Flirten als Anti-Vergewaltigungs-Aktivistin

In einem Artikel geht es darum welche Probleme „Anti Rape“-Aktivistinnen, also SJWs, wenn ich das richtig sehe, in ihrem Datingleben so haben.

Ich finde da wird deutlich, dass diese gar nicht merken, wie und warum sie auf eine bestimmte Weise wahrgenommen werden. Eine beschreibt die Reaktion so:

She’s appeared in aGlamour issue honoring college women who are about to change the world. And she says there were men who wouldn’t approach her or date her after recognizing her, or learning of her work.

“Nobody ever explicitly said, ‘Oh you’re a survivor, we can’t date,’” she told me. “But they’d assume that I was just doing this for attention, or more frequently they didn’t want to deal with it. It was too much. They assumed I’d have a lot of needs.”

Then there were those who were a little too eager to make it know that they would never, ever assault a woman. “Their first response is ‘I’m not one of those guys, I would never do that,’” she said. “I mean, what, should I be carrying gold stars now?”

Ich halte die Reaktion derjenigen, die sich da stark zurückhalten, sehr gut verstehen. Eine Anti-Rape-Aktivistin dieser Art ist aus meiner Sicht ein vollkommen unkalkulierbares Risiko und ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine solche Ideologie leben und vertreten kann, ohne eine überaus schlechte Meinung über Männer zu haben.

Was ich auch immer wieder großartig finde ist diese „Keine Kekse für Selbstverständlichkeiten„-Haltung, wie man es wohl in Deutschland sehen würde: Man sagt, dass man gegen ein bestimmtes Verhalten ist, welches sich nach der eigenen Meinung gerade bei Leuten aus seiner Gruppe zeigt und das einem dieser Punkt wichtig ist. Der Gesprächspartner sagt daraufhin, dass  er ein solches Verhalten auch schlecht findet und eben trotz seiner Gruppenzugehörigkeit dieses Verhalten nicht zeigt.

Im Pickupterminus stellt ihre Aussage erst einmal eine Qualifizierung da, denn es enthält recht leicht erkennbar einen Vorwurf, der ihn disqualifizieren würde. Mit der tatsächlichen Qualifikation zeigt er Interesse an ihr, also Male to female Interest. So gesehen bleibt die Reaktion in Mysterys Modell, anscheinend hätte er nicht so ohne weiteres „durch den ihm hingehaltenen Reifen“ springen sollen, sondern es wahrscheinlich einfach abtun und erst einmal einen IOI von ihr abwarten sollen. Auch hier scheinen die klassischen Schemata zu gelten. Allerdings ist es in dem Fall wohl besser, wenn man schlecht flirtet und das ganze im Sande verläuft.

Chrissy Keenan, a UCLA senior, is the president of Bruin Consent Coalition, a campus group that works to raise awareness regarding sexual assault on campus. “When people know of me but they don’t really know the work, they hear the term ‘feminist’ or ‘sexual-violence prevention,’ they think, ‘super-extreme, bra-burning feminism,’” she explains, which often puts people on the defensive.

Es freut mich zu lesen, dass dies die normale Reaktion ist. Aus meiner Sicht sind solche Frauen ein unkalkulierbares Risiko und den potentiellen Ärger definitiv nicht wert.

Der eigentlich Interesse Teil ist aber dieser hier:

Keenan herself, though, sometimes finds it hard not to go on the offensive. She’s so used to laying down the nitty-gritty details of consent that she’s been known to open romantic interactions with a spiel that feels straight out of a student handbook.

She animatedly tells a story about a recent Tinder rendezvous: “One time, I agreed to meet with this guy at 8 or 9 at night. Before we met, I said to him, ‘This is the work I do, I know the chief of police … so, don’t try and get creepy; I know all my rights.’ And five minutes later, he was like, ‘Actually, I’m really not OK with how you just assume I’m a bad guy. And I get very bad vibes from that, so we shouldn’t hang out anymore.’”

“I was in a rage. He was a total fuckboy about consent,” she said.

Das ist gleich doppelt interessant.

Zum einen würde mich interessieren, wie ihr seine Reaktion findet. Ich finde sie sehr verständlich. Nach solchen Vorhaltungen und dem darin liegenden Mißtrauen hätte ich kein Interesse mehr daran, mich mit ihr zu treffen.

Zum anderen finde ich es interessant, dass sie sich beschwert. Denn es ist ja nicht so, dass er mitteilt, dass er etwas gegen Consent hat. Er hat etwas dagegen, dass sie ihm mit der Polizei droht und annimmt, dass dies notwendig ist. Er hat hier quasi erklärt, dass er sich auch ihr gegenüber nicht wohl fühlt. Was ja aus ihrer Sicht sicherlich ein guter Grund ist ein Date abzubrechen und einfach zu gehen.

Ihre Aufregung darüber wäre insofern klassisches Entitlement, eine Form von „es steht mir zu, dass er trotz meiner Aussagen ein Date mit mir hat“.

 

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185 Gedanken zu “Flirten als Anti-Vergewaltigungs-Aktivistin

  1. Er: „Ey, ich weiß, daß viele Frauen versuchen einem Mann ungefragt ein Kind anzuhängen, wegen Unterhalt und so, dazu sogar heimlich Löcher in Kondome machen. Brauchst Du bei mir nicht zu versuchen, ich bin vasektomiert …. Gehen wir zu Dir oder mir??“ 🙂

    • Mhm, exakt so.

      Noch ergänzend: „Dir macht es bestimmt nichts aus, wenn ich ab jetzt mit meinem Handy den Ton mitschneide, und später im Schlafzimmer die Videokamera anmache? Ist nur eine Vorsichtsmaßnahme um mich gegen eine Falschbeschuldigung zu schützen. Ihr Frauen seid bekannt dafür daß wenn euch der Sex nicht gefallen hat, daß ihr dann rachsüchtig werdet und versucht den Mann als Vergewaltiger hinzustellen. Das ist nicht gegen dich persönlich gemeint, wenn du keine solche Frau bist hast du nichts zu befürchten und musst dich nicht angesprochen fühlen. Und, wie siehts aus? Fahren wir zu mir?“

  2. Ich schätze, ihre Aufregung darüber, dass er absagt, hat weniger mit Entitlement zu tun, sondern damit, dass sie sich als Grund gar nichts anderes vorstellen kann, als dass er ein Problem mit ihrer Vorstellung von Consent hat, er mithin es sich nicht nehmen lassen will, in ihren Augen evtl. „übergriffig“ zu werden. Sagt sie ja auch: „total fuckboy about consent“
    Dass sie eine Grundregel in solchen Anbahnungen missachtet hat, nämlich dass ohne einen gewissen Vertrauensvorschuss die Voraussetzungen eh schon denkbar schlecht sind, versteht sie nicht.
    Und was sie erst recht nicht versteht, ist, dass er bei solchem entgegengebrachten Misstrauen befürchten muss, dass sie auch nur eine kleine falsche Handlung als „rape“ ansieht und daher das Damokles-Schwert der Falschbeschuldigung über ihm hängt. Denn Falschbeschuldigungen existieren nicht für Feministinnen, denn sie glauben ja, die Definitionsmacht zu haben. Damit hat sie das nicht im geringsten auf dem Schirm.

  3. Ich finde er hat richtig gehandelt. Sie hat offentsichtlich Angst vor ihm und somit tut er ihr einen Gefallen, sich nicht übermäßig viel in ihrer Nähe aufzuhalten. In einer Beziehung wäre das natürlich deutlich schwieriger.

    Ich habe selbstverständlich auch vollstes Mitleid mit der Dame. Das nicht sie alleine bestimmen kann ob die Beziehung zustande kommt, ist eine ungeheuerlich Ungerechtigkeit!

    • Sie wird durch die Geschichte nicht lernen, dass auch Männer Eindrücke und Gefühle haben, die (zumindest für die Männer) relevant sind.

      Sie wird auch nicht lernen, dass ihre Ankündigung von Violence by Cop dass gleiche ist, als wenn er sagen würde: „Ich kann Karate. Wenn du nicht performst, werde ich dich verprügeln.“

  4. Die Einfältigkeit von Feministinnen ist immer wieder bemerkenswert. Hat eigentlich mal jemand eine gesehen, die nicht dumm wie Scheiße war?

    Also Mädels: Das mit der Empathie dreht sich nicht nur darum, sich selbst als besserer Mensch zu fühlen, weil man sich das Label „empathisch“ anheften kann. Die Fähigkeit, sich in den anderen hineinzuversetzen, ahnen zu können, wie die Dinge aus seiner Perspektive aussehen könnten, kann sehr hilfreich sein um vorherzusehen, wie der Andere auf bestimmte Dinge reagiert. Und wenn man was von dem Anderen will, dann empfiehlt es sich Dinge zu lassen, die der andere abstoßend finden könnte.
    Wichtig ist dann auch noch zu verstehen, dass Andere Dinge nicht so sehen müssen, wie man selber, oder anders auf Dinge reagieren könnten, als man selber. Man kann also nicht einfach davon ausgehen, dass der Andere genau so ist wie man selber. Sondern man muss sich wirklich die Mühe machen zu verstehen, wie der Andere reagiert, was er will, was ihm gefällt. Erst das ist Empathie.

    • Das nennt man Theory of mind.

      Dafür fehlt bei dir höchstwahrscheinlich die affektive Schwingungsfähigkeit, da hilft dann auch eine gute Sozialkognition nichts.

      • Meinst Du? Wenn ich das richtig verstehe, habe ich gerade begründet, warum zu viel affektive Schwingungsfähigkeit einer wirksamen Theory of Mind im Wege steht.

  5. Das viel größere Geheimnis ist doch, warum die Leute hier sich so penetrant der tiefenpsychologischen Betrachtung verweigern.

    Das paranoide Verhalten der Rape-Tussi schreit doch geradezu nach der biografischen Analyse. Man muß kein Tiefenpsychologe sein, um die „Erzählung“ zu entschlüsseln, die die Frau liefert:

    „Ich wurde als Kind vom Vater sexuell mißbraucht und habe daher panische Angst vor Männern, kann kein Vertrauen aufbauen und agiere meine Komplexe in meiner politischen Aktivität aus.“

    Für mich ist es ein Rätsel, wie man diese Hintergründe ausblenden kann, gleich als ob ein Individuum keine Geschichte hätte.

    Dieser emotionale Analphabetismus hier ist schon merkwürdig.

    http://alice-miller.com

    • Ich glaube nicht, dass das der tiefenpsychologische Hintergrund ist. „Rape Culture“ ist das tröstende Versprechen, dass es noch für die unattraktivste Frau einen Mann gibt, der so scharf auf sie ist, dass er sie vergewaltigen würde. „Rape Culture“ ist die nach außen projizierte Kompensation für die Angst, unattraktiv zu sein. Oder wie der weise Falco in Jeanny sang: „Such a lonely little girl in a cold, cold world. There’s someone who needs you“.

      Insofern ist es innerhalb ihres eigenen solipsistischen Denkens durchaus folgerichtig, dass sie mit Rape-Unterstellungen kommt, als sie sich mit ihm Treffen will und unsicher ist, ob sie ihm gefallen wird. Das Problem ist halt nur, dass dieses weibliche emotional-solipsistische Denken dumm wie Scheiße ist. Und das Gegenteil von Empathie obendrein.

    • Mit ein bißchen Empathie kann man schon realisieren, daß diese Frau eine innere, emotional unbewußte Not artikuliert.

      Dazu müßte man sich aber erst mal mit den Verletzungen der eigenen Kindheit ehrlich auseinandersetzen.

      • Und so etwas mokiert sich über Homo-Heiler.

        Erzähl du doch mal, wie du dir erklärst, daß ein unschuldiges, liebenswertes Kind zu der obigen paranoiden Anti-Rape-Aktivistin wird, die gar nicht merkt, was für ein abschätziges Männerbild sie hat.

        Was muß passieren, daß ein Mensch sich so entwickelt?

        Ich denke, daß ich da die wesentlich besseren Erklärungen habe.

        Deren Verständnis setzt aber ein gewisses Maß an emotionaler Intelligenz voraus.

  6. „This is the work I do, I know the chief of police … so, don’t try and get creepy; I know all my rights.“

    Warum haben eigentlich social justice warriors so wenig Ahnung von Social?

    Luhmann hat wunderbar herausgearbeitet wie Vertrauen entsteht und wie Vertrauen ein systemischer Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität ist. Er beschrieb dies zwar auf gesellschaftlicher Ebene, ist aber durchaus auch für individuelle soziale Handlungen adaptierbar. In Kürze: Vertrauen entsteht durch kongruente handlungen. Wir haben eine Erwartung an soziale Interaktionen, je seltener diese von Überraschungen geprägt sind, desto mehr Verttauen entwickeln wir. Dieses Vertrauen baut dann Ambiguität ab, die sozialen Beziehungen nun mal innewohnt, da wir nicht wissen was in der BlackBox „Hirn“ des anderen vorgeht. Nur durch Vertrauen können wir uns dem anderen und der andere sich öffnen.

    Sonst passiert nämlich das, was die Konsequenz dieser Handlungsanweisungen der SJW ist: Nämlich eine Welt maximaler Ambiguität. Gerade das Consentprinzip verringert nicht Unsicherheit, nein, es erhöht diese durch die eine völlig willkürliche Festlegung von Interaktionsnormierungen.

    Und das jemand bevor er jemanden kennenlernt diesen sein Missvertrauen darlegt kann derjenige ja nur absehen, dass die Komplexität dieser Beziehung erhöht ist. Er müsste sein Verhalten noch stärker monitoren, als es ohnehin schon bei der Neueröffnung einer sozialen Beziehung ist. Vertrauen verlieren ist ganz einfach, Vertrauen aufzubauen ist schwer. Und der Typ sieht das er nicht bei Null anfängt, sondern Minus 100.

    Das ist nicht nur anstrengend, sondern es zerstört auch den wirkungsmechanismus den Luhmann beschrieb. Und diese Äußerung ist ein Bruch erwartbaren Verhaltens. Man erwartet, dass jemand sich gerne mit einem trifft und nicht das dieser offenbar Angst davor hat. Sie reduziert durch ihr Statement SEIN Verttauen in SIE. Und dann wundert sie sich, dass er cancelt. Und dann projiziert sie dieses auch noch auf eine angeblich ablehnende Haltung gegenüber dem Consentprinzip. Fatal: Denn dieses schafft erst die Komplexitätserhöhung sozialer Interaktion während sie gleichzeitig mit ihrem geäußerten Missvertrauen Missvertrauen bei ihm geschaffen hat. Dieye Doppik führt zum cancel. Er beschreibt das mit schlechten Gefühlen. Er meint dabei das fehlen von vertrauen. Und sie checks nicht.

