Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 3. Oktober 2015

Beschäftigt sich Anne Wizorek mit männerfeindlichen Sexismus?

Feministinnen, wohl Tugendfurie, wollten zusammenfassen, wie Schlecht und Böse und überhaupt Erzählmirnix ist, was aber grandios nach hinten losging, die Hetze wurde statt dessen von Fefe kritisch aufgegriffen, der anscheinend auch begeistert von Erzählmirnix war und dies erhöhte die Tageszugriffe bei Erzählmirnix auf Zugriffswerte, die bei mir in einem Monat auftreten. 

In die feministische Liste war als Beleg für die Schlechtigkeit und Feminismusfeindlichkeit von Erzählmirnix auch der Punkt „Behauptung von Sexismus gegen Männer“ aufgenommen worden, was eigentlich alles über zumindest diese Form des Feminismus sagt: Die Behauptung, dass es Sexismus auch gegen Männer geben könnte ist dort bereits Rechtfertigungsgrund für ein Sperren. Als (männlicher) Feminist würde ich darüber mal nachdenken.

In dem Artikel bei Erzählmirnix wurde dann in den Kommentaren gefragt, woher man denn die Auffassung nehme, dass es eine allgemeine Position im Feminismus sei, dass es keinen Sexismus geben Männer geben könne.

Leszek dazu:

In Anne Wizoreks Buch “Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von Heute” heißt es dazu z.B.:

“Ein weißer heterosexueller Mann zu sein, bedeutet nicht, dass du niemals Schwierigkeiten hattest oder haben wirst oder dass du niemals in eine Notlage geraten kannst. Wir müssen sicher nicht darüber reden, dass es auch weißen heterosexuellen Männern beschissen gehen kann. Aber: jetzt kommt das aber! Auch wenn du als weißer, heterosexueller Mann mit Schwierigkeiten zu kämpfen hast, so sind deine Hautfarbe, dein Geschlecht oder deine sexuelle Orientierung nicht der Auslöser dafür. (Nein, freier Eintritt für Frauen in der Disco zählt nicht als Diskriminierung.) Insofern bist du privilegiert.”

(aus: Anne Wizorek – Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von Heute, Fischer, 2014, S. 298)

Männer können in dieser Sichtweise eben nicht aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden.

Ein Unterkapitel trägt sogar den Titel “Setz dich mit deiner eigenen Schuld auseinander” (Anne Wizorek – Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von Heute, Fischer, 2014, S. 295 f.). Diese Aufforderung richtet sich natürlich an Männer. Anne Wizorek hat für diese folgenden Rat, wenn sie gute “Allies” werden wollen:

“Ja, Schuld klingt nicht schön und irgendwie schlimm. Aber verbündete Männer müssen – ebenso wie sie Sexismus als bestehendes Problem anerkennen – verstehen, dass sie davon profitieren, dass wir in einer sexistischen Gesellschaft leben. Männer sind keine schlechten Menschen, aber wir haben eine Kultur um sie herum geschaffen, in denen die Bedürfnisse von Frauen weniger berücksichtigt werden, gar keine Rolle spielen und ja, die Frauen auch schonmal richtig hasst.
Aber, aber, aber….Du hast doch gar nichts gemacht! Du hast dir das ja nicht ausgesucht! Und du bist auch immer nett zu allen Frauen um dich herum!
Das mag ja sein, aber Sexismus verschafft auch dir Vorteile.”

(Anne Wizorek – Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von Heute, Fischer, 2014, S. 295 f.)

Sexistische Diskriminierungen von denen Jungen und Männer betroffen sind

http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

können in der gender-feministischen Auffassung also nicht anerkannt werden, weil ihre theoretische Grundstruktur das nicht zulässt. Stattdessen wird von Männern erwartet sich kritiklos den gender-feministischen Vorgaben unterzuordnen, über ihre angeblichen Privilegien zu reflektieren und sich mit ihrer angeblichen Schuld auseinanderzusetzen.

Onyx erwidert darauf:

Ach Leszek, du lässt wiedermal die Hälfte der Wahrheit weg. Wie immer, wenn du gegen Wizorek wetterst und so tust, als sei sie der personifizierte Antichrist. Dabei schreibt sie noch so viel mehr. Schade, dass du das immer ignorierst.

ZB:

“Lasst uns also Fragen stellen. Zum Beispiel, warum Wut, Stärke, sexueller Notstand und vielleicht Fußballjubel die einzig legitimen Emotionen sind, die als männlich gelten? Wieso es deshalb so sein muß, dass Männern im wahrsten Sinne des Wortes ebenjene für ihre Gefühle fehlen und sie so oft unerkannt an Depressionen leiden? Wie wir den Teufelskreis aufheben können, in dem Jungen Gewalt vorgelebt bekommen und diese als Männer oft wiederum selbst als einzigen Ausdruck ihres Innersten weitergeben?” S.306

„Wir sind alle nicht fehlerfrei und werden deshalb auch alle immer mal wieder kleinen und großen Mist verzapfen. Der erste Schritt ist also einzusehen, dass das passieren wird. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern vorausichtlich sogar ziemlich oft. Das gilt übrigens für Feminist_Innen genauso wie für deren Verbündete. Wir sind halt alle nur Menschen.“ S.296/297

“Feminist_innen sind die optimistischsten Menschen, die ich kenne. Denn wir glauben daran, dass gesellschaftlicher Wandel möglich ist – weil er notwendig ist. Wir sehen Jungen und Männer als die intelligenten und gefühlvollen Wesen, die sie sind und glauben daran, dass diese erkennen können, dass Gleichberechtigung der gesamten Gesellschaft nützt Ganz im Gegensatz zum Patriarchat glauben wir daran, dass Männer keine ausschließlich von ihrem Sexualtrieb gesteuerten Wesen sind und das notwendige Mitgefühl besitzen, um alle Menschen mit Respekt zu behandeln. Schließlich gibt es auch schon verdammt viele, die genau das jeden Tag leben und wissen, dass eine Männlichkeit, die sich über die Herabsetzung von Frauen definiert, nichts wert ist”

