„Meine Gefühle sind immer richtig!“ – Gruppendenken und Individualisierung

Kommentator Pingpong schrieb:

Das perfide am momentan herrschenden institutionalisierten Feminismus ist aus meiner Sicht, dass er nicht nur am genannten Grupppendenken krankt, sondern in geradezu genialer Weise _gleichzeitig_ auch an seinem Gegenteil: An einer totalen und völlig perversen Individualisierung, die sich in folgendem Grundsatz zusammenfassen lässt: „Meine Gefühle sind immer richtig!“ Die Implikation „Und du hast sie ohne zu fragen zu akzeptieren/abzustellen/verstärken“ wird wohlweislich verschwiegen. Das Gegenüber hat in dieser Konstellation nur eine Aufgabe: Auf die Gefühle einzugehen und zu versichern wie schlimm alles ist, sich zu entschuldigen, und unhaltbare kindliche Versprechungen in vorauseilendem Gehorsam zu machen. Wer es wagt seine eigenen Ansichten ob dieser total enthermmten Gefühlsdiktatur kundzutun, ist Teil des Patriarchats, ein Unterdrücker, ein Schwein. Wenn Frau fühlt, muss Mann… ja was eigentlich? Mitfühlen? Nur solange das Mitgefühl konsistent mit den Gefühlen der Frau ist!

Auch bei Gefühlen ist eine gewisse Verhältnißmäßigkeit angebracht. Wenn das kleine Kind die neue Bluse mit Apfelmus beschmutzt, dann ist das ein bedauerliches Missgeschick. Das Kind zusammenzuschreien, aus Ärger über die Situation Teetassen an die Wand zu werfen hat mit „Gefühlen“ nichts, mit infantiler Unbeherrschtheit sehr viel zu tun. Ein solches Verhalten als fortschrittlich „im Einklang mit seinen Gefühlen sein“ oder „seine Gefühle ehrlich ausdrücken“ zu verkaufen ist nichts weiter als eine Ausrede.

Das ist eine schöne Zusammenfassung. Es ist zum einen ein Gruppenkonflikt, in dem sie aber als Opfer ihre Gefühle voll ausleben kann und jederzeit frei interpretieren kann, wie sich dieser Gruppenkonflikt auf ihre Lage auswirkt und das ohne das man dies hinterfragen darf.

Sie leidet unter der Gruppe und kann sich jede Form der Unterdrückung ausdenken und sich in jeder Form unterdrückt und benachteiligt fühlen. Seine Aufgabe ist, das zu akzeptieren und ihre Welt wieder besser zu machen oder zumindest den Bösewicht abzugeben.

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56 Gedanken zu “„Meine Gefühle sind immer richtig!“ – Gruppendenken und Individualisierung

  1. ein höherer testosteronwert verzerrt die wahrnehmung von emotionen, menschen erscheinen einem dann glücklicher oder auch weniger bedrohlich.
    deshalb wohl sind frauen dazu verdammt in ihrem ausdruck zu übertreiben.

    ja, das regt uns auch auf.
    und deshalb halten wir euch u.a. auch für dumm.
    alles wie immer nur im schnitt.

    • Das halbe Kolon schrieb:

      „deshalb wohl sind frauen dazu verdammt in ihrem ausdruck zu übertreiben.“

      …ohne zu merken, dass andauernde Übertreibung das Gegenteil bewirkt…
      …und sich dann ärgern, dass ihnen permanent Merkbefreiungen attestiert werden…

    • „Im Ausdruck zu übertreiben“ sollte aber mit dem Hinterlassen der Kleinkind-Phase überwunden worden sein…

      http://emph.oxfordjournals.org/content/2014/1/32

      All these observations are consistent with a hypothesis that waking at night to suckle is an adaptation of infants to extend their mothers’ lactational amenorrhea, thus delaying the birth of a younger sib and enhancing infant survival.

    • “Meine Gefühle sind immer richtig!” – Gruppendenken und Individualisierung und Pegida im Forum (letzter Absatz)
      ———————————————–
      Reflektiert ihr auch mal euch selbst, oder gehts wie gewohnt nur darum, Kritik an „dem anderen“ euren großen Feind dem Feminismus zu üben? Denn auch eure Gefühle und Meinungen sind nicht immer richtig (obwohl es oft so dargestellt wird), manche hier im Forum gehen da auch in ganz eigenartige, problematische Richtungen.

      CHRISTIAN fragte mich gestern:
      „Wie ist es denn mit deiner Fähigkeit bestellt andere Meinungen (zB Kritik am Feminsimus) anzunehmen?“

      Ich schrieb dazu:
      „Grundsätzlich sehr gut. Wie ist es mit deiner Bereitschaft, Kritik an deinen blogposts von Feministinnen aufzunehmen? Du bist ja vorhin nicht viel auf meine Kritik eingegangen, sondern hast mich mit zehn Gegenfragen, die mit dem, was ich angesprochen hab, nicht so viel zu tun hatten. Grundsätzlich ist es so, dass es ohne Kritik keine Weiterentwicklung gibt. Frag mich mal, wie ich persönlich es wahrnehme, wenn ich hier Kritik übe, wie mit Kritikern umgegangen wird (vom Forum, nicht von dir)“

      Darauf ist Christian natürlich nicht eingegangen, weil er lieber 10 Gegenfragen stellt, oder auch dazu schweigt.

