Selbermach Mittwoch 28 (30.09.2015)

Samstag ist schon tagelang vorbei. Da muss es doch was neues geben?

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326 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 28 (30.09.2015)

  1. Hab ich gefunden:

    Das war ein teures Abenteuer für die BILD, ausgerechnet eine Radikalfeministin wie Schwarzgeld den Kachelmann-Prozess verfolgen und kommentieren zu lassen.

    https://www.tagesschau.de/inland/kachelmann-103.html

    Hatten wir es nicht gerade vor einiger Zeit? Die Frage, ob das Rentensystem gerecht ist und wo es hakt?
    Jetzt hat sich auch das BSG mit der Doppelbelastung für Eltern befasst, Kinder aufziehen UND in die Rentenkasse einzahlen zu müssen. Die Richter haben heute entschieden und sind der Meinung, dass die finanzielle Doppelbelastung rechtens sei.

    http://www.heute.de/bundessozialgericht-keine-geringeren-sozialbeitraege-fuer-familien-40333700.html

    Die unterlegenen Kläger wollen das Bundesverfassungsgericht anrufen.

    Und dann war da zum Case VW – natürlich – noch die Feststellung: „Mit ner Frau an der Spitze wäre das alles nicht passiert!“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/volkswagen-und-die-folgen-die-feminisierung-der-autowelt-kolumne-a-1055200.html#ref=meinunghp

      • > „Waren das die Artikel von ihr, die dazu beigetragen haben? Das hätte ja was.“

        Ich denke da muss man noch ein bisschen warten bis weitere Details aus dem Urteil öffentlich werden, wenn da überhaupt Details rauskommen.

        Kachelmanns Anwalt hatte mehr als hundert Beanstandungen eingereicht, wovon das Gericht letztendlich nur ca. zwei Dutzend Fälle als Persönlichkeitsverletzung anerkannten. Dabei sind die angegebenen Zahlen von Kachelmanns Anwalt und von dem Anwalt von Springer auch noch unterschiedlich (26 Print / 21 Online versus 20 Print / 18 Online):

        http://meedia.de/2015/09/30/635-000-euro-kachelmann-erstreitet-hoechstes-schmerzensgeld-aller-zeiten-gegen-bild/

        http://meedia.de/2015/09/30/springer-anwalt-hegemann-zu-kachelmann-wenn-olg-urteil-nicht-ueberzeugt-gehen-wir-in-revision/

        Die meisten Details zu den im Urteil anerkannten Persönlichkeitsverletzungen habe ich bis dato bei Telepolis gefunden. Da ist die Rede von Informationen über sein Sexualleben, wörtliche Veröffentlichung von SMS und eMail-Verkehr, Fotos beim Hofgang durchs Gefängnis. Das klingt erstmal nicht nach Alice Schwarzers Feder.

        Aber dann eben auch „unzulässige Vorverurteilungen“ und „einen nicht mit der Unschuldsvermutung zu vereinbarenden Mangel an Zurückhaltung“. Das klingt nun allerdings sehr schwer nach der Schwarzer, auch wenn sie namentlich dort nicht genannt wird.

        http://www.heise.de/tp/artikel/46/46145/1.html

        Also genaues weiss man noch nicht. Die Wahrscheinlichkeit schätze ich durchaus gegeben ein, daß Artikel von der Schwarzer in dem Urteil mit zum Schmerzensgeld mit beigetragen haben.

      • Alice Schwarzer hat mit ihrer Rolle während des Prozesses damals meinen Respekt errungen. Im Gerichtssaal sollte jeder Angeklagte einen Verteidiger haben. Und in so einem Fall mit der Öffentlichkeit brauchte das damals mutmaßliche Opfer ebenso eine Verteidigung in der Öffentlichkeit. Gegen alle zu verteidigen ist kein leichter Job und es braucht welche, die es trotzdem machen.

    • „teures Abenteuer für die BILD“

      Das muss man dem Spiegel mal zugute halten:

      „Jörg Kachelmann gibt keine Ruhe, und das ist gut so. Wer, wie die „Bild“-Zeitung, Alice Schwarzer das Forum bietet, ihre Unkenntnis selbst der einfachsten Regeln eines Strafprozesses vor einem feixenden Millionenpublikum auszubreiten, der bekommt dafür eines Tages die Quittung.

      Wer einer fanatischen Feministin gestattet, auf rechtsstaatlichen Garantien wie etwa der Unschuldsvermutung öffentlich herumzutrampeln und Werte, die die Gesellschaft zusammenhalten, ins Lächerliche zu ziehen, der darf sich nicht wundern, wenn die Rechnung am Ende höher ist als der Gewinn durch ein kurzzeitig damit erzieltes und überdies mit Beifall von der falschen Seite begleitetes Spektakel. ……“

      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/joerg-kachelmann-kommentar-zum-urteil-von-gisela-friedrichsen-a-1055514.html

      • Genau den gleichen Abschnitt wollte ich auch grade zitieren 🙂

        Wie viele Artikel explizit von Schwarzer waren ist jetzt ja nicht klar, es werden aber wohl einige sein.
        Kachelmann prozessiert ja parallel auch gegen Schwarzer und hat bisher glaube ich so ziemlich alles gewonnen.

        • nee, gar nich!!

          Ja, finde ich auch. Hat ihm immerhin komplett die Karriere zerstört, und auch sein Partnerwert dürfte nach Ausbreitung seines Privatlebens nachhaltig gesenkt sein.

          Er hat ja über 2 Mio gefordert und hätte wohl mehr bekommen, wenn man den Vorwurf der „Kampagne“ besser hätte belegen können. Für den Schaden der entsteht, wenn alle anderen Blätter den Schmutz weiterverwerten und damit orchestrieren, scheint man wohl niemanden verantwortlich machen zu können.

          Achja, gab es damals eigentlich eine Feministin, die sich von der Schwarzer-Kampagne, der Vorverurteilung und der Schmutzwäsche mit den privaten Details distanziert hätte? Es war für alle ein gefundenes Fressen, soweit ich mich erinnere.

  2. US-Armee ignoriert Sex-Missbrauch in Afghanistan

    US-Soldaten in Afghanistan werden offenbar dazu angehalten, Fälle von sexuellem Missbrauch durch verbündete Militärs vor Ort nicht zu melden und entsprechende Taten auch nicht zu verhindern, obwohl die Intervention in dem zentralasiatischen Land vor 14 Jahren von Washington explizit mit dem Ziel begründet wurde, die Lage der Menschenrechte zu verbessern.

    http://www.heise.de/tp/news/US-Armee-ignoriert-Sex-Missbrauch-in-Afghanistan-2830628.html

    Genderama berichtete auch darüber:

    “ „My son said that his officers told him to look the other way because it’s their culture.“ “

    http://genderama.blogspot.de/2015/09/vermischtes-vom-21-september-2015.html

    Wenn das wahr ist, ist das, glaube ich, das mit krankeste was ich seit langer Zeit gelesen habe.

    • Jop.
      Aber was sollen sie auch machen. Wer da was gegen sagt, wird wahrscheinlich kurzerhand einen Kopf kürzer gemacht bzw. ist zumindest als Gesprächspartner nicht mehr akzeptabel.
      Menschen geben selten lange eingeübte, vorteilhafte (aus ihrer Sicht) Verhältnisse auf, nur weil irgendein Kuffar es sagt. Besonders nicht wenn sie keine Kulturrelativisten sind und so denken, dass „Traditionen“ gut sind, weil sie alt sind.

      Das ist dann eben auch wieder dieses Totschlag Argument „Das widerspricht unserer Kultur, das ist westlicher Imperialismus“ usw. und schon tut man das Exakte Gegenteil bzw. tut das, was man nicht soll erst Recht aus Trotz, siehe Afrika Homosexuellenrechte.

  3. „Prenatal testosterone exposure is related to sexually dimorphic facial morphology in adulthood“

    http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/282/1816/20151351

    „Prenatal testosterone may have a powerful masculinizing effect on postnatal physical characteristics. However, no study has directly tested this hypothesis. Here, we report a 20-year follow-up study that measured testosterone concentrations from the umbilical cord blood of 97 male and 86 female newborns, and procured three-dimensional facial images on these participants in adulthood (range: 21–24 years). Twenty-three Euclidean and geodesic distances were measured from the facial images and an algorithm identified a set of six distances that most effectively distinguished adult males from females. From these distances, a ‘gender score’ was calculated for each face, indicating the degree of masculinity or femininity. Higher cord testosterone levels were associated with masculinized facial features when males and females were analysed together (n = 183; r = −0.59), as well as when males (n = 86; r = −0.55) and females (n = 97; r = −0.48) were examined separately (p-values < 0.001). The relationships remained significant and substantial after adjusting for potentially confounding variables. Adult circulating testosterone concentrations were available for males but showed no statistically significant relationship with gendered facial morphology (n = 85, r = 0.01, p = 0.93). This study provides the first direct evidence of a link between prenatal testosterone exposure and human facial structure."

    • Nicht so überraschend, aber in Genderzeiten wohl nötig.

      Problem:
      „From these distances, a ‘gender score’ was calculated for each face, indicating the degree of masculinity or femininity.“

      Das Wort Gender scheint im Wissenschaftsenglisch schon durchgesetzt zu sein. Das „soziale“ Geschlecht, soso.

      • „Das Wort Gender scheint im Wissenschaftsenglisch schon durchgesetzt zu sein. Das “soziale” Geschlecht, soso.“

        Hängt möglicherweise in diesem Fall damit zusammen, dass eine Skala „masculinity – femininity“ statt einer Zweiteilung „male – female“ verwendet wurde.

      • Naja im Grunde wäre es ja gerade ein thema dem sich die Gender studies annehmen könnten, z.B. im Sinne einer Akzeptanzförderung gegenüber solchen Kindern/Erwachsenen, bei denen mutmaßlich ein gewisses geschlechtsbezogenes Anders-Sein gehäuft vorkommen könnte aufgrund dieser Hormonellen Unterschiede.

        Ich vermute in dem Kontext sind eben die sichtbaren unterschiede gemeint. die einen Mädchen sitzen schnatternd am Rand und ein Mädchen tobt mit den Jungs über das Fussballfeld. Ich habe schon das ein oder andere Mädchen gesehen, das eine für mich eindeutig männliche Energie ausstrahlte, ohne tatsächlich wie ein Junge zu wirken. Da war ein ganz klarer Unterschied zu den meisten sonstigen Mädchen zu erkennen, von dem ich meine, dass man ihn durchaus benennen kann.

        • „männliche Energie ausstrahlte“

          Hm, könnten das nicht viel mehr Frauen? — wenn sie es denn wollten….
          Ob adrian hier sagen würde, sie wären halt faul?
          Und fahren bewusst einen Gang tiefer.
          #genderlifegap

        • „thema dem sich die Gender studies annehmen könnten, z.B. im Sinne einer Akzeptanzförderung gegenüber solchen Kindern/Erwachsenen“

          – Diesen Quark machen die schon im Rahmen der „Diskriminierungsforschung“. Prima ABM für akademische Eigentlich-Hartzer.
          Die Gender studies müssen abgeschafft werden, Punkt. Sie sind nicht reformierbar, schon weil da lauter esoterische Pfeifen das Sagen haben.

          Würde man die Pfeifen durch Biologen ersetzen, kann man aber auch gleich den Namen ändern. „Gender“ ist ein Nonsens-Konzept.

  4. Werden niederländische Wissenschaftlerinnen diskriminiert?

    Von den drei Hauptkriterien zur Beurteilung der Anträge fanden sie nur für die „Qualität der Wissenschaftlerin/des Wissenschaftlers“ einen statistisch signifikanten Unterschied: Frauen schnitten auf der Skala von 1 (exzellent) bis 9 (schlecht) schlechter ab als die Männer. Im Mittel erzielten sie den Wert 2,85 gegenüber der Note 2,69 der Wissenschaftler. Für die Kriterien „Qualität des Forschungsprojekts“ und „Wissensverwertung“ fanden sie keine signifikanten Unterschiede.

    Als Erklärung hierfür diskutieren van der Lee und Ellemers drei Faktoren: Erstens könne ein hoher Anfragedruck die Gutachterinnen und Gutachter für implizite Vorurteile anfälliger machen. Zweitens könne der Verweis auf Maßnahmen zur Gender-Politik in den Dokumenten der Forschungsorganisation zu einem „Gleichheitsparadox“ führen: Die Entscheider könnten deshalb irrtümlich denken, es herrsche bereits Gendergleichheit.

    Drittens enthielten die Dokumente ein Übermaß an männlicher Sprache, was die männlichen Bewerber bevorteilen könne. Dies seien einerseits Formulierungen wie „Mannjahre an Forschung“ oder „unter den besten 10-20% seiner Gruppe“, andererseits männlich besetzte Eigenschaftswörter wie „herausfordernd“, „unabhängig“ und „abenteuerlich“ gegenüber weiblich besetzten Wörtern wie „verantwortlich“, „organisiert“ und „gründlich“.

    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46119/1.html

    Und weiter:

    Der Statistiker Casper Albers von der Universität Groningen diskutiert den Fall ausführlicher in seinem ◥Blog, gekürzt ◥englisch. Es handle sich bei der Analyse um einen Fall des Simpsons-Paradox, benannt nach dem britischen Statistiker Edward Simpson.

    Casper Albers legt nun dar, dass es sich bei den analysierten Daten der NWO um einen ganz analogen Fall handelt: Die meisten Frauen bewarben sich nämlich in den Bereichen für medizinische Forschung (51% Frauen von 505 Antragsstellenden) und Sozialwissenschaften (49% von 834) – und genau dort seien mit 13,4 und 14,9 Prozent die Bewilligungsraten für Forschungsanträge unabhängig vom Geschlecht am niedrigsten.

    [..]

    Der Versuch der beiden niederländischen Sozialpsychologinnen ging aber wohl nach hinten los: Erst belegen sie, dass Frauen schlechtere Urteile für ihre wissenschaftlichen Leistungen erhalten; dann zeigen sie, dass die Sprache in Dokumenten der NWO männlich kontaminiert ist. Unterm Strich bleibt jedoch – je nach Lesart der Kritik – entweder nur ein winziger oder gar kein statistisch signifikanter Unterschied bei der Bewilligung von Forschungsanträgen beider Geschlechter.

    Die angenommenen Vorurteile gegenüber Frauen sind allem Anschein nach im Endeffekt unwirksam. Die bereits bestehenden Maßnahmen der Forschungsorganisation zur Vermeidung von Geschlechtsdiskriminierung scheinen also zu wirken. So müssen die Beurteilungskommissionen schon heute prüfen, ob die Bewilligungsrate für Frauen mit der Bewerbungsrate übereinstimmt. Warum die NWO dennoch ihr Verfahren anpassen will, ist unter diesen Umständen schwer begreiflich.

    Da hilft wohl nur eine Frauenquote bei der Vergabe von Geldern. Den die Qualität soll ja zählen und nicht das Geschlecht.

    Der Text schließt ab mit:

    „Der oft nur konstruierte Kampf zwischen den Geschlechtern lenkt von den schlechter werdenden Spielregeln für die große Mehrheit aller Menschen ab.“

    Natürlich kann man daraus jetzt nicht schließen das in Arbeiten der Gender-Studies häufig darauf hingearbeitet wird Frauen als Opfer darzustellen.

    • „Drittens enthielten die Dokumente ein Übermaß an männlicher Sprache, was die männlichen Bewerber bevorteilen könne.

      Dies seien einerseits Formulierungen wie „Mannjahre an Forschung“ oder „unter den besten 10-20% seiner Gruppe“, andererseits ****männlich besetzte Eigenschaftswörter**** wie „herausfordernd“, „unabhängig“ und „abenteuerlich“ gegenüber
      ****weiblich besetzten**** Wörtern wie „verantwortlich“, „organisiert“ und „gründlich“.“

      – Soso, das nennt man also Wissenschaft. Butler läßt grüßen. Da werden einfach irgendwelche „männlich“ besetzten Wörter definiert.
      Das könnte man glatt als sexistisch bezeichnen…..:-)

      • Da hast Du zwar recht, aber jetzt stell Dir doch mal nur die Verzweiflung der beiden Autorinnen vor:

        Sie suchen und suchen und suchen…und finden am Schluss ein Stück Fliegenschiss. Aus sowas kann man kein paper machen um es in einem Journal unterzubringen. Und wenn es nicht zitierbar ist, dann ist die ganze Arbeit völlig wertlos.

        Zudem wird es auch nur dann im Mainstream wahrgenommen, wenn es emotionalisierbar ist. Nennt sich Aufmerksamkeitsökonomie.

        Überschriften wie „Werden niederländische Wissenschaftlerinnen diskriminiert?“ sind emo: Da projiziert das LerserX gleich Drama rein. Eine Überschrift „Niederländische Wissenschaftlerinnen werden nicht diskriminiert“ ist dagegen sowas von lahm, liest kein Mensch.

        Also wird halt der Fliegenschiss aufgeblasen und aus den Fingern gesaugte Thesen zur Begründung daruntergeschrieben. Fertig.

        • ät PM:

          „Eine Überschrift “Niederländische Wissenschaftlerinnen werden nicht diskriminiert” ist dagegen sowas von lahm“

          – Haha! Gerade heute wäre SO ein Artikel Sprengstoff!

          Befürchte aber, daß die beiden SOZIALpsychologINNEN eine vorgefertigte Meinung hatten (Fliegenschiß), die dann irgendwie in ein Ergebnis münden mußte.

      • Verantwortlich, organisiert und gruendlich sind weiblich besetzte Worte? Kann ich nicht recht nachvollziehen. Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass Frauen im Schnitt verantwortungsbewusster, organisierter und gruendlicher sind bzw. so angesehen werden.

        • ät Hugor:

          „verantwortungsbewußter“ könnte ich noch nachvollziehen, weil Frauen nicht so viel saufen oder mit einer getunten Schrottkarre rumfahren. Wobei das im Beruf auch nicht so statistisch sein muß.

          „Organisiert“ und „gründlich“ hingegen sind typische Kennzeichen zB deutscher Ingenieure. Den VW-Kram mal ausgenommen.

    • Schildkröten sind dumm wie Brot.
      Ich vermute eher, dass der Neuankömmling ein leckeres Weibchen vor sich sah und sie sich zum Aufreiten zurechtlegen wollte.
      Schildkrötenmännchen können da recht rabiat werden, wenn sich die Gute ziert.
      Dass sie sich – wieder auf die Beine gekommen – gleich vom Acker macht, stand bestimmt nicht in seinem Programm.

      • „Schildkröten sind dumm wie Brot.“

        Aber wenn er wusste, dass er sie umdrehen muss, um zu ficken, statt um zu helfen, wäre das doch auch wieder intelligent.

        • Nee, da kannst Du suchen, so viel Du willst. Die Viecher bleiben dumm.
          Eher dürfte es in etwa so gelaufen sein:
          „Boah. Frau. Ficken.
          Mist, komm nicht dran. Also zurecht schubsen, bis die Dose erreichbar ist.“

          Er hätte sie auch auf den Rücken geworfen, wenn sie zuvor richtig herum gestanden hätte, er aber trotzdem nicht an das begehrte Ziel gekommen wäre.

          Hier wird ein zufälliges Ereignis mit menschlichen Maßstäben interpretiert und bewertet.

  5. Die perverse „Sexualpädagogik der Vielfalt“ der Gendersex-Professix Elisabeth Tuider wird an Zürichs Volksschulen immer noch unterrichtet:
    Im Juni 2015 haben drei engagierte Volksvertreter im Kanton Zürich in einer Anfrage an den Regierungsrat die Verwendung des skandalösen Lehrmittels „Sexualpädagogik der Vielfalt“ hinterfragt. Gemäss Antwort vom 2. September 2015 sieht die Zürcher Regierung jedoch keinen Handlungsbedarf und versteckt sich ­- ohne auf den destruktiven Inhalt des Lehrmittels einzugehen – hinter den Empfehlungen sogenannter Experten der Sexualpädagogik sowie dem guten Rufs des Juventa-Verlags. Dieses Versteckspiel und Nicht-hinsehen-wollen einer vom Volk gewählten Regierung ist schlicht nicht hinnehmbar.

    Die perverse „Sexualpädagogik der Vielfalt“ der Gendersex-Professix Elisabeth Tuider wird an Zürichs Volksschulen immer noch unterrichtet:

    „Im Juni 2015 haben drei engagierte Volksvertreter im Kanton Zürich in einer Anfrage an den Regierungsrat die Verwendung des skandalösen Lehrmittels „Sexualpädagogik der Vielfalt“ hinterfragt.

    Gemäss Antwort vom 2. September 2015 sieht die Zürcher Regierung jedoch keinen Handlungsbedarf und versteckt sich ­- ohne auf den destruktiven Inhalt des Lehrmittels einzugehen – hinter den Empfehlungen sogenannter Experten der Sexualpädagogik sowie dem guten Rufs des Juventa-Verlags.
    Dieses Versteckspiel und Nicht-hinsehen-wollen einer vom Volk gewählten Regierung ist schlicht nicht hinnehmbar.

    http://citizengo.org/de/29957-sexualpaedagogik-der-vielfalt-zuerichs-volksschulen-die-regierung-soll-endlich-hinsehen

  6. Weiß hier jemand etwas Genaueres? Hat da jemand gephotoshopt oder haben sie allen Ernstes seine Leiche woanders drapiert um ein besseres Bild zu kriegen?

        • Nein, aber ich weiß ja, dass es mehrere sind, u.a. sein Bruder.
          Und ich finde es auch nicht toll, dass zwei Kinder tot sind, sondern dass die Presse sich wenigstens nicht auch noch zu so einer Geschmacklosen Manipulation hat hinreißen lassen.

        • Wenn ich recht informiert bin, lebte der Junge mit seiner Familie schon drei Jahre friedlich in der Türkei, aber er wollte sich die Zähne machen lassen, und das bezahlt in der Türkei niemand. Also beschloss er mit seiner Familie nach Europa zu gehen.

        • http://www.tagesschau.de/ausland/auffanglager-101.html

          „Innenminister de Maizière und sein italienienischer Amtskollege Alfano werben in der EU für Auffanglager in Nordafrika. Dort soll bereits entschieden werden, ob Flüchtlinge legal nach Europa dürfen. Flüchtlingsorganisationen und Grüne sind empört.“

          Das finde ich erstmal eine gute, längst überfällige Idee.
          Wenn man dann noch durchsetzt, dass Leute, die auf deutschem Boden ohne Fingerabdruck-Registrierung (die sie in Afrika usw erhalten haben) erwischt werden, postwendend wieder abgeschoben werden, zur Not einen Deal mit irgendeinem Land machen, dass die erlauben, Passlose auf ihrem Grund und Boden abzuladen und dann können sie alleine nach Hause laufen.

          Und wenn dann immer noch Massen durch Ungarn und Serbien pilgern, kann man sie dieses Mal auch besser und vehementer abwehren, weil sie sich nicht mehr hinter dem Flüchtlingsstatus verstecken können, sondern einfach nur noch Kriminelle sind.
          Einen „Schutzsuchenden“ mit Tränengas und Gummigeschossen abzuwehren, ist medial doch viel fieser als einen Straftäter, der illegal ins Land einfallen will.

          Nebenbei könnte man in Afrika Bildungszentren einrichten wo Fachkräfte für den Weltmarkt ausgebildet werden.

        • ät Ata:

          „Das finde ich erstmal eine gute, längst überfällige Idee.“

          Australien macht es ja schon eine Weile so. Im Südpazifik ist der Hippie-Multikultischeiß wohl nicht so stark in die Hirne eingedrungen.

          „Nebenbei könnte man in Afrika Bildungszentren einrichten wo Fachkräfte für den Weltmarkt ausgebildet werden.“
          – Na ja. Wir sind nicht das Welt-Gymnasium. Wenn die Arbeitskräfte für Deutschland sind, OK.
          Vergiß nicht, daß Ausländer an deutschen Unis jetzt bereits gratis ausgebildet. Wir finanzieren also jetzt schon der zukünftigen Konkurrenz ihre Ausbildung.

        • „– Na ja. Wir sind nicht das Welt-Gymnasium. Wenn die Arbeitskräfte für Deutschland sind, OK.“

          Ich meine ja auch nicht unbedingt Deutschland, sondern „alle“ wohlhabenden Staaten könnten doch gemeinsam so eine Art Welt-Fonds einrichten aus dem sowas finanziert wird und gemeinsam zusammen arbeiten.

          Ich habe übrigens auf Queer gelesen, dass dre Papst jetzt mit Saudi Arabien packtiert und irgendwas von abnorm und Sexualmoral udn Naturrecht faselt.

          http://www.queer.de/detail.php?article_id=24695

          „Der Vertreter Saudi-Arabiens, dessen UN-Botschafter im Sommer trotz der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexuellen und zahlreichen weiteren Menschenrechtsverstößen zum Vorsitzenden einer Experten-Komission des Menschenheitsrates ernannt worden war, betonte, man sei gegen jegliche Erwähnung von Homosexualität in dem Dokument, da diese dem „islamischen Recht entgegen“ laufe. „Abweichungen“ von diesem Glauben würde man nicht befolgen.“

          bin paralysiert.

        • Das finde ich ein so ekelhaftes, instabiles, unberechenbares Kommunikationsverhalten. Das habe ich schon in Beziehungen erlebt und wenn „Anführer“ das machen, fühlt man sich genaus unsicher und verraten.
          Der papst ist auch so einer. Mal bezeichnet er homosexuelle als Brüder, dann paktiert er mit den Saudis. Die im Menschenrechtsrat sitzen.
          Unsere Politik genauso. Erst auf uns draufhauen, kritisieren, Nazis, keine Diskussion zulassen, dann kommt nach und nach raus, dass man Recht hatte.
          Gab es eigentlich jemals Politiker oder religiöse Führer, die keine opportunistischen verlogenen soziopathischen Extrem-Verarscher waren?

        • @ata
          „Das finde ich ein so ekelhaftes, instabiles, unberechenbares Kommunikationsverhalten.“

          Deshalb: „actions speak louder than words“.

          Und mal ehrlich: wundert es dich, dass der Papst im Zweifel auf der Seite Saudi Arabiens steht, der Hüterin der heiligsten Stätte der „Religion des Friedens“? (die Bezeichnung eines vorigen Papsts)

        • ät Ata und Adrian:

          „Ich meine ja auch nicht unbedingt Deutschland, sondern “alle” wohlhabenden Staaten könnten doch gemeinsam so eine Art Welt-Fonds einrichten .“
          – Das wäre mal echte Entwicklungshilfe, die nicht zu 90% in den Taschen von irgendwelchen Diktatoren landet.

          „Ich habe übrigens auf Queer gelesen, dass der Papst jetzt mit Saudi Arabien paktiert“
          – Dann lies mal genau. Der Papst kann den sozialistischen Genderscheiß nicht leiden (wer hätte das gedacht); und die Saudi-Musels, die dabei waren, auch nicht.

          Eine Zustimmung in einer Sachfrage ist noch kein „Pakt“. Daß Franz I. mit Wahhabiten paktiere, wäre auch sehr gruselig…

        • „Und mal ehrlich: wundert es dich, dass der Papst im Zweifel auf der Seite Saudi Arabiens steht, der Hüterin der heiligsten Stätte der “Religion des Friedens”?“

          Das wäre eine Frage die man am Besten nach Marihuanakonsum erörtert. Die Antwort ist nämlich ja und nein.

          „Dann lies mal genau. Der Papst kann den sozialistischen Genderscheiß nicht leiden (wer hätte das gedacht); und die Saudi-Musels, die dabei waren, auch nicht.“

          Dass die überhaupt im UN Menschenrechtsrat sind, weil sie halt viele Nationen bei den Eiern haben wegen Öl, ist schon eine Farce.

          Was ich da lese ist
          „Es will den Kampf gegen sexuell verbreitete Krankheiten und speziell HIV verstärken und empfiehlt dazu auch Kondome und eine umfassende Sexualaufklärung; die sexuellen und reproduktiven Rechte von Frauen seien zu achten.“

          Und?
          Wird wirklich Zeit. Ich glaube nicht dass alle Frauen zwingend 7-15 Kinder möchten.
          Und das ist mittlerweile auch keine Frage des Möchtens mehr, sondern bei einigen Ländern von extremer innerer und geopolitischer Bedeutung.
          Bedenkt mal bitte, dass z.B. Pakistan Kernwaffen hat. Und öfter mal von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Je mehr Menschen, desto bedrohlicher ist das.

          „eine ideologische Kolonialisierung zu fördern, indem man abnorme Lebensmodelle und -stile durchsetzt, die der Identität der Völker fremd und letztlich unverantwortlich sind.“

          Wie kann denn etwas „der Identität“ der Völker fremd und letztlich unverantwortlich sein, was es schon ewig in jedem Land gibt und wozu es seit Abrahams Zeiten Gesetze und Ansichten, jedenfalls ein Bewusstsein davon, gibt????????
          Die Leute in den Ländern die so sind, sollen in Ruhe gelassen werden.
          Vor zwei Jahren gab es im Irak eine Hetzjagd auf gestylte Jungs im Emo Stil. Die galten als schweul, falsch verdreht. Die sind also schon im Land. Und man soll es einfach unkommentiert hinnehmen, nicht mal was sagen soll man, weil es eine kulturelle Eigenheit ist?
          Im Senegal wurde ein Mann verhaftet und ins Gefängnis gesteckt wegne Homosexualität weil er in einer Bar ein Bailys bestellt hat.
          Es war also ein afrikanischer Cis Mann in Afika, der einfach so ein „schwules Getränk“ bestellt hat. Die „Saat“ ist also schon von alleine da. Oder gibt es geheime Agitatoren des Westens, die überall den Männern einreden, ihre Trinkgewohnheiten ändern zu sollen?

          „Die Erklärung richtet sich hauptsächlich gegen Sexualaufklärung und die Nutzung von Kondomen und Verhütungsmaßnahmen –“

          Das ist so dermaßen verfickt blöde wenn das stimmt (entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber das ist einfach nicht zu fassen).
          Da setzen sich also u.a die ärmsten und unterentwickelsten, von Katastrophen und Auseinandersetzungen geplagten, instabilsten, oder abnorm reichsten, dabei teils geistig zurückgeblibensten Nationen zusammen und beratschlagen einfach mal, dass sie allen (außer Schwulen) Arbeit, Wohlstand, Gesundheit, Frieden, Regenbogenglücksbärchis, Umweltschutz, Essen usw. geben wollen –
          Aber auf gar keinen Fall eine wie auch immer geartete Bevölkerungs…einwirkung/kontrolle/entschärfung der demografischen Bombe vornehmen möchten. Und jeder der das anders sieht, ist ein schwuler Nazi, der diese Länder erpressen und pervers kolonialisieren will.
          Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.

        • ät Ata:

          „“Ducrhsetzen abnormer Lebensmodelle”“
          – Daß die Saudis so etwas wie Schwulsein ganz abschaffen oder unterdrücken wollen, ist klar.

          Aber ein westlicher Bischof? Das Christentum ist nicht mehr im Mittelalter.
          Es geht eher darum, Homoehe und anderen modernen Genderquatsch zu verhindern. Zum Beispiel sogenannte „Regenbogen“-Familien mit gekauften Kindern usw.

        • „Es geht eher darum, Homoehe und anderen modernen Genderquatsch zu verhindern”“
          Dass zwei Menschen sich fest und offiziell zueinander bekennen wollen, ist kein Quatsch. Außer für die, die ihre Sexualität/Identität für Quatsch halten. Man muss es ja nicht ehe nennen. Man kann es auch Duo nennen. Mein Freund und ich haben uns neulicb verlobt, wir werden dualieren^^
          Dann hat man die so dringend benötigte Abgrenzung.

          „Es geht eher darum, Homoehe und anderen modernen Genderquatsch zu verhindern. Zum Beispiel sogenannte “Regenbogen”-Familien mit gekauften Kindern usw.“

          Achso, ich verstehe.Und nun relativier mir bitte das hier, du Wendehals.
          http://www.queer.de/detail.php?article_id=24718

          „Robert Kardinal Sarah hat in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung „La Repubblica“ vor der Tolerierung von Homosexuellen gewarnt. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien „nicht nur ein Problem für die Kirche, sondern für die Menschheit“, sagte der 70-Jährige. Auch seien sie ein „Rückschritt der Kultur und der Zivilisation““

          „Viele LGBT-feindliche afrikanische Machthaber sprechen ebenfalls von Homosexualität als „westlichen“ Import, den es zu bekämpfen gelte. In Ländern wie Nigeria unterstützt die katholische Bischofskonferenz sogar offen die Verfolgung von Schwulen und Lesben (queer.de berichtete). Derzeit sorgt daher der Auftritt des nigerianischen Erzbischofs Ignatius Kaigama bei der Deutschen Bischofskonferenz für Empörung. Ein Sprecher von Kardinal Reinhard Marx beteuerte jedoch wahrheitswidrig, dass sich die nigerianische Kirche „gegen die Diskriminierung von Homosexuellen“ ausspreche (queer.de berichtete).“

          Auch Papst Franziskus scheint sich in der Frage der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften positioniert zu haben: So warnte er vor wenigen Tagen vor einer „ideologischen Kolonialisierung“ durch „abnorme Lebensmodelle“ (queer.de berichtete).

        • @ata
          „Aber auf gar keinen Fall eine wie auch immer geartete Bevölkerungs…einwirkung/kontrolle“

          Besser nicht.

          „dualieren^^“
          besser als duellieren 🙂

          @axel
          „Der Papst kann den sozialistischen Genderscheiß nicht leiden“

          Doch, auch mit Fidel Castro sass er zusammen. War auch die Kelle dabei?

          „“Regenbogen”-Familien mit gekauften Kindern“

          Was sind denn das für Räuberpistolen?!

          @ata
          „In Ländern wie Nigeria unterstützt die katholische Bischofskonferenz sogar offen die Verfolgung von Schwulen und Lesben“

          Ein seltsames Land, Nigeria. Eine ganz andere Geschichte:
          Eine Tante mit Laci Green Aussehen (und Stimme!) freute sich mal auf einer Feier über die „Negerküsse“ (riesen Buffetttisch war angerichtet). Das hat unseren gemeinsamen Kollegen aus Nigeria voll aufgeregt, er fühlte sich ohnehin schon „versklavt“ genug und dramatisierte rum, was natürlich sehr amüsant war. Die Nigerianer sind schon schräg, aber nette Typen 🙂

          „Marx beteuerte jedoch wahrheitswidrig“

          Bei dem Namen fällt das nicht auf 😉

          „“ideologischen Kolonialisierung”

          Komisch, da steckt tatsächlich viel Konstruktivismus drin: „Kolonialisierung“ ist schon ein Ideologieprodukt und nicht wie der Papst meint ein Ausgangs-Fakt. Er meint also, dass gewisser Glauben sich auf seine Kosten ausbreitet.

        • Lata
          „“abnorme Lebensmodelle”“

          –> Einfach so zusammensein.
          Dafür muss also die Homosexualität verdammt werden?!

          „Homoehe“

          Das ist natürlich eine Beleidigung für die!

          Andererseits haben die sich immer opportunistisch verhalten, warum nicht diesmal. Und schwul sind die doch sowieso selbst zum Teil.
          Wahrscheinlich fürchten sie einfach nur die zersetzende Homosexualität in der römischen Kirche. Da können eigentlich nur noch Frauen helfen, Krankenschwestern #aufkraisch

      • ät Ata:

        „Dass zwei Menschen sich fest und offiziell zueinander bekennen wollen, ist kein Quatsch.“
        – Es gibt doch die Verpartnerung/Eintragung etc.
        Die offizielle Eheschließung sehe ich als reines Machtspielchen der „Progressiven“.

        „Gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien “nicht nur ein Problem für die Kirche, sondern für die Menschheit”, sagte der 70-Jährige. Auch seien sie ein “Rückschritt der Kultur und der Zivilisation””“
        – Wenn er damit jegliche Beziehung meint, stimme ich mit ihm nicht überein, und viele andere tun das auch nicht. Ansonsten ist Opa nicht unbedingt repräsentativ; denk mal an Irland. Daher sind solche Aufreger irrelevant und kratzen keinen. Lassen sich aber von linksextremerseits prima benutzen, um die „Homophobie“ und sonstige Schlechtheit der Kirche anzuprangern.

        • @axel
          „Wir machen Kinder und halten die Gesellschaft damit am Laufen.“

          Warum sollte das eigentlich ein Problem für einen Staat sein?
          Irgendwo passt das nur zu einem autoritären Staat, vor allem in Zeiten, wo Kinder null Garant für irgendeinen Mehrwert mehr sind. Die Entscheidung für und der Unterhalt von Nachwuchs sollte vor allem Privatsache sein (keinesfalls jedoch der Schutz dessen, um das klarzustellen).

        • „Die Entscheidung für und der Unterhalt von Nachwuchs sollte vor allem Privatsache sein (keinesfalls jedoch der Schutz dessen, um das klarzustellen).“

          Ich hatte mich schon gewundert, dass das Thema keiner aufgreift, obwohl es uns weitaus mehr betrifft, als der Kachelmann-Prozess.

          Ich gebe Dir prinzipiell recht, Kinder sollten weitgehend Privatsache sein.
          Dann aber musst Du auch weiter argumentieren und die Abschaffung der umlageorientierten Rentenversicherung fordern.

          In den Kommentaren zu dem Gerichtsurteil des BSG gestern heulten wie üblich die Kinderlosen, man solle ihren Wunsch, keine Kinder haben zu wollen, doch akezptieren und sie dafür nicht bei der Rentenversicherung „bestrafen“.
          Daher hier an dieser Stelle nochmal zum Mitschreiben: die Rentenversicherung geht davon aus, das grundsätzlich jeder Bürger auf zweierlei Weise in sie einzahlt: zum Einen über die Ansparungen (die, wie wir ja wissen, genau genommen die Finanzierung der Renten der letzten Generation sind), zum Anderen über die Produktion und den Unterhalt eines zusätzlichen Rentenzahlers.
          Wenn also jemand keine Kinder in die Welt setzt, dann halbiert er seine Einzahlungen ins Rentensystem, wird also nicht bestraft, sondern dafür belohnt.
          Ich habe also überhaupt kein Verständnis für das Urteil, bin mir aber bewusst, welche Sprengkraft hinter einer anderen Entscheidung gelegen hätte.

        • @carnofis

          Also die Rentenversicherung sollte erst recht in die Hände der Betroffenen gelegt werden. Kann auch jeder privat regeln.

          Es ist doch dieses Sozialsystem, welches, fehlgelaufen, unsere Gesellschaft arg belastet und niederdrückt.

          Das Umlagensystem war sehr kurzsichtig als Werbegeschenk gedacht. So verkauft man die Demokratie.

          Wer darauf vertraut hat, der geht doch zu recht leer aus….

    • Ist doch egal, hauptsache es kommen die richtigen Gefühle …

      „Das Sinnbild einer Katastrophe

      Auch wenn die sich aufdrängende Assoziation manch einem kitschig erscheint und vieles nicht zusammenpasst, [ ! ] auch wenn es ein Mann ist, keine Frau, die den Jungen birgt: [ ! ] Es wirkt wie eine Pietà, ein christliches Grundmotiv. Das Urbild. Die Mutter und ihr toter Sohn. Das Bild, das uns so sehr quält und beschäftigt, hat etwas Ikonisches. Mit diesem Bild wird sich das Elend, die Not und der Tod der Flüchtlinge auf lange Zeit verbinden. Es mag absurd erscheinen, aber der Junge, den wir nur von hinten sehen auf dem Foto, ist das Sinnbild der Katastrophe.

      Was aber, wenn das Bild gestellt wäre? Wenn jemand das Kind auf den Strand gelegt hätte, um eben die ungeheure Wirkung zu erzielen, die das Bild auf so viele Menschen ausübt? Es würde nicht viel ändern. Etliche Fotos, die in anderen Weltzusammenhängen historische Bedeutung erlangten, sind nicht unmittelbar aus dem Moment heraus entstanden, da wurde mehr oder weniger nachgeholfen.“

      http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/die-not-der-fluechtlinge-warum-uns-dieses-bild-nicht-loslaesst/12275866.html

    • „„Das Ziel des Genderismus ist, dass jede ‚sexuelle Identität‘ als gleichwertig akzeptiert wird.
      In diesem Sinn geschieht die konkrete gesellschaftliche Durchsetzung dieser Ideologie unter anderem durch das vermeintliche Recht gleichgeschlechtlicher Paare, zu heiraten und Kinder zu adoptieren, oder durch die (Homo-)Sexualisierung der Kinder in Kindergarten und Schule.““

      Gut, daß unsere Kirche den Polit-Irrsinn nicht mitmacht. So war es damals, so ist es heute.
      Und genau deswegen brauchen wir eine römische Kirche mit Zentralinstanz außerhalb der weltlichen Politik und der Nationalstaaten.

        • Machste Stunk bei Genderfeinden, ddbz?

          Laut Birgit Kelle haben die Caritaten keine Ahnung, was Gender sei. Sei halt „modern“.

          Leider gibt es nach meiner Erfahrung aber auch einige LInks-Politkatholiken, die dem Papst nicht folgen wollen, kein Problem mit der Mauerschützenpartei haben und linksgrünen Scheiß predigen.

          Na ja, es gab auch ein paar Nazi-Reichsbischöfe. Scheiß drauf.

        • Es ist ein totale Farce, dass man überhaupt über Wertigkeit von Sexualität sprechen soll. Einige wollen daraus ein grosses Moralding machen, um andere schlecht zu machen und sich als besser hinzustellen, das ist alles.

          Im übrigen verharmlost dieser katholische Priester den genderismus, wenn er behauptet: „Das Ziel des Genderismus ist, dass jede ‚sexuelle Identität‘ als gleichwertig akzeptiert wird.“ Denn die männliche Sexualität wird vom genderismus als lupenreiner Ausdruck der Unterdrückung postuliert.

        • Aha. Nee ist nicht gleichwertig. Ist eben was anderes.

          Bin aber schon der Meinung, daß jeder die gleichen Rechte haben sollte, auch Homos und Bis. Hat aber mit Gender nix zu tun oder besser, steht dem entgegen. Auch homosexuelle oder Bi-Männer dürfen eben zB keine Gleichstellungsbeauftragte wählen. Gender und Gleichstellung ist gegen Gleichberechtigung.

        • Das liegt daran, weil die Begrifflichkeiten munter durcheinander gewürfelt werden. Mit sexueller Identität ist hier wohl sexuelle Orientierung im allgemeinen und sexuelle Betätigung im speziellen gemeint. Das sind ja drei völlig getrennte Kategorien.

        • @ Alex
          „Einige wollen daraus ein grosses Moralding machen, um andere schlecht zu machen und sich als besser hinzustellen, das ist alles.“

          Korrekt. Mir wäre es nie eingefallen, dem Papst und seinen Angestellten geringere Wertigkeit zuzuschreiben, weil sie sich dem Zölibat verpflichten. Aber gut ich besitze als Nichtreligiöser auch so etwas wie ethisches Bewusstsein 🙂

          • „nicht gleichwertig bedeutet nicht mehr oder weniger Wertigkeit, sondern andere Wertigkeit.“

            Okay, das könnte ich sogar wohlwollend und für Dich positiv zur Kenntnis nehmen.

        • Adrian,

          durch die Verpflichtung zum Zölibat definieren die sich aber nicht offiziell als asexuell, sondern verpflichten sich offiziell ihre vorhandene sexuelle Orientierung nicht durch sexuelle Handlungen auszuleben.

          Also in der Theorie halt…

          Sie nehmen daher in einer von ihnen definierten Wertigkeits-Hierarchie keine eigene Position ein.

          Was logisch ist, da sie ja ansonsten entweder die zölibitäre Lebensweise zum Allgemeinziel erheben müssten oder alternativ zugeben müssten, in der Hierarchie niedriger zu stehen.

          • „Sie nehmen daher in einer von ihnen definierten Wertigkeits-Hierarchie keine eigene Position ein.“

            Man könnte sie allerdings als wertlose Blasphemiker bezeichnen, die sich der göttlichen Bestimmung verweigern, Frauen zu besamen. Wenn man denn wollte.

        • @ Adrian

          „Okay, das könnte ich sogar wohlwollend und für Dich positiv zur Kenntnis nehmen.“

          Solltest Du, siehe oben meine Einstellung zu Gleichberechtigung.

          Die LGBT usw Verbände reden mir verdächtig oft von Gleichstellung. Wenn Du allerdings tatsächlich Gleichberechtigung meinst, denke ich sind wir hier wohl einer Meinung.

        • @PM
          „Sie nehmen daher in einer von ihnen definierten Wertigkeits-Hierarchie keine eigene Position ein.“

          Sie sind mit dem heiligen Geist oder sowas verheiratet. So mein ich wird es immer gesagt. Also doch der top score im ranking.

          Natürlich ist das mit dem Zölibat eine Notwendigkeit die Kirche selbst in den Mittelpunkt aller Bemühungen der Kirchenleute zu stellen, denn sonst fliessen Mittel ja an die Familien ab…
          Eigentlich ganz banale Machtpolitik.

        • Alex,

          „Sie sind mit dem heiligen Geist oder sowas verheiratet“

          Also die Begründung habe ich jetzt noch nie gehört. ist aber ne witzige Vorstellung, wie der heilige Geist, gerade das lesend, panisch zum Scheidungsanwalt rennt…

          Du hast recht, der eigentliche Hintergrund ist ja tatsächlich eher pragmatisch materialistisch, vor allem vor dem Hintergrund des Erbrechts. Was sich zuletzt auch darin zeigt, dass es eine Besonderheit der Westkirche ist, mit dem Bezug auf das alte (west-)römische Erbrecht. In den Ostkirchen (bei den Orthodoxen)wird dies anders gehandhabt.

          Immerhin gibt es aber sehr interessante theosophische Begründungen.

          Wobei ich ja ehrlich gesagt, die Begründung der Buddhisten am geradlinigsten finde: Frauen sind Hürden und Hemmnisse auf dem Weg zur Erleuchtung *fg*

        • @PM
          „der heilige Geist, gerade das lesend, panisch zum Scheidungsanwalt rennt…“

          Das würde ich an seiner Stelle auch unbedingt machen. lol

          Nein, das mit der Heirat des Christentums ist da Thema gewesen in der Theologie. Die Heiligenverehrung ist ebenfalls allgegenwärtig, das übernimmt immer der Papst.
          Die glaubten doch tatsächlich an die Wiederauferstehung und bauten ihre Kirchen als Grabkammern, so dass am Jünsten Tag der Bischof wieder auf die Kanzel kann. Ein gruseliger Totentanz, schau die Kirchen Italiens an, das sieht man da.

          „theosophische Begründungen“

          Das ist aber viel neuer und schon wesentlich abstrakter, der Glaube ging verloren. Geisterbeschwörung.

          „die Begründung der Buddhisten am geradlinigsten“

          Aber, aber. Die haben doch keine Begründung…

          „Frauen sind Hürden und Hemmnisse auf dem Weg zur Erleuchtung“

          „Alkohol und Zigaretten?“ wurde der Weise gefragt, der anwortete: „Wenig“.
          „Und Frauen?“
          „Für die gilt das Gleiche“.

    • Schwacher Text. Es ist eine „Leseprobe“ aus einem Buch von Mathias von Gersdorff, welches dort auch gleich käuflich erworben werden kann (144 Seiten, Hardcover, 15,40 EUR).

      Mathias von Gersdorff ist zwar sehr rührig darin, seine höchsteigenen gesellschaftspolitischen Ansichten zu verbreiten und sucht sich dafür auch „unkonventionelle“ Verbündete, hat aber selbst innerhalb des katholisch-politischen Spektrums nur eine Aussenseiterrolle.

      Nicht zuletzt ist ja auch seine „Ergebene Bitte an Seine Heiligkeit Papst Franziskus über die Zukunft der Familie“ von diesem abschlägig beschieden worden.

      • In „Ein gutes Jahr“ ist sie ziemlich putzig. In „Piaf“ eher nicht mehr so, aber mit ihrem Statement hat sie bei mir viel Ansehen gewonnen.

      • Hä? Franzosen sind nicht mutig? In Paris gingen 100.000e gegen die Homoehew auf die Straße.

        Außerdem: „Inception“. Mit Keule DiCaprio.

        • Es gibt keine französischen Spitzenschauspieler.

          „In Paris gingen 100.000e gegen die Homoehew auf die Straße.“

          Anderen Rechte zu verweigern die man selbst für sich in Anspruch nimt, ist nicht mutig, sondern scheiße.

          „Außerdem: “Inception”. Mit Keule DiCaprio.“

          Wer steht denn auf DiCaprio außer Teenies vor dem ersten Eisprung?

        • ät Adri:

          „Wer steht denn auf DiCaprio außer Teenies vor dem ersten Eisprung?“
          – Viel zu viele Menschen.

          „Anderen Rechte zu verweigern die man selbst für sich in Anspruch nimt, ist nicht mutig, sondern scheiße.“
          – Wie stehst Du eigentlich zuir Abtreibung? – Haha, hab Dich!
          Rein taktisches Argument also.
          Zudem: Du darfst heiraten.

        • „– Wie stehst Du eigentlich zuir Abtreibung? – Haha, hab Dich!
          Rein taktisches Argument also.“

          Inwiefern? Ich bin für das Recht auf Abtreibung.

          „Zudem: Du darfst heiraten.“

          Aber keine Männer. ich bin also gegenüber Frauen benachteiligt. Sexismus per Gesetz.

        • „Inwiefern? Ich bin für das Recht auf Abtreibung.“
          – Du nimmst für Dich selbst das Recht auf Leben in Anspruch, das Du anderen nicht gewähren willst.

          „ich bin also gegenüber Frauen benachteiligt. Sexismus per Gesetz.“
          – Du Opferlamm. Knackfrage: Willst Du eigentlich konkret heiraten? Jahrzehntelang fanden Homoaktivisten die Hochzeit der Heteros spießig und nachteilig, nun wollen angeblich ganz viele heiraten. Haha. Reine Machtspielchen.

        • „Du nimmst für Dich selbst das Recht auf Leben in Anspruch, das Du anderen nicht gewähren willst.“

          Nun ja, bei Abtreibung sind zwei betroffen. Und faktisch nur ein Organismus: die Mutter. Insofern halte ich einen Kompromiss hier für tragbar.

          „Knackfrage: Willst Du eigentlich konkret heiraten?“

          Natürlich. Ich habe meine Garderobe, den Ort, die Jahreszeit, das Ziel für die Flitterwochen. Nur der Mann fehlt.

          „Jahrzehntelang fanden Homoaktivisten die Hochzeit der Heteros spießig und nachteilig, nun wollen angeblich ganz viele heiraten.“

          Was für ein kollektivistisches Deppenargument…

        • ät Adridepp:

          „Nun ja, bei Abtreibung sind zwei betroffen. Und faktisch nur ein Organismus: die Mutter.“
          – Und Du hast mal Bio studiert….
          Typisches Killer-Argument: Das Kind ist ja kein eigener Organismus. Soso, Herr Ex-Naturwissenschaftler.

          „Natürlich. Ich habe meine Garderobe, den Ort, die Jahreszeit, das Ziel für die Flitterwochen. Nur der Mann fehlt.“
          – Denkst Du, Du findest einen, der den Romatik-Ehe-Scheiß mitmacht?

        • „Typisches Killer-Argument: Das Kind ist ja kein eigener Organismus.“

          Das ist ein Embryo in diese Stadium ja auch noch nicht. Er ist verwachsen mit der Plazenta der Frau, ernährt sich von ihrem Organismus. Deshalb halte ich den Kompromiss, was Abtreibung angeht, für angemessen.

          „Denkst Du, Du findest einen, der den Romatik-Ehe-Scheiß mitmacht?“

          Klaro.

        • „Natürlich. Ich habe meine Garderobe, den Ort, die Jahreszeit, das Ziel für die Flitterwochen. Nur der Mann fehlt.“

          Wie süß^^
          Bist du so romantisch? Mir fehlt da ein bisschen die Ader zu.

          Wenn, würde ich aber glaube ich das Kleid meiner Urgroßmutter tragen.

          “Jahrzehntelang fanden Homoaktivisten die Hochzeit der Heteros spießig und nachteilig, nun wollen angeblich ganz viele heiraten.”

          Was für ein kollektivistisches Deppenargument…“

          Homo-Aktivisten sind aber nicht „Homos“ und können auch nicht für selbige sprechen. Das wird dem Feminismus doch auch vorgeworfen, sich einfach als Sprecher und Vertreter darzustellen. Ideologische Bewegungen sollte man nicht als Maßstab nehmen und du weißt doch, dass Homosexualität keine politische oder gesellschaftliche Einstellung ist, sondern ein biologisches Faktum.

        • ät Adrian:

          „Das ist ein Embryo in diese Stadium ja auch noch nicht. Er ist verwachsen mit der Plazenta der Frau, ernährt sich von ihrem Organismus.“

          „Verwachsen“? Die Plazenta hat er selber mitgebildet, Du Schlauberger. Und er ist also ein Teil der Frau, obwohl er ein eigenes Genom hat? Na, dann können wir dich ja auch postnatal abtreiben, oder wie siehst Du das?

          Biologische Tatsache ist: Organismen derselben Art treten in unterschiedlichen Formen auf, Auch der Mensch. Eine Zygote ist ein Mensch, ein bettlägeriger Opa ist ein Mensch, ein Behinderter ist ein Mensch.
          Alles andere ist Nazi oder Feminismus.

          • „Biologische Tatsache ist: Organismen derselben Art treten in unterschiedlichen Formen auf, Auch der Mensch. Eine Zygote ist ein Mensch, ein bettlägeriger Opa ist ein Mensch, ein Behinderter ist ein Mensch.
            Alles andere ist Nazi oder Feminismus.“

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/06/07/meine-position-zur-abtreibung/

            Als Atheist sehe ich den Fötus bis zu einem gewissen Grad zunächst als ein paar Zellen an, die keinen heiligen Schutz für sich in Anspruch nehmen können. Aus diesen Zellen entwickelt sich graduell ein Mensch und irgendwann ist diese Entwicklung so weit fortgeschritten, dass eine sinnvolle Abgrenzung zu einem bereits geborenen Mensch nicht mehr möglich ist. Solange aber noch nicht einmal Gehirnfunktionen oder ähnliches eingesetzt haben oder diese in einem sehr geringen Umfang vorhanden sind, habe ich keine moralischen Bedenken gegen eine Abtreibung aus welchen Gründen auch immer.

        • „Organismen derselben Art treten in unterschiedlichen Formen auf, Auch der Mensch. Eine Zygote ist ein Mensch, ein bettlägeriger Opa ist ein Mensch, ein Behinderter ist ein Mensch.“

          Wen es Dich glücklich macht, bin ich halt gegen Abtreibung, auf der Grundlage dass jeder Mensch gleichen Rechte haben sollte.
          Bist Du jetzt im Ggenzug auch dafür, dass ich, ebenso wie weibliche Menschen, männliche Menschen ehelichen darf?

        • @axel
          „Eine Zygote ist ein Mensch“

          Menschlich ja. Aber eben noch kein Mensch. Obwohl du das natürlich so setzen kannst. Allerdings ist das wenig wissenschaftlich und deshalb können die Meinungen hier auch sehr stark auseinandergehen.

        • ät Alex, EC, Adrian:

          „Bist Du jetzt im Ggenzug auch dafür, dass ich, ebenso wie weibliche Menschen, männliche Menschen ehelichen darf?“

          – Also, Lebensrechte und bürgerliche Rechte sind nun wirklich nicht vergleichbar.
          Bei dem einen geht es um „life“, bei den anderen nur um „lifestyle“.
          Gleichberechtigung heißt auch nicht, daß tatsächlich alle Gesetze für jeden gelten. Rente zB kriegt man nicht, wenn man unter 65 ist und nen Job hat. Oder Kindergeld ohne Kinder.

          „Menschlich ja. Aber eben noch kein Mensch.“
          – ??? Wischiwaschi-Logik von Linken; rein taktische Argumentation, um den störenden Fötus wegmachen zu können.

          Und so werden hierzulande denn auch 25.000 pro Quartal geschreddert. Daß davon nicht 90% lifestyle-Abtreibungen sind, kann mir keiner erzählen („Ich bin doch erst 35!“).

        • „Gleichberechtigung heißt auch nicht, daß tatsächlich alle Gesetze für jeden gelten. Rente zB kriegt man nicht, wenn man unter 65 ist und nen Job hat. Oder Kindergeld ohne Kinder.“

          Und was ist dann der Grund, warum nur Männer und Frauen heiraten dürfen?

        • ät Leszek:

          Nun doch auf dem Gendertrip?
          Im Schwarzer-Butler-Wizorek-Land traut sich kaum jermand, sein Gesicht gegen den Oberschicht-Gesinnungs-Schwachsinn zu zeigen.
          In der Grande Nation hingegen schon. Respekt! Die kriegen auch noch Kinder. Vielleicht wandere ich dahin aus, wenn der linke Uni-Milieu-Krampf bei uns überhand nimmt und die Bereicherung unsere Städte in nahöstliche Kriegszonen vewandelt.

        • „Homophob“.

          -Oh Gottogottogottogott! Die neue Todsünde! Standardargument für den Scheiterhaufen, äh, die soziale Vernichtung!

        • @axel
          „Gottogottogottogott! Die neue Todsünde!“

          Sowas behaupten in erster Linie die Religionen, wie dein bevorzugter Katholizismus.

          „sein Gesicht gegen den Oberschicht-Gesinnungs-Schwachsinn zu zeigen.“

          Träum nur weiter von deinen Windmühlen und blas ins Horn eben jenes „Oberschicht-Gesinnungs-Schwachsinns“, den deine Kirche für dich parat hält.

        • „Sowas behaupten in erster Linie die Religionen, wie dein bevorzugter Katholizismus.“

          Oder neuartige Gossen-Sekten wie die Gendas.

          „blas ins Horn eben jenes “Oberschicht-Gesinnungs-Schwachsinns”, den deine Kirche für dich parat hält.“
          – Neenee, das hab ich selber rausgefunden. Die Sozialos an meinen Unis erzählten immer so einen Müll.

    • Sehr gutes Gespräch!

      So viel Wahres und Kluges drin, aber besonderes das Thema Othering ist hochinteressant.

      Uns Mitteleuropäern ist die Fähigkeit, zu „othern“, also outgrouping zu betreiben, komplett verloren gegangen.
      Daher laufen wir auch Gefahr, überfremdet und isalmisiert zu werden.
      Diese „innen sind wir alle gleich“ und „es gibt nur eine Welt“-Denke ist komplett irre, und keine anderer Menschentypus ist auf diesem Tripp.

      Viele Projezieren einfach komplett unreflektiert ihre eigene Zivilisiertheit und kulturelle Sozialisation auf Leute, die damit komplett nix anzufangen wissen und denen es wahrscheinlich von Natur aus an
      den Kapazität fehlt, unsere Art zu denken, zu erfassen.

      http://der-kleine-akif.de/2015/09/23/aus-umvolkung-dem-uebernaechsten-buch-nach-die-grosse-verschwulung/

      „Jene, die uns zur Zeit bedrängen, sind fast zu 80 Prozent ungebildete junge Männer, die uns ihr Leben lang auf der Tasche liegen werden, wenn sie nicht gar vorher aus sexuellem Frust, Neid auf unserm Wohlstand oder wegen Islamfürzen im Kopf und aus reiner Primitivität ausrasten und uns den Garaus machen.“

      • Tja, der Akif…Kodderschnauze, aber mit Durchblick.

        Wie schätzt Du das eigentlich ein? Wird es durch den ansteigenden Leidensdruck in der Bevölkerung dazu kommen, daß abgelehnte Bereicherer in die Heimat geschickt werden?

        Ich glaube nicht so recht dran. Mutti und ihre Profis dulden bis heute 600.000 Abgelehnte im Land. Die Krisenpresse wird Kopf stehen, wenn Zehntausende per Flieger in die Heimat verfrachtet werden.

        Außerdem, Piri spricht es ja an: Die Heimatländer der freundlichen muslimischen Gäste sind meist froh, daß sie die Anspruchsvollen los sind und lachen sich nen Ast, wenn man sie ihnen zurückschicken will.

        • Also mittlerweile hat jeder Artikel bei Welt Online zu dem Thema 400 bis 600 Kommentare. Die meisten negativ.
          Von den Gutmenschen hört man kaum noch was. Früher haben sich ja gleich zehn Schreiber auf einen gestürzt, die halten jetzt die Schnauze größtenteils.
          Aber auf der Straße sieht man nichts. Ein interessanter psychologischer (?) Trick, der offenbar eine nicht kleine Menge von Leuten am Murren halten kann, ohne dass es offen artikuliert wird. Dabei könnte man auf dem Gebiet wirklich mal von den Refugees Lernen, beim Thema „Beschweren“ und „Fordern“.

          Ich kann auch nicht verstehen, warum die Politik Merkel nicht offen die Gefolgschaft verweigert und das Thema auf den Tisch bringt.
          Wenn Seehofer o.ä. sagen würde „Leute, Merkel muss weg. Volk, helft uns, Merkel weg zu kriegen. Wenn sie weg ist, werden „wir“ es besser machen“ vielleicht würden dann ein paar mehr Leute aktiv werden, weil sie etwas Konkretes tun könnten.

        • Schwer zu beurteilen.
          Ich hoffe ja darauf, dass -nach Brecht- erst das fressen kommt, dann die Moral.
          Noch ist der Wind nicht rauh genug, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Stimmung recht bald kippt.

          Spätestens wenn die ersten deutschen Mädels zu Tode vergewaltigt wurden -evtl. sogar mit Filmaufnahmen davon- (was ich nicht gutheiße oder gar herbeisehne) etc. und der Zaster wirklich knapp wird, werden Nazikeule etc. nicht mehr verfangen (erst recht nicht, wenn in anderen europäischen Ländern sich ähnliches ereignet und dort entsprechnde Reaktionen nach sich zieht). Außerdem sind grade die Gutmenschen mit ihrem Gratismut und ihrer Wohlfeilheit die größten Egoisten
          Und zudem die größten Oppurtunisten, d.h. sobald eine kritische Masse der Bevölkerung sich entsprechnd „rechts“ positioniert (und zwar ganz ungeniert und offen), schwenken auch die Gutis um und es will mal wieder keiner gewesen sein. Vergleiche nur mal die Auzsagen von Gauck und der Misere von vor ein paar Wochen mit dem was sie jetzt so von sich geben. Und Jakob „der Lügner“ Augstein meinte ja schon vor einem Monat

          http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-deutschland-braucht-eine-leitkultur-kolumne-a-1051200.html

          Hört! Hört! (Wohnt er etwa in dem Hamburger Nobelviertel, in demnächst das Heim gebaut wird 😀 (von seinen Fans wurde er größtenteils noch dafür abgewatscht).

          Witztig auch unsere Grünen:

          http://www.taz.de/!5234269/

          „Die Schmerzgrenze der ganzen deutschen Gesellschaft wird sich bald zeigen. Denn es kommen eben nicht nur Ingenieure und Akademiker zu uns, sondern weitaus mehr Analphabeten. Wir werden einen harten Konkurrenzkampf erleben um Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen, aber auch um Wohnraum mit dem unteren Fünftel der jetzigen Gesellschaft.“

          „Derzeit sind über 70 Prozent der Flüchtlinge junge Männer, die ganz andere Vorstellungen von der Rolle der Frauen, der Religion, Meinungsfreiheit, Homosexualität oder Umweltschutz in der Gesellschaft haben als wir Grüne. Machen wir uns nichts vor: Die Aufgabe ist riesig. Es gibt eine objektive Integrations- und Belastungsgrenze.“

          Vor 5 Jahren währe Thilo S. aus Berlin für Ähnliches beinahe gesteinigt worden, langsam sickert die ISlam-Kritik (scheibchenweise nach der Salamitatktik) in den Mainstream.

          Das schöne ist, dass das links-grüne Milieu diese mal auch direkt mit den Folgen seiner Idiotie konfrontiert werden dürfte.

          http://www.welt.de/wirtschaft/article146090048/Neue-Wohnungen-fuer-Fluechtlinge-moeglichst-zentral.html

          „Rund 300.000 Wohnungen müssten neu gebaut werden, um den Bedarf der Flüchtlinge zu decken. Dabei stehen in Deutschland noch viele Häuser am Stadtrand frei. Doch da sollen die Flüchtlinge nicht hin.“

          Aber wer, weiß evtl. fallen die geleckten Was-mit-Medien-Hipster ala Klaas mit ihren Bärten den Refugees ja gar nicht als Kartoffeln auf 😀

          Der Witz ist nur, jetzt haben wir noch halbwegs das Geld, das Personal und das Material, um die Heinis wieder rauszuschmeißen und die Grenzen halbwegs zu sichern, aber uns fehlt der Wille.

          Wenn wir den ernst der Lage erkennen, d.h. der Wehr-Wille (uiuiui, bösese Wort) vorhanden ist, könnte es aber schon zu spät sein, und wir haben keine Möglichkeiten mehr (kein Zaster, keine Infrastruktur etc.)

          Aber scheinbar müssen sich die Probleme erst entsprechend zuspitzen, bevor Menschen ihren Arsch hoch kriegen (ich bin da keine Ausnahme, denn außer hier Kommentieren mach ich ja auch nix).

          Ein Problem wird wohl sein, sobald wir ernsthaft beginnen den Zustrom zu drosseln, wird es hier knallen.

          Die Dschihadisten wären ja noch blöder als sie ohnehin schon sind, wenn sie jetzt schon Anschläge verüben würden, wo doch momentan noch viele ihrer Brüdahz täglich über die Grenze strömen. Aber dann, gilt wohl..grüner wird’s nicht!

          Generell halte ich es aber mit Klonovsky:

          „Die Geschichte macht sowieso, was ihr paßt, und ich will mich hier nicht in die Schar jener Narren einreihen, die sich mit falschen Prognosen hervortaten. Wie Gandalf während der Verteidigung von Minas Tirith gegen die Armeen Mordors sagt, sind immer deutlich mehr und auch ganz andere Kräfte am Wirken, als unsereins ahnt. Es wird sicherlich in Zukunft ungemütlicher, aber nicht im entferntesten so ungemütlich wie an der Ostfront.“

          http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/266-mit-den-zivilisierten-verbuenden

        • ät Ata und RM:

          „Von den Gutmenschen hört man kaum noch was.“
          – In der Presse leider schon; wobei denen auch schon mulmig wird. Die Straftaten der jungen Muselmannen nehmen so stark überhand, daß man kaum noch gegen die Realität anschreiben kann.

          „Ich kann auch nicht verstehen, warum die Politik Merkel nicht offen die Gefolgschaft verweigert “
          – Weil die politische Korrektheit einfach zu tief reingebimst ist. Viele Politiker, auch in der CDU, leben in ihrem Wolkenkuckucksheim, oder trauen sich nicht. Ein falsches Wort, und die Karriere ist am Ende oder bleibt für immer dort stehen, wo sie gerade ist.
          Mutti kennt keine Parteifreunde, wenn es um ihre eigene Macht geht.
          ————-

          „Noch ist der Wind nicht rauh genug, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Stimmung recht bald kippt.“
          – Dein Wort in Gottes Ohr. Befürchte aber, daß dazu noch mehr nötig ist.

          „Spätestens wenn die ersten deutschen Mädels zu Tode vergewaltigt wurden -evtl. sogar mit Filmaufnahmen davon“
          – Nützt auch nix. Im Umland von Paris wurden schon vor langer Zeit nachts Französinnen von Surensöhnen gruppen-vergewaltigt und dann sterbend liegen gelassen. Viele Fälle. Hat meines Wissens nicht zu Massenausweisungen geführt.
          Sind halt „Einzelfälle“, für die man nicht alle „friedliebenden Muslime“ verantwortlich machen kann.
          Du darfst niemanden unter „Generalverdacht“ stellen, Du „Nazi“

          .“Und zudem die größten Oppurtunisten, d.h. sobald eine kritische Masse der Bevölkerung sich entsprechnd “rechts” positioniert (und zwar ganz ungeniert und offen), schwenken auch die Gutis um und es will mal wieder keiner gewesen sein. “
          – Findest Du?
          Mh. Glaube, die halten eher die Fresse. Hoffentlich die nächsten Jahrzehnte. Haben eh schon zu viel Irres von sich gegeben.

          „(Wohnt er etwa in dem Hamburger Nobelviertel, in demnächst das Heim gebaut wird “
          – Mein Standardcredo: Asylheime in jedes Viertel, wo überwiegend rotrotgrün gewählt wird! Je heftiger die Realität den Gutis auf die Pelle rückt, desto besser für alle. In den ausländerarmen Altbauvierteln kann man sich einfach zu gut verstecken.

        • @axel
          „daß man kaum noch gegen die Realität anschreiben kann.“

          Dieser thread, wie so viele, beweist doch, dass das möglich ist.

          Was wollt ihr machen? Merkel aus dem Amt jagen, per Revolution?

          „vielleicht würden dann ein paar mehr Leute aktiv werden, weil sie etwas Konkretes tun könnten.“

          „Es wird sicherlich in Zukunft ungemütlicher, aber nicht im entferntesten so ungemütlich wie an der Ostfront.“

          „Je heftiger die Realität den Gutis auf die Pelle rückt, desto besser für alle.“

          Unfassbar…..

        • ät Alex:

          „Unfassbar…..“

          – Na, wo wohnen wir denn? Im schön sanierten Altbauviertel, weit weg von muslimischer Realität, die einem das schöne rosa Weltbild versauen könnte?
          Was hast Du denn studiert? (Studiert hast Du sicher.) Was Soziales?

        • „“Unfassbar…..”“

          Tja, in meiner familie gibt es auch immer noch viele, die es nicht kapieren. Wenn ich da nicht dran bleibe und mir alle paar Tage „den Mund fusselig rede“, wird es wieder „verdrängt“ und sich einlullen lassen.
          Das einzige Gegenargument meiner Mutter war bisher immer „Aber es wandern doch nicht alle Deutschen aus. Mein Chef hat seinem Sohn hier gerade ein Haus gebaut. Der müsste ja schön blöd sein. Ich kann mir das nicht vorstellen. In den Medien wird doch aber gezeigt, dass die deutschen das gut finden“.
          Selbst wenn sie es gut finden würden, würde das doch nichts an den Konsequenzen ändern.
          Aber ich glaube, es liegt auch daran, dass sie es sich a. einfach nicht vorstellen kann, dass es in diesem ruhigen Land geordneten Land mal anders sein könnte und b. dass sie den Gedanken, nach so langer Zeit zu gehen, nicht ertragen kann weil das ihre Heimat ist.
          Es zeigt mir aber, wie schwer es ist bei manchen durchzudringen.

          „“Rund 300.000 Wohnungen müssten neu gebaut werden, um den Bedarf der Flüchtlinge zu decken. Dabei stehen in Deutschland noch viele Häuser am Stadtrand frei. Doch da sollen die Flüchtlinge nicht hin.”“

          1. In der Stadt ist es super schwierig, Wohnungen zu finden. zu teuer, zu wenig, viele pendeln deswegen.
          2. Ich halte nichts davon, Flüchtlinge gegenüber der Urpsungsbevölkerung zu bevorzugen. Wenn, muss es umgekehrt oder gleich sein. Eine massive Bevorzugung wäre das aber.
          3. Ich finde es eine Frechheit, gegenüber Immobilienbesitzern. Und ja, ich finde, dass man es vielleicht moralisch verurteilen kann, aber nicht mehr, Immobilienbesitzern künstlich und im Eiltempo die Immobilie zu entwerten.

          4. Ich finde, dass Flüchtlinge nur eine Begrenzte Zeit bei uns sind, bis es in ihrem Land friedlicher ist und dann, selbst wenn es 5 Jahre dauert, inklusive hier geborener Kinder wieder zurück gehen.

          Denn Flüchtlinge sind keine Einwanderer. Daher brauchen die auch keine zentrale innerstädtische Unterbringung.

          „Ein Problem wird wohl sein, sobald wir ernsthaft beginnen den Zustrom zu drosseln, wird es hier knallen.“

          Ein Problem wird sein, dass:

          1. Es soll keinen Stop geben. Wenn ja, müsste man sich ja auch überlegen, wie. Grenzzäune nein, Gewalt nein. Also weiter wie bisher
          2. Es ist denach nur eine Frage der Zeit, bis wir die doppelten Kosten haben (ich verstehe ehrlichgesagt sowieso nicht wieso ich 20 Milliarden aus meiner Tasche bezahlen soll für Leute um die ich gar nicht gebeten habe und die dann noch Forderungen stellen. Wieso muss sich ein bestimmtes Land um Flüchtlinge kümmern finanziel? Wieso nicht das Land aus dem sie fliehen oder irgendwelche Staatenbündnisse oder internationale NGOs? Wieso „wir“? UNd dann kriegt man noch durch die Hintertür gesagt, dass es wohl doch 90% Hartz4 Quote ist. Also war es wohl das was mit „Einwanderung in die Sozialsysteme“ gemeint ist
          Mir erschließt sich nur mathematisch nicht, wie das den Kollaps selbiger verhindern soll.

          Fakt ist:
          Deutschland muss schon jetzt alles erfüllen, was „sie“ wollen und es kann auch das Urteil von Bundesverfassunsggericht, dass jeder Hartz4 kriegen „muss“, nicht zurückfahren. Selbst wenn, wenn du diesen Millionen plötzlich sagst „Ab diesem Monat gibts kein Taschengeld/Hartz4 mehr nur noch Marmeladengutscheine“, dann hast du hier von einem Tag auf den anderen etwas das mit Krawall euphemistisch beschrieben ist.
          Denn die sind irgendwie sofort auf der Straße und setzen sich durch- Wir murren und zahlen nur. Und kriegen dabei noch auf die Schnauze von unseren eigenen Landsleuten teilweise kein Wunder, dass die Morgenluft wittern.

          Kollabieren wird das System dann also dadurch, dass es durch schiere Masse nicht mehr aufrecht zu halten ist und bis dahin hat man ein paar Millionen mehr.

          Es irritiert mich da wirklich, dass die Polizei in den letzten Jahren immer nur reduziert wurde und dass Polizieschulen und Kasernen als Unterkünfte dienen.
          Denkt Deutschland ernsthaft, ein „reiches Land“ braucht keine verteidigungskräfte?

        • ät RM2:

          „Wir werden einen harten Konkurrenzkampf erleben um Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen, aber auch um Wohnraum mit dem unteren Fünftel der jetzigen Gesellschaft.”

          – Ja, wenn es um die Arbeiter geht, ist Kritik an edlen Wilden möglich. Natürlich nur, wenn gleichzeitig das Kapital mitkritisiert wird, das ja die Flüchtilanten gegen den Arbeiter ausspielt. Was eigentlich Käse ist: Analphabeten und Grundschulabsolventen sind auf dem Arbeitsmarkt kaum noch zu gebrauchen, gleich woher sie kommen.

          Oder das: „Derzeit sind über 70 Prozent der Flüchtlinge junge Männer, die ganz andere Vorstellungen von der Rolle der Frauen,…“
          – Interessant, wurde ja bislang unter den Teppich gekehrt. Ging wohl so lange, wie die edlen Wilden schön separiert in ihren Problemvierteln multikulti NICHT machten.
          Werden es zu viele, die zudem im Gegensatz zu den WHM einen Dreck auf PC, Feminismus und öffentliche Meinung geben, ist man gezwungen, „rechte“ Ansichten zu übernehmen, natürlich auf Eiertanz-Basis.

          „Dabei stehen in Deutschland noch viele Häuser am Stadtrand frei. Doch da sollen die Flüchtlinge nicht hin“
          – Hihi, stimmt. Die linksgrünen Alternativstudis wohnen ja selbst gern Uni- und Kneipen-nah. Wenn ihre schönen Quartiere nun mit Flüchtilanten belegt werden, und sie selber an den uncoolen Stadtrand müssen, ist das natürlich blöde.

          „Wenn wir den ernst der Lage erkennen, könnte es aber schon zu spät sein, und wir haben keine Möglichkeiten mehr “
          – Na ja, ERKANNT haben wir den Ernst der Lage ja schon lange.
          Der Knackpunkt ist die Dominanz der Uni-Hartzer. Die werden vielleicht auch bald mit den Flüchtis um öffentliche Gelder konkurrieren müssen.
          Richtig problematisch wird es nach Meinung von Houellebecq, wenn zu viele Musels wählen dürfen. Dann müssen sich die Parteien nicht nur den Wünschen der Linksgrünen beugen, sondern auch noch denen der Bereicherer.

          „Aber scheinbar müssen sich die Probleme erst entsprechend zuspitzen, bevor Menschen ihren Arsch hoch kriegen“
          – Leider ja. Vor allem die „Normalen“ machen nichts entgegen der „Stimmung“ im Lande. Die sagen noch nicht mal was.

          „sind immer deutlich mehr und auch ganz andere Kräfte am Wirken, als unsereins ahnt.“
          – Hoffentlich die richtigen. Obwohl: Bei Adolf zB ist genau das geschehen, was vorhergesagt wurde: Krieg, Massenmord, Untergang.

          Einen Lichtblick gibt es immerhin: Das Gebiet der Ex-DDR ohne Berlin ist nach Ansicht der Sozialindustrie (IM Anetta Kahane) „zu weiß“.
          Könnte zur Not ein Rückzugsraum für deutsche Binnenflüchtlinge werden; auch für die Industrie. Die vielen Heime im Osten werden ja irgendwann geleert; und die Bewohner werden in den westdeutschen Städten abtauchen. Hoffentlich bleiben Dresden und Leipzig verschont; die alternativen Deutschen dort werden ja erst mal für den Massen-Zuzug von edlen Wilden kämpfen.

        • ät Mocho und Evochris:

          „Alle rausschmeißen und die Schotten dicht machen ist nun wirklich keine praktizierbare Lösung.“
          – Äh, was isn los? Du hast doch auch Angst vor der Aggressivität der muslimischen Jungs/Männer. Du hattest zB die Geschichte Deiner Frau erzählt, die selbst von Dreijährigen angekotzt wird.

          ——–

          „Ich hatte es jetzt schon ein paar mal gesagt: Das Thema ist hier durch.“
          – Was ist mit dem Thema Geschlecht und Flüchtlinge? Es wird heiß.

        • @Christian

          Warum willst du das Thema nicht auf der Agenda haben? Was hast du davon, das zu ignorieren?

          Davon abgesehen hat das doch mit Religion, „Rasse“, Kultur, Hormonen, Geschlechtsrollen durch einen Bezug hier z.B

          http://www.welt.de/politik/deutschland/article147113546/Fluechtlingsfamilie-redet-nur-mit-maennlichem-Makler.html

          „Stattdessen brach sofort nach der Begrüßung eine erregte, offenbar hitzige Debatte unter den drei Männern aus. „Dann teilte mir derjenige, der ein bisschen Deutsch konnte, mit, dass kein Interesse an einer Besichtigung bestehe, weil ich eine Frau und blond sei und weil ich den Männern in die Augen geschaut hätte. Das gehöre sich nicht. Meine Firma solle einen Mann vorbeischicken.““

          Das ist auch ein riesen Problem. Mir wurde von klein auf beigebracht, Menschen anzugucken wenn ich mit ihnen rede, das sei sonst unhöflich/respektlos.

          Die erwarten aber, dass ich meine Sozialisation komplett ablege, damit sie ihre Sozialisation komplett durchdrücken können.

          http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-um-integration-hellhaeutige-und-hellhaarige-werden-mit-blicken-getoetet_id_4980122.html

          „Als „Hellhäutige und Hellhaarige“ werde sie „Mit Blicken getötet“, beschreibt eine Mail-Absenderin ihre Erfahrungen vom Frauenbadetag in einem Schwimmbad.“

          „„Zweimal wurde mir beim Einkauf in einem deutschen Supermarkt gezeigt, dass ich als Frau Kundin zweiter Klasse sei.“ Im ersten Fall habe sich ein erwachsener Muslim an der Kasse mit einem vollbeladenen Einkaufswagen vorbeidrängeln wollen, mit den Worten: „Ich Mann, Du Frau. Ich vor.“ Im zweiten Fall habe ein Junge seine Ellbogen beim Drängeln eingesetzt. „Als ich ihm sagte, er dürfe vor, wenn er mich anständig fragte, wurde ich von der Schwester belehrt, dass Jungen nicht fragen müssten, die brauchten nur zu fordern.““

          „Eine Mutter berichtet, sie habe an der Schule ihrer Tochter eine vollverschleierte Frau angesprochen, ob sie ihr helfe könne.

          Die Antwort sei allerdings gekommen von einem „Mann wie aus dem Boss Modemagazin – mit schickem Anzug und 3-Tagebart“: „Meine Frau spricht nicht die Sprache der Unreinen“. Auf ihre Frage, wer denn hier unrein ist, habe dieser geantwortet, „dass ich unrein sei. Ich fragte ihn, was das denn bedeutet. Ich bekam die Antwort, das hätte nichts mit mir persönlich zu tun, denn alle deutschen Frauen wären unrein und seine Frau sollte die Sprache der unreinen nicht sprechen, um sie rein zu halten“.

          Ich würde solche Leute einfach abschieben und nur welche aufnehmen, die halbwegs mit Gleichberechtigung und sei es auf „beruflicher“ Basis klar kommen. Und vollverschleierte würde ich auch verbieten. Ich darf ja auch nicht mit Sturmmaske in die Bank rein, Vermummungsgebot.

          „lle rausschmeißen und die Schotten dicht machen ist nun wirklich keine praktizierbare Lösung. Es soll ja Leute geben, die über ihre Landesgrenzen hinausdenken und nach Lösungen in den Herkunftsländern suchen, “

          Wieso? Ungarn in Ungarn ist doch jezt auch Ruhe oder? Und von der bulgarischen oder griechischen Grenze (ok bei letzteer kann man mit Boot ausweichen) hört man auch keine chaotischen Stories.

        • Ja wie soll es denn praktisch gehen? Voraussetzung wären zunächst mal Gesetzesänderungen einschl. GG. Dafür gibt es vielleicht nach der nächsten Bundestagswahl eine Mehrheit, man wird sehen. Und wer soll Hunderttausende denn abschieben? wie viele Polizisten braucht man dafür? Wie viele Flugzeuge? Wird man die Rechtswegegarantie (Recht gegen Abschiebung zu klagen) aussetzen?

          Abschiebungen muss und sollte es geben, aber man wird nie so viele abschieben können, dass das Problem dadurch gelöst würde.

          Die gleichen Politiker, die jetzt massenhaft Stellen schaffen wollen für Deutschunterricht, Sozialpädagogen, Sachbearbeiter beim BAMF usw. haben in den letzten Jahrzehnten massiv Stellen im öffentlichen Dienst abgebaut, zu teuer und uneffektiv. Das muss jetzt alles umgeworfen werden, bin gespannt wie weit man damit kommen wird.

          Und würde es nicht wirklich Sinn machen, sich für die Herstellung erträglicher Lebensverhältnisse in den Herkunftsländern einzusetzen? Das geht! Brasilien hat es vorgemacht. Seit 2002 hat sich die Zahl der Armen im Land halbiert, und nicht durch revolution und Umsturz, sondern durch eine kluge Politik der Regierung von Präsdient Lula da Silva. Mit einfachen Maßnahmen hat man dafür gesorgt, dass die Kinder zur Schule gingen statt auf den Straßen zu betteln, usw. siehe hier:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Fome_Zero
          https://en.wikipedia.org/wiki/Bolsa_Fam%C3%ADlia

          Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum sowas in Afrika nicht möglich sein sollte, es fehlen nur die Politiker dazu. Und hier könnte der Westen ansetzen; wie das geschehen könnte, zeigt Paul Collier (s. Link oben) auf.

          Natürlich haben wir noch das Problem, dass die meisten Flüchtlinge Moslems sind, aber die könnten doch eine klare Ansage bekommen, niemand hindert unsere Politiker daran. Warum ist noch nicht mal die CDU dazu fähig? Bekommen da Leute Geld von den Saudis?

        • “ Und wer soll Hunderttausende denn abschieben? wie viele Polizisten braucht man dafür? Wie viele Flugzeuge? Wird man die Rechtswegegarantie (Recht gegen Abschiebung zu klagen) aussetzen?“

          Man hätte eben früher anfangen müssen. Das ist wie beim Geschirrspülen oder aufräumen..
          Heute keine Lust, liegt ja auch nur ein paar Zettelkram herum und ein paar dreckige Teller. Morgen keine Ziet, den Tag danach schiebt man es wueder auf.
          Danach ist es schon so viel, dass man lieber was Scönes macht und nicht dran drnkt und dann irgendwann ist man schlimmsten Falls ein Messi.
          Deutschlan versteckt sich einfach zu vie, hält hin ,sitzt aus, bis es nicht mehr auszusitzen ist.
          Dämliche Problemlösestrategie.

          Ich hatte vorgeschlagen, in Afrika Ausbildungsschulen für verschiedene relevante Berufe einzurichten, wo tatsächlich Fachkräfte ausgebildet werden sodass die sprachlich und kulturell (in Bezug auf das angepeilte Land/Kulturraum) nicht völlig unbeleckt sind und dann hätte ich auch gerne einen gemeinsamen Finanzierungstopf weil ich es inakzeptabel finde, dass manche Länder so extrem belastet werden, und andere nicht-

        • ät Ata und Mocho:

          „Und wer soll Hunderttausende denn abschieben? wie viele Polizisten braucht man dafür? Wie viele Flugzeuge? “

          – Ziemlich viele. Durch stetige Arbeit erreicht man das Ziel aber. Dauert vielleicht ein bis zwei oder drei Jahre, vielleicht länger, aber danach sind wir die Integrations-Unwilligen los.

          Theoretisch. Die Politik müßte das natürlich durchhalten. De Maiziere hat gestern schon wegen seiner klaren Worte einen Schittsturm von Gutmenschen erlebt.

          Der Leidensdruck in der Bevölkerung muß einfach die ganze Zeit aufrecht erhalten werden, damit die Gutis und die Sozialindustrie nicht wieder die Oberhand gewinnen.
          Da mache ich mir allerdings keine Sorgen; die Bereicherung wird fleißig weiter messern, randalieren, klauen und „unreinen“ Frauen nicht die Hand geben.

        • „Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum sowas in Afrika nicht möglich sein sollte, es fehlen nur die Politiker dazu. “

          – Klingt gut, aber hätte man ja schon längst mal machen können. Warum sollte es gerade jetzt klappen? Man müßte dafür fiese Diktatoren beseitigen, was meist aber zu noch mehr Chaos und zum Islamismus führt.

        • „Klingt gut, aber hätte man ja schon längst mal machen können. Warum sollte es gerade jetzt klappen? Man müßte dafür fiese Diktatoren beseitigen, was meist aber zu noch mehr Chaos und zum Islamismus führt.“

          Ich weiß nicht, ob das schon versucht wurde. Das wäre mal ein Thema für Journalisten oder investigative Leute. Was ist mit Entwicklungsgeldern passiert? Ich würde mal vermuten, das haben sich wie so oft mit Fördergeldern, irgendwelche Leute (vermutlich Diktatorenfamilien und deren AHndlanger) unter den Nagel gerissen und damit alles Mögliche gemacht, aber nichts Sinnvolles.
          Ich befürchte, Afrika ist auch bisher zu sehr in Stammes/Clans eingeteilt, sodass es so ein richtiges Konzept von Gemeinschaft vielleicht oft gar nicht gibt, die Gemeinschaft beschränkt sich auf den eigenen Clan und das führt dann eben dazu, dass sich einige wenige alles teilen.
          Das müsste man besser überwachen, eben vielleicht nicht nur Geld geben, sondern „Sachen“, z.B ein Schulungszentrum und Lehrkräfte. ein funktionierendes Krankenhaus o.ä

  7. In Deutschland ist der Feminismus weniger dominant als in den anderen westlichen Ländern und dem Rest der Welt.
    Das dürfte an der Immunisierung gegen Wahnsinnsideologien wie dem Feminismus liegen, der Faschismus und Kommunismus hatten in Deutschland katastrophale Verwüstungen gebracht.
    Lest we forget!

    • Hab gerade mit Axel Meyer gesprochen, dem Buchautor und Bioprof aus Konstanz, der 15 Jahre in den USA lebte.
      Er meinte sinngemäß, daß bei uns der Uni-Müll aus den USA besonders gründlich umgesetzt werde.

      Frauenparkplätze beispielsweise seien eine Besucher-Attraktion, wenn Freunde aus den USA in D seien. Gibt es nur bei uns.

      • Tjo, hier in der Region wurde schon mal ein Mädchen auf dem Weg zur Schule vergewaltigt. Haben sie morgens abgepasst und ab ins Gebüsch. Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob Frauenparklätze usw nicht doch sinnvoll sind. Nicht weil so viele Männer vergewaltiger sind und das so mega häufig vorkommt, sondern schlicht, weil die, die es sind, sich total freuen über dunkle, nicht überwachte Ecken, die möglichst weit weg sind von allen Hilfsmöglichkeiten.
        Wobei man müsste sie ja nicht Frauen-Parkplätze nennen, man kann sie ja „Parkpltze für Leute, die sich nicht zutrauen, einen vergewaltiger/Räuber eigenständig abzuwehren“ nennen oder so.

        • dä-Dä-dä-Dä-Dä-DÄÄÄÄ! *karnevall-melodie einspiel*

          „Geht man nach der Gewaltprävention müsste es Männerparkplätze geben.“

          Dazu habe ich ganz unten im letzten Absatz des Kommentares auf den du dich beziehst, geschrieben.

          „Frauenparkplätze wurden erfunden, damit Frauen schneller zum Shoppen kommen und Single-Frauen ihre Einkaufstüten zum Auto tragen könnne ohne zusammenzubrechen.“

          Ok, ich habe noch nie wissenstlich einen solchen Parkplatz gesehen insofern kann ich da nichts zu sagen.

          • „dä-Dä-dä-Dä-Dä-DÄÄÄÄ! *karnevall-melodie einspiel*“

            Sei doch ehrlich: Dir ist ein kurzes Lächeln über die Lippen gehuscht 🙂

        • Frauenparkplätze an bestimmten Orten sind schon sinnvoll, wenn tatsächlich Vergewaltigungsgefahr besteht.
          Ehrlich gesagt wüßte ich keinen in meiner Nähe. Gut, habe kein KFZ.

          In naher Zukunft, oder jetzt schon, würde ich wegen gewisser Ereignisse sogar für mehr Frauenparkplätze an neuralgischen Punkten plädieren.

          Adrian: Männer kriegen zwar häufiger aufs Maul; das aber nicht speziell an dunken Parkplätzen, sondern mehr in lichter Öffentlichkeit.

          • „Frauenparkplätze an bestimmten Orten sind schon sinnvoll, wenn tatsächlich Vergewaltigungsgefahr besteht.“

            Axel, unser White Knight…

        • Das weißt Du doch gar nicht. Es gibt in stramm konservativen Kreisen übrigens erstaunlich schöne Frauen. Nicht so wie die Punk-Flokati-Kreaturen in der ultralinken Szene.
          Kriegst Du Männer rum?

        • „Hast Du doch gesagt.“
          – Feministinnen, Mensch. Gibt ja auch ein paar ansehnliche MitläuferInnen.

          „Nicht genug.“
          – Ja, wenn Du immer so rumjammerst. Schwule stehen halt auch auf richtige, rechte Kerle. Wie mich.

        • „Sei doch ehrlich: Dir ist ein kurzes Lächeln über die Lippen gehuscht :)“

          Schon, ja^^
          Aber flach war es trotzdem.

          Solche Sprüche finde ich aber auch nicht schlimm, einfach wenn man merkt dass es augenzwinkernd gemeint ist.

        • Hört auf zu streiten.

          Wie wir am Beispiel der EKD sehen, gehen religiöser und Gender-Wahn wunderbar zusammen:

          South Park goes real life 😀

          Und auch linker und christlicher Wahn gehen gut zusammen, sogar kultur-marxistischer und katholischer Wahn:

          http://www.welt.de/politik/deutschland/article146239250/Angst-vor-Islamisierung-Gehen-Sie-in-die-Kirche.html

          http://www.derwesten.de/staedte/essen/hass-attacken-im-netz-gegen-essens-bischof-overbeck-id11121771.html

        • @RM

          „Wie wir am Beispiel der EKD sehen, gehen religiöser und Gender-Wahn wunderbar zusammen:“

          Wobei man sich wirklich fragen sollte, inwieweit die christlichen Kirchen für das Ganze sogar ursächlich sind. Wo stünde denn der Feminismus ohne die Verankerung in der Theologie?! Hier kommen doch allzu viele massgebliche Feministinnen her.

          „Und auch linker und christlicher Wahn gehen gut zusammen, sogar kultur-marxistischer und katholischer Wahn:“

          Das ist eine schwierigere Frage. Naturgemäss hat das Christentum egalitäre Tendenzen, die dann natürlich politisch links sind. Andererseits sind pseudolinke Ideologien wie Feminismus ideal eine rechte Agenda als links zu verkaufen.

          Die Idee eines „kulturellen Marxismus“ ist natürlich Unsinn und knüpft lediglich an ein unfassendes antisemitisches Narrativ an.

          Übrigens ist auch der Marxismus sehr gut für eine rechte Agenda zu gebrauchen, die Menschen nach ihrer Nützlichkeit etwa in Klassen sortiert und privilegiert etwa. Wer meint Marxismus sei per se schon links, hat da was nicht verstanden.

        • @ Reflective Man

          „sogar kultur-marxistischer und katholischer Wahn“

          Du bist also nicht nur rechts, sondern verbreitest auch antisemitische Verschwörungstheorien und bist einer von den Typen, die auch nach den Morden von Breivik weiter Lügen-, Hetz- und Dämonisierungspropaganda gegen Andersdenkende betreiben.

          Du wirst mit deinen Lügen hier allerdings kein Bein auf den Boden kriegen.

        • @Lezek:
          „Dämonisierungspropaganda gegen Andersdenkende“ Hört! Hört!
          Das aus deinem Munde ist schon putzig!

          Ich bin kein Anti-Semit. Ich hab genau 0,nix gegen Juden und gegen Israel gleich gar nicht.

          Und mit Verschwörungstheorien habe ich es auch nicht so.
          Dass aber viele unserer Eliten von linkem Hirnfraß befallen sind, der sich ziehmlich gut unter Kulturmarxismus zusammenfassen lässt, ist wohl kaum von der Hand zu weisen.

          Aber nein, ich kann dich beruhigen, ich denke nicht, dass die Bilderberg/Repilienmneschen oder sonstwer bei Kaffe und Kuchen raffiniert und au Detail Pläne zur Zerstörung Europas ersinnen. Solchen Lobbies gibt es bestimmt hier und da, aber Geslschaften sind chaotische Systeme, und der Irrsinn wird mehr aus Dekadenzphänomenen als aus sonstwas geboren.

          Alleridngs dein Busenfreund Arne H. ist Israel feindlich gesinnt und entblödet sich auch nicht bei Judenhassern und Islamo-Faschos zum Dialog vorbei zu schneien:

          http://www.muslim-markt.de/interview/2005/hoffmann.htm

          http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1426

          „Du wirst mit deinen Lügen hier allerdings kein Bein auf den Boden kriegen.“
          Als Beinamputierter empfinde ich deinen Kommentar als zynisch und verletztend 😦

        • @RM

          „Alleridngs dein Busenfreund Arne H. ist Israel feindlich gesinnt und entblödet sich auch nicht bei Judenhassern und Islamo-Faschos zum Dialog vorbei zu schneien:“

          Nun, der hat es wohl einfach nicht geblickt? Was heisst das denn schon?

          Auch die „Junge Freiheit“ versucht Leute heranzuziehen, die nicht Fascho sind. Wäre ein grosser Irrtum, die alle gleich mit den Kernzielen dieser Zeitung in Verbindung zu bringen.
          Und der „Kulturmarxismus“ ist schon so verbreitet, dass man bezweifeln darf, dass diese Idee immer bewusst verbreitet wird.
          Auch dass der Feminismus im Kern antisemitisch ist und mit dem „Patriarchat“ eine zeitgemässe Kopie der „Weltverschwörung“ transportiert, dürfte weder allen Feministen noch deren Gegner bewusst sein…

      • @axel
        „Hab gerade mit Axel Meyer gesprochen“

        Glückwunsch.

        „Er meinte sinngemäß, daß bei uns der Uni-Müll aus den USA besonders gründlich umgesetzt werde.“

        Ja, wenn er dann erstmal rüberkommen würde. Und Frauenparkplätze erscheinen gegenüber Title IX zB absolut unerheblich.

  8. Height and Body Mass on the Mating Market
    Associations With Number of Sex Partners and Extra-Pair Sex Among Heterosexual Men and Women Aged 18–65

    Abstract

    People with traits that are attractive on the mating market are better able to pursue their preferred mating strategy. Men who are relatively tall may be preferred by women because taller height is a cue to dominance, social status, access to resources, and heritable fitness, leading them to have more mating opportunities and sex partners. We examined height, education, age, ethnicity, and body mass index (BMI) as predictors of sexual history among heterosexual men and women (N = 60,058). The linear and curvilinear associations between self-reported height and sex partner number were small for men when controlling for education, BMI, and ethnicity (linear β = .05; curvilinear β = −.03). The mean and median number of sex partners for men of different heights were: very short (9.4; 5), short (11.0; 7), average (11.7; 7), tall (12.0; 7), very tall (12.1; 7), and extremely tall (12.3; 7). Men who were “overweight” reported a higher mean and median number of sex partners than men with other body masses. The results for men suggested limited variation in reported sex partner number across most of the height continuum, but that very short men report fewer partners than other men.“

    • Sehr interessant, danke!

      „Men who are relatively tall may be preferred by women because taller height is a cue to dominance, social status, access to resources, and heritable fitness, leading them to have more mating opportunities and sex partners.“

      http://aaronsleazy.blogspot.de/2015/07/yes-you-sadly-have-to-be-somewhat.html?showComment=1437929600373#c5597013107031726287

      „Put another way, most of the guys who get laid a lot are

      – tall
      – well-connected and or high-status
      – skinny or fit (at least not fat)
      ………..

      But tall guys? OVER-REPRESENTED as heck. Short guys? Under-represented as heck (compared to general population).“

      Als Mann < 180 cm fordere ich ohnehin schon seit langem eine Quote für klein(er)e Männer 😉

      http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_kleine_mann_braucht_auch_eine_quote

      "Spiegel (April, 2004), Stern (Mai, 2004), Handelsblatt (Dezember, 2006), Süddeutsche Zeitung (Juni, 2010) und FAZ (Januar, 2011) haben alle darüber berichtet, dass kleine Männer im Durchschnitt weniger verdienen als große Männer. An Beispielen fehlt es nicht: Die Süddeutsche z.B. hat nachgerechnet, dass in Deutschland „Männer mit einer Körpergröße von 192 Zentimetern einen um 26,7 Prozent höheren Nettostundenlohn als Männer mit einer Körpergröße von 163 Zentimetern erzielen“. Der Stern rechnete ca. 2000 EUR Höhenvorteil im Jahr, das Handelsblatt spricht über ein Prozent höheres Einkommen pro Zentimeter. Nach diesen Forschungen, die sowohl in den USA als auch in Großbritannien dieselbe Tendenz zeigen, liegt die optimale Große für Männer bei 191 cm!

      Die öffentliche Diskussion über Diskriminierung in Führungspositionen muss auch den folgenden Daten Aufmerksamkeit schenken: Nach dem Magazin CIO sind „90 Prozent der Vorstandsvorsitzenden der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt (Fortune Global 500) überdurchschnittlich groß“. Das gilt, nach Cio, auch für 88 % der US-Präsidenten.

      Hier riecht es schon stark nach Diskriminierung, oder?

      Nein, dieser Text und die oben erwähnten Daten sollen nicht als ironische Reaktion auf die Einführung einer Frauenquote verstanden werden sondern eher als bescheidener Versuch, daraus die einzige mögliche logische Konsequenz abzuleiten. Denn zwischen Diskriminierten darf es keinen Unterschied geben. "

      • @RM

        „“Men who are relatively tall may be preferred by women …“

        Das war ja nur die Ausgangshypothese, die zu testen war. Das Ergebnis bestätigt diese aber keinesfalls. Höchstens kann man sagen, dass besonders kleine Männer ein Problem haben. Kein tolles Ergebnis.

  9. Ich schau mir das schon zum 10 Mal an. Die Sprüche sind göttlich.

    Die Frau am Ende, die sich deshalb aufregt finde ich überhaupt am besten.

    Aus den Kommentaren:

    „What a dumb CUNT. The slut said they „don’t get pussy“ — She refers herself as a sexual organ! HA HA HA HA… — As if girls are only pussies, but perhaps in her grotesque little whore mind, she is just a pussy…in need for some pounding. „There’s no cure for being a cunt.“ — Bronn (Game of Thrones)“

    😀

    • „Ich schau mir das schon zum 10 Mal an. Die Sprüche sind göttlich.“

      Was soll daran witzig sein? Sie machen das nur weil sie wissen, dass es keine Ausweichmöglichkeit gibt und keiner was dagegen machen kann und finden genau das witzig. Und die in den Kommentatoren offenbar auch weil sie „feministinnen off pissen“ wollen. Feministinnen scheinen inzwischen wichtiger zu sein als Frauen.

      Die Erwiderung ist natürlich nicht besonders schlagfertig, aber das zu erwarten von einer Einzelfrau (Mann würde in den meisten Fällen auch nicht klappen) gegen eine angetrunkene Gruppe von Männern, ist übertrieben.

      btw Männer „reduzieren“ sich auch auf ihren Penis wnen sie sagen „Du brauchst mal wieder einen Schwanz“.

      • Doch, Männer haben ein Riesen-Problem damit, nur unter Nützlichkeitsgesichtspunkten betrachtet zu werden. Lese ich hier zumindest immer.

        Außerdem wurde genau diese Reduzierung in Slavos Zitat als Kritik angewendet und zwar von einem (höchstwahrscheinlich) männlichen Kommentator. Einen Kommentar später sagst du, Männer finden das nicht schlimm. Also irgendwie…

        • „Riesen-Problem“
          Richtig. Vor allem wenn es um tödliche und Gesundheitsgefährdende Dinge geht, wie Soldatenmaterial sein, Menschenmaterial, High Potential, Minderleister usw.
          Penis ist nicht so gefährdend ausser als beschnittmaterial

        • Nein, Männer wollen auch darüber hinaus nicht nur auf ihren Penis reduziert werden, jedenfalls die meisten nicht.

          Wenn man in einer vollbesetzten u-bahn was singen muss, kann man was anderes singen.

          Wenn man so was singen muss, kann man es im Mannschaftsbus nach dem Spiel tun o.ä.

          Wenn man sowas explizit dann machen muss, wenn zwei, drei Frauen dazwischen sind und zwar nicht in einer Ballermann-Situation sondern einem öffentlichen Verkehrsmittel, die nichts machen können, dann hat das Gründe. Und diese Gründe sind sicher nicht positiv-fröhlicher-gutgemeinter Natur.

          Und ich finde es grotesk, dass man als Feminist gilt, wenn man sowas nicht gut findet.
          Das ist dann ja so wie dass man Nazi ist wenn man die aktuelle Flüchtlingspolitik nicht gut findet. manche haben bei ihrer Abneigung gegen Feminismus jegliche Verhaltensnormen außer Kraft gesetzt offenbar.
          Ich empfinde das als völlige Degradierung und Respektlosigkiet (Respekt, den man Menschen die einem nichts getan haben immer erstmal entgegen bringen sollte) und wenn ich deshalb „Feminazi“ bin, dann ist das eben so. „Nazi-Nazi“ bin ich ja schon
          Aber ziemlich abartig ist es schon. Eine Frau beschwert sich, wird dadurch zur Feministin. Deshalb haben alle Frauen im Abteil das verdient bzw. man muss sogar mitlachen um sich nicht dem Verdacht des Feminismus auszusetzen, wenn man einige Kommentare liest.
          Krank.

        • kleine ergänzung noch „Aushalten“ kann/muss man sowas schon mal, das ist klar, aber dass das so glorifiziert wird und völliges Unverständnis gegenüber Kritik daran herrscht, erschließt sich mir nicht.

        • Atacama, was spricht dagegen etwas zu singen? Andere quatschen in ihr smartphone, hören Musik, unterhalten sich?
          Die spontane Äußerung eines Menschen inkünstlerischer Form ist offensichtlich für Dich ein Problem: das nennt man Verspießerung, diese Angst aufzufallen und das Fremdschämen dafür, dass ein Anderer auffällt.

        • Genau, „spontante Äußerung“ ist das Problem. Weil man ein Spießer ist.

          Wenn du genau gelesen hättest, dann wüsstest du dass der Inhalt und die Intention das primäre Problem sind.

        • @ata
          „manche haben bei ihrer Abneigung gegen Feminismus jegliche Verhaltensnormen außer Kraft gesetzt offenbar.“

          Das siehst du völlig richtig. In dieser rein negativen Selbstpositionierung (Fokussierung gegen den Feminismus zu sein) scheint klar durch, dass Männer gibt, die bereit sind ein Pendent zum Feminismus aufzumachen.
          Find ich absolut albtraumhaft, aber so ist die Logik von gender und der Geschlechterapartheit, die von gender vorgegeben wird.

          Die meisten derartigen „Antifeministen“ oder „Maskulinisten“ (ich überlasse die Begriffsbestimmung gerne anderen) dürfte wohl kaum reflektieren, dass sie genau das umarmen, was sie vordergründig in aller Entschiedenheit ablehnen.

        • „Wenn du genau gelesen hättest, dann wüsstest du dass der Inhalt und die Intention das primäre Problem sind.“
          Eben. Verboten werden und negativ gerügt werden muß daß, was mir nicht paßt. Gern auch deportiert.
          Beliebt ist auch das Würgen und Händebrechen, wie es Pinochet mit Victor Jara gemacht hat.

          Nein, die öffentliche Äußerung einer Meinung oder künstlerischen Idee ist nur zulässig, wenn sie der allseitig gebildeten sozialistischen persönlichkeit… dem gesunden Volksempfinden … dem demokratisch … ach was, jedenfalls nur wenn Meinugn und Ausdruck so wie ich, und sonst nicht.

        • „Doch, Männer haben ein Riesen-Problem damit, nur unter Nützlichkeitsgesichtspunkten betrachtet zu werden. Lese ich hier zumindest immer.“

          Das wurde auch Zeit. Ich finde das äußerst emanzipatorisch.

        • Anne ich fühle mich von dieSen Männern diskriminiert, werde aber deshalb nicht los gehen und “aus Rache“ irgendwelche anderen diskriminieren die zufällig dasselbe Geschlecht haben. Und dass die es tun weil sie sich diskriminiert fühlen, ist genauso ein haltloses Gerücht wie dass man feministisch ist wenn es einen stört.

          @Jan

          Ich finde es sexistisch, bösartig und fast schon gewalttätig. Besonders in der Art und dem Kontext. Es ist einfach nur grundlos aggressiv und feindselig.
          Es gibt auch verbale Gewalt. Deshalb finde ich es inakzeptabel. Von Deportation oder auch nur Bestrafung habe ich nichts gesagt.

        • „Es gibt auch verbale Gewalt. “
          Genau. Die hast Du gebraucht, damit Du mal erkennst, dass Du das verspießerte Wohlstandsbürgertum mit seinem Drang alles Unpassende wegschließen und verunglimßpfen zu wollen verkörperst.

        • „Die hast Du gebraucht, damit Du mal erkennst, dass Du das verspießerte Wohlstandsbürgertum mit seinem Drang alles Unpassende wegschließen und verunglimßpfen zu wollen verkörperst.“

          Oh ja, im öffentlichen Raum Rücksicht auf andere Leue zu nehmen ist voll nazi…

        • @Ata: „Ich finde es sexistisch, bösartig und fast schon gewalttätig. Besonders in der Art und dem Kontext.“

          (editiert: Bitte höflich bleiben)

        • „Das lässt so tief blicken in die Zivilisations- und Fortschrittsfeindliche Psyche der Frau.“

          Andere Menschen im öffentlichen Raum ohne konkreten Anlass nicht mit verbalen, sexualisierten Äußerungen zu konfrontieren, war eigentlich mal einer der Gardmesser für Zivilisation.

          Aber ich bin sicher, Ihr Pseudo-Libertären wäret ebenso begeistert, wenn ich Euch im ÖPNV vorsinge, wie tief ich meinen Schwanz in Eure Ärsche stecken würde…

        • Also ich habe mal das hier gepostet weil ich es eine ziemlich witzige Parodie auf männerhassendes Klischee-Lesben-Kampfemanzentum fand. Nicht nur den martialistischen Kastrationsaufruf, sondern auch den ganzen pseudointelektuellen Kram (Der Hass auf die Welt repräsentiert durch die Frau über den Mann usw :D) und da wurde ich hier auch zerfetzt und es wurde überhaupt nicht humorvoll oder als künstlerische Freiheit aufgenommen. Und das war wirklich nur ein Sketch und nicht mal „real“ und es repräsentiert auch nicht die Sicht der Schauspielerinnen.

          Ich finde es nicht in dem Sinne witzig, dass die Maler sich sicher nicht so besonders gut fühlen (falls sie nicht eingeweiht sind, bei dieser Show ist das meiste (alles?) gescripted und die „verarschten“, wiederholen sich oft, also die verarschten Schauspieler), und ich finde auch nicht die „Message“ witzig (Ich finde nicht, dass nur rin toter Penis ein guter Penis ist oder dass es „nicht schimm“ ist, sowas zu sagen) sondern ich finde einfach die Parodie auf dieses aggressive Kampfemanzentum witzig. War aber nicht ok, weil es zu männerfeindlich war.
          Und ich finde eben das hier nicht ok.

        • Wenn mir also ein Mann sagt, dass er das nicht sehen möchte weil er damit eben ein Problem hat, dann würde ich das akzeptieen und nicht auf meine „Freiheit“ beharren.
          Ich kann es ja immer noch witzig finden, aber wieso muss ich ihm das unbedingt um die Ohren hauen?

        • „@Ata: “Ich finde es sexistisch, bösartig und fast schon gewalttätig. Besonders in der Art und dem Kontext.”

          Das lässt so tief blicken in die Zivilisations- und Fortschrittsfeindliche Psyche der Frau.

          Ihr seid unfähig das Konzept der freiheit zu erfassen und zu begreifen, es wertzuschätzten.
          Alles und jedem wollt ihr euren primitiven, alles auffressenden Drang nach Sicherheit, Harmonie und Versorgung unterordnen.
          Egal, was für einen Preis dritte dafür zahlen müssen.
          Pfui!“

          Welchen Preis müssten die denn zahlen, wenn sie stattdessen Glory Glory man united grölen würden oder was auch immer sie wollen oder gar nichts, sondern erst wieder anfangen wenn sie draußen sind?

          Davon mal abgesehen bin ich der Meinung, dass Menschen sich umso besser entwickelt, je weniger man sie mit Nickligkeiten und Respektlosigkeiten traktiert.
          Das gilt für Tiere, das gilt für Kinder und das gilt für Erwachsene. Heisst ja nicht dass man in einer völlig pseudohöflichen Gesellschaft leben muss und nicht mehr sagen darf wenn einen was stört.
          Was ich ja genau tue. Aber nicht soll. Was soll das dann bitte mit Freiheit zu tu haben?
          Ich habe die Freiheit, Dinge die mich stören, kommentarlos runterzuschlucken, weil ich sonst ein Freiheitsfeind bin. Alles klaro.
          Und die Frau, die sich getraut hat, eine Erwiderung zu geben, die wird das ab jetzt vermutlich lieber nicht mehr tun, weil die Konsequenz noch schlimmer ist, als sich demütigen zu lassen. Und wer das doof findet, ist ein Freiheitsfeind.

        • Was ist übrigens wenn ich mich wehren möchte, aber mir keine verbale Gegenwehr einfällt bzw verbale Gegenwehr beantwortet wird wie im Video mit einem lustigen Spruch über Fehlgeburten? Welche Möglichkeit habe ich dann noch, mein Gesicht zu wahren?
          Oder habe ich nicht das Recht, mein Gesicht zu wahren?

        • @Christian: „grmpf, jetzt hast du es zitiert und ich hatte es gerade editiert…“

          Oh, welch Ironie! 😀

          Danke, Ata + Adrian (a.k.a. Adacama 🙂

        • @atacama
          Mir ist völlig klar, daß jemand mit so wenig Respekt für das Talent anderer Menschen nur mit der Moralkeule argumentieren kann, als letzter Zuflucht der Unbegabten.

        • @ata
          „Es gibt auch verbale Gewalt.“

          Nein, Verbales kann aber eine Vorstufe zur realen Gewalt sein.

          Wichtig ist das, weil Gewalt gegen eine Gruppe häufig mit einer herbeiphantsierten Gewalt, die diese Gruppe ja ausüben würde, gerechtfertigt wird. Und das Schlagwort von der „verbalen Gewalt“ eignet sich prima dazu.

        • „@atacama
          Mir ist völlig klar, daß jemand mit so wenig Respekt für das Talent anderer Menschen nur mit der Moralkeule argumentieren kann, als letzter Zuflucht der Unbegabten.“

          Talent ist subjektiv, ich finde, die (und du) sollten erstmal Respekt vor der Würde anderer Menschen lernen, bevor du dich so über meine Reaktion echauffierst.

          Ich will daraus gar keine so große Sache machen wie sie jetzt geworden ist, aber ich musste einfach was sagen dass Slavo sowas einfach ohne jegliche Reflexion und Einsicht als „göttlich“ und „lustig“ findet, bedurfte eines Kommentars.
          Er „darf“ es natürlich weiterhin lustig finden. Das ist Meinungsfreiheit, aber ich darf was dagegen sagen.

          „@atacama
          Mir ist völlig klar, daß jemand mit so wenig Respekt für das Talent anderer Menschen nur mit der Moralkeule argumentieren kann, als letzter Zuflucht der Unbegabten.“

          Ja und? Und die haben keinen Respekt vor der Menschenwürde anderer Menschen.
          Warum soll ich mich schuldig fühlen, gegenüber Leuten, die offenbar keinerlei Schuldbewusstsein bzw Grund-Anstand „mir“ gegenüber haben. Denn ich vermute mal stark, dass zwischen den Fahrgästen und der Gruppe keine Verbinung bestand und es deshalb einfach ein „Schuß ins Blaue“ war.
          Deine Argimentation ist btw ungefähr so intelligent, wie jemand der sagt: „Ich toleriere Schwule nicht und wer das intolerant findet, ist selber intolerant. Ihr schwulen fordert doch immer Toleranz ein, dann toleriert jetzt auch, dass ich eure Existenz nicht dulde. Wie das könnt ihr nicht (weil es keinen Sinn ergeben würde)? Mimimimi die Schwulen unterdrücken Andersdenkende, dann müssen sie sich ja auch nicht wundern, wenn….“.

          @Axel

          „Nein, Verbales kann aber eine Vorstufe zur realen Gewalt sein.“

          Das sehe ich anders und ich halte nichts davon, psychische Gewalt im Vergleich zu körperlicher als Bagatelle darzustellen.

          Damit will ich nicht sagen, dass „Du bist doof“ auf einer Ebene ist wie „jemanden ins Koma und danach Schwerbehinderung prügeln“.
          Aber wieso sollte eine Backpfeife schlimmer sein als das was da im Video zu sehen ist?

        • @ata
          „Das sehe ich anders und ich halte nichts davon, psychische Gewalt im Vergleich zu körperlicher als Bagatelle darzustellen.“

          Da bist du aber ein wenig zurückgerudert. Du wirst doch wohl aber nicht abstreiten, dass „psychische Gewalt“ leicht eingebildet und überhöht werden kann — „microaggressions“ oder andere Befindlichkeiten aus dem feministischen Stuss-Universum wären hier zu nennen. Und da kommen wir allzuleicht in den Bereich der vollkommenen Subjektivität, was als „psychische Gewalt“ zu zählen hat. Die, wie ich schon sagte, regelmässig einen Vorwand und Rechtfertigung für ganz reale Repression und Gewalt liefert.

        • „Da bist du aber ein wenig zurückgerudert. Du wirst doch wohl aber nicht abstreiten, dass “psychische Gewalt” leicht eingebildet und überhöht werden kann — “microaggressions” oder andere Befindlichkeiten aus dem feministischen Stuss-Universum wären hier zu nennen. Und da kommen wir allzuleicht in den Bereich der vollkommenen Subjektivität, was als “psychische Gewalt” zu zählen hat. Die, wie ich schon sagte, regelmässig einen Vorwand und Rechtfertigung für ganz reale Repression und Gewalt liefert.“

          Hast du sicher Recht, aber in DIESEM Fall empfinde ich das einfach so. Ich dachte, man soll die Erfahrungen und Empfindungen von anderen Menschen respektieren und nicht negieren.

          Wie gesagt, ich finde es nicht strarechtlich relevant, aber ich finde es extrem scheisse und destruktiv aus besagten Gründen. Und ich bin kein Mensch, der nicht mal einen kleinen witzigen Spruch verträgt oder so. Und die Frauen scheinen das ähnlich gesehen zu haben.
          Die Reaktion mancher Kommentatoren (die tatsächlich annehmen, man müsse Feministin sein um sich daran zu stören oder aber sie haben sich das nur eingeredet, um es zu rechtfertigen) sprechen für mich auch nicht dafür, dass sie es nur als „Lustiges Schunkellied“ wahrnehmen. Mir kommt das einfach nur als bewusste Beleidigung und Machtdemonstration vor. Sieht man auch daran, dass kein bisschen Einsicht gezeigt wurde (ok, hast ja recht, sorry), nachdem die Frau was gesagt hat, sondern dann erst Recht eins draufgesetzt wurde.

          Und das kann man auch nicht mit „breitbeinig Sitzen“ vergleichen oder mit was für Beispielen du eventuell noch kontern willst.

        • @ata
          „Mir kommt das einfach nur als bewusste Beleidigung und Machtdemonstration vor.“

          Also… wenn denen jemand zB einen Kübel Eiswasser über die Mütze giessen würde, wäre ich der letzte, der empört über eine „Gewaltanwendung“ wäre. :mrgreen:

      • habe ich mir auch gedacht. Zwei kleine hetero hipster in dem Raum mit 20 schwulen die singen “a straight bOy“ die würde gar nichts sagen sondern aussteigen so schnell sie können und danach im Internet die Auflösung von unzuchtparagraphen bedauern.

  10. Gibt es eigentlich einen Begriff für folgendes Phänomen:

    Individuen aus Gruppe A fühlen sich diskriminiert gegenüber Gruppe B, gehen deshalb in die Offensive, indem sie versuchen Gruppe B zu diskriminieren und abzuwerten.

    Ich habe solche Verhaltensweisen schon so oft mitbekommen, dass ich mich frage, ob es dafür nicht einen sinnvollen Fachausdruck gibt.

    • @bp

      gute Frage. Der Gegenangriff ist denke ich eine sehr häufige Vorgehensweise, eine Form von „wie du mir, so ich dir“ und „Angriff ist die beste Verteidigung“. Aber einen tatsächlichen Begriff unter dem man das einordnet (außer Gegenangriff) kenne ich auch nicht

    • @anne
      „Gibt es eigentlich einen Begriff für folgendes Phänomen:“

      Verhetzung.

      Die funktioniert *immer* über ein angebliches, imaginäres Unterdrücktsein durch die Zielgruppe, so dass man sich „wehren“ muss.

      • @Alex
        „Verhetzung“ beschreibt doch eher das „Wie“.
        Und dazu braucht man sich nicht unterdrückt zu fühlen, oder zu glauben, man müsste sich wehren.

        Es geht um eine (nicht unbedingt bewusste) Reaktion auf tatsächliche oder eingebildete Schlechterbehandlung durch die andere Gruppe.

        • @anne
          „Es geht um eine (nicht unbedingt bewusste) Reaktion auf tatsächliche oder eingebildete Schlechterbehandlung durch die andere Gruppe.“

          Du scheinst mir hier einen Zusammenhang zu konstruieren, der bar jeder Realität ist…

          Wie kommt denn insbesondere diese *eingebildete* Schlechterbehandlung überhaupt zustande?
          Da ist erst mal Hetze und Aufstachelung vonnöten, das ganze Programm der Dehumanisierung und Dämonisierung.
          Das war bei den Armeniern, den Juden und den Tutsis so. Alle wurden als vermeintliche Übermenschen, die unterdrücken würden dargestellt, bevor es zum Genozid kam.

          Ein tatsächliche Schlechterbehandlung hat meines Wissens nie dazu geführt, dass eine betroffene Gruppe deshalb in die Gegenoffensive ging und die attackierende Gruppe ihrerseits schlechterbehandelte. Dieser Fall scheint mir völlig realitätsfern.
          (Trotzdem wird natürlich die Palästinensergeschichte genau so dargestellt, was aber tatsächlich unter *eingebildet* einzuordnen ist. Um diese Sache gab es natürlich schon viele diesbezügliche Diskussionen).

          Wenn dir was ganz anderes vorschwebt, dann musst du das bitte näher erläutern, wenn ich hier wieder an dir vorbei argumentiere!

          • @Alex
            Vielleicht habe ich mich zu abstrakt ausgedrückt. Also mal ein paar konkrete Beispiele:
            * Feminismus – einige Frauen fühlen sich unterdrückt/benachteiligt -> versuchen Männer nieder zu machen.
            * Es gibt dunkelhäutige Menschen, die in Weißen ein Feindbild sehen, gegen das sie sich wehren wollen.
            * Einige Rollstuhlfahrer lästern über alle, die gehen können (habe ich selbst schon mal gehört)
            * Viele adipöse Personen versuchen Schlanke zu beschämen oder abzuwerten.
            * ..

            Im Gegensatz zu z.B. Notwehr richtet sich die Reaktion nicht gegen individuelle Personen, sondern eine ganze Gruppe.

        • @anne

          Das Rollstuhlfahrer-Beispiel scheint mir unverdächtig, bei den anderen Fällen handelt es sich mMn um mehr oder minder klare Beispiele von Verhetzung.

          Wie man das mit den Rollifahrern nennen kann? Gegenagression? a la „Wie man in den Wald hineinruft ….“
          Wobei man sagen muss, dass diese Vorurteile gegen die vor allem von individuell bedingten Vorurteilen herrühren, die dann von ebenso individuell aufgegriffen und zurückgespielt werden.
          Ich wage mal zu behaupten, dass wenn Rollstuhlfahrer tatsächlich systematisch diskriminiert würden, diese nicht über eine Defensive hinauskämen…

        • Naja, Rollstuhlfahrer haben oft das problem, ignoriert (übersehen) zu werden, „Unwohlsein“ zu erzeugen weil das Gegenüber nicht weiß, wie reagieren, was sagen, wo hin gucken (was für den Rollifahrer auch wieder unangenehm ist), infantilisiert zu werden (man spricht nur mit dem Begleiter) oder wie Geistig Behinderte behandelt zu werden, weil Rollstuhl = Behindert = geistig retardiert.

    • Guys, „if you say you’re not a feminist then what you’re saying is you for the use of atomic bombs against civilians.“

      feminist ≠ women

      • „feminist ≠ women“

        Sicherlich wahr, aber doch in gewisser Hinsicht eine Vereinfachung der Problematik.

        (Zum gefühlt 1000-sten Mal hier von mir gepostet)

  11. http://der-kleine-akif.de/2015/09/30/aus-umvolkung-erscheint-fast-zeitgleich-mit-die-grosse-verschwulung/#comment-3315

    „Dr. Proebstl gab dazu am Dienstag die Angabe 20.000 pro Tag. Errechnet nach dem Königsteiner Schlüssel (Verteilungsschlüssel der Invasoren auf die Bundesländer), anhand Berlins. Die müssen 5% nehmen, was 1.000 am Tag sind, 100% sind also 20.000 am Tag.“

    Falls da wirklich stimmt, na, dann, Bodo, übernimm du das:

    In diesem Sinne: O’zapft is! 🙂

  12. Dodgy tackle! Eight players of the Iranian women’s football team are actually MEN awaiting sex swap operations

    * Iran’s football governing body have reportedly been branded ‚unethical‘
    * Official claimed that eight of the women’s national squad are actually men
    * Unnamed players are said to be waiting for sex change operations
    * Officials have now ordered gender testing of the entire team

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3255922/Dodgy-tackle-Eight-players-Iranian-women-s-football-team-actually-MEN-awaiting-sex-swap-operations.html#ixzz3nJmTyHPL

    • Vielleicht ist man im Iran auch einfach in Punkto Gender-Fluidität schon weiter als bei uns im cis-normativen Westen 😉

      P.S.:Die armen Harscherl scheinen zu intensiv Kopfbälle zu tranieren; jede einzelne hat sich offenbar einen Schädelbasisbruch zugezogen.

      Vielleicht haben die Mullhas ja recht und Sport ist nix für Frauen =P

      • Oh ja, die zweite von rechts kam vermutlich männlich auf die Welt, die sieht jedenfalls aus als wäre mit ihr nicht gut cherry eating.

        „Vielleicht ist man im Iran auch einfach in Punkto Gender-Fluidität schon weiter als bei uns im cis-normativen Westen ;)“

        Naja, Homosexualität ist in den Gesetzbüchern mit dem Tod zu bestrafen. Der Iran will eine 100%ige Heterosexualität und was nicht passt, wird passend gemacht. Ein Mann der einen Mann will, hat dann also die Option, zur Frau umgewandelt (in dem Fall) zu werden und kann sich dann einen Mann suchen.
        Damit will ich nicht sagen, dass die Frauen aus diesem Team zwingend „Ex-Schwule“ (bzw eigentlich immer noch, aber statt sich als hetero auszugeben, geben sie sich als Frau aus) sind, vielleicht sind es auch tatsächliche Transfrauen.

    • Was mir nich klar ist: Sind im iranischen Frauenfußball die Bälle eigenlich wüfelförmig? Wegen der möglichen Assoziation von Hoden und Fußbällen. Es kann doch nicht sein, daß eine Frau Bälle kickt.

      Naja, am Ende sieht man mal wieder, daß Religion die Menschen zum menschenfeindlichsten Unsinn auf Erden anstiftet.

      Toxic religiosity.

      • Bestimmt nicht würfelförmig; das wäre Blasphemie!
        Schliesslich ist die Kaba in Mekka ja ein Würfel und die tritt man nicht mit Füssen! Inshalla!

        • es gab in Mekka ja innerhalb weniger Wochen zwei schwere Unfälle mit hunderten Toten. Davor eine Massenpanik mit 80 Verletzten wegen einer Maus, die sich in die Moschee geschlichen hat.

          Ist aus Moslem-Sicht eigentlich Allah dafür verantwortlich? Es heisst z.B im koren, wenn man Ungläubige tötet. war man das nicht selber, sondern Allah (ideal im die Verantwortung für Gräultaten einer höheren Instanz abzuladen) und überhaupt, wenn etwas Positives passiert, dankt man Allah (obwohl wir das ja auch tun, Gott sei Dank) und sagt, er hätte uns das geschenkt usw.
          Aber wie ist das, wenn etwas so omenhaftes und Negatives passiert in Mekka?

          http://www.tagesschau.de/ausland/mekka-massenpanik-105.html

          Also irgendwie….haben die anscheinend ein schlechtes Sicherheitsmanagement.
          Bei solchen großevents muss man doch irgendwelche Lösungen für mögliche Paniken haben und die Menge darf sich sowieso nicht stauen.
          Stattdessen stellen die da irgendeine bescheuerte Säule hin, die den Teufel darstellt und die sollen sei symbolisch steinigen. Und dann stauen sich da alle.
          Vor Allem passiert in Mekka anscheinend ständig was. Irgendwas wird da verkehrt gemacht oder es sind einfach zu viele, was ich mir gut vorstellen könnte.

          http://www.skynews.com.au/culture/offbeat/2015/07/16/81-injured-in-moroccan-mosque-mouse-panic.html

        • „Davor eine Massenpanik mit 80 Verletzten wegen einer Maus, die sich in die Moschee geschlichen hat.“

          Recht schreckhaftes Völkchen, die Rechtgläubigen.

          „Vor Allem passiert in Mekka anscheinend ständig was. Irgendwas wird da verkehrt gemacht oder es sind einfach zu viele, was ich mir gut vorstellen könnte.“

          Bin ich doch ganz froh, dass ich als Dirty Kuffar da ohnehin nicht rein darf.

          (Nebenbei: In deutschen Schulen etc. gibt es Musel-Gebetsräume, in denen die sich 5 mal am Tag Richtung Mekka verbeugen, einer Stätte, zu der man als Nicht-Musel gar keinen Zutritt hat. Und das wird uns dann als Bereciherung, Vielfalt, Buntheit etc. verkauft.
          Andersrum undenkbar!)

    • Also Männer…

      Hab vor kurzem einen Klip gesehen, wo sie Barca-like Ticki-Tacka gespielt haben. Hat mich dann doch ziemlich aus den Socken gehauen.

      Wer hätte das gedacht…

    • Hätte Orwell wohl auch nicht gedacht, dass es solche Clowns sein würden, die seiner Distopie letzlich den Odem des Lebens einhauchen.

      Gibt es eigentlich noch die Orwell-Awards? Falls ja, sind die mittlerweile auch von Femis und SJWs infiltriert, oder?

      http://sheddingoftheego.com/2015/05/02/your-online-report-card-and-gynocentrism/

      „The Chinese government is currently implementing a nationwide electronic system, called the Social Credit System, attributing to each of its 1,3 billion citizens a score for his or her behavior. The system will be based on various criteria, ranging from financial credibility and criminal record to social media behavior. From 2020 onwards each adult citizen should, besides his identity card, have such a credit code.

      I’m not one to indulge in conspiracy theory… in fact, I actively avoid it whenever possible but, this kind of stuff makes me more worried and paranoid than an interview with the Babushka lady. When one of the largest governments in the world start teaming up with big data analysts in order to “encourage” its citizenry to be an upstanding and moral virtual citizen, I get very worried. the article just gets creepier and more Orwellian from there,

      The regulations were announced last year, but have attracted almost no attention thus far in China and abroad. This week Rogier Creemers, a Belgian China-specialist at Oxford University, published a comprehensive translation of the regulations regarding the Social Credit System, which clarifies the scope of the system. In an interview with Dutch newspaper de Volkskrant he says: ‘With the help of the latest internet technologies the government wants to exercise individual surveillance’.

      In his view this surveillance will have a wider scope than was the case under the former East German system: ‘The German aim was limited to avoiding a revolt against the regime. The Chinese aim is far more ambitious: it is clearly an attempt to create a new citizen.’

      …Social, Credit… System? er, double plus good?…comrades?“

      • omg

        Aber das wird so oder so so kommen. Global. Wobei sich Gegenbewegungen bilden werden.
        Ob der primäre Plan ein „neuer Bürger“ ist, sei mal dahin gestellt.
        Ich denke, es wird primär wegen des Überwachungs- und Verhaltensberechnungspotentials (und daher „Präventions- und manipulationspotentials“).
        Der neue Bürger wäre dann eher die logische Begleiterscheinung. Denn dadurch wäre man sich zu jeder Zeit bewusst, dass man „beobachtet“ wird. Jetzt wird man das zwar auch, aber anders und leichter zu verdrängen. Es gibt natürlich auch „richtige“ Beobachter die die Webcam hacken o.ä. aber das ist nichts was vom „System“ kommt.
        Dadurch würde man sich anders verhalten, vermute ich. Immer noch mehr vorher abgleichen, ob man das sagen darf, ob man diese Seite besuchen darf usw.

    • http://www.welt.de/vermischtes/article147083996/Schuelerin-soll-Freund-in-Selbstmord-getrieben-haben.html

      „Staatsanwalt Tom Quinn zeichnete während der Anhörung vor Gericht ein anderes Bild der Beschuldigten. Er warf Michelle Carter vor, bereits in den Wochen vor dem Suizid am 13. Juli auf ihren Freund „unbarmherzig und gnadenlos Druck ausgeübt zu haben, damit er sich endlich umbringt“.“

      Was Anita und Zoe Quinn wohl dazu zu sagen haben?

      Nebenbei: Für Stardusk ist Anita S. ja eine aalglatte Zynikerin, die ihren eigen Bullshit nicht glaubt, sondern erkannt hat, wie gut man mit der Masche Fame+Money absahnen kann (und natürlich bossy sein).

      Wie schätzt ihr das ein?

  13. “To every survivor of sexual assault…You have the right to be heard. You have the right to be believed. We’re with you.”

    „right to be belived“. Noch Fragen?

    • … sagt die erwiesene Lügnerin und Veruntreuerin mit angezetteltem Krieg (Lybien) Hillary Clinton.

      Und das es mehr als 80% Falschbeschuldigerinnen sind. Wie wir jetzt wissen.

      Auch das die „Rape Culture“ Hetze mit entsprechenden malignen Motiv absichtlich erstunken und erlogen ist.

  14. Pat Condell mit einen Kommentar zur Migrantenkrise.

    („…former stand-up comedian, advocate of secularism, democracy and free speech“)

    The Invasion of Europe

  15. A propos Spiegel: es gibt eine neue feste Kolumnistin, und zwar die nächste doofblonde Feministin, die ihre Plärre bisher beim Missy-Magazin und der taz zum Besten geben durfte.
    Ist sie nur der etwas niveaulosere Ersatz von Burmeister (die niveautechnisch allerdings diese Woche wiederum in der taz negativ-Maßstäbe setzte), oder ist das nicht eher als klares Statement von SpOn zu werten, dass die Ausrichtung immer noch nicht feministisch genug ist?

    Hier der Erguss:
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/stokowski-kolumne-niemand-muss-lecken-muessen-a-1055624.html

    Richtig plump wird Genderkritik mit Hass auf Minderheiten verknüpft.

    Wann sagt diesen Trullas eigentlich endlich mal jemand, dass dieser Sendung-mit-der-Maus-Stil schon lange abgelutscht ist, und nicht etwa ein ewig gültiges Freiticket, die eigenen rhetorischen Fähigkeiten als beißend ironisches Stilmittel verkaufen zu können?

    • Margarete Stokowski?

      Oh weh, direkt vom Missy magazin:

      Margarete Stokowski, Jahrgang 1986, ist in Polen geboren und in Berlin aufgewachsen. Sie hat Philosophie und Sozialwissenschaften studiert und arbeitet seit 2009 als freie Autorin für „taz“, „Missy Magazine“, „L-Mag“, „Zeit Online“, „Das Magazin“ und andere. Von 2012 bis 2015 schrieb sie die feministische Kolumne „Luft und Liebe“ in der „taz“.

      Vielleicht ordne ich sie falsch ein, aber mir kommt es gerade so vor als sei sie schon mal als recht extrem aufgefallen

    • @david
      „beißend ironisches Stilmittel“

      … in einem „Stakkato-Stil“ mit sehr kurzen Sätzen oder Halbsätzen. Twitter-Schädigungen?

      • Also ich fand den Text amüsant und kurzweilig zu lesen.

        Im eigentlichen Kern dokumentiert der Text das zunehmende Unverständnis der verschiedenen Milieus und deren Teilmengen untereinander.

        Also die Lästereien über krasse Minderheiten wie „einbeinige, alleinerziehenden Lesben, die ihre Kinder von unseren Steuergeldern glutenfrei ernähren und die nur darauf warten, in einem Leitartikel zur Ukraine nicht miterwähnt zu werden um dann wütend aufzumarschieren“

        die dann wiederum (wenn sie sich gerade nicht gegenseitig lecken) über andere krasse Minderheiten wie „katholische rumäniendeutsche Frauen mit vier Kindern“, die finden alle Frauen gehören in die Küche ausser sie selber, sie selber gehört natürlich in Talkshows und in die Politik ablästern.

        Noch kürzer gefasst dokumentiert der Text einfach die Sottisen dieses unseres Alltags, der da doch ansonsten in eine geradezu „formvollendete Stabilität zwischen Aronal und Elmex“ eingebettet ist.

        😉

        • @PM
          „Im eigentlichen Kern dokumentiert der Text das zunehmende Unverständnis der verschiedenen Milieus und deren Teilmengen untereinander.“

          Der Text soll eine Ironisierung der Ansichten einer Schweigenden Mehrheit…

          „Wir halt. Die Mehrheit. Die Neutralen und Normalen.“

          … gegenüber …

          „irgendwelchen asozialen kleinen Minderheiten“

          … sein.

          Die Ironie ist aber mE hier ein bleinerner Tiefflieger, aus Dumpfbacken-Deutschland 😉

        • Alex,

          ich lese eher, wie sie dieses „Wir, die Mehrheit“ bewußt überzeichnet und am Ende auf den Minderheiten-Status einer angeblichen Mehrheitsvertreterin hinweist.

          Aber ich möchte jetzt den Text nicht überinterpretieren. Ich gehe ja an solche Texte meistens mit der Maßgabe heran „Du hast zwei Minuten, zeig was Du kannst, unterhalte, amüsier mich“

          Das ist ihr durchaus gelungen. Chapeau!

      • Die Autorin will damit sagen, dass die Emanzipation der Frau ein Fehler gewesen ist, weil dies lediglich dazu geführt hat, dass man sich nun Artikel wie den ihren antun muss…

  16. Dank EMN hab ich mal kurz bei fefe vorbeigeschaut:

    „Habt ihr das auch gehört? Pornokonsumenten sind fiese steinzeitliche Urmenschen mit vorzivilisatorischen Einstellungen, die Frauen unterdrücken und objektifizieren? Hier hat mal jemand geguckt, ob man das irgendwie wissenschaftlich belegen kann. Ergebnis:

    You’re right, according to radical feminist theory, pornography users should hold more gender non-egalitarian attitudes than non-users of pornography. We tested this basic hypothesis across five variables pulled from American General Social Survey data and did not find any supportive evidence. In fact, pornography users were more supportive of women in politics, more supportive of women working outside the home, and more supportive of women’s access to abortion, than were non-users of pornography.“

    http://blog.fefe.de/?ts=a8f38c81

    Man kriegt mitunter das Gefühl das Feministinnen gerade daran arbeiten das es Frauen schlechter geht und Männer anfangen Frauen zu hassen, nur damit sie dann irgendwann sagen können: Siehste, ich hab recht gehabt!

    • „In fact, pornography users were more supportive of women in politics, more supportive of women working outside the home, and more supportive of women’s access to abortion, than were non-users of pornography.“

      Das wär’s doch mal! Fap against sexism! 😀

      Der eine raucht Zigaren, der andere genießt den Wein,
      und mancher zieht sich schmutzge Filmchen rein

      Ich bin dann mal fap!

      Fap! Fap! Fap!

  17. Feminismus hat echt ein Problem, denn wie man an den Youtube Kommentaren sieht, ist nicht jedem klar, das es Satire ist. Den wird einfach jeder kranke Scheiß zugetraut.

    • @matze

      Man sieht ja geradezu lehrbuchhaft, wie sie bei ihrer story andauernd den Blick in dieser Weise senkt, dass man geradezu draufgestossen wird, dass sie alles frei erfunden hat….

  18. Wie wir Gesichter beurteilen, hat wenig mit unseren Genen zu tun. Individuelle Eindrücke spielen eine viel größere Rolle.

    Boston – Ob man eine Person als attraktiv empfindet oder nicht, ist bis zu einem gewissen Grad genetisch determiniert – das haben frühere Studien mehrfach nachgewiesen. Einer der offenbar angeborenen Faktoren zur Beurteilung von Schönheit lautet Symmetrie: Zwei ungleiche Gesichtshälften werden tendenziell als weniger reizvoll empfunden.

    Insgesamt dürften aber die Gene nur eine verschwindend geringe Rolle dabei spielen, was jeder von uns unter einem schönen Gesicht versteht: Eine aktuelle Untersuchung hat nun vielmehr nachgewiesen, dass Attraktivität tatsächlich überwiegend auf erlernten Kriterien basiert.
    Zwillingsstudie

    Die Forscher um Laura Germine vom Massachusetts General Hospital in Boston (USA) ließen insgesamt mehr als 760 eineiige und zweieiige Zwillingspaare die Attraktivität von 200 weiblichen und männlichen Gesichtern auf einer Skala von 1 bis 7 bewerten. Das Ergebnis: Unter eineiigen Zwillingen waren die Übereinstimmungen bei den Bewertungen trotz ihrer identischen genetischen Ausstattung nicht größer als in der anderen Gruppe. Germine und ihr Team schließen daraus, dass persönliche Erfahrungen und Umwelt maßgeblich das individuelle Schönheitsempfinden prägen.

    „Wir schätzen, dass die individuellen ästhetischen Präferenzen bei Gesichtern etwa zur Hälfte mit denen anderer übereinstimmen und zur anderen Hälfte abweichen“, schreiben die Wissenschafter in der aktuellen Ausgabe von „Current Biology“. „Das passt zu der allgemeinen Wahrnehmung, dass einerseits Models mit ihrem guten Aussehen erfolgreich sind, aber andererseits Freunde endlos darüber diskutieren können, wer attraktiv ist oder nicht.“
    Subtile Erfahrungen geben den Ausschlag

    Die Untersuchung der Forscher zeigt, dass jene Faktoren, die unser ästhetisches Empfinden formt, äußerst differenzierter Natur sind: „Ausschlaggebend sind nicht die Arten von Umwelt, wie wir sie etwa mit Familienmitgliedern teilen. Sie sind viel subtiler, individueller und umfassen einzigartige, höchstpersönliche Erfahrungen, etwa mit Freunden, in sozialen oder populären Medien“, erklärt Germine.

    Nicht Schulwahl, Nachbarschaft oder finanzieller Background der Eltern sind also wichtig, sondern vielmehr einzigartige Begegnungen, Filmbilder, die hängen bleiben, oder vielleicht das Gesicht der ersten Liebe. Mit anderen Worten: Unser jeweiliges Schönheitsideal ist nichts anderes, als die Summe unserer ganz persönlichen Erfahrungen.“

    http://derstandard.at/2000023088878/Schoenheit-ist-Erfahrungssache?ref=rss

    http://www.cell.com/current-biology/abstract/S0960-9822%2815%2901019-2

    Ich finde diese Conclusio im Beitrag im Hinblick auf die Studie dann doch etwas übertrieben.

    „Mit anderen Worten: Unser jeweiliges Schönheitsideal ist nichts anderes, als die Summe unserer ganz persönlichen Erfahrungen.““

    Dass zu einem gewissen Teil wohl auch die Erfahrung bzw. die Umwelt eine Rolle spielt ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Dass unser Schönheitsideal „nichts anderes ist, als die Summe unserer ganz persönlichen Erfahrung“ klingt aber wiederum viel zu sehr beliebig, viel zu sehr auf den Umwelt-Aspekt setzend.

    Das heißt, dass ich rein anhand meiner Erfahrung, die sich bspw. rund um adipöse Frauen drehte, eine Attraktion gegenüber ihnen entwickeln könnte.

    • @slavo
      „Einer der offenbar angeborenen Faktoren zur Beurteilung von Schönheit lautet Symmetrie: Zwei ungleiche Gesichtshälften werden tendenziell als weniger reizvoll empfunden.“

      Das Seltsame ist, dass ein winziger Symmetriebrecher erst den vollendeten Eindruck von Schönheit hervorruft, wie das berühmte Muttermal.
      Ist auch bei Gegenständen so, hier handelt es sich offenbar nur um ästhetisches Empfinden. Ok, schlecht verallgemeinbar, aber ich tu´s dennoch 🙂

  19. Multimillionärin, Atomkraftgegnerin und Gutmenschin Charlotte Roche jammert übers Frausein:

    „Als Mutter hat man in Deutschland glücklich zu sein – oder?
    Charlotte Roche wendet sich mit ihrem neuen Roman „Mädchen für alles“ gegen Konformitätsdruck.
    Im neuen SPIEGEL sagt sie: „Mit den Rollenbildern von Frauen passiert gerade was.““

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/charlotte-roche-ueber-neuen-roman-das-boese-abfeiern-a-1055732.html

    – Ja, was passiert denn da? Nix natürlich, außer Gendergedröhne.

    „“Es gibt auch heutzutage noch einen ganz schönen Druck, den Normen zu entsprechen. Wenn jemand zu mir sagen würde: ,Sag mal, was du bist‘, würde ich nicht sagen, dass ich total hetero bin.““

    Wie nannte Leszek das mal? Lesbianismus? Also lesbisches Verhalten aufgrund von feministischer Gesinnung.

    Kennt Ihr den Film „Feuchtgebiete“?
    Ihr Alter ego hat dort schlicht einen Sexfimmel; vermutlich genau wie die Autorin selbst. Und das ist dann „Feminismus“.

    • “Mit den Rollenbildern von Frauen passiert gerade was.””

      Leider nicht. Wir werden auch in zwanzig Jahren keine Frau finden, die im Baugewerbe arbeitet, um einen Hausmann und Papa finanziell zu unterstützen.

      • Charlotte Rosche meinte wohl, daß feministische (und opportunistische) Frauen nun sowohl Kinder, geilen Job und Rundumversorgung dafür vom Staat wollen – sollen.

    • Lol, was will man von einer Borderlinerin schon erwarten?
      Erschreckend nur, dass die sich vermehrt hat 😦

      „Es hat unfassbar Spaß gemacht, das Böse abzufeiern und richtig gewalttätige Szenen zu schreiben“, bekennt die Schriftstellerin Charlotte Roche im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL über ihren neuen Roman „Mädchen für alles“. Darin geht es um eine Frau, die scheinbar alles hat und dabei doch langsam durchdreht. (Lesen Sie hier das ganze Gespräch mit Charlotte Roche im neuen SPIEGEL.)“

      Lol, Co-Autorinnen Anke Engelke und Carloine Kebekus? 😀

      http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/typologie_deutscher_schriftsteller/

      „Da die meisten Menschen saublöd sind, glauben sie, wer im Fernsehen auftritt, wäre wichtig – sonst würde er ja auch nicht im Fernsehen auftreten, logisch. Vor allem denken sie, die Fernsehvisage hätte etwas zu sagen und durchblicke das Leben viel raffinierter als man selber. Die Methode funktioniert also folgendermaßen: Man nehme, sagen wir mal, eine Charlotte Roche, deren in der Tat unübertroffen häßliche Visage schon dreimillionenundachtmal im Fernsehen zu sehen gewesen war und die genau siebenmal das Wort “Ficken” bei laufender Kamera ausgesprochen hat. Moment mal, ficken? Könnte die nicht was übers Ficken schreiben? Aber das tut doch eh jeder. Stimmt auch wieder. Aber wie wär’s, wenn sie etwas über übers Ficken schreibt und gleichzeitig über die Sackläuse desjenigen, der sie gerade fickt, erzählt? Genial! Und nachdem die tapfere Charlotte mit ihrem Sacklaus-Buch durch fünfhundert Talkshows gewandert ist, woraufhin die Vollidioten von den Printmedien natürlich auch treudoof einsteigen, knallen im Verlagshaus die Champagnerkorken. Derweise funktioniert es mit allen dichtenden Fernsehvisagen.“

    • Axel,

      damit hast Du doch gar nichts zu tun. Sie wendet sich gegen den Konformitätsdruck und die Zwänge, die Frauen anderen Frauen aufzwingen.

      Dies oft und gerne mit nebulösen Begriffen wie „Patriarchat“, „Hetero-Zwangsmatrix“ oder „die Gesellschaft“ zu tarnen, anstatt mal klar Ross (Stute) und Reiterin zu benennen, kann man den Feministas allerdings wirklich vorwerfen. In den Augen der allermeisten Frauen haben Männer durchaus ihre Funktion, nur halt eben nicht die Definitionshoheit über weibliche Rollenbilder. Da haben sie nichts zu melden.

      “Mit den Rollenbildern von Frauen passiert gerade was.”

      Ja, es geht hin zu mehr formaler Stabilität, den Wunsch nach mehr gefühlter Sicherheit und einem unpolitischen Hedonismus.

      Und das ganze eingebettet in einem komfortablen Konformismus, der den Frauen möglichst viele Zumutungen schon aus sich selbst heraus vom Hals hält. Also bei einem Zielkonflikt individuelle Freiheit versus kollektive Sicherheit entscheiden Frauen pro Sicherheit

      http://www.bento.de/future/bento-umfrage-was-der-generation-y-wichtig-ist-03200/

      Alles nicht neu. Aber klar erkennbar, dass progressive Unterströmungen bei den Feministas, die eine Individualisierung der Frau anstreben, ziemlich auf dem absteigenden Ast sind.

      • ät PM:

        „Wir sind realistisch, nicht rebellisch, und finden Gesundheit, Sicherheit und Familie superwichtig.“

        – Na ja, das haben sie schon in den 90ern gesagt. Meine Englischlehrer (68er, verranzte Klamotten) beklagte sich über den mangelnden Revolutionsgeist der Studenten damals.

        Finden sich merkwürdigerweise aber immer noch genügend Sozialfach-revoluzzer-Stud*_ierende, die die Unis in rote Zonen verwandeln.

        Ich hab viere kennengelernt: Halle, Jena, Potsdam, HU Berlin. Überall regier(t)en die „Revoluzzer“.

  20. USA Today (zu Amerikas größten überregionalen Zeitungen gehörend) veröffentlicht bereits den zweiten Artikel dieser Art. Hier zum sog. „Dear Colleague“ letter.

    ————

    The unilateral war on college men

    by Glenn Harlan Reynolds, September 30, 2015

    An assistant secretary of education thinks she can rewrite rape law by writing a letter.

    It appears to many — including me — as if the Obama administration is engaged in a war on college men. Using debunked statistics, the president, the vice president and various other political officials have falsely claimed that there’s an epidemic of rape on college campuses, even though campus rape is, in fact, falling, just as off-campus rape is. (And, in fact, rape is less common on campus than off).

    And, ever since the Department of Education issued a ”Dear Colleague“ letter to universities in 2011, in essence ordering them to adopt new and draconian campus “sexual assault” rules that treat accusations as presumptively true and force the accused — almost always men — to prove their innocence, sometimes even very strong evidence of innocence is ignored.

    http://www.usatoday.com/story/opinion/2015/09/30/glenn-reynolds-catherine-lhamons-rape-title-ix-column/73019678/

  21. #uccshooting

    Sieht so aus als ob der Oregon Shooter Chris Harper-Mercer ein Religionshasser war und aus dem fanatischen „Progessiven“ Lager kommt. Ethnischer Hintergrund mixed.

    Die New York Post dazu:

    „…A Twitter user named @bodhilooney, who said her grandmother was at the scene of the carnage, tweeted that if victims said they were Christian, “then they were shot in the head. If they said no, or didn’t answer, they were shot in the legs.”

    Gunman Chris Harper-Mercer’s disdain for religion was evident in an online profile, in which he became a member of a “doesn’t like organized religion” group on an Internet dating site. …“

    http://nypost.com/2015/10/01/oregon-gunman-singled-out-christians-during-rampage/

    Fundstücke


  22. Für alle Freunde härterer Musik… oder allgemein jeden, der sich um feministische/SJW Unterwanderung innerhalb bestimmter Subkulturen interessiert, wie z.B. innerhalb der Videospielszene.

    Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis diese Unterwanderung auch innerhalb der Metalszene stattfindet.

    Immerhin sind die meisten dort Männer, schätzungsweise 85-90%, wenn man jetzt etwas strenger mit dem Begriff „Metal“ umgeht und musikalisch nicht jede Band zusammenfasst. Fast alle weiß (ich kenne nur eine Handvoll farbiger Metal-Musiker bzw. Fans), noch dazu findet dort ein Verherrlichung von Männlichkeit z.B. im Power-Metal Subgenre mit Bands wie Manowar statt.

    Ganz zu schweigen von der eher elitär geprägten Black Metal Szene.

    Wie auch immer, jedenfalls ist das innerhalb dieses Monats der vierte Text, den ich mir dazu schon zu Gemüte führen durfte.

    Dieser Text handelt konkret um das Folk-Metal Genre.

    http://www.leedsbeckett.ac.uk/news/1015-racism-and-sexism-in-heavy-metal-highlighted-in-new-study/

    „The study, published by Professor Karl Spracklen in the journal Metal Music Studies, argues that folk metal, through its lyrics and stage clothes centred on myths of warriors, preserves an old-fashioned power structure where white, male Europeans are superior.

    Professor Spracklen explained: “The important point about folk metal is that there is a pretence that the bands are drawing on older folk music and pagan myths to make music that is authentically local and national. The myths are generally of masculine prowess and the warrior’s search for glory. However many fans see some of the bands as inauthentic and not real pagans, sometimes using historical inaccuracies and singing in English where this isn’t their nation’s first language“

    Ich war früher einer Zeit lang Fan des Folk-Metals. Nach kurzem Ritt wurde mir dieses Genre dann aber auch zu kitschig, aus ebenden genannten Gründen. Musikalisch bis auf paar Ausnahmen auch eher dürftig.

    “Folk metal’s obsession with warriors and cultural purity, displayed through tales of Vikings and dressing up as Vikings on stage, reduces belonging and identity in a muti-cultural, cosmopolitan society to a few exclusive myths. It is showing white men how to be white men and showing women and ethnic minorities their place in European society.”

    […]

    „Professor Spracklen explained: “The bands in the research are all trying to identify with some reputed folk culture that existed before modern times – a culture of pure white people, mono-cultural and mono-racial. In some bands, there is an explicitly racist purpose for their adoption of Thor’s hammers, Viking imagery and heroic pagan myths. While I do not think that the folk metal bands focused on in this research are explicitly racist, they are certainly romantic, conservative nationalists who sell the idea and myth of racial purity. They reduce complex ideas of roots, identity and belonging to simple, imagined and imaginary communities defined by race and nation.”“

    „Keine Rassisten, dafür aber konservative Nationalisten“

    Dass man so viel darin interpretieren kann finde ich überraschend behindert.
    Ich gehe davon aus, dass die meisten Bands das ganze nur als Gimmick verstehen und das trifft auch fast durchgehend zu. In Wirklichkeit sind das alles Leute, die die Musik auch nicht ernst genug nehmen, weshalb sie von vielen innerhalb der Szene eben auch als unauthentisch und „spineless“ abgestempelt werden. Die Metal-Szene, und das muss auch gesagt werden, ist, bezogen auf die Musik, ziemlich konservativ. Die Musik hat sich selbst eigentlich innerhalb der letzten Jahrzehnte weiterentwickelt, jedoch wird jeder neue musikalische Trend in den meisten Fällen kritisiert und als „kein Metal“ bzw. „Posergehabe“ abstempelt. Ich glaube nirgends anders wedelt man sich so sehr auf alte Klassiker wie Iron Maiden, Slayer, Judas Priest, Motörhead oder Metallica einen ab. Die meisten leben geistig in den 80ern.

    „Heavy metal is seen as something unfashionable and relatively harmless in society, with folk metal representing the worst excesses of the heavy metal stereotype: the swords, fantasy, sexism, and histrionics. “

    Wenn er Folk Metal schon als problematisch ansieht, dann sollte er sich schon mal auf Black Metal gefasst machen. Wenn sich irgendwo die meisten Rechtsgesinnten rumtummeln, die vor allem auf die Beschreibung oben zutreffen würden, dann vor allem in dem/r Subgenre/szene. NSBM (National Socialistic Black Metal) existiert nicht um sonst. Ganz zu schweigen vom elitär geprägten Image, den diversen Kirchenbrandstiftungen, zahlreichen Morden in den 90ern, Morddrohungen etc.

    Wie auch immer, da zeichnet sich langsam etwas ab. Und ich habe das Gefühl, dass sich hier ähnliches wie innerhalb der Gamerszene abspielen wird.

    Dass diese Ideen innerhalb der Metal-Szene florieren könnten, davon bin ich auch überzeugt. Zwar weniger bei den Jüngeren, aber mehr bei den Älteren. Meine (ziemlich unwissenschaftlich plumpe) Theorie ist folgende: Die meisten innerhalb der Szene sind untervögelte Betas. Zwar halten sich die bekannten Stereotype um Metalheads weiterhin (die in dem behaupteten Ausmaß auch nicht zutreffen), jedoch stimmt es in Bezug auf den überdurchschnittlich hohen Anteil an Jungfrauen wahrscheinlich doch. Woher ist das herleite? Beobachtung. Die meisten Metalheads wurden vom Gott der Schönheit leider nicht geküsst. Gepaart mit den sehr kleinen Anteil an Weibern innerhalb der Szene, die meistens fette oder schirche Fregatten sind und selten mal wirklich geile ansehnliche Göttinnen in Lederjacken (die dann aber fast immer mit ihren Freunden vorzufinden sind), wittere ich sehr hohes White-Knighting-Potential. Man will ja zumindest einmal Muschischweiß schlürfen dürfen.

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