    Ohje…da ist Hopfen und Malz verloren…

  7. Bei so einer Ankündigung würde ich auch gleich die Kehrtwende machen.
    Natürlich weiß man beim Kennenlernen noch wenig voneinander, aber wenn nichtmal das vage Urvertrauen da ist, dass man eher mal annimmt, der andere wäre kein Lustmörder, dann braucht man es gar nicht erst zu versuchen.

    Aus einem anderen Bereich: Ich hörte mal, Anhalter gehen zuweilen dazu über, wenn sie in ein Auto steigen, ein Foto davon (mit sichtbarem Nummernschild) zu machen und es per Handy zu verschicken… nur für alle Fälle.
    So jemand würde bei mir auch sofort am Straßenrand stehenbleiben! Etwas von mir wollen und mir dann quasi unterstellen, ein Monster zu sein, läuft gar nicht.

    Ebenso beim Daten.
    Würde Christian hier zustimmen, dass es Entitlement ist (unter Extremfeminisinnen ja sehr verbreitet). Sie geht im Grunde von einem Anspruch auf ihn aus, sein Unwohlsein zählt nicht. Dass sie dann gleich eine sexistische, da gegenderte Beschimpfung („Fuckboy“) folgen lässt, passt auch zu dem Eindruck, dass sie genau jener eklige Menschentyp ist, der als männlicher Macho so verachtet wird, wie es sich gehört, dessen weibliche Version aber allgemein geduldet (oder sogar geehrt) wird.

    • Das Hinterhergeschobene „fuckboy“ ist in der Tat so lächerlich, dass ich mich frage ob wir es mit einem erwachsenen menschen zu tun haben. Die Reaktion zu beleidigen, wenn mqn nixht das bekommt was man will ist eher so 4-8 Jahre. Sie ist Senior, dürfte also eher 22 sein…

    • @DMJ
      Mir ist es einst vice-versa passiert:
      Ich (190) als Anhalter, Fahrerin ca. 170 groß.

      Sie wollte mich nur mitnehmen, wenn ich mich entsprechend authentifiziere – fand ich zwar schade, aber nicht verwerflich.

      • @alex II

        In den Fällen macht aus meiner Sicht immer der Ton die Musik. Man kann das als Forderung mit dem Unterton „alle Männer sind Schweine“ oder eben mit einem „tut mir leid, ich bin etwas übervorsichtig, ist nichts gegen dich, aber könntest du dich authentifizieren?“ machen

        • Dass der Ton die Musik macht, ist allerdings richtig.
          Wenn man mit einem verlegenen Lächeln und „Sorry, ich bin halt etwas paranoid… bitte nicht persönlich nehmen!“ kommt, ist es natürlich etwas anderes als wenn man ranzt „Okay, Perverser! Mach dir mal keine Hoffnung, ich bin dir über!“.

  8. Christian, ich bin zwar auch schon senil, aber genau den Ausschnitt hatten wir hier doch schon einmal?

    Natürlich hat er richtig gehandelt; wenn man nur irgendetwas von Red Flags versteht, der muss nach einem solchen Wortwechsel einfach automatisch die Flucht antreten, alles andere wäre ja selbstgefährdend. Ich lasse mich doch nicht prophylaktisch bedrohen und zum potentiellen Vergewaltiger machen, einfach weil mein Gegenüber aufgrund seiner Ideologie nicht anders kann. Da kann ich mir tatsächlich angenehmeres vorstellen.

  9. This is the work I do, I know the chief of police … so, don’t try and get creepy; I know all my rights.

    Für einen solchen verbalen Schlag in die Fresse hat er sich überaus höflich verhalten.

    Drehen wir den Spieß dich einfach mal um:
    „Ich bin Maskulist/Männerrechtler/Antifeminist/etc. Komm mir also nicht doof. Ich weiß bescheid über Falschbeschuldigungen und Opfer-Abo“
    Nach einem solchen Statement würde ich einen kommentarlosen Kontaktabbruch erwarten. Sollte sie sich wider erwarten dagegen wehren und beteuern, dass sie ganz bestimmt keine solche Radikalfeministin wäre würde mich das eher richtig misstrauisch machen.

    Jegliche unprovozierte Andeutung von grundsätzlichem Misstrauen kann nur zu einer Ablehnung führen.

    Letztendlich kann niemand in den Kopf eines Anderen sehen. Ich verstehe durchaus das Bedürfnis einer solchen Aktivistin die Vorstellungen über consent im Vorfeld abzugleichen. Hier besteht aber das gleiche Grundproblem wie beim Erfragen von consent. Wie stellt man es halbwegs sexy an jeden weiteren Schritt bzw. jede Steigerung zu erfragen? In der Theorie ist das natürlich kein Problem wenn alle diesem Konzept folgen. Das Abgleichen erübrigt sich und das Nachfragen wird als selbstverständlich und daher nicht als störend betrachtet.

    Eine Idee wäre z.B:
    „Wie hältst du es mit consent? Ich mag es wenn Männer auf mich eingehen, sich Zeit nehmen und mir zeigen, dass es ihnen wichtig ist wie es mir dabei geht.“

    Mit einer solchen Ansage würde ich mich zumindest nicht pauschal vorverurteilt fühlen. Darüber hinaus empfinde ich es als durchaus sexy wenn eine Frau weiß was sie will und das auch unverkrampft kommunizieren kann.

    • Du machst denselben Fehler wie sie. Nämlich ihr zu unterstellen, sie würde emotional genau so reagieren wie Du. Aber während es einen Mann abturned, sich Qualifikationsansprüchen einer Frau zu beugen, macht es Frauen an, sich für den Mann qualifizieren zu müssen.

      “Ich bin Maskulist/Männerrechtler/Antifeminist/etc. Komm mir also nicht doof. Ich weiß bescheid über Falschbeschuldigungen und Opfer-Abo”

      Das wäre nicht meine Formulierung. Aber die grundsätzliche Richtung würde meiner Vermutung nach bei einer Frau sehr anders wirken, als bei einem Mann. „Du bist hoffentlich keine von diesen bescheuerten Feministinnen?“ funktioniert jedenfalls recht gut.

        • Wo genau kommt auf die Umstände an. Aber diesbezüglich stelle ich meine Position recht früh klar. Und jedenfalls bei den bislang „betroffenen“ Frauen führt das zu fleißigen Beteuerungen, zumindest die Extreme des modernen Feminismus auch ganz schrecklich zu finden. Mir persönlich würde es wahrscheinlich noch mehr Spaß machen, solche Fragen intellektuell auszudiskutieren. Aber das traut sich dann doch keine. An Frauen, die mir mit Feminismus und entsprechenden Forderungen kommen, habe ich jedenfalls keinerlei Interesse. Da muss ich meine Zeit nicht verschwenden.

        • Noch was dazu: Hier online habe ich ja in der Regel keine Kenntnis von der körperlichen Attraktivität der Frauen. Aber ich vermute, man kann aus der Art und den kommunizierten Einstellungen und Werten einiges ableiten. Art und Einstellungen sind nämlich im Prinzip Strategien zum Umgang mit einer spezifischen Lebenssituation und einer Position auf dem sexuellen Marktplatz. Als solche erlauben sie dann Rückschlüsse auf den sexuellen Marktwert. Eine Frau, die nur mit den Wimpern klimpern muss, um Heerscharen von Männern bei Fuß stehen zu haben, hat z.B. eine andere Haltung zu Männern, als eine Frau, die weitgehend ignoriert wird und die niemand nach einem ONS nochmal anruft.

          Bei Frauen, die sich besonders feministisch geben, gehe ich dann in der Regel davon aus, dass das unfickbar unattraktive Frauen sind. Attraktive Frauen haben nämlich viel bessere Möglichkeiten, von Männern zu bekommen, was sie wollen – indem sie Männern etwas anzubieten haben.

          Von dieser Grundregel kann man gewisse Ausnahmen machen, für sehr junge Frauen zum Beispiel. Mit Anfang 20 ist nämlich fast jede Frau fickbar. Aber wenn eine sich dann schon in Richtung Feminismus positioniert, dann vermute ich dahinter eine wahrscheinlich realistische Selbsteinschätzung, wie das mit der Attraktivität weitergehen wird, wenn die Jugend weg ist.

        • Mit Anfang 20 ist nämlich fast jede Frau fickbar.

          Rein optisch schon mal definitiv nicht!! Außer, man hat dementsprechend geringe Ansprüche, die bei dir offenbar bei einem SMV-Prozentrang von 5 schon überwunden sind.

          Jede Frau Anfang 20 für attraktiv halten, kenne ich nur von Opis Ü50/ Ü60. Da ist der Haken mit der „Fickbarkeit“ aber dann halt nicht die Optik, sondern die Praxis.
          Heute geht keine Frau (ausgenommen tatsächliche Prostituierte) dieses Alters mehr mit Opis ins Bett. Es mag bei Celebrities und Super-Reichen ein paar vereinzelte Ausnahmen geben, aber da ist auch die Frage wie es um die Selbstachtung und psychische Verfasssung der Mädels bestellt ist.

          Im Internet findet man naturgemäß so einige Maulhelden, die privatanekdotisch Gegenteiliges behaupten. Der User „Red Pill“ war ja dasselbe notgeile Kaliber, auch aus diesem Dunstkreis: vermeintliche Pickup-„Erleuchtung“ als es aber schon viel zu spät war, was die Bitterkeit und den durch jahrelange Frustration genährten Frauenhass dann nur noch zusätzlich anheizt.
          Es blieb zu jedem Zeitpunkt offensichtlich, dass er jegliche „Erfahrungswerte“ mit den „Chicks“ (welch peinlicher Begriff) in hartem Cash bezahlt hat.

          Was für Frauen gilt, gilt da aber eben im selben Maß auch für schmierige, verbitterte Arschlöcher:

          Art und Einstellungen sind nämlich im Prinzip Strategien zum Umgang mit einer spezifischen Lebenssituation und einer Position auf dem sexuellen Marktplatz. Als solche erlauben sie dann Rückschlüsse auf den sexuellen Marktwert.

          Oh ja! 😀

        • Die Sympathie ist dann durchaus gegenseitig. Leider sind ja gewisse Schwule fast die einzigen Männer, die sich in ihrer Sexualität nicht beschämen lassen, sondern durchziehen, was ihnen gefällt.

        • „Die Sympathie ist dann durchaus gegenseitig. Leider sind ja gewisse Schwule fast die einzigen Männer, die sich in ihrer Sexualität nicht beschämen lassen, sondern durchziehen, was ihnen gefällt.“

          Korrekt. Nichts an den Thesen, die mittlerweile in feministisch-heterosexuellen Kreisen kursieren, existieren unter Schwulen. Kein Schwuler hätte jemals eine Anhängerschaft, würde er die Sexualisierung von Männern beklagen. Er würde niemals ernst genommen werden. Auf so eine Blödsinn kommen nur Frauen, sorry. Und dabei is die Sexualisierung unter Schwulen enorm und übetrifft die von Frauen bei weitem. Wir können untereinander nicht mal ein Gespräch führen, ohne dass irgendwann was sexuelles kommt. Wir können über 30 sein und amüsieren uns immer noch darüber wenn jemand einen Latte bestellt 😀 Ich behaupte mal, dieser Grad an sexueller Freiheit ist Hetero-Männern vollkommen unbekannt.

        • Genau so war es, als ich in letzter Zeit zwei Mal einen schwulen Freund zu seinem Stammtisch begleitet hab.

          Leider bestätigt sich das hier wiederum so gar nicht:

          Nichts an den Thesen, die mittlerweile in feministisch-heterosexuellen Kreisen kursieren, existieren unter Schwulen.

          Es sind leider doch erschreckend viele Schwule genderfeministisch hirngewaschen.

        • „Genau so war es, als ich in letzter Zeit zwei Mal einen schwulen Freund zu seinem Stammtisch begleitet hab.“

          Erzähl 🙂

          „Es sind leider doch erschreckend viele Schwule genderfeministisch hirngewaschen.“

          Das möchte ich nicht bestreiten, aber überträgt sich das auf eine Anschaung INNERHALB der Schwulenszene? Erzähl.

        • @David: Ich finde es bemerkenswert, wie Du meinst, „die armen Frauen“ vor mir beschützen zu müssen. Das sagt mir ziemlich eindeutig, dass Du es nicht verstehst. Und in Deinem Fall finde ich das recht bedauerlich, weil Du bisweilen interessante Dinge schreibst und augenscheinlich über Bildung verfügst, die ich interessant finde. Ich persönlich würde es bevorzugen, wenn wir beide sachlich diskutieren könnten, anstatt uns in ad-hominem „Argumenten“ zu ergehen. Ich denke da könnten wir beide mehr draus gewinnen?

        • Ich habe von Schwulen schon folgendes gehört

          – „Männer“ wollen nichts Ernstes, was für diejenigen zum Problem werden kann, die das wollen
          – Wenn man zu alt wird, ist man abgemeldet. Die scheiß jungen wollen eher auch lieber junge (wobei man selber auch nicht unbedingt einen von den älteren will, aber dieses Reflexionsvermögen hat nicht jeder^^) deswegen altern manche auch nicht von der Jahreszahl, zumindest online
          – Körperfixiertheit
          – Oberflächlichkeit
          – Wie soll man einen finden? (Besonders von Schwulen vorgebracht, die nicht in einer Großstadt wohnen, aber doch lieber einen Mann auf der Straße durch Blickkontakt kennen lernen wollen, anstatt künstlich im Internet)
          – Angst vor Vereinsamung im Alter

        • „– “Männer” wollen nichts Ernstes, was für diejenigen zum Problem werden kann, die das wollen“

          Dieses Problem vergeht ab 30 aber recht schnell. Klar wenn man auf Zwanzigjährige steht, wird das zum Problem, aber die meisten ab 30 werden gesetzter und suchen innerhab ihrer Alterssparte. Ud da gibt es genug Bedürfnis nach Beziehung.

          „– Wenn man zu alt wird, ist man abgemeldet. Die scheiß jungen wollen eher auch lieber junge (wobei man selber auch nicht unbedingt einen von den älteren will, aber dieses Reflexionsvermögen hat nicht jeder^^) deswegen altern manche auch nicht von der Jahreszahl, zumindest online“

          ebenda

          „– Körperfixiertheit“

          ebenda. Subjektiv

          „– Oberflächlichkeit“

          ebenda. Subjektiv.