      Christian ist auch darauf nicht eingegangen und das hat er bewusst ignoriert:

      „Es hat natürlich auch Grenzen, nämlich dort, wo Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, reaktionäre pegida Befürworter ins Spiel kommen. Solche Ansichten sind meist keine Meinungen mehr, sondern menschenverachtend. Dass das in diesem Forum sehr wohl der Fall ist, weißt du ganz genau, auch wenn du es unter Umständen noch tlw leugnest. Aber mit solchen Leuten möcht ich nix zu tun haben. Und dass sich solche Leute sehr viel in maskulistischen Kreisen bewegen, ist auch ein Faktum. Nein, das sind ganz und gar nicht alles nazis, aber manche sind reaktionäre pegida Befürworter. Und das passt natürlich sehr gut zusammen mit dem hier propagierten rückwärtsgewandten Ansichten zu Männer und Frauen.

      Ich weiß auch, dass ihr genau diesen Eindruck vermeiden wollt, weil ihr ganz genau wisst, dass dieser Eindruck leicht entstehen kann, wenn es erst mal um Traditionen, Flüchtlinge etc geht.“

      • @lightyear

        „“Grundsätzlich sehr gut. Wie ist es mit deiner Bereitschaft, Kritik an deinen blogposts von Feministinnen aufzunehmen? Du bist ja vorhin nicht viel auf meine Kritik eingegangen, sondern hast mich mit zehn Gegenfragen, die mit dem, was ich angesprochen hab, nicht so viel zu tun hatten. Grundsätzlich ist es so, dass es ohne Kritik keine Weiterentwicklung gibt.“

        Dann fang doch mal an mit deiner Kritik. Ich bin da ganz Ohr.

        „Frag mich mal, wie ich persönlich es wahrnehme, wenn ich hier Kritik übe, wie mit Kritikern umgegangen wird (vom Forum, nicht von dir)”““

        Nun tue mal nicht so als würdest du da immer ganz objektiv bleiben.

        • @ Christian

          geh doch mal darauf ein, dass ihr hier
          1. im Forum sehr wohl reflektiert, eure Gefühle / Meinungen nicht absolut genommen werden, wie du es in diesem Post ja deiner Gegenseite vorwirfst.
          2. geh auch auf Pegida, Rechte Tendenzen in deinem Forum ein.

          Das waren die zwei zentralen Punkte von meinem Kommentar. Was macht Christian? Das Thema wieder mal von den unangenehmen Punkten umleiten zu jenen, über die er jetzt sprechen möchte.

          • @lightyear

            „geh doch mal darauf ein, dass ihr hier
            1. im Forum sehr wohl reflektiert, eure Gefühle / Meinungen nicht absolut genommen werden, wie du es in diesem Post ja deiner Gegenseite vorwirfst.“

            Und damit willst du was sagen? Natürlich kann man Gefühle haben, man sollte nur nicht meinen, dass sie Argumente ersetzen und absolut zu sehen sind.

            „2. geh auch auf Pegida, Rechte Tendenzen in deinem Forum ein.“

            Ich habe ein liberales Konzept, was dir vollkommen fremd vorkommen muss:
            Man muss andere Meinungen nicht ausblenden oder löschen, man kann ihnen auch widersprechen. Bestimmte Sachen lösche ich, wenn sie einen liberal gesetzten Rahmen übersteigen. Andere Sachen müssen eben durch Argumente entkräftet werden, nicht durch Gefühle.

            Dieser Blog und dessen Kommentarspalten dienen nicht dazu die „Wahrheit“ unangefochtenzu verkünden. Ich WILL Kritik, nach möglichkeit intelligente, die Fakten liefert. Denn dann kommt eine spannende Diskussion zustande, in der ich dann natürlich auch mehr über meine eigenen Theorien lerne (und sie vielleicht in Punkten (oder theoretisch ganz) überdenken muss. Ich habe durch das Widerlegen von anderen Meinungen bereits viel gelernt, weil ich dazu meine eigenen Theorien verbessern muss, Studien suchen muss, die meine Theorien stützen und auf Kritik eingehen muss. So lernt man.
            Theorien, die eine Diskussion nicht überdauern, sind ein Vertreten nicht wert.

            „Das waren die zwei zentralen Punkte von meinem Kommentar“

            Das sind nur aus meiner Sicht unglaublich langweilige Metadiskussionen. Interessiert mich eher wenig. ich möchte wenn dann mit dir über Intersektionalismus an sich, und nicht deine Vorbehalte gegenüber einer liberalen Kommentarpolitik diskutieren. Es ist mir auch vollkommen egal, ob du meinst, dass ich lieber aktiv etwas gegen Rassismus machen sollte. Über so etwas mit dir zu diskutieren bringt mir schlicht nichts, weil es da nur um persönliche Vorwürfe geht.

            „Das Thema wieder mal von den unangenehmen Punkten umleiten zu jenen, über die er jetzt sprechen möchte.“

            Du kannst anscheinend nicht akzeptieren, dass Leute nicht über das diskutieren, was du diskutieren willst.

