Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 18. Oktober 2015

Sexuelle Anziehung

Ein Bericht über ein Date:

 

Heute erzählte mir eine Freundin von ihrem ersten Date seit zwei Jahren. Es war wohl recht gut, der Kerl lud sie in einem ziemlich teuren Laden ein und zahlte die Rechnung. Nachdem sie gesehen hatte, was allein die Vorspeise kosten sollte entschied sie sich dafür, darauf zu verzichten um seinen Geldbeutel zu schonen. Sie verbrachten einen langen Abend miteinander und tranken ein paar Cocktails. Insgesamt redeten sie fast sechs Stunden und die Zeit verging wie im Flug. Fazit des Abends: Er ist echt nett, aber eben nur nett. So als Freund. Sie meinte, dass ihr einfach völlig die sexuelle Spannung fehlte. Das ist für sie das Kill-Kriterium. Sie wollte ihn nicht küssen. Da war keine Spannung, kein prickeln, keine Erotik, kein Anziehung. Sie will ihn jetzt in die Friend Zone abschieben. Er kommt als Partner nicht in Frage.

Für einen Mann wohl schwer vorstellbar. Wenn man mit ihr auf ein Date geht, dann wird man sie ja in der Regel schon mal gesehen haben und damit sollte auch klar sein, ob sexuelle Anziehung vorhanden ist. Wenn dann noch das Gespräch super ist, dann passt ja eigentlich alles.

Der Arme wird vielleicht auch nicht verstehen, warum er in der Friendzone gelandet ist.

Aus meiner Sicht hätten ihm da Pickup Kenntnisse durchaus helfen können. Dann hätte er verstanden, dass das teuerste Restaurant weniger wert ist als die Frage, wie man sexuelle Anziehung erzeugt.

 

 

 

 

Advertisements

Responses

  1. Das mit der Frienzone habe ich nie so ganz verstanden.
    Warum soll man mit einem Lover nicht auch eine freundschaftlich-kumpelhafte Beziehung unterhalten?
    Das eine schließt doch das andere nicht aus.
    Die sexuelle Spannung kommt ganz automatisch. (Oder auch nicht, aber das ist unabhängig von einer Freundschaft.)

    • Friendzone ist m.E. wenn die Frau von vorn herein weiß, dass sie diesen Mann nie als Sexualpartner oder als ebenbürtig ansehen kann und ihn bewusst mit ihrem Sexappeal, bzw. implizitem Partnerschaftsversprechen an der Nase herumführt, ihn psychisch und/oder pekuniär ausnutzt .

      Tut der Mann das nennt man es Liebesbetrug oder Heiratsschwindel und landet oft vor Gericht.

      MfG
      Yeph

      • Dass es solche Fälle gibt, bestreite ich gar nicht.
        Aber m.E. sind das Ausnahmen, bei denen die Frau bewusst den Mann ausnutzt.

        Ob man sexuell harmoniert, kann man ohnehin nur durch Ausprobieren feststellen.
        Und da sehe ich schon ein Problem:
        Falls der Sex nicht so gut lief, könnte es schwierig werden, danach wieder in ein unbefangenes, freundschaftliches Verhältnis zurückzufinden.
        Es ist schon ein gewisses Risiko, eine gute Freundschaft wegen Sex auf’s Spiel zu setzen.
        Gute Liebhaber gibt es viele. Gute Freunde sind selten.

        • @anne
          „Gute Freunde sind selten.“

          Habe den Eindruck, die Idee von „friendzone“ will nur auf dieses Ausnutzen und Abzocken hinaus. Insofern hast du eine ganz andere Idee. Bei (wahrer) Freundschaft steht aber immer die Gegenseitigkeit im Mittelpunkt, so dass der Begriff „friendzone“ mE sehr irreführend ist.

        • @Alex
          Mag sein, dass ich das Konzept der Friendzone falsch verstanden habe, aber zumindest dieses Beispiel gibt das nicht her.
          Sie schreibt:

          Er ist echt nett, aber eben nur nett. So als Freund. Sie meinte, dass ihr einfach völlig die sexuelle Spannung fehlte. Das ist für sie das Kill-Kriterium. Sie wollte ihn nicht küssen. Da war keine Spannung, kein prickeln, keine Erotik, kein Anziehung. Sie will ihn jetzt in die Friend Zone abschieben. Er kommt als Partner nicht in Frage.

          Sie begründet also die Friendzone mit dem Fehlen erotischer Spannung. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie ihn ausnutzen will, sondern eine rein platonische Beziehung (durchaus auf Gegenseitigkeit beruhend) anstrebt.

          Und genau unter dieser Prämisse, kann ich nicht nachvollziehen, warum sie ihm nicht einfach eine Chance gibt – gleich am Anfang – solange noch nicht das Risiko besteht, eine später gefestigte Freundschaft durch evtll. enttäuschenden Sex zu belasten.

        • Eine Bloggerin, die Prostitution versucht hat (weiß den namen nicht mehr), hat behauptet, dass Männer immer Sex wollen (egal mit wem?).

          Ich fand diese Idee so absolut hirnverbrannt, dass ich ihr das als E-mail schrieb, mit der Erlaubnis es als Kommentar zu posten; was sie nicht tat.

          Ich denke auch, dass nicht alle Mann-Frau Freundschaften ausbeuterisch sind. Es ist aber oft so, dass einer der beiden verliebt ist. Und ich denke, dass die ganze Traditionen mit ZumEssenausführen, Werbegeschenke usw… sehr leicht ausgenutzt werden können und auch viele Frauen sehr gern umworben werden und das bewusst ausnutzen.

          Außerdem : Plan B neben der Beziehung? Frauen setzen auf Sicherheit

          http://www.frauenzimmer.de/cms/notfall-partner-neben-der-beziehung-frauen-halten-sich-laut-umfrage-einen-back-up-freund-2063703.html

          MfG
          Yeph

        • @Yeph
          „Ich fand diese Idee so absolut hirnverbrannt, dass ich ihr das als E-mail schrieb, mit der Erlaubnis es als Kommentar zu posten; was sie nicht tat.“

          Was andeutet, dass sie in ihre Vorurteile verliebt ist.

          „denke, dass die ganze Traditionen mit ZumEssenausführen, Werbegeschenke usw… sehr leicht ausgenutzt werden können“

          Na klar, es ist einfach sich in bestehende Verhältnisse einzufügen und das beste für sich rauszuholen. Das ist ein Opportunismus, wie er normaler nicht sein könnte. Dazu passt auch dieser „Plan B“. Sicherlich würden Männer genauso ticken, wenn ihnen der gleiche Rahmen dafür gegeben würde.

        • @Anne Nühm:

          „Sie begründet also die Friendzone mit dem Fehlen erotischer Spannung. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie ihn ausnutzen will, sondern eine rein platonische Beziehung (durchaus auf Gegenseitigkeit beruhend) anstrebt.“

          Dann wäre es mal Zeit, ihn schick und teuer auszuführen.
          Rein platonisch 🙂

          Anders gesagt:

        • @Reflective Man
          Vielleicht hat sie das ja vor.
          Oder sie backt ihm einen Kuchen, hilft ihm bei der Steuererklärung, ..
          Der Möglichkeiten gibt es viele, sich zu revanchieren.

        • @anne
          „dass ich das Konzept der Friendzone falsch verstanden habe, aber zumindest dieses Beispiel gibt das nicht her.“

          Oh doch. Dein Zitat allerdings kommt ganz unschuldig daher und ist natürlich gar nicht zu werten bzw am ehesten noch in Richtung „plationischer Beziehung“, was du ja auch erkannt hast. Du wertest diese Textpassage als die wichtigste, weil hier tatsächlich auf die Ansichten der Freundin, die da daten war, Bezug genommen wird. Aber dabei übersiehst das ganze Setting der story, die du einfach als faktisch gegeben und nicht zu hinterfragen annimmst.

          Wenn du aber mal annimmst, die ganze Story ist völlig konstruiert (und frei erfunden), dann passt sie tatsächlich perfekt zu der Vorstellung von „friendzone“ als Ausnutzzone. Denn hier hat sich eine Dame angeblich luxuriös einführen lassen und kommt angeblich zu dem Schluss, dass diese Art der Einseitigkeit eine gute Basis für eine Freundschaft wäre… (damit man das nicht so merkt, hat der Autor die „Bedenken“ der ausgeführten Dame einfliessen lassen, denn schliesslich soll der Eindruck des Ausnutzens im Leser entstehen und nicht so klar vorgegeben erscheinen).

          Da wir absolut nicht wissen, wer diesen Erlebnisbericht geschrieben hat und ob dies faktisch überhaupt stimmt, bzw nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben ist, erscheint es mir vernünftig von der Deutung der totalen Konstruktion auszugehen.

          Selbst wenn die story, so weit es überhaupt nachvollziehbar ist, stimmt, dann stellt sich noch die Frage der *Auswahl*. Was aufs Gleiche hinausläuft.

        • @Alex
          Ob die Geschichte konstruiert ist, oder nicht, ist erst einmal zweitrangig.
          So, wie sie da steht, dient sie als Diskussionsgrundlage.
          Alles andere ist Spekulation.

        • @anne
          „Diskussionsgrundlage. Alles andere ist Spekulation.“

          Deine „Diskussionsgrundlage“ ist die Basis der Spekulation. Die ist gegeben, wenn man an die Geschichte glaubt.
          Eine rein analytische Herangehensweise stellt fest, dass die story ein Projektitionsspiegel für diese Spekulationen ist und dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die story zu diesem Zweck überhaupt entstand.
          Dann kann man noch spekulieren. Ob der Text nicht in Wirklichkeit von einem Mann geschrieben ist, zB.

        • @Alex
          Wenn ich nicht davon ausgehe, dass eine Geschichte (zumindest im Großen und Ganzen) so abgelaufen ist, wie sie dargestellt wird, kann ich nichts dazu sagen.

          Und so unplausibel ist diese Story nun auch nicht, sofern man nicht davon ausgeht, dass Frauen grundsätzlich Männer ausnutzen wollen.

        • @anne
          „Wenn ich nicht davon ausgehe, dass eine Geschichte …. so abgelaufen ist, wie sie dargestellt wird, kann ich nichts dazu sagen.“

          Dann kannst du auf die Intentionen des Autors schliessen, auf das, was er eigentlich sagen will. Und das ist doch eine ganze Menge.

          Sonst stolpert man noch über das „Investibül“ (oder wie hiess das beim Hallervorden-Sketch), hier: „lud sie in einem ziemlich teuren Laden ein und zahlte die Rechnung“ und steckt die arme Kuh Elsa in Brand 😉

          Natürlich kann die Story auch stimmen, das ist eigentlich vollkommen egal. Es reicht dann, dass eben diese erzählt wird (und keine andere).

        • @Alex
          Wie bereits gesagt, kann ich nur das beurteilen, was auch da steht.

          Um einen umfassenderen Eindruck zu bekommen, müsste man beispielsweise die Vorgeschichte kennen:
          Wie haben sie sich kennengelernt? Wie lief die Einladung ab? Wer hat das Restaurant vorgeschlagen/ausgesucht? ..

        • @anne

          Statt die Geschichte weiter zu spinnen, mach doch einfach eine Textanalyse wie vorgeschlagen: der Autor hat die Geschichte von vorne bis hinten konstruiert und will was damit ausdrücken?

          Du wirst überrascht sein, welche Welt sich mit dieser Perspektive öffnet. Ich finde auch, dass man erst dann Literatur so richtig geniessen kann.

        • @Alex
          Und genau das hat mich in der Schule beim Deutschunterricht genervt: In einen Text eine Intention hineininterpretieren zu müssen, die nicht konkret dasteht.

        • @anne

          Ich kann deine Aversion gegen den Deutschunterricht absolut nachvollziehen, ich und andere haben genau diese Erfahrung dort auch gemacht. Das ist immer so gewesen und wird auch für alle Ewigkeiten so zu sein: die grössten Döspaddel sind die Deutschlehrer (am besten in Kombination mit Sport). Die allermeisten Schüler werden dadurch sicherlich abgeschreckt und halten daher Textanalyse für Phantasterei.
          Zufälligerweise habe ich das ganz wo anders gelernt, bei einem längeren Studiemaufenthalt in den Staaten, wo ich einen ganz vorzüglichen Kurs mitgemacht habe. Die Neigung zu Literatur usw brachte ich aber schon mit.

        • „Oder sie backt ihm einen Kuchen, hilft ihm bei der Steuererklärung, ..
          Der Möglichkeiten gibt es viele, sich zu revanchieren“

          Evtl. formatiert sie ihm auch die Festplatte oder berät ihm beim Handykauf 😉

        • @Reflective Man
          Tja, siehste, manchmal ist es sogar sinnvoll, die Festplatte zu formatieren.
          Dass man selbstverständlich vorher seine Daten sichern muss, brauche ich ja hier niemandem zu sagen.

          Da erinnere ich mich noch an eine hübsche Geschichte:
          https://breakpt.wordpress.com/2013/12/19/fuenfhundertfuenfundachtzig-17422742/
          Da wir erst kürzlich eine Diskussion über Signale hatten: Waren meine Signale zu subtil?

          Und manche Frauen kennen sich auch mit Handys aus.

    • Friendzone ist doch eher die Konstellation, wo eine Frau kein romantisches Interesse an einem Mann entwickelt, der Mann aber im Gegenzug sich mit unerwiderten Gefühlen quält, und zum ‚Orbiter‘ wird? Die Angebetete umschwärmt, immer in der Hoffnung daß man endlich erhört wird.

      Ich verstehe nicht ganz warum es für euch Frauen so schwer zu sein scheint nachzuvollziehen, wie verheerend und quälend diese Situation für einen Mann sein kann. Ihr Frauen kennt doch auch Liebeskummer? Jetzt stellt euch das mal als Dauerzustand vor, mitunter jahrelang.

      Nicht falsch verstehen, das soll kein Vorwurf oder gar Forderung an die Frauenwelt sein. Unter keinen Umständen sollt ihr etwas tun was ihr nicht wollt, schon gar nicht Sex aus Mitgefühl haben.

      Das ist eher etwas, was man den jungen Männern beibringen sollte. Es gibt die Friendzone, und sie kann sich verheerend auswirken. Ich habe selbst Anfang meiner 20er darunter gelitten. Das volle Programm mit Oneitis. Der Horror mit anschauen zu müssen als sie mit einem anderen Mann eine Beziehung angefangen hat, und man selbst ‚cool‘ bleiben musste. Das allerschlimmste, wenn sie dann sich bei einem über ihre Männergeschichten ausheult, und man natürlich der ‚gute Freund‘ ist der immer für sie da ist.

      Ich kann mir nicht vorstellen, daß ihr Frauen ähnliches nicht kennt.

      Aus dem Grund habe ich mir mit 25 geschworen, daß es niemals wieder soweit kommen darf. Seitdem habe ich als Prinzip, daß wenn ich zu einer Frau romantisches Interesse habe, sie das aber nicht in einem gewissen Zeitraum erwidert, daß es dann Zeit zum Abschied ist. Kein „Lass uns Freunde bleiben“. Ich habe psychisch erheblich mehr zu verlieren wenn ich in der Friendzone bleibe als die Frau verliert wenn ich zu ihr auf Distanz gehe. Den Kontakt einzuschränken ist nicht böse der Frau gegenüber gemeint. In erster Linie muss ich mich um mein eigenes psychisches Wohlergehen kümmern. Es bringt mir nichts, wenn ich mich jahrelang quäle.

      • @SB
        „Das allerschlimmste, wenn sie dann sich bei einem über ihre Männergeschichten ausheult, und man natürlich der ‘gute Freund’ ist der immer für sie da ist.“

        Da gibt es tatsächlich auch lebenslang, mit schwerwiegenden psychischen Folgen 😦

        „Ich kann mir nicht vorstellen, daß ihr Frauen ähnliches nicht kennt.“

        Da gibt es andere Wege zur absoluten Selbstverleugnung, Feminismus zum Beispiel.

        • > „Da gibt es tatsächlich auch lebenslang, mit schwerwiegenden psychischen Folgen :(“

          Yup, und es hat einen Grund, warum die Dreieckskonstellation „2 Männer – 1 Frau“ ein derart häufiges Thema in der Literatur ist. Das ist einer *der* klassischen tragischen Handlungsgerüste.

          Deshalb mein Prinzip: Keine Friendzone mehr. Nie wieder. Einmal mitgemacht, es reicht. Ich habe keine Lust, daß mein Leben sich nochmal zur Tragödie entwickelt.

          Hier scheinen sich männliche und weibliche Erfahrungswelten tatsächlich grundlegend zu unterscheiden.

          Anne schreibt ‚Gute Liebhaber gibt es viele. Gute Freunde sind selten.‘

          Ich als Mann habe eher die genau umgekehrte Erfahrung gemacht ‚Gute Freundinnen gibt es viele. Gute Liebhaberinnen sind selten‘.

