Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 8. November 2015

Was Frauen antörnt XIX

Ich lese mich in letzter Zeit gerne recht ziellos durch einige Blogs und bin dabei auch auf die folgende Schilderung eines für eine Frau interessanten Mannes und seines Verhaltens beim Flirt und Sex gestoßen:

 

Ich habe beschlossen ihm einen Namen zu geben. Ich nenne ihn Thomas. Thomas ist es wert. Wenn es die beiden anderen auch schaffen mich zu begeistern, dann bekommen auch sie Namen. Thomas ist mein Auserwählter. Den den ich für mich haben will, sagt mein Herz. Mein Hirn sieht das anders. Denn ich muss ihn teilen. Das sagt, vergiß es Trulla! Egal,

Wir hatten die letzten Tage Kontakt. Whatsapp, Telefon, Mittagessen. Feierabendumtrunk. Ich habe den Eindruck, er will jeden Moment mit mir verbringen, den er kann. Soll er. Ich halte den Kurs, den Weg ein. Ich bin unnahbar.Eine Eisprinzessin. Obwohl schon innerlich mehrmach geschmolzen, bleibe ich hart.

Jedenfalls hole ich ihn ab. Es dauert noch bis er fertig ist, daher kann ich mich kurz mit den anderen zwei unterhalten. Nett aber oberflächlich. Wo wir hingehen, was wir geplant haben. Endlich ist er fertig und wir können die Räuberhöhle mit den Worten “Wir sind dann mal aus” verlassen. Der Abend war lustig, erst im Kino “Der letzte Marsianer” ein cooler Film auch wegen Matt Damon, den ich unglaublich, unglaublich heiss finde. Danach noch einen Ausflug in eine Bar. wir unterhalten uns göttlich, es fließt Alkohol, die Chemie stimmt. Gemeinsam gehen wir wieder zu ihm. Ich will mich vor der Tür verabschieden, er fragt aber ob ich noch auf einen Absacker nach oben mit kommen will. Ich weiß worauf das hinaus läuft. Die Vernunft sagt nein, mein Herz und mein Körper sagen ja. Er spürt mein Zögern, lacht und versichert mir, dass niemand über mich herfallen wird. Ich gebe mir einen Ruck und sage ja. Glücklicherweise sind wir alleine in einem der Zimmer, die anderen beiden lassen uns in Ruhe. Er ist Gentleman, hilft mir aus der Jacke, bringt mir was zu trinken, was zu knabbern, umsorgt mich. Ich fühle mich wohl. Kuschle mich in die Couch. Wieder unterhalten wir uns, springen von Thema zu Thema. Er sitzt neben mir, ich beobachte ihn heimlich. Er ist heiss. Männlich. Stark. Aber doch wieder weich. Hachja.

Er nimmt mich in den Arm, ich weiss dass das falsch ist aber ich lasse es zu. Ich falle, genieße seine Nähe, die Wärme, den Geruch, seinen festen Griff.Wir schweigen. Sind in diesem Moment gefangen. so könnte ich sterben. Hier und jetzt. Thomas lässt keinen Zweifel daran offen, er will mich. Ich bin glücklich. Seine Hand greift nach meinem Kinn, und zieht meinen Kopf hoch. Ohne Zweifel daran zu lassen, dass es richtig ist. Er küsst mich, ich schmelze dahin. Genieße, erwiedere, jubele innerlich. Seine Hand ruht auf meinem Hals, hält mich fest. Mit dem richtigen Druck, es gibt mir Sicherheit. Er hat mich geknackt. Mit diesem Griff, mit dieser doch dominanten Weise bin ich ihm verfallen. Seine Hände wandern, erforschen, kraftvoll, liebevoll, zärtlich, fordernd, selbstverständlich, entkleiden mich, verwöhnen mich, reizen mich, führen mich, begeistern mich. Ich schwimme durch meine Gefühle, erwiedere, lasse meine Hände wandern, erforsche seinen Körper, spüre Muskeln die sich bewegen, kräftige Bewegungen unter seiner Haut. Er übernimmt das entkleiden, schnell, fast wie weggezaubert.

Es folgt der Sexteil, den ich hier aber überspringe, man kann ihn ja im Original lesen (Spoiler: Er hat einen großen Penis, sie hat mehrere Orgasmen)

Wenn ihr dann wieder da seid hier ein paar Aufgaben zur Besprechung:

  1. Welche klassischen auch in der Biologie diskutierten Attraktivitätsmerkmale des Mannes und welche auch im Pickup diskutierten Praktiken sind hier im Text enthalten? Wie sind ihre Gedanken dazu einzuordnen?
  2. Was macht er aus feministischer Sicht alles falsch und wie wäre es richtig (und damit natürlich anregender)?

(zu Vorgängern der Serie)

Advertisements

Responses

  1. Was Frauen antörnt:

    am Besten eine sexy Bestie, die auch gut für den Nestbau zu brauchen ist
    (ersten 10 sek gucken reicht)

  2. „Was macht er aus feministischer Sicht alles falsch und wie wäre es richtig“

    oh, ist das böse

    🙂

    • Welchen Mann interessiert, was er aus Feministischer Sicht falsch macht?
      Und welche Frau?
      Wenn ich feministische Blogs oder Verführungsgeschichten lesen will- was tue ich dann hier?
      Kein geistig gesunder Mensch interessiert sich noch für Feminismus.

      • @thfuegmer

        Ich habe anscheinend andere Interessen als du (sonst hätte ich den Beitrag ja nicht geschrieben).

        Wenn dich ein Beitrag oder ein blog nicht interessiert ist das auch kein Problem, dann ignoriere ihn doch einfach

        • Hallo Christian,

          lese meist mit, kommentiere aber sehr selten…

          Ich fände es ehrlich gesagt spannender, mal zu versuchen, die Frage zu beantworten, *ob* und wenn *wie* man sowas wie yes-means-yes/affirmative *ex-ante* verbalem Consent (ansonsten kann ich an dem Beitrag aus feministischer Sicht nichts falsches erkennen, und selbst unter den US-College Regeln wäre das wohl nicht wirklich problematisch, weil er ja glaubhaft machen könnte, daß er ihre Zustimmung hatte, sogar „enthusiastic“).

          Anders formuliert: wäre das nicht die Meisterklasse in pickup? Ich meine, daß Frauen das, was hier beschrieben wird wollen, ist ja kein Geheimnis, vermutlich nicht mal für die, die etwas anderes fordern. Aber die denken eben, daß das Risiko der Konsequenzen, wenn mal etwas schief läuft, so groß ist, daß die Risikovorsorge wichtiger ist als das, was die meisten Frauen wollen. Die denken, daß die, denen die klassische männliche Vorgehensweise wichtiger ist als das Risiko, vorher halt Kontingenzverträge abschließen sollen, wie bei 50 Shades.

          Wenn man das einfach mal so stehen läßt und nicht selbst auf Sinnhaftigkeit untersucht, ergibt sich die aus meiner Sicht interessante Frage, ob und wenn wie man auch unter diesen verschärften Nebenbedingungen Männlichkeit so performen kann, daß Frauen davon angesprochen werden.

          Ich habe dazu bisher – trotz der Tatsache, daß Studenten vermutlich keine kleine Zielgruppe der US-Coaches sein werden, bei einem kleinen Streifzug durchs Web nichts gefunden. Hast Du da schon was gefunden? Alles, was ich zu dem Thema bisher gesehen habe, waren alberne kleine Clips, die erklären, daß es sexy ist, weil es sexy sein soll.

          Was meinst Du? Versucht das niemand, weil es nicht geht? Oder weil diejenigen, die glauben, das mit der Verführung verstanden zu haben, letztlich halt doch mehr Telemarketer als Casanovas sind? Wäre sowas nicht eine besondere Spielart des sog. „Direct Game“?

  3. Der Mann macht gar nichts falsch. Das reicht für ein mal Sex, es könnte auch der Anfang einer Affäre sein.

    Allerdings ist das kein Mann für alle Tage. Das wurde zu Beginn schon erwähnt – „Denn ich muss ihn teilen“.

    Anmerkung meinerseits: Sollte die Affäre ein halbes Jahr unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dauern, worauf er dann entfleucht, dann war er eben ein Arschloch.

    Diese Geschichte ist tausend mal erlebt und spiegelt den Konflikt der Frauen mit sich selber wider. Herz oder Verstand!

    oder:

    Wen man liebt – den kriegt man nicht!
    Und wen man kriegt – den liebt man nicht!

    Als Konsequenz bleiben diese Frauen alleine. Zumindest beim Sex müssen sie nicht darben, wenn sie das nur wollen.

    • So wie ich den Text verstanden habe, scheint der Typ in einer Art Poly Beziehung zu leben, also wo die Vorspiegelung falscher Tatsachen?

      • Da habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Ich meinte damit allgemein, wenn eine Affäre ein halbes Jahr dauert und die Frau meint, das sei Liebe, ist es eine Vorspiegelung falscher Tatschachen. Anders gesagt – der Mann heuchelt Liebe – sagt der Frau, was sie gerne hört – er meint aber Sex und Leidenschaft.

        Für ihn wird die Sache uninteressant, wenn eine neue Prinzessin auftaucht, die seine Aufmerksamkeit und Zuwendung erfordert.

        Das ist sehr verletzend für die verlassenen Frauen und kommt gar nicht so selten vor.

        • Das ist aber von Text her ziemlich weit hergeholt…

        • @decor
          „Das ist sehr verletzend für die verlassenen Frauen und kommt gar nicht so selten vor.“

          Das ist die Folge dieser völligen „weiblichen“ Passivität, die diese story zeichnet. @mira, und dieser traurige Zustand wird anscheinend noch durch diese „Polyamorie“-Ideologie als etwas Gutes hingestellt, so ein „Paschatum“.

  4. @Christian, wie kommst du darauf, dass er aus feministischer Sicht etwas falsch macht?

    Aus meiner Sicht eine Sache, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen würde (heißt aber nicht, dass es auch für die Protagonistin „falsch“ sein muß):
    Bevor sie mit ihm raufgeht versichert er ihr, dass niemand über sie herfallen wird. Obwohl beiden klar ist, dass die Situation, sollte sie mit ihm gehen, zum Sex führt, tut er so als ob das nicht beabsichtigt ist. Diese Heuchelei kann ich nicht ab.

    Habe so etwas auch mal erlebt, dass der Typ, den ich in einer Bar kennengelernt habe meinte, wir können zu ihm, einen Film gucken und gar nicht mehr… Na klar…

    • „über jemanden herfallen“ = „dem anderen die kontrolle nehmen“ != „es kommt zum sex“

      • Über jemanden herfallen kann man auch lustvoll, leidenschaftlich verstehen. Die Konnotation ist bei mir nicht unbedingt Zwang.
        Sondern eher genau das, was anschließend laut Beschreibung passiert ist…

        • Zwangsläufig ist bei Sprache ja nie etwas.
          Ich hatte den Spruch aber nicht in deiner Interpretation verstanden, sondern sozusagen beruhigend: Du riskierst nichts.

    • Diese Szene fand ich auch seltsam.
      Vielleicht ist aber auch ein anderer Kontext verloren gegangen. Möglicherweise spielt er sich dadurch als Beschützer auf, der dafür sorgt, dass sonst niemand über sie „herfällt“ (er wohnt ja nicht allein, und auch reines Ansprechen durch andere Personen könnte scherzhaft als „herfallen“ bezeichnet sein).

      Sollte er allerdings tatsächlich sich selbst gemeint haben, wäre das der Punkt gewesen, an dem ich mich verabschiedet hätte, denn dafür wäre mir die Zeit definitiv zu schade gewesen.

    • Durch das Eingeständnis, dass es nicht zu Sex kommen wird (Was ich als „herfallen“ interpretiere) und seine späteren Avancen, bei denen er keinen enthusiastischen, wörtlichen Consent kriegt, ist das feministisch gesehen eine ganz klare Vergewaltigung, ohne wenn und aber.

      • Das würde ich nicht so sehen. Es ist eine erfundene Geschichte – ein Fallbeispiel.

        Daher ist es auch erlaubt, darüber nachzudenken, wie die Geschichte anders verlaufen wäre.