      • „Es hat natürlich auch Grenzen, nämlich dort, wo Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, reaktionäre pegida Befürworter ins Spiel kommen. Solche Ansichten sind meist keine Meinungen mehr, sondern menschenverachtend.“

        Subjektiv. Zumal heute fast alles fremdenfeindlich und rassistisch sein kann. Oftmals ist man ja schon rassistisch, wenn man den Islam doof findet oder als Weißer Dreadlocks trägt.

        Abgesehen daon: Auch menschenverachtende Meinungen sind Meinungen.

        • „Auch menschenverachtende Meinungen sind Meinungen.“

          Ist nicht korrekt: wenn es meine Meinung wäre, xy zu exekutieren, dann ist das keine Meinung, sondern eine gefährliche Drohung. Wenn es meine Meinung wäre, Flüchtlingsheime anzuzünden: detto.

          Freie Meinungsäußerung, so lang keine Grenzen von anderen und auch die Würde anderer Menschen nicht verletzt wird.

          • „so lang keine Grenzen von anderen und auch die Würde anderer Menschen nicht verletzt wird.“

            Das ist ein totalitärer Geist, der da aus Dir spricht. Wenn es danach geht, dürfte man vielfach gar nichts mehr sagen. Dies ist genau jene PC-Definition von Meinungsfreiheit, die jedwede Kritik unmöglich macht. Kritik und Meinungsstreit zeichnet sich dadurch aus, dass man die Grenzen und zuweilen die Würde anderer missachtet.

          • „Meinungsfreiheit bedeutet nicht, einfach alles hinkotzen zu dürfen, ohne Konsequenzen, siehe Punkte im Link.“

            Das habe ich auch nicht behauptet.

        • Abgesehen daon: Auch menschenverachtende Meinungen sind Meinungen.

          Und Menschen das Recht auf ihre Meinung abzusprechen ist wirklich menschenverachtend.

        • @Adrian
          Das hast du behauptet, indem du das hier geschrieben hast:
          „Auch menschenverachtende Meinungen sind Meinungen.“

          @Ih
          „Und Menschen das Recht auf ihre Meinung abzusprechen ist wirklich menschenverachtend.“

          So drehen wir uns im Kreis, für dich nochmal:
          Schau mal unter “Beispiele für legitime Einschränkungen” und “Kontroverse Themen”
          http://www.humanrights.ch/de/service/menschenrechte/meinungsaeusserungsfreiheit/?gclid=CNyZs4bLg8oCFWj3wgodXbEKng

          Meinungsfreiheit bedeutet nicht, einfach alles hinkotzen zu dürfen, ohne Konsequenzen, siehe Punkte im Link.

          • „Das hast du behauptet, indem du das hier geschrieben hast:
            “Auch menschenverachtende Meinungen sind Meinungen.”

            Ich bin ein Liberaler. Für mich hört Meinungsfreiheit erst bei konkret nchweisbar ernst gemeinter Androhung von Gewalt und Mord auf. Alles andere sollte erlaubt sein.

            Aus der Quelle:

            „Beispiele für legitime Einschränkungen“

            „Verbot der Aufhetzung zum Rassenhass (zwingende Einschränkung)“

            Was soll das bedeuten? Was ist Aufhetzung zum Rassenhass? Zählt darunter die linksfeministische Artikulation, dass weiße Menshen Privilegien haben und diese benutzen um andere Menschen zu unterdrücken?

            Würde ich eher nicht verbieten.

            „Verbot der Kriegspropaganda (zwingende Einschränkung)“

            Würde ich nicht verbieten.

            „Verbot von Aufrufen zu Gewalthandlungen“

            Siehe oben.

            „Einschränkungen aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes oder der Privatsphäre von Dritten.“

            Zu vage. Was soll das konkret bedeuten?

            „Einschränkungen aus Gründen des Jugendschutzes“

            Fast immer überflüssig.

            „Einschränkungen aus Gründen des Schutzes religiöser Gefühle von Dritten“

            Absurd. Religiöse Gefühle sind, ebensowenig wie andere Gefühle, nicht schützenswert.

        • @lightyear – welche konkreten weiterführenden Erkenntnisse ergeben sich deiner Meinung nach aus der verlinkten Seite? Dass Aufhetzungen zu Straftaten nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, dürfte unstrittig sein. Die reine Äußerung einer Meinung – sei sie auch missliebig oder schwer vertretbar – wird diese Voraussetzung im Regelfall jedoch nicht erfüllen.

        • Dann ließ Deine Quellen nochmal genauer, Lightyear. Unter besonderer Berücksichtigung des Unterschieds zwischen der Meinung eines Menschen, der Meinungsäußerung und natürlich öffentlicher Meinungsäußerung.

          Und bevor wir uns verzetteln: Anknüpfungspunkt meiner Kritik an Dir war dieser Satz hier:

          „Solche Ansichten sind meist keine Meinungen mehr“

        • Ich sehe mich auch v.a. als Liberalen und sehe die dort gelisteten „Ausnahmefälle“ auch extrem kritisch. Diese Ausnahmen können immer so formuliert werden, dass sie missbraucht werden – und das passiert auch.

