Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 3. Dezember 2015

Braucht die Männerbewegung einen Youtubekanal (und wer will einen unterhalten/helfen)?

Die Seite „Critizing Feminism“ bietet eine Übersicht über eine Vielzahl von Videokanälen von englischsprachigen Youtubern, die aus meiner Sicht erstaunlich gute Videos bereit halten. Leute wie Sargon von Akkad, thunderf00t etc liefern da aus meiner Sicht sehr fundierte Kritik, die man sich gut anschauen und gut verlinken kann.

Das es wirkt zeigt sich auch daran, dass einige hier zB bei der Frage, was sie kritisch gegenüber dem Feminismus gemacht hat, auf eben solche Videos verwiesen haben.

Genau so etwas scheint mir in Deutschland noch zu fehlen, gerade auch in deutscher Sprache. Verschiedentlich wurde angesprochen, dass man da ja einen Gemeinschaftlichen Youtube-Account vorhalten könnte, bei dem man sich auch gegenseitig helfen kann. Ich glaube, dass so ein Medium wichtig wäre und viele neue Impulse in die Sache bringen könnte.

Ein Mann oder eine Frau mit einer Kamera wäre die eine Sache, die andere etwa ein Mitschneiden von Unterhaltungen über Skype.

Ich glaube hier würden sich auch interessante Schnittstellen zur „Praxis“ ergeben, etwa wenn man dort Tätige zu ihren Tätigkeiten interviewen könnte.

Möglichkeiten gibt es viele. Hat einer Lust dazu oder könnte beratend zur Seite stehen oder die „Verwaltungsseite“ übernehmen, also zB den Youtubekanal bereithalten, das Video mitbearbeiten und hochladen? Ich selbst habe mit dem Blog eigentlich schon viel zu viel zu tun für die anderen Sachen, die ich auch noch machen muss?

Oder hat jemand Ideen für einen guten Beitrag? Ich glaube man könnte hier sehr viel machen, von Interviews bis zu Umfragen in der Fußgängerzone zB zu verschiedenen feministischen Theorien oder wie sie einen Fall im Familienrecht entscheiden würden. Oder eben ein ähnliches System wie das in vielen englischen Videos, in dem man Anonym bleibt und etwas zum Gender Gap oder anderen Punkten sagt.

Ich eröffne einfach hier mal ein

Video-Brainstorming

zu diesem Themenkomplex. Wer da was „Aktives“ machen möchte kann es ja auch in den Kommentaren schreiben, vielleicht finden sich da welche zusammen.


Responses

  1. Einen Versuch wäre es wert. Ich denke https://www.youtube.com/user/HoneyBadgerRadio hat einen guten Ansatz. Sie haben den Kanal und teilen ihn untereinander (und bekommen sich hoffentlich nicht in die Haare).

    Bleibt dann noch die Frage nach Inhalt. Die Honeybaders haben mittlerweile die Reichweite, dass Menschen gerne vorbeikommen, sei es für ein Interview, Rantzerker o.ä.. Ich weiß nicht wie viele deutsche Youtuber Größen sich auf einen Männerkanal einlassen. Dafür bin ich auch auf deutschen Seiten viel zu selten.

  2. Finde ich sehr gut, die Idee.

    • Die Idee gefällt mir auch.

      Nur ein Hinweis vorweg: geschnittene Videos (zB. Interviews, kleine Dokus, …) sind ein Haufen arbeit, das unterschätzt man leicht. Eine Unterhaltung live mitzuschneiden und zu streamen ist einfacher, aber auch da muss auf Dinge wie deutliche Aussprache, Aussehen, Hintergrund, Tonqualität etc. geachtet werden, sonst wirkt es schnell eher peinlich.

  3. Man könnte die Möglichkeiten des sog. Bürgerfensehens – „Offenee Kanal“ – nutzen. Dort stehen hochwertige Kameras, Schnittplätze, sogar recht gut ausgestattete Studios zur Verfügung. Die (zunächst) im Offenen Kanal ausgestrahlten Beiträge könnte man auch auf You Tube reinstellen.

