Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 26. September 2015

Konservative Geschlechterrollen: Der Schutz der Familie

In der konservativen Wertvorstellung ist die Familie die wichtigste Instanz und ihre Einheitlichkeit und ihr Fortbestand schützenswert. Allerdings kann dieser Schutz dann eben auch ins Gegenteil umschlagen: Der Schutz der Familie kann eben auch zu Lasten derer Mitglieder gehen:

Wer die Familie schützt, der kann zB Vaterschaftstests erschweren, weil das Aufdecken eines Seitensprunges eben die Familie gefährdet. Gerade im Zusammenspiel damit, dass die Frau schutzbedürftig ist und die Kinder erziehen muss kann Schutz der Familie sich eben auch gerade gegen den Mann richten. Es kann bedeuten, dass der Mann entsprechend mehr verliert, wenn er sich „aus der Verantwortung stehlen will“. Es kann bedeuten eben gerade die Unterhaltspflichten möglichst hoch anzusetzen und den nachehelichen Unterhalt möglichst lang.

Es kann eben auch bedeuten, dass man die Ehe als „Costly Signal“ erhält, indem man sich einen Ausstieg sehr gut überlegen muss: Steig aus der Familie aus und du musst zahlen wie vorher, nur das du deine Kinder nicht mehr bei dir hast.

So kann man auch verhindern, dass sich der Mann nach einer neuen, jüngeren Frau umschaut und die Monogamie aufkündigt.

Hier trägt eben auch der Gedanke, dass die Frau die unschuldige und schützenswerte ist, zusammen mit den Kindern, bei. Es ist dagegen der männliche Sexualtrieb, den man auf die richtige Bahn leiten muss, um die Familie zu schützen.


Responses

  1. Moin, 🙂

    Ich sag nur „Oxytocin“. Das scheint das „Magnet“-„Zusammenschweiß“-molekül zu sein.

    Anderseits, Ehen sind m.E. nicht umsonst heilig und mit vielen gesellschaftlichen Sanktionen belegt. Es mag uns barbarisch anmuten wenn ein moslemischer Vater seine Tochter tötet oder eine Mutter ihr Kind beschneidet. In dem sozialen Überbau der Eheinstitution hat das alles seine Daseinsberechtigung. Die Mutter ist ja an IHRE Kinder gebunden. Der Mann nicht.

    Vielleicht gäbe es, ohne die Ehe, fast nur haremsähnliche Strukturen, wo der Macker sich nimmt was er will, und die „Väter“ (Partner) sich, wie bei meinen Freunden den Nasenaffen, in herumstreunenden, mordenden und vergewaltigenden Horden sammeln würden.

    Durch die Ehe, die Religion und die heilige Einfaltigkeit hat sich allmählich so etwas wie ein gesetzliches Regelwerk ergeben, das im Prinzip das Gleiche tut, nur halt ein wenig anders.

    Dass viele Männer aus diesem Verein austreten ist m.E. ein Zeichen dafür dass das Regelwerk reperaturbedürftig ist. Kuckucksehen könnten z.B. mit der Hinrichtung der Ehefrau beendet werden? 😉 Oder, etwas weniger blutig, mit dem Internetpranger, mit dem Hinweis ob es der Postbote oder der Hausmeister war? Bushido? Ronald Mac Donald? Der Pausenclown? Der große Diktator?

    MfG
    Yeph

  2. „Es ist dagegen der männliche Sexualtrieb, den man auf die richtige Bahn leiten muss, um die Familie zu schützen.“

    Jetzt leben wir in Zeiten, wo die meist n Familien von der Frau aufgelöst werden. Wie schnell kann so ein Zeitgeist eigentlich umdenken? Schneller als 100 Jahre?

  3. Kennt eigentlich jemand persönlich Fälle, wo der Vater „die Familie“ verlassen hat während die Kinder noch klein waren? Ich kenne einige Fälle, wo der Vater geht, nachdem die Kinder groß und aus dem Haus sind. Ich kenne recht viele Fälle, wo die Mutter den Vater verlässt, während die Kinder klein sind. Aber einen Vater, der eine Familie mit kleinen Kindern verlässt habe ich persönlich noch nie gesehen.