          “Verbot von Aufrufen zu Gewalthandlungen”

          “ wir treffen uns dann mal, um xyz plattzumachen“ fällt allerdings auch für mich nicht mehr unter „Meinungsäußerung“.
          Das ist keine „Meinung“ mehr, das sind planungen und vorbereitungen zu strafbaren Handlungen, die dann zurecht selbst nicht mehr erlaubt sind.

          Aber grade alles, was unter „Kontroverse Themen“ aufgelistet ist, ist der Hammer:
          Die Meinungsfreiheit wurde EXAKT DAFÜR erfunden, damit nicht jeder für alles mögliche belangt werden darf.
          Weil das allermeiste davon höchst subjektiv ist und immer von irgendwem so hingedreht werden kann, dass jemand missliebiges dagegen verstoßen hat, so dass man dessen Äußerungen verbieten kann.

          Natürlichkann ich der Meinung sein, dass feministische Propaganda derart Mänerverachtend ist, dass man sie verbieten sollte.
          Aber das würde ich niemals fordern, das widerspricht meinen Grundsätzen. Alles was ich verlange ist, darauf aufmerksam machen zu können, ohne von den Feministen selbst in meiner Meinungsäußerung behindert zu werden. Denn genau das tun Feministen und SJW.

          Nein, ich möchte die Hassreden des feminismus nicht „verbieten“, ich möchte sie argumentativ bloßstellen, entlarven, aufmerksam machen. In allem das Gegenteil davon, sie als Meinung zu verbieten.
          Der Anspruch der Meinungszensur ist totalitär, demokratiefeindlich und mit einem Rechtsstaat unvereinbar.

        • Meinungsfreiheit bedeutet nicht, einfach alles hinkotzen zu dürfen, ohne Konsequenzen, siehe Punkte im Link….

          Na diese Meinungsfreiheit gibt es auch in Nordkorea. Da darf man ganz ungeniert den grossen Führer kritisieren – man muss allerdings dann die Konsequenzen tragen.
          Ich mag diese Meinungsfreiheitsverteidiger a la lightyear! Jeder darf meiner Meinung sein, alles andere ist Heitspiiitsch, jawoll!

      • Schalte erst mal anderer Leute Kommentare frei, liebes Lichtjahr. Dann sehen wir weiter.

        Die Kommentarpolitik auf „feministischen“ Blogs ist der beste Beweis für die Infantilität und den Totalitarismus von Feministinnen.

        • James
          Nicht alles, was hergerotzt wird, ist automatisch eine Meinung. Siehe Diskussion mit Adrian. Und wenn du Christian meinst: es ging sehr banal um Christbäume. Er schrieb irgendwelche Unterstellungen zu Polizei, soziale Konstruktion, rape culture… Hat nix mit Thema zu tun und war auch nicht im Rahmen meiner Blogrichtlinien. Siehe meine abouts.
          Btw: bzgl Infantilität und Totalitarismus lass ich mir vob diesem Oberflächen Forum hier nix erzählen. Ihr schafft es ja nicht mal, inhaltlich auf meine Kommentare einzugehen, ohne zu schimpfen (Christian schafft dass evt in Ansätzen.h

    • Die Schwachsinnspostings von Hausmütterchen Sheera sind wie Autounfälle, da fällt mir gerade nur das zu ein (2 Tage alte Meldung):

      Mary Lambright, 23, made the 1880 historic bridge collapse on Christmas Day in Paoli, Indiana
      Iron bridge had a weight limit of six tons – her vehicle and trailer weighed about 60,000 pounds – or 30 tons – at crash
      Lambright told police she didn’t know how many pounds were in six tons

      • Na, der Stahl der Brücke wurde halt unter Carnegies Testosteronfuchtel gekocht, deshalb hat sie versagt!

        smart emotional metal wäre gefragt gewesen, aber wenn man Ma Sheera in der Küche einsperrt anstatt dass man sie Stahl kochen lässt wird das halt nix.

      • Du Frauenfeind, Du!
        Die Brückenkonstruktion ist offensichtlich ein patriarchales Konstrukt. In einem Matriarchat hätte die Brücke gehalten oder der Einsturk hätte sich zumindest besser angefühlt!

    • halten wir fest: eine unkontroverse biologische erkenntnis (als die grundlage meines postings) führt ausschließlich zu unsachlichen wortbeiträgen fern jeder ernsthaften diskussionsabsicht.

      ihr hättet aber doch gar nicht beweisen müssen, dass irrationalität und überreaktionen nichts exklusiv weibliches sind.

      zur überschrift noch kurz: gefühle können nicht richtig oder falsch sein.
      wenigstens bei dem punkt hätte ich erwartet, dass irgendwer von euch christian durch eine korrektur in seinem denken einen schritt voranbrächte.

        • die mehrheit der wissenschaftlichen thesen sind mumpitz und erweisen sich über die zeit als falsch oder zumindest unvollständig. das ist der lauf der dinge, das ist fortschritt.

        • die mehrheit der wissenschaftlichen thesen sind mumpitz

          Deiner Thesen, ja.

          Dass du generell so als frustriertes Hausmuttchen ohne akademischen Abschluss jede wissenschaftliche Erkenntnis, insbesondere wenn sie sich mit feministischen Wahngebilden beißt, als patriarchales Unterdrückungskonstrukt wahrnimmst und daher ablehnst, kann ich ja psychologisch noch nachvolziehen.