          Deshalb ist das Angebot einer platonischen Freundschaft von einer Frau an der ich romantisches Interesse habe für mich von keinem Wert, es hat sogar meistens erheblich negativen Wert. Platonische Freundschaften kann ich viele haben, das ist für einen Mann das einfachste der Welt.

        • @SB

          „Das ist einer *der* klassischen tragischen Handlungsgerüste.“

          Wer hätte das besser dargestellt als Shakespeare mit dem Othello?!

          „Platonische Freundschaften kann ich viele haben, das ist für einen Mann das einfachste der Welt.“

          Weil es so viele gleichgesinnte Männer gibt…(?)

        • > „Wer hätte das besser dargestellt als Shakespeare mit dem Othello?!“

          Oder zwei Klassiker aus dem französischen Kino: „Jules et Jim“ oder „Kinder des Olymp“ (in letzterem haben wir sogar 4 Orbiter die eine Frau umkreisen, von denen es nur einer schafft sich aus der Friendzone zu lösen)

          > „Weil es so viele gleichgesinnte Männer gibt…(?)“

          Interessanter Punkt. Einerseits gibt es das, was man als „Männerfreundschaft“ bezeichnet, und ich hatte schon einige Frauen die mir im geheimen anvertraut hatten, daß das etwas ist was sie bei Männern beneiden.

          Aber ich meine explizit platonische Freundschaften zu Frauen. Damit hatte ich noch nie Probleme. Davon kann ich soviele haben wie ich will.

        • @SB
          „haben wir sogar 4 Orbiter die eine Frau umkreisen“

          Auch der „Fisch namens Wanda“ fällt spontan ein 😀

          „und ich hatte schon einige Frauen die mir im geheimen anvertraut hatten“

          Ja, das hört man manchmal. Deshalb kann man auch annehmen, dass es mit der „platonischen Beziehung“ seitens einer Frau gegenüber einem Mann erst gemeint sein kann.

        • Ich finde platonische Freundschaften zu Männern auch gut. Wieso denn auch nicht? Man verbringt doch auch mit dem gleichen Geschlecht Zeit ohne sexuellen Aspekt. Wieso sollte das zwischen zwei Geschlechtern grundsätzlich nicht gehen?
          Selbst wenn einer den anderen auch „so“ nicht so schlecht fände, heisst ja nicht, dass man automatisch extrem unsterblich und totunglücklich verliebt ist und damit nicht umgehen kann.

          „Ich verstehe nicht ganz warum es für euch Frauen so schwer zu sein scheint nachzuvollziehen, wie verheerend und quälend diese Situation für einen Mann sein kann. Ihr Frauen kennt doch auch Liebeskummer? Jetzt stellt euch das mal als Dauerzustand vor, mitunter jahrelang.“

          Doch, ich verstehe aber nicht, wieso man das mitmacht, zumal über lange Zeiträume. Wenn ich ihn jemanden verknallt oder sogar verliebt bin, der nicht zu haben ist, dann reduziere ich erstmal den Kontakt bis das abflaut, notfalls dauerhaft.
          Wenn ich einen Mann ganz sexy finde, aber er ist nicht zu haben, dann ist es für mich kein Problem, das ist dann einfach meine Sache, wie und ob ich damit umgehe.
          Und jemanden Einerreichbares irgendwie irgendwo ganz anziehend finden, ist zumindest bei mir nichts, was mir schlaflose Nächte bereitet.

        • @atacama: > „Doch, ich verstehe aber nicht, wieso man das mitmacht, zumal über lange Zeiträume.“

          Dazu nochmal einen Blick auf den Thread hier: Für Frauen scheint zu gelten „Gute Liebhaber gibt es viele, gute Freunde gibt es selten“. Für verdammt viele Männer gilt das genaue Gegenteil „Gute Freundinnen gibt es viele, gute Liebhaberinnen gibt es selten“.

          Es scheint mir, daß Frauen so gut wie keine Ahnung davon haben, wie schwer es für sehr viele Männer ist sexuelle Zuneigung zu bekommen. Sorry für die harten Worte, aber Sex zu kriegen ist für viele Frauen das einfachste der Welt. Ihr braucht einfach nur „Ja“ zu sagen. (Ob ihr das auch möchtet steht auf einem ganz anderen Blatt, und tut hier nichts zur Argumentation). Sex ist für euch Frauen Massenware. Damit ist Sex für euch relativ wertlos. Das ist nichts das ihr vermisst oder dem ihr nachrennen müsst. Im Gegenteil, die meisten von euch beklagen sich eher über zuviele Avancen.

          Was bei euch Frauen eben noch dazu kommt ist eure Neigung zur Hypergamie, und deshalb macht ihr den Vergleich mit dem Sexualverhalten der absoluten Top-Männer; die Männer die sich keine Gedanken darum machen müssen ob sie genug Sex abkriegen. Diese Männer sind aber nicht repräsentativ.

          Für die meisten Durchschnittsmänner sieht das komplett anders aus. Klar gibts Internetpornographie, das kann aber die Wärme und Zärtlichkeit eines weiblichen Körpers nicht ersetzen. Ich selbst war Anfang meiner 20er dann noch an einer technischen Uni eingeschrieben, da hatte ich das Problem nochmal extrem verschärft. Ihr glaubt nicht, wieviele männliche Jungfrauen es in dem Milieu gibt. Dann kommen gesellschaftlich-kulturelle Vorgaben dazu wie aus Kitschfilmen a la „Die Liebe einer Frau erobern“, oder der ganze Bullshit wie sie in ein teures Restaurant ausführen, glühende Liebesbriefe schreiben…

          Natürlich führt das alles dazu, daß gerade etwas sensitivere Männer ganz leicht in die Falle tappen, eine Frau aufs Podest zu stellen, jahrelang in der Hoffnung leben, und sich selbst damit psychisch zerstören. Wenn man um Rat frägt kriegt man gewöhnlich auch nur Bullshit zu hören, z.B. „Wenn sie sich in dich verlieben soll musst du dich halt etwas anstrengen“. Worauf man in Verzweiflung noch glühendere Liebesbriefe schreibt, was natürlich komplett schiefgeht.

          Das ist der Grund, warum manche Männer jahrelang einer Frau nachrennen. Ich weiss wovon ich rede, ich war selbst mal so einer. Stichpunkt heisst „Oneitis“.

          Ab Mitte 20 dann den grossen Cut gemacht, und mein Verhalten den Frauen gegenüber komplett umgestellt. Damals noch intuitiv und unsystematisch; und als ich vor ein paar Jahren in Kontakt mit Redpill und PUA kam war das wie eine Offenbarung. Exakt das ist es, was ich intuitiv schon längst wusste. Und dreimal darf man raten, ab zu welchem Zeitpunkt es bei mir mit den Frauen angefangen hat zu funktionieren.

      • @S.B.
        Im Großen und Ganzen stimmte ich mit die überein.
        Ein Mann sollte nicht zu viel Zeit an eine Frau verschwenden, wenn da kein entsprechendes Interesse zurücksignalisiert wird.
        Mit PU lässt sich zwar nachhelfen, aber nur in begrenzten Maße.
        Wenn sie nicht will, ist es zielführender, sich einer anderen zuzuwenden, die das hoffentlich mehr zu schätzen weiß.

        „Mitleidsex“ hört sich in der Tat abtörnend an.
        Aber was spricht denn dagegen, einem Freund einen Gefallen zu tun?
        Zu meinen Single-Zeiten habe ich das durchaus getan (oder zumindest versucht).

        • ‚ “Mitleidsex” hört sich in der Tat abtörnend an.
          Aber was spricht denn dagegen, einem Freund einen Gefallen zu tun?‘

          Wolltest du deinen Freund noch weiter zerstören?

        • Wie meinst du das?

        • „Wie meinst du das?“

          Ich hatte das nicht im Kontext zu deinem Blogpost geschrieben (den ich gar nicht gelesen hatte) sondern eher mit der Frau-Podest-Mitleidssex-Sache. Pardon für die Verwirrung.

          In dem Zusammenhang, einen Mann einen „Gefallen“ zu tun, der einen anhimmelt, oder einfach nur lange alleine war, ist das wohl dümmste was man machen kann, wenn einem sein psychischer Gesundheitszustand am Herzen liegt.

          Mir wäre sogar diese Krankenhaussache furchtbar unangenehm gewesen und hätte sie als herabwürdigend empfunden.

        • Naja, es kommt wohl auch drauf an wie man es rüberbringt, und wie sonst das Verhältnis zueinander ist.
          Und ein „Gefallen“ schließt auch nicht aus, selbst Spaß dabei zu haben.

  2. 1) Eine Frau weiß doch ob sie Sex oder heiraten will

    2) Eine reiche Frau heiratet fast nie den Bauarbeiter

    3) Sexuelle Anziehung wird oft in den ersten Sekunden entschieden und hängt zum Teil von der Körpergröße des Mannes ab, zum Teil von unbewussten Eigenschaften wie Geruch, Pheromone, Habitus usw.

    4) Sexuelle Anziehung hängt davon ab in welchem Zyklus sich die Frau befindet

    5) Wenn man Menschen länger kennt entwickelt sich oft erst eine Attraktion, weil die Situation des ersten Date ungewohnt ist

    6) Bei all diesen Diskussionen geht es immer nur darum, was die Frau will. PUA ist im Prinzip auch wieder nur dasselbe in einem anderen Gewand. Wenn der Mann nur Sex will kann er sich das Essen sparen sich beim Flateratebumsen das Hirn rausvögeln 😉

    7) Sollte der Mann eine ernsthafte Partnerschaft anstreben und die Frau auch, kann ich der Frau nur anraten, den Mann erst einmal wirklich kennen zu lernen. Dieses „ich konnte ja nicht ahnen dass er in Wirklichkeit ein riesengroßes A….loch ist“ ist angesichts der Plumpheit und Offensichtlichkeit des Verhaltens dieser A….löcher einzig und allein die „Schuld“ der Frau.

    Ob man das Verhalten dieser A….löcher nun Macho, Alpha oder mit Verlaub PUA (wo es nur gespielt ist) nennt ist irrelevant. Die Frau soll verdammt noch einmal die Verantwortung für ihre Entscheidung übernehmen. Sexuelle Attraktivität? Rubbish!!!

    MfG
    Yeph

    • „Die Frau soll verdammt noch einmal die Verantwortung für ihre Entscheidung übernehmen. “

      Das ist dann aber doch ein bisschen viel verlangt, also das geht dann doch zu weit. 😉

      wo kommen wir denn da hin ?

      • wo kommen wir denn da hin ?

        Dahin wo erwachsene selbstbestimmte Personen auf andere erwachsene selbstbestimmte Personen treffen und jeder die Verantwortung für sein Tun selbst übernimmt.

        Das ist m.E. das einzige Problem der heutigen Nörgelfeministinnen. Irgendwer muss an ihren Fehlentscheidungen Schuld sein, irgendwo wird sich schon ein schwarzes Schaf finden oder eher ein CIS-gender-altes-weißes-armes-Schwein 😉 das dafür büßen muss.

        Z.B. hier der Beweis:

        Frauen sind die besseren SteinigerInnen – Das Leben des Brian (Monty Python’s Life of Brian):

  3. Karl Grammer: In 120 Kulturen

    Es gibt keine einzige Kultur auf dieser Welt wo der Status des Mannes bei der Partnerwahl durch die Frau keine Rolle spielt.

  4. Was meint ihr? Weiter daten, obwohl er wirklich mehr will und sie ihn bislang nur als Freund haben möchte? Oder offen über die fehlende sexuelle Anziehung sprechen und in die Friend Zone verbannen?

    Falls dem Mann klar wäre, dass er darauf achten muss, in diese „Beziehung“ auf keinen Fall mehr Energie und Geld zu investieren als sie, dann wäre alles fair.
    Das teure Restaurant deutet aber darauf hin, dass wir hier einen weiteren Mysoginist in the Making haben.

    • Zum Frauenfeind wird man also dann, wenn man nach sechs Stunden guten Gesprächs keine Partnerschafts-/Sexgarantie von einer Frau bekommt?

      • Das meinst du nicht im Ernst.

        Lies das noch mal und versuch den Beitrag unter der Prämisse zu verstehen, er könnte sinnvoll sein.

        Dann hör auf, dich dumm zu stellen und sag, was du rausgefunden hast.

        • Ich finde, sie hat sich, nach allem was wir wissen, in dieser Geschichte untadelig verhalten. Sie kann nichts dafür, dass er sie teuer ausführt und sie hat ihn sogar auf Cocktails runtergehandelt. Sie kann auch nichts dafür, dass sie ihn nicht sexy findet. Und was wäre gegen Freundschaft zu sagen?

        • Bisher ja. Die Frage ist, wie’s weitergeht. Und da sind die Weichen mit 70%iger Wahrscheinlichkeit auf Friendzone gestellt.

          Wenn „Freundschaft“ das ist, woran er interessiert ist, dann ist nichts dagegen zu sagen.
          Ist es das, woran er interessiert ist?

        • Vielleicht ist er es, nachdem er sich sechs Stunden gut mit ihr unterhalten hat, ohne dass sie sexuelle Signale ausgesendet hat.

        • Vielleicht ist er so grün, dass er weder theoretisch weiß, was IOIs sind, noch sie lesen kann.

          Das mit den 6 Stunden „gut unterhalten“ ist ihre Darstellung. Wir wissen nicht, ob er nicht 6 Stunden lang gedacht hat: „Was macht man nicht alles für einen Gute-Nacht-Kuss.“ 😉

        • Immerhin: wenn man ein Sechs Stunden Gespräch mit einer Frau halbwegs gesund übersteht, dann muss sie etwas sympathisches haben, das auch Freundschaft nicht ausschließt.

        • Glaub einem Hetero: Das ist keine gültige Schlussfolgerung.

        • Worauf willst Du hinaus? Ausser ihr die Schuld an irgendwas zu geben?

        • Will ich ihr die Schuld an etwas geben?

          Wüsste ich nicht.

          Ich will eigentlich nur einen Zusammenhang betonen:
          Es würde mich nicht wunden, wenn die „Männer sind Schweine“ Einstellung vieler Frauen daher rührt, dass diese einst mit einem Bread Pit Jr in die Kiste gestiegen sind, dieser hinterher aber keine Beziehung haben wollte. Vielleicht auch mehrfach.

          Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann wie dieser zum Frauenfeind wird, der immer wieder zu hören bekommt: „Du bist der netteste Eunuch, den ich kenne; lass uns Freunde sein“, sehr hoch.

          Da will ich der Frau nicht die alleinige Schuld dran geben. Er macht ja eifrig mit.

          Aber ihre Einstellung trägt dazu bei, dass die Beziehung zwischen jungen Menschen so verkorkst ist, wie sie ist.

        • Welche Einstellung hat sie denn? Sie findet ihn nicht sexy, kann ihn sich aber als Freund vorstellen. Was ist daran denn verwerflich?

        • Wenn sie ihm nicht offen sagt, dass sie ihn nicht sexy findet, er also nicht die geringste Chance auf eine Beziehung hat, dann ist das verwerflich.

          Warum? Weil er sich offensichtlich ordentlich ins Zeug legt, um sie zu gewinnen.

          Das einzig faire Verhalten von ihr wäre, ihm klar zu machen: Gib dir keine Mühe.

          Das weiß sie auch.

          Aber wahrscheinlich wird sie es nicht tun.

        • „Weil er sich offensichtlich ordentlich ins Zeug legt, um sie zu gewinnen.“

          Der Blogmaster ist da anderer Ansicht. Es ist übrigens auch keine Kunst, jemanden in ein Restaurant einzuladen.

        • Ich bin mir ziemlich sicher, dass du da den Blogmaster falsch verstehst.

          Der plädiert eher dafür, dass der Typ von sich aus seine Anstrengungen ganz deutlich runterfahren sollte. Bzw. auf andere Schienen legen sollte.

        • „Es würde mich nicht wunden, wenn die “Männer sind Schweine” Einstellung vieler Frauen daher rührt, dass diese einst mit einem Bread Pit Jr in die Kiste gestiegen sind, dieser hinterher aber keine Beziehung haben wollte. Vielleicht auch mehrfach.“
          Mich auch nicht.

          „Wenn sie ihm nicht offen sagt, dass sie ihn nicht sexy findet, er also nicht die geringste Chance auf eine Beziehung hat, dann ist das verwerflich.“
          In der Tat. Ich verstehe auch nicht, was man daran nicht verstehen kann. Sonst ist Adrian doch ein ziehmlicher Heten-Flüsterer.