          – Wie soll man einen finden? (Besonders von Schwulen vorgebracht, die nicht in einer Großstadt wohnen, aber doch lieber einen Mann auf der Straße durch Blickkontakt kennen lernen wollen, anstatt künstlich im Internet)

          Kann ein Problem sein.

          – Angst vor Vereinsamung im Alter

          Da mache ich mir wenig Sorgen. Ich betrachte Suizid im Notfall als akzeptable Lösung.

          Aber was willst Du mir eigentlich mit alldem sagen?

        • Dein Kommentar suggeriert, dass Schwulsein „einfacher“ und „problemloser“ ist. Alle haben einfach nur entspannt Sex und alles ist supi. Das wollte ich nur ein bisschen relativieren, nicht mehr. Und wenn du das nicht siehst, was ich angesprochen habe, oder einfach abtust, wirst du der Sache vermutlich nicht gerecht.

      • Das wäre nicht meine Formulierung.

        Genau das ist der springende Punkt.

        Während meine Formulierung eine offen aggressive Unterstellung beinhaltet, und darauf reagieren Frauen nach meiner Erfahrung ebenfalls extrem aggressiv, handelt es sich bei dir um eine teilgeschlossene Frage.

        Die Frau kann also pauschal verneinen oder sich als Feministin outen und die Zuschreibung „bescheuert“ relativieren. Letztendlich bleibt noch die Alternative dich trotzdem ein Arschloch zu nennen.

        Ob es eine Frau anmacht sich zu qualifizieren hängt nicht zuletzt von der Frau ab. Der Wunsch, „Denk bitte nicht schlecht von mir“, scheint mir jedoch weit verbreitet zu sein. Entsprechend sage ich: Ich denke auf jeden Fall schlecht von dir. Du hingegen: Habe ich Grund schlecht von dir zu denken?

      • „“Du bist hoffentlich keine von diesen bescheuerten Feministinnen?” funktioniert jedenfalls recht gut.“

        Da muss ich nochmal nachhaken. Wieso funktioniert das gut?
        Mag ja sein, dass die Frauen sagen, sie wären keine bescheuerten Feministinnen, aber der Stereotyp ist doch, dass Feministinnen bescheuert und aggressiv sind.
        Du schreibst weiterhin, dass früher oder später fast jede Frau körperlich auf dich los geht und du eine an einem Geländer festgebunden hast, um sie ruhig zu stellen. Was sowohl das Merkmal „bescheuert“ (es sei denn, es gibt zwingende Gründe) als auch das Merkmal „aggressiv“ aufweist.
        Also das heisst, dass du im Prinzip überwiegend (nach gängiger Definition) durchgeknallte Frauen anziehst oder datest, die dem feministischen Klischee entsprechen. Aber du behauptest trotzdem, dein Aussiebeverfahren würde gut funktionieren? Und wenn du das magst, solche Szenen mit Frauen, wieso meidest du dann Feministinnen? Das müsste dann doch erst richtig spaßig sein *kopfkratz*

  10. ‘This is the work I do, I know the chief of police … so, don’t try and get creepy; I know all my rights.’

    Solchen nut jobs kann man in der Tat nur dankbar sein. Für das aktive Schwenken einer überdimensionalen Red Flag!

    Die meisten Feministinnen sind wohl leider nicht so drauf.
    Jemand wie muttersheera z.B. ist wahrscheinlich im Flirten sogar ziemlich geschickt (wie man an unseren Konversationen hier ja häufig genug feststellen kann 🙂 )

  11. > „Zum einen würde mich interessieren, wie ihr seine Reaktion findet. Ich finde sie sehr verständlich. Nach solchen Vorhaltungen und dem darin liegenden Mißtrauen hätte ich kein Interesse mehr daran, mich mit ihr zu treffen.“

    Ganz ehrlich, was diese Frau sich da geleistet hat ist derart überzogen und unverschämt, daß mich die Frage danach ob seine Reaktion verständlich sei etwas überrascht. Natürlich ist seine Reaktion verständlich, sie ist sogar erstaunlich mild und zurückhaltend. Eigentlich hätte man diese Tusse wortlos sitzen lassen sollen und ihr noch einen ‚Effenberg‘ im Sicherheitsabstand zeigen sollen. Wenn sie unverschämt wird, im Notfall soweit gehen polizeiliches Kontaktverbot einzuholen.

    Da hier schon in den Kommentaren angesprochen wurde daß ein Date mit solch einer Frau ein unkalkulierbares Risiko darstellt:

    Man liest doch des öfteren in Kommentaren, daß angeblich Arbeitgeber so langsam ebenfalls sehr vorsichtig werden wenn sich eine feministische Aktivistin bewirbt. Riesige „Red Flag“, denn es steht bei so einer Frau zu befürchten daß sie einem sofort das Betriebsklima vergiftet, Kollegen und Kunden verprellt, und daß sie eher früher als später irgendwas in den falschen Hals kriegt, und dann nicht mehr lockerlässt bis sie die Firma mit Klagen und Beschuldigungen wegen „sexual harrassment“ ruiniert hat. Gibts da genauere Informationen zu? Ist das wirklich ein aktueller Trend bei Arbeitgebern? Zumindest bei der berühmt-berüchtigten Jasna „Tugendfurie“ Strick liegt die Vermutung ja sehr nahe, warum sie so derartige Probleme auf dem Arbeitsmarkt hat.

      • Aus Bewerbungen sieht man das normalerweise nicht, ja das ist richtig.

        Aber Arbeitgeber recherchieren heutzutage gerne auf Facebook, Twitter etc. Wenn eine Bewerberin einen persönlichen Blog hat schaut man da auch gerne mal rein. Man will sich ja ein Bild von der Person machen, die sich da bewirbt. Sie soll ja ins Team passen. Mit Googeln kriegt man sowas normalerweise in Sekundenschnelle raus.

        Das ist gerade der Punkt, weshalb ich die Tugendfurie angesprochen habe. Die Frau hat als Berufsziel u.a. auch „Öffentlichkeitsarbeit“. Ein Feld wo eine Firma einen kontinuierlichen Eiertanz um potentielle Fettnäpfchen machen muss, und wo derart schnell ein Fauxpas verheerende Auswirkungen haben kann. So, und nun bewirbt sich da eine, die ihren Twitteraccount mit „NotAllMenMustDie“ und „Smash the patriarchy!“ schmückt. In einem Feld, wo die Konkurrenz an Bewerbern sowieso schon hoch ist. Bewerbung sofort zurück in den Umschlag, mit Formbrief „Es tut uns leid Ihnen keine passende Stelle anbieten zu können…“

        • So ausdrücklich posaunt wohl sonst kaum jemand seinen Männerhass unter seinem Klarnahmen ins Internet hinaus.
          Bei dieser Offenkundigkeit wird so ziemlich jeder Arbeitgeber die Finger davon lassen. Aber vielleicht hat sie ja Chancen bei Genderlehrstühlen oder feministischen Betrieben.

        • Beim Karrierenetzwerk xing habe ich jetzt mit einer arbeitslosen Biologin über Frauenquote diskutiert:

          Sie schrieb ich könnte als weißer Mann nicht Frauendiskriminierungen nachvollziehen. Sie schrieb:

          Hierzu ein Spruch der besser verdeutlicht, was ich meinte (zu dem ich leider nicht mehr die Quelle finde). Der Spruch ging ungefähr so:
          „Ein weißer Mann sieht morgens in den Spiegel und sieht? – Einen Mann.
          Eine weiße Frau sieht morgens in den Spiegel und sieht? – Eine Frau.
          Eine schwarze Frau sieht morgens in den Spiegel und sieht? – Eine schwarze Frau.“

          Sie sucht einen Job….Dr. rer. nat. und Hardcore-Feministin…mal gucken ob das klappt…

  12. Da sollten Männer froh sein, dass die abschreckenden Signale so offensichtlich und eindeutig sind, und sie sich sofort entlarvt und outet als das, was sie ist.
    Bei anderen Frauen mit dem gleichen Mindset mag es erheblich länger dauern, dies zu durchschauen. Und vielleicht ist es dann schon zu spät.

  13. Oh, was mir noch einfällt: Ich hatte vor Ewigkeiten in einem Comic mal eine thematisch verwandte Szene (Comic ist nicht mehr online, da insgesamt schlecht).

    Der Held der Story holte die Dame seines Begehrens zu einem Date ab und dabei nahm ihr Vater ihn beiseite.
    Vater: „Nur, damit du es weißt – wenn du meinem kleinen Mädchen weh tust, bekommst du es mit mir zu tun!“
    Typ: „Und nur, damit Sie es wissen – wenn Sie ihr Ding vor kleinen Kindern auf dem Spielplatz rausholen, bekommen Sie es mit der Polizei zu tun!“
    Vater: „WAS?“
    Typ: „Hey, ich denke, wir spielen hier Unterstellungen machen!“

  14. Ich verstehe den Mann ganz und gar, aber wenn ich der Mann wäre hätte ich mir eine andere Reaktion einfallen lassen können.
    Ich meine, wenn – nach ihrem Tinderprofil mit Bildern – sie echt attraktiv wäre, hätte ich ihre „Warnung“ als ultimatives Zickenschild betrachten können. Es ist wohl bekannt in der Pickup-Gesellschaft, dass wenn ein Mann ein Zickenschild überwindet, zeigt er Stärke und Selbstvertrauen – also, enorme Vorteile in der kommenden Interaktion…
    Mehr könnt ihr darüber lesen hier:
    https://rottenflieger.wordpress.com/2015/10/28/umgang-mit-zickenschildern/

    • Oh jeh..

      Ich denke man tut sehr gut daran, zwischen neckischen kleinen Zickereien und einer derart massiv gestörten sozialen Wahrnehmung zu unterscheiden.

      Don’t stick your dick in crazy. Es ist nicht „Alpha“, sondern dumm zu meinen, man könnte sowas schnell mal mit der „richtigen Reaktion“ „heilen“.

      Die einzige richtige Reaktion auf so eine fundamentale Sabotage jeglicher Vertrauensbasis ist es, dezent die Beine in die Hand zu nehmen.

    • Da merkt man wieder mal, wie unglaublich vereinfacht PU die Welt erklärt.
      Und wie – um es mal mit maskulistischen Worten auszudrücken – „gynozentrisch“ ihr Weltbild ist. Statt eine Frau, die ein derartig verletzendes, taktloses, beleidigendes Verhalten an den Tag legt, links liegen zu lassen, sich auch noch um sie zu bemühen, und sich dann auch noch vorzukommen, wie der Uber-Alpha.

        • Aha. Und darum nextet man eine solche Frau nicht einfach und geht zur nächsten, die vielleicht auch gerne Sex hat und dabei keine ständige Angst, von jedem vergewaltigt zu werden, sondern bearbeitet stundenlang diese eine. Alles klar.

          • „Und darum nextet man eine solche Frau nicht einfach und geht zur nächsten, die vielleicht auch gerne Sex hat“

            Männer haben eben auch ein Bedürfnis sich zu beweisen, sie lieben Herausforderungen, sind ehrgeizig. Natürlich ist ne (halbwegs) scharfe Schnitte, die einen auf unfickbar macht, interessant, weckt den Ehrgeiz. Nachvollziehbar.

          • Natürlich Männer. Männer haben die Zivilisation errichtet und machen auch Jahrzehnte nachdem die Universitäten für Frauen geöffnet wurden, fast alle Erfindungen, während ihr Frauen wie eh und je vor dem Schminktisch sitzt und Euch beklagt, wo all die guten Männer geblieben sind 😀

          • Rhabarberrhabarber, Männer sind das bessere Geschlecht, laaaber. Ich glaube, ich breche hier das Gespräch ab. Es ist sinnlos.

        • >>“Männer sind das bessere Geschlecht, laaaber. Ich glaube, ich breche hier das Gespräch ab. Es ist sinnlos.“

          Männer sind nicht das bessere Geschlecht. Männer sind aber besser als man denkt. 🙂

          • Man kann ja heute nicht mal mehr Vorzüge von Männer erwähnen, oder Fakten über die gesellschaftliche und zivilisatorische Leistung von Männern auf den Tisch legen, ohne dass Madame sich pikiert fühlt.

        • „Und wir tun ne ganze Menge dafür.“

          Sonst machst du dich immer über solche Männer lustig und glorifizierst, wie einfach und vernünftig das unter Schwulen abläuft.

          • Ich amch mich lustig darüber, wenn Heterosexuelität von Männern glorifiziert wird.
            Aber die Imkompatibilität zwischen Mann und Frau in Sachen Sex ist eigentlich eher traurig. Cruel Nature.

        • „Aha. Und darum nextet man eine solche Frau nicht einfach und geht zur nächsten …“
          Frauen zu finden, die Lust auf Sex mit einem haben, ist für so manchen Mann nicht so einfach. Mit nur einem sehr kleinen Bruchteil der Frauen kommt überhaupt ein Kontakt zustande. Da „nextet“ man nicht so leichtfertig und nimmt einiges in Kauf, wenn man denn denkt, dass man trotzdem eine Chance hat.

          Allerdings gilt das nicht in diesem Fall. Bei einer solchen Frau muss man damit rechnen, dass sie tatsächlich die Polizei holt, wenn du nur eine falsche Bewegung machst.

  15. Don’t stick your dick in crazy. Anti-Rape-Aktivisten sind alle crazy. Das ist ebenso absurd wie Anti-Mord-Aktivisten. Einen großen Bogen drum machen. Am Besten sofort auf Abstand gehen wenn sich jemand als Feminist vorstellt.

  16. Naja, die Frau ist eben das Gegenstück zu den MGTOWs, die von vorneherein keine Beziehung und erst recht keine Hochzeit oder Kinder wollen, weil ja alle Frauen nur Parasiten sind. Nur dass sie wenigstens so ehrlich ist und es frei heraus sagt, direkt zu dem Mann, den es betrifft. So konnte dieser wenigstens schnell seine Konsequenzen ziehen.

        • dass diese Frau ihre Grenzen absteckt

          Heute ist wohl Euphemism-Day.

          Ich sage dem Schwarzen, der mich nichteinmal wahrgenommen hat dass er gar nicht erst daran denken soll, mir das Portemonnaie zu klauen weil ich den Oberstaatsanwalt persönlich kenne – und nenne das dann „selbstbewußt Grenzen abstecken“.

          Wow.

        • @Adrian:
          Nein. Es ist genauso abnormal wie das eines MGTOWs, der meint, Frauen seien alles Parasiten.

          @Nick:
          Du hast meinen Sarkasmus nicht als solchen erkannt.

        • „Du hast meinen Sarkasmus nicht als solchen erkannt.“

          Es ist schwierig Sarkasmus zu erkennen, wenn als Vergleich ein Beispiel bringt, von dem man explizit klar macht, dass dieser eben kein Sarkasmus ist (MgtoWs).