          Es hindert dich aber ja nicht daran, dein aufgeschnapptes Viertelwissen, Junk-Science aus der Brigitte oder andere schon im Ansatz missverstandene Studienergebnisse als „unkontroverse Fakten“ hochzuhalten, wenn du sie nach absurder Übergeneralisierung, wilden Ableitungen und durcheinanderwerfen von Konzepten irgendwie deinem kruden Weltbild dienlich sein können.

          Auch dieses Mal hast du in wenigen Sätzen schon wieder so viel Schwachsinn gepackt, dass man kaum weiß wo, und vor allem ob man überhaupt noch anfangen soll, dir mal wieder unentgeltlich Fachwissen vorzukauen und zumindest kurzzeitig ein klein wenig Ordnung in das Chaos von Wissensfragmenten in deinem Oberstübchen zu bringen.

          Mein Ärger über deine hoffnungslosen, pseudowissenschaftlichen Gehversuche weicht aber ja immer schnell großer Belustigung, wenn du einsame Irre von „uns Frauen“ sprichst, so als würden mehrere in deinem Wolkenkuckucksheim wohnen.

      • „eine unkontroverse biologische erkenntnis“

        Du schriebst sinngemäß: „Testosteron verzerrt Emotionen“

        MaW: Ohne Testosteron werden Emotionen korrekt wahrgenommen, mit Testosteron werden Emotionen falsch wahrgenommen.

        Und du wunderst dich wirklich, wirklich warum man dich hier für nicht ganz dicht hält?

        Schon süß, irgendwie.

        • ist ja auch bei frauen so (experimentell bewiesen):
          höhere testosteronkonzentration = verzerrte im sinne von gedämpfte emotionswahrnehmung

          das ist übrigens auch die grundlage für baron-cohen’s these von autismus als bloß extrem-männliche ausprägung des gehirns.

          • Ich sollte nicht davon überrascht sein, dass du den Punkt nicht verstanden hast.

            „Verzerrt“ heißt „falsch“.

            Wie kommst du darauf, dass die Emotionen nicht mit männlichem Testosteronlevel „richtig“ wahrgenommen sind und in der weiblichen Übertreibung „falsch“?

            Wenn ich mir weibliche Zickenkriege und Dramaepisoden ansehe, scheint mir das angemessener zu sein als deine stumme Annahme.

        • Ist doch das gleiche Boxhorn, wie zu behaupten das Männer keine Gefühle haben, nur weil bei ihnen nicht die gleich Gefühle überwiegen, wie bei Frauen oder das Männer nicht im Haushalt helfen, weil alles was Männer dort machen von Frauen als Hobby eingestuft wird.

  2. Die angesprochene Symbolik läßt sich aber in jeder Ideologie finden.

    Politische Führer in Diktaturen sind auch der Meinung, daß ihre Gefühle unbedingt richtig seien und jeder ihnen zu gehorchen habe.

    Und hier kommt die Tiefenpsychologie ins Spiel. Woher kommt diese autoritäre Attitüde? So kommt man ja nicht auf die Welt.

    Bei den angesprochenen Charakteren findet man immer eine autoritäre Erziehung vor. Auch die Eltern funktionierten nach diesem Prinzip. Wir haben immer recht, setzen uns immer gegenüber unserem Kind durch, egal, was es fühlt. Es ist nichtig. Es ist lediglich ein Manipulationobjekt.

    Diese traumatischen Erfahrungen muß ein Kind zwangsläufig verdrängen. Sie finden sich aber später im Verhalten des Erwachsenen wieder. Das Manipulationsobjekt ist dann der Partner oder ein ganzes Volk.

    Die Gesellschaft fürchtet sich leider immer noch vor dieser Wahrheit und hat Angst, sich mal in ein Kind hineinzuversetzen, das solche autoritären Eltern hat wie oben beschrieben.

    http://alice-miller.com

      • Therapie wäre bei dir angebracht. Denn dein Blick auf ein kleines Baby ist offenbar von der Schwarzen Pädagogik geprägt, die Kinder zwanghaft dämonisiert.

        Kleine Kinder sind wehrlos und schutzlos, können sich nicht gewählt artikulieren. Sie bringen ganz unschuldig ihre Nöte zum Ausdruck – ohne andere manipulieren oder dirigieren zu wollen.

        Ist schon erschreckend, dieser Blick auf Kleinkinder – findet sich ähnlich bei Melanie Klein wieder.

        Ein Kind, das geliebt und respektiert wird, reift zu einem entsprechend rücksichtsvollen und sensiblen Menschen heran.

        Es ist wahrlich erschreckend, wie verwirrt man selbst heute noch bei diesem Thema ist, wie sehr Kinder noch dämonisiert werden.

        Ein unguter Gehilfe hierbei ist die vermeintliche Evolutionsbiologie – die fungiert dann häufig als unverbindlicher, nicht belegbarer Erklärungsjoker für das Böse, welches in die Kinder hineingeschlagen oder -gebrüllt wird.

