Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 19. Oktober 2015

#GamerGate, Anita Sarkeesian und UN-Women

Kommentator „Stapel Chips“ hat einen interessanten Kommentar abgegeben, der leider erst im Spam-Filter gelandet ist, und den ich auf diese Weise noch einmal hervorheben möchte:

Dear Mr. Sullivan, people of the UN especially people of UN Women

This is an open letter to you, in which I’d like to point out a few concerns I have about recent events. My writing in English is not good enough to frame my concerns accurately. Therefore I am going to write this letter in German. I assume, that you have people in your ranks who can translate it in a sufficient manner.

Ich wollte mich etwas damit beschäftigen, dass Frau Anita Sarkeesian und Frau Zoe Quinn bei der UN-Women als Gastsprecher geladen waren. Im Zuge meiner Recherche stieß ich auf eine „In-Depht Analysis“ ihres Gastschreibers David Sullivan (1). Dieser Beitrag hat mich etwas bestürzt.
Ihnen und ihrem Gastschreiber war zu dem Zeitpunkt des Beitrages bewusst, dass die Studie auf denen das Resultat der wachsenden Anzahl genderbasierter Gewalt fußt, sehr lückenhaft ist. Sowohl die Quellenangabe als auch Inhaltlich gab es einiges zu beanstanden, wie sie ja auch selbst schreiben. Ich frage mich und ich frage auch Sie, ob man eine Studie, die derartig viele Fehler aufweist tatsächlich als Beweis nutzen kann, um eine wachsende Anzahl genderbasierter Gewalt zu belegen. Ist eine solche Studie geeignet um daraufhin Politik zu betreiben? Ich möchte hierzu gerne auf ein Video einer wundervollen Frau namens Professor Christina Hoff-Sommers verweisen (2). Sie ist eine Feministin (The Factual Feminist), war Philosophieprofessorin, ist Demokratin und ein hochangesehenes Mitglied der Konsumentenrevolte #GamerGate. Man bezeichnet sie dort liebevoll als Based Mom (3).

Dies bringt mich zum zweiten Punkt der mich sehr stark irritiert: #GamerGate
Ich würde mich als Anti-Feminist bezeichnen. Daher habe ich mich ganz bewusst noch nicht öffentlich zu #GamerGate geäußert, denn #GamerGate dreht sich eigentlich um ethisches Verhalten im Gaming-Journalismus. Warum ich von diesem Verhalten abweiche möchte ich relativ zum Ende dieses Briefes beleuchten.
Ich gebe zu, dass die Genderdebatte mittlerweile mit #GamerGate verbunden ist, da sie den GamerGatern quasi aufgezwungen wurde.
Dementsprechend bin ich ein stiller Unterstützer von #GamerGate gewesen. Ich habe weder die Federal Trade Commission der USA über Native-Advertising informiert, ich habe kein Feedback an Video Game Webseiten gegeben und ich habe bis vor kurzem mich auch nicht am Twitter-Aktivismus beteiligt. Ich habe nicht einmal für die diversen Hilfsorganisation oder für die guten Zwecke gespendet die GamerGater unterstützt haben. So zum Beispiel UNICEF, American Society for Suicide Prevention, the Center for National Bullying Prevention, für ein (weibliches) Opfer einer Vergewaltigung, für eine Rollstuhlfahrerin, die einen Treppenlift benötigte und auch The Fine Young Capitalists (TFYC) (4).

Also nachdem wir festgestellt haben, dass GamerGater gegen Bullying und Suizid geholfen haben, zwei Frauen in Notlagen unterstützt haben, wollen wir uns noch einmal genauer mit TFYC auseinandersetzen. Denn Ihr Vorwurf ist es ja, dass #GamerGate eine Hasskampagne ist, die Frauen aus der Tech Industrie und speziell Gaming heraushaben will.

“ Our focus is to empower women and to encourage them to take part into a leadership role while interacting with a creative framework. We want to support and embrace a higher number of women hired by any entity in the whole spectrum of the videogame industry.“ (5)