        Angenommen, er hätte nicht mit dem Liebsspiel angefangen und ihr die Initiative überlassen. Sie wäre weiterhin unschlüssig gewesen und es wäre nicht zum Sex gekommen. Das Resultat – sie war angetörnt und ihre Leidenschaft wurde nicht erfüllt. Nachdem sie in ihrer Wohnung angekommen ist, bleibt ihr nur mehr der Dildo. Eine versäumte Gelgenheit für guten Sex – das kommt auch vor.

        • Entweder du hast den falschen Strang getroffen, oder deine Argumentation macht keinen Sinn. Durch die Versicherung und die fehlende verbale Kommunikation ist dieser Vorgang aus feministischer Sicht (i.e. auch nach den Regeln von amerikanischen Universitäten) eine Vergewaltigung und das ohne den geringsten Zweifel.

        • decordoba1, ich möchte dir gerne jemanden vorstellen. Das ist Ironie.
          Ironie, das ist decordoba1. Lernt euch kennen.

        • „decordoba1“ kennt sich offensichtlich noch nicht mit der neuen feministischen Weltordnung aus. Natürlich ist das beschrieben eien Vergewaltigung, und das aus mehreren Gründen:

          1.) Mann will Sex (sexelle Objektivierung der Frau).
          2.) Mann fragt Frau nicht vor jedem Schritt nach Erlaubnis, ob er das machen darf (Affirmative Consent).
          3.) Mann und Frau haben Sex (Rape Culture).

        • Zum Glück sind wir von den Zuständen in den USA aber noch weit entfernt und es auch sehr fraglich, ob sie bei uns Einzug halten können, allein weil die puritanistische Grundhaltung fehlt.

          Was natürlich nichts daran ändert, wie diese Geschichte nach der „reinen Doktrin“ zu deuten wäre.

          Und natürlich wird sie bestimmt frei erfunden sein, was eigentlich ein Rumdeuteln nach „was wäre wenn“ sinnloser erscheinen lässt, als wenn man davon ausgehen kann, diese story wäre wirklich so gelaufen.

        • „ist dieser Vorgang aus feministischer Sicht (i.e. auch nach den Regeln von amerikanischen Universitäten) eine Vergewaltigung“

          Nicht nur nach den regeln amerikanischer Unis, sondern auch nach dem neuen Gesetzentwurf von Justitzministerin Heiko Maas, der genau solche Gesetzeslücken“ schließen soll.

    • „Obwohl beiden klar ist, dass die Situation, sollte sie mit ihm gehen, zum Sex führt, tut er so als ob das nicht beabsichtigt ist. Diese Heuchelei kann ich nicht ab.“

      Das Problem ist hierbei ja sowieso immer, dass derjenige Mann, der zugibt, Sex haben zu wollen, auch keinen kriegen wird, weil das für die meisten Frauen ein rotes Tuch ist. Männer können in diesem Punkt gar nicht ehrlich sein, ausser sie wollen schlicht keinen Sex.

      • @toxic: Das ist das, was Männer glauben,stimmt aber nicht so pauschal!
        Wenn die sowieso schon angetörnt ist, warum sollte das dann zum Abbruch führen?

        Mir wäre Ehrlichkeit in dem Punkt lieber. Wenn dem Mann das unangenehm ist, muss er es ja nicht wortwörtlich aussprechen, es aber wie hier im Voraus zu verneinen ist meiner Meinung nach eben Heuchelei.
        Er könnte ja auch sagen: „Wenn du mit hochkommst, weiß ich aber nicht, ob ich dir widerstehen kann!“ dir daraufhin „und ich weiß nicht, ob du das überhaupt können solltest“ Schon Isuzu die Sache geklärt auch ganz ohne das Wort Sex 😉

        • @ Miria

          So etwas werden dir aber tausende Männer bestätigen können, das hat schon sehr lange nichts mehr mit glauben zu tun. Wenn du als „normaler“ Mann Sex haben willst und das sagst, dann verringert das deine Chancen deutlich. Frauen finden nichts hässlicher, als einen Mann, der ganz offen Sex haben will und dabei über keine stark kompensierende Elemente wie Status etc. besitzt. Es ist ja nicht so, dass wir genau für diese Rolle in unserer Gesellschaft keine abwertenden Stereotypen gebaut haben, oder?

          Den Männern wäre Ehrlichkeit natürlich auch lieber, aber das heisst noch gar nichts. Es geht auch nicht darum, dass das dem Mann peinlich ist, sondern darum, dass einige Sachen funktionieren und andere nicht. Hätte Thomas gesagt, dass er sich vorstellen könnte, mit ihr Sex zu haben, die Frau wäre nach Hause gegangen. Das ist auch genau der Grund, warum sie diese Stelle explizit erwähnt, weil er eben auch dort alles richtig macht und eben nicht zugibt, dass er Sex will, weil ihn das selber in ihren Augen abwerten würde; sie weiss das und er weiss das auch.

          Noch schlimmer wäre es nur, wenn er z.B. zugibt keinen Sex in letzter Zeit gehabt zu haben, denn Frauen wollen aufgrund der sexuellen Konkurrenz immer einen Mann, der auch von anderen Frauen positiv bewertet wurde und daher sowieso regelmässigen Sex hat. Dadurch, dass er also zugeben würde, z.B. keinen Sex gehabt zu haben, beschädigt er ihre Einschätzung von seinem Wert in der sexuellen Hierarchie (i.e. wenn andere Frauen den auch nicht anfassen, dann sollte ich das vielleicht auch nicht tun). Darum ist es so wichtig, dass Thomas eben auch andere Optionen als sie hat. Nicht, weil sie teilen will, sondern, weil das zeigt, dass er etwas wert ist. Das hat sie auch nicht als Zufall geschrieben.

        • „Das ist auch genau der Grund, warum sie diese Stelle explizit erwähnt, weil er eben auch dort alles richtig macht und eben nicht zugibt, dass er Sex will, weil ihn das selber in ihren Augen abwerten würde; sie weiss das und er weiss das auch.“

          Es ist das alte Muster: Ein Mann bekommt von einer Frau Sex, wenn er darauf insitiert, dass er mehr will als nur Sex. Wenn er ihr das Gefühl gibt, er bleibt auch, um mit ihr den Nachwuchs aufzuziehen.

        • Ist nu natürlich auch ein interessantes Muster, wie hier Miria widersprochen wird…
          😉

          Also Okay, die kleine Lüge „ich werd nicht über dich herfallen“ ist an der Stelle der absolute Klassiker. Insofern eigentlich aus Pickup-sicht ein No-Go, weil eben absolut „klassisch“ und tausendfach so betrieben. Originalitätsfaktor exakt = Null. Frage insofern an Christian, wieso das trotzdem klappt??

          Viel interessanter allerdings meine Frage an Miria:
          Was funktioniert Deiner Meinung und Deiner Erfahrung nach denn tatsächlich, ohne diese Notlüge zu strapazieren?
          Funktioniert dein Beispiel einfach „Deiner Meinung“ oder Deiner Erfahrung nach?
          Es gefällt mirübrigens sehr gut.
          Bzw.: Was ist an der Stelle noch denkbar, ohne dass die Frau reisaus nimmt?

          Auch provokant (und klingt so als Aussage am Stück etwas zu gedehnt und hölzern – in real muss das in eine kleinen Dialog eingebettet sein, in dem sie auch antwortet):
          „Hast Du Angst? Es ist nur eine Einladung zu einem Absacker. Ob es dabei bleibt, wirst Du nie erfahren, wenn Du nicht mitkommst.“

        • „Frage insofern an Christian, wieso das trotzdem klappt??“

          1. es ist keine lüge, er fällt nicht über sie her in dem Sinne, dass er ihr keine andere Wahl lässt. Das sure nicht dennoch Sex haben ist damit nicht ausgeschlossen
          2. es spricht genau ihre Angst an und sie kann einen mentalen Haken hinter sie setzen

        • Das hängt doch sehr von der Frau ab. Bei dir als sexuell unkomplizierter Frau wäre es der richtige weg, viele Frauen wollen aber eben eher etwas, was das ganze unverfänglicher macht und es gerade nicht so sexuell macht, selbst wenn sie sex nicht abgeneigt sind

        • @toxic:
          „So etwas werden dir aber tausende Männer bestätigen können, das hat schon sehr lange nichts mehr mit glauben zu tun. Wenn du als “normaler” Mann Sex haben willst und das sagst, dann verringert das deine Chancen deutlich. Frauen finden nichts hässlicher, als einen Mann, der ganz offen Sex haben will und dabei über keine stark kompensierende Elemente wie Status etc. besitzt.“

          Wie sollen mit das tausende Männer bestätigen, wenn es kaum einer macht? Was ist denn das dann bitteschön mehr als nur de Glauben von tausenden Männern?!
          Und wie ich schon geschrieben habe, geht es nicht darum, offen zu sagen, ich will Sex, aber eben nicht den falschen Eindruck zu erwecken, genau dies nicht zu wollen.

          Die wenigen Ausnahmen, die ich kenne, die direkt sagen, was sie wollen haben damit in 90% der Fälle eben schon Erfolg.
          Daher bin ich mit sicher, dass sich nichtmal 100 Männer finden lassen, die deine Aussage mit Erfahrungen bestätigen können!

          „Darum ist es so wichtig, dass Thomas eben auch andere Optionen als sie hat. Nicht, weil sie teilen will, sondern, weil das zeigt, dass er etwas wert ist. Das hat sie auch nicht als Zufall geschrieben.“

          Es geht um eine Poly-Beziehung, dass hat nichts mit einfach andere Optionen haben zu tun!

        • @maddes:
          „Was funktioniert Deiner Meinung und Deiner Erfahrung nach denn tatsächlich, ohne diese Notlüge zu strapazieren?
          Funktioniert dein Beispiel einfach “Deiner Meinung” oder Deiner Erfahrung nach?“

          Mein Beispiel ist tatsächlich so ähnlich aus der Erfahrung und funktioniert bei mir gut.

          „Bzw.: Was ist an der Stelle noch denkbar, ohne dass die Frau reisaus nimmt?“

          Kommt natürlich auf die Situation davor und die jeweilige Frau an. Als, wobei nicht eindeutig Sex erwähnt wird, sondern immer mit charmanten Andeutungen gespielt wird, könnte recht gut funktionieren.

          „Auch provokant (und klingt so als Aussage am Stück etwas zu gedehnt und hölzern – in real muss das in eine kleinen Dialog eingebettet sein, in dem sie auch antwortet):
          “Hast Du Angst? Es ist nur eine Einladung zu einem Absacker. Ob es dabei bleibt, wirst Du nie erfahren, wenn Du nicht mitkommst.”“

          Würde in einer Situation, in der man sowieso schon scharf aufeinander ist bei mir auf jeden Fall funktionieren. Ich denke bei dem meisten anderen auch.

          Für mich macht ein Lügen in der Situation den Mann einfach zu einem unattraktiven Arschloch…

        • Merken die Männer hört in diesem Strang eigentlich, dass sie die ziemlich asoziale und frauenfeindliche Meinung vertreten, sie müssten Frauen belügen, um diese ins Bett zu bekommen?!

        • @ Miria
          „Willste vögeln“ funktioniert bei Frauen nun mal nicht.

        • @Adrian:

          „“Willste vögeln” funktioniert bei Frauen nun mal nicht.“

          1. Wie willst du das beurteilen können?
          2. Ob das funktioniert ist nicht, hängt von der Situation und der Frau ab. Wenn das nicht funktionieren würde, gäbe es nicht so viele Portale, wo Frauen und Männer sich für unverbindlichen Sex verabreden…

        • Hast du es mal als Mann auf so einem Portal versucht?

        • „Wie willst du das beurteilen können?“

          Ich bin schwul.

        • @Christian:

          Nein (bin eine Frau ;)), kenne aber durchaus Männer, die das tun. Und da ist es eher nicht so, dass viel drumherum Gerede dazugehört.

          @Adrian:

          Ich weiß, genau deshalb die Aussage von mir. Oder bist du etwa schwul geworden, weil du mit deinem üblichen Anmachspruch „Willste vögeln“ bei Frauen keinen Erfolg hattest und bei Männern schon? 😉

        • „Nicht mit der Tür ins Haus fallen“ != „Frauen belügen“

          was ist denn heute mit deinem Sprachverständnis los?