    Insofern scheint mir die Frage, wie man dafür sorgt, dass der Vater die Mutter nicht für eine jüngere verlässt, ohne praktische Relevanz. Wollte man heute „Familie“ schützen, müssten man Wege finden, die Mutter dabei zu halten. Wie könnte so was aussehen (abgesehen von Steinigung)?

    • Ja. Du glaubst nicht was ich schon alles gesehen habe und was für Konstellationen ich kenne.
      Was ist das überhaupt für eine grenzdebile Frage? Dir muss doch klar sein, dass es sowas natürlich gibt, selbst wenn hier niemand antworten würde, dass er jemanden kennt.
      Das ist so als würde man fragen, sagt mal, denkt ihr, es hatte schon mal jemand nen Unfall mit der Straßenbahn? Nein? Dann ist das wohl auch noch nie passiert.

      • Mir ist schon klar, dass es das auch gibt, geben muss. Aber nach allen mir bekannten Zahlen dazu besteht das „gesellschaftliche Problem“ zum deutlich überwiegenden Teil aus der „Zerstörung der Familie“ durch die Frau. Deshalb wundert es mich, wie Christian die Frage aufgezogen hat.

      • Naja, lh kennt immer einige Fälle.

    • Kenn ich und zwar gemeinhin in folgender Kombination:
      – er: Luftikus/ Schlawiner/ Durchkommer/ Bohème/ Künstler usw. nach Maßstäben des Erwerbsleben und bürgerlicher Wohlanständigkeit eher ein Loser
      – sie: helfender Beruf/ auch im Privatleben Helfersyndrom/ dominant und Verantwortung an sich reißend

      Ihm fällt bald nach der Geburt des/r Kindes/r, teilweise schon während der Schwangerschaft ein, dass er sie nicht mehr liebt. Folge ist große Drama – für einen Außenstehenden durchaus erwartbar und im Verlauf erheiternd -v orausgesetzt man kann soviel Zynismus aufbringen.

      • Ich würde ja eher nicht was mit einer Stripperin anfangen und hoffen, dass sie schon zu einer braven Mami wird…

        In der Kombination ist das ziemlich klar: Helfersyndrom braucht jemanden, um den sie sich kümmern kann, damit das Oxytocin sie beruhigt. So ein Mann ist gut dafür. Aber wenn Kinder dazu kommen, bekommt er nicht mehr genug und sie holt es sich woanders.

  4. Und warum gibt es eigentlich keine Hollywood Filme, wo ein brav schuftender Familienvater mit leichtem Übergewicht und kahlen Stellen auf dem Kopf seiner Frau und seinen Kindern sagt :“Scheiss drauf, ihr elenden undankbaren Gören!“ und dann mit seiner 20jährigen enorm gut aussehenden Fitnesstrainerin die Familienersparnisse auf einem Selbstfindungs-Roadtrip im Cabrio durch die USA durchbringt? Wäre das nicht eine schöne Geschichte?

    • es gibt einen Film wo ein wohlhabender Mann (Spoiler)

      von seinem Schwiegervater in Spe und seiner Verlobten aufs Kreuz gelegt werden soll, wegen dieses Komplotts ins Gefängnis muss, dann am Ende aber mit einer Frau aus einfachen Verhältnissen glücklich wird und der Schwiegervater kommt ins Gefängnis. Willst du den Titel wissen?

      • Da bekommt er ja nur seine „gerechte Rache“ für deren Bösartigkeit. Und aus was für Verhältnissen die Kleine kommt ist ja wohl ziemlich egal. Enorm gut sollte sie halt aussehen.

        • Der Film ist übrigens „Der Knast Coach“ 😀

          Mir fällt noch einer ein, sehr witzig aber schon älter.
          Bruce Willis, Auftragsmörder im Zeugenschutzprogamm, zieht neben einem biederen Zahnarzt mit absolut unerträglicher Ehefrau ein. Die Frau will, dass der Zahnarzt Bruce Willis‘ Chef bescheid gibt um die Belohnung einzukassieren. Am Ende verliebt der Zahnarzt sich in die Mafiaex von Bruce Willis.

    • Kennst du einen Hollywoodfilm über eine brav schuftende Hausfrau mit leichtem Übergewicht und Hängebrüsten, die ihrem Mann und den Kindern sagt: „Scheiß drauf, ihr elenden undankbaren Gören!“ und dann mit ihrem reichen Brad Pitt auf einen Selbstfindungstrip geht?

      • Reich muss Brad Pitt auch noch sein? Na Du bist ja unersättlich. Haben all diese „jammernden Frauenhasser“ hier etwa recht?

        Ok, ein bisschen anders ist Eat, Prey, Love wohl schon, aber ich schaue ja so Filme nicht. Ich wundere mich nur, dass es so wenig „böse Männer gerechte“- Filme gibt?

        • Nö. Ich bin ja auch keine brave Hausfrau mit Kindern. Das sind nur die Vorstellungen, die ihr euch von Frauenwünschen macht. Hätte ich „Brad Pitt“ ohne „reich“ gesagt, hättest du die „Unrealistiiiiiiiiiisch!!!!11!“-Karte ausgepackt.

          „Böse, männergerechte“ Filme? Wie wär’s mit jedem X-beliebigen 80-er Teeniestreifen, in dem die schöne Cheerleaderqueen den Quarterback abschießt, um mit dem kleinen, schmächtigen Supernerd (in die abgelegten Klamotten seines großen Bruders oder, noch schlimmer, Vaters gekleidet) zusammen zu sein?

        • Ja dieses Problem mit den Teenistreifen gibt es, Rollo hat da einiges zu geschrieben. Der Kniff dieser Geschichten ist nämlich jeweils, dass dem braven Beta-Boy plötzlich irgendeine Superkraft zufällt, it der er es dem bösen Bully-AMOG zeigen kann und dadurch zum Mädchen kommt. Das ist tatsächlich unrealistisch und hat möglicherweise eine Generation Jungs in ein Unglück gestürzt, dass mit jenem der „ich lass mich schnell noch scheiden bevor ich 40 bin“ Frauen vergleichbar sein könnte.

      • Du meinst sowas wie Club der Teufelinnen. Von der Strickart weiblicher Rache Stücke gibts durchaus eine ganze Reihe an Filmen, nicht unbedingt mit dem von Dir geschilderten Plot, aber vom Typus“ nicht unbedingt attraktive Frau rächt sich an bösem Ehemann.
        IMHO erheblich häufiger als der umgekehrte Fall.

        • „Club der Teufelinnen“ ist, denke ich, ein schlechtes Beispiel. Ich habe den Film nicht gesehen, aber Wikipedia sagt, dass die Männer sich zuerst scheiden lassen wollten, nicht umgekehrt, und dass die Männer ihre Ehefrauen mit jungen Mädels beschissen. Am Ende machen zwei der drei Teufelinnen zwar einen Neuanfang (mit jungen, gutaussehenden Männern, so wie lh es umgekehrt bei den Männern vorschlägt? Ich weiß es nicht, glaube es aber fast nicht), und eine rauft sich mit ihrem Mann, der sie mit einer „jüngeren, schlankeren Kassiererin“ betrogen hatte, wieder zusammen.
          lh sprach nicht von betrogenen und abgezogenen Ehemännern, soweit ich das verstanden habe, sondern nur von welchen, die das Familienleben satt haben.

          Und warum ist es umgekehrt nicht so häufig, dass sich ein guter Mann an seiner bösen Frau rächt? Nun, weil dieses Thema allgemein (der Meinung Hollywoods nach) eher Frauen interessiert, und darum auch so gestaltet ist, dass Frauen sich damit identifizieren können.

  5. Mal wieder ein kurzer aber interessanter Artikel. Es gibt ja heutzutage eine Schieflage was die Familienpolitik angeht. Auf der einen Seite zu altmodische oder zu konservative Elemente. Auf der anderen Seite aber auch übertrieben viel Freiheiten (insbesondere für Frauen, die damit dann aber auch nicht wirklich glücklich werden).
    Und das ist alles irgendwie asymmetrisch und nicht konsequent. Schlecht durchdacht. Das ist das Unterhaltsrecht, Familienrecht etc.

    Die Töchter in Familien fühlen sich oftmals falsch behandelt, de facto sind sie aber oftmals auch verhätschelt. Falsch erzogen eben. Die Eltern überfordert.
    Usw usw usw.
    Daraus resultieren weitreichende Probleme, die in überzogener Hypergamie gipfeln können.

    Dieser mein Beitrag ist vielleicht etwas platt formuliert aber dennoch gibt mein Kommentar hier eben halt meine persönlich Erfahrung wieder und gleichzeitig fühle ich mich durch den Artikel oben bestätigt.

    Ich bin ja nun Mitte 30 und mittlerweile gibt es durchaus Frauen die sich für mich interessieren in Bezug auf Familiengründung. Aber die passende Frau habe ich noch nicht gefunden….

    • @KS100:
      „Auf der anderen Seite aber auch übertrieben viel Freiheiten (insbesondere für Frauen, die damit dann aber auch nicht wirklich glücklich werden).
      Und das ist alles irgendwie asymmetrisch und nicht konsequent. Schlecht durchdacht. Das ist das Unterhaltsrecht, Familienrecht etc.“

      Die Asymetrie ist gewollt und hat Methode:

      „Ich bin ja nun Mitte 30 und mittlerweile gibt es durchaus Frauen die sich für mich interessieren in Bezug auf Familiengründung.“

      Klassiker! 😀

      http://aaronsleazy.blogspot.de/2015/02/an-anecdote-on-female-interet.html

      „He ended up having small talk with some woman at a public event. She asked him what he’s doing for a living, so he told her he was a computer scientist. Instead of that late-twenties woman furrowing her eyebrows, like her 22 year-old counterpart might have done, though, she instead lit up like a Christmas tree and blurted out:

      „Computer science? Wow, that is sooo cool!“

      According to him, he never would have expected a reaction like that. Of course, I didn’t have to point out to him that the association of his profession with six-figure pay checks was responsible for that. Funny how that works. Note that women normally hide their excitement about the earning power of some guy they met, but it does play a role, as any guy who was ignored by women in college but magically became more attractive in his late twenties can affirm — or any guy who ever witnessed a gaggle of chicks trying to one-up each other with the money the guy they’re fucking (or not, in the case of some wives) pulls down. It’s quite disgusting, but of course guys are pigs if they state that they prefer good-looking women. “

      http://aaronsleazy.blogspot.de/2013/09/reader-comment-how-engineers-became-sexy.html

      „I’m constantly struck by the ARROGANCE of some women, even some of female my friends who at 30 go up men they’ve been rejecting for the last 5 years and say „I’m looking for something serious“ , „We should get together some time“ „How come we didn’t date? were have a lot in common“

      In the dating world, apparently every woman over 30 thinks an Engineer is „amazing, smart, even sexy“ when at 25 if the words „Engineer“ came out of your mouth you would be treated as if you had leprosy.

      Men get pissed off because an average woman has had PLENTY of chances at meeting men by the time she is 30- PLENTY unless she lived as a nun, however when men get to 29 you become „a player“ if you DARE to be selective or have a criteria.“

      „Aber die passende Frau habe ich noch nicht gefunden….“

      Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber IMHO gibt es nicht sowas wie die richtige Frau für einen falschen, kriminellen Vertrag

      • Da muss ich ein wenig schmunzeln.
        Das kenn ich auch – allerdings mit Mitte 40.

  6. „Die passende Frau“ sollte natürlich nicht heissen dass es dann das ganze Leben halten soll. So realistisch bin ich dann schon. Wir kennen uns ja nicht persönlich, deswegen betone ich das nun an dieser Stelle mal.
    Und ja, manche Frauen die mich kennenlernen wundern sich dann dass ich eben doch nicht so manipulierbar bin wie sie dachten (hart ausgedrückt). Dass ich ein „Player“ bin habe ich mir noch nicht anhören müssen aber die drücken das dann anders aus.
    Ich kommuniziere eben ganz klar: Ich bin zwar an Partnerschaft durchaus interessiert aber ich will weiterhin wenn ich will an meinen Oldtimern schrauben, ich will meine Pickup-Kumpels treffen, ich will weiterhin 2 bis 3 mal die Woche im Fitness-Studio trainieren. Egal ob ich grad „vergeben“ bin oder nicht. Es soll ja Frauen geben die sagen dem Partner: „Geh nicht mehr trainieren, Du hast doch jetzt mich….“
    Aber das ist nur deren Angst den Partner nicht anketten zu können.
    Dies sei als Beispiel genannt.

    Ich bin also durchaus mittlerweile attraktiv für so einige Frauen aber dennoch merken die Mädels dann: Der Mann führt sein eigenes Leben und eine Frau muss ihm auch was geben können und wollen damit er sich wirklich mal auf eine Frau einlässt. DAS meinte ich mit „die passende Frau“.
    Eine Frau eben die bereit ist auch mir das zu geben was ich dann eben „brauche“. Die auf meine Wünsche eingeht.

    Aber das ist ja wie gesagt, um mal zum Ausgangsthema zurück zu kommen, bei der heutigen asymmetrischen Situation gar nicht einfach. Jahrzehnte lang falsche Behandlung von Mädchen in den Schulen etc.

    • @KS100:
      „Ich bin also durchaus mittlerweile attraktiv für so einige Frauen aber dennoch merken die Mädels dann: Der Mann führt sein eigenes Leben und eine Frau muss ihm auch was geben können und wollen damit er sich wirklich mal auf eine Frau einlässt. DAS meinte ich mit “die passende Frau”.“
      Ah, okay! Das klingt realistisch und vernünftig.
      Ich hoffe, du nimmst mir meinen „Missionierungseifer“ nicht krum, war auch nicht von oben herabgemeint; ich hab nur den ein oder anderen Bekannten und Freund in die üblichen Fallen tapen sehen und bin seitdem etwas übereifrig.
      Keinesfalls wollte ich dir die Sache mit den Girls madig machen.

      Um auch wieder zum Ausgangsthema einzugehen:

      „Die Töchter in Familien fühlen sich oftmals falsch behandelt, de facto sind sie aber oftmals auch verhätschelt. Falsch erzogen eben. Die Eltern überfordert.“
      Besonders die Väter tun sich hier meienr Meinung nach besonders negativ hervor; verhätscheln und vergöttern die Mädels bis zum geht nicht mehr, machen den Hampel, machen sich kaputt und schaffen damit ein männliches Idealbild in den Hirnen der Töchter, dem kein Mann, der noch einen Rest Selbsterhaltungstrieb in sich hat, nacheifern sollte. Nebnbei blähen sie das Ego der Prinzessichen ins Titanische auf.

  7. @Reflective Man: Selbst die „coolen erfahrenen Pick Up Artists“ in meinem weiteren Umfeld, die sich ja nun seit vielen Jahren mit Beziehungsdynamiken beschäftigt haben, haben manchmal riesige Beziehungsprobleme und verhalten sich dann oftmals ziemlich „falsch“.
    Passiert leider.
    Ich habe jedenfalls klare Vorstellungen von einer Partnerschaft. Naja, mal sehen was sich ergibt.

  8. @reflective man: Übrigens bin ich Dir keinesfalls böse wegen Deiner Ansichten. Es ist ja nun leider so, dass trotz der Pickup -Bewegung und MGTOW usw. dennoch viele junge Männer zu oft in Fallen tappen. Ob das vielleicht vor allem Leute aus der Unterschicht sind, wo es ja sowiso manchmal merkwürdig zur Sache geht???
    Das klingt von mir nun provokant und etwas überheblich. Muss ich zugeben. Was ich aber sagen will: Leute die zB Abitur und ne gute Ausbildung allgemein haben, lesen sich das Wissen wie man im Leben mit Partnerschaften etc umgeht sicherlich ganz gerne schon mal im Internet an und wenn sie merken dass sie psych. Probleme haben, dann lassen sie sich sicherlich auch von einem Psychologen helfen.
    Aber gerade in der unteren Mittelschicht und Unterschicht gibt es verbohrte Leute, die Probleme liebe wegsaufen und die nach wie vor ein dumm handeln.
    Die kommen gar nicht auf die Idee dass man etwas durch anlesen und dann umsetzen trainieren kann.
    In den Heiratsstatistiken kann man bestimmt nicht nachlesen ob die Leute die heiraten zB Abitur haben, oder???
    Mich würde das mal interessieren, welche „Schicht“ oder welches „Milieu“ in Deutschland eher dazu neigt in Beziehungsprobleme zu geraten.
    Da solche „Schichtunterschiede“ aber in der Öffentlichkeit oftmals verschwiegen werden, fehlt auch diesbezüglich sicherlich eine Menge Aufklärung.
    Ich habe schon den Eindruck dass zumindest die gebildeten jungen Leute sich heute viele Gedanken machen zum Thema. Dass sie eigene Pläne schmieden usw.
    Viele junge Männer wollen sich von Frauen nicht mehr rumschubsen lassen. Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht in einem Land leben in dem es von PU-Robotern und „verbitterten alten Männern die keine Frauen mehr mögen“ nur so wimmelt. Ich möchte dass alles etwas ausgeglichener wird.
    Manche jungen Leute lassen sich auch durch Geld und Macht korrumpieren. Ich arbeitete vor Jahren in einer Firma, dort wurden die jungen Männer die etwas aufmüpfig waren entweder rausgedrängt oder aber mit Aufstiegsmöglichkeiten geködert und damit mundtot gemacht. Das Ruder übernahmen irgendwelche komischen Mädels die mit Stutenbissigkeit andere Frauen die Konkurrenz waren, rausdrängten.
    Dennoch bin ich nicht zum Frauenhasser geworden. Ich weiß dass es wirklich sehr nette Frauen gibt die ehrlich lieben können und die sich nach der Zärtlichkeit eines Mannes sehen. Spätestens wenn die Ex einem hinterherrennt spürt man sowas deutlich….
    Deswegen nervt es mich auch, wenn auf irgendwelchen Seiten im Netz behauptet wird dass Frauen nicht lieben können. Sowas schreiben dann meist Leute die mehrere gescheiterte Ehen hinter sich haben.
    Die verbittert sind. Nicht ernüchtert sondern verbittert.
    Ich erwarte natürlich überhaupt gar nicht dass eine Partnerschaft 30 Jahre hält. Wenn ich eine Freundin finde, mit der ich 5 Jahre einigermaßen glücklich zusammen sein kann, dann ist für mich schon sehr viel gewonnen. Diese Zahl nur mal so als Orientierungspunkt.
    Und wenn die Trennung dann noch einigermaßen ohne große Verluste stattfindet dann wäre alles gut für mich!
    Ich erwarte also gar nicht dass man ein Leben lang zusammen bleibt. Vielleicht haben das aber die heute verbitterten Männer erwartet und wurden enttäuscht???
    Hat wer ne Idee?

  9. […] Aber Vorsicht, gerade der Schwachsinn mit dem “extrem attraktive Person steht auf die Außenseiter-Hauptfigur” wurde umgekehrt ja ebenfalls schon bis zum Gehtnichtmehr serviert. Vergleiche hierzu einen Kommentar von shark999 bei Alles Evolution: […]

  10. […] Konservative Geschlechterrollen: Der Schutz der Familie […]


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: