit ihrem Genmaterial erklären lassen.“ (S. 25)

          Daraus machte der Spiegel dann, die Spekulation zum Fakt erhebend:

          „…. scheitern daher auch häufiger in der Schule. Forscher machen dafür Defekte auf dem X-Chromosom verantwortlich.”

          Der Schreiber, Bernd Kramer, schreibt als freier Mitarbeiter für die üblichen männerhassenden Verdächtigen … und für „fluter“, dem „Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung“, welches mir neulich bei der Propagierung des rassistischen „Kwanza-Fests“ aufgefallen war, ist offenbar eine Fundgrube für sowas:

          von Bernd Kramer, 14.12.15:
          „Frauen verdienen 22 Prozent weniger als Männer. Der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern ist in Deutschland größer als in vielen anderen europäischen Ländern und hält sich besonders hartnäckig.“
          http://www.fluter.de/de/154/heft/13944/

          (Ja, diese Lüge hält sich verdammt hartnäckig, schon seit Jahrzehnten.)

      • Der Artikel scheint aber sofort mächtigen Widerspruch hervorgerufen zu haben. Seit heut morgen um 6 schon Dutzende Kommentare, die teils sehr kritisch sind.

        Ein besonders gelungener:

        „Die Untersuchungen, die von Herrn Helbig bzw. dem WZB angefertigt worden sind, sollten mal etwas näher betrachtet werden.
        Nicht, um Diskriminierungen zu suchen, wo keine sind, sondern um einem wissenschaftlichen Anspruch gerecht zu werden.

        Der Lehrer Lucas Schoppe hat sich dieser Thematik mal angenommen: http://man-tau.com/2015/09/18/marcel-helbig-und-die-aggressionen-gegen-jungen/

        Wenn die Aussage steht, daß 85% aller männlichen Schüler die schulische Ausbildung nicht wertschätzen, dann sollte man sich vielleicht mal fragen, ob das nicht auch an der schulischen Ausbildung, und nicht an den Jungen selber, liegen kann.

        Im Gegensatz zur deutschen Presse thematisieren die britischen Medien dieses Problem etwas deutlicher:

        http://www.dailymail.co.uk/wires/pa/article-3363461/Tens-thousands-men-missing-higher-education.html

        Dieser Satz des Spiegel-„Journalisten“ ist der übelste:
        „Als wichtigster Grund für die schlechteren Noten der Jungen gelten Rollenbilder, die das Verhalten prägen: Sich für die Schule anzustrengen, ist unter Mädchen akzeptiert, unter Jungen dagegen oft verpönt. “

        – Und das trotz jahrelanger Genderpropaganda? Das hieße dann ja, daß Helbig zugibt, daß der ganze Genderschmand völlig wirkungslos war.
        Oder, wie Anne Wizo so schön bei haf sagte, wir müssen der Genderbewegung noch 20 Jahre Zeit geben oder so. Vielleicht auch 50.

        In meiner Schulzeit (90er) gab es sehr wohl Jungs, die es total uncool fanden, sich anzustrengen. Das waren aber die Alk-Raucher-Prolls, sogenannte „Kurzzeitstrategen“.
        Zudem gab es einige Mädchen, die sich natürlich nicht ganz so erdig benahmen, aber sehr wohl auf Bildung keinen großen Wert legen.

    • Wie war das noch gleich mit der Rechtfertigung für höhere Bewertungen bei schlechteren Leistungen im Sportunterricht von Mädchen? Gabs da etwa ein biologisches Argument?

    • „Früher waren Jungs besser, weil das Patriarchat Mädchen benachteiligte. Heute sind Jungen schlechter, weil das Patriarchat Frauen benachteiligt und Jungen daher in der Schule weniger Gas geben. Solche Haarsträubenden Irrungen kriegen nur Feministinnen hin. Und die Bildungsschwäche der Jungen nimmt zu! Je mehr das sog. Patriarchat abgeschafft wird, desto fauler werden die jungs weil sie glauben schon so durchzukommen. genial!“

      Kann ich nur zustimmen. Wäre das ganz nicht so tragisch, wäre es einfach nur urkomisch.

  19. @ petpanther

    „Die regressive Linke mitsamt ihrem dekadenten feministischen Mißbrauch und den arroganten Frauen, die nicht an sich halten können, hat meiner Meinung nach Schuld am Fortbestehen von solchen Grausamkeiten.“

    So, so, dürfte logisch allerdings schwer herleitbar sein, warum Linke und Feministinnen dafür mitverantwortlich sein sollten, wenn eine afghanische Frau von einer Gruppe fanatischer Islamisten in Afghanistan ermordet wird. Bildest du dir ernsthaft ein, wenn es keine Linken und Feministinnen gebe, wäre Afghanistan heute ein modernes, zivilisiertes Land ohne Menschenrechtsverletzungen und religiös begründete Verbrechen?

    „Das sei auch an den dominanzbestrebten Leszek als einer der bigotten Vertreter mit seinem typisch destruktiv vergiftenden Assoziationsschmier gerichtet.“

    Nun ja, du hast selbst gerade auf einen Artikel auf PI-Niveau verlinkt, in dem der brutale Mord an einer Frau durch eine Gruppe afghanischer Islamisten politisch instrumentalisiert wird. Dass es diesem Artikel sicher nicht um sachliche kritische und differenzierte Analyse und das Finden von Lösungen geht, sondern darum pauschal Muslime zu dämonisieren und gegen Linke zu hetzen, dürfte offensichtlich sein.

    Ich bin übrigens traditioneller Anarchist und Religionskritik, insbesondere Kritik an den autoritären und antihumanistischen Aspekten prämoderner traditioneller Religiosität, war von jeher Bestandteil des Anarchismus.

    Des Weiteren bin ich Anhänger der Forschungen zu autoritären Persönlichkeitsstrukturen, die von der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule und Wilhelm Reich initiiert wurden. Diese haben sich u.a. mit den autoritären Sozialisationsbedingungen beschäftigt, die dazu führen können, dass sich Persönlichkeitsstrukturen herausbilden, die zu blindem Gehorsam und autoritärer Aggression neigen.

    Diese Analysen sind potentiell leicht auf autoritäre Sozialisationsbedingungen im Kontext von orthodoxem Islam und Islamismus übertragbar und können auch einen Beitrag dazu leisten, zu verstehen, wie es zu solchen Verbrechen kommen kann.
    Will man also verstehen, wie die Sozialisationsbedingungen in orthodox-islamischen oder islamistischen kulturellen Kontexten autoritäre Persönlichkeitsmuster und Einstellungen produzieren, die bei manchen Individuen unter Umständen auch in gewalttätige Verbrechen umschlagen können, dann wäre es wohl sehr sinnvoll sich mehr mit den guten und wichtigen Schriften der „Kulturmarxisten“ zu beschäftigen, deren Werke ja gerade wesentlich darauf abzielen solche Dinge zu verhindern.

    Übrigens werden neo-marxistische Forschungsergebnisse und Theorien ja auch tatsächlich von linken Kritikern des orthodoxen Islams und des Islamismus herangezogen um die Herrschaftsfunktion von orthodoxem Islam und Islamismus kritisch aus humanistisch-universalistischer und aufklärerisch-menschenrechtlicher Perspektive zu analysieren.

    Der linke Islam-Kritiker Hartmut Krauss ist z.B. Neo-Marxist. In seinen Büchern „Islam, Islamismus, muslimische Gegengesellschaft“ – eine ausgewogene Rezension des Buches findet sich hier beim Humanistischen Pressedienst –

    http://hpd.de/node/5155

    und

    „Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung“ – eine ausgewogene Rezension des Buches findet sich wiederum beim Humanistischen Pressedienst –

    http://hpd.de/node/16072

    werden orthodoxer Islam und Islamismus aus neo-marxistischer Perspektive unter dem Aspekt ihrer Herrschaftsfunktion kritisch analysiert, einschließlich autoritärer Sozialisationsbedingungen.

    Auch der linke Islam-Kritiker Jaya Gopal baut in seinem islamkritischen Buch „Gabriels Einflüsterungen“

    http://www.bol.de/shop/home/suche/?sq=gabriels+einfl%FCsterungen&sswg=ANY&timestamp=1451897932740

    auf die Forschungsergebnisse und Theorien zur autoritären Persönlichkeit der ersten Generation der Kritischen Theorie auf, um den Autoritarismus im Kontext von orthodoxem Islam und Islamismus aus aufklärerisch-menschenrechtlicher Perspektive kritisch zu analysieren (vgl. das Vorwort des Autors im Buch).

    Und dass es natürlich auch Feministinnen gibt, die den orthodoxen Islam und Islamismus kritisieren – nicht im postmodernen Gender-Feminismus, aber in anderen feministischen Strömungen – weißt du schon, oder?
    Siehe z.B. das aktuelle Buch der islamkritischen liberalen Feministin Ayaan Hirsi Ali „Reformiert euch! Warum der Islam sich ändern muss“:

    http://www.bol.de/shop/home/suche/?sq=reformiert+euch&sswg=ANY&timestamp=1451898730309

    „Ich hab mir das Video angeschaut und bin gerad fassungslos vor Zorn über die Unmenschlichkeit und Blasiertheit.“

    Vielleicht wäre darüber hinaus etwas kritische und wissenschaftliche Analyse sinnvoll – und weniger rechte Propaganda.

    • @Leszek

      Kannst das Geblubber auch lassen.

      Das Video zeigt die harte Realität, dh was u.a. Frauen dort passieren kann, wie diese islamistisch indoktrinierten Menschen tatsächlich drauf sind, wie sie eine Mobmentalität extremster Brutalität entfalten.

      Ist aber für diese Seite offenbar zu heftig. Ist ja entfernt worden.

      Für linken blasiert und bigot regressiven wie feministischen Dekadenzbolschewismus sowieso. Denn der macht ja sogar gemeinsame Sache mit Islam. Siehe Video oben.

      • @ petpanther

        „Kannst das Geblubber auch lassen.“

        Nö, ich sage auch dann die Wahrheit, wenn sie dir nicht gefällt.

        „Für linken blasiert und bigot regressiven wie feministischen Dekadenzbolschewismus sowieso. Denn der macht ja sogar gemeinsame Sache mit Islam. Siehe Video oben.“

        Dein Video oben präsentiert antisemitische und antimarxistische Lügenpropaganda.
        Ernsthafte Argumente und Belege fehlen natürlich – wie immer – da sich eure Lügen nunmal nicht belegen lassen.

        • @ petpanther

          „Du fantasierst.“

          Jemand, der Videos verlinkt, in denen die Existenz der jüdisch-kulturmarxistischen Weltverschwörung behauptet wird, hat wohl selbst ein gewaltiges Problem Fantasie und Realität auseinanderzuhalten.

          „Die ganze Zeit.“

          Nun ja, zumindest kann ich meine Aussagen belegen und auf wissenschaftliche Literatur verweisen und zwar solche, die Belegquellen enthält und Standards wissenschaftlichen Arbeitens einhält und daher jedem die Möglichkeit gibt meine Aussagen zu überprüfen.
          Belege, Wissenschaftlichkeit, Überprüfbarkeit – das gibt´s bei deinen rechten Verschwörungsideologen ja nicht.

          „Raubst uns und anderen damit Energie.“

          Wenn rechtskonservativen Ideologen meine konstruktiven Beiträge nicht gefallen, ist das deren Problem. Besser und vor allem wissenschaftlicher wäre es allerdings sich mit meinen Quellen zu beschäftigen sowie in Zunkunft um Objektivität bemüht zu sein und auf rechte Lügenpropaganda zu verzichten.

        • @Adrian

          Nein.

          Hier hat jemand unrecht. Und das ist Leszek. Dieser linke Kultursermon ist eine soziale Hintertreibungs- und Abgreifstrategie.

          Das schadet allen und ist an der Wurzel der Probleme.

          So lustig ist das nicht. Hier ist er zB ein Verhinderer und benutzt das Thema.

        • Was Islam angeht: Leszek wird als Anarchist wenig Sympathie mit einer derartigen Gesellschaftsordnung haben. Bei unseren Kulturkonservativen hier sieht das dagegen ganz anders aus 🙂

        • Kenne keinen “Kulturkonservativen“ der da auf der Seite steht. Im Gegenteil.

          Außerdem ist der Ausdruck bereits einfältig schwachsinnigem “Verständnisses“ von Modernität und echtem Fortschritt. Auch eines der Probleme.

        • “ Leszek wird als Anarchist wenig Sympathie mit einer derartigen Gesellschaftsordnung haben.“

          – Er wird als linker Korrektgläubiger sicher nichts tun, um die Islamisierung Europas aufzuhalten, weil das ja total rassistischg wäre.

          „Bei unseren Kulturkonservativen hier sieht das dagegen ganz anders aus“
          – Ich kenne tatsächlich einen Katholiken, dem Millionen Islamisten lieber sind als Millionen Atheisten.
          Das ist natürlich realitätsfremdes Geplapper. Er wohnt in einer geradezu deutschnationalen Gegend, wo der Ausländeranteil extrem gering ist.
          Da kann man sich schon einigen Gedankensalat erlauben, weil die Folgen nicht spürbar sind.

          Ansonsten sind wir bösen Kulturkonservativen sicher nicht für die Rückkehr ins Mittelalter; egal, ob es nun das europäische oder islamische ist.

          Habt Ihr das von Silvester am Kölner Hauptbnahnhof mitgekriegt?

        • „Bei unseren Kulturkonservativen hier sieht das dagegen ganz anders aus“

          Das meint der neo-marxistische Islam-Kritiker Hartmut Krauss auch:

          „Große Teile der christlichen Kirchen in Deutschland erhoffen sich von der Ausbreitung des Islam eine Umkehrung des gesamtgesellschaftlichen Einflussrückganges des Religiösen und damit eine indirekte Stärkung ihrer eigenen angeschlagenen Machtpositionen. D.h. sie spekulieren auf eine positive Teilhabe an der schleichenden Islamisierung. Deshalb der (…) Einsatz für islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, für expansiven Moscheebau, für Beschneidungen, für islamische Speisevorschriften in Kindergärten, für die Einrichtung von islamischen Gebetsräumen in Krankenhäusern, für die Einrichtung separater islamischer Gräberfelder, für die Befolgung islamischer Bestattungsriten etc. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Kumpanei zwischen konservativem Christentum und orthodoxem Islam in der gleichgerichteten Feindseligkeit gegenüber einer säkular-humanistischen Lebenskultur und Werteordnung eine „natürliche Basis“ besitzt. So wird immer wieder das „umfassende Verständnis von Religionsfreiheit“ hervorgekehrt, während gleichzeitig die Unvereinbarkeit von zahlreichen Religionsinhalten, Menschenrechten und liberalen Verfassungsgrundsätzen verdunkelt wird.“

          (aus: Hartmut Krauss – Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung, Hintergrund Verlag, 2013, S. 195)

        • „Er wird als linker Korrektgläubiger sicher nichts tun, um die Islamisierung Europas aufzuhalten, weil das ja total rassistischg wäre.“

          Leszek hat sich oft genug kritisch zum Islam und einmal sogar zur Masseneinwanderung von Muslimen geäußert. Dummerweise steht er mit seiner Haltung bei seinen Genossen ziemlich alleine da.

        • ät Leszek:

          „Große Teile der christlichen Kirchen in Deutschland erhoffen sich von der Ausbreitung des Islam eine Umkehrung des gesamtgesellschaftlichen Einflussrückganges…..“

          – Man sieht, mein Kumpel ist nicht alleine. Er hofft sogar, Mohammedaner zum Christentum bekehren zu können. Da diese damit aber ihre Familienbindung und schlicht ihr Leben riskieren, kann er das knicken. Tatsächlich werden viele Christen zum Islam konvertieren.

          Mit anderen Worten: Die Oberhirten, die im Islam ihr Heil in bezug auf die Säkularisierung sehen, sind komplett verblödete Vollidioten, die sich viel eher ihr eigenes Grab schaufeln.

        • „Leszek hat sich oft genug kritisch zum Islam und einmal sogar zur Masseneinwanderung von Muslimen geäußert.“

          – Hat er? Nun gut, Leszek ist in einigen Punkten sehr hellsichtig, das muß man ihm lassen.
          Aber bei ihm ist es in bezug auf Anarchie, Maskulismus und Islamkritik in der Tat überall dasselbe – er ist eine Ein-Mann-(Mensch 🙂 )-Partei, die mit anderen Linken wenig Berührungspunkte hat.
          In einer Antifa-Gruppe würde er wohl genauso rausgeschmissen wie die „rassistische“ Intersexuelle im Seminar bei Professix.

    • @Leszek:

      Das Problem ist, dass Du offenkundig nicht verstehst oder nicht verstehen willst, worum es bei Kulturmarxismus vs. Anti-Kulturmarximus überhaupt geht. Wenn Du das verstehen würdest, wäre Dir auch schnell klar, warum eine „linke, liberale Männerrechtsbewegung“ keine Traktion gewinnt.

      Es geht dabei nicht um einen Kampf geisteswissenschaftlicher Theorien oder Richtungen und auch nur mittelbar um autoritäre vs. anti-autoritäre Strukturen, sondern um kulturelle Normen für den „sexuellen Marktplatz“.

      „Kulturmarxismus“, ob der Begriff nun gut ist oder nicht, ist eine Strömung, deren wesentlicher Inhalt die Dominanz weiblicher sexueller Selektion und die Dominanz weiblicher sexueller Interessen ist. „Kulturmarxismus“ beinhaltet in diesem Sinne unter anderem den Entfall jeglicher sozialer Normen für das Ausleben weiblicher Sexualität („sexuelle Befreiung der Frau“), die aber zwangsläufig zum Nachteil der sexuellen Interessen der Männer ist. Feminismus, auch gerade in der Form des aktuellen Feminismus, ist in diesem Sinne eine folgerichtige Entwicklung und kein Betriebsunfall. Und es ist auch absehbar, dass soweit Männer dem nicht entgegentreten, der Feminismus in Zukunft noch weiter gehen wird.

      Wahrscheinlich gehört zu diesen Selektionsinteressen der Frauen auch eine „rassische Durchmischung“ durch Zuwanderung, deren Sinn ich unter Gesichtspunkten der Evolution sogar für einleuchtend halte.

      Mit dieser „sexuellen Befreiung der Frau“ geht auch einher, dass alte Selektionsparameter, wie z.B. sozialer Status in einer von Männern geschaffenen Hierarchie, an Bedeutung verlieren und stattdessen mehr nach biologischen Merkmalen und solchen der Persönlichkeitsstruktur selektiert wird. Das führt aber zu dem Problem, dass die materiellen Grundlagen unserer Zivilisation als Nebenprodukt männlichen Statusgewinns in der ökonomischen Sozialhierarche anfielen, was unter veränderten Selektionskriterien der Frauen nicht mehr gewährleistet ist.

      „Anti-Kulturmarxismus“ ist der Versuch, sich dem entgegenzustellen und klassische patriarchale Strukturen des sexuellen Markts wieder herzustellen. Ich persönlich sehe nicht, dass die bisher erkennbaren Maßnahmen oder Ideen dieser Richtung erfolgversprechend sind. Die konkreten Maßnahmen (wie aktuell in Polen und schon länger in Russland) scheinen mir allenfalls Wohlfühlaktivismus zu sein.

      Gleichwohl vermag ich nicht zu erkennen, wie sich eine Zivilisation unter dem Primat unbeschränkter weiblicher sexueller Selektion erhalten ließe. Matriarchate sind weder innerlich friedlich, noch überlebensfähig.

      • „Das Problem ist, dass Du offenkundig nicht verstehst oder nicht verstehen willst, worum es bei Kulturmarxismus vs. Anti-Kulturmarximus überhaupt geht.“

        Wenn man Leszek eines nicht vorwerfen kann, dann dieses.

        Beim „Kulturmarxismus“ geht es darum, dass angeblich die (jüdischen) Philosophen der Frankfurter Schule mit PC, affirmative action usw. die westliche Zivilisation zerstören wollen.

        Die Existenz von PC usw. leugnet Leszek gar nicht, sondern betont richtigerweise, dass PC auf postmodernem/poststrukturalistischem Mist gewachsen ist und mit Marxismus (weder mit klassischem noch mit Frankfurter Schule) was zu tun hat.

        Da hat er halt recht.

        Ich werde darüber aber nicht debattieren, da ich das für eine Sisyphusarbeit halte, die angesichts der begrenzten Außenwirkung der Kommentarspalte dieses Blogs nicht zu rechtfertigen ist.

  20. Habt Ihr von der neuesten Genderganda gehört?

    Jetzt auch aus Hollywood: Film über Transgendertralala….

    „Der dänische Landschaftsmaler Einar Wegener (Eddie Redmayne) führt mit seiner Frau Gerda (Alicia Vikander), ebenfalls Malerin, ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der Zwanziger Jahre.

    Die Ehe der beiden ist glücklich, bis Einars Leben eines Tages eine grundlegende Änderung erfährt: Als Gerdas Modell verhindert ist, bittet sie ihren Mann, sich von ihr als Frau verkleidet porträtieren zu lassen.

    Einar gelingt die Verkörperung einer Frau so gut, dass Gerda die Figur völlig begeistert „Lili“ tauft und fortan immer häufiger gemeinsam mit ihrem Mann dieses Rollenspiel auslebt.

    Doch für Einar ist Lilli sehr bald mehr als nur eine Rolle, er entdeckt in ihr seine wahre Identität. Er entschließt sich zu einer geschlechtsangleichenden Operation, um fortan als Frau leben zu können. Doch was bedeutet das für die Ehe der Wegeners? “

    https://de.wikipedia.org/wiki/The_Danish_Girl

    • Sofern sich Regie und Drehbuchautor an das historische Vorbild gehalten haben, ist es kein „Transgendertralala“. Einar Wegener war ein Intersexueller (behauptet jedenfalls dein Link). Die Diagnose Intersexualität und Transsexualität schließen sich gegenseitig aus; das sind verschiedene Phänomene und sie werden in der medizinischen und psychologischen Fachliteratur auch streng voneinander getrennt.

      • ät Adri und Cisscum:

        „Die Diagnose Intersexualität und Transsexualität schließen sich gegenseitig aus“
        – Man sieht, daß der Film weitere Verwirrung schafft. Es muß also noch viel mehr Aufklärungsfilme im Kino geben!

        „Und auf die Straße trauen sich Heteros auch nicht mehr!!“
        – Daß der Film mit politischer Absicht gedreht wurde, dürfte klar sein.
        Bislang war nur von Nordkorea bekannt, daß Kunstwerkle politische Botschaften zur Umerziehung beinhalten sollen.

  21. Ein Artikel über Väter und männliche Erzieher:

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/51/deutschlandkarte-kindergaertner-kinderbetreuung

    Kommentare:

    „Geht es um anderer Leute Kinder, überlassen sie das lieber den Frauen.“

    Nicht ganz richtig. Man denke an die vielen Kuckuckskinder 😉

    Spaß beiseite: Was soll denn diese Moralkeule? Genauso könnte man fragen, warum Frauen technische Berufe meiden (wenn ich an mein Elektrotechnikstudium mit 5% Frauenanteil zurückdenke). Da sagt doch auch keiner, dass Frauen das logische Denken lieber den Männern überlassen 😉

    oder

    […] Übrigens: Der Vorwurf, das Männer das Erziehen fremder Kinder lieber Frauen überlassen, dürfte viele Scheidungsväter sauer aufstoßen, denn die dürfen nicht einmal ihre eigenen Kinder erziehen.

    oder

    Genau das sind auch meine Erfahrungen auf diesem Gebiet: ständiges Misstrauen und Generalverdacht lassen kein entspanntes arbeiten zu, man verkrampft immer mehr und macht Fehler. Ich habe daher komplett das Berufsfeld gewechselt. Zudem muss man aufpassen, dass man(n) durch eine Arbeit, bei der man ständig von fast ausschliesslich weiblichen Kollegen misstrauisch beäugt wird, nicht seinerseits Vorurteile gegen Frauen entwickelt. So wichtig es also wäre, mehr Männer im Bereich der Vorschulichen Erziehung und Betreuung zu haben, kann ich aus meiner Erfahrung heraus leider nur sagen: Jungs, lasst es lieber.

    oder

    […]

    Bei einer Erzieherin wird das Küsschen auf die Wange oder das Knuddeln des Kindes meist ganz anders bewertet als bei einem Mann. Wie einfach es ist einen nicht ausgesprochenen und sich verselbständigenden Verdacht zu äußern… da kann schon das Hochziehen der Augenbrauen genügen, wenn bspw. eine Erzieherin davon erfährt, dass Erzieher X gerade alleine bei Kind Y ist.