        • @Miria

          „Merken die Männer hört in diesem Strang eigentlich, dass sie die ziemlich asoziale und frauenfeindliche Meinung vertreten, sie müssten Frauen belügen, um diese ins Bett zu bekommen?!“

          Schau, es ist eigentlich relativ einfach, die meisten Männer merken nach einer gewissen Zeit, wie Adrian es relativ grob formuliert hat, dass es nicht reicht, einfach sein Interesse kund zu tun. In einer idealen Welt, in der solche Spiele nicht nötig sind, würden sich Männer viel eher wünschen, als Frauen. Die meisten Männer sind nun mal mit zu direktem Auftreten auf den Mund gefallen und irgendwann merkt man schlicht, was funktioniert und was nicht.

          Du schliesst hier zu stark von dir auf andere, die meisten Frauen lehnen ein zu stark vorgetragenes sexuelles Interesse an ihnen radikal und dezidiert ab. Das zu lernen ist für Männer nicht angenehm, aber durchaus machbar. Wie Adrian bereits gesagt hat; Sex funktioniert, wenn nur Männer daran beteiligt sind, relativ unkompliziert, das sieht man sehr gut an Homosexuellen und deren Aushandlung, die in der Regel sehr viel direkter ist. Da sieht man auch, dass Männer diesem Umweg halt nicht freiwillig gehen, wenn sie nicht müssten, sondern es meistens an den Frauen liegen wird.

          Du kritisierst also nichts anderes, dass Männer gefälligst um gute Menschen zu sein, eine Strategie fahren sollen, die ihnen möglichst wenig Sex gibt, einfach damit sie in deinen Augen nicht asozial und frauenfeindlich sind? Das ist ja eine ganz neue feministische Forderung…

        • @Miria,

          nenne ein Portal, wo einer wie Danny de Vito mit „Willste Vögeln“ bei einer Frau zum Zug kommt.

          Bei planetromeo würde das gehen, deswegen kennt Adrian den Kontrast, der einer Frau zutiefst verborgen bleibt.

        • Hast du es mal als Mann auf so einem Portal versucht?

          Es ist ja nun mal auch nicht so, dass es dazu keine aussagekräftigen Statistiken gibt; auch dort werden die obersten 20%, 30% der Männer sicherlich zu viel Sex kommen, aber die meisten haben keine Chance, schlicht weil das Ungleichgewicht ja meistens zwischen 5:1 und 10:1 liegt.

        • @ Miria
          Ja, bin ich.

        • @Miria
          „Merken die Männer hört in diesem Strang eigentlich, dass sie die ziemlich asoziale und frauenfeindliche Meinung vertreten, sie müssten Frauen belügen, um diese ins Bett zu bekommen?!“

          Nicht die Männer – das betrifft nur jene Männer, welche die Promiskuität pflegen. Das gilt ebenso für die Frauen.

          Beide – die an diesem Reigen der freien Liebe teilnehmen – stehen auf dem gleichen Niveau. Sie haben einander nichts vorzuwerfen (so lange keine Gewalt angewendet wird). Das wiederum gilt nur für Männer, weil eine Frau schlecht einen Mann vergewaltigen kann 😉

        • @only:
          ““Nicht mit der Tür ins Haus fallen” != “Frauen belügen”
          was ist denn heute mit deinem Sprachverständnis los?“

          Nein, mit geht es um das bewusste Verneinen, dass es zu Sex kommt! Und das ist wohl gelogen, wenn man schon in dem Moment anderes im Sinn hat!

          @toxic:
          „Die meisten Männer sind nun mal mit zu direktem Auftreten auf den Mund gefallen und irgendwann merkt man schlicht, was funktioniert und was nicht.“

          Denkst du tatsächlich, dass die meisten Männer es zunächst mit direktem Auftreten versucht haben? Ich habe da so meine Zweifel.

          „Du kritisierst also nichts anderes, dass Männer gefälligst um gute Menschen zu sein, eine Strategie fahren sollen, die ihnen möglichst wenig Sex gibt, einfach damit sie in deinen Augen nicht asozial und frauenfeindlich sind? Das ist ja eine ganz neue feministische Forderung…“

          So ein Quatsch, dass ehrliche Männer weniger Sex haben! Diejenigen aus meinem Bekanntenkreis, die ehrlich sind, haben damit eben durchaus Erfolg und meist ohne langes Gerede o.ä.

        • @ decordoba1
          Meinst Du das ernst mit dem Vergewaltigen?

        • „Diejenigen aus meinem Bekanntenkreis, die ehrlich sind“

          Woher willst Du wissen, ob Sie Dir gegenüber ehrlich sind?

        • @decordoba1:
          „Nicht die Männer – das betrifft nur jene Männer, welche die Promiskuität pflegen. Das gilt ebenso für die Frauen.“

          Nein, das hat nichts mit Promiskuität zu tun. Ich rede von denjenigen, die der Meinung sind, man dürfe einer Frau nicht konkret sagen, was man von ihrwill, wenn das nur Sex ist! Diese Einstellung ist frauenfeindlich!

          So lange man immer ehrlich ist, ist doch gegen Promiskuität nichts einzuwenden. Ich selbst habe doch auch gerne meinen Spaß, wenn ich keine Beziehung habe. Aber ich möchte dabei nicht belogen werden!

          Ich möchte werder, dass jemand mir sagt, wir wollen einen Film gucken, wenn es eigentlich um Sex geht, noch dass jemand sagt, nur eine Affäre ist in Ordnung für ihn, wenn er sich verliebt hat!

          Warum scheint Ehrlichkeit er so großes Problem zu sein?
          Und warum werden die Lügen hier von so vielen so vehement verteidigt?

        • @Adrian:
          „Woher willst Du wissen, ob Sie Dir gegenüber ehrlich sind?“

          Ich habe es teilweise selbst mitbekommen.

        • „Diese Einstellung ist frauenfeindlich!“

          😀

          „Warum scheint Ehrlichkeit er so großes Problem zu sein?“

          Weil dann das Risiko besteht, nicht zu vögeln.

        • „Ich habe es teilweise selbst mitbekommen“

          Du hast also live mitbekommen wie ein männlicher Bekannter eine fremde Frau direkt nach Sex gefragt hat und beide anschließend in die Kiste gehoppst sind? Glückwunsch! Nächstes Mal hätte ich davon gerne eine Videoaufzeichnung.

        • @Adrian:
          und ich hätte gerne eine Videoaufzeichnung von deinen Weibern, die durch Shopping ein feuchtes Höschen bekommen und mehr auf Handtaschen als auf Männer stehen 😉

        • „mit geht es um das bewusste Verneinen, dass es zu Sex kommt!“

          Mit „es wird keiner über dich herfallen“ hat er offensichtlich NICHT gesagt, dass er kenen Sex will. Nicht mal die Erzählerin hat ihn so verstanden, wieso beharrst du so sehr darauf?

        • @Miria die ehrlichen Kerle, die viel Sex haben will ich sehen. Die sehen sicher abnorm gut aus und sind reich. Wahrscheinlich sind sie auch wahllos. Als Mann funktioniert übrigens oft auch nicht, wenn man klar macht, man will eine feste Bindung. Man muss oft eher zeigen, ich finde dich toll und bin extrem spendabel und habe ansonsten kein Interesse außer spendabel zu sein. Das ist eher realistisch.

        • An dieser Stelle muss ich Miria ein wenig beispringen.

          “Willste vögeln” funktioniert bei Frauen nun mal nicht.

          Doch! Das funktioniert. Natürlich nicht immer und garantiert. Aber es gibt auch keine andere „Strategie“, von der man das behaupten kann.

          Wer eine solche Frage an eine Frau im Kreise ihrer Freunde und Freundinnen stellt wird mit annäherender Sicherheit eine Absage erhalten. Unauffällig und diskret sieht das aber ganz anders aus.

          Um einen ONS anzubahnen können 2 Minuten reichen. Nach dem Namen kann man auch beim Frühstück fragen.

          Wenn wir hier im Thread schon Pick-Up bemühen wollen, sollte man sich klar machen, dass Frauen auch sexuelle Wesen mit Bedürfnissen sind. Und wer allen ernstes glaubt, dass Millionen Frauen täglich ihre Pille schlucken weil die so lustig aussieht hat das nicht verstanden.

        • „Ich rede von denjenigen, die der Meinung sind, man dürfe einer Frau nicht konkret sagen, was man von ihr will, wenn das nur Sex ist! Diese Einstellung ist frauenfeindlich!“

          Miria, das mag für dich als Frau, die eine Frau bzgl. SEX anspricht, zutreffen.

          Nach aller Erfahrung ist es allerdings nicht nur frauenfeindlich, sondern zieht Vergewaltigungsvorwürfe und Matratzenschlepperei quer durch alle patriarchalen Medien bis hinauf zu Hillary nach sich, wenn Mann der ehrlichen Aufforderung ‚fuck me in the but‘ Folge leistet. Schon ein verschlüsseltes „willste vögeln?“, wie es Brüderle unterstellt wurde, ist frauenfeindlich und provoziert wochenlange Aufschreierei auf allen Kanälen.

          Dem Vorwurf ‚Frauenfeindlichkeit‘ kann Mann nicht einmal durch Kontaktvermeidung entgehen. Dem nicht genug – ihm wird zudem als letztes ‚Argument‘ ein kleiner Schwanz attestiert. Und diese Einstellung ist wiederum nach Wizorek keinesfalls sexistisch, weil Sexismus gegen Männer per Definition einfach nicht möglich ist.

          Deshalb an dich als erklärte Feministin stellvertretend die (rhetorische) Frage: Mit welcher Intention streitest du/ihr das Offensichtliche ab? Und was konkret versprichst du dir, versprecht ihr euch davon?

        • Dass Miria an der Stelle wohl eher die Ausnahme als die Regel ist beschreibt sie ja selbst hier:
          http://www.nur-miria.blogspot.de/2015/10/wie-bekomme-ich-einen-mann-ins-bett.html

          Das zeigen bereits die >> Kommentare von Freundinnen, die in etwa lauteten: „Wie machst du das immer?“ oder „Wieso klappt das bei dir und bei mir nicht?““ <<

          Insofern spricht Mirias Erfahrung, dass Männer durchaus "direkt" sind und damit bei ihr auch erfolg haben in meinen Augen doch eher dafür, dass Männer liebend gerne bereit sind, diese direkte Strategie zu verwenden, wenn eine Frau deutlich genug ihr eigenes Interesse bekundet und in einer Situation wie an der Tür keine "Spielchen" macht wie dieses zögern einzubauen.

          Ehrlich, ich habe ja auch gefragt, was ihrer Meinung denn an der Stelle funktioniert – und einer Frau gegenüber, die so agiert, wie von Miria selbst beschrieben, würde ich auch anders begegnen als einer, die so agiert wie im heutigen Text.

          Sind Männer sexistisch, weil sie sich an die Situation und das verhalten der Frau anpassen?
          Dann wäre auch sexistisch, mit Frauen Sex zu haben, die sich weniger direkt verhalten als Miria, denn darauf läuft es in der Praxis hinaus.

          Wenn selbst Frauen wie in dem Artikel heute oder in diesem "wo sind die Männer die einfach nur vögeln wollen" – Artikel solche Zwangshürden wie dieses zögern einbauen und einfach ums verrecken nicht selbst irgendwie aktiv werden wollen, obwohl sie eigentlich längst scharf wie Rettich sind ?

          Und dann fragen sich die Frauen wieder: Wie macht Miria das bloß??
          Und sie fragen sich: Was ist nur mit den Männern los?
          Und sie fragen sich: Wo laufen Männer rum, die nur vögeln wollen?

          Weil eines ist klar, an den Frauen kann's nicht liegen. Nie und never. Es müssen wohl die Männer schuld dran sein.

          Eigentlich schreibt Miria in ihrem Blogpost was anderes. Dort steh als Schlussatz:
          "Und jetzt hoffe ich, dass ich nie wieder Artikel lesen muss, dass man als Frau keine Männer findet, die einfach nur vögeln wollen. Die findet man schließlich am jeder Ecke!"

        • @Revolte
          „Und was konkret …versprecht ihr euch davon?“

          Der Femnismus will Konfusion säen und das rationale Denken schlechthin bekämpfen.
          Deshalb hat er kein Problem damit, es ist sogar absolut geboten, immer das Gegenteil von dem zu behaupten, was eigentlich gemeint ist.

          Diese antirationalistische Dialektik ist da universell. Doppeldenk, Zwiesprech.

          Das hält diejenigen am wirkungsvollsten hin, die nicht „insider“ sind.

          „…. Männer findet, die einfach nur vögeln wollen. Die findet man schließlich am jeder Ecke!“

          Bedient das auch nicht sattsam bekannte negative Sterotype über Männer?!

          Und weil´s angeblich eine selbsterklärte „sexpositive Feministin“ sagt, ist´s gut?

          😀

        • Was für eine merkwürdige Debatte. Auch in der Partnerschaft müssen Männer aufpassen nicht zu deutlich ihr Interesse an Sex zu artikulieren, da Frau sonst „schnell die Lust verliert“ und sich „darauf reduziert fühlt“. Auch hier also der Wunsch nach Ambiguität, einer gewissen „Show“, eines ganzheitlichen Begehrens von ihm.

          Diese sattsam bekannte und gelernte Erkenntnis vorauszusetzen, wenn man eine Frau kennenlernt ist doch wirklich nicht frauenfeindlich. Was für ein Irrsinn.

        • by the way, hier ist noch so ein „sexpositives“ feministisches Propaganda-outlet, welches ganz bemerkenswert ist:

          https://sunflower22a.wordpress.com/page/2/

          islamophil:

          „beschreibt, welcher unglaublichen Diskriminierung Muslime in den USA generell und muslimische Frauen speziell ausgesetzt sind. Die Vorstellung, eine repressive Religion oder patriarchalische Männer zwingen muslimische Frauen unter ein Kopftuch, ist auch in Deutschland weit verbreitet.“

          Natürlich pro-„Polyamorie“:

          „Polyandrie, eigentlich keine schlechte Idee. Fast so gut wie Polyamorie.“

          Natürlich auch pro-„palästinesisch“, ist ja klar.

      • Die beschriebene Szene ist keine Vergewaltigung, das ist eine Verführung. Das würde jeder Staatsanwalt so sehen.

        Generell sollte keine Frau mit einem Mann in seine Wohnung mitgehen. Wenn es zu Übergriffen kommt, hat sie schlechte Karten.

        Eine Vergewaltigung zum Vergleich:
        https://decordoba1.wordpress.com/2011/05/31/vergewaltigung-ii-11243070/
        (damit der Link funktioniert – eine Zeichenfolge aus Unterstrichen und Raute weglöschen).

        Die feministische Version von Sex funktioniert also nur dann, wenn die Frau dominant vorgibt, was der Mann tun soll. Oder irre ich mich?

        • „Die feministische Version von Sex funktioniert also nur dann, wenn die Frau dominant vorgibt, was der Mann tun soll. Oder irre ich mich?“

          Die feministische Version von Sex funktioniert überhaupt nicht. Deshalb sind Feministen ja auch so untervögelt und missmutig und schlecht auf Männer zu sprechen und geben Männern die Schuld für Ihre Unzufriedenheit. Ein Teufelskreis.

        • @Adrian:
          “Die feministische Version von Sex funktioniert überhaupt nicht. Deshalb sind Feministen ja auch so untervögelt und missmutig und schlecht auf Männer zu sprechen und geben Männern die Schuld für Ihre Unzufriedenheit. Ein Teufelskreis.“

          Hmm, und warum bist du so missmutig und schlecht auf Frauen zu sprechen? Etwa untervögelt? 😉

        • „Etwa untervögelt? “

          Ja, bin ich.

        • Ich weise erstens nochmals darauf hin, dass die Gesetzesnovelle von Heiko Maas darauf abzielt, solche „Gesetzeslücken“ zu schließen und prinizipiell jede Verführung als Vergewaltigung darstellbar gemacht werden soll.

          In diesem Sinne weise ich zweitens darauf hin, dass nämlich die beschriebene Szenerie von Außen bzw. für den Mann in nichts unterscheidbar ist von folgender Darstellung:

          >> Ich will mich vor der Tür verabschieden, er fragt aber ob ich noch auf einen Absacker nach oben mit kommen will. Ich ahne worauf das hinaus läuft, die Vernunft sagt nein. Er spürt mein Zögern, lacht und versichert mir, dass niemand über mich herfallen wird. Nachdem er den ganzen Abend so nett gewesen war, vertraue ich ihm und lasse mich breitschlagen, doch nach oben zu kommen.
          Was dann geschah, war der pure Horror. Er arrangierte geschickt, dass wir alleine in einem der Zimmer waren, die anderen beiden hielten sich woanders auf. Er ist zuerst Gentleman, hilft mir aus der Jacke, bringt mir was zu trinken, was zu knabbern, umsorgt mich. Ich fühle mich unheimlich, verziehe mich tief in die Couch. Wieder unterhalten wir uns, springen von Thema zu Thema. Er sitzt neben mir, ich beobachte ihn heimlich. Mir wird bewusst, wie heiß er offenbar auf mich ist.

          Er nimmt mich in den Arm, ich weiss dass das falsch ist aber ich lasse es zu. Ich bin wie erstarrt und kann nichts dagegen tun. Das Gespräch ist völllig versiegt, ich weiß nichts mehr, was ich sagen könnte, wir schweigen uns an, ich fühle mich unausweichlich in diesem Moment gefangen. Thomas lässt keinen Zweifel daran offen, er will mich. Seine Hand greift nach meinem Kinn, und zieht meinen Kopf hoch, eine Geste, die keinen Widerspruch duldet. Er küsst mich, seine Hand ruht auf meinem Hals, hält mich fest, in einer dominanten Weise. Es ist eine bedrohliche Geste, er könnte mich in dieser Haltung erwürgen, wenn ich Wiederstand leiste, zumindest jeden Laut, jeden Hilferuf ersticken. Seine Hände wandern, fordernd, selbstverständlich, entkleiden mich. Das entkleiden übernimmt er schnell und ohne widerspruch zu dulden. Ich bin Hilflos, wie gelähmt, möchte nur noch dass es vorbei ist, habe Angst, dass er gewalttätig wird, und mache daher alles mit.
          <<

          etc.

          Ich würde nicht sagn, dass "Jeder Anwalt" (oder gar Richter) das als "Verführung" durchgehen lassen würde.

          Wesentlich ist aber, dass für den Mann keine Möglichket besteht, diese Situation vond er tatsächlich geschilderten zu unterscheiden, denn der Unterscied besteht allein in der Interpretation durch die Frau – Stichwort "Definitionsmacht".

          Was für mich ein klarer Grund ist, dieses Consens-prinzip" abzulehnen, ist für Feminista und den Justizminister genau der Grund, das als "Gesetzeslücke" schließen zu wollen.

      • Klar können sie ehrlich sein, nur eben auf die richtige nicht zu platte Art.

        • Direkt @ Christian:

          Die „Situation an der Tür“ wäre mal einen eigenen Blogpost wert.
          Also die allgemeine Situation, mit einer Frau unterwegs gewesen zu sein, egal ob schon vorher bekannt oder grade erst kennen gelernt – und dann begleitet man sie nach Hause und steht dann vor ihrer Tür.
          Klassiker mit unendlich vielen Variationsmöglichkeiten – einschließlich der, dass die Frau fragt, ob er nicht noch auf nen Kaffe hochkommen mag.

          Und kommt auch in unendlich vielen Filmen genau so vor. Wobei sie genau dort meistens so inszeniert werden, dass es eben nicht klappt, obwohl irgendwie beide wollen, sich aber nicht trauen, und dabei der Mann „viel zu anständig“ ist.

      • Klar, es hängt eben auch vieles vom vorigen Verhalten der Frau ab. Wenn die selbst sehr spielerisch und aktiv flirtend unterwegs war wie Du es zum Beispiel hier http://www.nur-miria.blogspot.de/2015/10/wie-bekomme-ich-einen-mann-ins-bett.html beschreibst, dann wär’s als Mann ausgesprochen blöd, sowas wie im Beispiel an der Türe zu sagen.

        Da wird dann aber bereits der Spruch „magst du noch auf einen Absacker mit hochkommen“ von einem etwas breiter einladenden Lächeln (will mal nicht „grinsen“ sagen) begleitet sein – und Miria antwortet darauf vielleicht „aha, auf einen Absacker ?“
        „Ja, einen absacker – vielleicht wirds auch eher ein Aufwecker.“

        Oder Miria „Ah so – Hochkommen ..?“

        Es hängt ser viel am Verhalten der Frau.

        „Merken die Männer hört in diesem Strang eigentlich, dass sie die ziemlich asoziale und frauenfeindliche Meinung vertreten, sie müssten Frauen belügen, um diese ins Bett zu bekommen?!“

        Nun ja – wie Christian bereits schrieb: Es ist nicht wirklich eine Lüge, und auch der mann braucht es nicht so zu sehen. Er“fällt“ eben nicht „über sie her“. Es ist insofern ein Appell daran, ihn nicht als Vergewaltiger zu sehen.

        Es ist ja schön, dass das bei dir auch anders sein kann. Aber es ist schon offenkundig, dass viele Frauen an der Stelle irgend eine Form von Distanzierung hören mchten, sozusagen nicht schon an der Tür „zum Sexobjekt deradiert“ zu werden. Das hat möglicherweise was mit der feministischen Sozialisierung zu tun. Es scheint schon so zu sein, dass da viele Frauen irgend etwas hören wollen, das zumindest betont, dass es jetzt nicht „nur“ um sex geht. Und dass es sie eher abzustoßen scheint, wenn ein Mann genau das diekt zugibt.

        Was für mein Teil eben auch nicht mal so zu sein braucht: Ich kann mich schließlich durchaus ganz echt und ernsthaft für die Frau als Mensch interessieren, aber eben „auch“ als Frau, mit der ich Sex haben will – und an der Stelle an der Tür ist nun mal die Stelle, wo es darum geht.

        Die Gegenfrage wäre, wieso das bei Dir klappt und bei anderen Frauen nicht, wie Du es selbst in Deinem Blog beschreibst:
        >> „Wie machst du das immer?“ oder „Wieso klappt das bei dir und bei mir nicht?“ <<

        In Bezug auf den dort von Dir verlinkten (und hier bereits von Christian besprochenen) Artikels dieser Frau ist das die Rückfrage, warum diese Frau – oder solche Frauen, die doch irgendwie die Mehrheit zu sein scheinen – eben nicht ehrlicher zu ihrem Bedürfnis nach Sex stehen können und wenigstens ein ganz kleines Minimum an aktiver Eigeninitiative übernehmen, als nur die Initiativen des Mannes "zuzulassen", aber eben darauf zu warten.
        Also auch die Frage, warum dann Frauen an der Haustür überhaupt dieses "Zögern" einbauen, von dem die Frau oben im Artikel spricht, und bei dem ich mal denke, dass Du das nämlich gleich gar nicht erst so machst.
        Auf dieses "zögern" nämlich muss man dann als Mann in irgend einer Weise reagieren und in irgend einer Weise "überwinden. Ist das nicht auch ziemlich schäbig?

        Du kannst natürlich sagen, dass man das eben nicht überwinden "muss". Das ist natürlich richtig – man kann es auch lassen, dann kommt die Schöne aber auch nicht mit nach oben und es gibt, wie im von Dir verlinkten Artikel, keinen Sex – und die Frau gibt trotzdem frustriert die Schuld dem Mann….

        Die berühmte Szene an der Tür kann natürlich auch von der Frau so gehandhabt werden, dass sie einfach (mehr oder weniger strahlend) "ja" sagt. Aber das ist eben oftmals nicht so, selbst in dem von Christian beschriebenen Beispiel, obwohl da ganz klar die Frau selbst ganz heiß auf den Typ ist. Sie ist in dem Augenblick auch nicht "flirtend", sondern "zögernd" Wäre sie "flirtend", kann man so antworten wie von Dir beschrieben. Aber so wie oben beschrieben "schreit" diese Situation an der Tür tatsächlich geradezu danach, dass da die Frau – also eine frau wie dort beschrieben – in der Weise "angelogen" oder zumindest in der Weise angesprochen und "beruhigt" wird.

        Wenn nicht, ist dort Ende, und sie kommt nicht mit hoch.

        Ich finde es ziemlich fadenscheinig, dafür die Schuld den Männern zuzuschieben.

        • „Ich finde es ziemlich fadenscheinig, dafür die Schuld den Männern zuzuschieben.“

          Nun ja, das machen Frauen ja nun nicht selten 🙂

        • „Nun ja, das machen Frauen ja nun nicht selten“

          Von der Frau, die diesen Blogbeitrag http://www.nur-miria.blogspot.de/2015/10/wie-bekomme-ich-einen-mann-ins-bett.html geschrieben hat, hätte ich aber etwas anderes erwartet …
          Nicht, dass ich erwarte, dass sie sich vorbehaltlos auf die „Seite der Männer“ stellt (gibt es eine solche Seite überhaupt?) – aber dass sie das durchaus problematische am Verhalten der Frau, dieses „zögern“ an der Tür auszuspielen, vollständig dabei ignoriert oder übersieht, finde ich schon interessant.

          Man kann natürlich zu Mirias Gunsten anführen, dass sie auf beiden Seiten (dem Beitrag in ihrem Blog und hier) den „advocaus diaboli“ spielt und eben jeweils kontra zur jeweiligen vorherrschenden Stimmungslage gibt. Was tatsächlich so sein dürfte.

      • Miria:

        „Ich möchte werder, dass jemand mir sagt, wir wollen einen Film gucken, wenn es eigentlich um Sex geht, noch dass jemand sagt, nur eine Affäre ist in Ordnung für ihn, wenn er sich verliebt hat!“

        Dann ist das doch gut für dich und offensichtlich deine Meinung, die man respektieren kann.

        Dass du aber bei (nicht nur) meinen bisherigen Erlebnissen die Ausnahme (von der Ausnahme) bleiben würdest musst du ebenso hinnehmen.

    • Ich habt vermutlich den Teil von Tanja davor nicht gelesen. Mit „über sie herfallen“ sind die anderen beiden aus der Poly-Gemeinschaft gemeint.

      • @kari
        Wie kommt man denn auf diese Idee? Allein durch den ersten Satz, inkl. Überschrift:

        „Wir sind dann mal aus…
        so lautete seine Aussage gegenüber seinen Beziehungen. “Viel Spaß” war die Antwort aus dem Nebenzimmer.“

        Der hält sich also ein Stall von „Beziehungen“?? Die hocken da rum und wünschen ihrem Hahn noch „Viel Spass“?

        Ist das ganz normal heutzutage?

        • Was regt Dich denn daran so auf?

        • Das Menschenbild…

          Wenn´s nur so eine erotische story wäre, dann Schwamm drüber. Dann sollte man allerdings eher fragen, inwieweit dies Männer antörnt oder auch nicht.

        • https://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory – ist durchaus eine mittlerweile gängige Beziehungsart. Es sind im Übrigen ein Mann und eine Frau die da im Nebenzimmer sind.

        • „Ist das ganz normal heutzutage?“

          Naja, nicht im Sinne von „alltäglich“, aber ja. Es ist aber genauso normal, eine „oldschool“ Beziehung zu führen.

          gibt doch auch „Cuckolding“ bzw. Partnertausch.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Cuckold

          „Als Cuckold (auch kurz als Cucki, Cuck oder Cux) wird vor allem in der BDSM-Szene ein Mann bezeichnet, der in einer festen Partnerschaft oder Liebesbeziehung durch den intimen Kontakt seiner Partnerin mit anderen Männern (Fremdgehen) sexuellen Lustgewinn erlangt. Dabei kann der Cuckold dominantes, voyeuristisches, masochistisches und/oder devotes Verhalten bevorzugen. Äquivalent hierzu wird eine Frau, die durch den intimen Kontakt ihres männlichen Partners mit anderen Frauen sexuellen Lustgewinn erlangt, als Cuckquean bezeichnet.“

        • @ Alex
          Welches Menschenbild?

        • Die Hauptdarstellerin wird meines Erachtens nur ausgenutzt 😦

          So kam mir das überhaupt immer vor, wenn es um „Beziehungskisten“ ging…

          @adrian
          Welches Menschenbild?

          Na, die „devote Frau“ und der „allzeitbereite Mann“. Ist auch alles so hölzern, mechanisch anmutend. Ich find´s auch ehrlich gesagt gar nicht erotisch.

          @ata „Cuckold“

          Ja, so jemand ist mir neulich tatsächlich über den Weg gelaufen, bei einer Party kennengelernt. Das war ganz offensichtlich so jemand, auch seine Partnerin gab eindeutig das passende Bild ab. Hat mir wirklich leid getan, er wirkte auch schwer mit sich selbst unzufrieden.

        • @Atacama Cuckhold is eher devot. Kenne mich da etwas aus. Dominant ist eher Wifesharing. Ein Cuckhold ist devot und darf nicht ran.

      • Ich habe jetzt die beiden ersten Teile gelesen und finde trotzdem nicht, dass es eindeutig ist, dass er hier die beiden anderen und nicht sich selbst meint…

        Kann meiner Meinung nach beides möglich sein.

        • @Miria
          „Kann meiner Meinung nach beides möglich sein.“

          Dass seine anderen Freundinnen (oder was soll mit „Beziehungen“ gemeint sein) über die Neue herfallen?

        • @Alex: Ja. Wobei es sich bei den anderen um eine Frau und einen Mann handelt.

        • @miria, das überrascht mich immer mehr…

          Was spricht dagegen, dass es einfach nur eine WG ist? Wär so mein erster Gedanke.

          Bekommt man das mit, wenn man den blog kennt? Weil die storys aufeinander aufbauen?
          Dagegen spricht aber die betonte Namenssetzung „Thomas“ find ich.

          Dieser Thomas hat als „Beziehungen“ also schon eine Frau und einen Mann? Also ist der „polyamorös“ bisexuell? Das wäre die Konsequenz deiner Deutung (oder deines besseren Wissens natürlich).

        • Ich finde schon, gerade da Tanja mit ihm ja darüber geredet hat, dass sie sich überfahren gefühlt hat, als er sie mit seiner Lebensart konfrontiert hat. Ich finde im Kontext ist das schon eindeutig – gerade weil er auch mit „niemand“ ein Wort benutzt, was mehr als eine Person ausdrückt, sonst hätte es auch heißen können: „…versichert mir, dass er nicht über über mich herfallen…“

        • @Alex
          Genau so ist es. Er hat eine Beziehung mit einem Mann und einer Frau.
          Und ja, man bekommt es mit, wenn man den Beitrag vor diesem im Blog gelesen hat.

  5. Du wiedermal mit Deinem Pick Up Blödsinn.
    Sie schreibt doch -Er ist stark, Er ist männlich, die Chemie stimmt… wette diesen Thomas erkennt man sofort zwischen den zwei Anderen Farblosen, die sie nicht begeistern.
    Sie gehen ins Kino, in ne Bar und eigentlich ist von ANFANG AN ALLES KLAR -seine Pick Up Leistung beschränkt sich darauf das ersich nicht beim Laufen einkackt.

    • „seine Pick Up Leistung beschränkt sich darauf das ersich nicht beim Laufen einkackt.“

      😀 😀


      1. Welche klassischen auch in der Biologie diskutierten Attraktivitätsmerkmale des Mannes und welche auch im Pickup diskutierten Praktiken sind hier im Text enthalten? Wie sind ihre Gedanken dazu einzuordnen?“

      – Er lässt sich abholen von ihr. Eine perfekt abgestimmte Mixtur aus der Bereitschaft zu sozialen Grenzübertritten (normalerweise holt ja der Mann die Frau ab), was Mut beweist, und kühlem Desinteresse (er riskiert, dass sie deswegen nein sagt, aber es ist ihm egal).

      – Er präsentiert kurz seine Freunde um zu demonstrieren, dass er ein Rudel führt. Dabei achtet er darauf, dass seine Freunde unscheinbarer und langweiliger, aber nicht zu unscheinbar und langweilig, rüberkommen.

      – „Endlich ist er fertig und wir können die Räuberhöhle mit den Worten “Wir sind dann mal aus” verlassen.“ „Wir sind dann mal raus?“ Oh mein Gott, das ist soooo heiss ❤

      "Ich weiß worauf das hinaus läuft. Die Vernunft sagt nein, mein Herz und mein Körper sagen ja. Er spürt mein Zögern, lacht und versichert mir, dass niemand über mich herfallen wird."

      – Er hat nicht reagiert wie ein AFC, nicht gejammert, gebettelt, gedroht, gefragt, ob dieses Tuch nach Chloroform riecht, nein, er hat ihren Last Minute Resistance Shittest Bitchshield völlig souverän gekontert, indem er die Situation mit Lachen aufgelockert und ihre Ängste durch Humor zerstreut hat.

      "Er nimmt mich in den Arm, ich weiss dass das falsch ist aber ich lasse es zu."

      (Wieso? Hat er Ebola?)

      "Ich falle, genieße seine Nähe, die Wärme, den Geruch, seinen festen Griff.Wir schweigen. Sind in diesem Moment gefangen. so könnte ich sterben. Hier und jetzt. Thomas lässt keinen Zweifel daran offen, er will mich. Ich bin glücklich. Seine Hand greift nach meinem Kinn, und zieht meinen Kopf hoch. Ohne Zweifel daran zu lassen, dass es richtig ist. Er küsst mich, ich schmelze dahin. Genieße, erwiedere, jubele innerlich. Seine Hand ruht auf meinem Hals, hält mich fest. Mit dem richtigen Druck, es gibt mir Sicherheit. Er hat mich geknackt. Mit diesem Griff, mit dieser doch dominanten Weise bin ich ihm verfallen. Seine Hände wandern, erforschen, kraftvoll, liebevoll, zärtlich, fordernd, selbstverständlich, entkleiden mich, verwöhnen mich, reizen mich, führen mich, begeistern mich. Ich schwimme durch meine Gefühle, erwiedere, lasse meine Hände wandern, erforsche seinen Körper, spüre Muskeln die sich bewegen, kräftige Bewegungen unter seiner Haut. Er übernimmt das entkleiden, schnell, fast wie weggezaubert."

      Warm sein, gut riechen, einen festen Griff haben halt alles total alpha usw.

      Ne mal im Ernst, die Geschichte beschreibt einfach nur ein Date mit abschließendem Sex und der Mann gefiel der Frau offenbar sehr gut. Ich finde sein Verhalten auch absolut normal. Mir ist da nichts "PickUp"-spezifisches aufgefallen. Passiert ja auch nichts weiter. Man kann natürlich jede Geste und einfach alles pickupisieren, aber wozu?

      "Was macht er aus feministischer Sicht alles falsch und wie wäre es richtig (und damit natürlich anregender)?"

      Er hat nicht nach Consent gefragt, er hat ihre Sorgen rücksichtslos weggelacht und sie konnte sich nicht wehren und war wie versteinert und musste mitmachen. Außerdem hat er sie am Hals angefasst. Das ist eine Mörder-Geste.

      • “ Ich finde sein Verhalten auch absolut normal. Mir ist da nichts „PickUp“-spezifisches aufgefallen. “

        Pickup ist wie Typografie: Wenn sie gut ist, sieht man sie nicht. Wenn man sie wahrnimmt, ist sie nicht gut.

        • Woher will man dann wissen, ob er Pick Up gemacht hat?
          Und ich finde sein Verhalten auch nicht „gut“ oder besonders, ich finde sein Verhalten völlig normal und durchschnittlich. Was mich zu der Vermutung führt, dass sie einfach verknallt ist oder ihn mega scharf findet und deswegen alles was er macht einfach „haaaach“ ist.

        • „Woher will man dann wissen, ob er Pick Up gemacht hat?“
          Wenn ein Schriftstück gut aussieht, kannst du dann entscheiden, ob der Grafiker gelernter Schriftsetzer ist oder einfach ein gutes Auge hat?

          Pickup ist wie eine Schriftsetzerlehre. Manche bauen auch ohne Ausbildung keinen Mist, anderen tut es gut, die Regeln zu lernen.

        • Es geht mir gar nicht darum, ob er tatsächlich pickup Kenntnisse hatte, sondern ob man die Erzählung dort einordnen kann.

          Aus meiner Sicht werden die meisten Frauen keinen großen unterschied merken zu etwas normalen, sie werden ihn nur als jemand erleben, der sexy ist

        • Ja und wie ist die Geschichte einzuordnen? Alles was dieser Mann da gemacht hat, habe ich auch schon gemacht. Was ist daran „besonders“?
          Er stellt ihr Knabberzeug hin und bewirtet sie, was normal ist wenn man Gäste hat. Dann zieht er sie aus und sie haben Sex. Ich kann daraus tatsächlich nichts sonstiges „lesen“ und es nervt mich auch, wenn absolut alles, einfachste Kleinigkeiten, normalste zwischenmenschliche Handlungen von Pick Up okkupiert werden. Dann bin ich nämlich auch Pick Up Artist. Ich biete Gästen nämlich auch was zu trinken an oder zu essen.

        • Was ist eigentlich das Besondere an Tim Mälzer?

          Zum Beispiel:

          Ich benutze auch in der Regel vorwiegend festkochende Kartoffeln. Alles nur Schwindel mit diesen „Meisterköchen“.
          Die nehmen auch nur Wasser zum Kochen. So was wie „besonders gute Köche“ gibt es gar nicht. Alles Schwindel!!1!

          Und dass mir keiner kommt, der Vergleich würde hinken, der sitzt wie ne eins.

        • Sag ich doch gar icht, ich will nur wissen, was an dieser Story Pick Up oder „unter Pick Up Gesichtspunkten“ sein soll. Weil es für mich eben einfach nur stinknormaler Sex ist, der da geschildert wird.

        • Ich finde den Vergleich mit dem Kochen sehr gut. Auch im Le Canard werden letztlich nur Lebensmittel heiß gemacht.

          Aber unbestreitbar gibt es einen Unterschied zwischen Oma Elses verbrannten Bratkartoffeln und Remis Rattatouille.

          Deine Frage: Aber is doch beides nur Essen? verbaut dir da die Möglichkeit, den Unterschied zu sehen.

          Bei Thomas stimmt anscheinnd alles. Alle Zutaten frisch oder Konserven von hoher Qualität, kreativ zusammengestellt, ohne zu abgefahren zu sein, alles bekommt ausreichend Zeit zu köcheln, aber nichts brennt an.

        • „Deine Frage: Aber is doch beides nur Essen? verbaut dir da die Möglichkeit, den Unterschied zu sehen.“
          Ich sehe deshalb keinen Unterschied, weil kein besonderes Verhalten von Thomas beschrieben wurde, nur, dass sie ihn sexy findet.
          Wenn es negativ (ohne Sex) geendet hätte und von einem Mann käme, hätte man genauso gut einen Artikel draus machen können, was er „falsch“ gemacht haben könnte.
          UNd dann hätte es vermutlich geheissen „Hat zu lange im Bad gebraucht, langweilige Freunde präsentiert, zu harmlos vor der Tür gewirkt als er gleich sagte, dass es kein Herfallen geben wird, da hätte er mehr gegenhalten müssen etc.“ ich sehe nicht wieso das da eine Pick Up Geschichte sein soll und hätte gerne eine Erklärung, was genau Thomas nun zum Bocuse der Verführung machen soll, denn ich sehe an der Geschichte eben nichts „besonderes“, außer dass Thomas für die Bloggerin eben jemand besonderes war.

        • @atacama

          „UNd dann hätte es vermutlich geheissen “Hat zu lange im Bad gebraucht, langweilige Freunde präsentiert, zu harmlos vor der Tür gewirkt als er gleich sagte, dass es kein Herfallen geben wird, da hätte er mehr gegenhalten müssen etc.”“

          Natürlich kann man das auch andersrum drehen. Aber dennoch passt sein Verhalten eben sehr gut in eine klassische Darstellung ansprechenden Verhaltens. Versuch mal eine Darstellung einer Frau zu finden, bei der es zum Sex kommt und er verhält sich auf eine Weise, die nicht diesen Schema entspricht und in der es allgemein als ansprechend empfunden wird.

          „ich sehe nicht wieso das da eine Pick Up Geschichte sein soll und hätte gerne eine Erklärung, was genau Thomas nun zum Bocuse der Verführung machen soll, denn ich sehe an der Geschichte eben nichts “besonderes”, außer dass Thomas für die Bloggerin eben jemand besonderes war.“

          Es ist keine Pickupgeschichte. Aber Pickup kann erklären, warum er auf diese Weise dargestellt wird und das eine ansprechende Geschichte ergibt.

        • „Natürlich kann man das auch andersrum drehen. Aber dennoch passt sein Verhalten eben sehr gut in eine klassische Darstellung ansprechenden Verhaltens. Versuch mal eine Darstellung einer Frau zu finden, bei der es zum Sex kommt und er verhält sich auf eine Weise, die nicht diesen Schema entspricht und in der es allgemein als ansprechend empfunden wird.“
          *seufz* aber was ist an seinem Verhalten denn ansprechender als bei einem „AFC“ der sich auch ganz viel Mühe gegeben hat und total aufmerksam und umsorgend usw. war, aber es lief trotzdem nichts? Was sollte man als „Lernwilliger“ daraus mitnehmen?

          Und lh z.B sagt ja, dass er einen komplett gegenteiligen Film fährt und seine Wirkung aber trotzdem ungefähr wie in dem Axe-Video am Strand ist mit der Frauen-Stampede.

        • @atacama

          „*seufz* aber was ist an seinem Verhalten denn ansprechender als bei einem “AFC” der sich auch ganz viel Mühe gegeben hat und total aufmerksam und umsorgend usw. war, aber es lief trotzdem nichts? Was sollte man als “Lernwilliger” daraus mitnehmen?“

          Das die meisten Frauen es mögen, wenn Männer machen und das auch Eisprinzessinnen durchaus an Sex interessiert sein können. Das eine gewisse Dominanz attraktiv sein kann. Das es wichtig sein kann ihr gewisse Ängste zu nehmen etc.

        • @Atacama:

          Was für Dich normales männliches Sexualverhalten ist, ist für mich so undurchdringlich wie Quantenphysik. Ich hätte mich in der Situation völlig anders verhalten, und folglich auch keinen Sex bekommen.
          Pickup ist, wie mir scheint (ich habe nicht viel Ahnung davon), nur die Analyse und Formulierung erfolgreichen natürlichen männlichen Sexualverhaltens, so dass es Leute wie ich auch verstehen und wissen, wie sie sich verhalten sollen.

        • @ronin,

          jupp, darauf läuft’s hinaus.

        • „Was für Dich normales männliches Sexualverhalten ist, ist für mich so undurchdringlich wie Quantenphysik.“

          Hä? Man muss doch sein eigenes Sexualleben kennen. Du bist ein Mann und betrachtest deine eigene Sexualität als Quantenphysik und brauchst jemanden, der dir erklärt, wie sie „richtig“ aussieht? Es ist doch deine individuelle Sexualität.

          Es ist für mich ein Beispiel. Wenn dein Sexualleben anders aussieht, ist es genauso normal.

          Was ist denn für dich daran Quantenphysik? ist doch im Grunde Verhalten was man sogar unter platonischen Freunden zeigt, mal abgesehen vom Sex.

          „Ich hätte mich in der Situation völlig anders verhalten, und folglich auch keinen Sex bekommen.“

          Du hättest dich genauso verhalten können und es hätte nicht geklappt. Du hättest dich anders verhalten können und es hätte geklappt. Nach dem Malen nach Zahlen Prinzip läuft es ja auch nicht. Zumal es für mich anhand der Schilderung so aussieht, dass sie eben auf den Mann steht und deswegen einfach nur einen Abend beschreibt mit einem Mann auf den sie steht und mit dem sie ins Bett wollte, sie wusste nur noch nicht, ob schon jetzt. Das „Klarmachen“ ist da ja schon gelaufen.

        • @Atacama:

          >> Man muss doch sein eigenes Sexualleben kennen.

          So einfach ist das nicht, zumindest nicht für manche.

          Sex und Beziehungen sind etwas, was man sich aktiv erarbeiten muss, nicht etwas, was einem einfach zustößt – der „Thomas“ in der Geschichte macht ja durchaus aktiv etwas, er lässt nicht einfach alles auf sich zurollen. Den meisten Leuten fällt das nur nicht auf, weil sie sich ganz natürlich so verhalten, dass sie sich darauf hinbewegen. Sie wissen instinktiv, was sie wann wie zu wem sagen müssen.

          >> genauso verhalten können und es hätte nicht geklappt

          Vermutlich haben aber Leute, die sich genauso verhalten, im Durchschnitt mehr Erfolg, als Leute, die sich so verhalten wie ich (sprich: keine Ahnung haben, was man tun oder sagen soll, und lieber gar nichts machen, bevor man sich blamiert).

          Ich selbst bin zwar eigentlich ein Gegenbeispiel zu dem oben Gesagten – mir ist meine Beziehung quasi zugestoßen (no pun), allerdings war ich da auch schon 30.

        • „Sex und Beziehungen sind etwas, was man sich aktiv erarbeiten muss,“

          Stimmt, aber seine „Art“ bzw. seine Bedürfnisse kennt man doch so einigermaßen.

          „Vermutlich haben aber Leute, die sich genauso verhalten, im Durchschnitt mehr Erfolg, als Leute, die sich so verhalten wie ich (sprich: keine Ahnung haben, was man tun oder sagen soll, und lieber gar nichts machen, bevor man sich blamiert).“

          Du würdest aber doch sicher nicht vor ihr stehen und gar nichts sagen oder machen und warten, bis sie irgendwann geht, weil du katatonisch bist.
          Ich glaube, der Weg, wie man zu so einem Date kommt, ist viel „schwieriger“ als der Rest. Es wäre unter dem Gesichtspunkt interessanter für interessenten, was vorher war.

        • @Atacama

          „seine Bedürfnisse kennt man doch so einigermaßen.“

          Der Punkt nicht, dass ich meine eigenen Bedürfnisse nicht verstehe; der Punkt ist, dass der Weg, wie man eine Frau dazu bringt, mit einem eine Beziehung einzugehen oder Sex zu haben, für mich genauso undurchsichtig ist wie Quantenphysik.

          Wenn ich richtig verstehe, meinst du: „Pickup braucht man nicht – wenn jeder seine Sexualität so lebt, wie sie für ihn natürlich ist, ist alles in Butter“.
          *Für mich* ist aber natürlich, nicht zu wissen, wie man sexuelles Interesse bekunden soll, ohne übergriffig zu sein, und es daher lieber bleiben zu lassen und dann eben gar keinen Sex zu haben.

          Hätte ich etwas von Pickup gehört, als ich jung war, wäre mein Leben anders verlaufen (vielleicht: Wissen ist noch nicht gleich umsetzen können).
          Dein letzter Absatz ist korrekt. Die Frage „wie verhalte ich mich nach einem Date“ hat sich mir jedenfalls immer nur rein hypothetisch gestellt.

      • Du hast „preapproved by other women“ vergessen:

        „Mein Hirn sieht das anders. Denn ich muss ihn teilen. Das sagt, vergiß es Trulla! Egal,“

        (die Wahrscheinlichkeit, dass er bei ihr gelandet wäre, wenn sie ihn nicht hätte teilen müssen, wäre natürlich geringer gewesen!!!)

        Hach. Was für eine schööööööne Geschichte.

  6. Aus Pickup-Sicht macht er richtig, dass er die Führung übernimmt und dann Sex mit ihr hat.
    Aus feministischer sicht macht er falsch, dass er die Führung übernimmt und dann Sex mit ihr hat.

    Richtig wäre, nicht die Führung zu übernehmen, um ihr 2keinen Raum wegzunehmen“ und eben ihr die Führung zu übernehmen, und in der Folge auch nicht einfach zu Sex überzugehen und auch keinen zu haben, so lange die Frau nicht selbst aktiv wird – was diese ja ach absolut nicht vorhat, sie wartet ja auf seine Aktion.

    Aus feministischer Sicht findet da eine Vergewaltigung statt:
    Ihr Kopf sagt nein, sie schreibt „Ich weiß dass es falsch ist, aber sie lässt es zu.
    Nach dem neuen Gesetzentwurf von Maas erfüllt dies ebenfalls den Tatbestand, und mit dieser Schilderung müsste sie demnach vor Gericht ziehen können. Er hat sich mehrfach gegen ihren Willen (=Kopf!) durchgesetzt. „[…] aber ich lasse es zu“: Ist doch formulierungtechnisch sowas wie die berühmte „Schockstarre“, zumindest so eine art erklärung von Handlungsunfäigkeit, um den eigengen „echten“ (???) Willen (Kopf sagt nein) durchzusetzen. Fürs erste hat der Kerl das Glück, dass sie mit dem akt zufrieden war. Wäre es dann doch enttäuschend für sie gewesen, wäre er fällig für eine Strafanzeige.

    • „Aus Pickup-Sicht macht er richtig, dass er die Führung übernimmt und dann Sex mit ihr hat.
      Aus feministischer sicht macht er falsch, dass er die Führung übernimmt und dann Sex mit ihr hat.“

      ^^

  7. Aus feministischer Perspektive macht er falsch, dass er das sogenannte „Konsens-Prinzip“ nicht anwendet – und damit übergriffig ist, ja ein Vergewaltiger.

    Schamlose Eigenwerbung:
    http://der-juengling.blogspot.de/2015/02/sex-auf-feministisch-konsens-prinzip.html

  8. Ich habe mich beim Lesen dieses Elaborats ein paar mal vor lachen übergeben 🙂

  9. 1. Aus Pick Up Sicht hat er alles richtig gemacht. Er hat Sex mit ihr bekommen.

    2. Aus feministischer Sicht, hat er sie vergewaltigt. Sind beide Studenten an amerikanischen Universitäten in New York oder Kalifornien könnte man ihn sogar ohne Probleme und völlig legal der Vergewaltigung bezichtigen. Das Szenario ist denkbar einfach:

    a) In den nächsten Tagen nach dem leidenschaftlichen Abend lässt Thomas durchblicken, dass er nicht mehr als eine flüchtige Affäre will (und mal ehrlich, wer wollte bei ihrem Schreibstil mehr von ihr, als bloß Sex?).

    b) Sie ist, verständlicherweise, betrübt, hat sie sich ihm doch geöffnet, ihm mehrere ihrer Orgasmen geschenkt, ihr Innerstes nach außen gekehrt, ist geschmolzen etc. pp. Sie wollte mehr (und wer wollte nicht mehr von so einem geilen Stecher?)

    c) Sie erzählt diese Episode eine Freundin (Frauen erzählen sich alles, sie haben kein Schamgefühl). Diese Freundin ist etwas unattraktiver als unsere Protagonistin, nicht sehr erfolgreich mit Männern, aber, verständlicherweise, scharf auf unseren Thomas. Kurzum, Freundin ist eifersüchtig und lässt sich haarklein erzählen was geschehen ist.

    d) Freudin platzt vor Neid und Eifersucht auf unsere Protagonistin und insistiert als „moderne“, „emanzipierte“ Frau darauf, dass Thomas unsere Protagonistin verführt habe, und zwar auf eine Art, die nicht im Einklang steht, was sich für „moderne“, „emanzipierte“ Frauen ziemt. Thomas mag zwar ein toller Hecht sein, aber sein Verhalten beweist eigentlich nur, dass er ein Arschloch ist – und er muss ein Arschloch sein, warum hatte er schließlich mit unserer Protagonistin Sex, warum will er nur Sex, obwohl unsere Protagonistin mehr will, und warum hatte er Sex mit unserer Protagonistin und nicht mit ihrer Freundin? Außerdem ist Thomas ein Mann und im Verlauf des Gespräches werden unseren beiden Frauen dutzende Geschichten einfallen von Freundinnen, und Freundinnen von Freundinnen, und Bekanntinnen von Freundinnen, die von Männern schon mal verarscht wurden. Thomas ist als Mann da auch nicht anders…

    e) Kurz und gut, unsere Protagonistin lässt sich überzeugen, ist schlussendlich davon überzeugt, dass Thomas nur mit ihr gespielt hat, das sie eigentlich gar keinen Sex wollte, dass er sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen verführt hat, dass er gelogen hat, dass sie niemals mit ihm Sex gehabt hätte, wenn er ehrlich gewesen wäre, sie ist immerhin eine „moderne“, „emanzipierte“ Frau, sie kennt ihre Gefühle, sie weiß unter welchen Umstäden sie sich mit Männern auf Sex einlässt, und sie hätte sich, unter normalen Umständen, niemals auf solch ein Arschloch wie Thomas eingelassen.

    f) Die Geschichte macht unter den Freundinnen unserer Protagonistin die Runde und Thomas wird mit jeder Episode schrecklicher, weil insgeheim natürlich alle eifersüchtig auf unsere Protagonistin sind, und jede Freundin Geschichten von Männern kennt, die einfach so mit anderen Frauen was anfangen, obwohl man es selbst verdient hätte, diesen Mann zu bekommen. Was für Arschlöcher Männer doch sind! Und Thomas ist als Mann da auch nicht anders…

    g) Die Episode dringt, entweder direkt oder indirekt, zum hiesigen feministischen Zentralkommitee der Uni durch.

    h) Thomas, das Arschloch, ist erledigt.

    • Pretty much.

      Wie immer der caveat: Nicht alle Frauen sind so, aber es gibt solche Frauen, weswegen Yes-means-Yes ein Verbrechen ist.

    • … so läuft’s häufig.

      Mann sollte sich fragen, ob es gut für ihn ist sich mit solchen Charakteren einzulassen.

      Überhaupt ist zu Überdenken, wie es da mit …

    • Hab das oben als Antwort auf Christian schon mal gepostet, aber erscheint nicht, warum auch immer, hier passt es aber auch.

      „lese meist mit, kommentiere aber sehr selten…

      Ich fände es ehrlich gesagt spannender, mal zu versuchen, die Frage zu beantworten, *ob* und wenn *wie* man sowas wie yes-means-yes/affirmative *ex-ante* verbalem Consent (ansonsten kann ich an dem Beitrag aus feministischer Sicht nichts falsches erkennen, und selbst unter den US-College Regeln wäre das wohl nicht wirklich problematisch, weil er ja glaubhaft machen könnte, daß er ihre Zustimmung hatte, sogar „enthusiastic“).

      Anders formuliert: wäre das nicht die Meisterklasse in pickup? Ich meine, daß Frauen das, was hier beschrieben wird wollen, ist ja kein Geheimnis, vermutlich nicht mal für die, die etwas anderes fordern. Aber die denken eben, daß das Risiko der Konsequenzen, wenn mal etwas schief läuft, so groß ist, daß die Risikovorsorge wichtiger ist als das, was die meisten Frauen wollen. Die denken, daß die, denen die klassische männliche Vorgehensweise wichtiger ist als das Risiko, vorher halt Kontingenzverträge abschließen sollen, wie bei 50 Shades.

      Wenn man das einfach mal so stehen läßt und nicht selbst auf Sinnhaftigkeit untersucht, ergibt sich die aus meiner Sicht interessante Frage, ob und wenn wie man auch unter diesen verschärften Nebenbedingungen Männlichkeit so performen kann, daß Frauen davon angesprochen werden.

      Ich habe dazu bisher – trotz der Tatsache, daß Studenten vermutlich keine kleine Zielgruppe der US-Coaches sein werden, bei einem kleinen Streifzug durchs Web nichts gefunden. Hast Du da schon was gefunden? Alles, was ich zu dem Thema bisher gesehen habe, waren alberne kleine Clips, die erklären, daß es sexy ist, weil es sexy sein soll.

      Was meinst Du? Versucht das niemand, weil es nicht geht? Oder weil diejenigen, die glauben, das mit der Verführung verstanden zu haben, letztlich halt doch mehr Telemarketer als Casanovas sind? Wäre sowas nicht eine besondere Spielart des sog. „Direct Game“?“

      • @some person

        „Ich meine, daß Frauen das, was hier beschrieben wird wollen, ist ja kein Geheimnis, vermutlich nicht mal für die, die etwas anderes fordern“

        Da bin ich nicht so sicher, ich vermute eine radikale Feministin aber auch andere würden dem vehement widersprechen.

        „ergibt sich die aus meiner Sicht interessante Frage, ob und wenn wie man auch unter diesen verschärften Nebenbedingungen Männlichkeit so performen kann, daß Frauen davon angesprochen werden.“

        Man kann es in „Dirty Talk“ umwandeln, bei denen sie eigentlich nicht zustimmt, sondern nur ausspricht, was gemacht wird bzw. es als dominanzspiel geframed wird, dass sie der Sache zustimmt.

        • „Da bin ich nicht so sicher, ich vermute eine radikale Feministin aber auch andere würden dem vehement widersprechen.“

          Öffentlich würden sie sicher widersprechen, aber sicher nicht privat.

          re: Dirty Talk. Interessant – letztens gab es einen Artikel von Amanda Marcotte, glaube ich, der Sexting als Beleg dafür nahm, daß das Verbalisieren eigentlich kein Problem ist. Dem könnte man jetzt entgegenhalten, daß die meisten Frauen sich ja von plumpen Tinder-Anmachen sehr belästigt fühlen. Es also *sehr*a auf das Wie ankommt. Ist Dirty Talk – als Basis für so eine Methode – etwas, was im Pickup von irgendwem geschult wird, das Du kennst? Auch da ist Youtube und Google nicht so wirklich hilfreich.

        • @some person

          „Öffentlich würden sie sicher widersprechen, aber sicher nicht privat.“

          Das wäre ja durchaus interessant, wenn man da einen Diskrepanz feststellt.

          Du fragtest nach einer Methode, wie man das einbeziehen könnte – da sehe ich diesen Weg. Ich glaube aber auch, dass Frauen das schlicht nicht wollen. Insofern wird es schwer einzubauen sein. Es wäre interessant, dazu mal umfragen oder studien zu machen. Ich vermute die Zustimmung zu den konkreten Techniken wäre sehr gering (wobei ja yes means Yes für Frauen insofern keinen Nachteil bietet, weil sie es ja durchaus ignorieren können)

        • @Christian-

          „Das wäre ja durchaus interessant, wenn man da einen Diskrepanz feststellt.“

          das überrascht mich doch ein wenig, daß Du diese Diskrepanz noch nicht erfahren hast. Vielleicht kennst Du einfach zu wenige Feministinnen auf der Ebene 😉

          „Du fragtest nach einer Methode, wie man das einbeziehen könnte – da sehe ich diesen Weg. Ich glaube aber auch, dass Frauen das schlicht nicht wollen. „

          Frauen wollen keinen Dirty Talk? Oder Frauen wollen nicht sagen, was sie wollen?

          „Es wäre interessant, dazu mal umfragen oder studien zu machen. Ich vermute die Zustimmung zu den konkreten Techniken wäre sehr gering“

          Zustimmung im Sinne von – darauf reagieren sie tatsächlich – oder Zustimmung im Sinne von – das finden sie auf einem Fragebogen spannend? Diese Diskrepanz besteht doch schon immer bei allen Untersuchungen in diesem Zusammenhang bei denen die Präferenzstruktur nicht über Handlung abgefragt wird.

          Ich fände es jedenfalls mal spannend, irgendwas „yes-means-yes“-mäßiges „in-field“ zu sehen. Angesichts der Preise für Unis in den USA würden die Eltern ihren Söhnen wohl noch diesen Pickup-Kurs bezahlen, damit der Sprößling nicht in Schwierigkeiten gerät. Komisch, daß dieses Marktsegment noch nicht angegangen wird. Oder ich sehe das einfach nicht, was ja absolut möglich ist…

        • @some Person

          „das überrascht mich doch ein wenig, daß Du diese Diskrepanz noch nicht erfahren hast. Vielleicht kennst Du einfach zu wenige Feministinnen auf der Ebene ;)“

          Ich kenne diese Diskrepanz durchaus, allerdings ist sie eben nicht in dem Sinne festgestellt, dass sie zugegeben wird

          „Frauen wollen keinen Dirty Talk? Oder Frauen wollen nicht sagen, was sie wollen?“

          Frauen wollen diese übertriebenen Sicherungen nicht. Sie wollen Grauzonen, gewisse Vagheiten, die Möglichkeit sich alles offen zu halten, sich nicht entscheiden zu müssen. Und sie wollen sich beim Sex so benehmen können, wie es ihnen Spass macht und nicht besonderen Anforderungen genügen müssen, die regeln, wie sie ihre Lust artikulieren

          „Zustimmung im Sinne von – darauf reagieren sie tatsächlich – oder Zustimmung im Sinne von – das finden sie auf einem Fragebogen spannend? Diese Diskrepanz besteht doch schon immer bei allen Untersuchungen in diesem Zusammenhang bei denen die Präferenzstruktur nicht über Handlung abgefragt wird.“

          Die zustimmung dazu solche Theorien für sie verpflichtend anzuwenden.

          „Ich fände es jedenfalls mal spannend, irgendwas “yes-means-yes”-mäßiges “in-field” zu sehen“

          Mich durchaus auch, aber es ist eben nichts, was die meisten Frauen anmacht. Es wäre viel interessanter Videos zu sehen, bei denen „Yes means Yes“ und „Männlichkeit ist Unterdrückung“ auf konventionelle Taktiken reagieren, wie sich also ihre Theorien in die Praxis übertragen.

          „Angesichts der Preise für Unis in den USA würden die Eltern ihren Söhnen wohl noch diesen Pickup-Kurs bezahlen, damit der Sprößling nicht in Schwierigkeiten gerät. Komisch, daß dieses Marktsegment noch nicht angegangen wird. Oder ich sehe das einfach nicht, was ja absolut möglich ist…“

          Ich sehe da kein großes Segment. Da wären eher „Don’t fuck with crazy“ und „Don’t fuck with feminists or gender Studies students“ hilfreich. Vielleicht auch Kurse wie man eine Überwachungskamera installiert oder eine tonaufnahme heimlich auf dem Handy startet. Und das man ihr am nächsten Morgen schreibt, dass es schön war und sich das bestätigen lässt. Und das man so etwas nie nie nie löscht
          Bei den Maßnahmen geht es ja nicht ums Flirten. Es geht um Beweiserleichterungen etc

  10. Der Film heißt „Der Marsianer“, nicht „Der letzte Marsianer“. Und ich denke, der Rest der Story stimmt auch nicht.

    • Steht ja auch dabei, dass es eine „Geschichte“ ist…

    • Nein, nein, sie redet von dem Film, in dem Chingachcook von einem Raumschiff entführt wird und einem Marsianer hilft, den französischen Angriff auf Ganymed abzuwehren, bei dem leider alle Marsianer bis auf einen ums Leben kommen.
      Mit Daniel Day Louis in einer Hauptrolle, der vor allem zeigt, wie flink er über Krater laufen kann.

      • Die Handlung von dem, was Du da beschreibst, klingt glaubwürdiger als die Story oben.

        • wer weiß, wie oft sie die Geschichte schon erzählt hat? Bei jedem Erzählen ändert sich ja die Erinnerung…
          Ich finde, es wird gut deutlich, wie hoch ihr Partnerwert ist, wenn ein so toller Mann sich so viel Mühe mit ihr gibt.

        • Warum? Ich kann nach wie vor nicht verstehen dass das hier überhaupt Erwähnung findet, weil die Story so alltäglich ist. In der Story ist doch gar nichts passiert, außer dass sie schreibt wie in einem Arzt-Roman.

        • @atacama

          Ich fand die Story deswegen interessant, weil sie so klassisch ist und ich überzeugt bin, dass viele Frauen sich dort wiederfinden. Auch in dem Bereich „ich will eigentlich, aber ich mach dennoch auf eisprinzessin“

          Gleichzeitig würde ich vermuten, dass Feministinnen sich wunderbar über den Text aufregen könnten, wenn sie ihre Theorie ernst nehmen:
          – kein Yes means Yes
          – Alkohol
          – er tritt klassisch männlich dominant auf
          – sie artikuliert unsicherheit, er macht es trotzdem (ich weiß, dass es falsch ist, aber ich lasse es zu)
          – sie tritt unnahbar auf, aber er macht trotzdem weiter
          etc

  11. Was ist an einem Wunsch nach „nur Sex“ so abschreckend?

    In sehr unterschiedlichen Threads finden sich immer wieder entrüstete Warnungen von Frauen an andere Frauen, sie mögen vorsichtig und zurückhaltend sein, denn „dieser Mann wolle nur Sex“. Selbst wenn das so ist, was ist daran abschreckend oder verwerflich? Sexualität bedeutet (lassen wir die Fortpflanzung außen vor) in erster Linie Wohlfühlen und Lustgewinn – ist das für die Mehrzahl der Frauen ausschließlich auf Basis einer langfristig angelegten Zweier-Beziehung denkbar? Erhält Sexualität nicht gerade dadurch einen ausgeprägten Waren-Charakter (= Sex in Gegenleistung zum Versprechen emotionaler Sicherheit)

    https://www.elitepartner.de/forum/frage/was-ist-an-einem-wunsch-nach-nur-sex-so-abschreckend.17164/

    Ein Kommetar:

    „Lieber Fragesteller, für mich ist an dem Wunsch nach „nur Sex“ abschreckend, dass ich mich dann nicht als ganzer, vollwertiger Mensch wahrgenommen fühle. Es kommt für mich nicht in Frage, mit einem Mann „nur Sex“ zu haben, ich wünsche mir eine partnerschaftliche Bindung und Beziehung in guten wie in schlechten Tagen. Außerdem ist die sexuelle Vereinigung für mich etwas unglaublich intimes.
    Für „nur Sex“ mache ich es mir lieber erfolgreich selbst. 😉

    Ich persönlich kenne keine Frauen, die das „Nur Sex-Angebot“ eines Mannes annehmen/annehmen würden, aber dafür gibt es ja auch spezielle Börsen….“

    • @Matze
      „sie mögen vorsichtig und zurückhaltend sein, denn “dieser Mann wolle nur Sex”.“

      Gemeint ist damit doch vor allem: sei vorsichtig, dass du dich nicht in jemanden verliebst, der dich nicht liebt, sondern nur Sex will. Das soll nur die Enttäuschung ersparen, die mit der Erkenntnis kommt nur ausgenutzt zu werden.

    • „Die Frau verkauft ihren Sex, weil sie für Sex alles bekommt, was ihr wichtiger ist als Sex.“ (Esther Vilar)

      • Auch wenn ich das „alles“ streichen würde, das Zitat ist ein Klassiker. Zeitlos gültig, solange es Menschen gibt…

      • Schön das sih noch jemand an dieses klassische Zitat einer sehr klugen Frau erinnert. 🙂

  12. „Was macht er aus feministischer Sicht alles falsch“

    Na nichts. Ihr gefällt es, ihm gefällt es, sie macht mit. Wo genau sollte da aus feministischer Sicht das Problem sein? Einzig und allein den in deinen Anmerkungen mitschwingenden Subtext, dass die Situation sozusagen genau so prinzipiell allen Frauen gefallen würde, finde ich falsch, weil dies die Individualität und damit die extrem große Varianz an Vorlieben außer acht lässt. Die „Normfrau“ gibt es halt nicht.

    Und aus allgemeiner moralischer Sicht machen die beiden wohl was falsch, weil er ja vergeben zu sein scheint (oder ist das ne offene Beziehung?).

    • Du siehst keinen Konflikt mit feministtischen Theorien wie yes means yes etc? Oder bedient er nicht auch ansonsten „toxische männlichen chkeit“ bzw hinterfragt seine Privilegien nicht genug und stützt damit die Geschlechterrollen zumindest aus der Sicht des vorherrschenden radikalen Feminismus?

  13. Und die Bloggerin steht ja offenbar auch auf ganz unterschiedliche Dinge, sie scheint sub und dominant zu sein, mag sogar liebe Nerds (macht sie mir sympathisch ;-)). Insofern ist die Geschichte doch eine von vielen und eben gerade kein „Beweis“ dafür, was Frauen so allgemein wollen (noch nicht einmal dafür, was diese eine Frau so allgemein mag, sondern nur eine ihrer Vorlieben).

    • @gud
      „Geschichte … kein “Beweis” dafür, was Frauen so allgemein wollen“

      Der Text besteht vollkommen aus Stereotypen. Da drängt sich die Verallgemeinerung doch geradezu auf.

      Es ist verwunderlich, dass dich die tradierten Geschlechterrollen-Klischees, inbesondere diese Passivität, nicht stört. Oder wird die jetzt im Kontext „sub“ etwa gutgeheissen? Ist ja gruselig.

      • Sie spricht vom ganzen Blog, nicht nur von diesem Text.

        Davon abgesehen – es drängt sich eine Verallgemeinerung auf, bei EINER hübschen Sexbloggerinnengeschichte?

        • Der Bezug ist klar durch den einen post, der hier zur Grundlage dient hergestellt.

          „eine Verallgemeinerung“ ist etwas sehr anderes als Sterotyp. Wobei natürlich jedes Stereotyp auf einer Verallgemeinerung beruht. Sterotyp – Moral/Wertung = Verallgemeinerung.

          Wo ist die Moral der Geschichte? der „hübschen Sexbloggerinnengeschichte“.

          Es ist doch interessant, wie hier die Geschlechterrollen belegt sind und wie einfältig.

          Noch interessanter ist der Kontext in dem das geschieht. Aber an einem Schlaglicht ist gar nichts auszusetzen. Ich hätte gar nicht gedacht, dass in eine Erotikgeschichte (so nannte man das früher) so viele Ideen verpackt werden können.

          Die „Polyamorie“ soll wohl islamophil sein 😀

  14. Frauen sind entweder Bi- oder Lesbisch. Aber nie heterosexuell:

    http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/uni-studie-frauen-sind-immer-lesbisch-oder-bisexuell-2015110849109

    • muss wohl an der Grossen Göttin liegen.

  15. Selbstverständlich ist es nach strengen feministischen Gesichtspunkten eine Vergewaltigung.
    Viele hier haben dies bereits ausgeführt;
    Toxicvanguard in 2 Posts komplett auf den Punkt gebracht und maddes8cht in seiner verbalen Gegenüberstellung der Interpretationen den kompletten Irrsinn dargelegt.

    Selbstverständlich sind Gesellschaften immer im Wandel und wenn die heutige und künftige ‚moderne‘ Frau den ‚enthusiastic speech‘ als ihre Grundlage quasi einfordert und wünscht, dann hat sie dazu alles Recht der Welt.

    Die natürliche und konsequente Reaktion der hetero Männer (egal welcher Hautfarbe und Religion) wird sein, das sich die Mgtow-Bewegung ausbreiten wird (die natürlich auch wieder Frauenfeindlich, weil sie die Frau schlicht und einfach ignoriert – was ja nun mal gar nicht geht …).

    Es bleibt also gehupft wie gesprungen, egal was ‚du‘ machst, im klassischen Feministinnen-Universum bist ‚du‘ sowieso immer der Loser ;-), also kannste auch gleich den Weg des geringsten Risikos gehen. 🙂

  16. Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Wenn eine Frau so heikel ist und diesen Vorgang nach „feministischen Regeln“ gestalten will; dann soll sie sich eben einen dazu passenden Mann einladen.

    Das ist dominantes Verhalten der Frau in sexueller Hinsicht und erfordert einen Mann, der ihren Anweisungen folgt. Dabei meine ich, dass er nicht ohne Erlaubnis auf ihren Körper hingreifen darf und das sagen muss, was sie hören will.

    Was will sie überhaupt hören? Die Wahrheit – was zum Scheitern des von beiden gewünschten Ergebnisses führt, oder die ungenaue Absichtserklärung, wobei jeder vorher weiß, was da heruskommen wird.

  17. Es gibt schon Frauen (selten), die einer dirkten Frage nach Sex zustimmen.

    Das sind meist Frauen, die eine gewisse Neigung für die „Bösen Buben“ haben. Das „Böse“ gibt ihr den Kick, den sie im Sex gerne auslebt.

    Ein Fallbeispiel aus meinem Umfeld: ein Mann hat die Frauen im Single-Treff gefragt, ob sie mit ihm Sex haben wollen. Es genügt, wenn eine von 10 Frauen dem zustimmt. Der Mann hatte Erfolg, und er schämte sich dafür nicht. Seine Sex-Partnerinnen kamen aus ganz unterschiedlichen Gruppen, aus bürgerlichen, vermögenden Familien – und auch vom Prekariat (der Mann abwesend weil im Gefängnis).

  18. […] war als Thema die Situation vor der Tür nach einem Date vorgeschlagen […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: