Selbermach Mittwoch 41 (30.12.2015)

Der letzte Selbermach Mittwoch des Jahres.

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146 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 41 (30.12.2015)

  1. Weils im letzten SmM wahrscheinlich unterging, hier nochmals der Nachtrag zur Sendung 10vor10 über das Reisen in indischen Zügen.

    „So, die Sendung ist gesendet, und sie ist rein gynozentrisch. Rein. Männer werden nur erwähnt als Gefährder und Belästiger der Frauen, wie die Moderatorin schon in der Anmoderation demonstriert.

    “Der Beitrag zeigt, wie sich die Frauen freie und sichere Fahrt erkämpfen und wie im Zug Freundschaften fürs Leben entstehen.”

    Für Frauen gibt es eigene Züge oder wenigstens eigene Wagen – mehr Sitzplätze und keine Männer. Frauen haben immer noch eine untergeordnete Rolle, heißt es, aber auch, dass die Zahl der arbeitenden Frauen stark zugenommen hätte, Anwältinnen, Ärztinnen und Beamtinnen fahren im Zug zur Arbeit. Kein Widerspruch zur untergeordneten Rolle?

    Fahrer gibt es natürlich auch, aber wir sehen natürlich keinen Mann, sondern nur eine Fahrerin.

    Frauenfreundschaften und so. Kampf für gratis Frauentoiletten. Eine Frau erzählt, sie sei schon mal belästigt worden. Weibliche Bahnschutztruppen sorgen für die Sicherheit der Frauen. Männer werden aus den Frauenzügen rausgebeten oder abgeführt (außer natürlich die, die man aus dem fahrenden Zug wirft).

    Gynozentrismus bis zum letzten Satz: “Die Züge … sind der Lebensmittelpunkt für viele Frauen dieser Stadt.”“

  2. Mal eine technische Frage an den Hausherren bzw. die WordPress-Spezialisten:

    Früher konnte man von den Links im Verzeichnis „Letzte Kommentare“ einfach INNERHALB der HTML-Seite zur entsprechenden Stelle springen, ohne die Seite neu zu laden. Das geht seit kurzem nicht mehr: in einer Seite

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/12/yy/xxx/

    haben diese Links auf die Kommentare alle die Form

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/12/yy/xxx/comment-page-1/#comment-1234567

    d.h. es wird die UNTERSEITE xxx/comment-page-1/index.html aufgerufen. Die aktuell gerade angezeigte Seite wird deshalb komplett neu übertragen und aufgebaut (was oft 10 – 30 Sekunden dauert), und dabei wird irgendwie die comment-page-1-URL ersetzt durch

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/12/yy/xxx/#comment-1234567

    Man ist also wieder zurück auf der ursprünglichen Seite.
    Wenn man jetzt den nächsten internen Link verfolgt, wird die comment-page-1- Seite schon wieder komplett neu geladen, es ist die reine Qual. Mache ich irgendetwas falsch?

  3. Hat sich grade so zugetragen:

    Frau: „Du, kannst du mir mal bitte da ein graues Haar ausreißen“?
    – gesagt, getan.
    „Okay, und jetzt noch die anderen“
    – ‚da sind keine anderen‘.
    „Doch, da sind mehrere“
    – ‚Du hast keine grauen Haare‘.
    „Doch, hab ich“.
    – ‚wirklich, ich sehe keine‘
    „Ich hab es doch im Spiegel gesehen. Du musst halt mal richtig hinschauen!“
    – ‚okay, das hier vielleicht‘
    „oh man, warum reißt du dunkle Haare aus??!“

  4. Zum guten Schluß von mir eine Frage in die Runde:
    Wie effektiv ist die Genderkritik?

    Viele Evolutionsfreunde und Genderkritiker diskutieren bereits seit etwa fünf Jahren über den Genderwahn in Presse, Uni und Politik. AE gibt es seit dieser Zeit.

    Nun ist dieses Jahr dadurch gekennzeichnet, daß Biologen und Bildungsexperten wie Axel Meyer, Ulirich Kutschera und Hans Peter Klein den Genderismus in Schule und Studium aufs schärfste kritisiert haben.

    http://www.lit-verlag.de/cover/showcover.php?fname=g13297-0.jpg&isbn=3-643-13297-0

    So richtig gezündet hat das nach meiner Ansicht im Bätterwald und in der Bildungspolitik aber nicht.
    Die Genderer*_#Innen sitzen fester im Sattel als zuvor. Beispielsweise wurde hier ja neulich verlinkt, daß NRW nun etliche neue Genderprofessuren, sogar in den MINT-Fächern, installieren wird.

    Und dann die Sache im Laborjournal, wo ein Journalist seinem genderkritischen Kollegen mit abstrusem Gendergejubel in den Rücken gefallen ist: http://www.laborjournal.de/editorials/983.lasso

    Eigentlich haben nur die christlichen Kulturkämpfer in Stuttgart der esoterisch bewegten grünen Landesregierung kräftig einheizen können; aber auch nur, weil wir Schwaben lieber CDU wählen, wenn die keine allzu große Scheiße bauen.

    Heißt, die Elitenideologie „Genderismus“ mit ihren Elementen Radikalfeminismus, LSBBTIQ-Genderismus und nicht zuletzt Sozialkonstruktivismus wird sich weiter in die Universitäten, die Toiletten und das Leben der Bürger fressen.
    Andere Symptome des Politkorrektionalismus wurden mittels unablässiger Konditionierung der Bürger via Massenmedien ja bereits effektiv in die Gehirne gebimst.
    Das wird natürlich noch verstärkt, wenn es noch mehr Staatsgelder gibt, mit denen sinnlose Jobs im „Gleichstellungs-“ oder „Genderforschungs“-Bereich finanziert werden.

    • Zum dominanten Genderwahn das ***GenderGaga des Mittwochs***

      aus dem eigentlich gemütlichen Mecklenburg:
      „Frühsexualisierung: Kampf gegen den „Heterozwang“

      In Mecklenburg-Vorpommerns Schulen sollen künftig das traditionelle Familienbild und die heterosexuelle Orientierung nicht mehr als Normalfall zu erkennen sein, sondern lediglich als eine mögliche Variante neben allen nicht-heterosexuellen Lebens- und Liebesweisen.
      Auch in den Lehrerkollegien soll dies fortan Konsens sein, fordert der neue „Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“, den der Schweriner Landtag Ende November beschlossen hat.“

      https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/kampf-gegen-den-heterozwang/

    • @ Axel

      „Zum guten Schluß von mir eine Frage in die Runde:
      Wie effektiv ist die Genderkritik?“

      Sehr effektiv – die stehen bald nur noch mit dem Rücken zur Wand, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Immer mehr Menschen schreiben gegen den Genderwahn an. In wenigen Wochen oder Monaten erscheint adnn auch das Buch von Prof. Kutschera, da freue ich mich jetzt schon drauf.

      „Viele Evolutionsfreunde und Genderkritiker diskutieren bereits seit etwa fünf Jahren über den Genderwahn in Presse, Uni und Politik. AE gibt es seit dieser Zeit.“

      Die Gendersens sind eben zu weit gegangen, deshalb regt sich Widerstand. Alleine die Sprachregelung von denen ist beeindruckend. Wenn man sie konsequent umsetzen würde, hieße es nicht nur „Studierende“, sondern unsere Sprache wäre ungefähr so:

      Die Hundebesitzenden führten die Bellenden entlang der Backendenfachschule gassi, als nebenan auf dem Bau die Mauernden ein Fachgespräch mit den Dachdeckenden führten. Genau im diesem Moment setzte sich ein Profx. an seinen Dienstcomputa. Seine Studier_ix* kamen dann zu ihm in die Sprechstunde…

      „Nun ist dieses Jahr dadurch gekennzeichnet, daß Biologen und Bildungsexperten wie Axel Meyer, Ulirich Kutschera und Hans Peter Klein den Genderismus in Schule und Studium aufs schärfste kritisiert haben.“

      Was ein echter Durchbruch ist. Da kommt auch noch mehr.

      „So richtig gezündet hat das nach meiner Ansicht im Bätterwald und in der Bildungspolitik aber nicht.“

      Noch nicht.

      „Die Genderer*_#Innen sitzen fester im Sattel als zuvor. Beispielsweise wurde hier ja neulich verlinkt, daß NRW nun etliche neue Genderprofessuren, sogar in den MINT-Fächern, installieren wird.“

      Ja, ihnen weht aber auch der Wind entgegen wie noch nie.

      „Und dann die Sache im Laborjournal, wo ein Journalist seinem genderkritischen Kollegen mit abstrusem Gendergejubel in den Rücken gefallen ist: http://www.laborjournal.de/editorials/983.lasso

      Es gibt halt keine Einigkeit, aber wenigestens wird es thematisiert. Und wenn es im Laborjournal thematisiert wird, werden bald mehr Biologen drauf aufmerksam. Die Gendersens leben doch regelrecht davon, dass die meisten von uns Biologen dazu schweigen bzw. sich noch nie damit befasst haben.

      „Eigentlich haben nur die christlichen Kulturkämpfer in Stuttgart der esoterisch bewegten grünen Landesregierung kräftig einheizen können; aber auch nur, weil wir Schwaben lieber CDU wählen, wenn die keine allzu große Scheiße bauen.“

      Kann sein.

      „Heißt, die Elitenideologie “Genderismus” mit ihren Elementen Radikalfeminismus, LSBBTIQ-Genderismus und nicht zuletzt Sozialkonstruktivismus wird sich weiter in die Universitäten, die Toiletten und das Leben der Bürger fressen.“

      Ja, aber sie gehen dabei regelmäßig so weit, dass sie Widerstände provozieren, die es vorher gegen sie noch nicht gab.

      „Andere Symptome des Politkorrektionalismus wurden mittels unablässiger Konditionierung der Bürger via Massenmedien ja bereits effektiv in die Gehirne gebimst.“

      Leider.

      „Das wird natürlich noch verstärkt, wenn es noch mehr Staatsgelder gibt, mit denen sinnlose Jobs im “Gleichstellungs-” oder “Genderforschungs”-Bereich finanziert werden.“

      Yepp.