        • „Ein Kind, das geliebt und respektiert wird, reift zu einem entsprechend rücksichtsvollen und sensiblen Menschen heran.“

          Aber obacht! Wenn man das Kind zu sehr liebt, ist das sexueller Missbrauch, und dann wird es schwul!

        • Du warst auch schon mal besser, OM.

          Was soll das? Das Gehirn ist kein Blank Slate. Aber das Böse entsteht durch Schwarze Pädagogik.

          Auch du verwechselst die Themen, wie der Blogwart auch. Auf der einen Seite die Frage nach der Destruktivität, auf der anderen die Frage nach Geschlechtsunterschieden, Instinkten und dergleichen. Nur in letzterem Bereich hat die Evolution Erklärungspotential.

          Lies einfach mal ernsthaft ein paar Texte auf Millers Seite. Das scheint hier so gut wie keiner zu machen. Die Texte von Thomas Gruner werden für dich leichter zugänglich sein.

        • „Aber das Böse entsteht durch Schwarze Pädagogik.“

          Das ist eine sehr steile und sehr unplausible These. Das fängt schon mit der naiven Trennung in Gut/Böse an.

          „Nur in letzterem Bereich hat die Evolution Erklärungspotential.“

          Die Dark Triad in Männern wirkt nachgewiesenermaßen auf viele Frauen sexuell attraktiv. Schwupps hast du sexuelle Selektion.
          Stimmt also nicht, deine Aussage.

          „Lies einfach mal ernsthaft ein paar Texte auf Millers Seite.“

          Ich hab Miller gelesen als ich rund 20 war. Ist gebongt.

          Lies du doch mal von Kahnemann die Passagen über das unseelige Bedürfnis des menschlichen Geistes, überall Kausalitäten zu sehen, wo es eigentlich nur Verteilungen gibt.

          Keine Sorge, der schreibt leicht verständlich.

    • „Politische Führer in Diktaturen sind auch der Meinung, daß ihre Gefühle unbedingt richtig seien und jeder ihnen zu gehorchen habe.“

      In politischen Diktaturen haben aber nur die Führer diese Freiheit, ihre eigenen Gefühle absolut zu setzen. Im Feminismus fühlt (sic) sich jede Feministin dazu befugt, das so zum Ausdruck zu bringen. Das ist schin ziemlich bemerkenswert.

      • @maddes
        „m Feminismus fühlt (sic) sich jede Feministin dazu befugt“

        … aber nur in Bezug auf die „outgroup“, die gehassten Männer. Untereinander ist strikte Hierarchie und Kadavergehorsam angesagt. Man sieht ja, wie die sich einander wegen „Transphobie“ bekriegen etwa.

        Vergleichbar mit Kommunisten oder besser noch Faschisten. Erstere folgen wenigestens noch einer kohärenten Ideologie, während letztere und Feministinnen pure Willkür „philosophisch“ durchsetzen. Dass sich manche dann als „Göttinnnen“ oder jetzt besonders beliebt als Gurus des moralisch Vollkommenden (Butler) setzen, also der konkrete Ausdruck eines allgemeinen, faschistischen Allmachtsanspruchs, ist sekundär.

      • Na ja. In einer Diktatur gibt es unzählige kleine Diktatoren, die wiederum Sklaven des einen Diktators sind. Staatssicherheit, KZ-Wärter, Blogwarte, Gauleiter, Sturmabteilung, Generäle. Selbst der kleine Nazi, der jetzt auf einen Juden spucken darf.

        Will sagen: Das autoritäre, autistische Momentum findet sich bei vielen wieder – so auch im Feminismus. 🙂

      • Ich finde allerdings schon sehr bemerkenswert (und zwar im Unterschied zu den besagten totalitären Diktaturen), dass im Feminismus jede kleine feministin ziemlich leicht einen deftigen Shitstorm gegen eine feministsche Größe entfachen kann, indem sie irgendetwas empörendes feststellt. Das selbstvernichtungspotential ist da schon ganz beträchtlich.
        Das kann dann auch ganz schnell eine altgediente Großfeministin wie Germaine Greer treffen.
        Irgendwas falsches kann jede mal gesagt haben – immer die Frage, ob jemand sich findet, der sich darüber empört.

        • „Das selbstvernichtungspotential ist da schon ganz beträchtlich.
          Das kann dann auch ganz schnell eine altgediente Großfeministin wie Germaine Greer treffen.
          Irgendwas falsches kann jede mal gesagt haben – immer die Frage, ob jemand sich findet, der sich darüber empört.“

          Ambiguität über die richtigen Verhaltensweisen ist das Grundprinzip totalitärer Herrschaft. Deshalb zeichnen sich Demokratien durch klare Regeln und einen Rechtsstaat aus. Feminismus fordert aber die DefMa des Opfers, die völlig beliebig sein kann. Das ist besonders offensichtlich bei Sexualität wo jedes verhalten letztlich als verbrechen gelesen werden kann. Schoppe hat hierzu auch einen guten Text, das feministische Ziel ist es letzlich, dass es keine Sicherheit mehr für den weissen Mann geben soll, jedes Verhalten kann potenziell kriminalisiert werden.