        • „Sonst ist Adrian doch ein ziehmlicher Heten-Flüsterer.“

          🙂

          Ich musste auch schon an diese Geschichte denken…

        • @only_me: Harte Story! 😄

        • “Wenn sie ihm nicht offen sagt, dass sie ihn nicht sexy findet, er also nicht die geringste Chance auf eine Beziehung hat, dann ist das verwerflich.”
          In der Tat. Ich verstehe auch nicht, was man daran nicht verstehen kann. Sonst ist Adrian doch ein ziehmlicher Heten-Flüsterer.“

          Adrian könnte sich halt vorstellen, dass er selbst keine Beziehung, sondern nur vögeln will. Kennt Ihr denn seine Motive? Hat er offenbart, was er will?

        • Ich habe einen Moment gebraucht um zu kapieren, dass das „er“ sich nicht auf „Adrian“ bezieht.

          Wir haben die Einschätzung der Frau, die ist, dass er nicht nur vögeln will. Die moralische Bewertung der Handlung der Frau hängt wesentlich von ihrer Einschätzung der Lage ab.

          Da „Ich kann seine Großzügigkeit ruhig ausnutzen, da er bestimmt eh nur vögeln will“ darin nicht vorkommt, spielt deine Mutmaßung keine Rolle.

          Wenn es drin vorkäme, wäre die Lage aber auch nicht klar.

        • „Wir haben die Einschätzung der Frau, die ist, dass er nicht nur vögeln will.“

          Tja nun, das will sie ja auch nicht.

        • Nee, sie will gar nicht vögeln. Jedenfalls nicht ihn. So gar nicht.

        • Und ich sehe das Problem darin nicht.

        • Sie will nicht mit ihm vögeln.
          Er will mit ihr vögeln und mehr.
          Er investiert einen Haufen Zeit, Energie und Geld, weil er glaubt, er hat eine Chance, dass sie auch mit ihm vögeln will un mehr.
          Sie sagt ihm nicht, dass sie nicht mit ihm vögeln will, nimmt aber seine Zeit, Energie und Geld gerne an.

          Das findest du unproblematisch.

          Naja. So ist das dann.

        • Soll das heißen man muss seit neuestem bei jedem Date aufspringen und gehen, weil man nicht vögeln will, obwohl man sich sonst gut versteht?

        • RAAAAAAAA… Es geht nicht darum, dass sie sich beim Date hätte anders verhalten sollen. Es geht darum, was sie jetzt als nächstes macht.

          Alter, du argumentierst heute wie Shark999

        • @only me

          „Er investiert einen Haufen Zeit, Energie und Geld, weil er glaubt, er hat eine Chance, dass sie auch mit ihm vögeln will un mehr.
          Sie sagt ihm nicht, dass sie nicht mit ihm vögeln will, nimmt aber seine Zeit, Energie und Geld gerne an.“

          Ja nun, da stimme ich Adrian zu: Was soll sie denn machen?
          Klar, wenn sie das von vorneherein geplant hätte, aber das scheint ja nicht der Fall gewesen zu sein.
          Er hat auch das Restaurant ausgesucht und sie eingeladen. Warum ist er nicht einfach auf ein Bier mir ihr weggegangen, wenn er Angst um seine Kosten hat? (vielleicht, weil er ganz bewußt signalisieren wollte, dass er in sie investieren will, das muss aber eben keine gute Idee sein, da es schnell signalisiert, dass man sich selbst für nicht gut genug hält)

        • „Adrian könnte sich halt vorstellen, dass er selbst keine Beziehung, sondern nur vögeln will. Kennt Ihr denn seine Motive? Hat er offenbart, was er will?“

          Ist doch egal ob er Sex oder bez. + sex will, was er mit 99,9%iger Sicherheit nicht will, ist ein „Date“ das nur dazu dient, der Frau einen netten Abend auf seine Kosten zu machen. Und das ist etwas, was MEINER MEINUNG NACH in SO EINER Konstellation selbsterklärend ist. Und geht man nach dem Blogeintrag, ist der Frau das auch bewusst, aber anstatt ihn wenigstens in Ruhe zu lassen, wolle sie ihn in die Friendzone abschieben. Was gibt es da denn bitte zu diskutieren?

        • „was er mit 99,9%iger Sicherheit nicht will, ist ein “Date” das nur dazu dient, der Frau einen netten Abend auf seine Kosten zu machen.“

          Mag sein, dass er das nicht will, aber wenn er das Risiko nicht eingehen will, soll er nicht daten.

          „Und geht man nach dem Blogeintrag, ist der Frau das auch bewusst, aber anstatt ihn wenigstens in Ruhe zu lassen, wolle sie ihn in die Friendzone abschieben.“

          Möglicherweise habe ich eine falsche Vorstellung von der Friend Zone, aber es klingt nicht wie der Hades.

          Meine Meinung: Ich halte es für moralisch vollkommen legitim, einen Mann, der mich auf ein Date einlädt, und den ich nicht sexy aber sympathisch finde, meine Freundschaft anzubieten. Wenn das eine verrückte Ansicht ist, dann bin ich wohl verrückt.

        • „…meine Freundschaft anzubieten. “

          RAAAA… Darum geht es nicht. Es geht darum, dass sie überlegt, ihm eben nicht die Freundschaft anzubieten, sondern ihn in der Hoffnung zu lassen, dass da mehr läuft.

        • „sondern ihn in der Hoffnung zu lassen, dass da mehr läuft“

          Wo steht denn das?

        • In den Kommentaren. Sie überlegt, ob sie das nicht einfach weiterlaufen lässt = ihm Hoffnung lassen.

        • Zitat, bitte!

        • „Mag sein, dass er das nicht will, aber wenn er das Risiko nicht eingehen will, soll er nicht daten. “

          Wenn Männer dieses „Risiko“ aber zu oft eingehen und auf die Schnauze fliegen, ist das nicht gut. Ncht für sie und vermutlich auch nicht für unbescholtene Frauen, auf die sie gegebenenfalls etwaige „Rachefantasien“ projezieren.

          lh meinte ja, Moral und so ist nur was für Schwächlinge usw.
          Ich glaube aber, dass er der Mehrheit der Menschen helfen würde, wenn es wenigstens ein paar ungeschriebene Grundregeln gäbe an denen man sich orientieren kann.

          Man könnte übrigens genauso sagen, wenn sie nichts von ihm will, soll sie sich nicht umwerben lassen. Ich finde, wenn man von einem Mann nichts will, dann ist die allermindeste Basis, seinen Scheiss selber zu bezahlen. So wie man das mit Kumpels oder Freunden oder Bekannten oder Geschäftspartnern oder Arbeitskollegen in der Regel macht.

          Ich hatte mal einen ein nächtigen Zwischenstop in Köln wo ich niemanden kenne. Ich wollte ein Fußballspiel sehen und landete alleine in einer Art „Rentnerkneipe“ das war die nächste am Hotel wo Bundesliga gezeigt wurde.
          Irgendwie hatte ich kein Bargeld mehr dabei und ein alter Mann bekam das mit uns spendierte mir insgesamt zwei Bier. Es war völlig klar von der ganzen Interaktion her, dass er einfach nur einen Gefallen tun wollte und da nichts weiter hinter war. Außer vielleich großväterliche Gefühle für eine altersmäßige Enkelin.
          Aber wenn er sie romantisch ausführt usw. und es eben ein Date ist und von ihr auch so wahrgenommen wird (Wenn ich mit irgendeinem/einer Bekannten ins Kino gehe, nenne ich das doch auch nicht Date), dann sollte man sich nicht „aushalten“ lassen (mMn).

        • „Möglicherweise habe ich eine falsche Vorstellung von der Friend Zone, aber es klingt nicht wie der Hades.

          Meine Meinung: Ich halte es für moralisch vollkommen legitim, einen Mann, der mich auf ein Date einlädt, und den ich nicht sexy aber sympathisch finde, meine Freundschaft anzubieten. Wenn das eine verrückte Ansicht ist, dann bin ich wohl verrückt.“

          Naja so wie ich hier gelernt habe, bedeutet Friendzone, dass einer verliebt ist und hoffnungsvoll als platonischer FreundIn sich ins Zeug legt um doch endlich vom angebeteten erhört zu werden. Dieser wiederum nutzt die Zugeneigtheit für seinen eigenen Vorteil aus, bewusst oder unbewusst.

          Friendzone ist demnach aber kein Synonym für „Freundschaft“.
          Und „ich schieb den in die Friendzone ab“ klingt für mich auch nicht sonderlich wertschätzend.

        • „Man könnte übrigens genauso sagen, wenn sie nichts von ihm will, soll sie sich nicht umwerben lassen.“

          Man, Atacama, die waren auf nem Date und haben sich gut verstanden. Sie hat während des Dates bemerkt, dass er sie nicht sexuell interessiert. Das war ihr Fazit (siehe Text oben).

          Ich habe echt keine Ahnung, was ihr von von dem Mädel erwartetet.
          only_me will sie offenbar als Opfertier für die Sünden des Feminismus ans Kreuz nageln. Und Deine Moralisiererei ist mir mal wieder unverständlich.

        • „only_me will sie offenbar als Opfertier für die Sünden des Feminismus ans Kreuz nageln.“

          Du spinnst. Komplett. Mann. So idiotisch wie heute hast du dich meines Wissens noch nie angestellt. Ich fass es nicht.

          Lies doch mal, was ich schreibe und projizier nicht irgendeinen Scheiß da rein.

        • Komm mal wieder runter.

        • Sobald du aufhörst, mir Scheiße zu unterstellen, komme ich gerne wieder runter.

        • Ich unterstelle Dir nicht mehr Scheiße, als Du ihr unterstellst.

        • @Adrian, weißt du was? Leg dich gehackt.
          Du bist heute nicht ganz dicht und fährst einen Film, der nichts mit dem zu tun hat, was ich schreibe.

        • Und Du bist heute mehr als zickig 🙂

        • Man, only_me, jetzt hab Dich nicht so. Man wird doch mal ne Meinungsverschiedenheit haben dürfen, oder nicht?
          Peace?

        • Peace, sowieso.

          Da muss schon mehr passieren, dass ich dir übel will.

        • Küsschen :-*

        • „Naja so wie ich hier gelernt habe, bedeutet Friendzone, dass einer verliebt ist und hoffnungsvoll als platonischer FreundIn sich ins Zeug legt um doch endlich vom angebeteten erhört zu werden.“

          Wissen wir, dass er überhaupt verknallt ist? Nein!
          Ist es ihr Schuld, wenn er sie einlädt und in sie verknallt ist? Nein!
          Hat sie ihm irgendwelche Hoffnungen gemacht? Nein!
          Wissen wir, was sie ihm nach dem Date mitgeteilt hat? Nein!

        • „Wissen wir, dass er überhaupt verknallt ist? “

          Ihre Einschätzung ist „Ja“

          „Ist es ihr Schuld, wenn er sie einlädt und in sie verknallt ist?“

          Hat keiner behauptet und keine einzige Aussage beruht auf der Annahme.

          „Hat sie ihm irgendwelche Hoffnungen gemacht“

          Bisher nicht. Wenn sie ihm jetzt nicht sagt, dass er keine Chance hat, dann ja.

          „Wissen wir, was sie ihm nach dem Date mitgeteilt hat?“

          Da es in dem Blog Beitrag um „Was soll ich tun“ geht: Noch nichts.

        • „Da es in dem Blog Beitrag um “Was soll ich tun” geht: Noch nichts.“

          Tja, und genau so ginge es mir in dieser Situation auch.

        • @Christian,

          „Was soll sie denn machen?“

          Na, das was sie selbst als das moralisch richtige Handeln identifizeirt hat: „ES IHM SAGEN!!!“

          Das habe ich nun schon ein Dutzend Mal betont: Wenn sie es ihm sagt, dass er keine Chance hat, dann habe ich keinerlei Problem mit ihrem Verhalten.

          Aber in dem Artikel geht es darum, ob sie es ihm nicht doch besser verheimlichen sollte.
          Offiziell weil es eine miniskule Chance gibt, dass sie doch noch rollig wird. Ehrlich aber, weil sie abgesehen von der sexuellen Anziehung ganz gut findet, was da passiert.

          Wieso ist das so schwer zu verstehen?

        • @only_me

          Ich sehe nicht, dass man das sofort ansprechen muss. Ich sehe es auch nicht so, dass sie sich da sofort sicher sein muss. Es gibt ja auch durchaus Fälle, wo er es immer wieder versucht hat und sie dann doch zusammen gekommen sind.
          Sie kann ja auch anderweitig deutlich machen, dass sie nicht an ihm als Liebhaber oder Partner interessiert ist.

          Natürlich sollte sie ihm auch nichts vorspielen, aber es ist ja auch nirgendwo gesagt, dass sie das macht

        • @Christian,

          “ dass sie sich da sofort sicher sein muss.“
          Sie ist sich aber sicher. Das wird doch recht deutlich.
          Chance unter 0.5%, dass sich was ändert.

        • Die Freundin will ihn in die Friendzone abschieben, ihn also nur als Freund sehen, was nicht ausschließt, dass sie das deutlich macht. Die Bloggerin fragt, ob ihre Freundin es noch mal versuchen sollte, weil ja vielleicht doch noch sexuelle Anziehung entsteht.

        • Sie könnte ihn z.B danach in Ruhe lassen oder zumindest klarmachen, dass sie kein Interesse hat. Wahrscheinlich ist es hauptsächlich der letzte Satz, der das vorige für mich relativiert und ihr Verhalten eben nicht „Hach was soll ich denn machen“ macht, sondern ziemlich berechnend.

        • „Ehrlich aber, weil sie abgesehen von der sexuellen Anziehung ganz gut findet, was da passiert.“

          Ich versetze mich gerade in ihre Situation: Ich hatte einen schönen Abend mit schönen Gesprächen mit einem offenbar sympahischen Mann… Hmm, fände ich auch ganz gut.
          Verrückt, ich weiß 😀

        • „Hmm, fände ich auch ganz gut.
          Verrückt, ich weiß“

          Was hat das mit irgendwas zu tun? Wenn einer es genießt, andere zu verprügeln ist das das einzige Kriterium? Ist OK, er genießt es ja?

        • „Wenn einer es genießt, andere zu verprügeln ist das das einzige Kriterium?“

          Komm mal wieder runter und reflektiere Deine Vergleiche.

        • Habe ich reflektiert.
          Genau das ist dein Argument oben: Sie findet es gut. Wie er es findet interessiert dich nicht.

        • „Wie er es findet interessiert dich nicht“

          Ich weiß halt nicht, wie er es findet..

        • „Wissen wir, dass er überhaupt verknallt ist? Nein!
          Ist es ihr Schuld, wenn er sie einlädt und in sie verknallt ist? Nein!
          Hat sie ihm irgendwelche Hoffnungen gemacht? Nein!
          Wissen wir, was sie ihm nach dem Date mitgeteilt hat? Nein!“

          Sie will ihn in die Friendzone abschieben. Laut der Schreiberin des Artikels. Ich nehme meine Informationen über diesen Begriff und die Konnotation des Begriffs „abschieben“ und finde, das ist doch schon Information genug für eine erste Bewertung, nimmt man an, dass das sinngemäß oder tatsächlich wiedergibt, was Frau x gesagt hat.

          Außerdem, wir sind hier nicht in einem Gerichtsprozess wo es darum geht, ob der Angeklagte auf dem Elektrischen Stuhl landen soll oder nicht schuldig ist. Es ist also nicht wirklich relevant, ob die beiden „Debattier-Gruppen“^^ zu einem Konsens in dieser Sache finden oder nicht 😉

        • einem Konsens, der schlußendlich die Wahrheit widergibt, wohlgemerkt.

        • „Sie will ihn in die Friendzone abschieben.“

          Und da würde ich jetzt sagen: Gibt schlimmeres.

        • „Natürlich sollte sie ihm auch nichts vorspielen, aber es ist ja auch nirgendwo gesagt, dass sie das macht“

          Eben. Vielleicht sollte das unser Scharfrichter only_me mal zur Kenntnis nehmen: Es ist nirgendwo gesagt, dass sie das macht.

        • Adrian, Platz 1 der meistgelesenen Artikel in diesem Blog lautet „Wie vermeidet man die friendzone“

        • „Adrian, Platz 1 der meistgelesenen Artikel in diesem Blog lautet “Wie vermeidet man die friendzone”

          Und Adrian gibt die Antwort: Kann man nicht sicher vermeiden. Das Leben ist kein Ponyhof. Wer datet, muss mit Entäuschungen rechenn und damit fertig werden.
          Ich weiß, dass ist im Zeitalter der sozialen Medien schwer zu verdauen, weil sich mittlerweile ja jeder als Special Snowflake sieht, dem ungeteilte Aufmerksamkeit und Bewunderung zusteht.

    • Aus den Kommentaren dort:

      Vernünftigerweise redet sie mit ihm darüber und entweder will er sie weiter daten und dem Ganzen noch ne Chance geben oder er lässt es gleich bleiben. Das wäre zumindest fair ihm gegenüber. Die vernünftige Entscheidung ist aber nicht immer die Beste. Ich würde wohl nichts sagen und sehen wo es hin führt.

      Dieses wäre fair ihm gegenüber, aber ich mach jenes.

      • Das sagt aber nicht diejenige, um die es geht.

        • Die, um die es geht, stimmt aber zu.

        • Sehen wohin etwas führt, muss nicht der schlechteste Weg sein. Warum soll man Beziehungen nicht Zeit zum entwickeln geben? Ist das in unserer schnelllebigen Twitter-Zeit so unvorstellbar?

        • Es spricht nichts dagegen, Beziehungen Zeit zum Entwickeln zu geben.
          Wenn man aber mit der Überzeugung: „Es ist unvorstellbar, dass ich mit diesem Mann Sex haben will“ in die Beziehung rein geht, dann ist nicht Zeit, sondern (Möglichkeits-) Raum das Problem.

        • Es besteht die Möglichkeit für Freundschaft.

        • Wie oben gesagt: Wenn sie ihm klar macht, dass das der Möglichkeitsraum ist, und sonst nichts, dann habe ich kein Problem mit der Geschichte.

          Wenn sie das nicht macht, sich aber weiter in teure Restaurants einladen lässt, dann ist das – wie die Frauen dort selbst sagen – nicht fair.

          Eine Erkenntnis, die offensichtlich nicht notwendigerweise handlungsweisend ist.

        • „Eine Erkenntnis, die offensichtlich nicht notwendigerweise handlungsweisend ist.“

          Was wiederum Bände spricht.

        • „Sehen wohin etwas führt, muss nicht der schlechteste Weg sein. Warum soll man Beziehungen nicht Zeit zum entwickeln geben? Ist das in unserer schnelllebigen Twitter-Zeit so unvorstellbar?“

          Doch, klar. Aber ich finde, man sollte in der zeit darauf achten, dass man nicht zuviel „gibt“ oder „nimmt“. Und dazu gehört mMn, dass man sich nicht zu sehr „aushalten“ lässt, solange man noch in so einer unklaren Phase ist.
          Wenn man das dann alles annimmt, weil der andere es vielleicht gerne gibt, weil er die andere Person mag und sich „beweisen“ will, obwohl man selbst nur rudimentär interessiert ist, finde ich das irgendwie „fies“.

      • Das ist doch eine absurde Debatte. Findet sie ihn absolut untauglich als Partner oder bloß nicht direkt sexuell überwältigend?

        Fand sie ihn vor dem Essen attraktiv? Wenn nicht wieso geht sie mit ihm aus?

        Was genau stößt sie an ihm ab?

        Oder will sie es selbst erst einmal herausfinden?

        Ohne mehr Input, kann doch niemand der Frau einen Ratschlag geben, bzw. sie kritisieren.

        Ist die Story überhaupt glaubwürdig?

        Wieso hat sie überhaupt das teuere Restaurant akzeptiert, wenn sie doch so altruistisch gepolt ist?

        Will sie überhaupt „nur“ eine Freundschaft?

        Will sie den Mann erst einmal ausquetschen bevor sie ihn wie eine heiße Kartoffel fallen lässt?

        Ein Tipp für den Mann :

        https://www.psychologytoday.com/blog/the-embodied-mind/201301/sexual-attraction-and-survival-mode

        „Other studies have similarly shown that women who become anxious are more likely to find particular men to be attractive. Something about the state of fear or anxiety, in other words, appears to make many of us more likely to experience feelings of sexual attraction towards other people.“

        MfG
        Yeph

        • @yeph
          „Ist die Story überhaupt glaubwürdig?“

          Die story ist extrem dünn, geradezu eindimensional. Die Moral: beim „Daten“ ist darauf zu achten, dass es zum Sex kommt.

        • @Yeph:

          „Wieso hat sie überhaupt das teuere Restaurant akzeptiert, wenn sie doch so altruistisch gepolt ist?“

          Naja, entweder braucht sie so langsam einen wohlsituierten, fürsorglichen, needy Backup-Deppen, der ihr den Kinderwunsch erfüllt.

          Oder sie will einfach die Aufmerksamkeit genießen und die Annehmlichkeiten mitnehmen, sich aber nicht eingestehen, dass sie damit quasi wie eine Escort-Dame und dem Mann gegenüber unfair handelt, weswegen sie sich einen ala „der ist ja so nett, ich will ihm noch ein paar Chancen geben, eigentlich müsste es doch passen zwischen uns, evtl. funkt es ja doch nocht, wer weiß, erst mal abwarten“ in die Tasche lügt.

          In letzterem ist frau recht begabt.

        • „Ich will ihm noch ein paar Chancen geben, eigentlich müsste es doch passen zwischen uns, evtl. funkt es ja doch nocht, wer weiß, erst mal abwarten” in die Tasche lügt.“

          Gibts bei Männern allerdings auch, nennt sich das „Wir können ja erstmal so machen (Sex) und dann hinterher (oder nach ein paarv Wochen) gucken, ob sich was draus entwickelt“ 😉

    • @only
      „Das teure Restaurant deutet aber darauf hin, dass wir hier einen weiteren Mysoginist in the Making haben.“

      😀

      Frei nach Beauvoir: Man wird nicht als Frauenfeind geboren, sondern dazu gemacht. :mrgreen:

      Hypoagency, hypoacency, mon amie.

  5. Die Konstellation Platonische Freundschaft funktioniert bei Männern doch nur bei absolut unerotischen Frauen oder bei „Abfallfreundschaften“(zB Freundin eines Freundes).
    Das Frauen angeblich nicht ahnen woher der Wind weht (wo die doch sonst bei jedem Scheiß feinste Antennen haben) ist Scheinheilig -zu Irgendwas ist der Orbiter schon nütze.
    Und wenns nur Aufmerksamkeit genießen, Zeitvertreib und Restaurant bezahlen ist.
    Natürlich gehören da immer Zwei dazu -Er ist auchnicht raus aus der Eigenverantwortung, indem er auf Glasklare Ablehnung von Ihr wartet.
    Witzig wieder Christian mit seinem „sexuelle Anziehung ERZEUGEN “ PU Zauber.
    Sowas entscheiden Menschen unterbewusst in Sekunden, da ist Statur, Stimme, Bewegung entscheidend -nicht irgendein Verhalten.
    Das falsche Verhalten kann nur versauen was von Vornherein gepasst hat.

    • @Frank:

      Bam! Treffer, versenkt!

      „Die Konstellation Platonische Freundschaft funktioniert bei Männern doch nur bei absolut unerotischen Frauen oder bei “Abfallfreundschaften”(zB Freundin eines Freundes).“
      Agreed!

      Meine weiblichen „Freunde“ sind allesamt die Freundinnen meiner Kumpels. Lieber wäre es mir, meine Kumpel wäre nicht solche Pantoffelhelden und würden ihre freundinnen daheim lassen, wenn wir als Gruppe losziehen.
      (Was soll diese alberne Überwachung überhaupt?!
      Naja, schon klar, trotzdem arm.)

      „Das Frauen angeblich nicht ahnen woher der Wind weht (wo die doch sonst bei jedem Scheiß feinste Antennen haben) ist Scheinheilig -zu Irgendwas ist der Orbiter schon nütze.
      Und wenns nur Aufmerksamkeit genießen, Zeitvertreib und Restaurant bezahlen ist.
      Natürlich gehören da immer Zwei dazu -Er ist auchnicht raus aus der Eigenverantwortung, indem er auf Glasklare Ablehnung von Ihr wartet.“
      Agreed!

      „Witzig wieder Christian mit seinem “sexuelle Anziehung ERZEUGEN ” PU Zauber.
      Sowas entscheiden Menschen unterbewusst in Sekunden, da ist Statur, Stimme, Bewegung entscheidend -nicht irgendein Verhalten.
      Das falsche Verhalten kann nur versauen was von Vornherein gepasst hat.“

      Agreed! Agreed! Agreed!
      Wann sieht es auch der Letzte ein?!

      • ja aber ein Mensch dem man nicht sympathisch oder sexuell anziehend findet, da braucht man sich doch dann nciht auf ein „Candlelight Dinner“ einladen zu lassen. Ist doch dann Zeitverschwendung für beide.

        • Atacama

          Ich verstehe die Story so :
          Er will Sex/Beziehung – Sie ist noch unschlüssig (heißt das Er optisch die sexuelle Hürde überwunden hat, jetzt wird er auf Herz und Nieren geprüft -und verkackt dabei, durch unpassendes /unmännliches Verhalten).

        • Ja, aber wenn man 2 Jahre nichts hatte und dann kommt da einer, der halbwegs „ok“ ist und gibt sich Mühe, dann „könnte“ man da doch einfach mal auch „mitmachen“, selbst wenn es doch nicht der absolute Megatyp ist (er hat sich doch gut benommen, sah annehmbar aus und hatte auch ein annehmbares Wesen). Oder sich eben zumindest nicht einladen lassen.

        • Atacama

          Du als Frau musst doch wissen was für ein fragiles Ding die weibliche Sexualität ist.
          Als würde gutes Benehmen und Optik reichen -ist die Stimme irgendwie unangenehm oder macht er unbeabsichtigt weibische Bewegungen ist Er raus!

        • Aber
          a. nicht nach 2 Jahren
          und
          b. das mit Stimme, Optik usw. sieht man schon vorher. Vor dem Essen. Dann kann man wenigstens auf 50/50 bestehen.
          Ich würde mich jedenfalls mächtig verarscht vorkommen als Mann.
          und
          c. verbringt man dann keinen Cocktailschlürfenden Abend, wo man 6 Stunden redet und die „Zeit wie im Flug verfliegt“

          Und vor Allem „Sie will ihn jetzt in die Friendzone abschieben“…
          sry aber da kannst du mir mit Biologie kommen soviel du willst, das finde ich scheisse.

        • Atacama

          Moment mal -hätte hier Irgendwer geschrieben, das diese Blutsaugende Schlampe nach dem von IHM bezahlten Abendessen noch nichtmal mit Ihm fickt, wärst Du doch sicher die Erste (oder Zweite) die entrüstet getan hätte, das das zu Garnix verpflichtet?!
          Meine Güte -wen ich schon alles zum Essen eingeladen hätte wenn DAS verpflichtend wäre…

      • Wann das der Letzte einsieht?
        Nie!!!
        Der ultimative Männertraum (seit einsetzen der Pubertät) ist das Beschlafen optischer Premiumfrauen.
        Und solange die falsche Hoffnung, das sei für Jedermann ne realistische Option (durch PU Zauberei), am Leben gehalten wird, wird die Hoffnung niemals sterben.
        Selbst Christian, der das menschliche Paarungsverhalten Evolutionsbiologisch plausibel erklärt, baut dem Bluff der konstruierten Alphatier Simulation beständig Brücken.

        • @frank

          „Selbst Christian, der das menschliche Paarungsverhalten Evolutionsbiologisch plausibel erklärt, baut dem Bluff der konstruierten Alphatier Simulation beständig Brücken.“

          Man kann es faken, gerade am Anfang, aber man wird natürlich auch tatsächlich sicherer, wenn man in einem Bereich besser wird und mehr erfolge hat. Das ist ja auch nichts ungewöhnliches, jeder Berufsanfänger tritt anders auf als jemand, der sich mit entsprechender arbeitserfahrung, Fortbildungen etc in dem Gebiet als Gut einordnet

        • Christian, es geht hier aber nicht um irgendeinen Beruf sondern um sexuelle Anziehung -mir fällt kaum was biologischeres ein!
          Hier einfach die gesamte Attraktivitätsforschung, zugunsten irgendeines einstudierten Verhaltens, zu negieren ist doch albern.
          Auch Frauen haben ne Evolution durchlaufen und bevorzugen KERLE -da kann ein Würstchen nicht faken.

        • @frank

          1. Evolutionäre Bewertungen erfolgen unterbewußt, also aufgrund bestimmter Bewertungsroutinen.
          2. Diese sind auf bestimmte Umstände zugeschnitten, es reicht, wenn diese Bewertungsroutinen zur damaligen Zeit fälschungssicher waren, sofern nicht hinreichend Zeit für eine Anpassung und ein entsprechender Selektionsdruck vorlag
          3. Ein gutes Beispiel sind BHs und Schminke bei Frauen
          4. Die Bewertungsroutinen für „echte Kerle“ können ebenfalls entsprechend gefüttert werden. Das war früher schwerer möglich, weil sie teilweise auf die Reaktionen der Leute untereinander abstellen und sich damals die Leute wesentlich mehr kannten und das Verhalten damit tatsächlich dem Status entsprach oder derjenige von den anderen entsprechend korrigiert worden wäre. Heute sind wir aber wesentlich anonymer und wesentlich weniger in ein Umfeld eingebettet, welches den genauen Status kennt und nachhält.
          5. Richtig ist natürlich, dass nicht jeder alles faken kann, aber er kann sich erheblich verbessern und auch einfach falsch Vorstellungen ablegen. Erkennt er zB was ein Shittest ist, dann ist es einfach, diesen als solchen zu behandeln. Erkennt er den Wert von Cocky Comedy zum Statusaufbau, dann kann er auch diesen nutzen.

        • „da kann ein Würstchen nicht faken.“

          Flirten und Balzen – da ist reichlich Fake dabei.

        • @adrian

          In der Tat, es wird sich sehr gerne aufgeplustert, der Bauch eingezogen, ein nicht geringer teil der mode ist darauf ausgerichtet da zu „faken“

        • Christian

          UNTERBEWUSST -heißt das Du in Sekunden(Bruchteilen?) als potentieller Sexpartner drinnen oder draußen bist.
          Wenn Du drin bist geht’s erst los mit Shittest Trallalla -ansonsten kannste tot Umfallen, interessiert Keine.
          Attraktivitätsforschung -die Cheerleaderprinzessin fickt den Captain der Foodballmannschaft.
          Will sagen -Du kannst aus dem Nichts keine sexuelle Anziehung erzeugen -die Wahl ob Du überhaupt im Spiel bist hat Sie längst getroffen.

        • @frank

          Ach, das ist doch wirklich simpel.
          Gehen wir mal vom Flirten weg, das macht es vielleicht klarer, und nehmen statt dessen Freundschaft oder Bewertung als Bündnispartner

          Man trifft jemanden und hat einen ersten Eindruck. Sagen wir mal, der ist neutral. Dann beobachten wir eine Interaktion und er wirkt sehr selbstsicher und der andere akzeptiert das. Also passen wir unsere Bewertung an. Die Gruppe, in der wir stehen, scheint sich immer mehr auf ihn auszurichten. Es wird deutlich, dass ihn alle für wichtig halten und ihm aufmerksamkeit schenken. Also passen wir unsere Bewertung an.

          Willst du das jetzt wirklich als ungewöhnlich darstellen?

          „Wenn Du drin bist geht’s erst los mit Shittest Trallalla -ansonsten kannste tot Umfallen, interessiert Keine.“

          Ein sehr einfaches Bild. Nur stimmt es eben nicht. Unser Gehirn bewertet immer wieder neu, verwertet neue Informationen und berücksichtigt sie. Wäre ja auch schön doof, wenn man die Information, dass der dreckige Kerl, der da müde in Lager kommt, und den man erst für einen niemand hielt, der Häuptlingssohn ist und als bester Jäger des Stammes gilt, nicht verwendet. Oder die Information, dass ihn anscheinend alle anderen Frauen unglaublich toll finden. Oder den Umstand, dass alle Männer das machen, was er sagt.

          Dass der erste Eindruck wichtig ist liegt zum einen daran, dass darin bereits viele informationen enthalten sind, die zutreffen und das eine spätere VErhaltensänderung kritischer hinterfragt wird, weil sie eher auf ein Verstellen hindeuten.

          „Attraktivitätsforschung -die Cheerleaderprinzessin fickt den Captain der Foodballmannschaft.“

          Die Frage ist doch, warum sie ihn fickt. Eben weil er sich verhält wie der Captain der Footballmannschaft. Fängt er in ihrem Beisein an zu stammeln und bekommt kein Wort heraus und ist erkennbar, dass er mit Frauen nicht kann, dann sinkt eben die Attraktivität.

          „Will sagen -Du kannst aus dem Nichts keine sexuelle Anziehung erzeugen -die Wahl ob Du überhaupt im Spiel bist hat Sie längst getroffen.“

          Natürlich nicht aus dem Nichts – sondern über das ansprechen der Bewertungsroutinen.

        • @frank

          Ein paar Videos dazu:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/08/02/freunde-mit-sozialen-status-aufladen/

        • Christian

          Der erste Eindruck ist NEUTRAL???
          So als würde ein Walt Disney Häschen ( ohne durch nen Punkt angedeutetes ArschLoch) ein anders WD Häschen treffen?
          Es trifft sich aber eine Frau mit einem Mann -das ist ein bißchen was Anderes, da passiert schonmal Einiges!
          Du kippst die gesamte Biologie und verlegst alles auf eine soziale /konstruierbare Ebene.
          Und wie sich die Gruppe dann auf Deinen FakeAlpha ausrichtet -sehr realistisch.
          Sowas hält von hier bis zur Tür!
          Ansonsten muss Mann schon was draufhaben, das einem die Gruppe folgt, ein großes Maul macht noch keinen Captain der Foodballmannschaft.
          Und Gruppenstatus ist nicht gleich Gruppenstatus.
          Du kannst der Weltbeste Modellbauer sein -da wird Keine feucht.
          Oder der stärkste Typ in nem regionalen FitnessStudio -dann geht schon Einiges.
          Laut Attraktivitätsforschung schlafen die Schönen mit den Schönen, GenGold mischt sich mit GenGold.

        • @frank

          „Der erste Eindruck ist NEUTRAL???“

          Das war ein Beispiel. Gerade bei einem indirekten Opener ja auch durchaus möglich, weil sie ihn gar nicht per se in der Kategorie bewerten muss. meinetwegen ist es auch eine +1, aber nichts weswegen sie gleich was besonderes merkt. Sagen wir er sieht okay aus.

          „So als würde ein Walt Disney Häschen ( ohne durch nen Punkt angedeutetes ArschLoch) ein anders WD Häschen treffen?“

          Hä? Nein, eben so wie man eine Person erst einmal wahrnimmt, die einem keinen Grund gibt, gegen oder ganz besonders für sie zu sein. Ein okayes aussehen eben.

          „Es trifft sich aber eine Frau mit einem Mann -das ist ein bißchen was Anderes, da passiert schonmal Einiges!“

          Das ist doch schwarz-weiß malerei. Wir bewerten Leute nicht binär in „Auf keinen Fall“ und „Sofort“, sondern auf einer fließenden Skala. Und wenn eine 7 eine andere 7 trifft, dann ist er erst einmal nichts besonderes. Man flippt nicht gleich aus, man fühlt sich nicht abgestoßen.

          „Du kippst die gesamte Biologie und verlegst alles auf eine soziale /konstruierbare Ebene.“

          Nein, ich sehe sie nur etwas weniger simpel als du.

          „Und wie sich die Gruppe dann auf Deinen FakeAlpha ausrichtet -sehr realistisch.“

          Es war erst einmal ein Beispiel, was mit sehr deutlichen Zeichen arbeiten sollte. Würdest du die Wirksamkeit solcher Zeichen denn bestreiten?
          Im übrigen ist das ja auch durchaus nicht so fernliegend, wenn man zb mit Cocky Comedy arbeitet
          https://allesevolution.wordpress.com/2014/03/18/pickup-und-ich-reproduzierbarkeit-teil-4/

          Auf einer Party entwickelte sich ein anfänglicher Neg und ein paar freche Scherze in einer Gruppe von Frauen dazu, dass ich plötzlich der Mittelpunkt einer Gruppe von fünf Frauen war, die ich vorher nicht kannte und die sich alle gute amüsierten und bei denen alles sehr gut ankam und von denen zwei Interesse zeigten, ein Abend bei dem ich das Gefühl hatte, dass es super lief, alles genau nach Schema aber trotzdem mit einer gewissen Freiheit. Ich erkannte die Grundstrukturen, die über dem Flirt lagen, aber die Sprüche und Themen waren entsprechend frei, es fühlte sich gut an, der Mittelpunkt der Runde zu sein und zu merken, dass sie einen als Mann interessant fanden. Es war ein Flow-Gefühl, bei dem irgendwie alles richtig lief, man erkannte, dass es richtig lief, man wusste, wie sie reagieren würden und man jeden Ball problemlos zurückspielte.

          „Sowas hält von hier bis zur Tür!“

          Das denkst du immer. Aber ein cooles Auftreten zu haben ist eben ein Wert für sich. Natürlich fliegt es auf, wenn man als arbeitsloser einen Millionär darstellen will. Aber zB als Student oder eben in einem normalen Beruf der „Coole“ zu sein ist ja keine Vortäuschung, man ist dann eben auf einen bestimmten gesellschaftlichen niveau aber dazu eben lustig, herausfordernd und man kann Statussignale senden.
          Nehmen wir zB einen Psychologen. Das ist ja ein Beruf mit dem man durchaus einen gewissen Status verbinden kann. Nun kann man dabei staubtrocken auftreten oder signalisieren, dass man ein Langweiler ist und auf Shittests hin wütend werden oder sich anbiedern oder eben herausfordernd sein, deutlich machen, dass man den umgang mit schönen Frauen gewohnt ist, dass man sich selbst einen hohen Wert zuspricht und das man sie gehen lässt, wenn sie nicht zeigt, dass sie etwas besonderes ist oder sie sich schlecht benimmt etc
          Welcher der beiden Psychologen wird wohl als attraktiver wahrgenommen werden?
          Und das kann man eben in allen Berufszweigen so machen.

          „Ansonsten muss Mann schon was draufhaben, das einem die Gruppe folgt, ein großes Maul macht noch keinen Captain der Foodballmannschaft.“

          Aber es bekommen ja auch nicht nur Capitaine der Footballmannschaft schöne Frauen ab.

          „Und Gruppenstatus ist nicht gleich Gruppenstatus.Du kannst der Weltbeste Modellbauer sein -da wird Keine feucht.“

          Richtig. Es sei denn sie ist Teil der Szene. Wenn sie Modellbau Status zuweist, dann kann das durchaus etwas bringen. Aber das machen eben die wenigsten Frauen.

          „Laut Attraktivitätsforschung schlafen die Schönen mit den Schönen, GenGold mischt sich mit GenGold“

          1. Statussignale und Hierarchiesignale (auch bezogen auf Interaktionen) sind genauso „Gengold“. Auch dazu gibt es genug Studien.
          2. Sie lassen sich ebenso bewußt nutzen wie optische Täuschungen über PushupBH und Makeup
          (auch bei letzteren kann man natürlich aus einer 1 keine 10 machen)

        • Mhm. Irgendwelche gefakten Youtube-Videos werden als Beweis dafür dargestellt, dass ein Mann nur Berühmtheit oder Reichtum vorgeben muss und die Hasen fliegen auf ihn.
          Und der Unterschied zwischen eiskalter Berechnung und tatsächlicher Attraction (mit „c“, Christian) wird auch einfach unter’n Tisch gekehrt.

        • @shark

          „Mhm. Irgendwelche gefakten Youtube-Videos werden als Beweis dafür dargestellt, dass ein Mann nur Berühmtheit oder Reichtum vorgeben muss und die Hasen fliegen auf ihn.“

          Es gibt ja nun auch genug berühmtheiten, die grottenhässlich sind und auf die genug Frauen fliegen
          Und das die plötzliche Kenntnis davon, dass jemand ein Superstar ist, die Reaktion verändern kann ist eigentlich auch nicht wirklich sonderlich strittig.

          „Und der Unterschied zwischen eiskalter Berechnung und tatsächlicher Attraction (mit “c”, Christian) wird auch einfach unter’n Tisch gekehrt“

          Der Unterschied ist so gesehen auch in vielen Fällen egal. Ob sie mich attraktiv findet, weil ich ein Natural bin oder weil ich gelernt habe, wie man auf shittests reagiert und wie man cockyfunny ist, ist für ihre Gefühle egal. Ihre Hingezogenheit ist in beiden Fällen echt. Sie findet mich in beiden Fällen attraktiver.
          Es ist ungefähr so als würdest du Sport in einem Fitnessstudio als „eiskalte Berechnung“ ansehen, weil man sich damit attraktiver macht. Denn heute zeigt dieses Attraktivitätsmerkmal einfach nicht mehr das gleiche wie früher, nämlich, dass man sich hinreichend durch eigene Bewegung Nahrung beschaffen konnte. Jeder kann sich heute das Essen und den Monatsbeitrag zu einem Fitnessstudio leisten und sei es ein Hartz4 Empfänger.

        • „Es gibt ja nun auch genug berühmtheiten, die grottenhässlich sind und auf die genug Frauen fliegen“

          Diese Frauen „fliegen“ nicht auf die Berühmtheiten, sondern auf deren Berühmtheit, von der sie sich erhoffen, etwas abzubekommen (und Kohle) – eiskalte Berechnung. Keine „Attraction“.

          „Und das die plötzliche Kenntnis davon, dass jemand ein Superstar ist, die Reaktion verändern kann ist eigentlich auch nicht wirklich sonderlich strittig.“

          Doch. Das ist der Grund, warum ich diese Videos für gefaked halte. Berühmtheit lässt sich nicht behaupten.

          „Der Unterschied ist so gesehen auch in vielen Fällen egal. Ob sie mich attraktiv findet, weil ich ein Natural bin oder weil ich gelernt habe, wie man auf shittests reagiert und wie man cockyfunny ist, ist für ihre Gefühle egal. Ihre Hingezogenheit ist in beiden Fällen echt. Sie findet mich in beiden Fällen attraktiver.“

          NEIN! Es geht hier auch nicht um irgendeine „Cocky Comedy“ oder sonstige lächerliche PU-Begriffe, sondern um richtigen Status. Um Reichtum. Dieser macht kein Höschen feucht. Es gibt Frauen, die reichen alten (oder sonst wie unattraktiven) Kerlen hinterherrennen, aber sie finden sie deswegen nicht *attraktiv*. Sie wollen nur von deren Kohle profitieren => eiskalte Berechnung. Keine unbewusste Höhlenmenschen-„Attraction“. Natürlich läuft’s auf etwas Ähnliches hinaus. Die Männer kommen zum Sex. Aber Spaß daran werden wohl nur die Männer haben. Es ist ein Geschäft.

          Über deinen PU-Kram werden wir uns nicht einig werden. Ich finde sämtliche Begriffe lächerlich und peinlich. Ich glaube nicht, dass man damit „Attraction“ *erzeugen* kann, wo vorher keine war. Dass du das nicht zugeben willst, verstehe ich nicht. Bist du denn mit deinem Pick up bei jeder Frau gelandet, die du wolltest?
          … ich weiß schon, was du antworten willst: du hattest halt ab und zu die falsche Methode *augenroll*

          „Es ist ungefähr so als würdest du Sport in einem Fitnessstudio als “eiskalte Berechnung” ansehen, weil man sich damit attraktiver macht.“

          Ich glaube, du hast mich nicht verstanden, oder? Ich meinte, dass die Frau, die einen unattraktiven Mann im Lamborghini nicht abweist, kalt und berechnend ist (im Gegensatz zu „attracted“), nicht der Mann (obwohl, der wahrscheinlich auch).
          Körperliches Training erhöht ja tatsächlich die „Attraction“, weil Fettleibigkeit nun mal ungesund und – man steinige mich für die gemeine Bemerkung – unschön ist.

        • @shakr

          „Doch. Das ist der Grund, warum ich diese Videos für gefaked halte. Berühmtheit lässt sich nicht behaupten.“

          Eben doch, wie man an dem ersten Video sieht. Das er ein Musiker aus Kalifornien ist, den sie nicht kennt, dass wird er nicht lange aufrecht erhalten können, aber erst einmal glaubt sie es

          „finde sämtliche Begriffe lächerlich und peinlich“

          Dann denke dir eben seriösere Begriffe, was sagt die bezeichnung über das Konzept aus?

          „Ich glaube nicht, dass man damit “Attraction” *erzeugen* kann, wo vorher keine war. Dass du das nicht zugeben willst, verstehe ich nicht“

          Der Unterschied ist eben, dass ich es tatsächlich erlebt habe und den unterschied kenne

          “ Bist du denn mit deinem Pick up bei jeder Frau gelandet, die du wolltest?“

          Warum sollte das für eine Wirksamkeit das Kriterium sein? Es geht nicht um Binäre Postionen im Sinne von „ohne bekommt man keine, mit jede“. Mit Pickup haben mich wesentlich mehr Frauen und wesentlich hübschere Frauen interessant gefunden als vorher. Natürlich nicht jede Frau, ich behaupte keine Magie.
          … ich weiß schon, was du antworten willst: du hattest halt ab und zu die falsche Methode *augenroll*

          „Ich meinte, dass die Frau, die einen unattraktiven Mann im Lamborghini nicht abweist, kalt und berechnend ist (im Gegensatz zu “attracted”), nicht der Mann (obwohl, der wahrscheinlich auch).“

          Okay, das habe ich tatsächlich falsch verstanden. Sie muss aber nicht kalt und berechnend sein, er kann nur einfach ein anderes Kopfkino bei ihr anwerfen, eben von einem Mann mit Status und Macht und der Kontrast führt dann zur Abweisung, weil sie sich getäuscht fühlt. Vergleichbar mit der Frau mit dem sehr günstigen Profilfoto mit der man sich trifft und die in Wahrheit 2 Punkte nach unten geht.

          „Körperliches Training erhöht ja tatsächlich die “Attraction”, weil Fettleibigkeit nun mal ungesund und – man steinige mich für die gemeine Bemerkung – unschön ist“

          Ja, aber es ist genauso „gefälscht“ als Signal, weil es eben nicht mehr das Signalisiert, was es evolutionär interessant gemacht hat, sondern deutlich weniger (auch hier baust du schon wieder extreme Gegensätze auf, Fit oder Fett, da gibt es ja genug dazwischen)

        • Christian

          Und schon löst sich Dein NEUTRAL in Luft auf -neutral gibs nicht.
          Entweder -ok, mal schauen oder unsichtbar.
          Nur auf Ersterem kann man aufbauen.
          Wie entstehen denn Beziehungen, springt da Einer mit nem tollen Opener von rechts ins Bild oder registriert Frau Mann mit nochmaligem Blick und munter Ihn zur Action auf?
          Nicht vergessen -bei der Paarung entscheidet die Frau, wenn Sie Ihn fixiert kann Er’s nur versauen oder nicht.
          (Dieses „Ich bin der Preis “ klappt nur bei dem einen Prozent Supermännern -da muss Mann schon WIRKLICH der Preis sein.)
          Wobei auch der mit dem Opener was reißen kann -aber nicht wegen dem Opener oder seiner unglaublichen Wöötzigkeit.
          Die PU Weisheiten die wirklich funktionieren sind doch völlig normales Sozialverhalten, was nur der Generation Computer fehlt, die nie draußen beim Fussball waren und bei alleinerziehenden Müttern aufgewachsen sind.
          Und natürlich wirkt wirklicher Status und Kohle -eben Dinge die Mann nicht beliebig faken kann.

        • „Eben doch, wie man an dem ersten Video sieht. Das er ein Musiker aus Kalifornien ist, den sie nicht kennt, dass wird er nicht lange aufrecht erhalten können, aber erst einmal glaubt sie es“

          Ja, wie man an dem ersten Video sieht. Es ist ein FAKE. Meiner Meinung nach.

          „Dann denke dir eben seriösere Begriffe, was sagt die bezeichnung über das Konzept aus?“

          Nicht nur die Begriffe sind lächerlich. Das gesamte Pick up ist es.

          „Der Unterschied ist eben, dass ich es tatsächlich erlebt habe und den unterschied kenne“

          Woher willst du wissen, dass die Frauen, die du nachdem du dein Pick up entdeckt hast, dich nicht vorher auch beachtet hätten, wenn du sie denn angesprochen hättest? Hast du sie einmal mit und einmal ohne PU angesprochen?

          „Warum sollte das für eine Wirksamkeit das Kriterium sein? Es geht nicht um Binäre Postionen im Sinne von “ohne bekommt man keine, mit jede”.“

          Naja, wenn man mit einem bestimmten Verhalten „Attraction“ erzeugen kann, die vorher nicht da war, also „Attraction“, die nichts mit Genetik zu tun hat, dann müsste irgendeine Methode bei jeder Frau wirken. Und zwar insofern, als sie sich dann wirklich angezogen fühlt. Tut sie aber nicht.

          „Mit Pickup haben mich wesentlich mehr Frauen und wesentlich hübschere Frauen interessant gefunden als vorher. Natürlich nicht jede Frau, ich behaupte keine Magie.“

          Das kann man glauben oder auch nicht. Und es kann an vielen Dingen liegen, die absolut nichts mit irgendwelchen einstudierten Praktiken zu tun haben. Hast du vor oder nachdem du mit PU angefangen hast, mit Sport angefangen? Hast du dich besser angezogen? Und natürlich, wenn man jede Woche eine gewisse Anzahl an Frauen anspricht, dann fällt es irgendwann überhaupt leichter, Frauen anzusprechen, und man traut sich auch, auf Hübschere zuzugehen. Hast du vorher auch so hübsche Frauen angesprochen?