        • @shark also wenn ich mit Leuten da drüber rede, heißt es, was ich tue ist komplett eklig, es gibt mir aber auch jeder recht, dass ich Geld spare mit normalen Frauen verglichen. Die Leute sind ùbrigens keine die ich vom Puff kenne.

          • @Truth

            Einmal gekaufter Sex bewegt sich so zwischen 30 und 100 Euro würde ich vermuten.

            Was hast du denn deiner Meinung nach für zwingende Ausgaben pro Monat bei einer Frau?
            (und wieviel Sex bekommst du dafür und in welcher „Leistungsklasse“)

        • Rein finanziell kann es sich schon lohnen, auf eine Frau zu verzichten. Ich mache da mal folgende Rechnung auf:

          Wenn ich mich frage, was ich mir von einer Liebesbeziehung zu einer Frau wünsche, dann antworte ich: (a) tiefe Seelenfreundschaft = einen Menschen lieb haben und das Gefühl von geliebt werden, (b) gegenseitiger emotionaler Halt bzw. gemeinsame Bewältigung von Krisen, (c) vielleicht auch die Teilung von Hausarbeit und natürlich (d) Sex.

          a) Freundschaft
          Wenn man die Trennungsquoten betrachtet und auch mal die Begriffe „Frauenfreundschaften“ und danach „Männerfreundschaften“ bei Google eingibt, dann wird man feststellen, dass Männerfreundschaften ehrlicher, unkomplizierter und positiver beschrieben werden. Frauen scheinen untereinander die gleichen Probleme zu haben, die auch in Mann-Frau Beziehungen gehäuft auftauchen. So findet man bei Google in den Links unter dem Begriff Frauenfreundschaften z.B. folgende beschriebene Probleme: emotionale Zwangsjacken, zu hohe Erwartungshaltungen, Dramen in Bezug auf Belanglosigkeiten, Eifersucht, Neid, Misgunst, Kein Verzeihen, Kein Nachgeben, sich ausgenutzt fühlen, sich nicht ausreichend wertgeschätzt fühlen, … Auch bei Frauenfreundschaften scheint somit nicht selten das Problem zu bestehen, dass in guten Zeiten noch alles super läuft, aber bereits kleinste Probleme (die in jeder Beziehung nun einmal auftauchen) das endgültige und nachhaltige Ende bedeuten können. Eine wirkliche Seelen-Herzensfreundschaft fürs Leben ist unter Frauen daher eher seltener, da Frauen ihre Freundschaften recht kompromisslos aussortieren, wenn ihnen irgendetwas nicht passt.
          Männer haben dagegen zwar auch mal Streitigkeiten, die durchaus sehr heftig sein können, aber man scheint sich schneller gegenseitig zu verzeihen und Dinge nicht nachhaltig übel zu nehmen. Kurz: Man haut sich auch schon mal kräftig in die Fresse und geht danach halt zusammen wieder ein Bierchen trinken und die Sache ist gegessen bzw. die Freundschaft wertvoller und gefestigter als zuvor.
          Männerfreundschaften scheinen somit insgesamt entspannter und weniger kompliziert zu sein. Tiefe Seelen-Freundschaften fürs Leben vom Kindergarten an bis zum Tod scheint es auch nach meinen Beobachtungen in meinem Bekanntenkreis erheblich häufiger als unter Frauen oder zwischen Männern und Frauen zu geben.
          Und das erscheint mir auch unter der folgenden Berücksichtigung plausibel. So hatte ich mal irgendwo gelesen, dass Testosteron angeblich zu mehr sozialeren und zu moralischeren Verhalten, während Östrogen eher zu mehr Egoismus und asozialeren Verhalten führen soll. So gab es z.B. angeblich mal diese TV-Sendungen, wo männliche und weibliche Gruppen jeweils auf einer einsamen Insel ausgesetzt wurden und es soll immer zu recht ähnlichen Ergebnissen geführt haben. So sollen die Männer Streitigkeiten in der Regel recht schnell gelöst und sich gemeinschaftsdienlich den gebildeten Hierarchien untergeordnet haben, so dass die Männer sich nach seinen Fähigkeiten zu Gunsten der Gemeinschaft einbrachten und den gemeinsamen Lebensstandard verbesserten (einer baute Hütte, der nächste baute Werkzeuge, der nächste ging jagen, …). Bei den Frauen passierte es in der Regel hingegen eher so, dass diese sich in kleinere Grüppchen aufspalteten, sich gegenseitig anzickten und mehr auf eigene Vorteile bedacht waren (wollten sich sonnen und entspannen). Probleme untereinander wurden nicht gelöst, sondern waren durchgehend unterschwellig vorhanden. Und so hatten die Frauen mangels Gemeinschaft erheblich mehr Probleme, sich zu versorgen oder sich vorm Regen zu schützen.
          Und angeblich sollen auch die Weltraumbehörden zu ähnlichen Ergebnissen gelangt sein. So soll die russische Weltraumbehörde angeblich keine Frauen mehr zu den Weltraumstationen schicken, da ein Zusammenleben auf engen Raum mit Frauen zu konfliktreich ist. Und auch die westlichen Weltraumbehörden sagen das zwar nicht so ausdrücklich, scheinen aber ähnlich zu denken. Denn ich las mal einen Artikel über die geplante Marsmission. In diesem Zusammenhang waren angeblich zum Test mehrere Gruppen gebildet worden, die zur Simulation über viele Tage auf engen Raum zusammenleben und forschen sollten, um zu testen, welche Konflikte auf einem so langen Flug auf so engen Raum entstehen können. Die reinen Männergruppen sollen zwar auch Streitigkeiten gehabt haben, aber diese schnell gelöst und insgesamt die Forschungsaufgaben schnell und zuverlässig gelöst haben. Die mit Frauen und Männern gemischten Gruppen sollen angeblich schon erheblich mehr Konflikte gehabt haben, die in der Regel durch die Männer beschwichtigt werden mussten. Insgesamt sollen die gemischten Gruppen aber trotzdem die Forschungsaufgaben gelöst haben, aber deutlich langsamer als die reinen Männergruppen. Die reinen Frauengruppen sollen hingegen bereits nach wenigen Tagen aufgelöst worden seien, da die Konflikte in der Gruppe so groß geworden waren, dass keine gemeinsame Forschung mehr möglich war. Keine Ahnung, ob das Gelesene wirklich so stimmt, aber ich hatte letztens mal ein Bild über die Marsmission im Spiegel gelesen und es fiel auf, dass nur männliche Astronauten auf dem Foto zu sehen waren und das in der heutigen Zeit, wo so penetrant auf Frauenquoten geachtet wird.
          Und auch bei den Spezialeinheiten soll es angeblich die Dienstanweisung geben, zuerst die weiblichen Terroristinnen zu erschiesen, da diese als angeblich skrupelloser und unberechenbarer gelten.
          Wie gesagt, keine Ahnung, ob das alles stimmt, aber ich halte die Festsstellungen durchaus für plausibel und bilde mir ein, dass sich das mit meinen Beobachtungen in meinem persönlichen Umfeld deckt.
          Meiner Meinung nach sind Freundschaften zu Männern erheblich entspannter und auch intensiver, da keine zu hohen gegenseitigen Erwartungen bestehen und man einfach nur gerne Zeit miteinander verbringt.
          Hinzu kommt, dass es bei Männerfreundschaften auch eher gemeinsame bzw. ähnliche Interesse gibt. Man muss sich nicht bzw. weniger diskutieren, wenn man z.B. mal Fußball gucken möchte, weil man meistens an recht ähnlichen Dingen Spaß hat. Und selbst, wenn man unterschiedliche Hobbies hat, dann gibt es weniger Erwartungshaltungen unbedingt alles gemeinsam machen zu müssen. Auch erscheint es mir insgesamt unverkrampfter, dass man dem Kumpel zu Liebe auch mal Dinge gerne mitmacht, die einen selber eher weniger interessieren, einfach nur, weil man zusammen gerne zusammen abhängt bzw. Zeit verbringt.
          Man kann sich unter Männern gegenseitig übelst necken und gegenseitig aufziehen, ohne dass bei jedem Wort die Gefahr besteht, dass alles auf die Goldwaage gelegt wird und zum Drama werden kann („Mensch Hackfresse, hast Du heute wieder beschissene Ansichten, aber genau dafür liebe ich Dich!“)
          Wenn ich hingegen so meine letzten Partnerinnen betrachte, waren meine Partnerin eigentlich nie zu Dingen bereit, auf die sie selber keinen Bock hatten (gemeinsam Fußball schauen, zusammen zum Sport gehen, meine Bekannten besuchen, …). Umgekehrt erwarteten sie aber wie selbstverständlich ständig, dass man die von ihr erwünschten Dinge mitzumachen hatte (zusammen Topmodell, Big-Brother, Dschungelcamp schauen, zusammen ihre Bekannten besuchen, …) und fühlten sich ansonsten nicht wertgeschätzt, wenn man darauf keinen Bock hatte. Ständig das Mienenfeld, dass sie einem Dinge nachhaltig übel nehmen konnte oder beleidigt war (z.B. eine Millisekunde zu lange mit der Bedienung gesprochen / auf die Frage, was ich gerade denke, mit zu langer Verzögerung geantwortet / einen scherzhaften Spruch gebracht, den sie daneben fand / nicht von sich aus gefragt, was sie möchte / …). Ständig versuchen Frauen einem vorzuschreiben, welche Kleidung man anzuziehen hat, wie man sich verhalten soll, dass man sich auch im Urlaub zu rasieren hat, beim Sport keine T-Shirts mit Löchern tragen darf, … und wenn man es dann doch macht, Drama! Und nicht ihre Ansichten für richtig zu befinden, ist schon fast wie ein Todesurteil.

          Hinzu kommt, dass Frauen sich heutzutage ständig als Opfer fühlen und einem deshalb alles vorhalten und vorrechnen, aber irgendwie alles übersehen, was man umgekehrt für sie tut (weil sie diese Dinge ja auch für Selbstverständlichkeiten halten). Wenn sie z.B. ein gemeinsames Essen kocht und die Küche verwüstet, dann erwartet sie natürlich, dass ich dafür die Küche danach alleine aufzuräumen habe. Am nächsten Tag erinnert sie sich dann aber selbstverständlich nur noch daran, dass sie das Essen gekocht hatte und die Aufräumentätigkeiten sind völlig vergessen, so dass sie einem ihre Kochtätigkeiten fortan immer wieder vorhält, wenn etwas im Haushalt zu tun ist. Wenn man dann umgekehrt ihr Fahrzeug repariert, kommt sie überhaupt nicht auf die Idee, dass sie (wie ich die Küche) die Werkzeuge wegräumt. Es gibt stattdessen eher Dramen, wenn die Werkzeuge nicht sofort nach der Arbeit von dem weggeräumt werden, der sie schließlich auch ausgeräumt hat (also ich!).

          Sicherlich hat jeder seinen Eigenanteil wie er sich seinen Partner „erzieht“, aber letztlich ist der Partnermarkt immer noch so, dass im Regelfall der Mann sich um die Frau zu bemühen hat, so dass zumindest die meisten Männer von Anfang an in eine Position geraten, in der sie wunschgemäß zu funktionieren haben und ansonsten von der Frau als tauglicher Partner aussortiert werden. Das muss man nicht mitmachen bzw. zumindest nur bis zu einem gewissen Grad. Aber, wenn ich mich so in meinem Umfeld umschaue, erleben eigentlich nahezu alle Männer recht ähnliche Erfahrungen wie ich in meinen Beziehungen, dass das Zusammenleben mit Frauen sehr konkliktreich wird, wenn etwas nicht nach ihrem Willen läuft.

          Ich bin jedenfalls inzwischen zur Ansicht gelangt, dass Freundschaften zu Männern, viel entspannter, unkomplizierter und auf lange Sicht erheblich wertvoller bzw. nachhaltiger sind. Mit Frauen Zeit zu verbringen und sich weibliche Gedankengänge anzuhören, ist zwar auch schön, aber dafür reichen auch einfach befrendete Frauen im gemeinsamen Freundeskreis, mit denen man sich gut versteht und deren Erwartungshaltungen (da nur allgemeine Freundschaft) noch ein einigermaßen erträgliches Maß haben bzw. man hier einfach nicht alles mitmacht, weil einem die Konsequenzen weniger wichtig sind.

          b) emotionaler Halt bzw. gemeinsame Bewältigung von Krisen

          Auch hier gilt das zu a) Gesagte. Auch diesbezüglich halte ich eine Männerfreundschaft inzwischen für sehr viel wertvoller.
          Frauen behaupten zwar immer, dass sie ein so empathisches Geschlecht seien, ich würde aber das genaue Gegenteil behaupten.

          Schlimmer noch, man gerät in Wahrheit sogar auf die Abschussliste, wenn man seine Schwächen, Ängste und Gefühle zu offen gegenüber Frauen offenbart. Das mag nicht unmittelbar eintreten, aber schleichend. Denn, auch wenn Frauen es immer anders behaupten und wahrscheinlich auch selber anders von sich glauben, verlieren sie tatsächlich den Respekt und die Achtung vor schwachen Männern. Frauen finden auch weiterhin nur starke Männer attraktiv und wollen sich selber an starke Schultern anlehnen und fühlen sich daher in Wirklichkeit belästigt, wenn sie dem Partner emotionalen Halt geben sollen.

          Ich halte es inzwischen jedenfalls für einen partnerschaftlichen Suizid, wenn ein Mann seiner Partnerin zu offen bzw. zu ehrlich von seinen Gefühlen berichtet, wenn er dabei nicht trotzdem souverän und stark wirkt.

          Wie gesagt, ich glaube schon, dass die Frau ehrlich von sich selber glaubt, dass sie einen offenen und ehrlichen Partner liebt bzw. schätzt und ihm in der Krise auch wirklich vom Herzen gerne helfen möchte. Doch unterbewusst bröckelt das Bild vom starken Partner und somit das, was sie attraktiv an ihm findet. Sie verliert somit schleichend ihren Respekt und die Achtung und somit die Liebe zu ihm. Dass die Frau sich dabei in Wahrheit belästigt fühlt, erkennt man auch daran, dass sie einem ihren emotionalen Halt bei jeder kleinster Krise jahrzehntelang vorhalten bzw. ständig einen Dank dafür einfordern wird.

          Auch hier denke ich daher, dass man seine wirklichen Gefühle und Probleme besser nur gegenüber seinen besten Kumpels offenbaren darf, da diese sich im Regelfall davon nicht belästigt fühlen, mehr Verständnis für Schwächen haben und einen für seine Schwächen sogar lieben, weil sie einen menschlich machen.

          c) Teilung von Hausarbeit
          In Bezug auf den Umfang von Hausarbeit gibt es nichts Besseres als ein Singlehaushalt. Man räumt halt nur dann auf, wenn es einen selber stört und muss sich nicht den Anforderungen anpassen, die die idR sauberkeitsfanatischere Partnerin für notwendig hält. Denn bei einem Zusammenzug mit einer Frau sieht es doch gewöhnlich (zumindest bei mir) wie folgt aus (natürlich zur Verdeutlichung übertrieben): Während ich z.B. es für völlig ausreichend erachte, wenn die Fenster alle 4 Jahre mal geputzt werden, hält die Partnerin eher einmal im Monat für notwendig. Und selbst, wenn man freundschaftlich einen Kompromiss schließt (was bei vielen Frauen schon nicht klappt) und sich auf 1 Mal im Quartal einigen kann, bedeutet Arbeitsteilung für den Mann erheblich mehr Arbeit als in seiner (zudem kleineren) Singlewohnung. Denn statt einmal in 4 jahren, muss er jetzt 4 Mal im Jahr gemeinschaftlich eine im Vergleich zur Singlewohnung größere Wohnung putzen. Und das betrifft eigentlich alle Haushaltsleistungen (z.B. Staubsaugen)… So wollte in meiner letzten Beziehung meine Partnerin abends immer gemeinsam kochen und zusammen essen, was sicherlich schön ist, doch bedeutete das erheblich Mehrwaufwand (Kochen, Küche säubern), da ich in meiner Singlewohnung abends nach der Arbeit eigentlich nur noch Brot/Salat/Aufschnitt esse, was mir genauso gut schmeckt und weniger Aufwand bereitet. Alles sicherlich nicht schlimm und auch schöne gemeinsame Zeiten mit der Partnerin, aber trotzdem habe ich bisher in keiner meiner Beziehungen in der gemeinsamen Wohnung weniger Hausarbeit als in meiner Singlewohnung zu verrichten gehabt, da die eigenen Ansprüche an seine Singlewohnung zumindest bei mir erheblich niedriger als die meiner Partnerinnen in der gemeinsamen Wohnungen waren. Wenn es mir daher um Arbeitsteilung bzw. Arbeitsvermeidung geht, dann ist eine Partnerschaft zu einer Frau im Vergleich zu einer Singlewohnung deutlich weniger vorteilhaft.

          d) Sex
          Es bleibt somit der Sex. Wenn man nun bedenkt, welchen Kostenaufwand man betreiben muss, um auf eine Frau stark und attraktiv zu wirken und was man einsparen kann, wenn man sich dem Partnermarkt entzieht, so ist das meiner Meinung nach bereits ein ganz schöner Betrag.

          Wenn man nämlich für keine Frau attraktiv sein muss, dann reicht halt auch der gebrauchte Kleinwagen und die kleine Einzimmerwohnung, … Dann kommen noch die ganzen Wertschätzungskosten hinzu, die eine Frau laufend benötigt, um nicht beleidigt zu sein (Essen gehen, Blumen, …). So hatte ich z.B. mit meiner letzten Partnerin eine gemeinsame Haushaltskasse, in die wir meiner Meinung nach monatlich für die laufenden Kosten ziemlich großzügig eingezahlt haben. Und wie in vielen Beziehungen war es halt auch bei uns so, dass über diese Kasse irgendwie nur meine Partnerin bestimmte bzw. das Guthaben ohne weitere Nachfragen in ihrem Sinne für „Gemeinschaftsausgaben“ ausgab. So hielt sie es z.B. für notwendig, dass ständig in den Räumen frischen Blumen standen. Oder zu Weihnachten, Ostern, Helloween … brauchte sie natürlich die entsprechende Deko bzw. Pflanzen, um sich wohl zu fühlen.
          Auch die gemeinsamen Möbel mussten natürlich eher teuer als von der Stange sein.
          Selbstverständlich brauchten wir auch eine Putzfrau, die einmal die Woche (im Wesentlichen ihre Wäsche) machte und bügelte.

          Alle diese Dinge halte ich persönlich nicht für notwendig und spare mir diese Dinge daher auch im Singlehaushalt. Aber in der Partnerschaft wollte ich ja, dass sich meine Partnerin in der gemeinsamen Wohnung wohl und ausreichend wertgeschätzt fühlt und ich wollte ihr gegenüber ja auch nicht als knauserig wirken.

          Hinzu kommt, dass ich persönlich im Urlaub am liebsten einfach nur entspanne und zu Hause abhänge bzw. all die Dinge erledige, die ich ansonsten neben der Arbeit einfach nicht schaffe. Kurz: ich habe kein großes Verlangen, länger als ein Wochenende wehzufahren. Reisen empfinde ich zwar durchaus als schön, aber zu Hause entspannen finde ich persönlich halt angenehmer. Da ich aber weiß, dass die allermeisten Menschen ein andere Einstellung zu Reisen als ich haben, passe ich mich im Rahmen von Partnerschaften diesbezüglich durchaus den Wünschen meiner Partnerin an. Wie gesagt, ich empfinde die gemeinsamen reisen ja auch als sehr schön, aber in meinen Singlezeiten habe ich trotzdem kein Verlangen danach, so dass auch diesbezüglich in der Partnerschaft deutliche höhere Kosten anfallen.

          Auch die Mietkosten wurden bei mir durch eine gemeinsame Wohnung nie geringer. Da mir als Single eine kleine Wohnung in normalen Gegenden vollkommen ausreicht, während meine Partnerinnen doch meistens höhere Ansprüche (mehr Platz, bessere Gegend) hatten. Der Zusammenzug mit einer Frau führte bei mir daher auch nie zu einer Kostenersparnis. Das gilt erst recht dann, wenn einem seine eigene Wirkung auf Frauen egal geworden ist und man daher auch in Singlezeiten finanziell nicht wirken muss, um für eine Frau attraktiv zu erscheinen.

          Wie gesagt, ich habe in meinen Partnerschaften das Geld durchaus gerne für uns ausgegeben, das ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich als Single (der nicht auf der Suche nach einer Partnerin ist und somit auch nicht finanziell attraktiv wirken muss) deutlich kostengünstiger lebe und alleine diese Kosteneinsparungen schon so einige monatliche Puffbesuche entsprechen würden.

          Und darin sind noch nicht einmal die Kosten einer Partnerschaft berücksichtigt, die im Falle einer festen Partnerschaft (Ehe, Kinder, gemeinsame Finanzierung, …) bei einer Scheidung bzw. im Falle von Unterhaltsverpflichtungen auf einen zukommen können. Wenn ich sehe, was in meinem Bekanntenkreis manche Männer nach der Trennung zum Unterhaltssklaven wurden, bin ich jedenfalls froh, dass ich nie geheiratet und nie Kinder bekommen habe, so dass meine Trennungen einigermaßen finanziell erträglich waren (neue Möbel, neuer Hausstand, …).

          In einer Gesamtkostenaufstellung und vor allen Dingen unter der Berücksichtigung der zum Teil kaum kalkulierbaren Risiken im Falle einer festen Partnerschaft (Kinder), würde ich daher schon recht klar zu dem Schluss gelangen, dass regelmäßige Puffbesuche, gute Männerfreundschaften und eine Singlewohnung die deutlich entspanntere, günstigere und abwechslungsreichere Variante gegenüber einer festen Partnerschaft ist.

          Wenn man jetzt zudem noch betrachtet, dass Paare im Durchschnitt angeblich nur ca. 3 mal im Monat Sex miteinander haben (http://www.bild.de/unterhaltung/tv/zdf/die-ehrlichste-sex-studie-deutschlands-43250444.bild.html) und nicht wenige Frauen auch in Beziehungen den Sex irgendwie als ihre großzügige Aufopferung betrachten, die sie einem gerne vorrechnet und mit dem sie einen in die von ihr gewünschte Richtung zu erziehen versucht (> ansonsten Liebesentzug), dürfte auch aus diesem Grunde im Durchschnittsfall die feste Partnerschaft nicht die beste Lösung sein.

          Frauen kosten eigentlich immer Geld, denn wenn der Mann wie ein Single knausert bzw. die nur aus seiner Sicht notwendigen Ausgaben tätigt, ist er für nahezu keine Frau attraktiv. Und, wenn ein Mann als Single attraktiv wirken möchte, muss er halt im Regelfall eine finanzielle Wirkung ausstrahlen und somit auch als Single schon Ausgaben tätigen, die er selber für sich eigentlich nicht für notwendig hält.

          Der einzige Vorteil einer festen Partnerschaft ist daher meiner Meinung nach, dass man Sex mit einem ehrlich geliebten Menschen auf einer irgendwie anderen Ebene intensiver erlebt und daher wahrscheinlich wertvoller ist. Da einem nicht wenige Frauen aber in einer Partnerschaft schon oft recht schnell klar machen, dass sie in den Mann mehr als einen Funktionenerfüller zu ihren Gunsten betrachten und diesen für austauschbar halten, wenn der Mann ihren Wünschen nicht nachkommt, ist die tiefere bzw. intensivere sexuelle Metaebene oft auch schnell wieder verflogen. Auch in den meisten festen Partnerschaften ist Sex daher letzlich auch nur noch ein netter gemeinsamer Zeitvertreib wie ein Puffbesuch. Das gilt jedenfalls erst recht dann, wenn Frauen nach der ersten Verliebtheitsphase in den Beziehungen mit ihrem frauentypischen Terror bzw. Stress anfangen, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen läuft.

          Wie gesagt, sicherlich trägt jeder Mann auch mit dazu bei, wie diese sich ihre Partnerinnen erziehen bzw. ob man jeden Terror mitmacht oder Grenzen setzt. Doch erlebe ich es in meinem Umfeld, dass es sehr vielen Männern recht ähnlich wie mir ergeht, so dass ich darin durchaus ein typischen Beziehungsverhalten zwischen den Geschlechtern zu erkennen glaube. Letztlich wird dieses ja auch durch die hohen Scheidungsquoten bestätigt, so dass ich Beziehungen zwischen Männern und Frauen grob vereinfacht im Durchschnitt wie folgt zusammenfasse: (a) Phase 1: Erst bemüht sich der Mann besonders um die Frau und bekommt im Regelfall nur eine Chance von ihr, wenn er sie ständig durchgehend wie eine Prinzessin behandelt. Dieses macht der Mann durchaus auch gerne, weil man gerne Dinge für Menschen tut, die man mag und Dankbarkeit zeigen. (b) Phase 2: Sowohl beim Mann als bei der Frau tritt irgendwann der Beziehungsalltag ein. Die Frau hat sich an seine Wertschätzungsbemühungen so gewöhnt, dass sie diese für selbstverständlich hält. Wenn der Mann daher mal kein Tee für sie kocht, fängt sie an zu maulen. Der Mann empfindet zunehmend keine Dankbarkeit von ihr für seine Bemühungen mehr und verliert schleichend die Lust, noch gerne etwas für sie zu tun (wenn sie die Dinge für selbstverständlich hält und ansonsten maul bzw. Terror veranstaltet). Und so beginnt die Todesspirale. Der Mann macht die Dinge immer weniger gerne und fühlt sich langsam ausgenutzt und die Frau fühlt sich immer weniger wertgeschätzt, weil seine Leistungen nachlassen. (c) Phase 3: Die Frau zickt nun immer häufiger und heftiger wegen allen möglichen Belanglosigkeiten herum, weil sie ihm klar machen möchte, dass er sich mehr um sie zu bemühen hat. Sie merkt nicht, dass sie mit so einem ätzenden Verhalten genau das Gegenteil bewirkt und selbst ihr Verhalten positiver ändern müsste, damit der Mann wieder gerne sich um sie bemüht. Der Mann lässt sich immer weniger gefallen, da es für eine Prinzessinnen-Anbetung immer weniger Gründe gibt. (d) Phase 4: Beide Partner sind zunehmend frustriert und sind nun empfänglicher für neue Partner, falls sich diesbezügliche Gelegenheiten ergeben. Ansonsten kommt es irgendwann zur Trennung, weil entweder (a) der Mann den Terror der Frau nicht mehr mitmachen möchte oder (b) der Mann der Frau nicht mehr vorteilhaft genug erscheint und deshalb von ihr aussortiert wird. Häufiger ist wohl die Variante (b).

          Das muss natürlich alles nicht so negativ eintreten. Die hohen Scheidungsquoten, meine Lebenserfahrungen und der Blick in mein Umfeld sagen mir aber, dass es eine hoch wahrscheinliche Variante und nicht nur ein Ausnahmefall ist.

          Man kann sich daher viel Frust, Leid und Kosten ersparen, wenn man sich von Anfang an feste Partnerschaften erspart bzw. zumindest schon in Phase 2, wenn die Frau mit dem Terror beginnt und seine Wertschätzungen für selbstverständlich hält, selber die Frau aussortiert bzw. nichts mehr mit sich machen lässt, so dass dann die Frau einen ohnehin aussortiert.

    • ..nur sagt sie eben nicht offen, dass sie mit Männern nichts zu tun haben will. Folgerichtig versteht sie seine Reaktion überhaupt nicht. Sie erwartet, dass der Mann sich gegen ihr tiefes („berechtigtes“) Ressentiment „qualifiziert“.

      Das männliche Pendant wäre also gerade nicht der MGTOW.

      • MGTOWs wollen ja Sex, soweit ich das verstanden habe, jedenfalls die meisten. Und nicht alle von ihnen rennen nur ins Bordell. Kann sich ja auch nicht jeder ständig leisten. Aber ich glaube eher weniger, dass sie dann zur Disco- oder Internetbekanntschaft sagen: „Aber erwarte bloß keine Beziehung von mir, ich weiß genau, wie ihr Frauen denkt. Ihr wollt mich nur wegen meiner Geldtasche und um euch jeden Wunsch zu erfüllen.“

        • “Aber erwarte bloß keine Beziehung von mir, ich weiß genau, wie ihr Frauen denkt. Ihr wollt mich nur wegen meiner Geldtasche und um euch jeden Wunsch zu erfüllen.”

          Hallo Hinke-Bein-Vergleich…

        • Manche MGTOW’s nehmen zwar Sex mit, wenn er sich leicht anbietet. Aber bei MGTOW geht es vor allem darum, nichts für Sex zu tun. Insofern würde in MGTOW wahrscheinlich kommunizieren, dass was er alles nicht will. Aber auf die Idee kommen, trotzdem oder deswegen Sex zu bekommen, würde ein MGTOW im Gegensatz zur Feministin nicht.
          Da fehlt halt noch der letzte gedankliche Schritt zu erkennen, dass gerade klar zu sagen, was man will und dabei keine Kompromisse zu machen, zu Sex führt.

        • Aber ich glaube eher weniger, dass sie dann zur Disco- oder Internetbekanntschaft sagen: “Aber erwarte bloß keine Beziehung von mir, ich weiß genau, wie ihr Frauen denkt.

          Natürlich nicht, damit stellte Mann sich – zu recht – sehr weit ins soziale Abseits.

          Offenbar haben also selbst die pöhsen MGTOWs in der Regel wenigstens noch ansatzweise ein soziales Gespür dafür, dass man sein Gegenüber nicht derart zum bloßen Hassobjekt degradiert, dass man ihn ohne Ansehen der Person als Mitglied des Feindkollektives erachtet.

          Warum funktioniert dieser sehr grundlegende Umgang bei Radfems nicht? Offenbar ist es sozial akzetiert, Männer so zu betrachten.

          • Die meisten Feministinnen haben auch das Gespür, Männer mit solchen Bemerkungen zu verschrecken. Oder fallen dir so viele Beispiele wie obiges ein, wo eine Frau eine solche Nummer bringt?

        • „Oder fallen dir so viele Beispiele wie obiges ein, wo eine Frau eine solche Nummer bringt?“

          Nein, aber die meisten Frauen sind auch glücklicherweise keine Feministen (mehr).

        • Oder fallen dir so viele Beispiele wie obiges ein, wo eine Frau eine solche Nummer bringt?

          Früher oder später kommt von den meisten Feministinnen ein derart gestrickter Spruch, wenn auch meist nicht ganz so krass. Dafür aber mit einer sozialen „Naivität“ unterlegt, die einem die Sprache verschlägt. Wenn „das Private Politisch“ ist, dann ist DerMann schwer vermeidbar eher eine Kategorie als ein Individuum. Das Empathische Geschlecht wähnt sich offenbar immun, was das Reflexionsvermögen scheinbar stark beeinträchtigt.

          Umgekehrt geht das natürlich auch, aber damit verdient man sich sozial keine Meriten.

        • ..die Tatsache, dass das Verhalten der Madame in einem „Leitmedium“ überhaupt ernsthaft abgewogen wird gibt ein klares Bild über den gesellschaftlich vorherrschenden Diskurs.

          Da hilft es leider nicht mehr viel, die Madame mal wieder als seltene Extremposition zu framen zu versuchen. („Die meisten Feministinnen sind gaanz anders!!11!“)

        • wieso? Zu sagen, dass man keine Beziehung will, ist doch ok. Da muss man ja keine präventiven Vorwürfe hinten an hängen, wieso man das nicht will und wieso das unbekannte Gegenüber schuld daran ist. Das gibt natürlich Abwehr in den meisten Fällen.

          „Da hilft es leider nicht mehr viel, die Madame mal wieder als seltene Extremposition zu framen zu versuchen. (“Die meisten Feministinnen sind gaanz anders!!11!”)“

          Also ich kenne mindestens zwei Feministinnen, also wo ich ganz genau weiß, dass sie es sind und die haben soweit ich wei0 ganz normal Sex, die eine allerdings nur mit Frauen. Aber auch die hat gute männliche Freunde und was ich bei ihr interessant finde, sie geht mit befreundeten Männern merklich „gröber“ (aber freundlich) um, ein bisschen so wie Männer manchmal untereinander, so als wäre sie dann in einem männlicheren „Genderbereich“ vom Verhalten her. Wenn man bedenkt, dass Mirija Feministin ist, kann man ja wirklich nicht sagen, dass „alle“ so sind.

        • @Atacama:

          Also ich kenne mindestens zwei Feministinnen..

          Du „widerlegst“ eine Allaussage, die ich gar nicht getroffen habe. (Das könnte man einen Strohmann nennen)

          „Die meisten Feministinnen“ != „Alle Feministinnen“

        • „wieso? Zu sagen, dass man keine Beziehung will, ist doch ok. Da muss man ja keine präventiven Vorwürfe hinten an hängen, wieso man das nicht will und wieso das unbekannte Gegenüber schuld daran ist. Das gibt natürlich Abwehr in den meisten Fällen.“

          Zu sagen, dass man auf Enthusiastic Consent steht, und möchte, dass das Gegenüber nachfrägt, bevor es etwas tut, ist doch auch ok, solange man die präventiven Vorwürfe lässt.

        • naja, die Art wie du es formulierst, klingt es aber wie Ironie. So als ob die Aussage „Die meisten Feministinnen sind ganz anders“ falsch ist, weil die meisten tatsächlich so sind. Und das vermag ich nicht zu beurteilen, zumal man dazu auch erstmal wissen müsste, wie viel Zustimmung bei feministischen Leserinnen solche und ähnliche Artikel erhalten.

          • @atacama

            „So als ob die Aussage “Die meisten Feministinnen sind ganz anders” falsch ist, weil die meisten tatsächlich so sind.“

            Die, die sich tatsächlich als Feministinnen darstellen sind ja auch tatsächlich zu einem hohen Anteil intersektionale Genderfeministen, was diese Denkweise fast zwangsläufig mit sich bringt.
            Ich frage da ja immer wieder gerne nach aber liberale oder gemäßigte feministische Blogs oder Zeitschriften kann mir da nie jemand nennen. Das allein sollte gemäßigteren Feministinnen doch schlicht zu denken geben: Wenn es sie gibt gehen ihre Stimmen vollkommen unter

        • @shark

          ja

          „Und was macht deren Feminismus aus?“

          Habe ich nicht gefragt bisher. Wobei, ein paar Anekdoten könnte ich brigen, die in die Richtung gehen, mag ich aber gerade nicht.

          • @Atacama:
            Eben. Es ist ja nicht die Tatsache, dass der MGTOW keine Beziehung will, die ihn vergleichbar mit dieser Frau macht, sondern eben die Vorwürfe. Es gibt ja auch Leute, die keine MGTOWs sind und keine Beziehungen wollen. Es ist ja nicht so, dass jemandem eine Beziehung zusteht. Ebenso wenig wie jemandem Sex zusteht, wenn er auf Enthusiastic consent steht, während das Gegenüber sich lieber seinen Trieben hingibt.

        • zumal man dazu auch erstmal wissen müsste, wie viel Zustimmung bei feministischen Leserinnen solche und ähnliche Artikel erhalten.

          Besagte Damen sind zwar alle sehr exponierte Aktivistinnen und das Medium ist keine Schülerzeitung, aber natürlich werden Feministinnen vom Patriarchat massivst daran gehindert, dazu Stellung zu nehmen – Nur damit wir patriarchalen Antifeministen politische Munition haben.

          #DasPatriarchatisteinephöseVerschwörung.

        • „Besagte Damen sind zwar alle sehr exponierte Aktivistinnen und das Medium ist keine Schülerzeitung, aber natürlich werden Feministinnen vom Patriarchat massivst daran gehindert, dazu Stellung zu nehmen – Nur damit wir patriarchalen Antifeministen politische Munition haben.“

          Wie gesagt, nicht meine Baustelle. ich kenne das Magazin nicht und du kannst auch nicht von mir erwarten, dass ich erstmal recherchiere, ob und wer ein „exponierter Aktivist“ ist und wie das „Fußvolk“ das sieht.
          Besonders nicht, wenn es US-Geschichten sind.

        • @ Atacama
          Na wenn es was normales wäre wie Gleichberechtigung oder Einsatz für Menschenrechte oder so, könntest Du es ja ohne Probleme erzählen, oder? Es soll ja angeblich noch Feministen geben, denen so was wichtig ist.

        • *augenroll* Ich habe nicht gesagt, dass ich es nicht ohne Probleme kann. Ich habe nur gesagt, dass ich es nicht will.
          Und wieso sollte ich vermeiden wollen, es zu erzählen, wenn es etwas „schlimmes“ gewesen wäre? Mir ist völlig egal, was du von zwei dir unbekannten Personen hälst und ich sehe auch keine Veranlassung, sie deshalb in irgendeiner Weise zu „schützen“.

          Ich habe das nur präventiv verneint, weil ich dein „Bezeichnend“ so gedeutet habe, dass du davon ausgehst, dass es etwas extremes war.

        • . ich kenne das Magazin nicht und du kannst auch nicht von mir erwarten, dass ich erstmal recherchiere, ob und wer ein “exponierter Aktivist” ist und wie das “Fußvolk” das sieht.

          Es wird hier ein Artikel zur Diskussion gestellt. Aus diesem Artikel geht hervor, dass es sich um Stellungnahmen von exponierten Aktivistinnen handelt. Eine kurze Anfrage bei Wiki klärt schnell über die Bedeutung des Mediums auf.

          Wenn du dich gar nicht erst mit dem Artikel beschäftigen willst, dann weiß ich nicht warum und wie du meine Schlüsse aus dem Artikel in Frage stellen willst.

        • Ich will mich mit dem Artikel nicht beschäftigen, weil ich das schon habe. Exakt das wurde hier nämlich schon mal gepostet worauf ich auch geantwortet habe. Wieso soll ich sowas zweimal lesen.
          Außerdem muss ich das gar nicht, denn der Kern ist doch ganz eindeutig „Du willst mit mir ausgehen? Ok, aber ich kann Karate, hab einen Taser, und kenne den Polizeichef persönlich. Wenn du mich anfasst, verschmorst du im Knast bis du 50 bist. Sollen wir zu Starbucks gehen?“
          Oder was gibt es da sonst noch zu wissen?

        • „*augenroll* Ich habe nicht gesagt, dass ich es nicht ohne Probleme kann. Ich habe nur gesagt, dass ich es nicht will.“

          Aber ich gehe doch recht in der Ananhme, dass sich deren Feminismus in mehr ausdrückt als Gleichberechtigung, oder?

        • Wie gesagt, es ist kein sonderliches Thema. Insofern kann ich nicht mal sagen, wie sich deren Feminismus genau ausdrückt. Manchmal sind ein paar Sachen gekommen, die ich so eingestuft habe, dass sie wohl aus den feministischen Theorien kommen, aber es ist nicht so, dass wir da großartige Debatten führen. Es spielt einfach keine große Rolle. Deswegen habe ich auch noch nie eine Debatte über „dein Feminismus“ geführt.

        • „Da sagt dir JEDER, dass Bordelle billiger sind.“

          Für Sex ja. Allerdings scheinen Männer von Frauen zuweilen ja noch ein wenig mehr zu wollen. Es gibt da wohl so was wie Liebe 🙂

    • > „Naja, die Frau ist eben das Gegenstück zu den MGTOWs, … Nur dass sie wenigstens so ehrlich ist und es frei heraus sagt, direkt zu dem Mann, den es betrifft.“

      Moment, diese Frau sucht doch selbst aktiv Dates? Die hat doch einen Tinder-Account und verabredet sich mit Männern? Laut ihrer Aussage sucht sie doch romantische Verabredungen mit Männern?

      Das Problem bei dieser Frau ist doch nicht, daß sie mit Männern nichts zu tun haben möchte (dann würde sie erst gar nicht daten, so wie das viele MGTOWs tun), sondern schlicht daß sie sich saudumm anstellt und nicht das geringste Fünkchen an Einfühlungsvermögen aufbringt wie abschreckend sie auf ihre Verabredungen wirkt.

      Das würde ich als alles andere als das Gegenstück zu MGTOWs auffassen. MGTOWs lassen doch Frauen einfach links liegen, und es ist denen schon bewusst daß sie mit ihrem Verhalten Frauen anpissen; es ist ihnen aber egal.

      Das ganze ist eher das Gegenstück zu einem „White Knight“, der meint daß nachdem er doch sich selbst als Feministen bezeichnet, daß das ganze ihm ein Anrecht auf eine Frau verschafft, und der dann böse wird wenn die Frauen ihn reihenweise abblitzen lassen, wo er doch alles ‚richtig gemacht‘ hat und er der ‚Gute‘ sei. Und dabei nicht kapiert, wie „creepy“ er wirkt.

      Das ist nämlich das schlimme an dieser Frau: Die ist derart davon eingenommen daß sie auf der „Seite des Guten und des Lichts“ steht, daß ihr gar nicht der Gedanke kommt daß sie eventuell auch mal unrecht haben könnte.

      • Das ganze ist eher das Gegenstück zu einem “White Knight”, der meint daß nachdem er doch sich selbst als Feministen bezeichnet, daß das ganze ihm ein Anrecht auf eine Frau verschafft, und der dann böse wird wenn die Frauen ihn reihenweise abblitzen lassen, wo er doch alles ‘richtig gemacht’ hat und er der ‘Gute’ sei. Und dabei nicht kapiert, wie “creepy” er wirkt.

        Gute Beobachtung. Der White Knight ist wahrscheinlich das passende Gegenstück bei den Männern.

        • > „Der White Knight ist wahrscheinlich das passende Gegenstück bei den Männern.“

          Hm, ich bin selbst nicht mehr 100%ig mit dem Vergleich zufrieden. Ich bin noch am Grübeln, was wirklich ein männliches Äquivalent sein könnte.

          Das Problem ist vielleicht eher das: MGTOWs sind im schlimmsten Fall einfach nur Arschlöcher. Und sich dessen voll bewusst. „Keine Lust mehr nach der Pfeife der Frauen zu tanzen. Ich verfolge jetzt meine eigenen Ziele, basta. Hast du damit ein Problem, Frau? Ja, hast du? Dann verpiss dich. Heul doch, Feministinnentränen sind mein Martini.“ Und schon hat er sie vergessen.

          Die Frau um die es hier geht ist Ideologin. Die ist mehr als nur ‚Arschloch‘, die ist gefährlich. Das sieht man schon an ihrer hysterischen Reaktion als sie zurückgewiesen wurde. Anstatt einfach nur mit den Schultern zu zucken „Naja, war halt ein Arschloch“ wird sie stinksauer daß jemand es gewagt hat, ihr zu widersprechen, ihr, die doch auf einer heiligen Mission ist! Die Welt muss vom tiefen Übel der „Rape Culture“ gereinigt werden! Wie kann man das nicht sehen! Alle verblendet außer ihr! Was für ein Fuckboy!

          „White Knights“ gehen nun tatsächlich auch in eine ähnliche Richtung. Aber eben auch fanatische Kommunisten, Religiöse, usw.

          Insofern geht vielleicht schon die Frage, was das ‚männliche‘ Äquivalent sei, in eine falsche Richtung. Es geht hier gar nicht mal so sehr um Geschlechterkampf, sondern eher um Ideologie, was Leuten den Kopf ganz geschlechtsneutral ziemlich verdrehen kann.

        • Ja, man sollte die Gleichsetzung nicht zu eng sehen. Aber in ungefähres Äquivalent auf der anderen Seite und die Erfahrungen und Meinungen dazu könnten im Prinzip als Eselsbrücke für das Einfühlungsvermögen dienen.
          Letztlich wird auch das fruchtlos sein, weil Feministinnen an Empathie aus ideologischen Gründen kein Interesse haben.

        • Ich denke, ein männliches Äquivalent wäre es, wenn ein Mann der Frau vor dem Date erklärt:

          „Um es vorab zu klären, so läuft das bei mir. Ich mache nichts ohne vorherige ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Dir. Es wird zudem das gesamte Treffen per Video aufgezeichnet und das Video erst wieder gelöscht, sobald eine schriftliche Bestätigung von Dir vorliegt, dass nichts Verwerfliches vorgefallen ist. Also, versuche es gar nicht erst, mich reinzulegen. Ich weiß mich zu schützen!“

          Und nachdem die Frau dann mitteilt, dass man den weiteren Kontakt aufgrund des Misstrauens doch lieber beenden sollte, regt sich der Mann auf, dass die Frau ja wohl eine totale Ziege sei, die sich die Möglichkeiten von Falschbeschuldigungen weiter offen wollte.

          Einem bestimmten Personenkreis – wie z.B. Männerrechtler, MGTOW, … – muss der Mann gar nicht angehören, da es letztlich nur darum geht, dass er drohend Misstrauen zeigt und ungehemmt offen dem Gegenüber strafbares Verhalten zutraut.

          Wenn überhaupt wäre wohl wahrscheinlich „Kleingärtner“ die vergleichbare bzw. äquivalente Männergruppe, halt ein Personenkreis, der durchaus den Ruf hat, auch mal schäbig wegen absurden Dingen Krieg zu führen, wenn etwas nicht wie einseitg für einzig richtig befunden funktioniert. Aber im Vergleich sind „Kleingärtner“ wahrscheinlich noch zu friedlich, so dass ich diesen Unrecht tue.

  17. Also, ich find es immer wieder schön anzusehen, wie Feministinnen sich selber demontieren und gar nicht bemerken, dass sie an einem Frauenbild arbeiten, der das Gegenteil vom Angestrebten ist. Ich bekomme jedenfalls immer stärker den Eindruck,

    dass Frauen offenbar biologisch im Durchschnitt größere Probleme damit zu haben scheinen, die logischen Konsequenzen in Bezug auf das eigene Tun abschätzen zu können.

    Das stelle ich in nahezu jeder Beziehung in meiner Umgebung fest, dass Frauen glauben, dass sie alle

    Bedingungen der Beziehung diktieren und bei Nichterfüllung schrecklichen Terror machen dürfen und dann schwer enttäuscht sind, wenn der Mann dann zunehmend immer mehr Interesse daran verliert, überhaupt noch gerne etwas für sie tun.

    Nicht wenige Frauen scheinen wirklich ernsthaft zu glauben, einen gottgegebenen Anpruch auf Wertschätzung zu haben und nicht zu verstehen, dass man selber etwas dafür tun müssen und dass ätzendes Zickenverhalten halt genau das Gegenteil bewirkt.

    Man sieht dieses Phänomen, die Folgen des eigenen Tuns offenbar nicht abschätzen zu können, auch besonders stark im Feminismus. Ich meine, man muss doch geistig schon etwas minderbegabt sein, wenn man ernsthaft

    glaubt, etwas langfristig Positives bewirken zu können, wenn man einseitig sich auf Kosten anderer ausschließlich nur um einen Teil der Bevölkerung kümmert und penetrant verlogen die Probleme der anderen konsequent ausblendet. So fehlt Feministinnen offenbar die Fähigkeit, abschätzen zu können, welche logische Folgen es haben wird, z.B. ausschließlich nur Frauen ein Auskunftsrecht in Bezug auf die Gehälter der Kollegen zugestehen zu wollen und diese

    offenkundige Ungleichbehandlung dann auch noch absurd mit Gleichberechtigung rechtfertigen zu wollen. Und anstatt zu erkennen, dass negative Reaktionen bzw. ein immer schlechter werdendes Frauenbild schlicht

    die zu erwartende Folge auf dummes Verhalten ist, fühlen sich Feministinnen durch die Reaktionen auch noch darin bestätigt, dass noch viel mehr für Frauen getan werden müsse. Das ist so, als würde ich mir ständig selber ins Knie

    schießen und mein kaputtes Knie dann als Beweis dafür sehen, dass noch viel für mein Knie getan werden tun müsse. Dass das kaputte Knie (= zunehmend schlechter werdende Ansichten über Feminismus, Frauen, Gender Studies, …) einfach nur

    die zu erwartende Folge in Bezug auf das eigene vorherige Tun ist, scheinen viele Frauen offenbar nicht erkennen zu können. Und so ist dann auch zu erklären, dass immer weitere Pamperungen für notwendig gehalten werden (z.B. Verbot von Kritik am

    Feminismus), weil diese Leute schlicht nicht abschätzen können, welche Folgen diese weiteren Maßnahmen dann wieder haben. Feministinnen scheinen schlicht nicht erkennen zu können, dass z.B. ein

    Kritisierungsverbot vom Feminismus nicht nur keine positive Folgen in Bezug auf das Ansehen von Frauen oder der Ideologie haben wird, sondern die Haltung gegenüber Frauen immer weiter verschlechtern wird. Es fehlt Frauen (wie in Mann-Frau-Beziehungen) offenbar schlicht die Fähigkeit, zu erkennen, dass man schon selber etwas Positives tun muss bzw. inhaltlich überzeugen können muss, um ein positives Ansehen zu bekommen bzw. damit andere noch gerne etwas für einen tun.

    Oder nehmen wir das durchaus als typisch für Frauen empfundene Verhalten, dass diese gerne von anderen etwas einzufordern, was sie umgekehrt nicht einmal ansatzweise zu leisten bereit sind. Frauen wollen vor Kritik beschützt werden (Verbot von Hate-Speech), sehen es aber als selbstverständlich an, alle anderen übelst kritisieren zu dürfen. Selbstverständlich wollen auch die meisten Feministinnen alle Rosinen der alten Rollenverteilungen (Mann muss weiter um die Frau werben, die Dates bezahlen, die Tür aufhalten, Gentlemen sein, zur Übernahme der Versorgerrolle in der Lage und bereit sein,

    großzügig sein, starker Beschützer sein wollen, die schweren, unangenehmen und gefährlichen Tätigkeiten abnehmen, …) wie selbstverständlich weiter beibehalten und im Gegenzug nichts leisten müssen. Auch hier wieder muss man doch

    eigentlich nicht besonders intelligent sein, um zu erkennen, dass bei einer eigenen Leistungsverringerung (z.B. keine Übernahme der Haushaltstätigkeiten, …) die zu erwartende Folge auch die umgekehrte Leistungsverringerung der Gegenseite ist. Wenn ich als Verkäufer nicht mehr liefern möchte, würde man den Verkäufer für geistig völlig unterbelichtet halten, wenn er trotzdem noch die weitere Zahlung eines Kaufpreises erwartet. Wenn ich daher selber z.B. geizig 50:50 Verteilung in Bezug auf die Haushaltstätigkeiten für selbstverständlich halte und somit selber nicht zu einer besonderen Wertschätzung meines Partners bereit bin, dann muss man eigentlich schon ziemlich verstrahlt

    sein, wenn ich umgekehrt weiter Großzügigkeit und Wertschätzungen in meine Richtungen erwarte. Aber es fehlen offenbar die Empathiefähigkeiten, die

    Folgen des eigenen Tuns abschätzen zu können.

    Oder habt Ihr schon mal mit einer Frau diskutiert, die einem gerade stolz erklärt, dass sie dem Partner eine saftige Backpfeife ins Gesicht geschlagen hat, weil sie sich nicht ausreichend wertgeschätzt fühlte (z.B. weil er lieber mit

    seinen Kumpels zum Fußball gegangen war). Es ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, einer Frau klar machen zu wollen, dass ihr Verhalten an Niederträchtigkeit kaum noch zu überbieten ist, weil sie es einfach ausnutzt, dass er sich

    zu ihren Gunsten in seinen eigentlich überlegenen Fähigkeiten selber beschränkt, um damit „Waffengleichheit“ herzustellen (= Man schlägt keine Frau). Denn der Mann ist zu dieser Selbstbeschränkung ja nicht bereit, um der Frau dann die Möglichkeit zu eröffnen, dass diese nunmehr ohne Furcht hemmungslos zuschlagen darf. Es sieht es vielmehr nur aus Fairnessgründen bzw. moralische Verpflichtung an, dass man sich in einem Kampf nicht seiner überlegenen Mittel bedient.

    Wenn er sich aber quasi selber die Hände knebelt („Mann schlägt keine Frau“), dann gebieten es genauso Moral und Anstand, dass dieses vom Gegenüber nicht ausgenutzt wird. Wenn man dann der Frau erklärt, dass sie dieses stillschweigende zu ihren Gunsten eingehaltene Abkommen mit ihrem eigenen Schlag aufkündigt und es daher gerechtfertigt wäre, dass der Mann sich der gleichen Mittel bedient, dann wird einem nahezu jede Frau erklären, dass das selbstverständlich überhaupt nicht zu vergleichen sei, denn sie sei schließlich die Schwächere und Schwächere dürfe man nicht schlagen (wenn sie Kinder schlägt, ist es natürlich wieder etwas anderes, denn das ist dann für die Erziehung wichtig). Vor allen Dingen ist die Frau auch gar nicht die „Schwächere“, wenn nur sie „Waffen“ benutzen darf, die der Gegenüber nicht benutzen darf. Dass nach ihrer Logik der Mann dann aber zumindest mit entsprechend verringerter Kraft zurückschlagen dürfte, um Waffengleichheit zu haben, hält die Frau aber selbstverständlich wieder nicht für gerechtfertigt, da Männer angeblich oft zu grobmotorisch seien, um ihre Kräfte zu dosieren. Völlig frauentypisch wird immer wieder eine neue Begründung für eine Unterscheidung vorgebracht, um zu rechtfertigen, was objektiv Schwachsinn ist. Ich bin jedenfalls inzwischen zum Schluss gekommen, dass es Frauen tatsächlich nicht zu vermitteln ist, dass es keine moralische Rechtfertigung für die Selbstbeschränkung des Mannes mehr gibt, wenn sie ihrerseits meint, dieses zu ihren Gunsten ausnutzen und ohne Hemmungen zuschlagen zu dürfen. Kaum einer würde sich überhaupt trauen und man würde es als absolut hochgradig dumm bezeichnen, einen Stärkeren ins Gesicht zu schlagen, wenn mit Gegenwehr gerechnet werden muss. Aber vielen Frauen fehlen offenbar die geistigen Fähigkeiten, dass der Mann sich nicht selbst beschränkt, damit sie niederträchtig gewaltätig werden kann.

    Oder nimmt man mal die Bemühungen in Bezug auf die Zerstörung der rechtsstaatlichen Grundsätze (= Staat hat Straftat nachzuweisen, Unschuldsvermutung) in Bezug auf Vergewaltigungen. Meiner Meinung nach kann man doch jetzt schon

    absehen, was die zu erwartende Folge sein wird. Nämlich eine immer tiefergehende Zerstörung des Geschlechterfriedens. Während eine Feministin es für verständlich hält und das Verständnis vom Mann einfordert, dass sie ihm grundsätzlich nicht vertraut bzw. ihn für einen potentiellen Gewalttäter und Vergewaltiger hält, wird sie mit Sicherheit nicht ansatzweise umgekehrt Verständnis aufbringen, wenn der Mann aufgrund des Risikos nur noch spießig und unsportan vor jedem Sexakt auf eine schriftlich und notariell beglaubigte Zustimmung ihrerseits besteht, die alle 2 Minuten schriftlich erneuert werden muss. Man kann doch schon jetzt vorhersagen, dass dann die Frauen wieder herumheulen werden, dass man ihnen nicht vertraut und Männer nur noch feige unspontane Beziehungskrüppel seien.

    Ich könnte noch eine Vielzahl weiterer Beispiele bringen, die mich immer wieder höchst erstaunen und den Verdacht in mir aufkommen lassen, dass Frauen möglicherweise (im Durchschnitt) tatsächlich biologisch weniger in der Lage sind, logische bzw. zu erwartende Konsequenzen der eigenen Handlungen überblicken zu können. Anders kann ich mir das Verhalten von Frauen ansonsten irgendwie nicht nachvollziehbar erklären. Denn jeder, der nicht wirklich dumm ist, müsste doch meiner Meinung inzwischen erkannt haben, dass die Handlungen bzw. der verlogen einseitige Feminismus nur zum Geschlechterkrieg und der schleichenden Selbstausrottung (> Geburtenquoten) führen können. Und da die eigene Mitwirkung bzw. Ursachen an den negativen Folgen nicht erkannt wird, sondern die negativen Folgen als Beweis angesehen wird, nur noch mehr negative Ursachen zu setzen (z.B. Verbot von Feminismuskritik, Abschaffung der rechtsstaatlichen Unschuldsvermutung, …), hat die Todesspirale für die Gesellschaft offenbar bereits eingesetzt. Und das offenbar auch unaufhaltsam, denn Männern scheinen im Gegenzug die Fähigkeiten zu fehlen, Frauen auch einfach mal plärren zu lassen und nicht ständig in den Hintern zu kriechen (in der Hoffnung auf Ruhe). Man sieht das Gleiche im Kleinen bzw. in vielen Beziehungen (zumindest in meinem Umfeld), dass Männern zur Vermeidung von Geplärre bzw. des Friedens wegen sich jahrelang zum Deppen machen, bis diese endlich Konsequenzen ziehen. Nicht wenige Männer schicken aber auch dann die Frauen immer noch nicht in die Wüste, so dass ich auch hier inzwischen langsam zur Überzeugung gelange, dass es wohl ebenfalls biologisch angelegt sein könnte, dass ein Mann zum Schutze der Frau (und des Friedens wegen) sogar die eigene Existenzvernichtung bzw. Tod in Kauf nimmt (> Ehe, „Frauen und Kinder zuerst“, „Wehrpflicht nur für Männer“, …).

    Für mich erscheint es jedenfalls naheliegend, dass es kein Zufall war, dass in nahezu alle Kulturen auf diesem Planeten ähnliche Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern bestanden und sich die Gesellschaftsformen durchgesetzt hatten, in denen arbeitsteilend der Mann die führende Versorger-/Beschützerrolle und die Frau die dienende Kinderbetreuerrolle inne hatte. Denn die heutigen Geburtenquoten scheinen darauf hinzudeuten, dass die Kulturen, die an den Rollenverteilungen Änderungen für nötig erachten, sich offenbar langfristig selber ausrotten und irgendwann von anderen Kulturen einfach überrollt werden.

    Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Ich bin nicht für die alten Rollenverteilungen und kann mit einer echt gleichberechtigten Gesellschaft sehr gut leben (zumindest solange Gleichberechtigung nicht so verlogen verstanden wird). Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich es für sehr wahrscheinlich halte, dass die Kulturen mit alten Rollenverteilungen vermutlich erfolgreicher bzw. langfristig durchsetzungsstärker sein werden und ein totalitäresHerummanipulieren an menschlichen Verhalten in der Regel mehr zerstört als Vorteile bringt. Dafür braucht man aber auch kein Prophet zu sein, wenn man sich nur die Geburtenquoten westlichen Nationen anschaut. Wie gesagt, ich stelle das für mich relativ wertungsfrei fest und mir ist das realtiv egal, welche Kultur sich durchsetzen wird, denn ich sehe ja selber auch kein Bedürfnis mehr, mich fortpflanzen zu wollen bzw. an der Fortführung dieser gegenwärtigen Kultur beitragen zu wollen. Ich schaue mir das alle eher neugierig (quasi mit Popcorn in der Hand) an und wundere mich halt nur darüber, wie lemmingmäßig das alles passiert.

    • z.B. ausschließlich nur Frauen ein Auskunftsrecht in Bezug auf die Gehälter der Kollegen zugestehen zu wollen

      Ist das tatsächlich so?
      Ich habe leider bisher den exakten Wortlaut des Gesetzentwurfs zur „Lohngerechtigkeit“ nicht gefunden, wäre deshalb mit einer solchen Behauptung vorsichtig.

      • Das ist in den Medien schlecht kommuniziert wurden, da dieses Gesetz zwar „geschlechterneutral“ ist, aber die Intention dahinter GANZ eindeutig ist.

        Sagt die Ministerin schon selbst, die übrigens durch ihre Schwangerschaft noooooch mehr pro-frauen redet als ohnehin schon.

        Es ist unerträglich diese Person im Amt zu sehen.

        • Nein. Das Auskunftsrecht gilt geschlechterunabhängig.

          Dieses Gesetz wird eh eine Totgeburt. Solange in einem Unternehmen nicht alle das gleiche verdienen wird es Angestellte geben, die sich benachteiligt fühlen werden.

          Aber ich bin dennoch dafür, auch wenn es den Zusammenhalt schädigt und die Arbeitsmotivation pulverisiert. Würde ich in einem betreffenden Unternehmen arbeiten, würde ich mir die die Info holen und zu Chef gehen warum Angestellte XX „nur“ soviel weniger verdient als ich. Die ist nämlich erst seit kurzem da, hat fünf Leute weniger unter sich, einen kleineren Etat zu verantworten ect. Pp.

          Ich glaube das denken viele männliche Leistungsträger. Frau Schwesig macht den klassischen Denkfehler zu glauben, dass sie die „rules of procedure“ ändern könnte und das daraufhin Männer (vulgo die dummen Büttel) ihr Verhalten nicht anpassen würden. Natürlich werden die das taktisch einsetzen um mehr rauszuholen. Wie dumm…

        • Ich stelle es mir schwierig vor, in einem Unternehmen mehrere Personen zu finden, die wirklich „das Gleiche“ machen. Normalerweise gibt es schon Unterschiede in der Aufgabenstellung, der Dauer der Betriebszugehörigkeit, der Qualifikation, etc., die sich gegeneinander ausspielen lassen.
          Wie auch immer, ein Arbeitgeber wäre schön blöd, jetzt noch ein reines Männer-Team mit Frauen anzureichern.

  18. Wie soll man sich in DER Situation anders verhalten?

    1. Ist das ein Pauschalverdacht. Angenommen, sie würde behaupten, Juden, Türken, Afrikaner oder Singhalesen würden mit so hoher Wahrscheinlichkeit vergewaltigen, dass sie Warnungen aussprechen müsste. Würde ein halbwegs toleranter Mann sie nicht wegen offen rassistischer/ethnizistischer/judenfeindlicher oder sonstwemfeindlicher Einstellung den Laufpass geben? Insbesondere, wenn er Jude, Türke etc. ist?
    Die Frau hat was gegen (männliche) Juden UND Afrikaner UND Türken UND soweiter. Also alle ‚ismen combined.

    2. Jemand, der bestimmte Menschen in einen Pauschalverdacht hat, aber sich trotzdem mit ihnen abgibt, handelt nicht besonders schlau.
    Ok, manchen Männern ist IQ bei einer Frau nicht so super wichtig, aber trotzdem.

    3. Eine wesentliche Gruppe von Männern, die es nach der Ansage mit ihr doch noch versuchen würde, sind die derjenigen, die schon planen, wo sie hinterher die Leiche verstecken.

  19. Hallo,

    soweit ich sehe, machen die meisten von Euch bei der Interpretation des weiblichen Sozialverhaltens eine Voraussetzung, die man vielleicht mal überdenken könnte: Ihr unterstellt nämlich, daß diese Dame ein Interesse (wenn vielleicht auch nur ein halbherziges), ein partnerschaftliches Interesse also an einer Verabredung mit jenem Herren hat.

    Doch ist diese Voraussetzung wirklich belastbar?

    Machen wir doch mal ein Gedankenexperiment, und versetzen wir uns hinein in diese Aktivistin, in ihr kleines großes Selbst. Na, könnt Ihr sie riechen? Schon bald kriegt Ihr ihre Tage …

    Da ist also diese Aktivistin: Feminist Task Force – Failure is not an option. Keine Frage, schon bald wird sie die Welt retten. Jedenfalls alle Frauen. Aber wer steht ihr dabei im Weg?

    Da wären dann also ihre wenigen MitstreiterInnen. Die rufen: „Alles Schweine!“, „Denen sollte frau endlich mal —„. Dann die OpportunistInnen, leiser: „Stimmt schon … irgendwie“, „Ich hab‘ dann noch ’ne Verabredung mit Sören – äh, Sebastian“. Und dann natürlich noch all die Männer, die sich im Abstand von ein, zwei Kilometern vorbeischleichen, davonstehlen – viele mit Schuldgefühlen, einige mit verschämtem Trotz. Und dennoch: Diese Kerle sind unerreichbar!

    Was also wünscht sich unsere Aktivistin? Was will sie? So ganz tief in ihr drin, in ihrem Herz der Finsternis? Na, sie will so einiges, z.B. ihre Vorwürfe, ihre Anklagen all den Schuldigen ins Fleisch reiben, in die Eingeweide stampfen. Aber diese Schweine sind ja nie da. Und wenn sie doch mal da sind, schweigen sie. Und dieses Schweigen macht sie – das ist verrückt! – unverwundbar. Nein, die Welt ist nicht gerecht!

    Wie also bekommt Wonder Woman activist diese Kerle in die Fänge? Sie überlegt hin und her, doch ihre Eingebung fordert: Du mußt über Deinen Schatten springen. Und so macht sie das, was sie nie machen würde: Sie verabredet sich zu einem Date! Jawohl, mit einem Mann!

    Gesagt, getan. Sie ist nicht wählerisch. Der Auserwählte weiß noch gar nichts von seinem Glück. Doch bei der Verabredung – im Grunde ein Selbstgänger für jede Frau – geht etwas schief: Eigentlich wollte sie ja erst beim Date so richtig loslegen. Doch nun kann sie es nicht mehr erwarten und platzt heraus: „… I know the chief of police … so, don’t try and get creepy …“ Die Pferde gehen mit ihr durch. Wenn Frauen zu sehr lieben …

    Der arme Wicht, durch und durch Mann, versteht die Welt nicht mehr. Er sagt also nicht: „Darf ich mich bei Dir gleich selbst anzeigen?“ Er sagt auch nicht: „Diese Fotos aus Abu-Ghuraib … hast DU die geknippst?“ Nein, Geistesgegenwart ist seine Stärke nicht. Er guckt nur so bedröppelt vor sich hin. Und nach ein paar Minuten fängt er an rumzumaulen: „Menno … bad vibes … voll gemein …“ Dann schleicht er sich davon.

    Die gute Frau hat es also geschafft: Sieg auf der ganzen Linie! Failure was never an option. Nicht daß sie jetzt glücklich wäre, oder wenigstens erleichtert. Aber ein Etappen-Sieg ist es, keine Frage.

    Fehlt jetzt nur noch der home run: ihr PR Coup vor geeignetem Multiplikator. Unsere Wonder Woman activist berichtet also einer Journalistin von ihren Erfolgen (natürlich auch von ihren Opfern, den täglichen Entbehrungen). [„Journalistin“ ist gut – Texterin für das N.Y. Mag: ein prekäres Beschäftigungsverhältnis also …] Jedenfalls, die Situation ist ein Heimspiel für unsere Heldin – und doch nicht ungefährlich. Auf jeden Fall muß sie die Deutungshoheit behalten, unbedingt!

    Denn es könnte nun der Eindruck entstehen, als sei sie bei dem Versuch, ein Date zu ergattern, irgendwie stehen gelassen worden, irgendwie abgewatscht in der täglichen Bewerbung um die angesagtesten Typen, um die super-coolen Ober-Checker mit den Dollar-Zeichen in den Augen. Dieser Eindruck muß um jeden Preis vermieden werden! Also unterstellt sie, er sei einer von diesen übergriffigen Kerlen gewesen: einer, der von Anfang an die zarten Triebe ihrer Zustimmung mit Füßen treten wollte. Doch sie hat ihn sofort durchschaut. Und in die Schranken verwiesen!

    Das sind Triumpfe! Auch die Texterin des N.Y. Mag ist ganz Feuer und Flamme: Das gibt ’ne schocke Story. Unsere Aktivistin ist befriedigt – und überlegt schon mal, ob sie bei ihrer nächsten Verabredung vielleicht noch etwas besser machen könnte. Soll mal keiner sagen, sie wüßte nicht, wie das mit der objectification richtig geht!

    So, unser kleines Gedankenexperiment zeigt also: Wenn wir die unbegründete Unterstellung aufgeben, diese Aktivistin hätte ein (partnerschaftliches) Interesse an dem besagten Mann, dann können wir ihr Verhalten kohärent rekonstruieren und erklären. Wir müssen uns dann z.B. nicht mehr darüber wundern, warum sie sich unberechtigter Weise darüber beschwert, daß der gute Mann schließlich doch keine Zeit mit ihr verbringen will. Nein, nun macht das alles viel mehr Sinn. Wonder Woman handelt völlig rational und konsequent.

    Zugegebenermaßen haben wir einige spekulative Hypothesen in unser Experiment einfließen lassen (Können Frauen beim N.Y. Mag wirklich texten???). Aber spekulieren müssen wir ja sowieso, weil uns diese großartige Texterin des N.Y. Mag eben keine vollständige Geschichte präsentiert, sondern bloß aufgebauschte Fragmente, die für sich genommen gar nicht verständlich sind.

    Es tut mir sehr leid, daß dieser Beitrag so endlos lang geraten ist, aber ich wollte eine Anregung von James Kirk in punto Tiefenpsychologie aufnehmen (s.o.): Wer Feministen verstehen will, muß sich in ihre Psyche versetzen, ganz tief … Und ich denke mal, darum geht es doch vielen Leuten hier im Forum: Sie wollen verstehen und nachempfinden. Hineinversetzen eignet sich dafür ganz gut – manchmal 😉

    • Jochen Schmidt,

      „Wer Feministen verstehen will, muß sich in ihre Psyche versetzen, ganz tief …“

      Guter Ansatz, gefällt mir. Das bebildert die Thematik auch viel farbiger und macht sie noch unterhaltsamer.

      Eigentlich ist es ja schon ein wenig schade, dass so wenig Frauen hier Womansplaining zu den Stories machen. Wären vielleicht noch einen Tick näher an der Psyche dran.

      Da müssen halt mal wieder die Jungs einspringen…

  20. @Jochen Schmidt

    Das hier …

    „Was also wünscht sich unsere Aktivistin? Was will sie? So ganz tief in ihr drin, in ihrem Herz der Finsternis? Na, sie will so einiges, z.B. ihre Vorwürfe, ihre Anklagen all den Schuldigen ins Fleisch reiben, in die Eingeweide stampfen. Aber diese Schweine sind ja nie da. Und wenn sie doch mal da sind, schweigen sie. Und dieses Schweigen macht sie – das ist verrückt! – unverwundbar. Nein, die Welt ist nicht gerecht!“

    … ist einer der hellsichtigsten Beiträge seit langem hier. ( imho selbstverfreilich)

    Ja, das Schweigen der Lämmer … äh: Männer, latürnich. Manche, wie z.B. Astrid von Friesen oder auch Doris Lessing, fragen ja schon seit Jahren öffentlich: Warum schweigen die Männer so laut zu den Zumutungen des hegemonialen feministischen Diskurses?
    Tja, und wie es die Dialektik des Alltags so will – es stellt sich heraus, Schweigen ist (auch) Macht. Ein Machtmittel im Diskurs. Es ist eine Taktik, sich die gröbsten Zumutungen vom Halse zu halten. Eine defensive Taktik, natürlich. Aber eben eine Taktik, die funktioniert. Die Energie des Gegners gegen sich selber arbeiten lassen im Geschlechterkrieg. Und jeder Krieg oder auch nur jedes popelige Fußballspiel wird nicht nur der Offensive entschieden. Eine starke Defensive ist oft genug gut für zumindest ein schnarchnasiges 0:0. (Und der geneigte Beobachter denkt sich: „Ein Spiel würde dem Tor gut tun“.)

    „Wer Feministen verstehen will, muß sich in ihre Psyche versetzen, ganz tief … “
    Klingt nach einer Jobbeschreibung für Klärschlammtaucher

    • „Warum schweigen die Männer so laut zu den Zumutungen des hegemonialen feministischen Diskurses?“

      Warum wird dann von Frauen erwartet, den Mund aufzumachen?
      Bei Frauen wird es als stillschweigende Zustimmung gedeutet, bei Männern als „passiver Widerstand“. Ah ja…

  21. Naja, es gibt sicherlich Frauen, die ziemlich schlimme Erfahrungen mit Männern gemacht haben und jetzt Probleme haben, entspannt nach neuen Beziehungen oder auch nur Verabredungen zu suchen.
    Nur ist das dann vllt. eher ein Fall für die Therapie und auf jeden Fall nicht für den Typen, der das erste posttraumatische Date werden soll.

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