Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 31. Oktober 2015

Selbermach Samstag 160 (31.10.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Bitte keine Debatten zur Flüchtlingskrise.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.


Responses

  1. Homoerotik oder Homosexualität?

    • „Es gibt also eine quasi begrifflich korrekte Sexualität – die Adrian nicht praktiziert – und eine umgangssprachliche Sexualität, die Adrian vollführt.“

      Und damit ist Dein gesamter Artikel gegenstandslos 🙂

    • Andere Leute werden ihn verstehen.

      • Andere Leute, welche die Unterscheidung zwischen Sexualität i. e. S. und Sexualität i. w. S. für diskurstechnisch relevant halten, suchen halt verzweifelt nach Argumenten, um Homosexuellen ans Bein zu pinkeln und sie zu degradieren.

        • Die Begriffsunterscheidung ist wissenschaftlich korrekt. Ob diese Genauigkeit in der Umgangssprache notwendig ist, da kann man drüber streiten.

          Die „Degradation“ von Schwulen ist mal wieder die übliche Paranoia-Propaganda.
          Weißte, was Dir gut tun würde, Adrian? Ein ausgedehnter Rußland-Urlaub. Da würde Dein Kompaß mal wieder neu justiert. Dir geht es einfach zu gut hier; da gerätst Du wie Anne Wizo &Co. zu leicht ins verschwörungs-theoretisieren.

        • „Die “Degradation” von Schwulen ist mal wieder die übliche Paranoia-Propaganda.“

          Es fällt mir halt schwer, irgendeinen anderen Grund für diese plötzlich hervorgeholte Unterscheidung zu erkennen.

          „Weißte, was Dir gut tun würde, Adrian? Ein ausgedehnter Rußland-Urlaub.“

          Wenn Du bezahlst.

        • Vorsicht, ich nehm Dich beim Wort.

        • Bitte. St. Petersburg soll sehr schön sein.

        • Juden hat man nach 1945 auch „plötzlich“ wieder als normale Menschen begriffen.

          Mir fällt kein anderer Grund für die Aufwertung der Homosexualität zu einem Spiegelbild der natürlichen Sexualität ein als perverses Gutmenschentum und Homo-Lobbyismus.

          Toleranz gegenüber Homos ist auch möglich, wenn man ihre Handlungen als Ersatzsexualität, defizitäre Sexualität begreift. Was soll es denn sonst sein? Sind wir schon in einer Diskurs-Gummizelle?

          Oder glaubt hier Adrian oder Wissenschaftsfuzzi Christian, daß Homosexualität eigenständig in der Evolution entstanden ist? Kein Epiphänomen der normalen Sexualität ist?

        • Homosexualität ist für mich keine Ersatzsexualität, weil ich Sex mit Männern nicht als Ersatz für Sexualität sehe. Sie ist für mich auch nicht defizitär, weil nur diese für mich erfüllend ist.
          Du kannst natürlich gerne argumentieren, dass dies subjektive Werturteile sind. Korrekt. Aber auch nicht subjektiver als die Einschätzung der Homosexualität als defizitär.

          „Oder glaubt hier Adrian oder Wissenschaftsfuzzi Christian, daß Homosexualität eigenständig in der Evolution entstanden ist? Kein Epiphänomen der normalen Sexualität ist?“

          Niemand weiß, warum es Homosexualität gibt und wie sie entstanden ist.

        • Erotik und Sexualität sind doch zwei unterschiedlich definierte Begriffe.

          http://www.duden.de/rechtschreibung/Sexualitaet

          Gesamtheit der im Geschlechtstrieb begründeten Lebensäußerungen, Empfindungen und Verhaltensweisen

          Beispiele

          die weibliche Sexualität
          die Sexualität des Mannes

          http://www.duden.de/rechtschreibung/Erotik

          1. den geistig-psychischen Bereich einbeziehende sinnliche Liebe; Liebes-, Geschlechtsleben

          2. (verhüllend) Sexualität

        • @James
          „Toleranz gegenüber Homos ist auch möglich, wenn man ihre Handlungen als Ersatzsexualität, defizitäre Sexualität begreift. …“

          Welch ein Startschuss einer Dehumanisierungskampagne, die völlig willkürlich „Sexualität“ durch politisch korrekte Ausdrucksweisen ersetzen will.

          An Eurem Begrifflichkeiten von Sexualität (der gewünschten) und wie-auch-immer-„Erotik“ ist absolut nichts wahrschaft Wissenschaftliches, sondern nur pseudowissenschaftliche Sophistik.

          Ihr habt es halt immer noch nicht gelernt, dass man der Evolution nicht die Bedeutung verleihen kann, die man gerne hätte!

        • @adrian
          „Niemand weiß, warum es Homosexualität gibt“

          Die Frage ist in der letztlichen Ausschliesslichkeit wohl einfach nur falsch gestellt. Die Homosexualität wird einfach nur eine Ausdrucksform des Sexualtriebs sein, sie existiert also nicht um ihrer selbst willen. Und deshalb ist auch der Begriff Sexualität „im Lichte der Biologie“ (Kutschera) völlig angemessen. Sollte der eigentlich wissen.
          Es sind nur diese Leute, die Gottes oder der Evolution Willen „verstehen“ wollen, die meinen, alles müsste einen zweckhaften, eindeutigen Sinn haben, den man verstehen kann, so wie die Erde eine Scheibe ist.

        • „Niemand weiß, warum es Homosexualität gibt und wie sie entstanden ist.“
          – Äh, doch. Homoerotik ist bei Männern bekanntlich deutlich häufiger.
          Nun sind Männer für die Fortpflanzung leichter zu entbehren. Außerdem prügeln wir uns nicht, wenn wir uns schwul vereinigen wollen.
          Klingelt da was?

        • Das ist lediglich eine Hypothese.

        • Eine gute, auf Datenbasis. Bonobo?

        • Bonobos sind eine vollständig bisexuelle Spezies mit starker Neigung zu Lesbianismus. Männchen sind überwiegend heterosexuell.

        • Höm?
          Männliche Bonobos legen gern Hand aneinander, um Konflikte zu bereinigen.

        • Adrian

          Homosexualität ist für mich keine Ersatzsexualität, weil ich Sex mit Männern nicht als Ersatz für Sexualität sehe. Sie ist für mich auch nicht defizitär, weil nur diese für mich erfüllend ist.
          Du kannst natürlich gerne argumentieren, dass dies subjektive Werturteile sind. Korrekt. Aber auch nicht subjektiver als die Einschätzung der Homosexualität als defizitär.

          Du scheinst genauso verständig zu sein wie Arnehu Akbar Hoffmann beim Thema Islam.

          Ich und Kutschera und Mende argumentieren auf einer objektiven, biologischen Ebene, auf der man Homosexualität nun beim besten Willen nicht als Sexualität bezeichnen kann. Schreib dich doch mal im Fach Biologie auf der Uni ein.

          Daß du Homosexualität als erfüllend und nicht defizitär erlebst, gestehe ich dir zu und geht aus meinem Text auch implizit hervor.

          Bei Zoophilen ist das sicherlich genauso.

          Die sind übrigens auch sexuell erregt.

        • @Kirk
          „Ich und Kutschera und Mende argumentieren auf einer objektiven, biologischen Ebene“

          Unsinn, das ist eine reine Werturteil-Ebene. Eine Werturteil-Ebene, die nicht nur die echte Wissenschaft, sondern auch noch die menschliche Erfahrung ignoriert und übergeht.

      • Ja, sie verstehen, daß Du ein homophober Spinner bist. Kannst Du nicht woanders hingehen, wo man Deinen Stuß interessant findet? Danke.

        • Wenn Du selber nur beleidigst und denunzierst, bist Du nicht besser.

        • jeder hier ist besser als du.

      • Das war ein absolut böses Hate Crime.

        Aber ich komme damit klar, daß manch einer begriffsstutzig ist. Das thematisiere ich ja auch in meinem Artikel.

        Solche Leute wie du sind es übrigens, die mit ihrem Gutmenschentotalitarismus unsere Demokratie unterminieren.

        Warum soll ich eigentlich homophob sein?

        Ich spreche Homosexuellen nicht ihre Erregung ab oder ihre Liebesgefühle – nur Sexualität im biologischen Sinne ist es nicht.

        Offenbar bist du völlig unfähig, auf rationale Argumente einzugehen.

        Dein pseudomoralisches Pharisäertum konnte man ja auch schon auf Geschlechtermatsch bewundern.

        Du solltest eine Petition für einen „Refugees-Welcome-Platz“ in Leipzig unterzeichnen oder Boris Palmer in den Gulag stecken.

        PS: Ich, Mende, Kutschera und andere machen nichts anderes, als den Begriff der Sexualität von seiner umgangssprachlichen und politisch-korrekt bedingten Inflation wieder auf seinen Kern und seine eigentliche Bedeutung zurückzuführen.

        Du kannst ihn gerne in dem erweiterten Sinne weiter gebrauchen. Das mache ich übrigens auch aus sprachpragmatischen Gründen.

        All dies führe ich in meinem Artikel aus. Aber es scheint hier bei manchen eklatante intellektuelle und charakterliche Defizite zu geben.

        Meinen „Stuß“ findet man übrigens auch hier interessant, und nicht jeder hier dürfte solch einen ideologisierten Pitbull wie dich goutieren.

        • „Ich, Mende, Kutschera und andere machen nichts anderes, als den Begriff der Sexualität von seiner umgangssprachlichen und politisch-korrekt bedingten Inflation wieder auf seinen Kern und seine eigentliche Bedeutung zurückzuführen.“

          Aber warum?

    • Was für ein peinlicher und erbärmlicher Artikel von Kirk.
      Er lässt allerdings zumindest keinen Zweifel an seiner Homophobie, er erwähnt ja auch in dem Artikel, dass die von ihm befürwortete lächerliche Sprachumerziehungsmaßnahme zu versuchen den in geistes- und sozialwissenschaftlicher sowie alltagspragmatischer Hinsicht völlig korrekten Begriff Homosexualität durch den falschen Begriff „Homoerotik“ zu ersetzen, der Abwertung von Homosexualität dienen soll. Es ist also nichts weiter als Political Correctness, wird aber genauso wenig funktionieren wie andere absurde politisch korrekte Sprachumerziehungsmaßnahmen, egal von welcher Seite sie kommen.

      Homosexualität ist in den Geistes- und Sozialwissenschaften und im Alltagsverständnis ein fest etablierter Begriff, der Versuch ihn aus pseudowissenschaftlichen, ideologischen und homophoben Gründen zu ersetzen, wird scheitern.
      Allerdings kann man an der entsprechenden Begriffsverwendung homophobe Gender-Kritiker von nicht-homophoben Gender-Kritikern unterscheiden, die Verwendung von „homoerotisch“ anstatt homosexuell ist somit ein Code zur Erkennung homophober Spinner. Dass ein paar der sogenannten Nicht-Feministen den Quatsch toll finden, wundert mich nicht.

      Dass Homosexualität nicht gleichwertig der Heterosexualität sein soll, resultiert aus einer erzkonservativen Sichtweise, die Sexualität auf Fortpflanzungsfunktion beschränken will. Auch aus dieser Perspektive ist dies aber nicht kohärent begründbar, denn zumindest Heterosexualität, die keine Kinder produziert, müsste dann ebenfalls der Homosexualität gleichwertig sein.

      Von Kutschera halte ich als Gender-Kritiker bislang grundsätzlich nicht viel, mag sein, dass er vielleicht gute Lehrbücher zur Evolutionsbiologie schreiben kann, als Gender-Kritiker bringt er aber einen peinlichen Klops nach dem anderen, was nur dazu beiträgt, dass seriöse Gender-Kritik delegitimiert wird.
      Wenn sein angekündigtes Buch zur Gender-Kritik genauso schlecht wird, wie das, was er sonst bisher schon so losgelassen hat, wird es zu einem weiteren Imageschaden für Gender-Kritiker führen. Dass Gender-Kritik – obwohl absolut notwendig – leider ein Tummelplatz für konservative Spinner ist, erleichtert es seriösen humanistischen und nicht-homophoben Gender-Kritikern nicht gerade mit ihren berechtigten und wichtigen Anliegen gehört zu werden und Erfolg zu haben.

      • Alex und Krik labern gequirlten Mist.

        Sexualität ist nicht nur in der Alltagssprache und in den Sozialwissenschaften wesentlich weiter gefasst als „geschlechtliche Fortpflanzung“, sondern auch in der Biologie und Psychologie.

        Den hier ins Spiel gebrachten engen, evolutionsbiologischen Begriff der Sexualität gebraucht man nur, wenn man niedere Spezies danach unterscheiden will, ob sie eine geschlechtliche oder ungeschlechtliche Fortpflanzung haben.

        Ansonsten ist, seit es den Begriff gibt, bekannt, dass Sexualität zumindest bei Säugetieren eine Funktion des Körpers und des Geistes ist, die weit über die Reproduktion hinaus geht, bspw. in Form von Masturbation (die auch im Tierreich vorkommt), darüber hinaus auch ein kulturelles Phänomen.

        „Erotik“ trifft es nicht, da sexuelles längst nicht immer erotisch sein muss. Oder wollen wir jetzt auch von „erotischem Missbrauch“ an Kindern sprechen? Da ließe sich noch eine lange Liste von Hunderten aus „Sexualität“ abgeleiteten Begriffen und Beispielen finden, die die Lächerlichkeit dieser Sprachingenieure, die ihre homophobe Privatsprache zur Norm erheben wollen, deutlich machen.

        • Ich nehme im Übrigen an, dass Kirk als Kind erotisch missbraucht wurde. Anders kann man seine Obsession nicht erklären.

        • @david

          Das ist eine sehr verbreitete Theorie hier denke ich, ebenso wie die, dass er ein guter Kandidat für ein Outing ist.

        • @david

          Das ist eine sehr verbreitete Theorie hier denke ich, ebenso wie die, dass er ein guter Kandidat für ein Outing ist.

        • nachzulesen bei Alice-Miller.com, die auch ihren eigenen Sohn erotisch missbrauchte, wie dieser inzwischen bekannt gab.

        • @david
          „Alex und Krik labern gequirlten Mist.“

          😀
          Komisch, dieser Verdreher ist so häufig, das kann kein Zufall sein. Ich muss wohl meinen nick ändern, sonst selbst schuld…

        • Sorry 🙂

          Also deine Beiträge haben schon einen sehr angenehmen und scharfen Kontrast zum Getrolle von „Axel“, aber es wäre wohl wirklich leichter, wenn du zumindest deine Farbe änderst! Hab ich bei mir auch gemacht, indem ich einfach zwei Buchstaben aus der Mailadresse weggelassen habe.
          Hatte nämlich davor ein unerträglich homoerotisches rosa 😉

        • @david
          „Den hier ins Spiel gebrachten engen, evolutionsbiologischen Begriff der Sexualität gebraucht man nur“

          Da lege ich absoluten Wert drauf, zu betonen, dass „Sexualität“ in diesem auch alltäglich weit gebrauchtem Sinn absolut deckungsgleich ist mit dem wie die Biologen den benutzen!

          Und dass Kutschera hier absolut „out of his way“ geht.

          Augenzwinkernd, aber nicht ohne Grund, wird sogar von „Sexualität“ bei Bakterien gesprochen, wenn die DNA austauschen, das zugrunde liegende Prinzip ist ja das Gleiche.

        • „Hatte nämlich davor ein unerträglich homoerotisches rosa“

          Ok, das Braun ist aber auch nicht so super schön. Aber grün? Ja, vielleicht ist das zu verhalten, vor allem so dunkel…

          Diese Alice Miller-Site hab ich mal angelesen, fand sie aber völlig unerträglich und es kam mir vor, als wird hier nicht aufrichtig nach Erkenntnis gesucht, sondern rumschwadroniert, bis der Arzt kommt.

          „…die auch ihren eigenen Sohn erotisch missbrauchte, wie dieser inzwischen bekannt gab.“

          Das kann natürlich einleuchten. Ist das auch glaubwürdig? Wäre ja fast zu naheliegend, um wahr zu sein (immer mein Misstrauen.. 😦 )

        • Ok, das Braun ist aber auch nicht so super schön

          Durch das weiße Viereck hat es aber zumindest Wiederkennungswert und keine Verwechslungsgefahr, so wie wenn Name und Avatar einem der größten Trolle hier gleichen.

          Das kann natürlich einleuchten. Ist das auch glaubwürdig? Wäre ja fast zu naheliegend, um wahr zu sein (immer mein Misstrauen.. 😦 )

          Weiß ich nicht, habe das dazu erschienene Buch ihres Sohnes nicht gelesen.
          Es ist aber sehr lustig, wie reflexhaft und im Sinne ihrer eigenen Theorie die Alice Miller -Jünger (haben ja was sektenhaftes, wie man an Kirk sieht) darauf reagieren: mit Abwehr und bedingungsloser Verteidigung ihrer (geistigen) Mutti:

          Martin Miller’s new book, „The Tragedy of Alice Miller“, was published in Germany in earlier this year. It reveals some shocking things about Alice Miller’s life history and about how she mistreated Martin, her own son! An article in a German magazine presents his account of what happened:
          http://www.tagesspiegel.de/kultur/martin-millers-buch

          I’m very grateful to the contributor on Barbara Rogers‘ site who translated it so much better than Google’s clumsy version:
          http://screamsfromchildhood.com/martin_miller.html

          No doubt many Alice Miller readers will go into denial about this because they regarded her as an infallible guru…. a saviour beyond reproach by mere mortals. Just like the people on Daniel Mackler’s old forum [now gone] who tried to excuse Alice Miller’s abominable behaviour towards our host, Dennis, when he participated in Alice Miller’s original forum [now gone].

          Let me give you an example. If you go straight to the comments at the end of this blog post by an Alice Miller disciple you’ll see what I mean. They are accusing Martin of „repressed anger“ and other bad things. Note that „DM“ refers to Daniel Mackler and „BR“ refers to Barbara Rogers. Daniel Mackler wrote an essay titled „An Analysis of the Limits of Alice Miller‘: (…)

          http://wallsofsilence.com/forum2/viewtopic.php?f=5&t=403

        • Den Tagesspiegel Artikel bekommt man noch nach Suche, nicht mit dem link. Ich muss sagen, entsetzt gewesen zu sein. Frau Miller scheint, selbst wenn das übertrieben ist, was ihr Sohn sagt, völlig neben der Spur gewesen zu sein, ihre Tätigkeit erscheint als die klassische „Überkompensation“.

          Mann, Mann, Mann, das geht auf keine Kuhhaut.

          Das mit dem „Überbegabten“ etc erinnerte mich schrecklich an die Anthroposophie. Hier scheint man Miller zu schätzen, ich hätte sie für eine von denen gehalten, fand aber nichts Konkretes.

      • @Leszek
        „Dass Homosexualität nicht gleichwertig der Heterosexualität sein soll“

        Ich würde sogar behaupten, dass Sexualität mit „Wertigkeit“, also insbesondere mit ethischen Massstäben (also solchen, die allgemein und über einer bedingten Moral und „Zweckmoral“ stehen) arg wenig zu tun hat. Wir haben es hier ja mit einem Trieb zu tun und an den sind ganz andere Massstäbe anzulegen als an bewusstes, reflektiertes Handeln, wo natürlich volles Schuldbewusstsein und die höhren Massstäbe von (universalistischer) Ethik vollkommen angemessen sind.

        Das heisst natürlich nicht, dass Triebe damit automatisch gerechtfertigt sind, weil es „nur“ Triebe sind. Ganz im Gegenteil. Aber da sollte man ganz genau, präzise und transparent argumentieren, warum gewisse Ausdrücke des Sexualtriebs unerwünscht und gesetzlich etwa zu sanktionieren sind. Und das leisten die Schulenfeinde nie, deren Argumentationen sich in unpräzisem Vorurteilen und unausgesprochenem Konsenz ergehen. Das ist hochgradig fragwürdig, unehrlich und schliesslich ethisch abzulehnen.

        Ich kann es nicht verstehen, dass ausgerechnet die Kirchen die Sexualität überhaupt zu einem Problem machen, das sollte gar nicht ein wichtiges Problem von denen sein. Es ist abstossend, dass sie solche Trivialitäten aufblasen und damit zB die homosexuellen Männer verdammen.

      • Also der Leszek hat ja angeblich meinen Artikel gelesen.

        Dann hat er auch bestimmt den Absatz gegen Ende hin mitbekommen, wo ich mich explizit gegen ein sprachliches Herumgeiere, gegen sprachlichen Purismus ausspreche.

        Dort schreibe ich, daß man Homosexualität durchaus als solche bezeichnen kann. Viel wichtiger ist es zu begreifen, daß selbige eben keine Sexualität im eigentlichen Sinne ist.

        Ich wünsche fröhliches Gelingen bei der nochmaligen Lektüre meines Artikels und bin mir sicher, daß man auf mich die Unschuldsvermutung bedingungslos und rigoros anwenden wird.

        Ich persönlich plädiere für die Einführung des Begriffes „Kirkophobie“. Mittlerweile stellen diese Hate Crimes einen eigenen Diskriminierungstatbestand dar.

      • ät Leszek, Alex, Kirk:

        Leszek, Alex und ein gewisser Ungenannter labern nur gequirlten Mist.
        Das ist zwar eine inhaltsleere Aussage, die der Gegenseite als Deckmantel der eigenen Argumentlosigkeit dient, aber ich begebe mich ganz gern mal auf Euer Niveau, ab und zu.

        Alex, muß einen Ultralinken doch stören, laufend mit einem Reaktionär verwechselt zu werden, oder?
        Ich amüsiere mich jedenfalls königlich!

        • @axel
          „Ich amüsiere mich jedenfalls königlich!“

          Na wenigstens das. Argumenten und Begründungen misst Ihr ja ohnehin keine weitere Bedeutung bei, da darf man sich ja auch mal auf dieses Niveau herablassen, alles klar.

        • Alex

          Ich würde sogar behaupten, dass Sexualität mit “Wertigkeit”, also insbesondere mit ethischen Massstäben (also solchen, die allgemein und über einer bedingten Moral und “Zweckmoral” stehen) arg wenig zu tun hat. Wir haben es hier ja mit einem Trieb zu tun

          Solche Beiträge zeigen schön, was sich auf diesem Blog für Leute tummeln. Sie haben eigentlich kaum Durchblick und reden sich recht phantasiereich alles Mögliche herbei. Das ist vielleicht kreativ, aber disqualifiziert auch.

          Wir reden hier nicht von einer subjektiven moralischen Wertigkeit, sondern schlicht von einer objektiven biologischen Wertigkeit. Homosexualität wird nicht als gut oder schlecht beschrieben, sondern als der Heterosexualität nicht entsprechend. Das ist halt so. Kann ich auch nichts für.

          Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Es offenbart aber schön die Homophobie-Paranoia eines bestimmten Milieus.

        • Es wird als der Sexualität nicht entsprechend dargestellt, dass es etwas anderes als Heterosexualität ist ist ja vollkommen unstrittig

        • ät Alex:

          Der Plural 2. Person von messen ist „meßt“, nicht „mißt“.
          Wie begründest Du unsere Ablehnung von Argumenten, wenn Du selber nur gern schimpfst?

      • Dass Homosexualität nicht gleichwertig der Heterosexualität sein soll, resultiert aus einer erzkonservativen Sichtweise, die Sexualität auf Fortpflanzungsfunktion beschränken will. Auch aus dieser Perspektive ist dies aber nicht kohärent begründbar, denn zumindest Heterosexualität, die keine Kinder produziert, müsste dann ebenfalls der Homosexualität gleichwertig sein.

        Mit diesem Absatz zeigt unser hochdekorierter Über-Wissenschaftler Leszek, daß er meinen Artikel gar nicht gelesen hat und was für eine peinliche Nummer er ist.

        Für die Wißbegierigen: Das Problem mit der Fortpflanzung bespreche ich natürlich in meinem Beitrag.

        Wieso nimmt eigentlich noch jemand Leute wie Leszek ernst?

        PS: Ich bin übrigens für das Recht auf Abtreibung. Wie kann ich dann „erzkonservativ“ sein?

        • @James

          Wir nehmen dich nicht ernst, weil deine Argumentation entgegen deiner Annahme wenig überzeugend ist.

          Entweder beschränkt man den Begriff Sex auf solche Handlungen, die Fortpflazung bewirken können, dann aber in allen Fällen oder die Unterscheidung wird sinnlos.

          Eines der Probleme dabei ist auch, dass du einen Sinn zuordnest, wo keine ist. Ein homosexueller Mensch besteht, was seine Sexualität angeht genau aus den gleichen Komponenten wie sonstige Menschen auch. Diese sind ebenso evolutionär entstanden, wie in anderen Menschen auch, nur dass die Attraktivitätsmerkmale hier auf das gleiche Geschlecht ausgerichtet sind. Das macht sie aber in Bezug auf das Einzelwesen nicht besser oder schlechter, es hat auch sonst für das praktische Leben keinerlei Bewandnis.

          Außerdem hat Sexualität im Rahmen der Evolution nicht nur die schlichte Funktion der Fortpflanzung, sonst hätten wir sehr kurzen Sex, der für die Genübergabe ausreicht und das war es .

          Sex ist in ein Konzept eingebunden, dass über Hormonauschüttungen etc. Liebe, Verbundenheit, Ausrichtung auf eine Person und schlicht auch Spass und Triebbefriedigung bewirkt. Diese Komponenten mögen der Fortpflanzung gedient haben, die diesbezüglichen „Schaltkreise“ sind aber nicht an diesen Zweck gebunden, sondern autonom.

        • Ich leugne diese Schaltkreise ja nicht. Nur ist das reine Anwenden solcher Schaltkreise noch keine Sexualität. Siehe Masturbation, erotische Träume, Zoophilie, Pädophilie etc.

          Du solltest vielleicht mal den Artikel lesen, dann ist man schlauer.

        • Deiner Ansicht nach wäre der Satz „er hatte Sex mit einem Tier“ also zu andern in „er hatte Erotik mit einen Tier“?

        • Der Satz bleibt gleich. Nur erkennt man an, daß es keine Sexualität im biologischen Sinne ist. Das schreibe ich auch in meinem Artikel.

          Es ist eine pervertierte, kulturelle Form. Wo wir wieder beim Thema Homosexualität wären. 🙂

          Im übrigen kann einer wie du mal darüber nachdenken, wie überhaupt die sexuellen Erregungspotentiale von Homosexuellen im Laufe der Evolution entstanden sein mögen.

        • Habe ich doch in mehren Artikeln.
          Pränatales Testosteron bestimmt im zusammenspiel mit epigenetischen Faktoren.
          Zu den evolutionären selektionsprozessen findest du die links in den Übersichtsarktikeln

          Mir scheint, dass du schlicht sagen willst, dass Homosexualität ein nebenprodukt bestimmter Selektion s Prozesse ist, dazu muss man es aber nicht aus der Sexualität rausnehmen.
          Da kommt dann für Homophobie rein. Oder die unterdrückte Homosexualität

        • @Kirk
          „wie überhaupt die sexuellen Erregungspotentiale von Homosexuellen im Laufe der Evolution entstanden sein mögen.“

          Dann schiess mal los, du hast doch bestimmt Vorstellungen!

        • Das ist schwach, Christian.

          Homosexualität ist schlicht und einfach nicht im Laufe der Evolution entstanden.

          Die (Hetero)Sexualität ist im Laufe der Evolution entstanden.

          Die dazugehörigen Potentiale nutzen Homosexuelle. Es ist gewissermaßen eine Zweckentfremdung, welche vor allen Dingen nie möglich wäre, wenn die Heterosexualität nicht entstanden wäre.

          Homosexualität ist nach gegenwärtigen Theorien ein pränataler, hormoneller Unfall.

          Auch hier zeigt sich, daß die Homosexualität mitnichten der natürlichen Sexualität ebenbürtig ist.

          Du begreifst Sexualität als sexuelle Erregung, was für jemanden wie dich auch nicht verwunderlich ist.

          Kutschera, Mende und ich begreifen Sexualität als Fortpflanzungskomplementarität, in welcher die sexuelle Erregung natürlich enthalten ist.

          Du hast eine Definition auf „Bravo“-Niveau. Und unsereins möchte es halt biologisch korrekt.

          Das ist es übrigens auch noch, wenn diese Fortpflanzungskomplementarität faktisch nicht zu einer Fortpflanzung führt, wie das der Zufall, das Kondom oder die Pille manchmal herbeiführen können.

        • @Kirk

          Im übrigen ist die „Fortpflanzungskomplementarität“ auch bei allen Homosexuellen gegeben, sie können prinzipiell wie andere auch und bekommen tatsächlich auch Nachwuchs, stell dir mal vor.

          Insofern muss du die Verletzung der „Fortpflanzungskomplementarität“ schon in dem speziellen und konkreten homosexuellen Akt sehen und @chris hatte schon endlos darauf hingewiesen, dass auf dieser Ebene betrachtet, fast alle Sexualität dann nach deiner et al Vorstellung keine mehr ist…

          Wie man es dreht und wendet, die Begriffshuberei mit der „Erotik“ (die ja zudem schon klar besetzt ist) ist völlig überflüssig, wie ein Kropf. Und kann nur einer Deligitimierung und auch Dehumanisierung dienen, sonst ist sie für rein gar nicht gut!

  2. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich gegen den Feminismus „hetzen“, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.freiewelt.net/blog/die-eu-will-kritik-am-feminismus-verbieten-10011488/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    Fällt noch einmal aus – nichts gefunden.

    Zum Üblichen:

    Agens:

    http://agensev.de/content/these-1-m%C3%A4nner-m%C3%BCssen-sich-selbst-gut-verstehen

    http://agensev.de/content/f%C3%BCnf-thesen-zur-m%C3%A4nnerpolitik

    Manndat:

    http://manndat.de/mannstat/buerger-ohne-vertretung.html

    Monika Ebeling:

    http://blog.monika-ebeling.de/weil-maenner-frauen-lieben/#more-1729

    Pelzblog:

    http://www.pelzblog.de/2015/10/weiblicher-kinderhass-woher-kommt-die-glorifizierung-der-frau/

    Schoppe:

    http://man-tau.com/2015/10/27/wozu-eigentlich-brauchen-wir-eine-wirklichkeit/

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/10/dann-bist-du-nicht-fuer-gleichberechtigung-es-nervt/

    http://nicht-feminist.de/2015/10/nicht-feminist-berlin-novembertreffen/

    http://nicht-feminist.de/2015/10/zitate-wer-hats-gesagt/

    Linker Maskulismus:

    http://linker-maskulismus.blogspot.de/2015/10/trifft-hier-frauenpadagogik-auf.html

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.danisch.de/blog/

    Ein weiterer Überblick auf aktuelle Artikel der feminismuskritischen Szene:

    http://nicht-feminist.de/2015/10/jawos-links-am-mittwoch-kw-4344-in-2015/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Damhirsch (Cervus dama), Brunft

    Die Brunft des Damwildes geht noch bis Mitte November!

    • ät Matthias:

      „***GENDER GAGA DER WOCHE***:
      Fällt noch einmal aus – nichts gefunden.“

      Mist, die Mail zu spät geschrieben. Guck mal unten!

      • @ Axel

        Naja, kann halt passieren. Die Sendung hatte ich übrigens jetzt geguckt, als sie kam. Hatte ich nicht mehr dran gedacht.

        War auch nicht besonders gehaltvoll. Die tun halt weiterhin alles, um den Begriff „Geschlecht“ weiter aufzuweichen. In der Sendung wurde auch deutlich, warum: Es sind wohl viele Intersexuelle als Kind zu einem Geschlecht hin umoperiert worden, und dann als Mädchen oder Junge erzogen worden. Muss ja auch alles nicht sein.

        Ich selbst will betroffene Menschen gar nicht in diese beiden Geschlechterschubladen stecken. Und sie sind für mich auch vollwertige Menschen. Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Es wird nichts besser für Intersexuelle, wenn das anders dargestellt wird. Damit macht man sich nämlich nur was vor.

        Und Lann Hornscheidt hatte da am Anfang irgendwas gesagt, was fachlich gesehen falsch ist.

        • Nachtrag: Ich sehe gerade, ich hatte heute gar nicht mehr abgerufen vorher. Normal mache ich das schon.

        • ät Matthias:

          „Ich selbst will betroffene Menschen gar nicht in diese beiden Geschlechterschubladen stecken. Und sie sind für mich auch vollwertige Menschen.“
          – Da steckt wieder so ein PC-Vorwurf drin, daß wir Intersexuelle als „unwertes Leben“ blabla betrachten würden. Wer tut denn so was?
          Und es ist sicherlich keine Diskriminierung, Intersexe nicht als „eigenes Geschlecht“ zu betrachten.

          Entwicklungsstörungen gibt es viele. Warum wird gerade um die Intersexe so ein Buhei gemacht? Na, weil die Gender-Ideologen sie als Spielzeug mißbrauchen!
          HJ Voß zB wurde ja dafür „gedankt“, daß er sich für Kinder mit unklarer Sexualität „einsetzt“. Unfug! Wie beim Genderknie hat ein Sichtwandel in der Medizin nix mit Gender zu tun, sondern mit Vernunft.

        • @ Axel

          Zustimmung!

    • Ich möchte mich einfach einmal für die vielen guten Links bedanken!!!

      Yeph

      • wieso unterschreibst du deine Postings mit deinem Namen wenn der Name neben deinem Avatarbild steht? =D

        • Ja, also das ist so eine Höflichkeitsformel, die noch aus den Anfängen des Internet stammt. Ich wollte nicht unhöflich sein bzw. kann ich mich nicht von alten Gewohnheiten lösen.

          In den ersten Foren, die ich besuchte waren alle Menschen freundlich und höflich zueinander, MfG und Klarnamen waren die Regel, wie in einem Brief:

          http://www.duden.de/rechtschreibung/Brief

          Also dann ohne Mhmblmhmbl….. fällt echt schwer … ok jetzt hab ichs 🙂

        • @ A

          wieso fragst Du?

      • @ Yeph

        Sehr gern geschehen! Das ist selten hier, dass sich jemand bedankt. Aber umso mehr sieht man, dass der Einsatz nicht umsonst ist.

  3. Schwein vergewaltigt Mädel!

    Jetzt ist sie schwanger (oder sagt man in so einem Fall trächtig?), hat aber die prophetische Vorahnung, dass das Baby völlig normal aussehen könnte. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie damit recht behalten wird.

    http://www.closeronline.co.uk/2015/09/pregnant-woman-claims-she-was-raped-by-a-pig-im-giving-birth-to-a-piglet?utm_source=BauerContentNetwork&utm_medium=Internal&utm_campaign=Closer

  4. @Christian: Du hattest mal nach Zahlen gefragt, wer Scheidungen einreicht. Heartiste hat was dazu mit weiterführenden Links und natürlich für die USA:

    https://heartiste.wordpress.com/2015/10/30/the-reason-women-initiate-70-of-divorces/

    „But thinking about it, I can tell you why the divorce rate doesn’t follow a symmetrical “U-curve” that reflects older husbands “trading up” for younger second wives: men, unlike women, are simply more comfortable keeping two lovers simultaneously. Husbands don’t have a problem screwing a mistress and coming home to a doting wife. Wives DO have a problem screwing around and maintaining a happy facade with their cucked beta hubbies.

    In short, men have a harem mentality. Women don’t.“

    „The divorce rate and the female fertility rate, if superimposed, are practically IDENTICAL. Divorce is, to a great degree, a function of a woman’s sexual desirability and her options in the sexual market.“</blockquote

  5. „Eine neue Studie aus England wagt sich aufs Parkett der politischen Unkorrektheit und führt einen erheblichen Teil der Lohndifferenzen auf Unterschiede in der Denkhaltung zurück.“

    http://www.nzz.ch/wirtschaft/mehr-lohn-dank-maennergehirn-1.18638314

    • Mh so unkorrekt sind die gar nicht. Spielt eher den Genderern in die Hände, die nun behaupten können, daß auch Frauen eigentlich Männer sind und andersrum. Und daß man das vielleicht noch sozial konstruieren könne…

      Die Statistik dazu (nur 5% der Frauen mit S-Hirn…) würde natürlich verleugnet oder verschwiegen.

    • Wie immer gilt bei solchen rechnerischen Turnübungen: Hinter einem statistischen Zusammenhang steckt nicht zwingend eine ursächliche Beziehung.

      Ach nein, das hätte ich jetzt aber nicht vermutet.

      Hier das ganze Paper:

      http://papers.ssrn.com/sol3/Delivery.cfm/dp9426.pdf?abstractid=2675483&mirid=1

      Es ist doch unbestritten, dass Frauen männlichere Denkweisen entwickeln wenn sie höheren Testosteronmengen im Mutterleib ausgesetzt waren? Wurde jedenfalls so behauptet….

      Und nun haben diese Frauen in den Berufen Management, Informatik, Ingenieurwesen und Bankensektor Lohnvorteile.

      Ganz im Gegensatz zu meiner üblichen Skepsis scheint mir hier ein Kausalzusammenhang zwingend zu sein.

      Politisch korrekt ist es selbstverständlich das als rechnerische Turnübung zu bezeichnen ….

      MfG
      Yeph

  6. Zwei aktuelle Artikel über Konferenzen, bei denen es um Frauen in der IT Branche bzw. Führungspositionen geht.

    • Kann ich nur weiter empfehlen 🙂

  7. E.J. Spearl von Black Trident TV im Gespräch mit Cassie Jaye (The Red Pill Movie)

  8. Bei mir gibt’s diese Woche einen Artikel zur Fat Acceptance und wie schade ich es finde, dass gerade diejenigen, die diese meinen zu vertreten, etwas sehr wichtiges nicht verstanden haben :

    http://nur-miria.blogspot.it/2015/10/fat-acceptance-ich-bin-wunderschon.html?m=1

  9. Das

    ***GENDER GAGA DER WOCHE***
    – von Birgit Kelle inspiriert –

    GENDER IM WISSENSCHAFTS-MAGAZIN „NANO“ auf 3SAT,
    das David-invers gefunden hat:
    Eigentlich ist Nano ein renommiertes kleines Magazin zu Themen wie Biologie, Technik, Physik.
    Die trotzdem linksgrünversifft-hirngewaschene Redaktion hat ihren Verstand aber wohl beim örtlichen Gender-Institut abgegeben und allen Ernstes sogar Professix Antje Hornscheidt von der Humbug-Uni Berlin als wissenschaftliche „Expertin“ befragt:

    „Mann, Frau – egal
    Es gibt viel mehr als zwei Geschlechter: Ingolf Baur geht auf Spurensuche. Er will wissen, warum wir uns als männlich oder weiblich definieren, denn unsere Geschlechtsidentität beruht nicht nur auf Chromosomen.“

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=54931

    ————

    Wer sich noch daran erinnern kann: Auch das renommierte Magazin „Spektrum“ hat bereits die Gender-Ideologie von Heinz Voß übernommen: http://www.spektrum.de/news/die-neudefinition-des-geschlechts/1335086

    Habt Ihr ne Idee, wieso Wissenschafts-Journalisten darauf kommen, radikale Ideologien zu bejubeln? Einige von denen müssen doch mal ein MINT-Seminar von innen gesehen haben.

    • „Habt Ihr ne Idee, wieso Wissenschafts-Journalisten darauf kommen, radikale Ideologien zu bejubeln?“

      Vielleicht erscheinen seine Ideen nur radikal, weil sie ungewohnt sind. Trans und Inter sind ja nun keine Phantasien. Homosexualität ist keine Phantasie. Geschlechtsrollen sind keine Phantasie.

      • ät Adrian:

        „Vielleicht erscheinen seine Ideen nur radikal, weil sie ungewohnt sind. “
        -Typisches Gender-Argument. Wir haben Angst vor einem neuen Leben, fürchten uns vor unserer Transigkeit, bla, bla….

        „Trans und Inter sind ja nun keine Phantasien, Homosexualität ist keine Phantasie. “
        – Gab es schon vor der Genderkatastrophe. Pseudo-Argument.

        „Geschlechtsrollen sind keine Phantasie.“
        – Psychologische Rollen sind Realität.
        Die „Geschlechterrollen“ sind ein unscharfes Konstrukt, um sich die Möglichkeit offenzuhalten, die Biologie des Menschen abzuschaffen. Professix faselt eindeutig von dem Marathonlauf-Argument, das beweise, das selbst der Körper „konstruiert“ sei.

        Hättest Dein Bio-Studium wirklich nicht aufgheben sollen, Adrian. In der Polito-„logie“ haben sie Dein Denken weltfremd gemacht.

        • „Gab es schon vor der Genderkatastrophe“

          Ja, aber wie wurden sie zu diesen Zeiten behandelt? Die Argumente die man heute gegen Trans und Inter ins Feld führt, unterscheiden sich nicht großartig von den damaligen gegen Homosexualität.

          „In der Polito-“logie” haben sie Dein Denken weltfremd gemacht.“

          Ach hör doch auf mit dem Blödsinn. Ich sehe Dinge auch aus persönlicher Betroffenheit ein wenig anders. Und ich weiß dass Biologie nicht alles ist.

        • „Ja, aber wie wurden sie zu diesen Zeiten behandelt?“
          – 1995? Ja, da sind noch Horden von Homophoben mit Fackeln und Mistgabeln hinter Schwulen her…
          Kennste den „bewegten Mann“? 1994.

          „Ach hör doch auf mit dem Blödsinn“
          – Ich bin mir sicher, daß die Politilogie an der HU Berlin absolut wertfrei und überhaupt nicht linksradikal war und ist. Genau wie Lescheks Soziologie.

        • Ich war nicht an der HU.

        • FU? TU?

        • Potsdam.

        • Schau an. Dann haben wir uns wahrscheinlich schon persönlich getroffen.
          Viele Vorlesungen in Golm?
          Eine Soziologin von dort meinte zu mir, daß die PoWis dort alle Marxisten seien. Die Tussi ist selber links; dürfte also keine schlechtmachende Wertung sein.

        • Zu meiner Zeit waren alle Vorlesungen im Neuen Palais und keiner war Marxist.

          „Dann haben wir uns wahrscheinlich schon persönlich getroffen.“

          Wusste gar nicht, dass Katholiken studieren dürfen…

        • „Und ich weiß dass Biologie nicht alles ist.“

          Natürlich nicht … behauptet ja auch keiner. Nur warum bist Du schwul, ich hetero und andere wieder trans, inter? Kulturschock bei der Geburt? Beim Abnabeln quasie?

        • “ keiner war Marxist. “
          – Neeeein, nicht doch! Bakuninisten und Leninisten stattdessen?

          „Wusste gar nicht, dass Katholiken studieren dürfen…“
          – Würde Dir gefallen, was?

        • „Natürlich nicht … behauptet ja auch keiner. Nur warum bist Du schwul“

          Höhere Einsicht in die Vernunft…

          „Würde Dir gefallen, was?“

          Es ergibt halt keinen Sinn. Die Wahrheit steht für Euch doch in der Bibel und den Enzykliken des Papstes…

        • „Die Wahrheit steht für Euch doch in der Bibel und den Enzykliken des Papstes…“
          – Sicher. Und alle Schwulen tragen rosa Socken.

        • Yep, tun sie.

        • Du hast keine dunklen Socken?

        • Doch, aber die ziehe ich nicht an.

        • ät Adrian:

          Mir kam da ein Gedanke: Hast/hattest Du einen weißen Apple-Laptop und interessiert Du Dich für Lyonel Feininger?

      • „Vielleicht erscheinen seine Ideen nur radikal, weil sie ungewohnt sind. “

        Kann ich mich diesmal Axel nur anschließen:
        „-Typisches Gender-Argument. Wir haben Angst vor einem neuen Leben, fürchten uns vor unserer Transigkeit, bla, bla….“

        Wissenschaftler sind normalerweise ausgesprochen aufgeschlossen, ja gradezu begierig auf neue Ideen. Spektrum ist da normalerweise keine Ausnahme.

        Mein Verdacht geht daher genau in die andere Richtung:
        Sie finden diese Gedanken interessant, weil sie sie immer noch für „neu“ und radikal halten, damit nach wissenschaftlichen Kriterien mindestens erst mal bedenkenswert, und bislang noch nicht kritisch darüber nachgedacht haben.

        • ät Maddes:

          „Wissenschaftler sind normalerweise ausgesprochen aufgeschlossen, ja gradezu begierig auf neue Ideen. “
          – Na ja, altersabhängig. Wöhlers und Semmelweisens Fortschritte wurden erst anerkannt, als die alten Profs in Rente oder tot waren. Die jüngeren Nachrücker waren mit den neuen Konzepten vertraut und akzeptierten sie.

          Diese halb-konservative Vorgehensweise ist vielleicht gar nicht mal so schlecht, weil sie etwas bremst und somit Zeit zur Kontrolle läßt. Die Evolution arbeitet bekanntlich auch so.

          Beim Genderismus muß man aber sagen, daß dieses ersponnene Konzept, das von sektiererischen Lesben-Gruppen stammt, seit ’95 in geradezu rasender Geschwindigkeit drchgesetzt wurde. Schon ’99 in Europa und der Bundesregierung. Allein das riecht verdächtig nach Propaganda und Ideologie. Wissenschaft geht so schnell nicht.

          „Sie finden diese Gedanken interessant, weil sie sie immer noch für “neu” und radikal halten“
          – Nee, glaub ich nicht. Die Brüche sind einfach zu groß. Das Ur-Konzept des Genderismus geht ja von x Geschlechtern aus, was der Biologie kraß und komplett widerspricht.
          Das KANN daher gar keine Wissenschaft sein, weil die Biologie bekanntermaßen seit Jahrhunderten funktioniert.

          Die „Ergebnisse“ der „neuen Studien“ in SPEKTRUM sind einfach zu banal und zu sehr zurecht interpretiert. Sexuelle Fehlentwicklungen sind seit Jahrhunderten bekannt und seit 150 Jahren in medizinischen Kabinetten zu besichtigen (Virchow, Berlin).

    • Es zeigt, dass wir überall ein Heer dummer andienlicher Schreiberlonge haben.

      Gute Zeiten für Rattenfängerdiktaturen … z.B. Genderismus nutzende.

      • Richtig. Außerdem sind „Wissenschafts“-Journalisten mit hartem Studium wohl eher selten. Und wenn, dann sind das solche wie Ranganathan, die sich durchgequält haben, um dann zur Propaganda im Rotfunk zu wechseln.

    • Anfangs ist die Sendung 100% biologistisch. Dann ab Mitte wirds hornix und deswegen immer mehr esoterix, regelrecht gore-ix, gruseliger als Michael Myers jedenfalls.

      Dann zum krönenden Abschluss wird die Sendung 100% gendergaga.

      3sat.MedienKompetenz =: NULL

      einmal ganz vom Fremdschämfaktor abgesehen …. erbärmlich, grottig, gruselig, unterirdisch …..

      Yeph

      • ät Yeph:

        Biologistisch? Zunächst einmal: Es gibt Soziologismus zuhauf; Biologismus ist Vergangenheit.

        Allerdings ist es schon verwunderlich, daß die sich verkleidenden Männer konservativ-stereotyp-weibliche Kleidung und Gestaltung anlegen. Zum Piepen!

  10. Arne Hoffmann:
    http://genderama.blogspot.de/2015/10/vermischtes-vom-31-oktober-2015.html

    „Im britischen Telegraph scheint Julia Hartley-Brewer mit ihrem Artikel Feminazis, versucht nicht, mich zu stoppen, euch als Feminazis zu bezeichnen ein wenig auf Krawall aus zu sein. Bislang habe ich den Ausdruck „Feminazi“ nur in Schlagzeilen der Daily Mail gefunden. ….“

    Zitat daraus angeschnitten… „So what do I, as a card-carrying feminist myself, mean by a feminazi? In the absence of an official definition …“

    Hier wird der Ursprung des Begriffs erklärt:
    Feminazis who #ShoutYourAbortion
    http://www.youtube.com/watch?v=x-3Lwbb2_Ao

    Ironischerweise (?) ist der nächste Punkt von genderamas Potpouri ausgerechnet der hier:

    „Apropos befremdliche Wörter in Schlagzeilen: Eine britische Lehrerin hatte eine Abtreibung, nachdem sie mit einer, wie es in dem Artikel darüber heißt, „Affäre“ mit einem Jungen schwanger wurde, der zu Beginn dieser … Beziehung zehn Jahre alt war.“

  11. Nochmal von Arnes Beitrag oben verlinkt inspiriert:

    „Fünf Thesen zur Männerpolitik“ (von „Tom Todd“ ist ja wohl ein nick) zum „Genderkongress Nov 2015“
    http://agensev.de/content/f%C3%BCnf-thesen-zur-m%C3%A4nnerpolitik

    Befremdlicherweise wird „Tatsächlich ist Männliches zu einem Tabu geworden“ mit dem sehr fragwürdigen Verweis auf den Rausschmiss vom „Pressevertreter“ (lol) Danisch auf diesem Grünen-Frauenrat belegt. Oh je.

    Dann ist von „Ökologie der Geschlechterbeziehungen“ die Rede, was ein ziemlicher Ökologismus ist, wie man ihn schon längst nicht mehr hören kann. Vor allem mit diesen Phrasen „… ihren Wohlstandsfortschritt (der westlichen Industriegesellschaft) muss sie leider noch immer der (hiesigen wie globalisierten) Ausbeutung verdanken.“

    Finde ich jetzt wenig prickelnd, vor allem, da über diese ganz alte Grünen- und Ökologisten-Schiene auch der Feminismus einst promoted wurde (der vergessene „zivilisationskritische“ Öko-Feminismus).

    Dann wird es besser:

    „These: der Mensch findet – schon aus evolutionspsychologischen und –biologischen Gründen – seine Bestimmung zunächst in der Förderung des Lebens – im weitesten Sinne.“

    Oh je, wie rückwartsgewandt ist das denn? *Bestimmung*! — Teleologie, wie schicksalshaft, manifest destiny… OMG!

    “ …. Die evolutionsnatürliche Familie bildet nach wie vor unabdingbare Voraussetzung jeder auch sich emanzipiert und Hochkultur nennenden Gesellschaft mit glückbringender Zukunftsperspektive.“

    Ah, die „evolutions*natürliche*“ Familie, ich wittere „Sexualität“ statt „Erotik“ (siehe allererster post in diesem Selbermach-Sams)!

    Dann:
    „Auch deswegen müssen Kinderinteressen – als Teil des Generationsvertrags – ins Zentrum der Familienpolitik gerückt werden.“

    Hört sich nach althergebrachtem Feminismus an, „Frauen und Kinder zuerst“.

    Dann ist sogar von „Naturrechten“ der Kinder die Rede, die durch das gender mainstreaming „verleugnet“ würden, durch die „natürlich geschlechtsspezifischen Rollen in der Erziehung der Kinder“.

    Wobei es ja keinerlei „Naturrechte“ gibt, dies ist ein ganz alter Mythos der politischen Rechten (hatten wir neulich auch bei der sog. „liberal“-konservativen Röncke, die vom Tichy). Aha, da weht also der Wind her…

    Na Mahlzeit, sieht nach einer Art Feminismus für Männer aus.

    Natürlich wird gender auch wieder mal verharmlost oder als „Sexualisierung“ fehlgedeutet, machen ja alle Rechten so.

    • Das klingt in der Tat nach gequirlter kollektivistisch-kulturkonservativer Nilpferdkacke.

      • So kann man das natürlich auch sagen 🙂 Kurz und knackig.

    • Und dieses Zitat ist gleichsam dreist unverschämt :

      „GM – auch weil sie der Normalisierung der Homosexualität dient – begünstigt eine gefährliche Sexualisierung der Beziehungen – vor allem bei Kindern“

      Pfui!

      • Ja, die übliche „Verschwulung“. Fast schon nicht mehr extra erwähnenswert, dass „die“ das für lernbar, übertragbar, konstruierbar oder was auch immer noch halten. „Nilpferdscheisse“ lol.

        (Ich sehe die Gefahr ja eher in „Vermobbung“, in diesem Alter nimmt man ja jeden Vorwand gerne, um sich zu profilieren, abzugrenzen und andere einzumachen, in aller Unschuld freilich.)

        Ich weiss natürlich nicht, ob das für die von Agens typisch ist, würde es allerdings nach Lektüre dieses Textes erwarten.

        • Mir geht es gar nicht so sehr um die Lernbarkeit. – Wieso führt ausgerechnet Homosexualität zur „Sexualisierung“ von Kindern und nicht die weiter verbreitete und sichtbarere Heterosexualität?

        • @adrian
          „Wieso führt ausgerechnet Homosexualität zur “Sexualisierung” von Kindern und nicht die weiter verbreitete und sichtbarere Heterosexualität?“

          Weil die Schwulen viel promisker sind und mitunter deutlich offener…?

          So jedenfalls dieses Vorurteil, was mE gar nicht allgemein stimmt! Überhaupt gar nicht.

      • Dabei empfinde ich das als genau umgekehrt:

        Forderung nach Toleranz für Homosexualität wird instrumentalisiert, um jede Kritik an der Sexualisierung durch die GM – Indoktrination zu delegitimieren. Denn jede Kritik daran wird gekontert mit: „die sind ja bloß homophob.“

        • Da steht aber: Die Normalisierung der Homosexualität begünstigt, neben anderem, die Sexualisierung von Kindern.

        • Genau. Ist doch quatsch, oder sind wir uns da etwa nicht einig?

        • Dann verstehe ich Deinen Einwand nicht.

        • @maddes
          Die Preisfrage wäre, ob dieser Unterricht überhaupt eine „Sexualisierung“ bewerkstelligt….

          Ich glaube das nicht. Der scheinbar offene Umgang mit Sexualität führt mE eher regelmässig zu einer „Verklemmung“. Besonders deutlich kommt mir das an dieser synthetischen, spöden, idealisierten Schönheit von Werbung und Hollywood so vor.

          Auch dieser neue Sexualkundeunterricht wird mE eher dazu führen, dass irgendwie als „schwul“ oder sonstwas (trans!) gesehene Mitschüler mit der neuen Info aufgezogen werden, statt dass der Schüler ermuntert werden würde, sich zu überlegen „was er wirklich ist“.

          Also, wie soll diese „Sexualisierung“ laufen? Ich kann das nicht nachvollziehen….

        • Guter Punkt.
          Es ist eigentlich mehr der „Versuch“ einer Sexualisierung, der aber nach hinten losgehen wird, weil erdie Schamgrenzen der Kinder übergeht und die darauf in irgend eine Weise reagieren werden.

          Manche könnten dabei tatsächlich „sexualisiert“ reagieren, andere dagegen besonders abwehrend und ablehnend.

    • Hätte da jetzt auch ein bisschen was anderes erwartet.

      • … die wissen’s irgendwie auch nicht besser.

    • Was mich persönlich an diesem Machwerk besonders entsetzt hat:
      Es kommt als ein „Basispapier des Maskulinismus“ daher, es soll also einen „Grundkonsens“ darstellen, bietet aber im Kern Homo- und Transbashing und ein weitgehend Rückwärtsgewandtes Weltbild.
      Wetten das irgendwer das Ding dazu heranzieht um die Männerrechtsbewegung zu diskreditieren?

      Es hat natürlich ein paar richtige Gedanken, unter anderem dass eine rein auf Männern basierende Männerrechtsbewegung keine Zukunft hat. Wie so viele XXX-rechtsbewegungen gezeigt haben, sind diese nur von Erfolg gekrönt, wenn Einzelpersonen bzw Personengruppen aus dem „anderen“ Lager die Bewegung unterstützen.

      Aber das ist halt blos ein Absatz unter vielen…. *seufz*

      • @Mike
        „Wetten das irgendwer das Ding dazu heranzieht um die Männerrechtsbewegung zu diskreditieren?“

        Da brauch es wohl keinen echten Grund für. Die Gegenseite saugt sich ja nach Belieben was aus den Fingern.

        Es ist nur für diejenigen, die dazustossen wollen, ein echtes Problem. Diese werden abgeschreckt, wahrscheinlich sehen sie erst drüber weg, bis es nicht mehr geht… oder sie finden dazu und finden nichts mehr schlimmes daran und machen einen auf „listen & believe“.

        Irgendwo kommt es mir immer mehr so vor, als sei dieser Maskulismus nur die Mobilisierung zum allgemeinen und ausgeweiteten Geschlechterkampf, wie ihn gender den Weg bereitet hat, indem die Exklusivität des Feminismus, besser gesagt der Überlegenheitsanspruch von diesem, ausgeweitet wurde — erst auf die „Queers“, also auch auf Männer (!), mit der Perspektive dann auch alle Männer einzubinden.

        Damit würde der Maskulismus ein weiteres Vehikel sein, die rechtsradikalen Ideen von vorgestern (und um nichts anderes handelt es sich beim Feminismus schon) weiter in die „Mitte der Gesellschaft“ zu bringen….

        Ich will jetzt nicht behaupten, dass mir das klar wäre, aber der Verdacht ist da, komm ich nicht drumrum.

    • Ich fand es auch ziemlich enttäuschend. Ich schäme mich.

      • Worüber? Du hast damit nix zu tun.

        • Doch natürlich. Wenn ich mich für Männerrechte einsetze, werden ich mit diesen U-Booten zusammengeschmissen.

    • Mein Name ist kein Nick.

      • Was sagst du denn zu der Kritik?

        • Das muss ich erstmal lesen, überblicken und verdauen.
          Ich werde darauf eingehen in der Ausführung der These 4 „Gender Mainstreaming ist eine Sackgasse“

          Ansonsten wäre es doch für uns alle gut, einen respektvollen Umgang zu pflegen. Diese gegenseitigen Beschimpfungen sind doch entsetzlich. Es führt nur dazu, dass irgendwelche Leute meinen, Brandanschläge (siehe Meldungen zu Anschlag auf „Demo für Alle“) wäre der einzige Weg, Leute wie mich zu „Vernunft“ zu bringen.

  12. Sargon hat einen neuen Clip.

    The rise of woo

    Why are celebrities and the mainstream media so full of shit?

  13. Ein Kommentar zur Haltung der feministischen MP (Abgeordneten) Jess Phillips zu männerbezogenen Belangen. Ihre herablassende Haltung sorgte für Diskussionen.

    Es zeigt auch, dass Feministinnen mit politischer Verantwortung nicht in der Lage sind gesamtgesellschaftliche Belange integer zu verantworten.

    Wir kennen das Problem auch hier.

    Das Video zeigt u.a. Orginalaufnahmen ihres Verhaltens.

    • Die Frau denkt halt das nur Frauen sich für Frauen einsetzen können und ignoriert den Fakt das Frauen lieber Frauen helfen, genauso wie Männer lieber Frauen helfen. Wenn also lauter Männer über irgendwas reden, ist es für sie klar, dass die dabei nur Männern helfen wollen.

      Das hat zwar nix mit der Realität oder Logik zu tun, aber eagl. Es darf nur ein Programm geben und das heißt: AllForShe!

    • Auch richtig:

      Für die Frau ist wichtiger welches Geschlecht die Leute haben die Sprechen, als die Einstellung die sind vertreten.

      Und ich wette die hält sich für anti-sexistsch.

    • Ah-ja und jetzt spielt sie natürlich die professionelle Victimkarte, weil jemand ihr gegenüber ihr widerliches Verhalten als das bezeichnet was es ist.

      • „She’s using the usual feminist tactics. Say something utterly stupid that ignores all the facts and then play the victim when there’s a backlash on Twitter.“

  14. Robin Urban verteilt Ohrfeigen, weil ein Mann nach nem Blowjob fragt :

    • Solang sie an Halloween nicht als Michaela Myers rumläuft, ist doch noch alles im grünen Bereich :mrgeen:

    • Robin ist unser Ally, also hetzt hier nicht rum, Adrian! 😀

      • Weil sie so dämlich ist?

        • 😀
          Vor allem aber weil sie so männerfreundlich und Arne’s sowie Lezek’s Lieblings-Feministin ist 😉

    • Gewalt ist immer ein Zeichen von Schwäche.

      Schade Urban…

      • „Gewalt ist immer ein Zeichen von Schwäche.“

        Quatsch.

        • „Quatsch.“

          Das sind halt die Feel-Good-Kalendersprüche ala „Es gibt nur eine Welt“, „Im Innern sind wir alle gleich“ sowie „Mensch ist Mensch“.

        • Mein Lieblingsspruch: „Der Klügere gibt nach.“

        • „Mein Lieblingsspruch: “Der Klügere gibt nach.” “

          Oh, ja! Meiner auch!

          Unfassbar das so ein Stuss so weit verbreitet ist und quasi nie hinterfragt wird.

          Hierzu Broder :

          „…ob an dem Satz “Der Klügere gibt nach” nicht doch was dran wäre? – Nein. Es haben sich schon genug Dumme durchgesetzt. „

        • Oder auch:
          „Wenn der Klügere immer nachgibt, wer regiert dann die Welt?“
          Na?

      • Alles klar. Jedem der einem dumm kommt darf man auf die fresse hauen.

        Und das ist sogar noch Stärke.

        • Wenn einige das so machen, andere kuschen und es sich zum Durchsetzen lohnt ist es das zunächst einmal.

          Gewalt entsteht aus dem Verlangen andere zu kontrollieren und zur Submission zu bringen. Man mag das Schwäche nennen, aber eigentlich nicht wirklich.

          Und auch Zwangsausübung ist Gewalt. Sie muß nicht physisch sein. Feminismus schiesst hier heutzutage den Vogel mit weitem Abstand ab.

        • „Alles klar. Jedem der einem dumm kommt darf man auf die fresse hauen.
          Und das ist sogar noch Stärke.“

          Jedem, der mir auf die Fresse haut, darf ich auf die Fresse hauen.
          Und wenn ich das tue, ist das kein Zeichen von Schwäche.

        • Auch mir wurde schon in abwertender art und weise ein „lutsch mein schwanz“ entgegen geschleudert.

          Mein zuschlagscore liegt weiterhin bei null. Jetzt bin ich tatsächlich gewaltloser als eine bekennende feministin. Diese maskus mal wieder….

          ich armer Schwächling…

        • „Jedem, der mir auf die Fresse haut, darf ich auf die Fresse hauen.
          Und wenn ich das tue, ist das kein Zeichen von Schwäche.“

          Nein denton. Alles was über notwehr hinausgeht ist strafbar.

          Ich sag zu dir arschloch, du schlägst zu und en voila „darf“ ich dir die fresse poliern. Was für eine Logik! Und so 2015….

        • „Nein denton. Alles was über notwehr hinausgeht ist strafbar. “

          Ich habe eine Notwehrsituation beschrieben.

          „Ich sag zu dir arschloch, du schlägst zu und en voila “darf” ich dir die fresse poliern. Was für eine Logik! Und so 2015….“

          Du darfst dich gegen einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff wehren, allerdings musst du dich in diesem Fall auf Grund deiner vorherigen Provokation auf die Abwehr meiner Angriffe beschränken.

          Ist die Gewalt von Polizisten, die einen Straftäter festnehmen, eigentlich auch ein Zeichen von Schwäche?

        • Ist die Gewalt von Polizisten, die einen Straftäter festnehmen, eigentlich auch ein Zeichen von Schwäche?

          Ähm, ich weiß wie du es meinst und wie ich es meine. Also:

          Ja klar.

        • „Ähm, ich weiß wie du es meinst und wie ich es meine. Also:
          Ja klar.“

          Wie meine ich das denn?

        • „Wie meine ich das denn?“

          Rabulistisch.

        • „Rabulistisch.“

          Wenn du meinst…

        • Warum muss denn der Polizist gewalt ausüben? Oder präziser, warun ist der straftäter straftäter?

          Ach guck mal meine Aussage wird durch dein Beispiel in keinsterweise beeinträchtigt. Das ist eben das Problem an dir und anderen wie reflective man. Ihr denkt einfach nicht nach und stellt euch dann peinlicherweise als die oberchecker hin. Mehr noch ostentativ haut ihr auch noch Sprüche „feelgood parolen“ raus, damit auch wirklich jeder sieht, dass ihr nix gerafft habt.

          Meinen Glückwunsch!

        • „Warum muss denn der Polizist gewalt ausüben?“

          Weil manche Leute sich nicht freiwillig festnehmen lassen. Auch nicht, wenn man sie freundlich bittet.

          “ Oder präziser, warun ist der straftäter straftäter?“

          Weil er gegen Strafgesetze verstoßen hat.

          „Meinen Glückwunsch!“

          Danke, das bedeutet mir echt viel.

    • Schwierig.
      Intuitiv – sind wir mal ehrlich – gerecht. Rational gesehen jedoch nicht.

      Dass man es intuitiv richtig findet (ich geh auch mal davon aus, selbst dem Typen geht es so), hängt aber halt wahrscheinlich doch mit internalisiertem Sexismus zusammen. Hier hat jemand die holde weibliche Unschuld verletzt durch eine „triggernde“ Frage, also ist Gewalt und damit verbundene soziale Demütigung erlaubt.

      Wenn man sich das ganze mit umgekehrten Rollen vorstellt (Sie „Bock zu ficken?“ Er: Ohrfeige), wird einem erst die moralische Bewertung klar.

      Aber soweit denken offenbar auch ihre Followerinnen nicht. Die beharren darauf, dass es ja schließlich „kein Kompliment“ war.

      Und wenn er zurückgeschlagen hätte (theoretisch sein gutes Recht) wäre das Geheule groß gewesen, wie jemand bloß eine schwache, unschuldige Frau schlagen kann.

      • Wobei ich ihr wie gesagt für das Verhalten keinen Vorwurf machen will.
        Würde wohl niemand hier bei einer Alltagsbeobachtung anders sehen und „Gewalt!!“ rufen, sondern es wäre völlig klar dass der Typ sich das redlich verdient hat.
        Es ist schlicht kulturelle Norm, immer gewesen. Als Typ weiß man das, dass man sich mit einer derart ekligen Anmache eine fangen kann und nicht zurückzuschlagen hat.

        Die Frage ist, warum der Drang das zu posten? Wenn es intellektuell rechtfertigt wird, wird’s problematisch. Wenn man sich Feminismus und das Hinterfragen von Normen auf die Fahnen schreibt, gehört diese nämlich mit Sicherheit dazu.

        • „sondern es wäre völlig klar dass der Typ sich das redlich verdient hat.“

          I beg to differ.

        • Ich weiß. In deiner sexualliberalen Utopie hat er das sicherlich nicht verdient, aber in der realen Welt musste er damit rechnen und hat das wahrscheinlich auch (so wie es geschildert wurde haben er uns seine Kumpels sich wahrscheinlich nach der Ohrfeige bepisst vor lachen). Wer bewusst provoziert und die Konsequenzen kennt, der braucht kein Mitleid.

          Die Frage ist, warum der Drang das zu posten?

          Jetzt hab ich’s. Hintergrund war vermutlich, dass sie darauf spekulierte, dass ein paar „Antifems“ einen Bezug zum vorherigen Tweet bzw. ihrem Outfit mit Strapsen herstellen würden, denen sie dann wiederum „Slut-Shaming“ oder „Victim Blaming“ vorgeworfen hätte.

        • „In deiner sexualliberalen Utopie hat er das sicherlich nicht verdient“

          Das hat mit sexuallibealer Utopie nichts zu tun, sondern mit dem Umstand, dass ich der Ansicht bin, dass man auf Verbalien nicht mit körperlicher Gewalt reagiert.

          „so wie es geschildert wurde haben er uns seine Kumpels sich wahrscheinlich nach der Ohrfeige bepisst vor lachen“

          Klar. Das macht ihre Ohrfeige ja noch peinlicher 😀

        • „Es ist schlicht kulturelle Norm, immer gewesen. Als Typ weiß man das, dass man sich mit einer derart ekligen Anmache eine fangen kann und nicht zurückzuschlagen hat.“

          Es geht dem Typen ja auch gar nicht um einen Blowjob, sondern um die Dynamik innerhalb der eigenen Gruppe, der Blowjob ist eher unwahrscheinlich (wenn auch ein netter Bonus, sollte es wieder erwarten klappen)
          Das wäre jedenfalls meine Theorie. ich hatte da mal was zu geschrieben:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/06/08/warum-frauen-hinterherpfeifen-hupen/

          Aus diesem Gemisch lässt sich eine Theorie bauen, die ein hinterherpfeifen / hupen erklärt, auch wenn es sinnlos ist.

          Es betont, dass man keine Ansprechangst hat und ist ein Umstand, der in der passenden Gruppe sehr schnell sozial bestraft werden kann. Da ein Hinterherpfeifen oder Hupen auch meist rein auf die Schönheit der Frau anspricht und insofern auch häufig sexuelles Gefallen bekundet, stellt es auch eher auf eine Kurzzeitstrategie ab, ein tatsächliches Interesse an der jeweiligen Person wird nicht bekundet. Es ist zudem eine Zeichen “Schau hier her, ich will dich”, was impliziert, dass man sich für gut genug hält, nicht abgelehnt zu werden oder zeigen zu können, dass einen die Ablehnung der Frau oder Sanktionen der Gesellschaft wegen der Überschreitung von Regeln nicht interessieren (“Outcome Indifference“).

          Es signalisiert damit in gewisser Weise eine hohe Position und ist insofern gerade innerhalb der Männergesellschaft ein Costly Signal innerhalb der sexuellen Konkurrenz, dass schnell teuer werden kann, wenn die Frau darauf reagiert und man dann doch Ansprechangst bekommt:

          Eine Freundin erzählte mir mal, dass sie auf dem Weg zur Uni an ein paar 12jährigen vorbei gegangen waren, einer dieser rief ihr (etwa 24) hinterher “Eh, geiler Arsch, willst du ficken?” was alle anderen Jungen natürlich aufgrund der Regelüberschreitung und dem damit verbundenen Hochgefühl super lustig fanden. Sie war gerade schlecht drauf und da kamen ihr ein paar freche 12 jährige gerade recht: Sie ging wutentbrannt zu diesen zurück, sprach den Jungen sehr wütend direkt darauf an, dass er sie also ficken wolle oder wie? Die direkte Konfrontation hielt er natürlich nicht aus, kniff, konnte nichts mehr sagen, und wurde noch etwas rund gemacht. Dann stürmte sie wütend davon. Die Jungs würden das wahrscheinlich so schnell nicht wieder machen (da es aber letztendlich keine Folgen hatte, da ja kein Bekannter dabei war, kann es auch das Gegenteil bewirkt haben).

          Über solche intrasexuellen Wettbewerbe kann gleichzeitig, wenn die ganze Gruppe es macht und sich auf den Tabubruch einlässt auch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl entstehen bzw das Gefühl, dass man einen hohen Status hat, weil man über den Regeln steht.

          Das Hinterherpfeifen wäre damit in gewisser Weise ein Signal, dass zeigt, dass man Regeln mißachtet und das auch kann. Dass man sich traut, entsprechende Signale zu setzen, auch wenn sie einen stark bloßstellen können. Sie müssen daher gar nicht auf tatsächlichen Sex mit der Frau ausgerichtet sein (können es aber), diese ist gar nicht unbedingt der Empfänger dieses Signals, sondern nur die Möglichkeit anderen (oder auch sich selbst: “ich bin frei genug um solche starken Signale zu senden”) eine Position deutlich zu machen

          Bezüglich des Dranges das zu posten fallen einem viele Gründe ein (viele sind ja schon genannt):

          – schlichte Wut/Aufregung, die ein Ventil braucht und es in Twitter findet
          – Signalling der eigenen Begehrheit
          – Signalling in Sachen Feminismus: Ich bin eine von euch, ich bin solchen Vorfällen ausgesetzt und muss mich gegen sie wehren, die Welt ist schlecht und Frauen übergriffen ausgesetzt
          – Anlocken von entsprechenden Kommentaren von Antifeministen, über die man sich dann aufregen kann (das wäre ja durchaus geglückt)

        • Es geht dem Typen ja auch gar nicht um einen Blowjob

          Ich denke, das ist allen Männern klar.

          Bei den Frauen bin ich mir nicht sicher, ob die das überhaupt richtig deuten.

      • „wäre das Geheule groß gewesen, wie jemand bloß eine schwache, unschuldige Frau schlagen kann.“

        Nicht wäre. Ich hab die Hypothese in den Raum gestellt:

        • (weil vermutl. unterschiedliche Kraftverhältnisse bei cis Personen)

          Seltsames „Argument“ für einseitig gerechtfertigte Gewalt. Als wenn mit „Ohrfeige“ eine Kraft gemeint wäre, die über die Maximalkraft eines weiblichen Schlags hinausgeht.

          Also hängt die Legitimation von Gewalt von der Maximalkraft ab, die jemand potentiell zur Verfügung hat?

          Diese missmindfuck hatte ich auch anfangs für etwas cleverer gehalten.

        • „Also hängt die Legitimation von Gewalt von der Maximalkraft ab, die jemand potentiell zur Verfügung hat?“

          Großes Kino! Und wenn ein Mann von einer Frau angegriffen wird, soll er bei seiner Verteidigung am besten noch darauf achten die Frau nicht zu verletzten.

        • „Also hängt die Legitimation von Gewalt von der Maximalkraft ab, die jemand potentiell zur Verfügung hat?“

          Ist das nicht ein sehr altes Mem? Gewalt von Frauen gegen Männer ist lustig, weil lediglich eine Kommunikationsform anstatt Machtmittel zur Durchsetzung eigener Interessen?

          Insofern reproduziert missmindfuck ja lediglich alte (und wie man sieht immer noch lebendige) Denkschablonen.

    • Ich finde das auch unnötig und übertrieben, wobei ich solche Fragen aber im Grunde inakzeptabel, viel zu distanzlos und tatsächlich belästigend finde und „wütende“ Reaktionen verstehen kann. Allerdings an Helloween mit einem Kostüm das offenbar „Strapse“ beinhaltet, würde ich mich darauf einstellen, ein paar besoffene Sprüche abzukriegen.

      „Die Frage ist, warum der Drang das zu posten? Wenn es intellektuell rechtfertigt wird, wird’s problematisch. Wenn man sich Feminismus und das Hinterfragen von Normen auf die Fahnen schreibt, gehört diese nämlich mit Sicherheit dazu.“

      Jemand hat sexuelles Interesse gezeigt. Und das auf so rüde Art, dass er nur noch körperlich zu stoppen war. Kann man doch mal erwähnen^^
      Oder eben, um eine Diskussion um „harrassment“ zu starten.

      • Allerdings an Helloween mit einem Kostüm das offenbar “Strapse” beinhaltet, würde ich mich darauf einstellen, ein paar besoffene Sprüche abzukriegen.

        Da haben wir’s schon! Du willst also sagen, nur weil ne Frau Strapse trägt oder Halloween ist, steht sie dir für deine primitiven Gelüste zur Verfügung?

        • Ich geh zu Halloween auch nicht mit Arsch-Chaps in ne Homo-Kneipe und erwarte dann, wie eine Jungfrau behandelt zu werden.

        • @adrian

          Du weist aber auch, dass ein Homosexueller die Frage, ob er einem einen blasen möchte locker sieht und davon ausgeht, dass der andere ihm danach auch einen blasen wird und es insofern ein gutes Angebot ist.
          Im Gegenzug wirst du ebenso wissen, dass eine Frau das üblicherweise eher als Beleidigung ansieht, wenn man sie so etwas fragt.

        • Dann soll sie keine Strapse anziehen, wenn sie in eine/r Kneipe arbeitet/geht und nicht möchte, dass man sie sexualisiert.

        • Nein, aber die Wahrscheinlichkeit für alkoholgetränkte Anmachen ist relativ hoch, dass an so einem Abend unter solchen Umständen mehr passiert, als n einem normalen Tag.
          Dazu kommt das Klischee(?), dass viele Frauen sich an Halloween extra freizügig anziehen, weil es ja nur ein Kostüm und daher nicht „wirklich“ nuttig ist und es ist Partystimmung.
          Und ich finde, dass man an solchen Ausnahmetagen vielleicht etwas Ausnahme-Toleranz zeigen könnte, zumindest, wenn es bei Sprüchen bzw. Fragen bleibt.

        • Die „Frage“ ist zweifellos keine neutrale, sondern eine ehrverletzende Äußerung und würde auch gerichtlich so bewertet, da beißt die Maus kein Faden ab.

        • Es ist ehrverletzend, und man kann gerichtlich belangt werden, wenn man nach nem Blowjob fragt? Was für ein beklopptes Land…

        • Naja, es wird einfach oft als degradierend wahrgenommen, einfach so nach danach gefragt zu werden, nicht mal nach einer „gemeinsamen“ Sache, sondern der Fremde soll selber einfach mal arbeiten und einem einen Gefallen tun.

          Auf Queer war jetzt wieder ein Artikel, wo ein Mann (Hetero) mit Freunden in einer schwulenbar war, angetanz wurde, durchdrehte, draußen von einem unbeteiligten Schwulen darauf hingewiesen wurde, dass dies eine Schwulenbar ist und Anmachen vorkommen können, worauf hin ihm der Mann zwei Zähne herausschlug.

          Aber ich hätte es – unter diesen Umständen – wahrscheinlich weggesteckt. Wenn ich auf offener Straße aus heiterem Himmel mit „Ey, willst du blasen?“ Angesprochen werden würde, würde ich es aber auch eher als feindselig auffassen.

          @david

          Was nun der konkrete Grund ist, unerheblich. In so einer konkreten Situation z.B Karneval, Oktoberfest, Halloween

          und man rennt z.B so rum und alle sind besoffen/auf Drogen

          oder so

          (oder etwas weniger extrem, aber eben „mutig“), dann würde ich da für diese Zeit eine „höhere Reizschwelle“ aufbauen.

        • @Ata: schon klar. War advocatus diaboli…

        • Die “Frage” ist zweifellos keine neutrale, sondern eine ehrverletzende Äußerung und würde auch gerichtlich so bewertet, da beißt die Maus kein Faden ab.

          In Strapsen rumzulaufen ist auch keine neutrale Aufmachung.

  15. Ein paar interessante Aussagen zum Thema Islam/Muslime von einem Psychologen, der Straftäter mit und ohne islamischen Migrationshintergrund betreut hat.

    http://derprophet.info/inhalt/die-integration-von-muslimen-ist-nicht-moglich/

    http://de.europenews.dk/-Nicolai-Sennels-Therapiegespraeche-Warum-sind-Muslime-gewalttaetiger-und-krimineller-Teil-1/4-79329.html

    http://www.citizentimes.eu/2009/12/20/was-muslimische-migranten-wirklich-furchten-ist-abgeschoben-zu-werden/

    • danke für die Links! schreibt interessante Dinge, die ich so auch in etwa teile.

      • bezog sich auf ein Post von Atacama. Wenn dann diesen Beitrag mitlöschen…

        • wieso löschen? Das hat ja nichts mit Flüchtlingen zu tun, sondern mit Psychologie kultureller/religiöser Gruppen.

        • mein post stand plötzlich alleine da (?)

        • @ Atacama

          „wieso löschen? Das hat ja nichts mit Flüchtlingen zu tun, sondern mit Psychologie kultureller/religiöser Gruppen.“

          Aber einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Themen willst du doch nicht ganz abstreiten, oder? 😉

        • Nein, aber es kann ja nun nicht erwartet werden, alles zu meiden, was irgendeine Schnittmenge mit dem Thema hat.
          Die Erkenntnisse dieses Psychologen finde ich auch ohne Flüchtlinge interessant (wobei es natürlich fahrlässig wäre, sie nicht angesichts der Entwicklung im Hinterkopf zu behalten).

        • Die Darstellung des Psychologen ist auch sehr interessant, weil er die Clanmentalität, „Kultur der Ehre“ und Verachtung von Schwäche als Gewaltursachen herausstellt, also Dingen, die zuerst mal nichts mit dem Islam zu tun haben. Eine weitere Ursache ist wahrscheinlich die geringere Durchschnittsintelligenz der Muslime und möglicherweise noch andere Persönlichkeitseigenschaften.

        • @JC Denton: „Verachtung von Schwäche als Gewaltursachen“

          Wenn man bedenkt, dass die Miris und die Abou Chakas etc. ja auch als Fluchtelanten hier aufgenommen und versorgt wurden, sagt dass viel über die (nicht vorhandenen) Kapazitäten dieser Leute aus, Gutmütigkeit/Menschlichkeit als Konzept zu erfassen (und sie nicht mit Schwäche gleichzusetzten).

          Witzig auch, dass Umfragen zufolge Geroge W. Bush Jr. in der islamischen Welt höheres Ansehen genießt bzw. genoß als Barry „Dialog with the muslim world“ Obama 😀

        • „Wenn man bedenkt, dass die Miris und die Abou Chakas etc. ja auch als Fluchtelanten hier aufgenommen und versorgt wurden, sagt dass viel über die (nicht vorhandenen) Kapazitäten dieser Leute aus, Gutmütigkeit/Menschlichkeit als Konzept zu erfassen (und sie nicht mit Schwäche gleichzusetzten).“

          Das ist Teil der Clanmentalität.
          http://thosewhocansee.blogspot.de/2015/09/why-re-colonization-commonweal.html

          „Witzig auch, dass Umfragen zufolge Geroge W. Bush Jr. in der islamischen Welt höheres Ansehen genießt bzw. genoß als Barry “Dialog with the muslim world” Obama“

          Bush war eben ein „strong horse“, wie Osama bin Laden sagen würde.

    • hier wird das auch gut und sachlich erklärt, in dieser bekannten Norwegen-gender-Doku „Brainwash“, Teil 4, „Violence“:

      Bitte auch besonders die Kriminologin Giertsen von der Uni Oslo beachten… wie gut, dass Ignoranz nicht wehtut (höchstens dem Zuschauer).

  16. Ein bißchen Schadenfreude:

    „You’ve Got Fail: high school students hack CIA director’s AOL account“

    http://www.theguardian.com/technology/2015/oct/19/cia-director-john-brennan-email-hack-high-school-students

    Ob der CIA director jetzt wohl merkt, dass es falsch ist die privaten Email von anderen mitzulesen?

  17. An welchen Stellen lassen sich Menschen berühren? Eine Studie gibt darüber Aufschluß.

    http://www.rosenheim24.de/welt/news/beruehren-maennern-frauen-erlaubt-zr-5702123.html

  18. „Crowdsourcing Study of 30,000 Images Connects Genes to Brain Size“
    http://www.technologyreview.com/news/534346/crowdsourcing-study-of-30000-images-connects-genes-to-brain-size/
    „A large network of neuroscientists and doctors that compared over 30,000 brain images with people’s DNA says it’s found several genes that appear to influence the size of brain structures involved in intelligence and memory, as well as the volume of the brain itself.“

    „Scientists Can Now Predict Intelligence From Brain Activity“
    http://www.wired.com/2015/10/scientists-can-now-predict-intelligence-brain-activity/
    „By intelligence, in this case, the scientists mean abstract reasoning ability, which they inferred by mapping and analyzing the connections within people’s brains. But the study, published today in Nature Neuroscience, is compelling because it gets at a fundamental and very uncomfortable truth: Some brains are better than others at certain things, simply because of the way they’re wired. And now, scientists are closer to being able to determine precisely which brains those are, and how they got that way.“

    • @Denton
      „several genes that appear to influence the size of brain structures involved in intelligence and memory“

      Ah, immer diese Versprechungen.

      Wenn nicht mal sowas klappt (sollte ungleich näher liegen):

      „Large studies linking genes with disease have not paid off well in neuroscience. For some common conditions, like depression, there are no convincing DNA clues at all. Instead of giving up, however, some researchers are instead seeking ways to vastly increase the size of studies.“

      Wir verloren das Ziel aus den Augen, also verdoppelten wir die Anstrengungen….

      • @ Alex

        „Wir verloren das Ziel aus den Augen, also verdoppelten wir die Anstrengungen….“

        Ja, so ist das nun mal mit statistischen Studien: Je mehr Teilnehmer, desto wahrscheinlicher ist ein positives Ergebnis.

        Bist du eigentlich genophob?

        • @Denton
          „Bist du eigentlich genophob?“

          Absolut „genophil“ 😉

          Diese ganzen „high-throughput“-Arbeiten nerven aber nur noch. Kosten viel Geld, ziehen die Aufmerksamkeit und bringen notorischer Weise nix an wirklich weiter führender Info ein.

      • Naja es stimmt schon dass die Psychiatrie-Genetik bisher nicht all zu ergiebig war, aber man hat doch schon etliche Links zu Genvarianten als Vulnerabilitätsfaktoren gefunden, auch hinsichtlich der Depression.
        Außerdem gibt es ja durchaus recht eindeutige Erkenntnisse aus Zwillingsstudien zur Heritabilität.

        Es stellt sich zwar alles als weit komplizierter heraus, als man es erhofft hat, aber ich erwarte grundsätzlich noch einiges aus der Richtung.

        • http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1341100/The-violent-gene-Genetic-mutation-Finnish-men-makes-fight.html

          „a genetic mutation that makes men impulsive and aggressive, especially when drunk, has been isolated in Finnish men.

          Research on violent criminals in Finland has uncovered a genetic variant of a brain receptor molecule that contributes that makes people more likely to be aggressive when they have been drinking.“

        • da es weiße Männer sind, darf man da doch drüber reden oder?

        • „da es weiße Männer sind, darf man da doch drüber reden oder?“

          Vorsicht! Die gewaltsteigernde Variante von MAOA („Warrior Gene“) ist nicht in allen Populationen gleich häufig vertreten.

        • Incredibly, the gene is only found in men from Finland and so cannot explain similar behaviour in other countries such as the UK.

          Ja, da hatte ich auch mal von gelesen.

          Ich würde aber grundsätzlich empfehlen, einen Nature-Artikel im Original zu verlinken, zumindest nicht über die englische Bild-Zeitung Daily Fail.

          http://www.nature.com/nature/journal/v468/n7327/abs/nature09629.html

        • @ata
          „da es weiße Männer sind, darf man da doch drüber reden oder?“

          Sollte in Frauen auch wirken. Es ist halt aus auffälligen Männern isoliert worden.

          Auch scheint es sich um einen sehr eigenartigen Fall zu handeln. Es ist nämlich keine beliebige Mutation, sondern eine Stopp-Mutation, die wegen der gestörten Translation (Umsetzung der Info in Protein) bedingt, dass homologe Gene in ihrer Expression auch gestört werden:

          (würde man nebenbei „Cis – dominant – negativ“ nennen den Effekt, was aber mit gender-Ideologie absolut rein gar nichts zu tun hat)

          „.. Bevilacqua et al. (2010) identified a glutamine-to-stop substitution, which they designated Q20*, in the HTR2B gene. Bevilacqua et al. (2010) found that Q20* led to variable nonsense-mediated RNA decay and blocked expression of the 5-HT2B receptor protein. HTR2B is widely expressed in the adult human brain, with high expression in frontal lobe. ….“

          http://www.omim.org/entry/601122

          Mit anderen Worten: diese Mutation ist eine Art GAU und viel schlimmer als sonstige „Punktmutationen“. Da ist der Effekt mit der gesteigerten Aggression aber ein doch unverhältnissmässig milder, wenn dieser auch noch Betrunkenheit als Co-Faktor braucht…

          Alles in allem ein doch ziemlich unseriöser und effektheischender Artikel von der Daily Mail.

        • @david
          „aber man hat doch schon etliche Links zu Genvarianten als Vulnerabilitätsfaktoren gefunden“

          Das sind dann immer die Beinahe-Nieten in der Lotterie der Genforschung. Es ist unglaublich, wie indirekt (dreimal um die Ecke und von hinten mitten durchs Auge) manche Mutationen ein mehr oder minder klar definierten Vorgang beeinflussen können, sowas führt einen dann in der Regel aber nicht weiter. Denn man braucht einen „Volltreffer“ im engeren Wirkungskreis, sozusagen. Das eröffnet dann immer die wirklichen Perspektiven.

  19. @Denton oder die anderen aus der liberalen Fraktion:

    Ist jetzt komplett off-topic, aber kann mir jemand einen (gerne Zeitungs-) text empfehlen, der sich mit dem linken Totschlagargument „wir beuten die dritte Welt aus“ kritisch beschäftigt?

    Ich muss zugeben, bei mir fallen in den letzten Jahren so einige tief verinnerlichte linke Glaubenssätze. Im Rahmen der Flüchtlingskrise geht es mir ziemlich auf den Wecker gebetsmühlenartig von den ganz „kritischen“ Geistern zu hören, dass „wir“ ja an allen Krisen der Welt selbst Schuld seien durch unsere Waffenlieferungen, Angriffskriege, Klima-, Agrarpolitik, Textilfabriken und und und…

    Das mit den bösen Waffenlieferungen lässt sich ja recht leicht dekonstruieren, wenn man auch erstmal verstanden hat, dass Waffen nicht einfach nur Krieg, sondern meist eher Frieden bringen/sichern. Gerade mal ein halbes Prozent des saudi-arabischen Arsenals stammt aus deutschen Beständen, zumal mir bisher noch niemand erklären konnte, was denn eine realistische Alternative zum pro-westlichen und stabilen Saudi-Regime sei und inwiefern ein schwächeres saudisches Militär mehr Frieden bringen würde.
    Mit Assad, Gadaffi, Hussein und Co. hatten „wir“ eh nichts am Hut.

    Bezüglich der „Ausbeutung“ scheint es mir, als wären die Näherinnen und sonstige Fabrikarbeiter westlicher Firmen in der dritten Welt ohne die Globalisierung auch nicht besser dran. Die Länder, die sich ihr öffnen, entwickeln sich und ihren Lebensstandard wesentlich schneller als die, die es nicht tun. Sie gehen schlicht durch den selben Prozess, den die Industrieländer eben ein Jahrhundert zuvor durchlaufen haben. Mit den gleichen Problemen, aus denen sich Lohnsteigerungen, Arbeitsschutz etc eben erst entwickelt haben. Wahrscheinlich können westliche Firmen diese Entwicklung noch am ehesten vorantreiben.
    Kann da jemand noch etwas mehr zu schreiben?

    • @ david

      „Ich muss zugeben, bei mir fallen in den letzten Jahren so einige tief verinnerlichte linke Glaubenssätze.“

      Willkommen in der Realität.
      Zum Thema „Ausbeutung“ und „Globalisierung“ fällt mir spontan der Autor Johan Norberg („Das kapitalistische Manifest“) ein. Einfach mal googeln oder auf youtube nachschauen.
      Man kann natürlich nicht bestreiten, dass westliche Politik auch negative Folgen für die Dritte Welt gehabt hat (positive aber selbstverständlich auch).
      Zum Thema Waffenlieferungen würde ich noch anmerken, dass die Welt wohl kaum sicherer wäre, wenn nur noch China und Russland Waffen exportieren würden.
      M. M. n. ist die beste Form der Entwicklungshilfe Investitionen in wirtschaftlich sinnvolle Unternehmungen und Infrastruktur (Straßen, Häfen, Kraftwerke usw.) in den Entwicklungsländern.

      • @Denton: Danke.
        Aber naja, wer „das kapitalistische Manifest“ schreibt und weltweiten Freihandel ohne Beschränkungen fordert, ist gelinde gesagt auch nicht gerade ideologieunverdächtiger Realist.

        Dass die (extreme) Armut nicht etwa wächst, sondern im Gegenteil am Verschwinden ist, ist ansonsten auch so ein Punkt, der mich in den letzten Jahren überrascht hat:
        http://www.tagesspiegel.de/politik/un-entwicklungsziele-extreme-armut-hat-abgenommen-dank-chinas-aufstieg/10160100.html

      • „Aber naja, wer “das kapitalistische Manifest” schreibt und weltweiten Freihandel ohne Beschränkungen fordert, ist gelinde gesagt auch nicht gerade ideologieunverdächtiger Realist.“

        Ich weiß gar nicht, ob Norberg unbeschränkten Freihandel fordert, aber dass Freihandel zu Wohlstandssteigerungen auch in ärmeren Ländern führt, ist ziemlich sicher. Ich stelle mir die Welt in diesem Zusammenhang wie ein großes Warenhaus vor: Jeder kann dort einkaufen und produziert Dinge, die wahrscheinlich auch dort verkauft werden.

        „Dass die (extreme) Armut nicht etwa wächst, sondern im Gegenteil am Verschwinden ist, ist ansonsten auch so ein Punkt, der mich in den letzten Jahren überrascht hat“

        Dazu gibt´s auch interessante (und lustige) TED Talks von Hans Rosling:

        • Ah, das muss ich mir anschauen! Dieser Rosling ist mir jetzt schon ein paar Mal positiv aufgefallen.

        • @david/Denton
          „dass Freihandel zu Wohlstandssteigerungen auch in ärmeren Ländern führt, ist ziemlich sicher.“

          Vor allem wäre dies weiterhin gegeben, wenn ebenfalls ein freier Handel mit Arbeitskraft bestehen würde….
          (Soviel zur „Flüchtlingskrise“)

        • „Vor allem wäre dies weiterhin gegeben, wenn ebenfalls ein freier Handel mit Arbeitskraft bestehen würde….“

          Voraussetzung dafür ist, dass die Migranten keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben und der Arbeitsmarkt flexibel genug ist, um sie aufzunehmen (z. B. kein Mindestlohn für unqualifizierte Einwanderer).

        • @Denton

          Das sollte klar sein, ja,

        • Der Rosling hat schon recht: Vieles ist besser geworden. Es werden auch nicht mehr so viele hingemetzelt vom nächstbesten Tyrannen, es werden nicht mehr so viele Hexen verbrannt und es werden nicht mehr so viele von Pest und Cholera dahin gerafft.

          Ich sehe ihn trotzdem recht zwiespältig. Er ist ein ziemlich guter Showman und scheint da ein lukratives Betätigungsfeld gefunden zu haben.

        • „“dass Freihandel zu Wohlstandssteigerungen auch in ärmeren Ländern führt, ist ziemlich sicher.”“
          Aaaaber, diese Wohlstandssteigerungen sind nicht gleichmäßig verteilt.
          In den Ländern mit relativem Arbeitskräfteüberschuss gewinnen die Arbeiter.

        • Interessant auch der Zusammenhang zwischen Fertilitätsrate und Lebenserwartung.

        • „Aaaaber, diese Wohlstandssteigerungen sind nicht gleichmäßig verteilt.“

          Natürlich, manche Teile der Bevölkerung profitieren mehr als andere. Mit dem Freihandel gehen ja auch Strukturwandelprozesse einher, manche Wirtschaftszweige wachsen und andere schrumpfen. Das ist nun mal der Preis des Fortschritts.
          Generell kann man aber sagen, dass die Menschen als Konsumenten einen Vorteil haben.

          „In den Ländern mit relativem Arbeitskräfteüberschuss gewinnen die Arbeiter.“

          Ja, sie gewinnen durch die Verlagerung arbeitsintensiver Tätigkeiten in diese Länder neue Jobs, wenn auch zu niedrigen Löhnen. Mit zunehmender Qualifizierung und Kapitalausstattung steigen sie dann aber. Das gestiegene Einkommen und die geringen Produktionskosten führen auch dazu, dass die armen Menschen sich die Produkte auch selbst leisten können. Würden diese Güter weiterhin im Westen zu westlichen Preisen hergestellt werden, müssten sie auf vieles verzichten.

    • @David:
      „Ich muss zugeben, bei mir fallen in den letzten Jahren so einige tief verinnerlichte linke Glaubenssätze.“

      This explains so much 😉

      Warte ab, welche Glaubensätze bei Dir noch fallen werden. Glaubenssätzte, die du jetzt nicht mal als solche erkennst (gut, liegt in der NAtur der Sache.)

      In einem Jahr sprechen wir uns wieder…

      Evtl. schon deutlich früher 😉

    • @David:

      Aus liberaler Sicht ist »Wohlstand und Armut der Nationen« von David S. Landes ein wichtiger Titel, der das Thema aus der perspektive der Wirtschaftsgeschichte adressiert. Ein paar Rezensionen:

      Herfried Münkler in der ZEIT

      Reinhard Blomert in der Berliner Zeitung

      Ulrich Busch in Utopie Kreativ

      Dietmar Herz in der FAZ

      Dietrich Creutzburg im Tagesspiegel

    • @david:

      Allgemein ganz hervorragend zur Erklärung der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklung ist:

      • Jared Diamond: Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 978-3-596-17214-6

      Zu Afrika sehr interessant und erhellend:

      Tim Butcher: Blood River, http://www.amazon.de/Blood-River-dunkle-Herz-Kongo/dp/3894058625

      Zur islamischen Welt die Bücher von V.S. Naipaul:

      Among the Believers: An Islamic Journey (Reisebericht, 1981); Eine islamische Reise, dt. Karin Graf (1982, kritische Reise und gnadenlose Abrechnung mit dem, was der Islam aus den einst hinduistisch geprägten Kulturländern Süd- und Südostasiens gemacht hat.)

      https://en.wikipedia.org/wiki/Among_the_Believers

      Beyond Belief: Islamic Excursions Among the Converted Peoples (1998); Jenseits des Glaubens: Eine Reise in den anderen Islam, (1998, erneut kritische Reise durch islamische Staaten)

      https://en.wikipedia.org/wiki/Beyond_Belief:_Islamic_Excursions_among_the_Converted_Peoples

  20. Meine 5 Thesen zur Männerpolitik

    http://agensev.de/content/fünf-thesen-zur-männerpolitik

    • Kritik dazu gleich oben…
      (Mit Verlaub, dein Artikel kommt nicht gut weg)

  21. Lesenswerter Artikel von Dr. Alexander Ulfig auf Cuncti:

    Angriffsziel „Gender Studies“ verfehlt!
    Der Biologe Axel Meyer kommt in „Adams Apfel und Evas Erbe“ über die Grenzen seines Faches nicht hinaus:

    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/891-angriffsziel-gender-studies-verfehlt

    • Einiges an der Kritik kann ich gut mitgehen. Die Biologen geben da gerade kein gutes Bild ab. Hab mich auch heute wieder in der Faz über den Lieblings-„Gehirnforscher“ des deutschen Feuilletons, Gerald Hüther (der seit Ewigkeiten aus dem Geschäft ist und innerhalb der deutschen Neuroscience-Elite nur müde belächelt wird) aufgeregt.

      Aber so manches im Artikel ist unüberzeugend. Die Einteilungen der Wissenschaftsbereiche sind sehr umstritten und uneinheitlich.
      Dass Gender Studies vorwiegend empirisch orientiert seien und auf Falsifizierbarkeit der eigenen Hypothesen wert legen, wäre mir neu.

      Mit den üblichen Intelligenztests werden Fähigkeiten wie Lese-Verständnis, Analogiebildung, Wortschatz- und Faktenkenntnis (..) erfasst.

      Das ist weitestgehend falsch.

      Folgende „Fähigkeiten“ sind für sie konstitutiv: das Sich-hinein-Versetzen in Personen und – meist kulturelle – Sachverhalte (z.B. Kunstwerke, literarische Werke oder gar historische Epochen), der hermeneutische Zirkel (jedem Verstehen liegt ein Vorverständnis zugrunde, das in der Auseinandersetzung mit der Welt revidiert werden kann), die Horizontverschmelzung (sie tritt dann ein, wenn sich zwei Subjekte verständigen), die Eingebundenheit des Verstehens in einen geschichtlichen Zusammenhang (Wirkungsgeschichte) usw.

      Also wenn für die Geisteswissenschaften in erster Linie Empathie und so vage Konstrukte wie „Horizontverschmelzung“ oder „hermeneutische Zirkel“ (was sollen das für kognitive Fähigkeiten sein?) konstitutiv sind, spräche das nicht für ihren Status als Wissenschaft. Glaub ich aber auch nicht. Ich denke dass weitestgehend die gleichen kognitiven /analytischen Fähigkeiten benötigt werden und entscheidend sind, erwarte da auch keine nennenswerten Unterschiede auf basaler Ebene.

      Übrigens würde es mich interessieren, wie herausragende Denker, die der hermeneutisch-interpretativen Tradition zuzurechnen sind, wie z.B. Friedrich Nietzsche, Martin Heidegger oder Hans-Georg Gadamer, bei den üblichen Intelligenztests abgeschnitten hätten.

      Mit Sicherheit sehr, sehr gut.

      Hat Meyer das denn etwa behauptet, also dass Geisteswissenschaftler geringere kognitive Fähigkeiten hätten, oder warum die vorauseilende (altbekannte) Relativierung des Intelligenz-Konzepts?

      • „Dass Gender Studies vorwiegend empirisch orientiert seien und auf Falsifizierbarkeit der eigenen Hypothesen wert legen, wäre mir neu.“

        Die Gender Studies beziehen ihre empirischen Daten aus der ethnologischen Forschung und Einzelfallstudien (Transexuelle Agnes). Bei der reinen Darstellung von sozialen Phänomenen muss auch nichts falsifiziert werden, erst bei der Begründung, warum es geschlechtsspezifische Unterschiede bei Verhalten und Präferenzen gibt, werden sie unwissenschaftlich.

        • „erst bei der Begründung, warum es geschlechtsspezifische Unterschiede bei Verhalten und Präferenzen gibt, werden sie unwissenschaftlich.“

          Werden sie das denn wirklich? Oder sind die Autoren bei wissenschaftlichen Aufsätzen nicht doch eher vorsichtig und bieten eher nur Interpretationen und Vermutungen an?

          Gender Studies sind ja nicht identisch mit Blogs von Feministas…

        • nee, @peter, aus dieser ecke kommt nur wirklichkeitsfremder unsinn, aka lügen: rape-culture, gender-pay-gap, geschlechter-kontinuum, etc. pp. um es mit den prinzen zu sagen „… ausnahmen gibt es keine.“

        • @ Peter Müller

          Kannst du mir einen wissenschaftlichen Aufsatz aus dem Bereich der Gender Studies nennen, der geschlechtsspezifische Unterschiede nicht ausschließlich durch Sozialisation erklärt?
          Interpretationen und Vermutungen sind ja schön und gut, aber von empirischer Forschung, die biologische und soziale Einflussfaktoren untersucht, halten die Gender Studies-Vertreter ja nicht viel.

        • „Kannst du mir einen wissenschaftlichen Aufsatz aus dem Bereich der Gender Studies nennen, der geschlechtsspezifische Unterschiede nicht ausschließlich durch Sozialisation erklärt?“

          Ich verstehe auch nicht, warum Leute in einen erklärten sozialkonstruktivismus immer Biologie hinein interpretieren wollen.

        • albert,

          „diese Ecke“ ist als Verortung ein bisschen zu diffus, finde ich. Da es um „Gender Studies“ ging, wollte ich ja extra Blogs u.a., die gar nicht erst den Anspruch erheben, wissenschaftlich zu sein, ausklammern.

          „Rape Culture“ z.B ist explizit ein rhetorischer Kampfbegriff von Feministas und keine soziologische Begrifflichkeit.

          JC Denton,

          „…der geschlechtsspezifische Unterschiede nicht ausschließlich durch Sozialisation erklärt?“

          wie wäre es mit ‚Die Re-Produktion von Mutterschaft. Eine empirische Studie zu den SOS-Kinderdorfmüttern‘ von Sarah Speck, Gender Studies, HU Berlin? 😉

          Ich denke nicht, dass der Output von Gender Studies derart eindimensional ist.

          Schon Feministas selber sind da ja pragmatisch flexibel und erklären doch gerne mal positiv konnotierte Attribute zu biologisch an Eierstöcke gebundene Merkmale, um eine Aneignung dieser Attribute durch Männer effizient zu verhindern.

        • „Ich denke nicht, dass der Output von Gender Studies derart eindimensional ist.“

          Ich fürchte doch, lasse mich aber gerne positiv überraschen.

          „Schon Feministas selber sind da ja pragmatisch flexibel und erklären doch gerne mal positiv konnotierte Attribute zu biologisch an Eierstöcke gebundene Merkmale, um eine Aneignung dieser Attribute durch Männer effizient zu verhindern.“

          Damit würden Gender Studies-Vertreter aber den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Wenn sie geschlechtsspezifische Eigenschaften an das Vorhandensein von Eierstöcken binden, könnte man auch auf die Idee kommen, dass Hoden auch irgendeinen Einfluss haben.

        • Ich hatte von Feministas geschrieben, nicht von „Gender Studies-Vertretern“

          Und da gibt es ja schon eine „Eier-Ab-Fraktion“ oder Vertreterinnen, welche Männer auf 10% Bevölkerungsanteil reduzieren möchten, wegen dem schlechten Einfluss der Hoden und so…

          Wo war das noch…ah hier:

          Ist die nicht süss…?

        • „Ich hatte von Feministas geschrieben, nicht von “Gender Studies-Vertretern”“

          Habe ich schon gemerkt. Unter den Feministen gibt es natürlich Anhänger von biologischen Theorien, nur gehe ich bis zum Beweis des Gegenteils nicht davon aus, dass diese innerhalb der Gender Studies irgendeine Rolle spielen.

    • „Angriffsziel „Gender Studies“ verfehlt!“

      Immerhin hat Meyer einen wohl wirkungsvollen Verteidigungswall errichtet, der den bevorstehenden Angriff und Vereinnahmung von gender auf die Biologie etwas entgegensetzt.

      Ulfigs Kritik an Meyers Buch, an dieser Stelle…

      „Im Zusammenhang mit einer Kritik an den Gender Studies ist es wichtig, zwischen dem Sozialkonstruktivismus der Gender Studies und dem Radikalen Konstruktivismus der Biologen Humberto Maturana und Francisco Varela eine scharfe Trennlinie zu ziehen. … Leider geht Axel Meyer auf die wichtige Unterscheidung zwischen den beiden Ansätzen nicht ein.“

      … scheint mir sehr berechtigt zu sein. Bedauerlich, denn die Hirnforschung dürfte das vorderrangige Ziel von gender sein.

    • Ja. Fand ich auch gut und treffend. Aber Gender Studies hat auch einen starken geisteswissenschaftlichen Zweig vor allem in der Literaturwissenschaft.

  22. Billy Clement zu Thunderf00t und Laughing Witch und Co.

    In seiner unnachamlichen Art. Höre ihn gern sprechen.

    Es sind einige “Details“ über diese Leute herausgekommen. Viele derjenigen, die die SJW Tour fahren scheinen in ihrer Vergangenheit schon einiges auf dem Kerbholz zu haben.

    • Auch die HoneyBadger sprechen drüber. Geradezu unglaublich was da ans Tageslicht gekommen ist.

  23. Schade frau fahimi. Hat wohl nicht mit dem Posten bei vw geklappt (wer sich erinnert deutete ich ihren Abschied von der spd spitze im herbst schon im sommer an).. Aber glücklicherweise springt die eine der anderen krähe bei. Jetzt also Staatssekretär. Super! Versorgung gesichert.

    Was für ein lebensweg. Und das als feministin und Angehörige des opfer geschlechts. Aber gut, das patriarchat macht auch mal fehler…

    • Fahümi hätte beinahe einen VW-Posten gekriegt? Als ultralinke Sozin?

  24. bemerkt ihr, wie sehr sich die argumentation von fr. glöcklern und hr. stoiber bei jauch unterscheiden? die glöckner eiert rum und der stoiber gibt vollgas. hat fast das wort „lügenpresse“ in den mund genommen. jauch spricht von „saturierter haltung der eliten“. „flughafenverfahren“ hieße, dass die grenze dicht ist. schau’mer mal.

    • … aber Stoiber wirkt hektisch aufgebracht.

      (übrigens Klöckner)

    • … ja, und der politik-berater fragt ständig nach. glöckner thematisiert gar die gleichberechtigung der frau. die stimmung hat sich gedreht. ob das je auch dem feminnismus droht? @roslin – gott hab‘ ihn selig – wäre diesbezüglich sehr skeptisch, @panther.

      • „die stimmung hat sich gedreht.“

        Innerhalb der „Eliten“ in Medien und Politik bröckelt grade die Meinungseinheitsfront ganz zaghaft.

        Danisch hatte ja die Tage geschreiben, dass was die Bevölkerung angehe, die Stimmung eben nicht kippen würde bzw. gar nicht kippen könne:

        “ Bisher verkauft uns die Politik ja immer die „Wir-schaffen-das-Stimmung” mit Zustimmung einer Bevölkerung, während manche warnen, die „Stimmung könnte kippen”. Die Allensbach-Umfrage ergab jedoch, dass die Stimmung nicht kippen kann, weil sie nie positiv war.“

        Sehe ich auch so.

        http://www.danisch.de/blog/2015/10/27/der-bundeskrieg-gegen-die-meinung/

      • mag sein, @rm, aber nun ist man nicht mehr bereit die wohlmeinenden bourgoisen KULTURMARXISTEN gewähren zu lassen, obwohl ihre thesen uns einen moralisch-ethischen höhepunkt verheißen.

        • „nun ist man nicht mehr bereit die wohlmeinenden bourgoisen KULTURMARXISTEN gewähren zu lassen“

          Ja, diesbezüglich tut sich grade tatsächlich was.
          Gedanken werden zu Worten, d.h. sie werden immer freier, öfter, lauter und schärfer formuliert.

          Worte, denen wohl bald Taten folgen werden.

        • „Worte, denen wohl bald Taten folgen werden.“

          Welche Taten? Die effektive Sicherung der deutschen oder EU/Schengen-Grenzen steht ja wohl kaum auf dem Programm.

        • „Welche Taten? “ „wohlmeinenden bourgoisen KULTURMARXISTEN gewähren zu lassen“

          – Naja. Neulich sah ich eine Diskussion im MDR mit dem SPD-Flüchtling Trümper, OB von Magdeburg.
          Einige Mitdiskutanten erwähnten die heftige Kriminalität der Edlen Wilden. Aber nicht ohne MEHRFACH zu betonen, daß wir Kartoffeln mindestens genauso verbrecherisch seien.

          Wobei bei Kartoffel-Ansammlungen (zB Magdeburg) merkwürdigerweise längst nicht so viel geklaut, geraubt und vergewaltigt wird. Seltsam….

          Fazit: Die PC-Sprechdiktate wirken immer noch. Allen ist klar, daß der Kaiser nackt ist, aber keiner wagt sich, es auszusprechen.

  25. Until the philosophy which holds one race
    Superior and another inferior
    Is finally and permanently discredited and abandoned
    Everywhere is war, me say war

    That until there is no longer first class
    And second class citizens of any nation
    Until the colour of a man’s skin
    Is of no more significance than the colour of his eyes
    Me say war

    That until the basic human rights are equally
    Guaranteed to all, without regard to race
    Dis a war

    • wohlmeindes realitätsfernes gesülze. solange es wahrnehmbare unterschiede zwischen gruppen von menschen gibt, sind nicht alle „gleich“. lass uns doch die physiognomie und den iq von japanern und aborigines vergeichen, so richtig, @alex. das ergebnis ist bekannt.

      die annahme alle menschen waeren gleich ist noch nicht mal eine utopie. es ist realitaetsferner unsinn. deswegen soll man krieg fuehren? bist du ob diesen unsinn auch so fassungslos wie ich, @alex?

  26. Steven Pinkers „Das unbeschriebene Blatt – Die moderne Leugnung der menschlichen Natur“ wird neu aufgelegt.

    „What’s next is a reissue of my 2002 book, The Blank Slate: The Modern Denial of Human Nature.
    I’m writing an Afterword about what the reaction to the book has been and what has developed in the last dozen years since the book came out.

    Penguin Books will be reissuing it with this new Afterword sometime next year.“

    http://smashinginterviews.com/interviews/authors/steven-pinker-interview-inside-the-mind-of-one-of-the-worlds-most-influential-thinkers

  27. http://publikative.org/2015/11/01/maennerfantasien-die-antigenderistische-ideologie-des-ulrich-kutschera/

    Gerade über Genderama gefunden.

    „Die gesamte aktuelle Forschungsliteratur ist sich darin einig, dass gender nicht durch sex determiniert ist.“

    Nur um einen kurzen Auszug zu bieten, was für BS dort drinnen steht.

    • Ist doch so, vielleicht nicht, dass sich die gesamte Forchungsliteratur einig ist, aber dass gender nicht durch sex determiniert ist, ist doch zweifelsohne so.

      • Kommt drauf an was man wieder unter „gender“ versteht.

        • Soziale Ausformung von Geschlecht, Geschlechtsidentität, -rolle.

          Meistens geht das ja Hand in Hand (man hat einen männlichen Körper und identifiziert sich als männlich), aber nur deshalb heisst das nicht, dass es auch gleichbedeutend ist.

          Dann gibt es wieder Leute die wollen, dass man, um die Illusion von binärer Zweigeschlechtlichkeit aufrecht zu halten, die Abweichler entwede zurechtstutzt bis sie ins Schema passen oder, dass man es einfach ignoriert, solange bis man zu sehr in die Enge getrieben wird und dann sagt man „Ja gut, Menschen sind halt verschieden und es gibt immer Ausnahmen, aber deswegen ist das trotzdem so wie ich sage.“

        • Gendermedizin … ist auch nicht durch sex bestimmt … 🙂

          Ich glaube auch nicht, daß die die GESAMTE Forschungsliteratur kennen.

        • Gendermedizin … ist auch nicht durch sex bestimmt …

          Guter Punkt! 🙂

          Dann gibt es wieder Leute die wollen, dass man, um die Illusion von binärer Zweigeschlechtlichkeit aufrecht zu halten, die Abweichler entwede zurechtstutzt bis sie ins Schema passen oder, dass man es einfach ignoriert, solange bis man zu sehr in die Enge getrieben wird und dann sagt man “Ja gut, Menschen sind halt verschieden und es gibt immer Ausnahmen, aber deswegen ist das trotzdem so wie ich sage.”

          Unfug. Welche „Abweichler“ denn, Hermaphroditen?
          Es gibt genau 2 biologische Geschlechter, nicht mehr und nicht weniger.
          Christian hat da vor kurzem einen guten Artikel zu gehabt.

        • „Unfug. Welche “Abweichler” denn, Hermaphroditen?
          Es gibt genau 2 biologische Geschlechter, nicht mehr und nicht weniger.
          Christian hat da vor kurzem einen guten Artikel zu gehabt.“

          Conchita Wurst ist ein Abweichler. Und die polarisierenden Rekationen darauf zeigen (mir zumindest), dass eine hinreichende Anzahl sich mit so einfachen Erklärungen nicht zufrieden gibt. Denn nach deiner einfachen Erklärung wäre Conchita Wurst einfach nur ein spermienproduzierender Mann, alles andere ist bloß individuell, brauchen wir nicht drüber zu reden.

          Und dieser Junge im Feenkostüm ist auch ein Gender-Abweichler aus Sicht vieler, zumindest in dieser konkreten Situation.

          http://www.vice.com/de/read/wie-es-ist-ein-schwuler-und-ein-nicht-schwuler-eineiiger-zwilling-zu-sein-881

        • Jetzt kann man natürlich sagen, alles nur Biologie. Tom Neuwirt bekam von seiner Mutter im Mutterleib zu wenig pränatales Testosteron und der Teil seines Gehirns der für Modeinteresse und Schminke vorgesehen ist, ist bei ihm besonders doll ausgeprägt o. besonders weiblich entwickelt. Er ist also biologisch in gewissen Aspekten weiblich und deshalb kommt es zu dem Phänomen das wir heute als Conchita Wurst kennen.
          Selbst wenn das so wäre, wäre ein Begriff für dieses „Etwas“ was jeder von uns sieht und oft auch anwendet, doch nicht verkehrt. Und ich habe da bisher keinen besseren Begriff als Gender gehört.
          Aber ich könnte mich auch mit einema nderen Begriff anfreunden, nur mit der kompletten Ignoranz (bei gleichzeitiger Anwendung) komme ich nicht zurecht.

        • Wenn man Gender nicht „will“ bzw. als nicht vorhanden darstellen will, dann muss man aber männlich und weiblich komplett aus dem nicht-medizinischen/biologischen Wortschatz streichen.
          Wenn männlich und weiblich nur durch Hormone, Keimzellen und Genitalien definiert sind, dann muss man doch auch die Konsequenz haben das durchzuziehen. Also keine Männersportarten, keine Mannweiber, kein „Wenn du ein echter Mann bist, dannn…“, kein gar nichts. Einfach nur Sperma und Eizellen, sonst nichts.
          Und nein, man kann auch nicht sagen, dass das Mannweib/das Weichei dann wohl mehr bzw. weniger Testosteron hat, denn Männlichkeit definiert sich nicht durch testosteron, sondern durch das Produzieren von Spermien.
          Das heisst, „Mannweiber“ mit Eizellen und „Weicheier“ mit Sperma kann es per definitionem nicht geben.
          Wird das einer komplexen Spezies wie dem Menschen wirklich gerecht?

          Etwas ständig benutzen und dann behaupten, es würde gar nicht existieren, ist doch albern.

        • gabs mal ne umfrage, wie die geschlechter im schnitt auf conchita reagierten?

          a.m.s.
          eher typisch-männlich: ohne bart wär er ne ganz hübsche sie (objektifizierung)
          eher typisch-weiblich: klasse! („frau des jahres“-auszeichnung, juchuu!)

        • Conchita Wurst ist ein Abweichler.

          Nein, Conchita Wurst ist ein biologischer Mann, fügt sich also perfekt in die unterdrückerische „bigeschlechtliche Matrix“ ein.

          Verhalten und Auftreten lassen sich bei ihm wiederum weniger gut in die normativen Bewertungsraster einordnen, das stimmt.
          Hat aber auch niemand behauptet, dass es da nur 2 kategoriale Optionen gebe.

        • @david

          „Nein, Conchita Wurst ist ein biologischer Mann, fügt sich also perfekt in die unterdrückerische “bigeschlechtliche Matrix” ein.

          Verhalten und Auftreten lassen sich bei ihm wiederum weniger gut in die normativen Bewertungsraster einordnen, das stimmt.
          Hat aber auch niemand behauptet, dass es da nur 2 kategoriale Optionen gebe.“

          Du kannst aber nicht erwarten, dass die „Mehrheit“ in der Lage ist, so zu denken.
          Das siehst du doch schon an der Reaktion auf Conchita Wurst.
          In Rußland hat ein Politiker gemeint, in Deutschland müssten „Mädchen mit Bart herumlaufen“. Also nicht mal ein Hardliner aus dem Land, das „Gender“ am meisten hasst und verleugnet, war in der Lage, auf der Bio-Schine zu bleiben. Strenggenommen war er nicht mal in der Lage, auf der Männerschiene zu bleiben (denn wie wir wissen ist rational, logisch = männlich. Irrational, emotional = weiblich).
          Und deshalb ist es gut, einen Begriff dafür zu finden.

          „Verhalten und Auftreten lassen sich bei ihm wiederum weniger gut in die normativen Bewertungsraster einordnen, das stimmt.
          Hat aber auch niemand behauptet, dass es da nur 2 kategoriale Optionen gebe.“

          Und wie würdest das gerne nennen, wenn du es nicht Gender nennen willst?
          Und es stimmt auch nicht, dass es „niemanden“ gibt, der das behauptet. Es gibt sogar recht viele, die das behaupten.
          Also:Männer/Frauen = insert Aufzählung von notwendigen Verhaltenseigenschaften und Interessen, Modegeschmack, Essensgeschmack etc. Und wer dem nicht gerecht wird, mit dem stimmt was nicht und er muss korrigiert werden, bis er wieder normal und natürlich ist.

          In den Kommentaren unter einem Youtubevideo wurde ich mal Zeuge eines „Flamewars“ zwischen zwei männlichen Usern.
          Der eine kommentierte die Melodie und den Refrain und der andere blökte ihn von der Seite an, dass man das als Mann nicht darf (unmännlich), als Mann dürfe man „Melodie“ und „Refrain“ nciht sagen, das sei schwul. Es hieße „hook“ und was Melodie auf männlich heisst, habe ich schon wieder vergessen.
          Auch das ist Gender.

        • „Und wie würdest das gerne nennen, wenn du es nicht Gender nennen willst?“

          Das würde mich allerdings auch interessieren. Machen wir doch einen Ideenwettbewerb, wie man denn durch momentanen gesellschaftlichen Konsens einem Geschlecht zugeordnete (und daher variabel und austauschbare) Attributierungen, Rechte und Pflichten als Kategorie benennen sollte.

          Bin auf Vorschläge gespannt.

          “ als Mann dürfe man “Melodie” und “Refrain” nciht sagen, das sei schwul.“

          Eine derartig alberne Maßregelung würde ich allerdings nicht als männlich, sondern als pubertär sehen.

        • „Bin auf Vorschläge gespannt.“

          Ich finde, der Begriff Gender passt ganz gut.

          „Eine derartig alberne Maßregelung würde ich allerdings nicht als männlich, sondern als pubertär sehen.“

          Widerspricht sich das?
          Im Grunde aber ein weiteres Gender-Diskussionsthema: Ist man nur dann „männlich“ (über den biologischen Aspekt hinausgehend), wenn man nicht pubertär ist (vom Verhalten her) und eine gewisse geistige Reife (wie ist die definiert?) hat?

        • „Bin auf Vorschläge gespannt.“

          Geschlechterrolle.

        • „Geschlechterrolle.“

          das ist zu konkret. „Rosa tragen“ oder „Lego Spielen“ oder „Nicht den Begriff Melodie benutzen“ ist keine Geschlechtsrolle.

        • „das ist zu konkret. “Rosa tragen” oder “Lego Spielen” oder “Nicht den Begriff Melodie benutzen” ist keine Geschlechtsrolle.“

          Ich denke schon. Eine Rolle ist ein Bündel von Verhaltenserwartungen, „Mädchen tragen rosa“ ist eine Verhaltenserwartung.

        • Ja, vor allem im Singular ist Geschlechterrolle nicht übergreifend genug. Es gibt viele Rollen die geschlechtszugeordnet sind.

          Wenn dann vielleicht „geschlechtsbezogene Rollen und Attribute“? Ist aber auch schon als Begriff viel sperriger als „Gender“

          „Ist man nur dann “männlich” (über den biologischen Aspekt hinausgehend), wenn man nicht pubertär ist (vom Verhalten her) und eine gewisse geistige Reife (wie ist die definiert?) hat?“

          Sicher. Als Pubertät wird die Übergangsphase zwischen dem juvenilen und dem adulten Menschen bezeichnet. Erst am Ende der Pubertät ist aus dem Jüngling ein Mann und aus dem Backfisch eine Frau geworden.

          Als Maßstab für die geistige Reife würde ich die Fähigkeit zur erweiterten Selbstreflektion sehen. „Ego cogito, ergo sum“ Und die Einsicht in die eigene Sterblichkeit im Sinne von materieller Vergänglichkeit.

          Aber das ist meine Meinung. Eine allgemeingültige Definition ist mir nicht bekannt.

        • „Sicher. Als Pubertät wird die Übergangsphase zwischen dem juvenilen und dem adulten Menschen bezeichnet. Erst am Ende der Pubertät ist aus dem Jüngling ein Mann und aus dem Backfisch eine Frau geworden.

          Als Maßstab für die geistige Reife würde ich die Fähigkeit zur erweiterten Selbstreflektion sehen. “Ego cogito, ergo sum” Und die Einsicht in die eigene Sterblichkeit im Sinne von materieller Vergänglichkeit.

          Aber das ist meine Meinung. Eine allgemeingültige Definition ist mir nicht bekannt.“

          Das würde aber bedeuten, dass Kinder „geschlechtslos“ sind.
          Und dass viele Menschen niemals erwachsen werden, außer rechtlich.

        • @ Ata

          Sag mal, kann Frau Wurst schwanger werden?

        • nein, aber wir reden hier ja aktuell über Gender und nicht über Gebärmütter.

          Ich frage dann enfach mal ne Gegenfrage:

          Ist

          http://i.huffpost.com/gen/2479804/thumbs/o-CONCHITA-WURST-570.jpg?6

          sowas ähnliches wie

          einfach nur Männer mit leicht unterschiedlichem Stil. So als würde der eine lieber Cargohosen tragen und der andere lieber Jeans?

        • Atacama,

          „Das würde aber bedeuten, dass Kinder “geschlechtslos” sind.“

          Wie kommst Du jetzt zu dieser Schlussfolgerung?

          „Und dass viele Menschen niemals erwachsen werden, außer rechtlich.“

          Ja, ich habe zum Beispiel schon ausgewachsene Frauen kennengelernt, die geistig eigentlich immer noch kleine Mädchen sind, die versuchen im Alltag Frau zu spielen. Die fühlten sich richtig wohl, wenn man sie wie kleine Mädchen behandelt hat…

          ddbz,

          „Sag mal, kann Frau Wurst schwanger werden?“

          Sicherlich nicht. Aber es gibt auch Frauen, die trotz angeborener Eierstöcke und Gebärmutter nicht schwanger werden können. Sind das dann auch Travestie-Künstlerinnen?

          Ist also kein brauchbares Kriterium…

        • @peter, natuerlich sind geschlechterrollen geschlechtern zugeordnet, ansonsten waeren es nur „typische verhaltensweisen“. aber selbst „typische verhaltensweisen“ verbindet man mit konkreten bildern: die oma, kampflesbe, familienvater, etc. pp. bei den ganzen gendern sind allein die geschlechtsteile, deren verwendung und das eigene befinden diesbezueglich relevant. na, wenn dass nicht den begriff „geschtlechtstypische verhaltensweisen“ rechtfertig, dann weiss ich auch nicht.

          da die soziale erwartungshaltung gemaess der gender-ideologie so bestimmend sein soll, frag ich mich, ob es diese erwartungshaltung nicht viel eher fuer die oma, als einen „fourth feather“ gibt, und ob cis-oma nicht ein neuer gender ist und „fourth feather“ gar kein gender ist, weil es sich nicht um ein gesellschaftlich konstruiertes merkmal handelt.

        • „Wie kommst Du jetzt zu dieser Schlussfolgerung?“
          Ok, wenn du „männlich“ von „jünglich“ (also die „Männlichkeit“ des Jungen) abgrenzt, würde es Sinn machen.
          Aber die Einteilung in „männlich“ und „weiblich“ (auch im Gendersinne) gibt es doch auch schon bei Kindern, genau wie eine selbst empfundene Geschlechtsidentität.

        • „Denn nach deiner einfachen Erklärung wäre Conchita Wurst einfach nur ein spermienproduzierender Mann, alles andere ist bloß individuell, brauchen wir nicht drüber zu reden.“

          Korrekt. Gender – das soziale Geschlecht – ist unglaublich präsent und wirkungsmächtig. Erstaunlich wie viele versuchen, dies zu ignorieren.

        • Es geht ja schon mit der simplen Behauptung los, „X sei kein richtiger Mann/X sei keine richtige Frau“.
          Nun ja, biologisch sind sie es in 99 Prozent aller Fälle. Bereits hier wird Geschlecht sozial konstruiert, werden Erwartungen an Geschlechter gestellt, die nichts mit der Eigenschaft als biologisches Geschlecht zu tun haben.

        • albert,

          sicher ist der Begriff „Gender“ von Feministas gekapert und übernommen worden um ihre Befindlichkeiten damit zu artikulieren.

          Und Butler et. al. haben ja auch wenig Zweifel gelassen, dass es ihnen eigentlich nur darum geht, real mehr Handlungsfreiheiten zu gewinnen bzw die sozialen Kosten für abweichendes Verhalten von Frauen auf 0 zu drücken.

          Nur dafür wurde Gender politisiert.

          Deswegen suchen wir ja gerade einen neuen Begriff, um die Erwartungshaltung der Gesellschaft an den einzelnen Menschen, performative Akte als Bekenntnis zur Zugehörigkeit zu einem Geschlecht auszuführen bzw zu unterlassen, als soziologische Gesamtkategorie neutral beschreiben zu können.

          Und zur Oma: Im massenmedialen Rahmen schaffen es Feministas nur dann Aufmerksamkeit zu erzielen, wenn sie suggestiv das Attribut „Frau“ mit „Jung und Sexy“ koppeln.

          Die Frage, warum die armen Frauen gezungen werden, von Männern für Männer entwickelte Kukident-haftcreme zu verwenden. Oder (wenn das Marketing hier Abhilfe geschaffen hat) die Frage, warum das Patriachat Frauen Kukident-Haftcreme für Frauen nur in Altrosa-Verpackung mit Schleifchen präsentiert…

          …solche Fragen werden weder Shitstorms auslösen noch Talkshows beschäftigen…

        • „Korrekt. Gender – das soziale Geschlecht – ist unglaublich präsent und wirkungsmächtig. Erstaunlich wie viele versuchen, dies zu ignorieren.“

          Der Fisch bemerkt ja auch nicht das Wasser, in dem er schwimmt. Generell üben Erwartungen einen riesigen Einfluss auf unser Verhalten aus, unsere gesamte soziale Umwelt besteht im Grunde aus Erwartungsstrukturen.

        • Gender = Geschlecht(s/er)rolle

          Auch im englischen hat das eigentlich nicht mehr als diese Bedeutung. Nur durch die Vereinnahme und Aufladung durch die „Gender-Philosophie“ nach Butler et al. sind da gewisse neue Aspekte reingetragen worden. Deshalb wird auch der Anglizismus verwendet, um mit dem entlehnten Begriff gender diese „Philosophie“ mit „Patriarchat“, „alles ist Macht und Konstruktion“ etc zu transportieren. Sonst täte es der deutsche Begriff genauso gut (was bei anderen Anglizismen nicht so gegeben ist).

          @adrian
          „Bereits hier wird Geschlecht sozial konstruiert, werden Erwartungen an Geschlechter gestellt, die nichts mit der Eigenschaft als biologisches Geschlecht zu tun haben.“

          Die menschliche Phantasie diesbezüglich ist halt gross, besonders wenn Geschlechterrollen als das Zentrum des Universums hingestellt werden. Dann kann auch jede Beliebigkeit als irgendeine Geschlechterrolle hingestellt werden, zB wer rosa tragen darf und wer mit welchen Legosteinen spielen darf. Das sind ja die Fragen, die die Menschheit bewegt, wie wieviele Engel auf der Nadelspitze Platz finden.

        • @Denton
          „unsere gesamte soziale Umwelt besteht im Grunde aus Erwartungsstrukturen.“

          Sicher. Was das exklusive Schlaglicht auf die Geschlechterrollen, wo jede Absurdität die Weihe einer Reliquie erhält, besonders lächerlich macht.

        • was hat das stereotyp „gute oma“ mit feministas und jung und sexy zu tun, @peter? immerhin bestreitest du nicht, dass es so etwas gibt. willst du andeuten, dass jung und sexy wirkmaechtiger sind? kann sein ist aber irrelevant.

          was haeltst du von „gesellschaftlicher erwartungshaltung“, als neutralem ueberbegriff? jetzt haettest du die freiheit, dich mit allen moeglichen sozialen schichten zu beschaeftigen. aber dann waere gender eine soziale schicht. wenn du dass nicht willst, dann fuege beliebig viele einschraenkungen an wie „GE an LSBTIIQA-and-F“ oder „GE, die mit gescchlechtsteilen zu tun haben“.

          ich befuerchte, dass wenn du den begriff auch nur etwas weiter fassen wolltest, du dich ruckzuck auch mit der oma-rolle auseinandersetzen muesstes, anderfalls halte ich deinen blickwickel fuer zu genitalfixiert.

    • Es ist eine irreführende und unwissenschaftliche Aussage.

      „Gender“ ist ein sprachliches Konstrukt, durch das soziale und kulturelle Aspekte von Geschlecht unabhängig von biologischen Kategorien betrachtet werden können.
      Es ist also qua Definition nicht durch Geschlecht „determiniert“. Korrekt könnte man auch einfach sagen „nicht durch Sex definiert„.

      So klingt es zum Einen so, als sei das, was man erst definiert hat, erst durch „die aktuelle Forschungsliteratur“ bewiesen worden.
      Zum anderen soll wohl mitschwingen, dass alles was unter Gender gefasst wird, inbesondere auch die Zuschreibung von Fähigkeiten und Verhaltensweise, keinen biologischen Zusammenhang (siehe auch „Disposition“) zu „Sex“ aufweise. Und das ist ja genau der absurde Unfug, für den die Gender Studies über ihren kleinen Fachbereich hinaus fast nirgendwo ernstgenommen werden.

      • @david
        „Zum anderen soll wohl mitschwingen, dass alles was unter Gender gefasst wird … keinen biologischen Zusammenhang … zu “Sex” aufweise.“

        Genau darum kreist deren ganze Argumenation, wie die Katze ums Goldfischglas.

        Im übrigen ist es schon eine Kunst, so ein langen Aufsatz zu schreiben, ohne je konkret zu werden, was gender eigentlich ist oder will.

        Der Text strunzt nur so von Verallgemeinerungen und verstreuenden Aussagen wie:

        „Auf diese Frage gibt es innerhalb Geschlechterforschung ein erhebliches Spektrum von Antworten.“

        Welche, konkret, mit Referenzen: Fehlanzeige.

        Immerhin geht es um etwas ganz Zentrales: „Eine der zentralen Fragen der Geschlechterforschung zielt auf das Verhältnis, in dem sex und gender, also biologisches und soziales Geschlecht zueinander stehen.“

        Das „erhebliche Spektrum von Antworten“ schliesst aber die Biologie ganz aus, wie nachgeschoben wird:

        „Keine Rolle spielt dabei die von Kutschera vertretene These, „die Geschlechteridentität“ sei „hormonell-chromosomal“ bestimmt.“

        Tja, hier sprechen sie nicht mehr von „Rolle“, sondern von „Identität“ und dieser Begriff ist natürlich als „Geschlechteridentität“ von der Biologie insoweit bestimmt, als dass die Geschlechtsorgane eine wesentliche Rolle bei dieser spielen und tatsächlich auch „hormonell-chromsosomal“ determiniert sind. Dies rundum abzustreiten, wie das der „Politikwissenschaftler und Soziologe“ Floris Biskamp und der „Tierliebhaber und Großwildjäger“ Fabian Bärig ist natürlich nur möglich, wenn man Biologie und Geschlechtlichkeit als *reines* soziales Konstrukt annimmt. Dies bezeichnen sie dann als „natürliche Basis von Geschlechtlichkeit“, wobei die „Natürlichkeit“ die reine menschliche Konstuiertheit bezeichnet.

        Übrigens kenn man das von den Rechten. Deren „Natürlichkeit“ war immer essentialistisch und mystisch begründet (die „göttliche Natur“, „Naturrecht“, etc pp)

        Zum Glück haben wir die Biologie, die jenseits jeder Ideologie nach der Natürlichkeit im eigentlichen Sinne fragen kann, wenn auch Kutschera ein eher ungeeigneter Vertreter der Biologie ist.

        Ansonsten besteht der Text gegen Kutschera aus einer antiintellektuellen Polemik voller Inversionen und ad hominems. Ohne Darlegung des eigenen Standpunkts, der offenbar absolut gemieden wird.

        Will ja auch keiner wissen, was mit „Geschlechtergerechtigkeit“ gemeint ist. Wir wissen es ja: Brechen der Vorherrschaft des „Patiarchats“.

        • und ja, ehrlichgesagt glaube ich, dass manche geschlechtstypischen Merkmale tatsächlich sozial „konstruiert“ sind, z.B. habe ich gelesen, dass es in Russland unmännlich ist, sich beim Fahren anzuschnallen. Was ich relativ gestört finde^^
          Das ist für mich aber auch wieder ein Beispiel für sozialen Anteil.

          Kleine Russen, die das von Anfang an lernen, finden das dann schlimmstenfalls völlig normal, es geht ihnen quasi in Fleich und Blut über und schon wird Nicht-Anschnallen so männlich wie ein paar Testikel und Anschnallen so unmännlich wie die Abwesenheit davon.

          Die Gender-Gegner sagen dann halt, Männer „trauen“ sich eben mehr, sie müssen ja auch mehr kämpfen und jagen in der Regel, sodass Überleben trotz ständiger Eigengefährdung ein Costyl Signal ist wie ein schönes Pfauenrad. Und ich sage dann, ja, mag sein, trotzdem ist die kulturelle/soziale Ausformung davon, die nicht direkt und unmittelbar mit Geschlecht zu tun hat, Gender.

        • … und wer macht diesen quatsch in russland, @ata? maenner! und warum soll das nun „… nicht direkt und unmittelbar mit geschlecht zu tun hat“? ist dass schon wieder ein neuer gender? etwa der cis-russian-male, den man in wesreuropa und der subsahara, uebrigens aus ganz unterschiedlichen gruenden, kaum antrifft.

        • „… und wer macht diesen quatsch in russland, @ata? maenner! und warum soll das nun “… nicht direkt und unmittelbar mit geschlecht zu tun hat”? ist dass schon wieder ein neuer gender? etwa der cis-russian-male, den man in wesreuropa und der subsahara, uebrigens aus ganz unterschiedlichen gruenden, kaum antrifft.“

          natürlich ist das „kein neuer Gender“, aber es gehört insofern in den Gender-Bereich, dass es eine soziale Ausformung russischer Männlichkeit ist, Geschlechtsrolle sozusagen.
          Gerade auch, weil es von Männern in Westeuropa oder Subsahara eher nicht erwartet wird.

          Es gibt auch unglaublich viele Auto-Prügel-Videos oder generell Prügelvideos aus Rußland. Scheint da eine Art Volkssport zu sein, sodass sie alle Kameras am Auto haben.

          Das dürfte auch eine Mischung aus Biologie (höhere Neigung zu kärperlicher Aggression) und Gender (man muss sofort an die Decke gehen und zuhauen, sonst denken die anderen Autofahrer, man ist ein Weichei).

        • „Das dürfte auch eine Mischung aus Biologie (höhere Neigung zu kärperlicher Aggression) und Gender (man muss sofort an die Decke gehen und zuhauen, sonst denken die anderen Autofahrer, man ist ein Weichei).“

          Nicht zu vergessen, dass Russland ein vergleichsweise beschissenes Land mit einer ziemlich beschissenen Vergangenheit und daher Mentalität ist.

        • “Das dürfte auch eine Mischung aus Biologie (höhere Neigung zu kärperlicher Aggression) und Gender (man muss sofort an die Decke gehen und zuhauen, sonst denken die anderen Autofahrer, man ist ein Weichei).”

          „Nicht zu vergessen, dass Russland ein vergleichsweise beschissenes Land mit einer ziemlich beschissenen Vergangenheit und daher Mentalität ist.“

          Ich tippe auf den Alkoholgehalt des russischen Autofahrerblutes.

        • @ata, du schriebst „das ist gender.“ fuer uns beide leicht zu erfassen ist, dass das mit der derzeitigen cis-maennlicher russischen jugenkultur zusammenhaengt. wenn das gender ist, dann ist russische jugendkultur teil von gender. wuerdest du es ausblenden koenntest du das verhalten nicht verstehen.

          ist die voll-verschleierte streng glaeubige muslimam, deren verhalten ganz und gar gesellschaftlich bestimmt zu sein scheint, kein gender. warum nicht? weil es vordergruendig nicht mit genitalien, deren handhabung und dem eigenen verhaeltnis dazu, verbunden ist? wieso eigentlich nicht? sie ist eine frau in besonderen gesellschaftlichen umstaenden. der von der westlichen gesellschaft ausgeuebte druck auf eine kampflesbe, ist ein kindergeburstag zu den erfahrungen einer durchschnittlichen saudi-arabischen frau.

        • “ wenn das gender ist, dann ist russische jugendkultur teil von gender..“

          Ja, natürlich. Wobei es, wie man an dem Video leicht erkennen kann, keine Sache der Jugend ist, sondern auch von älteren Männern praktiziert wird.

          „ist die voll-verschleierte streng glaeubige muslimam, deren verhalten ganz und gar gesellschaftlich bestimmt zu sein scheint, kein gender. warum nicht? weil es vordergruendig nicht mit genitalien, deren handhabung und dem eigenen verhaeltnis dazu, verbunden ist? wieso eigentlich nicht? sie ist eine frau in besonderen gesellschaftlichen umstaenden. der von der westlichen gesellschaft ausgeuebte druck auf eine kampflesbe, ist ein kindergeburstag zu den erfahrungen einer durchschnittlichen saudi-arabischen frau.“

          Natürlich ist das Gender, was denn sonst?

          Jetzt ist nur die Frage, ob das hier eher männlicher (aggressiv) oder weiblich klassifizierter (zickig) Genderbereich ist^^

        • ” wenn das gender ist, dann ist russische jugendkultur teil von gender..”

          Gender ist ein Teil jedweder Kultur.

        • „Jetzt ist nur die Frage, ob das hier eher männlicher (aggressiv) oder weiblich klassifizierter (zickig) Genderbereich ist“

          Weiblich.

          Männer hätten in keinem Fall ihre Autos geopfert, sondern wären ausgestiegen und hätten das mit ihren Fäusten ausgemacht. 😉

          Hach, ich liebe Klischees…

        • Bei Minute 5.09 wie der Mann resigniert aufseufzt, weil es jetzt schon wieder los geht und der Verkehr jetzt schon wieder aufgehalten wird wegen sowas^^
          Das muss bei denen echt etwas sein, das täglich passiert.

          Genervtheit von sowas wäre übrigens der erste Schritt zum Abbau dieses „geschlechtstypischen Verhaltens“. Denn es ist doch wirklich sehr unangenehm, wenn man nicht von a nach b kommen kann, ohne drei Mal Zeuge einer kleinkindhafte Schlägerei zu werden oder Sorge haben muss, was mit der Schaufel über zu bekommen.

        • @denton
          „Ich tippe auf den Alkoholgehalt des russischen Autofahrerblutes.“

          Genau darauf tippe ich auch, wie auch schon beim fehlenden Anschnallen.
          Das hat sich erst nach dem systematischen Einsatz der Polizei geändert, bei uns, glaubt man Geschichten „aus der guten, alten Zeit“.

        • @adrian, falls wir beide recht haetten, also russische jugendkultur teil von gender ist und umgekehrt, denn dann waere beides gleich und das ist es ja deiner ansicht nicht.

        • @ albert
          http://vignette1.wikia.nocookie.net/glee/images/4/4b/Blaine_lol_ok_blina_butt_comment_shock_wtf_what.gif/revision/latest?cb=20130204182410

        • „Gender ist ein Teil jedweder Kultur.“

          Gender ist, wenn ich ins Kino gehe oder lieber TV sehe.

          Gender ist, wenn ich heute mal Turnschuhe trage …

          Gender ist alles? So ein Unsinn.

        • @ ddbz
          Ich geb’s auf. Das übersteigt meine Kräfte. Tschüss.

      • „So klingt es zum Einen so, als sei das, was man erst definiert hat, erst durch “die aktuelle Forschungsliteratur” bewiesen worden.
        Zum anderen soll wohl mitschwingen, dass alles was unter Gender gefasst wird, inbesondere auch die Zuschreibung von Fähigkeiten und Verhaltensweise, keinen biologischen Zusammenhang (siehe auch “Disposition”) zu “Sex” aufweise. Und das ist ja genau der absurde Unfug, für den die Gender Studies über ihren kleinen Fachbereich hinaus fast nirgendwo ernstgenommen werden.“

        Ich sehe das nicht so und leugne auch keine biologischen Sachen, Tendenzen usw. und ich kann mir auch gut vorstellen, dass z.B ein Mädchen, das super gut werfen kann und ein Wildfang ist und keine Kleider tragen will ggf. einen hohen pränatalen Testosteronpegel oder ein teilweise „männliches Gehirn“ hat oder eben ein Junge, der gerne mit Puppen spielt o.ä.
        Aber was bringt uns das für das „normale Leben“ und was bringt ihr/ihm das für ihr/sein Leben? Außer eben eine wissenschaftliche Erklärung zu haben.
        Ein transsexueller kann es wissenschaftlich ja auch einigermaßen erklärt bekommen, aber deswegen fühlt er sich ja trotzdem so und will als das Geschlecht leben das er empfindet.

        Und dann haben wir noch die Sachen, die biologisch begründbar sind, aber vielleicht nicht unbedingt so stehen bleiben müssen. Eben z.B die Sache mit dem „Zum Arzt gehen“, „sich Hilfe suchen“, auch wenn es biologisch so erklärbar ist, dass Männer, die offen zugeben, dass sie „schwach“ sind ein leichtes Ziel abgegen und es deshalb nicht so gerne wollen.
        Nur weil etwas erklärbar ist, heisst doch nicht, dass man es so „hinnehmen“ muss und nicht versuchen kann, durch Prävention und Aufklärung und Hinterfragung daran etwas zu ändern.

        Wenn man einfach sagt, Männer wollen nicht zum Arzt, weil sie Männer sind, dann kann man sich den Kram mit den Männerrechten und „Männer sterben früher und begehen mehr Suizide, das müssen wir ändern“ doch sparen.

  28. Nicht zu fassen:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-deutsche-angst-vor-muslimischem-mann-kolumne-a-1060655.html

    • >>“Der Fremde und seine bedrohliche Sexualität – das ist in Wahrheit das älteste Vorurteil des Rassismus.“

      Nein Augstein. DER MANN und seine bedrohliche Sexualität!

      • Siehe auch: der Schutz der „weissen Frau“ vor dem „Negermann“ zum Erhalt der Reinheit der „weissen Rasse“, wie die Feminstinnen der „ersten Welle“ argumentierten, um ihre Besserstellung vor dem Wahlrecht zu erreichen.

        Wie seltsam, wie geschichtsvergessen Augstein sein kann. Aber das ist der ja auch sonst…

    • Augstein ist auch so ein Salon-Intelektueller. Heftig, was aus dem Spiegel geworden ist. Früher fand ich immer, dass Focus das Gammel-Magazin war und Spiegel das hochwertige.

      Man darf also nicht sagen, dass alle Flüchtlinge Vergewaltiger sind. Will der Artikel das aussagen? ok, so schlau war ich auch schon.
      Aber wenn Nationalität keine Rolle spielt, wieso hebt er dann am Ende hervor, dass Elias und Mohamed „übrigens“ von einem deuten ermordet worden sind?

      „nein Augstein. DER MANN und seine bedrohliche Sexualität!“

      In dem Fall, ist es wirklich eine Konzentration auf den muslimischen Kulturraum und ein dänischer Psychologe, der mit muslimischen und nicht muslimischen Gefangenen gearbeitet hat, hat da auch einige tendenzielle Unterschiede ermittelt.

      http://de.europenews.dk/-Nicolai-Sennels-Therapiegespraeche-Warum-sind-Muslime-gewalttaetiger-und-krimineller-Teil-1/4-79329.html

      • „Augstein ist auch so ein Salon-Intelektueller.“

        Einer der schlimmsten. Der Hass auf Deutschland und die Deutschen ist bei ihm ganz besonders ausgeprägt, und Leute, die so blind vor Hass sind wie er, haben auch gerne mal Probleme mit der Realitätswahrnehmung.

        „Aber wenn Nationalität keine Rolle spielt, wieso hebt er dann am Ende hervor, dass Elias und Mohamed “übrigens” von einem deuten ermordet worden sind?“

        Weil nur Deutsche Vergewaltiger und Mörder sein können, niemals aber „Flüchtlinge“.

        • Im Grunde ist das einfach eine ganz billige Masche.
          Ich greife mal das Beispiel von einer Maklerin auf, die keine Wohnungsbesichtigung für eine Flüchtlingsfamilie durchführen durfte, weil sie eine Frau war + Augenkontakt auch mit den Männern hatte, damit kamen die Männer aus kultureller/religiöser Sicht nicht zurecht.. Wenn das angesprochen wird, wird aber gar nicht darauf eingegangen, es kommt bloß ein Beißreflex „Ach!? Willst du etwa sagen, alle Muslime sind rückständige Frauenfeinde???“ „Nein, ich hab doch nur…“ „Oder willst du sagen, es sind bloß alle Araber so??“ „Nein, aber….“ „Na bitte, außerdem hätte das auch mit Deutschen passieren können. Hier ist übrigens ein Artikel von einem deutschen Sexualmörder. Na?? Also sei mal schön ruhig“. „Ok…“

        • „Im Grunde ist das einfach eine ganz billige Masche.“

          Die für mich interessante Frage ist, wieviel davon echte Empörung und wieviel tatsächlich eine bewusst angewendete Taktik ist, um unangenehme Fakten nicht zur Sprache bringen zu müssen.
          Bei Augstein würde ich von Absicht ausgehen.

        • http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/kommentar-die-weisse-fahne-13886600.html

          „Gefragt worden, ob es das alles will, ist das Staatsvolk nicht. Es gibt Politiker und Parteien, denen die Antwort schlicht nicht gefallen würde. Und andere, die sich vor ihr fürchten, weil sie glauben, dass sie den politischen Auftrag nicht ausführen könnten, der sich daraus ergäbe.“

          Vielleicht einfach ein kleines Rädchen in der Gesamtstrategie des Abwürgens.

          Dahin geht auch Merkels Replik auf die Sorgen einer Schweizerin („Wir Deutschen bei unserer Vergangenheit“= Ende der Debatte)

        • Würde ich auch 😉

        • Don’t worry be happy, ist doch eine schöne Antwort.

          Aber ich glaube, das ist eine Süddeutsche, keine Schweizerin.

        • „Dahin geht auch Merkels Replik auf die Sorgen einer Schweizerin (“Wir Deutschen bei unserer Vergangenheit”= Ende der Debatte)“

          Was in der Merkel so vor sich geht, würde ich auch mal verdammt gerne wissen. Denn so doof kann die Frau nicht sein, trotz des Unsinns, denn sie von sich gibt. Entweder, sie ist handlungsunfähig und versucht, dies mit ihren „Weisheiten“ zu kaschieren, oder es steckt mehr dahinter.

          „Don’t worry be happy, ist doch eine schöne Antwort.“

          „Don’t worry be happy“ könnte mittlerweile zur neuen deutschen Nationalhymne werden:

        • Ist nur irgendwie nichts, was ich von einem Regierungsoberhaupt hören will. Nicht mal, wenn man in einer Aussteigerkommune auf Goa wohnt.

      • ät Atacama:

        „Früher fand ich immer, dass Focus das Gammel-Magazin war und Spiegel das hochwertige.“
        – Zustimmung, das empfanden viele andere (auch ich) in den 90ern und Nuller Jahren auch so.
        Was ich allein über Biologie und NW dort gelernt habe! Habe ganze Aktenordner voll mit ausgeschnittenen SPIEGEL-Artikeln.

        Und heute? Gut, MINT ist noch ein bißchen drin, aber außer Fleischhauer als konservatives Feigenblatt zur „Vielfalt“-Imitation ist nicht mehr viel Substanzielles.
        Im Artikel über das Matratzenmädchen hatten die Spiegler sich sogar nicht entblödet, die „rape culture“ an den US-Unis zu geißeln.

  29. Ein Interview:

    Gloria Steinem: By the Book

    Fand diese Passage ganz informativ (Aufzählung feministsicher Autorinnen) …

    „…

    And whom do you consider specifically to be the best contemporary feminist writers?

    Best is comparative; unique is the point. Think of bell hooks, Robin Morgan, Alice Walker, Margaret Atwood, Louise Erdrich, Catharine MacKinnon, Ann Jones, Lynn Nottage, Jo Freeman, Anne Lamott, Angela Davis, Diana E. H. Russell, Chimamanda Ngozi Adichie, Beverly Guy-Sheftall, Naomi Klein, Patricia Williams, Barbara Ehrenreich, Kimberle Crenshaw, Nick Kristof, Rebecca Traister, Charles Blow, Roxane Gay, Katha Pollitt, Suzanne Braun Levine, Courtney Martin, Michael Kimmel, Salamishah Tillet, Amy Richards, Mary Kathryn Nagle, Rebecca Solnit, Michelle Goldberg, Lena Dunham — and more. Plus many we have lost, from Audre Lorde and Andrea Dworkin to Marilyn French.
    Continue reading the main story
    Book Review Newsletter

    What are the best books on feminism ever written?

    For fueling this diverse and global movement, I think first of anthologies: Robin Morgan’s “Sisterhood Is Powerful,” then “Sisterhood Is Global,” and later, “Sisterhood Is Forever”; “All the Women Are White, All the Blacks Are Men, but Some of Us Are Brave,” by Barbara Smith and others; and Gloria Anzaldua and Cherríe Moraga’s “This Bridge Called My Back.” The many versions of “Our Bodies, Ourselves” helped us gain power over our lives from the skin in. Since patriarchy is about controlling female bodies in order to control reproduction, this was and will always be basic.

    …“

    http://www.nytimes.com/2015/11/01/books/review/gloria-steinem-by-the-book.html?rref=collection%2Ftimestopic%2FSteinem%2C%20Gloria&action=click&contentCollection=timestopics&region=stream&module=stream_unit&version=latest&contentPlacement=1&pgtype=collection

  30. SJWs Bullied A Young Artist Into A Suicide Attempt… And They’re Still Telling Her To Kill Herself

    by Allum Bokhari

    „Social justice warriors often claim to oppose “online harassment.” They recently pressured SXSW into holding an all-day summit on the topic. Yet in the same week, a mob of online SJWs bullied a young web artist so severely that she attempted to commit suicide.

    Paige Paz, also known by her online handle ‘Zamii070,’ is a Mexican-American artist from Tucson, Arizona. She is the author of Basin Vale, a webcomic about a teenage vampire named Alessa trying to find the rest of her coven. She also runs a Tumblr blog, where she publishes fan art based on the animated series Steven Universe.

    A strange target for a vicious cyberbullying campaign. Yet that’s exactly what Paz has been on the receiving end of. For over a year, she has received increasingly vitriolic attacks from anonymous social justice warriors on the internet who accuse her work of being “problematic.”

    For months, Paz had faced accusations of “racism” and “transphobia” for her drawings from the Steven Universe fandom on Tumblr, the popular blogging platform that has become synonymous with overzealous and vitriolic online activism.

    …“

    http://www.breitbart.com/tech/2015/11/02/sjws-bullied-a-young-artist-into-a-suicide-attempt-and-didnt-stop/

    • Es läuft auch gerade eine Mobbing und Aufschrei Geschichte der SJW Crowd auf Jaid Black aka Tina Marie Engler (USA Today bestselling author of numerous erotic romance novels) unter dem #NotChilled Hashtag.

  31. Sargon im Interview mit der Legende Erin Pizzey.

    Erin Patria Margaret Pizzey (born 19 February 1939) is an English family care activist and a novelist. She became internationally famous for having started one of the first women’s refuges (called women’s shelters in Canada and the U.S.) in the modern world, Chiswick Women’s Aid, in 1971, the organisation known today as Refuge.
    Pizzey has been the subject of death threats and boycotts because of her research into the claim that most domestic violence is reciprocal, and that women are equally capable of violence as men. Pizzey has said that the threats were from militant feminists.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Erin_Pizzey

    • Bei 24:20 beschreibt sie die führenden Damen als „most of them are personality disorderered“, also mit Persönlichkeitsstörung, bei 32:30 „many of the women were radical lesbians“.

      Ist es vielleicht so, dass es zwischen Persönlichkeitsstörung und Lesbentum irgendeine Verbindung gibt?

  32. „Ist es vielleicht so, dass es zwischen Persönlichkeitsstörung und Lesbentum irgendeine Verbindung gibt?“

    Der typische Fehler zwischen Kausalität und Korrelation.
    Ich bin überzeugt, dass mit Abstand die meisten Radikalfeministinnen Lesben sind. Ebenso überzeugt bin ich aber davon, dass die meisten Lesben keine Radikalfeministinnen sind.

    Wie viele Feministinnen treten öffentlichkeitswirksam auf?
    100?
    1000?
    Selbst wenn wir annehmen, dass ALLE von ihnen lesbisch sind, müssen wir davon ausgehen, dass es einige zig Millionen Lesben gibt, denen der Feminismus in etwa so Wumpe ist, wie den Heteras.

    • Gibt aber eine gewisse Propensität dahingehend … z.B. Borderline ist zwar kein ausschließlich weibliche narzisstische Störung, aber dennoch gehäuft eben dort verortet.

      • Borderline ist schon nicht das gleiche wie eine narzisstische Störung.

        • Bitte richtig lesen.

          Borderline gehört zu den narzistischen Störungen, die auch immer Bindungsstörungen sind. Ein bestimmter Typus mit breitem antisozialem Verhaltensmustern und dahingehend weiteren Unterteilungen.

          Hängt mit frühkindlich fehlgeschlagener Mutter-Kind Bindung zusammen. Mutter war häufig dann schon ähnlich drauf etc.

        • „Borderline gehört zu den narzistischen Störungen …“

          Das kann ich nicht erkennen, weder bei der Klassifizierung nach DSM ( https://en.wikipedia.org/wiki/DSM-IV_codes ) noch nach ICD ( https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_psychischen_und_Verhaltensst%C3%B6rungen_nach_ICD-10 ), auch wenn es sicher Parallelen gibt.

        • Hab das jetzt auch nachgeschlagen. Ok sind verschieden. Ist richtig. Ging bisher immer vom selben Ursprung aus. Dennoch gibt es narzisstische Borderliner. Und Borderline gehört zu den Bindungsstörungen.

    • „Ich bin überzeugt, dass mit Abstand die meisten Radikalfeministinnen Lesben sind.“

      Ist wohl richtig. (Danach habe ich zwar gar nicht gefragt.)

      Das ist aber nur dann möglich, wenn es irgendeinen Zusammenhang (Kausalität) gibt.

  33. Fundstück

    it seems my life is different when it comes to Racism & Homophobia then most people

    Walter Lee Hampton II (gleichnamiger YouTube Channel)

  34. Let’s Stop Pretending Anita Sarkeesian Is an Art Critic

    by Mytheos Holt, 2 Nov 2015

    When Anita Sarkeesian’s “Tropes vs Women in Video Games” series of feminist criticism videos came out, many gamers reacted with anger at their hobby being slandered.

    http://www.breitbart.com/tech/2015/11/02/lets-stop-pretending-anita-sarkeesian-art-critic/

  35. Wie Männer von Navis unterdrückt werden. von @Nero

    Older drivers developed an instinctive understanding of the road through repeated travel. It was a tradition handed down from father to son for generations, since the Persians landed at an inconvenient Spartan pass due to Xerxes refusing to pull the fleet over somewhere to ask for directions.

    Now your wife and the computer lady are colluding. It’s like one of those shopping trips where she brings one of her terrible friends along everywhere to just agree with her, and you’re still not allowed to punch either of them.

  36. Mich würde interessieren, was Feministinnen, die adamant in ihrer Überzeugung sind, dass Rape-Jokes des Teufels sind, von dieser Geschichte von Bill Burr halten.

  37. „Warum der Putinismus so enden wird wie die Sowjetunion“
    http://www.welt.de/politik/ausland/article148345735/Warum-der-Putinismus-so-enden-wird-wie-die-Sowjetunion.html
    „Technologischer Rückstand, sinkende Ölpreise und Krieg in Afghanistan: Der russische Reformer Jegor Gaidar beschreibt den Kollaps der Sowjetunion. Russland könnte heute in diesselbe Falle tappen.“

    • Erst, wenn die Rohstoffe zu Ende sind. Danach sollten die Russen sich endlich des inländischen Innovationspotenzials bedienen, um ihre Gesellschaft zu entwickeln (à la Acemoglu & Robinson).

      Oder besser schon vorher. Aber Putix ist so machtgeil, daß er nicht noch mehr inländische Machtherde entstehen lassen wird.
      Immerhin macht er sich im Gegensatz zur westlichen Elite keine Illusionen über den Islam.

  38. Something is rotten in the state of Sweden…

    Ein sehr kritischer und detaillierter Bericht über die Exzesse der Gender-Ideologen in Schweden, unbedingt lesen! Besonders die, die meinen eine „Sexualisierung von Kindern“ wäre so etwas wie ein Problem….

    Sweden: Sex Change for Children
    http://www.gatestoneinstitute.org/6794/sex-change-children

    „…. the government seems to be planning to legislate in favor of …genital mutilation of children: Sex-change operations, or to use a more politically correct term „gender reassignment surgery“ (GRS).

    … plans are now being made to allow children as young as 12 years old to apply to change their legal gender. (ab 15 kann operiert werden…)

    „No one should have to go through any kind of medical or psychological treatment…“

    „There is not a single line in the report to suggest the Committee gave any thought to the possibility that children who want to change gender might just be passing through just a phase, or having psychological problems, or having problems at home or might later regret such a drastic, irreversible act.“

    Es gibt viele starke Hinweise auf die Schädlichkeit eines solchen Vorgehens, der Artikel ist diesbezüglich ziemlich ausführlich.

    „In cases where only one of a child’s parents consents … while the other parent is opposed, the report recommends that the authorities should have the power to overrule the opposing parent:“

    Nur ein Elternteil soll also reichen…

    Der Vorschlag zur Gesetzesänderung kommt von denen:

    „The Swedish Federation for Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Rights (RFSL), has grown into the country’s most powerful lobbying organization — by far — during the last few years. Moreover, unlike the United States, where strict rules regulate lobbying organizations and how they are allowed to influence decision makers, in Sweden it is the government itself that finances the RFSL. The state, municipalities and authorities give tens of millions of kronor to the RFSL every year — money the organization then uses to influence the very same state, municipalities and authorities that pay them. No one knows how much money we are talking about, because the RFSL is a nonprofit organization that does not fall under the „Principle of Public Access“ to official documents, and they refuse to disclose how much money they are getting in government grants.“

    Hier, das erinnert an big brother „Stasi-Methoden“:

    „Last year, Dispatch International revealed that after certifying workplaces, the RFSL also appoints a few people in each workplace to act as informants. Then, if an employee tells an inappropriate gay joke by the water cooler, that person is immediately reported to the RFSL, which may take action against the employer — who, in turn, may reprimand or fire the employee.“

    Gender-Indoktrination — Genitalverstümmelungen sind good für Dich:

    „The RFSL has virtually free access to all of Sweden’s schools. RFSL activists are allowed to use classrooms to propagandize against so-called heteronormativity, and promote all other kinds of sexual expressions — except heterosexuality. As children are suggestible, one cannot but wonder if this school campaign is the cause of the record number of children seeking treatment for gender dysphoria at the Astrid Lindgren Children’s Hospital in Stockholm. Administrators there estimate that 100 gender dysphoric children will come to them for help this year – three times as many as in 2013.“

    „The Swedish government may thus be on the way to leading thousands of children into gender confusion and unnecessary surgery, the outcome of which is rarely good. The Committee’s report is now being studied by the relevant authorities, whose comments will be compiled in November. After that, the Swedish government will decide on how to proceed with its recommendations.“

    • Wirklich interessant. Die anderen Nordländer beginnen sich vom Wahn gerade zu verabschieden, während das Hauptland Schweden fleißig weiter esoterisiert.

      Dabei sind sie völlig schizo: Auf der einen Seite holen die Linken in der Elite einen Moslem auf 50 Einwohner rein, der die Levante/Wüstenkultur mitbringt und sich garantiert nicht anpassen wird; auf der anderen Seite werden die sowieso schon hoch- oder postmodernen Wikinger-Schweden mit weiteren „fortschrittlichen“ Zumutungen traktiert.

      Wie das wohl ausgehen wird? Eine schrumpfende Gruppe sozialistischer und geschlechtsneutraler oder schwul-lesbischer Wikinger steht dann einer deutlich wachsenden Gruppe mittelalterlicher religiöser Fundamentalisten gegenüber.

  39. Vorhersage des Geschlechts anhand von korrektten Antworten auf Triviafragen:

    http://toddwschneider.com/posts/statistical-analysis-of-learnedleague-trivia-competition/

    Lustig – Sport und Mathe machen den Mann…

  40. Hab ich früher echt gerne gesehen…

    • Das muss dann aber seeehr früher gewesen sein

      • Woher kommt überhaupt das 354 Tage im Jahr Weltmännertag ist?

        Weil Männer durchschnittlich mehr Geld erwirtschaften?

        Oder weil Männer durchschnitt rund 9 Stunden in der Woche mehr arbeiten und dafür dann im Schnitt 5 Jahre weniger Rente beziehen?

        Oder weil Männer mehr als viermal häufiger freiwillig politisch tätig sind und niemand auf die Idee kommt daraus einen Zusammenhang zur der hohen Männerquote in der Politik herzustellen und stattdessen liebe geglaubt wird, dass da irgendwelche Boyclubs unterwegs sind die Frauen unten halten, weswegen man Frauenquoten braucht?

        http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/gleichstellung/chancengerecht-indikatoren.pdf

        • 364*
          durchschnittlich rund*
          lieber*

          -.-

  41. Thema Männergesundheit:
    Suchtverhalten – hier Tabak – das größte Gesundheitsrisiko der über 30-jährigen Männer:
    http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/sonstVeroeffentlichungen/Tabakatlas-2015-final-web-dp-small.pdf

  42. BIRGIT KELLE:
    Einstweilige Verfügung gegen TAZ und Anne „Fuck, yeah“ Wizorek!

    Wizo wollte sich wohl für ihre Niederlage bei Plasberg an ihrer Lieblingsfeindin rächen und hat ihr Flüchtlingsrassismus oder so vorgeworfen.

    http://birgit-kelle.de/index.php

    „…ich würde fordern, dass man muslimischen Flüchtlingen das Grundrecht auf Asyl verweigern solle.
    Eine Forderung, die ich noch nie getätigt, geschweige denn gedacht habe.
    Der Artikel aus der TAZ wurde zwischenzeitlich aus dem Netz gelöscht.“

    – Schade, daß er gelöscht wurde.
    Den Radfems scheint kein Mittel mehr zu eklig zu sein.

    Vielleicht nimmt Wizo nun einen neuen Namen an? Anne Wizorek-Maas? Wäre passend.

    • Und noch ein schöner Link via ArneH:

      „… Wenn es um geflüchtete Männer geht, ist sie [Kelle] nun aber plötzlich der Meinung, dass von ihnen ein besonderes Risiko ausginge, obwohl Frauen doch tun und lassen können sollten, was sie wollen, ohne dabei in Angst vor sexueller Gewalt leben zu müssen.

      Forderungen nach Geschlechtergerechtigkeit zu instrumentalisieren, um rassistische Standpunkte zu rechtfertigen, ist gerade wieder sehr en vogue und ebenfalls Teil des Backlash.“

      http://blog.17vier.de/2015/11/02/interview-anne-wizorek-feminismus/

  43. Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist

    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46428/2.html

  44. Lauren Southern berichtet weiter von ihrem Gender Studies Kurs.

  45. Sargon & Stardusk haben eine Differenz.

    • … Stardusk ist überzeugender.

      Sargon hat das noch nicht durchdacht und bringt typische „equality arguments“.

  46. Frauen überschätzen die Reproduktionsmedizin

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/unerfuellter-kinderwunsch-frauen-ueberschaetzen-die-reproduktionsmedizin-13891523.html

  47. Feministinnen (Uni Professorinnen …Gender Studies, Liberals etc.), die sie Constitutuon hassen und Shrwddern wollen.

    Solche “Demokraten“ gibt’s ja bei uns jetzt auch zu Hauf in unseren Institutionen und grünroten Parteien wie auch der Regierung selbst. Insbesondere Gender Inklinierte.

  48. Heute um 21h auf NDR Info im Radio:

    Von wegen Gleichberechtigung!

    „Im Durchschnitt haben Frauen am Ende des Monats 22 Prozent weniger auf dem Gehaltskonto als Männer.“

    http://www.ndr.de/info/sendungen/redezeit/Von-wegen-Gleichberechtigung,sendung437376.html

  49. […] Alex schrieb dazu: […]


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