          So und nur so funktioniert unterdrückung durch Terrorherrschaft. Bloß nicht anecken. Bloß nichts tun. Bloß nichts sagen. Alles kann gegen einen verwendet werden. Liberalität stirbt. Und wir merken es noch nicht mal…bzw. die SJWs….

  3. Passend zu diesem Thema ist in Spiked-online in der Jahresendausgabe „December 2015 – The situation“ ein sehr guter Text (mMn einer der besten in 2015 erschienen Texte) von Brendan O’Neill erschienen:

    Brendan O’Neill: Identity politics and the death of the individual. http://www.spiked-online.com/spiked-review/article/the-crisis-of-character/17691

    Leider etwas länglich geraten, vieles kennt man schon, wenn man sich länger mit dem Thema beschäftigt hat. O’Neill geht folgenden Fragen nach:

    * Wieso konnte die Identity politics eine derart starke gesellschaftliche Macht erreichen? Obwohl sie offensichtlich alle demokratischen Grundwerte und Prinzipien der Aufklärung negiert?

    * Welche Personen sind anfällig, sich diesem Kult anzuschließen bzw. welche Persönlichkeitsstrukturen entstehen, wenn man diesem Kult ausgesetzt wird? Vor allem hierzu zeigt er anhand vieler Indizien, daß hier schwache Persönlichkeiten ohne eigene Grundwerte und Überzeugungen angezogen bzw. produziert werden, die eine „self-esteem industry“ brauchen, um ihre Egos zu pämpern.

    Außerdem nimmt er natürlich die diversen inneren Widersprüche der Identity politics aufs Korn, aber die kennt hier sowieso schon jeder.

    Auf der negativen Seite hatte ich den Eindruck, daß der Text die absurden Zustände in nordamerikanischen und englischen Colleges zu sehr verallgemeinert bzw. daß die Beobachtungen nicht auf uns übertragbar sind. In Deutschland oder Frankreich scheinen mir safe spaces oder Triggerwarnungen vor klassischen Texten an Unis große Ausnahmen zu sein. Abgesehen von einigen Fanatikerinnen redet hier auch niemand von einer rape culture. Aber im Sinne einer Beschreibung der Verhältnisse an englischen Colleges und entsprechenden Teilen der Gesellschaft und im Sinne einer Warnung, was wir hier mit welchen Argumenten verhindern müssen, ist der Text sehr lesenswert.

    Im gleichen Heft steht übrigens auch der hier schon erwähnte Text von Camille Paglia: Feminist trouble http://www.spiked-online.com/spiked-review/article/feminist-trouble , der ebenfalls sehr lesenswert ist (und der zufälligerweise 😉 in vieler Hinsicht die gleichen liberalen Standpunkte vertritt wie O’Neill).

  4. Hallo,

    starke Beiträge von Teardown und mitm, bei mitm sehr gute Links. Danke dafür!

    Zum Link von lightyear2000:

    http://www.humanrights.ch/de/service/menschenrechte/meinungsaeusserungsfreiheit/?gclid=CNyZs4bLg8oCFWj3wgodXbEKng

    Es handelt sich dabei lediglich um eine Diskussionsgrundlage. Solche Grundlagen sind prima, aber sie sind nicht immun gegen Kritik: sie sind falsifizierbar.

    Adrians Kritik daran scheint mir im Wesentlichen zutreffend.

    Man sollte sich auch über die Unterschiede im Klaren sein: Eine Meinung zu äußern heißt nicht, daß ich andere Leute zu irgend etwas anstifte, zu irgend etwas aufhetze, andere Leute in irgend einer Weise manipuliere. Und wenn ich meine Meinung äußere und dies jemand anderes als Rechtfertigung (oder zumindest Anlaß) dafür ausgibt, etwas zweifelhaftes zu tun, dann liegt dies ausschließlich in seiner Verantwortung.

    Eine Einschränkung würde ich lediglich bei der Beteiligung von geistig eingeschränkten Personen zulassen. Wenn ich bspw. meinem kleinen Sohn gegenüber äußeren würde: „Ich finde, daß alle Hunde doof sind“, dann könnte diese bloße Meinungsäußerung meinen Sohn veranlassen, Hunde zukünftig schlecht zu behandeln. Nicht, daß ich ihn dazu aufgerufen, angestiftet oder gar aufgehetzt hätte. Aber dennoch könnte meine Äußerung genau diese Wirkung entfalten. Eben weil kleine Kinder geistig noch etwas eingeschränkt sind. So etwas darf nicht sein. Darum würde ich in solchen Fällen das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken.

    • Diese angeblichen Menschenrechtsfreunde wollen nur die Meinungsfreiheit abschaffen, besonders klar geht das aus der Aufforderung nach Schutz von „religiösen Gefühlen“ hervor. Ist ja wohl auch logisch, an welche Religion die speziell denken.
      Wenn irgendwer von Menschenrechten faselt, muss man heute dreimal hinsehen.

  5. OK, dann also nochmal zum Thema „Schutz religiöser Gefühle“. Das hört sich zunächst mal plausibel an. Zwei Fragen hätte ich allerdings:

    1. Gibt es religiöse Gefühle überhaupt? Die Beweislast liegt hier bei jenen Leuten, welche die angeblich existierenden religiösen Gefühle schützen wollen. Wie können sie die These erhärten, es gebe tatsächlich religiöse Gefühle?