Ich denke, dass es klar geworden ist, dass GamerGater -als gesamtes- Frauen nicht aus der Tech Industrie und dem Gaming heraushaben wollen.
Aber abgesehen von diesen einzelnen Beweisen möchte ich mir auch so noch einmal Gedanken über die – meines Erachtens- Irrationalität dieses Vorwurfes Gedanken machen. Gaming ist ein Hobby. Es macht Spaß, es bereitet Freude.
Ist es nicht etwas wundervolles sein Hobby mit der Person zu teilen die man liebt? Ist es nicht schön seine Freundin oder seinen Freund über das Hobby kennenzulernen? Ich für meinen Teil finde es total klasse, wenn ich mich mit anderen Leuten und ja, auch Frauen, über Gaming unterhalten kann. Es ist ein wundervolles und vielfältiges Medium über das man mit vielen Menschen in Kontakt treten kann. Die meisten Gamer die ich kenne feiern geradezu, dass es so vielfältig und abwechslungsreich ist. Und dementsprechend auch so viele Leute anzieht. Was zählt ist die gemeinsame Liebe und das Interesse am Spielen. Und ich bin mit dieser Ansicht bei weitem nicht alleine. Nach allem was ich in #GamerGate gesehen habe, bei allen inneren Streitigkeiten, ist es das, was verbindet.
Ich habe vier Jahre lang World of Warcraft gespielt. In dieser Zeit wurde ich Zeuge von – ich glaube – fünf Ingame-Hochzeiten. D.h. in dem Spiel wurde rollenspielerisch eine Hochzeit abgehalten. Ich habe nicht auf einem Rollenspielserver gespielt und auf Nachfrage stellte sich heraus, dass diese Leute tatsächlich geheiratet hatten und sich sogar in drei der Fälle über WoW kennengelernt hatten.
Um das Ganze mal zusammenzufassen: #GamerGate, als doch recht große Konsumentenrevolte, zu bezichtigen gegen Frauen in der Tech Industrie oder Gaming zu sein, ist nicht richtig. Und dabei haben wir noch nicht einmal den Schwesterhashtag #NotYourShield betrachtet (6). In diesem melden sich ethnische Minderheiten, Leute unterschiedlicher Sprache, Religion und diverser sexueller Orientierungen zu Wort, aber auch Frauen und Transsexuelle, die #GamerGate unterstützen und gegen unethisches Verhalten im Gaming-Journalismus stehen.
Wenn wir die Vielfältigkeit an Sprachen, Religionen, Ethnien, Nationalitäten, Geschlechtern, sexuellen Orientierungen und Weltanschauungen betrachten, braucht sich #GamerGate nicht vor dem Feminismus oder der Social Justice Worrior Bewegung zu verstecken. Einen Vergleich in Vielfältigkeit, was diese intersektionale Feminismuskathegorien angeht, (ich erwähne dies nur, weil Zoe Quinn den intersektionalen Feminismus vor der UN erwähnte) braucht #GamerGate nur vor größeren Staaten und der ganzen Menschheit zu scheuen.
Wenn man sich das Video, das ich als Quelle benutzt habe (6) ansieht, sieht man auch, dass mehrere dieser Frauen angegriffen, belästigt oder gedoxxed wurden, weil sie zu #GamerGate gehören. Der Journalist Milo Yiannopoulos hat eine Spritze mit unbekanntem Inhalt (7) zu sich nach Hause geschickt bekommen. Ein weiterer #GamerGate Supporter sagt, dass er gedoxxed wurde und seine Frau bedroht wurde. Später im Twitterverlauf sagt er, dass er, wenn er jede Morddrohung gegen ihn bei der Polizei melden würde, wöchentlich am Telefon sein würde (8).
Wir sehen also, dass auch GamerGater Opfer von Doxxing, Morddrohung usw. geworden sind. War das nun die Gegenseite? Möglich. Sogar wahrscheinlich. Aber nicht ausschließlich. Denn es gab so genannte Third-Party-Trolls, die „einfach ein wenig“ Unruhe gestiftet haben. Und zwar in beide Richtungen. Gab es Angriffe von Seiten von #GamerGate. Ja, gab es. Aber GamerGater haben versucht, diese Personen zu stoppen. Die #GamerGate harassment patrol war ein Versuch dies zu tun und war sogar an vielen Stellen erfolgreich (9).
Ich möchte das Thema #GamerGate an dieser Stelle zu Ende führen. Wie ich bereits an mehreren Stellen dargelegt habe, geht es sehr vielen bei #GamerGate um ethisches Verhalten im Gaming-Journalismus. Das sagt sowohl Quelle (3.3) von Professor Christina Hoff-Sommers, als auch Quelle (6) betreffend #NotYourShield. Auch dies hat natürlich Effekt gehabt und ich möchte hier einfach auf die Quelle (4.1) verweisen, wo beschrieben wird, dass die Gamingseiten ihre Ethik-Standards angepasst haben, diverse Journalisten ihren Job wegen ihres Verhaltens verloren haben, aber auch, dass die Federal Trading Commission der USA ihre Standards zum Thema Native Advertising geändert hat.
Zu behaupten, dass #GamerGate eine “ online harassment campaign against women in technology and feminist critics of gaming culture“ sei, ist also falsch. Gibt es in #GamerGate Leute, die genau das wollen? Möglicherweise. Es ist eine große Gruppe, es gibt kein Aufnahmekriterium, jeder kann den Hashtag nutzen und nachdem in den Mainstream Medien verbreitet wurde, dass dies das Ziel von #GamerGate ist, ist es wahrscheinlich, dass entsprechende Leute zumindest mal reingeschaut haben.

Das man als Mitarbeiter oder Gastschreiber der UN viele Dinge um die Ohren hat und sich mit solch einem, doch recht komplexen Thema, nicht bis in die Tiefe auseinander setzen möchte, halte ich zwar für nicht ideal, aber legitim. Aber selbst mit einem ganz kleinem bisschen Recherche kann man feststellen, dass es zumindest auch um Ethik geht. Da ihr Beitrag aber unter „In-Depth Analysis“ steht, muss ich vom absichtlichen Ignorieren von Fakten ausgehen. Die Beschreibung von #GamerGate wird nicht einmal annähernd den Tatsachen gerecht.

Kommen wir nun zu Zoe Quinn und Anita Sarkeesian und dem ganzen online harassment Teil ihres Beitrages. Existiert online harassment gegen Frauen? Natürlich. Sollte das nicht passieren? Ganz klar. Verdient irgendjemand Mord- oder Vergewaltigungsdrohungen? Wenn man mal von Josef Stalin, Mao tse Tung, Adolf Hitler und vergleichbaren Personen absieht – nein, niemand. Haben Anita Sarkeesian und Zoe Quinn das verdient? Nein. Haben GamerGater die sich mit Leuten der Society for Professional Journalism getroffen haben, sich in Melbourne und Washington DC treffen wollten (10), aber auch generell GamerGater und -nennen wir sie mal- Anti-GamerGater das verdient? Nein. Der Youtuber Sargon of Akkad hat in einem Interview im BBC über #GamerGate klar gesagt, dass er solche Sachen nicht wünscht und dass er hofft, dass diejenigen, die diese Drohungen versendeten zur Anzeige gebracht werden. Ich bin der festen Überzeugen, dass fast alle GamerGater diesem zustimmen (11).

Ich möchte hier vorwegnehmen, dass nichts, was im Folgenden kommt, online harassment rechtfertigt. Aber es wird zumindest einen großen Teil erklären können.