  22. http://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2016/01/gastmanns-kolumne-ich-habe-nichts-gegen-schwule-solange-sie-mich-nicht-anpacken-hahaha-121349

    „Bis zum Bischof hinauf habe man sich beschwert, man sei nicht vorab über die sexuelle Orientierung informiert worden (!), außerdem könne man doch kein Pfarrerpaar akzeptieren, das einen so von der Heiligen Schrift abdriftenden Lebensentwurf propagiere.“

    Man ist nicht informiert worden vs. „Sexuelle Orientierung aufs Auge drücken, obwohl Sexualität ins Schlafzimmer gehört“. Wie ist es „richtig“?

  23. Hab ihr euch das mal angesehen?

    http://de.gatestoneinstitute.org/7165/schweden-vergewaltigungen-freisprueche-abgetrennte-koepfe

    Was auffällt und was Sargon of Akkad auch schon herausgehoben hat, ist der Unterschied zu sonstigen Statistiken, in denen die Vergewaltiger meist Bekannte und Verwandte sind. Hier hingegen kennen die Frauen die Vergewaltiger meist nur ganz flüchtig bis gar nicht.

    (Aber nicht vergessen, die weißen Männer fördern die Rape Culture und sind deshalb das Problem!)

    • http://www.focus.de/regional/koeln/silvesternacht-am-koelner-hauptbahnhof-gruppe-von-1000-maennern-fuer-sexuelle-uebergriffe-verantwortlich_id_5188685.html

      Angeblich sollen es in Köln 1000 Männer gewesen sein. Also hatte Miria im Grunde nur Glück, dass sie in Hamburg Silvester gefeiert hat und nicht in Köln und ängstliche Frauen können sich nun bestätigt fühlen.
      ich war schon am köln hbf, dort gibt es eine Polizeiwache. Aber keiner hat was gemerkt^^

    • Da sind wahrscheinlich noch andere interessante Artikel über den linken Wahnsinn zu finden:

      „“Schweden ist geschockt. Die Tragödie von Trollhättan ist überall in den Nachrichten … Sie ist alles, worüber die Leute reden, schreiben, denken … Alle versuchen, das Warum zu verstehen. Warum? – Rassismus. Intoleranz. Wir können schon jetzt die Konturen einer wahnsinnigen Tat erkennen, bei der das ‚uns gegen sie‘ das wichtigste Motiv war. Eine weitere Illusion Schwedens verabschiedet sich – die Illusion, dass dies ein sicheres, behütetes Land sei, wo Dinge wie diese nicht passieren. Eine andere Frage, die im Internet auftaucht, ist die, warum [Ministerpräsident] Stefan Löfven Menschen unterschiedlichen Wert beimisst. Man muss nicht lange googlen, um herauszufinden, dass der Ministerpräsident dieses Landes präsent und mitfühlend ist, wenn es ihm gelegen kommt, und völlig teilnahmslos, wenn es ihm nicht angebracht scheint, an die Öffentlichkeit zu gehen und die unprovozierte, rassistische Gewalt in einer IKEA-Filiale zu verurteilen. … Natürlich gibt es das Argument, dass Gewalttaten in einer Schule noch schlimmer sind als jegliche anderen Akte von sinnloser Gewalt. Trotzdem hat Löfven, indem er sich nicht um Västerås gekümmert hat, wohl aber um Trollhättan, das Bild von jemandem abgegeben, der mitfühlt, aber selektiv.“

      Die Frage ist: Was hofft Löfven zu erreichen mit einer Agenda des Verurteilens aller Gewalt, die von Schwedischstämmigen ausgeht und des gleichzeitigen Ignorierens von Gewalt von Einwanderern? Er und seine Berater glauben wahrscheinlich, dass solche rassistischen Anschläge wie der in der Schule von Trollhättan dazu führen werden, dass die Schweden ihre Kritik an der Einwanderungspolitik zurücknehmen und ihre Häupter in Scham beugen werden, weil „alle Schweden Rassisten sind“. Es besteht jedoch die große Gefahr, dass die Reaktion das genaue Gegenteil sein wird – je mehr die Schweden davon überzeugt werden, dass es niemanden gibt, der für sie spricht, desto mehr werden sie das Gefühl der Notwendigkeit verspüren, die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen, um etwas zu verändern.“

      http://de.gatestoneinstitute.org/6779/schweden-opfer-rassismus

    • “ Weil es auch kein Unterschied macht, ob das Opfer eine Deutsche, oder eine Frau mit Migrationshintergrund ist, ob sie Flüchtling ist oder Asylbewerberin.

      Wenn wir Täter jedoch mit zweierlei Maß messen, lassen wir die betroffenen Frauen im Stich.“

      – Recht hat die Birgit. Aber es scheint so, als gäbe es im intersektionellen Genderismus nach wie vor eine klare Hierarchie: Rassismus, oder was man dafür hält, ist das schlimmste; dann erst gefolgt vom Sexismus, oder was man dafür hält.

      Trifft beides aufeinander, wird der Sexismus verschwiegen oder verniedlicht.

      • Ein klarer Satz von Danisch, der es auf den Punkt bringt:

        „Bemerkenswerterweise produzieren Feministen und die Medien einen monatelangen Shitstorm, wenn ein Rainer Brüderle einer Journalistin sagt, dass das Dirndl prall sitzt,
        kriegen aber das Maul nicht auf, wenn 1000 Leute Frauen in die Hose und zwischen die Beine fassen.

        Soviel mal zu den Maßstäben und der Geschwindigkeit, mit der sie sich im Wind des Opportunismus ändern.“

        • Jetzt wurde es aber grosses Thema.

          Ist Deutschland Schweden oder GB? Das muss nicht sein. Vom „Ende des Rechtsstaats“ kann keine Rede sein.

          Wollt ihr etwa fatalistisch sein?

          Interessant ist natürlich die Doppelmoral, die sich in der verzögerten Antwort zeigte.

          Die ist ein noch viel grösseres Problem als nichtangepasste oder gar wahnwitzige Fremde.

          Von Feuerwerkskörpern beschossen zu werden, ist semi, wenn nicht vollkriminell. Die Polizei hätte augenblicklich eingreifen und eine Hindertschaft verhaften müssen. Aber da hätten wieder die Deutschland-Verweser heuchlerisch aufgejault. PC also auch hierzulande, aber kein Vergleich zum Rest der Westenlichen Welt. Deutschland ist privilegiert, durch seinen Wohlstand.

          Dieser darf nicht verschwendet werden, um Jihadisten-Armeen wie in Schweden oder anderswo zu züchten.

          Nicht vergessen: die CDU war es.

        • „Von Feuerwerkskörpern beschossen zu werden, ist semi, wenn nicht vollkriminell. Die Polizei hätte augenblicklich eingreifen und eine Hindertschaft verhaften müssen.“

          Glaubst du, die Polizei wäre von der Personalstärke in der Lage gewesen, 1000 Personen unter Kontrolle zu bringen?

          Auch bei Demos mit Ausschreitungen ist der Anteil der Gewalttäter idR überschaubar, und trotzdem wird dafür gesorgt, dass mehr Polizei als Demoteilnehmer da sind.

          Wieviel Polizisten gibt es in Köln, vielleicht 3000?

          Ab einer bestimmten Anzahl von Tätern ist die Polizei schlicht überfordert.

        • „Glaubst du, die Polizei wäre von der Personalstärke in der Lage gewesen, 1000 Personen unter Kontrolle zu bringen? “

          Es hätten nie 1000 derart zusammengefunden. Bis die Menge beieinander war, ist doch sicherlich auch schon viel geschehen. Daher hätte die Polizei das schon früher ersticken können.
          Die müssen undercover handeln und die Typen gleich in den Flieger setzen. BW Hercules Landmaschine nach Afghanistan. Möglichst weit weg. War natürlich nur Spass 😉

          Ausserdem sind bestimmt längst nicht alle 1000 an den ganzen widergesetzlichen Akten beteiligt gewesen. 100-200 Polizisten wären wohl nötig gewesen, nach Mitternacht. Eine erdrückende Übermacht muss doch nicht sein?

          Ist es eigentlich ein wenig gemein? zu sagen:

          „Cologne voters elected Henriette Reker, the „pro-refugee“ candidate. They got pro-refugee policies.“

          http://www.frontpagemag.com/point/261360/mass-muslim-sexual-assaults-women-germany-crisis-daniel-greenfield

          Datt is noch immer jut jejanne. Ist kölsch für „wir schaffen das“, obwohl natürlich die total passive Form bei den Rheinländern.

        • „Ausserdem sind bestimmt längst nicht alle 1000 an den ganzen widergesetzlichen Akten beteiligt gewesen. 100-200 Polizisten wären wohl nötig gewesen, nach Mitternacht. Eine erdrückende Übermacht muss doch nicht sein?“

          150 waren ja da. Und die konnten nichts ausrichten.

        • „150 waren ja da. Und die konnten nichts ausrichten.“

          Scheinen ja auch extreme Wattebausch Polizisten gewesen zu sein, wenn sie jetzt äußern, das nicht kommen gesehen zu haben und jetzt bei ihnen „tiefe Betroffenheit“ herrsche.
          Das ist natürlich genau die richtige Reaktion auf sowas^^

          Was will man sich eigentlich damit kaufen, in den Medien ständig zu veröffentlichen, wie weicheiig und erschüttert, verheult, etroffen, traumatisiert und geschockt man ist?

          Kein Victim Blaming, aber als Politiker oder gar „Exekutive“ muss man doch auch ein bisschen…aufs Image achten? Solche Sachen kann man doch intern besprechen.
          Wenn eine Kollegin sexuell angegrapscht wird, sollte man doch eher sagen, dass man den Täter an den Eiern vom Kölner Dom runterhängt wenn das nochmal passiert. Denn durch „Oh mein gott wir sind jetzt so betroffen“ werden sich Nachahmungstäter sicher kaum beeindrucken lassen.

        • „Scheinen ja auch extreme Wattebausch Polizisten gewesen zu sein, “
          – Die Führung, wie üblich. Tatsächlich haben ja einige es geschafft, Frauen zu befreien und 8 Täter festzunehmen.

          „Wenn eine Kollegin sexuell angegrapscht wird, “
          – Seit längerem gehen weibliche Polizisten nicht mehr in bestimmte Bereiche des Bahnhofs.

  24. Sargon über “It’s 2016“ und dem progressiven John Oliver, weiß über weiße Männer in seiner Show herziehend und eine Petitition, das er einer Frau Platz machen soll.

    After all it’s 2016.

    • @2016

      Der Vorschlag für den Ersatz von:

      “ Kalle Chrisitiansen

      Does the woman have to be alive?
      THE DEAD HAVE RIGHTS TOO. IT’S 2016 CAN’T WE HAVE SKELETAL REMAINS OF WOMEN IN LATE NIGHT TALK SHOWS?“

      Die reden auch nicht so viel. Mumien würden sich auch eignen, als Nachrichtensprecher :mrgreen:

    • Ich hab das mal unterschrieben,

      Ich war ein großer Fan der Daily Show, hab aber zum Ende immer mehr das kalte Kotzen gekriegt, wenn die da die feministischen Lügen einfach so nachplappern.

      Bei allen anderen Thema erkennen sie die Bigotterie, nur wenn es um Feminismus geht, heißt „Ja Mutti, bist du jetzt stolz auf mich?“

      Z.Z. sehe ich die neue Show mit Stephen Colbert, die ist zwar gut, aber da ist mittlerweile gefühlt auch jeder 5 Gast eine Feministin.

      • Das ist gut. 🙂

        Sowas tut mir schon ziemlich weh muss ich sagen, wenn ansonsten scharfsinnige, rhetorisch brillante Männer in Sachen Feminismus ein Brett vor dem Kopf haben und dem Zeitgeist hinterherplappern.
        John Oliver, Colbert (den mag ich eh nicht so), aber auch leider Jon Stewart, teilweise sogar Louis CK und auch Böhmermann.

        • Woher diese Ignoranz stammt ist etwas, dass ich mich schon sehr lange bei solchen Personen der Öffentlichkeit frage.

          Ist es Opportunismus innerhalb des heute vorherrschenden Zeitgeistes? Tatsächliches Einstehen hinter der Ideologie? Will man es sich nicht mit den Frauen vergraulen? Fürchtet man den medialen Lynchsmob bei Verhalten außerhalb der vorgegebenen Rolle?

          Dass man irrationale Dogmen so leichtsinnig nachplappert bei gleichzeitig sehr präzisem Aufzeigen anderer, tatsächlicher Missstände innerhalb der Gesellschaft… keine Ahnung, für mich ergibt das absolut keinen Sinn…

        • „keine Ahnung, für mich ergibt das absolut keinen Sinn…“

          Vielleicht wird das Frauengedöns einfach nicht ernst oder gar wichtig genommen?

          Und es ist daher nur ein Plauderthema am Rande, wo man „sich wohlfühlen“ in den Vordergrund stellt und keinesfalls durch Konfrontation neue Nebenkriegsschauplätze aufmachen möchte?

  25. „How to see in the future“
    http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/how-to-see-in-the-future/
    „Der kanadische Psychologe Philip Tetlock machte eine faszinierende Studie. Er fragte Experten aus verschiedenen Gebieten nach ihren Erwartungen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte und untersuchte dann über einen Zeitraum von 18 (!) Jahren die Trefferquote. Diese war schlecht. Weder trafen die Vorhersagen ein, noch wussten die Experten, wie sie die Genauigkeit der Prognosen auf unterschiedliche Umstände anpassen konnten.“
    „Erfolgreiche Prognostiker haben eher eine breite als eine enge Perspektive, sind offen für andere Meinungen und haben kein Problem, ihre Einschätzung zu ändern, sobald es neue Datenpunkte gibt.
    Schlussfolgerung: Für gute Prognosen braucht es
    – Training zum Umgang mit Wahrscheinlichkeiten,
    – Teamarbeit statt Einzelkampf,
    – Leute mit einem „open mind“.
    Und es braucht die Bereitschaft, bei neuen Informationen die Meinung zu ändern“

  26. Wetten, dass Dir die Spucke wegbleibt?

    Thunderf00t: Feminism: So CRAZY that EVERYTHING is sexist!

    über Dr. Anna Hickey-Moody, die Doktormutter der „Cultural Studies of Education“ Goldsmith Univ. (wo auch die berüchtigte Bahar Mustafa „wirkte“)

      • „This article examines material economies of carbon fibre as a prosthetic form of masculinity. The paper advances three main arguments. Firstly, carbon fibre can be a site in which disability is overcome, an act of overcoming that is affected through masculinized technology. Secondly, carbon fibre can be a homosocial surface; that is, carbon fibre becomes both a surface extension of the self and a third-party mediator in homosocial relationships, a surface that facilitates intimacy between men in ways that devalue femininity in both male and female bodies. Carbon fibre surfaces are material extensions of subjectivity, and carbon fibre surfaces are vectors of the cultural economies of masculine competition. Thirdly, the article gives an account of Oscar Pistorius as an example of the masculinization of carbon fibre, and the associated binding of a psychic attitude of misogyny and power to a form of violent and competitive masculine subjectivity. The paper unpacks the affects, economies and surfaces of “carbon fibre masculinity” and discusses Pistorius’ use of carbon fibre, homosociality and misogyny as forms of protest masculinity through which he unconsciously attempted to recuperate his gendered identity from emasculating discourses of disability.“

        • Da gibt es nur eins: Carbon AG hat Zukunft! Diese Aktien nach dem nächsten Crash :mrgreen:

          Hat doch eine Frau, diesen Konzern in D. Ist das nicht auch lustig?

          „homosociality“

          Ist der Begriff nicht neu? Soll das gar „schwul“ bedeuten?

          „recuperate his gendered identity from emasculating discourses of disability.“

          Siehe in der Geschichte, als es Mode war, auf „Verrückte“ künstlerisch Bezug zu nehmen. Das wird doch bei Dr Moody Blues nachgebildet.

          Ansonsten ist in dem letzten Satz ausgedrückt, dass „Entmännlichung“ der „geschlechtlichen Identität“, also das übliche radikalfeministische Rad ab, das grosse Ziel ist.

          Also weniger zum Lachen, sondern echter Whack Job. Immer das Gleiche auf ganz andere Weise ausdrücken.

          Trotzdem Fazit: Wie kann man nur sowas schreiben wie diese „Arbeit“?

  27. http://www.rosenheim24.de/deutschland/sex-uebergriffe-koeln-stand-ermittlungen-zr-6009550.html

    Witzig, im Sommer noch wurde sich über verhaltensregeln empört, weil das rassistisch ist/sei. Jetzt kommt die Kölner Oberbürgermeisterin und will die Mädchen mit Verhaltensregeln wie „eine Armlänge Abstand halten“ beim Karneval schützen. toller tip, so als ob die sich an Silvester den Männern in die Arme geworfen hätten oder so als ob man abstand halten kann, wenn eine Horde einen begrabscht.

      • das Problem ist nur dass das bei so großen Mengen vermutlich auch nicht mal was bringt. Das sieht einer wie du das zückst und schon hast du ein Messer in der Leber oder einen Stiefel im Gesicht. Ich bin ja eher für Ausweisung von straffälligen Personen. Gibt doch jeden Tag 3000 Mann Nachschub, da muss man doch nicht zwanghaft jeden behalten.
        Und wenn man nicht zurück nach hause will, muss man sich eben überlegen, was einem mehr wert ist. kriminell sein oder in Deutschland sein.
        Das dürfte die effektivste Strategie sein.

        Allerdings müsste man sich dazu mal langsam (das Problem gab es ja shcon in den 80ern mit Libanon Flüchtlingen und „Flüchtlingen“) lernen, Leute abzuschieben bzw. gar nicht erst rein zu lassen, die ohne Papiere kommen.

        • ne aber albern bis frech, wenn es derart „mit Patzen auf Kanonen schießen“ ist. Das sind ja nicht mal sinnvolle Hinweise.
          Noch „nie“ hat war es überhaupt nötig, solche Hinweise auszusprechen und ich finde es frech, dass zuerst ans eigene Verhalten apelliert wird, anstatt dass Abschiebungen der Täter in großem Kontingent erfolgen und dass Asylanträge ab jetzt erlöschen, wenn jemand Straftaten begeht o.ä.
          Merkel hat ja auch gesagt, man soll „diesen Leuten“ auch mal sagen, dass in diesem Land hiesige Gesetze gelten im Streitfall, was ich auch extrem zynisch finde.

        • ät Adrian:

          „Sicherheitshinweise doch wohl nichts verwerfliches“
          – Geht´s noch? Die „Gefährder“ sind nicht aus Zufall da, sondern weil Genossin Reker u.a. sie hergelockt haben. Was sie sagt,m ist zynisch und höhnisch³!
          Eix Politkerix könnte stattdessen ja auch glatt ihre Arbeit machen….

  28. http://www.welt.de/vermischtes/article150646595/Mann-reist-mit-Kuechenbeil-zum-Koelner-Hauptbahnhof.html

    xD

    „wie so oft kontrollierten die Beamten in Gelsenkirchen am Montagvormittag einen Schwarzfahrer, der auf der Strecke von Dortmund nach Köln unterwegs war. Da der 26-Jährige aus Lünen weder im Besitz eines Fahrausweises noch eines Ausweisdokumentes war, hatten die Bahnmitarbeiter die Bundespolizei im Gelsenkirchener Hauptbahnhof gerufen.

    Was er jedoch dabei hatte: Ein 30 Zentimeter langes Küchenbeil. Gegenüber den Beamten erklärte der Mann, dass er auf dem Weg nach Köln sei, weil er sich dort „ein Bild von den aktuellen Ereignissen der Silvesternacht“ machen wolle.

    Die Beamten stellten die mutmaßliche Waffe, die er einfach in seiner Jackentasche transportiert hatte, sicher. Auf Nachfrage eines Beamten, warum er das Beil mit sich führe, entgegnete der Mann den Bundespolizisten: „Ich bin auf dem Weg nach Köln, um mir ein Bild von den sexuellen Belästigungen zu machen. Das Beil benötige ich dazu.““

    • „Schwarzfahrer“

      Warum ist das noch nicht als „rassistisch“ gebannt, btw…

      Der Weisse Ritter mit dem Streitbeil soll also schwarz gefahren sein…

    • „Ich bin auf dem Weg nach Köln, um mir ein Bild von den sexuellen Belästigungen zu machen. Das Beil benötige ich dazu.”

      Hahahahahahaha 😀

      • genau die Aussage/Erklärung fand ich auch Hammer^^

        aber natürlich musste man den stoppen, nacheer zerstückelt der noch einen unbeteiligten Falaffelverkäufer weil er maghrebinisch aussieht.
        Aber psychose oder nicht, zumindest ist das mehr Engagement als die Kölner Polizisten.

  29. Burschen und Mädls hier auf AE, würdet ihr diesen Tipp von Henriette Reker nach den Geschehnissen in Köln als victim blaming bezeichnen oder nicht?

    http://www.independent.co.uk/news/world/europe/mayor-of-cologne-says-women-should-have-code-of-conduct-to-prevent-future-assault-a6798186.html

    „The suggested code of conduct includes maintaining an arm’s length distance from strangers, to stick within your own group, to ask bystanders for help or to intervene as a witness, or to inform the police if you are the victim of such an assault.“

    Man sollte also als Frau eine Armlänge Abstand zu Unbekannten halten und in Fall der Fälle Passanten nach Hilfe fragen, die z.B. als Zeugen auftreten sollen. Genau so soll man es der Polizei melden, falls man Opfer geworden ist.

    Gad Saad meint, es sei victim blaming

    Ich muss ehrlich zugeben, wohl aufgrund der ganzen emotionalisierten Diskussion darüber, dass ich kurz davor war das auch als victim blaming zu brandmarken. Jedoch kann ich bei nüchternem Hinsehen kein victim blaming erkennen.

    Sieht es wer anders?

    • Das sind gutgemeinte Ratschläge, welche Vorsichtsmaßnamen man ergreifen kann. Präventiv, nicht im Nachhinein; Opfer kann es noch nicht geben. Ob die Ratschläge sinnvoll sind, kann ich als Nicht-Kölner nicht beurteilen. An den Ratschlägen selbst kann ich nichts anrüchiges erkennen. Man rät Leuten ja auch, ihre Haustür abzuschließen oder Alarmanlagen einzubauen. Und wie ata oben zitiert hat: Die Kölner haben Refugee-Welcome-Politik doch selbst gewählt. Sie brauchen jetzt nicht so rumzuzicken, sondern müssen eben sehen, wie sie sich damit am besten arrangieren können. Entscheidungen haben Konsequenzen.

      • „An den Ratschlägen selbst kann ich nichts anrüchiges erkennen. “
        – Ich finde, das ist Zynismus pur. Oder wenigstens Hilflosigkeit.
        Wenn die Ratschläge wenigstens sinnvoll wären. Reker scheint die Frauen ja für doof zu halten. Denkt sie, die unmündigen Rheinländerinnen wissen nach DEM Vorfall nicht, wie sie sich der Gewalt entziehen können?
        Aber die „Armlänge“ wird im Netz gerade gnadenlos verarscht. http://www.robvegas.de/2016/01/die-besten-tweets-zu-einearmlaenge/

        Mein Favorit: „Durch Rekers Vorstoß werden Armverlängerungen bei Frauen nun beliebter als Brustvergrößerungen.“

    • victim blaming nicht, aber einfach nur bescheuert und infantil und der Bedrohungslage absolut nicht gerecht werdend, da es überhaupt nicht möglich ist, sie zu befolgen.
      Das ist so als würde man den Leuten in Paris sagen, wenn mal wieder ein AK Terrorist kommt und um sich ballert, spannen Sie doch einfach den Regenschirm auf.
      Oder „Wenn Sie während einer Serengeti Safari aussteigen und hungrigen Löwen in die Arme laufen, halten Sie bitte eine Armlänge Abstand“
      Das Problem ist doch nicht, dass man selber keinen Abstand hält, sondern das „die“ keinen halten.

      😀

    • Ich würde ebenfalls empfehlen, Haustüren abzuschließen, sich anzuschnallen und keine gleichgeschlechtlichen Küsse in Köln-Porz auszutauschen. Dass heißt aber nicht, dass ich die Schuld dem Ausgeraubten, dem Verunfallten oder den Homos gebe.

      • Wenn Du kaum nützliche Sicherheitsratschläge, auf die zudem jeder selbst kommen kann, gibst, hat das schon den Geruch von Opferbeschuldigung.
        Zumindest für die Zukunft: Ich kann Dir nicht helfen (will nicht, denn dafür müßte ich die Tätergruppe ausweisen), deswegen mußt Du Dir selber helfen. Wenn dann was passiert, bist Du schuld, nicht ich.

        A propos (bei Twitter):
        „Wenn Du eingekreist wirst, einfach eine Armlänge Abstand halten!“
        🙂

  30. Ich brauche Hilfe einen Beitrag zu finden.

    Irgendwer von euch hat hier vor paar Tagen gemeint, dass man, genau so wie man Rechten vorwirft gewisse Themen wie Frauenrechte auf einmal für sich zu vereinnahmen, dasselbe auch Linken mit dem Thema Islam vorwerfen kann.

    Wo finde ich den Beitrag?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s