  4. Sorry, aber diese Idee kommt mir etwas wie Aktionismus vor.

    Auf der einen Seite ein schwer abschätzbarer, aber ganz sicher erheblicher Aufwand, und das auf Dauer. Denn wenn so ein Kanal nicht regelmäßig gepflegt wird, verkümmert er schnell.
    Auf der anderen Seite die vage Hoffnung, dass so etwas vielleicht gut ankommen könnte.

    Bevor es an die Realisierung geht, sollte man sich erst die Frage stellen, was voraussichtlich dabei herauskommt.
    Wie groß ist der Kreis der eventuellen Zuschauer? Wer interessiert sich überhaupt dafür? Ist es möglich, diese als regelmäßige Abonnenten zu gewinnen? Wie groß ist die Reichweite? ..
    Was im englischsprachigen Bereich häufig genutzt wird, muss ja nicht hierzulande zwingend eine vergleichbar große Nachfrage haben.

    Bei jeder Firmengründung wird im Vorfeld ein Businessplan aufgestellt. Bei einem neu geplanten Produkt macht man eine Aufwand-Nutzen-Analyse. Wenn dabei bereits abzusehen ist, dass das Produkt oder die Dienstleistung keinen Abnehmer findet, wird das Projekt wieder eingestampft.
    Also erst einmal herausfinden, welche Resonanz zu erwarten ist, bevor die Umsetzung geplant wird.

    Auch wenn es hier nicht um kommerzielle Interessen geht, sollte doch ein gewisser ROI – in Form von Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit – herausspringen.
    Ich bin skeptisch, ob dies so zu erreichen ist.

    • @Anne

      „Bevor es an die Realisierung geht, sollte man sich erst die Frage stellen, was voraussichtlich dabei herauskommt.
      Wie groß ist der Kreis der eventuellen Zuschauer? Wer interessiert sich überhaupt dafür? Ist es möglich, diese als regelmäßige Abonnenten zu gewinnen? Wie groß ist die Reichweite? ..“

      Es ist natürlich so, dass das kein Selbstläufer ist und das der Erfolg natürlich auch an der Qualität und der Regelmäßigkeit hängt. Ich glaube schon, dass man damit, wenn man es richtig macht und etwas Glück hat, durchaus Erfolg haben kann. Natürlich muss man da eine Durststrecke einplanen und keiner wird einem eine Garantie geben.

      Wer es auf einem ThunderfOOt oder Milo Niveau hinbekommt, der könnte sich damit vielleicht auch durchaus für Talkshows etc qualifizieren. (ich glaube auch für prominentere Leute wie Arne könnte sich das lohnen und wäre vielleicht sogar einfacher, immerhin kennt er schon viele Leute, die er interviewen könnte und sollte eines der Videos zB zu einem aktuelleren Thema viral werden würde das vielleicht gleichzeitig Buchverkäufe erhöhen/neustarten (wobei mir bewußt ist, dass es viel Zeit kostet, die man erst mal haben muss) ich könnte mir zb vorstellen, dass Hoff Sommers von ihrem Channel sehr profitiert hat)

      • @Christian
        Ich will’s euch ja gar nicht ausreden.
        Es ist nur immer wichtig zu wissen, auf was man sich einlässt. Wenn man in ein Projekt viel Herzblut hineinsteckt, und dann kommt kaum Resonanz, so führt das zu Enttäuschung und Frust.
        Deshalb sollte man vorher – so weit irgend möglich – die Erfolgsaussichten (wie immer man die definiert) abschätzen.

        Ein Video ist auch ein völlig anderes Medium als ein (evtll. mit Graphiken angereicherter) Text, bei dem ganz andere Regeln gelten.
        Ich persönlich ziehe zur Informationsgewinnung Texte vor (und schaue nur ausnahmsweise Videos), weil ich die mit meiner eigenen Geschwindigkeit so oberflächlich oder gründlich lesen kann, wie ich mag.
        Ein Video anzusehen kostet viel mehr Zeit. Deshalb muss es sowohl informativ als auch unterhaltend aufgebaut sein, damit die Zuschauer nicht gleich weiter klicken.
        Das regelmäßig mit immer wieder neuem Content hinzukriegen, ist eine Herausforderung.
        Viel Erfolg!

