Selbermach Mittwoch 32 (28.10.2015)

Mittwoch. Ist was passiert?

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201 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 32 (28.10.2015)

    • @david

      Diese Einordnung stammt glaube ich tatsächlich eher aus dem deutschen Pickup, anscheinend ja aus „Lob des Sexismus“. Jedenfalls habe ich sie so im englischsprachigen Pickup bisher nicht gelesen (oder gibt es die da auch, wenn da jemand was hat würde es mich interessieren).

      Frauen scheint das tatsächlich sehr anzugreifen, es wurde mir jedenfalls hier im Blog schon sehr häufig entgegengehalten.

      Vieles, was ich in diesem Buch über Persönlichkeitsprobleme sage, gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Das trifft besonders auf dieses Kapitel zu. Erlaube mir trotzdem, dass ich es aus der Sicht des Mannes auf die Frau schreibe. Ich möchte damit keineswegs behaupten, dass Frauen seelisch kranke Geschöpfe sind, während wir Männer Ausgeglichenheit und geistige Gesundheit für uns gepachtet haben.
      Für den Verführer ist es sehr wichtig, die Frauen, die er ins Bett bekommen möchte, richtig einzuschätzen. Besonders dringlich ist das bei Frauen, mit denen er eine lange Beziehung haben möchte oder die er vielleicht sogar zu heiraten gedenkt. Lass mich zwei neue Begriffe einführen, die in der Verführungskunst gebräuchlich sind: HSE (high self esteem, zu Deutsch: Hohes Selbstwertgefühl) und LSE (low self esteem, zu Deutsch: Niedriges Selbstwertgefühl). Denn nichts ist für die Einschätzung einer Frau durch den Verführer wichtiger als ihr Selbstwertgefühl, also der Wert, den sie sich selbst zuspricht. Aber denk jetzt bitte nicht an eine fünfköpfige Kobold-Jury, die im Kopf einer Frau mit kleinen Schildchen ständig pflichteifrig deren Wert beurteilt! Ein hohes Selbstwertgefühl bedeutet auch nicht, dass die betreffende Frau jeden Tag frühmorgens in den Spiegel sieht und denkt: „Huch Fräulein, was sind wir heute wieder wertvoll!“ Vielmehr bedeutet HSE ein Zurechtkommen mit sich selbst (mit dem eigenen Körper, den eigenen Stärken und Schwächen, den eigenen Wünschen, Träumen und Begierden) und der Welt (mit den Problemen, Hindernissen und Möglichkeiten der Umwelt, sowie mit anderen Menschen und deren Bedürfnissen). HSE bedeutet eine grundsätzliche Akzeptanz des Daseins, ist ein Friede mit der eigenen Existenz in dieser Welt. Es beinhaltet das Vertrauen, mittels der eigenen Fähigkeiten glücklich zu leben. Na, schläft dir schon das Gesicht ein? Mensch, das ist wichtig hier! Mit einem schwerwiegenden LSE-Fall eine Beziehung zu haben oder, Gott bewahre, ihn zu heiraten, kommt dem Bau eines Hauses auf einem zugefrorenen See im Winter gleich. Es führt unweigerlich in die Katastrophe.

      LSE bedeutet eine schwerwiegende Störung der gesamten Persönlichkeit. Eine solche Frau kann bestimmte Aspekte ihres Erlebens nicht in ihr Selbstbild integrieren (beachte wiederum den dissoziativen Aspekt). Das Problem im Detail analysieren zu können, ist für den Verführer unwichtig. Das können wir getrost den Experten überlassen! Doch es wird dir unendlich hilfreich sein, bestimmte allgemeine Warnsignale erkennen und richtig deuten zu können. Darum soll es in diesem Kapitel gehen!

      Es ist sicherlich durchaus sinnvoll, sich bewusst zu machen, was man da für eine Frau vor sich hat und die Folgen davon zu überdenken.

      Natürlich kann man bei solchen Passagen:

      Glücklicherweise gibt es einige gute Methoden, um schon recht bald auf LD-Typen schließen zu können. Die einfachste und wichtigste Methode ist es, ihre Reaktion auf dominantes männliches Verhalten zu beobachten, insbesondere während einer versuchten Verführung. Was ist die normale Reaktion einer Frau auf C&F durch einen Alpha? Sie wird kichern, sie wird necken, sie wird erröten, sie wird Shit Testsversuchen, sich zum Schein schmollend von ihm wegbewegen oder ihm spielerisch auf den Oberarm boxen … kurz gesagt, sie wird die uralte Rolle der Frau bei der Partnerwahl spielen. Reagiert eine Frau hingegen völlig kalt auf C&F, Push/Pull und andere dominant-männliche Verhaltensmuster durch den Alpha, ist das ein deutlicher Hinweis auf LD. Beachte die Parallelen zum Nice Guy!LD-Frauen kannst du dabei beobachten, wie sie in Verführungssituationen kalt, logisch, artifiziell und somit unweiblich reagieren. Ihr bewusstes Selbst unterdrückt ihr instinktives Verlangen oft ein Leben lang. Der erfahrene Verführer bekommt mit LD-Frauen das mysteriöse Gefühl, dass seine Kunst wirkungslos bleibt oder paradoxe Ergebnisse zeitigt. Er wird den Eindruck bekommen, dass die Frau „das Spiel“ nicht richtig spielt.

      auch gut eine gewisse Immunisierung gegen Kritik unterstellen: Bei dir wirkt Pickup nicht? Du hast einfach einen niedrigen Sexdrive. Wahrscheinlich ist es auch das und das vorhalten diverser anderer Spinnereien, in denen sich die jeweiligen Frauen widererkennen, die den Kritikern so aufstößt

    • Diese Dinge im Auge zu haben ist sicher sinnvoll. Wobei er ja zu dem Schluss kommt, dass ein dominanter Frame sowohl die HSE anzieht, als auch die LSE bändigt.

      Meinem Eindruck nach haben auch alle Frauen Aspekte aus beiden Gruppen, „reine“ Varianten kenne ich eigentlich nicht. Oft scheint es mir sogar vom Frame des Mannes abzuhängen, was hervortritt.

      Ich würde daher eher raten, diese Aspekte als momentane Erscheinungen zu betrachten und angemessen darauf reagieren. Die Kenntnis ist nützlich für die Kalibrierung, nicht so sehr zur Unterscheidung von Frauen.

      Und vielleicht sollte man an dieser Stelle auch mal klar sagen, was es mit diesem mysteriösen dominanten (Alpha-!) Frame voll magischer Kräfte auf sich hat: Es geht darum, sich selbst als den „Mental Point of Origin“ zu nehmen. Bei allen Entscheidungen nicht zuerst zu überlegen, welche Konsequenzen das für andere hat, sondern vor allem immer zu fragen, was es für einen selbst, seine Interessen, Gefühle, Bedürfnisse bedeutet und diese zu verfolgen anstatt es jemandem anderen recht machen zu wollen.

      Die Sache mit dem Mental Point of Origin (MPO) ist eines der wichtigsten und grundlegendsten Konzepte der RedPill und man kann jedem Mann nur raten, das zu meistern.

      „If you are to kill the Beta in you, the first step is placing yourself as your mental point of origin.“

      http://therationalmale.com/2014/11/14/mental-point-of-origin/

    • ät Adrian:

      Spinnst Du jetzt?

      Was gibt es daran auszusetzen:
      „Eine große, schwere Motorsäge als Baby-Ersatz abzubilden und den im besten Mannesalter stehenden Jüngling zu einem weichgespülten Volldeppen zu erniedrigen, ist für normale Menschen verachtend “

      Jo, genau wie in der Werbung, wo der Mann heute gerne als lustiger Depp, und seine Olle als vernünftig-erwachsene genervte Frau dargestellt wird.

      Sei ehrlich, Adrian, in Wirklichkeit ärgern Dich doch nur seine Interfju-Aussagen zu Schwulen (im RBB- ARD-Radio), wo er den Begriff „Homosexualität“ ablehnte und „Homoerotik“ vorschlug.

      Nebenbei: Kutsch hat selber recht lange Zotteln; daher ist er kein Feind von langen Männerhaaren.
      Dein ganzer Artikel erinnert durch seine Bemühtheit, was Böses zu finden, an die Aktionen der Krisenpresse gegen Piri.

        • Deutlimachen, dass Homosexuelle keine „richtige“ Sexualität haben bzw. gar keine. Sexualität ist nämlich nur Heterosexuell. Wegen Fortpflanzung und so.

          Es ist halt ganz ganz wichtig, Schwule und Lesben als extrem anders, abweichend, außenstehend und irgendwie gestört (haben nicht mal ne richtige Sexualität, machen nur so komische Ersatzhandlungen wie ein Hund der einen Gummistiefel bumst so in etwa) darzustellen, damit diese hochwertvolle Abgrenzung und Trennung in jedem Fall bestehen bleibt oder ausgebaut wird.

          Aber was gibt es an dem Bild nun wieder aufzuregen?

          Was gibt es da nun wieder aufzuregen?
          1. Ich dachte, es geht darum, auch andere Männlichkeiten zuzulassen, also auch sanfte Hipster ohne dass man ihr Sein als Erniedrigung für die Männerwelt darstellt.

          2. In das Bild wird mal wieder zu viel rein interpretiert mmn. Das ist einfach nur das Abbild eines Brautpaares mit Gender-Bender-Bezug, wobei Klamotten und Haltung nach wie vor „Klassisch sind. und was die Säge da soll, weiß ich nicht. Normalerweise ist das ja nicht die Standardausrüstung eines Bräutigams. Vielleicht hätte sie lieber eine Zigarre und einen Flachmann nehmen sollen.
          Gut oder sinnig finde ich das nicht, auch nicht besonders witzig, aber „schlimm“ oder mal wieder ein konzentrierter Angriff auf die Herrenschaft? Naja.

          „Jo, genau wie in der Werbung, wo der Mann heute gerne als lustiger Depp, und seine Olle als vernünftig-erwachsene genervte Frau dargestellt wird.“

          Was ist denn daran so schlimm? Es gibt Millionen Werbungen, wo der Mann nicht so dargestellt wird.

          Ich finde das „Frauenbild“ hier auch nicht so arg dolle, aber damit sollte man doch fertig werden.

          Denkst du ernsthaft wegen sowas fühlt sich irgendein Mann verpflichtet, eine Kettensägenbraut zu heiraten und Hipster mit Primelstrauß zu werden. Soviel Intelligenz sollte man den Menschen dann doch zutrauen.

          • @Atacama

            „Deutlimachen, dass Homosexuelle keine „richtige“ Sexualität haben bzw. gar keine. Sexualität ist nämlich nur Heterosexuell. Wegen Fortpflanzung und so.“

            Wenn man das konsequent zu Ende denkt müsste man auch von Oralerortik, Analerotik etc sprechen, denn das dient auch nicht der Fortpflanzung. Überhaupt dient eigentlich der allerwenigste Sex beim Menschen der Fortpflanzung in der heutigen Zeit. An was will man das dann festmachen?

            Es dient eben allein der Abwertung und Abgrenzung.

        • Achso, ich sehe gerade das ist vom bmfsfj. Dann kann ich dir Kritik schon eher verstehen. Wie ist denn sonst die Bebilderung bei denen?

        • ät Evochris und Ata:

          „Es ist halt ganz ganz wichtig, Schwule und Lesben als extrem anders, abweichend, außenstehend und irgendwie gestört … darzustellen,“
          – Bist Du paranoid? Dein Kommentar klingt verblüffend nach Anne Wizorek..

          „Was soll das bringen?“
          – Politisch rein gar nix. Der gute K ist halt ein schlechter Kommunikator, der rein auf biologisch-basaler Ebene argumentiert.
          Wissenschaftlich hat er recht: „Sexualität“ bezieht sich auf geschlechtliche Fortpflanzung; und die ist bei Homos nicht möglich.
          Im Interview aber eigentlich irrelevant. Da hätte man die schöne Zeit mit absurden Beispielen aus der Genderwelt viel besser nutzen können.

        • „Bist Du paranoid? Dein Kommentar klingt verblüffend nach Anne Wizorek..“

          Ich bin Anne Wizorek. Ich schreibe hier nur undercover mit, um das alles hier von Innen heraus zu zersetzen.

          Dann wäre ich aber mal auf seine Erklärung gespannt und warum man ausgerechnet jetzt, nachdem man seit gefühlt dem 20. Jahrhundert von Homosexualität spricht (und von Asexualität, Bisexualität usw.) mit sowas um die Ecke kommt. Warum ist ihm das denn so wichtig?
          Was ist überhaupt mit bisexuellen? Sind die Bi-Erotisch oder bi-sexuell oder abhängig davon, hinter wem sie gerade her sind?
          Und können Homosexuelle dann also keinen Sex haben, sondern nur Erotik?
          Und was ist mit heterosexuellen, die sich gar nicht miteinander fortpflanzen wollen sondern nur „Erotik“ miteinander haben wollen? Ich glaube, dahinter steckt eine negative Betrachtungsweise der Homosexualität.

        • Christian versteht noch nicht den Begriff der Sexualität.

          Schade.

          Ist aber auch kein Wunder angesichts der homophilen Agenda.

          Traurig.

          Widerstand! Kampf der Verlogenheit!

          In Christian steckt letztlich ein kleiner Gender-Theoretiker.

        • „Der gute K ist halt ein schlechter Kommunikator, der rein auf biologisch-basaler Ebene argumentiert.“

          Hatte ich auch gedacht bis er mit naturalistischem Fehlschluss (unnormal, widernatürlich) und langen Haaren als Ausdruck von Unmännlichkeit anfing.

        • „Und können Homosexuelle dann also keinen Sex haben, sondern nur Erotik?“

          Wenn wir keinen Sex haben können, kann man wenigstens nicht behaupten, es ginge uns nur um Sex. Uns sexuell übertragbare Krankheiten können wir auch nicht bekommen.
          Das Konzept gefällt mir immer besser 🙂

        • „Begriffsdefinition? Sagen was gemeint ist.“

          Die Geschichte wiederholt sich. Vermutlich heißt es bald wieder „widernatürliche Unzucht“. Kutschera ist mit seiner Ehrenrettung des Wortes „widernatürlich“ ja schon auf dem halben Weg dahin 🙂

        • Ich frage mich allerdings auch, was eine Umwidmung von Homosexuell nach Homoerotisch bringen soll, ausser einer weiteren Begriffsverwirrung.

          Homoerotik ist zudem deutlich verbreiteter als Homosexualität (siehe Kinsey Report oder Hite-Report)

        • „Ich frage mich allerdings auch, was eine Umwidmung von Homosexuell nach Homoerotisch bringen soll“

          Man will uns „othern“. Hier die normalen, biologisch vollwertigen Heteros; dort die biologisch verkrüppelten, menschenartigen Wesen.

        • Adrian,

          dazu wäre das ungeeignet. ich hatt ja auf die beiden Reports verwiesen: Homoerotik ist in den verschiedenen Ausprägungen bei Heteros absolut gängig.

          Wenn ich spekulieren würde, dann würde ich eher den Versuch sehen, Homosexualität unsichtbar machen zu wollen (weil eben im normalen homoerotischen Handlungsfeld aufgehend).

        • „ch frage mich allerdings auch, was eine Umwidmung von Homosexuell nach Homoerotisch bringen soll, ausser einer weiteren Begriffsverwirrung.“

          Machen die doch auch. Sie bezeichnen jegliche Kritik als Phobie, als eigentlich krankhafte Angst.

          Sie stellen Kritiker als kranke Menschen dar.

          ALLE Kritiker der kretschmannschen Bildungspläne sind natürlich nur homophob … wobei sie nie eine Homoangststörung nachweisen müssen oder können.

        • @ddbz

          Das wiederholst du jetzt beharrlich seit über einem Jahr, egal wie oft man es dir erklärt. Wie lange denkst du brauchst du noch um es zu verstehen?

          Und nein, nicht alle Kritiker. Aber alle die bei solchen Demo für Alle mitlaufen, weil es da eben um was ganz anderes geht als den Bildungsplan bzw. Sadomaso Rollenspiele im Unterricht. Der ist nur der Vorwand um „aufs Ganze“ zu gehen. Denk doch mal analytisch und guck dir die Leute an, die da reden, was die so sagen und was für Denkweisen die verbreiten.

        • ddbz,

          hmm, nehmen wir mal an, ich würde rothaarige Menschen oder meinetwegen auch Albinos kritisieren, weil sie so sind wie sie sind.

          Ist eine Kritik im klassischen Sinne hier überhaupt möglich? Oder würde sich das nicht automatisch als Artikulation einer Albino-Phobie darstellen?

          Was meinst Du?

        • „Eine Frau mit (übrigens billiger/minderwertiger) Kettensäge und einem doch sehr dümmlichen Bräutigam (?) … ist wiedernatürlich. Weil dumm …“

          Aha, Dummheit ist widernatürlich. Bist Du es dann auch?

        • ät Adrian und Peter:

          „Man will uns “othern”. Hier die normalen, biologisch vollwertigen Heteros; dort die biologisch verkrüppelten, menschenartigen Wesen.“

          – Ihr Opfer! Ihr armen, unschuldigen verfolgten, gedemütigten und gefolterten Opfer!
          Mit dem Status kannste gleich mal Asyl beantragen. Ach nee, geht nicht, bist ja schon da.

          Haste mal Deine „privilege“-Punkte ausgerechnet, Adrian?

          Ich habe +5.000, weil männlich, hetero, urdeutsch, Christ, Akademiker. Und ich bin stolz darauf, jawohl. Ist mir scheißegal, was irgendwelche pseudolinken Verschwulten davon halten (um Piri hier mal zu zitieren).
          Die haben nämlich genauso viel, hehe….

        • Adrian2:

          „Wenn wir keinen Sex haben können, kann man wenigstens nicht behaupten, es ginge uns nur um Sex.“

          – Kutsch unterscheidet im Interview ausdrücklich zwischen Bio-Sex und dem umgangssprachlichen „Sex“ (Verkehr).

        • „Ihr Opfer! Ihr armen, unschuldigen verfolgten, gedemütigten und gefolterten Opfer!“

          Hast Du ne andere Erklärung? Bitte, leg los!

          „Kutsch unterscheidet im Interview ausdrücklich zwischen Bio-Sex und dem umgangssprachlichen “Sex” (Verkehr).“

          Das ist ja toll, aber auch das ist reichlich belanglos. Was ist seine Intention?

        • @ Ata

          Es geht mir nicht um Homos oder Heteros.

          Die versuchen über den Bildungsplan Gender weiter in die Schulen zu bringen. Ein Trick an der Sache scheint zu sein, Kritiker als krank darzustellen, eben Phob …

          Fast keiner der Schwulengegner hat eine krankhafte Angst! Der Begriff ist dumm.

        • @Ata:
          „Aber alle die bei solchen Demo für Alle mitlaufen, weil es da eben um was ganz anderes geht als den Bildungsplan bzw. Sadomaso Rollenspiele im Unterricht. Der ist nur der Vorwand um “aufs Ganze” zu gehen. Denk doch mal analytisch und guck dir die Leute an, die da reden, was die so sagen und was für Denkweisen die verbreiten.“

          Birgit Kelle?

          Doch, genau wie ddbz sagt: es geht darum, dass Gender in die Schule getragen wird, und eine überzogene Frühsexualisierung.

          Hast Du übrigens schon gewusst, dass man neuerdings ein Rechtsradikaler ist, wenn man was gegen Kindesmissbrauch hat?
          Nachzulesen bei der Amadeu Antonio Stiftung, unter Hinweise, woran man Rechtsradikale erkennt.

          Ich sags auch seit über einem Jahr: Darum gehts.
          Das sagt auch die Website der Demo für alle.
          Und außer ein paar aus dem zusammenhang gerissenen Entgleisungen von bestimmten Rednern, die die Presse gekonnt zu einem homophoben Brei zusammenmixt, wenn sie von einer längeren Kundgebung maximal 20 Sekunden originalton bringt, sind homophobe Äußerungen da nicht wirklich Thema.

          Mit ein bisschen Erfahrung findet man vermutlich auch unter dem, was Du so schreibst, genug Material, um dich als homophob darzustellen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

          So hast Du z.B. heute in diesem Thread wörtlich geschrieben:
          „Deutlimachen, dass Homosexuelle keine “richtige” Sexualität haben bzw. gar keine. Sexualität ist nämlich nur Heterosexuell.“

          So macht man das.

          Wahrscheinlich versuchst Du jetzt natürlich, das runter zu spielen und von Satire oder ironie zu erzählen und so. Das kennt man ja.

        • „Mit ein bisschen Erfahrung findet man vermutlich auch unter dem, was Du so schreibst, genug Material, um dich als homophob darzustellen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

          So hast Du z.B. heute in diesem Thread wörtlich geschrieben:
          “Deutlimachen, dass Homosexuelle keine “richtige” Sexualität haben bzw. gar keine. Sexualität ist nämlich nur Heterosexuell.”

          So macht man das.“

          Wenn du das wirklich vergleichen möchtest.

          “ es geht darum, dass Gender in die Schule getragen wird, und eine überzogene Frühsexualisierung.“

          Und warum sagen sie das dann nicht? Sie könnten doch einfach sagen, uns gefällt der Bildungsplan nicht, wir hätten das gerne so und so Begründung so und so. Oder von mir aus, wir sind gegen den Bildungsplan.
          Aber das geht aus meiner Sicht jetzt in Richtung: Eheöffnung muss weg, Homosexualität ist böse wegen „Familienschutz“ und sie sind eine Gefährdung gegen die man sich bzw. die traditionelle Familie verteidigen muss, sie sollen enthaltsam leben, Minderjährge müssen davor geschützt werden. Es ist ein Thema, über das wenn überhaupt nur die eigenen Eltern reden dürfen und eine Aufklärung darüber in ihrem Sinne abhalten usw.
          Das geht für mich schon weit in Richtung Rußland.

        • „Hast Du übrigens schon gewusst, dass man neuerdings ein Rechtsradikaler ist, wenn man was gegen Kindesmissbrauch hat?
          Nachzulesen bei der Amadeu Antonio Stiftung, unter Hinweise, woran man Rechtsradikale erkennt.“

          Link bitte!

        • @adrian
          „Man will uns “othern”. Hier die normalen, biologisch vollwertigen Heteros; dort die biologisch verkrüppelten, menschenartigen Wesen.“

          Das Wörtchen „widernatürlich“ hat es verraten. Das kann auch nicht ironisch gemeint gewesen sein.
          Mit Sicherheit spricht Kutschera hier gar nicht als Biologe, was einem Etikettenschwindel gleichkommt. Wenn ihm etwas an seiner Berufung läge, würde er nie so daherreden. Im ersten Moment hält man das noch für Sarkasmus oder schrägen Humor. Na, im Zweifel lieber für solche Interpretationen, jedenfalls zuerst.

          Fast könnte man meinen, der wäre losgeschickt worden, um die wissenschaftliche Gwender Kritik zu desavouieren :mrgreen:

        • >> “Hast Du übrigens schon gewusst, dass man neuerdings ein Rechtsradikaler ist, wenn man was gegen Kindesmissbrauch hat?
          Nachzulesen bei der Amadeu Antonio Stiftung, unter Hinweise, woran man Rechtsradikale erkennt.”

          Link bitte! <<

          Jo – warum mach ich so ne vorlage – ich weiß doch dass ich das dann irgendwo belegen muss ….

          also such such such…
          Okay, ich find nicht den Begriff Kindesmssbrauch, sondern Kinderschänder.
          Hier gibts diverse Dokumente
          http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/

          Davon hab ich jetzt in zweien was gefunden:
          https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/hatespeech.pdf
          Seite 21:
          "Ein Beispiel dafür ist der Begriff »Kinderschänder«: Er wird von Qualitätsmedien ebenso regelmäßig verwendet wie in der Boulevardpresse. Dabei hat er einen biologistischen
          Hintergrund und ist mit dem Konzept der »Rassenhygiene« aus dem Nationalsozialismus verwoben. Es wundert daher nicht, dass der Begriff in extrem rechten Kreisen ein verbreitetes Schlagwort ist."

          http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/lola-handreichung-internet.pdf
          Seite 33:
          "Wie haben sie erkannt, dass sie Kinder von rechtsextremen Eltern in ihrer Einrichtung betreuen?

          Ich habe es erst gar nicht bemerkt. Da ich noch nicht lange in der Region lebe, kenne ich oftmals die Hintergründe der Eltern nicht. Kolleginnen haben in der Dienstbesprechung erzählt, dass wir es wohl mit rechten Eltern zu tun haben. Einordnen konnte ich das aber immer noch nicht richtig. Ich habe auch meistens nur die Mutter der Kinder gesehen. Wir haben dann eine Weiterbildung gemacht über den Träger unserer Einrichtung, da ging es um Rechtsextremismus. Da war ich sehr erschrocken. Auf einmal haben wir die Mutter und Vater mit anderen Augen gesehen. Autokennzeichen und Kleidung konnte ich dann einordnen. Auf dem Auto waren Aufkleber. Auf einem stand »Todesstrafe für Kinderschänder«. Wir hatten vor den Wahlen auch NPD-Flyer in der Auslage unserer Kita zu liegen. "

          Okay -"Todesstrafe für Kinderschänder" find ich auch zu krass.
          Aber trotzdem: Was haben die überhaupt an Hinweisen?
          -nichts bemerkt
          -aber kolleginnen "erzählen was"
          -auf einmal "haben wir die Mutter und Vater mit anderen Augen gesehen"
          -auf dem Auto gibts Aufkleber, einer davon dieses "Todesstrafe für Kinderschänder". Bleibt letztlich das einzig wirklich konkrete, das genannt wird.
          -NPD-Flyer find ich auch kras. Aber: Es gibt keinen Hinweis, dass das was mit diesen Eltern zu tun hat.

          Der weitere Fortgang des Interviews ist gruselig:
          Da wird gefragt, was ihnen an den Kindern aufgefallen sei. Sie finden die Kinder sehr gut erzogen, sehr exakt und genau.
          Es fällt also nichts an denen auf – sehr verdächtig. Viel zu ruhig, etc.

          Gleiches Gruselgefühl beim Lesen des nächsten Interviews ab Seite 35, wo beschrieben wird wie eine als rechtsextrem verdächtigte Erzieherin aus dem Job gemobbt wird.
          Wieder ist die beschriebene Faktenlage extrem dünn und beruft sich aufs hörensagen.
          Was da beschrieben wird, ist massives mobbing und rufschädigung aufgrund irgendwelcher verdächtigungen. Es ist völlig klar, dass es für die Verdächtigten so ziemlich nichts gibt, was diese tun könnten, um sich gegenüber diesem Mob glaubhaft zu entlasten – die wollen das so sehen, und finden in allem eine Bestätigung für ihre Meinung, hier "rechtsextreme" vor sich zu haben.

          Mein Fazit aus diversen Veröffentlichungen der Amadeu-Antonio-Stiftung:
          Das ist eine Hatemob, der ein Klima wie bei Stasibespitzelungen schafft, um Leute wegen beliebiger kleinigkeiten denunzieren zu können – sei es für angebliche hatespeech, rechtsextremismus oder sonstige vergehen, die sich in irgend einer Weise als "diskriminierend" darstellen lässt. Mögliche Abwehrstrategien: Keine. Wenn sich Mobber mal an einem Opfer festgebissen haben, lassen sie erst wieder los, wenn das Opfer sozial vernichtet ist.

        • @ Alex
          „Wenn ihm etwas an seiner Berufung läge, würde er nie so daherreden.“

          Ich verstehe das auch nicht. Es ist so dumm.

          @ maddes8cht
          Na siehste, im Kontext klingt das alles doch gleich ganz anders. Und analytisch durchaus korrekt.

        • @ Alex
          Da glaubt man, es gäbe vielleicht endlich mal jemand seriösen, der wissenschaftliche Kritik an Gender und Feminismus äußert – aber dann stellt sich heraus, dass er auch nur ein kulturkonservativer, biologistischer Paranoiker ist, dessen kreativste Erkenntnis die Dekonstruktion der Sexualität und die Entmännlichung des Haupthaares ist. Es ist so frustrierend…

        • @adrian
          „Ich verstehe das auch nicht. Es ist so dumm.“

          Kutschera kann eigentlich nicht so dumm sein. Natürlich sind Vorurteile, die man hält, aber verdummend.

          „…dessen kreativste Erkenntnis die Dekonstruktion der Sexualität und die Entmännlichung des Haupthaares ist. Es ist so frustrierend…“

          Wahrscheinlich wird Kutschera der Öffentlichkeit erhalten bleiben, dann sollte seine Linie, die er überhaupt vertritt, noch klarer werden.

          Würde mich gar nicht überraschen, wenn es ein Kutschera ist, der sich gegenüber der Genderlehre „kompromissbereit“ ist und die „moderaten Vertreter“ (mit dieser Floskel macht man das ja) ins Biologielabor einlädt….

        • „Würde mich gar nicht überraschen, wenn es ein Kutschera ist, der sich gegenüber der Genderlehre “kompromissbereit” ist und die “moderaten Vertreter” (mit dieser Floskel macht man das ja) ins Biologielabor einlädt…“

          Warum sollte er auch nicht? Ich jednefalls bin kompromissbereit und lehne die Genderlehre nicht rundheraus ab. Wie könnte ich, wenn Geschlecht in der Tat auch sozial konstruiert ist?

        • @adrian
          „und lehne die Genderlehre nicht rundheraus ab. Wie könnte ich, wenn Geschlecht in der Tat auch sozial konstruiert ist?“

          Die Genderlehre sagt aber, dass das „Geschlecht“, „Rasse“ und sonstwas *ausschliesslich* „sozial konstruiert“ wären. Mögen ihre Vertreter auch darüber lügen oder das selbst (noch) nicht glauben — ihre „Kompromissbereitschaft“ jedenfalls kann keine ernstzunehmende sein.

          Eine Soziologie der Geschlechterrollen hat jedenfalls mit der Genderlehre soviel zu tun wie Biologie mit Rassismus.

          Mit der Genderlehre kann es daher überhaupt keine produktive Übereinkunft geben, weder wissenschaftlich, noch gesellschaftlich.

          Leider gehe ich davon aus, dass sie sich ausbreiten wird und sich demnächst ungehemmt im Namen der Biologie biologistische „Erkenntnisse“ produzieren wird, dies ist ja jetzt schon erkennbar.

  1. Um den AE-Komentatoren, die gerne intensiver und kontroverser zu den Themen Asylkrise und Co. diskutieren möchten, eine Zuflucht zu bieten und ihnen mein menschliches Gesicht zu zeigen (ganz ohne mich dafür schähmen zu müssen), habe ich alter Unmensch am Sonntag diesen Blog ins Leben gerufen:

    https://asylbermachblog.wordpress.com/

    Wer ich bin, wie es auf dem Blog abläuft und wie Ihr mitmachen könnt (sowie warum hier überall Stroh rumliegt), ist hier nachzulesen (bitte wirklich lesen, dauert auch nicht lang und verhindert u.a. dass Ihr euch wundert warum Eure Kommentare nicht sofort erscheinen 😉 ):

    https://asylbermachblog.wordpress.com/2015/10/25/asylbermachsonntag-nr-1/

    Ich verweise auf die aktuelle Selbermach-Diskussion (mit unseren alten AE-Bekannten Axel, Mocho und müsch) und lade Euch herzlich ein mitzumischen!

    https://asylbermachblog.wordpress.com/2015/10/25/asylbermachsonntag-nr-1-2/

    Zuletzt möchte ich noch auf einen Post von mir hinweisen:

    https://asylbermachblog.wordpress.com/2015/10/28/buntlands-verlorene-soehne/

    Und auf den Beitrag, der den AE-Exilanten evtl. am meisten bedeuten könnte, da er sich mit der großen „Was wird aus uns?“-Frage beschäftigt:

    https://asylbermachblog.wordpress.com/2015/10/28/was-aber-sollen-wir-tun-bzw-was-fuer-optionen-bleiben-uns-ueberhaupt-noch/

    Ich hoffe, Chris, meine „schamlose Eigenwerbung“ ist auch in deinem Sinne, da sie dir -hoffentlich- einiges an Kommentarmoderations-Arbeit erspart.

    P.S.: Hinweis an Neu-Komentaoren: Euer erster Kommentar muss von mir noch „per Hand“ freigeschaltet werden. Da ich jetzt buchstäblich jede Sekunde aus dem Haus gerufen werden kann und möglicherweise erst morgen Abend wieder die Muße für das Kommentar-Moderieren finde, könntet Ihr jetzt leider bis zu ca. 24 h in der Warteschleife (Transitzone) hängen.

    Also bitte ärgert/wundert Euch nicht. Ich versuche Euch so schnell wie möglich durchzuwinken; mein Herz ist offen, aber meine Möglichkeiten sind endlich 😉

    • Sehr gute Idee, refläktif Män. 🙂

      Alle Weicheier_Innen und Islamverstehenden können sich da ja mal umgucken.

      PI-News gucken die sowieso nicht an. Denn die werden ja vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet!!!!!!!!!!

  2. Das
    ***GenderGaga des Mittwochs****

    – von Birgit Kelle inspiriert –

    „Feministische“ Pornos, wo keine „Rollenstereotype“ gezeigt werden, in Berlin ausgezeichnet:

    http://www.bento.de/art/poryes-award-feministische-pornos-in-berlin-ausgezeichnet-60068/

    Na ja, das Dötli wird schon ganz klassisch in die Mumu gehen…..
    Vielleicht reden die Darsteller aber vorher stundenlang über ihre „reflektierten“ Geschlechtsrollenbilder und darüber, daß sie sich nicht als Mann und Frau, sondern als trans*_inter#_gender_queer oder sonst was fühlen.
    Daher würde ich nicht erwarten, daß diese Filmchen zu Kassenschlagern werden.

    😉

    • „Bento“ soll übrigens eine Tochter von SPON sein, wo unsere linken Spinner-Journalisten sich ideologisch völlig und vom kritischen Publikum unbeachtet austoben dürfen.

    • „Goodyn Green (Berlin) ist eine dänische Fotografin, die in ihren Filmen queere Erotik einfängt. Sie erweitert die Palette an Weiblichkeit, indem sie zeigt, dass nicht jede Frau feminin aussehen muss.“

      Jaaa klar wer Pornos guckt, will sowas sehen. Das wird ein kassenschlager
      Dass Frauen feminin aussehen sollen ist ja total daneben. Als hätte feminines aussehen irgendwas mit sexueller attraktivität zu tun.
      Wars nicht durchaus das, worum es in Pornos geht – um sex?

      „Jennifer Lyon Bell (Niederlande) hat sich mit ihren Filmen auf das Genre des Slow Porn spezialisiert. Sie legt viel Wert auf die realistische Darstellung von Sexualität – Gefühle inklusive.“
      Okay, das hat schon was.
      Das Foto dazu hat auch Ausstrahlung. Warum sie wohl ein Bild zu dem Film reingenommen haben, aber keins zu dem vorigen?

    • „Der „PorYes-Award“ will Filme auszeichnen, die einen alternativen Ansatz verfolgen – in denen Partner einvernehmlichen Sex haben, auch mal miteinander reden.“

      Jo, deshalb schau ich Pornos. Um Paare zu sehen, die miteinander reden…

      • 🙂
        Manche bezeichnen deswegen Romantikfilme als „Frauenpornos“…

        Mal interessehalber: Wie laufen Schwulenpornos ab? Hallo, Süßer, und dann geht´s los (also wie die Heterofilme), oder „softer“, weiblicher?

        • Dann guck doch einfach ein paar Herrgott oder denkst du, dass du dann traumatisiert wirst (naja, mach einen Bogen um Fisting Pornos)?
          Schwulenpornos sind im Grunde nicht viel anders (im Durchschnitt) als der Durchschnitts-Heteroporno.
          Zwei oder mehr Leute begegnen sich, bei manchen gibt es eine rudimentäre Rahmenstory bei anderen nur eine Matratze oder eine Couch in einem Linoleumverzierten Raum.
          Es gib Latinos, Blacks, Asians (allerdings eher unbeliebt), Orientals, Whites, Weiß ballert schwarz, schwarz ballert weiß, Blacks untereinander, Ghetto-Dominanz-SM Pornos, Daddys, Twinks, Geschäftsmänner, Alpha+Omega, 2x Alpha, Soldaten, Feuerwehrmänner, Dominanz und Submission, Bären, alte, dicke, dicke alte, dazu alle möglichen fetische. Nichts großartig anders.

        • ät Adrian und Ata:

          „Schau doch selbst:
          http://www.gaysuperman.com/

          Ua, Mann, kannst Du da nicht vorher mal ne Triggerwarnung rausgeben?

          „Schwulenpornos sind im Grunde nicht viel anders (im Durchschnitt) als der Durchschnitts-Heteroporno.“
          – Äh, woher weißt DU denn das?

        • „Ua, Mann, kannst Du da nicht vorher mal ne Triggerwarnung rausgeben? “

          Entschuldigung, ich dachte in meiner Naivität, der Satz „Schau doch selbst“ mit einem Link der „gaysuperman“ heißt, bereitgestellt, nachdem Du mich nach Schwulenpornos gefragt hast, wäre ausreichend um zu begreifen, dass sich hinter dem Link Schwulenpornos verbergen.

        • Auch wieder wahr. Aber was man da zu sehen kriegt, puh, da muß ich gleich mal ein Schnäpschen trinken und eins von den Mercedes-Videos von Petpanther gucken…

          Nee, mach doch nur Spaß.
          Aber erstaunlich, was man im Netz alles so sehen kann, wenn man nur will.

        • „Auch wieder wahr. Aber was man da zu sehen kriegt, puh, da muß ich gleich mal ein Schnäpschen trinken und eins von den Mercedes-Videos von Petpanther gucken…

          Nee, mach doch nur Spaß.
          Aber erstaunlich, was man im Netz alles so sehen kann, wenn man nur will.“

          Ich hab mal in einem Werbe Ad für eine andere (härtere) Pornoseite einen gesehen der hat sich auf einen Leitkegel gesetzt. Das war sehr schwierig zu verkraften für einige Zeit ;__)

      • Es kann aber schon eine gewisse, zuträgliche Chemie erzeugen.

        Ich habe schon ein, zwei solcher Filme gesehen. Teilweise waren die ganz gut. Einer war auch mit Männern, so normalo Vollbart Männer, war aber ganz gut gemacht, habe nur den Titel vergessen.

        • „Das ist nicht der Zweck von Pornos, sondern von Liebeschnulzen und Romantikfilmen.“

          Ich mag es, wenn zwischen den Darstellern sowas wie Chemie zu bestehen scheint. Mit Romantik hat das nichts zu tun. Es gibt auch viele Pornos, wo nur irgendwie teilnahmslos rumgemacht und gefummelt wird und das finde ich dann meistens eher langweilig. Wahrscheinlich ist das so wie Sex mit einer gelangweilten Prostituierten die nur gähnend die Wand anguckt um schnell das Geld abzugreifen.
          Kann ja sein dass das typisch weiblich ist, aber ich finde nicht jeden Pornoclip gleich geil, bloß weil da ein bisschen was Nacktes zu sehen ist.

        • ät Adri und Ata:

          „Im Übrigen sind klassische Pornos nicht sexistisch. Das ist eine feministische Verleumdung.“
          – Stimmt nicht! Pornos sind die Theorie, Vergewaltigung die Praxis! Wußtest Du das nicht? Und außerdem ist JEDE Penetration eine Gewalttat! Jawohl! Auch die erwünschten!

          „Ich mag es, wenn zwischen den Darstellern sowas wie Chemie zu bestehen scheint.“
          – Du bist ja auch eine Frau.

        • @ Atacam
          Ich habe ja gar nichts gegen diese Art von „Pornos“/Erotikfilmen. Was mich annervt ist, dass „meine“ Pornos mal wieder als das Schlechtere dargestellt werden, als etwas dezidiert sexistisches. Ich bin kein Sexist, nur weil ich es geil finde, wenn in Filmen einfach nur gevögel wird! Ich bin kein Sexist, weil mich Schwänze ohne Charakter und Gerede geil machen.

          Pornos sind kein Sexismus. Nackte Frauen sind kein Sexismus. Heterosexualität ist kein Sexismus.

          Merkt Euch das!

        • Von Charakter habe ich übrigens gar nichts gesagt, nur von Chemie und die ist mir halt höchstens bei Gloryhole Pornos egal. Ich finde es einfach nicht anregend, zwei Leuten zuzugucken, die absolut überhaupt keinen Bock haben auf das, was sie da tun. Kein Grund deswegen steil zu gehen, geschweigedenn auf mich.

        • ät Ata

          „Vielleicht weisst du auch einfach nicht, was ich meine.“
          – Doch, das, was Frauen so wollen. Jetzt nicht wirklich eine umwerfende Neuigkeit.
          Ihr habt nur wenige Eizellen und kriegt Kinder. Daher wollt Ihr eine feste Beziehung, die mit emotionalem Kitt („Romantik“) zumindest eine Zeitlang zusammengehalten wird.

          Oder wenigstens so, wie die beiden „Beleuchtungsmodels“ (oder wie das hieß) in „Tatsächlich…Liebe“.

        • „Doch, das, was Frauen so wollen. Jetzt nicht wirklich eine umwerfende Neuigkeit.
          Ihr habt nur wenige Eizellen und kriegt Kinder. Daher wollt Ihr eine feste Beziehung, die mit emotionalem Kitt (“Romantik”) zumindest eine Zeitlang zusammengehalten wird.“

          Du redest aber gerade mit mir und nicht mit „Frauen“ und es geht hier um Pornografie.

        • „Worüber regst du dich jetzt konkret auf?“

          Darüber:

          „Porno ist mehr als weibliches Sexobjekt und männlicher Dauerständer. Porno kann und soll vielfältige Facetten von Lust zeigen – egal ob hetero, homo oder transgender.“

          – So, als ob es im Mainstream-Porno nicht homo und transgender gäbe…

          „Wir wollen mit unserem Award auf Filme aufmerksam machen, die eine Alternative zu Mainstream-Pornos darstellen.“ Porno an sich sei ja nichts Schlechtes, sagt sie. „Schlecht ist die Art und Weise, wie in den meisten Pornos Sexualität dargestellt wird.“

          – So, als ob alles, was einen bestimmten Geschmack nicht trifft, schlecht sei…

          „Der „PorYes-Award“ will Filme auszeichnen, die einen alternativen Ansatz verfolgen – in denen Partner einvernehmlichen Sex haben, auch mal miteinander reden.“

          – So, als ob Sex im Mainstream-Porno als nicht einvernehmlich dargestellt wird…

          „Jennifer Lyon Bell (Niederlande) hat sich mit ihren Filmen auf das Genre des Slow Porn spezialisiert. Sie legt viel Wert auf die realistische Darstellung von Sexualität – Gefühle inklusive.“

          – So, als ob „Gefühle“ in jedem Fall zur Sexualität gehören…

        • na weil du mich zitiert hast und mit „Euch“ angeredet hast. Daraus schließe ich, dass du mich in irgendeine von dir benannte Gruppe (ich vermute, dieses Pornoprojekt) mit einschließt.

      • Da war jetzt nicht mehr Erotik als in einem x-beliebigen Hollywood-Beziehungsfilm.
        Das Berliner Vollsanierter-Altbau-Ambiente läßt zudem Rückschlüsse auf die Kundschaft zu.

      • Im Mittelpunkt stehen: Ein Paar silberne Sandaletten mit orthopädisch verträglicher Absatzhöhe.

        Und als Nebenhandlung gibts geselliges Beisammensein in einer homogenen Gruppe, Geknutsche und Zungenküsse mit einem smarten Boy und eine Einstellung deutet sogar eine Standard-Penetration nach kirchlichem Lehrbuch an. Ansonsten viele Takes welche die Frau alleine darstellen, weichgezeichnet.

        Ist das nicht schön? Alle Klischees über Frauen werden bedient und das beste daran: Es ist der pure Porno für Frauen.

        Ein bisschen habe ich ja Szenen vermisst wie „Frau steht in der Küche und mixt sich einen Smoothie“ oder „Frau hängt lasziv mit dem Hinterteil wackelnd ihre frisch gewaschenen Rüschenslips auf die Leine“.

        Aber es war ja auch nur ein Trailer 😉

        • Naja, das ist nur ein Trailer. Ich schätze mal, dass im Film schon noch etwas mehr passieren wird.

          und btw. es wird hier immer behauptet doch immer, Frauen seien abgründig und stehen auf Unterdrückung im Bett, daher 50 Shades of Grey. Jetzt wird behauptet, Frauen stehen nur auf Pastell Rama Werbung Sex. Was denn nun?

        • „Was denn nun?“

          Beides natürlich. Je nach Lust, Laune, Meinungsbild bei den Freundinnen und Zyklusstand mal das eine, mal das andere. Oder ganz was anderes oder „Ach, ich weiss nicht was ich will“

          Das Leben ist halt bunt 🙂

        • „Ich schätze mal, dass im Film schon noch etwas mehr passieren wird“
          – In einem Film, der queer-genderecht-blabla sein soll? Das wäre doch schwer säxistisch!

        • „In einem Film, der queer-genderecht-blabla sein soll? Das wäre doch schwer säxistisch!“

          Wieso? Es soll doch ein Porno sein nur mit mehr Rahmenhandlung und etwas länger dauernd.
          Ich vermute mal, dieser Film wird in etwa so wie das Buch „Make Love“. Mit ein bisschen mehr Berliner Hipster Ästhetik.

          vermute ich.

          btw. ein schwuler Schiri pfeifft das Rugby WM Finale. Du fragtest doch neulich nach „maskulinen“ schwulen Männern. Rugy ist doch ziemlich maskulin, oder?

        • Ich vermute, dass das nicht Adrians bevorzugter Typ ist, gemessen an dem, was er bisher gepostet hat.
          Ich finde den auch nicht schlecht. Waliser sind irgendwie cool und der Akzent auch. Er scheint auch ein sehr gutes pädagogisches Konzept zu haben, zumindest spuren sie ja offenbar alle^^

  3. Akif Pirincci erhält mehr und mehr Unterstützung.
    Oder besser: Die Meinungsfreiheit erhält mehr und mehr Unterstützung, nach dem RANDOM HOUSE sich weigert, selbst die Katzenkrimis zu verkaufen. Übrigens nach zahlreichen Beschwerden von Schriftstellern aus dem Verlag!!

    Und nachdem letzten Samstag ein Buchhändler in NRW dazu aufgerufen hat, Piri-Bücher in seinem Laden öffentlich zu schreddern (verbrennen war halt so belastet…).

    So der Autor Thor Kunkel:

    „Ach, ihr Guten von Random House!

    Ich ahne, ihr wollt bei der sich abzeichnenden Kloppjagd auf Querdenker ganz vorne mitmischen – vielleicht nicht nur auf Druck eurer Grossisten, sondern um die Defizite eures momentanen Programm aufzuwerten.

    Fair ist fair. Daß ihr den Verkauf von Akif Pirinçcis Katzen-Krimis eingestellt habt, ja, daß es euch gelungen ist noch vor Amazon eine politisch-korrekte Duftmarke zu setzen, dürfte jeden Verlagssesselfurzer kurzzeitig in einen moralischen Höhenrausch hieven.
    Und der Triumph sei euch gegönnt….“

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/ach-ihr-guten-von-random-house/

    Außerdem Wolfgang Bok, Birgit Kelle, Alan Posener, Nicolaus Fest, David Berger, Michael Klonovsky , Andreas Unterberger, Philipp Gut:
    https://jungefreiheit.de/kultur/2015/meinungsfreiheit-muss-auch-einen-pirincci-aushalten/

    • @ Axel

      Das hier ist lesenswert dazu:

      http://www.heise.de/tp/artikel/46/46385/1.html

      Ich finde, was Pirincci von sich gegeben hat, ist unter aller Sau. Zensur und „Bücherverbrennung“ sind aber ebenfalls unter aller Sau.

      Wieso reagiert der Buchhandel eigentlich überhaupt darauf? Die machen doch sonst nur Geschäfte, ohne nach der Moral zu fragen. (Dem Papstattentäter Ali Agca hatte ein Verlag mal glaub ich 5 Millionen Euro geboten für die Rechte an seiner Geschichte. So ein Hornorar kriegen normale Anfänger-Autoren nicht…) Und fragen sie nach der Moral, stehen gleich Zensur und Bücher schreddern auf dem Programm.

      Mir stieß neulich noch übel auf, dass ein Verleger im Fernsehen sagte, Sarrazins Bücher hätten vom Buchhandel doch eigentlich boykottiert werden müssen.

      Was glauben solche Leute eigentlich, wer sie sind? Warum glauben die, es stünde ihnen zu, zu entscheiden, was Menschen lesen dürfen und was nicht?

      Hier sieht man, wie gefährlich solche Zensur-Ideen sind:

      http://genderama.blogspot.de/2015/10/vermischtes-vom-28-oktober-2015.html

      „Ein schwuler Nachrichtenblog, dem immer öfter seine tendenziöse Berichterstattung vorgeworfen wird, jubelt: „Noch nie zuvor ist der deutsche Buchhandel so konsequent gegen einen homophoben und menschenverachtenden Autor vorgegangen!“

      Und die Kommentatoren des Beitrags stimmen in die vorgegebene Melodie ein – erstaunlicherweise ganz im von ihnen sonst zur Rechtfertigung der Mundtotkampagne herangezogenen Stil des zensierten Autors:

      Der Autor leide an einem „schweren Dachschaden“, sei ein „braunes Arschloch“, ein „Kanacken-Nazi“, dem man „nicht nur mit Worten … immer wieder auf die Fresse schlagen müsse.“ (…) Und dann treten auch schnell die selbst ernannten Aktivisten auf den Plan: „Wendet euch an Buchhandlungen und Bibliotheken in Eurer Umgebung, damit sie die Schriften dieses Homohassers und KZ-Fans nicht mehr anbieten. Ich bin da schon auf offene Ohren gestoßen. Aber wir müssen noch mehr werden und die faschistische Hetze endlich beenden“, schlägt ein Kommentator mit dem Namen Luca vor.

      Ein nächster möchte gleich homoaktivistisch noch eines draufsetzen: Jetzt seien die Schriften von Gabriele Kuby und Birgit Kelle als nächstes dran. Auch sie müssten aus dem gesamten Buchhandel verschwinden.“

      Pirincci braucht man nicht zensieren. Zumal man ihn durch Zensurversuche für viele Leute erstmal richtig interessant machen dürfte.

      • Nachtrag:

        Hier

        https://sladisworld.wordpress.com/2015/10/27/es-geht-nur-um-manner-in-dieser-welt/

        musste ich lachen.

        „Akif Pirinçci: „Ach, ich bin inzwischen 56 Jahre alt. Wäre ich 36 oder 26, dann hätte mich wahrscheinlich alles mehr erregt. Aber ich hatte ein so schönes Leben, ich bin ein ‘talented asshole’, wie die Amerikaner sagen. Mit mir wurden Millionen verdient – 1992 hat der Goldmannverlag 4 % des Jahresumsatzes mit mir gemacht. Ich habe so viele hübsche Frauen gefickt!“

        Sie benutzen gerne Fäkalsprache oder drücken sich häufig vulgär aus. Weshalb sind Sie von dem Thema Sex verbal so besessen? Haben Sie selbst zu wenig Sex?

        Akif Pirinçci: „Nein, momentan habe ich eine 26-jährige Freundin!““

        6 Millionen Bücher will er alleine über Random House verkauft haben. Man sollte meinen, der hat so viel Kohle, ihm kann das jetzt egal sein.

        Diese „Arschloch, Scheiße und Ficken“-Art, dieses „Ich habe 6 Millionen Bücher verkauft und viele schöne Frauen gef***“, das ist für einen Buchautoren schon ziemlich einmalig – und zwar einmalig daneben. Es ist natürlich nicht so schlimm wie seine Äußerungen mit dem z.B. „Moslemsaft“.

        Zensieren muss man einen nicht, der sich ohnehin selbst völlig diskreditiert.

        • ät Matthias:

          Wie gesagt, seine Art hat er nicht geändert. In „DvS“ letztes Jahr stand auch schon drin, daß Asylanten vor allem in Großstädte wollen, weil es hier die meisten jungen Frauen gibt.
          Der Aufstand wegen der Rede in Dresden kam der Presse sehr gelegen, um endlich abzurechnen.

          „Diese “Arschloch, Scheiße und Ficken”-Art“
          – Es nervt schon. Allerdings ist er ein Meister der Beschimpfung. Über „DvS“ habe ich mich schlapp gelacht…

          „Zensieren muss man einen nicht, der sich ohnehin selbst völlig diskreditiert.“
          – Seine Syntax stößt gebildete Leser sicher ab. Der Inhalt ist im Volke allerdings erstaunlich beliebt; wie bei Sarrazin. Nach all dem PC-Gender-Einheitsmüll in den Medien (GEZ, Spieg, SZ, ZEIT) dürsten die Menschen regelrecht nach klarer Sprache.

          Auch daher die Beliebtheit, denke ich.
          In Zeiten der Schweigespirale sind es immer die Ratten, die sich zuerst raus trauen, Matthias.
          Sie müffeln etwas, leisten aber wichtige Vorarbeit.

          Und Feigheit kann man Piri sicher nicht vorwerfen.
          Ganz im Gegensatz zu vielen Gutmenschen, die die Gelegenheit nutzen und nachtreten (SPON: Margarete Storkotzki, Frau Sibylle!).

        • Vor Allem trieft die „Unmännlichkeit“ doch aus jeder Zeile.

          „Akif Pirinçci: Mein Sohn, der demnächst 18 wird, wächst auch verschwult auf.“

          Wieso hat er dann nicht interveniert und seinen Sohn zu einem echten Kerl erzogen?

          „Akif Pirinçci: Ja, ich auch nicht. Aber überlegen Sie mal, was da dazugehört, welches Gewaltpotential. Ich würde deshalb empfehlen, dass man kleinen Jungen Kampfboxen beibringt, anstatt Gendermainstreaming, um vorbereitet zu sein.“

          LOL
          Wie ein Blinder der von Farbe redet.
          Und? Hat er denn seinen Sohn auch zum Training gejagt, damit er „Kampfboxen“ (Doppel Lol) lernt? Vermutlich nicht. Vermutlich geht sein Sohn auf irgendeine Privatschule und wird mit dem Auto abgeholt. Und was genau soll „Kampfboxen“ (gibts auch Kuschelboxen?) in einem Straßenkampf bringen? Weißt du, was mit Kampfboxern passiert auf der Straße, Akif? Sie werden abgestochen oder erschossen. Vor Allem in der heutigen Zeit, wo gefühlt sofort ein Messer oder Schlimmeres gezogen wird oder gleich mit fünf Mann auf einen losgegangen wird? Und vielleicht will oder kann auch nicht jeder Junge das Aggressionspotential aufbringen, um die nötige Motivation aufzubringen das adäquat zu lernen und im Zweifel auch anzuwenden, denn dazu reicht es nicht 1-2x doe Woche zur Selbstverteidigung zu gehen? Die, die da Lust drauf haben, die machen das doch schon von alleine. Und wieso soll es überhaupt erstrebenswert sein, ein Aggressionspotential zu fördern, das einen in die Lage versetzt, mit Leuten „mitzuhalten“, die einen wegen Zigaretten tottreten? Und wieso soll das männlich sein? Ist man umso männlicher, desto gewaltgestörter man ist? Ich dachte, es sei ganz gut, dass eine hinreichende Zahl an Männern hierzulande auch mit Köpfchen arbeiten und nicht nur mit Fäustchen. Ich würde sogar vermuten, dass solche Männer für eine Gesellschaft deutlich besser sind so was Industrialisierung, Zivilisation, Lebensqualität usw. angeht. Wobei ich auch nicht sehe, wieso man sich zwischen solchen zwei Extremen (mal wieder) entscheiden muss.

        • Und jetzt kommt bitte nicht mit diesem Sozialpädagogen-Scheiß.
          Kampfsport lernen ist eine gute Sache, aber nur wenn man gute Lehrer hat, die auch die geistige Bildung nicht vernachlässigen.
          Bringt aber in solchen Fällen wie dem den er beschreibt nicht so furchtbar viel, besonders nicht wenn man es mit mehreren zu tun hat, die keine Anfänger sind. Dazu muss man schon ein ziemliches Monster sein, auch von der Mentalität her und sofort soviel Zerstörung anrichten, dass der Rest sofort abhaut. Wie wahrscheinlich ist es, dass das halbwegs jeder lernen kann?

          Ganz ehrlich, da wäre selbst die Legalisierung von Handfeuerwaffen erfolgversprechender für die Wahrung der Höflichkeit im öffentlichen Raum.

        • ät Ata:

          „Wieso hat er dann nicht interveniert und seinen Sohn zu einem echten Kerl erzogen?“
          – Hat er wahrscheinlich. Nur ab der Schulzeit ist das mehr und mehr vorbei. Da hören die KInder mehr auf ihre pares denn auf ihre Eltern.

        • In meiner Schul- und Wehrdienstzeit hätte ich mir etwas mehr „Verschwulung“ gewünscht; unter anderem weil linksradikale Kerle sehr maskulin waren und mir aufs Maul hauten.

          Die Verschwulung heute wird genau daran denke ich aber nichts ändern, im Gegenteil.
          Die harten Schläger lassen sich nicht verschwulen und prügeln weiter. Auf die Uni kommen sie nicht; das war aber früher auch schon so.

          Angehende Studenten verschwulen vielleicht ihre Ansichten; aber ihr Verhalten, zum Beispiel beim „Kampf gegen rechts“, wird seeeehr männlich-dominant-aggressiv sein.

    • Na ja: Random House hat (aus durchaus nachvollziehbaren Gründen) die Geschäftsbeziehungen mit A.P. beendet. Damit können die auch seine Krimis nicht mehr verkaufen, weill sie die Verwertungsrechte zurückgegeben haben. (Und zwingen die Schwarten zu verkaufen, kann die sowieso niemand dazu, jetzt erst recht nicht, weil A.P. die Rechte wohl wieder selber hat)
      A.P. muss sich also für sein belletristisches Werk einen neuen Verlag suchen. Bedenklicher empfinde ich, dass der Buchhandel anscheinden diese Machwerk nicht verkaufen will, wobei man es ja immer noch beim Verlag selber ordern kann. Man darf aber auch nicht vergessen, dass A.P. sehr hart an seinem publizistischen Untergang gearbeitet hat. Er ist halt jetzt „The man everybody loves to hate!“ (Und es gibt gute Gründe dafür)
      Generalisierungen zu Handlungen gegenüber anderen Autor(in)nen mit ebenfalls kontroversen Ansichten, aber konzilianteren Umgangsformen, sowie der Beginn des Abgesangs auf die Meinungsfreiheit sind nicht geboten.
      Großverlage haben ein Gewissen, dass man mit einem Elektronenmikroskop suchen muss (und dann gerne übersieht), und Buchhändler sind ein ziemlich schmerzresistentes Völkchen. Eine schwungvolle Kampange gegen unliebsame Autoren aufzubauen, wird dann sehr schwierig, solange da kein breiter gesellschaftlicher Konsens dahintersteht.

      Den kleinen Akif jetzt zum Märtyrer der Meinungsfreiheit aufzubauen, gibt diesem ***gestrichen***, ***Unfätiges Schimpfwort*** und ***Nicht jugendfrei*** eine absolut unangemessene Bedeutung.

      Locker bleiben!
      Mike

        • Geschäftsschädigendes Verhalten. :-).
          Wir glauben brauche ich nicht drüber zu diskutieren, ob dies korrekt oder nicht korrekt ist.

          Nachdem Random House nicht der Deutsche Monopolverlag ist, kann aus diesen Gründen eine Geschäftsbeziehung beendet werden.
          (In wie weit A.P. nun Schadensersatz für die fristlose (sic!) Beendigung einfordern kann, dürfen bei Bedarf Gerichte klären)

      • Ich hätte ihn jedenfalls nicht aus dem Programm genommen. Aber ich bin ja auch der einzige Liberale in diesem Land 🙂

        Ich hoffe, ich bekomme die „Große Verschwulung“ noch irgendwo…

        • In dem Buch kommen Schwule aber fast gar nicht vor.
          Es geht um die Zähmung des deutschen Durchschnittsmannes, der sich alles gefallen läßt (das können auch Schwule sein, ungeachtet ihrer Sexualität).

          Was nach Piri dazu führt, daß sich mehr und mehr deutsche Frauen dem gewaltigen Kerle-Reservoir der muslimischen Einwanderer zuwenden.

          Halte ich aber für unrealistisch: Homo-sapiens-sapiens-Weibchen suchen ihre Männer/Sexpartner seit Jahrzehntausenden mehr nach kultureller Passung /Qualität aus.

          Der notgeile Analphabet und Sozialhilfeempfänger, wenn auch muskulös, wird da kaum Chancen haben.

          • „Es geht um die Zähmung des deutschen Durchschnittsmannes, der sich alles gefallen läßt“

            Jo, so wie Schwule halt.

            „Der notgeile Analphabet und Sozialhilfeempfänger, wenn auch muskulös, wird da kaum Chancen haben.“

            Der wird derbiologische Vater und er Mann mit kultureller Passung wird das Kind untergeschoben. Wir wissen dass Frauen während ihrer fruchtbaren Phase tendenziell andere Männer bevorzugen als für eine Beziehung.

        • „In dem Buch kommen Schwule aber fast gar nicht vor.“

          Außer im Titel als Synonym für alles was schlecht an Männern sein kann.

          „Der notgeile Analphabet und Sozialhilfeempfänger, wenn auch muskulös, wird da kaum Chancen haben.“

          Die nicht, aber ein paar hübsche haben sicher Chancen.
          Es gibt doch das Thema Bezness. Das Bezness kommt jetzt einfach hierher in vielen Fällen.

          Wobei die schwarz/weiß-Paare zu überwiegen scheinen gegenüber den „karamell“-Weißen Paaren.

          „Der wird derbiologische Vater und er Mann mit kultureller Passung wird das Kind untergeschoben. Wir wissen dass Frauen während ihrer fruchtbaren Phase tendenziell andere Männer bevorzugen als für eine Beziehung. “

          „Tendenziell“. Es ist aber nicht so, dass man während des Eisprungs auf King Kong abfährt und danach dann auf Bernie Ecclestone. Im Großen und Ganzen ist das weit weniger extrem. So ein gravierender Todeshormoncocktail ist ein Monatszyklus nun auch nicht, Schwangerschaft schon eher.

          Aber daher kommt wohl der uraltWitz „Was ist der Unterschied zwischen einem Terroristen und einer Frau, die ihre Tage hat? – Mit dem Terroristen kann man verhandeln“

        • Das Random House ihn aus dem Programm genommen hat, war wohl eine wirtschaftliche Entscheidung.

          Das Buch von ihm gibts übrigens bei dem entsprechenden Verlag.

          LG
          Mike

        • ät Adri und Ata:

          „Der wird der biologische Vater und er Mann mit kultureller Passung wird das Kind untergeschoben.“
          – Übrigens ein Argument von Piri, das ich auch nicht von der Hand weisen würde.
          Allerdings: Auch wenn Frauen während der Ovulation häufig hypermaskuline Männer bevorzugen, ist doch sehr fraglich, ob sie einen sonst eher abstoßenden Kerl ranlassen würden.

          Zudem will die Frau für schnelle Kontakte ja auch nicht jemanden von der Straße auflesen, sondern in der Bar kennenlernen etc.

          Und da wird es laufen wie heute: Ohne Status und Mindest-Kenntnisse der heimischen Kultur wird der Muslim oder Albaner die rollige Deutsche nicht rumkriegen.

          Zudem: Es gibt die Pille, und im Quartal werden 25.000 Kinder abgetrieben.

          Und noch etwas: Araber, Albaner, Afghanen etc sind meist schwarzhaarig und auch ansonsten von Mitteleuropäern leicht zu unterscheiden. Ein Kuckuckskind kann einem verschwulten Deutschen also gar nicht untergeschoben werden.

        • Ich halte es auch wirklich für maßlos übertrieben, Frauen das in dem Maßstab zu unterstellen.
          Tendenzen sind das eine (und biologisch genauso erklärbar wie Fremdgehen bei Männern), dass es in der Realität deshalb einem selbst passiert, ist was anderes. Die meisten Frauen dürften diesen Grundanstand haben, sowas nicht zu tun.
          Ich meine, mal ehrlich, sie geht fremd ohne Gummi, vielleicht noch mit der Absicht, schwanger zu werden, vom Türsteher der Disco oder so, und dann geht sie nach Hause, sagt „Schatz, ich bin schwanger“, hält das 9 Monate aufrecht und auch darüber hinaus?
          Bei den meisten Frauen würde das Gewissen da rechtzeitig einspringen, denn meistens lieben oder mögen Frauen ihren Partner, wenn sie freiwillig mit ihm zusammen sind und die Beziehung auf Zuneigung und nicht auf geschäftlichen Erwägungen beruht.
          Und die Fälle, wo es „als Unfall“ passiert, und die Frau aus Scham oder Angst, den Mann zu verlieren nichts sagt, dürften nicht besonders zahlreich sein.
          Die meisten Kinder kommen von den Partnern bzw. den Männern die auch denken, dass sie von ihnen sind.

          „Und da wird es laufen wie heute: Ohne Status und Mindest-Kenntnisse der heimischen Kultur wird der Muslim oder Albaner die rollige Deutsche nicht rumkriegen.“

          Das geht schon, zumindest für eine Weile.
          Ich glaube, auf lange Sicht sind Beziehungen mit gravierenden kulturellen Unterschieden, die über Essgewohnheiten oder andere „Kleinigkeiten“ hinausgehen ziemlich schwierig. Es sei den, beide arrangieren sich irgendwie und dann darf man den Business-Aspekt nicht vernachlässigen (wie gesagt, man sieht mittlerweile oft „Dicker weißer Mann kauft sich Thailänderin“ mit vertauschten Geschlechtern, ok, sagen wir Paare, die diesen Eindruck erwecken. Viele dieser Frauen wollen wahrscheinlich einfach was zum Anfassen und viele der Männer wollen eine Aufenthaltsgenehmigung oder einen gemütlichen Platz zum Wohnen anstatt einer Turnhalle.

          So einen in „weiß“ zu kriegen, wäre wohl auch vergleichsweise… schwieriger.
          Das klingt zwar irgendwie kolonialistisch („kriegen“), ist aber nicht so gemeint.

        • @ata
          „Das klingt zwar irgendwie kolonialistisch (“kriegen”), ist aber nicht so gemeint.“

          Ist natürlich Unsinn. Es brauch auch gar nicht so ausgehen, dass er sie ablinkt, alles Gute.

        • 1. Nicht jede Beziehung die auf „gegenseitigen Vorteilen“ beruht, muss Ausnutzen oder Ablinken sein, sondern kann auch ganz bewusst erfolgen. Einfachste Form davon ist die direkte Prostitution (Geld auf den Tisch).
          2. Die Ablinker, die es auch gibt, scheinen nicht unerfolgreich zu sein. Es gibt ja diese Seite 1001 Geschichte wo es um die Thematik geht.
          Wobei man das ja auch über Zielorte für männlichen Erlebnistourismus teilweise sagt, allerdings sind Männer da vermutlich etwas weniger anfällig.

        • “Tendenziell”. Es ist aber nicht so, dass man während des Eisprungs auf King Kong abfährt und danach dann auf Bernie Ecclestone. Im Großen und Ganzen ist das weit weniger extrem.

          In der Tat sind die Effekte in diesbezüglichen Studien zwar vorhanden und methodisch einigermaßen wasserdicht, aber dennoch recht gering. Sollte man wirklich nicht überschätzen.

      • ät Mike:

        „Großverlage haben ein Gewissen, dass man mit einem Elektronenmikroskop suchen muss “
        – Wie alle Unternehmen. Deswegen vermute ich, daß die alten Bücher von Piri nicht mehr so laufen und man eigentlich ohne Verluste rausgeht.

        „Buchhändler sind ein ziemlich schmerzresistentes Völkchen. “
        – Buchhändler sind meist leider linke Gutmenschen. „DvS“ von Akif wurde von den kleinen Läden überwiegend boykottiert. Jo, das nenne ich demokratisches Berufsverständnis!

        „Beginn des Abgesangs auf die Meinungsfreiheit sind nicht geboten.“
        – Was denn sonst?

        „Den kleinen Akif jetzt zum Märtyrer der Meinungsfreiheit aufzubauen, gibt diesem ***gestrichen***, ***Unfätiges Schimpfwort*** und ***Nicht jugendfrei*** “
        – Hier wird nicht zensiert!
        Los, schreib das aus, oder Du bist ein Nazi!

        • @axel
          „“Beginn des Abgesangs auf die Meinungsfreiheit sind nicht geboten.”
          – Was denn sonst?“

          Diejenigen, die eine anschwellenden Bocksgesang zur Ende der Meinungsfreiheit anschlagen, weil Piniccis Tourette-Ausbrüche allzu vielen schlicht widerwärtig sind, sind es wohl selbst, die nicht allzuviel für Meinungsfreiheit übrig haben.

        • Nu ja, die Restauflagen wandern jetzt wohl in den Shredder. Das ist schon ein gewisser Verlust.

          ich habe nicht geschrieben, dass Buchhändler nicht „links“ sind, und sicherlich würden die allermeisten Buchhändler A.P. Machwerk nicht aktiv Anpreisen (so mit Bücherpyramide und Signierstunde). Aber wenn Du zu einem Buchhändler gehst und irgendein geistig tieffliegendes, rechtsradikales Machwerk bestellen willst, dann wird er das im allgemeinen tun (und sich seinen Teil dabei denken 🙂

          Zum Thema „zensur“: *grins*

        • ät Alex und Mike:

          „sind es wohl selbst, die nicht allzuviel für Meinungsfreiheit übrig haben.“
          – Ich habe etwas gegen Meinungsdominanz.

          „Aber wenn Du zu einem Buchhändler gehst und irgendein geistig tieffliegendes, rechtsradikales Machwerk bestellen willst,“
          – Bei meinem sicher nicht. Mal ausprobieren….

  4. Bin auf diese Meldung gestoßen:

    http://www.wn.de/Muenster/2158137-Wochnungseinbrueche-in-Muenster-Der-neue-Einbrechertyp-ist-weiblich

    Da dort steht:
    >> „Diese Frauen stammen zumeist nicht aus Münster und agieren als Teil einer organisierten Bande reisender Tätergruppen“, so der Chef der Ermittlungskommission, Bernd Restemeier. Oft kommen sie morgens mit dem Zug, Bus oder Fahrzeug an, abends verlassen sie dann die Westfalenmetropole wieder.<<

    dürfte das kein Münsterspezifisches Problem sein. Mal schnell googeln, ob das auch andere schon bemerkt haben:

    https://www.google.de/search?q=weibliche%20einbrecher&rct=j

    Da kommt schon was zusammen.

    Immerhin: Mehrere Polizeistellen bemerken also vermehrt weibliche Einbrecher.
    Die sind nicht in einer eng umrissenen Gegend, sondern eher weitläufig verteilt.
    http://www.wn.de/Muenster/2158137-Wochnungseinbrueche-in-Muenster-Der-neue-Einbrechertyp-ist-weiblich

    http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/polizei-warnt-in-der-dunklen-jahreszeit-vor-einbrechern-1.940812
    "Auf dem Vormarsch seien auch gut ausgebildete weibliche Einbrecher. So rät die Polizei zu besonderer Aufmerksamkeit, wenn im Straßenbild unbekannte Frauen „osteuropäischen Einschlags“ auftauchen.

    Polizei warnt in der dunklen Jahreszeit vor Einbrechern – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/polizei-warnt-in-der-dunklen-jahreszeit-vor-einbrechern-1.940812#plx45639710&quot;

    http://www.bild.de/regional/duesseldorf/einbruch/14-jaehrige-faehrt-flucht-auto-31645532.bild.html
    "Düsseldorf – „Der Bürger muss sich vom klassischen Bild des nächtlichen Einbrechers lösen. Viele der heutigen Einbrecher kommen am helllichten Tag, sind jung und immer öfter weiblich,“ sagt Polizeisprecher Markus Niesczery."

    Besonders schön dann der nächste Satz:
    "Aber warum bevorzugen die Hintermänner der Einbrecherbanden inzwischen Frauen als Täter? Sie sind nicht so verdächtig, wie ein 30-jähriger in Jeans. Mädchen oder Frauen unterstellt man nicht so schnell böse Absichten. Niesczery: „Sie scheinen harmloser.“"

    Klar: Eine weibliche Einbrecherbande MUSS natürlich hintermänner haben, und die sind natürlich .. Männer.
    Knn sein odernicht sein, aber die Vorstellung spricht mal wieder Bände.

    Die Idee, dass da ein Clan gemeinsam entscheidet, und dabei die Frauen durchaus mitreden, vielleicht sogar schon seit jeher – ist der undenkbar?

    Daneben viele einzelberichte, die nicht von einem Trend sprechen – aber es sind schon einige.

    Und dann die Süddeutsche, schon vom letzten Jahr:
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/einbruchstatistik-fuer-muenchen-schoen-chic-skrupellos-1.1988594
    " "Es wird immer öfter untertags in Mehrfamilienhäuser eingebrochen, und wir haben Frauen als Täter", sagt Kriminaldirektor Thomas Fichtner. "
    "Während in der Dämmerung eher männliche Einbrecher zugange sind, brechen weibliche meist tagsüber ein: Sie suchen sich Mehrfamilienhäuser aus, knacken Wohnungstüren, meist in den oberen Stockwerken, weil dort weniger Parteiverkehr herrscht. "

    Angesichts der üblichen Taktik, dass Frauen als Täter nicht besonders berichtenswert sind, kann natürlich sein, dass das Thema unterrepräsentiert dargestellt wird in der Presse.

    • „Die Idee, dass da ein Clan gemeinsam entscheidet, und dabei die Frauen durchaus mitreden, vielleicht sogar schon seit jeher – ist der undenkbar?“

      Nein, aber dann gibt es ja trotzdem Hintermänner. Und das ist vermutlich bei osteuropäischen Kriminellen eher die Regel als die Ausnahme, dass es da eine größere Gruppe gibt als die die aktiv wird. Wobei Hintermann auch ein feststehender Begriff ist, nicht unbedingt geschlechtsbezogen. Man sagt ja auch „Frauennationalmannschaft“ und nicht „Frauennationalfrauschaft“. Korrekt wäre natürlich „Mutmaßliche Hintermänner/-frauen“ gewesen, aber Hinterfrau ist eben kein wirklicher Begriff (bisher).

      • Nu ja – ich verbinde mit sowas wie „Hintermänner“ oder „Mannschaft“ zwar auch nicht zwingend nur Männer, ebenso wie ich bei generischen Formen nicht immer davon ausgehe, dass dann nur die mit dem gramatikalischen Geschlecht übereinstimmenden gemeint sind. Sprich, beim Begriff „Mäuse“ denke ich mir immer auch männliche Mäuse mit.

        Aber die Gesamtaussage „aber warum bevorzugen die Hintermänner der Einbrecherbanden inzwischen Frauen als Täter?“ evoziert bei den meisten, die das lesen, erst mal unwillkürlich das Klischee: Verbrecher sind eigentlich Männlich. Die hier haben sich „extra“ ein paar Frauen herangezogen, die dann aber selbstverständlich „nur“ die Handlanger sind – somit auch gleich mal „weniger verantwortlich“.

    • @madd
      „Klar: Eine weibliche Einbrecherbande MUSS natürlich hintermänner haben, und die sind natürlich .. Männer.“

      „Hinterfrauen“ würde sich total beknackt anhören.

  5. „Sie legt viel Wert auf die realistische Darstellung von Sexualität – Gefühle inklusive:“

    Das kennt man ja. Bloß Realismus in Filmen darstellen. Freue mich schon auf feministische Thriller oder Actionfilme. So ganz realistisch und so….

    • Im Textteaser, der unter der Mediathek eingeblendet wird, steht noch:
      „Meist sind Frauen die Opfer häuslicher Gewalt. Doch oft sind sie auch Täter. “

      Im Bericht selber dann klarer:
      Es gebe zwar kaum belastbare Zahlen, aber eine Studie des Robert Koch Instituts kam heraus: Gleich viele Männer wie Frauen wenden Gewalt an, nämlich 4 %. Es wird erwähnt, dass sowohl amerikanische Studien als auch eine Untersuchung des Familienministeriums das bestätigt (!)

      • „… als auch eine Untersuchung des Familienministeriums das bestätigt “

        Ein Maulwurf im Frauenministerium?
        Hat die Küstenbarbie ihren Laden nicht im Griff?

        Wo kommen wir denn hin, wenn die PC nicht mal mehr in der Politik aufrecht erhalten wird.

        • Nu ja, die Formulierung des Familienministeriums ist wachsweich und windet und dreht sich.
          Grad keine Zeit, die selber zu suchen, wird aber anverschiedenen Stellen verlinkt.
          Da steht dann irgendwas wie, auch wenn es untersuchungen gibt, die aussagen, dass die hälfte der Opfe häuslicher gewalt Männer sind, so ist das doch trotzdem gaaanz was anderes, und Frauen sind trotzdem „besonder betroffen ™“.

  6. Es wurde ja schon vorausgesagt, dass nun, nachdem die finanzierung von Cassie Jayes Fil „the red pill“ durch Kickstarter gesichert scheint (scheint:
    http://judgybitch.com/2015/10/28/cassie-jaye-is-funded-now-lets-deal-with-the-troll-pledges/ ) feministen anfangen werden, gegen den Film zu agitieren, um ihm möglichst zu schaden und möglicherweise doch noch zu verhindern.

    Und es geht schon los:

    http://wehuntedthemammoth.com/2015/10/28/an-open-letter-to-cassie-jaye-director-of-the-red-pill/

    “ I suspect you are doing far more damage to your reputation than you even know.“

    Das klingt schon beinahe wie eine Drohung.

      • Jaa-a !
        Hatte schon mal überlegt, ob er das absichtlich als „Künstlernamen“ gewählt hat. Aber es scheint, dass er diesen Namen tatsächlich schon immer hat.

    • Diese Mammutjäger sind ja schon die krassesten Leute, die ich mir vorstellen kann.

      Kein Scherz: Ich kann mir wirklich nicht krassere Leute vorstellen. Na gut, vielleicht noch Vlad Dracul, der zig- oder hunderttausende gepfählt haben soll.

    • Richtig Krass finde ich ja, wie die Kommentare unter diesem Pamphlet gradezu überschäumen vor Verachtung und Hass gegen die MHRM.

      Für die sind wir wirklich der allerletzte Abschaum.

    • Vielleicht sollte man warten, bis der Film fertiggestellt ist, bevor man ihn als den Meilenstein framed. Es gibt genügend Mist in der Männerrechtsbewegung, den der Film aufdecken könnte.

      • Geht an der Stelle überhaupt nicht darum, den Film zu „feiern“. Es geht darum, wie Gegner der MHRM überhaupt auf die Vorstellung reagieren, Männerrechtler anders darzustellen denn als widerliche Monster, und ihnen selbst darin eine Möglichkeit zur eigenen Darstellung ihrer Ziele einzuräumen.

      • „Es gibt genügend Mist in der Männerrechtsbewegung, den der Film aufdecken könnte.“

        Es ist vielen Spendern offenbar „Meilenstein“ genug, den Eindruck zu haben, dass, selbst wenn der Film Misstände innerhalb der Männerrechtsbewegung aufzeigen sollte, er dies in einer ausgewogenen Weise zu tun scheint, anstatt die gesamte Bewegung pauschal zu dämonisieren.

        Das alleine wäre ja schon ein gewaltiger Fortschritt. Den man eben von der Gegnerseite absolut unerträglich zu finden scheint.

        Futrelle schreibt selbst:
        „So I held my tongue and tried my best to give you the benefit of the doubt, even when you posted clips from your film that portrayed AVFMers as heroic underdogs rather than the misogynists and malicious harassers that they really are.“

        Auf denKommentar „She may have simply discovered that MRAs are people. Which is a radical notion in some circles.“
        Kommt tatsächlich die Antwort
        „Nobody’s denying they’re people. We’re just saying they’re shitty, rotten, good-for-nothing people.“

      • Wow – die vierte 10.000$ Spende.
        Hoffen wir mal, dass das nicht allesamt „Troll pledges“ sind, wie „Judgy Bitch“ Janet Bloomfild warnt.

        Nun, genau die können allerdings tatsächlich einflussnahme auf den Film nehmen. Das sind Spenden einer Größenordnung, mit denen man schon einen gewissen Druck aufbauen kann.
        Das ist zumindest als Möglichkeit ein Argument.
        Was nicht heißt, dass diese Spender es tatsächlich tun.

        Und weiterhin: Es steht dem Feministischen Lager offen, ebenfalls in dieser Größenordnung zu spenden.

        „Einflussnahme“ besteht dabei ja immer in der Drohung, andernfalls das Geld zurückzuziehen.

        Je mehr Spenden es gibt, um so geringer diese Möglichkeit eines einzelnen Spender.
        Und die Einflussnahme hängt immer daran, wie Cassie auf eine solche Einflussnahme reagiert. Auf die feministische Einflusssnahme hat sie bislang so reagiert, dann lieber auf das Geld zu verzichten. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass sie auf Versuche von Einflussnahme von MHRM-Seite anders reagiert.

    • Hab mir die Kommentare auch angesehen.

      Die reden offen von “ideological purity“. Wirkt alles sehr millitant.

      Nicht nur hasserfüllt. Das auch, aber … das sind keine Demokraten, Liberale etc. Und sie sind sich dessen bewusst.

    • Futrelle versucht zu problematisieren, dass der Film durch die Kickstarterkampagne nun überwiegend durch MHRM oder der MHRM nahestehenden Leuten finanziert wird, und dies den von Cassie Jaye selbst genannten ethischen Grundsätzen widersprechen würde, sich nicht durch Mittel aus einer Organsation finanzieren zu lassen, die eine eigene „Agenda“ zum Thema des Films habe.

      Diese Argumentation hat einen entscheidenden Denkfehler:
      Im Gegensatz zur direkten finanzielle Unterstützung durch eine Organisation, die darin einfluss auf den Film nimmt, können die Teilnehmer der Kickstarter-Kampagne keinen solchen Einfluss auf den Film nehmen. Abgesehen davon, dass der Film in seinen Wesentlichen Teilen ja bereits fertig zu sein scheint. Es geht den Unterstützern also nicht mehr darum, einfluss auf den Film zu nehmen, sondern sie möchten, dass er beendet werden kann – weil nach allem, was sie bereits wissen, sie Hoffnungen mit diesem Film verbinden.
      Im gegensatz zu einer Einflussnahme auf den Film ist das eine völlig legitime Motivation.
      Und Cassie kann eine Einflussnahme durch die Spender ganz zurecht darauf verweisen, dass es eine solche einflussnahme nicht gibt.

      Zudem:
      Dass diejenigen, die dem Spendenaufruf nachkommen, hauptsächlich der MHRM nahestehende Leute sind, ist überhaupt kein Argument. Der Spendenaufruf richet sich nicht ausschließlich an sie, er wurde eben nur dort gehört.
      Niemand hätte Feministen daran gehindert, ebenfalls zu spenden – im Gegenteil, die ursprünglich geplante finanzieung mit unterstützung durch ihre früheren feministischen Freunde ist ja geplatzt, weil sie sich deren Einflussnahe (sic!) widersetzt hat.

      Spenden von Privatspendern aus eine Spenddenkampagne sind einfach überhaupt nicht zu vergleichen mit Spenden diekt aus den Mitteln einer Organisation. Und Spenden zu einem so späten Zeitpunkt, wo Einflussnahme überhaupt nur noch begrenzt möglich ist, zeigen eben eher das Interesse daran, den Film sehen zu wollen, als den Versuch einer Einflussnahme.

  7. ldung + + Do 18:30 nano spezial „Mann, Frau – egal“ + + Eilmeldu

    Donnerstag, 29. Oktober 2015, 18:30
    nano spezial „Mann, Frau – egal“

    Ein Kind mit einem intersexuellen Genital großzuziehen, ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu. Darum werden oft noch viele Neugeborene mit unklaren äußeren Geschlechtsmerkmalen operiert. Doch sind Abweichungen tatsächlich Störungen?

    Oder ist es nicht an der Zeit, die starren Kategorien aufzulösen? Würde unsere Welt nicht viel reicher und bunter, wenn man sich nicht mehr als Mann oder Frau definieren müssten, sondern ein Kontinuum der Geschlechter zuließe?

    In der „nano spezial“-Reportage „Mann, Frau – egal“ geht Moderator Ingolf Baur der Frage nach, was Geschlechtsidentität ausmacht. Neben Wissenschaftlern trifft er Transpersonen wie Lucia Lucas, die wohl als einzige Opernsängerin weltweit mit tiefer Männerstimme singt, und Lucie Veith, die als Mädchen aufgewachsen ist und erst später erfahren hat, dass sie genetisch ein Mann ist.

    Außerdem wagt Ingolf Baur ein Experiment an sich selbst: Er lässt sich in einem Studio für Transvestiten zur Frau umstylen, um die weibliche Seite in sich aufzuspüren.

        • Das mißverstehst du. Hier geht es um eine zusätzliche Steuer um Frauen in ihren Frauenprodukten zu subventionieren.

          Am besten über Männer bezogene Produkte.

          So langsam sollte es doch ein jedem dämmern, dass es ganz offenbar so ist, dass Wohlstandsfrauen nur noch öffentlich betteln oder sich Unterstellungsprivilegieren und Victimology Poker betreiben. Eine Verantwortungsübernahme für eigenes ist in der Haltung nicht mehr existent. Von menschlicher Ehrlichkeit mal ganz abgesehen.

          Und das macht sich auch in vielen “Beziehungen“ bemerkbar. Solch eine “Partnerin“ braucht eigentlich niemand. Und als Mutter eigener Kinder schon gar nicht. Die Kinder brauchen den damit verbundenen und sich dann über ähnliches Verhalten ihnen gegenüber einstellenden Mißbrauch übrigens auch nicht.

          Diese schlechten charakterlich narzisstischen Züge sieht man z.Zt.auch überaus deutlich an den Entwicklungen an den amerikanischen Unis.

  8. Noch gar nicht so lange her, da galt homosexualität als „Krankheit“ und hatte auch eine klinische Beschreibung im Medizinischen Manual.
    Jetzt sind wir dabei, dass wir „homophobie“ als „Krankheit deklarieren wollen.

    Man muss Homophobe nicht mögen, aber erstens mal: Wo beginnt das? „Linke“ drücken einen da mittlerweile sehr schnell in diese Ecke.
    Und z.B. die Amadeu Antonio Stiftung kann schon bei Verdacht oder Verdächtigung sehr rabiat werden.

    Zweitens mal: Nein, man muss homophobe nicht mögen. Aber „muss“ man Homosexuelle mögen? (Au weia – damit habe ich mich bestimmt als homophob qualifiziert) Es kommt doch wohl immer auf die Ausdrucksformen an.

    Merken die eigentlich selber nicht, wie „krank“ das selbst schon wieder ist?

    Etwas mehr Toleranz täte da wohl allen Lagern gut.

    • @addes8cht

      1. Natürlich muss man Homosexuelle nicht mögen, man darf sogar insgesamt ein Misanthrop sein und alle Menschen hassen.
      2. Neutralität wird in dem Zusammenhang gerne behauptet, aber dann selten praktiziert. Wer sagt, dass es ihm ganz egal ist, wer mit wem Sex hat der macht sich eben unglaubwürdig, wenn er dann weiter sagt, dass es aber Homosexuellen nicht Sex genannt werden darf, weil … naja letztendlich weil man das einfach nicht will und Homosexualität ekelig findet.

      Die Begründung über die Fortpflanzung ist da doch angesichts des allgemeinen Sprachgebrauchs wirklich nicht ernst zu nehmen. Wenn diese Leute es dann wenigstens durchziehen würden und fordern würden, dass man nur bei „Penis in Vagina von fortpflanzungsfähigen Personen ohne Verhütung (an den fruchtbaren Tagen) von Sex sprechen darf, dann ginge es ja noch. Es wäre lächerlich, aber immerhin nicht mehr homophob

      • @chris
        „Es wäre lächerlich, aber immerhin nicht mehr homophob“

        Selbst wenn sie so denken würden (was sein könnte), dann ist ihnen garantiert klar, wie lächerlich sie sich machen. Daher wäre die Begrenzung auf die Homosexualität schon aus taktischen Gründen geboten, hier kann man nicht zuletzt auf tradierte Vorurteile zurückgreifen.

        @maddes
        „als “Krankheit”“

        Die Pathologisierung des politischen Gegners ist immer wieder beliebt. Das Rezept: Man nehme eine geheimnisvolle oder eingebildete Krankheit, also etwas bei dem die Ursachen im Dunkeln liegen, und voila, kann man überall hineininterpretieren.

        • @alex

          „Selbst wenn sie so denken würden (was sein könnte), dann ist ihnen garantiert klar, wie lächerlich sie sich machen. Daher wäre die Begrenzung auf die Homosexualität schon aus taktischen Gründen geboten, hier kann man nicht zuletzt auf tradierte Vorurteile zurückgreifen.“

          Dazu müssten sie aber wissen, dass das Argument an sich lächerlich ist. Ich bezweifele, dass das der Fall ist.
          Es ist zudem auch recht deutlich, dass sie sich damit dem Vorwurf der Homophobie aussetzen, während sie sonst nur eine etwas skurrile Definiton hätten. Der Vorwurf der Homophobie ist da wohl der schwerere. Insofern macht es als „schadensbegrenzung“ eigentlich noch weniger sinn

        • @chris
          „Dazu müssten sie aber wissen, dass das Argument an sich lächerlich ist. Ich bezweifele, dass das der Fall ist.“

          So verengt („das Argument an sich“) hast du natürlich recht, da ihnen das selbst einleuchtet. Sie werden sich aber sicherlich bewusst sein, dass ihr Glauben von einer strammen Mehrheit als „lächerlich“ empfunden werden wird, sie sich also (in den Augen allzuvieler) sich tatsächlich auch lächerlich machen werden, wenn sie mit „Sexualität ist nur der Akt zur Fortpfanzung“ daherkommen.

          Der Vorwurf der Homophobie scheint sie weniger zu kratzen. Warum auch? Ist der wirklich so abträglich für sie? Ich denke, viel weniger abträglich als als Feinde von Sexualität darzustehen.

          Im Grunde können sie auch auf die latente Feindseligkeit im Feminismus gegenüber homosexuellen Männern rechnen, die ja mit gender diese Pille schlucken mussten. Wie auch, dass jetzt transsexuelle Männer, nunmehr als Frauen, ihnen auf der Nase rumtanzen können 😀

          Das Erstaunlichste ist eh, dass dem Feminismus gender praktisch ohne nennenswerten Widerstand übergestülpt werden konnte. Das kann wohl kaum ohne das Vorhandensein einer rigiden Machtstruktur im Feminismus erklärt werden, schliesse ich mal.

    • „@addes8cht“
      => netter Fehler 😉 ist mir noch nicht untergekommen, aber beim angucken kommt ir natürlich prompt die Steigerung zu einem verdreher „addesMacht“…

      ähm – sorry war OT

      Stimme dir da bei allem zu, war aber gar nicht der Punkt.
      Was mich da sonderbar anmutet, ist diese pathologisierung, die genau gleich abläuft wie zuvor die gegen Homosexuelle.
      Und die merken das nicht mal, dass sie GENAU DAS SELBE machen.

      Absolut nix gelernt.

      Und Leute wie in der Amadeu Antonio Stiftung beginnen auch damit, die selbe Art Hexenjagd zu veranstalten wie wir das früher gegen Homosexuelle hatten. Zumindest gegen männliche.
      Auch da dürfe es erneut übereinstimmung geben, denn vermutlich werden feministische Vorbehalte gegen Homos wieder mal völlig in Ordnung sein?

  9. War ja klar, Liberalismus ist selbstverständlich auch „rassistisch“:

    „Schon länger lag auf meinem Lesestapel der Aufsatz „Racial Liberalism“ von Charles W. Mills. Darin geht es um die Frage, inwiefern das westliche Konzept des Liberalismus nicht, wie seine Protagonisten denken, universalistisch ist, sondern dass es vielmehr das „Weißsein“ als Normalität setzt.“

    http://antjeschrupp.com/2015/10/22/die-konstruktionsfehler-des-westlichen-liberalismus/

    Angeblich werde im Liberalismus „auf dem systematischen Ausschluss bestimmter Menschen aufgebaut“, wie das gemeint ist wird natürlich nicht klar, da wie üblich herbeikonstruiert, bzw -phantasiert.

    Man müsse nur die Herleitung des Liberalismus aus den angeblich mystifizierten Rechten und Interessen des Individuums überwinden: „reject the mystified individualist social ontology“ (Mills).

    Schrupp meint:
    „Wer die liberalen Ideen von Freiheit und Gerechtigkeit retten will, kann nicht einfach hingehen und die eigenen Vorstellung davon, was Freiheit und Gerechtigkeit ist zur allgemeinen Norm erheben.“

    Es ist das zweifelhafte Privileg unser Zeit, diese rein intellektuellen Werte zu „Normen“ umwandeln zu wollen, unter dem Primat einer „sozialen Gerechtigkeit“, einer kollektivistischen Idee, die der original liberalen Idee von individueller Freiheit und der den menschlichen Interessen nicht verpflichteten Gerechtigkeit völlig zuwider läuft.

    Schrupp schlägt vor, gegenüber manchen Menschen gerechter zu sein als gegenüber anderen, um „die Differenzen unter Menschen“ zu angemessen zu würdigen.

    Ja, in der Art wurde der Liberalismus und die Idee der Gleichheit vor dem Gesetz schon immer bekämpft. Erst waren es die „Hochwohlgeborenen“, nun hat man die Ausgestossenen zum Kronzeugen für die Ungerechtigkeit der Idee der Gerechtigkeit auserkoren.

    Auch schön wie im Text die Wirkungsursache „Patriarchat“ umschifft wird, damit sie sie nicht klar nennen muss:

    „Wenn es stimmt, dass die gesellschaftliche Organisation – zum Beispiel des Kapitalismus, der Parlamente, der Wissensproduktion usw. – von ihrem System her auf dem Vorhandensein einer „weiblichen“ Gegensphäre gründet, kann es natürlich nicht funktionieren, diese Sphäre einfach aufzulösen und zu sagen, Frauen sollen dasselbe machen wie Männer.“

    • „Es ist das zweifelhafte Privileg unser Zeit, diese rein intellektuellen Werte zu “Normen” umwandeln zu wollen, unter dem Primat einer “sozialen Gerechtigkeit”, einer kollektivistischen Idee, die der original liberalen Idee von individueller Freiheit und der den menschlichen Interessen nicht verpflichteten Gerechtigkeit völlig zuwider läuft.“

      Im Grunde ist das die alte Fallacy des Kommunismus.

      • Dass man sich durch die rechten Privilegien den besten Platz am Futtertrog verschaffen möchte, ist wahrscheinlich so alt wie die menschliche Zivilisation selbst 😉

        Wer weiss, ob dies nicht auch der wirkliche Hintergedanke der alten Idee des „goldenen Zeitalters“ (der Feminismus nennt das „Matriarchat“) war….

    • Hier kann man den Neorassismus in action sehen, wie eine MSNBC-Moderateurin getriggert auf die Gäste losgeht…

      Melissa Harris-Perry Scolds Guest to Be ‘Super Careful’ About Saying ‘Hard Worker’ Because Of Slavery

      http://freebeacon.com/culture/melissa-harris-perry-scolds-guest-to-be-super-careful-about-saying-hard-worker-because-of-slavery/

      „MSNBC host Melissa Harris-Perry derailed a conversation about potential Speaker of the House Paul Ryan (R., Wis.) Saturday to admonish a guest for calling him a “hard worker,” arguing it demeaned slaves and working mothers “in the context of relative privilege.” …..“

    • „Yasaroglu hat Cuspert vor fast 15 Jahren kennengelernt. Damals soll der angehende Rapper in der Naunynstraße gedealt haben. Ein „kleiner Ticker“ sei er gewesen, sagen einige, die heute noch in der Nähe wohnen, aber auch jemand mit „einer riesigen Fresse“.

      Anthony Taylor, ein früherer Freund, sagt: „Denis war ein Mensch, der schnell Gründe gefunden hat, warum man zuschlagen kann.“ Jugendhelfer Yasaroglu drückt es so aus: „Der musste sich andauernd beweisen.“ Schon vor zehn Jahren habe Cuspert prophezeit: „Irgendwann komme ich groß raus! Irgendwann …““

      Als Rapper gescheitert, als Kampfsportler auch, nie die aus seiner Sicht gerechtfertigte Anerkennung erhalten, nie groß rausgekommen. Tja, gibt wohl Leute, die kommen damit nicht klar.
      Die Beschreibung seiner Entwicklung ist auf jeden Fall interessant.

      • Und überhaupt. Welche Degeneration hat da stattgefunden, seitdem die ersten Annäherungen an den Islam in den 60/70ern stattfanden („Nation of Islam“), die tatsächlich, man kann es gar nicht anders sagen, eine Art der kulturellen Bereicherung hervorbringen konnten, die heutzutage nur noch Mord und Totschlag bedeuten zu scheinen, möge der „Tagesspiegel“ das auch noch so versuchen ins Positive zu ziehen.

        Siehe hier, welch ein Abstieg zu heute!

        http://www.youtube.com/watch?v=Y7EGQzn8e1k

      • Klingt nach klarem Fall für den Feminismus „Als Rapper gescheitert, als Kampfsportler auch, nie die aus seiner Sicht gerechtfertigte Anerkennung erhalten, nie groß rausgekommen. Tja, gibt wohl Leute, die kommen damit nicht klar.“.

        Ups männlich… dann wohl nicht.

      • Passend zum Thema:

        „Race, on the other hand, has been a more successful technology of mystification. In the US, one of the great uses of racism was (and is) to induce poor white people to feel a crucial and entirely specious fellowship with rich white people; one of the great uses of anti-racism is to make poor black people feel a crucial and equally specious fellowship with rich black people. Furthermore, in the form of the celebration of ‘identity’ and ‘ethnic diversity’, it seeks to create a bond between poor black people and rich white ones. So the African-American woman who cleans my office is supposed to feel not so bad about the fact that I make almost ten times as much money as she does because she can be confident that I’m not racist or sexist and that I respect her culture. And she’s also supposed to feel pride because the dean of our college, who makes much more than ten times what she does, is African-American, like her. And since the chancellor of our university, who makes more than 15 times what she does, is not only African-American but a woman too (the fruits of both anti-racism and anti-sexism!), she can feel doubly good about her.“

        http://www.lrb.co.uk/v31/n16/walter-benn-michaels/what-matters

    • unter dem anderen Artikel:

      „What a load of nonsense being spouted below. All feminists are pro equality for men and for women. But when a woman points out the fact that despite there being issues specifically relating to men, women are still at a greater disadvantage, suddenly it’s ‚aw but we have issues too‘ i.e. screw yours. Yes you have issues too. No that doesn’t mean that men aren’t still the winners in this game of the sexes. This is appropriation at its worst. If you want to talk about men’s issues, support the women who are talking about women’s issues, don’t try and demean or deny the current state of affairs. If you are a woman living in this world then yes, it really does feel like it’s international men’s day every day. Women get ONE DAY. And you’re crying about getting the other 364. My heart bleeds.“

      • Deutet wieder darauf hin, dass es weniger eine Sache des Geschlechts (oder nur zweitrangig) und mehr eine der Klasse und des machstrebens ist.
        Oder eine Überidealisierte Vorstellung der anderen Seite des Zauns (gibt ja z.b auch viele, die Schwule für überprivilegiert halten).
        Allerdings tun manche Männer das halt oft auch (MANCHE. MIr jetzt auch egal, aus welche ideologischen Richtung, aber man liest es öfters mal in Blogs), zumindest in entsprechenden Internetblogs, nur andersherum, sodass es dann schwierig wird.
        Gibt ja auch teilweise eine Tendenz, dass „Männer“ (also man selbst) die Pyramiden erfunden haben und das Nonplusultra sind und Frauen sind zu blöd usw. wird es halt unglaubwürdiger, dann mit der Opfernummer um die Ecke zu kommen.

        Beide Denkrichtungen scheinen zu meinen, „Männer“ seien ungefähr das hier, nur aus anderen Gründen/Motiven:

        und

        und der ganze andere Kram
        wird aussen vor zu lassen. Die einen, um das stabile Bild des privilegierten Geschlechts (in dem Fall Männer) nicht anzutasten, die anderen um ein Idealbild des männlichen Geschlechts nicht anzutasten.
        Meine Vermutung.

        • „…Überidealisierte Vorstellung der anderen Seite des Zauns…“

          Ja, interessanter Gedanke. Bei Frauen findet man ja relativ häufig die Neigung, sehr viel in einen Mann reinzuprojizieren, um einen erotischen Blick auf diesen haben zu können. Oder eben auch, um ihn dämonisieren zu können. Oder auch nur, um in Männern irgendetwas (aus weiblicher Sicht) nützliches sehen zu können.

          Ganz nach Bedarf halt.

          Sicher gibt es das auch umgekehrt, also Männer projizieren z.B. das Attribut „Hammergeil im Bett“ auf die kurvige Blondine, die aber in Wirklichkeit eine frigide Jammer-Tusse ist.

          Das lässt sich leicht auf Gruppenebene hochskalieren und dann für sich selber instrumentalisieren.

          Marketingtechnisch wird der Effekt ja alltäglich verwendet. Schöne Frauen (in den Augen der anderen Frauen) preisen überteuerte Fummel an und die weniger schönen Frauen kaufen diese nicht zuletzt, um sich dadurch etwas von der Schönheit des Models anzueignen.

          Oder (im kleineren Maßstab) Männer preisen die Macher-Qualitäten von Männern mit dem Beispiel, dass Männer zum Mond und wieder zurück geflogen sind. Obwohl sicher die allerwenigsten jemals auf dem Mond waren oder auch nur an den Flügen mitgewirkt haben…

          😉

  10. http://www.lvz.de/Leipzig/Stadtpolitik/Leipzigs-Gruene-unterstuetzen-Initiative-fuer-Refugees-Welcome-Platz

    „Eine Bürgerinitiative setzt sich für die Umbenennung des Richard-Wagner-Platzes ein. Um symbolisch auf die Willkommenskultur aufmerksam zu machen, soll der Ort in Zukunft Refugees-Welcome-Platz heißen. Die Stadtratsfraktion der Grünen unterstützt die Idee.

    „Die Leipziger Innenstadt wird wöchentlich von Rassisten benutzt, um ihre menschenverachtenden Parolen und Ressentiments zu verbreiten“, so Norman Volger, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat. Mit einer Umbenennung des Platzes würde man ein Zeichen setzten, dass in der Stadt kein Platz für Rassismus sei.“

  11. Ich wollte damit sagen, dass die Frauen, die das kritisieren bzw. für diesen Text verantwortlich sind, vermutlich eine Vorstellung vom Mann als „leichteres Leben“ haben (was es umgekehrt ja auch gibt). Nach dem Motto die meisten Firmenchefs sind männlich. Also Männer = alle Chefs = überprivilegiert = feiern den ganzen Tag Champagnerparties und zählen ihre Millionen, während Frauen unterdrückt sind. Und wenn diese Unterdrückung nicht wäre, dann könnten wir auch Chefboss von Unternehmen x sein. Es geht dann ja doch eher um prestigeträchtige Sachen.
    Darauf, Vorarbeiterin auf dem Bau zu werden und dass diese Stelle nicht ständig sexistisch mit Männern besetzt wird, wird sich zumindest kaum konzentriert.

    Dann gibt es Männer, die sagen, frauen sind privilegiert, weil keine Wehrpflicht, leben länger, müssen nur rumsitzen, dann kommt sofort irgendein Mann, der ein Luxusleben finanziert und „Mann“ muss als Straßenarbeiter arbeiten, muss ständig in nackter Angst vor Vergewaltgungsanklagen usw. leben. Dahin geht dieses Symbolbild, von einem Straßenarbeiter der kniet, während zwei Frauen vorbei gehen. Bei den Frauen gibt es die Sprechblase „Stop opressing me“, beim Mann gibt es die Sprechblase: „Sorry“
    Sagt aus: Frauen sind priveligiert, während Männer im Dreck leben müssen und beschimpfen sie dann sogar noch und der Mann muss sich, als wäre sein Beruf nicht schon Demütigung genug, noch entschuldigen. Natürlich ein sehr alltägliches Straßenbild…

    Und dann gibt es noch die selbstbeweihräuchernde Gruppe, die das Ganze ein bisschen so anzugehen scheinen wie „Nationalstolze“ (Ein Mann hat die Atombombe erfunden, ein Mann hat Antibiotika erfunden, Männer haben Raketen erfunden. Also ist das auch „unser“ Verdienst, weil wir ja Männer sind) und die wegen ihres persönlichen Selbst/Männlichkeitsbildes „Problem-Männer“ auch eher außen vor lassen oder mit einem gewissen Status-Fatalismus behandeln.
    „Oder (im kleineren Maßstab) Männer preisen die Macher-Qualitäten von Männern mit dem Beispiel, dass Männer zum Mond und wieder zurück geflogen sind. Obwohl sicher die allerwenigsten jemals auf dem Mond waren oder auch nur an den Flügen mitgewirkt haben…“

    Genau. Am anstrengendsten sind diese Männer, die mehr oder weniger erwarten, dass man sie für „ihre“ Leistung vergöttert und entsprechend behandelt, egal wie gut man sie kennt^^
    .
    „Marketingtechnisch wird der Effekt ja alltäglich verwendet. Schöne Frauen (in den Augen der anderen Frauen) preisen überteuerte Fummel an und die weniger schönen Frauen kaufen diese nicht zuletzt, um sich dadurch etwas von der Schönheit des Models anzueignen.“

    Ehrlichgesagt, ich finde die meisten Catwlkmodels nicht besonders und kaufe Kleider, weil mir das Kleid gefällt, nicht wegen des Models. Dass Männer aber eher aufs Model achten als aufs Kleid, glaube ich gerne.

    Aber gutes Stichwort. Nur aus Interesse, welches Kleid gefällt dir am Besten?

    http://demandware.edgesuite.net/sits_pod20/dw/image/v2/AAJT_PRD/on/demandware.static/-/Sites-herveleger-master-catalog/default/dw242573c1/images/PGA63D35_O52.jpg?sw=1256&sh=1992

    http://demandware.edgesuite.net/sits_pod20/dw/image/v2/AAJT_PRD/on/demandware.static/-/Sites-herveleger-master-catalog/default/dwd821551b/images/SOU63E88_9O2.jpg?sw=1256&sh=1992

    http://demandware.edgesuite.net/sits_pod20/dw/image/v2/AAJT_PRD/on/demandware.static/-/Sites-herveleger-master-catalog/default/dwea4ab275/images/SOU63E88_414.jpg?sw=1256&sh=1992

    http://demandware.edgesuite.net/sits_pod20/dw/image/v2/AAJT_PRD/on/demandware.static/-/Sites-herveleger-master-catalog/default/dw5b48ebaf/images/HLT67E89_8X4.jpg?sw=1256&sh=1992

    • „Ich wollte damit sagen, dass die Frauen, die das kritisieren bzw. für diesen Text verantwortlich sind, vermutlich eine Vorstellung vom Mann als “leichteres Leben” haben“

      Genau. Und das leitet sich aus der Idealisierungsneigung ab. Aus der Hypergamie der Frauen ergibt sich eine selektive Sichtweise auf „den Mann“ (starke Schulter zum anlehnen, zu ihm aufschauen können, Fels in der Brandung etc pp). Dies ist das Leitbild:

      Sie will beschützt sein, behütet sein, versorgt sein, schwach sein dürfen und flippig sprunghaft sein dürfen. Für den Mann, der ihr dies ermöglicht (bzw. bei dem sie sich im Augenblick selber einreden kann, dass er es ihr ermöglichen könnte) macht sie dann die Beine breit…

      Durch diese selektive Sichtweise werden Männer, die diesem Schema nicht entsprechen, ausgeblendet. Und so wie es eine positive Idealisierung gibt, so gibt es eben auch eine negative Idealisierung (Gewalttätig, potentielle Vergewaltiger, Macht-und Herrschgeil und wollen Frauen unterdrücken)

      „Ehrlichgesagt, ich finde die meisten Catwlkmodels nicht besonders und kaufe Kleider, weil mir das Kleid gefällt, nicht wegen des Models.“

      Hihi, genau. Und deswegen werden die Kleider ja auch immer auf einem Bügel an einer neutralen Wand hängend präsentiert, damit auch das Kleid als solches alleine für sich wirkt…ja, nee, iss klar…

      Ernsthaft: Frag Dich mal, warum Kleider an Models präsentiert werden, welche handverlesen und mit der Kofferwaage abgewogen sind und die dann am Ende trotzdem nochmal in Photoshop stundenlang nachbearbeitet werden.

      „Dass Männer aber eher aufs Model achten als aufs Kleid, glaube ich gerne.“

      Ja, am Kleid ist im Grunde nur die eine Fragestellung interessant: Wie leicht kann mann es vom Frauenkörper entfernen?

      Models selber sind für die wenigsten Männer sexuell attraktiv. Klappergestelle mit kalter Mimik. Eignung als Trophy-Weib für Empfänge, Galas und Cocktailparties, aber eher weniger für die Wohnzimmercouch.

      Dieses hier

      http://demandware.edgesuite.net/sits_pod20/dw/image/v2/AAJT_PRD/on/demandware.static/-/Sites-herveleger-master-catalog/default/dw5b48ebaf/images/HLT67E89_8X4.jpg?sw=1256&sh=1992

      ist vom Schnitt her an interessantesten, allerdings die Farbe…hmm, schwierig…

      Und dieses hier hat was für Cocktail-Parties im Yachtclub:

      http://demandware.edgesuite.net/sits_pod20/dw/image/v2/AAJT_PRD/on/demandware.static/-/Sites-herveleger-master-catalog/default/dw242573c1/images/PGA63D35_O52.jpg?sw=1256&sh=1992

      Die beiden anderen sehen aus, als hätte frau ihr Mieder-Korselett angezogen, aber dann das Überkleid vergessen… 😉

      • „Hihi, genau. Und deswegen werden die Kleider ja auch immer auf einem Bügel an einer neutralen Wand hängend präsentiert, damit auch das Kleid als solches alleine für sich wirkt…ja, nee, iss klar…“

        Werden sie doch auch. Zumindest die Kleider, die ich meistens kaufe. Ich kaufe nämlich idr eher „von der Stange“ Zara, H&M usw. und nicht das, was ich in der ersten Reihe einer Fashion Show zu sehen kriege.

        „Ernsthaft: Frag Dich mal, warum Kleider an Models präsentiert werden, welche handverlesen und mit der Kofferwaage abgewogen sind und die dann am Ende trotzdem nochmal in Photoshop stundenlang nachbearbeitet werden.“

        Gute Frage. Wie gesagt, mich interessieren Models nicht sonderlich, bzw. nicht als relevant für meine Wahl.
        Dass Kleider in Werbungen am Menschen präsentiert werden, ist aber nun nicht so wirklich ungewöhnlich, weil man das Kleid dadurch einfach besser einschätzen kann, als wenn man es nur am Kleiderbügel sieht. Wobei auch das nur ansatzweise was bringt, weil Klamotten ja nicht an jeder Person gleich gut aussehen, es muss zum Typ, Figur usw. passen.

        Deswegen gibt es ja auch Umkleidekabinen und man sieht immer Frauen, die sich selbstkritisch vor dem Spiegel drehen und auf und ab laufen, unabhängig wie das Kleid vorher an Lena Gercke aussah.

        „ist vom Schnitt her an interessantesten, allerdings die Farbe…hmm, schwierig…“

        Finde ich auch, aber andererseits finde ich es interessant, eben weil es ungewöhnlich ist.
        Gibt es sonst noch in schwarz, das finde ich aber zu langweilig
        http://demandware.edgesuite.net/sits_pod20/dw/image/v2/AAJT_PRD/on/demandware.static/-/Sites-herveleger-master-catalog/default/dwcd1bd7aa/images/HLT67E89_001.jpg?sw=1256&sh=1992

        „Und dieses hier hat was für Cocktail-Parties im Yachtclub:“

        Tja, leider gibts das nur in der Farbkombi, die Art finde ich im Prinzip so ganz gut.

        „Die beiden anderen sehen aus, als hätte frau ihr Mieder-Korselett angezogen, aber dann das Überkleid vergessen… ;-)“

        Aber bei dem Weißen finde ich es nicht so „schlimm“, zumindest wüsste ich da, wie ich es kombinieren könnte.

        Aber so richtig gefunkt hat es in der Tat noch nicht.

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