Zoe Quinn und Anita Sarkeesian sind aber in der Tat extrem gute Beispiele für den Punkt den ich zu machen gedenke.
Frau Quinn ist gerade im Gaming unter anderem für die Programmierung ihres Spieles Depression Quest (12) bekannt. Es gibt viele Gamer, die diesem Spiel den Status „Spiel“ nicht geben würden, da es kein wirkliches Ziel gibt, keinen Erfolg, keine Gewinn-Bedingung. Es gibt viele Programmierer, die sagen, dass es kein programmiertes Spiel ist, da HTML keine Programmiersprache ist. Aber sei es drum.
Viel interessanter ist, dass Frau Quinn für etwas anderes mindestens genauso bekannt ist. Sie ist für eine DDoS Attacke auf The Fine Young Capitalists verantwortlich (13). Ja richtig. Diejenigen, die versuchen Frauen dabei zu unterstützen in die Spieleindustrie einzusteigen. Diejenigen, die durch #GamerGate unterstützt wurden.
Dazu kommen noch andere moralische Verfehlungen wie halt zum Beispiel, dass sie ihren Freund mit mehreren anderen betrogen hat (was ja nun letztendlich zum Zoe-Post und zu den Anfängen von #GamerGate führte). Zudem war sie aktiv daran beteiligt u.A. Furrys zu doxxen (14). Sie hat wiederholt Leuten etwas vorgeworfen, was nicht passiert ist und sich nachher als Opfer dargestellt (15). Nur um einige Beispiele zu nennen, die VOR #GamerGate kamen. Man kann also mit Sicherheit behaupten, dass Frau Quinn nicht unbedingt den besten Charakter hat. Dies führt selbstverständlich dazu, dass es Leute gibt, die ihr Verhalten nicht tolerieren und sie daher auch dafür kritisieren. Nun sollte man meinen, dass kritisieren keine Belästigung ist. Dem stimme ich zu. Aber es werden Worte gefallen sein wie „whore“ oder „cunt“, was im Bezug auf ihre sexuellen Eskapaden durchaus nachvollziehbar ist oder auch Worte wie „psychotic“ oder „Asshole“ die im Bezug auf das Doxxing und die DDoS Attacken ebenfalls nachvollziehbar sind. Es ist eine – nicht freundliche – Charakterbeschreibung wenn man so will. Das dies wiederholt geschieht, kann eigentlich nur dadurch erklärt werden, dass Frau Quinn sich bis zum heutigen Tage weigert ihre Verfehlungen einzugestehen und sich dafür zu entschuldigen, bzw. diese Dinge wieder gut zu machen. Nein stattdessen stellt sie sich als Opfer dar. Ein Dasein, an dem sie offensichtlich nicht ganz unschuldig ist und das von wenig Selbstreflektion zeugt.

Kommen wir zu Anita Sarkeesian. Frau Sarkeesian ist eine feministische Popkultur Kritikerin. Und sie befasst sich aktuell mit Videospielen. Soweit, so gut. Das ist erst einmal absolut in Ordnung. Jede Form von Kunst und Entertainment sollte kritisiert werden (im Positiven wie im Negativem) und offen für Kritik sein. Genauso wie Politik, Nachrichten, Forschungen, wissenschaftliche Arbeiten, Journalismus, Feminismus und natürlich auch Kritik und KritikerInnen.

Sie hat vor der UN gesagt, dass sie konstant als Lügnerin bezichtigt wird und das man ihr sagt, dass sie „sucked“. Nun wird sie aber nicht von irgendwem als Lügnerin bezeichnet sondern von Gamern. Männlichen wie weiblichen. Wenn eine Kritikerin eines Mediums von Experten dieses Mediums (d.h. Gamer) als Lügnerin bezeichnet wird, dann muss man eigentlich hellhörig werden. Es ist ja nicht nur so, dass ihr damit gesagt wird, dass sie falsch liegt, sondern sogar, dass sie weiß, dass sie etwas Falsches sagt. Es kann ja durchaus passieren, dass man etwas Wichtiges übersieht, es kann durchaus passieren, dass man etwas falsch interpretiert oder im Zusammenhang mit der Zeit oder Kultur in der das Spiel produziert wurde missversteht. Nein, man bezichtigt sie quasi der beabsichtigten Falschaussage. Als Einführung soll uns Quelle (16) dienen, in der ein Video von ihr im Jahr 2010 gezeigt wird wo sie sagt, dass sie kein großer Fan von Videospielen ist im Vergleich zu einem Bild von 2015, wo sie das Gegenteil behauptet. Schauen wir uns zudem ihre Kickstarterseite an (17), sagt sie auch da, dass sie ein großer Fan von Videospielen ist. Es steht somit außer Frage, DASS sie gelogen hat, die Frage ist: Wo hat sie gelogen? In dem Video, oder bei Kickstarter und in dem Bild?
Auf der Kickstarter Seite finden wir zudem noch mehrere Zeitangaben, wann die Belohnungen für die Spenden abgesendet werden sollten. Etwa im August 2012 bzw. im Dezember 2012 sollte die vollständige Serie zur Verfügung stehen. Nun hat sie natürlich wegen des riesigen Erfolges ihrer Kampagne nicht nur 5 sondern 12 Videos machen müssen, was dementsprechend auch länger dauert. Aber wenn wir uns anschauen, dass wir mittlerweile Oktober 2015 haben und die Serie immer noch nicht abgeschlossen ist, dann müssen wir auch sagen können, dass dies nun wirklich SEHR lange dauert. Zudem sei angemerkt, dass das erste Video ihrer Serie erst am 07. März 2013 veröffentlicht wurde (18), also knapp drei Monate nach dem eigentlichen Termin für die Versendung der ganzen Serie. Das lässt tief blicken.
Gucken wir einmal ins Transscript ihres „Fundingvideos“: “ Each video in this new series will be between ten and twenty minutes long with well researched, indepth analysis.[…] As you might imagine, this project requires and [sic] enormous amount of research.[…] This is an incredibly ambitious project because of the scope and scale of the research and production involved, so please donate any amount you can to bring this series to life.“
An drei Stellen in diesem Transscript und im entsprechenden Video sagt sie, dass sie Recherche also „research“ betreiben wolle. Schauen wir aber in die Videobeschreibungen, sehen wir keine Quellenangaben, nur die Namen der besprochenen Spiele. Nicht, woher sie ihre Aussagen nimmt. Also ihre wissenschaftlichen Grundlagen. Nirgendwo eine Quelle zu ihren Thesen. Diese werden nicht einmal in den Videos erwähnt. Alles was sie dort bespricht, sind also erst einmal nichts anderes als Behauptungen (20).
Der Youtuber MrRepzion (Daniel Sulzbach) hat in einem Video (21) in etwa einer Stunde erklärt, wie Frau Sarkeesian Szenen der Spiele aus dem Kontext reißt und das sie Videomaterial von anderen Youtubern benutzt. Wobei ersteres Problem natürlich selbsterklärend ist und in sich zeigt, warum viele Gamer sie eine Lügnerin nennen, bedarf Letzteres eine Erklärung. Es gibt die Online-Kultur, als Sub-Kultur der Gamingszene, der Let’s Player. Das sind Gamer, die ihr Spielen und teilweise auch sich selbst aufnehmen, kommentieren und dann online stellen.
Von diesen Youtubern stammen die Videogameausschnitte, die Frau Sarkeesian in ihren Videos benutzt. Es ist natürlich absolut legal, dass sie dies tut, aber hier geht es nicht nur darum, was legal und was illegal ist, sondern es geht um etwas mehr.
Auf ihrer Kickstarter Seite (17) sagt sie:
„will be researching and playing hundreds of titles from across the gaming industry […] support will go towards production costs, equipment, games and downloadable content.“
Sie macht also deutlich, dass sie die Spiele spielen wird und das sie von dem Erlös Spiele und Equipment kaufen wird. Sie hat von knapp 7000 Unterstützern fast 160 000$ erhalten. Man sollte meinen, dass in diesem Budget Geld für ein Programm enthalten ist, mit dem man Spiele aufnehmen kann. Dies legt also den Verdacht sehr nahe, dass sie auch hier gelogen hat und das Geld weder wie versprochen eingesetzt hat, noch, dass sie die Spiele auch tatsächlich gespielt hat.
Gucken wir uns mal ihr Beispiel Hitman: Absolution an (22; ab 22:20). Ich möchte sie dabei Einladen, sich die obere linke Ecke des Videomaterials genauer anzusehen. Dort sieht man, dass man für das töten dieser Frauen Punktabzug bekommt. Frau Sarkeesian erwähnt nicht, dass das Selbe auch passiert, wenn man Männer tötet und sie erwähnt auch nicht, dass das töten von manchen NPCs, die nicht das eigentliche Ziel einer Mission sind, manchmal eine Notwendigkeit darstellt und daher die Option vorhanden ist. Niemand muss das aber tun. Gerade in diesem Fall ist es absolut nicht erforderlich. Es gibt sogar einen anderen – einfacheren – Weg den man gehen kann. Sie würde es wissen, hätte sie das Spiel tatsächlich gespielt oder sich zumindest mit dem Material auseinandergesetzt.
Wir können also mit relativer Sicherheit sagen, dass sie noch kein einziges Video zur „Tropes vs. Women in Videogames“ Reihe veröffentlicht hat, dass dem von ihr gesetzten Standard entspricht.
Wenn ich ein Produkt anpreise, mich dafür bezahlen lasse und die Lieferung drei Jahre überfällig ist und sich dann auch noch herausstellt, dass das Produkt nicht zur Beschreibung passt, dann muss ich davon ausgehen, dass meine Kunden sich beschweren und dies auch anderen Menschen mitteilen. Nun ist der Fall hier etwas anderes. Es ging um Spenden und damit auch um zutiefst erschüttertes Vertrauen. Die Leute sind massiv enttäuscht von ihr.

Wenn sich Frau Sarkeesian also darüber beschwert, dass sie eine Lügnerin genannt wird, dass sie „sucked“ und -ich möchte hinzufügen- als „Con-Artist“ bezeichnet wird, dann ist das eine äußerst akkurate Beschreibung für den Charakter und das Verhalten dieser Frau. Es gibt zudem Hinweise, die darauf schließen lassen, dass sie die ein oder andere Bedrohung gegen sich selbst gerichtet hat. Ob dies wirklich so war, werden wir wohl nicht so leicht herausfinden (23).

Ein Vorschlag also von mir für das „Stoppt Cyper-Gewalt gegen Frauen“: Bringt Frauen bei, dass sie nicht immun gegen Kritik sind und das ihr Verhalten ihnen, gerade im Internet, wiedergespiegelt wird. Sie tragen eine Mitverantwortung dafür, wie mit ihnen umgegangen wird.
Dies ist eine der unfreundlichen, dafür aber ehrlichen Seiten des Internet und der größte Vor- aber gleichzeitig auch der größte Nachteil der Anonymität.
Ich denke, dass man dies ALLEN Menschen beibringen muss, denn letztendlich ist dies auch einer der Gründe, warum ich hier so ausführlich und mit Quellen überhaupt schreiben muss.

Zudem ist mir aufgefallen, dass in dieser Debatte online häufig etwas vermsicht wird. Es gibt Frauen die z.B. aus „whore/Hure“ oder „slut/Schlampe“ beschimpft werden. Dies wird häufig als genderbasierte Gewalt/Belästigung beschrieben. Das männliche Äquivalent wäre „dick/Schwanz oder Depp“ oder „prick/Arschloch oder Scheißkerl“.
Was hier oft verwechselt wird ist die Ursache für die Auswahl der Beleidung und die Ursache dafür, das überhaupt beleidigt wird. Mit anderen Worten. Eine Frau würde vermutlich niemals mit „dick/Schwanz“ beleidigt werden, während ein Mann nicht als „slut/Schlampe“ bezeichnet werden würde. Es muss überhaupt erst einmal einen „Grund“ geben zu beleidigen. Wenn der „Grund“ dafür zu beleidigen das Geschlecht ist, dann kann man von genderbasiert sprechen. Würde die Person aber wegen ihres Charakters oder ihrer Taten beleidigt, dann ist es eben nicht genderbasiert.

