Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 18. November 2015

Rosa Brotdosen und geschlechterabweichende Erziehung

Bei der Mädchenmannschaft beschreibt Melanie ihre Versuche ihren Sohn geschlechterneutral zu erziehen:

Sie macht ihm morgens sein Brot für den Kindergarten:

Ich lege also das Brot und seine halbe Banane wie jeden Morgen in die heißgeliebte, rosa Brotdose. „Ich will die rosa Brotdose nicht mehr mitnehmen!“

Das kommt unerwartet. Erst neulich hatte er gesagt, die anderen Kinder würden ihn auslachen oder sagen, er sei ein Mädchen. Ich bin dann zu seiner Erzieherin gegangen und habe sie drauf angesprochen. Sie selbst war verwundert und versprach, das Thema in der Morgenrunde noch mal anzusprechen.

Nun war ich bei dieser Morgenrunde nicht dabei. Minime kam nachmittags fröhlich auf mich zu gerannt und sagte: „Mama, Jungs dürfen auch rosa Brotdosen haben!“ (Dass sein Papa und ich das vorher auch gepredigt haben und ich ein kleines bisschen meine Autorität schwinden sah, weil die Worte der Erzieherin wohl mehr Einfluss haben als meine, lasse ich mal außen vor.

Zunächst erst einmal: Das rosa eine Jungsfarbe ist ist durchaus ein soziales Konstrukt, welches auch andersherum sein könnte. Zwar scheinen Frauen eine gewisse biologisch bedingte Vorliebe zu haben für bestimmte Farben, diese könnte man aber sicherlich dennoch auch Männern kulturell zuordnen.

Und: Es kann auch seinen Wert haben Kindern beizubringen, dass sie machen können, was sie wollen und zu bestimmten Vorlieben stehen können.

Andererseits finde ich es auch unfair, Kinder kämpfe austragen zu lassen, die für einen selbst, aber nicht für das Kind wichtig sind.

Ich bezweifele, dass man das Kind nicht auch für eine gänzlich andersfarbige Brotdose hätte begeistern können. Es mag sein, dass ihm in einem bestimmten Alter die farbliche Zuordnung als Mädchenfarbe noch unbekannt und egal war, er ist ja noch sehr jung, aber wie man merkt nimmt er sich ja (natürlich) als Junge wahr, sonst würde er nicht anführen, dass er als Junge ruhig die rosa Dose haben kann.

Wie wird da eigentlich das Rosa bewertet? Denn die reine Zuordnung „Mädchen rosa/Jungs blau“ an sich ist ja erst einmal nur eine einzige Regel, die für sich alleine genommen vollkommen unschädlich ist. Würden wir einfach nur einen Farbcode befolgen, sagen wir mal um potentielle Sexualpartner identifizieren zu können, uns aber ansonsten vollkommen gleich verhalten, wäre es ein feministisches Paradies.

Demnach bliebe der Gedanke, dass Rosa die „Einstiegsdroge“ ist, an der sich alles andere festmacht, aber auch das scheint mir schlicht sehr unwahrscheinlich, denn sonst würde er sagen, dass er wegen seiner rosa Brotdose nunmehr als Mädchen behandelt wird oder etwas ähnliches. Er bleibt aber recht offensichtlich Junge und deswegen gelten bestimmte Regeln für ihn, die aus seiner Gruppenzugehörigkeit folgen und die ist so oder so eben als Junge eindeutig. Rosa wird auch wahrhaftig nicht das einzige sein, was er ansonsten anders macht.

Insofern scheint mir die Farbe Rosa eher einen Symbolcharakter zu haben, an dem stellvertretend die Einteilung in Geschlechter bekämpft wird.

Es geht wie folgt weiter:

Ich dachte, damit hätte sich die Sache erledigt. Aber dem war wohl nicht so. Wie gesagt, ich weiß nicht genau, wie die Erzieherin an die Sache gegangen ist. Vielleicht hat sie so was gesagt wie: „Wisst ihr Kinder, es gibt keine Jungs- oder Mädchenfarben. Jeder darf jede Farbe haben“. Das hat dann vermutlich den gleichen pädagogischen Effekt, wie wenn ich meinen Kindern das Zähneputzen predige: Nachhaltigkeit gleich null. Die Botschaft kam offensichtlich nicht bei allen Kindern an.

Und da stand ich nun am Montag morgen vor einem verzweifelten und enttäuschten Jungen, der Angst hat seine heißgeliebte rosa Brotdose mit in den Kindergarten zu nehmen. Alles Zureden half nicht: „Schatz, Du weißt doch, dass rosa ne super Farbe ist, für alle Kinder! Und wenn Dich jemand ärgert, dann ist das schlechtes Benehmen und Du kannst der Erzieherin Bescheid sagen.“

Hat das mal bei eine_m von Euch funktioniert? Dass das Kind damit umgestimmt wird? Ich packte also sein Butterbrot in eine andere Dose und brachte ihn zum Kindergarten.

Finde ich schon interessant, dass sie das Kind für einen vollkommen aussichtslosen Kampf gewinnen will, in dem dann die anderen Kinder umerzogen werden sollen. Interessant auch, dass sie gar nicht sich selbst hinterfragt, warum es so wichtig ist, dass das Kind mit eine rosa Brotdose den Kampf kämpft. Ob sie wirklich meint, dass es ihm damit besser geht? Ich bezweifele, dass er die rosa Brotdose sehr vermissen wird. Immerhin gut, dass sie dann einsieht, dass das Kind nicht mehr will.

Und jetzt sagt mir noch mal, dass die Gesellschaft keine Rolle spielt? Dass alles angeboren sei, was Mädchen zu Mädchen und Jungen zu Jungen macht. Immer wenn Eltern sagen: Also wiihir erlauben unseren Söhnen auch mit Puppen zu spielen oder unseren Mädchen mit Autos“ muss ich an Szenen denken wie

  • die Mama in der Krabbelgruppe, die vor Entzückung quietscht, weil ihre 18 Monate alte Tochter ihre Schuhe holt und gleich noch ein paar andere die dort rumstehen mit. „Sie steht auch schon auf Schuhe, ganz die Mutter“
  • der Vater auf dem Bolzplatz, der mit seinem zwei Jahre alten Sohn Tore schießt, während die ca. vierjährige Tochter am Rande steht und sehnsüchtig zu den Beiden rüber schaut, aber nicht dazu gerufen wird.

Natürlich können wesentliche Unterschiede, etwa die Vorliebe für bestimmtes Spielzeug dennoch angeboren sein. Etwa wenn tatsächlich bestimmte Unterschiede vorhanden sind und insoweit festgestellt werden. Wobei das eben nicht binär ist: Natürlich kann auch ein Mädchen Fußball spielen wollen, gerade wenn es andere machen und dabei Spass haben. Es geht eben nicht um absolute Unterschiede, sondern um relative.

Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht von anderen Eltern im Kindergarten, auf dem Spielplatz, im Turnverein oder bei der Krabbelgruppe Sätze höre wie „typisch Mädchen/Junge“.

Was eben auch daran liegen könnte, dass sich viele Kinder in der Tat sehr typisch für ihr Geschlecht verhalten.

Wenn ich mich daran zurück erinnere, wie ich Überzeugungsarbeit leisten musste, damit Minime eine Puppe und einen Puppenwagen bekommt. Oder mal was aus der Elfen- und Feen-Serie von Playmobil, nicht nur Ritter und Piraten. Oder als beim Kindergeburtstag die Seifenblasen mit Cars-Motiv automatisch in seinem GoodieBag landen, obwohl er viel lieber die Eiskönigin gehabt hätte.

Ich bin gespannt, wie Minime sich entwickelt. Momentan werden ihm viele Geschlechterklischees noch relativ egal sein, richtig interessant wird es wenn Hormone, Interesse am anderen Geschlecht etc dazukommt. Mich würde auch interessieren, ob sie sich bewußt ist, dass sie selbst eine Beeinflussung ist und eben keineswegs geschlechterneutral. Im Gegenteil, man merkt ja bereits in diesem kurzen Artikel, wie offensichtlich froh sie ist, wenn er ein „unmännliches Spielzeug“ verwendet und wie sehr sie ihn in die Richtung beeinflusst. Ihm wird es aus meiner Sicht nicht schaden, dass er mit einer Eiskönigin spielt, aber ich vermute mal, dass es mit steigenden Alter immer uninteressanter für ihn sein wird. Sie wird dann aufstöhnen, dass die Gesellschaft gewonnen hat und es als Bestätigung sehen.

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Responses

  1. „Andererseits finde ich es auch unfair, Kinder kämpfe austragen zu lassen, die für einen selbst, aber nicht für das Kind wichtig sind.“

    Genau. Du arbeitest es im Artikel schön heraus Es ist ihr Kampf, den sie über ihren Sohn austragen läßt. Im Originalartikel ist dann ziemlich penetrante Eigenwerbung und Selbstbeweihräucherung mit dabei.

    „Es ist mir ein Rätsel, dass ich mit meinen Studienabschlüssen in Sozialpädagogik und Gender Studies nicht schon eher drauf gekommen bin“

    [Hinweis auf Freiberuflertum mit Link ausgelassen]

    „Wer mich für Vorträge und Workshops zur gendersensiblen Pädagogik in Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Schule oder zur geschlechtersensiblen (andernorts wird geschlechterneutral verwendet) Erziehung einladen will:“ [wieder Link]

    Mir tut es wirklich weh mitanzusehen, wie sie in ihrem ideologischen K(r)ampf ihren Sohn als Kollateralschaden in Kauf nimmt. Gruselig und unschön. Armes Kind.

  2. Ich habe mir den Artikel und das Bild angeschaut. Dann habe ich Stefanolix‘ Brotdosentest für feministisch orientierte Mütter entwickelt:

    »Würdest Du speziell für Deine Tochter Spielzeug, Accessoires oder Gebrauchsgegenstände in diesem Design kaufen? Würdest Du Deiner Tochter wirklich eine so kitschige Brotdose mit in den Kindergarten geben?« – 

    »Wenn Du reflektiert hast und mit Nein antwortest, dann verwende solche Dinge bitte auch nicht für soziale Experimente an Deinem Sohn.«

    [Abgesehen davon: Es gibt wirklich viele neutrale Farben und Designs, die man sowohl Mädchen als auch Jungen mit in den Kindergarten geben kann. Die Welt besteht ja nicht nur aus den beide Extremen Rosa und Hellblau. Das ist wieder so eine Diskussion, die die Welt nicht besser macht, aber die Kinder verunsichert. Braucht kein Mensch …]

    • Nein, natürlich gibt sie ihrer Tochter *keine* rosa Brotdose weil pinkstinks. Das ganze ist nicht symmetrisch. Es gibt ja auch keine Jungs-Überraschungseier. Diese eingeschränkte Wahlmöglichkeit für Jungs wird als Mädchenunterdrückung umgedeutet. Mädchen habe realistisch die Wahl zwischen Röcken und Hosen, für Jungs sind die Röcke aus Gendersicht wertvoll. Mädchen werden vom Patriarchat unterdrückt, Jungs muß ihre problematische Männlichkeit aberzogen werden. Genau deshalb ist die Erwartungshaltung, daß der Sohn von Frau Trommer Rosa genauso toll findet.

      Und es ist peinlich anzusehen, wie sie als vermeintliche Expertin nicht bemerkt, nicht bemerken will, daß ihr Sohn versucht es ihr Recht zu machen, ihre Erwartungen zu erfüllen und gleichzeitig merkt, daß er das eigentlich nicht will. Warum auch immer.

  3. Mir scheint, dass Jugendliche heute eine wesentlich stärkere Körperfixierung fahren als vor 30 Jahren; Mädchen fangen viel früher mit elaboriertem Schminken und ausgiebigem Kleidershopping an, für Jungs ist es weit normaler, viele Stunden im Fitness- oder Kampfsportstudio zu verbringen.
    In Extremfällen führt das dann zu Magersucht und Substanzmissbrauch. Und bei denen, die nicht mithalten können zu Adipositas oder Rückzug in die Körperlosigkeit hinter dem Computerschirm.
    Ich weiß: dicke Klischeebürste, aber den Trend gibts.

    Was ist eigentlich der feministische Erklärungsansatz dafür, wenn „Es ist den meisten Teenagern wichtig, sich ihrem Geschlecht zugehörig zu fühlen und außer dem Körper gibt es nichts Unterscheidendes mehr“ ein verbotener Gedanke ist?

    Lass mich raten: Der Teufel hat zu große Macht über die Kinder, der Teufel, dessen Name mit P anfängt.
    Und sie kommen sich nicht mal albern vor.

  4. …. und auf der anderen Seite: Dieanderen Kinder wachen ja nicht plötzich morgens auf und wissen, dass „rosa für Mädchen ist!!!“

    Realistischerweise passiert das wohl etwa so:

    „Na Schatz welche Brotdose willst du?“
    „Die da!“
    „Oh. Willst du nicht lieber die grüne da? Die ist doch viel hübscher.“
    „Nein, die da!“
    „Oder die blaue da?“
    „Nein!!!! Die!!!“
    *seufz* „Weisst du, rosa ist nicht für Jungs. Die da ist für Mädchen.“

    Das empfinde ich ebenso als völlig unnötig und natürlich ist das ein Symbol, aber genau darum geht es ja. Muss doch nicht sein.

    • „Muss doch nicht sein.“

      Ist das wahr?

      • Ich verstehe nicht, was du fragen willst?
        Willst du sagen, dass es aus deiner Sicht wichtige Gründe dafür gibt, Kindern geschlechtsspezifische Vorlieben anzuerziehen?

    • Es spricht auch aus meiner Sicht nichts dagegen, die rosa brotdose zu kaufen, wenn das Kind sie unbedingt will. Die Preise für brotdosen sind ja moderat.

      Hier hatte sie ja anscheinend auch mehrere brotdosen, wenn der Wille des Kindes so wichtig ist, dann muss man eben wenn das Kind Gruppendruck merkt und darauf reagiert das Kind erneut wählen lassen.

      Interessieren würde mich auch, wie das Gespräch oben gelaufen wäre, wenn minime die blaue dose mit stereotypen cowboy oä gewollt hätte.

      • Das wäre jetzt Spekulation, aber natürlich finde ich es genauso doof, das Kind in entgegengesetzte Rollen zu drängen.

        • Ich finde es auch durchaus ein legitimes Interesse eines Kindes teil einer Gruppe zu sein, der er sich zugehörig fühlt.

          Wenn eine Mutter zB ein Kind als Goth erzieht und ihm beibringt, das schwarz die schönste Farbe ist und es dann in den Kindergarten kommt und alle andern sich darüber lustig machen, würde man dann groß Überlegenheit ob es verständlich ist, dass das Kind andere Farben und Schnitte möchte? Und würde das nicht die Wertung, das gothsachen okay sind unberührt lassen?

        • Warum wirfst du „zu XY erziehen“ und „Kind die Vorliebefür XY erlauben“ zusammen?

        • Meinetwegen kann man das Beispiel auch rein modisch bringen.

          Die Formulierung war eher unabsichtlich.

          Aber sie will ja auch ausdrücklich geschlechtsneutral erziehen. Wobei ich die Neutralität da bezweifele. Sie ist ja recht offensichtlich glücklich, wenn ihr Kind geschlechtssunkonforme Sachen macht und steht geschlechterkonformen verhalten negativ gegenüber.

          Das ist ja keine Neutralität. Die kann sie sich in einer von geschlechternormen geprägten Welt so gesehen auch gar nicht erlauben, sie muss ja gegensteuern.

    • Nein, ich glaube nicht, daß das die andere Seite ist. Realistisch sind da eher Einhörner oder Ritter drauf. Mit Rosa/Blau als Grundfarbe. Vielleicht wird das mitgesteuert, wenn man seinem Kind die vermeintlich „passende“ Brotdose mitbringt, in der Annahme das wäre die gewünschte. Aber tatsächlich ist es in den allermeisten Fällen so, daß tatsächlich die Kinder Ritter oder Einhörner präferieren. Bevor sie auch nur laufen können.

      Frag einfach mal bei Eltern, die gemischtgeschlechtliche Kinder haben. Da liegt das Zeug vom älteren Kind noch greifbar rum und wird ignoriert, obwohl das ältere Kind sogar noch ein Beispiel gibt.

      • Wie kommt deiner Meinung nach denn ein Kind darauf, dass „Rosa für Mädchen“ ist?
        Wenn das immer „durch die anderen Kinder“ ist, wie kommen die darauf? Irgendwoher mussdas magische Farbenwissen doch herkommen, undaus einer Sicht ist das obige Szenario dafür sehr wahrscheinlich.

        • Ich bestreite gar nicht, daß das kulturell vorgegeben ist. Auch ich weiß (glaube), daß Rosa irgendwann mal eine Jungsfarbe war. Aber der Mechanismus ist nicht so platt, so von den Eltern vorgegeben. Hätte ein Junge eh schon einen schweren Stand in der Gruppe, würde man ihm sicher das Kleid ausreden oder auch verbieten. Aber sonst? Es schwingt halt mit und ich weiß auch nicht was daran so böse ist, daß man es ändern muß.

          Wovon ich jedoch stark überzeugt bin ist das im Schnitt Jungs typisches Jungsspielzeug deutlich präferieren, Mädchen genauso.

        • Ich denke ebenfalls, dass es im Schnitt biologisch geprägte Vorlieben gibt, was auch der Grund ist, warum ich 50% Quoten für unsinnig halte.
          Aber es wäre doch auch echt illusorisch abzustreite, dass es je nach Haushalt schwache bis starke Einflüsse gibt in Richtung geschlechtsspezifischer Erziehung. Selbst wenn es nicht bewusst mit dem Vorsatz „Ich mache meinen Sohn/meine Tochter zu einem/r richtigen Mann/richtigen Frau“ passiert.
          Bist du absolut sicher, dass du nie in so eine Richtung tendiert hast, also völlig geschlechtsneutral erzogen hast? Ich stelle mir das schwer vor, weil man selbst ja ebenfalls geprägt ist und vieles nicht bewusst merkt.

        • Dass das Kultur ist ist ja die eine Sache. Aber was genau ist denn das schlimme daran, wenn sie eine Farbe einem Geschlecht zuordnen? Die ordnen sich ja wie man in dem Text sieht auch selbst einen Geschlecht zu

        • Weil es eine unnötige Einschränkung ist. Als jemand, der religionskritisch ist, hätte ich gedacht, dass du das Argument nachvollziehen kannst.

        • Ich sehe es so:

          Ich bin atheist, aber ich würde meinen Kind dennoch etwas zu Weihnachten schenken und mich auch nicht beschweren, wenn Weihnachten in Kindergarten etc nicht vollkommen ausgeblendet wird oder immer dann wenn das Kind Geschenke wünsche äussert klagen, dass die christonormativität einfach unausweichlich ist.

          Gruppendynamik ist glaube ich einfach für Menschen wichtig. Und Geschlechter sind eine wichtige Gruppe, weil es dort erhebliche Unterschiede gibt.

          Ich glaube insofern, das der schaden dadurch Außenseiter zu sein und der merkwürdige deutlich höher ist als der Vorteil eine rosa brotdose gehabt zu haben.

          Dann muss sie ihn eben in einen besonderen Kindergarten geben, der auf Geschlechtsneutralität spezialisiert ist und in dem ihn ein solches Experiment weniger ausgegrenzt.

        • EMN, ganz unten nochmal von vorne. 🙂

      • @gerhard
        *Frag einfach mal bei Eltern, die gemischtgeschlechtliche Kinder haben. Da liegt das Zeug vom älteren Kind noch greifbar rum und wird ignoriert, obwohl das ältere Kind sogar noch ein Beispiel gibt.*

        Das stimmt nicht. Der große Schmerz meiner Kindheit war, dass mein Bruder sein Playmobil Piratenschiff nicht rausrücken wollte, trotzdem er nicht mehr damit spielte.

        @erzählmirnix
        Kinder haben genauso eine Disposition zu Farben, wie zu z.B. Loom-Bändern. Sowas verbreitet sich schneller als Masern in größeren Kindergruppen. Weil was Kinder wollen ist „normal“ sein und sich in Gruppen einfügen. Individualität und Abgrenzung kommt meist erst so zum Erwachsenenalter hin.
        Und momentan ist extrem gegendertes Spielzeug oder andere Artikel für Kinder normal.

        (Als ich Kind war, war knallrot die typische Mädchenfarbe)

        • „Und momentan ist extrem gegendertes Spielzeug oder andere Artikel für Kinder normal. “
          Bei z.B. Lego habe ich den Eindruck, die versuchen gerade alles, um Lego für Mädchen attraktiver zu machen. Vielleicht lassen sich dadurch Grenzen ja gar überwinden? Sehr zu meinem Leidwesen finden meine beiden Töchter die Lego Friends Reihe besser als meine alten Lego Raumfahrt. Aber ich freue mich, dass sie Spass am Bauen haben. Und wenn sie mit dem gestern gekommenen Lego Technik Bausatz eben nicht den Kran sondern die Schaukel und den Hund bauen wollen, dann soll das so sein (wenn sie gar nicht damit bauen wollen, auch super, ich hab gestern den kran von 21- 0h selber gebaut. Ein unerfüllter Traum meiner Kindheit wurde wahr..).
          Ich finde es ok, dass „Jungenspielzeug“ auch für Mädchen-Mädchen attraktiv gemacht wird, genauso wie ich es begrüßenswert fände, wenn die Looms, oder Webrahmen oder was auch immer für jungen-jungen vermarktet werden würde.

        • @tom
          *Sehr zu meinem Leidwesen finden meine beiden Töchter die Lego Friends Reihe besser als meine alten Lego Raumfahrt.*

          Bei uns spielen bereits seit zwei Generationen alle Kinder mit der geschlechtsneutralen „Pack das mal auch da rein“- Legokiste. Bausätze, pfffff. 😀

          „Ich finde es ok, dass “Jungenspielzeug” auch für Mädchen-Mädchen attraktiv gemacht wird, genauso wie ich es begrüßenswert fände, wenn die Looms, oder Webrahmen oder was auch immer für jungen-jungen vermarktet werden würde.“

          Also, ich hab passenderweise während der Loom-Epidemie ein Schulpraktikum gemacht, und ich hab während des Unterrichts mehr Bänder von Jungs einkassiert als von Mädchen 😀 Und einer meiner Lieblingsnachhilfeschüler konnte mir als Erster erklären, was zum Geier man eigentlich mit einer Strickliesel macht (trotzdem ich bereits seit dem KiGa Alter eine besessen hatte).

          Es wird halt da problematisch, wenn Kinder mit nichts anderem mehr spielen sollen als genderspezifischem Kram, gerade und auch, weil ich die Sachen für Mädchen oft wenig gehaltvoll finde.
          Ich mein, was lernst du denn von einem Glitzerschminkset? Barbie hat immerhin 5.000 Berufe!

          Ebenfalls fällt mir auch auf, das die typisch rosanen Mädchenklamotten oft unheimlich unpraktisch sind. Oberteile sind dünn und legen bei jeder Bewegung den Bauch frei, und enge Hüftjeans und Ballerinas sind auch nicht so der Knaller. Als wären das alles schon kleine Damen, die in erster Linie hübsch sein sollen, dabei sind es Kinder.

          Es geht also weniger um die Farbe der Gegenstände, sondern was damit transportiert wird. Pink ist da nur zum Symbol geworden, wären die beschriebenen Sachen grün, gäbe es sicherlich greenstinks.

        • Marenleinchen, „Das stimmt nicht. “

          Einigen wir uns halt darauf, daß es beides gibt. 🙂

    • Solche Diskussionen hatten wir nie! Das Mädchen *wollte* Rosa mit Lillifee drauf und hat es auch bekommen, der Junge wollte eben nicht.

      Mütter, die es für ein Kernstück der Erziehung halten, um Farben für Brotdosen zu streiten, halte ich für Hasenhirne, die zu blöde sind, selbständig außerhalb einer Ideologie zu denken. Die brauchen kein »Patriarchat«, um sich einer Autorität zu unterwerfen. Aber vielleicht hat der Junge ja Glück, wenn das Experiment nur an Brotdosen geübt wird.

      Als ich selbst so um die siebzehn war, hatten wir in unserem Jugendzentrum mal einen Travestie-Abend, also mit Cross-Dressing. Das war lustig, weil alle alt genug dafür waren und niemand zu was gezwungen wurde. Aber das war auch nicht ideologisch als »Geschlechtsrollenkritik« überladen.

      • Nochmal die Frage, die ich schon oben gestellt habe: Wie denkst du, kommen Kinder auf die Idee, dass bestimmte Farben für Jungs und andere für Mädchen sind?

        Es ging in meiner Szene nicht darum, wiewohl alle Menschen ihr Kind erziehen, sondern darum ein mögliches Szenario zu zeigen, wiein Kindern dieAnnahme entsteht „Rosa ist für Mädchen“. Undda das keineswegs isoliert ein einziger Vorfall irgendwo ist, sondern recht verbreitet, wird eine solche Szene nicht allzu unrealistisch sein. Oder willst du sagen, sowas ist komplett absurd?

        • Wobei man schon anmerken sollte, dass wir uns in diesem Punkt wohl alle auf eine eurozentrische Perspektive festlegen, die für uns maßgeblich ist. Andernorts dürfte das eventuell anders aussehen. (Was ja nicht nur die Farbe betrifft. Das Gewand, das wie ein Kleid aussieht, war und ich in diversen Kulturkreisen sowohl männlich als auch weiblich.)

        • „Wie denkst du, kommen Kinder auf die Idee, dass bestimmte Farben für Jungs und andere für Mädchen sind?“

          Warum gibt es überhaupt jungs und Mädchen?

        • @erzählmirnix:

          Ich denke tatsächlich, dass es da eine Veranlagung gibt (mit den Einschränkungen, dass das nur im statistischen Mittel gilt und Persönlichkeit nicht nur eindimensional nach Geschlecht aufgebaut wird).

          Ich habe den Eindruck, dass sehr typische Mädchen auch gezielt auf solche rosa »Farbtemperaturen« abfahren – im entsprechenden Alter hatte meine Tochter eine regelrechte Liebesbeziehung zu diesem ganzen rosa/pink/lila/Glitzer/Prinzessin-Gedöns. 🙂 Das hat ihr niemand beigebracht oder nahegelegt.

          Während der Junge eher vom Typus »Nerd« war (und ist), also eher die ruhigen und introvertierten unter den »jungenhaften« Interessen entwickelt hat. Farben spielten da keine Rolle, höchstens im Sinne einer Abgrenzung: »wenn Mädchen Rosa und Glitzer gut finden, dann will ich kein Rosa oder Glitzer«.

          Und jeden Versuch, sie mit pädagogischen Mitteln umzukonditionieren, hätten beide Kinder als Zumutung empfunden. Je härter ideologisch Mütter/Eltern an dieser Stelle vorgehen, desto mehr nähert sich das m. E. dem Tatbestand der Misshandlung an.

          Das gilt natürlich auch, wenn man einen »femininen« Jungen ums Verrecken auf »Härte« erziehen will.

        • @EMN

          „Nochmal die Frage, die ich schon oben gestellt habe: Wie denkst du, kommen Kinder auf die Idee, dass bestimmte Farben für Jungs und andere für Mädchen sind?“

          MODE.

          Wie kommen die Menschen überhaupt auf die Idee, dass Stöckelschuhe für Frauen sind, Kravatten für Männer, etc pp?

          „Oder willst du sagen, sowas ist komplett absurd?“

          Dein Verbeissen in diese Sache ist es.

        • „Wie kommen die Menschen überhaupt auf die Idee, dass Stöckelschuhe für Frauen sind, Kravatten für Männer, etc pp?“

          Stöckelschuhe betonen den dickeren Hintern der Frau und verstärken ihren wiegenden („ich bin paarungsbereit“) Gang. Ein Sexmerkmal.
          Krawatten sind ein reines Accescoire zu Sakkos, welche wiederum zu Männern passen, weil sie eine männliche Statur mit breiten Schultern und schmaler Taille betonen. Ein Sexmerkmal.

        • Jungs und Mädchen gibt es damit die Gender-Lehrstühle ihre Daseinsberechtigung nachweisen können. Letztere sind daher die eigentliche Krone der Entwicklung hin zu intelligiblem Leben,

          Dort wird nämlich die menschliche Intelligenz dekonstruiert, daß der Lehrstuhl genausogut von unförmigen Amöben besetzt werden kann… huch, werden sie ja auch.

        • „Ich habe den Eindruck, dass sehr typische Mädchen auch gezielt auf solche rosa »Farbtemperaturen« abfahren – “

          Hachgott, in was für paradiesischen Zeiten bin ich zur Schule gegangen!

          Damals trugen die Jungs blaue Jeanshosen und blaue Jeansjacken.

          Und die Mädchen trugen – blaue Jeanshosen und blaue Jeansjacken.

          Rosa wurde von den Mädchen spätestens nach dem 1. Lebensjahr abgelegt.

        • „Wie denkst du, kommen Kinder auf die Idee, dass bestimmte Farben für Jungs und andere für Mädchen sind?“

          Also, neulich kam mir auf meinem täglichen Weg zur Arbeit (4km durch Weinberg und Obstplantagen) eine junge Joggerin – ich schätze, etwa 20 Jahre alt) – entgegen.
          Just neben mir zog sie eine Auster – sorry, ein Handy – aus der Tasche, um einen Anruf anzunehmen.
          Das Gerät war in eine quietschrosa Hülle eingehaust, die wiederum umkrustet war von diversen kleinen Plastikperlen.
          Der Hammer war aber ein kleiner, ebenfalls rosa umrahmter, herzförmiger Spiegel auf der Rückseite.
          Den hat sie sich bestimmt von der Wand vor Barbies Schminkspiegel abgemeißelt.

          Das war eine der seltenen Situationen in meinem Leben, wo ich von einem Anblick derart gefangen war, dass ich beinahe sprachlos stehen blieb.

          Ich denke, das ist die plausibelste Erklärung, woher die kleinen dreijährigen Mädchen die rosa Prägung erhalten.

      • @djadmoros
        Ok, du hast deine Kinder nie beeinflusst, sie haben sich ganz allein entschieden, stereotyp rosa/blau zu mögen, sprichst aber im selben Beitrag von Crossdressing? Hä? Hältst du rosa für Jungs und blau für Mädchen im Ansatz für Crossdressing?

        • Hat er eine Ideologie studiert, macht absichtlich diese Beeinflussungsversuche und schreibt darüber einen Artikel?

        • @maren:

          Ich wollte mit dem Beispiel sagen, dass ich ein Alter von (ungefähr) 16+ für einen spielerischen Umgang mit Geschlechterstereotypen für angemessen halte.

          Und die »Farbwahl« bezog sich nicht auf Babyklamotten, sondern stand im Kontext der Spielzeugwahl ab dem fortgeschrittenen Kindergartenalter.

          Welche Farben man *Kleinkindern* anzieht, ist m. E. völlig juck! Spätestens im Kindergarten geht es ja nicht mehr nach Farbe, sondern nach Klamottentyp und Mode. Und da kann man, wie Stefanolix das schön erläutert hat, die Auswahl gemeinsam mit den Kindern »entwickeln«. Wobei unsere erst mit drei im Kiga waren, nicht schon mit anderthalb.

        • *Ich wollte mit dem Beispiel sagen, dass ich ein Alter von (ungefähr) 16+ für einen spielerischen Umgang mit Geschlechterstereotypen für angemessen halte.*

          Und nennst direkt Crossdressing. Das hat schon ein Geschmäckle. Immerhin reden wir hier darüber welche Farbe Gebrauchsgegenstände haben.

          *Spätestens im Kindergarten geht es ja nicht mehr nach Farbe, sondern nach Klamottentyp und Mode*

          Ja, alle diese 4jährigen, die unbedingt Hollisterklamotten haben wollen…

          *Wobei unsere erst mit drei im Kiga waren, nicht schon mit anderthalb.*

          Ich muss dich mal was fragen: Kannst du dich erinnern, wann deine Tochter das erste Mal nach einem rosa Utensil verlangt hat? Und war das ihr erstes rosanes Gedöns?

        • @maren:

          »Und nennst direkt Crossdressing. Das hat schon ein Geschmäckle.«

          Wenn das ein »Geschmäckle« hat, solltest Du Kaugummi kauen, vielleicht ist es der Geschmack Deines eigenen Frühstücks. Ich habe dasjenige Ereignis meiner Jugend erwähnt, bei dem ausdrücklich mit Rollenstereotypen experimentiert wurde, und zwar in einem bestimmten Alter. Dass es sich dabei um Crossdressing gehandelt hat, ist sozusagen Zufall.

          »Ja, alle diese 4jährigen, die unbedingt Hollisterklamotten haben wollen«

          *Mode* ist nicht gleich *Marke*, dafür reichen schon Unterschiede im Schnitt und der Unterschied der Stoffe oder zwischen kurz und lang. Außerdem lief am Anfang ohnehin noch viel über Gebrauchtklamotten, die zwischen den Kigaeltern herumgereicht wurden.

          »Kannst du dich erinnern, wann deine Tochter das erste Mal nach einem rosa Utensil verlangt hat?«

          Wie ich bereits sagte: die Farbe stand im Kontext der Spielzeugwahl, das dürfte mit dem Übergang zur Schulzeit zusammengefallen sein, also im Alter von 5-6. Da genügte für sie ein Spaziergang durch den Spielwarenladen oder entlang der erweiterten Produktpalette des Buchhandels, um zu entdecken, was sie unbedingt haben wollte.

          Das waren natürlich die Kitschmarken der Spielzeugindustrie, aber die hat ihr niemand aufgedrängt, und auch beim Playmobil hatten *für sie* Elfen und Reiterhof Vorrang vor Rittern und Piraten.

        • *Ich habe dasjenige Ereignis meiner Jugend erwähnt, bei dem ausdrücklich mit Rollenstereotypen experimentiert wurde, und zwar in einem bestimmten Alter. Dass es sich dabei um Crossdressing gehandelt hat, ist sozusagen Zufall.*

          Und vorher hast du nie Mädchen gesehen, die blau tragen? o.O

          *Mode* ist nicht gleich *Marke*, dafür reichen schon Unterschiede im Schnitt und der Unterschied der Stoffe oder zwischen kurz und lang.*

          Das ist aber eher der Geschmack der Eltern, der da transportiert wird.

          *Wie ich bereits sagte: die Farbe stand im Kontext der Spielzeugwahl, das dürfte mit dem Übergang zur Schulzeit zusammengefallen sein, also im Alter von 5-6. *

          Und vorher hatte sie kein rosa Spielzeug? Und hat auch nie welches gesehen, z.B. im KiGa?

        • @Maren:
          Jungen dürfen sich ruhig als Jungen identifizieren und Mädchen als Mädchen – und sie tun das in der Regel auch gerne. Das geht schon in Ordnung.

        • @maren:

          Und vorher hast du nie Mädchen gesehen, die blau tragen? o.O

          Erklär‘ mal bitte, worauf Du ‚raus willst, ich komm‘ da nämlich nicht mehr mit.

          Das ist aber eher der Geschmack der Eltern, der da transportiert wird.

          Stimmt, aber jenseits von Blau und Rosa gibt es die geschlechtsstereotype Dimension nur noch im Verbund mit anderen Dimensionen: traditionell/modern, formell/lässig, bunt/unauffällig, stilisiert/praktisch, usw. Die Mutter hat ein gutes Gespür für »chic«, und das überträgt sie auch auf die Tochter, aber da geht es darum, ob ein Kleidungsstück »sitzt«, welche Klamotten zusammenpassen, und was der Figur entspricht. Um den Unterschied zwischen Rock und Hose geht es da nicht! Und das würde sie auch mit dem Jungen machen – wenn es den nicht anöden würde, Klamotten zu kaufen!

          Und vorher hatte sie kein rosa Spielzeug? Und hat auch nie welches gesehen, z.B. im KiGa?

          Wenn da was rosa war, dann ist ihr das in dem Alter offenbar egal gewesen. Der Kiga war ohnehin sehr alternativ, traditionelle Rollen wurden da nicht vermittelt. Worauf willst Du ‚raus?

    • Als langjähriger Vater eines inzwischen erwachsenen Kindes und eines 14jährigen möchte ich das mal systematisieren:

      Realistischerweise nimmt das Kind zu Beginn genau die Kleidungsstücke (auch den rosa Rock) und Gebrauchsgegenstände, die die Mutter ihm gibt. Zu Beginn kann es nämlich gar nicht artikulieren, was es haben will (bzw. man lässt es gar nicht wählen). Es wird geprägt.

      In dem oben beschriebenen Beispiel bekommt der Sohn von seiner Mutter eine bestimmte Prägung nach deren Agenda. Der Sohn wird also mit 12 oder 18 Monaten freiwillig zur rosa Kinderhose oder zur rosa Brotdose greifen, weil er diese Farbe nun mal einige Zeit um sich hatte. Er wird diese Objekte vielleicht sogar lieben.

      Mit 18 oder 24 Monaten kommt der Sohn in den Kindergarten. Dort haben Jungen normalerweise keine rosa Hosen und Brotdosen – und das Kind sieht sich mit seiner Präferenz als Außenseiter. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder er ist eine ganz besondere Persönlichkeit und sagt sich »jetzt erst recht, dann bin ich eben Außenseiter«. Das ist aber sehr selten, denn Kinder möchten eigentlich keine Außenseiter sein. Oder er will zu den anderen Jungen mit den Bagger- und Feuerwehr-Pullis gehören – dann wird er bei der Mutter gegen Rosa opponieren. Und das drückt sich in dem Erfahrungsbericht darin aus, dass er die rosa Brotdose eben nicht mehr haben wollte.

      Was sollten verantwortungsbewusste Eltern also tun? Sie sollten in der Anfangsphase neutrale Kleidung wählen, die das Kind nicht in eine bestimmte Richtung drängt. In der Anfangsphase gibt es ein ganz klares Machtgefälle, das Eltern nicht für eine Agenda ausnutzen dürfen.

      Die Eltern sollten dann im Kindergartenalter die Präferenzen des Kindes beobachten und eben nicht eine solche Agenda verfolgen, die aus einer Ideologie abgeleitet wurde. Sie sollten gemeinsam mit ihrem Kind Dinge kaufen gehen und das Kind möglichst zeitig einbeziehen, aber nicht in eine Richtung drängen.

      Was wir hier erleben, ist doch keine neutrale Beobachtung und Reflexion. Die Autorin hat viele Jahre lang eine Ideologie studiert (und vermutlich auch weiterentwickelt). Sie macht mit ihrem eigenen Kind ein Experiment und setzt dazu solchen pink trash wie diese Brotdose ein, den sie einer als erstes geborenen Tochter niemals zugemutet hätte. Das erinnert mich an einen Professor für Marxismus-Leninismus, der zwei Kinder hatte, die mit mir in der DDR in die Schule gingen. Fragt nicht, wie die unter ihrem Vater gelitten haben …

    • @EMN

      Ist aber schon ein Unterschied, ob man seinem Sohn eine rosa Dose oktroyiert oder ihn davon abbringen will, oder meinst du nicht?

      Im übrigen wäre das Äquivalent für Töchter, ihnen eine blaue Dose aufzudrücken, im Namen der „Geschlechterneutralität“.
      Komisch, dass dies bei diesen „Neutralitäts“-Leuten aber kein Thema zu sein scheint. Heuchelei?

    • @ emn Bingo. Neulich am Flohmarkt erst diese Situation: Junge kommt an, will sich auf rosa Fledermaus stürzen. Mutter: „Die ist rosa, die ist für MÄDCHEN.“ Junge: Will die haben. Mutter „Rosa ist FÜR MÄDCHEN! Bist Du etwa EIN MÄDCHEN“ Das 3 x in immer aggressiverem Tonfall wiederholt, bis der Junge weinte.

      @ Alex Wo oktroyiert sie denn?

      • „(!)Alles Zureden(!) half nicht: „Schatz, Du weißt doch, dass rosa ne super Farbe ist, für alle Kinder! Und wenn Dich jemand ärgert, dann ist das schlechtes Benehmen und Du kannst der Erzieherin Bescheid sagen.““

        Vorher hat sie noch eine Staatsaktion gemacht mit der Erzieherin, also über Bande gespielt.

        Alles um den vermeintlich selbstständigen Willen ihres Sohns durchzudrücken, der aber nur ihr eigener ist. Dann auch noch den Sohn zum Petzen aufzufordern, wenn wer wieder gegen die Dose was sagen sollte, setzt dem Ganzen die Krone auf.

        Das ist Bervormundung, volles Programm.
        Also „okroyieren“ ist da schon angebracht als Ausdruck.

        Immerhin scheiterte sie doch, aber vermutlich nur wegen Totalverweigerung.

        Und das alles nur wegen der Farbe einer Dose….

        • Natürlich ist es schlechtes Benehmen, wenn jemand wegen der Farbe einer Btotdose geärgert wird. Da hat sie völlig recht.

          Und die Erzieherin hat als verantwortliche Aufsichtsperson dafür zu sorgen, dass niemand (auf bösgemeinte Weise) geärgert oder gar ausgegrenzt wird. Das ist nicht Petzen, das ist das einzig Richtige. Lernst Du in jedem Anti-Mobbing-Seminar für Kinder. Fazit: Du hast 0 Ahnung von Kindererziehung oder wie es in einer Kita läuft, willst aber mitreden.

        • Wie gut funktionieren den anti mobbing Seminare deiner Meinung nach in dem Bereich?

        • Gut geschultes pädagogisches Personal kann üblicherweise sehr effektiv frühzeitig eingreifen. Nur müssen sie davon erfahren. Und da ist die Aussage „Wenn du was sagst, ist das Petzen“ genau verkehrt.

        • Also ich kenne mobbingfälle aus der Schule, bei denen Lehrer die Sache allenfalls schlimmer gemacht haben.

          Anscheinend schätzte ja hier die Mutter die Fähigkeiten der Erzieherin auch nicht so brilliant ein, sie ist eher verwundert, dass es (kurzzeitig) geklappt hat.

      • @gleichheitunddifferenz:

        Hast Du eigentlich zu wenig Feinde auf Deinem eigenen Blog? Du hast jetzt in kurzer Zeit ein komplettes Magazin an Kommentaren leergeschossen. 🙂

        • Wieso Feinde? Normalerweise sehe ich Diskussionspartner nicht als Feinde (außer, sie begegnen mir so). Und wenn ich schon mal am Diskutieren bin … zumal das Thema hier wirklich mein Ureigenstes ist.

  5. Also die Eltern manipulieren ihre Kinder nach patriarchalen Vorgaben, die sie wiederum von ihren Eltern übernommen haben und diese von den Großeltern usw. ad libitum. Wie kommt denn das ? Hat irgendein König im frühen Mittelalter mal entsprechendes vorgeschrieben? Und warumm sollte er das getan haben, um das Patriarchat durchzusetzen?

    Ist doch alles höchst dubios.

    Es stellt sich hier die gleiche Frage wie auch sonst beim Sozialkonstruktivismus: Wo kommt die Gesellschaft, wo kommen die sozialen Vorgaben her? Die Gesellschaft selber kann ja keine soziale Konstruktion sein, sie ergibt sich aus einer Naturbasis, denn Menschen sind Produkt der Evolution, nicht von irgendwelchen Diskursen. Wer etwas anderes behaupten will, möge es nachweisen.

    Ich weiß nun nicht ob es Hinweise auf eine Biologische Basis dieser geschlechtsbezogenen Farbvorstellungen gibt, aber z.B. bei der Wahl von Spielzeug sind die ja nachweisbar.

  6. Hat übrigens mal jemand dieses Werk gelesen?

    http://www.amazon.de/Hilfe-Mein-Sohn-wird-Macker/dp/3596247489

    Muss ja ganz phänomenal sein.

  7. Wenn ich das mal richtig gelesen habe ist war rosa vor mehreren Jahrhunderten eine Jungsfarbe. Da Rot eine Männerfarbe oder besser gesagt die Farbe der aristokratischen Männer war, war rosa, als abgeschwächtes Rot (Jüngling, noch ohne Erfahrung) den Jungen zugedacht.

    Die normalen Menschen durften gar keine Farben tragen. Die Grenzen verliefen nicht zwischen den Geschlechtern sondern den Klassen. Aber aufgeklärte Menschen wissen das bereits. ^^

    • Es gab wohl einerseits das Rot der Feudalherren, andererseits das Purpur der Kirche. Beides kann man abgeschwächt als Rosa sehen.

      Aber Du hast natürlich recht: Die Bauern und Handwerker durften wohl diese Farben nicht haben. Rot, Purpur und Rosa waren eine Angelegenheit der Eliten.

    • @m

      Rosa/Rot und Farbvorlieben nach Geschlecht war hier auch schon in verschiedenen Artikeln Thema:
      https://allesevolution.wordpress.com/2012/10/10/war-rosa-fruher-eine-jungenfarbe-und-blau-eine-madchenfarbe/
      https://allesevolution.wordpress.com/2010/08/04/rottone-und-farbvorlieben-bei-frauen/

      Hier hat sich in den Kommentaren auch eine längere Diskussion dazu ergeben:
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/02/06/mary-daly-mannerfeindlichkeit-und-das-patriarchat/

      • unter dem zuletzt genannten Link hatte ich auch ein paar Studien zitiert:

        Das es Farbvorlieben von Frauen für rosa, rot und lila gibt, und dies beispielsweise auch in China, haben ja heutige Studien durchaus ermittelt. Es wäre interessant, die diese damals ausgefallen wären.

        http://www.missouriwestern.edu/psychology/research/psy302/fall96/erin_shoots.html

        Specific choices are as follows: blue (29.4% boys, 18.8% girls), pink (14.7% boys, 43.8% girls), green (17.6% boys, 6.3% girls), red (11.8% boys, 12.5% girls), purple (2.9% boys, 18.8% girls), orange (8.8% boys, 0% girls), yellow (5.9% boys, 0% girls), white (2.9% boys, 0% girls), black (2.9% boys, 0% girls) and brown (2.9% boys, 0% girls).

        Das zeigt, dass rot an sich noch realtiv gleich zwischen den Geschlechtern verteilt ist, viele Rottöne an sich aber stark frauenlastig sind. Gerade bei lila und rosa zeigt sich die deutlich.

        http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281939.html

        Blau kristallisierte sich als die allgemein beliebteste Farbe heraus, doch beobachteten die Forscher bei den Frauen einen eindeutigen Trend zu rötlichen Farbtönen. Insgesamt lag bei den Frauen der Schwerpunkt bevorzugter Farben daher eher bei Pink oder Violett. Dies galt sowohl bei den Probanden aus Europa als auch bei den Chinesen.

        Es zeigen sich also kulturübergreifende Unterschiede.

        Anscheinend haben Frauen auch mehr Wörter für die verschiedenen Rottöne:

        http://www.perceptionweb.com/abstract.cgi?id=v020544

        Both men and women relied more on basic and other-basic colour terms but no significant difference between gender was found. Men use significantly more simple words than women; this difference is particularly prominent for samples including a red component. Among the qualifiers, brightness attribute is equally used by both sexes, but women use significantly more qualifiers related to hue to name samples including a red component.
        This result is consistent with previous findings on sex-related differences in colour vocabulary (Nowaczyk, 1982 Language and Speech 25 257 – 265), but identify the origin of the differences in the broader use that women do of hue and saturation qualifiers rather than in the type of words.

        Zudem scheinen sich auch Differenzen bei Kindern mit einer “Gender Identity Disorder”

        http://www.springerlink.com/content/p0q24084u6322r72/

        The present study was designed to assess sex-dimorphic color preferences in children with gender identity disorder (47 boys, 18 girls), clinical controls (65 boys, 35 girls), and community controls (65 boys, 35 girls). The mean age of the children was 7.63 years (range = 3–12 years). Children were shown a hexagon-shaped display of 144 colors extracted from PowerPoint™. Each child was asked to choose his or her three favorite colors (Trials 1–3) by pointing to them, naming them, and then to provide a justification for each choice. From the entire array, children labeled a total of 11 different colors: black, blue, brown, gray, green, orange, pink, purple, red, white, and yellow. For three of the colors (blue, pink/purple, and red), there was evidence for normative sex differences in color preference, and, for the colors blue and pink/purple, the gender-referred children showed inverted patterns of color preference. For the color blue, luminance values showed that the gender-referred boys and control girls preferred lighter shades, whereas the gender-referred girls and control boys preferred darker shades. Qualitative analysis indicated that gender-specific justifications were uncommon, even for the sex-dimorphic colors. Gender-referred children showed inverted gender-stereotyped color preferences, which are likely related to their more general pattern of cross-gender identification. Principles of gender-differentiated development derived from gender-schema theory are used to explain the group differences in color preferences.

        Eine solche Umkehr ist normalerweise auch ein gutes Zeichen dafür, dass eine biologische Komponente vorhanden ist.

        • Danke Christian.

    • ja genau rot/rosa war Jungenfarbe, blau Mädchen, kann man auf alten Altarbildern sehen, wo die Jungfrau Maria oft blaue Kleider an hat.
      Die Farbzuordnung scheint also eher ein soziales Konstrukt zu sein.
      Die Werbung tut natürlich ein übriges, es kommt zu einem selbstverstärkendem Prozess, weil rosa für Mädchen beworben wird, wollen es Mädchen haben. Man überschätzt die geistige Freiheit meisten, sehr viele Menschen bei uns sind ziemlich ferngesteuert.
      Ich habe eher die Erfahrung, das rosa im Kleinkindalter bevorzugt wird, geschlechtsunabhängig, was sich dann aber wieder verliert.

      In unserer Gesellschaft ist überhaupt ein recht verkrampfter Kodex was Männer und Frauen tun oder lassen sollen, wobei dabei Männer mehr Einschränkungen erfahren als Frauen.

      Es gibt durchaus andere Kulturen, wo zum Beispiel auch ganz üblich ist, das Männer sich Schminken und schön machen, z.B. hier:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gu%C3%A9rewol

  8. Scheisse, der arme Junge. Aus El_Mochos Link:

    beschreibt mit Stolz, wie es ihr gelungen ist, ihren – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 10 Jahre alten – Sohn zu einem „verunsicherten“, stotternden, bettnässenden Kind zu machen

    Hoffentlich macht irgendjemand langfristige Studien zu diesen Dingen, damit irgendwann genug Daten vorliegen, damit niemand mehr übersehen kann, dass so etwas als massive Kindeswohlgefährdung anzusehen ist.

  9. Von Genderama: Eine Kindergartenfeminazi lässt Jungs nicht mit Lego spielen.

    „I always tell the boys, ‘You’re going to have a turn,'“ Keller told the Review. „And I’m like, ‘Yeah, when hell freezes over‘ in my head.“

    http://mynorthwest.com/76/2846093/No-boys-allowed-Bainbridge-Island-teacher-imposes-ban-on-popular-activity

    Wo kommt nur der Eindruck her, Feministinnen würden Männer hassen?

    • Weil der moderne „Feminismus“ von männerhassenden Lesbengrüppchen erfunden wurde?

      • beantwortest du alle rhetorischen fragen?

        :-p

        • In der heutigen Zeit ist es wichtig, das Offensichtliche zu sagen. Des Kaisers neue Kleider und so.

        • Hast ja recht…

      • „Weil der moderne “Feminismus” von männerhassenden Lesbengrüppchen erfunden wurde?“

        Das erklärt nicht viel. Wie kommt Männerhass denn überhaupt erst zustande? Die Basis liegt in der Natur der Frau. Hier ist es nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit für Männer als Gruppe.
        Sobald Männer die Pubertät erreichen, obsiegen bei Frauen die weiblichen Sexualhormone und die sind darauf getriggert, unter Männern diejenigen zu wählen, die sich
        a) im „Kampf“ mit anderen Männern (um Frauen) bewährt haben
        b) dafür ensetzen, es der Frau so bequem wie möglich zu machen.

        • @Adrian:

          »Gleichgültigkeit für Männer als Gruppe«

          Wieso sollte das die Ursache von Hass sein?

          Ich würde sagen, Männerhass entsteht wie jeder andere Hass auch: durch schlechte Erfahrungen und deren unzulässige Überverallgemeinerung.

        • „Wieso sollte das die Ursache von Hass sein?“

          Hast recht. Gleichgültigkeit ist nicht die Ursache. Die Gleichgültigkeit macht es hasserfüllten Feministen nur leicher, ihre toxischen Ideen zu verbreiten.

        • @adrian
          „Wie kommt Männerhass denn überhaupt erst zustande?“

          Dein Erklärungsansatz ist aber auch nicht besser.

          Du nimmt eine „naturgegebene“ „Gleichgültigkeit“ an, die dann ins Positive geht, wenn es Vorteile gibt. Ist natürlich erst mal plausibel.
          Negative Gefühle sollten nach dieser Idee dann entstehen, wenn keine Vorteile geliefert werden, als Reaktion darauf. Dies würde dann einen auf Teilgruppen von Männern bezoge Abneigung, vielleicht auch Hass erzeugen können. Aber auf alle Männer, auf das Männliche schlechthin? Wieso das denn?
          Und dies in einer Situation, wo es in der first world so gut läuft materiell gesehen wie noch nie??

          Deine Erklärung wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Deshalb kann sie nicht stimmen.

        • „Und dies in einer Situation, wo es in der first world so gut läuft materiell gesehen wie noch nie??“

          Nun, hierzu hatte ich ja schon mal spekuliert. Frauen sind nicht ausgelastet. Sie sind unglücklich. Sie verleugnen ihre Biologie. Sie bekommen während der fruchtbarsten Phase ihres Lebens keine Kinder.

        • @djad
          „Männerhass entsteht wie jeder andere Hass auch: durch schlechte Erfahrungen und deren unzulässige Überverallgemeinerung.“

          Ist es nicht eher so, dass systematische Unterdrückung im Aggregat nicht viel eher zu Unterwerfung und Fatalismus führt?

          Kann es nicht eher sein, dass Hass, insbesondere politisch oder anders weltanschaulich organisierter durch das *Imaginieren* schlechter Erfahrungen und systematischer Ideologisierung dieser entstehen? Und das alles unter Voraussetzung der eigenen Überlegenheit?

          Ist ein alter Hut, warum sollte das nicht auch hier die Erklärung liefern.

        • @adrian
          „Sie verleugnen ihre Biologie. Sie bekommen während der fruchtbarsten Phase ihres Lebens keine Kinder.“

          Mit anderen Worten: es muss ihnen irre schlecht gehen, insofern sie keine Kinder bekommen, rein aus biologischen Gründen.

          Dann sollte aber auch ein biologischer Regelkreislauf hier involviert sein. Man würde als erstes an die Veränderung hormoneller Ausschüttungsmuster denken oder an sowas.

          Das wäre sicherlich schon längst bemerkt worden. Ausserdem habe ich nicht den Eindruck je gewinnen können, dass jüngere Frauen mit Kind(ern) irgendwie grundsätzlich anders wären (zB aggressiver) als Frauen ohne Kind(er). Das würde einem doch auffallen!

          Die einigen Frauen, die darunter zu leiden scheinen, keine Kinder zu haben, scheinen mir unter einem nicht erfüllten Wunsch zu leiden, also unter ihrer Vorstellung.

        • Die lautesten und beklopptesten Feministinnen haben keine Kinder.

  10. Schöner Artikel und Betrachtung.

    Rosa und Hellblau scheint eine Manie-Farbe in bestimmten Kreisen zu sein. Tchibo hatte damit auch schon so seine Probleme:

    https://emannzer.wordpress.com/2015/02/03/rosa-bleu-das-neue-lila/

    Mir tut der Junge leid – denn ich vermute, dass seine „geliebte rosa Brotdose“ nicht unbedingt seine eigene Entscheidung (gewesen) ist.

  11. Ist das eigentlich sein richtiger Name?

    • minime dürfte eine Anspielung auf Austin Powers sein:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Mini-Me

      • Das habe ich ebenfalls gegoogelt. Aber ist das sein richtiger Name?

        • Eigentlich heißt er wohl „mimimi“, aber das war in ihrer Befindlichkeits-Ingroup dann doch nicht konsensfähig, weil „male tears“ nur bei älteren Männern beschämend funktioniert.

        • „Eigentlich heißt er wohl “mimimi”“

          Der war gut 🙂

        • @adrian

          Da er wohl kaum vom Standesamt akzeptiert werden würde würde ich sagen nein. Es scheint mir ein „blogname“ zu sein, ähnlich wie Südländerin ja auch nicht Südländerin heißt

      • Ich dachte, das sei Latein. Vokativ von Minimus – sehr klein, äußerst klein, der kleinste.

        Bis dieser bedauernswerte Junge erwachsen ist, ist er total verkorkst.

        • Wieso empfindest Du ihn als bedauernswert?

        • Weil er von einer Mutter erzogen wird, der das kompromisslose Durchsetzen ihrer eigenen Ideologie wichtiger ist, als das Wohlergehen ihres Sohnes.

        • Tut sie doch gar nicht:
          „Ich packte also sein Butterbrot in eine andere Dose und brachte ihn zum Kindergarten.“

        • OK, das macht sie aber recht widerwillig, und gibt scheinbar nach (denn „Alles Zureden half nicht“).
          Es ist abzusehen, dass sie wieder versuchen wird, die Erzieherin für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, und das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

          Ups, mir fällt gerade auf, in RGB ist bei rosa der Rot-Anteil genauso groß wie der Blau-Anteil.

        • Das mit R=B darfst du nicht zu eng sehen, finde ich.

          In der Diagonale ist G=B, in der Unterkante R=B=255.

          Das geht bei Mädels alles als OK durch, würde ich sagen

        • Hier noch ein paar bläulichere Farbtöne.

          Wäre interessant, inwieweit die noch als rosa durchgehen.

        • @ Anne Nühm Wie ist es denn, wenn demnächst die anderen Kinder beschließen, ihn wegen seines Roboterautos zu ärgern, das gerade erst angeschafft wurde und 60 € gekostet hat? Ab in die Tonne, neues kaufen, das aktueller ist? Und wenn dann in der 5. Klasse das Markenzeugs aktuell wird, ganz klar, da muss jedes halbe Jahr was Neues für hunderte von Euros her, weil ansonsten ist das ja „Durchsetzen ihrer eigenen Ideologie“ gegen „das Wohlergehen ihres Sohnes.“.

          Ganz klar, genau das sollte man Kindern beibringen. Sobald dich jemand ärgert, wehr dich nicht, sprich nicht mit deinen Eltern. Mach einfach, was sie sagen und alles wird gut. Mobbing lässt grüßen.

        • @gleichheitunddifferenz
          Warum sollten ihn die anderen Kinder wegen eines Roboterautos ärgern?
          Ausschließen kann man so was zwar nie, aber es ist nicht damit zu rechnen (es sei denn, er setzt seine Barbie ans Steuer).

          Zu Dingen, die einem selbst wichtig sind, sollte man stehen.
          Aber dass er sich nur wegen kurioser Ideen seiner Mutter zum Gespött machen lässt, ist nicht einzusehen.

  12. Über dieses Thema kann man eigentlich nur spekulieren. Es steht für mich außer Frage dass es kulturelle und soziale Trends gibt, die auch unbewusste einen Gruppendruck aufbauen können.
    Ein schönes Beispiel aus der Erwachsenenwelt sind Modewellen. Niemand weiß, wie Modewellen entstehen und verebben. Wie kam es dazu, dass in den 80ern auf einmal fast alle Frauen der Meinung waren, offenes Haar und ggf Dauerwelle sowie Oberteile mit Betonung der Schulter sei ein Muss für jede Frau? Ud wieso war das in den 90ern dann nicht mehr so? Wie kam es dazu, wer hat das vorgegeben, und warum haben sich fast alle daran gehalten?

    Was nun Rosa und Glitzer angeht, kann ich mich an Zeiten erinnern, in denen kein kleines Mädchen so was getragen hat. Es ist im Westen schon seit einiger Zeit ein Trend zur Verkitschung und Überfeminisierung junger Mädchen festzustellen. Besonders deutlich in der Unterschicht.

    • @adrian
      „Wie kam es dazu, wer hat das vorgegeben, und warum haben sich fast alle daran gehalten?“

      Ja, das ist total faszinierend. Erinnert an den berühmten Schmetterlingsflügelschlag über dem Amazonas, der zum Orkan irgendwo auf der Welt führt.
      Noch interessanter sind Massen-„Hysterien“.

      „Was nun Rosa und Glitzer angeht, kann ich mich an Zeiten erinnern, in denen kein kleines Mädchen so was getragen hat.“

      Ich glaube, da schwebte in der Luft, dass es nicht mehr „weiblich“ sein sollte diese Farbe zu tragen. Man wollte den Mädels das austreiben, vergleichbar, wie man jetzt den Jungen das oktoyieren möchte.

      Die Verkitschung ist natürlich der allgemeinen Übersentimentalisierung zu verdanken, denn Kitsch ist ja das Zurschaustellen von Gefühlen, die man nicht hat 😉

  13. Genderideologie richtet schwere Schäden bei Kindern an. Die Grundlagen von Kultur werden so zerstört, Geschlechtskonflikte geschaffen. Die Beziehungen der Geschlechter gehen ebenso drauf wie Lebensglück.
    http://www.amazon.de/s/field-keywords=Deichmohle+Geschlechter

    • Selbst die Eichhörnchen im Park sehen schon ganz unglücklich aus 😦

      • Dito. Unsachliche Polemik ist die Sprache derer, die keine Argumente haben.
        Die Fakten stehen im Buch.

    • Ja, Du hast recht. Natürlich. Das Lebensglück. Endgültig zerstört. Es lag wahrscheinlich in einer rosa Brotdose. Und die liegt jetzt im Müll. Kann sie jemand da eventuell wieder rausholen? Mit dem Lebensglück (hoffentlich mittlerweile nicht verschimmelt)?

      • @gleichheitunddifferenz, Unsachlicher Blödsinn ist klassische Taktik von Genderideologen und Feministen beiden Geschlechts, wenn sie gegen sachliche Argumente nicht ankommen. Polemische Schaumschlägerei kostet nichts und braucht kein Hirn.

        Wissenschaftliche Nachweise finden sich im Buch. Punkt.

        • @jan

          Bitte höflich bleiben.

          und Hinweise auf Bücher für Quellen ist eher eine arme Art zu diskutieren. Du solltest entsprechendes doch bereits als Text vorliegen haben

  14. Schamlose Eigenwerbung:

    Das Problem ist nicht, welche Farben einem Geschlecht zugeordnet werden, sondern dass überhaupt Farben in diesem Sinne zugeordnet werden. […]
    Das heißt, hier geht es nicht nur allein um eine geschlechtsspezifische Zuweisung von Farben, sondern es geht darum, dass jede Zuweisung, welche eine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern ermöglicht, negiert und verboten werden soll. Nicht nur rosa und hellblau sind das Problem, sondern dass Frau und Mann überhaupt existieren und nicht ein- und dasselbe sind.

    http://der-juengling.blogspot.de/2015/05/rosa-hellblau-und-andere-farben.html

    • Nachtrag:
      Was ich nur ungenügend herausgearbeitet habe, ist, dass mit einer bestimmten Farbe ja auch bestimmte geschlechtsspezifische Eigenschaften verbunden wird, also zum Beispiel –> rosa –> weiblich –> passiv.

      Das stört die Feministinnen, und dann wäre es auch egal, welche Farbe welchem Geschlecht zugeordnet wird. Das Problem ist nicht, dass eine Farbe einem Geschlecht zugeordnet wird, sondern was wir als ‚typisch“ für ein bestimmtes Geschlecht gesehen wird und was dann über eine Farbe – seis nun rosa oder grün – signalisiert wird.

      Das Problem sind nicht die Farben, sondern dass es überhaupt zwei Geschlechter gibt, die sich zu allem Überfluss möglicherweise unterscheiden.

      • >>“Das Problem sind nicht die Farben, sondern dass es überhaupt zwei Geschlechter gibt, die sich zu allem Überfluss möglicherweise unterscheiden.“

        Rischtisch.

        Deshalb fragte ich schon um 8:20 Uhr:

        Warum gibt es überhaupt Jungs und Mädchen?

        Warum betrachtet Mama (Falsch: Elter 1) Melanie ihr Kind eigentlich als „Sohn“?? Es müsste Kind heißen. Elter 1 Melanie (Melanie auch so gendernd -> Besser: Mensch 1456326557543) erzieht ihx Kind geschlechtsneutral. Daher geht Kind ohne Brotdose in Schule.

        So muss Gender feministische Erziehung!

  15. „Das rosa eine Jungsfarbe ist ist durchaus ein soziales Konstrukt, welches auch andersherum sein könnte.
    Zwar scheinen Frauen eine gewisse biologisch bedingte Vorliebe zu haben für bestimmte Farben, diese könnte man aber sicherlich dennoch auch Männern kulturell zuordnen.“

    – Nur unter eng begrenzten Bedingungen. Ist rosa eine teure Farbe, mit der man zB auf Kleidern angeben kann, wird rosa auch von Männern benutzt (siehe das Bild von Ludwig XIV, das wir hier mal hatten).
    Sind synthetische Farben in Massen billig erhältlich, stellt sich die Zuordnung nach Geschlechtern ein, wie wir sie heute haben.
    Nur Frauen mögen rosa, wahrscheinlich weil das die Farbe Neugeborener ist.

    Ich denke, Testosteron im Hirn sorgt dagegen für eine Gleichgültigkeit oder sogar Abneigung gegen rosa. Kennt Ihr eine (lesbische) Feministin, die gern rosa oder andere weibliche Farbtöne trägt? Wie wir festgestellt haben, ist die Wahrscheinlichkeit für erhöhtes Hintergrundtestosteron bei Fems und anderen Kämpferinnen erhöht ( bei Lesben sowieso).

    Die Benutzung des Begriffes „soziales Konstrukt“ wundert mich. Ist das nicht ein typischer Gender/PC/Sozialkonstruktivisten-Ausdruck? Das ist Orwell-Sprech, genau wie die sich ausbreitende Verwendung von „gender“ statt „sex“ in MINT-Publikationen.

    • @axel AE

      „Die Benutzung des Begriffes “soziales Konstrukt” wundert mich. Ist das nicht ein typischer Gender/PC/Sozialkonstruktivisten-Ausdruck? Das ist Orwell-Sprech, genau wie die sich ausbreitende Verwendung von “gender” statt “sex” in MINT-Publikationen.“

      Ich teile deine Aversion gegen bestimmte Begriffe nicht, sich darüber aufzuregen und bestimmte Begriffe zu Parias zu erklären ist genauso Orwell

      • „Ich teile deine Aversion gegen bestimmte Begriffe nicht, sich darüber aufzuregen und bestimmte Begriffe zu Parias zu erklären ist genauso Orwell“

        – Gegen Orwell ist auch Orwell? Nicht sehr logisch.
        Stell Dir vor, ich spreche Dich mit „Genosse Evochris“ an. Nun ist diese Anrede nach dem Ende der Ostzone nicht mehr en vogue, war sie aber mal. Dennoch hat man sich außerhalb der Partei früher nicht so angeredet. Merkel hat als Doktorandin sicherlich selten „Genossin Kasner“ zu hören bekommen.

        Heute ist es merkwürdigerweise andersrum: Es gibt zwar außerhalb des akademischen und administrativen Briefverkehrs keinen Zwang zum gendern, dafür tun es viele wissenschaftliche Blogger und Autoren freiwillig. Weil es eben „modern“ ist oder so.

        Oder so? Ja, warum eigentlich? Ist die PC/Gender-Propaganda gerade wegen der Abwesenheit einer Staatspartei so effizient? Sogar die Bundeswehr in Berlin hat grade eine Museumspädagogin eingestellt, weil sie total Gender ist.

        Das ist doch Selbstkastration!

        • @axel

          Ich finde „soziale Konstruktion“ für einige Punkte eine passende Bezeichnung. Gender durchaus auch.

          Es sind insoweit auch übliche Bezeichnungen in deutscher Sprache. Ich habe keine Lust darauf mir die zensieren zu lassen

        • Wer zensiert hier? Ich bestimmt nicht. Als Chef eines Institutes würde ich allerdings darauf achten, daß strenge politische Neutralität im Sprachgebrauch eingehalten wird. PC-Sprache ist eindeutig politisch und antiwissenschaftlich.

          „Ich finde “soziale Konstruktion” für einige Punkte eine passende Bezeichnung. Gender durchaus auch.“
          – Da der Begriff der „Konstruktion“ aus dem Konstruktivismus stammt, der eindeutig eine Antiwissenschaft ist, würde ich ihn aus Prinzip nicht benutzen. Die Psychologie liefert genügend Begriffe wie „Rolle“.
          Zu „Gender“ brauche ich wohl nichts zu sagen.

          „Es sind insoweit auch übliche Bezeichnungen in deutscher Sprache.“
          – Wie Anne Wizorek meint, Sprache verändere sich ja. Von wegen: Wie Birgit Kelle entgegnet, ist das Genderdeutsch von oben aufgezwungen – völlig undemokratisch.

    • Würdest Du sagen, die Tatsache, dass Deine Katholikenbosse sich tuntiger als jede Tunte kleiden, ist biologisch bedingt?

      • Rot für Kardinäle und lila für Bischöfe dürfte vom Preis der Farben früher herrühren.
        Und weite Gewänder sind nur heute „tuntig“. Denk mal an römische Togen.

        • „Und weite Gewänder sind nur heute “tuntig”. Denk mal an römische Togen.“

          Eben. Kultur und soziale Konstruktion 🙂

        • also völlig der Mode unterworfen.

          Und bei den ganz Traditionellen konserviert, da sich die Mode hier nicht so massiv ändert, wie anderswo.

          „Soziale Konstruktion“ impliziert als Begriff natürlich, dass diese „Konstruktion“ von „klaren, einseitigen Machtverhältnissen“ begründet wird. Eine absurde Idee, die den Begriff als solchen fragwürdig und unbrauchbar macht.

        • „Eben. Kultur und soziale Konstruktion “
          – Nee. Wären die Frauenfarben damals nicht so teuer gewesen und gäbe es die große Tradition nicht, wären Rot und Lila unwahrscheinlich.

        • Alex:

          „“Soziale Konstruktion” impliziert als Begriff natürlich, dass diese “Konstruktion” von “klaren, einseitigen Machtverhältnissen” begründet wird. “
          – Das ist das beste Argument gegen den Politsprech.

        • *Wären die Frauenfarben damals nicht so teuer gewesen und gäbe es die große Tradition nicht, wären Rot und Lila unwahrscheinlich.*

          Hast du nicht 3 Beiträge vorher behauptet, dass Menschen mit Testosteron im Hirn eine Abneigung gegen ebendiese Farben entwickeln? Wieso also sollten Menschen große Kosten auf sich nehmen, um eine Farbe zu tragen, die sie abscheulich und weibisch finden? Und wie teuer war eigentlich Indigo?

        • ät Maren:

          „Wieso also sollten Menschen große Kosten auf sich nehmen, um eine Farbe zu tragen, die sie abscheulich und weibisch finden? Und wie teuer war eigentlich Indigo?“

          – Na, um anzugeben. Was ist daran unverständlich? Du gibst doch auch gerne an. Wie lang ist Dein Ringfinger?
          Komasaufen ist bei den Säufern übrigens weniger beliebt als angenommen. Sie müssen halt.

          Indigoblau war sauteuer, weswegen u.a. der französische Königsmantel damit gefärbt war. Purpurschnecken waren ebenfalls sauteuer, weswegen deren Farbe bei Königs gern zum Einsatz kam.

        • @axel
          Warum geben sie dann nicht mit Indigo an, wenn es ähnlich teuer, aber viel angenehmer für testosterongeschwängerte Hirne ist? Und meinst du, der Mantel der Muttergottes war traditionell blau, weil Marias Ringfinger so lang war? Bist doch so christlich

        • Weite Gewänder sind Tuntig?
          seit wann das denn?

          Wenn ich an „tuntig“ denke oder bilder google, dann finde ich „weite Gewänder“ doch eher selten. Das ist eher eng und Körperbetont.
          „Weite Gewänder“, Mäntel etc. für Männer sind alles andere als „tuntig“. Und was an Mänern auf Mittelaltermärkten in „weiten Gewändern“ rumläuft ebenfalls nicht.
          Dafür sind römische Togas nicht die Ausmahme.
          Weite Gewänder waren niemals als solche „tuntig“ und sind es auch heute nicht.

        • Maren:

          „Warum geben sie dann nicht mit Indigo an, wenn es ähnlich teuer, aber viel angenehmer für testosterongeschwängerte Hirne ist? “
          – Würde ich zumindest machen. Kannst ja mal nachforschen, was wieviel gekostet hat.

          „Und meinst du, der Mantel der Muttergottes war traditionell blau, weil Marias Ringfinger so lang war?“
          – Mit Sicherheit nicht. Maria war sehr weiblich.

        • @axel
          „Maria war sehr weiblich.“

          Erzähl uns mehr von deinen Marienerscheinungen… 😉

          Der Marienkult ist doch nur die Vorläufervariante von Gender. Ach so, derzeit lehnt der Papst das noch ab? Sicherlich nicht mehr allzulange…

        • ät Alex:

          „Der Marienkult ist doch nur die Vorläufervariante von Gender.“

          – Hast Du nen Knall? Maria hatte nix zu melden. Die hat nur gebärt! Und die Geschichten von „Sakrileg“-Dan Brown sind erfunden.

        • @axel
          „Maria hatte nix zu melden.“

          Die wird doch bei Euch regelrecht angebetet! Wie Gott selbst hat man den Eindruck….
          Ist doch offensichtlich, dass das mit der ganzen konservativen Frauenverehrung und der traditionellen Geschlechterrolle zu tun hat…

          „Und die Geschichten von “Sakrileg”-Dan Brown sind erfunden.“

          Feministischer Stuss hoch 10. Klar, das ist eine ganz andere Schiene. Vom Grundgedanken aber….

        • „Die wird doch bei Euch regelrecht angebetet! “
          – Es gibt bei Katholiken einige Marienverehrer. Aber nicht nur; es gibt ja auch viele weibliche Heilige.
          Das ist nicht feministisch, sondern bildet die menschliche Realität ab.

    • „Nur Frauen mögen rosa, wahrscheinlich weil das die Farbe Neugeborener ist.“

      Männer mögen also Babies nicht.

      • @adrian

        Warum sollte das daraus folgen?
        Aber in der Tat mögen sie sie weniger als Frauen im Schnitt.

        Komm mal mit einem Baby in einen Raum mit vielen Menschen und vergleiche die Reaktionen.

        • „Aber in der Tat mögen sie sie weniger als Frauen im Schnitt.“

          Sag ich doch.

      • “Nur Frauen mögen rosa, wahrscheinlich weil das die Farbe Neugeborener ist.”

        Könnte man übrigens ganz leicht testen. Wie ist das Verhältnis nichtweißer Frauen zur Farbe rosa?

        • Hatte ich hier auch schon mal überlegt. Würde vermuten: geringer.

        • „Würde vermuten: geringer.“

          Nach Deiner Theorie dürfte eine Vorliebe für Rosa gar nicht vorhanden sein.

        • Doch: Bei weißen Frauen oder asiatischen. Multikulti ist ja eher eine moderne Erscheinung.

    • „Nur Frauen mögen rosa“

      Not true.

      • „Not true.“
        – Schwule Männer haben ja auch weniger Testosteron pränatal. Könnte mittelbar was mit Rosa-Vorlieben zu tun haben. Aber stimmt das überhaupt?
        Nur bei ROSA von Praunheim weiß man es sicher.

        Was ist Deine Lieblingsafarbe, Adrian?
        Meine ist natürlich preußischblau, wie Du wahrscheinlich schon vermutet hast.

        • Hat irgdendjemand schon mal die Testosteronwerte erwachsener schwuler Männer gemessen und sie mit deen von Heteros verglichen?

          Meine Lieblingsfarbe ist ebenfalls preußischblau.
          Ich mag Rosa nicht. Es erinnert mich an mädchenhafte Frauen mit kindischem Gelächter und Getratsche und penetrant riechendes Parfüm und einer hohen Stimme die säuselt „Hallo, Adrian, wie geht es Dir heute?“ *Augenklimper*. – (Im Übrigen bräuchte ich da Hilfe vom Blogmaster, ich werde das noch mal zum Selbermachmittwoch anbringen, bitte erinnern)
          Aber ich denke, diese Abneigung ist rein kulturell. Denn es gibt ja bereits Buisinesshemden für Männer die Rosa sind. Einen hübschen Mann enstellt das in keinem Fall.

        • @adrian

          „Ich mag Rosa nicht.“

          Du hast aber auch angeführt, dass du dich ansonsten eher klassich männlich verhältst. insofern scheint nur dein Partnerwahlbereich betroffen zu sein, insoweit in Einklang mit dem Modell von Dorner
          https://allesevolution.wordpress.com/2012/03/02/wie-geschlechtsunterschiede-im-gehirn-durch-pranatale-hormone-entstehen/

        • „Du hast aber auch angeführt, dass du dich ansonsten eher klassich männlich verhältst.“

          Hab ich das? Klassisch männlich? Ich mag Fußball nicht, bin nicht im Sportverein, stehe nicht besonders auf Autos. Man sieht mir nicht sofort an, dass ich ein Schwuli bin, wohl wahr, aber das ist bei den meisten Homos ja ebenfalls so.

        • ät Adri:

          „Meine Lieblingsfarbe ist ebenfalls preußischblau.“
          – Wirklich. Sehr gut, hätte ich gar nicht gedacht.
          Rate mal, welche Farbe die bestimmende Berlin ist. Tipp: Merkwürdigerweise nicht blau.

          „Es erinnert mich an mädchenhafte Frauen mit kindischem Gelächter und Getratsche und penetrant riechendes Parfüm und einer hohen Stimme die säuselt “Hallo, Adrian, wie geht es Dir heute?” *Augenklimper*. “
          – So was machen Frauen bei Dir? Bist Du groß und muskulös? Neid.
          Rosa ist eine häßliche Farbe, aber an einer hübschern jungen Frau sieht sie sehr erotisch aus, weil sie ausgeprägte Weiblichkeit und Unschuld signalisiert.

          „Denn es gibt ja bereits Buisinesshemden für Männer die Rosa sind. Einen hübschen Mann enstellt das in keinem Fall.“
          -Du sagst es selbst: Einen schönen Menschen kann nichts entstellen. Heißt, rosa ist eigentlich eher ungünstig.
          Stimmt, sieht scheiße aus. Blau und weiß ist wesentlich besser.

        • „Bist Du groß und muskulös?“

          Nein, bin ich nicht. Mein Exterieur ist eher schlank mit wenig Muskelaufbau. Aber ich praktiziere offenbar ein inneres PU, durch meine nicht-pudelige Art.

        • Rosa ist eigentlich Rot & Pastell.

          Die Abtönung oder Abdeckung „Pastelltöne“ ist eine ganz eigene Geschmackskategorie, die hier wichtig ist.

          Wer Pastell mag, mag also eher rosa als rot. Wer überdeutliche Farben mag, nimmt „lila“, bzw violett.
          Bei Blau ist das hellblau auf der einen und „marineblau“ auf der anderen.

        • ät Adri2:

          „Man sieht mir nicht sofort an, dass ich ein Schwuli bin, wohl wahr, aber das ist bei den meisten Homos ja ebenfalls so.“
          – Nein, ist es nicht. Hast Du „Hjernevask“ gesehen? Da erzählt doch der deutsche Forscher aus Chicago, daß´man Homos mit 80%er Wahrscheinlichkeit identifizieren kann.

          Wirst Du denn häufig von Frauen mit eindeutigen Absichten angesprochen?

          „Nein, bin ich nicht. Mein Exterieur ist eher schlank mit wenig Muskelaufbau. “
          – Mh, ja, das paßt. Hast/hattest Du mal einen weißen Apple-Laptop und magst Lyonel Feininger?

        • „Da erzählt doch der deutsche Forscher aus Chicago, daß´man Homos mit 80%er Wahrscheinlichkeit identifizieren kann.“

          Natürlich kann man das. Wenn man sie länger beobachtet.

          „Mh, ja, das paßt.“

          Klar. Weil das soooooo ungewöhnlich bei Männern ist…

          Ich hab nichts von Apple und wer ist Lyonel Feininger?

        • @Axel
          Geh doch einfach mal auf schwule Datingportale. Du wirst die Typen vom äußeren her nicht von jedem xbeliebigen Hetero unterscheiden können.

        • ät Adrian:

          “Mh, ja, das paßt.”“Ich hab nichts von Apple und wer ist Lyonel Feininger?“
          – Wenn Du in Potsdam warst, hättest Du ja dort auch zunächst Bio studieren können. Da saß mal einer neben mir, der Du hätte sein können. Und der hatte ein weißes Äpple-PCchen (hach!) mit diesem sehr schönen Bild drauf:

          Du bist schwul und nicht kunstaffin?

        • Es gibt eigentlich nur ein zuverlässiges Kriterium, bei dem man sicher sein kann, dass er hetero ist: wenn er abgerissen rumläuft, bereits mittags mit ner Bierflasche in der Hand und ein sozial inadäquates Verhalten an den Tag legt.
          Der Kampf um Frauen und einem Platz als „echter Mann“ in unserer Gesellschaft hinterlässt halt Spuren. Homos haben diesen Druck nicht.

        • „Du bist schwul und nicht kunstaffin?“

          Ich gestalte topographische Karten aus Hobby. Ist das Kunst?

        • ät Adri:

          „…hetero ist: wenn er abgerissen rumläuft, bereits mittags mit ner Bierflasche in der Hand und ein sozial inadäquates Verhalten an den Tag legt.“
          – So wie bei mir. 🙂 Seit der Genderscheiß immer mehr an Bedeutung gewinnt, muß ich mit dem inadäquaten Verhalten gegenüber hübschen Kolleginnen aber immer mehr aufpassen….

          „Homos haben diesen Druck nicht.“
          – Aha! Du gibst also zu, daß Schwule massive Vorteile haben?

        • „Du gibst also zu, daß Schwule massive Vorteile haben?“

          Das sage ich doch ständig.

        • ät Adrian:

          „Ich gestalte topographische Karten aus Hobby. Ist das Kunst?“
          – Technisch oder so wie der Held aus „Karte und Gebiet“ von Houellebecq?
          Ich bastle Kampfflugzeuge, als Modell natürlich. Vorher einsatzfähige Drohnen, aber da sind mir die Behörden auf die Pelle gerückt wegen Kriegswaffenkontrollgesetz oder so was.

          „Das sage ich doch ständig.“
          – Nö, Du jammerst immer wegen der Nachteile und der Diskriminierung. ZB, daß Deine Tante Dich als Kind mit der Nachbarstochter verheiraten wollte etc.

        • „Technisch oder so wie der Held aus “Karte und Gebiet” von Houellebecq?“

          Mit Corel.

          „ZB, daß Deine Tante Dich als Kind mit der Nachbarstochter verheiraten wollte etc.“

          Ich hab nur angemerkt, dass dies ein Beleg dafür ist, dass Kinder seht wohl beständig mit Heterosexualität konfrontiert werden. Und dass es demnach nicht schlimm sein kann, sie auch mit Homosexualität zu konfrontieren.

        • „Und dass es demnach nicht schlimm sein kann, sie auch mit Homosexualität zu konfrontieren.“

          Wo ist da die Logik?

        • „Mit Corel. “

          – Nein, ich meinte, ob Du die künstlerisch verfremdest oder ob die von Kartographen genutzt werden können. Als als Gebrauchsgegenstand oder als Schmuck.

          „Und dass es demnach nicht schlimm sein kann, sie auch mit Homosexualität zu konfrontieren.“
          – Das WERDEN sie. Wie gesagt, der Biounterricht ist heute schon völlig vergendert. Du erinnerst Dich an die wahnsinnige Toleranzwoche in Esslingen. Das das Zeitgeist-Propaganda ist, brauchen wir nicht mehr, sondern weniger davon.

          Abgesehen davon, was ist mit Filmen, Fernsehserien usw.? Da kommen etliche Schwule positiv vor.
          1994, „Der bewegte Mann“. Das war ein Jahr vor der Gendermafia-UN-Aktion.

        • „Nein, ich meinte, ob Du die künstlerisch verfremdest oder ob die von Kartographen genutzt werden können. Als als Gebrauchsgegenstand oder als Schmuck.“

          Geographen können die sicher nicht verwenden, weil es diese Länder nicht gibt.

          „Du erinnerst Dich an die wahnsinnige Toleranzwoche in Esslingen.“

          Ja, mit den schicken Jungs in Röcken. Das war cool 🙂

        • „Ja, mit den schicken Jungs in Röcken. Das war cool“.
          – Du gibst also zu, daß solche Genderaktionen der Befriedigung von homosexuellen Zuschauern dienen. Nicht, daß ich das nicht vermutet hätte.

          „Geographen können die sicher nicht verwenden, weil es diese Länder nicht gibt.“
          -Zamonien? Aha, Du bist also der Zeichner von Ralph Moers.

        • „Du gibst also zu, daß solche Genderaktionen der Befriedigung von homosexuellen Zuschauern dienen. Nicht, daß ich das nicht vermutet hätte.“

          Natürlich. Schwimmsport mit Männern dient auch nur unserer Befriedigung. Ebenso wie Wrestling und Boxen. Das haben wir alles so orchestriert.

        • Feininger ist cool.

          Seinen Sohn Lux finde ich persönlich noch ein wenig cooler

          Bin ich jetzt schwul?

        • ät Adri und om:

          „Ebenso wie Wrestling und Boxen. Das haben wir alles so orchestriert.“
          – Jaja, die Heterosportarten sind also von Schwulen organisiert.
          Na, wenn das so ist, braucht es ja keine Genderkunde mehr.

          „Seinen Sohn Lux finde ich persönlich noch ein wenig cooler“
          -Lux? Kenne nur Andreas. Mal gucken.

          „Bin ich jetzt schwul?“
          – Nein, dann wäre ich das ja auch. Zudem ist auf dem Bild ein Hetenpärchen zu sehen. Voll Nazi.

        • @adrian
          „Ich gestalte topographische Karten aus Hobby. Ist das Kunst?“

          Sicher….
          Kennst du das hier? … könnte inspirierend sein:
          butdoesitfloat.com/

          @axel
          Absolut toll, das Bild!

        • Ich frag mich grade … Meine Lieblingsfarbe ist grün. Schluck. Wahrscheinlich sollte ich zum Arzt.

        • ät Alex: Hab ein Poster neben dem Bette.

          ät Gleicheitsdifferenz: Bist Du ne Frau? Und grün? Oh je.

  16. Hjernevask-Melanie macht ihren Sohn zum Gender-Kindersoldaten und gibt ihm für den heldenhaften Kampf eine Butterbrotdose mit!

    • Eigentlich ein Fall fürs Jugendamt…

      • Klar, wie bei den rechten Eltern …

        Untertanen sind wir!!

        • Ja, KriWi hatte doch mal was mit rechten Eltern und der Kita. Wobei die ihren KIndern sicher nicht solchen perversen Scheiß antun wie die Genda-Bekloppten.

        • Ja, rosa Brotdosen, Kindesmißhandlung! -.-

        • Das ist ja nur ein Symptom für die Krankheit.

      • Wegen einer rosa Brotdose? Jetzt ernsthaft? Oh Gott, ihr seid echt Komödianten. Klar, also rosa Brotdosen sind natürlich so in etwa auf einer Stufe mit Ohrfeigen. Mindestens!

        • Lies doch: Die Mutter (Elter1) macht Sozialexperimente mit ihrem Sohn.

  17. „Farbliche Zuordnung von Farben zu Geschlechtern ist ein soziales Konstrukt.“
    „Hier, du musst unbedingt diese Mädchenfarbe mögen.“

    Keine weiteren Fragen, euer Ehren.

  18. Es wird nicht bei der Butterdose bleiben, für die er sich schämt.

    Mami und (ja) Papi, bringt mich doch bitte nicht mehr zur Schule. Die anderen machen sich immer über euch lustig … 😦

  19. Da scheint der Bub in das Alter zu kommen in dem sich die geschlechtliche Identität herausbildet. Eigentlich sollte man dies als Teil der persönlichkeitsentwicklung unterstützen, dami später daraus kein Frauenhasser wird. Eine gefestigte geschlechtliche Identität ermöglicht einen selbstbewußten Umgang mit dem eigenen oder anderen Geschlecht in geschlechtlichen Frage (sprich Sex, Beziehung) .

    So aber: Selbsthass , Frauenhass und am Ende – Verschwulung. Natürlich, das wird so enden, mit Crystal in der Nase und der Spritze im Arm, am Penis saugt ein dünner junger Stricher.

    Und alles alles wegen einer falschfarbigen Brotdose.

    • Und alles alles wegen einer falschfarbigen Brotdose.

      … in der er das Spritzbesteck und ein Bild seiner Mutter aufbewahrt.

      Hahahahahahahahhahahhahaa

      Nee, im Ernst. Wenn Eltern ihre Kinder als Kugelfang für die Welt benutzen ist das seltenst gut.
      Aber vielleicht wird er ja auch dadurch härter und tougher.

      • aber eher läuft es wohl so:

        • Verdammt, hab die Liste erwischt…ich meinte:

        • ich gebs auf youtube spinnt. Ich meinte Funnys „Annita war ein Junge“, Christian kann die obigen zwei posts ja wieder löschen.

  20. Erwähnte ich schon: Ich mag grün. Bin ich außerirdisch?

  21. Bei der Farbdiskussion um die „soziale Konstruktion fällt mir verschiedenes auf:

    1. Die Aussage, früher sei Rosa eine Jungenfarbe gewesen, wird daran festgemacht, dass es „das kleine rot“ gewesen sei.
    Es wird allein an einer Zuschreibung von außen festgemacht. Wie die Kinder damals darauf reagiert haben nd ob oder wann sie sich des „kleinen rot“ selbständig entledigt haben, dazu haben wir keine Aussage. Ich nehme aber mal an, sobald Jungen des „kleinen Rot“ überdrüssig wurden, hatten sie die Option, zu Rot zu wechseln.

    Heute reden wir von dem Phänomen, dass Mädchen auf die Farbe fliegen. Sie entscheiden sich sehr stark selbst dafür. Dass sie dabei auch beeinflusst sind, ist erst mal unbestritten, sie sehen es bei freundinnen, und sie sehen, dass es sozial akzeptiet ist. Trotzdem: So eine konditionierung funktioniert positiv, wenn das Mädchen dazu bereit ist. Wenn ein Kind gegen etwas eine aversion entwickelt, dann nutzt es auch nichts mehr, wenn die Freundinnen das alle ganz toll finden.

    Es ist jedenfalls ein phänomen, dass es vor allem Mädchen sind, die so sehr auf einen bestimmten Farbton abfahren. Es ist nicht einfach nur eine Fremdzuschreibung.

    2. Warm fällt in der Diskussion selten bis nie einmal auf, dass Jungen eine solche starke Farbvorliebe eigentlich nicht haben?
    Es ist nämlich nicht so, dass Jungen im Gegenzug nun total auf Himmelblau oder Blau „stehen würden“.
    Das Phänomen ist doch vielmehr so: In der Spielwarenabteilung ist die Jungenecke vor allem Bunt und in kräftigen Farben. Die Mädchenecke sieht aus, als sei sie in einen Rosa Farbtopf gefallen.
    Warum haben Mädchen überhaupt eine so deutliche Vorliebe für eine „bestimmte“ Farbe – sei sie nun Modefarbe oder irgendwie dispositioniert? Jungen haben das nicht im selben ausmaß. Ich bezweifle zumindest, dass DAS so „szial konstruiert“ ist. Es schlägt einfach irgendwie durch.

    3. „Rosa ist eigentlich Rot & Pastell.

    Die Abtönung oder Abdeckung “Pastelltöne” ist eine ganz eigene Geschmackskategorie, die hier wichtig ist.“ schrieb schon Alex.

    Ich denke, dass das der wesentlichere Faktor ist.
    Die Farbrichtung, der Farbton mag „soziales Konstrukt sein. Und: Als ganz kleine Kinder mögen auch Jungen gerne mal sowas Pastellgetöntes.
    Aber ansonsten denke ich: Man könnte Mädchen sicher auch dazu bewegen, Himmelblau als die typische Mädchenfarbe zu sehen.
    Aber die Tendenz, dass die gewählte Farbe dann einen Trend dazu hat, als „Mädchenfarbe“ immer pastellartiger zu werden, das ist vermutlich schon etwas, das aus den Mädchen selbst kommt.
    Einen solchen Trend kenne ich bei Jungen eher nicht.

    • Punkt 2 finde ich sehr stichhaltig.

      Lustig: „Mädchenzimmer“ und „Jungenzimmer“ bei Google Images eingeben…

      • Ja, interessant. Jungs sind so vielfältig wie Männer später.
        Mädchen, nun ja…

        • Wenn man’s allen recht machen will, muss man dafür sorgen, dass alle das gleiche wollen.

          Weibliche Prioritäten…

        • Ja, ganz eindeutig vielfältiger.

          Jungs: Schwarz, Blau, Grün und ein bisschen Rot, dazu Weiß und Holz als Grundfarben.

          Mädchen: Rosa, Lila, Türkis und ein bisschen Rot, dazu Weiß und Holz als Grundfarben.

          Manno, diese Vielfalt im Vergleich!!!

        • Penisse sind auch vielfältiger als Brüste. Man muss es nur sehen wollen.

      • „Lustig: “Mädchenzimmer” und “Jungenzimmer” bei Google Images eingeben…“

        Da brauchst Du nur bei Drogerie „Müller“ in Aachen über die Rolltreppe in die Spielwarenabteilung zu kommen.
        Da kriegt man(n) erstmal nen Schreck und denkt, das Farbsehzentrum hat nen Defekt.
        Rosa und lila in allen nur erdenklichen Schattierungen.
        Die Jungsabteilung dagegen bietet alle knalligen Farben, die die Chemie hergibt.

        • Das wär mal ein schönes Photoprojekt: unscharfe Bilder von Spielzeugabteilungen, so dass nur Farben übrig bleiben.
          Wahrscheinlich gibts aber Ärger, sobald man die Kamera rausholt…

        • Schwarz, Dunkelblau und Militarygrün nennst Du „knallig“? Warum? Weil auch mal ein roter „Cars“-Farbtupfer dazwischen ist?

        • „Schwarz, Dunkelblau und Militarygrün nennst Du “knallig”? Warum? Weil auch mal ein roter “Cars”-Farbtupfer dazwischen ist?“

          Keine Ahnung, in welchen Spielzeugabteilungen Du Dich rumtreibst. Aber in der oben erwähnten gibt es – jedenfalls, soweit ich weiß – kein militarygrün, dafür aber von hellem grasgrün, bis zum dunkelblaugrün alles, dazu leuchtend sattgelb, tiefblau und blutrot. Also die klassischen Lego-Farben, würde ich mal sagen.
          Und schwarz wird für die Beschriftung genutzt, das geb ich zu.

    • >>“Es schlägt einfach irgendwie durch.“

      Es ist so wie überall im Leben.

      Es gibt das Normale, also für Frauen und Männer. Und dann gibt es noch das nur „für“ Frauen. Das Exklusive. Weil sie es sich wert sind.

      Selbst bei den Feministinnen sehen wir das!

      Frauen-Cafes, Frauen-Biliotheken, Frauen-Abteile, Frauen-Hotels, Frauen-Öffentlichkeit (!!) ect. pp.

      Es gibt das normale (für alle Ü-Ei) und es gibt das speziell für Frauen (Mädchen-Ü-Ei).

      Daher muss ich immer schmunzeln, wenn Feministinnen schreiben Frausein heißt das andere zu sein. Jo bingo…Frausein ist exklusiv und mit Wahlfreiheit verbunden, Mannsein ist so überhaupt nicht strikt definiert. Mannsein heißt offen zu sein: Es gibt keine nennenswerten man-only SafeSpaces. Männer müssen (wenn Frauen das auch wollen!) immer mit Frauen dealen.

      Frauen nicht. Die schwachen Jammerlappinnen, die haben ihre Women-Only Zonen…

      Ist das nicht empauert? Und diese Femis sagen dann noch, sie seien das eigentlich „starke Geschlecht“…das Geschlecht* das vor Angst und Neid auf das andere zerfressen ist und ständig nur stänkert. Ist klar… 😀

      * Damit meine ich dezidiert nicht alle Frauen, im Gegenteil es sind nur die wenigsten…

      • Keine Angst. Seit es das Rosa-Ü-Ei gibt, ist das normale zum „Jungs-Ei“ geworden.

    • „Es ist jedenfalls ein phänomen, dass es vor allem Mädchen sind, die so sehr auf einen bestimmten Farbton abfahren. Es ist nicht einfach nur eine Fremdzuschreibung.“

      Ich denk, Mädchen unterwerfen sich sehr viel mehr und sehr viel früher einem Gruppendruck, der auf Äußerlichkeiten zielt, als Jungs.
      Wenn rosa „hip“ ist, dann stehen eben alle auf rosa, und wer abweicht, ist raus.
      Jungs sind mehr aktionsorientiert. Das Spielzeug soll zwar cool aussehen, aber – abgesehen von rosa – ist die Farbe grundsätzlich zweitrangig.

      Und rosa hält sich bei Mädchen so hartnäckig, weil es auch von erwachsenen Frauen hochgehalten wird. Es symbolisiert Unschuld, Kindlichkeit, Hilfsbedürftigkeit, Schwäche in der jeweils besten Form.
      Es unterstreicht also Weiblichkeit.
      Daher ist der Hang zu dieser Farbe ein sich selbst erhaltender Prozess.

  22. Lest und weint. Das Abendland geht mal wieder unter:
    http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1327

    • Jau, ist klar: „Der kreative Angriff auf Geschlechterstereotype …“

      Ein Angriff, kreativ gar … auf Geschlechterstereotype!! Man kann es fast nicht glauben. 🙂 Wir sind fertiger als fertig.

    • Neee, bis zu 5% Schwuchteln in der Bevölkerung können wir ab. So schnell geht das nicht unter.

      • 10 Prozent wären auch okay.

        • noch besser 90 %, ich werde nie die irrationale Abneigung von vielen Heteros gegen Schwule verstehen, ich freue mich doch über jeden Schwulen, jeder ist ein Konkurrent weniger beim Kampf um die Frauen.

    • Moschino ist so prolo.

    • Gegen wen kann man dafür demonstrieren? DEBILA – Demokratische Europäer Barbisieren Inland?

  23. „minime“

    Interessante Namenswahl. Meine Kinder sind keine Kleinichs. Sie sind eigene Individuen mit eigenem Charakter.

    • „Minime“ ist kein Kind. „Minime“ ist ein „Projekt“ einer leicht verstörten Soziologie und Gender Feministin…

      Poor boy! 😦 😦 😦

      • Dr. Evil und sein Mini me

        • Teil 1 und 2 waren aber schn ganz witzig

          „Schnidi, pass gefälligst auf!“ xD

  24. Mein Sohn hat einen Penis – bisher war uns das egal, aber seit er im Kindergarten immer nur ein bestimmtes Kloh aufsucht denken wir darüber nach diesen abzuschnippeln.

  25. Sie praktiziert geschlechtergerächte Erziehung — sie rächt sich am „Patriarchat“, indem sie ihren Sohn zur Tussi zu erziehen versucht.

    • Er wird sie hassen, wenn er groß ist.
      Einen Jungen „Minime“ zu nennen, das ist ja noch übler als Kevin oder Adolf.

      • es wird ja auch nicht sein tatsächlicher Name sein

        • Zutrauen würde ich es ihnen.
          Warum auch nicht, wenn schon normale Deutsche ihre Kinder „Sunny“ oder „Jolene“ nennen?

        • http://chantalismus.tumblr.com/

    • Es gibt Neologismen, die sind einem sofort sympathisch.

      thinks…

    • @david
      „indem sie ihren Sohn zur Tussi zu erziehen versucht.“

      Ist doch nur konsequent, wenn eine an die Überlegenheit der Weiblichkeit (nichts anderes bedeutet „Feminismus“) glaubende Mutter ihren Sohn mit weiblichen Attributen ausstatten will, das sollte ja schliesslich das beste für ihn sein. Muss man auch aus dieser Perspektive sehen, dann wird manches klarer. Wie auch die Idee von der „Geschlechter-Gerechtigkeit“.

      Denn welche Idee von Gerechtigkeit bringt die Überzeugung von der eigenen Überlegenheit hervor?

      • @Alex

        Sie scheint ihm jedenfalls die männlichen Privilegien vorenthalten zu wollen, die er bei Behandlung als Mann einsammelt

        • aber wenn die eh nur toxisch sind? Muss man sein Kind doch vor schützen…

    • Oh Gott!!!! Du hast ja recht!!! Untergang des Abendlandes!!! Eine ROSA Brotdose. Fast so schlimm wie Schmetterlinge in der Schule malen. Das Land verschwult. Jungs werden Tussis. Deutschland steht vor dem Aus.

      • „Deutschland steht vor dem Aus.“
        – Dafür haben die Linksradikalen ganz andere Methoden.

  26. Ganz generell: Ich finde es extrem daneben, wenn der Junge wegen der rosa Brotdose ausgelacht wird. Bei uns waren es die Glitzerponys sowie ein T-Shirt mit Hexe, Sachen, die er geliebt hat und die ihm verleidet wurden, sowie einfach ganz normal bunte Hosen (gelb, grün), die „zu äuffällig für einen Jungen“ wären. Und ja, es unterdrückt Jungen, wenn sie schon so früh lernen, dass sie nicht dürfen wie sie wollen, sondern sich an den Dresscode anzupassen haben. Meine Tochter wurde allerdings auch schon für ihr Piratenshirt (vom großen Bruder) geärgert.

    • Das mag daneben sein, passt aber durchaus in die Entwicklungsschritte von Kindern. An einen gewissen alter nehmen sie viele Sachen als feste Kategorie wahr, das es da Unterschiede gibt begreifen sie erst später. Kinder sind eben keine kleinen erwachsenen

      • Wenn das Kind das selbst gewählt hat ist das eine Sache, dann gibt es m.E. auch die geringsten Probleme, da es früher oder später lernt, dafür einzustehen. Und das ist ja auch ein wichtiger Entwicklungsschritt und für das Selbstbewusstsein dienlich, eigene Ansichten verteidigen zu können, egal was andere sagen.

        Wenn es dagegen Werte sind, die ihm aufgedrückt werden, die er verteidigen muss, obwohl er gar nicht dahinter steht, kann das tatsächlich ein „Trauma“ werden.
        Das heißt aus Mitleid, Verwandtschaft oder des lieben Frieden willens Dinge zu vertreten, die man sich nicht selbst ausgesucht hat. Also in eine Situation gezwungen zu werden die man nicht will und mit der man auch nicht wirklich umgehen kann, weil einem der Bezug fehlt – das kann dazu führen, dass gerade diese Persönlichkeits-Entwicklung entscheidend gehemmt wird.

        • Genau. 4-Jährige können sich sicher super gegen 6-Jährige durchsetzen, die sie wegen einer angeblich falschen Farbwahl ärgern.

        • Klar können sie das. Sie werden auch anders reagieren, wenn selbst damit sicherer umgegangen wird.

        • Vielleicht, wenn sie ein bestimmter Menschentyp mit einem sehr guten Standing sind. Normalerweise aber haben 6-Jährige einen deutlichen „Machtvorsprung“ 4-Jährigen gegenüber.

      • Es geht einfach darum, ob man immer, wenn das Kind von ein paar Idioten geärgert wird, so reagieren soll „Oh, da sind welche, die ärgern mein Kind wegen Lappalie X, da muss ich natürlich sofort meinem Kind Sache Y kaufen und Sache X in den Müll befördern“. Was bekommt das Kind dadurch vermittelt? „Die Kinder, die mich geärgert haben, hatten recht. An mir ist etwas falsch. Darum muss ich mich ändern und nicht die sich.“

        Wie gesagt, Mobbing lässt grüßen.

        • Man kann sich aber durchaus anschauen, ob sich der Kampf lohnt.
          Ist es wichtig, das die brotdose rosa ist? Werden die Kinder plötzlich Verständnis entwickeln? Will das Kind den Kampf? (Hat man ihn verursacht, weil man das Kind unbedingt rosa Sachen kaufen möchte, weil es kein junge sein soll, weil man das nicht ertragen könnte?)

        • Es geht um das eigentlich sehr schlimme Signal ans Kind: „Mit dir ist was falsch, die anderen hatten recht.“

          Das Kind kann den Kampf natürlich nicht führen. Aber die Erzieherin kann das rasch unterbinden, wenn sie gut ist. Darum ist die Reaktion der Mutter eigentlich genau richtig.

        • Oder, um es ganz klar auszudrücken: Menschen, die andere Menschen ausgrenzen, geht es um eine ganz konkrete, sehr universalistische Sache – um Macht und das Erfahren der eigenen Wirkmächtigkeit. Und beides erhalten sie, wenn sie erfahren „Der andere muss sein Verhalten ändern, nicht ich. Ich kann machen was ich will, für mich gibt es keine Grenzen.“ Auf so ein Verhalten einzugehen, kann tatsächlich der Anfang einer Mobbingspirale sein. Das nächste Mal ist es dann der Haarschnitt, das übernächste Mal ist die Hose zu kurz, danach ist das Spielzeug uncool … Darum ist es extrem wichtig, dass das verantwortliche pädagogische Personal von Anfang an eingebunden wird und dem entsprechenden Kind (oder Kindern) klare Grenzen setzt.

        • @gleich
          „Menschen, die andere Menschen ausgrenzen, geht es um … Macht und das Erfahren der eigenen Wirkmächtigkeit.“

          Da ist natürlich etwas sehr Wahres dran. Besonders unter Kindern sind diese Machtproben verbreitet. Und ein echtes Problem.

          „Und beides erhalten sie, wenn sie erfahren “Der andere muss sein Verhalten ändern, nicht ich. …“

          Das ist Sinn und Zweck dieser Machtprobe.

          „Auf so ein Verhalten einzugehen, kann tatsächlich der Anfang einer Mobbingspirale sein.“

          Du meinst, wenn man nachgibt, dann wird das Marginalisieren, „mobben“, „hänseln“ und erpressen nur noch stärker. Von einer „Spirale“ kann aber keine Rede sein, da diese Art von Machtbeziehung völlig einseitig ist.
          Und es stimmt ja: Unsicherheit und Nachgeben aus Schwäche animiert die Peiniger (es sind ja typischerweise mehrere) nur noch, mit ihrem Verhalten weiterzumachen.

          „Darum ist es extrem wichtig, dass das verantwortliche pädagogische Personal von Anfang an eingebunden wird …“

          Das kann mE ein grosser Fehler sein. Denn die Pädagogen sind keinesfalls allmächtig und können gerade bei Kleinigkeiten gar nichts ausrichten. Diese Machtlosigkeit von den Autoritäten fällt nur auf das unter Druck stehende Opfer zurück, es ist jetzt als „Petze“ angreifbar und wird in und wegen seiner von der Autorität zur Schau gestellten Schwäche (!) umso übler traktiert.

          Gerade wenn es um Kleinigkeiten (wie zB diese hier diskutierte Farbe der Dose geht), dann muss das Bemühen sich auf die positive Verstärkung des Selbstvertrauens des Betroffenen beschränken. Und hier ist ein Nachgeben aus taktischen Gründen allemal besser, als mit dem Kopf durch die Wand gehen zu wollen. Diese 6-jährigen sind den 4-jährigen halt überlegen, da befindet sich das 4-jährige Kind prinzipiell im Nachteil!

          Wenn man sich als Eltern an die Autorität (der Schule etwa) wendet, dann sollte man schon etwas Belastbares vorweisen können, was schwerwiegender ist als eine Hänselei um eine Dose. zB eine üble handy-mail oder sowas… Und den Ball immer flachhalten.

          Ist natürlich alles Theorie und die Praxis ist verwirrend 😦

        • Bringt den Kinder lieber früh bei, sich ohne die Hilfe der Erzieherin durchzusetzen. Sonst wird das mit dem Mobbing nie aufhören. Und die Bereitschaft von Erzieherinnen später auch noch 15 jährige zu beschützen ist nahe 0.

        • Wie gesagt, Mobbing lässt grüßen.

          Nein, nicht jedes Ärgern wegen einer „nicht geschlechtskonformen“ Brotdose und auch nicht jeder Machtkonflikt ist Mobbing. Mobbing ist ein dauerndes und systematisches Verhalten.

          Meine Güte, da wirfst du anderen Ahnungslosigkeit vor.

  27. EMN, „Warum wirfst du “zu XY erziehen” und “Kind die Vorliebefür XY erlauben” zusammen?“

    Ich möchte auf diesen wichtigen Punkt nochmal zurückkommen, zumal auch EMN recht lange darauf rumgeritten hat, wann und wie die Sonderbehandlung von Rosa stattgefunden hat. Denn das finde ich nicht relevant.

    Relevant finde ich, ob und inwiefern die Überzeugung der Eltern ein hilfreiches Angebot ist, welches das Kind nutzen kann, aber nicht muß oder ob „minime“ einfach unter Druck steht die Agenda der Eltern umzusetzen. In diesem Fall ist es nämlich kein Angebot, sondern eine Reduktion der Handlungsmöglichkeiten. Druck und Zwang.

    Letzteres finde nicht nur ich verwerflich und letzteres haben so einige ganz gut aus den Schilderungen der Mutter herauslesen können. Ja, das grenzt auch für mich an Kindesmisshandlung.

    • „…ob “minime” einfach unter Druck steht die Agenda der Eltern umzusetzen“.

      In allen Beiträgen des Blogs wird der Vater stets nur als „der Mann“ tituliert, nie als „mein Mann“ o.ä., und er ist wohl fast immer auf Geschäftsreise, was Melanie überhaupt nicht zu stören scheint.

  28. TEDx – Ep6 Lessons For My Poor Son

    • Epic.

      • Sargon hat dieses Video auch kommentiert gehabt ,vor´m Skeptor (der ja auch anfangs über ihn flucht, weil er zugeben muss, dass es noch besser gelungen ist 😉 ), leider fand ich es nicht.

  29. Man schaue sich einfach mal die englische WP zu „Pink“ an, und man wird sehen, dass rosa mal eine Jungenfarbe war. Wurde von den Frauenorganisationen der damaligen Zeit übernommen, und nach dem zweiten Weltkrieg hat man die Zuordnung (per Geldbeutel, gab ja dann erschwingliche farbige Kleidung) beibehalten.

    Rosa war mal eine Jungenfarbe, weil es das kleine rot war, Rot war eine Männerfarbe (ist verbunden mit Blut, Kampf, etc.)

  30. „Negative Gefühle sollten nach dieser Idee dann entstehen, wenn keine Vorteile geliefert werden, als Reaktion darauf“

    Ja das ist doch offensichtlich: Hass gegen Männer spitz sich personenbezogen auf die zu, die für Frauen nicht nützlich sind:

    „Schlappschwänze“, „Weicheier“, „Versager“, Homosexuelle usw. sind, alle in einem Topf, beliebte Zielscheiben für Spott und Hass von Frauen und natürlich Heteromännern die gleich vorneweg am lautesten mitmachen, aus Angst sonst selber mit in den Topf geworfen zu werden.

  31. […] Christian hat die letzten Tage 2 Beiträge verfasst, die sich mit der Erziehung von Kindern befassen. Einmal zum Thema Selbstbewusstein und dann zur geschlechterabweichenden Erziehung. […]


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