Konservative Geschlechterrollen: Das Kind gehört zur Mutter

Aus den letzten drei Artikeln folgt, dass wenn dem Mann das Verdienen zugewiesen ist, der Frau in gleicher Weise die heimische Sphäre zugeordnet sind und dabei insbesondere die Aufzucht und die Betreuung der Kinder. In dieser essentialistischen Betrachtung der Geschlechter bedeutet das, dass Kinder der Frau zugewiesen sein müssen.

Wenn der Mann der Verdiener ist, dann kann er in dieser Betrachtung eben nicht der Kinderbetreuer sein, diese Rolle bleibt der Frau zugewiesen.

Natürlich ist es auch in dieser Hinsicht eine Ausgestaltung der biologischen Unterschiede, die eben nur absolut gesetzt werden. Und wie man an den gesetzgeberischen Vorgaben zum automatischen Sorgerecht für Mütter bei nichtverheiraten Eltern sieht, wohingegen Väter dies nur mit Zustimmung der Mütter erhalten, oder auch bei dem Umstand, dass Kontinuität bei der Frage des Sorgerecht und dem Aufenthaltsbestimmungsrecht immer noch die entscheidende Rolle spielt und dies Frauen begünstigt, wirkt sich dies immer noch aus.

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33 Gedanken zu “Konservative Geschlechterrollen: Das Kind gehört zur Mutter

  1. Ist es nicht erstaunlich, dass die Gesetzgeber in vielen Ländern schon weiter sind als es die ganze Lobbyarbeit der Gendergaggaisten vermuten lässt. Richter und Richterinnen haben den Beruf oft gewählt weil ihnen die Gerechtigkeit ein persönliches Anliegen ist. Das wiederum bewirkt oft ein Umdenken bei den Gesetzgebern. Es gibt also Hoffnung am Horizont.

    Mann muss sich schon gefallen lassen, die biologische Rolle der Frau bei der Kindererziehung als Argument vorgesetzt zu bekommen. Ebenso der Unwille bzw. die Unlust vieler Männer diese Rolle zu übernehmen.

    Anderseits sind ja gerade die Genderwahnfriede für den absoluten Schutz der Minderheiten. Ob es nun nur eine Minderheit der Väter sind oder nicht ist unwesentlich. Fakt ist, dass einige Väter, manchmal aus gutem Grund, bzw. Notwendigkeit, die Hauptbetreuung der Kinder beantragen.

    Dies abzulehnen aus evolutionstechnischer Perspektive ist m.E. unzulässig. Wir sollten aber auch wirklich nicht vergessen, dass für viele Frauen Kinder eine Notwendigkeit sind, ein Hobby, eine Bereicherung ihres sinnlosen Daseins, ein Ventil um den Hass gegen die Gesellschaft abzulassen, usw….

    D.h. dass viele Frauen unbedingt Kinder wollen, und sie sich so oder so beschaffen. Genauso ist es aber auch wahr, dass für viele Männer dieser Teil der Partnerschaft eher Nebensache ist, wenn nicht sogar eine lästige Pflicht. Das mag sich ändern, wenn die Kleinen einmal geschlüpft sind, aber auch heute laufen noch viele Männer schnell weg, wenn die Kinder bis da sind.

    Dieses Fehlverhalten muss aber auch bestraft werden. Anderseits müssen die Männer mitbestimmen können ob und mit wem ihre Gene weiterverbreitet werden, was heute noch unmöglich ist. Die Pille danach, Abtreibung, alleinige Sorgepflicht für die Frau die sich nicht daran hält; alles möglich.

    MfG
    Yeph

    • … und zum hunderterstenmal diese “Ausgleichs-Argumentation“.

      Solange das Tabu besteht weiblichen und dann mütterlichen Mißbrauch verschwinden zu lassen, Verantwortungsverschiebung nur auf Männer, Väter und Kinder, speziell Jungen, wird sich nichts ändern.

      Ein widerliches gesellschaftliches Verhalten wie auch das von vielen Frauen und Müttern oder andienluchen Männern. Bei Betrachtung von Motivation dazu wird’s noch schlimmer.

    • @yeph
      „Ebenso der Unwille bzw. die Unlust vieler Männer diese Rolle zu übernehmen“
      Diese unlust der Männer existiert nicht. Siehe Allensbach studie. Es sind die Frauen, die dies verhindern.

        • Die Studie ist schon mehrmals in den Kommentaren mit imion diskutiert worden.

          Er überschätzt ihre Bedeutung stark. Aus der Aussage, das Väter gerne mehr Zeit mit der Familie hätten leitet er her, dass sie das auch zu lasten ihres Jobs sofort machen würden und das Frauen sure davon abhalten.
          Das viele Frauen in anderen Umfragen anführen, das sie gern mehr arbeiten würden und aus den Wunsch mehr Zeit mit der Familie zu verbringen nicht folgt, dass man damit verbundene Nachteile in Kauf nimmt, blendet er aus.

  2. „Und wie man an den gesetzgeberischen Vorgaben zum automatischen Sorgerecht für Mütter bei nichtverheiraten Eltern sieht, wohingegen Väter dies nur mit Zustimmung der Mütter erhalten“

    Da sieht nam mal, wie sehr unserem Staat die Ehe am Herzen liegt. Familie ist dagegen eher unwichtig.

      • @ Adrian: Wo Du Recht hast, hast Du Recht!. Wie wohl auch Petpanther erkannt zu haben scheint 😉
        Gerade an der leidigen Debatte über die Homoehe und das scheinschlüssige, daraus „folgende Argument“ zum sog. „Adoptionsrecht für schwule Ehen“, kann man diese lustigen Verkürzungen ( „Ehe = Familie, wer sich nicht durch Staat oder Priester erpressen lassen darf, wird diskriminiert“ etc.pp. ) hübsch ablesen.

        Deshalb stelle ich hier mal provokant der oben durch Chris angeführten These „Mann = Außendienst“ daraus folgt „Frau = Innendienst“, daraus folgt „Kindererziehung = Frauensache“, daraus folgt „Väter = schlechtere Erzieher, weil geringwertigere Bindung“ u.s.w. eine ebenfalls verkürzte These ggü. nämlich: Abkürzungen sind oftmals zumindest – und z.T. zielgerichteter – Blödsinn!

        Der Schluss, daß Väter eben bessere Soldaten sind und „deswegen“ Mütter bessere Erzieher, ist willkürlicher Mumpitz.

        Die möglw. dahintersteckende Evolution des Mannes zum statistisch gesehen stärkeren Partner in einer familiären Beziehung ( und das muß keineswegs eine staatlich reglementierte sein ) plus mögliche Umkehreffekte, lasse ich bewußt außen vor ( diese Abkürzung gönne ich mir mal, um den Rahmen nicht komplett zu sprengen ).

        Und führe ein kaum überspitztes Beispiel an, das fiktiv, aber typisch ist:
        Während Mami im Garten Erbsen aussät, sitzt die Tochter bei Papa auf dem Trecker.
        Während Mami in’s Dorf latscht, um die Erbsen zu verkaufen, hilft Töchterchen Papa unkrautzupfend im Garten, während er im Nebenbeet Mist unterbuddelt.

        Die statistische Häufigkeit ist dabei grundsätzlich nebensächlich. Was man, ebenfalls mit einem Augen zwinkern, so beschreiben kann:
        Nachdem die Kleine mit Mami stundenlang Spätzle geschabt hat, ist es für sie das wichtigste auf der Welt, daß Papa endlich vom Acker kommt ihr die neusten „Treckerstories“ erzählt, während Mami Braten und Spätzle klar macht bevor Papa und das Kind den Tisch decken.

        Kurz gesagt: Es geht nicht um Folgeschlüsse aus irgendwelchen korrelativen Trends, sondern um kausale Qualitäten ( oder vlt. besser: qualitative Kausalitäten ) . Und die hängen eindeutig und nicht zuletzt mit den individuellen Bedürfnissen der Beteiligten triangulierend zusammen.

        Die Unterscheidung „Außen vs. Innen“ plus daraus abgeleitete „Folgeschlüsse“ sind in dem Kontext oftmals, vlt. überwiegend, Bullshit.

        Familie und ihr Wert für das Kind ist praktisch ausschließlich systemisch erfassbar. Die aufgrund stastistischer, oft halbwahrer, „Beobachtungen“ aufgestellten Thesen dazu ( bspw. „ein Kind braucht eine Bezugsperson, wer das ist, ist egal, hauptsache man findet sich gegenseitig „irgendwie sympathisch“ ) und besonders darauf folgende Schlüsse sind grober Unfug, der Kindern erheblichen Schaden zufügt.
        Eine ausreichende Bandbreite an Bindungserleben und nahtlos daraus entstehender sozialer Bildung kann nur durch die gesamte Familie gewährleistet werden, als absolute Mindestbedingung, wobei die Kernfamilie ( gegengeschlechtlicher Eltern ) Minimalbestandteil ist, die erweiterte Familie ist vorteilhafter.
        Alles andere ist Flickwerk, welches höchstens versuchen kann, vorprogrammierte Defizite ein wenig einzuschränken.

        ( Ja ja, ich weiß, das ist natürlich, ewigrückwärtsgewandt, gestrig, konservativ, wohlmöglich klassisch oder gar traditionell, also zusammengefasst geradezu rechtsgerichtet bis nazihaft, das bin ich gewohnt, erschlagt mich ruhig…. ). 😉

        • „Familie und ihr Wert für das Kind ist praktisch ausschließlich systemisch erfassbar. Die aufgrund stastistischer, oft halbwahrer, “Beobachtungen” aufgestellten Thesen dazu ( bspw. “ein Kind braucht eine Bezugsperson, wer das ist, ist egal, hauptsache man findet sich gegenseitig “irgendwie sympathisch” ) und besonders darauf folgende Schlüsse sind grober Unfug, der Kindern erheblichen Schaden zufügt.“

          viel zu pauschal.
          Natürlich ist es nicht „egal“, aber ich bin absolut überzeugt, dass sich ein Kind auch mit nicht blutsverwandten Bezugspersonen gut/schadlos entwickeln kann.
          Während leibliche Eltern mitnichten eine Garantie dafür sind, wie ein Blick in die Zeitung verrät.

          Ich will hier nicht so eine künstliche Abwertung vornehmen „lieber ein liebevolles engagiertes homosexuelles Paar als ein brutales, saufendes, kindertotprügelndes Heteropaar“ als ob das eine Standard-Gegenüberstellung wäre zwischen denen sich ein Kind „entscheiden“ kann, ihr wisst hoffentlich wie ich das meine.

      • Das heutige Thema wurde wohl implizit schon vorher besprochen.

        Das Ärgerliche an diesem konservativen Spruch ist die Ausschließlichkeit. Es kann gut sein, daß das Kind in den ersten Jahren bei der Mutter besser aufgehoben ist.

        Das Grundproblem ist wie auch bei allen anderen Themen die völlige Unfähigkeit der Gesellschaft, die volle Schuldvermutung auf Frauen anzuwenden, also ihre Eignungen so bedingungslos zu prüfen, wie man das bei Männern tut.

        Es ist diese Schieflage, die sich überall in der Gesellschaft manifestiert.

        Man hat einfach keinerlei Sensibilität für die Bösartigkeit von Frauen und ihre spezifischen Ausprägungen (Falschbeschuldigen, Intrigieren, Opferhabitus, Emotionalisieren etc.).

        Frauen haben prinzipiell das gleiche Bösartigkeitspotential wie Männer.

        Wenn man dies begriffe, wäre z.B. Utoya verhindert worden. Breivik wurde von seiner unfähigen feministisch ideologisierten Mutter mißhandelt, wobei der Feminismus hier sekundär ist. Es gibt genug Mütter, die ihre Kinder ganz ohne feministische Einstellung mißhandeln.

        Und später rätselt man dann über Gewalt gegenüber Frauen in der Gesellschaft. Männer, die gewalttätig sind gegenüber Mädchen und Frauen, haben immer eine entsprechende Vorgeschichte.

    • Ich weiß nicht. Tendenziell ja. Ergibt in der ersten Zeit ja auch Sinn.
      Wobei es auch eine Zeit gab, wo Männer die Erziehung übernommen haben (wobei das vermutlich nicht der Vater war, sondern jemand anders) weil Frauen als zu dümmlich galten und es gab auch eine Zeit, wo Babys von Ammen gestillt wurden. zumindest bei den reicheren.
      Ist die Frage wieso. Luxus oder um schneller wieder schwanger werden zu können.

      Die Frage ist dann noch wie man „Kind“ definiert. Ich glaube, mit 4+ Jahren oder so ist es ziemlich „egal“, wo man lebt. Selbst in der Steinzeit.

    • Ja, das Kind gehört zur Mutter. Und die Mutter gehört zum Vater der Kinder – dem Familienoberhaupt. Das war die konservative Sichtweise.

      Ich bin nur nicht so sicher bezüglich deiner Einschätzung der Rechtslage. Hier hätte ich gerne Input eines Rechtshistorikers. Wie und warum sich die Gesetzeslage über die Zeit änderte und wie die bestehenden Gesetze heute ideologisch gerechtfertigt werden, sind zwei verschiedene paar Schuhe.
      Traditionell wurden Kinder im Scheidungsfall dem Vater zugesprochen – und nicht der Mutter. Dass es heute anders ist, ist der Frauenbewegung zu verdanken, nicht konservativen Kräften.
      Uneheliche Kinder gehörten natürlich schon früher zur Mutter, der biologische Vater hatte keine bis kaum Pflichten. Die Mütter galten als gefallene Mädchen, die selbst für ihr Schicksal verantwortlich waren. Mangels finanzieller Absicherung wurden die Neugeborenen gerne auch mal ausgesetzt oder getötet, was häufig sogar toleriert wurde. (Siehe etwa Immanuel Kants Kommentar in den „metaphysischen Anfangsgründen der Rechtslehre“)
      Dass uneheliche Kinder ausschließlich der Mutter zugesprochen werden und der Vater blechen muss, war das Ergebnis des Erstarken des Wohlfahrtsstaats, der irgendwo das Geld eintreiben musst, und gleichzeitiger Beibehaltung alter Gewohnheiten, die früher ganz anders begründet wurden.

    • Ich denke, dass es die ganze Kultur geprägt hat, Ich habe auch ganz ehrlich ein Problem damit, dass diese Ansicht prinzipiell in Frage gestellt wird. Es ist natürlich, angesichts des Gleichstellungswahns nur angemessen das in dem Zusammenhang in Frage zu stellen.

      In allen Kulturen kümmern sich die Mütter um die Kinder, so wie fast überall im Tierreich. Ja, wir sind keine Nasenaffen 😉 oder doch? 😉

      Ausserdem finde ich es unsäglich beleidigend, abwertend und diskriminierend wenn dem Vater der Zugang zu den Kindern grundlos versagt wird.

      Falschbeschuldigungen wegen Missbrauchs sollten als Kapitaldelikt gelten.

      Ich habe selbst eine Demonstration von einer Gruppe verrückter weiblicher weisser Üperprivilegierter vor unserem Gerichtsgebäude erlebt, mit einem Riesentransparent auf dem der Vater die Hand nach seiner Tochter ausstreckte, die gekleidet war wie eine Hure, mit irgend einer männerdiskriminierenden Aufschrift bezüglich Sorgerecht. Das ist jetzt wohl schon 15 Jahre her und immer noch bin ich extrem schockiert und verletzt angesichts dieses (finde keinen Begriff dafür) ….

      Sehr oft habe ich Väter gesehen die angesichts des frühen Todes ihres Kindes ein Leben lang darunter litten und Väter die ALLES für ihre Kinder tun würden „ALLES“.

      MfG
      Yeph

  3. „Wenn der Mann der Verdiener ist, dann kann er in dieser Betrachtung eben nicht der Kinderbetreuer sein, diese Rolle bleibt der Frau zugewiesen.“
    Was von den Frauen forcier wird. Hier gilt es, einen Riegel vorzuschieben, den Vätern die gleichen Rechte zu geben wie den Müttern und dafür zu sorgen, das Frauen verprlichtet werden, das Familieneinkommen zu bestreiten, damit sich Männer mit um die Erziehung der Kinder kümmern können.

    • @imion
      „das Frauen verprlichtet werden, das Familieneinkommen zu bestreiten“

      Mit Zwang und per Gesetz? Das ist doch völlig widerrechtlich.
      Du bist aber schnell dabei, wenn es um das erwünschte gesellschaftliche Resultat geht..

      • @alex
        🙂 Es würde langen, die Versorgerehe abzuschaffen. Keine mitversicherung der Frau, kein Anspruch der Frau auf die Rente des Mannes, keinen Unterhalt bei Scheidung usw.

        • Mal langsam mit den Pferden. Ein finanzieller Ausgleich sollte möglich sein, dies erfordert die Aufgabenteilung. Beide Partner können wirklich sehr schlecht alles gleichwertig machen. Ehe weg, ja, wie sie sich jetzt staatlich vorgegen präsentiert.

        • Das sind doch mal für imions Verhältnisse sinnvolle Vorschläge.

          Jetzt muß sie nur noch realisieren, daß Mann und Frau Jahrmillionen der biologischen Evolution in sich tragen, die sich u.U. auch niederschlagen.

        • „Welchen Sinn ergibt die Ehe ohne Staat?“

          Der Staat ist ja nicht ganz weg, er reguliert durch die Gerichte, die mit den Eheverträgen angerufen werden können. Es ändert sich also nicht grundsätzlich was, aber man könnte alles viel fairer gestalten.

        • @alex
          „Ein finanzieller Ausgleich sollte möglich sein, dies erfordert die Aufgabenteilung. Beide Partner können wirklich sehr schlecht alles gleichwertig machen.“
          Würden Frauen verantwortungsvoll damit umgehen, könnte ich dem zustimmen, tun sie aber nicht. Deshalb: nein, auf keinen Fall. Und ja, es ist möglich, das beide beides gleichwertig machen. Warum funktionieren Halbtagsstellen nur bei Frauen? Weil Politik und Wirtschaft das so wollen.

          @kirk
          „Jetzt muß sie nur noch realisieren, daß Mann und Frau Jahrmillionen der biologischen Evolution in sich tragen, die sich u.U. auch niederschlagen.“
          Er muss das gar nicht realisieren, er weiss das. Nur sind eure Behauptungen schlicht und ergreifend einfach falsch, dies belegt die gesammte Menschheitsgeschichte.

  4. Ich finde den Artikel bzw. die Überschrift schon deswegen Unsinn, weil das, was eigentlich sein sollte (Das Kind gehört zu den Eltern), anscheinend gar nicht mehr existiert.
    Das jedenfalls suggeriert die Überschrift, bei der die Scheidung als automatischer Standard schon implementiert ist.

      • Das kommt darauf an, wie man den Terminus „Konservativ“ im temporären Kontext definiert, Chris.
        Da haben einige Historiker ganz unterschiedliche Ansichten. So sagen manche ( und das halte ich für nachvollziehbar ), daß der halbgare Spruch „das Kind gehört zur Mutter“ erst irgendwo zwischen Auflösung der überwiegend landwirtschaftlichen Gesellschaft und Überhandnahme der Industriellen aufkam.
        Wobei ich die Gepflogenheiten spezieller Randgruppen ( Kinderaufzucht durch Ammen bei reichen Leuten bspw. ) nicht für maßgeblich halte.
        Nannytum, Kinderkasernierung, Kinderaufzucht durch Großgruppen ( Stammesverantwortung o.ä. ) dürften ( hoffentlich ) auch weiterhin eher unbedeutende lokale Intermezzi bleiben.

  5. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

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