“Die Journalistin und Bloggerin Antje Schrupp sieht das Problem an dieser Form des Gender-Marketings besonders darin, dass ‘es unter Männern noch keine Kultur dafür gibt, wie sie ihre Männlichkeit behalten können, ohne sich von allem als ‘weiblich’ Identifiziertem abgerenzen zu müssen’. Denn obwohl wir gesetzlich vielleicht schon die Gleichstellung erreicht haben, so ist in den Köpfen immer noch viel zu stark verankert, dass Mädchen und Frauen das schwache Geschlecht, und damit minderwertig sind. Jungs und Männer schlagen sich also auf die “schwache Seite”, wenn sie weiblich markierte Produkte, wie das Ü-Ei für Mädchen toll finden und haben wollen. Sie downgraden damit sich und ihre Männlichkeit, was natürlich in einer Gesellschaft, die Männlichkeit zur Norm macht, auf wenig bis gar kein Verständnis stößt. Allerdings zeigt sich daran auch sehr deutlich, was mit dem derzeitigen Männlichkeitsbild schief läuft: Wenn dieses nämlich schon durch ein bisschen Glitzer, Feen und Rosa bröckelt, kann es insgesamt nicht gerade sehr stabil sein. Mädchen können mittlerweile Hosen tragen und rumtoben, ohne sich Sprüche anhören zu müssen, Jungs kriegen fürs Röcke tragen und eine Vorliebe für Glitzereinhörner weiterhin sofort eins auf den Deckel. Dann lieber gleich wieder beide Rollen für Mädchen und Jungs in Beton gießen, damit niemand mehr auf komische Ideen kommt, nicht wahr?” S.75

“Da von Männern Stärke erwartet wird, und die Tatsache, dass sich ein Mann nicht gegen einen solchen Übergriff zur Wehr setzen konnte, als Schwäche gilt, macht es gerade für männliche Opfer sehr schwer, das Schweigen zu brechen, wenn ihnen sexualisierte Gewalt widerfahren ist.” S.114

“Zeitintensive Jobs, die sich kaum mit dem Privatleben vereinbaren lassen, sind allerdings für den Großteil der Menschen ein Problem, weshalb es beim Punkt Vereinbarkeit nun wahrhaftig nicht um ein “Frauenproblem” geht. Alles daran festzumachen, was Frauen angeblich nicht auf die Reihe kriegen, anstatt sich zu überlegen, warum das so ist, setzt einen falschen Schwerpunkt und vermittelt weiterhin, dass Männer sich damit nicht beschäftigen müssten. Dabei geht es auch hier wieder mal um ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, das auch als ein solches wahrgenommen werden muß – denn es betrifft Mütter, Väter und einfach alle Arbeitenden, die neben dem Beruf auch ein Privatleben führen wollen” S.155

Sie beschäftigt sich also sehr wohl mit männerfeindlichem Sexismus und kritisiert die Umstände, unter denen er auftritt. Warum kannst du das nicht mal ein Stück weit anerkennen?

In einem weiteren Kommentar ergänzt Leszek noch:

Bei einem systematischen Vergleich ihrer Ansichten mit denen anderer Gender-Feministinnen finden sich keine signifikanten Unterschiede. Anne Wizorek ist ganz sicher keine liberale, marxistische oder anarchistische Feministin, sie ist auch keine esoterische Feministin, auch keine klassische Radikalfeministin, auch keine untheoretische Feministin usw. Es gibt nur eine feministische Strömung, mit der ihre Ansichten völlig übereinstimmen – den (vulgär-)postrukturalistischen Gender/Queer-Feminismus.

“unterstellst ihr gleichzeitig, alle Denkmuster der Gruppe zu teilen, in die Du sie eingeteilt hast”

In der Tat überrascht Anne Wizorek nicht gerade durch originelle und kreative Einfälle, sondern erzählt ziemlich genau das, was Gender-Feministinnen generell so erzählen und was man in der Szene hören will. Alles andere hätte natürlich auch einen Statusverlust für sie zur Folge.

“und nennst das dann wissenschaftliches Vorgehen?”

Ja.

“Wow, genau dasselbe Vorgehen wurde z. B. Hinrich Rosenbrock von eurer Seite bitter vorgeworfen.”

Rosenbrock hat linke und liberale Männerrechtler und ihre Unterströmungen mal eben komplett ignoriert (von Rechtsliberalen abgesehen) und hat die weltanschaulichen Grundlagen eines großen Teils der Männerrechtsbewegung sowie ihre Anliegen und Begründungen falsch dargestellt.

Ich gehe von den vorhandenen feministischen Strömungen und dem was sie wirklich vertreten aus, ihren Gemeinsamkeite und Unterschieden, wie sich diese in ihren Schriften und Verlautbarungen zeigen. Dabei interessieren mich insbesondere die theoretischen Grundstrukturen. Außerdem beurteile ich jede feministische Strömung und jedes feministischen Anliegen einzeln und aus einer ergebnisoffenen Haltung.

und DJadmoros führt zu Onyx Kommentar an:

Was bitteschön findest Du an dem folgenden von Dir zitierten Satz von Wizorek positiv?

»Wir sehen Jungen und Männer als die intelligenten und gefühlvollen Wesen, die sie sind und glauben daran, dass diese erkennen können, dass Gleichberechtigung der gesamten Gesellschaft nützt Ganz im Gegensatz zum Patriarchat glauben wir daran, dass Männer keine ausschließlich von ihrem Sexualtrieb gesteuerten Wesen sind und das notwendige Mitgefühl besitzen, um alle Menschen mit Respekt zu behandeln.«

Der erste Satzteil bis zum zweiten Komma ist noch nicht zu beanstanden – das Problem steckt in folgendem Stück: »… dass diese erkennen können, dass Gleichberechtigung der gesamten Gesellschaft nützt.« Warum sollten »Jungen und Männer« es denn *nicht* erkennen können? Warum bedarf das einer gesonderten Erwähnung? Warum schreibt sie nicht: »… dass Männer und Frauen erkennen können, dass …«? Das wäre nämlich eine humanistische Aussage, die sich optimistisch auf die Vernunftbegabung des *Menschen* bezieht.

