Selbermach Mittwoch 31 (21.10.2015)

Haut in die Tasten! Was gibt es neues?

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264 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 31 (21.10.2015)

  1. http://www.telegraph.co.uk/men/relationships/11904203/Well-done-feminism.-Now-man-are-afraid-to-help-women-at-work.html

    Nun ist es also soweit; Männer meiden es, mit Frauen im gleichen Raum zu sein bzw. ihnen zu helfen; so scheint bereits ein normales Verhalten (wie eine Türe offen zu halten) zu risikoreich zu sein; das zumindest behauptet der Autor des neuen Buches. Dies ist natürlich wiederum ein grosses Problem für Frauen (nicht etwa die Männer, die aus Furcht vor sexuellen Falschbeschuldigungen zu solchem Verhalten gezwungen wurden, nein, das ist natürlich völlig okay ;)), weil ihnen somit ihr schwer verdienter Aufstieg verwehrt bleibt, wenn Männer ihnen nicht mehr helfen (man nehme die bittere Ironie der Aussage stillschweigend zur Kenntnis).

    Da kann sich wohl jemand nicht zwischen Rape Culture und gläsernen Decke entscheiden.

    Dazu auch noch Stardusk :

    • Ein großer Fortschritt. Frauen wollten emanzipiert sein, jetzt können sie beweisen, dass sie es ohne patriarchale Hilfe schaffen.

      Ich für meinen Teil nehme männliche Hilfe auch weiterhin gerne an 🙂

  2. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/frauen-sollen-mit-65-in-rente/story/12724843

    Die Schweizer Regierung will die Renteneintrittsalter von Mann und Frau angleichen, um die Rentenkasse vor zukünftigen Problemen zu sichern.

    Derzeit gehen die Frauen mit 64 Jahren, die Männer mit 65 Jahren in die Rente. Zukünftig soll für alle Geschlechter und Geschlechterinnen das Renteneintrittsalter 65 gelten.

    Die Linke findet das kreuzdaneben, die Frauenorganisationen sowieso. Die Femi-sonstwas schäumen vor Wut.

    [Nur als Hintergrund-Info: Die CH-Rente, die per Umlageverfahren finanziert wird, deckt allerdings nur das Existenzminimum ab. Alles darüber hinaus gehende Altersgeld wird aus während der Erwerbs-Phase (verpflichtend) angesparten Guthaben finanziert (Pensionskasse).]

      • Die Senkungen waren 1957 und 1964. Da war noch nix mit „Staatsfeminismus“. Muss wohl so eine Mischung aus vollen Rentenkassen und „Ritterlichkeit“ gewesen sein…

        „Das Rentenalter der Männer blieb seit 1948 unverändert. Das Rentenalter der Frauen wurde dagegen mehrmals angepasst: 1948 galt grundsätzlich auch für Frauen Rentenalter 65. Eine Ehepaarrente wurde jedoch bereits ausgerichtet, wenn der Mann 65, die Frau aber erst 60 Jahre alt war. 1957 wurde das Rentenalter der Frauen auf 63 Jahre und 1964 auf 62 Jahre gesenkt. Im Rahmen der Konsolidierungsmassnahmen der 9. AHV-Revision wurde 1979 das Grenzalter der Frauen für die Ehepaarrente auf 62 Jahre angehoben, das heisst, die Ehepaarrente wurde erst ausgerichtet, wenn die Frau 62 war. Mit der 10. AHV-Revision wurde das Rentenalter der Frauen in einem ersten Schritt im Jahr 2001 auf 63 und in einem zweiten Schritt im Jahr 2005 auf 64 Jahre erhöht. Im Zuge dieser Revision wurde auch der Vorbezug der Rente ermöglicht. Mit der Neuauflage der 11. AHV-Revision schlägt der Bundesrat dem Parlament vor, das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre anzuheben und Menschen in bescheidenen Verhältnissen bei der Frühpensionierung finanziell zu unterstützten. Diese Revision ist zur Zeit im Parlament hängig.“

      • Boah, ich hab die of-fi-zi-elle Begründung gefunden:

        Als Hauptgrund für eine Senkung des Frauenrentenalters wurde die weibliche Physiologie genannt. So heisst es in der Botschaft zur 4. AHV-Revision: «Physiologisch betrachtet ist die Frau vielfach trotz ihrer höheren Lebenserwartung dem Mann gegenüber im Nachteil.» Und weiter ist nachzulesen: «Ihre Körperkräfte lassen im allgemeinen früher nach, weshalb sie oft schon vorzeitig zur Aufgabe oder Einschränkung der Erwerbstätigkeit gezwungen ist.

        http://www.nzz.ch/schweiz/der-kampf-um-das-rentenalter-1.18126457

        • Aha, Da steht also:
          Physiologisch betrachtet ist die Frau gegenüber dem Mann im Nachteil, obwohl das einzige konkrete Beispiel, das wir dazu benennen, das gegenteil aussagt.

          Gilt auch für Berufszweige, bei denen die physiologische Belastung nahezu keine Rolle spielt, was ohnehin die meisten Berufe betrifft, die Frauen wählen.

          Bitte einfach so schlucken, weil feministisch.

        • @ddbz

          „Wenn Dummheit ein Menschenrecht ist, dann wäre die eine Frage, wieviel Dummheit? Alle, also soviel wie geht? Und die andere Frage, sollten dann Schulen nicht verboten werden?“

          Wenn Eigentum ein Menschenrecht ist, ist Armut dann veboten?
          Wenn Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist, ist Atheismus dann verboten?

          Oder wolltest du nur demonstrieren, wie wichtig ein solches Recht wäre?

        • Ist Eigentum ein Menschenrecht? Und was hat das mit Armut zu schaffen?

          Ist Atheismus nicht ein Ausdruck von Religionsfreiheit?

          In welcher Menschenrechtserklärung steht denn das Ding mit der Dummheit und ist das GG, ein GG gegen die Menschenrechte, oder vielmehr gegen das Dummheitsmenschenrecht, da ganz ohne das Wort Dummheit geschrieben? ( Ob ohne Dummheit, ist allerdings eine andere Frage …)

          Nebenbei, wenn es „wichtig“ „wäre“, gibt es das also nicht? Du also nur mal einfach einen persönlichen Angriff fahren wolltest?

          Nochmal, dei Behauptung war: Dummheit sei ein Menschenrecht. 🙂

        • Wie kann es überhaupt Freiheit geben, wenn Menschen nicht das Recht haben sollen, Dinge zu tun oder zu sagen, die andere als dumm empfinden?

        • Dummheit ist kein Menschenrecht. Gäbe es eins, wäre verpflichtende (Schul)-Bildung eine Menschenrechtsverletzung. Da hat ddbz schon recht.

        • „Dummheit ist kein Menschenrecht. Gäbe es eins, wäre verpflichtende (Schul)-Bildung eine Menschenrechtsverletzung.“

          Auch Gebildete können dumm sein. Und dürfen dumm sein.

        • „Dumm sein dürfen und dummes sagen dürfen ist natürlich ein Menschenrecht.“

          Richtig. Wäre es anders könnte ich ScienceFiles wegen der T-Shirts verklagen 🙂

        • @ Christian

          „Dumm sein dürfen und dummes sagen dürfen ist natürlich ein Menschenrecht.“

          Kommt drauf an. Als schulpflichtiges Kind ist es definitiv keins.

        • @jc denton

          Du verwechselst dummheit mit Bildung.
          Auch ein dummes Kind darf in dem Sinne dumm sein, dass es dann bestmöglichst gefördert wird. Dadurch erlangt es mehr Bildung, wird aber nicht intelligenter, sondern kann dumm sein

        • @ Christian

          „Du verwechselst dummheit mit Bildung.“

          Scheinbar haben wir da unterschiedliche Vorstellungen. Für mich impliziert mehr Bildung immer auch weniger Dummheit.

        • Niemand verwendet doch das Wort „dumm“ für Kinder vor Eintreten der Schulpflicht. Und Beschulung garantiert noch lange keine Bildung, geschweige denn Befreiung von Dummheit.

          Sciencefiles und ddbz sind doch gute Beispiele dafür.

          Btw. würde ich definitiv jeden, der ein solches Shirt in der Öffentlichkeit trägt (noch dazu zu dem Preis) als „dumm“ bezeichnen. Soll das ernsthaft jemanden überzeugen?
          Wenn es wenigstens witzig wäre…

  3. Das Erzbistum Freiburg bietet seit Jahren regelmäßig den „theologischen Kurs“ an. Soweit ich weiß, gibt es in anderen Diözesen nichts vergleichbares.
    Es handelt sich um einen Kurs, in dem Laienin theologischen Fragen unterrichtet werden. Der Kurs kann mit einer Prüfung abgeschlosen werden, die dann die „missio canonica“ enthält, das ist die kirchliche Lehrerlaubnis der katholischen Kirche – wer sie hat, darf z.B. als katholischer Religionslehrer in einer Schule arbeiten.

    In den Blöcken gibt es zwischen den jeweiligen Studientagen auch Hausaufgaben zu erledigen, pro Fach so jeweils vier bis sechs.

    Bei einer Bekannten nun auf folgende Liste von Hausaufgaben im Fach „altes und neues Testament“ gestoßen:
    – ist die Bibel (namentlich das alte Testament) ein patriarchalisches Buch? (offenkundig erwartete Antwort soll wohl nein sein. Oder zumindest nur relativierend)
    – Stellungahme zur These: Sarah (Abrahams Frau) ist als Gestalt eher blass im Vergleich zu Rebekka (Isaaks Frau)
    – vergleiche die Perikopen zum „Sturm auf dem See“ bei Markus und Matthäus
    – schreiben sie eine Predigt darüber, ob Gott ein barnherziger Gott ist

    Ich denke nicht, dass der „theologische Kurs“ insgesamt genderfeministisch verseucht ist, aber die Gewichtung feministischer Themen ist doch ziemlich deutlich bei zwei von vier Aufgaben.

    • Ich vermute, die Gewichtung ist der puren Not geschuldet. Geh mal in eine Kirche. Du findest dort vor allem Rentner und Weibsvolk (meist auch nicht mehr die jüngsten); vielleicht auch noch ein paar Ausländer, wenn du in der richtigen Gegend wohnst. Die katholische Kirche hat riesige Probleme, halbwegs fähiges Personal anzuwerben. Also kommt man soweit wie möglich denen entgegen, bei denen eine Chance besteht, dass sie kommen: Frauen.

    • ät Matthias:

      Der Artikel der Waiblinger fing ja gut an. Aber dann:
      „Auch ihre Häme gegen Gender-Studien an den Universitäten, ist von vorsätzlicher Blindheit.
      Neben manchem Modischen werden dort u. a. Forschungsprojekte über die sensiblen Auswirkungen von Migration auf die Geschlechterverhältnisse in Deutschland angestoßen, brisanter Stoff, der für die von allen gewollte Integrationsarbeit von praktischem Nutzen sein dürfte.
      Die reichlich vielen Ressentiments, die von den Anti-Gender-Aktivisten so im Gepäck getragen werde, lassen für die Umgangsformen bei sich zuspitzenden Konflikten in unserer Gesellschaft nichts Gutes ahnen. “

      Wieder so ein „sehender“ Journalist also. Hat wahrscheinlich studiert (Gender? Soziologie? Literatur?)

      Als wenn Genderforscher. radikalfeministisch und multikulti-ideologisch, etwas Sinnvolles zum Thema „Migration und Frauen“ beitragen könnten. Da werden alle Probleme, die nicht ins Weltbild passen, gezielt umgangen.

      Das Militär-Gender-Neusprech-Diktionär, ja. Van Crevelds Vorhersage soll offenbar noch getoppt werden: Die Kampfkraft nicht nur durch möglichst viele Frauen, sondern auch noch durch Radfem-Spinnerei schwächen.
      Beim Bund gibt es schon seit 2009 einen „Sprachführer“. Der allerdings noch recht konservativ mit „Soldatinnen und Soldaten“.

      Wo hast Du das ausgegraben?

      • @ Axel

        „Der Artikel der Waiblinger fing ja gut an. Aber dann:
        “Auch ihre Häme gegen Gender-Studien an den Universitäten, ist von vorsätzlicher Blindheit.
        Neben manchem Modischen werden dort u. a. Forschungsprojekte über die sensiblen Auswirkungen von Migration auf die Geschlechterverhältnisse in Deutschland angestoßen, brisanter Stoff, der für die von allen gewollte Integrationsarbeit von praktischem Nutzen sein dürfte.
        Die reichlich vielen Ressentiments, die von den Anti-Gender-Aktivisten so im Gepäck getragen werde, lassen für die Umgangsformen bei sich zuspitzenden Konflikten in unserer Gesellschaft nichts Gutes ahnen. ”

        Wieder so ein “sehender” Journalist also. Hat wahrscheinlich studiert (Gender? Soziologie? Literatur?)“

        Ja, der Kommentar unten war nicht so gut. Aber gut, darüber das war ja okay, und ich empfehle alles nur als „lesenswert“ weiter.

        „Als wenn Genderforscher. radikalfeministisch und multikulti-ideologisch, etwas Sinnvolles zum Thema “Migration und Frauen” beitragen könnten. Da werden alle Probleme, die nicht ins Weltbild passen, gezielt umgangen.“

        Ja.

        „Das Militär-Gender-Neusprech-Diktionär, ja. Van Crevelds Vorhersage soll offenbar noch getoppt werden: Die Kampfkraft nicht nur durch möglichst viele Frauen, sondern auch noch durch Radfem-Spinnerei schwächen.
        Beim Bund gibt es schon seit 2009 einen “Sprachführer”. Der allerdings noch recht konservativ mit “Soldatinnen und Soldaten”.“

        Ja, es wird immer grotesker.

        „Wo hast Du das ausgegraben?“

        Einfach Google-News. „Gender“ eingegeben.

        • ät Matthias:

          Du hast übrigens ne Email bekommen zum Thema „Kompetenz-Orientierung“ und HP Klein.

          Der Genderscheiß im österreichischen V-Ministerium scheint Kreise zu ziehen:
          „http://www.krone.at/Oesterreich/Befremden_ueber_absurden_Sprachleitfaden_beim_Heer-Gender_Mainstreaming-Story-477798“

          Mannmann, das Land wird von Hunderttausenden Flüchtlingen durchwandert; und den Generälen (?, eigentlich unwahrscheinlich) fällt nichts Besseres ein, als Gender-Sprachleitfäden zu entwickeln.

          Matthias, ich bin jetzt eine Hauptgefreitin (männlich, Reserve).

          Bei Bund blühen schon eine Weile Sesselfurzereien, wie „Verband, Wund-, klebend“ für „Heftpflaster“.
          Aber so was ist mir noch nicht begegnet bei der Truppe.

  4. http://www.queer.de/detail.php?article_id=24868

    Einem Sohn des verstorbenen Königs Abdullah wird in den USA sexuelle Nötigung vorgeworfen. Laut einer Zivilklage soll er sich auch von einem Mann sexuell befriedigen haben lassen.

    Drei weibliche Bedienstete beschuldigen den saudi-arabischen Prinzen Majed bin Abdullah bin Abdulaziz Al Saud in einer Zivilklage der sexuellen Nötigung: Der 29-Jährige soll die Frauen unter anderem dazu gezwungen haben, ihm bei sexuellen Handlungen mit einem männlichen Angestellten zuzusehen. Das berichtet die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ unter Berufung auf Gerichtsdokumente.

      • Ja, das alles.
        Zumal das Herrscherregime ja ziemlich hohe „sittliche“ Ansprüche an die Bevölkerung stellt und den Westen für dreckig und dekadent hält.

        • Ja und? Hier werden auch ständig Twitterpostings und Hastags von irgendwelchen komischen Leuten gepostet, obwohl es nichts Neues ist, dass es komische Leute sind *shrug*
          Wieso musst du das ausgerechnet hier krampfhaft „hinterfragen“ und das auch noch am Selbermachmittwoch?
          Die Erkenntnis für mich ist, und keine überraschende, dass es eine unglaubliche Heuchelei ist und die wollte ich gerne beispielhaft darlegen.

          Bei der RKK hat man doch auch gerne – verständlicherweise – gerne die Dreckwäsche ans Licht gezerrt, u.a. deswegen weil die sich als so moralisch überlegen dargestellt haben.

      • Und ne, da finde ich auch nicht dass es damit getan ist, dass es ja immer mal schwarze Schafe gibt.
        Zumal das dort ein systematisches Problem zu sein scheint, wie man dort mit Leuten umgeht.
        Einer indischen Haushaltshilfe haben sie z.B den Arm abgehackt einfach so.
        http://www.bbc.com/news/world-asia-india-34483504
        Mich stört es, wenn solche „Gruppen“ sich dann als holier than you darstellen.

      • „Also die für dich überraschende Erkenntnis ist, dass es Menschen sind? Und dazu noch Menschen mit sehr viel Geld und Macht?“

        Mein Stirn => Schreibtisch

        meine Struin = shripdisbh

        mein ßß0, ….

        ……………………………————————————-

        (Konkrete Poesie, Bitchez 🙂 )

      • Jepp, kein Mitleid.
        Natürlich ärgert es mich, dass so viele Artikel mit sinnentstellenden BILD-Methoden arbeiten. Denn wenn die Überschrift lautet „Pirincci bei Pegida-Demo: Leider sind die KZs nicht mehr geöffnet, dann glaubt natürlich jeder an etwas anderes als das, was er wirklich gesagt hat, aber es war auch so dumm und geschmacklos genug und vorhersehbar, dass er sich damit in die Scheiße reitet.

        • @Chris und DMJ:

          Eure Argumenatation loeße sich 1 zu 1 auf die Charlie Hebdo-Redaktion übertragen, der ja auch erst (Pseudo-)Solidarität entgegenschwappte als man ein Gutteil ihrer Mitglieder abgeschlachtet hatte.

          Oder auf Salman Rushdie.
          Oder oder oder oder…

          Erbärmliche Einstellung. Man kann Akif (oder sonstwen) für einen Deppen etc. halten und trotzdem für sein Recht auf fairen Umgang und Meinungsfreiheit einstehen.

          Siehe auch hier und hier:

        • Oh, ich bin für sein Recht auf freie Meinungsäußerung, aber ich bin auch dafür, dass man nun einmal die Konsequenzen seines Handelns tragen muss.
          Sagt man öffentlich etwas, was allgemein als idiotisch gilt, muss man hinnehmen, dass man danach als Idiot gilt und behandelt wird und es vielleicht Leute gibt, die sich deswegen von einem abwenden, weil sie nicht mit Idiotie assoziiert werden wollen.

          Ob er der Volksverhetzung schuldig ist, vermag ich Laie nicht zu sagen und will es nicht beurteilen. Aber ich kann voll und ganz verstehen, warum Leute den Verdacht haben und eine juristische Untersuchung wollen. – Auch das eine Folge, die man hinnehmen muss. Denn so sehr ich für freie Rede (auch von Deppen) bin, die Grenze zur Volksverhetzung halte ich für sinnvoll.

          Und wie gesagt: Die sinnentstellende Zitierung seiner Rede in den meisten Artikeln verurteile ich ebenfalls aufs Schärfste. Das ist vollkommen daneben und widerwärtig.
          Auch JC Dentons Kategorisierung des Boykottaufrufs durch andere Schriftsteller als schlechten Stil schließe ich mich an.
          Mitleid habe ich trotzdem keines.

    • Pirinccis Weinerlichkeit finde ich ziemlich peinlich. Am geilsten ist aber der Versuch, sich als verfolgten Rechtsintellektuellen zu stilisieren. Da lachen ja die Hühner.

      • „Am geilsten ist aber der Versuch, sich als verfolgten Rechtsintellektuellen zu stilisieren.“

        Ja, schon geil. Ok, habe verstanden, du siehst in ihm keinen Intelektuellen.

        Dass das was da grade gegen ihn abläuft aber schwer nach Verfolgung riecht, fällt dir nicht auf?

        • „Ja, schon geil. Ok, habe verstanden, du siehst in ihm keinen Intelektuellen.“

          Du etwa?

          „Dass das was da grade gegen ihn abläuft aber schwer nach Verfolgung riecht, fällt dir nicht auf?“

          Natürlich lastet gegenwärtig neben der drohenden Strafverfolgung ein enormer sozialer Druck auf ihm. Was den juristischen Aspekt und die Falschdarstellung in den Medien angeht, bin ich sogar bei ihm. Die Kündigung seines Verlegers ist dagegen eine völlig legitime Reaktion auf seine Rede. Ein Berufsverbot ist es jedenfalls nicht.

        • „Du etwa?“ ja, in der tat, aber ich gestehe dir -und allen anderen- eine diesbezügliche abwecihende meinung natürlich zu.

          „Die Kündigung seines Verlegers ist dagegen eine völlig legitime Reaktion auf seine Rede. Ein Berufsverbot ist es jedenfalls nicht.“

          Sicher! Nur: Inhalt und Stil seienr Rede unterscheiden sich nicht von dem was er in DVS, auf FakeBook und seinem Blog oder auch auf eigentümlich frei von sich gegeben hat.
          (ok, ok, jetzt hat er einen höheren Bekanntheitsgrad, jetzt sieht das für den Verlag anders aus.)

          Zumal er im interview meint:

          „Random House hat angekündigt, den Verkauf Ihrer Katzenkrimis zu stoppen.

          Pirinçci: Ich habe vorhin mit meinem alten Verleger von Random House telefoniert. Er hat mich darauf vorbereitet, daß sie meine Bücher nicht mehr weiter verbreiten. Alle Bücher, die ich geschrieben habe. Es wäre ein unfaßbarer Druck aufgebaut worden, und zwar ausgerechnet von anderen Autoren, also von Kollegen. Das ist wirklich unglaublich. Unsere Instrumente als Autoren sind die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Kunstfreiheit. Wenn Politiker oder normale Bürger Boykotte fordern, kann ich das verstehen, aber wenn so etwas ausgerechnet von Kollegen kommt, dann ist das für mich unfaßbar. Schriftsteller verlangen, daß ein anderer Schriftsteller verboten wird.

          „Ich dachte, das gab es nur in Nazi-Zeiten“

          Schon während der Frankfurter Buchmesse hat Sybille Berg zum Boykott gegen Sie aufgerufen. Trifft Sie das?

          Pirinçci: Ja, das macht mich betroffen. In welcher Zeit leben wir denn, wenn Kollegen, deren Instrument die Meinungsfreiheit ist, fordern, daß ein Schriftsteller verboten wird? Sogar harmlose Bücher wie Katzenkrimis. Die Kollegen hätten mir doch mit der gleichen Wortwahl antworten können. Die könnten doch sagen, der Pirinçci ist ein Wichser oder ein Arschloch oder ein Nazi. Einer von der übelsten Sorte. Das kann man doch machen.

          Aber daß man hingeht und sagt, vernichtet seine Existenz, das gab es doch eigentlich nur in den Nazi-Zeiten, dachte ich. Ich hätte so etwas nie für möglich gehalten. Ich käme nie im Leben auf die Idee, zu sagen: Verbietet die Bücher von Sibylle Berg.“

          Nebenbei:

          Man stelle sich vor Akif hätte so eine Aktion in Bezug auf, sagen wir, Kaja Kipping gestartet.

          http://www.welt.de/kultur/article146583348/Toetet-Roger-Koeppel-Ach-war-nicht-so-gemeint.html

          „Am Dortmunder Theater wird jetzt ein neues Stück aufgeführt. Auf dem Plakat steht „Tötet Roger Köppel!/Köppel Roger tötet!“ Der Autor Philipp Ruch sagt, das sei natürlich nicht wörtlich zu nehmen.“

          Oder man denke an Bushido vor zwei Jahren. Bushido, dem auch nach seinem Paris-Shweatshirt die linken Hippster-Journalisten in sein meileweit offenes Arschloch strömen und ihm sogar die realtivierungen seiner Statements viorrauseilend in den Mund legen.

          (Top-Journalismus, Mädel!)

          Wer kann sich vorstellen, dass Akif so ein Interview geben könnte?
          Double standards, anyone?

          Bitte verzeih also, wenn mir die kotze hoch kommt.

        • @ R Man

          „Nur: Inhalt und Stil seienr Rede unterscheiden sich nicht von dem was er in DVS, auf FakeBook und seinem Blog oder auch auf eigentümlich frei von sich gegeben hat.“

          Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht…

          Die Boykottaufrufe seiner Schriftstellerkollegen empfinde ich in der Tat als extrem schlechten Stil. Was mich aber wundert, ist Pirinccis scheinbare Naivität; er kennt doch das geistige Klima in Deutschland und muss wissen, was jemandem wie ihm blüht (siehe Eva Herman).

        • http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/akif-pirincci-ueber-pegida–sein-titanic-telefonat-und-seine-zukunft—ein-interview-6514746.html

          „War es ein Fehler, vor diesen Menschen aufzutreten?

          Eigentlich schon, damit will ich aber auf keinen Fall sagen, dass ich diese Menschen nicht respektiere. Aber es war nicht mein Publikum. Ganz wertfrei. Und das mit dem KZ, diesem neurotischen deutschen Wort, mittlerweile kann man das ja sagen, war ein noch größerer Fehler. Es lud zur Falschinterpretation geradezu ein.

          Und was haben Sie jetzt vor?

          Ich weiß es nicht. Ich liebe Deutschland sehr, aber zum ersten Mal denke ich darüber nach, das Land zu verlassen. Ich bin Deutschland unfassbar dankbar. Die Deutschen wissen dieses Land gar nicht zu schätzen. Ich möchte aber nicht in einer muslimischen Gesellschaft leben.

          Die wir nicht haben. Toleranz heißt auch Kopftuch neben Minirock.
          [Christian, bist du’s?]

          Das wird nicht möglich sein, wenn wir nicht mehr in der Mehrheit sind. Die Toleranz wird uns Stück für Stück genommen. Und dann fällt es unter Religionsfreiheit, wenn Frauen gesteinigt werden, weil irgendwelche Experten sagen, das steht so im Koran. Ich komme aus einem islamischen Land. Der Islam ist kein Buddhismus. Mittlerweile laufen hier Horden junger, kräftiger Männer herum.

          ……

          Herr Pirinçci, warum benutzen Sie das Wort Ausländer als Schimpfwort, wenn Sie selbst als Ausländer nach Deutschland gekommen sind?

          Das ist eine Transformation. Man kommt als Ausländer und entweder bleibt man einer, oder man wird zu einem Deutschen. Mit Deutscher meine ich nicht, dass Jokomito aus Ghana am Ende Schuhplattler tanzen soll. Darum geht es nicht. Aber er muss schon Deutscher werden. Er kann nicht sagen: Ich bleibe Ghanaer, ich halte mich nur an das Grundgesetz. So funktionieren Gesellschaften nicht. Das ist eine Kopfgeburt von irgendwelchen Soziologen, dass jeder sein eigenes Ding macht.“

          2 neue Artikel auf Akifs Blog, hier der neueste:

          http://der-kleine-akif.de/2015/10/22/deutsche-medien/

          „Jetzt ist langsam Schluß mit der Hetze gegen mich! Das artet langsam zu einer Hexen- und Menschenjagd aus, und der einzige, der am Ende im wortwörtlichen Sinne brennen wird, bin ich. Im Zusammenhang mit mir habt ihr tausendfach etwas gesagt, gelogen, falsch zitiert oder irgendwelches doofes Zeug konstruiert. Okay, ist ja euer gutes Recht. Ich bin der Letzte, der die Meinungsfreiheit je nach Tageslaune zulassen möchte. Aber allmählich nimmt es kriminelle und mörderische Züge an. Ich möchte nicht ins Detail gehen.

          Allerdings werdet ihr für euer schäbiges Tun alle bezahlen, denn ihr habt mit euren falschen Zitaten und Falschdarstellungen einen Schaden von mehreren Millionen Euro angerichtet. Im Gegensatz zu meinem Fall wird euch „Kachelmann“ wie ein laues Lüftchen vorkommen. Wo ist denn z. B. in meiner Rede etwas von „Asylschlampen“ zu hören? Alle meine Bücher, auch das neueste, werden aufgrund der medialen Hetze nicht mehr ausgeliefert. Sie sind weder über Buchhandlungen noch über einen Internetversand zu beziehen. Freut euch schon mal auf die Prozesse, denn sämtliche eurer Schmierereien sind gescannt und gut dokumentiert.

          Vor allem jedoch hört auf, weiter gegen mich zu hetzen. Ihr bringt ein Menschenleben in Gefahr.

          Akif Pirinçci“

          Ja, wenn er sich die Kugel gibt oder irgendwelche Wichser sich berfufen fühlen, ihn platt zu machen, will es wieder keiner gewesen sein.

          Heißt es dann -und erst dann: JE SUIS AKIF?

        • ät RM und Denton:

          „Je suis Akif“
          – Eher nicht. Die Antifa-Menschenfreunde würden tanzen auf seinem Grab.
          Und die Krisenpresse würde – jetzt folgt ein Zitat – „sich fast selbst bepissen vor Begeisterung“ über seinen Tod.

          Der Mann ist eigentlich recht hellsichtig und erinnert frappierend an Michel Houellebecq, der auch immer mit irgendwelchen Sauereien und Alk-Geschichten „schockiert“.
          Nur Interviews und Reden sollte Piri unbedingt lassen, da geraten seine Hirnwindungen durcheinander.

          „Die Boykottaufrufe seiner Schriftstellerkollegen empfinde ich in der Tat als extrem schlechten Stil.“
          – Du beliebst zu untertreiben! Ich wette, wenn der Verlag Islamisten oder Linksextremisten veröffentlichen würde, würde der Protest zumindest deutlich kleiner ausfallen.
          Aber Schriftsteller sind zumindest meist ja Intis, die sich als „moralische Idole“ sehen.

          „Was mich aber wundert, ist Pirinccis scheinbare Naivität; er kennt doch das geistige Klima in Deutschland und muss wissen, was jemandem wie ihm blüht“
          – Nee, seine Fäkal-Absonderungen sind seit zwei Jahren bekannt.
          Die medialen Scharfrichter haben nur auf einen schönen Anlaß gewartet, ihn zu schlachten.
          Daß der Verlag erst jetzt mitbekommen hat, was für ein Schwein Akif doch ist, ist auch nicht glaubhaft.

    • Wenn er es mit dem KZ wirklich so meinte, wie er es hier schreibt, hätte er sagen können, seiner Einschätzung nach würden diese Politiker Andersdenkende am liebsten ins KZ sperren.

      Wäre zwar auch noch eine völlig irre Aussage, aber nicht so missverständlich.

      Wie er ansonsten über die Flüchtlinge redet, lässt eher den Schluss zu, dass er am liebsten auch sehr hart gegen Flüchtlinge vorgehen würde. Oder gegen Politiker.

      Wer sich so einer harten und ordinären Sprache bedient, der sollte sich nicht wundern, wenn man ihm zutraut, dass er Menschen ins KZ stecken würde. Ob er nun so weit gehen würde, weiß ich natürlich nicht.

      Seine Existenz soll jetzt vernichtet sein? Ich dachte, er hätte schon genug Geld verdient im Leben.

      Wenn nicht, bleibt da wohl nur noch der Selbstverlag. Und der dürfte bei so einer Berühmtheit wie ihm ja laufen. Allerdings mit der Einschränkung, dass er sich nun auch bei einem erheblichen Anteil seiner Anhänger völlig diskreditiert haben dürfte.

      Vielleicht wollte er durch seine Rede einfach nur noch viel bekannter werden und damit seine neueren Bücher promoten. Dabei ist er aber viel zu weit gegangen, so wie ein Rennfahrer, der nicht so schnell wie MÖGLICH durch die Kurve fährt, sondern einfach so viel Gas gibt, dass die Maschiene mit Maximalgeschwindigkeit in die Kurve brettert und dabei natürlich aus der Kurve fliegt.

      Warum macht er das? Warum hat ein – kommerziell gesehen – so erfolgreicher Autor das nötig? Obwohl er sich an drei Fingern hätte abzählen können, dass das schiefgeht?

      Hat er sich nicht unter Kontrolle? Oder ist er selbst vom Hass gesteuert? Oder war es nur eine hochgradig dumme und daher misslungene PR-Aktion?

      Inhaltlich jedenfalls trieft das, was er von sich gegeben hat, nur so vor Aggression und Hass

      Als Mitstreiter gegen die Gender-Ideologie und gegen den Feminismus ist so einer nicht zu gebrauchen.

      Die feminismuskritische bzw. genderkritische Szene ist gut damit beraten, sich nicht mit diesem Mann in Verbindung bringen zu lassen.

        • „Sein Stil ist grauenhaft und ich sehe da auch wenig vorteil“

          Gilt nicht gleiches für Fräulein robin „meltdown“ urban, der du trotz ihrer Tyraden x-mal die Hand gereicht hast, nur um dir x mal den Arm ausreißen zu lassen?

          Gilt das nicht für eine Antje Schrupp, mit der du immer wieder das Gespräch suchst, obwohl du in ihrem Weltbild als WHM nicht als vollwertiger Mensch giltst?

          Ein Schelm…

        • @reflective Man

          „Gilt nicht gleiches für Fräulein robin “meltdown” urban, der du trotz ihrer Tyraden x-mal die Hand gereicht hast, nur um dir x mal den Arm ausreißen zu lassen?“

          Ich sehe nicht, dass Robin auch nur ansatzweise solche Sprache verwendet. Natürlich würde ich aber auch mit Akif sachlich diskutieren (auch wenn ich seine Kommentare wohl stark editieren müsste, wenn er seinen Ton nicht anpasst). Natürlich ist es mir aber auch weitaus egaler, wenn eine Feministin sich daneben benimmt als jemand, dessen Verhalten mir zu anderen Zeiten entgegengehalten werden wird, weil man versucht ihn meiner Gruppe zuzuordnen.

          „Gilt das nicht für eine Antje Schrupp, mit der du immer wieder das Gespräch suchst, obwohl du in ihrem Weltbild als WHM nicht als vollwertiger Mensch giltst?“

          Antje Schrupp ist in der Regel höflich und hat mich noch nicht beleidigt. Wenn sie antwortet, dann stellt sie ihre Sicht meiner entgegen. Dagegen habe ich nichts. Es wäre mir sogar lieb, wenn wesentlich mehr Feministinnen ihren Diskussionsstil übernehmen würden, da man dann tatsächlich Diskussionen führen könnte. Das ist ganz unabhängig davon, dass sie aus meiner Sicht einige inhaltlich sehr falsche Meinungen hat.

        • Du kommst mir vor wie ein Schalke-Fan, der sich non-stop von Schalke-Hools distanziert, weil er ja ein ach so friedliebender ganz nornmaler Fussball-Fan ist, dann aber immer wieder kund tut:

          „Ich würde mich ja so freuen, wenn in meiner Stamm-Kneipe auch mal die BVB-Hools zum Quatschen auflaufen würden.“

          Hirnbluten lass nach…

        • Ja, nur wegen der kleinen Überschneidung der Feminismuskritik (die bei ihm ja zudem aus einer etwas anderen Richtung zu kommen scheint, als etwa bei mir oder Christian) als Verbündeten zu sehen, erscheint mir auch strategisch wie inhaltlich unklug. Da nimmt man mehr mit, als man möchte.

    • ät Matthias, Evochris, Denton:

      Laßt Euch versichert sein, daß diese Rede keineswegs neuartig war. Wer Piris Blog verfolgt (ich), weiß, daß er den Islam und linke Deutsche stets gern äußerst unflätig beleidigt.
      Beispiel HJ Voß: „ein durchgeknxxxxx Schwxxxxx“

      Daß der Verlag und plötzlich empörte Journalisten (und Volker Beck 🙂 ) das nicht wußten, kann mir keiner erzählen.

      Erstaunlich nur die Reaktion der Peggi-Anhänger: Da haben offensichtlich viele die Ultra-Blogs NICHT gelesen.
      Zeigt: das sind ganz normale Bürger.

        • Das sind die Hippster die sich auf Roche, Borowski und Sumuncu einen abwixxen, aber nen Kasper kriegen, wenn jemand vom anderen Lager mal genauso losdröhnt! XD

          Lachhaft!

        • ät RM:

          Arne Hoffmann mag Piri-Fans gar nicht:
          „Ein Kommentator bei „Alles Evolution“ bepisst sich fast selbst vor Begeisterung über einen Pirincci-Text, in dem es heißt, dass für „die Neger“ Sex so etwas wie die Verrichtung der Notdurft wäre.“

          War ich das oder Du? 🙂
          Kann mich grad nicht dran erinnern, wann das gewesen sein soll…

        • Und noch einer, der wird Leszek freuen:

          „Ich finde es immer wieder faszinierend, wieviele Hinweise solche Leute benötigen um zu erkennen, wie unseriös ein Autor ist.
          Hängt dieses mangelnde Textverständnis mit einer frappierenden Abneigung in diesem Lager gegen alle „Laberfächer“, also Geisteswissenschaften, zusammen? “

          – Sozialfächer hat er noch vergessen. Aber: ja!
          Da habe ich fast den Verdacht, daß Leszek und Arne sich bestens kennen…

          Wenn Arne wüßte, wer ich bin…:-)

        • „Arne Hoffmann mag Piri-Fans gar nicht:
          “Ein Kommentator bei “Alles Evolution” bepisst sich fast selbst vor Begeisterung über einen Pirincci-Text, in dem es heißt, dass für “die Neger” Sex so etwas wie die Verrichtung der Notdurft wäre.”“

          Yup. Müsste ich gewesen sein.

          Gruß an Arne! :-*

          „Wenn Arne wüßte, wer ich bin…:-)“

          😀

        • Mit Arnes Textverständnis ist es auch nicht allzu weit her:

          „Ach was, vermutlich haben sie nur Angst, von Angela Merkel in Konzentrationslager gesteckt zu werden, sobald sie sich Pirincci anschließen. So zumindest interpretiere ich das, was Pirincci sagen wollte – die andere Interpretation, dass er das Fehlen von KZs für Flüchtlinge gefordert habe, ist offen. Irre ist beides.“

          Nebenbei:

          „Rasante Entwicklung in relativ kurzer Zeit: 2012 wurde Akif Pirincci (seiner eigenen Darstellung nach) von Michael Miersch für das rechtskonservative Blog die „Achse des Guten“ gewonnen. Pirincci steigt auf zum Bestsellerautor und Liebling des fremdenfeindlichen Bürgertums. Bei „eigentümlich frei“ holt man sich anhand seiner Verkaufszahlen täglich einen runter. Auf Facebook und aus dem rechten Lager der Männerszene schreien Leute kontinuierlich auf mich ein, wie wichtig Pirincci sei und wie dämlich und verkommen ich wäre, weil ich Pirinccis immense Bedeutung für die Zukunft Deutschlands nicht einsehen wolle: „10.000 verkaufte Exemplare pro Tag!!“ Einer schreibt mir eine sechs Seiten lange maßregelnde Mail, mit meiner Abneigung gegen „unliebsame Meinungen“ verhielte ich mich wie radikale Feministinnen. Pirincci wird von der FPÖ ins Wiener Rathaus eingeladen. Michael Miersch steigt bei der „Achse des Guten“ aus, weil ihm die rechten Ressentiments dort zu happig werden.“

          Schu mal an, von wem sich Michael Miersch schon vor 10 Jahren distranziert hat:

          http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1426

          „Vor einiger Zeit schrieb ich einen Tagebucheintrag über die libertäre Zeitschrift „eigentümlich frei“ (die ich lange Zeit sehr mochte). Die aber nun den Autoren Arne Hoffmann weiterhin druckt, obwohl er auf der islamfaschistischen Website Muslim-Markt antiisraelischen und antisemitischen Schrott verbreitet. Jetzt veröffentlichte „eigentümlich frei“ Interviews mit Hoffmann und mir dazu. Hier können Sie meins lesen. Wenn Sie Hoffmanns interessiert, finden Sie es auf http://www.ef-magazin.de

          Hab ich hier auch schon ein paar mal gepostet, hat der gute Arne aber im Gegensatz zu meinem „piss mich weg“-Kommentar überlesen 😉

        • ät RM:

          „Schau mal an, von wem sich Michael Miersch schon vor 10 Jahren distranziert hat:“

          – Na, das ist ja kraß. Selbst der Kritiker Arne benimmt sich schon wie ein Politiker.
          Tja, die ersten, die sich raustrauen und der Schweigespirale etwas entgegensetzen, sind meist problematische Persönlichkeiten.
          Das gilt für Piri genauso wie für Arne H.

          Arnes Links-tum schien mir auch immer etwas aufgesetzt. Reine Taktik. Sein Eintreten für Homo-Genderismus (männlich) kollidiert ja auffällig mit der Kritik am Genderfeminismus.

          Und er vertritt muslimische Positionen; und israelfeindliche?
          ????????
          Wie kommt man darauf? Weil die Muslime männerfreundlicher sind?
          Ich lebe lieber im vergenderten Deutschland, als im genderfreien Saudi-Arabien.

  5. Die Krisenpresse schmiert endgültig ab:

    „Dramatische Auflagenverluste für „Bild“, „FAZ“ und Co.“
    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/dramatische-auflagenverluste-fuer-bild-faz-und-co/

    Tja, wie das wohl kommt, daß keiner mehr die PC-Verkündigungsorgane lesen will?

    Was fällt Euch an der Grafik auf? Welche Zeitung gewinnt als einzige massiv?

    Warum gerade die FAZ mit draufgeht, ist mir schleierhaft.

    Wenn nun auch noch die Zwangsgebühr bei der GEZ fällt, sind unsere Profi-Journalisten im Eimer.
    Zur GEZ ein schönes Fundstück von Denton: http://www.tagesschau.de/ausland/kommentar-fluechtlinge-103.html

  6. via http://genderama.blogspot.de/2015/10/telefoninterview-mit-hessischem.html

    hr 21.10.2015
    Die kleinen Unterschiede – Vom Drama, ein Mann zu sein
    http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=6684

    Die komplette Sendiung als MP3 (48 MB), 52:28:
    [audio src="http://www.hr.gl-systemhaus.de/mp3/podcast/derTag/derTag_20151021_64066042.mp3" /]
    Vermutlich ist die mp3-Datei nur einige Tage im Netz, wer die Sendung später hören will, sollte sie sich sicherheitshalber jetzt schon herunterladen.

    In Relation dazu, daß sonst in der ARD regelmäßig Rufmord an der MRB betrieben wir, fand ich die Sendung sensationell.
    Sehr viel Information, ziemlich unaufgeregt serviert, hinterläßt nach meinem Gefühl bei Hörern, die neu in dem Thema sind, den Eindruck, daß sie sich mehr mit dem Thema befassen sollten.
    Der Sprecher, der viele Fragen in mehreren Interviews stellte, war erstaunlich gut informiert und grundsätzlich positiv eingestellt.

    • Die Sendung ist m.E. eine Folge des FAZ-Beitrags und des anstehenden Genderkongresses. Der FAZ-Beitrag könnte eine Initialzündung, eine Referenz für die nicht-feministischen Journalisten gewesen sein, die ihnen deutlich macht/gemacht hat, dass Männerrechtler eben nicht das sind, was interessengeleitete Journalistinnen, Parteien, Parteistiftung bislang verbreitet haben.

  7. Petpanthers Hinweis:

    Wer traut sich denn, mit so was rumzulaufen?
    An der Uni würde man mit so einem Hemd doch laufend andiskutiert. Oder diffamiert. Hast Du nen Job an der Uni, könnte das unangenehm wrden, wenn der Chef die Nachricht kriegt, man sei „Nazi“.

    Allerdings: In der Innenstadt, wo nicht nur Linke rumlaufen, würde man wahrscheinlich einigen Applaus und Daumen-hoch kriegen!

    • Ah-ja, die versuchen also gerade es durchzusetzen, das Thunderf00t seine Job verliert, weil er sich über A.S. (nicht Alice Schwarzer und auch nicht Antje Schrupp ^^) lustig macht und wahrscheinlich denken die auch noch das ihre Handlungen etwas Gutes sind.

      totalitär

      Ich befürchte, dass diese Leute nicht fähig sind zu begreifen warum ihr Handeln falsch ist.

      Sie mögen nicht was er sagt und können nicht dagegen argumentieren. Deswegen wollen sie ihm die Lebensgrundlage zerstören, damit er aus Angst Ruhe gibt.

      Wo und wie kann man sowas nur gut heißen.

  8. Update vom feministisch politischen Greg Elliot “Harassment“ Verleudmungsfall im feministischen Kanada. Unfassbar. Wie kurz vorm 3.Reich. Urteil auf Ende Jan 16 vertagt. (Wer da nicht drin ist, hatte letztens wieder Karen Straughan’s 2 Videos dazu gepostet (oder auf ihren Youtube Channel gehen).

    Lauren Southern spricht wieder mit einem seiner Söhne. Unglaublich. Aber offenbar geht so was heutzutage.

    • @ Axel

      „Ein neues Buch:“

      Hört sich übel an.
      Amüsant bei vielen rechtskonservativen und religiös-fundamentalistischen Spinnern finde ich es übrigens, wie sie ständig die Begriffe Gender Mainstreaming, Gender Studies und Gender Theorie durcheinanderwerfen, (das hängt natürlich zusammen, ist aber nicht dasselbe). Die merken gar nicht, wie inkompetent das rüberkommt, wenn sie nicht mal solch einfache begriffliche Differenzierungen auf die Reihe kriegen.

        • @ ddbz

          „Ist es in diesem Buch denn so? Hast Du es gelesen?“

          Ich habe das Buch bisher nicht gelesen.
          Aber in einem Interview mit dem Autor im Vatican-Magazin (10/2015) findet sich z.B. eine Verwechslung zwischen Gender Mainstreaming (was als Begriff ein politisches Programm bezeichnet) und Gender-Theorie oder Gender Studies bei folgender Formulierung:

          „Gender-Mainstreaming will uns belehren, dass die weibliche und die männliche Natur des Menschen weniger eine Vorgabe der Natur als vielmehr gesellschaftliche und kulturelle Konstruktionen seien, die jederzeit dekonstruiert werden könnten.“

          Im Weiteren verwendet er – wie auch im Klappentext seines Buches – den Buchtitel des Buches „Sexualpädagogik der Vielfalt“ (bei dem die Gender-Feministin Elisabeth Tuider Mitautorin ist) an einer Stelle, bei der er wohl eigentlich das Arbeitspapier zum Bildungsplan in Baden-Württemberg meint:

          „Mittels der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ soll erreicht werden, alle Formen der Sexualität und alle Formen der Familie als gleichrangig anzuerkennen.“

          Dann im nächsten Satz wieder Verwechslung von Gender Mainstreaming und Gender-Theorie oder Gender Studies:

          „Die sexuelle Identität soll nicht naturgegeben, sondern Resultat einer subjektiven Willensentscheidung sein. Hier nimmt das Gender-Mainstreaming die Gestalt einer letztlich leibfeindlichen gnostischen Häresie an.“

          In einem Artikel bezeichnet der Autor Judith Butlers Buch „Das Unbehagen der Geschlechter“ des Weiteren als „Flagschiff des Gender Mainstreaming“ (was nicht viel Sinn macht, da es in dem Buch nicht um das politische Programm des Gender Mainstreaming geht) anstatt, wie es bei dieser Formulierung dann eigentlich hätte heißen müssen als Flagschiff der Gender Studies oder der Gender-Theorie.

          „Judith Butlers Buch „Das Unbehagen der Geschlechter“, das literarische Flaggschiff des Gender-Mainstreaming, dient, wie der Untertitel im englischen Original zum Ausdruck bringt, „the subversion of Identity“, der Zerstörung einer vorgegebenen geschlechtlichen Identität.“

        • @ Petpanther

          „… Haarspaltereien, die ablenken … “

          Der Typ ist angeblich Fachmann für „christliche Sozialwissenschaften“ (was auch immer das sein soll). Da darf man wohl genauso viel Präzision erwarten wie sie auch nicht-christliche Sozialwissenschaftler an den Tag legen müssen.

          „und ggf. so noch nicht ‘mal richtig sind.“

          Das war ja mal wieder eine begründetes Argument. 🙂

        • @ petpanther

          „… besser als vermeintlich “begründeter“ pseudoargumentativer suggestiver Nebel.“

          Freu dich lieber, dass ich dir vermittle, wie ernsthaftes wissenschaftliches Arbeiten funktioniert.

        • ät Leschek:

          Die mangelnde Präzision bei der Unterscheidung der Begriffe ist häufig.
          Warum wohl?
          Ein Grund dafür ist die absichtliche Vernebelung des Begriffes seitens der Genderspinner, die zudem, selbst nicht so genau wissen, was sie eigentlich glauben.

          Eine SozialarbeiteriX hat mir mal erzählt, Gender sei das „soziale Geschlecht“; also die soziale Rolle des Bio-Geschlechtes. Oder so. Also die Weichspülvariante.
          Die ganz Harten wie das Professix hingegen kommen in Interfjus ja immer noch mit dem Marathonlauf-Scheiß.

      • Lezek macht mal wieder den Pirincci von links -mit abgespreitztem Fingerchen und Wer-nicht-für-mich-ist-ist-Mario-Bart-Fan-Attitüde! XD

        Noch Fragen?

    • Amusant wie du sofort “angeschieterst“ kommst und ne‘ emotionale “Übelduftmarke“ setzen mußt.

      Da geht nichts, nicht?

      Gibt mittlerweile viele Experten und Expertinnen in den Kreisen. Genau nicht so wie du es hier suggerieren möchtest. Beispiel Kuby.

      Die Mehrheit weiß damit nichts Genaues anzufangen. Aber das ist ja auch so gewollt. Alle ideologischen Tyranneien versteckten bzw verstecken sich zunächst.

    • Ein doppelzüngiger politisch instrumentalisierender Artikel. Der gleiche Typ verreist Männer in anderen Zusammenhängen.

      Du gehst dem zu sehr auf dem Leim. Arne leider auch.

      Meine Sichtweise begründet sich z.B. auch auf jede Menge persönlicher Erfahrung mit bestimmt enMännern aus diesen Ländern. Und nicht nur in D.

      Der Autor schreibt dummes Zeug eines idealisierenden Unwissenden, der aber seine eigenen Selbstgefälligen Projektionen frönt.

    • „Der junge, wilde Mann ging auf die Strasse, wohl wissend, dass ihn auf den Dächern postierte Scharfschützen erschiessen könnten, wohl wissend, dass er im Gefängnis geworfen und auf grausamste Weise gefoltert werden könnte. Er bewies also viel Mut und Todesverachtung. Es ging ihm dabei um eine Zukunft in seiner Heimat, nicht um die Zukunft in einem fremden Land.“

      Und sowie der Diktator weg war machten sich die jungen Männer auf den Weg nach Europa, anstatt ihr Land aufzubauen. Schon seltsam.

      • Wirklich seltsam.
        Es gibt seit Jahrzehnten Krisenherde rund um Europa; und es kamen immer nur ein paar Hundert oder Tausend Asylbewerber, die wir aufgenommen haben.
        Plötzlich kommen 200.000 in 4 Wochen allein nach Deutschland.
        Was hat sich geändert?
        Bessere Technik, heißt es.
        Stimmt nicht: Handys, ja. Aber Schiffe, LKW und die Bahn gab es schon vorher.

        Also? Ganz einfach: Es kommen nicht die Elenden, sondern vergleichsweise Wohlhabende, die sich die Schlepper und andere Dinge leisten können (Taxi, Bahn).
        Und die erwarten laut Propaganda der Schlepper, hier Häuser gebaut zu bekommen etc.

        Es ist eigentlich für alle ein Nullsummenspiel: Wir müssen perspektivisch für die meisten Immigranten lebenslang aufkommen, weil diese mit ihrer Minimalbildung nie einen Job finden werden in einem Hochindustrieland.

        Die Immigranten, so sie nicht wieder heim gehen, werden ihr Leben als Parias und Almosenenpfänger verbringen.

        Die Heimatländer stagnieren, oder besser: bauen massiv ab, weil viele junge Männer fehlen, die die Arbeit machen.
        Der IS (und andere Islamisten – Erdogan) hingegen reüssiert, weil er seine Feinde mit der Waffe „Flüchtling“ bekämpfen kann und so finanziell ausblutet.

        Merkel & die anderen PC-Politiker werden als Riesenversager in die Geschichte eingehen und gehaßt werden.
        Gleichzeitig könnten nach den üblen Linken (Kinderschänder, RAF-Freunde) nun üble Rechte vermehrt an die Macht kommen.

        Ich sehe nicht, daß irgend jemand Normales langfristig wirklich einen Gewinn macht in der Krise.

        • Haste da sichere Quellen? Die Willkommensbegeisterten erzählen mir nämlich immer was von IS tief im Kernland.

        • Du sagtest, daß Du einer sachlichen Diskussion nicht abgeneigt seist. Ein Wiki-Artikel ist doch wohl sachlich?

        • Ich habe eine Frage gestellt.
          Die Info, daß der IS nur 15% der syrischen Bevölkerung kontrolliert, ist hochinteressant.

          Reale Informationen nicht zur Kenntnis zu nehmen oder gar zu unterdrücken, ist typisch für unsere versagenden Medien.

          Nicht jede Kritik an Multikulti ist automatisch „rechtsradikal“. Außer, man ist selber ultralinks: Dann erscheint natürlich jeder Dissident super-rechts.

        • @axel

          Meinetwegen, aber dies ist ja keine Demokratie, sondern eine Diktatur. Es scheint aber schwer für dich zu akzeptieren zu sein, dass ich bestimmte Themen hier reduzieren will. Dies ist ein Blog zu Geschlechterthemen.
          Andere Themen sind auch okay, aber nur wenn sie nicht überhand nehmen und auch nur dann, wenn ich nicht befürchten muss, dass sie jedesmal in Bereiche ausartet, bei denen ich einen hohen moderationsaufwand habe.

        • Ich sehe ein, daß Du viel Aufwand hast, zu schlimme Beiträge rauszulöschen, wie Danisch das gestern auch beschrieben hat.

          Daher noch einmal mein Rat, Neben-Moderatoren einzuladen. Deine altvorderen Vertrauten könnten doch einzelne Tage übernehmen?
          Wenn Leschek, Adrian & Co. schon als Themen-Lieferanten dienen, könnten sie ja auch mehr Verantwortung übernehmen.

        • “ Es kommen nicht die Elenden, sondern vergleichsweise Wohlhabende, die sich die Schlepper und andere Dinge leisten können (Taxi, Bahn).“
          Häte Deutschland eine adäquate Einwanderungspoliti, dann hätte man sich dafür bezahlen lassen können, diese Leute sicher nach Deutschland, mit Kleidung und Familien usw. nach Deutschland zu bringen und sich so Transport und Integration bezahlen zu lassen.

          So aber finanieren wir indirekt den Terror mit.

    • … es ist pfauenhaft feiges “Männlichkeitsgeplustere“ was der selbstgefällige Beta-Autor betreibt. Er fühlt sich so überlegen.

      Ein allgemeineres Phänomen, das überall in den Gazetten zu beobachten ist. Mal über Männer herziehend. Mal sich stilisierend erhebend, wenn’s nicht angebracht ist. Geht immer ums Gleiche. Der einzig gute Starke.

      Und ja, schon seltsam, sobald der Diktator weg ist … zwischenzeitlich auch kein Bock auf Isis & Co. …. aber auf “gute Leben das mir D Ungläubige gebe muß“ … ansonsten … allauh akbar etc. … extremste suprematistische primi Bigotterie … gern auch gewalttätig … wenn’s eben passt. Und das hat auch etwas mit der Existenz von Diktatoren und/oder religionsideologischer Verwahrlosung zu tun.

      Sag nicht, dass die alle so sind, aber von dem was da anmarschiert kommt m. E. leider viele. Und sie sind nicht ehrlich … aber warum auch. Hier glaubt jeder Esel alles. Die beste Voraussetzung für Integration.

  9. Petition für gute Familienpolitik (statt Genderscheiß):

    „Betreuungsgeld als Landesleistung – Jetzt!

    Derzeit erhalten fast 450.000 Familien das monatliche Betreuungsgeld von 150 Euro, weil sie sich dafür entschieden haben, für ihre 1-2jährigen Kinder keinen staatlich mit rund 1.200 Euro/Monat subventionierten Krippenplatz in Anspruch zu nehmen.

    Bei den Familien ist das Betreuungsgeld sehr erfolgreich und ein wichtiger Schritt hin zu echter Wahlfreiheit. Im sogenannten „Kinderbetreuungsurteil“ von 1998 hat das BVerfG deutlich zum Ausdruck gebracht, daß der Staat sich in der Betreuungsfrage nach der individuellen Entscheidung der Eltern zu richten habe und keine Form der Betreuung einseitig bevorzugen dürfe. “

    http://www.civilpetition.de/kampagne/betreuungsgeld/startseite/aktion/174194Z5463/

    • „Bei den Familien ist das Betreuungsgeld sehr erfolgreich und ein wichtiger Schritt hin zu echter Wahlfreiheit.“

      Yo, wenn man mir jeden Monat Geld für lau in die Hand drücken würde, wäre ich auch viel freier.

        • „Nein, weiß ich nicht.“
          – Dermografie-Katastrophe, befeuert durch zusätzliche Belastung der Sozialsysteme wegen verfehlter Politik (Merkel)?
          Deine Rente kannst Du jetzt schon weitgehend abschreiben.

        • Das stimmt allerdings.
          Deswegen brauchen wir eine Re-Christianisierung der Bevölkerung. Gläubige pflanzen sich erfahrungsgemäß sehr fleißig fort.

        • „Deswegen brauchen wir eine Re-Christianisierung der Bevölkerung“

          Wäre dann nett, wenn Du den Christen wenigstens beibringen würdest, dass Schwule auch Menschen sind.

        • Mach nicht so ein Theater, Du Berufsopfer.
          Die meisten Christen sind nicht so rückwärtsgewandt, daß Schwule ausm Job geschmissen werden.

          Du wirst nicht heiraten dürfen; und Du darfst keine Kinder adoptieren/produzieren lassen. Das ist alles.

          Und wenn Du mir in einer gewissen Sache hilfst, lege ich ein gutes Wort für Deine Hochzeit ein.

        • „Die meisten Christen sind nicht so rückwärtsgewandt, daß Schwule ausm Job geschmissen werden.“

          Eine Re-Chrisianisierung impliziert allerdings eine Wiederherstellung jahrhundertealter Werte und Gesellschaftstrukturen. Und selbst Du wirst wissen, dass Homosexualität in diesen Zeiten als nicht besonders repektabel galt.

          „Du wirst nicht heiraten dürfen; und Du darfst keine Kinder adoptieren/produzieren lassen. Das ist alles.“

          Warum sollte das bei einer Re-Christianisierung alles sein, wenn das genau der jetzige Zustand ist und wir eben keine christliche Gesellschaft haben?

        • „Und wenn Du mir in einer gewissen Sache hilfst, lege ich ein gutes Wort für Deine Hochzeit ein.“

          Vergiss es! Ich mache gleiche Rechte nicht an Gefallen für andere abhängig.

        • Auf einmal? Letztens warst Du mit dem Deal noch einverstanden.
          Geben und Nehmen, so funktioniert die Politik, Adrian.

        • „Geben und Nehmen, so funktioniert die Politik, Adrian.“

          Erstens sind weder Du noch ich Politiker, also auch nicht in der Lage, Gesetze zu machen.

          Zweitens: Okay, was wäre der Deal?

        • „Warum sollte das bei einer Re-Christianisierung alles sein, wenn das genau der jetzige Zustand ist und wir eben keine christliche Gesellschaft haben?“
          – Eben. Für Dich ändert sich eigentlich nix.

        • @axel

          Ich sehe auch keinen Vorteil in einer Re-Christianisierung.

          Warum sollte man eine Gesellschaft nach vollkommen veralteten Grundsätzen, die einem nichtexistenten Phantasiewesen (das selbst eine sehr zweifelhafte Moral hat) zugeschrieben werden, ausrichten?

        • „Eben. Für Dich ändert sich eigentlich nix.“

          Nein, Axel, Du verstehst nicht. Du beklagst die geringe Geburtenrate und hälst als Lösung die Re-Christianisierung für angebracht. Das bedeutet Du implizierst, dass es momentan keine Christianisierung gibt. Wir haben aber momentan eine relative geselschaftliche Akzeptanz der Homosexualität.
          Ich frage mich, wie Du glauben kannst, es würde sich für Homos nichst ändern, wenn wir die Gesellschaft in einen Zustand verwandeln, der ncit dem entspricht, was jetzt der Fall ist.

          Aber vielleicht solltest Du konkreter werden. Was bedeutet Re-Chrisianisierung genau? Was bedeutet das für die Struktur der Gesellschaft, für die Moral- und Wertvorstellungen, für die Ansichten über Sexualität, Beziehungen und Geschlechterrollen? Inwiefern spielt individuelle Freiheit eine Rolle?

        • ät E-C:

          Wenn Du schon blaphemisch wirst und auf rein evolutionärer Ebene argumentierst, dann bitte:

          Ist Religion wirklich „memetisch“ weitergegeben, wie Dawkins sagt?
          Wieso haben dann ALLE Gesellschaften weltweit primär eine Religion?
          Weil wir Prozessoren dafür im Kopf haben. Die wurden von Gott (für Dich: der Evolution) dort reingebaut, weil sie massive Überlebens- und Fortpflanzungsvorteile haben/ teils hatten.

          Die Industriegesellschaft ist nützlich, aber auch schädlich.Viele unserer Bedürfnisse werden hier nicht mehr erfüllt (Leben in der Sippe…). Da kann die religiöse Gemeinschaft helfen.

          Da unser Land nach Stand der Dinge wirtschaftlich bald massiv abbauen wird, wird das auch wieder wichtiger, Du wirst sehen.

        • @axel

          „Wieso haben dann ALLE Gesellschaften weltweit primär eine Religion?“

          Nicht weil es einen Gott gibt. Sondern allensfalls als nebenprodukt unserer Gehirnausrichtung

          „Weil wir Prozessoren dafür im Kopf haben“

          Ja? Wir haben eine Mustererkennung für Gesichter
          Wir haben ein Hierarchiebedürfnis
          wir versuchen Erklärungen für alle Phänomene zu finden und bevorzugen dabei menschliches Handeln als Erklärung
          Wir handeln gerne und versprechen gerne etwas dafür, dass wir ein Ziel erreichen
          Wir ordnen uns kulturellen Dogmen unter und akzeptieren Tabus, gerade wenn sie uns als Kinder beigebracht werden
          Das alles sind Prozesse, die wir sicherlich haben. Sie erfordern aber keinen Gott.

          „Die wurden von Gott (für Dich: der Evolution) dort reingebaut“

          Das allein wäre ein riesiger Unterschied.
          Wenn aber ein Gott: Welcher denn aber? Thor? Quetzalcoatl? Chutulu? Das Spaghetti-Monster?
          Warum dann gerade eine Christliche Gesellschaft? dazu scheint er nichts programmiert zu haben

          „weil sie massive Überlebens- und Fortpflanzungsvorteile haben/ teils hatten.“

          Welche hat den der tatsächliche Glaube an einen Gott, abgesehen von den obigen Vorteilen, für Fortpflanzungsvorteile?

          Und warum sollten die heute Fortbestehen?

          Wenn es aber nur um die evolutionären Vorteile und ihre Bewahrung geht, dann sollten wir den jüngsten Gott mit den modernsten Regeln nehmen, es ist ja Sitte Götter auszutauschen.
          Du wirst also sicherlich nichts dagegen haben, wenn wir eine nudelische Gesellschaft schaffen?

        • ät ADri:

          „Aber vielleicht solltest Du konkreter werden. Was bedeutet Re-Chrisianisierung genau? “
          – Du kannst nie zwei mal im selben Fluß baden.
          Eine Re-Christianisierung bedeutet eine Stärkung religiöser Gemeinschaft.
          Das Verbot vorehelichen Verkehrs, Zusammenlebens von Mann und Frau ohne Trauschein, und die Verteufelung von Schwulen sind gegessen.
          Dafür haben die Gläubigen viel zu viel Vorteile davon. Und jeder kennt irgendwo einen netten Schwulen, oder hat einen in der Familie.

        • „Ist Religion wirklich “memetisch” weitergegeben, wie Dawkins sagt?
          Wieso haben dann ALLE Gesellschaften weltweit primär eine Religion?“

          Eben weil sie memetisch weitergegeben wird: Von einem Angehörigen zum nächsten.

          „Die wurden von Gott (für Dich: der Evolution) dort reingebaut, weil sie massive Überlebens- und Fortpflanzungsvorteile haben/ teils hatten.“

          Der Überlebensvorteil besteht einzig darin, dass Kinder alles glauben, was ihre ihnen Eltern erzählen. Dafür braucht man aber keine Religion.

          „Da kann die religiöse Gemeinschaft helfen.“

          Ja, aber wenn es nur um Gemeinschaft geht, könntest Du doch auch zum Islam konvertieren, oder nicht?

        • „Eine Re-Christianisierung bedeutet eine Stärkung religiöser Gemeinschaft.“

          1.) Was bedeutet das konkret?
          2.) Warum sollte man dadurch mehr Kinder bekommen?

        • ät Adri:

          „Eben weil sie memetisch weitergegeben wird: Von einem Angehörigen zum nächsten.“
          – Soso. Plötzlich so konstruktivistisch?
          Dann ist Homosexualität also wahrscheinlich auch über Tradition weitergegeben, richtig?

          „Der Überlebensvorteil besteht einzig darin, dass Kinder alles glauben, was ihre ihnen Eltern erzählen.“
          – Buhaha! Genderfanatiker sind >18 und glauben trotzdem noch jeden Rotz von Professix & Co.

          „Ja, aber wenn es nur um Gemeinschaft geht, könntest Du doch auch zum Islam konvertieren, oder nicht?“
          – Nein, deren Inhalte kxxxn mich an. Ich will keine Burkafrauen. Und auch nicht um 5 aufstehen, um zu beten. Sonntags um 10 in die Kirche ist doch in Ordnung.

        • Adri2:

          „1.) Was bedeutet das konkret?
          2.) Warum sollte man dadurch mehr Kinder bekommen?“
          – 1. So wie in den Fünfzigern: Die Menschen haben sich geholfen, gingen in die Kirche…. Besonders frömmlerisch waren nicht viele.

          2. Eine schlichte Beobachtung: Religiöse Menschen sind unabhäng(er) von bescheuerten kulturellenEntwicklungen und so tatsächlich freier beim Ausleben ihrer natürlichen Instinkte.

        • „Plötzlich so konstruktivistisch?
          Dann ist Homosexualität also wahrscheinlich auch über Tradition weitergegeben, richtig?“

          Religionen sind eine Ansammlung von Ideen. Es muss doch auffallen, dass bestimmte Religionen, deren Aussagen sich ausschließen, nur in einer bestimmten geografischen Region konzentriert sind. Was eben daran liegt, dass sie auf Überlieferung beruhen.

          „Genderfanatiker sind >18 und glauben trotzdem noch jeden Rotz von Professix & Co.“

          Wie bei Religion halt: Glauben auch angesichts von Gegenbeweisen. Es ist für viele einfacher zu glauben, was der Herdenführer sagt. Das ist die genetische Disposition von Religion: Dem Anführer zu folgen.

          „Nein, deren Inhalte kxxxn mich an. Ich will keine Burkafrauen. Und auch nicht um 5 aufstehen, um zu beten.“

          Also geht es Dir ja offenbar nicht nur um Gemeinschaft, sondern um eine bestimmte Form von Werten. Welchen?

          „Sonntags um 10 in die Kirche ist doch in Ordnung.“

          Finde ich nicht. Kirchen sind stinklangweilig.

        • „So wie in den Fünfzigern: Die Menschen haben sich geholfen, gingen in die Kirche“

          In den 50ern gabe es Moralvorstellungen, die besagten dass Sex vor der Ehe Sünde ist, und dass nur Heterosexualität zu tolerieren ist.

          „Religiöse Menschen sind unabhäng(er) von bescheuerten kulturellenEntwicklungen und so tatsächlich freier beim Ausleben ihrer natürlichen Instinkte.“

          Eben nicht. Religiöse Menschen haben ein Set von Ideen und Wertvorstellungen die auf die Kanalisierung udn Subklimierung natürlicher Triebe, der Sublimierung von Sexualität zum Zwecke der Fortpfanzung bestehen.
          Säkulare Menschen folgen eher ihrem Trieb. Und dieser Trieb heißt Sex sowie Leben im Hier und Jetzt; und eben nicht einen Stall voller Kinder sowie Leben nach dem Tod.
          Hast Du schon mal was von funktionierenden Verhütungsmiteln gehört? Kinder sind keine Konsequenz sexueller Triebe mehr.

        • @ Adrian

          Re-Christianisierung bedeutet konkret:

          Zerstörung der kulturellen Moderne.

          Prämoderne Mythen ersetzen Aufklärung und kritische Vernunft als Grundlage der Gesellschaft, das führt zur Regression auf niedrigere kognitive und moralische entwicklungspsychologische Stufen. Die Folgen sind u.a. starre traditionelle Geschlechterrollen, Homophobie, Sexualfeindlichkeit, Aufgehen des Individuums in Kollektividentitäten.

          Außerdem verringert sich die gesamtgesellschaftliche Solidarität, weil Religiöse nur gegenüber Mitgliedern der eigenen Religionsgemeinschaft solidarisch sind, siehe hierzu:

          Rüdiger Vaas – Göttliche Gesellschaften

          http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=33229964

          Längerfristig kommt es zur Zerstörung von Menschenrechten, individuellen Freiheitsrechten und einem entsprechenden Demokratieverständnis als kultureller und rechtlicher Grundlage der Gesellschaft.

          Noch später folgt dann irgendwann wahrscheinlich auch die Regression in wissenschaftlicher und technologischer Hinsicht.

          Re-Christianisierung = Zerstörung der westlichen Kultur.

        • „Es muss doch auffallen, dass bestimmte Religionen, deren Aussagen sich ausschließen, nur in einer bestimmten geografischen Region konzentriert sind.“
          – Was Du nicht sagst. Das ist banal und keine Erkenntnis.
          Frage: Warum lernen Menschen bestimmte Dinge extrem gut und schnell, andere hingegen nicht oder schlecht?
          Ist Chomsky Dir ein Begriff?

          „Es ist für viele einfacher zu glauben, was der Herdenführer sagt. Das ist die genetische Disposition von Religion: Dem Anführer zu folgen.“
          – Oder einer Lehre. Wir sind kein unbeschriebenes Blatt. Wir nehmen Lehren gerne auf.
          Und ich sage: Lieber eine validierte Religion als ein Gossenkult wie Gender.

          „Also geht es Dir ja offenbar nicht nur um Gemeinschaft, sondern um eine bestimmte Form von Werten. Welchen?“
          – Kirche, Familie, Vaterland.

          „Finde ich nicht. Kirchen sind stinklangweilig.“
          – Deine Sicht.

        • @axel

          „Frage: Warum lernen Menschen bestimmte Dinge extrem gut und schnell, andere hingegen nicht oder schlecht?
          Ist Chomsky Dir ein Begriff?“

          Wir lernen auch Outgrouping und Fremdenhass schnell in einer entsprechenden Kultur, ist das jetzt der Beweis, dass wir so sein sollen?

        • „Re-Christianisierung = Zerstörung der westlichen Kultur“

          Sehe ich auch so. Obwohl ich eher „Zivilisation“ sagen würde als „Kultur“. Religion ist destruktiv und sollte weitgehend gezähmt und säkularisiert werden.

        • „Das ist banal und keine Erkenntnis.“

          Au contraire. Es ist nämlich ein entscheidender Hinweis darauf, dass Religion menschengemacht ist, dass also die wesentliche Grundannahme von Religion an sich schon nicht stimmt.

          „Lieber eine validierte Religion als ein Gossenkult wie Gender.“

          Also lieber Islam als westlicher Feminismus?

          „Kirche, Familie, Vaterland.“

          Und was hat das für Konsequenzen für einen atheistischen, vaterlandslosen Homo wie mich? Das sind doch genau die Werte, die in Zeiten modern waren, in denen Homosexuelle geächtet und verfolgt worden sind. Ich versteh nicht, wie Du dann darauf insistierst, für mich würde sich bei einer Re-Etablierung dieser Werte nichts ändern?

          „Deine Sicht.“

          Ja, Und diese Freiheit habe ich. Die Historie spricht nicht dafür, dass ich diese Freiheit in einer christlichen Gesellschaft hätte.

        • Adri/Leschek:

          „In den 50ern gabe es Moralvorstellungen, die besagten dass Sex vor der Ehe Sünde ist, und dass nur Heterosexualität zu tolerieren ist. “
          – Denk an den Fluß und das zweite mal schwimmen.

          „Religiöse Menschen haben ein Set von Ideen und Wertvorstellungen die auf die Kanalisierung udn Sublimierung natürlicher Triebe, der Sublimierung von Sexualität zum Zwecke der Fortpflanzung bestehen.“
          -Kleiner Freudianer? Freud hat viel rumgesponnen. Todestrieb, Eros….hehe.
          Und ja: Religion organisiert die Gesellschaft in Abhängigkeit von der Biologie. Dafür hat sie sich entwickelt.
          ———

          „Zerstörung der kulturellen Moderne. “
          – Der postkulturellen-linksintellektuellen Spinnerei, ja.

          „Die Folgen sind u.a. starre traditionelle Geschlechterrollen, Homophobie, Sexualfeindlichkeit, Aufgehen des Individuums in Kollektividentitäten.“
          -Na, das letzte müßte einem Linksextremisten doch gefallen.
          Ist Quatsch: In den 50ern waren die West-Kirchen voll, und trotzdem wurde fleißig Hochtechnologie und Wohlstand gemacht.

          „Außerdem verringert sich die gesamtgesellschaftliche Solidarität, weil Religiöse nur gegenüber Mitgliedern der eigenen Religionsgemeinschaft solidarisch sind“
          – Jo, aber bedenke mal, wie zerfasert unsere Riesen-Gesellschaft ist. Denk mal an die beschepperten Jugendkulturen.

          Und bedenke den Gender-Multikulti-Kult, der eindeutig eine Milieu-Elitenreligion zum Erschmarotzen von Ressourcen ist.
          Da war die konfessionell geprägte Gesellschaft früher wesentlich homogener und somit solidarischer.

          „Re-Christianisierung = Zerstörung der westlichen Kultur.“
          – Nu überleg mal ganz scharf, was die Genossen 1917 mit dem zarten russischen Demokratie-Bürger-Pflänzchen gemacht haben. Zar Putin.

        • Evoch:

          „Wir lernen auch Outgrouping und Fremdenhass schnell in einer entsprechenden Kultur, ist das jetzt der Beweis, dass wir so sein sollen?“

          – Selbstverständlich, was dachtest Du denn?
          Daß wir Menschen total liebe Wesen sind, die andere ganz lieb haben, grundsätzlich? Bist Du grün?
          Quark, wir sind (auch) Killer, die andere platt machen, um Ressourcen zu erhalten. Deswegen haben wir die Zivilisation mit Gesetz und Strafe erfunden.

        • @axel

          „Selbstverständlich, was dachtest Du denn?“

          Ich meinte damit: Sollte unsere Kultur darauf ausgerichtet sein, Kindern Outgrouping und Fremdenhass beizubringen, weil sie es ja schnell lernen?
          Das ist doch in Abwandelung dein Argument

        • ät Adrian:

          „Au contraire. “
          -Was denn nun? Konstruktivistisch oder biologisch?
          Hättest Dein MINT-Studium wirklich nicht aufgeben sollen, Adrian.

          „Also lieber Islam als westlicher Feminismus? “
          – Die Radfems haben nur eine Teilmacht, die sie gerade verlieren. Ansonsten: scheißegal. Pest oder Cholera.

          „Und was hat das für Konsequenzen für einen atheistischen, vaterlandslosen Homo wie mich? “
          – Du bist halt kein Teil der kirchlichen Gemeinschaft. Konsequenz Deiner Entscheidung. Wir werden nicht für jede Mini-Minderheit, die sich für was Besonderes hält, Extrawürste braten wie heute.
          Die Zeiten schmarotzender Lobby-Idioten sind dann vorbei.

          „Die Historie spricht nicht dafür, dass ich diese Freiheit in einer christlichen Gesellschaft hätte.“
          – Fluß. 2. mal baden. Verstehst Du es nicht?
          Genau wie die Radfems: Konservativismus bedeutet für die Hexenverbrennung und Ablaßhandel.

        • „Denk an den Fluß und das zweite mal schwimmen.“

          Dann fehlt mir immer noch der Bezug von Religion zu Familie unter Ausschluss der Verfolgung von Homosexualität.

          Noch mal: Was genau bedeutet konkret Re-Christianisierung? Du hast bislang von Gemeinschaftsgefühl gesprochen? Gut. Aber mit welchen Mitteln wilst Du die Menschen zu mehr Gemeinschaftsgefühl bringen? Du musst sie davon doch überzeugen, Du musst Werte artikulieren, damit sie sich der Gemeinschaft anschließen, damit sie wieder in die Kirche gehen.

          Und was die Geburtenrate angeht: Du musst sie überzeugen, nicht wild rumzuvögeln, sondern wieder auf Familie zu setzen. Wie?

          „Religion organisiert die Gesellschaft in Abhängigkeit von der Biologie. Dafür hat sie sich entwickelt.“

          Ehe und lebenslange Monogamie sind nichts biologisches.

          „Jo, aber bedenke mal, wie zerfasert unsere Riesen-Gesellschaft ist. Denk mal an die beschepperten Jugendkulturen.“

          So was nennt sich Freiheit.

        • ät EC:

          „Das ist doch in Abwandelung dein Argument“
          – Das ist Deine hetzerische Zurechtbiegung, typisch PC.
          Einfach lesen: Zivilisation, um die natürlichen Triebe des Menschen (die bösen) zu unterdrücken.

          Empfehlung:

        • Adri:

          „Aber mit welchen Mitteln wilst Du die Menschen zu mehr Gemeinschaftsgefühl bringen? “
          – Gute Frage. Die Religiosität paßt sich den Gegebenheiten an. Reichtum und Sozialstaat sind Gift dafür. Aber Du weißt ja, was uns blüht.

          „Dann fehlt mir immer noch der Bezug von Religion zu Familie unter Ausschluss der Verfolgung von Homosexualität. “
          – Hör auf zu nerven. Du hast es schon verstanden.

          „Und was die Geburtenrate angeht: Du musst sie überzeugen, nicht wild rumzuvögeln, sondern wieder auf Familie zu setzen. Wie?“
          – Nerv. Kommt vonm alleine. Erfahrung.

          „Ehe und lebenslange Monogamie sind nichts biologisches. “
          – Gene und deren Produkte (Gehirn) stehen im Wechselspiel mit der Umwelt.
          Hast Du ne Jägersammler-Sippe, hast Du serielle Monogamie. Auch im Industriestaat.
          Hast Du ne Bauernkultur, hast Du ewige Monogamie (offiziell).

          Ein Bruchpunkt im Christentum heute, zugegebenermaßen.

        • „Konstruktivistisch oder biologisch?
          Hättest Dein MINT-Studium wirklich nicht aufgeben sollen, Adrian.“

          Ich halte es evolutionär hilfreich, dass man den Herdenführer folgt. Das ist aber was anderes als zu sagen, der Glaube dass Jesus der Sohn Gottes ist, sei biologisch verankert. Das eine ist ein Prädisposition für Herdenverhalten, das andere eine Tradition.

          „Du bist halt kein Teil der kirchlichen Gemeinschaft.“

          Und was bedeutet das konkret?

          „Wir werden nicht für jede Mini-Minderheit, die sich für was Besonderes hält, Extrawürste braten wie heute.
          Die Zeiten schmarotzender Lobby-Idioten sind dann vorbei.“

          Schmarotzen dürfen darf dann nur die Mehrheit, richtig?
          Die Lebenspartnerschaft für Homos wäre aber z. B. eine Extrawurst.

          „Fluß. 2. mal baden. Verstehst Du es nicht?“

          Nein. Wo ist Dein Beweis? Du sprichst von Re-Christianiserung. Und Religion ist feindlich gegenüber Homos eingestellt.

        • ät Adri:

          „Das ist aber was anderes als zu sagen, der Glaube dass Jesus der Sohn Gottes ist, sei biologisch verankert. “
          – Richtig. Die organisierte Religion ist die Oberfläche; so wie Deutsch eine Oberflächensprache ist.
          Darunter liegen genetisch vererbte Hirnprozessoren, die gewisse Grundzüge festlegen.
          Wenn Du das trotz langjähriger Mitarbeit hier nicht weißt, lies halt den Chomsky nach. Oder:

          „Nein. Wo ist Dein Beweis? “
          – Wieviele (jüngere) Christen sind denn gegen Homos? In meiner KSG keiner. Und die 4500 Genderfeinde in Stuttgart tun Dir schon nix.

        • „Die Religiosität paßt sich den Gegebenheiten an. Reichtum und Sozialstaat sind Gift dafür. Aber Du weißt ja, was uns blüht.“

          Aber moment, Du hast Dich von einer Re-Christianisierung als Ideal gesprochen. Und jetzt sagst Du, Religion und Reichtum schließen sich aus. Bist Du also für die Abschaffung von Wohlstand, damit sich Religion wieder durchsetzt?

          Ich hätte wirkllich gerne eine konkrete Auflistung Deiner Vorstellung, wie eine Gesellschaft Deiner Meinung nach aussehen sollte:

        • „Wieviele (jüngere) Christen sind denn gegen Homos? In meiner KSG keiner.“

          Und was bedeutet das „nicht gegen Homos“? Das typische „die Sünde hassen, aber den Sünder nicht“?
          Und wieviel Kinder haben diese jungen, homofreundlichen Christen? Zwei? Mehr als zwei?

        • Adri:

          „Bist Du also für die Abschaffung von Wohlstand, damit sich Religion wieder durchsetzt? “
          – Laß die Strohmänner. Ideal wäre beides, aber wohl nicht zu haben.
          Vom Wohlstand werden wir uns sowieso bald verabschieden müssen, wie ein gewisser Bischof von Essen schon gepredigt hat: http://www.derwesten.de/staedte/essen/hass-attacken-im-netz-gegen-essens-bischof-overbeck-id11121771.html

          Ich rechne aber nicht damit, daß meine Religion dann wiederkommt. Das wäre wohl naiv.

          Auch bedauerluich für Dich, Adrian.

        • „Und bedenke den Gender-Multikulti-Kult, der eindeutig eine Milieu-Elitenreligion zum Erschmarotzen von Ressourcen ist.
          Da war die konfessionell geprägte Gesellschaft früher wesentlich homogener und somit solidarischer.“

          Richtig, aber nur für Heteros. Und da auch nur für die, die nach den Regeln spielen. Homos sind zu heterogen für so eine Gesellschaft. Muss nicht zwingend so sein, zeigt sich aber historisch. Und die Folgen eine „Re-Christianisierung“ für u.a homosexuelle kann man in Rußland beobachten.

        • „Und die Folgen eine “Re-Christianisierung” für u.a homosexuelle kann man in Rußland beobachten.“

          – Ein übler Vergleich. Rußland ist von den Kommunisten total vermurkst worden. PutiX ist ein würdiger Nachfolger der Zaren und Stalins.

        • wieso übel? Putin nährt sich der orthodoxen Kirche an, weil er eine „Re-Christianisierung“ zur Identitätsstabilisierung und „zum Schutz der Familie“ anstrebt.

          Und jetzt wird ein neues Gesetz vorgeschlagen, allerding von Kommunisten. Zum Schutz der Minderjährigen soll nun das Coming Out verboten werden. Das heisst, Homosexualität wäre damit komplett „raus“ aus allem und man kann sich als 100% reine, heterosexuelle Nation darstellen, wobei sich unter diesen Umständen natürlich sowieso keiner outen wird der ein ruhiges Leben anstrebt.
          Und mal ehrlich, von da aus ist es dann auch nicht mehr weit bis zur Strafverfolgung. Das ist doch sowieso die einzige Art, wie man Minderjährige wirklich einigermaßen effektiv schützen kann.

          https://www.rt.com/politics/319466-new-russian-bill-orders-fines/

          „“I think that the problem is acute and urgent because it concerns the social diseases of our society and the moral upbringing of the younger generation. Unfortunately, the mechanism suggested in the 2013 law ‘On the protection of children against the information that harms their health and development’ has proved to be ineffective and this prompted us to develop new measures,” Nikitchuk said in comments with Izvestia daily.“

          Mal sehen, ob das durchkommt. Wenn ja, weiß man spätestens dann, wohin die Reise gehen wird.

        • http://www.queer.de/detail.php?article_id=24886

          „Die Kommunisten, die nach Putins „Einiges Russland“ die zweitgrößte Fraktion in der Duma stellen, haben dabei offenbar kein Problem mit lesbischen Beziehungen. Laut Nikitschuk seien Frauen in dieser Frage „vernüftiger“. Außerdem würde männliche Homosexualität bei Russen – speziell bei orthodoxen Gläubigen – eher „Ekel“ auslösen als weibliche Homosexualität. Er selbst habe bärtige Männer aus Berlin gesehen, die sich umarmt und geküsst hätten. „Das sieht ekelhaft aus“, so sein Urteil“

          Kommt mir das nur so vor oder sind besonders „männliche, traditionelle, nicht vergenderte, ausschließlich mit männlichen Eigenschaften ausgestattete und von weiblichkeit befreite Männer dafür prädestiniert, ihren Emotionen (angeblich typisch weiblich und der Hauptunterschied zwischen Männern und Frauen) hilflos ausgeliefert zu sein und Entscheidungen ausschließlich auf Bauchgefühl statt auf Basis (männlicher) kühler Logik und Rationalität zu treffen?
          „Ich finde das eklig, deshalb soll das weg“ ist ja nun nicht gerade eine sonderlich reife Haltung.
          Die Sache mit der Fortpflanzung ist da dann lediglich das I-Tüpfelchen.

  10. Fiona Baine/Fiona B./Fiona ist die aktivste Person aus der Wikipedia-Radikalfeministen-Seilschaft. Sie hat bisher kontinuierlich dafür gesorgt, dass die Männerrechtebewegung und ihre Vertreter schlecht in Wikipedia wegkommen (mehr dazu kann man bei Genderama nachlesen, z.B. hier:
    http://arnehoffmann.blogspot.de/2012/11/politische-manipulation-in-der.html Ist sie jetzt endgültig ausgestiegen?:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerin:Fiona_B.
    Ihre Diskussionsseite – ganz am Ende – lässt darauf schließen, das etwas vorgefallen ist. Allerdings hat sich Fiona schon häufiger verabschiedet. Im Sinne einer objektiven Information würde ich mir ihren dauerhaften Ausstieg wünschen!

    • Hoffentlich. Mit ihrer 7/365-Präsenz konnte sie schon ganz schön viel vermurksen in Wiki.
      Zudem ist sie bei vielen Dauer-Schreibern erstaunlich beliebt, obwohl sie radikalfeministisch-paranoid ist und eine nervig-giftige Persönlichkeit hat.
      Liegt vermutlich auch daran, daß etliche Dauerschreiber im politischen Bereich linksradikale Akademiker sind (ganze WGs laut Roslin), die sich ideologisch kaum von ihr unterscheiden.

      Konservative oder unpolitische Menschen haben meist einfach keine Lust und Zeit, 24/7/365 dagegen zu halten.

      Deswegen freu Dich nicht zu früh: Es gibt genügend „hochmoralische“ Schreiberlinge, die ihr „überlegenes“ Weltbild in die Wiki drücken. Sogar einige Admins.
      Genderartikel zB wirst Du nicht ändern können ohne das OK der Radikalen.

      • Ich war früher in WP aktiv, habe mich dann aber – noch vor meiner feminismuskritischen Zeit – durch die Löschfetischisten vertreiben lassen. Schade um das WP-Projekt, die Idee ist gut, aber bei umstrittenen und/oder weltanschaulichen Themen ist WP für die Tonne.

        • Bei Hochdruck zu empfehlen.
          Ich erlebe zudem bei vielen Linken eine Abneigung gegen Gender. Glaube, da tut sich was.

      • Nein, sie ist doch namentlich bekannt. Die irre Gabi aus einem oberbayerischen Kaff. Ehemalige Focus-Redaktörin („Haus und Garten“) und Studentin der Germanistik (was sonst?) in Berlin.

        Daß Gestörte und Fanatixer den ganzen Tag online sind, ist nicht ungewöhnlich, würde ich sagen. Sind wir ja auch. 🙂
        Im Ernst: Als Arbeitsloser kannst Du den ganzen Tag in der Kneipe sitzen, oder halt vorm Rechner.

        Außerdem würde es eigentlich nichts nützen, daß mehrere Leute laufend nur ein Konto betreiben. Das wäre bei Abstimmungen zu Ämtern oder in Artikel-Diskussionen sogar ein deutlicher Nachteil.
        Daher ist es eher so, daß ein Radikaler mehrere Konten betreibt. Der „Soziologe“ A. Kemper zB hat mal >20 FRauenkonten betrieben und damit Abstimmungen gefälscht.
        Rausgeworfen wurde er nicht. Warum wohl?

  11. Fiona Baine/Fiona B./Fiona ist das bislang aktivste Mitglied der radikalfeministischen Wikipedia-Seilschaft. Sie hat u.a. jahrelang dafür gesorgt, dass Männerrechtler und ihre Vertreter bei Wikipedia schlecht wegkamen. Seit kurzem ist sie inaktiv:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerin:Fiona_B.
    Irgendetwas muss vorgefallen sein, wie sich aus der Diskussionsseite ergibt:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerin_Diskussion:Fiona_B.#Bitte_nicht_von_dem_Troll_vertreiben_lassen
    In der Vergangenheit hatte sie allerdings schon häufiger ihren Abschied verkündet, ist dann aber nach gewisser Zeit zurückkehrt. Im Sinne einer objektiveren Information wäre ihre dauerhafte Abwesenheit wünschenswert. Was die feministische Seilschaft so treibt, kann man u.a. hier nachlesen:
    http://arnehoffmann.blogspot.de/2012/11/politische-manipulation-in-der.html
    http://genderama.blogspot.de/2012/08/wikipedia-wie-feministinnen-hunderte.html

  12. ät Ata:
    Das wird Evochris wohl löschen, sobald er es sieht.
    Tatsächlich ist das Bild ein Skandal sondergleichen.
    Wird wohl als „Einzelfall“ von den Qualitätsmedien verbucht, der zur Hetze mißbraucht wird.
    Was im Falle des toten Kindes am Strand in der Türkei natürlich nicht so ist; da sind die entstehenden Emotionen dann „gut“.

    Was Mister Victory nun wohl macht? Im Winter sein Schlafzelt anzünden ist in jedem Fall dämlich. Er will wahrscheinlich seine Einreise nach Germoney erzwingen.

      • dann lösch die zwei Sätze über Flüchtlinge doch, so wie du es bei „Beleidigungen“ machst. Da bleibt der Rest des Postings ja auch stehen, nur bei der Beleidigung steht dann „Bitte höflich bleiben“. Stattdessen löscht du einfach alles. Ist ja nicht so, als würde es keine Zeit kosten, solche langen Beiträge zu verfassen.

        Abgesehen davon sind Flüchtlinge aktuell untrennbar mit der wirtschaftlichen Entwicklung verbunden, man kann das eine wohl kaum vom anderen trennen im Moment.

        • @atacama

          Ich verstehe, wenn es dich frustriert. Aber warum machst du es dann immer wieder, wenn ich doch recht deutlich angesagt habe, dass ich es lösche?
          Es gibt einige, die darauf setzen, dass ich schon rauslösche, was mir nicht gefällt und auf die weise hoffen, mit einem teil durchzukommen. Die also meinen, dass sie mit mehr durchbekommen, wenn sie mir mehr Arbeit machen.
          Dazu habe ich dann keine Lust.

        • Weil mir nicht klar war, dass du „absolut gar nichts“, keine einzige Erwähnung des Wortes oder Kontextes „Flüchtling“ tolerierst, egal in welchem Zusammenhang.

          Wieso löscht du dann die Diskussion zwischen Alex und Adrian nicht? Die reden schließlich u.a. über Islamisierung, u.a. durch Flüchtlinge und über wirtschaftliche und soziale Folgen der Einwanderung. Aber anstatt zu löschen, so wie bei mir, beteiligst du dich. Sry, aber daraus kann kein Mensch irgendwelche pädagogischen Lektionen für die Zukunft beziehen, weil es schlicht unlogisch ist.

    • jetzt mal ernsthaft. Alex und Adrian reden die ganze Zeit da oben darüber und ich wollte auch was dazu sagen. Wieso wird das bei mir gelöscht und zwar komplett und bei denen nicht? Du solltest irgendwie mal sagen, was genau du hier erwartest. Erst darf man nicht mehr über Flüchtlinge reden, dann nicht mehr über Religion und nicht mehr über Ökonomie. Worüber darf man hier denn noch reden ohne zensiert zu werden?

      • @atacama

        Wenn du gerne über flüchtlinge diskutieren willst, dann mach das doch, nur eben nicht hier.
        Wenn du gerne darüber reden willst, dass die westliche Zivilisation aufgrund der moslemischen Flüchtlinge untergeht, dann kannst du das natürlich auch, nur eben nicht hier.

        Wenn du über Religion an sich oder über Geschlechterthemen reden willst, dann kannst du das gerne hier machen

        • Aber Adrian und Alex tun das doch auch und das erlaubst du und machst sogar mit. Also du redest nur über Religion und ignorierst den Flüchtlingsbezug. Was du bei mir nicht schaffst.

        • @ Atacama

          Es würde wahrscheinlich helfen, wenn du weniger mit Bildern oder konkreten Vorfällen argumentieren würdest. Das Problem ist ja, das solche Dinge erstmal wenig über die Gesamtsituation aussagen. Mehr Statistik wäre hier angebracht, auch wenn sie nicht so anschaulich ist.

  13. Feminism and the politics of fear

    October 22, 2015 By Janet Bloomfield (aka JudgyBitch)

    Researchers exploring whether or not fear based appeals influence people’s behavior found no clear consensus, and decided to conduct a meta-analysis on 50 years worth of research into the topic. They looked at ‘127 research articles representing 248 independent samples and over 27,000 individuals from experiments conducted between 1962 and 2014’, and discovered something very interesting indeed.

    There are three conditions under which fear based appeals work:

    The appeal included a one-time behavioural change
    The target audience contained a large number of women
    The appeal describes how to avoid the threat

    http://judgybitch.com/2015/10/22/feminism-and-the-politics-of-fear/

  14. Ich lese gerade den Wikipedia-Artikel zu Carol Gilligan.

    Dort wird geschrieben, dass es zu Kritik ihrerseits an Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung kam, da sie seine Stufentheorie als zu „männerzentriert“ auffasste und diese durch ein zweites, weibliches Pendant (voice of care) erweitern wollte, da sich bei Frauen anscheinend bei der Auswertung von Tests „auf moralische Dilemmata nach dem Kohlbergschen Schema ein im Durchschnitt den männlichen Teilnehmern unterlegenes moralisches Urteilsvermögen zeigte“.

    Ich erinnere mich auch, dass vor ein paar Tagen oder letzte Woche ähnliches hier in irgendeinem Strang besprochen wurde und würde das Thema gerne noch einmal kurz anreißen.

    Es wird auch erwähnt, dass Gilligans Ergebnisse selbst nicht reliabel genug seien um das Ergebnis, dass Frauen schlechter als Männer abschneiden, zu widerlegen.

    • Das würde mich auch sehr interessieren.
      Auf den ersten Blick klingt Gilligans Morality of Care (als Gegenstück zu Morality of Justice) als sei „weibliche“ Moralität auf Situationen spezialisiert, in denen jeder jeden kennt.
      In einer Gruppe von vielleicht 100 Leuten, die auf Dauer miteinander zu tun haben werden, kann ich mir gut vorstellen, dass Befinden wichtiger ist als Prinzipien.

      Ich konnte noch nichts finden, wie dieses aufs Lokale spezialisierte Moralempfinden auch fürs Globale, Anonyme funktionieren soll.
      Also die Kontexte, für die sich speziell die Morality of Justice entwickelt hat.

      Da scheint mir Gilligan (sie ist Feministin) ein Eigentor zu schießen, wenn sie konstatiert, dass weibliche Moralität so aufgestellt ist, dass sie außerhalb von Haus und Herd nicht funktioniert. [zugespitzt formuliert]

      Bisher hatte ich aber noch keine Zeit, darüber mehr zu lesen.

  15. „.2 Geschlechtsverteilung
    Männer wurden in 85,1% (428/503) der Fälle Opfer vo
    n Übergriffen.
    Wohingegen Frauen nur in 14,9% (75/503) betroffen w
    aren. Dies entspricht
    einem Verhältnis zwischen Frauen und Männern von 1:
    6“
    „Aus dem Institut für Rechtsmedizin,
    Universitätsklinikum Hamburg – Eppendorf
    Direktor: Prof. Dr. med. Klaus Püschel “
    Gewalt und ihre Folgen für das Gesundheitssystem am Beispiel eines Krankenhauses:

    „Aus dem Institut für Rechtsmedizin,
    Universitätsklinikum Hamburg – Eppendorf
    Direktor: Prof. Dr. med. Klaus Püschel

    Gewaltbedingte Verletzungen
    in der chirurgischen Notaufnahme der
    Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg

    https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/V5DZQJBPBFWVKGX3DNIMHVG7VXBD4OQP/full/1.pdf

    • Kleine Perlen der Weisheit darin:
      „Insgesamt finden sich nur wenige Studien, welche di
      e Gewalterfahrungen von
      Männern beleuchten. Jedoch lässt sich eine Vielzahl
      von Opfern verzeichnen.
      Im Jahr 2005 wurden 19133 Männer in Hamburg Opfer v
      on Rohheitsdelikten.
      Im Vergleich betraf dies im selben Zeitraum „nur“ 1
      1533 Frauen (Polizeiliche
      Kriminalstatistik 2005). “ S. 20

      Lesenswert auch S.11 ff.

      Wow, Gewalt gegen Männer wurde mit einer Pilotstudie bekämpft! Der Rest betrifft Gewalt gegene Frauen udn Mädchen.
      Die Quellenangaben sind sehr hilfreich.

  16. Genderbudgeting in Berlin in der Praxis:

    https://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/gm/bericht3.pdf?start&ts=1133343074&file=bericht3.pdf

    Viel Spaß dabei:
    „Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
    Gender Mainstreaming in der Beratungsarbeit für Behinderte und pflegebedürftige Personen (Gesundheitsamt)
    Im Produktbereich „Stellungnahmen zu Pflegeleistungen, Fe
    ststellung des Pflegebedarfs“ wurden u.a. drei Fragen
    untersucht:
    1. Stellen Frauen und Männer unterschiedliche
    Anträge hinsichtlich Leistung, Volumen etc.?
    2. Werden die Anträge geschlechtsspezif
    isch unterschiedlich geprüft und bewertet?
    3. Sind Unterschiede hinsichtlich der sozialar
    beiterischen Stellungnahmen vorhanden, begründet, sinnvoll?
    Die ersten Ergebnisse lassen Folgendes erkennen: Bei der
    Beantragung von „Hauswirtscha
    ft“ ist auffällig, dass sie
    Klienten zu 78% bewilligt wird, Klientinnen jedoch nur zu 73%.
    Signifikanter ist der Unter
    schied hinsichtlich der Bewilli-
    gungspraxis der Pflegeleistung „Sozia
    le Betreuung“. Sozialarbeiterinnen
    bewilligen diese Pflegeleistung bei 90% der
    antragstellenden Männer und bei 67% der
    Frauen. Bei männlichen Sozialarbeitern
    liegt die Bewilligungsquote deutlich
    anders: Sie befürworten die Anträge beider Geschlechter je
    weils zu 100%. Perspektivisch
    wird eine Evaluierung der
    Bewilligungspraxis im Bezirksamt für angebracht gehalten,
    denn es scheint nicht ausgeschlossen, so die zuständige
    Gesundheitsstadträtin, dass ein „Mehr an Mitgefühl“ bei
    Sozialarbeiterinnen gegenüber „dem armen vereinsamten alten
    Mann“ einerseits und andererseits der Haltung gegenüber alten
    Frauen, „die schaffen das schon, haben doch Nachbarn
    und Kinder“ zu einer geschlechtsspezifisch unterschiedlichen
    Bewilligungspraxis führt (siehe Dokumentation der Fach-
    konferenz GM, 2005:10 f., Bezirksamt
    Charlottenburg-Wilmersdorf)

    Bei den Stadtbezirken mit Erhebung sind überwiegend Frauen die Nutzer….

    • ät Schlauerjan:

      Und das schon 2004-2005!
      Da hatte ich vom Genderismus nur eine ungefähre Vorstellung…

      Tja, die Grünen und Links-Sozen haben den Scheiß wirklich erstaunlich unbemerkt einbauen können, bis die Bürger verstanden haben, worum es da eigentlich geht.

      Und wozu das „Gender Baddschetting“ dient, ist auch klar: Alimentierung/ ABM für akademische Lumpenproletarier.

      Warum sich allerdings die Männer aus der Szene nicht beschweren, daß sie von dem Kuchen größtenteils ferngehalten werden, ist mir schleierhaft.

    • Dieses Gender Budgeting ist auch so ein unglaublicher Murks.

      Dass vielleicht viel mehr Ansrpüche von Frauen gestellt werden, sie vielleicht auch zu einem höheren Anteil ungerechtfertigte Ansprüche anmelden und die (von Frauen!) abgewiesenen Anträge möglicherweise zurecht erfolgten, kommt den Tanten wahrscheinlich nicht in den Sinn, oder?
      Ich habe auch mal ein Dokument zum „Gender Budgeting“ aus meiner Region durchgeschaut. Ein vielseitig einsetzbares Umverteilungsinstrument, was zuverlässig „Ungerechtigkeiten“ zu Lasten von Frauen findet, indem die Zahlen passend hingedreht werden.

      Eine Leistung mehr von Männern als Frauen genützt (-> Ressourcen abziehen, da tradiertes männliches Privileg)
      Eine Leistung wird häufiger von Frauen genutzt (-> Frauen haben hier erhöhten Bedarf, es braucht also mehr Ressourcen in dem Bereich)
      Männer stellen mehr Anträge (-> Ressourcen müssen gleichverteilt werden)
      Frauen stellen mehr Anträge
      (-> Ressourcen müssen entsprechend Bedarf verteilt werden, also Bewilligungsquote von Frauen erhöht)

      usw.

  17. Mit Trudeau als neuen feministischen Premier Kanadas waren auch Meldungen verbunden er sei gegen GamerGate.

    Harmful Opinions zeichnet die involvierte Presse nach. Ein ziemlich gutes Beispiel wie bewusst Halblügen und Hetze gestaltet wird.

  18. Chris, ich hoffe das geht klar: Fass es bitte nicht als Provokation auf, aber die titelzeile klingt doch sehr verlockend.

    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/forschung/forscher-behaupten-fluechtlingshass-und-gottesglaube-lassen-sich-im-gehirn-ausschalten_id_5030626.html

    „Es klingt zwar nach schöner, neuer Welt ohne radikale Gesinnung, ist aber ethisch fragwürdig: Womöglich könnte ein Rechtsruck in der Gesellschaft durch medizinische Eingriffe verhindert werden.

    Das legen zumindest neueste Erkenntnisse einer Gemeinschaftsstudie des Wissenschaftlers Keise Izuma von der University of York (Großbritannien) und eines Teams der University of California in Los Angeles nahe.

    Die überraschende Entdeckung der Forscher: Per Magnetstimulation können Einstellungen beispielsweise gegenüber Migranten positiv beeinflusst werden. Das geht aus dem Bericht der University of York hervor.“

    Hm, wäre dann evtl. auch PUA-Jüngertum kein Schickal mehr? 😀

    • ät RM:

      Geiles Fundstück!

      „Womöglich könnte ein Rechtsruck in der Gesellschaft durch medizinische Eingriffe verhindert werden.“
      – So. Und was ist mit Linksextremismus und Islamismus? Könnte man die nicht mit weg-huxleyen? Oder sind die normal?

      Morgen kommt beim SM-SAmstag noch was von mir zum Mode-Thema Rechtsextremismus. Darfst gespannt sein.

    • Was ich aber mal wieder interessant finde, ist, dass bei diesem Thema so ganz frei von der Leber weg von „Gehirnmanipulationen“ und „medizinischen Eingriffen“ geredet wird, während das vermutlich selbst bei Pädosexuellen Straftätern o.ä. niemals nicht ok wäre^^
      Nicht mal hypothetisch

      Das geht dann schon fast wieder in Pirincci Richtung: („Rechte“ oder das was man dafür hält einfach ins KZ stecken (oder eben das Gehirn verändern) um die „gute“, anständige Gesellschaft rein von ihnen zu halten“). Quasi Eugenik um „Eugeniker“ fern zu halten 😀

  19. http://www.danisch.de/blog/2015/10/21/von-der-enormen-schwierigkeit-in-diesen-tagen-ein-blog-zu-fuhren/

    Irgendwie war Meister Hadmud mir schon immer ein wenig suspekt, auch wenn er über Gender sehr oft sehr kluge Sachen von sich gegeben hat.
    Evtl. saß das Aluhüttchen auf die Dauer doch zu eng… :-/

    „Ich werde künftig etwas tun, was mir bisher nie in den Sinn gekommen wäre.

    Ich werde Blog-Artikel ohne Kommentarfunktion schreiben. Seht es als Symptom des Absturzes unserer Gesellschaft auf unterzivilisatorisches Niveau.

    Und ich werde weniger bloggen, dafür aber wohl schärfer, überlegter, härter. So, wie man es heute nur noch ohne Kommentatoren-Gefolge machen kann, die einem dann die Blog-Artikel versauen.

    Außerdem habe ich vor, zwei bis drei Bücher zum Thema zu schreiben. Und dazu brauche ich die Zeit, die ich in den letzten Wochen und Monaten für die Blog-Moderation aufgewandt und das Aussortieren von Schweinedreck vergeudet habe. (Lernt gefälligst, Euch selbst zu artikulieren, oder das Maul zu halten, aber erwartet nicht von anderen, dass Sie Euch am Rockzipfel mitschleppen. Denn damit seid Ihr das, dessen Ihr andere bezichtigt, nämlich eklige Schmarotzer. Blog-Schmarotzer.)

    Ich werde außerdem verreisen, ich sage nur nicht, wann. Ich habe zwei Reisen in schöne Länder gebucht, in denen ich noch nicht war. Beides übrigens arabische, stark islamische Länder. Um meinem Urlaubs- und meinem Forscherdrang nachzugehen. Mich mit deren Natur und deren Kultur befassen.

    Die deutsche Kultur hängt mir nämlich zum Hals heraus, die kann ich nicht mehr sehen, die verursacht mir nur noch Übelkeit.“

    Na denn: Reisende soll man nicht aufhalten 😉

  20. Ich möchte einen weiteren Film „vorstellen“ und gleichzeitig als Gegenstand für eine Debatte vorschlagen.
    lh schrieb mir neulich, ich sollte mal überlegen, ob ich in Konflikten instinktiv eher auf Seiten der Frau stehe.
    Da kam mir dieser Film in den Sinn, den ich letztes Jahr zu sehen bekam auch wenn ich Kettensägen-Massakerfilme eher nicht so mag, wenn dann lieber geister/Psycho Horror. Ein sehr sehr heftiger Slasher und auch psychisch nicht ohne, aber gerade deswegen habe ich einige Zeit darüber nachgedacht, der bietet nämlch eine für mich interessante Fragestellung.
    Der Film heisst „I spit on your Grave“
    Inhalt (VIELE SPOILER)
    Eine junge Autorin mietet sich eine Waldhütte in den USA um ein Buch fertig zu schreiben. Gleich zu Beginn erregt sie die Aufmerksamkeit einiger örtlicher Rednecks. Den Anführer stellt sie gleich unbeabcishctigt vor seinen Kumpels bloß. Die Männer fühlen sich ziemlich schnell verunsichert, weil sie nur einfache Landarbeiter sind und sie die Schickimicki tussi aus der Stadt, die sich mutmaßlich für etwas besseres hält.
    Einer aus der Gruppe filmt sie heimlich, während sie in Unterwäsche durchs Haus läuft.
    Zu der Truppe gehört auch ein geistig Behinderter, der ihre Toilette repariert und dafür einen Wangenkuss erhält. Ich weiß nicht mehr wieso bzw. was der genaue Auslöser ist, ich glaube sogar, es ist der Wangenkuss (Der Behinderte kriegt was und wir nicht obwohl wir normal sind??). Jedenfalls brechen sie bei ihr ein und vergewaltigen sie entweder jetzt schon, zumindest aber demütigen und drangsalieren sie sehr stark.
    Sie kann weglaufen und wendet sich an den örtlichen Sherrif. Der begleitet sie zur Hütte und es stellt sich raus, dass der mit den Männern verbandelt ist und es kommt (erneut?) zu einer schlimmen brutalen Vergewaltigung. Hinterher im Wald erneut und danach wollen sie sie verschwinden lassen, damit es keine Zeugen gibt. Sie fällt in den Fluß und ward nicht mehr gesehen und sie denken, dass sie tot ist und gehen zur Tagesordnung über.

    In der nächsten Zeit häufen sich merkwürdige Vorkommnisse. z.B findet der Anführer vor seinem Wohnwagen eine Sandale, die die Frau getragen hat. Und dem Sherriff (der übrigens treusorgender, liebevoller Vater und Ehemann ist) wird die Videokasette mit der Vergewaltigung zugeschickt, aber er entdeckt das Video noch rechtzeitig bevor die Familie es sieht.
    Daraufhin entbrennt unter den Männern ein Mißtrauenskonflikt. Schlußendlich einigen sie sich darauf, dass der Geistig Behinderte wohl Gewissensbisse bekommen hat und dafür verantwortlich ist. Außerdem wurde er seit Tagen nicht mehr gesehen. Soe beschließen, in den Wald zu gehen, um ihn zu suchen und zur Rede zu stellen.
    Was danach kommt, ist noch weit ekliger als die erste Hälfte und man braucht definitiv Kotztüten. Es gibt in jedem Fall jede Menge Gewalt gegen Frauen (durch Männer) und gegen Männer (durch Frauen).
    Der Film ist im Grunde ein Revenge-Film, so wie „the Punisher“ bloß mehr im Stil von „The Hills Have Eyes“.
    Was ich eigentlich sagen will ist, nach der Vergewaltigungsszene war ich 100% auf Seiten der Frau und wünschte den Männern die Pest an den Hals (In Hollywood Filmen ist es doch auch ok oder? Charles Bronson mäßige Selbstjustiz ist doch auch spannender, als ein Gerichtsprozess :D)
    Aber als der Film vorbei war, war das nicht mehr so klar. Das fand ich sehr interessant, weil die Taten dieser Männer wirklich furchtbar waren und ich deshalb nicht damit gerechnet hatte. Trotzdem verschob sich das…“Mitleid“ oder „Sympathie“ ist das falsche Wort, aber jedenfalls fand ich am Ende die Frau nicht mehr so tauglich als Identifikationsfigur des Films, vielleicht weil viel zu sadistisch (auch wenn es „irgendwo“ verständlich war) sodass sie am Ende „nicht besser“ war. Weil man da dann ja irgendwo in „philosophische“ Fragen kommt.
    Kein Mensch darf sich einfach so zum Richter aufschwingen. Aber darf man es bewerten, wenn ein Mensch sowas erlebt als jemand, der es nicht erlebt hat? Gibt es Verbrechen, bei denen man keine Milde mehr zu erwarten hat?
    Hebt es sich am Ende gegenseitig auf oder geht sie zu weit, weil man nach einer Vergewaltigung ja zumindest physisch noch lebt etc.

    Würde mich interessieren, wie andere das gesehen haben, falls den jemand kennt.

    • Ich habe den Film vor ca. einem Jahr gesehen. Die Vergewaltigungsszene war schwer zu ertragen, nicht so sehr wegen der Brutalität der Darstellung, sondern eher wegen der Demütigung und Machtlosigkeit der Frau. Die Racheszenen sind da gar nicht mal so schlimm, zumindest, wenn man schon mal andere Torture-Porn-Filme gesehen hat.
      Auf emotionaler Ebene kann ich die Taten der Protagonistin sehr gut nachvollziehen (wie wohl jeder andere auch), auf rationaler weiß ich natürlich, dass sie falsch gehandelt hat. Ich selbst hätte nichts dagegen, wenn man als Strafe das Opfer eines Verbrechens den Täter „foltern“ lässt. Über die Angemessenheit muss aber vorher ein Gericht entscheiden.
      Die Todesstrafe ist dann noch mal ein ganz anderes Thema.

      • „wenn man schon mal andere Torture-Porn-Filme gesehen hat.“

        wie gesagt, ist nicht so mein Fall. Ich kenne im Grunde nur SAW auf diesem Gebiet und Halloween hab ich auch mal gesehen. Besonders das mit den Krähen fand ich einfach nur noch super widerlich.

        Für mich war es einfach nicht stimmig. Erst komplett hilflos und harmlos und lieb und dann nachdem sie 2 Wochen im Wald verbracht hat, ist sie plötzlich der Über-Racheengel, der sonstwas für Fallen ersinnt und völlig eiskalt agiert. Selbst bei solchen Filmen, wo es nicht so sehr um Realitätsnähe geht, sollte man doch meinen, dass man etwas mehr Zeit zum „Erholen“ braucht und den Peinigern nicht so dermaßen abgebrüht entgegen tritt.

        Sie hat sich dadurch irgendwie mindestens auf dieselbe Ebene begeben wie die, finde ich. Da kann man dann natürlich darüber streiten, ob und wie man das beurteilen darf, wenn man nicht selbst der Betroffene ist usw.

        Da fand ich die Racheaktion in „Verblendung“ irgendwie „stimmiger“ und „sauberer“ keine Ahnung^^

        • Nein. Es sei denn, du möchtest suggerieren, Männer seien Vergewaltiger.
          Es ist einfach absurd, jeden Film in dem Männer als Antagonisten dargestellt werden als männerhasserisch zu deklarieren.
          Das ist doch auch nur wieder das was am Feminismus kritisiert wird bloß umgekehrt oder nicht?

          Das ist einfach nur ein Revenge-Slasher, und der Aufmacher bzw. Katalysator ist in dem Fall eine Vergewaltigung. Irgendeinen „Unterton“ konnte ich in dem Film nicht feststellen. Die sind einfach „böse“ und „bekommen was sie verdienen“ (aus Hollywood-Logik wohlgemerkt) und Männer sind es vermutlich deshalb, weil es einfach etwas „stimmiger“ ist als wenn es eine Horde weiblicher Rednecks wäre.

          Revenge-Filme haben meistens immer ein heftiges, schreckliches Erlebnis als Grundlage, damit der Protagonist des Films auch einen „Grund“ für seinen Feldzug des „Gerechten Zorns“ hat. Wenn es anders wäre, wäre der Protagonist ja einfach nur ein Serienkiller und böte keinerlei Sympathie.

          Bei John Wick haben Männer den Hund seiner toten Frau umgebracht und mussten deswegen dran glauben.
          Bei Punisher haben Männer seine Familie abgeschlachtet und mussten deswegen dran glauben.
          Und hier haben Männer eben jemanden vergewaltigt und eine Ermordnung versucht und dann war das die Story.

  21. Das hier finde ich witzig und faszinierend:

    „Placebo: Zuckerpillen wirken immer besser

    Im Jahr 2002 veröffentlichte Bruce Moseley, Orthopäde und früherer Mannschaftsarzt der Basketball-Nationalmannschaft der USA, eine der bekanntesten ◥Placebo-Studien. Für die Studie wurden 180 Patienten, die allesamt an einer starken Kniearthrose litten, in drei gleichgroße Gruppen eingeteilt.

    Während bei der ersten Gruppe eine arthroskopische Spülung und bei der zweiten Gruppe ein arthroskopisches Debridement vorgenommen wurde, kam es bei der dritten Gruppe zu keinem operativen Eingriff: Ohne deren Wissen wurde bei diesen Patienten die Operation lediglich simuliert. Die Ärzte haben die Patienten der dritten Gruppe getäuscht, indem sie ihnen unter Lokalanästhesie lediglich drei kleine, oberflächliche Hauteinschnitte am lädierten Knie gesetzt haben. Zudem wurde das übliche OP-Szenario exakt simuliert, angefangen bei der Geräuschkulisse, der Verabreichung von Medikamenten, den technischen Instrumenten bis hin zu den Handlungsabläufen des OP-Teams.

    Das Fazit der Studie war eindeutig: Den tatsächlich operierten Patienten ging es genauso gut wie den getäuschten Patienten. Erstaunlicherweise konnten die Ärzte dieses Ergebnis auch zwei Jahre nach der OP bestätigen: Über 90 Prozent der getäuschten Patienten (die weiterhin nichts von dem Placebo-Eingriff wussten) sprachen von einer deutlichen Linderung der Schmerzsymptome und einer verbesserten Beweglichkeit ihres Knies. Es gibt Hinweise darauf, dass beim Placebo-Effekt Endorphine, also körpereigene Opioide, ausgeschüttet werden, die als Schmerzhemmer wirken.

    Interessant ist nun, dass sich die Wirkung des Placebo-Effekts in den letzten Jahren offenbar noch ◥verstärkt hat – vor allem bei Depressionen gleicht sich die Wirkung von Zuckerpillen und tatsächlichen Medikamenten immer mehr an.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46313/1.html

    • Mein Opa hat seine Gürtelrose immer besprechen lassen. Die ging jedes Mal sofort weg.
      Scheint zu funktionieren, zumindest ist das Besprechen von Gürtelrosen und Warzen etwas, das sich offenbar seit Jahrhunderten hält.

        • Das ist mehr eine bäuerliche Form des Reiki bzw. geistigen Heilens, manchmal werden auch Heilgebete genutzt.

          Also ich muss da mal eine Lanze für brechen.
          Ich hab Gürtelrose auch mal entwickelt an der Körperseite. Ganz eklig, erst ein paar Tage komisches pieksendes brennendes Zerrungs-Schmerzgefühl an der Seite, besonders bei Bewegung wie als würde man sich megamäßig stretchen und dann plötzlich Ausschlag mit Bläschen. Am selben Tag als der Ausschlag da war gegoogelt und dann zum Arzt um meine Selbstdiagnose bestätigen zu lassen.
          der Arzt hat mich erstmal 2 Wochen krankgeschrieben und mit Aciclovir, Windpockentinktur und Schmerzmitteln eingedeckt und meinte wenn ich mir ins Gesicht fasse wenn ich den Ausschlag angefasst habe, kann ich blind werden wenn ich es im Gesicht kriege und ich soll keine Babys und Immunsupprimierten Menschen anfassen und minimal in 2 Wochen ist der Höhepunkt erreicht usw. und ich soll nonstop schmerzmittel nehmen, sonst riskiere ich lebenslange neuropathische Schmerzen usw. (ich schätze mal, der hat ein bisschen überdramatisiert. Ganz so dramatisch ist es ja meistens nicht)
          Dann Zuhause angerufen und es erzählt, dann wurde ich genötigt, ebenfalls einen Besprecher zu kontaktieren weil das meinem Opa auch geholfen hat, was ich am selben Abend gemacht habe.
          Ich bin sie dann innerhalb von 2 Tagen losgeworden. Direkt am nächsten Tag komplett keine Schmerzen mehr und der Ausschlag war eingetrocknet die Blasen sind nicht mal aufgeplatzt wie es der Normalfall wäre. Normalerweise baut sich der Ausschlag auf, dann platzen die Bläschen und die Flüssigkeit tritt aus und die ist besonders infektiös und danach kann es abklingen oder es kommt zu einer Re.Infektion. Aber diesen Prozess hat es gar nicht erst gegeben. Die Krankheit hatte also nicht mal Zeit, richtig „loszulegen“, da war sie schon wieder besiegt. Was wirklich ungewöhnlich ist bei Herpes Zoster. Man konnte quasi beim Abheilen im Zeitraffer zugucken und zwar direkt nachdem ich diesen Besprecher um Hilfe gebeten hatte
          Der Arzt hat ziemlich irritiert aus der Wäsche geguckt als ich nach einer Woche wieder da war und er bestätigen musste, dass es schon wieder alles vorbei ist und das ganz ohne Medikamente.
          Und ich musste nicht mal selber kommen, ich musste dem Mann nur ein Foto von mir schicken und er hat es über die Entfernung gemacht. Sonderlich dran geglaubt habe ich nicht mal, ich habe es einfach nur gemacht nach dem Motto, why not. Einfach alles ausprobieren, weil es halt echt unangenehm war.
          Das sind keine Einzelfälle und wie gesagt, das Besprechen speziell bei Zoster, Schuppenflechte Warzen (die ja auch Virusbedingt sind) usw. hält sich ziemlich hartnäckig seit Jahrhunderten. Ich bin jetzt kein Feind der Schulmedizin, aber manchmal sollte man einfach nicht soviel darüber nachdenken, ob etwas wissenschaftlich oder logisch erklärbar ist und es einfach ausprobieren, besonders wenn es komplett ungefährlich ist. Falls du das mal kriegst, passiert manchmal, wenn man Phasen mit viel Stress hat (das kommt meines Wissens von Windpockenviren die im Körper verbleiben und sich in den Nervenknoten „verstecken“ und da nicht eliminiert werden können. Wenn das Immunsystem schwächelt, kommen sie dann manchmal „raus“), solltest du darüber nachdenken. Du könntest sehr überrascht sein.

        • Meine Schwester hatte auch mal eine Gürtelrose und die hatte exakt den selben milden Verlauf, ganz ohne besprechen.

          Placebo ist ja schön und gut, aber man sollte vor allem nicht unterschätzen, wie häufig Verläufe schwerwiegend oder sogar tödlich werden, weil Leute auf diesen Hokuspokus vetrauen und viel zu spät zum Arzt gehen.

        • Ja und? Mir geht es nur darum, dass es bei mir funktioniert hat und das extrem schnell.
          Wozu eine Gürtelrose wochenlang aushalten wenn man sie auf absurde und nichtwissenschaftliche Weise in 2 Tagen loswerden kann?

          Bei Warzen arbeiten übrigens selbst Schulmediziner mit Placeboeffekt und erzielen damit Erfolge. Wieso dann nicht bei Zoster?
          http://www.onmeda.de/g-medizin/warzen-besprechen-942.html

        • „Absurd.“

          Nein, die Erfahrungen von Atacama kann ich bestätigen. Wir hatten einen Heilpraktiker in der x-ten Generation im Ort, zu dem genau solche Fälle – und Warzen – sogar von den Ärzten geschickt wurden.

          Meine Oma hat sich als strenge Christin mit Händen und Füßen gegen diesen heidnischen Hokuspokus gewehrt, aber als mein Opa sich wirklich lange mit der schmerzhaften Gürtelrose rumquälte, stimmte sie endlich zu.
          Nach nur einer Seance war er die Infektion ohne Rückstände los.

          Klingt wirklich nach Magie, und ich halte auch 99% der selbsternannten Wunderheiler für ausgemachte Quacksalber, aber einige Heilpraktiker scheinen wirklich was auf der Pfanne zu haben. Allerdings hatten die früher eine mehrjährige Ausbildung.

          Eine andere berühmte Heilpraktikerin erklärte mal, dass die Fähigkeit immer im Geschlechterwechsel vererbt würde, also vom Vater auf die Tochter und von der wieder auf den Sohn.

          Beide „Dynastien“ waren schon seit Jahrzehnten bekannt und wurden immer in den obengenannten Fällen aufgesucht.

          Auch wenn ich nicht weiß, was da die Wirkung auslöst, gehe ich ganz pragmatisch an die Sache und sage: wer heilt, hat recht.

        • „Placeboeffekt würde ich sagen“

          Ich würde Dir sofort zustimmen, wenn da nicht diese Tatsache wäre, dass die Ärzte an der Krankheit regelmäßig scheiterten.

          Der Placeboeffekt beruht ja auf dem Vertrauen/Glaube des Patienten in die Heilungskraft des Experten vor ihm.

          Ist es logisch, dass dieser Glaube genau bei bestimmten Krankheiten regelmäßig scheitert, während er bei Personen funktioniert, denen ein gewisses Misstrauen entgegenschlägt?

        • Klingt wirklich nach Magie, und ich halte auch 99% der selbsternannten Wunderheiler für ausgemachte Quacksalber

          Eben. Die Behandlung hat in 99% der Fälle keinen Erfolg, also ist es ziemlich naiv, die 1% Spontanremissionen dann dem jeweiligen „Wunderheiler“ zuzusprechen.

          Dass die Leute im Dorf der Dynastie dieser „Begabten“ über Jahrzehnte vertrauen, sagt auch nichts aus. Das gleiche passiert schließlich im Busch, mit Schamanen und Regentänzern, die auch auf eine jahrelange „Ausbildung“ und „weitergegebene Kraft“ verweisen.

        • „Eben. Die Behandlung hat in 99% der Fälle keinen Erfolg, also ist es ziemlich naiv, die 1% Spontanremissionen dann dem jeweiligen “Wunderheiler” zuzusprechen.“

          Nein, david. Schau noch Mal auf meine Aussage.
          Ich habe nicht geschrieben, dass die BEHANDLUNG in 99% keinen Erfolg hat, sondern, dass 99% der „selbsternannten Wunderheiler“ Quacksalber sind.
          Bei dem 1% der ECHTEN Heilpraktiker hat die Behandlung eine bemerkenswert hohe Erfolgsquote, und da besonders eben im Besprechen (in Norddeutschland „Raten“ genannt) von Gürtelrose und Warzen.
          Und das „Dorf“, in dem unser Heilpraktiker wirkte, hat immerhin 30.000 Einwohner, die bei den genannten Infektionen sogar von vielen Schulmedizinern an ihn verwiesen wurden.

    • „vor allem bei Depressionen gleicht sich die Wirkung von Zuckerpillen und tatsächlichen Medikamenten immer mehr an.“

      Das wundert mich nciht, denn das, was Menschen heute als „Depresssion“ bezeichnen sind oftmals ja nur kurze Phasen der Niedergeschlagenheit. Da hilft Zucker natürlich.

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