    2. Wer sagt eigentlich, daß ich mit der bloßen Äußerung meiner Meinung irgendwelche religiösen Gefühle verletze (verletzt habe)? Die Behauptung, die-und-die Äußerung verletze die-und-die Gefühle, beinhaltet eine kausale Zuordnung: die besagte Äußerung soll kausal ausschlaggebend dafür sein, daß das betreffende Gefühl verletzt ist / wird. Doch wie verifiziert man eine solche These? Die Beweislast liegt wieder bei den Beschützern der religiösen Gefühle.

    Und weil aller guten Dinge drei sind, ein weiterer Punkt:

    3. Was ist eigentlich mit dem Schutz areligiöser Gefühle? Soweit ich mich entsinne, was B.B. der erste, der sich über die Verletzung seiner areligiösen Gefühle durch eine dümmliche Rede Döblins beschwert hat. Doch wenn tatsächlich religiöse Gefühle ein Recht auf Schutz haben, dann sollten areligiöse Gefühle dasselbe Recht auf Schutz haben. Wenn also der vorgebliche Schutz religiöser Gefühle die Meinungsfreiheit einschränkt, dann schränkt der notwendige Schutz areligiöser Gefühle die Meinungsfreiheit ebenfalls ein. Da will ich mal sehen, wie die Mehrheit der Menschheit (die nämlich religiös ist) sich eine solche Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit gefallen läßt. Vermutlich gar nicht.

  6. Matze „Ist doch das gleiche Boxhorn, wie zu behaupten das Männer keine Gefühle haben, nur weil bei ihnen nicht die gleich Gefühle überwiegen, wie bei Frauen …..“

    Haben Männer wirklich Gefühle? ich stelle diese dumme Frage nicht ohne Grund.
    Ich muss dazu mal eine Beobachtung mitteilen.
    Es ist mir zu einer Gewohnheit geworden, eine Zeitschrift, die ich lese immer in dem selben gut sortierten Zeitungskiosk zu kaufen.
    Dort liegt in der nähe „meiner“ Zeitschrift auch immer die Zeitschrift „Psychologie heute“.
    Irgendwann ist mir aufgefallen und ich habe begonnen bewusst darauf zu achten:
    Zumindest in den letzten paar Jahren war als Titelbild zu Titelstory IMMER eine Frau abgebildet, egal um welches Problem es geht. Nur genau 2 mal tauchten auf dem Titelbild Männer auf. Einmal als es um Paarprobleme ging als Teil eines Paares neben der Frau und einmal solo nur ein Mann, als das Titelthema der „Problemfall“ Mann war.
    Woran mag diese Titelgestaltung liegen ? Ist es vielleicht unbewusst, nur der absoluten Frauenzentriertheit unserer Gesellschaft geschuldet.
    Schließlich ist es ja allgemein üblich Titelbilder von Zeitschriften mit Abbildungen von Frauen zu verzieren (Adrian mag in diesem Zusammenhang der Begriff verzieren unpassend erscheinen)
    Wie es mit dem Inhalt steht, kann ich nicht beurteilen, habe noch nicht darin gelesen, meine psychologischen Studien mache ich lieber in der Praxis, bzw. studiere andere Quellen.

    …oder das Männer nicht im Haushalt helfen, weil alles was Männer dort machen von Frauen als Hobby eingestuft wird.

    Kann ich nicht so absolut bestätigen, ich ertappe mich manchmal umgekehrt dabei auch die Hausarbeit der Frau, wie Wäsche machen etc. ohne große Gedanken hinzunehmen, egal, es ist halt ein geben und nehmen.

    Aber ja es stimmt, relativ viele Frauen neigen dazu eigen Leistungen dramaturgisch zu überhöhen und die von Männer abzuwerten, obwohl man doch schon als Kind lernt, das man die Hand, die einen füttert nicht beißen soll.
    Füttern hier natürlich symbolisch gemeint, als Metapher für die Schaffung der materiellen Voraussetzungen der Wohlfühlsphäre in der Frauen leben, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, wie ich es oft erlebe.

    Die harte Basis der künstlichen Umwelt, Treibstoffe, Rohstoffe, Häuser, Straßen auf denen man problemlos mit High-Heels stöckeln kann und tausend andere Dinge, die die weiche Sphäre, wie Schmuck, Mode, Inneneinrichtung usw. erst möglich machen, werden ebenso gedankenlos als naturgegeben hingenommen, wie zum Beispiel Bäume Felsen, das Wetter etc.
    Ja doch, das kann man schon beobachten, insofern würd ich den 2 Halbsatz von Matze doch wieder zustimmen.

    • Haben Männer wirklich Gefühle? ich stelle diese dumme Frage nicht ohne Grund.

      Das ist eine sehr berechtigte und diskussionswürdige Frage. Je nachdem, wie man „Gefühle“ definiert, wird man sicherlich einige originär männliche Gefühle identifizieren können. Aber all das, was gemeinhin unter Gefühle fällt, insbesondere die sogenannten romantischen Gefühle, scheinen mir von Frauen „importiert“. Männer lernen das von Frauen erst im Wege der Betaisierung.

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