Dass sie es so schreibt, wie sie es schreibt, impliziert ein Gefälle: dass Mädchen und Frauen den Nutzen von Gleichberechtigung erkennen, wird als gegeben vorausgesetzt. Implikation: sie *können* es nicht nur erkennen, sie *erkennen* es bereits. Männer dagegen verharren noch im Zustand der Potentialität: sie *können* es erkennen, aber werden es faktisch erst dann tun, wenn sie den Feminismus als ihren Heiland angenommen haben. Männer sind zwar heilsfähig, aber noch nicht erlöst. Für die Erlösung benötigen sie das Evangelium nach Wizorek.

Der nächste Satz bestätigt, dass es um ein solches Framing geht: »Ganz im Gegensatz zum Patriarchat glauben wir daran …« Welches Patriarchat? Ein Patriarchat existiert nur im Rahmen der feministischen Prämissen. Die moderne Gesellschaft ist keines und ist niemals eines gewesen. Wenn Wizorek damit die viktorianischen Geschlechterstereotypen meint, sollte sie einen besseren Begriff wählen, der zeigt, dass sie Geschichte über Klischees hinaus differenzieren kann. Aber darum geht es gar nicht: »Patriarchat« ist der Name, den der Feminismus dem menschlichen Sündenstand gibt, der im Gegensatz zur dem der Bibel im Wesen männlich ist, denn der Mann hat in der feministischen Geschichtstheologie den patriarchalen Sündenfall verschuldet.

Der nächste Satzteil: »… glauben wir daran, dass Männer keine ausschließlich von ihrem Sexualtrieb gesteuerten Wesen sind und das notwendige Mitgefühl besitzen, um alle Menschen mit Respekt zu behandeln« enthält genau dasselbe Gefälle wie der Satzteil über Gleichberechtigung. Es gibt nämlich »auch schon verdammt viele, die genau das jeden Tag leben«. Wieviele Frauen leben das eigentlich schon? Und leben es die Feministinnen? Ganz offensichtlich leben die Feministinnen es bereits *per definitionem*. So, wie Männer qua Männer nicht diskriminiert werden können, sind Feministinnen qua Feministinnen bereits im Zustand des Heils. Das sind die bereits Erlösten, zu denen diejenigen Männer, »die genau das jeden Tag leben« nun hinzustreben, während die anderen trotz ihrer prinzipiellen Menschlichkeit noch im Herzen verstockt sind.

Die erlösten Männer also »wissen, dass eine Männlichkeit, die sich über die Herabsetzung von Frauen definiert, nichts wert ist.« Aber wissen auch die Frauen und die Feministinnen, »dass eine Weiblichkeit, die sich über die Herabsetzung von Männern definiert, nichts wert ist«? Diese Frage stellt sich für Wizorek erst gar nicht. Es gehört zu ihren Prämissen, dass das der Fall ist, denn es ist mit dem besonderen Heilsstatus von Frau und Feministin bereits wesensmäßig verknüpft.

An solchen Sätzen von Wizorek kann man sehr schön sehen, wie sehr der Feminismus, den sie uns anpreist, eine religiöse Heilslehre ist. Wenn sie schreibt »Feminist_innen sind die optimistischsten Menschen, die ich kenne«, hätte sie auch schreiben können: »Feminist_innen sind die gläubigsten und frömmsten Menschen, die ich kenne.« Und mit dieser Heilslehre gehen Femimistinnen wie Wizorek blind durch die Welt – blind gegenüber der Täterschaft von Frauen, und doppelt blind gegenüber der ideologischen Täterschaft von Feministinnen.

Ich greife noch einen weiteren Satz auf: »Antje Schrupp sieht das Problem an dieser Form des Gender-Marketings besonders darin, dass ‘es unter Männern noch keine Kultur dafür gibt, wie sie ihre Männlichkeit behalten können, ohne sich von allem als ‘weiblich’ Identifiziertem abgerenzen zu müssen’.« Zunächst mal ist festzuhalten, dass es ein Alter gibt – die Pubertät – in dem für die Definition des eigenen Geschlechts die Abgrenzung vom anderen Geschlecht geradezu konstitutiv ist – für *beide* Geschlechter. *Beide* Geschlechter finden ihre Identität, indem sie das Nichtidentische ausgrenzen und abwerten. Mit wieviel bebendem »Igitt« in der Stimme viele Mädchen dieses Alters über Jungs reden, ist schon atemberaubend und steht der Inszenierung von männlicher Coolness und Abgebrühtheit der Jungs an Intensität in nichts nach. Dem Klischee, dass »Mädchen und Frauen das schwache Geschlecht, und damit minderwertig sind«, entspricht nämlich auf der anderen Seite das Klischee, dass Männer das rohe und vulgäre Geschlecht, und damit minderwertig sind. Dass Wizorek dieses Klischee zu einem »patriarchalen« Klischee erklärt, geht an der Realität vorbei: »Jungs kriegen fürs Röcke tragen und eine Vorliebe für Glitzereinhörner weiterhin sofort eins auf den Deckel.« In der Tat! Und zwar ebenso von den Jungs ihres Alters wie von den Mädchen ihres Alters.