      • „Die Hundebesitzenden führten die Bellenden entlang der Backendenfachschule gassi, als nebenan auf dem Bau die Mauernden ein Fachgespräch mit den Dachdeckenden führten. Genau im diesem Moment setzte sich ein Profx. an seinen Dienstcomputa. Seine Studier_ix* kamen dann zu ihm in die Sprechstunde…“

        Ganz abgesehen von dem Lapsus am Ende („seinen Dienst…“) würdest Du damit bei sprachbewegten Feministas keine Gnade finden. Bei dem Text fühlt man keine Eierstöcke. Überall schauen behaarte Dreibeiner raus…einfach nur sexistische Kackscheiße 😀

      • ät Matthias:
        und Peter:

        „Sehr effektiv – die stehen bald nur noch mit dem Rücken zur Wand, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. “
        – Ähm, na ja. Hart aber fair – gut. Aber sonst? Genderganda, wo man hinguckt. Ministerien, Lügenpresse, Universität…
        Nächstes Jahr kommt Lann Hornscheidt in meine Uni und erzählt über Sprachhygiene – kotz.

        Du bist sehr optimistisch, Matthias. Ich hoffe, Du behälst recht. Bei Oberschichtideologien rechne ich aber mit dem schlimmsten.

        „Die Gendersens sind eben zu weit gegangen, deshalb regt sich Widerstand.“
        – Ja, aber zu weit gehen sie schon seit 2000. Hatte doch mal von dem Kumpel erzählt, der 2003/4 in Münster in der Germanistik (!) einen Kurs zu amerikanischen (!) Gendertheorien machen mußte.

        „Die Hundebesitzenden …“
        – Hihi. Selbst erfunden? Übrigens: Die „Hunde“ ist auch sexistisch. Was sollen weibliche Hunde denken? Vorschlag: „die Kackenden“.
        Und noch mal der hier:
        „Das Ganze muss nicht ernst genommen werden, reden_schreiben_gebärden sich dix Militärxs ein, und dix Politikxs und Bürgxs sehen_hören_fühlen es nicht and_ers.“

        http://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/entdiskriminierung-der-sprache-das-kann-man-auch-so-sagen/

        🙂

        „Ja, ihnen weht aber auch der Wind entgegen wie noch nie. “
        – Ja, aber wo denn? Bei Plasberg. In der Uni, in den linken Parteien (Grünix, Spezial, FDP, CDU)?
        ————-

        „Bei dem Text fühlt man keine Eierstöcke. Überall schauen behaarte Dreibeiner raus…einfach nur sexistische Kackscheiße“
        – Nö, eigentlich ist die Verlaufsform doch neutral, oder nun nicht mehr!?

        Ach, den Aufkleber kennst Du auch?

        Zeigt das Argumentationsniveau von Radikalen. Fick Dich, Du arschgebumste Drecksauhure! 🙂 Huch, das war hurenfeindlich….

        • @ Axel

          „“Sehr effektiv – die stehen bald nur noch mit dem Rücken zur Wand, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. ”
          – Ähm, na ja. Hart aber fair – gut. Aber sonst? Genderganda, wo man hinguckt. Ministerien, Lügenpresse, Universität…
          Nächstes Jahr kommt Lann Hornscheidt in meine Uni und erzählt über Sprachhygiene – kotz.

          Du bist sehr optimistisch, Matthias. Ich hoffe, Du behälst recht. Bei Oberschichtideologien rechne ich aber mit dem schlimmsten.“

          Naja, den Sieg haben wir noch nicht errungen. NOCH nicht.

          „“Die Gendersens sind eben zu weit gegangen, deshalb regt sich Widerstand.”
          – Ja, aber zu weit gehen sie schon seit 2000. Hatte doch mal von dem Kumpel erzählt, der 2003/4 in Münster in der Germanistik (!) einen Kurs zu amerikanischen (!) Gendertheorien machen mußte.“

          Ja gut, aber in der ersten Hälfte der Nullerjahre wussten die meisten Menschen noch nicht mal, dass es die Genderei überhaupt gibt.

          „“Die Hundebesitzenden …”
          – Hihi. Selbst erfunden?“

          Yepp.

          “ Übrigens: Die “Hunde” ist auch sexistisch. Was sollen weibliche Hunde denken? Vorschlag: “die Kackenden”.“

          Wieso? Einfach die „Bellenden“. Damit sich keine Hündin und kein intersexuelles Hündchen diskriminiert fühlt.

          „Und noch mal der hier:
          “Das Ganze muss nicht ernst genommen werden, reden_schreiben_gebärden sich dix Militärxs ein, und dix Politikxs und Bürgxs sehen_hören_fühlen es nicht and_ers.”

          http://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/entdiskriminierung-der-sprache-das-kann-man-auch-so-sagen/
          :-)“

          Tja…

          „“Ja, ihnen weht aber auch der Wind entgegen wie noch nie. ”
          – Ja, aber wo denn? Bei Plasberg. In der Uni, in den linken Parteien (Grünix, Spezial, FDP, CDU)?“

          NOCH ist es nur eine frische Brise – aber vorher war nur Windstille. Daraus wird aber mehr. Meine Prognose: Aus der Brise wird bald ein Orkan – eine Art „Kyrill“. Vielleicht sogar schon 2016.
          ————-

          „“Bei dem Text fühlt man keine Eierstöcke. Überall schauen behaarte Dreibeiner raus…einfach nur sexistische Kackscheiße”
          – Nö, eigentlich ist die Verlaufsform doch neutral, oder nun nicht mehr!?“

          WIe auch immer…

          „Ach, den Aufkleber kennst Du auch?“

          Meine, hätte ich schon mal gesehen.

          „Zeigt das Argumentationsniveau von Radikalen. Fick Dich, Du arschgebumste Drecksauhure! 🙂 Huch, das war hurenfeindlich….“

          Manchmal drücken sich de Femis halt so aus wie der Pirincci.

        • ät Matthias:

          „Ja gut, aber in der ersten Hälfte der Nullerjahre wussten die meisten Menschen noch nicht mal, dass es die Genderei überhaupt gibt.“

          – Ein Teil des Erfolgskonzeptes wohl. Haben sich erst in den Unis, Medien und Parteien breitgemacht; und als die Bevölkerung merkte, was los ist, war es zu spät.

          „Einfach die “Bellenden”. Damit sich keine Hündin und kein intersexuelles Hündchen diskriminiert fühlt.“
          – Richtig. 🙂 Müßte dann aber konsequenterweise Bellenden-Besitzer*innen heißen.

          „Vielleicht sogar schon 2016.“
          – Wir haben ja Landtagswahlen. Da das andere gewisse Thema aber heißer brennt und es keine Alternativen zu Genderparteien (CDU, Spezial, Grünix) gibt, die ne größere Chance haben, ist auch die Wahl nicht wirklich hilfreich. Außer, die AfD wird verstärkt gewählt. Mit Leuten wie Höcke, die der Gesinnungspresse Munition liefern, aber auch nicht realistisch.

      • Kleine Ergänzung zum Sprachunfug dieser Gender-Truppe von mir. Ich habe mich mal in der ‚Lann-Hornscheid-Sprache‘ versucht, was nicht so ganz einfach war:

        M@nn sucht Türöffnx für Drucka

        Wie, diese Übaschrift hat jetzt ’niemensch’ verstanden (Auflösung im Appendix und bei den Kommentaren)? Sollte aba jed@, denn nur so kann d@r Versuch eina Rettung vor dem Untexgang des Abendlandes dx Fachgruppe für “Feministisch Gleichhandeln” von da Berlin@ Humboldt-Univasität vastanden w@den. Das haben sie so allen anstes (oda @nstes) ‘vorgeschlagen’, damit jeda Studiex seinen Dokta in feministischa Gleichstellung und Gend@-Mainstreaming machen kann

        https://emannzer.wordpress.com/2014/04/23/mnn-sucht-turoffnx-fur-drucka/

        Es war wahrscheinlich genauso ein K(r)ampf das zu schreiben, wie es inhaltlich zu lesen ist. Sprache ist u.a. ein Kulturgut – und dieses möchte man der Bevölkerung ideologiebeschwingt offenbar wohl austreiben.

        ProsiX Neujahr 😉

        • ät Emannzer:

          „Sprache ist u.a. ein Kulturgut “
          – Tja, in Anbetracht der Denglischinvasion und anderen Unfugs ist Deine Haltung aber leider eine Minderheitenansicht, die ich teile.

          Ich denke, außerhalb der Verwaltungen und Ministerien wird die Hornscheiß-Sprache keine Chance haben, da die Spinner_*innen sie nicht mit Nazikeule oder anderen emotionalen Polit-Tricks durchsetzen können.
          Der Neusprech ist einfach derart gaga, daß außerhalb der Sekte kein normaler Mensch einsieht, was das „sozial“ oder „moralisch“ bringen sollte.

          ProsiX Neujährin auch für Dich!

    • Nachtrag: Das Buch von Prof. Axel Meyer kann ich übrigens SEHR empfehlen, ich lese es gerade. Ich hab es halt zu Weihnachten gekriegt!

      Endlich bezeichnet mal ein Biologieprofessor die Genderei als den Humbug, der sie ist.

  5. Jiippiiiieeeh, Jahresabschluss-Selbermach-Mittwoch. Hier, liebe Femis & Gendersens, nehmt das:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article150120404/In-Wahrheit-stehen-Frauen-immer-noch-auf-harte-Kerle.html

    „Die heutige Realität sieht so aus, dass die Oberärztin den männlichen Pfleger auf ihrer Station als Mann gar nicht wahrnehmen wird. Die Akademikerin von heute ist so statusorientiert geblieben wie ihre Großmutter.“

    Bei dieser Gelegenheit wünsche ich schon mal allen hier einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    • „Auch Frauen dürfte ein zupackender britischer Agent lieber sein als der korrekte, urbane Gendermann, der jeden Annäherungsversuch erst mal auf geschlechterdemokratischer Ebene durchdiskutiert, um nichts falsch zu machen.
      Warum das so ist, müsste die ebenfalls „moderne“ Frau beantworten, die den neuen Typus Mann gern in offiziellen Beteuerungen herbeisehnt, ihn insgeheim für sein Anpassungsverhalten jedoch verachtet.“

      – Natürlich ist das so. Selbst Genderfrauinnen dürften problemlos zugeben, daß sie gerne einen selbstbewußten Mann haben wollen. Natürlich einen, der total modern und tralala ist, haha.

      Nicht vergessen: Anne Wizos Freund liest ihre Emails und filtert sie vor. Der Beschützer vor der bösen Welt.
      Fazit: Genderfrauen wollen die Vorteile des Patriarchats + noch weitere.
      Dummerweise ist das ideologisch, also weltfremd, und somit führt es zu nix.

        • „Mit wem paaren sich die Akademikerinnen?“

          Mit den wenigen Akademikern. Serielle und simultane Polygynie halt, wie in der Tierwelt.

          Wichtig dabei: Ja mehr Feminismus, desto mehr Akademikerinnen und desto weniger Akademiker. Daher gilt: Je mehr Feminismus, desto mehr Polygynie, desto mehr entspricht das Verhalten auf dem Partnermarkt den natürlichen Geschlechterrollen. (Zumindest in dieser wichtigen Hinsicht.)

          Doch die natürlichen Geschlechterrollen wollten Feministinnen & Gendersens doch immer bekämpfen…

        • „Serielle und simultane Polygynie halt, wie in der Tierwelt.“

          – Das könnte den Genpool theoretisch ja noch viel intelligenter machen. Genau so sind wir Menschen ja so schlau geworden: Die Weibchen wählten am liebsten besonders schlaue Kerle.

          In der Praxis wird es andersrum laufen: Die Akademikerinnen kriegen kaum noch einen Lebenspartner, der sie befruchtet. Es wird am Ende nicht mehr Mütter geben als Väter: also wenige. Die Doofheit wird siegen.

        • Auf was Du hinauswillst mit dem Zitat. Den Rest verstehe ich durchaus.

          Oder ist das Zitat einfach nur eine aus Deiner Sicht treffende Textstelle?

          Ich finde sie jedenfalls ziemlich treffend.

          • Worauf ich hinauswill? Ich wollte auf den Text aufmerksam machen. Mehr nicht. Ein weiterer Keim für das wiederkehrende Zeitalter der Vernunft.

        • „Mehr nicht. Ein weiterer Keim für das wiederkehrende Zeitalter der Vernunft.“

          – Ist das Dein Ernst? Tatsächlich werden die christliche und die muslimische Welt wieder frömmer. Die christliche sucht sich Ersatzkulte; die muslimische belebt das Mittelalter von neuem.

          Nur die östlichen Staaten, die scheinen vernünftiger zu werden. Buddhismus, ja, ein bißchen, Schintoismus, ja, gut, Kommunismus, igitt, pfui;
          Wissenschaft und Kapitalismus – jaaaa, super!

  6. Auf Twitter ging (ich glaube, von Milo Yiannopoulos losgetreten) kürzlich der Hashtag #FeminismIsCancer um, den ich natürlich nicht unterstütze, weil ich die Aussage ja für zu weit halte.
    Wie dem auch sei, hat Rachel Edwards einen Artikel zur Unterstützung dazu geschrieben, der mir teils auch übertrieben hart scheint, jedoch zumindest den Punkt ansprich, den ich ja auch immer wieder beklage:

    „Now certainly people will say that this is merely the beliefs of radical feminists. Alright, well what are you doing to criticize these radical feminists? What are you doing to shutdown their arguments?

    Where are you when they shit all over men, and throw the gender dynamics out of balance? Where are you when they complain that a man sitting with his legs slightly apart on the subway, is a display of patriarchial dominance and a kind of assault?

    If you are one of these reasonable feminists I’ve heard so much about, it should infuriate you that these women are saying such ridiculous things and treating men badly. You should feel as though the words of these women are a great betrayal, and an assault on what you believe feminism is about. But I have seen few feminists truly take up the task of taking on radical feminists, and when they do they are berated for it.“

    View story at Medium.com

    Als Gegengewicht nutze ich aber mal wieder Liana Kerzner (eine besagter vernünftiger Feministinnen, die sich auch immer wieder deutlich gegen die Extremistinnen ausspricht), um darauf hinzuweisen, wo Feminismus tatsächlich noch Bedeutung hat:

    Denn hier sieht man, was wirklich das Problem ist: Keine böse Männerverschwörung, sondern eben die Geschlechterbilder. Nacktfotos suboptimaler Körper (ob männlich oder weiblich) könnte sich kein Politiker leisten. Schwarzenegger aber konnte nackt abgebildet werden, weil er dem männlichen Ideal Stärke entsprach. Eine Frau hingegen, die dem weiblichen Ideal Schönheit entspricht würde keine „visuellen Führungsqualitäten“ haben und damit nicht ernst genommen werden.
    Hier könnte ein vernünftiger, nicht sexistischer Feminismus wirklich an der Starrheit dieser Rollenbilder sägen, weshalb ich ihm auch seine Berechtigung zuspreche und ihn nicht mit Krebs vergleichen möchte.

    • „Eine Frau hingegen, die dem weiblichen Ideal Schönheit entspricht würde keine “visuellen Führungsqualitäten” haben und damit nicht ernst genommen werden.“

      Woher willst Du das wissen? Ich jedenfalls hätte keine Problem mit z.B. Mercedes Carrera als Präsidentin oder Gina Wild als Bundeskanzlerin.

        • Wo mir jetzt erst aufgeht, dass der Vergleich hier vielleicht woanders dran scheitert.

          Kerzner kam darauf, weil ihr selbst immer wieder in thematisch völlig fremden Zusammenhängen erotische Fotos von ihr unter die Nase gerieben wurden. Da weiß ich nicht, ob das männlichen Prominenten nicht geschieht, weil man ihnen mehr zubilligt, oder weil einfach viel weniger von ihnen erotische Fotos machen…

      • Nun, für so ein Experiment eine Regierungschefin einzusetzen schlage ich tatsächlich nicht vor, aber an sich würden mich die Ergebnisse schon interessieren. 😉

    • Und hat Liana K auch eine Idee, wie das funktionieren soll?

      Und zum ersten Teil:

      Da hat Martin Domig mal was lustiges auf Twitter retweetet. Da war irgendein Kerl der den radikalen Feminismus kritisierte und der wurde dafür von irgendeiner Feministin angemauelt. Was weiß ich, Feminimus ist gar nicht so und so weiter, sowas ist frauenfeindlich oder weiß der Geier. Er wies dann darauf hin, dass von den anderen Feministinnen ja niemand den Radikalen widerspricht und die für ihren Männerhass kritisiert. Ihre Antwort: Das ist nicht unsere Aufgabe. –> Ergo, kein Nicht-Feminist darf den Feminismus kristieren und die Feministinnen selbst werden das nicht tun!

      Ich hatte das hier an einem Selbermachtag mal gepostet, finde es aber nicht wieder.

      • Ich denke nicht, dass sie eine Lösung hat. Wie auch? So etwas lässt sich ja nicht von oben umstellen, da müssen die Leute halt umdenken.
        Und eben einen Feminismus, der die Geschlechterrollen hinterfragt (nicht verteufelt, nicht verbietet, sondern eben nur mal fragt, was eigentlich wirklich dazu gehört und warum) halte ich sinnvoll und wünschte, er wäre stärker.

        • Schwurbeldiwurbel. „Halt mal umdenken“, „Nur mal fragen“

          Also zum nur mal Fragen gibt es wissenschaftliche Antworten zum Beispiel aus der Biologie, Entwicklungsbiologie oder Psychologie

          Zum halt mal umdenken gibt es
          Belletristik, Kunst, Kino, Theater

          Zum zwanghaften Kritisieren und vermiesen gibt es:

          Feminismus

        • Das klingt aber ein wenig verklemmt. Und ich frage mich, woher -wenn nicht vom Sexuellen- ein unregelmäßig fallender, schlabberiger Hautsack voll mit Drüsen und Fett seinen ästhetischen Wert generieren sollte?

          • „Das klingt aber ein wenig verklemmt.“

            Nein, aber ich bin nicht-heterosexuell. Das solltest Du doch wissen, oder?

            „ein unregelmäßig fallender, schlabberiger Hautsack voll mit Drüsen und Fett seinen ästhetischen Wert generieren sollte?“

            Ich habe ja lediglich gesagt, dass sie von allen drei den schönsten Busen hat. Nicht, dass er eine besondere Ästhetik besitzt.

        • Natürlich weiß ich, dass Du schwul bist. Mich interessiert nur wie es ist schwul zu sein. Ich kann mir schon vorstellen, dass das einige Probleme löst. Du hast da durchaus gute Argumente.
          Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man haarigen, eckigen Männerärschen etwas abgewinnen kann. Und außerdem mag ich auch bei Frauen dieses andere Loch, was die auch haben, lieber. Und deshalb interessiert mich, was bei Schwulen eigentlich anders ist.

          • „Mich interessiert nur wie es ist schwul zu sein.“

            Hmmm, schwer zu erklären. Ich würde sagen, man empfindet bei manchen Männern das, was Du bei manchen Frauen empfindest.

            „Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man haarigen, eckigen Männerärschen etwas abgewinnen kann.“

            Diskutierst Du das auch mit heterosexuellen Frauen? Wie es nur sein kann, dass diese auf Männer stehen können?

            „Und deshalb interessiert mich, was bei Schwulen eigentlich anders ist.“

            Wir soll ich das erklären? Wir stehen halt auf Männer. Deren physischen und psychischen Attribute. Wir finden eine Frau sexuell halt langweilig. Nicht scharf.

            Wie soll ich Dir begreiflich machen, was ich beim Anblick eines hübschen Hintern oder Penis empfinde, oder wie scharf es ist, langsam den „Treasure Trail“ eines hübschen Mannes mit der Zunge zu erkunden? Wie wunderbar das Spiel ihrer sehnigen Muskeln ist, die Ästhetik ihre wohlgeformten kräftigen Beine. Ihr Lachen, ihre Authentizität, ihr Gesichtsausdruck beim Orgasmus?

            Manche Leute lieben Käse. Ich nicht.

        • „Und ich frage mich, woher -wenn nicht vom Sexuellen- ein unregelmäßig fallender, schlabberiger Hautsack voll mit Drüsen und Fett seinen ästhetischen Wert generieren sollte?“

          Man könnte auch fragen, woher ein Erker in der Form einer zumeist asymmetrischen Pyramide aus Knorpel und Haut mit zwei Löchern, die in haarige Tunnels führen, mitten im Gesicht „seinen ästhetischen Wert generieren sollte“. Ganz zu schweigen von diesen knorpeligen, seltsam geformten Dingern, die links und rechts aus dem Kopf heraus stehen.

        • Der Reiz von Schwänzen leuchtet mir durchaus ein. Da ist schon sehr viel sexuelle Energie konzentriert. Aber bei Frauen ist im ganzen Rest des Körpers viel mehr los. Da gibt es viel mehr zum Spielen, mehr intensive Reaktionen zu erforschen.

          Und auch wenn die Tücken der weiblichen Natur auch und gerade rund um Sex beachtet werden wollen, kann sich da schon ein sehr angenehmes Zusammenpassen ergeben. Da ist es nämlich von Vorteil, dass es für die Erregung der Frau vor allem darauf ankommt, was ihre hypergamen Instinkte über den Mann denken. Was dann der Mann mit ihr anstellt, ist gar nicht so wichtig, Abwechslung ist allerdings gut. Und das eröffnet sehr viel Raum, das nach der eigenen Lust zu gestalten. Mit einem Mann ist es vermutlich mehr ein Geben und ein Nehmen, oder? Mit einer Frau kann man durchaus völlig egoistisch nur nehmen und es kann trotzdem gut für sie sein.

          Ich habe auch schon von Frauen fantastische Blowjobs und Handjobs bekommen. Überraschender Weise sogar von recht jungen Frauen auf dem Gipfel ihres SMV. Es gibt allerdings zu wenige, die da den richtigen Ehrgeiz und das Verständnis männlicher Erregungskurven entwickeln. Da sind Schwule vermutlich besser?

          • „Aber bei Frauen ist im ganzen Rest des Körpers viel mehr los. Da gibt es viel mehr zum Spielen, mehr intensive Reaktionen zu erforschen.“

            Weiß nicht. Hab da keinen Vergleich. Du?

            „Mit einem Mann ist es vermutlich mehr ein Geben und ein Nehmen, oder?“

            Sagen wir mal so: Jeder möchte auf seine Kosten kommen.

            „Da sind Schwule vermutlich besser?“

            Vermutlich. Aber ich habe, wie gesagt, keinen Vergleich.
            Es wäre mir auch egal, denn ich interessiere mich nun mal nicht für Frauen, mögen sie auch noch so gute Blowjobs geben. Ich wäre dennoch unbefriedigt.

        • Ja shark, dann erklär uns doch mal, was für sexuelle Assoziationen Nasen und Ohren bei Dir wecken. Ich werde es auch nicht pervers finden, versprochen!

        • moment, du hast von Ästhetik gesprochen und da können Nasen (ohren vermutlich auch) sicher einen „Stellenwert“ haben.

          ansonsten kann man das halt nicht erklären, hormone, gehe, irgendwas sorgt halt dafür.
          Aber ist das wirklich so schwer das „nachzuvollziehen“? Ist ja nicht so als würden Männer grotesk aussehen.

        • „Naja, vor langer Zeit habe ich mal einen Schwanz geblasen. Ich war neugierig. Aber ich mag Frauen lieber.“

          und hast du Rücksicht auf seine spezielle männliche Erregungskurve genommen?

        • Nun, Brüste, ob sie nun Geschlechtsmerkmale sind oder nicht, gehören genauso zum menschlichen Körper, zum äußeren Erscheinungsbild, wie eine Nase oder ein Ohr, und der Mensch ist daran gewöhnt, sie zu sehen, zumindest bekleidet. Die meisten Menschen finden sie ästhetisch, wenn sie wohlgeformt sind. Sie sehen zwei runde, weiche, relativ symmetrische Kugeln, keine „unregelmäßig fallenden, schlabberiger Hautsäcke voll mit Drüsen und Fett“. Leute, die sie als letztes bezeichnen, sind schon irgendwie merkwürdig. Wurdest du nicht gestillt?

        • Es ist sicher kein Zufall, dass die bedeutenden Statuen aus Antike oder Renaissance muskulöse Männer eines recht bestimmten Schönheitsideals zeigen. Unter dem Gesichtspunkt ästhetischer Werte spricht sehr viel für den Männerkörper. Hab ja selbst einen.

          Deswegen ist es ja so auffällig, welche Bedeutung weibliche Formen haben, die offenbar sogar Schwulen verständlich sind. Insbesondere Brüste und Taille sind ja Merkmale, die sich jedenfalls aus Fruchtbarkeitssignalen ergeben haben und die ganz beträchtliche Macht auf einen Schwanz ausüben können. Und mir scheint, die Ästhetisierung des weiblichen Körpers ist im Grunde eine Rationalisierung dieser Reaktion des Schwanzes.

          Abgesehen davon hat sexuelle Präferenz wahrscheinlich auch viel mit gelernter hormoneller Reaktion zu tun. Der Schwanz hat ein Gedächtnis.

        • Ach, das Stillen. Es war wohl zu wenig. Und als dann auch noch meine kleine Schwester kam und die an den Titten nuckeln durfte und ich musste das Zimmer verlassen, damit meine Mutter das besser hinbekam… Schluchz…

          Mich nach meiner Mutter zu fragen ist schon etwas billig, findest Du nicht? 😛

        • „Sie sehen zwei runde, weiche, relativ symmetrische Kugeln, keine “unregelmäßig fallenden, schlabberiger Hautsäcke voll mit Drüsen und Fett”

          Im Idealfall sind es Halbkugeln, keine Kugeln.

          Im Regelfall sind es unregelmäßig fallende Ellipsoide, in jedem Fall aber Bindegewebssäcke mit einer Füllung aus Fett- und Milchdrüsengewebe. In Einzelfällen kommt noch eine formgebende Masse aus Silikon hinzu…

          😉

        • Ich habe dich nicht nach deiner Mutter gefragt. Du scheinst nur nicht zu wissen, was der wahre Zweck der Brust ist: nicht einen Mann aufzugeilen, sondern einen Säugling zu ernähren. Wäre es anders, würden Naturvölker, deren Frauen oben ohne herumlaufen, nicht aus dem Poppen herauskommen. Aus dieser Unwissenheit deinerseits habe ich geschlossen, dass du vielleicht nicht gestillt wurdest.

          Wer stellt fest, was „ästhetischer“ ist? In der Antike mag der männliche Körper häufiger nackt dargestellt worden sein, aber in allen anderen Epochen nicht. Vor allem im antiken Griechenland hatten Frauen auch kaum etwas im öffentlichen Leben zu suchen. Dass die Göttin der Schönheit (Aphrodite) weiblich ist, dürfte deiner vermutlich aus einer Art Überlegenheitskomplex geborenen Überzeugung ein bisschen widersprechen.
          Wenn es dir hilft, darfst du dir natürlich hübscher vorkommen, als Frauen, weil du ein Mann bist. Ich finde schöne Männer als Hetera auch sexier und sie gefallen mir auch besser als schöne Frauen (objektiv kann ich aber durchaus sagen, dass der weibliche Körper nicht weniger „ästhetisch“ ist). Aber bei einem angeblichen Hetero-Mann ist es halt ein bisschen merkwürdig.

        • „Du scheinst nur nicht zu wissen, was der wahre Zweck der Brust ist: nicht einen Mann aufzugeilen, sondern einen Säugling zu ernähren.“

          Der Zweck ist sowohl als auch. Dafür spricht die dauerhafte Rundung der Brust, auch außerhalb der Säuglingszeit.

        • In der Manosphere gibt es Theorien, nach denen der „Feminine Imperativ“ Wert darauf legt, den Männern das Gefühl für ihre eigene Schönheit auszutreiben, weil es für Frauen bedrohlich sein soll, wenn Männer sich ihres sexuellen Wertes bewusst sind. Übliche Taktiken des Femininen Imperativs sollen dann z.B. darin bestehen, dergleichen als „schwul“ zu diffamieren. Ich habe diese Theorien nie sehr ernst genommen, aber wo @shark hier reichlich Anschauungsmaterial dafür liefert, sollte ich das vielleicht nochmal überdenken?

          Mir fällt auch auf, dass Du, @shark, zwar klar sagst, dass Dir „als Hetera“ schöne Männer besser gefallen als schöne Frauen, aber gleichzeitig ist es Dir enorm wichtig, dass der weibliche Körper nicht weniger „ästhetisch“ (sagen wir lieber: schön? „Ästhetisch“ klingt in dem Zusammenhang sehr nach „meine total ästhetischen Playboy-Bilder“) ist. Warum ist Dir das so wichtig, wenn Du selbst schöne Männer ansprechender findest? Es kann da eigentlich nur um den Selbstwert gehen, oder? Vielleicht solltest Du das mit den Komplexen nicht so viel durch die Gegend projizieren?
          Du kannst jedenfalls ganz beruhigt sein: Aufgrund der Geeignetheit zum „Aufgeilen“ finde ich Frauenkörper weit, weit ansprechender. Ich bin nur nicht so verklemmt, das irgendwie in die philosophische Disziplin der Ästhetik verkopfen zu müssen.

          @Atacama:
          Ich bin zwar „zum Erfolg“ gekommen, aber ich glaube mein Blowjob war lausig. Ich habe mich jedenfalls eher unbeholfen gefühlt. Wie ich anderswo schon sagte: Übung macht den Meister. Und da ich nicht auf Männer stehe und Autofellatio ziemlich unbequem ist, hatte ich nie Gelegenheit oder Notwendigkeit meine Blowjob-Fähigkeiten zu perfektionieren.

        • @shark
          „der wahre Zweck der Brust ist: nicht einen Mann aufzugeilen, sondern einen Säugling zu ernähren. Wäre es anders, würden Naturvölker, deren Frauen oben ohne herumlaufen, nicht aus dem Poppen herauskommen. Aus dieser Unwissenheit deinerseits…“

          Das scheinen heute noch Frauen wie die Gloria v Thurn/Taxis denken.

          Hier ein Zitat von der feministischen Ikone Margaret Sanger, die ebenfalls genau das meinte und auch in die institutionalisierte Praxis umsetzte („birth control“):

          “In all fish and reptiles where there is no great brain development, there is also no conscious sexual control. The lower down in the scale of human development we go the less sexual control we find. It is said that the aboriginal Australian, the lowest known species of the human family, just a step higher than the chimpanzee in brain development, has so little sexual control that police authority alone prevents him from obtaining sexual satisfaction on the streets.”

          http://www.discoverthenetworks.org/individualProfile.asp?indid=1816

          Nur dass du mal weisst, auf welche Leutchen und Ideen („eugenics and forced sterilization“) der Feminismus so überaus positiv bezieht.

        • Warum ist es DIR so wichtig, Männer als das eigentlich ästhetischere Geschlecht darzustellen? Das kann ja wohl auch nur etwas mit deinem Selbstwert zu tun haben.

          Du bist derjenige, der verkündet hat, schon mal einem Mann einen geblasen zu haben. Du sorgst also selbst für die Infragestellung deiner Sexualität. Ich habe noch keine Frau geleckt (würde ich auch nicht tun).

        • @Christian:
          bevor es die Antibabypille und ein Überangebot an Nahrung gab, hatten Frauen seltenst große Brüste (sieht man an alten Statuen und Bildern).
          Ich kenne die Theorie, dass Brüste ein Ersatzhintern (ein Costly Signal) sind. Die Theorie, dass Menschenbabys keine vorstehende Schnauze haben (im Gegensatz zu selbst unseren nächsten Verwandten) und es deswegen von Vorteil ist, dass die menschlichen Brüste sich wölben, gibt es auch. Übrigens haben auch Kühe ein Euter, das sich nicht zurückbildet und die Brüste „relativ flacher Frauen“ wachsen beim Stillen auch ziemlich.

          • Du schreibst selbst, das es keine permanenten Brüste braucht, es würde reichen, wenn sie sich beim stillen füllen.

            Warum haben wir sie dann?

            Und das sure sexuelle Signale sind ist ja nun etwas, was wie in allen Kulturen finden. Sie wachsen auch mit der geschlechtsreife unter Einfluss der hormone.
            Paarig angelegte Merkmale, die stark mit den Geschlechtshormonen zusammenhängen, in der große stark schwanken und Jugend signalisieren sind ideal für eine sexuelle Selektion

        • @sharki:

          Mir ist die Schönheit des männlichen Körpers nur insofern wichtig, als die relative Betonung der Schönheit von Frauen die Gefahr birgt, Frauen auf ein Podest zu heben. Und das ist bekanntlich schlecht für alle Beteiligten und eine der großen Krankheiten unserer Zeit.

          Ich bin eigentlich nur auf Atacama eingegangen und habe versucht ihren Punkt für meine These zu nutzen: Nämlich dass ein Empfinden von Schönheit insbesondere des weiblichen Körpers nicht von abstrakten ästhetischen Prinzipien herrührt, sondern eine Rationalisierung von sexueller Erregung ist.

          Ein Vergleich der Schönheit von Männer- und Frauenkörpern macht daher eigentlich überhaupt keinen Sinn, denn das Empfinden dessen ist von subjektiven sexuellen Präferenzen geprägt und jeder Versuch der Objektivität wäre vor allem sehr bemüht und konstruiert.

          Außerdem ist natürlich auch noch wichtig, dass das wesentliche Signal sexuellen Werts eines Mannes nicht der Körper, sondern irrationale Selbstsicherheit ist.

        • „Nämlich dass ein Empfinden von Schönheit insbesondere des weiblichen Körpers nicht von abstrakten ästhetischen Prinzipien herrührt, sondern eine Rationalisierung von sexueller Erregung ist.“

          das Empfinden von Schönheit des männlichen Körpers auch.
          und eine Rationalisierung von Attributen, die für ein Überleben in lebensfeindlicher Umgebung (Athletik und/oder Kraft, schnell laufen, schwer heben, weit wrefen oder alles zusammen und dafür dann der Körper. das wird als attraktiv dargestellt, abweichend je nach Subkultur. manchmal auch einfach nur Ästhetik.

        • Im Prinzip gebe ich Dir Recht, dass auch die Schönheit des männlichen Körpers viel mit sexueller Erregung aufgrund genetisch attraktiver Merkmale zu tun hat. Aber: Die von Dir genannten Attribute des Männerkörpers haben alle großen Nutzen für das generelle Leben und Überleben in der Welt da draußen. Die Attraktivitätsmerkmale des weiblichen Körpers dagegen sind strikt auf die Fortpflanzung bezogen. Als würden Männer Frauen zu nichts anderem brauchen.

      • Also dann lieber die Rechte auf dem Bild, statt der links geduckt anschleichenden ‚Mutti‘.

        Im übrigen hat die Andere auch den hübscheren Busen und die bessere Figur, was aber Geschmackssache ist.

        Soweit meine Bildbetrachtung. Eines von 1.000 Meisterwerken ist diese Impression über das „Anrauschen der Furien“. Geendet hat das übrigens und heutzutage so:

        • Das Problem scheint keineswegs neu zu sein. Was, wenn es einen Fortschritt des Feminismus gegen „das Patriarchat“ nie gegeben hat sondern es schon immer keifende Weiber gab, die sich über „gefühlte Unterdrückung“ beklagen, die es nie gab?

        • „“gefühlte Unterdrückung” “

          natürlich gab es die. Hat aber natürlich mit den Auswüchsen von heute nicht zu tun.
          Vergewaltigung in Ehe existiert nicht, kein eigenes Konto, nicht selbst entscheiden, ob man einen Beruf ergreift, kein Wahlrecht usw. ich finde nicht, dass es absolut keinen Grund für den Feminismus gab und mit manchen Dingen aus der Frühzeit kann ich mich durchaus identizifieren.
          Ich vermute mal, dass es auch viel damit zu tun hat, dass Menschen Macht- und Geldpositionen ungern wieder aufgeben. Welche Organisation sagt denn schon freiwillig „So, jetzt haben wir unseren Dienst getan, jetzt sind wir überflüssig“. Am Feminismus (und auch der Gegenbewegung dazu) hängen auch viel zu viele Jobs und Gelder vermute ich.

        • Die Welt ist nun mal schlecht. Oder wie die Buddhisten sagen: Leben ist Leiden. Das liegt letztlich wohl in den Gesetzen der Thermodynamik begründet. Vielleicht könnte man sagen, dass wir alle von der Physik unterdrückt werden.
          Als Mensch findet man sich dann in einer Lebenssituation wieder, bei der viele Dinge gut sind (sonst würde man nicht leben) und viele schlecht. Auffallen tun einem aber in der Regel nur die schlechten, denn nur die gefährden ja die Bedürfnisbefriedigung.

          Tatsächlich hatten Frauen in früheren sozialen Ordnungen gewisse Unfreiheiten, aber dafür eben auch nicht die damit verbundenen Pflichten. Wie z.B. Frau und Kinder ernähren zu müssen, Kriegsdienst zu leisten etc.. Unter dem Lehenswesen des Mittelalters z.B. waren Leibeigene nicht freier als Dein Bild von der unterdrückten Frau. Und wer frei sein wollte, brauchte zum einen die wirtschaftlichen Mittel um das zu bewerkstelligen und musste zum anderen seine Knochen in jedem Scheiss-Krieg hinhalten, den die Herren warum auch immer kämpfen wollten. Nicht wenige Männer sind bei der Wahl freiwillig in die Leibeigenschaft gegangen. Es hat alles Vor- und Nachteile.

          Das „unangenehme“ an Frauen ist nur, dass sie sich selbstständig quasi nie um die unabhängige Verbesserung ihrer eigenen Situation bemühen, sondern nur immer danach schreien, dass irgendwelche Männer ihre Probleme lösen sollen. Der ganze Feminismus besteht aus wenig anderem.

          Dieses Denken von Frauen hat wahrscheinlich viel mit einem Mangel an Testosteron zu tun. Testosteron aktiviert dieses Problemlösungsdenken von Männern. Dass Frauen weniger Testosteron haben, hat auch viele Vorzüge, nicht zuletzt die weibliche Schönheit sanfter Kurven, weswegen es keinen Sinn macht, Frauen für ihre Weiblichkeit zu verdammen. Aber Grenzen muss man den „Furien“ schon setzen und Frauen muss klar sein, dass sie Männern etwas bieten müssen, wenn Männer die Probleme lösen sollen.

        • @lh, der schrieb:

          „… sondern es schon immer keifende Weiber gab, die sich über “gefühlte Unterdrückung” beklagen, die es nie gab?“

          Das nennt man heute #Aufkreisch

          Es gab sie (leider), gibt sie (immer noch) und sie kreischen munter weiter. Ein ewiger Zyklus, der nicht nur seit allen 28 Tagen anhält …

      • @lh

        „Übliche Taktiken des Femininen Imperativs sollen dann z.B. darin bestehen, dergleichen als “schwul” zu diffamieren.“

        Da sind Männer aber „schlimmer“; bin ich relativ sicher was das „Dissen“ und schwul brandmarken von „Schönlingen“ angeht.
        Man kann das bei Promis beobachten.
        Je körperorientierter und haut-zeigender, desto schlimmer, habe ich den Eindruck

        Ich muss aber sagen, dass ich sehr zwischen „heiss“ bzw „geil“ und „attraktiv“ unterscheide. Das eine muss mit dem anderen nicht viel zu tun haben bei mir, kann, aber muss nicht.

        Bobbi Ida ist ein deutscher Personal Trainer. Ich finde ihn total süß und hübsch und attraktiv, aber nicht „scharf“ (subjektiv).

        • Unter Männern geht es dabei aber um intrasexuelle Konkurrenz. Das ist so ähnlich wie Frauen, die sich über „Schlampen“ oder zu freizügige Kleidung einer anderen Frau mokieren. Von Männern wirst Du das sehr selten in Bezug auf Frauen hören. Männer beschweren sich allenfalls, wenn Frauen zu wenig sexy sind.

          Und dann bleibt die Frage, warum Frauen „schöne Männer“ so in Frage stellen müssen? Ich denke, das ist ein Shit-Test. Denn sexy wird ein Mann durch irrationale Selbstsicherheit. Zu viel Investition in körperliche Schönheit sieht aus wie ein Mangel daran. Und deswegen wollen Frauen männliche Schönheit in Frage stellen um herauszufinden, ob der Kerl auch diese andere, innere Schönheit der Selbstsicherheit hat. Dein Empfinden bezüglich des Herren da oben kann man so auch erklären.

        • „Denn sexy wird ein Mann durch irrationale Selbstsicherheit. Zu viel Investition in körperliche Schönheit sieht aus wie ein Mangel daran.“

          Vor allem ist physische Schönheit kein Attribut, das dazu dient ein Mammut zu erlegen, oder der Frau den Rücken freizuhalten um Nachwuchs großzuziehen. Es ist nicht das wichtigeste Qualitätsmerkmal eines Mannes in den Augen einer Frau.
          Ein Mann der zuviel Wert auf sein Äußeres legt, ist in den Augen der Frau tatsächlich „schwul“ in dem Sinne, dass er sich mehr um sich als um ihre Bedürfnisse kümmert.

        • „Da sind Männer aber “schlimmer”; bin ich relativ sicher was das “Dissen” und schwul brandmarken von “Schönlingen” angeht.“

          Ja, aber auch das kann man sehr einfach erklären. Wie bereits gesagt, Schönheit ist kein Attribut, das einem Mann Erfolg bei Frauen verspricht.
          Es ist darüberhinaus das Attribut, das Weiblichkeit auszeichnet. Kein Wunder also, dass es als „schwul“ geframed wird.

        • ich finde ihn auch vom verhalten sehr sympathisch. trotzdem.

          bobby ida legt ja nicht nur auf physische schönheit wert, sondern auch irgendwo auf funktion. Wenn es sein muss, kann er seinen Bizeps doch benutzen, um einen Baum auszureißen, um ein Rettungsfloß zu bauen. Und gleichzeitig ist es „schön“ (schon fast wieder zu „skulpturmäßig“).

    • @DMJ

      Hat die Kerzner keine anderen Probleme. Soll sich um tatsächlich Bedürftige kümmern.

      Eine verwöhnte Zicke. Kann die nicht ausstehen.

      Was willst du eigentlich immer mit der?

      Und dieses von ihr kritisierte Bild ist EvoPsych-mäßig so tief instinktiv drin und in unserer Sexualität verwurzelt, dass es Schwachsinn ist dagegen ständig zu Felde zu ziehen. So wie der Dauerneid auf die durchschnittlich größere pysische Kraft bei Männern.

      Extreme Dekadenz von Menschen und Gesellschaften, die sich diesen Dauerkrampf leisten können.

      • @petpanther:
        Sie ist halt eine Feministin, bei der ich noch keinen Sexismus festgestellt habe und die, obwohl ihr Schwerpunkt natürlich auf Frauenthemen steht, sich tatsächlich für Equality ausspricht. Immer wieder und ohne Rücksicht darauf, mit wem sie es sich verdirbt. Hat ja auf allen Seiten ihre Feinde, weil sie eben ihre Linie fährt.
        Und ich will ehrlich sein, dass sie locker und unterhaltsam ist, und gutes Bildmaterial von sich schafft, schadet sicher auch nicht.

        Ich stimme ihr auch nicht immer zu, aber ich kann ihren Standpunkt eigentlich immer nachvollziehen und man kann ja durchaus geteilter Meinung sein.
        Und hier aktuell beschäftigt sie sich eben mit dem, was sie betrifft. Sie hat die Welt durch sexy Fotos verbessert (schon öfters gesehen und für gut befunden 😉 ) und als Folge werden sie ihr vorgeworfen, wenn sie sich ernsthaft irgendwozu äußert. Das kann doch nun tatsächlich nicht richtig sein.

        • Es wird halt generell gern eingeworfen, wenn sie über eines ihrer Nerdthemen schreibt (sie war ja schon in dem Bereich tätig, bevor es da um Genderzeug ging).
          „Waaaaas? ‚The Witcher 2‘ ist schlecht? Das lasse ich mir nicht von einer Tussi sagen, deren Arsch das halbe Internet schon gesehen hat!“ (Gern gefolgt von Beispielfoto)
          So etwas kriegt sie wohl öfters zu hören. Insofern ist wohl „vorwerfen“ weniger der korrekte Begriff, als „zum Derailing nutzen“.

          Aber, wie ich auch zugebe, könnte man argumentieren, dass es hier nicht um Geschlechterrollen, sondern Sexualfeindlichkeit geht. Ein Mann, der Nacktbilder veröffentlicht hat, würde wohl ebenfalls oft sinnfrei damit abgewatscht, nur wegen des geringeren Bedarfs machen Männer das eben weniger.
          Da kann man schon diskutieren, inwieweit nun Schwarzenegger nicht ein Sonderfall ist.

      • Kennt jemand die Hintergrund-Geschichte zu dieser Bildsequenz?

        Ein schöner Beweis, dass Pfefferspray in Wirklichkeit eine heimtückische Erfindung des Patriarchats ist, einzig dazu gedacht um Frauen dazu zu bringen, sich selber zu schädigen *fg*

        • Keine Ahnung, wo das herkommt. Es ist nur so eine schöne Metapher für toxischen Solipsismus. Für die Selbstschädigung durch das hemmungslose Ausleben von Affektimpulsen. Und die Abwesenheit von Verständnis für das eigene Handeln. Alles sehr feministisch: Frauenpower!

        • > „Kennt jemand die Hintergrund-Geschichte zu dieser Bildsequenz?“

          Mit Googeln ziemlich schnell das hier gefunden:

          Ist wohl aus einer US-Sitcom, „Community“.

        • Verdammt – als „Community“-Fan (auch, wenn der Macher kürzlich GamerGate als Terroristen bezeichnet hat), hatte ich das Auflösen wollen. ^^

          Nebenbei bemerkt hat die Show sogar eine SJW-Karikatur („Britta“) als eine dauerverlierende, regelmäßig gedemütigte Hauptfigur, was mir natürlich ganz besonders gefällt („to britta something“ wird später als Redewendung für Versagen etabliert).

    • @DMJ
      „Hier könnte ein vernünftiger, nicht sexistischer Feminismus wirklich an der Starrheit dieser Rollenbilder sägen, weshalb ich ihm auch seine Berechtigung zuspreche“

      Leider kannst du den auch nicht herbeibeschwören.

      Dein Beispiel konnte auch schlechter gewählt nicht sein….

      Denn was macht „LianaK“ anderes als eine lächerliche Variante des vorgespielten, künstlichen weiblichen Selbstmitleids zu inszenieren, wenn sie die „Objektifizierung“ (um den feministischen Jargon zu wählen, siehe f.) von Typen wie Schwarzenegger als „männliches Privileg“ hinstellt?

      Übrigens gibt es solche Selbstdarstellungen weiblicher Politiker. Sarah Palin zB stellte sich im Bikini mit Schrotflinte hin. Das Bild sollte sie schon kennen, es gibt auch noch weitere, ähnliche von der.

      Also ist ihr Tweet nicht nur heuchlerisch („Objektifizierung“), sondern auch noch lügnerisch. Also von daher auch typisch feministisch.

    • Tja, der PC-Wahn ist einfach zu nützlich für Randale. Da wird zur Not halt alles mit Nazikeuke belegt.
      Ist es eigentlich rassistisch, wenn weiße US-Studenten mehr Neger&Asiaten in weißen Vierteln fordern, damit diese „diverser“ werden?

  7. Feministin Onxy stellt mal wieder fest, dass Männer keine homogene Klasse von empathielosen frauenunterdrückenden Arschlöchern sind, die eine „rape culture“ installiert haben um von sexueller Ausbeutung und Verängstigung von Frauen zu profitieren, die Frauen nur als Sexobjekte zum Ge- und Verbrauch nutzen und die rücksichtslos alle Genders und Rassen ausser WHM bekriegen, sondern das Männer entgegen aller feministischer Theoreme einfach Menschen sind. Und manche davon sogar ziemlich sympathisch und bereichernd. Toll!

    https://onyxgedankensalat.wordpress.com/2015/12/30/maenner-in-der-pflege/

    • Onyx im O-Ton:

      „Wobei ich mich jetzt frage, was ich am erbärmlichsten finde. Richtige Arschlöcher, die wirklich so scheiße im Kopf sind, wie sie vorgeben? Profilsüchtige Mediennutten, die eigentlich nichts zu sagen haben, aber für ein bisschen Aufmerksamkeit so tun, als seien sie richtige Arschlöcher? Jene, die den Arschlöchern feixend zustimmen, während sie insgeheim froh sind, dass andere ihnen die Drecksarbeit abnehmen, weil sie selbst zu feige sind, solchen Blödsinn zu schreiben, sondern ihn bestenfalls zu Werbezwecken verlinken? Naja, solche Menschen muß es auch geben. Gott liebt ja angeblich alle seine Geschöpfe, warum nicht auch sowas. Sollen sie sich im Netz austoben, dann sind sie beschäftigt und machen keinen Unsinn. Ist wie bei Kindern. Und Hunden.“

      oder

      „Maskulismus ist verbale Aggression,HateSpeech, Verschwörungstheorien,Mimimi, Herbei gesehnter Backlash,Ständige Feindseligkeit gegenüber allem, was mit “femi” zu tun hat, Das Unvermögen, Fehler bei sich selbst zu sehen und die Schuld nur bei anderen (also Frauen) zu suchen,Rechtfertigung von Sexismus mit “wirdmandochnochsagendürfen” und biologistischem “Männer sind eben so”- und “Frauen wollen es doch so”-Gedöns, Ständiges Ablenken von Kritik und Projezieren auf andere (“Ja aber Männern gehts viiiiel schlechter…!”, “Ja aber Frauen haben doch auch…!”, “Ja aber diese Femis…!”),“Kennste eine-kennste alle”-Schubladen, Das generelle schwarz-weiße Feindbilddenken (“stimmst du mir nicht 100%ig zu, bist du der Feind!”, “sagst du was kluges, kannst du keine Feministin sein!”), Diese ewigen langweiligen Keulen, wenn keine Argumente mehr da sind (Männerhass, Sexhass, Pudel…),Ständige latente oder tatsächliche Abwertung von Frauen in so ziemlich allen Masku-Diskussionen,Zensur-Geheule, wenn man Beiträge nicht freischaltet oder Twitter-User blockt,die generelle negative trotzige Anti-Haltung ohne Inhalt, Hauptsache das Feindbild Feminismus steht fest und dominiert sämtliche Diskussionen,die Parallelen zum Rechtsextremismus“

      oder:

      „Was tun Männer, die verlassen und damit in ihrer Eitelkeit schwer gekränkt wurden? Sie saufen, lassen sich gehen und verkünden der Welt ihren Frust über die blöden Weiber und kotzen das Internet voll. Es ist trotzig, pubertär, aufgeblasen. Und weltfremd. Da wird sich sehr phantasiereich eine Realität zusammengebastelt, damit ER nicht als der ungeliebte verlassene traurige Mann dasteht, sondern als der, der ja eigentlich noch voll geliebt wird, aber weil Frauen ja nicht logisch sind, verlassen die blöden Weiber einen trotzdem. Nur weil man mal fremdgevögelt hat. Wissen halt nicht was gut für sie ist. Bitches! Sollen mal lieber froh sein, einen so geilen Hecht überhaupt mal abgekriegt zu haben! Glaubt ihr nicht? Oh doch, so ticken manche Männer. Männer, die wahrscheinlich nie gelernt haben, mit emotionaler Belastung umzugehen. Männer, die so wenig Kritik vertragen, dass sie sich nur in schleimiger “du bist ja so tooohoolll”-Anbiederei suhlen können, und bei kleinsten Widerworten oder schlicht einer anderen Meinung sofort Beißreflexe kriegen wie die Straßenköter, denen man die Wurst klaut, so dass einfach offensichtlich ist, dass mit denen ganz gewaltig was schief gelaufen sein muß in der Charakterbildung. Und das alles als angeblich absichtliche Provokation? Oh wie armselig. Eher eine ganz abgefuckte arrogante Großkotzigkeit, die wahrscheinlich nur die wirkliche Armseligkeit des eigenen Lebens überspielen soll. Eine gelungene Provokation regt das Umdenken an, und entblößt kein völlig kaputtes Ego. Diese Armen. Jenes kaputte Ego zeichnet sich besonders dadurch aus, dass die Texte fast ausschließlich aus Selbstbeweihräucherungen der Marke “Los ihr Schlampen, findet mich gefälligst toll, grunz” und Kommentare zu 90% aus folgsam-devoten Lobhudeleien bestehen. Zumindest die freigeschalteten. Hauptsache Aufmerksamkeit, je prolliger, lauter und polternder, desto besser. Ich habe nichts gegen provokantes Auftreten. Ich mag z.B. provokante Musik, mit Texten, über die man nachdenken kann, die eine Aussage haben. Aber welche Aussage haben solche Blogs, die ich hier meine? Tanzt ihr Nutten, der König hat Laune. Weiter nichts. Nun ja, vielleicht werden die Nutten, die um solche Blogger tanzen, ja wenigstens bezahlt. Könnte man sich eigentlich drüber amüsieren, wenn sie nicht so erbärmlich kritikunfähig wären. Das macht das Ganze zu einer Farce, die nichts mit Provokation, sondern nur mit Kindergarten und Selbstdarstellerei zu tun hat. So zu tun, als wäre man der Oswald Kolle des neuen Jahrtausends, nur weil man regelmäßig “ficken” und “Schlampe” durch die Gegend brüllt, Madre Mia, sowas turnt ja mal sowas von ab! *örgs*“

      oder:

      „Der masochistische Anhang an kulleräugigen Hühnchen, der brav jede noch so billige Niveaulosigkeit beklatscht, das ganze garniert mit einem pseudolasziven Augenzwinkern und einer ach so souveränen Möchtegern-Überlegenheit gegenüber den Kritikern, was letztlich aber nur eine hündische Unterwürfigkeit und Arschkriecherei gegenüber den Arschlöchern ist, was sagen soll “nimm doch mich, ich bin nicht so prüde und viiiel besser und unanständiger und überhaupt mache ich sowieso alles was du willst, weil ich so ein geiles dreckiges Luder bin”, so dass man sich fragt, wo da die Würde geblieben ist und gewissermaßen fast ein Fremdschämfaktor einsetzt?“

      • „Ständige Feindseligkeit gegenüber allem, was mit “femi” zu tun hat, Das Unvermögen, Fehler bei sich selbst zu sehen und die Schuld nur bei anderen (also Frauen) zu suchen“

        Manslamming, Mansplaining, Manspreading,…. Patriarchat, gläserne Decken, etc

      • Tja, da fragt man sich doch, was sie schreiben würde, wäre sie im Körper eines Mannes geboren und zum entsorgten Vater gemacht worden.

        Diese Frau dreht sich die Welt so zurecht, wie es ihr gerade in den Sinn kommt – und versucht sich mit der Robin U-Bahn im Wettstreit um die größtmögliche Ansammlung von Fäkal- und Verbalinjurien in einem Absatz.

        Danke für die Zitatzusammenstellung, welche aufzeigt, dass es sinnlos ist mit dieser Art von Feminismus zu diskutieren.

        • Arne Hoffmann schreibt dann: Es gibt ganz schlimme Maskulisten, die sich schon dann aufregen, wenn man mal mit einer männerfreundlichen Feministin kooperiert.

          Ich versteh‘ den einfach nicht. Wie kann man auf solche Frauen hereinfallen wie Onüx oder Ubahn?

          Wenn die mir eine Million schenkt, nehme ich die gerne an. Sonst will ich von solch einer Tante aber nichts wissen.

      • @quellwerk

        Danke für die Zitate dieser Fakalien-Kloake. Ist ja herbe.

        Irgendwie hat sie eine Obsession mit Hunde-Vergleichen.
        Ob das eine Referenz an die arabische Welt ist? Da werden Menschen traditionell mittelst dem Vergleich zu Hunden dehumanisiert.

      • Mein subjektiver Eindruck ist, dass Frauen Männer die sie sympathisch, nett, humorvoll und toll finden, häufiger als „Die Ausnahme“ labeln. Der Default beim weiblichen Blick auf Männer ist „Arschloch, Dummkopf, Patriarach, creepy Sextäter ect.“. Der gute Mann ist die Ausnahme…deshalb beglückwünschen sich Freundinnen zu ihren tollen Männern. Sie haben die Perle entdeckt im Dreck…

        • „Der Default beim weiblichen Blick auf Männer ist “Arschloch, Dummkopf, Patriarach, creepy Sextäter ect.”.“

          Eine allerdings verständliche Reaktion berücksichtigt man das Wesen der sexuellen Selektion.

        • Richtig Adrian, nur sollte sexuelle Selektion auch sexuelle Selektion bleiben. Mit feminismus hat sich dieser weibliche Negativ-Blick auf Männer politisch institutionalisiert und ist handlungsmaxime staatlicher Maßnahmen geworden.

          Ich kann verstehen, dass ein unbekannter Mann erstmal creepy ist, weil man als Frau laufend von Typen angemacht wird und man schauen muss, ob es passt oder nicht. Dieser argwöhnische Blick auf Männer kann aber nicht bei politischen und gesellschaftlichen Themen ausschlaggebend sein. Genau das ist aber passiert. Männer müssen bei elementarsten Dingen nachweisen, dass sie gut sind. Dont be that guy. Listen an believe to women.

        • Ich glaube beim Rational Male gab es mal die Dating Anweisung an Frauen, bei jedem Mann etwas zu suchen, was sie gut finden, egal wie unwichtig. Der hat schöne Hände, jener hat einen Job, dieser hat eine schöne Stimme…
          Mehr nicht. Nur drauf achten, bewusst danach suchen.

          Ein paar Wochen danach bekam er eine Reihe von Mails von Leserinnen, die vollkommen baff darüber waren, wo auf einmal all die tollen Männer in ihrer Stadt herkommen.

          Das ist die Wirkung, von der der Feminismus lebt, das Destruktive: Frauen sehen nicht mehr, was gut ist, nur noch, was schlecht ist, weil das Bedrohungsszenario das so fordert.

          Und Frauen, biologisch eh auf Vorsicht programmiert, machen ahnungslos begeistert mit. Bis zu „Wo sind all die guten Männer geblieben?“

        • @Alex – ja, Onyx gilt (zumindest einigen hier) als verhältnismäßig vernünftige und diskussionswürdige Feministin. Das allein zeigt m.E. sehr schön die Verkorkstheit der Gesamtsituation.

        • Ja, Onyx ist äußerst männerfreundlich!
          So wie ihr großes Idol Anne Wizorek, deren Männerfreundlichkeit Onyx mal ernsthaft mit diesem Zitat belegen wollte:

          Lasst uns also Fragen stellen. Zum Beispiel, warum Wut, Stärke, sexueller Notstand und vielleicht Fußballjubel die einzig legitimen Emotionen sind, die als männlich gelten? Wieso es deshalb so sein muß, dass Männern im wahrsten Sinne des Wortes ebenjene für ihre Gefühle fehlen und sie so oft unerkannt an Depressionen leiden? Wie wir den Teufelskreis aufheben können, in dem Jungen Gewalt vorgelebt bekommen und diese als Männer oft wiederum selbst als einzigen Ausdruck ihres Innersten weitergeben?”

        • Dieses „Männer können Emotionen nicht zeigen bzw. ausleben“ ist wieder eine dieser tiefen Projektionen von Feministinnen. Geistig gesunde und gefestigte Männer können ohne Probleme Emotionen zeigen. Feministinnen haben meist irgendwelche tiefen Probleme und wissen selbst nicht wohin mit sich selbst. Einfach mal gucken, was diese SJW mit der evo-chris gerade schreibt so twittert. Das sind ganz arme Seelen die selber nicht mit Emotionen umgehen können.

          Ich habe in der letzten Zeit häufiger drauf geachtet. Mir begegnen überall Männer die Emotionen zeigen. Da ist der Flüchtlings-Vater der am airport seine Familie nach 10 Monaten widersteht und unter Tränen zusammenbricht. Da ist der Mann auf der Krebsstation, der ergriffen um seine Frau Sorge umtreibt.

          Feministinnen haben ihr geschlossenes Weltbild. Sie hängen geistig 40 Jahre zurück. Auf Facebook schrieb mir eine neuerlich, dass Frauen schlechtere Chancen auf einen Job bei Daimler haben, weil Männer glauben würden, dass frauen schlechter Autofahren. Ich habe das erst gar nicht verstanden! Darauf wäre ich nie gekommen! Vollkommener Realitätsverlust, grosse eigene Probleme und Minderwertigkeitskomplexe, unaufgelöste Väter – Tochter Beziehungen, depressive Verstimmungen, unreflektierter Umgang mit Emotionen und das noch nicht wissen, wo der eigene Platz in der Gesellschaft ist. Das sind ganz große Dinge die ich bei Feministinnen beobachte. Wie letztens bei unserem Österreicher, der Menschen ihr Glück an Weihnachten nicht gönnt.

          Feminismus ist mal als soziale Bewegung gestartet. Mittlerweile ist feminismus für mich Sammelbecken für ganz viele kranke Menschen, die vom tempo der gesellschaft bzw. ihrer Komplexität überrollt wurden und sich versuchen durch zunehmend wirre Theorien zu therapieren. Im Grunde jedoch nur wollen, dass alle zu misfits werden, damit ihre eigene aussetzigkeit nicht mehr auffällt.

          Feministinnen muss man helfen. Sie in den arm nehmen. Und ihre Verbitterung, resultierend aus der Unfähigkeit schönes zu erleben oder aus dem verpassen von schönem in der Vergangenheit (jeder kennt die alten verbitterten frauen) therapieren.

          Das ist mein letzter Post hier. Ich wünsche einen guten rutsch. Nächstes jahr gehts heiter weiter mit unserer kleinen Auseinandersetzung mit dem krankenbild feminismus.

      • Ich fands nur so bemerkenswert, weil man sich mit Feminismus identifiziert und dann feststellt, dass Herkunft, Job, soziale Werte ect. entscheidender für die subjektiv empfundene Arschlochigkeit sind, als das Geschlecht.

        Etwas das mit Feminismus unvereinbar ist. Smash WHM!

    • Dazu auch passend ein Kommentar unter dem von Genderama verlinkten Artikel:

      Feminists have failed to speak out against the gang rapists. They have failed to speak out against grooming gangs who rape children. They have failed to speak out against women being taken as slaves by ISIS. They have failed to speak out against women being treated as being only worth half a man. They have failed to speak out against segregation. But… they are great at demonising white men and boys!

      wie z.B. diese Perle:

      „friendly reminder that

      Saying yes does not make sex consensual ( ~‿~ ✿)

      if your partner is a white cis straight man (◕‿◕ ✿)

      and he is the one starting it, it is always rape (o‿o ✿)“

      http://moxie-mcrawr.tumblr.com/post/60729629089/scummy-world-friendly-reminder-that-saying

  8. erzaehlmirnix schreibt über ihren Eindruck zu männliche Feministen:

    Ein interessantes Detail war übrigens für mich die Reaktion von Männern und männlichen Feministen.

    Ich wurde in der Zeit des Shitstorms von vielen Männern (und Frauen) angeschrieben, die mir ehrliche Komplimente machten, dass sie beeindruckt seien, wie stark ich mich zeigte. Gerade Männer waren an der Stelle null klischeehaft und gaben offen zu, dass sie so eine Situation belasten würde.

    Männliche Feministen nahmen mein Verhalten ganz anders wahr, nicht als stark, sondern als arrogant und stur. Man gab mir sehr deutlich zu verstehen, dass es als zusätzliche Unverschämtheit empfunden wurde. Für mich war das ein deutlicher Hinweis, was männliche Feministen angeht. Aus meiner Sicht nutzen diese Selbstbezeichnung eher die Männer, die ein ähnliches Frauenbild haben, das eigentlich veraltet ist. Das der “weiblichen” schwachen Frau.

    Ein Verhalten, das von der Mehrheit der “normalen” Männer als “stark” wahrgenommen wurde, wurde ausgerechnet von “feministischen” Männern als arrogant und unangemessen beurteilt. So viel zu Rollenbildern.

    Das war tatsächlich eins der wenigen Male, wo ich überlegt habe, ob diese Leute mich wohl als Mann auch so (“arrogant”) beurteilt hätten, oder ob diese Erwartungshaltung sexistischerweise nur für Frauen gilt. – Das sind Gedanken, die ich seither einfach mal loswerden wollte.

  9. Gegen die schleichende Entmündigung

    Liberal – positiv und mit Moral

    Als liberal bezeichnen sich viele. Doch wenn es konkret wird, heisst es oft, die liberale Agenda sei zu unbequem; ihr fehle es an einer positiven Botschaft. Das ist ein Trugschluss.

    Ich fragte (den Zoowärter):

    «Wie heisst denn dieses Tier?»

    «Das ist die Freiheit», sagte er zu mir.

    «Die gibt es jetzt so selten auf der Welt,

    drum wird sie hier für wenig Geld

    zur Schau gestellt.»

    Ich schaute, und ich sagte: «Lieber Herr,

    ich seh ja nichts, der Käfig ist doch leer!»

    «Das ist ja gerade», sagte er, «der Gag.

    Man sperrt sie ein,

    und augenblicklich ist sie weg.»

    Die Freiheit ist ein wundersames Tier.

    Und manche Menschen haben Angst vor ihr.

    Doch hinter Gitterstäben geht sie ein.

    Nur in Freiheit kann Freiheit Freiheit sein.

    Georg Danzer

    http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/liberal–positiv-und-mit-moral-1.18670324

  10. Gad Saad mit Asra Nomani.

    “In November 2003, Nomani became the first woman in her mosque in West Virginia to insist on the right to pray in the male-only main hall. Her effort brought front-page attention in a New York Times article entitled Muslim Women Seeking a Place in the Mosque.[9] The article chronicled Nomani’s „Rosa Parks-style activism.“

    Inspired by Michael Muhammad Knight’s punk novel The Taqwacores,[10] she organized the first public woman-led prayer of a mixed-gender congregation in the United States, with Amina Wadud leading the prayer. On that day, March 18, 2005, she stated:

    We are standing up for our rights as women in Islam. We will no longer accept the back door or the shadows, at the end of the day, we’ll be leaders in the Muslim world. We are ushering Islam into the 21st century, reclaiming the voice that the Prophet gave us 1400 years ago.https://en.m.wikipedia.org/wiki/Asra_Nomani

    • Daß Du einen strammen PC-„Satiriker“, der sich rein gar nichts traut, was die veröffentlichte Meinung verstimmen könnte, zitierst, halte ich für ein Menetekel.

  11. Zitate:
    „Wie effektiv ist die Genderkritik?”
    „Sehr effektiv – die stehen bald nur noch mit dem Rücken zur Wand.“

    Nein, leider stehen wir Männer mit dem Rücken zur Wand, das haben nur viele noch nicht begriffen oder wollen es nicht wahrhaben.
    Mit dem Internet haben wir den Frauen das ultimative Machtinstrument in die Hand gegeben um uns alles wegzunehmen. Sie beherrschen jetzt schon das gesamte öffentliche Leben, können jeden mit Shitstorms u.ä. sozial vernichten. Und die letzte Bastion die noch in Männerhand ist, die Ökonomie, wird auch bald fallen.
    Zumindest in der ersten Welt wird, wenn nicht noch ein fetter Krieg dazwischenkommt, nun ein Jahrhundert anbrechen mit einer Apartheid, in der wir die „Nigger“ sind.

  12. „Auf der Suche nach Mitarbeitern unterzieht Turing die Bewerber einem Test, bei dem diese ein Kreuzworträtsel in unter sechs Minuten lösen sollen. Dieser Test wird von Turing als unmöglich betrachtet: Er selbst brauche dazu acht Minuten und wolle nur sehen, wie die Bewerber an eine solche unlösbare Herausforderung herangingen. Wenn ich jetzt noch erwähne, dass es unter den Bewerbern eine einzige Frau gab – die von Keira Kneightley gespielte Wissenschaftlerin Joan Clarke – kann man sich schon denken, was passiert: Natürlich löst sie dieses Rätsel in fünfeinhalb Minuten, womit sie intelligenter wäre als eines der bedeutendsten Genies in der Geschichte der Menschheit.“

    http://genderama.blogspot.de/2016/01/ein-ganz-geheimes-leben.html

    Hab vor kurzem den Film „Kingsman“ gesehen.

    SPOILER

    Da läuft es genauso ab. Es wird ein neuer Kingsman gesucht. 9 jungen Menschen treten gegeneinander an, 7 Männer und 2 Frauen. Die eine Frau stirbt beim ersten Test um zu zeigen, dass das ganze kein Ponyhof ist. Und wer dann am Ende der/die Beste ist, ist natürlich klar. ^^

    Und wenn ich schon mal bei Filmen bin (ebenfalls via Genderama):

    „Quentin Tarantinos neuem Film „Hateful Eight“ wird Frauenfeindlichkeit vorgeworfen. Warum? Weil darin eine Frau Opfer von Gewalt wird. Bekanntlich ist so etwas männlichen Figuren in Tarantinos Filmen noch nie passiert ….“

    http://www.breitbart.com/big-hollywood/2015/12/26/tarantinos-hateful-eight-accused-of-misogyny-for-extreme-violence-to-female-character/

    L-Ä-C-H-E-R-L-I-C-H!

    Dieses Frauenbild, was da versucht wird zu pflegen ist einfach nur langweilg! Frau muss alles besser können, darf keine Fehler haben und ihr darf nichts schlimmes passieren.

    Anstatt falsche Stereotype abzubauen (wie Frauen können dies und das nicht), werden neue unreralistische Stereotype aufgebaut (Frauen sind die besseren Menschen). Na, dann pass ich jetzt am besten einfach mal meine Erwartungshaltung an. ^^

  13. http://www.queer.de/detail.php?article_id=25319

    hihi, da verklagt so ein homophober CDU-ler einen Blogger, weil er ihn als Arschloch bezeichnet hat, mit dem Nachsatz, ihn damit nicht beleidigen zu wollen, es sei daher keine Beleidigung.
    der Blogger hat das aber nur gemacht, weil der CDU-ler homosexuelle mal wieder als defizitär und gefährlich dargestellt hat und die Behauptung aufgestellt hatte, der Paragraph 175 sei gar nicht abgeschafft, mit dem Nachsatz, sei sei nur seine persönliche Meinung und daher keine Diskriminierung.

    aber ist es nicht shcön, dass es so läuft und nicht in einem Mord mit darauf aufbauender jahrhundertelanger Familienfehde?

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