Gehen wir nun zu Ihren Aussagen bezüglich „conservative conspiracy theorists“ und „gamergate trolls“ über. Wenn sie sagen, dass Regierungen ihr Lizensierungsvorrecht benutzen sollen um sicherzugehen, dass Telekommunikations- und Suchmaschinen nur eine Erlaubnis bekommen sollen mit Menschen in Kontakt zu kommen, wenn sie den Inhalt und dessen Verbreitung überwachen, dann ist es nicht so weit hergeholt, an Zensur zu denken. Wenn man kontrolliert wer sprechen darf und was gesprochen werden darf, dann kontrolliert man auch, welche Meinungen erlaubt sind, welche Fakten verbreitet werden und welche Statements verbreitet werden – und wer zum Schweigen gebracht wird.

Vielleicht müssen wir aber analysieren, woher die „gamergate trolls“ ihren Blick für Zensur haben, zu den „konservativen Verschwörungstheoretikern“ komme ich später.
Seit Beginn von #GamerGate, begleitet die GamerGater Zensur. Der Zoe-Post war ein Sexskandal. Nicht mehr und nicht weniger. Manche haben darüber gesprochen. Viele nicht. Erst als jemand bemerkte, dass Frau Quinn mit einem Spielejournalisten ein sexuelles Verhältnis hatte wurde die Aufmerksamkeit größer (24). Ein Video des Youtubers MundaneMatt wurde mit einem falschen DMCA-Claim bedacht (25). Diskussionen auf 4Chan und Reddit wurden gelöscht bzw. User gebannt (26). Und wenn wir uns betrachten, wie wenig die Mainstream Medien über die Ziele von #GamerGate veröffentlicht haben und wie viel über die Falschbeschuldigung, dass GamerGater Frauen nicht im Gaming haben wollen berichtet wurde, dann können Sie sich vorstellen woher das kommt. Zudem sei noch erwähnt, dass von Anti-GamerGatern ein Twitter-Blogbot erstellt wurde (27) der mögliche Diskussionen und überhaupt Interaktionen mit Anti-GamerGatern nur sehr schwer möglich machte.
GamerGater sind also „vorgeschädigt“ vor allem wenn es um Identitäts-Politik (intersektionaler Feminismus)/Feminismus an sich/SJWs geht. Da sie hier die APC, deren Ziel ja auch Social Justice ist (28), anführen, trägt dies nicht gerade dazu bei, die Bedenken zu zerstreuen.

Aber abgesehen von alledem. Sie haben ein Statement veröffentlicht, das manche Leute als ein Aufruf zur Zensur des Internet aufgefasst haben. Als Mitglied bzw. Gastschreiber für die UN, einer der mächtigsten politischen Institutionen dieses Planeten, ist es wirklich unangemessen, diese Kritiker als Trolle und Verschwörungstheoretiker zu denunzieren oder als Konservative zu bezeichnen (was manche Leute ebenfalls Denunziation auffassen).
Anstelle solcher Rhetorik, wäre es wohl angemessen gewesen zu schreiben, dass man sich hier missverständlich ausgedrückt hat.
Es sei denn natürlich man möchte das Internet zensieren.

Folgen wir ihrem Link, den sie mit „gamergate trolls“ in Verbindung bringen kommen wir zu einem Daily Caller Artikel von Scott Greer. Wie kommen sie darauf, dass er ein GamerGater ist? Ja, der Daily Caller hat mehrfach relativ ausgewogen über #GamerGate berichtet (eine Seltenheit möchte ich hinzufügen), das heißt aber nicht, dass sie GamerGater sind oder dass der Autor GamerGater ist. Tatsächlich habe ich seinen Twitterfeed überflogen und nichts zum Thema #GamerGate gefunden (29). Ich kann also mit relativer Sicherheit sagen, dass er nichts mit GamerGate zu tun hat, lasse mich aber natürlich gerne eines Besseren belehren.
Wenn Sie den Artikel aufmerksam gelesen hätten, dann wüssten sie, dass eine Zensur des Internet ebenfalls nicht so weit hergeholt ist. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie unser Justizminister Heiko Maas haben mit Facebook besprochen, dass fremdenfeindliche Kommentare gelöscht werden sollen. So ich es verstehen kann und es auch gut heiße, dass Kommentare, die zu Gewalt aufrufen oder „Ausländer raus“ Parolen gelöscht werden sollen, frage ich mich, wo Fremdenfeindlichkeit anfängt und wo es aufhört. Wer entscheidet? Wenn überwacht wird, wer garantiert, dass nicht auch „ganz ausversehen“ andere Kommentare mit verschwinden. Wo ist die Grenze? Wenn ich bei jedem potenziellen Verstoß erst ein Gericht heranziehen muss bevor ich etwas freischalte (um sicher zu gehen, dass ich niemandes Redefreiheit beeinträchtige), dann sind wir uns doch einig, dass dies nciht praktikabel ist.

Die freie Meinungsäußerung ist ein Menschenrecht. Die Menschenrechte wurden nicht mit Blut, Schweiß und Tränen erstritten, damit wir uns wohl fühlen, sondern damit wir frei sind.

Kommen wir zur „Gendered Violence“. Wie ich bereits in den Ausführungen zu #GamerGate deutlich gemacht habe, werden Männer wie Frauen Opfer solcher Kampagnen und von online harassment. Das PEW-Research Centre hat in einer Studie mitgeteilt, dass Männer häufiger davon betroffen sind als Frauen (30).

Das sich Leute über #TakeBackTheTech lustig machen bzw. den Hashtag übernehmen, sollte ihnen zu denken geben. Zumal, wenn man sich durchließt, was die Nutzer da so schreiben (31):
Oliver Campbell ‏@oliverbcampbell 8. Okt.
Yes, #TakeBackTheTech from scare mongering race-baiting cultural ideologues who want to banish anyone they don’t approve of from it.

xXCringelord666Xx ‏@cringe_channel 10. Okt.
The tech industry isn’t hostile to feminists, it’s hostile to people who AREN’T feminist. #TakeBackTheTech
(mit einem Video zu Dr. Matt Taylor)

Ceara McCord ‏@CearaRobin 10. Okt.
So, feminists, let me ask you something. How can you #TakeBackTheTech when it was never yours? Most of you majored in gender studies.

Calem ‏@CalemAnnk 9. Okt.
This is what you are doing right now. Extinguish all dissenting opinions. #TakeBackTheTech #ImagineAFeministInternet

Liana K ‏@redlianak 9. Okt.
This narrative that the awful stuff that happens to women online is all at the hands of men is dangerous. Women do it too. #TakeBackTheTech

Jesse ‏@jessemeixsell 9. Okt.
Gamers don’t care about you gender, race or sexuality, but if you abuse gaming for your own ends, they WILL call you out. #TakeBackTheTech

товарищ красный ‏@redstarwarrior 9. Okt.
#ImagineAFeministInternet? Move to North Korea. Close enough. #TakeBackTheTech from the SJW invaders.

Traci ‏@Traci_the_weeb 8. Okt.
Why does it seem like the professional victim industry wants to kick men and women they don’t like out of tech? #TakeBackTheTech

Aber wie wir dem Statement der ACP entnehmen können geht es hier nicht um Frauen, wie sie hier so wundervoll vor sich herschieben, es geht um Feministen (32).
Man kann nicht etwas zurückfordern oder sich zurücknehmen, was einem niemals gehört hat. Technik ist für alle. Ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe, kann es deshalb also nicht verlinken, aber folgendes war inhaltlich die Aussage, mit der ich mich sehr identifizieren kann: „Wenn Feministen das Internet und Technik ‚zurückfordern‘, dann fordern wir es von ihnen zurück, damit alle daran frei teilhaben können.“

Und wenn wir uns mal die größeren Länderübergreifenden Twitterstorms anschauen, dann sind sie auffällig oft von Feministinnen gestartet worden. Sei es Dr. Matt Taylor (in einem der Tweets erwähnt), Sir Tim Hunt oder Kaley Cuoco (33). Wären Feministen und SJWs nicht so massiv gegen #GamerGate vorgegangen ohne deren Bedenken zu adressieren, wäre #GamerGate niemals so groß geworden.

Aber nicht nur diese „großen“ Sachen sind mit dem Feminismus auf diese Art verknüpft. Auch Frauen die sich gegen Feminismus aussprechen (#WomenAgainstFeminism) werden immer häufiger Opfer von feministischen Shitstorms (34).
Oder wenn wir mal nach Argentinien herüberblicken, dann sehen wir echte Gewalt von Frauen – von Feministinnen (35). Sollte diese echte Gewalt nicht auch Beachtung finden? Wo sind die lauten Stimmen der UN Women, die solch ein Verhalten ablehnen?

Worum es mir in diesem Brief aber eigentlich geht ist folgendes. Wir haben dem Feminismus viel Gutes zu verdanken. Ja, das sage ich als Antifeminist. Es ist gut, dass Frauen wählen können, es ist gut dass Frauen viele Rechte haben, die sie früher nicht hatten, es ist gut, dass Feministen die Themen häusliche Gewalt, Vergewaltigung und auch endlich Cyber-Violence auf den Tisch gebracht haben. Ein lange überfälliges Thema wie ich finde, das bisher nur Stiefmütterlich behandelt wurde.
Was mich stört ist diese extrem einseitige Betrachtung die vom Feminismus ausgeht.

Seit dem in den 1970er Jahren das Thema häusliche Gewalt auf dem Plan steht, geht die Mehrheit aller Menschen davon aus, dass häusliche Gewalt von Männern gegen Frauen ausgeführt wird und das es ganz selten mal anders herum der Fall ist. Das resultiert darin, dass wir in Deutschland 353 Frauenhäuser und 41 Schutzwohnungen für Frauen haben (36) und 2 Männerhäuser (37). Beschrieben wird dies im Duluth Model (38), in dem häusliche Gewalt als ein Mittel von Männern dargestellt wird um Frauen zu unterdrücken. Dabei hat Erin Pizzey, die Gründerin des ersten modernen Frauenhauses, direkt bemerkt, dass diese Annahme falsch ist und dass von den ersten 100 Frauen die sie betreute über 60 genauso oder gewalttätiger waren als ihre Ehemänner waren (39). Zudem zeigen Metastudien, dass das Verhältnis nahezu gleich ist zwischen männlichen und weiblichen Opfern (40). Ich glaube nicht, dass ich erwähnen muss, dass das Duluth Model ein feministisches Modell ist.

Das Selbe haben wir zum Thema Vergewaltigung gesehen. Auch hier werden Frauen vornehmlich als Opfer gesehen, obwohl dies so nicht haltbar ist. In der Studie des CDC (40.4) sehen wir, dass die Opferzahlen von Vergewaltigung (weiblich) und „zur Penetration gezwungen“ (männlich) nahezu gleich sind. Wobei hier nicht einmal anerkannt wird, dass „zur Penetration gezwungen“ das selbe wie Vergewaltigung ist. Zudem wird in der öffentlichen Wahrnehmung gerne mal übersehen, dass „im Gefängnis die Seife aufheben“ sich auch auf Vergewaltigung bezieht. Und hierbei darf man auch weibliche Wachen als mögliche Täterinnen nicht außer Acht lassen.
Auch „Frauen sind die überwältigende Mehrheit von Vergewaltigungsopfern“ ist etwas, das Feministen sehr gerne propagieren.

Ich möchte noch einmal kurz auf Anita Sarkeesian zurückkommen, um die einseitige Betrachtung die der Feminismus mit sich bringt noch etwas weiter zu untermauern. In mehreren Videos spricht sie davon, dass Frauen unrealistische Körperproportionen haben, die Gewalt die gegen Frauen gezeigt wird, suggeriert, dass diese in Ordnung sei, oder dass Frauen nur als Objekte dargestellt werden und als Hintergrunddekoration dienen. Dabei lässt sie vollkommen außer Acht, dass viele männliche Charactere und NPCs ebenfalls mit sehr unrealistischen Körperproportionen (überdimensionierte Muskeln usw.) dargestellt werden, dass die Mehrheit der Gewalt in Videospielen gegen Männer ausgeübt wird und das männliche NPCs die selben Funktionen wie weibliche NPCs einnehmen. Wenn dies alles also so negativ für Frauen sein soll, dann müsste es genauso negativ für Männer sein.

Warum ich also nun diesen sehr, sehr ausführlichen Brief schreibe ist, dass ich Bedenken habe, dass mit der erneut sehr einseitigen Betrachtung eines Problems, erneut männlichen Opfern Hilfe vorenthalten wird, die sie dringend benötigen.
Menschen haben Sie für ihr Vorgehen und für ihre schlechte Hintergrundforschung kritisiert. Menschen haben Sie auch für die Auswahl ihrer vor den UN Women präsentierten Opfern kritisiert. Und Menschen haben Sie auch für ihr weiteres Vorgehen kritisiert. Nehmen Sie sich das bitte zu Herzen.
Online Gewalt ist kein Gender Problem. Es ist nichts, was von Männern gegen Frauen oder von Frauen gegen Männer ausgeführt wird. Es ist etwas das jeder von jedem erfahren kann. Frauen stellen keine besondere Opferklasse dar und auch keine besondere Täterklasse. Hilfe muss für alle Opfer vorhanden sein. Und wenn wir mit Opfern sprechen und sie unterstützen, dann dürfen wir uns auch nicht scheuen ihnen zu sagen, was sie das nächste Mal anders machen könnten.

Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.

Mit freundlichen Grüßen:
Jens Harborg

(1) http://www.undispatch.com/gamergate-vs-the-united-nations/
(2) https://www.youtube.com/watch?v=Uo01-NHoeBk
(3.1) https://www.aei.org/scholar/christina-hoff-sommers/
(3.2) https://twitter.com/CHSommers/status/512223300828012545
(3.3) https://www.youtube.com/watch?v=5RVlCvBd21w
(4.1) https://youtu.be/NZvaYbnB2Bc
(4.2) https://www.youcaring.com/emergency-fundraiser/help-get-cytherea-back-on-her-feet/305446
(4.3) https://www.youtube.com/watch?v=9Z85GQF9–s
(4.4) https://twitter.com/Liberal_Lunacy/status/609073873447845888
(5) http://www.thefineyoungcapitalists.com/
(6.1) https://www.youtube.com/watch?v=tzwGIHUCtjU
(6.1) https://twitter.com/search?q=%23NotYourShield&src=tyah
(7) https://twitter.com/Nero/status/513666683916255232/photo/1
(8) https://twitter.com/Boogie2988/status/522156760623484928
(9.1) https://www.reddit.com/r/KotakuInAction/comments/2ks2e6/psa_its_gamergate_
harassment_patrol_and_its_only/
(9.2) http://nichegamer.com/2014/11/the-gamergate-harassment-patrol-is-a-success/
(10.1) https://reason.com/archives/2015/05/04/bomb-threat-targets-gamergate-meetup-hea#.m3yztk:2l0Q
(10.2) http://knowyourmeme.com/photos/1011168-gamergate
(10.3) http://spjairplay.com/update13/
(11.1) https://www.youtube.com/watch?v=PNrCieKUq4s
(11.2) https://www.reddit.com/r/TiADiscussion/comments/2gsgi0/fbi_investigating_death_threats_made_against/
(12) http://www.depressionquest.com/dqfinal.html#
(13.1) https://www.youtube.com/watch?v=1d6Q3VpqXyk
(13.2)https://archive.is/PHOt3
(13.3)https://archive.is/REEHO
(13.4)https://archive.is/YGkbp
(14) https://pbs.twimg.com/media/B8FiGk-CIAEjh-G.png:large
(15) https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10152274323855882&set=a.
412206445881.199341.597085881&type=1#
(16) https://www.youtube.com/watch?v=LVPiwN2STPM
(17) https://www.kickstarter.com/projects/566429325/tropes-vs-women-in-video-games/description
(18) https://www.youtube.com/watch?v=X6p5AZp7r_Q
(19) http://feministfrequency.com/2012/05/18/help-fund-tropes-vs-women-in-video-games/#more-2318
(20) https://www.youtube.com/user/feministfrequency
(21) https://www.youtube.com/watch?v=yCsfXkbzRI4
(22) https://www.youtube.com/watch?v=4ZPSrwedvsg
(23.1) http://www.staresattheworld.com/wp-content/uploads/2014/09/Sarkeesian-threats.jpg
(23.2) https://www.reddit.com/r/KotakuInAction/comments/2fl3yn/did_anita_sarkeesian_
actually_fake_death_threats/
(24) https://www.youtube.com/watch?v=ipcWm4B3EU4
(25) https://www.youtube.com/watch?v=FXK6P8dbrCo
(26.1) https://www.youtube.com/watch?v=OcV2RCvPKvM
(26.2) https://twitter.com/wikileaks/status/511654810752655360
(27) http://blog.randi.io/good-game-auto-blocker/
(28) https://www.apc.org/en/about
(29) https://twitter.com/ScottMGreer
(30) http://www.pewinternet.org/files/2014/10/PI_OnlineHarassment_72815.pdf
(31) https://twitter.com/search?q=%23takebackthetech&src=typd
(32) https://www.apc.org/en/pubs/take-action-takebackthetech-and-imagineafeministin
(33.1) http://www.telegraph.co.uk/news/science/space/11234620/Dr-Matt-Taylors-shirt-made-me-cry-too-with-rage-at-his-abusers.html
(33.1) https://reason.com/archives/2015/07/23/sexist-scientist-tim-hunt-the-real-story
(33.1) http://www.independent.co.uk/news/people/big-bang-theorys-kaley-cuoco-sweeting-apologises-for-saying-shes-not-a-feminist-9956393.html
(34) http://www.telegraph.co.uk/news/politics/11928533/Why-are-feminists-so-unpleasant-to-women.html
(35.1; 2013) https://www.youtube.com/watch?v=sr0qU8hHHyo
(35.2; 2015) https://www.youtube.com/watch?v=T0BsB0BOgGo
(36) http://www.frauenhauskoordinierung.de/
(37) http://de.wikimannia.org/M%C3%A4nnerhaus
(38) http://www.theduluthmodel.org/about/index.html
(39) http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1215464/Why-I-loathe-feminism—believe-ultimately-destroy-family.html
(40.1) http://www.batteredmen.com/ArcherSexDifferencesMeta-AnalyticReviewf2000.pdf
(40.2) http://web.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm
(40.3) http://www.familytx.org/research/ViolentTouch.pdf
(40.4) http://www.cdc.gov/ViolencePrevention/pdf/NISVS_Report2010-a.pdf


Responses

  1. Meanwhile in Africa

    Meanwhile in Saudi-Arabia http://i.huffpost.com/gen/1564019/images/o-WOMEN-SAUDI-ARABIA-facebook.jpg

    Meanwhile somewhere in the world https://blogs.state.gov/sites/default/files/styles/large/public/contributed_images/2013_0201_child_labor.jpg

    • Auch wichtig. Tut aber dem Thema unrecht. Hier geht es um mehr als nur Gaming.

      Es geht um die Grundlagen unserer freiheitlichen Kultur: Freiheit des Denkens, Meinung und Ausdrucks. Alles hängt davon ab. Auch mögliche Kritik am obigem Thema.

      Es ist schlimm, dass Frauen mit Feminismus maßgeblich dazu beitragen, Unehrlichkeit und echte Unterdrückung über Betrug und Mißbrauch von unbedarften Menschen aus habgierigen Motiven heraus in alles hineintragen und so Scheinheiligkeit mit Menschen, die darin ihre Chance sehen, zu regieren beginnt. Er liefert u.a. die Maske dafür. Wohl ein Grund des Erfolges auch für politische Korrektheit oder sog. “Progressivismus“.

      • Ja, petpanther, mein Einwand ist ja auch: Warum lädt die UNO zwei wohlstandsverwöhnte Zimtzicken ein, die darüber klagen, dass man sie im Internet „wohlstandsverwöhnte Zimtzicken“ nennt? Was sind das für dämliche Prioritäten?

    • Genitalverstümmlung hätte ich auch noch in die Aufzählung von einseitigen Betrachtungen nehmen können. Guter hinweis

    • @Adrian:

      Nana, etwas mehr critical whiteness und Kultursensibilität, bitte!

      Überhaupt hat der Westen wegenHexenverbrennung und weil er ja für ISIS verantwortlich ist (nach Herbie G., dem Barden), komplett den Mund zu halten!

  2. By the way: Warum gibt es UN-Women und kein UN-Men?

    • Tja. Das Muster repetiert sich ja durch alle Institutionen bis auf die lokale Ebene.

    • Das wiederum ist eine interessante Frage.

    • Männer haben doch schon alle Macht, für die muss man nichts tun.

      • Ja. Das sehe ich an Adrians Bild. 🙂

        Warum verstehen Feministinnen eigentlich nicht, dass die (zwangs) beschneidung und ihre rituelle Überhöhung nicht nur eine traumatisierende ohnmachtserfahrung für den jungen mensch sind, nein es ist auch ein ritus der durch seinen sexismus junge Männer bestärkt anders als frauen zu sein.

        Die beschneidung beim mann ist archaisches Ritual, dass nicht nur eine empörende menschenrechtsverletzung darstellt, nein, es ist auch eine disqualifizierung von Weiblichkeiten. Ich verstehe nicht warum die feministische un sogar noch.jungsbeschneidungen fördert.

        • „es ist auch ein ritus der durch seinen sexismus junge Männer bestärkt anders [weniger wert] als frauen zu sein.“
          und
          „warum die feministische un sogar noch.jungsbeschneidungen fördert.“

          Das sagt doch schon die große deutsche Philosophin: Wenn Frauen es besser haben sollen, müssen Männer es schlechter haben.

          Anders formuliert: Feministinnen wissen, dass sie nichts erschaffen, sie können also nur bekommen, indem sie wegnehmen. Moralisch gerechtfertigt, indem Dem Anderen unterstellt wird, mit dem Nullsummenspiel angefangen zu haben.

      • Du hast noch nicht zurück geküsst 🙂

        • Knuuuuuutsch
          :*

  3. Vom Ton her teils etwas rührend, wenn etwa Ausführungen zum Charakter der Beteiligten Personen gemacht werden (und ich muss doch lachen, wenn ich mir vorstelle, wie Stalin, Mao und Hitler verdientes Internet Harrassement bekommen ^^ ), aber durchaus richtig.

    Habe leider die Links nicht hier (mein erwähnter Umzug dauert länger und wird komplizierter, als gedacht), aber eine gewaltige Lachnummer scheint auch zu sein, wie falsch zuweilen die Literaturliste des UN-Papers war.
    Als Höhepunkt gelten Webadressen, die mit „C:“ beginnen, also nicht auf das Web, sondern eine Festplatte verweisen.


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