Der »männerfeindliche Sexismus«, mit dem Wizorek sich also angeblich beschäftigt, ist somit stets nur ein solcher, der als Sexismus eines imaginären »Patriarchats«, aber niemals als Sexismus von Frauen oder Feministinnen auftritt, obwohl genau das heute seine typische institutionelle und publizistische Form ist. Mit dem Marsch der Frauenbewegung durch die Institutionen wurde zugleich der feministische Sexismus institutionalisiert, und genau dieser bleibt bei Wizorek axiomatisch ausgeblendet. Was daran positiv sein soll, erschließt sich mir nicht – auch Deine Zitate bieten im Wesentlichen denselben sexistischen Schrott wie die von Leszek zitierten Sätze.

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Responses

  1. „Wären Männer mehr wie Frauen, ginge es allen besser“

    Ceci n’est pas une sexisme?

    • Non, c’est un sexisme.

      • Ich finde, Frauen sollten mehr wie Männer werden.

        🙂

    • “Wären Männer mehr wie Frauen, ginge es allen besser”

      Nun ja, ich würde unter diesen Umständen keinen mehr hochbekommen 😀

      • Und müsstest/könntest dich endlich auf den Job konzentrieren… Gruselige Vorstellung.
        Feminismus ist eben doch nicht gut für Schwule.

        • Erste-Welt-Feminismus (Radabfeminismus) ist für niemanden gut.

        • Im Übrigen würden Frauen dann auch nicht mehr feucht werden 🙂

        • „Im Übrigen würden Frauen dann auch nicht mehr feucht werden“

          Doch, aber nur im Gesicht, wenn sie das Aussterben des „echten“ Mannes beweinen.

  2. „Und mit dieser Heilslehre gehen Femimistinnen wie Wizorek blind durch die Welt – blind gegenüber der Täterschaft von Frauen, und doppelt blind gegenüber der ideologischen Täterschaft von Feministinnen.“

    – Nicht nur das – besonders interessant finde ich die Tatsache, daß diese Heilslehre sich bemerkenswerter Weise vor allem an den Männern in allernächster Nähe abrackert, den sowieso schon eman(n)zipierten weißen Hetero-Männern der eigenen Gesellschaft.

    Die Lehre ist also wie so oft nur ein Mittel, innerhalb der eigenen Gesellschaft einen Feind zu definieren, den man bekämpfen kann, und sich mehr Ressourcen für sich selbst oder die eigene Gruppe zu sichern.

    Selbst wenn alle WHM genderfeministisch werden würden, würde Anne W immer noch was finden, was „sexistisch“ wäre.

    • „Selbst wenn alle WHM genderfeministisch werden würden, würde Anne W immer noch was finden, was “sexistisch” wäre.“

      Klar. Die Privilegien, die wir WHM durch das Patriarchat haben, bestehen ja unverändert fort, selbst wenn wir alle gemeinsam die Fronten wechseln würden.
      Die Frage wäre eher, wie selbst der radikalste Feminist diese Privilegien überwinden kann.
      In Schwarzafrika wird die Wirtschaft und der Handel überwiegend von Frauen aufrecht erhalten, während die Männer faul zu Hause herumlungern und sich besaufen.
      Typisches Zeichen von Patriarchat.
      In Europa wird die Wirtschaft und der Handel überwiegend von Männern aufrecht erhalten, während die Frauen zu Hause herumsitzen.
      Auch typisches Zeichen von Patriarchat.

      Wäre doch mal ein erster Schritt, wenn die Fems den willigen Männern eine Roadmap erstellen würden, wie sie ihre patriarchalen Privilegien ablegen könnten.

  3. Schon wieder der dumpfbacken – feminismus von wizorek? Really?

    • War der schon mal Thema?

      • Dass Feministinnen beim thema Nachteile für Männer stets nur „können Gefühle nicht so zeigen“ einfallen, das war hier schon oft Thema. Mein Kollege ist letztens zum zweiten Mal Vater geworden…mangelndes zeigen von Gefühlen: in der Realität kein thema.

        Aber irgendwelche nebelkerzen brauchen ja feministische predigerinnen, damit ihre jüngerinnen wie Schwester onxy erzählen können, dass feminismus auch ganz supi tolli für Männer ist. Das sie dabei nolenz volenz weibliche Gefühlsäußerungen als Norm setzen, und die männliche Gelassenheit als Abweichung von dieser – geschenkt!

        Ich finde das wirklich immer wieder fremdschämend, wenn kaputte Feministinnen über männliche Gefühlsverarbeitung reden. Genau so ist es, wenn ein Australier über Schnee doziert. Von nix ne Ahnung aber schwätzen.

        Was war noch? Achja, jüngerin onxy zitiert das Evangelium der A. Schrupp. Mensch da ist aber was los, weil jungs lila Ü-eier nicht mögen, werten sie weibliche Menschen ab. Hola die waldfee da fliegt mir aber der Helm vom Kopf. DMJ hat alles gesagt, wenn pubertierende Mädchen sich zu Pyjama parties verabreden und über „Mädchenkram“ reden, inszenieren sie dann auch abwertende Weiblichkeit oder mehr noch: werten sie dann ceteris paribus nicht auch männlichkeit ab, indem sie einen Raum schaffen in dem jungs (iehhhh jungs!) keinen partizipativen Zugang haben?

        Wenn wir Feministinnen zuhören lernen wir nichts über die Wirklichkeit. Wir lernen viel über sie selbst. Über ihre Minderwertigkeitskomplexe, über ihr problematisches Verhältnis zu ihrer weiblichen Identität (nicht von ungefähr der endgegnerkonflikt von feministinnen was Reproduktion angeht) und über ihren hass auf das männliche.

        Klar. Wenn man sich selbst nicht versteht, dann kann man nur das andere hassen.

        Es ist so ei schöner Samstag. Viel zu schön für diesen dumpfbacken feminismus….

        • Rüpelhaft vorgetragen, aber symptomatisch: Irres Verhalten wird unweigerlich mittelfristig eine Reaktion erzeugen.

        • @Teardown:

          »Mein Kollege ist letztens zum zweiten Mal Vater geworden…mangelndes zeigen von Gefühlen: in der Realität kein thema.«

          Ich finde, da passt auch das hier schön zum Thema. Da bekomme ich als Vater selbst feuchte Augen.

        • „Genau so ist es, wenn ein Australier über Schnee doziert. Von nix ne Ahnung aber schwätzen.“

          https://en.wikipedia.org/wiki/Skiing_in_Australia

        • @ djadmorus
          „Ich finde, da passt auch das hier schön zum Thema. Da bekomme ich als Vater selbst feuchte Augen.“

          Ja, aber nur weil Feministen Dir das beigebracht haben. Früher hättest Du Dir den Sack gekratzt, gerülpst und mit Fußballtrikot bekleidet weiter SM-Pornos geschaut…

        • @Adrian

          Dann mach daraus bitte:

          Genauso ist es, wenn ein Europäer über Australien doziert. Von nichts ne Ahnung aber schwätzen.

          🙂

          Ich hoffe die Botschaft ist dennoch angekommen.

        • @ teardown
          Ich bin immer wieder gerne behilflich 🙂

          Und ja, die Botschaft ist angekommen. Ich würde allerdings weitergehen: Männer wissen allgemein mehr über Frauen als umgekehrt – was natürlich damit zu tun hat, dass Männer sich wirklich für Frauen interessieren.

      • @ djadmoros

        „Ich finde, da passt auch das hier schön zum Thema. Da bekomme ich als Vater selbst feuchte Augen.“

        Ich auch – denn im Artikel steht ganz klar, das sie „zwei Väter“ hatte. Ja geht es noch?

        Sie hatte zwei Bezugspersonen, eine davon war der Vater!

        Und dieser brachte mit einer menschlich großen Geste die andere Bezugsperson ins Spiel, am angeblich wichtigsten Tag der Tochter, welche wohl in einem Dilema steckte – aus der sie ihr Daddy dann raushaute.

        Ich warte auf den Tag, an dem sowas eine biologische Mutter mit der s.g. Stief veranstaltet. Für Hase Cäsar, Anne Wizorek, wohl wahrscheinlich unvorstellbar …

        • @Emmanzer:

          »im Artikel steht ganz klar, das sie “zwei Väter” hatte. Ja geht es noch?«

          Aber sicher doch! Wenn die emotionale Beziehung das hergibt, dann geht der Unterschied zwischen sozialem und biologischem Vater gegen Null. Funktioniert ja auch bei Adoptionen.

          Und meine eigene Tochter würde ich aus einem solchen Dilemma auch »raushauen«, schließlich wird es von den Kindern nicht selbst verschuldet.

    • Wollte auch grad fragen ob Euch nicht das Hirn blutet, wenn Ihr Euch mit so einer Scheisse auseinandersetzt?

      • Du musst sie ja nicht lesen und die Artikel dazu auch nicht. Ich finde es interessant

        • Was immer Euch Spaß macht… Aber seht Ihr denn nicht, dass diese armen Mädchen nur von ihren irrationalen Gefühlen aufgefressen werden? Dass der Vorwurf an Männer, sie könnten keine Gefühle zeigen nur ein Hilferuf ist, sie aus diesen Gefühlen zu retten? Dass sie vor allem anderen einen Mann brauchen, der ihnen sagt: „sei still und sei schön“?

        • Nein

        • Du Frauenhasser! 😉

        • Chris ist doch kein Frauenhasser! Das wäre doch voll beta 😉

      • OBs in den Ohren schaffen abhilfe bei Witz-Oh-Schrecks Ergüssen bzw. dem damit einhergehendem Hirnbluten.
        Ähnlich wie bei Ansprachen vom Gauck…

  4. Was Onyx da vorführt ist – wie schon gesagt – zutiefst männerfeindlich. Männer sind gewalttätig und schwanzgesteuert und werten ständig Frauen ab, ABER wir glauben an das Gute in ihnen und dass sie sich bessern können. Das nenne ich mal angewandte Gender-Theorie: Männer sind nicht von Natur aus Monster, man kann sie zu was besseren erziehen…

    • Exakt!

      https://allesevolution.wordpress.com/2014/06/05/wir-haben-das-bessere-mannerbild-weil-wir-davon-ausgehen-dass-manner-sich-beherrschen-konnen/

      • Ja, einfach ein genialer Trick um Männer zur Nützlichkeit zu dressieren:

        Frau redet ihnen ein, dass es den Männern selber nutzt, wenn sie so sind wie frau es wünscht. Es also ein Eigenwert ist.

        Wenn Männer dies dann glauben, entfällt für frau die Notwendigkeit, männliches Wohlverhalten mit realen Gegenleistungen zu belohnen (was meine ich jetzt wohl…?)

        Süss…

    • „Männer sind gewalttätig und schwanzgesteuert“

      Warum gilt schwanzgesteuert eigentlich als negativ? Ich habe damit kein Problem. Ich finde den Sexualtrieb von Männern sogar vorteilhaft.
      Und der männliche Sexualtrieb ist doch auch das, was Frauen die ganzen Vorteile bringt.

      • Gute Frage. So recht fällt mir darauf keine Antwort ein, außer dass es nicht so toll ist, ein Sklave seiner Triebe/Hormone/Natur zu sein. Das geht in die Richtung „primitiv“. Andererseits bin ich ein strikter Vertreter der Position, dass der männliche Sexualtrieb nichts ist, wofür man sich schämen muss. Letztliche verdanken wir alle ihm unser Leben.

  5. „Das mag ja sein, aber Sexismus verschafft auch dir Vorteile.“

    Also so richtig konnte mir das noch keine Frau beantworten: Welche Vorteile habe ich als Mann gegenüber einer Frau in dieser Gesellschaft?

    „Nein, freier Eintritt für Frauen in der Disco zählt nicht als Diskriminierung.“

    Ach, und wieso nicht?

  6. Ach ja, unsere onyx: Probleme mit männlicher Sexualität und nackten Weibern und beständig im Kommentar-Block-Modus 🙂

  7. Hallöle,

    Es IST männerfeindlicher Sexismus und wird nicht dadurch besser dass sie dem Hündchen ab und zu ein Leckerchen hinwirft. Die ganze Genderideologie besteht aus reinem Sexismus gegen alles Männliche mit einer Prise Schwachsinnigkeit, ein wenig Stumpfsinn, ein Stückchen Unwissenschaftlichkeit und einer Menge Radikalfeminismus. Der Mann ist nur gut wenn er alles Männliche ablegt, obwohl er auch dann die ewige Erbsünde in sich trägt. Letztendlich ist nur ein toter Mann ein guter Mann.

    Es gibt für mich 2 Hypothesen:

    1) Diese Frauen sind psychisch gestört oder nicht besonders intelligent …

    oder 2) es ist dieser Rechtfertigungswahn, der mit einer (unbedachten?) Idee/Aussage anfängt und dann ein ganzes Leben lang verteidigt werden muss …

    „Menschen machen Fehler“ sagte einst Stoiber.

    Viele Nazis haben nie zugegeben Fehler gemacht zu haben.

    Genauso unwahrscheinlich ist es für mich dass diese ?Verrückten? irgendwann ihre Fehlschlüsse einsehen werden.

    Die Ideologie ist rational nicht erfassbar und absolut unbegreiflich aber sie setzt sich bis zur UN, EU und WHO durch, wie ein Computerwurm der total resistent gegen alles ist.

    Es ist geradezu beängstigend wie dumm die Menschheit an sich ist.

    Vielleicht ist DAS sie die einzige wirkliche Konstante in diesem Universum.

    MfG
    Yeph

  8. Wizorek:
    „Auch wenn du als weißer, heterosexueller Mann mit Schwierigkeiten zu kämpfen hast, so sind deine Hautfarbe, dein Geschlecht oder deine sexuelle Orientierung nicht der Auslöser dafür. … Insofern bist du privilegiert.“

    Wie bemerkenswert, dass es Wizorek und ihre Glaubensschwestern sind, die den Mann jetzt „privilegieren“ wollen: dass er nur wegen seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung und wegen seiner „Rasse“ diskriminiert werden darf, ja dass ihm diese „Ehre“ ob dieser Eigenschaften zukommt.

    Die TAZ an die ehemalige Verlegerin des S. Fischer Verlages Schoeller:
    „Samuel Fischer hat gesagt: „Dem Publikum neue Werte aufdrängen, die es nicht will, ist die schönste Aufgabe des Verlegers.““

    Schoeller: „Das ist ein gutes Glaubensbekenntnis. Auch ich habe versucht, dem Publikum neue Werte zu vermitteln. ….“

    aus http://www.taz.de/!5113100/
    Interview vom 31. 8. 2011

    Ihre Nachfolger haben sich der Verlagsphilosophie offenbar angeschlossen.

    • Ich habe schon mal die frage aufgeworfen: Wenn Männer priviligiert sind, als Gruppe, wer priviligiert dann Männer? Und warum hören diese anderen Gruppen nicht einfach auf Männer zu priviligieren?

      Warum soll plötzlich die privilegierte Gruppe selbst aufhören, sich gegenseitig zu priviligieren, ja sogar die ceteris paribus priviligierungen durch andere Gruppen abzulehnen. Wer macht denn sowas?

      Wie gesagt: wenn Männer priviligiert sind. Wer räumt ihnen dann diese priviligien ein? Weisse heterosexuelle Männer machen vielleicht (Überschlagsmäßig) 12-15 Prozent der Weltbevölkerung aus. Kann mal bitte die restlichen 85 prozent der weltbevölkerung aufhören weisse hetreosexuelle Männer zu priviligieren???

      Was für ein dumpfsinn, feministischer!

      • Ein Privileg ist ein Vorrecht gegenüber Dritten. Dieses Vorrecht räumen dritte einem ein. Wenn Männer Vorrechte haben, warum räumen frauen und anders geschlechtliche diese Männern ein?

        • Im Feminismus wurde man wohl internalisierter Sexismus sagen

        • Weil Frauen machtloser als Leibeigene sind.
          Die Privilegierten nehmen sich die Vorrechte und die anderen können sich nicht wehren.
          Falls eine beschließt, dass sie die Vorrechte nicht einräumen will, wird sie grundsätzlich vergewaltigt und in der Regel auch gleich umgebracht.

    • @tear
      „Wenn Männer priviligiert sind, als Gruppe, wer priviligiert dann Männer?“

      „Praktischerweise“ stellen sich die Feministen diese Frage gar nicht ersthaft. Oder hätte man je eine feministische Analyse darüber gelesen, wie genau der Mechanismus der Privilegierung funktionieren sollte? Die gibt es schlechthin nicht, eine gähnende Leere hier.
      Das „Patrirachat“ wird einfach gesetzt und daran gelaubt. Es ist der eigentliche Gott des Feminismus, am unbedingt zu huldigen ist.

      Es ist krass, dass diese Vorstellung des Patriarchats so wenig angefochten wird, wo sie doch eine lupenreine und wahnsinnige Verschwörungstheorie ist. Soviel also zur Aufgeklärtheit unserer Zeit.

      • Diese ganze Privilegien Geschichte ist so aus dem Kontext gerissen. Im meinem Heimatland habe ich als Bürger einige Privilegien, die haben die Frauen allerdings auch. Wenn ich mit einem Fallschirm über einem Zentralafrikanischen Land oder einem mexikanischen Getto abspringe, sind meine Privilegien augenblicklich futsch.

        • @Roland
          „Im meinem Heimatland habe ich als Bürger einige Privilegien“

          Du hast Privilegien? Welche denn? Du hast doch bestimmt keine…. 😉
          (die mehr sind als diese umgangssprachlich so genannten, aber doch keine seienden „Privilegien“, wie „heute hatte ich das Privileg, mir die Sonne auf den Kopf scheinen zu lassen uä).

  9. Wären Männer mehr wie Frauen, ginge es allen besser

    Bitte, bitte, halten euch vor Augen, dass solche und ähnliche Aussagen nur von einer kleinen Minderheit aller Frauen kommen – unmaßgeblich, aber dafür mit umso größerer Klappe.

    • …und dass sie Wahlspruch der zweitgrößten Partei Deutschlands ist.

    • Seite 62:

      „Die ganz überwiegende Mehrheit der Befragten, Frauen wie Männer, hält es für sinnvoll, dass künftig mehr Frauen in kommunale Spitzenpositionen kommen. Allerdings zeigen sich erhebliche Unterschiede in den Argumenten: Während die Frauen vor allem für sich in Anspruch nehmen, „besser zu regieren“ wird bei den
      Männern vor allem auf das demokratietheoretische Argument zurückgegriffen, dass Frauen als die Hälfte der Bevölkerung auch entsprechend in den demokratisch legitimierten Entscheidungspositionen repräsentiert sein müssten. Die befragten Frauen nehmen also vielfach für sich Anspruch, die „besseren Chefs“ zu sein, kommunikativer und diplomatischer zu agieren, bessere Integrationsleistungen zu vollbringen. Zum Teil sind dies recht klischeehafte Äußerungen, die bewusst oder unbewusst auf die an Frauen gestellten Erwartungshaltungen eines „weiblichen“ Führungsstils rekurrieren und diese im Sinne eines „doing gender“66 reproduzieren. Auch einige Männer sehen bei Frauen mehr
      „Herzlichkeit“ und weniger technokratisches Verwalten. Einige der Bürgermeisterinnen nehmen für sich in Anspruch, insgesamt sachlicher als die Männer zu agieren: „Frauen stellen sich nicht immer gleich in den Vordergrund, sondern arbeiten an Lösungen.“

      http://frauen-macht-politik.de/fileadmin/eaf/Dokumente/Schwerpunktthema/Studie_Frauen_fuehren_Kommunen.pdf

      Der Anteil dieser Frauen scheint im Bereich Politk aber ziemlich hoch zu sein (und unter Journalistinnen auch)

      • Sorry, aber das scheint mir doch eine recht tendenziöse Publikation zu sein, und ist mit insgesamt nur 60 Befragten („Bürgermeisterinnen aus Ost und West aus unterschiedlichen Gemeindegrößen sowie eine männliche Vergleichsgruppe“) sicherlich nicht repräsentativ für die gesamte Bevölkerung.

  10. „erhöhte die Tageszugriffe“

    *hust*

    Ja, nur leicht erhöht….

    😄

  11. „in denen die Bedürfnisse von Frauen weniger berücksichtigt werden, gar keine Rolle spielen und ja, die Frauen auch schonmal richtig hasst.“

    LOL

    „Für Crouch ist New Labour ein Beispiel einer „postdemokratischen Partei“.[16] Mit der Fortsetzung des neoliberalen Kurses des Thatcherismus „verlor die Partei […] jeden Anknüpfungspunkt an bestimmte soziale Interessen“[16] der Arbeiterklasse. Die Ausnahme bildeten frauenspezifische Probleme.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie

    Als ob die aus dem bösen Star Trek Universium berichtet…

    • „Feminist_innen sind die optimistischsten Menschen, die ich kenne. “

      OLOL

      Predigt die nicht imemr wieder dass die Welt die Hölle für Frauen ist?

    • @matze, „Postdemokratie“:
      „Die Ausnahme bildeten frauenspezifische Probleme.“

      Das ist gar keine Ausnahme, sondern ein geschickt gewähltes Vehikel zum Etablieren eines Neofeudalismus.

      Letzteres ist gemeint, wenn von „Neoliberalismus“ die Rede ist:

      „Unter anderem deswegen würden die Regierungen seit den 1980er Jahren eine neoliberale Politik verfolgen, die die Privatisierung fördert und den Bürgern mehr Selbstverantwortung aufbürdet.“

      Lies statt „Privatisierung“ –> Kollektivierung
      Lies statt „Selbstverantwortung“ –> Bevormundung

  12. Diesen Kommentar von David finde auch sehr gut:

    https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2015/09/29/diskriminierende-scheisze-bei-erzaehlmirnix/comment-page-1/#comment-39971

    • Insbesondere Davids letzter Absatz ergänzt noch eine wichtige und fast schon gruselige Pointe: dass nämlich Anne Wizorek gewissermaßen das Facelifting von Alice Schwarzer darstellt, »weil deren Popularität den Bach runterging und man wohl ein frisches, junges Gesicht brauchte, dass den Feminismus endlich mal weniger biestig erscheinen lässt«.

      Um den Feminismus muss es intellektuell wirklich schlimm stehen, wenn Wizoreks Generation nicht mehr tun kan und soll als für den alten Sexismus von Schwarzers Generation einzustehen – ist ja der reinste Volkssturm! Kriegt eine publizistische Panzerfaust in die Hand gedrückt und im Fünf-Minuten-Lehrgang beigebracht, wie man damit auf Männerrechtler abdrückt. Eine junge Ossa, die für alte Wessi-Hexen an die Front geschickt wird. Schade um das Gesicht, das hätte ein eigenes Gehirn verdient gehabt anstelle einer Transplantation. »Männer, ihr habt doch ein Gehirn!«, schreibt Hannah Beitzer über Wizorek in der SZ. »Stimmt!«, möchte ich da antworten. »Warum habt ihr denn keins?«

      »Mein Feminismus ist ostdeutsch«, versichert sie uns im ZEIT-Magazin, weil es dort »normal war, dass Frauen arbeiteten.« Das ist aber wohl nur scheinbar ein Widerspruch zu ihrem Alice-Schwarzer-Wiedergängertum. Denn in einem Punkt hat Onyx ja nicht Unrecht: die persönliche Bösartigkeit von Schwarzer fehlt Wizorek tatsächlich. Daran sehen wir aber vor allem, wie wenig uns das weiterhilft – weil die Probleme der feministischen Ideologie eben nicht in der Psychologie ihrer Protagonisten [Generisches Maskulinum? Fuck, yeah!] liegen, sondern im Zusammenhang ihrer Aussagen. Und Wizorek hat sich den Feminismus nicht im Quellcode angeeignet, sondern offenbar vorkompiliert, und daher keinen Plan von dessen interner (lies: sexistischer) Architektur. Ihre Motivation mag ostdeutsch sein, aber ihr Werkzeug ist immer noch ein Westimport.

      Vielleicht sollte man dem Mädel mal stecken, wie sie da missbraucht wird!

      • Und Wizorek hat sich den Feminismus nicht im Quellcode angeeignet, sondern offenbar vorkompiliert, und daher keinen Plan von dessen interner (lies: sexistischer) Architektur.
        LOL. Treffender Vergleich. Aber normalerweise ist bei vorcompiliertem Code die Performance besser.

        • @Anne:

          »Aber normalerweise ist bei vorcompiliertem Code die Performance besser.«

          Ja, nur sollte man diesen »performanten« Feminismus eben nicht als intellektuelle Arbeit ausgeben! 🙂

    • @djad
      „Vielleicht sollte man dem Mädel mal stecken, wie sie da missbraucht wird!“

      Sie ist halt nur eine Nachrichtensprecherin des Feminismus. Mit ihr wird eine unbedarfte, unschuldige Projektionsfläche ohne grosse Ahnung geliefert.

      Das schützt vor allem die Kerninhalte der feministischen Ideologie, da deren Nachrichtensprecherinnen davon ja keine Ahnung zu haben brauchen. „plausible deniability“ ist hier das passende Stichwort.

      Der Feminismus hat offenbar erkannt, dass er besser möglichst indirekt und ohne viel Bezug auf ideologische Inhalte daher kommt. Um möglichst viel Verwirrung zu stiften, dürfen seine Protagonisten jetzt vor sich her tragen, sie verträten einen „individuellen“, „egalitären“ etc Feminismus.

      • @Alex:

        »Nachrichtensprecherin« ist ein passendes Bild! Und »plausible deniability« trifft es auch gut – im Grunde beschreibt das den roten Faden von Wizoreks Buch. Die Botschaft »Männer sind heilsfähig« klingt nämlich freundlicher und »moderner« als »Gewalt ist des Mannes Wesen« (Dworkin), verdrängt aber damit zugleich, welches Schicksal in der Denkfigur einer »Erlösung durch Feminismus« die »lapsi«, die (männlichen) Apostaten, erwartet: nämlich die Höllenfahrt des als »Sexist«, »Frauenfeind«, »Breivik-Nachfolger« und »rechtem Kerl« denunzierten Sünders. In der »plausibel verleugneten« Lubjanka des Feminismus bleibt das Personal für soziale Hinrichtungen weiterhin einsatzbereit.

        • @djad

          Ich würde sogar vermuten, dass nichts Wesentliches von ihrem Oevre von ihr selbst ist, insbesondere ihr Buch (gelesen habe ich einige Ausschnitte, zuletzt beim einschlägigen EMN-post).
          Mein Eindruck, hier waren Profi-Ghostwriter am Werk. Denn die offenbar recht unbedarfte Person Wizorek hätte sicherlich allenthalben Fehler bzw Abweichungen in Hinsicht auf die gender-Ideologie gemacht. Ihr Argumenationsstil ist immer so, dass er der einer naiven „newbee“-Adaptin ist, die frei von der Leber weg lossinniert – hiervon werden die Leser eingewickelt, um dann die gender-Glaubenssätze eineimpft zu bekommen.

          Kann natürlich sein, dass ich Wizorek unterschätze, aber in Gesprächsrunden wirkt sie wirklich so, als hätte sie nur die Hälfte von dem verstanden, wofür sie steht. Und dies ist meiner Meinung nach eine grosse Stärke ihrer Art der Propaganda. Denn dies verunmöglicht die Kommunikation der Gegenseite mit „dem Feminismus“, wenn diese Nachrichtensprecherin gefragt wird. Bei „hart aber fair“ fiel mir die regelrechte Verweigerung der Äusserung ihrer eigenen Ansicht auf, als eine sehr unangenehme Frage kam, die kaum zu beantworten gewesen wäre.

          „bleibt das Personal für soziale Hinrichtungen weiterhin einsatzbereit“

          Logisch, dass es solche Aushängeschilder des Feminismus sind, die die extrem bedenklichen Kommentare so vieler Feministinnen besiseite schieben können mit „Hä, kenn ich nicht“.

          Der Feminismus wird ja gerne Ideologie genannt. Es ist recht bemerkenswert, dass es sich um eine Ideologie handelt, die von keinem ihrer Vertreter ausgebreitet werden kann oder will.

  13. Das Video hatte petpanther am selbersamstag platziert, gehört aber eher hier hin:

  14. Nebenbei: Pflichttermin für alle Wizorek-Fans im Ruhrpott ist der 19.11.2015, 18:00

    #F/LASH.BACK: Weil ein #Aufschrei nicht reicht
    Anne Wizorek
    http://www.tu-dortmund.de/uni/Uni/veranstaltungen/veranstaltungen/15-11-19_flashback/index.html

    Hier die Programmübersicht: http://www.reginaweber.de/wordpress/wp-content/uploads/Faltblatt_Flashback.pdf

  15. […] einleitende Abschnitt stammt, via Alles Evolution, aus dem Aufschrei-Buch Anne Wizoreks und wird von der Bloggerin onyx als ein Nachweis dafür […]


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