Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 3. November 2015

Weltmännertag

Heute ist Weltmännertag, ich reiche dazu mal noch was nach:

Wikipedia:

Der Weltmännertag ist ein Aktionstag zur Männergesundheit, der seit dem Jahr 2000 jährlich am 3. November stattfindet.[1] Dieser sollte laut Aussage des Schirmherrn Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern. So liege die Lebenserwartung der Männer im Durchschnitt sieben Jahre unter der der Frauen.

Männergesundheit waren in Deutschland auch Wehrpflicht und Zukunftsperspektiven für Jungen Themenschwerpunkte.[2]

Ins Leben gerufen wurde der erste Weltmännertag von Andrologen der Universität Wien. Gemeinsam mit der Stadt Wien, der Gorbatschow-Stiftung, Medical Connection und United Nations Office at Vienna (UNOV) wurde er das erste Mal offiziell 2000 in Wien veranstaltet. Heute stehen vor allem rechtzeitige Vorsorge und die realistische Einschätzung der eigenen gesundheitlichen Verfassung und Risiken im Vordergrund. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Internationalen Männertag am 19. November.

Männergesundheit:

Definition
Männergesundheit definiert sich und grenzt sich ab 1.) über spezifische körperliche Organe (Penis, Hoden, Prostata usw.) [1], 2.) über spezifische soziale und kulturelle Bedingungen des Aufwachsens und Lebensvollzugs von Jungen und Männern (Jungesein, Mannsein) sowie (teilweise daraus resultierend)[2], 3.) über den genderbezogen spezifischen Umgang mit Gesundheit (Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit).[3] [4]

Themen
Männergesundheit beschränkt sich im Gegensatz zu den medizinischen Teilgebieten Andrologie und Urologie nicht auf rein medizinische Fragen, sondern greift auch politische und soziale Fragen auf. Zudem befasst sie sich – etwa mit der Perspektive auf Themen der Jungengesundheit [5] – auch mit der Genese und mit Bedingungen von Gesundheit und Gesundheitsrisiken der Männer. Im Mittelpunkt stehen geschlechtsspezifische Risikobilder, Gesundheitsressourcen, Krankheiten und Zugänge der Gesundheitsförderung. Die Männergesundheitsforschung ist dabei einerseits an aktuellen Fragestellungen interessiert: z.B. die gegenüber Frauen sieben Jahre geringere Lebenserwartung von Männern, Chancen und Risiken von PSA-Tests oder Hormonsubstitutionstherapien. Sie stellt andererseits aber auch historische Bezüge dazu her, wie Männer in der Geschichte mit Gesundheit und Krankheit umgegangen sind bzw. konfrontiert waren (Sozial- und Medizingeschichte).

Spezifische Themen der Männergesundheit sind von Krankheitsbildern abgeleitet (insbesondere im Urogenitalbereich), oder aber durch männliche Lebens- und Verhaltensweisen begünstigt (v.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs- und Lebererkrankungen, Verkehrs- und Arbeitsunfälle, Suizid).

Geschichte
Anfang 2005 wurde an der Leeds Metropolitan University der weltweit erste Lehrstuhl für Männergesundheit eingerichtet, auf den Alan White berufen wurde.[6] An der Universität hat White ein Centre for Men’s Health eingerichtet, an dem neben White vier wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten.[7] Auf den ersten Lehrstuhl für Männergesundheit im deutschsprachigen Raum wurde im Herbst 2005 der Urologe Frank Sommer am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf berufen.[8]

In Deutschland wurde 2005 das „Netzwerk für Männergesundheit“ initiiert und 2006 die Stiftung Männergesundheit gegründet. 2010 erschien als Pilotbericht der erste deutsche Männergesundheitsbericht[9], drei Jahre später folgte der Männergesundheitsbericht 2013[10] mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit von Jungen und Männern. 2012 wurde in Stuttgart das „Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg“[11] gegründet.

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Responses

  1. 7 Jahre weniger im Weltdurchschnitt?

  2. Man kann diese Flut an Kommentaren jetzt entweder damit erklären, dass die Männer mit ihren Privilegien so zufrieden sind, dass es da nichts zu diskutieren gibt,
    oder sie jammern nicht und tragen ihr Joch stoisch wie Büffel.

    • Hat sich nicht der 19. November durchgesetzt?

      • Meinst Du, dann kommt mehr?

  3. ja schade eigentlich die geringe Resonanz, ich stelle aber fest, da ich versuche sehr gesundheitsbewusst zu leben, mich gerne mit Luxus für Leib und Seele verwohne, das dass viele Frauen es als nicht besonders „sexy“ bei Männern empfinden.
    Für Frauen ist der Mann immer noch das harte anspruchslose Wesen fürs grobe, das nur in Bezug auf die Wünsche der Frau empfindsam zu sein hat, und viele Männer nehmen dieses Bild auf und sehen sich selbst so, entwickeln wenig Empfinden für eigene Bedürfnisse.

    Andererseits steigt durchaus, zumindest in bestimmten Milieus, die weibliche Akzeptanz für männliche Veganer, Vorsorgeverhalten Gesundheitsbewusstsein etc., also ganz allgemein ein die Akzeptanz eines männlichen Selbstwertgefühles und Selbstgefühls, das dem mehr egozentrischen der Frauen entspricht.
    Eventuell kann das ja auch als ein Ausdruck fehlender needeness gewertet werden, wenn der Mann sich nicht um die Erwartungen der Frau schert.

    Ich habe es jedenfalls schon erlebt, das es gut ankam, wenn ich meine (angestrebte) Veganie outete mit dem Hinweis, das es mir am Arsch vorbei geht, was Frauen davon halten.(Grillpartie, ein richtiger Mann braucht doch ein ordentliches Steak, der übliche Bullshit halt)
    Man wird dann ja oft nach Erklärungen gefragt, worauf ich erklärte, das ich für mein Verhalten grundsätzlich keine Erklärungen abgebe da ich keine Lust auf Diskussionen hatte, was scheinbar ebenfalls gut ankam.

    Es scheinen aber noch relativ viele „normale“ Hetero-Männer sich nach wie vor an dem von Frauen aufgedrängten Ideals eines „richtigen Mannes“, der sich selbst in dieser Hinsicht nicht achtet, entsprechen zu wollen.
    Oft ist es ja so, das Frauen auch auf die Gesundheit „ihrer“ Männer achten.
    Ob da eine Korrelation dieses Fürsorgeverhaltens mit den Chancen und/oder Wünschen der jeweiligen Frau auf besseren Ersatz besteht kann ich nicht beurteilen.


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