        • @breakpoint

          Dein Hinweis, dass es viel Arbeit ist, ist ja auch sehr richtig.

          Dessen sollte man sich wohl bewußt sein.
          Mit den Anfängen kann man etwas helfen, zB das Video hier einstellen und bei Geschlechterallerlei, aber jeder Anfang wird schwer sein.

        • Ich schlage Anne als Anchor vor.

  5. Also ich habe bereits einen Youtube Kanal zu diesem Thema, genauso wie Nicht-Feminist und andere. Auch Mammonmagazin witmet sich primär diesem Thema.

    Die Sache ist, dass ein 10 Minuten Video (so lange es kein Rant ist) leicht 4-5 Stunden Zeit frisst. Script schreiben, Quellen finden, zusammenschneiden, usw. . Ich mache das in meiner Freizeit und habe manchmal mehrere Wochen Pause zwischen zwei Videos. Denn es lohnt sich auch nicht, sich nur für 10 minuten dran zusetzen, man muss schon Zeit am Stück haben.

    Was ich mir gut vorstellen könnte, wäre zum Beispiel ein Kanal für
    * Diskussionen (also Livestreams),
    * Mirrors (wo Videos von anderen Youtubern gesichert werden),
    * Werbung (Für Blogs und Kanäle)
    * einzelne wenige Videos zu Events (wie dem Genderkongress) oder Gesetzesänderungen

    Versteht mich nicht falsch. Ich finde die Idee super, aber man muss sich auch darüber im klaren sein, dass es viel Zeit in Anspruch nimmt, eigenen Content zu erschaffen.
    Ich würde mich aber auf jeden Fall bei einem gemeinsamen Youtube-Channel beteiligen.

    Wenn da mehr interesse besteht
    stapelchips-youtube@web.de

  6. Mehr von Nicht-Feminist:

  7. Bin wohl im Spam gelandet. 😀

  8. Auch wenn ich mit englischsprachigen Videos wenig Probleme habe, gibt es sicherlich welche, vielleicht auch eher ältere Semester, denen es da anders geht. Bevor nun also Videos in Angriff genommen werden, um z.B. mal den Gender Pay Gap zu beleuchten, wäre es vielleicht einfacher deutschesprachige Untertitel für ein Auswahl an besonders guten englischsprachigen Videos bereit zu stellen.

    • Matze

      der Gender Pay Gap ist vielleicht nicht das beste Beispiel, weil schon reichlich ausgelutscht. Interessanter wäre es sicherlich Kritik am deutschen Feminismus zu bringen und zB das deutsche Familienrecht zu beleuchten

      • „der Gender Pay Gap ist vielleicht nicht das beste Beispiel, weil schon reichlich ausgelutscht.“

        Vielleicht in unserer Fliterbubble hier, aber weil man nicht auch Leute erreichen die außerhalb dieser sind?

        „und zB das deutsche Familienrecht zu beleuchten“

        PR-mäßig eher kontraproduktiv. Familienrecht ist extrem langweilig, und es lässt die Männerbewegung als einen Haufen frustrierter Väter erscheinen. Das ist nicht sexy.

        Die Männerbewegung sollte zwei Eindrücke vermeiden: Erstens, dass sie deshalb antifeministisch ist, weil sie keine Frau abbekommt.
        Zweitens, dass sie deshalb antifeministisch sind, weil ihnen eine Frau/Ehefrau übel mitgespielt hat.

        • @adrian

          „PR-mäßig eher kontraproduktiv. Familienrecht ist extrem langweilig, und es lässt die Männerbewegung als einen Haufen frustrierter Väter erscheinen. Das ist nicht sexy.“

          Kommt darauf an, wie man es macht.

          Wenn man zB Leute in der Fußgängerzone befragt wann eine Ehefrau bei einer Trennung eine Pflicht zu arbeiten haben sollte und das zusammenschneidet und dann den Zeitraum von einem Jahr dagegen hält, den sie es nach der Rechtsprechung nicht braucht, dann könnte dabei meine ich durchaus etwas rauskommen
          Oder wenn man Leute schätzen läßt, was an Unterhalt zu zahlen ist und wie lange zB in dem Fall Friseurin heiratet Studierten und erleidet keine Gehaltseinbußen nach Trennung, was muss er zahlen und wie lange wenn sie 20 Jahre verheiratet waren

          Ich glaube da würden die Leute weit unter den gesetzlichen Werten liegen. Und wenn sie dann erfahren, wie es momentan ist, bekommt man bestimmt auch einige schöne reaktionen

          Ich stimme aber zu, dass man den Tenor „Schaut wie schlecht es uns geht“ eher vermeiden sollte und würde es eher unter „Wenn Gleichberechtigung, dann richtig“ laufen lassen

        • „Wenn man zB Leute in der Fußgängerzone befragt wann eine Ehefrau bei einer Trennung …“

          Jau, das is ne gute Idee. Befrag mal Ehemänner in einer Fußgängerzone, dann wirst Du sowas von schnell sehen, wer der Chef im Ring ist 😀 .

          Haben wir vom VAfK auch mehrfach gemacht. Einfach nur nen Infostand über Familienrecht und Väterthemen.

          An den Stand kamen Männer, wenn sie allein waren, oder wenn die Frau die Initiative übernahm (in aller Regel als Zweitfrau).
          Die anderen mieden uns, als hätten wir die Pocken.

          Auch ein gutes Beispiel für die armen unterdrückten Hascherl des Patriarchats.

      • „Die Männerbewegung sollte zwei Eindrücke vermeiden: Erstens, dass sie deshalb antifeministisch ist, weil sie keine Frau abbekommt.
        Zweitens, dass sie deshalb antifeministisch sind, weil ihnen eine Frau/Ehefrau übel mitgespielt hat.“

        Das sehe ich im Großen und Ganzen auch so. Nach Möglichkeit sollte man m.M.n. auch vermeiden irgendwie den Eindruck zu erwecken, dass man sich eine vergangene Gesellschaft, mit klar getrennten Geschlechterrollen, zurück wünscht. Sowas ist zu leichter angreifbar.

        Für hilfreich halte ich alternative Erklärungsansätze für feministische Thesen (Gender Pay Gap, Sexismus, Objektifizierung oder wer überhaupt wirklich Hilfe brauchen könnte und sie bisher nicht bekommt). Viele Programme basieren ja auch einfach nur auf Lügen, wie z.B. das Professorinnenprogramm.

        Ein Aufklärung darüber, was man von deutschen Familienrecht als Mann zu erwarten hat, ist natürlich auch sinnvoll.

        • Zitat von weiter oben:
          von Adrian

          “Die Männerbewegung sollte zwei Eindrücke vermeiden: Erstens, dass sie deshalb antifeministisch ist, weil sie keine Frau abbekommt.
          Zweitens, dass sie deshalb antifeministisch sind, weil ihnen eine Frau/Ehefrau übel mitgespielt hat.”

          folgend von Matze:

          “ Das sehe ich im Großen und Ganzen auch so. Nach Möglichkeit sollte man m.M.n. auch vermeiden irgendwie den Eindruck zu erwecken, dass man sich eine vergangene Gesellschaft, mit klar getrennten Geschlechterrollen, zurück wünscht. Sowas ist zu leichter angreifbar. “

          Bei Aussagen wie dieser darf angezweifelt werden, ob jene Feminismuskritiker das ganzheitliche Wesen des Feminismus eigentlich begriffen haben.

          Sicherlich ist es engstirnig seine gesamte Schuld wie die des „keine Frau abbekommen“ bei dieser Ideologie zu entladen.
          Aber hinzugehen und zu behaupten, dass man nicht mal diesen Eindruck erwecken darf, der macht sich in seiner Feminismus-Kritik doch völlig unglaubwürdig.

          Natürlich, alles hat seinen Preis. Man kann auf gewisse Kräfte, wie mich, gerne verzichten. Das ist mir bewusst. Vor allem weil mein Leben mir bislang gezeigt hat, dass ein Mensch wie ich eigentlich gesellschaftlicher Rotz ist.

          Nichtsdestotrotz kann ich euren Punkt verstehen.
          Aber wenn man mit diesem Punkt wohlbesonnen umgeht, wie es z.B. Jan Deichmohle im Gegensatz zu mir tut, wo liegt dann da weiterhin das Problem ?

          Übrigens:
          Zu diesem Punkt fällt mir genau das gleiche Problem wie bei der modernen Friedensbewegung auf. Da wird das Hauptaugenmerk Frieden in den Hintergrund gerückt und der Weg zum Frieden, der richtige Weg oder Auftritt zum Frieden, in dem Sinne dass nur die sogenannten „Guten“ oder „Aufrichtigen“ ihn führen dürfen oder sollten, in den Vordergrund gerückt. Das gleiche Ziel, aber verschiedene Wege. Womit man zersplittert und an Kraft verliert.
          Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=5-z8-jRzjqY
          Aber: Soll es deshalb auch hier deswegen scheitern?
          Erinnert mich an die Grabenkämpfe zwischen Arne Hoffmann und anderen… kennt ihr sicherlich besser als ich.

          Ich weiß dass Menschen wie meinerseits in der absoluten Minderzahl sind. Menschen, die gegen den Feminismus sind und zusätzlich noch nicht mal eine Frau geküsst haben. Aber ja, die gibt es. Vermutlich mehr als wir denken. Aber die meisten halten aus „guten“ Gründen die Klappe.
          Ich tu es aber jedenfalls nicht mehr. Weder hier, noch da draußen im echten Leben. Und ja, ich bezahle diesen Preis.

          Naja, damit solls erstmal gewesen sein. Auch mit der Ungewissheit, ob dies hier überhaupt jemand liest. Aber dazu hat mich dieser Kommentar vor einigen Tagen doch zu sehr aufgeregt, um ihn unkommentiert stehen zu lassen.

          Ansonsten:
          Nastrovje !
          Auf all unsere Gesundung. 🙂

  9. Klar braucht die Männerbewegung einen Videokanal. Ich bin schon dabei, ihn vorzubereiten. Ich hatte auch schon mal einen. Du kannst ihn auf youtube unter dem Nickname „Odingerman“ finden. Allerdings ist er nicht aktuell, weil ich mit youtube wenig anfangen konnte. Ich versuche gerade einen Kanal auf Vimeo einzurichten z.B. gerade für die Aufnahmen am Genderkongress. Im Moment sammle ich alle Aufnahmen aber erst über einen Server, auf den jeder, der Mediendaten hat, diese zur Bearbeitung für andere zur Verfügung stellen können. Das erscheint mir erstmal sinnvoller. Mitarbeiter sind natürlich herzlich willkommen, gerade, wenn jemand beim Genderkongress dabei war und selber Medien hat oder sich mit deren Bearbeitung besser auskennt als ich – ich bin nur Hobbyfilmer und Fotograf und kenne mich ein wenig mit 2D und 3D – Animation aus.

    • @wolfgang

      Youtube lässt sich meiner Erfahrung nach einfacher einbinden als Vimeo und auf Youtube dürfte auch das größere Publilum sein, das nur von meiner Seite

      („odingerman“ hat aber irgendwie einen leicht rechten klang, weil nordische Götter da ja irgendwie in Verbindung gebracht werden, vielleicht nicht der günstigste Name)

  10. Auf facebook habe ich übrigens schon zwei 2D-Animationen veröffentlicht, die maskulistische Thesen auf humorvolle Art behandeln.

  11. Hi,

    gute Idee.

    Beim Schneiden etc. kann ich gern mitmachen.
    Hab den Adobe Kram was Software angeht 😉
    Ein paar kleinere Sachen hab ich auch scho gemacht…

    Wenn’s is einfach ne kurze email.

    • Sehr schön! 🙂
      Dann müsstest du aber auch noch eine Emailadresse angeben, deine Adresse wird hier ja nicht für die anderen Kommentatoren angezeigt. Oder kann man dich sonst wo kontaktieren?

  12. Kann man das sehen? 🙂

  13. Mir ist das nicht pluralistisch genug.

    Die, genau die eine, „Männerrechtsbewegung“. Das ist m.E. der falsche Ansatz. An diesem Drang zur „Konformisierung“ entzündet sich auch immer wieder Kontroverse.

    Aber ich frage mich schon seit einiger Zeit, warum es in D nicht auch eine rege Counterculture (Libertarian – auch dann wenn sie’s noch nicht wissen 🙂 ) YouTube vLogger Kultur gibt. Vielleicht hab ich sie ja auch noch nicht entdeckt.

    Warum z.B. gibt es kein deutsches Äquivalent zu Sargon? Sargon selbst ist kein MRA, aber eben freiheitliche Themen drängen dann auf dieses Feld, da heutzutage regressiv totalitäre Dekadenzlinke … etc.

    Hätte lieber eine gemischte ganze Szene. Wenn es darunter einen Kanal gäbe. Gut umso besser.

    Nun, wer mit Steinchen schmeißt … ich mach es ja auch nicht.

    Trotzdem.

    • Zu einem solchen Zweck gibts ja durchaus livestreams / Hangouts die man per Youtube machen kann. Man muss sich da ja nicht gegenseitig die Bälle zuspielen, man darf ja durchaus diskutieren.

      Eine weitere Möglichkeit wäre auch zum beispiel, dass man ein Thema erarbeitet (zum Beispiel GPG) und dazu werden dann einzelne Videos mit unterschiedlichen Ansätzen veröffentlicht.

      • *gna*
        Ich wollte „ein einzelnes video“ schreiben, aber der obiga Ansatz geht auch.

  14. Ein allgemeiner „Medien- und Künstlerpool“ wäre hier tatsächlich ein Meilenstein. Auch Sänger, Grafiker, Theaterspieler, Schauspieler, Hip-hoper, Songtexter usw. könnten daran beteiligen – sicher. Aber Zukunftsmusik. Im Moment bin ich eher bemüht, erstmal die Leute zusammen zu bekommen, die am Genderkongress waren, um das dort entstandene Material zu sichten und auszuwerten und danach jeder mit seinen Fähigkeiten zu bearbeiten

  15. Ganz passt das nicht hier her, aber en bisschen doch, wegen dieser Idee von mehr vernetzung, mit der das auf Geschlechterallerlei mit ausgelöst wurde:

    Hey Christian, ich fänd es Sinnvoll, mal Artikel/Tagesthemen zu machen über die Arbeit verschiedener Vereine und Verbände, insbesondere z.B. der VAFK oder MANNdat lägen mir am Herzen.
    Sowas dann vielleicht mit Ankündigung, wie bei deiner Feminismus/Maskulismus Woche, so dass prinzipiell Leute der jeweiligen Verbände vorher was davon wissen können und sich evtl. besser an der Diskussion beteiligen.

    • Hm – vielleicht wäre es im selbermach-Mittwoch doch besser aufgehoben gewesen?
      Ich poste das dort mal auch, damit es nicht übersehen wird….
      😉

  16. Eine faschistische Denunziationsseite. Es fängt langsam an.

    • … sollte auf SelberMachMittwoch. Dort nochmal.

      So etwas wäre zB. ein wichtiges Thema. Fascho Denunziations-Pranger gibt es ja jetzt dank Bild auch bei uns.

  17. […] https://allesevolution.wordpress.com/2015/12/03/braucht-die-maennerbewegung-einen-youtubekanal-und-w… […]

  18. Es gibt doch da schon wen. Das Männermagazin TV mit dem Detlef.

  19. […] wir einem weiteren Treffen zu Grunde legen wollten. Einige Ideen daraus – zum Beispiel die eines Youtube-Kanals – werden unabhängig davon mittlerweile auch schon […]

  20. Allen oben genannten Kanaelen ist gemein, dass sich die Zuschauerschaft sehr in Grenzen haelt (wenige zig bis hundert Aufrufe). Lt. Dino (Detlef B.) ist mit Abstand am erfolgreichsten (2-6 tausend views pro Video), was aber immer noch sehr wenig ist im Vergleich mit den US/CAN Kanaelen.

    Den Vorschlag von Wolfgang Wenger finde ich konstruktiv, einen Pool einzurichten, um Videos schneller und effizienter machen zu koennen, und ggf auch Themen zu koordinieren. Ein Kanal ist umso attraktiver, je oefter Videos eingestellt werden. Es geht ja hier um Propaganda und Reichweite.

    Wenn ich dann allerdings Kommentare lese wie, bloss nicht „rechts“, bloss nicht jammern, bloss nicht dies oder das, kann ich mir nicht vorstellen das es was wird.

  21. Es gibt nun einen Kanal: nf-tv

    nf (nicht feminist) tv (televison) auf Youtube:

    http://nicht-feminist.de/media/videos/nicht-feminist-nf-tv/

    Ein guter Anfang, den man füttern könnte (u.a. auch mit Anregungen)

  22. […] geht, die die Generation “irgendwas mit Medien” ansprechen soll. Während woanders noch diskutiert wird, wie denn solch ein Youtube-Kanal z.B. aussehen soll, damit die Menschen diesseits von 140 […]

  23. Moin Moin, ich bin der Mattes von Mammonmagazin und schäme mich grad ein wenig, weil ich´s wohl mal wieder als Letzter mitbekommen habe ;-p

    Erstmal fettesten Dank für die Verlinkung bzw das Einbinden meiner Videos hier…in der Beziehung bin ich wohl auch etwas nachlässig, meine Seite sieht aus wie…naja (evtl kann man ja auch diesbezüglich iwie zusammen arbeiten…)

    Ursprünglich hatte ich auch vor, so zwischen Weihnacht und Neujahr ein paar EMails an die diversene Webmaster mit der Frage nach entsprechender Zusammenarbeit oder Kooperationen sowie einer Beschreibung, wie ich mir das vorstellen könnte, rumzuschicken. Aber ich kann ja hier schonmal ein paar grundsätzliche Statements ablassen 😉

    Grundsätzlich ist Vernetzung ja immer gut, Bündelung aber nicht unbedingt. Es wäre meiner Meinung nach nicht hilfreich, alle an einem Kanal werkeln zu lassen, weil das irgendwie von Google/Youtube nicht ernst genommen wird und natürlich wegen der Gefahr, dass man sich inhaltlich in die Quere kommt.

    Andererseits ist es natürlich schon so, dass fraglich ist, ob die Community genug Manpower aufbringen kann und will, den Zeitaufwaand sollte man wirklich nicht unterschätzen…aber mindestens von zeit zu zeit kann man es sich ja mit Hangouts etc etwas leichter machen. Hier ist ein besserer Überblick gefragt, wenn denn überhaupt Produzenten übersehen wurden…
    Am ehesten sinnvoll jedenfalls wäre meiner Meinung nach ein Werbenetzwerk, das verschiedene themen-ähnliche Kanäle unter seine Fittiche nimmt, aber das nur mal als Gedankenanregung. (PS: Monetarisierte Videos werden auch besser gefunden und gegenseitiges Referenzieren hilft).

    Irgendwo hier hab ich auch gelesen, dass Texte oder das Lesen solcher irgendwie schöner ist oder so, aber ich bin mir recht sicher, dass Videos ein besserer Weg sind, Aufmerksamkeit zu bekommen, denn „rund 80% aller Internetnutzer schauen überwiegend Videos“…den Rest der Zeit sind die Leute auf Arbeit 😉

    Aber Scherz beiseite, ich weiß ja nicht wie hier oder bei den anderen Antifems und Maskus die Zahlen so sind und meine eigene Site ist ja zur Zeit nicht repräsentativ. Dennoch gibt ja die obige Zahl einen Hinweis, dass der Trend weiter bei „Bewegtbild“ bleibt, auch wenn sich das auf meinem Kanal noch nicht so ausgewirkt hat…dafür gibt es aber andere Gründe.

    Ich hab nämlich ehrlich gesagt noch immer ein wenig Schiss, so asozial als „irgendwas“ in die Ecke gestellt zu werden, bei YT rauszufliegen (lest euch mal die neue Policy durch..) oder beim AG angeschissen zu werden (wenn das nicht sogar schonmal so war…), weswegen ich bisher weder unter vollem Namen noch auf Facebook oder Twitter unterwegs bin. Dies alles nachgeholt, dazu eine „ordentliche Vernetzung“ mit anderen MGTOW und aus den 30-80 Views auf meinen Videos werden ruckzuck hunderte (eines mit fast 8000 Views ist ja immerhin auch dabei und einige mit mehreren hundert…zugute kommt auch, dass das Thema relativ zeitlos ist)…wie weit das geht, muss man sehen. Vielleicht bevorzugen die Leute ja doch die englischen Videos, da geht einem das Thema evtl nicht so nah 😉

    Hilfreich – sofern ich so einen Wunsch mal äussern darf – wäre einfach ne Videosection auf „betroffenen“ Websites, wo die Videos von allen „Produzenten“ nochmal geteilt und evtl mit ein zwei Sätzen beschrieben werden, aber das wär mehr so ein feuchter Wunschtraum von mir. Wer mag, kann natürlich auch jetzt schon gerne alle meine Videos auf seiner Seite einbinden, falls das in irgend einer Weise fraglich sein sollte.

    Eine Zusammenarbeit bleibt meiner Meinung nach also definitiv erstrebenswert…dass es einen deutschen Sargon geben wird, der alle „mitzieht“, kann schon sein, der muss aber noch gefunden werden…der „echte“ hat jedenfalls alles: glasklare Stimme, super Ideen und immer sauber auf den Punkt formuliert…aber selbst wenn nicht: mehr als zur Zeit sollte schon „drin“ sein und mit mehr Erfolg wären auch ein paar Euro für das Movement drin…

    PS: Herr Wenger, Odin? Könntest du wohl bitte den Content von der Konferenz verlinken, wenn fertig? Danke

  24. „genderkongress auf vimeo“
    uh-oh, bitte nicht: HD stockt ewig beim runterladen, ein mittleres video tut es voll, bitte kein HD! außerdem gibt es auf vimeo keine suchfunktion. youtube ist besser.

    „keine frau oder scheidung“
    nicht so wichtig: das sind bloß vorurteile/stereotypen, wie man sie bei feministen auch gibt: „ist wohl so hässlich, dass sie keinen abgekriegt hat…“.
    dagegen ist (so auf die schnelle) kein kraut gewachsen. ich würde aber erst gar nicht über privatsachen reden, weil das eine achilles-ferse darstellt.
    lG martin

  25. „einen youtube-kanal“
    da könnten sich mehrere zusammen tun, die nicht so am laufenden band produzieren wie Karen Straughan. einer steuert die unterhaltung bei, einer die kurzmeldungen, einer die vorträge. wenn einer sehr viel macht, reicht es für einen eigenen kanal.

    ich habe einen kanal vor, aber der hätte dann außer MRA (vorträge) noch zwei andere themen. und abonnenten kriegt man wohl leichter, wenn man sich auf das eine thema beschränkt.

    wer bestimmt dann aber, was da eingestellt wird? eine art schluss-redaktion, so wie bei anderen medien? richtlinien müssten her: pluralistisch kann er ja sein, und soll er auch, aber:
    die no-go-regeln müssen wohl sein.

    ein persönlicher kanal hat auch vorteile:
    ich stelle einfach ein, was mir passt, ohne lange debatten. man muss bloß ausreichend videos gebacken kriegen.

    wer kann da mitmachen:
    leute, die das wort „frau“ durch „möse“ ersetzen…?
    da bin ich nicht dabei, weil diese ja bloß rumdrehen, was die feministen machen, so ist derjenige auch nicht besser.

    leute von AfD vielleicht?

    http://www.schleckysilberstein.com/2014/03/ich-bin-keine-feministin-weil-die-junge-afd-im-zettelkrieg/

    ein dachverband mit einem forum für diskussionen, auch kleinanzeigen und kontakte fördern (woanders übernachten etc.), sich vernetzen, fehlt mir viel dringender als ein video-kanal.

    lG
    Martin

    • Fantastische Fülle an Infos und Ideen hier. Gemeinsam mit MANNdat arbeiten wir (Agens) an einem Konzept für den nächsten Kongress inkl. Vorstufen zur Gründung eines Dachverbandes o.ä.

      Ich könnte einen Seminarraum für 90 Minuten anbieten auf dem Kongress, wo sich die Videokabalbegeisterte zusammen tun könnten und Ideen weiterentwickeln.

      Mehr nach dem 17.1

      Herzliche Grüße

      • Vielleicht wären auch 3 Stunden möglich.


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