          „Ja, aber es ist genauso “gefälscht” als Signal, weil es eben nicht mehr das Signalisiert, was es evolutionär interessant gemacht hat, sondern deutlich weniger (auch hier baust du schon wieder extreme Gegensätze auf, Fit oder Fett, da gibt es ja genug dazwischen)“

          Ich verstehe nicht. Was ist daran gefälscht, wenn der Körper plötzlich gesünder und attraktiver, symmetrischer, stärker (!) IST? Es muss ja auch nicht dieser große Gegensatz sein. Natürlich wird dieser Mann auch mehr Erfolg mit dem trainierteren Körper haben. Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst.

        • @ Shark
          Erklär mal Deine Abneigung gegen Flirten und Balzen.

    • „Die Konstellation Platonische Freundschaft funktioniert bei Männern doch nur bei absolut unerotischen Frauen oder bei “Abfallfreundschaften”(zB Freundin eines Freundes).“

      Das gilt *vielleicht* für Singlemänner.

      „Das Frauen angeblich nicht ahnen woher der Wind weht (wo die doch sonst bei jedem Scheiß feinste Antennen haben) ist Scheinheilig -zu Irgendwas ist der Orbiter schon nütze.“

      Vielleicht ahnen sie es und hoffen aber, dass die Freundschaft trotzdem reicht, weil der Mann ihnen durchaus wichtig ist – als Freund.
      Das ist vielleicht ein bisschen egoistisch aber durchaus menschlich und kommt auch sicher nicht nur bei Frauen vor …

      „Und wenns nur Aufmerksamkeit genießen, Zeitvertreib und Restaurant bezahlen ist.“

      Wieso ist es so schwer vorstellbar, dass man einfach die Gegenwart eines anderen genießen kann, weil man ihn sympathisch findet?
      Man kann ganz einfach vermeiden, zu einem „Orbiter“ zu werden, wenn man selber etwas verlangt: dass die platonische Freundin auch mal einen ausgibt, dass man eben NICHT das Essen bezahlt (wieso überhaupt? Ich würde als Mann einer platonischen Freundin doch das Essen nicht einfach so bezahlen! Vielleicht mal, wie gesagt, im Pub einen ausgeben, aber das muss auf Gegenseitigkeit beruhen!), dass sie einem beim Umzug hilft, dass sie auch mal zuhört, dass sie einen Geburtstagskuchen backt, etc.
      Oder man geht auf Abstand, wenn die Gefühle zu stark sind. Würde ich so machen. Niemand muss sich quälen.

      „Natürlich gehören da immer Zwei dazu -Er ist auchnicht raus aus der Eigenverantwortung, indem er auf Glasklare Ablehnung von Ihr wartet.“

      Zumal KEINE Frau SO feine Antennen hat, dass sie es zu 100% sagen kann, ob ein Mann auf sie steht oder nicht, und es fürchterlich peinlich ist, wenn sie sich täuscht. Was, wenn der Mann sie doch nur auf brüderliche Weise liebt? Davon abgesehen ist eine Abfuhr ohne dass überhaupt Andeutungen gemacht wurden immer peinlich, auch wenn Gefühle da sind.

      „Witzig wieder Christian mit seinem “sexuelle Anziehung ERZEUGEN ” PU Zauber.
      Sowas entscheiden Menschen unterbewusst in Sekunden, da ist Statur, Stimme, Bewegung entscheidend -nicht irgendein Verhalten.
      Das falsche Verhalten kann nur versauen was von Vornherein gepasst hat.“

      Aber hier gebe ich dir sowas von recht.

      Wobei es ja sein kann, dass man sich auch später in jemanden verliebt, mit dem man lange Zeit eine platonische Freundschaft hatte. Das passiert durchaus. Aber ich glaube nicht, dass man das mit einem speziellen PU-Verhalten beeinflussen kann, und darauf zu warten hat, wie ich finde, auch keinen Sinn …

      • sharkathotep

        Gilt „vielleicht“ für Singlemänner

        Wäre mir neu das Mann verpartnert gegen attraktive Frauen immun wird -ok, die ersten Monate.

        • Nur weil man jemanden attraktiv findet, muss man ihn nicht ficken wollen oder sich in ihn verlieben.

        • jo, wobei ich vermuten würde, dass das evolutionär bei Männern tendenziell anders ist. Warum sollte man sich die Gelegenheit, ein gutes Weibchen zu schwängern entgehen lassen, nur weil man irgendwo in der Höhle noch ein anderes Weibchen hat? Das meine ich gar nicht mal gehässig.

        • @atacama

          „deutliche Verfügbarkeit“ ist auch aus meiner Sicht für viele Männer durchaus sehr anziehend, gerade wenn es auch sonst passt und noch „geringes Risiko der Entdeckung“ dazu kommt

        • „Nur weil man jemanden attraktiv findet, muss man ihn nicht ficken wollen“

          Reden wir von sexueller Attraktivität?

        • Ich finde George Clooney attraktiv, aber nicht sexuell.

        • „Jo, wobei ich vermuten würde, dass das evolutionär bei Männern tendenziell anders ist. Warum sollte man sich die Gelegenheit entgehen lassen, ein gutes Weibchen zu schwängern entgehen lassen, nur weil man irgendwo in der Höhle noch ein anderes Weibchen hat?“

          Warum sollte man sich die Gelegenheit, von einem guten Männchen geschwängert zu werden entgehen lassen, nur weil man irgenwo in der Höhle ein anderes Männchen hat?

          achja stimmt. Frauen sind die evolutionär besseren Menschen.

        • „jo, wobei ich vermuten würde, dass das evolutionär bei Männern tendenziell anders ist. Warum sollte man sich die Gelegenheit, ein gutes Weibchen zu schwängern entgehen lassen, nur weil man irgendwo in der Höhle noch ein anderes Weibchen hat? Das meine ich gar nicht mal gehässig.“

          Sehe ich nicht so. Jedenfalls nicht mehr bei Männern als bei Frauen. Sämtliche Seitensprung-Statistiken geben mir recht. Es gibt Treue und weniger Treue. Auf beiden Seiten.

        • @shark

          „Jedenfalls nicht mehr bei Männern als bei Frauen. Sämtliche Seitensprung-Statistiken geben mir recht. Es gibt Treue und weniger Treue. Auf beiden Seiten.“

          Gibt es aber auch die selben Möglichkeiten zum Seitensprung?
          Sind da die Kunden von Prostituierten eingerechnet?

        • Männer haben Prostituierte. Frauen kommen grundsätzlich leichter an Sex ran. Sie können sich in jeder Bar einen Mann aufreißen, ohne sonderlich viel zu tun – wird das nicht ständig hier behauptet?

        • Eben. Wenn die Prostituierten nicht eingerechnet sind wäre die Quote der Männer deutlich höher. Und wenn die Frauen bei unbegrenzten Möglichkeiten nur gleichziehen, dann spricht das für eine höhere Bereitschaft der Männer

        • Das ist auch kein Wettbewerb (wobei, nachdem 92% aller Frauen einen Puffbesuch als Fremdgehen bezeichnen, glaube ich nicht, dass der Besuch von Prostituierten nicht in diesen Statistiken berücksichtigt ist).
          Die Sache ist die, dass Frauen in dem Bezug auch keine Heiligen sind. Und dass nicht alle Männer untreu werden, sobald sich die Gelegenheit ergibt.

        • Wie kommt die Statistik denn zustande?
          Es kommt ja wahrscheinlich eher darauf an ob die Männer das so sehen.
          Ich bezweifele das Prostituierte dabei sind.

        • Naja, wenn du die Statistik so sehen möchtest, dass sie dir in den Kram passt, kann ich auch nichts machen.

        • @shark

          Welche Statistik ist es denn überhaupt? und der gleiche Vorwurf wäre ja dir auch zu machen, wenn du bei einem Hinterfragen abblockst

        • Steht doch dort.

          Diese Statistik zeigt das Ergebnis einer von parship.de und der Innofact AG durchgeführten Umfrage zum Thema Fremdgehen. Befragt wurden 1.073 Personen, die zum Zeitpunkt der Erhebung zwischen 18 und 65 Jahre alt waren.

          Aber natürlich. Vielleicht sind Männer so blöd, zu denken, dass Frauen Ins-Puff-Gehen nicht für Fremdgehen halten (obwohl laut dieser Statistik auch 83% der Männer den Gang ins Puff für Betrügen halten) und tun dann so, als wären sie nie fremdgegangen, wenn sie „nur“ bei einer Prostituierten waren.

        • „Warum sollte man sich die Gelegenheit, von einem guten Männchen geschwängert zu werden entgehen lassen, nur weil man irgenwo in der Höhle ein anderes Männchen hat?

          achja stimmt. Frauen sind die evolutionär besseren Menschen

          Das legst du mir immer in den Mund.
          Natürlich gibt es das auch, weswegen es ja u.a. eine gewisse Rate an Kuckcukskindern gibt und auch das macht ja aus evolutionärer Sicht ein bisschen Sinn. Mir hat mal ein sehr belesener, auch empirisch erfahrener Man gesagt, dass Frauen evolutionär Kinder von 4 Männern wollen.
          Ich habe es nicht erwähnt, weil ich keinen Anlass zum Relativieren sah, da ich das beschriebene männliche („Tendenz!!“) Verhalten ja nicht als böse dargestellt habe. Das habe ich ja deutlich gemacht.
          Du kommst immer gleich so an

        • >>“Das legst du mir immer in den Mund.“

          Du hast geschrieben, das sei alles bei Männern evolutionär anders.

          Der Rest ist induktive Logik.

          Außerdem bin ich ebenfalls nicht gehässig. Gehässig wäre meine Bonusfrage:

          Warum soll es überhaupt für Männer Sinn machen, bei einem guten Weibchen auf ihren Willen zu hören, sprich: Warum sie nicht zwangsweise schwängern?

          Ach…

        • „Sehe ich nicht so. Jedenfalls nicht mehr bei Männern als bei Frauen. Sämtliche Seitensprung-Statistiken geben mir recht. Es gibt Treue und weniger Treue. Auf beiden Seiten.“

          Das ist doch auch alles eine Frage des kulturellen überbaus.
          Beim IS haben sie bis zu 4 Fauen. Ich rede einfach von evolutionären Strategien, Neben- oder Haupt.
          Und klar gibt es das auch bei Frauen.
          Übrigens, bei Gorillas wurde in einer Doku gesagt dass Weibchen sich auch heimlich mit Nicht Alphas paaren zwischen 10-20%, besonders wenn die Weibchen den Eindruck haben, der alte Alpha schwächelt und ein bestimmter anderer könnte der neue Chef werden. Begründung: Das neue Männchen bringt die kleinen des alten in der Regel um, um schnell eigenen Nachwuchs produzieren zu können, Das Weibchen muss also abwägen.
          Und wenn der neue den alten kaputt haut und der alte sich verzieht oder tot ist, der neue sich aber verletzt und Khal Drogo mäßig aus dem Leben scheidet, haben die Weibchen auch wieder Pech :<

        • Christian

          Und schon löst sich Dein NEUTRAL in Luft auf -neutral gibs nicht.
          Entweder -ok, mal schauen oder unsichtbar.
          Nur auf Ersterem kann man aufbauen.
          Wie entstehen denn Beziehungen, springt da Einer mit nem tollen Opener von rechts ins Bild oder registriert Frau Mann mit nochmaligem Blick und munter Ihn zur Action auf?
          Nicht vergessen -bei der Paarung entscheidet die Frau, wenn Sie Ihn fixiert kann Er’s nur versauen oder nicht.
          (Dieses „Ich bin der Preis “ klappt nur bei dem einen Prozent Supermännern -da muss Mann schon WIRKLICH der Preis sein.)
          Wobei auch der mit dem Opener was reißen kann -aber nicht wegen dem Opener oder seiner unglaublichen Wöötzigkeit.
          Die PU Weisheiten die wirklich funktionieren sind doch völlig normales Sozialverhalten, was nur der Generation Computer fehlt, die nie draußen beim Fussball waren und bei alleinerziehenden Müttern aufgewachsen sind.
          Und natürlich wirkt wirklicher Status und Kohle -eben Dinge die Mann nicht beliebig faken kann.

        • Du baust Widersprüche auf, wo keine sind.
          Beziehungen entstehen durch normales verhalten und aussehen auch, aber mit besseren verhalten spricht man eben bessere Partner an bzw wird für diese interessant. Man verwertet auch Chancen besser.
          Die Frau man entscheiden, aber eben auf der Grundlage dessen es sie empfindet, was wiederum auf unterbewussten Bewertungen beruht
          Ein preis sein klappt durchaus. Ich denke aber du stellst es für schlicht falsch vor. Es kann etwas spielerisches herausforderndes sein oder eben die Betonung, dass man sie für bestimmte Anforderungen gut findet, die sie in einen andren Licht darstellen.
          Die Ideen aus pickup sind nichts, was es sonst nichts gibt, aber es ist eben geordnet und in ein system gebracht und in der Tauglichkeit erklärt.
          Woran machst du denn fest, dass es nicht klappt?
          Du hast es nie ausprobiert
          Du hast dich erkennbar mit der Theorie dahinter kaum beschäftigt
          Du kannst keine Studien anführen, die diese Techniken oder Konzepte getestet haben.

        • sharkathotep

          Wenn ich ne Frau attraktiv finde heißt das natürlich das ich mit Ihr schlafen würde -was für eine nebulöse, unkörperliche Attraktivität soll denn das sonst sein?
          Und nur die nackte Angst Alles zu verlieren hielt die „Beste Freundin „(die mir Schöne Augen machte) meiner Frau sauber .

        • „Wenn ich ne Frau attraktiv finde heißt das natürlich das ich mit Ihr schlafen würde -was für eine nebulöse, unkörperliche Attraktivität soll denn das sonst sein?“

          Eben!

          Ich glaube, viele lassen sich hier von dem unterschied zwischen Anziehung und Interesse verwirren.

          http://aaronsleazy.blogspot.de/2012/12/guest-post-what-game-is-and-isnt-by.html?showComment=1355699509347#c6126739104392501001

          „We were discussing whether you can CREATE attraction through actions. You are giving examples of things that kill interest. There’s a difference.

          It’s kind of like seeing a super-hot chick, feeling like wanting to kiss her and then seeing her eat feces. If you see her eating feces she’s not „less attractive to you“, you are simply no longer interested in kissing her.

          Make sense?

          „If someone is slouching, don’t have a fucking clue how to speak and what to say“

          Yes, if you act weird you will reduce your chances of getting her to show interest back. But the attraction is the same. Get it?

          She has the same level of attraction for you whether you have awkward body-language or not. The only difference is that if you act awkward she’ll feel awkward and at unease around you. But she’s not less attracted.“

          Man kann jemdanden für attraktiv/fickbar befinden und ihm trotzdem wiederstehen.

          Z.B. der Frau vom Bruder/chef/Nachbarn, auf die man steht und die einem Interesse signalisert, mit der man aber trotzdem nicht anbändelt um sich nicht Ärger einzuhandeln.

          Oder man denke an die kleine Schuckimaus aus dem Club, die zwar Bock auf einen hat, der Anmache aber trotzdem wiedersteht, weils sie vor ihren Frundinnen-Hühnerhaufen nicht als Flittchen dastehen will.

        • @Frank:
          Woher hast du das „nebulös“ und das „unkörperlich“?
          Dass du mit ihr theoretisch schlafen würdest, wenn du Single wärst, heißt nicht, dass du es auch durchziehen willst, oder? Bzw. dass es unerträglich schwer ist, es nicht zu tun.
          Der Mensch ist zu Vernunft fähig, und dazu, flüchtigen körperlichen Trieben zu widerstehen. Wie ja auch du selbst, offenbar.
          Wobei ich nicht denke bzw. hoffe, dass alle Männer es so schwer haben, der rolligen angeblichen Freundin der eigenen Frau zu widerstehen, dass nur die „nackte Angst alles zu verlieren“ sie davon abhält. Ich hoffe, viele Männer tun es schlicht aus Liebe nicht.

        • sharkathotep

          „Nur weil man jemanden attraktiv findet muß man ihn nicht ficken wollen.“
          Das ist ein und dasselbe -nur in anderen Worten.
          Das wir keine Willenlosen Tier sind und unser Tun selbst entscheiden steht auf nem anderen Blatt.

        • Zu der Fremdgeh-Diskussion oben:
          Ich weiß auch nicht woher das kommt, dass Männer den Gang zur Prostituierten nicht als Fremdgehen betrachten würden, bzw. dass bezahlter Sex in den Statistiken exkludiert sei.
          Das habe ich bisher immer nur als unbelegte Behauptung von Feministinnen vernommen. Sharks Argumentation ist völlig schlüssig. Wenn Frauen es so empfinden, werden es Männer wohl ebenfalls so bewerten.

          Auf der anderen Seite hat auch Christian recht: dass Männer und Frauen gleich viel fremdgehen, obwohl sie die Gelegenheiten im Gegensatz zu Frauen meist erst selbst schaffen (nicht einfach nur wahrnehmen) müssen, weist klar auf eine grundsätzlich höhere Bereitschaft hin.

        • „Das habe ich bisher immer nur als unbelegte Behauptung von Feministinnen vernommen. Sharks Argumentation ist völlig schlüssig. Wenn Frauen es so empfinden, werden es Männer wohl ebenfalls so bewerten.“

          https://www.google.de/search?q=prostituierte+fremdgehen&oq=prostituierte+fremdgehen&aqs=chrome..69i57j69i60.8591j0j7&sourceid=chrome&es_sm=122&ie=UTF-8

          http://maennliche-untreue.de/2013/03/20/bezahlter-sex-ist-fuer-maenner-meist-weder-untreue-noch-seitensprung/

          Für den Großteil der Männer, die solche Angebote nutzen, ist diese Art Erotik kein Fremdgehen. Manche meinen sogar, dass sei eine Art „erweiterte Selbstbefriedigung“, was irgendwie schon grotesk wirkt. Die jeweiligen Partnerinnen sehen die Nutzung einer derartigen Dienstleistung ihrer Männer freilich anders.

          Ich hatte Studien im Kopf, bei denen es um die anzahl der Sexualpartner ging, die sich erhöhten, wenn man ausdrücklich nach prostituierten fragte.

          Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die da berücksichtigt sind.

          http://www.seitensprung-fibel.de/betrogene/mann-geht-ins-bordell.php

          „Statistiken besagen, dass etwa 80 Prozent aller Freier verheiratet sind.“

          Da fehlt aber die Angabe der Statistik.

          Wenn man recht konservativ mit 50.000 Prostituierten in deutschland rechnet, die täglich wohl zumindest 3 Freier brauchen dann hätte man schon ziemlich viele gekaufte Sexkontakte. rechnet man mit der ebenfalls konservativen Annahme, dass der durchschnittliche Freier 1 mal im monat ins bordell geht, dann wären das immer noch 4.562.500 Freier.
          Wenn davon 80% verheiratet sind….

        • Da habe ich mit 365 Arbeitstagen gerechnet, das erscheint mir eher unrealistisch. rechnet man mit der Hälfte dann wären es dennoch 2,28 Millionen nur aus dem Bereich.

          Wäre natürlich die Frage, wie viele davon verheiratet oder vergeben waren

        • „Das habe ich bisher immer nur als unbelegte Behauptung von Feministinnen vernommen. Sharks Argumentation ist völlig schlüssig. Wenn Frauen es so empfinden, werden es Männer wohl ebenfalls so bewerten.“

          https://www.google.de/search?q=prostituierte+fremdgehen&oq=prostituierte+fremdgehen&aqs=chrome..69i57j69i60.8591j0j7&sourceid=chrome&es_sm=122&ie=UTF-8

          http://maennliche-untreue.de/2013/03/20/bezahlter-sex-ist-fuer-maenner-meist-weder-untreue-noch-seitensprung/

          Für den Großteil der Männer, die solche Angebote nutzen, ist diese Art Erotik kein Fremdgehen. Manche meinen sogar, dass sei eine Art „erweiterte Selbstbefriedigung“, was irgendwie schon grotesk wirkt. Die jeweiligen Partnerinnen sehen die Nutzung einer derartigen Dienstleistung ihrer Männer freilich anders.

          Ich hatte Studien im Kopf, bei denen es um die anzahl der Sexualpartner ging, die sich erhöhten, wenn man ausdrücklich nach prostituierten fragte.

          Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die da berücksichtigt sind.

          http://www.seitensprung-fibel.de/betrogene/mann-geht-ins-bordell.php
          „Statistiken besagen, dass etwa 80 Prozent aller Freier verheiratet sind.“

          Da fehlt aber die Angabe der Statistik.

          Wenn man recht konservativ mit 50.000 Prostituierten in deutschland rechnet, die täglich wohl zumindest 3 Freier brauchen dann hätte man schon ziemlich viele gekaufte Sexkontakte. rechnet man mit der ebenfalls konservativen Annahme, dass der durchschnittliche Freier 1 mal im monat ins bordell geht, dann wären das immer noch 4.562.500 Freier.
          Wenn davon 80% verheiratet sind….

        • @David

          Ergänzend aus der Wikipedia:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Datenlage_2

          Wie viele Prostitutionskunden es gibt, ist nicht genau bekannt. Udo Gerheim, Universität Oldenburg, schrieb 2012: „Es muss daher konstatiert werden, dass zur Zeit keine verlässlichen und abgesicherten quantitativen Primärdaten über das soziale Feld der Prostitution existieren.“[39] Die in wissenschaftlichen und journalistischen Werken genannten Größenordnungen von 1,2 Millionen Kunden pro Tag und 400.000 Sexarbeiter/-innen in Deutschland[40] sind lediglich Schätzwerte und Hochrechnungen, die teilweise aus den 1980er Jahren stammen. Hochgerechnet auf die männliche Bevölkerung bedeutet dies, dass im Durchschnitt jeder Mann zwischen 20 und 59 einmal monatlich eine Prostituierte aufsucht.[41][42]
          Hintergrund für die schlechte Datenlage ist, dass die Prostitution als Themengebiet im oftmals männlich dominierten Wissenschaftssystem wenig Reputation verspricht und als anstößig gilt. Vorhandene Untersuchungen beschränken sich auf die Institution Prostitution und auf Prostituierte. Dabei überwiegen juristische, medizinische und sozial-hygienische Aspekte. Gerheim schrieb hierzu 2012: „Die männliche Nachfrage nach käuflichem Sex blieb und bleibt strukturell aus diesem Diskurs- und Disziplinarregime ausgeschlossen und in ihrer sozialen Praxis unangetastet.“[43]
          Die wenigen Untersuchungen, die sich mit der männlichen Nachfrageseite beschäftigen, konzentrieren sich auf kriminologische und psychiatrische Aspekte (Kunden als Sexualstraftäter, Kunden migrantischer Prostituierter) sowie auf medizinische Fragestellungen wie HIV-Infektionen und auf Machtkonstellationen und Gewaltprävalenz. Hierzu schreibt Gerheim: „Im Vergleich zur bisherigen administrativen Regulation der Prostitution kann diese staatsfeministisch inspirierte Machttechnologie als entscheidender sozialpolitischer und juristischer Paradigmenwechsel betrachtet werden. Die Rollen in diesem gesellschaftlichen Drama sind in Gestalt des Kunden als männlicher (Gewalt-)Täter und der Sexarbeiterinnen als hilfloses weibliches Opfer unwiderruflich festgelegt.“[44] In diesem Kontext wird die männliche Prostitutionsnachfrage mit sexueller Gewalt und Vergewaltigung gleichgesetzt. Die spärlich vorliegenden quantitativen Ergebnisse unterliegen zudem hohen Unsicherheiten. Diese ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden (telefonisch, online, schriftlich, persönlich), Erhebungspersonal (Mann oder Frau), Verständnis von Prostitution und der Häufigkeit der Prostitutionsnachfrage (einmalig, gelegentlich, regelmäßig).
          Für Deutschland haben Kleiber und Velten 1994 die Ergebnisse ihrer quantitativ empirischen Untersuchung vorgelegt. Dieser zufolge sind 18 Prozent der männlichen Bevölkerung zwischen 15 und 74 Jahren zu den regelmäßigen Prostitutionskunden zu rechnen.[45] Für die dänischen Daten konnte zudem 2005 differenziert werden, dass 60 % der prostitutiv aktiven Männer nur einmaligen bis geringen (bis zu fünf Mal) Kontakt zu SexarbeiterInnen hatten.[46] Gerheim schrieb 2012 hinsichtlich des Umfangs der männlichen Prostitutionsnachfrage:[47]
          „Es kann festgestellt werden, dass auch global betrachtet nur ein kleiner Teil der männlichen Gesamtbevölkerung Prostitution aktiv und regelmäßig nutzt und dass für eine relevante Größe der Männer die Nachfrage nach käuflichen Sex lediglich ein singuläres bzw. marginales Ereignis darstellt.“
          Insgesamt ist die Anzahl der Prostitutionskunden in der westlichen Welt rückläufig, was zum einen auf eine Zunahme der Möglichkeiten sexueller Aktivitäten außerhalb von Partnerschaften in Gestalt von Seitensprungportalen, Swingerclubs sowie Telefon- und Internetangeboten und zum anderen auf die Folgen von Finanz- und Wirtschaftskrisen zurückgeführt wird. Gleichzeitig ist eine Zunahme des Prostitutionsangebots zu verzeichnen.[48]

        • @David:
          „Auf der anderen Seite hat auch Christian recht: dass Männer und Frauen gleich viel fremdgehen, obwohl sie die Gelegenheiten im Gegensatz zu Frauen meist erst selbst schaffen (nicht einfach nur wahrnehmen) müssen, weist klar auf eine grundsätzlich höhere Bereitschaft hin.“

          Das muss eben nicht sein. Es ist alles andere als schwer, zu einer Prostituierten zu gehen. Es ist ebenso leicht, wie zu warten, dass einen der Richtige (also derjenige, den man auch attraktiv findet) anspricht (wobei DAS ja auch nicht für alle Frauen funktioniert, und Männer sich das einfacher vorstellen, als es dann tatsächlich ist). Man muss ja nur in ein entsprechendes Etablissement gehen und zahlen. Die Überwindung, einen solchen Dienst in Anspruch zu nehmen (Männer) und das Aussortieren unpassender Partner (Frauen) wird in etwa denselben Aufwand darstellen. Und trotzdem ist die Anzahl der Seitensprünge von Frauen und Männern ungefähr gleich.

        • @Christian:
          „http://www.seitensprung-fibel.de/betrogene/mann-geht-ins-bordell.php
          “Statistiken besagen, dass etwa 80 Prozent aller Freier verheiratet sind.”

          Da fehlt aber die Angabe der Statistik.“

          Dann kann man damit genau gar nichts anfangen.

          „Für den Großteil der Männer, die solche Angebote nutzen, ist diese Art Erotik kein Fremdgehen. Manche meinen sogar, dass sei eine Art „erweiterte Selbstbefriedigung“, was irgendwie schon grotesk wirkt. Die jeweiligen Partnerinnen sehen die Nutzung einer derartigen Dienstleistung ihrer Männer freilich anders.“

          Komisch, dass die Männer in meiner Statistik zu 83% zu einem ganz anderen Schluss gekommen sind.

        • @shark

          Ich gehe davon aus, dass die Fragen „haben sie ihre Frau schon einmal betrogen“ und „ist der Besuch einer Prostituierten ein Betrügen“ tatsächlich deutlich unterschiedliche Ergebnisse bringen, wenn sie getrennt gestellt werden.

        • Das glaube ich kaum. Ich halte Männer nicht für so dämlich.

        • @shark

          Hier noch ein paar Zahlen:

          According to a new comparison study by Dr. Martin A. Monto, University of Portland, and Dr. Christine Milrod, only about 14% of men across the U.S. have ever paid for sex in their lives and only 1% of those men had done so in the previous year.(…)
          The researchers also found that men who actively seek out prostitutes do not possess any „peculiar“ qualities that would differentiate them from men in the normal population. In fact, arrested customers are only slightly less likely to be married, slightly more likely to be working full-time, slightly more sexually liberal, and slightly less likely to be White than men who have not been clients of prostitutes.

          Also der Durschnitt, lediglich etwas weniger verheiratet. Und in Amerika sind es schon 14%, wobei das Risiko besteht verhaftet zu werden, mit Veröffentlichung der Verhaftung in der Zeitung.

        • Durchwegs verboten ist Prostitution in Amerika nicht, das ist ein Klischee. 14% finde ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht so schlimm. Dafür, dass Männer ja angeblich dauergeil sind.
          Und du sprachst von 80% verheirateter Männer. Nun ist auf einmal die Mehrheit NICHT verheiratet. Tja.

        • @shark

          „Durchwegs verboten ist Prostitution in Amerika nicht, das ist ein Klischee“

          Es ist aber in den meisten Staaten verboten.

          „14% finde ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht so schlimm. Dafür, dass Männer ja angeblich dauergeil sind.“

          Das sind 14% die regelmäßig zu einer Prostituierten gehen. Auch von den Verheirateten bzw da etwas weniger. Das allein deckt dann schon im wesentlichen die Fremdgehquote der Frauen ab oder nicht?

          „Und du sprachst von 80% verheirateter Männer. Nun ist auf einmal die Mehrheit NICHT verheiratet. Tja.“

          Genaue Zahlen werden da eben schwer zu bekommen sein. Aber das es eine Vielzahl von Prostituierten gibt, die alle Kunden brauchen, damit es sich lohnt, und das Leute nebenher noch Seitensprünge haben, spricht eben dafür, dass der Männeranteil höher ist. Und das eben bei der Erschwerung des Seitensprunges für Männer.
          Interessant ist ja der Vergleich mit Schwulen, also Männer, die nicht dieser Erschwernis unterliegen:

          https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/

          They found that gay men had higher frequencies of sex than lesbians at all stages of relationships. Within the first 2 years of a relationship, for example, two thirds of the gay men but only one third of the lesbians were in the maximum category of having sex three or more times per week (the highest frequency category). After 10 years together, 11% of the gay men but only 1% of the lesbians were still in that category of highly frequent sex. At the other extreme, after 10 years nearly half the lesbians, but only a third of the gay men, were having sex less than once a month. Even that difference may be a substantial underestimate of the discrepancy in sexual activity: Blumstein and Schwartz reported that the gay men who had largely ceased having sex after 10 years together were often having sex with other partners, whereas the lesbians who had ceased having sex together had generally not compensated for this deficit by finding other sexual outlets. A lack of sexual desire and activity in women is reflected in the phrase “lesbian bed death,” (e.g., Iasenza, 2000) which has been coined to describe the low levels of sexual activity among lesbians in long-term relationships. Similar conclusions emerged from an earlier study by Bell and Weinberg (1978), which did not limit its sample to people in committed relationships and is thus a useful complement to the Blumstein and Schwartz (1983) study. White homosexual men were more likely than lesbians (47% vs. 32%) to report having sex more than once per week. A similar difference was found among gay Blacks (65% vs. 56%) (…)

          Over the course of a lifetime, men wanted around 18, whereas women desired 4 or 5. Miller and Fishkin (1997) asked a sample of college students how many sex partners they would like to have over the entire rest of their lives if they were not constrained by any factors such as disease or laws. The mean response by the women was that they would ideally like to have 2.7 sex partners, whereas the men’s mean response was 64. (…)

        • Zur Fremd-Fick-Diskussion:

          http://aaronsleazy.blogspot.de/2015/05/lets-talk-about-cuckoldry-figures-for.html?showComment=1432726407442#c199868748804198878

          „That 5% is a very high number if you consider that this is just the worst-case scenario. In other words, 5% only defines the most screwed up cheating slooots who went all the way full force and then purposefully lied about patternity. Consider the following.

          A) That getting pregnant is really difficult… and these are just the ones that got through
          B) These are JUST the ones who went through with the most despicable option all the way

          In other words, if half of the women who do this abort/admit to/dump the original guy (the cuckold), that makes it 10%… The 5% figure is just the women who succeeded taking it to its worst form, lying for years without getting caught.

          If you consider that they were banging mostly guys (probably players) who don’t want to impregnate another guy’s girl… that means that for every 1 that does get pregnant, there’s many more of these situations that don’t lead to pregnancy (coz the guy banging them is careful, never lets the condom slip etc).

          So make that as high as 30-50% of women are trying to get pregnant from another dude on the side…“

          Letzter Satz nochmal zum Auf-der-Zunge-Zergehen-Lassen:

          „So make that as high as 30-50% of women are trying to get pregnant from another dude on the side….“

          http://aaronsleazy.blogspot.de/2015/05/lets-talk-about-cuckoldry-figures-for.html?showComment=1433160490074#c3726988374065893450

          „Are you seeing what I’m saying? To me its like murder and attempted murder. If 5% of girls successfully murdered and (got away with) murdering their boyfriend, would we say its not that big a deal? Or would we wonder what the attempt rate is, and what the rate of girls not succeeding in hiding it, getting away with it, doing it?

          If you look at it that way, 5% is HUGE.“

          (Bitte keine Strohmänner; die Aussage hier ist nicht Cuckholding = Mord!)

        • Da habt Ihr Euch aber von Shark übel aufs falsche Gleis drängen lassen. Wenn Männer fremdgehen ist das etwas ganz anderes als wenn Frauen fremdgehen, egal ob bei einer Prostituierten oder nicht.

          Ein Mann, dessen Frau fremdgeht, geht das Risiko ein, das sie schwanger wird und ihm entweder ein Kind unter geschoben wird oder die Frau zumindest mit dem Kind eines anderen beschäftigt ist.

          Eine Frau, deren Mann fremdgeht, geht das Risiko ein, dass er einem fremden Kind Unterhalt zahlen muss. Bezüglich aller anderen Dinge bleibt der Mann genau derselbe.

          Natürlich geht es noch um mehr, aber da gilt auch:
          1. das Risiko sich mit irgendwas anzustecken ist für die Frau deutlich höher;
          2. ein Mann, der fremdgeht, wird dadurch attraktiver (Preselection), während eine fremdgehende Frau wirklich unattraktiver wird. Die fremdgehende Frau gefährdet daher die emotionale Basis der Beziehung viel mehr.

          Einem sehr gut situierten Freund habe ich neulich geraten, doch unbedingt fremdzugehen, bevor er seiner neuen Freundin einen Heiratsantrag macht. Natürlich gibt das Drama, aber Drama muss nicht schlecht sein. Wenn sie die Sache deswegen wirklich aufgibt und ihn verlässt, dann weiß mein Freund immerhin, dass es ihr ums Geld ging und nicht um ihn.

        • rein logisch betrachtet eher andersrum, sagt die stimme ausm off

        • Wenn es Christian für seine Argumentation brauchen, taugen auch (ich sagte es ja schon) unbelegte feministische Behauptungen von abstrusen Quellen wie „männliche-Untreue.de“ die was von „Männer sehen das nicht als Untreue sondern erweiterte Selbstbefriedigung“ fantasieren.

          Deine Antworten liefern eben überhaupt keine für die Fragestellung maßgeblichen Fakten, dafür allerhand Spekulation und Milchmädchenrechnungen.

          Ich habe für Deutschland schon mehrfach Zahlen von 10% gelesen (also Männer, die schonmal im Bordell waren), das halte ich auch für realistisch. Die meisten Freier tun es regelmäßig, der überwiegende Großteil der Männer lehnt das Bezahlen für Sex für sich selbst ab.
          Es liegt wohl auch auf der Hand, dass Single-Männer wesentlich öfter zu Prostituierten gehen, denn sie haben sonst nachweislich weit weniger bzw. gar keinen Sex.
          Die Angabe aus denn USA (slightly less likely to be married) halte ich nicht für übertragbar, da der Durchschnitt der unverheirateten Männer wohl sehr viel schlechteren Zugang zu Prostituierten hat.
          Mit diesen Zahlen wird man also nicht belegen können, dass Männer mehr fremdgehen. Außerdem vergisst du, dass auch viele Prostituierte in Beziehung sind, es manche heimlich tun, also kann man bezahlten Sex nicht einfach nur den Männern als außerehelichen Sex anheften.

          Vor allem aber gibt es auf dem nicht-bezahlten Sexmarkt einen Effekt, der in Richtung von mehr weiblichem Fremdgehen wirkt: Hypergamie! Auf einem hypergamen Sexmarkt gehen einzelne „Alpha“-Männchen mit mehreren Frauen fremd, d.h. deren Fremdgeh-Rate ist höher. Diese „Alphas“ dürften häufig auch Singles sein, die gar keine Beziehung brauchen, aber dann vergebene Frauen aufreißen.
          Das dürfte also einen etwaigen Prostitutions-Bias ausgleichen.

          Und mal ehrlich: siehst DU das Aufsuchen einer Prostituierten etwa nicht als Fremdgehen an? Ich tue das jedenfalls sehr wohl, weiß das alle Frauen das so sehen und wüsste keinen Mann, der das anders sehen würde.
          Da bist du einfach einem feministischen, männerfeindlichen Mythos aufgesessen.
          Wir Männer wissen ganz genau, dass heimliches fremdficken immer fremdgehen ist, auch wenn keine Gefühle oder stattdessen Sex im Spiel ist.

          @shark:
          Es ist alles andere als schwer, zu einer Prostituierten zu gehen.

          Da kennst du Männer aber sehr schlecht. Für die allermeisten Männer ist das unnatürlich, unmoralisch und stigmatisierend. Es gibt vielleicht 10 bis 20% die das anders sehen, aber die Hemmschwelle ist schon ziemlich groß. Ganz zu schweigen davon, dass es auch eklig sein kann, die Frau lustlos und unattraktiv, das Milieu anrüchig bis kriminell, die Gefahr gesehen zu werden, zudem ist es auch noch sauteuer, für nen bloßen Orgasmus.

          Man muss ja nur in ein entsprechendes Etablissement gehen und zahlen.

          Würde dich gerne mal sehen, wie du so einfach ohne Hemmungen Sex von einem Mann kaufen würdest.

          Die Überwindung, einen solchen Dienst in Anspruch zu nehmen (Männer) und das Aussortieren unpassender Partner (Frauen) wird in etwa denselben Aufwand darstellen.

          Hä? Das kannst du doch nicht ernst meinen. Was ist am „Aussortieren“ denn „Aufwand“? Wirklich eine furchtbar schlimme Bürde, begehrt und angeflirtet zu werden, und dann auch noch auswählen zu müssen.

        • @david

          „Außerdem vergisst du, dass auch viele Prostituierte in Beziehung sind, es manche heimlich tun, also kann man bezahlten Sex nicht einfach nur den Männern als außerehelichen Sex anheften.“

          Fremdgehen wäre es aber nur dann, wenn sie heimlich der Prostituition nachgehen

        • oder stattdessen (Sex) im Spiel ist.

          Geld!

        • @Chris: Zitat David: „es manche heimlich tun,“

          Oder hab ich was verpasst?

        • @reflectiveMan

          Ich gehe nicht davon aus, dass das üblicherweise heimlich passiert. Schon gar nicht wenn es regelmässiger der Fall ist. Du?

        • „Ich gehe nicht davon aus, dass das üblicherweise heimlich passiert. Schon gar nicht wenn es regelmässiger der Fall ist. Du?“

          Schwer zu sagen, aber wahrscheinlich eher die Minderheit, aber 30% könnte ich mir durchaus vorstellen.

          (So oder so, jetzt verstehe ich immerhin dein Argument.)

        • @David:

          „Da kennst du Männer aber sehr schlecht. Für die allermeisten Männer ist das unnatürlich, unmoralisch und stigmatisierend. Es gibt vielleicht 10 bis 20% die das anders sehen, aber die Hemmschwelle ist schon ziemlich groß. Ganz zu schweigen davon, dass es auch eklig sein kann, die Frau lustlos und unattraktiv, das Milieu anrüchig bis kriminell, die Gefahr gesehen zu werden, zudem ist es auch noch sauteuer, für nen bloßen Orgasmus.“

          Ich bin nicht diejenige, die meint, dass 80 und mehr % der Männer in ein Bordell gehen. Mir musst du das nicht sagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten Männer Hemmungen haben. Aber die meisten Frauen haben auch Hemmungen, mit einem x-beliebigen Kerl mitzugehen.

          „Würde dich gerne mal sehen, wie du so einfach ohne Hemmungen Sex von einem Mann kaufen würdest.“

          Siehe oben. Ich glaube dir aufs Wort, dass die meisten Männer Hemmungen haben.

          „Hä? Das kannst du doch nicht ernst meinen. Was ist am “Aussortieren” denn “Aufwand”? Wirklich eine furchtbar schlimme Bürde, begehrt und angeflirtet zu werden, und dann auch noch auswählen zu müssen.“

          Natürlich ist es ein Aufwand, den Richtigen zu finden. Das Wort „Bürde“ hast du verwendet. Ich finde es unpassend. Aber Abfuhren zu erteilen ist nicht leicht. Es ist peinlich, unangenehm und tut den meisten Frauen leid. Und so passiv wie du tust, sind Frauen nicht.

        • @Reflective Man:
          „Letzter Satz nochmal zum Auf-der-Zunge-Zergehen-Lassen:

          “So make that as high as 30-50% of women are trying to get pregnant from another dude on the side….”“

          und all deine Annahmen basieren auf einem Kommentar auf Aaron Sleazys Blog. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
          Wer ist der Kerl? Was qualifiziert ihn, dass du ihm so einfach Glauben schenkst?
          Ich sage nicht, dass Frauen Heilige sind. Jedoch ist dieser Prozentsatz ebenso bescheuert wie die Puffgänger, die zu 80% verheiratet sind.

  6. 2 Jahre? lol da würde ich einem Schimpansen einen blasen aber sicher nicht noch auf solche Sachen achten. Und die stellt Ansprüche, der Kerl ist zwar gut, gibt sich Mühe, nett etc. aber es „reicht“ nicht. kopfschüttel.
    Wenn dann hätte sie wenigstens selber bezahlen müssen für ihr Essen.

  7. Als jemand, der die Friendzone leider nur zu gut kennt, sehe ich sie hier auch nicht als Schurkin.

    Sie hat ihn ja nicht bewusst in irgendeine Falle gelockt, sondern ihm eben einen Abend die Möglichkeit gegeben, sich zu „beweisen“ und dann festgestellt, dass er nicht das ist, was sie sucht. Dabei spart sie ihm dann noch Kosten und macht keine falschen Hoffnungen (wie es etwa ein Abschiedskuss als Lohn gemacht hätte).
    Ich halte es etwas befremdlich und für etwas seltsames menschliches Verhalten, zu erwarten, dass sie ihm von sich aus ein klares Feedback gibt, in welche Kategorie er fällt. Daher hängt es nun davon ab, wie es weitergeht. Da müsste sie eben das Zusammensein von Dates eher auf allgemein harmlose Aktivitäten (etwa mit Freunden) umlenken und so zeigen, was sie von ihm möchte. Wenn ihm das nicht reicht, hat er jedes Recht, zu gehen, aber ich sehe sie nicht in der Pflicht, die nicht explizit gestellte Frage (ein Date heißt ja im Grunde „Willst du mit mir gehen?“) explizit zu beantworten.
    Sie darf ihm keine falschen Hoffnungen machen, muss ihn aber nicht gleich aufklären – das kommt zudem nämlich auch gern mal recht unerfreulich.

    Als Annektdote am Rande: Mir ist es mal passiert, dass eine Frau, der gegenüber ich weder etwas empfand, noch irgendeine Annäherung machte, von sich aus erklärte, dass ich übrigens nicht ihr Typ sei und mir da keine Hoffnungen machen dürfe. Das war recht bitter, obwohl ich sie ja eh wie gesagt nie derartig betrachtet hatte.

    • @dmj
      „von sich aus erklärte, dass ich übrigens nicht ihr Typ sei“

      Die wollte dich einfach nur rund machen. Offenbar hat sie die Lage ja richtig eingeschätzt, dass man das mit dir machen kann („recht bitter“). Zurückbeissen, wenn du nicht drüber stehen kannst! 😉

    • „Mir ist es mal passiert, dass eine Frau, der gegenüber ich weder etwas empfand, noch irgendeine Annäherung machte, von sich aus erklärte, dass ich übrigens nicht ihr Typ sei und mir da keine Hoffnungen machen dürfe. Das war recht bitter, obwohl ich sie ja eh wie gesagt nie derartig betrachtet hatte.“

      Eben. Das wirkt gönnerhaft und arrogant und ist unhöflich. Das möchte man nicht hören, auch wenn man selber nicht interessiert ist.

      Was ich der Frau allerdings durchaus ankreide, ist, dass sie das Wort „Friendzone“ offenbar selbst benützt, statt einfach zu sagen, dass er ihr als Person sympathisch ist, und sie gerne mit ihm befreundet wäre. Das klingt gleich wesentlich weniger seltsam.

    • Wenn ein Mann sich beweisen soll um einer Frau zu gefallen, dann hat er schon abgelost.

      • @Alex:
        Keine Ahnung, was mit der los war. War jetzt auch nicht so, dass mich das wirklich tief getroffen hätte, aber ich hätte halt auf die Mitteilung verzichten können.
        Der Partner ihrer Wahl wurde dann übrigens ein vorbestrafter Drogendealer, nachdem ein Rechtsradikaler sie abgewiesen hatte, da er Ehemann und Vater war.
        Insofern schien mir ihr Geschmack auch nachträglich nicht wie einer, dem ich unbedingt gerecht werden müsste. 😉

        @Dummerjan:
        „Sich beweisen“ ist natürlich etwas schief und hart formuliert. Aber der Mann will eben was, die Frau guckt sich an, was im Angebot ist und entscheidet dann, ob es sie lockt.

        • So eine Prolo-Tante hat es natürlich nötig ihr Mütchen zu kühlen. Mach dir nix draus!

  8. „Fehlende sexuelle Anziehung“ ist ziemlich klar ein Chiffre für „zu nett, zu sehr um sie bemüht“ etc. Scheint mir ein klarer Fall, wo ein wenig Kenntnis von „Game“ weitergeholfen hätte. Ein paar Negs, push-pull, sie qualifizieren lassen und dann wäre das Ding gelaufen. Vom Rest war sie ja durchaus angezogen.

    An platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau glaube ich eher nicht. Frauen haben diesbezüglich Männern einfach zu wenig zu bieten.

    Aber ob sie an Freundschaft interessiert ist oder nur ausnutzen will, kann man ganz einfach feststellen: Eine Freundin besteht darauf, die Hälfte der Rechnung zu bezahlen oder sich zu revanchieren. Alles andere ist Ausnutzen.

  9. Das erste Date im teuren Restaurant zu veranstalten ist ein großes Risiko!
    Und einen Fehler den alle Männer (auch ich) begangen haben!
    1. Es sei denn, sie sitzen neben einander, kann der Mann mit Berührungen die Interaktion nicht eskalieren.
    2. Stunden lang am gleichen Ort – keine Abwechlsung, keine Spannung, keine gemeinsame Unternehmungen: gut für die Vertrautheit Ja, aber nichts das begeistert, aufregt oder erregt!
    3. Stunden nur reden – irgendwann ist die Attraktion ihrerseits gekommen… und gegangen. Natürlich denkt sie über ihn fortan viel eher als vertrauter Gesprächspartner… aber nicht als potentieller Sexpartner
    4. Teures Restaurant – und er zahlt! Sie weiß, sie kann ihn schon haben! ER macht es für sie zu einfach… er stellt ihr KEINE Herausforderung… LANGWEILIG für sie!
    So eine Verabredung geziemt sich NACHDEM sie Sex haben, sie an ihn ständig denkt und ihn jetzt behalten will… und weil er ihr was aus besonderem Anlass einen schönen Abend schenken WILL (seine Wahl).
    Aber vorher? – dann verschenkt er alles!

    • „Sie weiß, sie kann ihn schon haben!“

      Jupp, falls sich nichts besseres findet, kann man ja auf ihn zurückgreifen.

  10. Noch etwas dazu!
    5. Mit so einem teuren Abendessen könnte bei der Frau – ob bewusst oder unterbewusst – der Eindruck entstehen, dass der Mann ihre Gunst erkaufen möchte.
    Daher – eher als Belohnung für etwas, das sie geleistet hat, nicht als Anzahlung für etwas, das sie noch leisten sollte!

  11. Ist nicht kürzlich ein Seitensprungportal aufgeflogen, wo rechnerisch auf einen willige Frau 14000 Männer kamen (soweit ich die Zahlen noch richtig im Kopf habe)?
    Hier wird das Wollen der Männer doch nur vom Können begrenzt.
    Bei Schwulen läuft das ja eindeutig anders -dort fehlt die Spassbremse Frau und deshalb wird gefickt als ob Morgen die Welt untergeht.
    Treue gibt’s dort auchnur im Promillebereich, Beziehungen sind, wenn sie länger gehen, offen.
    Was soll denn die Schwulen bremsen -Migräne?!
    Wenn die Seitensprung Zahlen ähnlich sind, dann doch nur weil Männer nicht so können wie sie wollten und Frauen nicht so wollen wie sie könnten.

  12. Es ist ja mittlerweile ein recht oft wiederholter Punkt in game(nahen)-Blogs, dass Geld fuer sich gesehen einen Mann erstmal nicht sexy macht, und dass er es oft kontraproduktiv eingesetzt, z.B. indem es ihn Needy wirken laesst (zu teure Geschenke, etc).

    Aber, irgendwie geht imho keiner so richtig darauf ein, was ein Mann denn im Gamesinne mit Geld machen sollte. In Statussymbole (wasweisich, Motorrad, Schuhe, Rolex) investieren? Ins Bordell gehen, damit man die ‚abdundance mentality‘ bekommt? Die meisten Blogger werden vermutlich sagen „Meinen Kurs besuchen“, Gefuehlt bietet irgendwie jeder einen an…

    Oder ist Geld im Endeffekt doch egal?

    • In dem Interview, das Christian gestern gepostet hat, wird betont, wie sehr Frauen z.B. auf die Schuhe achten.

      Den Ratschlag „Sei ein Quentchen besser gekleidet als deine Umgebung“ habe ich schon öfter auf Game-Seiten gelesen.
      Also nicht Rolex, sondern Apple Watch oder dergl.
      Nicht Goldkettchen, aber Krawatte.

      Je nachdem.

      Die Message sollte sein: Ich habe Ressourcen, aber ich muss damit nicht hausieren gehen. Die sind einfach da.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: